Keine Arbeit, nirgendwo

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12. Dezember 2013 von UBasser


Griechenland

Wären nicht etliche Existenzen bedroht, könnte die Geschichte als skurrile Anekdote gelten: Auf 390 Stellen eines griechischen Telefonie-Konzerns bewerben sich fast 20.000 Personen. Sie sehen kaum Perspektiven für sich.

Ansturm auf die wenigen Arbeitsplätze in Griechenland: Nachdem der größte Telefon- und Internet-Anbieter OTE 390 Stellen ausgeschrieben hatte, gingen im zuständigen Personalbüro rund 18.000 Bewerbungen ein. „Und die Zahl wächst“, sagte ein OTE-Mitarbeiter am Donnerstag in Athen.

Es geht in den meisten Fällen um Verkäufer und Techniker, die mit dem gesetzlichen Mindestlohn von 586,08 Euro brutto pro Monat bezahlt werden. „Ich weiß, ich habe wenig Chancen. Aber es gibt auch wenig Aussichten“, sagte der 27-jährige Elektrotechniker Nikolaos Kassapis und meint damit die Lage am Arbeitsmarkt.

Am Mittwoch hatte Griechenlands nationale Statistikbehörde für den vergangenen September eine Arbeitslosenquote von 27,4 Prozent gemeldet. Nach dem Ende der Tourismus Saison wird mit einem neuen Rekord in den letzten drei Monaten des Jahres gerechnet. Details dazu werden erst Anfang 2014 vorliegen.

Quelle: Handelsblatt

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Ubasser

 

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