Johann Wolfgang von Goethe – zensiert!

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14. Februar 2014 von UBasser


Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern

Mayer Amschel Rothschild (* 23. Februar 1744; † 19. September 1812 in Frankfurt am Main) und Johann Wolfgang von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar) waren Zeitgenossen. Das Interesse der Rothschilds am Nachlaß Goethes ist hinlänglich bekannt. Amschel Mayer Freiherr von Rothschild (* 12. Juni 1773; † 6. Dezember 1855 in Frankfurt am Main) verschafft Goethes Diener Carl Wilhelm Stadelmann einen Höhepunkt in dessen Leben: Am 22. Oktober 1844 darf er das Goethedenkmal in der Geburtsstadt seines Herrn enthüllen. Stadelmann erhängte sich kurz darauf Ende 1844 im Jenaer Armenhaus.

Weshalb sich die Rothschilds um Goethes Nachlaß bemühten, kann man nur vermuten. Ein Beispiel, wie Goethes Nachlaß “bereinigt” und “gesäubert” wird, zeigt das Projekt Gutenberg bei SPIEGEL.de. Der Text in der linken Spalte entstammt der Berliner Ausgabe der Poetischen Werke [Band 1–16], Band 5, Berlin 1960 ff, S. 124-145. Der Text in der rechten Spalte stammt aus der aktuellen Fassung im Projekt Gutenberg. Besonders auffallend ist, dass Hamans Text . . .

Du kennst das Volk, das man die Juden nennt,
Das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt?
Du gabst ihm Raum und Ruh, sich weit und breit zu mehren
Und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren;
Du wurdest selbst ihr Gott, als ihrer sie verstieß
Und Stadt- und Tempelspracht in Flammen schwinden ließ:
Und doch verkennen sie in dir den güt’gen Retter,
Verachten dein Gesetz und spotten deiner Götter;
Daß selbst dein Untertan ihr Glück mit Neide sieht
Und zweifelt, ob er auch vor rechten Göttern kniet.
Laß sie durch ein Gesetz von ihrer Pflicht belehren
Und, wenn sie störrig sind, durch Flamm und Schwert bekehren.
. . .

Auch ist’s das eben nicht, wovon die Rede war:
Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr.
Er weiß mit leichter Müh, und ohne viel zu wagen,
Durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen.
. . .

Das alles ließe sich vielleicht auch noch verschmerzen:
Doch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen,
Und kein Geheimnis ist vor ihnen wohlverwahrt.
Mit jedem handeln sie nach einer eignen Art.
Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen;
Der kommt nie los, der sich nur einmal eingelassen.
. . .

Ich weiß vollkommen wohl; dir ist zwar niemand gleich,
Doch gibt’s viel große Herrn und Fürsten in dem Reich,
Die dein so sanftes Joch nur wider Willen dulden.
Sie haben Stolz genug, doch stecken sie in Schulden;
Es ist ein jeglicher in deinem ganzen Land
Auf ein und andre Art mit Israel verwandt,
Und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen:
Solang die Ordnung steht, so lang hat’s nichts zu hoffen.
Es nährt drum insgeheim den fast getüschten Brand,
Und eh wir’s uns versehn, so flammt das ganze Land. 

. . . ganz fehlt.

Vergleicht selbst – links das Original, rechts die “bereinigte” (“judenfreie”) Fassung:

.

Marktschreier Marktschreier
Werd’s rühmen und preisen weit und breit, Werd’s rühmen und preisen weit und breit
Daß Plundersweilern dieser Zeit Daß Plundersweilern dieser Zeit
Ein so hochgelahrter Doktor ziert, Ein so hochgelahrter Doktor ziert
Der seine Kollegen nicht schikaniert. Der seine Kollegen nicht kujoniert.
Habt Dank für den Erlaubnisschein! Habt Dank für den Erlaubnisschein,
Hoffe, Ihr werdet zugegen sein, Hoffe, ihr werdet zugegen sein
Wenn wir heut abend auf allen vieren Wenn wir heut Abend auf allen Vieren
Das liebe Publikum amüsieren. Das liebe Publikum amüsieren.
Ich hoff, es soll Euch wohl behagen; Ich hoff’ es soll euch wohl behagen
Geht’s nicht vom Herzen, so geht’s vom Magen. Gehts nicht von Herzen, so gehts vom Magen.
Doktor Doktor
Herr Bruder, Gott geb Euch seinen Segen, Herr Bruder, Gott geb euch seinen Segen
Unzählbar, in Schnupftuchs-Hagelregen. Unzählbar, in Schnupftuchs Hagelregen.
Den Profit kann ich Euch wohl gönnen; Den Profit kann ich euch wohl gönnen,
Weiß, was im Grunde wir alle können. Weiß was im Grund wir alle können.
Läßt sich die Krankheit nicht kurieren, Läßt sich die Krankheit nicht kurieren
Muß man sie eben mit Hoffnung schmieren. Muß man sie eben mit Hoffnung schmieren
Die Kranken sind wie Schwamm und Zunder; Die Kranken sind wie Schwamm und Zunder
Ein neuer Arzt tut immer Wunder. Ein neuer Arzt tut immer Wunder.
Was gebt Ihr für eine Komödia? Was gebt ihr für eine Comödia?
Marktschreier Marktschreier
Herr, es ist eine Tragödia, Herr es ist eine Tragödia
Voll süßer Worten und Sittensprüchen; Voll süßer Worten und Sittensprüchen
Hüten uns auch vor Zoten und Flüchen, Hüten uns auch für Zoten und Flüchen
Seitdem in jeder großen Stadt Seitdem die Gegend in einer Nacht
Man überreine Sitten hat. Der Landkatechismus sittlich gemacht.
Doktor Doktor
Da wird man sich wohl ennuyieren! Da wird man sich wohl ennuyieren.
Marktschreier Marktschreier
Könnt ich nur meinen Hanswurst kurieren; Könnt ich nur meinen Hanswurst kurieren!
Der macht’ Euch sicher große Freud, Der sonst im Intermezzo brav
Weil Ihr davon ein Kenner seid. Die Leute weckt aus’m Sittenschlaf.
Doch ist’s gar schwer, es recht zu machen;
Die Leute schämen sich zu lachen.
Mit Tugendsprüchen und großen Worten
Gefällt man wohl an allen Orten;
Denn da denkt jeder für sich allein:
So ein Mann magst du auch wohl sein!
Doch wenn wir droben sprächen und täten,
Wie sie gewöhnlich tun und reden,
Da rief’ ein jeder im Augenblick:
Ei pfui, ein indezentes Stück!
Allein, wir suchen zu gefallen;
Drum lügen wir und schmeicheln allen.
Doktor
Sauer ist’s, so sein Brot erwerben!
Marktschreier
Man sagt: es könne den Charakter verderben,
Wenn man Verstellung als Handwerk treibt,
In fremde Seelen spricht und schreibt,
Und wenn man das sehr oft getan,
Nehme man auch fremde Gemütsart an.
Doch ach! wir scheinen oft zu scherzen
Und haben viel Kummer unterm Herzen;
Verschenken tausend Stück Pistolen
Und haben nicht, die Schuh’ zu besohlen.
Unsre Helden sind gewöhnlich schüchtern,
Auch spielen wir unsre Trunkenen nüchtern.
So macht man Schelm und Bösewicht
Und hat davon keine Ader nicht.
Doktor
Der Rollen muß man sich nicht schämen.
Marktschreier
Warum will man’s uns übelnehmen?
Tritt im gemeinen Lebenslauf
Ein jeder doch behutsam auf,
Weiß sich in Zeit und Ort zu schicken,
Bald sich zu heben und bald zu drücken
Und so sich manches zu erwerben,
Indes wir andre fast Hunger sterben.
Doktor
So habt Ihr also gute Leute?
Marktschreier
Ihre Talente, die seht Ihr heute;
Auch sind sie wegen guter Sitten
An hohen Höfen wohlgelitten.
Doktor
Es setzt doch wohl mitunter Zank?
Marktschreier
Das geht noch ziemlich, Gott sei Dank!
Sie können sich nicht immer leiden;
Stark sind sie im Gesichterschneiden:
Ich laß sie gelassen sich entzweien;
Jeden Tag gibt’s neue Parteien.
Man muß nicht die Geduld verlieren,
Doch sind sie bös zu transportieren.
Will jetzt zu meinem Geschäfte gehn.
Doktor
Nun, alter Freund, auf Wiedersehn!
Bedienter Bedienter
Ein Kompliment vom gnäd’gen Fräulein: Viel Empfehl vom gnädgen Fräulein
Sie hofft, Sie werden so gütig sein Sie hofft, Sie werden so gütig sein
Und mit zu der Frau Amtmann gehen, Und mit zu der Frau Amtmann gehen
Um all das Gaukelspiel zu sehen. Um all das Gaukelspiel zu sehen.
Der zweite Vorhang geht auf, man sieht den ganzen Jahrmarkt. Im Grunde steht das Brettergerüste des Marktschreiers, links eine Laube vor der Tür des Amtmanns, darin ein Tisch und Stühle. Während der Symphonie geht alles, doch in solcher Ordnung durcheinander, daß sich die Personen gegen der Vorderseite begegnen und dann sich in den Grund verlieren, um den andern Platz zu machen.
Tiroler Tyroler
Kauft allerhand, kauft allerhand, Kauft allerhand kauft allerhand
Kauft lang’ und kurze War! Kauft lang und kurze War.
Sechs Kreuzer ‘s Stück, ist gar kein Geld, Sechs Kreuzer ‘s Stück, ist gar kein Geld
Wie’s einem in die Hände fällt. Wies einem in die Hände fällt
Kauft allerhand, kauft allerhand, Kauft allerhand:,:
Kauft lang’ und kurze War! Kauft lang und kurze War.
Der Bauer streift mit den Besen an den Tiroler und wirft ihm seine Sachen herunter. Streit zwischen beiden, währenddessen Marmotte von den zerstreuten Sachen einsteckt.
Bauer Bauer
Besen kauft, Besen kauft! Besem kauft, Besem kauft
Groß und klein, Groß und klein
Schroff und rein, Schroff und rein
Braun und weiß, Braun und weiß
All aus frischem Birkenreis; All aus frischem Birkenreis
Kehrt die Gasse, Stub und Steiß Kehrt die Gasse Stub’ und Steiß
Besenreis, Besenreis! Besemreis Besemreis.
Der Gang des Jahrmarkts geht fort.
Nürnberger Nürnberger
Liebe Kindlein, Liebe Kindlein
Kauft ein! Kauft ein
Hier ein Hündlein, Hier ein Hündlein
Hier ein Schwein; Hier ein Schwein
Trummel und Schlegel, Trummel und Schlägel
Ein Reitpferd, ein Wägel, Ein Reitpferd ein Wägel
Kugeln und Kegel, Kugeln und Kegel
Kistchen und Pfeifer, Kistgen und Pfeifer
Kutschen und Läufer, Kutschen und Läufer
Husar und Schweizer; Husar und Schweizer
Nur ein paar Kreuzer, Nur ein Paar Kreuzer
Ist alles dein! Ist alles dein
Kindlein, kauft ein! Kindlein kauft ein.
Fräulein Fräulein
Die Leute schreien wie besessen. Die Leute schreien wie besessen
Doktor Doktor
Es gilt ums Abendessen. Es gilt ums Abendessen.
Tirolerin Tyrolerin
Kann ich mit meiner Ware dienen? Kann ich mit meiner Ware dienen
Fräulein Fräulein
Was führt Sie denn? Was führt sie denn?
Tirolerin Tyrolerin
Gemalt neumodisch Band, Gemalt neumodisch Band
Die leichtsten Palatinen Die leichtsten Palatinen
Sind bei der Hand; Sind bei der Hand.
Sehn Sie die allerliebsten Häubchen an, Sehn Sie die allerliebsten Häubchen an
Die Fächer! was man sehen kann! Die Fächer! was man sehen kann!
Niedlich, scharmant! Niedlich scharmant.
Der Doktor tut artig mit der Tirolerin während des Beschauens der Waren; wird zuletzt dringender.
Tirolerin
Nicht immer gleich
Ist ein galantes Mädchen,
Ihr Herrn, für euch;
Nimmt sich der gute Freund zuviel heraus.
Gleich ist die Schneck in ihrem Haus,
Und er macht so! –
Sie wischt dem Doktor das Maul.
Wagenschmiermann Wagenschmermann
Her! Her! Her! her!
Butterweiche Wagenschmer! Butterweiche Wagenschmer!
Daß die Achsen nicht knirren Daß die Achsen nicht knirren
Und die Räder nicht girren. Daß die Räder nicht girren
Yah! Yah! Ya! ya!
Ich und mein Esel sind auch da. Ich und mein Esel sind auch da.
Gouvernante kommt mit dem Pfarrer durchs Gedränge; er hält sich bei dem Pfefferkuchenmädchen auf; die Gouvernante ist unzufrieden.
Gouvernante Gouvernante
Dort steht der Doktor und mein Fräulen, Dort steht der Doktor und mein Fräulein
Herr Pfarrer, lassen Sie uns eilen. Herr Pfarrer lassen Sie uns eilen.
Pfefferkuchenmädchen Pfefferkuchenmädchen
Ha, ha, ha! Ha ha ha
Nehmt von den Pfefferkuchen da! Nehmt von den Pfefferkuchen da
Sind gewürzt, süß und gut; Sind gewürzt süß und gut
Frisches Blut, Frisches Blut
Guten Mut; Guten Mut
Pfeffernüß! ha, ha, ha! Pfeffernuß ha ha ha.
Gouvernante Gouvernante
Geschwind, Herr Pfarrer, dann! – Geschwind Herr Pfarrer dann –
Sticht Sie das Mädchen an? Sticht Sie das Mädchen an?
Pfarrer Pfarrer
Wie Sie befehlen. Wie Sie befehlen
Zigeunerhauptmann und sein Bursch.
Zigeunerhauptmann Zigeunerhauptmann
Lumpen und Quark Lumpen und Quark
Der ganze Mark! Der ganze Mark
Zigeunerbursch Zigeunerbursch
Die Pistolen Die Pistolen
Möcht ich mir holen! Möcht ich mir holen.
Zigeunerhauptmann Zigeunerhauptmann
Sind nicht den Teufel wert! Sind nicht den Teufel wert.
Weitmäulichte Laffen Weitmäuligte Laffen
Feilschen und gaffen, Feilschen und gaffen
Gaffen und kaufen, Gaffen und kaufen.
Bestienhaufen! Bestienhaufen
Kinder und Fratzen, Kinder und Fratzen
Affen und Katzen! Affen und Katzen
Möcht all das Zeug nicht, Mögt all das Zeug nicht
Wenn ich’s geschenkt kriegt! Wenn ichs geschenkt kriegt.
Dürft ich nur über sie! Dürft ich nur über sie
Zigeunerbursch Zigeunerbursch
Wetter! wir wollten sie! Wetter! wir wollten sie
Zigeunerhauptmann Zigeunerhauptmann
Wollten sie zausen! Wollten sie zausen
Zigeunerbursch Zigeunerbursch
Wollten sie lausen! Wollten sie lausen
Zigeunerhauptmann Zigeunerhauptmann
Mit zwanzig Mann Mit zwanzig Mann
Mein wär der Kram! Mein war der Kram.
Zigeunerbursch Zigeunerhauptmann
Wär wohl der Mühe wert. War wohl der Müh wert.
Fräulein Fräulein
Frau Amtmann, Sie werden verzeihen – Frau Amtmann Sie werden verzeihen
Amtmännin Amtmannin
kommt aus der Haustür. Wir freuen
Wir freuen Uns von Herzen. Willkommner Besuch!
Uns von Herzen. Willkommner Besuch!
Doktor Doktor
Ist heut doch des Lärmens genug. Ist heut doch des Lärmens genug
Bänkelsänger kommt mit seiner Frau und steckt sein Bild auf; die Leute versammeln sich.
Bänkelsänger Bänkelsänger
Ihr lieben Christen allgemein, Ihr lieben Christen allgemein
Wann wollt ihr euch verbessern? Wenn wollt ihr euch verbessern?
Ihr könnt nicht anders ruhig sein Ihr könnt nicht anders ruhig sein
Und euer Glück vergrößern: Und euer Glück vergrößern
Das Laster weh dem Menschen tut; Das Laster weh dem Menschen tut
Die Tugend ist das höchste Gut Die Tugend ist das höchste Gut
Und liegt euch vor den Füßen. Und liegt euch vor den Füßen.
Die folgenden Verse ad libitum.
Amtmann Amtmann
Der Mensch meint’s doch gut. Der Mensch meint’s doch gut
Marmotte
Ich komme schon durch manche Land’
Avecque la marmotte,
Und immer ich was zu essen fand
Avecque la marmotte,
Avecque si, avecque la,
Avecque la marmotte.
Ich hab gesehn gar manchen Herrn
Avecque la marmotte,
Der hätt die Jungfern gar zu gern
Avecque la marmotte,
Avecque si, avecque la,
Avecque la marmotte.
Hab auch gesehn manch’ Jungfer schön
Avecque la marmotte,
Die täte nach mir Kleinen sehn
Avecque la marmotte,
Avecque si, avecque la,
Avecque la marmotte.
Nun laßt mich nicht so gehn, ihr Herrn,
Avecque la marmotte,
Die Burschen essen und trinken gern
Avecque la marmotte,
Avecque si, avecque la,
Avecque la marmotte.
Die Gesellschaft wirft den Knaben kleines Geld hin;
Marmotte rafft alles auf.
Zitherspielbub Zitterspielbub
Ai! Ai! meinen Kreuzer! Ai! Ai! meinen Kreuzer
Er hat mir meinen Kreuzer genommen! Er hat mir mein Kreuzer genommen
Marmotte Marmotte
Ist nicht wahr, ist mein. Ist nicht wahr, ist mein.
balgen sich. Marmotte siegt. Zitter weint.
Balgen sich. Marmotte siegt, Zitherspielbub weint.
Symphonie.
Lichtputzer Lichtputzer
in Hanswursttracht, auf dem Theater. in Hanswursttracht auf dem Theater
Wollen’s gnädigst erlauben, Wollens gnädigst erlauben
Daß wir nicht anfangen? Daß wir – nicht anfangen
Zigeunerhauptmann Zigeunerhauptmann
Wie die Schöpse laufen, Wie die Schöpse laufen
Vom Narren Gift zu kaufen! Vom Narren Gift zu kaufen
Schweinemetzger Schweinmetzger
Führt mir die Schweine nach Haus! Führt mir die Schwein’ nach Haus
Ochsenhändler Ochsenhändler
Die Ochsen langsam zum Ort hinaus! Die Ochsen langsam zum Ort hinaus
Wir kommen nach. Wir kommen nach.
Herr Bruder, der Wirt uns borgt, Herr Bruder der Wirt uns borgt
Wir trinken eins. Die Herde ist versorgt. Wir trinken eins. Die Herde ist versorgt.
Hanswurst Hanswurst
Ihr mehnt, i bin Hanswurst, nit wahr? Ihr mehnt i bin Hanswurst nit wahr
Hab sei Krage, sei Hose, sei Knopf; Hab sein Krage, sei Hose, sei Knopf
Hätt i au sei Kopf, Hett i au sei Kopf
Wär i Hanswurst ganz und gar. War i Hanswurst gans und gar
Is doch in der Art. Is doch in der Art
Seht nur de Bart! Seht nur de Bart
Allons, wer kauf mir Allons wer kauf mir
Pflaster, Laxier! Pflaster, Laxier.
Hab soviel Durst Hab soviel Durst
Als wie Hanswurst. Als wie Hanswurst
Schnupftuch rauf! Schnupftuch rauf!
Marktschreier Marktschreier
Wirst nit viel angeln, ist noch zu früh. Wirst nit viel angeln, ist noch zu früh
Meine Damen und Herrn Meine Damen und Herrn
Sähen wohl gern Sähen wohl gern
‘s treffliche Trauerstück; ‘s treffliche Trauerstück
Und diesen Augenblick Und diesen Augenblick
Wird sich der Vorhang heben; Wird sich der Vorhang heben
Belieben nur achtzugeben. Belieben nur Acht zu geben
Ist die Historia Ist die Historia
Von Esther in Drama; Von Esther in Drama
Ist nach der neusten Art, Ist nach der neusten Art
Zähnklapp und Grausen gepaart; Zähnklapp und Grausen gepaart
Daß nur sehr schad ist, Daß nur sehr Schad ist
Daß heller Tag ist; Daß heller Tag ist
Sollte stichdunkel sein, Sollte stich dunkel sein
Denn’s sind viel Lichter drein. Denn sind viel Lichter drein.
Der Vorhang hebt sich. Der Vorhang hebt sich.
Man sieht an der Seite einen Thron und einen Galgen in der Ferne. Man sieht den Galgen in der Ferne.
Symphonie.
Kaiser Ahasverus. Haman. Kaiser Ahasverus Haman
Haman Haman
allein. Gnädger König Herr und Fürst
Die du mit ew’ger Glut mich Tag und Nacht begleitest, Du mir es nicht verargen wirst
Mir die Gedanken füllst und meine Schritte leitest, Wenn ich an deinem Geburtstag
O Rache, wende nicht im letzten Augenblick Dir beschwerlich bin mit Verdruß und Klag.
Die Hand von deinem Knecht! Es wägt sich mein Geschick. Es will mir aber das Herz abfressen
Was soll der hohe Glanz, der meinen Kopf umschwebet? Kann weder schlafen noch trinken noch essen.
Was soll der günst’ge Hauch, der längst mein Glück belebet, Du weißt wieviel es uns Mühe gemacht
Da mir ein ganzes Reich gebückt zu Füßen liegt, Bis wir es haben so weit gebracht
Wenn sich ein einziger nicht in dem Staube schmiegt? An Herrn Kristum nicht zu glauben mehr
Was hilft’s, auf soviel Herrn und Fürsten wegzugehen, Wie’s tut das große Pöbels Heer.
Wenn es ein Jude wagt, mir ins Gesicht zu sehen? Wir haben endlich erfunden klug
Tut er auf Abram groß, auf unbeflecktes Blut, Die Bibel sei ein schlechtes Buch.
So lehr ihn unsre Macht des Tempels grause Glut, Und sei im Grund nicht mehr daran
Und wie Jerusalem in Schutt und Staub zerfallen, Als an den Kindern Heyemann
So lieg das ganze Volk, und Mardochai vor allen! Drob wir denn nun Jubilieren
O kochte nur, wie hier, erst Ahasverus Blut! Und herzliches mitleiden spüren
Da er ein König ist, ach, ist er viel zu gut. Mit dem armen Schöpsenhaufen
Die noch zu unserm Herrn Gott laufen.
Ahasverus Aber wir wollen sie bald belehren
tritt auf und spricht. Und zum Unglauben sie bekehren
Sieh Haman – bist du da? Und lassen sie sich wa nicht weisen
So sollen sie alle Teufel zerreißen.
Haman
Ich warte hier schon lange. Ahasverus
Inso fern ist mirs einerlei
Ahasverus Doch brauchts all, dünkt mich, nicht’s Geschrei.
Du schläfst auch nie recht aus; es ist mir um dich bange. Laßt sie am Sonnenlicht sich vergnügen
Fleißig bei ihren Weibern liegen
Setzt sich. Damit wir tapfre Kinder kriegen.
Haman Haman
Erhabenster Monarch, da deine Majestät Behüte Gott, Ihre Majestät.
Wie immer, seh ich wohl, auf Ros’ und Flaumen geht, Das leidt sein Lebtag kein Prophet.
Welch einen Dank soll man den hohen Göttern sagen Doch wären die noch zu bekehren
Für dein so selten Glück, die Krone leicht zu tragen! Aber die leidigen Irrlehren
Dein Volk, wie Sand am Meer, macht dir so wenig Müh! Der Empfindsamen aus Judäa
Das ist nur Götterkraft; von ihnen hast du sie. Sind mir zum teuren Ärger da.
So läßt sich ein Gebirg in fester Ruh nicht stören, Was hilfts daß wir Religion
Wenn Wälder ohne Zahl auf seinem Haupt sich mehren, Gestoßen vom Tyrannenthron
Wenn die Kerls ihren neuen Götzen
Ahasverus Oben auf die Trümmer setzen.
O ja, was das betrifft, die Götter machen’s recht; Religion, Empfindsamkeit
So lebt und so regiert von jeher mein Geschlecht. Ist ein D*** ist lang wie breit.
Mit Müh hat keiner sich das weite Reich erworben, Müssen das all exterminieren
Und keiner jemals ist aus Sorglichkeit gestorben. Nur die Vernunft, die soll uns führen.
Ihr himmlisch klares Angesicht
Haman
Wie bin ich, Gnädigster, voll Unmut und Verdruß, Ahasverus
Daß ich heut deine Ruh gezwungen stören muß! Hat auch dafür keine Waden nicht.
Wollen’s ein andermal besehen.
Ahasverus Beliebt mir jetzt zu Bett zu gehen
Was Ihr zu sagen habt, bitt ich Euch – kurz zu sagen.
Haman
Haman Wünsch Euro Majestät geruhige Nacht
Wo nehm ich Worte her, das Schrecknis vorzutragen?
Ahasverus
Wieso?
Haman
Du kennst das Volk, das man die Juden nennt,
Das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt.
Du gabst ihm Raum und Ruh, sich weit und breit zu mehren
Und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren;
Du wurdest selbst ihr Gott, als ihrer sie verstieß
Und Stadt- und Tempelspracht in Flammen schwinden ließ:
Und doch verkennen sie in dir den güt’gen Retter,
Verachten dein Gesetz und spotten deiner Götter;
Daß selbst dein Untertan ihr Glück mit Neide sieht
Und zweifelt, ob er auch vor rechten Göttern kniet.
Laß sie durch ein Gesetz von ihrer Pflicht belehren
Und, wenn sie störrig sind, durch Flamm und Schwert bekehren.
Ahasverus
Mein Freund, ich lobe dich: du sprichst nach deiner Pflicht;
Doch wie’s ihr andre seht, so sieht’s der König nicht.
Mir ist es einerlei, wem sie die Psalmen singen,
Wenn sie nur ruhig sind und mir die Steuern bringen.
Haman
Ich seh, Großmächtigster, dir nur gehört das Reich,
Du bist an Gnad und Huld den hohen Göttern gleich!
Doch ist das nicht allein: sie haben einen Glauben,
Der sie berechtiget, die Fremden zu berauben,
Und der Verwegenheit stehn deine Völker bloß.
O König! säume nicht, denn die Gefahr ist groß.
Ahasverus
Wie wäre denn das jetzt so gar auf einmal kommen?
Von Mord und Straßenraub hab ich lang nichts vernommen.
Haman
Auch ist’s das eben nicht, wovon die Rede war:
Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr.
Er weiß mit leichter Müh, und ohne viel zu wagen,
Durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen.
Ahasverus
Ich weiß das nur zu gut. Mein Freund, ich bin nicht blind;
Doch das tun andre mehr, die unbeschnitten sind.
Haman
Das alles liebe sich vielleicht auch noch verschmerzen:
Doch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen,
Und kein Geheimnis ist vor ihnen wohlverwahrt.
Mit jedem handeln sie nach einer eignen Art.
Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen;
Der kommt nie los, der sich nur einmal eingelassen.
Mit unsern Weibern auch ist es ein übel Spiel;
Sie haben nie kein Geld und brauchen immer viel.
Ahasverus
Ha, ha! das geht zu weit! Ha, ha! du machst mich lachen;
Ein Jude wird dich doch nicht eifersüchtig machen?
Haman
Das nicht, Durchlauchtigster! Doch ist’s ein alter Brauch:
Wer’s mit den Weibern hält, der hat die Männer auch;
Und von dem niedern Volk, das in der Irre wandelt,
Wird Recht und Eigentum, Amt, Rang und Glück verhandelt.
Ahasverus
Du irrst dich, guter Mann! Wie könnte das geschehn?
Das alles muß nach mir und meinem Willen gehn.
Haman
Ich weiß vollkommen wohl; dir ist zwar niemand gleich,
Doch gibt’s viel große Herrn und Fürsten in dem Reich,
Die dein so sanftes Joch nur wider Willen dulden.
Sie haben Stolz genug, doch stecken sie in Schulden;
Es ist ein jeglicher in deinem ganzen Land
Auf ein und andre Art mit Israel verwandt,
Und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen:
Solang die Ordnung steht, so lang hat’s nichts zu hoffen.
Es nährt drum insgeheim den fast getüschten Brand,
Und eh wir’s uns versehn, so flammt das ganze Land.
Ahasverus
Das ist das erste Mal nicht, daß uns dies begegnet;
Doch unsre Waffen sind am Ende stets gesegnet:
Wir schicken unser Heer und feiern jeden Sieg
Und sitzen ruhig hier, als wär da drauß’ kein Krieg.
Haman
Ein Aufruhr, angeflammt in wenig Augenblicken,
Ist eben auch so bald durch Klugheit zu ersticken;
Allein durch Rat und Geld nährt sich Rebellion;
Vereint bestürmen sie, es wankt zuletzt der Thron.
Ahasverus
Der kann ganz sicher stehn, solang als ich drauf sitze!
Man weiß, wie da herab ich gar erschrecklich blitze;
Die Stuten sind von Gold, die Säulen Marmorstein,
In hundert Jahren fällt solch Wunderwerk nicht ein.
Haman
Ach warum drängst du mich, dir alles zu erzählen?
Ahasverus
So sag es gradheraus, statt mich ringsum zu quälen;
So ein Gespräch ist mir ein schlechter Zeitvertreib.
Haman
Ach Herr, sie wagen sich vielleicht an deinen Leib.
Ahasverus
zusammenfahrend.
Wie? was?
Haman
Es ist gesagt. So fließet denn, ihr Klagen!
Wer ist wohl Manns genug, um hier nicht zu verzagen?
Tief in der Hölle ward die schwarze Tat erdacht,
Und noch verbirgt ein Teil der Schuldigen die Nacht.
Vergebens, daß dich Thron und Kron und Zepter schützen;
Du sollst nicht Babylon, nicht mehr dein Reich besitzen!
In fürchterlicher Nacht trennt die Verräterei
Mit Vatermörderhand dein Lebensband entzwei;
Dein Blut, wofür das Blut von Tausenden geflossen,
Wird über Bett und Pfühl erbärmlich hingegossen.
Weh heulet im Palast, Weh heult durch Reich und Stadt,
Und weh, wer deinem Dienst sich aufgeopfert hat!
Dein hoher Leichnam wird wie schlechtes Aas geachtet,
Und deine Treuen sind in Reihen hingeschlachtet!
Zuletzt, vom Morden satt, tilgt die Verräterhand
Ihr eigen schändlich Werk durch allgemeinen Brand.
Ahasverus
O weh! was will mir das? Mir wird ganz grün und blau!
Ich glaub, ich sterbe gleich. – Geh, sag es meiner Frau!
Die Zähne schlagen mir, die Kniee mir zusammen,
Mir läuft ein kalter Schweiß! schon seh ich Blut und Flammen.
Haman
Ermanne dich!
Ahasverus
Ach! Ach!
Haman
Es ist wohl hohe Zeit;
Doch treues Volk ist stets zu deinem Dienst bereit.
Du wirst den Redlichsten an seinem Eifer kennen.
Ahasverus
Je nun, was zaudert ihr? So laßt sie gleich verbrennen!
Haman
Man muß behutsam gehn; so schnell hat’s keine Not.
Ahasverus
Derweile stechen sie mich zwanzig Male tot.
Haman
Das wollen wir nun schon mit unsern Waffen hindern.
Ahasverus
Und ich war so vergnügt als unter meinen Kindern!
Mir wünschen sie den Tod? Das schmerzt mich gar zu sehr!
Haman
Und, Herr, wer einmal stirbt, der ißt und trinkt nicht mehr.
Ahasverus
Man kann den Hochverrat nicht schrecklich g’nug bestrafen.
Haman
Du solltest schon so früh bei deinen Vätern schlafen?
Ahasverus
Ei pfui! mir ist das Grab mehr als der Tod verhaßt!
Ach! ach! mein würd’ger Freund! – Nun still! ich bin gefaßt.
Nun soll’s der ganzen Welt vor meinem Zorne grauen!
Geh, laß mir auf einmal zehntausend Galgen bauen.
Haman
kniend.
Unüberwindlichster! hier lieg ich, bitte Gnad!
Es wär ums viele Volk – und um die Waldung schad.
Ahasverus
Steh auf! Dich hat kein Mensch an Großmut überschritten;
Dich lehrt dein edel Herz, für Feinde selbst zu bitten.
Steh auf! Wie meinst du das?
Haman
Gar mancher Bösewicht
Ist unter diesem Volk, doch alle sind es nicht;
Und vor unschuld’gem Blut mög sich dein Schwert behüten!
Bestrafen muß ein Fürst, nicht wie ein Tiger wüten!
Das Ungeheu’r, das sich mit tausend Klauen regt,
Liegt kraftlos, wenn man ihm die Häupter niederschlägt.
Ahasverus
O wohl! So hängt mir sie, nur ohne viel Geschwätze!
Der Kaiser will es so, so sagen’s die Gesetze.
Wer sind sie? Sag mir an.
Haman
Ach, das ist nicht bestimmt;
Doch geht man niemals fehl, wenn man die Reichsten nimmt.
Ahasverus
Vermaledeite Brut, du sollst nicht länger leben!
Und dir sei all ihr Gut und Hab und Haus gegeben!
Haman
Ein trauriges Geschenk!
Ahasverus
Wer kommt dir erst in Sinn?
Haman
Der erst’ ist Mardochai, Hofjud der Königin.
Ahasverus
O weh! da wird sie mir kein Stündchen Ruhe lassen!
Haman
Ist er nur einmal tot, so wird sie schon sich fassen.
Ahasverus
So hängt ihn denn geschwind und laßt sie nicht zu mir!
Haman
Wen du nicht rufen läßt, der kommt so nicht zu dir.
Ahasverus
Wo ist ein Galgen nur? Hängt ihn, eh’s jemand spüret!
Haman
Schon hab ich einen hier vorsorglich aufgeführet.
Ahasverus
Und fragt mich jetzt nicht mehr! Ich hab genug getan;
Beschlossen hab ich es, nun geht’s mich nicht mehr an.
Ab.
Hanswurst Hanswurst
Der erste Aktus ist nun vollbracht, Der erste Aktus ist nun vollbracht
Und der nun folgt – das ist der zweite. Und der nun folgt – das ist der zweite.
Marktschreier Marktschreier
Liebe Freunde, gute Leute, Lieben Freunde! gute Leute!
Daß Menschenlieb und Freundlichkeit, Daß Menschenlieb und Freundlichkeit
Sorge für eure Gesundheit Sorge für eure Gesundheit
Und Leibeswohl zu dieser Zeit Und Leibeswohl zu dieser Zeit
Mich diesen weiten Weg geführt, Mich diesen weiten Weg geführt
Das seid ihr alle perschwadiert; Das seid ihr alle perschwadiert.
Und von meiner Wissenschaft und Kunst Und von meiner Wissenschaft und Kunst
Werdet ihr, liebe Freunde, mit Gunst Werdet ihr liebe Freund mit Gunst
Euch selbst am besten überführen, Euch selbst am besten überführen
Und ist so wenig zu verlieren. Und ist so wenig zu verlieren.
Zwar könnt ich euch Brief und Siegel weisen Zwar könnt ich euch Brief und Siegel weisen
Von der Kaiserin aller Reußen Von der Kaiserin aller Reußen
Und von Friedrich, dem König in Preußen, Und von Friedrich dem König von Preußen
Und allen Europens Potentaten – Und allen Europens Potentaten
Doch wer spricht gern von seinen Taten? Doch wer spricht gern von seinen Taten?
Sind auch viele meiner Vorfahren, Sind auch viel meiner Vorfahren
Die leider! nichts als Prahler waren. Die leider nichts als Prahler waren
Ihr könntet’s denken auch von mir, Ihr könntet’s denken auch von mir
Drum rühm ich nichts und zeig euch hier Drum rühm ich nichts und zeig’ euch hier
Ein Päckel Arzenei, köstlich und gut; Ein Päckel Arzenei, köstlich und gut.
Die Ware sich selber loben tut. Die War’ sich selber loben tut.
Wozu es alles schon gut gewesen, Wozu ‘s alles schon gut gewesen
Ist auf ‘m gedruckten Zettel zu lesen; Ist aufm gedruckten Zeddel zu lesen.
Und enthält das Päckel ganz Und enthält das Päckel ganz
Ein Magenpulver und Purganz, Ein Magenpulver und Purganz
Ein Zahnpülverlein, honigsüße, Ein Zahnpülverlein honigsüße
Und einen Ring gegen alle Flüsse. Und einen Ring gegen alle Flüsse.
Wird nur dafür ein Batzen begehrt; Wird nur dafür ein Batzen begehrt
Ist in der Not wohl hundert wert. Ist in der Not wohl hundert wert.
Hanswurst Hanswurst
Schnupftuch rauf! Schnupftuch rauf:,:
Die Zuschauer kaufen beim Marktschreier.
Milchmädchen
Kauft meine Milch!
Kauft meine Eier!
Sie sind gut
Und sind nicht teuer,
Frisch, wie’s einer nur begehrt!
Zigeunerhauptmann Zigeunerhauptmann
Das Milchmädchen da ist ein hübsches Ding; Das Milchmädchen da ist ein hübsches Ding
Ich kauft ihr wohl so einen zinnernen Ring. Ich kauft’ ihr wohl so ein zinnernen Ring
Gefällt ihr das mein liebes Kind?
Zigeunerbursch
O ja, mir wär sie eben recht. Milchmädchen
Man sieht sich an den sieben Sachen blind.
Zigeunerhauptmann
Zuerst der Herr und dann der Knecht.
Beide
Wie verkauft Sie Ihre Eier?
Milchmädchen
Drei, ihr Herrn, für einen Dreier.
Beide
Straf mich Gott, das sind sie wert.
Sie macht sich von ihnen los.
Milchmädchen
Kauft meine Milch!
Kauft meine Eier!
Beide
sie halten sie.
Nicht so wild!
O nicht so teuer!
Milchmädchen
Was sollen mir
Die tollen Freier?
Kauft meine Milch,
Kauft meine Eier!
Dann seid ihr mir lieb und wert.
Doktor Doktor
Wie gefällt Ihnen das Drama? Wie gefällt Ihnen das Drama?
Amtmann Amtmann
Nicht! Sind doch immer Scandala. Nicht. Sind doch immer Scandala
Hab auch gleich ihnen sagen lassen, Hab auch gleich ihnen sagen lassen
Sie sollten das Ding geziemlicher fassen. Sie sollen das Ding geziemlicher fassen.
Doktor Doktor
Was sagte denn der Entrepreneur? Was sagte denn der Entrepreneur?
Amtmann Amtmann
Es käme dergleichen Zeug nicht mehr, Es kam’ dergleichen Zeug nicht mehr
Und zuletzt Haman gehenkt erscheine Und zuletzt Haman gehenkt erscheine
Zu Warnung und Schrecken der ganzen Gemeine. Zur Warnung und Schröcken der ganzen Gemeine.
Hanswurst Hanswurst
Schnupftuch rauf! Schnupftuch rauf:,:
Marktschreier Marktschreier
Die Herren gehn doch nicht von hinnen, Die Herren gehn noch nicht von hinnen
Wir wollen den zweiten Akt beginnen. Wir wollen den zweiten Akt beginnen
Indessen können sie sich besinnen, Indessen können sie sich besinnen
Ob sie von meiner Ware was brauchen. Ob sie von meiner War was brauchen
Hanswurst Hanswurst
Gebt acht! kommen euch Tränen in die Augen. Gebt Acht! kommen euch Tränen in die Augen.
Musik.
Esther und Mardochai treten auf. Die Königin Esther. Mardochai
Mardochai
weinend und schluchzend.
O greuliches Geschick! o schreckenvoller Schluß!
O Untat, die dir heut mein Mund verkünden muß!
Erbärmlich, Königin, muß ich vor dir erscheinen.
Esther
So sag mir, was du willst, und hör nur auf zu weinen!
Mardochai
Hü hü! es hält’s mein Herz, hü hü! es hält’s nicht aus.
Esther Esther
Geh, weine dich erst satt, sonst bringst du nichts heraus. Ich bitt euch, laßt mich ungeplagt
Mardochai Mardochai
Hü hü! es wird mir noch, hü hü! das Herz zersprengen. Hätt’s gern zum letztenmal gesagt
Wem aber am Herzen tut liegen
Esther Die Menschen in einander zu fügen
Was gibt’s denn? Wie Krebs und Kalbfleisch in ein Ragu
Und eine wohlschmeckende Sauce dazu.
Mardochai Kann unmöglich gleichgültig sein
U hu hu, ich soll heut abend hängen! Zu sehn die Heiden wie die Schwein
Und unser Lämmelein Häuflein zart
Esther Durcheinander laufen nach ihrer Art.
Ei, was du sagst, mein Freund! Ei, woher weißt du dies? Möcht’ all sie gern modifizieren
Die Schwein zu Lämmern rektifizieren
Mardochai Und ein ganzes draus kombinieren.
Das ist sehr einerlei, genug, es ist gewiß. Daß die Gemeine zu Corinthus
Darf denn der Glückliche dem schönsten Tage trauen? Und Rom, Coloß und Ephesus
Darf einer denn auf Fels sein Haus geruhig bauen? Und Herrenhut und Herrenhag
Mich machte deine Gunst so sicher, Königin; Davor bestünde mit Schand und Schmach
Wie zittr’ ich, da ich nun von den Verworfnen bin! Da ist es nun an dir o Frau!
Dich zu machen an die Königssau
Esther Und seiner Borsten harten Strauß
Sag, wen gelüstet’s denn, mein Freund, nach deinem Leben? Zu kehren in Lämmleins Wolle kraus.
Ich geh aber im Land auf und nieder
Mardochai Kaper immer neue Schwestern und Brüder
Der stolze Haman hat’s dem König angegeben. Und gläubige sie alle zusammen
Wenn du dich nicht erbarmst, nicht eilst, mir beizustehn, Mit Hämmleins Lämmleins Liebesflammen.
Nicht schnell zum König gehst, so ist’s um mich geschehn. Geh dann davon in stiller Nacht
Als hätt ich in das Bett gemacht
Esther Die Mägdlein haben mir immer Dank
Die Bitte, armer Mann, kann ich dir nicht gewähren; Ists nicht Geruch, so ists Gestank.
Man kommt zum König nicht, er müßt es erst begehren.
Tritt einer unverlangt dem König vors Gesicht, Esther
Du weißt, der Tod steht drauf! Gewiß, dein Ernst ist’s nicht. Mein Gemahl ist wohl schon eingeschlafen
Läg lieber mit einen von euren Schafen
Mardochai Indessen, kann’s nicht anders sein
O Unvergleichliche, du hast gar nichts zu wagen; Ists nicht ein Schaf, so ists ein Schwein.
Wer deine Schönheit sieht, der kann dir nichts versagen. ab
Und in Gesetzen sind die Strafen nur gehäuft,
Weil man sonst gar zu grob den König überläuft.
Esther
Und sollt ich auch, mein Freund, das Leben nicht verlieren,
Mich warnt der Vasthi Sturz, ich mag es nicht probieren.
Mardochai
So ist dir denn der Tod des Freundes einerlei?
Esther
Allein, was hülf es dir? Wir stürben alle zwei.
Mardochai
Erhalt mein graues Haupt, Geld, Kinder, Weib und Ehre!
Esther
Von Herzen gern, wenn’s nur nicht so gefährlich wäre.
Mardochai
Ich seh, dein hartes Herz ruf ich vergebens an.
Gedenk, Undankbare, was ich für dich getan!
Erzogen hab ich dich von deinen ersten Tagen,
Ich habe dich gelehrt, bei Hof dich zu betragen.
Du hättest lange schon des Königs Gunst verscherzt,
Er hätte lange schon sich satt an dir geherzt;
Du bist oft gar zu grad und wärest längst verkleinert,
Hätt ich nicht deine Lieb und deine Pflicht verfeinert.
Dir kam allein durch mich der König unters Joch,
Und durch mich ganz allein besitzest du ihn noch.
Esther
Von selbsten hab ich wohl nicht Gunst noch Glück erworben;
Dir dank ich’s ganz allein, auch wenn du längst gestorben.
Mardochai
O stürb ich für mein Volk und unser heilig Land!
Allein ich sterb umsonst durch die verruchte Hand.
Dort hängt mein graues Haupt, dem ungestümen Regen,
Dem glühnden Sonnenschein und bittern Schnee entgegen;
Dort nascht geschäftig mir, zum Winter – Zeitvertreib,
Ein garstig Rabenvolk das schöne Fett vom Leib!
Dort schlagen ausgedörrt zuletzt die edlen Glieder
Von jedem leichten Wind mit Klappern hin und wider!
Ein Greuel allem Volk, ein ew’ger Schandfleck mir,
Ein Fluch auf Israel und, Königin – was dir?
Esther
Gewiß groß Herzeleid! Doch kann ich es erlangen,
So sollst du mir nicht lang am leid’gen Galgen hangen;
Und mit sorgfält’gem Schmerz vortrefflich balsamiert,
Begrab ich dein Gebein, recht wie es sich gebührt.
Mardochai
Vergebens wirst du dann den treuen Freund beweinen!
Er wird dir in der Not nicht mehr wie sonst erscheinen.
Mit keinem Beutel Geld, den du so eifrig nahmst,
Wenn du mit Schuldverdruß von Spiel und Handel kamst;
Mit keinem neuen Kleid noch Perlen und Juwelen:
Mein Geist erscheint dir leer, und, um dich recht zu quälen,
Bringt er nur die Gestalt von Schätzen aus der Gruft,
Und wenn du’s fassen willst, verschwindet’s in die Luft.
Esther
Ei, weißt du was, mein Freund? Bedenke mich am Ende
Mit einem Kapital in deinem Testamente.
Mardochai
Wie gerne tät ich das, von deiner Huld gerührt!
Doch leider! ist mein Gut auch sämtlich konfisziert.
Und dann muß ich den Tod der Brüder auch besorgen!
Kein einz’ger bleibt zurück, dir künftig mehr zu borgen.
Der schöne Handel fällt, es kommt kein Contreband
Durch unsre Industrie dir künftig mehr zur Hand.
Die kleinste Zofe wird nichts mehr an dir beneiden;
Dich werden, Mägden gleich, inländ’sche Zeuge kleiden;
Und endlich wirst du so mit hoffnungsloser Pein
Die Sklavin deines Manns und seiner Leute sein!
Esther
Das ist nicht schön von dir! Was brauchst du’s mir zu sagen?
Kommt einmal diese Zeit, dann ist es Zeit zu klagen.
Weinend.
Nein! Wird mir’s so ergehn?
Mardochai
Ich schwör dir, anders nicht!
Esther
Was tu ich?
Mardochai
Rett uns noch!
Esther
Ach, geh mir vom Gesicht!
Ich wollte –
Mardochai
Königin, ich bitte dich, erhöre!
Was willst du?
Esther
Ach, ich wollt – daß alles anders wäre!
Ab.
Mardochai
allein.
Bei Gott! hier soll mich nicht manch schönes Wort verdrießen!
Ich laß ihr keine Ruh, sie muß sich doch entschließen.
Ab.
Marktschreier Marktschreier
Seiltänzer und Springer sollten nun kommen; Seiltänzer wird sich sehen lassen.
Doch haben die Tage so abgenommen.
Allein morgen früh bei guter Zeit
Sind wir mit unsrer Kunst bereit.
Und wem zuletzt noch ein Päckel gefällt,
Der hat es um die Hälfte Geld.
Schattenspielmann Schattenspielmann
hinter der Szene. Orgelum, orgelei.
Orgelum, orgelei! Dudeldumdei.
Dudeldumdei!
Doktor Doktor
Laßt ihn herbeikommen. Laßt ihn rein kommen
Amtmann
Bringt den Schirm heraus.
Doktor
Tut die Lichter aus; Tut die Lichter aus
Sind ja in einem honetten Haus. Sind ja in einem honetten Haus
Nicht wahr, Herr Amtmann, man ist, was man bleibt? Nicht wahr Herr Amtmann! man ist was man bleibt?
Amtmann Amtmann
Man ist, wie man’s treibt. Man ist, wie man’s treibt.
Schattenspielmann Schattenspielmann
Orgelum, orgelei! Orgelum, orgelei
Dudeldumdei! Dudeldumdei!
Lichter weg! mein Lämpchen nur! Lichter weg! mein Lämpgen nur!
Nimmt sich sonst nicht aus. Nimmt sich sonst nicht aus.
Ins Dunkle da, Mesdames. Ins dunkle da, Mesdames!
Doktor Doktor
Von Herzen gern. Von Herzen gern.
Schattenspielmann Schattenspielmann
Orgelum, orgelei!:,: Orgelum, orgelei:,:
Ach, wie Sie is alles dunkel! Ach wie sie is alles dunkel
Finsternis is, Finsternis is
War sie all wüst und leer, War sie all wüst und leer
Hab Sie all nicks auf dieser Erd gesehn. Hab sie all nicks auf die Erd gesehn
Orgelum:,: Orgelum:,:
Sprach Sie Gott: »’s werd Licht!« Sprach sie Gott ‘s werd Licht
Wie’s hell da reinbricht! Wie’s hell da ‘rein bricht
Wie sie all durkeinandergehn, Wie sie all durcheinander gehn
Die Element’ alle vier! Die Element alle vier
In sechs Tag’ alles gemacht is, In sechs Tag alles gemacht is
Sonn, Mond, Stern, Baum und Tier. Sonn Mond Stern Baum und Tier
Orgelum, orgelei! Orgelum orgelei
Dudeldumdei! Dudeldumdei
Seh Sie Adam in die Paradies, Seh sie Adam in die Paradies
Seh Sie Eva, hat sie die Schlang verführt. Seh sie Eva hat sie die Schlang verführt
Nausgejagt, Nausgejagt
Mit Dorn und Disteln, Mit Dorn Disteln
Geburtsschmerzen geplagt, Geburtsschmerzen geplagt
O weh! Oweh!
Orgelum:,: Orgelum
Hat sie die Welt vermehrt Hat sie die Welt vermehrt
Mit viel gottlose Leut, Mit viel gottlose Leut
Waren so fromm vorher! Waren so fromm vorher
Habe gesunge, gebett! Habe gesunge gebet
Glaube mehr an keine Gott, Glaube mehr an keine Gott
Is e Schand und e Spott! Ist es ein Schand und Spott.
Seh Sie die Ritter und Damen, Seh sie die Ritter und Damen
Wie sie zusammenkamen, Wie sie zusammen kamen
Sich begeh, sich begatte Sich begehn, sich begatten
In alle grüne Schatte, In alle grüne Schatten
Uf alle grüne Heide: Uf alle grüne Heide
Kann das unser Herr Gott leide? Kann das unser Herr Gott leide?
Orgelum, orgelei! Orgelum, orgelei
Dudeldumdei! Dudeldumdei.
Fährt da die Sündflut rein, Fährt da die Sündflut rein
Wie sie gottserbärmlick schrein! Wie sie Gotts erbärmlich schrein
All, all ersaufen schwer, All all ersaufen schwer
Is gar keine Rettung mehr! Is gar kein Rettung mehr
Orgelum:,: Orgelum
Guck Sie, in vollem Schuß Guck sie! in vollem Schuß
Fliegt daher Merkurius, liegt daher Mercurius
Macht ein End all dieser Not; Macht ein End all dieser Not
Dank sei dir, lieber Herre Gott! Dank sei dir lieber Herre Gott
Orgelum, orgelei! Orgelum, orgelei
Dudeldumdei! Dudeldumdei
Doktor Doktor
Ja, da wären wir geborgen! Ja da wären wir geborgen.
Fräulein Fräulein
Empfehlen uns. Empfehlen uns
Amtmann Amtmann
Sie kommen doch wieder morgen? Sie kommen doch wieder morgen ?
Gouvernante Gouvernante
Man hat an einmal satt. Man hat an einmal satt
Doktor Doktor
Jeder Tag seine eigne Plage hat. Jeder Tag seine eigne Plage hat.
Schattenspielmann Schattenspielmann
Orgelum, orgelei! Orgelum, orgelei
Dudeldumdei! Dudeldumdei.

Quelle: Kopfschuss911

..

Ubasser

7 Kommentare zu “Johann Wolfgang von Goethe – zensiert!

  1. Ostfront sagt:

    Runen=Psalm






    Bülow, Werner von – Die Geheimsprache der deutschen Märchen – Märchendeutungen durch
    Runen (1925)
    archive.org
    https://archive.org/details/Buelow-Werner-von-Die-Geheimsprache-der-deutschen-Maerchen
    scribd.com
    https://de.scribd.com/doc/216007657/Bulow-Werner-von-Die-Geheimsprache-der-deutschen-
    Marchen-Marchendeutungen-durch-Runen-1925#scribd

  2. Frank sagt:

    Vor dem verfälschen Schiller´s schrecken „Jene“ auch nicht zurück.

    Waffenstudent:
    21. April 2014 at 11:12
    Von wegen, alle Menschen werden Brüder!

    HIER DER ORIGINALTEXT:

    5. Deine Zauber binden wieder,
    was der Mode Schwerd getheilt;
    Bettler werden Fürstenbrüder,
    wo dein sanfter Flügel weilt.

    http://de.wikisource.org/wiki/An_die_Freude_%28Schiller%29

    Wenn der Mode Schwert einst Gleiche in Bettler und Fürsten unterteilte, und diese wieder gleichstellt, dann hat das gar nichts mit dem umgeschriebenen kommunistischen Text “Alle Menschen werden Brüder” zu tun.

    Danke an Waffenstudent

  3. johannes3v16 sagt:

    Hat dies auf John3v16 rebloggt.

  4. Andy Semit sagt:

    So viel Herzblut und Liebesmüh, die durch ein paar Degenerierte verloren geht.
    Nicht selten war es wohl einfach nur Stolz und Eitelkeit. Kein Hahn kräht heute nach den alten Texten. Und wenn doch, erfahren wir es eh nicht offiziell.

    eucars(ich glaube .com), ein Amerikanischer Professor, hat sich mal unser Familiengerichtssystem vorgenommen. Dieses dürfte sämtlichen Widerstand mit Familie/Kinder blockieren, womit die eigentliche Aufgabe dieser Institution deutlicher nicht zum Vorschein kommen könnte.
    .
    Das große Ganze wirkt mittlerweile so dermaßen grotesk wie der Film „Der ewige Jude“ auf einen Tavistock-Patienten wirken muß. Auch erklärt sich dadurch nichts für ihn. Im Gegenteil.

    Orwell war zwar dahingehend näher dran, jedoch hilft er ebenso wenig als Hebel weiter.

    R. Steiner ist zwar für Perspektiven aus dem Materialismus heraus nahezu nicht fassbar, doch je schräger sich hier alles entpuppt, desto schmaler wird die Distanz zwischen dem Leser und Steiners Arbeit und bietet ab dato auch den entsprechenden Katalysator, der gleichzeitig für eine neue Perspektive wirbt – passiv und sehr klug ausgerichtet bzw. stetig verfeinert.

    Erzähl mal nem „Deutschen“, daß sich die Diskriminierung als Deutsche Kardinalstugend versteht und damit überhaupt erst einmal das Fundament der Freiheit bietet.
    Erschreckend, in welch doch eigentlich kurzer Zeit hier eine ganz andere Welt einfach verschwand.
    Und keinem fiels auf? Die Bomben haben ihre Spätwirkung ganz offenbar nicht verfehlt.
    Noch nie hab ich nen Rentner darauf hinweisen hören, daß die sogenannten Neonazis nicht einmal als Karrikatur der Nationalsozialisten durchgehen könnten.

    Ich plädiere für eine Abspaltung Deutscher Gebiete in Mitte und Ost.
    Der Westen ist sowieso recht Bauhaus-lastig, sein Bevölkerungsanteil an Migranten längst zu hoch, die zT 2x höhere Geburtenrate bei Migranten sollte auch dem letzten verdeutlichen, wo wir mittelfristig noch stehen können und wo nicht.
    Mitte ist schnell bereinigt von Zersetzern. Maik, Mirko und Ronny freuen sich bestimmt, wenn man ihnen zur Abwechslung mal anständige Aufgaben überträgt und eine Perspektive aufzeigt.

    Realistischer halte ich jedoch einen Knall. Oder eine Welle, so offensichtlich, wie die Zersetzung flächendeckend mehr und mehr deutlich wird…
    Mich würde mal intressieren, wieviele Menschen den selben Bunkerplatz gekauft oder versprochen bekommen haben.
    Das wird ein schönes Gezeter geben.
    Nunja, selbst schuld. Jedem das seine.

    So, ich üb weiter Russisch-Vokabeln. /;-#)
    Vielen Dank für deine Arbeit, m.i.

    Beste Grüße aus Sachsen!

  5. Amita sagt:

    Wer weiß was noch so alles umgeschrieben wurde.
    Interessant. Man sollte das alles eines Tages wieder so schreiben wie es seiner Zeit entsprach. Wir müssen als noch Lebende lernen uns unvoreingenommen und so gut es geht in eine andere Zeit hineinzuversetzen. Die Ahnen hatten einen andere Weisheit die nicht nur Vorurteilen entsprach, sondern sich ja auf Erfahrung begründete.

    Das mit der Umerziehung kann ja auch was Gutes sein. Die arroganten Schichten waren viel zu streng getrennt damals zu Göthes Zeiten und zuvor (sind es heute ja auch noch).

    Ja, diejenigen Juden die die schriftstellerische u.a. Werke an sich gerissen haben, willen sich halt im besten Licht darstellen. Das kann man verstehen, denn sie als Gruppe wollen ja was von uns als Menschheit – und wir wollen eher gar nichts von ihnen außer in Ruhe gelassen zu werden. Also, wir sollen alle anders werden als wir sind und zwar weniger – die Bewegung soll von Mensch zum „Tier“ werden, aber die Neigung des Menschen will etwas Erhabenes – das darf ja nicht sein – letztlich – denn es lebe der auf sich selbstbezogene, total versexualisierte, unbewusste Konsument – im Zeichen des Tieres (wobei Tiere im Vergleich erhabener sind als die Macher verkorksten verschwörerischer Pläne – die man nicht benennen darf, denn sonst wird man selber zum Verschwörer – verkorkste Logik??? Ja logo doch :-)).

    Das muß eines Tages wieder alles berichtigt werden.
    —-
    So, da haben die Schweizer das extrem perverse Schächten wieder eingeführt (siehe oben genannte Links von Waffenstudent) -na, das ist ein Rückschritt. Nein, so was will kein Mensch der noch alle Tassen im Schrank hat. Mit Toleranz hat das nichts zu tun. Ekelhaft solche grausamen Religionen die im Blut leidender Wesen erst baden müssen bevor sie endlich essen können. Karma beißt auch ihnen in den Arsch – garantiert – ich wünsche es niemandem, so zu leiden wie die armen Tiere, denn so eine Intention macht die Welt nie besser.

  6. Waffenstudent sagt:

    Standard Goethe-Gesamtausgabe heimlich zensuriert!

    ( Den gesamten Text findet man hier:

    http://www.hansbolte.net/antisemitischezitate.php

    sofern man Goethe anwählt! )

    Dank an Walter Claus für diese passende Ergänzung mit Hintergrundinfos
    zum Goethe-Text, Faust „Das Jahrmarktsfest zu Plundersweiler“.

    Re: Du kennst das Volk, das man die Juden nennt (goethe)

    16. Juli 2001

    Jüdische Medienmanipulation:

    Goethe-Gesamtausgabe heimlich zensuriert!

    Zufällig haben wir entdeckt, dass die im Artemis Verlag erschienene
    Gesamtausgabe „Johann Wolfgang Goethe – sämtliche Werke“ still und
    heimlich zensuriert wurde. Einen für Juden wenig schmeichelhafter Text
    Goethes hat der Verlag kurzerhand unterschlagen, wie jestz zufällig
    entdeckt wurde. In welchem Umfang das Werk auch anderweitig
    zensuriert ist, liegt im Dunkeln, da äusserst schwer überprüfbar.
    Der Artemis-Verlag ist in Fachkreisen als jüdischer Verlag bekannt.
    Objektiv überprüfen lässt sich das allerdings kaum, denn der jüdische
    Einfluss in Wirtschaft und Politik spielt meistens verdeckt und wird auch
    auf Anfrage hin nicht offengelegt.

    Der von uns entdeckte Abschnitt, der in älteren Goethe-Ausgaben noch
    enthalten ist, in der Artemis-Gesamtausgabe aber fehlt, lautet (Band 4
    / Das Jahrmarktsfest zu Plundersweiler):

    Und hier das Original-Goethe-Zitat:

    Du kennst das Volk, das man Juden nennt,
    das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt.
    … sie haben einen Glauben,
    Der sie berechtigt, die Fremden zu berauben,
    Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr.
    Er weiß mit leichter Müh’ und ohne viel zu wagen,
    Durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen.
    Auch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen,
    Und kein Geheimnis ist vor ihnen wohl verwahrt,
    Mit jedem handeln sie nach seiner eignen Art.
    Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen;
    Der kommt nicht los, der sich nur einmal eingelassen.
    Es ist ein jeglicher in deinem Land
    auf eine oder andere Art mit Israel verwandt,
    und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen:
    So lang die Ordnung steht, so lang hat’s nichts zu hoffen.

    Johann Wolfgang Goethe: Das Jahrmarktsfest zu Plundersweiler

    Man mag diesen Text beurteilen wie man will. Erschreckend ist, dass
    heimliche Zensur ausgeübt wird. Im Vorwort des Herausgeber wird in keiner
    Weise auf Kürzungen oder Bearbeitungen hingewiesen. Still und leise wurden
    „sämtliche“ Werke unvollständig verlegt.

    Wir haben es herrlich weit gebracht, dass Studenten und Literaturfreunde
    Goethe unwissend nur noch zensiert lesen können.

    Das Wesen einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft besteht gerade
    darin, dass auch stossende, dumme oder provozierende Äusserungen möglich
    sind und es grundsätzlich keine Zensur geben soll, welche entscheidet, was
    gelesen werden darf und was nicht. Die Meinungsäusserungs- und
    Informationsfreiheit darf in einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft
    nur dort ihre Grenze finden, wo auf rechtswidrige Weise in die Freiheit
    anderer eingegriffen wird (insbesondere die Verleumdung durch Verbreitung
    falscher Tatsachen).

    #############

    http://www.vgt.ch/news_bis2001/010716.htm

    http://www.vgt.ch/news_bis2001/000714.htm
    14. Juli 2000

    Diskriminierende Anwendung des Rassendiskriminierungsverbotes
    (Anitrassismus-Gesetz)

    An das Schweizerische Bundesgericht
    1000 Lausanne

    Schächtprozess gegen mich / Noveneingabe zu Abschnitt 11 meiner
    staatsrechtlichen Beschwerde (Diskriminierende Verletzung der
    Meinungsäusserungsfreiheit im Sinne von EMRK Artikel 14 iVm Artikel 10)

    Sehr geehrter Herr Präsident,
    sehr geehrte Bundesrichter,

    in obigem Verfahren hat die Bezirksanwaltschaft Bülach am 19. Juni 2000
    (eingegangen am 4. Juli 2000) die Nichtanhandnahme einer
    Strafuntersuchung gegen rassistische Veröffentlichungen verfügt (Beilage
    1), die von mir am 7. März 2000 angezeigt worden waren. Dies ist ein
    weiterer Beweis für die in meiner staatsrechtlichen Beschwerde in
    Abschnitt 11 geltend gemachte diskriminierende Anwendung der
    Rassismusstrafnorm.

    Meine Anzeige (Beilage 2) richtete sich gegen die folgenden
    Veröffentlichungen, die aufgrund der im Schächtprozess gegen mich
    praktizierte weitestgehende Ausdehnung des Begriffes
    Rassendiskriminierung ebenfalls als strafbar zu gelten hätten:

    1. Rätoromanisches Wörterbuch

    Im rätoromanischen Wörterbuch VOCABULARI ROMONTSCH von Ramun Vieli und
    Alexi Decurtins, 1980 in zweiter Auflager erschienen im Verlag Ligia
    Romontscha, Chur, werden dem Wort „Jude“ zwei Bedeutungen zugeschrieben:
    Israelit und „Wucherer“. Für beides wird das rätoromanische Wort „gediu“
    angegeben. Nach der gegen mich angewendete Rechtsprechung (siehe
    staatsrechtliche Beschwerde Abschnitte 7 und Cool stellt dies eine
    rassendiskriminierende „Gleichsetzung“ der Juden mit Wucherern dar.
    Damit werden Juden – folgt man der Logik meiner Verurteilung – als
    Menschen dargestellt, die verfolgt werden müssen.

    2. Sonntags Zeitung vom 5.3.00: „Sie missbrauchen die Opfer“

    Im diesem Artikel in der Sonntagszeitung wird gewissen jüdischen Kreisen
    „Gaunerei“ vorgeworfen; sie würden den Holocaust dazu missbrauchen, um
    Geld zu machen. Dabei ist zu Beachten, dass die kantonalen Gerichte im
    Schächtprozess gegen mich ausdrücklich festgehalten haben, auch Kritik,
    die nicht gegen die Juden insgesamt, sondern nur gegen gewisse Juden,
    erfülle die Rassismus-Strafnorm, da ALLE Juden geschützt seien. Nach der
    Logik des Schächtprozesses – welche wegen dem Gleichheitsgebot –
    allgemein gültig sein muss, werden in diesem Zeitungsartikel Juden als
    Gauner bezeichnet und damit als Menschen dargestellt, die verfolgt
    werden müssen.

    3. Antisemitismus in Werken von Goethe

    Gemäss analoger Rechtsprecheung im Schächtprozess müssen die Werke
    Goethes, denen die folgenden Zitate entnommen sind, unverzüglich
    beschlagnahmt und gegen die Buchhändler und Bibliothekare Strafverfahren
    eingeleitet werden:

    „Du kennst das Volk, das man die Juden nennt…. sie haben einen
    Glauben, der sie berechtigt, die Fremden zu berauben… Der Jude liebt
    das Geld und fürchtet die Gefahr. Er weiss mit leichter Müh‘ und ohne
    viel zu wagen, durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu
    tragen… Auch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen, und
    kein Geheimnis ist vor ihnen wohl verwahrt… Sie wissen jedermann durch
    Borg und Tausch zu fassen; der kommt nicht los, der sich nur einmal
    eingelassen…“ (Goethe, Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilen).

    „Das israelitische Volk hat niemals viel getaugt…; es besitzt wenig
    Tugenden und die meisten Fehler anderer Völker“ (Johann Wolfgang Goethe
    – Wilhelm Meisters Wanderjahre)

    4. „Antisemitismus“ in Werken von Pestalozzi

    „Es war ein gesegnetes Dorf, aber Juden … nisteten sich ein, wurden
    reich und das Dorf arm. Jetzt stehen die Kinder seiner ehemals
    gesegneten Häuser täglich als Bettler vor den harten Türen der Juden,
    und die armen Leute müssen in allweg tun, was die Judengasse will… Wo
    Juden und Judengenossen sich einnisten, da ist ausser der Judengasse
    kein Gemeingeist mehr denkbar…“ (Pestalozzis sämtl Werke, Ausgabe
    Seyffarth 1901).

    „Selber die ungöttliche Kunst und das alle reinen Fundamente der
    Wahrheit, Weisheit und Frömmigkeit misskennende Spielwerk des Talmuds
    ist mitten in seinem Unsinn ein äusserst merkwürdiges Denkmal der hohen
    gesetzgeberischen Kunst, durch welche das jüdische Volk zu einer, wenn
    auch noch so einseitigen und irregelenkten Ausbildung seiner
    Geisteskräfte hingeführt worden ist, beim sittlichen und religiösen
    Verderben dieses Volkes, dem letzten Bettlerjuden in den Erwerbsmitteln
    von Eigentum ein Übergewicht gibt, zu welchem der arme und eigentumslose
    Mann, der nicht Jude ist, in keinem Reiche der Welt noch gelangt ist.“
    (Pestalozzis sämtl Werke, Ausgabe Seyffarth 1902).

    Die Bezirksanwaltschaft begründet die Nichtanhandnahmeverfügung damit,
    durch diese Äusserungen würde „weder die Menschenwürde gewisser Menschen
    oder Gruppen noch der öffentliche Friede “ verletzt oder beeinträchtigt
    – eine Feststellung, die genauso auf die Äusserungen zum Schächten
    zutrifft, für die ich zu Gefängnis verurteilt worden bin. Es liegt eine
    offensichtlich menschenrechtswidrig-diskriminierende Einschränkung der
    Meinungsäusserungsfreiheit vor.

    Mit freundlichen Grüssen
    Erwin Kessler, Präsident VgT

    Anmerkung:
    Weitere Fälle diskriminierender Anwendung des Diskriminierungsverbotes
    unter http://www.vgt.ch/justizwillkuer/schaechtpr-bger2.htm (Abschnitt 11).

    NACHTRAG:

    Viel gefährlicher als die offiziellen mit der BRDDR verzahnten Umerziehungsmedien sind die kreativen vielfältigen inoffiziellen Machenschaften unserer überbezahlten Kuturkollaborateure:

    1. Textänderungen bei klassischer Literatur und Volksmärchen (Beispiele Das Jahrmarktsfest zu Pludersdorf, Plisch und Plum, der Jud im Dorn)

    2. Die seelische Entkernung unserer Schulbücher von deutschem Denken und Schaffen sowie die Verächtlichmachung unserer Arbeiter- und Bauernliteratur (Man vergleiche hierzu ganz einfach die Lesebücher der gymnasialen Oberstufe von 1960, 1990 und heute in der BRDDR)

    3. Das ständige Schleifen unserer Bibliotheken. Ich kann nur jedem den dortige Besuch wärmstens empfehlen (Der Anteil an jiddischer Literatur ist bei uns größer als der an naturwissenschaftlicher Literatur) Wer bestimmt eigentlich, daß klassische Werke der Physik und Chemie, welche ohne jedes Verfalldatum sind, regelmäßig auf den Müll wandern. Bücher von Heisenberg, die sind nicht ausleihbar, dafür gibt es zentnerweise geduldig bedrucktes Papier unseres auerwählten Staats-Plagiateurs mit der herausgestreckten Zunge.

    4. Nicht zu unterschätzen sind die Hompages unserer Firmen. (Anläßlich eines 20. Junis konnte man auf der solchen einer mittelständischen Maschinenfabrik von den haeren Absichten unseres Kofferbombers Graf von Stauffenberg lesen.) Gerade dieser Literaturform sollte man ganz besondere Aufmerksamkeit schenken, weil hier allerbestens bestens versteckt, permanent hochexplosive politische Botschaften transportiert werden.

    5. Schließlich ist da noch die Werbung, die uns den Valentinstag und Allerseeln, äh Halloween brachte, und welche vor allem unsere Kinder, per teuerst abgebildeter sympathischer Mohrenköpfe in der Heranwachsendenabteilung, an ein zukünftiges verneschertes Stadtbild gewöhnen will.

    • Wahrheit ist das höchste Gut! sagt:

      Deinem Nachtrag, Waffenstudent möche ich ausdrücklich zehnmal unterstreichen. Auch die Bibliotheksleiter und auch alle Angestellten der Büchereien sind ausgewählte zionistische deutschfeindliche Juden. Seit 70 Jahren werden Milliarden Tonnen unschätzbar wertvoller Fachliteratur, die in den letzten Jahrhunderten von Deutschblütigen für das deutsche Volk erarbeitet worden waren, aus ALLEN Fachgebieten, jüdisch gestohlen und aus dem Verkehr gezogen, so daß sie dem deutschen Volk NICHT MEHR ZUR VERFÜGUNG STEHEN. Das tun neben sstaatlichen udn kirchlichen Stellen auch Amazon, Buchaufkäuferfirmen, ebay, zvab.com, und tausende andere Aufkäufer. #
      Um nur ein paar beispiele aus Milliarden udn Abermilliarden von tiefstgründigsten Fachbüchern zu nennen, die das Ergebnis von jahrzehntelangen Arbeiten Deutschblütiger sind: Bücher von Dr. Johanna Budwig aus den 1950er Jahren über die Heilung und Vermeidung von Krebs, und über die Vorbeugung vor Schlaganfall, Herzinfarkt, Wasseransammlungen und vielen anderen Krankheiten, Fachbücher über die technische Konstruktion von anspruchsvollen Zimmermannsarbeiten, Fachbücher über die Schnittkonstruktion von Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, Fachbücher über Elektrotechnik, Fachbücher über die Verbrechen des Judentums in den letzten 2000 Jahren, Fachbücher über Vererbungslehre, Fachbücher über Tierzucht, Obstzucht, Gemüsezucht, Fachbücher über die ausbeutungsfreie Gesellschaftsform die das Germanentum hatte, Fachbücher über die deutsche Früh- und Vorgeschichte, Fachbücher über die Hochkultur der Germanen (auch Konfuzius, Galilei Galileo, Nikolaus Kopernikus, und viele andere die Gutes gewirkten udn ein Segen für die Menschehit waren, waren weißrassige, Germanischblütige), Fachbücher über Bienentanz und Bienenzucht, Fachbücher über Heilwissen, Heilkräuter. Fachbücher über Funktechnik, Fachbücher über Grundlagenforschung aus allen nur erdenklichen Handwerksgewerken, Naturwissenschaften, Techniken, Liederbücher und Tanzbücher mit Milliarden deutschen Liedern aus vielen Jahrhunderten, Fachbücher über die germanische Hochkultur die mehr als 30.000 Jahre lang d.h. mehr als 600 Generationen lang auf die ganze Welt ausstrahlte, Fachbücher über den germanischen heidnischen Natur-und Sonnenkult und Millionen weitere höchstlebenswichtige Wissensthemen, die bereits längst aufs Genaueste von unseren Vorfahren erarbeitet worden waren, aber alle samt und sonders jüdisch (= uner kirchlich-klösterlich-freimaurerisch-staatlicher Regie) uns Deutschen gestohlen wurden, um uns von unserer Kultur, unseren Wurzeln, unserem schon erarbeitetet zu trennen und unserer Weiterentwicklung zu verhindern, um uns zu zwingen unter jüdische Verknechtung, Entrechtung, Verdummung. Auch hochwertigste Schullehrfilme wurden jüdisch gestohlen.

      Manche werden in chinesisch, urdu und anderen Sprachen aufgelegt, von jüdischen Verlagen, unter Schändung der Urheberrechte, nur nicht in Deutsch.

      Was in Deutsch davon manchmal neu aufgelegt wird, unter Schändung von Urheberrechten, mit erfundenen Autorennamen, enthält an Inhalt nur einen Bruchteil der ursprünglichen Inhalte, ist aufgefüllt sind mit Pseudo(un)wissen und buntem Müll, Verdummung fürs Volk, für teures Geld. von jüdischen Verlagen. 99,99 % der Verlage in Deutschland sind jüdisch.

      Die Originale werden von jüdischen Freimaurern und jüdischen Klöstern-, Ordens- und sonstigen „christlichen“ Brüdern und Schwestern, Mönchen und Nonnen, unter Verschluss gehalten, für sich selbst udn für die Auserwählten.

      Auch ich werde nicht mehr unterscheiden zwischen Juden und Zionisten, denn ALLE ca. 400 Juden, die ich bis jetzt entlarven konnte, decken die zionistischen Verbrechen und Jahrhundertfälschungen und Jahrhundert anschuldigungen gegen das deutsche Volk. Kein einziger war darunter, der dem deutschen Volk gegenüber loyal ist, obwohl sich alle ohne ausnahme als Deutsche ausgeben. Trotzdem handeln ALLE Juden deutschfeindlich. sie lügen, wenn sie den Mund aufmachen, seit 70 Jahren bzw. seit 1-3 Generationen. Und die Jungen sind oft noch fanatischere Lügenvertreter.

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