Kapitalistische Spekulanten entdecken deutsche Ackerflächen

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13. November 2013 von UBasser


Weltweit und nun auch verstärkt in Deutschland wird immer mehr gutes Ackerland als Spekulationsobjekt von kapitalistischen Heuschrecken-Firmen und global agierenden Großfirmen erworben. Kapitalismuskritiker warnen daher von der zunehmenden Ausweitung der spekulativen Landnahme durch professionelle Agrarunternehmen und geldgierige Hedge-Fonds. Angesichts der ungehemmt wachsenden Weltbevölkerung wird Agrarland eines Tages mehr wert sein als Gold, erhoffen sich die Investoren, da Ackerflächen auf der Erde endlich sind. Besonders in Mitteldeutschland schlagen zurzeit branchenfremde Konzerne Profit aus den dortigen eingekauften Landwirtschaftsgebieten. Die finanzstarken Spekulanten verdienen dabei doppelt. Nicht nur an den steigenden Preisen der verknappten Ackerflächen, die sich normale Landwirte gar nicht mehr leisten können, sondern auch an den für die Felder angebotenen Subventionen der vollkommen überregelten Europäischen Union (EU).

Nationalisten fordern deshalb die Subventionen für Spekulanten aus der Finanzbranche vollkommen zu streichen und ortsansässige Landwirte, die tatsächlich eine heimische Agrarwirtschaft betreiben, besser zu fördern und auch stärker bei der Landvergabe zu berücksichtigen. Die Spekulation mit fruchtbarem Ackerboden gehört zudem weltweit verboten, wie das entmenschte Wetten auf steigende oder fallende Aktienkurse von Nahrungsmitteln. Diese Forderungen werden sich aber in einem kapitalistischen und damit menschenfeindlichen Wirtschaftssystem nur schwerlich global durchsetzen lassen. Es wird eher so kommen, daß das volksfeindliche EU-Recht sogar langfristig auch die BRD dazu zwingen wird, die Gentechnik in Deutschland voll zu legalisieren. Schon heute wächst gentechnisch verändertes Saatgut auf deutschen Äckern, aber den Unbedenklichkeitsnachweis von Gennahrung auf die Gesundheit der Menschen kann die Gentechnik-Lobby bisher nicht erbringen.

Bis es zu einem Systemwechsel, der natürlich die Wiedererlangung der Nationalstaatlichkeit beinhaltet, kann aber jeder einzelne deutsche Verbraucher durch sein Kauf- und Konsumverhalten ein Stück entgegensteuern. Erst jüngst stellte die Partei DER DRITTE WEG das Projekt der „solidarischen Landwirtschaft“ vor, das eine gute Möglichkeit darstellt, sich den Interessen der globalen Nahrungsmittelhersteller und Lebensmittel-Genmafia zu entziehen. Die Bewußtseinsförderung fängt aber bei jedem selbst an, in der eigenen Familie, bei der Erziehung der Kinder und dann weiter im persönlichen Freundes- und politischen Kameradenkreis. Selbstanbauer von Pflanzen können u. a. auch schon heute darauf achten, daß ihr Saatgut nicht genmanipuliert ist.
Ackerflächen sollten möglichst auch weiter in Familien- oder Freundeshand bleiben und den Verlockungen der Kaufangebote unsauberer Geschäftemacher nach Möglichkeit eine Absage erteilt werden.

Umso mehr mitmachen, umso erfolgreicher wird sich der Widerstand gegen die kapitalistische Ausbeutung auch im Bereich der Landnahme und Lebensmittelherstellung gestalten. Am Ende steht die Gewissheit sich selbst nicht nur seine Gesundheit erfolgreicher zu erhalten, sondern vor allem auch das natürliche und gesunde Aufwachsen seiner Kinder zu garantieren, zumindest in dem Rahmen, wie es einem persönlich möglich ist.

Quelle: Der Dritte Weg

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Ubasser

2 Kommentare zu “Kapitalistische Spekulanten entdecken deutsche Ackerflächen

  1. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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