Kriegs-, Verbrechens- oder Propagandaopfer? – 2Teil

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9. Mai 2014 von UBasser


Heute nun der 2. Teil. Interessant sind auch einige Anmerkungen zu Geschehnissen in der Ukraine – aktueller könnte es folglich gar nicht sein. Daher sollte jeder einmal in sich gehen, und überlegen, ob nicht die heutigen Lügen jene von damals sind! Mit diesem Artikel, der mit offiziellen Quellen nur so gespickt ist, sollte es gelingen, zumindest einmal darüber nach zu denken, ob wir alles glauben sollen, was uns gesagt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob es die Vergangenheit betrifft oder die Gegenwart!

Geständnisse unter Folter

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Erschütternd waren die in Nürnberg angewandten Methoden, um Schuldgeständnisse vor allem bei den SS-Führern herauszupressen, damit dadurch die Anklage der Judenvernichtung untermauert werden konnte. Der amerikanische Senator Joseph McCarthy hatte in einer Erklärung, die er der US-Presse am 20. Mai 1949 übergab, die Aufmerksamkeit auf zahlreiche Fälle von Folter gelenkt, bei denen widerwärtige Erklärungen heraus geprügelt wurden. Er stellte fest, daß in den Gefängnissen von Schwäbisch Hall Offiziere der SS-Leibstandarte „Adolf Hitler“ geschlagen wurden, bis sie blutüberströmt zusammenbrachen. Als sie hilflos am Boden lagen, hat man ihnen die Geschlechtsorgane zertrampelt. In dem berüchtigten Malmedy-Prozeß gegen einfache Soldaten hat man diese an der Decke aufgehangen und solange geschlagen, bis sie Geständnisse unterschrieben, die von ihnen gefordert wurden. Auf Grundlage derartiger erpreßter „Schuldbekenntnisse“ , wie von dem SS-General Sepp Dietrich und Jochen Peiper, wurde dann die Leibstandarte als „verbrecherische Organisation“ eingestuft.

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SS-General Oswald Pohl, wirtschaftlicher Verwaltungsleiter der Konzentrationslager, wurde sein eigener Kot ins Gesicht geschmiert und solange geschlagen, bis er seine „Schuld“ bekannte.

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„Eine Heereskommission unter Führung von Mr. Justice Gordon Simpson vom Texas Supreme Court untersuchte die Beschwerden, die besagten, daß ‚Methoden dritten Grades‘ angewendet worden wären. Sie kam zu dem Schluß, daß ‚höchst fragwürdige und unverzeihliche Methoden‘ angewandt worden wären, um die ‚Beweise‘ und ‚Geständnisse‘ zu erlangen, auf denen viele der in dem Prozeß ausgesprochenen Todesurteile beruhten. Judge Edward L. van Roden, der ebenfalls der Kommission angehörte, gab eine genauere Beschreibung. Unter diesen ‚höchst fragwürdigen Methoden‘ nannte er: Prügel und brutale Schläge, ausgeschlagene Zähne und gebrochene

Kiefer; Scheinprozesse, in denen Geistliche durch ‚investigators‘ dargestellt wurden, Einzelhaft bei gekürzten Rationen.“ 39)

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Derlei wurde während der Prozesse in Frankfurt und Dachau wiederholt, und viele Deutsche wurden für Verbrechen auf Grund ihrer „Geständnisse“ verurteilt. Der amerikanische Richter Edward L. Van Roden, einer der 3 Mitglieder der Simpson Armee Kommission, die gebildet wurde, um die Prozeßführung im Dachau-Prozeß zu untersuchen, entschleierte am 9.Januar 1949 in der Washingtoner Daily News die Methoden, mit welchen die Geständnisse erpreßt wurden. Sein Bericht erschien auch in der britischen Sunday Pictorial am 23.Januar 1949. Er beschreibt darin, wie verkleidete „Priester“ die Beichte abnahmen; Quälereien mit unter die Fingernägel getriebenen brennenden Streichhölzern; Ausschlagen der Zähne und Brechen von Kiefern; Einzelhaft und Hungerration. Van Roden:

„Die Erklärungen, die als Beweis vorgelegt wurden, wurden von Männern erpreßt, die man vorher 3, 4 oder 5 Monate in Einzel- und Dunkelhaft hatte.

… Die Befrager stülpten über die Köpfe der Angeklagten schwarze Säcke und schlugen dann mit Messingstangen in die Gesichter, traten und schlugen mit Gummiknüppeln auf sie ein…

Allen, außer zwei von 139 Deutschen, deren Fälle untersucht wurden, waren die Hodensäcke so zerschlagen worden, daß sie nicht mehr zu heilen waren. Das war die ständige Behandlungsart unserer amerikanischen Untersucher…“

Starke Männer wurden zu zerbrochenen Wracks gemacht. Bereit, jedes Geständnis zu murmeln, das von ihren Anklägern gefordert wurde.“

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Die hierfür verantwortlichen „amerikanischen“ Untersucher waren: Oberstleutnant Burton F. Ellis

(Chef des „Kriegsverbrecher-Komitees“) und sein Helfershelfer, Hauptmann Raphael Shumacker,

Oberstleutnant Robert E. Byrne, Leutnant William R. Perl, Morris Ellowitz, Harry Thon und Kirschbaum. Der Rechtsberater des Gerichts war Oberst A. H. Rosenfeld. Aus ihren Namen ist zu entnehmen, daß die Mehrzahl dieser Leute aus rassistischen Gründen voreingenommen, ja vom Haß gezeichnet waren. Richter Wenersturm: Es waren Juden, und deshalb hätten diese niemals mit der Untersuchung beauftragt werden dürfen.“ Die Angeklagten, die nicht gefoltert wurden, stellte

man vor die Alternative, „ein Geständnis abzulegen oder Todesstrafe“. 40)

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39) F.J.P. Veale, „Der Barbarei entgegen“ , Hamburg 1954, S.229 + 248.

40) Maurice Bardeche, „Nürnberg oder die Falschmünzer“, Wiesbaden 1957, S.90 – 91. – Freilich gab es Ausnahmen.

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Die Wisliceny-Erklärung

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Das am häufigsten zitierte Dokument zur Unterstützung der „6 Millionen“ ist die Erklärung des SS-Hauptmanns Dieter Wisliceny, ein Helfer von Eichmanns Büro und später Leiter der Gestapo in der Slowakei. Er wurde von den tschechischen Kommunisten in einem Gefängnis in Bratislava unter noch grausameren Umständen, als oben beschrieben, gefügig gemacht. Wisliceny war ein nervöses Wrack und bekam bis zu seiner Hinrichtung stundenlange Weinkrämpfe. Obwohl die Umstände, unter denen seine Erklärung entstanden war, sie jeder Glaubwürdigkeit beraubte, unterstellt Poliakov diesen Niederschriften im Gefängnis historischen Wahrheitsgehalt, da sie mit Hinweisen auf Tatsachen angereichert seien. So sei z.B. Himmler ein begeisterter Befürworter der jüdischen Auswanderung gewesen, die auch während des Krieges fortgesetzt wurde. Aber ansonsten sind sie ein typisches kommunistisches „Schauprozeß-Geständnis“. Die häufige Bezugnahme auf Morde an Juden, mit denen so viele SS-Führer wie möglich belastet werden, erregen ebenso den Verdacht auf Manipulation wie die durchgängigen fehlerhaften Darstellungen von Sachverhalten.

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Die Falschmeldung gehört dazu, daß infolge des Polenfeldzuges mehr als 3 Millionen Juden unter deutschen Einfluß gekommen seien.

Die Einsatzgruppen

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Auch Wisliceny bezichtigt die Einsatzgruppen der systematischen Massenmordtätigkeit. Die Einsatzgruppen waren 4 Sondereinheiten, herausgezogen aus der Gestapo und dem SS-Sicherheitsdienst, deren Aufgabe es war, im Verlaufe des Vormarsches der deutschen Armeen in Rußland Partisanen und kommunistische Kommissare unschädlich zu machen und das Hinterland befrieden zu helfen. Schon 1939 waren der Roten Armee 34.000 politische Kommissare zugeteilt worden, die zu eigener Befehlsgewalt ermächtigt waren. Der Schuldspruch des US-Tribunals von 1947 unterstellte den 4 Einsatzgruppen, sie hätten im Verlauf des Rußlandfeldzuges 1 – 2 Millionen Juden vorsätzlich ermordet, weil sie Juden waren.

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Die Ermordung sowjetischer Juden durch die Einsatzgruppen sei der erste Teil in dem Plan gewesen, alle Juden zu ermorden. Teil zwei sei der Transport der europäischen Juden nach Polen gewesen. Reitlinger führt Hitlers Befehl vom Juli 1941 zur Liquidierung der kommunistischen Kommissare an und folgert daraus einen mündlichen Befehl an die Einsatzgruppen, alle Sowjet-Juden zu vernichten. 27)S.90 ff. Für einen mündlichen Vernichtungsbefehl gibt es jedoch ebenfalls keinen Beweis, auch keinen Befehlsempfänger, keinen Zeitpunkt, keine militärischen oder organisatorischen Dispositionen.

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Während im Rußlandfeldzug nicht mehr als 100.000 Personen, von denen keineswegs alle Juden waren, als Partisanen und bolschewistische Kommissare den Tod gefunden haben dürften, behaupteten die Partisanen selbst, daß sie eine fünffach höhere Zahl von deutschen Soldaten ermordet hätten. Indem diese Historiker grundsätzlich Hitlers Begründung für den Kommissarbefehl – nämlich die sowjetischen Mordbefehle gegen die Intelligenz Europas, speziell die deutsche – verschweigen, verdrehen sie die historischen Zusammenhänge.

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„Nichts deutete daraufhin, daß der Einbruch deutscher Truppen in die Sowjetunion eine letzte und grundsätzliche Entscheidung über das Schicksal der europäischen Juden heraufbeschwor.“ 42)

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Walter N. Sanning führt eine sowjetisch-jüdische Überlebendenstatistik aus Moskau 1949 an 42) derzufolge – obgleich die Rückwanderungen an dem Innern Rußlands erst begonnen haben – die jüdischen Bevölkerungszahlen einer beachtlichen Anzahl russischer Städte in etwa denen der Vorkriegszeit entsprachen und folgert aus zahlreichen Überprüfungen, „daß die große Masse der unter deutsche Herrschaft gekommenen dreiviertel Million Juden den Krieg überlebt hat.“ 43)

Niemals hat es auch nur die kleinste statistische Grundlage für die den Einsatzgruppen unterstellte Mordziffer von 1 – 2 Millionen Juden gegeben!

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Die jüdischen Autoren Poliakov und Wulf beriefen sich auf die Erklärung des zweifelhaften amerikanischen Spions, Doppelagenten Wilhelm Hoettl. Ihm hätte Adolf Eichmann die Ermordung von 6 Millionen Juden „eingestanden“ , wobei er hinzugefügt habe, von diesen gingen allein 2 Millionen auf das Konto der Einsatzgruppen. Hoettl übertraf damit sogar „die Schätzungen“ des sowjetischen Anklägers Rudenko. Selbst der amerikanische Gerichtshof, der Ohlendorf verurteilte, schenkte diesen Angaben keinen Glauben.

Der britische Jurist R.T. Paget kam nach eingehenden Überprüfungen zu dem Schluß, daß das Nürnberger Gericht, indem es die Zahlen der sowjetischen Anklage und williger Zeugen übernahm , die Verluste beliebig aufgebläht und zusätzlich noch die mit diesen Opfern zusammenhängenden Kriegsverhältnisse total entstellt habe.44) William Shirer, der zwar blindlings sämtliche Aussagen von Otto Ohlendorf, Hermann Friedrich Gräbe usw. sowie die in Nürnberg vorgelegten „Einsatzgruppenberichte“ zu „historischen Tatbeständen“ erklärte, gesteht dennoch Übertreibungen und Tatbestandsverdrehungen ein.45)

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Täter, deren unterstellte Mordopfer ebenfalls keine Spuren hinterlassen haben, seien 4 Einsatzgruppen vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer mit einem Personalbestand von maximal insgesamt 2.400 bis 4.000 Mann inklusive „einheimischen Hilfspolizisten, die wenig gesiebt und ausgebildet waren“. 46) „Und trotz allem ist es Tatsache, daß viele hochgestellte deutsche Zeugen nie etwas von den Einsatzgruppen gehört hatten. Diese zur Auskämmung des gesamten Etappengebietes im besetzten Rußland bestimmte Truppe bestand aus weniger als 3.000 Mann und ein paar Frauen. Daß eine solche Truppe laut Heydrichs Statistiken in 6 Monaten nahezu eine halbe Million Juden und Zigeuner und Hunderte sogenannter Kommissare exekutiert haben sollte, ist unglaubhaft; die Einsatzgruppen konnten das alles nicht ganz allein vollbracht haben … Die Einsatzgruppen waren dazu entsendet worden, die politische Verwaltung vorzubereiten.“ 47)

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Angesichts der Himmler zugeschriebenen Aufgaben mutet es grotesk an, daß ausgerechnet dieser Reichsführer-SS „den ganzen Krieg hindurch“ nur über eine „bemerkenswert kleine Anzahl wirklich deutscher Polizeiformationen verfügte im Vergleich zu den riesigen Unternehmungen in den weiten Gebieten Osteuropas“. 47)S. 129

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Erich v. Manstein, von den meisten Fachleuten als der beste deutsche Heerführer des Krieges anerkannt, wurde ebenfalls einem schändlichen „Kriegsverbrecher-Prozeß “ unterworfen. Hierbei spielte eine Rolle, daß die Einsatzgruppe D unter Ohlendorf seiner Heeresgruppe zugeteilt war. 15 der 17 Anklagepunkte trug die sowjetrussische, 2 ihre polnische Satelliten-Regierung vor. Nur 1 Zeuge wurde zur Beweisführung bei diesem Prozeß zugelassen, aber seine Aussagen waren so unbefriedigend, daß die Anklage ihn zurücknehmen mußte. Glaubwürdigkeit wurde dagegen 800 eidesstattlichen Versicherungen geschenkt, die nur vom Hörensagen ausgingen, ohne daß das Gericht nachprüfte, wer sie abgegeben hatte und ob sie wahr waren. Die Anklage zeigte eidesstattliche Erklärungen von Ohlendorf und anderen SS-Führern vor. Der Verteidiger von Generalfeldmarschall Manstein, Reginald Paget, forderte ihr Erscheinen im Zeugenstand. Das amerikanische Tribunal lehnte dies ab. Paget erklärte daraufhin, daß die Zurückweisung der Zeugen durch das Gericht nur aus Furcht darüber geschehen sei, daß die Zeugen vor Gericht offenlegen würden, mit welchen Methoden die eidesstattlichen Erklärungen aus ihnen herausgepreßt worden waren. Manstein wurde von 8 Anklagepunkten freigesprochen, einschließlich der 2 polnischen, weil, wie Paget sagte, „sie offensichtlicher Schwindel waren, und man sich darüber wundern mußte, daß sie überhaupt vorgebracht worden seien“.

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41) Paul Rassinier, „Das Drama der Juden Europas“ , Hannover 1965, S.51

42) Uwe Dietrich Adam, „Judenpolitik im Dritten Reich“, Düsseldorf 1972, S.333

43) Walter N . Sanning, „Die Auflösung“ , aaO. S.128 + 129

44) R.T. Paget, „Manstein, seine Feldzüge und sein Prozeß“, Wiesbaden 1952, S.199 – 200.

45) William Shirer, „Aufstieg und Fall des Dritten Reiches“, aaO. S.186 + 880

46) Helmut Krausnick + Hans – Heinrich Wilhelm, „Die Truppe des Weltanschauungskrieges – Die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD 1938 – 1942“ , Stuttgart 1981, S.287 + 336

47) Gerald Reitlinger, “ Die SS – Tragödie einer deutschen Epoche“, aaO. S.186 + 129

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Der Otto Ohlendorf Prozeß

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Der aufschlußreichste Prozeß in dem Einsatzgruppen-Fall in Nürnberg war der gegen SS-General Otto Ohlendorf, Leiter des SD, der die Einsatzgruppe D in der Ukraine geleitet hatte, und Feldmarschall von Mansteins 11.Armee zugeteilt war. Während der letzten Kriegsjahre war er im Reichswirtschaftsministerium als Experte für Außenhandel tätig. Ohlendorf war allen zuvor beschriebenen Mißhandlungen ausgesetzt worden.

„Er war ganz offensichtlich ein Mann, der keinerlei Hemmungen hatte, jeweils genau das zu sagen, was seine vorgesetzte Stelle von ihm hören wollte. Die Amerikaner fanden in ihm den vollkommenen Zeugen.“44)

In seiner eidesstattlichen Erklärung vom 5.November 1945 war er veranlaßt worden, zuzugeben, daß alleine unter seinem Kommando 90.000 Juden getötet worden seien. Ohlendorf kam erst 1948 vor Gericht. In seiner Verteidigungsrede widerlegte er die Behauptungen des jüdischen Staatssekretär für Wiedergutmachung bei der bayerischen Staatsregierung, Philipp Auerbach, der zu der damaligen Zeit Wiedergutmachung für „11 Millionen Juden „ gefordert hatte. „Nicht der kleinste Teil“ hätte je ein Konzentrationslager gesehen! Ohlendorf erlebte noch vor seiner Hinrichtung im Jahre 1951, wie Auerbach wegen Betruges und Fälschung von Dokumenten verurteilt wurde.

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Ohlendorf erklärte dem Gericht, seine Einheiten hätten oftmals Massaker von aufgebrachten Ukrainern an Juden verhindern müssen. Die personell ohnehin schwach ausgestatteten Einsatzgruppen(46 und 47) hätten alle zusammen genommen nicht mal ein viertel der Zahl ausgeschaltet, die das Gericht unterstellt hat. Er betonte, der rechtswidrig von den Bolschewisten begonnene und grausam ausgeweitete Partisanenkrieg, den er zu bekämpfen hatte, habe einen wesentlich höheren Blutzoll von der deutschen Wehrmacht gefordert, als seine Bekämpfung dem Gegner zugefügt habe. Die sowjetische Regierung brüstete sich später selbst, 500.000 deutsche Soldaten durch Partisanen umgebracht zu haben.48)

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Auch Franz Stahlecker, Leiter der Einsatzgruppe A im Baltikum, wurde durch Partisanen 1942 getötet. Der englische Jurist F.J.P. Veale verwies darauf, daß bei dem Kampf in Rußland kein Unterschied festzustellen war, wer zu den Partisanen und wer zur friedfertigen Bevölkerung gehörte, denn jeder Russe, der sich weigerte, bei den Partisanen mitzumachen, wurde von diesen als Verräter getötet.

„Zweifellos lauteten ihre (der Einsatzgruppen) Befehle, Terror durch Terror zu bekämpfen.“ Veale findet es grotesk, daß unmenschliche Verbrechen der Partisanen lobenswerte Taten sein sollen, nur weil die Sieger sie verübt haben. 39)S.248 Ohlendorf klagte vor seiner Hinrichtung in einem erbitterten Schreiben die Alliierten des Schwindels und der Heuchelei an, weil die Deutschen die Kriegsgesetze einhielten und in Mißachtung dieses Sachverhaltes dennoch der Verbrechen bezichtigt und verurteilt wurden, während sie einem vertierten, sowjetischen Feind gegenüberstanden, der jegliche Kriegsgesetze grundsätzlich mißachtet hatte.

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48) P.K. Ponomarenko, „Sowjetische Partisanen“ , Moskau 1961

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Der Oswald Pohl Prozeß

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Sowohl der Fall der Einsatzgruppen als auch der Oswald Pohl Prozeß 1948 wurden in Nürnberg mit den gleichen Methoden wie die übrigen Militärtribunalverfahren abgehandelt. Oswald Pohl war bis 1934 Leiter der Finanzverwaltung der deutschen Kriegsmarine, bis Himmler um seine Versetzung in die SS ersuchte. Elf Jahre lang war er der Hauptverwaltungschef der gesamten SS als Leiter des SS-Wirtschafts- und Verwaltungsamtes, das 1941 auch mit der Produktivität des Konzentrationslager-Systems betraut wurde.

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Oswald Pohl war ein feinfühliger und intellektueller Mensch, der im Verlauf seiner Inhaftierung ein zerbrochener Mann wurde. Wie Senator McCarthy betonte, hatte Pohl seine ihn belastenden Erklärungen einschließlich der Behauptung, er habe in Auschwitz 1944 eine Gaskammer gesehen, unterschrieben, nachdem er schweren Folterungen ausgesetzt worden war. Pohl dementierte später sein „Geständnis“. Während das Tribunal den Angeklagten als Teufel in Menschengestalt hinstellte, entlasteten ihn sämtliche Zeugen, die ihn persönlich gekannt hatten. So betonte auch Heinrich Hoepker, ein regimekritischer Freund seiner Gattin, der in der Zeit von 1942 bis 1945 ständig Verbindung mit ihm hatte, daß Pohl ein ausgesprochen seriöser und ruhiger Herr war. Während eines Besuches im Frühjahr 1944 bemerkte Hoepker, wie lässig, entspannt und ohne Furcht vor ihren Aufsehern KZ-Häftlinge außerhalb des Lagers arbeiteten. Hoepker bestätigte, daß Pohl nichts gegen die Juden hatte und auch seiner Gattin nicht verwehrte, ihre jüdische Freundin Annemarie Jacques zu Hause zu empfangen. Noch 1945 war Hoepker überzeugt, daß der Verwalter der Konzentrationslager ein humaner, gewissenhafter und treuer Diener seiner Aufgabe war. Als er später von der Anklage gegen Pohl und seine Mitarbeiter hörte, hatte er kein Verständnis für die Amerikaner. Frau Pohl stellte fest, daß ihr Gatte auch angesichts der Widerstände bis zum März 1945 seine Gewissenhaftigkeit behielt, als er das Lager in Bergen-Belsen besichtigte, wo zu der Zeit eine Typhus-Epidemie herrschte. War bis dahin das Lager ein Modell an Sauberkeit und Ordnung gewesen, so haben die gegen Kriegsende herrschenden chaotischen Zustände unregulierbare Verhältnisse geschaffen, die auch Pohl nicht mehr ändern konnte.

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Der hochangesehene Verteidiger Dr. Alfred Seidl bemühte sich intensiv um Pohl’s Freispruch. Seidl war seit Jahren ein Freund des Angeklagten und von der Unschuld seines Mandanten überzeugt. Auch das schließliche Todesurteil gegen Oswald Pohl konnte Seidl nicht umstimmen. Dr. Seidl warf der Anklage vor, nicht in der Lage gewesen zu sein, auch nur einen einzigen Beweis für die alliierten Vorwürfe eines von Oswald Pohl gekannten oder gar unterstützten Massenmordplanes gegenüber Juden oder sonst wem zu erbringen. SS-Obersturmbannführer Kurt Schmidt-Klevenow, juristischer Beamter im SS-Wirtschafts- und Verwaltungsamt, betonte in seiner eidesstattlichen Erklärung vom 8.August 1947, daß Pohl dem Gerichtsoffizier des Reichskriminal-Polizeiamtes, Konrad Morgen, dessen Aufgabe es war, Unregelmäßigkeiten in den Konzentrationslagern zu untersuchen, seine volle Unterstützung gegeben hatte. Pohl habe die Lagerführungen veranlaßt, die Gerichtshoheit über die Lager mit den örtlichen Polizeidienststellen gemeinsam auszuüben, um die Disziplin des Lagerpersonals besser als bisher zu gewährleisten. Daraufhin wurde diese eidesstattliche Erklärung aus den veröffentlichten Dokumenten der „Prozesse gegen die Kriegsverbrecher“ des Nürnberger Militärgerichtshofes 1946 bis 1949 aussortiert. Später wird noch auf den Fall des Lagerkommandanten Karl Koch verwiesen, dessen von einem SS-Gericht verhängten Todesurteil Pohl nach Kenntnis der Aktenlage voll zugestimmt hatte.

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Weitere präparierte Zeugen

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Die Nürnberger Anklage präsentierte eine Fülle von außergewöhnlichen und unrealistischen „eidesstattlichen Erklärungen“, ohne auf die Umstände aufmerksam zu machen, unter denen sie zustandegekommen waren. Typisch für diese Art „Beweismittel“ ist die Zeugenaussage des SS-Generals Erich von dem Bach-Zelewski. Ihm wurde Erschießen angedroht, weil er im August 1944 mit seiner SS-Brigade aus Weißrussen die polnische Partisanen-Revolte in Warschau niedergeschlagen hatte. Man unterbreitete ihm die Au sicht, das gegen ihn vorgesehene Strafmaß ab zumildern, wenn er sich zur „gewünschten Mitarbeit“ bereitfände. Im Ergebnis dieser „Bearbeitung“ meinte Bach-Zelewski, den Reichsführer-SS belasten zu sollen.

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Am Vorabend des Rußlandfeldzuges, im März 1941, so gab er an, sei er Zeuge gewesen, wie Heinrich Himmler in der Wewelsburg die höheren SS-Führer von der Absicht unterrichtet habe, im Zuge des bevorstehenden Rußlandfeldzuges die Völker Osteuropas – wenigstens 30 Millionen Slawen – zu vemichten.49)

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Hermann Göring zieh ihn im Gerichtssaal der Lüge. Himmlers Stabschef Karl Wolff wies ebenfalls die Erklärung Bach-Zelewskis zurück und erklärte, Himmler habe lediglich davon gesprochen, daß der Krieg in Rußland sehr viele Verluste – „Millionen Tote“ – kosten würde, – ein gewaltiger Unterschied.28)S.115 Ein weiterer offensichtlicher Schwindel war die Behauptung Bach-Zelewskis, Himmler habe am 31.August 1942 persönlich einer Exekution von 100 Juden durch eine Einsatzgruppe in Minsk beigewohnt, bei der er beinahe ohnmächtig geworden sei. Es ist jedoch nachgewiesen, daß sich Himmler zu dieser Zeit in seinem Hauptquartier in Schitomir in der Ukraine aufgehalten hatte. 50)

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Während die „Historiker“ begierig die Aussagen Bach-Zelewski’s kolportierten 51), widerrief Bach-Zelewski im April 1959 vor einem westdeutschen Gericht seine Nürnberger Zeugenaussage. Er gab zu, daß seine früheren Darlegungen nicht den Tatsachen entsprochen haben, und er sie nur gemacht habe, um zu überleben. Ungeachtet dessen blieb die Wahrheit in den Geschichtsbüchern vergewaltigt.

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Die Aussagen von Bach-Zelewski werden weiterhin als „Beweise“ gegen Himmler verwendet. Anders liegt der Fall des „Regime-Gegner’s“, Felix Kersten, Himmlers Masseur. Er neigt zwar dazu, die Internierung der Juden mit deren Vernichtung gleichzusetzen, verweist auf sein Wissen in der Umgebung Himmlers und beteuert, daß weder Hitler noch Himmler die Vernichtung der Juden, statt dessen deren Auswanderung betrieben hätten.52)

Doch die Glaubwürdigkeit dieses Mannes wird dadurch zerstört, daß er als Sündenbock für „die Vernichtungsabsicht“ Dr. Goebbels vorführt. Wie absurd dieser Vorwurf ist, ergibt sich schon daraus, daß der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda über keinerlei Machtmittel verfügt hatte,um eine solche Absicht zuveranlassen oder gar zu verwirklichen. Verwiesen sei noch auf die vielen Tausend falschen, schriftlich ausgefertigten „eidesstattlichen Erklärungen“ – zumeist „Hören-Sagen Dokumente“-, die vom Nürnberger Gerichtshof angenommen wurden, ohne daß dieser ihren Inhalt oder deren Verfasser überprüft hätte. Eine typische eidesstattliche Erklärung dieser Art, welche die Anklage während des Konzentrationslager-Prozesses von 1947 vorbrachte, und unter deren Verwendung SS-Obergruppenführer Kaltenbrunner zum Tode verurteilt wurde, war die von Alois Hoellriegel, einem Mannschaftsdienstgrad des Konzentrationslagers in Mauthausen in Österreich. Hoellriegel hatte angeblich gesehen, wie Kaltenbrunner an einer Massenvergasung in Mauthausen teilgenommen habe.

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Wenn auch diese Erklärung ein Jahr später im Pohl-Prozeß wieder aufgetischt wurde, so konnte die Verteidigung diese jedoch dort durch den Nachweis abwehren, daß sie unter Folter zustande gekommen war und falsch ist. Im übrigen wies die Verteidigung nach, daß alle Todesfälle in Mauthausen von den örtlichen Polizeidienststellen überprüft und in dem Lagerregister eingetragen worden waren. Die Verteidigung stützte sich zudem auch auf zahlreiche Erklärungen ehemaliger Häftlinge von Mauthausen – ein Lager hauptsächlich für Kriminelle -, die das menschlich-korrekte Verhalten der Wachmannschaften bestätigten.

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Alliierte Anklage unglaubwürdig

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SS-Brigadeführer Heinz Fanslau – Frontoffizier der Waffen -SS -, der die meisten der Konzentrationslager selbst während der letzten Kriegsjahre inspiziert hatte, erhielt Hunderte von eidesstattlichen Erklärungen ehemaliger Häftlinge, die zu seinen Gunsten aussagten, als sie erfuhren, daß er unter Anklage stand, an der Ermordung von Juden beteiligt gewesen zu sein. Als er die Anklageschrift gegen das Personal der Konzentrationslager im Zusatz-Prozeß Nr. IV in Nürnberg am 6.Mai 1947 gelesen hatte, erklärte er:

„Das kann nicht möglich sein, denn ich selbst hätte davon etwas wissen müssen!“

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Die angeklagten deutschen Führer wiesen die Alliierten-Anklagen insbesondere im Hinblick auf den Vorwurf der Judenvernichtung zurück. Hans Fritzsche, vor Gericht als der höchste Beamte und beste Propagandist vom Goebbels-Ministerium, wies gegen Ende des Prozesses darauf hin, daß keine genügenden Untersuchungen über diese Anklage unternommen worden sind. Er glaubte auch Reichsmarschall Hermann Göring, daß seine zum Ausdruck gebrachte Überzeugung echt war, als er selbst nach Otto Ohlendorfs Erklärung über die Einsatzgruppen und Rudolf Höss‚ Zeugenaussage über Auschwitz weiterhin die behauptete Vernichtung der Juden als Propaganda-Erfindung bezeichnete.

„Die Angaben stünden in allzu großem Widerspruch zu allem, was er wisse.“ 53)

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Die Vorhaltung im Kreuzverhör, ob er den Befehl Hitlers gekannt habe, von dem Rudolf Höss sprach, demzufolge Juden zu ermorden seien, beantwortete Hans Fritzsche:

„Ich erkläre unter meinem Eid, diesen Befehl kannte ich nicht. Wenn ich ihn gekannt hätte, hätte ich demjenigen, der ihn gab, nicht eine Stunde länger Gefolgschaft geleistet.“ 54)

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Während die jüdischen Autoren versuchen, Göring in die Vernichtungsgeschichte mit hineinzuziehen, zeigt Charles Bewley auf, daß keinerlei Beweis zur Aufrechterhaltung dieser Anklage in Nürnberg gefunden worden ist.55) Ankläger und Richter hätten sich sonst nicht auf die Floskel zurückgezogen, Göring hätte es auf Grund seiner Stellung wissen müssen, sondern hätten ihm nachgewiesen, daß er von den Judenmorden gewußt und selbst damit zu tun gehabt hätte, wie schon der Anschein mit der Beauftragung Heydrichs zur Erstellung eines „Gesamtentwurfes zur Endlösung“ erweckt wurde.

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Ernst Kaltenbrunner, Nachfolger Heydrichs als Leiter des Reichssicherheitshauptamtes und infolge des Todes von Himmler Hauptangeklagter der SS ‚ stand bis zu seiner Hinrichtung der Anklage des Völkermordes ebenso verständnislos wie Göring gegenüber. Er vertraute Fritzsche an, daß die Anklage die Technik anwandte, Zeugen zu beeinflussen, Beweise zu unterdrücken, falsche Behauptungen vorzutragen und Gegenbeweise zu unterbinden, was genau den Vorwürfen von Richter Wenersturm und Van Roden entspricht. Die Vertreter des amerikanischen Judentums, Stephen Wise (56) und Joseph M. Proskauer (Präsident des American Jewish Committee), hatten im März 1943 die USA und Großbritannien aufgefordert, einen Appell an Deutschland zu richten, die Juden ausreisen zu lassen. Der britische Außenminister Anthony Eden lehnte am 27.3. 1943 mit dem Bemerken ab, „die Türkei wolle nicht mehr Leute Eures Volkes aufnehmen.“57) Sie wußten also selbst, daß ihnen – zumindest bis zu diesem Zeitpunkt – keine Vernichtungsabsicht Hitlers bekannt war, obgleich ihre Zeitungen, ja sogar ihre Regierungen schon 1942, insbesondere in jener 17.Dezember-Erklärung 1942 eine Millionen-Vernichtung und noch weitergehende Planung behauptet hatten.

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49) IMT, Bd. IV, S. 535 – 536.

50) Kurt Vowinckel, „Die Wehrmacht im Kampf‘, Bd. 4, S. 275.

51) Willi Frischauer, u.a. „Himmler: Der üble Geist des Dritten Reiches „, London 1953, S. 148 ff.

52) Felix Kersten, „Memoiren 1940 – 1945“, London 1946, S. 119 ff.

53) Hans Fritzsche, “ Das Schwert auf der Waage“ , London 1953 , S.118.

54) IMT, Bd. XVII, S. 191 .

55) Charles Bewley, „Hermann Göring“ , Göttingen 1956, S. 323.

56) Gründer + streitbarer Vertreter der zionistischen Bewegung in den USA, vertrat 1919 die zionistischen Interessen auf der Versruller Fnedenskonferenz, 1936 Mitbegründer des World Jewish Congress

57) David S. Wyman, „The Abandonment of the Jews“, New York 1984, S. 97, 114, 14 3, 189.

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Auschwitz und das polnische Judentum

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Gezielt wurde 1944/1945 die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die in Osteuropa befindlichen Konzentrationslager, speziell Auschwitz als Zentrum der Vernichtung von Millionen Juden, gelenkt, weil jeder genau wußte, daß ausgerechnet in dem von den Sowjets beherrschten Territorium niemand nachprüfen könnte, ob es sich um wahre Meldungen oder propagandistische Lügen handeln würde. In der Tat erlaubten die Sowjets keine einzige internationale Inspektion in Auschwitz bis Kriegsende und darüber hinaus, ja sie antworteten mehrere Monate nicht einmal auf wiederholte Anfragen aus London, was sie denn nun am 27.1.1945 in Auschwitz vorgefunden haben. Erst ein halbes Jahr nach der Befreiung haben sie den Sperrbezirk wieder aufgehoben, den sie um Auschwitz-Birkenau gelegt hatten. Eine internationale Untersuchungskommission wurde aber auch dann nicht eingeladen.

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Die westlichen Regierungen haben ihrerseits keinerlei Ersuchen dieser Art an die Sowjets gerichtet. Sie wußten inzwischen schon Bescheid, was sie von alledem zu halten hatten! Sollte jemand in Zweifel ziehen, daß die Sowjets zu grotesken Tatsachenverdrehungen fähig sind, so sollte er sich jener großen Denkmäler erinnern, die an den Stellen errichtet wurden, wo Tausende von Menschen in Rußland durch Stalins Geheimpolizei ermordet wurden – und die Inschriften auf die „Opfer der deutsch-faschistischen Truppen des Zweiten Weltkrieges“ verweisen.

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Die Wahrheit über Auschwitz ist die, daß es das größte und wichtigste industrielle Konzentrationslager war, das alle Arten von Material für die Kriegsindustrie erzeugte. Dem Lager angeschlossen waren Fabriken für die Benzingewinnung aus Kohle und die Erzeugung von synthetischem Gummi der I.G.Farben-Industrie, in denen u.a. auch Häftlinge arbeiteten.

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Auschwitz erhielt ebenso eine landwirtschaftliche Forschungsstation, Baumschulen und Tierzuchtabteilungen sowie Waffenfabriken von Krupp. Alle großen Firmen hatten dort Zweigwerke und die SS eröffnete sogar eigene Fabriken. Berichte von Himmlers Lagerbesuchen zeigen, daß der Hauptzweck seiner Inspektionen war, die industrielle Wirksamkeit sicherzustellen. Als er, begleitet von Direktoren der I.G.-Farben, im März 1941 Auschwitz besichtigte, befahl er, das Lager für 100.000 Gefangene auszulegen, um diese als Arbeitskräfte für die IG-Farbenindustrie und andere Betriebe einsetzen zu können, weil derartige Arbeitseinsatzmöglichkeiten an anderen Orten schon aus Gründen des inzwischen ausgeweiteten alliierten zivilen Bombenkrieges nicht gegeben waren. Diese Planung stimmte zumindest nicht mit einer beabsichtigten Vernichtung von Millionen Gefangenen überein.

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Millionen hier, Millionen dort

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Doch nicht nur in Auschwitz sollen Millionen Menschen vernichtet worden sein, hier jedoch etlichen Schreibern zufolge = 4 – 5 Millionen. 4 Millionen war jedenfalls die sensationelle Zahl, welche die Sowjetregierung amtlich bekanntgegeben hat, nachdem sie das Lager von einer eigenen „gerichtsmedizinischen Kommission“ hatte „untersuchen“ lassen. Es waren dieselben Leute mit den gleichen Methoden, die den Deutschen das Massaker von Katyn in die Schuhe geschoben haben, obgleich auch ihnen als Verantwortlicher hierfür das NKWD bekannt war. Ihnen zur Seite gesellten sich ihre Satellitenregime. Insbesondere Polen machte es ihnen gleich, indem es eine „Hauptkommission zur Untersuchung der faschistischen Kriegsverbrechen“ einsetzte, die dann jeweils die politisch erwünschten Ergebnisse zutage förderte.56)

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Alle von den kommunistischen Regimen Osteuropas in die Welt gestreuten Nachrichten wurden

blindgläubig von den „westlichen Demokraten“ ebenso dogmatisch, also keinen Widerspruch, keine Untersuchung duldend, übernommen. Kein einziger Augenzeuge der behaupteten „Vergasungen“ – es traten einige in Prozessen auf, meist blieben sie für die Öffentlichkeit anonym – hat glaubwürdige, widerspruchsfreie Angaben gemacht. Jedenfalls wurde keiner von ihnen einem neutralen Kreuzverhör unterzogen oder einer Meineidhaftung unterworfen.

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Benedikt Kautsky, der 7 Jahre in Konzentrationslagern verbrachte, -3Jahre davon in Auschwitz – war 1946 noch ehrlich genug festzustellen:

„Ich war in großen deutschen Konzentrationslagern. Jedoch ich muß die Wahrheit zugeben, daß ich in keinem Lager und zu keiner Zeit die Einrichtung einer Gaskammer vorgefunden habe.58)

Kautsky, der im Oktober 1942 von Buchenwald nach Auschwitz-Buna (Monowitz) geschickt wurde, um dort zu arbeiten, hebt in seinem Buch hervor, daß bis zum Kriegsende die politischen wie kriminellen KZ-Häftlinge in der Kriegsindustrie eingesetzt worden waren. Er versäumt allerdings, dies in Übereinstimmung mit der gleichzeitig behaupteten Vernichtungspolitik an den Juden zu bringen. Schrieb er doch in der Neuauflage seines Buches 1961, daß allein in Auschwitz, Majdanek und Treblinka „6 Millionen vergast“ worden sein sollen. Er berief sich zwar auf seine Eigenschaft als Erlebniszeuge, doch schilderte er in diesem Zusammenhang Sachverhalte, die

a) naturgesetzlich völlig ausgeschlossen waren, wie z.B . , daß „gut ernährte Leichen von selbst brannten „, nachdem sie stapelweise auf Holz gelegt und anfangs mit Petroleum übergossen worden waren oder die

b) durch die amerikanischen Luftbilder von 1944 eindeutig widerlegt sind, wie z.B. daß „die ganze Umgebung von Auschwitz 1944 tage- und wochenlang auf Kilometer von mit Ruß und Asche durchsetzten Rauchwolken “ verhangen war und „nachts die Flammen brannten“. 59)

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Die Vernichtungen in Auschwitz sollen zwischen März 1942 und Oktober 1944 stattgefunden haben. Geht man von den behaupteten 4 Millionen aus, so würde das die Vernichtung und Beseitigung von 125.000 pro Monat und 4.166 pro Tag bedeuten – über 2 1/2 Jahre lang, ununterbrochen, ohne Feiertage, Winter-, Schlechtwetter- oder sonstige Pausen.

Das ist so lächerlich, daß es kaum zurückgewiesen werden muß. Und trotzdem behaupten sowohl Reitlinger als auch Kautsky und ihresgleichen, daß in Auschwitz zumindest im Jahr 1944 täglich nicht weniger als 6000 Menschen spurlos zum Verschwinden gebracht worden seien.

Obgleich die Auschwitz erobernde Rote Armee dort keine Gaskammern zur Menschenvernichtung vorgefunden hatte und keine Anstalten machte, eine internationale Inspektion einzuladen, wurde sowohl die Existenz der von den Deutschen erbauten Gaskammern als auch die „4 Millionen dort vernichteter Juden“ zum festen Bestandteil der alliierten Propaganda und Anklage gegen Deutschland gemacht.

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Olga Lengyel jedoch sprengt auch diese Dimension.60) Sie gibt an, in Auschwitz inhaftiert gewesen zu sein, und versichert, daß man dort nicht weniger als „720 Juden je Stunde “ verbrennen konnte“, das sind 17.280 im 24-Stunden-Betrieb“. Sie behauptet auch, zusätzlich seien 8.000 Menschen täglich in „Todesgräben“ verbrannt worden. So wurden „in runden Zahlen über 24.000 Leichen jeden Tag beseitigt“. 60)

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Das würde eine jährliche Rate von über 8,5 zwischen März 1942 und Oktober 1944 über 21 Millionen Menschen bedeuten, 6 Millionen mehr, als die ganze jüdische Weltbevölkerung überhaupt betrug. Obwohl in Auschwitz allein einige Millionen gestorben sein sollen, muß Reitlinger zugeben, daß nur 363.000 Lagerinsassen während der Zeit zwischen Januar 1940 und Februar 1945 in den Lagerlisten standen 61) und keinesfalls waren das alles Juden. Es wird oft behauptet, viele Gefangene seien gar nicht registriert worden, doch niemals hat das irgendeiner bewiesen. Mehr oder weniger wurde eine große Anzahl der Lagerinsassen während des Krieges entassen oder woandershin transportiert, und am Schluß wurden 80.000 im Januar 1945 vor dem russischen Angriff westwärts evakuiert, während 223 .000 überlebt haben.62)

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Reitlinger behauptet, im Sommer 1944 seien nicht weniger als 300.000 ungarische Juden binnen 46 Tagen in Auschwitz umgebracht worden. 63) Das wäre beinahe die gesamte jüdische Bevölkerung von Ungarn, die 380.000 zählte. Doch nach dem zentralstatistischen Büro in Budapest gab es 1945 in Ungarn 260. 000 Juden. Dies stimmt grob mit der Zahl des Joint Distribution Committee überein, welches die Zahl von 220 .000 angibt, so daß nur 120.000 als dort nicht mehr vorhanden registriert wurden. Von diesen waren 35.000 Flüchtlinge vor dem kommunistischen Regime, weitere 25.000 wurden in Rußland festgehalten, weil sie in deutschen Arbeitsbataillonen gearbeitet hatten. Damit verbleibt nur ein Rest von 60.000 fehlenden ungarischen Juden, aber M. E. Namenyi schätzt, daß 60.000 Juden aus Deutschland

nach Ungam zurückkehrten. Reitlinger meint, diese Zahl sei zu hoch.64) Vielleicht. Aber man muß auch zusätzliche Auswanderungen von ungarischen Juden während des Krieges in Betracht ziehen.65) Demnach müssen also die Verluste der ungarischen Juden tatsächlich sehr niedrig gewesen sein.

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59) Benedikt Kautsky, „Teufel und Verdammte“, Wien 1961, S.265-267

60) Olga Lengyel, „Five Chimneys: The Story o f Auschwitz“, Chicago 1947 + London 1959 („Fünf Schornsteine „)S.80-81

61) Gerald Reitlinger, „Die SS, Alibi einer Nation“, S.268 ff

62) Aufbau, eine jüdisch-amerikanische Wochenzeitung aus New York am 3.8.1990, zitiert in der Deutschen Nationalzeitung, München am 4.3.1994. Zahl der Überlebenden vom Leiter der geschichtlichen Abteilung des Auschwitz-Museums, Franciszek Piper, in dpa und Süddeutsche Zeitung, 19.Juli 1990 unter „Auslandsnachrichten“

63) Gerald Reitlinger, „Die SS, Alibi einer Nation“, aaO., S.156.

64) Gerald Reitlinger, „Die Endlösung“ , aaO. S.497.

65) Bericht des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Band 1, S. 649.Genauer Titel siehe Fn.81)

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Ein ehrlicher Augenzeuge

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Thies Christophersen hatte in Auschwitz an der Erforschung des synthetischen Gummis für das Kaiser-Wilhelm-Institut mitzuarbeiten. Er verbrachte das ganze Jahr 1944 dort und besuchte während dieser Zeit alle Einzellager des großen Komplexes einschließlich Birkenau.

„Ich war in Auschwitz, und zwar von Januar 1944 bis zum Dezember 1944. Nach dem Kriege hörte ich von den Massenmorden, die angeblich von der SS an den gefangenen Juden verübt worden seien. Ich war bass erstaunt. Trotz aller Zeugenaussagen, aller Zeitungsberichte und Rundfunk- und Fernsehsendungen glaube ich auch heute nicht an die Greueltaten. Ich habe dies auch immer wieder und überall gesagt. Doch es war zwecklos. Keiner wollte mir glauben. …

Ich habe während meiner Zeit in Auschwitz nicht die geringsten Anzeichen von Massenvergasungen bemerkt. Auch ein Geruch von verbranntem Fleisch, der oft über dem Lager gelegen haben soll, ist eine glatte Lüge. In der Nähe des Hauptlagers (Auschwitz 1 ) war eine große Beschlagsschmiede. Der Geruch vom Einbrennen der Hufeisen war natürlich nicht angenehm.“ 66)

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Reitlinger berichtete von 5 Hochöfen und 5 Kohlengruben des Industriereviers Auschwitz, die für sich allein genommen schon einiges an Geruchsstoffen beitragen. Thies Christophersen bestätigt das Vorhandensein von Krematorien, Denn hier lebten 200.000 Menschen und in jeder Großstadt mit 200.000 Einwohnern gäbe es auch ein Krematorium. Natürlich sterben auch Menschen hier, aber nicht nur Häftlinge. Die Frau des Obersturmführers A. ( Christophersens Vorgesetzter) ist auch hier gestorben. … In Auschwitz gab es keine Geheimnisse. Im September 1944 kam eine Kommission des Internationalen Roten Kreuzes nach Auschwitz zur Besichtigung. Sie interessierte sich aber mehr für das Lager in Birkenau. Wir hatten auch sehr viele Besichtigungen in Raisko.“ 66)

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Die fortwährenden Besuche durch Fremde vertragen sich nicht mit geheimer Massenmordpraxis:

„Die Tatsache, daß es möglich war, jederzeit Besuch unserer Angehörigen zu empfangen, zeigt die Offenheit der Lagerverwaltung. Wäre Auschwitz ein großes Vernichtungslager gewesen, dann hätten wir bestimmt nicht Besuche unserer Angehörigen empfangen können. “ 66)

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Christophersen hörte nach dem Kriege, daß in der Nähe des Hauptlagers ein Gebäude mit gewaltigen Schornsteinen vorhanden gewesen sei.

„Das sollte angeblich das Krematorium sein. Es tut mir sehr leid, aber als ich im Dezember 1944 das Lager in Auschwitz verließ, habe ich dieses Gebäude dort nicht gesehen.“ 66)

Ob gewaltige Schornsteine oder nicht, sie sollen jedenfalls Reitlinger zufolge „die größten Rauchwolken ausgestoßen“ haben, und das Krematorium III soll am 6.Oktober 1944 von Häftlingen in Brand gesteckt worden und „angesichts des ganzen Lagers total ausgebrannt“ sein 67), doch Christophersen sah dieses alles nicht. Obwohl diese Vernichtungsmaßnahme öffentlich, „angesichts des Lagers“ stattgefunden haben soll, wurde sie angeblich nur von einem jüdischen Zeugen gesehen, einem gewissen Dr. Bendel. 67)

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Diese Angelegenheit ist typisch. Wenn Beweisführung gefordert wird, folgen Ausflüchte. Das Gebäude „wurde zerstört“, das Dokument „ist verlorengegangen oder von den Nazis vernichtet“ der Befehl „wurde mündlich gegeben“, „in Tarnsprache verfaßt“, „alle Spuren sind verbrannt, zermahlen, als Kunstdünger verstreut oder in Flüssen versenkt“, „Haare als Haarfüßlinge für U-Boot-Besatzungen verarbeitet“ und natürlich auf dem Meeresboden unauffindbar.

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Heute wird den Besuchern von Auschwitz I ein rekonstruierter Ofen sowie ein großer separat nach dem Krieg errichteter Schornstein, der gar keine Verbindung zum Ofen hat, gezeigt und ihnen so „demonstriert“, daß hier die ersten großen Massenvergasungen durchgeführt worden seien. Zwar haben die sowjetischen Befreier am 27.1.1945 keine Gaskammern gefunden, was jedoch die sowjetische „Untersuchungskommission“ nicht hinderte, in ihrem Bericht vorn 7.Mai 1945 zu beteuern:

Die technische Expertenkommission habe sich vergewissert, daß in der Zeit, da das Lager Auschwitz bestand, die deutschen Schlächter in diesem Lager nicht weniger als 4 Millionen Bürger vernichtet haben.“

Inzwischen wird in jüdischen Kreisen „geschätzt“ (über Einzelheiten solcher „Schätzungen“ schweigen sich die Gentlemen aus) 1,2 – 1,6 Millionen seien in Auschwitz-Birkenau ermordet worden. Jene Kreise berichten gleichzeitig, kurz vor Eintreffen der Sowjets hätten „weibliche und männliche Sonderkommandos die Krematorien aufgeräumt, sie mit menschlicher Asche

gefüllt, mit Erde bedeckt und bepflanzt“,68) obgleich niemand das gesehen und bestätigt hat, die Trümmer der Krematorien hingegen ohne Erde und sonstigem hereingetragenen Inhalt von jedermann noch Jahrzehnte nach Kriegsende zu inspizieren sind.

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Der einzige Angeklagte, der im Frankfurter Auschwitz-Prozeß von 1963 nicht mehr auftreten konnte, war Richard Baer, letzter Lagerkornmandant von Auschwitz . Obwohl bei guter Gesundheit, war er plötzlich im Gefängnis „unter sehr geheimnisvollen Umständen“ gestorben, bevor der Prozeß begann. 69) Baers plötzlicher Tod vor seiner Zeugenaussage ist außerordentlich verdächtig, zumal die Pariser Zeitung „Rivarol“ berichtet, er habe darauf bestanden, daß „er während der ganzen Zeit, als er die Leitung des Lagers Auschwitz hatte, es niemals eine Gaskammer gegeben hatte, noch daran glaube, daß es solche Dinge gegeben habe. Von dieser Aussage würde ihn nichts abbringen.“

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66) Thies Christophersen, “ Die Auschwitzlüge, – ein Erlebnisbericht“ , Mohrkirch 1973, S.16, 22 – 27, 33. 37

67) Gerald Reitlinger, „Die Endlösung“, aaO. S.452 + 511 + 519

68) Israel Gutmann (Hrsg.), „Enzyklopädie des Holocaust – Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden“, Tel Aviv, deutsch o.J + O., Bd. I unter „Auschwitz“ S.118 – 119

69) Deutsche Wochenzeitung, Rosenheim, 27.7.1973.

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Ubasser

16 Kommentare zu “Kriegs-, Verbrechens- oder Propagandaopfer? – 2Teil

  1. EckoGecko sagt:

    Gute Quelle, Reiner Dung. Das bestärkt mich immer mehr in meinem Empfinden: So kann es nicht gewesen sein. Je mehr man weiß, desto deutlicher wird das Bild. Danke für deinen Beitrag!

  2. Skeptiker sagt:

    Er stellte fest, daß in den Gefängnissen von Schwäbisch Hall Offiziere der SS-Leibstandarte „Adolf Hitler“ geschlagen wurden, bis sie blutüberströmt zusammenbrachen. Als sie hilflos am Boden lagen, hat man ihnen die Geschlechtsorgane zertrampelt. In dem berüchtigten Malmedy-Prozeß gegen einfache Soldaten hat man diese an der Decke aufgehangen und solange geschlagen, bis sie Geständnisse unterschrieben, die von ihnen gefordert wurden. Auf Grundlage derartiger erpreßter “Schuldbekenntnisse” , wie von dem SS-General Sepp Dietrich und Jochen Peiper, wurde dann die Leibstandarte als “verbrecherische Organisation” eingestuft.
    .
    SS-General Oswald Pohl, wirtschaftlicher Verwaltungsleiter der Konzentrationslager, wurde sein eigener Kot ins Gesicht geschmiert und solange geschlagen, bis er seine “Schuld” bekannte.

    Hier als Film:

    Gruß Skeptiker

  3. Amita sagt:

    „Glaube nicht an irgend etwas einfach nur,
    weil du es gehört hast.
    Glaube nicht an irgend etwas einfach nur,
    weil viele darüber sprechen.
    Glaube nicht an irgend etwas einfach nur,
    weil du es in einem religiösen Buch geschrieben fandest.
    Glaube nicht an irgend etwas
    nur wegen der Autorität deiner Lehrer und der Alten.
    Glaube nicht an Traditionen,
    weil sie über viele Generationen überliefert worden sind.
    Wenn du aber beobachtet und analysiert hast,
    wenn du zu der Auffassung gelangt bist
    das etwas vernünftig ist und zum Guten hinführt
    und dem Einzelnen und der Allgemeinheit nützt,
    dann akzeptiere es und lebe dementsprechend.“

    (der Buddha)

    …da hat der Buddha schon recht.

    Geschichtsfälschung und Irr-glaube, wo immer das der Fall ist, ist wie eine Saat absoluter abscheulicher Ignoranz von Boshaftigkeit durch und durch durchsetzt. Wie beschissen ist es Lügen zu leben die als Wahrheit deklariert sind.

    Igitt ist das alles so pervers und ekelhaft.

    • Glaube nicht an Traditionen,
      weil sie über viele Generationen überliefert worden sind.
      ————————————————————————–
      Ohne Buddha zu nahe treten zu wollen aber genau in diesem (von mir ausgenommenem Absatz) liegt doch der Erfolg der Deutschen aber auch der anderen Völker!

      bin verwirrt….
      Gute Nacht

      • Amita sagt:

        Es geht um die Traditionen des tötens, des schächtens und nicht um balinesische Tänze oder hübsche Kuhglockenklänge. Alles was Menschen und Tiere glücklich macht ist eine gute Tradition. Die Tradition der Lüge, des Irrglaubens, der indirekten Menschenopfer (Krieg) sind damit gemeint. Ein Abendlied ist damit auch nicht gemeint und auch kein Liebeslied oder Frühlinngslied. Oper geht auch obwohl es nervend sein kann. Zwang der Tradition bringt Leid. Was ist, wenn jemand Bier trinken muss es aber zum Kotzen findet. Balance ist der Schlüssel. Tradition verändert sich und sieht in 2000 Jahren andere aus als heute.

        Ich denke Bier ist damit auch nicht gemeint, es sei denn man wird zum Alkeholiker und verursacht Schaden in der Familie/Gesellschaft. -:)

  4. Danke für diese beiden Teile…sehr informativ für mich, der ich mich in der Geschichte nicht soooo gut auskenne aber eine Frage habe ich trotzdem:….“kann es sein, daß ich seit Geburt (rein Gentechnisch gesehen), eine „DU mußt die Systemlügen N I C H T glauben-Schranke“ eingebaut bekommen habe?
    Schon zur Jugendweihefahrt nach Buchenwald (1978), wurde ich beim Rundgang ermahnt und in die Ecke verbannt, weil ich mich über den Lampenschirm aus Tattoohaut und das Stück Seife, welches angeblich aus JUDENknochen hergestellt wurde, ereiferte 😉
    Ich sollte damals schon RECHT behalten denn JAHRE später, hat man diesen BETRUG öffentlich zugegeben und die Ausstellungsstücke in die Aservatenkammer verbannt. (ich frage mich seitdem, warum wurden diese Betrugsstücke nicht vernichtet?….will man die nächste Generation damit VERARSCHEN???)
    Zu meiner Verteidigung muß ich anführen, wir in der DDR, hatten es eigentlich garnicht so mit den JUDEN! :mrgreen:
    Mit der deutschen Vergangenheit und an deren Niedermache in der Schule zb., kann ich mich nicht mal wage dran errinnern denn wir sind eigentlich recht offen mit dem Thema WKII umgegangen—> lange Rede, kurzer Sinn, will damit sagen, Ich weiß nicht, woher, wo, wie, was, warum und weshalb ich diesen „scheinbaren“ Gendefekt, des NICHT-glaubenwollen’s habe aber es sollte wohl so sein!….In diesem Sinne

    • Kint sagt:

      Da hst Du 2 Sachen angesprochen, Enrico. Den kritischen Verstand, und Traditionen, Verbindungen in die Vergangenheit, zu denen man sich „irgendwie“ angezogen fühlt.
      Die Deutschen ein metaphysisch-esoterisches Volk?
      Wurde jüngst ins Spiel gebracht, ihnen vorgeworfen – sie sollten endlich aus ihrem Friedens-Kindergarten-Sandkasten steigen, aufrüsten und…? keine Ahnung, was dann.

      Was ist deutsch an Goethes Faust, was ist faustisch an jedem Gutenberg, Siemens, Daimler oder Heisenberg? Was ist das für ein Streben, in die Höhe, zur Erkenntnis, in die Zukunft, auch in die Vergangenheit? Was fasziniert an Leuten wie Axel Klitzke, der in Pyramiden rumschnüffelt, an Landmann, der alten Schriften nachspürt? Warum fand „Däniken“ gerade im deutschsprachigen Raum solches Publikum, fühlen sie sich von Ideen von Schauberger, Tesla etc. so angezogen?
      Vielleicht sind die Menschen eben verschieden, und die Deutschen sind nun mal die Deutschen…

      Mit ein paar „Fehlern“, wie manche sagen. Der Michel sei ein bisschen blöd. Er glaube alles.
      Nicht ganz richtig, finde ich. Er baut sich Sachen, auf die andere nicht kämen. Und zieht auch nicht gleich in Betracht, dass er angelogen wird. Warum sollte er? Er tut´s ja auch nicht ,der typische Michel. Ein Fehler, objektiv? Er schließt von sich nicht auf seinesgleichen, sondern auf andere. Was ist das Problem? Der gute Glaube, der Glaube an das Gute im Menschen, in einer gar nicht so guten Welt, mit einigen nicht so guten Menschen. Das wird „natürlich“ ausgenützt, bloß für den Michel ist das nicht natürlich. Das ist Michels „Blödheit“, nur ein Problem, wenn die Michels nicht mehr unter sich sind. Und das ist nun mal so. Fing es damit an, dass Reisende sich in der Handelsstadt Vineta über offene, unverschlossene Handelskontore wunderten? Die ersten haben sich noch gewundert, die nächsten haben es gehört, sind gekommen und haben was gemopst, und irgendwann mussten Kaufleute die Kontore eben verriegeln…

      Dass Du Dir kein X für ein U vormachen lässt – gut.
      Vielleicht ist die Gehirnwäsche „drüben“ auch nicht so effektiv ausgefallen, betrieben worden. Aber wenn Dein kritisches Hinschauen auch da schon heraus- oder auffiel, um so besser.
      Clustervision, Mind Control 2: http://www.youtube.com/watch?v=zT1h-3gTO3o
      Wenn das Video an Ken Jebsen aufgehängt ist und der künstlichen Ruhigstellung des Volkes, dann kann man inzwischen feststellen, dass sich da was geändert hat… Jebsen hat sein Publikum gefunden, es wird größer – der Aufhänger des Films passt nicht mehr ganz, der Inhalt bleibt interesssant. Warum hat „Jebsen“ Aufwind? Das liegt daran, dass die Gehirnwäscher eins aufs andere setzen und inzwischen merken: In den Menschen steckt immer noch etwas, das im Widerspruch steht zu den immer größeren Absurditäten, die ihnen aufgetischt werden. Dass sie es merken, siehst du daran, dass sie immer hysterischer reagieren. Soziologen sind schlicht verzweifelt, Politiker erheben immer wildere Verleumdungen, absurde Behauptungen und abenteuerliche Beschuldigungen. Ja, die Leute waren natürlich mal verängstigt, gutmütig sowieso, und sediert noch dazu. Aber je krasser der Unsinn wird, desto mehr fällt er ihnen doch auf… Die Gehirnwäsche funktioniert nicht, immer weniger. Das Menschliche lässt sich nicht auswaschen. Den Neuen Menschen wird es nicht geben.

      Es gibt da etwas, in den Knochen, im Mark, im Herzen, im Boden und im Himmel verwurzeltes – das den Menschen zum Menschen macht. Das verstehen die nicht, sie spotten und schimpfen drüber. Sollen sie es Esoterik oder sonstwas nennen. Von mir aus auch deutsche Blödheit. Solange immer mehr ein Gefühl dafür kriegen, dass da mehr war und ist und sein wird, als sich zwischen Supermarkt und Tagesschau abspielt, http://sommers-sonntag.de/?p=13022
      und Dinge und Widersprüche immer deutlicher erkennen, mehr Fragen stellen, das Herz den Verstand wieder einschaltet – soll´s mich nicht jucken. Bekloppte Nichtsversteher zählen sowieso nicht. Sie können plappern, aber nicht mitreden. Und ihre Herren sind längst nackt, und deren Marionetten zappeln immer verzweifelter.

      Buddha mag vor falschen Traditionen gewarnt haben, wie Amita schon klargestellt hat.
      So ganz direkt wird er kaum die Deutschen gemeint haben… 🙂 Aber, nicht zu vergessen, auch deren Traditionen wurden ja ausgerottet, der Rest verfälscht… So schlecht war ihnen das freiwillig angenommene arianische Christentum wohl nicht erschienen, sondern hat sich mit URalten Traditionen vertragen. War das ein, oder DER, Grund, es als Heidentum auszubrennen? Was wissen wir denn heute noch davon? Schon vor 500 Jahren, als Gutenberg die Druckerpresse erfunden hat, war materiell davon nichts mehr übriggeblieben, alles Asche und Staub…
      Und was hat sich seitdem eigentlich geändert? Ist diese, längst nicht mehr materiell greifbare „deutsche Esoterik“ etwa immer noch jemandem ein Greuel, ein Schrecken schlafloser Nächte?
      Wenn hinter der Pseudo-Esoterik auch Traditionen stehen, könnte das auch mit dessen eigenen Traditionen zu tun haben. Rein theoretisch vorstellbar wären zum Beispiel folgende Fälle: Wer Traditionen hat, dem kann man die Erinnerung nehmen, und er spürt sie doch. Hätte ein anderer aber nur erfundene oder gar gestohlene Traditionen, wird er immer, bewusst oder instinktiv, Angst davor haben, entlarvt zu werden – und wenn er paranoid und hysterisch dabei wird, bräuchte sich niemand zu wundern… Rein theoretischer Gedanke natürlich – versteht sich ja von selbst.

    • Kint sagt:

      Wirth, Aufgang der Menschheit. https://archive.org/details/DerAufgangDerMenschheit
      „Der erste Teil umfaßt die Einführung, die Urgeschichte der Rassen, die Urheimat der Nordischen Rasse und die Auswanderung der Nordischen Rasse. Im zweiten Teil erfolgt die Betrachtung des heiligen Jahres sowie der Urgeschichte der Sprache und Schrift der atlantisch-nordischen Rasse bevor in einem Schlußwort die Erkenntnisse zusammengefaßt werden. Mit diesem Werk gelang dem Marburger Forscher und Mitbegründer der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe die schlüssige Beantwortung wesentlicher Fragen zur frühesten Vergangenheit der atlantisch-germanischen Volksstämme. Wer in seinem Leben nur ein Buch zur Frühgeschichte lesen möchte, der sollte zu Wirths Aufgang der Menschheit greifen!“
      (Autarkes-Rattelsdorf)

      Aus dem Vorwort:
      Daneben gibt es aber einen ebenso großen und immer sich vergroßernden Kreis von
      ernsten nach Ewigkeitswerten Suchenden, welche in dem erweiterten Rahmen der uns heute
      erfaßbaren Welt- und Menschheitsgeschichte nach Erkenntnis jener Offenbarung des gottlichen Wirkens im Menschen und der gottlichen Gesetze im Weltall streben. Es sind diejenigen, denen das Wissen, der geistige Erkenntnisdrang etwas Gottgegebenes und Gottgewolltes ist und fur die Glauben und Wissen unzertrennlich sind.

      Hier sind wir an dem Krisenpunkt unserer heutigen Geistesbewegungen angelangt, zwischen
      den beiden Polen „ich will wissen, damit ich glauben kann“ und „ich glaube, damit ich
      weiß“.

      • Kint sagt:

        Traditionen – die keine mehr sind.

        [3] Der Hinweis auf Grab- und Denkmäler ist nicht stichhaltig. Ganz abgesehen davon, dass nach Herman Wirth und Anderen die Toten der atlantischen Kolonien nach dem Mutterland (Atlantis) transportiert wurden (wie es heute noch die amerikanischen Chinesen tun), erklärt die aus kultischen Gründen erfolgte Verwendung des Holzes zur Genüge das Fehlen von steinernen Grabdenkmälern. Die „Dolmen“ aber bestehen aus „gewachsenen“ Felsblöcken. Diese durfte kein Eisen berühren. Sie durften nicht „behauen“ werden. Dieser Brauch hat sich übrigens bis in die Zeiten des biblischen Moses erhalten (Vergl. 2.Mose 20,25: „Und wenn du mir (Gott) einen Altar von Steinen machst, so baue ihn nicht mit behauenen Steinen; denn hast du dein Eisen über ihm geschwungen, dann hast du ihn entheiligt.“).

        http://autarkes-rattelsdorf.blogspot.de/2013/10/vorgeschichte-wird-geschichte-kapitel-4.html
        Johannes Lang, 1934, Ursprachforschung, die Landmann heute (autodidaktisch) betreibt.

      • billi sagt:

        das kann ich bestätigen,herman wirth war mein türöffner….bezeichnend ist die geschichte seiner unterdrückung-bis in seine ältesten tage. herman wirth ist ein nadelöhr! äusserst lohnend!

  5. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  6. gert73 sagt:

    Hat dies auf schwanseeblog rebloggt.

  7. Reiner Dung sagt:

    „Thies Christophersen hatte in Auschwitz an der Erforschung des synthetischen Gummis für das Kaiser-Wilhelm-Institut mitzuarbeiten.“

    http://books.google.de/books?id=2Qir-JadV3sC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Seite 176
    …nennt Caesar die Zahl von 4000 Angorakaninchen, die in Auschwitz gezüchtet worden sein.
    1944 sei die Zucht jedoch wegen des ungeeigneten Klimas eingestellt worden….

    Seite 177
    Mitte Juli 1942 inspizierte Himmler das KZ Auschwitz zum zweiten Mal, diesmal besuchte
    er auch die landwirtschaftliche Versuchsstation Rajsko, deren Einrichtung auf seine
    Initiative zurückging. Von SS-Obersturmbannführer Joachim Caesar, den er selbst
    im März 1942 zum Leiter der Station ernnant hatte, ließ Himmler unter anderem
    Viehzuchtbetriebe, Baumschulen sowie die Pflanzenzuchtstation zeigen.

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