Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell

Der Untergang des 3. Reichs – Teil 2 – Rüstung und Rohstoffindustrie


Von Hans Kehrl

Im ersten Quartal 1944 war die Initiative auf dem Kriegsschauplatz im Osten eindeutig auf die Russen, in Italien und im pazifischen Raum auf die Westmächte übergegangen. Die Luftangriffe auf das Reichsgebiet verdichteten sich zu einer Offensive, die der Eröffnung eines neuen schicksalhaften Kriegsschauplatzes gleichkamen. Amerikaner und Engländer errangen die fast völlige Luftherrschaft über dem Reichsgebiet und konnten daher auch das Luftbombardement erheblich steigern.

Welche Proportionen diese Steigerung annahm, wird am besten durch einige wenige Zahlen illustriert. Die abgeworfene Bombenlast auf dem europäischen Kontinent (davon mehr als 90 % über dem Reichsgebiet) soll im Durchschnitt eines Quartals 1942 12.000 bis 13.000 „short tons“ betragen haben. Im Jahre 1943 hatte sie sich wie folgt entwickelt:

I. Quartal 1943 = 30. 800 t

II. Quartal 1943 = 51 .100 t

III. Quartal1943 = 66.200 t

IV. Quartal 1943 = 58.100 t

Allerdings geben diese Zahlen den Umfang der Angriffe nicht voll wieder, da gerade im Jahre 1943 die Angriffe auf die Städte im Vordergrund standen, bei denen die nicht sehr schweren Phosphor- und Brandbomben eine entscheidende Rolle spielten. Wurde doch der größte Teil der Schäden durch sie verursacht. 1944 vervielfachte sich die Zahl und die Intensität der Angriffe:

I. Quartal1944 = 114.000 t

II. Quartal1944 = 344.000 t

III. Quartal1944 = 404.000 t

IV. Quartal1944 = 350.000 t

Allein im ersten Halbjahr 1944 wurden von den Westalliierten mehr Bomben abgeworfen als in der

ganzen Zeit von Anfang 1940 bis Ende 1943. Darüber hinaus wurde die Luftstrategie entscheidend geändert. Den Schwerpunkt bildeten nicht mehr die Angriffe auf die Städte, wenngleich auch sie weiterliefen, sondern es wurden rüstungsstrategische Schwerpunkte gebildet.

Der erste Schwerpunkt am Jahresbeginn galt den deutschen Jäger- Flugzeugwerken. Die abgeworfene Bombenlast auf Flugzeugwerke hatte betragen:

I. Quartal1943 = 4 t

II. Quartal1943 = 1.534 t

III. Quartal1943 = 2.092 t

IV. Quartal 1943 = 1. 068 t

Im ersten Quartal 1944 verachtfachte sich diese Zahl, je rund 8.000 t trafen im ersten und zweiten Quartal 1944 die Flugzeugwerke. Am 20. Februar 1944 starteten die Amerikaner das Unternehmen „Big Week“, bei dem die Flugzeugwerke sechs Tage hintereinander ihr ausschließliches Ziel waren. Die Schäden erreichten ein solches Ausmaß, daß die deutsche Luftwaffe bei gleichbleibender Entwicklung sehr schnell ausgeschaltet worden wäre.

Am 29. Februar besprach Staatssekretär Milch in Abwesenheit Speers, der in Hohenlychen noch unter strenger ärztlicher Kontrolle stand, mit uns Amtschefs die Lage. Es bestand volle Übereinstimmung, daß durch eine besondere Kraftanstrengung der Wiederaufbau und die Verlagerung der zerstörten Kapazitäten in jeder Weise forciert werden müßten. Wir vereinbarten mit Milch, daß die Regie über die Produktion von Verteidigungsflugzeugen = Jäger ab sofort in den Bereich des Speer-Ministeriums übergehen sollte und andere Typen zurückgestellt oder gar zum Auslaufen gebracht werden sollten. Die Leitung des sogenannten „Jägerstabes“ wurde dem enorm durchschlagskräftigen Amtschef Saur übertragen. Dem Speer-Ministerium standen zur Organisation besonders effiziente Industrielle zur Verfügung.

Mit diesen Methoden gelang es, binnen sieben Monaten nahezu eine Verdreifachung der Produktion der Jäger zu erzielen. Im Juli 1944 wurden 2.511 Verteidigungsflugzeuge herausgebracht und im September 2.950. Und das, obwohl die Alliierten ihre Luftangriffe auf die Flugzeugproduktion von Monat zu Monat gesteigert hatten.

Spitzenleistungen in der Produktion

Es war wie ein Wunder. Trotz der Verschärfung des Luftkrieges und unserer zunehmenden Hilflosigkeit gegenüber diesen Angriffen stieg die Produktion auf allen Gebieten. Das I. Quartal 1944 brachte mit Abstand die höchsten Produktionszahlen seit Beginn des Krieges. Überall wirkten sich die im Jahre 1943 getroffenen Maßnahmen zur Produktionssteigerung, insbesondere auch die Erschließung zusätzlicher Kapazitäten in den besetzten Westgebieten und Italien aus. Am schwersten tat sich die Kohle. Ihr konnten nur mit Mühe die im Einsatz unter Tage benötigten Arbeitskräfte zugewiesen werden. Sie waren keineswegs den geübten Bergarbeitern, die zur Wehrmacht eingezogen worden waren, gleichwertig. So sanken zum Beispiel die Schichtförderanteile im Steinkohlenbergbau an der Ruhr von 1940 von etwa 2.000 kg je Kopf der unter Tage Arbeitenden auf 1.600 im ersten Halbjahr 1944 ab. Trotzdem gelang es – auf das Altreichsgebiet bezogen – die Produktion in den Jahren 1942 bis 1944 etwa auf 250 Mio. t Steinkohleeinheiten (und damit 10 % über dem Vorkriegsjahr) zu halten. Die Förderung in Oberschlesien stieg auch befriedigend an, so daß uns gegenüber dem Kohlenwirtschaftsjahr 1938/39 (das Kohlenwirtschaftsjahr begann am 1. April) mit 240 Mio. t Steinkohleneinheiten in den Jahren 1943 und 1944 insgesamt je rund 430 Mio. t Steinkohleneinheiten zur Verfügung standen, eine unter den obwaltenden Umständen gewaltige Leistung der Reichsvereinigung Kohle, aber eine noch großartigere der Bergarbeiter.

Sehr günstig war auch die Entwicklung des Mineralölaufkommens. Im ersten Vierteljahr 1944 entsprach das inländische Mineralölaufkommen einer Jahresmenge von 8 Mio. t und die Einfuhr (überwiegend aus Rumänien) einer solchen von 10 Mio. Tonnen. Von dem inländischen Aufkommen entfielen allein – auf das Jahr gerechnet – 3,8 Mio. t auf Hydrierbenzin. Sowohl bei Flugbenzin als auch bei Kraftfahrzeugbenzin lag im März 1944 die Erzeugung über den Planungen vom Anfang des Jahres. Wir konnten in diesem Monat daher sogar die Bestände anreichern. Die Buna – Erzeugung lag im März 1944 mit 12.700 Monatstonnen 10 % über dem Soll, und die für Sprengstoff und Düngemittel so wichtige Stickstoff-Produktion stieg um etwa 15% an.

Als ich in der zweiten Hälfte des April 1944 Speer diese Zahlen in Meran vorlegte, fügte ich hinzu:

„Ich vergesse dabei keinen Augenblick, wie verwundbar wir auf den drei Gebieten Treibstoff, Stickstoff und Buna wegen der geringen Anzahl von Fertigungsstätten sind, aus denen die Produktion stammt.“

Diese Tatsache war mir immer ein Alptraum, und ich konnte nicht verstehen, weshalb die Alliierten bisher keine Luftangriffsschwerpunkte auf diese drei Bereiche gebildet hatten. Immer wieder dachte ich darüber nach. Meine Überlegungen ergaben:

Den Westalliierten mußte einfach klar sein, daß bei Treibstoff-, Stickstoff- oder Bunamangel unsere Kampfkraft an der Ostfront schlagartig zurückgehen würde. Offenbar war ihnen daran zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelegen. Es lag anscheinend nicht in ihrem Interesse, daß die Rote Armee zu schnell und zu weit vorwärts kam. Das mußte einfach des Rätsels Lösung sein!

Vier Wochen vor ihrem eigenen Invasionstermin begannen dann schließlich konsequente Angriffe auf Treibstoff und Stickstoff! Ein Jahr zuvor gestartet, hätte diese gezielte Luftoffensive den Krieg sicher ein Jahr früher beendet! Als Fazit der damaligen Lage der Grundindustrie konnte ich später in Speers Rechenschaftsbericht vom 27.1. 1945 schreiben:

„Die Grundindustrie hatte durch die intensive Durchführung der geplanten Ausbauten zu Mitte des Jahres 1944 eine Kapazität erreicht, die es auf allen Gebieten einschließlich Buna, Textilrohstoffen, Treibstoff ermöglicht hätte, den Krieg auf weite Sicht unabhängig von ausländischen Zufuhren zu führen.“

Das Todesringen der Treib- und Rohstoffindustrie

Die Alliierten hatten schon im Ersten Weltkrieg den Satz geprägt, daß sie „auf einer Woge von Öl zum Sieg geschwemmt“ worden seien. Wieviel mehr galt das noch im Zweiten Weltkrieg vor allem bei der überragenden Bedeutung, die Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und die Luftwaffe inzwischen für die Kriegsführung gewonnen hatten! Im Jahre 1942 hatte ich auf Einladung des Generaloberst Fromm einmal auf einer Tagung der Heeresakademie in Hirschberg/Riesengebirge über rüstungswirtschaftliche Fragen vor Kommandeuren und Generalstäblern gesprochen. Dem waren zwei weitere Vorträge in Berlin gefolgt, da die rüstungswirtschaftlichen Fragen bei den Offizieren großem Interesse begegnet waren. Die letzte Rede, an die ich mich erinnern kann, hielt ich vor etwa zwanzig bis dreißig Panzergenerälen, die zu einem Kursus in Berlin zusammengezogen waren. Fromm sagte vor Beginn zu mir:

„Vor diesen Troupiers können Sie gar nicht drastisch und plastisch genug sprechen.“ Ich begann daher mit den Worten:

„Das elementare Problem der Kriegsführung ist: Sprengstoff an den Feind zu bringen. Für Sprengstoff braucht man in erster Linie Stickstoff, der von uns synthetisch erzeugt werden muß, und für die Mobilität braucht man Treibstoffe, Schmierstoffe und Reifen für Kraftfahrzeuge und Flugzeuge. Für die Reifenerzeugung sind wir fast ausschließlich auf chemisch-synthetisch erzeugtes Buna angewiesen, nachdem die Vorräte an Naturkautschuk verbraucht sind. Und bei Treibstoffen in Form von Vergaserkraftstoff oder Flugbenzin sind wir zu etwa 75 % auf unsere Eigenerzeugung in Hydrier – und Syntheseanlagen angewiesen. Um diese drei Produkte beziehungsweise Produktgruppen kreisen daher unsere rüstungswirtschaftlichen Gedanken seit Jahren. Denn sie bestimmen letztlich den Rahmen, in dem moderne Waffen von uns eingesetzt werden können.“

Als im Vierjahresplan die Weichen für die Rohstoffproduktion gestellt wurden, war man auf Grund von Görings Direktiven davon ausgegangen, daß eine relativ starke deutsche Luftwaffe zumindest die Luftherrschaft über das Reichsgebiet sicherstellen und wir daher relative Luftsicherheit haben würden. Aus damaliger Sicht war daher Luftschutz kein bedeutsames Problem bei der Standortwahl gewesen. Bedeutende Werke lagen zum Teil auch im Westen des Reichsgebietes. Bis Ende 1943 gab es nur vereinzelte unmethodische Luftangriffe auf einzelne Werke der Treibstoff- und Chemieproduktion. In ihrer Wirkung waren es mehr Schreckschüsse für uns, denn die Schäden hatten kein bedeutendes Ausmaß und konnten schnell ausgeglichen werden.

Bis 1943 betrug der Gesamtverlust an Mineralöl durch Luftangriffe etwa nur ein Drittel einer einzigen Monatsproduktion. Etwa ein Viertel unserer Treibstoffversorgung kam aus den Erdölraffinerien der rumänischen und ungarischen Ölfelder. Auf diese erfolgte erstmalig ein größerer Angriff im August 1943 mit 177 viermotorigen Bombern, von denen 54 infolge sehr guter Abwehr nicht zu ihren Flughäfen zurückkehrten. Die Angriffe waren nach diesem sehr großen Verlust an Flugzeugen bis April 1944 nicht mehr wiederholt worden.

Für den Luftschutz war bei den Großchemie-Werken zweierlei unternommen worden: Errichtung von Bunkern zum Teil bedeutenden Ausmaßes zum Schutze der Belegschaft während der Luftangriffe, Errichtung von Splitterschutzgräben zu demselben Zweck und zum Schutze der Anlagen und Splitterschutzwände und Ummantlungen besonders wichtiger Punkte der Werke, um die Auswirkungen von etwaigen Bombentreffern im Werk zu verringern. Gleichwohl blieb die große Verletzlichkeit auf diesem Gebiet naturgemäß eine ständige Sorge.

Bereits im Reichswirtschaftsministerium und später auch im Rüstungsministerium erhielt ich jeden Abend mindestens einen Anruf, der mich darüber unterrichtete, welche Bomberformationen im Angriff auf welche Bezirke waren. Verhältnismäßig spät konnte meist erst mit Sicherheit gesagt werden, ob die Angriffe Berlin galten, das damals so ziemlich den östlichsten Punkt darstellte, der angegriffen wurde. Schon ab Herbst 1943 und noch mehr im Frühjahr 1944 ging ich nach dem letzten Anruf, wenn sicher war, der Angriff galt wieder einmal Berlin, befriedigt in den Luftschutzkeller, meist mit der makabren Feststellung: „Gottlob, wir sind es wieder einmal.“ Denn ich wußte, daß, im Gegensatz zu den Angriffen auf die Treibstoffwerke, etwas tödlich Bedrohendes bei Angriffen auf Berlin selbst im ungünstigsten Falle nicht eintreten konnte. Der Seufzer der Erleichterung, wenn es so kam, war daher echt und sogar meine Frau brachte Verständnis dafür auf, wenn sie sagte: „Du denkst ja immer nur an deine Hydrierwerke.“ Das blieb dann auch so bis Ende 1944.

Einen Vorgeschmack kommender Dinge erhielten wir, als Angriffe mehrerer amerikanischer Verbände am 5. April 1944 auf die Raffinerien im rumänischen Erdölgebiet begannen und am 15. und 25. April fortgesetzt wurden. Die Gesamtschäden waren zunächst nicht sehr schwerwiegend, begannen aber ein ernstes Problem zu werden, als die Angriffe sich immer wieder fortsetzten. Am späten Abend des 12. Mai 1944 erreichte mich ein Telefonanruf, daß Bomberverbände, von denen man angenommen hatte, daß sie im Anflug auf Berlin seien, abgedreht hätten und sich offenbar in Richtung auf Leuna und Leipzig bewegten.

Die angreifenden Verbände, die unter starkem Jagdschutz kamen, wurden auf über 1.000 schwere Bomber geschätzt. Eine spätere Meldung besagte, daß der Angriff tatsächlich Leuna gegolten hätte. Es wären aber auch Böhlen bei Leipzig, Zeitz und Lützkendorf im mitteldeutschen Raum und sogar Brüx im Sudetenland schwer angegriffen worden. Außer dem „Flakschutz“ , den die Werke besaßen, hätten auch deutsche Jäger heftigen Widerstand geleistet. Der starke Jagdschutz der Alliierten aber, die unsere Jäger in Kämpfe verwickelten, hatte den Bombern die nötige Bewegungsfreiheit geschaffen, erfolgreich anzugreifen. Die Mineralölmeldestelle berichtete über schwerste Schäden bei allen Werken. Im günstigsten Fall würden sämtliche Werke auf geraume Zeit total stilliegen.

Noch nach Mitternacht rief mich Speer, der nicht in Berlin war, von unterwegs an und fragte, ob ich über Leuna und Brüx Bescheid wisse. Ich bejahte. „Ich weiß auch über Böhlen, Zeitz und Lützkendorf das Nötige.“ Davon hatte er noch nichts gehört. „Und wie ist Ihre Einschätzung der Lage?“ Mein Antwort: „Wenn die Angriffe konsequent fortgesetzt werden, bedeutet der heutige Tag den Anfang vom Ende.“ Speer stimmte mir zu. „Wir müssen so schnell wie möglich zum Führer. Stellen Sie alle erdenklichen Ermittlungen an, damit wir beim Führervortrag ein genaues Bild der Lage geben können.“

Am 16. Mai traf ich mich mit Speer im Leuna-Werk zur Besichtigung der Schäden und einer anschließenden Besprechung mit Professor Krauch, Dr. Bütefisch und den Direktoren der angegriffenen Werke. Es fand auch eine Sitzung im Werk Leuna mit sämtlichen Abteilungsleitern statt, die berichten sollten, wann ihre Abteilungen und mit welcher Kapazität wieder produktionsbereit sein könnten und wann – wenn überhaupt – eine Vollkapazität theoretisch wieder erreichbar sei. Bei dem unvorstellbaren Gewirr zerrissener und verbogener Rohrsysteme, die wir bei der Werksbesichtigung überall gesehen hatten, waren wir erstaunt zu hören, daß wenigstens Teilproduktionen nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder betriebsbereit sein sollten. Im Anschluß an die Werksbesprechung trug mein Amtsgruppenchef Dr. Fischer über die Gesamtöllage vor, wie sie durch diesen katastrophalen Einbruch entstanden war. Es wurde dabei darauf hingewiesen, daß auch der Abtransport des rumänischen Erdöls erhebliche Schwierigkeiten bereitete, da in

neuester Zeit durch Flugzeuge der Alliierten die Donau vermint worden sei und bis zur Räumung der Strom jeweils tagelang gesperrt werden müßte. Von zwanzig Werken der Hydrierung und Synthese mit einer theoretischen Gesamtkapazität von 374.000 Monatstonnen (April-Produktion), davon nicht weniger als 175.000 t Flugbenzin, waren fünf Werke mit 145.000 t Monatsproduktion vollkommen ausgefallen.

Zwei waren so stark getroffen, daß sie in den nächsten drei Monaten auch nicht mit Teilkapazitäten wieder in Betrieb kamen, und Brüx fiel bis auf ganze 600 t Produktion an vier Tagen im Juli bis Ende Oktober völlig aus. In den folgenden Wochen konzentrierten wir uns natürlich ausschließlich auf Überlegungen und Besprechungen über die Situation. Mit Speer war ich mir darüber einig, daß wir den Versuch machen mußten, die Ausbesserungen und den Wiederanlauf sämtlicher Treibstoffwerke zu betreiben, und zwar aller Werke gleichzeitig. Dazu sollten sofort unter anderem 2.000 Reparaturfacharbeiter aus anderen Industrien zusammengezogen und ein Generalkommissar für den Wiederaufbau mit allen Vollmachten eingesetzt werden.

Zwischen dem 13. und 21. Mai widmeten wir uns ganz der Treibstoffversorgungslage. Noch nicht ausgelieferte Mai-Kontingente wurden gekürzt, Besprechungen mit den drei Wehrmachtsteilen durchgeführt, ferner Besprechungen mit dem OKW über Standort und Umfang der Treibstoffreserven und vor allem Besprechungen zwischen Professor Krauch und Dr. Hütefisch von den IG-Farben als Leiter der Wirtschaftsgruppe Mineralöl-Industrie, Dr. Fischer und mir. Im Vordergrund stand natürlich, wie ein Schutz der noch nicht getroffenen Werke umgesetzt werden könnte. Die Berichte der Werksleiter über die Angriffe bewiesen, daß die Abwehr der Flak ziemlich wirkungslos gewesen war, da die Anflüge der Bomber in sehr viel größeren Höhen erfolgten als bisher. Zwar wurden unsere Heimatjägerformationen zum Angriff angesetzt. Der starke Jagdschutz aber, den die Bomberverbände hatten, ließ diese Angriffe nur in geringem Umfang gegenüber den Bomberflugzeugen selbst zur Wirkung kommen. Es ergab sich, daß ein wirklicher Schutz nur möglich war, wenn von unserer Seite so viele Jäger eingesetzt würden, daß ein Teil von ihnen den Jägerschutz der Alliierten durch Luftkämpfe beschäftigte, während der andere Teil die viel verwundbareren Feindbomber angreifen mußte. Trübe Erfahrungen haben auch später gezeigt, daß allein massierter Jägereinsatz Hilfe bringen konnte.

Speer teilte unsere Ansicht vollkommen und wollte dieses Problem bei der Führerbesprechung in den Vordergrund stellen. Wir bereiteten die Führerbesprechung äußerst sorgfältig vor. Wir bereiteten die Führerbesprechung äußerst sorgfältig vor. Professor Krauch sollte über den Angriff auf Leuna vortragen und Dr. Hütefisch über die Angriffe auf die Werke Böhlen, Zeitz und Lützkendorf, über den Angriff auf Brüx Hr. Pleiger, da er mehrere Tage dort anwesend war. Dr. Fischer als mein Amtsgruppenchef sollte über die Versorgungs- und Verteilungslage bis April und über die sich aus den Zerstörungen ergebenden Veränderungen und Einsparungsnotwendigkeiten für die Zukunft berichten, wobei Reserven aus Beständen möglichst nicht erörtert werden sollten. Ich sollte mich für die Diskussion in Reserve halten. Es wurden Zahlenaufstellungen und Schaubilder über alle erdenklichen Themen in übersichtlicher Form vorbereitet.

Mit einem Teil unserer Information versehen, flog Speer bereits am 19. Mai auf den Obersalzberg, um Hitler einen Vorbericht zu erstatten. Die große Besprechung wurde dann auf den 23. Mai im Hauptquartier auf dem Obersalzberg angesetzt. Außer Hitler und Speer gehörten u.a. Göring, Keitel und Milch zu dem Teilnehmerkreis und von unserer Seite Krauch als GB Chem., Pleiger als Aufsichtsratsvorsitzer von Brüx, Hütefisch als Spezialist der IG-Farben und Leiter der Wirtschaftsgruppe Mineralölindustrie, Dr. Fischer von meinem Rohstoff- und Planungsamt als zuständiger Amtsgruppenchef wie ich selbst. Daneben nahmen noch Offiziere und Ingenieure der Luftwaffe und des Oberkommandos der Wehrmacht teil. Da Speer bereits mit Hitler gesprochen hatte, sollte in dieser Runde im wesentlichen uns das Wort überlassen werden. Speer hatte ohne Erfolg die Frage des Jägerschutzes für die Hydrierwerke bei Göring und Hitler angeschnitten. Jetzt sollte ich das Thema zur Sprache bringen. Ich war verblüfft, daß gerade ich als Zivilist dieses militärische Problem verfechten sollte. Ich konnte mir vorstellen, daß es eine ziemlich dramatische Aussprache geben würde. Aber ich sagte natürlich zu.

Hitler begrüßte uns alle kurz. Wir nahmen an einem ovalen Tisch Platz. Hitler saß an der Mitte der Längsseite, rechts von ihm Göring und Milch, links Professor Krauch und Pleiger, dann an der Schmalseite Speer, etwas im Hintergrund. Ich saß Hitler unmittelbar gegenüber und rechts von mir waren Dr. Fischer und Dr. Bütefisch. Krauch gab eine kurze Darstellung des Angriffs auf Leuna und einen umfassenden Überblick über die Schäden. Dann entrollte er, was äußerst wirkungsvoll war, einen großen Plan des Werkes Leuna, der mit kleinen, mittleren und großen Punkten übersät war. Hitler fragte sofort, was die Punkte bedeuteten, und Professor Krauch antwortete: „Jeder dieser Punkte ist eine Bombe, die ins Werksgelände gefallen ist. Die Punkte deuten die Größe der jeweiligen Bomben an.“ Hitler fragte: „Wie viele Bomben waren es insgesamt?“ Krauchs Antwort:„über 2.200 Bomben sind ins Werksgelände gefallen.“ Hitler hielt sich die Hand

vor Augen. Stille trat ein. Er hatte es sich offenbar so schlimm nicht vorgestellt. Nach einer halben Minute nahm er die Hand von den Augen und sagte zu Krauch: „Fahren Sie fort!“

Nach Krauch trug Pleiger drastisch und blumenreich, wie es seine Art war, über den Angriff auf Brüx und die Zerstörungen, die er vorgefunden hatte, vor und ebenso über die für den Aufbau eingeleiteten Maßnahmen. Darauf folgte der Bericht von Dr. Bütefisch für die Werke Böhlen und Zeitz. Hitler stellte sehr sachlich und kurz mehrere Fragen, vor allem über die Maßnahmen, die bisher zum Fliegerschutz der Belegschaft und Werksteile ergriffen worden waren und erkundigte sich bei Göring über den vorhandenen Flakschutz und Umfang und Wirkung des Eingreifens der Jäger. Göring wies unter anderem darauf hin, daß der Flakschutz bei allen Hydrierwerken verstärkt werden sollte. Leuna sollte zu einer „Flakfestung“ ausgebaut werden, wie er sich ausdrückte. In der Diskussion wurden die Möglichkeiten zur Errichtung von Attrappenbauten, die bei einzelnen Werken erfolgreich angewandt worden waren, erörtert. Auch die Frage einer Einnebelung der Betriebe und ähnliche Maßnahmen wurden diskutiert. Anschließend erhielt Dr. Fischer auf Vorschlag von Speer das Wort zu einem Referat über die bisherige Versorgungslage und welche Konsequenzen der riesige Kapazitätsausfall durch die Angriffe voraussichtlich haben würde. In kurzen Zügen wurde der bisherige Treibstoffverbrauch der Wehrmachtsteile den Möglichkeiten gegenübergestellt, wie sie sich nun aus der Produktion für Mai und Juni ergaben. Bestände wurden nur von Keitel erwähnt. Wir wollten nicht trösten, wir wollten schockieren.

Als ich merkte, daß Dr. Fischer ziemlich am Ende seiner Ausführungen war, fürchtete ich, daß ich vielleicht Schwierigkeiten haben würde, mit meinem Thema zu Wort zu kommen. Ich unterbrach ihn daher mit dem „Aufhänger“, daß ich noch einige Ergänzungen geben wollte. Ich sprach kurz von der Lage der rumänischen Erdölfelder und den Schwierigkeiten im Abtransport der Treibstoffprodukte von dort und schwenkte dann über auf unser größtes und für den Flugtreibstoff wichtigstes Werk Pölitz bei Stettin, das mit 65.000 t Kapazität pro Monat (!) noch voll intakt war. Dieses Werk müßte ebenso wie die weiteren Betriebe im mitteldeutschen Raum unter allen Umständen und sofort geschützt werden. Hierzu reiche der Flakschutz bei weitem nicht aus, auch dann nicht, wenn er zu sogenannten „Flakfestungen“ verstärkt würde. Die Wirkung der Flak hatte sich bei der Höhe in der die Bomberverbände flogen, als völlig unzureichend erwiesen. Hier unterbrach mich Göring, der das Gegenteil behauptet hatte, mit dem verständlichen Einwurf: „Woher wollen Sie das wissen? Sie waren doch nicht dabei.“ Ich verwies darauf, daß zwischen den Werksleitungen und der zum Schutz der Werke eingesetzten Flak-Einheiten ein ständiger Gedankenaustausch bestehe. Naheliegenderweise seien hierbei auch die Luftangriffe selbst ausführlich erörtert worden.

Über das Ergebnis dieser Besprechungen hätte ich mich gründlich unterrichten lassen. Außerdem hätte ich Kenntnis von Ermittlungen der Luftwaffe über die Relation zwischen der Zahl der abgegebenen Flakschüsse und der Zahl der abgeschossenen Bomber. Bei den Maiangriffen auf die Hydrierwerke und den vorhergehenden Angriffen seien danach ein Bomberabschuß auf 2.000 bis 2.400 Schuß Flak gekommen. Das war natürlich eine Bombe! Daß ich diese Informationen aus einem persönlichen Gespräch mit dem Befehlshaber der Luftflotte Reich, Generaloberst Stumpf, hatte, erwähnte ich nicht, um diesem keinen Ärger zu machen. Wenn die Bomberverbände in Größenordnungen von 500 bis 1.000 Bombern auf diese und ähnliche Werke anflogen, fuhr ich mit meinem Bericht fort, und man die kurze Gesamtzeitdauer der Angriffswellen berücksichtige, sei offenkundig, daß bei den ausgezeichnet geführten und stur kursfliegenden Bomberverbänden bei künftigen Angriffen wie bei denen am 12. Mai die große Masse der Bomben wieder ins Ziel gelangen würde. Ich plädierte daher für einen Jägerschutz „in being“ , der zum Beispiel aus dem Raum der Provinz Brandenburg heraus über die Hälfte unserer gesamten Kapazität einschließlich Pölitz in ganz kurzem Anflug erreichen, die feindlichen Jägerschutzeinheiten durch Luftkämpfe binden und gleichzeitig die Bomberformationen mit Erfolg angreifen und auseinandertreiben könnte. Dazu legte ich eine Lagekarte über den Standort aller wichtigen Hydrier- und Synthesetreibstoftwerke vor, die Hitler mit Interesse studierte.

Nun war aber Görings Geduld erschöpft. Er unterbrach

mich wütend und wandte sich zu Hitler:

Kehrl ist eine hoffnungsloser Zivilist und hat von Kriegsführung, geschweige denn Luftkriegsführung, keine Ahnung. Er stellt sich vielmehr vor, wir könnten sozusagen jedem Werk seinen eigenen Jägerschutz attachieren. Das sind Karlchen-Miesnick-Vorstellungen. „

Auf meine Argumentation über die Erfahrungen aus den bisherigen Luftangriffen mit der Flak ging er nicht ein, wahrscheinlich weil er wußte, daß sie zutrafen.Ich erwiderte empört:

„Herr Reichsmarschall, es ist zwar richtig, daß ich ein Zivilist bin, soviel verstehe ich von Kriegführung aber auch, daß man ohne Treibstoff keinen modernen Krieg führen kann. Attrappenbauten, Vernebelung und Flakschutz sind schön und gut, und ich möchte auf sie nicht verzichten. Sie sind aber ein Tropfen auf einen heißen Stein. Wenn wir nicht durch massiven Jägerangriff die Bomberangriffe auf die Hydrierwerke zerschlagen können, dann werden auch die mit riesigem Aufwand in Gang befindlichen Wiederherstellungsarbeiten an den bisher betroffenen Werken nutzlos sein. Es muß doch möglich sein, weit mehr Jäger als bisher für den Schutz dieser Engpaßwerke einzusetzen. Schließlich kenne ich ja genau die Zahl der Jäger, die monatlich gebaut und von uns der Luftwaffe zur Verfügung gestellt werden.“

Es schien so, als ob Hitler sich meine Kontroverse mit Göring nicht ohne Wohlwollen angehört hatte, nun griff er beinahe schlichtend ein, indem er zu Göring sagte: „Ich bitte Sie, die Sache zu prüfen.“ Er wollte wohl eine weitere Erörterung dieses militärischen Themas in diesem Kreise nicht zulassen.

Aber Göring ließ sich nicht beschwichtigen. Es müsse bei dieser Gelegenheit einmal gesagt werden, die Treibstoffverluste durch Luftangriffe, die nicht hätten verhindert werden können, seien nicht die einzigen und vielleicht noch nicht einmal die größten Verluste. Es entstünden laufend schwere Verluste an Treibstoff durch Fehldispositionen. Es würden zum Beispiel Erdölraffinerien an Standorten betrieben, bei denen sie luftmäßig überhaupt nicht geschützt werden könnten, wie Rotterdam, Marseille, Bordeaux und vor allem im Raum zwischen Venedig und Triest. Dort könnte der Feind überall von See her ohne Vorwarnzeit angreifen und hätte auch diese Raffinerien immer wieder zerstört und bedeutende Vorräte vernichtet. Aber als ob nichts geschehen sei, würde die Produktion nach den Wiederherstellungsarbeiten oder in einer benachbarten Raffinerie wiederaufgenommen. Göring hatte sein Ziel erreicht. Hitler war erregt. „Wer ist für diesen Unsinn verantwortlich? “ Es entstand eine Pause, bis ich sagte: „Ich bin dafür verantwortlich und es ist kein Unsinn.“ Jedermann im Raum, auch ich, schien eine Explosion Hitlers zu befürchten, und Keitel winkte mir; hinter Hitler stehend, entsetzt zu, als wollte er sagen, ich solle doch um Gottes Willen den Mund halten. Dann fragte Hitler mit ruhiger, aber eisiger Stimme:

„Warum ist es kein Unsinn, Herr Kehrl?“

Ich schilderte dann, daß mir das Problem schon im Jahre 1943 von Herrn Dr. Fischer vorgetragen worden sei, und daß wir es immer wieder gründlich diskutiert hätten. Ich hätte dann entschieden, daß Werke an diesen Standorten zeitweise betrieben werden sollten. Ich begründete das im Einzelnen.

Es ist bekannt, daß die strategischen Luftangriffe auf industrielle Ziele im Reich von den U.S. Strategie Bornhing Survey gesteuert werden und daß diese nach einem gemeinsamen Plan mit den Engländern arbeiten. Es hat sich herausgestellt, daß pro Monat nur eine bestimmte Anzahl Flüge geflogen werden können. Diese Tatsache hängt wahrscheinlich zum Teil von der Wettergunst oder -ungunst ab, zum Teil aber auch von der Zahl der für den Einsatz zur Verfügung stehenden Flugzeuge und Piloten, die jeweils zu Großangriffen gesammelt würden. Jedenfalls überstieg die Anzahl der strategischen Bombenangriffe nie zwanzig Tage im Monat. Meist sind es weniger gewesen. Mir wurde immer mehr klar, daß der Treibstoffsektor unser gefährdetster und risikoreichster Engpaß ist. Daher wollte ich auf diesem Gebiet sozusagen als Angriffsobjekt Werke anbieten, die unter verhältnismäßig kleinem Risiko für uns angegriffen werden können. Jeder Angriff dieser Art von mehreren 100 Flugzeugen, der auf Erdölraffinerien geht, kann nicht gegen den Kern unserer Benzinerzeugung oder ähnliche Engpässe erfolgen. Das gilt insbesondere für die fünf Raffinerien zwischen Fiume und dem Raum von Venedig. Diese Raffinerien werden transportnah mit Erdöl aus Ungarn oder dem Wiener Raum gespeist. Die wären immer wieder Luftangriffen ausgesetzt. Es hat Zerstörungen gegeben. Es verbrannte auch Öl. Aber diese oder jene Raffinerie blieb meistens funktionstüchtig. Und wenn eine der größeren nur fünf bis sechs Tage produzierte, so reichte das häufig schon aus, um den Monatsbedarf unseres Heeres in Italien zu decken. Die produzierte Menge wird aus dem Raum Venedig kontinuierlich abgefahren, damit sich dort keine größeren Lager bilden.

Wir betrieben sogar Anlagen, fuhr ich fort, in Serbien und Kroatien und natürlich in Ungarn sowie Anlagen an der Mittelmeerküste Frankreichs, die wir auch schon gelegentlich mit ungarischem Öl beliefert haben. Immer wieder wurden hierdurch Angriffe abgelenkt, die uns möglicherweise im Reichsgebiet im Kern unserer Produktion viel schwerer getroffen hätten. Die Kapazitäten bei den verbündeten Ländern und in den besetzten Gebieten wären auf dem Gebiet der Erdölverarbeitung viel größer, als es für unseren Erdölanfall notwendig war. Wir können daher von den nicht betriebenen Werken Aggregate ausbauen und damit die betriebenen reparieren. Aus den gleichen Gründen der Risikostreuung planen wir auch, alle zerstörten Hydrierwerke wiederaufzubauen, um die Bombenangriffe auch in Zukunft bis zu einem gewissen Grade durch Aufteilung auf mehrere Werke zersplittern zu können.

Hitler hatte aufmerksam zugehört und sagte ganz ruhig :„Es war kein Unsinn, Herr Kehrl.“ Hitler drängte jetzt aber sichtlich auf den Schluß der Besprechung. Aber ich bat ihn noch einmal um eine Entscheidung wegen des Jägereinsatzes. Hitler wandte sich an Göring und sagte:

Herr Reichsmarschall, bitte überdenken Sie das Problem noch einmal und halten Sie mir in den nächsten Tagen Vortrag“

Hitler erhob sich. Die Besprechung war beendet. Hitler war die ganze Zeit sehr bleich, aber konzentriert und präzise in seinen Fragen gewesen. Vier Wochen später sollte ich einen völlig verwandelten Hitler auf dem Obersalzberg wiedersehen.

Teil 1

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

..

Ubasser

4 Antworten zu “Der Untergang des 3. Reichs – Teil 2 – Rüstung und Rohstoffindustrie

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  3. neuesdeutschesreich 23. Januar 2014 um 23:43

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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