Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Monatsarchive: Juli 2013

Regierung fördert Kindesmissbrauch


Liebe Kindlein groß und klein gebt fein acht, die Bundesregierung hat etwas für euch gemacht.
Sie wollen euch quälen, und euch leiden sehen, da ihr euch nicht wehren könnt. Darum soll der Trieb der Pädophilen Straffrei werden und ihr zu seelischen Wracks.

Damit man sich ein Bild, was dies in der Kindererziehung bedeutet, machen kann, sollte man sich die schriftlichen Samengüsse der “Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung” (BzgA), in der Broschüre „Körper, Liebe, Doktorspiele“ zu Gemüte führen. Im “Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom 1. bis zum 3. Lebensjahr” wird genau beschrieben, wie den kleinen “Würmchen” der Sex mit den Geschlechtern so früh wie möglich schmackhaft gemacht werden kann.

bundes-broschuere

Hier ein paar Ratschläge, die man in der ekelhaften grünen Broschüre nachlesen kann. So sollen Eltern das Bübchen beim Windeln wechseln am Zipfelchen lecken und dem Mädchen mit ihrer Zunge die kleine Ritze liebkosen. Halt, stopp, das darf doch wohl nicht wahr sein? Doch lies nach! Auf Seite 16 steht es geschrieben. Und hier nun paar weitere pädophile Leckerbissen, wie dieser Ratgeber zum Kindesmißbrauch einlädt:

“(…) Scheide und vor allem die Klitoris erfahren kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Ge­schlechtlichkeit zu entwickeln.” (S. 27) Kindliche Erkundungen der Genitalien Erwachsener können “manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen.” (S. 27) ” Es ist ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und Befriedigung zu ver­schaffen, ausgiebig nutzt.” (S. 25) Wenn Mädchen (1-3 Jahre!) dabei eher Gegenstände zur Hilfe nehmen, dann soll man das nicht “als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern.” (S. 25) Der Ratgeber fände es “erfreulich, wenn auch Väter, Großmütter, Onkel oder Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen würden und sich anregen ließen – fühlen Sie sich bitte alle angesprochen!” (S. 13)”

Der pädophile Grünen-Wähler verspürt jetzt vielleicht eine gewisse Geilheit in sich hochkriechen und möchte nun gemäß Anleitung mit dem Nachwuchs eine Nummer schieben, den Segen der VEB Bundesrepublik Neuland hat er ja. Und ein Wunschtraum der Grünen geht damit in Erfüllung.

Die Broschüre ist zwar bereits gestoppt und zurückgezogen worden, doch selbst Pro Familia fordert sexual freundliche Erziehung.

“Die Broschüre ist/war ein wichtiger Baustein in der sexual freundlichen Erziehung. Mit akademisch abgesichertem Fundament konnten sich besonders Eltern einen eigenen Standpunkt zum Thema Sexualität und Erziehung bilden. Und dies ist in einer sexualisierten Umwelt mehr denn je notwendig.”

Nun wird mit diesem angeblichen akademisch, dämlichen, Fundament, wie dieser Wahnsinn wissenschaftlich begründet wird, die Gefahr von Kindesmißbrauch Tür und Tor geöffnet. Da klatscht natürlich neben Volker Beck auch der notgeile Daniel Cohen Bendit Beifall.

cohen-bendit

Quelle: Indexexpurgatorius’s Blog

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Ubasser

Massenmord in Aussig…


…am 31. Juli 1945.

In stillem Gedenken!

Kurz vor Betriebsschluss der Aussiger Schichtwerke explodierte ein in der Nähe gelegenes Munitionslager. Die Detonationen waren kaum verhallt , da verbreiteten die Tschechen, die es schon darauf abgestellt hatten, ein Blutbad unter Aussig 1945bden Sudetendeutschen anzurichten, die Nachricht, die Deutschen wären an der Explosion schuld. Heute steht fest, dass es sich dabei um eine geplante, von tschechischer Seite inszenierte Aktion durch Angehörige der Svoboda-Armee und der Revolutionsgarden (Stabskapitän Bedrich Pokorný und andere) gehandelt hat.

Darauf griffen Scharen von uniformierten und zivilen „Revolutionsgardisten“ die aus den Schichtwerken heimkehrenden deutschen Arbeiter an, erschlugen sie haufenweise mit Knüppeln, Gewehrkolben und Brecheisen und warfen sie in die Elbe. Andere, zivile oder schwarzuniformierte Tschechen mit roten Armbinden griffen die Deutschen auf den Straßen an, holten sie aus den Wohnungen und machten sie nieder. Weitere Opfer trieb man auf die Elbebrücke und stieß sie von dort aus 20 m Höhe in den Strom, vor allem Frauen, Kinder und sogar Säuglinge die im Kinderwagen lagen.

Zu gleicher Zeit mordeten die Tschechen zahllose weitere Deutsche in der Stadt Aussig. In den nächsten Tagen trug man deren Leichen zusammen, verscharrte sie in Massengräbern oder verbrannte sie. Die Bilanz der Aussiger Massenmorde vom 31. Juli 1945: 2 317 hingemordete Deutsche, ohne die zahllosen Männer, Frauen und Kinder, die man in die Elbe geworfen hatte. Wochenlang wurden stromabwärts, bis tief nach Sachsen, die Leichen an die Ufer gespült. In der Sächsischen Schweiz findet man noch heute südlich der Gemeinde Waltersdorf, am Kirchweg im Sellnitzgrund, nahe beim Lilienstein, einen Waldfriedhof, auf dem die Leichen begraben liegen, die man 1945 bei Krippen aus der Elbe gezogen hatte.

Aussig 1945..

Ubasser

BRD wird den Dritten Weltkrieg verlieren, im Grundgesetz bereits eindeutig geregelt


Groß-Berlin: Das Grundgesetz, höchstes nationales Rechtsgut, ist immer wieder eine spannende Lektüre. Manchmal ist man versucht es als spannungsreichen Roman zu begreifen, dann wieder liest es sich wie pure Science-Fiction, weil da so viele tolle Dinge drin stehen von denen wir zwar träumen können, die aber mit der Realität kaum mehr etwas zu tun haben. Wenn man sich aber an manchen stellen ins Detail vertieft, dann bleibt nur noch der traurige Schluss, dass es sich wohl doch nur um ein bösartiges Märchenbuch handeln muss. Jedenfalls gibt es dort Dinge zu lesen, die eindeutig nahelegen, dass Deutschland der designierte Verlierer des Dritten Weltkriegs sein muss.

Um den Sachverhalt etwas verständlicher zu machen, sei erwähnt, dass der sogenannte 2 plus 4 Vertrag gemeinhin als Friedensvertrag gehandelt wird. Jedenfalls wird der uns immer und immer wieder als das verkauft, wenn man danach fragt, warum wir keinen echten Friedensvertrag haben, wie man solches nach dem Völkerrecht erwarten sollte. Natürlich gibt es noch viele weitere diskussionswürdige Passagen im Grundgesetz die irgendwie nicht so ganz in diese Welt passen. Wir wollen hier auch nicht den Unterschied zwischen Deutschland und der Bundesrepublik debattieren, nein heute geht es nur um eine hochspannende Detailfrage.

Die Bundesrepublik ist vorbestimmter Kriegsverlierer

bundesadler-absturzEs ist schon ein seltsames Spielchen wenn ein Land in seiner Verfassung, die ja „angeblich” das Grundgesetz sein soll, Regelungen bestehen lässt die sich mit Kriegsfolgen befassen. So bekloppte Einrichtungen hat kein anderes Land in seiner Verfassung. Ok, unter uns wissen wir zwar das es keine Verfassung ist, aber in dem steten Bemühen uns erklären zu wollen, dass wir souverän sind und selber über unser Schicksal entscheiden, hat doch solch ein Unfug nach 1990 gar nichts in diesem Grundlagenwerk namens Grundgesetz zu suchen.

Wir zitieren hier zunächst den besagten Artikel, der neben dem üblichen Geschwurbel schon auch Klartext beinhaltet. Zum besseren Verständnis: der schwarze Text ist die Urfassung vom 24. Mai 1949 und der grün-kursive Text bezeichnet die Ergänzung vom 27./28. März 1954, alles zusammen ist dann die Gesamtfassung die bis heute Bestand hat.

Es ist schon ein seltsames Spielchen wenn ein Land in seiner Verfassung, die ja „angeblich” das Grundgesetz sein soll, Regelungen bestehen lässt die sich mit Kriegsfolgen befassen. So bekloppte Einrichtungen hat kein anderes Land in seiner Verfassung. Ok, unter uns wissen wir zwar das es keine Verfassung ist, aber in dem steten Bemühen uns erklären zu wollen, dass wir souverän sind und selber über unser Schicksal entscheiden, hat doch solch ein Unfug nach 1990 gar nichts in diesem Grundlagenwerk namens Grundgesetz zu suchen.

Wir zitieren hier zunächst den besagten Artikel, der neben dem üblichen Geschwurbel schon auch Klartext beinhaltet. Zum besseren Verständnis: der schwarze Text ist die Urfassung vom 24. Mai 1949 und der grün-kursive Text bezeichnet die Ergänzung vom 27./28. März 1954, alles zusammen ist dann die Gesamtfassung die bis heute Bestand hat.

Grundgesetz – Artikel 79

(1) Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz geändert werden, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt. Bei völkerrechtlichen Verträgen, die eine Friedensregelung, die Vorbereitung einer Friedensregelung oder den Abbau einer besatzungsrechtlichen Ordnung zum Gegenstand haben oder der Verteidigung der Bundesrepublik zu dienen bestimmt sind, genügt zur Klarstellung, daß die Bestimmungen des Grundgesetzes dem Abschluß und dem Inkraftsetzen der Verträge nicht entgegenstehen, eine Ergänzung des Wortlautes des Grundgesetzes, die sich auf diese Klarstellung beschränkt.
(2) Ein solches Gesetz bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates.

(3) Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.

Wozu braucht es die Einfügung von 1954 in Absatz (1)

Da wir doch jetzt in völligem Frieden, in Freiheit und angeblich selbstbestimmt leben, muss man sich doch ernsthaft fragen warum nach 1990 nicht wenigstens diese 1954 eingefügte Regelungen wieder aus dem Grundgesetz entfernt wurde, wir haben doch jetzt so etwas ähnliches wie einen Friedensvertrag. Ok, man kann natürlich auch die fortgesetzte Arbeitsüberlastung unserer Parlamentarier anführen, die auch seit 24 Jahren mit der Umsetzung des Artikels 146 (Volksabstimmung über eine Verfassung) überfordert zu sein scheinen. Hier noch einmal die entscheidende Passage von oben zitiert die wir weiter behandeln wollen:

Bei völkerrechtlichen Verträgen, die eine Friedensregelung, die Vorbereitung einer Friedensregelung oder den Abbau einer besatzungsrechtlichen Ordnung zum Gegenstand haben

Wir wollen auch gar nicht so revanchistisch sein und behaupten, dass das Land gar nicht souverän ist, was ja Wolfgang Schäuble gar schon behauptet hat, aber niemand hören wollte. Nein, wir bleiben konkret und hart an der Fragestellung, unterstellen gutwillig, dass es sich beim Grundgesetz nur um prospektive und zukunftsgerichtete Bestimmungen handeln kann. Warum muss in unserer Verfassung (die keine ist) eine eventuelle Friedensregelung verankert sein, wo wir doch Frieden haben? Oder warum muss die Vorbereitung einer Friedensregelung erwähnt werden, die ja nach heutigem Verständnis voraussetzt, dass wir erst einmal wieder Krieg führen müssen. Müht man sich deshalb jetzt bei allen Kriegen wieder mitzumischen, um endlich diese Regelungen mal ausprobieren zu können?

Aber dessen noch lange nicht genug. Der Abbau einer besatzungsrechtlichen Ordnung setzt ja nicht nur voraus dass wir einen Krieg führen, nein, der impliziert ja auch dass wir den gar noch verlieren müssen, ansonsten gäbe es ja hier gar nichts zu besetzen. Mal ehrlich, wer kann denn nur so bekloppt sein einen Krieg anzufangen, bei dem feststeht dass man verliert? Gut, bislang halten wir es ja noch für ausgeschlossen dass mal die Afghanen hier vorbeikommen, mit denen wir ja gerade im Krieg sind. Aber wer um Himmels Willen soll denn jetzt als nächster Besatzer kommen mit dem wir dann über den Abbau besagter besatzungsrechtlicher Ordnung verhandeln sollen?

Eindeutig alles Hinweise auf eine Verliererposition

Diese Regelung lässt nur einen Schluss zu. Im Jahre 1954 hat man Deutschland bereits in weiser Voraussicht zum Verlierer auch des Dritten Weltkriegs erklärt, sonst macht diese Regelung einfach gar keinen Sinn. Noch weniger Sinn macht es, dass unsere Volksvertreter, ewig schon mit Blindheit geschlagen, fortgesetzt am Grundgesetz herumdrehen, diesen Passus dabei aber nicht rausgeschmissen haben.

Es wäre ja schier unglaublich, wenn wir heute noch keinen echten Frieden hätten und immer noch ein besetztes Land wären, aus diesem Grunde die besagte Regelung Bestand hätte und man sich nur nicht traut uns dies mitzuteilen. Oder sich gar schämt von den verknechtenden Geheimverträgen von damals oder der Kanzlerakte zu berichten? Nein das kann nicht sein. Unsere Volksver(t)räter würden uns doch niemals belügen, das wäre ja schier unglaublich!

Sei es wie es ist, lesen bildet und niemand macht sich eine Platte dazu. Lieber die Glotze anmachen und abschalten, wegdenken. Dieser Passus jedenfalls muss dort in weiser Voraussicht hinterlassen worden sein, da er sich ja nicht mit der aktuellen, friedlichen und souveränen Situation des Landes im Einklang befindet und damit untrügliches Zeichen für einen kommenden und verlorenen Krieg ist. Fair wäre es natürlich, würde man uns erstens sagen gegen wen wir schon wieder Krieg zu führen haben und zweitens warum wir den verlieren werden (müssen) und wie lange wir als nächstes besetzt sein werden. Diese Information sind wir allein schon unseren Kindern und Enkeln schuldig, damit die wenigstens wissen warum wir sie ins ewige Verderben schicken und welche Schuld sie bereits vor der Geburt auf sich geladen haben. Vielleicht sollten wir wirklich dazu mal eine offizielle Regierungsanfrage machen?

Quelle: qpress

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Ubasser

Quo Vadis E.U.?


Diesen Artikel möchte ich den Lesern nicht vorenthalten. Es werden alle Tatsachen und Mißstände gut zusammengefaßt, jedoch passiert es dem Autor falsche Schlüsse zu ziehen und seine Lösungen sind nicht ganz zufriedenstellend. Aber lesen Sie selbst diesen Artikel!

Ubasser

Wohin bringen Dich, über alle Reiche und Güter dieser Welt, die Priester des Kapitalismus, Sozialismus und Kommunismus d.h. die Diener der Herrschaft des Götzen Mammon?

von Georg Chaziteodorou (berlin-athen)

Es wird hier versucht den Schleier wegzuziehen, der die eigentliche Herrscherkaste der E.U. vor den Blicken der neugierigen Europäer verbarg, und sie ins ihnen gebührende Rampenlicht zu rücken. Diese Herrscherkaste konzentriert ihre Überlegungen vorwiegend darauf, welche Taktik und Strategie zu befolgen sei, um möglichst unmerklich und damit auch widerstandslos den «Einen Weltstaat» zu etablieren. Das ist das Ziel für die Hochfinanz und das hinter der offiziell propagierten «europäischen Einigung».

Der Vertrag über die Europäische Union vom 07.02.1992 war von Anfang an und ist immer noch, umstritten. Viele Sachen sind dort beschönigt oder verschwiegen. Der Vertrag selbst basiert auf Lügen und stellt ein durch und durch heuchlerisches Dokument dar.

Die «erste Lüge» beginnt bereits mit den allerersten Worten der pathetischen Einleitung, wenn dort behauptet wird, dass königliche Hoheiten und Präsidenten in dem Wunsch…in dem festen Willen…Entschlossen…beschlossen haben, eine Europäische Union zu gründen…

Diese Präambel stellt eine «erste Lüge» dar. Die Schaffung der Europäischen Union in Wahrheit wurde mitten im 2. Weltkrieg, im Jahr 1944, in der US-Hauptstadt Washington von zur Hälfte aus US-Amerikanern und zur anderen Hälfte aus europäischen Emigranten, vorwiegend mosaischen Glaubens, beschlossen. Diese Leute besaßen weder irgendeine demokratische Legitimation seitens auch nur eines einzigen europäischen Volkes noch irgendeine sonstige Regierungsposition in Europa (1). Alles, was die euroköniglichen Hoheiten und Präsidenten bzw. die von ihnen repräsentierten «demokratischen» Regierungen in Maastricht 1992 wirklich selbst beschlossen haben, bestand darin, sich keinesfalls einem unabänderlichen Beschluss zu widersetzen.

Damit wurde der Maastrichter Vertrag im Jahre 1992 nicht von Staats- und Regierungschefs souveräner europäischer Staaten, sondern von bloßen Strohmännern beschlossen. Die meisten davon waren Freimaurer, zumal diese Ideologie durch ihre freiheitlichen und brüderlichen Grundsätzen typisch ist. Deshalb ist das Europa von heute, das Europa der Freimauer und der Söhne Abrahams. Die angeblich «demokratisch gewählten» führenden Politiker in den verschiedenen Ländern der E.U. wurden nicht etwa von ihren Wählern in Richtung Europa gedrängt, sondern, sofern sie als Freimauerbrüder Mitglieder von PEN- und Rotary-Klubs oder als Söhne Abrahams dem Fleische nach nicht ohnedies entsprechende Initiativen entwickelten, von mächtigen, elitären Frontorganisationen des internationalen politischen Zionismus und der Freimaurerei (Council on Foreign Relations, Trilateral Commission, Bilderberger u.a.) auf Trab gebracht!

Die «zweite unverschämte Lüge» steckt in den feierlich proklamierten Zielen der E.U. Es geht tatsächlich weder um eine «Stärkung der Solidarität» zwischen den Völker Europas noch um deren «wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt» und schon gar nicht um die «Stärkung der Identität und Unabhängigkeit Europas». Es geht um die Bildung der E.U. als letzte Etappe auf dem Weg der Entstehung der «Einen Welt». Deshalb auch der Maastrichter Vertrag nach Artikel Q gilt auf unbegrenzte Zeit, also für immer und ewig! Der Marsch der Menschheit in die Zukunft und der Europäer in die E.U. ist nach deν Planer der «Einen Welt»  eine «Reise ohne Wiederkehr». Das ist auch der Grund warum das Europa von morgen nur als eine multinationale, multikulturelle Einheitskonstruktion, für die Macher, vorstellbar ist.

Die «dritte unverschämte Lüge»verbirgt sich im Zeichen einer königsblauen Binde mit einem Kranz von 12 goldenen Pentagrammen! Die E.U. heute aber hat 28 Mitglieder. Warum müssen es aber gerade zwölf Pentagramme sein? Das Enzyklopädische Lexikon Meyers vermerkt unter den Stichwort «Europa-Flagge» folgendes: «Die 12 Sterne sind nicht Symbole der einzelnen Mitgliedsstaaten, ihre Zahl wurde bei der Einführung der Flagge als unveränderlich festgelegt und …analog den 12 Tierkreiszeichen interpretiert».

Man fragt sich hier, was die E.U. mit dem astrologischen Tierkreis als solchem zu schaffen haben soll. Hält man uns alle für Idioten? Plausibler will es da schon scheinen, eine Beziehung der zwölf Pentagramme zu der bis heute noch weitgehend geheimen, bald aber offen hervortretenden Herrscherkaste Europas herzustellen; bekanntlich sind viele der Nachkommen Abrahams dem Fleische nach stolz darauf, ihren jeweiligen Stammbaum auf einen der zwölf Söhne ihres Stammvaters Jakob zurückführen zu können…
Das Europa von heute ist also nicht das Europa der Vaterländer General Charles de Gaulle, sondern das Europa der Freimauer und der Söhne Abrahams. Der internationale politische Zionismus  und seine Logen sind seit 1992 auf dem Posten, d.h. sie besetzen bereits mit  ihren Leuten Schlüsselpositionen in Politik, Finanz, Wirtschaft, Militär, Medien und Kultur der E.U.
Damit erklärt sich der Anteil von mehr als 90% freimaurerischer «Persönlichkeiten» in der Europäischen Kommission, in Europäischen Rat und im Europa Parlament, worunter sich auch ein nicht genau quantifizierbarer Prozentsatz von Personen mosaischen Glaubens befindet, von denen ja nur relativ wenige so tapfer sind, den ursprünglichen Namen ihres Geschlechts weiterzuführen und damit das einer vorzeitiger Identifizierung einzugehen.

Die «vierte unverschäte Lüge» hat sich mit der modernen Geldwirtschaft und mit der Rolle der EZB zu tun. Keiner der verantwortlichen der E.U. ist bereit den «kleinen Mann der E.U.», der fortwährend betrügt und fortschreitend versklavt wird, zu vermitteln: «Warum sind so viele E.U.-Länder verschuldet? Bei wem sind sie verschuldet? Es muss eine Macht hinter der Regierungen der E.U.-Länder geben, bei der so gut wie alle Regierenden Anleihen aufnehmen müssen und somit verschuldet sind». Wenn jede Regierung der E.U.-Länder ihre eigene Währung ausgäbe und vernünftig regulierte und diesen Vorgang von privaten Händen fernhielte, gäbe es keinen Grund für die Mitgliedsstaaten der E.U. hoch verschuldet zu sein. Tatsächlich gäbe es für ein solches Mitgliedsland der E.U. keinen Grund, überhaupt verschuldet zu sein.

Der normale E.U.-Bürger wird nicht erfreut sein zu hören, dass die Banken, die zur Zeit gerettet werden sollen, Geld schaffen können und es auch tun…Und diejenigen, die die Kredite der E.U.-Nationen kontrollieren, lenken die Politik der Regierungen der E.U.-Mitgliedern und halten das Schicksal der E.U.-Völker restlos in ihrer Hand.

Bei dieser «vierten unverschämten Lüge» muss die im Maastrichter Vertrag Verankerte EZB «unabhängig» sein. Aber wie unabhängig ist denn die Europäische Zentralbank wirklich? Um diese Frage beantworten zu können, müsste erst einmal geklärt sein, was denn unter unabhängig» verstanden werden soll. Allseitige, absolute Unabhängigkeit? Die kommt nur Jahwes zu. Unabhängigkeit von den demokratisch gewählten Regierungen der E.U.-Mitgliedsländer? Jawohl, die ist hundertprozentig verwirklicht! Unabhängigkeit von der privaten Hochfinanz? Davon kann keine Rede sein! Die Abhängigkeit ist hier vielmehr eine totale. Die in Artikel 107 des Maastrichter Vertrags verankerte politische «Unabhängigkeit» der EZB ist gleichbedeutend mit einer Hochfinanz-Abhängigkeit Maastricht-Europas. Diese Anhängigkeit kann in Gestalt der Artikel 4a und (im wesentliche) 104-109m des Maastrichter Vertrags sowie in dem ihm beigefügten, aus nicht weniger als 53 Artikeln bestehenden «Protokol über die Satzung des Europäischen Systems der Zentralbanken und der Europäischen Zentralbank» bestaunt werden. Die Entscheidungsbefugnis in allen währungspolitischen Fragen liegt einzig bei der EZB, während die 28 nationalen Zentralbanken den schönen Schein verbleibender nationaler Währungskompetenz notdürftig wahren sollen.

Die EZB wird von einem «Direktorium» und einem «EZB-Rat» geleitet. Das Direktorium setzt sich aus einem Präsidenten, einen Vizepräsidenten und vier weiteren Mitglieder zusammen, der EZB-Rat aus diesem Direktorium sowie den Präsidenten der 28 nationalen Zentralbanken. Ebensowenig wie die 28 nationalen Zentralbankpräsidenten werden die 6 Mitglieder des Direktoriums vom mündigen Wahlvolk gewählt. Die Auswahl behält die Hochfinanz hübsch  selbst vor, wie es sich für eine von ihr geführte Euro-Zentralbank zugegebenermaßen ja auch gehört!!!


Natürlich versteckt sie sich der besseren Optik wegen hinter ihre Galerie bewährter Strohmänner, denn laut Satzung Artikel 11.2 werden die Direktoriums-Mitglieder «von den Regierungen der Mitgliedstaaten auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs auf Empfehlung des Rates, der hierzu das Europäische Parlament und den EZB-Rat anhört, aus dem Kreis der in Währungs- oder Bankfragen anerkannten und erfahrenen Persönlichkeiten einvernehmlich ausgewählt und ernannt werden». Die nötige Einvernehmlichkeit wird im Bedarfsfalle mit sanfter Gewalt von der Hochfinanz selbst hergestellt.

Die Hochfinanz wäre nicht die Hochfinanz, wenn sie sich mit der Hälfte zufriedengäbe, wo sie das Ganze bekommen könne. Sie hat einen knappen, unauffälligen Artikel 24 mit dem Allerweltstitel «Sonstige Geschäfte» in die EZB-Satzung geschleust, der da in aller Unschuld lautet: «Die EZB und die nationalen Zentralbanken sind befugt, außer den mit ihren Aufgaben verbundenen Geschäften auch Geschäfte für ihren eigenen Betrieb und für ihre Bediensteten zu tätigen». Die EZB also, die so herrlich unabhängig ist, dass ihr Direktorium selbst während der Dienstzeit ganz offiziell in die eigene (bzw. Hochfinanzliche) Tasche wirtschaften darf, haben sich die europäische Bürger mehrheitlich gewünscht! Die EZB ist also nicht unabhängig.

Die gewählten Politiker (Freimaurer), wie auch andere bezahlte Desinformanten, haben sich alle nur erdenkliche Mühe gegeben (sie logen dass sich die Balken bogen!) die Unabhängigkeit der EZB den europäischen Völkern schmackhaft zu machen. Es sind nicht die «Weisen» oder die Techniker des Geldes die die Geldpolitik bestimmen. Die Techniker des Geldes der EZB sind verpflichtet, auf dem monetären Feld die Entscheidungen des Europäischen Rates auszuführen. Diese Entscheidungen werden  von den 28 Freimauern, von den 28 Staats- und Regierungschefs, d.h. von de Politikern, die angeblich ihre Völker vertreten getroffen.

 

Es ist eine weitere Lüge (die fünfte), dass die 28 Präsidenten der nationalen Zentralbanken von ihren Regierungen entsandt werden. Es ist ein offenes Geheimnis dass die 28 Regierungen ja gerade in dieser ganz entscheidenden Personalfrage unbedingt auf ihnen (notfalls drohend) zugeflüsterten Hochfinanz «Wünsche», Rücksicht nehmen müssen. Diese Regierungen sind mittlerweile zu puren Befehlsempfängern verkommen, die prompt von der politischen Bühne abzutreten gezwungen werden, wenn sie sich jemals in einem Anfall von Tollkühnheit dem entgegenzustellen wagen, was die Hochfinanz dekretiert.

Das schöne an dem System, was die Hochfinanz entwickelt hat – d.h. Wahlen durch das Volk, Demokratie oder Republik oder was auch immer -, ist, dass es so leicht kontrolliert werden kann. Die Hochfinanz hinter den Kulissen wählen alle Regierungschefs der E.U.-Mitgliedsländer selber aus. Auf dieser Weise verscherbelt die Hochfinanz die Demokratie und wandelt sie zu einer Pseudodemokratie um. Die wahre Demokratie wird dadurch gekennzeichnet dass Politiker, die in den Augen der  Bürger versagen, dafür verantwortlich gemacht und abgewählt bzw. nicht wiedergewählt werden können. Doch genau daran fehlt es in der EU.

Die E.U.-Bürger fühlen sich deshalb über den Tisch gezogen und haben den Glauben an die Unvoreingenommenheit der E.U.-Organe seit langem verloren. Eine kleine Zahl von Politikern (Freimauerer!) entscheiden über die Köpfe der E.U.-Bürger hinweg. Es verstärkt sich der Eindruck, es ginge den europäischen Akteuren vor allem um ihre eigenen Interessen an Macht, Posten und Geld. Dieser Eindruck ist nicht falls!

Aus dem bisher Gesagten wird deutlich, dass die Ideologie des politischen Zionismus und damit der Freimaurerei, die Maastricht- E.U. mittels ihrer Geldmacht als Keimzelle ihres geplanten Welt-Sklavenstaates bereits fast etabliert hat. Systematisch werden alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die Europa bisher geschafft hat vernichtet und die einzelnen E.U.-Bürgern aus ihren angestammten Milieus herausgerissen. Es bleibt noch die Verwirklichung der europäischen Staatsbürgerschaft…  Keine Tradition darf mehr als heilig gelten. Noch kämpfen die –ismen gegen die Formen der alten traditionellen Wirtschaft, noch führt die wahre Demokratie einen heißen Kampf gegen alle Kräfte der Reaktion, gegen alle Kräfte der Weltverbrecher.

Wozu man aber in Europa eine jüdische Kultur benötigt, das hat bisher keiner gewagt öffentlich zu diskutieren, denn die Öffentlichkeit darf nicht richtig informiert werden. Die Christen sind angeblich zu derlei Unterstützung und Förderung infolge ihrer «Jüdischen Wurzeln» moralisch verpflichtet! Europa ist sonst mit seiner Vielfalt ein faszinierender Kontinent. Ohne die Hochfinanz, wäre eine immer engere Union der Völker, der Vaterländer, geschaffen, in der die Entscheidungen, im Gegensatz von heute, möglichst bürgernah zu treffen wären. Europa wäre ein wahres Europa!!! Ein Europa der Vaterländer!!!

Aus geostrategischen Überlegungen der Hochfinanz dieser Welt, ist es möglich, dass ein Crash der Weltwirtschaft geplant ist und dass das globale Wohlstandsniveau, insbesondere der E.U., einen empfindlichen und lang währenden Rückgang und zwar wie folgt durchzumachen muss:

  • Anstieg der Inflation auf zweistellige Raten
  • Entwertung der Sparvermögen und der Lebensversicherungen
  • Genehmigungen für den Besitz von ausländischen Währungen und Goldbesitz
  • Benzinpreise über 5 Euro/Liter
  • Explosion der Heizungs- und Energiekosten
  • Mietpreise über 25 Euro/Meter pro qm
  • Statt Euro, Nationalwährungen in der E.U.
  • Starke Reduzierungen der Leistungen von Kranken- und Renten-versicherungen u.a. (3)
  • Gewaltiger Anstieg der Arbeitslosigkeit
  • Zusammenbruch der Finanzmärkte
  • Machtlosigkeit der EZB

Diese Krise ist geplant und wird sicher kommen. Was die heutige Krise so tückisch macht ist die Tatsache, dass keiner mehr weiß, wo welche Risiken schlummern. Sie werden absichtlich gut versteckt. Damit hat man die Wirtschaftssitten verfallen lassen….Die Grundhaltung jeder Nation- und nichts anderes waren bisher die «Sitten»- die zu ihrem wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg entscheidend beitrugen. Fleiss, Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Vertrauen und Loyalität haben in der E.U. des internationalen politischen Zionismus nicht mehr denselben Stellenwert wie in der E.U. der Vaterländer.

Wird das Vertrauen ernsthaft erschüttert, so wird unter anderen auch das Papiergeld nicht mehr akzeptiert. Ersatzgegenstände werden zu Geld gemacht, auch Verbote und drakonische Strafen können daran nichts ändern. Das Problem heute in der Eurozone ist, dass sie nicht mehr ihre Schulden durch Wachstum abbauen kann.

Der Zugriff auf den Sparer der E.U.-Bürger kann, wie das Beispiel Zypern zeigte, nicht mehr sichergestellt werden. Die ESM, die die EFSF und EFSM ersetzt hat, haftet auf Kosten der E.U.-Mitgliedsländer über gemeinsame Schulden. Da die Gelder für den ESM bereits beschlossen sind und nach ESM-Gesetz zwangsweise auch immer wieder neue Gelder innerhalb 7 Tage von den Mitglieds-Staaten für die Bankenrettung abgefordert werden können, soll der ESM also die Spekulationslöcher der Banken stopfen, die die so genannten Euro-Retter mit der Bankenunion nicht rechtzeitig stopfen wollen. Die ESM aber kann nicht die Aufgabe einer gemeinsamen europäischen Einlagensicherung übernehmen. Das wichtigste Element der Bankenunion wäre eine gemeinsame europäische Einlagensicherung. Kein E.U.-Bürger soll für die Pleitebanken in Europa haften. Die Zwangsabgabe aber für allen Sparer der E.U. für die Rettung der zionistische Banken (warum eigentlich!!!) ist unterwegs….(4).

Ohne eine massive Umschuldung der verschuldeten Staaten der E.U. zerbricht die Eurozone. Warum eigentlich nicht. Sie war sowieso von Anfangs an eine Missbildung….und deshalb in ihrer derzeitigen Form gescheitert. Eine Währungsunion zwischen Ländern in denen nicht ähnlichen monetären Verhältnisse herrschen, kann nicht funktionieren. Nicht nur die Eurozone sonder auch das Europa der Freimauer und der Söhne Abrahams, steht vor dem Zusammenbruch. Die Staatsbankrotte in allen Mitgliedsstaaten sind bereits vorprogrammiert.

Die Weltpolitik im 21. Jahrhundert wird neugestaltet. Nach dem eingeleiteten Zusammenbruch der Sowjetischen Union, machten nach Samuel Huntington (2) die Identität von Völkern, die Symbole dieser Identität und infolgedessen die globale Politik dramatische Veränderungen durch, die noch nicht beendet sind.

Die heutige Gesellschaft des entarteten «Homo sapiens», belohnt nicht mehr die Tugend, Wahrhaftigkeit, In-tegrität, Unabhängigkeit, Nützlichkeit für die Öffentlichkeit, wohl aber  das Gegenteil. Die nationalistischen Demagogen mit ihren grimmigen Auffassungen, sind voll in Entfaltung. Diese Leute können sich eine Welt ohne Krieg nicht vorstellen. In den alten Zivilisationen die Menschen töteten für den Sieg ihre religiösen Überzeugungen, im Nationalismus für die Nation, für das Volk, für die Befreiung von Fremdherrschaft. In unsere Zeit die Menschen töten für die Lebensordnung der Gesellschaft, die die Grundlagen der großen Staatengruppen darstellen.

Man glaubte sie töten weiter für die spezifische Rechte und Freiheiten der menschlichen Person und von Personengruppen. Das ist aber nicht so. Sie töten parallel weiter wie in den alten Zivilisationen. Die Eroberung von neuen Provinzen früher brachte Nahrung und Sklaven und damit Erhöhung der Macht. In geschichtlicher Zeit treten zum Bedarf an Nahrung Handelsrivalitäten und heute der Kampf um die Rohstoffe der industriellen Wirtschaft. Die alten Wahrheiten sind wieder ans Tageslicht gerückt. Ohne wahre Feinde keine wahren Feunde.

Wenn die Menschen nicht hassen, was sie nicht sind, können sie nicht lieben, was sie sind. Wer diese Wahrheiten leugnet, der verleugnet seine Familie, sein Erbe, seine Kultur, sein Geburtsrecht, sein ganzes Ich. Man behauptet, es hat immer Kriege gegeben. Die Menschen ändern sich nicht. Also wird es auch in Zukunft wieder große Kriege geben. Man töte heute kollektiv und stirbt kollektiv. Ein viertel bis zur Hälfte der jährliche Staatshaushalte aller Völker der Erde werden direkt oder indirekt für den wahrscheinlichen Krieg vorsorglich zu Freude der Hochfinanz ausgegeben.

Kein verantwortlicher Staatsmann wagt es, sein Volk ohne Verteidigung zu lassen. Dieser Zustand wird auch absichtlich von den Waffenproduzenten (von Hochfinanz finanziert!) aus nahliegenden Gründen erzeugt.

Was ist aber wenn man den Menschen ohne Krieg das gäbe, was sie bisher durch Krieg und Ausbeutung erhalten konnten? Was ist wenn der «Homo sapiens» zu «Homo humanus» wird? Wie kann die heutige E.U. die Beziehungen zur Natur, zu Zeit, zu anderen Menschen und sich selbst wiederherstellen?

Hier wird nur eine Möglichkeit für die E.U. aufgezeichnet:

  • Ausschaltung der Macht der Hochfinanz und deren Organe Trilaterale Kommission, CFR, Bilderberger u.a. innerhalb der E.U.
  • Ausschaltung der Marionetten-Regierungen und Wiederherstellung der Gemeinde und eines demokratisch funktionelles Staatensystems (E.U. der Vaterländer)
  • Dezentralisierung der Autorität und der Macht, einschließlich der industrielle und kommerziellen Macht innerhalb der E.U.
  • Wiederherstellung des Gefühls der Intensität und Widerstandsleistung gegen die neue Kolonisierung durch die Ideologie des internationalen politischen Zionismus
  • Kennzeichnung des Übergangs von der Jugend zum Erwachsenealters durch geeignete Prüfungen und Zeremonien
  • Beschränkung der gedankenlosen technologischen Neuerungen und Mäßigung des Tempos des Wandels in der E.U.
  • Änderung der Gesetze die die Aktiengesellschaften regulieren, um ein pyramidenartiges Aufeinandertürmen von Macht und eine Ausweichung von Verantwortung zu verhüten
  • Beschränkung der gesetzgeberischen Tätigkeiten der Regierungen der Mitgliedsländer und Vergrößerung der beratende beaufsichtigenden und vermittelnden Tätigkeit
  • Verbesserung des allgemeinen Maßstabs der Kindererziehung.

Diese Liste könnte mühelos verlängert werden……

 

Eine neue und unabhängige von der mosaischen Ideologie E.U.-Welt des «Homo humanus» tastet nach einer neuen Arbeitsstruktur, einer neuen sozialen und einer neuen psychischen Struktur. Für diese Welt hat die Schrottreife Logik von Morgenstern keinen Platz. Neue Ideen sind von einer außergewöhnlichen Persistenz. Die E.U.-Bürger von heute wiederholen seit vielen Jahren Schlagworte und erkennen nicht dass diese keinen Sinn mehr haben.

Schlagworte wie Neue-Weltordnung, Pan-Europa, Europa bauen in der Einen Welt, Weltreligion für den Frieden, Weltfinanzmonopol, Weltpolizei, Eine-Welt, Globalisierung, Antisemitismus u.a. verlieren an Bedeutung, weil Wunschträume der Psychopathen von der
Hochfinanz sind, die eine Weltdiktatur errichten wollen. Durch das Falsch-Denken durch die Logik von Morgenstern versuchen diese Psychopathen der Hochfinanz das Nicht-Denken in die gesamte E.U. zu verbreiten.

Eine pluralistische E.U.-Welt mit all ihren Nachteilen wäre einer Weltdiktatur der Psychopathen vorzuziehen!!!

Literaturverzeichnis

  1. M. B. Schnapper  «Regionalism and World Organization. Post-war Aspects of Europes Global Relatinships. A Symposium of the Institute on World Organisation»           Washington D. C. 1944
  2. Samuel P. Huntington «Kampf der Kulturen» Europa Verlag GmbH, München, Wien 1998
  3. Austerität totet“, www.berlin-athen.eu 25.07.2013
  4. Der große Bankraub in Zypern und der Crash der Eurozone“, www.berlin-athen.eu 28.03.2013

PD Dr.-Ing. Gerg Chaziteodorou

Quelle: Krisenfrei

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Ubasser

Die ethnische Frage als Identitätsfrage


Unterschiede in den USA und Europa

von

Dr. Tomislav Sunic

Eine Klärung der Begriffe ist immer notwendig, wenn man sich mit den modischen Worten wie „Identität“ und „ethnische Gruppe“ befasst. Der Identitätsbegriff ist ein uraltes Thema, obgleich das Wort ziemlich neu ist und Ambivalenzen aufweist. Vor einhundert Jahren wurde das Wort „Identität“ in der Gerichtsmedizin benutzt, aber natürlich nicht zur Beschreibung nationaler Identitäten. Im Gegensatz zu dem alten Begriff ist das heutige Wort „Identität“ wenig brauchbar für tiefere gesellschaftliche Analysen, da dieses Wort mehrdeutig ist und auch falsche Bedeutungen einschließen kann. Heute kann ein Bürger in der Bundesrepublik Deutschland mehrere und verschiedene Identitäten zur Schau stellen, die sich gegenseitig ergänzen, aber auch ausschließen: Er kann sich als guter Europäer bezeichnen, obgleich er nordafrikanischer oder türkischer Herkunft ist; zudem kann er ein guter Passdeutscher sein und auch dazu mehrere andere professionelle Identitäten aufweisen. Die Frage ist nun, welche seine grundlegende Identität und welche seine zweitrangige Identität ist. Was kommt an erster Stelle?: Seine Rassezugehörigkeit, sein Volksbewusstsein oder seine Staatszugehörigkeit? In seinem Buch über Identität schreibt Alain de Benoist über die konflikthafte Natur der ethnischen und nationalen Identitäten und fügt hinzu: „Der Glauben, dass die Identität besser erhalten sein kann ohne diese Konfrontation ist Unsinn; im Gegenteil ist es die Konfrontation, die die Identität ermöglicht“. Das heißt, dass jede Identität in zweifacher Weise erscheint; sie setzt das Gleiche einer Gruppe voraus sowie die Abgrenzung des Anderen. Wir identifizieren uns am besten mit uns selbst und mit unserer Gruppe in dem Maße, in dem wir uns von anderen entsprechend unterscheiden.

 

Europas Urfrage von Homer bis Goethes Faust

Oswald Spengler, der sich auch mit dem Begriff der Identität befasst hat, aber der das Wort „Identität“ in seinem Hauptwerk, Der Untergang des Abendlandes nicht benutzt, schreibt über die „zweite Religiosität“ der Leute in der Moderne, die anstelle der alten eingeborenen Identitäten jetzt neue pseudo-wissenschaftliche “Götzen“ verehren. Weiterhin schreibt er: “Dem entspricht in der heutigen europäisch-amerikanischen Welt der okkultistische und theosophische Schwindel, die amerikanische Christian Science, der verlogene Salonbuddhismus, das religiöse Kunstgewerbe“. Solchen „zweiten Religiositäten“ beziehungsweise Ersatzidentitäten begegnet man heute überall im multikulturellen Westen in den Debatten der etablierten Akademiker. Aber auch viele sogenannte „Rechtsradikale“ und nationalgesinnte Leute in Amerika und Europa stellen sich oft ihre neue Identität als eine Art Spaß in einem heiteren Klan vor. Es gibt eine Menge von „Hollywoodnazis“ in den USA, deren Identität aus der Nachahmung verzerrter historischer Sinnbilder aus dem Dritten Reich besteht. Die Identität solcher Leute liegt völlig anderswo als bei einem traditionellen Mann oder einer solchen Frau in Deutschland oder in Kroatien, die ihre Identität anders begreifen. Allerdings, aus philosophischer Sicht gesehen, hat man sich im Abendland mit dem Identitätsverlust schon immer befasst, obschon dieser Begriff in unterschiedliche Worte eingepackt ist. Von Homer bis Goethes Faust haben sich unsere Ahnen über den Sinn ihres Daseins Gedanken gemacht.

Es stellt sich ein zusätzliches Problem mit der Wahl der Worte. Viel einfacher wäre es, würde man „völkisches Bewusstsein“ statt des Begriffes „ethnische Identität“ verwenden. Allerdings ist es – gerade in der Bundesrepublik Deutschland – ja bekannt, welchen semantischen Verzerrungen und welchem politischen Druck die schönen deutschen Worte „Volk“ oder “Volksbewusstsein“ ausgesetzt sind. Auch das Modewort „ethnisch“ entstammt dem Vokabular der amerikanischen Geisteswissenschaften und hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg in der Tagespolitik, aber auch im heutigen Hochschulwesen in Europa und den USA eingenistet. An den amerikanischen Universitäten gibt es beispielsweise ein Studienfach mit dem Namen Ethnic Studies (“Ethnische Studien“) wobei die Studenten nicht etwa die verschiedenen ethnischen Gruppen Europas untersuchen sollen, sondern sich ausschließlich mit den nichteuropäischen Völkern befassen.

Vor dem Zweiten Weltkrieg benutzte man in Europa und Amerika in den Studien über die verschiedenen Völker der Erde selten das Wort „ethnisch“. Stattdessen verwendeten damals Politiker und Akademiker Ausdrücke wie „Volk“, „Rasse“ und auch „Rassenkunde“. Das Wort „Rasse“ war zu dieser Zeit ein neutrales Paradigma in anthropologischen und medizinischen Betrachtungen unterschiedlicher, nichteuropäischer Völker. Erst seit dem Zweiten Weltkrieg unterliegt das Wort „Rasse“ schweren ideologischen, polemischen, mitunter auch juristischen Auseinandersetzungen und wird allmählich aus dem Vokabular ausgestrichen.

Wenn man dementsprechend heute die Wörter „Rasse“ oder „rassische Identität“ – auch im neutralen Sinne – laut in der Öffentlichkeit ausspricht, ist die Hölle los, da dieses Wort, ebenso wie das Adjektiv „rassisch“ eine kriminalisierende Bedeutung empfangen habe, die nur benutzt werden dürfe, wenn man über „Rassenkrawalle“ redet oder wenn ein Weißer angeblich einen Nichtweißen beleidigt hat. Sofort wird dieser Weiße als “Rassist“ abgestempelt. Nun gibt es aber eine Inkonsequenz in dieser neuen Sprachregelung. Nach der liberalen Werteauffassung gibt es keine rassischen, sondern nur ethnische und kulturelle Identitäten. Wenn diese Argumentation stimmen und der empirischen Wahrheit entsprechen würde, dann sollte es logischerweise auch keine Rassisten geben. Nach den angeblich wissenschaftlichen Ergebnissen von etablierten Akademikern habe es nie rassisch geprägte Identitäten gegeben, da es außer einer „Menschenrasse“ (human race) keine anderen Rassen gebe. Moderne Systemtheoretiker bedürfen jedoch des Feindbildes der sogenannten weißen Rassisten oder der „Nazis“, um ihre Theorien über das angebliche Nichtbestehen der Rassen zu legitimieren.

 

Amerikas Identität; explizite und implizite Weiße und Nichtweiße

Über die Identität Amerikas, über das Amerikanertum, den Amerikanismus oder den Anti-Amerikanismus gibt es in Deutschland und Frankreich eine Menge Bücher. Doch was heißt eigentlich amerikanische Identität? Es gibt keine! Professor Kevin MacDonald hat die Worte „explizite und implizite Identitäten“ in die Soziobiologie eingeführt, wobei sich explizite oder bekennende weiße Amerikaner, im Gegenteil zu impliziten weißen Amerikanern, ihrer rassischen Zugehörigkeit bewusst sind und ihre Identität in diesem Sinne auch behaupten: MacDonald schreibt: „Dennoch haben noch immer die ethnozentrischen Tendenzen einen Einfluss auf das Verhalten der weißen Menschen. Trotz der aktuellen kulturellen Programmierung verschmelzen sich allmählich weiße Menschen im multikulturellen Amerika in den impliziten weißen Gemeinschaften, das heißt, in den Gemeinden, die ihren Ethnozentrismus abspiegeln, aber die ihren Namen nicht sagen dürfen. Sie können nicht explizit sagen, dass sie ein Ausdruck des weißen Ethnozentrismus sind. Diese impliziten weißen Gemeinden sind unzureichend für eine ethnische Abwehr, aber, (..) die Fortschritte in der Verteidigung ethnischer Interessen der Weißen werden nur mit expliziter Behauptungen ihrer ethnischen Identität stattfinden. Eine Vielzahl von Hindernissen bezüglich der ethnischen Abwehr wird erörtert mit besonderer Aufmerksamkeit für das Verständnis der psychologischen Mechanismen, die der weißen Schuld zugrunde liegen“.

Diese selbstbekennenden weißen Nationalisten in Amerika werden oft von den Systemmedien mit abschätzigen Worten wie White Supremacists (etwa: Befürworter der Vorherrschaft der weißen Rasse) bezeichnet.

 

Die politische Theologie des Amerikanismus

Man kann nicht auf alle Einzelheiten des Amerikanismus eingehen, sondern sollte sich strikt auf die Identität der weißen Amerikaner beschränken. Allgemein könnte man sagen, besonders was die amerikanische Identität in der Außenpolitik betrifft, dass sie die Abbildung einer politischen Theologie ist, die sich in einem besonderen Auserwähltheitsglauben manifestiert. Seit zweihundert Jahren verwenden die amerikanischen Systempolitiker, aber auch weite Kreise der amerikanischen Bürger, die politisch-theologischen Begriffe, die dem Alten Testament entnommen sind. Dementsprechend verstehen sich viele Amerikaner als Nachfolger der alten Hebräer und übernehmen dabei die Rolle der Gottesboten einer universalistischen Botschaft der Weltverbesserung. Es ist kein politischer Zufall, dass Amerika ein unbestreitbarer Freund Israels ist und aus zivilreligiösen Gründen auch sein muss. In dieser altbiblischen schwarz-weißen Weltbetrachtung, wenn heute auch in säkularer Weise ausgedrückt, waren vor 150 Jahren die sezessionistischen Südstaaten das Sinnbild des Bösen; später, Anfang des 20. Jahrhunderts, wurde das Sinnbild des Bösen der böse Deutsche, bzw. „der Nazi“; dann, während des Kalten Krieges, war der Kommunismus das Symbol des Bösen. Da die amerikanischen Systempolitiker ihrem Selbstverständnis nach immer die Gutmenschen sein sollen, haben sie bei ihren diplomatischen Handlungen und ihren Kriegshandlungen nie ein schlechtes Gewissen, sei es bei der Bombardierung von Dresden oder jener von Bagdad. Wenn ein Land wie Amerika seine Identität aus dem jüdisch-biblischen Auserwähltheitsgedanken ableitet, muss es auch glauben, eine moralische Pflicht zu haben, seine Feinde nicht als sporadische und gleichartige Gegner bekämpfen zu müssen, sondern sie als die Verkörperung sehr gefährlicher Tiere zu betrachten. Demzufolge soll man gefährliche Tiere entweder liquidieren oder umerziehen oder beides.

Heute gibt es keine bösen Kommunisten, Konföderierten oder Faschisten mehr. Heute werden die bösen Islamisten erfunden, auch da wo es keine gibt. Auch für viele weißnationalistische Gruppen und Gruppierungen in Amerika und in Europa ist die Kritik an diesem neuen Sinnbild des Bösen, beziehungsweise an den Muslimen von großem Nutzen. Es gibt auch einen psychologischen Grund dafür: Als negative Identitätsbestimmung ist heute der Antiislamismus in Amerika, ähnlich wie der Antifaschismus in Deutschland, eine risikolose und gesetzlich erlaubte negative Ersatzidentität, die auch von amerikanischen Regierungskreisen und von manchen jüdischen, neokonservativen Kreisen toleriert und gefördert wird. Übrigens dient der heutige Antiislamismus als schöne Maske für viele weiße Nationalisten, um ihre eigene Identität zu tarnen. Da es gesetzlich und beruflich schädlich sein kann, nicht-weiße Migranten oder gar die Juden in Europa und Amerika zu kritisieren, verstecken viele weiße Amerikaner ihre Kritik an der offiziellen Multikultipolitik ihres Landes hinter virulenter Kritik an Muslimen. Manche bekannte europäische Nationalisten gehen noch einen Schritt weiter; sie benutzen eine starke antiislamische Rhetorik, vermischt mit einer obligatorischen Anbiederungspolitik an die Juden, gepaart mit einer Sühnereise nach Israel, wie das der Fall war mit manchen Politikern des Vlaams Belang und der FPÖ, um sich damit den Freifahrtschein für ihre Anti-Moslem – und Multikulturalismuskritik einhandeln zu können.

 

Die amerikanische Staatsidee – ein Konstrukt

Freilich gilt diese vereinfachte, antiislamisch und negativ geprägte Identität nicht für alle weißen Nationalisten in Amerika. Es wäre falsch zu behaupten, alle weißen und rassenbewussten Amerikaner seien oberflächliche Rassisten ohne jegliches Kulturbewusstsein. Die europäisch-stämmigen, weißen Amerikaner haben viele Vorteile in der Selbstwahrnehmung ihrer Identität – Vorteile die man so bei den Nationalisten kleiner osteuropäischer Staaten kaum findet.

Historisch gesehen hängt die Staatsidentität Amerikas an einem Staatsgefühl, das sich anders manifestiert als in den Staaten Europas. Die Gründung Amerikas war ein Fall des politischen Konstruktivismus, wo die Staatsbildungsidee immer der Volksbildungsidee vorhergegangen ist. Übrigens gibt es in englischer Sprache kein entsprechendes Wort für das deutsche Wort „Volk“ oder „völkisch“. Daher besteht seit langem bei vielen weißen Amerikanern auch die legitime Furcht, dass ihr Staat ein volksloser „proposition state“ (etwa: Staatskonstrukt) geworden ist. Jedes Staatskonstrukt ist, im Gegensatz zum organischen Staat, anfälliger für den Zuzug anderer Rassen und Kulturen, was teilweise das mangelnde Gemeinschaftsgefühl der weißen Amerikaner erklärt. In diesem Sinne kann man sagen, dass der vielgepriesene amerikanische Verfassungspatriotismus eine „dritte Religiosität“, oder genauer gesagt, eine politische Theologie aus der Aufklärungsepoche geworden ist. Auch der sogenannte Verfassungspatriotismus in der BRD ist nur eine magere Importkopie des amerikanischen Verfassungspatriotismus, aber mit einem wichtigen historischen Unterschied: Amerika wurde von den weißen Aufklärungspolitikern gegründet, deren implizite Rassenzugehörigkeit stärker als in Europa hervortrat und die sich gesetzlich bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts behaupten konnte.

Das Staatsbewusstsein in Amerika hat wenig gemeinsam mit dem traditionellen volksgebundenen und kulturgebunden Staatsbewusstsein in Mitteleuropa. Aus diesem Grund spielt der Faktor der Rasse bei vielen weißen Amerikanern eine stärkere identitätsstiftende Rolle als in Europa. Jedoch: Trotz ihrer Unterschiede in ihrem jeweiligen Selbstverständnis, sind sich die weißen Europäer zusammen mit ihren weißen Brüdern aus Amerika mehr und mehr über das bewusst, was sie heute zusammen bindet und auch im Ernstfall in der Zukunft zusammenhalten kann. Es ist ihr genetisches, oder genauer gesagt, ihr gemeinsames rassisches Erbe.

Der Ausdruck „europäische Identität“ ist auch widersinnig. So wie es Unterschiede zwischen weißen Amerikaner und weißen Europäern hinsichtlich ihrer Staats- und Volksidentität gibt, gibt es auch verschiedene nationale Identitäten bei den Europäern selbst. Ein Flame ist kein Wallone, und ein Serbe will nicht ein Kroate sein. Fraglich ist, ob es irgendwann eine allgemeine europäische Identität geben wird, von der manche Nationalisten in Europa schwärmen. Theoretisch schon, oder vielleicht aus der amerikanischen Sicht betrachtet. In Wahrheit gibt es jedoch gar keine europäische Identität und es hat sie nie gegeben, sieht man einmal vom Gerede vieler europäischer Nationalisten über eine gemeinsame Reichsidee oder eine kontinentale euroasiatische Idee ab. Die meisten von uns identifizieren sich, abgesehen von unserer gemeinsamen europäischen Ortung, zuerst mit ihrer näheren Gemeinschaft und Sippe und nicht mit weit entfernten Völkern Europas. Auch ein europäischer weißer Mann, beziehungsweise ein deutscher “Antifa“, der seine Sippe oder sein Volk unbedingt verlassen will, und der sich nach einer supranationalen rassenlosen, volkslosen Identität sehnt, drückt seinen Hass gegen seine Sippe oder sein deutsches Volk zuerst in der Art, Weise und der Sprache des Volkes aus, aus dem er stammt und aus dem er aussteigen will.

 

Osteuropa als Hort innerethnischer Konflikte

Im Gegensatz zum multikulturellen oder – genauer gesagt – multirassischen Westeuropa sind die Völker Ost- und Mitteleuropas rassisch sehr homogen, aber ethnisch sehr heterogen. Ihren heutigen „rassenreinen“ Zustand haben sie dem ökonomisch bescheidenen und vor über zwei Jahrzehnten untergegangenen Kommunismus zu verdanken, der niemals ein Anziehungspunkt für nichteuropäische Zuwanderer war. Hier kann man jetzt natürlich das Wort „ethnisch“ benutzen, da es falsch ist, über verschiedene Rassen in Ost und Mitteleuropa zu sprechen. Man sollte den Blick jedoch auf die kulturellen und religiösen Unterschiede der osteuropäischen Identitäten richten und den inter-ethnischen und inter-europäischen Hass als Quelle der neuen Konflikte in dieser Region nicht unterschätzen. Sicher, im Hinblick auf ihre „europäische Identität“ sind alle Osteuropäer „europäischer“ als Westeuropäer. Gefühle der historischen Schuld oder des Selbsthasses, denen man beispielweise in der BRD begegnet, sind bei den Bürgern Osteuropas nahezu unbekannt. Der Nationalstolz ist relativ stark ausgeprägt, und er bestimmt einen großen Teil des Identitätsbewusstseins aller Osteuropäer. Die einfachen Leute in Kroatien oder Ungarn beispielweise brauchen keine akademischen Abhandlungen über das Multikulti-System zu lesen oder über die Rassenverschiedenheiten zu debattieren, um sich ihrer selbst bewusst zu sein. Die meisten wissen, dass sie Weiße, Kroaten und auch gute Katholiken sind. Dasselbe gilt für Polen oder Ungarn. Es gibt zwei Gründe für ihr explizites Volks- und Rassenbekenntnis: Einerseits ist es die logische Folge gewaltsam-erzwungener Verleugnung ihrer völkischen Identität durch das ehemalige kommunistische System, anderseits ist ihr Volkstum durch die Tatsache begründet, dass es derzeit kaum „andersartige“ und rassenfremde Bewohner in ihren Ländern gibt. Deswegen brauchen die Osteuropäer und besonders ihre nationalistischen Parteien ihre rassische und völkische Identität nicht explizit zu thematisieren oder explizit zu bejahen, wie das der Fall bei den nationalistischen Parteien in Westeuropa oder Amerika ist.

Dagegen sind in Osteuropa die interethnischen Ressentiments sehr ausgeprägt. Es gibt einige Beispiele für eine solche negative Identität der Osteuropäer, die aus der Sicht eines amerikanischen weißen Nationalisten, aber auch aus der Sicht eines heutigen Westeuropäers, schwer zu begreifen sind: So ist die nationale Identität eines polnischen Nationalisten, der sonst bei allen Themen mit seinem Kollegen aus Deutschland übereinstimmen kann, wie z.B. bei der Globalismus-Kritik oder dem Antikommunismus oder Antikapitalismus, oft in seinem Antideutschtum verankert.

Angesichts ihrer deutschen Nachbarn tragen die tschechischen Nationalisten auch ein schwerwiegendes Erbe, über dessen historische Tragweite sie ungern mit ihren deutschen Kollegen reden, nämlich über die Vertreibung der drei Millionen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. Trotz der derzeitigen Ruhe zwischen Serben und Kroaten haben diese beiden benachbarten und sehr ähnlichen Völker, zwei völlig verschiedene historische Erzählungen und zwei völlig verschiedene und sich gegenseitig feindlich gegenüberstehenden Opferlehren. Kurz gesagt, die Serben und Kroaten weisen trotz ihrer erstaunlichen Ähnlichkeit zwei radikal und sich gegenseitig ausschließende Identitäten auf. Für einen kroatischen Nationalisten ist es trotz seines Antiliberalismus und Antikommunismus schwer, „ein guter Kroate“ zu sein, ohne sich zuerst als „guten Anti-Serben“ zu beschreiben

Ein solch interethnischer Hass spielt heute in West-Europa eine geringere Rolle als früher, was paradoxerweise dem ständigen Zuzug von Nichteuropäern zu verdanken ist. Die negativen Feindbilder der andersartigen Migranten veranlassen viele westeuropäische Nationalisten, sich nicht mehr als Opfer der Nationalmythen ihrer Nachbarn zu sehen, oder sich über ihren eigenen ausschließenden Nationalmythos und ihre Opferlehre zu definieren. Dazu kommt die Frage: Wem dient es heute, sich als Schwede, Deutscher, Flame, oder Amerikaner zu definieren oder von einem Großdeutschland oder Großschweden zu träumen, wenn man bedenkt, dass mehr als 10 oder 20 Prozent amerikanischer, französischer, belgischer oder deutscher Bürger nichteuropäischer und nichtweißer Abstammung sind?

 

Negative Identitäten und Zufallsidentitäten

 

Darüber hinaus gibt es auch die Frage der negativen Identität, die man letztendlich nur im Ernstfall entdeckt. Man könnte hier Carl Schmitt paraphrasieren, nämlich dass man über seine Souveränität nur im Ernstfall entscheidet, beziehungsweise seine Identität nur im Ernstfall wahrnimmt. Wenn sich eine große Krise anbahnt, weiß jeder von uns, ob er ein “impliziter“ oder “expliziter“ Deutscher oder Kroate ist, welcher Gruppe er angehört und wem er seine Treue von nun an schwören soll. Sollte er diese ungeschriebenen biologischen Regeln seiner Gruppenidentität vergessen, wird ihn der „Andersartige“ im Ernstfall, wie zum Beispiel während einer interrassischen Schlägerei in Neukölln, oder Cleveland daran erinnern, welcher Sippe und welcher Ethnie, beziehungsweise welcher Identität er angehört. Dann vollzieht sich die Identitätsbildung im Schnelldurchgang! Hier sind das Phänomen der Plötzlichkeit und das Phänomen des Zufalls zu erwähnen, aber auch das Phänomen der „Berufsnationalisten“, die schnell entdecken, wohin sie gehören, wenn ihr Leben oder ihre Karriere direkt physischer Gefahr ausgesetzt ist. Es gibt eine Menge dieser „Spätnationalisten“ in Amerika und Europa, die stolz prahlen, wie sie „ihr völkisches und rassisches Erwachen vor kurzem erlebt haben.“ In den meisten Fällen sind es die Leute, die sich früher als apolitisch bezeichneten, aber deren zerstörte Karriere und ihre Opferrolle im Multikulti-System und dessen sogenannte „positive Diskriminierung“, dazu geführt haben, dass aus ihnen glühende Nationalisten wurden.

Solch reaktiven Zufallsidentitäten begegnete man bei vielen kroatischen Politikern aus dem Jahre 1991, die ihre nationale Identität nur nach dem kommunistischen und großserbischen militärischen Überfall entdeckten hatten. Viele waren vor 1991 anti-kroatisch, kommunistisch und jugoslawisch eingestellt. Es war Ende 1991 ein erstaunliches Schauspiel, wie viele Altkommunisten im zerfallenden Jugoslawien, in Rekordzeiten zu überzeugten kroatischen beziehungsweise serbischen Musternationalisten konvertierten. Man kann nicht ausschließen, dass mit der bevorstehenden ökonomischen Großkrise mehr und mehr Deutsche und Franzosen sich ihrer nationalen Identitäten zuwenden werden. Auch der Opportunismus ist eine geistige Antwort auf den Ernstfall.

In Bezug auf die negativen oder reaktiven Identitäten kann man hier eine Parallele zum christlichen Antisemitismus ziehen, der auch eine Form kollektiver Neurose ist. Millionen von Christen hassen das Anderssein der Juden, beten jedoch gleichzeitig zum jüdischen Gott und widmen sich den biblischen Legenden. Christliche Antisemiten, so kann man es ausdrücken, hatten sich den jüdischen Eigengott Jahwe angeeignet und gleichzeitig diesen jüdischen Gott in einen universellen antisemitischen Gott verwandelt.

Verderbliche und vererbliche Identitäten

Kleinnationalismen haben in Europa, historisch gesehen, als Träger der Identitäten bis jetzt eine negative Rolle gespielt. In diesem Sinne haben die weißen Amerikaner, trotz ihres mangelnden Staats- und Volksbewusstsein einen Vorteil gegenüber den Europäern; sie haben Sippenkriege untereinander vermeiden können. Die traditionellen Methoden der kollektiven Identitätsfindung in Europa, wie romantisch und poetisch sie sein mögen, sind nicht mehr für ein globales kapitalistisches System geeignet, das alle europäischen, alle weißen Völker und alle Staaten zersetzt. Das traditionelle Beharren auf die Zugehörigkeit nur zum eigenen Stamm, oder eigenen Staat auf Kosten des benachbarten europäischen Staates und Stammes erwies sich als selbstzerstörend für alle weißen Europäer. Die nichteuropäischen Migranten nutzen solche Zwiste zwischen europäischen Völkern genauso zu ihren Gunsten aus wie raumfremde Mächte. Tatsächlich legitimieren solche exklusiven europäischen Nationalismen die neomarxistischen und liberalen Experimente mit der Ideologie der Masseneinwanderung und des Multikulturalismus. Die Altnationalismen mit ihrer Verbindung zum Nationalstaat sind im Hinblick auf das veränderte ethnische Bild des heutigen Europas anachronistisch geworden. Ironischerweise bietet sich mit dem ständigen Zuzug nichteuropäischer Menschen nach Europa die Möglichkeit, die interethnischen und zwischeneuropäischen Kriege in Europa zu vermeiden. Um ihre neue Identität am besten zu bewahren, müssen die weißen Europäer und Amerikaner versuchen, sie durch ihre gemeinsame Kultur und ihr gemeinsames ethnisches Bewusstsein zu sichern. Das Wort „Rasse“ als Identitätsfaktor wird heutzutage kriminalisiert. Nach der Auffassung der liberalen Systemtheoretiker soll nur das Milieu über die Identität eines Menschen entscheiden und nicht seine Gene. Dem zu Folge „ist einer, was er isst“. Hier können jedoch die amerikanischen Soziobiologen behilflich sein, wenn sie auf den wichtigen Teil der Vererbung in unserem Selbstbewusstsein hinweisen. In diesem Sinne soll auch der Begriff der Rasse neu bewertet werden. Aber Rasse ist eben nicht nur etwas Biologisches – es ist auch eine geistige Gestalt. Als metaphysische Unterlage des Rassenbegriffes kann nur ein starkes und gemeinsames Kulturbewusstsein helfen. In Julius Evolas traditionellem Rassenverständnis folgt die Körperlichkeit immer dem Geistigen:

„Der Irrtum gewisser Rassenfanatiker, die meinen, die Wiederherstellung einer Rasse in ihrer ethnischen Einheit bedeute ipso facto die Wiedergeburt eines Volkes, liegt gerade darin; sie betrachten den Menschen, wie man „reinrassige“ Pferde oder Katzen oder Hunde betrachten könnte. Die Bewahrung oder Wiederherstellung der Rassereinheit im engeren Sinn kann bei einem Tiere alles sein, nicht aber beim Mensch“.

 

Die gemeinsame Herkunft der weißen Amerikaner und Europäer macht zum großen Teil ihre unveränderte Identität aus. Man kann alles tauschen, alles verändern, auch seine Ideologie, Sprache, Theologie, und auch seinen geographischen Aufenthalt wechseln, zusammen mit allen seinen Ausweisen und Papieren, aber ein Mensch kann sein genetisches Erbe nicht ändern. Nun aber daraus den Schluss zu ziehen, die Rasse sei das einzige Identitätsmerkmal, ist, wie Evola schrieb, eine Form des biologischen Determinismus und kann irreführend sein.

Dies ist der Fall bei vielen weißen Nationalisten in Amerika, die sich nur auf die anthropologische Seite ihres Körpers fokussieren und damit den „Rassengeist“ vernachlässigen. Hier kann man einen andersdenkenden Wissenschaftler wie Friedrich Hertz zitieren. Hertz war Sozialdemokrat, Freimauer und später Exildeutscher. In seinem gut fundierten Buch Rasse und Kultur, das eine kritische Auseinandersetzung mit Huston Chamberlains Rassentheorien darstellt und in dem er auch viele altrömische und altgriechische Quellen zitiert, schreibt er beispielweise: „Houston Chamberlain vergisst dabei ganz, dass gerade die größten Scheusale, ein Tiberius, Caligula, Nero, Domitian u.a. – mit absoluter Sicherheit als reinrassige Römer angesehen werden“. Und weiter schreibt Hertz: “Gerade der scheußliche Heliogabal zeigt ein schönes, trotzig blickendes Römerhaupt – nebenbei eine harte Nuss für die von Chamberlain mit so großer Phantasie und Begeisterung betriebene Physiognomie.“

Wider den biologischen Determinismus

Eine Frage an uns alle: Was wäre besser für die multikulturelle BRD oder die USA oder für ganz Europa in der nahen Zukunft: ein neuer Caracalla (das war ein römischer Kaiser nordafrikanischer Abstammung) als Staatsoberhaupt, oder ein neuer Heliogabal, der arische Gesichtszüge hatte, aber dessen kurzes Leben eine Parade der Päderastie und des Transvestismus war? Wie sollen die weißen Europäer und Amerikaner sich entscheiden zwischen zwei Übeln? Ein mögliches verkommenes weiß-liberales Europa kann nicht die Antwort auf das dekadente Multikulti-System sein. Demzufolge sollte die Identität der weißen Europäer und Amerikaner in einer breiteren rassenseelischen Art und Weise verinnerlicht und gestaltet werden. „Nicht nur Zucht und Auslese gehören zur Rasse,“ schrieb der deutsche Pädagoge Ernst Krieck „sondern auch Form, Stil, Haltung in persönlicher und völkischer Lebensführung, darin sich die rassischen Werte kundgeben“. Ferner schreibt Ludwig Clauss in seinem Buch Rasse und Charakter:

 

“Denn Rasse ist nicht wie noch heute in Laienkreisen vielfach geglaubt wird, ein Klumpen von vererbbaren Eigenschaften (z.B. Begabungen: musikalische Begabung, Organisationstalent, Intelligenz, usw. sondern ein vererbbares Gestaltgesetz, dass sich in allen Eigenschaften, welche immer der Einzelne haben mag, auswirkt und ihnen Stil verleiht. Nicht am Haben bestimmter Eigenschaften erkennt man die Rasse eines Menschen, sondern an dem Stile, in dem er diese Eigenschaften gebraucht“.

Die Überbetonung des physisch-biologischen Elements als Identitätsmerkmal, wie man das oft in manchen weißen nationalistischen Kreisen findet, ist eine Sackgasse. Sind wir nicht vielen gutaussehenden Weißen in Europa und Amerika begegnet, die die klassischen Fälle geistigen und seelischen Abschaums darstellen? Unser genetisches Erbe ist der Hauptteil unserer Identität insoweit es eine gute geistige Richtung hält. Schöne weiße Körper stehen keinesfalls für einen guten Charakter. Nur der Rassengeist kann der Identität eines Volkes oder eines Mannes die endgültige Ausweiskarte verschaffen.

Quelle: Europäische Aktion

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Ubasser

Die beste Staatsform


Unabhängig von der Staatsform gilt, daß es einem Land gut geht, wenn Patrioten in der Regierung und Verbrecher im Gefängnis sitzen. Schlecht hingegen geht es einem Land, wenn sich die Verhältnisse umkehren. Wie die Verhältnisse aktuell in Deutschland gelagert sind, kann jeder in §130 StGB nachlesen.

Wenn es um die beste aller Staatsformen geht, lautet die gebetsmühlenartige Antwort: die Demokratie. Das Volk regiert sich selbst, der Wille der Mehrheit entscheidet, die Wirtschaft kann sich frei entfalten, jeder genießt die größtmögliche Freiheit.

Oh ja, auf dem Papier liest sich das alles großartig. Es ist sogar so großartig, daß es nirgendwo auf der Welt eine wirkliche Demokratie gibt. Sobald man bei uns nachfragt, wird aus der „Demokratie“ eine „parlamentarische Demokratie“ oder eine „repräsentative Demokratie“. Diese Eigenschaftswörter enthalten vor allem eines: eine Einschränkung. In der Theorie besagen diese Einschränkungen, daß die eigentlichen Vertreter der Staatsmacht, die Bürger, ihr Entscheidungsrecht an Repräsentanten delegieren, die ihre Interessen im Parlament als Organ der Demokratie vertreten. Aber das ist, wie gesagt, nur eine Theorie.

Die „Demokratie“ wird von kleinen Grüppchen organisiert, den Parteien. Diese Parteien sind zwar keine geschlossenen Zirkel, doch innerhalb einer Partei kommt nur derjenige nach oben, der sich der Partei und damit der Parteiführung am besten anpaßt. „Querdenker“ stehen in einer Partei als selten auftretende Hofnarren unter Artenschutz, doch wenn sie zu häufig auftreten, wird der Bestand rigoros ausgedünnt.

Ich kann es nur immer wiederholen: Eine Partei funktioniert wie eine Geheimgesellschaft. Nehmen wir eine ganz kleine Gruppe von zehn Leuten, die sich sogar nur ein einziges Jahr kennen und sich einmal im Monat treffen. Wenn eine elfte Person in diesen Kreis aufgenommen werden möchte, muß sich diese Person erst einmal begutachten lassen. Selbst, wenn die formale Mitgliedschaft akzeptiert wird, gehört der Neuling noch nicht dazu. Er wird herumgereicht (private Einladungen) und es wird über ihn geredet. Wichtige oder gar einträgliche Pöstchen vergeben die zehn „Alten“ erst einmal unter sich, bevor der Neue herangelassen wird. Erst, wenn die Mehrheit zur Ansicht kommt, daß der Neue dazu paßt, also nach ein bis zwei Jahren, ist er wirklich integriert.

Dieses Verhalten ist zutiefst menschlich. In einer größeren Gruppe, einer Partei mit Zehntausenden Mitgliedern, dauert die Durchdringung deutlich länger. Wer da ein Mandat bekommt, also für die Partei die Bürger vertreten darf, wird lange beobachtet und nur, wenn er die Parteilinie verinnerlicht, wird er aufgestellt. Zwar wählen letztlich die Bürger, aber sie können nur unter dem Angebot wählen, das die Parteien für sie zusammengestellt haben. Sie können nicht zwei Drittel aus dem Programm der KGV und ein Drittel aus dem der GGT wählen, sondern nur das gesamte Paket der einen Partei. Die Repräsentanten sind damit nicht mehr die Vertreter des Volkes, sondern die Erfüllungsgehilfen der Parteien. Diese Leute sind im Interesse ihres Mandats an die Weisungen der Parteiführung gebunden. Da mag noch so eindeutig im Grundgesetz stehen, daß ein Abgeordneter nur seinem Gewissen unterworfen ist – sein Gewissen schreibt ihm vor, der Partei zu gehorchen, denn nur das sichert seine Wiederwahl.

Im Ergebnis mutiert die vielbeschworene Demokratie zu einer Oligarchie, der Herrschaft einer kleinen Gruppe von Partei-Aristokraten. Der Bürger darf gerade einmal entscheiden, welche Oligarchen die Vormacht haben sollen. Die Parteien fühlen sich nicht einmal an das gebunden, was sie ihren Wählern versprochen haben, nach der Wahl zählt das, was mit anderen Oligarchen in Koalitionsverträgen ausgehandelt wird. Diese Oligarchie setzt sich regelmäßig über das hinweg, was die Mehrheit des Volkes will. Die Frustration darüber läßt sich deutlich an der sinkenden Wahlbeteiligung ablesen.

Die BRD-Oligarchie ist jedoch keine Aristokratie. In diese würde jemand durch Geburt eintreten. Auch wenn Söhne oder Töchter von Parteioberen oft genug eine sichere Parteikarriere vor sich haben, ist diese kein Geburtsvorrecht. Außerdem unterscheidet sich die Aristokratie in einem wichtigen Punkt: Die Adligen waren immer wirtschaftlich unabhängige Großgrundbesitzer, die Partei-Oligarchen hingegen brauchen ihr Amt und ihr Mandat, um zu Geld, Vermögen und Reichtum zu kommen. Auch das ist ein zutiefst menschlicher Zug: Wenn persönliche Macht und persönliches Vermögen auseinanderdriften, wird die Macht dazu genutzt, um sich Vermögen zu verschaffen – und Vermögen, um Macht zu kaufen.

In einer reinen Aristokratie – und einer Plutokratie – herrschen jene, die bereits reich sind, das heißt, Reichtum und Macht liegen in denselben Händen. Eine Funktionärs-Oligarchie hingegen nutzt ihre Macht, um sich Geld zu verschaffen. Die Funktionärskaste der DDR war in dieser Beziehung noch richtig ehrlich, sie hat den Staat ausgeplündert, um sich in Wandlitz ein kleines Paradies zu verschaffen. Der gelernte Dachdecker Honecker legte sich das Aristokratenhobby der Jagd zu, seine obersten Genossen pflegten gleichfalls einen aufwendigen Lebensstil.

Westliche Oligarchen sind da zumeist ein wenig geschickter, von Ausnahmefällen wie den Mann ohne Schul- und Berufsabschluß abgesehen, der als Außenminister unbedingt eine Minibar in seinem Dienstfahrzeug haben mußte. Andere erhalten „Spenden“, arbeiten in einträglichen „Nebentätigkeiten“ oder bekommen „Preise“ verliehen. Wir haben in Deutschland die einmalige Regelung, daß ein Beamter, der eine Entscheidung zu Gunsten eines Bürgers trifft und im Nachhinein ein Geschenk in Höhe von 5 Euro dafür annimmt, eine Strafe wegen Bestechlichkeit riskiert, ein Abgeordneter, der dafür 50.000 Euro einsteckt, dies völlig legal tun darf.

Parteifunktionäre sind nicht mehr als eben Parteifunktionäre. Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand, besagt ein Sprichwort. Aber wo soll eine Partei Verstand hernehmen, wenn sie ein Amt vergibt? Ein Minister verfügt nur in extrem seltenen Ausnahmefällen über einschlägige Fachkenntnisse, wenn er sein Amt antritt. Bestenfalls ist der Minister noch der beste „Fachmann“ innerhalb der Parteiführung, doch oft genug verhindert das der geliebte Proporz – Männlein und Weiblein, Nordlichter und Südländer, Wessis und Ossis, Katholiken und Protestanten, sie alle müssen in ausreichender Menge vertreten sein. Der Koalitionspartner hat Sonderwünsche, die Landesfürsten der eigenen Partei bestehen auf eine Extrawurst – heraus kommen Minister, deren Fachkenntnisse gerade dafür ausreichen, das abzulesen, was ihnen ihre Beamten aufgesetzt haben.

Wen wundert es da, daß diese Parteifunktionäre auf „externen Sachverstand“ setzen? Dieser „externe Sachverstand“ besteht jedoch nur selten aus Professoren oder angestellten Beratern, sondern oft genug aus Vertretern von Interessenverbänden. Dies geht soweit, daß die Industrie sich ihre eigenen Gesetze schreibt, die der Minister ins Kabinett und seine Parteiführung einbringt, worauf das so beschlossen wird, wie es die Industrie haben möchte. Wenn der Minister im Sinne der Industrie funktioniert, darf er anschließend mit ein paar schönen Pöstchen rechnen, ob als Verbandsfunktionär oder Aufsichtsrat, oder gleich als Mitglied des Vorstands. Auf jeden Fall wird das besser bezahlt, als der vorherige Posten in der Politik. Was aber nicht bedeutet, daß der Herr auf seine angesammelten Staats-Pensionen verzichtet.

So wird aus einer als Oligarchie konstruierten Demokratie eine Plutokratie, in der jene regieren, die das Geld besitzen. Mit genügend Geld lassen sich Regierung und Parlament ebenso kaufen wie die Gerichte. Zwar werden die Richter nicht bestochen, aber wenn zwei Staranwälte einen Fall vertreten, hat deren Auftraggeber wesentlich bessere Chancen, als ein Sozialhilfeempfänger mit einem unwilligen Pflichtverteidiger. Gegen Prominente lassen die Gerichte Milde walten, schon allein um dem Vorwurf zu entgehen, ein Exempel statuieren zu wollen. Dies hingegen wird beim „kleinen Mann“ gerne getan.

Das „Mutterland der Demokratie“ ist noch weitaus stärker zur Plutokratie entartet. Wer dort ein Amt haben möchte, muß schon für den Kongreß riesige Summen aufbringen, um einen erfolgreichen Wahlkampf bestreiten zu können. Ohne spendierfreudige Millionäre geht da gar nichts. Gouverneur und Präsident zu werden, ist noch weitaus teuerer. Nach der Wahl wird dann geliefert, wofür bezahlt wurde. Oder glauben Sie etwa, daß da nur aus Menschenfreundlichkeit Millionen fließen?

Die repräsentative Demokratie konzentriert die Macht, die in den Händen des Volkes liegen sollte, auf einige wenige auserwählte Personen. Diese Personen sind natürlich keine Heiligen, die über jede Versuchung erhaben sind. Das Spiel funktioniert, wenn es Patrioten sind, die zum Wohl ihres Landes handeln. Das System gibt seinen Repräsentanten aber auch die Macht, die Patrioten ins Gefängnis zu werfen und sich selbst schamlos zu bereichern.

Laut Lehrbuch ist Demokratie Macht auf Zeit, doch jeder Machthaber in einer Demokratie versucht, die Zeit seiner Macht so lange auszudehnen, wie nur möglich. Der Plenarsaal im Bundestag ist selten auch nur zu einem Fünftel besetzt, richtig aktiv werden die Damen und Herren Abgeordneten vor allem dann, wenn es um eine Diätenerhöhung geht. An die Luxuspensionen der Parlamentarier legt niemand Hand an. Wo Beamte sich Nebentätigkeiten genehmigen müssen, müssen Parlamentarier sie nur dem Parlamentspräsidenten anzeigen. Jeder Chef horcht auf, wenn ein Angestellter plötzlich große Nebeneinkünfte bezieht, die Bürger dürfen nicht einmal erfahren, wie hoch diese bei den Parlamentariern sind. Mit anderen Worten: die Pfründen sind gesichert und das Volk hat sich gefälligst herauszuhalten.

Leider kennen wir die Demokratie nur in ihrer entarteten Form, deshalb kann ich nicht sagen, ob sie die Versprechen, die mit ihr verbunden sind, wirklich einhalten kann. Das praktizierte System korrumpiert durch die eingeräumte Macht. Wer als Patriot angefangen hat, wird vielfältigen Versuchungen ausgesetzt, zum Verbrecher zu werden, der die Macht zum eigenen Nutzen mißbraucht. Es bedarf eines starken Charakters, diesen Versuchungen nicht zu erliegen. Es bedarf jedoch eines anpassungsfähigen Charakters, um in einer Partei voranzukommen, um in den Höhen der Macht anzulangen.

Ein häufiger Besucher in meinem Chat benutzt gerne den Satz: „Gegen Demokraten helfen nur Soldaten“. Natürlich meint er damit nicht die Demokratie, die Wähler, die machtfernen Parteimitglieder, sondern die führenden Korruptokraten. Denn das ist das Endergebnis, wenn Funktionärs-Oligarchie auf Lobby-Plutokratie trifft: die Herrschaft bestechlicher Funktionäre. Sind wir schon soweit? Und wenn wir es sind – würden wir es erkennen?

Wann hat die Politik das letzte Mal eine Reform durchgeführt, von der wir Bürger alle profitiert haben? Was wirklich passiert, sind Flickschustereien, die den Bürger viel Geld kosten, die Plutokraten bereichern und dem Volk schaden. Wann wurde das letzte Mal ein Problem gelöst? Deutsche Kinder sind in den Klassen deutscher Schulen inzwischen in der Minderheit? Hurra, wir brauchen noch mehr Zuwanderung! Uns fehlen Ingenieure? Klasse, bilden wir noch mehr Juristen und Betriebswirte aus! Das Land stöhnt unter der Teuerung durch den Euro? Bestens, da erhöhen wir die Mehrwertsteuer! Ärzte, Krankenkassen und Apotheken stöhnen unter der Bürokratie? Wunderbar, wir richten einen Gesundheitsfonds ein, der noch mehr Verwaltung benötigt!

Ist die Unfähigkeit Zufall, böser Wille oder ein Fehler im System? Aber die Demokratie ist doch die beste aller Staatsformen? Ja, wie immer, differieren hier Anspruch und Wirklichkeit. „…dem deutschen Volk zu dienen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden…“ – wie viel von diesem Amtseid ist ehrlich gemeint? Tja, dann wird daraus ein Meineid, ein Verbrechen – und die Verbrecher sitzen in der Regierung. Kein Wunder, daß dann die Patrioten ins Gefängnis wandern.

Inzwischen können wir die Gegenentwürfe zu unserer Form der Korruptokratie studieren. Rußland und China haben „autoritäre“ Staatsführungen, Regierungen, die sich über den Willen des Volkes genauso hinwegsetzen, wie es die unsere tut. Eines kann man diesen Regierungen allerdings nicht vorwerfen: Sie handeln immer und ausschließlich zum Wohl des eigenen Landes und des eigenen Volkes. Weder China noch Rußland dienen fremden Interessen oder schicken ihre Soldaten in anderer Völker Kriege. Das heißt aber nicht, daß die Korruption dort kein Problem ist, denn auch dort liegen Macht und Vermögen in verschiedenen Händen.

Es soll aber auch Staaten gegeben haben, in denen das funktioniert hat. Das Musterbeispiel, der Gegenentwurf zur eingeschränkten Demokratie, ist das alte Preußen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum dieser Staat von den Siegermächten des zweiten Weltkrieges „verboten“ wurde? An der Spitze des Staates stand ein autoritärer König, der sich jedoch nicht als Herr, sondern als erster Diener seines Staates verstanden hatte. Der Unterbau des Staates bestand aus „preußisch korrekten“ Beamten, unbestechlichen Leuten, die dem Staat und nicht dem eigenen Geldbeutel verpflichtet waren.

Sogar dem Dreiklassen-Wahlrecht läßt sich aus heutiger Sicht Gutes abgewinnen: jene Schicht, die besonders leicht populistischen Demagogen erliegt, konnte nur ein Drittel des Parlaments besetzen. Stimmen wurden nicht nur gezählt, sondern zusätzlich gewogen. Es hat dem Staat nicht geschadet. Der Weg dorthin ist längst verstellt, das heißt aber nicht, daß wir nichts von Preußen lernen können – und lernen sollten!

Wenn wir gebetsmühlenartig wiederholen, daß unsere Spielart der Demokratie die beste aller Staatsformen sei, begeben wir uns der Möglichkeit, diese Staatsform zu einer noch besseren weiterzuentwickeln. Jedes Gedankengebäude, das zum unantastbaren Dogma erhoben wurde, ist letztlich unter seinen Fehlern zusammengebrochen. Die Sonne dreht sich eben doch nicht um die Erde, die Erde ist nicht wirklich flach – und die parlamentarische Demokratie ist nicht mehr als ein marodes Gebäude, das gründlich saniert werden muß, um wirklich zur besten aller Staatsformen zu werden.

Quelle: Michael Winkler

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Ubasser

Das Blöken der Schafe und das Schweigen der Lämmer


Debatte: Demokratie und Wahnsinn

von Ferdinand A. Hoischen  ef.

Während die Welt beobachtet, wie das ägyptische Militär mal eben mit Gewalt den erst im letzten Jahr mit 51,7 Prozent Mehrheit demokratisch gewählten Präsidenten absetzt und unter Arrest stellt, dämmert es selbst einigen unbeirrbaren Demokratiegläubigen, dass das Konzept der „Demokratie“ keinen Deut mehr an Herrschaftslegitimität in sich trägt als die Berufung auf den „göttlichen Willen“. Die Vorstellung, eine Regierung könne spontan durch den übereinstimmenden Willen einer Mehrheit von Individuen in einem Land entstehen und zu einer kollektiven Struktur gerechter Herrschaft werden, beruht mehr auf dem Glauben an Magie denn auf historischem Beweis. Politische Systeme sind in Wirklichkeit ausnahmslos gegründet auf die Ambitionen sich elitär dünkender Männer und Frauen, die ihre Belange im Vergleich zu denjenigen gewöhnlicher Menschen, die sie abschätzig als „Masse“ oder „Lieschen Müller“ abtun, für höherwertig halten.

Um ein dauerhaftes System zu schaffen, mit dem man „Niedere“ in den Gehorsam gegenüber vermeintlich elitären Forderungen zwingen kann, bedarf es der Billigung der Opfer. Ihnen muss der Glaube eingeimpft werden, ihre Pflicht, den Befehlen ihrer „Oberen“ zu folgen, entspringe einem transzendentalen Prinzip. Sie müssen überzeugt sein, dass das Gewaltsystem, dem sie unterworfen sind, sich aus Prinzipien rechtfertigt, die mit denen eines gewöhnlichen Straßenräubers nichts gemein haben. Dass keine einzige der dazu entwickelten Staatstheorien eine gewaltsame Beherrschung der Bevölkerung rechtfertigen kann, ist ohne Bedeutung, solange nur die Beherrschten glauben, sie würden dies tun.

Dieser naive Glaube an die ethische Notwendigkeit des Beherrschtwerdens wurde ermöglicht durch viele Jahrzehnte der Konditionierung in staatlichen Schulen, durch die Medien, durch Gerichte und andere staatlich institutionalisierte Interessengruppen. Ohne eigenes Denken wird nachgeplappert, dass „wir“ die Regierung sind, dass Politiker und Bürokraten „unsere“ Vertreter sind und wir die Auftraggeber. Dabei ist es doch so leicht herauszufinden, dass diese Auffassung an Wahnsinn grenzt: Möge bitte eine dieser nachplappernden Marionetten mal beim Verteidigungsministerium anrufen und die Anweisung erteilen, die Bundeswehr solle sich aus Afghanistan zurückziehen. Er wird sehr schnell die bewusstseinserweiternde Erfahrung machen, dass er nicht zu denjenigen gehört, die im Staat irgendetwas zu sagen haben.

Die relativ kleine Gruppe selbsternannter Elitärer, die das Bedürfnis hat, über den Rest der Menschheit mittels Zwang zu herrschen, hat das Konzept der Demokratie genutzt, um die „dunkle Seite“ der Beherrschten zu aktivieren, nämlich die freiwillige Aufgabe des Bewusstseins individueller Bestimmung, des überragenden Wertes der eigenen Person und eigenständiger unteilbarer Verantwortlichkeit in einer Gemeinschaft. Das so entstandene Vakuum haben die Elitären, hauptsächlich durch Schulen und Medien, mit eigenen Botschaften von der Notwendigkeit der Unterwerfung unter einen angeblich unfehlbaren Mehrheitswillen und mit falscher Ethik gefüllt, um ihren eigenen Interessen zu dienen, nicht aber der Menschheit im Allgemeinen. Solange Menschen der Illusion der Demokratie erliegen, werden sie gezwungen sein, dem Diktat derer zu gehorchen, die die Staatsmaschinerie kontrollieren. Sie machen sich vor, ihr Gehorsam sei nur ein kurzfristiges Problem, das man durch konstruktive Tätigkeit innerhalb des Systems beseitigen könne. Aber solch eine Haltung ignoriert die ins System eingebauten Mechanismen, die jeden nicht den Interessen der Elitären dienenden Wandel zuverlässig verhindern.

In der US-Komödie „Election“ von 1999 gibt es eine wunderschöne Szene, in der der Demokratie eindrucksvoll die Maske vom Gesicht gezogen wird. Darunter kommt eine Fratze zum Vorschein aus blanker, aggressiver Gewalt, voller Verachtung gegenüber dem Mehrheitswillen, bar jeglicher Moral außer derjenigen des eigenen Machterhalts. An einer High School findet die Wahlkampagne für den Schülerpräsidenten statt. Wahlbewerber sind zum einen die Schulschönheit, zum anderen der Spitzensportler der Schule und außerdem eine nonkonformistische Schülerin, die sich durch die staatlich-schulische Indoktrination nicht das selbständige Denken hat abgewöhnen lassen. Die Wahlkampfreden der drei Bewerber finden in der Schulsporthalle vor den versammelten Schülern und den Lehrern statt. Die Nonkonformistin ist als letzte an der Reihe und stellt gleich zu Beginn die rhetorische Frage, was die Wahl denn überhaupt bewirke. Nachdem sie zunächst ausgebuht wird, gewinnt sie mit jedem weiteren Satz immer mehr Zustimmung und erntet schließlich begeisterten Beifall. Sie stellt die Wahlprozedur als leeres Getue ohne irgendwelche Wirkung bloß und erklärt, wenn sie gewählt würde, würde sie als Schülerpräsidentin gar nichts tun, die Schüler in Ruhe lassen und die unnützen Wahlversammlungen abschaffen, damit sich jeder statt dessen mit den Dingen beschäftigen könne, die ihm wichtiger seien. Der Applaus zum Schluss ist überwältigend und sie hat die Wahl schon so gut wie in der Tasche. Und dann passiert genau das, was das perfid-tyrannische System der Demokratie in Wirklichkeit ausmacht: sie wird von der Liste der Wahlbewerber gestrichen.

Wer nicht bereit ist, nach den Regeln des aktuell von den Machteliten unter dem Arbeitstitel „Demokratie“ zur Verfügung gestellten Systems von Befehl und Gehorsam zu denken und zu handeln, wird ganz schnell ausgegrenzt, mundtot gemacht, wirtschaftlich vernichtet oder sogar physisch beseitigt. Die US-Amerikaner gönnen sich schon seit einiger Zeit eine wöchentlich aktualisierte Kill-List. Da kann es nicht mehr allzu lange dauern, bis auch die Europäer nachziehen. Und wer nicht bereit ist, seine Augen zu öffnen und das angeblich so anbetungswürdige System der Demokratie als das zu erkennen, was es ist, darf sich nicht wundern, wenn er gefragt wird, ob er wahnsinnig ist.

Quelle: eigentümlich frei und ProPlebiszit

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Ubasser

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