Neuauflage des Kalten Krieges in Asien oder amerikanischer Militärputsch gegen Israel?

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25. November 2013 von UBasser


Rettungsversuch des Lobby-Systems durch Turbo-Tribut-Versklavung der Deutschen?

Mit dem neuen Tributsystem kommen Verbrechen auf die Deutschen zu, die sie sich in ihren schlimmsten Träumen nicht vorstellen können.

Mit dem neuen Tributsystem kommen Verbrechen auf die Deutschen zu, die sie sich in ihren schlimmsten Träumen nicht vorstellen können.

Während der Mittlere Osten erst vor Kurzem am Rande eines weiteren, verlängerten Konflikts entlang taumelte, ist die Verlagerung der Obama-Außenpolitik vom Mittleren Osten nach Ostasien für aufmerksame Beobachter unübersehbar geworden.

Die neue US-Politik läuft unter der Bezeichnung „Herzland-Asien“. Früher galt die „Herzland-Politik“ dem Mittleren Osten, nämlich dem Schutz Israels. Es macht nachdenklich, dass diese neue Politik, vordergründig von der Obama-Regierung gemacht, nicht alle Schlagzeilen beherrscht, denn die US-Militärpräsenz rund um das Chinesische Meer und die Straße von Malacca erhöht sich stetig. Es stellt sich also die Frage, wie konnte die „AIPAC-Regierung“ in Washington es geschehen lassen, dass die USA nicht mehr Israel, sondern einem anderen Teil der Welt (US ‘pivoting to Asia’) ihre militärische Schlagkraft widmen?

Obama gab die „Herzland-Asien-Politik“ eigentlich nur so nebenbei bekannt, und zwar während seines Australienbesuchs 2011. Dort versprach er, eine 2500 Mann starke, voll ausgerüstete Marine-Sondereinheit ab 2016 vom australischen Darwin aus operieren zu lassen. Die Asien-Herzland-Politik ist trotz dieses bescheidenen Anfangs an Mannstärke keine leere Phrase, denn die US-Luftwaffe baut ihre Präsenz in Singapur, Thailand und auf den Philippinen ebenfalls aus. Das Entscheidende ist, 60 Prozent der US-Kriegsschiffe sollen bis 2020 in die Region verlegt werden.

Es schien für die Israel-Lobby von entscheidender Wichtigkeit, China auf die eine oder andere Weise als Weltmacht aufzulösen. „Die Eliten von Washington und Wall-Street wissen, dass die Zukunft der Weltwirtschaft im Asien-Pazifik-Bereich entschieden wird.“ [1] Denn mit China als weltwirkende Macht würde es nicht viel nützen, das Freihandelsabkommen TAFTA zwischen den USA und Europa auf den Weg zu bringen, was den Lobby-Mächtigen die Weltregierung über eine amerikanisch kontrollierte Weltwirtschaft garantieren soll. Nach diesem Abkommen genießen die globalistischen Unternehmen den Status eines Staates, können sich zu einem Weltunternehmen formen und so die Weltregierung bilden. Dieses Programm wurde bereits in Form eines amerikanischen Spielfilms (Network) schon 1976 den Insidern bekanntgegeben. Die Kernbotschaft im Film lautete (Jensen zu Beale): „Die Welt ist ein einziges Unternehmen, Unsere Welt wird aus einer gewaltigen Aktiengesellschaft bestehen.“

Und mit dem TAFTA-Abkommen glaubt die Lobby ihr Ziel erreicht zu haben. Wenn aber die Weltmächte China und Russland mit ihren nationalen Wirtschaftsordnungen alles wieder zu Fall bringen können, nützen all diese „schönen“ Abkommen nichts. AIPAC gab somit folgerichtig den Auftrag, die neue „Herzland-Asien-Politik“ zu begründen. Ziel dieser Politik ist die Ausschaltung Chinas als Weltmacht.

Diese Entwicklung kam auch dem nicht gerade israelfreundlichen Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, General Martin Dempsey, recht. Für ihn und viele der oberen Militärführer der USA war dies eine einmalige Gelegenheit, den Israel-Wahnsinn zu stoppen. General Dempsey hatte erst Ende August 2013 Obama gezwungen, den von Israel geforderten und von Obama angeordneten Angriff auf Syrien abzusagen.

Für die lobbyfreie Militärführung unter General Dempsey war das also die Gelegenheit des Jahrhunderts, die amerikanischen Streitkräfte vom Mittleren Osten, wo sie bislang den Judenstaat zu schützen hatten, ins Gelbe Meer zu verlegen. Begründung: China als Widersacher des American Pacific Century und als Weltmacht einzudämmen. Das klang noch 2011 durchaus einleuchtend. Damals hatte sich Dempsey noch nicht allzu sehr als israelischer Drachentöter zu erkennen gegeben.

Mehr noch, um die nötigen militärischen Kräfte zur Eindämmung und Ausschaltung Chinas als Widersacher der „Weltregierung“ aufbringen zu können, musste gemäß General Dempsey auch das Iran-Problem gelöst werden, sonst wäre eine Kräftekonzentration auf China nicht zu verwirklichen, wurde argumentiert.

Nach der Ausschaltung des israelischen Kriegsprojekts gegen Syrien, schien für den „echt-amerikanischen“ Teil der US-Militärführung die Zeit für ein Abkommen mit dem Iran reif geworden zu sein. Zumal gerade Dempsey während eines Israel-Besuchs 2012 gegenüber dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak klipp und klar erklärte: „Israel mag Irans nukleare Fähigkeiten vielleicht hinauszögern können, aber es kann sie nicht zerstören.“ [2] Tatsächlich konnte sich die Lobby-Regierung in Washington dem „sanften“ Druck Dempseys nicht mehr entziehen, mit dem Iran eine Verhandlungslösung herbeizuführen, und das gegen den Willen der AIPAC. Die Genfer Gespräche der P5+1 Gruppe (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien sowie Deutschland, plus Iran) zur Beilegung des Atomprogramm-Konflikts mit dem Iran wurden deshalb schon vor dem vereinbarten Konferenz-Termin mit einem vollständig ausgearbeiteten Lösungsvorschlag unterschriftsreif gemacht.

Alle Beteiligten waren auch bereit, in Genf zu unterschreiben, inklusive Frankreich. Doch als man in Israel in letzter Minute begriffen hatte, was es mit der neuen Asien-Politik auf sich hat, dass unter diesem Vorwand die amerikanischen Schutz-Streitkräfte für den Judenstaat in einen anderen Teil der Welt verlegt werden sollen, läuteten im Judenstaat sämtliche Alarmglocken. Der israelische Premierminister Netanjahu rief seine Lobbytreuen in Europa an und verlangte unmissverständlich, die Gespräche in Genf zu Fall zu bringen. Kurz vorher hatte Obama noch Netanjahu angerufen und ihn gebeten, nichts zu unternehmen, was die Gespräche scheitern lassen könnte.

„Noch am Freitag den 8. November 2013 rief Präsident Obama den israelischen Premierminister Bibi Nentanjahu an und bat ihn, die Genfer-Gespräche nicht zu torpedieren. Bibi legte auf und rief sofort den britischen Premierminister David Cameron, den russischen Präsidenten Wladimir Putin, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Hollande an. Netanjahu verlangte, die Genfer-Gespräche platzen zu lassen. Hollande war der einzige, der die Weisung Bibis pflichtgetreu ausführte. Noch nicht einmal US-Außenminister Kerry folgte der Aufforderung Netanjahus vom selben Tag, als er sich am Morgen vom israelischen Premierminister am Tel Aviver Ben Gurion Flughafen verabschiedete.“ [3]

Es hat gekracht, und zwar wie noch nie. Der israelische Außenminister Avigdor Liberman hat begriffen, in den USA hat ein Militärputsch gegen die Judenlobby stattgefunden. Die AIPAC-Vasallen im Weißen Haus haben nichts mehr zu sagen. Israel droht Dank des amerikanischen Ober-befehlshabers der Streitkräfte, General Martin Dempsey, der Zusammenbruch. Hilflos ruft Liberman in der JPOST (Jerusalem Post) vom 20.11.2013: "Es wird Zeit, dass sich Israel nach anderen Verbündeten umschaut, als an den USA festzuhalten." Wer sollte die Macht der USA ersetzen und den jüdischen Völkermordstaat beschützen wollen? Es ist vorbei!

Es hat gekracht, und zwar wie noch nie. Der israelische Außenminister Avigdor Liberman hat begriffen, in den USA hat ein Militärputsch gegen die Judenlobby stattgefunden. Die AIPAC-Vasallen im Weißen Haus haben nichts mehr zu sagen. Israel droht Dank des amerikanischen Ober-befehlshabers der Streitkräfte, General Martin Dempsey, der Zusammenbruch. Hilflos ruft Liberman in der JPOST (Jerusalem Post) vom 20.11.2013: „Es wird Zeit, dass sich Israel nach anderen Verbündeten umschaut, als an den USA festzuhalten.“ Wer sollte die Macht der USA ersetzen und den jüdischen Völkermordstaat beschützen wollen? Es ist vorbei!

Die Gespräche waren damit zwar bis auf weiteres ausgesetzt, aber der gesamte Ablauf wirft ein Schlaglicht auf die Entflechtung USraels. Die Vereinigten Staaten, die bislang eine getretene Kolonie Israels darstellten, wurden von General Dempsey aus diesem würdelosen Zustand herausgezogen, als er Obama den Syrienkrieg absagen ließ. Und jetzt fordert die israelfreie Militärführung Amerikas die Kräfteverlegung vom Mittleren Osten nach Asien, was schließlich zum Ende des Judenstaates führen muss. Mit dem Ende des Judenstaates, so die inneren Ansichten der US-Militärführung, erledigten sich 90 Prozent aller Probleme in der Welt von selbst. Auch das „Problem“ mit China.

So sah sich die Führung des Judenstaates aufgrund des heimlichen Putsches des US-Militärs gegenüber der Washingtoner AIPAC-Regierung zum ersten Mal seit der Gründung Israels gezwungen, die üblichen Befehle europäischen „Freunden“ zu erteilen, denn die US-Regierung durfte diese Dienste nicht mehr ausführen, jedenfalls nicht unter General Dempsey.

General Dempsey konnte der Lobby-Planung vor zwei Jahren leicht zustimmen, einen Sicherheitsring nach Kalter-Krieg-Art um China herum zu errichten, indem die militärischen Partnerschaften mit den amerikanischen Alliierten in der Region vertieft werden sollen. Dempsey wusste, nur die Militärführung entscheidet am Ende, ob geschossen wird oder nicht, wie im Falle des abgesagten Syrien-Kriegs unter Beweis gestellt wurde.

Lobby-Washington verfolgt mit dieser neuen Asien-Politik, die vitalen Handels- und Energiewege in dieser Seeregion sozusagen als eine Art Küstenwache zu kontrollieren. Zusätzlich zu den chinesischen Wareneinfuhren nehmen nämlich etwa 80 Prozent der chinesischen Ölimporte ebenfalls die Route durch die Straße von Malacca. Die verstärkte US-Militärpräsenz zielt darauf ab, Chinas Zugang zu Energie- und Rohstoffquellen im Falle eines größeren Konflikts oder einer politischen Krise abriegeln zu können.

AIPAC-Washington versucht mit dieser Politik Süd-Ost-Asien unter seine eigene Wirtschafts-Sphäre zu pressen, und zwar mit Hilfe seiner Trans-Pazifischen-Partnerschaften (TPP-Abkommen). Es handelt sich um ein mehrpartnerschaftliches Freihandelsabkommen, das derzeit zwischen den USA und einer Handvoll pazifischer Randstaaten ausgehandelt wird. China wurde als mögliches Mitgliedsland provokativ ausgeschlossen.

Die andauernden Verhandlungen für das TPP-Abkommen wurden immer wieder abgebrochen, da sich öffentlicher Widerstand und Zurückhaltung einiger Teilnehmernationen breit machte. Die zum Beispiel von den USA verlangten Rechte auf geistiges Eigentum würden nur den US-Firmen nutzen, wurde moniert. Darüber hinaus stieß der Wunsch der USA, den Finanzsektor in diesen Teilnehmerstaaten zu deregulieren, auf heftigen Widerstand, da dies eine Aushöhlung der nationalen Gesetze dieser Staaten zur Folge haben würde.

Herbert Carlisle, Oberkommandierender der US-Luftstreitkräfte im Pazifik, gab im Juli 2013 gegenüber Reportern recht offen zu: „Im letzten Abschnitt des großen Kalten Krieges wurde das System der karierten Flagge praktiziert. Wir verlegten fast alle CONUS (Kontinentale Vereinigten Staaten) Einheiten nach Europa. Alle zwei Jahre wurde jede Einheit einmal nach Europa verlegt und musste von dort aus die operativen Aufgaben übernehmen. Wir wollen dieses System jetzt auch im Pazifik anwenden.“ [4]

Eine andere Facette der neuen amerikanischen Herzland-Politik liegt in Washingtons ständiger Teilnahme an territorialen Meinungsverschiedenheiten in der Region des Südchinesischen Meeres. Damit wird der Weg der Neutralität verlassen und die Parteinahme gegenüber US-Verbündeten hervorgehoben, trotz der Versicherung Washingtons, die US-Politik würde sich in der Region neutral verhalten.

Peking seinerseits stuft die amerikanische Politik als „feindlich gesonnen“ ein. Außer den beispiellosen NSA-Spionage-Enthüllungen, die nachweislich mehr mit Wirtschaft als mit Sicherheit zu tun haben, zeigt sich China besorgt darüber, dass Washington versucht, innerhalb der chinesischen Grenzen Unfrieden zu stiften. Überdies ist man in Peking verärgert über die amerikanische Propaganda, China pflege „hegemoniale Absichten“. Diese Propaganda schmerzt die Chinesen umso mehr, weil Chinas Militärausgaben nur einen Bruchteil des US-Militärhaushaltes ausmachen. Überdies wird China von der Geschichte geradezu als Nicht-Interventions-Macht ausgewiesen.

Die Besorgnis in Peking wächst, dass Washington aktiv Chinas Entwicklungs-Modell als Alternative zum amerikanischen Geldsystem anzugreifen versucht. In Peking wird vermutet, dass das TPP-Abkommen dazu dienen soll, den internationalen Geltungsbereich der chinesischen Währung einzudämmen. Deshalb steigern die USA unablässig ihre Präsenz von Kriegsschiffen in Anrainer-Staaten wie Singapur. Die Asien-Herzland-Politik wird hastig vorangetrieben. Das amerikanische Ziel wird von Außenministerin Hillary Clinton offiziell als „unerlässliche Wiederherstellung des Gleichgewichts“ bezeichnet. Dahinter steht der Wunsch, „Amerikas globale Führungsrolle zu sichern und zu erhalten.“ Clinton ganz offen: „Die Politik der Zukunft wird in Asien entschieden, nicht in Afghanistan oder Irak. Und die Vereinigten Staaten werden im Zentrum der Entwicklung agieren.“ [5] Auch das ist ein klarer Hinweis darauf, dass der Staat Israel in der künftigen US-Politik, sofern Persönlichkeiten wie General Dempsey entscheidend mitwirken, keine vorrangige Bedeutung mehr genießt. Es kann daraus nur die eine Schlussfolgerung gezogen werden: Das Ende Israels ist bereits eingeläutet, wie Denkfähige sogar in Deutschland vor ein paar Jahren bereits erkannt hatten. [6]

Was viele als eine leise entstehende „Asien-Nato“ betrachten, wurde dadurch bekräftigt, dass China sein bislang größtes Luft-See-Manöver im Juli 2013 gemeinsam mit Russland vor der Küste von Wladiwostok durchführte. Das Marinemanöver hatte zum Ziel, U-Boot-Angriffe auf chinesische und russische Schiffe abzuwehren. Es wurde klar herausgestellt, dass die Übungen nicht der Abwehr terroristischer Angriffe galten, sondern Angriffen anderer Staaten.

Da Russland und China ihre militärische und wirtschaftliche Zusammenarbeit vertiefen, muss man die Verlagerung der politischen Dynamik der USA nach Süd-Ost-Asien also in einem völlig neuen Licht sehen.

Myanmar: Mr. Sein geht nach Washington!

Myanmar gehörte jahrzehntelang zum chinesischen Freundschaftsverbund. Das Land wird zwar immer noch von einer ethno-buddhistischen Militärjunta regiert, schickte sich jedoch 2010 an, sich auf den Weg liberalisierter Markt-Reformen zu begeben. Der Hinweis durfte nicht fehlen, dass damit ein Übergang zur Demokratie geschaffen würde. Dieses so lange isolierte und verarmte Land gilt mittlerweile als Juwel in der Krone von Obamas „Asien-Herzland-Politik“.

Die Rechtfertigung für das neue Engagement des Westens in Myanmar basiert auf bescheidenen politischen Reformen, was nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass sich dahinter kalte, strategische Absichten verbergen. Myanmar wird mittlerweile als die äußerste Grenze des amerikanischen Wirtschaftsraums in Asien bezeichnet. Das Land besitzt im Übermaß Rohstoffe. Von Gold, Gas, Öl bis zu Uran und Edelsteinen. Die Militärjunta Myanmars ist darüber hinaus ein gewaltiger Energie-Exporteur und deshalb für Peking von existentieller Bedeutung. Keine Frage, dass China alles daransetzen wird, Myanmar in seinem eigenen Wirtschaftsumfeld zu halten.

Obama war der erste US-Präsident, der Myanmar besuchte, das war im November 2012. Der Besuch wurde wie eine Zeremonie ausgestaltet, die signalisieren sollte, „das Land ist jetzt offen für das Geschäft“. Myanmars Präsident Thein Sein erwiderte Obamas Besuch im Mai 2013 im Weißen Haus und forderte keck, die USA und Myanmar sollten militärisch eng zusammenarbeiten.

Im US-Kongress ist man der Meinung, dass eine militärische Zusammenarbeit mit Myanmar verfrüht sei, doch die Obama-Regierung, zusammen mit Groß Britannien und Australien, streben genau das an. Washington versprach dem Land 75,5 Millionen Dollar für 2014, London immerhin noch 45,6 Millionen Dollar, zunächst symbolische Beträge. Diesen „Hilfsgeldern“ liegt die Lieferung von Militärgütern zugrunde, was die Generäle erfreut. Zur Unterdrückung des eigenen Volkes reichen diese Mittel allemal. Im Westen gibt man sich auffallend wortkarg vor dem Hintergrund der Verfolgung der ethnischen Minderheit der Rhingya, die in der westlichen Myanmar-Provinz Rakhin lebt. Keine Frage, diese Verfolgung kann zweifelsfrei als ethnische Säuberung qualifiziert werden, doch die Wächter der Menschrechte interessiert das in dieser Interessens-Gemengelage nicht im Geringsten.

Bislang fungierte Peking als Investor und als diplomatischer Schutzherr Myanmars. Deshalb fühlt sich Peking äußerst brüskiert über den Kurswechsel des Landes. Thein Sein gab sogar öffentlich bekannt, dass das von den Chinesen geplante Damm-Projekt in der Provinz Kachin aus Gründen des Umweltschutzes abgesagt würde. Selbstverständlich weiß China, dass die Absage unter dem Druck der neuen „Verbündeten“ zustande kam.

China, das eine lange Grenze mit Myanmar teilt, wird die Ausweitung der Militärabkommen zwischen Myanmar und den USA als „Bedrohung, Provokation und Pulverfass“ empfinden und entsprechend handeln. Die Myanmarischen Generäle, die für Washington jetzt derart wichtig geworden sind, dürfen ihr Militärregime nicht nur weiterführen, sondern sollen sogar so weitermachen, um die neue politische Ausrichtung stabil zu halten. Klar dass die korrupten Generäle durch die bevorstehende transnationale Ausraubung persönlich sehr stark profitieren werden, als Belohnung sozusagen.

Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich mit Indonesien, Malaysia, den Philippinen und Vietnam ab. Washington versucht mit allen Mitteln, China militärisch und wirtschaftlich einzukreisen und machtpolitisch auszuhebeln. Diese Entwicklung wird China nicht unbeantwortet lassen. Es wird in nicht allzu ferner Zeit zu einem Kräftemessen auf die eine oder andere Weise zwischen den USA und China kommen. Russland dürfte auf Seiten Chinas stehen.

Zur Rettung seines verfallenden Machtstatus‘ stationiert USrael in der BRD neuartige Atomwaffen mit präziser Schlagkraft, die gegen Chinas de facto Verbündeten Russland gerichtet sein werden. Selbstverständlich werden Merkel und Konsorten zur Stationierung nicht gefragt, obwohl sie doch so sehr hofften, die „Freunde“ aus Übersee würden ihre Massenvernichtungswaffen ganz abziehen:

„Entgegen den Erwartungen der Bundesregierung könnten in Deutschland neuartige US-Atomwaffen stationiert werden. Dies geht aus einem Bericht der Nationalen Nuklearen Sicherheitsbehörde an den US-Kongress hervor. Die Behörde behält sich demnach die Möglichkeit vor, Waffen mit neuen Fähigkeiten zu bauen. … Dies dürfte dazu führen, dass die in Deutschland gelagerten freifallenden Atombomben des Typs B61 zu präzisen Lenkwaffen umgerüstet werden.“ [7]

Was China in die Hände spielt, ist der unausweichliche finanzielle Absturz des usraelischen Vampir-Systems. Die USA befinden sich durch die Wall-Street-Spekulationsanschläge bereits blutleer am Boden liegend, während das produktive China noch investieren kann. USrael ist deshalb ganz auf das „Blutabsaugen“ anderer Länder angewiesen. Mit Abkommen wie TAFTA und TPP sollen die Mitgliedsländer den Finanzbereich „deregulieren“, also ihr Vermögen von der Wall-Street absaugen lassen.

Selbstverständlich wissen die Drahtzieher in Washington, dass sie mit ihrem Aufmarsch im Südchinesischen Meer China nicht zwangsläufig besiegen können, und dass sie für die gesamte Militäroperation unvorstellbare Geldmittel benötigen. Deshalb versuchen sie mit einer vollkommen neuen Tributpolitik ihre politisch-wirtschaftliche Machtposition durch einen ultimativen Raubzug in Europa zu sichern. Merkel wurde eingesetzt, das Freihandelsabkommen (Trans-Atlantic Free Trade Agreement, TAFTA) zwischen den USA und Europa zustande zu bringen. Hinter dem als Wirtschaftsgenerator beschriebenen Abkommen verbirgt sich in Wirklichkeit ein Tributsystem, wie es das Universum noch nicht gesehen hat. US-Firmen erhalten mit Inkrafttreten des Abkommens den rechtlichen Status eines Staates, wenn sie sich in Europa niederlassen. Sie sind damit immun gegenüber jeglicher staatlicher Gesetzgebung. Diese Firmen fungieren dann unter einer eigenen Gesetzgebung mit eigenen Sondergerichten. Die europäischen Staaten haben keinerlei Mitspracherecht. Die sogenannten Richter in diesen Angelegenheiten sind ebenfalls anonym. Sobald ein als Staat fungierendes Unternehmen in der BRD zum Beispiel seine Gewinnchancen aus irgendeinem Grund als gefährdet ansieht, kann dieses Unternehmen die BRD auf Schadensersatz in unbegrenzter Höhe verklagen. Einspruch und Verteidigung gibt es für die BRD nicht, die Tribunale besitzen exterritorialen Status. [8]

Mit dem Fusionstrick wird am Ende nur noch eine gewaltige Lobby-AG in der BRD/EU mit dem Status eines Staates operieren (selbst wenn es zu Anfang mehrere sind). Diese Staats-Status-Unternehmen setzen dann vor einem anonymen (in closed-door negotiations) Gericht mit ihren eigenen, anonymen Richtern Milliarden-Strafen gegen die BRD durch (enabling them to more directly attack public interest policies). Die BRD wiederum muss anschließend diese Milliarden-Strafen (Tribut) vom deutschen Arbeitssklaven eintreiben. So wie der BRD-Sklave derzeit für „Bankenrettungen“ und „Euro-Rettung“ bezahlen muss, auch seine Kinder und Kindeskinder, müssen dann in noch viel größerem Ausmaß für die von den usraelischen Unternehmen gegen die BRD verhängten Strafen bluten.

Warum auch nicht, das Tribut-System in Form von „Banken- und Euro-Rettung“ funktionierte bislang so hervorragend, dass sich die biblischen Strippenzieher geradezu genötigt sehen mussten, einen noch viel gewaltigeren Schlag gegen die „stupid Germans“ zu führen.

Quellen:

1 RT.com, 18.09.2013
2 ynetnews.com, 15.08.2012 (israelische Nachrichtenagentur)
3 Pepe Escobar, atimes.com, Nov 12, 2013 (Asia Times)
4 RT.com, 18.09.2013
5 America’s Pacific Century, Foreign Policy Magazine, November 2011 (Hillary Clinton)
6 Der SWR-Intendant Peter Voß sagte im Presseclub am 30. Juli 2006: „Ich glaube nicht, dass Israel sich dort langfristig halten kann. Ich glaube wir werden irgendwann die Israelis wieder in Europa aufnehmen.“ (SZ, 4.8.2006, S. 15)
7 Der Spiegel, 45/04.11.2013, S. 17
8 „The United States and European Union (EU) are in closed-door negotiations to establish a Trans-Atlantic Free Trade Agreement (TAFTA) that would elevate individual corporations to equal status with nation states. Seriously. … This ‚investor-state‘ enforcement system would grant foreign firms the power to drag the U.S. and EU governments before extrajudicial tribunals — comprised of three private attorneys — that would be authorized to order unlimited taxpayer compensation for domestic health, financial, environmental and other public interest policies the corporations claim undermine their ‚expected future profits‘. And, there would be no outside appeal.“ (Huffington Post, 22.10.2013)

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