Endergebnis: In dem Krim-Referendum stimmen 96,77 Prozent für Wiedervereinigung mit Russland

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17. März 2014 von UBasser


putin_obama96,77 Prozent der Teilnehmer des Referendums auf der Krim haben für einen Beitritt der Autonomie zur Russischen Föderation gestimmt, wie Michail Malyschew, Chef der Abstimmungskommission, am Montag mitteilte.

„Für die Referendumsfrage ‚Sind Sie für eine Wiedervereinigung mit Russland mit dem Status eines Subjekts der Russischen Föderation?‘ wurden 1,233 Millionen Stimmen abgegeben, was 96,77 Prozent der abgegebenen Stimmen ausmacht“, sagte Malyschew nach der Auswertung von 100 Prozent der Stimmzettel.

Die Beteiligung lag bei 83,1 Prozent. 

„Bei der Abstimmungskommission wurde keine einzige Beschwerde eingereicht“, so Malyschew.

Quelle: Ria Novosti

EU-Beobachter registrieren keine Verstöße beim Referendum auf Krim

Der polnische Abgeordnete Mateusz Piskorski, der die Delegation europäischer Beobachter beim Referendum auf der Krim leitet, hat betont, dass die Einwohner der Krim ein ausschließlich hohes ziviles Engagement an den Tag legen.

„Wir haben keine Verstöße gegen die Gesetzgebung der Republik Krim registriert. Wir haben keinen Druck auf die Wähler registriert“, sagte Piskorski.

Piskorski sagte, er wolle diese Informationen der politischen Gemeinschaft der EU-Länder nahebringen.

„Wir werden hoffen, dass ein objektives Bild des Referendums helfen wird, der öffentlichen Meinung der EU-Länder das nahezubringen, was heute auf der Krim geschieht“, sagte der Abgeordnete.

Referendum auf Krim entspreche europäischen Standards – Österreichischer Beobachter

Keine Unregelmäßigkeiten, Druckausübungen oder Ausschreitungen beim umstrittenen und in der westlichen Presse viel kritisierten Referendum auf der Krim. Das ist der Eindruck von Herrn Johannes Hübner, einem Abgeordneten im österreichischen Nationalrat und Rechtsanwalt, der heute den ganzen Tag den Wahlgang selbst verfolgt hat. Über weitere Beobachtungen hat er exklusiv für die STIMME RUSSLANDS erzählt.

Herr Hübner, meine erste Frage wird ganz einfach sein. Was sind Ihre Beobachtungen? Wie läuft der Wahlgang?

„Bis jetzt haben wir da keine Hinweise auf irgendwelche Unregelmäßigkeiten oder Druckausübungen oder Einschüchterungen gesehen. Alles scheint fair und frei abzulaufen. Der von einigen westlichen Journalisten kritisierte Umstand, dass keine Umschläge oder Couverts für die Wahlen vorhanden sind, ist nicht weiter beunruhigend, das scheint in der Ukraine immer so gewesen zu sein seit den ersten Wahlen und das stört das Wahlgeheimnis auf keiner Weise – die Leute falten den Zettel ein oder zwei Mal. Also dass die Urnen durchsichtig sind oder dass es keine Couverts gibt das schadet dem Wahlgang nicht.

Wir haben auch das Wahllokal der Krimtataren besucht, das weitgehend boykottiert wird, aufgrund des Aufrufs des lokalen Anführers. Auch dort ist alles sauber abgelaufen, es waren aber kaum Leute da, die Beteiligung lag mittags bei rund 10 Prozent. Aber gut. Es ist natürlich keiner gezwungen, zur Abstimmung hinzugehen. Sonst war die Beteiligung ganz gut, soweit wir erfahren haben, lag die Beteiligung mittags überall bei 30-35 Prozent.“

Und wie ist die Stimmung unter den Wählern? Haben Sie selbst mit jemanden gesprochen?

„Die Stimmung ist gut. Ich habe nicht den Eindruck, dass jemand eingeschüchtert ist, die meisten Leute sind eher fröhlich, hier in Sewastopol ist sogar Feierstimmung. In den tatarischen Gebieten ist die Stimmung eher ruhig und gedämpft. Aber ganz ruhig, es gibt hier keine Ausschreitungen oder Demonstrationen. Wir haben auch keine Soldaten in den Wahllokalen gesehen. Es gibt vor einigen Lokalen Milizionäre und Kosaken, die sich aber überhaupt nicht einmischen, sie halten sich im Hintergrund und machen wirklich nur Sicherheit. Der Eindruck dass da irgendjemand abgehalten wird besteht nicht.

Die meisten Wähler sagen, dass etwa 70 bis 75 Prozent hier auf der Krim für den Wechsel zur Russischen Föderation sind.“

Und wie reagiert man auf die ausländischen Beobachter?

„Durchaus freundlich, wir wurden immer ganz freundlich empfangen. Ich kann mich nicht beklagen. Die Leute waren zufrieden oder sogar erleichtert, dass aus dem Ausland noch Leute kommen, die sich alles anschauen, um nicht von vorherein zu sagen, dass das Referendum illegitim ist bzw. „ich brauche es gar nicht zu beobachten“, und „was die Bevölkerung da in Krim sagt, das interessiert uns nicht“.

Haben Sie persönlich irgendwelche Probleme gehabt oder irgendwo keinen Zutritt bekommen?

„Wie ich schon gesagt habe, haben wir hier keine Probleme gehabt. Und es ist auch nicht so, dass man uns in ausgesuchte Schaulokalen geführt hat, sondern wir wurden überall rein gelassen, wo wir wollten. Sogar in den Kriegsvierteln der Tataren – es war gut organisiert und friedlich, aber kaum Leute dort.“

Was sagen Ihre Kollegen? Haben sie den gleichen Eindruck wie Sie, sind sie auch zufrieden mit der Organisation des Referendums?

„Ich habe mich mit einem Kollegen aus Frankreich getroffen, der hat auch den Eindruck, dass es ganz sauber zugeht. In den Lokalen, die wir besucht haben, da ist alles mit europäischen Standards vergleichbar. Aber wie die Auszählung erfolgt, das können wir natürlich nicht beurteilen.“

Werden Sie die Auszählung verfolgen?

„Nein, das macht keinen Sinn jetzt eine halbe Stunde in einem Lokal beim Auszählen dabei zu sein. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Leute, die hier in den Wahllokalen sitzen, es vorhaben, das Ergebnis zu verfälschen.“

Quelle: Stimme Rußlands

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Ubasser

6 Kommentare zu “Endergebnis: In dem Krim-Referendum stimmen 96,77 Prozent für Wiedervereinigung mit Russland

  1. […] Endergebnis: In dem Krim-Referendum stimmen 96,77 Prozent für Wiedervereinigung mit Russland – 96,77 Prozent der Teilnehmer des Referendums auf der Krim haben für einen Beitritt der Autonomie zur Russischen Föderation gestimmt, wie Michail Malyschew, Chef der Abstimmungskommission, am Montag mitteilte. hier weiter […]

  2. […] Endergebnis: In dem Krim-Referendum stimmen 96,77 Prozent für Wiedervereinigung mit Russland – 96,77 Prozent der Teilnehmer des Referendums auf der Krim haben für einen Beitritt der Autonomie zur Russischen Föderation gestimmt, wie Michail Malyschew, Chef der Abstimmungskommission, am Montag mitteilte. hier weiter […]

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  4. johannes3v16 sagt:

  5. johannes3v16 sagt:

    Hat dies auf John3v16 rebloggt.

  6. Arcturus sagt:

    Hat dies auf Oberhessische Nachrichten rebloggt.

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