Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Monatsarchive: Juni 2013

Snowden, ein CIA-Lockvogel?


Liebe Leser, Interessierte und Gleichgesinnte, 

ich mag es gar nicht gern sagen, aber jeder braucht mal eine kleine Verschnaufpause! Das Wetter ist super, der Frust ist groß…machen wir mal Urlaub – warscheinlich 14 Tage…vielleicht mehr oder weniger.

Ich habe vor, ein paar Tage durch den „wilden Osten“ zu streifen, die wunderschöne Gegend in Rußland genießen. Vielleicht geschieht es auch, daß ich danach ein paar Eindrücke von den Menschen und der Natur hier vermittle. Natürlich kommt es darauf an, ob alles so läuft, wie man sich das vorstellt, oder eben nicht. Naja, wenn nicht, muß ich ja nichts sagen, um am Ende vielleicht noch den Spott serviert zu bekommen 🙂 !

Ach ja, die Unterhaltung kann selbstverständlich weiter gehen! Aber bitte achtet darauf, nicht mehr als 4 Links in einen Kommentar zu setzen. Bei mehr Links geht nämlich dieser automatisch in den Spam. Sollte jemand seinen Kommentar vermissen, nun, solange bin ich nicht weg und vielleicht habe ich hin und wieder die Möglichkeit dort ins Netz zu kommen. Nun, derjenige muß eben warten 😦 .

Falls noch jemand Urlaub macht, und die Seele ein wenig baumeln lassen will, dem wünsche ich ebenso angenehme und erholsame Tage!

Also bis denne….

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Ubasser

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Von Dr. Webster G. Tarpley und Press TV (leicht gekürzte Übersetzung von politaia.org)

Die Operationen der Geheimdienste, welche auf die Manipulatin der öffentlichen Meinung zielen, beinhalten eine Kombination von zynischer Täuschung gepaart mit einer bedauenswerten Leichtgläubigleit der angesprochenen Bevölkerungsgruppen.

Es gibt überwältigende Gründe dafür, dass Edward Joseph Snowden in dieses Schema passt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Täuschungsoperation (“limited hangout” operation, was im folgenden entweder unübersetzt bleibt oder vereinfacht als “Täuschungsoperation” übersetzt wird, Anm.d. Ü.) , in der sorgfältig ausgewählte Dokumente und anderes Material absichtlich von einem Insider an die Öffentlichkeit gebracht werden. Der Insider gibt vor, auf der Flucht zu sein und gegen die Exzesse einer oppressiven und gefährlichen Regierungsbehörde zu rebellieren.

Aber die Enthüllungen stellen sich als präpariert heraus und zielen darauf ab, das öffentliche Bewußtsein in einer Weise zu formen, die für die ausführende Geheimdienstbehörde von Vorteil ist. Zugleich können naive junge Leute dazu verführt werden, den Personenkult als “ethischer Dissident” bzw. “Whistleblower” zu genießen. Eine weitereVariante des Themas wäre es, den vom federführenden Geheimdienst ausgewählten Dissidenten als Fahnenflüchtigen zu charakterisieren, um ihn in den Geheimdienst eines Drittlandes einzuschleusen. In diesem Falle wird der Whistleblower zum Dreifach-Agenten.

Alle Versuche, die Öffentlichkeit über die Dynamiken von Täuschungsoperationen aufzuklären, kollidieren unvermeidlich mit den Erinnerungen an die jüngsten erfolgreichen Beispiele dieser Techniken in den Gehirnen von Millionen Menschen. Für viele dieser Menschen ist Snowden schlecht durchschaubar, eben weil sie darauf beharren, er sei das jüngste Beispiel von Zivilcourage in einer Reihe von Entwicklungen, welche Daniel Ellsberg und Julian Assange einschließen; beide werden von Heerscharen naiver Leute immer noch als echte Herausforderer einer repressiven Regierung angesehen.

Der Ursprung liegt in der Täuschungsoperation am Beginn der gegenwärtigen Ära nach dem Kalten Krieg, die als Meilenstein gilt: Es handelte sich um Daniel Ellsberg und die Pentagon-Papiere, welche die Basis für den CIA-Watergate-Angriff auf die Nixon-Administration und im weiteren Sinne das Büro des Präsidenten selbst bildeten. In jüngerer Zeit haben wir den Fall von Assange und Wikileaks. Nimmt man vor allem  diese beiden Fälle aös Grundlage, kann man eine einfache Typologie von Täuschungsoperationen entwickeln. Dies ist für diejenigen von Bedeutung ist, welche nicht die Rolle von nützlichen Idioten für  Whistleblower und Täuschungskünstler spielen wollen, die gegenwärtig die Szene beherrschen.

In dieser Analyse sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass Täuschungsoperationen seit sehr langer Zeit eingesetzt werden. Im Jahre 1620 erläuterte Fra Paolo Sarpi (zu der Zeit die beherrschende Figur der venezianischen Geheimdienstes) dem venezianischen Senat, dass die Bekämpfung der anti-venezianischen Propaganda am besten auf indirekte Weise vor sich gehen sollte. Er empfahl die Methode, etwas Gutes über eine Person oder Institution zu erzählen, während man vorgab, etwas Schlechtes zu sagen. Als Beispiel könnte die Kritik an einem blutrünstigen Diktator dienen, weil der seinen Hund schlage – die wirkliche Dimension seiner Verbrechen werden so maßlos untertrieben.

Täuschungskünstler werden sofort zu Medienlieblingen

Das am meisten ins Auge stechende Charakteristikum eines Täuschungsagenten ist die Tatsache, dass sie oder er sofort zum Liebling der gleichgeschalteten Medien wird. Im Falle von Daniel Ellsberg wurden die gefälschten Pentagon-Papiere von der New York Times, der Washington Post, dem Boston Globe und im Laufe der Zeit von insgesamt 17 Mainstream-Zeitungen veröffentlicht. Diese Presseorgane bahnten sich den Weg für die Veröffentlichung der Unterlagen durch alle Instanzen bis zum Obersten Gerichtshof, wo sie gehen die Nixon-Administration gewannen.

Man braucht gar nicht zu erwähnen, dass überlebende Kritiker der Warren-Kommission und in jüngerer Zeit Veteranen der 9/11-Wahrheitsbewegung sehr gut wissen, dass dies nicht die typische  Behandlung ist, mit welcher Boten mit unwillkommenen Nachrichten für die herrschende US-Elite zu rechnen haben. Sehr viel wahrscheinlicher erleben diese Verleumdungen und  Schlammschlachten oder  werden völlig übergangen und ausgeblendet. In Extremfällen kann es zu Geiselnahmen, Verurteilungen oder Morden kommen.

Cass Sunstein ist bei der Erfindung von Wikileaks dabei

Was Assange und Wikileaks angeht, so wurde die Dokumentensammlung von vornherein an die fünf angesehensten Presseorgane der Welt ausgeliefert, darunter die New York Times, der Londoner Guardian, El Pais aus Madrid, Der Spiegel aus Hamburg und Le Monde aus Paris.

Dies stellte das Assange-Medienkartell dar; es handelt sich ausnahmslos um Zeitungen, die sich vorher darauf spezialisierten, 9/11-Kritiker und Zweifler zu diskreditieren. Aber noch bevor die Freigabe der Dokumente überhaupt stattfand, erhilt Wikileaks schon präventive Unterstützung von niemand anderem,  als von dem berüchtigten Cass Sunstein, der nachher ins Weiße Haus berufen wurde und der jetzt mit Samantha Power verheiratet ist. Samantha Power ist die Urheberin des Militärputsches gegen Mubarak und momentan Obamas Kandidatin als US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Sunstein ist für seine These bekannt, dass Regierungsbehörden verdeckte Operationen unter Einsatz von einflussreichen “pseudo-unabhängigen” Agenten zum Zwecke der Infiltration von Extremistengruppen durchführen sollten – also von solchen Leuten, welche die Sicht des Establishments in Bezug auf Geschichte und Realität nicht teilen. Am 24. Februar 2007 wurde in der Washington Post der Sunstein-Artikel “Schöne neue WikiWelt” veröffentlicht, in der dieser für die Fähigkeiten von Wikileaks warb, China zu destabilisieren.

Snowden ist bereits zu einem Medienstar erster Ordnung aufgestiegen. Seine Karriere wurde vom amerikanischen Linksliberalen Glenn Greenwald angestoßen, der nun für den Londoner Guardian schreibt. Der Guardian drückt die Ansichten des linken britischen Geheimdienstumfeldes aus. Insofern dürfte der gegenwärtige Skandal “Made in England” sein und vom Input des UK Government Communications Headquarters GCHQ in Cheltenham profitierem, dem britischen Gegenstück zum NSA in Maryland.Während der Tage seines Mediendebuts kam es nicht selten vor, dass gleichgeschaltete Presseorgane wie CNN ein Drittel der Sendezeit darauf verwendeten, die Geburt, das Leben und die Wundertaten des Ed Snowden zu preisen.

Ein andere verdächtige Unterstützung, welche die Warnlampen blinken läßt, kommt von Norman Solomon, einem ehemaligen Mitglied des diplomatischen Corps aus dem US-Außenministerium. In einem Interview auf RT lobte Solomon das Snowden-Projekt wärmstens und versicherte seinen Zuschauern, dass das NSA-Material des Hongkong-Überläufers zuverlässig und authentisch sei. Solomon war vor 10 Jahren als entschiedener Feind der 9/11-Wahrheitsbewegung bekannt und agierte als Kämpfer zugunsten der Terrorismus-Theorie der Bushs und Neocons.

Die Nachrichten der Täuungsagenten enthalten wenig Neues

Ein weiteres wichtiges Merkmal von Täuschungsoperationen besteht darein, dass die Enthüllungen oft nichts Neues beinhalten, sondern alten Wein in neuen Schläuchen. Im Falle der Ellsberg-Pentagon-Papiere wurde sehr wenig enthüllt, was einem Leser der Le Monde ….nicht schon bekannt gewesen wäre. Nur für diejenigen, deren Verständnis des Weltgeschehens durch  AP, CBS News, die New York Times und die Washington Post gefiltert wurde, fand sich etwas Erstaunliches in Ellsbergs Material…..

Täuschungsoperationen enthüllen nichts über bedeutende Angelegenheiten wie Kennedy-Mord, 9/11 uws.

Im letzten Jahrhundert gab es gewisse, groß angelegte Verdeckte Operationen, die in der Historie einen langen Schatten warfen und in bestimmten Ausmaße die Rahmenbedingungen setzen, unter denen nachfolgende Ereingnisse ablaufen. Dazu gehören die Morde in Sarajewo 1914, die Ermordung von Rasputin Ende 1916, Mussolinis Marsch auf Rom im Jahre 1922, Hitlers Machtergreifung 1933, die Ermordung des französischen Außenministers  Barthou 1934, die Ermordung von Präsident Franklin D. Roosevelt 1945, die Ermordung von Kennedy 1963 und 9/11. Ein gemeinsames Charakteristikum aller Täuschungsoperationen ist die Tatsache, dass sie so gut wie keine Einblicke in diese entscheidenden Großereignisse geben.

In den Pentagon-Papieren erfahren wir nichts über die Kennedy-Ermordung, die scheinbar gar nicht existiert. Wie wir schon angedeutet haben, waren die grundsätzlichen Verfechter von Ellsberg Figuren wie Chomsky, dessen Feindseligkeit gegenüber Kennedy und das profunde Desinteresse für Kritik an der Warren-Kommission weithin bekannt waren. Dasselbe gilt für Assange, der jede weitere Aufklärungsbemühung hinsichtlich 9/11 verwirft. Am 11. Juli 2010 erzählte Assange dem Reporter Matthew Bell vom Belfast Telegraph: “Ich bin dauernd darüber verärgert, dass Leute durch falsche Verschwörungen wie 9/11 abgelenkt werden, während wir rundherum Beweise wirklicher Verschwörungen liefern..”

Das kommt zusätzlich zu Sunsteins Forderung hinzu, aktive Vertuschungsmaßnahmen einzuleiten, um Untersuchungen zu Operationen wie 9/11 zu unterdrücken und abzuwürgen…………

Die wundersamenn Wandlungen von Täuschungs-Agenten

Daniel Ellsberg begann seine Karriere als Stratege für Nuklearfragen in einer Dr. Strangelov-Arbeitsumgebung in der RAND-Corporation. Er arbeitete im Pentagon als Berater für den US-verteidigungsminister Robert McNamara. Er ging nach Vietnam, wo er als Zivilangestellter des State Department unter dem CIA-General Edward Lansdale diente. Im Jahre 1967 befand er sich wieder in der RAND-Corporation, um mit Vorbereitungen für Arbeiten zu beginnen, die später als die Pentagon-Papiere bekannt wurden. Ellsberg behauptet, dass seine Wandlung vom Saulus zum Paulus während einer Rede stattfand, die ein ins Gefängnis geworfener Wehrdienstverweigerer am Haverford College im August 1969 gehalten hatte. Nach seinem mentalen Zusammenbruch holte Ellsberg die als geheim eingestuften Papiere hervor und verbrachte sie ins Büro des Senators Edward Kennedy und letztendlich zur New York Times.

Leute, welche diese phantastische Geschichte glauben, leiden an tödlich verlaufender Dummheit.

Im Falle von Assange ist ein solcher Moment der Bekehrung schwieriger zu indentifiziere.  Assange verbrachte seine Kindheit im Dunstkreis von MK-ULTRA, eine komplexe anglo-amerikanische Operation im Bereich der Gedankenkontrolle durch Psychopharmaka und andere Methoden. Assange war Mitbewohner im Ann Hamilton-Byrne-Kult, wo man kleine Kinder aversiven Therapien mit LSD und anderen starken Drogen aussetzte. Assange verbrachte seine Kindheit als Wandernomade mit seiner Mutter, die “incognito” bleibt…..Der entwurzelte Assange lebte in über 50 verschiedenen Städten und ging auf 37 verschiedene Schulen. Im Alter von 16 Jahren betätigte sich der junge Nihilist als Computer-Hacker mit dem Tarnnamen “Mendax“, was “der Lügner” heißt. Der Assange’-Klon Snowden nennt sich dagegen “Verax“, der Wahrheitenerzähler….

Die Geschichte von Snowden geht etwa so: Er brach die High-School ab und dann auch das College, war aber nichtsdestoweniger später in der Lage, ein Gehalt zwischen 120.000 und 200.000 Dollar jährlich zu erzielen; er behauptet [dieses hohe Gehalt verdiene er], weil er ein Computergenie sei. Im Mai 2004 verpflichtet er sich bei der US-Armee und hoffte angeblich, zu den Spezialstreitkräften zu kommen, um für die Freiheit im Irak zu kämpfen. Dann arbeitete er als Wachmann im Niedrig-Sicherheitsbereich  bei der NSA, dann geht er zur Computersicherheit in der CIA, was einen Posten unter diplomatischer Tarnung in der Schweiz einschließt. Weiter gehts als selbstständiger Mitarbeiter bei der NSA auf einer US-Militärbasis in Japan. Sein letzter offizieller Job war der Einsatz für die NSA im Kunia Regional SIGINT Operations Center in Hawaii. Im Mai 2013  bekommt er bei der NSA in Hawaii Beurlaubung aus gesundheitlichen Gründen, um seine Epilepsie behandeln zu lassen. Er flieht nach Hongkong und macht seine Enthüllungen mit Hilfe von Greenwald und einem Dokumentarfilmerin namens Laura Poitras. Snowdon stimmte für den Präsidenschaftskandidaten Ron Paul… und spendete mehrere hundert Dollar für seine Kampagne.

Snowden fing also – wie Ellsberg – als Kriegstreiber an und machte sich später Sorgen über die Exzesse des übermächtigen Staates. Wie Assange war er psychologisch für die Welt der Computer und Computerwissenschaften vordisponiert. Sein Wandel vom Saulus zum Paulus bleibt ungeklärt und höchst verdächtig.

Bemerkenswert an Snowden ist auch sein Gefühl für den richtigen Augenblick. Seine erste Enthüllung – allerdings [nur] offene Geheimnisse – fand am 5. Juni statt, genau an dem Tag, als die Rebellenfestung al-Kusair von der syrischen Armee und der Hisbollah befreit wurde. Zu dem Zeitpunkt meckerten die Briten und Franzosen Obama an, es sei höchste Zeit, Syrien anzugreifen. Die Erscheinung von Snowdens etwas ausgeleiertem Material im Londoner Guardian war das Startsignal für einen Kritikhagel der linksliberalen Nichtsnutze gegen das Obama-Regime, die damit nun – ohne es zu wollen – die Räder für eine Abgleiten der USA in einen großem Krieg im Mittleren Osten schmierten.

Bald darauf beschuldigte Snowden die USA und die Briten, vor vier Jahren Teilnehmer des G20-Gipfels abgehört zu haben. Dadurch geriet Obama offensichtlich bei seinem Händel mit Hollande und Cameron, die auf das Syrien-Abenteuer drängten, in die Defensive. Durch den gleichzeitigen Angriff auf die britische GCHQ in Cheltenham wollte Snowdwn wohl die offensichtliche Federführung der Briten hinter den Machenschaften verdecken.

……… Snowden beschuldigte die NSA weiterhin, Ziele in China zu hacken; auch hier wieder keine Überraschung für erfahrene Beobachter, aber tauglich zum Anheizen der sino-amerikanischen Spannungen. Im Laufe der Zeit könnte sich Snowden immer mehr als Provokateur von Spannungen zwischen Washington and Peking herausstellen.

Täuschungsmanöver zur Vorbereitung von großen Verdeckten Operationen

Obwohl – wie wir gesehen haben – “limited hangouts” selten die Szene der verdeckten Operationen für historische Ereignisse erhellen, welche die Rahmenbedingungen eines Zeitalters zu setzen versuchen, so repräsentieren “limited hangouts” selbst die vorbereitenden Schritte für zukünftige verdeckte Operationen.

Im Falle der Pentagon-Papiere dienten Henry Kissinger diese und andere Lecks während der indo-pakistanischen Krise als Argument für seine Forderung, Richard Nixon solle Gegenmaßnahmen ergreifen, um die Integrität von Staatsgeheimnissen sicherzustellen. Nixon autorisierte dummerweise die Errichtung einer Anti-”Leaks”-Operation, die unter dem Namen “the Plumbers” (die Klemptner) lief. Die Geheimdienste stellten sicher, dass die Klemptner-Operation mit eigenen Provokateuren bemannt wurde, also mit Leuten, die nie loyal zu Nixon waren, sondern ihre Befehle von Langley (CIA) erhielten. Unter ihnen finden wir den fast berüchtigten CIA-Agenten  Howard Hunt, den CIA-Kommunikationsexperten James McCord, und den FBI-Mann G. Gordon Liddy. Diese Provokateure gaben sich alle Mühe, während eines sonst völlig sinnlosen Einbruchs verhaftet zu werden – des Einbruchs in das Hauptquartier des Democratic National Committee im Sommer 1972. Nixon hätte alles in Abrede stellen und die Bande von Provokateuren durch den Fleischwolf drehen können, aber startete stattdessen eine Vertuschungsaktion. Bob Woodward von der  Washington Post, der vom Marinegeheimdienst (Office of Naval Intelligence) mit einer “top secret security clearance” ausgestattet wurde, begann, die Geschichte zu veröffentlichen. Der Rest ist Geschichte und die dauerhafte Folge davon waren die permanente Schwächung der Stellung der Präsidentschaft und die Stärkung der übelsten oligarchischen Tendenzen.

Die Wikileak-Dokumentenveröffentlichungen von Assange bewirkten zahlreiche Destabilisierungen und Staatsstreiche rund um den Globus. Nicht eine einzige amerikanische, britische oder israelische Operation oder ein Politiker aus diesem Kreis wurde durch das Material ernsthaft beschädigt. Die Liste der Betroffenen hat aber eine frappierende Ähnlichkeit mit der Feindliste der CIA: Die größte Zielgruppe waren arabische Führer, die im Zuge des “Arabischen Frühlings” zum sofortigen Sturz ausersehen waren. Hier finden wir Ben Ali von Tunesien, Gaddafi von Libyen, Mubarak von Ägypten, Saleh vom Jemen, and Assad von Syrien. Hier finden wir Maliki, den die USA mit Allawi als Premierminister des Irak ausgetauscht sehen wollen und so kam Maliki ins Fadenkreuz, genauso wie der zunehmend unabhängige Karzai von Afghanistan. Dauerhafte Ziele des CIA sind Rodriguez Kirchner in Argentinien, Berlusconi in Italien und Putin in Russland. Berlusconi wurde bald Opfer eines Coups der Europäischen Zentralbank, während sein Freund Putin einen schwachen Versuch einer Farbenrevolution Anfang 2012 unterbinden konnte. Leicht satirische Seitenhiebe auf Figuren wie Merkel oder Sarkozy waren in erster Linie als Tarnung dabei.

Assange hatte also bei der Vorbereitung einer der größten Destabilisierungskampagnen des anglo-amerikanischen Geheimdienstkomplexes seit 1968 seine Hand im Spiel, vielleicht sogar seit 1848.

Wenn die Snowden-Operation dazu beitragen kann, den schwankenden und unschlüssigen Obama zu einem Angriff auf Syrien zu nötigen, kann unser neuer autistischer Held für sich beanspruchen, einen allgemeinen Krieg im Mittleren Osten hervorgerufen zu haben oder sogar noch mehr. Wenn Snowden weiterhin in der Lage ist, die Beziehungen zwischen den USA und China zu vergiften, ist die welthistorische Bedeutung seiner Provokationen doppelt gesichert. Aber nichts vom dem kann passieren, wenn er nicht Heerscharen von eifrigen Dummköpfen findet, die auf ihn hereinfallen. Hoffen wir, er findet keine.

Original unter: Veteranstoday.com

Übersetzung von: Politaia.org

Bemerkung: Ein Journalist wie Webster G. Tarpley konzentriert sich nicht unbedingt auf die deutsche Vergangenheit. Das er eine sehr bemerkenswerte Arbeit abliefert, zeigt dieser Artikel. Und trotzdem habe ich hier einige Einwände. Mussolini war eine schillernde Person, er war bereits als  Jugendlicher sehr politisch, und er hatte Gönner, denen zuzutrauen ist, das sie ihn aus der Fremde gelenkt haben. Anders jedoch bei Adolf Hitler! Selbst Tarpley schreibt über (s)eine Machtergreifung…er (Tarpley) berichtet hier demzufolge etwas Falsches! Wir wissen, daß die NSDAP stinknormal auf demokratischem Wege die Regierung bilden konnte. Nichts da, von wegen Machtergreifung…aber Stop! Selbst Adolf Hitler spricht über die Regierungsbildung durch die NSDAP, das sie „an die Macht gekommen sind“ oder „als sie die Macht ergriffen haben“. Wir stellen also fest, die deutsche Sprache von vor 80 Jahren war etwas rauher!

Lesen Sie unbedingt nochmals diesen Artikel: DIE WÄHRUNGSPOLITIK ALS AUSLÖSER DES ZWEITEN WELTKRIEGES …was Tarpley in seinem Artikel beschreibt und erklärt, ist im Grunde nichts anderes, als die Kriegsauslösende Währungspolitik des einstigen Deutschlands. Sollte man meinen, jeder könnte sein Süppchen allein kochen, der bekommt es sehr schnell mit der Zionisten-Knute zu spüren, daß das gar nicht geht. Tarpley zeigt in seinem Artikel auf, welche Mittel angewendet werden, welche Manipulationen statt finden, nämlich gerade so, das am Ende niemand mehr den Überblick hat – nur noch derjenige, zu dem alle Fäden laufen. Und das sind mit Sicherheit nur ein sehr kleine Gruppe, die hier ihre Macht gekonnt ausspielen. Die kleine Gruppe kann nur eines haben, nämlich das Mittel zur Macht und das ist Geld, unbegrenzt!!! Die Welt wird zum Narren gehalten – aber so lange wie das so ist, bringt man sich eben gegenseitig um!

Auch Webster Tarpley hat nicht wirklich den Mut, genau über die Zusammenhänge zu schreiben. Er betitelt es als stets wiederkehrende Täuschungsoperationen. In der jüngsten Vergangenheit haben wir weitere Beispiele mancher „kleinen Adolf Hitler“ erleben dürfen. Der Kampf in Nordafrika und in Nahost ist der selbe Kampf, wie ihn das Deutsche Reich damals führte…der einzige Unterschied sind die Jahreszahlen!

Wie war das nochmal mit Kennedy? Er unterzeichnet den Akt 11110, daß der Staat nun die Währung wieder übernimmt, damit stand sein Todesurteil fest! Hussein im Irak schaffte den Petrol-Dollar ab, das war der Untergang des Iraks. Gaddafi wollte eine separate afrikanische Währung einführen, ohne USA – das Ende kennt jeder. Syrien, nun hier verhält es sich ähnlich, aber es kommen noch israelisch-zionistische Interessen hinzu, sowie die Unmittelbare Einkreisung Rußlands. Und was machte Adolf Hitler? Es entzog der Weltwährung das Deutsche Reich. Er begründete die neue Wertschaffung durch Arbeit, die Reichsmark wurde weder mit Gold noch mit anderen kostbaren Edelmetallen gedeckt, sondern mit der Arbeit des deutschen Volkes. 1945 war das Ende einer Ära, eine Umsetzung der Idee, allen Menschen die Möglichkeit zu geben, aus ihrer Arbeit auch Früchte zu ernten. Das, liebe Leser, ist nicht nur irgendeine Spinnerei gewesen, es war die revolutionärste Umsetzung einer Idee, die je ein Land vollbracht hat! Von mal zu mal versteht man mehr, warum in der BRD dieser Schuldkult erhalten bleibt und nun sogar noch verstärkt wird. Warum man die Nationalsozialisten so verteufelt, liegt jetzt auf der Hand…jeder, der Mächtigen von heute würde binnen kurzer Zeit in der Versenkung verschwinden, ohne das je ein Hahn nach ihm krähen würde…sie wären noch nicht mal Geschichte. 

Gerade was die Geldpolitik des Deutschen Reiches angeht und den Hauptgrund für die Kriege bis in die heutige Zeit darstellt, darf niemals wieder Schule machen. Den Menschen könnte es sonst zu gut ergehen. Die Lügen der damaligen Gegner des Deutschen Reiches, sind die gleichen geblieben – bis heute! Sie nennen es Demokratie aber sie meinen DÄMOKRATIE! Die Eigenartigkeit der Geldschöpfung von einst und heute sind gleich geblieben, niemand soll und darf es wirklich durchschauen. Wer die Geldschöpfung dennoch begriffen hat, ist automatisch ein Feind, ein Terrorist, oder im minderschweren Fall ein Verschwörungstheoretiker! Die falschen Spiele werden immer weiter fort gesetzt. Man kann sich dieser Sache 100 prozentig nur dann entledigen, wenn der Großteil der Menschen begriffen hat, wie alles funktioniert. Die Geheimdienste beziehen ihre Täuschungsmanöver und Taten aus Denkfabriken. Heute ist es möglich, anhand seiner Mülltonne ein Profil des Menschen zu erstellen. Die Manipulation wirkt also an allen Ecken und ja, selbst bei den Geheimdiensten.

Wer sich einbildet, wir müßten internationale Zusammenschlüsse gegen die Geldmafia organisieren und faktisch zum „arbeiten“ bringen, der irrt gewaltig. Jede Änderung kann NUR national gelöst werden. Ob man sich international unterstützt, steht auf einem anderen Papier. Die Menschen aller Länder mit dem jüdischen Geldsystem müssen verstehen, welchem Sklavensystem sie ausgesetzt sind. Man kann nur mit einem gesunden Egoismus vorgehen, nicht etwa: Nach uns die Sintflut. Sondern, wir müssen auf nationaler Ebene die Abschaffung des Geldsystems fordern, nein durchsetzen, und das aber nur im INTERNATIONALEN Zusammenspiel. Nur dann besteht die Möglichkeit eine Rückkehr zu vernünftigen Währungen –  jede Volkswirtschaft kann ein System aufbauen, welches auf sie paßt. Persönlich halte ich nicht für unmöglich, aber ich halte es für zu früh. Es müssen erst noch Ereignisse passieren, die den größten Teil der Menschen zum Nachteil werden. Aber einen Plan zu haben, sozusagen für den Fall der Fälle, ist schon mal gut! Vor allem ist noch Zeit darüber nach zudenken und zu diskutieren!

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Ubasser

DIE WÄHRUNGSPOLITIK ALS AUSLÖSER DES ZWEITEN WELTKRIEGES


DIE WÄHRUNGSPOLITIK ALS AUSLÖSER DES ZWEITEN WELTKRIEGES

Grundsätzlich muß dem Trugschluß, daß die Beschäftigungspolitik im Dritten Reich in erster Linie über die Rüstungsindustrie aktiviert worden sei, entgegengehalten werden, daß es vollkommen unlogisch und budgetmathematisch widersprüchlich wäre, eine solche Politik zu verfolgen. Jeder volkswirtschaftlich interessierte und gebildete Mensch weiß, daß die Wehrkosten im Haushalt eine wirtschaftliche und soziale Belastung bedeuten.

Bis zum Jahre 1937 war der prozentuale Anteil der Heeresausgaben im Gesamtbudget des Deutschen Reiches gering. Wenn aber im Rahmen der Wirtschaftspolitik es möglich wurde, innerhalb von 5 Jahren den Lebensstandard des Volkes stark anzuheben und dann ab 1938 auch noch die Wehrausgaben entsprechend zu steigern, um die außenpolitische Sicherheit des Deutschen Reiches zu festigen, dann war das doch eine einmalige volks- und sicherheitspolitische Leistung. Mit dem gesellschaftspsychologischen Begriff der Volksgemeinschaft, in Verbindung mit dem Grundsatz, daß das Kapital der produktiven Wirtschaft und diese wiederum dem Menschen :zu dienen hat, wurden die entscheidenden politischen Veränderungen in Deutschland herbeigeführt. So war Adolf Hitler nicht nur der entscheidende Gegner der bolschewistischen Weltrevolution, sondern auch des westlichen Geldkapitalismus.

Nach dem Kausalprinzip der Geschichte war also der Nationalsozialismus eine Reaktion auf den zeitlich vor ihm weltrevolutionär auftretenden Bolschewismus (1917 in Rußland). Während die NSDAP mit dem Mittel der demokratischen Wahl zur Macht kam, hat der Bolschewismus mit den brutalsten Methoden Millionen Menschen vom Leben zum Tod befördert. So hat zum Beispiel Stalin vom Jahre 1932 – 1938 7 Millionen „Klassenfeinde“ mit dem berühmten Genickschuß liquidiert; also genau in der Zeit, in welcher in Deutschland 7 Millionen Arbeitslosen Arbeit und Brot gegeben werden konnte. Das gleiche Zahlenverhältnis betrifft auch die Inhaftierten. Laut Solschenyzins Buch „Archipel Gulag“ befanden sich in Hunderten von Lagern Millionen Gefangene, von denen Hunderttausende zu Grunde gingen. Im Großdeutschen Reich 1939 als Vergleich gab es ganze 20.000 und davon war der größere Teil kriminell, nicht politisch. (1994 betrug die Zahl der Häftlinge in den USA über eine Million, d.h. fünfzig Mal mehr als in Deutschland 1939. Der Krieg bedeutet eine Ausnahme, was KL, Gefangenen- und Arbeitslager betrifft – dies gilt für jeden kriegführenden Staat.)

Bemerkenswert zu diesem Thema sind einige Ausführungen von Persönlichkeiten, die zwar eine Kontrastellung zu Deutschland und Adolf Hitler eingenommen haben, aber trotzdem nicht umhin konnten, seine wirtschafts- und währungspolitischen Maßnahmen richtig zu beurteilen.

GENERAL FULLER war im 1. Weltkrieg der Erfinder der englischen Tankwaffe. In seinen 1938 erschienenen Buch, „Der erste der Völkerbundkriege“ schreibt er: „Das gegenwärtige Finanzsystem gründet sich nicht auf die Produktionskraft (Produktion und Reichtum) sondern das Mittel der Verteilung (Geld) wurde in eine Ware verwandelt, die man kaufen und verkaufen kann. Mit einem Wort: Die Krankheit, an der die Welt leidet, heißt: Wucher. Frankreich ist ein Reich, das auf Geldmacht aufgebaut ist, und England ist das Hauptquartier des internationalen Anleihekapitals; daher auch die ‚Entente‘ zwischen ihnen. Beide sind von internationaler Gesinnung, weil beide unter der Herrschaft zentraler Banken stehen, die internationale Geldorgane sind… Da Deutschland außerhalb dieses goldenen Ringes steht, ,,ist es verdächtig. Deutschland beginnt bereits mehr mit den Begriffen der Arbeit zu operieren, als mit den Begriffen des Geldes. Angenommen, Deutschland führt ein vernünftiges Finanzsystem ein, in welchem kein Geld,aufgekauft(=gehortet!) werden kann, dann wird die Goldblase platzen und die Grundlagen des Staatskapitalismus brechen zusammen. Daher muß es um jeden Preis, daran gehindert werden. Daher auch die fieberhaften Vorbereitungen zu seiner Vernichtung. Solange der Reichtum auf Gold beruht, werden die Kriege das Finanzsystem bereichern, wenn sie auch die Industrie zerstören. Denn während der wahre Reichtum vernichtet wird, wird das Gold, das nicht vernichtet werden kann, von den Finanziers aufgekauft und nach dem Kriege zum Wiederaufbau der Industrie mit großem Profit der Verleiher ausgeliehen… Sollte ihr System bedroht werden, so haben sie nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, wenn sie zu einem Kriege schüren, um eine Reform zu gewinnen, wenn sie zu einem Kriege schüren, um eine Reform zu zerschlagen. Das geschieht heute, und Deutschland ist das auserkorene Opfer.“

Der sowjetische Botschafter in London und Paris KRISTJAN JURJEWITSCH RAKOVSKI wurde am 26.1.1938 in Moskau vom Stalin-Vertrauten Gabriel Kuzmin wegen seiner Trotzki-Verbindung einvernommen. Er war als Hochgradfreimaurer sowohl mit den Finanzmagnaten der Wallstreet wie auch den kommunistischen Vertretern des Staatskapitalismus in enger Verbindung. Bei dieser Einvernahme kam unter anderem auch die Rede auf Adolf Hitler und warum er keinen Tag länger als unbedingt notwendig an der Macht bleiben dürfe: „Einer dieser Gründe ist, daß Hitler, dieser ungebildete Elementarmensch, aus natürlichen Intuitionen und sogar gegen die Opposition des Technikers Schacht, ein höchst gefährliches Wirtschaftssystem geschaffen hat. Als Analphabet jeder Wirtschaftstheorie, nur der Notwendigkeit gehorchend, hat er die internationale wie die private Finanz ausgeschaltet… Er hat uns überholt-, denn wir haben dieses System in Rußland unterdrückt und lediglich durch einen groben Apparat, genannt Staatskapitalismus ersetzt. Das war ein teurer Sieg für die vorrevolutionäre Demagogie… Das Schicksal hat Hitler begünstigt: er besaß fast kein Gold, und so konnte er gar nicht in Versuchung geraten, es zu einer Währungsgrundlage zu machen. Da er als einzige Sicherheit für sein Geld nur über die technische Begabung und die machtvolle Arbeitskraft des deutschen Volkes verfügt, wurden Technik und Arbeit sein Goldschatz, etwas so wesenhaft Gegenrevolutionäres, daß es, wie Sie wissen, radikal wie durch Zauberkunst, jene Arbeitslosigkeit von mehr als 6 Millionen Technikern und Arbeitern beseitigte.“

Hier warf Kuzmin ein, was man bis heute immer noch behauptet, daß die Arbeitslosen doch nur durch die beschleunigte Aufrüstung beseitigt werden konnten; doch Rakovski widersprach: „Ach wo, keine Spur! Wenn Hitler dazu gekommen ist, im Gegensatz zu allen bürgerlichen Wirtschaftlern seiner Umgebung, könnte er sehr wohl fähig sein, ohne Kriegsgefahr sein System auf die Friedensproduktion anzuwenden. Können Sie sich ausmalen, was dieses System bedeuten würde, wenn es eine Anzahl Völker ansteckt, die einen wirtschaftlich starken Kreis bilden? Etwa das britische Commonwealth? Stellen Sie sich vor,es funktionierte in einer konterrevolutionären Art. Diese Gefahr ist nicht drohend, noch nicht; denn wir haben das Glück gehabt, daß Hitler sein System nicht auf eine ihm vorausgegangene Theorie aufgebaut hat, sondern ganz empirisch und in keiner Weise wissenschaftlich formuliert. Das heißt, daß es keinen rational-deduktiven Prozeß durchlaufen hat, es gibt darüber keine wissenschaftliche These, man hat auch keine davon formuliert. Aber die Gefahr ist latent. Jeden Augenblick kann sich auf dem Wege der Induktion eine Formel ergeben. Das ist sehr ernst, ernster als alles Theater und alle Grausamkeit beim Nationalsozialismus. Unsere Propaganda greift das auch nicht an – denn aus der polemisierenden Kontroverse könnte die Formulierung und Systematisierung der gegenrevolutionären Wirtschaftslehre erwachsen. Da gibt es nur eine Rettung: Den Krieg.“

Abgesehen von der menschlichen Bewertung Adolf Hitlers, die ja vom Gesichtspunkt eines Hochgrad-Freimaurers nur negativ sein kann, hat Rakowski sicherlich den wichtigsten Kern der nationalsozialistischen Wirtschafts- und Sozialordnung erfaßt. Wenn Stalin in der Zeitschrift der „Roten Fahne“ vom 10. 10. 1923 schreibt: „Die kommende Revolution in Deutschland wird für das Proletariat in Europa und in Amerika eine größere Bedeutung haben, als der Sieg der russischen Revolution vor sechs Jahren. Der Sieg des deutschen Proletariats wird ohne Zweifel das Zentrum der Weltrevolution von Moskau nach Berlin versetzen“, dann ist daraus zu erkennen, welche Tragweite im innenpolitischen Kampf KPD gegen NSDAP bestand.

Der deutsche Historiker RAINER ZITELMANN hat in seinem Buch „Hitler, Selbstverständnis eines Revolutionärs“ auf wissenschaftlicher Basis wertfrei geschrieben, eine Biographie Adolf Hitlers verfaßt, die für die Gegenwart und Zukunft ein völlig anderes Bild über die geschichtliche Gestalt Adolf Hitlers entstehen läßt. Die „Salzburger Nachrichten“ vom 26.5.1990 haben wie folgt dieses Buch besprochen: „…Dazu schreibt Zitelmann ohne Abwertung anderer Autoren: ‚Man hat Hitler jahrelang als Teufel und verabscheuungswürdiges Monstrum dargestellt und es gerade so der Jugend unmöglich gemacht, die Motive jener zu verstehen, die damals in ihrer großen Mehrheit ihre ganzen Hoffnungen auf Hitler setzten.’… Folgerichtig machte sich Zitelmann an die gigantische Arbeit, sämtliche Schriften und Erklärungen Hitlers und die nicht minder gewaltige Fülle von Augenzeugenberichten (…) systematisch durchzuackern, um die Weltanschauung Hitlers ohne jede Bewertung zu rekonstruieren. Der Ertrag stellt etliche Thesen über Hitler buchstäblich auf den Kopf. So gelingt Zitelmann der Nachweis, daß Hitler durchaus kein konservativer Nationalist, sondern ein sozialer Revolutionär war, der sich keineswegs dem konservativen Bürgertum anbiederte, sondern es wegen seiner Schwäche und Feigheit verachtete.

So tritt aus dem Schatten der ‚Volksgemenischaft‘ ein neues Element hervor, wenn Hitler sagt, Zweck seiner Politik sei das Leben seines Volkes, alles andere seien Mittel dazu. Unter diesem Motto sollte die soziale Ungerechtigkeit beseitigt und vor allem den talentierten Köpfen der Arbeiterschaft Chancengleichheit für den Aufstieg zur Elite gegeben werden. Damit bekam aber die Parole ‚Freie Bahn dem Tüchtigen‘ ihren sozialen und politischen Akzent. Andererseits dachte Hitler sehr wohl in den Größenordnungen einer ‚permanenten Revolution‘, da es mit der Machtübernahme allein nicht getan sei. Die Führungsschicht der Tapferen und Tüchtigen bedürfe ständig der ‚Blutzufuhr von unten‘. Und dabei gebe nicht die sonst vom Nationalsozialismus so groß herausgestellte erbbiologische Komponente den Ausschlag, sondern beständige Erziehung der neuen Elite. Gründlich zerstört Zitelmann mit erdrückender Beweisfülle die Ansicht, daß Hitler von Wirtschaft nichts verstanden habe. Seine Exkurse über die rechte Mischung von Privatinitiative und staatlicher Planung verdeutlichen, warum er so schnell die Massenarbeitslosigkeit beseitigte und die massive Aufrüstung ohne nennenswerte Einbußen der Lebensqualität des Volkes schaffte. … So kommt Zitelmann zum Schluß, daß Hitler eine in sich geschlossene, umfassende und logische Weltanschauung hatte und wesentlich rationaler vorging, als bisher angenommen wurde. Rainer Zitelmann: ‚Hitler, Selbstverständnis eines Revolutionärs‘. (Klett-Cotta,Stuttgart) Rainer Zitelmann: ‚Adolf Hitler, eine politische Biographie‘.(Muster-Schmidt Verlag, Göttingen)“

Die wenigen o.a. Auszüge betreffend Adolf Hitler und das Dritte Reich, welche von Gegnern formuliert wurden, zeigen ganz eindeutig auf, um welche weitreichenden welt- und gesellschaftspolitischen Probleme es in Wirklichkeit gegangen ist. Adolf Hitler war die markanteste Herausforderung für den westlichen Kapitalismus und den östlichen Kommunismus. Die Konfrontation mit beiden Extremsystemen war national und international unausbleiblich.

DIE „INTERNATIONALE“ PROPAGIERT DEN KRIEG

So sind die nachstehenden Zitate, zu denen es unzählige weitere gibt, bezeichnend für die wirkliche Lage der damaligen Zeit:

LORD ROBERT G. VANSITTART, 1933: „Wenn Hitler scheitert, wird sein Nachfolger der Bolschewismus sein; wenn er Erfolg hat, wird er innerhalb von fünf Jahren einen europäischen Krieg bekommen.“ (Robert Vansittart, Even now, London 1949, S. 69)

„DAILY-EXPRESS“, 24. März 1933: „Das israelische Volk der ganzen Welt erklärt Deutschland wirtschaftlich und finanziell den Krieg. Das Auftreten des Hakenkreuzes als Symbol des neuen Deutschlands hat das alte Streitsymbol Judas zu neuem Leben erweckt. 14 Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen, um Deutschland den Krieg zu erklären. Der jüdische Großhändler wird sein Haus verlassen, der Bankier seine Börse, der Kaufmann sein Geschäft und der Bettler seine Elendshütte, um sich in einem heiligen Kriege gegen die Leute Hitlers zusammenzuschließen.“

WINSTION CHURCHILL, 1936: „Deutschland wird zu stark, wir müssen es vernichten (1936)“ (Ludwig Leher, Das Tribunal, 1965, S. 161.) „Wir werden Hitler den Krieg aufzwingen, ob er will oder nicht!“ („Das Neue Reich“, NR. 15 vom 11.4.1959) „Was wir wollen ist die restlose Vernichtung der deutschen Wirtschaft. (1938)“ (Dietrich Aigner: „Winston Churchill“, 1975, S. 141.) Churchill weiter: „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands! (1939)“ (Sven Hedin, Amerika im Kampf der Kontinente, 1943, S.175, Hans Grimm, Warum-Woher-aber Wohin?, 5. Aufl, S. 350.) „Über 400 Jahre ist es das Ziel der Außenpolitik Englands gewesen, sich der stärksten, aggressivsten, vorherrschenden Macht auf dem Kontinent entgegenzustellen. Die Frage ist nicht, ob es Spanien oder die französische Monarchie oder das französische Kaiserreich oder das deutsche Kaiserreich oder das Hitlerregime war. Es hat nichts zu tun mit Herrschern oder Nationen, sondern es richtet sich einfach danach, wer jeweils der stärkste

oder möglicherweise der beherrschende…ist.“ („Memoiren“, 1952, Weltkrieg II, Bd. 1, S. 162/163.)

BULLIT, US-Botschafter in Paris, am 25.4.1939: „Der Krieg in Europa ist eine beschlossene Sache… Amerika wird nach Großbritannien und Frankreich in den Krieg eintreten.“ (Generalmajor J. F. C. Fuller, The Decisive Battles of the Western World and their Influence upon History, Bd.III – nach: Ludwig Leher, Das Tribunal, 1965, S. 162.)

DUFF COOPER, Erster Lord der Admiralität und britischer Minister für wirschaftliche Kriegsführung, am 25.4.1940: „Der kommende Friedensvertrag muß weit härter und mitleidsloser werden als Versailles. Wir dürfen keinen Unterschied machen zwischen Hitler, und dem deutschen Volk!“ (Pater E. J. Reichenberger, „Wider Willkür und Machtrausch“, 1955, S. 114.)

Und damit war die Auslösung des zweiten Weltkrieges gegeben. Dem voraus gingen unerträgliche Provokationen und Drangsalierungen der Polen gegen Deutsche, die ihren Höhepunkt in der Ermordung von tausenden deutschen Volksgenossen gefunden haben. Die historisch bedingten deutsch-polnischen Spannungen waren aber nur der Auslöser für eine weitaus größere global bedingte Kampfstellung zwischen deutschen Volksinteressen und internationalen kapitalistischen Machtspekulationen. In der letzten Konsequenz ging es um gesellschaftspolitisch bedingte Wertfragen: Ist der Mensch bzw. das Volk der Mittelpunkt einer politischen Ordnung oder hat dasselbe der Macht des Geldkapitals zu dienen?

Ein klassisches Beispiel für die oben aufgeworfene Frage bieten die geheimnisvollen Verhandlungen zwischen den englischen und deutschen Außenministerien in der Zeit zwischen der Beendigung des Polenfeldzuges 1939 und dem Beginn des Angriffes der deutschen Wehrmacht im Mai 1940 gegen Frankreich. Dazu gibt uns eine Schrift mit dem Titel „Untergang des Abendlandes?“ erschienen in Island folgenden Hinweis:

„Nun trat eine für Kriegsverhältnisse seltsame Situation ein, die den politischen Beobachter nachdenklich stimmte und ihm Rätsel aufgab. Obwohl zwischen Deutschland und seinen Gegnern offener Kriegszustand herrschte, fanden während der dem Polenfeldzug folgenden neun Monate keinerlei Kampfhandlungen statt. An der Westfront hatten die Deutschen ihre Siegfriedlinie bezogen und die Franzosen , die gigantischen Festungswerke der ‚uneinnehmbaren 1 Maginot-Linie‘ bemannt, hinter denen sie sich vollkommen sicher fühlten. Die Gegner lagen sich aber friedlich ,gegenüber, und während der ganzen Zeit wurde keine Patrone verschossen. Im Gegenteil, die Soldaten auf beiden Seiten spielten einander im Lautsprecher die neuesten Schlager vor. Was hatte das zu bedeuten? Es hatte viel zu bedeuten, doch sickerte die Wahrheit über die Ursachen dieser Stillstandsperiode erst nach Beendigung des 2. Weltkrieges an das Tageslicht, als der englische Oberstleutnant CREAGH SCOTT in einer Rede im Stadthaus von Chelsea am 11.8.1947 nähere Angaben hierüber machte.

Das englische Magazin ‚Tomorrow‘ brachte in seiner Folge Nr. 6/1947 die Rede vollinhaltlich. Creagh Scott sagte u.a. folgendes: ‚Während der Dauer des Schein-Krieges (phony war)1939/40 (womit er die erwähnte Stillstandsperiode meinte) wurden zwischen den englischen und deutschen Außenministerien weitläufige Verhandlungen geführt, während welcher wir (England) uns erboten, den Krieg gegen Deutschland abzublasen, wenn dieses sich bereit erklärte, zum Goldstandard zurückzukehren. Später tagte dann die Atlantic Charta – Sitzung, der auch der Chef der englischen Reichsbank, Mr. Montague Norman, beiwohnte und während welcher Churchill gelobte, Deutschland zur Rückkehr zum Goldstandard zu verpflichten, nachdem Hitler geschlagen sei.‘ – Creagh Scott bezog sich in seiner Rede auch auf eine Veröffentlichung in ‚Members Bulletin‘ im Juli 1949. Hier lag also der Hund begraben.

Die Verhandlungen während des Telefonkrieges hatten nicht etwa Polen und dem Schicksal der

Kleinstaaten gegolten, für welche England behauptete, in den Krieg gezogen zu sein, sondern der Rettung des Goldenen Kalbes und der Beseitigung der Gefahr, daß die übrigen Länder evtl. von den Prinzipien der ‚goldlosen‘ deutschen Wirtschaft infiziert und sich fortan weigern würden, Prinzipien der ‚goldlosen‘ deutschen Wirtschaft infiziert und sich fortan weigern würden, am Tanz um das Goldene Kalb teilzunehmen. Die Gefahr war latent.

Was hätte England im Falle einer solchen Katastrophe in den Kolonien, in welchen 100.000 Arbeiter für einen minimalen Lohn schufteten, anfangen sollen? Und Amerika mit seinen im Fort Knox tief unter der Erde gehorteten Gold, wenn sich die Wahrheit durchsetzte, daß dem Gold keine entscheidende Rolle in der Wirtschaft mehr zu fiele und daß seine Unersetzlichkeit eine reine Fiktion sei? U.a. wurden für die Erhaltung dieser Fiktion große Teile von Europa in Trümmer gelegt. Glaubt aber jemand, daß die Welt ärmer geworden wäre, wenn etwa durch eine Naturkatastrophe die Goldvorräte im Fort Knox verschwunden wären?

Auf deutscher Seite hatte man klar erkannt, daß die Rückkehr zum Goldstandard nur auf Kosten der neugewonnenen, wirtschaftlichen Freiheit und der politischen Unabhängigkeit gehen konnte und lehnte schließlich die englischen Vorschläge ab. Da Deutschland keine nennenswerten Goldvorräte besaß, wäre es gezwungen gewesen, bei den Weltbanken große Goldkäufe auf langfristige Kredite zu tätigen, d.h. sich freiwillig wieder die kaum abgeschüttelten goldenen Handschellen anlegen zu lassen und in die Zinsknechtschaft zurückzukehren. Ein beträchtlicher Teil der deutschen Wirtschaftserträge wäre als Zins in, die Geldbeutel der Internationalen Hochfinanz zum Nachteil der deutschen Lebenshaltung geflossen. Man verfügte über eine reichliche Erfahrung auf diesem Gebiete, die Jahre nach Versailles waren eine harte Schule gewesen. Man wollte nicht noch einmal in die Hände der Räuber fallen.

An Stelle der nicht angenommenen englischen Vorschläge bot Deutschland den Frieden an und gab zu verstehen, daß es keine Forderungen an den Westen habe, worauf die Alliierten überhaupt nicht reagierten. Im Lager der überstaatlichen Mächte war man erbost über die teutonische Hartnäckigkeit, die Deutschland an den Tag gelegt hatte, und beschloß, alttestamentarische Rache zu nehmen für die lange Reihe von Niederlagen, die man hatte hinnehmen müssen. Es ging um Sein oder Nichtsein.“ Soweit der Auszug aus der Schrift: „Untergang des Abendlandes?“

In dieser Dimension ist auch der Flug des Führerstellvertreters Rudolf Hess nach England am 10.5.1941 einzuordnen, der den einmaligen Versuch unternommen hat, mit England als noch einzigen kriegführenden Staat gegen Deutschland, einen Sonderfrieden herzustellen. Er wußte von der endgültigen Angriffsbereitstellung der Roten Armee in Ostpolen und damit von der Unvermeidbarkeit des Krieges gegen den Bolschewismus. Es war der letzte heroische Versuch, auf der Ebene politisch-diplomatischer Verhandlungen, das verbrecherische kommunistische System zum Vorteile Deutschlands und Europas abzuwehren. Aber die Macht der Wallstreet in London war stärker, als die nationalen Interessen Englands.

Und so entstand aus einem europäischen Bruderkrieg der 2. Weltkrieg mit den bekannten Dimensionen, die letztlich einmündeten in einen Sieg der bis dorthin als Peripheriemächte geltenden USA und Sowjetunion. Das heißt: Es war der Sieg des Kapitalismus und des Kommunismus!

Damit hat nicht nur Deutschland diesen 2. Weltkrieg verloren, sondern mit ihm Europa.

Heute müssen sich Frankreich und England fragen lassen: Warum haben sie am 3. September 1939 Deutschland den Krieg erklärt? England verlor seine Weltmachtposition und reduzierte sich von Großbritannien zu Kleinbritannien. Frankreich büßte seine koloniale Machtstellung ein und die afrikanische Gegenküste wurde zur zukünftigen islamisch-fundamentalistischen Frontküste.

Jeder denkende Deutsche stellt sich naturgemäß die Frage: Wo lag und liegt der Sinn dieses einmaligen Opferganges einer ganzen Generation? Wissentlich oder instinktiv spürte der deutsche Soldat und die große Mehrheit des Volkes, daß dieser Krieg nicht nur einer unter vielen der Geschichte ist, sondern gewaltig dimensionierte grundsätzliche Lebensentscheidungen mit sich bringt, die europa- und weltweite Auswirkungen haben müssen. Vor allem die bolschewistische Weltrevolution trat aus der staatlichen Begrenzung der Sowjetunion in das Stadium der Expansion über Gesamteuropa. Nach Öffnung der Archive in Moskau ab 1991 steht fest, daß der Angriffsbefehl Stalins in Richtung Mittel- und Westeuropa für den 6. Juli 1941 festgelegt war.

Somit war der Angriff der deutschen Wehrmacht am 22.6.1941 ein erzwungener Präventivschlag. Den ca. 200 bereitgestellten Sowjetdivisionen waren auch 4 KGB-Divisionen beigeordnet, deren Auftrag die totale politische Unterwerfung Mittel- und Westeuropas war und zwar mit der gleichen Konsequenz, wie die bolschewistische Revolution von 1917-1938 latent verlaufen ist: Liquidation der europäischen Führungsschichten. Das „Ergebnis wäre das gleiche gewesen, wie in der Sowjetunion. „Die Welt“ vom 20.8.1990 schreibt darüber:

„…Durch die von Lenin begonnene und von Stalin bis zu grausamster Meisterschaft vollendete physische Vernichtung ganzer Gesellschaftsschichten sind in der Sowjetunion gewissermaßen die ‚Gene‘ manipuliert worden. Der Kommunismus begann schon im russischen Bürgerkrieg mit der systematischen Ermordung oder Vertreibung aller Begabten, Fleißigen, der unternehmerischen, vorausdenkenden Bevölkerungsschichten. ‚Hunderttausende von Angehörigen der Mittel- und Oberschichten, die gesamte Klasse der Kaufleute, unzählige Intellektuelle wurden außer Landes gejagt oder ermordet.

Ein hoher sowjetischer Funktionär bezeichnete neulich in einem Gespräch mit einem westlichen Rußlandkenner die Austreibung der ‚weißen‘ russischen Emigranten, die nach Lenins Machtergreifung in aller Herren Länder flüchten mußten, als einen Schlag, von dem sich die Sowjetunion bis heute nicht erholt habe. Unter den vierzig bis sechzig Millionen Opfern Stalins -die Kriegsverluste nicht mitgezählt – befanden sich die ‚Kulaken‘, also die fleißigen Bauern, die Handwerker – jene Schicht, von der schon Lenin sagte, daß sie permanent den Kapitalismus gebiert…“

Der deutsche Soldat errang zwar nicht den Sieg, weil seine Kräfte im Westen und Süden Europas zum Teil stark gebunden waren, aber er schwächte im entscheidenden Ausmaß die Stoßkraft der bolschewistischen Armeen. Er ermöglichte nach 1945 die Atempause für Europa, um den gesellschaftspolitischen Wahnsinn des Bolschewismus überwinden zu können. Allein diese Erkenntnis gibt dieser Generation den Sinn für ihr erbrachtes Opfer.

Wer im Stande ist, das Ausmaß der Desinformation über den und die Kriege gegen Deutschland zu erkennen, benötigt keine weiteren Argumente mehr, das es wirklich gegen das Volk und für das Geld ging. Adolf Hitler hatte einen Weg gefunden, wie eine Wirtschaft funktionieren und ein Volk sehr gut leben kann. Das darf natürlich nicht nach Außen dringen. Heute wird so aufgeklärt, daß die NSDAP von den damaligen Kapitalisten finanziert wurde und das jene Finanziers nichts anderes waren. Und genau hier ist das Problem: Adolf Hitler mit seiner Philosophie darf keine Schule machen! Heute liegen hundertfache Beweise für die Finanzierung vor, sie alle sind echte Fälschungen. Wenn man nämlich diesen Beitrag wahrhaft verstanden hat, erkennt schon im Ansatz, daß eine Finanzierung der NSDAP absolut unlogisch erscheint. Viele sind den echten Fälschungen auf dem Leim gegangen und selten wird nachgefragt… Aber auch der Grund: Bloß nicht Nazi geschimpft werden. Ist ebenfalls anzutreffen. Ja nicht ins Fettnäpfchen treten und vor allen irgendwie doch etwas politisch korrekt sein. Und so zieht die Lüge immer größere Runden, bis am Ende das bißchen Wahrheit gänzlich verschwunden ist.

Die Finanzierung von der NSDAP und Adolf Hitler durch die Kapitalisten wurde bereits in den 1920iger Jahren behauptet, wogegen Adolf Hitler 123 Mal vor Gericht zog, und diese Lügen absolut widerlegte, so das den Verleumdern immer Geldstrafen ausgesprochen wurden. Nur heute kann keiner mehr vor Gericht ziehen, Adolf Hitler und die NSDAP gibt es nicht mehr.

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Ubasser

Der Weg der NSDAP


Der Weg der NSDAP, eine Lehrstunde zum besseren Verstehen der Welt…

Dieses Buch hat Ihnen einen Logenplatz als Zuschauer für eine der aufregendsten Zeiten der Weltgeschichte reserviert. Erleben Sie den unvergleichbaren Weg einer politischen Partei zur Macht. Erleben Sie, wie eine politische Bewegung aus dem Nichts nach nur 12 Jahren die enthusiastische Zustimmung und Liebe eines ganzen Volkes gewann. Erleben Sie diese Zeit sozusagen aus erster Hand, ohne Fälschungen und Lügen.

Als das Kaiserreich 1918 (aufgrund der Wilson’schen 14-Punkte-Täuschung, geschrieben von Lippmann) kapitulierte und die bewaffneten Kräfte des Reiches die Waffen niederlegten, weil sie an einen gerechten Frieden gemäß dem Wilson’schen Täuschungsmanöver glaubten, wurde ein ganzes Volk Opfer von Raub und Tod durch die unmenschlichen Besatzungsmächte und die frühen Finanzterroristen.

In dieser größten Not schlug die Stunde eines Mannes, der dem Todestreiben gegen das deutsche Volk entgegenzutreten schwor. Der im Krieg für seine Tapferkeit ausgezeichnete Frontsoldat Adolf Hitler nahm den Kampf auf. Er sagte später: „Ich habe die Kraft zu diesem Entschluß nur gewonnen aus der Kenntnis des Volkes.“

Hitler fesselte mit der Macht der Sprache zuerst eine kleine Schar von Anhängern, dann schlug er die Massen in seinen Bann. In einer Zeit, in der die Reichsführung ins Ausland floh, andere kapitulierten, als sich das Volk entwaffnete und andere (wie heute) schrien „Es ist gut, daß wir den Krieg verloren haben, entschloß sich Adolf Hitler, „das verlorene und alte Deutschland wieder aufzurichten“. Wer ihm zuhörte wußte, daß jedes seiner Worte so gemeint war wie er sie sagte – ganz im Gegenteil zu den üblichen Phrasendrescherei der Systempolitiker, wie wir sie auch heute zur Genüge kennen. Hitler kam aus dem Volk und sprach die Sprache des Volkes.

Selbst der verratene November-Putsch 1923, der treuen Kameraden der Bewegung das Leben kostete und Adolf Hitler Festungshaft einbrachte, vermochte seinen Willen nicht zu brechen, Deutschlands Freiheit zu erkämpfen. Aber Adolf Hitler wußte nach dem Verrat vom 9. November 1923, daß er die Macht im geistigen Kampf erringen würde. „Die Wahrheit, die er verkörperte, machte ihn unbezwingbar“, sagten später viele seiner Mitstreiter.

Nach der Verurteilung Adolf Hitlers zur Festungshaft wurde die NSDAP und ihre Unter-Organisationen verboten, so wie es heute auch üblich ist mit nationalen Verbänden und Parteien. Nur ist es heute noch viel schlimmer. Da morden die Geheimdienste, stecken Ausländerhäuser an und bringen die NPD mit diesen Taten verbal in Verbindung, um den einzigen Widerstand gegen die Bankster-Verbrecher im Keim zu ersticken. Aber damals waren die Massen, das Volk, an das Adolf Hitler so unerschütterlich glaubte, nicht so einfach zu verdummen wie heute. Ein dauerhaftes Verbot war unmöglich. Sobald zum Beispiel die Kunde durchgedrungen war, Adolf Hitler komme in diese und jene Stadt, waren die Massen nicht mehr zu halten. Hunderttausende konnten von den Polizeikräften nicht mehr gestoppt werden, Adolf Hitler zu hören. Überdies wollte auch die Polizei den Künder eines neuen Deutschlands erleben.

Später ging das Wort im ganzen Reich herum, „Hitler über Deutschland“. Gemeint waren damit seine „Deutschlandflüge“. Jeden Tag flog er in eine andere Stadt, versetzte jedes Mal Hunderttausende von zuvor hoffnungslosen Menschen in einen Glückszustand und entfachte in ihnen das Feuer des Kampfes für ein neues Deutsches Reich.

Vielen dürfte nicht bekannt sein, daß Adolf Hitler seinen Kampf hauptsächlich dem damals beginnenden Vernichtungs-Globalismus widmete. Er dürfte der erste Politiker der Welt gewesen sein, der wußte, welche Unmenschlichkeit davon ausgeht. Der Dipl.-Psych. Klaus Wenzel schreibt dazu äußerst treffend: „Globalisierung – Enthumanisierung. Am Anfang des dritten Jahrtausends ist der Planet Erde eine so gut wie intelligenzfreie Zone, in der die hohle Macht von Industrie- und Wirtschaftsverbänden regiert, und in der Wahrheit, Wissen, Gerechtigkeit und die sozial gerechtfertigte Forderung nach einem bestmöglichen Überleben für alle in jeder denkbar möglichen Art und Weise unterdrückt werden.“ Der jüdische Schriftsteller Rafael Seligman kam nicht umhin, Adolf Hitlers Kampf gegen diese die Menschheit zerstörenden Dämonen anzuerkennen: „Adolf Hitler versprach Nestwärme, verkörperte den vergeblichen Kampf gegen die Herausforderungen, Bedrohungen und Chancen der kalten modernen Zeit, als deren Vertreter die Juden keineswegs nur von den Nazis angesehen wurden.“ [1]

Jeder kennt die heutigen „Privatisierungs“-Prozesse, wobei es sich in Wirklichkeit um die Entmenschung der Arbeitswelt durch Vernichtung der Arbeitsplätze handelt. All das geschieht nur, man denke nur an die Anstrengungen der Bahn, das Staatsunternehmen privaten Ausschlachtungshyänen zu überlassen, um die Blutsauger noch reicher und die normalen Menschen noch ärmer zu machen. Aber begonnen hatte dieser „Privatisierungs”-Prozess (Raub des Volksvermögens für die Hyänen) bereits in der Weimarer Republik als Vorläufer der BRD. Dazu Adolf Hitler: „Der wahre Gewinner im ganzen Unglück: Banken und Börsen gedeihen wie niemals zuvor! … Als Garantie dafür müssen natürlich dem in Frage kommenden Bankierkonsortium Sicherheiten gegeben werden. Man denkt dabei an die Reichseisenbahn und ähnliche Institute, und um diese Betriebe rentierlich zu gestalten, werden schließlich Einschränkung des Achtstundentages, Entlassung von überflüssigem Personal usw. notwendig sein! Es wird dann soweit sein, daß wir ein Arbeitsvolk auf fremde Rechnung sind, daß Deutschland eine Plantage fremden Willens, fremder Gewinnsucht ist, mit einer Regierung, die überhaupt keine Regierung mehr ist, da ja nicht mehr sie regiert, sondern nur als Büttel das erfüllt, was das Ausland ihr befiehlt.“ [2]

Am Ende des politischen Ringens um Freiheit oder Versklavung des deutschen Volkes, versuchte das Lobbysystem noch einmal durch ein NSDAP-Verbot die Deutschen vor der Befreiung „zu schützen“. Es gelang ihnen nicht mehr, die Massen strömten in Millionen zu Adolf Hitler, sie wollten Volksherrschaft, keine Lobby-Demokratie. Die rollende Lawine der Begeisterung für ein neues Deutschland war nicht mehr aufzuhalten.

Die Befreiung kam, Hitler machte aus einer geschundenen Nation ein glückliches Volk. Armut war schon bald Vergangenheit, sie existierte nur noch als fürchterliche Erinnerung an die Weimarer-Republik mit ihren Hungerkanzlern. Das neue Deutschland war geschaffen. Der System-Historiker Götz Aly schrieb mit verbissener Feder: „Hitler schaffte den Volksstaat, die Wohlfühldiktatur.“ [3] Und der jüdische Autor und Historiker Rafael Seligman attestierte: „Die Beseitigung der Arbeitslosigkeit schrieb man Hitler zu Recht gut. Seine außenpolitischen Erfolge, das Konkordat mit dem Vatikan, das Flottenabkommen mit Großbritannien, der Einmarsch der Armee ins Rheinland, der Anschluss Österreichs wurden zunächst bejaht, später begeistert aufgenommen.“ [4]

Die unvergleichliche Leistung des Führers und Reichskanzlers der Deutschen, ein Reich aller deutschen Stämme zu schaffen, wurde selbst in der System-Presse 2008 als Jahrtausendleistung gewürdigt. Percy E. Schramm, der international angesehene Göttinger Mediävist und bestimmt kein Anhänger des Nationalsozialismus, schrieb: „80 Millionen Deutsche – ohne Blutvergießen. Das konnte weder Bismarck noch die Jungfrau von Orleans, sondern nur jemand, der beide Fähigkeiten vereinte. Nun ist 1938 also doch das große Jahr unseres Lebens, über das kein weiteres uns hinausheben kann.“ [5]

Adolf Hitler erweckte die ewigen Werte des Nordens, die Werte aus den Sagen und Mythen zu neuem Leben. Das Symbol des Nordens und seiner Heiligkeit, das Hakenkreuz, wurde so zum Wahrzeichen des Neuanfangs, aber auch zum Anlaß für das Machtjudentum einen neuen Weltkrieg zu entfachen. Am 31. Januar 1933 wurde Adolf Hitler als Vorsitzender der NSDAP, der stärksten Partei im Reichstag, von Reichspräsident Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Auch aus der Reichstagswahl vom 5. März 1933 ging die NSDAP als stärkste Partei (43,9 Prozent) hervor. Am 23. März 1933 stimmte der Reichstag dem „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ (dem sog. Ermächtigungsgesetz) zu, das Adolf Hitler weitreichende Vollmachten zur Überwindung der nationalen Elendszustände übertrug. Dieses Gesetz wurde vom demokratisch gewählten Parlament mit 441 zu 94 Stimmen verabschiedet. Und am nächsten Tag erklärte das Machtjudentum dem demokratischen Deutschen Reich den Krieg im Namen Israels. JUDEA DECLARES WAR ON GERMANY. Das Erscheinen des Hakenkreuzes als Zeichen eines neuen Deutschland rief den Löwen von Juda, das alte Kampfsymbol der Juden, auf den Plan.“ [6]

Was in den deutschen Mythen immer wieder besungen wird (heute fast schon strafverfolgt), vom Nibelungen-Lied bis zu den Werken von Goethe und Schiller, fand nicht nur Ausdruck im NSDAP-Parteiprogramm, sondern war die Leitlinie des Sieges der NSDAP inmitten einer Welt von „Drachen und Dämonen“ (bildlich für die Herrschaft des Finanz-Satanismus). In den Heldensagen bestehen die tapferen Recken nicht nur die Intrigen mißgünstiger Feinde, sondern auch die Kämpfe mit Drachen und Riesen. Siegen kann nur der, der stark ist an körperlicher Kraft, edel in der Gesinnung. Freundestreue ist die beste Eigenschaft jener erzenen Helden und bitter der Haß, verrät einer seinen Waffenbruder. Das waren auch die Leitlinien und Ideale, die die NSDAP zum Sieg über die „Drachen und Riesen“ führte.

Adolf Hitler, der sich dem internationalen Finanzdrachen stellte, ihn zum Kampf forderte und besiegte, konnte letztlich nur durch den Zusammenschluß aller Dämonen und durch Verrat bezwungen werden. So wie einst Siegfried durch die Lanze des Verrats getötet wurde, so siegten die Dämonen-Drachen über das bis zuletzt kämpfende Deutsche Reich. Dazu Rafael Seligman: „Die Städte versanken in Schutt und Asche. Millionen kamen um. Dennoch standen die Deutschen loyal zu Hitler. Warum?“ [7] Die Helden fielen wie einst die Nibelungen an Etzels Hof, heldenhaft und treu, gegen eine ganze Welt aufgestachelten Blutdurstes.

Erleben Sie mit diesem Buch aus einem Logenplatz der Geschichte heraus hautnah die Stationen dieses einmaligen Kampfes dieser einzigartigen politischen Bewegung. Vom Bismarck-Reich bis zum Zusammenbruch 1918. Von den Anfängen der Bewegung bis zur ersten Erhebung 1923. Erleben Sie das Sturmjahr 1923 und erleben Sie den Kampf wie auch den Endkampf um die Macht.

Dieses Buch, „Der Weg der NSDAP“, darf in Ihrem Archiv als Grundlagenwerk zur NS-Geschichte nicht fehlen.

1

Rheinischer Merkur, Nr. 11, 11.03.2004

2

Adolf Hitlers Reden, Teil 1, Concept Veritas

3

Spiegel, 10/2005, S. 56

4

Rheinischer Merkur, Nr. 11, 11.03.2004

5

FAZ, 12.3.2008, S. 10

6

Daily Express, London, 24. März 1933, S. 1

7

Rheinischer Merkur, Nr. 11, 11.03.2004

Quelle: National Journal

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Ubasser

Die Währungsreform


Die Währungsreform trat am 20. Juni 1948 in den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands in Kraft; ab 21. Juni war die Deutsche Mark gesetzliches Zahlungsmittel.

Vor dem Tag X im Juni des Jahres 1948 herrschte in der Bevölkerung Unsicherheit und Angst. Zwar hatte sich Anfang des Monats herumgesprochen, daß die Vorbereitungen für die Geldumstellung angelaufen wären. Doch der genaue Zeitpunkt der Währungsreform war noch ungewiß. Als am 16. Juni, einem Mittwoch, die Spitzen von Behörden und Verwaltungen über den immer noch geheimen Termin unterrichtet wurden und bekannt wurde, daß das neue Geld bis zum Samstag ankommen sollte, wurde klar, am Wochenende würde der Reichsmark die letzte Stunde schlagen.

Viele Menschen starteten Angstkäufe, rafften an sich, was auch immer noch für altes Geld zu bekommen war. Die Situation verschärfte sich durch Händler, die Lebensmittel und Waren zurückhielten, weil sie sich Vorteile vom Verkauf gegen das neue Geld versprachen. Sparkassen und Banken litten unter der Panik, die viele Sparer ergriffen hatte, die sinnlos Geld abhoben, um es am nächsten Tag wieder einzuzahlen.

Am Freitag, 18. Juni, an dem das „Erste Gesetz zur Neuordnung des Geldwesens“ in Kraft treten sollte, starteten die Verwaltungen und die Spitzen der Kammern und Wirtschaftsverbände einen Zeitungsaufruf an die Bürger und Geschäftsleute. „Wer in solchen Zeiten nur an sich denkt und seine eigennützigen Interessen zu wahren versucht, versündigt sich an der Allgemeinheit“. Das neue Geld war bereits 1947 in den USA gedruckt und im Frühjahr 1948 unter strengster Geheimhaltung nach Deutschland gebracht worden.

Am 19. Juni, einem Sonnabend, druckten die Zeitungen in einer Sondernummer zur Währungsreform einen „Wegweiser zur D-Mark“. Die Militärregierungen von Großbritannien, der Vereinigten Staaten und von Frankreich hätten das Währungsgesetz verkündet. Ab Montag träte das Altgeld außer Kraft; Reichsmark, Rentenmark und Alliierte Militärmark wären dann ungültig. Nur Münzen und Banknoten bis zu einer Mark blieben im Umlauf, seien aber nur noch eines Zehntel ihres Nennbetrages wert.

Sonntag war Tauschtag. Jeder Bewohner erhielt ein Kopfgeld von 60 Deutschen Mark im Umtausch gegen 60 Reichsmark. 40 DM gab es sofort bar auf die Hand, die weiteren 20 DM würden einen Monat später ausgezahlt. Zum Teil wurden die Lebensmittelkartenstellen zum Geldumtausch herangezogen, die am Sonntag ab 8 Uhr geöffnet hatten; es bildeten sich lange Schlangen. Wer seine 40 DM erhalten hatte, dem wurde die Kennkarte gelocht, um Betrügereien zu verhindern. Abends hatten so gut wie alle die neuen Scheine in der Börse.

Zwar wurde mit der Währungsreform der Grundstein für einen Wirtschaftsaufschwung gelegt, aber in der Startphase des neuen Geldes war davon wenig zu spüren. Die Schaufenster waren von einem auf den anderen Tag zum Bersten gefüllt, aber die meisten Menschen konnten die Preise für die Waren nicht zahlen. Vorher gab es jede Menge Geld, aber keine Ware, nachher alle Waren, aber kein Geld. Der Wohlstand ließ noch eine Weile auf sich warten.

Nachdem Ludwig Erhard , zu jener Zeit Direktor der Wirtschaftsverwaltung der Bizone , wenige Tage nach der Währungsreform die Preise für fast alle gewerblichen Fertigwaren freigegeben und die Bewirtschaftung außer Kraft gesetzt hatte, war zwar die Marktwirtschaft eingeführt. Die erhöhte Nachfrage trieb aber die Preise hoch, während gleichzeitig noch ein Lohnstopp galt. Die Lebenshaltungskosten stiegen in der zweiten Jahreshälfte um 14 Prozent, die Zahl der Arbeitslosen schnellte um über 60 Prozent in die Höhe. Unmut brach sich Bahn: Marktfrauen wurden mit ihrer Ware beworfen, weil Hausfrauen die Preise nicht mehr zahlen konnten. Im November legten die Gewerkschaften das Wirtschaftsleben für einen Tag mit einem Generalstreik lahm. Im allgemeinen beteiligten sich die Belegschaften der großen Betriebe am Streik, während die kleinen und mittleren Betriebe zum großen Teil arbeiteten. Die Ladengeschäfte hatten überwiegend geöffnet, ebenso arbeiteten die Handwerksbetriebe.

Wenn auch die positiven Auswirkungen der Währungsreform für die meisten Menschen erst ab 1949 zu spüren waren, hatte die Geldumstellung als Sofortwirkung zumindest eines bewirkt: Der Schwarzmarkt brach nach einem hektischen Wochenende mit astronomischen Preisen schnell zusammen.

Schon 1946 hatten die Amerikaner Pläne für eine Währungsreform in Deutschland ausgearbeitet. Das Geld hatte seine Funktion verloren, weil es zuviel davon gab. Nach Kriegsende kursierten 300 Milliarden Reichsmark, für die es legal kaum etwas zu kaufen gab. Ein Paar Damenschuhe kostete offiziell zwölf Mark, war aber im Laden kaum zu bekommen. Auf dem Schwarzmarkt gab es Damenschuhe für bis zu 600 Mark das Paar. Mit einem normalen Verdienst ließen sich solche Preise nicht bezahlen. Viele Menschen mußten hart arbeiten und litten trotzdem weiterhin Hunger. Die Geldmenge mußte verringert werden, um Anreize für Arbeit und Produktion zu schaffen und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

Der kurz nach der Währungsreform festgelegte Umtauschkurs brachte viele Menschen um ihre Ersparnisse: Für zehn Reichsmark gab es eine D-Mark. Ein Teil des Tauschguthabens mußte auf sogenannten Festgeldkonten bleiben und wurde im Oktober 1948 größtenteils gestrichen. Von 1000 RM auf dem Sparbuch blieben nur noch 100 DM übrig. Das auf den Festgeldkonten angelegte Geld wurde nach der Freigabe in den frühen 50er Jahren von 100,- RM auf 6,50 DM umgerechnet.

Waehrungsreform1Waehrungsreform2Waehrungsreform3Waehrungsreform4Waehrungsreform5Quelle: Dullophob.com

Bemerkung: Es ist jedes Mal zum Lachen, wenn  im deutschen Lande irgendwelche „Experten“ über den Euro und die Eurozone etwas zum Besten geben. Heute, so sollte nun jeder mittlerweile verstanden haben, ist jeder, der das Wort Euro aussprechen und lobhudeln kann ein „Experte“. Agitiert er noch für die Merkelregierung, nun, dann ist es sogar ein „Experte mit Insiderwissen“. Ebenso ist es zum Lachen, wenn behauptet wird: Geht der Euro kaputt, geht auch Deutschland unter! Na größeren Unsinn kann man doch gar nicht von sich geben! Oder? Deutschland alimentiert Europa – sogar die halbe Welt…aber, lassen wir mal die halbe Welt weg… Es sind stets an den Haaren herbei gezogene Argumente solcher „Experten“ , welche verkünden, die Wirtschaft würde beim Exitus des Euros „abschmieren“. 

Hängt denn die Arbeit und die Wirtschaft am Euro, oder ist es nicht eher so, daß durch die Arbeit und Wirtschaft ein Wert geschaffen wird, der es ermöglicht leben und überleben zu können? Und daß soll nach dem Exitus des Euros nicht der Fall sein? Soviel Dünnschiß habe ich selten gehört! Natürlich werden hier und da Probleme in der Versorgung entstehen, aber nicht größere, daß jemand verhungern müßte! Sicher wird auch sein, daß der, der ein „Schweinevermögen“ angehäuft hat, dieses großzügig verlieren könnte, wenn er denn aufs „falsche Pferd“ gesetzt hat.

Unsere Wirtschaft ist nicht so sehr zerstört, wie es 1945 der Fall war. Vielmehr ist es eine Tatsache, daß unsere Wirtschaft ausgelagert wurde, aber letztendlich wir die Technologien beherrschen um sie hier in unserem Lande wieder zum tragen der Volkswirtschaft zum laufen bringen können. Oder, der Bauer, der bisher Geld von der EU und der BRD bekam, um seine Felder brach liegen zu lassen, oder Biodiesel und Biospritpflanzungen machte. All das kann wieder zum Nutzen der Versorgung der Bevölkerung heran gezogen werden. Oder die Erneuerung des Straßennetzes….

Alles Ausreden, wenn man meint, Deutschland würde Pleite gehen. Wir hätten soviel Arbeit, das wir einen tatsächlichen Mangel an Arbeitskräften beklagen könnten! Jetzt kommt von diesem und jenem Euro-Befürworter die Frage: Und wer soll das bezahlen? Natürlich niemand geringeres als WIR! Wenn wir uns der Zahlungen an und in ESM, Target, EU und so weiter, entledigen, reicht das allemal und das noch auf Jahre für einen Wiederaufbau unserer Staates! Aber, und daß ist das Wichtigste, muß etwas passieren, um den Vasallenstatus endlich ablegen zu können: Die Beendigung der Besatzung, die Rückgewinnung der Souveränität. Davor haben nämlich ALLE sogenannten „Experten“ Angst, denn sie verlieren alle ihre Posten und Pöstchen!

Wenn Sie das immer noch nicht verstanden haben, lesen sie nochmals den oberen Teil des Beitrags…Aller Anfang ist schwer! Würde Deutschland aus dem Euro austreten, hätten wir sicher eine kurze schwere Zeit vor uns – es wäre nur für die Verräter und ihren Helfern zum Nachteil, aber dem deutschen Volke ganz sicher nicht! Wir haben in unserer Geschichte gelernt, immer wieder aufzustehen, so soll es bleiben…und bitte liebe Leser, üben Sie schon mal wieder freihändig zu stehen!

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Ubasser

Beamte


Wie immer präsentiert uns Michael Winkler einen brillanten Pranger am Donnerstag. Er wagt hier einen Spagat zwischen Historie und Gegenwart, der zugegeben besser und perfekter nicht sein kann. Meine Empfehlung: Unbedingt lesen!!!

Beamte gab es schon lange bevor dieser Begriff eingeführt wurde. Der Be-Amt-ete ist jemand, der mit einem Amt versehen wurde, also von dritter Seite mit Amtsgewalt ausgestattet wurde. Der erste derartige Beamte war wohl eine Art „Hilfssheriff“, den der Häuptling eines Steinzeitstammes mit bestimmten Aufgaben betraut hatte. Der Häuptling war Vorgesetzter auf Grund eigenen Oberarmumfangs, der Helfer hingegen Vorgesetzter auf Grund des Oberarmumfangs seines Chefs.

Beamte gab es auch in durchaus demokratischen Gesellschaften. Stellen wir uns eine Dorfgemeinschaft im Zweistromland vor, etwa 5.000 Jahre vor der heutigen Zeit. Die Bewohner waren geistig durchaus auf der Höhe, noch nicht verblendet durch den Islam. Die haben damals ausgeklügelte Bewässerungssysteme gegraben, die Jahrtausende funktioniert haben. Bis zu den Mongolen, die diese Bewässerungssysteme „überarbeitet“ haben. Die inzwischen muslimisch gewordenen Nachfahren haben es seither nicht geschafft, diese Bewässerungssysteme wieder aufzubauen. Vermutlich war das der Wille Allahs, und der ist bekanntlich groß.

Unser Dorf weiß noch nichts über Allah und seine Größe, allerdings stellen die Dörfler das Wirken der Entropie fest, was eine hochgestochene Umschreibung für den zeitlichen Zerfall ist. Die schönen Bewässerungsgräben müssen in Ordnung gehalten werden, außerdem sollte jemand darauf achten, daß einzelne Bauern nicht zuviel Wasser abzapfen. Dafür wurde ein besonders ehrenwerter Bürger bestimmt, der regelmäßig die Gräben abzugehen hatte. War etwas beschädigt, sollte er Abhilfe schaffen. Und er sollte aufpassen, daß niemand zu viel oder zu wenig Wasser abbekam.

Kurz darauf wurde die Bestechung erfunden. Sie sorgte dafür, daß der gewissenhafte Beamte gelegentlich wegschaute, wenn es dem freundlichen Spender frommte. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf: Zuerst stellte man dem Wasserbeamten einen Kollegen an die Seite. So beaufsichtigten sich die beiden gegenseitig und die Bestechung wurde teurer, weil ja nun zwei Beamte unterstützt werden mußten. Damit das nicht so einfach wurde, kam ein dritter Beamter als deren Chef hinzu, der die beiden anderen Beamten beaufsichtigte und als deren Chef natürlich noch mehr Bestechungsgelder kassierte.

Nun ja, die Kultur des Zweistromlandes ist untergegangen, nach Ansicht der Archäologen allerdings nicht daran, daß zum Schluß alle für die Wasserbehörde gearbeitet haben und keiner mehr auf den Feldern. Immerhin, schon die alten Sumerer hatten gelernt, daß man Beamten auf die Finger schauen und gelegentlich auch hauen muß.

Die Römer hatten in Bezug auf ihre Beamten schon sehr viel gelernt, was uns heute längst wieder abgeht. Wobei das nicht den Amtsboten oder den Amtsschreiber betraf, die hatten nichts zu sagen und deshalb auch damals schon eine gesicherte Lebensstellung. Beamte, die etwas zu sagen hatten, wurden hingegen gewählt. Bei den Wahlen kandidierten keine Parteien, als nicht etwa die Jupitertreuen Pietisten gegen die Saturnalier, sondern Personen, also Gaius Tolerantus Caligula gegen Lucius Bubonicus Nero. Die Ämter wurden nur für ein Jahr vergeben und es gab sie doppelt, damit der eine Beamte den lieben Kollegen kontrollierte.

Das Mittelalter kehrte zum Hilfssheriff-System zurück, nur nannte man es damals Lehnswesen bzw. Feudalherrschaft. Der Kaiser hatte seine Macht von Gott (eigentlich wurde er durch die Kurfürsten gewählt), die Herzöge ihre Macht vom Kaiser, die Grafen ihre Macht vom jeweiligen Herzog und so weiter, bis zum leibeigenen Bauern ohne alle Macht. Aber der war auch kein Beamter. Der Feudalstaat siechte schließlich dahin und mit den absoluten Monarchen kamen dann die modernen Beamten.

Friedrich der Große ist in diesem Fall übrigens KEIN Vorbild. Er ging davon aus, daß seine Minister bestochen würden, folglich sparte er an deren Gehalt. Das, was wir als preußisches Beamtentum bezeichnen, wurde erst nach der Niederlage gegen Napoleon herbeireformiert. Der alte Fritz war dafür zu sehr mit der Vergrößerung seines Reiches beschäftigt.

Die große Zeit des deutschen Beamtentums begann ungefähr 1815 und endete irgendwann zwischen 1920 und 1980. Dem deutschen Beamten galten damals Kaiser, Gott und Vaterland (in dieser Reihenfolge) als ewige und gegen alle Zersetzung zu schützende Werte. Beamter wurde damals, wer die fachliche und charakterliche Eignung dafür besaß. Diese Beamten erfüllten ihre Aufgaben vielleicht ein wenig stur, jedoch korrekt gegenüber jedermann und unbestechlich. Jeder Beamtenanwärter sog bei seiner Ausbildung diese Ethik in sich ein und verkörperte sie Zeit seines Lebens.

Das Aussterben dieser Eigenschaften begann ungefähr 1920, mit dem Einzug der Demokratie. Anfänglich hatte die Demokratie einen schweren Stand gegen die Beamtenethik, doch nach und nach starben die altgedienten, korrekten Beamten aus, der Nachwuchs wurde mit den Segnungen der Demokratie infiziert und schließlich hatte die Demokratie gesiegt.

Um 1913 gab es im ganzen Deutschen Reich 400.000 Beamte. Das Reich war damals fast doppelt so groß wie heute, es hatte Kolonien und folglich eine Kolonialverwaltung. Telephone waren in den Amtsstuben noch selten, das schnellste Transportmittel die Eisenbahn. Im Notfall wurde telegraphiert, Datenverarbeitung bedeutete Aktenschränke mit dicken Aktenmappen. Vereinzelt nutzte man die Hollerith-Lochkarten. Auf ganz wundersame Weise fühlten sich damals alle Deutschen bestens verwaltet, keiner klagte darüber, daß es zu wenige Beamte gäbe.

Merkeldeutschland benötigt heute über vier Millionen Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst. Trotz Computer, trotz E-Mail, Telefax und Videokonferenzen. Beamte werden in schnellen Automobilen gefahren, fliegen in Flugzeugen und bei Bedarf gibt es sogar Hubschrauber. Theoretisch sollten diese vier Millionen mit ihren ganzen technischen Hilfsmitteln so viel leisten wie 20 Millionen zu Kaisers Zeiten. Rechnet man anders herum, war ein kaiserlicher Beamter ungefähr 50mal effizienter als es ein heutiger ist.

Nun kommt wieder der Satz, der des öfteren Widerspruch hervorruft, obwohl er nach wie vor richtig ist: Beamten sind Parasiten. Sie werden von ihrem Wirt unterhalten, dem jeweiligen Volk. Wobei Parasiten nicht unbedingt nur schädlich sein müssen, denken wir an Blutegel, die als lebende Apotheke dienen und die vom Arzt verschrieben werden. Allerdings würde kein Arzt die gleichzeitige Anwendung von 1.000 Blutegeln empfehlen, da überwiegt der Schaden bei weitem den Nutzen.

Das Dorf im Zweistromland konnte sich zwei Wasserbeamte leisten; ein Grundbuchamt, zwei Steuereintreiber, ein Gleichstellungsbeauftragter, ein Verkehrsdezernent, zwei Lehrer, ein Schulrat, drei Polizisten und fünf Feuerwehrleute wären jedoch mehr gewesen, als das Dorf verkraftet hätte. Entweder wären diese Beamten verhungert oder das Dorf. Wir dürfen also stolz sein, daß unser Vierzonesien derartige Massen an minderproduktiven und ineffizienten Beamten unterhalten kann.

Kommen wir zu einem weiteren Vorzug der Demokratie. Beamte werden in der Regel nicht als leitende Regierungsdirektoren eingestellt, sondern nach wie vor als Beamtenanwärter. Totalversager in Schule und Beruf beschäftigt die Demokratie wie den berüchtigten „Joschka“ Fischer gleich ganz oben als Minister, ebenso Studienabbrecher wie den SPD-Innenminister von NRW, Ralf Jäger. Und wenn diese Versager nicht einmal als Minister zu ertragen sind, werden sie wenigstens Parteivorsitzende, wie Claudia Roth. Noch zu Gerhard Schröders Zeiten holten Politiker, deren Eltern ihnen den ersten Bildungsweg nicht finanzieren konnten, ihre Abschlüsse auf dem zweiten Bildungsweg nach. Heutzutage ist das nicht mehr nötig. Da erguttenbergt man sich höchstens noch einen Doktortitel.

In der Demokratie werden Beamte ebenfalls nach Eignung und Charakter eingestellt und befördert. Das Wort „fachlich“ fehlt nicht durch Zufall oder Vergeßlichkeit, denn Eignung bedeutet heute das richtige Parteibuch. Mit wem soll denn ein Vorgesetzter vertrauensvoll zusammenarbeiten? Mit einem völlig Unbekannten, oder mit einem, den er schon aus der Jungen Union kennt, der dort Führungsqualitäten gezeigt hat? Wobei, andere Länder, andere Sitten. Eine Juso-Mitgliedschaft dient in manchen deutschen Bundesländern ebenfalls als Eignung. Und den Charakter erkennt man an der Treue zur Parteilinie, weshalb sonst wurde wohl Angela Merkel zur FDJ-Kaderfunktionärin für Agitation und Propaganda?

Ich will nicht behaupten, daß es in einer Monarchie keine Günstlinge gegeben hatte. Diese verblieben jedoch zumeist bei Hofe und richteten dort wenig Schaden an, während die Günstlinge der Demokratie über das Land verteilt werden. Ob nun der Baudezernent in Nordoosterstedt zweimal durch das Examen als Sonderschulpädagoge gerasselt ist oder der Leiter des Veterinäramts in Mittelmietraching Hauswirtschaft studiert hat, sie sind beide geeignet, vor allem charakterlich, als gute Parteisoldaten. Und ein eingedeutschter Türke ist geradezu prädestiniert für das Kulturamt einer deutschen Universitätsstadt.

Beamter sein in einer Demokratie bedeutet, alle Bürgerrechte zu besitzen, vor allem das passive Wahlrecht. Dies ist besonders wichtig, weil Beamte in die Parlamente wechseln können, ohne ihren Job zu riskieren. Sollten sie abgewählt werden, geht es zurück, wo am Schreibtisch auch gleich die Beförderung für die nicht abgeleisteten Dienstjahre wartet. Als Abgeordneter sitzt man an der Quelle und sorgt für beamtenfreundliche Gesetze, das ist man den Kollegen und den weniger erfolgreichen Parteifreunden schuldig. Außerdem läßt sich hier trefflich Arbeit für neue Beamte schaffen.

Beamte in Merkeldeutschland sind nicht unterbeschäftigt, das ist ein Klischee, das nur selten zutrifft. Höchstens Beamte auf Lebenszeit, die ihre charakterliche Eignung verloren haben, weil sie aus der Parteilinie ausgeschert sind, bekommen Pöstchen, deren Hauptarbeit im Lesen der Tageszeitungen besteht. Der normale Beamte hat genug Arbeit, so sinnlos sie auch sein mag. Abgeordnete nehmen gerne alles an, Nebentätigkeiten, Orden, Auszeichnungen, Preise, Geld – nur leider nicht Vernunft. Anstatt bei einem neuen Gesetz zu überlegen, was überholt ist und abgeschafft gehört, wird nur das Neue propagiert und entsprechende Beamtenstellen geschaffen. Nur so gibt es Pöstchen für Parteifreunde, die auf Einstellung und Beförderung warten. Bürokratie abbauen? Aber gerne! Dafür benötigen wir als erstes eine bundesweit agierende Behörde mit 418 Planstellen, eine neue Unterabteilung im Innenministerium mit 26 Planstellen für Ministerialbeamten, einen weiteren Staatssekretär…

Zu Kaisers Zeiten hätte dafür eine Anordnung Seiner Majestät ausgereicht, worauf jede Behörde mit ihrem bestehenden Personal eine entsprechende Ausarbeitung eingereicht hätte. Wie gesagt, ohne Computer, Video-Konferenzen, Faxgeräten, E-Mail… Damals hießen Polizisten übrigens Schutzmänner und taten Dienst auf den Straßen, nicht hinter Schreibtischen.

Wie sieht es mit dem Fehler des großen Friedrich aus? Beamte werden heute gut bezahlt, auch Minister und Abgeordnete. Eigentlich bräuchten sie keine Bestechungsgelder mehr. Die Annahme hat jedoch Tradition, deshalb wird sie fortgesetzt. Die Bestechung von Abgeordneten ist nach wie vor straffrei, solange man im Nachhinein bezahlt. Der einfache Beamte ist in aller Regel weniger korrupt als die Volldemokraten, doch wenn dieser ständig beobachtet, wie seine Vorgesetzten sich die Taschen füllen lassen, leidet auch dessen Moral. Man kennt sich, man hilft sich – und schließlich funktioniert die Korruption wunderbar im Untergrund. Wenn ein CSU-Landrat etwas von einem Beamten möchte, der ganz zufällig CSU-Mitglied ist, stößt das bereits auf ein gewisses gegenseitiges Wohlwollen. Ganz zufällig ist der Minister ebenfalls in der CSU, da geht bestimmt etwas. Über Beförderungen und attraktive Dienstposten entscheidet der Minister. Und für eine kleine Parteispende an die CSU läßt sich die ganze Seilschaft auch von Außenstehenden nutzen. Und ja, so bavaresk geht es auch in anderen Bundesländern zu, bei SPD, CDU, FDP und Grüninnen. Das nennt sich Demokratie.

In meiner Fernsehzeitschrift steht, der durchschnittliche Pensionär bekäme das Doppelte an Altersbezügen wie der durchschnittliche Rentner. In der WELT steht, der durchschnittliche Beamte hätte bis zu seiner Pensionierung ungefähr das Dreifache an Vermögen angehäuft wie der durchschnittliche Rentner. Wobei der durchschnittliche Beamte bestimmt kein Feuerwehrmann ist, der vielleicht nicht tagtäglich, aber mehrmals in der Woche sein Leben für Andere riskiert, denn der ist nicht nur notwendig, sondern auch schlecht bezahlt. Das betrifft eher den höheren Dienst, wo man sicher und geborgen hinter einem Schreibtisch sitzt. Je höher die Dienststellung, desto höher die Pension, da kommt kein Rentner mit, der 45 Jahre Höchstbeiträge eingezahlt hat. Mehr Ruhestandsgeld als die Beamten bekommen nur noch die Politiker und die Manager. Und warum? Weil die das selbst bestimmen können!

Zu Kaisers Zeiten hieß es, der Rock eines Beamten sei eng, aber warm. Eng, weil Beamte spärlich bezahlt wurden, warm, weil sie immer bezahlt worden sind und ihre Pension garantiert war. Nur in der Inflationszeit waren Beamte benachteiligt, denn wo Unternehmen schnell reagierten und zweimal am Tag immer wertlosere Geldmengen auszahlten, erwies sich der Staatsapparat gewohnt träge in den Nachbesserungen. Danach wurde es wieder besser.

Die Bezahlung der Beamten ging erst unter Herbert Frahm nach oben, als dieser „mehr Demokratie wagen“ wollte. Adenauer hat mit seinen Rentengesetzen die Alten bestochen, Frahm mit den Gehältern den öffentlichen Dienst. Dank Adenauer brechen die Rentenzahlungen zusammen, es ist längst offenkundig, daß das Rentenniveau immer weiter sinken wird. Dank Frahm werden die Staatsfinanzen zusammenbrechen, da die Massen der Pensionäre nicht mehr finanzierbar sind. Die Fehler sind jedoch nicht die Bundeskanzler, es ist das System an sich, das es erlaubt, mit Wahlgeschenken aus der Staatskasse Wähler zu bestechen. Und der noch größere Systemfehler besteht darin, daß dieses Geld noch nicht einmal in der Staatskasse vorhanden sein muß, sondern nach Belieben geliehen werden kann.

Das Prinzip der Gewaltenteilung, das im Lehrbuch der Demokratie nachzulesen ist, spricht von der ausführenden, gesetzgebenden und richterlichen Gewalt (Exekutive, Legislative und Judikative). In der Praxis der Demokratie wird die Gewaltenteilung aufgehoben. Wer die Mehrheit im Parlament hat (Legislative), stellt die Regierung (Exekutive) und bestimmt damit über die Beamten. Da in der Justiz ebenfalls Beamte arbeiten, steuert die Regierung über Einstellungsvorschriften und Beförderungen auch die Judikative. Zudem sind bei uns Staatsanwälte weisungsgebunden, Weisungen, die letztendlich durch die Regierung erteilt werden. Wenn dann noch, wie in Merkeldeutschland, ausschließlich Sozialistische Einheitsparteien in den Parlamenten sitzen, ist alles, was die Demokratie ausmachen sollte, schon im Grundsatz ausgehebelt.

Wer kontrolliert wen? Beamte die Regierung? Natürlich nicht, sie sind ein Teil der Regierung. Das Parlament die Regierung? Nein, denn das Parlament stellt die Regierung. Die Richter? Abgesehen vom Bundesverfassungsgericht hat jeder Richter noch die Möglichkeit eines Karrieresprungs. Aber nur, wenn er bei der Regierung, die ihn befördern könnte, gut angesehen ist. Die Bevölkerung? Da sei das Grundgesetz davor! Das sorgt dafür, daß den Bürgern alle Rechte durch ihre Vertreter vorenthalten werden.

Was also ist die Lösung? Der öffentliche Dienst muß radikal abgespeckt werden. Oh, das geht, sogar bei Beamten auf Lebenszeit. Die haben ihre Anstellung durch die BRD bekommen, sobald die BRD nicht mehr existiert, sind alle mit ihr geschlossenen Verträge gegenstandslos. Dann schaut man einmal nach, wer sich der Untreue, der Volksverhetzung oder anderer Vergehen schuldig gemacht hat, da bleiben genug Bedienstete draußen. Das Deutsche Reich kann sich zudem keine Beamtenpensionen in der heutigen Höhe leisten. Gerade die Herrschaften in den gehobenen Positionen hatten doch Gelegenheit genug, sich etwas zusammenzusparen?

Wer Beamter wird, verliert auf jeden Fall das passive Wahlrecht. Besser auch das aktive Wahlrecht, aber da lasse ich mit mir reden. Jedenfalls darf kein Vertreter der Exekutive mehr im Parlament sitzen, also der Legislative angehören. Und ja, das gilt auch für die Regierung. Der Kanzler muß sich seine Mehrheiten im Parlament suchen, anstatt absolutistisch nach Lust und Laune zu herrschen, weil er im Nebenamt auch noch Parteichef ist.

Staatsanwälte und Richter sind nicht weisungs-, sondern an das Gesetz gebunden. Und sie werden von den Bürgern gewählt. Das funktioniert in den USA, warum sollten wir nicht wenigstens einmal etwas von dort kopieren, was sich tatsächlich bewährt hat? Vom Volk gewählte Richter sprechen wirklich Recht im Namen des Volkes, anstatt wie heute im Namen der Volksvertreter oder der Volldemokraten in der Regierung.

Beamte sind nötig, ob damals im Zweistromland oder heute; doch Beamte dürfen kein Selbstzweck sein, keine Versorgungspöstchen für verdiente Parteifreunde und deren Familienmitglieder. Wenige Beamte, mit preußischer Ethik, verdienen unser Vertrauen und unseren Respekt, also genau das, was die Beamten durch die Demokratie verloren haben.

Und ganz zuletzt: Beamte sind Staatsdiener, das darf kein Beamter jemals vergessen. Sie sind einzig und allein dazu da, daß es dem Staat gut ergehe, daß er aufblüht und gedeiht. Der Staat ist aber kein Farbfleck auf der Landkarte, er besteht nicht aus dem Staatsoberhaupt, egal ob Präsident oder Monarch. Der Staat, das sind WIR, wir alle, die Bürger dieses Staates. Wir, die Eingeborenen, wir, das staatstragende Volk. Deshalb sind die deutschen Beamten Diener des deutschen Volkes – und nicht die Diener von Verrätern in der Politik und Wirtschaftsflüchtlingen, die gezeigt haben, daß sie ihrer eigenen Heimat für ein paar Brotkrumen den Rücken kehren.

Quelle und Autor: Michael Winkler von 19.6.2013

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Ubasser

Fragen an den russischen Politologen Jewgenij Fedorow


Dieses hochinteressante Interview fand ich in der deutschen Fassung bei Lupo Cattivo. Jeder sollte es lesen!

jewgeni-fjodorowJewgenij Fedorow (Foto rechts) ist russischer Politiker, Abgeordneter der Staatsduma der Russischen Föderation während vier Legislaturperioden (1993-1996, 2003-2011, 2011 bis heute), der Vorsitzende des Komitees für die Wirtschaftspolitik und das Unternehmertum der Staatsduma.

Mitglied des Zentralen Politrates der Partei “Einiges Russlands” (Logo links). Der Ordentliche Staatliche Berater der Russischen Föderation. 

Er ist unter anderem auch der Begründer der Bewegungen „Nationale Befreiungsbewegung“ und „Die Volksfront“, als auch einer der Gründer der Partei „Der nationale Kurs“. Er ist Veteran des Krieges in Afghanistan (1979-1989). Er ist außerdem Erfinder und hat mehr als 40 Patente auf seine Erfindungen.

Des Weiteren das Interview – absolut lesenswert, sagt Maria Lourdes! 

Frage: In der Türkei passieren zurzeit sehr merkwürdige Dinge. In der Hauptstadt der Türkei unter dem Vorwand der Abholzung eines Parks kommt es zu ziemlich breiten Volksaufständen. In Russland konnten wir trotz der Vernichtungen von Parkanlagen und dem Aufbau stattdessen großer Einkaufszentren keine solchen Entwicklungen feststellen. In der Türkei passiert es aber. Was ist Ihre Einschätzung hierzu.

Fedorow: Nun, zuallererst haben die Parkanlagen damit natürlich nichts zu tun, zweitens schauen Sie doch auf die Reaktion der USA und ihrer europäischen Satelliten. Erdogan wurde sofort von allen Seiten angefahren, er würde zu hart mit den Protestierenden umgehen. Das ist doch das Vorgehen nach dem Standard-Drehbuchszenario, das auch ähnlich durchgeführt wurde: z.B. in der Ukraine; einige Versuche davon in Russland auf dem Bolotnaja-Platz (wörtlich „der Sumpfplatz“ – Anm. d. Übers.); in Pakistan, wo die Amerikaner damals ihren treuen Verbündeten Musharraf abgesetzt hatten, in dem sie ihn durch einen anderen „ihrer“ Präsidenten ausgetauscht hatten; in Ägypten, wo der Präsident doch auch ein Verbündeter der Amerikaner gewesen ist.

Sie (die Amerikaner) sind mit der Situation unzufrieden, nach der viele der Staaten, sogar ihre sprichwörtlichen Satelliten, Ihre Befehle nicht mehr auszuführen bereit sind. Also sind das die sogenannten Säuberungen in den eigenen Reihen.  Erdogan hat sich dem Befehl, Syrien anzugreifen, widersetzt gehabt, das ist soweit ganz klar. Er hatte das wegen der innerpolitischen Situation in der Türkei selbst getan. Deswegen sagten die Amerikaner darauf:

„OK, du gehörst zwar zu uns, bist also unser Verbündeter, unser Vasall, aber da du den Status eines Vasallen hast, ersetzen wir dich hiermit durch einen anderen Vasallen. Aus dem Grunde aber, da du nicht von selber gehen willst, helfen wir dir auf die Sprünge mit Hilfe einer Straßenrevolution.“

Das ist also ein ausgearbeiteter Mechanismus. Sie haben die Ausgaben für den Bau von Panzern und Raketen etwas verringert und gaben dieses Geld für die Manipulationen der politischen Prozesse in Russland, Türkei, Ägypten, Libyen, einigen europäischen Ländern, wo man ihre Spuren ebenfalls feststellen kann. Das Ganze ist also so eine Art von Terror, eine Art von Bestrafungsaktion.

Frage:  Für einen Machtwechsel?

Fedorow:  Sie brauchen keinen Machtwechsel. Die Türkei ist ja bereits ihr Vasall. Die Türkei möchte aber nicht zu einem fanatischen Vasallen mutieren, d.h. entgegen den eigenen innerpolitischen Interessen Syrien angreifen und somit die Existenz des eigenen Staates in Frage stellen. Deswegen möchten die Amerikaner Erdogan ersetzt haben, das ist schon mal ganz klar. Aus dieser Erwägung heraus hat man bereits einen Teil der Söldner aus Syrien nach Türkei überstellt und in entsprechenden Lagern untergebracht, um dadurch die Aufrührer, falls nötig, durch bewaffnete Kampfeinheiten zu verstärkten.

Erdogan hat nur zwei Auswege aus dieser Lage.

Erstens, die Verstärkung seiner Beziehungen zu Russland, dafür hat er nämlich den entsprechenden Draht zu Putin. Er muss also eine geopolitische Wahl vom historischen Konkurrenzcharakter treffen, damit es auch möglich würde, ihn unter den entsprechenden Schutz zu stellen.

Oder aber zweitens, sich wieder den Amerikanern zuwenden, ihnen zu Füßen fallen und ihnen dabei schwören, dass solches Benehmen seinerseits nicht wieder vorkommen werde, dass er also wieder gut und brav sei. Natürlich wird er dabei die von ihm in diesem Falle verlangten Personalumstellungen in seinem Kabinett, in den Ministerien durchführen müssen. Kurz und gut, er wird sich vollständig unterwerfen müssen.

Durch die zweite Möglichkeit würde seine Absetzung seitens der Amerikaner, in welcher Form auch immer, für ca. 1-2 Jahre aufzuschieben sein, denn die Amerikaner lassen keinen ihrer Agenten zu lange gewähren.

Frage: Agenten, die Ihnen einmal zu widersprechen die Frechheit hatten.

Fedorow: Ja, genau, die mit ihnen bereits früher in irgendeiner Weise in Konflikt geraten sind oder etwa ungehorsam wurden. Deswegen würde ich meinen, dass falls Erdogan sich als einen wahren Träger des türkisch-osmanischen Geistes versteht, er unbedingt ein Bündnis mit Russland eingehen muss, was schon immer das traditionelle Verfahren zum Schutz gegen die Aggression von außen gewesen ist.

Frage:  Aber die Türkei ist doch ein Mitglied der NATO.

Fedorow:  Na, und?

Frage:  Dann wird die Türkei doch nur noch stärker von allen Seiten beschossen werden.

Fedorow:  Die Türkei wird bereits verstärkt beschossen. Des Weiteren stellt sich nur die Frage, ob Erdogan diesen Beschuss als einen zur grundsätzlichen Vernichtung oder als eine leichte Bearbeitung mit der Knute zur Erzwingung des nötigen Verhaltens auffasst. Ich meine, das ist das erstere, also die gezielte Vernichtung, denn die geopolitischen Vorgänge zwingen die Amerikaner im Moment ihre ganze Macht und ihre ganze Kraft auf eine Karte zu setzen. Sie haben keine Zeit mehr irgendwelche Spielchen zu spielen. Ihnen bleibt in Bezug auf die anderen nur das folgende Vorgehen: bist du kein Vasall, so wirst du vernichtet, bist du ein schlechter Vasall, wirst du ebenso vernichtet – das ist also im Moment die Logik ihres Vorgehens.

Frage:  Warum hat Erdogan keine Folge geleistet? Hat er die momentane Schwäche der Amerikaner wahrgenommen?

Fedorow: Nein, es ist einfach so, dass er die Verantwortung für sein Land übernommen hat, sein Land hat eigene Interessen, diese Interessen wachsen und müssen entsprechend verfolgt werden. Die Türken haben ja auch wie Russland ihre eigene Nationalen Befreiungsbewegung in Bezug auf die Amerikaner, nur eines auf die Türken abgestimmten Typus.

Frage:  Ihrer Innenpolitik entsprechende?

Fedorow:  Ja, natürlich. Es gibt diese Befreiungsbewegungen in allen Ländern, z.B. auch in Deutschland, wir kriegen das doch mit. Erdogan, oder sagen wir, eine jede führende Persönlichkeit jedes beliebigen Landes, das den Status eines Vasallen hat (denn die Türkei hat ja nicht den Status einer Kolonie, sondern eines Vasallenstaates), möchte natürlich nicht diesen Status innehaben, spricht es aber direkt nicht aus. Deswegen wurde von den Amerikanern dieses System des schnellen Wechsels von Präsidenten installiert, damit die neuen Präsidenten es nicht schaffen, genügend an politischem Gewicht für sich und ihr Land zu gewinnen, um damit die Interessen der eigenen Nationen verfolgen und realisieren zu können. Auf Dauer wollen das natürlich zwar alle Staaten tun, denn kein Staat möchte, dass mit ihm auf diese Weise umgesprungen wird. Nur, die einen versuchen diesen Zustand zu ertragen, besonders die, die gerade erst zur Macht gekommen sind, die anderen aber weniger…

Deswegen fahren die Amerikaner diese Strategie, die da heißt, „verhaue die Eigenen, damit die Übrigen Angst vor dir haben“, d.h. dass sie einerseits die Disziplin bei ihren Vasallenländern zu erhalten, andererseits die Bestrafungsaktionen gegenüber den anderen Ländern durchzuführen suchen, um die Idee der Einpolwelt (des sogenannten Weltstaates – Anm. d. Übers.) durchzubringen und ferner die Interessen des amerikanischen Imperiums damit zu schützen.

Frage: Und was meinen Sie zu dem Aufruhr in Schweden vor nicht langer Zeit, als aus einem ähnlich unbedeutendem Anlass, dem Mord an einem Verrückten, die Einwohner Stockholms und Umgebung, als auch anschließend vieler anderer Städte kopfstanden.

Fedorow:  Da haben doch die Migranten oder etwa ihre Nachfahren einen Aufstand veranstaltet. Sie müssen verstehen, dass der politische Kampf sich überall auf der Welt verschärft, das müsste doch allen bereits klar geworden sein. Ich kann leider nicht genau sagen, wer steht dabei hinter der ganzen Sache, da man ja dafür die genauen Umstände, die Lage und die Kräfteverhältnisse sich vor Augen führen müsste, die Informationen der analytischen Dienste bräuchte man ebenfalls dafür… Ich denke, dass unsere Nachrichtendienste genauere Informationen dazu haben und diese dem Präsidenten auch entsprechend melden. Es ist aber klar, dass weltweit nationale Befreiungsbewegungen zum Kampf ansetzen, wie z.B. die Bewegung der Antiglobalisten, die ja auch nicht aus den eigenen Kräften schöpfte, sondern ganz klar auf die Finanzierung seitens bestimmter nationalorientierter Regierungen, Eliten oder Geschäftskreise, die es leid waren, den Amerikanern hinterherlaufen zu müssen, angewiesen war. Diese Prozesse verschärfen sich also von Tag zu Tag immer mehr.

Es ist unter anderem auch klar, dass europäische Migrationspolitik von den Amerikanern ausschließlich zur Vernichtung europäischer Nationalstaaten eingeführt wurde. Seien doch diese ihre Verbündeten oder nicht, die Aufgabe, die die Amerikaner sich gestellt haben ist, die europäischen Nationalstaaten zu beseitigen, denn danach werden diese ganz sicher nicht in der Lage sein, ihre Stimmen gegen ihren Souverän – Washington – zu erheben.

Frage: Im Moment sind die Ereignisse in Machatschkala (Russland, Dagestan – Anm. d. Übers.) breit im Gespräch. Ich meine die Festnahme des Bürgermeisters. Die einen meinen, dass diese zu einer Verschärfung des Kampfes zwischen den hiesigen Clan’s beiträgt, die anderen meinen, endlich habe die Regierung etwas für den Kampf gegen den Separatismus unternommen gehabt. Wie sehen diese Ereignisse von Standpunkte unseres Kampfes für unsere Souveränität…

Fedorow:  Ich denke, dass man alle heutigen Ereignisse in Russland vom Standpunkt des 3-4-jährigen Putin-Planes zur Wiederherstellung der russischen Souveränität betrachten sollte. So sieht die ganze Logik des Geschehens, der strategische Kurs nämlich aus: die Nationale Befreiungsbewegung der wir angehören, in der wir kämpfen, gehört zu dem Aufgabenbereich des Kampfes direkt auf dem Schlachtfeld, also auf den Straßen; es gibt aber zusätzlich dazu den Offscreen-Teil, den hinter den Kulissen, den verborgenen Teil.

Z.B. wenn der stellvertretende Minister für Kultur abgesetzt wird, dafür dass er ein Agent der USA ist, wobei dieses Problem von Hauptvertretern der Fraktionen in der Staatsduma direkt so angesprochen wurde und die Sachen öffentlich bei ihren Namen genannt wurden. Oder nehmen wir die Absetzung Surkows, es war ja klar, dass er deswegen seinen Posten verlor, da er der Prozessbeobachter seitens der USA innerhalb der Regierung gewesen ist, wobei nur unklare Gründe für seine Absetzung der „Öffentlichkeit“ vorgestellt wurden, in der Art: „Warum? Na, halt, aus Gründen…  sagen wir mal, auf Wunsch. Und Tschüss!“

Bis jetzt lautet die offizielle Stellungnahme nicht als klare Aussage dergestalt, Sie würden abgesetzt, weil Sie ein Agent, Kollaborationist (Unterstützer der feindlichen Besatzungsmacht – Anm. d. Übers.), also ein Abgestellter der Okkupationsmaschinerie der USA seien. Manchmal sagt man es nicht so direkt, aber diese Position tritt bereits klar zu Tage. Oder z.B. das Treffen Putins mit den Abgeordneten der Duma, als Putin sagte, dass falls die amerikanischen Agenten die Staatsduma verlassen würden, würde er das soweit nur begrüßen, sie würden dafür seine Achtung genießen, sie könnten als gute Kollegen auseinandergehen.

Frage:  Wann war das?

Fedorow:  Das war gerade vor einer Woche in Sotchi. Putin traf mit den Hauptvertretern der Fraktionen zusammen und besprach mit ihnen das Gesetz über die ausländischen Agenten und die Vermögen im Ausland. An der Stelle müsste man zwischen den Zeilen lesen können. Die Auslandsvermögen der Abgeordneten sind ja ein eindeutiges Mittel zur ihrer direkten Manipulation. Später in den Schulbüchern zur Geschichte wird es auch genauso stehen: „Er versammelte also die Abgeordneten und bat die amerikanischen Agenten, freiwillig ihre Posten zu verlassen.“

Noch hättet ihr also die Möglichkeit, war das Signal. Viele haben dieses auch richtig aufgefasst. Also ist es der Versuch einer sanften Verdrängung der ausländischen Agenten aus den Regierungsstrukturen gewesen. Dasselbe betrifft Kräfte Surkows und Fedjakins innerhalb der Regierung. Ich kann Ihnen versichern, dass es bald noch mehr Fälle von Amtsabtretungen seitens der direkten Agenten der USA geben wird.

Frage:  Fälle, die hochkarätig sein und breitbekannt werden würden?

Fedorow:  Ob die Bekanntmachung dieser Fälle weite Verbreitung findet, hängt von dem Fernsehen und sonstigen Massenmedien, die allesamt dem Okkupationssystem angehören. Sehen Sie, die Mainstreammedien melden ja nicht direkt, dass z.B. Fedjakin als Agent oder Surkow als der Superagent, der Agent der Agenten, also dass beide wegen ihrer Agententätigkeit ihre Posten verlassen mussten.

Frage:  Ich würde auch nicht sagen, dass es gar viele Nachrichten in welcher Form auch immer dazu gegeben hätte.

Fedorow:  Ganz richtig, das System der Massenmedien arbeitet für den Okkupanten, d.h. dass die im Gesetzestext festgelegte Terminologie in Bezug auf den Sachverhalt tunlichst gemieden wird. Ich berichtete ja bereits, dass, als Putin sich einmal mit den Abgeordneten der Staatsduma getroffen hatte, der russische Fernsehkanal, der davon Bericht erstattet hatte, es fertiggebracht hatte, sogar während einer Direktübertragung über dieses Treffen, die Informationen davon vollständig zu verdrehen, was z.B. das Thema des Treffens selbst betraf.

Man sprach dabei von „Fragen der Korruption“, die besprochen würden, obwohl das Thema die „Auslandsagenten“ betraf, wobei Ihnen bei der Veranstaltung die Möglichkeit eröffnet wurde, ihre politischen Posten freiwillig zu übergeben, darum ging es. Der Fernsehkanal von dem ich spreche, schaffte es, wie gesagt, sogar während einer direkten Übertragung die Ansprache des Präsidenten des Landes in Echtzeit zu zensieren. Kaum zu glauben, man müsste mal unbedingt dieses Video ins Internet einstellen und es einfach mal mit dem Protokoll der Verhandlungen und dem Gesetzestext vergleichen lassen, um den Menschen eindeutig vor Augen zu führen, dass seitens des Fernsehens sogar während Live-Übertragungen der Treffen mit dem Präsidenten unverschämt und offen gelogen würde.

Im Prinzip lügen die Okkupationsmedien ja immer. Das ist ja der Sinn ihrer Arbeit und ihrer Existenz. Viele Menschen verstehen nur nicht die Ausmaße des Problems, dass damit klare politische Ziele verfolgt werden, dass die Mainstreammedien als ausländische Agenten innerhalb unseres Landes agieren.

Zurück zu Machatschkala. Putin erkundet hier die Möglichkeiten des weiteren Vorgehens und prüft dabei, wie sich die Amerikaner verhalten würden, wenn der Druck seitens der Kräfte, die die volle Souveränität anstreben, weiter anwächst. Was die Amerikaner im Allgemeinen unternehmen werden ist klar:

–          sie werden die Finanzierung von Nawalni, Nemzow & Co. zusätzlich erhöhen

–          zweitens, es wird der Druck auf die Verantwortlichen der Massenmedien erhöht werden

–          drittens, es werden Verschwörungen gegen Putin seitens der Geschäftskreise vorbereitet werden. Das ist von daher klar, da unser ganzer Geschäftsbereich der ausländischen Jurisdiktion unterliegt. Aus diesem Grunde könnten die Amerikaner bei Zuhilfenahme des „Magnitsky bill“ (ein Gesetz, das erlaubt, die Vermögen russischer Geschäftskreise im Ausland zu konfiszieren, falls diese gegen den Amerikanern nicht genehm würden, obwohl es nicht direkt so formuliert wurde, da die „Menschenrechte“ o.ä. als Vorwand erwähnt werden – Anm. d. Übers.) agieren.

Also die entsprechenden pseudorussischen Oligarchen zu sich berufen und ihnen direkt mitteilen, entweder würden deine Milliarden auf Zypern, Gibraltar oder in London direkt konfisziert, oder du würdest genau nach dem Plan, den wir dir vorlegen, vorgehen. Dieser Plan könnte die folgenden Punkte enthalten:  – aus deinem Sicherheitsdienst sollst du eine uns unterstehende Gruppe von Söldnern zusammenstellen, die entsprechende Ausbilder kriegst du dafür;  – du sollst dich in die sogenannte „Protestbewegung“ integrieren, die in Wirklichkeit das Strafkommando der Okkupationsmaschinerie darstellt;  – du sollst allerlei Nemzows, Nawalnis, sonstige Nichtregierungsorganisationen und Massenmedien finanzieren, denn ihre derzeitigen Finanzierungskanäle sind ja im Moment von Putin offengelegt worden und die 3 Mrd. müssen ja irgendwie ihren Bestimmungort erreichen können usw. usf.

–          Und zuletzt der wichtigste Punkt. Die Amerikaner werden den direkten Terror verstärken, d.h. die Terrortätigkeit in Russland unterstützen und auch selbst durchführen. Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Tschetschenischen Ereignisse, also die beiden Tschetschenienkriege, durch die Amerikaner initiiert wurden.

Putin erwähnte das übrigens bereits bei den Sitzungen der Staatsduma. Es ist ebenfalls kein Geheimnis mehr, dass der Terrorismus in Russland, wie z.B. die Metro-Anschläge, von den Amerikanern finanziert wurden und dass dahinter amerikanische Agenten nach Art von Bin Laden steckten. Es ist doch wohl auch allen klar, dass Al-Kaida zu ihrem System des Terrors gehört. Also geht es dabei ganz konkret um die Menschenleben von Tausenden von russischen Bürgern. Der Terror wird nicht nur im Ausland verstärkt angetrieben, wobei seine Finanzierung intensiviert wird, sondern es werden auch nach Russland vermehrt Söldnerkräfte, die unter anderem in Syrien, in der Türkei, in Libyen extra dafür ausgebildet werden, entsendet. Klar und deutlich, es wird der Terror seitens des Okkupanten in Bezug auf die okkupierten Länder verstärkt und intensiviert werden.

Dieses ganze Terrorsystem hat dafür seine eigene Infrastruktur. Es ist ja nicht so, dass die Selbstmordattentäter mit Flugzeugen an die entsprechenden Plätze transportiert würden und diese sich anschließend zu der Stelle des Attentats, wie z.B. zur Metro, begeben. Ganz und gar nicht. Die Terroristen müssen sich zuallererst in das System von aktiven Untergrundbewegungen integrieren. Dafür werden ihnen von den entsprechenden Organisationen z.B. Wohnräume angeboten und finanziert, damit ein z.B. in der Türkei vorbereiteter Terrorist damit seinen Platz zum Sammeln, Ausruhen, zur richtigen Einschätzung der Situation, zum Weiterbilden usw. hätte. Unterlagen und Ausweispapiere müssen für ihn ausgestellt werden, er müsste herumtransportiert werden, und zwar in einer Situation der ständigen Kontrolle seitens des FSB. Also müsste das alles professionell organisiert werden.

Natürlich gibt es dafür ein großes breitangelegtes Agentennetz, das soweit in dieses Terrorsystem bereits integriert ist. Also achten Sie doch darauf, wofür der Bürgermeister von Machatschkala verhaftet wurde: für einen Auftragsmord. Damit wird suggeriert, er hätte beim Terrorismus mitgewirkt gehabt, ob direkt oder indirekt. Eine Mordsache ist doch nicht etwa einem Korruptionsvorwurf gleich, das ist ein viel schlimmeres Vergehen. D.h. er hatte eine vorbereitete Gruppe von Söldnern unter seinem Kommando gehabt, die einen solchen Auftragsmord durchzuführen in der Lage gewesen ist. Da das Ganze im Kaukasus passiert, wird wohl klar sein, dass diese Söldner mit dem Terrorismus etwas zu tun haben müssten, denn die bewaffneten Kräfte dort gehören entweder zu den Polizeikräften, oder zu dem amerikanischen Terroruntergrund.

Deswegen sind diese Geschehnisse um Machatschkala nichts anderes als Beseitigung von Schwachstellen in Bezug auf den Terrorismus in Russland, unter anderem auch Terrors direkt vor unserer Haustüre, in Moskau, denn das Problem betrifft natürlich nicht nur Kaukasus. Von diesen Sachen versucht man nicht zu laut hinauszuposaunen, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern, aber die Logik sollte ihnen doch einleuchten.

Also sollte unsere Aufgabe in dieser Hinsicht sein, dass wir uns auf die direkten terroristischen Angriffe seitens der Amerikaner auf Russland und auf das russische Volk vorbereiten müssen.

Deswegen haben die Geheimdienste die entsprechenden Anweisungen erhalten und haben diese Zugriffe durchgeführt, die an sich die Säuberungen in den Reihen von verantwortlichen Beamten, aber in diesem Fall nicht auf der politischen Ebene (wie im Beispiel Surkows), sondern auf der militär-terroristischen Ebene darstellen.

Frage:  Dies ist wohl viel wichtiger und erfordert entsprechend härteres Vorgehen?

Fedorow:  Ja, natürlich. Das wichtigste ist doch die Leben unserer Bürger zu schützen. Es gibt was das betrifft ein System der Prioritäten. Die wichtigste Frage dabei ist, wie gesagt, die Leben von Menschen zu schützen, die infolge dieser Terrorangriffe und Bestrafungsaktionen seitens der USA und anderer Okkupanten einen Schaden erleiden werden, zweitens die Beschäftigung mit den Agenten und der politischen Beeinflussung und schließlich drittens das Angehen von allgemeinpolitischen Problemen. Dazu gibt es bereits einen klar ausgearbeiteten Plan. Deswegen beschäftigt sich Putin im Moment damit, die Streitkräfte entsprechend zu verstärken, die notwendige Technik, die Waffen, die Flugzeuge einzukaufen usw. Alle diese Punkte gehören unmittelbar zusammen.

Frage:  Es hat ja der Oberbürgermeister Moskaus Sobjanin ebenfalls seinen Posten verlassen gehabt. Dafür möchte man die wahren Gründe erfahren. Und zweite Frage. Heute ist bekannt geworden, dass allerlei Udaljzows und Nawalnis plötzlich ihr Interesse an Bürgermeisterposten anfingen zu bekunden.

Fedorow:  Ganz klar, die haben ja ganz sicher mehr Geld aus der amerikanischen Finanzierung als Sobjanin. Jeden politischen Posten betrachten sie als eine Möglichkeit zur Machtergreifung. Das Geld haben sie dafür, wie gesagt, soviel sie nur wollen, ohne Limit. Die Amerikaner bringen nötigenfalls so viele Koffer, wie sie nur für notwendig erachten und noch mehr. Sie brauchen dafür aber gute Gründe. Politischer Kampf und die Bürgermeisterwahlen sind natürlich ein ausgezeichneter Vorwand, um mehr Geld verlangen zu können.

Frage:  Warum aber ausgerechnet jetzt?

Fedorow:  Zu den Wahlen im September. Die Wahlen haben wir ja einmal im Jahr. Also bleibt ihnen zur Machtergreifung entweder dieser September oder der nächste oder das Stichjahr 2015.

Frage:  Heißt es, dass des Weiteren irgendwelche wichtigen Ereignisse erwartet werden?

Fedorow:  Aber natürlich doch, in unseren Gesprächen habe ich das ja bereits erwähnt gehabt. Für das nächste Jahr wird die von langer Hand geplante nationale Befreiungsrevolution erwartet. Das sage ich jetzt so geradeheraus. Das ist also der ungefähre Zeitraum. Deswegen müssen bis dahin die Hauptinstrumente von Putins politischem Einfluss fertiggestellt werden. Die Entfernung von Sobjanin, die Verhaftung von Bürgermeister von Machatschkala, die Absetzung Surkows, die Geschichte mit den Agenten, die Säuberungen in der Duma gehören ausnahmslos zu der Vorbereitung dieses Ereignisses, den wir den zweiten Putin-Aufstand nennen, wenn man sich formal ausdrücken möchte. Es läuft also ein Vorbereitungsprozess. Dieser Aufstand wird schätzungsweise im nächsten Jahr beginnen, hier kann ich persönlich nur eine Schätzung abgeben. Innerhalb der darauffolgenden 2-3 Jahre wird dieser Umsturz die Entwicklung in Bezug auf die Wiederherstellung der vollen Souveränität Russlands zu Ende führen.

Frage:  Diese Entwicklung wird also mit der Zeit immer weiter an Kraft zunehmen.

Fedorow:  Ganz richtig, wie jede Art von politisch-kriegerischer Auseinandersetzung mit der Zeit immer weiter an Schärfe zunimmt und die Integrationsprozesse sich intensivieren. Betrachten Sie z.B. unsere eigene Tätigkeit, die Kundgebungen, die nicht nur in Moskau stattfinden, sondern dank den Organisatoren bereits in hundert weiteren Städten. Dies wird gerade das zukünftige Netz sein,  um das herum sich der ganze großflächig angelegte nationale Befreiungsaufstand im Rahmen der Nationalen Befreiungsbewegung formieren und weiterentfalten wird, genauer der Teil davon, der zum Aufstand auf den Straßen gehören wird.

Doch 99% des nationalen Aufstandes wird, wie bereits erwähnt, hinter den geschlossenen Vorhängen vonstattengehen, also auf der Ebene der föderalen Institutionen als ihre Umgestaltung. In diese Prozesse werden die Staatsanwaltschaft, die Ordnungskräfte, das ganze Verwaltungssystem einbezogen werden. Ich unterstreiche dies aber noch einmal, dass genauso wie während eines Krieges ein jeder Soldat, wenn auch nur ein einfacher Wasserträger, und wir hier gehören, was das betrifft, bei weitem nicht zu den Wasserträgern, immens wichtig ist, genauso wird die politische Komponente der Bewegung von größter Wichtigkeit sein. Denn diese kann es sich gestatten, direkt und ehrlich zu den Menschen zu sprechen. Also bei einer Verabschiedung vom nächsten amerikanischen Agenten von seinem Posten kann dieser Teil der Bewegung den Menschen klar und deutlich mitteilen, dies wäre ein amerikanischer Agent gewesen, damit die Menschen die Prozesse in ihren Abläufen auch korrekt auffassen und somit zu ihren aktiven Teilnehmern würden, damit sie also den Sinn der Sache sofort begreifen und nicht erraten müssen. Obwohl, wie ich meinen würde, viele verstehen dies bereits, aber man muss trotzdem die Wahrheit auch irgendwie weiter verbreiten können.

Frage:  Nein, die Mehrheit der Menschen versteht es noch nicht. Aber noch einmal zurück zu Sobjanin. Wenn ich es richtig verstehe, ist er also zurückgetreten, damit man ihn in einem Jahr nicht gewaltsam absetzt?

Fedorow:  In ca. 1 Jahr wird es zu großen Ereignissen kommen, sodass man sich nicht mehr mit solchen Personen wie Sobjanin würde beschäftigen können. Zu diesen Ereignissen müsste man sich also dahingehend vorbereitet haben, dass die staatlichen Machtstrukturen entsprechend verstärkt werden müssen. Es muss also bis dahin eine legitime Regierungskraft entstehen, vor allen Dingen in Moskau selbst, die stabil und zuverlässig sein müsste. Es wird ja zu der von mir bereits erwähnten nationalen Befreiungsrevolution, oder wie wir das nennen, zum politischen Aufstand, kommen. Die Folge davon wird ja sein, dass die Amerikaner zu aktiven Gegenhandlungen übergehen werden, sie werden uns also noch aktiver entgegentreten, und zwar auf der Linie des Terrors, der Finanzierung der politischen Prozesse im Land, der Massenmedien.

Sie werden außerdem den geopolitischen Druck erhöhen, d.h. dass wir uns plötzlich von allerlei europäischen Regierungsvertretern umgeben sehen werden, die uns mit herzzerreissenden Aufschreien berichten werden, dass in Russland gerade irgendwelche fürchterlichen Ereignisse stattfinden. Es wird ein laufender Prozess. Dazu müssen wir uns gut vorbereitet haben, damit wir diese Entwicklung auch durchführen können, ohne die internationale Isolation auf sich zu ziehen und ohne sonstigen Schwächeantrieben anheimzufallen. Ich möchte es noch einmal unterstreichen, so mancher meint, angesichts dieser Ereignisse würden wir international in Isolation geraten, ich sage, nein, werden wir nicht. Wenn Russland stark bleiben, nach außen einheitlich auftreten und ihre Ziele klar erkennen lassen würde, werden die Geschehnisse und die Folgen davon allerseits anerkannt werden.

Wenn es also Putin gelingt, die ganze Entwicklung hindurch mit einem starken, seiner Stärke bewussten,  gelassenen, einheitlichen, einmütigen, die Prozesse begreifenden Volk durchzugehen (die allerlei Nawalnis und Nemzows usw. natürlich ungeachtet, die ja ihr Geschrei immer und überall erheben), werden alle Staaten die Ergebnisse der Befreiungsrevolution anerkennen, sie werden diese einfach hinunterschlucken müssen, es würde in etwa so sein wie bei dem Großen Gegenüberstehen an der Ugra.

Man versteht, es wird also zur Umgestaltung von Institutionen, zur Änderung der Verfassung und sonstiger Regelungen, zum Ersetzen amerikanischer Agenten durch die Unterstützer des Nationalkurses kommen. Nach einer gewissen Zeit des Zähneknirschens, ähnlich dem Fall von Georgien und Süd-Ossetien, und außerdem aus Unvermögen etwas dagegen zu unternehmen, wird das Ausland nachgeben müssen. Dabei sollte man aber auch versuchen, sich nicht zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Es muss also ein bewusstes und klar definiertes Vorhaben sein.

Frage:  Man kann also sagen, dass der Rücktritt Sobjanins ebenfalls eine Episode aus diesem Prozess der Vorbereitung der nationalen Revolution gewesen ist.

Fedorow:  …des nationalen, politischen Aufstandes zur Befreiung des Landes, richtig.

Frage:  Diese ganzen Entwicklungsschritte sind also die Vorbereitung dazu.

Fedorow:  Ja, noch einmal, was ist die innere Logik des Geschehens in der Zeit nach der vergangenen Wahl Putins. Putin ist bereits einmal geschlagen worden (als er es nicht schaffte, die Zentralbank zu nationalisieren und als er das dritte Mal nicht zur Präsidentenwahl antreten durfte – Anm. d. Übers.), also ist er nunmehr mit einem klaren Plan wiedergekommen, sodass er nicht mehr über das weitere Vorgehen im Laufe des Prozesses entscheiden muss, wie bei seinem ersten und zweiten Amtsantritten. Er verwendet heute die bereits früher ausgearbeitete Technologie, wobei er konsequent und der Reihe nach, planmäßig vorgeht.

Deswegen sagen wir bereits heute den amerikanischen Agenten in den Massenmedien, den Menschen, die die Vorgänge nicht verstehen, oder aber nicht verstehen wollen, dass sie sich entscheiden müssen, denn das wird keine etwa nur kurzweilige, 1-2-jährige Geschichte sein, die gerade anläuft, z.B. die Säuberungen von den Agenten usw., sondern ein Vorgehen nach einer klar ausgearbeiteten Strategie, nach der wir die Entwicklung zur Befreiung unseres Landes und zur Erlangung der vollen Souveränität und der Freiheit für unser Volk ganz klar bewerkstelligen und in der Sache den Sieg davontragen werden.

D.h. dass das Schicksal eines jeden, egal ob er ein Beamter, Journalist, Redakteur ist, gerade zu dieser Zeit entsprechend seines heutigen Entschlusses in Bezug auf die Nationale Befreiungsbewegung entschieden wird. Denn nachdem von jetzt an 1-2 Jahre verstrichen sein werden, wird dieser, falls er sich nicht rechtzeitig entscheidet, nicht nur am Rande der Gesellschaft sein, sondern er würde sich auf einer Stufe mit den klar definierten Feinden und Terroristen wiederfinden, das ist das Problem.

Frage:  Man wird also die Frage stellen: „Wo waren Sie im Jahre 2014?“

Fedorow:  Dazu möchte ich noch bitte folgendes einwerfen. Manchmal fragt man, was würden den die Abgeordneten der Staatsduma überhaupt tun, warum würden sie ihrerseits nichts dagegen unternehmen, denn sie stimmen ja für die Gesetze des Landes. Dazu möchte ich antworten, dass wir uns auf einem okkupierten Territorium befinden. Früher z.B. hatte man nicht umsonst ja einen solchen Fragebogen eingeführt gehabt, wo die Frage, ob man auf dem okkupierten Territorium sich befunden bzw. gelebt hatte, gestellt wurde. Wegen der positiven Antwort alleine hatte man natürlich keine Konsequenzen zu befürchten gehabt, aber daraus wurden doch Schlüsse gezogen, die auch alle soweit anerkannten, dass falls man in den besetzten Gebieten gelebt hatte, musste man, ob man wollte oder nicht mit den Besatzungsmächten in irgendeiner Weise kooperieren, vielleicht sogar für diese gearbeitet haben.

Auch z.B. die Partisanen, die sobald sie aus dem Wald raus waren, sich tarnen, sich z.B. als Melkerinnen ausgeben mussten und für die Gegenseite gearbeitet haben. Das sage ich jetzt deswegen, dass keiner von uns sich darauf berufen kann, kein Kollaborationist gewesen zu sein. Wir zahlen z.B. unsere Steuern, wovon nach unseren Berechnungen im Moment auf verschiedenen Wegen ca. 50% direkt an die Amerikaner als Tributzahlungen abgehen. Deswegen gibt es hier kein schwarz und weiß, also keine klare Trennungslinie zwischen den Kollaborationisten und ehrlichen Menschen, denn alle sind über kurz oder lang in die Okkupationsstrukturen integriert.

Deswegen müssen wir die klaren Agenten, also die bewussten Okkupanten oder Terroristen aufdecken und den Zorn des Volkes nur gegen diese lenken. Davon gibt es nicht viele, vielleicht bewegt sich die Zahl im Bereich zwischen einem Zehntel bis zu einem Prozent.

Frage:  Das wären ja etwa 1,5 Millionen Menschen.

Fedorow:  Nein, nein, ich meine jetzt nur unter den Beamten und Politikern. Die Frage der Amnestie, des Vergebens müsste zum wichtigsten Element der Nationalen Befreiungsbewegung werden. Dabei müssen die Menschen aber sich rechtzeitig entscheiden. Das, was heute noch vergeben wird, könnte schon im nächsten Jahr nicht mehr der Fall dazu sein.

Frage:  Also könntest du heute noch nichts davon gewusst haben…

Fedorow:  Morgen wirst du dafür bereits zu einem Verräter.

Frage:  Meinen z.B. Nemzow und Nawalni, dass sie mit ihren Positionen durchkommen werden.

Fedorow:  Ach, es geht Ihnen doch überhaupt nicht darum, ihnen geht es doch gar nicht um die Sache. Das ist für sie nur eine Möglichkeit, an das amerikanische Geld heranzukommen und sich davon ernähren zu lassen. Sie werden doch in jedem Falle sagen, es gäbe Täuschungen und Betrug, Verdrehungen von Tatsachen, gefälschte Wahlergebnisse, dass sie z.B. nicht im Fernsehen gezeigt würden usw. Dafür gebe ich nur ein Beispiel, wir haben bei unserer Bewegung in hundert Städten Kundgebungen organisiert und durchgeführt gehabt. Kein einziger Fernsehkanal hatte nur ein müdes Wort davon fallen lassen. Einem Nawalni würde es ausreichen, irgendwo in Kirow nur einmal zu hüsteln, so wird auf allen föderalen Fernsehkanälen ein Bericht davon erscheinen. Einfach lächerlich und mehr noch unerträglich die ganze Situation.

Diese Leute stellen also die wirkliche politische Macht im Lande dar. Viele Menschen fragen sich, wo ist die reale politische Macht. Das sind Nawalni und Nemzow. Putin ist das Gesicht der nationalorientierten politischen Macht im Lande. Die politischen Machthaber und Meinungsmacher, die die Amerikaner extra dafür abgestellt hatten, siehe die o.g. zwei.

Frage:  Man würde eher meinen das wären die Menschen wie Surkow.

Fedorow:  Surkow, aber auch Nawalni und Nemzow sind ja eigentlich dieselbe Kollektivperson. Sie haben z.B. alle dasselbe amerikanische Ausbildungsprogramm abgeschlossen gehabt. Der Unterschied ist nur, dass den einen die Arbeit in den leitenden Positionen der Okkupationsregierung anvertraut wurde, den anderen die öffentlichkeitsorientierte politische Arbeit auf den Straßen, und zwar entsprechend ihren Fähigkeiten.

Surkow ist ein gerissener, intelligenter, strategisch orientierter Mensch. Was soll er denn auf der Straße? Das ist nicht sein Niveau. Nawalni im Gegenteil ein großgewachsener Mann, ein durchtrainierter Schreihals, also ab auf die Straße mit dir. So wie in meinem Fall nach Ende meiner Ausbildung an der Militärakademie, als man anschließend die Dienstposten verteilte: du gehst nach dahin, du nach da, du dorthin. Fragen? Wegtreten!

Quelle: Lupo Cattivo

und hier das Original: Okkupantu.net

Russland: Zur Frage der deutschen Souveränität

5 Oktober 2010. Staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Novosti im Gespräch mit Politik-Experte Alexej Fedenko über die heutige militärischpolitische Situation in Deutschland. Original-Titel: 20 Jahre Einheit: Deutschland weiter ohne Friedensvertrag

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Ubasser

Unser Heimatkontinent Europa ist für uns verloren!


Den folgenden Artikel übernehme ich von „As der Schwerter“. Er beinhaltet eine Reihe von guten und sehr guten Gedanken und Vorschlägen, aber er besitzt auch einige falsche Gedankengänge, hier bezogen auf die Zuwanderung von Ausländern der weißen Rasse. Ich möchte nun keine Rassenkunde oder dgl. durchführen, es steht mir auch gar nicht zu. Gerade bei der Zuwanderung der weißen Rasse in deutsche Gebiete sollten wir uns definitiv an die Vergangenheit halten. Stets wurden die deutschen Gebiete durch Zuwanderung von Polen, Russen, Skandinaviern, aber auch durch Italiener in der Vergangenheit gestärkt. Der Ruhrpott wäre vor 100 Jahren ohne Polen und Russen nicht so leistungsfähig gewesen, viele damaligen Zuwanderer wurden in diesen Gegenden heimisch. Nehmen Sie ein heutiges Telefonbuch aus den damaligen Industriegebieten, Sie werden erstaunt sein, wieviele nichtdeutsche Namen drin stehen und jene sind heute die besten Deutschen. Oder nehmen wir die Wanderung der Deutschen an, die sich in ganz Europa kleine Lebensräume geschaffen haben, wie z.B. Siebenbürgen in Rumänien oder auch die Wolgadeutschen. Jeder sollte wissen, daß die Zu- und Abwanderung der Bevölkerung in und aus Deutschland fast immer in ethnisch und religiös gleiche oder ähnliche Länder erfolgte. Das stellt keine Mischung der Rasse dar, sondern es ist eine Tatsache, das wir uns in Europa seit tausenden von Jahren auch mit anderen, gleichgesinnten und/oder der Denkweise ähnlichen Völkern mischen.  Der Deutsche an sich ist nichts anderes als ein Mischung aller Rassen in Europa, es gab und es gibt kein deutsche Volk, sondern stets nur deutsche Völker. Was uns jedoch vereint, ist die Moral, Ethik, Denkweise, religiöse Zugehörigkeit, ja auch der Sinn nach allgemeiner Einheit. Keinesfalls haben die Deutschen in West und Ost oder in Nord und Süd die gleiche Mentalität, Gott bewahre! Aber genau das macht uns so wunderbar und einzigartig. Jeder sollte stolz sein, wenn er sagt, ich habe ein deutsches Herz und Wesen. Denn Deutsche zu sein, heißt nichts anderes als völkisch zusein oder jemand von dem Volke! Wir sollten also erkennen, das die Zuwanderung aus fremden Kulturen eine Demütigung bedeutet, aber vor allem ein lang angelegter Plan, uns und unsere (weiße) Rasse zu vernichten. Nichts anderes stellt es dar. Wir können dies nur verhindern, wenn wir wieder unser Selbstwertgefühl stärken, uns gegenseitig achten, aufhören unsere Ahnen zu verteufeln! Wir können es weiterhin verhindern, wenn wir den zu uns strömenden Ausländern fremder Kulturen den Respekt gegenüber unserer Völker, Kultur und Religion abverlangen, NEIN, einfordern! Ein Ausländer der hier leben will, benötigt keine Integration!!! Das ist ein Haßgeschüre auf beiden Seiten!

Europa ist verloren

Von Kairos

europa-brenntGanz Skandinavien versinkt im „Multikulturalismus“, also im Bürgerkrieg, die verschiedensten Quellen (z.B. Fjordman und Vikerness) berichten übereinstimmend von totaler Bereicherung und einem Neobolschewismus, der jeden Widerstand erstickt.

Ebenso ist es mit Frankreich und Großbrittanien. Da wird ein englischer Soldat, um nur das jüngste Beispiel aufzugreifen, brutal ermordet und Leute kommen ins Gefängnis, wenn sie auf Twitter ihrer Wut darüber Ausdruck verleihen! 85- jährige Omas, die „geht in euer Land zurück“ schreien, werden von der Polizei als gefährlicher eingestuft als Profi- Gangster aus „Südland“, die tausende minderjähriger Engländerinnen vergewaltigen und in die Prostitution zwingen. Italien versinkt in der Negerschwemme und ob aus dem Osten Senegalesen, Zigeuner oder Polen über die Grenze kommen macht für uns kaum einen Unterschied.

Nur fürs Protokoll: Die USA und Kanada sind auch dem Untergang geweiht.

Ich sehe nur noch den einen Weg: So lange es Deutschland noch besser geht als den Siegern, so lange die Negerschwemme noch überschaubar ist (es werden auch hier täglich mehr), müssen wir die Grenzen dicht machen.

Misstraut allen, die behaupten eine „Insellösung“ wäre nicht machbar! Die denken noch globalistisch. Wir müssen aber wieder anfangen nationalistisch zu denken! Bei allen Erwägungen sollte allein und ausschließlich das Interesse Deutschlands unsere Gedanken leiten, alles andere ist unwichtig.

Wir haben mit den Türken („Abschaum deluxe“ nannte sie mal ein Bekannter) eine sehr große Einzelgruppe neben all den anderen Nationalitäten in unserem Gebiet. Neben den vielen Nachteilen, die das für uns hat (v.a. große Gruppenbindung durch ethnischen Zusammenhalt), hat das auch einen immensen Vorteil:

Wir können es uns leisten uns zunächst einmal gegenüber dieser Gruppe zu positionieren.

Dabei fällt auf, dass die meisten Türken, gerade diejenigen, die hier geboren sind, genauso angepisst von der Negerschwemme sind wie wir. Viele mögen nichtmal die Araber, obwohl das Glaubensbrüder sind. Viele von ihnen sind also „rassistischer“ als wir (bzw. wird das bei denen auch – noch – nicht so verfolgt wie bei uns).

Das macht sie noch nicht zu unseren Verbündeten und im Ernstfall würde ich mich auch nicht drauf verlassen, dass die Invasoren dann nicht „alle gegen die Deutschen“ spielen, aber den Türken als große ethnische Gruppe könnten wir Angebote machen.

Wir könnten, wie der große Sultan Erdogan das ja selbst gesagt hat, ihnen anbieten, dass sie nach einer soliden deutschen Ausbildung nach Hause gehen und dort arbeiten. Wir könnten ihnen anbieten, dass sie weiter ihre Waren hierher liefern. Jedes solche Angebot müsste aber mit einer nachdrücklichen Drohung gekoppelt sein: Keine „Jugend“- gewalt mehr! Keine Sonderrechte mehr! Keine Sozialleistungen mehr!

Wenn wir die Grenzen dicht machen und keinen mehr hereinlassen, haben wir aber immer noch das Problem, dass so viele Ausländer innerhalb der Grenzen sind. Was kann man da machen?

  1. Rückführung. Das geht eigentlich leicht. Jeder Ausländer, der sich ab einem bestimmten Zeitpunkt hier aufhält, macht das dann illegal, weil allen die Aufenthaltserlaubnis entzogen wird (das Problem, dass man vielen, die in ihrem Personalausweis „deutsch“ stehen haben, das wieder aberkennen müsste, steht auf einem anderen Blatt). Viele werden dann gehen. Diejenigen, die das nicht machen, die muss man dann eben zwingen und kann das dann auch, man hat ja vorher förmlich eine Frist gesetzt…
  2. Seit ich den Aufsatz von El Ingles gelesen habe, beschäftigt mich der Gedanke, ob eine gewissenlose Führung (der ich nicht angehören wollen würde) das Problem mit Gewalt in den Griff bekäme. Ich glaube das nicht. Ganz abgesehen von der moralischen Verurteilung eines solchen Vorgehens zeigen doch die modernen Beispiele, dass so etwas in großem Maßstab sehr schwer durchführbar wäre. Wir hätten dann auf jeden Fall auf Jahrzehnte hin Bürgerkrieg. Aber, soweit müssen wir realistisch sein, dieses Szenario sollte als glaubwürdige Drohung über den Invasoren schweben, denn wenn wir der Bitte um Rückkehr in die Heimat nicht eine solche Drohung beistellen werden die Invasoren, die uns ja meist als zahnlos wahrnehmen, unserer Bitte nicht Folge leisten.
  3. Sie auf unsere Seite ziehen und gewinnbringend einsetzen. Ich denke da nicht daran, sie bevorzugt in den öffentlichen Dienst einzustellen (wie das ja im Moment gängige Praixis ist) oder die Armee mit ihnen zu durchsetzen, ich denke an ganze Kompanien und Battalione, die aus ihnen gebildet werden („die 38. somalischen Panzergrenadiere“) und als Friedenstruppen in Krisengebieten eingesetzt werden können (im Nahostbereich, in Resteuropa, in Kanada). Gerade die jungen gewaltbereiten Männer scheinen ja problematisch zu sein, so bekämen ihre Allüren einen Sinn. Wenn sie sich als gute Söldner erweisen, sollte man sie auch als solche entlohnen.

Dann müssten wir schnellstmöglich unsere Wirtschaft von global auf autark umstellen, d.h. eigenes Geldsystem, Vollversorgung durch Binnenagrarwirtschaft, etc. Im Umstellungsprozess würden sicherlich viele Waren knapp werden, aber wenn man die ganzen Rapsfelder, die „Biosprit“ produzieren wieder auf Nahrungsproduktion umstellen würde, müsste kein Deutscher verhungern.

Damit die Grenzen dicht bleiben müssten wir wahrscheinlich eine (nicht nur sprichwörtliche) Mauer um Deutschland ziehen und sie mit dem Gewehr bewachen, aber auch im Inland müsste die Polizeipräsenz deutlich verschärft und vor allem auf das Aufspüren von Illegalen angesetzt werden. Inwiefern wir unser Gebiet später auch auf Gebiete ausweiten wollen, die früher deutsch waren, ist eine Frage, die wir uns dann stellen sollten, nicht heute. Für heute ist nur wichtig: Die Grenzen müssen zu und ihre Einhaltung überwacht werden!

Dies ist der einzige Weg, Deutschland zu retren.

Es funktioniert nur noch über eine „Insellösung“, wir müssen wirklich auf unsere Nachbarn scheißen und z.B. auch Illegale nicht unbedingt in ein Flugzeug setzen, das sie in ihre Heimat verbringt (viele erinnern sich ja nichtmal wo sie herkommen…), sondern einfach in Bussen nach Frankreich oder Polen fahren. Erst wenn ein Nachbarland von sich aus das Gleiche erreicht hat wie wir (Loswerden der allermeisten Ausländer, Autarkie) ist es sinnvoll, wieder Bündnisse zu schließen. Bis dahin gilt: Nach uns die Sintflut!

In gewissem Rahmen mag es sinnvoll sein, weiße Flüchtlinge aufzunehmen, aber nur dort, wo sie entweder assimiliert werden können (also in sehr kleinen Gruppen) oder wo sie als eigenständige Kolonie leben können (lieber ein „französisches Viertel“ als ein Türkenghetto) und auch dann nur begrenzt, gegen Auflagen und nicht mit vollen Bürgerrechten, sondern als Besucher.

Und wr sollten bei der Frage, welche weißen Flüchtlinge wir aufnehmen, nach egoistischen Gesichtspunkten entscheiden (Kinder, junge Frauen, kampffähige Männer). Natürlich sollten wir dann auch versuchen, möglichst viele im Ausland lebende Deutsche zurückzubekommen.

Auf der anderen Seite sollten wir Kollaborateure und Verräter konsequent verfolgen und einsperren, allerdings nicht in geheizten Luxuszellen mit Internet- und Fernsehanschluss. Im neuen Deutschland gibt es sicherlich genug zu tun. Schon Saulus wusste ja, dass nur wer arbeitet auch essen soll.

Zuletzt müssen wir uns darum kümmern, dass Deutschland nie wieder Opfer von Besatzung wird, das heißt wir müssen uns um nicht- konventionelle Bewaffnung genauso kümmern wie um einen Kleinkriegs- Notfallplan nach dem Vorbild der Schweiz.

Machen wir das alles nicht, dann wird Deutschland den Weg Resteuropas gehen: Demographischer Tod, Verausländerung, massive Zunahme von Gewalt und Kriminalität, Krise, Anarchie…

Machen wir das alles, werden uns wahrscheinlich die Besatzer und ihre jüdischen Herren den Krieg erklären. Den können wir derzeit nicht gewinnen.

Das heißt wir müssen leider tatsächlich abwarten, bis nicht nur Resteuropa, sondern auch USrael, so beschäftigt mit den eigenen Problemen sind, dass sie keine Zeit haben sich um uns zu kümmern.

Dass eine solche Veränderung mit Wahlen und über das Parteiensystem nicht funktioniert, ist einleuchtend. Den Rest denkt ihr euch bitte selbst.

Was kann man nun machen, um im Falle des „Überganges“ möglichst vorbereitet zu sein und mithelfen zu können?

Im Großen und Ganzen das, was wir immer unter dem Schlagwort „Krisenvorsorge“ erläutert haben: Wehrhaftigkeit trainieren, Vorräte ansammeln, Wissen bewahren, handlungsfähige Gemeinschaften bilden und natürlich so viele Leute wie möglich aufklären.

Wenn die Zeit gekommen ist, dann ist es gar nicht nötig, dass „das Volk aufwacht“ und „Revolution macht.“ Revolution, also das Aufputschen des Volkes gegen die eigenen Herrscher, ist eh eine jüdische Erfindung. Was wir brauchen ist eine Reaktion – wir müssen wieder eigene Herrscher, eine eigene Bürokratie, eigene Strukturen in Wissenschaft, Bildung und auch in der Wirtschaft etablieren. Dazu bedarf es nur einer kleinen Minderheit, welche die Weichen umstellt. „Das Volk“ arbeitet ab diesem Zeitpunkt dann einfach wieder für sich selbst, statt für die fremden Herrscher, für den Einzelnen ändert sich erstmal nicht viel, auch wenn die Veränderungen in der Folge dieses Prozesses enorm sind.

Es ist aber heuchlerisch und einem falschen (bzw. BRD- induzierten) Politikverständnis geschuldet, wenn man meint, das ganze Volk müsste „umdenken“ oder gar „handeln.“ Das geht gar nicht.

Es ist wie beim Betreiben von Blogs: 1% sind Blogbetreiber, 9% Kommentatoren und 90% stille Mitleser. Das ist in Ordnung so. Nicht jeder ist ein „Macher“ und nicht jeder hat das Bedürfnis, zu allem seine Meinung abzugeben, wenn die grundsätzliche Linie stimmt. Die meisten sind nicht zum Führen geboren, sondern taugen höchstens zum Folgen. Das ist kein Geburtsfehler, das muss so sein. Und jeder Führer muss sich daran messen lassen, wie gut (also nicht im eigenen, sondern im allgemeinen Interesse) er führt, es ist kein Privileg Führungsqualitäten zu besitzen, sondern eine Verpflichtung. Wer seiner Verantwortung nicht gerecht wird und das Vertrauen des Volkes missbraucht, der hat den Elitenstatus auch nicht verdient – sondern eine Zelle im Steinbruch, wo er wieder zur Besinnung kommen kann (und das ist mein letztes Wort zu unseren „konservativen“ Elitisten!)…

Das Problem mit Eliten ist ja, dass sie dazu tendieren, allmählich mehr und mehr für die eigenen Interessen zu arbeiten und das Volk ist auch nicht in der Lage hier eine Kontrollfunktion auszuüben. Selbst wenn die „erste Generation“ einer nationalen Reaktion also im Interesse der Allgemeinheit, im Interesse Deutschlands handeln würde, wäre die zweite Generation (oder schon die erste Generation nach dem Erringen der Macht) nicht davor gefeit, korrumpiert zu werden.

Gänzlich verhindern lässt sich das wohl nicht, nur eindämmen mit Machtbeschränkungen und vor allem einer strengen Überwachung der Führer durch von ihnen unabhängige Berater. Das ist aber alles Utopie. Selbst eine völlig inkompetente Führung, die zu Grausamkeit und/ oder Fehlurteilen neigen würde, wäre, wenn sie im Allgemeinen eine „Nur- Deutschland“ Linie fahren würde, besser als das, was wir im Moment haben.

Für alle, die es nochmal schriftlich brauchen: Was wir im Moment haben ist eine Fremdherrschaft durch Besatzer, die wiederum von jüdischen Interessenorganisationen und Geheimbünden gelenkt werden. Wir haben keine Souveränität. Wir haben keine Freiheit.

Für die meisten europäischen Länder gilt, dass der „point of no return“; der Punkt, an dem eine Rettung unmöglich geworden ist, überschritten ist. Skandinavien, England und Frankreich werden im Chaos versinken. Es ist ihnen zu wünschen, dass sie sich davon wieder erholen, aber es ist nicht davon auszugehen.

In Deutschland besteht meiner Einschätzung nach noch ein Zeitfenster von einigen Jahren – ich will mich nicht auf Zahlen festlegen, weil einschneidende Ereignisse nicht vorhersehbar sind und den Prozess stark verlangsamen oder verschnellern können, vielleicht 5-10 Jahre – bis der „point of no return“ auch für uns erreicht ist. Wir können nur hoffen, dass sich bis dahin die Situation bei unseren „Verbündeten“ so verschlimmert hat, dass keiner mehr auf eine nationale Befreiung Deutschlands mit Aggression reagieren kann.

Seid bereit! Haltet euch fit, helft euren Nachbarn, auch wenn sie nicht um eure Hilfe gebeten haben, stattet euch mit Wissen über „Survival“- Situationen aller Art aus, druckt wichtige Artikel aus und lagert sie sicher und trocken.

Lasst euch nicht das Leben verbieten! Ihr müsst nicht warten, bis ihr „sozial abgesichert“ seid, bevor ihr Kinder kriegt (wenn ihr das geschafft habt ist es nämlich zu spät für Kinder, dann kriegt ihr im Höchstfall noch eins hin). Hurt nicht rum, sondern sucht die wahre Liebe und bindet euch! Lasst euch die Dinge, an denen ihr Spaß habt, nicht vermiesen! Strahlt Zuversicht und Freude aus! Wenn ihr euch von der Depression gefangen nehmen lasst, haben unsere Feinde schon gewonnen!

Sucht Gott! Egal, ob ihr Christen, Heiden oder Ungläubige seid, ohne einen spirituellen Bezug, ohne Transzendenz, seid ihr wurzellos. Ich schlage vor den spirituellen Halt in etwas zu suchen, was sich mit der nationalen Idee verknüpfen lässt und denke an das europäische Heidentum, dem unser Land und unser Blut heilig ist. Aber auch Christen können, wenn sie sich von den Dogmen der Kirchen (= der Juden) befreien, einen solchen Anker in ihrem Glauben finden (ich verweise auf die Seite „Thule-Tempel“ für interessierte Christen). Für die Skeptiker gilt: Keiner zwingt euch an etwas zu glauben, das ihr nicht glauben könnt oder eure Zeit mit Meditationen in der Natur zu verschwenden. Es genügt, wenn ihr eure Nationalität zu einer sakralen Sache erhebt, wenn ihr die Befreiung als Erlösung anstrebt und wenn ihr euch klar seid, dass ihr aufgrund eures kulturellen Hintergrundes zwar gut mit Christen und europäischen Heiden, aber nicht mit Moslems oder afrikanischen Voodoo- Gläubigen leben könnt.

Die nationale Befreiung wird nicht von selbst kommen, sondern nur wenn wir – dass heißt jeder, der diese Zeilen liest – helfen sie vorzubereiten. Dafür muss niemand etwas Illegales anstellen, aber viele müssen das Richtige tun! Wir müssen den „Kairos“, den richtigen Moment abwarten, aber wir dürfen ihn auch nicht verstreichen lassen.

Das Zeitalter der Lüge geht seinem Ende entgegen. Nur an uns liegt es, ob ein goldenes Zeitalter folgt oder unser Volk unwiderbringlich untergeht.

Quelle: As der Schwerter

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Ubasser

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