Unzensiert – Das große Schweigen der Massenmedien

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8. November 2013 von UBasser


Von und mit Michael Vogt

Die enthüllende Hintergrund — Berichterstattung !

In diesem Video geht es um folgende relevante Themen, zusammengestellt von F. William Engdahl, Wilhelm Hankel, Andreas von Rétyi, Klaus Rainer Röhl, Udo Ulfkotte, Frieder Wagner etc.:

– Der Niedergang der USA: Immer mehr Menschen leben in Zeltstädten oder wohnen im Auto — der Absturz der Mittelschicht.

– Krieg ums Wasser: Wie in Lateinamerika in die größten Wasserreservate der Erde verhökert werden.

– Afghanistan: US-Soldaten sichern die Heroinproduktion — nach dem Ende der Taliban Herrschaft stieg Afghanistan zum Heroinproduzenten Nr. 1 auf.

– Uranwaffeneinsatz: das verschwiegene Kriegsverbrechen und eine Zeitbombe für unsere Soldaten.

– Gentechniklobby macht mobil: Indien plant Gesetz gegen Kritik an genmanipulierten Produkten.

– Obama ohne Maske I: Der Friedensnobelpreisträger setzt die Einkreisungspolitik gegen Russland fort — US Marionetten in der Ukraine und Georgien.

– Georgien spielt falsch: Nachrichtensendung meldete erfunden „russischen Angriff“.

– Obama ohne Maske II: US-Atomwaffe in Deutschland werden modernisiert — vom Abzug keine Rede.
Mossad-Morde in Dubai und Budapest — gefilmte Mörder mit falschen Identitäten und was das mit unseren Kreditkarten zu tun hat.

– Bilderberger an der Macht: Nigel Farage entlarvt den eigesetzten EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy.

– Staatsbankrott Griechenlands: Prof. Dr. Wilhelm Hankel kündigt Verfassungsklage gegen Merkels „Griechenland-Rettung“ an. Berlin würde dabei gegen die EU-Verfassung verstoßen.

– Geheime Vorbereitung: Kommt der EURO II oder eine Währungsreform ?

– Klare Warnung aus der Schweiz: Armee plant Militäreinsatz gegen „Migrationsströme“.

– Deutsche Geheimdienste: Die Schlapphüte warnen ihre Mitarbeiter intern vor Facebook und anderen sozialen Netzwerken.

– Verbotene Archäologie: Tricksereien bei der Autopsie von Tut-Ench-Amun.

– Mondblitze: Geheimnisvolle Lichterscheinungen auf unserem Erdtrabanten.

hochgeladen von: KerstinMonika2

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Ubasser

12 Kommentare zu “Unzensiert – Das große Schweigen der Massenmedien

  1. Amita sagt:

    -Das mit der Ermordung der nordischen Menschen in Südafrika ist mir schon länger aufgefallen. Da hört man nichts davon, leider.

    -Die Situation der Heimatlosen in den USA ist besonders fatal, weil es oft keine guten Verkehrsmittel mehr gibt. Das Land ist ja eher für das Privatauto gebaut und nicht für Leute. Außerdem, kann man nicht wie einst irgendwo mal schnell sich niederlassen und was anbauen. Ich bin mir nicht sicher was aus diesen Menschen wird, aber ich sehe die Zukunft der USA als sehr dunkel an, auch wegen der Fema Camps. Die Leute werden hängen gelassen und es wird verboten Essen zu verteilen, Wasser in der Tonne zu fangen, oder gar im eigenem Garten zu Gärtnern. Gut, dass viele darauf nicht hören. Immer mehr Frauen kaufen sich auch Waffen – oft in rosa.

    -DeeEx, die Künstlerin sieht richtig mitgenommen aus. Es scheint, als ob es Machtinteressen gibt, die ein bisschen künstlerische Intensität nicht vertragen können. Vernunft ist ja wichtig aber kann auch langweilig sein. Ich finde ein bisschen Intensität und Leidenschaft muss der Staat und die Regierung aushalten können. Schade, einige ihrer Texte sind ja wirklich wahr und gut. Ihr Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit ist beeindruckend.

    Diese Videos waren allesamt hoch interessant. Ja, so sollten Nachrichten sein: Ehrlich – authentisch – und gut.
    —–
    Danke für diesen tollen und informativen Blog und all die wertvolle Arbeit. Ansonsten finde ich das was Schwertasblog in diesem besonderen Blogeintrag schreibt sehr richtig und wertvoll… Es geht um Straßenaktivismus und Anonymität – alles Dinge über die jeder frei entscheiden soll – ohne Druck. http://schwertasblog.wordpress.com/2013/09/30/strasenaktivismus-und-anonymitat/
    Da wo unsere Stärken sind können wir uns einbringen. Dieser Artikel sollte von jedem mal gelesen werden. Er ist hoch interessant und auch ein bisschen frech 🙂 – aber auch eines: REIF.
    —-
    Durch diese und andere Blogs konnte ich die Zeitgeschichte etwas besser erfühlen lernen – es geht mir nicht nur um reines Wissen dabei sondern ums tiefe verstehen der Menschen – damals wie heute. Danke für alles was jeder mit guter Absicht tut und frei (mit)teilt. Durch Geschichtsstudien lernt man sich und seine eigene Gefühlswelt und seinen eigenen Sinn für Gerechtigkeit besser kennen. Geschichte studieren ist eine Art tiefe und oft auch ernsthafte Selbsterfahrung – das wertvolle Epos der Mahabhârata ist auch eine innere Erfahrung = ein innerer Krieg der Gefühlsbewältigung und Kontrolle – oder Beobachtung des Kontrollverlusts und das unvoreingenommene Annehmen der eigenen Schwächen. Die Welt retten: wie soll das gehen wenn man sich selber nicht richtig beobachten und kennen lernen will?

    Alles Gute! Heute: Neuer Tag = Frischer Anfang.:-)

  2. Es ist erstaunlich, wie der schleichende aktuelle Massenmord an den germanischen (und teils direkt deutschstämmigen) Buren in Südafrika seit der schwarzen Machtübernahme ignoriert wird, und dieser Untergang des weißen Südafrikas ist einzig und alleine den VSA zuzuschreiben!

    1) VS-Dollar steckten hinter der gezielten Unterwanderung der Burenführung. 2) VS-Präsident Clinton ließ die US Navy demonstrativ vor der Küste der RSA patrouillieren und 3) die VS-Botschaft in Pretoria wurde (wie man es jetzt auch in Berlin sieht) zu einen Nest von Spionage und plumper Einflussnahme in Südafrikas inneren Angelegenheiten).

    Hierzu mein Blog aus Anlass der Verurteilung im Oktober nach 10jährigem Prozesss (!) zu 25 Jahren Freiheitsentzug einer Gruppe von heldenhaften Buren, die nur ihr schrecklich leidendes Volk befreien wollte! http://www.democratic-republicans.us/deutsch/german-gott-gewehre-gloria-an-einen-in-sudafrika-wegen-verrat-und-gefallener-kameraden-trauernden-buren

    • Kint sagt:

      “ Mein Kommentar unter einem Blog zum verderblichen Einfluss der VSA bei “morbusignorantia” “
      Hoffe mal, dass das keiner falsch versteht.
      Mein kleines Rechnerchen ist fast kollabiert, als ich auf die verlinkten Seiten ging. Keine Ahnung, warum.

      Die aktuelle Situation in SA ist mir jedenfalls tatsächlich wenig geläufig. Insoweit danke. Größere Bögen schlagen kann man natürlich auch hier, und zwar von dem wirklich erbarmungslosen Vorgehen der Engländer gegen die Buren vor langer Zeit. Samt „Konzentrationslager“ und grausigen Dingen, die wohl tatsächlich an Völkermord grenzen. Und auch den Bogen nicht nur der Betroffenen, sondern der Ausführenden. Als 45 endgültig feststand, dass die ausgelutschten Engländer nicht mehr konnten und ihr Weltreich verloren, waren die USA längst zum großen Weltknüppel geworden, die das Werk der Jahrhunderte fortführen.
      Im übrigen hab ich persönlich etwas gegen Rassismus, Sklaverei und jede Art Unterdrückung oder Ausbeutung. Nehme mal an, das geht fast allen so, und deshalb wäre es immer gut, sich möglichst klar und unmissverständlich auszudrücken. Finde ich jedenfalls.

  3. Mal absichtlich O.T.—> mir ist grad danach, muSS mal ausspannen, geh jetzt zu Mutti ins Bett oder schau noch nen Film oder oder oder…is eh‘ gleich wieder Aufstehen und Hektik im Hamsterrad rumrennen angesagt 😉
    Viel Spaß beim lesen 🙂

    Wodka
    „Hundert Kilometer sind keine Entfernung, hundert Jahre kein Alter und 100 Gramm kein Wodka.“
    Alle kennen ihn, alle trinken ihn, Wodka, eine Lösung aus Wasser und Sprit. Natürlich nicht aus
    irgendeinem Sprit, sondern aus 4 möglichen Sorten: Standard, Extra, Lux und Alpha, welches auf der
    Innenseite jeder Flasche oder dem Etikett vermerkt ist. Die Qualität wird nach dem Restgehalt
    gesundheitsschädlichen Metylalkohols bestimmt, der bei der Ethanolherstellung leider unvermeidlich ist.
    Mit mehr als 0,3% Methylalkohol Rest darf Sprit für Wodka in Russland nicht verwendet werden. Bei der
    Marke „Lux“ sind es noch geringe 0,02% und bei der Spitzenmarke „Alpha“ sind es extrem geringe
    0,003%. Der Sprit wird in Russland vor allem auf der Grundlage von stärkehaltigen Rohstoffen –
    Getreide (Weizen, Roggen und Mais), manchmal auch Kartoffeln gewonnen. „Alpa“-Sprit wird
    ausschließlich aus Hartweizen-Roggen-Gemisch hergestellt.
    Natürlichen Sprit kannte man bereits im 7./8. Jahrhundert, den Vorläufer des Wodkas stellte im 11.
    Jahrhundert ein persischer Arzt her, allerdings nur für medizinische Zwecke.
    Als Begriff und Handelsmarke wurde Wodka erst 1936 eingeführt, vorher gab es keine eindeutige
    Definition des Wortes Wodka (Wässerchen), obwohl der Begriff an sich in Russland seit dem 14.
    Jahrhundert verwendet wurde. Am ehesten bezeichnete es damals ein stark alkoholhaltiges, mit Kräutern,
    Wurzeln oder Beeren versetztes Getränk.
    Am Hof Iwan des Schrecklichen galt Wodka als zeremonielles Getränk und „unterstützte“ den Abschluss
    von Verträgen. Allerdings entwickelte sich auch die Trunksucht unter der russischen Bevölkerung, selbst
    die Zaren blieben davon nicht verschont. Angeblich soll Peter I. seinen Tag mit einem Viertelliter Wodka
    begonnen haben. Der Zar gab auch die Produktion von Wodka frei, der vordem nur in mit Zarenerlaß
    lizensierten Tavernen verkauft werden durfte. Auf die Produktion mussten Steuern entrichtet werden, die
    zeitweilig bis zu 40% der russischen Staatseinnahmen betrugen. Peter I. ließ staatliche
    Wodkamanufakturen bauen, deren Gewinn er für den Bau seiner Flotten und für die Führung von Kriegen
    verwendete. Katharina II. schränkte das Produktionsrecht wieder ein und nur noch Adelige und
    Staatsunternehmen durften die Spirituose offiziell herstellen.
    Im 19. Jahrhundert kam die Kartoffel als Rohstoff auf, und Billigbrände überschwemmten den
    osteuropäischen Markt.
    1890 riss der russische Staat das Alkoholmonopol wieder an sich, die Wodkaproduktion wurde verfeinert,
    die damalige Technologie wird noch heute angewendet.
    Interessant erscheint der Zusammenhang von Wodka und Mendelejew, dessen Dissertation den Titel
    „Über die Vereinigung von Sprit und Wasser“ trug. Seine Untersuchungen führten letztlich zu einem
    Patent für den heutigen Moskowskaja osobaja. Er führte die Bezeichnung Gramm ein, verbesserte das
    Herstellungsverfahren. Auch die 40%-Marke geht auf ihn zurück; so wäre der Wodka bekömmlicher,
    hätte nur minimale Nebenwirkungen und der Alkoholsteuersatz ließe sich einfacher berechnen.
    Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurden durch Zar Nikolaj I. Ausschank und Verkauf von
    Wodka in Russland verboten, worauf folgerichtig die Staatseinnahmen um ein Drittel sanken. 1925
    kamen die Bolschewiki nicht mehr umhin, Alkohol und somit auch Wodka wieder zuzulassen. 1936
    führte der sowjetische Staat eine Norm ein und benannte das Produkt „Wodka“ (erstmals als Wodka
    bezeichnet wurde das Wässerchen übrigens in einem Gesetz von Jelisaweta Petrowna vom 8.6.1751).
    Gemäß GOST darf Wodka in Russland 40% – 45%, 50% oder 56% haben.
    1953 errang der „Moskowskaja osobaja“ auf einer internationalen Ausstellung in Bern eine Goldmedaille.
    Im gleichen Jahr begann das Werk „Kristall“ mit der Produktion des „Stolitschnaja“, der nur 1 Jahr später
    den Wodka „Smirnoff“ in einer „blinden Verkostung“ besiegte.
    Andropow und Gorbatschow schränkten in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts den Wodkaverkauf
    drastisch ein, dafür nahm die Schwarzbrennerei zu, wie auch Spekulation, Krankheiten und Todesfälle.
    Anfang der 90er Jahre durfte Wodka wieder uneingeschränkt verkauft werden, die Produktion, auch in
    Zusammenarbeit mit ausländischen Kooperationspartnern, entwickelte sich rasant. Bis zu 140
    ausländische Marken überschwemmten den russischen Markt. Inzwischen gibt es auch hochwertigen
    russischen Wodka, der den Zusatz „Premium“ verdient – Russkij Standart, Flagman, Tschajkowskij, Iwan
    Dolgorukij. Leider stieg auch die Zahl der Wodkasorten mit niedriger Qualität bzw. von gefälschtem
    Wodka.Zurzeit bestimmen den Markt 3 Segmente, billige Sorten, Wodka der mittleren Klasse sowie Wodka Lux
    der Premiumklasse. Prozentual teilt sich der hauptstädtische Verbrauch im Verhältnis 68-31-1. Am
    populärsten sind „Russkij Standart“ aus der Premiumklasse, „Gshelka“, „Flagman“ und „Topas“ aus der
    Mittelklasse. Doch 90% der Russen trinken billigen Wodka.
    Im zweiten Quartal 2009 wurde ein Minimalpreis für Wodkas gültig mit dem Ziel, illegale
    Wodkahersteller, die keine Steuern zahlen, vom Markt zu verdrängen.
    Der gesamte Wodka-Markt in Russland liegt bei 1 Mrd. 900 Millionen Liter pro Jahr. Legal werden dabei
    1 Mrd. 300 Millionen Liter Wodka produziert. Es wird geschätzt, dass der russische Staat durch die
    illegale Herstellung ca. eine Milliarde US-Dollar an Steuereinnahmen verliert.
    Die Statistik besagt, dass die Russen heute ca. 8,8 % ihres Einkommens für Wodka ausgeben, jeder Russe
    trinkt im Durchschnitt pro Jahr ca. 9 Liter legalen Wodka, Verbände, die sich damit auskennen, nehmen
    das Doppelte an. 120 Wodkafabriken stellen 150 Sorten her, aber nur 10 Brennereien verwenden
    hochwertige Rohstoffe wie Roggen, Weizen und Hefe und andere Zusätze. In den Dörfern wird der
    Wodka oft immer noch selbst gebrannt, er weist dann bis zu 70 % Alkoholgehalt auf.
    In Russland und der Ukraine, vor der EU die größten Wodkaproduzenten, stellen Wodka streng nach
    einem Reinheitsgebot her, das fordert, dass echter Wodka lediglich aus Kartoffeln, Getreide und allenfalls
    noch Melasse hergestellt werden dürfe.
    Geschrotetes Getreide (seit dem 19. Jh. werden auch Kartoffeln verwendet) wird mit warmem Wasser
    angesetzt. Wenn das Korn gekeimt ist, wird es getrocknet und gemahlen. Das Mehl kommt unter
    ständigem Rühren in kochendes Wasser, bis es sämig ist. Bei Zimmertemperatur wird Hefe zugegeben.
    Der Ansatz gärt nun 5 Tage, dann wird der Sud erhitzt, wobei der Alkohol aufsteigt, im Schlangenrohr
    abgekühlt, aufgefangen und durch Aktivkohle gefiltert wird, damit der Wodka möglichst
    geschmacksneutral bleibt und die Fuselöle entfernt werden. Der gereinigte Wodka besteht also fast nur
    noch aus sauberem Wasser und Ethanol. Je besser der Prozess des Filterns, desto höher ist die Qualität
    des Wodkas. Rückstände von Fuselölen bewirken den „Kater“ und die „Alkoholfahne“.
    Der Geschmack eines Wodkas wird durch die Beimischungen bestimmt, daher die manchmal etwas
    ungenaue Bezeichnung „bitterer Geschmack“. Je weicher der Wodka im Geschmack ist, umso „sauberer“
    ist er auch. Das hängt auch von der Qualität des Wassers ab. Daher wird das verwendete Wasser speziell
    aufbereitet. Allerdings werden oft auch kleine Beimengungen von Honig verwendet, um den weichen
    Geschmack zu erzielen.
    Der Wodka wird mitunter nicht nur pur getrunken, sondern verschiedene Zusätze verändern
    seinen Geschmack. Das kann z. B. Honig, Wacholder, Anis, Meerrettich, Thymian, Limone,
    Ingwer sein. Heraus kommen dann mehr oder weniger süße настойки – Liköre.
    Wodka wird in der Volksmedizin als Hausmittel verwendet. Beim ersten Anzeichen einer
    Erkältung nehme man ein Glas (100 g) Wodka, gebe Pfeffer dazu und trinke es aus. Dann
    ausziehen, unters Laken, möglichst schlafen und dabei kräftig schwitzen.
    Gegen Grippe soll einWodkaumschlag auf der Brust helfen, gegen Angina ein Halswickel.
    Wodka wird auch zur Desinfektion von Wunden angewendet, Bienen- oder Mückenstiche
    können damit eingerieben werden.
    Wer sich genauer über die Geschichte des Wodkas informieren möchte, kann diverse Wodkamuseen
    besuchen.Im Kreml in Ismailowo befindet sich in das Moskau ein Wodkamuseum,
    http://www.vodkamuseum.ru/. Auf dem Gelände des Wodkawerkes „Kristall“ befindet sich ein 800 m2
    großer Ausstellungssaal, in dem viele Exponate gezeigt werden, die den russischen Alltag widerspiegeln.
    Auch in St. Petersburg, Uglitsch, Smolensk, und sogar in Amsterdam gibt es Museen, die sich dem
    hochprozentigen Getränk verschrieben haben.
    Natürlich ist es wichtig zu wissen, wie man Wodka zu trinken hat und wie man den Kater am nächsten
    Tag vermeidet.
    Wodka wird nicht einfach so getrunken, sondern es muss schon einen Anlass geben, auch sollten
    mindestens 3 Personen beteiligt sein. Zu Sowjetzeiten bekam der Mann 1 Rubel mit für das Mittagessen.
    Doch eine Flasche Wodka kostete 2.87 Rubel, wollte man eine Flasche kaufen, musste man sich also zu
    dritt zusammenfinden – und es blieb sogar noch Geld für den Schmelzkäse Druschba übrig.Man sollte generell einen qualitativ hochwertigen Wodka auswählen, bevorzugt wird ein reiner Wodka,
    ohne Zusatz von Kräutern oder Aromastoffen. Er sollte eine Temperatur von 5 – 7 Grad aufweisen, bei
    Wodka aus dem Eisfach überlagert die Kälte den Geschmack, ist also nicht zu empfehlen. Eigentlich wird
    auf ex getrunken, aber auch nippen ist erlaubt. Nachgeschenkt bekommt jede/r, und sei es nur einen
    Tropfen. Eine geöffnete Flasche wird ausgetrunken! Leere Flaschen gehören nicht auf den Tisch!
    Wird ein Trinkspruch ausgebracht, erhebt man das Glas und setzt es auch nicht ab, wenn der Trinkspruch
    dauert und dauert … Beim Zuprosten schaut man sich in die Augen. Kleine Speisen zum Dazu essen
    gehören auf den russischen Tisch. Traditionell gibt es eingelegte Gurken, Speck, Brot, marinierte Pilze.
    Die WodkaFLASCHE wurde erstmals unter Zar Peter I. verwendet, man schaute sie den Franzosen ab.
    Vorher war das Maß für Wodka der Eimer, in den genau 20 Liter passten.
    Berühmt sind auch die „geschliffenen“ Gläser, eigentlich Pressglas. Ihre Herkunft ist nicht
    ganz geklärt, es schien sie schon zu Zeiten Peters I. gegeben haben, sie waren sehr stabil und
    gingen nicht gleich kaputt. Das Design der sowjetischen Gläser wird Wera Muchina (sie hat
    die riesige Skulptur „Arbeiter und Bäuerin“ vor der Allunionsausstellung geschaffen)
    zugeschrieben.
    Trinksprüche gibt es für jeden Anlass – begonnen wird umgangssprachlich mit Pojechali! – Los geht‘ s!
    Aber es geht auch gepflegter.
    Schon die alten Griechen kannten den „Schtrafnoj“, – wer zum Festgelage zu spät kam, der musste Strafe
    zahlen. Ähnlich wird es in Russland gehandhabt, wer sich verspätet, muss ein Strafglas trinken.
    Natürlich trinkt man auch in Russland vor allem auf die Gesundheit „Sa sdorowie“. Vielleicht geht das
    auf die Zeit Iwans des Schrecklichen zurück, damals wurde der mit Heilkräutern versetzte starke Alkohol
    ausschließlich als Medizin getrunken, deshalb „Sa sdorowie“.
    Sehr gebräuchlich ist der „Na pososchok“, der Abschiedstrunk. Ehe man zu einer Reise aufbricht, setzt
    man sich noch einmal in aller Ruhe hin, sammelt sich und trinkt ein Gläschen, aber nur eins!
    Weitere Trinksprüche findet man unter http://www.russlandjournal.de/typisch/trinksprueche/.
    Buchtipps
    Russischer Wodka: Wodka aus Russland – Wodka in Russland von Roland Bathon
    Das Buch befasst sich mit der russischen Wodka-Tradition, Wodka-Sitten und der
    Rolle des Wodkas im heutigen Russland. Es gibt auch ausführliche Infos zur Wodka-
    Herstellung, Marken, Cocktails und Aromatisierungsmöglichkeiten.
    Sto Gramm: Das Wodka-Buch von Iwan Wodkin
    Aus welcher Getreideart wird der höchstwertige Wodka gebrannt? Warum schnipsen sich die
    Russen an den Hals, wenn sie jemanden zum Trinken einladen? Wieso erhielt KPdSU-
    Generalsekretär Gorbatschow von seinem Volk den Beinamen Mineralsekretär? Auf
    unterhaltsame Weise erfährt der Leser Wissenswertes, Nützliches und Kurioses über das beliebte
    Kultgetränk: von seiner Entstehung und Herstellung über Rezepte traditioneller Beilagen und
    kosmetischer Produkte bis hin zu Anekdoten über die Trinkgewohnheiten berühmter Personen. Die
    Geheimnisse des russischen Brennens und Trinkens nicht nur für Wodkatrinker.
    Wodka von W. Grigorjewa
    Alles über Wodka! Wodka ist der einzige klare Brand, der sich seit Jahren steigender
    Beliebtheit (und ebenso kontinuierlich steigender Verkaufszahlen) erfreut. Premium-Wodka
    ist eine hochwertige Spirituose, die immer mehr Kenner nicht nur in ihrer reinen Variante,
    sondern auch mit Kräutern oder Früchten aromatisiert zu schätzen wissen. Nicht zuletzt als
    Ausgangsprodukt vieler beliebter Cocktails ist Wodka unverzichtbar! Das großformatige und umfassend
    bebilderte Buch informiert über die Geschichte von Wodka bzw. Kornweinen im Allgemeinen und
    ebenso ausführlich über die Rohprodukte und den technologischen Herstellungsprozess. Die wichtigsten
    Wodkasorten werden in einem eigenen Kapitel vorgestellt.
    Russen meinen landläufig, dass Trinken ohne Trinkspruch bzw. Anlass Sauferei wäre, mit Trinkspruch
    dagegen sei es ernsthafte Arbeit. Lasst uns also das Glas erheben … und auf die Tradition und die Meister
    der Wodkaherstellung anstoßen…
    Simone und Steffen Hillmann

      • Skeptiker sagt:

        @Enrico, Pauser

        Wenn Wodka mich so fett machen würde, da würde ich aber aufhören mit den Zeug.

        Gruß Skeptiker

        • Der Typ aus dem Video könnte mein Kumpel Andre sein. Er ist Wolgadeutscher und lebt seit seiner Kindheit hier in D. Er ist ein richtiger Brummbär, herzensgut und hat tierische Kraft. Er brauchte mal nen 14/17 ner Maulschlüssel, um an seinem Mopped ne Schraube zu lösen—kam aber nicht ran mit dem Schlüssel….Was machte er kurzer Hand? Er nahm den Maulschlüssel in seine zwei Branken und hat diesen mal so ganz nebenbei verbogen, als sei dieser nicht aus Werkzeugstahl, sondern aus Butter oder bunte Knete!

  4. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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