Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Monatsarchive: Dezember 2013

Grüße zum neuen Jahr


neuesJahr

Allen Leserinnen und Lesern die besten Wünsche zum neuen Jahr 2014!

Der Rückblick des Jahres 2013 ist kein besonders guter. Attentate, Kriege und Morde haben auf der Welt auch im vergangenen Jahr kein Ende gefunden. Geld- und Machtgier lassen die Staaten, besonders in der Eurozone ins soziale Chaos gleiten. Die Machthaber, welche fast ausschließlich nur im zionistischen Lager zu finden sind, halten an ihrer Macht fest – und das werden sie uns noch lange Zeit beweisen!

Für das neue Jahr ALLES, ALLES Gute, mögen alle Wünsche eines Jeden in Erfüllung gehen!

Ich bedanke mich bei der gesamten Leserschaft im In- und Ausland für das rege Interesse an dieser Seite! Im neuen Jahr werden begonnene Themen fortgesetzt und neue interessante Themen präsentiert!

Danke und guten Rutsch ins Jahr 2014!

Ubasser

Weihnachtsgrüße 2013


Allen Leserinnen und Lesern ein ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest!

Dora Schlatter 1855 – 1915
Eine Weihnachtsgeschichte
weihnachtsbaum„O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!“ klang es von frischen Kinderstimmen und einer tiefen, klaren Frauenstimme durch die Räume des Thalbacher Pfarrhauses. Als der letzte Ton verhallt, war’s ein paar Augenblicke still in dem gemütlich warmen Wohnzimmer. Aber nicht lange!

„Warten wir nie meine Leidenschaft sein, auch wenn ich Methusalems Alter erreichen sollte!“ hub Karl, der dreizehnjährige Gymnasiast an, der gestern zu den Ferien heimgekommen war.

„Es ist aber doch so notwendig, dass man warten lernt“, erwiderte Lenchen mit weiser Miene; „wer diese köstliche Kunst nicht verstände, sagte die Mutter neulich, der käme ihr vor, wie ein Mensch, der ein Buch lesen wolle, ohne das ABC gründlich gelernt zu haben. Man würde eben nicht fertig im Leben ohne das Warten.“

Johanna und Elsbeth, die beiden neunjährigen Zwillinge, rückten dich zu der Tante heran, die strickend in der Sofaecke sitzt, und Johanna bittet: „Ach, erzähle und doch etwas! Auch mir will der Nachmittag schon endlos erscheinen!“
„Und hätten wir nur“, fährt Elsbeth fort, „unsere Weihnachtsbesuche bei den Kranken nicht schon mittags gemacht, da wäre jetzt die Zeit, bis der Vater zur Bescherung ruft, schön ausgefüllt. Ach ja erzähle, bitte, bitte!“

„Nun, erzählen will ich wohl, Kinder“, sprach die Tante, indem ihre lieben Augen mit einem ihnen sonst fremden, träumerischen Asudruck in die frühe Dämmerung hinausschauten. „Ihr müsst aber heute mit ein paar Erlebnissen aus meinem eigenen Leben fürlieb nehmen – die Erlebnisse eines Weihnachtstages vor langen, langen Jahren!

An Gedenktagen, wie Christkindchens Geburtstag, meinem eigenen und den Geburts – und Sterbetagen meiner Lieben, da wandern meine Gedanken zurück in vergangene Zeiten und vorwärts zu jenem großen Freuden -und Vereinigungstage, aber bei gelesenen und gehörten Geschichten wollen sie nicht gern weilen! Heut sind’s neunzehn Jahre, seit ich mich mit Onkel Richard verlobte, den ihr beiden Älteren ja noch gut gekannt habt. Vor acht Jahren bin ich Witwe geworden!“
„O, dann ist’s also eine wirkliche Liebesgeschichte!“ meinte Karl, – ließ das Knäuel von Elsbeths Strickzeug, mit dem er sich eine Weile beschäftigt, achtlos fallen und setzte sich in lauschende Stellung. „Nun ja, eine Liebesgeschichte ist’s“, sagte die Tante, indem ein fast jugendliches Erröten über ihre feinen Züge flog.

„Vor allem aber preist sie die Liebe und Freundlichkeit des Herrn, der die Menschenherzen lenkt wie Wasserbäche.“ Eben jetzt meldete sich der kleine fast vierjährige Paul, der ziemlich lange ruhig in der Zimmerecke mit einem defekten Schaukelpferd beschäftigt gewesen, und verlangte „etwas sehr Schönes zum Spielen, etwas, das nicht verrissen oder verbrochen wäre“. Als man seine Wünsche erfüllt hatte, hub die Tante also an: „Ich war Lehrerin an einem Mädchenpensionat in London. Die Tage waren mühevoll und schwer. Die Arbeit wollte fast zu viel werden für Körper und Geist. Und was das Schwerste war in meiner dortigen Stellung – der Herr und sein Wort bildeten nicht den Mittelpunkt der Erziehung und des Unterrichts! Man beschäftigte sich zu viel mit Äußerlichkeiten, mit Nebendingen! Die zum Teil schon erwachsenen Mädchen wurden vollgestopft mit allerhand Kenntnissen und Wissenschaften, vor allem mit Zeichnen, Malen, Musik, Französisch und Italienisch. Von dem einen aber, was Not tut, wurde ihnen wenig gesagt, und das wenige in trockener, mechanischer Weise, ohne Lebenskraft und Lebenswärme. Die Vorsteherin, eine wohlwollende, feingebildete Frau, war allerdings kirchlich gesinnt, aber von einer Gebets -und Lebensgemeinschaft mit dem Herrn schien sie nichts zu wissen. Ich dagegen wollte ihm ja so gern angehören, doch wurde mir’s schwer, bei dem unruhevollen, oberflächlichen Leben still und unverrückt mich an ihn zu halten.

Das Weihnachtsfest war herangekommen. die Pensionärinnen reisten für die Ferien ins Elternhaus. Mir war es als eine besondere Vergünstigung gestattet, während derselben in der Anstalt zu bleiben. Die Vorsteherin hatte für den ersten Weihnachtstag die Einladung einer befreundeten Familie in Syddenham, einer der zahllosen Vorstädte Londons, angenommen und gedachte schon am 24. früh dorthin aufzubrechen, obgleich dem lieben heiligen Abend nicht sein Recht ward. Nach der kirchlichen nimmt bei der häuslichen Feier das Mittagessen am ersten Festtage entschieden den Hauptrang ein. Bei demselben dürfen in den einigermaßen wohlhabenden Ständen weder der Truthahn noch der Plumpudding fehlen.

Ich hatte zwar auch Bekannte in London – eine Familie, an die ich einen Empfehlungsbrief gebracht, und die mich seither häufig in ihr liebes, frommes, gastliches Haus aufgenommen. Es war die Familie des Bankiers Pfeiffer. Vater und Sohn waren im Geschäft tätig; die Mutter waltete – eine echte, deutsche Hausfrau – still und umsichtig im Hause, suchte aber auch außerhalb desselben Armut und Elend zu lindern, soviel sie vermochte. Eine Einladung aber zum Weihnachtsfest, auf die ich eigentlich sehnlich gehofft, war nicht erfolgt. Dachten sie meiner nicht in ihrer Feststimmung?
Der 24. brach trübe und neblig an. Schnee war nicht gefallen. Ich las in meinem Stübchen am offenen Fenster und zeichnete. Ein gutes Feuer brannte im Kamin. Ich fühlte mich unaussprechlich einsam! Wollte denn kein Weihnachtsglanz für mich leuchten, keine Weihnachtsfreude mein Herz erwärmen? Da klopfte es. Die Vorsteherin trat ein und fragte, ob ich nicht Lust hätte, sie bis Syddenham zu begleiten? Von Brixton, wo unser Pensionat lag, konnten wir’s in wenigen Minuten mit der Bahn erreichen. Sie schlug mir vor, ein paar Stunden in den Syddenham – Kristallpalast zu gehen, den ich oft und gern zu besuchen pflegte. Nun, für den Weihnachtstag hätte ich mir allerdings eine andere Freude gewünscht, aber ich willigte ein, da Miss Salmon meine Begleitung zu wünschen schien.

Es ist ein herrliches Gebäude, dieser Kristallpalast! So vollendet und groß steht er da – mehr wie eine Schöpfung aus der Märchenwelt, als ein mühevolles Machwerk von Menschenhänden. Zu einer früheren Londoner Industrie – Ausstellung erbaut – ganz aus Glas ausgeführt, nur das Gerippe von Eisen – ist er jetzt zu eine Art Museum umgestaltet.
Langsam schlenderte ich durch die weiten Hallen. – Hier die schönsten einheimischen und ausländischen Gewächse, zwischen denen schillernde, prachtvoll gefärbte sowohl, als auch sangreiche Vögel umherflattern. Gruppen von ausgestopften Tieren (Dromedare, Gazellen usw.) und Menschen aus allen Zonen, denen man’s wahrlich nicht ansieht, dass sie nur aus Holz gearbeitet sind, so natürlich sind ihre Stellungen, so ausdrucksvoll ihre Gesichter. Für ein paar Augenblicke glaubt sich der Beschauer in ferne Länder versetzt, die sein Fuß nie betrat.

Dort einzelne Gestalten und Gruppen aus Marmor. Weiterhin die Bildergalerie. Dann führt mich mein Weg in die Tropen. Riesige Wasserbassins, auf denen sich Lotosblumen schaukeln. Auf dem Grunde des klaren Wassers schaut man die reichen Schätze, die der Mensch aus der Meerestiefe hervorgeholt. – Stolze Palmen, Bananen, schattige Bosketts aus Lorbeer, Zypressen, Orangen. Glänzende Blumen des Südens, zwischen denen ganze Scharen Kanarienvögel und schimmernde Kolibris sich tummeln. Ich ruhte ein paar Augenblicke auf einer der Moosbänke, dem Plätschern der Springbrunnen und den weichen Klängen der Musik lauschend, die aus dem Dunkel des Buschwerks ertönte, ohne dass man die Urheber derselben sah. Aber bald erhob ich mich wieder und trat in die großen, hochgewölbten Hallen des Bazars. Ein Laden neben dem andern! Und welche Überraschung. In der Mitte des Bazars erhob sich ein Riesentannenbaum, weihnachtlich geschmückt, der, wie mir einer der umstehenden Diener erklärte, am Abend für die vielen Deutschen die sich dann hier einfinden, angezündet werden sollte. Ein deutscher Weihnachtsbaum in fremden Lande! Sollte ich bis zum Abend im Palast bleiben und mich den Heimatlosen zugesellen? War ich doch einsam und heimatlos wie nur einer! Meine guten Eltern ruhten längst auf dem Friedhof; eure Mutter, meine einzige Schwester, war als Erzieherin in einem Pfarrhause – nähere Verwandte hatte ich nicht, die wenigen Freunde schienen mich vergessen zu haben!

Ich wollte die Frage noch nicht entscheiden. Vielleicht wär’s besser, ich bliebe daheim in meinem Stübchen! So sinnend schritt ich weiter in andere Räume, in die sich niemand der Schaulustigen verirrt hatte. Meine Gedanken stiegen bis an den Thron des Königs aller Könige, des Herrn aller Herren und flehte um Frieden, um Liebe, um volles Genüge, um Weihnachtssegen. Aber wundert euch nicht, Kinder, wenn ich erzähle, dass eure alte Tante dabei bitterlich geweint hat! Ich war ja dazumal noch ein armes, junges Ding, und schon so einsam und verlassen im Leben zu stehen, wollte mir gar nicht behagen! Wenn ich auch die Gnadennähe meines Herrn spürte, so ist doch mein Herz gleich dem anderer Menschenkinder verzagt und trotzig von Jugend auf. Aber wohl dem, der zum Herrn geht mit seinem Schmerz, welcher Art er auch sein mag, und bei ihm Hilfe sucht! Er erhört unsere Bitten, schon ehe wir es aussprechen! wie es Jes.65, 24 heiß: „Und soll geschehen, ehe sie rufen, will ich hören.“ Seine liebe Hand trocknet nur gerne die Tränen seiner Menschenkinder und schenkt ihnen, wonach ihr Herz sich sehnt
„Wusste ich doch wo ich meine kleine Freundin zu suche habe! Gott zum Gruß!“ ertönte in meiner nächsten Nähe die herzliche, kräftige Stimme des Herrn Pfeiffer – und neben ihm stand sein Sohn, und auch aus seinem männlichen ernsten, aber freundlichen Antlitz leuchtete mir ein warmes Willkommen entgegen. Der Vater berichtete, dass sie mich schon in meiner Wohnung gesucht hätten, um mich für die ganze Dauer der Weihnachtsferien zu sich zu holen. Seine Frau habe früher schreiben wollen, es aber im Drang der Festvorbereitungen versäumt. Wir müssten nun allerdings erst im Pensionat einkehren, meine Sache holen und der Haushälterin von meinem Fortgehen Mitteilung machen. „Und nun“, fuhr er fort, „erwartet mich hier, ich habe im Lesezimmer noch mit einem Freunde zu sprechen, bin aber bald wieder bei euch.“

„Ich möchte es schon einmal besuchen“, sprach Richard, indem er sich in den stillen Hallen umschaute, „jenes Land mit seinen Zedern – und Palmenhainen, seinen endlosen Wüsten und seiner üppigen Fruchtbarkeit, seinen mächtigen Katarakten, seinen stillen Stromtälern, seinen Pyramiden und seinen Mumien! Nicht nur allein!“ – Ich begegnete seinem Auge, das fragend auf mir ruhte. Er ergriff meine Hand und sagte, dass er mich lieb habe, und ob ich sein Weib werden und mit ihm nicht etwa nur eine Reise nach Ägypten, sondern die ganze Lebensreise zusammen machen wolle. Das war euer Onkel Richard, Kinder, und durch ihn hat der liebe Gott meine Armut reich und mein Leben köstlich gemacht.
An jenem Abend standen wir als glückliches Brautpaar unter dem Christbaum. Als wir am andern Morgen zur Kirche gingen, klang’s in meinem Herzen: O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit!“

Die Mutter, die leise eingetreten war, hat schon ein Weilchen neben der Tante gestanden. „Es ist alles bereit!“ sagt sie und nickt den Kindern freundlich zu. Der Vater tritt jetzt ein und liest die Weihnachtsbotschaft, durch die ein Jahr nach dem andern und ein Jahrhundert nach dem andern den Menschenkindern große Freude bereitet wird. Dann stimmt die ganze Familie den Lobgesang an: „Vom Himmel hoch da komm ich her!“ Die Tante begleitet auf dem Klavier. Und das Glück der Jahre, die vorüber sind – und die Weihnachtsfreude der Gegenwart – und die Hoffnung auf den Tag, wo der Weihnachtssegen: „Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!“ erst in seine volle Kraft treten wird – das alles hat ihr noch immer schönes Antlitz mit hellem Schimmer übergossen. Während der zwei letzten Verse ist der Vater leise hinausgegangen. Nun öffnet sich die Tür des andern Zimmers:
Weihnachtsglanz! Weihnachtsfreude! Weihnachtsjubel!

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Ubasser

Juden in Europa sollen in Israel „Nazis“ jagen


Europas Juden sind immer wieder fleißig dabei, den Staaten des Abendlandes regelmäßig ins Gewissen zu reden und angeblich „rechtsextreme“ Tendenzen öffentlich zu geißeln, um sich als die vermeintliche Mahner der Menschlichkeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. So hat der Europäische Jüdische Kongress erst kürzlich nach dem Wahlsieg des slowakischen Nationalisten Marian Kotleba in der mittelslowakischen Region Banska Bystrica einen Aktionsplan gefordert, um einen eingebildeten Vormarsch „neonazistischer Parteien“ in Europa massiv entgegenzutreten.

Wir müssen der Neonazi-Dynamik Einhalt gebieten und die Hasswelle, von der Teile Europas überschwemmt sind, umwenden”, erklärte der jüdische Kongress-Präsident Moshe Kantor in seiner aufhetzenden Haßpropaganda. Kantor lobte insbesondere die verbrecherischen Maßnahmen des griechischen korrupten Kleptokraten-Regimes gegen die dortige NS-Partei Goldene Morgenröte, der man rechtswidrig alle staatlichen Mittel entzog, sie mit einem Verbotsverfahren überzog und noch drei Parlamentarier der Hellenisten-Bewegung fortwährend in Gesinnungshaft gefangen hält.

Die Juden in Europa hätten aber selbst genug Anlaß einmal vor der „eigenen“ Tür zu kehren. Im zionistischen Gebilde im Nahen Osten wird der Rassismus bereits mit der Muttermilch aufgesogen, ohne daß die internationale Weltgemeinschaft nur einen Finger krümmen würde, um die Zionisten dort in ihre Schranken zu weisen. So weigerten sich erst jüngst israelische Rotkreuzhelfer, das Blut einer schwarzen Abgeordneten im Terrorstaat anzunehmen. Dieser „rassistische“ Vorfall ist aber kein Einzelfall, sondern institutionalisiert, denn der Blutspendedienst handelt dabei sogar auf Anweisung des Gesundheitsministeriums. Blutspenden von in Afrika geborenen Menschen werden grundsätzlich im Raubstaat Israel abgelehnt.

Die in Äthiopien geborene jüdische Knesset-Abgeordnete, deren Blut man schroff ablehnte, zeigte sich in den Medien empört: „Ich durfte in Israel Militärdienst leisten und zwei Kinder zur Welt bringen. Es gibt keinen Grund, mich so zu behandeln“, gab sie in TV-Interviews zum Besten. Im zionistischen Raubstaat leben gut 120.000 Juden äthiopischer Abstammung, von denen zwei Drittel in Afrika geboren sind. Immer wieder kommt es zu „rassistischen“ Vorkommnissen mit den schwarzen Juden, weil sie von ihren Glaubensbrüdern als nicht vollwertige Menschen akzeptiert werden.

Die Begründung des israelischen Gesundheitsministeriums, warum afrikanisch-stämmige Juden als Blutspender ausfallen, würde in Deutschland sofort das große Stühlerücken im Ministerium hervorrufen – in Israel ist es Normalität. Laut den geltenden Statuten seien die äthiopischen Juden als Spender ungeeignet, weil sie Malaria- oder Aids-Erreger verbreiten könnten, heißt es im Terrorstaat. Also mindestens 120.000 Gründe leben greifbar im zionistischen Gebilde, um sich als europäischer Jude im Nahen Osten gezielt gegen wirkliche Diskriminierung und „rassistische“ Haßwellen einzusetzen, als sich hier ohne Auftrag und Amt in europäische Tagespolitik einzumischen und heuchlerisch den Gutmenschen zu spielen.

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Quelle: Der Dritte Weg

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Ubasser

1913 – Warum Deutschland Schiffe baut


Jetzt dürfen wir uns vorbereiten auf ein „Jahrhundertjubiläum“. Nächstes Jahr im August wird es 100 Jahre, als der erste Weltkrieg begann. Die „Urkatastrophe des 20. Jahrhundert“ (George F. Kennan), der Beginn des „2. Dreißigjährigen Kriegs“ von 1914 bis 1945, wie von anderen Historikern bezeichnet. Er wird zutreffend auch als der „Kulminationspunkt und Katalysator der Aggressions- und Vernichtungspotenziale des wissenschaftlich-technischen Zeitalters der Hochindustrialisierung(..)“ bezeichnet.

Erst jetzt, bald hundert Jahre danach, erlebt man in der Publizistik nach und nach eine etwas differenziertere Betrachtungsweise der „Kriegsschuld“ – trotz Guido Knopp. Die wurde einseitig den Deutschen, dem „aggressiven“, „imperialistischen“, nach „Hegemonie strebenden“ Deutschen Kaiserreich angelastet.

Es war das „Verdienst“ eines deutschen Historikers – Fritz Fischer – dass die anfänglich noch etwas differenzierte Betrachtung im In- und Ausland in den sechziger Jahren in die fatale deutsche Allein-Schuld-Bezichtigung transformiert wurde (www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-30369053.html).
In der Folge war es nicht mehr „politisch korrekt“, die deutsche Alleinschuld in irgendeiner Weise in Frage zu stellen. Denn es war dann noch andererseits die Gefahr gegeben, auch für den Zweiten Weltkriegs andere oder weitergehende Ursachen als die sattsam propagierten auszumachen („Adolf Hitler – in Versailles geboren?“).

Ist es erlaubt, anzumerken, wir seien massiven Geschichtsverfälschungen ausgesetzt (gewesen)?

Was die „Re-Edukations“-Bemühungen der Alliierten nach dem 2. Weltkrieg nicht fertig gebracht haben, wurde durch deutsche Historiker in Perfektion exekutiert. Zu nennen ist da – nicht mit der höchsten wissenschaftlichen Reputation ausgezeichnet, aber mit der höchsten medialen Wirkungsmacht – Guido Knopp. Der Haus- und Hof-Historiker der GEZ-Medien, mit höchstem Betroffenheits-Charakter ausgestattet. Auf anspruchsvollerer Ebene ist der „Historikerstreit“ mit den bekannten Schuld-Protagonisten in den achtziger Jahren zu erwähnen.

Es sind ausgerechnet Publizisten und Historiker aus dem Anglo-Amerikanischen Sprachbereich, die sich von der, von den Deutschen am intensivsten kultivierten und übernommenen Sieger-Propaganda, abwenden.
Christopher Clark, ein in Großbritannien lebender australischer Historiker, hatte es mit seinem großartigen Buch „Preußen – Aufstieg und Niedergang 1600–1947“ gewagt, von der Theorie des sog. Sonderwegs der Deutschen abzuweichen. Mit seinem neuesten Buch „Die Schlafwandler“ wird erstmals seit langem die Alleinschuld am 1. Weltkrieg eindrucksvoll infrage gestellt.

Wer bisher historische Ausarbeitungen wie die von Patrick Buchanan (Churchill, Hitler und der unnötige Krieg), von Gerd Schultze-Rhonhof (1939 – Der Krieg der viele Väter hatte), Rudolf Czernin (Ende der Tabus) oder von Konrad Löw (Deutsche Schuld 1933-1945?) zitiert, wird bis dato umgehend in der Ecke der Revisionisten, der Rechts-Gesinnten oder -Extremisten gesteckt. Ganz zu schweigen ist von Ernst Nolte, dem „Gottseibeiuns“ der polit-korrekten Zunft seit dem Historikerstreit.

Ich stieß vor kurzem auf einen Beitrag eines ebenfalls verfemten und damit seit Jahrzehnten totgeschwiegenen Schriftstellers, Hans Grimm. Seinen „Briefen an Sohn oder Tochter in „Warum-Woher- Aber Wohin“ (1954) stellt er die Frage voran „Warum ist es für einen Deutschen so schwer, ein Deutscher zu sein, in seinem Heimatland wie in der Welt? Woher stammt dieser ablehnende Zusammenschluß der Welt und besonders Europas, der das unglückselige Schicksal unseres Volkes in den letzten vierzig Jahren bestimmt hat?“ Er fragt nach dem „Schicksal eines Erdteils, dessen Herz und Mitte vergiftet und verwundet ist“.

Hans Grimm zitiert in dem „siebten Brief“ einen englischen Pazifisten, der 1913 in einem Beitrag einen Deutschen zu Wort kommen läßt. Das hier gesagte „könnte (man) sich mal überlegen“, meine ich, so wie der Engländer damals feststellte.

 

… In unserer Münchner Anfangszeit hatte in der Universität ein Zusammentreffen von Pazifisten stattgefunden. Bei jenem Treffen hatte der bekannte englische Pazifist Sir Norman Angell eine Rede gehalten, sie wirkte damals ausgesprochen antideutsch. Mir wurde zu meinem Er staunen in Hamburg ein Schriftstück gezeigt, das Norman Angell in der ,Rangoon Times’ 1913 veröffentlicht hatte.
Ich möchte … das Schriftstück vorlegen, dem achten Brief voraus, der vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges handelt.

Sir Norman Angell gab seinem Aufsatz den Titel ,Why Germany builds’ (Warum Deutschland Schiffe baut). Er schrieb: „Beim Gespräche mit einem Deutschen hatte ich versucht, die englische Unruhe vor der Möglichkeit eines deutschen Einfalls in England zu deuten. Ich hatte auf unsere englische Unsicherheit (vulnerability), oder was wir dafür hielten, hingewiesen und daß wir unsere Weltmacht als solche niemals miß braucht hätten. Deutschland scheine uns nicht so ungesichert und hätte vielleicht in der Vergangenheit seine Macht gelegentlich mißbraucht. Mein Deutscher hörte mich geduldig an, und als ich ausgeredet hatte, nahm er das Wort. Er sprach ruhig und eindringlich:
„Sehen Sie, sagte er, Sie erwähnten zuletzt alte Familiensitze in England. Wissen Sie wohl, daß es in Deutschland keine solche Art Besitzungen, die aus der Vergangenheit auf uns hätten kommen können, mehr gibt? Sie sind alle — bis auf ganz wenige — zerstört worden durch Angreifer und Eindringlinge, vor allem durch die Franzosen, die Russen oder ihre Söldner und Verbündeten. Ich nehme an, daß Sie die Geschichte des 30 jährigen Krieges kennen und auch die Geschichte der Kriege Ludwigs XIV. und Napoleons gegen Deutschland und daß Sie wissen, daß diese Ihre jetzt neu entdeckten französischen Freunde unser Land immer und immer wieder verwüstet haben, daß sie seine Bevölkerung tatsächlich und wörtlich um die Hälfte vernichteten, sie in Schmutz traten und verkommen ließen! Vergegenwärtigen Sie sich einmal: Edinburgh, Glasgow, Newcastle, Liverpool, Manchester, Leeds, Sheffield, Birmingham und Nottingham, alle von der Bildfläche verschwunden und nicht nur die Häuser zerstört, nein, auch jeder Mann, jede Frau und jedes Kind dieser Ortschaften verschwunden. Dergleichen geschah nicht in einer weit zurückliegenden Zeit, sondern in einer immerhin so nahen Zeit, daß Ihr Ururgroßvater noch davon hätte erzählen können.

„Selbstverständlich können weder Sie noch irgend welcher anderer Hörer sich auch nur vorstellen, was es heißt, 10 Millionen Menschen eines Volkes seien vernichtet. Und doch wurde um diese 10 Millionen die Bevölkerung Deutschlands vermindert während der genannten Kriege. Was gibt es in England hiermit zu vergleichen oder ihm gegenüberzustellen? Wann hat man in England jemals ungezählte Massen Eurer Frauen und Kinder heimatlos fortgetrieben gesehen und ihre Leiber haufenweise dann auf den Landstraßen gefunden, Gras im Mund als einzige Nahrung, die der Besieger ihnen gelassen hatte? — Und diese selben damaligen Besieger und Eindringlinge, die in alles zerstörenden Haufen über deutsches Land hereingebrochen waren, die prahlen heute wieder damit, daß sie von neuem bei uns einfallen werden, sobald sie können. Ich sage, sie prahlen damit. Können Sie mir auch nur einen Politiker in Frankreich nennen, der aussprechen würde, er habe seine Hoffnung auf einen Angriff auf Deutschland fallengelassen? Sondern das ist Frankreichs erklärte und offene Politik.
Dies ist aber nur eine Seite unserer Gefahr, nämlich die Gefahr im Westen; auf der andern Flanke haben wir als Nachbarn 160 Millionen halbbarbarische Völker, die sich stark vermehren, davon nicht mehr als ein Achtel schreiben oder lesen kann. Und diese unsere direkten Nachbarn werden regiert von einer reaktionären Bürokratie, die durchaus militärisch ist. Meinen Sie wohl, daß solch ein Staat, dessen Grenze direkt an die unsere stößt, keine Gefahr bedeutet?

„Jawohl, mein lieber Engländer, seit Generationen bis zum letzten Dienstag vor acht Tagen, dem 18. Februar 1913, hat England stets gepredigt, daß jene russische große Macht die ständige Gefahr und Bedrohung der westlichen Welt sei und hat dies gepredigt, obgleich niemals ein russischer Soldat den Fuß auf englischen Boden gesetzt hat; vielmehr hat England den Krimkrieg geführt, um das Großwerden dieser russischen Macht aufzuhalten, um sie zu hindern an einem Marsch in der Richtung Eurer fernen asiatischen Besitzungen. Bei uns sind es aber nicht ferne Besitzungen, die bedroht sind, es ist unser eigener Grund und Boden. Das ist also unsere Lage zu unserer Rechten und zu unserer Linken. Feinde, von denen wir zu erdulden gehabt haben, was vor uns kein anderes zivilisiertes Volk zu erdulden gehabt hat unter den Händen seiner Feinde. Die ganze Geschichte beider Nachbarstaaten ist eine einzige Geschichte der Eroberung, im französischen Fall aus leidenschaftlicher unersättlicher Eroberungssucht, der Ihr Engländer und wir uns früher haben Schulter an Schulter entgegenstemmen müssen. Und heute noch macht diese Großmacht, die Euer eigener Feind durch Jahrhunderte gewesen ist, also kein Geheimnis daraus, daß sie beabsichtigt, uns sofort wieder anzugreifen, sobald sie es kann.

„Natürlich sind wir ein militärisches Volk geworden! Können Sie sich noch darüber wundern? Aber gekämpft haben wir immer nur entweder auf unserm Boden, oder wir sind auf ihn zurückgekehrt, sobald wir den Eindringling zurückgeworfen hatten. Ihr aber? Ihr habt in jedem Lande unter der Sonne gekämpft, nur nicht in Eurem eigenen! Und wo Ihr einmal gekämpft habt, da seid Ihr auf Eure Weise geblieben. Wo haben wir jemals versucht, Eroberungen zu machen? Wo sind wir in Gebieten sitzen geblieben außer in solchen, die durch Geschichte, Rasse und Sprache einen Teil Deutschlands ausmachten? Unsere Soldaten haben Eure Schlachten in Amerika geschlagen, wo sind unsere amerikanischen Besitzungen? Wir halfen Euch, die Macht Napoleons I. zu brechen, haben wir dabei etwa französische Kolonien geerbt wie Ihr? Wir halfen Euch Eure Schlachten in Spanien gewinnen, eines unserer Regimenter trägt noch heute als Abzeichen den Namen ,Gibraltar’. Ihr besitzt die Festung, wir den Namen auf den Uniform-Ärmeln! Dies ist ältere Geschichte. Und wie steht es mit der neuen? Nach unserer Erinnerung an Vergangenes waren wir eines Tages die Sieger über unsere alten französischen Feinde. Frankreich lag zu unsern Füßen, nicht so sehr dank unserer Stärke als dank der Zwietracht im französischen Volke. Wir begegneten dem französischen Volke, sich gegenseitig mordend, gespalten, ohne Hilfe niedergebrochen, hoffnungslos. Was taten wir? Nahmen wir eine Politik Ludwigs XIV. oder Napoleons I. auf, oder die Politik, die Louis Napoleon sich zu eigen gemacht haben würde, wäre er der Sieger gewesen? Wir eroberten nichts! Wir verleibten dem neuen Deutschen Reich einen deutschen Teil wieder ein, der deutsch nach Sprache und Geschichte war und der vom deutschen Volkskörper durch das Schwert vor zwei Jahrhunderten abgetrennt worden war. Begannen wir danach einen Beute- und Siegeszug irgendwo? Wir sind die einzige Großmacht, die nicht in den Krieg zog, in wirklichen Krieg, während der letzten vierzig Jahre. In diesen vierzig Jahren habt Ihr Engländer große und kleine Kriege geführt und habt Eure Eroberungen fortgesetzt. Ihr habt damals genommen: Burma, Britisch Belutschistan, einen Teil der Strait Settlements, Rhodesia, Nigeria, Uganda, Njassaland, Britisch-Ostafrika, Transvaal, den Oranje-Freistaat, Ägypten! Frankreich hat in dieser Zeit ein ganzes Reich erobert: Cochin-China, Cambodja, Annam, Tonkin, Madagaskar, Tunis, Senegambien, Dahomey und endlich Marokko. Was kann Deutschland dagegen aufweisen? Von den Einverleibungen, die Rußland unternahm, ganz zu schweigen. „Und doch behauptet Ihr jetzt, auf Grund welcher politischen Sterndeuterei kann ich nicht sagen, zu wissen, daß wir die Angreifer auf Euch sein werden, wir, die unter dem Schutze unserer nationalen Bewaffnung unser Schwert in der Scheide bewahrt und unsere Ausdehnung in Werken des Friedens gesucht haben, und die wir versuchten, Europa ein Beispiel einer sozialen Organisation zu geben.

„Was soll all dieses Gerede von einem neuen Frankreich, von dem wir bei Euch hören, weiter heißen als die Auferstehung des alten? Ihr seid es jetzt, die das Gespenst des Revanchekrieges, das vor ein bis zwei Jahren fast verschwunden war, wieder erweckt habt, ohne Euer Dazutun und ohne Eure Ermutigung wäre es wohl ganz verschwunden . . .

„Also mit diesen 160 Millionen Russen zu unserer Rechten und dem alten militärischen Feind zu unserer Linken, bei dem man sogar davon spricht, daß er seine schwarzen Kolonialtruppen gegen uns verwenden werde, mit diesen beiden Feinden, die uns immer wieder überfallen und unsere Ortschaften und Städte zerstört haben, tut Ihr Euch jetzt auf ein mal zusammen zu einem neuen Überfall aus anderer Richtung!

„Was meinen Sie, sollen wir da tun? Stillsitzen und ruhig abwarten, bis man einen Grund findet, uns zu überfallen? Lieber Freund, unsere Antwort auf Euer drohendes englisches Expeditionskorps ist eine deutsche Flotte! Wir müssen versuchen, jenes Korps daran zu hindern, unsere Küsten zu erreichen oder die Küsten unserer Feinde und Eurer Verbündeten zu erreichen. Dazu bauen wir zunächst eine Flotte, (und bauen sie, um nicht vom Nachschub an Nähr- und Rohstoffen abgeschnitten zu werden).

„Ihr sprecht davon, daß Ihr zu einem alten Freunde (nämlich Frankreich) halten müßt. Mit dem ,alten Freund’ meint Ihr nicht etwa einen, der mit Euch wie wir, seit über tausend Jahren Frieden gehalten hat, der mit Euch Eure Schlachten geschlagen hat, sondern einen, der gegen Euch gekämpft hat. Wenn wir jetzt Euer plötzliches Verwischen der alten Feindschaft mit Frankreich mit ansehen, haben wir dann nicht recht, wenn wir uns überlegen, was Ihr eigentlich meint, und wenn wir Vorsichtsmaßnahmen zu treffen beginnen?

„Ich bin kein Kenner von politischen Geheimnissen, aber mir will scheinen, daß Ihr eine Zustimmung Frankreichs in der ägyptischen Angelegenheit braucht. Ist dem nicht so? Und was kostet Euch das? Daß Ihr Frankreich woanders beistehen sollt, gegen uns augenscheinlich, wenn Frankreich das nötig erscheint… Wir hatten gehofft, daß Eure Haltung in der Marokkofrage gegen uns wenigstens die Hälfte Eurer Verpflichtungen Frankreich gegenüber beglichen hätte, trotzdem scheint es uns jetzt, daß Ihr Frankreich unterstützen sollt in allen möglichen Kämpfen gegen uns. Daher die Erfindung vom ,neuen Frankreich’. Wieder hören wir jetzt das Wort vom Revanchekrieg, und hören dabei Euch, die Ihr selbst eine große französisch sprechende Provinz im Besitz habt und niemals daran denken würdet, sie aufzugeben, dasselbe Wort gebrauchen und gegen uns Partei ergreifen in einer Auseinandersetzung, in der es darum geht, daß wir eine deutsch sprechende Provinz, die keine 200 Jahre zu Frankreich gehört hat, sondern fast tausend Jahre zum Reiche gehörte, im Besitz haben. Nochmals frage ich: Was wollt Ihr Engländer, das wir nun eigentlich tun sollen?

„Ich möchte Sie nicht damit beleidigen, daß Sie vielleicht dächten, die unsere Küste schützende Flotte könnte irgend etwas zu tun haben mit einem beabsichtigten Überfall auf Indien, Kanada oder Australien. Selbst die blindesten Ihrer Landsleute oder die verranntesten haben aufgehört vorzugeben, England sei in größerer Gefahr vor uns als vor Rußland oder den Vereinigten Staaten oder vor Japan. Ihr wißt im Grunde alle ganz genau, daß der Bau unserer Flotte andere Ursachen hat!

„Ich bin, wie gesagt, nicht erfahren in der hohen Politik, aber ich möchte ohne weiteres folgende Vermutung aufstellen: Bereitwillig würden wir eine Begrenzung des Ausbaus unserer Flotte vornehmen, sobald Eure Staatsmänner offen und unzweifelhaft erklärten: England bleibt neutral in den deutsch-französischen Angelegenheiten und den deutsch-russischen Angelegenheiten! Aber das wollen Eure Staatsmänner nicht erklären, und immer mehr wird der Bevölkerung Englands beigebracht, daß sie Freund und Verbündeter unserer Feinde sein müsse. Sehen Sie, darum müssen wir unsere Schiffe bauen!”

Der englische Pazifist Sir Norman Angell schließt diese seine Mitteilung aus dem Jahre 1913 mit dem Satz: „Ich habe, lieber Leser, hiermit nicht meine Ansicht vorgetragen! Ich habe Dir nur berichtet, was der Deutsche antwortete, mit dem ich geredet hatte. Ich meine jetzt, Ihr könntet es Euch einmal überlegen.”

 

Quelle: Volksbetrug.net

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Ubasser

Vor 100 Jahren: Gründung der Federal Reserve


Heute auf den Tag genau vor 100 Jahren, am 23. Dezember 1913, verkaufte U.S.-Präsident Woodrow Wilson mit der Unterzeichnung des (verfassungswidrigen) Federal Reserve Act (Executive Order Number 10289) das amerikanische Volk und die gesamte Weltbevölkerung an die globale, private Hochfinanz. – Das Fed ist keine staatliche (wie der Name suggeriert), sondern eine private Institution. Bis heute sind die Eigentümer des Fed geheim. Es ist das bestgehütete Geheimnis aller Zeiten.

„Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz, offen ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es bisher im Verborgenen getan hat. (…) Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.“

(Offizielle Erklärung anläßlich der Gründung der Internationalen Banken-Allianz in Paris 1913, dem Jahr der Gründung der privaten Federal Reserve Bank in den Vereinigten Staaten von Amerika) 1)

Von Norbert Knobloch

Am 22. November 1910 fand auf dem luxuriösen Ferien(be)sitz von John Pierpont Morgan, der Insel Jekyll Island vor der Küste des US-Bundes-Staates Georgia, in dessen privatem Jekyll Island Hunt Club ein Geheimtreffen statt, an dem sieben Männer, die zusammen ein Viertel des gesamten Vermögens der damaligen Welt besaßen, teilnahmen (Morgan selber war nicht anwesend): Nelson W. Aldrich, Freimaurer und Senator von Rhode Island (benannt nach Cecil Rhodes), Vorsitzender der Nationalen Währungs-Kommission, Gesellschafter von J. P Morgan, Schwiegervater von John D. Rockefeller, Jr., Großvater des späteren Vize-Präsidenten Nelson Aldrich Rockefeller; Abraham Piatt Andrew, Ministerial-Direktor des US-Schatzamtes, stellvertretender Finanz-Minister; Frank A. Vanderlip, Präsident der National City Bank of New York (Rockefeller), in Vertretung von William Rockefeller und der Investment-Bank Kuhn, Loeb & Company; Henry P. Davison, Senior-Partner (Hauptteilhaber) der J. P. Morgan Company; Charles D. Norton, Präsident der First National Bank of New York (Morgan); Benjamin Strong, Vorstand der J. P. Morgans Bankers Trust Company, später erster Gouverneur (Präsident) der Federal Reserve; und Paul Moritz Warburg, Direktorium der Investment-Bank M. M. Warburg & Co., Hamburg / Amsterdam, Partner bei Kuhn, Loeb & Co., Ehemann von Nina Loeb (der Tochter von Solomon Loeb), und später erster Vorstands-Vorsitzender der Federal Reserve und erster Vize-Präsident des Federal Reserve Board, in Vertretung des RothschildBanken-Konsortiums in England und Frankreich.

(Paul M. Warburg war außerdem Direktor des amerikanischen „Ablegers“ der I. G. Farben, der American I. G. Chemical Corp., und der I. G.-Farben-Firma Agfa Ansco, Inc., sowie des Council on Foreign Relations [CFR], der illegalen, konspirativen Regierung der U.S.A. Schließlich war P. M. Warburg Gründer und Präsident der International Acceptance Bank of New York, der größten Wechselbank der Welt, und des American Acceptance Council.) 2) 3)

Auf diesem Geheimtreffen wurde eine Gesetzes-Vorlage (von Privatleuten!) zur Einführung eines Zentralbank-Systems erarbeitet, wobei aus strategischen Gründen und taktischen Erwägungen die Begriffe „Zentralbank“ und „Bank“ überhaupt vermieden wurden und stattdessen der Name „Federal Reserve System“ („Bundesstaatliches Rücklagensystem“) gewählt wurde. Doch die Federal Reserve ist weder eine Bundes-Behörde, noch hat sie irgendwelche Reserven; das von ihr gedruckte und herausgegebene (Falsch-) „Geld“ ist privat. Die FED ist eine private, profitorientierte, illegale Institution mit dem staatlich (gegen die Verfassung!) verliehenen Monopol zum unbegrenzten Drucken von „Geld“ ohne eigene Leistung („legalisiertes“ Fälschen!) und dessen Verleih gegen Zinsen und Zinseszinsen (!) an die Regierung und andere Banken. Sie befindet sich ausschließlich im Privatbesitz des Hauses bzw. der Familie Bauer alias „Rothschild“. (Die seit Jahren durch die internationale Literatur geisternde Liste der angeblichen Eigentümer-Banken der FED ist falsch, wie die Autoren Conrad C. Stein und Johannes Rothkranz nachgewiesen haben.) 4)

Bis heute sind die Eigentümer der Fed geheim. Es ist das bestgehütete  Geheimnis aller Zeiten. Es gibt auch von Seiten der US-Politik keine Anstrengungen, dieses Geheimnis publik zu machen.

Die Motive und Ziele

Das (niedere) Motiv der Verschwörer auf Jekyll Island war unersättliche Macht- und Habgier; ihr Ziel war ein Banken-Kartell und ein zunächst nationales, später globales Finanz- und Währungs-Monopol der Ostküste („Boston Blue Bloods“) oder der Wall Street, vertreten durch und kontrolliert von den Familien Rothschild, Rockefeller, Morgan, Warburg u. a. Kartelle sind Mittel, Konkurrenz auszuschalten und Monopole zu erlangen. Das heißt, Kartelle sind nicht das Ergebnis des freien Marktes, des freien Unternehmertums, sondern ein Mittel der Flucht aus dem freien Unternehmertum und ein Instrument für dessen Zerstörung.

Die Teilnehmer an dem konspirativen Treffen arbeiteten einen Plan zur Realisierung folgender fünf Ziele aus: 1.) den Einfluß kleiner, rivalisierender, konkurrierender Banken einzudämmen und schließlich zu verhindern sowie die Macht über die Finanzen und die Wirtschaft der Nation in die Hände der Anwesenden zu bekommen und dort zu behalten. 2.) das „Recht“ und die Macht über die willkürliche Erhöhung und Verringerung des Geld-Vorrates der Nation zu erlangen, um die Kontrolle über das Kapital des Volkes und über die Finanzierung der nationalen Industrie zu gewinnen. 3.) die Reserven aller nationalen Banken in einer zentralen Bank (Zentralbank) zusammenzufassen, um diese vor dem Abfluß von Kapital schützen zu können. 4.) die Gewinne vom arbeitenden Steuerzahler erarbeiten zu lassen sowie die Kosten des Systems und die Verluste ebenfalls auf den arbeitenden Steuerzahler abzuwälzen. 5.) den Kongreß davon zu „überzeugen“, daß dieses Projekt eine Maßnahme „im Interesse und zum Schutz der Nation und der Bevölkerung“ wäre. 5)

Um das zu erreichen, legten die Verschwörer auf Jekyll Island folgende Agenda fest: 1.) die Begriffe »Kartell« und »Zentralbank« sollen vermieden werden. 2.) es soll wie eine staatliche Einrichtung der Bundes-Regierung aussehen. 3.) es sollen zum Schein regionale Zweigstellen der geplanten Zentralbank eingerichtet werden, um die zentralistische Struktur zu verschleiern. 4.) im vorgelegten Vorschlag soll eine vermeintlich konservative Struktur gezeichnet sein, die aber rechtlich so vage und so geschickt formuliert ist, daß das angestrebte Gesetz später ohne weiteres nach Wunsch geändert werden kann. 5.) es soll die von den jüngsten (absichtlich herbeigeführten) Krisen und Crashs erzeugte Angst und Verzweiflung der Bevölkerung so gelenkt werden, daß die Öffentlichkeit eine währungspolitische Reform verlangt. 6.) der (private) Plan von Jekyll Island soll als vorgeblich „staatliche Antwort“ auf diese Forderungen dargestellt werden. 7.) es sollen prominente Professoren und andere Akademiker für den Plan gewonnen und eingeschaltet werden, um dem Plan einen „wissenschaftlichen“ Anstrich und akademische Fürsprache zu geben. 8.) die Verschwörer selber werden sich öffentlich zum Schein vehement gegen den Plan aussprechen, um die Öffentlichkeit glauben zu machen, die Wall Street wäre gegen eine Reform des Bankwesens.6)

So wurde die irreführende Bezeichnung „Federal Reserve System“ ausgedacht. Das Wort „Federal“ („Bundes-„) wurde gewählt, um den falschen Anschein zu erwecken, es handelte sich um eine Institution der Bundes-Regierung; das Wort „Reserve“ wurde gewählt, um die Illusion finanzieller „Seriosität“ zu erzeugen; und das Wort „System“ wurde gewählt, um die Tatsache zu verbergen, daß es sich in Wirklichkeit um eine private Zentralbank handelte.

Woodrow Wilson, Absolvent der von der Wall Street finanzierten Princeton University, war 1890 als Dozent an seine ehemalige Universität berufen worden. Seine ehemaligen Kommilitonen Cleveland H. Dodge und Cyrus McCormick, Direktoren der National City Bank (Rockefeller), machten ihn 1902 mit Hilfe Rockefellers zum Präsidenten der Princeton University. Sein Gehalt stammte aus einem privaten Fonds, dessen Geldgeber neben Dodge und McCormick die Wall-Street-Banker Moses Taylor Pyne und Percy R. Pyne, Mitbegründer der National City Bank (Rockefeller), gewesen waren. 7)

Woodrow Wilson war der erste „Akademiker“, der sich öffentlich für eine Reform des Bankenwesens im Sinne der Verschwörer aussprach. Das brachte ihm sofort den Posten des Gouverneurs von New Jersey und 1912 die Kandidatur zur Präsidentschaft der Vereinigten Staaten von Amerika ein. Weil der einfältige, farblose Wilson keine Chance gegen den republikanischen Kandidaten, den amtierenden Präsidenten William Howard Taft, hatte, Taft sich aber gegen eine Banken-Reform ausgesprochen hatte, überredete (bestach) die Wall Street den ehemaligen Präsidenten Theodor Roosevelt, ebenfalls Republikaner, für die Progessive Party gegen Taft anzutreten. Roosevelt sollte Taft Wählerstimmen wegnehmen, damit Woodrow Wilson wie erwünscht ins Weiße Haus einziehen konnte. 8)

Felix Warburg von Kuhn Loeb & Company finanzierte den Wahlkampf des Republikaners William Howard Taft, während sein Bruder Paul Moritz Warburg und Jacob Schiff, ebenfalls Kuhn, Loeb & Co., den Demokraten Woodrow Wilson unterstützten; ihr Partner Otto Kahn, wiederum Kuhn, Loeb & CO., trat für Theodor Roosevelt ein. Im Hintergrund zog Rockefellers National City Bank die finanziellen und logistischen Fäden.9)

Der Plan der Wall Street ging auf: Woodrow Wilson „siegte“ mit nur 42 % aller Stimmen; das heißt, daß 58 % der Wähler gegen ihn gestimmt hatten! Trotzdem hatte die Wall Street nun ihre Marionette im Weißen Haus; heimlicher Präsident der U.S.A. war nun Wilsons „Freund“ und „Berater“ Edward Mandell House, Hochgrad-Freimaurer, Morgan-Freund und Rothschild-Agent, Mitbegründer des Royal Institute of International Affaires (RIIA) und des Concil on Foreign Relations (CFR). House standen sechs Jahre lang zwei Räume im Nordflügel des Weißen Hauses zur Verfügung, obwohl er keinen offiziellen Posten hatte. 10)

Der Hochverrat des Präsidenten Woodrow Wilson

Um es kurz zu machen: Die (private und verfassungswidrige!) Gesetzesvorlage wurde am 22. Dezember 1913 um 23 Uhr nachts (der Zeitpunkt war taktisch geschickt genau gewählt worden!) als „Federal Reserve Act“  mit 228 zu 60 Stimmen im Abgeordneten-Haus und mit 43 zu 23 Stimmen im Senat „zwischen Tür und Angel“ verabschiedet, als die Kongreß-Mitglieder sich bereits in Aufbruch-Stimmung in die Weihnachts-Ferien befanden und keine Lust (!) auf eine Debatte hatten; viele Mitglieder waren sogar schon nach Hause gegangen!

Am nächsten Tag, dem 23. Dezember 1913, einen Tag vor „Heilig Abend“, beging der von der Wall Street 1912 zum Präsidenten gemachte (s. o.), unbedarfte und naive, aber eitle und selbstgefällige Woodrow Wilson den „größten Hochverrat in der Geschichte der USA“ (Kongreß-Mitglied Charles A. Lindbergh, Sr.), indem er die Gesetzes-Vorlage wider besseres Wissen um ihre Verfassungs-Widrigkeit unterschrieb (Executive Order Number 10289 / „Federal Reserve Act“). Damit hatte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika die Bürger verraten und verkauft und die Kontrolle über die Währung und so auch über die Wirtschaft der Nation an die Wall Street und das private Banken-Kartell des Hauses Rothschild abgegeben – ganz im Sinne der Dynastie-Begründer Moses Amschel Bauer aus dem polnischen Sniatyn (Ost-Galizien, heutige Ukraine) und seines Sohnes Mayer Amschel Bauer, der sich in Frankfurt am Main selber in „Rothschild“ umbenannt hatte („Laßt mich das Geld einer Nation herausgeben und kontrollieren, und es ist mir egal, wer die Gesetze macht.“), aber gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika!

In Artikel 1, Paragraph 8 und 10 der Amerikanischen Verfassung heißt es nämlich eindeutig:

„Der Kongreß besitzt die Macht, (…) Geld zu prägen, (…) und für die Bestrafung des Geldfälschens zu sorgen. (…) Kein [Bundes-] Staat darf (…) Geld prägen, Kreditscheine [Schuldscheine / Banknoten / Papiergeld] ausgeben oder etwas anderes als Gold- und Silbermünzen zu Zahlungsmitteln erklären.“ Zusammengefaßt heißt das: Die Bundesregierung und nur sie hatte (und hat; die Verfassung ist in diesem Punkt bis heute nicht geändert worden) das verfassungsmäßige Recht, Edelmetall-Münzen ausschließlich aus Gold und Silber zu prägen und auszugeben; verboten ist ihr das Drucken und die Ausgabe von Papiergeld. Nach Maßgabe des „National Recovery Act“ kann und darf der Kongreß diese Befugnis nicht delegieren, was mit dem „Federal Reserve Act“ aber geschehen war. 11)

Der erste Entwurf der Verfassung rührte zum großen Teil noch von den ursprünglichen „Articles of Confederation“ her; in der verfassungsgebenden Versammlung am 16. August 1787 wurde jedoch die Passage „Die Legislative der Vereinigten Staaten wird die Macht haben, Geld zu borgen und Kreditbriefe [Schuldscheine / Banknoten / Papiergeld] auszugeben“ gestrichen. Und in der zehnten Novellierung wurde festgehalten: „Die nicht von der Konstitution auf die Vereinigten Staaten übertragenen oder den [Bundes-] Staaten untersagten Befugnisse und Rechte werden den einzelnen [Bundes-] Staaten gegeben bzw. den Menschen.“ Das Recht, Schuldscheine / Kreditbriefe (Banknoten / Papiergeld) auszugeben, wurde den Vereinigten Staaten explizit nicht übertragen, und den einzelnen Bundes-Staaten ist es ausdrücklich untersagt; hingegen ist es das Recht jeder Privatperson und jeder privaten Institution, im privaten Zahlungs-Verkehr Schuldscheine / Kreditbriefe, also Quittungen (Papiergeld) auszugeben – die aber von niemandem akzeptiert werden müssen! 12)

Am 2. April 1792 verabschiedete der Kongreß den Coinage Act (Münzgesetz), der für die freie Prägung von Münzgeld aus Gold und Silber und damit für ein freies Münzwesen sorgte:

„Das Gesetz führte zur Gründung der staatlichen Münzstätte (U.S. Mint), in der offizielles Geld, Münzen aus Silber und Münzen aus Gold, hergestellt werden sollten.  Geld, das nach geltenden Gesetzen geschaffen wird, nennt man rechtmäßiges / gesetzliches Geld. Der Ausdruck »rechtmäßiges Geld der Vereinigten Staaten« (»lawful money of the United States«) bedeutet Geldmünzen aus Silber und Gold, welche gemäß Gesetz in einer Münzstätte der Vereinigten Staaten geprägt werden.“ 13)

Daraus geht eindeutig hervor, daß der Federal Reserve Act (Executive Order Number 10289) verfassungswidrig ist, daß die Federal Reserve illegal ist u. daß das von der Federal Reserve privat herausgegebene „Geld“ unrechtmäßiges / ungesetzliches „Geld“, also Falschgeld ist.

„Die Federal-Reserve-Bank (…) ist außerdem illegal und moralisch verwerflich. Einzelpersonen ist das Geldfälschen verboten. Warum erlauben wir einer Bank, insgeheim Falschgeld zu produzieren? Es gibt viele Gründe, eine Zentralbank abzuschaffen, die uns so viel Schaden zufügt“, so der U.S.-Kongreß-Abgeordnete Dr. Ronald E. Paul 2010. 14)

Sofort, nachdem das verfassungswidrige „Gesetz“ unter Dach und Fach war und damit die Finanzen und die Wirtschaft der U.S.A. unter der Kontrolle der Banken und der Wall Street waren, telegraphierte einer der Verschwörer, der deutschstämmige Jakob Henry Schiff, der auch die sog. „Russische Revolution“, die in Wirklichkeit ein konterrevolutionärer Putsch war, mit 20 Millionen Dollar (mit)finanzierte, und dessen Vater in Frankfurt Angestellter Rothschilds gewesen war, an den selbsternannten „Colonel“ Edward Mandell House (er war nie beim Militär gewesen!) und de facto eigentlichen Präsidenten der U.S.A.:

„Mein lieber `Colonel´ House, ich möchte Ihnen ein Wort der Wertschätzung für die stille [!], aber zweifellos wirkungsvolle Arbeit sagen, die Sie im Interesse der Währungsgesetzgebung geleistet haben, und Sie dazu beglückwünschen, daß die Maßnahme schließlich Gesetz geworden ist. (…) Diese Vorlage ist in jeder Hinsicht eine gute, jedenfalls gut genug, um damit zu beginnen [!] und die Erfahrung uns lehren zu lassen, in welche Richtung sie perfektioniert [!] werden muß, was wir dann zu gegebener Zeit bewerkstelligen werden. [!] (…) Ihr ergebener Jakob Schiff.“ 15)

Mit dem verfassungswidrigen Gesetz wurde übrigens auch die gleichfalls verfassungswidrige Einkommens-Steuer für die U.S.-Bürger zur Finanzierung des privaten Zentralbank-Systems eingeführt! Außerdem gibt es darin eine der Öffentlichkeit nicht bekannte, ebenfalls verfassungswidrige Bestimmung: „Falls nach der Auffassung [!] des Finanzministers Maßnahmen erforderlich sind, um das Währungssystem der Vereinigten Staaten zu schützen, kann er (…) jeden bzw. alle Bürger auffordern, ihm sämtliche Goldmünzen, Goldbarren oder Goldzertifikate auszuhändigen.“ 16 ) Ein Freibrief für die willkürliche Enteignung des Volkes nach Wunsch der Hochfinanz, wie von Präsident Franklin Delano Roosevelt, Hochgrad-Freimaurer (33. Grad), mit dem „Gold Reserve Act“ 1933 vorgeführt („New Deal“).

Exkurs: Roosevelts „New Deal“

Nach dem großen Wirtschafts-Zusammenbruch 1929, der von der Federal Reserve durch eine drastische Steigerung des Mindest-Reservesatzes gezielt ausgelöst worden war, schloß Roosevelt am 5. März 1933 unter Umgehung des Kongresses in einem verfassungswidrigen Akt (der Präsident ist lediglich Chef der Exekutive!) im Auftrag Rothschilds die Banken, setzte den garantierten Umtausch von Banknoten in Gold aus und verbot den Privatbesitz von Gold! („New Deal“) Einen Tag später, am 6. März 1933, wurde der „Trading with the Enemy Act“ des Ersten Weltkrieges rückwirkend geändert, um Roosevelts Verfassungs- und Gesetzesbruch nachträglich zu „rechtfertigen“. Unter dem heuchlerischen Vorwand, mit dieser Maßnahme den „nationalen Notstand“ nach der großen Depression von 1929 beenden zu wollen, zwang er die U.S.-Bürger, bis zum April 1933 ihren gesamten privaten Goldbesitz bei den Banken der Federal Reserve (!) abzuliefern – andernfalls drohte ihnen eine Geldstrafe von mindestens 10.000 (zehntausend) Dollar und zusätzlich eine Gefängnisstrafe von mindestens 10 (zehn) Jahren! Vorher jedoch ermöglichte die U.S.-Regierung der Hochfinanz, ihr eigenes Gold unauffällig ins Ausland zu transferieren. Die erpreßten U.S.-Bürger aber bekamen wertloses Papier für ihr wertvolles Gold; sie erhielten, entsprechend dem seinerzeitigen Kurs, genau 20,67 U.S.-Dollar pro abgelieferter Unze Goldes. 17)

Ein halbes Jahr, nachdem das gesamte Privatgold der U.S.A. dem privaten Banken-Kartell der Federal Reserve ausgehändigt worden war, wertete Roosevelt den U.S.-Dollar am 22. Oktober 1933 auf 35 Dollar pro Unze Goldes ab. Erst am 30. Januar 1934, also wiederum nachträglich, verabschiedete dann der Kongreß auf Druck den „Gold Reserve Act“. Er ermächtigte den Präsidenten, einen geringeren Goldgehalt und einen geringeren Gegenwert des Dollars zwischen 50 und 60 Prozent seines vormaligen Gehaltes an 25,8 Grain an Standard-Gold oder 23,33 Grain an Feingold festzulegen. Roosevelt wertete den Dollar auf 13,71 Grain reinen Goldes ab, was einer Entwertung um 41 Prozent entsprach. (Grain / Gran: altes Apotheker-Gewicht; 1 Gran = 0,0648 Gramm; 1 Unze = 31,10348 Gramm = 480 Gran)

Das bedeutete, daß das Papiergeld, das die Bürger für ihr Gold erhalten hatten, jetzt weniger wert war: Der Wert eines Dollars betrug nun nur noch 1/35 einer Unze Goldes statt vorher 1/20. Die dem Federal Reserve System angeschlossenen Banken und die Superreichen dagegen, die riesige Mengen Goldes im Ausland gehortet hatten, hatten über Nacht und ohne einen Handschlag einen Gewinn von 75 % gemacht – in einer der größten, perfidesten und verbrecherischsten Massen-Enteignungen der Geschichte! Es war dies der größte Bankraub [einmal andersherum] der Weltgeschichte mit dem Ziel, die Bürger daran zu hindern, ein Edelmetall als Währungs-Einheit zu besitzen und zu benutzen, welche Regierung und Hochfinanz nicht kontrollieren und nicht manipulieren können – um davon zu profitieren.

Das Federal-Reserve-System (FED)

Die Federal Reserve (FED) besteht aus einem zweistufigen System, den zwölf regionalen, privatrechtlich organisierten Federal Reserve Banken (New York [federführend], Atlanta, Boston, Chicago, Cleveland, Dallas, Kansas City, Minneapolis, Philadelphia, Richmond, San Francisco, St. Louis) einerseits sowie dem öffentlich-rechtlich geregelten, vom jeweiligen U.S.-Präsidenten (auf „Empfehlung“ der einzelnen Banken!) „ernannten“ und durch den U.S.-Senat „genehmigten“ siebenköpfigen Federal Reserve Board unter dem Vorsitz des jeweiligen Präsidenten der New York Federal Reserve Bank andererseits. 18)

Der Federal Reserve Board kontrolliert zusammen mit dem Federal Open Market Committee (FOMC) das Federal Reserve System. Der FOMC wiederum besteht aus dem Federal Reserve Board selber, dem Präsidenten der New York Fed und vier Präsidenten der übrigen regionalen FED-Banken. Die New York Fed führt die Aufträge des Exchange Stabilization Fund (ESF) aus, der von Franklin Delano Roosevelt mit dem „Gold Reserve Act“ 1933 von der Rechenschafts-Pflicht gegenüber dem U.S.-Kongreß befreit wurde; der ESF unterliegt keinerlei öffentlicher, rechtlicher oder parlamentarischer Kontrolle! Der Vorsitzende des Board of Governors of the Federal Reserve System wiederum sitzt an höchster Stelle in der Working Group on Financial Markets, einer auch Plunge Protection Team (PPT) genannten konzertierten Geheim-Organisation aus Regierungs-Vertretern und Bankern, die 1987 von Ronald Reagan gebildet wurde. Der ESF und das PPT  manipulieren die Wechselkurse und Aktienmärkte im Interesse der Wall Street, der Federal Reserve und damit Rothschilds. 18)

 

Die Federal Reserve Bank ist ein „Wall-Street-Kartell mit Regierungsfassade“ (G. Edward Griffin), für dessen Gewinne der zivile (bürgerliche) Steuerzahler arbeiten und für dessen Verluste er aufkommen muß! Damit haben die Erfinder und Betreiber dieses zwar scheinbar „legalen“, aber nichtsdestoweniger verfassungswidrigen und kriminellen „Spiel-Casinos“ (Dr. Artur P. Schmidt) das „finanzielle Perpetuum Mobile“ (A. P. Schmidt) geschaffen.

„Die vorgeschlagene Organisationsstruktur ist keine Bank, sondern eine kooperierende Union aller Banken des Landes für bestimmte (!?!) Zwecke.“ (Senator Nelson W. Aldrich in einer Ansprache vor der American Bankers Association im Jahre 1911) 19)

„Die Maßnahme anerkennt und übernimmt die Grundsätze einer Zentralbank. Wenn sie tatsächlich so funktioniert, wie die Befürworter des entsprechenden Gesetzes hoffen, werden alle beteiligten Banken gemeinsame Besitzer einer zentralen beherrschenden Kraft.“ (A. Burton Hepburn von der Chase National Bank [Rockefeller] in einer Rede vor der American Bankers Association im Jahre 1913) 20)

Die fatale Funktion des Federal Reserve Systems

„Nun sind wir in der Lage, die Bankreserven des ganzen Landes zu beherrschen“, brüstete sich Senator Nelson W. Aldrich im Juli 1914, ein halbes Jahr nach Verabschiedung des verfassungswidrigen Gesetzes, dessen Wortlaut er und Paul M. Warburg formuliert hatten, in einem Artikel des Magazins The Independent. 21) Und eben dieser Paul M. Warburg schreibt in seinem größenwahnsinnigen, 2.500 Seiten umfassenden Buch unverhohlen:

„Während die `Federal Reserve Note´ technisch und gesetzlich eine Obligation der amerikanischen Regierung ist, ist sie in Wirklichkeit eine Obligation, deren einzige und tatsächliche Verantwortung bei den Reservebanken liegt…. Die Regierung kann nur dann aufgefordert werden, sie zu übernehmen, nachdem die Reservebanken versagt haben.“ 22)

 

Damit räumt einer der Initiatoren und der erste führende Kopf des Federal Reserve Systems ein, daß die Noten der Federal Reserve privat herausgegebenes Geld sind, während der ahnungslose, arbeitende Steuerzahler die Risiken u. Verluste trägt und die Gewinne finanziert.

Der Wirtschafts-Professor an der California State University Los Angeles und Forscher an der Hoover Institution for War, Revolution and Peace, Prof. Dr. Antony C. Sutton (†), faßt das wie folgt zusammen:[Paul Moritz] Warburgs revolutionärer Plan, die amerikanische Gesellschaft für die Wall Street arbeiten zu lassen, war verblüffend einfach. (…) Das Federal Reserve System ist ein legalisiertes Monopol des Geldvorrates zum Wohle einiger weniger unter dem Vorwand, das öffentliche Interesse zu fördern und zu schützen.“ 23)

Mit der Einführung des Zentralbank-Systems in den USA wurde die mächtigste private Wirtschafts-Organisation der Welt geschaffen: 100 von 14.100 Banken kontrollieren die Hälfte des gesamten Bankvermögens der U.S.A., 14 (vierzehn) der größten Banken besitzen zusammen ein Viertel (!) sämtlicher Einlagen – selbstverständlich Banken der Federal Reserve! Die FED manipuliert seit nun genau einhundert Jahren die Weltwirtschaft nach Belieben zu ihrem Vorteil und zum Nachteil der National-Staaten und Völker. Die aus dem Hintergrund agierenden Privat-Bankiers erzeugen nach Wunsch Inflationen und Deflationen, Aufschwünge und Depressionen, Haussen und Baissen, Booms und Crashs. Die in Umlauf befindliche Geldmenge wird alle zehn Jahre verdoppelt und ist in den letzten 30 Jahren vervierzigfacht worden! (Im Jahre 1913 betrug die Geldmenge pro Kopf 148 Dollar, 1978 lag sie bei 3691 Dollar; der Wert des Dollars war bereits damals auf ca. 12 Cents abgesunken; heute liegt er noch [oder schon – wie man´s nimmt] bei weniger als 5 Cent!). 24)

Die Kaufkraft des U.S.-Dollars war von 1800 bis 1914, als die Währung der Vereinigten Staaten erst auf einem Silber-Standard (bis 1834) und dann auf einem Gold-Standard beruhte (mit Ausnahme der „Greenback-Ära“ [1862 – 1879] zur Zeit des Bürgerkrieges [1861 – 1865] und kurz danach) nicht nur stabil geblieben, sondern sogar leicht gestiegen. Doch dann ging es nur noch bergab: Seit ihrer Gründung hat die Federal Reserve  mehr als 95 % des Wertes des US-Dollars vernichtet; das ist eine Inflation von über 1000 % (eintausend Prozent!). (Die Deutsche Mark hatte in dem halben Jahrhundert ihres Bestehens 80 % ihres Wertes verloren, der Euro hat in den 10 [zehn] Jahren seines Bestehens bereits 60 % seiner Kaufkraft verloren; beides wurde und wird von der FED gezielt gesteuert!). Die Zusammenbrüche von 1907, 1921 und 1929, die Depressionen von 1929 und 1939, die Rezessionen von 1953, 1957, 1969, 1975 und 1981, der „Schwarze Montag“ der Börse von 1987 und der große Zusammenbruch von 2007 / 2008 wurden von der FED vorsätzlich geplant und gezielt ausgelöst! 24)

„Somit hat die Federal Reserve die Macht, die Geldmenge zu erhöhen oder zu reduzieren“, gibt der Vorstand der Federal Reserve selber in einem offiziellen Papier zu. 25)

Der franz. Nobelpreis-Träger der Wirtschafts-Wissenschaften 1988, Maurice Allais, nennt die Dinge beim Namen: „Im Kern entspricht die gegenwärtige Geldschöpfung aus dem Nichts durch das Bankensystem der Gelderzeugung durch Geldfälscher, welche mit vollem Recht gesetzlich verfolgt wird. Im Klartext: Sie führt zu denselben Ergebnissen [Inflation]. 26)

Die systematische Methode, durch gezielte abwechselnde Inflationen und Deflationen den Mittelstand zu Gunsten der Kapitalisten (der Hochfinanz) zu enteignen und zu zerstören, funktioniert nur in einem auf Zins und Zinseszins beruhenden Währungs-System, dem System des monopolisierten, verzinsten, ungedeckten, unlimitierten Geldes. In einem solchen Monopol-System muß sich das Geld nicht der Wirtschaft und den Menschen, sondern die Wirtschaft und die Menschen müssen sich dem Geld anpassen; umgekehrt wäre es richtig.

Das (schon fast erreichte) Ziel ist die Errichtung einer modernen Zinsknechtschaft als Wiedereinführung der Leibeigenschaft in moderner Form sowie die Umwandlung der ahnungs- und wehrlosen Weltbevölkerung in ein streng kontrolliertes, reglementiertes, manipuliertes und dirigiertes Heer von abhängigen, erpreßten Schuldnern und ohnmächtigen, ausgebeuteten Zwangsarbeitern und Steuerzahlern.

Die Instrumente zum Erreichen dieses Zieles sind u. a. die U.S.-Amerikanische Zentralbank Federal Reserve (und die anderen nationalen Zentralbanken), die Europäische Zentralbank (EZB), die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung,  die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Weltbank), die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und der Internationale Währungsfonds (IWF) – alle im Besitz von Rothschild!

Die Mutter der Zentralbanken: die Bank of England

Vorreiter der genannten Banken war die Bank of England, die älteste private Zentralbank der Welt und Vorbild der vier privaten U.S.-Zentralbanken (Bank of North America, First Bank of the United States, Second Bank of the United States, Federal Reserve Bank). Mit der von König William III. (Wilhelm von Oranien [1650 – 1702] / Niederlande) genehmigten Gründung der Bank of England durch den in Diensten der Englischen Krone (!) stehenden gewerbsmäßigen Kriminellen (Piraten / Seeräuber) William Paterson am 27. 07. 1694 wurde der Grundstein für die Errichtung des globalen Gebäudes der kriminellen Vereinigung von Regierungen und Banken gelegt und das Modell der Diktatur der Hochfinanz (d. i. Faschismus) entwickelt: Die privaten Banken finanzieren die Regierung, indem sie ihr Falsch-„Geld“ gegen Zinsen leihen, und die Regierung gewährt dem „Geldadel“ im Gegenzug, ungestraft und unbegrenzt privates Falsch-„Geld“ ohne Leistung, aber für Zinsen aus dem Nichts zu erzeugen und gegen Zinsen zu verleihen. Kosten und Risiko, Gewinne und Verluste trägt der ahnungslose, betrogene, arbeitende Steuerzahler. Dieser dreckige Deal war der Prototyp der Organisierten Kriminalität des modernen Banken-Systems; die private Bank of England ist die nuttige „Mutter“ der Federal Reserve Bank und aller Zentralbanken.

Die Bank of England wurde am 1. März 1946 zum Schein (!) „verstaatlicht“, befindet sich in Wirklichkeit aber nach wie vor im Besitz des englischen Zweiges der Familie Rothschild und führt das Wappen des Hauses Rothschild sowie die goldene Krone auf rotem Grund in ihrem Schilde. Sie wird von einem Gouverneur, einem Vize-Gouverneur und einem Vorstand von 24 Direktoren kontrolliert, die von den Eigentümern auf Vorschlag der anderen Direktoren gewählt werden. (Der gegenwärtige Gouverneur Edward A. J. George ist auch Direktor der Rothschild-eigenen Bank für Internationalen Zahlungsausgleich [BIZ] und Vorsitzender des „G-10-Gremiums“ [Chefs der Notenbanken der zehn wirtschaftsstärksten Staaten der Welt; die nationalen Zentralbanken sind zugleich zum Schein auch Aktionäre der BIZ], das einmal im Monat in der BIZ in Basel tagt). Ihren Hauptsitz hat sie in der Londoner Altstadt (Ancient City of London), einem Gebiet von 677 Morgen inmitten Londons, das bezeichnenderweise nicht unter der Rechtsgewalt der städtischen Londoner Polizei steht, sondern seine eigene, bewaffnete Schutztruppe von 2.000 Mann (bei nur 9.000 „handverlesenen“ Einwohnern!) besitzt. Innerhalb dieses „City“ genannten Gebietes von wenig mehr als einer Quadratmeile sind auch die Londoner Börse, die wichtigsten Banken Großbritanniens und die weltweit führenden Handels-Konzerne angesiedelt. Dort befindet sich auch die Fleet Street, das Herz der internationalen Zeitungs- und Verlagswelt. Regiert wird „die reichste Quadratmeile der Erde“ (Des Griffin, Descent into Slavery?) von einem „Lord-Bürgermeister“, der jeweils für ein Jahr gewählt wird, und den selbst die britische Queen um Erlaubnis für den Zutritt zu diesem privaten, „souveränen Staat“ bitten muß! (Ähnlich verhält es sich bei der einflußreichsten Bank des globalen Finanzkartells Rothschilds, der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich [BIZ] in Basel, deren Bankgebäude sich nach einem Vertrag mit der Schweizer Bundes-Regierung auf „exterritorialem“ Gebiet befindet und ohne Genehmigung der Geschäfts-Führung [!] weder vom Militär noch von der Polizei noch von der Steuerfahndung betreten werden darf!) 27)

(Auch die Bundesbank, die bis zu ihrem Aufgehen in der Europäischen Zentralbank zum Schein zwar rein formal als „staatliches“ Organ geführt wurde, besaß während der gesamten Zeit ihres Bestehens eine gesetzlich verbriefte Unabhängigkeit von staatlichen Weisungen!)

Die katastrophalen Konsequenzen des Federal Reserve Systems

1913, im Gründungsjahr der FED, betrug das durchschnittliche Jahreseinkommen in den U.S.A. 633 Dollar. Der Wert des Goldes lag bei 20,67 Dollar pro Unze. Der durchschnittliche U.S.-Amerikaner verdiente also 30,6 Unzen Goldes pro Jahr. 1990 betrug das jährliche Durchschnitts-Einkommen 20.468 Dollar – das ist ein Zuwachs von 3.233 Prozent oder, auf 77 Jahre gerechnet, ein jährlicher Zuwachs von 42 Prozent. Doch der Schein trügt: Der Gold-„Preis“ war – wegen der Inflation – ebenfalls gestiegen, und zwar auf 386,90 Dollar pro Unze. Der durchschnittliche U.S.-Arbeiter verdiente jetzt also 52,9 Unzen Goldes pro Jahr. Das ist ein Zuwachs von nur 73 Prozent oder, auf 77 Jahre umgerechnet, weniger als ein Prozent pro Jahr. Der scheinbar ungeheure Zuwachs auf dem Lohnstreifen des arbeitenden U.S.-Bürgers ist also nicht nur bedeutungslos, sondern auch verräterisch: 28)

In Wirklichkeit ist das tatsächliche Einkommen in den U.S.A. sogar gesunken. Das wöchentliche Real-Einkommen eines Arbeiters lag 1995 um 5 % unter dem von 1979. Heute verdienen 32 % aller Männer zwischen 25 und 34 Jahren in den U.S.A. weniger, als erforderlich ist, um einen Vier-Personen-Haushalt über der Armutsgrenze zu halten. Die Gehälter sinken immer weiter, während die Lebenshaltungs-Kosten steigen. Der Lebensstandard des durchschnittlichen Haushaltes konnte nur dadurch aufrechterhalten werden, daß nun beide Eheleute einer Familie berufstätig sind und obendrein immer länger arbeiten. Junge Familien mit einem einzigen Einkommen haben einen niedrigeren Lebensstandard als ihre Eltern. Aber selbst bei zwei Einkommen sinkt das Netto-Einkommen des durchschnittlichen Haushaltes. Und die Freizeit wird weniger: Im Jahre 1999 arbeitete die durchschnittliche Mittelklasse-Familie sechs Wochen länger als noch zehn Jahre zuvor. 28)

Doch damit nicht genug: Um den gewohnten Lebensstandard einigermaßen aufrechtzuerhalten, haben diese Familien ihre Ersparnisse aufbrauchen und sich sogar verschulden müssen. 1999 betrug die durchschnittliche Sparrate minus ein Prozent, was bedeutet, daß die Fassade eines scheinbar gleichen Lebensstandards nur mit geborgtem Geld aufrechterhalten werden konnte. Die Verschuldung steigt, und es gibt immer mehr Zwangs-Versteigerungen. Mehr als 90 Prozent aller Amerikaner über 65 Jahren sind bankrott und müssen weiter arbeiten, um überhaupt ein Dach über dem Kopf und Essen zu haben. Nach einem Bericht des U.S.-Census-Bureau aus dem Jahre 1993 hatte sich die Zahl der U.S.-Bürger, die in (behördlich definierter) Armut leben, von 1989 bis 1992, also innerhalb von nur vier Jahren, um 5,4 Millionen auf 36,9 Millionen erhöht. Und die Zahl der U.S.-Bürger, die unterhalb der amtlich festgelegten Armutsgrenze leben, steigt weiter unaufhaltsam. 28)

Analog steigen die Regierungs-Ausgaben, die zusätzlich die in Umlauf befindliche Geldmenge erhöhen und die Inflation anheizen, unaufhörlich: Gab George Washington, der erste Präsident der U.S.A. (1789 – 1797), noch durchschnittlich bescheidene 14.000 Dollar pro Tag aus, waren es bei dem unbedarften Erdnuß-Farmer Jimmy Carter (1976 – 1980) 1.325.000.000 Dollar und dem drittklassigen Schauspieler Ronald Reagan (1980 – 1988) 3.087.000.000 Dollar täglich. Seit Gründung der U.S.A. im Jahre 1776 vergingen 198 Jahre, bis die Regierung ihre erste Billion (1.000 Milliarden!) Dollar geliehen hatte. In nur 12 (zwölf) Jahren hatte sie weitere 3 (drei) Billionen Dollar geborgt. Nach dem ersten Jahr unter dem illegitimen (Pseudo-) „Präsidenten“ (zweimaliger Wahlbetrug) George W. Bush war die Staats-Verschuldung bei der privaten Federal Reserve  und damit bei Rothschild auf über 5,8 Billionen Dollar angewachsen. Die gesamten jährlichen Zins-Zahlungen betrugen nach seinem ersten illegalen sog. „Amtsjahr“ 360 Milliarden Dollar – das waren 18 (achtzehn) Prozent des gesamten Einkommens der Regierung und 36 (dreißigundsechs) Prozent aller Einnahmen aus der (ohnehin verfassungswidrigen) Einkommens-Steuer. 29) Inzwischen ist der gesamte (!) öffentliche Grund und Boden der Vereinigten Staaten von Amerika bei der Federal Reserve verpfändet, also praktisch unter Kontrolle, ja im Besitz Rothschilds! 28)

Die Alternative

Es ist klar, daß die Organisation des Zentralbank-Systems zu zerschlagen und das alleinige Recht, die Währung einer Nation herauszugeben, wieder auf die Regierungen zu übertragen ist, wie es ja auch die Verfassungen der meisten Staaten vorschreiben. Und es ist ebenfalls klar, daß zu einem freien Münzwesen mit einer echten Edelmetall-Währung aus Gold- oder Silber-Münzen (Werte-Geld) und einem echten Empfangs-Geld mit 100%iger Deckung, also zum Gold-Standard oder kombinierten Gold- und Silber-Standard, zurückzukehren ist, und daß das Zinswesen abzuschaffen ist.

(Selbst der englische Ökonom David Ricardo [1772 – 1823] hatte das eingesehen und eingeräumt: Er meinte, die ideale Währung solle „im Wert absolut gleich bleiben“, und nannte als einziges Mittel zum Erreichen dieses Zieles Gold u. Silber als „die beste Wahl“) 30)

Das wird nicht ohne den erbitterten Widerstand der Hochfinanz abgehen; sie wird selbst vor  schwersten Verbrechen wie (Massen-) Mord und künstlich ausgelösten (ökologischen und ökonomischen) Katastrophen in globalem Maßstab und inszenierten Kriegen (auch einem „begrenzten“ atomaren Krieg und einem dritten Weltkrieg!) nicht zurückschrecken, wie die Geschichte mehrfach gezeigt hat.

Außnahmslos alle heutigen wirtschaftlichen Probleme sind die Folge der persönlichen, narzißtischen Machtgier und egoistischen, materiellen Habgier krimineller und asozialer Parasiten und Schmarotzer aus Adel, Hochfinanz und Kirche, die in Komplizenschaft mit ebenso kriminellen und asozialen Elementen in der Politik, den korrupten Regierungen als billigen Huren des Geldadels und skrupellosen Zuhältern ihrer Bürger, und im Schutz Justitias ungehindert und ungestraft ihrer organisierten Kriminalität nachgehen können.

Das heutige betrügerische, verbrecherische Weltfinanzsystem („Fraudulent Monetary System“ [Dr. Lawrence M. Parks]) der Währungen des ungedeckten, wertlosen, verzinsten Papiergeldes wurde aufgebaut, um weltweit das Einkommen der arbeitenden, steuerzahlenden Bürger zu stehlen und ihre Ersparnisse zu plündern.

Es ist ein weltweiter Wirtschaftskrieg, der seit einhundert Jahren gegen die Menschheit geführt wird. Es ist die größte Verschwörung aller Zeiten.

„Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie?

Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“

(Bertolt [Eugen Berthold Friedrich] Brecht [1898 – 1956], Dreigroschenoper, 1928)

Quellen:

1) zit. n. Eustace Mullins, Die Bankier-Verschwörung. Die Machtergreifung der Hochfinanz und ihre Folgen, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, Struckum / Nordfriesland, o. J., S. 9

2) Nach JOHANNES ROTHKRANZ, Die Protokolle

3) Nach G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island. Die US-Notenbank Federal Reserve – Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf, KOPP-Verlag, Rottenburg 2006

4) Nach Conrad C. Stein, Die geheime Weltmacht, Verlag Hohenrain GmbH, Tübingen 2001, S. 139 – 150; und nach Johannes Rothkranz, Die Protokolle , a. a. O., S. 473 ff.

5) Nach G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island, a. a. O., S. 489 / 490

6) Nach G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island, a. a. O., S: 490

7) Nach G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island, a. a. O., S. 499 7 500

8) Nach G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island, a. a. O., S. 504 – 506

9) Nach G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island, a. a. O., S. 506 / 507

10) Nach George Sylvester Viereck, The Strangest Friendship in History: Woodrow Wilson and Colonel House, Liveright Publishers, New York 1932; hier wiedergegeben nach G. Edward Griffin, a. a. O., S. 511

11) Nach G. Edward Griffin; Zitate nach Griffin, a. a. O., S. 352 (Anm. u. Hervorheb. d. d. Verf.); Ferdinand Lips, Die Gold-Verschwörung, Kopp-Verlag, Rottenburg 2003, S: 50 / 51

12) Nach G. Edward Griffin, Die Kreatur von Jekyll Island, a. a. O., S. 359 / 360

13) A Monetary Chronology of the United States, American Institute for Economic Research: Economic Education Bulletin, Great Barrington, MA 1994, S. 3; zit. n. Ferd. Lips, Die Gold-Verschwörung, a. a. O., S. 51

14) Der U.S.-Kongreß-Abgeordnete Dr. Ronald E. Paul; zit. n. Ron Paul, Befreit die Welt von der US-Notenbank! Warum die Federal Reserve abgeschafft werden muss, Kopp-Verlag, Rottenburg 2010, S.

15) in: Pat Riott, The Greatest $tory Never Told. Winston Churchill and the Crash of 1929, Oak Brook / Illinois 1994, S. 25, mit Bezug auf die nachgelassenen “Intimate Papers of `Colonel´ House”; hier zit. n. Johannes Rothkranz, Die Protokolle der Weisen von Zion erfüllt, a. a. O., Band I, Teil 2, S. 476

16) zit. n. A. Ralph Epperson, Die unsichtbare Hand, Kopp-Verlag, Rottenburg 2008, S. 73

17) Nach A. Ralph Epperson, Die unsichtbare Hand, a. a. O., S. 72 / 73; Ferdinand Lips, Die Gold-Verschwörung, a. a. O., S. 65 – 69

18) Nach Conrad C. Stein, Die geheime Weltmacht, a. a. O., S. 139 – 150

19) in: Herman E. Kross / Paul A. Samuelson [Hrsg.], Documentary History of Banking and Currency in the United States, Chelsea House, New York 1983, Vol. III, S. 1202; zit. n. G. Edward Griffin, a. a. O., S. 37

20) in: Gabriel Kolko, The Triumph of Conservatism, MacMillan Co., New York 1963, S. 235; zit. n. G. Edward Griffin, a. a. O., S. 37

21) zit. n. G. Edward Griffin, a. a. O., S. 37

22) Paul Moritz Warburg, The Federal Reserve System. Its Origin and Growth, MacMillan, New York 1930, Vol. I, S. 409; zit. n. G. Edward Griffin, a. a. O., S. 521

23) Antony C. Sutton, Wall Street and FDR, Arlington House, New York 1975, S. 94; zit. nach G. Edward Griffin, a. a. O., S. 40 (Anm. d. Verf.: “FDR” sind die Initialen von Franklin Delano Roosevelt)

24) Alle Angaben nach R. Deutsch, A. R. Epperson, G. E. Griffin, F. Lips und C. C. Stein

25) Vorstand der Federal Reserve, The Federal Reserve System, Vorstand, Washington, D. C., 1963, S. 75; zit. n. A. Ralph Epperson, a. a. O., S. 180

26) Prof. Dr. Maurice Allais, Nobelpreis-Träger der Wirtschafts-Wissenschaften, 1988 (Anm. d. d. Verf.)

27) Nach Johannes Rothkranz, Die Protokolle a. a. O., Band I, Teil 2, S. 472, 482 /483

28) Alle Angaben nach Reinhard Deutsch, A. Ralph Epperson, G. Edward Griffin, Ferdinand Lips, Artur P. Schmidt u. Conrad C. Stein

29) Budget of the United States; Fiscal Year 2001; nach G. Edward Griffin, a. a. O., S. 563

30) Piero Saffra (Hrsg.), The Works and Correspondence of David Ricardo: Pamphlets 1815 – 1823, Cambridge University Press 1951, Band IV, S. 58, 62; zit. n. G. Edward Griffin, a. a. O., S. 210

 

Quelle: MMNews

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Ubasser

Anschläge aufs Weihnachtsfest gehen unvermindert weiter


 

Die gezielten Anschläge auf unser traditionelles Weihnachtsfest und alles was damit zu tun hat, gehen aus der hiesigen Gutmenschenmafia ungehindert weiter. So auch in Stuttgart, wo die althergebrachte Weihnachtsfeier am Gottlieb-Daimler-Gymnasium nun kurzerhand frech in „Multikulturelle Feier zum Fest der Werte“ umbenannt wurde.

In der selbstgewählten Anbiederungsorgie der Schule wollten die Verantwortlichen mit dem Multi-Kulti-Fest würdigen, daß an dem Gymnasium 23 Nationalitäten vertreten seien, worunter sich natürlich auch viele Nicht-Christen befinden. Wie auch in anderen Orten der bunten Republik Deutschland halten es die Antideutschen deshalb für geboten, aufgrund massiver Überfremdungszahlen sich kulturfremden Ausländer auf die schleimigste Weise anzudienen.

Nachdem sich Bürgerinnen und Bürger über den gutmenschlichen Mist der Umbenennung im Internet Luft entsprechend machten, bildete sich die Schulleitung sogar ein Bedrohungsszenario ein und die antideutsche Schülerfeier wurde aus Sicherheitsgründen ins Gottlieb-Daimler-Gymnasium selbst verlegt.

Die traditionszerstörende Blödel-Party verlief dann aber nach Angaben der Veranstalter ohne etwaige Störungen. Selbst der gutmenschliche grüne Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn mußte zu der Multi-Kulti-Posse eine Beitrag absondern und sicherte dem Gymnasium die Solidarität der Stadt zu, ganz so, als hätte es einen Amoklauf oder ein Schulmassaker an der Bildungseinrichtung zuvor gegeben.

Quelle: Der Dritte Weg

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Ubasser

Der Untergang des 3. Reichs – Teil 2 – Rüstung und Rohstoffindustrie


Von Hans Kehrl

Im ersten Quartal 1944 war die Initiative auf dem Kriegsschauplatz im Osten eindeutig auf die Russen, in Italien und im pazifischen Raum auf die Westmächte übergegangen. Die Luftangriffe auf das Reichsgebiet verdichteten sich zu einer Offensive, die der Eröffnung eines neuen schicksalhaften Kriegsschauplatzes gleichkamen. Amerikaner und Engländer errangen die fast völlige Luftherrschaft über dem Reichsgebiet und konnten daher auch das Luftbombardement erheblich steigern.

Welche Proportionen diese Steigerung annahm, wird am besten durch einige wenige Zahlen illustriert. Die abgeworfene Bombenlast auf dem europäischen Kontinent (davon mehr als 90 % über dem Reichsgebiet) soll im Durchschnitt eines Quartals 1942 12.000 bis 13.000 „short tons“ betragen haben. Im Jahre 1943 hatte sie sich wie folgt entwickelt:

I. Quartal 1943 = 30. 800 t

II. Quartal 1943 = 51 .100 t

III. Quartal1943 = 66.200 t

IV. Quartal 1943 = 58.100 t

Allerdings geben diese Zahlen den Umfang der Angriffe nicht voll wieder, da gerade im Jahre 1943 die Angriffe auf die Städte im Vordergrund standen, bei denen die nicht sehr schweren Phosphor- und Brandbomben eine entscheidende Rolle spielten. Wurde doch der größte Teil der Schäden durch sie verursacht. 1944 vervielfachte sich die Zahl und die Intensität der Angriffe:

I. Quartal1944 = 114.000 t

II. Quartal1944 = 344.000 t

III. Quartal1944 = 404.000 t

IV. Quartal1944 = 350.000 t

Allein im ersten Halbjahr 1944 wurden von den Westalliierten mehr Bomben abgeworfen als in der

ganzen Zeit von Anfang 1940 bis Ende 1943. Darüber hinaus wurde die Luftstrategie entscheidend geändert. Den Schwerpunkt bildeten nicht mehr die Angriffe auf die Städte, wenngleich auch sie weiterliefen, sondern es wurden rüstungsstrategische Schwerpunkte gebildet.

Der erste Schwerpunkt am Jahresbeginn galt den deutschen Jäger- Flugzeugwerken. Die abgeworfene Bombenlast auf Flugzeugwerke hatte betragen:

I. Quartal1943 = 4 t

II. Quartal1943 = 1.534 t

III. Quartal1943 = 2.092 t

IV. Quartal 1943 = 1. 068 t

Im ersten Quartal 1944 verachtfachte sich diese Zahl, je rund 8.000 t trafen im ersten und zweiten Quartal 1944 die Flugzeugwerke. Am 20. Februar 1944 starteten die Amerikaner das Unternehmen „Big Week“, bei dem die Flugzeugwerke sechs Tage hintereinander ihr ausschließliches Ziel waren. Die Schäden erreichten ein solches Ausmaß, daß die deutsche Luftwaffe bei gleichbleibender Entwicklung sehr schnell ausgeschaltet worden wäre.

Am 29. Februar besprach Staatssekretär Milch in Abwesenheit Speers, der in Hohenlychen noch unter strenger ärztlicher Kontrolle stand, mit uns Amtschefs die Lage. Es bestand volle Übereinstimmung, daß durch eine besondere Kraftanstrengung der Wiederaufbau und die Verlagerung der zerstörten Kapazitäten in jeder Weise forciert werden müßten. Wir vereinbarten mit Milch, daß die Regie über die Produktion von Verteidigungsflugzeugen = Jäger ab sofort in den Bereich des Speer-Ministeriums übergehen sollte und andere Typen zurückgestellt oder gar zum Auslaufen gebracht werden sollten. Die Leitung des sogenannten „Jägerstabes“ wurde dem enorm durchschlagskräftigen Amtschef Saur übertragen. Dem Speer-Ministerium standen zur Organisation besonders effiziente Industrielle zur Verfügung.

Mit diesen Methoden gelang es, binnen sieben Monaten nahezu eine Verdreifachung der Produktion der Jäger zu erzielen. Im Juli 1944 wurden 2.511 Verteidigungsflugzeuge herausgebracht und im September 2.950. Und das, obwohl die Alliierten ihre Luftangriffe auf die Flugzeugproduktion von Monat zu Monat gesteigert hatten.

Spitzenleistungen in der Produktion

Es war wie ein Wunder. Trotz der Verschärfung des Luftkrieges und unserer zunehmenden Hilflosigkeit gegenüber diesen Angriffen stieg die Produktion auf allen Gebieten. Das I. Quartal 1944 brachte mit Abstand die höchsten Produktionszahlen seit Beginn des Krieges. Überall wirkten sich die im Jahre 1943 getroffenen Maßnahmen zur Produktionssteigerung, insbesondere auch die Erschließung zusätzlicher Kapazitäten in den besetzten Westgebieten und Italien aus. Am schwersten tat sich die Kohle. Ihr konnten nur mit Mühe die im Einsatz unter Tage benötigten Arbeitskräfte zugewiesen werden. Sie waren keineswegs den geübten Bergarbeitern, die zur Wehrmacht eingezogen worden waren, gleichwertig. So sanken zum Beispiel die Schichtförderanteile im Steinkohlenbergbau an der Ruhr von 1940 von etwa 2.000 kg je Kopf der unter Tage Arbeitenden auf 1.600 im ersten Halbjahr 1944 ab. Trotzdem gelang es – auf das Altreichsgebiet bezogen – die Produktion in den Jahren 1942 bis 1944 etwa auf 250 Mio. t Steinkohleeinheiten (und damit 10 % über dem Vorkriegsjahr) zu halten. Die Förderung in Oberschlesien stieg auch befriedigend an, so daß uns gegenüber dem Kohlenwirtschaftsjahr 1938/39 (das Kohlenwirtschaftsjahr begann am 1. April) mit 240 Mio. t Steinkohleneinheiten in den Jahren 1943 und 1944 insgesamt je rund 430 Mio. t Steinkohleneinheiten zur Verfügung standen, eine unter den obwaltenden Umständen gewaltige Leistung der Reichsvereinigung Kohle, aber eine noch großartigere der Bergarbeiter.

Sehr günstig war auch die Entwicklung des Mineralölaufkommens. Im ersten Vierteljahr 1944 entsprach das inländische Mineralölaufkommen einer Jahresmenge von 8 Mio. t und die Einfuhr (überwiegend aus Rumänien) einer solchen von 10 Mio. Tonnen. Von dem inländischen Aufkommen entfielen allein – auf das Jahr gerechnet – 3,8 Mio. t auf Hydrierbenzin. Sowohl bei Flugbenzin als auch bei Kraftfahrzeugbenzin lag im März 1944 die Erzeugung über den Planungen vom Anfang des Jahres. Wir konnten in diesem Monat daher sogar die Bestände anreichern. Die Buna – Erzeugung lag im März 1944 mit 12.700 Monatstonnen 10 % über dem Soll, und die für Sprengstoff und Düngemittel so wichtige Stickstoff-Produktion stieg um etwa 15% an.

Als ich in der zweiten Hälfte des April 1944 Speer diese Zahlen in Meran vorlegte, fügte ich hinzu:

„Ich vergesse dabei keinen Augenblick, wie verwundbar wir auf den drei Gebieten Treibstoff, Stickstoff und Buna wegen der geringen Anzahl von Fertigungsstätten sind, aus denen die Produktion stammt.“

Diese Tatsache war mir immer ein Alptraum, und ich konnte nicht verstehen, weshalb die Alliierten bisher keine Luftangriffsschwerpunkte auf diese drei Bereiche gebildet hatten. Immer wieder dachte ich darüber nach. Meine Überlegungen ergaben:

Den Westalliierten mußte einfach klar sein, daß bei Treibstoff-, Stickstoff- oder Bunamangel unsere Kampfkraft an der Ostfront schlagartig zurückgehen würde. Offenbar war ihnen daran zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelegen. Es lag anscheinend nicht in ihrem Interesse, daß die Rote Armee zu schnell und zu weit vorwärts kam. Das mußte einfach des Rätsels Lösung sein!

Vier Wochen vor ihrem eigenen Invasionstermin begannen dann schließlich konsequente Angriffe auf Treibstoff und Stickstoff! Ein Jahr zuvor gestartet, hätte diese gezielte Luftoffensive den Krieg sicher ein Jahr früher beendet! Als Fazit der damaligen Lage der Grundindustrie konnte ich später in Speers Rechenschaftsbericht vom 27.1. 1945 schreiben:

„Die Grundindustrie hatte durch die intensive Durchführung der geplanten Ausbauten zu Mitte des Jahres 1944 eine Kapazität erreicht, die es auf allen Gebieten einschließlich Buna, Textilrohstoffen, Treibstoff ermöglicht hätte, den Krieg auf weite Sicht unabhängig von ausländischen Zufuhren zu führen.“

Das Todesringen der Treib- und Rohstoffindustrie

Die Alliierten hatten schon im Ersten Weltkrieg den Satz geprägt, daß sie „auf einer Woge von Öl zum Sieg geschwemmt“ worden seien. Wieviel mehr galt das noch im Zweiten Weltkrieg vor allem bei der überragenden Bedeutung, die Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und die Luftwaffe inzwischen für die Kriegsführung gewonnen hatten! Im Jahre 1942 hatte ich auf Einladung des Generaloberst Fromm einmal auf einer Tagung der Heeresakademie in Hirschberg/Riesengebirge über rüstungswirtschaftliche Fragen vor Kommandeuren und Generalstäblern gesprochen. Dem waren zwei weitere Vorträge in Berlin gefolgt, da die rüstungswirtschaftlichen Fragen bei den Offizieren großem Interesse begegnet waren. Die letzte Rede, an die ich mich erinnern kann, hielt ich vor etwa zwanzig bis dreißig Panzergenerälen, die zu einem Kursus in Berlin zusammengezogen waren. Fromm sagte vor Beginn zu mir:

„Vor diesen Troupiers können Sie gar nicht drastisch und plastisch genug sprechen.“ Ich begann daher mit den Worten:

„Das elementare Problem der Kriegsführung ist: Sprengstoff an den Feind zu bringen. Für Sprengstoff braucht man in erster Linie Stickstoff, der von uns synthetisch erzeugt werden muß, und für die Mobilität braucht man Treibstoffe, Schmierstoffe und Reifen für Kraftfahrzeuge und Flugzeuge. Für die Reifenerzeugung sind wir fast ausschließlich auf chemisch-synthetisch erzeugtes Buna angewiesen, nachdem die Vorräte an Naturkautschuk verbraucht sind. Und bei Treibstoffen in Form von Vergaserkraftstoff oder Flugbenzin sind wir zu etwa 75 % auf unsere Eigenerzeugung in Hydrier – und Syntheseanlagen angewiesen. Um diese drei Produkte beziehungsweise Produktgruppen kreisen daher unsere rüstungswirtschaftlichen Gedanken seit Jahren. Denn sie bestimmen letztlich den Rahmen, in dem moderne Waffen von uns eingesetzt werden können.“

Als im Vierjahresplan die Weichen für die Rohstoffproduktion gestellt wurden, war man auf Grund von Görings Direktiven davon ausgegangen, daß eine relativ starke deutsche Luftwaffe zumindest die Luftherrschaft über das Reichsgebiet sicherstellen und wir daher relative Luftsicherheit haben würden. Aus damaliger Sicht war daher Luftschutz kein bedeutsames Problem bei der Standortwahl gewesen. Bedeutende Werke lagen zum Teil auch im Westen des Reichsgebietes. Bis Ende 1943 gab es nur vereinzelte unmethodische Luftangriffe auf einzelne Werke der Treibstoff- und Chemieproduktion. In ihrer Wirkung waren es mehr Schreckschüsse für uns, denn die Schäden hatten kein bedeutendes Ausmaß und konnten schnell ausgeglichen werden.

Bis 1943 betrug der Gesamtverlust an Mineralöl durch Luftangriffe etwa nur ein Drittel einer einzigen Monatsproduktion. Etwa ein Viertel unserer Treibstoffversorgung kam aus den Erdölraffinerien der rumänischen und ungarischen Ölfelder. Auf diese erfolgte erstmalig ein größerer Angriff im August 1943 mit 177 viermotorigen Bombern, von denen 54 infolge sehr guter Abwehr nicht zu ihren Flughäfen zurückkehrten. Die Angriffe waren nach diesem sehr großen Verlust an Flugzeugen bis April 1944 nicht mehr wiederholt worden.

Für den Luftschutz war bei den Großchemie-Werken zweierlei unternommen worden: Errichtung von Bunkern zum Teil bedeutenden Ausmaßes zum Schutze der Belegschaft während der Luftangriffe, Errichtung von Splitterschutzgräben zu demselben Zweck und zum Schutze der Anlagen und Splitterschutzwände und Ummantlungen besonders wichtiger Punkte der Werke, um die Auswirkungen von etwaigen Bombentreffern im Werk zu verringern. Gleichwohl blieb die große Verletzlichkeit auf diesem Gebiet naturgemäß eine ständige Sorge.

Bereits im Reichswirtschaftsministerium und später auch im Rüstungsministerium erhielt ich jeden Abend mindestens einen Anruf, der mich darüber unterrichtete, welche Bomberformationen im Angriff auf welche Bezirke waren. Verhältnismäßig spät konnte meist erst mit Sicherheit gesagt werden, ob die Angriffe Berlin galten, das damals so ziemlich den östlichsten Punkt darstellte, der angegriffen wurde. Schon ab Herbst 1943 und noch mehr im Frühjahr 1944 ging ich nach dem letzten Anruf, wenn sicher war, der Angriff galt wieder einmal Berlin, befriedigt in den Luftschutzkeller, meist mit der makabren Feststellung: „Gottlob, wir sind es wieder einmal.“ Denn ich wußte, daß, im Gegensatz zu den Angriffen auf die Treibstoffwerke, etwas tödlich Bedrohendes bei Angriffen auf Berlin selbst im ungünstigsten Falle nicht eintreten konnte. Der Seufzer der Erleichterung, wenn es so kam, war daher echt und sogar meine Frau brachte Verständnis dafür auf, wenn sie sagte: „Du denkst ja immer nur an deine Hydrierwerke.“ Das blieb dann auch so bis Ende 1944.

Einen Vorgeschmack kommender Dinge erhielten wir, als Angriffe mehrerer amerikanischer Verbände am 5. April 1944 auf die Raffinerien im rumänischen Erdölgebiet begannen und am 15. und 25. April fortgesetzt wurden. Die Gesamtschäden waren zunächst nicht sehr schwerwiegend, begannen aber ein ernstes Problem zu werden, als die Angriffe sich immer wieder fortsetzten. Am späten Abend des 12. Mai 1944 erreichte mich ein Telefonanruf, daß Bomberverbände, von denen man angenommen hatte, daß sie im Anflug auf Berlin seien, abgedreht hätten und sich offenbar in Richtung auf Leuna und Leipzig bewegten.

Die angreifenden Verbände, die unter starkem Jagdschutz kamen, wurden auf über 1.000 schwere Bomber geschätzt. Eine spätere Meldung besagte, daß der Angriff tatsächlich Leuna gegolten hätte. Es wären aber auch Böhlen bei Leipzig, Zeitz und Lützkendorf im mitteldeutschen Raum und sogar Brüx im Sudetenland schwer angegriffen worden. Außer dem „Flakschutz“ , den die Werke besaßen, hätten auch deutsche Jäger heftigen Widerstand geleistet. Der starke Jagdschutz der Alliierten aber, die unsere Jäger in Kämpfe verwickelten, hatte den Bombern die nötige Bewegungsfreiheit geschaffen, erfolgreich anzugreifen. Die Mineralölmeldestelle berichtete über schwerste Schäden bei allen Werken. Im günstigsten Fall würden sämtliche Werke auf geraume Zeit total stilliegen.

Noch nach Mitternacht rief mich Speer, der nicht in Berlin war, von unterwegs an und fragte, ob ich über Leuna und Brüx Bescheid wisse. Ich bejahte. „Ich weiß auch über Böhlen, Zeitz und Lützkendorf das Nötige.“ Davon hatte er noch nichts gehört. „Und wie ist Ihre Einschätzung der Lage?“ Mein Antwort: „Wenn die Angriffe konsequent fortgesetzt werden, bedeutet der heutige Tag den Anfang vom Ende.“ Speer stimmte mir zu. „Wir müssen so schnell wie möglich zum Führer. Stellen Sie alle erdenklichen Ermittlungen an, damit wir beim Führervortrag ein genaues Bild der Lage geben können.“

Am 16. Mai traf ich mich mit Speer im Leuna-Werk zur Besichtigung der Schäden und einer anschließenden Besprechung mit Professor Krauch, Dr. Bütefisch und den Direktoren der angegriffenen Werke. Es fand auch eine Sitzung im Werk Leuna mit sämtlichen Abteilungsleitern statt, die berichten sollten, wann ihre Abteilungen und mit welcher Kapazität wieder produktionsbereit sein könnten und wann – wenn überhaupt – eine Vollkapazität theoretisch wieder erreichbar sei. Bei dem unvorstellbaren Gewirr zerrissener und verbogener Rohrsysteme, die wir bei der Werksbesichtigung überall gesehen hatten, waren wir erstaunt zu hören, daß wenigstens Teilproduktionen nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder betriebsbereit sein sollten. Im Anschluß an die Werksbesprechung trug mein Amtsgruppenchef Dr. Fischer über die Gesamtöllage vor, wie sie durch diesen katastrophalen Einbruch entstanden war. Es wurde dabei darauf hingewiesen, daß auch der Abtransport des rumänischen Erdöls erhebliche Schwierigkeiten bereitete, da in

neuester Zeit durch Flugzeuge der Alliierten die Donau vermint worden sei und bis zur Räumung der Strom jeweils tagelang gesperrt werden müßte. Von zwanzig Werken der Hydrierung und Synthese mit einer theoretischen Gesamtkapazität von 374.000 Monatstonnen (April-Produktion), davon nicht weniger als 175.000 t Flugbenzin, waren fünf Werke mit 145.000 t Monatsproduktion vollkommen ausgefallen.

Zwei waren so stark getroffen, daß sie in den nächsten drei Monaten auch nicht mit Teilkapazitäten wieder in Betrieb kamen, und Brüx fiel bis auf ganze 600 t Produktion an vier Tagen im Juli bis Ende Oktober völlig aus. In den folgenden Wochen konzentrierten wir uns natürlich ausschließlich auf Überlegungen und Besprechungen über die Situation. Mit Speer war ich mir darüber einig, daß wir den Versuch machen mußten, die Ausbesserungen und den Wiederanlauf sämtlicher Treibstoffwerke zu betreiben, und zwar aller Werke gleichzeitig. Dazu sollten sofort unter anderem 2.000 Reparaturfacharbeiter aus anderen Industrien zusammengezogen und ein Generalkommissar für den Wiederaufbau mit allen Vollmachten eingesetzt werden.

Zwischen dem 13. und 21. Mai widmeten wir uns ganz der Treibstoffversorgungslage. Noch nicht ausgelieferte Mai-Kontingente wurden gekürzt, Besprechungen mit den drei Wehrmachtsteilen durchgeführt, ferner Besprechungen mit dem OKW über Standort und Umfang der Treibstoffreserven und vor allem Besprechungen zwischen Professor Krauch und Dr. Hütefisch von den IG-Farben als Leiter der Wirtschaftsgruppe Mineralöl-Industrie, Dr. Fischer und mir. Im Vordergrund stand natürlich, wie ein Schutz der noch nicht getroffenen Werke umgesetzt werden könnte. Die Berichte der Werksleiter über die Angriffe bewiesen, daß die Abwehr der Flak ziemlich wirkungslos gewesen war, da die Anflüge der Bomber in sehr viel größeren Höhen erfolgten als bisher. Zwar wurden unsere Heimatjägerformationen zum Angriff angesetzt. Der starke Jagdschutz aber, den die Bomberverbände hatten, ließ diese Angriffe nur in geringem Umfang gegenüber den Bomberflugzeugen selbst zur Wirkung kommen. Es ergab sich, daß ein wirklicher Schutz nur möglich war, wenn von unserer Seite so viele Jäger eingesetzt würden, daß ein Teil von ihnen den Jägerschutz der Alliierten durch Luftkämpfe beschäftigte, während der andere Teil die viel verwundbareren Feindbomber angreifen mußte. Trübe Erfahrungen haben auch später gezeigt, daß allein massierter Jägereinsatz Hilfe bringen konnte.

Speer teilte unsere Ansicht vollkommen und wollte dieses Problem bei der Führerbesprechung in den Vordergrund stellen. Wir bereiteten die Führerbesprechung äußerst sorgfältig vor. Wir bereiteten die Führerbesprechung äußerst sorgfältig vor. Professor Krauch sollte über den Angriff auf Leuna vortragen und Dr. Hütefisch über die Angriffe auf die Werke Böhlen, Zeitz und Lützkendorf, über den Angriff auf Brüx Hr. Pleiger, da er mehrere Tage dort anwesend war. Dr. Fischer als mein Amtsgruppenchef sollte über die Versorgungs- und Verteilungslage bis April und über die sich aus den Zerstörungen ergebenden Veränderungen und Einsparungsnotwendigkeiten für die Zukunft berichten, wobei Reserven aus Beständen möglichst nicht erörtert werden sollten. Ich sollte mich für die Diskussion in Reserve halten. Es wurden Zahlenaufstellungen und Schaubilder über alle erdenklichen Themen in übersichtlicher Form vorbereitet.

Mit einem Teil unserer Information versehen, flog Speer bereits am 19. Mai auf den Obersalzberg, um Hitler einen Vorbericht zu erstatten. Die große Besprechung wurde dann auf den 23. Mai im Hauptquartier auf dem Obersalzberg angesetzt. Außer Hitler und Speer gehörten u.a. Göring, Keitel und Milch zu dem Teilnehmerkreis und von unserer Seite Krauch als GB Chem., Pleiger als Aufsichtsratsvorsitzer von Brüx, Hütefisch als Spezialist der IG-Farben und Leiter der Wirtschaftsgruppe Mineralölindustrie, Dr. Fischer von meinem Rohstoff- und Planungsamt als zuständiger Amtsgruppenchef wie ich selbst. Daneben nahmen noch Offiziere und Ingenieure der Luftwaffe und des Oberkommandos der Wehrmacht teil. Da Speer bereits mit Hitler gesprochen hatte, sollte in dieser Runde im wesentlichen uns das Wort überlassen werden. Speer hatte ohne Erfolg die Frage des Jägerschutzes für die Hydrierwerke bei Göring und Hitler angeschnitten. Jetzt sollte ich das Thema zur Sprache bringen. Ich war verblüfft, daß gerade ich als Zivilist dieses militärische Problem verfechten sollte. Ich konnte mir vorstellen, daß es eine ziemlich dramatische Aussprache geben würde. Aber ich sagte natürlich zu.

Hitler begrüßte uns alle kurz. Wir nahmen an einem ovalen Tisch Platz. Hitler saß an der Mitte der Längsseite, rechts von ihm Göring und Milch, links Professor Krauch und Pleiger, dann an der Schmalseite Speer, etwas im Hintergrund. Ich saß Hitler unmittelbar gegenüber und rechts von mir waren Dr. Fischer und Dr. Bütefisch. Krauch gab eine kurze Darstellung des Angriffs auf Leuna und einen umfassenden Überblick über die Schäden. Dann entrollte er, was äußerst wirkungsvoll war, einen großen Plan des Werkes Leuna, der mit kleinen, mittleren und großen Punkten übersät war. Hitler fragte sofort, was die Punkte bedeuteten, und Professor Krauch antwortete: „Jeder dieser Punkte ist eine Bombe, die ins Werksgelände gefallen ist. Die Punkte deuten die Größe der jeweiligen Bomben an.“ Hitler fragte: „Wie viele Bomben waren es insgesamt?“ Krauchs Antwort:„über 2.200 Bomben sind ins Werksgelände gefallen.“ Hitler hielt sich die Hand

vor Augen. Stille trat ein. Er hatte es sich offenbar so schlimm nicht vorgestellt. Nach einer halben Minute nahm er die Hand von den Augen und sagte zu Krauch: „Fahren Sie fort!“

Nach Krauch trug Pleiger drastisch und blumenreich, wie es seine Art war, über den Angriff auf Brüx und die Zerstörungen, die er vorgefunden hatte, vor und ebenso über die für den Aufbau eingeleiteten Maßnahmen. Darauf folgte der Bericht von Dr. Bütefisch für die Werke Böhlen und Zeitz. Hitler stellte sehr sachlich und kurz mehrere Fragen, vor allem über die Maßnahmen, die bisher zum Fliegerschutz der Belegschaft und Werksteile ergriffen worden waren und erkundigte sich bei Göring über den vorhandenen Flakschutz und Umfang und Wirkung des Eingreifens der Jäger. Göring wies unter anderem darauf hin, daß der Flakschutz bei allen Hydrierwerken verstärkt werden sollte. Leuna sollte zu einer „Flakfestung“ ausgebaut werden, wie er sich ausdrückte. In der Diskussion wurden die Möglichkeiten zur Errichtung von Attrappenbauten, die bei einzelnen Werken erfolgreich angewandt worden waren, erörtert. Auch die Frage einer Einnebelung der Betriebe und ähnliche Maßnahmen wurden diskutiert. Anschließend erhielt Dr. Fischer auf Vorschlag von Speer das Wort zu einem Referat über die bisherige Versorgungslage und welche Konsequenzen der riesige Kapazitätsausfall durch die Angriffe voraussichtlich haben würde. In kurzen Zügen wurde der bisherige Treibstoffverbrauch der Wehrmachtsteile den Möglichkeiten gegenübergestellt, wie sie sich nun aus der Produktion für Mai und Juni ergaben. Bestände wurden nur von Keitel erwähnt. Wir wollten nicht trösten, wir wollten schockieren.

Als ich merkte, daß Dr. Fischer ziemlich am Ende seiner Ausführungen war, fürchtete ich, daß ich vielleicht Schwierigkeiten haben würde, mit meinem Thema zu Wort zu kommen. Ich unterbrach ihn daher mit dem „Aufhänger“, daß ich noch einige Ergänzungen geben wollte. Ich sprach kurz von der Lage der rumänischen Erdölfelder und den Schwierigkeiten im Abtransport der Treibstoffprodukte von dort und schwenkte dann über auf unser größtes und für den Flugtreibstoff wichtigstes Werk Pölitz bei Stettin, das mit 65.000 t Kapazität pro Monat (!) noch voll intakt war. Dieses Werk müßte ebenso wie die weiteren Betriebe im mitteldeutschen Raum unter allen Umständen und sofort geschützt werden. Hierzu reiche der Flakschutz bei weitem nicht aus, auch dann nicht, wenn er zu sogenannten „Flakfestungen“ verstärkt würde. Die Wirkung der Flak hatte sich bei der Höhe in der die Bomberverbände flogen, als völlig unzureichend erwiesen. Hier unterbrach mich Göring, der das Gegenteil behauptet hatte, mit dem verständlichen Einwurf: „Woher wollen Sie das wissen? Sie waren doch nicht dabei.“ Ich verwies darauf, daß zwischen den Werksleitungen und der zum Schutz der Werke eingesetzten Flak-Einheiten ein ständiger Gedankenaustausch bestehe. Naheliegenderweise seien hierbei auch die Luftangriffe selbst ausführlich erörtert worden.

Über das Ergebnis dieser Besprechungen hätte ich mich gründlich unterrichten lassen. Außerdem hätte ich Kenntnis von Ermittlungen der Luftwaffe über die Relation zwischen der Zahl der abgegebenen Flakschüsse und der Zahl der abgeschossenen Bomber. Bei den Maiangriffen auf die Hydrierwerke und den vorhergehenden Angriffen seien danach ein Bomberabschuß auf 2.000 bis 2.400 Schuß Flak gekommen. Das war natürlich eine Bombe! Daß ich diese Informationen aus einem persönlichen Gespräch mit dem Befehlshaber der Luftflotte Reich, Generaloberst Stumpf, hatte, erwähnte ich nicht, um diesem keinen Ärger zu machen. Wenn die Bomberverbände in Größenordnungen von 500 bis 1.000 Bombern auf diese und ähnliche Werke anflogen, fuhr ich mit meinem Bericht fort, und man die kurze Gesamtzeitdauer der Angriffswellen berücksichtige, sei offenkundig, daß bei den ausgezeichnet geführten und stur kursfliegenden Bomberverbänden bei künftigen Angriffen wie bei denen am 12. Mai die große Masse der Bomben wieder ins Ziel gelangen würde. Ich plädierte daher für einen Jägerschutz „in being“ , der zum Beispiel aus dem Raum der Provinz Brandenburg heraus über die Hälfte unserer gesamten Kapazität einschließlich Pölitz in ganz kurzem Anflug erreichen, die feindlichen Jägerschutzeinheiten durch Luftkämpfe binden und gleichzeitig die Bomberformationen mit Erfolg angreifen und auseinandertreiben könnte. Dazu legte ich eine Lagekarte über den Standort aller wichtigen Hydrier- und Synthesetreibstoftwerke vor, die Hitler mit Interesse studierte.

Nun war aber Görings Geduld erschöpft. Er unterbrach

mich wütend und wandte sich zu Hitler:

Kehrl ist eine hoffnungsloser Zivilist und hat von Kriegsführung, geschweige denn Luftkriegsführung, keine Ahnung. Er stellt sich vielmehr vor, wir könnten sozusagen jedem Werk seinen eigenen Jägerschutz attachieren. Das sind Karlchen-Miesnick-Vorstellungen. „

Auf meine Argumentation über die Erfahrungen aus den bisherigen Luftangriffen mit der Flak ging er nicht ein, wahrscheinlich weil er wußte, daß sie zutrafen.Ich erwiderte empört:

„Herr Reichsmarschall, es ist zwar richtig, daß ich ein Zivilist bin, soviel verstehe ich von Kriegführung aber auch, daß man ohne Treibstoff keinen modernen Krieg führen kann. Attrappenbauten, Vernebelung und Flakschutz sind schön und gut, und ich möchte auf sie nicht verzichten. Sie sind aber ein Tropfen auf einen heißen Stein. Wenn wir nicht durch massiven Jägerangriff die Bomberangriffe auf die Hydrierwerke zerschlagen können, dann werden auch die mit riesigem Aufwand in Gang befindlichen Wiederherstellungsarbeiten an den bisher betroffenen Werken nutzlos sein. Es muß doch möglich sein, weit mehr Jäger als bisher für den Schutz dieser Engpaßwerke einzusetzen. Schließlich kenne ich ja genau die Zahl der Jäger, die monatlich gebaut und von uns der Luftwaffe zur Verfügung gestellt werden.“

Es schien so, als ob Hitler sich meine Kontroverse mit Göring nicht ohne Wohlwollen angehört hatte, nun griff er beinahe schlichtend ein, indem er zu Göring sagte: „Ich bitte Sie, die Sache zu prüfen.“ Er wollte wohl eine weitere Erörterung dieses militärischen Themas in diesem Kreise nicht zulassen.

Aber Göring ließ sich nicht beschwichtigen. Es müsse bei dieser Gelegenheit einmal gesagt werden, die Treibstoffverluste durch Luftangriffe, die nicht hätten verhindert werden können, seien nicht die einzigen und vielleicht noch nicht einmal die größten Verluste. Es entstünden laufend schwere Verluste an Treibstoff durch Fehldispositionen. Es würden zum Beispiel Erdölraffinerien an Standorten betrieben, bei denen sie luftmäßig überhaupt nicht geschützt werden könnten, wie Rotterdam, Marseille, Bordeaux und vor allem im Raum zwischen Venedig und Triest. Dort könnte der Feind überall von See her ohne Vorwarnzeit angreifen und hätte auch diese Raffinerien immer wieder zerstört und bedeutende Vorräte vernichtet. Aber als ob nichts geschehen sei, würde die Produktion nach den Wiederherstellungsarbeiten oder in einer benachbarten Raffinerie wiederaufgenommen. Göring hatte sein Ziel erreicht. Hitler war erregt. „Wer ist für diesen Unsinn verantwortlich? “ Es entstand eine Pause, bis ich sagte: „Ich bin dafür verantwortlich und es ist kein Unsinn.“ Jedermann im Raum, auch ich, schien eine Explosion Hitlers zu befürchten, und Keitel winkte mir; hinter Hitler stehend, entsetzt zu, als wollte er sagen, ich solle doch um Gottes Willen den Mund halten. Dann fragte Hitler mit ruhiger, aber eisiger Stimme:

„Warum ist es kein Unsinn, Herr Kehrl?“

Ich schilderte dann, daß mir das Problem schon im Jahre 1943 von Herrn Dr. Fischer vorgetragen worden sei, und daß wir es immer wieder gründlich diskutiert hätten. Ich hätte dann entschieden, daß Werke an diesen Standorten zeitweise betrieben werden sollten. Ich begründete das im Einzelnen.

Es ist bekannt, daß die strategischen Luftangriffe auf industrielle Ziele im Reich von den U.S. Strategie Bornhing Survey gesteuert werden und daß diese nach einem gemeinsamen Plan mit den Engländern arbeiten. Es hat sich herausgestellt, daß pro Monat nur eine bestimmte Anzahl Flüge geflogen werden können. Diese Tatsache hängt wahrscheinlich zum Teil von der Wettergunst oder -ungunst ab, zum Teil aber auch von der Zahl der für den Einsatz zur Verfügung stehenden Flugzeuge und Piloten, die jeweils zu Großangriffen gesammelt würden. Jedenfalls überstieg die Anzahl der strategischen Bombenangriffe nie zwanzig Tage im Monat. Meist sind es weniger gewesen. Mir wurde immer mehr klar, daß der Treibstoffsektor unser gefährdetster und risikoreichster Engpaß ist. Daher wollte ich auf diesem Gebiet sozusagen als Angriffsobjekt Werke anbieten, die unter verhältnismäßig kleinem Risiko für uns angegriffen werden können. Jeder Angriff dieser Art von mehreren 100 Flugzeugen, der auf Erdölraffinerien geht, kann nicht gegen den Kern unserer Benzinerzeugung oder ähnliche Engpässe erfolgen. Das gilt insbesondere für die fünf Raffinerien zwischen Fiume und dem Raum von Venedig. Diese Raffinerien werden transportnah mit Erdöl aus Ungarn oder dem Wiener Raum gespeist. Die wären immer wieder Luftangriffen ausgesetzt. Es hat Zerstörungen gegeben. Es verbrannte auch Öl. Aber diese oder jene Raffinerie blieb meistens funktionstüchtig. Und wenn eine der größeren nur fünf bis sechs Tage produzierte, so reichte das häufig schon aus, um den Monatsbedarf unseres Heeres in Italien zu decken. Die produzierte Menge wird aus dem Raum Venedig kontinuierlich abgefahren, damit sich dort keine größeren Lager bilden.

Wir betrieben sogar Anlagen, fuhr ich fort, in Serbien und Kroatien und natürlich in Ungarn sowie Anlagen an der Mittelmeerküste Frankreichs, die wir auch schon gelegentlich mit ungarischem Öl beliefert haben. Immer wieder wurden hierdurch Angriffe abgelenkt, die uns möglicherweise im Reichsgebiet im Kern unserer Produktion viel schwerer getroffen hätten. Die Kapazitäten bei den verbündeten Ländern und in den besetzten Gebieten wären auf dem Gebiet der Erdölverarbeitung viel größer, als es für unseren Erdölanfall notwendig war. Wir können daher von den nicht betriebenen Werken Aggregate ausbauen und damit die betriebenen reparieren. Aus den gleichen Gründen der Risikostreuung planen wir auch, alle zerstörten Hydrierwerke wiederaufzubauen, um die Bombenangriffe auch in Zukunft bis zu einem gewissen Grade durch Aufteilung auf mehrere Werke zersplittern zu können.

Hitler hatte aufmerksam zugehört und sagte ganz ruhig :„Es war kein Unsinn, Herr Kehrl.“ Hitler drängte jetzt aber sichtlich auf den Schluß der Besprechung. Aber ich bat ihn noch einmal um eine Entscheidung wegen des Jägereinsatzes. Hitler wandte sich an Göring und sagte:

Herr Reichsmarschall, bitte überdenken Sie das Problem noch einmal und halten Sie mir in den nächsten Tagen Vortrag“

Hitler erhob sich. Die Besprechung war beendet. Hitler war die ganze Zeit sehr bleich, aber konzentriert und präzise in seinen Fragen gewesen. Vier Wochen später sollte ich einen völlig verwandelten Hitler auf dem Obersalzberg wiedersehen.

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Ubasser

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