Die Schlachtbank ist vorbereitet

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14. Februar 2014 von UBasser


Wenn man Schafe scheren will, macht man das meist im Frühling, denn im kalten Winter brauchen die Tiere ihr wärmendes Fell besonders dringend. Will man Menschen Schafe scheren, muss man hingegen weniger auf das Datum achten. Man muss viel eher dafür sorgen, dass die zu scherenden Schafe bis zur Schur möglichst ahnungslos bleiben. Die Menschen Schafe tragen ihre „Wolle“ nämlich nur selten am Körper. Sie lagern diese lieber auf Banken, in Versicherungen, Fonds und Immobilien. Zumindest bei den deutschen Schafen ist diese Art der Lagerung weit verbreitet. Würden die Schafe zu früh merken, dass sie geschoren werden sollen, würden sie ihre „Wolle“ umlagern und der Schafscherer ginge leer aus.

Genau aus diesem Grund wird uns seit Jahren ein übles Verwirrspiel um das Unvermeidliche vorgespielt. Wer das weltweit akzeptierte betrügerische Finanzsystem erst einmal durchschaut hat wird sich nicht mehr die Frage stellen, ob vielleicht eine Schafschur ansteht sondern nur noch wann diese kommen wird. Dabei gilt es, die spärlichen, meist verdeckten Informationen zu entschlüsseln und eigenverantwortlich zu handeln. Wenn die Masse der deutschen Sparerschafe wie Lemminge mit einem lauten Määäh über die Finanz-Klippe geht, werden nur sehr Wenige im warmen trockenen Stall sitzen, bis die grausame aber unvermeidliche Schafschur vorüber ist. Ob es letztendlich bei einer Schur der Sparerschafe bleibt, oder ob sie alle gar zur Schlachtbank geführt werden, bleibt abzuwarten. Auf alle Fälle stellt sich aktuell die Frage: Zu welcher Gruppe möchten Sie gehören?

Wenn der Staat pleite geht ist nicht der Staat pleite sondern seine Bürger. Vielleicht erkennen Sie jetzt schon den Zusammenhang. Die deutsche Sprache ist sehr konkret und beschreibt Zusammenhänge sehr genau. Bürger kommt demnach von „bürgen“. Genau das tun Sie und ich für diesen Staat. Und das mit unserem gesamten Vermögen. Wenn Sie nicht clever handeln, werden Sie im Falle der Staatspleite als Bürge gnadenlos herangezogen. Man wird Ihnen die Wolle wegnehmen, die Sie angesammelt haben. Man wird Ihnen Ihre Ansprüche wegnehmen, die Sie erworben haben. Überall, wo der Zugriff des Staates auf Ihr Vermögen möglich ist, wird er das tun. Gnadenlos, unverschämt und ohne jede Rücksicht. Und sagen Sie jetzt nicht, das können Die doch nicht machen“. Gehen Sie einfach davon aus, sie werden es tun.

Zunächst gilt es, die Erkenntnis zu akzeptieren, dass unser weltweites Papiergeld System zusammenbrechen muss. Das ist einfache Mathematik auch wenn angebliche Professoren und selbsternannte Experten immer wieder das Gegenteil behaupten. Unser System ist schon vor längerer Zeit in die Phase übergegangen, in welcher die Schulden exponentiell wachsen. Das Problem der Überschuldung beschleunigt sich trotz extrem manipulierter Niedrigstzinsen rasant. Dieses Problem ist auch nicht mehr in den Griff zu bekommen, weil es keine Schuldner mehr gibt, deren Bonität ausreicht, um die riesigen Summen dafür aufzubringen. Auch Deutschland ist dazu nicht in der Lage. Das übersteigt einfach die Leistungskraft dieses Landes. Außerdem wäre die Umschuldung auf Deutschland keine Behebung des Problems sondern nur eine Verlagerung auf einen anderen Schuldner. Die Spirale würde sich trotzdem weiter drehen, weil kein einziger Staat diszipliniert genug ist, auf seine praktizierte Schuldenpolitik dauerhaft zu verzichten. Die europäische Zentralbank ist daher bereits in den Modus des ungehemmten Gelddruckens übergegangen. Wir sollten uns deshalb als erste Erkenntnis merken: Deutschland kann nicht alle EU Pleite-Staaten retten.

Nun gilt es, Informationen zu sammeln. Diese Informationen gibt es in unseren gleichgeschalteten Medien leider nur spärlich und darüber hinaus meist auch noch sehr gut versteckt in vagen Andeutungen. Wer zwischen den Zeilen lesen kann ist also klar im Vorteil.

Aktuell gibt es wieder verschiedene Anzeichen, die uns die bevorstehende Schafschur ankündigen. So benutzte beispielsweise die IWF Chefin Christine Lagarde bei einem Treffen hochrangiger Minister und Notenbankchefs am Wochenende in Davos während ihrer Rede auffällig oft das Wort „Reset“. Reset bedeutet Neustart. Reset bedeutet nichts Anderes als Währungsreform. Ein Neustart macht allerdings nur dann Sinn, wenn das System vorher „bereinigt“, also die Schulden gestrichen wurden. In unserem System sind aber die Schulden der Einen die Guthaben der Anderen. Wer Schulden streicht, muss demnach auch Guthaben streichen, Ihre Guthaben. Dabei wird man Ihnen zunächst vorgaukeln, es ginge nur um die wirklich Reichen. Das kann man immer gut verkaufen. Derzeit spricht man von einer Grenze, die nur Guthaben über 100.000 € betreffen soll. Aber Grenzen kann man ändern. Schnell und ohne große Probleme. Bedenken Sie, dass der Reset nur funktioniert, wenn möglichst alle Schulden gestrichen werden. Damit verbunden sind auch alle Guthaben. Deshalb lernen Sie unbedingt das Lesen zwischen den Zeilen

Derzeit berichten verschiedene Medien darüber, dass überschuldete Staaten zuerst von deren Bürgern gerettet werden sollen. Selbst die angesehene Bundesbank ist sich dafür nicht zu schade und stimmt mit ein in diesen Chor der Zwangsenteigner. Titelstories wie „Bei Europas Bürgern sind 3853 Milliarden zu holen“ (Welt online) oder „Zwangsenteignung zur Staatenrettung“ (Tagesschau) sind deutliche Alarmzeichen für eine bald bevorstehende Schafschur. Auch der Focus spricht bereits von einer Sondersteuer. Ab sofort gilt daher Alarmstufe rot oder der bekannte Satz, when panic, panic first.

Meldungen wie diese zeigen deutlich, dass es Zeit wird, den Finanz-Zug zu verlassen und umzusteigen. Bringen Sie Ihr Geld besser außerhalb des Finanzsystems in Sicherheit. Wie das geht erfahren Sie auf Seiten wie Hartgeld.com.

Meiden Sie selbsternannte Experten. Wer glaubt, mit Immobilien in Sicherheit zu sein, sollte sich die Grafik im unten verlinkten Artikel der Welt genau ansehen. Vermögensabgaben und Zwangshypotheken waren schon mehrfach ein probates Mittel zur Staatssanierung. Der bekannte „Crash Prophet“ Leuschel warnt hingegen eindringlich vor einem Absturz der Aktienmärkte. Auch hier hat längst die Distributionsphase begonnen, während der die Aktien von den Profis zu den Schafs-Anlegern wandern. Das Geld nimmt natürlich die entgegen gesetzte Richtung in die Taschen der Profis. Was von Staatsanleihen zu halten ist, hat Ihnen der Schuldenschnitt in Griechenland bereits vor Augen geführt. Auch Deutschland war in seiner Geschichte schon mehr als einmal pleite. Die aktuell angehäuften Schulden sind auch für Deutschland nicht mehr rückzahlbar.

Man wird immer wieder versuchen, Sie im System zu halten und Ihnen „sichere Anlagen“ ans Herz legen. Erstes Prüfkriterium ist daher die Frage, ob der Staat auf die Anlage zugreifen kann oder ob diese vor seinem Zugriff geschützt ist. Beachten Sie dabei, dass bestehende Gesetze keinen Schutz darstellen. In Krisenzeiten gelten diese Gesetze vermutlich nicht. Derzeit wird sogar immer wieder ein Bargeldverbot diskutiert. Zuletzt machte der Obama Berater Larry Summers solche Andeutungen vor dem IWF. Sein Argument, damit negative Zinsen zu ermöglichen um das System zu retten, hatte ich bereits in meinem Artikel „Niedrigstzins: Wann folgt das Bargeldverbot“ erklärt und widerlegt. Betrachten Sie solche und ähnliche Nachrichten als das, was sie sind, Endsiegpropaganda.

Lassen Sie sich keinesfalls von Sätzen täuschen wie „um massive Kapitalflucht zu vermeiden, dürfte diese Sondersteuer nur im äußersten Notfall und nur einmalig erhoben werden“. Auch die immer wieder erwähnte Zahl von 10% ist völlig unrealistisch. Reset bedeutet die Streichung aller Staatsschulden. Eine nur teilweise Streichung wäre keine Lösung sondern nur eine weitere Verzögerung des Unvermeidlichen mit noch gravierenderen Folgen.

Bleiben Sie bitte vorsichtig und denken Sie daran, die Schafschur muss kommen. Ob heute, morgen, in einigen Wochen oder Monaten. Ob wir Bürgen zur Schafschur vorbereitet oder sogar auf die Schlachtbank geführt werden, wissen derzeit nur die Insider. Rechnen Sie mit beiden Möglichkeiten und handeln Sie.

Quellen:

http://gerhardbreunig.de/b2evolution/blog1.php/nocash-city-jpg

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article124282507/Bei-Europas-Buergern-sind-3853-Milliarden-zu-holen.html

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bundesbank192.html

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/staatsinsolvenz-notfall-iwf-enteignungen-bundesbank-staatspleite-vermoegenssteuer-9_id_3571352.html

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article124265453/Genuegend-Alarmsignale-fuer-einen-Absturz.html

Quelle: Deutschland Pranger

3 Kommentare zu “Die Schlachtbank ist vorbereitet

  1. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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