Ukraine – Der nahe Bürgerkrieg

14

22. Februar 2014 von UBasser


Von Ubasser

Gibt es einen Bürgerkrieg? Man sollte es vorsichtig so formulieren: Die Zustände sind wie in einem Bürgerkrieg, nur sind kaum Menschen aus dem Volke präsent. Es sind oft nur Chaoten, Leute die vorbestraft sind, Radikale und Extremisten, aber auch nicht zu vergessen, die Leute welche durch die europäischen und amerikanischen Geheimdienste eingeschleust wurden. Sie alle halten die gesamte Stadt in Aufruhr. Sie legen Feuer, töten ahnungslose Menschen, bewerfen die Polizei und die Spezialkräfte mit Molotovcocktails, die wiederum einigen Polizisten bereits das Leben gekostet haben. 

Hier ein Überblick der derzeitigen Lage:

Die Bewohner Kiews verlassen massenhaft die rechte Seite des Dneprs, der Verkehr in Richtung der linken seit ist von Staus geprägt und fast kaum möglich.

Die Kiewer U-Bahn arbeitet bis jetzt nicht.Der öffentliche Verkehr außerhalb Kiews funktioniert immer seltener. Die Wohnviertel im Zentrum von Kiew, auch dort wo kein kriegsähnlicher Zustand ist, werden immer leerer, meldet „Interfax – Ukraine“.

Im Stadtzentrum wurden bereits, bei den dort ansässigen Unternehmen alle Menschen entlassen, man versucht auf die rechte Seite des Flusses zu kommen. Nun beginnen auch die Arbeitgeber die Mitarbeiter in den Vororten und im ländlichen Bereich zu entlassen. An der Eisenbahnstation „Wydubitschi“ haben sich viel Menschen versammelt, sie alle stehen für eine Ticket an der Kasse an, um von da zu flüchten.

Und trotzdem haben sich viele Menschen, die in den zentralen Straßen in Kiew wohnen,  dafür entschieden ihre Wohnungen nicht zu verlassen, daß ist das einzige, was sie haben.

Die Zusammenstöße zwischen Gegnern und den Regierungstruppen dauern seit dem Morgen des 18.Februar in Kiew. Nach der Mitteilung vom Ministerium des Gesundheitswesen der Ukraine sind im Verlauf der Straßenunruhen in Kiew 35 Menschen umgekommen, 505 wurden verletzt und davon stationär aufgenommen 292. Das Innenministerium meldet über 800 Verletzte.

Quelle russisch: Rosbalt.ru

Ein Kommentar von VKontakte (VK.com):

Andrej Martjanov:

„Genosse, du verstehst einen Scheißdreck davon. Hier ist nicht nur alles ‚im Arsch‘,  hier ist einfach ‚pissdetz‘ (zum pissen, kotzen). Es gibt überhaupt keine Miliz mehr, den Notruf 112 anzurufen ist einfach unmöglich – immer besetzt. Die Notärzte und Rettungsdienste kommen gar nicht mehr – vor der Angst, daß ihr Auto in die Luft gejagt wird und sie selber verprügelt oder gar hingerichtet werden können. Es ist schon passiert, daß eine Brigade vom Rettungsdienst zusammen geschlagen wurde, Gott sei Dank, es ist ihnen gelungen, abzuhauen. Bloß gut, daß wir unsere Wohnung ‚an einer Ecke‘ haben, und die Tür ist aus Eisen, falls was ist – sollte man bei uns einbrechen, könnte man schnell fliehen… Kannst du dir überhaupt vorstellen, was das heißt – keine Miliz, keine medizinische Hilfe, keine Macht (Regierung), kein Feuerwehr – nichts?!.. Ihr könnt euch in Rußland weiter über die Ukraine ‚amüsieren‘, aber wir haben hier nichts zu lachen. Und außerdem, muß ich für meine Mutter Insulin in einer Apotheke kaufen, aber wie, wenn alle Apotheken komplett leer stehen und das Personal längst abgehauen ist?..“

Andrej Martjanov

75 Opfer wurden bereits indentifiziert.

Auf der Webseite der Zeitung LB erschien eine Liste der Namen und Fotos, sowie eine kurze Information zu den Opfern in der Ukraine. Unter den Toten sind Schüler, Lehrer, Programmierer, Journalisten, Architekten, Rentner… – Die meisten von ihnen, so die Zeitung, gingen nach Kiew um zu Arbeiten oder einen Ausflug zu machen; sie waren am Ende zur falschen Zeit, am falschen Ort.

Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Gegnern der Regierung und den Gesetzeshütern in Kiew gehen weiter  seit dem Morgen des 18. Februar. Nach Angaben des Innenministerium der Ukraine, wurden als Folge der Unruhen 80 Personen getötet. Das Gesundheitsministerium  berichtet von 77 Totenund 577 Verletzten.

Bilderserie zu den Toten

Die Liste der Toten (mit Bildern)

Weitere Bildserie

So sehen die Polen in der Zukunft die Ukraine:

Rot= direkt an Polen Blau= an Ungarn dunkerosa= an Rumänien schwarz = an Rußland weiß= polnisches Protektorat
Rot= direkt an Polen
Blau= an Ungarn
dunkelrosa= an Rumänien
schwarz = an Rußland
weiß= polnisches Protektorat

Das ist kein Witz! Dieser Vorschlag wurde bereits in ukrainischen „Revolutionskreisen“ besprochen!

Janukowitsch kündigt vorgezogene Präsidentschaftswahlen an

Die Erklärung des ukrainischen Präsidenten folgte auf Verhandlungen mit den Oppositionsführern sowie Vertretern aus Russland und der EU.

Janukowitsch verkündete auch seine Bereitschaft, zu der Verfassung des Jahres 2004 zurückzukehren, wodurch der Premierminister und das Parlament zu größeren Vollmachten bekommen werden.

„Hiermit initiiere ich vorgezogene Präsidentschaftswahlen. Ich verkünde auch die Rückkehr zu der Verfassung von 2004 mit einer Umverteilung der Befugnisse zugunsten einer parlamentarischen Republik“, heißt es in einer Erklärung auf der Website des ukrainischen Präsidenten.

Kommentare bei V-Kontakte auf diese Nachricht:

Nutzer „russischer Staat“: Und jetzt die interessanteste Frage: ob die Radikalen die Straßen verlassen werden? Nachdem nun ihre formalen Anforderungen alle erfüllt worden sind? Etwas sagt mir, das es nicht sein wird. Wir werden die Entwicklung beobachten.

Eine Meldung von Rosbalt.ru

Auf der Webseite des Präsidenten der Ukraine des Wiktor Janukowitsch ist der Text des Abkommens veröffentlicht, welcher  zwischen der Regierung und der Opposition über die weitere Regelungen beiderseitig unterzeichnet wurde.

„Innerhalb von 48 Stunden nach der Unterzeichnung dieses Abkommens wird das spezielle Gesetz übernommen, unterschrieben und bekanntgemacht sein, das die  Verfassung der Ukraine von 2004 mit allen Veränderungen wieder hergestellt wird, die zu dieser Zeit in kraft waren. Die Unterzeichner erklären die Absicht, eine Koalition zu schaffen und eine Regierung der nationalen Einheit innerhalb von 10 Tagen zu bilden“, — so wird es im Dokument bemerkt.

Außerdem heißt es darin, dass die Verfassungsreform sofort beginnt, die die Vollmachten des Präsidenten, der Regierung und des Parlaments ausgleichen wird.

„Die Präsidentschaftswahlen werden sofort nach der Annahme der neuen Verfassung der Ukraine durchgeführt, spätestens jedoch im Dezember 2014 . Es wird ein neues Wahlgesetz gefasst, sowie eine Zentrale Wahlkomission auf der Grundlage entsprechend den Regeln der OSZE und die Venezianische Kommission“ gebildet, — so wird es im Text bemerkt.

Im Dokument ist auch vermerkt, eine Untersuchung „der neuerlichen Akte der Gewalt und das unter der Beobachtung der Regierung, der Opposition und der Europäischen Union durchgeführt wird.

Die Regierung wird keinen Notstand einführen. Die Regierung und die Opposition werden sich gegen die Anwendung von Gewalt

„Die Macht wird den Notstand nicht einführen. Die Regierung und die Opposition werden sich der Anwendung von Gewalt enthalten, — heißt es im Dokument.

Direkt von der Regierungsseite:

1. Innerhalb von 48 Stunden nach der Unterzeichnung dieser Vereinbarung angenommen wird, unterzeichnet und verkündet ein spezielles Gesetz, das die Verfassung der Ukraine im Jahr 2004 mit den Änderungen, die Sie gemacht haben wieder aufnehmen würde. Die Unterzeichner erklären ihre Absicht, eine Koalition zu bilden und eine Regierung der nationalen Einheit innerhalb von 10 Tagen danach.

2. Verfassungsreform, die die Befugnisse des Präsidenten, der Regierung und dem Parlament ausgleichen würde, wird sofort begonnen und im September 2014 abgeschlossen sein.

3. Die Präsidentschaftswahlen finden unmittelbar nach der Annahme der neuen Verfassung der Ukraine stattfinden wird, aber nicht später als Dezember 2014. Wird ein neues Wahlgesetz erhalten haben, und auch eine neue Zentrale Wahlkommission gebildet, auf einer pro rata Basis in Übereinstimmung mit den Regeln der OSZE und der Venedig-Kommission.

4. Untersuchung der jüngsten Gewalt unter den Überwachungsbehörden, der Opposition und des Europarates statt.

5. Behörde wird einen Ausnahmezustand nicht zu verhängen. Die Behörden und die Opposition, von der Anwendung von Gewalt zu unterlassen.

Werchowna Rada der Ukraine die dritte Gesetz der Entschädigung, die auf den gleichen Straftaten wie das Gesetz der 17. Februar 2014 verteilt stattfinden wird.

Beide Seiten werden große Anstrengungen unternehmen, um das Leben in Städten und Dörfern durch die Freigabe Verwaltungs-und öffentlichen Gebäuden zu normalisieren und zu entsperren Straßen, Parks und Plätzen.

Illegale Waffen sollten an die Behörden des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Ukraine innerhalb von 24 Stunden ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des genannten Sonderrecht (§ 1 dieser Vereinbarung) übergeben werden.

Nach diesem Zeitraum werden alle Fälle von illegaler Verwendung und Lagerung von Waffen unterliegen der Gesetzgebung der Ukraine sein. Opposition und Regierung fahren von Positionen der Konfrontation. Behörde die Sicherheitskräfte nur für den physischen Schutz von Gebäuden Behörden zu verwenden.

6. Außenminister von Deutschland, Frankreich, Polen und den Sonderbeauftragten des Präsidenten der Russischen Föderation fordern die sofortige Einstellung aller Formen von Gewalt und Konfrontation.

г. Киев, 21 февраля 2014 года

Nun passt diese Meldung dazu:

Iskra-news.info

Schrift im Bild: Den treuen Söhnen des Vaterlandes sei gedankt!!!

Schrift im Bild: Den treuen Söhnen des Vaterlandes sei gedankt!!!

So wie die Quellen aus der ‚Berkut‘ der Zeitung „ISKRA“ berichtet haben, hat keiner von militärischen Kämpfern und Soldaten vor, den verbrecherischen Befehl von der urkainischen Rada (Parlament) auszuführen und ihre Waffen nieder zu legen.

Die Rechtsschutzvertreter (Miliz und Berkut) sind ihrem Eid treu und bereit – ihre Pflicht bis zum Ende zu führen. Zu diesem Moment versucht die Miliz und andere ukrainische rechtliche Kämpfer (Justiz) festzustellen, wer an der Spitze des Widerstandes (Rebellen) steht, die versuchen, die Macht im Land für die Terroristen ergreifen zu lassen…

Diese Information macht immer stärker die Runde in ukrainischen sozialen Netzwerken. Dies ist die einzige Hoffnung der ukrainischen Bevölkerung! Der Mob, die sogenannten „Maidaner“ müssen niedergeschlagen und am besten gehängt werden – so der Tenor der Bevölkerung (laut den heute gesichteten Kommentaren auf diversen russischsprachigen Blogs)

Ein Schmankerl noch am Rande:

Timoschenkos Anwalt: Ex-Premierminister der Ukraine sollte per Gerichtsbeschluss befreit werden

Mit dem Wiedereinsetzen der alten Verfassung, werden Timoschenkos Milliardendiebstahl am ukrainischen Volke wieder legal. Sogar die Morde, welche sie in Auftrag gegeben hat, stehen in einem anderen Licht. Die Verfassung von 2004 wurde abgeschafft, da es vielen staatlichen Institutionen und Leuten in staatlicher  Verwaltung und andere extreme Macht verliehen hatte und dadurch die Ukraine fast zerrissen hätte. Weiterhin wird mit der „alten“ Verfassung die Souveränität der Ukraine absolut untergraben.

Welche Konsequenzen können nun folgen? Ein Bürgerkrieg ist keinesfalls gebannt. Nein, er hat mit den Verhandlungen und der Erpressung der legitimen Regierung Janukowisch durch Klitschko und Konsorten, erst richtig Wasser auf die Mühlen bekommen. Das Militär, die Spezialeinheiten und auch die Miliz wird die Entscheidung und die Erpressung des Parlaments nicht hinnehmen.

Putin hält sich raus – heißt es. Aber genau das sieht nach einem Plan aus. Käme es tatsächlich so, das sich die Ukraine der Europäischen Union nähert, wird Rußland auch europäische Preise für Gas und Energie verlangen. Daß wäre das absolute Aus für die Ukraine. Damit gibt man das Land für die Zionisten frei – sie scharren schon in den Startlöchern und geifern bereits, welches Gebiet und welche Unternehmen, Grundstücke und Häuser sie aufkaufen, nein, zusammen ramschen können. 

Man kann in jedem Fall gespannt bleiben. Die Gewalt hat ganz sicher noch keine Ende… es scheint die Ruhe vor dem Sturm zu sein. Wenn die Judikative und Exekutive die Schuldigen dieses Putsches gefunden haben, wird es sicher noch einmal turbulent werden. So sieht es Kopp Online:

Bewegt sich die Ukraine auf einen Bürgerkrieg zu und droht eine Konfrontation der Großmächte?

Dr. Paul Craig Roberts

Die Menschen suchen nach Lösungen, aber Lösungen sind nur in einer gutinformierten Welt möglich. Die Bevölkerungen fast auf der ganzen Welt sind unzufrieden, aber nur wenige besitzen ein wie auch immer geartetes Verständnis der wirklichen Lage. Bevor man über Lösungen nachdenken und an ihre Umsetzung gehen kann, müssen die Menschen die Hintergründe und die Wahrheit zu den Problemen kennen. Für die Wenigen, die gewillt sind, als Vermittler dieser Wahrheiten aufzutreten, bedeutet dies zum großen Teil eher eine undankbare Aufgabe.

Die Annahme, der Mensch sei ein vernunftbegabtes Tier, ist falsch. Wir Menschen sind emotionale Wesen und keine emotionslosen, rein logisch denkenden »Mister Spocks« aus der Fernseh- und Spielfilmserie Star Trek. Menschen lassen sich durch Änderung oder Zerstörung kultureller Werte und Indoktrination psychologisch manipulieren und sogar gehirnwaschen. Patrioten reagieren auf Kritik an ihren jeweiligen Regierungen, ihren Ländern, ihren Hoffnungen und Illusionen mit Feindseligkeit und Abwehr. Ihre Gefühle verdrängen Fakten, wenn sie sie überhaupt zur Kenntnis nehmen. Sehnsüchte und Illusionen setzen sich gegenüber der Wahrheit durch. Die meisten Menschen wollen nur das zur Kenntnis nehmen, was sie hören wollen. Als Folge sind sie extrem leichtgläubig, und ihre Illusionen und Selbsttäuschungen machen sie zu leichten Opfern von Propaganda. Dies gilt für alle Schichten und Ebenen der Gesellschaften und auch für deren Eliten.

Wir beobachten diese Entwicklung gegenwärtig im Westen der Ukraine, wo eine Mischung aus einfältigen Studenten, willfährige Werkzeuge im Streben Washingtons nach Weltherrschaft, zusammen mit bezahlten Demonstranten und faschistischen Elementen aus den Kreisen der Ultranationalisten die Ukraine ins Chaos stürzen und möglicherweise sogar die Welt an den Rand eines verheerenden Krieges bringen.

Bei vielen Demonstranten handelt es sich nur um Arbeitslose, die auf leichte Weise Geld verdienen wollen. Es sind vor allem die naiven, idealistisch-schwärmerischen Menschen, die die Unabhängigkeit ihres Landes zerstören. Die neokonservative, für Europafragen zuständige Staatssekretärin im amerikanischen Außenministerium, Victoria Nuland, deren Ziel die amerikanische weltweite Vorherrschaft ist, erklärte den Ukrainern bereits am 13. Dezember, was für die Ukrainer vorgesehen ist, aber die Demonstranten waren zu sehr in ihren Illusionen verstrickt, als dass sie dies begriffen hätten.

In einer Rede vor dem Nationalen Presseclub in Washington, die nur acht Minuten und 26 Sekunden dauerte und im Rahmen einer Veranstaltung gehalten wurde, die von der Stiftung USA-Ukraine, Chevron und der Lobbygruppe Ukraine-in-Washington ausgerichtet wurde, prahlte Nuland, Washington habe fünf Mrd. Dollar zur Förderung von Agitation und Propaganda (Agitprop) bereitgestellt, um die Ukraine in die Europäische Union zu »integrieren«. Und wenn sich die Ukraine erst einmal in der EU befindet, wird dem Land schon vom Westen über den Internationalen Währungsfonds (IWF) »geholfen« werden. Nuland präsentierte den IWF selbstverständlich als »Retter« der Ukraine und nicht etwa als die »eiserne Faust« des Westens, die alles Leben aus der angeschlagenen ukrainischen Wirtschaft herauspressen werde. Zu den Zuhörern Nulands gehörten alle diejenigen, die sich an der Ausplünderung des Landes und aufgrund ihrer Verbindungen zu einer von den USA eingesetzten ukrainischen Regierung bereichern würden. Man nehme nur einmal das riesige Chevron-Emblem neben Nuland und kann sich dann leicht ausmalen, um was es hier eigentlich geht.

Leider alarmierte Nulands Rede die Regierungsgegner in der Ukraine nicht, die offenbar fest entschlossen sind, die Unabhängigkeit der Ukraine zu zerstören und ihr Land in die Hände des Internationalen Währungsfonds fallen zu lassen, so dass es, wie zuvor schon Lettland, Griechenland und jedes andere Land, das sich jemals einem so genannten IWF-Strukturanpassungsprogramm unterziehen musste, ausgeplündert werden kann. Die ganzen Gelder, die jetzt von den USA und der EU an die Demonstranten bezahlt werden, werden später in klingender Münze vielfach wieder im Rahmen der »Strukturanpassung« an den Westen zurückfließen. In ihrer kurzen Rede behauptete die neokonservative Agitatorin Nuland dreist, die Protestler, denen Washington fünf Mrd. Dollar zukommen ließ, würden »friedlich mit großer Zurückhaltung« gegen eine brutale Regierung demonstrieren.

Wie RussiaToday berichtet, das größere Glaubwürdigkeit als das amerikanische Außenministerium besitzt (Man erinnere sich nur an die Rede des damaligen US-Außenministers Colin Powell vor den Vereinten Nationen, in der dieser den amerikanischen Einmarsch in den Irak mit »Beweisen« zur Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen vorbereitete und rechtfertigte. Später distanzierte sich Powell von dieser Rede, bei der es sich um Desinformation der Regierung George W. Bush gehandelt habe), haben sich die ukrainischen Aufständischen 1500 Gewehre, 100 000 Schuss Munition sowie drei Maschinengewehre und Granaten aus Armeebeständen beschafft.

Die in der Anwendung von Menschenrechten geschulte ukrainische Polizei hat zugelassen, dass die Gewalt außer Kontrolle geraten ist. Zahlreiche Polizisten erlitten durch Molotow-Cocktails schwere Verbrennungen. Nach letzten Berichten wurde in 108 Fällen auf Polizisten geschossen. Einige starben an den Verletzungen, 63 weitere Polizisten befinden sich in einem kritischen Zustand. Diese Opfer gehen auf das Konto der »friedlichen Demonstranten, die mit enormer Zurückhaltung handeln«, wie Nuland erklärte. Am 20. Februar reagierte die frei gewählte und unabhängige ukrainische Regierung auf die Zuspitzung der Gewalt seitens der Demonstranten mit der Erlaubnis an die Polizeikräfte, zur Selbstverteidigung von der Schusswaffe Gebrauch machen zu können.

Vielleicht verdienen die russenfeindlichen Westukrainer den IWF, und vielleicht verdient die EU ja die extremen ukrainischen Nationalisten, die versuchen, die ukrainische Regierung zu stürzen. Wenn die Ukrainer erst einmal am eigenen Leibe gespürt haben, wie sie vom Westen ausgeplündert werden, bitten sie vielleicht Russland auf Knien, sie zu retten. Sicher ist nur, dass sich der russische Teil der Ukraine aller Wahrscheinlichkeit nach von der Ukraine abspalten wird.

Zur Zeit der Sowjetunion wurden Teile Russlands, wie etwa die Krim, der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik zugeschlagen. Vielleicht wollte man auf diese Weise den russischen Bevölkerungsanteil in der Ukraine erhöhen. Ein erheblicher Teil der heutigen Ukraine, insbesondere die östlichen und südlichen Landesteile, ist traditionell russisches Territorium und zählt historisch gesehen nicht zur Ukraine.

Bis zum Anfang der 1990er Jahre, als die Ukraine von Russland in die Unabhängigkeit entlassen wurde, hatte das Land seit dem 14. Jahrhundert nur wenige geschichtliche Erfahrungen als unabhängiger Staat sammeln können und gehörte seit 200 Jahren zu Russland. Ein Problem im Zusammenhang mit der Entlassung in die Unabhängigkeit bestand darin, dass ein großer Teil der Ukraine eigentlich nicht zur Ukraine gehört, sondern eben traditionell russisches Territorium ist.

Wie ich bereits an anderer Stelle schrieb, betrachtet Russland die Aussicht, die Ukraine würde sich der EU und der NATO anschließen und es käme zur Errichtung von NATO-Militärbasen im Grenzgebiet zu Russland, als »strategische Bedrohung«. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die russische Regierung und die russisch geprägten Landesteile der Ukraine Washingtons Pläne hinsichtlich der Ukraine akzeptieren werden. Ob beabsichtigt oder nicht, haben die provokativen Erklärungen des amerikanischen Außenministers John Kerry die Spannung und die Kriegsgefahr erhöht. Die Mehrheit der amerikanischen und westlichen Bevölkerungen haben keine Vorstellung von der wirklichen Lage, da es sich bei allen Informationen, die sie von der »freien Presse« vorgesetzt bekommen, um neokonservative Propaganda handelt.

Die Lügen Washingtons zerstören nicht nur die Bürgerrechte und -freiheiten in den USA selbst und im Ausland, sondern lassen auch in Russland die Alarmglocken klingeln, was die Sicherheit des Landes betrifft. Sollte es Washington gelingen, die ukrainische Regierung zu stürzen, würden sich die östlichen und südlichen Landesteile aller Wahrscheinlichkeit nach von der Ukraine abspalten. Und sollte diese Abspaltung nicht friedlich vonstattengehen, sondern in einen Bürgerkrieg ausarten, könnte Russland nicht tatenlos zusehen. Und da die Kriegstreiber in Washington den Westen der Ukraine unterstützen, würden die beiden Nuklearmächte in einen militärischen Konflikt hineingezogen.

Die ukrainische und die russische Regierung haben zugelassen, dass sich die gefährliche Lage entwickelt, weil sie naiverweise seit vielen Jahren nichts dagegen unternommen haben, dass Milliarden von Dollar in ihre Länder flossen, die dazu benutzt wurden, unter der Federführung angeblicher Bildungseinrichtungen und Menschenrechtsorganisationen eine subversive »Fünfte Kolonne« aufzubauen, die in Wirklichkeit das Ziel verfolgt, beide Länder zu destabilisieren. Die Folge dieses Vertrauens, mit dem die Ukrainer und Russen dem Westen entgegenkamen, ist die Gefahr eines Bürgerkrieges oder sogar offenen Krieges.

Aktualisierter Nachtrag:

Nach der Lektüre der ausländischen Berichterstattung über die Lage in der Ukraine, die Richard Rozoff zusammengestellt und zugänglich gemacht hat, kamen in mir Erinnerungen an zeitgenössische Berichte hoch, in denen der Ausbruch des sinnlosen und höchst zerstörerischen Ersten Weltkriegs geschildert wurde. In ihrem blinden Eifer, die demokratisch gewählte Regierung der Ukraine zu stürzen und an ihrer Stelle einen EU-Marionettenstaat zu errichten, lügen die amerikanische, die britische und die französische Regierung, dass sich die Balken biegen, und provozieren damit eine Situation, die auf einen bewaffneten Konflikt hinausläuft.

Nur unter der absurden und völlig haltlosen Annahme, dass die russische Regierung und Bevölkerung eine Vorherrschaft Washingtons über Russland selbst akzeptieren würden, könnte man davon ausgehen, dass Russland den Regimewechsel, die der Westen in der Ukraine durchsetzen will, tolerieren würde. Und da es unwahrscheinlich ist, dass westliche Streitkräfte der russischen Armee in deren »Hinterhof« gewachsen wären, oder dass das selbstgerechte und anmaßende Washington eine Niederlage akzeptieren würde, könnte sich der Konflikt, auf den die korrupten westlichen Regierungen zusteuern, zu einen Atomkrieg ausweiten.

Wie Umfragen aus aller Welt immer wieder bestätigen, wird Washington als die größte Bedrohung des Weltfriedens betrachtet. Ich habe oft darauf hingewiesen, dass Washington nicht nur eine Gefahr für den Frieden darstellt, sondern zusammen mit seinen jämmerlichen europäischen Marionettenstaaten das gesamte Leben auf der Erde bedroht. Washington ist im Grunde genommen verrückt geworden, und die führenden Staatsmänner und -frauen werden dafür bezahlt, den Wahnsinn Washingtons zu vertuschen.

Und so könnte die Welt untergehen, noch bevor die unbezahlbaren Schulden des Westens fällig werden.

Noch ein sehr interessanter Kommentar des Historikers Jaroslav Tintschenko:

Wie die nächste Revolution zu Ende gehen wird.

Im XX. Jahrhundert gehen alle Revolutionen nach einem Drehbuch zu Ende. Darin gibt es keine Sieger. Darin gibt es nur die Besiegten. Für die letzten 25 Jahre infolge der Revolutionen sind von der Weltkarte verschwunden: UdSSR, die Tschechoslowakei, Jugoslawien. Die blutigen Revolutionen sind in Serbien, Libyens, Syriens, Ägypten und andere Länder. Unser Land wartet das klassische Schema „des Niederganges“: Interessant, die Tatsachen, wenn sich Janukowytsch und die Regierung, unter dem Druck der Revolution, zurück tritt:

Nach einem Tag
Die „friedlichen“ Demonstranten werden beginnen, die Häftlinge in Untersuchungsgefängnissen, die Gefängnisse, Milizverwaltungen und die Abteilungen der Miliz auf zu suchen. Die Verbrecher werden befreit.  Zugleich könnten die Bezirksverwaltungen und Milizreviere zerstört werden. Von da werden die Personen frei gelassen, die für verschiedene Verbrechen verhaftet und rechtmäßig verurteilt wurden.

Die Wohnheime der Miliz, wo sich die Familien „Berkut“ auch befinden, wird man versuchen, zu erstürmen: damit „die Schuldigen der Verprügelten Kinder auf Majdan“ zu bestrafen. „Berkut“, wird alles schützen, wird beginnen, aus Kiew auszubrechen, egal mit welchen Opfern. Einzig ihr Weg – entweder nach Osten, oder nach dem Süden.

„Die friedlichen Demonstranten“ werden sich in die „reichen Viertel“ begeben.  Die Provokateure und die Pogromanstifter in kürzer Zeit alles stehlen, jeden berauben und sie werden die schönen und liebevoll restaurierten Häuser und Bauten verbrennen.
Die Mitarbeiter der Bezirksverwaltung der Miliz werden sich in den Räumen  oder den Häusern verbarrikadieren – die Familien wird man evakuieren, so man noch kann. Ein Teil der leitenden Angestellten wird erklären, dass „die Miliz mit dem Volk» ist. Es wird eine Mischung aus Maidanmiliz und Wendehals-Milizionäre entstehen.

Die Werchowna Rada (Parlament) in jetzigem Bestand, wo die Mehrheit – die Abgeordneten von der Partei der Regionen und der Kommunisten, illegitim erklärt wird und wird entlassen.
Die Revolutionäre feiern den Sieg pompös und beginnen, die Macht zu teilen. An der Spitze des Landes, der Ministerien, der Ämter, der regionalen, städtischen und Bezirksmachtorgane werden am meisten  die Revolutionäre sein, die keine Ahnung und Ausbildung sondern nur die große Klappe haben.

Nach einer Woche
Die neu geschaffenen Abteilungen «Volksmiliz» werden sich weniger um das Land, eher mehr um die nun ehemaligen Häftlinge  – ca. 1,5 Millionen Menschen – kümmern. Der große  Teil von ihnen, jene Menschen mit den massiven kriminellen und räuberischen Veranlagungen, wird beginnen, die Geschäfte und Supermärkte zu demolieren, danach die Wohnungen. Sie werden sich wie die „Prolls“ aufführen, Schmuck und luxuriöse Kleidung stehlen und sich mit diesen umgeben.

In den Städten und den Dörfern fängt massenhaft „die Jagd auf die Hexen“ an:  ehemaligen Milizionäre, der Staatsanwälte, der Richter, „bestechliche Menschen“ u.a.. Das Blut wird in Strömen von den Anhängern der Regierung Janukowytsch fließen.

Massenangriffe auf Pfandleihen und Banken finden statt, in der die Informationen über die Schuldner über die Kredite angesammelt wurden. Das Banksystem wird lahmgelegt sein. Die Geschäftsbanken werden massenhaft die Finanzaktiva ins Ausland transferieren.
Der Kurs des Griwna wird ins bodenlose stürzen. Für einen Dollar wird man zuerst 10, 15 später – 20 Griwna bezahlen müssen. Die „Revolutionäre“ werden die Notenpresse anwerfen, aber es beschleunigt die Abwertung der nationalen Währung noch mehr.

Das Parlament der Krim verzichtet strengstens, die neuen Revolutionsmächte anzuerkennen. Auf der Halbinsel beginnen die Abteilungen der Selbstverteidigung zu entstehen. Rußland wird erklären, das eine Wiederholung des ossetischen Drehbuches nicht zulässig ist und man wird eine Präventivmaßnahmen anwenden: die Marineinfanterie, die Luftwaffe und die Schwarzmeer-Flotte werden in volle Kampfbereitschaft versetzt sein.
In Donezker, Charkower, Lugansker, Dnepropetrowsk, Saporoschjer und andere Süd- und östlichen Gebiete äußern massenhaft die Menschen den Protest dagegen – wie die Maidaner das Recht auf die freie Wahl niedergetreten haben.

In den Regionen abstimmend, werden sie erklären, daß für sie die legitime Regierung nur die Vertreter der gewählten Partei halten werden. Gleich darauf werden die Menschen in allen dieser Gebiete verzichten, die neue Kiewer Macht anzuerkennen. Die Ukraine ist in zwei Teile gespaltet. „Die Front“ wird nach „den strittigen“ Gebieten gehen: Odessaer, Nikolaewer, Chersoner, Kirowograder, Dnepropetrowsk und Sumy.

Die revolutionären Herrscher versuchen, das friedliche Leben im Land zu organisieren, aber von ihm fehlt es am Geld und der ausgebildeten Mitarbeiter und deren ausgebildete Vollzieher. Die Wirtschaft, die Industrie, die soziale Sphäre und andere lebenswichtige Zweige des Landes werden zerstört.

Nach einem Monat
Die europäischen Politiker setzen fort, die Revolution zu begrüßen. Aber sie werden unter allen passenden und unpassenden und Vor- und Einwänden die Frage der notwendigen Kredite nur daran festmachen, das Land den Banken, der USA und Europa zu überlassen. Gleichzeitig wird der IWF die bereits aufgelaufenen Milliardenschulden von der Ukraine zurück fordern. Rußland verzichtet, der Ukraine die Kredite zu gewähren, die Janukovitsch von Putin versprochen wurden und auf weitere Zugeständnisse in der Frage der niedrigen Preise für das Gas zu gehen. Das Gas ist wieder teuer.

Die revolutionäre Regierung erpreßt den Kreml und erklärt, das die Erdöl- und Gasrohre aus Rußland nach Europa auf dem Land liegen. Putin wird erklären, das er mit solchen „Politikern“ nicht zu tun haben will. China wird verzichten weitere Investitionen in der Ukraine zu tätigen, wie  früher mit Janukowytsch besprochen, auch keine Kredite und andere Mittel zu geben, in ein Land mit der instabilen politischen Situation keine Anlagen machen wird. Außerdem werden die Chinesen das Hauptziel  – der Bau des Hafens auf der Krim nicht finanzieren und die Regierung der Halbinsel verzichtet, mit den Revolutionären zusammenzuarbeiten.

Die Produzenten der Nahrungsmittelindustrie, Bäckereien, das Fleischbetriebe, Molkereien und der bauen die Produktion ab, um nicht  Finanzverluste zu erleiden. Auch bleibt die Produktion der Pharmaindustrie, der der Hygieneprodukte und viele weitere notwendige Produkte stehen, bzw. sind nicht mehr vorhanden.
Die Lebensmittelgeschäften und Supermärkten werden heftig aufgeschlagen und sie können den Wechselkurs nicht einholen. In den Geschäften wird es  das Brot,Konserven, Brei und  Teigwaren geben.

Das Geld des Haushaltetat wird „unerwartet zu Ende“ gehen. Etappenweise wird die Auszahlung von Löhnen und Gehälter für Ärzte, Lehrer, Feuerwehr, Arbeiter der Kultur, Sozialarbeiter eingefroren, dann wir den Rentnern keine Rente gezahlt, Kinderreichen Familien wird die Unterstützung gestrichen, Invaliden erhalten keine Rente mehr.

Die Unternehmen in der Mehrheit werden auch geschlossen, da sie die Kunden verlieren. Millionen Menschen im ganzen Land bleiben ohne Arbeit. Allen wird das Geld zu Ende gehen. Die Menschen hören auf, die Miete, die Elektroenergie, die Wasserversorgung zu bezahlen, u.a.m.; die Kraftwerke und wohnungskommunalen Dienste werden verzichten, ihre Funktionen aufrecht zu halten.

Nach einer kurzen Zeit blühen die Märkte wieder auf. Die Kartoffeln werden ein Gegenstand des Luxus und das Fleisch können sich nur noch wenige Reiche leisten können. Der Handel mit Griwna geht allmählich auf die ausländische Währung über.
Auf die Kraftwerke und die  Wasserversorgung werden die „revolutionären“ Abteilungen (z.B. Veolia!) eingeführt. Die Elektroenergie wird die Häuser nur in bestimmten Stunden erreichen. Das heiße Wasser und die Heizung werden abgeschaltet. Den Bewohnern der Mehrfamilienhäusern wird vorgeschlagen werden, selbständig den Müll auf die städtischen Mülldeponien zu fahren.

An „den Frontgebieten“ fangen die gewaltsamen Zusammenstöße zwischen den Anhängern und den Gegnern der neuen Regierung an. Die Führer der Revolution werden miteinander uneinig sein, niemand von ihnen will die Verantwortung dafür übernehmen , und jeder schiebt die Schuld in der neuen Krise auf anderen.

Noch ein paar Monate später
Alle Regionen des Landes wird mit einer Welle von Raub, Gewalt und Totschläge überzogen. In den Geschäften gehen die Konserven und der Brei zu Ende. Das Brot wird nur nach Karten ausgegeben. Die Menschen verlassen die Städte und versuchen auf den Dörfern fuß zu fassen.

Erneut gehen die Menschen in Massen auf die Straße mit der Forderung des Rücktritts der Revolutionsregierung.Die gestrigen Helden der Revolution der Selbstverteidigungseinheiten, werden augenblicklich wie Mörder die Hungeraufstände und Hungerrevolten niederschlagen.In der Europäischen Union, die UNO und Rußlands wird die Frage über die Erweisung der Lebensmittelhilfe für die Bevölkerung, die Einleitung der Friedensstifter auf das Territorium der Ukraine besprochen. In die Ukraine werden militärische Einheiten Rußlands und der NATO einmarschieren und stationiert sein. Die Ukraine wird die Unabhängigkeit vollständig verlieren: die nationale Währung, die Grenz- und Zolldienste, die Streitkräfte, sowie Gold- und Devisenreserven.

„Internationale Experten“ (Judenbanken) werden beginnen, das Land zu verwalten.

Jaroslav Tintschenko, Historiker

Ярослав Тинченко, историк.

revolution ukrainisch

Mittel und Methoden der ARD im Medienkrieg gegen die Ukraine

Von Hartmut Beyerl

…. und die Hirne der deutschen Pflicht-Konsumenten

Zunächst die Fakten
Janukowitsch wurde Präsident der Ukraine durch freie Wahlen. Er ließ sich von den Brosamen der EU nicht in die Falle der NATO locken. Die braucht aber die Ukraine als geopolitischen Brückenkopf gegen Russland. Der Westen mischt sich deshalb so vehement ein. Biden, Ashton, Nuland, Westerwelle, McCain, Steinmeier, Fabius (forderte schon den Krieg gegen Libyen und Syrien) tauchen in Kiew auf und stärken den militanten bis rechten Kräften den Rücken. EU und USA maßen sich an, ukrainische Regierungsmitglieder oder Beamte bestrafen zu wollen. Man stelle sich vor, Putin hätte den Premierminister von Griechenland, Portugal oder Spanien angerufen und Forderungen gestellt und Sanktionen gegen Beamte angedroht. Ausgerechnet der polnische Außenminister schwimmt auf der Bugwelle von Fabius nach Kiew. Dabei hatten Vertreter der orthodoxen Kirche gefordert Russen, Polen und Juden sollten das Land verlassen.

Die Krieger der ARD

Die ARD übernimmt augenscheinlich die propagandistische Hauptaufgabe im antiukrainischen Putsch. Die staatliche Senderkette ARD berichtet nicht nur gestern stundenlang mit permanentem Druck auf die Tränendrüse; natürlich aus Sicht der Militanten unter Führung von Merkels und McCains Rummelboxer und eines Faschisten; und ausschließlich von deren Seite. Ein paar Originalbeispiele: Im ARD-Morgenmagazin vom 28. 1. 2014 zieht der Reporter Olaf Bock live – demonstrativ mit Helm und schusssicherer Weste – über den Maidan.

 
Kiew: ARD-Bock zieht in den Kampf

Das erinnert fatal an Armbrusters Terrassen-Fake aus Tripolis. Die Flaggen der faschistischen Swoboda werden gezeigt, über deren Bedeutung er kein Wort verliert. Bock präsentiert ohne irgendwelche Skrupel vermummte Bewaffnete und lässt sie ihre gähnend langweiligen Phrasen ablassen (Freiheit, Regime…).

 
Kiew: Bock und Freiheitskämpfer

So geht das Tag für Tag. Am 19. 2. 2014 macht die ARD den ganzen Tag Stimmung. Die übliche Propaganda-Sendung „Brennpunkt“ wird von früh an mit permanent wiederholten Einblendungen auf dem Bildschirm und durch die Moderatoren verschiedener Sendungen promotet. Schließlich sollen alle zum Gemeinschaftsempfang pünktlich vorm Volksempfänger sitzen. Diese Frequenz an „Hinweisen“ gab es nicht mal beim GAU von Fukushima.

 
Brisant-Darstellerin bittet zum Brennpunkt am Abend

Brennpunkt dient der staatlichen Propaganda, zur prime time das Auditorium auf NATO-Linie zu bringen. Zu Wort kommt stets nur die vom Westen abhängige Seite, die deren Vorgaben runterbetet. Susanne Holst wurde gestern in jeder Tagesschau-Sendung live mit dem Maidan verbunden, wo die immer bereite Golineh Atai zwar keine Fakten berichten kann, aber beide fast in Tränen auszubrechen drohen. Natürlich nicht über die Killer vom Maidan, sondern wegen des pitterpösen „Janukowitsch-Regimes“. Wer dieses billige Laienschauspiel sah, konnte nur bitter lachen über dieses Marionetten-Theater. Sogar im Unterschichten-„brisant“ geht die Sendezeit für Propaganda vom Maidan drauf.

Auch der Michel soll dran glauben
Selbst die Dümmsten sollen begreifen, dass die NATO in der Ukraine eingreifen soll. Im Brangelina-Massaker-Programm für Lieschen und Michel Müller, „Brisant“ am 19. 2. 2014, gleich zu Beginn die Richtungsvorgabe: „Man kann kaum begreifen, dass da im Nachbarland Russland fröhlich Olympia gefeiert wird.“ (Hä?) Dann weiter: „Europa geschockt. … Alles außer Kontrolle. … Stellungskrieg… Gewaltorgien… Leichen… Janukowitsch ist ein Kampfhund… Ganz Europa muss begreifen in der ganzen Ukraine ist Krieg.“  Im Hintergrund sieht man ein Katapult der „friedlichen“ Demonstranten. Molotowcocktails werden gefüllt. Beweisbilder des ukrainischen Innenministeriums über die Gewalt der Swoboda-Klitschko-Gang – brennende Panzer und Polizisten einerseits sowie Scharfschützen der Maidan-Terroristen in Aktion andererseits – werden nach dem Muster der syrisch-libyschen Propaganda als „Amateuraufnahmen“ ausgegeben. Erstaunlich wie die Bilder, die Terror und Gewalt der „Opposition“ belegen, mit exakt gegenteiligen Kommentaren unterlegt werden.

 
Kiew 2014: Gewaltfreie Opposition mit Stahlhelm und Zielfernrohr

Als Stimme der Ukrainer in Deutschland wird von „Brisant“ ganz  „zufällig“ jemand herausgepickt, der schon den orangenen NATO-Coup unterstützte. Man kann es nicht anders sagen, die deutschen Medienfunktionäre halten die Zuschauer für blöd.

 
Kiew: Faschisten auf dem Maidan – für die ARD „Guerilla“ und „Demonstranten“
 
Kiew: „Friedliche Pro-Europäer“ mit den Initalien der Bandera-Faschisten
Die Wahl der Worte als Waffe
Als Janukowitsch im ukrainischen TV verkündet, er wolle kein Blutvergießen, meldet die ARD-tagesschau: „Die Kehrtwende am Abend hat wohl auch mit dem wachsenden internationalen Druck auf das Janukowitsch-Regime zu tun.“ Da ist sie – die Terminologie aus den Libyen- und Syrien-Kriegen. Eine gewählte Regierung ist ein „Regime“, wenn sie nicht nach der Pfeife der NATO tanzt, sondern sich an Beschlüsse des gewählten Parlamentes hält. Golineh Atai sprach den Tag über schon von radikalen Rechten als „Guerilla“. Jetzt ist es bis zum „Machthaber, Hochburg und Rebellen“ nicht mehr weit.
In den tagesthemen taucht Golineh Atai wieder auf und erzählt dem Putin-Interview-Fälscher Roth, ausgerechnet die „Opposition“ habe Janukowitsch „angefleht“ keine Gewalt anzuwenden.
 
Interview-Fälscher platziert Stimmungsmacherin

Ein Witz, wenn man diese Bilder

über die bewaffneten Radikalen vom Maidan sieht. Was nimmt es da noch Wunder, dass Klitschko in der Nacht der BILD allen Ernstes erzählt „Janukowitsch schlachtet sein Volk ab.“ Man könnte darüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre, wie sklavisch Klitschko und die hiesigen Medienkonsorten die Phrasen die schon im Libyen- und im Syrien-Krieg von der NATO-Propaganda vorgegeben wurden, abliefern.
So hirnrissig-peinlich wir die Propaganda solcher Merkel-McCain-Leute wie Klitschko auch empfinden mögen, sie darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
Während Obama per Drohnen Zivilisten in Afghanistan, Irak, Pakistan und Jemen abschlachtet und amerikanische Arbeiterjungen in Kriegen verheizt plappert Klitschko…

Klitschko am 19. 2. 2014

Na dann los mit den Sanktionen gegen Obama und seine Gang.
All das ist nichts Neues, muss aber für die Annalen dokumentiert werden. So verkauften deutsche Journalisten in 2014 ihre Zuschauer an das Imperium.
Fotos die die ARD nicht zeigt:
Eine Bitte, liebe Leser. Bitte voten Sie und empfehlen Sie den Artikel weiter. Das hat große Wirkung und erhöht die Leserzahl und unsere Reichweite immens. Danke.
Diesem Appell kann mich nur anschließen. Jeder sollte die Wahrheit weiter tragen, damit den Lügen endlich mal das Wasser abgegraben wird!
..
Ubasser

14 Kommentare zu “Ukraine – Der nahe Bürgerkrieg

  1. netzband sagt:

    zur Ergänzung: Hinter der Fichte ist entlarvt von jemand bei lupo cat. als Anti-Faschist
    http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2010/05/65-jahrestag-der-befreiung.html – auch in neuen Artikeln redet der hinter-der-fichte.blogspot.de/2014/02/ukraine-ard-verharmlost-die-braune.html
    genauso bescheiert. Der Kreml hat jetzt oft genug sein neo-bolschewistisches Geschichtsbild ausgedrückt und Janukowitsch auch.. Von diesen Elementen kann man noch nicht mal eine vernünftige Lagebeurteilung erwarten. Die Amerikaner haben keine Ahnung und die Soros Anhänger auch nicht, weil sie meinen mit Geld-schwindel kann man alles beherrschen.
    In der Ukraine kommt wieder die Geschichte an die Oberfläche. (polnische Grafen, Juden, Kosaken, Chmielnizky, das wüste Land, Galizien, Lenin-Stalin-Kaganovitsch, Kommissare, Zwangskollektivierung, Holodomor,,..). Viele Medien faseln jetzt von braunen Horden. Das kommt von der Dauerberieselung mit Lügen über Deutschland.
    Eine EUdSSR und die neuen EUsowjetmenschen wird dort sowieso ein Desaster erleben.

    • netzband sagt:

      Die ukrainischen Nationalisten sind für unsereins eigentlich kaum verständlich, schonmal weil sie sich der EU anschließen wollen, falls das so ist, aber es weiß ja niemand was direktes. Der Lump hinter der Fichte behauptet er will das Volk von dort abholen, welches Volk? jemand der so marxistisch verpestet ist, kennt kein Volk, nur die Masse. Und die Ukrainer stecken zwischen dem neobolschewistischen Kreml, der über die Geschichte lügt, unsere und deren, und auf der anderen Seite der political correctness der EU, die genauso lügen. Das gibt was. Die Leute sind ja nicht blöd.

    • netzband sagt:

      Zitat von dem Komissar hinter der Fichte (2.Link ohne www.):
      „Verschwiegen: In der Ukraine formiert sich Widerstand gegen die Faschisten. Den Banden entkommene Abgeordnete des Parlaments versammeln sich in Charkow. Tausende haben sich auch in Charkow im Sportpalast versammelt, andere verteidigen das Lenin-Denkmal. Die ukrainische Flagge weht halbmast. „

    • netzband sagt:

      gräßlich: „Das ist laut NATO/EU ein legitimes Parlament. So sah es auch im März 1933 im Reichstag aus
      Die ARD
      Die ARD zeigt genüsslich wie Lenin-Denkmäler fallen. Verschwiegen: Wie hier in Stryj bei Lwow werden Denkmäler für die Befreier der Ukraine vom Faschismus geschändet.“

  2. Waffenstudent sagt:

    DAS WELTJUDENTUM ERKLÄRT MAL WIEDER:

    Ukraine – Die Juedische – Appell an die Juden in aller Welt

    Von: Vitali Nachmanowitsch, ukrainisch-jüdischer Historiker

    http://www.juedische.at/

  3. johannes3v16 sagt:

    Nachdem ich und viele andere einige Seiten mit entsprechenden Informationen beliefert haben, was in der Ukraine abgeht, hier nun der endgültige Beweis wessen Geistes Kind der Herr Klitschko ist..
    http://www.collive.com/show_news.rtx?id=23224

    Mafia Chabad
    http://www.chabad-mafia.com/

    Auf den Bildern vermisse ich nur die jüdisch amerikanische Vertretung Victoria Nuland vormals Nudelmann..
    http://www.raimund-frenzel.de/politik/victoria-nuland-vormals-nudelmann-und-die-eu/

    • —>JUDEN unter sich<— Wer mit JUden verhandelt, hat von Beginn an verloren…..mich tangiert das nicht mehr denn es geht nur noch um bloses Überleben.

      • OstPreussen sagt:

        @Pauser
        ???
        Was’n jÄtzt? Hab ich was versäumt/verpaSSt?
        „….mich tangiert das nicht mehr denn es geht nur noch um bloses Überleben.“
        Soso…und warum schreibst dann ÜBERHAUPT noch WAS?
        Langsam wird mir alles unklar…

  4. […] US-Außenpolitik auch schon begehrliche Blicke auf die Ukraine.“ (mehr dazu hier – hier und […]

  5. Waffenstudent sagt:

    POLEN KLAUEN ONKEL ADDIS VERWALTUNGSPLAN:

    Die Karpatoukraine kam bereits nach der Auflösung der Tschechoslowakei anno 1939 an Ungarn. Und die Westukraine hatten die Deutschen 1941 in zwei Regionen aufgeteilt: Das Gebiet um Lemberg, der Distrikt Lemberg, gehörte zum Arbeitsbereich Generalgouvernement. Östlich davon begann das Reichskommissariat Ukraine. Das Gebiet zwischen Pruth und Bug, Bessarabien und Transnistrien waren ab 1941 rumänisch. Als Gastgeschenk überließ Deutschland den ukraineschen Bauern 350.000 Traktoren. Woher diese stammten, weiß ich nicht, aber die Anzahl soll stimmen. Genützt hat diese Neuorganisation den Deutschen gar nichts. Es wäre sinnvoller gewesen, die ukrainischen Nationalisten mit polnischem und Ukrainischem Gebiert zu beschenken. Denn 10 Jahre nach dem HOLOMODOR, mit 7.000.000 Hungertoten waren die meisten Ukrainer bereit, den der Wehrmacht die Füße zu küssen. http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-als-stalin-die-menschen-zu-kannibalen-machte-a-458006.html Man sieht ganz deutlich, daß Polen weg muß!

  6. Enrico, Pauser sagt:

    Ich darf doch mal laut denken—> die Ukraine ist gemütliche 15 Stunden Autofahrt oder 2-3 Stunden Flug von uns in Deutschland entfernt………wer es jetzt noch immer nicht geschnallt hat was global abgeht, wird wohl auch nicht den großen Knall vor unserer eigenen Tür höhren 😦

    …naja—> nur laut gedacht, ich wünsche mir komplett falsch in meiner Denke zu liegen!

  7. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  8. Arcturus sagt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

Kommentare werden moderiert. Freischaltung erfolgt unregelmäßig, jedoch mindestestens 2 Mal täglich.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Archive

Zugriffe gesamt

  • 2,889,478 Zugriffe
%d Bloggern gefällt das: