Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell

Auschwitz: 10 Freßpakete pro Monat und Kopf = Vernichtungslager?


Von Hans Püschel

Das hätte ich nicht gedacht, daß eine solche Versorgung von außen möglich und auch tatsächlich war. Aber es gibt ein Buch des IfZ München, bereits aus dem Jahre 2000, welches alle Kommandanturbefehle des KL Auschwitz zwischen 1940 und 45 auflistet. Und das wirft ganz neue Lichter auf solche Lager und haut “den Eskimo vom Schlitten”, wenn ich mal so jahreszeitlich und umgangssprachlich aktuell bewerten darf. Zum Beispiel der Standortsonderbefehl vom 14. Februar 1944. Darin heißt es unter anderem:

“Andererseits muß, wie mehrfach befohlen, alles getan werden, um die Arbeitsfähigkeit und Arbeitskraft der Häftlinge zu erhalten.”
Zur gleichen Zeit – wie F. Meyer 2002 schreibt -, als die Krematorien angeblich Tag und Nacht liefen, ist “mehrfach befohlen” worden, eine “gute Behandlung” der Häftlinge zu sichern, diese “nach ordentlich getaner Arbeit auch entsprechend behandelt” werden.

“Das Wichtigste sei nochmals gesagt”:
1. Pro Tag nur ein Zählappell von maximal 10-15 Minuten Dauer. (Hörte und las man nicht immer von stundenlangen Appellen in Kälte, Eis und Schnee?)
2. Freizeit und ausreichend Schlaf zur Erholung der Arbeitskraft. Unnötige , gar schikanöse Behandlung wird bestraft!
3. Höchstes Augenmerk auf gute Verpflegung bis hin zu Schwer- und Schwerstarbeiterzulage. In Auschwitz sind in 2,5 Monaten über 1 Million Pakete eingegangen. Bei gut 40 Tausend Häftlingen macht das pro Kopf und Monat durchschnittlich 10 Pakete.
“Empfänger vieler Pakete, die verderbliche Ware erhielten, die sie … nicht allein verzehren können, werden … an diesbezüglich schlechter gestellte Häftlinge ab(ge)geben”.
Haben da viele Häftlinge gar nicht alles verdrücken können, was sie bekamen. Während überall im Reich rationiert war oder gar gehungert wurde?
4. Der Zustand der Bekleidung, besonders Schuhwerk, ist ständig zu überwachen.
5. Kranke Häftlinge rechtzeitig in den Krankenbau und ärztliche Behandlung bringen, als sie lange ohne Leistung an den Arbeitsplatz zu zwingen.
6. “Dem fleißigen Häftling Erleichterungen jedmöglichster Art, bis zur Wiedererlangung der Freiheit!” Dem faulen alle zulässigen Strafen.

Wo bleibt das Vernichten, das Vergasen in Auschwitz?
Obiger Befehl ist von Liebehenschel, SS-Obersturmführer, ergangen. Wie soll man solche auch noch wiederholten Befehle anders verstehen, als daß dem lebendigen, gesunden und arbeitsfähigem Häftlinge alle Aufmerksamkeit und Dringlichkeit von Verwaltung und SS galt?
Sieben Tage später erging noch strengerer Befehl, der die Dauer der Appelle auf 5-10 Minuten begrenzte, um die Häftlinge nicht unnötig stehen zu lassen. Außerdem soll gegen die Firmen vorgegangen werden, die zu wenig Prämien an die Häftlinge zahlen. Und die Mißhandlung von Häftlingen durch Zivilisten auf der Arbeitsstelle haben die Lagerführer zu unterbinden.

Kein SS-Mann darf Hand an Häftlinge legen!
Häftlingen, die von Nachtschicht kommen, ist unbedingt 7-8 Stunden Ausruhen zu gewähren.
Irgendwie klingt das nach früheren Gewerkschaftsforderungen oder SPD-Programm, aber auf keinen Fall nach KZ Auschwitz, eher nach KL. Verglichen mit all dem, was man so in einschlägigen Veröffentlichungen und Erzählungen bislang vernommen hat.

Aber all das oben Befohlene ist amtlich, ist dokumentiert!
Ist keine Erzählung. Es würde sich natürlich mit der Aussage Eli Wiesels decken, daß Vater und Sohn und Tausende andere Häftlinge lieber mit der SS heim ins Reich gingen als sich von der anrückenden Roten Armee befreien zu lassen. Sogar

unter solchen Verhältnissen gerne nach Buchenwald gehn?
Stimmt’s? Nun wird dies auch verständlich und ist gar kein “Mysterium” mehr, wie der gute Eli einst diese Verhaltensweise in Eiseskälte und Schnee des Januars 1945 zu erklären versuchte.
Den Häftlingen ging’s ja nach diesen Dokumenten wohl besser als Millionen von Soldaten oder Zivilisten im Kampf-, Bomben- und Siegerterror.

Die hatten offenkundig gar kein Problem mit der SS – liebe Landsleute!
Aber warum dann alles das Gegenteilige, was mir seit Kindestagen erzählt wird? Was heute jeden Tag in den Medien so rüber kommt, auf jedem zweiten Kanal flimmert. Und jedes Jahr schlimmer erzählt wird. Ist dies womöglich eine sogenannte reziproke (Auf-)Rechnung?
Warum legen wir dem nicht einfach mal die Dokumente gegenüber?

Buchtip: Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940 – 1945    Preis ab 129 Euro als PDF!

Quelle: Hans Püschel

..

Ubasser

15 Antworten zu “Auschwitz: 10 Freßpakete pro Monat und Kopf = Vernichtungslager?

  1. herbert 11. Februar 2014 um 16:02

    Folgendes zogmir doch die Schuhe aus.

    Am Ende Artikels kommt ein Buchtip. “ Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940 – 1945″.

    Der angegebene Linkliess sich mitGoogle books öffnen. Teile des Buches konnte man lesen. Ein sehr interessantes Sittengemälde, wenn man so will.

    ABER: Auf Seite 161 stiess ich auf folgenden Kommandantursonderbefehl vom 12. August 1941.

    >>Ein heute mit leichten Vergiftungserscheinungen durch Blausäure aufgetretener Krankheitsfall gibt Veranlassung, an allen an Vergasungen beteiligten und allen übrigen SS-Angehörigen bekanntzugeben, dass insbesondere beim Öffnen der vergasten Räume von SS-Angehörigen ohne Maske wenigstens 5 Stunden hindurch ein Abstand von15 Metern von der Kammer gewahrt werden muss. Hierbei ist insbesondere auf die Windrichtung zu achten. Das jetzt verwendete Gas enthält weniger beigesetzte Geruchstoffe und ist daher besonders gefährlich. Der SS-Standortarzt Auschwitz lehnt die Verantwortung für eintretende Unglücksfälle ab, bei denen von SS-Angehörigen diese Richtlinien nicht eingehalten werden. gez. Höß.<<

    Anmerkung: Die vegasten Räume bezogen sich auf Ausgasung von Ungeziefern, wie es heute auch noch geschieht.

    Wenn ich jetzt an all die Gaskammer Augenzeugen Berichte denke kratz ich mir am Kopf.

  2. Izak 10. Februar 2014 um 23:35

    Mein Opa hat immer erzählt

  3. neuesdeutschesreich 6. Februar 2014 um 00:40

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  4. Frank 5. Februar 2014 um 12:53

    Bitte nicht falsch verstehen und kein Grund zum verfrühten Jubel oder Euphorie.

    Die “Kommandaturbefehle” sind nicht neu, sondern, veröffentlicht aus dem Jahr 2000 und werden/ wurden mit der selben Lüge niedergebügelt , wie auch bei den “Totenbücher von Auschwitz”, nämlich mit dem Märchen begründet, der UNREGISTRIERTEN, sofortigen “Verschwitzung” der vermeintlichen 6 Mio “Goldhamster”.

    Also Vorsicht ! Keine, sich selbst gefährdende Leugnung der Offenkundigkeit !

    Zwei Ausarbeitungen, welche für den Aufklärer garantiert ungefährlich sind, weil der Tatbestand der “Leugnung” umgangen wird.:

    http://deutscher-freiheitskampf.com/gaskammertemperatur/

    http://deutscher-freiheitskampf.com/gaakammerratsel/

    MDG

    • Roland 5. Februar 2014 um 21:28

      Im Rahmen von E-Post Verkehr ist es seit einigen Tagen sinnvoll, nur Goldhamster aus Hollywood zu verwenden. Ansonsten werden Empfängeradressen nicht mehr erkannt. Gleiches gilt für Adressen, wo Goldhamster aus Hollywood noch falsch verwendet sind. Ein Klick auf solche Hollywoodadressen landet im Nirwana von Error 403. Kopieren und in Adresszeile einfügen funktioniert dagegen.

      Diese mir zugesandte Klickadressen funktionierten nur mit error 403:


      • Frank 6. Februar 2014 um 11:15

        @Roland

        „Diese mir zugesandte Klickadressen funktionierten nur mit error 403:“

        Bei mir öffnen die Links problemlos, ohne Fehlermeldung !

        • Roland 6. Februar 2014 um 14:55

          Ja, hier im Forum funktionieren sie, weil ich sie „aufbereitet“ habe. Aber wenn sie mit einer Mail verschickt werden, funktionieren sie nicht, wenn man sie in der Mail anklickt. Dann gibt es den 403.
          Ich konnte diese Links in meiner empfangenen Mail nur verwenden, indem ich den Linktext normal als zu kopierenden *Text* übernahm. Also nicht einmal „Link kopieren“ funktionierte!

          Vielleicht ist es bei Dir anders. Aber bei mir gibt es seit einigen Tagen Probleme. Wenn ich selbst einen Goldhamstertext versenden will, kommt die Mail Minuten später als unzustellbar zurück. Wenn ich die Goldhamster dagegen tarne, kommt keine Reklamation und die Mail erreicht den Empfänger.

          Die Mailinhalte werden also ganz eindeutig auf Schlüsselbegriffe geprüft.

  5. Waffenstudent 5. Februar 2014 um 08:51

    POST AUS AUSCHWITZ:

  6. Roland 5. Februar 2014 um 05:05

    Zweifellos zeigen die Kommandanturbefehle das einwandfreie Verhalten der Deutschen gegenüber den Häftlingen. Anderes war ja von uns Deutschen auch nicht zu erwarten.

    Jedoch haben die Kommandanturbefehle naturgemäß nichts damit zu tun, daß in Auschwitz Birkenau die Juden viele Millionen Juden in den Gaskammern der Großbäckereien mit Zyklon B zu Tode gebracht haben. Dieses Völkermordverbrechen, an welchem die Juden die Alleinschuld tragen, haben sie aber uns Deutschen angelastet!

    Das ist offenkundig!

    Durch diesen falschen Schuldvorwurf haben sich die Juden aber viele (!) Billionen Euro von den Deutschen auf vielfältigste Weise im Rahmen der Wiedergutmachung ergaunert!

    Dies berechtigt, die am falschen Schuldvorwurf Beteiligten und Nutznießer strafrechtlich zu belangen und zu enteignen. Juristen werden die entsprechenden Gesetze finden.

    Wer den Holocaust leugnet, welcher eine Offenkundigkeit darstellt, leugnet damit gleichzeitig die Verbrechen der Juden und ist offenbar nicht daran interessiert, daß wir Deutsche vollständige Wiedergutmachung erlangen!

    Die Alleinschuld der Juden am Holocaust ist durch die angewandte Technik beim Holocaust insbesonders durch die Vorgänge am Haupttatort Auschwitz Birkenau am Ende der Rampe unwiderlegbar duch Offenkundigkeit bewiesen! Ausschließlich Juden war es physisch möglich, den Holocaust zu begehen. Sowohl als Opfer als auch als Täter!

    http://deutscher-freiheitskampf.com/gaskammertemperatur/

  7. spöke 5. Februar 2014 um 01:46

    Wer sich für diese Materie interessiert kann hier mal schauen!!
    http://holocausthandbuecher.com/

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