Vom Kampfe um die Begriffe (dem Ducksprech)

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2. Oktober 2013 von UBasser


Von Magnus Göller

Eben las ich wieder Erwägungen zur Erlangung einer stärkeren Stellung im gesellschaftlichen Diskurs, die darauf hinausliefen, dass man alle Begriffe, die vom Mainstream entspechend einseitig besatzt, verdreht oder tabuisiert, meiden solle, um so keine Angriffsflächen zu bieten.

Das ist natürlich über alle Maßen naiv. Wie soll ich denn z.B. von Europa reden, ohne Europa zu sagen, wie von Monsanto oder Goldman Sachs oder den Bilderbergern oder 9/11, ohne das Kind beim Namen zu nennen?

Wie äußere ich mich kritisch zum Islam, ohne Islam zu sagen?

Wie sage ich Rheinwiesenlager, ohne es zu sagen?

Selbstverständlich fiele mir da in allen Fällen etwas ein. Ich kann vom Westzipfel des eurasischen – verdammt – Kontinents sprechen, gut, von den Ländern nördlich des Mittelmeeres. Sodann von der Firma mit dem Genmais, derjenigen Bank, der die meisten Politiker gehören, der Jahresversammlung einflussreicher Persönlichkeiten, die es seit den fünfziger Jahren bis vor kurzem gar nicht gab, jenem Drillingsturmzerstieben, der Religion der nichtmosaischen (um das Wort “jüdisch” nicht zu brauchen) Nichtschweinfleischesser, der Nachkriegssoldatenfreizeit.

So etwas mag ja mitunter Sinn ergeben, zumal in einer Satire, führt aber ansonsten nirgends hin. Man mag sich allenfalls noch verdächtiger machen. Oder lächerlich.

Dass der Kampf um manche Begriffe viele ermüdet hat, jener Ansatz von daher verständlich, ändert nichts daran, dass er weiterhin zu führen ist. Und zwar, außerhalb der Satire, durch klar verständliche, sachgerechte Verwendung.

Das hat, aufgrund der zahllosen Fallgruben und -stricke, die allenthalben warten, natürlich durchaus mit filigran angewandter Sprachwissenschaft zu tun. Da wird einem in der Tat nichts geschenkt.

Nehmen wir mal den Begriff Rassismus. Der krankt vielerorts ja schon daran, dass z.B. Ablehnung des Islams als rassistisch bezeichnet wird, ein meist unwidersprochenes Absurdum. Sodann, meinen viele (es ist vielerorts geradezu ein Dogma), dass es nur böse Rassisten gebe, aber gar keine Rassen. Diese Arschlöcher bildeten sich das nur ein. Diese weißen Arschlöcher. Die kaffeebraun zu durchmischen seien (Coudenhove-Calergi et al.), damit das endlich aufhört.

Rassestolz bei Schwarzen ist derweil gut, obwohl klar ist, dass es keine Rassen gibt, lediglich ein paar Milliarden Fehlsichtige und falsch erzogene Weiße und Asiaten. Deshalb ist es auch richtig, dass ich nicht einmal mehr “Neger” sagen darf, während meine Kinder ständig US-Streifen angucken sollen, in denen sich die Schwarzen untereinander außer als “motherfucker” stets als “nigger” bezeichnen, was ich mir als Weißer natürlich niemals herausnehmen dürfte, weil es dann extrem rassistisch wäre. Die Nichtrasse darf also unter sich das, was die anderen Nichtrassenangehörigen gegenüber den Angehörigen jener Nichtrasse selbstverständlich nicht dürfen.

So darf sich denn ein Supergutmensch wie ein Jakob Augstein auch offen darüber freuen, dass in den USA endlich mehr Nichtweiße als Weiße geboren werden, die weiße Mehrheit bald Geschichte sein wird. Das ist natürlich antirassistisch, was auch sonst. (“All anti-racism is anti-white”?)

“Good Night White Pride!” – ein Schlachtruf von sogenannten Antirassisten. Blökten sie “Good Night Black Pride!”, so käme der Staatsanwalt. So herum gehören sie aber zu den Guten, werden wenigstens, selbst in ihren offenen Aufrufen zur Gewalt, geduldet.

Und: Selbstverständlich weiß ich, dass kaum jemand das hören will, was ich alles eben kurz einmal zu diesem Begriff niedergeschrieben habe. Gerade deshalb gehört es erst recht gesagt. Doppelt und zwiegenäht. Ungefragt und grade erst recht nochmal.

Wer sich seine Sprache entreißen lässt, der lässt sich nicht über lange auch sein Denken entreißen. Damit wird er ein Sklave. Und genau darauf zielt ja eine bis nach Absurdistan reichende Begriffsmanipulation wie die eben erläuterte ab. Hier hilft nur schonungslose Entlarvung, beharrlich, unerbittlich.

Ja, es mag lange dauern, bis man durchdringt. Verkehrt bleibt aber verkehrt. Man hat geistig-logisch deshalb trotz aller Sprach- und Gedankenpolizei einen Grand Ouvert auf der Hand.

Es gilt daher, umso hartnäckiger zu sein, da das Blatt regelmäßig ignoriert wird oder als arglistig oder unzulässig erklärt. Man hat nach dem Austeilen trotzdem jedesmal wieder vier Buben, vier Asse und zwei Zehner. Da wird es egal, ob man in der Vor-, Mittel- oder Hinterhand.

Vom Ducksprech (duckspeak)

Als mir eben zum Vorartikel “Vom Kampfe um die Begriffe” der Begriff “Ducksprech” einfiel, hatte ich zunächst nur das deutsche Ducken beim Sprechen im Kopfe.

Dann fiel mir ein, dass “to duck” ja auch im Englischen ducken bedeutet.

Dagobert Duck (“duck” ist auch die Ente) nun brachte mir schon als Kind bei, dass Geld die Welt regiere, wir also in einer Plutokratie leben.

Das ist aber nur eine Teilwahrheit, eine Irreführung hiemit.

Denn das Geld ist letztlich ein sekundäres Mittel. Die Welt wird durch Kontrolle der Information regiert. Das Geld folgt lediglich daraus, ist das allerdings sehr wirksame und sichtbare Mittel der Macht.

Ich setze mal den Fall, ich hätte eine Milliarde. Damit hätte ich im Weltmaßstab fast nichts, worauf ich weitreichende Macht begründen könnte.

Es sei denn, ich setzte das Geld, vielleicht nicht gleich alles, auf diesen meinen Blog. Damit bestünde immerhin eine Chance, dass ich millionenfach gehört würde, begrifflich in einer ganz anderen Dimension einwirken könnte, im Sinne anderer Information.

Schön nun aber, dass das auch einfach so geschehen kann. Gerade mal mit dem pekuniären Einsatze, der für meinen Rechenapparat, Netzanschluss und Zubehör aufzubringen.

Jedenfalls bin ich diesbezüglich ohne Milliarde besser dran, denn hätte ich eine, aber keinen Plan. Nichts zu sagen.

Soherum hat Geist mit Geld nämlich nichts zu tun.

Es glauben eh nur Verschwörungstheoretiker der Schwachmatensorte daran, dass Geld die Welt regiere. Deshalb erzählt man es den Kindern ja auch schon in “Lustigen Taschenbüchern”.

Man zieht schon die Kleinen zu Verschwörungstheoretikern. So kann man sie späterhin, wenn sie von “Plutokratie” sprechen, auch schön, das ist ganz praktisch, nach Gusto gen Rechtsabgrund ausgrenzen und stoßen.

Alles Zufall? Nur Wortgeklingel?

Es gab schon vor mir Leute, die sich etwas dabei dachten, wenn sie einen Namen in eine Geschichte einführten. Zumal eine ewige Fortsetzungsgeschichte.

Gut, man könnte ansetzen, dass Amis zu dumm für so etwas seien. Das sehe ich aber gar nicht so. Was selbstverständlich nicht heißt, dass man so weit wie ich nicht gedacht haben könnte, als man Entenvögel, bedächtig watschelnd, als Sympathietiere erwählte.

Vom Ducksprech (II)

Der Ducksprech zeichnet sich dadurch aus, dass der Ducksprecher viel weniger daran denkt, was er wie sagen will, als was er wie sagen sollte.

Allein diese Übung, indem der Sprecher ja doch irgendwie seine Person auch noch vertreten muss, überfordert ihn typischerweise so weit, dass kaum noch etwas Intelligentes herauskommen kann.

Er ist – schon auf dieser banalen Ebene – so sehr damit beschäftigt, nicht einfach Wähler zu sagen, sondern darauf zu achten, dass er Wählerinnen und Wähler sagt (und derlei Genderasmen mehr akribisch einhält), des weiteren soundsoviele Wörter meidet oder nur unter vorangegangenen Verrenkungen anbringt, dass er gar nicht mehr bis zu einer zielführenden, forschen Diskursfähigkeit zu finden vermag.

(Nietzsche meinte einmal, dass das Gehirn ein Magen sei. Er aber habe – gut, Zarathustra habe -wohl eines Vogels Magen. Das nur nebenbei.)

Der Ducksprech wird selbstverständlich schon in der Schule eingeübt. “Ausländer” ist inzwischen ein “Unwort”. Jetzt heißt es “Migrant”. Besser, oft, nicht einmal das. Und man muss genau lernen (anstatt Deutsch), wann. (Aber bitte nicht warum wann!)

Selbst wenn ich von “Ducksprechern” rede, müsste ich, “normalerweise”, schon von Ducksprecherinnen und Ducksprechern reden, wahlweise “DucksprecherInnen” hinschreiben, um dem Ducksprech zu genügen.

Zum Glück, achwas, Geschwätz, mit voller Absicht aber halte ich mich fern von jener Art der diesbezüglich geforderten “Normalität”. Jener des sprachlich-geistig Versklavten.

Öffentlich sprechen über 90% der Deutschen praktisch nur noch Ducksprech. Nur wenige von ihnen sind sich dessen überhaupt noch öfter, denn wenn darauf offensiv angesprochen, auch nur teilbewusst. Klar: Das ist zu verdrängen. Nur wenige verfügen über die psychische Kraft, sich ihre Unterworfenheit unter das Diktat des Ducksprechs einzugestehen.

Ducksprech gegenüber allen, außer gegenüber weißen, nicht besonders behinderten Heteromännern. Sonst überall Ducksprech.

Wäre der Ducksprech nicht so verhängnisvoll, so grundbösartig aufoktroyiert, so hätte ich als Spachwissenschaftler mein blankes Vergnügen daran. Wenig ist alltagskomischer, als wenn ein Radiomoderator von der “englischen Arbeiterinnen- und Arbeiterklasse” spricht, dreimal hintereinander, in einer kurzen Anmoderation zu einem Musikstück.

Idiotie, wo man noch nicht einmal hintritt. Zwangsidiotie. Idiotenstan.

Immer wird dabei damit argumentiert – wenn überhaupt – , dass Nichtducksprech ja irgendwen verletzen, diskriminieren könne. Dass man sich selbst jederzeit erniedrigt, damit jederzeit bis zur Unkenntlichkeit verletzt, wenn man Ducksprech spricht, davon keine Rede.

Der Ducksprecher muss sich natürlich, wofern er noch über einen Restverstand verfügt, vor sich selbst rechtfertigen, meist allerdings nur unterbewusst. Jeder Nichtducksprecher wird so zum Greuel. Er erinnert an den verdorbenen Magen.

Wir werden deshalb, je kurzsilbiger das Gift, um desto besser, hier den Ducksprech auch als Bezeichnung einer ducksprechenden Person einführen, nicht nur als Begriff für seine Redensweise.

Den Fürsprech gibt es nämlich schon lange. Zwar inzwischen selten, aber sprachhistorisch in keiner Weise bestritten. Alsomit wird der Ducksprech analog leicht seinen Eingang in den deutschen Sprachkörper finden können.

Hier hat er es schon geschafft.

gefunden bei: As der Schwerter

Original und weitere 2 Geschichten bei: Neues aus Hammelburg von Magnus Göller

..

Ubasser

5 Kommentare zu “Vom Kampfe um die Begriffe (dem Ducksprech)

  1. Sie bitten bis übermorgen um 12 öffentlich und ausdrücklich um Entschuldigung für Ihr Fehlverhalten bezüglich Ihrer unautorisierten Veröffentlichung meiner obigen Texte. Das ist mein außergerichtliches Vergleichsangebot. Dann werde ich diesen Ihren Diebstahl nicht weiter verfolgen.
    Leisten Sie dem nicht Folge, geht die Sache ihren juristischen Gang.
    MfG
    Magnus Göller

    • Kint sagt:

      Nehme mal an, dass Sie wirklich der Verfasser sind. Doch dann versteh ich Ihre Reaktion nicht.
      Ich fand den Hinweis hier, doch nicht zuletzt auf Ihre Seite, doch sehr interessant. Und Ihre Artikel dort auch.
      Freuen Sie sich nicht, dass andere leser Interesse an Ihrer Arbeit finden?
      Sie müssen sich ja nicht gleich bedanken. Schlimmstenfalls hätt ein Hinweis für die Zukunft auch gereicht. Aber den Ausbruch wg. „Textklau“ kann ich persönlich nun wirklich nicht nachvollziehen. Die Hinweise auf Autor und Quelle sind nun wirlich nicht zu übersehen. Man ht Ihnen erkennbar nichts Böses tun wollen, ganz im Gegenteil – also?
      Auch Ihnen ein gutes WE.

    • UBasser sagt:

      Auszug aus den „Rechtlichen Hinweisen“ von Magnus Göller:

      […] Lediglich die Herstellung von Kopien und Downloads für den persönlichen, privaten und nicht kommerziellen Gebrauch ist erlaubt[…]

      Sehr geehrter Herr Göller,
      in dieser Frage gibt es keinen Interpretationsspielraum, denn Morbus Ignorantia ist eine absolut private Seite, sie ist nichtkommerziell und es werden keine Einnahmen durch irgendwelche Werbung erzielt. Noch nicht einmal durch Spenden!!! Diese Seite hat den einzigen Lohn, wenn Menschen begreifen und erkennen in welchen Lügen sie ihr Leben fristen.

      Sie betiteln andere als Diebe, selbstverständlich nehme ich hierbei Morbus Ignorantia und auch As der Schwerter aus, weil auf Ihrer Internetseite Ihr Text noch vorhanden ist. Folge dessen wurde er nicht gestohlen. Andererseits müßte sich doch ein Blogger darüber unwahrscheinlich freuen, wenn seine Texte von anderen übernommen werden. Es kommt nun noch hinzu, das ein Blog ein öffentliches Tagebuch ist – und die Verbreitung von Blog zu Blog macht erst die vielfältige Informationsverbreitung im Internet möglich.
      Wenn Ihnen das nicht gefällt, sollten Sie Ihren Blog nur für ein ausgewähltes Publikum betreiben.

      Die Maßstäbe, wie sie in der Presse gelten, sind für Blogs gar nicht vorhanden. Noch nie hat sich auch nur im weitesten Sinne die öffentliche, oder Mainstreampresse bei Bloggern beschwert, wenn deren Informationen weiter getragen werden – weil am Ende auch eine großer Nutzen jener Presse durch erhöhten Zugriff durch den Internetnutzer entstehen.
      Vielleicht haben Sie auch noch gar nicht den Sinn des „bloggens“ erkannt, denn er besteht nur daraus, Informationen zu verbreiten…das schließt also auch die private Kopie von anderen Blogs mit ein!

      Selbstverständlich wird hier kein Fehlverhalten erkannt, sondern viel eher ein Weitertragen Ihrer Gedanken im weltweiten Netz…wie gesagt, wenn Ihnen das nicht paßt, sollten Sie Ihren Blog nur einem auserwählten Publikum zur Verfügung stellen.

      Wenn Sie es dennoch als Diebstahl darstellen wollen, werde ich Ihren Text als nicht mehr lesbar darstellen. Es ist einfach nur traurig, mit welcher Naivität hier gehandelt wird. Das ist sicher keine Beleidigung, denn ich verweise auf Ihre obigen und unteren Worte! Im Übrigen sollten Sie nicht nach der Kneipe schreiben, weil Sie sonst beleidigend wirken könnten, und das wollen Sie doch nicht, oder?

      Mit freundlichen Grüßen
      Ubasser

  2. Nachdem es diesen Textklau bei AdS, seit ich in der Kneipe war, denen peinlich, nicht mehr gibt, hat er ja wohl auch nie stattgefunden. Meine Texte werdet Ihr aber schwerlich tilgen können. Selbst wenn Ihr hier auch noch löscht. Allenfalls Eure Einlassungen dazu. Ratet mal, wer jetzt lacht. Schwachmaten.

  3. Kint sagt:

    So darf sich denn ein Supergutmensch wie ein Jakob Augstein auch offen darüber freuen, dass in den USA endlich mehr Nichtweiße als Weiße geboren werden, die weiße Mehrheit bald Geschichte sein wird. Das ist natürlich antirassistisch, was auch sonst. (“All anti-racism is anti-white”?)
    Sagt er das? Würd mich nicht wundern. Sah mal im FS, wie er in ne BRD-Flagge rotzte. Na ja. Was drin ist, kommt irgendwann auch raus. 🙂
    Das „Zitat“ ist natürlich rassistisch. Denn er hasst die Weißen. Leugnet aber (vermutlich), dass es „Rassen“ gibt. Vor allem gibt es keine weiße, weil er sie nicht mag oder so. Jede andere „Sorte“ der Menschen, die natürlich alle gleich sind (bloß nicht die weißen), sind gut. Freut sich natürlich zu hören, dass Asiaten 10 % schlauer sind als Weiße. Bestreitet, dass Schwarze da nicht so gut abschneiden. Freut sich über schwarze Läufer, glaubt aber nicht, dass sie nicht so gut schwimmen können. Hasst „seine“ ganze Kultur und „sein“ Ladn am meisten, weil sein verschwommener Blick und Verstand ihm sagt, sie habe nur Schlechtes hervorgebracht. Mag aber Kulturen ganz toll gern, die gar nichts hervorgebracht haben. Erklärt das mit Zufall, bzw. „wir“ hätten sie wohl dran gehindert. Seine Verkehrtrumlogik sagt ihm: Ja SEHT ihr´s denn nicht – genau DARAN erkennt man doch, wie schlecht wir sind.
    Das Würstchen ist in Selbsthass versunken. Obwohl er selbst nichts Böses getan hat, nur einfach dumm ist udn verwirrt, weil er nicht weiß, was gut und böse ist. Flach wie ne Tretmine.

    Bzw da findet jeder Psychiater klare schizophrene Symptome, ums mal vorsichtig zu sagen – und um auf die verdrehte Sprache zurückzukommen.

    Diese Sprache hat natürlich nicht das Würstchen erfunden. Die ist Ausfluss von „Sozialinstituten“.
    Was bleibt, ist „politisch korrekt“.
    Politisch korrekt ist all das Schlechte, was nicht mehr beim Namen genannt werden soll, was nur noch in Umkehrsprache bezeichnet wird. Ohne rationale Begründung, inhaltlich schlecht. Und doch „irgendwie alternativlos“.
    Geht bis in die Schulen: Kinder lernen, was gut ist. Nicht und auf keinen Fall: logisch zu denken. Aristoteles, die Logik, auch sein Begriff vom Guten und vom (persönlichen) Glück – passe.
    Das ist die Schizophrenisierung, Idiotisierung der ganzen Gesellschaft.
    Was ihnen Sorge macht: Dass irgendwie die (letzten) alten Regungen wohl doch nicht ganz auszurotten sind. Das nennen sie dann Stammtisch, Ewiggestrig, braune Brühe. Mehr haben sie geistig auch nicht drauf, nebenbei bemerkt. Sie sind nicht klug. Auf der anderen Seite kann man natürlich auch nicht verständiger sein als der Verstand. Man kommt zum Schluss: sie sind nicht von „normalem“ Verstand.

    Und Geld regiert doch die WElt. Und man sagt´s den Kindern gerade NICHT. Jedenfalls nicht ernsthaft.
    Geld kauft Regierungen.
    Und den Kindern erzählt man statt dessen, Regierungen würden demokratisch gewählt.
    Ach wie gut, dass niemand weiß.

    Geld kauft Macht, aber nicht den Verstand, nicht den Geist. (Hier stimmt´s wieder.) Dieses Geld arbeitet gegen den Verstand des normalen Menschen.
    Es muss aber keineswegs von vernünftigen Menschen eingesetzt werden.
    Wer käme auf den Gedanken, „die“ seien vernünftig?

    Vielmehr liegt dohc nahe, dass dahinter Menschen stehen, die nicht alle Tassen im Schrank haben (wieder: aus „unserer“ Sicht).
    Die durch und durch verlogen sind, damit man ihr wahrhaft böses Spiel nicht erkennt. (Was sie, durch aus konsequent, für normal, richtig, korrekt, logisch halten. Wollen ja nicht erwischt werden. )
    Die solche verquere Sprache erfinden, benutzen, verbreiten.
    Um auch den Verstand der Menschen zu vernebeln.

    Es spricht doch viel dafür: Die Art der Menschen, die das Geld kontrolliert, ist (aus unserer Sicht) wahnsinnig – grausam, mitleidlos, unmenschlich. Und lässt die Marionetten entsprechend tanzen. Will die Welt kontrollieren, selbs tum den Preis, dass dann bloß noch Zombies drauf rumlaufen: Herrschende wie versklavte.
    Erscheint aus deren Sicht doch auch nachvollziehbar. 🙂

    http://www.democratic-republicans.us/deutsch/deutsch-psychopathen-pragen-unsere-welt
    Es gibt Bücher, prägend von lobaczewski, „Politische Ponerologie“.
    Es gibt biologische Studien, die die Gehirnfunktionen bei (fehlenden) Gefühlsregungen betrachten. Mancher empfindet Freude bei Grausamkeiten, andere Entsetzen. Lässt sich an den Gehirnvorgängen feststellen und messen.
    Ein paar Italiener haben ein ganzes Buch über neurologische Aspekte empathischer Reaktionen geschrieben. Praktisch sonst unerforscht. Schade, Titel vergessen.

    Man beachte die gewisse Parallelität des (zB) Autismus. Soziale Unfähigkeit, keine „aktiven“ Gefühlsregungen wie zB Mitleid. Möglicherweise, vermutlich individuell durch Giftstoffe, Impfungen etc. dem Kleinkind induziert. ZB bei Quecksilbervergiftungen sterben gewisse Nerven/ Neuronenbahnen dramatisch ab. Wer´s misst, kann dabei zugucken.

    Als Biologe würd ich mal… die Arbeitshypothese verfolgen, dass jene Wahnsinnigen, Unverständigen, Grausamen, und doch Mächtigen, biologisch, von Geburt an, vererbt, genetisch derart geprägt sind.
    … oder würd´s auch nicht. Schätze mal, solche Studien würden keinem Wissenschaftler gut bekommen.

    Gar zu weit ab vom Thema Sprache?
    Entschuldigung.

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