Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

Friedrich der Große: Die Festigkeit besteht im Widerstand gegen das Unglück. Nur Feiglinge entwürdigen sich unter dem Joche, schleppen geduldig ihre Ketten und ertragen ruhig die Unterdrückung

Politischer Messianismus I. Rot-grüner “Sankt” Gorbatschow Superstar


Politischer Messianismus I. Rot-grüner “Sankt” Gorbatschow Superstar: “Ich unterstütze Putin völlig”. “Die EU ist die neue Sowjet-Union”

 Offenbarung 17:3 Und ich sah ein Weib sitzen auf einem scharlachfarbenen Tier, das war voll Namen der Lästerung und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. 9. Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf welchen das Weib sitzt, und sind sieben Könige. 10 Fünf sind gefallen, und einer ist, und der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben. 11 Und das Tier, das gewesen und ist nicht, das ist der achte und ist von den sieben.
17:3 Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich des Tieres 4 und sie beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab.

13:11 Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tiers vor ihm; und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, anbeten das erste Tier, dessen tödliche Wunde heil geworden war; 13 und tut große Zeichen, daß es auch macht Feuer vom Himmel fallen vor den Menschen; 14 und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun vor dem Tier; 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie einsam machen und bloß und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.
18:9 Und es werden sie beweinen und sie beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und Mutwillen getrieben haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand; 10 und werden von ferne stehen vor Furcht ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, die große Stadt Babylon, die starke Stadt! In einer Stunde ist ihr Gericht gekommen

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Kurzfassung
Gorbatschow war 7 jahrelang der 8. Herrscher der Sowjet Union einschl. 7 Warschauer Pakt Staaten. Die Parteifarbe war scharlachrot.

Die Liste ist: Lenin, Stalin, Malenkov, Kruschov, Brezhnev, Andropov und der im Amt kurzlebige Tschernenko, Gorbatschow.

Gorbatschows “Perestroika” und “Glasnost” Reformen waren Lenins NEP und ebneten dem Mauerfall den Weg. Gorbatschow ist der politisch wiedergeborene Lenin. Die Politiker der Welt vergöttlicht ihn (außer den Russen!), genauso wie die Massen  Putin vergöttlichen, den  2. und 4. Herrscher in einer neuen Herrscherreihe.

Wenn dieser Mann stirbt, was bald geschehen wird,  können Sie beruhigt aufatmen: Er ist  der einzige heute Lebende, auf den die obige Prophetie zutrifft. Es wird lange dauern, bevor ein solcher Man in der politischen Arena wieder auftritt.
“Die Natur ist meine Religion” (Michael Gorbatschow).

Wenn ich die obige Prophetie lese, sieht meine Phantasie manchmal Gorbatschow, Putin – und Hillary Clinton – die wahrscheinliche nächste und erste US-Präsidentin – als die Akteure. Aber es ist unmöglich: Gobatschow ist zu alt, 83 Jahre, hat Diabetes, wie ich sie verstehe, und wird wohl bald sterben. Dennoch, seit Hitler sind einige charismatische politische Führer Gegenstände eines quasi religiösen Kults für eine Zeit – unterstützt durch ihre Medien. “Gorbi” ist einer von ihnen – aber nur im Ausland.

Yahoo News 6 Nov. 2014:  Gortbatschow wird sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Joachim Gauck bei den Feierlichkeiten am 25. Jahrestag treffen. Er wird auch am ehemaligen Checkpoint Charlie Grenzübergang die Massen begrüßen.

Scribd: Gorbatschow erwarb seinen Heiligen-Status durch seine Rolle im Abbau der UdSSR und im Sturz des Warschauer Paktes.
gorby-80ABC Nachrichten beschrieben den Charakter der “Gala Feier von Gorbys 80. Ehrentag”, durch die Schauspieler, Sharon Stone und Kevin Spacey, veranstaltet”. Die Feier unterstrich den Promi-Status, den Herr Gorbatschow im Westen genießt”, wo er weithin als der Mann, der Osteuropa von sowjetischer Herrschaft befreite und den Kalten Krieg beendete, wahrgenommen wird. Unter den Teilnehmern war der israelische Präsident Shimon Peres.

Es gibt gem. dem berühmten sowjetischen Dissidenten, Wladimir Bukowski, der jahrelang im Archipel Gulag war, große Ähnlichkeiten zwischen der Sowjetunion und der EU.

gorbachev-putin_2503467bIn seinem Treffen mit EU-Politikern und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sagte Gorbatschow: “Ich bin absolut davon überzeugt, dass Putin die Interessen Russlands besser als jeder andere schützt .”
Der ehemalige sowjetische Staatschef räumte ein, dass Putin nicht über jede Kritik erhaben ist, er sagte aber, er wolle weder auf den russischen starken Mann niederschlagen  noch sehen, dass andere dies tun.

Der sehr arbeitsame Autor,  Alex Newman, hat in The New American 7 Nov. 2014 einen echten Augen-Öffner  geschrieben, und beginnt mit dem obigen Artikel. Des Weiteren schreibt er: Ehemalige Spitzen-Diplomaten der Soviet Union sagten der  AFP dass  “die Wiedervereinigung Deutschlands unter der Bedingung gestattet würde, dass die UdSSR an der neuen europäischen Ordnung teilnehmen würde.”

EUCCPDiese Offenbarung ist in Anbetracht der vergangenen Feiern Gorbatschows dessen, was Gorbatschow öffentlich als “neue europäische Sowjet”d.h. die EU (auch durch den sowjetischen Dissidenten Wladimir Bukovsky so benannt) nannte – sowie die Tatsache, dass die Führung der EU buchstäblich mit “ehemaligen” Kommunisten voll gepackt ist,  viele von ihnen aus der ehemaligen Sowjetunion – besonders explosiv.
Kommentar:
Die Sowjet-Union lebt weiter in der EU und in Putin, der den Zusammenbruch der Sowjet-Union als grösste Katastrophe des 20. Jahrhunderts  sieht.

building-a-new-worldGorbachev fördert regelmäßig das, worauf er und andere Globalisten auf beiden Seiten der “Ost-West” Scheide sich als die “Neue Weltordnung” beziehen. Gorbatschow hat enge Beziehungen zum westlichen Establishment.

Laut dem wohl wichtigsten sowjetischen Überläufer in den Westen inmitten des Kalten Krieges, dem ehemaligen KGB-Desinformations-Fachmann, Anatoliy Golitsyn, war der gesamte scheinbare “Zusammenbruch” der UdSSR eigentlich ein riesiger Betrug.
In seinem Buch, “Der Perestroika-Betrug“, argumentiert Golitsyn, dessen Erfolgsbilanz in Bezug auf Vorhersagen nahezu makellos gewesen ist, auch, dass die angebliche “chinesisch-sowjetische Spaltung”, die von westlichen Politikern verwendet wurde, vollständig für die Öffentlichkeit hergestellt sei.
“Wenn der richtige Moment kommt, um die Maske fallen zu lassen, werden die Russen mit chinesischer Hilfe versuchen, dem Westen ihr System aufzuzwingen”, erklärte Golitsyn.
Kommentar: Siehe Putins Rasputin, Alexander Dugin: “Russland muss Europa erobern”. Aufzuzwingen ist unnötig. Die UNO-Vollversammlung  hat schon den Weltkommunismus  durch die  Agenda 21  widerstandslos  verabschiedet. Der NWO-Musterknabe, Dänemark, hat  die Agenda-21-Gesetzgebung schon vor einem Jahrzehnt verabschiedet.

Als die kommunistischen Regimes zerbröckelten, vermarkteten sich viele kommunistische Verbrecher, die im großen Stil in Folter, Massenmord und Unterdrückung engagiert gewesen waren, als  “Ex”-Kommunisten und dienen in Führungspositionen der EU-Regierungen oder innerhalb der EU. barroso-maoist2

Bis letzte Woche wurde die Europäische Kommission vom “ehemaligen” maoistischen Revolutionären, José Manuel Barroso, regiert.

Gorbatschow
verblasste auch nie von der globalen Bühne oder von der Macht
, nachdem die UdSSR angeblich zusammengebrochen wäre. Stattdessen kamen seine Verbindungen mit West-Globalisten ins Freie. Auch die heutigen westlichen Anti-Putin-Kreuzfahrer sind mit Gorbatschow gut vernetzt.

nwo-cultIm Jahr 1995 sprach der  ehemalige Nationale Sicherheitsberater und Globalist, Zbigniew Brzezinski, der Architekt von David Rockefellers berüchtigter Trilateraler Kommission, auf Gorbatschows “State of the World Forum”, das von Gorbatschow einberufen wurde und von den Rockefellers und anderen Establishment-Kräften im Westen gestützt wurde. “Brzezinski erklärte:
“Kurz gesagt, die Voraussetzung für eine eventuelle  echte Globalisierung  ist progressive Regionalisierung, weil wir uns damit  auf  größere, stabilere, kooperativere Einheiten zu bewegen”.
Kommentar: Es ist erstaunlich zu sehen, wie die Führer der Welt sich um  Gorbatschow im Weltstaatsforum und in seinem späteren”Welt-Politik Forum scharten.

lenin-gorbachevGorbachev bewundert weiterhin Lenin und betrachtet ihn als Ideal-Politiker – dreistig und voller Überzeugung, dennoch flexibel und fähig, große taktische Verschiebungen zu vollbringen. Er sieht Lenin als obersten Erneuerer und Stalin als den ultimativen Tyrannen. (The Moscow Times 19 Nov. 2009). Gorbatschows  Glasnost und Perestroika waren der NEP Lenins entnommen.  Gorbatschow ist der politisch wiedergeborene Lenin. Er ist offenbar  33. Grad Freimaurer und hier und hier.

Trotz des angeblichen Konflikts zwischen Putin und dem Westen,  folgen beide Seiten punktgenau der Vorschrift, indem die EU nationale Souveränität in Europa unterjocht, und Putin seine “Eurasische Union” baut. Konvergenz” ist das Ziel. Am 24. Oktober  drängte Putin auf einen “gemeinsamen Raum der wirtschaftlichen und humanitären Zusammenarbeit vom Atlantik bis zum Pazifik.”

we_are_moving_toward_a_new_world_order In einer Ansprache am Lafayette College in Pennsylvania Ende 2011 förderte der ehemalige Sowjet-Chef wieder das, was er eine “Neue Weltordnung” nannte: “Wir haben Krisen: Wir sind mit Problemen der Umwelt, der Rückständigkeit und Armut sowie Nahrungsmittelknappheit konfrontiert” sagte er dem Publikum. “All diese Probleme sind darauf zurückzuführen, dass wir kein System der Weltordnungspolitik = Weltregierung  haben”. Wie Gorbatschow und seine Mitarbeiter allerdings deutlich gemacht haben, arbeiten  sie in der Tat daran, die Vereinten Nationen zu stärken, damit sie so gut wie alles kontrollieren – darunter “menschliche Interaktionregeln”, wie Jim Garrison, der Exekutivdirektor der Gorbatschow-Stiftung, USA, 1995 ausdrückte.

William F. Jasper, Oberster Editor dieser Zeitschrift (der New American), gab einen kurzen Überblick über einige der  abscheulicheren Verbrechen Gorbatschows, die so gut wie nie von der etablierten Presse angesprochen werden: “1. Er wurde  von seinem Vorgänger mit blutigen Händen, seinem Mentor, Juri Andropow, dem ehemaligen Leiter des KGB, an die Spitze der Macht in der Sowjetunion erhoben. 2. Er machte damit weiter, das KGB in seiner traditionellen Rolle als schrecklichem Hammer der kommunistischen Herrschaft zu verwenden. 3. Er war der Präsident über die sowjetische Besatzung von und Völkermord in Afghanistan.  4. Er befahl den mörderischen Angriff der sowjetischen Truppen auf unbewaffnete Zivilisten am Fernsehsender in Vilnius, 5. Er versteckte die Dokumente, die sowjetische Verantwortung für die Massaker an 15.000 polnischen Offizieren im Katyner Wald im Zweiten Weltkrieg zeigen. 6. Er unterstützte Folter, Völkermord und Zwangs-Hungersnot des äthiopischen kommunistischen Diktators, Mengistu Haile Mariam. 7. Er war einer der Politbüro Spitzen-Beamten, die die Aufträge für das  Attentat auf Papst Johannes Paul II im Jahr 1981 unterzeichneten.”
Wie Jasper es ausdrückte, “kratzt die Liste kaum die Oberfläche des Katalogs der Straftaten,  die  Gorbatschow zuzurechnen sind.”
Kommentar: Etwas Ähnliches kann man über mehrere US-Präsidenten sagen.

Gorbatschow Superstar
we_are_moving_toward_a_new_world_orderVielmehr  als vor Gericht gestellt zu werden, befindet Gorbatschow sich  heute im Herzen der globalistischen Einrichtung und fördert das, was jeder von George HW Bush und Bill Clinton, bis hin zu Henry Kissinger und Putin die “Neue Weltordnung” nennen.
Kommentar: Also ist Gorbatschow noch immer  aktiv, und Putin braucht ihn wirklich für sein “Eurasien von Lissabon nach Wladiwostok” – um die EU zu beruhigen. Aber Gorbys Zeit wird knapp. Er ist schwer krank und 83 Jahre alt. Sehen Sie Gorbys Kontakte durch seine Organisation, Green Cross und hier und hier- vorwärts - sowie durch sein ehemaliges World Political Forum: Den ganzen Weltführungskader.

Gorbachev hat seine eigene Gorbatschow-Stiftung und hier: “Der Grundton der Tätigkeit der Stiftung ist “Auf eine  Neue Zivilization zu”.

world policyUnter den “Partnern der Gorbatschow Stiftung,” zusammen mit dem Green Cross usw., ist das New World Policy Forum mit dem erklärten Ziel, für eine neue Weltordnung zu arbeiten. Die Stiftung wurde im Jahr 2010 von Gorbatschow gegründet. Sie hat genau die gleiche Absicht wie andere globalistische Foren wie die Bilderberg-Gruppe, die Trilaterale Kommission und das CFR: “… aktuelle  politische Führer, Veteranen der internationalen Politik, Intellektuelle und Vertreter der Zivilgesellschaft in einer gemeinsamen Bemühung, um neue Ideen und Richtlinien für die Politik des 21. Jahrhunderts zu entwickeln,  zusammenzuführen.”

club-of-romeGorbatschow gründete auch den Club of Madrid. (Ich kann keine Bestätigung dessen finden. Aber Gorbatschow ist Mitglied dieses Clubs). Der Club of Madrid konzentriert sich auf die Zusammenführung ehemaliger Staatschefs, er besteht derzeit aus 79 ehemaligen Präsidenten und Ministerpräsidenten aus 56 Ländern. Gorbatschow ist auch Ehrenmitglied  von Rockefellers berüchtigtem Öko-kommunistischem Club of Rome neben mehreren anderen berühmten NWO-Freaks.

gorbachev-agenda21Das Ziel der Gorbatschow-Stiftung  ist erklärtermassen: “…zur Stärkung und Verbreitung der Demokratie und wirtschaftlichen Liberalisierung beizutragen” – eine Fassade für die Plünderung von Staaten durch räuberisches internationales Kapital.
In Zusammenarbeit mit dem Rothschild-Rockefeller-Agenten, Maurice Strong, und   Steven Rockefeller erarbeitete Gorbatschow die Erd-Charta  für die Präsentation auf dem Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro, wo Strong den Vorsitz führte. Die Umwelt ist ein wichtiges Mittel, durch das die Globalisten die Welt in die  “Eine-Weltregierung ” verscheuchen wollen, um ihre eigene Macht zu stärken.

gorbi-obamaFinancial Times 21 june 2013: Obama erweist sich  als Amerikas Michail Gorbatschow. Wie Herr Gorbatschow wird Herr Obama schließlich zu entscheiden haben, welcher dieser Wahlkreise – seine Landsleute oder die Menschheit als Ganzes – sein “echter” ist. Herr Gorbatschow traf seine Wahl. Er wurde Star des internationalen Publikums, gleichzeitig wie seine heimische Beliebtheit sank.barack_gorbachev

Präsident Medwedew, auf der anderen Seite, vergab  dem Gorbatschow die höchsten Ehren-Auszeichnungen Russlands,  erklärte aber rätselhaft, das “große Werk” Gorbatschows könne “auf verschiedener Weise beurteilt werden.”

Ein Moskauer Anwalt mittleren Alters sagt: “Für mich - ist er ein Taugenichts, der einfach sein Volk verraten hat.

gorbachev-urges-new-world-orderDie Absichten waren eindeutig: Gorbatschow und seine Clique waren Globalisten, die Russland in die “neue Weltordnung” bringen wollten – und zwar durch die Torpedierung des Warschauer Paktes und die Einhaltung globalistischer Ziele.

Gorbatschow ist wie andere globalistische Hochflieger an keine Nation gebunden und hat ein weltweites Netzwerk, das ebenso umfangreich wie das von George Soros, des NED, des Freedom House und anderer zu sein scheint.

Quelle: Euro-Med.dk

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Dieser Artikel deckt sich weitestgehend mit der Meinung im russischen Volke. Gorbatschow ist für die Russen ein Verräter, der normalerweise nicht hofiert, sondern eingesperrt gehört. In Rußland weiß man längst, das Gorbatschow zu den “Eliten” der NWO gehört. Auch sind sich die Russen fast alle einig, welche Rolle Putin spielen könnte. Putin hat in Rußland ein hohes Ansehen in der Bevölkerung, jedoch nur in der Beziehung zur politischen Lage mit der Ukraine und letztendlich auch der Krimfrage. Viele Russen verstehen, daß die politischen Beziehungen zur Europäischen Union und zu USrael ein Schauspiel erster Güte sein könnten und jene Sanktionen nur deswegen unternommen wurden und werden, um die Wirtschaften zu destabilisieren zu können.

Der Aspekt der Destabilisierung der Wirtschaft geht bereits in Europa seinen “gewünschten Weg”.  Die Volkswirtschaften, welche auf die russischen Exporte angewiesen sind, fahren ihre Produktionen herunter und somit entstehen zusätzlich Arbeitslose. Besonders dabei betroffen sind Österreich und Deutschland, aber auch Frankreich.

Schaut man sich die gesamteuropäische politische Situation an, erkennt man ein klares Muster, welches in Richtung Chaos und Bürgerkriege zeigt. Zum einem die wirtschaftliche “Entzweiung” mit Rußland und zum anderen die Flutung Europas mit afrikanischen Flüchtlingen. In Rußland geschieht im Grunde nichts anderes. Das Problem allerdings ist dort, daß nur in den großen Städten der Andrang von “Flüchtlingen und Asylanten” vorherrscht. In den ländlichen Gegenden hingegen, bleibt die Bevölkerung homogen.

War es vor zehn Jahren noch normal auf den Straßen der Großstädte auch am Abend flanieren zu gehen, so kann man heute nur in wirklich größeren Gruppen unterwegs sein. Parks und kleinere innerstädtische Erholungsgegenden in den Großstädten Rußlands sind hingegen heute selbst am Tage gefährlich. Man bringt Leute bereits für 100 Rubel (2 Euro) um. Besonders Moskau und Sankt Petersburg sind von den “Asylanten”  belagert.

Es ist eine Mär, wenn darüber berichtet wird, die Putinsche Regierung hätte soviel fürs Volk getan. Es war ein notwendiger Schritt, Renten und Pensionen auf ein etwas erträglicheres Niveau anzuheben. Ärzte und Wissenschaftler bekommen nun eine Rente oder Pension von ca. 12 – 15.000 Rubel. Das sind gerade mal 300 Euro. Gravierende Einschnitte erfolgten in der Gesundheitspolitik. So sind die Leistungen der staatlichen Krankenkasse fast auf Null reduziert. Anspruch eines Bettes im Krankenhaus? Nein! Wenn man zusätzlich Medizin benötigt, muß man sie kaufen. Krankenhäuser, Polikliniken, Sanatorien und Ärztepraxen werden massenweise ersatzlos geschlossen. Steigende Preise bei Mieten, Grundstücken und Häusern, steigende Lebensmittelkosten, Einführung von Schulgeld und, und, und….

Wer also glaubt, daß man Putin wegen seiner Politik liebt, der irrt gewaltig! Putin hat zur Zeit nur einen Bonus aufgrund seiner politischen Haltung bei dem Umgang mit der Ukraine. Aber dieser Bonus wird auch bald aufgebraucht sein, denn es sind weitere Einsparungen im sozialen Sektor angekündigt.

Putin hat viel von der Demokratie gelernt, deswegen sollte man sich nicht der Hoffnung hingeben, das er vom Volke abgewählt wird, oder daß es andere politische Größen gäbe, die Putin ablösen könnten.

Die nationalen Kräfte werden auch in Rußland gegeißelt. Die Überwachung der sogenannten NGO´s dient nur der Kontrolle welche NGO´s für Rußland und der Neuen Welt Ordnung dienlich sind und welche nicht. Hinzu kommt, das über die Medien das russische Volk patriotisch gequatscht wird – und das in einem Maße, das einem Himmelangst und Bange werden kann.

Wie man über Putin denken will, ist jedermanns eigene Sache. Fakt ist, Hoffnungen in ihn zu setzen, das er uns vom jüdisch-zionistischem System befreit, sind höchstwahrscheinlich fehl am Platze. Eine eingehende Analyse Putins ist auch nach Jahren seiner Macht wohl kaum möglich. Es gibt viele Dinge die für ihn als vernünftigen Politiker sprechen, aber eben so viele, die gegen ihn stehen.

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Ubasser

Drohungen mit der Wahrheit werden deutlicher


Putins Drohungen mit der Wahrheit werden deutlicher

Bereitet Putin mit der historischen Kernwahrheit dem Westen den Todesstoß? Jedenfalls ist er auf diesem Weg merklich weitermarschiert!

24. August 1939, Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop unterzeichnet in Moskau den Nichtangriffspakt zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion. Bild: Stalin gratuliert Außenminister von Ribbentrop

24. August 1939, Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop unterzeichnet in Moskau den Nichtangriffspakt zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion. Bild: Stalin gratuliert Außenminister von Ribbentrop

Das Programm der sogenannten Multikultur-Politik ist nicht aus dem Wunsch entstanden, die Welt menschlicher zu machen, sondern entspringt dem Hass jüdischer Machtzentren auf die Weiße Menschheit generell und insbesondere auf die Deutschen, weil aus dem deutschen Volk immer schon die fundamentalsten Aufklärungen über das Weltprogramm der Vertreter des Weltgeldsystems hervorgegangen sind – von Luther über Schiller bis zu Adolf Hitler.

Zur psychischen und militärischen Wehrlosmachung der Deutschen erfanden die jüdischen Machtzentren das größte Justizverbrechen der Weltgeschichte, den sogenannten Nürnberger Prozess, das Internationale Militär-Tribunal. [1] Im Rahmen dieses Terror-Tribunals wurden das Programm der internationalen Lügenfabrik als sogenannte “geschichtlichen Gegebenheiten” festgeschrieben.

Im Verlauf des Nürnberger Militär-Tribunals wurde damit begonnen, die sogenannte Ausrottung der Juden als angeblich ermittelte Tatsache zur Grundlage der kommenden Weltpolitik zu machen. Von da an fanden die sogenannten NS-Prozesse nach IMT-Muster (Verbot von Beweisen zugunsten der Angeklagten) statt, die immer irrsinnigere Lügen in ihren Urteilen als “moralische” Leitlinien für die Deutschen festlegten. Mit dem “Nürnberger Tribunal” hatte es die jüdische Lobby endgültig geschafft, die Weichen zur Ausmerzung von Anstand, Wahrhaftigkeit und Menschlichkeit zu stellen. Ihr war es tatsächlich gelungen, die alte Rechtsstaatlichkeit auf der Grundlage von Gerechtigkeit und der international anerkannten Rechtsgrundsätze auszurotten. Meineid, Mord und Unrecht besiegten die uralten Werte der Zivilisation: Wahrheit, Menschlichkeit und Recht.

Es ging in Nürnberg darum, die Gegenkraft zu Marxismus/Globalismus, Hitlers idealistisches Konzept der Völkerfreiheit, zu vernichten, um die Welt nach einem geheimen Plan zu versklaven. Zur Vernichtung des Gegenplans der Menschheitsunterjochung war es nötig, die Repräsentanten der Idee der Völkerfreiheit im Rahmen eines satanischen Spektakels zu töten. Es war notwendig, die größtmögliche Wirkung zur Durchsetzung des eigenen Plans zu erzielen – der Auftakt dafür war Nürnberg.

Obwohl heute international anerkannt ist, dass das deutsche Kaiserreich zumindest nicht mehr Schuld am 1. Weltkrieg hatte als seine damaligen Feinde – in Wirklichkeit hatte das Deutsche Reich überhaupt keine Schuld am 1. Weltkrieg [2] – verlangten die Siegermächte schon nach dem 1. Weltkrieg sogenannte Kriegsverbrecherprozesse gegen die besiegten Deutschen.

“Jahrzehntelang erschien den Briten der letzte Herrscher aus dem Hause Hohenzollern als Hauptkriegsverbrecher. … Englands liberaler Premierminister Lloyd George gewann die Parlamentswahlen vom Dezember 1918 mit der Parole: ‘Hängt den Kaiser auf’!” [3]

Wir halten fest: Auch schon 1919 verlangten die Siegermächte die Ermordung der unschuldigen deutschen Eliten. Und die Lügenpropaganda in all den Jahrzehnten hat dazu geführt, dass “nur die Deutschen noch glauben, sie hätten die alleinige Schuld an dem Inferno zwischen 1914 und 1918.” [4]

Tatsächlich verlangten die barbarischen Sieger nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Versailler “Mordplan” (Scheidemann) in Art. 227 – 230 “Strafbestimmungen”, demgemäß u. a. die Alliierten Kaiser Wilhelm II. “wegen schwerer Verletzung des internationalen Sittengesetzes und der Heiligkeit der Verträge” unter öffentliche Anklage stellen würden. [5] Am 3. Februar 1920 übermittelten Vertreter der Alliierten der deutschen Reichsregierung eine Auslieferungsliste mit 895 Namen bzw. mit ihrem Rang oder ihrer Dienststellung bezeichneten Personen. [6] Und der spätere britische Außenminister Lord Curzon demonstrierte der Welt die Kunst des englischen Zynismus in Vollendung, als er verlangte, “man dürfe zwar den deutschen Exkaiser nicht hinrichten, müsse aber eine Strafe für ihn ersinnen, die ‘schlimmer als der Tod’ sei.” [7]

Nach Art. 228 des Versailler Vertrages konnten die Alliierten Personen “wegen eines Verstoßes gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges” vor ihre Militärgerichte ziehen und deren Auslieferung verlangen. [8] Zu einem Kriegsverbrecherprozess kam es jedoch nicht, nachdem die von den Alliierten am 16. Januar 1920 verlangte Auslieferung von Kaiser Wilhelm II. am 22. Januar 1920 durch die niederländische Regierung unter Königin Wilhelmina abgelehnt wurde.

Obwohl es 1919 eine unübersehbare Anbiederung der Weimarer Regierungen an die Siegermächte gab, fehlte aber im gesamten Reichsgebiet eine charakterliche Verderbtheit wie seit 1945 bei den Eliten aller Schichten in der BRD vorrangig zuhause ist. Kein Deutscher wurde von den Weimarer Regierungen, trotz der Versailler-Vertragspunkte, an die Siegermächte ausgeliefert.

Der Versailler-”Mordplan” war dafür verantwortlich, dass Adolf Hitler mit seinem Volksbefreiungs-Konzept an die Macht kam. Außer ihm beugten sich alle maßgeblichen Politiker gegenüber den von den Siegern verlangten Verbrechen am deutschen Volk. Nur Adolf Hitler versprach, das gegen Deutschland herrschende Unrecht zu beenden, was jeder anständige Politiker hätte ebenfalls tun müssen, aber niemand wagte, dem deutschen Volk beizustehen. Nur weil die Sieger nicht bereit waren, die ungerechte Besatzungs- und Reparationspolitik einzustellen, entfachten sie gegen Adolf Hitler dann einen weiteren Weltkrieg. Und das, obwohl Deutschland nach der damaligen Beweislage und einhelligem Historiker-Urteil heute, unschuldig am 1. Weltkrieg war. Der Historiker Matthias Rogg, Direktor des Militärhistorischen Museums in Dresden, bestätigt, dass der 2. Weltkrieg somit nur die Folge des 1. Weltkriegs war. “Beide Weltkriege gehören aber zusammen. Man versteht den Zweiten nicht ohne den Ersten.” [9]

Allein der russische Präsident Wladimir Putin zeigte als mächtiger Staatschef nach so vielen Jahrzehnten der die Weltpolitik beherrschenden Lüge eine Charakterstärke, die man bei Politikern der Welteliten nicht mehr zu finden glaubte. Vor dem Valdai-Club am 19. September 2013 erklärte Putin: “Erinnern wir uns bitte an den Vertrag von Versailles, der ohne Russlands Beteiligung zustande kam. Viele Experten folgerten, dass Versailles die Geburtsstätte des 2. Weltkriegs war. Und ich stimme dieser Sicht absolut zu, denn der Versailler Vertrag war gegenüber dem deutschen Volk unfair. Er lud den Deutschen Einschränkungen und Lasten auf, unter den sie zusammenbrachen. Der Kurs für das kommende Jahrhundert war damit festgelegt worden.” [10]

Putin bestätigt damit, was Adolf Hitler mit seiner Rede vom 8. November 1940 den Völkern Europas vermitteln wollte. Hitler wörtlich: “Was heißt für diese internationalen Hyänen Demokratie oder autoritärer Staat! Das interessiert die gar nicht. Es interessiert sie nur eines: Ist jemand bereit, sich ausplündern zu lassen? Ja oder nein? Ist jemand dumm genug, dabei stillzuhalten? Ja oder nein? Und wenn eine Demokratie dumm genug ist, dabei stillzuhalten, dann ist sie gut. Und wenn ein autoritärer Staat erklärt: ‘Ihr plündert unser Volk nicht mehr aus, weder innen noch außen’, dann ist das schlecht.” Und heute? François Mitterand, der damalige französische Präsident, bestätigte, dass der Euro die Fortsetzung von Versailles ist (somit leben wir Deutsche im 100jährigen Krieg). Mitterand wiederholte öfters den Satz: “Deutschland wird zahlen, sagte man in den zwanziger Jahren. Heute zahlt es. Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg.”

Präsident Putin spricht es also aus: Jene menschenmordenden Universal-Verbrecher, die den 1. Weltkrieg gegen das deutsche Volk inszenierten, die mit dem Versailler-”Mordplan” die Deutschen komplett ausrauben und dezimieren wollten, sind auch für den 2. Weltkrieg verantwortlich [11] und haben damit den “Kurs für das kommende Jahrhundert festgelegt”, wie Präsident Putin vor dem Valdai-Club ausführte.

Noch bedeutsamer ist, dass Präsident Putin das große Ziel jener Mächte vor dem Valdai-Club am 19. September 2013 anprangerte, das seit 1914 sozusagen offiziell lautet: Die Vernichtung der abendländischen Nationen, die Zerstörung des Refugiums der weißen Menschen, die Vernichtung der jahrtausendealte europäischen Ethnie. Mit den Lügen über die Schuld an den Weltkriegen wird direkt und indirekt gefordert, mit der alles vernichtenden Multikultur-Politik “für die Vergangenheit zu bezahlen”. Putin wörtlich:

“Es gibt noch einen anderen fundamentalen Aspekt, auf den ich Ihre Aufmerksamkeit lenken möchte. In Europa und einigen anderen Ländern, stellt der Multikulturalismus in vieler Hinsicht ein transplantiertes, künstliches Modell dar, das zunehmend hinterfragt wird, aus guten Gründen. Das Konzept wird damit begründet, das man damit für die koloniale Vergangenheit bezahle. Es ist kein Zufall, dass heute europäische Politiker und öffentliche Personen immer mehr über das Scheitern des Multikulturalismus reden. Es funktioniert auch nicht, fremde Sprachen und fremde kulturelle Elemente in ihre Gesellschaften zu integrieren. Um die Einheit der Nation zu gewährleisten, müssen die Menschen eine zivile Identität entwickeln, und zwar auf der Grundlage gemeinsamer Werte … Und natürlich muss man einen Sinn für Verantwortung gegenüber dem Schicksal seines Vaterlandes haben. … Beim Neuanfang der 1990er Jahre sagte Solschenizyn, dass das Hauptziel der Nation sein muss, die Bevölkerungszahl zu bewahren nach diesem schwierigen 20. Jahrhundert. … Leider, im Laufe der Geschichte unserer Nation, zählte das Leben des einzelnen Menschen nicht viel.”

Und dann propagierte Putin fast wortgleich Adolf Hitlers Weltanschauung. Hitler in Mein Kampf: “Der Kampf, der heute tobt, geht um ganz große Ziele: eine Kultur kämpft um ihr Dasein, die Jahrtausende in sich verbindet und Griechen- und Germanentum gemeinsam umschließt. … Der völkische Staat hat in dieser Erkenntnis seine gesamte Erziehungsarbeit in erster Linie nicht auf das Einpumpen bloßen Wissens einzustellen, sondern auf das Heranzüchten kerngesunder Körper.”

Putin setzte seine Rede wie folgt fort: “Russlands Kraft für heute und kommende Jahrhunderte liegt in der Ausbildung, in der Kreativität, in der physischen und geistigen Gesundheit seiner Menschen, und nicht in erster Linie in seinen Bodenschätzen. … Um einen Menschen, einen Patriot auszubilden, müssen wir die Rolle der großen russischen Kultur und Literatur wieder herstellen.”

Und nachdem Präsident Putin im Dezember 2013 den jüdischen Mordbolschewismus verdammte, die Kosaken, die in Adolf Hitlers Wehrmacht gegen Stalin kämpften, als Vorbilder der Jugend präsentierte, drohte er Ende 2014 der Bundesrepublik und dem Westen mit noch mehr Wahrheit. Er weiß nur zu gut, dass das politische System des Westens auf den Weltlügen errichtet ist und mit der Wahrheit untergehen wird. “Bei einer Historikerveranstaltung in Moskau hat Wladimir Putin den Hitler-Stalin-Pakt gerechtfertigt: Der sei keine schlechte Idee gewesen.” [12] Immerhin bildete der Pakt die Grundlage für eine Aufteilung Polens zwischen der Sowjetunion und dem Deutschen Reich. Bis 1989 hatte Moskau sogar die Existenz des Abkommens von 1939 abgestritten.

So lange Putin noch hoffte, dass Russland vom Westen akzeptiert und die Nato nicht zur weiteren Einkreisung Russlands nach Osten vorrücken würde, hielt sich Putin an die von der BRD gewünschten Geschichtslügen. Noch 2009 erklärte Russlands Präsident Merkel zuliebe, dass sämtliche Verträge der damaligen Sowjetunion mit dem nationalsozialistischen Deutschland zwischen 1934 und 1939 “moralisch inakzeptabel” gewesen seien. Und jetzt diese neue Richtung! Am 5. November 2014 erhöhte der russische Präsident also noch einmal den Wahrheitsdruck auf den Westen vor den jungen russischen Historikern: “Präsident Wladimir Putin hat seine Meinung über einen wesentlichen Teil der sowjetischen Geschichte revidiert. Heute nennt er den 1939 geschlossenen ‘Molotow-Ribbentrop-Pakt’, den Moskau mit Hitler-Deutschland unterzeichnete, eine gute Sache.” [13]

Wovor sich Merkel und ihre Bande am meisten fürchten, sind Putins Weisungen an seine jungen Historiker, die Geschichte der damaligen Zeit ernsthaft zu untersuchen: “Der russische Präsident forderte die jungen Historiker auf, zu untersuchen, wie es zum 2. Weltkrieg kam. … ‘Ich glaube, es war Churchill, der im engeren Kreise damals sagte, »es muss jetzt zum Krieg kommen«, sagte Putin.” [14]

Das war eine eindeutige Drohung, die Wahrheit über Hitler, über den sogenannten Holocaust und die damalige Judenpolitik in Zukunft zu enthüllen. Putin hält die Trümpfe in der Hand, er besitzt die derzeit noch unter Verschluss gehaltenen Dokumente zu diesem Geschichtskomplex. Putin weiß auch, dass Winston Churchill seinem Tötungstrieb nicht nur bei der Vernichtung des deutschen Volkes folgte, sondern auch die atomare Ausrottung Moskaus nach dem 2. Weltkrieg verlangt hatte. “Das FBI-Memorandum zitiert Churchill mit den Worten: ‘Die einzige Erlösung für die Weltzivilisation besteht darin, dass der Präsident der Vereinigten Staaten Russland als Gefahr für den Weltfrieden erklärt und Russland angreift. Wenn mit einer Atombombe der Kreml ausgelöscht wird, ist das Problem mit Russland gelöst, denn dann wird Russland kopflos sein’.” [15]

Die “Weltfeinde” waren und sind also bei Teufeln wie Churchill beliebig austauschbar. Erst war Hitler die sogenannte Gefahr für die Weltziviliastion, doch schon gleich nach Hitlers Niederlage nahm “Freund” Stalin diese Stellung ein. Stalins Kreml sollte sogar atomar vernichtet werden.

So ist es auch heute noch. Erst war Saddam Hussein der gute “Freund”, dann der “Feind der Menschheit”. Und so könnte man eine lange Liste aufstellen, wie man als Staatschef bei der Lobby vom “Freund” zum “Todfeind” werden kann. Hitler brachte es in seiner Rede von 1940 auf den Punkt: “Es interessiert sie nur eines: Ist jemand bereit, sich ausplündern zu lassen? Ja oder nein? Ist jemand dumm genug, dabei stillzuhalten? Ja oder nein? Und wenn eine Demokratie dumm genug ist, dabei stillzuhalten, dann ist sie gut. Und wenn ein autoritärer Staat erklärt: ‘Ihr plündert unser Volk nicht mehr aus, weder innen noch außen’, dann ist das schlecht.” Und Präsident Putin drückte sich 2006 in seiner “Rede zur Lage der Nation” im Zusammenhang mit USrael nicht viel anders aus: “Wenn es um die eigenen Interessen geht, schert sich Washington nicht um Demokratie und Menschenrechte. … Wie das Sprichwort sagt: ‘Kamerad Wolf weiß, wen er fressen muss’ – und er frisst, ohne auf andere zu hören.”

Gleichzeitig hat Wladimir Putin nunmehr Denkmäler zur Erinnerung an die Opfer der bolschewistischen Verbrechens-Ära errichten lassen. “Heute erinnert Russland an die Opfer aus der Sowjet-Ära. Denkmäler werden errichtet überall im Land. Moskau machte den Anfang mit dem Solovetsky-Mahnmal.” [16]

Wenn Putin also an die Opfer der Sowjet-Ära erinnern lässt, wird es unweigerlich zur weiteren Aufklärung im Zusammenhang mit der Tätergruppe kommen müssen. Immerhin sagte Putin am 13. Juni 2013 anlässlich der Einweihung einer jüdischen Bibliothek in Moskau: “Die erste sowjetische Regierung bestand zu 85 Prozent aus Juden.” [17]

Präsident Putin hebt immer wieder den Großen Alexander Solschenizyn, den russischen Literatur-Nobelpreisträger, als Vorbild für die Jugend Russlands hervor. Er kannte den Ausnahme-Literaten sehr gut, war mit allen Anschauungen des Autors bestens vertraut. Putin wusste, dass Solschenizyn das Buch von Dr. Joachim Hoffmann über die “Wlassow-Armee” öffentlich gewürdigt hatte. Dr. Hoffmann war bis 1995 Direktor am “Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr” und dokumentierte in seinem in Russland weithin gelesenen Buch den Heldenkampf der “Russischen Befreiungsarmee” unter General Andrej Wlassow gegen Stalins Völkermord-Regime. Solschenizyn war begeistert. “Die von Alexander Solschenizyn aufgeworfene Frage, wie es möglich war, dass Hunderttausende, vielleicht sogar eine Million, sowjetischer Soldaten und sowjetische Bürger in einem als ‘groß’ und ‘vaterländisch’ glorifizierten Krieg auf Seiten des Todfeindes [Hitler-Deutschland], des verruchten Faschismus, am Kampf gegen eben ihr ‘sozialistisches Vaterland’ teilnahmen, verlangte gebieterisch nach einer Antwort.” [18]

Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Putin seine tödlichste Waffe gegenüber dem Westen zündet, die Wahrheit über die Geschichte des 2. Weltkriegs und Hitlers Judenpolitik ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Putin wird wissen, dass das Lobby-System mit der Lüge siegt und durch die Wahrheit stirbt.


1) IMT, Startrampe der Neuen Weltordnung, bei Concept Veritas erhältlich. Das Buch, das die wichtigsten Fragen beantwortet.
2) “Der in Cambridge lehrenden australischen Historikers Christopher Clark weist in einer minutiösen Analyse der Wochen und Tage vor dem Beginn des großen Kriegs nach, dass von einer deutschen “Schuld” an der Katastrophe nicht die Rede sein kann.” (Die Welt, 14.11.2013, S. 2)
3) Der Spiegel 32/05.08.1959
4) Die Welt, 14.11.2013, S. 2
5) “Friedensvertrag von Versailles vom 28. Juni 1919″. Abgedruckt in RGBl I 1919, S. 981. Website der Österreichischen Nationalbibliothek. Abgerufen am 15. Februar 2014.
6) Vgl. hierzu: Dokumentation “Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik.” Kabinettssitzung vom 4. Februar 1920. Website des deutschen Bundesarchivs. Abgerufen am 15. Februar 2014
7) Der Spiegel 32/05.08.1959
8) Vgl. insgesamt: Dokumentation “Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik.” Das Kabinett Bauer, Bd 1, Einleitung, Auslieferungsfrage Website des deutschen Bundesarchivs. Abgerufen am 15. Februar 2014
9) Welt.de, 18.01.2014
10) http://eng.kremlin.ru/news/6007
11) “Wie können es die zionistischen Führer und der Jüdische Weltkongress (eine der zionistischen Hauptorganisationen) nur wagen, sogenannte jüdische Vermögen zurückzuverlangen. Der weltweite Boykott gegen Deutschland im Jahr 1933 und die späteren massiven Kriegserklärungen gegen Deutschland gingen von den zionistischen Führern und dem Jüdischen Weltkongress aus.” (Rabbi Schwartz AMERICAN NETUREI KARTA – FRIENDS OF JERUSALEM, P.O.B. 1030, New York, NY 10009, in der New York Times, 30.9.1997, S. A16
12) spiegel.de, 07.11.2014
13) NYtimes.com, Nov. 6, 2014
14) telegraph.co.uk, 06 Nov 2014
15) dailymail.co.uk, 8 November 2014
16) RT.com, October 30, 2014
17) JPost.com, 06/20/2013
18) Hoffmann, “Die Tragödie der Russischen Befreiungsarmee 1944/45 – Wlassow gegen Stalin”, Herbig 2003, S. 7.

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Quelle: National Journal
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Ubasser

Polen trägt ein hohes Maß an Mitverantwortung für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs


Dieser Artikel beschreibt sehr detailliert,  warum es nicht zu einem militärischen Pack zwischen England, Frankreich und Sowjetrußland kam. Außerdem zeigt er auf, das sich Polen grundsätzlich als Schurken-Staat verhielt. Dieser Artikel ist aber nicht politisch neutral geschrieben, denn er weißt zu allem Geschehen die Verwendung falscher Worte auf. Interessant jedoch ist, das sich Rußland nicht scheut, auch diese Grundwahrheiten zu veröffentlichen. Allerdings denke ich, daß es einen anderen Grund dafür gibt, warum dies veröffentlicht wurde. Es werden Frankreich und England des falschen Spiels überführt; und Polen wird als Schurken-Staat demaskiert, was übrig bleibt, ist natürlich der “friedliebende” Bolschewistenstaat! Aber lesen Sie selbst und machen sich Ihre eigenen Gedanken:

Von Sergej Kowaljow

Der folgende Artikel des sowjetischen Militärhistorikers Oberst Sergej Nikolajewitsch Kowaljow ist der Internetausgabe der russischen Zeitung Взгляд (Vsgljad, „Blick“) vom 4. Juni 2009 entnommen. Er war ursprünglich auch auf der Website des russischen Verteidigungsministers postiert gewesen, wurde dort jedoch infolge polnischer Proteste gelöscht. Die hier vorgelegte deutsche Übersetzung umfaßt etwa zwei Drittel des Textes. Das letzte Drittel ist für den deutschen Leser weniger wichtig. [Der Übersetzer]


Erdichtungen und Fälschungen bei der Einschätzung der Rolle der UdSSR am Vorabend und zu Beginn des Zweiten Weltkriegs

Sergej Nikolajewitsch Kowaljow ist Leiter der wissenschaftlichen Forschungsabteilung für die Militärgeschichte der Nordwestlichen Region der Russischen Föderation am Institut für Militärgeschichte des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation. Er ist Oberst sowie Doktor der Geschichtswissenschaft und lebt in St. Peterburg.

Die Einschätzung der Rolle der UdSSR bei den Geschehnissen am Vorabend sowie zu Beginn des Zweiten Weltkriegs ist schon seit geraumer Zeit Gegenstand von Diskussionen unter Politikern, Wissenschaftlern und Spezialisten sowie in der Öffentlichkeit. Die heutzutage mit diesem Thema verbundenen antirussischen Ausfälle beruhen oft auf einer verzerrten und verfälschten Darstellung der Tätigkeit der sowjetischen Führung während jener Periode. Immer häufiger wird gegenwärtig in den Massenmedien die Auffassung verfochten, es habe „ein neuer kalter Krieg“ begonnen. (1) Einige westliche Autoren schreiben Dinge wie die folgenden: „Es ist Zeit, der bitteren Wahrheit ins Gesicht zu sehen: Rußland ist wieder da, es ist reich, stark und [dem Westen] wieder feindselig gesinnt. Die Partnerschaft weicht einer Konkurrenz, die in immer bedrohlichere Züge annimmt. Es hat ein neuer kalter Krieg begonnen, und wie schon in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts merken wir das zu spät.“ (2) Auffallend ist auch, mit welcher Leichtfertigkeit Staaten etikettiert werden, die historisch mit Rußland verbunden sind. So heißt es beispielsweise, manche Länder Europas, insbesondere Bulgarien, Lettland und Moldawien, hätten sich „Rußland auf Gnade und Ungnade ergeben“. (3)

Die heutigen Fälscher versuchen, die UdSSR als Anstifterin des Zweiten Weltkriegs darzustellen oder zumindest „zwei blutigen Diktatoren“ ein gleiches Maß an Verantwortung für seine Entfesselung anzulasten. Ihr Lieblingsargument ist hierbei die am 23. August 1939 erfolgte Unterzeichnung des Nichtangriffspakts zwischen Deutschland und der Sowjetunion.

Bekanntlich lassen sich historische Fakten nur dann richtig einschätzen, wenn man sie in den Kontext der Ereignisse einbettet, die sich in einer bestimmten Periode abgespielt haben. Bei der Analyse des sowjetisch-deutsches Paktes darf man das weniger als ein Jahr zuvor abgeschlossene Münchner Abkommen nicht vergessen. Diese Geschehnisse sind eng miteinander verbunden, denn was sich in der bayrischen Hauptstadt zutrug, hat die Politik der UdSSR in mancher Hinsicht beeinflußt.

Wer die Geschichte des Zweiten Weltkriegs unvoreingenommen erforscht hat, weiß, daß dieser infolge der Weigerung Polens begonnen hat, den deutschen Forderungen stattzugeben. Weniger bekannt ist freilich, daß die Forderungen Deutschlands höchst gemäßigt waren: Der Anschluß Danzigs an das Dritte Reich sowie die Erlaubnis zum Bau extraterritorialer Autobahnen und Eisenbahnen, die Ostpreußen mit dem Hauptteil Deutschlands verbinden sollten. (4) Diese beiden Forderungen kann man schwerlich als unbegründet bezeichnen. Die Bewohner der infolge des Versailler Friedensvertrags von Deutschland getrennten Stadt Danzig waren in ihrer übergroßen Mehrheit Deutsche (5), die aufrichtig die Wiedervereinigung mit ihrer historischen Heimat wünschten. Völlig natürlich war auch die Forderung bezüglich der Verkehrswege, um so mehr, als keine Ansprüche auf das Territorium des „polnischen Korridors“ geltend gemacht wurde, der Deutschland in zwei Teile spaltete. Übrigens hatte Deutschland die durch den Versailler Vertrag herbeigeführten territorialen Veränderungen im Gegensatz zu den Westgrenzen niemals anerkannt. (6)

Aus diesen Gründen schien am 24. Oktober 1938, als Deutschland Polen eine Regelung der mit Danzig und dem „polnischen Korridor“ verbundenen Fragen vorschlug (7), nichts auf eine Komplizierung der Lage hinzudeuten. Warschau antwortete jedoch mit einer schroffen Absage und wies auch die späteren deutschen Vorschläge zurück. Polen, das den Status einer Großmacht anstrebte, wollte sich keinesfalls mit der Rolle eines Juniorpartners Deutschlands zufriedengeben. Am 26. März 1939 lehnte es Polen endgültig ab, die deutschen Forderungen zu erfüllen. (8) Als Reaktion hierauf kündigte die deutsche Seite am 28. April 1939 das aus dem Jahre 1934 stammende deutsch-polnische Abkommen über Freundschaft und Zusammenarbeit. (9)

Gleichzeitig erweckten die westlichen Demokraten bei der polnischen Regierung die unbegründete Illusion, sie würden Warschau im Kriegsfall die erforderliche Hilfe leisten. Am 31. März 1939 erklärte der britische Premierminister N. Chamberlain vor dem Abgeordnetenhaus: „Im Fall irgendeiner Aktion, die eine klare Bedrohung der Unabhängigkeit Polens darstellen wird…wird sich die Regierung Seiner Majestät als verpflichtet erachten, der polnischen Regierung jede in ihren Kräften liegende Unterstützung zu gewähren. Sie hat der polnischen Regierung eine diesbezügliche Versicherung abgegeben. Ich darf hinzufügen, daß die französische Regierung mich ermächtigt hat, klarzustellen, daß sie in dieser Frage dieselbe Position vertritt wie die Regierung Seiner Majestät.“ (10) Wie die folgenden Ereignisse bewiesen haben, handelte es sich bei diesem Versprechen um einen vorsätzlichen Betrug. Die polnische Führung nahm es jedoch für bare Münze und verlor deshalb zusehends jeden Realitätssinn.

Der amerikanische Journalist W. Shirer, der die polnische Wirklichkeit dank dreißigjähriger Erfahrung kannte, kommentierte die englischen Garantien an Polen wie folgt: „Man kann eine Pulverfabrik ohne weiteres bewachen, wenn darin die Sicherheitsvorschriften beachtet werden, doch eine Pulverfabrik zu bewachen, in der sich lauter Verrückte aufhalten, ist nicht ganz ungefährlich.“ (11)

Die Entwicklungen in Europa sowie die wachsende Aggressivität Deutschlands mußten zwangsläufig auch bei der sowjetischen Führung Besorgnis erwecken. Es machte den Anschein, als sei ein Bündnis [der UdSSR; der Übersetzer] mit den westlichen Demokratien erforderlich, um A. Hitler in die Schranken zu weisen, doch zu Recht bemerkte W. Churchill: „München und noch vieles andere mehr überzeugten die Sowjetregierung, daß weder England noch Frankreich kämpfen würden, solange sie nicht selbst angegriffen wurden, und daß auch in diesem Fall dabei nicht viel herauskommen würde.“ (12) Es lag auf der Hand, daß das Ziel der von den Westmächten gegenüber Hitler betriebenen „Beschwichtigungspolitik“ darin bestand, eine deutsche Aggression gegen Osten – also gegen die UdSSR – zu lenken. Am 12. September 1938 sagte N. Chamberlain kurz vor seinem Treffen mit A. Hitler: „Deutschland und England sind zwei Pfeiler der europäischen Welt und die Hauptbollwerke gegen den Kommunismus, und deshalb ist es erforderlich, unsere gegenwärtigen Schwierigkeiten auf friedlichem Wege zu überwinden… Wahrscheinlich wird es möglich sein, eine Lösung zu finden, die für alle annehmbar ist außer für Rußland.“ (13)

In dieser Situation zog die sowjetische Führung den sich aufdrängenden Schluß: Eine Zusammenarbeit mit England und Frankreich war nur dann möglich, wenn man sich zuvor mittels eines militärischen Bündnisvertrags absicherte, in dem die Verpflichtungen der Vertragspartner klar und unzweideutig festgelegt waren.

Am 17. April 1939 regte Moskau den Abschluß eines englisch-französisch-sowjetischen Abkommens über gegenseitige Hilfeleistung an, das folgende Punkte beinhalten sollte:

  1. „England, Frankreich und die UdSSR schließen ein auf fünf bis zehn Jahre befristetes Abkommen, das sie verpflichtet, einander im Fall einer in Europa verübten Aggression gegen einen der Unterzeichnerstaaten unverzüglich jegliche Art von Hilfe einschließlich militärischer zu gewähren.
  2. England, Frankreich und die UdSSR verpflichten sich, den zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer gelegenen osteuropäischen Staaten im Falle einer Aggression gegen diese Staaten jede Art von Hilfe einschließlich militärischer zu gewähren.
  3. England, Frankreich und die UdSSR verpflichten sich, innerhalb kürzester Frist den Umfang sowie die Formen der militärischen Hilfe zu erörtern und festzulegen, welche jedem dieser Staaten in Erfüllung von Artikel 1 und 2 zu leisten ist.
  4. Die englische Regierung stellt klar, daß die Hilfe, die sie Polen versprochen hat, ausschließlich für den Fall einer Aggression seitens Deutschlands gilt.
  5. Der zwischen Polen und Rumänien bestehende Vertrag wird entweder für den Fall einer jeden Aggression gegen Polen und Rumänien für gültig erklärt oder aber als gegen die UdSSR gerichtet für ungültig erklärt.
  6. England, Frankreich und die UdSSR verpflichten sich, nach der Eröffnung von Feindseligkeiten unter keinen Umständen im Alleingang und ohne gemeinsame Vereinbarung der drei Mächte irgendwelche Verhandlungen mit den Aggressoren zu führen oder Frieden zu schließen.
  7. Eine entsprechende Vereinbarung wird gleichzeitig mit einer Konvention unterzeichnet, die in Übereinstimmung mit Artikel 3 zu entwerfen ist.
  8. England, Frankreich und die UdSSR erachten es als erforderlich, mit der Türkei gemeinsame Verhandlungen über den Abschluß eines separaten Abkommens über gegenseitige Hilfe aufzunehmen.“ (149)

Dieser Vorschlag paßte den westlichen Partnern offenbar nicht in den Kram. Am 26. April erklärte Außenminister Lord E. Halifax bei einer Sitzung der englischen Regierung: „Für einen dermaßen umfassenden Vorschlag ist die Zeit noch nicht reif.“ (15) England und Frankreich hofften, die Sowjetunion werde ihnen gegenüber einseitige Verpflichtungen eingehen. Bei einer Kabinettssitzung gab Halifax am 3. Mai bekannt, daß er folgende Anfrage an Rußland richten werde: „Ist Rußland bereit, Polen und Rumänien zu einem für diese Länder annehmbaren Zeitpunkt und in einer für sie annehmbaren Form Hilfe zu leisten?“ (16)

Am 6. Mai 1939 informierte der provisorische sowjetische Geschäftsträger in Berlin, G. A. Astachow, das Außenministerium [in Moskau] über die Reaktion der deutschen Presse auf die Ernennung eines neuen sowjetischen Außenministers[1]; ihm zufolge versuchte die deutsche Presse „den Eindruck zu erwecken, es stehe ein Kurswechsel unserer Politik in einem für sie [die Deutschen] günstigen Sinne bevor (Abkehr von der kollektiven Sicherheit etc.)“. (17) Einen Tag zuvor, am 5. Mai, hatte der Leiter der Osteuropasektion der Abteilung für Wirtschaftspolitik im deutschen Außenministerium, K. J. Schnurre, den sowjetischen Bevollmächtigten S. F. Merekalow, der noch am gleichen Tag nach Moskau abreiste, ins Ministerium eingeladen und ihn darüber in Kenntnis gesetzt, daß die Kontrakte der ehemaligen [sowjetischen; d. Ü.] Handelsmission in Prag mit den [inzwischen in deutscher Hand befindlichen, d. Ü.] Skoda-Werken nach Ansicht der deutschen Regierung „erfüllt werden müßten“. „Den Skoda-Werken sind seitens der militärischen Führung entsprechende Anweisungen erteilt worden“, fuhr Schnurre fort und versicherte: „Es sind fortan keine Hindernisse dafür ersichtlich, daß die Firma ihre Verpflichtungen erfüllt.“ (18) Dies war eine klare Geste seitens der deutschen Seite, denn noch am 17. April hatten die sowjetischen Vertreter in Berlin gegen die „Einmischung der deutschen militärischen Führung“ in die normale kommerzielle Tätigkeit der Handelsmission protestiert. (19)

W. M. Molotow ließ sich mit seiner Reaktion auf die deutschen Signale Zeit. Er führte über die diplomatischen Vertreter Großbritanniens und Frankreichs weiterhin aktive Verhandlungen mit diesen beiden Staaten. Am 8. Mai empfing der Außenminister den englischen Botschafter W. Seeds, der ihm die Antwort seiner Regierung auf den Vorschlag der UdSSR zum Abschluß eines Abkommens über gegenseitige Hilfeleistung überbrachte. Die Antwort war entmutigend. Die britische Führung schlug der Sowjetregierung vor, eine Erklärung zu publizieren, in der sie sich verpflichtete, „für den Fall, daß Großbritannien und Frankreich in Erfüllung der von ihnen eingegangenen Verpflichtungen in kriegerische Handlungen verwickelt werden, ihnen sofortige militärische Unterstützung zu gewähren, falls diese gewünscht wird“. (20) Auf diese Weise drückten sich die Engländer um eine konkrete Antwort auf die Frage nach einem Pakt und regten stattdessen lediglich die Veröffentlichung einer neuen Erklärung an.

Am selben Tag unterrichtete das sowjetische Außenministerium seinen Botschafter in Frankreich, J. S. Suriz, über den englischen Vorschlag und bat ihn um eine Stellungnahme zu dieser Frage. (21) Am 10. Mai charakterisierte Suriz den erwähnten Vorschlag in einem Telegramm an das Außenministerium wie folgt: „Er zieht uns automatisch in einen Krieg mit Deutschland hinein.“ Dies sei darum der Fall, weil England und Frankreich „ohne Abkommen und Abstimmung mit uns Verpflichtungen [gegenüber Polen und anderen Staaten] eingegangen sind“. (22) Gestützt auf diese und ähnliche Erwägungen formulierte der Außenminister seine Position.

Am 14. Mai 1939 zitierte W. M. Molotow den englischen Botschafter W. Seeds zu sich und händigte ihm eine Note aus, die eine Antwort auf den englischen Vorschlag enthielt. Darin hieß es: „Die englischen Vorschläge gegenüber der UdSSR beruhen nicht auf dem Gegenseitigkeitsprinzip und versetzen diese in eine ungleiche Position. Die Sowjetregierung stellt sich auf den Standpunkt, daß folgendes erforderlich ist, damit die friedliebenden Länder eine Barriere gegen ein weiteres Ausufern der Aggression in Europa errichten können: Ein effektiver Pakt über gegenseitige Hilfeleistung gegen eine Aggression; eine Garantie der drei Großmächte  für die von einer Aggression bedrohten  Staaten Zentral- und Osteuropas einschließlich der Baltenstaaten und Finnlands; der Abschluß eines konkreten Abkommens zwischen England, Frankreich und der UdSSR über die Formen sowie das Ausmaß der Hilfe.“ (23)

Zu den sowjetischen Vorschlägen vom 14. Mai merkte Moskaus Botschafter in London, I. M. Maiski, in seinem Tagebuch an, diese versetzten „die britische Regierung in eine äußerst schwierige Lage. Unsere Vorschläge sind klar, einfach, vernünftig und vermögen an das Bewußtsein des einfachen Menschen zu appellieren“. (24) Andererseits, fuhr der Botschafter fort, „machen die Garantien, welche Großbritannien gegenüber Polen, Rumänien und Griechenland abgegeben hat, eine Übereinkunft mit der Sowjetunion unter allen Umständen unabdingbar, weil Großbritannien und Frankreich für Polen oder Rumänien nichts Greifbares tun können. Bis eine britische Blockade Deutschlands für letzteres zur ernsthaften Bedrohung wird, werden Polen und Rumänien nicht mehr existieren.“ (25)

Erst am 25. Juli nahmen die englische – und am Tag danach auch die französische – Regierung den sowjetischen Vorschlag an, Verhandlungen über den Abschluß einer Militärkonvention zu beginnen, und bekundeten ihre Bereitschaft, Vertreter nach Moskau zu entsenden. (26) Der Auftakt zu den Verhandlungen erfolgte am 12. August.

Der Ablauf dieser ergebnislos gebliebenen Verhandlungen ist gut bekannt, so daß wir es uns schenken können, hier lange darauf einzugehen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen lediglich die realen Ziele, welche die daran beteiligten Seiten verfolgten. Beispielsweise sahen die Instruktionen für die nach Moskau entsandte britische Delegation ausdrücklich vor, „die Verhandlungen äußerst langsam zu führen“ (27) und das Eingehen konkreter Verpflichtungen zu vermeiden: „Die britische Regierung wünscht keine Verpflichtungen einzugehen, die uns unter irgendwelchen Umständen die Hände binden könnten. Bezüglich der Frage nach einem militärischen Abkommen sind deshalb möglichst allgemein gehaltene Formulierungen anzustreben.“ (28)

Eine grundlegend andere Position nahm die Sowjetführung ein. Das Oberhaupt der französischen Delegation, General J. Doumenc, der das französische Kriegsministerium über den Gang der Verhandlungen auf dem laufenden hielt, konstatierte am 17. August 1939 in einem Telegramm: „Es unterliegt keinem Zweifel, daß die UdSSR einen militärischen Pakt abzuschließen wünscht und nicht will, daß wir ihr irgendein Dokument vorlegen, das keine konkrete Bedeutung hat.“ (29)

Zum hauptsächlichen Stolperstein wurde die Frage nach dem Durchgangsrecht für sowjetische Truppen durch das Territorium Polens und Rumäniens. Damals besaß die Sowjetunion nämlich keine gemeinsame Grenze mit Deutschland. Unter diesen Umständen war nicht ersichtlich, wie sowjetische Truppen überhaupt militärische Schläge gegen die deutschen Armee führen konnten. Aus diesem Grund stellte [der sowjetische Verteidigungsminister] K. E. Woroschilow bei einer Sitzung der militärischen Delegationen am 14. August folgende konkrete Frage: „Im großen ganzen ist alles verständlich, aber die Position der bewaffneten Streitkräfte der Sowjetunion ist nicht ganz klar. Man begreift nicht so recht, auf welchem Territorium sie sich aufhalten und wie sie physisch am allgemeinen Kampf teilnehmen sollen.“ (30) Damit sich die Rote Armee schon in den ersten Kriegstagen an den Kampfhandlungen beteiligen konnte, mußten die sowjetischen Truppen polnisches Gebiet durchqueren. Dabei sollten die von ihnen betretenen Zonen strikt begrenzt sein: Die Gegend um Wilnius (der sogenannte „Korridor von Wilnius“) sowie Galizien. (31) In einem Telegramm an das Kriegsministerium in Paris unterstrich der Leiter der französischen Delegation, General J. Doumenc, am 15. August 1939: „Ich weise darauf hin, daß folgende Tatsache sehr wichtig ist, um die polnischen Befürchtungen zu zerstreuen: Die Russen begrenzen die Zonen, wo der Vorstoß [der sowjetischen Truppen] stattfinden soll, äußerst strikt, wobei sie sich ausschließlich an strategischen Gesichtspunkten orientieren.“ (32)

Die Polen wollten davon freilich nichts hören. Am Abend des 19. August erklärte Marschall Rydz-Smigly: „Ohne Rücksicht auf die Folgen wird den russischen Truppen nicht erlaubt werden, auch nur einen Zoll polnischen Territoriums zu besetzen.“ (33) Und der polnische Außenminister J.Beck teilte dem französischen Botschafter in Warschau L. Noël mit: „Wir werden nicht zulassen, daß über die Nutzung eines Teils unseres Territoriums durch fremde Truppen in irgendeiner Form auch nur diskutiert wird.“ (34)

In einem auf den Dezember 1938 datierten Bericht der (mit Aufklärungsaktivitäten betrauten) zweiten Abteilung des Generalstabs der polnischen Armee wurde festgehalten: „Der polnischen Politik im Osten liegt die Zerstückelung Rußlands zugrunde… Deswegen wird unsere mögliche Position auf folgende Formel hinauslaufen: Wer wird sich an der Aufteilung beteiligen? Polen darf sich in diesem denkwürdigen historischen Augenblick nicht passiv verhalten. Unsere Aufgabe ist es, uns physisch und geistig beizeiten gut vorzubereiten… Das Hauptziel besteht in der Schwächung und Zerschlagung Rußlands.“ (35)

Bei ihren militärischen Verhandlungen mit Großbritannien und Frankreich konnte sich die Sowjetführung ein weiteres Mal davon überzeugen, wie recht ein litauischer Diplomat, auf den sich G. A. Astachow in seinem Tagebuch berief, mit folgendem Ausspruch gehabt hatte: „Im Kriegsfall wird die UdSSR den Hauptteil der Opfer zu erbringen haben, während England und Frankreich sich eingraben und sich mit Schußwechseln und dem Abfeuern von Raketen begnügen werden. Entscheidende Aktionen werden an der Westfront nicht erfolgen.“ (36)

Da die UdSSR von den Engländern und Franzosen nichts Greifbares bekommen hatte, schloß sie einen Nichtangriffspakt mit Deutschland ab.

Was den moralischen Aspekt betrifft, sei darauf hingewiesen, daß die Vertreter der westlichen Demokratie kein Recht haben, den Vertrag der UdSSR mit Deutschland zu verurteilen. Mit Fug und Recht bemerkte der US-Journalist W. Shirer: „Wenn Chamberlain ehrlich und edel verfuhr, indem er Hitler 1938 entgegenkam und ihm 1938 die Tschechoslowakei [richtig: Das Sudetenland: d. Ü.] abtrat, warum soll sich Stalin dann unehrlich und niederträchtig benommen haben, als er Hitler ein Jahr später entgegenkam und ihm Polen überließ, das ohnehin jede sowjetische Hilfe ablehnte?“ (37)

Dasselbe läßt sich über jene sagen, welche die Ereignisse vom Standpunkt der sogenannten Leninschen Normen der Außenpolitik beurteilen, von denen die Sowjetunion mit der Unterzeichnung des Abkommens mit Deutschland angeblich abgewichen ist. Die Sowjetunion schloß einen Nichtangriffspakt mit Deutschland, und als Ergebnis bekriegten sich Deutschland, England und Frankreich gegenseitig, statt eine Allianz gegen die UdSSR zu schmieden. Letztere erhielt so die Möglichkeit, nach den anderen Mächten in den Krieg einzutreten, wobei ihr eine gewisse Freiheit der Wahl blieb, auf welcher Seite sie kämpfen wollte.

Die Sowjetführung hatte die Entwicklung zu Beginn des Zweiten Weltkriegs analysiert und war zu jenem Schluß gelangt, den J. W. Stalin am 7. September 1939 anläßlich einer Unterredung mit Komintern-Führern wie folgt formulierte: „Der Krieg verläuft zwischen zwei Gruppen kapitalistischer Staaten.. um die Umgestaltung der Welt, um die Herrschaft über die Welt! Wir sind nicht dagegen, daß sie einander ordentlich an die Gurgel fahren und sich gegenseitig schwächen… Wir können manövrieren, eine Seite gegen die andere anstacheln, damit sie möglichst gründlich zerfleischen.“ (38)

Es gilt ferner der Tatsache Rechnung zu tragen, daß die sowjetischen Truppen im Sommer 1939 am Fluß Chalchin-Gol[2] schwere Kämpfe mit den Japanern ausfochten. Da Japan durch den Antikominternpakt mit Deutschland verbunden war, wurde der Abschluß des sowjetisch-deutschen Vertrages in Tokio als Verrat aufgefaßt. Aus diesem Anlaß meldete der temporäre Bevollmächtigte der UdSSR in Japan, N. I. Generalow, am 24. August in einem Telegramm: „Die Nachricht vom Abschluß des Nichtangriffspaktes zwischen der UdSSR und Deutschland hat hier einen niederschmetternden Eindruck hinterlassen und insbesondere die Armee sowie die faschistischen Kreise zutiefst verstört.“ (39)

Die Beziehungen zwischen dem Dritten Reich und seinem fernöstlichen Verbündeten wurden hierdurch einer Zerreißprobe ausgesetzt. Infolgedessen entschieden sich die herrschenden Kreise Japans für die „südliche Variante“, die einen Krieg mit England und den USA vorsah. Bekanntlich ist Japan nach dem deutschen Angriff auf die UdSSR nicht in den Krieg gegen die Sowjetunion eingetreten.

Somit konnte die UdSSR durch den am 19. August 1939 erfolgten Abschluß des sowjetisch-deutschen Wirtschaftsabkommens sowie durch die Unterzeichnung des sogenannten Molotow-Ribbentrop-Paktes vom 23. August den Krieg für einige Zeit von ihren Grenzen fernhalten.


Anmerkungen:

1) http://www.inosmi.ru/translation/239456.html
2) Ebenda.
3) Ebenda.
4) M. I. Meltjuchow, „Sowjetsko-polskie wojny“ [Die sowjetisch-polnischen Kriege], Moskau 2004, S. 285.
5) Im Jahre 1924 waren 95% der 384.000 Bewohner Danzigs und der angrenzenden Gegenden Deutsche. „Grosse Sowjetische Enzyklopädie“, 1. Auflage, Band 20, Moskau 1930, S. 414.
6) Ebenda.
7) Siehe Anmerkung 4, S. 285.
8) Ebenda, S. 294.
9) „God krisisa“ [Das Jahr der Krise], Zwei Bände, Moskau 1990, Band 2. S. 392.
10) Ebenda, Band 1, S. 351.
11) Zitiert nach J. F. Fuller, „Wtoraja mirowaja wojna“ [Der Zweite Weltkrieg], Moskau 1956, S. 37.
12) W. Churchill, „Wtoraja mirowaja wojna“ [Der Zweite Weltkrieg], Drei Bücher, Buch 1, S. 173.
13) Siehe Anmerkung 9, Band 1, S. 6.
14) Ebenda, S. 386, 387.
15) Ebenda, Band 2, S. 391.
16) Ebenda.
17) „Dokumente der Außenpolitik der UdSSR: 1939. Band XXII“. In zwei Büchern, Moskau 1992, Buch 1, S. 339.
18) Ebenda, S. 338.
19) Siehe Anmerkung 9, Band 1, S. 389.
20) Ebenda, S. 438, 439.
21) Siehe Anmerkung 17, Buch 1, S. 342.
22) Ebenda, S. 355.
23) Ebenda, S. 363.
24) „Otscherki istorii Ministerstwa inostrannych del Rossi: 1802-2002“ [Abrisse einer Geschichte des russischen Außenministeriums: 1802-2002], drei Bände, Moskau 2002, Band 2, S. 245.
25) Archiv der Außenpolitik der Russischen Föderation, F. 017a, Op. 1, P. 1, D. 6, L. 130.
26) Siehe Anmerkung 9, Band 2, S. 403.
27) „Dokumente und Materialien zum Vorabend des Zweiten Weltkriegs. 1937-1939“, zwei Bände, Moskau 1981, S. 168.
28) Siehe Anmerkung 9, Band 2, S. 192, 193.
29) Ebenda, S. 267.
30) Ebenda, S. 212.
31) Ebenda, S. 216.
32) Ebenda, S. 228, 229.
33) L. Mosley „Utratschennoje Wremja“ [Verlorene Zeit], Moskau 1972, S. 301.
34) Siehe Anmerkung 9, S. 279.
35) Z dziejów stosunków polsko-radzieckich [Aus der Geschichte der polnisch-sowjetischen Beziehungen], Band 3, Warschau 1968, S. 262, 287.
36) Siehe Anmerkung 17, Buch 1, S. 588.
37) Siehe Anmerkung 12, Band 2, S. 212.
38) „1941 god“ [Das Jahr 1941], zwei Bücher, Moskau 1998, Buch 2, S. 584.
39) Siehe Anmerkung 9, Band 2, S. 322.

[1] Der jüdische Außenminister Maxim Litwinow war durch den Nichtjuden Wjatscheslaw Molotow ersetzt worden, was man in Berlin gebührend zur Kenntnis nahm. – Der Übersetzer.

[2] An der Grenze zwischen der mit der UdSSR verbündten Mongolei und der von Japan besetzten Mandschurei. – Der Übersetzer.


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Ubasser

 

Alfred Rosenberg – Letzte Aufzeichnungen. Nürnberg 1945 – 1946


Im folgenden Artikel beschäftigt sich Alfred Rosenberg mit Adolf Hitler, den er geachtet und verehrt hat. Sein Resümee gegenüber Adolf Hitler ist beachtenswert! Wohl selten findet man solch eine tiefgreifende und auch bildhafte Schilderung, was die Person Adolf Hitler betrifft. Bis in seinen (Rosenberg) Tod achtete er stets den Führer. Lesen Sie und machen Sie sich ihr eigenes Bild:

Von Alfred Rosenberg

Der Name Nationalsozialismus stammt aus dem Sudetenland, die politische I d e e als Neugeburt des Volkstums in einer die Schäden der Demokratie überwindenden Lebens- und Staatsform hat Adolf Hitler geprägt, gestaltet, erkämpft, zur Höhe des Reiches geführt. Nie war die deutsche Seele einiger mit sich selbst als im Jahre 1933. Nie erschien der groß-deutsche Traum der Wirklichkeit näher als 1938. Nie noch fiel das Reich in größere Trümmer zusammen als 1945. Das alles wird von einem Namen umfaßt, von diesem Namen aber auch vor dem Gericht der deutschen Nation zu verantworten sein.

Jedes Urteil über diese dramatisch große und heute so furchtbare Epoche ist verfrüht. Die Geschichte hat mit dem 8. Mai 1945 nicht aufgehört, die Probleme, die unseren Kampf bestimmten, stehen heute in noch viel größerem Umfange vor der Welt. In der Zeit, da Adolf Hitler tot, sein Werk umtobt von einem Welthaß, in entsetzliche Dinge verstrickt vor uns steht und die Idee gestorben scheint, da stehen sich wieder zwei Welten gegenüber: ungelöst die Gegnerschaften, die Dimensionen über den europäischen Kontinent hinaus auf den ganzen Erdball ausgedehnt.

Was Hitler tat, was er befahl, womit er ehrenhafte Männer belastete, womit er den deutschen Namen, das Ideal der von ihm einst selbst geschaffenen Bewegung gefährdete, das alles ist so ungeheuer im Format, daß gewöhnliche Prädikate zur Kennzeichnung dieses Prozesses versagen. Auch mir steht es nicht zu, mir ein geschichtliches Urteil anmaßen zu wollen. Ich will nur einiges niederlegen, was ich in den vielen Jahren über ihn dachte und einige Einzelheiten erwähnen, die mir als charakteristisch in Erinnerung geblieben sind.

Seit 1920 besuchte ich die meisten Versammlungen Adolf Hitlers. Ich erlebte von den ersten Tagen seines Auftretens an eine feste geistige Grundlage, aber zugleich ein ständiges Reiferwerden bei der Behandlung der zahlreichen Probleme, zu denen er München in den großen Zirkusbau auf dem Marsfeld rief oder zu den „Sprechabenden“. Jeder Aufmerksame konnte feststellen, daß Hitler fortlaufend die politische Literatur der Zeit verfolgte, alles, was mit Versailles zusammenhing, dem Ausbruch des Weltkrieges, mit den Fragen der Rüstung aller Staaten. Merkwürdigerweise beschäftigte er sich nie eingehender mit einzelnen marxistischen Theorien, wohl aber kam er immer wieder auf die wenigen entscheidenden Kerngedanken, deren verhängnisvolle Auswirkung er an Hand politischer Ereignisse schilderte. Im Kampf gegen diese Welt hat er sich aller Mittel der Leidenschaft, der Propaganda, der Ironie bedient, ließ sich aber in der Werbung um die Arbeiterschaft nicht auf Abwege leiten. Als Sozialdemokratie und Kommunismus nach neuen Problemen Ausschau hielten, verfielen sie auf den Vorschlag der „Fürstenenteignung“. Zwar hatten die Länder meist schon ein Abkommen mit den abgedankten Fürstenhäusern getroffen, aber in der innen- und außenpolitischen Bedrängtheit suchte der Marxismus nach neuen Lösungen, um seine „soziale Gesinnung“ zu offenbaren. Entgegen nun solchen Leuten wie Hermann Esser ließ sich Hitler nicht einen Augenblick zu dieser Demagogie verleiten. Er erklärte, wenn man Privateigentum als eine Grundlage des kulturell-volklichen Lebens anerkenne, dann dürfe man aus Grundsatz nicht nachgeben, gleich wie im einzelnen oder als Gesamtheit die Landesfürsten auch gewesen sein mögen. Die NSDAP verfocht dann mit aller Energie diesen Standpunkt, natürlich auch mit dem Hinweis, daß der Marxismus merkwürdigerweise die Millionen der „Kriegsgewinnler“ und „Börsenbanditen“ unangefochten lassen wolle. Der Volksentscheid fiel gegen die marxistische Parole aus.

Als Hitler dann später gegen Hindenburg für den Posten eines Reichspräsidenten kandidierte, ordnete er eindringlich an, die Persönlichkeit Hindenburgs nicht anzugreifen. Mit seiner Gestalt sei so vieles an großer deutscher Geschichte verbunden, führte Hitler aus, daß wir diese Vorstellung nicht zerstören dürften. Die Wahlpropaganda dürfe nur mit der Erklärung geführt werden, daß die Zeit einen Mann der jüngeren Generation fordere, der mitten im Kampf stehe und seine Anhängerschaft sich durch politische Arbeit erworben habe. Auch in diesem Fall, der ihn persönlich betraf, hielt Hitler einen Grundsatz fest gegenüber allen taktischen Verlockungen.

Diese auch in vielen anderen Fällen bewahrte Haltung war es, die mir immer neue Achtung vor Hitler einflößte, wenn ich andere Erscheinungen innerlich ablehnte oder doch als fremd empfand, vor allem, da sich das gleiche auf außenpolitischem Gebiet wiederholte.

Hitler war durchaus der nüchternen Erkenntnis, daß ein verlorener Weltkrieg seine harten Konsequenzen haben müsse. Die Forderung nach den „alten Grenzen von 1914“ lehnte er entschieden ab, weil in einer veränderten Welt auch die nationalen Wünsche neue Wege gehen müßten. Gegenüber der Ablehnung aller Revisionen durch die Gegner erklärte er, deutsche Forderungen könne nur eine Regierung in starker Einheit erheben, dem Novemberstaat aber sei es unmöglich, eine solche darzustellen. Im Grundsatz sei aber dann von der nüchternen Frage auszugehen, wer aus eigenem Interesse eine Vernichtung der europäischen Mitte nicht wünschen könne. Seine Antwort: Italien und England. Wenn das aber richtig sei, folgerte er, dann müßten wir auf Dinge verzichten, die in diesen Ländern dem Willen zu einer Verständigung oder zu einem festen Zusammengehen mit Deutschland entgegenstünden. Das bedeutete also nach der einen Seite Verzicht auf Südtirol, auf der anderen Zurücktreten von der Kolonialpropaganda, die Absage an die Kolonialpolitik, die Betonung, eine Rückgabe von Kolonien nur in freundschaftlicher Abmachung mit England erstreben zu wollen. Hitler hatte auch den Mut, diese Einsichten, diesmal nach der bürgerlich-nationalen Richtung hin, offen auszusprechen. Er schrieb sogar seine erste Broschüre über das Südtiroler Problem als Verteidigung gegenüber dem Vorwurf des Verrats. Verraten hatten Südtirol — und nicht nur dieses Land — jene, welche die Novemberrevolte inszeniert und die Diktate von Versailles und St. Germain unterzeichnet hätten. Bei aller Liebe zu den Tirolern seien ihre Interessen denen der siebzig Millionen anderen Deutschen unterzuordnen: im übrigen seien seine Gegner ja gar nicht von der Liebe zu den Südtirolern, sondern nur vom Haß gegen das faschistische Italien durchdrungen.

Hitler ist also bei all seiner Leidenschaft durchaus nicht den Weg der geringsten Widerstände gegangen, sondern hat nach allen Seiten hin schwere Belastungen seines Wirkens zur Einhaltung richtig angesehener Grundsätze auf sich genommen. Auf der andern Seite aber trat ihm sein zweites Ich nur zu bemerkbar entgegen. Es durchkreuzte oft das beste Wollen und die richtigsten Erkenntnisse, wenn Dinge des rein Persönlichen, des unmittelbaren Gefühls hereinspielten.

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Als ich 1923 mit meiner späteren Frau über Hitler sprach und seine männliche Kraft betonte, fügte ich etwas hinzu, woran sie mich später noch oft erinnert hat: das einzige was mich stutzig mache, sei seine fliehende Stirn, die Hitler etwas Unstetes gebe. Neben der harten sicheren Erkenntnis und einer wahrhaft großen Beharrlichkeit trat dann bei Hitler das Plötzliche, vulkanisch Ausbrechende, Unstete so oft hervor, daß ich dieses Stören seines Aufbaus durch ihn selbst in der Geschichte unseres Kampfes oft beobachten mußte. Da Hitler die damit zusammenhängenden Krisen aber auch immer wieder mit verdoppelter Energie meisterte, so zweifelte ich schließlich an meiner Ansicht und mußte mir sagen, daß er der Weisere sei und vorhandene Kräfte eben sich auswirken lasse. Heute glaube ich allerdings, daß diese Seite seines weitgespannten Charakters die Herrschaft der Goebbels, Himmler und Bormann überhaupt möglich gemacht hat mit allen Konsequenzen, die sich daraus ergeben haben.

Ich bin meinem Temperament nach Anhänger der vorbeugenden Methoden gewesen, aber ich mußte gerechterweise zugeben, daß gewichtige Gründe dafür sprachen, zum mindesten bis zur Machtübernahme, auch gänzlich Unliebsame in der Partei zu binden, anstatt sich durch ihren Ausschluß eine neue, und zwar „nationalsozialistische“ Opposition zu schaffen. Das Beispiel des Otto Strasser war warnend genug und bestimmte den menschlichen Taktiker Adolf Hitler in steigendem Maße. War es anfänglich die verständliche Vorsicht, war es die Einsicht, daß man vorhandene auch unglücklich wirkende Kräfte auf die Dauer doch nicht ganz stillegen konnte, so hat in späteren Jahren bei Hitler sicher der Wille mitgespielt, gegnerische Gruppen ruhig bestehen zu lassen, um stets Schiedsrichter und bestimmender Führer zu bleiben.

Ich selbst glaubte, das einmal schon früher erlebt zu haben: 1924. Ich sagte schon, daß ausgerechnet i c h nach dem Fehlschlag vom November 1923 die Zerstreuten wieder zu sammeln beauftragt war. Obwohl Hitler meinen Maßnahmen später zustimmte, empfing er die größten Schreier wie Esser und Streicher, welche über den „Verrat am Hitlergeist“ schwatzten und für eine nüchterne Abschätzung der Lage dank ihrer pathologischen Veranlagung nicht zu gewinnen waren. Ich schrieb deshalb im Juni 1924 Hitler nach Landsberg, ich könne das aus Ehrgefühl nicht hinnehmen und bäte, den Auftrag niederlegen zu dürfen. Ich hatte damals das sehr bestimmte, meinem damaligen Mitarbeiter Karl Friedrich W e i s s auch mitgeteilte Gefühl, daß Hitler den völkischen Zwist gar nicht ungern sah. Er fühlte sich als der eigentliche Führer des gesamtvölkischen Erwachens und dachte sich seine spätere Wirksamkeit wohl leichter, wenn er nicht auf eine neue festgegründete Führung, sondern auf gespaltene Gruppen stoßen würde. Im ersten Fall hätte er vielleicht* selbst einen Kampf um seine alte Geltung führen müssen, im zweiten erschien er als einigender Retter der verzankten Scharen. Diese meine Gefühle schienen mir gleichzeitig blasphemisch, aber im tiefsten Unterbewußtsein doch als richtig. Jedenfalls aber wollte i c h nicht weiter das Objekt dieses Spiels sein und trat deshalb zurück. Ich blieb auch aus diesem Grunde der theatralischen Versöhnungsfeier des 24. Februar 1925 fern.

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Zu diesen Äußerungen des Hitlerschen Charakters auf politischem Gebiet kam dann noch die künstlerische Seite, in der mit das Entscheidende für eine Erkenntnis seiner Persönlichkeit liegt. Als er mich 1925 bat, die Leitung des „VB“ zu übernehmen, sprach er auch über die politischen Bemühungen Ludendorffs in dem vergangenen Jahr. Er sagte, Ludendorff müsse als Politiker versagen, da er unmusikalisch sei. Er dagegen als musikalisch empfindender Mann verstehe die Menschen tiefer und werde sie auch politisch führen können. Diese Worte habe ich nie vergessen, ich habe oft an sie gedacht und wurde 1945 noch einmal in furchtbaren Stunden an sie erinnert.

Hitler wollte also ausdrücken, daß nur der „musikalische Mensch“ die Schwingungen einer Volksseele ganz mitzuempfinden vermöge, deshalb allein die richtigen Worte zu einer Beeinflussung fände und — so schloß er wohl, und dieser Schluß war verhängnisvoll — allein die richtigen Taten zur politischen Führung vollbringen könne. Der politisch nüchternen und oft so wahrhaft klug abwägenden Vernunft stand die plötzlich hervorbrechende Leidenschaftlichkeit entgegen, der tiefen Erfassung ernster Architektur der „musikalische“, unberechenbare, gefühlvolle Augenblick. Im politischen Leben die betonte Disziplin — und der Bohemien, ohne Bindung an Familie, Hof, Konvention oder wie man die stilbildende Formung durch Sitte und Tradition auch nennen mag.

Das alles hat, so glaube ich, nichts mit kleinlicher Kritik, nichts mit Moralisieren zu tun, sondern ist nur ein Versuch, Äußerungen einer Persönlichkeit zu schildern, deren Erfolg nicht nur aus ihren Stärken stammte, sondern auch aus einer Wurzel, welche viele negative Kräfte an die Oberfläche des Lebens brachte.

Das entscheidende Mittel der Beeinflussung des Menschen wurde für Hitler die Rede. Er erzählt in seinem „Mein Kampf“, welche Erleichterung er gefühlt hätte, als er feststellte, daß er frei vor einer Menge sprechen könnte. Rein sachlich gesehen, besteht auch kein Zweifel darüber, daß das gesprochene Wort die Menschen tiefer zu bewegen, jedenfalls leichter auch zu Handlungen zu führen vermag, als das geschriebene. Zweifellos ist die doch manches Hypnotisierende mit sich tragende Rede aber nicht von so anhaltender Wirkung wie ein in jeder Stimmung zu prüfendes Buch; darum durften die Versammlungen auch nie aufhören. Deshalb ist aber auch diese Methode der Willensbildung von Hitler in wahrhaft genialer Weise ausgestaltet worden, zusammen mit allen Mitteln, welche die Phantasie und Einbildungskraft der Menschen zu beeinflussen geeignet waren.

Hierher gehörte vor allem die neue Fahne. Jeder Gedanke, jedes Erlebnis, jedes Opfer, jeder Erfolg rankte sich um dieses Symbol. Es war anwesend bei den ersten großen Versammlungen, es lag im Blut der Toten an der Feldherrnhalle, es senkte sich am Grabe unserer ermordeten Kameraden, führte später an der Spitze marschierender Kolonnen, bis unsere Fahne — ein immer wieder ausgesprochenes Fernziel — am 30. Januar 1933 im Triumph durch das Brandenburger Tor getragen wurde. In dieser Fahne kehrten die alten Reichsfarben Schwarz-Weiß-Rot wieder, verbunden mit einem altgermanischen, ja allgemein-arischen Zeichen. Ich war mit Hitler bei dem Hersteller der ersten Standarten, die er selbst entworfen hatte. In geradezu jungenhafter Weise freute er sich über diese Arbeit.

Und zum ersten Male erlebten wir eine Fahnenübergabe auf dem sonst noch sehr bescheidenen Münchner Parteitag Ende Januar 1923. Mitten im Winter Aufmarsch auf dem Marsfeld. Erste Begrüßungsrede durch Oberst von Xylander im Namen verwandter Verbände. Dann sprach Hitler. Den Vorbeimarsch nahm er ab, fuhr dann in die Stadt hinein, um noch zweimal an einer Straßenecke sich den Marsch durch München anzusehen. So wirkte seine Schöpfung stärkend auf ihn selbst zurück.

Nach 1924 kam die Uniform der sich herausbildenden Gliederungen hinzu, bis sich ein farbenreiches Ritual auf den Parteitagen in Nürnberg entwickelte, das, jährlich in gleicher Weise verlaufend, gerade in dieser Wiederholung innere einprägsame Überlieferung zu werden begann. In dieser Art ist immer volkliches Brauchtum entstanden. Mit diesen Aufmärschen gingen nebenher die anderen Formen, die Kulturtagungen, der Kongreß, die Sondertagungen.

In diesen Jahren sind viele zu Rednern geworden, die wohl kaum früher daran gedacht hatten, und oft zu recht guten Rednern. Eine einstmalige Scheu, eine doch verkrampfte Konvention sind tausendfach durchbrochen worden, die so äußerliche Wohlerzogenheit machte in Versammlungen der Freude und Zustimmung Platz und setzte Natürlichkeit an die Stelle formaler Bindung.

Aber, so ist es mir immer erschienen, bedenklich war Hitlers Auffassung, nur die großen Redner und nicht die großen Schreiber hätten Geschichte gemacht. Das eine ist ebenso unrichtig wie das andere. Große Männer haben unter verschiedenen Umständen die Geschichte der Nationen beeinflußt, einmal als Staatsmänner und Feldherren, dann als revolutionäre Soldaten (Cromwell, Napoleon), dann als redegewaltige Tribunen. Die Schrift war für Hütten das Mittel seines Wirkens. Luthers Thesen und seine Schriften waren es, welche die größte Revolution des deutschen Volkes einleiteten und fortführten. Das heißt also, die Mittel der großen Wirkung sind verschieden gewesen, die Gegenüberstellung Redner—Schreiber ist deshalb im Wesen falsch, jedoch subjektiv verständlich, da unter den Umständen nach 1918 die Rede vor dem Volk die allein gangbare Methode war, da sich alle Putsche als unzweckmäßig, ja als unsinnig erwiesen. Schließlich ist mir noch oft eine — ebenso einseitige — Anschauung Schopenhauers im Gedächtnis geblieben: Taten vergehen, Werke bleiben bestehen. Die Kämpfe der Griechen in Kleinasien wären nur zu kleinen Liedern über viele Scharmützel verdichtet worden, erst Homer hat sie zu einem ewigen — europäischen — Gleichnis erhoben und der Welt unvergängliche Gestalten geschenkt, deren Form der Darstellung mehr Menschen innerlich bereichert hat, als viele Reden noch so großer Tribunen.

Doch das führt schon in das Gebiet der großen Kunst — diese ist aber am Ende doch geschrieben niedergelegt, und Taten der Politik und des Krieges werden bildende Kraft durch die Gestaltung des Dichters oder Historikers — von Homer, Herodot, Pultarch bis Goethe und Ranke.

Aber Hitlers Ansicht war nach Lage der Dinge verständlich, seine Behauptung auch ein Mittel, das Bewußtsein der Notwendigkeit der Redner zu stärken.

So haben diese Redner denn einen entscheidenden Beitrag für die Kraftentfaltung der jungen Bewegung geliefert, wobei jedoch ein schlechter Redner, wie Mutschmann, einen der bestorganisierten Gaue leitete, und ein so ausgezeichneter Redner, wie Goebbels, einen schlecht funktionierenden Gau führte.

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Ich betone diese ganze Frage, weil sie auch auf das sogenannte „musische Gebiet“ hinüberführt. Denn notwendigerweise waren das Rednerische, der Fahnenmarsch, die Begrüßungsformen etwas Theatralisches, ohne daß dieser Begriff zunächst eine anrüchige Bedeutung zu haben brauchte. Aber die Gefahr einer das Auge blendenden und die Phantasie gegenüber der abwägenden Vernunft besonders fördernden Entwicklung war zweifellos gegeben. Sie war besonders dann vorhanden, wenn sich der Führer selbst nicht nur in Stunden eines verständlichen Überschwangs dem Gepränge eines großen Volksaufbruches hingab, sondern auch in Stunden, die einer notwendig nüchtern abwägenden Selbstbeherrschung hätten gehören müssen.

Gerechterweise ist es zu verstehen, wenn alle Mächte des Gemüts, des Glaubens, des Willens gepflegt wurden, denn es gehörte ein dauernder innerer Antrieb dazu, ohne Namen, ohne Geld, aus dem Nichts im Frontalkampf gegen alle Parteien eine Volksbewegung hervorrufen und gestalten zu wollen, die einst ganz Deutschland sein sollte. Nur einer, der großen Erscheinungen im Völkerschicksal verständnislos gegenübersteht, vermag diese Mächte zu leugnen oder gar als unwichtig abzutun. Eine Natur wie Moltke aber wäre nach 1918 nicht in das gärende Volk getreten, um in unermüdlicher Arbeit — kreuz und quer durch das Reich ziehend, seine Gedanken in beschwörender Rede sammelnd — die Seele der Nation zu gewinnen.

Wir alle mußten uns von den gewohnten Vorstellungen des früheren geistigen und politischen Ringens freimachen. Ich selbst nehme mich hierin in keiner Weise aus. Auf Versailles, auf den Ruhreinbruch, auf die Deutschenverfolgung in Polen wurde ebenso leidenschaftlich in Wort und Schrift erwidert, wie innenpolitisch ein System bekämpft, dessen Führer den Nationalismus als größte Häresie bezeichneten oder auf Parteitagen erklärten, kein Vaterland zu kennen, das Deutschland hieße. Die durchaus richtige Einsicht in die Dinge, verbunden mit dem Rausch des Glaubens, sind das Geheimnis des Erfolges gewesen. Dazu brauchte ein neues Schicksal keinen Moltke, sondern eine Gestalt wie Hitler, wenigstens bis zum 30. Januar 1933. Mit diesem Tage hört der Tribun auf. Die Erprobung des Staatsmanns beginnt.

Hitler hat mit unerbittlicher Zähigkeit die Rolle eines Vizekanzlers abgelehnt. Er hatte schon lange sich im demokratischen Spiel der Kräfte das Recht auf die Führung der Regierung erkämpft. Daß ihm diese von der „Präsidial“vertretung abgeschlagen, ja, daß mit intriganten Spaltungsversuchen sein Werk trotz der erkannten kommunistischen Gefahr zerschlagen werden sollte, hatte seine Achtung vor dem bürgerlichen Nationalismus nicht erhöht. Auch hier blieb er trotz aller Krisen hart und setzte schließlich durch, was er, und mit ihm Millionen, für notwendig hielten.

Adolf Hitler kämpfte dabei im Innern mit sich selbst einen schweren Kampf. Nachdem er kurze Zeit Kanzler gewesen war, sagte er mir mit fühlbarem Stolz: „Die ganze Woche über habe ich alle Akten aufgearbeitet, stets ist mein Tisch am Abend leer gewesen.“ Ich mußte im stillen lachen, denn alles, nur nicht das, paßte zu seinem Stil-. Er gab denn auch diesen Anlauf zur bürokratischen Systematik bald auf. Einerseits lebten sich Lammers, Meißner usw. in kurzer Zeit in seine Wünsche ein, zum andern warf er sich dann abwechselnd mit ganzer Energie auf ein Problem. War er damit beschäftigt, dann hörte er auf keine Bitten noch Lamentationen anderer Stellen, bis er glaubte, sich die notwendigen Einsichten erarbeitet zu haben. In der Münchner Kampfzeit bestellte er sich z. B. alle nur erreichbare Literatur über das Flottenwesen aller Staaten. Diese studierte er dann wochenlang bis vier Uhr morgens. Das war die Grundlage, die ihm ein späteres Urteil derart ermöglichte, daß unsere Admirale, die mit großer Skepsis zum Vortrag kamen, kopfschüttelnd über die intensive Sachkenntnis das Zimmer des neuen Kanzlers verließen. Noch jetzt im Prozeß hat R a e d e r ausdrücklich zugegeben, er habe sich oft als Belehrter und nicht als Belehrender gefühlt. Das gleiche erklärte Dönitz.

Oder Hitler bestellte sich fünfzig oder hundert Jahrgänge alter deutscher Zeitschriften, um die Form der Theater- und Musikkritiken zu verfolgen. Er war empört über die Bösartigkeit der neuzeitlichen Journalistik, die Künstlern gegenüber, die ihr Bestes gaben, nur mit ätzendem Witz oder anmaßendem Besserwissen gegenüberstanden. Er hat oft darüber gesprochen, wie sauber, anständig und verständnisvoll im großen ganzen doch die Besprechungen vor 1850 gewesen seien, wie man sich bemüht hatte, zu verstehen, zu helfen, nicht herunterzureißen und zu bewitzeln. Aus diesem Studium Hitlers stammt die spätere Forderung, den Begriff des „Kritikers“ möglichst abzuschaffen, nicht immer abfällig zu werden, sondern zunächst immer mit dem Willen des Verstehenwollens an die Darbietung der darstellenden Kunst und der Musik heranzutreten.

Auf dieser Kraft der Konzentration beruhte Hitlers Wirkung, ihr Nebenstück war die Vernachlässigung einer großen Anzahl anderer Probleme.

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Ich kann sagen, daß im Grundsätzlichen die Übereinstimmung unserer Ansichten oft verblüffend war. Als ich einmal für den „VB“ einen Aufsatz über die Alkoholfrage geschrieben hatte und gerade den Bürstenabzug las, kam Hitler zu mir in die Redaktion. Er habe da einen Artikel über das Alkoholproblem, ich solle ihn demnächst veröffentlichen. Ich zeigte ihm lachend den meinigen. Dann lasen wir jeder des andern Arbeit und fanden, daß wir von verschiedenen Enden zu gleichen Ergebnissen gelangten. Als ich sagte, ich würde meinen Aufsatz natürlich ablegen, antwortete Hitler: „Auf keinen Fall! Es ist sehr gut, wenn beide erscheinen.“ So brachte denn der „VB“ in der gleichen Nummer die beiden Artikel.

Hitler pflegte die wichtigsten Reden auf dem Parteikongreß sich vorher vorlegen zu lassen. Als ich ihm eine von mir einmal persönlich gab, las er sie gleich durch und sagte mir dann: „Sie stimmt derart mit meiner Rede zusammen, als ob wir uns vorher genau abgesprochen hätten.“

Ich darf sein sich zu mir herausbildendes Verhältnis wohl so ausdrücken: er schätze mich sehr, aber er liebte mich nicht. — Das war an sich nicht zu verwundern, denn einer vom Finnischen Meerbusen brachte ein ganz anderes Temperament mit als einer aus Linz an der Donau. Zu verwundern war, im Gegenteil, die mirakulös gleiche Beurteilung so vieler Probleme im Grundsätzlichen. Ich habe eben ungewollt auf viele Süddeutsche abkühlend gewirkt, und hinter mancher Harmlosigkeit haben sie nur Ironie empfunden. Hitler fühlte sich menschlich wohler in der Umgebung von Esser, Amann, Goebbels, Hoffmann usw. und hatte das unangenehme Gefühl, daß ich doch überwiegend beobachtend dabei war. Das war später sicher der Fall, als ich kleinliche Methoden um ihn herum erkannte, diese Versuche, Bemerkungen seiner Laune anzupassen, ja Goebbels operierte sogar manchmal mit einem scheinbaren Widerspruch, um dann um so mehr seine überzeugte Zustimmung erklären zu können. Ich nahm selbstverständlich vieles Revolutionsbedingte als unvermeidlich hin, brachte aber bei meinen Besprechungen mit Hitler auch meine Bedenken, Kritiken und auch Beschwerden an. Ich sah — noch immer nicht einen werkwürdigen Wesenszug beachtend — doch gerade in ihm die Instanz, welche diese Dinge hören müßte.

Als 1932 die Angriffe auf Röhm so eindeutig und begründet waren und Hitler selbst seinen Ekel vor dessen wohl nicht mehr zu leugnenden Veranlagung aussprach, benutzte ich die Vorlage meiner für den „Europa-Kongreß“ in Rom aufgesetzten Rede dazu, Hitler zu erklären, daß solch ein Mann unmöglich an der Spitze der SA stehen könne. Hitler erinnerte an Röhms frühere Verdienste und fragte mich, ob ich denn jemanden kenne, der in der gegebenen Lage die Führung der SA übernehmen könnte. Wenn es nun auch aus genannten Gründen vielleicht noch zu verstehen war, daß Hitler vor der Erringung der exekutiven Staatsmacht niemanden in die Opposition zwingen wollte, so blieb es mir unverständlich, daß er nach der Machtübernahme Röhm nicht nur in seiner jetzt ungeheuer gestärkten Stellung beließ, sondern sogar Hindenburg veranlaßte, ihn zum Reichsminister zu ernennen, und eine Verordnung herausgab, wonach der Stabschef der SA automatisch auch Reichsminister sei (wie der Stellvertreter des Führers, Heß). Damit dämpfte Hitler jegliche Opposition gegen Röhm in der Partei — nur Rover ließ Röhm wissen, falls er den Boden Oldenburgs betrete, werde er ihn durch die Polizei verhaften lassen —, ließ ihn in herausfordernder Weise die Revolutionsgröße spielen, samt den Trabanten gleicher Veranlagung, die sich stets zu versammeln pflegen.

Hitler räumte später nicht diesen Krebsschaden der § 175er aus, sondern unterdrückte eine politische Revolution jener, die selbst an die Spitze der Wehrmacht treten wollten. Seine Reichstagserklärung gegen die „Sekte“ ging daran vorbei, aber diese „Sekte“ hatte er zunächst an der Spitze seiner SA geduldet, die sich diese Schande nur zähneknirschend gefallen ließ. Später sagte mir Hitler, Röhm hätte mich tief gehaßt, und fügte hinzu, er habe ihn auch nie privat an seinen Mittagstisch geladen. Er schien verletzt, als ich dazu bloß schwieg; er verstand, daß mir das als zu wenig erschien.

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Dieser Fall zeigt ein tiefes psychologisches Problem, eine Haltung, die in ihren letzten Auswirkungen auch in bezug auf andere Persönlichkeiten das Geschick des Deutschen Reiches bestimmt hat. Wollte Hitler durch Röhms Machterweiterung diesen zu illegalen Schritten reizen, um ihn dann aus der Politik auszulöschen? War es ein Rückerinnern an eine Dankesschuld gegenüber dem alten Hauptmann Röhm von 1923? War es einfach ein Schlitternlassen, ein Ausweichen vor den sich aufdrängenden persönlichen Entscheidungen? — Um das i m G r u n d e zu entscheiden, dazu müßte man die gesamte Entwicklung des Röhm-Komplexes kennen. Hitlers Reichstagsrede reicht dafür nicht aus, denn sie ist oft rückschauende Konstruktion, damit die Ereignisse so gesehen werden sollten, wie e r sie gesehen wissen wollte. Vergleiche ich aber sein Verhalten in ähnlichen Fällen vor und nach der Machtübernahme, so will mir scheinen, daß bei ihm im Persönlichen eine verhängnisvolle Scheu vorlag, durch einen klaren Rechtsspruch Schuld und Schuldlosigkeit, Recht und Unrecht festzustellen, eine klare Lage zu schaffen und von ihr aus weiterzuwirken.

In meinem Konflikt (1924) mit den wahrhaft unterwertigen Angriffen der Esser und Genossen vermied Hitler jede Untersuchung und lehnte jede Entscheidung ab, denn beide Teile hätten sich ihm einst zur Verfügung gestellt, als es nur Opfer kostete, deshalb müsse man persönliche Konflikte begraben können und einen neuen Anfang machen. Als der geschilderte Konflikt Strasser—Goebbels kam, forderte und erwartete Hitler wieder Ausgleich und Versöhnung.

Ich hatte im „Mythus“ aus innerem Protest gegenüber einem derartigen dauernden Ausweichen vor Untersuchung und bindendem Schiedsspruch erklärt, der Wettstreit der Persönlichkeiten in einem neuen Reiche dürfe sich nur innerhalb bestimmter Werte unter dem Höchstwert der Ehre abspielen, sonst kämen wir wieder in ein unwürdiges demokratisches Durcheinander. Derartige Worte waren positiv, sie beinhalteten aber für Eingeweihte zugleich eine weitgehende Kritik.

Hitler jedoch wich Klarheit schaffenden Untersuchungen aus, so daß — im Effekt — jener gleichberechtigt dastand, der das Ansehen eines andern mit wenig anständigen Mitteln angetastet hatte. So Esser mir, so Goebbels Strasser gegenüber. Opfer brachte somit immer der, der großmütig war, der dem Führer nicht unnütz Schwierigkeiten bereiten wollte in seinem Werk. Im Falle Koch mußte ich dies dann noch einmal in bitterster Weise erleben, nur daß hier ein vom Führer wieder als „persönlicher Konflikt“ betrachteter Tatbestand eine Schicksalsfrage des Reiches betraf.

Über das Wesen von Goebbels ist der Führer sich doch wohl im klaren gewesen. Aber auch hier erinnerte er sich früherer Zeiten, hatte Mitgefühl mit dem verkrüppelten Mann, den er beschützt hatte; ihm, dem Junggesellen, war es Freude und Entspannung, im Hause von Magda Goebbels zu verkehren und die Kinder um sich zu haben. Er wußte natürlich ganz genau, daß ich Kunst und Kultur tiefer verstand als Goebbels. Trotzdem überließ er die Leitung dieses von ihm leidenschaftlich geliebten Bereiches deutschen Lebens jenem Manne. Weil, wie ich mir später das nur zu oft angesichts bestimmter Ereignisse sagen mußte, dieser dem Führer eine Umwelt zu bieten vermochte, wie ich es nie getan hätte. Goebbels holte zum Führer die schönen Künstlerinnen und die hervorragenden Schauspieler. Er berichtete dem Führer über Ereignisse und Vorfälle aus dem Künstlerleben. Er pflegte das „theatralische“ Element des Führers mit reicher Ausstattung der leichten Muse und sorgte dadurch für eine menschliche Entspannung, wie der Führer sie angesichts der lastenden Fragen der Außenpolitik und der wirtschaftlichen Lage auch unbedingt brauchte.

Niemand wird bestreiten können, daß Hitler eine so schwere allgemeine Situation antraf, daß die Emigranten, voller Vertrauen auf diese Erbschaft, bei aller Hetze doch überall versicherten, er würde bald „abgewirtschaftet“ haben. Sieben Millionen Arbeitslose, außenpolitische Ablehnung, Beginn eines Boykottfeldzugs zur Vernichtung des Außenhandels, das erforderte tatsächlich allergrößte Kraftanspannung.

Ich hatte nicht genügenden Einblick in alle Maßnahmen der neuen Reichsregierung, um darauf näher eingehen zu können. Durch Staats- und Kommunenaufträge wurde die Arbeitslosigkeit beseitigt, und zwar vor der eigentlichen Wiederaufrüstung. Das ungeheure Werk der Reichsautobahn wurde in Angriff genommen, viele Schäden in den Dörfern beseitigt, dem Bauerntum ein Erbhofgesetz gegeben, das, in vernünftigen Maßen gehalten, eine dauernde Verwurzelung des deutschen Bauern, vor allem aber seine hohe Achtung in der Wertung des Volkes gebracht hätte. Der Reichsarbeitsdienst entstand als Gleichnis für die Ehrung der Handarbeit. Das Winterhilfswerk wuchs sich zum großen sozialen Ausgleich der Sorgen der Nation aus. Die Ausschaltung des literarischen Schmutzes, der Pornographie in Malerei und Bühne fegte zum mindesten die Bahn frei für eine neue Kulturleistung.

In allen diesen Fragen war Adolf Hitler treibende Kraft und nimmermüder Motor. Und das Volk ging voller Vertrauen mit ihm.

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Im Jahre 1933 schloß Hitler auch das Konkordat mit dem Vatikan. Ich hatte — selbstverständlich an diesem Werke unbeteiligt — diesen Vertrag als durchaus richtig empfunden, unterschied zwischen geistigen Kämpfen der Persönlichkeiten oder Institutionen, Kirchen oder Philosophenschulen und dem Verhalten einer Staatsraison. Ich habe den Wortlaut des Konkordats dann aufmerksam studiert, aus meinem Ketzerdenken heraus mehrfach den Kopf geschüttelt, aber schließlich gesagt, das sei nun ein Kompromiß des Lebens, wie der Vier-Mächte-Pakt auch einer gewesen war und wie jeder andere außenpolitische Vertrag es eben sein würde. Ich muß das betonen, weil die meisten Menschen zwei Dinge nicht auseinanderhalten können: geistiges Ringen, das nur mit der Zeitspanne von Generationen auf seine Kraft hin zu messen ist, und staatliches Zusammenleben von Völkern, Kirchen, Weltkonzernen, das durch zeitentsprechende aber auch zeitgebundene Verträge geregelt werden kann.

Ich muß allerdings gestehen, daß ich mich später nicht im einzelnen bemüht habe festzustellen, ob und wann der Führer dieses Konkordat verletzt hat, denn ich mußte doch auch erleben, daß nach dem ersten alles mitreißenden revolutionären Schwung die Bischöfe in Reden und „Hirtenbriefen“ gegen Grundgesetze des neuen Reiches eine sehr bemerkbare Gegenpropaganda begannen. Daß sie ihren „weltlichen Arm“, das Zentrum, schmerzlich vermißten, war klar; daß der emigrierte Chef dieser Partei, als päpstlicher Protonotar im Vatikan, gegen den neuen Staat wirkte, mußte als selbstverständlich angenommen werden. Ich war also durchaus nicht geneigt, von vornherein einen Willen des Führers zum Bruch des doch mit kühler Absicht geschlossenen Vertrags anzunehmen. Das Konkordat sollte doch helfen, den außenpolitischen, moralisch-politischen Boykottring zu durchbrechen. Es wäre ja geradezu widersinnig gewesen, durch absichtliche Verletzungen den doch erzielten Erfolg wieder illusorisch zu machen, ja, zu den vorhandenen Gegnern noch neue hinzuzufügen.

Frank, neben mir auf der Anklagebank, meint, die Schuld hätte doch wohl bei unserer Nachlässigkeit gelegen, er sei ja deshalb selbst in Rom gewesen. Jedenfalls begann hier, wie ich jetzt annehmen muß, auf Grund einer zweckbestimmten Berichterstattung durch Himmler, die Sicherheitspolizei Heydrichs zu wirken. Der Umfang seiner Eingriffe war mir unbekannt; die Hirtenbriefe erschienen mir demnach als aus der Geschichte bekannte taktische Versuche der Kirche — da sie nicht mehr herrschte —, als „verfolgte Religion“ wieder Einfluß zu gewinnen. Es muß auch hier einer allseitig abgewogenen Forschung vorbehalten bleiben, zu untersuchen, inwieweit das der Fall war und in welchem Umfang die Polizei schon damals einen wirklichen Grund zur amtlichen Klage gegeben hat.

Ich habe mich auch der Einmischung in die Frage der Konkordatsdurchführung enthalten, weil ich mir natürlich bewußt war, von der derzeitigen Staatsraison aus betrachtet, eine gewisse Belastung der Bewegung darzustellen. Zwar hatte ich mein Manuskript des „Mythus“ Hitler vor Drucklegung zur Durchsicht gegeben, im Vorwort das Buch aber ausdrücklich als ein persönliches Bekenntnis bezeichnet und es nicht im Parteiverlag,  sondern  in  einem angeschlossenen  Unternehmen  herausgegeben. Aber immerhin, es platzte wie eine Bombe in die bisher vollkommen gesicherte Zentrumsherrschaft hinein.

Das Zentrum wußte, daß die Sozialdemokratie auf die Prälaten angewiesen war, um in Deutschland regieren zu können; die Deutschnationalen wieder hofften auf eine kommende Neubildung einer „bürgerlichen“ Regierung, die ebenfalls nur mit Zentrumshilfe zu verwirklichen war. So hüteten sich beide Teile, ihre atheistischen oder protestantischen Ansichten offen auszusprechen. In diese scheinbar sicher abgestimmte geistige Lage brachte der „Mythus“ eine erhebliche Unruhe, hatte ich eben doch schon einen nicht unbekannten Namen, und eine so offene Forderung auf das Recht der Meinungsäußerung, einer andern Gewissensfreiheit, als der Kirche bequem war, wurde als Sakrileg empfunden.

Ich will hier darauf nicht näher eingehen, nur sagen, daß ich es durchaus verstand, wenn der Führer mich nicht als Minister vorsah. Zwar haben andere Staaten die Kirche daran gewöhnt, mit hohen Freimaurern unterhandeln zu müssen (Chautemps), aber wir waren eine noch junge Revolution, und es war richtig, trotz einer Zusage, mich als Staatssekretär ins A. A. zu setzen, „um dann weiter zu sehen“, dies nicht getan zu haben. Ich habe den Führer in Erkenntnis dieser Lage nie mehr an diese Zusage erinnert.

Um dieses persönliche Kapitel abzuschließen, vermerke ich noch, daß der Führer Ende 1939 einem Vorschlag zustimmte, mir eine Weisungsvollmacht an Partei und Staat — mit Wehrmacht — zu erteilen zwecks „Sicherung der Einheit der nationalsozialistischen Weltanschauung“. Es hatte sich so vielerlei als nationalsozialistisch bezeichnet, merkwürdige Leute hatten sich an die Gliederungen gehängt, das Reichserziehungsministerium schlingerte hin und her. Hier wollte ich eine feste, aber keine sektiererische Haltung verbürgen helfen, auch, was das Grundsätzliche der Volksaufklärung durch Goebbels betraf. Der Text der Vollmacht war abgesprochen. Da sagte mir 1940 der Führer, Mussolini wolle doch am Kriege teilnehmen und habe ihn schon zweimal gebeten, im Augenblick nichts zu tun, was die Kirche aufbringen könnte. Eine Vollmacht, wie sie für mich bevorstehe, würde höchste Beunruhigung hervorrufen. Ich antwortete ihm, selbstverständlich müsse sie abgesetzt werden. Ich bin auch in dieser Frage nie mehr auf diesen Auftrag zu sprechen gekommen.

Es wäre vieles anders gegangen, wenn Adolf Hitler diese Staatsraison auch bei jenen angewandt hätte, die dies eher verdient hatten als ich. Aber da sein Gefühl für Goebbels und Himmler stärker war als mir gegenüber, so konnten sich diese beiden vieles leisten, ohne daß ihre Vollmachten beschränkt wurden. Hier, in dieser rein menschlichen Schicht, wurzeln die großen Unterlassungsfehler Adolf Hitlers, die so furchtbare Folgen nach sich gezogen haben. Jenes Undefinierbare, Unstete, letzten Endes Ungerechte, das seine eigenen klugen Überlegungen, Planungen und Taten selbst immer wieder durchkreuzte.

* * *

Im Verlauf des Nürnberger Prozesses haben sekundäre Kräfte wie Schirach und Fritzsche erklärt, der Führer habe sie getäuscht, die Unwahrheit gesagt, sie belogen; ähnlich auch hohe Offiziere, die vom Führer außenpolitisch gar nicht oder hinhaltend unterrichtet worden wären. Rein sachlich gesehen war das Staatsoberhaupt durchaus nicht verpflichtet, allen Generalen und Ministern die vertraulichsten Dinge aus einer gespannten politischen Zeit mitzuteilen und seine Absichten darzustellen. Schwatzhaftigkeit stand zu befürchten, außerdem konnten die betreffenden Personen im Amt ausgewechselt werden, und schließlich wog sein Wort mehr als das eines jeden andern. Zur Prüfung steht, was er getan und befohlen hat und nicht, ob er verschiedene hohe Beamte nicht darüber unterrichtete.

Herr Schacht leistete sich den Ausdruck, „Hitlers Buch“ sei im „allerschlechtesten Deutsch“ geschrieben, verschwieg aber, warum er sich diesem Hitler dauernd als Mitarbeiter anbot. Gerade aber mit dieser Bemerkung war eine Seite berührt, an der sich das Größerwerden Hitlers besonders beobachten ließ. Ein hartes Schicksal hatte ihm keine volle Ausbildung vergönnt, Selbstbildung konnte diese Abrundung nicht einfach ersetzen. Die Arbeit in Wien nahm seine Zeit ziemlich in Anspruch, viereinhalb Jahre Krieg unter wirklichen Soldaten pflegen den Stil auch nicht zu verbessern. Außerdem diktierte er als Redner. Jeder, der selbst etwas geschrieben hat, weiß, daß mit der Hand geschriebene Sätze knapper und prägnanter sind als diktierte. Liegen diese aber dann niedergeschrieben vor, so kostet es große Mühe, sie aufzulösen oder in festere Formen zu bringen. So war denn Hitlers erste Schrift über die Südtirol-Frage voll unleserlicher Längen und seinem „Mein Kampf“ hafteten zweifellos gewisse Mängel an. Ich weiß noch, wie der Redakteur des „VB“, Stolzing-Cerny, sich an den Druckbogen abmühte. Hitler hatte ihn gebeten, Korrektur zu lesen. Da wurden denn allerhand Unebenheiten entdeckt, korrigiert, aber sie konnten nicht derart geändert werden, daß neue Formulierungen entstanden. Unterdes aber reiften Hitlers Sprache und Stil bis zu jenen klassisch geformten Reden auf den Kulturtagungen der Parteitage, die oft ebenso ein Vorbild bester deutscher Sprachkunst wie eines tiefen, großen Denkens waren.

D a s ist wahrhaft auch für mich Symbol für die wachsende Größe eines Mannes gewesen, dem sich andere wirkliche Männer doch nicht aus Dienstbeflissenheit unterordneten, sondern aus der oft bewährten Erfahrung seiner instinktiv sicheren Beurteilung der Probleme und der großen politischen Leistungen, die auf allen Gebieten dauernd anwuchsen.

Derartige Bemerkungen wie die Schachts zeigten wieder jene Überheblichkeit vieler „Gebildeter“, die, selbst über die Höhe eines Bankierjargons nicht hinausgewachsen, eine solche Leistung von angelerntem Durchschnitt nicht zu unterscheiden vermögen. Vielleicht hat der oft erprobte Widerwille Hitlers gegenüber dieser nur durch Schul- und Hochschulzeugnisse verdeckten Beschränktheit seine Abneigung begründet, Gelehrte in sein Haus zu laden.

Er wußte nur zu genau, daß auch die Generale ihn als „Gefreiten aus dem Weltkrieg“ von der Höhe ihrer strategischen Ausbildung aus betrachteten. Deshalb seine jahrelange Arbeit an allen Erscheinungen des militärischen Schrifttums, der Generalstabswerke, der technischen Erfindungen, bis er sich nach und nach — bei vielfach verbliebenen Vorbehalten — die Anerkennung erzwang, so sehr, daß auch ein solcher Kenner aber auch grundehrlicher Mann wie Generaloberst J o d l Hitler als großen strategischen Denker bezeichnete.

Dann kam aber über das rein Militärische hinaus bei Hitler noch jener Funke hinzu, der vielen Generalen selbst angesichts der neuen Entwicklungen mangelte: die neue Taktik der Eroberung von Eben-Emael ist Hitlers persönliche Leistung, ebenso der Feldzug in Frankreich, der im entscheidenden Punkt nicht dem Schlieffen-Plan folgte, sondern innerhalb der rechten Flanke einen Durchstoß mit Aufrollung der Gegner zum Kanal vorsah, was ebenso gelang, wie die Bezwingung der Maginotlinie — entgegen den Denkschriften der später zu Feldmarschällen ernannten Generale. Davon habe ich später gehört. Von Hitler selbst nur die eine Bemerkung: „Die Herren wollen jetzt ihre Denkschriften wieder zurück haben. Ich lasse sie aber zum späteren Studium in Panzerschränken aufbewahren.“ Begann mit diesem Erfolg bei Hitler auch auf militärischem Gebiete die Hybris?

* * *

Ich sage auch. Denn im Verlauf der Entwicklung wurde deutlich, daß Adolf Hitler, früher so großzügig, sich nicht nur hart bei politischen Einsichten zeigte, sondern auch auf künstlerisch-wissenschaftlichem Gebiet, was dann zu Unduldsamkeiten und Gereiztheiten führte.

Neben Musik und Theater widmete Hitler sich von den ersten Tagen seines Machtantritts an auch der gesamten bildenden Kunst. In München hatte ich einige architektonische Entwürfe von ihm gesehen. Wie nicht anders möglich, ungeübt in der Behandlung der Formen, überraschend aber die Zeichnungen und Aquarelle aus dem Weltkrieg, die ich zum Teil im Original, zum Teil in späterer Wiedergabe sah. Sie verrieten natürliche Begabung, Betonung des Wesentlichen und ausgeprägten malerischen Sinn. Sobald der Führer in München war, saß er mit Prof. T r o o s t zusammen, der schon 1932 das Braune Haus ausgebaut und eingerichtet hatte. Hitler wollte der Stadt an Stelle des abgebrannten Glaspalastes ein neues „Haus der Kunst“ schenken und hatte zu diesem Zweck eine Stiftung ins Leben gerufen. So wurde denn geplant und überlegt; nebenher gingen die Arbeiten für die Parteibauten. Auch ich besuchte Troost und seine Gattin im Atelier. Sie wollten damals neben einem Spruch Hitlers auch ein Wort aus dem „Mythus“ über einer Eingangstür des Kunsttempels vorschlagen. Troosts Entwurf war zweifellos schön, würdig und von Beginn an erhaben gegenüber den bisherigen Ausstellungshallen. Die großen Wandflächen an den Seiten ließen sich wohl aus Gründen der inneren Gestaltung nicht vermeiden.

Bei diesem Besuch kam ich auch auf ein Thema zu sprechen, das uns doch etwas Schmerzen bereitete. Neben der Großzügigkeit moderner Baunotwendigkeiten lebte in Hitler auf dem Gebiete der Malerei eine nahezu kleinbürgerliche, oft im Genre steckenbleibende Betrachtung. Er war mit Recht empört über eine Entwicklung, welche mit viel Farbenaufwand und anmaßendem Pinselstrich den Mangel an Formkraft zu verschleiern suchte oder durch „expressionistische“ Verzerrung tatsächliche Unfähigkeit als einen „neuen Stil“ ausgeben wollte. Hitler wußte auch sehr genau, daß hinter dem Wortgeklingel der Feuilletonisten der großen Zeitungen die reinen Geschäftsinteressen der Kunstsalons von Flechtheim, Cassirer usw. standen und daß darüber hinaus noch eine bewußte Verhöhnung des deutschen Schönheitsideals betrieben wurde, um schließlich neben der Vergiftung des politischen Denkens auch noch die Welt des Auges entarten zu lassen.

Hitler erklärte nun, die Malerei müsse wieder von vorn mit gewissenhafter Zeichnung, Formstudium, ehrlichem Handwerk beginnen, sonst sei keine Gesundung mehr möglich, jeglicher Maßstab für eine Urteilsbildung werde sonst fehlen. Man müsse deshalb auch Jahre des Durchschnitts in Kauf nehmen, bei den großen nationalen Ausstellungen auf problematische Außenseiter verzichten und keine Experimente vorführen.

Er war ferner der Auffassung, daß das kritisierte 19. Jahrhundert doch eine große Leistung auch auf dem Gebiet der Malerei hervorgebracht hätte, auf jeden Fall hätten die damaligen Künstler mehr gekonnt als jene Menschen, die für die Formzerstörung der letzten Jahrzehnte verantwortlich wären. Aus diesem Grunde begann er mit immer größerer Leidenschaft Werke dieses Jahrhunderts zu erwerben, um sie einst in der ganz neu zu gestaltenden Stadt L i n z in einer großen Galerie zusammenzufügen.

Hitlers Ablehnung der Gesamtentwicklung im 20. Jahrhundert führte nun sicher zu Einseitigkeiten und Ungerechtigkeiten. Der Maßstab des Sauber-Handwerklichen wurde nicht nur als Voraussetzung der jährlichen großen Kunstausstellung begriffen, sondern wurde manchmal zur kleinbürgerlichen Haltung überhaupt. So wurde geradezu eine Jagd auf S p i t z w e g gemacht — und zugleich auf die Grützners, die dem Geist und Können der Keller, Raabe, Busch nahezu gleichgestellt wurden. Zwar zieht nach einem tiefen Wort Raabes der deutsche Genius ein Drittel seiner Kraft aus dem Philistertum, aber es ist nun nicht notwendig, in der Kunst gerade dieses Drittel zu suchen. Daß der Führer mehrere große Bilder Z ä p e r s kaufte, ist noch verständlich, aber daß ein Mann wie Z i e g l e r Präsident der Kunstkammer werden konnte und zum Professor ernannt wurde, war ein bedenkliches Zeichen. Ziegler war ein vielversprechender liebenswürdiger Mensch; er war durch Aufträge, die Wände einer Villa mit Fresken zu bemalen, gefördert worden. Aber seine Herausstellung zeigte Hitler hier in seinen Schranken. Zieglers mühsame Bilder bewiesen, daß er weder zeichnen noch malen konnte; in beidem steckte er noch in akademischen Anfängen.

Ein großes Aktbild von ihm im Führerbau hängen zu sehen, verursachte mir direkt Schmerzen. (Das Bild verschwand später, als Ziegler — wie ich zufällig erfuhr — verhaftet worden war.)

Will man jedoch gerecht bleiben, so ist festzustellen, daß die großen Jahresausstellungen in München allmählich doch eine beachtliche Höhe erreichten, auch manche früher Vergessene, zum Beispiel Friedrich Stahl, fanden eine größere Ehrung.

Im ganzen aber tauchten in der Malerei — bei starken Talenten wie Hilz, Peiner, Eichhorst — keine neuen, wirklich überragenden Persönlichkeiten auf.

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Anders auf dem Gebiet der Plastik. In meinem Ausstellungsgebäude in Berlin hatte ich u. a. eine Gesamtschau von K l i m s c h und von T h o r a c k gegeben, die allgemein Aufmerksamkeit erregte. K l i m s c h, vielleicht etwas abgeschlossen in der Wahl der Figuren, erreichte eine wunderbare Durchseelung des Steins — seine gerade fertiggewordene „Olympia“ kaufte ich für meine Dienststelle —, Thorack in voller ausschweifender Vielseitigkeit. Beide wurden vom Führer sehr geschätzt, der jedoch vor allem Arno B r e k e r mit großen Aufträgen für das kommende Berlin bedachte. B r e k e r war ein außerordentliches Talent, eine sehr plötzliche Entwicklung von M a i l l o l zu geglätteter Pathetik. Seine Werke erschienen später in dieser Manieriertheit beharren zu wollen („Kameradschaft“, „Bereitschaft“), wobei aber nicht vergessen werden durfte, daß sie als hochgehobene Monumentalfiguren gedacht waren.

Ich habe Breker und Thorack in ihren vom Führer für sie eingerichteten Riesenateliers besucht, fand den ersten stiller, verhaltener (er schuf eine Büste von mir), den andern quicklebendig und sprudelnd. Dabei stand als neuestes ein gänzlich unbarockes Reiterstandbild Friedrichs des Großen in seinem Atelier (bei München), ein Werk, ganz einfach, mit einer Bewegung im Empfinden wie der Gattamelata.

Neben diesen dreien: Jansen, Scheibe, Grävenitz, Esser, B l e e k e r und viele andere, die eine würdige Höhe deutscher Bildhauerei zeigten.

Wie bei so vielen zu großer Macht Gelangten, war Hitlers Liebe jedoch in besonderem Maße der Baukunst gewidmet. 1917 hatte ich in mein Wachstuchheft geschrieben: man könne oft beobachten, daß einer, der revolutionär in einer Kunst denke, konservativ in einer andern sei. Traf bei Hitler ein Wort zu, das mir Frau T r o o s t bedauernd sagte: „er sei in der Malerei im Jahre 1890 stehengeblieben“, so zeigte er sich auf dem Gebiet der Architektur ganz großzügig. In der griechischen Baukunst erblickte Hitler die einmalige Verkörperung der Kunst der nordischen Rasse — was ihn der Gotik gegenüber zu vielen kritischen Bemerkungen veranlaßte —, Ihren Widerhall in den neuesten Entwicklungen fand er natürlich, und diesem selbst gegenüber verschloß er sich durchaus nicht. Er dachte hier genau so, wie ich es in der Frage der Anwendbarkeit der griechischen Form im „Mythus“ ausgedrückt hatte, und fand sicher in Prof. T r o o s t einen gleichempfindenden Künstler. Die Parteibauten in München waren ein erster Versuch. Richtig entworfen, nicht in die Höhe gereckt, einfach in ihrer horizontalen Linienführung, wirkungsvoll die zwei dunklen Kontraste — Adler und Balkongitter. Im Innern des Führerbaues eine vornehme Lichtheit, würdigreiche Einrichtung ohne jede Protzerei.

Im Verwaltungsbau zeigte es sich, daß man alte Gesetze nicht ohne Gefahr beiseitegeschoben hatte: die drei gleichstarken Pfeilerreihen um den Lichthof, übereinander, schienen die oberste Reihe gleichsam in den Raum hineinzuziehen. Verunglückt waren die beiden Tempel mit den Sarkophagen: oben offen, mit einer überhängenden Konstruktion, über die Schultze-Naumburg mit Recht als von „Kunstgewerbe“ sprach, dann etwas dünn geraten. Schließlich, ideenmäßig, was ich Hitler sagte: es waren an der Feldherrnhalle sechzehn Mann gefallen, nicht zweimal acht. Der Wille zur Symmetrie hatte der ganzen Anlage entscheidend geschadet.

Adolf Hitler sagte mir später selbst, daß nach Entwicklung mehrerer Jahre manches anders hätte gemacht werden können. Auch bedauerte er, daß der gleiche Stein verwandt worden wäre wie bei den Propyläen (dort hatten sich dauernd dunkle Streifen in graugewordenem Material gebildet). Meiner Ansicht nach war nicht d a s so schlimm wie die, ich muß schon sagen, Raumvernichtung des Königsplatzes durch die durchgehende Pflasterung mit Granitplatten. Es entsprang dies der Sucht Hitlers, die Natur aus der Architektur zu verbannen. Ihn störte nicht nur ein Baum vor einem großen Bau, sondern offenbar auch der Rasen um die Glyptothek. Schließlich wieder — das „Theatralische“: um für etwa zwei große Aufmärsche vor den Parteibauten genügend Raum zu schaffen, wurde der Königsplatz wie ein Kasernenhof angesehen. Wenn auf dem ausgelaugten Boden des für den Wald verständnislosen Italien keine schönen Bäume in den steinigen Höfen der Palazzos wuchsen, so durfte das kein Grund für Deutschland sein, aus dem Mangel an Tugend dort eine Not bei uns zu machen.

Als ich diese riesige Steinplattenöde zum erstenmal sah, war ich entsetzt. Alle Bauten um den Königsplatz waren totgeschlagen, ferngerückt, um die Maßstäbe gebracht. Man mag mit Recht eine Umgestaltung erwogen haben, Verbreiterung der Straße zum Beispiel, aber die Aufgliederung des Platzes in Rasenflächen und Wege war im Grundsatz richtig, weil alle drei den Raum flankierenden Gebäude nicht von großen Dimensionen und mit zarten Profilierungen versehen waren. Deshalb forderten sie auch kleinere Maßstäbe des an sich für ihre geringe Höhe schon großen Platz. Hier hatte also Hitlers Wunsch nach Aufmarschraum und Versteinerung der Stadt seinen großen Willen zur Monumentalität durchkreuzt. Er hatte es zu eilig haben wollen…

* * *

Bei einer andern Frage aber trafen sich unsere Urteile wieder vollkommen. Die „Hohe Schule“ sollte eine Forschungs- und Lehrzentrale werden. Hitler bestimmte den Chiemsee, ein Baugelände wurde ausgesucht, das ich auch besichtigte, wunderbar am Nordufer gelegen, mit Laub- und Tannenwald. Die Anlage wurde größer gewünscht, als ich sie mir gedacht hatte (Anschluß einer Adolf-Hitler-Schule und ein Gebäudekomplex für Schulungstagungen), aber ich setzte die Zentralisierung und die Möglichkeit der Einsamkeit für Dozenten und Studierende durch, entwickelte meine Pläne, Prof. G i e s l e r und Prof. Klotz wurden beauftragt, Entwürfe und Modelle anzufertigen.

Klotz’ Modell lief zuerst ein. Der Münchner Gauleiter Wagner, und ich glaube auch Frau Troost, waren entzückt, an den Führer wurde sogleich telefoniert: so etwas Klassisches sei in Bayern noch nicht entworfen worden. Ich war entrüstet. Keine zentrale Kraft im Hauptbau, die Nebengebäude in Bogenform um das Ufer gelegt, Primitivität der Formen, offene Vorhallen (bei Schneestürmen im bayerischen Hochland!), kurz, ein Entwurf ohne Vertiefung, Produkt eines Großbüros, nicht eines großen Künstlers.

Gieslers Modell dagegen: 480 Meter Seefront, wuchtiges, 80 Meter hohes Mittelmassiv (mit Empfangshalle, Fest-Musiksaal und Observatorium), vier umfaßte stille Architekturhöfe und umgrenzter Park. Vor der ganzen Front eine breite Gartenterrasse mit einem amphitheatralisch abgeschlossenen Abstieg zum See. Bei einigen Vorbehalten: ein großer Wurf, wuchtig nach Nord-Süd ausgerichtet, streng und weltabgeschlossen. Als der Führer die beiden Modelle sah, dauerte es kaum Minuten, dann hatte er sich für den Entwurf Gieslers entschieden. Und dabei kam wieder ein so liebenswerter Zug bei ihm zum Ausdruck gegenüber Klotz. Er sagte Dr. Ley, der sich mit allen Mitteln in die „Hohe Schule“ auch mit „seinem“ Architekten Klotz einschalten wollte: vielleicht ließen sich die Anregungen, die in seiner Arbeit steckten, bei einer andern Aufgabe auswerten.

Das Modell der „Hohen Schule“ ist vielfach in Zeitschriften veröffentlicht worden. Es ist ein Traum geblieben.

Was der Führer in Berlin, Nürnberg, München usw. plante, ist einigermaßen bekannt. Als ich aber einst Speers Modell der künftigen Reichshauptstadt und die Einzelentwürfe verschiedener Architekten sah, war ich doch starr, als ich die Dimensionen dargelegt bekam. Ich hatte ebenfalls Interesse für meine Berliner Dienststelle, die mir bewilligt worden war. Man einigte sich dahin, ein Haus mittlerer Größe im Regierungsviertel und einen Schulungs- und Ausstellungskomplex in der neuen Südstadt zu errichten. Doch die Darstellung dieser Pläne Hitlers kann nicht meine Aufgabe sein. Sie hätten bei all den ungeheuren Summen jedoch — wie Speer aussagte — soviel gekostet, wie zwei bis drei Monate dieses zweiten Weltkrieges…

Hinter all dieser Planung stand wieder eine titanische Energie mit genialer Zukunftswitterung und gigantischer Vorstellung vom Deutschen Reich und deutscher Schöpferkraft. Hitler dachte wahrhaft groß von Deutschland, groß von sich, ja übergroß von jenen Möglichkeiten, die dem deutschen Volke zu Gebote standen. Und diese wollte er ändern.

* * *

Keine Frage über das Recht, den Rechtsbruch von Versailles zu überwinden, keine Frage, daß die andern ihr eigenes Diktat zwanzig Jahre verletzten: weder rüsteten sie ab noch gaben sie uns freiwillig die Gleichberechtigung. Sie verweigerten den Anschluß Deutschösterreichs, sie sahen von Genf aus ruhig zu, wie die Polen in Verletzung der Minderheitenrechte bis 1931 schon eine Million Deutscher vertrieben hatten…

Auch das alles will ich nicht schildern, obwohl es im Prozeß nicht zur Sprache gebracht werden durfte. Es ist trotzdem deutlich geworden. Aus allem aber, was ich jetzt aus den zahllosen einzelnen Zeugnissen (Ansprachen, Befehlen, Zeugenaussagen) — in Verbindung mit der früheren jahrelangen Beobachtung — entnehmen konnte, scheint folgendes als Sachliches festzustehen:

Der Führer glaubte seit 1937, nachdem er die Ablehnung einer Verbindung Englands mit Deutschland als nicht zu ändernde Tatsache hinnahm, daß jetzt diese Zeit — in der England noch keine Konflikte wünschte — von ihm mit aller Energie, unter bedrohlichem Einsatz, ausgenützt werden müßte.

In diesem Zeichen härtesten Ringens stand das Jahr seines größten Erfolges: 1938. Er konnte vor Rührung kaum sprechen, als er, der umjubelte Erfüller alter deutscher Sehnsucht, in seine Jugendstadt Linz einzog und dann in Wien seine „größte Meldung an das deutsche Volk“ erstattete. Die aus Österreich kommende Losung, die dort alle Charaktere, auch in Konzentrationslagern und Gefängnissen, aufrechterhalten hatte: „Ein Volk, ein Reich, ein Führer!“ wurde Bekenntnis von achtzig Millionen. Nie, nie darf das vergessen werden!

Und dann: alle Anklagen, was Österreich betrifft, sind nachträgliche Bösartigkeiten. Die Beweise, daß Norwegen, Holland, Belgien nicht mehr neutral waren, wurden erbracht. Eindeutig wurde, daß die Sowjetunion zu einem ganz großen Schlag ausholte — und der Führer angreifen mußte, um bei Minsk und nicht bei Breslau kämpfen zu können . . .

Aber voll schwerster Schicksalsfragen sind und bleiben doch die Stunden der Gründung des Protektorats und, vor allem, des Angriffs auf Polen. Hat Adolf Hitler hier das Dasein von Volk und Reich aufs Spiel gesetzt? Hat er in seinem Selbstgefühl und autosuggestiven Sendungsbewußtsein eine diplomatische Schlappe auf keinen Fall hinnehmen wollen? Hat er leichtsinnig über die Kriegsbereitschaft Englands gedacht? Einmal noch zuckte er zurück, als er nach Empfang des Briefes von Chamberlain den für den 26. August ergangenen Angriffsbefehl widerrief. Dann aber ließ er dem Schicksal seinen Lauf. Aus Geltungssucht? Aus Mangel an Selbstbeherrschung in entscheidender Stunde?

Oder sah er, wie sich aus manchen jetzt bekanntgewordenen Reden ergibt, folgende Entwicklung vor sich: Stillstand der wirtschaftlichen Gesundung, Abschnürung des deutschen Außenhandels durch den stärker werdenden Boykott der jüdischen und der sonstigen Gegner; Nachlassen der Bodenerträge und fehlende Getreidereserven auf eigenem Hoheitsgebiet, Unmöglichkeit dauernder Einkäufe großen Maßstabes, Arbeitslosigkeit, Hunger; der bestehende einzige Vorsprung einer modernen Luftwaffe in sechs bis zehn Jahren eingeholt. Er selbst dann erheblich älter, infolge seiner Magenkrankheit am Leben bedroht. Dann eine jetzt schon systematische Abdrosselung und Einkreisung des Reiches von allen Seiten her, somit fast kampfloses, ruhmloses Ende einer großen Revolution.

Oder: Rückführung der geraubten Grenzländer, Einverleibung der Kerngebiete im Osten, Durchbrechung der erkannten Einkreisung, Eroberung des großen Raumes als Voraussetzung eines Luftkrieges? Schlachten in West und Ost nacheinander, dadurch Vermeidung eines späteren Zwei oder Mehrfrontenkrieges?

Und wenn das alles richtig war in sechs bis zehn Jahren, durfte er dem Schicksal zuvorkommen? Konnten bis dahin nicht viele neue Entwicklungen in Gang kommen, alte Gegner sterben, neue Freunde gewonnen sein?

Alles Fragen, die nur die Zukunft beantworten wird. Das Ergebnis ist jedenfalls ein Zusammenbruch von Volk und Reich, wie er noch nie da war. Die Fahne dieses Reiches wehte an den Pyrenäen, am Nordkap, an der Wolga, in Libyen siegreich wie nie zuvor. Diese Fahne liegt heute zerfetzt unter Trümmern und — das ist das Furchtbare — besudelt durch jene, die Hitler sich als die Umgebung seiner entscheidenden Jahre gewählt hatte, die nicht auf der Seite des Wagens, des Beherrschens, des Einhaltens altehrwürdiger soldatischer Formen und Normen standen, sondern es darauf anlegten, die andere Seite — die theatralische, „musische“, leidenschaftliche, ichbezogene zu stärken. Und die andern von früher, die zählten nicht, weil man sie entfernt hatte oder aber, weil sie ohne politische Konzeption (Ribbentrop) waren.

Das war nicht plötzlich so gekommen, das alles reichte viele lange Jahre zurück. Die Gründung eines Propagandaministeriums an sich war ein grundsätzlicher Irrtum im Staatsbau, seine Verbindung mit der Kunst ein zweiter. Die Überhöhung des Chefs der Polizei in der sich allmählich darstellenden Gestalt Himmlers und die Aufhebung der Rechtsnormen über eine Revolutionsperiode hinaus bildeten eine Gefahr für die nationalsozialistische Staatsidee überhaupt, seine Einwirkung auf die Wissenschaft und Religion eine weitere. Und schließlich im Kriege selbst: der Verzicht auf politische Psychologie.

* * *

Anfangs schien er nicht abgeneigt, meine Konzeption zu teilen: im Osten mit drei Viertel Psychologie und nur einem Viertel Machteinsatz zu regieren — dann ergab er sich uferlosen Ideen, ohne das Raumgefühl, das er selbst doch bei meiner Berufung noch hatte, als er mir erklärte, der Osten sei ein ganzer Kontinent, über den ich ihn beraten und ihm helfen solle.

Erst 1944 las ich die Erinnerungen Coulaincourts über Napoleon und staunte über dessen gleiche Haltung Rußland gegenüber. Coulaincourt warnt Napoleon vor dem russischen Winter — Napoleon erklärt, bis dahin sei der Krieg zu Ende. Coulaincourt warnt, Alexander werde keinen Frieden schließen — Napoleon erwidert, sie verstünden alle nichts von der Politik, er überschaue alles besser. Säße er in Moskau, so würde der Zar sehr bald Frieden schließen. Bei beiden wandte sich dann das Glück vor Moskau ab. So wie Napoleon es ablehnte, die russischen Bauern zur Revolution zu rufen, so lehnte Hitler — unter dem Applaus seiner Vertrauten — meine Vorschläge ab zur politischen und kulturellen Autonomie aller Völker Osteuropas und ihre Einbeziehung in den Kreislauf des Kontinents.

Bei Jakob Burckhardt fand ich ein Zitat von P l a t o, wonach ein Untergang sich in dem Aufkommen einer Theatrokratie anzeige. Gerade das aber ist es, was den Mißbrauch der nationalsozialistischen Weltanschauung darstellt. Es war die Vorbedingung dafür, daß sie entarten konnte, als die Theatrokratie mit der Geheimpolizei eines Sektierers den Hofstaat jenes Mannes zu bilden begannen, der so klug und weit plante, so nüchtern sprach und entwarf, um dann die auch notwendige „musische“ Seite in einer Selbstberauschung Herr über sich werden zu lassen.

Unbillig und ungerecht wäre es, von einem großen Manne des kämpferischen Lebens dauernde Harmonie und die Charakteridylle einer Friedensepoche zu erwarten. Das Auftreten in einer gärenden Zeit, die Schaffung einer Volksbewegung fordern die Ausbildung oft gänzlich verschiedener Fähigkeiten, zusammengehalten durch die Klammer einer großen Persönlichkeit. Adolf Hitler hat sich große Mühe gegeben, dieses Band zu festigen. Er hat nüchtern politische Chancen abgewogen, Äußerungen noch so verständlicher Gefühle untersagt, wenn die Politik dies erforderte.

Er erfuhr es aber auch, daß Bewegungen stark emotional sein müssen, um sich in einem längeren Kräftespiel zu erhalten, daß das Gemüt, der Glaube es ist, der entscheidend hilft, Verfolgungen und Niederlagen auch dann noch zu überstehen, wenn alle Gründe des Verstandes bereits dagegen sprechen.

Er holte sich Kraft von zwei schon sehr fern voneinander liegenden Polen, so daß er manchmal gleichsam zu zerreißen drohte.

Seine jetzt bekanntgewordenen Reden waren — wenn der Wortlaut authentisch ist — Ausbrüche eines Menschen, der sich mit niemandem mehr im Ernst berät, der aber doch irgendwie die Worte seiner inneren Stimme hören will; es sind Selbstgespräche, zum Teil logisch, zum andern Teil ausschweifend.

Und — wieder das Furchtbare — auch in der Außenpolitik die Wertung des Theatralisch-Propagandistischen. Hier wurzelt die Überschätzung des Faschismus. Taub gegenüber allen sehr nüchternen Erfahrungen des ersten Weltkrieges, lebte Hitler — bis 1934 jedenfalls — in der Überzeugung, daß der Wille Mussolinis das italienische Volk neu geformt, auf eine neue Höhe gehoben habe, stark genug, den Engländern widerstehen zu können. Ob er das wirklich glaubte oder ob er angesichts der Tatsache, daß England nicht zu gewinnen war, den faschistischen Bundesgenossen nur herausstreichen wollte? Nein, der einst von Männern unternommene Versuch, aus Italienern eine kämpferische Nation zu formen, war schon lange an den Italienern selbst gescheitert.

Im Laufe des Krieges verlor Göring immer mehr an Sympathie, die Unmöglichkeit, feindliche Bomber abzuwehren, ließ ihn dafür verantwortlich erscheinen. Der Führer sprach, wie mein Referent von seinen Sekretärinnen erfuhr, deshalb mehrfach über das Problem der Nachfolge. Dabei erwähnte er auch Himmler. Aber, fügte er hinzu, Himmler werde von der Partei abgelehnt und außerdem sei er ein amusischer Mensch. Also nicht andere Gründe waren es, die eine Kandidatur Himmlers undiskutabel erscheinen ließen, als (1945) dieser Mangel. Dabei war klar, daß zur Erhaltung des S t a a t e s das Volk jetzt keine „musischen Menschen“ mehr brauchte, sondern kluge, nüchterne Charaktere. Die großen Erbauer von Weltstaaten waren übrigens gerade die amusischsten unter allen: Römer und Engländer. Also bis kurz vor seinem Ende ließ Adolf Hitler Werte auf einem Gebiet gelten, die hier hindernd, ja bereits verhängnisvoll geworden waren, während er die politische Psychologie schließlich zugunsten einer primitiven Säbelmacht ausschaltete.

Adolf Hitler geht auf jeden Fall als eine dämonische Gestalt ungeheuren Formats in die Geschichte ein: ein großer Glaube an sein Volk und dessen Sendung, eine alles überwindende Beharrlichkeit, eine oft geniale Schau der Vereinfachung und schöpferische Antriebskraft auf vielen Gebieten, ein eisenhart gewordener Wille — eine überschäumende Leidenschaft… plötzliche Gefühlsäußerungen, die wieder umschlugen, Selbstberauschung durch Schaustellungen, Überschätzung emotionaler Möglichkeiten in der Außenpolitik, Identifizierung seines Willens und Schicksals mit dem Geschick der ganzen Nation, übersteigertes, schließlich schon unverständlich gewordenes Sendungsbewußtsein. „Ich brauche keine Ratgeber“, „Ich gehe mit nachtwandlerischer Sicherheit meinen Weg“, sagte er in öffentlichen Versammlungen.

So sehe ich in diesen flüchtigen Umrissen den Mann, dessen Leben und Aufstieg ich seit dem Beginn seiner politischen Wirksamkeit verfolgen konnte: zuerst ihm nahestehend, dann entfernter, schließlich als unbequemer Mahner und lebendiger Vorwurf jenen gegenüber, die sein Gefühl um sich versammelt hatte. Ich habe ihn verehrt, ich bin ihm gegenüber loyal bis zum Ende geblieben.

Und jetzt ist mit ihm Deutschlands Zerstörung gekommen. Da steigt manchmal bei mir das Gefühl des Hasses auf, wenn ich an die Millionen gemordeter, verjagter Deutscher denke, an das unsagbare Elend, die Ausplünderung des noch Verbliebenen und an die politische Aufteilung eines tausendjährigen Gutes.

Dann aber kommt doch wieder das Gefühl des Mitleids mit einem auch einem Schicksal unterliegenden Menschen, der dieses Deutschland ja auch heiß geliebt hatte wie wir alle, und dessen Ende es war, tot in eine Decke gewickelt, in eine Grube gelegt, mit Benzin begossen und verbrannt zu werden — im Garten der Reichskanzlei, zwischen den Trümmern eines Hauses, von dem aus er einst hoffte, die Ehre und Größe der Nation nach langer Unterdrückung wiederherstellen zu können.

Das alles in seinem tiefsten Sinn zu verstehen, ist uns nicht möglich.

Arno Breker. Der Verwundete

Arno Breker. Der Verwundete

Der Führer

Eine Trommel geht in Deutschland um
und der sie schlägt, der führt,
und die ihm folgen, folgen stumm,
sie sind von ihm geführt.
Sie schwören ihm den Fahnenschwur,
Gefolgschaft und Gericht,
er wirbelt ihres Schicksals Spur,
mit ehernem Gesicht.
Er schreitet hart der Sonne zu
mit angespannter Kraft.
Seine Trommel, Deutschland, das bist du!
Volk, werde Leidenschaft!

Herbert Böhme

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Wir erfahren in diesem Artikel, wer war eigentlich der Mann: Adolf Hitler. Wie wir lesen konnten, überschätzte AH seine persönliche Umgebung. Für ihn stand Loyalität zu Mitstreitern und Ehre und Vernunft wesentlich höher in der Gunst, als ihm seine Umgebung zurück zugeben vermochte. Er versuchte stets seine Intelligenz oder sein Wissen bei andere zu finden – was ihn letztendlich auch scheitern lies. Er zog falsche Schlüsse, aus den eigentlich notwendigen Schritten, die gemacht hätten werden müssen. 

Wenn er auch die meisten politischen Vorgänge und Folgen richtig einschätzte, so galt er doch verbohrt über das Handeln des Westens. Statt die Allianz durch geschickte diplomatische Arbeit mit den Bolschewisten zu suchen, vertrat er die Meinung, das für ihn nur der Westen in Frage käme.

Aber auch die Überlegungen, das eine Krise in den nächsten 20 Jahren nach seinem Antritt als Reichskanzler folgen könnte, ließt ihn kleine Fehler machen, welche sich zum Schluß in eine Fiasko verwandelten. Davon ganz abgesehen wurde bereits ab 1935 davon gesprochen, das sich bei weiterer Entwicklung Deutschlands eine Krise Ende der 1950iger Jahre anbahnen könnte (Ohne Krieg!).

Letztendlich erkennen wir, das der letzte Reichskanzler Adolf Hitler ein Politiker fürs Volk war. Für ihn spielte die Ehre, Freundschaft und Einigkeit die größte Rolle im Zusammenwirken. Er hat viele Fehler gemacht, in dem er einigen wenigen zu viel Macht überlassen hatte. Selbst eine Opposition in den eigenen Reihen hätte ihm gut gestanden. Die meisten Menschen aus seiner Umgebung haben ihre Macht ausgenutzt und um des Friedenswillen schwieg Adolf Hitler. Das Verhängnis des Unterganges waren diese anfangs kleinen Fehler.

Lassen Sie uns noch die letzten Worte Alfred Rosenbergs lesen:

vor dem Nürnberger Tribunal (110. Tag). Das Schlußwort vor dem Nürnberger Tribunal in Auszügen:

„Die Ankläger haben über die Wiederholung der alten Beschuldigungen hinaus in stärkster Weise neue erhoben; so seien wir alle ,zu geheimen Beratungen zugelassen’ gewesen, um einen Angriffskrieg zu planen; ferner sollen wir die behauptete Ermordung von zwölf Millionen Menschen befohlen haben. Man hat alle diese Anklagen unter dem Worte ,Genocidium’, Völkermord, zusammengefaßt. Hierzu habe ich folgendes zu erklären:
Ich weiß mein Gewissen völlig frei von einer solchen Schuld, von einer Beihilfe zum Völkermord. Statt die Auflösung der Kultur und des nationalen Gefühls der Völker Osteuropas zu betreiben, bin ich eingetreten für die Forderung ihrer physischen und seelischen Daseinsbedingungen, statt ihre persönliche Sicherheit und menschliche Würde zu zerstören, bin ich nachgewiesenermaßen gegen jede Politik gewaltsamer Maßnahmen mit ganzer Kraft aufgetreten und habe mit Schärfe eine gerechte Haltung der deutschen Beamten und eine humane Behandlung der Ostarbeiter gefordert. Statt ,Kindersklaverei’ zu betreiben, wie man sagt, habe ich Jugendlichen aus kampfgefährdeten Gebieten Schutz und besondere Pflege angedeihen lassen. Statt die Religion auszurotten, habe ich durch ein Toleranzedikt die Freiheit der Kirchen in den Ostgebieten wieder hergestellt. In Deutschland habe ich in Vertretung meiner weltanschaulichen Überzeugungen Gewissensfreiheit verlangt, jedem Gegner zugebilligt und nie eine Religionsverfolgung veranlaßt.
Der Gedanke an eine physische Vernichtung von Slawen und Juden, also der eigentliche Völkermord, ist mir nie in den Sinn gekommen, geschweige denn, daß ich ihn irgendwie propagiert habe. Ich war der Anschauung, daß die vorhandene Judenfrage gelöst werden müsse durch Schaffung eines Minderheitenrechtes, Auswanderung oder durch Ansiedlung der Juden in einem nationalen Territorium in einem jahrzehntelangen Zeitraum. Wie geschichtliche Entwicklungen früher nie geplante Maßnahmen hervorrufen können, zeigt das »Weiße Papier« der Britischen Regierung vom 24. Juli 1946. (…)
Den Gedanken, daß ein Verbrechen des Genocidiums durch internationale Abmachung geächtet und unter schwerste Strafe gestellt werden soll, begrüße ich aufrichtig unter der natürlichen Voraussetzung, daß das Genocidium jetzt und in Zukunft auch nicht gegen das deutsche Volk in irgendeiner Art erlaubt sein darf.
Der Sowjetankläger hat unter anderem erklärt, die ,ganze sogenannte ideologische Tätigkeit’ sei ,eine Vorbereitung für Verbrechen’ gewesen. Dazu möchte ich erklären: Der Nationalsozialismus vertrat den Gedanken einer Überwindung des volkzersetzenden Klassenkampfes und der Einheit aller Stände in einer großen Volksgemeinschaft. Er stellte zum Beispiel durch den Arbeitsdienst die Ehre der Handarbeit an der Muttererde wieder her und richtete die Augen aller Deutschen auf die Notwendigkeit eines starken Bauerntums. Er bildete im Winterhilfswerk eine Kameradschaft der ganzen Nation für alle in Not geratenen Volksgenossen, ohne Rücksicht auf frühere Parteizugehörigkeit. Er baute Mütterheime, Jugendherbergen, Gemeinschaftshäuser in den Fabriken und führte Millionen an noch ungekannte Schätze der Kunst heran.
Dem allen diente auch ich.
Nie aber habe ich neben meiner Liebe zu einem freien und starken Reich die Pflicht gegenüber dem ehrwürdigen Europa vergessen. Zu seiner Erhaltung und friedlichen Entwicklung rief ich schon 1932 in Rom auf, und für den Gedanken der inneren Gewinnung der Völker Osteuropas kämpfte ich, als ich 1941 Ostminister wurde, solange ich es vermochte.
Ich kann deshalb in der Stunde der Not der Idee auch meines Lebens, dem Ideal eines sozial befriedeten Deutschlands und eines seiner Werte bewußten Europas nicht abschwören und bleibe ihr treu.
Der bei allen menschlichen Unzulänglichkeiten ehrliche Dienst für diese Weltanschauung war keine Verschwörung, mein Handeln niemals ein Verbrechen, sondern ich verstand auch meinen Kampf, wie den Kampf der vielen Tausenden von Kameraden, geführt für die edelste Idee, um die seit über 100 Jahren gerungen und eine Fahne erhoben wurde.
Ich bitte, dies als Wahrheit zu erkennen. Dann würde aus diesem Prozeß keine Glaubensverfolgung entstehen können, dann wäre nach meiner Überzeugung ein erster Schritt getan für ein neues gegenseitiges Verstehen der Völker, ohne Vorurteile, ohne böse Gefühle und ohne Haß.“

Quelle: Metapedia

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Ubasser

Trautes Heim, bring Bereicherer herein!


Auch die asylantischen Juwelendiebe und Bluttäter werden in konfisziertem deutschen Wohnraum untergebracht!

Quelle: NJ-Autoren

Die freundlichen Asylanten von Boko Haram mit ihren Kinderleichen

Die freundlichen Asylanten von Boko Haram posieren gerne mit ihren Kinderleichen in Afrika. In der BRD tauchen sie als Armuts-flüchtlinge auf, stechen Menschen in Gaststätten nieder, rauben Geschäfte aus und lassen sich erste Klasse im medizinischen Bereich verwöhnen. Die Polizei schreitet bei Bluttaten gegen Deutsche nicht ein, weil das “ausländerfeindlich” wäre, wie dieser Bericht beweist.

Erinnern wir uns noch an die von den BRD-Hetzmedien verbreiteten Bilder, wonach ein Bereicherer in einer Asylunterkunft misshandelt worden sei. Es waren alles gestellte Bilder. Man muss allerding eingestehen, dass der als misshandelt gezeigte Bereicherer in diesem Hetz-Video der Staatsmedien sich nicht dem Müßiggang hingab, sondern fleißig-fröhlich Juwelengeschäfte ausraubte. Faul war er also nicht: “Eines der Misshandlungsopfer aus dem Asylbewerberheim im nordrhein-westfälischen Burbach wird sich demnächst wegen Diebstahls vor Gericht verantworten müssen. Der Algerier Karim M., 18, ist angeklagt, zusammen mit einem 32-jährigen Landsmann Ende Mai in ein Juweliergeschäft in Iserlohn eingebrochen zu sein. Die beiden Männer konnten in der Nähe des Tatorts gefasst werden, wie aus Kreisen der Justiz verlautete.” [1]

Über diese Bereicherungstaten hört man natürlich so gut wie überhaupt nichts in der Systempresse, denn das könnte die deutschen Massen-Dooflinge vielleicht zum Nachdenken und zum Widerstandleisten bringen. Auch die Gewaltverbrechen, bis hin zum Mord, werden verschwiegen. Wir leben bereits in einem “veritablen Bürgerkrieg mit Genozid an den Deutschen” bestätigt der türkischstämmige Weltautor Akif Pirinçci in seinem Buch “Deutschland von Sinnen”.

Damit auch Juwelendiebe und fröhliche Gewalttäter in Zukunft “anständig” untergebracht werden, geht man dazu über, privaten Wohnraum, nur Wohnraum von authentischen Deutschen, zu beschlagnahmen. Das hat auch PR-Vorteile. Wenn dann Familien niedergestochen werden, findet das in den “eigenen vier Wänden” statt, ist also kein Fall mehr für die Öffentlichkeit wie beispielsweise Bluttaten in Gaststätten.

Für den Anfang werden leerstehende Wohnungen und Häuser konfisziert, dann sogenannter überschüssiger Wohnraum zur Unterbringung der Bereicherer herangezogen. Deshalb wurde ja die Volkszählung durchgeführt, der Wohnraumbestand zur Unterbringung von Millionen von Bereicherern musste ermittelt werden. Ein 3-Personenhaushalt mit 140 am Wohnraum soll in Zukunft 30 qm für die Einquartierung von Bereicherern abgeben.

Der Krefelder Oberbürgermeister Gregor Kathstede gab den Startschuss die “Bereicherung im trauten Heim”. Als sich kürzlich Unmut in der politisch-korrekten Gesellschaftsschicht über die beabsichtigte Beschlagnahmung von privatem Wohnraum zur Unterbringung der Bereicherer bemerkbar machte, versuchte Kathstede die Gemüter zu besänftigen, indem er die zukünftige Bereicherungspolitik mit falschen Abschwächungen zu relativieren versuchte. Aber er kam nicht umhin, dass die Konfiszierungsplanung von deutschem Wohnraum für Bereicherer nunmehr fester Bestandteil der bundesdeutschen Zerstörungspolitik gegen die Deutschen ist. Kathstede wörtlich: “Ich habe gesagt, dass eine Beschlagnahmung von Häusern in der Zukunft nicht ausgeschlossenen werden kann, wenn der Stadt nur Angebote zur Anmietung von Wohnraum zu völlig überzogenen Preisen gemacht werden. Das ist ein großer Unterschied.” [2]

Im Land des Bereicherungs-Ministerpräsidenten Horst Seehofer wird Bürgermeistern massiv mit Beschlagnahmung von öffentlichen Einrichtungen im Herzen der Gemeinden gedroht, Wohnraum für die Bereicherer zur Verfügung zu stellen: “Landräte drohen ihren Bürgermeistern auch schon mal ganz offen: ‘Sag mir ein Grundstück oder ich beschlagnahme dein Bürgerzentrum’.” [3]

Der folgende Bericht über Bereicherungsfreuden spiegelt das wunderbare Leben wider, das derzeit in der Bereicherungs Republik Deutschland (BRD) das Tagesgeschehen bestimmt. Gutmenschen laden Neger zum Bier ein, bekommen dafür Schläge in die Fresse und Messer zwischen die Rippen … Und dann wird bei diesen Bereicherungs-Kaffeekränzchen mit Blutbeilage in Zukunft auch noch “Ebola” hinterlassen werden.


Asylbewerber aus Mali terrorisiert Kleinstadt im Harz
nachrichten.com, 09.10.2014
Aschersleben/Sachsen Anhalt

In Aschersleben, in Sachsen Anhalt, spielen sich seit der vergangenen Woche dramatische Szenen ab, die, bei einer Eskalation, überregionale Auswirkungen nach sich ziehen könnten.

In einem kleinen Pup in der Innenstadt von Aschersleben kam es zu mehreren Angriffen auf Gäste durch einen aus Mali stammenden Asylbewerber. Der Afrikaner, der am Mittwoch der vergangenen Woche als Gast in dem Pup auftauchte, wurde von den Gästen, die aus Geschäftsleuten und Angestellten aus Aschersleben bestehen, vom ersten Tag an eingeladen sich doch zu ihnen zu gesellen, um nicht alleine in dem Pup zu sitzen.

Man kam ins Gespräch mit dem Besucher aus dem Ascherslebener Asylbewerberheimes.

In der Nacht zum Sonntag, als alle Gäste das Lokal verlassen hatten und nur noch die Betreiberin und ein Stammgast in der Gaststätte waren, erhob sich der aus Mali stammende Gast und schlug auf den Stammgast ein, der dabei Kopfverletzungen erlitt, die später im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Betreiberin rief ihren Mann zu Hilfe, der mit dem gemeinsamen Kind in der Wohnung über dem Pup schlief. Der Ehemann der Betreiberin forderte den Afrikaner auf das Lokal zu verlassen und wurde daraufhin auch von dem Täter angegriffen und verletzt.

Der Täter, der sich bei dem anschließenden Handgemenge mit dem Ehemann der Betreiberin selber verletzte, ergriff zu Fuß die Flucht. Die Polizei die zur Hilfe gerufen wurde kam nicht. Die Betreiberin des Pups brachte die zwei verletzten Männer in das Krankenhaus der Stadt.

Das späte Erscheinen der Polizei erklärte diese mit der schlechten personellen Besetzung im Revier. Jetzt muss man allerdings wissen ,dass in Aschersleben um diese Zeit, in der das Ganze geschah, kaum Menschen auf der Straße sind, selbst zu Fuß hätten die Beamten innerhalb von 10 min vor Ort sein können.

Der Täter wurde durch Zufall von der Polizei auf seiner Flucht am Bahnhof angetroffen und nach der Feststellung seiner Personalien wieder frei gelassen.

So weit ein Vorgang, wie er sich in Deutschland jeden Tag abspielt.

Jetzt nimmt die Geschichte einen merkwürdigen Verlauf.

Auf die Frage der Geschädigten, wie es in diesem Fall weitergeht, wurde von der Polizei mitgeteilt, “so richtig sei ja nichts geschehen und die Polizei kann auch nicht in das Asylbewerberheim gehen um den Täter zu befragen, weil dieses Vorgehen einer speziellen Erlaubnis durch die Staatsanwaltschaft bedarf und ein Dolmetscher nötig wäre, der aber nicht zur Verfügung steht.”

Am Dienstagabend griff der Täter in den Abendstunden das Pup und deren Besucher wieder an. Diesmal zerstörte er die aus Glas bestehende Eingangstür und versuchte mit gezielten Würfen die Gäste mit Pflastersteinen zu treffen. Er wurde von den verstörten Gästen erkannt und konnte wieder fliehen.

Die abermals gerufene Polizei kam wieder erst nach 30 Minuten und konnte nur den Schaden aufnehmen. Fazit bis hierher: – zwei verletzte Menschen,- eine komplett zerstörte Eingangsfront ,-eine verängstigte Familie, die um ihr Leben fürchtet und zum Schutz des kleinen Sohnes das Haus mittlerweile verlassen hat,-eine Polizeibehörde, die den Täter kennt aber nichts unternimmt und Angst davor hat, Zitat, “das kann sich ganz schnell zu einem Politikum entwickeln und so richtig ist ja nichts passiert”

Am Mittwoch befragt die Polizei Aschersleben endlich den Täter im Asylbewerberheim. Denen erklärte der Täter,er fühle sich von den Menschen bedroht und erstattet gegen seine Opfer selber eine Anzeige.

Die Geschädigten werden für Donnerstag zu einer Vernehmung geladen.

Bevor es aber dazu kommen kann, greift der Afrikaner am Mittwochabend den Pup zum dritten Mal an und versucht dabei den Mann der Betreiberin mit einem mitgebrachten Messer zu erstechen.

Die Gäste die sich zu dem Zeitpunkt in dem Pup befinden verstecken sich in den Toiletten und fürchten um ihr Leben.

Als der aus Mali stammende Täter die diesmal innerhalb von 10 Minuten anrückende Polizei bemerkt, flüchtet er in ein anderes Lokal in der Nähe des Pups.

Die Besatzung des ersten Streifenwagens warten vor dem Lokal auf Verstärkung mit der Begründung eines Beamten: “Ich bin 53 und möchte meine Rente noch erleben”.

Ein Täter der gerade versucht hat einen Menschen in aller Öffentlichkeit mit einem Messer zu töten und dem Opfer Schnittverletzungen zugefügt hat, flüchtet in ein anderes Lokal und die Polizei greift nicht ein aus Sorge um das eigene Wohlergehen.

Am heutigen Donnerstag wurde der Afrikaner aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Betreiberin hat aus Angst um ihr Leben und das ihrer Familie das Haus verlassen, da ja davon auszugehen ist, dass der Asylbewerber erneut einen Angriff starten wird und erhofft sich jetzt schnelle Hilfe durch das Innenministeriums des Landes Sachsen Anhalt. Wer ist eigentlich verantwortlich zu machen, wenn es dem Afrikaner nach drei Versuchen gelingt einen Menschen zu Töten?

Bei dieser fast nicht nachvollziehbaren Geschichte ist zu hinterfragen, warum schützt die Polizei nicht die Familie und die Gäste der Gaststätte? Warum gibt es in der Aschersleben Presse keine Berichterstattung über diese Geschichte.

Wir haben mit verschiedenen Leuten in Ascherleben gesprochen, die sagten uns: Die Stadt beabsichtigt das Kontingent an Asylanten aufzustocken und da kommt so eine Geschichte gar nicht gut an.


Hauptsache, die Partei (welche, ist jetzt egal) wird nicht gewählt. Ein Hoch auf den fröhlichen Bereicherungs-Bürgerkrieg, ihr politisch-korrekten BRDler und Mitverantwortliche am Untergang eurer Kinder.

1 Der Spiegel Nr. 42/13.10.2014, S. 18
2 rp-online.de, 7. November 2014
3 sueddeutsche.de, 4. Oktober 2014

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weitere Bemerkung: Nach Aussagen eines Insiders wird bereits im großen Stile das Privat-Eigentum durch die Behörden eingezogen. In äußerst krimineller Manier wird entweder Wohnungssuchenden der Wohnraum schlicht abgelehnt, massiv überteuert angeboten oder die Stadt- und Gemeindeverwaltungen erpressen ihre Wohnungsunternehmen mit schier unerfüllbaren Auflagen, damit sie den “freien” Wohnraum an die Verwaltungen abtreten. Es ist auch schon fast eine Normalität geworden, rein deutschen Hotel- und Pensionsbetreibern schlicht die Konzession zum betreiben ihres Unternehmens zu entziehen. Der Besitzer bekommt für den Weiterbetrieb unsinnige Auflagen, die zumeist einen extremen hohen finanziellen Aufwand für ihn bedeuten. In fast allen bekannten Fällen werden die Betreiber von Hotel, Hostel oder Pensionen “freiwillig” überzeugt, damit sie ihren Besitz an die Stadt- oder Gemeindeverwaltung “vermieten” – man entzieht ihnen schlicht die Genehmigung für den Betrieb. Sollten irgendwann die Gebäude den Eigentümern zurück gegeben werden, ist entweder ein Abriß oder eine Vollsanierung angesagt.

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Ubasser

 

Das Geheimnis des Lebens


von Dunkler Phoenix

Das Geheimnis des Lebens ist der freie Wille. Wenn wir nicht annehmen können, dass wir selbst, also unser freier Wille, Ursache unserer Handlungen ist, dann ist das Leben bedeutungslos.

Die individuelle Biographie lässt sich dann auf eine lose Folge determinierter Ereignisse beschränkt beschreiben, so etwas wie eigene Leistung geht vom Individuum nicht aus. Das Elternhaus und die Lebensumstände, in die man geboren wird, bestimmen, wer man wird und was man tut.

Die Geschichte lässt sich dann ebenfalls als eine Kausalkette beschreiben, als große Weltmaschine, in der ein Rad ins andere greift.

Aus diesen Ausführungen erhellt, dass verschiedene Denker, Philosophen und Wissenschaftler die Idee vom freien Willen aus unterschiedlichen Gründen angreifen:

Da gibt es die roussauistisch orientierten Pädagogen, Gutmenschen und Schmalspurmarxisten, die nicht den individuellen Menschen, sondern nur sein „Klasseninteresse“ sehen. Der Zufall der Geburt bestimmt, ob man zu den Guten oder den Bösen gehört.

Da gibt es die Philosophen und Wissenschaftler, welche meinen, der freie Wille sei nur ein Konstrukt der Aufklärungsphilosophie, wir würden uns nur einreden, dass wir uns frei entscheiden könnten, in Wahrheit sei jede Handlung vorherbestimmt.

Und es gibt Rassetheoretiker, die behaupten, nicht nur die Hormone und andere biologische Faktoren wirkten allzu oft auf den Willen ein, sondern auch die Rassenseele.

Ich bin der Überzeugung, dass es so etwas wie eine Rassenseele gibt und sie Einfluss auf unser Verhalten hat. Alle Ideologien und Konzepte einer Gesellschaft müssen an diese Rassenseele angepasst werden, sonst ist die Gesellschaft schädlich für die sie konstituierenden Individuen und Volk und Staat entfremden sich, werden zu Gegnern. Daher benötigen z.B. Araber eine totalitäre und in unseren Augen archaische Gesellschaftsstruktur, weil ihre Rassenseele, ihre Mentalität in einer liberaleren Gesellschaft die Individuen dazu führt sich zu benehmen wie Barbaren. Der Islam ist uns nicht zuletzt genau aus diesem Grunde so fremd, weil unsere Rassenseele ein solches System, das genauestens festlegt wer gegenüber wem wann wie Gewalt ausüben darf, nicht benötigt.

Wären wir aber nur Marionetten der Rassenseele und hätten selbst keinen Einfluss auf sie, dann wären menschliche Rassen bedeutungslos und es gäbe auch keinen Grund stolz auf die eigene Rassenseele zu sein.

Das ist ein ähnliches Problem wie die Sache mit dem „man kann nicht auf das eigene Land stolz sein“ – doch, das kann man, weil man ein gestaltender Teil dieses Landes ist und sich seiner Verantwortung als Glied in der Ahnenreihe bewusst ist.

Wir können stolz auf unsere deutschen Tugenden sein, weil unsere Ahnen diese Tugenden herangezüchtet haben. Sie hätten auch andere oder gar keine Tugenden züchten können, aber sie haben sich für diese entschieden.

 

Auf der anderen Seite kommt der freie Wille keineswegs so häufig zum Tragen, wie wir gemeinhin denken. Die allermeisten Entscheidungen, die wir scheinbar „frei“ treffen, werden uns aufgezwungen. Der Gutmensch, der sich für Flüchtlinge, kriminelle Ausländer und das Einführen von Regenbogengummibärchentagen einsetzt, glaubt auch, er tue das alles „aus freier Entscheidung.“ Mitbürger, die keine Kinder kriegen, reden sich auch ein, es sei ihre „freie Entscheidung“, die sie auch noch rational („die Wirtschaft ist so schlecht und die Welt so böse, da kann ich doch kein Kind machen!“) begründen. Aber es ist keine Entscheidung nach dem freien Willen, sie unterwerfen sich dem genozidalen Diktat der verordneten Dekadenz.

Kant sagt, man ist nur frei, wenn man das Gute tut, wer das Böse tut ist unfrei. Die Entscheidung zum Bösen ist eine freie Entscheidung, aber eben eine Entscheidung für die Unfreiheit, wer böse ist, der handelt nicht mehr frei. Im christlichen Kontext bedeutet das, Gott hat dem Menschen die Fähigkeit gegeben sich zwischen Sünde und Tugend zu entscheiden. Wählt der Mensch die Sünde, wird er ihr Sklave, wählt er die Tugend, ist er frei.

Es ist aufgrund des hochgradig judaisierten Freiheitsbegriffes unserer gegenwärtigen Gesellschaft sehr schwierig nachzuvollziehen, warum sowohl im christlichen, als auch im aufklärerischen Moralverständnis nur derjenige frei ist, der sich selbst beschränkt. Aber genau darum geht es. Wer hedonistisch/ satanisch tut, was ihm gefällt, wer keine Rücksicht darauf nimmt wie seine Handlungen andere betreffen, der ist nicht frei, sondern nur eine Marionette des Teufels. Er kann ja gar nicht mehr zurück (so wie – dies nur für Kenner – Walter White in „Breaking bad“ ja auch bei dem Versuch versagt, nicht mehr der Böse zu sein). Die einzige Möglichkeit, die ihm bleibt ist umfassende Reue und die Selbstauslieferung an Gott und an die weltliche Gerechtigkeit (in unserem Beispiel hätte Walt alles gestehen und damit seine Familie ruinieren müssen, das wäre bis zu einem bestimmten Zeitpunkt – etwa in der Mitte von Staffel drei – sein einziger Ausweg gewesen. Später ist auch das nicht mehr möglich. Walt hat keine Chance mehr wieder auf den Pfad des Gerechten zurückzukehren, er bleibt ein Sklave des Bösen).

Der Gerechte dagegen, der sich wissentlich für das Gute entscheidet, bleibt frei. Seine Freiheit besteht darin, dass er jederzeit das Böse und damit die Unfreiheit wählen kann. Tut er das nicht, bleibt er gut, bleibt er frei.

Natürlich ist das im Alltag nicht ganz so einfach. Wir sind keine Engel, sondern Mischwesen aus Geist und Körper, wir sind alle anfällig für die Sünde. Wir alle haben in unserer Biographie Dinge getan, auf die wir nicht besonders stolz sind und wer das verneint, hat entweder ein schlechtes Gedächtnis oder ein ungesund großes Selbstbewusstsein, dass ihm die Wahrnehmung auf die eigenen Handlungen verstellt.

Das ist damit gemeint, dass wir „alle Sünder“ sind (bei Kant: dass niemand immer nach dem kategorischen Imperativ handelt). Wir sind nicht alle genauso böse wie der Mörder (bzw. Walt, nachdem er „Heisenberg“ geworden ist), sondern alltagsböse, schlicht schlecht, unehrenhaft, falsch. Dies ist – mehr oder weniger – unsere Natur.

Wenn wir nach Tugenden oder Vorbildern leben (Ehre, Treue, Rechtschaffenheit bzw. Jesus, die Heiligen, die heidnischen Götter), dann folgen wir einem Ideal.

Das Schwierige an einem Ideal ist, dass es so in purer Form unerreichbar ist. Es ist nur eine Richtschnur, eine Fackel, die im Dunkeln leuchtet und uns den Weg zeigt. Niemand ist so heilig wie Jesus Christus, das ist aber auch nicht nötig, es ist ein Ideal.

Es ist unerheblich, ob man das Ideal, das man erstrebt, teilweise erreicht. Wichtig ist, dass man den guten Willen hat, es anzustreben. Man wird auf dem Weg immer wieder straucheln, weil man eben nur ein Mensch ist, aber das Ideal wird nicht aufhören den Weg zu beleuchten.

Wenn man sich entscheidet sein Leben nach Idealen auszurichten, dann ist man ein „Idealist.“ Das bedeutet so viel wie die Fähigkeit auch nicht materielle Dinge als wichtig anzuerkennen und die eigenen Handlungen nach anderen Überlegungen als egoistischen auszurichten. Wer das nicht kann ist ein „Materialist“, diese Menschen sehen nur ihren Vorteil und lachen über die Idealisten, die auch dann keine Verbrechen begehen, wenn keiner hinsieht. Ein Materialist ist unfähig die ideelle Welt zu sehen, deshalb ist er unfähig zu verstehen, warum ein Idealist so handelt, wie er es tut.

Andersherum versteht der Idealist oft nicht, dass die meisten Menschen, weil Materialisten anders ticken als er und läuft in böse Fallen.

Europäisches Christentum, so wie wir es verstehen, aufgeklärter säkularer Humanismus und natürlich Neoheidentum sind allesamt an Idealen ausgerichtet und züchten daher Idealisten heran.

Judaisiertes Christentum, Islam, vulgärer Atheismus, Satanismus, spirituelle Gleichgültigkeit und natürlich Judentum haben keine Ideale und züchten daher Materialisten heran.

In einem kleinen Exkurs möchte ich, bevor ich zu den Schlussfolgerungen meiner Überlegungen komme, eine Diskussion unter den Kommentatoren aufgreifen und Ideal von Ideologie abgrenzen.

Das Wort Ideologie gibt es in pejorativem und normalem Gebrauch. Pejorativ bedeutet Ideologie soviel wie „Wertesystem, das den Blick auf die Realität verstellt.“ Wenn wir andere als „Ideologen“ bezeichnen, meinen wir normalerweise genau das. Wertfrei ist eine Ideologie ein Wertesystem, ein System von Idealen, nach denen jemand sein Leben oder seine politischen Ansichten ausrichtet.

Nun ging die Diskussion dahin, dass eine Ideologie im Grunde immer wie im pejorativen Gebrauch gemeint den Blick auf die Realität verstellt. Besser sei, so die geäußerte Ansicht, eine „Ideologiefreiheit“ bzw. die Betrachtung der Welt durch die Brille verschiedener Ideologien, um der Wahrheit näher zu kommen.

Es ist einsehbar, dass ein Liberaler, ein Marxist, ein Konservativer, aber eben auch wir rassebewussten Nationalisten, das Geschehen immer anhand der jeweiligen Ideologie bewerten werden. Aber eine Bewertung ohne Ideologie ist überhaupt nicht möglich, soweit Ideologie bedeutet, einem System von Idealen zu folgen. Ideologiefreiheit wäre dann purer Materialismus, d.h. eine ideologiefreie Weltdeutung wäre eine materialistische. Ironischerweise ist der Materialismus aber auch eine Ideologie (oder „Anti- Ideologie“), indem als Prämisse eben das gänzliche Fehlen von Idealen gesetzt wird.

Das bedeutet, dass nicht das Streben nach Ideologiefreiheit, sondern das Finden der richtigen Ideale unser Ziel sein muss. Natürlich betrachtet man die Welt durch eine bestimmte Brille, wenn man Ehre, Treue, Vaterlandsliebe und Volkszusammenhalt zu seinen Idealen erklärt. Tut man das aber nicht, sieht man die Welt nicht so „wie sie wirklich ist“, sondern man sieht eben nur den materiellen Teil der Welt.

Versucht man „unideologisch“ nach Idealen zu streben, sich also Ideale zu setzen ohne einer Ideologie zu folgen, dann wird das Setzen dieser Ideale willkürlich. Man mag dann Treue für wichtig halten, aber eben nicht Ehre, usf. Auch das ist natürlich eine mögliche Einstellung, jemand der das versucht kann aber keinen anderen Grund für das Streben nach „seinen“ Idealen angeben, als dass er sie „gut“ findet.

Schlussfolgerungen:

Die nationalistische Ideologie, wie z.B. hier auf As der Schwerter vertreten, ist keine Ideologie im pejorativen Sinne. Sie ist ein Komplex moralischer, politischer und sozialer Ideale, welche der Ansicht entspringen, dass es eine Rassenseele gibt und eine Gesellschaft dann gut ist, wenn ihre Regeln diese Rassenseele widerspiegeln. Dass auf diese Weise eine Hochzüchtung von guten Idealen genauso möglich ist wie ein ideologischer Niedergang bedeutet in der Praxis, dass man die nationalen Ideale möglichst hoch hängen sollte, selbst wenn die Individuen nicht imstande sind sie zu erreichen oder das nur in Teilbereichen vermögen.

Auch eine z.B. islamische Gesellschaft hat also die Möglichkeit innerhalb ihrer kulturellen und biologischen Muster das Beste aus sich zu machen. Ob eine schwarze Gesellschaft die Möglichkeit hat zu einer Zivilisationsstufe zu gelangen, die wir Weißen als ebenbürtig empfinden würden, möchte ich aber stark bezweifeln. Das kann aber auch nicht das Ziel sein, so wie es nicht unser Ziel sein kann eine Zivilisationsstufe zu erreichen, die unserer Rassenseele nicht angemessen ist. Was für das Individuum gilt, gilt auch für Gesellschaften: Man kann „das Beste aus sich machen“, aber eben nicht mehr als das Bestmögliche.

Der Marxismus ist eine falsche Ideologie, weil er ein falsches Menschenbild propagiert. Es geht nicht darum, dass er das Ideal zu hoch hängen würde. Den „besseren Menschen“ zu schaffen bedeutet im marxistischen Sinne etwas völlig anderes als im christlichen. Im europäischen Christentum wird auf die Fehlbarkeit des Menschen Rücksicht genommen, im judaisierten Christentum und im Marxismus nicht. Das marxistische Ideal ist verfehlt, der Versuch es zu erreichen widerspricht unserer Rassenseele.

Der Liberalismus ist eine falsche Ideologie, weil auch dort ein falsches Menschenbild vorherrscht. Es ist nicht das Problem, dass das Ideal hier zu niedrig angesetzt wird, es wird abgestritten, dass Menschen nach Idealen handeln sollten.

So wird klar, dass man im strengen Sinne beide Ideologien, Liberalismus und Marxismus, dem Materialismus zurechnen kann.

Ganz fürchterlich ist für den Idealisten, wenn die weltliche Macht und die spirituelle kollidieren. Wenn Menschen, welche die Wahrheit sagen, mit Gefängnis bedroht werden, dann ist Reue im oben definierten Sinne nicht möglich (deshalb rationalisiert Walt in „Breaking Bad“ ja auch seine Taten damit, dass die Gesetze gegen Drogenhandel willkürlich seien).

Hier sehen wir den Pferdefuß des Konservatismus. Weil der Konservative so sehr darauf bedacht ist, das Richtige zu tun, ist er einem volksfeindlichen Staatswesen mehr oder minder ausgeliefert. Er versteht den Sinnspruch, dass in unhaltbaren Zuständen Widerstand zur Pflicht wird, nicht, weil seine Ideologie Widerstand an sich für verkehrt hält. Daher verhalten sich in der gegenwärtigen Situation die braven Konservativen auch genauso wie Linke: Sie sehen, dass bei jenen der „Widerstand“ Billigung durch die Obrigkeit erfährt. Daher stürmen sie Lesungen von Günther Grass, sind gegen Todesstrafe für Kinderschänder, finden Rechtsrock fürchterlich und mögen Ausländer, die sich „integrieren.“

Weil wir unsere Ideale aber anders abstecken, nämlich nach rassischen Kriterien und das Überleben unseres Volkes damit unser heiligstes Ziel ist, können wir uns auch politisch entsprechend positionieren.

Im Gegensatz zum Konservativen, der in seiner kleinen Welt und seiner eingeschränkten Ideologie gefangen ist, können wir uns wahrhaftig als frei bezeichnen, so lange wir den Kampf für unser Land und das Überleben unseres Volkes noch nicht aufgegeben haben.

(Kurze Bemerkung von Ubasser: Aus der logischen Herleitung des IDEALS, ist es uns nicht gegeben, diesen Kampf aufzugeben, ansonsten läge hier ein Widerspruch vor! Von daher scheint mir dieser Satz recht überflüssig zu sein. So lange wir Ideale besitzen und nach ihnen streben, solange kann auch der Kampf ums Überleben nicht aufgegeben werden – Na? Weil wir Ideale besitzen und nach ihnen streben!)

Erst wenn wir den Kampf aufgeben, z.B. weil unsere Chancen so schlecht stehen, wir vom System so massiv bedroht werden, dass wir zu kämpfen aufhören oder wir aufgrund der allgemeinen Apathie das Vertrauen in unsere Volksgenossen verlieren und nicht mehr bereit sind für sie zu kämpfen, verlieren wir unsere Freiheit. (… und Ideale!)

Analog zur individuellen Entwicklung bedeutet das aber nicht, dass wir das Ideal immer zu hundert Prozent erfüllen können. Jeder zweifelt, hat einen schlechten Tag oder auch mal einen längeren Zeitraum, in welchem er inaktiv und antriebslos ist. Das Ideal ist anstrengend, will jeden Tag neu errungen werden, auch und gerade gegen äußere Widerstände, trotz Chancenlosigkeit und demographischen Prognosen.

Unser individuelles Leben ist aber vollkommen bedeutungslos, wenn wir zulassen, dass es nur dieses – ein individuelles – bleibt. Ein Einsiedler kann nicht frei sein.

Nur wenn wir unser Leben und Streben in den Dienst der Volksgemeinschaft stellen, füllt es sich mit Sinn. Nur wenn wir Verantwortung übernehmen – für die „Schlafschafe“, für die eigenen Kinder, für Alte und Schwache, für unser Land – sind wir frei.

Diese Freiheit besteht (ganz hegelianisch) in der Einsicht in die Notwendigkeit. Das Ausfüllen unserer gesellschaftlichen Rolle als Väter und Mütter, als Kameraden, als Arbeiter jeglicher Art (egal ob Hand- oder Kopfarbeiter), die Erhaltung der Ahnenreihe, die Treue zu unserem Volk und die Wahrung seiner Ehre und Würde, das ist der einzige Sinn, den unser Leben haben kann.

Alles andere ist bestenfalls philosophische Spekulation, in den meisten Fällen sogar intellektualisierter Bullshit.

Auch der Christ wird, sofern er europäisch denkt, das Gute um des Guten willen tun und nicht weil er sich jenseitige Belohnung davon verspricht. Das Feilschen um einen Platz im Paradies ist orientalisch und eines Europäers unwürdig. Deshalb gibt es im Heidentum auch keine Belohnung für gute Taten – es wird einfach erwartet, dass man sein Bestes gibt.

Wer in diesen Ausführungen den als „Geheimnis des Lebens“ deklarierten freien Willen vermisst, der hat den Kern meiner Überlegungen noch nicht ganz verstanden.

Der freie Wille ist eben nicht die triviale Entscheidung, ob ich stehe oder gehe. Der freie Wille besteht darin, ein System von Idealen als richtig zu erkennen und ihm – der „Ideologie“ – zu folgen. Es kommt darauf an in der richtigen Situation aus den richtigen Gründen standhaft zu bleiben.

Obwohl wir das schon oft diskutiert haben möchte ich abschließend noch einmal betonen, dass die Voraussetzung zur Ausübung dieses freien Willens das Fehlen von Zwang ist. Mit Gewalt lassen die allermeisten Menschen, auch Idealisten, sich zwingen – eben weil wir keine Heiligen sind, sondern Wesen, die neben dem Geist auch einen Körper haben, der Schmerz empfindet.

Die Bedingung zu einem Leben in individueller Freiheit ist daher die politische Freiheit, das bedeutet das Fehlen von äußerem Zwang und das alleinige Bestehen von allgemein anerkannten gesellschaftlichen Konventionen im Rahmen der nationalistischen Ideologie. Nur ein Volk in Waffen kann sich selbst diese Freiheit garantieren. Das bedeutet nicht, dass diese Gesellschaft keinen Zwang gegenüber ihren Individuen ausüben wird. Sie wird das nur nicht aus den falschen Gründen tun.

Wir dagegen bleiben zunächst Sklaven der BRD. Aber auch Sklaven können Ideale haben. Und letztendlich spielt es keine Rolle wie sehr ein Sklave von seinen Herren erniedrigt wird, so lange sein Ideal besteht, kann man ihm seine Würde nicht nehmen.

Dieser Stolz ist der Kern des deutschen Ehrbegriffs, ein Stolz, den sie uns auch nicht mit Massenmord, Massenvergewaltigung und Massentötung durch Hunger nach Ende des Krieges, den sie uns auch nicht mit Entnazifizierung, Verjudung und Dauerlügen bis zum heutigen Tag nehmen können.

So lange wir in einem System leben, dass so grundlegend unserer Rassenseele widerspricht, werden wir krank sein. Wir „Aufgewachten“ sollten uns nicht der irrigen Annahme ergeben, wir seien nicht mehr krank. Ein Alkoholiker, um dieses Beispiel aufzugreifen, der nicht mehr trinkt, ist weiterhin alkoholkrank.

Wir sind also weiterhin „BRDlinge“, wenn auch „trocken“ und wir dürfen stolz auf die Tatsache sein, dass wir keinen „Alkohol“ (ZDF- Pilsener, Süddeutscher Zeitungslikör, Bildschnaps) mehr anrühren, aber wir sollten uns hüten diejenigen zu verachten, welche noch „trinken.“ Sie sind nicht deswegen unfrei, weil sie zu blöde sind, sondern weil das System ihnen die Möglichkeit nimmt frei zu sein. Sie verfügen nicht über ausreichend Informationen.

Somit ist und bliebt unsere allererste Aufgabe das Verbreiten von Informationen über die Lügen des Systems, über die antiweiße Propaganda, über die Willkürjustiz, die false-flag Anschläge und die praktischen Verschwörungen, die Grundlage der meisten „Verschwörungstheorien“ sind.

Wenn wir den Mut verlieren diesen Weg zu gehen, dann verlieren wir auch unseren freien Willen.

So lange wir unseren Lebenswillen behalten, so lange wir unserem Ideal folgen, hat unser Leben auch einen Sinn, egal welche Widrigkeiten uns das System, der aufreibende Alltag, missgünstige Mitmenschen oder unser eigener innerer Schweinehund auch auftischen mögen.

Quelle: As der Schwerter

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Ubasser

Wie das Geld von Pro-Israel-Spendern Westminster kontrolliert


Dank an “middleeastmonitor.com” (Übersetzung aus dem Englischen von Ruppert Ehrlicher)

David Cameron ist jüdischer Abstammung und hat nicht gegen jüdisches Geld, damit er<br />
jüdische Politik durchsetzen kann.” width=”300″ height=”300″ /></p>
<p align= Aus den britischen Parlamentsaufzeichungen vom Oktober 2013 geht hervor, dass Sir David Garrad, ein ehemaliger Baulöwe und großzügiger Spender der Labour-Partei (Arbeiterpartei) den bescheidenen Betrag von 60.000 Pfund für den Wahlkampf 2015 überwiesen hatte. Bereits 2003 hatte er etwa 500.000 Pfund gespendet.

Dann, am 16. Juni 2014, richtete Garrad ein Bankett für die sogenannten “Labour Freunde Israels” (Labour Friends of Israel) aus, wo der Vorsitzende der Labour-Partei, Ed Miliband, der ebenfalls jüdischer Herkunft ist, als Hauptredner auftrat. Diese Gruppe verweist stolz auf Dutzende von hohen Mitgliederpersönlichkeiten, darunter der Schatten-Finanzminister Ed Balls. Noch am selben Tag überwies Garrad den saftigen Betrag von 630.000 Pfund auf das Konto der Labour-Partei, mehr als zehn Mal so viel als im Jahr zuvor.

Ähnliches trug sich zu, als David Cameron im Jahr 2009 für die Konservative Partei in den Wahlkampf als Kandidat für das Amt des Premierministers zog. Ein zahlreich besuchtes Mittagessen der “Konservativen Freunde Israels” (Conservative Friends of Israel) setzte sich aus gutgelaunten Leuten zusammen, ohne dass die palästinensischen Opfer des israelischen “Unternehmens gegossenes Blei” (Operation Cast Lead) auch nur mit einem Wort erwähnt wurde. In diesem Krieg verloren 1370 Palästinenser ihr Leben. Ein britischer Journalist fand dazu folgende Worte: “Ich empfand die Bemerkungen eines Nachwuchsführers der Konservativen vor dem Hintergrund der zahlreichen Berichte über Menschenrechtsverletzungen in Gaza als unmöglich. Ich sprach dann einige Tory-Abgeordnete darauf an. Sie schauten mich an, als ob ich sie mit meiner Naivität belästigen würde, als ich die große Zahl von Spendern für die Konservativen unter den Gästen ansprach”.

Keine andere ausländische Nation ist bei britischen Wahlen so stark repräsentiert wie Israel. Keine andere Nation kommt auch nur annähernd an Israels Status bei britischen Wahlen heran. Und das Geld, das von Pro-Israel-Spendern kommt, ist verwand mit dem Geld, das von den Gewerkschaften kommt, oder von Mega-Spendern sogenannter “City”-Finanzhaie fließt. Mit diesem Geld werden Kriegsverbrechen geschönt, Regeln gebrochen und eine hart erkämpfte Demokratie durch ausländische Interessen verbogen. Und das Geld fließt und fließt und fließt …

Im April 2014 erhielt der Wahlkreis von Andrew Percy (Parlamentsmitglied) 60.000 Pfund von dem Pro-Israel-Spender, Lord Stanley Fink. Während des kürzlich stattgefundenen israelischen Kriegs gegen die Bevölkerung von Gaza nahm Fink an einer israelischen Militärbesprechung bezüglich des Raketenabwehrsystems “Iron Dome” teil. Später teilte Fink völlig ungeniert mit, dass “Israel so handelt, wie wir handeln würden”, als er auf die unglaubliche Zahl ziviler Opfer durch die Handlungen der israelischen Armee angesprochen wurde.

Der Abgeordnete Percy ist, wie 80 Prozent seiner Kollegen, Mitglied der “Konservativen Freunde Israels”. Noch am selben Tag nach dem Mittagessen der “Konservativen Freunde Israels” gingen 3.000 Pfund auf das Konto der konservativen Partei des Wahlbezirks Harrow East ein. Der Abgeordnete von Harrow East, Bob Blackman, besuchte Israel während des Kriegs “Operation Protective Edge”. Das Geld kam ebenfalls von Lord Fink.

Der Pro-Israel-Lord organisierte bedachte an diesem Tage einige seiner Freunde. Es flossen 3.000 Pfund für die Konservativen von Brighton und Kemptown, dem Heimatkreis der “Konservativen Freunde Israels”, die wiederum mit Simon Kirby, dem Parlamentsabgeordneten, verbunden sind.

Neben der Finanzierung von einzelnen Abgeordneten, überwies Lord Fink seit Juli 2013 über 60.000 Pfund auf das Konto der Zentrale der konservativen Partei. Seine Gesamtspenden belaufen sich auf annähernd drei Millionen Pfund in den letzten Jahren.

Lord Fink gehört zum harten Kern der Israel Unterstützer. Gegenüber dem “Jewish Chronicle” sagte er 2009, dass der mit Lord Michael Levys Ansichten übereinstimme. Levy wurde als Rechte Hand von Tony Blair bekannt, er unterhielt enge Verbindungen mit israelischen Politikern. Levys Sohn Daniel war persönlicher Assistent des ehemaligen israelischen Premierministers Ehud Barak und von dem einflussreichen Knesset-Abgeordneten Yossi Beilin.

Neben allen guten Taten für Israel tat sich Lord Fink auch als loyaler Spender für den nicht mehr funktionierenden Verein “Gerechter Journalismus” hervor. Dieser Verein wurde von der pro-israelischen Westminster Denkfabrik “Jackson Society” ins Leben gerufen. Die Organisation des “Gerechten Journalismus” hatte es sich zur Aufgabe gemacht, “einseitige Berichterstattungen zu Ungunsten Israels” zu korrigieren. Die Gruppe tat sich als eine Art israelischer Flak-Geschütze hervor und kritisierte in aggressiver Art jede britische Publikation, die Israels Menschenrechtsverletzungen erwähnte. Unter den Angegriffenen befanden sich der “Guardian” und die Publikation “London Review of Books”.

Darüber hinaus ist Lord Fink Mitglied des “Jüdischen Führungsrats” (Jewish Leadership Council).

Im März 2014 erhielt der Wahlkreis “Poplar and Limehouse” der konservativen Partei 3.000 Pfund von einem weiteren Pro-Israel-Spender überwiesen – Sir Michael Hintze. Forbes stufte Hintze 2014 auf Rang 1016 der reichsten Personen der Welt ein. Sein Vermögen wird auf netto 1,8 Milliarden Pfund geschätzt.

Der Wahlkreis, in den er Geld pumpte, stützt sich auf einen unsicheren Sitz im Parlament. Mit sechs Prozent Verschiebung der Wählerstimmen könnte der amtierende Labour-Abgeordnete Jim Fitzpatrick (Mitglied der “Labour-Freunde Israels” sowie der “Labour-Freunde Palästinas”) seinen Sitz verlieren.

Die Konservativen haben ihre Gründe, diesen Wahlkreis mit dem jungenhaften Ex-Banker und Stadtrat von Hamlets, Tim Archer, zu erobern. Es wurde bekannt, dass die “Respekt-Partei” dort mit George Galloway kandidieren würde, was einer Aufteilung der Labour-Stimmen gleichkäme. Damit wäre der Weg für einen konservativen Sieg geebnet. George Galloway ist der bekannteste Israel-Kritiker der britischen Politik.

Der britisch-australische Hintze ist kein Mann, den die Konservativen verärgern möchten. Seit Juli 2013 spendete er immerhin 1,5 Millionen Pfund für die Partei. Im Vergleich zu 2002 hat sich sein Spendenbeitrag verdoppelt.

George Osborne, Mitglied des Parlaments, leitet das Finanz- und Wirtschaftsministerium (Chancellor of the Exchequer), erhielt 2008 und 2009 nahezu 40.000 Pfund von Hintze direkt. Der Londoner Bürgermeister Boris Johnson, Innenministerin Theresa May, die Parlamentarier David Davis und David Willets wurden ebenfalls von Hintzes Großzügigkeit bedacht.

Aber der Abgeordnete Dr. Liam Fox war der Erste der Konservativen, die Hintze mit einem Geschenk von 10.000 Pfund unterstützte. Fox wurde dann Verteidigungsminister. Nachdem es an die Öffentlichkeit kam, dass Fox seinem engen Freund Adam Werrity Zugang zum Ministerium gestattete, um auf Staatskosten zu reisen, verlor er sein Amt.

Hintze war indirekt in diesen Skandal verwickelt, denn er stellte Fox einen Schreibtisch in seinem Londoner Büro als Teil einer Spende von 29.000 Pfund für die sehr umstrittene Wohltätigkeits-Organisation “Atlanric Bridge” zur Verfügung. “Atlantic Bridge” gehört zu den Pro-Israel-Organisationen. Hintze war Mitglied im Vorstand von “Atlantic Bridge”.

Adam Werrity durfte 2005 bei der Hochzeit von Fox als Trauzeuge fungieren. Später wurde Werrity Direktor von “Atlantic Bridge” und war für die Geschäftstätigkeit verantwortlich. 2011 kam heraus, wie der “Independent on Sunay” berichtete, dass Werrity seine Kontakte von “Atlantic Bridge” benutzte, um Iranbesuche zu organisieren. Er traf sich mit Iran-Oppositionellen auch in Washington und London. Selbst der britische Geheimdienst MI6 arbeitete ihm zu.

Der “Independent” beschreibt diese Aktivtäten als “selbständige Außenpolitik”, die Werrit augenscheinlich als “Chef vom Dienst” betreibe. Dann kam heraus, dass Werrity Treffen zwischen den höchsten israelischen Regierungsvertretern und britischen Regierungsleuten organisierte. Der israelische Geheimdienst Mossad stufte Werrity sogar als Bürochef von Fox ein.

Der “Guardian” schloss nicht aus, dass Werrity und Fox als “Schatten-Außenministerium” unter dem Deckmantel von “Atlantic Bridge” operierten. Die angeblichen Wohltätigkeiten von “Atlantic Bridge” wurden von der Wohltätigkeits-Kommission 2011 untersucht, anschließend musste “Antlantic Bridge” schließen.

Ein weiter hoher Funktionär von “Atlantic Bridge”, neben Hintze, war Michael Lewis, Ex-Vorsitzender des “Britisch-Israelischen Kommunikations und Forschungszentrum” (Britain Israel Communications and Research Centre, BICOM). Diese Lobby-Gruppe definiert ihre Aufgabe dahingehend, dass sie sich als “britische Organisation darum kümmert, die Schaffung eines unterstützerfreudigen Umfeldes für Israel in Britannien zu schaffen”. Es wurde berichtet, dass Michael Lewis für einige von Werritys Reisen nach Israel bezahlte, was Lewis später leugnete.

Der Rücktritt von Fox als Verteidigungsminister wurde durch einen Skandal erzwungen, obwohl typisch Westminster. Doch kein Skandal kann groß genug sein, dass ein “verdienter” Mann nicht in die Politik zurückkommen könnte. Ja, Fox ist zurück. Höflich lehnte er eine Rolle als Außenminister im Juli 2014 ab. Vorerst genügt es ihm, in den hinteren Reihen des Parlaments Karriere zu Machen. Aus den Angaben der Wahlkommission für 2014 geht hervor, dass der Pro-Israel-Spender Michael Lewis erneut aktiv wurde. Im März stellte er einen weiteren Scheck über 10.000 Pfund für keinen geringeren als Liam Fox aus.

In der Vergangenheit unterstützte Lewis auch William Hague mit 5.000 Pfund. Hague wurde später Außenminister.

Nach den Aussagen von Peter Osborne, jetzt Chef-Kommentator des “Telegraph”, ist Michael Lewis Baby BICOM die “wichtiges Pro-Israel-Lobby Britanniens”.

Im Rahmen einer ätzenden Enthüllung von Channel 5 aus dem Jahr 2009 über die Israel-Lobby erklärte Osborne wie BICOM von einem finnischen Milliardär finanziert wurde. Der Vater des Finnen machte ein Vermögen mit dem Verkauf israelischer Waffen.

Chaim “Poju” Zabludowicz, der gemäß TIMES auf Platz 57 der reichsten Personen Britanniens geführt wird (Nettovermögen 1,5 Milliarden Pfund) gründete BICOM im Jahr 2001. Er ist der Vorsitzende der Organisation.

Zabludowicz ist darüber hinaus Mitglied des “Vereinigten Jüdisch-Israelischen Appells” (United Jewish Israel Appeal), eine Wohltätigkeits-Organisation, die auf ihrer Webseite drei Säulen nennt, auf der ihre Arbeit ruhe: “Unterstützung Israels, Verbindung halten mit Israel und sich für Israel stark machen”.

Zabludowicz spendete seit 2009 etwa 125.000 Pfund für die Konservative Partei, entweder direkt an die Parteizentrale, oder an die Wahlkreise Finchley und Golders Green, Harlow, Watford oder Burton.

Zabludowicz ist Mitglied im “Jüdischen Führungsrat”, der sich philanthropischen und erzieherischen Dingen innerhalb der jüdischen Gemeinde in Britannien widmet. Im Juni 2011 trafen sich die Oberen des “Jüdischen Führungsrats” mit der Regierung zu Gesprächen über den Mittleren Osten. BICOM nahm an dem Treffen ebenfalls teil. Ein weiteres Treffen dieser Art fand im Januar 2012 statt.

Der “Jüdische Führungsrat” (Jewish Leadership Council), zu dessen Mitglieder auch Spender der “Konservativen Freunde Israels” gehören, wie zum Beispiel Lord Stanley Fink sowie Tony Blairs umstrittener Mann in Israel, Lord Michael Levy. Diese Leute haben sich rigoros dafür eingesetzt, dass israelische Führungspersönlichkeiten nicht vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt werden. Einen besseren Beweis für den gewaltigen Einfluss dieser Lobby gibt es kaum.

In einer feierlichen Erklärung auf der Webseite des “Jüdischen Führungsrats” (JLC) im Jahr 2011, wurde mitgeteilt, dass der Rat zwei Jahre zuvor ein Rechtsgutachten bei Lord Pannick QC in Auftrag gegeben hatte, das eine Gesetzesänderung vorschlug. Im Gutachten heißt es: “Den internationalen Strafgerichtshof befürworten wir natürlich, aber gleichzeitig wollen wir verhindern, dass diese Einrichtung missbraucht wird”. Klar übersetzt heißt das, der “Missbrauch” bezieht sich auf Israel.

Nach der Ausstellung eines internationalen Haftbefehls gegen die israelische Oppositionsführerin Tzipi Livni, erklärte der “Jüdische Führungsrat”: “Wir leiteten unser Rechtsgutachten sofort an Regierung und Opposition weiter. Wir arbeiteten eng mit den ‘Konservativen Freunden Israels’, mit den ‘Labour-Freunden Israels’ und mit den ‘Liberalen Freunden Israels’ zusammen, um gemeinsam eine Gesetzesänderung zu erreichen, damit ein solcher Haftbefehl nicht anerkannt wird”.

“Es dauerte nur wenige Tage, bis Gordon Brown öffentlich ein Versprechen ablegte, dass das Gesetz gemäß des Vorschlags des ‘Jüdischen Führungsrats’ so rasch wie möglich geändert wird”, prahlte der JLC.

Die Konservative Partei hatte bereits eine bezahlte Annonce im “Jewish Chronicle” geschaltet, wo sie diese Gesetzesänderung versprach, wenn sie denn 2011 als Regierungspartei gewählt würde. Dann war es soweit. 2011 wurde “Das Gesetz zur universalen Gerichtsbarkeit des Vereinten Königreichs” geändert. Jetzt müssen internationale Haftbefehle vom Generalstaatsanwalt anerkannt werden, um eine Verhaftung von Personen wegen Kriegsverbrechen vornehmen zu können.

Genau so wollte es die Pro-Israel-Lobby haben. Anstatt mit einer Verhaftung bei der Einreise in Groß Britannien rechnen zu müssen, dürfen sich israelische Politiker, Generäle und andere Kriegsverbrecher sicher fühlen, denn Haftbefehle müssen erst vom Generalstaatsanwalt genehmigt werden. Und wie heißt der derzeitige Generalstaatsanwalt? Ja, es ist Jeremy Wright (Abgeordneter), der natürlich ebenfalls Mitglied im Verein der “Konservativen Freunde Israels” ist.

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Ubasser

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