Deutschfeindlichkeit: Özlem Topçu über “deutsche” Identität

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15. März 2014 von UBasser


In einem aktuellen Kommentar zur Frage der doppelten Staatsbürgerschaft bei “Zeit Online” schreibt die Türkin Özlem Topçu über “deutsche” Identität. Dabei setzt sie “deutsch” bewußt in Anführungszeichen, weil sie meint, daß es so etwas wie eine deutsche Identität in Wirklichkeit gar nicht gäbe, weshalb Sorgen um den Bestand dieser Identität unangebracht seien.

Topcu bewegt sich mit dieser Position im Rahmen der Grundannahmen der Integrationsdebatte in Deutschland, die auf der Vorstellung beruht, daß alle ethnokulturellen Identitäten mit Ausnahme der deutschen grundsätzlich achtungswürdig und erhaltenswert seien. Deutsche Identität müsse jedoch aufgelöst werden, damit das Leben in Deutschland für Fremde zumutbar sei. Die an der Universität Gießen tätige Politikwissenschaftlerin Alexandra Kurth bezeichnete dementsprechend Positionen als “Rassismus pur”, denen zufolge “der deutsche Paß nicht als hinreichendes Kriterium gilt, um Deutscher zu sein.”

Topcu und andere versuchen auf diese Weise, das Konzept “deutsch” in seiner ethnokulturellen Bedeutung sprachlich aufzulösen, damit es langfristig auch aus dem Denken verschwindet. Wenn der Begriff “deutsch” eines Tages nur noch ein verwaltungstechnischer Begriff ohne jede weitere Bedeutung wäre, hätten diese Kräfte ihr Ziel der Auflösung deutscher Identität erreicht.

Umgekehrt käme jedoch kein Türke auf die Idee, etwa einen Griechen, der einige Zeit in Istanbul gelebt hat, deshalb als “Türken” zu bezeichnen. Dementsprechend sprach der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan bei seinem Deutschlandbesuch von “Türken in Deutschland” und tat nicht so, als würden Türken zu Deutschen werden, wenn man ihnen ein entsprechendes Paßdokument aushändigt. Wenn Türken in Deutschland darauf beharren, sich als Türken zu definieren, wird dies von Migrationsaktivisten zudem als Ausdruck von selbstverständlichem Stolz und Selbstbewußtsein anerkannt.

Dies soll hier grundsätzlich nicht kritisiert werden, denn die Annahme, daß die Assimilation von Gruppen mit hoher ethnokultureller Distanz überhaupt möglich ist, hat keine empirische Grundlage, und außerdem fänden wir es unangemessen, anderen Völkern Ihren Identität so abzusprechen wie es Topçu tut. Was hier kritisiert werden soll sind eben jene Versuche, Deutschen in ihrer eigenen Heimat das abzusprechen, was man für sich selbstverständlich beansprucht. An dieser unterschiedlichen Behandlung von Identitäten wird deutlich, daß sich der darauf beruhende Aktivismus spezifisch gegen deutsche Identität richtet. Es handelt sich hierbei also um ein auf Auflösung zielendes, mit feindseliger Absicht betriebenes Vorhaben.

Topçu begrüßt die Fortschritte, die in diesem Auflösungsprozeß bereits erzielt wurden:

Das Deutschland von heute heult nicht mehr so ängstlich herum, es führt keinen großen Tanz mehr um die “deutsche” Identität auf. Es ist stark, chaotisch, weltoffen, anders.

Auch so kann man seine Verachtung für das Land, das einem Gastfreundschaft gewährt hat, ausdrücken. Auf Fremde, die ihren Gastgebern “Chaos” wünschen und sich für ein Ende ihrer Identität einsetzen, kann jedes Land dieser Welt verzichten, und sie würden gewiß auch in der Türkei nicht auf Sympathie stoßen.

Quelle: Projekt Ernstfall

Sind das nicht alles Facharbeiter und Spezialisten, die Deutschland aufgebaut haben? Wann nur begreifen die Deutschen, das sie ausgerottet werden sollen. Wann nur, erinnert sich das deutsche Volk auf seine Werte, auf seine Dichter und Denker? Was haben die Türken bisher der Welt an Erfindungen und Werte – außer Eroberungen, Mord, Totschlag und Genozid an anderen Ländern gebracht

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Ubasser

4 Kommentare zu “Deutschfeindlichkeit: Özlem Topçu über “deutsche” Identität

  1. Kint sagt:

    Der SZ dämmert´s langsam. „Der normale Bürger versteht das nicht mehr“

    Trapp sagt, er habe reden wollen, was im Wirrwarr der Sprachen, Kulturen und Ideologien nicht ganz einfach war. Da war die deutsche Frau mit Nasenring, die ihm erklärte: „Wir brauchen keinen Staat.“ Und dann kam ein Unterstützer aus Amberg, ein anerkannter Flüchtling. Der Mann baute sich vor Trapp auf und sagte: Er lebe von Hartz IV, wolle zehn Kinder zeugen und den Staat bekämpfen.

    „Um Menschen wie Sie aufzunehmen, braucht man viel Toleranz“, antwortete ihm Trapp. …

    Schließlich rückte die Polizei an. Der Flüchtlingsrat behauptet: Bei der Räumung habe es kein medizinisches Personal gegeben. Trapp versichert, die Amtsärztin sei die ganze Zeit über daneben gestanden – im weißen Kittel. Die Flüchtlinge werfen ihm vor, er habe sie als Terroristen beschimpft. Trapp schwört, dies sei gelogen. Seine Bilanz fällt so aus: Alleine für die Krankenhauskosten müsse der Landkreis einen fünfstelligen Betrag ausgeben. „Der normale Bürger versteht das nicht mehr.“

    http://www.sueddeutsche.de/bayern/fluechtlinge-in-bayern-du-verstehst-mich-nicht-1.1919269

    Und dann der hier.
    http://ernstfall.org/2014/03/21/bundesprasident-gauck-wir-nehmen-zuzug-als-gewinn-wahr/
    Schade, finde ein Bild nicht mehr, das passte so schön… egal.

    Was ich damit sagen wollte: Die Normalen haben das Gequatsche der Bekloppten schon so lange nicht verstanden, dass sie es jetzt langsam leid sind, bei aller Geduld. Und deshalb freuen sie sich einfach, wenn sie mal was hören, was sie auch verstehen. Das, genau das, kann man nicht herbei predigen. Aber es geschieht, jetzt, und es wird Dinge verändern.

  2. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  3. adeptos sagt:

    keine Ahnung, warum die Deutschen den Türken so viel Raum im Land geben – die sollen doch zuhause bleiben -da wo sie hingehören – in ihre Jüdische – Vorderasiatische Kultur -Türken sind Ethnisch ein Judenvolk……
    In letzter Zeit lese ich widerholt dass die Türken in die EU integriert werden wollen -auch das Land welches sich „Israel“ nennt…….nach meinem Verständnis von Erdkunde gehören die Türkey und „Israel“ zu „VORDERASIEN“ – also zu ASIEN -welches in der BIBEL als „im MITTAG“ zitiert wird – und können UN – MÖGLICH zum ABENDLAND GEZÄHLT WERDEN – das Abendland ist da – wo bis ENDE des 18ten Jahrhunderts die „Christen“ beheimatet waren – wenn sie auch nur „Namenschristen“ waren/sind…..

    • Kurzer sagt:

      „…Wenn ein Bruchteil der in die Migrationsindustrie verheizten Gelder in eine sinnvolle Familienpolitik für Deutsche geflossen wäre, hätten wir heute kein demografisches Problem. Statt dessen werden die Deutschen seit 68 Jahren zu Selbsthaß, Egoismus und Entfremdung von ihren wahren Wurzeln getrieben. Und ein BRD-Satiriker erklärt ihnen, daß sie “die verdammte Pflicht haben auszusterben”.

      Das Anwerbeabkommen mit der Türkei 1961 kam ja nicht zu Stande, weil im dicht besiedelten Rest-Deutschland Arbeitskräfte fehlten, sondern weil unsere “amerikanischen Freunde” die Türkei als Verbündeten brauchten und so ganz nebenbei, damals unter dem Namen “Gastarbeiter”, das langfristige Projekt “Migration” anschuben. Wir wollen an dieser Stelle ja nicht vergessen, daß die USA seit 1913 nichts weiter als ein Werkzeug Zions sind.

      Und als solches überziehen sie natürlich ohne Unterlaß die Welt mit Kriegen und Elend und produzieren weitere “Migranten” ohne Zahl. Hier wieder ein “prominenter” Zeuge für diese Vorgänge: “Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.” Rezension zu Joschka Fischers Buch “Risiko Deutschland”

      “Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.” Vorstand der Bündnis90/Die Grünen von München

      Die Umvolkung Europas und die Verwandlung von Vaterländern in von “Verbrauchern” bewohnte Ausplünderungsgebiete des Großkapitals ist ja für jeden Freimaurer eine Herzensangelegnheit. Ein geistiger Vater dieses Projektes war der Gründer der “Paneuropa-Union”, Graf Coudenhove-Calergi. Er sagte auch schon in den zwanziger Jahren ganz klar, was die Demokratie wirklich ist:“…Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister…”

      Gründer der »Paneuropa-Union«, Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi in seinen Buch PRAKTISCHER IDEALISMUS erschienen 1925. Er kann » … als Schöpfer des Europagedankens in seiner modernen Form gelten« laut einem offiziellen Info-Blatt der »Paneuropa Deutschland e. V.« balder.org/judea/Richard-Coudenhove-Kalergi-Praktischer-Idealismus-Wien-1925-DE.php…“

      http://lupocattivoblog.com/2013/09/01/seit-5-45-uhr-wird-jetzt-zuruckgeschossen-eine-generalabrechnung-der-anderen-art/

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