Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell

Umerziehung der Deutschen als Teil der Psychologischen Kriegführung


Von Hans-Joachim von Leesen

Ausgangspunkt

Krieg – das ist in der Vorstellung der meisten Menschen der Kampf von Streitkräften zu Lande, zu Wasser und in der Luft, um gewaltsam politische, wirtschaftliche, ideologische oder militärische Interessen von Staaten durchzusetzen. Erst beim zweiten Hinsehen fällt auf, dass solche Auseinandersetzungen auch auf wirtschaftlichem Gebiet stattfinden. So versucht ein Staat einem anderen seinen Willen aufzuzwingen, indem er beispielsweise über ihn einen wirtschaftlichen Boykott verhängt wie etwa die USA gegenüber Kuba, oder wie im Ersten Weltkrieg Großbritannien sich bemühte, mit Hilfe einer Blockade Deutschland auszuhungern. Es fehlt die dritte Variante der Kriegführung, die in der Neuzeit immer mehr an Bedeutung gewonnen hat und umso wirksamer ist, je weniger die Gegenseite sie bemerkt. Es ist die Psychologische Kriegführung, die beispielsweise eine überaus wichtige Rolle spielte in der Auseinandersetzung zwischen der Sowjetunion und der von den USA geführten Welt, und die unter dem Begriff „kalter Krieg“ in die Geschichte einging.

Man kann als Erfinder der modernen Psychologischen Kriegführung Großbritannien ansehen, das schon wenige Wochen nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs das „Kriegspropagandabüro“ (War propaganda bureau) ins Leben rief und es nicht nur mit umfangreichen finanziellen und technischen Mitteln ausstattete, sondern auch eine Reihe scharfsinniger und phantasievoller Schriftsteller als Mitarbeiter gewinnen konnte. Es ging um den „Kampf um die Seelen“. Was nützt eine glänzend ausgerüstete Armee, wenn die Menschen nicht kampfwillig sind, etwa weil sie an der eigenen Sache zweifeln?

Hier setzt die Psychologische Kampfführung (PSK) ein, die auf wissenschaftlicher Grundlage alles einsetzt, um das eigene Volk zu überzeugen, dass es seine ganzen Kräfte anspannen muß, um der „guten“, nämlich der eigenen Sache zum Siege zu verhelfen. Anne Morelli, Professorin für Geschichte an der Université libre in Brüssel, hat jüngst in einem schmalen Band die „Prinzipien der Kriegspropaganda“ zusammengefasst und meint folgende Ziele der PSK ausgemacht zu haben, Ziele, die von allen Parteien verfolgt werden, seien es demokratisch, seien es diktatorisch regierte Länder: Sie hat dazu folgende Thesen formuliert:

1. Die anderen haben angefangen.

2. Der Feind ist der Teufel vom Dienst.

3. Wir kämpfen für eine gute Sache.

4. Der Feind begeht mit Absicht Grausamkeiten.

5. Unsere Verluste sind gering.

So ging die Psychologische Kriegführung der Briten im Ersten Weltkrieg vor und stieß dabei auf eine ahnungslose deutsche Führung. Sie wurde überrumpelt von dieser Art der Kriegführung, die sie für unanständig und unsoldatisch hielt. Die Verbreitung von angeblichen Gräueltaten der Deutschen, die, wie sich nach dem Krieg vor allem durch die Forschungsarbeiten von Lord Arthur Ponsonby herausstellte, allesamt erfunden waren, hielt man für unehrenhaft und begriff nicht die ungeheure Wirkung, die die Lügen in der ganzen Welt entfalteten. Erst gegen Ende des Kriegs gelang es Erich Ludendorff als 1. Generalquartiermeister, einige Institutionen der deutschen Gegenpropaganda zu schaffen, die aber keine entscheidende Wirkung mehr entfalten konnte. 1918 brach die Kampfmoral der Deutschen zusammen, was Professor Paul M. A. Linebarger, der sich in den USA in mehreren Büchern wissenschaftlich mit den Grundlagen der Psychologischen Kriegführung befasste, vor allem auf die Wirkung der alliierten PSK zurückführte. Lord Arthur Ponsonby hatte recht, als er in seinem, 1930 auch in deutscher Übersetzung erschienenen Buch „Lügen in Kriegszeiten“ schrieb: „Der psychologische Faktor ist im Kriege ebenso wichtig wie der militärische Faktor“. (Übrigens bestätigte Prof. Linebarger der deutschen Seite, dass sie bis zum Zweiten Weltkrieg ihren Rückstand in der PSK aufgeholt hatte und der Gegenseite durchaus gewachsen war.)

Die Fortsetzung des Psychokriegs gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg

Daß im Zweiten Weltkrieg der US-Präsident Franklin D. Roosevelt gemeinsam mit vielen ihn umgebenen Ratgebern daran interessiert war, sein Land in den Krieg gegen die Achsenmächte Deutschland und Italien zu führen, hatte nicht nur wirtschaftliche Gründe und war nicht nur getrieben von dem Ziel US-amerikanischer Kreise, die Rolle der damaligen Weltmacht Großbritannien zu übernehmen. Wenigstens ebenso gewichtig waren ideologische Gründe, war doch sowohl dem Präsidenten als auch seinen Beratern, darunter viele aus Deutschland geflohene Emigranten, daran gelegen, das damals in Deutschland herrschende Regime zu stürzen. Als das Deutsche Reich dann im Dezember 1941 durch Bündnisverpflichtungen gegenüber Japan in den Krieg gegen die USA hineingezogen worden war, wurde von der US-Regierung sehr bald an der Universität Virginia in Charlotteville die „School for Military Government“ eingerichtet. Ihre Aufgabe sollte es sein, im Auftrage der amerikanischen „Psychological Warfare Division“ Konzepte zu erarbeiten, wie man sich gegenüber Deutschland im und nach dem Kriege verhalten soll. Von Anfang an galt es als ausgemacht, dass der Krieg nur durch die bedingungslose Kapitulation Deutschlands beendet werden könne und dass anschließend das Land von den Siegermächten ganz und gar zu besetzen sei. Dabei glaubte man, die richtigen Schlüsse aus dem Ende des Ersten Weltkriegs gezogen zu haben; nach der Niederlage mussten zwar die Deutschen im Versailler Friedensvertrag die Alleinschuld am Kriege auf sich nehmen, doch konnten die Alliierten nicht verhindern, dass Deutschland sich trotz der Auspowerung durch immense Reparationszahlungen schon nach 15 Jahren erholt hatte und nach wenigen weiteren Jahren wieder ein Faktor in Europa geworden war. Das sollte sich nicht wiederholen. Der in den USA einflussreiche Psychiater Prof. Langer fasste damals zusammen: „Hitler ist nicht die Ursache des deutschen Wahnsinns, sondern umgekehrt: Da die Deutschen grundsätzlich wahnsinnig sind, haben sie Hitler geschaffen.“

Es sei nunmehr Sache des siegreichen Amerikas, die Ursache des Wahnsinns zu beseitigen (ausführlicher in Mosberg, Reeducation). Die Sicht auf Deutschland hatte sich in diesen Kreisen seit dem Ersten Weltkrieg nicht verändert: Es sei in der Hand des preußischen Generalstabes, der Junkerkaste, der Konzernbosse und der Bürokraten, deren Speerspitze der Nationalsozialismus sei, behauptete man.

1943 wurde die „Research and Analysis Branch“ gegründet als Teil des amerikanischen Geheimdienstes. Sie beschäftigte 1.200 Soldaten und Zivilisten, unter ihnen zahlreiche aus Deutschland emigrierte ehemals führende linke Politiker und Wissenschaftler, darunter Herbert Marcuse, der uns in Deutschland bei der 68er Revolte wieder begegnen sollte, sowie der später in den Nürnberger Prozessen als Ankläger fungierende Robert Kempner, ein in Berlin tätig gewesener Jurist, der aus rassischen Gründen Deutschland verlassen hatte. Den starken linken Kreisen entstammten die Bestrebungen, die deutsche Wirtschaftsstruktur endgültig zu beseitigen. Die radikalste Konsequenz war der Morgenthau-Plan, nach dem Deutschland in einen Agrarstaat umgewandelt werden sollte. Er wurde im letzten Kriegsjahr tatsächlich von Roosevelt offiziell akzeptiert, nach kurzer Zeit aber unter dem Einfluss besonnener Politiker vom Präsidenten wieder zurückgezogen, bestimmte jedoch das Deutschlandbild der für die Politik im besiegten Deutschland zuständigen Offiziere und „Halbsoldaten“, das waren Psychologen, Psychiater, Politologen, Soziologen, Journalisten usw., die in Offiziersuniformen gesteckt worden waren, von den Militärs aber nicht ganz ernst genommen wurden.

Die amerikanischen Ansichten trafen sich mit einer schon im Ersten Weltkrieg virulent gewesenen britischen Gruppierung, die in dem durch Bismarck geeinten Deutschland eine Konkurrenz zum Empire sahen. Zu ihnen gehörte an führender Stelle Winston Churchill. Sir Robert Gilbert Vansittard war wohl die Symbolfigur für diese politische Richtung. Für ihn, der bis 1941 als Ständiger Staatssekretär bzw. als Diplomatischer Chefberater im britischen Außenministerium maßgebenden Einfluss hatte, war Hitler die „Offenbarung einer tief verwurzelten deutschen Krankheit“, wie er sich ausdrückte. Sie forderten – wie ihre US-amerikanischen Gesinnungsfreunde – die Beseitigung der deutschen Schwerindustrie, die Aburteilung der deutschen politischen und wirtschaftlichen Führungsschicht, die sie für alle Kriegsverbrechen verantwortlich machten, und die langjährige Besetzung des besiegten Deutschlands zum Zwecke der Umerziehung. Einen Eindruck von seinem Deutschenhass bietet seine 1941 erschienene Schrift „Black Record. German Past and Present, deutsche Übersetzung in „Der Hetzer“. Herausgegeben von Olaf Rose, Inning 2004.

Nach dem Krieg sagte der Stellvertretende US-Außenminister Archibald McLeesh, der 1939 in den USA die Institution der Psychologischen Kriegführung gegründet hatte, auf der Potsdamer Konferenz, es müsse das Ziel der Umerziehung sein, den Charakter und die Mentalität der deutschen Nation zu verändern, so dass Deutschland schließlich ein Leben ohne Überwachung gestattet werden könne. Dafür sei eine Behandlung der Deutschen notwendig, die man mit der eines Kriminellen in einer modernen Strafanstalt vergleichen könne. „Wir werden die gesamte deutsche Tradition auslöschen.“ Man müsse einen Prozess in Gang setzen, an dessen Ende die deutsche „Self Reeducation“ stehen müsse (ausführlich in Schrenck-Notzing, Charakterwäsche, sowie in Mosberg, Reeducation).

Die kollektive Schuld der Deutschen

Im „Report of a Conference on Germany after the War“, erarbeitet im Sommer 1944 vom „Joint Committee on Post-War-Planning“ an der Columbia University, New York City, fand sich der Fahrplan für die Umerziehung der Deutschen, der dann zur offiziellen Richtlinie der US-amerikanischen Nachkriegspolitik wurde. (Er ist wiedergegeben in Mosberg, Reeducation.) Entwickelt wurde er von Wissenschaftlern aus den Gebieten der Medizin, Psychologie, Soziologie usw. Der zu den geistigen Vätern gehörende Schweizer Psychoanalytiker C. G. Jung hatte davor gewarnt, einen Unterschied zwischen „anständigen und unanständigen“ Deutschen zu machen (zitiert in Mosberg, Reeducation). Die Deutschen seien „kollektiv schuldig“. Der Grund dafür sei eine „allgemeine psychische Minderwertigkeit des deutschen Menschen“. Nach seiner Auffassung seien die Deutschen „entartet“. Die einzig wirksame Therapie sei es, dass die Deutschen dazu gebracht werden müssen, ihre Schuld anzuerkennen, ja, dass sie sich selbst öffentlich und immer wieder zu ihrer Schuld bekennen.

Einer der ersten Schritte zu diesem Ziel war das Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Als sich führende Persönlichkeiten der deutschen evangelischen Kirche, die überwiegend der Bekennenden Kirche angehörten, bemühten, in den im Aufbau befindlichen Ökumenischen Rat aufgenommen zu werden, wurde ihnen die Bedingung gestellt, zunächst ein Bekenntnis zur deutschen Kollektivschuld öffentlich abzulegen. Generalsekretär des Ökumenischen Rates war der Holländer Visser’t Hooft, der im Kriege dem britischen Geheimdienst angehört hatte. Am 18./19. Oktober 1945 legten die Führer der deutschen evangelischen Kirchen vom Landesbischof Lilje über Pastor Martin Niemöller bis zu Dr. Dr. Gustav Heinemann das gewünschte Schuldbekenntnis ab, und zwar nicht nur für die evangelische Kirche, sondern für das gesamte deutsche Volk, also beispielsweise auch die Katholiken und Konfessionslosen. (Ausführlich dazu der Kieler Theologieprofessor Walter Bodenstein in „Ist nur der Besiegte schuldig? Die EKD und das Stuttgarter Schuldbekenntnis von 1945“.)

Immer wieder stößt man auf die Annahme der Umerzieher, die Kollektivschuld der Deutschen habe ihre Ursache in ihrer biologischen Veranlagung. Das müsse den Deutschen eingeprägt werden, bis sie davon selbst überzeugt seien. Die Instrumente dazu seien die Medien, in der damaligen Zeit vor allem die Presse, der Rundfunk und der Film.

Dazu mussten zunächst die in Deutschland vorhandenen Medien beseitigt werden. Sie wurden verboten. Der nächste Schritt war es, alle Männer und Frauen aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, die den Zielen der Umerziehung hätten widersprechen können. In den Internierungslagern verschwanden in bis zu drei Jahren zwischen 314.000 und 454.000 Menschen (die Angaben in der Literatur schwanken), ohne völkerrechtliche Grundlage und ohne Anklage – von BDM-Führerinnen bis zu hohen Ministerialbeamten, von Ortsgruppenleitern der NSDAP über Schriftsteller bis zu Diplomaten. Das Personal der Rundfunkanstalten wurde entlassen, die führenden Journalisten und Verleger in Internierungslager gesperrt. An die Stelle der deutschen Medien traten zunächst Rundfunksender der alliierten Militärregierungen. Was sie zu veröffentlichen hatten, lieferten die Besatzungsmächte über ihre Nachrichtenagenturen, in der US-Zone die Agentur DANA, später DENA, in der britischen unter der Leitung von Sefton Delmer, einem führenden Mann der PSK, die German News –Service = GNS. Nichts anderes durften die deutschsprachigen Zeitungen und Rundfunksender veröffentlichen als das, was diese Agenturen verbreiteten. Nach einiger Zeit lockerte man die Personalpolitik, indem man auch Journalisten einstellte, die keine Emigranten waren, aber im Dritten Reich aus politischen Gründen kaltgestellt waren. Nach ein bis zwei Jahren kamen die ersten von der Besatzungsmacht ausgebildeten Redakteure zum Zuge. (Ein eindrucksvolles Bild liefert das von den deutschen Journalisten der ersten Stunde Richard Tüngel und Hans Rudolf Berndorff geschriebene Buch „Auf dem Bauche sollst Du kriechen“, erschienen 1958.) Die Spitze bildete in der US-Zone ein Leon Edel, später Eugene Jolas. Der Chef der Presseoffi ziere war der Intelligence Offi cer Alfred Rosenberg. Die Deutschen Journalisten standen unter strenger amerikanischer bzw. britischer Aufsicht. Sie hatten umzusetzen, was die Psychologische Kriegführung vorgegeben hatte. Hauptziel war, dass „die Deutschen ihre Kollektivschuld eingestanden und von ihrer Minderwertigkeit überzeugt wurden“, wie Helmuth Mosberg in seiner auch als Buch erschienenen Dissertation „Reeducation – Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland“ schreibt. Jeder Journalist hatte ein Umerzieher zu sein.

Der deutsche Charakter wird gewaschen

Auf die Dauer konnte man die Deutschen nicht allein mit den Zeitungen und Rundfunksendungen der alliierten

Theodor Wiesengrund Adorno

Militärbehörden abspeisen. So suchte man Deutsche, die geeignet erschienen, neu gegründete Zeitungen zu verlegen. Darüber hat Caspar von Schrenck-Notzing bereits 1965 in seinem grundlegenden Werk „Charakterwäsche“ berichtet, das in immer neuen Aufl agen und kürzlich in einer Neufassung erschien. Die neuen deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger sollten das „andere Deutschland“ verkörpern, also Menschen sein, die sich von den bisherigen Deutschen deutlich unterschieden. Bei der Auswahl ging es erst in zweiter Linie um fachliche Eignung, vor allem aber um die charakterlichen Eigenschaften. Die Siegermächte gingen davon aus, dass die meisten Deutschen einen falsch entwickelten Charakter hatten, da sie durch ihre autoritären Familien geprägt worden waren. Wie die neue Elite in der Medienwelt geartet sein soll, das hatte eine Fachgruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Max Horkheimer erarbeitet (auch er begegnet uns wieder bei den Vordenkern der 68er Revolte) und in einem fünfbändigen Werk „Studies in Prejudice“ vorgelegt, einem Werk, zu dessen Autoren u. a. Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Levinson, R. Nevitt Sanford gehörten. Sie wollten die Vorurteile, unter denen die Deutschen angeblich leiden, aufdecken und ausrotten. Wörtlich: „Ausrottung meint Umerziehung, die wissenschaftlich geplant wird.“ Damit sollten „potentiell faschistische Individuen aufgedeckt werden“. So suchte man Menschen, bei denen die in Deutschland typischen Werte, wie „äußerlich korrektes Benehmen, Fleiß, Tüchtigkeit, physische Sauberkeit, Gesundheit und unkritisches Verhalten“ nicht vorhanden waren, denn diese Eigenschaften verbergen angeblich „eine tiefe Schwäche des eigenen Ichs“. Man befragte die ins Auge gefassten Persönlichkeiten u. a. danach, wie ihr Verhältnis zu Vater und Mutter war. Bevorzugt wurden Männer, die zu ihren Eltern ein gebrochenes Verhältnis hatten, also nicht durch die autoritäre deutsche Familie geformt waren. Und sie gingen mit gutem Gewissen vor, waren doch, wie sie behaupteten, die Deutschen krank, waren Patienten, die von ihrer Paranoia geheilt werden mussten.

Die neuen Zeitungsverleger und Chefredakteure wurden entsprechenden Tests unterzogen, und wenn sich herausstellte, dass sie solche gebrochenen Charaktere hatten, dann kamen sie in die engste Wahl. Sozusagen als Belohnung erhielten sie die Lizenz für eine Zeitung oder Zeitschrift, natürlich immer noch überwacht von den Presseoffizieren. Die neuen Zeitungsverleger hüteten sich, gegen die vorgegebenen Regeln zu verstoßen, wäre ihnen doch anderenfalls die Lizenz wieder entzogen oder sie hätten ihre Stellung verloren. Die allermeisten funktionierten wie verlangt, wobei auch bald Überzeugungen im Spiel waren, schlagen sich doch die meisten Menschen gern auf die Seite der Sieger (ausführlich dazu Schrenck-Notzing).

Daß eine große Rolle bei der Umerziehung die Prozesse gegen die deutsche Führungsschicht und gegen angebliche und wirkliche Kriegsverbrecher spielten, liegt auf der Hand. Das Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg gegen die Reichsführung sowie die darauf folgenden der amerikanischen Militärjustiz wurden den Deutschen durch die Zeitungen der alliierten Militärregierungen vermittelt. Sie sollten der deutschen Bevölkerung in allen Einzelheiten die Kollektivschuld vor Augen führen, hatte aber gleichzeitig die Aufgabe, die alliierten Kriegsverbrechen wie etwa den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung zu rechtfertigen oder zu verdecken.

Bei all diesen Maßnahmen wurde die Hauptforderung der Psychologischen Kriegführung befolgt: Man muß ein gegnerisches Volk von seiner Führung trennen. Das war bereits ein Ziel der Alliierten im Ersten Weltkrieg, als der Kaiser als bluttriefendes Monster dargestellt wurde. Für alle Zeitungen wie auch beim Rundfunk galt der Grundsatz, dass jeder Journalist ein Umerzieher zu sein hat. Befolgte er das nicht, lief er Gefahr, seine Stellung zu verlieren. Nicht zuletzt das erklärte die Linientreue von Verlegern und Redakteuren (ausführlich dazu Mosberg, Reeducation). Als 1949 die Bundesrepublik Deutschland entstand, ging die Lizenzierung der Presse durch die Militärregierung zu Ende. Aber man hatte in den Jahren 1945 bis 1949 seinen Nachwuchs herangezogen, und der war durch die Schule der von den Militärregierungen überwachten Umerzieher gegangen. Auch daher erklärt es sich, daß heute die bundesdeutschen Journalisten zwar frei sind in Einzelfragen, daß sie sich aber alle einigen Grundeinstellungen verpflichtet fühlen (müssen), so der deutschen Kollektivschuld und der deutschen Alleinschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

So wie die Presse im Sinne der Umerzieher umgestaltet wurde, so erging es auch dem Rundfunk und der Filmwirtschaft. Die bis 1945 in Deutschland produzierten Filme wurden zunächst generell verboten; dann gab man ausgewählte Revue- und Unterhaltungsfilme frei. (Noch heute sind zahlreiche Filme verboten.) Die Kinos zeigten zunächst überwiegend englisch- und russischsprachige Filme mit Untertiteln, bis nach den Prinzipien der Umerzieher gedrehte deutsche Filme zur Verfügung standen. (Beispiele: Die Mörder sind unter uns, Film ohne Titel, Rotation.)

Parallel lief die Umerziehung in Schulen und Universitäten. Alle Schulbücher wurden verboten. Um Bücher verlegen zu können, benötigte man die Lizenz der Militärregierung. Es bestand erheblicher Bedarf an Neuerscheinungen, nachdem der Alliierte Kontrollrat insgesamt 34.645 Bücher verboten hatte sowie pauschal alle Bücher über den Ersten Weltkrieg und über die Olympischen Spiele 1936; das waren alles in allem drei- bis viermal so viele Bücher wie im Dritten Reich. (Siehe den Befehl Nr. 4 des Alliierten Kontrollrates vom 13. 5. 1946 „Betreffend Einziehung von Literatur und Werken nationalsozialistischen und militaristischen Charakters“ sowie „Liste der auszusondernden Literatur“ mit drei Nachträgen.) Nachdrucke im Uwe Berg Verlag, Toppenstedt 1983/1984.

Der bisher geschilderte Kurs der Umerziehung wurde strikt befolgt, bis im September 1946 US-Außenminister Byrns in einer Rede in Stuttgart erklärte, dass sich die amerikanische Politik Deutschland gegenüber verändern müsse, um in Europa kein Vakuum entstehen zu lassen. Inzwischen hatte auch die amerikanische Führungsschicht begriffen, dass das Bündnis zwischen der Sowjetunion und den Westmächten nur hielt, solange sie einen gemeinsamen Feind, nämlich Deutschland, hatten. Nun brachen die Gegensätze offen aus. Die US-Regierung befürchtete, dass durch das Vakuum, das durch die Niederwerfung Deutschlands entstanden war, die Sowjetunion in Gestalt des Kommunismus eindringen werde mit allen Folgen für die westliche Welt. Der Gegensatz zwischen Ost und West eskalierte im März und April 1947 auf der Moskauer Konferenz. Immer deutlicher wurde der Machtkampf um Deutschland. Jeder – Ost wie West – wollte so viel wie möglich vom deutschen Potential für sich gewinnen, indem es den in seinen Händen befindlichen Teil Deutschlands in seinen Machtbereich einbezog. Der „kalte Krieg“ war ausgebrochen.

Die heimlichen Paten der Bundesrepublik

Die Lage der amerikanischen Psychokrieger wurde kompliziert. Einer ihrer engsten Verbündeten, die Sowjetunion, galt plötzlich als Feind der USA. Die Aufgabe der amerikanischen PSK war es nun, sowohl Deutschland niederzuhalten, als auch Deutschland wieder eine gewisse Macht zuzubilligen, weil man diese deutsche Macht gegen die UdSSR benötigte. Der Gegenseite ging es nicht viel anders. Allerdings brauchte man nur das deutsche Potential, nicht aber einen eigenständigen Willen. Die Deutschen sollten aufgehen in einem amerikanischen Machtblock im Westen und in einem sowjetischen im Osten. Der psychologischen Kriegführung eröffnete sich eine zweite Front: Der Kampf gegen den Kommunismus. Es bedurfte noch einiger Jahre, bis sich die Psychologische Kriegführung neu positioniert hatte. Über diese zweite Phase berichtet eindrucksvoll ein Dokumentarfilm, der im Sender „Phoenix“ schon mehrfach ausgestrahlt wurde unter dem Titel „Germany made in USA“, in dem die seinerzeit verantwortlichen Spezialisten der amerikanischen Umerziehungsinstitutionen persönlich zu Worte kommen. Sie waren, wie es im Film heißt, die „heimlichen Paten der Bundesrepublik Deutschland“, da man die deutsche Hilfe beim Kampf gegen den Kommunismus brauchte. Die linken Kräfte in der BRD sollten davon abgehalten werden, in den Kommunismus abzurutschen. Für sie gründete der CIA den „Kongress für die Freiheit der Kultur“, dessen Zeitschrift „Der Monat“ weit verbreitet wurde. Geld spielte eine erhebliche Rolle, um auch bislang weit links operierende deutsche Intellektuelle für die Amerikaner zu gewinnen. Während die Umerzieher in der ersten Zeit nach dem Krieg damit beschäftigt waren, deutsche Strukturen zu zerstören, ging es nun darum, Institutionen wieder aufzubauen, die für die amerikanische Sache nützlich waren, wie z. B. die deutschen Gewerkschaften. Dafür zuständig gewesene Amerikaner schildern in dem Film, wie enorme amerikanische Bestechungssummen in den Aufbau des Deutschen Gewerkschaftsbundes flossen, aber auch wie wichtige linke Politiker wie Willy Brandt, Ernst Reuter und Carlo Schmid mit Geld für ihre politische Arbeit gewonnen wurden. Amerika-Häuser wurden gegründet. Die Pendants in der britischen Besatzungszone hießen „Die Brücke“, in der französischen „Maisons français“, in der sowjetischen „Haus der deutsch-sowjetischen Freundschaft“. In sie wurden Schulklassen zur Indoktrination geführt, Propagandafilme gezeigt, geeignete Literatur zur Verfügung gestellt. So wie der britische Geheimdienst die „Deutsch-englische Gesellschaft“ ins Leben rief (heute „Deutsch-Britische Gesellschaft), um über sie die deutsche öffentliche Meinung im britischen Sinne zu beeinflussen und gleichzeitig Menschen zu finden, die zur Zusammenarbeit mit den Briten bereit waren, so entwickelten in den übrigen Besatzungszonen die dort zuständigen Geheimdienste ähnliche Aktivitäten.

Bestrebungen deutscher Kreise nach Wiedervereinigung konnten dabei nur stören. Solche Bestrebungen mussten niedergehalten werden, auch wenn die jetzt etablierte Bundesregierung den deutschen Wählern gegenüber immer wieder versicherte, nichts sei ihr wichtiger als die Wiedervereinigung. Als 1952 im Bundestag die Abstimmung über den Schuman-Plan anstand, nach dem eine westeuropäische Hohe Behörde (Frankreich, Benelux, Italien sowie die Bundesrepublik Deutschland) die europäische Kohle- und Stahlpolitik koordinieren sollte, drohten manche Bundestagsabgeordnete, dem Vertragswerk die Stimme zu verweigern, weil sie fürchteten, durch die feste Anbindung der BRD an den Westen werde die angestrebte Wiedervereinigung erschwert. Der CIA aber zerstreute deren Bedenken, indem die schwankenden Abgeordneten mit einem beträchtlichen Handgeld ausgestattet wurden, woraufhin der Schuman-Plan den Bundestag passierte.

So half die USA den Deutschen, von amerikanischen Grundsätzen zu profitieren, wie in dem Film einer der CIA-Mächtigen sich ausdrückte. Gleichzeitig rotteten sie, um ein weiteres Zitat aus dem Film aufzunehmen, die preußisch-deutschen Relikte im deutschen Denken aus, so dass Deutschland nunmehr „eine Kulturnation nach USA-Vorbild“ geworden war. Karl Steinbuch, ein zu seinen Lebzeiten weithin geachteter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nachrichtenverarbeitung und -übertragung, später bekannt geworden als gesellschaftskritischer Schriftsteller, schrieb: „Die Siegermächte haben uns ein kulturelles Herrschaftssystem aufgezwungen, das unserer Existenz, unserer Identität und unserer Tradition feindlich ist: Die Ideologie gegen die eigene Existenz.“ Elisabeth Noelle-Neumann schrieb, das Ergebnis der Umerziehung sei ein Extrem der Selbstdemütigung. „Man kann das in einem Satz zusammenfassen: Die Siegermächte haben uns den Selbsthass eingepflanzt.“ (beides zitiert in Mosberg, Reeducation).

Die Pflanze hat sich prächtig entwickelt.

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Verwendete Literatur:

Sigurd Binski, Zwischen Waldheim und Workuta, Bonn 1967;

Walter Bodenstein, Ist nur der Besiegte schuldig? Die EKD und das Stuttgarter Schuldbekenntnis von 1945, München 1986;

Sefton Delmer, Die Deutschen und ich, deutsche Ausgabe Hamburg 1962;

Georg Franz-Willing, Umerziehung – Die De-Nationalisierung besiegter Völker im 20. Jahrhundert, Coburg 1991;

Gisela Gneist, Günther Heydemann, Allenfalls kommt man für ein halbes Jahr in ein Umschulungslager, Leipzig 2002;

Paul M. A. Linebarger, Schlachten ohne Tote – Psychological Warfare, deutsche Ausgabe Frankfurt am Main o. J. (ca. 1962);

Liste der auszusondernden Literatur mit drei Nachträgen, Leipzig 1946–1952, Nachdrucke im Uwe Berg Verlag, Toppenstedt, 1983/1984;

Anne Morelli, Die Prinzipien der Kriegspropaganda, Springe 2004;

Helmuth Mosberg, Die REeducation. Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland, München 1991;

Arthur Ponsonby, Lügen in Kriegszeiten – eine Sammlung und kritische Betrachtung von Lügen, die während des Ersten Weltkriegs bei allen Völkern in Umlauf waren. Deutsche Ausgabe Berlin 1930;

Benno Prieß, Erschossen im Morgengrauen, 3. Aufl age, Calw 2005

Psychologische Verteidigung, Psychologische Kampfführung, Sonderdruck aus Taschenbuch für Wehrfragen, Frankfurt am Main 1960/61;

Olaf Rose (Herausgeber), Der Hetzer. Lord Vansittard und die britische Kriegspropaganda gegen Deutschland 1939–1945. Stegen 2004;

Speziallager – Internierungslager. Internierungspolitik im besetzten Nachkriegsdeutschland. Berlin-Hohenschönhausen 1996;

Caspar v. Schrenck-Notzing, Charakterwäsche. Die amerikanische Besatzung in Deutschland und ihre Folgen, Stuttgart 1965, erweiterte Neuausgabe Graz 2004;

Richard Tüngel und Rudolf Berndorff, Auf dem Bauche sollst Du kriechen … Deutschland unter den Besatzungsmächten. Hamburg 1958;

Franz Uhle-Wettler, Der deutsche Militarismus, in Criticon Nr. 142, München 1994

Clemens Vollnhals, Entnazifi zierung. Politische Säuberung und Rehabilitierung in den vier Besatzungszonen. dtv München 1991;

Heiner Wember, Umerziehung im Lager, Essen 1991;

Henric L. Wuermeling, Die weiße Liste. Umbruch der politischen Kultur in Deutschland 1945, UBU Berlin, 1988;

Dokumentarfilm Germany made in USA, von Joachim Schröder, Redaktion Klaus Bahn, mehrfach im Sender Phoenix

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Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland gegenüber den Vertretern des Ökumenischen Rates der Kirchen

„Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland begrüßt bei seiner Sitzung am 18./19. Oktober 1945 in Stuttgart Vertreter des Ökumenischen Rates der Kirchen. Wir sind für diesen Besuch um so dankbarer, als wir uns mit unserem Volk nicht nur in einer großen Gemeinschaft der Leiden wissen, sondern auch in einer Solidarität der Schuld. Mit großem Schmerz sagen wir: Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden. Was wir unseren Gemeinden oft bezeugt haben, das sprechen wir jetzt im Namen der ganzen Kirche aus: Wohl haben wir lange Jahre hindurch im Namen Jesu Christi gegen den Geist gekämpft, der im nationalsozialistischen Gewaltregiment seinen furchtbaren Ausdruck gefunden hat; aber wir klagen uns an, daß wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben. Nun soll in unseren Kirchen ein neuer Anfang gemacht werden. Gegründet auf die Heilige Schrift, mit ganzem Ernst ausgerichtet auf den alleinigen Herrn der Kirche, gehen sie daran, sich von glaubensfremden Einflüssen zu reinigen und sich selber zu ordnen. Wir hoffen zu dem Gott der Gnade und Barmherzigkeit, daß er unsere Kirchen als sein Werkzeug brauchen und ihnen Vollmacht geben wird, sein Wort zu verkündigen und seinem Willen Gehorsam zu schaffen bei uns selbst und bei unserem ganzen Volk. Daß wir uns bei diesem neuen Anfang mit den anderen Kirchen der ökumenischen Gemeinschaft herzlich verbunden wissen dürfen, erfüllt uns mit tiefer Freude. Wir hoffen zu Gott, daß durch den gemeinsamen Dienst der Kirchen, dem Geist der Gewalt und der Vergeltung, der heute von neuem mächtig werden will, in aller Welt gesteuert werde und der Geist des Friedens und der Liebe zur Herrschaft komme, in dem allein die gequälte Menschheit Genesung finden kann. So bitten wir in einer Stunde, in der die ganze Welt einen neuen Anfang braucht: Veni, creator spiritus!“

Stuttgart, den 18./19. Oktober 1945

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Das faschistische Italien hatte bis 1943 an Deutschlands Seite Krieg geführt, wurde dann aber von Marschall Badoglio zur richtigen Seite bekehrt; es brauchte daher nicht umerzogen zu werden. Italien hatte sich auch im Faschismus sein gutes Gewissen bewahren können. Auf dem Balkan und in Griechenland, insbesondere in Äthiopien waren zwar grausame Kriege geführt worden. Aber der von demselben Badoglio mit Giftgas und Genozid geführte besonders grausame Krieg in Äthiopien betraf nur so etwas Ähnliches wie Neger. Das war nicht so schlimm. Ein Schuldbekenntnis der tief verstrickten italienischen Kirche kam daher auch nicht in Frage. Badoglio vor ein Kriegsgericht zu stellen, war nach Churchills Meinung nicht angebracht. Außerdem waren diese Taten in Italien schon 1946 amnestiert worden.

Quelle:

1. Archiv des Verbotenen Wissens

2. Lupo Cattivo

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Ubasser

29 Antworten zu “Umerziehung der Deutschen als Teil der Psychologischen Kriegführung

  1. neuesdeutschesreich 31. Januar 2014 um 00:02

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  2. Germania2013 30. Januar 2014 um 19:23

    Netter langer Artikel. Fehlt nur etwas ganz Wichtiges:
    Wie ändert man das?
    Oder ist Veränderung gar nicht beabsichtigt?

    ***

    Der Artikel ist ein klassisches Beispiel für viel Arbeit, die nichts bringt, weil sie keine Auswege aufzeigt. Wer sowas liest, muss ja noch masochistischer werden, als er ohnehin ist.

    ****

    Fehlt noch ein dritter Punkt: Bei dem „Umerzogenen“ handelt es sich um erwachsene Menschen. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    Wie kann das sein? Ist das nicht ein Widerspruch? Erwachsene, mündige Menschen lassen sich nicht umerziehen.

    • sternbald 30. Januar 2014 um 19:39

      „Germania“ gibt sich ja nicht einmal Mühe, ein wenig subtil vorzugehen. Die Taktik ist einfach, so viele dreiste Kommentare mit vorgespielter Überzeugung zu schreiben, dass Neulinge und nicht vollends unterrichtete Leser verunsichert werden.

      Der Artikel von von Leesen bietet wichtige Informationen. Darauf können dann Taten folgen. Um erfolgreich zu handeln, muss man erst einmal informiert sein, sich orientieren können. Viele Deutsche wissen überhaupt nicht, dass es ein durchgeplantes und schriftlich fixiertes Umerziehungsprogramm gibt. Sie wissen gar nicht, wer der Gegner ist.

      Anstatt dass „Germania“ ausgehend von den im Artikel gelieferten Informationen selbst Handlungsmöglichkeiten aufzeigt und den Volksgenossen Mut zuspricht, wird kritisiert, gehetzt und getäuscht. „Germania“ ist ganz offensichtlich ein Troll, dessen einzige Tarnung der dreist ursupierte Name der Allegorie unseres Volkes ist. Die Argumentationsweise dieses Trolls ist deutlich zu schwach, um als Tarnung zu dienen.

      • OstPreussen 30. Januar 2014 um 20:26

        Was soll der ScheiSS?
        WER bist DU, das Du meinst, Dir Urteil anmaßen zu können? WAS soll DAS AffenTheater insgesamt bringen?
        WIE heißt das Spiel? „Finde alle suspekten Blogs und Kommentatoren“ oder so ähnlich (bis auf natürlich selbst festgelegte Ausnahmen-obwohl genug Ungereimtheiten usw. vorhanden sind)…
        Ihr auf As der Schwerter bringt zum Großteil lesenswerteste Arbeit, Lösungsansätze eher garnicht, scheißt Euch vorm BRiD-Abfuck“RechtsSystem“ geradezu in den Frack (siehe Kommispalten und Hinweise auf „130er“ usw.).
        Wenn ich bei Euch lese, danach bei Deutscher Freiheitskampf lese, DANN denk ich fast, das müSSen jeweils Blogs auf einem unterschiedlichen Planeten sein!!!
        Während dort auf 86, 86a sowie auf 130 BRiD-WiX-§ geschiSSen wird, ertrink ich in der ungeahnten „Galaxie“ an Hinweisen, diese § bloß nicht zu tangieren!
        Hmm, wie reimt sich das nun alles? Ihr seid „echt“ und Epo ein Troll, der sich solches eben erlauben kann, oder wie weiter?
        Wenn WER meint, genug quellenfeste Beweise für Troll-Tätigkeit eines Kommentators u./oder Blogbetreibers zu haben, so stelle er sie der Allgemeinheit zur Verfügung/zur Schau!
        Ansonsten ätzt und nervt der Kleinkrieg untereinander nur noch.
        Vielleicht sollten wir vorher bescheidenerweise erstmal „unser Land“ zurückgewinnen?!
        Frage am Rande:
        Wieviel „Volksgenossen“ bekommst Du z.Bsp. um 2:00, 3:00, 4:00 Uhr oder meinetwegen zu 16:30 Uhr herbeigerufen, wenn Du in einer prekären Lage bist!
        Diese Frage sollte sich jeder mal stellen, um den derzeitigen Zustand „unserer Volksgenossenschaft“ zu verifizieren…zwischen 33-45 WAR dies KEINE Frage.
        GruSS

        • Germania2013 30. Januar 2014 um 20:36

          AdS gehört in dieselbe Ecke wie die German Defense League und die AfD. Die wollen keine Lösungen, sondern die eine große Krise. Bester Weg dahin: Hetzen und Spalten.

          • UBasser 30. Januar 2014 um 20:40

            @Germania, ich habe mir nun den Kommentar von Sternbald 5, 6 mal durchgelesen, aber eine Hetze habe ich nicht gefunden, sondern einen Fingerzeig, wie man handeln sollte.

        • wolf147 30. Januar 2014 um 21:00

          Danke Ostpreussen noch einer der es geblickt hat.

        • sternbald 30. Januar 2014 um 21:46

          Wer ich eigentlich bin? Lies meine Artikel. Meine Worte stehen für sich.

          Jedenfalls niemand, der seine Volksgenossen beschimpft, Desinformation betreibt und Blogs zumüllt. Es reicht ja, zu sehen, wie viele Kommentare hier von gewissen Leuten hinterlassen werden und mit was für „Argumenten“.

          Wer sich davon überzeugen möchte, wie inkohärent die verschiedenen Anschuldigungen hier sind, schaue einmal auf As der Schwerter oder dem Archiv des verbotenen Wissens vorbei und lese, was ich zu sagen habe (auch hier auf Morbus Ignorantia finden sich einige Artikel).

          • sternbald 30. Januar 2014 um 21:53

            PS: Auf AdS finden sich mehrere Artikel, die vor der AfD warnen, ebenso zahlreiche Beiträge mit praktischen Ratschlägen zur Vernetzung, Krisenvorsorge, Selbstverteidigung etc.

            Schaut einfach mal herein.

            Ansonsten Respekt an UBasser für seine Geduld und viele Grüße!

          • Germania2013 31. Januar 2014 um 00:15

            Von welchen Volksgenossen sprichst du eigentlich, @sternbald?
            – bitte keine Phantasiezahlen angeben, es würde auffallen – Ingo Köth hat schon recht, wenn er sagt, es gebe keine 1000 Leute mehr in Deutschland, mit denen man als Volksgemeinschaft leben könne. Gemeinwohl statt Eigennutz, so nennt er seine Definition, der ich zustimme – wie nennst du Sesselfurzer, die drei Kameraden nachts gegen Türkengangs die Arbeit für Deutschland machen lassen? Und über die man dann prima im Internet herziehen kann? Ihr seid Helden, ihr Antihelden, pfui Teufel.

            Bezüglich Hetze: Dreh mal den Finger um und zeig auf dich. Du hetzt recht fleißig, auch auf anderen blogs. Es ist mir aber zu viel Arbeit, das alles hier aufzuzählen. Es ist nur immer wieder erstaunlich, wie leicht die Leute auf deine Hetze reinfallen.

            UBasser, ich handele bereits, ich brauche keine Tipps, was alles zu machen wäre, wenn es denn genügend Volksgenossen geben würde. In der Regel mach ich die Sachen fast alleine, mit zwei oder drei Kameraden, während sternbalds angeblich so zahlreich vorhandene Volksgenossen gemütlich auf dem Sofa sitzen und in die Glotze starren. Das ist das verblieben glorreiche Rest-Volk Deutschlands. Erbärmlich, einfach erbärmlich.

            • sternbald 31. Januar 2014 um 01:25

              „Du hetzt recht fleißig, auch auf anderen blogs. Es ist mir aber zu viel Arbeit, das alles hier aufzuzählen.“

              Angesichts dessen, dass ich eigentlich nur auf AdS und gelegentlich hier bei dem Kollegen UBasser kommentiere, bin ich nun doch sehr gespannt auf eine detaillierte Aufzählung mit Belegen durch Links.

              Was Deine eigene Tätigkeit betrifft: Dafür, dass Du uns „Sesselpupser“ so verachtest und uns für hoffnungslose Fälle hältst, investierst Du aber ganz schön viel Zeit, um uns diese Verachtung zu zeigen. Wie wäre es denn stattdessen mit mehr Heldentaten auf der Straße, im Parlament oder anderen Orten, an denen man sich gegenwärtig Deiner Philosophie nach beweisen sollte?

              Die von Dir erwähnten <1000 Gorreichen solltest Du doch bei dieser geringen Anzahl, und da sie ja ebenso klug und mutig wie Du sein müssen, persönlich kennen, sodass sich mir die Gründe Deines zeitraubenden Engagements im Internet nicht ganz erschließen.

              • Skeptiker 31. Januar 2014 um 02:37

                @Germania2013 @sternbald

                Ich habe keine Ahnung woran es liegt, ich habe das Gefühl, das Ihr Euch gegenseitig ablöst.

                Wie beim Staffellauf.
                http://de.wikipedia.org/wiki/Staffellauf

                Sollte ich mich täuschen, so bitte ich um Entschuldigung.

                @sternbald, ich glaube das Du ein Guter bist und meine Verdächtigungen haltlos sind.

                Aber man kann gar nicht vorsichtig genug sein.

                Gruß Skeptiker.

                Kann sein…………

                Entschuldigung

            • Enrico, Pauser 31. Januar 2014 um 03:02

              @ubasser—->
              Diese umerzogene, gegenerate-rotzgrünen-Daumenrunterdrückende ANTIFA, vom Brüssler Orwellstaat gesteuerte Brut, geht mir auf die Eier!!!

              —-diese Versager/Vasallen des Systems, versuchen uns ECHTE DEUTSCHEN, zu Aussagen zu locken, um uns zu diskrititieren/kompromitieren ,um dann beim Systempapa(Staat-…..welcher Staat?) Lorbeeren zu sammeln——> Habe erst gestern per Tel. wieder eine aktuelle MORDdrohung bekommen, die mich einfach nur nerft—-meine Meinung dazu—|| das deutsche Volk ist wirklich Gehirngewaschen, sonst würden diese Menschen nicht gegeneinander kämpfen!!!
              ——————————————————
              @ubasser, ich habe gestern wieder einen Brief vom System bekommen, wo man mir klein bei geben muSSte und ICH wieder als GEWINNER —> gegen das BR i D System hervorgegangen bin!!!——> GEZ, heutige ZWANGSTEUEREINTREIBER—haben MEIN, von IHNEN „selbst angelegtes Konto“(nicht nur NSA macht möglich 😦 …) , als „ausgeglichen = 0 bestätigt!!!“ ………———-> soviel zu den EINZELkämpfern die gegen das Systen vorgehen, Erfolg haben und von solchen Schwachmaten das Systems (germania und Anhängsel!) als FEIGLINGE usw, bezeichnet werden!!!—> ich glaube DIE sind froh, mich NIE kennen zu lernen!
              …..naja…ich bin in der Wahrheitszene halt nur ein „Hakenkreuz pinselnder Dreck“ (worauf ich stolz bin denn wer die Kraft des HAKENKREUZ’s nicht erkennt—-> hat die Welt verpennt!!!)……ICH bin für „Germanias2013“ Geheimdienst UNantastbar…..und SIE weiSS es!!!
              Germania behauptet ja, WIR sind Feiglinge, SeSSelpupser und NICHTStuher—–> er/sie/es, sollte versuchen nicht nur über den Tellerrand, sondern auch über DIE MAUER zu schauen!!!……….> Diese geheime Schnumpel @germania…., solltest ob der ganzen Beleidigungen Mir gegenüber, einfach nur IHREN Führungsoffzt, fragen, ob sie/es nicht lieber abgezogen werden solltet, weil—-> akute schmeismichwechgefahr!!!
              @Germania<< Komm runter, arbeite mit UNS zusammen oder verpiSS dich hier auf diesem Blog (is grad vernünftig ausgdrückt!!!)
              Heil Hitler

              • Germania2013 31. Januar 2014 um 09:30

                Ihr arbeitet doch gar nicht. Ergo kann ich auch nicht mit euch zusammenarbeiten. Mit Hakenkreuzschmierern und Führerverehrern habe ich so gar nix gemeinsam. Auch wenn du es nicht begreifst, ich brauche keinen Führer.

                • Enrico, Pauser 31. Januar 2014 um 14:06

                  Liebste Germania—-deine Meinung uns gegenüber, scheint eingebrannt, voreingenommen und nicht revidierbar zu sein—> Dein Problem!!!
                  Einen Führer wie Adolf Hitler zu haben, hat mehr Vorteile als du mit deinem Hirn eroieren kannst aber dazu fehlt dir einfach das Format, um das zu erkennen 😦

                  …was eigentlich suchst du hier auf dem Blog? Denkst du wirklich, du könntest hier auch nur EINEN von uns dermaSSen zulabern, um die Seite zu wechseln und den ganzen Geschichtslügen Tribut zu zollen????

                  Je mehr Komentare ich von dir durchlese, desto mehr muSS ich dir Recht geben denn DU tust wirklich etwas—> nämlich Zersetzung am „deutschen Volk“ betreiben!
                  Was du machst, kann sehr wohl als „Insubordination“ bezeichnet werden…..naja, dein Gehalt scheint ja zu stimmen, sonst würdest du dich als freier Mensch, nicht dazu hergeben!

                  …weiste Germania, manche Komentare von dir habe ich mit nen Daumen hoch bewertet, weil richtig gut und ausbaufähig aber was nutzt es, wenn du gekonnt 20% Systemmüll in den 80% Wahrheit verpackst, um Zersetzung zu betreiben 😦
                  Eigentlich sollte dein Führungsofftz. darüber nachdenken, ob du dein Geld wert bist denn HIER, bist du verbrannt!!!
                  Solche Menschen wie DU, dürfen und werden NIEMALS uns DEUTSCHE, mit ihrem Genderwahn beeinfluSSen können denn WIR lieben unser Volk, sind stolz Deutsche/r zu sein, was DU ja vernichtet sehen willst!

                  Wenn es die Geschichte bzw. die Gegenwart so will, daSS sich MINUSmenschen übers „deutsche Volk“ erheben werden dann sage ich dir schon jetzt, stolz erhobenen Hauptes:

                  Stünde ich wieder am Anfang
                  würde ich wieder handeln
                  wie ich handelte.
                  Auch wenn ich wüßte,
                  daß am Ende
                  ein Scheiterhaufen für
                  meinen Flammentod brennt.
                  Gleichgültig was Menschen tun
                  dereinst stehe ich vor dem
                  Richterstuhl des Ewigen
                  ihm werde ich
                  mich verantworten
                  und ich weiß:
                  ER SPRICHT MICH FREI!!

                  • Germania2013 9. Februar 2014 um 23:00

                    Auch hier zweimal die Verleumdung „Führungsoffizier“, Pauser, ich krieg dich, darauf kannst du Gift nehmen. Du kommst mir nicht ungestraft davon. Und deine anderen Hetzstellen im Netz, wo du mich verleumdest die finde ich auch noch, wird alles dokumentiert. Das ist ja unglaublich, was hier abgeht, du hast das gesamte Netz gegen mich aufgehetzt, dagegen werde und muss ich vorgehen. Du weißt was eine Verleumdungsklage ist, die wirst du dann bekommen, wenn ich alles beisammen habe.

      • Germania2013 30. Januar 2014 um 20:30

        „Viele Deutsche wissen überhaupt nicht, dass es ein durchgeplantes und schriftlich fixiertes Umerziehungsprogramm gibt. Sie wissen gar nicht, wer der Gegner ist.“

        => Diese Aussage ist unglaubwürdig. Wer bis jetzt noch nichts gemerkt hat, ist entweder dumm oder er will nichts wissen.

        „Anstatt dass “Germania” ausgehend von den im Artikel gelieferten Informationen selbst Handlungsmöglichkeiten aufzeigt und den Volksgenossen Mut zuspricht, wird kritisiert, gehetzt und getäuscht.“

        => 1. Bin ich nicht euer Therapeut, und 2. seht mal zu, wie ihr handelt, ihr wollt ja gar nicht handeln, soviel ist zumindest MIR hier klar, nachdem ich hier drei Monate lang mitschreibe und lese.

        Also Zurückweisung. Ihr wollt nicht handeln. Dafür, euch Nichtwollenden Mut zuzusprechen, bin ich nicht zuständig. Ich bin doch nicht blöd. Wer nicht will, der hat schon. Wer nicht handeln will, soll es sein lassen. Aber dann bitte auch dazu stehen, dass man eben noch zu faul ist, zu handeln.

        “Germania” ist ganz offensichtlich ein Troll, dessen einzige Tarnung der dreist ursupierte Name der Allegorie unseres Volkes ist. Die Argumentationsweise dieses Trolls ist deutlich zu schwach, um als Tarnung zu dienen.“

        => Meine Argumentation ist in sich schlüssig, stimmig, frei von Widersprüchen und damit unwiderlegbar. Des weiteren beruht sie, im Gegensatz zu anderen Argumentationen hier, auf gemachten eigenen Erfahrungen, also sie beruht auf der Realität in Deutschland. Sie sagt, was im Hier und Jetzt geht, was Tatsache ist, was man jetzt machen kann.

        Was ich nicht tue, ist, mich eurer Hakenkreuzheilhitlerhysterie oder Reichsflugscheibenphantastereien anzuschließen; auch UBassers „Wir haben ja noch so viel Zeit“, schließe ich mich, aus bekannte Gründen, auch nicht an. Und daran ist gar nichts Trolliges. Im Gegenteil, der obige Schreiber erscheint mir als Troll, als Hetzer, als Diffamierer und Spalter.

    • UBasser 30. Januar 2014 um 20:36

      @Germania, immer mehr häuft sich der Verdacht, daß es sich bei Dir um einen Troll handelt! Anders kann man es wirklich nicht sagen, und sollte dieser Vorwurf unrichtig sein, ist selbstverständlich meinerseits eine Entschuldigung zu erwarten.

      Noch mal ganz deutlich und zum einmeißeln!

      Woher will ein Umerzogener seine Umerziehung erkennen? Beantworte doch einmal in Gottes Namen diese Frage und eiere doch nicht ständig herum! Seit ich Dir diese Frage von ca. 50 Kommentaren vorher gestellt habe, eierst Du nur rum, ohne auch nur halbwegs zum Punkt zu kommen. Du kannst wahrscheinlich viel reden, ohne irgendwas zu sagen! Das kommt mir irgendwie bekannt vor!

      Wie gesagt, beantworte diese Frage…und wenn Du wieder nur irgendwelch hetzerisches Zeug schreibst, wird es wohl so kommen, das sich keiner mehr mit Dir unterhält, es sei denn, er hat Dich noch nicht durchschaut.

      Also – nochmal: Woher soll ein Umerzogener wissen, das er umerzogen ist/wurde…oder anders, simpler gefragt: Woher soll ein Kind wissen, das es etwas Falsches gelernt hat?

      Ich bin mal auf Deine Antwort gespannt!

      • Germania2013 30. Januar 2014 um 20:43

        Wir reden hier nicht von Kindern. Wir reden hier von Erwachsenen! Ich habe erkannt, dass etwas nicht stimmt, und jeder kann das erkennen, wenn er nicht blöd ist.

        Millionen Menschen haben erkannt, dass etwas nicht stimmt. Aber tun tun sie nichts. Darum geht es hier. Sie tun nichts, weil sie umerzogen worden sind, richtig. Aber es obliegt ihnen selbst, etwas zu tun, wenn sie doch erkannt haben, dass etwas nicht stimmt. Was meinst du denn, wie das bei mir angefangen hat? Ich habe selbst erkannt dass was nicht stimmt und ich habe mich SELBST informiert und habe SELBST Dinge ausprobiert, bis ich dahin gekommen bin, wo ich jetzt stehe. Dabei hat mich auch keiner an der Hand genommen und mir gezeigt, wo es langgeht und mir hat auch keiner Mut zu gesprochen. Was soll denn der Unsinn. Ich bin erwachsen, und die Leute, von denen wir hier reden, ebenfalls. Wer erwachsen ist, sollte zum selbstständigen Handeln fähig sein.

        Und deinen Trollvorwurf weise ich zurück! Das zeigt mir nur, dass du einfach nicht mehr klar denken kannst, und auf die Einflüsterungen anderer hörst, und das ist erbärmlich!

        • UBasser 30. Januar 2014 um 21:08

          @Germania, aber natürlich kannst Du meinen Vorwurf zurück weisen, das hatte ich ja auch angenommen, nur flüstert mir niemand ins Ohr! Schau Dir mal Deine Beiträge an, und dann verrate mir mal, welche Meinung man dann bekommen soll?
          Weißt Du, statt Vorschläge zu machen, wird hier wertvolle Zeit in philosophischen Abhandlungen vergeudet!

          Dann mach mal Vorschläge!!!

          Klar, reden wir nicht von Kindern, sondern von Erwachsenen die schon von Kindesbeinen an nur Mist und Lügen um die Ohren gehauen wird. Denkst Du etwas, daß da so schnell irgendwer seine Welt zusammen brechen läßt? Ich bitte Dich, überlege mal selbst.

          Wenn man fordert, das etwas gemacht werden kann, der sollte auch Vorschläge bringen, die einen Nutzen für uns haben…und nicht irgendwelches Gewäsch, was andere Menschen wiederum beleidigt! Davon ganz abgesehen habe ich ein dickes Fell 😉

          Deine Antwort ist nicht wirklich befriedigend, ehrlich! Natürlich stellen viele Menschen fest, das etwas nicht stimmt, und trotzdem kommen viele Menschen nicht auf die Idee, erstens heraus zu finden, was denn nun nicht stimmt und zweitens sie gar keine Ahnung haben, was die denn tun sollten!

          In erster Linie benötigt man Informationen von dem, gegen das man Kämpfen kann. Also ist der erste Schritt die Information…das ist auch der schwierigste! Die Menschen müssen sich darauf einlassen…alles andere sind Plattitüden.

          Du solltest es zumindest verstehen…Du bist doch auch nicht über Nacht schlau geworden? Oder doch?
          Nee, @ Germania, heute laufen so viele Sauereien, das ein einzelner Mensch diese gar nicht mehr überblicken kann, die Informationsflut ist so hoch, das es einfach nicht so umsetzbar ist, wie Du und andere sich das vorstellen können! Ich kann mit der Tür ins Haus fallen, und dabei mehr Schaden machen, oder ich versuche erst mal zu klopfen, könnte ja sein, das einer die Tür am Ende doch aufmacht!

          Ergo, ist die beste Variante die Aufklärung! Umso schneller gehen die Türen auf! So, und wenn Du mich richtig verstanden hast, Dir das mal alles durch den Kopf gehen läßt, könnte es sein, das Du mir wahrscheinlich sogar recht geben mußt – nur solltest Du eine Frau sein, na dann könnte es problematisch werden – Stimmt’s? 😉 ja, ich weiß, ich bin ein Chauvinistenschwein 🙂

          • Germania2013 31. Januar 2014 um 00:05

            „Klar, reden wir nicht von Kindern, sondern von Erwachsenen die schon von Kindesbeinen an nur Mist und Lügen um die Ohren gehauen wird. Denkst Du etwas, daß da so schnell irgendwer seine Welt zusammen brechen läßt? Ich bitte Dich, überlege mal selbst. “

            => ich sage nichts anderes. Wer nicht will, den muss man halt lassen. Wer nicht empört genug ist, wird nichts tun. Wer empört genug ist, ständig belogen zu werden, derjenige wird auch was tun.

            „Deine Antwort ist nicht wirklich befriedigend, ehrlich! Natürlich stellen viele Menschen fest, das etwas nicht stimmt, und trotzdem kommen viele Menschen nicht auf die Idee, erstens heraus zu finden, was denn nun nicht stimmt und zweitens sie gar keine Ahnung haben, was die denn tun sollten!“

            => Tja ist aber nicht mein Problem, und auch nicht meine Verantwortung, und erst recht nicht meine Schuld, wenn andere nicht in die Pötte kommen! Und wenn dir meine Antwort nicht gefällt, ist das ebenso nicht mein Problem.
            Tja was die tun sollen, woher soll ich das denn wissen? Ich habe hier Alternativen genannt, aber die waren euch ja nicht fein genug. Also –

            Ich bin nicht für euch zuständig. Ihr müsst selber handeln. Jeder hier muss selbst und eigenverantwortlich handeln. Was ist denn daran so schwer, zu erkennen.

            „In erster Linie benötigt man Informationen von dem, gegen das man Kämpfen kann. Also ist der erste Schritt die Information…das ist auch der schwierigste! Die Menschen müssen sich darauf einlassen…alles andere sind Plattitüden.“

            => Information gibts millionenfach. Es braucht keine weitere Verbreitung. Schon seit Jahren nicht mehr – es sei denn, es käme in gewissen Punkten zu neuen Erkenntnissen. Das sehe ich aber so nicht.
            Die Menschen müssen sich drauf einlassen, das ist der Knackpunkt. Nicht möglicherweise fehlende Informationen.

            „Du solltest es zumindest verstehen…Du bist doch auch nicht über Nacht schlau geworden? Oder doch?“

            => nein, ich habe mich informiert, und das hat gedauert. Es gibt aber längst genug Informationen.

            „Nee, @ Germania, heute laufen so viele Sauereien, das ein einzelner Mensch diese gar nicht mehr überblicken kann, die Informationsflut ist so hoch, das es einfach nicht so umsetzbar ist, wie Du und andere sich das vorstellen können! Ich kann mit der Tür ins Haus fallen, und dabei mehr Schaden machen, oder ich versuche erst mal zu klopfen, könnte ja sein, das einer die Tür am Ende doch aufmacht!“

            das ist Quatsch. Du kannst andere nicht überzeugen, indoktrinieren. Tue ich ja auch nicht.
            Du kannst nur Entscheidungshilfe leisten. Entscheiden muss sich diejenige Person dann schon selbst.
            Deshalb versteh ich ja deinen Eifer nicht. Der ist völlig sinnlos. Wie diese Aussage hier:

            „Ergo, ist die beste Variante die Aufklärung!“

            Du kannst Menschen, die nicht wollen, nicht aufklären, geschweige denn, sie dahin kriegen, dass sie was tun.
            Und die Michels wollen nicht. Sie stört noch nicht einmal, dass sie aussterben. Es ist ihnen EGAL. Es ist ihnen alles egal.

      • Skeptiker 30. Januar 2014 um 21:12

        @UBasser

        Da hast Du ein ganz schlimmes Wort ausgesprochen!
        „um einen Troll handelt“

        Kardinal Meisner bei Johannes B. Kerner

        Gehen Sie, ich möchte mit mir alleine sein.

        Gruß Skeptiker

  3. Waffenstudent 30. Januar 2014 um 15:33

    MEIN VATER UND DIE PFAFFEN 1939 BIS 1949

    Als sich mein Vater im September 1939 als 16-jähriger freiwillig zur Waffen-SS meldete und dort angenommen wurde, kam der evangelische Pastor persönlich zu seinen Eltern, um diesen zu ihrem tapferen Sohn zu gratulieren. Und als er Ende 1949 in Dachau von den Amis körperlich zerstört entlassen wurde, stand der katholische Pfaffe mit einer Schar hysterischer deutscher Weiber vor dem Lagertor, welche darauf dressiert waren, ausgemergelte SS-Männer mit Steinen zu bewerfen. Diese öffentliche Steinigung vor dem Lagertor, das war die christliche Nächstenliebe, mit welcher die katholische Kirche ihre tapersten deutschen Söhne bei der Ankunft im Nachkriegsdeutschland verhöhnte. Gut, man kann schon verstehen, daß machem Pfaffen die Rückkehr der Soldaten und Ehemänner ihre entspannt organisierte Hurerei erschwerte. Auch die Pfaffenversorgung mit Gesottenem und Gebratenem durch geile deutsche Weiber wurde nun schwieriger. Ironischerweise geht nach der deutschen Kultur auch die mitteleuropäische christliche Kultur klanglos zum Orkus hinab. Pastöre verkommen zu Woodozauberern, aber Nazis bleiben ewig Nazis, denn sie empfangen ihre Botschaft seit Menschengedenken aus dem All!

    Bei jeder Hinrichtung eines Deutschen durch die Sieger war ein Pfaffe dabei. Ich habe aber noch nie einen Pfaffen gesehen, wenn er darum ging, politisch verfolgten Deutschen beizustehen. Die beiden Kirchen sind ab 1945 Kolaborateure und mitschuldig am millionenfachen deutschen Hungertod.

    • OstPreussen 30. Januar 2014 um 16:39

      @waffenstudent
      Heil deinem Vater und all den anderen, die damals in gleicher Weise handelten und kämpften!
      Zitat:
      „Die beiden Kirchen sind ab 1945 Kolaborateure und mitschuldig am millionenfachen deutschen Hungertod.“
      Dies ist genauso richtig, wie auch unzureichend in der Schuldfeststellung. Insgesamt sind beide Konfessionen aktiv am insgesamten Volkstod in jedweder Hinsicht schuldig und lassen sich für Ihr Tun und Mittuen fleißig die Kirchensteuer überweisen.
      Aberwitz in diesem MegaLügenKonstrukt BRiD:
      evangelische und katholische Kirchen sind die einzig übriggebliebenen echten Amtsträger hierzulande.

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