Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Was soll man über die Ukraine denken?


Von Ubasser

Eigentlich ist es totale Volksverblödung, die wir von Seiten des Mainstream und den Staatsmedien erfahren, was denn nun in der Ukrainer los ist. Bei denen wird die Meinung der USA, Israel (ja, klar, auch die und besonders Die!) und der EU zelebriert und den Leute als ungeheuren Gehirnschmalz verkauft.

Und da schreiben aber auch Blogger, unabhängige Journalisten und weiß der Teufel noch, was für welche Menschen mit unwahrscheinlich großem Mitteilungsfimmel, das in der Ukraine noch „Rechte Kräfte“ oder „Neonazis“ an der Macht wären. Da wird gebrüllt, das „Nationalisten“ auf dem Maidan die „Revolution“ herbei geführt hätten.

Ich kann nur sagen, IHR die solch einen Unsinn von sich geben, seid alle Dummköpfe! Ihr müßt mal ein wenig hinter die Propaganda schauen! Auch die sogenannten freien und unabhängigen Blogger schreiben diesen Unsinn, schon aus der Tatsache heraus, daß sie eine Mischung des Mainstream mit ihren eigen empfundenen Gedanken herstellen. Heraus kommt, man möge mir den Ausdruck verzeihen, gequirlter Scheiß. Nichts was die Wirklichkeit trifft. Vermutlich ist es Unkenntnis und falsche Darstellung, ala „Stimme Rußlands“ oder das deutsche „Ria Novosti“.  Auch dort wird verblödender Mist über angebliche Zusammenhänge geschrieben. Aber den wohl „lustigsten“ Artikel fand ich bei „BRD-Schwindel.org“, welche Seite ich eigentlich als seriös hielt. Auch wenn der Artikel „Die absehbare Explosion“ von Elynitthria eine oberflächliche gute Darstellung der Einflußnahme der BRD auf die Ukraine darstellt, verreißt man dann doch die Fakten mit der falschen Wortwahl … oder schiere Unkenntnis! Ein Beispiel aus dem Artikel:

[…]Wenn nicht, dann werden wir in Deutschland und der EU einen Faschismus erleben, gegen den das 3. Reich eine spätromantische Oper war. Dieser Faschismus ist umso gefährlicher, als er von einer auf verschiedene Parteien aufgeteilte monolytischen Herrschaft getragen wird.

Sozialdemokraten berufen sich ja gerne darauf, der NSDAP widerstanden zu haben. Aber von denen lebt eh keiner mehr. Mag die Partei den Namen aus dieser Zeit noch haben, sie hat damit nichts gemein. Steinmeier macht den Ribbentrop!

Man darf Faschismus nicht an seinen Symptomen beurteilen, man muss ihn an seiner Struktur begreifen. Zu diesen Strukturen gehört es, die staatliche Ordnung anderer Länder gewaltsam aufzulösen und dem eigenen Machtbereich unterzuordnen.[…]

Der Autor verwendet in diesem kleinen Absatz: Deutschland, EU, 3. Reich, Faschismus und NSDAP. Na hoppla, das wäre genauso, als wenn ein Maler die ganze Palette Farben zusammen schüttet und sich am Ende wundert, das dabei gar kein grün oder lila heraus kommt. Die umerzogene Wortwahl ala Orwell läßt grüßen! Zur Kenntnisnahme: Deutschland, das bedeutet alle Länder, die dazu gehören, also auch Schlesien, Preußen und Pommern! Was heißt denn eigentlich EU oder Europäische Union? Es ist doch nur ein Konstrukt, um die deutsche Bevölkerung regelmäßig und gesetzmäßig zu melken. Ihnen das Geld für ganz Europa zu entziehen und sie in ihrer eigenen Entscheidungsfähigkeit einzugrenzen. Die EU ist die Zwangsjacke für die Wirtschaft und fürs schaffende deutsche Volk… nun ja, und die NATO eben für den militärischen Bereich, das wurde aber in dem Artikel nicht erwähnt.

Weiterhin haut der Autor mit Worten Faschismus und 3. Reich um sich, ohne zu wissen, was diese Worte eigentlich bedeuten. Woher sie stammen, durch was sie gegründet wurden. Au Backe! Der Deutsche ist bereits so verdammt umerzogen, das sie die eigene Sprache nicht mehr deuten können. Dann fragt man sich doch ehrlicher Weise, wie soll es bei uns weiter gehen? Nur Wenige, nein, fast niemand kann das Wort „Faschismus“ erklären – wenn, dann erklärt man die bolschewistisch manipulierte Interpretation: Faschismus ist eine Form des Imperialismus/Kapitalismus! Puh, welch ein geistiger Dünnschiß! Und weiter, wird der Faschismus dem „äußerst Bösen“ zugeschrieben. Wenn man sich aber einmal über die Herkunft dieses Wortes erkundigt, gehen einem gleich mal die Augen auf. Wir erkennen, das wir von den Roten, Grünen, Schwarzen, Gelben…ach, eigentlich von allen irgendwie in der Öffentlichkeit stehenden politischen Richtungen hammermäßig verarscht werden. Sei es durch das Uminterpretieren der Wortherkunft oder sei es durch die Darstellung der irgendwelcher Fakten.

Die Nennung der „rechtsextremen Kräfte“ in der Ukraine soll nämlich die Ergreifung der Initiative nationaler Gruppen zu Umgestaltung auf deutschen Boden (oder Europaweit) verhindern. So langsam sollte das die Mehrheit erkannt haben. Hier reiht sich doch die hegelsche Dialektik vollkommen ein. Die deutsche Opposition ist doch nichts anderes als die deutsche Koalition! Die deutschen „freien“ Denker sind schon längst unter dem Joch der Umerziehung gelandet. Bücher der Wortherkunft (Etymologisches Wörterbuch) gibt es zwar, aber selbst das ist zensiert, umgedeutet und vollkommen des Wahrheitsgehaltes beraubt. Da bekommt man zwar solche Bücher für schlappe 40 Euro, aber möchte man ein solches Buch älterer Ausgaben, als jenen vor 1978 haben, muß dann schon minimal mit 1550 Euro pro Exemplar rechnen…warum wohl?

Also auch für den nichtwissenden Blogschreiber: Faschismus hat absolut gar nichts mit Kapitalismus, Ausbeutung der Menschen oder dergleichen zu tun. Der Ursprung des Begriffs: Faschismus, italienisch Fascimo, von fasci = Rutenbündel. in übertragener Bedeutung so viel wie Bünde; Name ist hergeleitet von lat. fasces

Die Rutenbündel mit Beil, im alten Rom von den Liktoren (Staatsdiener, eine Art Polizei, meist Libertini = freigelassene Sklaven, die Bürger minderen Rechts wurden) vor den obersten Beamten voran getragen wurden, als Zeichen ihrer Gewalt, Gesetzesverletzer an Leib (Ruten) und Leben (Beil) zu strafen.

Der Faschismus ist NUR in Italien anzutreffen gewesen!!! Der italienische Faschismus war in Anknüpfung an altrömische Traditionen eine Erneuerungsbewegung im liberalistisch heruntergewirtschafteten Italien nach dem Ersten Weltkrieg. Die von Mussolini ins Leben gerufene politische Bewegung des italienischen Faschismus auf autoritärer, nationaler, klerikaler und sozialistischer Basis war der erste nichtkommunistische Versuch, den totalen Staat als Einparteiensystem aufzurichten und wurde vielfach zum Vorbild – ebenso auch die Staatstheorie und politische Philosophie Italiens unter Mussolini.

Hauptsächlich gründete sich der Faschismus dadurch, den Kampf gegen die Mafia und das organisierte Verbrechen besser umsetzen zu können. Im Staat unter Mussolinis Führung waren die alten Eliten vordergründig ausgeschaltet. Mussolini zeigte, daß sich das organisierte Verbrechen leicht bekämpfen läßt, wenn man dies wirklich will. Da sich die USA der zu ihnen geflüchteten Mafia-Familien bedienten, um Italien im zweiten Weltkrieg zu erobern, ist das organisierte Verbrechen in Italien heute besser etabliert, als je zuvor!

Faschismus war also ein Aufstand von Arbeitern und Bauern, geführt von Mussolini, gegen die herrschende Klasse in Italien, ein Kampf gegen Korruption und Unrecht gegenüber den Armen. Das der Faschismus jedoch totalitär wirkte, was wiederum zur Erhöhung nur EINER Person: dem Duce, nachteilig gegenüber der freien Meinung war, sollte aber auch beachtet werden! Eine Gefahr ist der Faschismus folge dessen nur gegenüber des unendlichen Reichtums (gegen Kapitalisten!) und der Meinungsfreiheit, bzw. auch persönlichen Freiheit, die beim Totalitarismus grundsätzlich fehlt.

Also wird doch in der EU oder sonstwo KEIN faschistisches System errichtet. Es ist der pure Schwachsinn, denn es lenkt vom Eigentlichen ab! Die EU formiert sich auch zum Totalitarismus, jedoch zum kapitalistischen! Der Kapitalismus in seiner heutigen Form hat eine neue Ebene erreicht, welche über die Regierungen verfügt! Heute regieren die Lobbyisten und Konzerne. Jede Abgabe und Steuer der Bürger, sind ein Ergebnis der „staatlichen Programme“ von und für die Konzerne und Unternehmen. Jede Subvention ist ein Stück Lobbyarbeit gegenüber der Politiker! 

Noch kurz zur Erklärung NSDAP und 3. Reich! Nie hat es ein 3. Reich gegeben. Es wurde grundsätzlich nur als propagandistischer Begriff zur Erneuerung der deutschen Staatsstrukturen verwendet. Die NSDAP war eine Arbeiter- und Bauernpartei. Genau dort hatte sie auch den größten Zuspruch. Wer also die NSDAP als das „BÖSE“ einstuft oder erklärt, der nennt den deutschen Arbeiter und Bauern das Böse. Aus heutiger Sicht wahrscheinlich richtig, wenn ich mir Löhne anschaue, von dem keine Familie leben kann – siehe Subventionen, dazu gehört die Aufstockung durchs Sozialamt genauso wie das Hartz IV, es nutzt nur den Konzernen!

In der Ukraine haben Kräfte die Macht übernommen, die von den westlichen Geheimdiensten finanziert wurden…und das im 2-stelligen Milliardenbereich. Die BRD ist da mit an vorderster Front. Wenn man dem Geldfluß folgt, erkennt man wiederum die Interessen der Banken. Also läuft hier der Hase in Richtung zionistischer Interessenvertretungen!

Wenn es in der Ukraine „rechte“ Parteien wären, die die Macht über tote Demonstranten mit Molotowcocktails erwirkt hätten, würden sie sich von der EU und Rußland abwenden. Denn rechte Parteien sind national und konservativ. Das heißt also, sie würden für den Staat Ukraine einstehen, aber sich nicht an das Ausland verkaufen. Das wäre ein Widerspruch zu den Prämissen solcher Parteien. Kurz: Solche Parteien werden also nur durch Manipulation und Propaganda zu dem gemacht, wie man sie uns hier verkauft. Der Grund ist auch darin zu suchen, weil in der EU-Landschaft die rechten Parteien überall an Zulauf gewinnen! Um hier einen Riegel vorzuschieben, bzw. die Völker zu verwirren, wird aus den Verbrechern eine rechte Partei gemacht. Das Ding, wenn es so wäre, würde nach hinten losgehen, wie einst die Geschichte mit der Al Quaida.

Die Meinungen im ukrainischen Netzwerken sollten hier Beachtung finden. Es wird eindeutig gesagt, das jene „Maidankämpfer“ auf Gewalt aus waren, die eine kriminelle Vergangenheit hatte. Oder es waren solche Leute, die bis über beide Ohren finanziell verschuldet sind. Denen kommt ein Umsturz gerade recht. Daher wurden auch die meisten staatlichen Verwaltungen gestürmt und deren Dokumente gleichsam verbrannt. Das heutige Chaos wird keiner mehr richten können.

Der Focus schreibt am Wochenende, daß sich die Einheit „Berkut“ auf die Seite der „Opposition“ geschlagen hätte. Das ist natürlich ausgesprochener Blödsinn. Entweder haben die einen schlechten und unfähigen Übersetzer, oder wurde die Meldung gezielt unter das manipulierte deutsche Volk gestreut. Die Überschriften lauten zwar ähnlich, aber immer mit dem Hinweis, das die Berkut-Leute von den Chaoten und Verbrechern gefangen genommen und erpreßt wurden!

Heute berichtet auch wieder der Focus, das man die „Datsche“ von Janukowitsch besichtigen könnte und man nun genau erkennt, wie er das Volk bestohlen hätte. Nun, hierzu gibt es zu sagen, daß diese Datsche, oder die Residenz des Präsidenten dem ukrainischen Staat gehört und nicht Janukowitsch! In dieser Residenz werden alle Präsidenten der Ukraine während ihrer Amtszeit leben. Sie wie die Merkel in ihrer und der Bundespräser Gauck(ler) in seiner!!! Will ich den Luxus sehen? Nein – ist mir auch egal. Aber ich erkenne hier sehr wohl Parallelen zur damals gestürzten DDR-Regierung mit „ihrem“ Wandlitz! Das einzige, was es zur normalen Bevölkerung unterschied, war die Mauer und der Intershop (Westwaren für DDR-Mark). Ein Schwimmbad und Sauna gab es in jeder Stadt auch. Also nichts Ungewöhnliches.

Die Timoschenko wird von der Merkel hofiert, obwohl es nachgewiesen ist, daß sie Milliarden Dollar von Steuergelder der Ukrainer in ihre Taschen gesteckt hat. Auch das sie spezielle Morde an ihren Widersachern befohlen hat, ist nach gewiesen. So ist das eben, wenn man in einem Bett liegt und sich gegenseitig die Decke wegzieht. Es wundert daher nicht, das sich die Merkel mit Timoschenko trifft, sollen wir das gleiche von ihr denken???

Jetzt werden die Verbrecher in der Ukraine die Macht errichten. Sie werden das Land und die Leute verkaufen. Die „korrupte“ Janukowitsch-Regierung, welche doch eigentlich demokratisch gewählt wurde, wird sich für das ukrainische Volk eher wie das wahre Paradies angefühlt haben. Hier nochmal die Einschätzung des ukrainischen Historikers Jaroslav Tintschenko:

Wie die nächste Revolution zu Ende gehen wird.

Im XX. Jahrhundert gehen alle Revolutionen nach einem Drehbuch zu Ende. Darin gibt es keine Sieger. Darin gibt es nur die Besiegten. Für die letzten 25 Jahre infolge der Revolutionen sind von der Weltkarte verschwunden: UdSSR, die Tschechoslowakei, Jugoslawien. Die blutigen Revolutionen sind in Serbien, Libyens, Syriens, Ägypten und andere Länder. Unser Land wartet das klassische Schema “des Niederganges”: Interessant, die Tatsachen, wenn sich Janukowytsch und die Regierung, unter dem Druck der Revolution, zurück tritt:

Nach einem Tag
Die “friedlichen” Demonstranten werden beginnen, die Häftlinge in Untersuchungsgefängnissen, die Gefängnisse, Milizverwaltungen und die Abteilungen der Miliz auf zu suchen. Die Verbrecher werden befreit.  Zugleich könnten die Bezirksverwaltungen und Milizreviere zerstört werden. Von da werden die Personen frei gelassen, die für verschiedene Verbrechen verhaftet und rechtmäßig verurteilt wurden.

Die Wohnheime der Miliz, wo sich die Familien “Berkut” auch befinden, wird man versuchen, zu erstürmen: damit “die Schuldigen der Verprügelten Kinder auf Majdan” zu bestrafen. “Berkut”, wird alles schützen, wird beginnen, aus Kiew auszubrechen, egal mit welchen Opfern. Einzig ihr Weg – entweder nach Osten, oder nach dem Süden.

“Die friedlichen Demonstranten” werden sich in die “reichen Viertel” begeben.  Die Provokateure und die Pogromanstifter in kürzer Zeit alles stehlen, jeden berauben und sie werden die schönen und liebevoll restaurierten Häuser und Bauten verbrennen.
Die Mitarbeiter der Bezirksverwaltung der Miliz werden sich in den Räumen  oder den Häusern verbarrikadieren – die Familien wird man evakuieren, so man noch kann. Ein Teil der leitenden Angestellten wird erklären, dass “die Miliz mit dem Volk» ist. Es wird eine Mischung aus Maidanmiliz und Wendehals-Milizionäre entstehen.

Die Werchowna Rada (Parlament) in jetzigem Bestand, wo die Mehrheit – die Abgeordneten von der Partei der Regionen und der Kommunisten, illegitim erklärt wird und wird entlassen.
Die Revolutionäre feiern den Sieg pompös und beginnen, die Macht zu teilen. An der Spitze des Landes, der Ministerien, der Ämter, der regionalen, städtischen und Bezirksmachtorgane werden am meisten  die Revolutionäre sein, die keine Ahnung und Ausbildung sondern nur die große Klappe haben.

Nach einer Woche
Die neu geschaffenen Abteilungen «Volksmiliz» werden sich weniger um das Land, eher mehr um die nun ehemaligen Häftlinge  – ca. 1,5 Millionen Menschen – kümmern. Der große  Teil von ihnen, jene Menschen mit den massiven kriminellen und räuberischen Veranlagungen, wird beginnen, die Geschäfte und Supermärkte zu demolieren, danach die Wohnungen. Sie werden sich wie die “Prolls” aufführen, Schmuck und luxuriöse Kleidung stehlen und sich mit diesen umgeben.

In den Städten und den Dörfern fängt massenhaft “die Jagd auf die Hexen” an:  ehemaligen Milizionäre, der Staatsanwälte, der Richter, “bestechliche Menschen” u.a.. Das Blut wird in Strömen von den Anhängern der Regierung Janukowytsch fließen.

Massenangriffe auf Pfandleihen und Banken finden statt, in der die Informationen über die Schuldner über die Kredite angesammelt wurden. Das Banksystem wird lahmgelegt sein. Die Geschäftsbanken werden massenhaft die Finanzaktiva ins Ausland transferieren.
Der Kurs des Griwna wird ins bodenlose stürzen. Für einen Dollar wird man zuerst 10, 15 später – 20 Griwna bezahlen müssen. Die “Revolutionäre” werden die Notenpresse anwerfen, aber es beschleunigt die Abwertung der nationalen Währung noch mehr.

Das Parlament der Krim verzichtet strengstens, die neuen Revolutionsmächte anzuerkennen. Auf der Halbinsel beginnen die Abteilungen der Selbstverteidigung zu entstehen. Rußland wird erklären, das eine Wiederholung des ossetischen Drehbuches nicht zulässig ist und man wird eine Präventivmaßnahmen anwenden: die Marineinfanterie, die Luftwaffe und die Schwarzmeer-Flotte werden in volle Kampfbereitschaft versetzt sein.
In Donezker, Charkower, Lugansker, Dnepropetrowsk, Saporoschjer und andere Süd- und östlichen Gebiete äußern massenhaft die Menschen den Protest dagegen – wie die Maidaner das Recht auf die freie Wahl niedergetreten haben.

In den Regionen abstimmend, werden sie erklären, daß für sie die legitime Regierung nur die Vertreter der gewählten Partei halten werden. Gleich darauf werden die Menschen in allen dieser Gebiete verzichten, die neue Kiewer Macht anzuerkennen. Die Ukraine ist in zwei Teile gespaltet. “Die Front” wird nach “den strittigen” Gebieten gehen: Odessaer, Nikolaewer, Chersoner, Kirowograder, Dnepropetrowsk und Sumy.

Die revolutionären Herrscher versuchen, das friedliche Leben im Land zu organisieren, aber von ihm fehlt es am Geld und der ausgebildeten Mitarbeiter und deren ausgebildete Vollzieher. Die Wirtschaft, die Industrie, die soziale Sphäre und andere lebenswichtige Zweige des Landes werden zerstört.

Nach einem Monat
Die europäischen Politiker setzen fort, die Revolution zu begrüßen. Aber sie werden unter allen passenden und unpassenden und Vor- und Einwänden die Frage der notwendigen Kredite nur daran festmachen, das Land den Banken, der USA und Europa zu überlassen. Gleichzeitig wird der IWF die bereits aufgelaufenen Milliardenschulden von der Ukraine zurück fordern. Rußland verzichtet, der Ukraine die Kredite zu gewähren, die Janukovitsch von Putin versprochen wurden und auf weitere Zugeständnisse in der Frage der niedrigen Preise für das Gas zu gehen. Das Gas ist wieder teuer.

Die revolutionäre Regierung erpreßt den Kreml und erklärt, das die Erdöl- und Gasrohre aus Rußland nach Europa auf dem Land liegen. Putin wird erklären, das er mit solchen “Politikern” nicht zu tun haben will. China wird verzichten weitere Investitionen in der Ukraine zu tätigen, wie  früher mit Janukowytsch besprochen, auch keine Kredite und andere Mittel zu geben, in ein Land mit der instabilen politischen Situation keine Anlagen machen wird. Außerdem werden die Chinesen das Hauptziel  – der Bau des Hafens auf der Krim nicht finanzieren und die Regierung der Halbinsel verzichtet, mit den Revolutionären zusammenzuarbeiten.

Die Produzenten der Nahrungsmittelindustrie, Bäckereien, das Fleischbetriebe, Molkereien und der bauen die Produktion ab, um nicht  Finanzverluste zu erleiden. Auch bleibt die Produktion der Pharmaindustrie, der der Hygieneprodukte und viele weitere notwendige Produkte stehen, bzw. sind nicht mehr vorhanden.
Die Lebensmittelgeschäften und Supermärkten werden heftig aufgeschlagen und sie können den Wechselkurs nicht einholen. In den Geschäften wird es  das Brot,Konserven, Brei und  Teigwaren geben.

Das Geld des Haushaltetat wird “unerwartet zu Ende” gehen. Etappenweise wird die Auszahlung von Löhnen und Gehälter für Ärzte, Lehrer, Feuerwehr, Arbeiter der Kultur, Sozialarbeiter eingefroren, dann wir den Rentnern keine Rente gezahlt, Kinderreichen Familien wird die Unterstützung gestrichen, Invaliden erhalten keine Rente mehr.

Die Unternehmen in der Mehrheit werden auch geschlossen, da sie die Kunden verlieren. Millionen Menschen im ganzen Land bleiben ohne Arbeit. Allen wird das Geld zu Ende gehen. Die Menschen hören auf, die Miete, die Elektroenergie, die Wasserversorgung zu bezahlen, u.a.m.; die Kraftwerke und wohnungskommunalen Dienste werden verzichten, ihre Funktionen aufrecht zu halten.

Nach einer kurzen Zeit blühen die Märkte wieder auf. Die Kartoffeln werden ein Gegenstand des Luxus und das Fleisch können sich nur noch wenige Reiche leisten können. Der Handel mit Griwna geht allmählich auf die ausländische Währung über.
Auf die Kraftwerke und die  Wasserversorgung werden die “revolutionären” Abteilungen (z.B. Veolia!) eingeführt. Die Elektroenergie wird die Häuser nur in bestimmten Stunden erreichen. Das heiße Wasser und die Heizung werden abgeschaltet. Den Bewohnern der Mehrfamilienhäusern wird vorgeschlagen werden, selbständig den Müll auf die städtischen Mülldeponien zu fahren.

An “den Frontgebieten” fangen die gewaltsamen Zusammenstöße zwischen den Anhängern und den Gegnern der neuen Regierung an. Die Führer der Revolution werden miteinander uneinig sein, niemand von ihnen will die Verantwortung dafür übernehmen , und jeder schiebt die Schuld in der neuen Krise auf anderen.

Noch ein paar Monate später
Alle Regionen des Landes wird mit einer Welle von Raub, Gewalt und Totschläge überzogen. In den Geschäften gehen die Konserven und der Brei zu Ende. Das Brot wird nur nach Karten ausgegeben. Die Menschen verlassen die Städte und versuchen auf den Dörfern fuß zu fassen.

Erneut gehen die Menschen in Massen auf die Straße mit der Forderung des Rücktritts der Revolutionsregierung.Die gestrigen Helden der Revolution der Selbstverteidigungseinheiten, werden augenblicklich wie Mörder die Hungeraufstände und Hungerrevolten niederschlagen.In der Europäischen Union, die UNO und Rußlands wird die Frage über die Erweisung der Lebensmittelhilfe für die Bevölkerung, die Einleitung der Friedensstifter auf das Territorium der Ukraine besprochen. In die Ukraine werden militärische Einheiten Rußlands und der NATO einmarschieren und stationiert sein. Die Ukraine wird die Unabhängigkeit vollständig verlieren: die nationale Währung, die Grenz- und Zolldienste, die Streitkräfte, sowie Gold- und Devisenreserven.

“Internationale Experten” (Judenbanken) werden beginnen, das Land zu verwalten.

Jaroslav Tintschenko, Historiker

Ярослав Тинченко, историк.

Wenn also jemand über die Ukraine schreiben möchte, der sollte sich doch bitte im Volke umhören und nicht in der Presse. Die Meinungen der Menschen dort läßt doch eher eine richtige Einschätzung der Lage zu, als alles Geschmierte im Mainstream und er Staatspresse!

..

Ubasser

 

7 Antworten zu “Was soll man über die Ukraine denken?

  1. Jan 21. Juni 2014 um 10:43

    viele Blogger wissen es besser, d.h. sie würden die von Bolschewisten verhetzten Jugendlichen in der Ukraine nicht als Nationalsozialisten bezeichnen. Aber die vielen Erstleser, die überhaupt keine Ahnung haben, vertragen keine reinen Wahrheiten. Die müssen erstmal mit Halbwahrheiten konfrontiert werden. Wenn man jahrelang in George-Orwells Reich gelebt hat, sind Blogs, wie Morbus Ignorantia eventuell einfach zu hart. Oder die Blogger sind unfähig, komplexe Zusammenhänge kurz und knapp darzustellen.

  2. neuesdeutschesreich 25. Februar 2014 um 15:03

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  3. ecke 24. Februar 2014 um 22:06

    Du hast brd-schwindel.org als überraschendes Negativ-Beispiel genannt – manches mal hatte ich auch etwas gezweifelt, habe es aber wieder verdrängt…
    Aber das ist doch der Hammer!!! – Wird der unter Druck gesetzt??? (was ich natürlich nicht akzeptieren kann!!!)
    http://brd-schwindel.org/ukraine-ard-verharmlost-die-braune-revolution/

    • Waffenstudent 24. Februar 2014 um 22:40

      Der jüdisch befohlene Holomodor brachte den Ukrainern 1932 mindestens 7 Millionen Tote. Und derartiges vergißt man nicht. Dagegen haben die Ukrainer die Anwesenheit der Deutschen Soldaten anno 17/19 und 41/44 als wahre Wohltat empfunden. Ganz besonders hat sich die Rache der Bolschewiken an den Krimtataren bei den ukrainischen Freidenkern eingebrannt:

      DER VERRAT AN DER DRAU:

      Echo Tirol Chronik Der Verrat

      Die Tragödie an der Drau. Die Auslieferung der Kosaken an die Sowjets im Juni 1945 gilt als schwerstes Nachkriegsverbrechen, das auf österreichischem Territorium begangen wurde. Kosakenkinder, unter ihnen der bekannte Musiker Nik P., erinnern an dieses dunkle Kapitel in der Geschichte Österreichs.

      So lange und heftig haben die Glocken noch nie geläutet, wie an jenem Morgen des 1. Juni 1945. Es ist halb acht Uhr früh. Der Kosak Nikolajovich weiß, das ist das Signal. Es ist soweit. Er muss schnell hin zu dem Ort, wo das Geläut herkommt, wo der Gottesdienst stattfindet. Er nimmt seinen fünfjährigen Sohn Michail an die Hand und eilt mit ihm zu dem Platz in der Peggetz am Ufer der Drau, wo sich bereits an die 4000 Kosaken versammelt haben. Einander festhaltend bilden die Männer Kreise um die Frauen, Kinder und Greise. Auf einem Podest in der Mitte stehen die Popen und stimmen die Liturgie an. Und 4000 Menschen beginnen zu singen und zu beten.
      Jetzt sind sie da, die britischen Soldaten. Schüsse krachen. Der Kosak Nikolajovich sinkt neben seinem Kind zu Boden. Er ist tot. Gewaltsam werden die Kosaken zusammengetrieben und in Lastautos sowie die auf dem Bahngleis stehenden Viehwaggons gepfercht. Panik ist ausgebrochen. Menschen werden zertrampelt, erstickt, erschlagen. Viele begehen Suizid. Die einen stürzen sich in den Fluss, andere schneiden sich die Pulsadern auf oder erhängen sich. Der kleine Bub aber steht noch immer bewegungslos da und starrt auf seinen toten Vater hinab. Schließlich wird das Kind von einer Kosakin ergriffen und von diesem Ort des Schreckens weg in einen nahe gelegenen Wald getragen. Dort setzt sie den kleinen Michail in einen Panjewagen.
      „Ich war so geschockt, dass ich nur Bruchstücke von allem mitbekam“, erinnert sich Michail an dieses furchtbare Ereignis vor 63 Jahren. „Ich weiß aber noch, dass ich aufgehört habe zu sprechen. Drei Wochen lang sagte ich kein einziges Wort.“ Sein Kinn vibriert und seine Augen füllen sich mit Tränen, wenn er von damals, vom Juni 1945, redet. Wir sitzen auf der Holzbank vor dem Kosakenfriedhof in Lienz-Peggetz. Der Herbsttag neigt sich dem Ende zu. Es wird kühl. Ein kleines Gläschen Wodka noch. Die farblose, hochprozentige Flüssigkeit macht es leichter, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, die ihn heute wieder einmal eingeholt hat. „Dort in diesem Loch liegt er, mein Vater“, sagt er und zeigt auf eine Grabstelle auf dem Kosakenfriedhof.
      Michael Rainer – das ist sein österreichischer Name – wurde 1940 als Michail Nikolajovich in Odessa geboren. Die erste Erinnerung an seinen Vater, den Kubankosaken aus der Ukraine, ist eine Ohrfeige. Die Kosakenfamilie lebte damals als Flüchtlinge in Friaul, und Michail war etwa vier Jahre alt: „Der Dolch meines Vaters lag auf dem Tisch. Ich begann damit zu spielen. Als er das sah, nahm er mir den Dolch weg und gab mir eine Ohrfeige. Dann schimpfte er gewaltig mit mir – auf Ukrainisch.“

      weisse kosaken. Zur damaligen Zeit hatten sich in der italienischen Provinz Friaul Tausende zaristische „Weiße“ Kosaken von Don, Terek und Kuban niedergelassen. Als Gegner der Bolschewiken hatten sich die Weißen Kosaken – es waren etwa 25.000 an der Zahl – im Zweiten Weltkrieg der Wehrmacht angeschlossen, die Roten Kosaken hingegen standen im Dienst Stalins. Obwohl die Kosaken für Hitler als „Untermenschen“ galten, ließ er 1942 den Einsatz von Kosakenverbänden zu. Um diese Entscheidung zu rechtfertigen, ließ der Führer den Kosaken kurzerhand deren tatsächliche Volkszugehörigkeit aberkennen und zu Nachfahren der Goten machen.
      Nach der Niederlage von Stalingrad 1943 musste sich die Wehrmacht aus dem Osten und in der Folge auch vom Kaukasus zurückziehen. Die verbündeten Kosakenverbände und Kaukasier folgten mitsamt ihren Familien den Deutschen und siedelten sich in der oberitalienischen Provinz Friaul an. Als 1944 die Sommeroffensive der Roten Armee das Ende des Deutschen Reichs bewirkte, wurden die noch im Osten verbliebenen 35.000 Weißen Kosaken per Eisenbahn evakuiert und in Friaul angesiedelt. Einer von ihnen war der Kubankosak Nikolajovich, Michael Rainers Vater.
      Angeführt von Generalmajor Helmut von Pannwitz, wurden Kosakeneinheiten nach Jugoslawien entsandt, um dort gegen die Tito-Partisanen zu kämpfen. Zu dieser Zeit kommandierte Von Pannwitz ein Heer von mehr als 25.000 Kosaken und wurde schließlich zum obersten Feldataman gewählt.
      Im Frühling 1945 wurden die in Italien verbliebenen Kosaken von den Partisanen gezwungen, das Land zu verlassen. Michael Rainer weiß noch, wie eines Morgens jemand an die Haustür klopfte. „Ich verstand nicht, was geredet wurde, aber dass etwas passiert sein musste. Die Mama packte schnell ein paar Sachen in einen Sack. Dann wurden wir in einen Panjewagen verfrachtet, in dem schon andere Frauen saßen, und brachen auf.“ Die Fahrt mit dem traditionellen Pferdewagen der Kosaken führte über den Plöckenpass. Dort lag Schnee. Und kalt war es. Sehr kalt. Nach einer weiten, beschwerlichen Reise erreichten die erschöpften Menschen das Kosakenlager am Rand der Osttiroler Ortschaft Dölsach. In diesem und anderen Lagern in Osttirol und Kärnten hatten sich schon unzählige Kosaken mit ihren Frauen, Kindern, Pferden und Kamelen angesiedelt. Das Hauptquartier befand sich in Lienz. Allein in den Wäldern und auf den Wiesen um Lienz lagerten 25.000 Kosaken.
      Die einheimische Bevölkerung war wenig angetan von den Fremden. Sie fürchteten sich vor diesem seltsamen Volk, dessen Sprache sie nicht verstanden und das abends am Lagerfeuer melancholische Lieder sang. Außerdem fraßen dessen Tausende Pferde den Talboden kahl und brachten auf diese Weise die Einheimischen um die Ernte.

      DER VERRAT. Am 3. Mai 1945 wurde in Inns­bruck die Kapitulation unterzeichnet und am 8. Mai das Ende des Zweiten Weltkriegs offiziell verkündet. Österreich wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt – Osttirol und Kärnten wurden von den Briten kontrolliert. Es war eine heimtückische Aktion, ganz im Stil der britischen Diplomatie. Für die Briten waren die Kosaken laut Jalta-Abkommen sowjetische Staatsbürger und somit an die Sowjets auszuliefern. Dass den Kosaken Sklaverei, Folter und Mord bevorstanden und nicht nur Kämpfer, sondern auch viele Frauen und Kinder betroffen sein würden, war den Briten völlig egal. Hauptsache, man stellte sich gut mit der alliierten Roten Armee. Zuerst aber musste man das Vertrauen der Kosaken gewinnen. Das war aber gar nicht einfach, denn ein Kosak ist grundsätzlich misstrauisch und sehr stolz. Die britischen Verbindungsoffiziere schafften es jedoch, den Kosaken weiszumachen, ihre Freunde zu sein.
      Am 28. Mai luden die britischen Offiziere die etwa 1500 Kosakenführer zu einer angeblich wichtigen Konferenz nach Spittal an der Drau ein. Um sechs Uhr abends seien alle Kosaken wieder in ihrem Lager, wurde versprochen. Einige Kosaken wurden misstrauisch, weil sie Gerüchte über Auslieferungspläne an die Sowjets gehört hatten, und wollten nicht mitgehen. Doch die Briten versicherten, es sei alles in Ordnung. „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort als britischer Offizier, dass Sie nur zu einer Konferenz gehen werden“, sagte der mit der Kontrolle und Überwachung der Kosaken beauftragte Verbindungsoffizier Major „Rusty“ Davies.
      Doch sein „Ehrenwort“ war Lüge, Verrat. Die Kosakenführer wurden an die Demarkationslinie nach Judenburg transportiert und dort den Sowjets übergeben. Des Hochverrats beschuldigt stellte man die Kosaken vor ein Militärgericht und verurteilte sie zum Tod. Und das, obwohl die meisten von ihnen nie Staatsbürger der Sow­jetunion waren. Sie waren bereits 1920, zwei Jahre vor der Gründung der Sowjet­union, vor den Bolschewisten geflohen. Keinem von ihnen konnte man demnach Verrat an der Sowjetunion vorwerfen.
      DIE DEPORTation. Nachdem die Kosakenführer von der fiktiven Konferenz nicht zurückkehrten, brach Panik in den Lagern aus. Nun war klar, dass alle Kosaken der Roten Armee ausgeliefert werden sollten. Da­rum begannen am 1. Juni 1945 um halb acht Uhr früh die Glocken so lange und heftig zu läuten. Unter dem Kommando des „Kosakenfreunds“ Major Davies griffen die 8. Argyll and Sutherland Highlanders die am Gottesdienst teilnehmende Menschenmenge an. Sie gingen äußerst brutal vor, schlugen die Menschen mit Gewehrkolben und Holzknüppeln, setzten Bajonette ein. An diesem Tag starben Hunderte Kosaken, und Tausende – inklusive Frauen und Kinder – wurden in die sowjetische Besatzungszone transportiert und von dort umgehend in Arbeitslager nach Sibirien und in den Norden der Sowjetunion deportiert. Durch diese unmenschliche Vorgehensweise der Briten in Lienz wurden Stolz und Lebenswille der Kosaken gebrochen, und die restlichen Deportationen konnten ohne Widerstand durchgeführt werden. Bis Mitte Juni 1945 waren 22.500 Kosaken und Kaukasier aus Osttirol und Kärnten an die Sowjets ausgeliefert worden. Ähnliche Aktionen führten übrigens die Amerikaner in ihren Besatzungszonen durch.

      überleBT. Manche Kosaken hatten Glück und entgingen diesem Schicksal, weil sie bei ihrer Flucht auf Besatzungssoldaten trafen, die auch Menschen waren und ihnen halfen. Einer von ihnen war der Terekkosak Nikolaj Presnikov, geboren 1900 in Mostok, Weißrussland. Nikolaj Presnikov war der Vater des Musikers Nikolaus Presnik, der als Nik P. international Karriere gemacht und, um seiner Lebensgefährtin nahe zu sein, vor einigen Jahren Vorarlberg zu seiner Wahlheimat ernannt hat.
      Niks Vater, der wie die anderen Kosaken aus Italien nach Osttirol geflüchtet war, hatte den Briten überhaupt nicht vertraut und es vorgezogen, in der Besatzungszone der Amerikaner unterzuschlüpfen. Dort begegnete er Soldaten, die genau wussten, wie die Sowjets mit den ausgelieferten Kosaken umgingen, und beschützten ihn. Man bot Nikolaj Presnikov sogar an, in die USA auszuwandern und dort ein neues Leben zu beginnen. Doch Presnikov wollte in Österreich bleiben, nannte sich von nun an Nikolaus Presnik und ließ sich in der Kärntner Gemeinde Friesach nieder. Über diese Entscheidung war seine Frau Maria alles andere als begeistert. Schließlich hatte ihn die Burgenländerin wegen der Aussicht, nach Amerika auszuwandern, geheiratet. Doch der Traum war geplatzt. Trotzdem blieb Maria an seiner Seite, gebar fünf Kinder und starb 1971. Nikolaus Presnik wurde 89 Jahre alt.
      Im Vergleich zur Anzahl der deportierten und getöteten Kosaken gelang dereinst nur wenigen die Flucht. Sie ließen sich in Österreich, Deutschland, Frankreich und Italien mit neuer Identität nieder, litten aber ständig unter der Angst, irgendwann doch noch an die Sowjetunion ausgeliefert zu werden. Wie Michail Nikolajovich, der als Michael Rainer auf einem Bauernhof in Tristach aufwuchs, 17-jährig das Land verließ und in der Schweiz beruflich Karriere machte. Oder Nikolaj Presnikov, der als Nikolaus Presnik sein Dasein als einfacher Arbeiter in Kärnten fristete und dessen berühmter Sohn seinen Namen trägt. In ihrem Herzen sind diese „Österreicher“ immer Kosaken geblieben. Denn Kosak ist man ein Leben lang. Heidi Rinke-Jarosch

      „Mein Vater, der Kosak“ Der Terekkosak. Nikolaj Presnikov zählt zu den wenigen Kosaken, die im Juni 1945 dem Schicksal der Auslieferung an die Sowjets entgingen. Sein Sohn, der Musiker Nik P., erinnert sich. ECHO: Ihr Vater, der Terekkosake Nikolaj Presnikov, zählte zu jenen Kosaken, die im Juni 1945 dem Massaker in Lienz und der Auslieferung an die Sowjets entkommen konnten. Wie schaffte er das? Nik P.: Er hatte viel Glück und das richtige Gespür. Mein Vater war mit anderen Kosaken über Bulgarien, Jugoslawien und Italien nach Österreich geflohen. Als er in Lienz ankam, trug er Wehrmachtsuniform und besaß einen deutschen Pass. Aber er misstraute den Briten, die den Kosaken versprachen, ihnen eine neue Heimat in den Kolonien zu geben, und flüchtete in die Besatzungszone der Amerikaner. So entging er dem Schicksal, von den Briten an die Sowjets ausgeliefert zu werden. ECHO: Die Amerikaner boten ihm sogar ein Visum für Kanada an. Warum nahm er die Möglichkeit, in Kanada ein neues Leben zu beginnen, nicht wahr? Nik P.: Er lernte meine Mutter Maria, eine Burgenländerin, kennen und heiratete sie. Die Mutter wollte zwar mit ihm nach Amerika auswandern. Darum hat sie ihn auch geheiratet. Aber er wollte plötzlich nicht mehr, sondern beschloss, sich in Kärnten niederzulassen. Er wurde Österreicher, ließ seinen Namen eindeutschen und hieß seitdem Nikolaus Presnik. Trotzdem ist er immer ein Kosake geblieben. ECHO: Ihr Vater hatte seine Heimat, seine Familie und seine Identität verloren. Wie ist er damit umgegangen? Nik P.: Ich frage mich oft, wie er all das ertragen hat. Er war ein stolzer, aber gebrochener und verzweifelter Mensch. Und er hat sich immer versteckt. Weil er Angst hatte. Angst davor, jederzeit an die Sowjetunion ausgeliefert zu werden. Auch Jahrzehnte, nachdem das in Lienz passiert war. Mein Vater erzählte aber sehr wenig von sich. Und wenn ich Fragen stellte, antwortete er meistens: „Es ist besser, du weißt nichts.“ Was ihn aufrecht hielt, waren die Besuche seiner vier Kosakenfreunde. Bei diesen Treffen trugen die Männer die Reiteruniform und die dunkle Pelzmütze der Terekkosaken. Sie tranken Wodka, tauschten Erinnerungen aus, weinten und sangen Kosakenlieder. Eine leidenschaftliche, ergreifende Musik, die immer eine eigenartige Stimmung erzeugt. Dann starb einer nach dem anderen und irgendwann hörten die Treffen auf. Ein Begleiter meines Vaters war bis zu seinem Lebensende der Alkohol. Mit Bier und Wein ertränkte er oft seine Angst, die Traurigkeit und sein Heimweh. Alkohol machte sein Leben erträglicher. ECHO: Nikolaus Presnik hatte seine Familie im Kaukasus zurückgelassen. Wie verkraftete er das? Nik P.: Manchmal erzählte er von seiner Frau Raissa und den zwei Söhnen Nikolaj und Mikail, die er nie wieder gesehen hatte. Er litt deshalb sehr. Mithilfe von Alkohol hielt er den Schmerz aus. ECHO: Versuchte er auf irgendeine Weise mit seiner Familie im Kaukasus Kontakt aufzunehmen? Nik P.: Ich weiß nur, dass er einmal in den 70er Jahren über einen Pfarrer aus Russland einen Brief und Fotos von seiner Familie bekommen hatte. Das war das einzige Lebenszeichen. Er selbst kontaktierte die Familie nie. Er war davon überzeugt, sofort erschossen oder nach Sibirien ausgeliefert zu werden, wenn er das getan hätte. ECHO: Sie wurden 1962 als zweites der fünf Kinder von Nikolaus und Maria Presnik geboren. In der Schule wurden Sie aufgrund der Herkunft Ihres Vaters ausgegrenzt. Was passierte damals? ECHO: Klassenkameraden in der Volksschule ließen mich wissen, dass sie mit dem „Russenbua“ nichts zu tun haben wollten. Als Kind versteht man so etwas nicht. Wie auch? Ich sah nicht, dass ich anders gewesen sein sollte als sie. Diese Erlebnisse haben mich geprägt. Meinen eigenen Kindern lebe ich Toleranz und Offenheit vor. ECHO: Als Ihre Mutter starb, waren Sie neun Jahre alt. Was wurde aus der Familie Presnik? Nik P.: Mein Vater war völlig überfordert mit uns fünf minderjährigen Kindern. Wir wohnten gemeinsam mit anderen Familien in einem großen, durch dünne Trennwände geteilten Raum eines Dominikanerklosters in Friesach. Wir Kinder schliefen in einem großen Bett, und es gab nur einen Waschraum für alle Familien. Als Knecht in einer Mühle verdiente der Vater nicht genug, um uns ernähren zu können. Es gab meist nur Tee und ein Stück Brot aus der Mühle. Weil der Vater den ganzen Tag arbeitete, waren wir Kinder uns die meiste Zeit selbst überlassen. Schließlich schaltete sich die Fürsorge ein und unsere Familie wurde auseinandergerissen. Mein jüngerer Bruder, meine Schwester und ich wurden in verschiedenen Pflegefamilien untergebracht. Nur der älteste Bruder blieb beim Vater. Ich hatte Glück. Ich kam zu herzensguten Bauern, den Wilplingers im Gurktal, bei denen ich gut aufgehoben war. Ich fühlte mich wie im Paradies. Es gab genug zu essen und ich hatte ein eigenes Bett. Schlecht ging es meinem jüngsten Bruder, dem Fredi. Seine Pflegeeltern benutzten ihn als Arbeitstier. Der Bub war damals fünf Jahre alt. Eines Tages ging mein damals 73-jähriger Vater zu Fuß in die zehn Kilometer entfernte Ortschaft, holte Fredi ab und brachte ihn zu meiner Pflegefamilie. Auf den Knien bat er, auch seinen jüngsten Sohn aufzunehmen. Dieses Bild werde ich nie vergessen. ECHO: Wie hat Ihr Vater seine letzten Jahre verbracht und welche Beziehung hatten Sie zu ihm? Nik P.: Er wohnte vorerst noch in dieser Wohneinheit im Dominikanerkloster. Nachdem er schwer krank wurde und im Spital behandelt werden musste, nahm ihn meine Schwester Gerti zu sich nach Seeboden, bis er im November 1989 im Alter von 89 Jahren an einer Krebserkrankung starb. Während der Jahre in Friesach begleitete er mich hin und wieder bei Auftritten. „Das ist mein Sohn“, sagte er nach jedem Konzert voller Stolz und hatte dabei Tränen in den Augen. Das berührt mich heute noch, wenn ich mich daran erinnere. ECHO: Was hat Ihnen Ihr Vater genetisch vererbt? Nik P.: Vor allem die Emotionalität. Ich kann sehr fröhlich, aber ebenso tief traurig sein. In meinen Adern fließt hoch konzentriertes Kosakenblut. Aber von ihm habe ich auch die Fähigkeit mitbekommen, hart zu arbeiten. Und hart gearbeitet habe ich immer. Auch als Musiker (Nik P. war vor seiner Musikerkarriere als Kellner und Zimmermann beschäftigt. Anm. der Red.). ECHO: Gibt es etwas, das Sie immer an Ihren Vater erinnern wird? Nik P.: Ich habe ihm den Song „Ich will Frieden“ gewidmet. Interview: Heidi Rinke-Jarosch

      Sonntag, den 01. Februar 2009 um 01:00 Uhr

      Quelle: http://www.echoonline.at/index.php?opti … &Itemid=50

      Siehe auch: http://www.mein-oesterreich.info/geschichte/kosaken.htm

  4. W3000 24. Februar 2014 um 19:57

    Alle ehemaligen Oststaaten des Sowjet-Regimes schauen böse auf Putin runter und hoch auf Obama.

    Die Gehirnwäsche und Volksprogrammierung ist total erfolgreich für NWO gelaufen. Der Imperialismus der sogenannten Westmächte schlägt voll durch. Was können wir tun…?

    Die Leute in Bulgarien, Ukraine, Rumänien, Litauen etc…. haben keine Ahnung vom Weltgeschehen und die meisten in diesen Ländern haben auch noch kein Internet, soviel ich weiß.

    Eine sehr liebe Christin aus diesen Ländern fühlte sich PERSÖNLICH beleidigt, als ich ihr sagte, dass Obama Satanist ist – kann man sich das vorstellen???

    Also da ist noch finsterste Nacht. Die Leute glauben, weil wir gute Straßen haben geht es uns besser, als ihnen, deshalb wollen alle in die EU. Dass die EU allerdings für den Wohlstand in unseren Ländern ABSOLUT nichts beigetragen hat, wissen und sehen sie nicht.

    Sie sehen auch nicht, dass diese Straße und Häusermauern vor 15-20 Jahren noch sauber waren. Jetzt sind unsere Straßen versaut, stinken nach Urin und die Häusermauern sind beschmiert – das ist ein überdeutlicher Rückschritt in den hochentwickelten Ländern. Wo einst an jeder Ecke ein Wachmann stand, der auch Kinder zur Ordnung rief, ist heute gähnende Leere und daher entsteht immer mehr Unordnung und Chaos a la Balkan…

    Die Unordnung kehrte in unsere Länder MIT DER EU EIN – ihr da in der Ukraine – das ist die Wahrheit!

    Phu… müde…

    AnNijaTbé am 24.2.2014
    http://wissenschaft3000.wordpress.com/2014/02/24/hallo-ihr-da-in-der-ukraine/
    http://wissenschaft3000.wordpress.com/2012/04/06/die-obama-tauschung-yes-we-can-danke-satan/

  5. Waffenstudent 24. Februar 2014 um 16:15

    Warum ein in jeder Hinsicht reiches Land, wie die Ukraine, Kredite braucht, das will mir nicht in den Kopf. Denn die Ukraine hat alles, was man braucht und muß nichts beim Wucherjuden hinzukaufen. Onkel Addi würde aus dem altuellen Pleiteladen in vier Jahrenein schuldenfreies Menheitsparadies erschaffen!

  6. ecke 24. Februar 2014 um 14:44

    Sehr, sehr gut geschrieben!!! – Ist z.Z sehr wichtig diese Aufklärung, denn ich bin der Meinung, dass viele Blogschreiber die derzeitigen Zusammenhänge der Ukraine mit der Weltpolitik (Rothschilds) gar nicht begreifen… u. das ist sehr gefährlich – denn diesen Blogbetreibern vertrauen ja so viele.

    Ich werde diese Seite sofort bei mir verlinken!!!
    Deutschlands Untergang!?

    MKG, ecke

Bitte nur 4 - 5 Links im Kommentar! Eventuelle Freischaltungsprozedur kann etwas länger dauern! Notfall nochmals veröffentlichen und keine offensichtliche Phantasiemailadresse nehmen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: