Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell

Ukraine: Fiktion und Wirklichkeit


Von Osimandia

Kapitel 1: Fiktion

1984-20141Stellen Sie sich vor, die tschechische Regierung würde in einer gewaltsamen Revolution in die Flucht geschlagen und die internationale Presse würde berichten, der ehemalige Ministerpräsident sei ein Massenmörder an Demonstranten. Stellen wir uns weiter vor, der neue Ministerpräsident wäre ein in Tschechien wohnhafter Deutscher – nennen wir ihn einfach mal Strychnini – der schon in den Monaten zuvor zusammen mit

2Boris Becker die Revolution politisch aufgeheizt hätte. Boris Becker wäre während dieser Zeit als möglicher zukünftiger Präsident Tschechiens im Gespräch gewesen.

3Ein deutscher Milliardär hätte sich vor einigen Jahren mit kriminellen Methoden tschechisches Volksvermögen in Milliardenhöhe unter den Nagel gerissen und säße deswegen im Gefängnis.

4Strychnini, ein guter Freund von ihm, der ihn mit dem Vornamen anspricht, hätte seinen geflüchteten Vorgänger schon vor zwei Jahren im Tonfall einer freundlichen “Ach komm, das willst du doch nicht wirklich durchziehen”-Warnung unmissverständlich aufgefordert, diesen kriminellen Milliardär freizulassen – ungeachtet der Tatsache, dass es in einem Rechtsstaat eigentlich nicht Aufgabe des Regierungschefs ist, Urteile von Strafrichtern aufzuheben – und die gesamte Kamarilla aus westlicher Politik und Presse hätte in diese Forderung mit eingestimmt.

Aufgrund eines Votums des Parlaments wäre dieser deutsche Wirtschaftskriminelle dann jedoch kurz vor dem Sturz der alten tschechischen Regierung aus dem Gefängnis freigekommen und hätte sich Herrn Strychnini und Boris Becker bei ihrer Aufhetztour angeschlossen. Tschechische Nationalisten, die mit der Politik des bisherigen Ministerpräsidenten – vermutlich keineswegs zu Unrecht – unzufrieden gewesen waren, hätten Morgenluft gewittert, ihn loszuwerden und sich den drei Deutschen angeschlossen.

5Zwischenzeitlich würde der Tonbandmitschnitt eines abgehörten Telefongesprächs ins Internet gelangen, in den eine deutsche Mitarbeiterin des amerikanischen Außenministeriums dem amerikanischen Botschafter in der Ukraine Anweisungen gibt, wie weiter mit der Revolution vorgegangen werden sollte. Sie würde sich etwas unzufrieden mit den Leistungen Boris Beckers zeigen und eine vulgäre Bemerkung über die EU machen, die ihrer Ansicht nach zu schwächlich vorgeht.

6Ein in Frankreich ansässiger Deutscher, der sein Gastland bereits in den Libyenkrieg gehetzt hat und für überaus abfällige Äußerungen über französische Traditionen und Patriotismus bekannt ist, würde nach Prag reisen und dort eine vor schwülstigem nationalistischem Pathos triefende Rede halten.

7Derweil würde ein weltbekannter Funktionär einer deutschen NGO in den USA zetern, Deutsche in Tschechien seien  beunruhigt und möglicherweise sogar in Gefahr, obwohl unter den zahlreichen Toten nicht ein einziger Deutscher gewesen wäre. Er würde die tschechischen Nationalisten – einer davon der Vizepremier des deutschen Premierministers Strychnini – aufrufen, sie mögen sich sehr gut überlegen, ob sie sich Benes als Vorbild nehmen wollen oder vielleicht doch lieber einen Pfarrer aus jener Zeit, der meinte, tschechischer Nationalismus müsse alle Völker, insbesondere das deutsche mit einschließen.

8Der Führer einer anderen Nationalistengruppierung würde eilfertig zur deutschen Botschaft in Prag pilgern und dem Botschafter  versichern, dass seine Partei im allgemeinen und er in seiner Funktion als Regierungsmitglied im besonderen alles tun würden, um negative Äußerungen über Deutsche mit allen ihm zu Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern und zu bestrafen.

9Auf der Facebook-Seite seiner Partei würde er Osama bin Laden, den wir für dieses fiktive Szenario kurz wiederauferstehen lassen, dazu aufrufen, die Gelegenheit zu nutzen, in China, dessen Regierungschef sich der Revolution gegenüber ablehnend gezeigt hätte, Terroranschläge zu verüben. Er würde weiterhin Chinesen als die Erzfeinde Tschechiens bezeichnen und frech behaupten, dass ein Krieg zwischen den beiden Ländern unvermeidlich sei – in der Gewissheit, die USA auf seiner Seite zu haben und damit womöglich einen Weltkrieg zu provozieren.

10Der Führer einer dritten nationalistischen Partei würde derweil einer um das Wohl ihrer Landsleute besorgten deutschen Journalistin versichern, dass kein Grund zur Besorgnis bestünde. Um seine Beruhigung zu untermauern, würde er ihr mitteilen, dass sich unter den Demonstranten Bundeswehrsoldaten befunden hätten, mit denen sie soch hervorragend verstanden und Schulter an Schulter gekämpft hätten.

Zu dem Zeitpunkt wäre auch so langsam bekannt geworden, dass die rund 100 getöteten Tschechen nicht von Regierungskräften, sondern von zwischen den Demonstranten verborgenen bewaffnete Milizen erschossen worden waren.

Spätestens an dem Punkt würde ich denken: Oh Gott, das waren doch hoffentlich nicht die Bundeswehrsoldaten! Denn wer außer militärisch geschultem Personal bringt so etwas unbemerkt aus einer Menge heraus fertig?

11Wer würde BEZWEIFELN, dass dies ein deutscher Staatsstreich, eine deutsche Übernahme von Tschechien wäre? Niemand, der noch bei Sinnen ist.

Und jetzt müssen Sie sich nur noch vorstellen, dass in allen Berichten der Mainstreampresse und in nahezu allen der alternativen Medien nicht einmal eine deutsche Beteiligung,  geschweige denn Urheberschaft, erwähnt werden würde.

Das können Sie sich nicht vorstellen?

Natürlich nicht, denn das ist ja auch absurd. Aber was in einer Fiktion absurd ist, muss noch lange nicht in der Realität absurd sein. Verlassen wir daher die Fiktion und wenden uns etwas weiter Richtung Osten.

Kapitel 2: Wirklichkeit

Arsnij Jatsenjuk mit Vitali Klitschko beim Revoluzzern

Arsnij Jatsenjuk mit Vitali Klitschko bei einer der jüdischen Lieblingsbeschäftigungen: Revoluzzern in anderer Leute Länder

1Der neue Premierminister der Ukraine ist Arsenij  Jazenjuk. 

Bevor er sich der Politik zuwandte, war er im Finanzsektor tätig und wurde bereits im Alter von 27 Jahren Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden der AT AvalBank, einer der größten Banken in der Ukraine. Die deutsche Wikipedia schreibt über ihn:

Er ist Katholik und gehört der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche an.

Das ist eine Minderheit in der überwiegend orthodoxen Ukraine, die uns später in diesem Artikel wieder begegnen wird. Die englische Wikipedia schreibt:

He was born into a family of Jewish-Ukrainian professors of the Chernivtsi University. (Er wurde in einer Familie eines jüdisch-ukrainischen Professoren der Universität Czernowitz geboren)

…und bezieht sich dabei auf einen gedruckten Band von Oxford Analytika  sowie auf einen Artikel von Ben Judah aus Kiew für die ETH Zürich aus dem Jahr 2009!

Vitali und Wladimir Klitschko

2Wie der Zufall es will, ist vermutlich auch Vitali Klitschko jüdischer Herkunft. Das Boulevardblatt Super-Illu schreibt:

Opa war bei Stalins Geheimpolizei, Vater Atomwaffen-General, Vitali und Wladimir sind die besten Boxer der Welt (…) Auf Ukrainisch bedeutet dieser Name „Der Rufer“. Die Vorfahren der Klitschkos sind Kosaken und Juden aus der Ukraine.

…und die Webseite Terragermania hat dazu einen auf ukrainisch erschienenen Artikel über Juden in der Boxgeschichte gefunden. Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland bekundete  gegenüber der Bildzeitung, seine Unterstützung für Klitschko  und sagte, dieser habe…

…schon einige Male seine persönliche Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft gezeigt.

Genaueres über die Art dieser persönlichen Verbundenheit blieb er allerdings schuldig. Weiterhin sagte er, Klitschko kämpfe…

…in diesen Wochen den Kampf seines Lebens für die Freiheit und gegen die Diktatur in der Ukraine. Er streitet leidenschaftlich für Gerechtigkeit und den Kurs in Richtung freies Europa. Er ist ein Held unserer Zeit, ein Kraftpaket an Courage.“

Doch Graumann warnt Klitschko zugleich auch vor Teilen der Opposition:

„Leider ist im Moment auch die rechtsradikale, faschistische und antisemitische Swoboda-Partei ein Teil der Oppositionsbewegung in der Ukraine. Vitali Klitschko muss daher sehr aufpassen, hier immer die richtige Distanz zu wahren.“

Julia Timoschenko zwischen Freialssung aus dem Gefängnis und Friseurtermin

Von der Gasprinzessin zur Märtyrerin; Julia Timoschenko nach der Freilassung aus dem Gefängnis und vor dem ersten Friseurtermin

3Die englischsprachige ukrainische Website ForUm  berichtete bereits im Januar 2012 über eine Dokumentation des russischen Fernsehsehnders NTV  über  Julia “die Eiserne” Timoschenko, in der ihre jüdischen Wurzeln enthüllt wurden, und die  hebräische Wikipedia  (übersetzt mit dem Google-Übersetzer) schreibt:

“Timoschenko wurde in Dnepropetrovsk, UdSSR (heute Ukraine) , Wladimir Iwanowitsch Grigian und Ludmila Tlgina geboren. Als sie zwei Jahre alt war , ihr Vater ihre Mutter scheiden und verließ die Familie. Er heiratete und hatte die Ehe im Jahr 1969 Jahr. Im Alter von 10 Julias Mutter änderte ihren Nachnamen Mgrigian Ltlgina .

Divisive ethnischen Herkunft und nicht eindeutig auf der Grundlage Timoschenko sagt sie [4] väterlichen Halb lettischen und ukrainischen mütterliche Hälfte, aber dieser Anspruch ist erstaunlich, dass ihr Großvater , Abram , überhaupt nicht häufig bei Letten . Viele behaupten, der Name ihrer Mutter, Tlgina , ist ein russischer Name ausgesprochen wird.

Väterliche Familienname, Grigian , können scheinbar implizieren armenischer Herkunft , aber im Jahr 2008 veröffentlichte er ein Politiker Dmitry Chubut, die in einem Dokument, sein Judentum von Timoschenko- Großvater von ihrem Vater erscheint. Die oben genannten Dokumente können lernen Slsva von Timoschenko nannte Abram Kalmanovitz ( Ben Kalman ) Kfitlmn [Kapitelmann] , die typisch jüdische Namen.”

Julia Timoschenko war zwar “nur” wegen Wirtschaftskriminalität verurteilt und inhaftiert worden, 2012 kam allerdings auch noch der durch Tonbandaufnahmen untermauerte Verdacht eines  schwerer wiegenden Verbrechen gegen sie auf, der allerdings nicht zu einer Verurteilung führte. Euroactiv berichtet:

Der ukrainische Geschäftsmann Jewgeni Schtscherban wurde im November 1996 erschossen, als er auf dem Flughafen im ostukrainischen Donezk seine Privatmaschine verließ. Er war  im Energiehandel ganz offensichtlich seinen Konkurrenten im Weg. Die Auftragskiller wurden verurteilt, doch die Auftraggeber blieben unerkannt. Schwere Vorwürfe konzentrieren sich immer mehr auf die ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko.

4Im nachfolgenden englischsprachigen Video aus dem Jahr 2012 wendet sich Arsenij Jatsenjuk in einem eindringlichen Appell an den (inzwischen Ex-)Premierminister Janukowitsch, Julia freitzulassen.

Übersetztes Transkript (Es empfiehlt sich aber wegen Tonfall, Mimik und Gestik auf jeden Fall, das Video anzusehen)

Ich möchte mich zunächst zu der jüngste Strafsache äußern, die mit Julias Fall zusammenhängt. Sehen Sie:

  • Das ist schrecklich!
  • Und widerwärtig!

Wir können nicht die Zukunft mit der Europäischen Union gestalten, wenn wir nicht diesen Fall – Julias Fall – zu einer Lösung bringen. Janukowitsch kann sich nicht hinter irgendwas verstecken und sagen, dass alles in Ordnung ist.

  • Er hat die falsche Entscheidung getroffen!
  • Er muss das eingestehen!
  • Er muss Julia freilassen!
  • Diesen Schlamassel beenden!
  • Und das Land vorwärts bewegen!
  • Im Sinne der europäischen Integration!
  • Er hat das getan!
  • Er ist persönlich verantwortlich dafür!
  • Also muss er diese Sache auch ändern!

Wie wir mittlerweile wissen, hat Janukowitsch diese Aufforderung nicht ernst genommen. Das hat er jetzt davon! Wer nicht hören will, muss fühlen. Es ist nicht auszuschließen, dass dies auch eine Botschaft an andere europäische Marionetten ist, die Aktivitäten jüdischer Oligarchen nicht zu behindern. Man sollte als einfacher Privatmensch stets im Hinterkopf haben, dass nicht alles, was gesagt oder auch in den Medien berichtet wird, an uns gerichtet ist. Ich bin überzeugt, manches sind auch Botschaften an niederrangige NWO-Chargen wie z.B. Premierminister, Bundeskanzler und andere “Größen” der Politik, die wir oft nicht verstehen können und sicher auch in den meisten Fällen nicht einmal bemerken.

5Unlängst tauchte im Internet der Videomitschnitt eines Gesprächs von Victoria Nuland, der für Europa und Eurasien zuständigen Assistant Secretary of State im Dienst des US-Außenministeriums, auf, in dem sie dem amerikanischen Botschafter in der Ukraine Anweisungen zum weiteren Vorgehen beim Umbau der Ukraine erteilte, sich mit den Leistungen von Klitschko ein bisschen  unzufrieden zeigte und dem Wunsch Ausdruck verlieh, er möge nicht für ein Amt vorgesehen werden.

Klitschko hat – wie wir inzwischen wissen – zufällig auch in der neuen Regierung bislang kein Amt erhalten, obwohl er die ganze Zeit zuvor hoch dafür gehandelt worden war. Wikipedia schreibt über Victoria Nuland:

Nuland is the daughter of Yale bioethics and medicine professor Sherwin B. Nuland, the family’s original surname being Nudelman. One of Victoria’s grandfathers was Meyer Nudelman from a family of Jewish immigrants who came to New York City from the Russian Empire. (Nuland ist die Tochter von Yale Bioethik und Medizin-Professor Sherwin B. Nuland, der Familie ursprünglichen Nachnamen ist Nudelman. Einer der Großväter  Victorias war Meyer Nudelman aus einer Familie von jüdischen Einwanderern, die aus dem russischen Reich nach New York City kam.)

Auf manchen alternativen Webseiten wird behauptet, auch der amerikanische Botschafter in der Ukraine Geoffrey Pyatt sei Jude, das konnte ich aber weder verifizieren noch widerlegen. Eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür besteht, da die nichtjüdischen Botschafter der USA für weniger kultivierte Länder  wie zum Beispiel Libyen benötigt werden. Jüdische Botschafter sind hingegen gut geeignet, in europäischen Ländern wie zum Beispiel Belgien über den Unterschied zwischen verzeihlichem islamischen und bösartigem europäischen Antisemitismus aufzuklären.

Dieser Mitschnitt, der sicher eine peinliche unangenehme Panne darstellte, konnte auch von den Mainstreammedien nicht mehr ignoriert werden. Was tun? Glücklicherweise hatte Frau Nudelmann angesichts des ihrer Meinung nach zu zögerlichen Vorgehens der EU bei der Neugestaltung der Ukraine ein bisschen die Contenance verloren und deswegen  “Fuck the EU gesagt. So konnten sich die Medien und in deren Schlepptau das Volk auf diesen Ausrutscher stürzen und sich ausgiebigst darüber empören, was “diesen Amis” eigentlich einfällt, sich so vulgär über “uns” zu äußern. Auch die Bundeskanzlerin eilte zur Schadensbegrenzung herbei und konzentrierte sich auf die Ausdrucksweise, die sie als “absolut unakzeptabel” bezeichnete, und Frau Nudelmann entschuldigte sich. Nicht beim ukrainischen Volk für die anmaßende Einmischung – versteht sich – sondern bei den EU-Funktionären für das böse F-Wort.

Damit war der Blendscheinwerfer erstmal weg vom Inhalt.  Auch Vitali Klitschko, für den der Inhalt durchaus auch ein bisschen blamabel war, übte…

…“scharfe Kritik”…

…und lenkte weiter vom Inhalt ab, indem er seiner glasklaren Erkenntnis Ausdruck verlieh, dass…

 …die USA und die EU mit der Veröffentlichung provoziert werden sollen. Alle Seiten müssen jetzt besonnen reagieren und sollten nicht in diese Falle tappen.

Elmar Brok (CDU), Chef des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments, ist da ganz seiner Ansicht und hat auch schon eine hübsche Verschwörungstheorie parat, wer hinter der Veröffentlichung (Inhalt ist auch für ihn kein Thema) steckt. Er sagte gegenüber der Welt :

“Der Trick, Amerikaner und Europäer jetzt durch abgehörte Telefonate aufeinanderzuhetzen, ist die alte russische Art der Desinformationspolitik. Darauf dürfen wir jetzt nicht reinfallen.

spinne6Das Feuilleton der FAZ berichtete vor einigen Tagen über Bernard Henri Lévy, einen in Frankreich ansässigen jüdischen Philosophen und Publizisten, der immer besser als Europäer und insbesondere besser als die Deutschen zu wissen scheint, wem Europa helfen muss:  Zum Beispiel  den libyschen Rebellen  und jetzt auch den Rebellen in der Ukraine. Er ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich nach Kiew zu reisen und dort eine vor nationalistischem Pathos triefende Rede zu halten:

Volk des Majdan! Ihr habt mit nahezu nackten Händen die Berkut-Einheiten zurückgedrängt. Ihr habt allein oder nahezu allein Janukowitsch in die Flucht geschlagen. Ihr habt mit einer großen Völkern würdigen Selbstbeherrschung der Tyrannei eine historische Niederlage bereitet. (…) Ihr seid nicht nur Europäer, ihr seid die besten Europäer. (…) Ich verneige mich vor euren Toten. Ich verneige mich vor eurem Mut und sage euch noch freudiger als zuvor: „Willkommen in unserem gemeinsamen Haus!“

Die Erwähnung des allgegenwärtigen -Gottseibeiuns- darf natürlich bei einer solchen Gelegenheit auch nicht in der Mottenkiste bleiben. Über die russischen Aktivitäten auf der Krim sagt er:

Es ist dasselbe Argument, das Hitler 1938 vorschob, um in die Tschechoslowakei einzumarschieren, weil die Sudetendeutschen deutschsprachig seien. Aber ihr, das Volk des Majdan, seid da, um dieses neue Verbrechen zu verhindern.

Im Jahr 1986 war er (Bernard Henri Lévy) noch nicht ganz so begeistert europäischen Völkern, Vaterländern und dem ganzen altmodischen Plunder in ihrem Gefolge, sondern fand das im Falle von Frankreich vielmehr “furchtsam, verklemmt, armselig und widerwärtig”.

7Die Huffington Post gab Abe Foxman, dem Vorsitzenden der in den USA ansässigen Anti Diffamation League (ADL) Gelegenheit, seine Gedanken zur Lage in der Ukraine in einem Artikel zu veröffentlichen. Nachfolgend die auszugsweise Übersetzung davon.

In der Ukraine muss die neue Regierung die jüdische Gemeinde beschwichtigen

Die jüdische Gemeinde der Ukraine ist nervös. Die ultranationalistische Swoboda-Partei mit ihrer Geschichte des Antisemitsmus und als Plattform ethnischen Nationalismus’ erzielte bei der Wahl im Oktober 2012 mehr als 10 Prozent der Stimmen, war Teil der politischen Führerschaft der Maidan-Revolution während der vergangenen Monate und erhielt gerade diese Woche drei Ministerämter in der neuen ukrainischen Regierung.

Während sich die führenden Swoboda-Politiker zwar seit kurzem antisemitischer Äußerungen enthalten, ist es dennoch beunruhigend, dass Oleksandr Sych, Swobodas Chefideologie, zum Vizepremierminister ernannt wurde. Sychs Reden fokussierten sich über Jahre hinweg darauf, ukrainischen Nationalismus zu propagieren, der ihm zufolge beispielhaft von Stepan Bandera, einem Führer der ukrainischen nationalistischen Bewegung der 1930er und 1940er Jahre repräsentiert wird. Bandera war zu jener Zeit während des 2. Weltkriegs mit den Nazis in Einklang und an den Massenmorden an Juden und Polen durch ukrainische Partisanen beteiligt.

Sych hat auch geäußert, der ukrainische Nationalismus sei sowohl von dem “kommunistischen russischen Regime” als auch vom “liberalen Europa” bedroht. Die Ironie dabei ist, dass er durch eine Revolution ausgehend von einer plötzlichen Weigerung des ehemaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch, ein Abkommen mit der EU zu unterzeichnen, an die Macht gekommen war.

Interessanterweise haben die nationalistischen Gruppen, die auf dem Maidan gegen Regierungstruppen und die Polizei gekämpft haben, diese Woche eine bedeutende Geste gegenüber der jüdischen Gemeinschaft gemacht.

8Dimitri Jarosch, der Führer des “Rechten Sektors” traf sich mit dem israelischen Botschafter in der Ukraine, Reuven Din El, und sagte ihm, dass ihre Bewegung Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit ablehne und nicht tolerieren werde. Er sagte, ihr Ziel sei eine demokratische Ukraine , eine transparente Regierung, die Beendigung der Korruption und Chancengleichheit für alle ethnischen Gruppen.

Die israelische Botschaft in der Ukraine berichtet auf Facebook über dieses Treffen:

Dimitri Jarosch betonte auch, dass jegliche Hassrede, und dabei insbesondere Antisemitismus, vom “Rechten Sektor” nicht nur verurteilt werde, sondern dass sie damit fortfahren würden, derartiges mit allen legitimen gesetzlichen Mitteln zu bekämpfen. Das Ziel der Bewegung sei, eine demokratische Ukraine und eine transparente Regierung aufzubauen, Korruption zu bekämpfen und für alle Nationen und Völker Chancengleichheit zu gewährleisten; sie hätten die Absicht, das Volk zu vereinen und einen Staat aufzubauen, der vom Volk regiert wird.

Die Gesprächsparteien kamen überein, eine Hotline einzurichten, um Provokationen zu vermeiden und aufkommende Streitfragen zu koordinieren. Die Führer der Bewegung betonten, dass jeglicher Ausdruck von Chauvinismus und Fremdenfeindlichkeit bestraft werden würde.

Über denselben Dimitri Jarosch,  der der so schöne Worte  zu sprechen und so schöne Hotlines einzurichten weiß,  berichtet Russia Today ,  er habe sich…

Doku Umarow

9 …auf der Seite des “Rechten Sektors” im sozialen Netzwerk VKontakte Russlands meistgesuchten Terroristen Doku Umarow dazu aufgefordert, gegen Russland aktiv zu werden. In der Erklärung wird ausgeführt, dass “viele Ukrainer mit der Waffe in der Hand” tschetschenische Militante in ihrem Kampf gegen Russland unterstützt haben, und dass “es jetzt an der Zeit ist, die Ukraine zu unterstützen”.

Die Botschaft, die mit “Führer des Rechten Sektors Dimitri Jarosch unterzeichnet ist, ruft Umarow in der Folge davon auf, “seinen Kampf aufzunehmen und die einmalige Chance zu ergreifen, Russland zu besiegen”. Jarosch gibt in diesem Aufruf seiner Meinung Ausdruck, dass Russland der “ewige Erzfeind” der Ukraine und ein Krieg zwischen den zwei Ländern “unvermeidlich” sei.

Umarow, der sowohl während der Tschetschenienkriege militiante Gruppen anführte als auch mehrere große Terroraktionen organisierte, ist der am meisten gesuchte Terrorist Russlands. Er hat die Verantwortung für mehrere Attentate auf russische Zivilisten übernommen, einschließlich der Bombenattentate auf die Moskauer Untergrundbahn im Jahr 2010 und des Bombenattentats auf den Internationalen Flughafen Domodedovo im Jahr 2011, bei denen Dutzende von Menschen den Tod fanden und Hunderte verletzt wurden.

Mittlerweile ist die Seite des Rechten Sektors, auf dem die Botschaft gepostet worden war, abgeschalten worden, weil sie die Nutzungsbedingungen des Sozialen Netzwerks mit dem Einstellen verbotener Inhalte verletzt hat. Die Seite hatte über 375.000 Follower gehabt und war zuvor dazu genutzt worden, die Aktionen der verschiedenen Zellen der Bewegung in der Ukraine zu koordinieren.

Der investigative Journalist Eric Draitser hat im Jahr 2013 berichtet, dass Doku Umarow vom amerikanischen und finnischen  Außenministerium sowie  dem National Endowment für Democracy finanziert worden sei.

Muster tauchen auf, Kreise schließen sich, die Fragen Was für Ukrainer haben tschetschischen Terrorismus wie unterstützt?” und “Wie passt diese Information zum Boston-Marathon-Attentat, das angeblich von tschetschenischen Terroristen verübt worden war?”  schießen in den Kopf. Man könnte Tage und Wochen, ja vermutlich den gesamten Rest seines Lebens,  damit verbringen, von einem Link zum anderen zu springen, und käme immer noch zu keinem Ende. Das Bild eines gigantischen furchterregenden Geflechts taucht vor dem geistigen Auge auf. Aber hier habe ich mich gezwungen aufzuhören. Zumindest für hier und heute.

Zurück zum Artikel von Abe Foxman:

10Am Tag zuvor interviewte die ukrainische-jüdische Journalistin Eleonora Groisman Sergej Mischenko, den Führer der “Spilna Sprava” und sagte ihm, dass die Juden der Ukraine wegen der Nationalisten besorgt seien. Mischenko erwiderte, dass Juden keinerlei Probleme haben werden und sich nicht sorgen sollten. Er fuhr weiter fort: “Auf dem Maidan waren Juden unter uns, die in der IDF dienten. Wir kamen hervorragend miteinander zurecht und kämpften Schulter an Schulter.”

Auch die Webseite Voltairenet berichtet über israelische Soldaten auf dem Maidan, kommandiert von vier ehemaligen israelischen Offizieren, die eine Kippa unter ihren Stahlhelmen tragen.

Abe Foxman weiter:

Im Novenmber 2013, nicht lange bevor die Anti-Janukowitsch-Proteste begannen, ehrte die ADL Erzbischof  Andrej Scheptiski, einen geistigen Führer der ukrainischen Katholiken, welcher der ukrainisch-griechisch katholischen Kirche von 1900 bis zu seinem Tod im Jahr 1944 vorstand. Erzbischof Scheptiski wurde posthum mit dem Jan Karski Courage to Care Award für seinen unerschrockenes Heldenmut, Juden vor dem Holocaust zu retten, ausgezeichnet.

Nachdem ich die Laudatio für Erzbischof  Scheptiskis Taten gehalten hatte, sagte ich:

Ich möchte mit Hinblick auf die heutige Situation in der Ukraine noch auf einen letzten Punkt zu sprechen kommen. Es gibt eine starke und wachsende nationalistische Bewegung. Sie steht vor der Wahl zweier Rollenmodelle: Dem des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera, der am 30. Juni 1944 in Lemberg einen unabhängigen Staat ausrief, nachdem die Nazis die sowjetische Armee vertrieben hatten und am nächsten Tag damit anfingen, Juden zu ermorden. Oder sie kann sich von dem ukrainischen Erzbischof Andrej Scheptyzkyj inspirieren lassen, der am 1. Juli, dem Tag nach der Unabhängigkeitserklärung schrieb, dass die neue Regierung – ich zitiere – “eine weise, gerechte Führung ausüben sowie Maßnahmen ergreifen möge, welche die Bedürfnisse und das Wohlergehen aller Bürger, die unser Land bewohnen, ohne Ansehen, welcher Religion, Nationalität oder sozialen Schicht sie angehören, berücksichtigt.

Der ukrainische Nationalismus von Erzbischof Andrej Scheptiski, eine des Mitgefühls und sogar der Liebe für seine jüdischen Nächsten, ist einer, den Juden rund um die Welt annehmen und unterstützen können. Und wir fordern alle, die von den Taten und Worten des Erzbischofs inspiriert sind, auf, mitzuhelfen, der zerstörerischen Strömung Banderas entgegenzutreten.

Ich habe mich ein wenig über Andrej Scheptiski kundig gemacht.

Er schrieb einen Brief an Himmler, in dem er ihn darum bat, ukrainischen Polizisten zu verbieten, Juden zu ermorden. Er gab Hirtenbriefe heraus, in denen er sein Volk, die griechisch-katholische Gemeinde der westlichen Ukraine, der lt. deutscher Wikipedia auch Arsenij Jatsenjuk angehört (s.o.) eindringlich aufforderte, ihre jüdischen Nächsten zu lieben, anstatt in den Reihen der Polizei zu dienen, die sie tötet. Mit Hilfe seines Bruders Klymentyi, dem Abt einer von ihm gegründeten Mönchsgemeinschaft, gab er in seiner Privatresidenz und Klöstern in Lemberg mehr als 100 Juden Unterschlupf. Schwer krank und an den Rollstuhl gebunden überlebte er bis 1944 ohne von den Deutschen behelligt zu werden, starb noch während der deutschen Besatzung im hohen Alter eines natürlichen Todes und wurde mit allen Ehren in einer Kirche beigesetzt. Dann kam die Rote Armee, die kurzerhand die griechisch-katholische Kirche auf ihrem Territorium eliminierte und seinen Bruder Klymentyi verhaftete, bis dieser 82-jährig im Jahr 1951 im Gefängnis verstarb.

Ukrainischen Nationalisten dürfte die Geschichte der Brüder Scheptyzkyj, sowie die Kommandostruktur der Roten Armee und Sowjetherrschaft besser bekannt sein als mir, sodass anzunehmen ist, dass sie die Botschaft verstanden haben, wem man besser nicht in die Suppe spuckt.

Abe Foxman weiter:

Wird Vizepremierminister Sych Bandera verwerfen und Europa umarmen? Wird Swoboda Juden als vollwertige Ukrainer akzeptieren und den Willkommensversicherungen der bewaffneten Nationalisten folgen? Oder werden die Versprechungen des Rechten Sektors und von Spilna Sprava von dem ethnischen Nationalisms von Swoboda überrannt werden?

Zwischenzeitlich werden die Sicherheitsvorkehrungen in jüdischen Einrichtungen ausgeweitet. Während der letzten zwei Wochen wurden zwei Juden in Kiew gewaltsam angegriffen und auf eine Synagoge in Zaporozhe wurden Molotowcocktails geworfen.

Wollen wir hoffen, dass die Synagoge noch steht und dass die zwei betroffenen Juden nicht gezwungen waren, nach den gewaltsamen Angriffen ein Heftpflaster zu tragen. Falls das doch der Fall sein sollte, ist es ihnen vielleicht ein Trost, dass eine solche Tragödie durchaus auch neue Wege eröffnen kann, zum Beispiel den zu dem wichtigen Posten eines Antisemitismusbeauftragten in der neuen Regierung.

Einige jüdischen Führer haben sogar die Möglichkeit einer Massenauswanderung aus der Ukraine ins Gespräch gebracht.

Ich bin recht zuversichtlich, dass dieses Bedrohungsszenario nicht eintreten wird. Ob die Ukrainer es überhaupt als Bedrohungsszenario betrachten würden, vermag ich nicht zu beurteilen. Abe Foxman hingegen kann sehr gut beurteilen, was die Aufgabe des neuen ukrainischen Ministerpräsidenten ist:

Die Zukunft der ukrainischen jüdischen Gemeinschaft könnte davon, wie Swoboda sich entscheidet, sowie von den Handlungen der demokratischen Politiker der Ukraine abhängen.

Premierminister Arsenij Jatsenjuk hat zusammen mit dem UDAR-Führer Vitali Klitschko Swoboda 2012 in die Oppositionskoalition gebracht. Jetzt, da er Swoboda in die Regierung gebracht hat, ist es die Aufgabe von Premierminister Jatsenjuk, sicherzustellen, dass Antisemitismus nicht toleriert wird und dass demokratische Normen eingehalten werden. Indem er diese Botschaft jetzt an das Volk der Ukraine sendet, wird der Premierminister die jüdische Gemeinde beruhigen und ein bewundernswertes Zeichen setzen.

Die Nationalisten der Ukraine dahin zu lenken, den Weg von Erzbischof Scheptiski zu gehen, ist ein grundlegender Test für die demokratischen Entwicklung der Ukraine und ein wichtiger Schritt nach vorne für das Land. Wenn er erreicht wird, mag die Zukunft für die jüdische Gemeinschaft der Ukraine strahlend und nicht düster aussehen.

Ich gehe davon aus, dass die Nationalisten der Ukraine wissen, welcher Weg der gesündere für sie ist, und dass sich die jüdische Gemeinde der Ukraine keine Sorgen machen muss. Ob das auch für Ukrainer und Russen gilt, ist vielleicht nicht ganz so sicher.

11Wer würde ANNEHMEN, dass dies ein jüdischer Staatsstreich, eine jüdische Übernahme der Ukraine ist? Wie es aussieht: So gut wie niemand.

Und so werden die Mainstreammedien und fast die gesamten alternativen Medien im Internet weiterhin debattieren und streiten, ob denn nun die Russen oder die Amis, die Ukrainer, die EU, Regierungskräfte oder  antisemtiische Neonazis, der Liberalismus, der Kommunismus, der Nationalismus, der Globalismus, der Faschismus oder irgendein anderer Blablaismus schuld an den Unruhen und den Toten sind – und dass die Deutschen in dieser Schuldigen-Liste  auf keinen Fall mal ausnahmsweise fehlen, dafür hat freundlicherweise die auf unserem Boden ansässige Konrad-Adenauer-Stiftung gesorgt. Sie werden sich verbal bis aufs Messer bekämpfen und vielleicht eines schlimmen Tages, den der Himmel verhüten möge,  auch weniger verbal und mit Kriegswaffen anstatt mit Messern. Aber in einer Sache werden sie sich wohl immer einig sein: Über Juden spricht man in solchen Zusammenhängen nicht.

Was Politik und Mainstreammedien angeht, habe ich den Grund dafür schon begriffen. Aber was anonyme alternative Medien angeht, würde ich ehrlich gern wissen: WARUM?

Quelle: As der Schwerter – Vielen Dank für diese hervorragende Arbeit!

Bemerkung: Trotz alledem ist die Frage der russischen Propaganda immer noch nicht zufriedenstellend beantwortet. Hier sollten wir uns noch intensiver damit beschäftigen, welche Rolle nun Rußland wirklich einnimmt. Steht Rußland mit dem Rücken zur Wand und ist in der selben Zwickmühle wie einst das Deutsche Reich, oder spielt hier Rußland die Rolle des „Bösen“, um eine mögliche militärische Auseinandersetzung nach Bedarf zu inszenieren? Stehen sie parat die ukrainische nationale Bewegung militärisch in die Knie zu zwingen, wenn sie zu stark an die Macht käme?

Allen Anschein nach wird die nationale Bewegung nach allen Regeln der jüdischen Kunst ausgenutzt, sie als Buhmann zu präsentieren und vermutlich auch eine entsprechende Desinformation darüber verbreitet wird. Der Mainstream hat längst in die Kerbe der russischen Berichterstattung geschlagen, um die nationale Bewegung zu diskreditieren. 

Fragen, die noch beantwortet werden müssen!

..

Ubasser

15 Antworten zu “Ukraine: Fiktion und Wirklichkeit

  1. GvB 27. Mai 2014 um 19:46

    Dank an den Zusammenfasser, den UBasser!So ist es .Die Maidan-Protagonisten-Zionisten..
    Zu den gelenkten und lenkenden Agenten gehören auch folgende Gruppen, „Parteien“ und Einzelne..
    Israelreisende an der Klagemauer..
    MMNews-Mroz, Die Freiheit/Berlin, Geert Wilders, Marina Weisband/die Piratten.
    Auch bei Marine Le Pen habe ich inzwischen meine Zweifel, da sie sich mal mit dem Oberzionisten Geert Wilders traf..
    Hoffentlich war das nur ein „Abtasten“…

    • Enrico, Pauser 27. Mai 2014 um 22:05

      Hoffentlich war das nur ein “Abtasten”…
      ……………………………………………………….
      Kein Abtasten—> pure REALITÄT, daß man die Völker an der Nase rum führt 😦

      All diese nationalen, jetzt hochgekochten Parteien, die der Rollifahrer ja schon als faschistisch und extrem bezeichnet, sind leider nur die „zweite Seite der Medallie“ !

      In der Ukraine wird vom Westen eine PutschistenreGIERung hoffiert, was völlig i.O. sein soll und in den längst im EU-Konzentrationslager eingebundenen Staaten oder sollte ich schon von Destrikten sprechen, wird es vulgär als faschistisch-extrem benannt!!!

      Irgendwann, sollten wir doch nun endlich diese Spielchen begriffen haben…oder?

      LG, mein lieber Götz 🙂

      • UBasser 27. Mai 2014 um 22:25

        Hallo Enrico und GvB
        ich würde es mal so ausdrücken: Die Hoffnung stirbt als Letztes und an ihren Taten werden wir sie erkennen…

        In diesem Falle hoffe ich, daß sich das sogenannte „Ab- oder Antasten“ sozusagen auch nur so zu verstehen ist. Man kann ja auch nicht in jedem Fall gleich die Tür zuschlagen.

        Es gibt eben solche und solche, nur solche sind eben als solche zu entlarven…hääää??? 😉

        • Enrico, Pauser 27. Mai 2014 um 22:39

          Es gibt eben solche und solche, nur solche sind eben als solche zu entlarven…hääää???
          …………………………………..
          …da die Bezahlburschen Geert Wilders bekannt geworden wurden 🙂 lohnt es nicht über !solche Solche“ nach zu denken denn JENE, sind haben ja seit Jahrhunderten Blut an ihren Händen kleben :mrgreen:

          Wir wissen doch ALLe hier, daß die Globalelite nen Krieg braucht—> besser kann es doch grad nicht laufen denn genau deswegen, wurden die Nationalen Parteien (zumindest in den echten Krisenstaaten!) gepuscht, um ein gewissen HaSSpotenzial im Volk aufbauen zu können 😦
          …naja, den Rest kann sich Jeder selber zusammen reimen—-> am Ende steht: Notstand/Ausnahmezustand, Kriegsrecht und im Chaos, kann man auch gleich einmal das Geld abschaffen, die Menschen chippen und schau da___NWO, läßt grüßen 😦

  2. Pingback: Die Kernlüge von der “legitimen Regierung” in Kiew | volksbetrug.net

  3. Pingback: Ukraine vor einer Zerreissprobe « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

  4. Heider 10. März 2014 um 23:49

    In der BRD führen Verantwortliche seit mehreren Jahrzehnten den „Kampf gegen rechts“, wobei jeder unbedeutende „rechtsextremistische“ Vorfall schon ein polit. Erdbeben im Mediendschungel auslösen kann u. die ob der „rechte Gefahr“ dauerbesorgte Schüler-Antifa alarmiert. In der Ukraine hatten sie u. auch die Kollegen in der übrigen EU kein Problem mit den „Rechten“, „Neonazis“, „Nationalisten“ und noch dazu, wenn diese als „gewaltbereite, gewalttätige Demonstranten“ vorgingen. Vielmehr stossen Swoboda, Rechter Sektor u.a. auf einiges Verständnis (teils werden sie auch als unbedeutende Grösse dargestellt), und ihre Parteiführer sind inzwischen als ganz normale Politiker u. Gesprächspartner für Verhandlungen zwecks EU-Beitritt anerkannt.

    Für all das gibt es nur eine logische Erklärung, und diese findet ihre Entsprechung in dem bekanntgewordenen Einvernehmen, das vor Ort zwischen den Gruppen u. namhaften Vertretern des internationalen Zionismus besteht.
    Danach zu gehen ist es der Zionismus selbst, der heute die ukrainischen „Neonazis“ (u.a. Bezeichnungen) unter seine Kuratel gestellt hat u. für seine Zwecke einsetzt. Es ist die Anleitung u. Aufsichtsführung des einen offizialen Todfeinds (Zionismus, Judentum) über einen anderen („Nazismus“).
    Letzterer scheint sich unter zionistischem Einfluss ideologisch gewandelt u. seine Programmatik u. PR geändert zu haben, z.B. weg vom „Antisemitismus“, hin zum „Kampf dem Islam“ – im Fall Ukraine ersetzt durch die Formel ->> Kampf Russland!.

    In dieselbe Richtung weist nun seit Jahren die Entwicklung mehrerer europäischer „Rechtsparteien“, bes. in Grossbritannien (BNP; English Defense League), Frankreich (Front National) und Belgien (Vlaams Belang). Die Verbindungen traten schon vor Jahren auf u. wurden als die „Israel-Connection“ der europäischen „Rechtsparteien“ bekannt.

    In bundesdeutschen „Rechtskreisen“ war das deutlich bei der „rechtspopulistischen“ Partei PRO NRW (die mit den Resten der REPs – Republikaner – zusammen gegangen ist) zu sehen. Vor drei Jahren bekam sie Besuch von Ideologen u. Führern der extremistischen Westbanksiedler:
    Bürgerbewegung PRO NRW, 6.April.2011
    Bildbericht zur deutsch-israelischen Konferenz der Pro-Bewegung

    http://pro-nrw.net/bildbericht-zur-deutsch-israelischen-konferenz-der-pro-bewegung/

    Und der ominöse schwedisch-deutsche Geschäftsmann Patrik Brinkmann (er berichtete über seine jüd. Herkunft) bot der NPD nach Aussage eines damaligen Parteiangestellten 20 Millionen € an, um einen neuen Parteichef wählen zu lassen, der für eine liberale Öffnung des Parteiprogramms stand. Brinkmann erwies sich bald darauf als zio. Propagandist von „rechts“, der einer deutsch-jüdischen Aussöhnung nach schwerster deutscher Schuld das Wort redete u. im Wahlkampf für PRO mit der Bibel in der Hand auftrat.
    Es gibt noch mehr Beispiele aus BRD und Europa, die jetzt nicht ausgeführt werden.

    Hier haben „klassische“ nationalistische Parteien Positionen eingenommen, die früher in „Rechtskreisen“ undenkbar waren:
    Verständnis für den Existenzkampf des Staates Israel u. seine harten Schläge gegen Palästinenser;
    das Hervorheben gemeinsamer strateg. Interessen Europa u. Israels (gelegentlich sind auch gemeinsame polit. u. kulturelle Werte genannt ->> „deutsch-jüdische Kultur“);
    die Betonung einer „Weltgefahr Islam“ (der gegenwärtig expandiere wie damals in Spanien) bzw. das Feindbild ->> muslimische Einwanderer aus islamischen Ländern, die allein für Überfremdung u. Abschöpfung der Sozialkassen verantwortlich sein sollen;
    und zugleich das Vermeiden allgemein „rassistischer“ Inhalte bei Absage an das Abstammungsprinzip, wonach Deutscher eigentlich nur sein kann, wer von Deutschen abstammt, die wiederum deutsche Eltern hatten.

    Zur Erinnerung:
    Feindliche Übernahme? Die europäische Rechte und die „Israel-Connection“
    von Dr. Carlos Dufour (2009)
    http://www.nordisk.nu/showthread.php?t=36351

    Mit etwas zeitlichem Abstand fortgeführt, aktualisiert und ergänzt worden von
    Dr. Claus Nordbruch: „Koscher und politikfähig“ (2011)
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/02/01/dr-claus-nordbruch-koscher-und-politikfahig/

    – ihre Richtigkeit ist nun durch die Entwicklung in der Ukraine bestätigt worden.
    Europas Nationalisten stecken im zionistischen Sumpf.

  5. Pingback: Altkanzler Schröder macht EU für Ukraine-Krise mitverantwortlich | Maria Lourdes Blog

  6. Kint 10. März 2014 um 16:09

    Gute Quelle, Ubasser. Und bei der Gelegenheit einfach mal: Vielen Dank für die leidenschaftliche Rackerei. Was können die Gestalten, die ab und zu hier herumspuken, eigentlich anderes sehen als einen, dem es wirklich und mit Herzblut um die Wahrheit und den Frieden geht?

    Man schaue sich bloß mal um, wie es steht:
    http://schwarzoderweiss.wordpress.com/2014/03/04/kleine-fakten-fur-putinversteher/
    Fakten??? Bitte nicht weiter dort lesen, vor allem nicht zu Dresden. Nein, nicht tun. Nicht gut.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/auftrag-umsturz-neuer-ukraine-staatschef-ist-ein-agent-der-nato.html

    Wem jetzt so schlecht ist wie mir, für den hab ich nur noch eine Empfehlung (und auch sonst):
    http://bewusst.tv/tagesenergie-52/

    • Roland 10. März 2014 um 16:57

      Na, da haste uns aber mit diesem „undogmatischen Israelfreund“ Waldemar eine richtige Knalltüte zum Draufhauen präsentiert 🙂

      • Kint 10. März 2014 um 18:51

        Wohl wahr.
        Mit „Gestalten“ meinte ich natürlich diese gelegentlichen Wolkenkuckucksheimer, die alles (andersrum) wissen und doch nie was verstehen. Könnte ja missverständlich formuliert sein, erst jetzt gesehen – mir war wirklich etwas übel…

  7. adeptos 10. März 2014 um 12:10

    für mich war von anfang an klar WESSEN BROT DIE „REVOLUTIONÄRE“ FRESSEN……
    meine Meinung ist schon lange klar – hinter ALLEN REVOLUTIONEN SEIT 1789 STECKEN DIE „AUSERWÄHLTEN“ und so lange noch „nur einer“ von dieser Inzuchtbrut am Leben ist sind die anderen „Menschen“ nicht sicher……aber letztendlich sind die Juden nur etwas frecher als die Gojim – und können ihr Werk der Weltherrschaft nur vollbringen weil die Europäer in ihrem Materialismus eingelullt sind und „Dornröschen“ spielen – und somit geschieht ihnen RECHT WAS IHNEN GESCHIEHT !!!

  8. Merkel-Fan 10. März 2014 um 11:17

    Deutschland eine amerikanische Provinz – Der große Seelenmord

  9. Amita 9. März 2014 um 19:08

    Danke für diesen aufklärenden Artikel der so wunderbar visuell gut Punkt für Punkt vorgeht mit klaren Beispielen. Ja mit zweierlei Maß messen ist was sie können. Sehr gut aufgebaut ist dieser Artikel besonders für visuelle Menschen.

    Die Gesichter aller Politiker, und andere herzkalte bekannte Persönlichkeiten, die sich in der Ukraine durch ihre Gegenwart feige eingeschleimt haben bei ihren diktatorisch fanatischen Eliten-Führern, sollte man auch mal alle zusammen aufzeigen. Unheil werden alle bringen die kein Herz mehr haben und Befehle blind befolgen.

    Fest steht, ein einfacher Mensch der nur seinen Verpflichtungen nachgeht nur nach sehr langer Arbeit und mit viel Geduld dieses Spiel durchschauen kann. Irgendwas muß immer erst passieren bevor Neugierde geweckt wird (ich kenne das von mir ja auch).

    Toll geschrieben, und ja, ich freue mich immer dankbar auch auf die Kommentare dazu.

    Alles Gute!

  10. Roland 9. März 2014 um 18:43

    Von der ersten Sekunde an war eigentlich klar, wer hinter diesem Totalverwirrspiel steckt. Nur war das Zusammenwirken aller gegensätzlichen Gruppierungen unklar. Judenhassende Nationalisten kämpfen Seit an Seit mit den Juden. Perverser geht es gar nicht mehr. Für mich bedeutet dies einfach, daß die Nationalisten ebenso voll unterwandert sind wie überall. Es geht darum, den Feind unter Kontrolle zu halten.

    Russland guter Polizist? Putin Jude? Auch von Hitler wurde behauptet, er sei Jude und Zionist. Eine solche Behauptung ist immer höchst diskriminierend und spaltet immer den Gegner!

    Putin kann kein Jude sein! Ihm fehlt nämlich die Grundvoraussetzung dafür: Chutzpah!

    Putin hat sich zwar über unsere Vergangenheit sehr ungünstig geäußert. Wissen wir. Gibt es weltweit einen Politiker, der anderes je behauptet hat? Man muß sich darüber klar sein, was eine andersartige Behauptung nach sich zieht. Ich schätze, es würde keine 24 Stunden dauern, bis ein solcher Politiker verunfallt ist.

    Nehmen wir einmal an, Putin sei ein Guter und will die Verhältnisse zum Guten wenden. Da muß er sehr darauf achten, daß er diese 24 Stunden auch überlebt, weil er ansonsten nicht wirksam werden kann. Ähnlich sehe ich es bei Obama.

    Beide haben in wesentlichen Dingen sich NICHT dem Wunsch der Juden gebeugt. Obama hat sein Militär angewiesen, ihn vom versprochenen (!) Syrienangriff zurückzupfeifen!

    Die Argumentation von Putin erscheint mir wahrheitsgemäß. Er kann sich locker den Fragen von 1000 Journalisten stellen und diese aus dem Stegreif beantworten. Dies ist nur möglich, wenn er wahrheitsgemäß antworten kann! Und ein Jude könnte das nicht!

    Ich denke, Russland ist in eine sehr schwierige Lage gedrängt worden. Und auch innenpolitisch hat Putin einen starken Gegner, genauso wie Obama, den er erst dann offensiv bekämpfen kann, wenn er die inneren Strukturen so weit aufgebaut hat, daß er diesen Kampf auch gewinnen kann. Genauso wie Obama.

    Obama war in der Zwischenzeitig nicht untätig. Er hat die Zeit genutzt und eine eigene nur ihm verpflichtete Armee aufgebaut, auf welche er sich verlassen kann. Eine HJ!

    Er hat auch ein Statement verfasst, welches von den Massenmedien nicht gesendet wurde. Darin spricht er von von Terroristen, die es zu bekämpfen gilt. Aber seiner Meinung nach sitzen diese Terroristen in der Regierung! Der Kampf gegen den Terror könnte also durchaus umgedeutet werden in dem Sinne, daß es wirklich um echte Terroristen gehen könnte. Unter diesem Aspekt gesehen sind nämlich alle Maßnahmen, welche sogar von der Presse angeprangert werden, ebenfalls logisch und absolut sinnvoll. Auch der Patriot Act.

    Wenn man weiß, wie stark das Spinnennetz vernetzt und wie groß es ist, kann dies nur mit besonderen Maßnahmen bekämpft werden. Es ist auch undenkbar, daß Obama nicht die Hintergründe von 911 exakt kennt. Er weiß also, wie gefährlich der Feind ist und daß seine eigene Zukunft und die seiner Kinder chancenlos sein werden.

    Ich hoffe daher, daß die beiden mächtigsten Männer die Zeichen der Zeit erkannt haben und das Spiel versuchen selbst zu gestalten. Sie wissen, daß sie nicht von 15 Mio Juden beherrscht werden können und sie es daher mit einem gewaltigen Feind zu tun haben, dessen Zentrale alleine schon 6 Millionen Mitarbeiter groß ist.

    Sie wissen auch, daß der Feind nicht nur in der Lage ist, empfindlichen Schaden anzurichten sondern daß er dazu auch sofort willens ist und das hat er bereits tatkräftig demonstriert: Fukushima und Damaskus.

    Beides waren Werke der Juden. Ebenso demonstrieren die Spielfilme in Hollywood, welches Schicksal auch einige andere VSA Küstenstädte erleiden könnten, wenn ein 500 m hoher Tsunami darüber einfach hinwegfegt. Das ist kein Problem für das Judentum.

    Wir wissen, wer die Medien beherrscht. Wenn sie gegen etwas wettern, muß das gegen das Judentum gerichtet sein. Dem Menschen vor dem Fernseher wird natürlich vorgegauckelt, daß er selbst das Ziel der normalerweise zu Recht angeprangerten Maßnahmen ist.

    Ich denke, es kommen interessante Zeiten auf uns zu 🙂

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