Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

Friedrich der Große: Die Festigkeit besteht im Widerstand gegen das Unglück. Nur Feiglinge entwürdigen sich unter dem Joche, schleppen geduldig ihre Ketten und ertragen ruhig die Unterdrückung

Die jüdische Bedrohung


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Von Tanstaafl, übersetzt von Deep Roots. Das Original The Jew Menace erschien am 27. Januar 2015 (dem „Internationalen Auschwitz-Gedenktag“) auf Age of Treason.

Die große Neuigkeit diese Woche ist, daß die Juden sehr offen und kollektiv als Juden die Regierungen überall, aber besonders in Europa, dazu aufgefordert haben, ihnen Sonderbehandlung zu geben, die Juden zu schützen und ihnen zu dienen, indem sie spezifisch jegliche Äußerung, die die Juden als „Antisemitismus“ zu definieren beschließen, unterdrücken und bestrafen.

Im Grunde fordern die Juden und ihre Anbeter ein Verbot der Blasphemie gegen die Juden. Sie bemühen sich um Kriminalisierung jeder Äußerung der Unehrerbietigkeit, Respektlosigkeit, Abneigung oder auch bloßen Nichtbeachtung der Beschwerden und Forderungen, die Juden ständig vorbringen. Beschwerden und Forderungen wie diejenigen, die sie diese Woche vorbringen – die wir in einigem Detail kritisieren werden. Dies ist genau die Art von Kritik, deren Illegalisierung die Juden von den Regierungen fordern. Überall.

Fangen wir mit der Anmerkung an, daß es zwei sehr spezifische Arten von Blasphemie gibt, die zu stoppen die Juden am meisten erpicht sind. Das erste nennen sie „Holocaustleugnung“, womit sie jede Form der Anfechtung oder Zurückweisung ihrer Version der Geschichte, ihres Narrativs über die Periode der europäischen Geschichte meinen, die früher als Zweiter Weltkrieg bekannt war. Die zweite Art von Blasphemie, die sie von den Regierungen gestoppt haben wollen, sind jegliche Formen der Kritik an ihrem Ethnostaat Israel.

Dies sind in Wirklichkeit alte Neuigkeiten in dem Sinne, daß die Juden diese gleichen Beschwerden und Forderungen seit Jahrzehnten vorgebracht haben – insbesondere seit der Krieg endete. Es ist für Weiße schwierig, sich dieser Tatsache zu stellen – und selbst 70 Jahre nach diesem Krieg werden die meisten immer noch nicht in diesem Sinne darüber denken -, aber die weiße Rasse, alle europäischen Völker, was immer ihre Nationalität sein mag und wo immer sie heute leben mögen, haben diesen Krieg verloren. Die Juden haben gewonnen.

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Es gibt kein deutlicheres Anzeichen dafür als die unangefochtene Machtposition, aus der die Juden den Weißen überall diktieren haben können, was über Juden oder über buchstäblich alles, wovon die Juden ihre Interessen berührt fühlen, gesagt werden kann uns was nicht. Das meiste davon hat insbesondere mit diesem Krieg zu tun. Daher wird er immer weniger als Zweiter Weltkrieg bezeichnet, und immer mehr als „der Holocaust“ oder „Shoah“. Denn so sehen ihn die Juden. Und wie jeder jetzt sehen kann, und sei es nur weil die politische und Medienmacht der Juden es erzwingt, ging es bei diesem Krieg nur um die Juden.

Das grundlegendste Argument, das ich hier vorbringen möchte, ist, daß diese drei Dinge – die Juden, Israel und ihr Holocaust-Narrativ – miteinander verbunden sind. Es gibt sie als ein Paket. Und es ist so, weil die Juden selbst darauf bestehen. Aber sie bestehen auch darauf, daß es „Antisemitismus“ ist, wenn irgend jemand sonst diese Verbindung herstellt. Wie ich letztes Mal erwähnte, als ich Judenanbetung und Blasphemie beschrieb, erscheinen die Doppelstandards, die die Juden fördern, surreal, fast von magischer Natur. Aber ich denke, daß es in Wirklichkeit nur eine Widerspiegelung ihrer Vorherrschaft ist.

Wo ich von Vorherrschaft und alten Neuigkeiten rede: Ich zeichne dies am Vorabend dazu auf, aber morgen ist ein besonderer Tag für Juden und Judenanbeter. Als dieser besondere Tag erstmals im Jahr 2005 von der UNO erklärt wurde, schrieb Robert Faurisson einen kurzen Artikel darüber mit dem Titel The UN Decides a Universal Ban on Revisionism:

Am 1. November nahmen die Vertreter der 191 Nationen, aus denen die UNO besteht, einhellig und ohne Abstimmung eine von Israel entworfene Resolution an – oder ließen sie annehmen -, die den 27. Januar zum „Internationalen Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust“ erklärte.

Außerdem lehnt die Resolution „jegliche Leugnung des Holocaust als historisches Ereignis, entweder zur Gänze oder teilweise“ ab.

Faurissons Schlußfolgerung:

Diese  außerordentliche UN-Resolution stellt auch einen Beweis dafür dar, daß Geschichtsrevisionismus eine Realität ist, die nicht länger umgangen, verleugnet oder heruntergespielt werden kann. Seine Bekanntheit ist global geworden. Erkennen wir aber dennoch, daß die revisionistischen Forscher, die aktiv bleiben, nun nur noch eine Handvoll sind, und mit jedem verstreichenden Jahr wird ihre Zukunft finsterer.

Faurisson war optimistisch. Hier sind wir in dieser finsteren Zukunft. Die Juden sind immer noch am Werk. Drängen noch aggressiver auf noch mehr Verbote. Bringen es direkter mit ihnen selbst in Verbindung, mit ihrem Holocaust-Narrativ und ihrem Ethnostaat. Werfen wir einen näheren Blick auf drei Berichte in den Judenmedien über die Bedrohung, zu der die Juden sich selbst diese Woche gemacht haben.

Prosor fordert europäische Führer: Stellt euch gegen den Antisemitismus zitiert Israels UN-Botschafter Ron Prosor:

„Laßt die Botschaft von den Hallen der Vereinten Nationen auf die Straßen Europas in der Hauptstadt jeder Nation widerhallen – steht für Menschenrechte und Menschenwürde ein, indem ihr euch gegen den Antisemitismus stellt“, sagte Prosor.

Dieser rhetorische Schwindel – Juden, die ihre Sorge um ihre eigenen partikularistischen Interessen in unaufrichtige universalistische Sprache hüllen – ist in ihren ganzen Erklärungen diese Woche zu finden. Es ist ein ständiges Merkmal dessen, was Juden tun und wie sie es tun.

Um zu sehen, wie durchsichtig dreist diese Erklärung ist, muß man nur ein Wort ersetzen: Laßt die Laßt die Botschaft von den Hallen der Vereinten Nationen auf die Straßen Europas in der Hauptstadt jeder Nation widerhallen – steht für Menschenrechte und Menschenwürde ein, indem ihr euch gegen Europäerfeindlichkeit stellt.

Gibt es auch nur einen europäischen Politiker an der Macht, der behaupten würde, daß er sich gegen Europäerfeindlichkeit stellt, ganz zu schweigen davon, den Rest der Welt zu belehren, daß sie das tun sollten?

Prosor bekräftigte: „Der Kampf gegen Antisemitismus muß eine Priorität für jede Nation sein, denn der Hass, der mit den Juden beginnt, endet nie bei den Juden. Die Geschichte hat uns wieder und wieder gezeigt: wenn die Juden einer Nation nicht sicher sind, ist die gesamte Gesellschaft in Gefahr.“

Der hauptsächliche Kampf der Juden besteht in der Sicherstellung, daß der Schaden, den die Juden anderen zufügen, nie den Juden zugeschrieben wird. Hierzu schieben die Juden die Schuld anderswohin, in diesem Fall wie üblich auf den „Antisemitismus“.

Das Argument von Prosor hier lautet, daß alle anderen es zu ihrer Priorität machen müssen, irgend jemand anders daran zu hindern, sich über das zu beschweren, was die Juden tun.

Die Geschichte hat uns wieder und wieder gezeigt, daß die Juden Parasiten sind, die andere Nationen infiltrieren, manipulieren und rücksichtslos ausbeuten, daß ihnen nur an ihren eigenen Interessen gelegen ist, während sie jede andere Nation, in der sie je gelebt haben, untergraben und letztendlich in den Ruin getrieben haben und daraus geflohen sind.

Die Geschichte hat uns wieder und wieder gezeigt, daß Juden eine besondere Bedrohung für Wirte darstellen, die versuchen, für ihre eigene Sicherheit zu sorgen und sich gegen die Plündereien der Juden zu wehren. Selbst jene, denen es gelang, die Kontrolle über ihre Nation wiederzugewinnen, wie es die Nationalsozialisten in Deutschland taten, finden heraus, daß die Juden niemals vergeben und niemals vergessen. In Deutschlands Fall erklärte das Weltjudentum 1933 den Krieg, begann Britannien, Frankreich, die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten zum Krieg aufzuhetzen und ihnen allen die Lektionen zu erteilen, auf die Prosor anspielt: „wenn die Juden einer Nation nicht sicher sind, ist die gesamte Gesellschaft in Gefahr.“

Die Juden werfen ihren Wirten vor, daß sie sich ihnen widersetzen. Daß sie bestechen und Lobbying und Propaganda betreiben und sogar erfolgreich darin sind, die Kontrolle über die Führer und entscheidenden Organe des Wirtes zu übernehmen, macht sie noch schuldhafter und den Schaden, den sie anrichten, noch heimtückischer, nicht weniger.

„Europa wird auf die Probe gestellt“, sagte er. „Wir brauchen nicht noch mehr Denkmäler, die an die Juden erinnern, die in Europa ermordet wurden, wir brauchen ein starkes und ausdauerndes Engagement für die lebenden Juden in Europa. Falls es den Regierungen Europas gelingt, ihre jüdischen Gemeinschaften zu verteidigen, wird es ihnen gelingen, Freiheit und Demokratie zu verteidigen.“

Prosor zitiert das jüdische Opfernarrativ, selbst während er es verleugnet.

Juden wollen und bekommen in Wirklichkeit beides – Anbetung und Verteidigung. Sie bekommen Denkmälern und Feiertage, die ihrer gedenken, und besondere Sicherheitsmaßnahmen. Es wird von Regierungen gefördert und durch Besteuerung anderer finanziert.

Es sind Juden, die Europäern sagen, was sie denken und tun sollen – in diesem Fall definiert Prosor „Freiheit“ und „Demokratie“ und sogar Erfolg buchstäblich als Verteidigung der Juden.

Und gelobte: „Die Tage, als Juden die Opfer der Welt waren, sind vorbei. Wir werden nie wieder hilflos sein, und wir werden nie wieder schweigen. Heute haben wir den Staat Israel, der Wache hält.

Wieder die Opferrolle, diesmal als Drohung formuliert: „Wir brauchen keine anderen zum Krieg gegen euch aufzuhetzen, wie haben jetzt unsere eigenen Waffen.“

Der Artikel erwähnt ausdrücklich den Angriff gegen den „koscheren Supermarkt“ in Paris vor ein paar Wochen und vermittelt den Eindruck, daß es das sei, was die Juden diese Woche zum Handeln angespornt habe. Das ist es nicht. Die Bombardierung von Gaza letzten Sommer wurde nicht ausdrücklich erwähnt, obwohl das der tatsächliche Anstoß für die UN-Versammlung war. Es wird indirekt gegen Ende dieses Absatzes darauf angespielt:

Die Versammlung wurde von 37 Ländern verlangt, die Präsident Sam Kutesa am 1. Oktober einen Brief sandten, der eine Versammlung als Reaktion auf „einen alarmierenden Ausbruch von Antisemitismus weltweit“ forderte. Sie sagten, sie wollten eine Versammlung, denn „eine klare Botschaft der Generalversammlung ist ein entscheidender Bestandteil der Bekämpfung des plötzlichen Anstiegs von Gewalt und Hass gegen Juden.“

Diese einfache Erklärung widerspiegelt sowohl in dem, was sie sagt, als auch in dem, was sie nicht sagt, welch unglaubliche Macht und Einfluß Juden auf Dutzende Regierungen außerhalb der einzigen Regierung haben, die sie offiziell kontrollieren. Juden haben genug Kontrolle über die Regierungen von 37 Ländern (am entscheidendsten die USA), um sie in dieser Weise zu manipulieren.

Daß sie solche eine Machtdemonstration als Reaktion auf die Ermordung von vier Juden in Paris orchestrieren konnten, wäre erstaunlich genug. Aber in Wirklichkeit wurde sie eigentlich zur Verteidigung der Israelis orchestriert, die Tausende Nichtjuden in Gaza ermordeten. Das israelische Militär bombardiert Gaza, und dann tun sich Juden weltweit mit Israel zusammen, um eine UN-Versammlung zu organisieren, die die Schuld buchstäblich auf „den weltweiten Antisemitismus“ zu schieben.

UN-Versammlung fordert die Welt heraus, gegen Antisemitismus aufzustehen beschreibt das Ergebnis:

Aber 40 hauptsächlich westliche Länder gaben hinterher eine gemeinsame Erklärung ab, die alle Nationen dazu drängte, „ihre kategorische Ablehnung des Antisemitismus zu erklären“, Gesetze zur Bekämpfung von Diskriminierung zu stärken und jene gerichtlich zu belangen, die für antisemitische Verbrechen verantwortlich sind.

„Die Entschlossenheit zur Beseitigung der Bedingungen, die den Holocaust entstehen ließen, war ein Leitprinzip unter den Gründern dieser Organisation vor über sechs Jahrzehnten“, hieß es in ihrer Erklärung. „Widmen wir uns wieder diesem Prinzip und bemühen wir uns, den Antisemitismus in allen Formen zu eliminieren.“

Ich konnte keine UNO-Quelle für diese UNO-Erklärung finden. All die Seiten, die „declare their categorical rejection of anti-Semitism“ enthalten, sind Variationen dieser AP-Story.

Man beachte die unzweideutige, kompromißlose Sprache, die benutzt wird, um andere zu zwingen, den Juden zu dienen.

In der Grundsatzrede sagte der französische Philosoph Bernard-Henri Levy, den Juden die Schuld zu geben „wird wieder einmal zur Parole eines neuen Ordens von Assassinen.“

Levy, der Jude ist, forderte neue Argumente, um Antisemiten zu kontern, die sagen, „Juden sind abscheulich.“

Diese Antisemiten nennen Israel einen „illegitimen Staat“, leugnen den Holocaust und glauben, daß Juden den Holocaustopfern viel zuviel Aufmerksamkeit schenken und die Martyrien anderer Menschen unterdrücken, einschließlich der Palästinenser“, sagte er.

Dutzende Redner echoten seinen Aufruf, sich mit den Grundursachen des Antisemitismus wie auch der breiteren religiösen Intoleranz, des Hasses und Extremismus zu befassen.

Die Juden versuchen zu diktieren, was andere abscheulich finden dürfen. Das ist abscheulich.

Levy bietet keine Argumente, und seine Forderung nach Argumenten ist sowieso unaufrichtig. Der ganze Sinn der UN-Versammlung war, daß Juden ihre Forderungen öffentlich machen können, die darauf hinauslaufen, daß sie allen anderen sagen, sie müßten Blasphemie gegen die Juden „ablehnen“ und „gerichtlich belangen“ und „eliminieren“.

Levy ist einer der vielen Juden, die Juden eindeutig mit Israel und ihrem Holocaust-Narrativ verbinden.

Frankreichs Staatsminister für Europa, Harlem Désir, drängte die Welt zum Handeln, „mit äußerster Festigkeit, wo immer der Antisemitismus sein Haupt in der Welt erhebt.“

Ohne die Juden Europas wäre Europa nicht länger Europa“, warnte er.

Harlem Désir (sein richtiger Name) ist ein semitisch aussehender Mulatte.

Die Prämisse von Désirs Argument ist, daß „die Welt“ und insbesondere europäische Regierungen sich mehr darum sorgen sollte, was für die Juden am besten ist, als darum, was für Europäer am besten ist; daß „die Welt“ und insbesondere europäische Regierungen ein Europa ohne Juden als undenkbar ansehen und buchstäblich überhaupt nicht darüber nachdenken sollte, wie Europa ohne Europäer sein wird.

Ein Wirt kann ohne einen Parasiten überleben. Ein Parasit kann nicht ohne einen Wirt überleben. Daher setzen die Juden Vertreibung mit Auslöschung gleich. Juden würden ohne den Reichtum und die Sicherheit, die sie Europäern abschwatzen, zu existieren aufhören. Europa würde ohne die parasitische Last der Juden aufblühen – wie Spanien nach der Vertreibung seiner Juden im Jahr 1492, und wie Deutschland 1933 ebenfalls aufblühte.

Roth und Désir forderten einen neuen rechtlichen Rahmen in der Europäischen Union und international, um sich mit der Verbreitung von rassistischen und antisemitischen Reden und Materialien zu befassen.

Dies wird heute benötigt, sagte Désir, „um die Verantwortung jenen aufzuerlegen, die die Botschaft weitergeben“, wie Google und Twitter.

Dies ist das, was einem „neuen Argument“ am nächsten kommt, obwohl es bloß die alten Methoden sind, angewandt auf neue Technologie und neue Kommunikationsformen. Die hier vorgeschlagene Taktik ist, den Einfluß und die Macht, die Juden bereits mancherorts über manche Regierungen haben, wirksam einzusetzen und mit dem Einfluß zu koppeln, den sie über bestimmte Internetkonzerne haben, um die Prioritäten und Interessen von Juden allen anderen überall sonst aufzuzwingen, mit einem Schlag.

Jewish leaders call for europe-wide legislation outlawing anti-semitism beschreibt einen separaten, aber damit verbundenen Vorstoß:

Europäische jüdische Führer sollen, unterstützt von einer Anzahl ehemaliger Staats- und Regierungsoberhäupter der EU, pan-europäische Gesetze zum Verbot des Antisemitismus aufrufen, inmitten eines Gefühls der Belagerung und des Notstand, das unter Europas ältester ethnischer Minderheit Gespräche über Messenexodus nährt.

Entschlüsseln wir „Europas älteste ethnische Minderheit“.

„Ethnisch“ ist ein Euphemismus für Rasse – eine ethnische Gruppe ist eine genetisch und kulturell (in anderen Worten: rassisch) eigene Gruppe.

Die ältesten ethnischen Gruppen in Europa sind die Europäer, nicht die Juden.

Die jüdischen Wurzeln liegen genetisch und kulturell in der Levante, nicht in Europa. Juden haben ihre Verschiedenheit von Europäern mehr als zwei Jahrtausende lang bewußt bewahrt, während sie unter Europäern lebten.

Die Worte „Minderheit“ und „Exodus“ spielen auf das Opfernarrativ der Juden an und sind eine Erinnerung daran, daß es sich bis nach Ägypten zurück erstreckt, vie weiter als bis vor 70 Jahren und nach außerhalb Europas.

Tatsache ist, daß die Juden, unter wem auch immer sie zu irgendeiner Zeit gerade leben, sich als Kollektiv sehen und organisieren und als solches funktionieren. Dieses internationale Lobbying unter Einsatz ihres Einflusses auf manche Regierungen, um andere Regierungen zur „Bekämpfung des Antisemitismus“ zu beeinflussen, ist ein perfektes Beispiel.

Tatsache ist, daß die Juden sich kollektiv buchstäblich jeder europäischen Nation irgendwann einmal aufgedrängt haben. Sie haben Europäer infiltriert, manipuliert und ausgebeutet und sind an jeden einzelnen Ort gezogen und haben sich dort physisch konzentriert, wo Europäer jemals gewesen oder hingegangen sind. Heute manipulieren sie die Europäer kollektiv über die EU.

„Europas älteste ethnische Miderheit“? Nein. Die Juden sind die ältesten und feindseligsten fremden Eindringlinge in Europa. Die Juden haben an den Europäern parasitiert, die jahrtausendelang als ihre hauptsächlichen Wirte gedient haben.

Ein Gremium von vier prestigereichen internationalen Experten für Verfassungsrecht haben mit Unterstützung des Europäischen Rates für Toleranz und Versöhnung (ECTR) drei Jahre mit weitverbreiteten Beraterdiensten verbracht und ein 12seitiges Dokument über „Toleranz“ entworfen. Sie setzen sich dafür ein, es in den 28 Ländern der EU in ein Gesetz umzuwandeln.

Der Vorschlag würde Antisemitismus verbieten sowie auch eine Anzahl anderer Aktivitäten kriminalisieren, die für eine Verletzung von Grundrechten aus fadenscheinigen religiösen, kulturellen, ethnischen und geschlechtlichen Gründen gehalten werden.

Dies ist im Wesentlichen ein Echo der Forderungen, die die Juden bei der UNO vorgebracht haben, aber spezifischer an die EU gerichtet. Es ist auch mehr mit vorgefertigten Antworten auf jene Forderungen ausgearbeitet – ein Anzeichen für die langfristige, überlegte Natur des Unterfangens.

Zu diesen würde das Verbot der Burka, der weiblichen Genitalverstümmelung, der Zwangsehe, der Polygamie gehören, Holocaustleugnung und Genozid allgemein, Kriminalisierung von Xenophobie und die Schaffung eines neuen Verbrechens der „Gruppenverleumdung“ – öffentliche Diffamierung ethnischer, kultureller oder religiöser Gruppen. Frauen- und Schwulenrechte würden ebenfalls abgedeckt werden.

Dies ist der traditionelle Ansatz, den die Juden gehabt haben, wo sie ihre Sorge um ihre Interessen tarnen, indem sie sie mit anderen einwickeln und zusammenfassen. Es ist nicht klar, ob sie Burkas verbieten wollen oder das Verbot von Burkas. Es zählt kaum, denn was immer es ist, es unterliegt der Veränderung abhängig davon, was die Juden, die den Laden schmeißen, morgen fordern.

Das vorgeschlagene Gesetz würde im Gefolge der Anschläge von Paris auch die Freiheit des Ausdrucks aus Gründen der Toleranz und im Interesse der Sicherheit beschneiden.

„Toleranz ist keine Einbahnstraße. Mitglieder einer Gruppe, die von Toleranz profitieren will, muß sie der allgemeinen Gesellschaft erweisen wie auch Mitgliedern anderer Gruppen und Dissidenten oder anderen Mitgliedern ihrer eigenen Gruppe“, heißt es in dem Dokument.

„Man braucht nicht tolerant gegenüber den Intoleranten zu sein. Dies ist besonders wichtig, soweit die Freiheit des Ausdrucks betroffen ist: diese Freiheit darf nicht mißbraucht werden, um andere Gruppen zu diffamieren.“

„Toleranz“ und „Freiheit des Ausdrucks“ wie von den Juden definiert, im Interesse der Sicherheit der Juden.

Inmitten akuter europäischer Ängste wegen Multikulturalismus, fundamentalistischer Gewalt aus angeblichen religiösen Gründen und der Reaktion des Staates soll die Forderung nach einheitlichen Regeln in ganz Europa diese Woche bei Veranstaltungen in Prag zum Gedenken an den Holocaust und den 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz initiiert werden.

Noch eine weitere Erinnerung inmitten all der universalistischen Wegwerfplatitüden, daß es das Holocaust-Narrativ ist, das Narrativ von den Juden als Opfer von Europäern, das die Juden selbst als Rechtfertigung für die Verachtung und Feindseligkeit bieten, die sie so beständig und ungehindert gegenüber Europäern äußern.

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Quelle: Archiv des verbotenen Wissens

Bemerkung: Seit vielen, vielen Jahren wird gewarnt, daß der Holokaust als Waffe gegen ALLE weißen Völker eingesetzt werden wird! Kapiert haben es die wenigsten! Deswegen ist die Aufklärung unsere wichtigste Waffe, die noch viel stärker ausgereizt werden muß!

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Ubasser

Der Judenstern


Judenstern…

andere Bezeichnung für Gelber Stern, den die Juden um deutschen Herrschaftsbereich im 2. Weltkrieg tragen mußten.  Grundlage hierzu bildete eine Verordnung, die am 23.11 1939 auf das besetzte Polen erlassen, und an 2.9 1941 auf das Reichsgebiet mit Wirkung vom 15.9 1941 erweitert wurde.

Der gelbfarbene Stern mit der Aufschrift „Jude“ mußte auf der linken Brustseite bis zum Kriegsende getragen werden.

In Frankreich, Dänemark und Norwegen wurde der Judenstern nicht eingeführt.

Die Verfügung zum Tragen des gelben Judensterns und die Aufhebung der Sondervergünstigungen für jüdische Weltkriegsteilnehmer werden dem NS-Regime als antisemitische Maßnahme vorgeworfen.

Tatsächlich gingen sie aber zumindest mit auf Forderungen zionistischer Kreise und auf Drängen von  Gegnern des NS-Regimes zurück.

 Dr. Dr. Erwin Goldmann, jüdischer Herkunft und im Dritten Reich Betreuer der nichtarischen Christen in Württemberg, dann mit Berufsverbot belegt und später verhaftet, schrieb in seinem Buch: „Zwischen den Völker“(1) auf Seite 129 ff:

„Im Jahre 1938 erzählten mir Gestapo-Beamte bei einer der häufigen Rücksprachen wegen  der Angelegenheiten meiner Schutzbefohlenen, in Berlin habe bei den zuständigen Stellen ein Direktor Georg Kareski als überzeugter Zionist wiederholt den Vorschlag gemacht, das Tragen eines Judensterns einzuführen.  Da mir klar war, zu welchem Unglück in verschiedener Hinsicht eine solche Maßnahme führen müßte, rief ich ihn sofort in Berlin an.“ 

Am übernächsten Tag suchte Goldmann den Zionisten auf, und Kareski verteidigte hart seine Meinung: „Kareski hat deshalb auch die Nürnberger Gesetze von 1935 (zur Reinheit des deutschen Blutes) ehrlich bejaht und sah in ihnen Weg zu einer klaren Trennung der beiden Völker – bei Berücksichtigung ihres Eigenlebens.

Jüdische Frauen mit Judenstern

Jude mit dem Stern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Paul Joseph Goebbels

“Nach seinen (Kareski) Angaben hat er das Goebbels schon gegen Ende 1935 bestätigt.  Was mich damals tief bewegte, war die Überlegung, wie schwer das Tragen eines Judensterns für viele werden würde, die nicht solch vorbehaltlos völkischen Standpunkt teilen können.  Am 28. Oktober 1939 wurde dann die von Kareski mit empfohlene Maßnahme für das General-Gouvernement befohlen und am 15. September 1941 für das ganze Reich.”

Kareski hielt es in seinem und seiner Freunde Standpunkt ohne Rücksicht auf Andersdenkende für richtig und würdig.  Als die Sprache auf die nichtarischen Christen kam, zuckte Kareski die Schultern: „Was haben wir uns um Euch Gojims (jüdische Bezeichnung für die Nichtjuden) zu kümmern?“  – Er gab außerdem zu, daß die Sonderbestimmungen für jüdische Frontkämpfer nicht zuletzt auf Ansuchen jüdischer Kreise beseitigt worden sein.  Das ist mir später auch im Württembergischen Innenministerium amtlich bestätig worden.

Kareski machte ferner keinen Hehl aus den Anstrengungen seiner Kreise, die Mischlinge ersten Grades auf dieselbe Stufe wie Volljuden bringen zu lassen.

Auf Seite 133 heißt es dann bei Goldmann weiter:

„Andererseits war er (Admiral Canaris) es, der bei Hitler selbst die Einführung des Judensterns mit allen ihm zur Verfügung stehehenden Mitteln durchdrückte.  Beim SD habe ich erfahren, daß er das gegen den Rat von Dr. Goebbels(2) und vielen anderen maßgeblichen Persönlichkeiten der Regierung, Partei, Wehrmacht und Polizei – selbst unter Mißachtung der Weltmeinung – erreichen konnte.  Nachträglich kam ich zu der Überzeugung, daß Canaris nach all dem, was ich von ihm gehört und gelesen habe, bei seinem Doppelspiel bis 1944 absichtlich die Abscheu der Welt gegen Deutschland geschürt hat.  Jedes Mittel, ohne Rücksicht auf etwa Betroffene, war dem Admiral und seinen Gesinnungsgenossen bei ihrem Tun recht.  Kareski und Canaris haben sich in der Frage des Judensterns aus völlig verschiedenen Gründen und auf völlig verschiedenen Wegen eingesetzt.“

Die Aussagen Dr. Goldmanns werden von anderer Seite voll bestätigt.  In Seinem Buch „Die Tragödie der deutschen Abwehre“(3) bringt Karl Bartz ein Kapitel unter der Überschrift „Canaris verlangt den Judenstern“(4). Darin beschreibt er die Einzelheiten, aufgrund von Angaben des früheren Chefs des Ministeramts im Propagandaministerium, Staatssekretär Gutterer, wie der Vertreter der Abwehr, ein Oberst M., in einer der täglichen Konferenzen Dr. Goebbels‘ mit den Abteilungsleitern und Rundfunkintendanten plötzlich die Einführung einer äußerlichen Kennzeichnung der deutschen Juden gefordert habe:  „Admiral Canaris sieht darin (jüdische Spionage und Verbreitung defätistischer Gerüchte, H.W.) eine große Gefahr, er wendet sich daher mit der Bitte an Sie, Herr Reichsminister, als Gauleiter von Berlin, Maßnahmen zu erwägen, damit zumindest die Juden in Berlin äußerlich gekennzeichnet werden.“ 

Auch sollten die „Juden der Hauptstadt“ in „Baracken oder sonstigen Sammelunterkünften“ zusammengezogen werden.  Goebbels lehnte erregt ab, wie auch jeder andere sich zu Wort meldende Teilnehmer an der Konferenz:

„Goebbels, der schon während des Vortrags alle Konsequenzen solcher Maßnahmen erfaßt hat, ist sehr erregt … Er unterbricht den Oberst – „Unmöglich!  Das ist ein Ding der Unmöglichkeit!  Ich kenne meine Berliner!  Was wird dabei herauskommen?  Ein allgemeines Bedauern und Wehklagen wird einsetzen.  Überall wird es heißen:  Die armen Juden! Und die ganze Aktion wird sich gegen die Bewegung auswirken.  Eine Anzahl sensibler Juden wird durch die Kennzeichnung zum Selbstmord getrieben werden, und wir werden im Ausland noch mehr Kredit verlieren..“(5)

Etwa 14 Tage später wiederholte dort Oberst M. unter Vorlage von Dokumenten Canaris‘ Wunsch nach Kennzeichnung der Juden und Kasernierung…  Als wieder Ablehnung erfolgte, bat Canaris bei Goebbels um einen Vorsprachetermin, den er wenige Tage darauf bekam.  In Gegenwert von Oberst M. und Staatssekretär Gutterer betonte Canaris dann: „Ich möchte zusammenfassend betonen, daß die Juden a) gekennzeichnet b) Umgesiedelt werden müssen. Dies unter allen Umständen, weil die Nachteile für das Reich bei Belassung des bisherigen Zustandes viel größer sein werden, als die psychologische Belastung, die damit verbunden ist“(6)

Goebbels hatte Bedenken gegen diese Forderungen und setzte deswegen eine Chefbesprechung dazu an, zu deren Vorbereitung sich wenige Tage später führende Vertreter des Auswärtigen Amtes (AA), der Parteikanzlei, des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) unter anderen zur weiteren Behandlung bei Goebbels trafen.  Unterstaatssekretär Luther vom AA wies Canaris Wunsch scharf zurück, das RSHA äußerte schwere Bedenken, keiner stimmte Canaris zu oder sprach für seinen Vorschlag.  Eine Ministerbesprechung fand daraufhin nicht mehr statt.

Wilhelm Canaris (1887 – 1945)

Canaris leitete dann seinen Plan Hitler direkt zu, der einschließend die Einführung des Judensterns befahl, die Ghettoisierung der Juden Berlins aber strikt ablehnte.  Heute ist wohl überzeugend erwiesen, daß Canaris schon sehr früh Hoch- und Landesverrat beging und möglichst der Reichsregierung schadende Aktionen einleitete sowie durchführte.  Auch dafür bringt Bartz viele weitere Beispiele.

 

 

Ernst Nolte

Der Berliner Historiker Ernst Nolte beurteilt die Bestrebungen der Zionisten ähnlich und schreibt(7): „Die Nürnberger Gesetze, weitgehend ein Versuch der Beschwichtigung gegenüber den radikal antisemitischen Teilen der Partei … fanden aber grundsätzlich großen Beifall unter den Zionisten, die ebenfalls die rechtliche und schließlich die räumliche Trennung von zwei verschiedenartigen Völkern als Ziel hatten“.

 

 

Georg Karediski

Georg Kareski, Vorsitzender der zionistischen Organisation in Deutschland, meinte in einem Interview mit der NS-Zeitung „Der Angriff“:

Ich habe seit vielen Jahren eine reinliche Abgrenzung der kulturellen Belange zweier miteinander lebenden Völker als Voraussetzung für ein konfliktfreies Zusammenleben angesehen … Die Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935 scheinen mir, von ihren staatsrechtlichen Bestimmungen abgesehen, ganz in der Richtung auf diese Respektierung des beiderseitigen Eigenlebens zu liegen.  Wenn das jüdische Volk sich zwei Jahrtausende nach dem Verlust seiner staatlichen Selbstständigkeit trotz fehlender Siedlungsgemeinschaft und sprachlicher Einheit bis heute erhalten hat, so ist das auf zwei Faktoren zurückzuführen: seiner Rasse und die starke Stellung der Familie im jüdischen Leben.  Die Lockerung dieser beiden Bindungen in den letzten Jahrhunderten war auch für die jüdische Seite Gegenstand ernster Sorge.  Die Unterbrechung des Auflösungsprozesses in weiten jüdischen Kreisen, wie er durch die Mischehe gefordert wurde, ist daher vom jüdischen Standpunkt rückhaltlos zu begrüßen.“‘

 

Das Interview erschien im „Angriff“ am 23. Dezember 1935.  Zitiert auch in FZ, „Verschwiegene Dokumente“ München 1999 Bd. 2, S. 148

Anmerkungen

 1  Erwin Goldmann „Zwischen den Völkern.  Ein Rückblick, Erlebnisse und Erkenntnisse“ Cramer Verlag, Köln 1975 s. 129-133, auch zitiert in Udo Walendy Historische Tatsachen Nr. 10 „Deutsch-israelische Fakten“ Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, Vlotho 1981, S. 23

2  Joseph Goebbels hat „sich intensiv gegen den vom Widerstandskämpfer und gleichzeitigen Chef der deutschen Abwehr Admiral Canaris geforderten und schließlich durchgesetzten Judenstern gewehrt“;  Richard Harwood, in „historische Tatsachen Nr. 1“, „Starben wirklich sechs Millionen?“ Historical Review Press, Richmond (England) 1975, S. 18

3  Karl Bartz. „Die Tragödie der deutschen Abwehr“ Pilgram Verlag, Salzburg 1955, Neuauflage K.W. Schütz, Pr. Oldendorf 1972, S. 95-106

Ebenda, S. 95 – 112

Ebenda, S. 100

Ebenda S. 104

Ernst Nolte „Die Deutschen und die Vergangenheit“, Propyläen Frankfurt/M, 1995 S. 59f.

Gesamter Artikel: Aus der Reihe “Richtstellungen zur Zeitgeschichte Der Große Wendig” Buch 1, Seite 491

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Ubasser

Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum


Vom

n i c h t   c o n f e s s i o n e l l e n   Standpunkt aus
betrachtet

von

W. Marr.

                                          Væ Victis!
Vorwort.

—————

Was ich mit dieser Schrift beabsichtige, ist weniger eine Polemik gegen das Judenthum, als die Constatirung einer kulturgeschichtlichen Thatsache.
Wo immer die Verhältnisse zu einem polemischen   T o n   der Sprache zwingen, kann und muss derselbe nur als « Schmerzensschrei » Unterdrückter aufgefasst werden.

Ein resignirter « Pessimismus » fliesst aus meiner Feder.
Denkt, « es muss auch solche Käuze geben » und seid überzeugt, Niemand freut sich mehr als ich selber, wenn die von mir berührten Thatsachen ad absurdum geführt werden können. Angegriffen sind die Juden und das Judenthum schon unzählige Male in der Literatur. Aber durchweg vom Standpunkt unserer nichtjüdischen Selbstüberschätzung; ich möchte sagen, in grossprahlerischem Gambetta’schen Rückzugsstyl. Zu dem ehrlichen, offenen Eingeständniss, dass Israel eine Weltmacht allerersten Ranges geworden ist, hat es unser Dünkel noch nicht gebracht. Wir haben wohl die Juden, aber — u n s   s e l b s t   n i c h t   e r k a n n t.
.
Auf Originalität wird diese Schrift also jedenfalls Anspruch machen dürfen. Frei von all und jedem confessionellen Vorurtheil geschrieben, lässt sie Euch nur in den Spiegel einer kulturgeschichtlichen Thatsache blicken und es ist nicht die Schuld des « Pessimisten », wenn Euch der Spiegel — S c l a v e n zeigt.
Ich wünsche dieser Schrift zweierlei.
1) Dass sie von der jüdischen Kritik nicht todtgeschwiegen,
2) dass sie nicht mit den sattsam bekannten suffisanten Redensarten abgefertigt werde.
Ich verkünde ja laut, und zwar ohne jede Absicht einer Ironie, den weltgeschichtlichen Triumph des Judenthums , das Bulletin einer verlorenen Schlacht, den Sieg des Feindes ohne irgend welche Beschönigung der geschlagenen Armee. Und ich sollte denken, eine solche Offenheit hat Anspruch darauf, etwas Anderes als zelotisches Zeitungsgemauschel zu erwarten.
.

W. M.

Kapitel 1

Wenn ein Volk das andere unterjocht, so pflegt einer von folgenden   z w e i   Fallen einzutreten.
E n t w e d e r,   der Eroberer geht in die Kultur des Eroberten auf und verliert seine Spezialität. Dies war u. A. bei den   T a t a r e n   der Fall, welche unter Dschingiskhan China eroberten und   C h i n e s e n   wurden. Ebenso bei den   L o n g o b a r d e n,   deren Germanenthum sich vollständig   i t a l i s i r t e.
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O d e r:   dem   E r o b e r e r   gelingt es, seine Spezialität dem Eroberten aufzudrücken. Vide die angelsächsische Race in Nordamerika und ihr Einfluss in Mittel- und Südamerika.
So grossartig nach verschiedenen Richtungen hin die erwähnten beiden Erscheinungen sein mögen, so verschwinden sie doch vor der Kulturgeschichte des Judenthums. Denn hier tritt ein Moment völlig neuer Art auf.
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Ein ganzer semitischer Volksstamm wird von seiner Heimath Palästina zu wiederholten Malen gewaltsam losgerissen, in die Gefangenschaft geführt und schliesslich « zerstreut ».
Was die   « b a b y l o n i s c h e   G e f a n g e n s c h a f t »   anbetrifft, so scheinen die Babylonier ihrer jüdischen Gefangenen bald überdrüssig geworden zu sein, denn man liess sie wieder laufen. Das Gros des Volkes kehrte nach Palästina zurück, die « Bankiers » und die Reichen blieben in Babylon, trotz des Zürnens und Donnerns der altjüdischen Propheten.
Es muss hier gleich auf die Thatsache hingewiesen werden, dass die Juden von Anfang an, wo sie in der Geschichte auftreten, bei allen Völkern ohne Ausnahme verhasst waren.
Nicht ihrer   R e l i g i o n   wegen, denn die Juden, — wenigstens den Propheten zufolge, — verstanden es im   A l t e r t h u m   ausgezeichnet, der   A b g ö t t e r e i   anderer Völker sich anzuschliessen, wie denn überhaupt das s. g. «starre Judenthum» erst ein Produkt der Zeit nach der Zerstörung Jerusalems geworden ist.
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Die generelle Feindschaft gegen die Juden hatte andere Gründe.
E r s t e n s:   in der   S c h e u   d e r   J u d e n   v o r   w i r k l i c h e r   A r b e i t.
Z w e i t e n s:   in ihrer   g e s e t z l i c h   v o r g e s c h r i e b e n e n   F e i n d s c h a f t   g e g e n   a l l e   N i c h t j u d e n.
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Daß ein Volk, welches in Krieg und Frieden den   C o d e x   M o s i s   bekannte, keine internationale Sympathie erregen konnte, wird Jeder zugeben, der das mosaische Gesetz in der Bibel auch nur ganz flüchtig zu durchlesen sich die Mühe gegeben hat. Phantasie- und herzlos, rein traktatmässig geschäftlich, in Formalismus verknöchert war das Verhältniss der Juden zu Jehovah. Im praktischen Leben der ausgeprägteste   R e a l i s m u s,   den man sich denken kann. Aber in   d i e s e r   Beziehung wie aus einem ehernen Guss. Selbst der Jehovah des alten Testamentes war ein  s t a r r e r   R e a l i s t.
Er   a n e r k a n n t e   die   E x i s t e n z   « anderer Götter » und war vom   K o n k u r r e n z h a s s   gegen diese beseelt.
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T i t u s   beging den weltgeschichtlich dümmsten Streich, den man sich nur denken kann, indem er nach der Zerstörung Jerusalems die Juden theils in die   r ö m i s c h e   Gefangenschaft schleppte, theils sie gewaltsam künstlich zerstreute. In Rom herrschte eben so wenig   G l a u b e n s h a s s.   « Jeder Gott ist in Rom willkommen », sagte das Sprüchwort. Freilich , wenn im   N a m e n   der Götter, die in Rom ihr « salve hospes » fanden, die Menschen Unfug trieben, die römischen Tempel zu demoliren suchten u. s. w., so schritt die römische Polizei ein. Was die Juden aber auch bei den Römern verhasst gemacht hat, war wieder ihr exclusives Wesen, gepaart mit dem realistischen
S c h a c h e r-   und   W u c h e r g e i s t,   den sie in die römische Welt mitbrachten.
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Diese römische Welt, wie das ganze klassische Alterthum, war in   Z e r s e t z u n g   begriffen als die Juden importirt wurden. Der Semitismus fand also für seinen Realismus einen günstigen Boden und schon zu Constantins Zeiten bildeten die « Neujuden » (Christen) — die   G e l d m a c h t   in Rom.
Bei allen Völkern des Alterthums, die handeltreibenden Phönicier und Karthager nicht ausgenommen, war es   u n s c h ö n,   das zu treiben , was in moderner Form die
A g i o t a g e,   der   S c h a c h e r,   der   W u c h e r   genannt wird. Stossen wir im Mittelalter auf
« G e l d n e g o z i a n t e n »,   so waren es   J u d e n,   die man   b e n u t z t e,   aber — v e r a c h t e t e.   Diese Weltanschauung lief parallel mit einer   m o d e r n e n,   nach welcher man « den   V e r r a t h   l i e b t,   aber den
V e r r ä t h e r   h a s s t ».
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Der abstrakte Realismus des Judenthums war also in die abendländische Gesellschaft durch die Römer gewaltsam   i m p o r t i r t.   Zeit und Verhältnisse waren seiner Entwicklung und Ausbreitung günstig. Das Judenthum war der realistische Hülfsmann der Geschichte geworden und fand für seinen arbeitsscheuen, spekulativen Realismus einen fruchtbareren Boden im Abendlande, als es ihn je in Palästina besessen hatte.
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Ganz natürlich erregte dies den   N e i d   der abendländischen Bevölkerung, und da der grosse Haufe von jeher es liebte, die   R e l i g i o n   zum Deckmantel seiner Interessen zu machen, so bildete sich mit der Ausbreitung des Christenthums der   ( s c h e i n b a r )   r e l i g i ö s e   J u d e n h a s s   im Abendlande aus.
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Wie   b l ö d s i n n i g   die   r e l i g i ö s e   Seite dieses Hasses war, erhellt schon daraus, dass man die Juden verantwortlich für die   K r e u z i g u n g   C h r i s t i   machen wollte; eine Prozedur, welche bekanntlich die   r ö m i s c h e n   A u t o r i t ä t e n,   dem Geschrei eines jerusalemitischen Pöbels feige nachgebend, in Scene gesetzt hatten. Jener jüdische Pöbel zu Christi Zeiten hat ja nicht mehr und nicht weniger gethan, als der Pöbel aller Zeiten, aller Völker stets gethan hat, noch thut und stets thun wird. Heute   « H o s i a n n a h ! »   u n d   m o r g e n   « K r e u z i g e ! »   schreien. Aber es liegt einmal in der Menschennatur, dass sie die Vorsehung, die Religion immer behelligt, wenn sie Dummheiten oder Niederträchtigkeiten begehen will. Man hat sich fast noch nie in Kriegen gegenseitig erwürgt, ohne zuvor hüben und drüben die   G ö t t er   oder unsern   H e r r g o t t   anzurufen und ihnen oder ihm die Ehre der Bundesgenossenschaft aufzudrängen, und so mussten denn auch   G o t t
und die   R e l i g i o n   herhalten bei allen   J u d e n v e r f o l g u n g e n,   während in Wahrheit diese letztern doch Nichts waren als das Ringen der Völker und ihres Instinktes gegen die
r e a l i s t i s c h e   V e r j u d u n g   der   G e s e l l s c h a f t,
als ein   K a m p f   u m ’s   D a s e i n.
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Ja! wenn wirklich einzelne fanatische Juden im Mittelalter beim Passahfest — — — „Christenkinder geschlachtet“ hätten, — wenn solche hirnverbrannten Vorfälle sich ereignet hätten, was historisch nicht nachweisbar ist, so wären dies keine andern Abscheulichkeiten als es die Verbrechen überhaupt sind, und berechtigten durchaus nicht zu einem
g e n e r e l l e n   r e l i g i ö s e n   Hass. So wenig wie dies die Unfläthereien gewisser pietistischer Secten gegen das Christenthum vermögen.
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Gegen jede   « r e l i g i ö s e »   Verfolgung nehme ich somit die Juden unbedingt in Schutz und ich glaube, es ist in dieser Hinsicht kaum möglich, sich deutlicher auszusprechen als ich es hier gethan habe.     Dagegen betone ich folgende unumstösslich feststehende Thatsache: In den Juden ist dem Abendlande durch die Römer ein Volksstamm aufgedrungen worden, der, seiner eigenen Geschichte zufolge, bei allen Völkern des Orients aufs Gründlichste verhasst war.
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Kapitel 2

Die Juden sind also nicht als Eroberer mit dem Schwerte zu uns gekommen.
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Sie wurden von den Römern als politische Gefangene in die abendländische Welt hinein —
«i n t e t n i r t»   und zwar derartig, dass sie die Freiheit der Wahl der Niederlassung hatten und in den Städten ihre Sitze unter einer Controlle standen, in den s. g. « Ghettos » (Judenvierteln).
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Nichts ist natürlicher, als dass die Juden ihre Unterjocher und Wegführer aus der Heimath
h a s s e n   mussten. Nichts natürlicher, als dass dieser Hass durch einen beinahe zwei Jahrtausende langen Druck und Verfolgung im Abendlande anschwellen musste. Nichts natürlicher, als dass die Juden in der Verbannung und indirekten Gefangenschaft im Abendlande noch gehassiger wurden als sie es im Orient waren. Nichts natürlicher, als dass sie mit dem ihnen angebornen Talent der Schlauheit und Ueberlistung, als « gefangen » einen Staat im Staate, eine Gesellschaft in der Gesellschaft bildeten. Der jüdische   P a r t i k u l a r s t a a t   setzte im Abendlande den Krieg mit List fort, den er mit ausrottenden Waffen im Morgenlande gegen die Völker geführt hatte, wo er der Stärkere war.
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Es war dies einfach ein natürliches Recht der Juden, Man kann von dem Unterdrückten nicht Milde statt Trotz erwarten und am wenigsten Aufrichtigkeit von einem Volke, dessen Gesetz nicht im Hinhalten der rechten « Backe » besteht, wenn man die linke schlagt.
«Auge um Auge, Zahn um Zahn», sagt der Jehovahnismus. War das Kriegsrecht der Strenge gegen ein solches Volk, nachdem man einmal den grossen politischen Fehler begangen hatte, es in die abendländische Gesellschaft gewaltsam hinein zu zwingen, berechtigt, so war der zähe Widerstand der Juden ebenfalls ihr natürliches Recht und die staunenswerthe Zähigkeit und Ausdauer der Semiten hat es dahin gebracht, dass sie im 19. Jahrhundert die erste Grossmacht des Abendlandes in der Gesellschaft geworden sind, und dass namentlich in Deutschland das Judenthum nicht in dem Germanenthum aufgegangen ist, sondern umgekehrt das Germanenthum im Judenthum. Aufgegangen bis zu dem Grade, dass die Stimmführer des deutschen Patriotismus, der « Reichsfreundlichkeit », die Stimmführer unserer parlamentarischen, ja kirchlichen Kämpfe — J u d e n   sind. —
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Es ist gleich Anfangs nach der Zerstreuung der Juden im Abendlande eine bemerkenswerthe kulturgeschichtliche Erscheinung gewesen, dass das Judenthum sich in die Städte warf und der Arbeit des Landbaues und der Kolonisation sich noch abholder zeigte als in Palästina und noch früher in Egypten. Man wende nicht ein, dass es in manchen Ländern den Juden nicht gestattet gewesen sein soll, Grund und Boden zu erwerben. Das Abendland war bis tief in das Mittelalter hinein zum grossen Theil ein   b r a c h l i e g e n d e s   U r l a n d.   Nichts stand jenem « Squatterleben » entgegen, welches die Pionire der Kultur in den Wäldern Nord-Amerika’s führten. Herrenloser Boden war im Abendlande in Ueberfülle vorhanden. Aber er wurde von den Juden nicht in Angriff genommen, denn diesem Volke fehlte die energische Thatkraft der alten Angelsachsen, die, ihres Glaubens wegen vertrieben, im fernen Westen aus   W i l d n i s s e n   S t a a t e n   s c h u f e n.   Nicht die Axt und der Pflug, die List und die Verschlagenheit des realistischen Schachergeistes waren die Waffen, mit welchen die Juden das Abendland eroberten und namentlich aus Deutschland ein   N e u – P a l ä s t i n a   gemacht haben.
Und warum vorzugsweise aus Deutschland?
Der Romanismus, das alte cäsarische Römerthum, war selbst ein politischer und gesellschaftlicher Realismus in dem Grade geworden, dass die Juden ein Staatsganzes vor sich sahen, welches erst durch den Idealismus des Christenthums zerbröckelt werden konnte. Mit der Einführung desselben als Staatsreligion, mit dem Beginn des   P a p s t t h u m s,   welches den Gegensatz von
C h r i s t   und   N i c h t – C h r i s t   aufrecht erhalten musste, um die Welt zu
m o n o p o l i s i r e n,   fand die jüdische « Handelsfreiheit » ihren Rahmen in Rom und Italien eingeengter. Das Judenthum   d e c e n t r a l i s i r t e   sich mehr und mehr, und wich vor dem kirchlich-christlichen Fanatismus zurück. Es zerstreute sich massenhaft über Spanien und Portugal und über die slavischen Länder, bis es von   d o r t  über Holland nach Deutschland in Massen emigrirte, während es unter den damaligen slavischen Barbaren seine sociale Minirarbeit ungestörter fortsetzen konnte. Nächst dem Slaventhum war aber das
G e r m a n e n t h u m   am   u n v o r b e r e i t e t s t e n   gegen die Fremdlinge. Das Gefühl einer deutschen Nationalität, geschweige eines deutschen Nationalstolzes, existirte in den germanischen Ländern nicht. Und gerade desshalb wurde es dem Semitismus leichter, in Deutschland festen Boden zu fassen als in andern Ländern.
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Allerdings erregte auch hier die Spezialität der orientalischen Fremdlinge Anstoss. Allerdings provozirte die semitische List und der realistische Geschäftsgeist in den ackerbautreibenden Ländern germanischen Namens eine Reaktion gegen die Juden. Dieses   f r e m d e   V o l k s e l e m e n t   und sein Realismus stach zu sehr ab gegen den ganzen Charakter des Germanenthums. Seine Satzungen, seine ausgesprochenen Glaubenssätze, in allen Nichtjuden   « U n r e i n e » *)   zu erblicken, erregten auf der einen Seite den Grimm des Volkes, während die Juden sich anderseits   b e n u t z e n   liessen von den   « G r o s s e n »,   um auf Kosten des Volkes — — mit den Grossen ihre Geldgeschäfte zu machen. —
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Hochbegabt, hochtalentirt nach dieser Richtung hin, dominirten die Juden schon im Mittelalter im Gross- und Kleinhandel und überflügelten das im Schweisse seines Angesichts arbeitende Volk.
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Dieses Volk sah, dass   s e i n   ethisches Gefühl den Juden nicht innewohnte, denn lieber als ihre Emanzipation war ihnen das   G e l d v e r d i e n e n.   Wo dieser Punkt existirte, erduldeten sie Alles.
V o n   O b e n   o f f i c i e l l   g e d r ü c k t,   k o n n t e n   s i e   s i c h   n a c h
u n t e n   h i n   r e a l i s t i s c h   s c h a d l o s   h a l t e n.
Das Volk durfte nicht murren zu dieser seiner Ausbeutung durch die Grossen, bei welcher das Judenthum den   M a k l e r   machte. Es nahm also die   R e l i g i o n   zum Vorwande. Die « Kreuziger Christi » sollen uns ausbeuten? schrie man. „Hepp! Hepp!“
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*) Unter der   J u d e n s c h a f t   von   P e s t h   verursachte es (im Dezember 1865) grosse Aufregung, dass der Vorbeter der orthodoxen Gemeinde, Namens   S c h o r,   den Pesther Oberrabbiner Dr.   M e i s e l,   beschuldigte, er habe, zur
k a i s e r l i c h e n   T a f e l   geladen, von den   S p e i s e n   g e n o s s e n.   Die Untersuchung (!) ergab, dass die beiden eingeladenen Rabbiner zwar von den Speisen auf ihren Teller genommen, auch mit Messer und Gabel sich beschäftigt (!), aber nicht wirklich gegessen hatten. Hierauf entsetzte die Gemeinde den Vorbeter Schor seines Amtes. — Man muss sich bei solchen Vorgängen nun fragen, mit welchem Rechte doch Leute, die sich zu
v e r u n r e i n i g e n   glauben, wenn sie an einem christlichen Mahle theilnehmen, an einem Mahle, zu dem sie ihr   L a n d e s h e r r   geladen, auf bürgerliche Gleichstellung mit den Christen dringen können? — (Ghillany, Europäische Chronik III, 120.)
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Den « Grossen » kamen solche gelegentliche Judenhetzen gar nicht ungelegen. Wurden doch die Juden dadurch in Abhängigkeit und
M a k l e r w i l l f ä h r l i c h k e i t   gehalten und durften sich nicht beikommen lassen, als
« C o u r t a g e »   die Emanzipation ihres Volkes zu fordern.
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Es lässt sich nun durchaus nicht läugnen, dass der abstracte, geldindustrielle und Schachergeist der Juden zum Emporblühen des Handels und der Industrie in Deutschland viel beigetragen hat. Das Interesse, und nicht das Ideal baut die Staaten, und stellen wir uns das Interesse als eine Persönlichkeit dar, so sind seine Mittel zum Zweck in den seltensten Fällen lauter und edel. Despotische Fürsten im steten Kampfe mit einem despotischen und raubsüchtigen Adel, ein Bauer, der sich vom Negersclaven kaum durch etwas Anderes als die Farbe der Haut unterschied, ein Bürgerthum, welches bis in die Zeiten der Kreuzzüge hinein noch sehr fragmentarisch, beinahe problematisch war. So stellte sich die germanische Gesellschaft dar, während in Italien, Frankreich und Spanien die Kultur bereits blühte.
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In dieses wirre, täppisch-germanische Element drang das glatte, listige, elastische Judenthum ein; mit seiner ganzen realistischen Begabung intellectuell, d. h. was die Intelligenz der Schlauheit betrifft, wohl geeignet, auf das Germanenthum hinabzublicken, den monarchischen, ritterlichen, deutschen Tolpatsch zähmend, indem es seinen   s c h l e c h t e n   L e i d e n s c h a f t e n   behülflich war.
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Ein   V a t e r l a n d   hatte der Jude nicht. Seinem einstigen Vaterlande wurde er mit jedem Tage mehr entfremdet und die Erinnerungen an dasselbe waren ihm nur Formeln. Dagegen hatte ihm die Natur die Gabe versagt, sich mit andern Völkern zu amalgamiren, zu assimiliren. Er blieb abstossend gegen ihre Religion, spröde gegen ihre Sitten, Gebräuche und Lebensweise. Er konnte seine Unterdrücker in Allem täuschen, nur nicht darin, dass er J u d e   war und bleiben wollte. Seine Satzungen waren eine permanente Herausforderung und Demonstration gegen die « Unreinen », in deren Mitte er lebte. Er war ihnen   t y p i s c h   f r e m d   und ist es geblieben bis auf den heutigen Tag;
ja,   s e i n   e x c l u s i v e r   J u d a i s m u s   t r i t t   h e u t e   n a c h
d e r   J u d e n e m a n z i p a t i o n,   wie wir später zeigen werden,   n o c h
w e i t   a u s g e p r ä g t e r   h e r v o r   a l s   d i e s   i n
f r ü h e r e n   Z e i t e n   d e r   F a l l   w a r.
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Wir dürfen uns also nicht schämen vor dem Eingeständniss, dass uns mit dem Judenthume ab ovo ein Element in unsere abendländische Gesellschaft gekommen ist, welches unsere Vorfahren an List und Schlauheit bei weitem überragte und mit diesen Waffen im Abendlande kämpfte, nachdem ihm das Feuer und Schwert des Fanatismus und Hasses gegen andere Völker im Orient aus den Händen gerissen war. Den   K a m p f   gegen alles Nichtjüdische hat das Judenthum im Abendlande mit diesen Waffen stets fortgesetzt. Es widerstand siegreich unsern Weltanschauungen, es impfte uns die seinigen dagegen von Jahr zu Jahr mehr ein, indem es die Begriffe von Recht und Unrecht so elastisch machte, dass im Handel und Verkehr ihre Gränzlinie nur da erst zu finden ist, wo — das
b r u t a l e   V e r b r e c h e n   beginnt, aber die
« s t r a f l o s e n   V e r b r e c h e n »   zu « Usancen » gemacht hat. Jener Spottvogel, der die Börsenleute in « weisse » und « schwarze » Juden eintheilte, hat nicht so ganz Unrecht.
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Aus diesem Allen folgt aber nur, dass das Germanenthum nicht
g e i s t i g e   W i d e r s t a n d s f ä h i g k e i t   genug besass, um sich vor der Verjudung zu schützen und so ist Deutschland denn nach und nach das eigentliche Centrum, das neue « gelobte Land » für den Semitismus geworden, der aus Spanien, Portugal und Polen herein fluthend, das bereits ansässige Judenthum noch verstärkte.
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Dieses Volk, die Juden, welches in seiner eigenen Geschichte eine
E n e r g i e   d e s   t h e o k r a t i s c h e n   F a n a t i s m u s   besass, wie kein anderes Volk auf Erden, dessen theokratischer Codex in Krieg und Frieden geradezu haarsträubend war, hat seine ganze
d e s t r u c t i v e   S p a n n k r a f t   in andere Formen gebracht und in dieser Form die abendländische Welt erobert, was ihm bei der morgenländischen Welt mit Feuer und Schwert nicht gelungen ist.
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Eine solche kulturgeschichtliche Erscheinung ist keine Seifenblase, die man mit einem wohlfeilen
«H e p p,   H e p p !»   zum Platzen bringt. Es ist eine dämonische Erscheinung, trotz ihrer typischen « Frazzenhaftigkeit ». Ein Volk, dessen Typus das Gelächter des cäsarischen Rom’s erregte, das Schmutz starrend, — schlimmer als man es heute in Russland und Polen antrifft, — sich über Europa verbreiten konnte, das von der Bildung der damaligen Zeit gehänselt, vom Pöbel gemisshandelt, vom kirchlichen Zelotismus verfolgt wurde, — dieses Volk machte sich als « Makler » im Mittelalter bereits die Grossen tributär und sog durch die Intelligenz und Elastizität seines realistischen Schachergeistes die Kleinen aus, behielt dabei die ganze theokratische-jehovahnische Starrheit bei, welches seine eigenen, human denkenden Ausnahmsjuden fanatisch verfolgte.
Und   d i e s e s   V o l k   h a t   m i t   s e i n e m   j ü d i s c h e n   G e i s t e
d i e   W e l t   e r o b e r t!
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Das ist nicht die Macht des jüdischen   r e l i g i ö s e n   Glaubens. Denn der   J u d e   hat keine ideale Religion, er hat nur einen   G e s c h ä f t s v e r t r a g   mit Jehovah und zahlt in Satzungen und Formeln seinem Gott, der ihm dafür ausdrücklich die angenehme   P f l i c h t   auferlegte, alles Nichtjüdische zu vertilgen. Es ist die gewaltige Macht eines   v o l l b e w u s s t e n,
t y p i s c h e n   Realismus, den wir im Judenthum anzustaunen gezwungen sind, der uns in seinem
P a t h o s   wie in seiner   S a t y r e   überall entgegentritt. Denn was die Thatsächlichkeit geschäftlicher, erwerblicher Momente anbetrifft, so   u n t e r s c h e i d e n   wir Germanen uns kaum mehr noch von den Juden; es fehlt uns nur noch die   i n i t i a t i v e   Kraft des semitischen Volkes, und da wir vermöge unserer Stammesorganisation uns diese Kraft nie werden erringen können, so ist, — weil ein
S t i l l s t a n d   in der Kulturgeschichte unmöglich, — unsere   P e r s p e k t i v e   keine andere, als eine Zeit, in welcher   s t a a t l i c h   und   g e s e t z l i c h  das Judenthum zur
F e u d a l h e r r s c h a f t   wird, und wir
G e r m a n e n   seine   « H ö r i g e »   bilden werden.
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Kapitel 3

In welchem grossen Irrthum das Germanenthum befangen war, der Judenfrage nur eine religiöse, d. h. confessionelle Bedeutung beizulegen, resp. ihr eine solche abzugewinnen, hat einer unserer edelsten Menschen, unserer grössten Denker und Dichter, unserer scharfsinnigsten Kritiker, hat —
G o t t h o l d   E p h r a i m   L e s s i n g   in seinem   « N a t h a n   d e r   W e i s e »   gezeigt.

Das 18. Jahrhundert, in welchem Lessing   l e b t e,   war das Jahrhundert der philosophischen Emanzipation von Vorurtheilen aller Art, namentlich von religiösen. Nun ist es merkwürdig, dass in jener grossen Epoche die englischen wie die französischen « Freidenker » dem Judenthum gegenüber sich mehr oder weniger
a b l e h n e n d   verhielten. Der grosse Deist   V o l t a i r e   ging dem Formalismus des Judenthums sogar sehr herzhaft zu Leibe.

Er und in England   M y l o r d   B o l i n g b r o o k e   verhehlten ihre Stammesaversion gegen die Juden nicht im geringsten, und betonten sogar recht deutlich, dass die Juden eine eigentliche Religion gar nicht beanspruchen konnten. Sie behandelten das Judenthum geistig en bagatelle.

In Deutschland dagegen schlug der grosse Lessing einen andern Weg, — einen philosophischen Irrweg, — ein in seinem « Nathan der Weise » und es ist seltsam, dass dieser so in die Augen fallende Irrweg unseres Unsterblichen in unserer zersetzenden Zeit der
l i t e r a r i s c h e n   R ü c k s i c h t s l o s i g k e i t e n   so wenig Beachtung gefunden hat.

Die Sage von den   « d r e i   R i n g e n »   ist das schönste, was die
P o e s i e   d e r   T o l e r a n z   je geschaffen hat. Aber wem legt Lessing diese erhabene und erhebende Wahrheit in den Mund?
E i n e m   j ü d i s c h e n   R o t h s c h i l d   u n t e r   d e m   S u l t a n   S a l a d i n!
War das nothwendig in einem   T e n d e n z d r a m a ? — Konnte Nathan nicht ein jüdischer Gelehrter, ein anticipirter   B a r u c h   S p i n o z a   sein? — Musste das widrige Element der
G e l d n e g o z i a n t e n   hineinspielen?
Und dennoch — versetzen wir uns psychologisch in die Stimmung des Dichters, so waren, — ihm selber unbewusst,   J u d e   u n d   G e l d m e n s c h   i d e n t i s c h.   Dieser war von Jenem nicht zu trennen. Instinktiv fühlte das der Dichter. Nathan macht   K r i e g s a n l e i h e n   zum Kampfe
gegen die   K r e u z f a h r e r.   Er nimmt geschäftlich finanziell   P a r t e i   für
e i n e n   der   « R i n g e ».   Er bietet dem Saladin   G e l d   an — unmittelbar nach der wunderherrlichen Erzählung von den drei Ringen. Zinsfrei — nun ja, aber er unterstützt den
e i n e n   « R i n g »,   der noch dazu nicht einmal der des Judenthums ist. Allerdings unterstützt er auch den   « T e m p e l h e r r n »,   aber die Neutralität des « Etre suprême », die in der Ringlegende so erhaben schön geschildert ist, wird durch ihn, Nathan, selber abgeschwächt.

Lessing   k o n n t e   unbewussterweise nicht über die Identität von Jude und Geldnegoziant hinaus. Musste der   H e l d   des Drama’s ein   J u d e   sein, warum stellte er diesen Juden nicht
e d e l m e t a l l f r e i   dar? Und so apotheosirte Lessing einen
A u s n a h m s j u d e n,  der aber   a l s   Geldmann ein solcher war.

Nathan ist ein   I n d i v i d u u m,   aber kein   B e g r i f f.   Er steht charakteristisch vielleicht eine Stufe höher als der chargirte   « S c h e w a »   von Cumberland.
Dieser letztere aber ist   w a h r e r,   naturgetreuer gezeichnet;
S c h e w a   ist aus dem Leben gegriffen; Nathan ist ein Abstraktum, das in die höchste, idealste Poesie der Humanität, ja der Toleranzphilosophie als — B a n k i e r   eintritt.
Der Jude Nathan   w ü r d e   den « Monotheismus » repräsentirt haben, wenn ihm Lessing nicht den realistischen Beigeschmak des Geldnegozianten gegeben hätte.
Es beweist dies nur, dass selbst   L e s s i n g,   wider Willen, die   I d e n t i t ä t
von   J u d e   und   G e l d m a c h t   darstellte.
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Der Lessing’sche   N a t h a n   wurde gleichwohl so recht eigentlich der
B a h n b r e c h e r   für die Judenemanzipationsideen bei den Deutschen. Der germanische Idealismus musste von der Ringsage captivirt werden und übersah, dass Lessing’s
N a t h a n   nur — — ein   F a b e l w e s e n   sein konnte!
Wäre Nathan ein Christ gewesen, es hätte sich mehr als ein   P a u l   L i n d a u   gefunden, der die « literarische Rücksichtslosigkeit » begangen hätte, den grossen Humanisten Lessing auf die dialektische Secirbank zu bringen!
Es lag an der   Z e i t.   In der That: Jude und Geldmensch waren unzertrennlich auch in Lessing’s Augen. Das letztere Attribut   k o n n t e   der Dichter nicht von dem ersten seines Helden trennen. Nur in dieser Form   k o n n t e   man an Nathan   g l a u b e n   im grossen Publikum. Und ich will mit diesen Auslassungen Nichts bewiesen haben, als dass selbst unser grosser Lessing
den   « J u d e n »   nicht getrennt vom   « G e l d e »   darzustellen vermochte.
Die Idee, einen   S p i n o z a   zu antizipiren, wäre   z u   k ü h n   für das Drama gewesen; denn dieser wahrhaft grosse   j ü d i s c h e   N i c h t j u d e   war ja von seinen eigenen
S t a m m e s g e n o s s e n   verflucht — — bis zum
M e u c h e l m o r d s a n f a l l e ! ! — Baruch Spinoza!
p h i l o s o p h i s c h e r   M e s s i a s   d e s   1 7.   J a h r h u n d e r t s !   « Ans Kreuz geschlagen » aber — von den Juden, wie der   J u d e   C h r i s t u s   an’s Kreuz geschlagen wurde von den Römern! Baruch Spinoza! ein   M o d e a r t i k e l   des Judenthums des 19. Jahrhunderts!
Aber wehe dem   G e r m a n e n,   der dem grossen Haufen der Juden zeigen wollte, wer und was der   g r o s s e   S p i n o z a   war!! menschliche Jämmerlichkeit! Wie kann ein moderner   D u t z e n d j u d e   für Spinoza zu schwärmen affectiren!

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Mit Lessing’s   « N a t h a n »   und Cumberland’s   « J u d e »   beginnt der Gedanke der Judenemanzipation im grossen Publikum sich Bahn zu brechen. Das Theater wurde sein Forum und die letzte theatralische That war in dieser Richtung Mosenthal’s   D e b o r a h,   welche den «Judenschmerz» und den «Judenzorn» gleichmässig zeichnete. Die Judenemanzipation erhielt eine eigene Literatur in Deutschland seit Lessing und seit der Judenemanzipation in Frankreich zur Zeit der ersten Revolution.
Dass die Juden die Revolution von 1789 wie die 1848er Revolution froh begrüssten, dass sie sich eifrig daran betheiligten, wer kann es ihnen verargen? «Juden, Polen und Literaten», hiess das conservative Schlagwort im Jahr 1848. Nun ja, drei unterdrückte Potenzen! Die Glücklichen und Zufriedenen revoltiren nicht in dieser Welt. Dass die Juden bei dem bachantischen Freiheitstaumel in der Presse das lauteste Wort führten ist ebenfalls erklärlich. Endlich ist noch wiederholt zu betonen, dass es die philosophische Selbsttäuschung dahin gebracht hatte, in der Judenfrage eine
c o n f e s s i o n e l l e   Freiheitsfrage zu erblicken. Das Judenthum stand aber im Jahr 1848 längst auf einer Stufe, wo von confessioneller Beeinträchtigung keine Rede sein konnte. Die jüdische
«C o n f e s s i o n»   war Nichts weiter als die   S t a t u t e n   eines Volkes, das einen Staat im Staate bildete und dieser   N e b e n s t a a t,   resp.   G e g e n s t a a t   verlangte für seine Mitglieder ganz bestimmte   m a t e r i e l l e   Vortheile.

Die   p o l i t i s c h e   Gleichstellung war es; denn im   b ü r g e r l i c h e n   Leben hatte
f a c t i s c h   das Judenthum schon längst eine dominirende, tonangebende Stellung errungen; so dominirend, dass christliche Staaten jüdische Bankiers   b a r o n i s i r t e n,   trotzdem diese semitischen Barone nicht « Stadtverordnete » u. s. w. werden konnten.
Dass die Judenfrage eine   s o c i a l – p o l i t i s c h e   sei, fiel Niemand ein. Was man sich selbst seit 1800 Jahren vorgelogen hatte, dass es sich um eine Frage der Glaubens- und Gewissensfreiheit handle, das log man sich frischweg weiter vor und so erhielt der social-politische Einbruch des Judenthums
i n   d i e   g e r m a n i s c h e   G e s e l l s c h a f t   d u r c h   d i e
J u d e n e m a n z i p a t i o n   s e i n e   g e s e t z l i c h e   W e i h e.
.

Es wurde eine factisch bereits bestehende   F r e m d h e r r s c h a f t   gesetzlich anerkannt. Eine Fremdherrschaft, die es, um ganz prosaisch zu sprechen, soweit gebracht hatte, dass sie die   D i c t a t u r   d e s   S t a a t s f i n a n z s y s t e m s,   also den Nervus rerum gerendarum, langst an sich gerissen und ihm den semitischen   D i s p o s i t i o n s –   und
M a n i p u l a t i o n s g e i s t   e i n g e i m p f t   h a t t e.
Was das Judenthum längst errungen hatte, die Herrschaft des jüdischen Realismus auf Kosten alles Ideellen, das sollte nicht nur sicher gestellt, das sollte ins Unendliche ausgebreitet werden. Und dazu bedurfte das Judenthum der gleichberechtigten politischen Theilnahme an der
G e s e t z g e b u n g   und   V e r w a l t u n g   d e s s e l b e n   S t a a t e s,   den es theokratisch negirte.
Dieser und kein anderer ist nach Abschälung aller farbenschimmernden Phrasen der Kern der Judenemanzipationsfrage gewesen.   B e d i n g u n g s l o s   trat die jüdische Fremdherrschaft in das staatlich-germanische Element ein.
Ich gebrauchte wiederholt das Wort « Fremdherrschaft. » Aber ist denn ein Volk, welches alljährlich unter Anderm die rituelle alberne Phrase wiederholt:
«A u f   W i e d e r s e h e n   i m   n ä c h s t e n   J a h r e   i n   J e r u s a l e m !»   etwa kein fremdes Volk? Es affichirt seine fremdländische Firma geradezu, abgesehen von seinen Sitten und beibehaltenen starren Stammeseigenthümlichkeiten, die sich — innerlich und äusserlich — nur in seltensten und ganz vereinzelten Ausnahmsfällen in 1800 Jahren noch nicht mit dem Germanenthum —
u n t e r s c h e i d u n g s l o s   von diesem — assimiliren konnte. Wollen und können denn die Juden ihrer eigenen   M a c h t   dergestalt in’s Gesicht schlagen, dass sie den
a n g e b l i c h e n   Versuch machen, sich   n i c h t   für ganz scharf ausgeprägte
F r e m d l i n g e   auszugeben? Gerade   d a r i n   b e s t e h t   ja die « Gloire » des Judenthums, dass es 1800 Jahre lang der abendländischen Welt den   s i e g r e i c h s t e n
W i d e r s t a n d   leistete. Alle übrigen Einwanderungen in Deutschland (z. B. die « französischen Kolonien ») sind spurlos im Germanenthum aufgegangen.
W e n d e n   und   S l a v e n   sind im germanischen Element   v e r s c h w u n d e n.   Die semitische Race, stärker und zäher, hat sie Alle überlebt. Wahrlich! wäre ich Jude, mein höchster Stolz würde mit Befriedigung auf diese Thatsache blicken.
K e i n   T r i u m p h a t o r   d e r   A l t –   u n d   N e u z e i t   k a n n
s i c h   s o l c h e r   g e i s t i g e n,   k u l t u r g e s c h i c h t l i c h e n
E r f o l g e   r ü h m e n,   a l s   d e r   l e t z t e   S c h a c h e r j u d e,
d e r   a n   d e r   S t r a s s e n e c k e   a u f   d e m   K a r r e n   B a n d
f e i l b i e t e t. — Ohne Schwertstreich, im Gegentheil, politisch verfolgt durch die Jahrhunderte hindurch, ist das Judenthum heute der   s o c i a l p o l i t i s c h e
D i k t a t o r   D e u t s c h l a n d s   geworden.

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Zweiter Teil

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Ubasser

IM NAMEN DER INS GESICHT GESCHISSENEN DEUTSCHEN GESINNUNGSJUSTIZ


BITTE ERHEBEN SIE SICH – IM NAMEN DER INS GESICHT GESCHISSENEN DEUTSCHEN GESINNUNGSJUSTIZ

Von Akif Pirinçci

Ich bin ein Verbrecher! Ich bin schon zweimal vorbestraft, und bislang mußte ich insgesamt 12.000 Euro Strafe zahlen plus Anwalts- und Prozeßkosten von ungefähr 30.000 hinblättern. Das ist aber noch nicht alles. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat gegen mich ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet, ich wurde vom Staatsschutz verhört, weil ich “Islam ist scheiße” gesagt habe, und kein Geringerer als der Abgeordneter Volker Beck hat mich angezeigt, weil ich ihn öffentlich daran erinnert habe, was er in seinem eigenen Buch schrieb:

“Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich, nicht zuletzt weil sie im Widerspruch zu rechtsstaatlichen Grundsätzen aufrechterhalten wird.

– Volker Beck: Das Strafrecht ändern? Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexualpolitik, S. 266.

Kurzum, ich scheine ein total übler Krimineller zu sein, zumal noch andere Verfahren in Sachen Gedankenverbrechen gegen mich laufen. Klar, ich selbst sehe das ein bißchen anders. Schaue ich über meine Schulter zurück, so entdecke ich nichts, was mich zu einem gemeingefährlichen Delinquenten abstempelt. Ich habe mein ganzes Leben lang kein einziges Mal gegen das Gesetz verstoßen – ich meine das Gesetz der alten Bundesrepublik und nicht das inzwischen von der grün links versifften Politik vergewaltigte, welches selbst ausländische Kopftreter und Mörder auf Segeltörns in der Karibik schickt. Zudem versorgte ich den deutschen Staat regelmäßig mit Millionen von Euro an Steuern, damit er, nur mal so als Beispiel, einen Superabgeordneten wie Sebastian Edathy monatlich mit einem Managergehalt alimentieren konnte. Daß das Finanzamt mir aus lauter Dankbarkeit nicht unter die Arme greifen wollte, im Gegenteil mir drohte, mein Haus pfänden zu wollen, sobald ich in einer finanziellen Klemme steckte und all die ins Gesicht geschissenen Parasiten dieses Abzockerkartells namens Regierung nicht prompt mit meinem hart erarbeitetem Geld bedienen konnte, versteht sich von selbst.

Ich habe keine Gelder in Schweiz versteckt, nie Kinderpornos auf mein Computer geladen, keine Frauen belästigt, niemandem auch nur eine Backpfeife erteilt, ja, ich bin nicht einmal je über eine rote Ampel gegangen. Allerdings habe ich mich, das gebe ich zu, zwei der in diesem von Perversen, Steuerhinterziehern und ulkigerweise immer mehr von Moslems regierten Land Verbrechen schuldig gemacht, die schlimmer als Massenmord zu ahnden sind. Zunächst einmal habe ich keine linke Gesinnung wie, sagen wir mal, die wie Scheiße-am-Arsch-klebend-aussehenden Faschisten von der Antifa, die ebenfalls von meinen Steuergeldern gemästet werden. Ich bin nicht in dem Drecksverein SPD und spiele für ihn nicht den Schimpansen mit Migrationshintergrund, der muslimische und vaterlandsverratende Kunststückchen im ebenso wie ein einziger Scheißhaufen wirkenden Staatsfernsehen vorführt. Nein, ich habe überhaupt keine Gesinnung und bete die Freiheit an.

Mein zweites unerhörtes Vergehen besteht darin, daß ich zwei homosexuelle Professoren mit recht abstrusen Thesen, selbstredend auch von meinen Steuergeldern alimentiert, in Artikeln beleidigt haben soll. Diese litten so sehr darunter, daß Richter im Bonner Landesgericht mit einem einzigen Fingerschnalzen die Presse-, Kunst- und Meinungsfreiheit abschafften und wegen des unermeßlichen Leides der Betroffenen mit Tränen in den Augen mich zu den oben aufgeführten Strafen verurteilten. Selbstverständlich konnten diese Richter nichts dafür, denn Schwule, Pädophile und Moslems genießen in diesem Kackland mittlerweile den Anbetungsgrad von griechischen Göttern, und jeder, der am Lack dieser sakrosankten Seltsamgestalten auch nur ein bißchen kratzt, muß schwerer bestraft werden, als ein Kopfabschneider, Kindermörder und Frauen zu Tode Vergewaltiger, der Urlaub im Morgenland gemacht hat und nun wieder in unser schönes Hartz-IV-Land zurückgekehrt ist. Ein Jammer, daß es die Todesstrafe für die Pirinçcis dieser Welt nicht mehr gibt, mag sich ein Bonner Richter denken, nachdem er am 1. des Monats sein von mir erwirtschaftetes Gehalt von der Bank abgehoben hat, so muß einstweilen leider, leider die stumpfe Waffe der Existenzvernichtung reichen.

Hört sich das alles wie die Klage eines Verbohrten an, der sich von der deutschen Justiz ungerecht behandelt fühlt? I wo. Denn seit heute Vormittag ist mein Glaube eben an diese Gesinnungsjustiz wieder hergestellt. Ein homosexueller Linker mit Migrationshintergrund, zudem Mitglied einer Regierungspartei und ein unerschrockener Kämpfer “gegen Rechts” – mehr Anbetungswürdigkeit geht nicht – wurde an diesem Tag endlich, endlich seiner angemessenen Strafe zugeführt:

SebastianEdathy

S. Edathy, Foto: Wikipedia

“Das Landgericht Verden hat das Kinderporno-Verfahren gegen Sebastian Edathy gegen eine Geldauflage von 5000 Euro eingestellt. Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete hatte zuvor zugegeben, mit seinem dienstlichen Laptop Videos und Bilder von nackten Jungen aus dem Internet heruntergeladen zu haben. `Die Vorwürfe treffen zu´, sagte Edathys Verteidiger Christian Noll am zweiten Prozeßtag.”

Und das Allerbeste ist:

“… damit gilt Edathy als n i c h t vorbestraft.”

Nicht nur ich, sondern auch die kleinen Jungs, die für diese Bilder nackt vor die Kamera gezerrt wurden, um anschließend von schmierigen, stinkenden Perversen gefickt zu werden, haben bestimmt ob dieses salomonischen Urteils aufgeatmet. Vielleicht haben sie sogar aus den Kliniken für Traumatisierte und den Kiezen für Strichjungen, in die sie von diesen fürsorglichen Onkels gelotst wurden, dem nicht vorbestraften Edathy ihre Glückwünsche übermittelt. Denn man kann Edathy vieles vorwerfen, aber bestimmt nicht, daß er in einem Artikel Homosexuelle beleidigt hätte oder daß er in einer “rechtspopulistischen” Partei wäre, deren Mitglieder ihn vor einer Festnahme warnen konnten, oder daß er wegen der paar-Bildchen-Angucken-Sache ins Ausland floh. Nein, das kann man sicherlich nicht. Und der Mann ist durch die Hölle gegangen:

“Ich habe inzwischen eingesehen, dass ich einen Fehler gemacht habe.”

Wenn man Fehler einsieht, ist eine Vorstrafe in der deutschen Justiz nicht vorgesehen, also wenn man nicht gerade Pirinçci heißt. Außerdem ist ein Politiker mit grün-links versiffter Gesinnung, der sich Kinderpornos anschaut, nicht zu vergleichen mit irgendso einem blutsaufenden Schriftsteller, der Artikel schreibt. Genauso funktioniert die deutsche Justiz, genauso funktioniert das politische Kartell und genauso funktioniert dieses heruntergekommene elende Land inzwischen. Wer diese Leute und diese Parteien wählt, wählt die Feinde unserer Kinder und Familien. Und wer diese Justiz immer noch für unabhängig hält, hält mich auch für einen vorbestraften Verbrecher.

Gefunden von G. Franz,
vielen Dank!
..
Ubasser

Standort- und Kommandanturbefehle


Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940-1945
hrsg. im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte

München 2000

Kommandanturbefehl Nr. 6a/40                          Auschwitz, 28. September 1940
3.Abgabe von Materialien und Werkzeugen durch Häftlingscapos

Es kommt immer wieder vor, daß SS-Angehörige des Lagers an Häftlingscapos oderWerkstattleiter herantreten und die Herausgabe von Materialien und Werkzeugenverlangen. Ich mache letztmals darauf aufmerksam, daß ein derartiges Verhaltenverboten ist. Die Häftlingscapos sind auf das Strengste angewiesen, ohne schriftlicheGenehmigung der Bauleitung nichts abzugeben. Wer in Zukunft irgendwelche Materialienoder Werkzeuge benötigt, hat dies bei der Bauleitung zu beantragen.

4.Arbeitszeit der Häftlinge
Mit Wirkung vom 6.10.40 wird für die Häftlinge nachstehende Arbeitszeit festgesetzt:

7 – 11.30 Uhr bis 13 – 17.00 Uhr

Der Lagerkommandant desKonzentrationslagers Auschwitzgez.

Höß

SS-Hauptsturmführer

F.d. R.
[Unterschrift Kramer]SS-Obersturmführer
[Kein Verteiler]
[ S. 14 f. ]

Kommandanturbefehl Nr. 9/40                           Auschwitz, 28. November 1940

3. Verkehr mit Schutzhäftlingen
Es muß immer wieder die Feststellung gemacht werden, daß es noch SS-Männer gibt, dieHäftlinge an den Drahtzaun rufen und ihnen dort Schuhe oder Bekleidungsstücke zurReparatur übergeben. Ich mache letztmals darauf aufmerksam, daß ein derartigesVerhalten nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich ist, da das Drahthindernisauch am Tage zu verschiedenen zeiten mit Hochspannungsstrom geladen ist. Den Führerdes Wachsturmbannes sowie die einzelnen Abteilungsleiter ersuche ich, ihre Männernochmals eingehend über diesen Punkt zu belehren.

Der Lagerkommandant des
Konzentrationslagers Auschwitz
[Unterschrift Höß]
SS-Hauptsturmführer
[Kein Verteiler]
[S.16]

 

Kommandantursonderbefehl                               Auschwitz, 7. Februar 1941
2. Es wurde schon mehrmals darauf hingewiesen, daß auf Wunsch des KommandierendenGenerals der Ältestenrat der Juden verständigt wurde, daß die Juden die SS-Männernicht mehr zu grüßen haben. Es ist eines SS-Mannes unwürdig, von einem dieserLumpen gegrüßt zu werden. Daher wird jeder SS-Angehörige nochmals daraufaufmerksam gemacht une ermahnt, einen Juden anzufassen, der das Grüßen unterläßt.Sollten Beschwerden irgendwelcher Art einlaufen, wird der betr. SS-Angehörige zurRechenschaft gezogen und bestraft.

Der Lagerkommandant des
Konzentrationslagers Auschwitz
gez. Höß
SS-Hauptsturmführer
für die Richtigkeit der Abschrift
[Unterschrift Frommhagen]
SS-Obersturmführer und Adjutant
[Kein Verteiler]
[ S. 21 f. ]

 

Kommandanturbefehl Nr. 3/41                            Auschwitz, 5. April 1941
2. Arbeitszeit der Häftlinge
Ab Montag, den 7. April 1941, ist die Arbeitszeit der Häftlinge wie folgt:

6.00 Uhr- 11.30 Uhr, 13.30 – 18.00 Uhr

(Unterschrift Höß)
SS-Sturmbannführer u. Kommandant
[Verteiler]
[ S. 28 ]

 

Kommandantursonderbefehl Nr. 15/41                        Auschwitz, 4. Juli 1941
1. Belobigungen
Bei einem Fluchtversuch eines Häftlings in Dwory zeigte der SS-Rottenführer Stolten, derals Blockführer dem Kommando zugeteilt war, ein sehr umsichtiges Verhalten. Es gelang ihm, die Flucht zu vereiteln und ihn bei seinem Vorhaben zu erschießen. Ich spreche demSS-Rottenführer Stolten hierfür meine Anerkennung aus.

Der SS-Mann Ewald Leuow, 4./SS-T-Sturmbann, hat am 26.6.41 bei einer Massenflucht von Juden durch seine Aufmerksamkeit und Umsichtigkeit wesentlich dazu beigetragen,diese Flucht zu verhindern. Ich spreche dem SS-Mann Leuow hierfür meine Anerkennung aus.

[Unterschrift Höß]
SS-Sturmbannführer u. Kommandant
[Verteiler]

[ S. 51 f.]

 

Kommandantursonderbefehl Nr. 1/42                   Auschwitz, 15. April 1942

Betreff: Sonntagsarbeit
Es ist vorgesehen, daß für die kommenden Zeiten Sonntagsarbeit für KL und FKLgrundsätzlich entfällt. Diese Anordnung ist zunächst mit sofortiger Wirkung in Kraft gesetzt.Für Sonntagsarbeit überhaupt können seitens der Führung des Arbeitseinsatzes zukünftignur die dringend lebenswichtigen Betriebe Berücksichtigung finden, wie u.a. Vieh, Pferdestallund Küchenbetrieb usw. Fernerhin nur für die Ausführung dringend wichtiger Reparaturen anEinrichtungen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebes erforderlich sind. Hierdurch ist esnotwendig, und dieses wird hierdurch mit sofortiger Wirkung angeordnet, daß dieArbeitskommandoführer so sorgfältig auszubilden sind, daß sie in der Lage sind, mit Hilfe derArbeitsleistung der Häftlinge das vorgeschriebene Arbeitspensum der Woche unter allenUmständen in den zur Verfügung stehenden vollen 6 Arbeitstagen der Woche zu leisten.
In diesem Zusammenhang wird erwähnt, daß es sich gezeigt hat, daß die bisherigeSonntagsarbeit den Arbeitsstand um nichts vorwärts gebracht hat, sondern daß diesonntägliche Beschäftigung in der Gesamtheit nur Rückschläge und Nachteile auf den verschiedensten Gebieten zeitigte. Wenn eine volle Arbeitsleistung durch den Häftling erzieltwerden soll, so ist es erforderlich, daß dieser auch genügend gekräftigt, ausgeruht undvorbereitet an das jeweilige Wochenarbeitspensum herangeht. Hierzu benötigt er denSonntag zur Ruhe. Es ist in dieser Hinsicht schärfstens darauf zu achten, daß die Häftlingein Zukunft unbedingt einmal wöchentlich baden, und daß der Ruhesonntag in Sonderheitdazu ausgenützt wird, daß die Wäsche und alle sonstigen Gegenstände des täglichenGebrauchs, die der Häftling zu seiner persönlichen Pflege benötigt, instandgesetzt werden.Diese Auffassung findet in entsprechender Weise ebenfalls Anwendung auf das für dieDurchführung der vorliegenden Arbeiten zur Verfügung stehende Pferdematerial. Auch dieTiere müssen im Laufe der Woche einen Ruhetag haben. Es wird erwartet, daß alleMaßnahmen getroffen werden, um hinsichtlich des zukünftigen Arbeitseinsatzes dievorstehend gegebenen Richtlinien durchzuführen. Wenn sich nicht alle Dienststellenbemühen, diese grundsätzlichen Dinge einzuhalten, so ist weiterhin mit schweren Ausfällenbezüglich der Arbeitskraft von Menschen und Tier [sic] zu rechnen, und es würde auchzukünftig durch eine Überbeanspruchung dieser zur Verfügung stehenden Kräfte fortlaufendgroße Ausfälle geben, die es unmöglich machen würden, die dem KL gestellten Aufgaben ineiner Weise zu erfüllen, die uneingeschränkt kriegswirtschaftlichen Zielen dienen undmithelfen sollen, durch ihren Beitrag das Endziel des heutigen Ringens zu erreichen, nämlichden Sieg.

gez. Höß
SS-Sturmbannführer und Kommandant
F.d.R.

a.B. [Unterschrift Mulka]

SS-Oberstrumführer
[Verteiler]

[S. 125 f.]

 

KommandanturbefehlAuschwitz, 17. April 1942                    Sonderbefehl für KL und FKL
Die Arbeitszeit der Häftlinge wird mit Wirkung vom 20.4.1942 wie folgt festgesetzt:

vormittags von 6.00 – 11.00 Uhr,
nachmittags von 13.00 – 19. 00 Uhr

Die sich daraus ergebende Mittagspause ist für die Häftlinge als Ruhezeit auszunützen. Es muß scharf darauf geachtet werden, daß die Häftlinge nach Einnahme ihres Mittagsmahles in ihren Betten liegend ruhen, um eine möglichst weitgehende Aufnahme des Mittagsmahles zur Kräftigung der Arbeitskraft der Häftlinge dadurch zu erzielen.
Hinsichtlich dieser genannten Arbeitszeiten ist entsprechend bei den Außenkommandos zu verfahren, mit denen an geeigneten Plätzen, die durch die Kommandoführer zu erkunden sind, die angeordnete Ruhezeit durchgeführt werden muß.

gez. Höß
SS-Sturmbannführer und Kommandant
F.d.R.
a.B. [Unterschrift Mulka]

SS-Oberstrumführer
[Verteiler]

[S. 126 f.]

 

Kommandanturbefehl Nr. 10/42                                     Auschwitz, 6. Juni 1942

5. Häftlingsbegleitung, Arbeitskommandos des FKL
Es liegt Veranlassung vor, darauf hinzuweisen, daß es vollkommen ausgeschlossen undauch nicht SS-mäßig ist, wenn sich Kommandoführer mit Arbeitskommandos aus dem FKL beim Aus- und Einrück[en] ihre Brotbeutel, Zeltbahn usw. von Häftlingen nachtragenlassen. Es ist ganz selbstverständlich, daß sowohl Kommandoführer als auchBegleitposten ihre Ausrüstungsstücke, die zu ihrer Uniform gehören, selber tragen, unddaß es eines SS-Mannes unwürdig ist, sich zur Beförderung dieserAusrüstungsgegenstände sich der Hilfe von Häftlingen zu bedienen. Es muß vielmehrgefordert werden, daß ununterbrochen nur ein strenges und kalt sachliches Verhältniszwischen Kommandoführern und Begleitposten einerseits gegenüber den weiblichenAnweiserinnen und Häftlingen anderseits [sic] besteht.

Die Kommandantur wird gerade mit Bezug auf das oben gekennzeichnete Verhältnis zu den weiblichen Häftlingen bei Feststellung der nur allergeringsten Lockerung mit den härtesten und schwersten Strafen durchgreifen. Die weiblichen Häftlinge sind nicht dazu da, dem Bewachungspersonal irgendwelche Erleichterungen zu schaffen, sondern im Rahmen der vorliegenden Aufgaben produktiv zu arbeiten, und es muß ein streng abgegrenzter Abstandaufrechterhalten bleiben, wenn ein Erfolg erzielt werden soll.
Die Kommandantur warnt zum letzten Mal davor, das gekennzeichnete, harte, notwendige Verhältnis durch irgendwelche Handlungen seitens der Kommandoführer und der Posten zu lockern. Die Bewachungsmannschaften sind hierüber eingehend durch die Einheitsführer zu belehren. Vollzugsmeldung an die Kommandantur bis zum 15.6.1942.

gez. Höß
SS-Sturmbannführer und Kommandant
F.d.R.a.B.i.V.

[Unterschrift Mulka]
SS-Oberstrumführer und Adjutant
[Verteiler]

[S.141 f.]

 

Kommandanturbefehl Nr. 21/42          Auschwitz, 24. Oktober 1942

9. Abholung von Verpflegung durch Häftlinge
Es wird erneut darauf hingewiesen, daß es strengstens verboten ist, sich von HäftlingenMittagessen, Abendkost, Kaffee usw. holen zu lassen. Zuwiderhandlungen werden mitsofortiger Ablösung des Häftlings bei den betreffenden Stuben sowie mit der strengstenBestrafung des jeweiligen SS-Mannes geahndet.

i.V. gez. Aumeier

SS-Hauptsturmführer

F.d.R.
a.B. i.V. [Unterschrift Weymann]

SS-Hauptsturmführer und Adjutant
[Verteiler]
[ S. 190 ff.]

 

Kommandantursonderbefehl Nr. 8/43             Auschwitz, 15. März 1943
Aus gegebenem Anlaß wird noch einmal eindringlichst darauf hingewiesen, daß unter gar keinen Umständen Häftlinge mit der Überbringung, dem Putzen usw. von Rädern und Motorrädern betraut werden dürfen. Gegen diesen Befehl Zuwiderhandelnde werde ichstrengstens bestrafen.

gez. Höß
SS-Obersturmbannführer und Kommandant
F.d.R.

a.B.i.V. [Unterschrift Ganninger]

SS-Unterstrumführer und Adjutant
[Verteiler]

[S. 234 f.]

 

Kommandantursonderbefehl Nr. 14/43           Auschwitz, 8. Mai 1943

Betreff. Post der weiblichen Häftlinge

Sämtliche eingehende Post der weiblichen Häftlinge ist ab sofort nach der neu eingerichteten Postzensurstelle Frauenlager Birkenau anzuliefern. Für die ordnungsgemäße und rechtzeitige Anlieferung der Post von den in den Zweiglagern, Privathäusern und sonstigen Dienststellen eingesetzten weiblichen Häftlinge ist im ersten Fall die jeweilige Kommandoführerin und im zweiten Fall Oberaufseherin Frau Zimmer verantwortlich.
Es ist in allen Fällen auf einen einheitlichen Absender und Anschriftadresse [sic] zu achten.z.B.: Hftl. Herta Meier Nr. 965 Frauenlager Auschwitz 0/S Postamt II.
Unter allen Umständen hat die Angabe. Zweiglager …, Haus 40 a oder Stabsgebäude usw. zu unterbleiben.

gez. Höß
SS-Obersturmbannführer und Kommandant

F.d.R.
[Unterschrift Baumgartner]
[kein Verteiler]

[S. 267]

 

Kommandanturbefehl Nr. 19/43                        Auschwitz, 27. Mai 1943
I
6. Sonntagsarbeit der Häftlinge
Ich verbiete, daß Sonntags [sic] Häftlingskommandos zur nicht unbedingt notwendigen und lebenswichtigen Arbeit abgestellt werden. Die Häftlinge sollen an diesem Tag zur Entlausung, Baden usw. kommen und mit ihnen der notwendige Kleiderwechsel,Wäschetausch und Kleiderinstandsetzung vorgenommen werden [sic]. Dasselbe gilt für sämtliche Außenlager.

gez. Höß

SS-Obersturmbannführer und Kommandant und Standortältester

F.d.R.
[Unterschrift Baumgartner]
SS-Obersturmführer und Adjutant

[kein Verteiler]
[S. 278 ff.]

 

Standortbefehl Nr. 22/43                                     Auschwitz, 3. Juni 1943

Betreff. Abstellung von Häftlingen für Haushalte

Mit Wirkung vom 1.6.43 werden auf Anordnung des SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamtes für die den Haushaltungen zur Verfügung gestellten weiblichen Häftlinge RM 25,- monatlich berechnet. Die Berechnung erfolgt am Ende eines jeden Monats.

Die Abstellung von mehr als einer Hausgehilfin für einen Haushalt ist untersagt worden.Überhaupt werden Hausgehilfinnen vor allen Dingen nur kinderreichen Haushaltungen nach vorheriger Einwilligung mit dem SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt, Amtsgruppe D, zugewiesen. Bei der Zuweisung für diese Haushaltungen wird auf Hausgehilfinnen aus kinderlosen Haushaltungen und den Haushaltungen mit einem Kinde zurückgegriffen. Der Leiter der Verwaltung ist beauftragt, die Notwendigkeit der den einzelnen Haushaltungen zugewiesenen Hausgehilfinnen im Einvernehmen mit dem SS-Standortarzt und dem Arbeitseinsatzführer zu überprüfen und gegebenenfalls Rücknahmen zu verfügen. Den betroffenen Haushaltungen werden für besondere Haushaltsarbeiten (Waschtag,Großreinemachen u.a.) in gewissen Intervallen Arbeitskommandos zur Verfügung gestellt.Die nähere Regelung hierzu erläßt der Leiter der Verwaltung.

Der Standortälteste

gez. Höß

SS-Obersturmbannführer und Kommandant

F.d.R.
a.B. [Unterschrift Baumgartner]

SS-Obersturmführer und Adjutant

1.Verteiler [nicht vorhanden]
2.an sämtliche Haushaltungen der SS-Siedlung
[S. 287]

Standortbefehl Nr. 25/43                                         Auschwitz, 1[2]. Juli 1943

5. Kinder im Lagerbereich
Ich habe festgestellt, daß Kinder sich tagsüber hier im Lager aufhalten und sich sogar auf den einzelnen Arbeitstellen herumtreiben. Auch beim Aus- und Einrücken konnte ich beobachten, daß diese Kinder neben den geschlossenen Häftlingskolonnen mitgehen. Ich verbiete das hiermit und weise auf die Gefahr hin, die bei einem evt. Fluchtversuch durch die hierbei erforderliche Handhabung der Schußwaffe durch den Begleitposten für die Kinder mit sich bringt [sic]. Außerdem bringt ein solcher Umgang der Kinder mit den Häftlingen einen derartigen moralischen Nachteil mit sich, der von Seiten der Eltern nicht zu verantworten ist. Die SS-Angehörigen haben ihren Frauen und Kindern diesbezüglichAnweisung zu geben und selbst dauernd darauf zu achten, daß ihre Kinder von denHäftlingen fernbleiben und sich nicht dauernd im Lager selbst oder auf den Arbeitsplätzenaufhalten.

Der Standortälteste

gez. Höß

SS-Obersturmbannführer und Kommandant

F.d.R.
[Unterschrift Baumgartner]

SS-Obersturmführer und Adjutant
Verteiler an die nachgeordneten Dienststellen

[S. 305 ff.]

 

Standortbefehl Nr. 26/43                                         Auschwitz, 16. Juli 1943

2. Bewachung der Häftlinge
Der Hauptamtschef hat wiederholt beobachtet, und die Vorfälle in der letzten Zeit haben bewiesen, daß die Bewachungsmannschaften sich ihrer Pflichten und Aufgaben als Posten oft nur sehr mangelhaft bewußt sind. Dies liegt teils an mangelnder oder fehlender Belehrung, teils an der Ahnungslosigkeit oder Nachlässigkeit der SS-Männer. Häufige Fehler sind Unterhaltungen mit Häftlingen, vor allem auf Transportfahrzeugen, ungenügender Abstand vom Häftling. Ich befehle, daß ab sofort jeder Kompanieführer wöchentlich mindestens einmal hierüber eingehenden Unterricht in Form einer Instruktionsstunde, die in den Dienstplan der Kompanie mitaufzunehmen ist, abhält. Die erfolgte Belehrung ist mir durch den Strumbann jeweils Sonnabend der laufenden Woche schriftlich zu melden mit Angabe über Inhalt des Unterrichts.

Der Standortälteste

gez. Höß

SS-Obersturmbannführer und Kommandant

F.d.R.
[Unterschrift Baumgartner]
SS-Obersturmführer und Adjutant
Verteiler an die nachgeordneten Dienststellen
[S. 307 ff.]

 

Standortbefehl Nr. 31/43                         Auschwitz, 6. August 1943

6.Ärztliche Untersuchung von Häftlingsarrestanten
Ich befehle, daß jeder Häftling, der mit Arrest zu bestrafen ist, dem Arzt vorzuführen ist. Inbesonders dringenden Fällen ist der Arzt von einer Einlieferung nachträglich in Kenntnis zu setzen. Gleichzeitig befehle ich, daß die weiblichen Häftlinge, die in Haushaltungen usw. beschäftigt sind, nicht in den Arrest nach Birkenau zu überführen sind.

7.Häftlingszugänge
Es ist wiederholt festgestellt worden, daß SS-Angehörige, die mit der Abwicklung der eingehenden Transporte nichts zu tun haben, sich an der Ausladestelle usw. aufhalten. Ich verbiete allen SS-Angehörigen, außer denen, die zum Dienst hierzu eingeteilt sind,das Betreten der Rampe usw. Zuwiderhandelnde sind mir zur Bestrafung zu melden.

Der Standortälteste

i.V. gez. Aumeier

SS-Hauptsturmbannführer

F.d.R.
[Unterschrift Baumgartner]
SS-Obersturmführer und Adjutant
[Kein Verteiler]
[S. 320 ff]

 

Standortbefehl Nr. 31/43                                     Auschwitz, 6. August 1943

2. Arbeitszeit der Häftlinge

Die Arbeitszeit der Häftlinge wird auf:

6.00 – 17.00 Uhr

mit 1/2 stündiger Mittagspausefestgelegt.

 

Der Standortälteste

gez. Höß

SS-Obersturmbannführer und Kommandant

 

F.d.R.
[Unterschrift Baumgartner]
SS-Obersturmführer und Adjutant
Verteiler an die nachgeordneten Dienststellen
[S. 349]

 

Standortbefehl Nr. 51/43                                   Auschwitz, 16. November 1943

2. Häftlingseigentum
Ich habe Veranlassung, letztmalig darauf hinzuweisen, daß das Eigentum der Häftlinge,ganz gleich, um was es sich handelt (Kleidungsstücke, Gold- und Wertsachen, Eßwaren und sonstige persönliche Gegenstände), auch ganz gleich, wo es sich befindet oder gesichtet wird, unangetastet bleibt. Über die Verwendung des Eigentums der Häftlinge entscheidet der Staat. In besonderen Fällen wird somit dieses Eigentum Staatseigentum.Wer sich an Staatseigentum vergreift, stempelt sich selbst zum Verbrecher und schließt sich von selber aus den Reihen der SS aus. Ich werde SS-[A]ngehörige, die sich mit einer solchen schmutzigen Tat besudeln, rücksichtslos dem SS-Gericht zur Aburteilung übergeben. Von jedem sauberen, anständigen SS-Angehörigen – und das wird der große Teil sein – erwarte ich, daß er mit offenen Augen mithilft, daß etwa vorhandene Lumpen schnellstens entfernt werden können und unsere Reihen somit sauber bleiben. Der Sta[a]t sorgt für jeden deutschen Menschen heute so, daß er ein anständiges Leben führen kann. Es ist deshalb nicht notwendig, daß man krumme Wege geht. Wer unschuldig in Notgerät, wende sich an seine nächsten Vorgesetzten, die von mir hiermit angewiesen werden, in weitestem Maße von den genügend vorhandenen staatlichen Mitteln Gebrauch zu machen. Für meinen Dienstbereich sind derartige Gesuche zu meiner persönlichen Entscheidung vorzulegen.

Der Standortälteste

gez. Liebehenschel

SS-Obersturmbannführer

 

F.d.R.
a.B. [Unterschrift Zoller]
SS-Hauptsturmführer und Adjutant
[Verteiler]

Hier können Sie das gesamte Dokument einsehen. Sie können sich nun die Aufgabe stellen, in den Befehlen nach Todesbefehlen zu suchen, oder nach der Bezeichnung Vernichtungslager. Ob Sie fündig werden?

Auschwitz-Befehle

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Ubasser

 

“Aber man darf doch seine Meinung sagen!” Bericht vom Prozeß gegen Sylvia Stolz.


Verfasst von Rainer Ritzel, Prozeßbeobachter beim Verfahren gegen Silvia Stolz.

“Aber man darf doch seine Meinung sagen!”
…empört sich meine Tochter, als ich ihr mit kindgerechten Worten erkläre, worum es in dem Prozeß gegen die mit Berufsverbot belegte Rechtsanwältin Sylvia Stolz geht, den ich am nächsten Tag besuchen werde.
Meine Tochter hat jedenfalls für später schon mal einen Eindruck von Theorie und Praxis der Meinungsfreiheit erhalten.

Im Gerichtsgebäude, in dem auch der NSU-Prozeß stattfindet, mehrmals umfangreiche Kontrollen. Zuerst am Eingang, das gleiche Prozedere wie bei der Abfertigung auf einem Flughafen. Vor dem Saal 266 werden die Ausweise der Besucher fotokopiert. Wir wollen wissen, wozu und auf welcher Rechtsgrundlage. Der vorsitzende Richter habe das angeordnet. Als Begründung wird ein Paragraph genannt, den ich mir nicht gemerkt habe. Natürlich könnte man das weiterverfolgen. Der Preis wäre allerdings, heute nicht an der Verhandlung teilnehmen zu können. Abermals müssen alle Taschen geleert werden, ein mitgebrachtes Notizbuch wird inspiziert, schließlich wird man in einem Nebenraum abgetastet. Die Fotokopien der Ausweise würden nach Prozeßende vernichtet, erklärt man uns. Ein Schelm, der dabei Böses denkt. Egal. Mir ist es das wert.

Zwei, drei Pressevertreter sind anwesend. Dann kommen nochmal zwei Frauen, auch von der Presse. Im Vorbeigehen bekomme ich ein paar Worte mit: “Ich habe mir die (Angeklagte) ganz anders vorgestellt.” Ansonsten eine Handvoll interessierter Beobachter, später kommen einige junge Frauen, ich vermute Jurastudentinnen oder Schülerinnen.

Das Gericht besteht aus dem vorsitzenden Richter Rieder (dem ich akustisch zuweilen nur schwer folgen kann), flankiert von zwei jungen Richtern, einem Mann und einer Frau, die ich Ende 20, Anfang 30 schätze. Daneben der Staatsanwalt, etwa im selben Alter. Außerdem noch zwei Schöffinnen, geschätzt Mitte 40 bis Anfang 50, und der Protokollführer.

Die drei Anklagepunkte lauten:

  • Leugnung des Holocaust durch Sylvia Stolz auf dem Vortrag “Sprechverbot – Beweisverbot – Verteidigungsverbot” in Chur im Rahmen der AZK-Veranstaltung.
  • Verleumdung des Schweizer Rechtsanwaltes Kettiger, der Frau Stolz angezeigt hat. Frau Stolz habe in einer auf Video aufgezeichneten Erklärung gesagt, dieser habe eine von ihr ausgehende Holocaustleugnung fingiert. Aufhänger ist wohl das Wort “fingiert”.
  • Ferner habe sich Frau Stolz in einem Schreiben an die Justizbehörden als Rechtsanwältin bezeichnet, obwohl sie nicht mehr praktizieren dürfe. Anstoß genommen wird hier wohl an einer Fußnote (!) in dem besagten Schreiben, in der es heißt: “Als Rechtsanwältin aus der Rechtsanwaltschaft der BRD wegen Holocaustleugnung ausgeschlossen.”

Im Zuge der Beweisaufnahme hatte Frau Stolz eine 31seitige Erklärung verlesen, in der sie zu den Vorwürfen Stellung nimmt. Konkret beschuldigt man sie, sie habe behauptet:

…Es fehlten bezüglich des Holocaust “die Feststellungen über Tatorte, Leichen oder Spuren eines Mordes.

…Es fehlten die Feststellungen über Zeugenaussagen, Dokumente oder sonstige Beweismittel.

…Es fehlten die Feststellungen einer nationalsozialistischen Absicht, die Judenheit ganz oder teilweise zu zerstören.

…Es gäbe keine Feststellung über ein Vorliegen entsprechender Beschlüsse, Pläne oder Befehle.“ Tatsächlich wies Frau Stolz aber nur darauf hin, daß in den Urteilsbegründungen in Holocaustleugnungsprozessen entsprechende Feststellungen fehlten!

Dies ist ja wohl ein entscheidender Unterschied. Zitat:

“In dem Vortrag legte ich dar, daß die Strafurteile gegen Holocaustleugner gegen den Grundsatz der Strafrechtsbestimmtheit verstoßen, da der Holocaust weder in den STRAFVORSCHRIFTEN (noch in Kommentaren) noch durch tatsächliche Feststellungen IN DEN STRAFURTEILEN gegen Holocaustleugner verbindlich bestimmt ist. Ich erläuterte, daß IN DEN STRAFURTEILEN gegen Holocaustleugner tatsächliche Festellungen über konkrete Sachverhalte des Holocaust (wie Tatorte, Tötungsmethoden) fehlen und auch nicht in Form von Verweisen AUF ANDERE URTEILE dargelegt sind.”

Der Berichterstatter meint: Das ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen. Frau Stolz behauptet nicht selbst, daß diese konkreten Sachverhalte fehlten, sondern daß sie in den diesbezüglichen Strafvorschriften und Strafurteilen fehlten. Da der Vortrag öffentlich im Internet zugänglich ist, haben alle Interessierten die Möglichkeit, den Wortlaut der Aussagen nachzuprüfen.

In ihrer Verteidigungsschrift zitiert Sylvia Stolz u. a. die FAZ:

“Der Staftatbestand des Holocaust-Leugnens… macht es einem Überzeugungstäter unmöglich, entlastende Beweise anzuführen – da ja das Leugnen von Sachverhalten verboten wurde, muß mit verboten werden, darüber zu verhandeln, ob es welche sind. Sonst würde die Verhandlung selbst zur strafbaren Handlung.”

Der Berichterstatter meint: Also eine Endlosschleife. Ein Schriftsteller könnte aus diesem Stoff eine kafkaeske, surrealistische Erzählung machen. In dem besagten Vortrag berichtet Frau Stolz wie ihre Rechte als Verteidigerin nach und nach beschnitten wurden, bis sie schließlich Beweisanträge nicht mehr laut im Gericht aussprechen, sondern nur noch schriftlich vorlegen durfte. Schließlich wurde sie völlig aus dem Verfahren ausgeschlossen und aus dem Gerichtssaal entfernt. Die linke “taz” hat uns seinerzeit den Ausspruch des Richters Meinerzhagen überliefert:

“Zuletzt lehnte das Gericht alle Anträge mit der lapidaren Begründung- und für einige Antifaschisten im Publikum – schockierenden Begründung ab, daß es völlig unerheblich sei, ob der Holocaust stattgefunden habe, oder nicht. Seine Leugnung sei in Deutschland strafbar. Und nur das zähle vor Gericht.” (“taz” 9. 2. 2007, S. 6)

Ich finde, dieser Satz hat das Zeug dazu, in vielleicht gar nicht einmal allzuferner Zukunft in die Schul- und Geschichtsbücher einzugehen.

Der Berichterstatter meint darüberhinaus: So etwas kann nicht angehen. Das ist absurd und mit seinem Rechtsempfinden nicht vereinbar. So sieht es auch der Historiker Prof. Ernst Nolte:

“Die verbreitete Meinung, daß jeder Zweifel an den herrschenden Auffassungen über den Holocaust und die sechs Millionen Opfer von vorneherein als Zeichen einer bösartigen und menschenverachtenden Gesinnung zu betrachten und möglichst zu verbieten ist, kann angesichts der fundamentalen Bedeutung der Maxime “de omnibus dubitandum est” (an allem ist zu zweifeln”) für die Wissenschaft keinesfalls akzeptiert werden, ja sie ist als Anschlag gegen das Prinzip der Wissenschaftsfreiheit zurückzuweisen.”

Warum gibt es also überhaupt dieses “irreguläre Ausnahmestrafrecht”, wie es die “juristische Wochenschrift” nennt, bezüglich der Holocaust-Thematik? Auch darauf geht Frau Stolz ein. Sie zitiert z. B. den ehemaligen Bundeskanzler Schröder, der den Holocaust als Teil der deutschen Identität sieht, wie es auch Gauck wieder jüngst einforderte. Wir Deutsche sollen also den Holocaust als Teil unserer Identität annehmen, also in unser Selbst integrieren. Abgesehen davon, daß ich mich weigere, das zu tun, muß ich darüber noch gründlich nachdenken, was das in der Tiefe impliziert.

Ferner zitiert sie den FAZ-Chefredakteur Bahners: “In dem er (gemeint ist Günther Deckert) den Judenmord leugnet, bestreitet er der Bundesrepublik ihre Legitimität.” Es geht also um die Fundamente der Bundesrepublik. Die Entstehungsgeschichte der BRD führt uns weiter zum Zweiten Weltkrieg, der wiederum eine Folge des Ersten war. Das Bild eines Eisberges, von dem ja bekanntlich der weitaus größte Teil unter Wasser liegt, drängt sich mir auf…

Doch was ist die Bundesrepublik eigentlich? Souverän ist sie zumindest nach Meinung von etwa Wolfgang Schäuble, Peter-Scholl-Latour oder Gregor Gysi nicht. Auch z. B. Art. 139 GG sagt klar aus, daß es alliierte Bestimmungen gibt, die vom Grundgesetz “nicht berührt” werden. siehe: gesetze-im-internet.de

Der Berichterstatter meint, daß dies mit dem Gedanken der Souveränität nicht vereinbar ist. Frau Stolz zitiert auch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, daß das Grundgesetz davon ausgehe, daß das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und nicht untergegangen sei, es sei jedoch mangels entsprechender Organe derzeit nicht handlungsfähig (BVerfGE 36,1). Auch in der UN-Charta sei Deutschland nach wie vor als Feindstaat geführt.

Es gibt da übrigens auch einen Ausschnitt aus der Tagesschau, in dem Theo Waigel auf einem Schlesiertreffen sagt: “Mit der Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai ist das Deutsche Reich nicht untergegangen.” Hier bitteschön: Quelle: YouTube

Hier geht es also an die Substanz, an die Wurzeln. Um die Frage nach Souveränität oder Nicht-Souveränität, und die Frage nach Freiheit oder Unfreiheit einer Nation, und damit letztlich um die Frage von Sein oder Nichtsein. Thilo Sarrazin nannte sein Buch: “Deutschland schafft sich ab”. Ich meine: Es schafft sich nicht ab, es wird abgeschafft.

Ich finde auch, daß der Text der von Frau Stolz vorgetragenen Verteidigungsrede angesichts der komplexen Materie in sich schlüssig und verständlich aufgebaut ist. Ich muß mich da immer ärgern, wenn man etwa in so manchen Presse-Erzeugnissen die üblichen Textbausteine findet: “Unerträglich! Wirre Propaganda! Krude Verschwörungstheorien” usw.

Den Mut, die Angeklagte (korrekt) zu zitieren, hat man nicht. Aber zum Glück ist heute niemand mehr, der es wirklich wissen will, auf diese Druckerzeugnisse angewiesen. Im “Gelben Forum” hat jemand einen witzigen Beitrag geschrieben, in dem er diese ganzen Textbausteine mal aufgelistet hat: hier.

Im Rahmen der Beweisaufnahme wird dann noch einmal das Video vorgeführt, in dem angeblich der Rechtsanwalt Kettiger verleumdet wird. Am Dienstagnachmittag werden die Plädoyers vorgetragen. Der Staatsanwalt fordert 3 Jahre und 3 Monate Haft ohne Bewährung. “Es bleiben keine Zweifel. Die Angeklagte hat versucht, ihre Thesen zu verpacken… Es reicht, daß ich dies habe vorlesen müssen.”

Strafverteidiger Narath plädiert auf “nicht schuldig”. Er spricht vom Spannungsfeld “Grundrechte/Strafrecht”. § 130 sei ein verfassungswidriges Sondergesetz. Meinungsäußerungen zu geschichtlichen Ereignissen stünden unter Grundrechtsschutz. “Frau Stolz hat Abstand genommen, sie hat nicht einmal gesagt, was den Leuten angelastet wurde. Sie hat Kritik geübt an der Praxis der Verfahren. Sie rügt, daß die Bezugstat nicht im einzelnen definiert sei, IN DEN URTEILEN… Sie wendet sich gar NICHT der Bezugstat zu, sondern dem UMGANG damit… Die Anklage hat lediglich Teile herausgenommen und zur Grundlage gemacht.”
Er bringt als Beispiel das berühmte Brechtzitat “Stell dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin”, das einen ganz anderen Sinn bekommt, wenn man es vollständig zitiert, nämlich: “…denn dann kommt der Krieg zu dir.” “Mit keinem Wort wurde etwas geleugnet. Die Rede befaßt sich mit den Grundrechten der Gerichtspraxis. Es kommt auf den objektiven Inhalt an, nicht auf das, was gemeint sein könnte.”

Dem kann sich der Berichterstatter nur anschließen, und hinzufügen: Mit diesem Prozeß wird die ohnehin schon bestehende Verunsicherung darüber, was man überhaupt noch sagen darf, noch mehr gesteigert. Wenn man künftig nicht nur für Holocaustleugnung oder -bezweiflung oder sogar -relativierung, sondern ab jetzt sogar für Kritik an der Art und Weise, wie die entsprechenden Prozesse geführt werden, oder für Dinge, die man nicht gesagt aber vielleicht so gemeint hat, eingesperrt wird, dann: Gute Nacht.

Nach dem Plädoyer des Staatsanwaltes und der Forderung nach über drei Jahren Haft hat sich im Saal eine Atmosphäre ausgebreitet, die ich als zutiefst beklemmend empfinde. Fast physisch spürbar. Man hat über diese Prozesse gelesen und diskutiert, aber es ist nochmal eine ganz andere Sache, das einmal selbst mitzuerleben. Und dabei steckt man ja nicht mal in der Haut der Angeklagten. Als Zuschauer weiß man ja, daß man wieder nach Hause darf.

Frau Stolz, die schon einmal eine über dreijährige Haftstrafte bis zum letzten Tag absitzen mußte, blieb bei alldem sehr gefaßt, in sich ruhend. Zuletzt hat sie das Wort. Sie spricht in dem für sie typischen, fast sanften, aber immer bestimmten Tonfall: Sie habe nicht mit einer Anklage gerechnet. Sie schließt mit den Worten:

” Ich habe meine Entscheidung getroffen. Gott sei mit Ihnen, wenn sie die Ihre treffen.”

Ich glaube, niemanden, wirklich niemanden im Gericht haben diese Minuten unberührt gelassen.
Die Urteilsverkündung wird für den nächsten Tag festgesetzt.

Es ging dann alles sehr schnell. Ein Jahr und acht Monate soll Sylvia Stolz hinter Gitter, ohne Bewährung. Immerhin deutlich weniger als gestern gefordert. Der Vorsitzende referiert über eine “geschickte Art der Leugnung”. Er spricht in seinen vertiefenden Ausführungen davon, daß die Deutschen nicht besser seien als andere Völker, erwähnt den Begriff Herrenrasse. Ich frage mich: Wann soll Frau Stolz je so etwas gesagt haben? In früheren Prozessen seien umfangreiche Dokumente eingebracht worden, die den Holocaust bewiesen.

Mir kommt es so vor, als wäre Sylvia Stolz stellvertretend für Deutschland angeklagt. Und deshalb möchte ich dazu etwas sagen: Ich für meinen Teil möchte mich nicht über andere Völker erheben. Ich habe nichts am Hut mit “Herrenrasse” (der vor einigen Jahren verstorbene sephardische Chefrabbiner Israels, Ovadia Yosef, hat sich zu diesem Thema… sagen wir mal… explizit geäußert). Aber ich meine, daß wir das Recht haben, als Deutsche selbstbestimmt und frei in unserem Land zu leben.

Und ich meine auch, daß Deutschland stolz darauf sein darf, daß es der ganzen Menschheit auf vielen Gebieten unendlichen Reichtum geschenkt hat: in Natur- und Geisteswissenschaften, Technik, Musik, Kunst, Literatur usw. Der Herr Vorsitzende Richter muß es nicht mir glauben, daß das deutsche Volk auf dem Weg dazu ist, die Minderheit im eigenen Land zu werden, regelrecht verdrängt wird. Er erkundige sich bei renommierten Demographieforschern wie Prof. Herwig Birg, oder er frage mal den CDU-Politiker Martin Gillo.

Die SPD-Abgeordnete Stefanie Drese findet es zum Beispiel verwerflich, sich für den Erhalt des deutschen Volkes einzusetzen. Joschka Fischer meint, Deutschland müßte durch Zuwanderung “quasi verdünnt” werden (laut einem Bericht vom Mariam Lau, FAZ), um nur einige Beispiele aus einer langen Reihe herauszugreifen. In den Ballungsräumen Westdeutschlands haben häufig bereits über die Hälfte der Schulkinder einen sogenannten Migrationshintergrund.

“Bomber-Harris do it again” demonstrieren die Antifa und die “Femen”. Wenn man sich dann fragt, wie es zu einem solch mörderischen Selbsthass kommen konnte, führt die Spur in die Vergangenheit, zu den Themenkomplexen Kriegsschuld und Holocaust. Und ich finde es, gelinde gesagt, nicht in Ordnung, diese durch eine Totalblockade namens “Offenkundigkeit” jeglichem Hinterfragen zu entziehen.

Uns und unseren Kindern soll eine Art Erbsünde auf die Schultern gepackt werden, und wir dürfen noch nicht einmal Fragen stellen. Ich möchte aber frei reden und fragen und forschen können, ohne Angst im Nacken vor juristischen Fallstricken und “irregulären Sonderparagraphen”.

Kein anderes historisches Thema, außer Holocaust, wird mit einem Stacheldrahtverhau aus Ausnahmestrafrecht eingezäunt. Warum ist das so?

Gott sei dank wird Frau Stolz nicht sofort verhaftet, wie nach der Stimmung im Saal am gestrigen Tag zu befürchten war. Das Ganze geht jetzt in die Revision. Der Richter hat durchblicken lassen, daß es ihm nicht ungelegen käme, wenn in Karlsruhe ein diesbezügliches Grundsatzurteil gefällt würde. Man wird sehen.

Vieles ist mir im Anschluß noch durch den Kopf gegangen, etwa die vielen “Kuschelurteile” gegen jugendliche Gewaltverbrecher mit “Migrationshintergrund” oder die vielen Skandale in Politik und Wirtschaft, die zumeist für die Beteiligten erträglich, wenn nicht sogar hocherträglich, enden.

Wie kann man Sylvia Stolz helfen? Ich denke, durch das Zeigen von Solidarität. In dem man sie nicht alleine läßt, zu zukünftigen Gerichtsterminen kommt, in dem man ihren Fall und seine Hintergründe publik macht: Viele Menschen da draußen wissen gar nicht, daß Meinungsdelikte verfolgt und bestraft werden. Dazu muß man kein Held sein, aber ein wenig Zivilcourage braucht es schon.

Wie sagte Frau Stolz einmal: “Freiheit gibt es nicht geschenkt.”

Wir erleben auf der einen Seite jugendliche Gewalttäter mit “Migrationshintergrund”, die zu Sozialstunden und Anti-Aggressionstraining verurteilt werden und auf der anderen Seite unbescholtene Menschen, die nicht erwünschte Meinungen vertreten und zu langjährigen Haftstrafen verurteilt werden. Und das schlimmste ist, daß man Ihnen nicht erlaubt, Ihre Standpunkte zu verteidigen.

Es gibt Anzeichen dafür, daß der Meinungszwang zukünftig noch verschärft wird. Ein “Framework for Tolerance” arbeitet an einem Entwurf, um das, was sie als “Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie, Homophobie” etc. bezeichnen, unter Strafe zu stellen. Es ist auch denkbar, daß das Abstreiten oder Hinterfragen der angeblichen Kriegsschuld Deutschlands zukünftig als “Verharmlosung des NS-Regimes” oder dgl. unter Strafe gestellt wird.

George Orwell schrieb: “Wenn Meinungsfreiheit überhaupt einen Sinn haben soll, dann nur den, daß ich jemandem etwas sagen darf, das der nicht hören will.”
Rainer Ritzel

Quelle: Lupo Cattivo

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Ubasser

Die neue Welt


Die USA auf dem Weg zur Neuen Weltordnung

Die USA haben es beschlossen. Sie sind willig und entschlossen. Sie wollen die New World Order. Sie werden die New World Order durchsetzen. Koste es was es wolle. Und gegen jeden Widerstand. Alle Präsidenten haben davon gesprochen: Ronald Reagan, Vater Bush, Bill Clinton, Sohn Bush, und nun Barack Obama. Die New World Order ist die absolute Weltmacht USA, die keine andere Macht auf Eden toleriert. Die jeden Staat, der sich anschickt, diese USA New World Order in Zweifel zu ziehen oder sich selbst aufmacht, mächtig zu werden, als Feind einstuft und bekämpfen wird. Militärisch, finanziell, total. Diese Kriegserklärung an die Welt sollte uns wach werden lassen.

neueWelt

Von Henry Paul

Auf der Sicherheitskonferenz dieses Jahr in München hat der US-Außenminister Kerry in seiner Hauptrede klar zum Ausdruck gebracht, dass es diese Weltordnung gibt und dass man an ihr festhält und nun Tests über den Zustand ausführen wird. Er sagte wörtlich: “…when we mark the 70th anniversary of the end of World War II, which, of course, led to the start of a new transatlantic partnership and, ultimately, to a new world order.” Und ein paar Zeilen später führte er aus: “…our partnership is focused not just on regional challenges but on global challenges… that we are in the midst of a defining moment – a defining moment for our partnership. We are facing multiple tests, and … one (test) is taking center stage right here in Europe, … UKRAINE … the other one has its roots beyond our borders… but both of them test international law; both test multilateral mechanisms and both test the global world order that we have spent the last 70 years working hard to build and maintain.

Übertragen bedeutet dies, …dass neben der Ukraine, ganz außerhalb der Grenzen der USA und Europa weitere Herausforderungen zu bestehen sind und wir werden diese testen: im Sinne der internationalen Gesetze (Völkerrecht?) durch mehrseitige Mechanismen und an der globalen Ordnung, die wir jetzt seit 70 unter großen Anstrengungen gebaut und gepflegt haben… Der Anspruch ist also auch heute noch evident. Niemand kann das bestreiten. Die USA wollen die alleinige Weltherrschaft erschaffen, besitzen und halten. Sie testen auch uns in Deutschland und der EU. Wir sind seit dem Minsk II Abkommen “unsichere Partner”, tragen nicht mehr voll die Strategie der USA. Wollen keinen Krieg, sind Weicheier, sind Verräter, sind Feinde der globalen Aufgabe – wie man das von US-Politikern hören und lesen kann.

Kerry klärt unmissverständlich auf, dass Russland angeblich die Sicherheitslage Europas und Eurasiens fundamental außer Kraft setzt, sowie Grenzverschiebungen wie bei der Krim und den Überfall auf die Ukraine in Kraft setzen will und macht sich dadurch in der Welt lächerlich – seine ausgesuchten Gäste in München applaudieren ihm dafür anhaltend. Er fährt fort, dass dies eine Herausforderung für die NATO und unsere Neue Weltordnung bedeutete. Und dass deswegen die USA die Kosten für Russland auch jetzt und gerade nach Minsk II dramatisch erhöhen werden, um zu demonstrieren, dass Grenzen in Europa oder woanders auch immer, niemals zu verschieben sind. Solche verlogene Kraftmeierei ist US-typisch und kann nur hörige, unselbständige Polit-Schwächlinge begeistern. Der zweite Haupttest wird der weltweite Kampf gegen den Terror und gewaltbereiten Extremismus, der laut Kerry die USA und Europa sowie die ganze zivilisierte Welt heimsucht (sic!), sein.

Weil die ISIS jetzt angeblich einen Piloten aus Jordanien geköpft hatten, muss die USA auch beim jordanischen König intervenieren und der nimmt nun auch prompt am Kampf gegen den Terror in der US-Allianz teil. Die nicht bewiesenen aber ständig geposteten Schreckenstaten von gekreuzigten Kindern, geschändeten Babies, behinderten Kindersoldaten und gedungenen Selbstmord-Kindern sind der erdachte Appell an die USA, ihre rechts- und völkerrechtswidrigen Bombardements im Mittleren Osten vom Süden der Türkei bis nach Gaza, vom Mittelmeer bis zur iranischen Grenze fortzusetzen – ohne UN-Mandat, ohne Kriegserklärung, ohne angegriffen worden zu sein, ohne darum gebeten worden zu sein. Sie haben IHR Recht in IHREN Händen und das ist Welten-Recht, jederzeit und überall exekutierbar.

In Pakistan, wo Kerry angeblich selbst miterlebte, wie in einer Schulklasse sich die Kinder in Reih und Glied aufstellen mussten, um danach alle getötet zu werden: der brutale Terrorakt vom Lernzentrum zum Tötungszentrum in Sekunden. Die Killer telefonierten angeblich danach mit ihren Auftraggebern und bekamen von dort die Anweisung, die mit eingeschlossenen Soldaten zu töten und sich dann selbst in die Luft zu sprengen. Laut Kerry sind Vergewaltigungen von Teenies, sind solche Abscheulichkeiten niemals entschuldbar, niemals verstehbar und müssen sofort gestoppt werden. Dass die USA mit ihren Drohnen in x-beliebige Regionen fliegen, dort die Liste der sogenannten Terroristen abarbeiten, indem sie nur dem Namen nach bekannte Menschen aufspüren, und mit Zieleinrichtungen diese Menschen exekutieren unter Hinnahme von 7x so vielen Kollateral-Toten (das Wort spricht für sich). Wo ist da der Unterschied? In der Fahne?! “Stars & Stripes” ist sakrosankt, der Halbmond mit Stern oder GRÜN-WEISS-ROT mit Sternen ist es nicht?

Kerry betont nochmals, dass das 20. Jahrhundert durch die Einführung des unbedingten Rechtsstaates das frühere Chaos, die Unrechtssysteme, die Unordnung und die diktatorischen Regime beseitigt hätten und dass heute aber wieder die kriminelle Anarchie, der Nihilismus und der religiöse Eifer die Welt regieren wollen und dass die USA deshalb gegen diese Feinde weltweit zu Felde ziehen muss. Und genau hier wird es sehr widerwärtig. Haben nicht die USA den Terror weltweit begründet und hofiert, um den Irakkrieg vom Zaun zu brechen, weil man an das Öl wollte. haben die USA nicht die vielen Terrorgruppen in vielen Ländern erst gegründet, ausgestattet, sie mit Waffen und Geld versorgt, sie zum Teil sogar in den USA geschult, sie durch befreundete Allianzpartner zum Einsatz gebracht und sie als Agenten der Störungsstrategie dort in Stellung gebracht, wo die USA sich selber die Finger nicht dreckig machen oder offiziell nicht in Erscheinung treten wollten. Weiß er das nicht mehr? Hat er das ganz vergessen?

Will er uns weismachen, das die Welt aus sich heraus böse wurde oder dass es vielmehr die USA waren, in ihrem grenzenlosen Wahn in fast jedem Land der Erde Unruhen stiften, Regime-Changes verursachen, um danach Fanale auszurichten, militärische Kleinkriege anzetteln, bis hin zum landesweiten originären Krieg, um ihre vorausgesuchten Leute in Position zu heben, den IWF zu engagieren, um die Ressourcen zu heben und danach das Land in Agonie und Verwüstung zurückzulassen mit ein oder mehreren Militärbasen zur Unterstützung des nächsten Staaten-Opfers zu versehen. Und dann binden sie ihre Allianzen-Partner in ihre immer neuen Störregionen ein, damit die sich dann die Finger, die Körper und Seelen beschmutzen in diesem ekelerregenden “Frieden”, den die USA allerorten versprechen. Die USA usurpieren nicht nur Feindesländer, sondern usurpieren auch Freunde, in dem sie sie nachdrücklich auffordern, ihre Drecksrevolutionen mitzugestalten und zu unterstützen bis zum Krieg. In Nigeria, in Mali, im Sudan, in Zentralafrika, weil die Chinesen dort schon vor ihnen gute Beziehungen aufgebaut hatten, müssen die USA jetzt den Terror In Afrika (strategic top agenda) aufbauen und verbreiten, damit sie dann mit unserer Unterstützung gegen diesen Terror helfend eingreifen können.

Es reicht nicht, dass sie in Kenia, Nigeria, Mali, Libyen u.a. afrikanischen Staaten Terror verbreiten, auch in Asien, in Birma, in Laos, in Indonesien und quasi überall auf der Welt sind sie gleichgeschaltet unterwegs, gestützt durch FOA (foreign operation assistance), Joint Combined Exchange Training (JCET), Counter Narcotic Terror Deployments(CNT), NON-Combat Evacuation Operations (NEO), Developing Countries Combined Exercise program (DCCEP), mehr als 20 Geheimdiensten, SOF und SOCOM. Das US-Außenministerium strotzt vor Organisationen, Truppen, Infiltratoren, Helfern, Diensten und Militär-Koordinatoren. Alles für den Frieden der New World Order. Wie Obama das deklariert: “…die Terroristen sind alle drauf und dran die USA zu vernichten und deshalb müssen wir jetzt handeln – das ist halt Krieg, ein Krieg in wohlgesetzter Proportionalität, als letzte Möglichkeit und reiner Selbstverteidigung!” Jetzt ist es uns klar geworden, warum die USA Führungsnation Nr.1 sind: die megalomane Geisteskrankheit der Autokratie und des Totalitarismus ist bei den USA-Regierungs-Politikern am größten.

Es reicht nicht, ein Büro für Konterterrorisms (Bureau of Counterterrorism, + GCTF) zu haben, man muss auch noch ein Anti-Terrorism Assistance Program (ATA), ein Countering Violent Extremism (CVE), eine Counterterrorism Finance  (CTF), ein Counterterrorism Preparedness Programm, ein Foreign Emergency Support Team (FEST), ein Global Counterterrorism Forum (GCTF), eine international Security Event Group (ISEG), eine Regional Strategic Initiative (RSI), eine Technical Support Working Group (TSWG), die Terrorist Screening and Interdiction Programs (TSI), die TransSahara Counterterrorism Partnership (TSCTP) und die Partnership for Regional East African Counterterrorism (PREACT) haben. Das alles gebündelt im Bureau of Diplomatic Security (DS). Monatliche Berichte, Quartalsberichte, Memoranden, Konferenzen, Terrorgruppen-Listen, Terror-Entwicklungen und so weiter und so fort. Und all das, weil die ganze arme Welt sich heimlich in die USA einschleicht, dort Bomben legt, Kinder vergewaltigt, kreuzigt und Leute um die Ecke bringt. Die Welt-Verschwörung gegen die USA ist laut Obama in vollem Gang und deshalb muss die USA die ganze Welt testen und danach in Ordnung bringen.

Indien, Pakistan, Indonesien, Russland, China sind auf der Watchlist, d.h. unter strenger Beobachtung eingeschleuster US-Bürger, die in NGO’s angeblich einer humanitären Aufgabe nachgehen aber in Wahrheit mit System Menschen suchen und finden, die gegen die Regierung opponieren wollen. Diese baut man systematisch auf, gründet Netzwerke, finanziert, stellt auch Waffen und druckt Pamphlete und sorgt so dafür, dass ein Widerstand-Konglomerat entstehen kann, welches innerhalb einer festgelegten Zeitspanne dann eine farbige Revolution anzettelt. Der Rest ist bekannt. Es ist schlimm, was gerade in der Ukraine passiert. Aber es ist gut, dass wir das so hautnah miterleben. Es ist gut, dass wir die Lügen von den Wahrheiten unterscheiden können. Es ist gut, dass wir sehen, wer tatsächlich aggressiv und wer diplomatisch besonnen ist. Es ist gut, dass wir sehen, wer in die Regierung eingeschleust wurde. Es ist gut, dass wir erkennen, dass es um feindselige Aktionen geht, die den Feind Russland in die Knie zwingen sollen, um an seine grenzenlosen Ressourcen und Schätze zu kommen. Einfach so – aus raffiger Daffke. Weil die USA das will.

Dann plötzlich wird uns allen dadurch gewahr, dass die wirkliche, weltweite Terrorgefahr von den USA ausgeht. Sie sind es, die geradezu manisch besessen stänkern, überfallen, besetzen, Gesetze brechen, intrigieren, infiltrieren, intervenieren, Regierungen stürzen, Konzerne plündern, Ressourcen stehlen, Militärbasen errichten und überall repressiv gehaltene Ersatz-Regierungen zum Schein aufbauen, um indirekt alles bestimmen zu können. Die Kette der Ersatz-Regierungen mit NATO-Stützpunkten umfasst mittlerweile den gesamten Südosten des eurasischen Kontinents. Überall dort, wo die US-Militärbasen errichtet sind, hat sich die USA mit Gewalt eingenistet, die Regierung gestürzt oder neu formiert, hält die USA die Macht in Händen. Diese Kette ist nicht zufällig entstanden, sondern sie ist systematisch mit Gewaltherrschaft geschaffen worden, um gegen die drei Top-Feindmächte Iran, Russland und China vorgehen zu können. Wenn das gelingt, ist die Neue Weltordnung fertig. Ab dann sind wir alle nur noch Sklaven im Reich der Finanzoligarchen und werden “ganz demokratisch” regiert durch ein totalitäres unsichtbares Regime.

Quelle: Contra-Magazin

Bemerkung: Das ist wahrscheinlich einer der besten Artikel über das Verhältnis der USA zur restlichen Welt. Doch nimmt der Autor Henry Paul nicht ganz Stellung zum Ungemach USA. Die Macht der USA stützt sich nicht nur auf die Bestrebungen der amerikanischen Elite, Polits oder vielleicht gar auf die des amerikanischen Volkes. Nein. Hier schaut es aus, als wenn uns der sichtbare Teil des Eisbergs erklärt wird, die anderen 7 Zehntel bleiben auch in diesem Artikel verborgen. Der Autor Henry Paul nennt wiederum nur das Roß und nicht den Reiter! Wenn auch alle Aufzählungen den Fakten entsprechen, beugt er sich nur soweit aus dem Fenster, das der Schuldige nur als Amerikaner identifiziert werden kann. Das ist schlechthin falsch. 

Wollte man mit diesem Artikel – welcher zugegeben brillant ist – doch ein Aufrütteln erreichen wollen, dürfte sich der Autor Henry Paul nicht nur darauf konzentrieren, daß es sich hier ausschließlich um die Interessen von Amerikanern handelt. Wie wir wissen, werden  besonders in den USA israelische, also jüdische Interessen wahr genommen. Das amerikanische Parlament ist überflutet von jüdischen Abgeordneten, die in erster Linie die Interessen Israels dienen und auch dem Vorhaben “Groß-Israels” anheim sind. Dafür benötigt man noch nicht mal Insider-Wissen. Es reicht zu, wenn man die Politik Amerikas verfolgt und hin und wieder auf die Namen achtet. Allein im Bundesstaat Washington leben ca. 80 Prozent Juden, wovon viele in und mit den Administrationen des amerikanischen Staates arbeiten und irgendwie involviert sind.

Um den IWF weltweit in Stellung bringen zu können, muß auch dringend hinter dessen Fassade geschaut werden. Die Interessenvertretungen des IWF münden wiederum bei jüdischen Personen.

Wollte man den Artikel abschließen und tatsächlich Roß und Reiter nennen, muß man die amerikanischen Interessen mit dem Weltmacht-Anspruch der USA nur in Zusammenhang mit den jüdischen Weltmachtansprüchen nennen. Hier spielt wiederum die Tatsache “des ausgewählten Volkes” eine Rolle. Die Amerikaner werden seit 100 Jahren besonders für jüdische Interessen ausgenutzt. Die USA ist der “starke Arm” der Juden, die militärische Kraft für ihre “Auserwähltheit”.

Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost, sind nichts anderes, als ein Genozid an den dort lebenden Völkern und eines “Säuberung” der Gebiete für die jüdische Siedlungspolitik, mit Anspruch auf “ihren” Staat “Groß-Israel”, der sich bekanntlich vom Euphrat bis zum Nil erstrecken soll. Erst wenn dieses Ziel vollumfänglich erfüllt ist, kann Israel auch offiziell die Übernahme der USA und der restlichen Welt proklamieren!

Bis dahin ist es nun wirklich kein weiter Weg mehr. Europa ist genauso in den Fängen der jüdischen Allmacht, besonders Deutschland und Frankreich! Können wir noch lange warten und zuschauen, wie man erst unsere Kinder nimmt und dann unser Land? Jeder Deutsche, Franzose, Schwede, Däne, Holländer …. wird bald sein Land gegenüber dieser Allmacht verteidigen müssen. Soll es denn soweit kommen? Wer bis dahin keine Träne verschwendet hat, wird dann das Weinen lernen! Die Umsetzung der Neuen Weltordnung kann nur durch die Völker selbst verhindert werden. Die Rückkehr zu souveränen Staaten wäre ein Schlag ins Gesicht der Politiker, welche die Neue Weltordnung voran treiben wollen. Dafür gehört auch der Austritt Griechenlands aus dem Euro und der EU, sowie die Verhinderung eines offenen Krieges mit Rußland, aber auch der Stop der massenhaften Völkerwanderung aus dem Süden nach Norden!

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Ubasser

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