ENTFÜHRT!

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29. August 2013 von UBasser


ENTFÜHRT! Antonia 13 Jahre, floh direkt ins Studio von Bewusst.tv

Die 13-jährige Antonia floh aus einem Heim in Visselhövede, in das sie gegen den Willen beider Eltern entführt worden war und floh zu Bewusst.tv. Hier ein spontanes Interview mit allen Dreien, das leider teilweise Tonprobleme hatte, die wir zu entschuldigen bitten. Es gibt Tausende von Fällen, wo Eltern ihre Kinder entführt werden, und es gibt offenbar keine Kontrollinstanz. Es kann uns alle treffen!

ENTFÜHRT! Antonia 13 Jahre, floh direkt ins Studio von Bewusst.tv (28.08.2013)

Gucken Sie das Video! Nehmen Sie sich die Zeit, damit Sie wissen was hier abläuft!

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Tatort Kinderheim – Folter, Vergewaltigung und Missbrauch statt liebevoller Erziehung – schockierende Vorfälle in Kinderheimen und Internaten aus der jüngeren Vergangenheit dringen langsam an die Öffentlichkeit. Jährlich wachsen in Österreich rund 11.000 Kinder in Pflegefamilien, Wohngemeinschaften, Heimen und Kinderdörfern auf. Bis Mitte der 1980er Jahre waren viele Heime wie Gefängnisse organisiert, in denen Kinder geschlagen und gefoltert wurden. Wer sich wehrte, kam in die Kinderpsychiatrie. Hans Weiss, bekannt für seine sorgfältigen Recherchen, hat konkrete Berichte und Fälle zusammengetragen und eine aufrüttelnde Reportage über ein großflächiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschrieben.

gefunden durch ADLER

Beitrag unter: Lupo Cattivo

5 Kommentare zu “ENTFÜHRT!

  1. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  2. Amita sagt:

    Die Verbrechen der Bürokraten sind folgende (besonders Frau Ziehmer aber auch andere sollten sofort ihres Amtes enthoben werden – sie hat ihr Amt missbraucht).

    1. Entführung
    2. Diebstahl (Handy)
    3. Freiheitsberaubung (das Kind hauste wie im Knast in kleinem Zimmer)
    4. Erpressung (die Eltern müssen für den Heimaufenthalt aufkommen 5000 Euro im Monat und falls sie Kontakt aufnehmen kostet das 25.000 Euro).
    5. Bedrohung („wir werden dafür sorgen, dass sie ihr Kind nie wieder sehen,“ sagte die scheinbare Schweverbrecherin Richterin Ziehmer)
    6. Traumatisierung der Familie
    7. Vorverurteilung – Alle wurden wie Kriminelle behandelt – selbst Antonia
    9. Unehrlichkeit und Lügerei bei den Formalitäten

    So was sollte mit solchen verräterischen Elementen wie Frau Ziehmer gemacht werden die ihr Amt so derart unmöglich missbrauchen?

    Ich vermute mal (und ich wünsche es niemanden), das Wut des Bügen wächst – das spürt man überall. Was würden diese Wutbürger mit so jemanden machen wenn das Fass am übergelaufen ist? Ich wage nicht weiter zu denken. Hoffentlich behalten wir unsere Mitte.

    Es geht um die Verhältnismässigkeit der MIttel. Es geht um Gerecntigkeit. Es geht um ein gesundes Mittelmaß – egal was man denkt.

    Frieden den Amtsmissbrauchern, damit sie mal wieder klar denken können.
    —————
    Ich bin selber 4 Jahre Kinderheimkind gewesen: So war es bei mir:

    1. Ich durfte meine Eltern immer sehen aber Besuchszeit war Sonntags 1-6 Uhr.
    2. Wir, ich und ein Bruder, durften auch mit der Strassenbahn am Freitag nach Hause fahren und das Wochenende mit den Eltern verbringen. Wir fuhren auch alleine wieder ins Heim zurück am Sonntag. Oft kam unsere Mutter aber gerne mit.
    3. Die Räumlichkeiten waren groß und hell, wir hatten Balkon, Essenszimmer und viel an Spielsachen.
    4. Das Altersheim war nebenan und wir besuchten oft die Alten Leutchen um uns von ihnen abschmusen zu lassen. Das machten die Alten auch gerne (man bedenke was die mitgemacht haben und wie sehr sie uns abschnubbelten diese ??? 🙂
    5. Wir sangen im Chor und lernten Musikinstrumente.
    6. Wir hatten immer Kunstprojekte und es war zum Teil schöner im Heim als zuhause. Bis heute ist mein Sinn für neue krative Projekte erhalten.
    7. Wir fuhren zum Schlittenfahren- und zum Skiurlaub.
    8. Wir fuhren im Sommer 6 Wochen in die Alpen zum Wandern und um Kultur dort kennen zu lernen.
    9. Wir bekamen Brillen und Zahnspangen
    10. Wir fühlten uns nicht wie im Knast und wenn ich heute zurückdenke so war diese Erfahrung eine Bereicherung und keine Traumatisierung.
    11. Niemals wurde auch nur ein einziges Kind geschlagen. Daran kann ich mich nicht erinnern.
    12. Mein Klasenlehrer gab uns speziell viel Aufmerksamkeit und setzte sich dafür ein, dass wir alle auf die Realschule kamen nach der 4. Klasse.
    13. Wir durften in der Küche und in der Wäscherei mithelfen und wir hatten Spaß dabei.
    14. Wir gingen viel wandern im Frankfurter Stadtwald.
    15. In keder Kindergruppe waren nicht mehr als 10-12 Kinder und 2 Erwachsene die auch dort mit uns wohnten, also immer da waren als Ersatzeltern.
    16. Abends vorm schlafengehen wurden immer Märchen und Sagen erzählt und wir sangen Abendlieder.
    17. Nonnen kamen und sangen mit uns im Chor.
    18. Ah, und ich durfte für die Erzieherinnen einkaufen gehen.
    19. Ich durfte Klassenkameradinnen ausserhalb des Heims besuchen. Gerne haben Eltern uns eingeladen und wie ihre eigenen Kinder behandelt.

    Mein Klassenlehrer war mit Sicherheit in einer Art spiritueller Bewegung denn er kannte die tollsten esoterischen Geschichten und Sagen aus der deutschen Geschichte die er uns toll vermitteln konnte. Wir hörten alle total gespannt zu wenn er sprach.

    Das Kinderheim war im Hainerweg in Frankfurt. Sicher ist es heute anders dort. Das was Antonia angetan wurde geht mir deshalb total unter die Haut. Kinderheim muss kein Knast sein, es geht auch anders.

    Was mich so aufregt: Die Behörden taten damals alles das Familien zusammen blieben. Niemand würde auf die Idee kommen uns von unseren eltern zu trennen, Nie und nimmer und niemals.

    Selbst das damalige Kinderheim war besser als unsere heutige moderne – aber es kommt mir eher progressiv vor was ich damals an Erziehungmöglichkeiten hatte, Es war nicht autoritär, ganz und gar nicht.

    ich finde so ein Amtsmissbrauch sollte eine derftige Reaktion bekommen. Diese Geschichte bewegt mich sehr.

    Tut mir Leid, dass ich was Persönliches schreibe, aber ich finde es wichtig den Unterschied zu beschreiben. Nach dem Krieg wollten die Heime sicher anders sein als die 68er es uns einsuggerieren wollten wie Duetsche angeblich alle waren. Wir hatten aber selbst im Heim eines: eine Art Zusammenhalt. Wir kochten sogar öfter mal alle zusammen, mehrere Altersgruppen. Es war alles gar nicht so schlimm.

    Die Erzieherinnen waren toll und sie hatten eine Berufung. Man merkte: die machten ihre Arbeit gerne. Sie waren wie Familie und selbst später haben wir sie oft besucht als wir wieder ganz zuhause sein konnten.

    • Amita sagt:

      Tut mir Leid meine Rechtschreibgehler. Wenn ich ich aufrege, dann sehe ich diese nicht mehr. Als Heimkind hatte ich immer Schwierigkeiten mit dem Schreiben. Das merkt man noch heute. Trotzdem aber habe ich den Mut gefunden mich mitzuteilen. Danke für Eure Geduld.

  3. adeptos sagt:

    nun befinden wir uns im ANFANG einer Ochlokratie – dies Be-Deutet die HERRSCHAFT DES PÖBELS – aber nicht der Pöbel der Strasse ist gemeint – sondern die Richter – die sogenannten Rechtsanwälte -die Polizei -die Beamten – die Sozialarbeiter usw….also alle diejenigen welche im Auftrage des Volkes ihre Arbeit im Rahmen der Gesetze tun sollten – dies ist der Pöbel der Ochlokratie……der nächste Schritt wird der Bürgerkrieg werden…..
    es wird SAU-lustig werden……

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