Leningrad aufgeben – Hundertausende retten?

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17. Februar 2014 von UBasser


Von Hans Püschel

Diese Frage wagte der russische TV-Sender Doschd (Regen) zustellen. Es könnte seine letzte gewesen sein. Sicher hat es Millionen Menschenleben gekostet, vor allem von Zivilisten, Städte wie Warschau, Leningrad oder Wolgograd zur Festung zu erklären, um den Feind aufzuhalten und die Opferbereitschaft der eigenen Soldaten damit zu stärken. Wenn solches der Verlierer gemacht hat, wie z. Bsp. die Deutschen auf ihrem Rückzug, dann ist es natürlich jeweils ein großes Verbrechen und sinnloses Opfer. Man benutzt ja die Zivibevölkerung sozusagen auch als Schutzschild. In Leningrad hatten die Deutschen sogar ihre westliche Front durchlässig für flüchtende Zivilisten erklärt und gemacht. Allerdings mußten die beim Rennen aufpassen, daß sie nicht von hinten durch die Rotarmisten erschossen wurden, wie Jahre später auch Flüchtlinge in Deutschland. Denn die Sowjets ließen niemanden raus, dann lieber verhungern, wie es Kommunistenpflicht ist..

Solche Frage ist Vaterlandsverrat in Rußland!
Der Sender habe “alle Grenzen des Zulässigen” überschritten – äußerte ein Regierungssprecher. Mehrere Kabelnetzbetreiber haben schon ihre Zusammenarbeit aufgekündigt. Es wird eng.
Offenkundig berührt der Sender ein Thema, welches mit dem Holokaust bei uns vergleichbar ist. Wenn hierzulande jemand fragen würde, wo denn die Tausende Tonnen Knochen der vergasten und verbrannten Juden geblieben seien, wenn denn alles so stimmt – würden wohl auch alle Netzbetreiber kalte Füße bekommen. Aber zum Glück fragt ja hier keiner. Es fragt ja nicht einmal jemand nach Anstand und Gewissen, wenn heuer – grad 69 Jahre danach – halbnackte

Femen in Dresden posieren mit “Danke, Bomber Harris”!
Sie dürfen das – auch im Angesicht sicher noch lebender Opfer des Grauens und Angehöriger von Opfern. Gedenkmärsche dagegen für die Hundertausenden verbrannter Kinder, Frauen und Männer, einschließlich der zu Hilfe eilenden Rettungskräfte – in diesem Falle sogar teilweise aufgrund des Feuersturms, der sogar Sandstein zum Schmelzen brachte, ohne Knochenreste – werden verboten oder unmöglich gemacht durch Blockaden und Bürgerkrieg.
Der Stadtsprecher Kai Schulze meint dazu nur: “Schöne Brüste, aber leider eine dumme Botschaft.” Da möcht ich den Kai doch glatt fragen, ob er sich vorstellen kann, wie viele schöne Brüste – ganz kindliche, junge, schöne und alte im Feuersturm verkocht sind?
Unter normalen Verhältnissen würden solche Femen und Stadtsprecher wenigstens geteert und gefedert und alle wären’s zufrieden.

Quelle: Hans Püschel

..

Ubasser

7 Kommentare zu “Leningrad aufgeben – Hundertausende retten?

  1. Skeptiker sagt:

    Test

    Habe meine Adresse falsch eingegeben, muss noch freigeschaltet werden.

    Ich werde Yahoo als Suchmaschine nicht mehr los, alles ausprobiert.

    Gruß Skeptiker

    • Skeptiker sagt:

      2 Test

      Habe meine Adresse falsch eingegeben, muss noch freigeschaltet werden.

      Ich werde Yahoo als Suchmaschine nicht mehr los, alles ausprobiert.

      Gruß Skeptiker

  2. Waffenstudent sagt:

    OP Barbarossa beinahe politisch entschieden…

    Als man die Regierung von Moskau hinter die Wolga verlegte(Kujbyschew)gab es vorher eine ziemlich chaotische ZK Sitzung unter Stalin über den weiteren Kriegsverlauf, wo alle Optionen auf den Tisch kamen. Es kam auch der Vorschlag dem Deutschen Reich Waffenstillstandsverträge anzubieten ,unter großer Aufgabe von Ostgebieten.
    Nach der Version die man bei Suworow nachlesen kann, ging es aber so aus, daß nur der armenische Abgeordnete vorschlug, den Kampf in den Straßen Moskaus anzunehmen, was dann kollektiv abgenickt wurde. Alle anderen Abgeordneten waren vorher für die komplette Räumung bis hinter die Wolga. Wenn also dieser Armenier den Mund gehalten hätte( wie so oft), wäre Moskau von deutschen Truppen fast kampflos bis zum Winter besetzt worden…das war grob berechnet der Sieg, weil die Russen nur noch die überlastete Transsib hatten, um Kriegsmaterial von den Alliierten zu bekommen…

    Quelle: http://web.archive.org/web/20071212080857/http://www.nexusboard.net/showthread.php?siteid=6365&threadid=231775

    • Skeptiker sagt:

      @ Alle:
      Viktor Suworow – Der letzte Mythos – Vorschaufilm – deutsch
      Ab der 4 Minute und 40 Sekunden.

      Aber mal angenommen das stimmte, was macht es für ein Unterschied, fragt der blöde Egon Bahr
      >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
      Hitler erklärt Seine Gründe für die Invasion der Sowjetunion
      Ein Stück echte Geschichte. Adolf Hitler erklärt die vier Forderungen geben, um Deutschland aus der Sowjetunion, die die Auflösung von Finnland, Rumänien, Bulgarien, zusammen mit Stalin zu dürfen Basen in der Türkei und Griechenland beteiligt. Rede im Sportpalast auf die Eröffnung der Kriegswinterhilfswerk, Berlin, den 3. Oktober, 1941.
      Hier der Film:
      http://www.liveleak.com/view?i=0a0_1301486247&comments=1
      ==================================================
      Oder hier:
      Adolf Hitler – Einmarsch in die Sowjetunion (dt..mp4

      =================================================
      =>Als Präventivschlag oder Präventivkrieg wird ein militärischer Angriff bezeichnet, der einem angeblich oder tatsächlich drohenden Angriff eines Gegners zuvorkommen und diesen vereiteln soll, also eine Offensive in defensiver Absicht.[1]
      Das moderne Kriegsvölkerrecht erlaubt nur Verteidigungskriege. Das umfasst auch Präventivschläge, wenn ein Angriff unmittelbar bevorsteht, die Abgrenzung ist umstritten. Angriffskriege wurden bisweilen propagandistisch als Präventivkriege ausgegeben.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ventivschlag
      ================================
      Plante Stalin Angiffskrieg gegen Deutschland?

      Gruß Skeptiker

    • Skeptiker sagt:

      3 Test, habe meine Adresse vertippt

      Bin in der Moderation gelandet.
      (Zumindest ist das die, die wirklich funktioniert)

      Gruß Skeptiker

  3. Skeptiker sagt:

    @Alle

    Das sind die Halbnackten.

    Femen feiern Bomber-Harris!
    http://www.bild.de/regional/dresden/femen/femen-feiern-bomber-harris-34683758.bild.html

    Gruß Skeptiker

  4. soliperez sagt:

    Die Belagerung von Leningrad war schon tragisch und das Verhalten beider Kriegsparteien um diesen „Zankapfel“ war mir eigentlich auch lange Zeit klar und logisch, Ich habe viel tragische Geschichten dazu gehört, gelesen.

    Die erschütterndste für mich (der seine Haustiere so liebt wie Menschen, sogar mal einen sprechenden Hund hatte, der auch einen kleinen Medizinkoffer für alle Leiden seines Rudels in seiner Hausgemeinschft hatte – was zeigt mehr als daß diese Lebewesen intelligent und sozial sind) war eine Ausstellung nach der Belagerung von Leningrad wo zum Skelett abgemagerte menschliche Halter ihre zum Skelett abgemagerten Haustiere präsentierten.

    Unvorstellbar für uns Wohlstandsbürger in vieler Hinsicht. Erst mal, daß die Menschen ihre bescheidene Nahrungsration mit ihren Tieren geteilt haben und zum Zweiten, daß sie es geschafft haben, ihre Tiere vor den gierigen Messern der Nachbarn zu retten in einer Zeit wo gar gebratene Ratten als Delikatesse galten.

    Jedoch las ich erst letztens (vielleicht hier), daß die Wehrmacht einen Durchgang für die Zivilbevölkertung Leningrads geöffnet hatte der aber nicht genutzt werden bei Androhung der Todesstrafe durch die Herrscher der Gegenseite.

    Persönlich bin ich mit Leningrad vom Herzen verbunden, besonders durch eine Frau die mich vor langer Zeit mal dort hin einlud. Sie war im Vorfeld Leningrads interniert durch deutsche Truppen, wurde gut verpflegt, gut behandelt und hatte sich in einen Bewacher des Lagers unsterblich verliebt – das war gegenseitig! Sie hat lange Zeit in der damaligen DDR nach ihm gesucht, aber sie wußte nur noch, daß er „Hans“ heißt, wohl zu wenig Angaben, außerdem kamen ja noch das Nachkriegsbuchenwald und Sachsenhausen dazu. Vielleicht wäre sie in Workuta mit ihrer Suche erfolgreicher gewesen. So viel Tragik auf einen Haufen daß einem nur noch zum Heulen sein kann…

    Meine aufrichtige Hochachtung für Hans Püschel. Junge, halt durch, vielleicht sind wir uns als Kinder schon mal begegnet:-)

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