EU will Wohnhäuser zwangssanieren lassen

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23. März 2012 von UBasser


Hat hier wieder ein Lobby zugeschlagen?

 

Die EU will mit einer Richtlinie den Energieverbrauch von Wohnhäusern stark senken. Den Besitzern drohen Kosten von mehr als 100.000 Euro.

Das EU-Parlament will Besitzer von Eigenheimen und Wohnungen zwingen, massiv in die energetische Sanierung ihrer Immobilien zu investieren. Nach dem „Welt Online“ vorliegenden Entwurf der neuen EU-Energieeffizienzrichtlinie sollen Eigentümer von Wohnimmobilien verpflichtet werden, den Energieverbrauch der bis Ende 2010 errichteten Objekte um 80 Prozent zu senken.

„Damit würden all jene Besitzer bestraft, die vor 2011 neue Häuser nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung gebaut oder ihre älteren Gebäude saniert haben“, kritisiert Rolf Kornemann, Präsident des Eigentümerverbands Haus & Grund.

Das EU-Parlament wolle die energetische Sanierung von Wohngebäuden massiv vorantreiben, sagt Ingrid Vogler vom GDW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Deshalb seien sehr scharfe Vorgaben in den Richtlinienentwurf aufgenommen worden. „Die Gefahr besteht, dass deshalb auch relativ neue oder bereits modernisierte Häuser nochmals massiv gedämmt werden müssen“, sagt Vogler.

Auf die Besitzer von Eigenheimen würden dann immense Kosten zukommen: „Bereits jetzt müssen Eigentümer mit Aufwendungen von mindestens 70.000 Euro rechnen, um ein älteres Eigenheim auf den aktuellen Energieverbrauchsstandard zu bringen“, sagt Corinna Merzyn, Geschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB).

Die Bundesregierung hatte zuletzt 2009 die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) um 30 Prozent angehoben. Seither darf der rechnerische Primärenergiebedarf eines Hauses nur noch sieben Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr betragen. Nach dem Entwurf der EU-Richtlinie müssten Immobilien, die bis Ende 2010 nach der EnEV 2009 errichtet wurden, nun so aufwendig saniert werden, dass der Verbrauch auf nur noch 1,4 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr sinkt.

Sollte dieser Wert Standard werden, kämen auf Besitzer älterer Häuser noch weit höhere Kosten zu. Das zeigen Berechnungen der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI). Danach sind Investitionen von mehr als 110.000 Euro nötig, um den Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser in einem in den 50er-Jahren errichteten Einfamilienhaus auf einen derart niedrigen Verbrauch zu bringen.

[vollen Wortlauf unter: Welt]

Bemerkung: Für wie dumm halten uns diese EU-Faschisten? Wer sich halbwegs etwas in der Bau-Physik und Chemie auskennt, weiß doch, wie schädlich es ist, dem Mauerwerk die natürlich „Ausdünstung“ zu nehmen. Der weiß, das bei extremer Dämmung Schimmelbildung im gesamten Haus entsteht. Es soll mir keiner sagen, dass könnte man mit „Stoß-Lüftung“ verhindern! Das ist Blödsinn. Man sollte sich dann erst einmal klar machen, wieviel Feuchte in einem solchen Haus bei einer 4 köpfigen Familie entsteht, einbezogen der Aufenthalt, Kochen und andere Tätigkeiten! Wie könnte man mit rein natürlichen Baustoffen dann noch ein Haus gestalten? Natürliche Baustoffe nehmen Feuchtigkeit auf und gegen sie bei Bedarf wieder ab, dafür müssen sie jedoch über den sogenannten Taupunkt mit der Aussenwelt kommunizieren. Das heißt, bei Übermäßiger Feuchte wird diese vom Wind an der Außenmauer abgetragen. Damit entsteht ein natürliches Klime im Wohnbereich. Ein natürliches Klima wird mit Lehm oder Ton geschaffen, bei Silton (Yton, Leichtbaustein) wird es schon problematisch, da hier eine erhöhe Porenbildung durch Einsatz von Chemie erzielt wird.

Bei Anbringung von Styropor, welches an sich gänzlich Wasserabweisend ist, oder durch Anbringen von Steinwolle, welche wiederum chemisch aufbereitet wird, passiert im Mauerwerk folgendes: Der sogenannte Taupunkt liegt normalerweise im vorderen Drittel bei der Aussenwand, somit ist die Regulierung durch Wind und Wetter gegeben. Bringt man nun die übermäßige Dämmung an, wird dieser Taupunkt nach innen geschoben. Die Regulierung findet nun nicht mehr statt. Das Mauerwerk sättigt sich mit dem Kondensat und es entsteht im Raum Schimmelbildung. Es entstehen sogar die berühmten Kältebrücken! Oftmals kann man diese auch an den Fensterleibungen sehen, da die Fenster heutzutage mit PU-Schaum eingeschäumt werden. Der PU-Schaum ist zwar wasserabweisend, aber wenn in ihm der Taupunkt liegt, passiert es, das auch der PU-Schaum Wasser aufnimmt und damit die Schimmelbildung anregt. Da hilft nur noch die chemische Keule mit Chlorprodukten!

Das Fazit: Die gesetzlichen Wärmedämmverordnungen sind nichts anderes als Lobbyismus. Es geht um die ständige finanzielle Erpressung der Haus- und Wohnungsbesitzer durch die Banken, wobei immer ins Auge gefasst wird, eine Enteignung durchzuführen! Wenn Eigenheimbesitzer schlau sind, greifen sie weder zur Öl- noch Gasheizung! Aber auch eine Erdwärmeheizung ist nicht zu empfehlen, da sie komplett abhängig gegenüber dem Stromlieferanten macht – davon ganz abgesehen ist sie dazu noch ineffizient! Bei einem COP-Wert von 5 oder maximal 6, ist eine Erdwärmeheizung noch viel zu teuer. Die Rechenbeispiele der Hersteller täuschen oft! COP-Wert ist jener, wenn man 1 KW hineinsteckt bekommt man 5 oder 6 KW hinraus. Man rechnet bei einem normal gebauten Eigenheim mit Standardwänden (36cm plus Putz) mit 80 bzw. 100 Watt auf den Quadratmeter.

Ubasser

2 Kommentare zu “EU will Wohnhäuser zwangssanieren lassen

  1. UBasser sagt:

    …das Privateigentum soll abgeschafft werden…getreu nach dem Motto: jeder ist gleich, außer einigen, die sind gleicher und alles gehört nicht allen, sondern nur wenigen…somit erfüllt sich die marxsche Philosophie in einer Hinsicht – eben nur etwas falsch ausgerlegt.

    Ja, es ist kommunistischer Faschismus, aber die, welche heute sich Antifa und Gedödel nennen, kapieren das sowie so erst, wenn es zu spät ist. Die DDR war ja wohl das beste Beispiel. Gab es zwar „Volkseigentum“ hatte trotzdem niemand darüber zu verfügen, außer den Mächtigen. Es war nichts anderes als „Staatskapitalismus“!

    Man kann die DDR-Zeit interpredtieren wie man will, so gab es Gutes und Schlechtes, aber für den Menschen ansich war auch dieses System nicht geschaffen. Es war manipulativ, diktatorisch, erpresserisch, das Volk wurde gegängelt und das alles nur wegen sozialer Milde. Das Einzige, was ich dem DDR-System als positiv abringen kann, ist das Bildungssytem. Hier wurde noch gelehrt und auch dem Einzelnen Respekt beigebracht, letztere wiederum zu Unterdrückung….ja, ja, die Politik ist eine Hure!

    Uns kann niemand retten, außer das es genügend Menschen erkennen, welches perfide Spiel hier abläuft! Warten wir den Krieg im Nahen Osten ab – eher ist jede Handlung ein Akt der sich im Nichts auflöst. Wir brauchen getötete Menschen, viele! Damit die anderen aufwachen. Ob Krieg oder Knebelgesetze, oder Verbot der Meinungsfreiheit, es läuft nur auf eines heraus: Die Versklavung der Menschheit.

    Lenin stellte fest, sinngemäß: ….Bevor alle unser System akzeptieren, müßen 10 Prozent der Bevölkerung getötet werden….

  2. Eszett sagt:

    Das Privateigentum soll abgeschafft werden,Imobilie und Grund&Boden vorne an.
    Man kann wohl davon ausgehen, daß sich vielleicht die Hälfte der Eigenheimbesitzer diesen Öko-Wahnwitz nicht werden leisten können und zwangsverkaufen müssen. Die Anderen bekommt man dann später auch irgendwie dahin. Mietskasserne für alle. Was für ein teuflisches Spiel. Was für kranke Hirne sich sowas ausdenken.
    Diese Welt hätte das Paradies sein können und zwar für alle!
    Dreckfaschisten!Pfui Deibel!
    MfG

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