US-Denkfabrik: »Außergewöhnliche Krise« notwendig, um »Neue Weltordnung« aufrechtzuerhalten

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20. Januar 2014 von UBasser


Von Paul Joseph Watson

In seinem Artikel mit der Überschrift »Krieg gegen den Terror stellt nicht die einzige Bedrohung dar«, der auf der Internetseite der prominenten amerikanischen Denkfabrik Atlantic Council veröffentlicht wurde, warnt Harlan K. Ullman, nur eine »außerordentliche Krise« könne die »Neue Weltordnung«, die gegenwärtig von nichtstaatlichen Akteuren wie Edward Snowden bedroht werde, bewahren.

Der Atlantic Council gilt als sehr einflussreiche Denkfabrik mit engen Verbindungen zu wichtigen politischen Entscheidungsträgern in aller Welt. Eine führende Rolle nimmt der frühere US-Sicherheitsberater unter den Präsidenten Gerald Ford und George H. W. Bush, General Brent Scowcroft ein. Scowcroft war auch als Berater Präsident Obamas tätig. Neuer Vorsitzender ist seitdem 15. Januar Jon Meade Huntsman, der von 2005 bis 2009 Gouverneur des US-Bundesstaates Utah war und 2009 von Präsident Obama zum Botschafter in Peking ernannt wurde. Harlan K. Ullman ist der geistige Vater der Militärdoktrin »Shock and Awe« (»Schrecken und Ehrfurcht«) und derzeit Vorstandschef des Beratungsunternehmens Killowen Group, das führende Mitglieder von Regierungen berät.

In seinem Artikel behauptet Ullman, gegenwärtig »verändern tektonische Verschiebungen das internationale geostrategische System«. Es seien aber nicht militärische Supermächte wie China, sondern »nichtstaatliche Akteure« wie Edward Snowden, Bradley Manning und anonyme Hacker, die die gefährlichste Bedrohung für das seit 365 Jahren existierende System des »Westfälischen Friedens« darstellten, da letztere die Menschen dazu ermunterten, autonom sowie selbstbestimmt zu werden und so staatliche Kontrolle bedeutungslos zu machen. »Sehr wenige nur haben überhaupt davon Notiz genommen und noch weniger haben entsprechend gehandelt«, beklagt Ullman. »Die Informationsrevolution und die Möglichkeiten unmittelbarer Kommunikation« sind dabei, die »Neue Weltordnung« zu untergraben, die vom damaligen amerikanischen Präsidenten George H.W. Bush vor mehr als zwei Jahrzehnten verkündet wurde.

»Ohne eine außerordentliche Krise kann nur wenig unternommen werden, um den Schaden, der durch gescheiterte oder scheiternde Regierungsführung entsteht, zu begrenzen oder zu verhindern«, schreibt Ullman und impliziert damit, dass nur eine neuerliche Katastrophe wie etwa die Anschläge vom 11. September 2001 den Staat in die Lage versetzen könnte, erneut seine Vorherrschaft zu behaupten, während gleichzeitig die Bedrohung durch die selbstbestimmten neuen nichtstaatlichen Akteure »eingedämmt, verringert und ausgeschaltet« werden müsse.

Ullmann kommt am Ende zu dem Schluss, dass die Ausschaltung nichtstaatlicher Akteure und selbstbestimmter Individuen »notwendig ist«, um die Neue Weltordnung aufrechtzuerhalten. Fasst man das zugängliche Material des Atlantic Council zusammen, drängt sich einem der Schluss auf, dass diese Einrichtung unter der »Neuen Weltordnung« eine weltweite Technokratie versteht, die durch eine Verschmelzung von übermächtiger Regierungsgewalt und Konzernmacht gelenkt wird und in der Individualität durch eine transhumanistische Singularität ersetzt wird.

Ullmans Rhetorik und Denkweise erinnern an den Mitbegründer der Trilateralen Kommission und regelmäßigen Teilnehmer an den Treffen der Bilderberger, Zbigniew Brzeziński, der 1997 auf einer Konferenz des Council on Foreign Relations erklärte, ein »weltweites politisches Erwachen« drohe zusammen mit internen Streitigkeiten innerhalb der Elite, die Entwicklung in Richtung einer Eine-Welt-Regierung aus dem Gleis zu werfen.

Ullmans indirekter Ruf nach einer »außerordentlichen Krise«, um auf diese Weise wieder öffentliche Unterstützung für einen starken Staat und eine einflussreiche Regierung zu mobilisieren, ist nicht neu. Schon 1997 beklagten Vertreter des Project For a New American Century (PNAC), »ohne einige katastrophale und katalysierende Ereignisse – wie ein neues Pearl Harbour« sei eine Ausweitung des amerikanischen Militarismus unmöglich. Und 2012 schlug Patrick Clawson, Mitglied der einflussreichen proisraelischen Denkfabrik Washington Institute for Near East Policy (WINEP), vor, die USA sollten eine Provokation unter falscher Flagge inszenieren, um dann einen Vorwand für einen Krieg gegen den Iran zu haben.

Ullmans Befürchtungen, der Einfluss scheiternder staatlicher Institutionen könnte durch selbstbestimmte Individuen insbesondere über das Internet geschmälert werden, zeigt ein weiteres Mal, dass die Elite tatsächlich ein »weltweites politisches Erwachen« fürchtet, wie es sich erst vor Kurzem in dem Handeln von Menschen wie Edward Snowden, Julian Assange, Bradley Manning und der wachsenden Zahl ihrer Unterstützer widerspiegelte.

Quelle: Kopp Online

Bemerkung: Trifft dieser Artikel ins Schwarze? Wenn ich die Passage […]…gefährlichste Bedrohung für das seit 365 Jahren existierende System…[…] ist schlußendlich die Beantwortung der Frage aller Fragen. Denn es bedeutet nämlich, das alles was um uns passiert, alles durch diese Irren und Verbrecher gelenkt und gesteuert ist. Die entsetzlichsten Verbrechen gegen die Menschheit wird und wurde von diesen Verbrechern stets inszeniert. Die Reichsgründung 1871 mit voran gehenden Deutsch-Französischen Krieg, aber auch der 1. und 2. Weltkrieg war also ein Kampf gegen dieses NWO-System. Alles was nach 1945 geschah, ist also nur noch  eine Machtzementierung und Ausweitung.

Der Deutsche Kaiser und auch Adolf Hitler sind gegen diese schier unendlich Macht angetreten – denn, die Organisation und der Aufbau des Kaiserreiches, wie auch das Nationalsozialistische System waren alles andere als Eine-Welt-Systeme. Man ließ den (Bundes) Ländern, Städten und Gemeinden Spielraum bei der Gestaltung des Zusammenlebens, Adolf Hitler erschien Autarkie hierbei eine wichtige Rolle inne zu haben. Es wurden eindeutig nationale Interessen gefördert. Marx und Engels sind die Grundsteinleger der NWO – Idee im Stile der Arbeiter- und Bauernverblödung. Mit anderen Worten, sie schlugen dem arbeitenden Volk vor, sich ihren Metzger selbst auszusuchen zu können – natürlich nach dem Motto: Die Internationale erkämpft das Menschenrecht. Oder sollte man hier vielleicht doch lieber singen: Die New-World-Order erkämpft ihr „Menschenrecht“? Natürlich mit einem sarkastischen Tonfall! Was aus dieser Internationale, also dieser New World Order geworden ist, sehen wir! Völker- , Rassen- und Religionshaß sind heute größer als je zuvor – und das alles für die Internationale, oder sollen wir lieber sagen, für die Globalisierung oder doch kurz NWO?!

Denken Sie mal darüber nach! Es würde viele Fragen beantworten, ohne wirklich eine Antwort zu benötigen!!!

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Ubasser

4 Kommentare zu “US-Denkfabrik: »Außergewöhnliche Krise« notwendig, um »Neue Weltordnung« aufrechtzuerhalten

  1. Germania2013 sagt:

    „Völker- , Rassen- und Religionshaß sind heute größer als je zuvor – und das alles für die Internationale, oder sollen wir lieber sagen, für die Globalisierung oder doch kurz NWO?!“

    Genau so gewollt. Laut dieser verqueren Figuren haben wir ja ein paar Milliarden Menschen zuviel auf der Erde.

    Na ja und gut, natürlich machen wir hier alle Politik. Ich weiß ja nicht wie es bei anderen ist, aber bei mir geht es morgens los, wenn ich den Rechner einschalte, und hört erst spät nachts auf. Und wenn das viele tun, hat das schon seine Wirkung.
    Schlimm ist nur, wenn sich die Leute verzetteln. Wären wir uns alle einig, dann hätten wir längst gewonnen, und die NWO wäre kein Thema mehr.

  2. netzband sagt:

    UBasser, das sehe ich auch so, wie Dein Kommentar. Was Ullman beschreibt, ist deren aktuelle Strategie. Es gibt bei den „Menschenrechtlern“, „Sozialen Netzwerken“, „Anonymous“ usw. anscheinend Gegenmaßnahmen. Leider haben diese kaum geschichtlichen Hintergrund. Aber behandelt wird bei denen der technologische Aspekt: im Informationszeitalter haben wir die zwei-Wege-Information. Durch das Internet können die „Konsumenten“ teilnehmen. Die Einbahn-Medien gehen immer mehr unter. So will also die NWO das Internet kontrollieren u.zensieren. Dabei setzen sie auf technische Maßnahmen, noch mehr als auf Schauprozesse, wie jetzt noch
    Leider ist also bei den Techos wenig Geschichte, aber mehr stiller Kampf mit technischen Mitteln für Freiheit gegen Kontrollen und Konzerne… und wie dort üblich meist auf Englisch aber auch deutsch, wie Bürgerbewegungen, soziale Netzwerke, chaoscomputerclub.. usw.
    nur z.B. What to expect for the remaining century 2009
    Web censorship by police agencies, terrorism of the music industry against ordinary people
    http://hirntier.blogspot.de/2009/06/what-to-expect-for-remaining-century.html
    und
    http://flossmanuals.net/ -dort unter Internet. aber es gibt noch viel mehr.
    Es geht also um die Technik des Rechners, Programme und Internet, wofür ja sehr Viele weltweit Nacht für Nacht ehrenamtlich arbeiten, ohne eigentlich Politik machen zu wollen.

  3. Amita sagt:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch ein hausgemachter Anschlag („schon wieder und wie langweilig“) noch irgendeinen alten Veteranen oder Soldaten unter der Steppdecke hervorholen kann, denn zu schlecht werden/wurden sie behandelt und hängengelassen. Zuviele gaben ihr Leben für nichts und das ist bekannt. Die NWO/Usrael/Bankster verdient den Einsatz unseres Lebens (und das Leben unserer unschuldigen Kinder) niemals.

    Für die NWO/Europa/Welt – für diese Mischpoke – fehlt letztlich jegliches kollektives Sentiment. Da gibt es kein Thema zum kämpfen, wie z.B.: „Für die globale Homoehe“, oder: „wir sind alle ganz ganz doll und supergleich“=Genderismus, oder: „nieder mit Pippi Langstrumpf und Astrid Lindgren,“ und „bitte keine Negerküsse mehr“ (oder etwa doch? 🙂 — interessiert alles nicht wirklich tief drinnen — oder: „freier Sex mit Kindern und Ziegen,“ oder: „für freie Baphometbesteigung mit Satanszeichen – nieder mit Jesus“. Die fehlgeschlagenen Neusprech-Themen hören sich zum Teil an wie „Kleindoofi macht Probleme wo keine sind. Die Armut und Ausbeutung ist gewollt, wird aber leider nie so richtig angersprochen. Das was gut war am sogenannten „Sozialismus“ (siehe u.a. auch Libyen), da wird nichts drüber gesagt.

    Eine Hungersnot wäre allerdings der Chaos-Faktor, der die Weltbevölkerung einheitlich verringern würde und in die Knie zwingen könnte, denn ☛ohne Mampf kein Kampf☚. Hier verlieren wir alle. Hier ist Vorsicht geboten.

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