Der Wahrheit auf der Spur – Die jüdische Auswanderung. Teil 2

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30. August 2012 von UBasser


Die jüdische Kriegserklärungan Nazideutschland

Der Wirtschaftsboykott von 1933

Judea declars war on germany
Kauft nicht von Deutschen!

Wenige kennen die Tatsachen des einzigartigen Geschehnisses, das zur Auslösung dessen beitrug, was letztlich als Zweiter Weltkrieg bekannt wurde – nämlich die internationale jüdische Kriegserklärung an Deutschland, kurz nachdem Adolf Hitler zur Macht kam und lange bevor von der deutschen Regierung amtliche Zwangsmaßnahmen oder Vergeltungen gegen die Juden ausgeführt wurden. Die Ausgabe des Londoner The Daily Express vom 24. März 1933 (im 1. Teil abgebildet) beschrieb, wie die jüdische Führerschaft in Zusammenarbeit mit mächtigen jüdischen internationalen Interessen einen Boykott Deutschlands mit dem erklärten Zweck begann, seine bereits unsichere Wirtschaft zu lähmen, in der Hoffnung, das neue Hitlerregime zu stürzen. Erst dann schlug Deutschland als Erwiderung zurück. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, muß man also sagen, daß es nicht das Dritte Reich sondern die weltweite jüdische Führerschaft war, die eigentlich den ersten Schuß im Zweiten Weltkrieg abfeuerte. Der prominente New Yorker Anwalt Samuel Untermyer war einer der führenden Agitatoren im Krieg gegen Deutschland; er beschrieb den jüdischen Feldzug als nichts weniger als einen „Heiligen Krieg.“

Lange bevor die Hitlerregierung begann, die Rechte der deutschen Juden einzuschränken, erklärten die Führer der weltweiten jüdischen Gemeinde dem „neuen Deutschland“ den Krieg – zu einer Zeit, als die US-Regierung und sogar die jüdischen Führer in Deutschland zur Vorsicht im Umgang mit dem neuen Hitlerregime mahnten.

Der Krieg der internationalen jüdischen Führerschaft gegen Deutschland löste nicht nur Vergeltungsmaßnahmen aus, sondern setzte auch den Schauplatz für eine wenig bekannte wirtschaftliche und politische Allianz zwischen der Hitlerregierung und den Führern der zionistischen Bewegung, die hofften, daß die Spannung zwischen den Deutschen und den Juden zu einer massiven jüdischen Auswanderung nach Palästina führen würde. Kurz gesagt, war das Ergebnis eine taktische Allianz zwischen den Nazis und den Gründern des modernen Staates Israel – eine Tatsache, die viele heute lieber vergessen würden.

Bis heute wird allgemein (wenn auch fälschlich) geglaubt, daß, als Adolf Hitler im Januar 1933 zum Kanzler Deutschlands berufen wurde, die deutsche Regierung mit der Politik begann, die Juden Deutschlands zu unterdrücken, sie zusammenzutreiben und in Konzentrationslager zu stecken und gegen die einheimische jüdische Bevölkerung einen Feldzug des Schreckens und der Gewalttätigkeiten zu beginnen.

Während es verstreute Ausbrüche von Gewalt gegen Juden in Deutschland gab, nachdem Hitler an die Macht kam, wurde das nicht offiziell geduldet oder ermutigt. Und die Wahrheit ist, daß antjüdische Gefühle in Deutschland (oder anderswo in Europa) letzten Endes nichts Neues waren. Wie alle jüdischen Historiker glühend bezeugen, hat es antisemitische Aufstände von verschiedenen Ausmaßen schon immer in der europäischen Geschichte gegeben.

In jedem Fall war Hitler anfangs 1933 nicht der unbestrittene Führer in Deutschland, und er war auch nicht im vollen Besitz der Befehlsgewalt über die Streitkräfte. Hitler war eine Hauptfigur in einer Koalitionsregierung, aber war weit davon entfernt, die Regierung selbst zu sein. Das war dann das Ergebnis eines Vorganges der Festigung, der sich später einstellte.

Sogar Deutschlands jüdische Zentrale Vereinigung, als der „Verein“ bekannt, bestritt die Andeutung (die von einigen jüdischen Führern außerhalb Deutschlands gemacht wurde), daß die neue Regierung absichtlich antjüdische Aufstände provoziere.

Der Verein gab eine Verlautbarung heraus, die besagte, daß „die verantwortlichen Regierungsstellen [d.h. das Hitlerregime] sich nicht einer bedrohlichen Lage bewußt sind“ und fuhr fort zu sagen, „wir glauben nicht, daß sich unsere deutschen Mitbürger dazu hinreißen lassen werden, Ausschreitungen gegen die Juden zu begehen.“

Trotzdem beschlossen die jüdischen Führer in den Vereinigten Staaten und Britannien auf eigene Faust, daß es notwendig sei, einen Krieg gegen die Hitlerregierung zu beginnen.

Am 12. März 1933 kündigte der Amerikanische Jüdische Kongress eine massive Protestveranstaltung im Madison Square Garden für den 27. März 33 an. Zu der Zeit rief der Befehlshaber der jüdischen Kriegsveteranen zu einem amerikanischen Boykott gegen deutsche Waren auf. In der Zwischenzeit, am 23. März 33, protestierten 20.000 Juden vor dem Rathaus in New York, als Massenversammlungen vor den Vertretungen des Norddeutschen Lloyd und der Hamburg-Amerika-Schiffahrtslinie abgehalten und Boykotts gegen deutsche Waren durch Läden und Geschäfte in New York verlangt wurden.

Laut dem Londoner Daily Express vom 24. März 1933 hatten die Juden bereits ihren Boykott gegen Deutschland und seine gewählte Regierung begonnen. Die Überschrift war „Judäa erklärt Deutschland den Krieg – Juden der ganzen Welt vereinigen sich – Boykott von deutschen Waren – Massendemonstrationen“. Der Artikel beschrieb den kommenden „Heiligen Krieg“ und fuhr fort, die Juden der Welt aufzufordern, deutsche Waren zu boykottieren und bei Massendemonstrationen gegen deutsche Wirtschaftsinteressen mitzumachen. LautThe Daily Express:

„Ganz Israel in der ganzen Welt vereinigt sich, um einen wirtschaftlichen und finanziellen Krieg gegen Deutschland zu erklären. Das Erscheinen des Hakenkreuzes als Symbol des neuen Deutschlands hat das alte Kriegssymbol von Juda zu neuem Leben erweckt. Vierzehn Millionen Juden, die über die ganze Welt verstreut sind, stehen zusammen wie ein Mann, um den deutschen Verfolgern ihrer Mitgläubigen den Krieg zu erklären. Der jüdische Großhändler wird sein Haus verlassen, der Bankier sein Geschäft, der Bettler seine bescheidene Hütte, um dem heiligen Krieg gegen Hitlers Volk beizutreten.“

Der Daily Express schrieb, daß Deutschland „nun mit einem internationalen Boykott seines Handels, seiner Finanzen und seiner Industrie konfrontiert ist…. In London, New York, Paris und Warschau sind jüdische Geschäftsleute vereinigt, auf einen wirtschaftlichen Kreuzzug zu gehen.“

Der Artikel besagte, daß „weltweite Vorbereitungen getroffen werden, um Protestdemonstrationen zu organisieren“ und berichtete, daß „die alte und wiedervereinigte Nation Israels sich mit neuen und modernen Waffen ausrüstet in dem uralten Kampf gegen ihre Verfolger.“

Dies könnte wirklich als „der erste Schuß“ bezeichnet werden, der im Zweiten Weltkrieg abgegeben wurde. Auf eine ähnliche Art schrieb die jüdische Zeitung Natscha Retsch:

„Der Krieg gegen Deutschland wird von allen jüdischen Gemeinschaften, Konferenzen, Kongressen…. von jedem einzelnen Juden geführt werden. Deshalb wird der Krieg gegen Deutschland eine ideologische Belebung und Förderung sein für unsere Interessen, die die völlig Zerstörung Deutschlands verlangen. Die Gefahr für uns Juden liegt im ganzen deutschen Volk, in Deutschland als Ganzem, wie auch im Einzelnen…. An diesem Krieg müssen wir Juden teilnehmen, und dies mit all der Stärke und Macht, die uns zur Verfügung steht.“

Jedoch sollte angemerkt werden, daß die Zionistische Vereinigung von Deutschland am 26. März 1933 ein Telegramm verschickte, in dem viele der Behauptungen, die gegen die Nationalsozialisten erhoben wurden, als „Propaganda“, „verlogen“ und „sensationell“ zurückgewiesen wurden.

In Wirklichkeit hatten die zionistischen Parteigänger allen Anlaß, den Bestand der nationalsozialistischen Ideologie in Deutschland zu sichern. Im Journal of Palestine Studies (Artikel: „The Secret Contacts: Zionism and Nazi Germany, 1933-1941“; JPS Bd. 3/4, Frühjahr/Sommer 1976) schrieb Klaus Polkehn, „daß die gemäßigte Haltung der Zionisten auf ihr Interesse zurückzuführen war, den letztendlichen Sieg des Nationalsozialismus zu fördern, um die Einwanderung nach Palästina zu erzwingen.“ Dieser wenig bekannte Faktor spielte letztlich einen ausschlaggebenden Teil in der Beziehung zwischen Nazideutschland und den Juden.

In der Zwischenzeit beschwerte sich jedoch der deutsche Außenminister Konstantin von Neurath über die „Verunglimpfungskampagne“ und sagte:

„Was die Juden betrifft, kann ich nur sagen, daß ihre Propagandisten im Ausland ihren Glaubensbrüdern in Deutschland keinen Dienst erweisen, indem sie durch ihre verzerrten und unwahren Berichte über Verfolgung und Folter der Juden in der deutschen Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, daß sie vor wirklich gar nichts zurückschrecken, nicht einmal vor Lügen und Verleumdung, um die gegenwärtige deutsche Regierung zu bekämpfen.“

Die sich erst etablierende Hitlerregierung versuchte klar, die wachsende Spannung einzudämmen – sowohl innerhalb Deutschlands wie auch außerhalb. In den Vereinigten Staaten telegraphierte sogar der U.S. Außenminister Cordell Hull dem Rabbiner Stephen Wise des Amerikanischen Jüdischen Kongresses und mahnte zur Vorsicht:

„Während es für eine kurze Zeit eine beträchtliche Mißhandlung von Juden gab, kann diese Phase buchstäblich als beendet angesehen werden…. Es scheint eine Stabilisation erreicht worden zu sein im Bereich persönlicher Mißhandlung…. Ich habe die Hoffnung, daß die Lage, die solch weitverbreitete Sorge im ganzen Land verursachte, sich bald wieder normalisieren wird.“

Diese Balkenüberschrift der Titelseite der New York Daily News begrüßte die massive antideutsche Protestveranstaltung, die im Madison Square Garden am 27. März 1933 abgehalten wurde. Trotz der Anstrengungen der deutschen Regierung, die Spannungen zu verringern und eine Steigerung der Anschuldigungen und Drohungen durch die internationale jüdische Führung zu verhindern, wurde die Veranstaltung wie geplant abgehalten. Ähnliche Massenveranstaltungen und Protestmärsche wurden auch in anderen Städten während der gleichen Zeit abgehalten. Die Intensität der jüdischen Kampagne gegen Deutschland war so groß, daß die Hitlerregierung schwor, daß wenn die Kampagne nicht beendet würde, es in Deutschland einen eintägigen Boykott gegen jüdische Geschäftsinhaber geben würde. Trotzdem wurde die Kampagne fortgesetzt und zwang Deutschland dazu, defensive Maßnahmen zu ergreifen, die eine Lage schufen, in der die Juden Deutschlands zunehmend ausgegrenzt wurden. Die Wahrheit über den jüdischen Krieg gegen Deutschland wird in den meisten Geschichtsbüchern über diese Zeit verschwiegen.

Trotz allem weigerten sich die Führer der jüdischen Gemeinschaft, nachzugeben. Am 27. März 33 gab es gleichzeitig Demonstrationen im Madison Garden, in Chicago, Boston, Philadelphia, Baltimore, Cleveland und 70 anderen Orten. Die Massenversammlung in New York wurde weltweit im Rundfunk ausgestrahlt. Der Tenor war, daß das „neue Deutschland“ zum Feind der jüdischen Interessen erklärt wurde und deshalb wirtschaftlich erwürgt werden müsse. Dies war bevor Hitler sich entschloß, jüdische Waren zu boykottieren.

Die direkte Folge davon war, daß die deutsche Regierung am 1. April 33 einen eintägigen Boykott jüdischer Geschäfte in Deutschland ankündigte. Der deutsche Propagandaminister, Dr. Joseph Goebbels, kündigte an, daß, wenn nach dem eintägigen Boykott keine weiteren Angriffe auf Deutschland gemacht würden, der Boykott auch beendet würde. Hitler selbst reagierte auf den jüdischen Boykott und die Drohungen in einer Rede am 28. März 1933 – vier Tage nach der ursprünglichen jüdischen Kriegserklärung – in der er sagte:

„Jetzt, da die einheimischen Feinde der Nation durch das Volk selbst ausgeschaltet worden sind, wird das, auf das wir lange gewartet haben, nun doch nicht eintreffen. Die kommunistischen und marxistischen Kriminellen und ihre jüdisch-intellektuellen Anstifter, die mit ihrem Kapital gerade noch rechtzeitig über die Grenze verschwunden sind, entfalten von dort aus nun eine gewissenlose, verräterische Kampagne der Agitation gegen das deutsche Volk als Ganzem…. Lügen und Verleumdung von einer positiv haarsträubenden Perversität werden gegen das deutsche Volk geschleudert. Schreckensgeschichten von zerhackten jüdischen Leichen, ausgestochenen Augen und abgeschnittenen Händen werden verbreitet, um das deutsche Volk in der Welt zum zweiten Mal zu verunglimpfen, ganauso wie es ihnen 1914 schon einmal gelang.“

Die Tatsache – gewöhnlich bequemerweise aus nahezu der ganzen Geschichtsschreibung über dieses Themas herausgelassen – ist somit, daß Hitlers Anordnung des Boykotts vom 28. März 1933 eine direkte Reaktion war auf die Kriegserklärung der weltweiten Führerschaft der Juden an Deutschland, die nur vier Tage zuvor erfolgt war. Heute wird Hitlers Anordnung des Boykotts als nackte Aggression beschrieben, jedoch die vollen Umstände, die zu diesem Boykott führten, werden selten in sogar den gewichtigsten und ausführlichsten Berichten über „den Holocaust“ erwähnt.

Nicht einmal Saul Friedlander, Verfasser der anderweitig umfassenden Übersicht der deutschen Politik, Nazi Germany and the Jews, erwähnt die Tatsache, daß die jüdische Kriegserklärung und der Boykott Hitlers Rede vom 28. März 1933 vorausgingen. Scharfsichtige Leser sollten sich fragen, wieso Friedlander dieses Teilstück der Geschichte für so unbedeutend hielt.

Die einfache Tatsache ist, daß es die organisierte Judenheit als politische Einheit war – und nicht einmal die deutsche jüdische Gemeindeper se – die den ersten Schuß im Krieg mit Deutschland abgab.

Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“

Deutschlands Antwort war eine defensive – keine offensive – Maßnahme. Wäre diese Tatsache heute überall bekannt, würde sie ein neues Licht auf die darauf folgenden Ereignisse werfen, die letztlich zu dem Weltenbrand führten, der als Zweiter Weltkrieg in die Geschichte einging.

Um Hitlers Reaktion auf die jüdische Kriegserklärung zu verstehen, ist es wichtig, den (durch zionistische Banker geplant herbeigeführten) kritischen Zustand der deutschen Wirtschaft jener Zeit zu verstehen. Im Jahre 1933 war die deutsche Wirtschaft in einem Chaos.

Etwa 3 Millionen von 6 Millionen arbeitslosen Deutschen lebten von der Sozialhilfe. Die Hyperinflation hatte die wirtschaftliche Lebenskraft der deutschen Nation zerstört. Weiterhin stärkte die antideutsche Propaganda, die die globale Presse ausstieß, die Entschlossenheit der Feinde Deutschlands, besonders die der Polen und seines kriegslüsternen militärischen Oberkommandos.

Die jüdischen Führer blufften nicht. Der Boykott war nicht nur ein metaphorischer Kriegsakt: er war ein gut ausgedachtes Mittel, um Deutschland als politische, soziale und wirtschaftliche Einheit zu zerstören. Der weitreichende Zweck des jüdischen Boykotts gegen Deutschland war, es in den Bankrott zu treiben mittels der Reparationszahlungen, die Deutschland nach dem ersten Weltkrieg auferlegt wurden, und Deutschland entmilitarisiert und verletzlich zu halten.

Der Boykott war tatsächlich ziemlich lähmend für Deutschland. Jüdische Gelehrte wie Edwin Black berichteten, daß als Folge des Boykotts die deutschen Exporte um 10 Prozent zurückgingen und viele verlangten, deutsche Vermögenswerte im Ausland in Beschlag zu nehmen. (Edwin Black,The Transfer Agreement – The Untold Story of the Secret Pact between the Third Reich and Jewish Palestine, New York,1984)

Kauft nicht bei „NaZis“. Thor Steinar gehört einem Muslim!

Die Angriffe auf Deutschland hörten nicht auf. Die weltweite jüdische Führung wurde immer kriegslüsterner und steigerte sich in eine Raserei hinein. Eine internationale jüdische Boykottkonferenz wurde in (ausgerechnet) Amsterdam abgehalten, um die bereits bestehende Boykottkampagne zu koordinieren. Sie wurde unter der Schirmherrschaft der selbsternannten World Jewish Economic Federation abgehalten, deren gewählter Präsident der berühmte New Yorker Rechtsanwalt und politische Agent Samuel Untermyerwar.

Samuel Untermyer gehörte zur Regierung Roosevelt die gemäß der BBC-Doku „Banking with Hilter“ vom Anfang an über die Finanzierung der NaZis über die jüdischen Hochfinanz informiert und auch involviert war!

Bei seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten im Kielwasser der Konferenz gab Untermyer eine Rede über WABC Radio (New York), von der die schriftliche Fassung in der New York Times am 7. August 1933 gedruckt wurde.

Untermyers hetzerische Redekunst forderte einen „Heiligen Krieg“ gegen Deutschland, indem er die unverschämte Lüge aufbrachte, daß Deutschland einen Plan ausführte, „die Juden auszurotten.“ Er sagte (Auszug):

„…Deutschland hat sich von einer Kulturnation in eine wahrhaftige Hölle von grausamen und wilden Untieren verwandelt. Wir schulden es nicht nur unseren verfolgten Brüdern, sondern der ganzen Welt, jetzt in Notwehr einen Schlag zu führen, der die Menschheit von einer Wiederholung dieser unglaublichen Gewalttat befreien wird… Jetzt oder nie, müssen alle Nationen der Welt gemeinsame Sache machen gegen das… Abschlachten, Verhungern und Vernichten… teuflische Folter, Grausamkeit und Verfolgung, die Tag für Tag diesen Männern, Frauen und Kindern zugefügt wird… Wenn diese Geschichte berichtet wird… wird sich die Welt einem Bild gegenüber sehen, das so schrecklich in seiner Barbarei ist, daß die Hölle des Krieges und die angeblichen belgischen Scheußlichkeiten im Vergleich zur Bedeutungslosigkeit verblassen werden gegenüber dieser teuflischen, überlegten, kaltblütig geplanten und bereits teilweise ausgeführten Kampagne für die Ausrottung eines stolzen, sanften, loyalen, gesetzestreuen Volkes…. Die Juden sind die Aristokraten der Welt. Seit undenklichen Zeiten wurden sie verfolgt und sahen ihre Verfolger kommen und gehen. Sie alleine haben überlebt. Und so wird sich die Geschichte wiederholen, aber das ist kein Grund, warum wir erlauben sollen, daß sich eine einst große Nation in das finstere Mittelalter zurückbegibt, oder daß wir es unterlassen, diese 600.000 Menschenseelen vor den Qualen der Hölle zu erretten…. …Was wir vorschlagen und was wir bereits in die Wege geleitet haben, ist, einen rein defensiven wirtschaftlichen Boykott einzuleiten, der das Hitlerregime unterminieren und das deutsche Volk zur Vernunft bringen wird, indem wir seinen Exporthandel zerstören, auf dem seine nackte Existenz beruht. …Wir schlagen vor und organisieren die Weltmeinung, sich in der einzigen Weise zu äußern, die Deutschland versteht….“

Untermyer fuhr dann fort, seine Zuhörer mit einer vollkommen erlogenen Geschichte der Umstände des Boykotts gegen Deutschland und dessen Beginn zu versehen. Er proklamierte auch, daß die Deutschen auf einen Plan versessen wären, „die Juden auszurotten“.

Weiter… „Das Hitlerregime erfand und verfolgt teuflisch seinen Boykott, die Juden auszurotten, indem es jüdische Geschäfte kennzeichnet und die Deutschen davor warnt, bei ihnen zu kaufen; indem es jüdische Geschäftsinhaber einsperrt und sie zu Hunderten durch die Straßen paradiert unter der Bewachung der Nazitruppen, nur weil sie Juden sind; indem es sie aus den Berufen ausstößt, in denen viele von ihnen hohe Stellungen erreicht hatten; indem ihre Kinder aus den Schulen, ihre Männer aus den Gewerkschaften ausgestoßen werden; indem ihnen jede Form des Lebensunterhalts verwehrt wird, sie in gemeine Konzentrationslager gesperrt und gefoltert ( 7. August 1933) werden, ohne Grund und auf jede denkliche Art von Folter, die so unvorstellbar unmenschlich ist, bis Selbstmord ihr einziger Ausweg ist, und das alles nur deshalb, weil sie oder ihre entfernten Vorfahren Juden (aus dem Kaukasus?) waren, und alles mit dem eingestandenen Zweck, sie auszurotten.“

Untermyer beendete seine großenteils phantastische und hysterische Ansprache, indem er erklärte, daß mit der Unterstützung „christlicher Freunde… wir den letzten Nagel in den Sarg des Vorurteils und Fanatismus treiben werden….“

Das größte Geheimnis des Zweiten Weltkrieges? Warum Deutschland die Juden zusammenfaßte und sie nach dem Osten deportierte.

Warum begannen die Deutschen die Juden zu verhaften und sie in den Konzentrationslagern zu internieren? Entgegen dem populären Mythos blieben die Juden innerhalb Deutschlands bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges „in Freiheit“ – obwohl sie Gesetzen unterworfen waren, die gewisse ihrer Privilegien einschränkten. Eine andere wenig bekannte Tatsache ist jedoch, daß unmittelbar vor Kriegsausbruch die Führerschaft der jüdischen Weltgemeinschaft Deutschland formell den Krieg erklärte – zusätzlich und darüber hinaus zu dem bereits bestehenden sechs Jahre langen wirtschaftlichen Boykott, den die weltweite jüdische Gemeinschaft begonnen hatte, als die Nazipartei 1933 an die Macht kam. Als Folge der formellen Kriegserklärung sahen die deutschen Autoritäten die Juden als potentielle Feindagenten an.

Hier ist der Hintergrund der Geschichte: Chaim Weizmann (oben), der sowohl Präsident der internationalen „Jüdischen Agentur“ als auch der Zionistischen Weltorganisation (und später Israels erster Präsident) war, schrieb dem britischen Prime Minister Neville Chamberlain in einem Brief, der in der The London Times am 6. September 1939 veröffentlicht wurde, folgendes:

„Ich wünsche in nachdrücklicher Form die Erklärungen zu bestätigen, die ich und meine Kollegen im vergangenen Monat und besonders letzte Woche abgaben, daß die Juden an der Seite Großbritanniens stehen und auf der Seite der Demokratien kämpfen werden. Unser dringender Wunsch ist es, diese Erklärungen [gegen Deutschland] in die Tat umzusetzen. Wir wollen das tun auf eine Weise, die vollkommen übereinstimmend ist mit der allgemeinen britischen Aktion und aus diesem Grund stellen wir uns in den kleinsten und größten Dingen unter die zusammenfassende Leitung der Regierung Seiner Majestät. Die jüdische Vertretung ist bereit, in sofortige Abkommen einzutreten, um die menschlich-jüdische Kraft, ihre technischen Fähigkeiten, ihre Hilfsmittel usw. zu nutzen.“

Daß diese Anschuldigungen gegen Deutschland erhoben wurden zu einer Zeit, die noch lange vor dem Zeitpunkt lag, den heute sogar jüdische Historiker als den frühesten Zeitpunkt nennen, ab dem es angeblich Gaskammern oder auch nur einen Plan gegeben hätte, die Juden „auszurotten“, legt die Natur der Propagandakampagne an den Tag, der sich Deutschland gegenüber sah.

Jedoch waren während der selben Periode einige ungewöhnliche Entwicklungen im Gange: der Frühjahrsbeginn von 1933 sah auch den Anfang einer Zeit privater Zusammenarbeit zwischen der deutschen Regierung und der zionistischen Bewegung in Deutschland und Palästina (und tatsächlich weltweit), um den Strom deutscher jüdischer Einwanderer und Kapitals nach Palästina zu erhöhen.

Die heutigen Unterstützer des zionistischen Israels und viele Historiker haben diesen Nazi-zionistischen Pakt bisher erfolgreich vor der Öffentlichkeit geheim gehalten, aber während die meisten Amerikaner noch immer keine Ahnung von der Möglichkeit haben, daß es eine ausgesprochene Zusammenarbeit gegeben hat, zwischen der Nazi-Führung und den Gründern dessen, was der Staat Israel werden würde, beginnt die Wahrheit doch allmählich an den Tag zu treten.

Die Schrift des abweichenden jüdischen Schreibers Lenni Brennar, Zionism In the Age of the Dictators – in einem kleinen Verlag veröffentlicht und in der Standardpresse (die sonst von der Holocaust-Zeit regelrecht besessen ist) nicht mit der Beachtung gewürdigt, die sie verdient – war vielleicht die erste wirkliche Bemühung in diesem Bereich.

In Erwiderung auf Brennar und andere besteht die zionistische Reaktion gewöhnlich aus Behauptungen, daß ihre Zusammenarbeit mit Nazideutschland nur deshalb unternommen wurde, um das Leben der Juden zu retten. Aber die Zusammenarbeit war umso bemerkenswerter, da sie zu einer Zeit stattfand, als viele Juden und jüdische Organisationen einen Boykott Deutschlands verlangten.

Für die zionistischen Führer versprach Hitlers Machtübernahme die Möglichkeit eines Einströmens von Einwanderern nach Palästina. Vorher hatte die Mehrheit der deutschen Juden, die sich als Deutsche verstanden, wenig Sympathie für die zionistischen Bestrebungen, das Weltjudentum in Palästina zu konzentrieren. Aber die Zionisten erkannten, daß nur der antisemitische Hitler in der Lage war, die antizionistischen deutschen Juden in die Arme des Zionismus zu treiben.

Über all dem heutigen Jammern der weltweiten Unterstützer Israels (nicht zu reden von den Israelis selbst) über „den Holocaust“, vergessen sie zu erwähnen, daß es Teil des Planes war, die Lage in Deutschland für die Juden so unbequem wie möglich zu machen – in Zusammenarbeit mit dem deutschen Nationalsozialismus.

Dies war der Ursprung des sogenannten „Haavara“-Transferabkommens, der Übereinkunft zwischen den zionistischen Juden und der nationalsozialistischen Regierung, die deutschen Juden nach Palästina zu verlegen.

Wie der jüdische Historiker Walter Laqueur und viele andere sagen, waren die deutschen Juden weit davon entfernt, überzeugt zu sein, daß die Einwanderung nach Palästina die richtige Lösung war. Zudem, obwohl die Mehrheit der deutschen Juden sich weigerten, die Zionisten als ihre politischen Führer anzusehen, ist es klar, daß Hitler die Zionisten schützte und mit ihnen zu dem Zweck zusammenarbeitete, die Endlösung zu verwirklichen: den Massentransfer von Juden in den Mittleren Osten.

Edwin Black stellt in seinem massiven Werk The Transfer Agreement (Macmillan, 1984) fest, daß, obwohl die meisten Juden überhaupt nicht nach Palästina fliehen wollten, die beste Chance eines Juden, aus Deutschland herauszukommen, darin bestand, daß er aufgrund des Einflusses der zionistischen Bewegung innerhalb Nazideutschlands nach Palästina auswanderte. Anders gesagt, das Transferabkommen selbst legte fest, daß jüdisches Kapital nur nach Palästina gehen konnte.

Somit, so die Zionisten, konnte ein Jude Deutschland nur verlassen, wenn er in die Levante zog. Die grundlegende Schwierigkeit mit dem Transferabkommen (oder sogar mit der Idee eines solchen Abkommens) war, daß die Engländer eine Zahlung von 1.000 Pfund Sterling verlangten, die jeder Einwanderer bei der Ankunft in Haifa oder anderen Orten als Voraussetzung zur Einwanderung begleichen sollte. Die Schwierigkeit war, daß es nahezu unmöglich war, in einem bargeldarmen und radikal inflationären Deutschland eine solche harte Währung aufzutreiben. Dies war die hauptsächliche Idee hinter dem schließlichen Transferabkommen. Laqueur scheibt:

„Eine große deutsche Bank fror Gelder, die von Auswanderern eingezahlt wurden, in blockierten Konten für deutsche Exporteure ein, während eine Bank in Palästina den Verkauf von deutschen Gütern nach Palästina kontrollierte und so die Einwanderer mit den notwendigen Auslandsgeldern vor Ort versah. Sam Cohen, Miteigentümer der Hanoaiah Ltd. und Urheber des Transferabkommens, wurde jedoch lange andauernden Einwänden seiner eigenen Leute unterworfen und mußte schließlich zugeben, daß ein solches Transferabkommen nur auf einer höheren Ebene abgewickelt werden konnte, mit einer eigenen Bank anstatt einer Privatgesellschaft. Die berühmte Anglo-Palästina Bank in London wurde in dieses Abkommen einbezogen und schuf eine Treuhandgesellschaft zu [diesem] Zweck.“

Dies ist natürlich von größter historischer Wichtigkeit, wenn man sich mit dem Verhältnis zwischen Zionismus und Nationalsozialismus im Deutschland der 1930er Jahre befaßt. Das Verhältnis beruhte nicht nur auf gegenseitigen Interessen und politischer Günstlingswirtschaft von Seiten Hitlers, sondern auch auf einem engen finanziellen Verhältnis zwischen deutschen Bankiersfamilien und finanziellen Institutionen. Black schreibt:

Es war eine Sache für die Zionisten, den anti-Nazi Boykott zu untergraben. Der Zionismus mußte das Kapital der deutschen Juden ausführen und Handelsgüter waren das einzige verfügbare Mittel dafür. Aber bald verstanden die zionistischen Führer, daß der Erfolg der zukünftigen palästinensischen Wirtschaft unentwirrbar mit dem Überleben der Nazi-Wirtschaft verbunden war. Aus diesem Grund sah sich die zionistische Führung genötigt, noch weiterzugehen. Die deutsche Wirtschaft mußte geschützt, stabilisiert und wenn nötig, verstärkt werden. Deshalb hatten die Nazipartei und die zionistische Organisation ein gemeinsames Interesse an der Gesundung Deutschlands.

Man kann deshalb einen radikalen Riß im Weltjudentum um 1933 und danach erkennen. Da gab es einmal die nichtzionistischen Juden (besonders der jüdische Weltkongreß, der 1933 gegründet wurde), der einerseits den Boykott und die schließliche Zerstörung Deutschlands verlangte. Black erwähnt besonders, daß viele dieser Leute nicht nur aus New York und Amsterdam kamen, sondern daß eine Hauptquelle für [dieses Verlangen] aus Palästina selbst kam.

Andererseits kann man die kluge Ausnützung solcher Gefühle durch die Zionisten sehen, um das schließliche Wiederansiedeln in Palästina zu fördern. Mit anderen Worten kann gesagt werden (und Black weist darauf tatsächlich hin), daß der Zionismus glaubte, daß die Kapitalflucht für das Funktionieren einer neuen Wirtschaft nötig sein würde, da die Juden in die Levante ziehen würden.

Das Ergebnis war das Verständnis, daß sich der Zionismus mit dem Nationalsozialismus verbünden müsse, damit die deutsche Regierung nicht den Fluß jüdischen Kapitals aus dem Land verhindern würde.

Es diente den zionistischen Interessen zu jener Zeit, daß die Juden lautstark waren in ihrer Anprangerung der deutschen Praktiken gegen die Juden, um sie in die Levante zu scheuchen, aber andererseits weist Laqueur darauf hin, daß „Die Zionisten daran interessiert waren, die deutsche Wirtschaft oder Währung nicht zu gefährden.“ Anders gesagt, war die zionistische Führung der jüdischen Diaspora eine von Ausflüchten und Heimtücke, und nur das Aufkommen der deutschen Feindschaft gegen die Judenschaft war es, die die Juden der Welt davon überzeugte, daß Einwanderung die einzige Lösung war.

Die Tatsache ist, daß die letztendliche Gründung des Staates Israel auf Betrug beruhte. Im Jahre 1933 vertraten die Zionisten nicht mehr als eine kleine Minderheit der deutschen Juden.

Andererseits wünschten die zionistischen Väter Israels laute Anprangerungen der deutschen „Grausamkeiten“ vor den Juden der Welt, während sie zur gleichen Zeit Mäßigung verlangten, sodaß die nationalsozialistische Regierung stabil blieb, sowohl finanziell als auch politisch. Aus diesem Grund boykottierte der Zionismus den Boykott.

Im Grunde genommen, war die nationalsozialistische Regierung das Beste, das dem Zionismus in seiner Geschichte passierte, denn sie „bewies“ vielen Juden, daß die Europäer unverbesserlich antjüdisch waren und daß Palästina die einzige Antwort war: der Zionismus kam nur durch Betrügerei und der Zusammenarbeit mit Adolf Hitler dazu, die überwältigende Mehrheit der Juden zu repräsentieren.

Es war notwendig für die Zionisten, sowohl die deutsche Politik gegenüber den Juden anzuprangern (um die Juden zu verängstigen) als auch die deutsche Wirtschaft wiederzubeleben (um die schließliche Niederlassung zu ermöglichen). Ironischerweise beklagen sich die zionistischen Führer Israels heute bitter über das entsetzliche und unmenschliche Regime der Nationalsozialisten. Der Schwindel geht also weiter.

Teil 6 – Widerstand gegen die Haavara: auf jüdischer Seite

Trotz der für die Juden und für Palästina durchaus positiven Seite des Haavara-Abkommens war der Widerstand dagegen auf jüdischer Seite erheblich. Das Hickhack hinter den Linien beschreibt ausführlich Edwin Black in seinem Buch The Transfer Agreement 29 Die Tatsache, daß es zwischen dem Dritten Reich und der zionistischen Organisation ein Abkommen zum Vorteil Israels gegeben hat, scheint ihm unbegreiflich und unentschuldbar und er klagte die betroffenen jüdischen Stellen der „Nazi-Mittäterschaft“ an. Das ist um so weniger verständlich, als er überzeugt ist, daß alle in Deutschland zurückgebliebenen Juden dem Holocaust zum Opfer fielen.

Jüdische Organisationen in aller Welt beklagten den Bruch des Boykotts gegen Deutschland durch die eigenen Leute. Der Vorteil für die aus Deutschland auswandernden Juden galt ihnen nichts im Vergleich zum Verrat der allgemein-jüdischen Interessen.

Aber auch in Palästina selbst gab es Schwierigkeiten. Die Monopolstellung der Haavara bei der Einfuhr deutscher Waren erregte den Neid palästinensischer Kaufleute, die ihre eigenen Aktivitäten gefährdet sahen. Vor allem die junge jüdische Industrie in Palästina, die den Absatz eigener Waren erstrebte, meuterte gegen die Einfuhr besserer und billigerer Artikel aus Deutschland. Die Haavara mußte schließlich den Forderungen jüdischer Unternehmer nachgeben und verhängte einen Einfuhrstop für bestimmte Waren. Sie garantierte dadurch den „Tozeret-Haarez“-Schutz (Schutz für einheimische Produkte). Gerissene Unternehmer lavierten geschickt zwischen den unterschiedlichen Möglichkeiten und nutzten sie zu ihrem Vorteil aus. Es kam vor, daß sich ein Unternehmen zunächst seinen Maschinenpark durch die Haavara beschaffte und anschließend für die damit erzeugten Waren den „Tozeret-Haarez“-Schutz in Anspruch nahm. Dadurch verringerte sich der Warenbedarf im Land und die Transfermöglichkeiten auf den Haavara-Konten lagernder Gelder. 30

Die Jüdische Rundschau beklagte einmal dieses wenig Solidarität mit den deutschen Juden zeigende Verhalten:

„Bei der Palästinawanderung von Juden aus Deutschland und auch bei der Überweisung der Gelder für die jüdischen Fonds spielt die Frage des Transfers eine finanztechnisch wichtige Rolle. Ohne Kapitaltransfer ist eine Auswanderung großen Stils unmöglich. ( … ) Wenn es trotzdem immer wieder in der palästinensischen Öffentlichkeit zu Diskussionen über diese Sache kommt, so dürfte dies teilweise der Unkenntnis der wirklichen Zusammenhänge, teilweise der Einwirkung von Interessenten zuzuschreiben sein, die aus wirtschaftlichen oder anderen Gründen die Konkurrenz der Haavara gerne ausschalten möchten.“ (12.11.1935.)

Teil 7 – Widerstand gegen die Haavara: auf deutscher Seite

Das Haavara-Abkommen fand auch bei deutschen Stellen nicht ungeteilten Beifall. Tatsächlich bedeutete es ja nicht nur eine erhebliche Belastung für den deutschen Devisenhaushalt, sondern brachte uns auch politische Nachteile ein. Der deutsche Generalkonsul in Jerusalem, Hans Döhle, betonte in einer Studie vom 22. März 1937, daß die deutsche Regierung durch das Haavara-Abkommen „all die Gesichtspunkte, welche in anderen Ländern für die Wahrung des deutschen Interesses maßgebend sind, zurückgestellt“ hat, hinter der „Förderung der jüdischen Auswanderung aus Deutschland und der Seßhaftmachung der ausgewanderten Juden in Palästina“. Die Stärkung der jüdischen Wirtschaft, die wir „durch die Erleichterung der Verpflanzungsmöglichkeit deutsch-jüdischer Industrieunternehmungen nach Palästina erst ermöglicht haben“, muß sich auf dem Weltmarkt gegen uns auswirken. Döhle betonte, „die Gegnerschaft der palästinensischen Juden dem Deutschtum gegenüber tritt bei jeder Gelegenheit in Erscheinung.“ 31

Großbritannien fühlte sich durch die deutsche Wareneinfuhr in sein Mandatsgebiet benachteiligt und startete in seiner Presse Angriffe gegen Deutschland. Nach der Studie Döhles sah die Negativbilanz des Haavara-Abkommen wie folgt aus:

  • 1. Devisenverlust durch Warenausfuhr ohne Devisenerlös.
  • 2. Durch Aufbau der jüdischen Wirtschaft Stärkung des antideutschen jüdischen Einflusses in Palästina.
  • 3. Lenkung der deutschen Einfuhr nach Palästina durch die Jewish Agency ohne Berücksichtigung der deutschen Verkaufsinteressen.
  • 4. Verärgerung der im Lande ansässigen arabischen und deutschen Kaufleute, die nur noch über die Jewish Agency mit Deutschland Geschäfte abschließen können.
  • 5. Verärgerung der britischen Mandatsmacht, die ihre Vorrangstellung durch die deutschen Konkurrenten gefährdet sieht.

Die Skepsis Döhles war nicht unberechtigt, wenn man bedenkt, daß er vor Ort täglich antideutsche Ausfälle erleben mußte und sich gleichzeitig bewußt war, wieviel das Land den deutschen Einwanderern verdankte. Palästina glich einem Tier, das die Hand beißt, die es füttert. Die feindselige Einstellung der Juden Palästinas gegen Deutschland äußerte sich auf vielen Ebenen. So wurde z.B. in einem Purim-Umzug 32 Deutschland als giftgrüner, mit Hakenkreuzen übersäter, feuerspeiender Drache dargestellt und ein Schild forderte den „Tozeret-Haarez“-Schutz und den Boykott gegen deutsche Waren. 33

Trotz all dieser Bedenken entschied Adolf Hitler wiederholt, daß die Auswanderung der Juden mit allen Mitteln zu fördern sei und eine Aufhebung des Haavara-Abkommens nicht in Frage käme.

Der Vermögenstransfer über die Haavara war auch noch nach Kriegsausbruch, durch Einschaltung neutraler Länder, möglich. Erst im Dezember 1941, als die USA in den Krieg eintraten, brachen die Verbindungen ab.

Die Abwicklung der Haavara in Deutschland lag in den Händen der beiden jüdischen Banken Warburg in Hamburg und Wassermann in Berlin. Bei Kriegsende befanden sich noch Beträge der Haavara auf den Konten. Sie waren von der deutschen Regierung als Feindvermögen sichergestellt worden und wurden den Eigentümern nach 1945 in voller Höhe zurückgezahlt. 34

Teil 8 – Auswanderung und die SS

Von den deutschen Stellen war es – neben dem Reichswirtschaftsministerium – paradoxerweise 35ausgerechnet die SS und ihre Einrichtungen, die die jüdische Auswanderung unterstützten und förderten.

Die SS hatte sich von Anfang an darum bemüht, Einfluß auf die deutsche Judenpolitik zu nehmen. Sie empfahl die Förderung der jüdischen Massenauswanderung, warnte aber gleichzeitig davor, Druck auf diejenigen Juden auszuüben, die sich in erster Linie als deutsch, und dann erst als jüdisch empfanden. Man müsse erst einmal ein jüdisches Bewußtsein und jüdisches Selbstverständnis (durch AntiSemitismus?) in ihnen wecken. Das sollte durch die Förderung jüdischer, kultureller Einrichtungen geschehen. Erst ein sich seiner Identität bewußt gewordener Jude würde auch bereit sein, Deutschland zu verlassen und in ein zukünftiges jüdisches Heimatland auszuwandern. 36

Unter diesen Auspizien standen alle Förderungs- und Schutzmaßnahmen, die SS und Gestapo jüdischen Einrichtungen zuteil werden ließen. So seltsam es sich anhört, aber die Gestapo war damals die Adresse, an die sich viele Juden wandten, wenn ihnen von einer anderen deutschen Behörde eine Benachteiligung ins Haus stand oder sie sonst Hilfe brauchten. Als z.B. im Verlauf der sogenannten Kristallnacht, im November 1938, auch das jüdische Auswanderungsbüro in der Berliner Meinekestraße beschädigt wurde, war es die SS, die Mannschaften zum Aufräumen schickte und alles daransetzte, das Büro so schnell wie möglich wieder arbeitsfähig zu machen. 37

Eine Art Propagandaschrift für die Auswanderung nach Palästina hatte schon 1934 Leopold Edler von Mildenstein, der spätere Judenreferent der SS, verfaßt. Mildenstein fuhr 1934 nach Palästina und blieb ein halbes Jahr dort. Sein Reisebericht unter dem Titel „Ein Nazi fährt nach Palästina“ erschien in mehreren Folgen in der Goebbels-Zeitschrift Der Angriff (26. Sept. – 9. Okt. 1934).

Der Bericht ist sehr lebendig und anschaulich geschrieben und gibt ein interessantes Bild der Zustände im englischen Mandatsgebiet und der politischen Strömungen in Palästina Anfang der dreißiger Jahre. Er ist noch heute lesenswert. Als Verfassername benutzte Mildenstein das Pseudonym „Lim„, die ersten drei Buchstaben seines Namens, auf hebräische Art von rechts nach links (vgl. Nietzsche und die kabbalistisch-satanische UMWERTUNG ALLER WERTE) gelesen.

SS und Gestapo beteiligten sich an der Einrichtung und Finanzierung von Umschulungslagern, die inzwischen in ganz Deutschland von der Zionistischen Organisation angelegt worden waren. Hier sollten vor allem junge Juden landwirtschaftliche und handwerkliche Berufe erlernen und auf das völlig andere Leben in Palästina vorbereitet werden. Teilweise stellte die SS sogar Grund und Boden für die Errichtung solcher Lager zur Verfügung. Nicosia bringt in seinem Buch „Third Reich“ eine Karte mit dem Stand vom August 1936, auf der 40 solcher Einrichtungen verzeichnet sind, die sich über das ganze Reich erstrecken, vom äußersten Norden (Flensburg bzw. Gut Lobitten, Krs. Königsberg/Ostpr.) bis in den Süden, nahe der Schweizer Grenze (Gut Winkelhof). 38

Auch in Österreich, der damaligen Ostmark, wurden nach dem staatlichen Anschluß solche Umschulungslager eingerichtet. Adolf Eichmann, der Leiter des Wiener „Hauptamtes für jüdische Auswanderung“, setzte sich persönlich dafür ein. Er hat auch später die illegale Auswanderung zusammen mit dem Mossad (im letzten Teil) tatkräftig gefördert. Gelegentlich eskortierten SS-Einheiten jüdische Auswanderergruppen über die Grenze und sorgten dafür, daß sie ungehindert passieren konnten. Hannah Arendt war der Meinung, daß seine Bemerkung vor dem Jerusalemer Tribunal, im Jahr 1960, er habe Hunderttausende von jüdischen Leben gerettet, durchaus den Tatsachen entsprach, wenn sie auch im Gerichtssaal mit Hohngelächter quittiert worden sei. 39

Zum 1. Teil

weiter zum 3. Teil

Quellenangaben im letztern Teil!

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Ubasser

9 Kommentare zu “Der Wahrheit auf der Spur – Die jüdische Auswanderung. Teil 2

  1. Hans sagt:

    this site is the work of a disturbed and unscrupulous person who twists the reality and the facts in order to serve his hideous ideas just like Goebbles . Deutscher Dreck!

    Red.Übersetzung: Diese Seite ist die Arbeit eines gestörten und skrupellose Person, die die Realität und die Fakten, um seine abscheulichen Ideen dienen verdreht wie Goebbels. Red.

  2. Arkturus sagt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

  3. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Deutlich genug und siehe, wie sie heute mit den USA verfahren, deren Firma! Glück, Auf, meine Heimat!

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