Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell

Sprache als Mittel der Unterwerfung


Carl von Clausewitz

Carl von Clausewitz

Nach Carl von Clausewitz ist der Krieg ein Akt der Gewalt mit dem Ziel, den Feind wehrlos zu machen, um ihn zur Erfüllung des eigenen Willens zu zwingen. Die Widerstandskraft der Gegner drückt sich dabei durch ein Produkt aus, dessen Faktoren die Größe der vorhandenen Mittel und die Stärke der Willenskraft sind. Intelligente Völker verwenden in ihrer Kriegführung wirksamere Mittel als die rohen Äußerungen des Instinkts. Als ein besonders wirksames Mittel zu Unterwerfung des Feindes erweist sich die Macht der Sprache. Je unsinniger das sprachliche Ritual ist, dem man sich unterwirft, desto größer ist der Grad der Unterwerfung.

Beispiele:

In der Kantine des niedersächsischen Sozialministeriums in Hannover, das auch für Integration zuständig ist, gab es an einem Donnerstag laut Speiseplan „Schnitzel mit dem verbotenen Namen (4,20 Euro samt Kroketten)“. Eine Anspielung auf das Verbot der Bezeichnung „Zigeunerschnitzel“, das die Stadt für ihre Kantinen verfügt hatte.Danach liefen im Ministerium die Telefone heiß. Der Betreiber der Kantine sagte hierzu, turnusgemäß habe das Schnitzel mit Paprikasauce auf dem Plan gestanden. Der Mitarbeiter, der den Plan schrieb, habe einen Migrationshintergrund und die Debatte locker aufgreifen wollen. Der Sprecher des Sozialministeriums sagte: „Wir halten die Wortwahl für unsensibel“.

Die Zeit des Zigeunerbarons von Johann Strauss ist endgültig abgelaufen, verordnete ‚derstandard.at‘ anläßlich einer Inszenierung der Strauß-Operette im Stadttheater Klagenfurt. Obwohl Regisseur Sam Brown den Zigeunerbaron in ein Strandbad am Wörthersee verlegt hatte, sei das Stück inhaltlich nicht mehr trag- und ertragbar.

In einem kürzlich erschienenen Artikel von etwa 5.000 Worten der Besatzer-Lizenzpostille ‚Der Spiegel‘ wird unter der Überschrift ‚Ferdinand Porsche spaltet tschechischen Geburtsort Vratislavice‘ davon berichtet, daß sich dort die derzeitigen tschechischen Bewohner darüber streiten, ob sie des Auto-Konstrukteurs Porsche gedenken sollen oder nicht. Porsche wurde am 3. September 1875 in der deutschen Gemeinde Maffersdorf bei Reichenberg im Sudetenland geboren.

Heute gibt es nicht mehr schlicht ‚Teilnehmer‘, sondern ‚Teilnehmerinnen und Teilnehmer‘. Daß die Universität Leipzig nur noch weibliche Formen verwendet, mag als irre erscheinen, ist es aber nicht.

Bei den ADAC-Straßenkarten ‚Deutschland Nord‘ und ‚Deutschland Süd‘ im Maßstab 1:500 000, Ausgabe Juli 2012, werden für die Ortsbezeichnungen westlich und östlich des Gebietes der BDR systematisch nicht mehr die früheren deutschen Ortsnamen unter den aktuell praktizierten fremdsprachigen Namen vermerkt, wie es noch bei der vorhergehenden Ausgabe 2008/2009 der Fall war.

Eine Kita in Bad Homburg hat das Fest des Heiligen Sankt Martin in „Sonne, Mond und Sterne-Feier“ umbenannt.

Der 8. Mai 1945 wird in Neusprech als ‚Tag der Befreiung‘ gefeiert und ist z. B. seit dem 8. März 2002 im Land Mecklenburg-Vorpommern staatlicher Gedenktag.

„Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler wird künftig ohne diskriminierende Begriffe erscheinen. Von einem „Negerlein“ war da unter anderem die Rede, von „Chinesenmädchen“ und „Türken“. Der Stuttgarter Thienemann-Verlag folgt damit dem Verlag Friedrich Oetinger aus Hamburg, der Wörter
wie Neger und Zigeuner bereits vor vier Jahren aus seinen aktuellen Übersetzungen von „Pippi Langstrumpf“ und anderen Büchern von Astrid Lindgren strich.

‚Grimms Neue Märchen 2.0‘ sind eine kinderfreundliche, tierfreundliche, gewaltfreie Version der Märchen der Gebrüder Grimm. Am 17. Oktober 2010 erstattete Dieter Fleischhauer Strafanzeige beim Amtsgericht Augsburg gegen das Jugendamt Augsburg, die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften und einem Kinderbuchverlag. Schon 1999 forderte er ein Gesetz, welches den Zugang von Gewalt–Märchen zu Kindern verbieten solle.

Nach Neusprech legt man Wert darauf, dass die Deutschen die Tschechische Republik in der Kurzform Tschechien nennen und nicht Tschechei, weil Hitler einmal von Rest-Tschechei gesprochen haben soll. Wer Tschechei sagt, wird als Ewiggestriger, Provokateur und Nazi bezeichnet.

Anmerkung: Am 12. Februar 1942 schrieb Reichsminister Joseph Goebbels in sein Tagebuch:

„Ich veranlasse …Wörterbücher für die besetzten Gebiete, die … vor allem eine Terminologie pflegen, die unserem modernen Staatsdenken entspricht. … Das ist eine indirekte Propaganda, von der ich mir auf die Dauer einiges verspreche.“

In der ‚Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene‘ von 2006 ist als Ziel angegeben, eine andere Gesellschaft zu schaffen, und zwar dadurch, daß die Lokalregierungen die Genderdimension umfassend berücksichtigen müssen. Nach der Definition von Clausewitz sind diese Sprachvorschriften und ähnliche Verordnungen Mittel der psychologischen Kriegsführung und dienen der Zersetzung bestehender Gemeinschaften und Ordnungen, somit der endgültigen Unterwerfung des Feindes.

Quelle: Dullophob

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Ubasser

10 Antworten zu “Sprache als Mittel der Unterwerfung

  1. Pingback: Hier wird auch über mich berichtet. :-) Here is also reported about me. | Dieter Fleischhauer

  2. Pingback: Dieter Fleischhauer

  3. netzband 2. Januar 2014 um 19:05

    Das, was die marxistischen Psychoanalytiker der Frankfurter Schule angezettelt hatten, hat Ausmaße angenommen, im akademischen u. Medienbereich, die wirklich absurd sind, gleichwohl Hauptströmung (mainstream).
    Man mu0 nur eingeben in „Suche“: „Hänsel u. Gretel Holocaust“ um das zu betrachten. Die ersten Seiten werden eingenommen von der Story einer Louise Murphy, wo Hänsel und Gretel die Namen sind, die zwei jüdische Kinder in Polen annehmen, die sich im Wald verbergen vor dem „holocaust“.

    Und so geht es weiter: der Hessisch Rundfunk bietet:
    http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?rubrik=79845&key=standard_document_47645657
    eine Untersuchung zu den Gebrüdern Grimm von einem Nils Friedrich: Zitat !:
    „… Die deutsche Geschichte scheint gezeichnet von der Ausbeutung und Instrumentalisierung von Minderheiten. Lebens- oder verbrennenswert – die Frage führt bis zum Holocaust. Dabei ging es darum, das eigene „Volk“ als etwas Besonderes zu stilisieren. Der Glaube an die eigene Außergewöhnlichkeit konnte nur durch die Abwertung anderer aufrechterhalten werden.

    Dieser Mechanismus wirkt. Im Märchen fordert die Unterscheidung in „Gut“ und „Böse“ ihre Opfer. Welche Eigenschaften zeichnen die Waldbewohnerinnen aus, die man so geringschätzt? Welche Eigenschaften haben die Frauen, von denen man sich distanziert? Welche Konsequenzen folgen aus dieser Geringschätzung? Gerade Erwachsene sollten sich „ihrer Hexen“ bewusst sein.

    Intersektionalität als Schlüssel … usw…

  4. Gerry Frederics 2. Januar 2014 um 16:55

    Die Engländer (wer denn sonst?) haben all das schon lange vorexerziert indem sie in Indien ihre Sprache als offiziell einführten & indem sie die Keltischen Sprachen in Irland, Schottland und Wales solange unterdrückten sodass sie ausgestorben sind. Das sieht man auch in Amerika wo es einstmals einige hundert Deitsche Zeitungen gab voin welchen heute weniger als eine handvoll übriggeblieben sind. Hier in Chile gab es die grösste Deutsche Zeitung in gesamt Südamerika; heute gibt es ein lächerliches Blatt welches am Verschwinden ist. Man kann in Amerika Germanistik studieren ohne die Sprache zu beherrschen usw., ad nauseam. Gerry FredericsDer Schriftsteller Orwell sagte: `Die Tyrannei beginnt mit der Manipulation der Sprache.´ Gerry Frederics

  5. Skeptiker 2. Januar 2014 um 13:46

    Die Sprache hat was.

    Gruß Skeptiker

  6. netzband 2. Januar 2014 um 07:25

    Dasselbe hat einmal der Theologe Eugen Drewermann gesagt, daß die Frankfurter Schule die Grimms Märchen als gewaltätig analysiert hätte. (weiß nicht mehr wer von denen).

    • Skeptiker 2. Januar 2014 um 17:34

      @netzband

      Die „Frankfurter Schule“ und ihre zersetzenden
      Auswirkungen

      Deutschland erlebte zwar 1945 eine totale Niederlage, doch die völlige Veränderung der Gesellschaft trat erst mehr als 20 Jahre später ein. Der Aufstand der 68er und die ihnen nahestehende linksliberale Koalition unter Willy Brandt in den siebziger Jahren verursachten den großen geistigen Bruch und führten die Umerziehung der Siegermächte zum Ziele.

      Die geistigen Ziehväter der rebellierenden Studenten wie der Neuen Linken waren damals die Angehörigen der „Frankfurter Schule“, die in den Nachkriegsjahren aus den USA an den Main zurückgekehrt waren und wie vor 1933 unter der Leitung von Max Horkheimer im Institut für Sozialforschung große Wirksamkeit entfalteten, nun von den Besatzungsmächten weitesgehend gefördert. Neben Horkheimer waren es vor allem Theodor Adorno-Wiesengrund, Erich Fromm und Herbert Marcuse, später Alexander Mitscherlich und Jürgen Habermas sowie Wolfgang Abendroth und Ernst Bloch, die der jungen Generation die Parolen zum Gang auf die Barrikaden gaben. Mit der während der dreißiger Jahre und dann im Zweiten Weltkrieg von den Genannten in den USA entwickelten Kritischen Theorie, einer Verbindung von Marxismus und Psychoanalyse, verwirrten sie die jungen Geister, trennten sie von der deutschen Tradition ab und hetzten die Jüngeren gegen die angeblich „ewiggestrigen“ Älteren. Ein Kulturbruch entstand, der sich bis heute auswirkt. Mann kann die Gegenwart nicht verstehen, wenn man den Einfluß der „Frankfurter Schule“ nicht kennt.

      Max Horkheimer wurde am 14. Februar 1895 in Stuttgart als einziger Sohn eines reichen jüdischen Textil- fabrikanten geboren.

      Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt als einziges Kind des zum Protestantismus übergetretenen, früher jüdischen Weingroßhändlers Wiesengrund geboren und evangelisch getauft.

      Erich Fromm wurde am 23. März 1900 in Frankfurt als einziges Kind orthodoxer jüdischer Eltern geboren.

      Herbert Marcuse wurde am 19. Juli 1898 in Berlin als Sohn wohlhabender jüdischer Eltern geboren.

      Ernst Bloch wurde am 8. Juli 1885 als Sohn jüdischer Eltern in Ludwigshafen geboren.

      Quelle: http://www.theneworder.org/germ

      Worte von Adolf Hitler:
      VIII Der Feind

      Den gewaltigsten Gegensatz zum Arier bildet der Jude I: 11/329

      Er ist und bleibt der ewige Parasit, ein Schmarotzer, der wie ein schädlicher Bazillus sich immer mehr ausbereitet, sowie nur ein günsitger Nährboden dazu einlädt. Die Wirkung seines Daseins aber gleicht ebenfalls der von Schmarotzern: wo er auftritt, stirbt das Wirtsvolk nach kürzerer oder längerer Zeit ab. I:11/334
      Das Dasein treibt den Juden zur Lüge, und zwar zur immerwährenden Lüge, wie es den Nordländer zur warmen Kleidung zwingt. I:11/335

      Gab es denn da einen Unrat, eine Schamlosigkeit in irgendeiner Form, vor allem des kulturellen Lebens, an der nicht wenigstens ein Jude beteiligt gewesen wäre?
      . . . Sowie man nur vorsichtig in ein solches Geschwulst hineinschnitt, fand man, wie die Made im faulenden Leibe, oft ganz geblendet vom plötzlichen Lichte, ein Jüdlein. I:2/61

      . . . Niemand braucht [sich zu wundern], wenn in unserem Volk die Personifikation des Teufels als Sinnbild alles Bösen die leibhaftige Gestalt des Juden annimmt. I:11/355

      Die jüdische Lehre des Marxismus lehnt das aristokratische Prinzip der Natur ab und setzt an Stelle des ewigen Vorrechtes der Kraft und Stärke die Masse der Zahl und ihr totes Gewicht. Sie leugnet so im Menschen den Wert der Person, bestreitet die Bedeutung von Volkstum und Rasse und entzieht der Menscheit damit die Voraussetzung ihres Bestehens und ihrer Kultur. Sie würde als Grundlage des Universums zum Ende jeder gedanklich für Menschen faßlichen Ordnung führen.
      . . . Siegt der Jude mit Hilfe seines marxistischen Glaubensbekenntnisses über die Völker dieser Welt, dann wird seine Krone der Totentanz der Menschheit sein, dann wird dieser Planet wieder wie einst vor Jahrmillionen menschenleer durch den Äther ziehen. I:2/69

      So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn. I:2/70

      Mit dem Juden gibt es kein Paktieren, sondern nur das harte Entweder-Oder. I:7/225

      Denn ein rassereines Volk, das sich seines Blutes bewußt ist, wird vom Juden niemals unterjocht werden können. Er wird auf dieser Welt ewig nur der Herr von Bastarden sein.

      Zerstörung der Kultur

      Zwei Darstellungen zum Thema: Mann und Frau

      http://thenewsturmer.com/OnlyGerman/Frankf/Frank.htm

      Gruß Skeptiker

  7. herbert 1. Januar 2014 um 23:00

    Das ist eine moderne Bücherbrennung, nichts weiter sonst. Schlimm genug. Im Alltag höre man sich um und man wird feststellen für wieviele UK/US Worte es keine Übersetzung ins Deutsche gibt. Alles cool. Coffe2go auch zum Mitnehmen oder come in and find out.

    Zu Grimms Märchen sei zu sagen, dass diese schon nach 1945 auf dem Index waren. Verboten. Teuflisch gefährlich die Texte.

  8. neuesdeutschesreich 1. Januar 2014 um 22:08

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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