Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell

Jugoslawien als Beispiel für alliierte Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Krieges


Achtung! Dieser Artikel ist nichts für schwache Nerven. Wer eine starke bildhafte Vorstellung hat, sollte diesen Artikel nicht unbedingt lesen. Es ist jedoch wichtig, die Brutalität, Grausamkeit und Unmenschlichkeit, wie sie nirgends von den Deutschen her bekannt wäre oder je bekannt geworden wäre, hier anklagend öffentlich zu machen. Dagegen verblassen die Vorwürfe gegen die Deutschen zur Bedeutungslosigkeit!

Diese Tatsachen müssen veröffentlicht werden, damit das Gleichgewicht des moralischen Rechtsbewußtsein, das in den Deutschen durch jahrzehntelange Hetze und Lüge ins Wanken geraten ist, wieder hergestellt werden soll.

Erich Kern
Gerade während des Krieges beginnen alle Alliierten Verbrechen, die als solche nicht anerkannt, geschweige denn je gesühnt worden sind. Es gibt diesbezüglich genügend Material, um Bibliotheken zu füllen. Wir müssen uns auf einige Beispiele dieser vor allem gegen die deutsche Zivilbevölkerung gerichteten Greueltaten beschränken.
Die ersten Deutschen, die unter der >Befreiung< zu leiden hatten, waren die Volksdeutschen in Jugoslawien. In den deutschen Hauptsiedlungsgebieten, also in Banat, in der Batschka und Baraja sowie in Syrmien, kam es bereits seit Oktober 1944 zu Massenhinrichtungen, die im Mai 1945 auf die Untersteiermark übergriffen. Ursprünglich beschlossen wurden diese Massenerschießungen sowie die übrigen Tötungen auf der illegalen zweiten kommunistischen Tagung der sogenannten >Antifaschistischen Rates der Volksbefreiung Jugoslawien< (AVNOJ) unter der Präsidentschaft von Ivan RIBAR vom 29. bis 30. November 1943 in Jajce. Drahtzieher dieser vorgeplanter Ausrottung war der Stalinist Moscha PIJADE, ein Untergrundkommunist, der auf dieser Tagung die Liquidierung der Deutschen gefordert hatte. Maßgeblich Ausführender und Hauptverantwortlicher war Josip BROZ, der unter dem Namen TITO[147] in die Geschichte des Grauens eingegangen ist. Als unmittelbarer Vollstrecker der Massenerschießungen traten außer Partisanen und ortsansässigen Privatpersonen vor allem die sogenannten >Volksbefreiungsausschüsse<, die geheime Staatspolizei OZNA, die Volksgerichte und die Erschießungskommandos der sogenannten >Aktion Intelligenzija< auf. Der Zweck der Folterungen und Erschießungsmaßnahmen, denen im übrigen auch jugoslawische Opposotionelle zum Opfer fielen, bestand darin, das Volk durch Terror einzuschüchtern und es gleichzeitig führungslos und somit gefügig zu machen.

Die Art und Weise der unglaublichen Mißhandlungen standen denen der polnischen, tschechischen und sowjetischen Verbrechen in nichts nach, wobei in Jugoslawien oftmals Zigeuner Handlangerdienste leisteten. Der ehemalige Wehrmachtangehörige Erich M. berichtet von einem ersten Vorgeschmack, den er während des Rückmarsches aus Griechenland durch Jugoslawien im Herbst 1944 bekommen hatte. Er habe gesehen, »daß in der Gegend Welis und Stib volksdeutsche Familien in ihren Häusern mit der Zunge an den Tisch genagelt waren. Die Augen hatte man ihnen vorher ausgestochen. Volksdeutsche aus einem anderen Ort erzählten uns, daß sehr viele ihrer Mitmenschen in eine Schule getrieben wurden. Die Schule haben dann die Partisanen mit Benzien übergossen und angesteckt. Alle die Personen, die versuchten durch die Fenster zu entkommen, wurden von den Partisanen abgeschossen. In Stib/Serbien fanden wir in einer Ziegelei 40 ermordete deutsche Soldaten, die vollkommen ausgezogen waren. Man hatte ihnen die Augen ausgestochen, und einigen war das Geschlechtsteil abgeschnitten. Daneben lagen ca. 15 bis 20 Nachrichtenhelferinnen, denen das abgeschnittene Geschlechtsteil in den Mund gesteckt worden war«.[148]

Josef KAMPF, Vorsitzender der landwirtschaftlichen Vereine in Deutsch-Zerne, war Augenzeuge von Erschießungen in seinem Heimatort. Er schildert die Geschehnisse wie folgt: Am 24.Oktober 1944 »wurden in allen deutschen Siedlungen Erschießungen durchgeführt. In Zerne wurden wir Hinrichtungszeugen. 68 Männer und Frauen waren mit starken Striken gebunden und wurden zur Richtstätte geführt. Hinter jeder Kolonne gingen zu den Seiten eskortierte Zigeuner, die mit Knüppeln versehen waren. Während des Marsches konnten diese sich nach Belieben austoben und taten es reichlich, indem sie den gebundenen Menschen die Augen ausschlugen, Köpfe und Kinn einschlugen usw. Dabei legten die Zigeuner besonders Gewicht darauf, jemanden zu quälen, wenn er an seinem eigenen gewesenen Heim vorbeigeführt wurde. Fiel jemand in Ohnmacht, so wurde er von den anderen am Strick verschleppt, und die Zigeuner halfen mit Knüppeln nach, bis er wieder auf die Beine kam. Ab und zu, wenn einer gar nicht mehr konnte, wurde er mit einem Wagen weiter zur Richtstätte geführt. Zum Hohn wurden alle Kirchenglocken geläutet. Zur Seite ritten auch noch serbische Männer und Buben mit Kuhglocken, welche auch ein wüstes Begleitgeläute abgaben. Bei der Richtstätte mußten sich die Leute entkleiden; wer es nicht mehr konnte, wurde von den Zigeunern entkleidet. Dort wurden sie dann in Gruppen zu 5-6 an das Massengrab gestellt und mit Maschinenpistolen, aber auch mit Einzelschüssen von rückwärts erschossen. Auf der Wiese um den Schinderplatz versammelten sich alle Zuschauer Hunderte Serben. Die nächste Gruppe mußte zuerst die vorherigen, soweit sie nach der Erschießung nicht selbst ins Loch gefallen waren, hineinstoßen. Im Grabe selbst waren aber noch viele, die nicht tot waren, manche erhoben sich noch und wanden sich im Todeskampfe, was bei den Zuschauern nur Gelächter hervorrief, und einige machten noch Bemerkungen, daß die Hingerichteten noch Gymnastik übten. Zwei Tage später wurden noch Bewegungen im Massengrab festgestellt. Erde wurde keine auf sie geworfen, da Raum bleiben mußte, für die nächsten«.[149]

Rose MULARCZYK berichtet von einem Massaker in Groß-Kikinda im Nordbanat, das am 3.November 1944 unter der Leitung des >Kommandanten< Dusan OPAEIAE in einer Milchhalle stattfand: »Zunächst wurden die Männer nackt ausgezogen, mußten sich hinlegen, und es wurden ihnen die Hände auf den Rücken gebunden. Dann wurden sie alle mit Ochsenziemern entsetzlich geprügelt, und man schnitt ihnen nach dieser Tortur bei lebendigen Leibe Streifen Fleisch aus dem Rücken, andere wurden die Nasen, Zungen, Ohren oder Geschlechtsteile abgeschnitten. Die Augen wurden ihnen ausgestochen, und zwischendurch wurden sie immer weiter geprügelt.«[150]

Derartige bestialische Verstümmelungen waren keine Ausnahmen. In Kubin beispielweise wurden Deutsche lebendigen Leibes zerhackt, zersägt und verbrannt. Ein Augenzeuge berichtet, daß der ehemaligen Frauenschaftsleiterin Hilde Kucht »bei lebendigem Leibe die Brüste aufgeschnitten und Fleischstücke aus dem Unterleib geschnitten wurden und daß mehrere Personen, mit Teer beschmiert, zu einer Gruppe zusammengebunden, in Brandt gesteckt wurden und die Leichen verkohlten«.[151] Soweit einige Beispiele über die tatsächlichen Umstände der >Befreiung< der Volksdeutschen, die als erste Deutsche dem Terror der Alliierten oder ihrer Häscher wehrlos ausgeliefert waren.

Die Deutschen werden >befreit<

Erich HENTSCHEL, Herausgeber der in jeder Hinsicht zu empfehlendem Sonderausgabe des Heimatbrief Saazerland, schreibt über die mit dem 8.Mai 1945 verbundenen Gedanken mit Recht, daß dieses historische Datum und seiner Folgen in Deutschland sehr unterschiedlich empfunden werden: »Da waren zunächst einmal die Inhaftierten in Gefängnissen und Konzentrationslagern, dann die Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter, auch freiwillige Fremdarbeiter und sicher auch echte, überzeugte Widerstandskämpfer, die das Ende des Dritten Reiches von ihrem Standpunkt aus zurecht als Befreiung begrüßt haben. Für die große Masse des Deutsche Volkes aber war mit dem Kriegsende Demütigung, Entrechtung, Hoffnungslosigkeit, Verlust der eigenen Identität und aller traditionellen Werte, Gefangenschaft, Kerker, Folter, Vergewaltigungen und oft auch mit Tod verbunden. Besonders die Bürger der deutschen Ostprovinzen hatten schwerste Verfolgungen zu erleiden. Für 12 einhalb Millionen Ostdeutsche bedeutete das Kriegsende Flucht und Vertreibung mit vorausgegangenen Lageraufenthalten, Schändungen, Quälereien, Gewalt- und Mordorgien unbeschreiblichen Ausmaßes. […] Wenn bei den Gedenkfeiern zum Kriegsende den Menschen in der Bundesrepublik von Politikern, Medien Bischöfen und sonstigen offiziellen >Persönlichkeiten< eingeredet wurde, sie haben sich doch gefälligst als >Befreite< zu fühlen, so ist das reinster Zynismus und blanker Hohn, wenn es nicht Unwissenheit und Dummheit ist.«[141]

Es gab während der >Befreiung< auch Lichtblicke. Nicht allen Angehörigen fremder Völker waren opportunistisch oder den Deutschen grunsätzlich feindlich eingestellt. Was das Verhältnis zwischen ausländischer Zivilbevölkerung und einheimischer deutscher Bevölkerung betrifft, ist allen voran hervorzuheben, daß das lettische und das litauische Volk in geradezu barmherziger Weise in Not geratenen Deutschen geholfen haben, wo es nur möglich war.

Viele Erlebnisberichte haben die selbstlose Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Litauer und Letten dokumentiert: Die damals 15jährige Käthe DELL erinnert sicht dankbar: »Die Litauer halfen uns immer, selbst wenn sie ihr letztes Stück Brot hergeben mußten«[112] Martha KURZMANN, eine aus Königsberg heimatvertriebene Schneiderin, stimmt hierin überein: »Dieses Land mit seiner Opferlust und Gebefreudigkeit und Liebe zu allem, was deutsch war, hat Abertausenden von Ostpreußen das Leben gerettet«.[143] In dieselbe Kerbe schlägt auch Frau L. FREIHEIT, die, um nicht zu verhungern, mit ihrem einzig verbliebenden Kind nach Litauen ging, »wo wir überall sehr menschlich und liebevoll aufgenommen worden sind«.[144] Und das, obgleich große Gefahren drohten: »Die Litauer und Letten haben uns geholfen, wo sie konnten. Trotz Verbote und drohender Verfügung der Russen – Geldstrafen standen darauf und Ausweisungen nach Sibirien sollen stattfinden, falls Deutschen in Lettland und Litauen Verpflegung und Unterkunft gegeben würde – half man uns.«[115]

Zum Gedenken an unzählige Europäer, die sich während der Hochzeit des Krieges auf die deutsche Seite geschlagen hatten, sei hier erwähnt, daß in nahezu allen europäischen Ländern nach deren >Befreiung< durch die alliierten Truppen oder nach Eintritt des Waffenstillstandes Hunderttausenden Menschen wegen >Kolloboration< und >Landesverat< verfolgt, gepeinigt, vor Tribunale gestellt und vielfach zum Tode verurteilt, unzählige Frauen und Männer auf der Straße vom Mob ermordet wurden. Vor allem in Belgien, in den Niederlanden, in Dänemarl, in Norwegen und in Frankreich feierten selbsternannte Richter, Gefängniswächter und Henker blutige Urständ. Mit zu dem tragischsten Vorfällen in diesem Zusammenhang zählt die Auslieferung der Kosaken durch die Briten in Lienz an die Sowjets am 1.Juni 1945 sowie die Auslieferung deutscher und baltischer Soldaten durch Schweden an die Sowjets im Dezember 1945. Diese vökerrechtswidrige Entscheidung kam einem grauenhaften Todesurteil gleich. Entsetzliche Szenen spielten sich hierbei ab.

Die >Befreiung der Deutschen<  selbst, übrigens ein Begriff, den die >Befreier< selbst kaum benutzten, sahen sie die Deutschen doch als Besiegte und Unterworfene an – ging ebenfalls alles andere als friedlich oder human vor sich. Die millionenfachen Dramen und Schicksalsschläge, unter denen die einzelnen Menschen zu leiden hatten, können nicht allesamt dokumentiert werden. Aber das Dokumentieren von Einzelschicksalen läßt Rückschlüsse zu, was in den Menschen vorging, die sich der Befreiung ausgesetzt sahen: »In den Wäldern um Berlin hängen Leichen an den Bäumen. Andere wieder, Männer, Frauen und Kinder stürtzten sich in die Flüsse. Hunderte von Leichen strömten kontionuierlich die Elbe und die Oder ab.«[146] Ebenso gespenstisch sah es in Österreich aus. Dort waren die Parkbänke und Fußgängerwege voll von Leichen: Greise, Frauen, Kinder, alles keine Parteibonzen, keine Kriegsverbrecher. Einfach Menschen, die angesichts des Friedens – der Befreiung! – keinen anderen Ausweg sahen, als sich selbst das Leben zu nehmen.

[141] Erich HENTSCHEL in seiner Einführung zum Heimatbrief Saazerland, Sonderausgabe anläßlich 50 Jahre Vertreibung, 1995, S. 3.

[142] 104 Ost-Dok. 2, Nr. 20/113.

[143] Ost-Dok. 2, Nr. 20/431

[144] Ost-Dok. 2, Nr. 22/55

[145] Ost-Dok. 2, Nr. 13/133

[146] Rev. Henry CARTER in: New Leader v. 15. 9.1945, zitiert nach: Victor GOLLANCZ, Our threatened Values, aaO. (Anm. 22), S. 103.

[148] OST-Dok. 2, Nr. 385/91.

[149] Ost-Dok. 2, Nr. 389/23 f

[150] Zitiert nach: Arbeitskreis Dokumentation (Hg.), Verbrechen an den Deutschen in Jugoslawien 1944-1948. Die Stationen eines Völkermords, Donauschwäbische Kulturstiftung, München 1998, S. 103.

[151] Zitiert nach: ebenda, S. 105.
aus dem Buch “der deutsche Aderlaß” von Claus Nordbruch, erschienen im Grabert-Verlag

Quelle: Fresh-Seed   Vielen Dank an Silvio!

Augenzeugenbericht der Deutsch-Brasilianerin Frau Leonora Geier.

Am Morgen des 16. Februar (1945) besetzte eine russische Abteilung das RAD-Lager Vilmsee bei Neustettin. Der Kommissar bedeutete mir in gutem Deutsch, daß das Lager aufgelöst sei und daß wir als uniformierte Einheit sofort in ein Sammellager transportiert würden. Da ich als Brasilianerin Angehörige einer verbündeten Nation der Alliierten war, betreute er mich mit der Führung des Transportes, der nach Neustettin in den Hof einer ehemaligen Eisengießerei ging. Wir waren etwa 500 Maiden des weiblichen RAD. Der Kommissar behandelte uns sehr höflich und wies uns die Fremdarbeiter-Baracken des Werkes zu. Der angewiesene Platz war jedoch für alle zu eng, weshalb ich bei dem Kommissar vorstellig wurde. Er sagte, daß es ja nur vorübergehend sei, und daß ich in die Schreibstube kommen könnte, wenn es für mich zu eng wäre, was ich gerne annahm. Sofort bedeutete er mir, keinen Kontakt mehr mit den anderen aufzunehmen, da diese Angehörige einer illegalen Armee wären. Meine Vorhaltung, daß dies nicht den Tatsachen entspräche, schnitt er mit der Bemerkung ab, daß ich erschossen würde, wenn ich in irgendeiner Form nochmals etwas ähnliches wiederhole.

Ich hörte plötzlich lautes Geschrei und schon brachten zwei Rotarmisten fünf Mädchen herein. Der Kommissar befahl ihnen, die Kleider abzulegen. Als diese sich aus Scham widersetzten, hieß er mich es ihnen zu tun, und mit ihnen ihm zu folgen. Wir schritten über den Hof zur ehemaligen Werksküche, die man völlig ausgeräumt hatte, bis auf ein paar Tische an der Fensterseite. Es war entsetzlich kalt und die Bedauernswerten zitterten. In dem großen, gekachelten Räume erwarteten uns einige Russen, die anscheinend sehr obszöne Bemerkungen machten; denn jedes Wort wurde mit lautem Lachen quittiert. Der Kommissar bedeutete mir, hinzusehen, wie man aus Herrenmenschen Jammerlappen mache. Nun kamen zwei Polen, nur mit einer Hose bekleidet herein, bei deren Anblick die Mädchen aufschrieen. Rasch hatten sie die erste ergriffen und mit dem Rücken über die Tischkante gebogen, bis ihre Gelenke knackten. Ich war fast einer Ohnmacht nahe, als der eine das Messer zog und ihr die rechte Brust vor den Augen der anderen herunterschnitt. Dann hielt er einen Augenblick inne und schnitt die andere Seite ab. Ich habe noch nie einen Menschen so verzweifelt schreien hören wie dieses Mädchen. Nach dieser Operation stach er mehrmals das Messer in den Unterleib, was wiederum vom Johlen der Russen begleitet war.

Die Nächste schrie um Gnade, doch vergebens, da sie besonders hübsch war, hatte ich den Eindruck, man tat das schaurige Werk sehr langsam. Die anderen drei waren ganz zusammengebrochen, sie schrieen nach ihrer Mutter und bettelten um einen raschen Tod, doch auch sie ereilte das Schicksal. Die Letzte war noch ein halbes Kind mit einer kaum entwickelten Brust, ihr riß man buchstäblich das Fleisch von den Rippen, bis der weiße Knochen zum Vorschein kam.

Wieder brachte man fünf Mädchen herein, diesmal hatte man genaue Auslese getroffen, alle waren gut entwickelt und hübsch. Als sie die Leiber der Vorgängerinnen sahen, begannen sie zu weinen und zu schreien. Mit schwacher Kraft versuchten sie verzweifelt sich zu wehren. Doch es half ihnen nichts, die Polen wurden immer grausamer. Der einen schnitten sie den Leib der Länge nach auf und gossen eine Dose Maschinenöl hinein, das sie zu entzünden versuchten. Die andere schoß ein Russe in das Geschlechtsteil, bevor sie ihr die Brüste abschnitten.

Ein großes Gejohle begann, als aus einer Werkzeugkiste eine Säge gebracht wurde. Jetzt zerriß man den übrigen Mädchen die Brüste damit, was in kurzem den Boden in Blut schwimmen ließ. Ein Blutrausch packte die Russen. Laufend brachte man Mädchen.

Wie in einem roten Nebel sah ich das schreckliche Geschehen, immer wieder vernahm ich den unmenschlichen Aufschrei beim Martern der Brüste und das laute Aufstöhnen beim Verstümmeln der Schamteile. Als mir die Knie versagten, zwang man mich auf einen Stuhl, der Kommissar achtete stets darauf, daß ich hinblickte, ja, als ich mich erbrechen mußte, hielten sie sogar inne bei der Marterung. Ein Mädchen hatte sich nicht ganz entkleidet, es mochte auch etwas älter als die übrigen sein, deren Alter um siebzehn Jahren lag. Man tränkte ihren Büstenhalter mit Öl und entzündete dies, was gelang, und während sie aufschrie, trieb man ihr einen dünnen Eisenstab in die Scheide, bis dieser am Nabel heraustrat.

Auf dem Hofe liquidierte man mit Knüppeln ganze Gruppen von Mädchen, nachdem man die hübschesten für diesen Marterraum ausgesondert hatte. Die Luft war erfüllt vom Todesgeschrei vieler hundert Mädchen. Doch angesichts dessen, was sich hier abspielte, war der Totschlag draußen geradezu human. Es war eine furchtbare Tatsache, daß keines der hier verstümmelten Mädchen die Besinnung verlor. Jede erlitt die Verstümmelung bei vollem Bewußtsein. Im Entsetzen waren alle gleich in ihren Äußerungen, stets war es das Gleiche, das Betteln um Gnade, der hohe Schrei beim Schneiden der Brust und das Stöhnen beim Verletzen der Geschlechtsteile. Mehrmals unterbrach man das Morden, um das Blut herauszukehren und die Leichen wegzuschaffen.

Am Abend fiel ich in ein starkes Nervenfieber. Von da an fehlt mir jede Erinnerung bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich in einem Lazarett erwachte. Deutsche Truppen hatten vorübergehend Neustettin zurückerobert und somit uns befreit. Wie ich später erfuhr, wurden in den drei Tagen der ersten russischen Besetzung etwa 2000 Mädchen ermordet, die sich in der Umgegend in RAD-, BDM- und sonstigen Lagern befanden.

Frau Leonora Geier, geb. Cavoa. ”

Die Berichte der deutsch-brasilianischen Staatsbürgerin Leonore Geier, geb. Cavoa, geb. am 22. 10. 1925, als Tatzeugin wurden auch von Bernhard Wassermann und Manfred Haer, Angehörigen der Inf.-Geschütz- und Ausbildungskomp. I G 81 bestätigt, die nachträglich mit den Bergungsarbeiten in den Lagern betraut waren, als nach einem vorübergehenden Rückzug der 1. weißrussischen Armee die deutsche Wehrmacht nach einem Gegenstoß Neustettin wieder befreit hatte.

Die Zeugin war zu dieser Zeit als Schreibhilfe im Lager „Vilmsee“ des weiblichen Arbeitsdienstes tätig. Als Brasilianerin galt sie vor der russischen Armee als Verbündete im Zwangseinsatz des NS-Staates. Die Darlegung dieser Vorrechte weist ein Schriftstück aus, welches vorlag und den Stempel der weißrussischen Armee trägt. Der Bericht wurde am 6. Oktober 1956 verfaßt und gibt die Ereignisse vom 16., 17. und 18. Februar 1945 wieder.

QUELLENANGABE:

Anzeiger der Notverwaltung des deutschen Ostens im Deutschen Reich. Heft 5-6/1994 Seite 57 und 58

Hierzu steht auf Seite 57 noch folgender Hinweis:

Herr Architekt Dipl.-Ing. Erwin Groke.Witzendorffstraße 31, 21339 Lüneburg, schickt den Bericht einer Dame ein, Frau Leonora Geier geb. Cavoa, bisher allein abgedruckt von Der Scheinwerfer, ODAL-Druck u. Verlag E. Hefendehl, 96476 Rodach-Sülzfeld, Nr.11,15. November 1994. Die angeschriebene Patengemeinde von Neustettin, Gemeinde Gellersen, und Herr Dr. Edgar Jahn, CDU-Mitglied aus Neustettin, hatten nicht geantwortet.- “Wir zögern”, zumal in einer Weihnachtsnummer, dieses schreckliche Geschehen so ungeschützt abzudrucken. Durch kleinsten Druck breiten wir einen Gefühlswallung hemmenden Schleier darüber. Herr Groke bittet dringend darum, daß sich Leser melden, die etwa Angehörige in dem unten beschriebenen RAD-Lager hatten. Frau Geier möchte mit diesen Lesern in Verbindung treten. (Und dann folgt obiger Text in kaum lesbarer Kleinstschrift mit der Überschrift: Die deutsch-brasilianische Staatsbürgerin Keonora Geier-Cavoa berichtet) Siehe auch: http://www.extremnews.com/premium/zeitg … 09fe0774f8

Nutzen Sie bitte diesen funktionierenden Link: http://web.archive.org/web/20100820002524/http://www.extremnews.com/premium/zeitgeschichte/berichte/europa/6dd0109fe0774f8

Origialquelle. http://doc01.50g.com/weinlein.html

ZWEITER AUGENZEUGENBERICHT:

Neuere Hinweise fanden sich jetzt im Schlesier-Jahrgang 1995. Mit dem Massaker näher beschäftigt hat sich: Dipl. Ing. Erwin Groke, Witzendorffstraße 31, 21399 Lüneburg (s. “Der Schlesier” Nr. 10 vom 10.März 1995). “Dem Schlesier” gingen daraufhin mehrere interessante Zeugenberichte zu:

Ein damals 24jähriger Panzerführer war in der ersten Hälfte Februar 1945 in Cottbus mit anderen Besatzungen zu einer Ersatz-Abteilung zusammengestellt und dann nach Frankfurt/Oder verlegt worden. Am 15. Februar wurden rund 20 Panzerbesatzungen mit Infanterie-Waffen ausgestattet und zunächst auf LKW und dann im Fußmarsch in Richtung Neustettin in Marsch gesetzt. Sie sollten in einem Wald westlich von Neustettin bereitgestellte Panzer übernehmen und mit diesen einen Gegenangriff in Richtung Osten fahren. Der Zug des Zeugen griff einen Vorort von Neustettin an, der auch eine Bahnstation hatte.

“Nach Erledigung einiger PAK ergaben sich die Russen. Rund 200 kamen aus den Häusern und ließen sich auf dem Vorplatz des Bahnhofs nieder (Anm. Saarlänner: Habe ich leichte Zweifel – möglicherweise hatten sie sich verschossen ?) Dann geschah etwas Unerwartetes. Einige deutsche Frauen rannten auf die Russen zu und stachen mit Messern und Gabeln auf die Russen ein. Die Gefangenen waren unsere Schutzbefohlenen, das durften wir nicht zulassen. Erst als ich eine MPi-Garbe vor den Frauen in die Luft abgab, wichen sie zurück und beschimpften uns, daß wir diese Bestien auch noch schützten.

Sie forderten uns auf, in die Häuser zu kommen und uns die Bestialitäten anzusehen. Wir taten es nach und nach und waren total erschüttert, so was hatten wir noch nicht erlebt – unfaßbar abscheulich. In vielen Zimmern lagen entblößte tote Frauen. Sie hatten in den Unterleib eingeritzte Hakenkreuze, ihre Eingeweide quollen teils heraus, die Brüste waren zerschnitten, die Gesichter zerschlagen und auf-gequollen. Andere waren mit Händen und Füßen an Möbeln angebunden und massakriert. Aus der Scheide steckte ein Besenstiel heraus, bei einer anderen ein Reisigbesen usw. Für mich als junger Mann von 24 Jahren ein erschütternder Anblick, unfaßbar.

Dann berichteten die Frauen: Die Mütter mußten erleben, wie ihre zehn-und zwölfjährigen Töchter von ca. 20 Typen vergewaltigt wurden und die Töchter die Vergewaltigungen der Mütter erleben- auch der Großmütter. Frauen, die sich wehrten, wurden brutal zu Tode gequält. Da gab es kein Erbarmen!

Viele Frauen waren nicht aus dem Ort; sie waren aus anderen Orten vor den Russen geflohen – hierher. Sie berichteten auch von dem Schicksal der RAD-Maiden, deren Lagerbaracken von den Russen eingenommen waren. Als das Massaker an den Maiden begann, konnten sich einige unter den Baracken verkriechen. Sie konnten dann nachts fliehen und berichteten uns.
Es waren drei dieser Maiden. Die Frauen und Mädchen sahen und erlebten z.T. das, was Frau L. Geier schildert. Die von uns befreiten Frauen befanden sich in einer kaum beschreibbaren Verfassung. Sie waren übermüdet, hatten einen verwirrten, stieren Gesichtsausdruck. Einige waren nicht ansprechbar…

Nachdem wir die Folgen dieser unmenschlichen Bestialitäten gesehen und erlebt hatten, waren wir ungeheuer motiviert.
Wir wußten, das der Krieg nicht mehr zu gewinnen war; es war uns aber eine Verpflichtung, daß wir bis zur letzten Patrone zu kämpfen hatten.” Soweit ein Soldat als Zeitzeuge. Dieser Bericht läßt zwei Schlußfolgerungen zu:

1. Auch im Februar 1945 beachtete die Deutsche Wehrmacht noch die Regeln des Kriegsrechtes, obwohl angesichts der Erlebnisse vieler Soldaten an der Ostfront in Ostpreußen, Pommern und Schlesien dazu übermenschliche Kräfte erforderlich waren.

2. Der Bericht von Frau L. Geier aus Neustettin direkt und des Panzersoldaten aus der Umgebung von Neustettin machen deutlich, das es sich nicht um wenige Einzelfälle, sondern um “flächendeckende” Grausamkeiten handelt. (“Der Schlesier” vom 10.März 1995) Quelle: http://www.nexusboard.net/showthread…hreadid=283300 Dieser Link funktioniert nicht mehr, das Forum wurde gelöscht. Hier lesen Sie, wie die Linke/PDS gegen den Schlesier gewettert haben, in Form einer Anfrage im BT.

Ich habe selbst die Ausgabe von 1995 noch. Ein weiteres unvorstellbares Massenverbrechen an unschuldigen Deutschen, über das heute der Mantel des Schweigens gehüllt werden soll. Die Polen werden sich wohl kaum um die Massengräber der deutschen Frauen kümmern.

Vielen Dank an Waffenstundent

..

Ubasser

4 Antworten zu “Jugoslawien als Beispiel für alliierte Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Krieges

  1. Ana Horvaticic 22. November 2016 um 14:48

    In den letzten 20 Jahren wurden in Slowenien und Kroatien mehr als 1500 Massengräber mit Opfern des yugoslawischen bolschewistischkommunistischen Tito-Terrors entdeckt und teilweise erforscht (https://komunistickizlocini.net/ = Kommunistische Verbrechen, auf kroatisch). Das massenhafte Schlachten wurde besonders nach dem Kriegsende, nach dem 7.Mai 1945 begangen. Der Großteil der Toten sind kroatische Soldaten und Zivilisten. Deutsche und Volksdeutsche findet man teilweise in den gemeinsamen Massengräbern mit Kroaten, aber es gibt auch Orte, wo nur Deutsche begraben liegen. Das größte kroatische Massengrab ist in Tezno bei Maribor mit ca. 14 000 Opfer, in dem aber auch Menschen anderer Nationen liegen. Das schlimmste Massengrab ist die Mine Barbara Rov in Slowenien mit ca. 3000 Opfer (Soldaten, Frauen, Kinder), die lebendig eingemauert wurden, hinter 8 Wänden (https://www.youtube.com/watch?v=M_V0ZhE2nUM). Die Art wie diese Menschen hingerichtet wurden ist ähnlich oder gleich den oben im Text beschriebenen. An besonderer Brutalität zeichnet sich die Blutat an den Zivilen (Frauen, Mädchen, Verwundeten) in Zagreb im Mai 1945.

  2. Amita 23. Oktober 2013 um 08:42

    In Neuseeland haben Soldaten ihre Kameraden betrauert = Hakabrauch.

    In Deutschland: Noch nicht einmal die ärmsten der armen Opfer dürfen betrauert werden. Dennoch, insgeheim kann uns keiner unser Mitgefühl für die unglücklich Leidenden. Was haben diese Menschen schon mitgemacht? Nichts. Ich konnte nicht alles auf einmal lesen und bin auch noch nicht fertig. Ich muss immer wieder aufhören und weggehen.

    Dann sah ich den Artikel im Link unten. Irgendwie trauern die Soldaten auf Neuseeland anders. Sie sehen so wütend aus. Fast bekommt man Angst. Wenn Deutsche so trauern würden, würden wir vernichtet werden. So eine Art zu trauern würde das deutsche Kriegsgen in den Augen der ignorante Welt weiter bezeugen. Wir müssen alles unterdrücken und das kann nicht gesund sein. Dennoch, da ist etwas was ich fühle was wichtig ist – dieser Kampfgeist, der Mut sich auszudrücken, die Wut… ja ich sage Wut. Wer von uns hat nicht schon Wut empfunden wenn er an die armen Opfer denkt die verteufelt wurden, Menschen die nie wirklich einer Fliege was zuleide getan haben.

    Ja, so zu trauern wie die Neuseeländer liegt mir zwar nicht im Blut, aber ich bin beeindruckt. Mir kamen sogar die Tränen. Wenn wir eines Tages so trauern dürfen, dann ist der Friedensvertrag sicher nahe.

    http://www.nzherald.co.nz/nz/news/article.cfm?c_id=1&objectid=10829992

    Die Welt, und leider immer mehr der Deutschen, sind stolz wenn es sie nicht mehr gibt und danach stellt sich raus, dass alles anders war. Dann ist es aber egal, weil keiner mehr Deutsche(r) ist. Wen kümmert es schon was wahr war noch? Selbst wenn alles eintrifft was die Elitenekel sich in ihren Thinktanks (oder Verschwörungspraktikergremien) herbeiwünschen, die Menschheitsgeschichte ist in vielerlei Hinsicht frech erlogen worden und damit wird niemals ein gerechtes System entstehen können. Ich verstehe die Passion der Wut der Neuseeländer. Richtige (Trauer)-Wut kann Mut machen.

    In Wut zu trauern, dass wäre ja mal angesagt.

    • Amita 23. Oktober 2013 um 08:47

      Verbesserung: Dennoch, insgeheim kann uns keiner unser Mitgefühl für die unglücklich Leidenden nehmen. = Wort verschlungen.

  3. neuesdeutschesreich 22. Oktober 2013 um 11:43

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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