Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell

Enteignung beschlossen? Währungsfonds will ernst machen


Kopp Online Redaktion

Vor wenigen Tagen erst kamen erneut Gerüchte auf, der IWF wolle jetzt aktiver Sparer enteignen. Dies sei der Schlüssel zur Lösung der Finanzkrise. Diese Form der Enteignung geht weiter als der bloße »Schuldenschnitt«, mit dem demnächst wieder Gläubiger für die griechische Schuldenkrise haften werden.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat schon lange festgelegt, dass die Lösung der Schuldenkrise nur per Zwangsenteignung folgen kann. Dies zeigen Vorschläge für Zypern. Für die Mittelmeerinsel hatten der IWF, die Europäische Zentralbank EZB sowie die EU-Kommission zehnProzent Zwangsabgabe durch Sparer gefordert.

Währungsfonds will Enteignung

Doch jetzt soll es noch massiver zur Sache oder zur Kasse gehen. Denn erneut kamen Gerüchte auf, wonach die »finanzielle Repression« weiter gehen solle als bislang gedacht. Inzwischen tauchen die Gerüchte so oft auf, dass sich die Frage stellt, ob dies Absicht ist – zur Vorbereitung. Sehen wir uns in einer mehrteiligen Serie alle Möglichkeiten an, die in Frage kommen.

Zwangsanleihen: Durchaus möglich, dass die Staaten Zwangsanleihen begeben, wenn die niedrigen Zinsen nicht mehr reichen. Zwangsanleihen wären so eine Art von Vermögenssteuer, denn die Papiere werden a) nicht oder kaum verzinst und b) wahrscheinlich extrem lange laufen. Dies kommt einem Ausfall der Rückzahlung gleich.

Erinnern wir uns kurz zurück: Vor anderthalb Jahren forderte DGB-Chef Sommer bereits eine Zwangsanleihe. Seine »Idee«, die er der Süddeutschen Zeitung mitteilte: eine »Zwangsanleihe für Reiche, um damit ein ›Wiederaufbauprogramm für Europa‹ zu finanzieren«. »Zwangsanleihen bei Reichen, die verzinst zurückgezahlt werden, sind als Lastenausgleich eine vernünftige Maßnahme«, teilte er auch der Bild-Zeitung mit. Dabei verwies er auf die »guten Erfahrungen« in Deutschland nach 1945. Auch das DIW, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, hatte dieses Instrument schon vorgeschlagen. Ab einem Vermögen von 250 000 Euro pro Kopf sollten zehn Prozent des jeweiligen Vermögens als Zwangsanleihe gezeichnet werden. Dies beträfe natürlich nur acht Prozent der Bevölkerung.

Nur lassen sich die Grenzen zum einen nach unten verschieben, zum anderen würden Verzinsung und Rückzahlung schlicht in den Sternen stehen. Seien Sie sich sicher: Sobald die Neuverschuldung in wesentlichen Teilen Europas nicht mehr funktioniert, weil die Zinsen derzeit so niedrig sind, wird das Thema Zwangsanleihen in der einen oder anderen Form auf den Tisch kommen.

Dagegen gibt es wenige Mittel: Sichern Sie Ihr Vermögen so ab, dass es:

a) nicht zählbar ist und

b) möglichst dem Zugriff entzogen ist. Gold bietet sich an. Gold, das Sie im Ausland kaufen und aufbewahren können.

Quelle: Kopp Online

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Ubasser

2 Antworten zu “Enteignung beschlossen? Währungsfonds will ernst machen

  1. Frank 17. Januar 2014 um 20:11

    Die „Enteignung“ läuft doch schon seit 1918 und geht, mit einer kleinen Pause (1933-1945) , heute munter weiter.
    Der IWF ist nur ein weiteres Mittel um an fremder Leuts Geld zu kommen, wobei Geld ein dehnbarer Begriff ist, jedoch kann ich mit Geld mir Arbeit erkaufen und darum geht es grundsätzlich!!! Wenn ich dann noch das Geld kontrolliere, ja dannnnnnnnnnn bekomme ich die Arbeitskraft sogar fast geschenkt, was dann Sklaverei ist!
    Oder glaubt heute wirklich noch einer daran das 50% und mehr an „Abgaben“, OK sind?
    Will sagen, das wenn ich arbeiten gehe, das gesamte Einkommen meines ist und „Dritte“ Also faule Schweine (Politiker, Staat usw.) mich anbetteln dürfen. Mit welchem Recht gehört eigentlich meine Arbeitskraft einem Anderen ausser mir selbst?
    Wer sind Die eigentlich, die mich zur Zwangsabgabe verpflichten? Sind das keine arbeitsfähigen Menschen? Und Ich die daher mit durchziehen muss? Wenn ja, warum bekommen Die dann mehr als ich selber, Ich doch das Vermögen erwirtschaftet hat?
    Das sag mal einem wirklich freien Menschen!!! Ich glaube der haut dir kräftig eine aufs Maul, solltest du ihm sagen das du ihm nun 50% seines Vermögens wegnimmst und er froh sein kann das du ihm noch was lässt.
    Falsche Welt! Adolf Hitler wusste das auch und er hatte nur den Mut es zu sagen.
    Schon 1933 wurde er von der Drecksinsel als Diktator verschrien und, wenn sie ihm Habhaft geworden wären, auch vielleicht zum Tode verurteilt.
    Ach ich könnte kotzen , denke ich nur daran das ich mein ganzes Leben NUR für die Mächtigen gearbeitet habe. Heute weiß ich genau wenn wir den großen Krieg (Befreiungskrieg gegen Sklaverei und Ausbeutung) gewonnen hätten, dann wäre wir heute ein friedsames Volk mit noch friedsameren Nachbarn.
    88 und noch mehr, aber auf keinen Fall (M)Ferkel und Co.

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