Es wird so kommen!

9

4. Juli 2012 von UBasser


Dank der unermüdlichen Aufklärung in allen Medien wissen wir heute besser über die Zustände der Hitlerzeit Bescheid als jene, die damals gelebt haben. Als Jude wurde man damals bespuckt, getreten, geschlagen, gedemütigt, bestohlen, beraubt und bei geringster Gegenwehr erschlagen. Ausländer erregten Aufsehen, wurden mißtrauisch von den Einheimischen beobachtet, um bei der geringsten Auffälligkeit die Polizei zu rufen. Die politische Freiheit bestand darin, frei zu wählen, ob man nun „Heil Hitler!“ oder „Sieg Heil!“ rufen wollte. Alle Deutschen wurden von den Nazis bespitzelt, der Blockwart notierte jedes noch so kleine Vergehen und meldete es weiter. Tagtäglich verhaftete die Gestapo mißliebige Personen, die für immer verschwanden. Und wer Witze über hochrangige Nazis erzählte, der kam, wenn er Glück hatte, ins Konzentrationslager, ansonsten wurde er im nächsten Waldstück erschossen. Dabei litten die Menschen bitterste Not, sie hatten nichts zu essen, während die Parteigrößen wie die Maden im Speck lebten.

Ja, ja, und weil das auf allen Kanälen im Fernsehen gezeigt wird, weil wir davon in den Zeitungen lesen, weil das in den Schulbüchern steht, wird das wohl alles so gewesen sein. Es war halt ein totalitärer Staat, der seine Bürger in jeder Hinsicht unterdrückte. Es wäre so schön, die Zeit von 1933 bis 1945 in dunkelschwarzen Tönen zu malen, als ein schreckenerregender Abgrund in der Zeit der menschlichen Zivilisation. Leider stimmt das mit der Realität nicht überein, was so ziemlich jeder weiß, von den angeblich „seriösen“ Historikern, die sich der fortgesetzten Leugnung der Tatsachen befleißigen, einmal abgesehen.

Zunächst einmal, im Dritten Reich* wurde nicht gehungert. Die Hungerjahre waren 1931 und ’32, schon in den ersten Monaten nach der Machtergreifung (Anmerkung Red.: Adolf Hitler wurde demokratisch gewählt) verbesserte sich die Versorgungslage deutlich, bis sie gegen Ende des Krieges durch die unermeßlichen Zerstörungen infolge der alliierten Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung nicht mehr aufrecht zu erhalten war. Den heutigen Überfluß gab es allerdings nicht, weder in Deutschland, noch in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien oder den USA. Für den Durchschnitts-Deutschen waren die Jahre 1933 bis ’39 gute Jahre des beständigen Aufschwungs.

* (Anmerkung Red.: Das sogenannte Dritte Reich gab es NICHT, das wurde nur für Propaganda-Zwecke von der NSDAP erfunden – In der Zeit von 1933 – 45 hieß das „Dritte Reich“ trotz alledem DEUTSCHES REICH oder kurz DEUTSCHLAND)

Was ist mit den Juden? Da viele Juden Sozialdemokraten und Kommunisten gewesen waren, wanderten diese mit ihren deutschen Genossen schon früh ins Gefängnis oder ins Straflager. Unpolitische Juden sahen sich tatsächlich gewissen Repressionen ausgesetzt, mit dem Ziel, sie in akademischen Berufen wie Anwalt oder Arzt langsam durch Deutsche zu ersetzen. Auch die Arisierung, die zwangsweise Veräußerung jüdischer Geschäfte zu niedrigen Preisen an neue deutsche Eigentümer hat stattgefunden. Was die „seriösen“ Historiker jedoch unterschlagen: Juden dienten als Soldaten in der Wehrmacht. Und selbst aus Konzentrationslagern konnte man entlassen werden, wenn die Strafe abgesessen war. Sogar als die Judensterne getragen wurden, wurden Juden in Geschäften noch bedient. Es war genau wie heute auch: Ein paar Übereifrige, oft genug Staatsdiener, brachen alle Kontakte zu ihren ehemaligen jüdischen Freunden ab, die Mehrzahl der Deutschen verhielt sich zu ihren jüdischen Nachbarn 1938 nicht anders als 1923 oder 1908.

Das Dritte Reich war ein Rechtsstaat, in dem das Bürgerliche Gesetzbuch das Zusammenleben regelte, genau wie heute. Von einer gewissen Fortentwicklung des Rechts abgesehen, insbesondere der Gleichstellung der Frauen, leben wir heute noch unter „Nazirecht“, das jedoch seinerseits aus der Kaiserzeit stammte. Selbst das Strafrecht in Friedenszeiten unterschied sich nicht essentiell von der heutigen Praxis, von der Möglichkeit der Todesstrafe abgesehen. Erst zu Kriegszeiten verschlimmert sich die Rechtslage, beispielsweise durch die generelle Todesstrafe bei „Verbrechen unter Ausnutzung der Verdunkelung“. Die Strafen für „Wehrkraftzersetzung“ oder das „Abhören von Feindsendern“ resultierten aus den Erfahrungen des ersten Weltkriegs, aus den damaligen Streiks der Munitionsarbeiter und schließlich den meuternden Matrosen.

Die angeblich so verhaßten Nazigrößen konnten im offenen Wagen durch die Städte fahren, ohne daß Gullideckel zugeschweißt werden mußten oder Scharfschützen die Dächer besetzen. Sie mußten vor der Begeisterung der Menge geschützt werden, weil es für sie sonst kein Durchkommen gegeben hätte. Auf Hitler gab es genau zwei Attentate, einmal im Bürgerbräukeller und einmal in der Wolfsschanze. Unsere geliebten Demokraten hingegen trauen sich ohne Leibgarde nicht auf die Straße.

Im Straßenbild wären einem heutigen Betrachter die Fahnen aufgefallen, die ungefähr so präsent waren, wie heutzutage bei Fußball-Welt- und Europameisterschaften. Außerdem die Uniformen. Während Angehörige der Bundeswehr an den Wochenenden in Zivil herumlaufen, trugen die damaligen Soldaten ihre Ausgehuniformen. Zudem trugen viele Parteigliederungen, wie SA und SS, ganz selbstverständlich ihre Uniform. In der Kaiserzeit war das eher noch schlimmer, da gab es selbst für Bahn- und Postbeamte Ausgehuniformen, in den höheren Rängen gerne auch mit Degen.

Wir haben heute den Verfassungsschutz, den Militärischen Abschirmdienst und den im Inland eigentlich nicht tätigen Bundesnachrichtendienst. Jeder weiß das, mit diesen Diensten hat jedoch kaum jemand etwas zu tun. Mit der Gestapo war das nicht anders, die Mehrzahl der damaligen Deutschen kam mit denen nicht in Kontakt. Wer allerdings ins Visier der Gestapo geriet, dem standen unangenehme Zeiten bevor, da war die Gestapo so wenig zimperlich wie später die Staatssicherheit in der DDR. Deren russische Kollegen sollen allerdings noch brutaler gewesen sein.

Bleiben noch die Witze und die Blockwarte. Auch hier sind wir nicht in der Sowjetunion, wenn der Witz halbwegs intelligent gewesen war, durften Sie den selbst ihrem Blockwart erzählen und mehr als ein herzliches Gelächter hatten Sie nicht zu befürchten. Allerdings, genau wie heute auch, gab es damals böswillige Mitmenschen. Heute wie damals gibt es Denunzianten, die glauben, ihre „staatsbürgerliche Pflicht“ tun zu müssen, und Anzeigen verschicken, am liebsten natürlich anonym. Den damaligen Blockwart haben Sie gekannt, womöglich schon seit Jahrzehnten. Er hat seine Uniform getragen, da hat jeder gewußt, wen er vor sich hat. Heute passieren solche Anzeigen aus der Deckung heraus, sind das Werk von verkommenen Subjekten, die sich selbst die Gedankenfreiheit nicht trauen, für die sie Andere angreifen.

Und wenn Sie glauben, Sie seien heute freier: Ich wurde schon einmal polizeilich vernommen (Anmerk.Red.: Der Autor), wegen „Trulla aus der Uckermark“ und „Bundesgrüßaugust“, Formulierungen, die im staatlichen Bezahlfernsehen in Satiresendungen völlig unbeanstandet durchgehen.

Warum erzählt man uns ständig solche Dinge über das Dritte Reich? Die eine Erklärung sind Spielfilme. Da sorgt die ständig drohende Gestapo für Spannung, da muß der ewig herumschnüffelnde Blockwart getäuscht werden. Der edle Jude ist da ein schönes Klischee für eine Nebenrolle, der, obwohl selbst verfolgt, aufopferungsvoll und unter Lebensgefahr amerikanischen Agenten hilft. Auch der übergewichtige, mit Orden behangene Nazi, der Zuneigung von Frauen erpreßt und selbst im Überfluß schwelgt, ist ein solches Klischee. Das nimmt der Autor ohne nachzudenken aus dem Baukasten, um mehr Zeit für seine Haupthandlung zu verwenden.

„Dann mach doch ‚rüber!“ Wer es vor dem Mauerfall 1989 wagte, die Zustände in der BRD aus der linken Ecke heraus zu kritisieren, bekam diesen gutgemeinten Ratschlag, doch in das „andere“ Deutschland überzusiedeln, in die DDR. Der Hinweis, daß es irgendwo auf der Welt noch schlechter sei, dient sogar heute noch als umfassende Ausrede unfähiger Politiker. Obwohl es zahlreiche Krebskranke gibt, denen es wirklich schlecht geht, hält das keinen davon ab, bei Zahnschmerzen den Arzt aufzusuchen. Der Zahnarzt wird garantiert keinen Patienten aus seiner Praxis werfen, mit dem Ratschlag, sich nicht so wehleidig anzustellen, wo es doch auf der Welt so viele Menschen mit noch größeren Schmerzen gibt.

Die Todesstrafe ist durch den Lissabon-Vertrag wieder eingeführt? Aber doch nur für Rädelsführer bei einer Demonstration! Die Vorratsdatenspeicherung wird gerade vom Politbüro der EUdSSR erzwungen? Aber das sind doch nur Verbindungsdaten, denken Sie doch daran, was früher so ein Blockwart alles aufgeschrieben und weitergemeldet hat! Lauschangriffe und Bundestrojaner? Harmlos gegen die Gestapo! Nazis raus, null Toleranz gegen Rechts, 361° gegen Rechts, Versammlungslokale für bestimmte Redner sperren, NPD-Abgeordneten das Hotelzimmer verweigern? Verglichen mit dem, was die Juden erleiden mußten, ist das doch gar nichts!

Mit dem Hinweis auf die Schrecknisse der Vergangenheit läßt sich so fast jede Maßnahme und jeder staatliche Übergriff der Gegenwart rechtfertigen. Was allerdings nicht mehr möglich ist, ist das „rübermachen“, noch nicht einmal als Tourist, um sich die Jahre 1933 bis ’45 selbst anzuschauen. Das Einzige, was uns angeboten wird, sind Zeitzeugen. Das sind ausgesuchte Leute, die beispielsweise als kleiner Junge sechsmal zur Vergasung in die Gaskammer geschickt worden sind und immer auf wundersame Weise überlebt haben – und das in einem Konzentrationslager, von dem selbst „seriöse“ Historiker zugeben, daß es dort nie eine Gaskammer gegeben hatte.

„Ich war in der Partei, es war eine großartige Zeit, uns allen ging es gut“ – das wird öffentlich allenfalls von Zeitzeugen aus der DDR gesagt, aus der Hitlerzeit wäre ein solcher Satz in einem öffentlichen Medium undenkbar. Dabei war das Dritte Reich bei seinen Bürgern mehrheitlich akzeptiert, ganz anders als die DDR.

Warum diese Verfälschung? Warum Paragraphen, welche „die Rechtfertigung und die Verherrlichung des Nationalsozialismus'“ unter Strafe stellen? Hitler ist tot, und einen Nationalsozialismus wie zwischen 1933 und ’45 wird es nie mehr geben! Man hat damals nicht alles falsch gemacht und hin und wieder hat damals sogar die Sonne geschienen. Brauchen wir einen institutionalisierten Antifaschismus, weil Merkeldeutschland längst zur DDR 2.0 geworden ist, zum Sozialismus mit konvertierbarer Währung und Reisefreiheit? Oder soll dieser Antifaschismus zur Staatsdoktrin werden, wie einstmals der Marxismus-Leninismus?

Die Antwort wird höchstens den überraschen, der vor lauter Scheuklappen nichts von seiner Umwelt mitbekommt. Der heutige Faschismus ist nicht die Verbindung von Staat und Industrie, wie zu Mussolinis Zeiten, sondern die Verbindung aus Staat und Banken. Die EU, also der Überstaat, rettet unablässig Banken, den Gegenpart im heutigen Faschismus. Wenn einstmals die Industrie schwächelte, sorgte der Staat mit Steuergeldern oder auf Pump für neue Aufträge, und wenn sich heute die Banken in ihrer Geldgier verzocken, werden staatliche Unterstützungsgelder eingesetzt, damit die Eigentümer, die Aktionäre, vor Verlusten bewahrt werden.

Hitler war kein Faschist, sondern vielmehr Sozialist, auf nationaler statt auf internationaler Ebene. Es wäre interessant zu sehen, wie sich sein Experiment in sechzig Friedensjahren entwickelt hätte, statt der sechs, die ihm beschieden gewesen waren. Der totale Staatsbankrott wäre eine der Möglichkeit gewesen, genauso wie ein erfolgreicher dritter Weg jenseits der Schwächen von Kapitalismus und Kommunismus. Doch darüber zu spekulieren ist müßig, die Bedingungen dieses Experiments lassen sich nicht wiederherstellen, das Experiment läßt sich nicht wiederholen.

Was es dagegen gibt, ist die real existierende EUdSSR, die spätestens seit der Einführung des Euro Krieg gegen ihre Völker führt. Dieser Krieg steht inzwischen auf Messers Schneide, weil die vielfältigen Versprechen der Eurokraten sich allesamt in Luft auflösen. Versprochen wurden Freiheit, Freizügigkeit, wirtschaftliches Wohlergehen und Wohlstand für alle, im großen und glücklichen Vaterland Europa. Statt dessen werden überall neue Mauern hochgezogen und neue Gängelungen eingeführt. Reisepässe für Säuglinge, Bargeldbeschränkungen, zunächst wegen Geldwäsche, inzwischen sind in Italien Barzahlungen nur noch bis maximal 1.000 Euro erlaubt, um „Steuerhinterziehungen“ zu bekämpfen. Statt der großen Freiheit wurde der europäische Haftbefehl eingeführt, um jedem kleingeistigen nationalen Gesetz europaweit Geltung zu verschaffen.

Europa sollte seine Grenzen öffnen, damit leistungsbereite Menschen überall dort arbeiten können, wo sie wollen und gebraucht werden. Statt dessen sind zumeist Leistungsempfänger eingewandert, die bei fremden Völkern mehr abgreifen wollen, als ihnen ihr Heimatland zugesteht. Der Euro sollte das Wirtschaftsleben erleichtern, es erlauben, Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen, doch statt dessen haben viele Eurostaaten mit dem neuen, billigen Geld nur hemmungslos konsumiert. Jetzt breitet sich der Katzenjammer aus, der Kater nach dem Rausch. Jetzt wollen ausgerechnet diejenigen, die zuvor das Geld förmlich verbrannt haben, neues Geld, um wieder auf die Beine zu kommen.

Ja, ich bin Alkoholiker, ja, ich weiß, daß ich mit dem Saufen aufhören soll, aber gib mir jetzt bitte sechs Flaschen Wodka, damit ich das Wochenende durchstehe. So ungefähr lautet die Begründung, mit der Griechenland immer wieder neues Geld bekommt. Griechenland? Spiros Normalgrieche sieht von den Euromilliarden nicht einen Cent, das Geld bekommen die Partner des faschistischen Staates, die Banken.

Hätte ich wirklich so ein Alkoholproblem, gäbe es drei Möglichkeiten: Kalten Entzug, therapierten Entzug oder eine Lkw-Ladung Wodka, damit ich mich zu Tode saufen kann. Für die Euro-Pleite-Länder hieße das Rauswurf, Überführung in den Status einer Kolonie oder eben Geld, bis der Euro platzt. Rauswurf, der kalte Entzug, ist nicht möglich. Die Entsendung eines Gouverneurs ist in Griechenland gescheitert, in Italien läuft sie noch. Wobei der Gouverneur dort nicht aus Brüssel kommt, sondern von einer höheren Instanz, von Goldman Sucks, einer, richtig, einer BANK. Die nicht nur von den Griechen bevorzugte Lösung ist Wodka bis zum Leberkrebs, also Geld ohne Ende, bis es den Euro und die ganze Weltwirtschaft zerreißt. Billigen Wodka gibt’s bei ALDI, billiges Geld bei Merkel. Und Merkel zieht es Ihnen aus der Tasche, Ihnen und mir.

Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen schon Wirklichkeit sein. Dies hier ist ein Märchen von übermorgen:

Dank der unermüdlichen Aufklärung in allen Medien wissen wir heute schon über die künftigen Zustände in der EUdSSR Bescheid. Als Deutscher wird man damals bespuckt, getreten, geschlagen, gedemütigt, bestohlen, beraubt und bei geringster Gegenwehr erschlagen. Inländer erregen Aufsehen, werden mißtrauisch von den Zuwanderern beobachtet, um bei der geringsten Auffälligkeit die Polizei zu rufen. Die politische Freiheit besteht darin, frei zu wählen, ob man nun „Nazis raus!“ oder „Hinterdeppendorf ist bunt!“ rufen will. Alle Deutschen werden von der EU bespitzelt, zahlreiche Denunzianten notieren jedes noch so kleine Vergehen und melden es weiter. Tagtäglich verhaftet die EUROGENDFOR mißliebige Personen, die für immer verschwinden. Und wer Witze über hochrangige EU-Vertreter erzählt, der kommt, wenn er Glück hat, ins Umerziehungslager, ansonsten wird er im nächsten Waldstück als Rädelsführer erschossen. Dabei leiden die Menschen bitterste Not, sie haben nichts zu essen, während die Politiker wie die Maden im Speck leben.

Das Original – Raumpatrouille – hat mir eindeutig besser gefallen.

Was uns das Fernsehen praktisch tagtäglich vorführt, sind nicht die Zustände im Dritten Reich, sondern das, was auf uns zukommt. Zumindest fast, denn natürlich muß das Dritte Reich als Schreckgespenst übergroß an die Wand gemalt werden. Und weil wir als Deutsche nun mal allesamt Verbrecher sind, haben wir das nicht nur verdient, wir sollten sogar dankbar dafür sein, für die unsühnbaren Verbrechen unserer Vorfahren büßen zu dürfen.

Es werden Zustände herrschen wie im Dritten Reich… Das heißt, nein, natürlich nicht. Dank der seriösen Historiker wissen wir schließlich, daß nichts, aber auch gar nichts schlimmer sein kann, als es das Dritte Reich gewesen ist. Verglichen damit geht es uns in der vollendeten EUdSSR, im absoluten Orwell-Staat, doch wirklich noch großartig. Wir genießen schließlich die Menschenrechte, Freizügigkeit, offene Grenzen und vor allem die Segnungen der Demokratie, also unfähige und korrupte Politiker. Dafür müssen wir dankbar sein!

Es wird so kommen!

In Orwells „1984“ steht in jeder Wohnung ein Televisor, ein Zwei-Wege-Fernseher, der sowohl so nette Dinge wie die 5-Minuten-Haß-Sendung überträgt, als auch den Wohnungsinhaber beobachtet. Damals – das Buch wurde 1948 geschrieben – hätte man noch viele menschliche Beobachter benötigt, heute kann eine Rechenmaschine diese Beobachtung übernehmen. Was ist schon ein unpersönlicher, neutraler und unbestechlicher Computer, verglichen mit einem hinterhältigen Blockwart? Und was sind uniformierte Parteifunktionäre im Blaumann gegen bösartige Schlägertrupps in Braun von der SA und in Schwarz von der SS?

Natürlich sind nicht vom Volk gewählte Polit-Kommissare der EUdSSR viel besser als vom Volk gewählte Diktatoren. Das steht ja schon durch den Begriff „Demokratie“ fest. Und ein nicht gewähltes und niemandem verantwortliches ESM-Direktorium, das sich keinem Staat, sondern höchstens den Banken gegenüber verpflichtet fühlt, ist ein großer Vorteil, verglichen mit einer deutsch-nationalen Einheitspartei, die sich ausschließlich dem Wohle des deutschen Volkes verpflichtet fühlt.

Wenn jeder weiß, daß es im Dritten Reich den Deutschen von Jahr zu Jahr schlechter gegangen ist, schon vor dem Krieg, dann wird er auch hinnehmen, daß es ihm in Zukunft von Jahr zu Jahr schlechter gehen wird. Jene Statistiker, die unsere Arbeitslosenzahlen und die Inflationsrate frisieren, schaffen es ganz sicher, uns zu beweisen, daß es uns allen viel besser geht als im Dritten Reich. Wir kennen ja bereits die „gefühlte Inflationsrate“, da ist der Weg zu einem „gefühlten Negativwachstum“ nicht weit.

Seien Sie doch froh, daß es nicht so schlimm wird, wie im Dritten Reich. Also, wie im dargestellten Dritten Reich, denn das reale Dritte Reich darf ja nicht dargestellt werden. Bei der EUdSSR tritt der menschliche Faktor ebenfalls hinzu, das Allerschlimmste bleibt uns dank menschlicher Unfähigkeit erspart. Eine Mischung aus dargestelltem Dritten Reich und Orwells 1984, das ist, auf was wir zusteuern.

Der Schuß kann allerdings ebenso böse nach hinten losgehen. Nachdem wir nun alle wissen, wie „menschenverachtend“ man damals vorgegangen ist, ist es ja nur eine zeitlich begrenzte Neuauflage der Geschichte, wenn eine neue Regierung gründlich aufräumt und alle Unterstützer des alten Regimes an die Wand stellt. Gelbe Judensterne und giftgrüne Moslemhalbmonde – man trichtert es uns ja unablässig ein, wie unerwünschte Mitbürger zu behandeln sind.

Das Experiment EUdSSR läuft seit 1955, es hatte 57 Friedensjahre, um seinen Wert zu beweisen. Nach allem, was wir bis jetzt sehen, hat es versagt. Dabei haben die EU und ihre Vorgänger alles richtig gemacht, ganz nach der Juncker-Doktrin schöne dünn geschnittene Salami-Scheiben abgesäbelt. Ganz vorsichtig wurde immer wieder ein Stückchen nationaler Souveränität an den Superstaat verlagert. 1992 wurde der Euro vereinbart und ganz gelassen abgewartet, ob sich jemand wehren würde. Als das nicht der Fall war, wurde er in zwei Schritten eingeführt, zuerst 1998 als Buchwährung, 2002 als Umlaufwährung. Spätestens seit 2008 weiß jeder Experte, daß dieses Experiment gescheitert ist. Vor der Kamera sagt er das natürlich nicht, da muß er ja „seriös“ sein und leugnen und lügen.

Gibt es noch Hoffnung? Ja, zweierlei. Wir haben einen Punkt erreicht, bei dem an jedem Tag alles passieren kann. Morgen schon kann der nächste Weltkrieg ausbrechen, eine Großbank zerbröseln, weil sie Billionenschulden auf dem Derivatemarkt eingefahren hat, eine weltweite Pandemie ausbrechen, oder schlicht und einfach die Bürgschaften schlagend werden, welche die BRD eingegangen ist. Die andere Möglichkeit ist, daß die Herrschaften Erfolg haben und ihre EUdSSR tatsächlich eingeführt wird. Dieser Superstaat wird nicht lange existieren, er bricht auf Grund seiner eigenen Schwerfälligkeit zusammen. Am Ende steht die Revolution, die Befreiung.

Bis dahin, alles Gute. Und immer schön in den Televisor schauen, wenn seriöse Historiker über das Grauen des Dritten Reiches fabulieren.

Michael Winkler

von www.michaelwinkler.de

..

Ubasser

9 Kommentare zu “Es wird so kommen!

  1. Martin sagt:

    Ich bin immer irritiert, wenn ich derlei Ausführungen lese. Für diese Sichtweise spricht, dass das erwähnte Buch „Feuerzeichen“ als volksverhetzend eingestuft und dementsprechend verboten ist.
    Gegen sie spricht, dass es völlig diametral zu dem bisher mir bekannten Weltbild steht. Dieses ist freilich seit geraumer Zeit im Wanken begriffen. Dennoch bleiben mir Zweifel: Waren alle Deportationen von Juden, wie sie in einschlägigen Sendungen gezeigt werden und auch von damaligen Zeitzeugen geschildert werden, gar keine Repressalien?
    Wie ist das mit den Zuständen in den Ghettos? Alles erfunden und überzogen? Alle entsprechenden Schriften und Gesetze Erfindungen? Das vermag ich nicht zu glauben.

    Sind die Schriften wie „Feuerzeichen“ verboten, weil 2+2=4 ist und es nur ein weiterer Versuch ist, von den Grausamkeiten der Deutschen Führung abzulenken und sie abzuschwächen, oder decken sie Hintergründe auf, die nicht an die Öffentlichkeit sollen? Schaue ich mir das Verhalten der heutigen Justiz an, schlägt mein Pendel in die letztere Richtung aus. Allein Zweifel bleiben. Ich war halt nicht dabei.

    Zum eigentlichen Artikel: Wieder einmal ein hervorragender Zustandsbericht des Herrn Winkler. Seine Ausführungen sind immer sehr lesenswert. Und so treffend.

    • Dr. Gunther Kümel. sagt:

      Um die Fragen zu beantworten, müßte man ein Buch schreiben.
      Zunächst Zustimmung: Wenn ein Text verboten ist, deutet das darauf hin, daß er lesenswert ist, und daß die Herrschenden (oder ihre „Vasallen“, so Brzezinski) das nicht laut gesagt haben wollen, was drin steht.
      Übrigens sind die „verbotenen“ Bücher durchaus zu erhalten, nämlich aus dem Ausland, wo oft erheblich mehr Meinungsfreiheit besteht.

      Diese Einsicht sollte allerdings auf die gesamte Geschichts-interpretetation angewandt werden, die heute erlaubt ist.
      In meiner Jugend konnte ich mir auch nicht vorstellen, daß es derart gigantische Lügengebäude geben sollte. Ich dachte „na, wenn das alle sagen!“ und „na, wenn das doch in allen Zeitungen und sogar Schulbüchern steht!“ Ich habe Jahrzehnte gebraucht und sehr viele Bücher gelesen, bis ich halbwegs Klarheit hatte.
      Es gibt durchaus anerkannte Beispiele für Staaten, in denen das gesamte öffentliche Leben samt Büchern, Zeitungen und Schulbüchern auf faustdicken Lügen aufgebaut ist, ach, Lügen so groß wie Häuser! Was glauben Sie, wie verzerrt das geistige Leben in der Sowjetunion war! Da war sogar Darwin „verboten“.

      Und daß dergleichen auch in westlichen Ländern denkbar ist, lehrt schon der flüchtigste Blick in die „deutsch-polnischen Schulbuchempfehlungen“.
      Wer nur ganz vage Kenntnisse der Geschichte hat, erkennt sofort: da wird gelogen, daß sich die Balken biegen!

      Nun zur Sache:
      Selbstverständlich waren die Deportationen, der Judenstern, die Ghettos, die Lager Realitäten, die diskriminierenden Gesetze ebenfalls. Und wenn der Staat diskrimierende Gesetze schafft, dann kriechen aus allen Winkeln diejenigen, die sich daraus einen materiellen Vorteil schaffen, und diejenigen, die in maßloser Übertreibung Haß und Verachtung predigen. Typisch für die Deutschen ist das keinesfalls. Als Goebbels von dem Vorschlag von Canaris erfuhr, den erniedrigenden Judenstern einzuführen, da sagte er: „Das kommt ja überhaupt nicht in Frage! Ich kenne doch meine Berliner! Wenn die Juden gekennzeichnet werden, dann haben sofort alle Mitgefühl für sie und Sympathie!“

      Und so kam es auch. Die Deutschen waren vom Judenstern abgestoßen, ebenso wie Jahre zuvor von den Brutalitäten in der Reichskristallnacht. Und in Österreich gab es den Witz: „Wieviele gute Juden gibt es in Österreich? 6 Millionen! Denn jeder Österreicher kennt einen guten Juden!“

      Interessant bleibt aber dennoch:
      Vielfach wurden die antijüdischen Maßnahmen von einer Fraktion der Juden selbst (den Zionisten) gefordert, und es war der deutsche militante Widerstand (Canaris), der sich dazu hergegeben hat, Judenstern und Deportation gegen den erbitterten Widerstand der Staatsführung durchzusetzen.

      Ob allerdings alles Wahrheit ist, was über die Zustände in den Lagern berichtet wird, diese Frage zu stellen, ist in der BRD verboten.
      Im übrigen gilt auch hier: Selbst wenn es stimmt (ich stelle natürlich die Frage nicht), daß viele Insassen von KL’s an Seuchen starben, oder an Hunger in den letzten Monaten und Tagen des Krieges, als die Lager im Osten evakuiert wurden, die westlichen Lager wahnwitzig überfüllt waren und die Tiefflieger der Allierten jeden Transport von Versorgungsgütern unmöglich machten, selbst wenn: dann wäre die deutsche Regierung dennoch für den Tod jedes dieser Häftlinge verantwortlich, ganz gleichgültig welche Zahl der Opfer denn nun real ist. Denn mit der Verhaftung hatte sie auch die Verplichtung übernommen, sie ordentlich zu versorgen.

      Und selbst dann, wenn das Internationale Rote Kreuz recht hat mit seiner Aussage in dem Bericht über die Tätigkeit des ICRC in den deutschen KL’s, 1947/1948. Darin stellt das ICRC nämlich fest, daß die deutsche Regierung durchaus berechtigt gewesen sei, die Juden in Haft zu nehmen. Sie sind wegen der „Kriegserklärung“ der internationalen jüdischen Organisationen 1933 zu Recht als Sicherheitsrisiko angesehen worden. Ebenso, wie die US-Amerikaner die US-Bürger mit japanischer, deutscher und vielfach auch italienischer Herkunft als Sicherheitsrisiko angesehen und in KZ’s verbracht haben. Nur ein bestimmter Anteil der Häftlinge in den deutschen KL’s waren Juden, die übrigen Gewohnheitsverbrecher, politische Gefangene und auch andere. Die Regierung war auch im Recht damit, politische Gefangene aus Sicherheitsinteressen in Haft zu halten, das haben die Kriegsgegner ebenso getan.

      Was ich über die Auslösung der antijüdischen Maßnahmen sagte, betrifft ja nicht diese Maßnahmen selbst. Unabhängig davon, wie und durch wen sie ausgelöst wurden, sie wurden von der deutschen Regierung tatsächlich durchgeführt. Insoferne sind die Deutschen auch dafür verantwortlich, ebenso, wie andere Völker für das, was ihren Regierungen so einfällt.

      Was „Feuerzeichen“ betrifft: Lesen Sie das Buch einfach! Und dann bilden Sie sich ein Urteil. Das wird Ihnen ganz wesentlich weiterhelfen, in Bezug auf die Wahrhaftigkeit der heutigen Geschichtsinterpretation als auch in Bezug auf die historischen Bezüge.

      • Martin sagt:

        Ich danke Ihnen sehr für diese Erklärungen. Mein Problem ist, wie schon erwähnt, die große Irritation. Sicherlich kennen Sie diese Seite:
        http://www.h-ref.de/personen/weckert-ingrid/feuerzeichen.php
        Darin heißt es u.a.:
        „Frau Weckert kann ihre Behauptungen freilich nur aufstellen, wenn sie den Text des Artikels, der am 24.3.1933 vom Londoner Daily Express veröffentlicht wurde, nicht besonders genau liest, also auf eine ausgesprochen „revisionistische“ Art und Weise behandelt.“

        So sei die bekannte „Kriegserklärung“ 1933 nur ein Handelsembargo gewesen, nicht ein gegen das Deutsche Reich angestrebter Waffengang.
        Jetzt steht für mich Aussage gegen Aussage. Verstehen Sie, das ist genau mein Problem: Die Trennung von Fiktion und Wirklichkeit. Welchen Argumenten kann ich Glauben schenken, welchen nicht? Damit meine ich nicht die auch heute noch in aktuellen Fragen bewußt die Unwahrheit verbreitenden Fernsehanstalten. Wie es um deren Glaubwürdigkeit bestellt ist, ist leicht zu erkennen. Sicherlich werde ich noch viel lesen und mir ansehen müssen, ob ich die ganze Tragweite freilich jemals überblicke, da bin ich mir nicht sicher.

        Noch einmal, besten Dank für Ihre Ausführungen!

        • UBasser sagt:

          @Martin,
          dieses Maß, diese Masse an Lügen kann kein Einzelner überblicken. Geht einfach nicht. Die Seite h-ref.de ist eine Seite, die von jüdischen Vereinen und selbstverständlich auch von gewissen Institutionen, deren Erhalt der „Holocaust“ ist, finanziert. Natürlich sollte man unbedingt auf dieser Seite lesen, es bildet die eigene Meinung. Viele Darstellungen dort, sind eben mit der Brechstange herzu gezaubert, wenn es aber darum geht, Beweise vorzulegen, werden sie Dir ans Bein pissen und dich vor den Kadi zerren.

          Den Text des Londoner Daily Express vom 24.März 1933 kann man auf vielen Seiten finden – ich kann gar nicht verstehen, wie man die englische Sprache seitens h-ref so frei übersetzt! Außerdem existieren ebenso weitere Protokolle von diesem Weltjudenkongress – auch diese sind im Netz zu finden.

          Ich kann Dir nur eins versichern: Die deutschen Juden wurden genauso verarscht und verkauft durch ihresgleichen, wie wir heute durch unseregleichen nach Brüssel. Die Ähnlichkeit ist so groß, dass wir eigentlich nur den Werdegang der damaligen dt. Juden anschauen brauchen – dann wissen wir, was uns blüht!
          LG

        • Dr. Gunther Kümel. sagt:

          Die historischen Thesen von I. Weckert beziehen sich überhaupt nicht auf die diversen Kriegserklärungen des Weltjudentums gegen das Reich. Davon gab es übrigens eine ganze Menge, darunter eindeutig militante, militärische Bedrohungen. Beispielsweise die Erklärung bedingungsloser Loyalität „der Juden“ gegenüber den Kriegsgegnern Deutschlands samt der Mitteilung, „die Juden“ im Lande des Feindes (also Deutschlands) seien die „Fünfte Kolonne“ der Alliierten.

          Daß man mit dem Willen zu verdrehender Interpretation jene Kriegserklärung im „Daily Express“ als bloß unfreundliche Geste abtun kann, das haben schon viele versucht. Aber die Überschrift selbst sagte in Balkenlettern: „JUDEA ERKLÄRT KRIEG GEGEN DEUTSCHLAND!“
          Der Inhalt des Artikels war eine Aufforderung zum weltweiten Boykott deutscher Waren. Dahinter stand die Erkenntnis, daß das Reich aus eigener Landwirtschaft nur etwa ein Drittel der für das Volk benötigten Lebensmittel erzeugen konnte. Verhinderte man den Export, so mußte ein großer Teil des Volkes verhungern, trotz der Herstellung von Nahrungsmitteln aus Kohle (zB Kunstspeisefett). Eine Drohung mit einem „Waffengang“ war die Kriegserklärung natürlich nicht, mit welcher Armee, mit welchem Staat denn auch?! „Judea“, das wr ja kein Staat.
          Der Staat Israel sollte ja erst durch alle diese False-Flags begründet werden. Heute hat Israel die viertstärkste Armee der Welt, steht in der A-Bombenrüstung an (vermutlich) dritter Stelle in der Welt und verfügt dank der „brd“-Waffenlieferungen in das Haupt-Krisengebiet der Welt über das Adelsprädikat einer Atommacht: Die „Zweitschlagskapazität“ macht Israel vollkommen unangreifbar auch durch Atommächte!

          Da der Welthandel und die Finanzsparte schon damals in jüdischer Hand war, entwicklete sich der Boykott sehr effektiv. In den USA brach eine regelrechte Hysterie aus, deutsche Waren wurden aus den Geschäften gerissen, auf die Straßen geworfen, Geschäfte, die noch deutsche Waren im Bestand hatten, konnten diese nicht mehr verkaufen, wurden erpreßt, diskriminiert, angegriffen. Daraus ergibt sich, daß es sich eben nicht um eine unerhebliche Drohung mit wirtschaftlichen Sanktionen gehandelt hat.

          Deutschland eroberte sich neue Märkte in Südamerika , das auch damals von den USA ausgebeutet wurde. Die Geschäfte wurden als „Barter“, Tauschgeschäfte, abgeschlossen, also etwa drei Lokomotiven gegen eine Schiffsladung Weizen. Deutschland blieb darauf angewiesen, Märkte in Südost- und Osteuropa zu gewinnen zu einem ähnlichen Wirtschaftsaustausch. Der Aufbau eines Wirtschaftsverbundes im Sinne einer „Ost-EU“ wurde als Lebensraumidee bezeichnet.

          Ich habe das Buch von I. Weckert gerade nicht zur Hand.
          Wenn sie überhaupt von den Kriegserklärungen schreibt, dann nur am Rande. Ihre zentrale beweisführung bezieht sich mit vielen Details darauf, daß die Untaten der Kristallnacht eben nicht „spontan“ entstanden sind, und auch nicht von Staat oder Partei initiiert worden sind. Wie auch die deutschen Behörden damals herausfanden, tauchten an vielen Orten Deutschlands Landfremde auf, die in der Art einer „False Flag“ die Unruhen auslösten, sich auch an ihre Spitze stellten.

          Sie sind ein besonders interessierter unabhängiger und wißbegieriger Zeitgenosse, Kompliment! Ich habe keinen Zweifel, daß Sie auch in schwierigen historischen Fragen bis zur wahrheit vorstoßen werden!

        • Dr. Gunther Kümel. sagt:

          „ÜBERSTAATLICHE MÄCHTE“ ???

          Ist es nicht vielleicht nur eine spinnerte Idee, daß irgendwelche Machtgruppierungen oberhalb der Staaten „alles“ kontrollieren, alles lenken, zu ihrem, nicht zu unserem Nutzen?

          http://blogs.timesofisrael.com/jews-do-control-the-media/

          Die „Stimme Israels“, die es ja eigentlich wissen müßte:

          „Sprechen wir über AIPAC…
          Da reden wir über eine Organisation, die praktisch äquivalent ist zu den „Protokollen der Weisen von Zion“.

          „AIPAC wurde gerade zu dem Zweck gegründet, unsere Agenda in Washington DC voranzutreiben. Und funktioniert es nicht bewunderungswürdig?“

          „…das Witzige ist, wenn (jemand sagt); Die Juden kontrollieren die Medien!” “die Juden beherrschen Washington!” – dann sind wir plötzlich auf den Barrikaden.

          „…Laßt uns doch ehrlich sein miteinender, jüdische Brüder: Es ist wahr, wir kontrollieren die Medien. Es ist fast obszön, wie viele Kumpel von uns im Mangement aller großer TV-Gesellschaften sitzen haben, Schauspieler, Direktoren, Autoren in allen Filmen oder TV-Shows sind Juden. Sind Sie sich dessen bewußt, daß alle 8 großen Filmgesellschaften Juden gehören?
          Aber das ist nicht alles. Wir steuern auch die Anzeigen, die in diesen TV-Shows laufen.“

          „…wir haben Hollywood und Madison Avenue am Laufen. Die Mel Gibsons dieser Welt haben recht damit, wenn sie sagen, daß wir ganz bewußt unsere Macht dazu verwenden, die ganze Welt einfach zu übernehmen. Daß wir eine bizarre Verschwörung am laufen haben.“

          „Die Wahrheit ist, die Antisemiten haben die Wahrheit begriffen. …
          Wir kamen nach Amerika und…
          haben die Macht übernommen.
          Keine Gruppe von Leuten hat das jemals unternommen. Nur die Juden.“

          „Und wir haben das gleiche schon früher gemacht. Dies war der Grund, warum die Juden in Ägypten versklavt wurden. … Guckt nur in die Torah, dort steht es. Und in Deutschland haben wir genau dasselbe gemacht.“

  2. Dr. Gunther Kümel. sagt:

    Daß die Zustände im Dritten Reich einfach bürgerlich waren, ist richtig.

    Aber da gab es doch den „Judenstern“ und diese Lager?
    Es ist sehr lehrreich, nachzuforschen, woher denn eigentlich diese beiden unschönen Dinge kamen.

    Damals waren die eingesessenen deutschen Juden assimiliert und in hohen Stellungen, teilweise auch noch nach 1933. Ein Problem stellten die seit 1918 ins Land strömenden Juden aus den Ländern des Ostens dar. Denn plötzlich drängten sie in alle akademischen Bereiche, so daß etwa 40% der Medizin-Erstsemester Juden waren.
    Der Zionismus war eine unbedeutende Sekte unter den Juden.

    Es gab den Bankdirektor Karewski, der Präsident der „zionistischen Gesellschaft Deutschlands war. Er war zugleich „Berater der Reichsregierung in Judenfragen“ und blieb in Amt und Würden. Die Zionisten hatten ja das Ziel, die Assimilierung anzuhalten und wenn möglich rückgängig zu machen. Alle Juden sollten motiviert werden, nach Palästina auszuwandern. Karewski befürwoertete wärmstens die Nürnberger Gesetze, die er als Möglichkeit zur „reinlichen Scheidung der beiden Völker“ ansah. Er sprach sich für weitgehende Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung aus und forderte die Ausdehnung der Maßnahmen auf „Halbjuden“ und Vteranen des WKI.

    Es war dieser Mann, der die Einführung des „Judensterns“ forderte!

    Der Gedanke wurde sodann von Admiral Canaris aufgegriffen.
    Das war insoferne merkwürdig, als Canaris als Freund und Wohltäter der Juden bekannt war. Zudem war Canaris keineswegs auf der Linie des NS oder des Staates Deutsches Reich. Er war vehementer Gegner von Partei und Staat. Die Gegnerschaft ging so weit, daß Canaris KRIEGSENTSCHEIDENDE Verratshandlungen begangen hat! Er war Chef der „Abwehr“ und zugleich das bedeutendste Führungsmitglied des „Widerstandes“. Seinen Verrätereien sind viele Hunderttausende deutscher Soldaten zum Opfer gefallen, und der Verlust des Krieges ist maßgeblich auf sein Wirken zurückzuführen.

    Canaris hatte als Chef Abwehr natürlich enge Verbindung zu Organisationen und Diensten im Ausland. Plötzlich machte er sich zum Sprachrohr extremer antijüdischer Maßnahmen: Er forderte die (von Karewski vorgeschlagene) „Einführung des Judensterns und die Deportation der Juden in Barackenlager“! Er begründete dies mit vagen „Sicherheitsinteressen“.

    Die Führungsspitze des Deutschen Reiches war einstimmig gegen diese Maßnahmen, allen voran Göring, Goebbels und Ribbentrop.

    Schließlich beugte sich Hitler den „Argumenten“ des als völlig vertrauenswürdig angesehenen Admirals, der Judenstern wurde 1941 (!!) stufenweise eingeführt. Bald danach begann auch die von Canaris geforderte Deportation in Lager.

    Offenkundig wurden Judenstern und Lager vom „Widerstand“ (Canaris) gegen die Elite des Driteen Reiches durchgesetzt, unterstützt und vielleicht gefordert von den zionistischen Kräften im Judentum.

      • Dr. Gunther Kümel. sagt:

        Ja, das Haavara-Abkommen zeigt, daß die Interessen des Reiches und der Zionisten zeitweise irgendwie vereinbar waren. Obwohl Deutschland eigentlich nicht wollte, daß die Juden nach Palästina auswandern (Madagaskar, Kenia, Argentinien und Birobidjan waren Alternativen), unterstützte das Reich die jüdische Siedlung dort.

        Ich halte es für eine Tatsache von ausschlaggebender Bedeutung, daß die zionistischen Organisationen die Diskriminierung selbst initiiert haben, in voller zynischer Absicht gegenüber ihren „jüdischen Brüdern“. Es gibt Aussagen führender Zionisten, daß sie eher der Ermordung der jüdischen Kinder zustimmen würden, als der Aufgabe der Einwanderungsziele.

        Der Begriff der „False Flag“ war damals noch nicht gebräuchlich, aber die Jüdischen Weltorganisationen waren schon damals Meister in diesem Fach.
        Es gibt zwingende Hinweise dafür, daß die Morde an Gustlof und an vom Rath Aktionen des Judentums waren, um Verfolgungsdruck auszulösen. Als Deutschland nicht im Sinne der zionistischen Ziele reagierte, inszenierten die Zionisten (mutmaßlich, nicht wahr) die Reichskristallnacht.
        Dies hat Ingrid Weckert in „Feuerzeichen“ minutiös nachgewiesen.

        Als die Nürberger Gestze beschlossen wurden, jubelten die Zionisten.
        Der zionistischen Führungsschicht (Karewski) konnte die Diskrimierung gar nicht weit genug gehen.

        Und es ist interessant, daß die schlimmsten Akte der Judenverfolgung (Judenstern und Deportation) (mutmaßlich) die Idee der Zionisten war, und daß der deutsche Widerstand in Person des schlimmsten aller Verräter (Canaris) es war, der die antijüdischen Maßnahmen energisch und raffiniert forderte.

Kommentare werden moderiert. Freischaltung kann auch Tage dauern. Bitte nicht nachfragen, es wird alles veröffentlicht!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Archive

Zugriffe gesamt

  • 3.778.077 Zugriffe
%d Bloggern gefällt das: