Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Monatsarchive: Juni 2014

Die neuen Weltkriegs-Koordinaten



Von Wolfgang Arnold
Menschen wollen von Natur aus nicht unbedingt Krieg. Man kann Menschen aber dahin führen, dass sie unbedingt Krieg wollen. Wie ganze Völker, Nationen so manipuliert wurden, dass sie Krieg als letzten Ausweg sahen, haben die beiden Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts bewiesen. Durch Meinungsmanipulation wurde die Welt in den Ersten und den Zweiten Weltkrieg gehetzt, die Manipulation hat seitdem niemals geendet, und gegenwärtig erleben wir, wie die Menschheit in den Dritten Weltkrieg geführt wird.
 
In den beiden vorausgegangenen Weltkriegen galt als Vernichtungsziel das Deutsche Reich. Mit dem neuen geplanten Krieg soll Russland vernichtet werden. Die Vorbereitung läuft an zwei Fronten, über die Ukraine und über den Irak.
 
Der Mechanismus besteht im erfolgreichen Inszenieren von Ereignissen, mit denen bei Volksmassen Stimmungen ausgelöst und Politiker zu bestimmten Handlungen gezwungen werden.
 
Dr. John Coleman weist in seinem Buch DAS TAVISTOCK-INSTITUT – Auftrag Manipulation die Techniken nach, mit denen in der Vergangenheit und heute die Welt gelenkt wird. Dazu wurde zuerst das „Wellington House“ gegründet, finanziert vom englischen Königshaus und der Rothschild-Familie; und dann 1921 sein Nachfolger, das Tavistock Institut. Die Propaganda-Experten dieser Einrichtung verfeinern ihr Handwerkszeug von Mal zu Mal.
 
Das Prinzip ist derart raffiniert, dass wir es kaum durchschauen können. Wir können zwar einfach glauben, bestimmte Politiker wollten unbedingt einen Krieg auslösen, doch die Wahrheit ist sehr viel komplizierter. Politiker werden meistens nur in Ausgangslagen geführt und vor Situationen gestellt, die ihnen keine andere Wahl lassen, als das zu tun, was die wahren Strippenzieher wollen. Sie werden durch die Strohmänner des Tavistocks, welche in Politik und Presse sitzen, geradezu in alternativlose Ausgangslagen getrieben.
Alle sind sie Schachfiguren dieser Manipulateure. Sie müssen letztlich nach der Matrix handeln, die ihnen von den Tavistock-Leuten vorgegeben wird.
 
Das beste Beispiel ist die Ukraine.
 
Im September 2013 trafen sich Vertreter der USA, der EU, der Ukraine und Russlands zu einer Konferenz auf der Krim. Das wichtigste Thema der Konferenz war die Zukunft der Ukraine. Grundlegende Teile des Assoziierungsabkommens, nämlich das sogenannte Deep and Comprehensive Free Trade Agreement (DCFTA), wurden dort diskutiert und beschlossen. Neben Janukowitsch, der fünf Monate später aus dem Amt vertrieben wurde, war auch der spätere Präsident Petro Poroschenko anwesend. Poroschenko war schon damals einer der wichtigsten Kontaktleute der US-Geheimdienste, wie aus Wikileaks-Dokumenten hervorgeht.
Auch russische Vertreter waren anwesend. Der Putin-Berater Sergej Glasjew machte deutlich, dass die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommen eine rote Linie für Russland darstelle. Russland warnte die Ukraine damals vor den wirtschaftlichen Folgen des Abkommens, berichtete das Forbes Magazine.
 
Die Historikerin Diana Johnstone schreibt auf Counterpunch:
„Die westlichen Politiker waren sich darüber voll im Klaren, dass das Abkommen zu ernsthaften Problemen mit den russisch-sprechenden Ukrainern und mit Russland führen würde. Statt einen Kompromiss auszuarbeiten, entschieden sich die westlichen Politiker, weiter zu machen und die Schuld für alles, was fortan passiert, auf Russland zu schieben.“
 
Nach dem Ausgang der Maidan-Unruhen war klar, die Ukraine würde über kurz oder lang den Beitritt zur Nato betreiben. Putin konnte nicht anders, als den Heimathafen seiner Schwarzmeerflotte zu sichern. Er musste die Krim „heimholen“. Mit dem erfolgreichen Beitritt der Krim zu Russland wurden zwangsläufig die Unruhen um Donezk ausgelöst. Nationalgardisten erschießen Zivilisten in der Ost-Ukraine (Meldung vom 18.06.2014). Durch brutales Vorgehen dagegen lässt man die Situation eskalieren, bis Russland einmarschiert.
 
Der derzeitige Streit um die Bezahlung der Gasrechnung durch Kiew sowie um einen neuen Gas-Vertrag sind Nadelstiche gegen Russland. Die Sprengung einer Gaspipeline ist schon eine heftigere Attacke. Zeitgleich eskalieren die Bombardements großer Städte in der Ost-Ukraine ohne Rücksicht auf Zivilisten. Mehrfach-Raketenwerfer und Phosphorbomben auf Krankenhäuser und soziale Einrichtungen schüren den Hass der Menschen in der Ost-Ukraine und zwingen Russland zu militärischen Schritten. Als Minimallösung gilt im Kreml eine Flugverbotszone über Donezk mit der Möglichkeit des Abschusses angreifender Flugzeuge der ukrainischen Armee. Mehr dazu auf youtube von Sergej Glazjew SaveFrom.net, Wirtschaftsberater von Wladimir Putin.
 
Das dürfte keine Langfristlösung bringen. Die Regierung der Ukraine will die Krim wiederhaben. Gegenwärtig wird die Armee massiv mit Soldaten und Kriegsmaterial aufgestockt. Bis Jahresende sollen unter Kiewer Kommando eine halbe Million bestens (zum Teil auch mit Kriegstechnik der USA) ausgerüsteter Soldaten stehen. Die russischen Militärexperten werden sich ausrechnen, dass eine Militäroperation später wesentlich verlustreicher wäre als heute.
Vor vergleichbaren Situationen standen die Deutschen jeweils vor den beiden großen Kriegen des vorigen Jahrhunderts.
 
Wenn Putin kurzfristig in die Ukraine einmarschieren lässt, muss man ihn wegen der noch bestehenden Schwäche der ukrainischen Armee vermutliche zunächst gewähren lassen. Aber die Welt wird empört sein. Die Empörung gehört zum Plan.
 
Die ISIS-Aktivitäten im Irak gehören ebenso zur Strategie, die vermutlich von Tavistock ausgearbeitet wurde.
In den Herzen vieler Araber sitzt noch immer der Traum vom alten Syrischen Großreich. (Das hat nichts mit dem heutigen Syrien und Assad zu tun). Nach dem WK I haben Engländer und Franzosen mit dem Lineal das Osmanische Reich aufgeteilt. Diese Linien zerschneiden Völker, Religionen und alte Nationen. Araber erinnern sich an das alte Reich vom Nil bis zum Euphrat. Der Bazillus wird überspringen auf die südlichen Staaten der vormaligen UdSSR mit Anteilen muslimischer Bevölkerung (Georgien, Aserbaidjan, Turkmenistan, Usbekistan).
 
Die Terrortruppe ISIS steht dicht vor Bagdad. Die irakische Hauptstadt ist in Aufruhr. Aufgepeitschte Schiiten organisieren sich in Milizgruppen. Sunniten geraten in Panik.
ISIS benutzt brand-neue Toyotas, die gleichen Autos die von der NATO-bewaffnete Terroristen schon überall von Libyen bis Syrien benutzten und nun auch im Irak. (Foto bei http://einarschlereth.blogspot.de/2014/06/amerikas-verdeckte-erneute-invasion-in.html)
Wer hat die ISIS-Kämpfer mit Waffen und nagelneuen Toyota-Geländewagen ausgerüstet? Wer hat sie ausgebildet? Wer finanziert diese Leute? Anderenorts setzen die USA Drohnen ein. Warum dürfen diese Terrortruppen schalten und walten?
 
Fällt der Irak auseinander?
 
Wenn ISIS erfolgreich ist, wird im Süden Russlands ein Flächenbrand ausgelöst.
 
Für´s erste spielen die Europäer eine Nebenrolle. Aber die spielen sie perfekt. Polen und Balten rufen nach stärkerer Bewaffnung. Bundespräsident Gauck bereitet die Deutschen auf einen möglichen Krieg vor. Noch wird die Nato abwarten. Ist aber Russland durch die Ereignisse in der Ukraine und an seinen Südgrenzen geschwächt, hat die Nato leichteres Spiel. Man glaubt es zumindest. Welche Waffen dann eingesetzt werden, kann man nur ahnen.
Unsere Polit-Größen zündeln am Sanktionshebel und sie haben sogar Bulgarien veranlasst, den Weiterbau der Pipeline South-Stream zu stoppen. Damit entfällt die zweite Hauptleitung von Gas und Öl nach Europa. Man will Putin strafen und schießt sich selbst ins Knie.
 
Christoph Hörstel SaveFrom.net redet Klartext: „Die nächsten Stunden oder Tage werden entscheidend sein…“
 
Die Pipelines in der Ukraine sind leicht zu unterbrechen (eine Leitung wurde bereits gesprengt). Wenn auch die nördliche Ostsee-Pipeline bei einer kriegerischen Auseinandersetzung ausfällt, wird es kalt und öde in Europa. „Nicht schlimm“, beruhigt unsere Kanzlerfrau. Die Vorratskammern sind für drei Monate gefüllt. Und dann?
 
Die deutschen Kohlegruben sind zu Giftmüllhalden verkommen oder wurden geflutet. Unsere Windräder sollen uns dann retten.smiley
 
Wie eine mehrjährige Kriegssituation zu überstehen ist, erleben die Menschen auf dem Weyerhof nahe Völklingen im Saarland in den Jahren zwischen 2015 und 2020.
 
Um die Gefahren für Deutschland noch stärker in den Fokus zu nehmen:
Nach Medienberichten haben ISIS-Kämpfer nahe Bagdad ein Chemiewaffen-Depot erobert. Was dort lagert, reicht auch aus, um irgendwo in der westlichen Welt die Bevölkerung einer Großstadt auszulöschen. Wenn Innenminister Thomas de Maizière vor den Gefahren durch heimkehrende ISIS-Käpfer aus Syrien oder dem Irak warnt, dann denkt er vielleicht auch an solche Möglichkeiten in Frankfurt, Berlin oder einer anderen deutschen Stadt. Ein solches Szenario könnte der Auslöser für den TagX sein.
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Quelle: Saarbrückener Homepage
 
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So, liebe Leserschaft, nun ist es soweit! Endlich Pause! Ein paar Tage Erholung sollte sich jeder gönnen. Ab Anfang Juli bin ich für Euch wieder da! Hoffen wir, das bis dahin niemand zündelt, um einen Krieg vom Zaune zu brechen.
 
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Ubasser

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen – 3


Von Leo Thenn

Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten – 3

Jedes Volk ist nur soviel wert, wie es seine Toten ehrt

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt

 

Am 28.November 1933 sagte Marschall Pilsudski zu dem deutschen Gesandten v.Moltke, (später Botschafter in Warschau), anlässlich der Entgegennahme der deutschen Vorschläge über friedliche Regelungen:

„Sagen Sie Ihrem Führer, ich glaube es gern, dass er ehrlich bemüht ist, alle Probleme zwischen Polen und Deutschland vernünftig zu lösen. Er möge aber nicht übersehen: „Der Hass meines Volkes gegen alles Deutsche ist abgrundtief“.

(„Deutschland und Polen““, Nikolaus V. Preradovich, S. 61/62)

 

Marschall Pilsudski hatte bereits 1932 vor einen Präventivkrieg gegen Deutschland zu führen und fragte in Paris wegen einer gemeinsamen militärischen Aktion vorsichtig an, fand aber kein Gehör. Der Diktator der Republik Polen, Josef Pilsudski war somit im tiefsten Frieden bereit, über das demokratische Deutschland von Weimar herzufallen!

(„Deutschland und Polen““, Nikolaus V. Preradovich, S. 20)

 

Das Deutsche Reich war daran interessiert, nach dem Konkordat noch eine weitere zweiseitige Abmachung mit dem besonders schwierigen Nachbarn zu schließen. Am 26. Januar 1934 wurde ein Nichtangriffs- u. Verständigungsabkommen zwischen Berlin und Warschau geschlossen. Das Erstaunen der Welt und der altgedienten Nationalsozialisten war beträchtlich. Für das Deutsche Reich unter der Führung Hitlers war dieser Nichtangriffspakt ein weiterer bedeutsamer außenpolitischer Erfolg.

(„Deutschland und Polen““, Nikolaus V. Preradovich, S. 21)

 

Der bekannte polnische Historiker Oskar Halecki v. Nordenhorst, (1891-1973) schrieb: „Der wichtigste Abschnitt von 1932-1939 schien der Nichtangriffspakt zu sein, der 1934 auf zehn Jahre mit dem Deutschen Reich geschlossen wurde. Ihm ging eine scheinbare Entspannung der gegenseitigen Beziehungen voraus, die unerwarteter Weise auf die Machtergreifung von Hitler gefolgt war. Allerdings hat Hitler auch im Vertrag von 1934 Polens Grenzen nicht ausdrücklich anerkannt. Doch von dieser Zeit an ließ er es an Versicherungen seiner Freundschaft für Polen nicht fehlen, welche die Streitfragen in eine ferne Zukunft verweisen und Polen jedenfalls sicher zu stellen schienen.

( „Geschichte Polens“, Oskar Halecki, S. 240)

 

 

Adolf Hitler hatte damit seine Hand vollständig von der deutschen Minderheit in Polen abgezogen. Er wünschte offensichtlich eine Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen. Diese Tatsache erweckte jedoch keineswegs polnisches Verständnis. Ganz im Gegenteil; im gleichen Jahr (1934) wurde das Minderheitenschutzgesetz gekündigt und Polen setzte seine Ausweisungs- Enteignungs- und Polnisierungspolitik in verstärktem Maße fort.

(„Deutschland und Polen““, Nikolaus V. Preradovich, S. 23)

 

Von Deutschlands Geduld und polnischer Schuld, lasst Akten sprechen.

(„Deutschland und Polen 1919 – 1939“, Nikolaus V. Preradovich, S.40+42+43+48)

 

Der deutsche Generalkonsul in Thorn, von Küchler, berichtete am 2.Januar 1939 an das Auswärtige Amt in Berlin: „Schon in früheren Berichten war darauf hingewiesen worden, dass der „Verband des jungen Polen“ überall vor den Geschäften deutscher Volksgenossen Posten aufgestellt hatte, um Kauflustige von dem Betreten der Geschäfte zurückzuhalten. Die aufgestellten Männer – die weißrote Armbinden trugen – riefen den Kunden zu: „Kauft nicht bei Deutschen!“

 

 

Der deutsche Botschafter in Warschau, von Moltke, berichtete am 25. Februar 1939

an das Auswärtige Amt in Berlin: „Die heutige deutschfeindliche Demonstration vor dem Botschaftsgebäude war die schärfste Kundgebung, die in den letzten acht Jahren hier stattgefunden hat. Abgesehen vom Einwurf eines Fensters wurde zum ersten Mal der Hassgesang der „Rota“ vor der Botschaft gesungen, und während einer Viertelstunde wechselten Sprechchöre ab mit Rufen wie „Nieder mit Hitler“, und „Fort mit den deutschen Hunden“, und „Es lebe das polnische Danzig“, und „Nieder mit der deutschfreundlichen Politik“.

 

 

Der deutsche Konsul in Krakau, Schillinger, berichtet an das AA am 25. Februar 1939: „Das Studentenheim der deutschen Hochschüler in Krakau war gestern Abend um 9 Uhr der Schauplatz einer wüsten deutschfeindlichen Demonstration. Aus einer Anzahl von 200-300 Personen, drang eine Gruppe von etwa 15 polnischen Studenten mit Knüppeln und Totschlägern in das deutsche Studentenheim ein. Sie überfielen die dort anwesenden deutschen Hochschüler und Hochschülerinnen, wobei ein Hochschüler derartig blutig geschlagen wurde, dass er sofort in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Einer der Eindringlinge zerstörte die Lichtleitung, dann begann ein unerhörtes Zertrümmern der Einrichtung. Stühle, Tische, das Klavier, Fensterscheiben und Kleiderrechen wurden Opfer des sinnlosen Wütens der polnischen Studenten. Erst nach längerer Zeit, nachdem die Studenten sich entfernt hatten, kam die Polizei und nahm ein Protokoll auf.

 

 

Der deutsche Botschafter in Warschau, von Moltke, berichtete dem AA am 24. März 1939: „Kurzfristige Reservisten-Einziehung, drei bis vier Jahrgänge, 1911-1914, ferner 1906 und 1907, örtlich verschieden. Reserveoffiziere technischer Truppen eingezogen. Aufgrund dieser polnischen Teilmobilisierung verstärkte sich die polnische Armee um

334 000 Mann.

 

 

Der deutsche Konsul in Gdingen, Hofmann, berichtete an das AA am 24. März 1939:

„Seit gestern sind in Gdingen drei Jahrgänge eingezogen worden. Die Polen wurden direkt vom Arbeitsplatz abberufen. Die polnische Kriegsflotte ist bis ein Schiff seit gestern ausgelaufen.

 

 

Der deutsche Geschäftsträger in Warschau telefonisch an das AA am 30.August 1939: „Seit einer Stunde ist in Polen durch Anschlag die allgemeine Mobilmachung befohlen worden. Erster Mobilmachungstag ist der 31. August 1939“.

In jedem Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer

 

Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A.Kofler,S.25,26,27

 

Schon 1930 schrieb die dem polnischen Staatspräsidenten Pilsudski nahestehende Zeitschrift „Mocarstwoiwiec: “. „Wir sind uns bewusst, dass Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und uns Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen“.

 

Der englische Premierminister Lloyed George erklärte 1919, dass Polen „viel imperialistischer sei, als selbst große Staaten“.

 

Der italienische Außenminister Graf Sforza sagte, dass der Polen „ewigen Ansprüchen und uferlos wachsenden Forderungen zufolge, halb Europa ehemals polnisch gewesen wäre und wieder polnisch werden müsse.“.

 

Der französische Bombenflieger und Kenner der Osteuropa-Fragen Renè Martel: „Sie haben gegen das Recht und die Menschlichkeit gehandelt, als sie Ostpreußen und Deutschland trennten (Versailler-Vertrag).. Man schneidet ein Staatswesen nicht in zwei Teile. Man schneidet nicht den lebenden Körper eines großen Volkes in zwei Stümpfe!“

 

Der englische Premier Lloyd George am 12.Juni 1919 im Dreierrat: “Alle meine Mitarbeiter sagen, dass die Ostgrenze Deutschlands unannehmbar ist“.

 

Weder eine Weimarer Regierung, noch der deutsche Widerstand war bereit, die deutsch-polnischen Grenzen anzuerkennen. Allein Hitler war gegenüber Polen zu einer beispiellosen Verzichtspolitik bereit um den Frieden zu erhalten. Er wünschte nur die Rückkehr Danzigs und eine exterritoriale Verkehrsverbindung nach der großen, durch den Korridor abgetrennten deutschen Provinz Ostpreußen um die lästigen Zollkontrollen zu vermeiden.

 

Schon 1936 erklärte Winsten Churchill: „Wir werden Hitler zum Krieg zwingen ob er will oder nicht“. Und am31.März 1939 gab die damals größte Macht der Welt, nämlich Großbritannien (es herrschte über 500 Millionen Menschen und ca.40 Millionen Quadratkilometer Land) Polen eine Garantieerklärung; diese machte angesichts der polnischen Unvernunft den Krieg unvermeidbar.

 

Auch der führende amerikanische Diplomat C. Bullit war über die politische Kehrtwendung Englands im März 1939 hocherfreut. Er wusste, dass dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt jeder britische Vorwand für einen Krieg gegen Deutschland willkommen sein werde.

 

Der polnische Außenminister Oberst Beck wurde am 19. März 1939 von Julius Lukasiewiez und William Bullit der Bereitschaft des Präsidenten Roosevelt versichert, alles in seiner Macht stehende für einen Krieg zwischen der englisch-französischen Front und Deutschland zu tun.

 

Nach dem II: Weltkrieg bekannte der englische Außenminister Halifax ganz offen, ein Militärbündnis mit Polen sei in der damaligen Situation eine absolute Notwendigkeit gewesen um einen deutsch-englischen Krieg anzuzetteln.

(„Der erzwungene Krieg, Prof.David L.Hoggan/amerik. Historiker)

Schon eine Million Deutsche hatten durch die unmenschliche Entdeutschungspolitik ihre Heimat verlassen. Durch die englische und französische Garantieerklärung hatte Polen nun endlich freie Hand. Sofort nahmen die Gewaltakte der polnischen Regierung den Volksdeutschen gegenüber zu. Das deutsche Eigentum wurde in vielen Fällen beschlagnahmt, die Deutschen wurden furchtbar verfolgt, nicht nur von der Bevölkerung, sondern auch von der Polizei und von den Soldaten.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 28)

 

Jene, welche die Wahrheit nicht ertragen wollen, die Lügner und Geschichtsfälscher, behaupten, die Meldungen über den polnischen Terror seien von Deutschen in die Welt gesetzt worden, um die Weltmeinung für den deutschen Standpunkt zu gewinnen. Jedoch bereits schon 1924 (!) richteten französische Politiker und Intellektuelle eine Protestaktion gegen den Minderheiten-Terror in Polen (Publiè à Paris, au moi de mai 1924), darin heißt es u.a.: Eine Woge des Terrors rollt in diesem Augenblick über Polen hinweg. Die Presse kann kaum davon sprechen, da sie geknebelt ist (?). Es handelt sich um ein Polizeiregime mit all seiner Schrecklichkeit und seinen wilden Unterdrückungsmaßnahmen…“

 

„Manchester Guardian“ vom 12. Dezember 1931: „Es wäre vielleicht langweilig, die Unterdrückungsdaten einzeln aufzuführen… , ein Bericht darüber wäre von ganz unmöglicher Länge. Aber bestimmte Dinge können nicht unerwähnt bleiben, die zivilisierte Welt muss sie anhören, nämlich die schrecklichen und unendlichen Barbareien in polnischen Kerkern!“

 

Carl J. Burkhardt, der Hohe Kommissar des Völkerbundes in Danzig in einem Bericht vom 20, Dezember 1938: „Die Polen haben ein Gran Narrheit, sie zerbrechen die Gläser um Mitternacht. Sie sind das einzige unglückliche Volk in Europa, das Sehnsucht nach dem Schlachtfeld hat. Sie sind ruhmsüchtig und kennen darin kein Maß…“

„Angreifer ist der, der seinen Gegner zwingt zu den Waffen zu greifen.“

(Friedrich der Große / preußischer König 1740 – 1786)

 

 

„Das allerletzte, was Hitler wünschte, war auf einen neuen großen Krieg hinzusteuern. Sein Volk, und besonders seine Generäle, waren von einer tiefen Furcht vor einem solchen Risiko erfüllt“.

(„History of the Second World War“, Basil Liddel Hart, S. 6)

 

Der britische Botschafter in Berlin, Henderson, schrieb in einem Brief an Außenminister

Halifax, am 26.4.1939: „Wenn Schottland von England durch einen irischen Korridor getrennt wäre, würden wir mindestens soviel verlangen, was Hitler jetzt verlangt. Es würde etwas Schlechtes sein, in einen Weltkrieg wegen solcher Punkte hineinzutreiben“.

(„Geschichte des II. Weltkriegs in Dokumenten“ Michael Freund, S. 200)

 

Am 6.7.1939 notierte der Unterstaatssekretär im polnischen Außenministerium, Graf Szembeck, über die Eindrücke des aus Washington zurückgekehrten polnischen Botschafters Potocki:

„Im Westen gibt es allerlei Elemente, die offen zum Krieg treiben; die Juden, die Großkapitalisten, die Rüstungsfabrikanten. Alle stehen vor einer glänzenden Konjunktur, denn sie haben einen Ort gefunden, den man in Brand stecken kann: Danzig – und eine Nation, die bereit ist darum zu kämpfen: Polen. Auf unserem Rücken wollen sie Geschäfte machen. Die Zerstörung würde sie gleichgültig lassen. Im Gegenteil: da später wieder alles aufgebaut werden müsste, würden sie auch daran verdienen“.

(„Szembeck-Journal“ S. 475)

 

„Die Polen gegebene Garantie war der sicherste Weg, um eine frühe Explosion zu verursachen, und einen neuen Weltkrieg.“

(Liddell Hart, a.a.O., Seite 11)

 

Dass die polnische Führung fest zum Krieg entschlossen war, geht aus einer Ansprache des polnischen Oberbefehlshabers, Marschall Rydz-Smigly, im Juni 1939 an polnische Offiziere hervor. „Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können selbst wenn es das wollte“.

( B. von Richthofen, 1975, Seite 52)

 

Landkarte „Groß-Polen“

 

Seit 1935 (!) wurde in Polen eine Landkarte mit einem flächendeckenden roten polnischen Adler öffentlich verbreitet, auf der Polen bis Berlin und Dresden reicht. Auch die Tschechoslowakei, die drei baltischen Staaten und Westrussland sind als polnisch eingezeichnet. Auf der Landkarte folgende Inschrift: „Jeder von Euch trägt in seinem Herzen die Saat kommender Rechte und das Ausmaß kommender Grenzen“

( „Die wahren Kriegstreiber“, Dr. Heinrich Piebrock, S. 28)

 

 

Die D a n z i g –Frage/ Was war damals geschehen und warum?

 

 

Die Umwandlung Danzigs durch die siegreichen alliierten Mächte im Jahre 1919 in eine sogenannte Freie Stadt war die am wenigsten vertretbare territoriale Bestimmung des Versailler Vertrages. Man fragte sich unwillkürlich, was die Einwohner von Portland im US-Staat Oregon tun würden, wenn ihre Stadt plötzlich aus den Vereinigten Staaten herausgelöst und zugunsten besonderer Hafenrechte für Kanada in der Nähe der Columbiamündung der Herrschaft der Vereinten Nationen unterstellt würde ?

 

Die Alliierten machten 1920 aus der Provinzstadt Danzig (Hauptstadt von Westpreußen) einen Stadtstaat nach dem Muster der Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck. Diese drei Städte waren in dem von Bismarck geschaffenen II. Reich eigenständige Bundesstaaten geblieben. Die Alliierten haben jedoch Danzig vom deutschen Länderbund getrennt, weil es kein Teil Deutschlands sein durfte. Außerdem hatte Danzig zahlreiche Zwangsdienste zugunsten Polens zu leisten.

 

Ein Völkerbundskommissar entschied als oberste Instanz in Streitfällen zwischen Danzig und Polen. Die auswärtigen Beziehungen übertrug man Polen und unterwarf den Freistaat polnischer Zollhoheit. Den Polen standen also die Danziger Kanäle, Docks, Gleisanlagen und Straßen zu Handelszwecken unbeschränkt zur Verfügung. Ferner erhielten sie die Kontrolle über den Flussverkehr, das Post- und Fernmeldewesen zwischen Polen und dem Danziger Hafen, verbunden mit dem Recht, den Durchgangsverkehr zu verbessern, zu verpachten oder zu verkaufen. Die Einwohner Danzigs verloren die deutsche Staatsangehörigkeit, eine doppelte Staatsangehörigkeit für Deutschland und Polen war untersagt.

 

Ein offizieller Vertrag, durch den besonderer Besitz an Polen ging wurde am 3. Mai 1923 ratifiziert: Die Polen erhielten die Kasernen in Petershagen und Neufahrwasser, Schiffsausrüstungen, Öltanks, alle Waffen und Waffenherstellungsanlagen aus der demontierten Danziger Waffenfabrik, ein Mietwohnungshaus, das staatliche Wohlfahrtsgebäude am Hansaplatz, die Hauptbahnlinien mit technischen Anlagen und das Eigentumsrecht über den größten Teil der Telegraphen- und Telephonkabel. Die Polen verlangten und erhielten ein Munitionsdepot und einen Standort für eine kleine Garnison. Die Halbinsel Westerplatte neben dem dichtbevölkerten Neuwasser wurde Polen am 22. Oktober 1925 übergeben. Die Polen erhielten gleichzeitig die Erlaubnis, Kriegsschiffe und Marinemannschaften in diesem Raum zu stationieren. Vergebens protestierte das Danziger Parlament, dass diese Entscheidungen eine „neue Vergewaltigung“ darstelle und die polnische Regierung ab 1925 zum Großgrundbesitzer im Bereich der Freien Stadt Danzig mache.

(„Der erzwungene Krieg“, Prof. Dr. David L. Hoggan, S. 71 ü 74)

 

„Es muss klar gesagt werden, dass der kriegsprovozierende Streitfall um Danzig und den polnischen Korridor friedlich hätte geregelt werden können d.h. ohne Krieg, wenn Churchill und Roosevelt niemals gelebt hätten“.

( „Die wahren Kriegstreiber“, Dr. Heinrich Piebrock, S. 30/Hamilton Fish S. 196))

Was hat der Mensch dem Menschen Größeres zu geben als Wahrheit

(Friedrich von Schiller, 1759 – 1805)

 

 

Der Genozid an den Deutschen in Polen in den Jahren 1919 – 1939

 

Am 28.Juni 1919 schloss Polen mit den Alliierten einen Minderheitenschutzvertrag ab, in dem es sich verpflichtete, „…. allen Einwohnern ohne Unterschied der Geburt, der Staatsangehörigkeit, der Sprache, des Volkstums und der Religion den umfassendsten Schutz ihres Lebens und ihrer Freiheit zu gewährleisten“, ebenso stand es in der polnischen Verfassung.

(A.Schickel 1984, Seite 183)

 

Für den Minderheitenschutz zuständig war der Völkerbund. Doch der Völkerbund kümmerte sich nicht um die Belange der deutschen Minderheiten, nur 4,4 Prozent aller von Deutschland eingereichten Proteste wurden bearbeitet. Die restlichen 95,6 Prozent wurden zurückgewiesen oder einfach nicht erledigt. Reichsaußenminister Stresemann kritisierte dieses Verhalten auf der Konferenz von Lugano am 17.Oktober 1930: „…während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist …“ , und am 14. Dezember 1931:“ Das Ziel polnischer Politik ist das Verschwinden der deutschen Minderheit auf dem Papier und in Wirklichkeit“.

(Udo Walendy 1965, Seite 157)

 

Die deutschfeindlichen Maßnahmen der polnischen Regierung begannen sofort mit der Annexion der deutschen Ostgebiete nach Kriegsende 1918 und erstreckte sich auf alle Lebensbereiche wie deutsche kulturelle Einrichtungen, Schulen und Bildungsstätten, bäuerlichen Grundbesitz und Industrieunternehmen sowie Vereine, Genossenschaften usw. und steigerten sich bis Kriegsbeginn kontinuierlich. Sie wurden von terroristischen Maßnahmen polnischer Vereine begleitet, die schon vor 1933 zu zahlreichen Todesopfern führten. Ein Gesetz zur Bodenreform gestattete die Enteignung zuerst von Großgrundbesitz und später auch von klein- und mittelbäuerlichem Besitz. Allein 1924 wurden 500 000 Hektar Boden enteignet und bis 1939 insgesamt 750 000 Hektar.

(Udo Walendy 1965, Seite 135)

 

Im Jahre 1925 gab es in Westpreußen 657 deutsche Schulen, im Jahre 1938/1939 waren nur 185 noch übrig. Deutsche Schüler wurden zwangsweise in polnische Schulen eingewiesen, deutsche Lehrer verloren ihre Stellungen und ihre Lehrbefugnisse.

( R. Trenkel 1979 )

 

Bereits 1919 besaß Polen die ersten Konzentrationslager Europas und hatte dort 16 000 Deutsche als Staatsfeinde inhaftiert.

( H.Splitgerber 1989, Seite 33)

 

Der deutsche Generalkonsul in Danzig berichtete am 13. April 1939 an das Auswärtige Amt in Berlin:“….sind polnische zugereiste Banden auf Kraftwagen herumgefahren, welche die deutsche Bevölkerung tätlich angriffen, in die deutschen Gehöfte eindrangen und die Wohnungseinrichtungen zerschlugen. Die deutsche Bevölkerung ist hierdurch derartig verängstigt, dass sie bereits den wertvollen Teil ihrer Habe vergraben hat, sich tagsüber nicht mehr auf Straßen und Felder wagt und die Nächte aus Angst vor Überfällen außerhalb der Gehöfte in irgendwelchen Verstecken verbringt.“

(„Deutschland und Polen 1919 – 1939“, Nikolaus v. Preradovich)

 

Bis Mitte August 1939 waren bereits 76 000 Deutsche ins Reich geflüchtet und 18 000 nach Danzig. Mehr als 50 000 waren verhaftet oder befanden sich auf Verschleppungsmärschen. Schon lange vor Kriegsbeginn waren schwarze Listen angelegt worden, sowohl regierungsseitig als auch durch polnische Vereine, nach denen jetzt verhaftet wurde.

(„Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges“, Deutsches Weißbuch Nr.2)

 

Die englische Regierung wird durch die deutsche Botschaft über die friedensgefährdende Entwicklung auf dem Laufenden gehalten, ohne dass von ihrer Seite etwas geschieht. Mitte Mai 1939 steigert sich die Hetze zu Deutschpogromen, bei denen Tausende von Deutschen wie Freiwild gejagt werden …Lodz meldet am 7. Mai 1939: „Die Bedrohung der Volksdeutschen mit Totschlag, Folterungen usw. sind zuralltäglichen Selbstverständlichkeit geworden…. immer mehr stellt sich heraus, dass die Behörden selbst die Träger des Liquidationsprozesses sind ….das Deutschtum in Galizien steht vor der Vernichtung …“

(H.Bernhardt 1988/ zitiert im „Der Schlesier“, 28.10.05 S.6)

 

Die deutschfeindlichen Einflüsse in Polen gingen von Anfang an vor allem von der katholischen Kirche aus.

(„Kriegsursachen / Kriegsschuld“, Helmut Schröcke,

 

Im Sommer 1939 wurden bereits vor dem 1.9.1939 (Kriegsbeginn) 3500 Deutsche ermordet.

(F.Becker, 1991, Seite 13)

 

Die Gesamtheit des polnischen Vorgehens gegen die deutsche Minderheit von 1919 – 1939 erfüllte faktisch den Tatbestand des Völkermordes. Völkermord ist ein unverjährbares Verbrechen. Veranlasst wurden die Verbrechen durch eine verantwortungslose polnische Politik, die von den Siegern von 1918 geduldet, wenn nicht sogar gefördert wurde. Der für die Minderheiten zuständige Völkerbund unternahm nichts gegen diese Verbrechen, weil die Opfer ja nur Deutsche waren. England als Garantiemacht der polnischen Westgrenze unternahm nichts obwohl von der Reichsregierung laufend unterrichtet und trotz mehrfacher Warnungen des englischen Gesandten, gegen diesen Genozid und die zuletzt schon kriegsähnlichen, von Polen provozierten Zustände an der Grenze zum Deutschen Reich. Der Verdacht liegt nahe, dass die polnischen Verbrechen mit voller Absicht benutzt oder sogar veranlasst wurden um einen Krieg gegen Deutschland auszulösen.

(„Der Schlesier“ vom 28.10.2005,Seite 6)

Die XI.Olympiade in Berlin

 

Die olympischen Sommerspiele    01.08. – 16. 08. 1936    Medaillenspiegel

Platz Nationen Gold Silber Bronce Gesamt Platz Nationen Gold Silber Bronce Gesamt
1 USA 44 32 25 101 13 Spanien 5 6 6 17
2 Rußland 26 21 16 63 14 Rumänien 4 7 9 20
3 Deutsches Reich 20 18 27 65 15 Niederlande 4 5 10 19
4 China 16 22 12 50 16 Griechenland 4 4 8
5 Frankreich 15 7 15 37 17 Tschechien 4 3 4 11
6 Italien 13 10 12 35 18 Schweiz 4 3 7
7 Australien 9 9 23 41 19 Dänemark 4 1 6
8 Kuba 9 8 8 25 20 Türkei 4 1 1 6
9 Ukrelne 9 2 12 23 21 Kanada 3 11 8 22
10 Korea 7 15 5 27 22 Bulgarien 3 7 5 15
11 Polen 7 5 5 17 23 Japan 3 6 5 14
12 Ungarn 7 4 10 21 24 Brasilien 3 3 9 15

Teilnehmer:       49 Nationen    –    3.633 Männer + 1.328 Frauen     =4.961 Gesamt

Wettbewerbe: 129                                                       Sportarten: 19

! Erstmals wurde bei der Siegerehrung die Nationalhymne des Siegers gespielt!

 

Die olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen vom 06. 02. –   16.02.1936        Medaillenspiegel

 

Platz Nationen Gold Silber Bronce Gesamt Platz Nationen Gold Silber Bronce Gesamt
1 Norwegen 7 5 3 15 7  , Großbritannien 1 1 1 3
2 Deutsches Reich 3 3 6 8 USA 1 3 4
3 Schweden 2 2 3 7 9 Kanada 1 1
4 Finnland 1 2 3 6 10 Frankreich 1 1
5 Schweiz 1 2 3 11 Ungarn 1 1
6 Österreich 1 1 2 4  

Teilnehmer:       28 Nationen    –    755 Athleten     –        17 Disziplinen

In Rekordzeit wurde das Olympia – Skistadion gebaut, mit der großen- und mittleren

Sprungschanze, ebenso das Olympia-Eisstadion.

.

Die XI. Olympiade in Berlin

 

Der olympische Fackellauf war eine deutsche Erfindung

Bei den olympischen Sommerspielen 1936 gab es zum allerersten Mal einen Fackellauf, der

seitdem bei jeder Olympiade ein fester Programmpunkt ist.

Die Idee stammte von dem Sportwissenschaftler und Generalsekretär der Olympischen Spiele

1936 Carl D i e m, der nach dem Krieg im Jahre 1947 die deutsche Sporthochschule in Köln

gründete und bis 1962 ihr Rektor war.

Die erste olympische Flamme wurde am 20Juli 1936 im antiken Stadion „Olympia“ mit

einem Hohlspiegel, der die Sonnenstrahlen bündelte und konzentrierte, entzündet. Das

olympische Feuer wurde dann von dem ersten Fackelläufer übernommen und anschließend von

3400 Läufern durch 7 Ländern getragen über eine Strecke von 3075 Kilometer. Jeder Läufer

hatte eine eigene Fackel, die er an der Fackel des ankommenden Läufers entzündete.

Die Laufstrecke und die Wechsel waren vorher vom Propagandaministerium exakt vermessen

und festgelegt worden:

Olympia (20Juli) – Athen, Delphi, Sofia (25.Juli) – Belgrad (27Juli) Budapest (28.

Juli) – Wien (29.Juli) – Prag (30Juli)

Berlin ( Ol.August 11.40 Uhr)

Bevor das Olympische Feuer vom letzten Läufer ins Olympia-Stadion getragen wurde, hat man

im Berliner Lustgarten eine „Weihestunde“ zelebriert mit 40 000 SA – Männern und 20 000

Hitlerjungen. Dabei war das olympische Feuer von vier riesigen Hakenkreuzfahnen eingerahmt,

die an hohen Masten hingen. Der gesamte Lustgarten war mit Fahnen geschmückt.

Alle 3400 Läufer erhielten den stählernen Fackelhalter und eine künstlerisch wertvoll gestaltete

Urkunde als Geschenk. Auf dem Fackelhalter war die stilisierte Laufstrecke und ein Adler mit

angelegten Schwingen eingraviert, welcher die olympischen Ringe in den Fängen trägt. Unter

dem Adler in Großbuchstaben „Fackellauf /Olympia – Berlin 1936″.

Die 3400 Fackelhalter waren eine Spende der Firma Krupp in Essen.

Die Entzündung des olympischen Feuers und der ersten Fackel im heiligen Hain von Olympia,

wurde von der berühmten Filmemacherin Leni Riefenstahl und ihrem Spitzenkameramann

Walter Frentz gefilmt und später in ihren großartigen Film „Olympia“ eingearbeitet.

Quelle: Wikipedia.

Es ist enttäuschend und nicht korrekt, dass diese einmalige großartige deutsche

Pionierleistung, in den Medienberichten über die nachfolgenden Olympiaden niemals erwähnt

wurde. Ausländische Sportwissenschaftler und auda Politiker wundern sich darüber und haben

für dieses Totschweigen kein Verständnis.

Diese Historik-Serie will dafür sorgen, dass die nachfolgenden Generationen in Deutschland

davon erfahren und stolz darauf sind

(der Verfasser)

Das olympische Dorf in Berlin im Jahre 1936

 

Das erste olympische Dorf wurde bei den olympischen Sommerspielen 1932 in Los Angeles

gebaut. Es bestand aus 600 hölzernen Fertighäusern mit geringem Komfort. Es wurde von

privaten Investoren finanziert und nach den Spielen komplett abgebaut. Bei den Spielen 1928

in Amsterdam und früher waren die Athleten in einfachen Zeltlagern untergebracht.

Das olympische Dorf 1936 in Berlin dagegen war massiv gebaut, der Architekt hieß Werner

March. Das Dorf lag 14 km von den Wettkampfstätten entfernt in der Gemarkung Döberitz,

eingebettet in der reizvollen Landschaft des Eistales. Für die Athleten war das Dorf eine Oase

der Ruhe.

Es bestand aus 140 einstöckigen Quartierhäusern sowie’Empfangs- und Aufenthaltsgebäuden,

dem „Hindenburghaus“ und verschiedenen Sporträumen. Mit umfangreichen Erdbewegungen

hatte man sogar einen kleinen See angelegt. Am Seeufer befand sich eine finnische Sauna. Auf

auf einem künstlich angelegten Hügel hatte man eine runde Bastion gebaut mit einem

Terrassen – Cafe und einem herrlichen Blick zum Olympia-Stadion. Die gesamte gewaltige

Anlage umfasste sehr viele Quatratkilometer.

Im zweistöckigen „Hindenburghaus“ befanden sich ein Theatersaal für Theater- und

Filmvorführungen sowie Konzerte. Außerdem Trainingsräume und Funktionsräume.

In dem viertelkreisförmigen, großzügigen Empfangsgebäude war die „Halle der Nationen“ eine

Gaststätte, eine Bankfiliale und eine Poststelle. Im Zentrum des Dorfes befand sich das

„Speisehaus der Nationen“ mit 38 Küchen und Speisesälen für alle Mannschaften.

Es gab zahlreiche technische Einrichtungen zur Versorgung aller Gebäude mit Wasser und

Strom. Sogar an eine Dorf-Feuerwehr hat der Architekt Werner March gedacht.

Die Journalisten der Weltpresse berichteten begeistert in ihre Heimatländer vom olympischen

Dorf in Berlin. Besonders jene, welche die Spiele von 1932 in Los Angeles und 1928 in

Amsterdam selbst erlebt haben, waren des Lobes voll und schwärmten von der Sauberkeit,

Ordnung und Komfort in diesem olympischen Dorf, das auf diesem Sektor für die Zukunft ganz

neue Maßstäbe gesetzt hat.

Nach der Beendigung der Spiele übernahm die Deutsche Wehrmacht das Dorf für militärische

Schulungen. (Quelle: Wikipedia)

 

Mit seiner vorbildlichen und kreativen Ausrichtung und Organisation der XI. Olympiade

demonstrierte das Deutsche Reich damals Stärke, Idealismus und Gastfreundschaft, es

signalisierte aber auch Toleranz und Friedensbereitschaft.

(Der Verfasser)

Der Film „Olympia“ von den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin gedreht von der genialen Regisseurin Leni Riefenstahl (1902-2003)

 

Der Film „Olympia“ wurde im Jahre 1948 (!) vom Internationalen Olympischen Komitee mit

einer Goldmedaille ausgezeichnet und Leni Riefenstahl damit persönlich geehrt. Die

norwegische Zeitung „Aftenposten“ kommt zu dem Schluss, dass dem Film „Olympia“ als

einem „Dokument des Friedens mehr Wert beizumessen ist als allen anderen Resolutionen und

Kundgebungen.“ Selbst das nicht gerade deutschfreundliche „Prager Tagesblatt“ sagte: „Die

Objektivität in der Behandlung nationaler und rassischer Probleme ist nicht zu bestreiten“.

Leni Riefenstahl verwendete, wie schon in ihrem Film „Triumph des Willens“ erneut ihre

Erfindung der Schienenkamera. Sie setzte auch ganz neue Kameratechniken wie z.B.

Unterwasser-Kameras in filmischer Vollendung ein. Für einige Passagen montierte sie eine

Kamera an dem Luftschiff „Hindenburg“ und filmte aus der Vogelperspektive. Ihr

Spitzenkamera-Mann Walter Frentz ließ eine Kamera an einem Heißluft-Ballon aufsteigen und

filmte die Ruderregatta von oben.

 

Bei der Gestaltung des Films „Olympia“ gingen Leni Riefenstahl und ihre Kamera-Männer auf

die Eigenheiten der jeweiligen Sportarten so einfühlsam ein, dass eine filigranes Meisterwerk

entstand. Die herausragende und einmalige Filmhistorische Bedeutung des Werkes von Leni

Riefenstahl wurde noch im Jahre 1956 von einer Hollywood-Jury gewürdigt, die „Olympia“ zu

einem der 10 besten Filme der Welt wählte.

„Olympia11 wurde zum Vorbild für viele spätere Sportfilme und Reportagen und nahm

zahlreiche Entwicklungen im technischen Bereich des Filmens vorweg.

 

Helene Riefenstahl      22.August 1902-8. September 2003 (Sternzeichen Löwe)

Tänzerin – Schauspielerin – Regisseurin – Unterwasser/Fotografin

 

1918:          Tanzausbildung in Ballett und modernem Tanz.

1920:          Erfolgreiche Tänzerin in Deutschland, Tschechoslowakei, Schweiz

1923:          Soloauftritt in München als „Diotina“

1923-1926:  Max Reinhard engagiert sie als Solotänzerin

1926:          Arnold Fanck entdeckt sie für den Film, große Erfolge in

„Weiße Hölle am Piz Palü“, „Stürme über dem Mont Blanc“

„Der weiße Rausch“, Teilweise zusammen mit Luis Trenker.

1934:        Gründet eigene Film-Produktionsfirma, wird Regisseurin

NS-Parteitag: „Triumph des Willens“, erhält auf der Welt-

ausstellung in Paris den Ersten Preis.

1936:        Erhält den Auftrag die XI.Olympiade fn Berlin zu filmen.

1974: Unter falscher Angabe ihres Alters macht Leni Riefenstahl ihren Tauchschein und

arbeitet als Unterwasser-Filmerin, auch hier mit großem Erfolg.

 

Sie veröffentlicht die Bildbände ..•Korallenaarten“ (1978) und „Wunder unter Wasser“ (1990).

Ihre künstlerischen Arbeiten erregten weltweit Aufmerksamkeit und Bewunderung.

Ausstellungen ihrer Arbeiten in Tokio, Kuopino, Mailand, Rom, München Berlin und Calpe

folgten. Insgesamt absolvierte Leni Riefenstahl 2000 Tauchgänge. Noch als 94-jährige

fotografierte sie tauchend Haie vor Cocos Island (Costa Rica). Am 8. September 2003 starb

Leni Riefenstahl, kurz nach ihrem 101. Geburtstag, in ihrem Haus in Pöcking/Bayern.

J e s s e  O w e n s    und  Adolf  H i t l e r

Bei den Olympischen Sommerspielen 1936 in Berlin war der junge farbige US-Leichtathlet Jesse Owens der überragende Sportler.

Er gewann 4 Goldmedaillen (100 m + 200 m + Weitsprung + Staffel 4 x 100 m). Nicht nur wegen seinen sportlichen Leistungen sondern auch wegen seinem sympathischen und bescheidenen Auftreten war der 24-jährige Jesse Owens bald der Publikumsliebling.

Reichskanzler Adolf Hitler, der die XI.Olympiade eröffnete, war als Zuschauer jeden Tag im Olympia-Stadion in seiner Loge und sah sich die sportlichen Wettkämpfe an. Vom ersten Tag an, ließ er die Gewinner der Goldmedaille in seine Loge holen.

Er beglückwünschte die Sieger mit einigen herzlichen Worten und ließ sich mit ihnen fotografieren. Die Fotos wurden dann in der ganzen Welt verbreitet. Natürlich wollte Hitler damit weltweit sein Image verbessern und seine menschliche Seite zeigen, die er ja ansonsten immer verborgen hielt.

Er tat das, was viele Staatsoberhäupter heute auch tun, wie z.B. König Harald V. von Norwegen, der seit Jahren die Sieger bei den Ski-Wettkämpfen am Holmenkollen in seine Königsloge holen läßt und sie mit Handschlag und ein paar persönlichen Worten beglückwünscht .

In Berlin 1936 informierte das Olympische Komitee jedoch damals Adolf Hitler, daß diese persönliche Ehrung bei Olympiaden nicht üblich sei und bat ihn höflich damit aufzuhören. Hitler wollte auf jeden Fall Spannungen mit dem Olympischen Komitee vermeiden und stoppte sofort seine persönlichen Ehrungen der Gewinner.

Niemand weiß ob es Zufall war oder eine gezielte hinterlistige Intrige, daß am nächsten oder übernächsten Tag der Final-Lauf über die 100 Meter stattfand, mit dem erwarteten Sieg des haushohen Favoriten Jesse Owens. Deutschfeindliche Journalisten posaunten sofort die Lüge in die Welt, daß Adolf Hitler den Goldmedaillengewinner Jesse Owens nicht in seine Loge holen ließ, weil er einem Neger nicht die Hand geben wollte. Das war eine bösartige und schamlose Lüge, die aber bis heute (!) von vielen Deutschlandhassern immer wieder und wieder aufgewärmt und verbreitet wird.

Es ist an der Zeit, daß die Wahrheit über die Zusammenhänge hier an dieser Stelle deutlich anges^rochen und die Lüge als solche bloßgestellt und moralisch von jedermann verurteilt werden kann.

Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht

 

In den letzten Fortsetzungen wurden die seit 1919 andauernden Provokationen der polnischen Regierungen gegenüber der Weimarer Republik und später gegenüber dem Deutschen Reich aufgezeigt. Es wurde auch der Genozid (Völkermord) an der in Polen lebenden deutschen Minderheit durch breite Teile des polnischen Volkes geschildert, welcher letzten Endes der Auslöser für den Polen-Feldzug am 01. September 1939 war.

In der Folge wird nun versucht die komplizierten Zusammenhänge der diplomatischen Aktivitäten im Hintergrund und auf beiden Seiten aufzuzeigen und zu entwirren. Dabei muss über mehrere Jahre zurückgegangen werden.

Es wird anhand von vielen Ereignissen und Zitaten historisch bewiesen, dass die Deutsche Reichsregierung jahrelang alles versuchte einen Krieg zu verhindern. Gleichzeitig wird historisch unwiderlegbar nachgewiesen, dass die Westmächte und Amerika mit allen Mitteln versuchten Deutschland einen Krieg aufzuzwingen.

 

Die alleinige Kriegsschuld für den II. Weltkrieg, die man Deutschland und den Deutschen bis heute aufoktroyieren will, ist eine gemeine und schamlose Lüge. Diese Jahrhundertlüge ist von neutralen Historikern längst schon beweiskräftig widerlegt worden. Wer sie trotzdem wiederholt und verbreitet, handelt unverantwortlich und zum moralischen Schaden von Deutschland und den Deutschen.

 

Zu den hervorragendsten Historikern der Welt, die sich mit diesem Thema befasst haben, gehört der amerikanische Professor David L. Hoggan. Sein Buch „Der erzwungene Krieg, die Ursachen und Urheber des Zweiten Weltkrieges“, gilt als das Standardwerk zur Vorgeschichte des II. Weltkrieges.

Nachstehend zwei Beurteilungen und Stellungnahmen:

Professor Dr. Harry E. Barnes, Malibu, Californien schreibt:

“Das deutsche Volk wird nun endlich erfahren, wie und warum es Anfang September 1939 zum Kriege kam und es wird großen Gewinn aus dieser ebenso sensationellen wie umwälzend neuen Informationsquelle ziehen können, zu der man ihm über zwei Jahrzehnte lang den Zugang verweigert hat“.

 

Dr. Frank Thieß, Vizepräsident der Akademie der Wissenschaften:

„Wir haben Hoggan für sein Werk zu danken, und auch die Verächter Hitlers sollten einer Leistung, die mit wissenschaftlicher Sorgfalt, seltener Noblesse und beispielloser Gerechtigkeit von einem Amerikaner für Deutschland vollbracht wurde, ihre Achtung nicht versagen!“

 

„Der erzwungene Krieg“ umfasst insgesamt 935 Seiten und 22 Kapitel. Es sind enthalten 58 Seiten mit Quellenangaben u.a. britischen Akten, 16 Politiker-Porträts und 2 Länder-Skizzen.

(D e r V e r f a s s e r)

 

Der „ S p a n i s c h e B ü r g e r k r i e g“

 

Im Jahre 1936 war Europa auf dem besten Weg, in eine mörderische Auseinandersetzung mit dem Bolschewismus hineinzutaumeln. Nachdem sich am

17. Februar 1936 in Madrid ein Volksfrontregime etabliert hatte, war es den Kommunisten in Verfolgung eines gemeinsam mit den Sozialisten am 27. Februar 1936 beschlossenen Revolutionsplans gelungen, die von Moskau befohlene Machtergreifung durchzusetzen und die Bolschewisierung von Spanien einzuleiten. Begünstigt durch die Sowjetfreundlichkeit des amerikanischen Präsidenten Roosevelts sah der Plan Stalins vor, mit einer überraschenden Bolschewisierung Spaniens die europäischen Staaten in die Zange zu nehmen, die Entwicklung der Volksfront-Regierung in Frankreich zum Räte-System voranzutreiben und schließlich den Sieg des Bolschewismus in Europa durch direkten Angriff der Roten Armee auf Deutschland zu vollenden.

(„Um Sein oder Nichtsein / Deutsche Schicksalsjahre 1918 – 1945“ von Lothar Greil, Seite 12)

 

Die Kommintern (Kommunistische Internationale) hatte entsprechend vorgearbeitet. Bereits im März 1936 entluden die Sowjetfrachter „Newa“ und „Jereck“ in Sevilla und Algeciras Waffen und Munition für die Roten Garden in den Provinzen Cadis, Badajoz, Càcares, Còrdoba und Jàen. Die spanische Flotte konnte mühelos übernommen werden, nachdem die Offiziere von Matrosen unter dem Kommando sowjetrussischer Agenten ermordet waren. Der nach russischem Revolutionsmuster ausgeübte Blutterror führte jedoch rasch zu einer heftigen Abwehrreaktion kämpferischer Kräfte des spanischen Volkes.

Parole des Volksfront-Apostels Ventura, der zu den spanischen Vertrauensleuten Stalins gehörte : „Wir werden den furchtbarsten Terror anwenden und die bürgerliche Klasse ausrotten!“ Ihr Programm verkündeten die Kommunisten Largo Caballero und Nelken mit dem Aufruf;

„Kein Stein Spaniens soll auf dem andern bleiben!“ und „Wir brauchen Ströme von Blut, um die Meere zu färben!“.

(„Um Sein oder Nichtsein“, von Lothar Greil, Seite 12)

 

Am 13. Juli 1936 wurde der feige Mord an dem Monarchistenführer Calvo Sotelo zum entscheidenden Signal für einen ernstzunehmenden nationalen Widerstand. Am 17.Juli 1936 proklamierte General Emilio Mola in der Provinz Navarra die Volkserhebung. Und am 18. Juli 1936 übernahm der damals erst 44jährige General Franzisco Franco den Oberbefehl über die spanische Legion und über die marokkanischen Regulares.

(„Um Sein oder Nichtsein“, von Lothar Greil, Seite 12/13)

 

 

Nach ihrer spontanen Erhebung standen die nationalspanischen Widerstandskräfte anfangs allein und hatten keine Hilfe zu erwarten. Während Roosevelt und seine Berater offen für dieses Rot-Spanien Partei nahmen, verhielt sich Großbritannien abwartend und neutral . Die Berichte, z.B. der Londoner „Times“ vom 9. Oktober 1936 schreckten ab:„Nicht der geringste Zweifel besteht darüber, dass es in Barcelona, Madrid … zu Massenschlächtereien von Menschen kam. Nicht nur Mord, sondern auch Folter und Verstümmelungen von alten Menschen, Frauen, Mädchen und kleinen Kindern…“

(„Um Sein oder Nichtsein“, von Lothar Greil, Seite 12/13)

Wer von der Lüge lebt, muss die Wahrheit fürchten

 

Der „S p a n i s ch e B 0 r g e r k r i e g“

(„Um Sein oder Nichtsein, deutsche Schicksalsjahre 1918 – 1945“, von Lothar Greif,

Seite 14 + 15+ 16 + 17))

 

Die Vorgänge in Spanien wurden von allen nicht-marxistischen Europäern mit Sorge und Spannung beobachtet. Es entwickelten sich nationale und antimarxistische Bewegungen in Frankreich, Belgien, Niederlande, Ungarn, Rumänien und Jugoslawien, die unter dem Eindruck der sowjetischen Aufrufe zur Weltrevolution und der bekanntgewordenen Blutherrschaft der sowjetgelenkten Anarchisten und Bolschewiken in Spanien nun im nationalsozialistischen Deutschland und im faschistischen Italien die einzigen Schutzmächte für die Abwehr der kommunistischen Gefahr und möglicher sowjetischer Aggressionen sahen.

 

Dem Sicherheitsbedürfnis der Deutschen trug die Reichsregierung dadurch Rechnung, dass sie die militärische Mobilisierung der Sowjetunion mit einer Verlängerung der Wehrpflicht auf zwei Jahre beantwortete und der Einmischung Moskaus in Spanien mit einer ausreichenden Hilfeleistung an die nationalspanischen Kräfte begegnete.

 

Die Wirksamkeit des tschechisch-sowjetischen Beistandpaktes seit dem 16. Mai 1935, aufgrund des Beschlusses der Kommintern auf ihrem VII. Kongress in Moskau (25. Juli – 20. August 1935) „eine Einheitsfront der Arbeiterbewegungen im Weltmaßstab zu bilden zum Kampf für die Vernichtung des Faschismus“, und der Verdoppelung der sowjetischen Streitkräfte im August 1936 stand außer Frage. Nach dem Engagement von Frankreich und der Sowjetunion in Spanien hatte die kommunistischen Aktivität, soweit sie das Ziel der Einkreisung Deutschlands verfolgte, bedrohlich zugenommen. Zwei Jahre zuvor, am 27.01.1934, hatte der Chef des Politbüros der KPdSU, Lasar Kaganowitsch, in der „Isweatija“ freimütig erklärt: „Ein neuer deutsch-französischer Krieg würde den Interessen der Sowjetunion sehr entgegenkommen“.

 

Seither stand die unverhüllte sowjetische Drohung im Raum. Man begann sich nicht nur an kommunistische Gräueltaten in Deutschland zu erinnern, sondern auch an die schaurige „Bluthochzeit“ der bolschewistischen Revolution in Russland (Ermordung der gesamten Zarenfamilie). Allein in den Jahren zwischen 1917 und1922 waren mehr als 18 Millionen Menschen dem kommunistischen Massenmord zum Opfer gefallen und danach abermals an die 20 Millionen, darunter ganze Volksgruppen, die auf Befehl Stalins „liquidiert“ wurden. Die katholische Kirche begrüßte nachhaltig den Entschluss Hitlers, die nationalspanischen Kräfte zu unterstützen, im Hirtenbrief vom 19.August 1936: „Möge es unserem Führer mit Gottes Hilfe gelingen, dieses ungeheuer schwere Werk in Unerschütterlichkeit und treuester Mithilfe aller Volksgenossen zu lösen“.

 

Am 25. November 1936 unterzeichneten die bevollmächtigten Botschafter v.Ribbentrop und Mushakoj den „Antikommintern-Pakt“ zwischen dem Deutschen Reich und dem Kaiserreich Japan.

 

Unter Francos Oberbefehl hatten sich die verschiedenen spanischen Heeresverbände glänzend geschlagen. Eine Einnahme Madrids stand kurz bevor, da lief sich der Angriff auf die Hauptstadt jedoch bald fest. Von russischen Generalstabsoffizieren betreut, konzentrierte sich eine frisch herangeführte, modernst ausgerüstete Armee im roten Abwehrraum von Madrid. Sowjetische Panzertruppen, Jagd- und Bomben-Geschwader griffen an den Brennpunkten an. Zwar konnte die rote Gegenoffensive in erbitterten Kämpfen aufgefangen werden, aber der Versuch, mit 30 000 Mann im Sturmlauf ganz Spanien von der roten Herrschaft zu befreien, war an der Einmischung Sowjetrusslands und Frankreichs gescheitert!

 

Dagegen gelang es den Nationalen Truppen Malaga zu erobern und im folgenden Frühsommer die kantabrische Küste unter Wegnahme von Gijòn, Bilbao und Santander aufzurollen. Der Krieg zog sich in die Länge. Besorgt verfolgten in Deutschland alle Schichten der Bevölkerung die Nachrichten von der militärischen Entwicklung in Spanien. Der spanische Bürgerkrieg wurde als latente Gefahr für den Frieden Europas empfunden. Darüber hinaus riefen die bolschewistischen Gräuel in Spanien Entsetzen und geheime Furcht hervor.

 

Die Resultate des kommunistischen Terrors waren in der Tat grauenhaft! Tausende und Abertausende sogenannter „Gegner“, „Kapitalisten“, „Faschisten“, „Konterrevolutionäre“, darunter elf Bischöfe und 17 000 Mönche und Priester, wurden unter meist bestialischen Begleitumständen von den Roten ermordet, ganze Sippen samt Kleinstkindern ausgerottet, Tausende Nonnen vergewaltigt und scheußlich abgeschlachtet. Über 20 000 Kirchen und religiöse Bauten fielen der planmäßigen Zerstörung zum Opfer. Der Bolschewiken-Führer Andrè Nin prahlte: „Wir haben das Kirchenproblem gelöst, indem wir keinen einzigen Tempel stehen ließen!“

 

Auf der Seite dieser mordenden Rotfront standen neben den von Moskau aufgebotenen Repräsentanten des Internationalen Kommunismus wie z.B. Vittorio Vidali, Palmiro Togliatti, Luigi Longo auch Männer wie Herbert Wehner, Willy Brandt (Herbert Frahm), Walter Ulbricht. Neben Ilja Ehrenburg, Mao Tsetun, Nodahl Krieg und Clement Attlee auch Männer wie die Schriftsteller Romain Rolland, Heinrich Mann und Ernest Hemmingway, sowie der US-Negersänger Paul Robeson und erklärten sich in Wort und Schrift emphatisch der rotspanischen Sache solidarisch. Ihnen allen wies der Revolutionssprecher Ventura unmißverständilich den Weg, als er zuversichtlich ausrief: „Unter dem Banner Lenins und Stalins schreiten wir hocherhobenen Hauptes dem Siege entgegen!“

 

Ende Februar 1937 hatte sich der Nichteinmischungs-Ausschuss in London endlich zu Maßnahmen entschlossen. Doch die erste Maßnahme Eindämmung der Menschen- und Materialzufuhr aus dem Ausland wurde erst Ende April durchgeführt. Bis dahin hatte die Sowjetunion insgesamt 278 Transportschiffe mit Truppen, Waffen und Munition nach Spanien geschickt. Stalin verkündete der Welt: „Die Werktätigen der Sowjetunion erfüllen ihre Pflicht, indem sie den revolutionären Massen Spaniens möglichst große Unterstützung erweisen!“

Bücher sind nicht Denkmäler der Vergangenheit, sondern Waffen für die Gegenwart (Heinrich Laub, 1806-1884)

 

Der „S p a n i s c h e B ü r g e r k r i e g“ und die „Legion Condor“

( „Um Sein oder Nichtsein, deutsche Schicksalsjahre 1918 – 1945“, von Lothar Greif,

Seite 17 + 18 + 19 + 20 + 21)

 

Am 24. Mai 1937 kam es zum ersten internationalen Zwischenfall. Von Sowjetpiloten geflogene rotspanische Bomber griffen italienische Kontrollschiffe auf der Reede von Palma di Mallorca an. Zwei Tage später folgte ein neuer Angriff auf einen italienischen Flottenverband. Wenige Tage darauf bombardierten rote Flugzeuge das deutsche Panzerschiff „Deutschland“, das bei Ibiza vor Anker lag, 23 deutsche Offiziere und Matrosen fanden den Tod, 83 Mann wurden schwer verletzt.

Das Maß war voll – die „Legion Condor“ griff endlich ein!

 

Vor Almeria kreuzte das deutsche Panzerschiff „Admiral von Scheer“ auf und vernichtete nach kurzem Feuerkampf mit den Küstenbatterien die rotspanischen Befestigungsanlagen. Von diesem Zeitpunkt an nahmen die aus Flieger-, Flugabwehr-, Panzer- und sonstigen Ausbildungsgruppen bestehende deutsche „Legion Condor“ und auch italienische Truppenverbände unmittelbar und ohne Einschränkungen auf national-spanischer Seite an den Kämpfen teil. Ihnen standen jetzt außer den Rotspaniern und den „Internationalen Brigaden komplette sowjetrussische Panzerverbände und Luftstreitkräfte gegenüber.

 

Nachdem ersichtlich geworden war, dass weder Japan, Deutschland, Italien noch National-Spanien durch Handelsboykott in die Knie zu zwingen waren, verlegte sich Roosevelt noch mehr auf die Taktik der politischen Verleumdung und eröffnete mit seiner sogenannten „Quarantäne-Rede“ am 05.Oktober 1937 in Chicago den „Kreuzzug“ gegen Deutschland, Italien und Japan als den „Hunnen und Barbaren“. Winston Churchill erkannte an diesem Ton seine Aufgabe in Europa und sagte zu Roosevelt gewendet öffentlich: „Der Krieg kommt nun sehr bald. Wir werden dabei sein und Sie werden dabei sein!“

 

Der britische Premierminister Neville Chamberlain, der sich um einen sinnvollen Ausgleich mit Deutschland bemühte, war nicht in der Lage, den Intellegence Service daran zu hindern, ab November 1937 einen regelrechten Sabotagekrieg zu führen, dem zahlreiche deutsche und italienische Schiffe zum Opfer fielen.

 

Um Großbritannien an einer Ausgleichspolitik gegenüber Deutschland zu hindern, bezichtigte Moskau die Verantwortlichen in der Downing-Street, sie würden Hitler für die Vorbereitung eines imperialistischen Krieges gegen die UdSSR einspannen. Unabhängig davon verstärkte sich die antideutsche Propaganda in den USA.

 

Im Oktober 1937 befand sich nach wechselvollen Kämpfen der größte Teil Asturiens und des Baskenlandes in nationalspanischer Hand. Deutsche, italienische und nationalspanische Flieger kämpften den Luftraum frei, der bis dahin von der sowjetrussischen Luftwaffe beherrscht wurde. Im Rahmen der deutschen „Legion Condor“ flogen 2 Staffeln Me-109, 2 Staffeln He-51, 4 Staffeln He-111, 4 Ketten Do 17, 3 Ketten leichte Bomber und 1 Kette He-45 ihre Einsätze über Spanien. Die gesamte Einsatzplanung und Logistik lag in Händen der „Legion Condor“.

 

Inzwischen hatten die Kommunisten den intellektuellen Wirrkopf Juan Negrin zum Ministerpräsidenten der 7. Volksfrontregierung erhoben. Sowjetkommmissare, unter ihnen Walter Ulbricht, säuberten die Volksfrontparteien von „unzuverlässigen“ Elementen. Um einem nationalspanischen Angriff auf Madrid zuvorzukommen, eröffnete der bolschewistische General Miaja eine rote Generaloffensive im Raum von Teruel , die zum blutigsten Großkampf des ganzen Krieges werden sollte. Die Schlacht im sogenannten Teruelbogen zwischen Universales- und Gudargebirge tobte vom 29. Dezember 1937 bis 21. Februar 1938 und endete mit einer vernichtenden Niederlage der roten Streitkräfte.

 

Bereits im März 1938 erzwang eine kraftvoll durchgeführte Operation Francos den Durchbruch der nationalen Truppen den Ebro entlang zum Mittelmeer und damit die Öffnung eines 130 Kilometer breiten Korridors, der Rotspanien in zwei Teile zerriss. Abermals verstärkte sich der Zustrom an Menschen , Waffen und Material in die rotspanischen beherrschten Gebiete. Die sogenannte „Weltpresse“ pries die bolschewistischen „Internationalen Brigaden“ als Verteidiger der Unabhängigkeit Englands und Frankreichs. Durch Anheizen der Tschechen-Krise zum offenen Konflikt suchte Moskau seine spanische Front zu entlasten. Als jedoch das „Münchner Abkommen“ einen Krieg mit Deutschland verhinderte, war auch Katalonien für den Kreml nicht mehr zu halten. Unaufhaltsam brachen die nationalspanischen Truppen den roten Widerstand. Im Herbst 1938 eroberten Francos Streitkräfte einen festen Platz nach dem anderen: Falset, Montblanch, Reus, Tarragona, Tortoss, Cervera.

 

Am 26.Januar 1939 endlich drangen nationale Sturmtruppen in Barcelona ein. Damit war praktisch dieser grausame Krieg entschieden, der Spanien an den Rand des völkischen Abgrund gebracht und in Wahrheit Europa gegolten hatte.

 

Am 28. März 1939 zog Generalissimus Franco als Sieger in Madrid ein. Er war mittlerweile auch von Frankreich und England als rechtmäßiger Staatschef Spaniens anerkannt worden. Die USA folgten mit ihrer Anerkennung am 1. April 1938. Die Schlacht um die große Halbinsel Europas war für Moskau verloren.

(„Um Sein oder Nichtsein“ von Lothar Greil, Seite 17 – 21)

 

Das war der zweite Versuch Stalins, die „Kommunistische Weltrevolution“, die 1917 in Russland mit der Ermordung der gesamten Zarenfamilie begann, auf Europa auszudehnen. Der erste Versuch war zur Zeit der Weimarer Republik (1919 – 1932) in Deutschland. Damals haben die Reichswehr, die deutschen Freikorps und die SA verhindert, dass Deutschland kommunistisch und bolschewistisch wurde.

„Mitreden in der Gesellschaft, in der Politik und in der Zeitgeschichte und ernst genommen werden, kann nur wer die Fakten kennt“.

(Deutsches Jahrbuch 2004 / Zahlen. Daten. Analysen)

 

Zerfall der Tschechoslowakei / „Protektorat Böhmen und Mähren“

Nach der Abtrennung der Sudetenlande an Deutschland, der Annexion des Teschener Gebietes durch Polen, dem Wiener Schiedsspruch und der Wiedereingliederung der Ungarn in ihr Mutterland gehörten nur noch sechseinhalb Mio Tschechen sowie zwei Mio Slowaken, knapp eine halbe Mio Ruthenen und kleine Minderheiten zum Rest der Tschechoslowakei. Dieser sollte nun zu einem Bundesstaat mit innerer Autonomie für die drei Völker umgestaltet werden.

( „Der Krieg der viele Väter hatte“ Gerd Schultze-Rhonhof, S. 178)

 

Die Schilderung der Ereignisse bis es zum „Protektorat Böhmen und Mähren“ kam, sowie Personen und Jahreszahlen in Stichworten nachstehend. Fakten dem o.g. Werk von Schultze-Rhonhof entnommen.

(Der Verfasser)

 

29. + 30. September 1938 / Das Münchner Abkommen

 

1. – 10. Oktober 1938

Tschechen räumen die vorwiegend von Deutschen bewohnten Sudetengebiete. Optionsrecht für Tschechen und Sudetendeutsche für einen freiwilligen Bevölkerungsaustausch innerhalb von sechs Monaten.

1.Oktober 1938

Deutsche Truppen besetzen das zuerkannte Sudetenland.

1. Oktober 1938

Die Polen marschieren in das Teschener Gebiet ein.

4.Oktober 1938

Staatspräsident Benesch tritt zurück. Er hatte die Tschechen-Herrschaft im Vielvölkerstaat geschaffen.

6.Oktober 1938

Ministerpräsident General Syrovy folgt Benesch, er bekleidet kurze Zeit beide Ämter.

2, November 1938/ Wiener Schiedsspruch

Die Teilnehmer waren: Der deutsche Außenminister von Ribbentrop, der italienische Außenminister Graf Ciano, der ungarische Außenminister von Kanya, der tschechische Außenminister Chalkovski, der slowakische Ministerpräsident Dr. Tiso sowie die dazugehörenden diplomatischen Mitarbeiter.

Die drei Staaten machten ihre Vorschläge und das Deutsch-Italienische Schiedsgericht hat entschieden. Es wurden mehrere Gebietsänderungen festgelegt. Diese waren durchweg ethnischer Natur, es ging um die Rückführung und Einverleibung der Minderheiten.

29.November 1938

Dr. Hacha folgt General Syrovy und wird vierter Staatspräsident der Tschechoslowakei. Ehe Dr. Hacha als Staatspräsident und Syrový als Ministerpräsident die Zeit finden, das Land neu zu gestalten, driften die im Staat verbliebenen Völker von selber auseinander.

4. Oktober 1938

Die Ruthenen (Karpato-Ukreiner) stellen eigenes Landesparlament auf. In Uzgorod werden ein provisorischer Landtag und eine vorläufige Landesregierung für die Karpato-Ukreine gebildet unter dem Präsidenten Monsignore Dr. Woloschin.

9.Oktober 1938

Die Slowaken stellen ebenfalls ein eigenes Landesparlament und bilden in Pressburg einen Landtag und eine vorläufige Landesregierung unter dem Präsidenten Monsignore Dr. Tiso.

2. Februar 1939

Landtagswahl bei den Ruthenen: 92 % bestätigen Dr. Woloschin in seinem Amt und fordern innere Autonomie für die Karpato-Ukreine.

23.Februar 1939

Landtagswahl bei den Slowaken: 98 % bestätigen Dr. Tiso in seinem Amt und fordern ebenfalls innere Autonomie für die Slowaken.

6. März 1939

Staatspräsident Dr. Hacha lässt tschechische Truppen unter General Prcala in die Karpato-Ukreine einmarschieren und ernennt den General zum dortigen Innen-Finanz- und Verkehrsminister. Präsident Woloschin ist damit entmachtet.

10.März 1939

Dr. Hacha entlässt Monsignore Tiso als Minister für slowakische Angelegenheiten aus der noch gemeinsamen Staatsregierung der Tschechoslowakei.

10.März 1939

Dr. Hacha lässt Pressburg mit tschechischem Militär besetzen und löst den Landtag der Slowaken auf.

13.März 1939

Der rumänische Außenminister teilt dem deutschen Botschafter in Bukarest mit, dass „Rumänien kein Interesse an einem Fortbestand der Tschechoslowakei habe …“

13. März 1939

Dr. Tiso (Slowakei) reist nach Berlin zu Hitler um dessen Meinung bei einer Unabhängigkeitserklärung zu erfragen.

14. März 1939

Dr. Tiso erklärt kraft des Selbstbestimmungsrechtes der Völker die Slowakei für unabhängig. Er schickt ein Telegramm an Hitler und bittet um Schutz des slowakischen Staates durch das Deutsche Reich. Hitler antwortet am gleichen Tag: „Ich bestätige den Empfang Ihres Telegramms und übernehme hiermit den Schutz des slowakischen Staates.“

14. März 1939 / Eintreffen 15. März 01.15 Uhr

Dr. Hacha (jetzt nur noch Präsident von Tschechien) reist mit Außenminister Chvalkowsky von Prag nach Berlin zu Hitler per Bahn. „…ich lege das Schicksal meines Volkes in Ihre Hände mit der Überzeugung, dass ich es in gar keine besseren legen könnte“.

15. März 1939 / 03.55 Uhr

Adolf Hitler und Dr. Hacha unterzeichnen die Erklärung, welche die Tschechoslowakei zum „Protektorat Böhmen und Mähren macht. Dr. Hacha bleibt Regierungschef bis 1945.

Die Geschichte wird nicht vom Besiegten sondern vom Sieger geschrieben.

 

Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt

 

Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt, wurde am 24. August 1939, kurz nach Mitternacht, in Moskau unterschrieben. Das war nur sieben Tage vor Kriegsbeginn am 1.September 1939! Die Unterzeichner waren: Josef Stalin – Außenminister Molotow – Außenminister von Ribbentrop – Legationsrat Henke – Legationsrat Hilger.

Diese deutsch-sowjetische Einigung war eine Sensation für ganz Europa und ein Schock für England und Frankreich. Stalin trieb damals ein doppeltes Spiel. Er verhandelte und ließ gleichzeitig verhandeln mit den Westmächten und mit Deutschland, alles unter größter Geheimhaltung.

 

Mitte der 30-er Jahre war die politische Großwetterlage in Europa wie folgt: England und Frankreich sahen mit wachsendem Unbehagen, wie sich Deutschland innenpolitisch, wirtschaftlich und militärisch neu formierte und erstarkte. Man begann mit der Einkreisung Deutschlands und unterstützte Polens Provokationen. Hitler setzte auf Verhandlungen mit Ost und West und rüstete gleichzeitig auf. Stalins Nahziel war es, die 1921 von Polen eroberten weißrussischen und ukrainischen Gebiete östlich der Curcon-Linie wiederzugewinnen. Sein Fernziel aber war, den Marxismus und die Bolschewisierung nach Westeuropa auszubreiten. Es sei hier daran erinnert, dass erst fünf Monate vorher dieser Versuch im Spanischen Bürgerkrieg gescheitert war (28. März 1939) .

 

Die Kommunistische Weltrevolution voranzutreiben und das Vermächtnis Lenins zu erfüllen, war zeit seines Lebens Stalins oberstes Gebot. Nach anfänglichen Verhandlungen mit Frankreich, England und Polen entschied sich Stalin überraschend für einen Pakt mit Hitler.

Dabei reichten seine Überlegungen weit über den Tag hinaus. Zu diesem Zeitpunkt war ihm klar, dass es bald zum Krieg zwischen Deutschland und Polen wegen der Danzig-Frage und dem Korridor kommen wird, was ja auch am 1. September 1939 so geschah. Da England und Frankreich den Polen Garantien gegeben haben auf ihrer Seite einzugreifen, hoffte Stalin auf starke Verluste auf beiden Seiten und eine nachhaltige militärische Schwächung der Kontrahenten. Diese Situation wollte er nutzen für sein Fernziel, die Bolschewisierung Westeuropas.

 

Hitler wiederum wollte mit aller Macht einen Zweifrontenkrieg vermeiden und an der deutschen Ostgrenze den Rücken freihalten. Deshalb schaute er in erster Linie auf den Entwurf des ihm vorgelegten Nichtangriffspaktes und achtete weniger auf das Geheime Zusatzprotokoll. Dieses spricht zwar nur von Interessensphären, aber in Wirklichkeit hat die Sowjetunion nach dem Polenfeldzug nicht nur Ostpolen, sondern auch Finnland, Litauen, Lettland und Estland einkassiert.

 

Hitler wäre dieser Fehler sicherlich nicht passiert, wenn er vor der Unterzeichnung nicht unter diesem enormen Zeitdruck gestanden hätten. Denn bereits am 22. August 1939 hat er im Führerhauptquartier auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden („Berghof“), die Armee- und Heeresgruppenführer davon informiert, dass er beschlossen habe, Polen militärisch anzugreifen. Kriegsbeginn war dann am 1.September 1939.

 

Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt ist der Schlusspunkt von intensiven und geheimen Verhandlungen zwischen Ost und West, die über mehrere Monate liefen. Es würde den Rahmen dieser Serie sprengen, wenn man auf die komplizierten Details einginge. Dies tut auf ganz ausgezeichnete Weise der ehemalige Generalmajor Gerd Schultze-Rhonhof in seinem Buch „Der Krieg, der viele Väter hatte“. (565 Seiten, davon 17 Seiten Quellenverzeichnis, mehrere Fotos, 36 geografische Karten.)

Aus diesem ganz hervorragenden Werk, das den langen Anlauf zum zweiten Weltkrieg bis ins Detail schildert, sind die nachstehenden Jahreszahlen, Stichworte und Hinweise entnommen.

(Der Verfasser)

 

16.März 1939

Besetzung der Tschechei durch deutsche Truppen. Frankreichs Außenminister Bonnet schlägt sowjetisch-französische Beratungen vor.

Thema: Gemeinsame Maßnahmen im Falle weiterer Aktivitäten Deutschlands gegen ein osteuropäisches Land (Polen.)

 

18.März 1939

Der sowjetische Außenminister Litinow macht einen gleichen Vorschlag an Paris, London, Warschau, Bukarest und Ankara.

 

19. März 1939

Der britische Außenminister Halifax folgt mit einer entsprechenden Note an seinen französischen, sowjetischen und polnischen Kollegen. Vorschlag: Ein Viererbund gegen das Deutsche Reich.

 

31.März 1939

Polen lehnt Viererbund ab, will sowjetische Schirmherrschaft nicht riskieren. Britische Garantieerklärung für Polen bei deutschem Angriff, man will militärische Hilfe leisten.

 

14. April 1939

Französische + britische + sowjetische Unterhändler beginnen Gespräche.

 

17.April 1939

Sowjets schlagen Briten und Franzosen einen Dreierbund gegen das Deutsche Reich vor.

 

17.April 1939

Am gleichen Tag (!) sucht der sowjetische Botschafter Merekalow in Berlin den Staatssekretär von Weizsäcker auf zu einem Sondierungsgespräch. Die Sowjetunion blieb insgeheim nach beiden Seiten offen.

 

Zwischen dem 15. und 23. April 1939

Austausch von sieben Noten zwischen der englischen und der sowjetischen Regierung wegen des Zusammengehens gegen Deutschland.

Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte: Die eine ist die offizielle, erlogene, für den Schulunterricht bestimmte. Die andere ist die geheime, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt.

( Honoré de Balsac, 1799-1850)

 

 

Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt vom 24. August 1939

(Quelle: „Der Krieg der viele Väter hatte“ Gerd Schultze-Rhonhof)

Fortsetzung und Abschluss des Themas von Nr.29

 

Am 8. und 17.Juli 1939

Die Regierungen von Paris und London legen Moskau einen Vertragsentwurf vor. Thema: Kriegsführung gegen Deutschland. Zu dieser Zeit gibt es in Deutschland keine Pläne gegen diese drei Mächte Krieg zu führen.

 

24. Juli 1939

Ein Französisch-Britisch-Sowjetisches Abkommen über militärische Zusammenarbeit wird paraphiert aber nicht unterschrieben. Damit ist niemand endgültig gebunden, doch der Weg zu Verhandlungen der Generalstäbe ist geebnet.

 

4. August 1939

Stalin billigt ein von den Volkskommissariaten für Verteidigung und Äußeres erarbeitetes Dokument, das fünf verschiedene Möglichkeiten eines Aufmarsches mit bis zu 120 Heeresdivisionen gegen Deutschland vorsieht.

 

5. August 1939

Der sowjetische Botschafter in Berlin Astachow sucht den Legationsrat Schnurre im Auswärtigen Amt auf. Er übermittelt ihm von Außenminister Molotow in Moskau, dass die Sowjetunion an einer Normalisierung und Besserung der Beziehungen zu Deutschland interessiert sei.

 

11.August 1939

Militärmissionen aus Paris und London treffen in Moskau ein.

 

13. August 1939

Die Gespräche beginnen. Engländer und Franzosen haben keine konkreten Vorstellungen mitgebracht. Die Sowjets, unter Marschall Woroschilows Leitung, warten mit den fünf von Stalin gebilligten Aufmarschplänen gegen Deutschland auf. Da ist die Rede von 102 sowjetischen Divisionen (2 Mio.Soldaten), von Angriffen gegen Ostpreußen und Schlesien, von 5.500 Flugzeugen, von Bombern mit Reichweiten bis 4000 Kilometern. Außerdem vom Einsatz der Nordflotte und der Schwarzmeerflotte, um Deutschland von Erz- und Ölimporten abzuschneiden.

 

Kommentar von Marschall Woroschilow: „Die Operationen der sowjetischen Truppen gegen Ostpreußen und in Galizien, und die Operationen Englands und Frankreichs im Westen würden das Ende Deutschlands bedeuten“.

 

Die polnische Regierung verweigert ihr Einverständnis zu dieser Allianz, sie befürchtet, dass aus dem Durchmarsch der sowjetischen Unterstützungstruppen eine Besetzung „Ostpolens“ werden könnte. Die englischen und französischen Delegationen weigern sich den Sowjets eine Waffenhilfe konkret zuzusagen. Bei den Russen entsteht der Eindruck, dass sie im Falle eines Krieges für die Polen, Briten und Franzosen alleine bluten sollen.

 

21.August 1939

Aus den o.g. zwei Gründen werden die Verhandlungen erfolglos abgebrochen.

 

19.August 1939

Schon zwei Tage vorher (!) führte Stalin eine Einwilligung des Politbüros herbei, statt einer Allianz mit Frankreich und England eine solche mit Deutschland einzugehen. Er begründete die mit einer eingehenden Analyse der Vor- und Nachteile für die Sowjetunion.

 

Jetzt zurück zu den geheimen Gesprächen zwischen Moskau und Berlin

12. August 1939

Einen Tag bevor (!) die Gespräche der drei Militärdelegationen in Moskau beginnen, meldet sich Botschafter Astachow ein zweites Mal beim Leiter des Ost-Europa-Referats Schnurre beauftragt von Molotow.“ . . . man sei an einer Erörterung der einzelnen, bisher zur Sprache gekommenen Fragengruppen interessiert“.

 

15. August 1939

In Moskau beginnen Deutsch-Sowjetische Gespräche. Botschafter Graf von derSchulenburg spricht mit Molotow und berichtet anschließend nach Berlin.

 

16. August 1939

Außenminister v. Ribbentrop sichert Molotow einen Nichtangriffspakt für 25 Jahre zu, Molotow will nur 5 Jahre + ein Handels- und Kreditabkommen. Außerdem schlägt Molotow noch ein „spezielles Protokoll“ vor, „das einen integrierenden Bestandteil des Paktes darstellt“. Deutschland – so die Botschaft – bekommt beides oder nichts.

 

20. August 1939

Hitler telegraphiert mit Stalin, dass er mit dem Nichtangriffspakt einverstanden ist und dass er Außenminister v. Ribbentrop mit „umfassendster Generalvollmacht“ zur Unterzeichnung des Vertrags und zur „Abfassung und Unterzeichnung des Zusatzprotokolls“ entsenden wolle.

 

21. August 1939

Stalin dankt Hitler für das Telegramm und lädt v. Ribbentrop für den 23. August 1939 nach Moskau ein.

 

24. August 1939

Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt wird unterschrieben.

Die fast unglaubliche Sensation ist perfekt!

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Ubasser

BRD, die „politische Marionette Amerikas“


Die Untertanen-Trulla gilt als hochausgezeichnete Mitarbeiterin im Weißen Haus

Die Untertanen-Trulla wird „als Mitarbeiterin des Monats im Weißen Haus ausgezeichnet“

Wenn ein Volk von Feinden besiegt wird, erleidet es sehr oft schmachvolle Unterdrückung und den ganzen oder teilweisen Verlust seiner Souveränität – zumindest auf eine bestimmte Zeit. Aber immer haben die Führer eines besiegten Volkes danach getrachtet, das eigene Volk bei der ersten sich bietenden Gelegenheit zu befreien und die eigene Souveränität wieder herzustellen. Wer das nicht tut, arbeitet für den Sieger gegen sein eigenes Volk und macht sich damit des Hoch- und Landesverrats schuldig.

In der bundesrepublikanischen Unterwerfungs-Causa gegenüber den Siegern werden wir mit einem neuen Phänomen von politisch-charakterlicher Verwerflichkeit konfrontiert, das beispiellos in der Weltgeschichte sein dürfte. Die von den Siegern eingesetzten Handlanger, die als Politiker der BRD firmieren, haben die Deutschen im Zuge ihrer Kanzler-Akte-Politik tatsächlich entrechtet und als eine Art Dispositions-Sklaventum an die Wall-Street ausgeliefert.

Alles von den Deutschen Erarbeitete gehört der Wall-Street und wird in Kürze mit Hilfe der Bankster-Mechanismen wie „Banken-Union“ bzw. „Banken-Rettung“ sowie „Euro-Rettung“ konfisziert werden. Geschehen konnte dieses Bankster-Weltverbrechen nur, weil die Führungsschicht der politischen BRD mit dem globalen Bankster-Netzwerk konspiriert und in höchstem Unterwerfungseifer alle Weisungen zu Lasten der Deutschen zu befolgen scheint. Der „Große Widerliche“ zum Beispiel, Horst Seehofer, der als „bayerischer Ministerpräsident“ gerne mit den Bankstern zusammenarbeitet, bestätigte die Herrschaft nichtdeutscher Kreise über die Deutschen sogar im öffentlichen Fernsehen. [1] Er zeigte sich stolz darüber, dass er den „Feinden“ dienen darf.

Der in der BRD als sogenannter Finanzminister firmierende Wolfgang Schäuble (CDU) erklärte vor der versammelten Bankster-Riege 2011 [2] in Frankfurt, dass die Bundesrepublik noch nie souverän war und es auch nicht sein will. Und der sich mit Erlaubnis der Wall-Street als Vizekanzler betätigende Sigmar Gabriel (SPD) proklamierte noch als Oppositionspolitiker öffentlich, dass die BRD der Frau Merkel kein Staat sei. [3] Jetzt, wo er mit Merkel zusammen eine Regierung gebildet hat, will er von seiner damaligen Aussage nichts mehr wissen. Und alle Untertanen zusammen wollen mit dem Instrument „Freihandelsabkommen“ erreichen, dass das, was man früher „Deutschland“ nannte, zu einer einzigen GmbH umfunktioniert wird, bei der jeder einzelne BRD-Bürger persönlich haftender Gesellschafter ist. Die darin lebenden Deutschen werden schon heute von den Wall-Streetern als „1-Euro-Job-Untertanen“ verlacht.

Mit den Welt-Finanzverbrechen terrorisieren die Vorgesetzten der BRD-Politiker vor allem die Deutschen, die durch die Banken- und Euro-Rettungen alles verlieren werden, was sie sich einmal erarbeitet hatten. Der Finanzexperte Max Keiser verlangte erneut in seiner Sendung „The Keiser Report“, dass alle Bankster zur Abschreckung aufgehängt werden müssten. Keiser wörtlich: „Das Einsperren von Bankstern ist keine wirksame Abschreckung. Diese Gefängnisstrafen haben sich nicht als Abschreckung bewährt. Im Iran hängt man die Bankster auf. In China hängt man die Bankster auf. Diese Strafen haben sich als Abschreckung gut bewährt. Amerika hat die Todesstrafe. Warum wird die Todesstrafe nicht bei den Finanz-Terroristen angewandt? Obama sagt, er sei gegen Terrorismus, dann beweise es, Obama. Außenminister Kerry sagt, Edward Snowden solle sich als Mann zeigen und in die Staaten zurückkehren. Ich sage zu Kerry: Werden Sie erst einmal mannhaft und fangen Sie an, die Bankster aufzuhängen, denn die terrorisieren ihr Volk. … Österreich will zum Beispiel sein in London gelagertes Gold zurückhaben. Doch die Mini-Pukes (Mini-Kotzbrocken), wie man diese Typen heute in den Medien nennt, manipulieren den Goldpreis, denn es gibt für ihre Taten ja keine abschreckenden Strafen. Österreichs Gold wurde längst verkauft, es ist jetzt in Asien. Österreich wird sein Gold nie mehr zurückbekommen. Dasselbe trifft auf Deutschland zu.“ [4]

Selbstverständlich verdienten laut Max Keiser die sogenannten Politiker, die den Terror der Bankster an ihren eigenen Bevölkerungen erst möglich machten, dieselben Strafen, die einmal an den Bankstern vollstreckt werden sollten. Eigentlich gehören die Politiker-Handlanger noch härter bestraft, denn sie haben ihren Amtseid willentlich gebrochen und das eigene Volk durch die Preisgabe der Souveränität an ausländische Mächte zur „Ausschlachtung“ überstellt. Noch dazu sind jene, an die wir ausgeliefert werden, Feindstaaten, da wir noch keinen Friedensvertrag haben. Das ist Hochverrat. [5]

Aus diesem Gewirr von beispiellosen Schwerstverbrechen werden sich die verkommenen politischen Obereliten kaum noch befreien können. Zu offen werden ihre am deutschen Volk begangenen Taten mittlerweile auch von den Systemmedien offengelegt.

Josef Foschepoth ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg, er bestätigte die furchtbaren Handlungen der BRD-Politiker in einer bislang nicht gekannten offenen Art. Foschepoth zu der Lüge, die Besatzungsmächte seien unsere „Freunde“: „Der schnelle Aufstieg der Bundesrepublik nach dem Krieg unter gleichberechtigten Freunden stimmt auf jeden Fall so nicht.“ Er fügte an, dass wir im eigenen Land sämtliche Hoheitsrechte an die Besatzer abgetreten haben. Auf die Frage, ob den Besatzern die Ausspähung der Deutschen erlaubt sei, antwortete Foschepoth: „Ein Passus im Zusatzabkommen zum Nato-Truppenstatut, der 1963 in Kraft trat und den Truppenvertrag von 1955 ablöste, öffnet in diesem Fall die Türe.“ Ob ähnliches auch in anderen Ländern geschehe, antwortete Professor Foschepoth mit einem klaren „NEIN“. Zur sogenannten Souveränität seit der sogenannten Wiedervereinigung sagte Foschepoth wörtlich: „Truppenstatut, Verwaltungsvereinbarung und geheime Note überdauerten auch die Wiedervereinigung, sie gelten bis zum heutigen Tage weiter. … Vieles deutet darauf hin, dass es sogar noch viel schlimmer geworden ist. … Im Prinzip darf die NSA in Deutschland alles machen.“ [6]

Selbst die System-FAZ, die als die vornehmste Tageszeitung in der BRD gilt, konnte sich nicht mehr zurückhalten und demaskierte die politischen Mini-Pukes der BRD wie folgt: „Der bedingungslose Kadavergehorsam im Verhältnis zu Amerika, ihren allmächtigen Diensten und Partnern passt so gar nicht zur neu angestrebten Rolle in der Welt mit neuem Selbstbewusstsein. Die angebliche europäische Großmacht bleibt die politische Marionette einer amerikanischen Administration, die ihre Geheimdienste mit einem Budget päppelt, das mit über fünfzig Milliarden Dollar größer als das der Bundeswehr und der deutschen Geheimdienste zusammen ist.“ [7]

Merkel übergibt die Deutschen jetzt USrael sogar als militärische Versuchskaninchen

Merkel opfert die Deutschen jetzt sogar USrael als militärische Versuchskaninchen

„Elektronische Kriegsspiele waren für den Ausfall des Flugsiche-rungs-Radar über Europa verantwortlich. Etwa 50 Flugzeuge verschwanden vorübergehend vom Flugsicherungsradar in Öster-reich und Deutschland zwischen dem 5. und 10. Juni 2014, berichtet die österreichische Kontrollstelle ‚Flight Safety Monitor‘. Der Ausfall der Radar-Erfassung der Verkehrsflugzeuge steht im Zusammen-hang mit der Militärübung über diesen Gebieten. Das Ziel der Übung war die Ausschaltung der Funkverkehr-Frequenzen. Während dieses militärischen Übungs-Experiments setzte die NATO Geräte ein, die das Feindradar außer Kraft setzen kann, berichtet der ‚Telegraph‘.“ (RT.com, 14.06.2014)

Ähnlich teilt Jakob Augstein vom SPIEGEL aus. Er bezeichnet die Untertanen-Trulla spöttisch als „Mitarbeiterin des Monats im Weißen Hauses“. Augstein: „Aus amerikanischer Sicht hat sich die Bundeskanzlerin damit die ‚Freiheitsmedaille‘ redlich verdient, die ihr Barack Obama vor ein paar Jahren verlieh. Merkel kann stolz sein: Die eine wird ‚Mitarbeiterin des Monats‘ bei McDonald’s, die andere im Weißen Haus.“ Augstein weist dann noch daraufhin, dass sich Politiker bei ordentlicher Pflichterfüllung eines „Verbrechens“ schuldig machen und an die USA zur Aburteilung ausgeliefert werden können. Augstein schreibt: „Um sicherzugehen, dass die Abgeordneten [der BRD] die Botschaft verstehen, legt die Regierung ein Gutachten bei. Es stammt aus einer amerikanischen Kanzlei und besagt, wer Snowden befrage, mache sich in den USA strafbar – von ‚Verschwörung‘ ist die Rede. Die Abgeordneten müssten also bei der nächsten Reise in die USA damit rechnen, dass sie verhaftet werden. Die Tatsache, dass die Regierung dieses Gutachten an das Parlament weiterleitet, ist nichts weniger als der Versuch des einen Verfassungsorgans, das andere zu erpressen.“ Abschließend spottet Augstein über die Untertanen der BRD-Politik: „Und wie will die Regierung unsere Freiheit am Hindukusch oder sonst wo auf der Welt verteidigen, wenn ihr das nicht einmal in Berlin-Mitte gelingt?“ [8]

Merkel steigerte das BRD-Untertanentum gegenüber den jüdischen Machtzirkeln in einer Weise, das es einem nur noch den Ekel die Speiseröhre hochtreibt. Sie hat eigenmächtig Sanktionen gegen Russland erlassen, ohne dass in der EU schärfere Sanktionen beschlossen wurden. Mit diesem beispiellos abscheulichen Vasallentum wird sie schon bald unglaubliches Leid über die Deutschen bringen, beginnend mit einem wirtschaftlichen Niedergang. „Russland-Embargo durch die Hintertür“, nennt das die FAZ. „Ein Wirtschaftsembargo gegen Russland wegen des Ukraine-Konflikts gibt es zwar noch nicht. Aber für manchen deutschen Maschinenbauer fühlt es sich bereits so an. Denn eine wachsende Zahl bereits gefertigter Anlagen kann nicht nach Russland geliefert werden, weil die Exportgenehmigung ausbleibt – zum Teil seit Monaten. … ‚Das kann für manchen Mittelständler zur Existenzgefährdung werden‘, warnte der VDMA-Außenwirtschaftsfachmann Klaus Friedrich.“

Merkel bekam von der AIPAC über Obama offenbar den klaren Auftrag erteilt, die industriellen Lieferungen des deutschen Maschinenbaus an Russland einzustellen. Und sie befolgt diese Befehle mit zusammengeschlagenen Hacken, denn sie „will nichts falsch machen“ gegenüber ihren jüdischen Vorgesetzten. Ihr ist es vollkommen egal, ob sie dadurch untertänig-mutwillig die deutsche Wirtschaft kaputt macht, denn um keinen Preis der Welt will „die Regierung in Berlin in der Debatte über weitere Sanktionen einen Fehler machen, deshalb sei die Regierung besonders restriktiv“, heißt es bei den Maschinenbauern. „In den ersten drei Monaten des Jahres sind die Exporte der Maschinenbauer nach Russland um gut 17 Prozent gefallen.“ [9]

Der über uns gebrachte Welt-Finanz-Terrorismus wurde uns eindrucksvoll vor Augen geführt, als der ukrainische Oligarch Dmitri Firtasch im März 2014 in Wien verhaftet wurde. Firtasch, offenbar Nichtjude, gilt den jüdischen Oligarchen der Ukraine als Stachel im eigenen Fleisch, dessen Vermögen unter den Großjuden der Ukraine aufgeteilt werden soll. Der ukrainische Chef-Rabbiner Yaakov Bleich verlangte von der Obama-Administration, bei der österreichischen Regierung einen Auslieferungs-Antrag für Firtasch zu stellen. Wohlgemerkt, Firtasch war niemals in seinem Leben in den USA gewesen, war niemals mit einem Amerikaner in Konflikt gekommen, trotzdem soll er dort lebenslänglich eingekerkert werden. „Die US-Justiz wirft ihm vor, indische Beamte mit 18,5 Millionen Dollar bestochen zu haben, um eine Lizenz zum Titanabbau zu bekommen. Ende März kam er gegen eine Rekordkaution von 125 Millionen Euro frei, darf aber Österreich nicht verlassen, bis über den US-Auslieferungsantrag entschieden ist.“ [10] Selbst wenn Dmitri Firtasch indische Beamte bestochen hätte, geht das USrael einen feuchten Kehricht an.

Die Macht der Wall-Street hat vor ihrem bevorstehenden Kollaps Ausmaße erreicht, die aus fast der gesamten Welt einen rechtsstaatlichen Dschungel gemacht hat, denn überall im Westen herrscht Willkür, Rechtsbeugung und Gesetzlosigkeit. Wenn die Machtjuden einen Widersacher wollen, verlangen sie seine Auslieferung, um ihn vor dem modernen Sanhedrin, der usraelischen Gerichtsbarkeit, nach uraltem Kaiphas-Ritual abzuurteilen.

Die geplante Rache an Dmitri Firtasch hängt ursächlich damit zusammen, dass dieser gemeinsam mit dem russischen Staatskonzern Gazprom ein Energie-Unternehmen, Venture RosUkrEnergo (RUE), gegründet hatte. Nach dem russisch-ukrainischen „Gaskrieg“ des Jahres 2006 wurde Firtasch zum alleinigen Gasimporteur der Ukraine. Als aber die halbjüdische „Gasprinzessin“ Julia Timoschenko als Premierministerin einen neuen Gas-Deal mit Russland abgeschlossen hatte – ohne Zwischenhändler wie Firtasch – entschied sich der Oligarch, den russlandfreundlichen Viktor Janukowitsch zu unterstützen. Janukowitsch besiegte Timoschenko in der Präsidentenwahl im Jahr 2010. Da Firtasch über seine DF Group auch Unternehmen im Chemie-, Banken- und Medienbereich kontrolliert, darunter neun ukrainische TV-Sender, sah sich Chef-Rabbiner Bleich gezwungen, bei Obama die Verhaftung von Firtasch in Wien zu verlangen. Nur vier Tage vor dem Krim-Referendum wurde der 49-Jährige auf Ersuchen der USA an seinem Wiener Firmensitz verhaftet.


1) „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ Pelzig unterhält sich, BR, 20.05.2010
2) Am 18.November 2011 begann in der Frankfurter Alten Oper der „European Banking Congress“, welcher direkt anschloss an die vom 14. bis 18. auf dem Frankfurter Messegelände tagende „Euro Finance Week“. Schäuble versprach den anwesenden Bankstern: „Und wir in Deutschland sind seit dem 8.Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen. … Und deswegen ist der Versuch in der europäischen Einigung eine neue Form der Governance Regierung durch Banken zu schaffen … nach meiner festen Überzeugung für das 21.Jahrhundert ein sehr viel zukunftsweisender Ansatz …“ (Mitschrift vom Video)
3) „Ich sage euch, wir haben gar keine Bundesregierung … Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen NICHTREGIERUNGSORGANISATION in Deutschland“ (SPD-vorsitzender Siegmar Gabriel auf dem Landesparteitag der SPD in NRW am 27.02.2010)
4) RT.com, The Keiser Report, Episode 608, May 31, 2014
5) Hochverrat greift den inneren Bestand oder die verfassungsmäßige Ordnung eines Staates an. In der Bundesrepublik Deutschland ist der Hochverrat gegen den Bund oder die Länder unter den Staatsschutzdelikten in den §§ 81–83a StGB als Verbrechen geregelt. Geschütztes Rechtsgut ist die völkerrechtliche Souveränität des Bundes (Bestandshochverrat) gemäß § 81 Abs. 1 StGB.
6) sueddeutsche.de, 9. Juli 2013
7) FAZ, 30.05.2014, S. 11
8) DER SPIEGEL 19/2014, S. 16
9) FAZ, 13.06.2014, S. 17
10) Die Welt, 31.05.2014, S. 7

Quelle: National Journal

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Ubasser

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen – 2


Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten – 2

Von Leo Thenn

Alles, was man an Kriegslüsternheit heute Hitler in die Schuhe schiebt, traf damals auf Churchill zu.

 

Am 11.März 1938 gibt Hitler vormittags um 11 Uhr den Befehl, dass am

12. März, einen Tag vor der geplanten Volksbefragung, Wehrmachtsdivisionen in Österreich einmarschieren. In der dazu in aller Eile verfassten Weisung Hitlers vom 11. März 1938 heißt es u.a.:

 

  1. Ich beabsichtige, wenn andere Mittel nicht zum Ziel führen, mit bewaffneten Kräften in Österreich einzurücken, um dort verfassungsmäßige Zustände herzustellen und weitere Gewalttaten gegen die deutschgesinnte Bevölkerung zu unterbinden.

……..

  1. Die für das Unternehmen bestimmten Kräfte es Heeres und der Luftwaffe müssen ab dem 12. März spätestens 12.oo Uhr einsatzbereit sein…… Die Festsetzung des Zeitpunkts des Einmarsches behalte ich mir vor

 

  1. Das Verhalten der Truppe muss dem Gesichtspunkt Rechnung tragen, dass wir keinen Krieg gegen ein Brudervolk führen wollen. Es liegt in unserem Interesse …. von der Bevölkerung begrüßten friedlichen Einmarsch …. Übergehende österreichische Verbände treten sofort unter deutschen Befehl.

 

  1. An den deutschen Grenzen zu den übrigen Staaten sind einstweilen keinerlei Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

Der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht – Adolf Hitler

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 108)

 

Die politischen Stränge zieht nun vor allem Minister Hermann Göring.

Innerhalb der nächsten 24 Stunden gab es eine ganze Reihe von brisanten Telephongesprächen zwischen Göring und Innenminister Dr. Seyß-Inquart, der in ständiger direkter Verbindung zu Bundeskanzler Dr. Schuschnigg stand genau so, wie Göring zu Hitler. Eine faire Volksabstimmung hatte keine Chance mehr… Schuschnigg wurde aufgefordert zurückzutreten …Seyß-Inquart sollte binnen 2 Stunden zum Bundeskanzler ernannt werden – Bundespräsident Miklas weigert sich diesen Vorschlag von Hitler anzunehmen … Miklas bietet dem General-Inspekteur des Heeres und dem Präsidenten des Obersten Rechnungshofes das Amt des Bundeskanzler an – beide lehnen ab … am Abend des 11. März entlässt Bundespräsident Miklas den Kanzler Schuschnigg und das Kabinett.

Seyß – Inquart informiert um 20.oo Uhr Göring, dass der Generalinspekteur den Truppen befohlen hat, sich zurückzuziehen … Göring fordert Seyß – Inquart auf

 

 

die Macht in Österreich zu übernehmen, er werde jetzt den Einmarschbefehl geben …

(Quelle: („Der Krieg, der viele Väter hatte“ Zusammenfassung)

 

In den Morgenstunden des 12. März 1938 marschieren deutsche Heerestruppen in Richtung Salzburg, Linz und Innsbruck. Blumenschmuck und Fahnen auf den Militärfahrzeugen sollen zeigen, dass dies eine Wiedervereinigung nach langen Jahren deutscher Trennung und kein Eroberungsfeldzug ist. Die österreichische Bevölkerung beiderseits der Strassen reagiert bald mit steigender Begeisterung. Als Hitlers Wagenkolonne gegen Abend auf den Marktplatz von Linz rollt, warten dort schon 60 000 Menschen zum Empfang. Hitler hält eine kurze Rede und wird dabei immer wieder von Beifallsstürmen unterbrochen. Die Begeisterung der Menschenmenge hinterlässt bei ihm, der sich bis dahin der ungeteilten Zustimmung der Österreicher nicht sicher sein konnte, einen tiefen Eindruck,

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S.112)

 

Der politische Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich vollzieht sich am Abend des 13. März 1938 nur noch in ein paar kurzen Schritten: Als erstes macht Bundespräsident Miklas den Weg durch seinen Rücktritt frei. Dann verkündet Seyß – Inquart das „Bundesverfassungsgesetz“ von Österreich. Damit erklärt sich Österreich zu einem Teil des Deutschen Reiches. Als letzten Schritt verkündet Reichsminister Josef Goebbels in Berlin das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“. Damit ist Hitler auch Staatsoberhaupt und Regierungschef von Österreich geworden. Doch dem Anschluss fehlt die Legitimation der Volksabstimmung, die erst für den

10. April 1938 vorgesehen ist.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 114)

 

Die Regierungen in London, Paris und Rom erkennen schon am 2. April 1938 den Anschluss an. Damit ist auch Artikel 88 des Vertrages von Saint-Germain gefallen.

 

Am 3. April 1938, eine Woche vor der Volksabstimmung, erklärte sich der erste Nachkriegs- Bundeskanzler Dr. Renner im „Neuen Wiener Tageblatt“: Als Sozialdemokrat und somit als Verfechter des Selbstbestimmungsrechts der Nationen werde ich mit JA stimmen!“

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 116)

 

Die für den 10. April 1938 angesetzte Volksabstimmung wird zur Bestätigung der österreichischen Verfassungsväter von 1918 und zum Triumph für die, welche einen Anschluss wollen. Von 4 284 795 Wählern stimmen 4 273 88 für die Wiedervereinigung Österreichs und Deutschlands und 9 852 dagegen. Das sind 99,73 Prozent für den Anschluss!

Im deutschen „Altreich“ findet am selben Tage eine Volksabstimmung zum gleichen Thema statt. Hier sind es 99,08 Prozent, die für einen Anschluss sind! Diese Wahl am 10. April 1938 zeigt was eine Nation ausmacht: Die gleiche Sprache und Kultur – die gemeinsame Geschichte – das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und der Wille dazu.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 116)

Wer eine Lüge entdeckt, fragt über kurz oder lang nach dem Lügner

 

 

Stimmen zum Anschluss Österreichs im Frühjahr 1938

(Quelle: „Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems (Chefredakteur)

 

Friedrich Ebert (SPD), der spätere Reichspräsident am 06.12.1919:

„Deutsch – Österreich muss mit dem Mutterland für alle Zeiten vereinigt werden…Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, dass wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns und wir gehören zu ihnen“.

( Jaksch, Potsdam, S. 211 f )

 

Die Provisorische Nationalversammlung in Wien beschloss am 12.11.1918 im Artikel 2 des neuen Gesetzes über die Staats- und Regierungsform: „Deutsch-Österreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik“.

(Prof. Hellmut Diwald (Historiker), „Geschichte der Deutschen“, S.236)

 

Der Vorsitzende des LandbundesProf. Leopold Schönbauer sagte 1927: „Wir hoffen auf den Tag, wo wir sagen können: Heim ins Reich!“

( Zimmermann, Schweiz S. 68 )

 

Die sozialistische Wiener „Arbeiterzeitung“ schrieb 1930:

„Der staatsrechtliche Anschluss ist uns vorläufig verwehrt, aber auch ohne Verletzung des Anschlussverbotes könnte für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Annäherung Deutschlands und Österreichs mehr als bisher geschehen.“

( Zimmermann, Schweiz S 77 )

 

Aus der Erklärung sämtlicher katholischer Bischöfe Österreichs zur Volksabstimmung über den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 10.April 1938:

„Am Tag der Volksabstimmung ist es für uns Bischöfe selbstverständlich nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen.

Wir erkennen freudig an, dass die nationalsozialistische Bewegung auf dem Gebiet des völkischen und wirtschaftlichen Aufbaues sowie der Sozialpolitik für das Deutsche Reich und Volk namentlich für die ärmsten Schichten des Volkes Hervorragendes geleistet hat und noch leistet. Wir sind auch der Überzeugung, dass durch das Wirken der nationalsozialistischen Bewegung die Gefahr des alles zerstörenden gottlosen Bolschewismus abgewehrt wurde“.

(Gebhardt, Handbuch IX, 2, S. 5473 )

 

Die Londoner „Times“ schrieb in einem Leitartikel im Februar 1938:

„ Im Grunde ist ein enges Einverständnis zwischen den beiden deutschen Staaten das Natürlichste der Welt. Eines der unvernünftigsten zerbrechlichsten und herausfordernsten künstlichen Gebilde der Friedensverträge war das Verbot der Einverleibung Österreichs in das Deutsche Reich. Die Vögel kehren in das Nest zurück, Österreich kann niemals antideutsch sein.

(Gordon-Brook-Shepherd, Der Anschluss, Graz-Wien-Köln 1963, S. 125 f)

 

Die „Neue Züricher Zeitung“ schrieb nach dem Anschluss:

„Das Volk Österreichs erlebte den Einmarsch der deutschen Truppen mit tiefster Ergriffenheit.“

 

Zustand und Verhältnisse in Deutschland Mitte der 30-iger Jahre:

 

Adolf Hitler wurde gewählt , weil er versprach als „Herkules den Augiasstall auszumisten“ (G. Zarnow 1930, S. 69). Die freiwillige Selbstauflösung der politischen Parteien nach 1933 war der Anfang. Das „Ausmisten des Augiasstalls“ hat in wenigen Jahren nach der Machtergreifung Hitlers dann auch tatsächlich zu einem völligen Umschwung der Verhältnisse geführt: Die Kriminalität war auf ein Minimum gesunken. Abtreibung wie Prostitution gab es praktisch kaum noch. An Mafia, Drogenhandel und Drogenmissbrauch war nicht zu denken. Die Arbeitslosigkeit war beseitigt, es herrschten wieder Recht und Ordnung.

 

Der ehemalige britische Kriegspremier Llyod George beschrieb nach einem Besuch Deutschlands und Adolf Hitlers seinen Eindruck am 17. September 1936 in der britischen Zeitung „Daily Express:“ Mit Recht hat Adolf Hitler in Nürnberg erklärt, seine Bewegung habe in 4 Jahren ein neues Deutschland geschaffen. Es ist nicht mehr das Deutschland des 1. Jahrzehnts nach dem Krieg, gebrochen, mutlos und niedergebeugt in Sorge und Ohnmacht. Es ist jetzt voller Hoffnung und Vertrauen, voll eines neuen Gefühls der Entschlossenheit, sein neues Leben ohne jede Einmischung fremder Einflüsse zu führen. Zum ersten Male nach dem Kriege herrscht ein allgemeines Gefühl der Sicherheit. Die Menschen sind fröhlicher. Über das ganze Land verbreitet sich die Stimmung allgemeiner Freude. Es ist ein glücklicheres Deutschland. Überall habe ich das gesehen, und Engländer, die ich während meiner Reise traf und die Deutschland gut kennen, waren von dem Wandel sehr beeindruckt. Dieses Wunder hat ein Mann vollbracht … Eine magnetische, dynamische Persönlichkeit mit einer ehrlichen Absicht…An seiner Popularität, vor allem bei der deutschen Jugend besteht kein Zweifel…Es ist der Verehrung eines Nationalhelden, der sein Volk aus völliger Hoffnungslosigkeit und Erniedrigung gerettet hat“.

 

Dass der Nationalsozialismus die inneren Verhältnisse Deutschlands autoritär prägte, darf über dem positiven äußeren Bild, das Lloyd George hier im Jahr der Olympiade zeichnete, nicht vergessen werden. Aber anders waren die Verhältnisse damals wohl nicht zu ändern. Das wurde vom größten Teil der Deutschen so gesehen – anders sind die überragenden Wahlergebnisse nicht zu erklären

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S. 66)

Das Streben nach historischer Wahrheit lässt sich nicht unterdrücken, es bleibt lebendig und aktiv.

 

Sebastian Haffner (1907-1999) war ein entschiedener und engagierter Gegner von Hitler und dem Nationalsozialismus. Er emigrierte 1938 nach England und arbeitete dort als Journalist, vor allem für den „Observer“, 1954 kehrte er als Auslandskorrespondent des „Observer“ nach Deutschland zurück, war dann (ab 1961) als politischer Kolumnist erst für „Die Welt“, später (ab 1963) für den „Stern“ tätig. Aus seinem Buch „Von Bismarck zu Hitler“ nachstehend einige Zitate:

 

Gleichzeitig setzte in diesen Jahren das Hitlersche Wirtschaftswunder ein: eine Belebung der Wirtschaft, die in den vier Jahren von 1933-1937 aus der Massenarbeitslosigkeit zur Vollbeschäftigung führte, womit Hitler fast die ganze ehemalige sozialdemokratische und einen großen Teil der ehemals kommunistischen Anhänger- und Wählerschaft für sich gewann oder mindestens neutralisierte.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 246 )

 

Man hat die Nazis als eine „Bewegung“ charakterisiert, aber, so seltsam es klingt, die wirkliche Bewegung war nach 1933 Hitler selbst. Hitler hat als Herrschermehr in Bewegung gebracht als das ganze Deutsche Reich und das gesamte Deutsche Volk.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 250 )

 

Für die Propaganda war das im März 1933 aus dem Nichts geschaffene Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda zuständig, das Goebbels unterstand. Er monopolisierte, auf legale Art von Hitler dazu ermächtigt, den gesamten Bereich, den man heute Medienbereich nennt. Goebbels führte seine Aufgabe auf eine sehr geschickte Weise aus, die man unter rein technischen Gesichtspunkten nur bewundern kann. Goebbels versuchte nämlich nicht, das gesamte deutsche Volk zu nationalsozialistischen Ideen zu bekehren. Er verlegt seine Anstrengungen darauf, dem deutschen Volk durch seine Medien eine heile Welt vorzuspiegeln, die unter dem Führerregime wiederhergestellt worden war.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 254 )

 

Der zweite große Erfolg, den Hitler in dieser Zeit vorweisen konnte, war die gelungene Aufrüstung. Alle Bedenken, die in der Reichswehr noch gegen Hitlers sonstige Politik obwalten mochten, konnte er auf diese Weise neutralisieren. In dem Millionenheer, das Hitler jetzt schuf, wurden die Leutnants der Reichswehr

zu Obersten, die Obersten wurden Generale, die Generale wurden Feldmarschälle, kurzum: es ging allen sehr gut. Und das nicht nur in materieller Hinsicht. Sie alle fühlten sich beruflich jetzt wieder sehr wohl, sie durften endlich wieder ihre volle Leistungskraft entfalten; sie dienten einem militärischen Unternehmen, das sich in kräftigem Aus- und Aufbau befand.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 259 )

 

Hitlers dritter großer Erfolg, der im breiten Publikum auch dank der Verkaufstechnik von Joseph Goebbels großen Eindruck machte, war seine Außenpolitik. Die Art wie er anfing, der Welt Trotz zu bieten, ganz anders als etwa Stresemann und die zahlreichen republikanischen Regierungen vorher unter dem Motto der Anpassung und der scheinbaren Versöhnung. Damit war jetzt Schluss. Hitler legte Wert darauf, seine Erfolge der Welt abzutrotzen.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 260 )

 

Es gab im Dritten Reich durchaus eine Art Pressevielfalt. Wer die „Frankfurter Zeitung“ las, der bekam die Dinge in ganz anderem Ton und Stil dargestellt als jemand, der den „Völkischen Beobachter“ las. Und auch der „Völkische Beobachter“ unterschied sich noch von den nationalsozialistischen Kampfblättern, dem „Schwarzen Korps“ dem Organ der SS oder dem „Stürmer“ dem Organ des antisemitischen Gauleiters Streicher. Der Zeitungsleser hatte durchaus die Wahl, die Dinge so dargestellt zu sehen, wie er es sich wünschte, und gemäß seiner Stimmungslage weiter bedient zu werden.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 256 + 257)

 

Eine „nationale Erhebung“ – ich habe sie noch in sehr guter Erinnerung – erwuchs aus zwei Wurzeln. Erstens aus der Ermüdung an der politischen Ungewissheit der letzten 14 Jahre nach dem Krieg. Man wollte wieder wissen, woran man war, wünschte Ordnung, eine feste Hand, festen Willen, einen Mann an der Spitze. Aber – und das ist die zweite Wurzel dieser Bewegung – man wollte keinen Papen oder Schleicher an der Spitze, nicht einen Vertreter der als abgelebt empfundenen 1918 abgedankten alten monarchistischen Oberklasse. Man wollte etwas wirklich Neues: eine Volksherrschaft ohne Parteien, eine populäre Führergestalt wie man sie in Hitler erblickte. Vor allem wollte man, dass Deutschland wieder einig, groß und stark würde – wie 1914.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 237 )

 

 

Trotz der ersten Zeichen einer antisemitischen Politik bildete sich in weiten Kreisen der Bevölkerung eine Überzeugung, dies sei eine große Zeit, in der sich die Nation wieder einte und endlich ihren Gottgesandten fand, einen aus der Mitte des Volkes entstandenen Führer, der für Zucht und Ordnung sorgen, die Kräfte der ganzen Nation zusammenfassen und das Deutsche Reich neuen, großen Zeiten entgegenführen würde. Es war diese Stimmung, die es Hitler ermöglichte, die ganze politische Szene praktisch widerstandslos abzuräumen und eine Situation herbeizuführen, in der niemand seinem Willen mehr Widerstand leisten oder seine Pläne vereiteln konnte.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 238 )

 

„Wenn England einmal so geschlagen darniederliegen sollte wie Deutschland nach dem Weltkrieg 1914-1918, dann wünschte ich mir für England einen Mann wie Adolf Hitler!“

(Winston Churchill im Jahre 1938)

Wer die historischen Fakten nicht kennt, muß alles glauben

 

Theodor Heuß, Professor an der Deutschen Hochschule für Politik, Reichtagsabgeordneter und ab 1949 erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, äußerte sich 1932 in einem Buch (das seinen Namen trägt) über Adolf Hitler: „Die Geburtsstätte der nationalsozialistischen Bewegung ist nicht München sondern Versailles (S.55). Hitler war in der Nacht vom 8. zum 9. November 1923 (Marsch zur Feldherrnhalle in München zusammen mit dem ehemaligen Generalstabschef Erich Ludendorff) eine deutsche Gestalt geworden… Und niemand kann der Unverdrossenheit dieses Mannes die Anerkennung versagen, der von der Festung entlassen, sorgfältig, zäh, bewusst aus den Scherben ein neues Gefäß zu fügen unternahm und verstand (S.5).

Natürlich würde man Hitler nicht völlig gerecht, wollte man in ihm nur den großen, unermüdlichen Organisator sehen. Er hat auch Seelen in Bewegung gesetzt und einen zu Opfern und Hingabe bereiten Enthusiasmus an sein Auftreten gefesselt (S. 119). Seit es die SA gab, Aufzüge, Umzüge, von frischen, jungen Menschen in guter Haltung, war die Sorge ein Erbe Eisners oder Levinés könne wiederkehren, ziemlich gebannt (S.8)… Das Ethos der nationalsozialistischen Bewegung, und das ist vielleicht ihre seelisch stärkste Seite, dass sie Klassen- und Standesunterschiede, Berufs- und Bildungsgegensätze in ihrem großen Rhythmus überwinden konnte (S.58)…Hier handelt es sich um die Abwendung von der materialistischen Weltanschauung schlechthin. Man will schon einen Sozialismus, aber einen anderen, sittlich, religiös, national bestimmten Sozialismus (S. 79)…

( „Kriegsursachen/Kriegsschuld „ von Hermann Schröcke, S. 60)

 

Auszüge aus einem Brief von Houston Stewart Chamberlain an Adolf Hitler vom 7. Oktober 1923:

Sie sind ja gar nicht, wie Sie mir geschildert wurden, ein Fanatiker, vielmehr möchte ich Sie als den unmittelbaren Gegensatz eines Fanatikers bezeichnen. Der Fanatiker erhitzt die Köpfe, Sie erwärmen die Herzen. Der Fanatiker will überreden, Sie wollen überzeugen, nur überzeugen – und darum gelingt es Ihnen auch … Sie haben Gewaltiges zu leisten vor sich, aber trotz Ihrer Willenskraft halte ich Sie nicht für einen Gewaltmenschen…

Dass Deutschland in der Stunde seiner höchsten Not einen Hitler gebärt, das bezeugt sein Lebendigsein; desgleichen die Wirkungen, die von Ihnen ausgehen, denn diese zwei Dinge – die Persönlichkeit und ihre Wirkung – gehören zusammen… Dass der großartige Erich Ludendorff sich offen Ihnen anschließt und sich zu der Bewegung bekennt, die von Ihnen ausgeht: welch eine herrliche Bestätigung!

(Quelle: „Kaiserkurier“ in Hörsten Nr. 3/2005, S. 12 )

 

Während des Prozesses zum Putsch vom 9.11.1923 führte Erich Ludendorf in seiner Verteidigungsrede am 19.2.1924 aus:

„Ich lernte dann Herrn Hitler kennen, als er noch nicht der bekannte Mann war. Ich beobachtete in häufigen Aussprachen sein Wachsen. Er verstand es, der völkischen Bewegung den Inhalt zu geben, den das Volk instinktiv begriff: Hier ist etwas Sittlich-Hohes, von dem Rettung kommen kann“

( E. Ludendorff 1937, Viöl / 1996 S. 130 )

 

Sefton Delmer, brithischer Chefpropagandist während des Zweiten Weltkriegs in seinem Buch „Die Deutschen und ich“ – Hamburg 1961, S. 28: „Man kann heute darüber sagen was man will. Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt – verliebt in Hitler. Und sie hatten allen Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. Er hatte den Deutschen ein neues Bewusstsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt“.

(Notverwaltung des Deutschen Ostens im Deutschen Reich, März/April 2005)

 

P.H. Nicoll schrieb 1963:“ Englands Krieg gegen Deutschland“:

Betrachtet man das nationalsozialistische Regime von 1933 bis 1939 sachlich, so werden alle ehrlichen Forscher einräumen, dass es zwar die bürgerlichen Freiheiten sehr beträchtlich einschränkte und die parlamentarische Demokratie nahezu aufhob … Aber kein Deutscher vorher, nicht einmal Bismarck, hat in so kurzer Zeit so viel für die Deutschen getan, wie Hitler und Göring von 1933 bis 1939 erreichten …

Was nun die Schuld an dem Krieg von 1939 angeht, so liegt, wie wir bereits nachgewiesen haben, reichliches und unbestreitbares Beweismaterial vor, dass Hitler alles tat, was in seiner Macht stand um diesen Krieg abzuwenden und, als das nicht mehr möglich war, ihn wenigstens auf die beiden Partner zu beschränken.“

(Quelle: „Kaiserkurier“ in Hörsten, Nr. 3/2005)

 

Sebastian Haffner, den man bestimmt nicht als NS-Verherrlicher oder gar „Deutschtümler“ bezeichnen kann, schrieb in seinem Buch „Anmerkungen zu Hitler“ auf Seite 30/31:

„Aus schreiender Not und Massenelend war ein allgemein bescheiden/behaglicher Wohlstand geworden. Fast ebenso wichtig: An die Stelle von Ratlosigkeit und Hoffnungslosigkeit waren Zuversicht und Selbstvertrauen getreten … Dieses „Wunder“ beherrschte in den Jahren 1936 – 1938 die deutsche Massenstimmung absolut und verwies jeden, der Hitler immer noch ablehnte in die Rolle eine querulantischen Nörglers. Der Mann mag seine Fehler haben, aber er hat uns wieder Arbeit und Brot gegeben.“

(Notverwaltung des Deutschen Ostens im Deutschen Reich, März/April 2005)

Jeder objektive und seriöse Historiker wird die 12 Jahre des Dritten Reiches halbieren in 6 Jahre Friedenszeit (1933 – 1939) und 6 Jahre Kriegszeit (1939 – 1945).

Sebastian Haffner erwähnte in seinem Buch „Von Bismarck bis Hitler“ auf Seite 246 kurz das „Hitlerische Wirtschaftswunder“ von 1933 – 1938 Es dient dem allgemeinen besseren Verständnis dazu einige konkrete Angaben zu machen:

 

Bau von Siedlungshäusern

Überall in Deutschland, an den Stadträndern und auf den Dörfern wurden ausgedehnte Arbeitersiedlungen gebaut. Finanziell bevorzugt wurden die kinderreichen Familien. Alle Häuser hatten 600 – 1000 qm Grund und Boden dabei für Obst– und Gemüseanbau sowie für Schweinehaltung u. Kleintierzucht. Der Kaufpreis der Häuser war sehr niedrig. Eine große Zahl von Arbeitsplätzen war sichergestellt auf Jahre.

 

Rundfunkempfänger

Ein Radiogerät war damals schierer Luxus, nur Reiche und Privilegierte besaßen ein solches Gerät. Innerhalb weniger Jahre gab es in allen deutschen Familien einen „Volksempfänger“. Es war ein Radio mit nur einer oder zwei Wellenlängen aber es war preislich für Jedermann erschwinglich. Die Radio-Produktion schaffte viele Arbeitsplätze.

 

Ehestandsdarlehen

Junge Ehepaare konnten ein Ehestandsdarlehen über 500 Reichsmark beantragen, das in kleinen Raten zurückbezahlt wurde. Beim 1. Kind wurden 25 % der Schuld erlassen und die Rückzahlung über 1 Jahr gestundet. Beim 2. Kind wiederholte sich dieser Vorgang. Bei 4 Kindern erfolgte eine Streichung der Gesamtschuld. 500 Reichsmark waren damals ein kleines Vermögen.

 

Ehrenkreuz der deutschen Mutter

Das Mutterkreuz gab es in drei Stufen. In Bronze: 4 + 5 Kinder, in Silber: 6 + 7 Kinder, in Gold: 8 Kinder und mehr. Ab dem 7. Kind übernahm Adolf Hitler persönlich die Patenschaft, mit allen Pflichten eines Paten. Das künstlerisch sehr geschmackvoll gearbeitete Kreuz wurde an einer Kette um den Hals getragen. Es wurde in einer kleinen Feierstunde überreicht.

Frauen mit Mutterkreuz wurden in allen Belangen bevorzugt behandelt. Die Parole lautete damals: Deutschland und die Deutschen können nur überleben bei einer durchschnittlichen Geburtenrate von 4,2 Kindern.

Der „Volkswagen“

Aus den vielen Vorschlägen auch internationaler Autohersteller, wurde der Entwurf des deutschen Kraftwagenbauers Ferdinand Porsche (1875 – 1951) ausgewählt. Beginn der Konstruktion war das Jahr 1934. Mit Blick auf die Motorisierung in Amerika, sollte in Deutschland jede Familie in absehbarer Zeit einen „Volkswagen“ besitzen können. Der unglaublich niedrige Kaufpreis von 990,- Reichsmark sollte dies möglich machen. In kleinen Ratenzahlungen, die vom Wochen- oder Monatslohn der Arbeitnehmer einbehalten wurden, konnte man sich einen Volkswagen ansparen. Millionen Deutsche haben das getan. Damit wurde ein Teil der Produktion finanziert. Viele Arbeitsplätze wurden in der Autoindustrie dauerhaft geschaffen.

Reichsautobahnen

Der Bau der Reichsautobahnen und ihre vorbildlichen Planungen im Hinblick auf die kommende Motorisierung, war in Europa einmalig. Vom gesamten Ausland wurde Deutschland dafür bewundert und auch beneidet. Arbeitsplätze wurden hier massenhaft geschaffen. Leitung und Verantwortung hatte Ing. Fritz Todt (Organisation Todt).

(Quelle der o.g. 6 Zitate: Zeitzeugen vom Jahrgang 1916, 1922, 1926 , 1929)

Buna

Deutschen Wissenschaftler gelang die Erfindung eines synthetischen Kautschuks.

Der Kauf von Naturkautschuk in Übersee war nur mit Gold-Devisen möglich. Durch die Wiedergutmachungszahlungen des Versailler Vertrages waren die Goldreserven des Reiches restlos aufgebraucht. Mit der Erfindung von Buna war Deutschland von teurem ausländischen Naturkautschuk unabhängig geworden. Im Herbst 1935 wurde nahe Merseburg von I.G. Farbenindustrie die erste Produktionsstätte errichtet, Energiequellen waren Braunkohle und Wasserstoff. Zur Synthese wurden Butadin und Natrium benötigt. In den folgenden mehreren Buna Werken wurden Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen.

(Quelle: „Wikipedia“ im Internet)

 

Das Fischer-Tropsch Verfahren

Wird auch Fischer-Tropsch-Analyse genannt. Erfunden und entwickelt von den deutschen Wissenschaftlern Franz Fischer und Hans Tropsch.

Es handelt sich um Kohleverflüssigung. Ein großtechnisches Verfahren zur Umwandlung von Synthesegas (CO/H2) in flüssige Kohlenwasserstoffe, unter hohem Druck und bei einer Temperatur von 200-359 Grad Celsius. Mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren wurde in Großtechnischer Produktion aus Kohle Benzin gewonnen. Für Deutschland lebenswichtig denn für den Kauf von Erdöl zur Benzingewinnung fehlten die Gold-Devisen. Auch in dieser Industrie wurden Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen. In Südafrika wird auch heute noch Benzin nach dem Fischer-Tropsch Verfahren gewonnen.

( Quelle „Wikipedia“ im Internet)

 

In diesen Jahren – und natürlich auch in den Kriegsjahren – gab es in Deutschland Erfindungen am laufenden Band. Deutsche Wissenschaftler aus allen Bereichen feierten unglaublich viele Triumphe, es wurden ca. 20 000 Patente auf allen möglichen Gebieten angemeldet:

Synthetischer Gummi – Benzin aus Kohle – künstliches Blutplasma – Infrarotstrahlen – inaktives Insulin – verbesserte Schmerzmittel – Aerodynamik – Ionosphärenforschung – wenig giftiges Insektenpulver- neuartige Turbinenantriebe – Kondensatoren mit 50 % höherer Spannung – der erste Düsenjäger – die ersten lenkbaren Raketen – das erste Radargerät – usw. Alles das waren deutsche Erfindungen .

 

Jean Beran – Sonderkorrespondent des britischen „News Chronicle“ schrieb nach Kriegsende:

Ein besonderer Gesichtspunkt der „Befreiung“ Deutschlands nach 1945 besteht darin, dass die Deutschen, den Alliierten in Forschung und Technik, je nach Gebieten, um zehn bis 30 Jahre voraus waren.

Jean Beran, der sich in einer Mischung von Begeisterung und fassungslosem Staunen über den wissenschaftlichen Vorsprung der Deutschen ausließ, stellte im „News Chronicle“ anschließend fest:

„Das sind wenige von vielen tausend Entdeckungen, die erbeutet wurden und die sich vom größten Industriegeheimnis bis zu den kleinsten Einzelheiten der Produktionsweise erstrecken. Insgesamt ist es eine der gigantischsten Kriegsbeuten, die je ein Sieger erhoffen konnte“.

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

Deutsche Arbeitsfront (DAF)

Die Gewerkschaften wurden sofort nach Machtübernahme ausgetauscht gegen die Deutsche Arbeitsfront, die Leitung hatte Dr. Robert Ley.

 

Kraft durch Freude (KdF)

KdF war eine Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront und wurde am 27. November 1933 gegründet. Bekannte Einrichtungen waren:

Der KdF-Wagen (VW), das Kreuzfahrtschiff „Wilhelm Gustloff“, das Seebad Prora auf Rügen. Die KdF organisierte Tanzveranstaltungen, Konzert-Theater- und Opernbesuche sowie Urlaubsreisen. Das Glanzlicht waren Kreuzfahrten mit der „Wilhelm Gustloff“ zu den Fjorden von Norwegen und zum Nordkap. Es war dieselbe Route, die heute auch die norwegischen Schiffe der Hurtigruten-Linie nehmen: Bergen – Trondheim – Svolvaer – Hammerfest – Nordkap. Durch diese Veranstaltungen sollte die Gleichschaltung der deutschen Bevölkerung im Sinne des Nationalsozialismus erreicht werden, Standesunterschiede sollte es nicht mehr geben. Ab 1936 führte KdF Betriebssportgruppen ein. Die Leibesertüchtigung der Arbeiterschaft sollte mit einer nationalsozialistischen Ideallogisierung gekoppelt werden. Alle Maßnahmen der KdF dienten dazu, die Herrschaft des Nationalsozialismus zu sichern und die Leistung der arbeitenden Bevölkerung zu optimieren. Bei allen Veranstaltungen hieß der Leitspruch: Ein Reich – ein Volk – ein Führer.

(Enzyklopädie Wikipedia + Zeitzeugen Jahrgang 1916/1922/1926/1929)

 

Winterhilfswerk

Das Winterhilfswerk des Deutschen Volkes (WHW) war eine zur Entlastung der staatlichen Arbeitslosenfürsorge am 13. September 1933 gegründete Stiftung. Geleitet wurde das in Berlin ansässige WHW vom Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels, „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“, dieser Satz von Wilhelm Raiffeisen (Genossenschaftswesen) wurde übernommen und so propagiert, als ob er eine eigene Erfindung sei. Die Finanzierung des WHW erfolgte über ein System von Spenden, Straßensammlungen, freiwilligen Arbeits- und Dienstleitungen. Die Straßensammlungen mit Abzeichenverkauf erfolgten während der Wintermonate. Von 1933 – 1943 wurden um die 8000 unterschiedliche Abzeichen zum Anstecken herausgegeben. Die thüringische Heimindustrie wurde durch deren Herstellung aufrechterhalten. Die WHW-Sammelergebnisse jährlich lagen zwischen 320 Millionen und 385 Millionen Reichsmark. Auch viele Künstler und Politiker waren damals mit WHW-Sammelbüchsen und WHW- Ansteckern in Deutschlands Städten und Dörfern aktiv. Das WHW war volkswirtschaftlich nicht nur für die Sozialpolitik, sondern auch für die Finanzpolitik von Bedeutung. Die NS-Propaganda steuerte das Ganze vorbildlich und die einzelnen Gauleiter wetteiferten untereinander. Über allem der Wahlspruch: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“.

(Enzyklopädie Wikipedia + Zeitzeugen Jahrgang 1916/1922/1926/1929)

 

 

 

Die Pfundsammlung (500 Gramm)

Eine besondere Variante des Winterhilfswerkes war die Pfundsammlung, immer vor Weihnachten. Nach vorherigem Aufruf gingen NS – Frauenschaft und BDM von Tür zu Tür und sammelten die bereitgestellten Spenden ein. Es waren Grundnahrungsmittel, die von den Bürgern in Pfundstüten abgepackt waren: Mehl, Zucker, Grieß, Bohnen, Erbsen, Salz, usw. Jeder Haushalt spendete nach seinen finanziellen Möglichkeiten. Die Pfunds-Tüten wurden dann von den Sammlerinnen an Alte, Kranke und Bedürftige zusammen mit weihnachtlichen Zugaben verschenkt. Die Organisation übernahm der zuständige Ortsgruppenleiter.

(Quelle: Zeitzeugen der Jahrgänge 1916, 1922, 1926, 1929)

 

Die Hitler-Jugend (HJ)

Die HJ wurde 1926 gegründet. Ab 1936 dann Staatsjugend unter Leitung des Reichsjugendführers Baldur von Schirach.

Die Gliederung des gesamten Apparates war folgendermaßen:

Deutsches Jungvolk (DJ) 10-14 jährige Buben – Hitler Jugend (HJ) 14 – 21 jährige – Deutsche Jungmädel (DJM) 10 – 14 jährige – Bund Deutscher Mädchen (BDM) 14 – 21 jährige. Ab dem 21. Lebensjahr wechselten viele Männer in die SA und viele Frauen in die NS – Frauenschaft. Bei der Hitler – Jugend (HJ) gab es sportliche Spezialgebiete, wie die Segel-HJ (Segelflugzeuge), die Reiter – HJ, die Motor – HJ (Krad). Sport und Spiel wurde der Jugend in reichem Maße geboten und von ihr freudig angenommen. Die Treffen in Uniform waren 1 bis 2 mal pro Woche u. wurden „ Dienst „ genannt. Außer politischer Schulung gab es Liederabende, Geländespiele, Fackelmärsche an Gedenktagen, Lagerfeuer, Märsche mit Gesang, Umgang mit Kompass u. Landkarte Reichsjugendwettkämpfe mit Siegernadel u.ä.. sowie Sammlungen für das Winterhilfswerk.

(Quelle: Der Neue Brockhaus 1958 und Zeitzeugen 1916/1922/1926/1929)

 

Die NS – Ordensburgen

Die NS-Ordensburgen waren Schulungsstätten für die Partei-Elite mit gewaltigen Ausmaßen. Sie umfassten ein riesiges Areal von zig Quadrat-Kilometern mit Flugplatz und Reitgelände. Der Baustil und die Statuen erinnern an klassische Bauten im antiken Griechenland. Gut erhalten ist heute noch die Ordensburg Vogelsang in der Eifel, nahe der Urft – Talsperre. Allein der unter Denkmalschutz stehende Teil der Bauwerke umfasst eine Bruttogeschossfläche von 50 000 Quadratmetern. Ein großer Teil des Geländes

(42 qkm) wird heute als Truppenübungsplatz genutzt.

Adolf Hitler forderte 1933 im Rahmen einer Rede den Bau von Schulen besonderer Art für den „Führernachwuchs“ der „Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP)“ Mit dem Bau der „Schulungslager“ wurde der Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley beauftragt. Er befahl den Bau in Krössingsee (Pommern), Sonthofen (Allgäu) und Vogelsang (Eifel) Am 24. April 1936 wurden die drei Ordensburgen in einem Festakt an Adolf Hitler übergeben. Wenig später rückten die ersten je 500 Lehrgangsteilnehmer (Junker) auf den NS-Ordensburgen ein. Die Meisten waren Mitte zwanzig. Voraussetzung war erste „Bewährung“ in der Parteiarbeit, völlige körperliche Gesundheit, Arbeitsdienst und Militärdienst geleistet sowie ein arischer Abstammungsnachweis. Die Lehrgänge auf den NS – Ordensburgen sahen auch eine Reitausbildung und eine Pilotenausbildung vor. Daneben gab es eine intensive sportliche Schulung. Die wissenschaftliche Schulung übernahmen Hauptlehrer und Gastlehrer. Die Themen waren breit angelegt um den Junkern jenes Wissen zu vermitteln, das sie für ihre zukünftigen Führungsaufgaben brauchen. Die maßgeblichen Personen des Staates besuchten die drei Ordensburgen sehr oft, auch Adolf Hitler.

Auf den NS – Ordensburgen sollte die geistige Elite von Deutschland ausgebildet werden, die zu gegebener Zeit die bestehende Führungsschicht ablösen kann – auch der Nachfolger von Adolf Hitler sollte dort gefunden werden. Bei Kriegsausbruch im September 1939 wurden die Junker entlassen und als Offiziers – Nachwuchs eingesetzt.. Die Ordensburgen wurden der Wehrmacht übergeben.

(Enzyklopädie Wikipedia im Internet)

Die Wahrheit tut niemanden weh – außer dem Lügner

 

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

 

Sudetenland und Sudetendeutsche

Weder die Westmächte noch die Tschechen achteten das demokratische Selbstbestimmungsrecht der Völker und zwangen nach dem I. Weltkrieg mit brutaler Gewalt 3,1 Mio Deutsche gegen ihren Willen in den künstlichen, neu geschaffenen Staat Tschechoslowakei.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef Kofler, S. 18)

 

 

Die Tschechoslowakei als Vielvölkerstaat

1938 zählt die Tschechoslowakei 6,7 Mio Tschechen, 3,1 Mio Deutsche, 2 Mio Slowaken, 735 Tsd. Ungarn, 460 Tsd. Ruthenen (Ukrainer), 180 Tsd. Juden, 75 Tsd. Polen und 240 Tsd. Menschen anderer Herkunft. Die Tschechen stellen damit im eigenen Staat nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung. Die bunte Völkermischung ist das Ergebnis der Absicht der Weltkriegssiegermächte, das bis dahin mächtige Österreich-Ungarn in viele Staaten aufzuteilen. So werden hier Menschen und Territorien einem neuen Staat zugeschlagen, dessen Bevölkerung und Gebiete nie zuvor in der Geschichte eine Einheit, geschweige denn ein Staat gewesen sind.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 133)

 

 

Die Sudetendeutschen

Der Name der Sudetendeutschen leitet sich von ihrer Heimat ab, wie die Gebirgszüge rund um Böhmen und Mähren bis 1945 (!) hießen. Ab dem Jahre 1204 riefen mehrere Generationen Böhmischer Könige deutsche Bauern, Handwerker und Kaufleute zur Aufsiedelung und Entwicklungshilfe in ihr Land, wodurch die Randgebiete von Böhmen und Mähren und einige Sprachinseln im Landesinneren deutsch besiedelt wurden und es über 700 Jahre blieben. Die Sudetendeutschen waren dort, wie die Tschechen, während der letzten vier Jahrhunderte Angehörige des Habsburger Reiches. So ist es natürlich, dass sie sich nach der Zerschlagung Österreich-Ungarns zunächst Österreich zugehörig fühlten.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 135)

 

Im März 1919 fanden in Deutsch – Österreich demokratische Urwahlen statt. Die Tschechen jedoch, welche die sudetendeutschen Gebiete widerrechtlich militärisch besetzten, verweigerten den Deutschen, ihr künftiges Schicksal selbst zu bestimmen. Nun riefen die Sudetendeutschen zu gewaltlosen Demonstrationen auf, die in feierlichem Ernst verliefen. Tschechische Soldaten schossen in die gewaltlosen Massen. 54 Kinder, Frauen und Männer starben in dieser Schlacht gegen das demokratische Selbstbestimmungsrecht.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef Kofler, S. 18)

 

Das „Cesko slovo“ vom 29. Oktober 1920 verlangte, man soll den Deutschen nicht die Gleichberechtigung geben, sondern sie lieber an „Galgen und Kandelabern aufhängen“. Die Zlata Praha“ schrieb anlässlich des Sokol – Festes 1919, man müsse die Deutschen über die Grenze „peitschen“! Die deutschen Volksteile in der Tschechoslowakei wurden schamlos unterdrückt. Lord Runciman, der britische Vermittler schrieb aus der Tschechoslowakei an den britischen Premierminister: „ Es ist bitter, so von einem fremden Volk beherrscht zu werden. Ich bin daher der Ansicht, dass diese Grenzbezirke unverzüglich an Deutschland übertragen werden sollten“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 18)

 

Die Abtretung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich wurde durch den Notenwechsel zwischen London und Paris auf der einen Seite und Prag auf der anderen Seite am 21./22. September 1938 festgelegt, Die Konferenz in München zwischen Hitler, Daladier, Mussolini und Chamberlain (Münchner Abkommen) am 30. September 1938 legte lediglich die Modalitäten der Besetzung des Sudetenlandes durch die deutsche Wehrmacht fest. Die Rückgabe des von den Tschechen widerrechtlich angeeigneten deutschbesiedelten Landes war überhaupt kein Unrecht, sondern die Beseitigung eines großen Unrechts!

Der britische Geschichtsforscher P.H.Nicoli schreibt: „Wenn Hitler bereit war, Gerechtigkeit durch Gewalt zu schaffen, so war das eine Methode, die von der überwältigenden Mehrheit der Menschen aller Zeitalter laut gepriesen worden ist, und von niemanden lauter als von den Engländern“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 19)

 

Hitler hatte die Unzufriedenheit im Sudetenland nicht wachgerufen. Im Gegenteil! Deutsche Diplomaten in Böhmen suchten die Sudetendeutschen auf dem Höhepunkt der Erregung bei dem Zusammenschluss Deutschlands mit Österreich von jeder Herausforderung der Tschechen zurückzuhalten.

( „Englands Krieg gegen Deutschland“ P.H. Nicoll/Brite S. 48)

 

Der tschechische Staatsrechtler Dr. Traub berichtete in der Prager „Neue Morgenpost“ im November 1935: „Die wirtschaftliche Grundlage ganzer Bezirke ist verloren gegangen. Wir haben Orte besucht, in denen 75 % der erwachsenen Bevölkerung ohne Einkommen sind. Erwerbslose zeigten uns unter Tränen das letzte zerlumpte Hemd. Andere erklärten, dass sie seit drei Tagen keinen Bissen Brot mehr gegessen haben“. Generaloberst Heinz Guderian schrieb: „Die Sudetendeutschen haben Schweres ertragen müssen, grenzenloses Elend … Wir fingen sofort mit Feldküchenspeisungen für die Armen an, bis das soziale Hilfswerk in Gang gesetzt werden konnte“.

„Der Sozialdemokrat in Prag“ schrieb am 2. Februar 1935:“ Es fehlt das Geld zum Einkauf von Lebensmitteln, die heruntergerissene Kleidung kann nicht mehr ersetzt werden.“ Am 20. Februar 1937: „Die Unterernährung der Schuljugend ist so groß, dass die meisten Kinder, die an Scharlach oder Diphtherie erkranken, sterben. Die Stadt Peßnitz zählte kurz vor dem Weltkrieg 5400 Einwohner… heute, 1937 noch 2800 Einwohner“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 19)

 

Pritomnost“, P rag schrieb am 19.Oktober 1935:

„Die Menschen im Reichenberger Gebiet sind alle unterernährt. Überall sieht man ausgehungerte, visionäre Gesichter.

(„Der Sudetenland-Anschluß 1938“, Druffel-Verlag)

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht

(Benjamin Franklin, 1708 – 1790)

 

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

 

Vielvölkerstaat Tschechoslowakei (künstlich geschaffen 1918)

Schon 1918 forderten die Slowaken, die Sudetendeutschen und die Karpatho-Ukreiner ihre Selbständigkeit. Polen forderte das Olsa – Gebiet, weitere Gebietsforderungen erhob Ungarn.

Der polnische Diplomat Grzybowski erklärte gegenüber seinem französischen Kollegen Coulondre schon am 26. Mai 1938: „Die Tschechoslowakei retten zu wollen ist eine Wahnidee. Früher oder später wird sie wie ein Kartenhaus zusammenbrechen“.

(R.Coulondre, „von Moskau nach Berlin“, 1936 – 1939)

 

Am 15. März 1939 rückten deutsche Truppen in die alten Reichslande Böhmen und Mähren ein. Als die Tschechen, nachdem die Sudetendeutschen aus dem tschechoslowakischen Staatsverband ausgeschieden waren, damit fortfuhren, ihre anderen Minderheiten zu unterdrücken, erklärte 1939 der slowakische Landtag aufgrund des „Pittsburger Vertrages „ seine Selbständigkeit und trat aus dem tschechischen Staatsverband aus. Die anderen Minderheiten lösten sich ebenfalls ab, damit fiel der tschechoslowakische Staat auseinander. Der Staatschef der Slowakei Dr. Tiso, stellte sich unter den Schutz des Deutschen Reiches. Der britische Premierminister Chamberlain erklärte, dass damit die Tschechoslowakei zu existieren aufgehört habe. Nun reiste auch der tschechische Präsident Hacha nach Berlin zu Hitler und erklärte, dass das Schicksal der Tschechen nunmehr in den Händen des Führers läge und er glaube, ihr Schicksal in diesen Händen gut aufgehoben.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 20)

 

 

Hitler hat Böhmen und Mähren nicht annektiert. Das tschechische Volkstum wurde von deutscher Seite nicht angetastet und den Tschechen wurde Eigenstaatlichkeit, Recht auf Selbstgestaltung ihres völkisch-kulturellen und wirtschaftlichen Lebens geboten. Kein Tscheche wurde zum Militärdienst verpflichtet. Dies alles haben die Tschechen den Sudetendeutschen nicht geboten. Während des Krieges war in Böhmen und Mähren wirtschaftliche Hochkonjunktur und der Lebensstandard war höher als in Deutschland!

 

 

Der amerikanische Prof. Austin App schrieb über das Münchner Abkommen „Wenn Gott der Herr auf Erden gekommen wäre, den Streitfall zu schlichten, so hätte er ihn praktisch in der selben Weise geordnet“.


Die Münchner Konferenz vom 29. und 30. September 1938

Die Teilnehmer am „Münchner Abkommen „ waren:

 

  • Chamberlain britischer Premierminister

  • Daladier französischer Ministerpräsident

  • Hitler deutscher Reichskanzler

  • Mussolini italienischer Staatschef

  • v. Ribbentrop deutscher Außenminister

  • Graf Ciano italienischer Außenminister

  • Bonnet französischer Außenminister

  • Léger Generalsekretär franz. Außenministerium

  • v. Weizsäcker deutscher Staatssekretär

  • Dr. Schmidt deutscher Chefdolmetscher

 

 

Das „Münchner Abkommen“ der vier Mächte wurde den Tschechen von den Botschaftern Englands und Frankreichs wie ein Urteil ohne Berufungsmöglichkeit eröffnet mit der dringenden Empfehlung, es unverzüglich anzunehmen. Ein deutscher Sieg auf der ganzen Linie!

Die Heimkehr der Sudetendeutschen war aber ein deutscher Erfolg mit Beigeschmack und Folgen. Sie war nur mit deutschem Druck und deutscher Drohung möglich, und sie hat offenbart, dass der Politiker Adolf Hitler bereit ist, für seine Ziele Krieg zu führen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 164)

 

In England und in Frankreich ist man schon bald der Überzeugung, dass Briten und Franzosen in München politisch eine Niederlage akzeptieren mussten, weil sie militärisch schlecht gerüstet waren. So verspricht Daladier – kaum dass er zurück ist in Paris – dem Parlament, die Aufrüstung mit Energie voranzutreiben. In den USA lässt Präsident Roosevelt ein Luftrüstungsprogramm auflegen, das die US-Air Force auf 10 000 Militärmaschinen bringen sollte, Chamberlain verbindet in einer Unterhaus-Debatte über das Münchener Abkommen eine Abstimmung über ein gigantisches Aufrüstungsprogramm. Das Programm umfasste eine Aufstockung der Haushaltsmittel für das Militär von 400 Mio auf 800 Mio Pfund im Jahr, 11 000 Flugzeuge für die Royal Air Force bis zum Jahresende 1939, die Verstärkung der Feuerkraft der Flotte und die Neuaufstellung und Aufrüstung von 6 aktiven Heeresdivisionen plus 13 Divisionen für das Territorialheer.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 167)

 

Diese gigantischen Aufrüstungspläne mussten Hitler wie ein Bruch des Friedensversprechen von München vorkommen. Dementsprechend seine Reaktion: Vier Tage später, bei einer Rede, die er am 9. Oktober 1938 in Saarbrücken hält, machte er aus seinen Befürchtungen keinen Hehl: „Die Staatsmänner, die uns gegenüberstehen, wollen den Frieden, das müssen wir ihnen glauben. Allein sie regieren in Ländern, deren innere Konstruktion es möglich macht, dass sie jederzeit abgelöst werden können, um anderen Platz zu machen, die den Frieden nicht so sehr im Auge haben. Wir wissen genau, dass es das Ziel diesen Männer wäre, sofort einen neuen Weltkrieg zu beginnen. Sie machen gar keinen Hehl daraus, sie sprechen es offen aus!

Es sind dies die Herren Duff Cooper, Antony Eden und Winston Churchill.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 168)

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

Der Polen-FeldzugBeginn des II. Weltkriegs

 

In der Mittagszeit des 1. September 1939 sagte Adolf Hitler in seiner Rede an das Deutsche Volk diese schicksalsschweren Worte:

 

„Seit heute morgen um 4.45 Uhr wird zurückgeschossen!“

 

Die Behauptung vom „Deutschen Überfall auf Polen“ ist eine Lüge! Das Wort „zurückgeschossen“ zeigt unmissverständlich, dass es Vorgänge gab, die ein „Zurückschießen“ notwendig machten. Ein Staat, der seit seiner Gründung 1918, gegenüber Deutschland Gewehr bei Fuß stand und sogar zweimal versuchte Deutschland in einen Krieg zu verwickeln, kann nicht „überfallen „ werden wie ein harmloses Großmütterchen, das auf der Parkbank sitzt. Außerdem hat der polnische Außenminister Oberst Beck bereits am 30. August 1939 die „allgemeine Mobilmachung“ in Polen angeordnet.

Trotzdem wird seit 60 Jahren von den deutschen Medien und allen deutschen Politikern, wider besseres Wissen die bösartige Lüge vom „Deutschen Überfall auf Polen“ wiederholt. Ein Vorgang, der von allen Zeitzeugen und allen geschichtlich informierten Zeitgenossen als Lüge und niederträchtige Nestbeschmutzung kritisiert wird. Jeder deutsche Patriot – egal welcher Couleur – fragt sich dabei ob unsere Politiker frei in ihren Aussagen und Meinungen sind oder ob sie von irgendwelchen Mächten ferngesteuert werden.

In dieser Führerrede zum Kriegsausbruch erfuhr die überwiegende Mehrheit des Deutschen Volkes erstmalig von der in Polen seit Jahren bestehenden Hetze gegen die dort ansässigen Volksdeutschen, von den Überfällen und Morden, von der schrecklichen Barbarei in den polnischen Gefängnissen. Bis Kriegsausbruch 1939 wurden über 5000 Deutsche allein ihres Deutschtums willen von Polen aufs grausamste und auf bestialische Weise hingemordet. Mitte August 1939 fiel die polnische Kavallerie brennend und mordend in Ostpreußen ein. Die deutschen Männer wurden mit Säbeln niedergemacht oder erschossen, einige wurden mit dem Lasso eingefangen und in Richtung polnische Grenze zu Tode geschleift.

Die deutsche Presse und der deutsche Rundfunk durften jahrelang davon nicht berichten um die deutsch-polnischen Verhandlungen über Danzig und die Transit-Verbindungen nach Ostpreußen durch den polnischen Korridor (Straße und Schiene) nicht zu gefährden. Die immer dringenderen Hilferufe der bis aufs Blut schikanierten Volksdeutschen an das Reich und an den Völkerbund verhallten ungehört. Erst im Mai 1939, als die Provokationen übermächtig wurden, gab Hitler der Presse die Berichterstattung über die Verfolgung der Deutschen in Polen frei.

 

Während der großen Warschauer Truppenparade zum Nationalfeiertag am 03.Mai 1939 begrüßten die fanatisierten Massen jeden Truppenteil mit Sprechchören wie: “Auf nach Danzig“ – „Vorwärts nach Berlin“. Die deutsche Forderung nach einer Verkehrsverbindung nach Ostpreußen und die Rückkehr Danzigs zu Deutschland müsse mit einem Krieg gegen Deutschland beantwortet werden! Das lächerliche deutsche

Heer, zusammengesetzt aus der unterernährten Generation des Versailler Vertrages mit den albernen Panzerattrappen, werde man in Berlin zusammenschlagen!

(Die falsche Rolle mit Deutschland“ , Josef A. Kofler, S. 29/30)

 

Das deutsche Volk wurde in den Friedensjahren von 1933 – 1939 nur wenig und nur teilweise informiert über die große Politik. Die Menschen lebten in einem behaglich/bescheidenen Wohlstand und sie hatten Vertrauen zu Adolf Hitler. Der Führer hat die Arbeitslosigkeit beseitigt, wieder Recht und Ordnung geschaffen, das Rheinland befreit, Österreich und das Sudetenland heim ins Reich geholt. Deutschland wurde in der Welt wieder geachtet, sogar noch mehr als früher zu Kaisers Zeiten. Ein deutliches Zeichen für diese Achtung in der Welt war die Vergabe der Olympischen Spiele an Deutschland, im Februar 1936 in Garmisch-Partenkirchen und im August 1936 in Berlin. Das war außenpolitisch der größte Triumph für Hitler und für das Deutsche Reich,

aber auch für das deutsche Volk. Der Triumph wurde noch gekrönt als die deutschen Sportler bei den Sommerspielen die meisten Goldmedaillen holten, mehr als die USA. Deutschland befand sich damals in einem Freudentaumel.

Die Deutschen ahnten nichts von den jahrelangen Überlegungen, Planungen und Ränkespielen unserer Nachbarn in Europa und in den USA. Schon 1919 sagte Churchill:

„Sollte Deutschland in den nächsten fünfzig Jahren wieder Welthandel zu treiben beginnen, so haben wir diesen Krieg umsonst geführt“. Und Lord Vansittard sagte 1933: „Wenn Hitler Erfolg hat, bekommt er in den nächsten fünf Jahren den europäischen Krieg“. Der Mann war ein Prophet, am 1. September 1939 waren erst knapp sechs Jahre vergangen.

Der Beginn eines neuen Krieges war für die Deutschen eine große Überraschung und der Beweis neuer Ungerechtigkeiten durch das Ausland, nachdem das „Schanddiktat von Versailles“ und seine schlimmen Folgen für das deutsche Volk endlich annulliert war. Was waren die Gründe, die zu diesem Krieg mit Polen führten?

Deutschland war Frankreich und England und auch den USA zu stark geworden. Um Deutschland einen Krieg aufzuzwingen benutzte man das seit eh und je kriegslüsterne Polen, das von einem Großpolen schon seit Jahren träumte. Vorher schloss man listig mit Polen einen Nichtangriffspakt ab um Polen in Sicherheit zu wiegen und noch angriffslustiger zu machen.

Die äußerst komplizierten Zusammenhänge der politischen Schritte bis zum Kriegsausbruch können bis ins Detail nachgelesen und verstanden werden in folgenden

historischen Werken:

„Der erzwungene Krieg“David L.Hoggan, amerikanischer Historiker

„Der Krieg, der viele Väter hatte“ , Gerd Schultze – Rhonhof, Generalmajor der Deutschen Bundeswehr.

Diese Historik-Serie wird in der Folge versuchen einen kleinen Teil der fast unglaublichen und unmenschlichen Geschehnisse in Polen in der Zeit von 1919-1939 zu schildern mit Namen, Ort und Datum.

(Der Verfasser, Jahrgang 1926, Zeitzeuge und Kriegsteilnehmer)

„Deutschland wird zu stark, wir müssen es vernichten.“

(Winston Churchill zu General Robert E.Wood, November 1936)

 

Deutschland und Polen

Am 3.3.1918 kam der Friede von Brest-Litowsk (Weißrussland) zwischen Deutschland + Österreich-Ungarn und der Sowjetunion zustande, die auf Finnland, die baltischen Länder, Litauen, Polen, Ukraine und Georgien verzichten musste.

(Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959, S. 357)

 

Diese Völker wurden dem Kommunismus entrissen und dieser eingeengt und geschwächt. Deutschland annektierte als Sieger keinen Quadratmeter fremden Landes. In Brest-Litowsk wurde von Deutschland das Selbstbestimmungsrecht, im Gegensatz zu Versailles, auf viele Millionen von Menschen ausgedehnt. Deutschland stellte ein freies und unabhängiges Polen wieder her. Ohne Deutschland wäre Polen verloren gewesen!

Polnisches Danktelegramm an Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz-Josef nach dem Sieg über das zaristische Russland im Jahre 1916.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 23)

 

Polens Dankbarkeit dauerte aber nicht lange. Es nützte die Entwaffnung Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg und besetzte große deutsche Gebiete.

In Versailles wurden die von Polen geschaffenen „Realitäten“ anerkannt unter der Bedingung der Einhaltung des Minderheitenschutzvertrages. Polen aber dachte nicht daran diesen Vertrag einzuhalten und schikanierte die Deutschen so, dass Hunderttausende flohen. Am 12. April 1923 sagte der polnische Ministerpräsident in Posen: „Die Regierung wird spätestens binnen eines Jahres die Liquidation deutscher Güter und die Entdeutschung der westlichen Woiwodschaften rücksichtslos durchführen!“

(„Die unbewältigte Heuchelei“, K.Relle S. 193)

 

Ohne Rücksicht auf das demokratische Selbstbestimmungsrecht wurde die deutsche Stadt Danzig (96 % Deutsche) vom Reich abgetrennt, auf dem Papier vom Völkerbund verwaltet, praktisch aber unter die Vormundschaft von Polen gestellt. Der Besitz von vielen Deutschen wurde vom polnischen Staat eingezogen und die Beraubten mittellos ins Reich abgeschoben. Der polnische Ministerpräsident Sikorski sagte 1923: „Es liegt im unmittelbaren Interesse der Minderheit, dass dieser historische Prozess, den man Entdeutschung der westlichen Woiwodschaften nennt, in einem möglichst kurzen und raschen Tempo vollführt wird … der Starke hat immer recht“.

Schon über 40 % der Bevölkerung Polen bestand aus Nichtpolen. Trotzdem wollte Polen weitere deutsche Gebiete annektieren. Der Marsch auf Berlin wurde öffentlich erörtert. Polen hat in den Jahren 1920 und 1921 wiederholt versucht mit Freiwilligenverbänden Teile des Reichsgebietes zu besetzen und den Anschluss an Polen vorzubereiten.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 23)

 

Der deutsche Generalkonsul in Posen A. Reinbeck berichtete am 23. November 1936 an das Auswärtige Amt in Berlin: „In meinem Amtsbezirk macht sich überall eine fieberhafte Tätigkeit zur Schürung des Hasses gegen Deutschland bemerkbar. Die Versammlungen, die in ungezählten Mengen stattfinden, sollen für „Aufklärung“ der Bevölkerung sorgen. Es handelt sich um Agitationsversammlungen patriotischer Verbände, wie Westverband, Reservistenverband, Legionäre, Eisenbahner- und Schützenverbände“. Alle sprechen wie auf Kommando in abfälliger Weise über die Deutschen und hetzen die Bevölkerung gegen das Deutschtum auf.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 33)

 

 

Der deutsche Generalkonsul in Kattowitz berichtete am 22. Dezember 1936 an das Auswärtige Amt in Berlin: „Die Not der deutschen Angestellten in Polnisch-Oberschlesien wächst mit jedem Monat und hat in letzter Zeit katastrophale Formen angenommen. Die entdeutschte Schwerindustrie sowie Handel und Gewerbe entziehen den deutschen Menschen jede Arbeitsmöglichkeit und werfen darüber hinaus durch Kündigung der Werkswohnungen in vielen Fällen die Familien auf die Straße. Die deutsche Jugend findet keine Lehrstelle oder Arbei.“

( „Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 33)

 

Der deutsche Generalkonsul in Thorn von Küchler an das Auswärtige Amt in Berlin am 7. April 1937: „Im Soldauer Kreis wird wiederum im verstärkten Maße gegen das Deutschtum gehetzt. Dabei wird zum Boykott der Deutschen und gleichermaßen der Juden aufgefordert. Ende vorigen Monats sind in Soldau Plakate angebracht worden, die folgenden Inhalt hatten:

 

Kauf nicht beim Deutschen und Juden!

Wenn Du unsere Aufforderung nicht befolgst,

wird Dich diese Faust treffen!

 

Auf den Plakaten ist eine Faust mit einem Dolch abgebildet.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 35)

 

Der deutsche Generalkonsul in Kattowitz S.Nöldeke berichtete an das Auswärtige Amt in Berlin am 22.Novermber 1937: „Die Not der Deutschen wächst in jedem Monat und verschärft sich fortgesetzt durch neue Kündigungen und Entlassungen. Nach zehnjähriger Amtszeit des Woiwoden Grazynski sind 75 % der Deutschen in Oberschlesien mit ihren Familien um die Existenz gebracht worden.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 36)

 

Der deutsche Generalkonsul in Thorn von Küchler, schreibt an das Auswärtige Amt in Berlin, am 25. Februar 1938: „Die letzte Veröffentlichung der Namensliste, nach der wiederum viele deutsche Güter enteignet wurden, wird hier als großes Unglück angesehen. Die Stimmung der Deutschen ist hoffnungslos und verzweifelt. Sie sind enttäuscht, dass die deutsche Presse keine Notiz von ihrem Leid nimmt und sich nicht in ihre Lage versetzt. Nirgends lesen sie in den Zeitungen eine gerechte und ungeschminkte Würdigung des Geschehens. Nur völlig unzureichend wird ihr Schicksal gestreift und das Ungeheuerliche des Vertragsbruchs ausgewertet. Die Deutschen in Polen sehen mit Grauen und mit dem Gefühl des absoluten Verlassenseins ihrem Untergang entgegen!“

( „Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 38)

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Ubasser

Die Blutige Geschichte des Juedischen Kommunismus – Teil 1 bis 3


VIDEOS UEBER DAS SOWJETREGIME UND DIE KOMMUNISTEN:

Zu Teil 1: Kein Wort davon dass Millionen der “Ukrainer” , Krim- und Wolga- und Sibirienbewohner sowie erfolgreiche Bauern (Kulaken) eigentlich deutsche Kolonisten waren und es tausende von deutschen Staedtchen gab, die natuerlich alle umbenannt wurden. Es waren die Deutschen welche den “Ukrainischen Brotkorb” gegruendet, gepflegt und gefordert haben. Z. B., bei Massenverhaftungen in der Odessa Gegend in 1936 und 37, mehr Deutsche wurden ermordet oder ins Gulag geschleppt als Ukrainer. Millionen von deutschen Handwerkern, Bauern sowie Kaufleute wurden schon seit 1917 durch das Deportieren auf die Sibirische Steppe ohne jegliche Verpflegungsmoeglichkeiten vernichtet.

Video – Die Blutige Geschichte des Juedischen Kommunismus – Teil 1

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Zu Teil 2: Unter der Kommunistischen Regierung “Bundesrepublik” wird natuerlich tuechtig gelogen ueber die Nazis. Der Verfasser des videos ist entweder hirngewaschen in Bezug auf die Nationalsozialisten oder er luegt damit er nicht verhaftet wird. Die wahre Geschichte ist: Die Deutschen machten einen Praeventivschlag gegen die Russen welche an der Grenze Deutschland’s millionenfach zum Angriff auf Deutschland angesammelt waren. Gottseidank, sonst waere Deutschland und ein Grossteil Europas schon 1941 unter die brutale Regierung Stalin’s gefallen. Unter diesen Umstaenden blieb Adolf Hitler keine andere geistig normale Wahl. Er wusste doch was fuer ein heimtueckischer Teufel Stalin war. Weiterhin, es waren nicht die Deutschen welche alles verbrannten und zerstoerten sondern Stalin befahl seinen Soldaten alles zu zerstoeren und zu verbrennen bei deren Rueckzug. Natuerlich! Damit die Sovietbuerger den Deutschen Soldaten nichts zum Essen anbieten konnten. Aber die menschlichen deutschen Soldaten haben sogar die Russische Befoelkerung der verbrannten Staedte gefuettert. Die “Verbrannte Erde” war ein Soviet Schachzug nicht nur gegen die deutschen Soldaten sondern gegen Stalin’s eigene Staatsbuerger. Stalin wollte sich nicht um seine verzweifelten Staatsbuerger kuemmern. So, wenn sie verhungerten oder erfroren, dann war er sie los. Weiterhin, kein Wort davon dass nicht nur Millionen von “Muslims” ausgetrieben wurden, sondern auch Millionen Deutsche die man einfach auf die Steppe warf wo die meisten starben. Sehen Sie sich doch die Gesichter von manchen auf dem video an, das sind Deutsche Menschen (hochgesetzte gerade Nasen und helle Haare). Die Crimea, Ukraine, und Wolga waren mit Millionen von Deutschen Kolonisten bevoelkert. Kein Wort ueber die Millionen von Deutschen die ermordet wurden. Kein Wort! GREAT MOURNING ON THE BLACK SEA        SCHWARZMEERDEUTSCHE Die Luegen und Irrefuehrungen sind die Verschwoerung von der kommunistisch-Juedischen Bundesrepublik, dem kommunistisch-Juedischen Amerika und dem kommunistisch-Juedischen Russland. Dieser Terror hing ueber Deutschland seit 1945 fast unbemerkbar da er “hinter geschlossenen Tueren” vorgeht und wo die meisten Verbrechen gegen die Menschheit vertuschelt werden. Und in 2001 fing der Terror in der USA an! Langsam aber sicher wird die Welt in einen einzigen grossen Terrorstaat verwandelt:

Video – Die Blutige Geschichte des Juedischen Kommunismus Teil 2

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Zu Teil 3: Darwinismus + Kapitalismus fuehrt zum Kommunismus; Die Darwin Idee, Menschen sind nur Tiere, fuehrt zur Ausrottung der Menschen. Furchtbare Irrefuehrung der Menschheit und immer der gleiche Plan seit Lenin, naemlich die Taeuschung der Menscheit mit Kommunismus, ein Plan der gezielt zum Massenverhungern oder Verarmen fuehrt und Anstiftung der Bevoelkerung gegen einander. …es zeigt wie Darwinismus und Kommunismus die Chinesische Kultur zerstoerte und wie Gehirnwaesche zu Massenwahn und dann zu Massenmord  fuert.  Beitraege ueber die Mordfelder in China und Kombodia.

Video – Die Blutige Geschichte des Juedischen Kommunismus Teil 3

gefunden bei: German Victims

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Ubasser

Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen


Von Leo Thenn

Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten

 

Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreitenwird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!

(Friedrich von Schiller 1759 – 1805 )

 

Immer schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.

( Berthold Brecht 1898 – 1956)

 

Von der gesamten deutschen Bevölkerung sind nur wenige Gruppen einer so vollständigen Gehirnwäsche unterzogen worden, wie die Gilde der Historiker.

( Der amerikanische Prof. Harry Elmer Barnes)

 

Das endlose Beschuldigen des deutschen Volkes seit 1945 ist wie das unablässige Schlagen eines erblindeten und gefesselten Körperbehinderten! Den Deutschen hat man durch dauernde falsche Geschichtsdarstellungen alle Argumente zur Verteidigung und Rechtfertigung genommen. So wurden sie geistig gefesselt, verkrüppelt und blind gemacht.

(Josef A. Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“ S.4)

 

Ich habe das Gefühl, dass das Fernsehen und die Medien den Verstand vieler junger Leute in der Bundesrepublik ruinieren. Der heutigen Generation muss das Schuldgefühl genommen werden, das ihr in der Völkerfamilie so sehr schadet. Die Ehre des deutschen Volkes sollte wiederhergestellt werden.

(US-Botschafter Artur Burns/Bonn 04. Mai 1982)

 

Deutschland schleppt sich seit 1945 in dem würdelosesten Zustand seinerGeschichte dahin. Seit Jahr und Tag leben wir in einer Atmosphäre beständiger Irreführungen und Entstellungen.

(Prof. Dr. Helmut Diwald, Hochschullehrer für Geschichte, „Die Welt“ am 06. März 1982).

 

Unser Hauptwettbewerber im Handel und Verkehr ist heute nicht länger Frankreich, sondern Deutschland.Bei einem Krieg mit Deutschland kämen wir in die Lage, viel zu gewinnen und nichts zu verlieren!

(Am 24. August 1885 in der englischen Zeitung “Saturday Review“. Der Artikel hieß „Our True Foreign Police“)

 

Krieg ist der deutliche Ausdruck des Tatsache gewordenen Daseinskampfes. Wäre morgen jeder Deutsche beseitigt, gäbe es kein englisches Geschäft, noch irgend ein englisches Unternehmen, das nicht wüchse. Macht Euch fertig zum Kampf mit Deutschland, denn Germania esse delendam! (Deutschland musszerstört werden)

(Am 01. Februar 1896 in der englischen Zeitung „Saturday Review“. Der Artikel hieß „A Biological View of our Foreign Policy“ von Prof. P. Chalmer Mitchell)

Wir wissen, dass seit Jahrzehnten die Bourgeoisie und die drei Lumpen – die Regierungen von England, Frankreich und Russland – Vorbereitungen getroffen haben, um Deutschland anzugreifen.

(Wladimir I. Lenin im Februar 1915)

 

 

“Made in Germany(hergestellt in Deutschland). In England seit 1887 vorgeschriebene Handelsbezeichnung für nach England eingeführte deutsche Waren. Damit sollte ein indirekter Boykott deutscher Waren erreicht werden. Das Gegenteil war der Fall, Made in Germany wurde zum Inbegriff von Qualität in der ganzen Welt.

(Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959 )

 

 

Wir sind wahrscheinlich töricht, wenn wir keinen Grund finden, um Deutschland den Krieg zu erklären, ehe es zu viele Schiffe baut und uns unseren Welthandel wegnimmt.

(Der konservative Parteiführer Lord Balfour zum US-Botschafter Henry White im Jahre 1910)

 

 

Gibt es einen Mann oder eine Frau – ja lasst mich sagen, gibt es ein Kind – das nicht weiß, dass der Samen des Krieges in der modernen Welt der industrielle und wirtschaftliche Wettbewerb zwischen den Nationen ist? Dieses war ein Industrie – und Handelskrieg!

(Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson am 05. September 1919, nach dem I. Weltkrieg)

 

 

Dies ist kein Friede, es ist ein Waffenstillstand für die nächsten zwanzig Jahre.

( Der amerikanische Präsident Herbert Hoover (1929-1933) in seinen Memoiren, S. 391)

 

 

Man kann sagen, dass der Friedensvertrag von Versailles den ewigen Krieg organisiert.

(Der französische Historiker Jaques Bainville /1920)

 

 

Wären wir das besiegte Volk und hätten solche Bedingungen auferlegt bekommen, so würden wir, statt uns ruhig auf sie zu verpflichten, unsere Kinder auf einen Vergeltungskrieg vorbereiten. Diese Bedingungen von Versailles waren nicht nur ein Anschlag auf Deutschland, Österreich und andere besiegte Nationen, sie waren ein Anschlag auf das ganze Gewebe der Zivilisation.

(Der Unterhausabgeordnete J.W. Kneeshaw auf dem Parteitag der Laborparty in Scarborough im Jahre 1920)

 

 

So wurde die Saat der Ereignisse, welche die westliche Welt in eine neue Katastrophe im Jahre 1939 stürzte, in ihrer Gesamtheit schon in den Jahren 1918 – 1919 von den Alliierten gesät.

(Der amerikanische Historiker und Diplomat George F. Kennan/1961)

Nichts ist geregelt, das nicht gerecht geregelt ist

(Plato, 427 – 347 v. Ch.)

 

Eure Opfer und Taten sind ohne Beispiel. Kein Feind hat Euch überwunden. Ihr habt die Heimat vor feindlichem Einfall geschützt. Erhobenen Hauptes dürft Ihr zurückkehren. Im Namen des Volkes tiefinnigen Dank und nochmals herzlichen Willkommensgruß in der Heimat.

(Rede des Reichskanzlers Friedrich Ebert (SPD) beim feierlichen Einzug der Berliner Truppen am 10.12.1918)

 

Nur die Wahrheit ermöglicht Gerechtigkeit und nur diese den Frieden in der Welt. Die Gegner Deutschlands waren am schrecklichen ersten Weltkrieg schuldig! Doch die Sieger kümmerten sich nicht um Wahrheit und Gerechtigkeit. Im Gegenteil, der Waffenstillstandsvertrag und durch den, auf der Lüge, Deutschland habe den I. Weltkrieg ganz allein verschuldet, basierenden Versailler „Friedensvertrag“ ( in Wirklichkeit ein Unfriedensdiktat), wurde der Unfrieden erst richtig angeheizt.

(Josef A. Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 13)

 

Dieser Vertrag ist nach Auffassung der Reichsregierung unannehmbar! So unannehmbar, dass ich heute noch nicht zu glauben vermag, die Erde könne solch einen Vertrag ertragen, ohne dass aus Millionen und Abermillionen Kehlen aus allen Ländern der Welt, ohne Unterschied der Partei, der Ruf erschallt: Weg mit diesem Mordplan!

(Philipp Scheidemann (SPD) deutscher Ministerpräsident im Mai 1919)

 

Deutschland wurde für alle Kriegsschäden verantwortlich gemacht und wurde gezwungen 137 Milliarden Goldmark „Wiedergutmachung“ zu zahlen.

Diese Forderungen waren das Vierfache des damaligen Goldbestandes der Welt!

(Josef Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 13)

 

In Wirklichkeit wurde der II. Weltkrieg dem deutschen Volk schon durch den Versailler Friedensvertrag erklärt.

(Dr. Eugen Gerstenmaier (CDU), 1. Präsident des Deutschen Bundestages)

 

Die Geburtsstätte der nationalsozialistischen Bewegung war nicht in München, sondern in Versailles.

(Prof. Dr. Theodor Heuss (FDP), 1. Präsident der Bundesrepublik Deutschland)

Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!

(Friedrich von Schiller 1759-1805)

 

Die Weimarer Republik sah sich von Anfang an vor unlösbare wirtschaftliche Probleme gestellt, die zwangsläufig die innere Stabilität gefährden musste.

Die Blockade wurde nach dem Waffenstillstand von 1918 fortgesetzt. Etwa

800 000 Deutsche starben noch nach 1918 den Hungertod! Spekulanten- und Schiebertum machten sich breit. Zu einem besonderen Problem wuchs sich das massenhafte Einströmen von Ostjuden aus, die bald in den Besitz deutscher Namen und deutscher Pässe gelangten. Dies wurde von den Deutschen als Überfremdung und wirtschaftliche Belastung angesehen.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 52)

 

Inmitten deutschen Lebens ein abgesondert fremdartiger Menschenstamm, auf märkischem Sand eine asiatische Horde.

(Nach Walter Rathenau H.Splitgerber 1960, S. 8)

 

Die dritte große Aufgabe ist die Korrektur der Ostgrenzen: Die Wiedergewinnung Danzigs, des polnischen Korridors und eine Korrektur der Grenzen in Oberschlesien.

(Reichsaußenminister Gustav Stresemann/Schreiben an den Kronprinzen am 07. September 1925 / U.Walendy 1965, S. 135)

 

Unter dem Vorwand, dass Reparationsleistungen verzögert worden seien, besetzte Frankreich am 01. Januar 1923 mit einer 40 000 Mann starken Besatzungsarmee das Ruhrgebiet und nahm die Schwerindustrie in Beschlag. In den Krupp-Werken wurden 13 Arbeiter erschossen! Die Bevölkerung des Ruhrgebietes trat geschlossen in den passiven Widerstand und in den Generalstreik. Die deutsche Regierung stand diesem Bruch des VersaillerVertrages machtlos gegenüber. Die französische Regierung lehnte jede Verhandlung ab.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S.54)

 

Mit Unterstützung der französischen Besatzungsmacht entstanden örtliche Separatisten – Regierungen im Rheinland und in der Pfalz. Sie scheiterten jedoch am erbitterten Widerstand der Bevölkerung, die allein auf sich gestellt war. Am 12. Februar 1924 stürmte die Bevölkerung von Pirmasens, unter dem Klang der Sturmglocken das Bezirksamt, das von der Separatisten-Regierung besetzt war, zündete es an, erschlug die Separatisten mit Knüppeln und warf die Leichen ins Feuer.

(nach F. Grimm 1931, S.121 – Kriegsschuld /Kriegsgrund v. H. Schröcke, S. 54)

 

 Separatismus: Abtrennungsversuche vom Deutschen Reich, gefördert von Frankreich und Belgien im Rheinland und in der Pfalz in der Zeit von 1919 – 1924 unter den Namen „Rheinische Republik“ und „Autonome Regierung der Pfälzischen Republik“.

(Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959, S. 604)

 

Die französische und belgische Unterstützung der Separatisten ist ein Wortbruchallerschlimmster Art gegenüber den feierlichen Versicherungen des Versailler Vertrages. Der führende Separatist im Rheinland war Konrad Adenauer der spätere Bundeskanzler.

(Reichskanzler Gustav Stresemann am 25.10.1923 /G. Franz – Willing II 1975, S.281)

 

An Reparationsleistungen war gemäß des Versailler Diktats erstmals 1921 die Zahlung von 1 Milliarde Goldmark fällig. Die deutsche Regierung konnte diese Forderung nur erfüllen, wenn sie an ausländischen Börsen Devisen gegen Papiermark erwarb. Die Folge war, dass der Wert der Papiermark ins Bodenlosesank bis zur Inflation!

(G. Franz – Willing, 1975, S. 119)

 

Die Abwertung der Mark wurde durch internationale Spekulationen ausgenutzt. Ausländer strömten herein, die alles Wertbeständige aufkauften. Wirtschaftszusammenbrüche, Zunahme der Arbeitslosigkeit, eine nationaleVerarmung und Verelendung größten Ausmaßes waren die Folge.

(G. Franz – Willing 1975 S. 129)

 

Als weder der Dawesplan vom 29.08.1924 (2,5 Mrd. Goldmark jährlich) noch der

Youngplan vom 15.09.1928 (2,05 Mrd. Goldmark jährlich aber nur noch 0,7 Mrd. Mark in Devisen) erfüllt werden konnten, wurde auf der Konferenz von Lausanne am 16. Juni 1932 das Ende der Reparationszahlungen beschlossen. Es blieb eine Restzahlung von 3 Mrd. Goldmark.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 57)

 

Die Weltwirtschaftskrise hatte im Deutschen Reich Millionen von Kurzarbeitern und 6 Millionen Arbeitslose zur Folge, von denen die meisten ausgesteuert waren und von den Familienangehörigen unterhalten werden mussten. Nach Krieg und Inflation griff nun eine unvorstellbare Armut und Verelendung breitester Schichten um sich.

In dieser Zeit wuchs die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) sehr rasch zu einer großen Partei heran.

An ihrem Anfang stand das bekannte Hitler – Zitat: „Und ich beschloss Politiker zu werden“. Die beiden ersten Punkte im Programm der NSDAP lauteten:

 

  1. Wir fordern den Zusammenschluss aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes der Völker zu einem Großdeutschland.

 

  1. Wir fordern die Gleichberechtigung des Deutschen Volkes gegenüber den anderen Nationen, Aufhebung der Friedensverträge von Versailles und St. Germain.

 

Frankreich hat den Deutschen Demütigungen und Leiden auferlegt, wie die siegreichen Deutschen es nie versuchten. Was wäre 1815 und 1870 ausFrankreich geworden, wenn die Deutschen so verfahren hätten, wie die Franzosen heute mit Deutschland verfahren?(Francesco Nitti, italienischer Ministerpräsident 1919)

 

Das Selbstbestimmungsrecht ist eine schöne Phrase. Jetzt aber, da die Entente gesiegt hat, entscheidet die Gewalt.

(Der tschechische Minister Aloys Rasin, 04.11.1918)

 

Deutschland, das seit Jahren unter der Hungerblockade litt, musste 180 000 Milchkühe und viel anderes Nutzvieh abliefern. Die oberschlesischen, lothringischen und saarländischen Kohlegruben wurden weggenommen. Trotzdem sollten die Deutschen jährlich 43 Millionen Tonnen Kohle abliefern. Das Versailler Unfriedensdiktat enthielt 440 solch grausamer Absätze.

(Josef A. Kofler „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 14)

 

Die ab 1919 von Deutschland abgetrennten Gebiete haben nach heutiger anerkannter Rechtsauffassung den Status von widerrechtlichen Annexionen.

(Kriegsursachen und Kriegsschuld, von Helmut Schröcke, S. 48)

 

Deutsch – Österreich wird niemals darauf verzichten, die Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich als Ziel seiner friedlichen Politik zu betrachten.

(Der österreichische Staatskanzler Dr. Karl Renner in der Wiener Nationalversammlung am 06. September 1919)

 

Sollte Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnen, dann haben wir diesen Krieg umsonst geführt! (Die Londoner Times im Jahre 1919)

 

Die Aufrechterhaltung der Nahrungsmittelblockade gegen Deutschland bis zum März 1919 – vier Monate nach dem Waffenstillstand – war ein staatspolitisches Verbrechen und ein Verbrechen gegen die Zivilisation überhaupt.

(Charles C. Tansil, S. 64)

 

Deutschland wurde in Versailles ein Frieden aufgezwungen aber das war ein Frieden von Wucherern und Würgern, ein Frieden von Schlächtern. Denn Deutschland und Österreich wurden ausgeplündert und zerstückelt. Man nahm ihm alle Existenzmittel, ließ die Kinder hungern und des Hungers sterben. Das ist ein ungeheuerlicher Raubfrieden!

(Wladimir I. Lenin, im Jahre 1920)

 

Prüft den Vertrag und Ihr werdet finden, dass Völker gegen ihren Willen in die Macht jener gegeben sind, die sie hassen, während ihre wirtschaftlichen Quellen ihnen entrissen und anderen übergeben sind. Wir haben einen Friedensvertrag aber er wird keinen Frieden bringen, weil er auf dem Treibsand des Eigennutzes gegründet ist.

(Der amerikanische Außenminister Robert Lansing am 08. Mai 1919)

In Deutschland muss die historische Wahrheit erst noch befreit werden.

 

Einige der Bestimmungen des am 28. Juni 1919 zwischen dem Deutschen Reich und den alliierten und assoziierten Mächten unterzeichneten Friedensvertrages:

Teil III (Territoriale Bestimmungen)

Gebietsabtrennungen:

an Frankreich: Elsaß-Lothringen, Saarland bis 1935 unter Völkerbund

an Belgien: Moresnet und Eupen-Malmedy

an Polen: Westpreußen, Posen und Oberschlesien. Danzig unter Völkerbundverwaltung

an Litauen: Memelland ab 1923 (vorher unter Obhut der Alliierten)

an Tschechoslowakei: Hultschiner Ländchen

an Dänemark: Nordschleswig

 

Somit verlor Deutschland: 73 485 qkm Land mit 7 325 000 Einwohnern

( „Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems, S.87 + 88)

 

Deutschland verlor deshalb von der Jahresförderung an Bodenschätzen:

75 % Zinkerz, 74,8 % Eisenerz, 28,3 % Steinkohle, 7,7 % Bleierz ,4 % Kali

Deutschland verlor deshalb von seiner jährlichen Ernte:

19,7 % Kartoffeln, 18,2 % Roggen, 17,2 % Gerste, 12,6 % Weizen, 9,6 % Hafer

 

Gebietsbesetzungen:

Auf vorläufig 15 Jahre blieben das Saarland und das linke Rheinufer mit den Brückenköpfen Köln, Koblenz und Mainz besetzt.

Die Besatzungskosten hatte Deutschland zu zahlen: Sie betrugen am Ende der Besatzungszeit 3.640 Millionen Goldmark.

(„Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems, S. 88)

 

Teil VIII (Wiedergutmachung)

An Frankreich und Belgien sind zu liefern:

180 000 Milchkühe, 4000 Stiere, 40 000 Färsen, 700 Zuchthengste

40.000 Stuten und Stutenfüllen, 1200 Schafböcke, 30 000 Schafe

10.000 Ziegen, 15 000 Mutterschweine.

 

Auslieferung der gesamten deutschen Handelsflotte, Auslieferung der deutschen Kabel. Festsetzung aller Schäden durch einen Wiedergutmachungsausschuss. Tilgung innerhalb von 30 Jahren, sofortige Anzahlung von 20 Milliarden Goldmark Kohlelieferungen an Frankreich, Belgien, Italien und Luxemburg von jährlich

43 Millionen Tonnen sowie Millionen von Festmetern Nutzholz.

(„Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems, S. 88)

 

( Teil VII ( Strafbestimmungen )

Öffentliche Anklage Kaiser Wilhelms II. und einer Anzahl weiterer führender Persönlichkeiten als „Kriegsverbrecher“ und deren Auslieferung an einen Gerichtshof.

Die entsprechende Passage in den Bestimmungen lautete:

„Die alliierten und assoziierten Mächte stellen Wilhelm II. von Hohenzollern, vormaligen Kaiser von Deutschland, wegen schwerster Verletzung des internationalen Sittengesetzes und der Heiligkeit der Verträge unter öffentliche Anklage. Die deutsche Regierung räumt den alliierten und assoziierten Mächten die Befugnis ein, die wegen eines Verstoßes gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges angeklagten Personen vor ihre Militärgerichte zu ziehen“.

Teil VIII (Wiedergutmachung)

Um ihre materiellen Wiedergutmachungsforderungen zu legitimieren, setzten die Siegermächte an die Spitze dieser Bestimmungen des Versailler Vertrages den berühmt-berüchtigten „Kriegsschuldartikel“.

Artikel 231: Die alliierten und assoziierten Mächte erklären und Deutschland erkennt an, dass Deutschland und seine Verbündeten für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, welche die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands u. seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.“

Teil V (Abrüstung und Militär)

Abschaffung der Wehrpflicht, Auflösung des Generalstabs, langdienendes Söldnerheer mit 100 000 Mann. Auslieferung aller U-Boote.

Beschränkung der Marine auf 6 Linienschiffe, 6 kleine Kreuzer, 12 Zerstörer, 12 Torpedoboote, Peronal auf 500 Offiziere und 15 000 Mann. Verbot des Unterhaltes von Luftstreitkräften. Überwachung der deutschen Aufrüstung durch eine internationale Militärkommission.

 

Weitere Territoriale Bestimmungen

Enteignung der deutschen Kolonien:

Deutsch-Südwestafrika (Windhuk) + Deutsch-Ostafrika (Dar es- Salam)

+ Kamerun (Buea) + Togo (Lome) + Deutsch – Neuguinea (Rabaul) + Samoa (Apia) + Kiautschou (Tsingtau)

 

Verbot des Anschlusses von Deutsch-Österreich an das Deutsche Reich Entmilitarisierte Zone: Deutschland darf auf dem linken Rheinufer und in einer

50 km breiten neutralen Zone auf dem rechten Rheinufer keine Befestigungen u. keine militärischen Streitkräfte unterhalten.

(„Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems, S. 87 – 90 )

 

Wie kann sich eine Macht wie die Vereinigten Staaten von Amerika – ich kann für keine andere sprechen – nach Unterzeichnung dieses Vertrages, 3000 Meilen über den Ocean zurückziehen und ihrem Volk berichten, dass eine Friedensregelung für die Welt geschaffen sei, wenn diese Elemente enthält, die man nicht für dauerhaft stabil ansehen kann. Ich kann es nicht !

(Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson, 1919 )

In allen Kulturen und Religionen ist die Wahrheit einer der obersten Werte

 

Die Lasten, die der Versailler Vertrag den Deutschen auferlegt, sind so außerordentlich u. das spätere Entgegenkommen der Sieger ist so gering, dass daran die junge Demokratie in Deutschland scheitert. Die Zwangsabgaben an Maschinen, Nahrungsmitteln, Kohle, Düngemitteln und Devisen führen zur Verelendung weiter Schichten der Bevölkerung, dass jede Partei und jeder Politiker, die Linderung versprechen mit Wahlerfolgen rechnen kann. Die NSDAP wird davon profitieren.

(„ Der Krieg der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 70)

 

Während nach Kriegsende, die große Masse des deutschen Volkes hungerte, fror und darbte, blühte in Deutschland ein Literatentum auf, das sich antimilitaristisch gab und die soldatischen wie die nationalen Tugenden verächtlich machte, dabei aber die Auflösung jeder Ordnung im Sinne hatte u. das Bild einer von sittlicher Enthemmung- und krassem Materialismus geprägten Gesellschaft zeichnete.

Dazu gesellte sich eine dünne Schicht von Spekulanten, Schiebern und Kriegsgewinnlern, die in Saus und Braus lebten. Die oftmals gerühmten „Goldenen Zwanziger“ oder „Golden Twentieth“ waren für diese Gruppe sehr wohl zutreffend nicht aber für die große Masse der Deutschen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S. 64)

 

Wir Sozialdemokraten wollen nicht nur die heutigen Nationalcharaktere nicht erhalten, wir arbeiten geradezu an ihrer Zerstörung. Wir wollen aus dem Deutschen etwas Undeutsches machen.

(Josef Strasser, „ Arbeiter und Nation“, Reichenberg 1912, S.46 u. 60 /Josef Strasser war ein österreichischer Parteitheoretiker)

 

Die kommende Revolution in Deutschland wird für das Proletariat in Europa und in Amerika eine größere Bedeutung haben als der Sieg der russischen Revolution vor sechs Jahren. Der Sieg des deutschen Proletariats wird ohne Zweifel das Zentrum der kommunistischen Weltrevolution aus Moskau nach Berlin versetzen.

(Brief von Josef Stalin, abgedruckt in „Rote Fahne“ am 10.10.1923)

 

Wie sicher sich die bolschewistisch geprägte Linke ihres Sieges damals glaubte, wurde deutlich, als am 30.08.1932 die kommunistische Abgeordnete Klara Zetkin als Alterspräsidentin, in ihrer Eröffnungsrede des Reichstages ihre Hoffnung aussprach, an dieser Stelle bald den ersten Rätekongress Sowjetdeutschlands eröffnen zu können. Nach Auffassung der Nationalsozialisten hatte das gesamte bürgerliche Lager den totalen Machtanspruch der Kommunisten völlig unterschätzt.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 58)

Von November 1918 bis Ende 1923 fanden mehr als 20 kommunistische Revolten und Aufstände statt, die alle von der Reichswehr und den Freikorps niedergeschlagen wurden. Die Wichtigsten waren:

Januar 1919 in Berlin mit 156 Toten

März 1919 in Berlin mit 1.200 Toten

April 1919 in München mit 715 Toten

März 1920 im Ruhrgebiet + im Vogtland mit 3.000 Toten

Herbst 1923 in Hamburg + Mitteldeutschland mit 108 Toten

 

Dass der Kapp-Putsch 1920 in Berlin und der Putsch von Hitler und Ludendorff am 9. November 1923 (Marsch zur Feldherrnhalle) eine ungleich geringere Gefahr für den deutschen Staat darstellten als die kommunistische Revolution und jeweils nicht mehr als 20 Tote forderten, wird heute häufig übersehen.

(G.Franz-Willing 1975)

 

Es kämpften die alten Soldaten in den Freikorps in Berlin, Sachsen und Bayern gegen den roten Terror, am Annaberg in Schlesien gegen die Poleneinfälle sowie außerhalb des Reichs in den baltischen Staaten und in Finnland gegen den Bolschewismus. Im Inneren des Reichs kämpfte neben Reichswehr und Polizei auch die SA, die sich anfangs aus alten Soldaten rekrutierte, gegen den Herrschaftsanspruch des Marxismus. Dieser Kampf gegen die kommunistische Herrschaft auf den Straßen, die ja zum inneren Zusammenbruch des Kaiserreichs geführt hatte, war unerbittlich und wurde nur durch große Zähigkeit, Opferbereitschaft und Idealismus gewonnen. Daran hatte die SA einen hervorragenden Anteil.Die bürgerlichen Parteien standen bar jeden Willens zum Handeln abseits.

(G. Franz-Willing, 1975)

 

Der SA (Schutz – Abteilung) standen mindestens zwei paramilitärische Organisationen der Linken gegenüber, das Reichsbanner und der Rotfrontkämpferbund, der 130 000 Mann stark war (1928) und von Ernst Thälmann geführt wurde. Praktisch herrschte ein permanenter Bürgerkrieg, wobei die SA bedeutend höhere Verluste hatte als die andere Seite. Bis 1933 waren es etwa 400 Tote und 40 000 Verletzte.

Eine Folge dieser Auseinandersetzungen war, dass die NSDAP bei der Reichstagswahl am 31. Juli 1932 von den 608 Sitzen des Reichstages 230 Sitze erreichte (37,8 %) gegenüber 107 Sitzen (17,6 %) bei der Wahl im Jahre 1930.

Die Wahl des Reichspräsidenten im Jahre 1932 brachte die Entscheidung für Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg.

Hindenburg: 19,35 Mio. Stimmen Hitler: 13,41 Mio. Thälmann: 3,70 Mio.

(Kriegsursachen/Kriegsschuld von Helmut Schröcke, S. 59 ü 61)

 

Man soll nicht vergessen und sich nicht ausreden lassen, dass der Nationalsozialismus eine enthusiastische, funkensprühende Revolution, eine Volksbewegung mit einer ungeheuren seelischen Investierung von Glauben und Begeisterung war.

(Thomas Mann, Tagebucheintragung vom 17. Juli 1944)

Nichts auf dieser Welt ist so gefürchtet und gehasst wie die Wahrheit

 

Die Deutschen Reichskanzler nach dem I. Weltkrieg in der Weimarer Republik. Sie wurden vom Reichspräsidenten ernannt und entlassen.

 

Scheidemann Sozialdemokraten 13.02.1919 – 20.06.1919

Gustav Bauer Sozialdemokraten 21.06.1919 – 26.03.1920

Hermann Müller Sozialdemokraten 27.03.1920 – 08.06.1920

Fehrenbach Zentrum 21.06.1920 – 04.05.1921

Wirth Zentrum 10.05.1921 – 14.11.1922

Cuno Parteilos 22.11.1922 – 12.08.1923

Stresemann Deutsche Volksp. 13.08.1923 – 23.11.1923

Marx Zentrum 30.11.1923 – 15.12.1924

Luther Parteilos 15.01.1925 – 12.05.1926

Marx Zentrum 17.05.1926 – 12.06.1928

Hermann Müller Sozialdemokraten 29.06.1928 – 27.03.1930

Brüning Zentrum 30.03.1930 – 30.05.1932

von Papen Parteilos 01.06.1930 – 17.11.1932

von Schleicher Parteilos 04.12.1932 – 28.01.1933

 

Der Reichskanzler und die Reichsminister waren vom Vertrauen des Reichstags abhängig. Die reguläre Amtszeit betrug vier Jahre.

(Quelle: Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959)

 

Nachkriegsdeutschland wird von Reparationen in Geld, in Natural – und Sachleistungen so stranguliert, dass die Not für jedermann im Lande deutlich spürbar ist. Dazu kommen die Verluste an Territorien und an Menschen. Die Ausgliederung von 7 Millionen Menschen aus dem Deutschen Reich und die Grenzen neuer Staaten trennen Millionen von Familien auf unbestimmte Dauer.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhoff, S. 75)

 

Die Parteien im Reich von ganz links bis ganz rechts und die Bevölkerung streben nach einer generellen Revision des Versailler Vertrages. Als die Siegermächte dem Deutschen Reich und damit den demokratischen Kräften der jungen Republik zehn Jahre lang in dieser Frage substantiell so gut wie nicht entgegenkommen, sinkt das Vertrauen der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit der Demokraten. Es sind die radikalen Arbeiterparteien, die daraus Vorteile ziehen, die Kommunistische Partei und die Nationalsozialistische Arbeiterpartei.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 76)

 

 

 

Wir erklären feierlich, dass wir im Falle unserer Machtergreifung alle sich aus dem Versailler Vertrag ergebenden Verpflichtungen für null und nichtig erklärenwerden.

(Im Zentralorgan der KPD „Die Rote Fahne“, am 24. August 1930)

 

Von 1926 bis 1933 formierten sich im Zeichen eines schwelenden Bürgerkrieges die beiden radikalen Gruppen, welche die absolute Macht erstrebten, KPD und NSDAP. Der Ausgang dieses Wettkampfes war nicht soeindeutig vorauszusehen, wie es später nach der totalitären Machtübernahme den Augenschein hatte. Oft genug stand der weitere Verlauf der innerdeutschen Entwicklung auf des Messers Schneide!

(„Zeitgeschichte in Zitaten“, von Wolfgang Henning, S.11)

 

Die Persönlichkeit des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg gab der Weimarer Republik nach außen Ansehen und Autorität. Zugleich vollzog sich in seiner Beurteilung ein bezeichnender Wandel: Für die Linksparteien wurde aus dem „blutbefleckten Massenmörder“ des ersten Weltkriegs die „verehrungswürdige Gestalt des greisen Präsidenten“, während die Rechtsparteien aus ihrer Enttäuschung über die verfassungstreue Haltung ihres früheren Idols keinen Hehl machten.

(„Zeitgeschichte in Zitaten“von Wolfgang Henning, S. 12)

 

Ein folgenschweres, politisches Fehlverhalten der Sozialdemokraten in der Weimarer Zeit lag in ihrer negativen, sogar feindlichen Einstellung zur Reichswehr. Sie überwanden niemals das Misstrauen, das sie gegen den „Militarismus“ der Kaiserzeit hegten, und übertrugen ihre Ablehnung auch auf den Gründer der neuen Reichswehr, Generaloberst von Seekt.

(„Zeitgeschichte in Zitaten“, von Wolfgang Henning, 15)

 

Historiker unserer Zeit neigen dazu, Begriffe wie „Kampf um die Macht“ oder „Machtergreifung“, mit einem spöttischen Unterton zu verwenden. Dabei kann das politische Ringen in den Jahren vor 1933 nicht treffsicherer bezeichnet werden. Sie übersehen dabei einen Tatbestand, der in der bisherigen Geschichtsschreibung über jene Jahre, zu kurz gekommen ist: Die Hitlerbewegung trat nicht als eine Partei im üblichen Sinne auf. Sie formierte sich schon während des Kampfes um die Macht als neuer Staat mit einemfunktionierenden Apparat und einer Mitgliederschaft, die in ihrem Einsatz für das „Dritte Reich“ oft einen Ausgleich für ihre bedrückenden persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sah. Vor allem stand die Regierung verständnislos der Begeisterung einer Jugend gegenüber, der man ein Ideal anzubieten selber versäumt hat.

 

In diesen Jahren ging offensichtlich den „Herrschendendas Gefühl dafürverloren, dass ihre eigenen Massenorganisationen mit imponierenden Mitgliederzahlen wie das „Reichsbanner“ oder wie die Gewerkschaften ihre Aktionsfähigkeit immer mehr verloren. So vollzog sich damals der Aufmarsch der Feinde der Weimarer Republik fast ungestört.

(„Zeitgeschichte in Zitaten“ von Wolfgang Henning, S. 30)

Geschichte fälschen ist schlimmer als Wechsel fälschen

 

Die Revolution von 1918 hatte Verhältnisse eingeleitet, die heute gerne als die „Goldenen 20-er Jahre“ angesehen werden, aber eine der Ursachen, wenn nicht sogar die Hauptursache dafür waren, dass die Weimarer Republik von immer größer werdenden Teilen der Bevölkerung abgelehntwurde und letztlich scheiterte. Sie waren auch die Hauptursache dafür, dass die mit dem Friedensdiktat von Versailles übergestülpte Demokratie nach westlichem Muster von immer mehr Bürgern für untauglich gehalten wurde, die großen nationalen Aufgaben zu meistern. Sie waren auch die Hauptursache dafür, dass eine reale Gefahr einer kommunistischen Revolution entstehen konnte.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 65)

 

Die Zahl der Insolvenzen und Firmenzusammenbrüche 1930 und 1931 steigt in großen Sprüngen und mit ihr die Zahl der Menschen ohne Arbeit. Zum Jahreswechsel 1931-32 übersteigt die Zahl der Arbeitslosen die Marke von 6 Millionen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 72)

 

In den 20-er Jahren ist „Versailles“ von einer ungeheuren Sprengkraft, welche die junge Republik von Weimar von innen her zerstört. Die in Versailles beschlossene Plünderung des besiegten Deutschlands, die Vertreibung und die Arbeitslosigkeit von Millionen Menschen und die Not, die daraus erwächst, führen nach zehn hoffnungslosen Jahren zu einer Radikalisierung breiter Massen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 73)

 

Noch nie ist ein ernstlicher und dauerhafter Friede auf die Ausplünderung, die Quälerei und den Ruin eines besiegten Volkes begründet worden.

(Der italienische Ministerpräsident Nitti im Jahre 1923)

 

In der Weimarer Republik bildete sich ein Nährboden für Schieber- undSpekulantentum, wie es in Deutschland bis dahin unvorstellbar gewesen war! Dessen Verfilzung mit der Politik und hier vor allem mit den Linksparteien führte zu einem Skandal nach dem anderen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 64)

Es gibt heute Verbrechen gegen die Allgemeinheit, deren Ahndung sich mit Rücksicht auf die ziffernmäßig stärkste Partei der Sozialdemokraten verbietet. Wir sind hier an einem Punkt neudeutscher Rechtspflege angelangt, den der Laie gewiss nie woanders als in einem tiefen Sumpf suchen würde.

(Schlesische Zeitung am 2.Juli 1926)

 

Karl Marx hatte im kommunistischen Manifest das Ziel formuliert, alle bestehenden Ordnungen zu zerstören:“….Die Aufhebung der Familie….die Familie der Bourgeois fällt natürlich weg….Wir heben die trautesten Verhältnisse auf, indem wir anstelle der häuslichen Erziehung die gesellschaftliche setzen….Die Arbeiter haben kein Vaterland…. Der Kommunismus schafft die ewigen Wahrheiten ab, er schafft die Religion ab, die Moral…..“

(„Karl Marx“ Ausgabe 1969, S. 66 f)

Walter Rathenau von der zukünftigen Rolle der Linksintellektuellen als geistige Träger einer proletarischen Diktatur in Deutschland völlig überzeugt: „Die bolschewistischen Idee ist durchaus lebensfähig. Der Bolschewismus wird bei uns methodisch und organisiert sein, wie es das Kaisertum war. Jeder von uns wird dort an seinem Platz stehen. Die Intellektuellen werden dabei die glühendsten Verfechter und sie werden es sein, die den deutschen Zukunftsstaat aufbauen“.

(Interview am 28.09.1920 bei der französischen Zeitung La Liberte)

 

Der Reichstag war nicht mehr arbeitsfähig. Der Kampf auf der Straße tobte weiter, Aufrufe zum Generalstreik und zum offenen Kampf mit dem Ziel der Errichtung der Diktatur des Proletariats wurden massenhaft verteilt, Plakate geklebt und Parolen an die Hauswände geschrieben. Im Berlin-Sportpalast sprach Ernst Thälmann (KPD) u. warb für eine kommunistische und bolschewistische Revolution in Deutschland wie am 7.11. 1917 in Russland geschehen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 73)

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht waren die radikalsten Vorkämpfer für ein bolschewistisches Deutschland. Sie wurden am 15.1.1919, bei einem missglückten Aufstand von Freikorps gefangengenommen und ohne Verfahrensofort erschossen

Bei einer Durchsuchung des Zentralsitzes der KPD im Liebknecht-Haus in Berlin fand man eine Liste mit den Namen von Politikern, die bei einer kommunistischen Revolution liquidiert werden sollten, wie die Zarenfamilie.

(F.v. Papen 1952, S. 303)

Am 30. Januar 1933 ernannte Staatspräsident Paul von Hindenburg den Führer der stärksten politischen Partei (NSDAP) Adolf Hitler zum Reichskanzler.

Bei dem Ergebnis einer kurz vorhergehenden Wahl fielen 341 von 647 Sitzen an die NSDAP und die Deutschnationalen (52,7 Prozent!). Dies bestätigte, dass die Mehrzahl des deutschen Volkes in einer starken autoritären Staatsführung die einzige Möglichkeit sah, die politischen und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu überwinden.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 73 + O. Meissner, 1950 S. 280)

 

Ebenfalls am 30.Januar 1933 hatten von Papen (Reichskanzler 1930 – 1932) und Staatssekretär O. Meissner der Reichsregierung Vorschläge für ein Ermächtigungsgesetz vorgelegt. Dieses Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Staat wurde vom Reichstag am 23. März 1933 mit weit mehr als der erforderlichen Zweidrittelmehrheit beschlossen, nur die SPD stimmte dagegen. Das Gesetz übertrug die Zuständigkeit der Gesetzgebung für 4 Jahre neben dem Reichstag auf die Reichsregierung. Abgesehen von den Rechten des Reichspräsidenten konnte die Reichsregierung (Reichskanzler) von nun an Gesetze erlassen, und dies auch wenn diese von der Verfassung abwichen.

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“, von Helmut Schröcke, S. 73)

„Wenn Hitler Erfolg hat, bekommt er in den nächsten fünf Jahren den europäischen Krieg“

(Lord Vansittard im Jahre 1933)

 

Der Großteil der internationalen Presse reagierte unverhältnismäßig scharf auf den Regierungsantritt Hitlers. Die damals auflagenstärkste Zeitung der Welt, der „ Daily Express“ , veröffentlichte am 24.03.1933 eine jüdische Kriegserklärung:

„ Das israelische Volk der ganzen Welt erklärt Deutschland wirtschaftlich und finanziell den Krieg… 14 Millionen Juden stehen wie ein Mann zusammen… in einem heiligen Krieg… Ganz Israel in der gesamten Welt schließt sich zusammen, um den Wirtschafts- und Finanzkrieg gegen Deutschland zu erklären… kauft keine deutschen Waren…

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S. 73 + 74)

 

Regierungserklärung von Adolf Hitler am 17. 3.1933:

Deutschland ist bereit auf Angriffswaffen zu verzichten, wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraumes die gerüsteten Nationen diese Angriffswaffen vernichten und von einer internationalen Konvention ihre Anwendung verboten wird.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.74)

 

Adolf Hitler zu seiner Revisionspolitik am 17. 5.33 vor dem Reichstag:

Es könnte nach Beendigung des großen Krieges keine höhere Aufgabe für eine wirkliche Friedenskonferenz geben, als eine Neugliederung und Neuordnung der europäischen Staaten vorzunehmen. Je klarer durch diese Regelung die Volksgrenzen sich mit den Staatsgrenzen decken, um so mehr müssten damit eine Reihe von künftigen Konfliktsmöglichkeiten aus der Welt geschafft werden.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.75)

 

Infolge der ablehnenden Haltung Frankreichs vertagte sich die Abrüstungskonferenz. Nach dem Wiederzusammentritt am 14.10.1933 machte aber Mac – Donald Vorschläge, die für Deutschland weit hinter denen der Frühjahrskonferenz zurückblieben. Daraufhin erklärte die Reichsregierung den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund. Eine Volksabstimmung erbrachte 92 % Zustimmung für diese Regierungspolitik.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.75)

 

Deutschland versuchte am 18.12.1933 ein weiteres Mal, zu einer annehmbaren Regelung mit den Westmächten zu gelangen, und bot in einem Memorandum die Begrenzung des Heeres auf 300 000 Mann an. Auch dieser Vorschlag wurde von Frankreich abgelehnt. Nach verschiedenen englischen Bemühungen scheiterte die Abrüstungskonferenz endgültig, als sich die Franzosen mit einer Note vom 17.4.1934 weigerten, einer deutschen Wiederbewaffnung zuzustimmen.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.75)

 

 

Das Scheitern der Abrüstungskonferenz hatte sofort Beschlüsse zur Aufrüstung zur Folge. In den USA zur Vergrößerung der Flotte um 360 000 BRT (Bruttoregistertonnen), in England zum Aufbau von 42 Luftgeschwadern, in Polen zur Einführung der Wehrdienstpflicht. Unmittelbar nach Abschluss des Versailler Vertrages hat Frankreich damit begonnen, das militärische Bündnissystem der kleinen Entente aufzubauen, eine erneute Einkreisung Deutschlands.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.76)

 

In einer Versammlung sagte Hitler 1935 zur Aufrüstung der Sieger:

„Eine mittlere Granate kostet 3 500 Mark. Ein kleines Eigenheim für eine Arbeiterfamilie kostet auch 3 500 Mark. Wenn ich aufrüste, brauche ich mindestens 10 Millionen Granaten. Sie werden dann in den Arsenalen liegen und niemand wird mir dafür dankbar sein. Wenn ich aber 10 Millionen Arbeiterwohnungen bauen lasse, werde ich mir den Dank des Großteiles meines Volkes sichern. Wie sollte ich da nicht wünschen, dass die andern abrüsten, um mir die Aufrüstung zu ersparen? Aber inmitten eines bis an die Zähne bewaffnetes Europas kann Deutschland nicht unbewaffnet bleiben. „

( O. Abetz, Köln 1951)

 

Am 02. August 1934 starb der deutsche Reichspräsident Paul von Hindenburg. Das Kabinett beschloss die Vereinigung der Ämter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers. Dazu wurde zur Billigung auf ausdrücklichen Wunsch von Reichskanzler Hitler eine Volksabstimmung abgehalten. „…Tief durchdrungen von der Überzeugung, dass die Staatsgewalt vom Volke ausgeht und von ihm in geheimer Wahl bestätigt sein muss, bitte ich Sie (den Innenminister), den Beschluss des Kabinetts unverzüglich dem deutschen Volk zur freien Abstimmung vorlegen zu lassen.“ Die Abstimmung erbrachte am 18.August 1934 eine Zustimmung von 89,9 Prozent.

(M. Domarus 1, 1988, S. 431)

 

Am 14.02.1935 hatte Hitler vorgeschlagen, die Verhandlungen über Sicherheits- und Rüstungsfragen mit England und Frankreich fortzusetzen. Im Jahr 1934 hatte die Tschechoslowakei die Wehrdienstzeit auf zwei Jahre erhöht. Aber erst eine von England am 01. März 1935 beschlossene weitere Aufrüstung und die von Frankreich am 06. März 1935 beschlossene Erhöhung der Wehrdienstzeit auf zwei Jahre waren für die deutsche Reichsregierung Anlass zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht mit einjähriger Dienstzeit am 16. März 1935.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.77)

 

Nach Verhandlungen gelang es dem deutschen Sonderbotschafter von Ribbentrop, mit England Übereinkunft über ein Flottenabkommen zu erzielen. Der am 18. Mai 1935 geschlossene Vertrag legte die Höchststärke der deutschen Flotte mit 35 Prozent der englischen Flotte fest. Mit diesem Abkommen wurde das Versailler Diktat in einem wesentlichen Punkt revidiert. Damit waren auch die Vorwürfe, die deutsche Aufrüstung würde einen Bruch des Versailler Vertrages darstellen, gegenstandslos geworden.

( „ Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S.77)

 

„Sollte Deutschland in den nächsten fünfzig Jahren wieder Handel zu treiben beginnen, so haben wir diesen Krieg umsonst geführt.“

(Winston Churchill im Jahre 1919)

 

Deutschland verliert mit dem Versailler Vertrag eine nicht geringe Zahl von deutsch bewohnten Regionen an den Rändern des alten Deutschen Reiches. Österreich bleibt nur als Rumpf des Habsburger Reiches mit dem deutschsprachigen Kern des früheren Vielvölkerstaates erhalten. Das Saarland wird zunächst für 15 Jahre unter die Verwaltung des Völkerbundes gestellt. Das neue Polen übernimmt die Herrschaft über zwei Millionen Deutsche. Zur neugeschaffenen Tschechoslowakei gehören über dreieinhalb Millionen Deutsch-Böhmen, die sich seit Anfang des Jahrhunderts Sudetendeutsche nennen. Zum Versailler Diktat gehört auch die Räumung einer Reihe deutscher Grenzregionen von deutschem Militär.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 81)

 

Der Anschluss des Saarlandes an das Deutsche Reich:

Im Saarland, das unter der Verwaltung des Völkerbundes stand, sollte nach 15 Jahren durch eine Volksabstimmung entschieden werden ob es auf Dauer französisch, selbständig oder wieder deutsch wird.

Am 13. Januar 1935 wird unter der Aufsicht des Völkerbundes gewählt.

90,8 Prozent der Saarländer votieren für den Anschluss an das Deutsche Reich, 8,8 Prozent für die Selbständigkeit der Saar und 0,4 Prozent für den Anschluss an Frankreich. Dieser erste Anschluss fiel Hitler sozusagen in den Schoß.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 82)

 

Die nächste „Fessel von Versailles“, die Hitler abstreift, ist die Entmilitarisierung des deutschen Rheinlandes. Die von Locarno erhoffte Entspannung zwischen Frankreich und Deutschland stellt sich nicht ein. (Sicherheitspakt von Locarno vom 16. Oktober 1925, zwischen Deutschland, England, Frankreich, Belgien, Italien, Polen und Tschechoslowakei)

Der Unterzeichnung des Französisch-sowjetischen Vertrages am 2. Mai 1935 geht eine Monate dauernde diplomatische Auseinandersetzung zwischen Paris und Berlin voraus, an der mittelbar auch die Garantiemächte des Locarno-Paktes ihren Anteil haben. Im April 1935 warnt der britische Außenminister Simon die französische Regierung vor einer Unterzeichnung. Am 25. Mai 1935 übersendet die deutsche Regierung der französischen ein Memorandum, in dem sie geltend macht, dass der neue sowjetisch – französische Vertrag im Widerspruch zu Artikel 16 der Völkerbundsatzung steht und nach deutscher Auffassung den Locarno-Vertrag verletzt. Die französische Regierung widerspricht. Im Januar 1936 bietet die deutsche Regierung Paris einen deutsch – französischen Nichtangriffs-Pakt an, die französische Regierung lehnt ab

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 85-88)

 

 

Die deutsche Wehrhoheit im Rheinland:

Am 7. März 1936 lässt Hitler 19 Wehrmachtsbatallione in die entmilitarisierte Zone einmarschieren. Hitler verletzt mit diesem Handeln die Verträge von Locarno und Versailles. Doch er schafft damit auch die Voraussetzung für die Verteidigungsfähigkeit des Deutschen Reiches nach Westen. Am 14. März 1936 tritt der Rat des Völkerbundes zusammen um über den deutschen Bruch des Versailler Vertrages zu beraten. Nach sieben Tagen der Beratung erklärt der Völkerbund, dass Deutschland den Artikel 43 des Versailler Friedensvertrages verletzt hat. Doch er verlangt weder den Rückzug der ins Rheinland einmarschierten deutschen Truppen noch erlässt er Sanktionen.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 90)

 

 

Der Anschluss Österreichs:

„Deutsch-Österreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik“

(Einstimmiger Beschluss der Nationalversammlung in Wien 1918)

 

Lasst Österreichs Bürger frei abstimmen und sie werden mit 99 von Hundert Stimmen, die Wiedervereinigung mit Deutschland beschließen“.

(Der Führer der Sozialdemokraten am 12. November 1928 in einer Rede)

 

Die 20er Jahre sind auch für Österreich bitter und arm. Die Lebenshaltungskosten steigen, die Nahrungsmittel werden knapp, die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 800 000.

Die sozialdemokratische Partei unter Dr. Renner wird abgelöst von einer Koalition aus klerikalen Kräften u. Liberalen unter Monsignore Dr. Seipel. Auch diese Regierung kann die ökonomischen Probleme nicht lösen. Im Jahre 1931 versucht man eine Österreichische Wirtschafts- und Zollunion zu gründen als Grundstein für eine spätere Vereinigung. Am 24. März 1931 wird die deutsch-österreichische Wirtschafts- und Zollunion mit dem „Wiener-Protokoll“ besiegelt. Aus Paris, London, Prag und Rom hagelt es Proteste. Die nächsten Jahre sind in Österreich politisch ähnlich turbulent wie im Deutschen Reich. Am 21. Mai 1932 übernimmt der christlich-soziale Engelbert Dollfuß dieösterreichische Regierung. Bei einer Parlamentskrise wird er am 15. März 1933 vom Nationalrat abgesetzt. Dollfuß lässt jedoch das Parlamentsgebäude von der Polizei besetzen und den Nationalrat nie mehr tagen. Damit herrscht seit 1933 auch in Österreich kein Parlament mehr sondern ein Diktator.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 98 + 99 )

 

Im Mai 1933 untersagt Dollfuß erst die für diesen Monat vorgesehenen Nationalratswahlen, dann verbietet er die Kommunistische und im Juni die Nationalsozialistische Partei in Österreich. Im September werden sogenannte „Anhaltelager“ zur Inhaftierung politischer Gegner eingerichtet. Sie entsprechen den Arbeitslagern (Konzentrationslagern), die im gleichen Jahr in Deutschland eingerichtet werden. Im Februar 1934 erfolgt eine Polizeiaktion, um den Kampfverband der Sozialdemokraten, den „Schutzbund“ zu entwaffnen. Es kommt zu Straßenkämpfen in Linz und Wien. Dann wird die sozialdemokratische Partei verboten und die Freien Gewerkschaften werden aufgelöst.

(„Der Krieg der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 90)

 

In Zeiten des universalen Betrugs ist ein revolutionärer Akt die Wahrheit zu sagen.

(George Orwell, 1903 – 1950)

 

Der Anschluss Österreichs (Fortsetzung von Blatt IX)

Am 25.Juli 1934 soll Bundeskanzler Dollfuß während einer Kabinettsitzung festgenommen werden. Dollfuß flieht mit einer Gruppe von Personen durch die Gänge seines Kanzleramts und wird versehentlich erschossen. Der Todesschütze und mit ihm 12 weitere Putschisten werden zum Tode verurteilt und bald hingerichtet.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof, S. 101)

 

Auf Engelbert Dollfuß folgte Kurt von Schuschnigg als Bundeskanzler (1934 – 1938). Am 11.Juli 1936 unterzeichnen Bundeskanzler Schuschniggund der deutsche Sondergesandte für Österreich von Papen ein Deutsch-Österreichisches Abkommen über die Normalisierung und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten. Deutschland erkennt darin die „volle Souveränität des Bundesstaates Österreichs an und Österreich bekennt sich ausdrücklich dazu ein deutscher Staat zu sein. Hitler kommentiert das Abkommen gegenüber dem Führer der österreichischen Nationalsozialisten Josef Leopold mit den Worten: „Dieses neue Abkommen nehme ich sehr ernst. Die österreichischen Nationalsozialisten müssen eine mustergültige Disziplin bewahren und den Anschluss als eine innerösterreichische Angelegenheit betrachten, und versuchen auf diesem Wege in Österreich Fortschritte zu machen“.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, von Gerd Schultze – Rohnhof, S.103)

 

In der Folgezeit lösen sich in Österreich, pro -und antideutsche Demonstrationen ab. Im April 1937 setzt Schuchnigg einen Vermittler zwischen der Regierung und den Kräften der Nationalen Opposition ein. Der Vermittler ist der junge und parteilose Rechtsanwalt Dr. Seyß-Inquart, der keinen Hehl aus seinem Wunsch nach einem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich macht. Trotz des Deutsch-Österreichischen Abkommens vom Juli 1936 und der Vermittlungstätigkeit Seyß-Inquarts lässt der Druck der Diktatur im Donaustaat nicht nach. Die Dokumentation eines Wiener Rechtsanwaltes vom Juni 1937 umfasst 264 Beispiele von Rechtsbrüchen und Verfolgung an Angehörigen der „Nationalen Opposition“ wie z.B. Haftstrafen ohne Gerichtsverfahren – Einweisung in Konzentrationslager – Beugehaft für Verwandte des Beschuldigten – Haft- und Geldstrafen ohne Schuldbeweis – Geständniserpressung – körperliche Misshandlung – Führerscheinentzug – Vermögenseinziehung usw.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof, S. 101)

 

Am 12. Februar 1938 besucht Bundeskanzler von Schuschnigg Hitler in Berchtesgaden. Hitler legt Schuschnigg eine „Liste mit deutschen Vorschlägen für eine endgültige Regelung der österreichischen Frage“ vor. Die wesentlichen Forderungen lauten:

„Konsultationspflicht für beide Staaten in außenpolitischen Fragen – Ernennung des Staatsrates Dr. Seyß-Inquarts zum Innenminister und Unterstellung des Sicherheitswesen unter diesen – politische Betätigungsfreiheit der österreichischen Nationalsozialistischen Partei im Rahmen der vaterländischen Front – Amnestie für alle wegen nationalsozialistischer politischer Betätigung inhaftierter Österreicher – Wiederherstellung der Pressefreiheit – Zusammenarbeit der Streitkräfte Österreichs und Deutschlands –Vorbereitung der Angleichung der Wirtschaftssysteme beider Länder – Zusicherung der Deutschen Reichsregierung sich nicht in innerösterreichische Verhältnisse einzumischen“.

Die „Vorschläge“ enden mit dem Ultimatum: „Der Bundeskanzler erklärt sich bereit, die vereinbarten Maßnahmen bis zum 18. Februar 1938 durchzuführen“.

Schuschnigg gelingt es, ein paar Details mit Hitler zu verhandeln und zu ändern. Doch nachdem ihm Hitler klargemacht hat, dass er – Schuschnigg – unterschreiben müsse oder er – Hitler – auch anders handeln könne, setzte Schuschnigg seinen Namen unter das Papier. Die Nationalsozialisten, nun vom Verbot befreit, mobilisieren jetzt in Graz, Salzburg, Klagenfurt und in Linz die Massen u. zeigen offen ihre Sympathie für den Anschluss an das Deutsche Reich. Der Druck der Strasse wächst, der Zug ist nicht mehr aufzuhalten.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof, S. 105)

 

In den nächsten Tagen und Wochen überstürzen sich in Österreich die Ereignisse. Schuschnigg setzt überraschend und ohne seine Minister zu befragen für 9. März1938 eine Volksabstimmung zur Anschlussfrage an. Seyß – Inquart und andere Minister protestieren und verlangen eine Verschiebung der Volksabstimmung innerhalb einer Frist von vier Wochen. Ohne Befragung des Kabinetts sei die Wahl verfassungswidrig. Außerdem waren nur Wahlzettel vorhanden auf denen das Wort „Ja“ stand, was ein Ja zur Unabhängigkeit bedeutet. Wer für den Anschluss an das Deutsche Reich stimmt, muss sich dazu einen mit „Nein“ beschrifteten Wahlzettel in der vorgeschriebenen Größe selber fertigen und zur Wahl mitbringen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof)

 

Seyß-Inquart gibt nun alle weiteren Versuche auf und wendet sich telefonisch an Minister Hermann Göring in der Reichskanzlei in Berlin und fragt um Rat. In Deutschland hat man seit Wochen die Turbulenzen in Österreich interessiert verfolgt. Wahlaufsicht und Stimmauszählung nur durch eigene Leute riecht schon nach Fälschungsabsicht, die jungen Wähler unter 25 Jahren auszuschließen ist der offensichtliche Versuch pro-deutsche Wähler von den Urnen fernzuhalten.

Göring, der ein paar Jahre in Österreich gelebt hat ist ein überzeugter Verfechter der Vereinigung der beiden Teilnationen. Er drängt Hitler schnell in Österreich einzuschreiten. So kommt der Entschluss zustande, sowohl politisch als auch militärisch in Österreich einzugreifen.

( Der Krieg, der viele Väter hatte“ Gerd Schultze – Rhonhof, S. 107 + 108)

Es gibt nur eine Wahrheit

Wird fortgesetzt

..

Ubasser

Auch der Königs-Parasit stirbt, wenn der Körper gesundet


2014, entscheidende Phase im Krieg gegen USrael

Der Königs-Parasit und die Gier müssen sterben

Gesundet der Körper, stirbt der Parasit. Nationalpolitik ist Gesundheitspolitik für das Volk, die Parasiten sterben ab, das Monster Gier zerfällt.

Das usraelische Weltsystem zur Ausraubung und Unterjochung der gesamten Menschheit ist tödlich bedroht, kann sich aber nicht wie früher mit Krieg retten. Wann immer das Geldsystem der jüdischen Finanzoligarchie in der Vergangenheit in Gefahr geriet, wurden Kriege entfacht, um anschließend die Besiegten für die durch die Gierigen geschaffenen Finanzlöcher bezahlen zu lassen. Wenn es große Finanzlöcher zu stopfen galt, wurden große und grenzenlose Kriege geführt, immer an den Grad der Gier angepasst.

Nun stellt sich die entscheidende Frage: Die ausweglose Finanzsituation der „Finanz-Monster“ (Ex-Bundespräsident Horst Köhler) kann weder monetär noch ökonomisch gelöst werden, dazu reichen die Mittel nicht mehr aus. Zudem wurde die mörderische Spekulation zum Ersatz der Produktion (Wertschöpfung) gemacht, was die Lage nur noch verschlimmert. Ein großer Krieg wäre also nach althergebrachter Überlieferung der einzige Ausweg. Da dieser aber diesmal gegen Russland und China, womöglich sogar noch gegen Indien geführt werden müsste, steht dieses frühere Allheilmittel nicht mehr zur Verfügung. Wie geht es nun weiter?

Russland und China sind bestimmt keine Staaten, die wegen einer natürlich-gemeinschaftlichen Interessenslage eine freundschaftliche Politik miteinander betreiben. Mehr noch, sie sind geopolitisch sogar Feindstaaten. Doch der Überfeind USrael schweißt sie trotz ihrer Differenzen zusammen. Und es geht längst nicht mehr darum, einen Weg des existentiellen Kompromisses mit USrael zu finden, das Ziel ist mittlerweile definiert: die Vernichtung des Feindes durch den Sieg im Währungskrieg.

Beide neuen Weltmächte wissen, dass die Dominanz USraels auf der Kontrolle des Welt-Finanz-Systems beruht, weshalb es gilt, dieses Finanz-System zu vernichten. Bislang war dies nicht möglich, da USrael seine finanziellen Weltverbrechen mit seiner eigenen Militärmaschinerie sichern konnte. Doch diese Ära ist vorbei, die USA können militärisch keinen außergewöhnlichen Kraftakt mehr vollbringen. Das parasitäre Bankster-System hat die ehemalige Weltmacht von innen her zerfressen.

Der NJ-Analyse, dass sich USrael seit dem Sieg über Hitler-Deutschland im Niedergang befindet, auch keinen großen Krieg mehr gewinnen konnte, schließen sich mittlerweile Magazine wie DER SPIEGEL an. Der SPIEGEL-Titel Nr. 22/2014 lautete im Zusammenhang mit der alliierten Landung in der Normandie am 6. Juni 1944: „Amerikas letzter Sieg“!

Das die USA beherrschende Machtjudentum verlagerte die amerikanische Produktion in ferne Länder, um im Wahn der Spekulationsgewinne sogar gegen die eigenen Produkte zu wetten. Diese Führungselite des Judentums leidet an einer Art Geisteskrankheit, dafür können wir dankbar sein, denn so besiegen sie sich selbst. Ihre unersättliche Gier lässt sie immer wieder den Ast absägen, auf dem sie sitzen. Geld, Geld, Geld, lautet ihr Lebensmotto, und so ersinnen sie einen Irrsinn nach dem anderen, wie sie den Lohn der Arbeit aller Menschen in ihre eigenen Taschen umleiten können.

Was die Menschen durch Produktion (Wertschöpfung) mit ihrer Arbeitskraft, also mit ihrem Leben, erschaffen, wird ihnen von der Lobby mit der Spekulation wieder abgenommen. Da der normale Mensch selbst nicht spekuliert, muss das der Staat im Auftrag der Gierigen für ihn tun. Somit bleiben die Schöpfer der Werte mittellos, werden um ihr Leben beraubt, während die parasitären Bankster sich am Unglück der Menschen mästen. Alles Erarbeitete wird auf diese Weise vom großen Moloch verschlungen. Und so steht es auch in den als Fälschung bezeichneten „Zionistischen Protokollen“ geschrieben: „Die Spekulation, deren Rolle ist es, gegen die Industrie ein Gegengewicht zu schaffen; denn die Abwesenheit der Spekulationsindustrie würde das Kapital in Privathänden vermehren und dazu dienen, dem Ackerbau wieder aufzuhelfen, indem das Land von seinen Verpflichtungen gegen die Landbanken befreit wird. Was wir brauchen, ist, dass die Industrie dem Lande beides, Arbeit und Kapital, entzieht und mittels der Spekulation alles Geld der Welt in unsere Hände bringt.“ [1]

Aber auch der Finanz-Parasit stirbt, entweder wenn der wirtschaftliche Volkskörper blutleer gesaugt ist, oder wenn der Körper gesundet. Dieser parasitäre Todesprozess vollzieht sich derzeit in USrael und Europa. Als Wladimir Putin erstmalig zum russischen Präsidenten gewählt wurde, hatte er verstanden, dass es gilt, den Volkskörper seines Landes gesunden zu lassen. Mit Anspielung auf die damaligen jüdischen Finanz-Terroristen Boris Beresowski und Wladimir Gussinski sagte ein Putin-Berater: „Ein persönlicher Berater des gewählten russischen Präsidenten Wladimir Putin bezeichnete zwei jüdische Medien-Magnaten als ‚Bakterium, das in einem zerfallenden Körper lebe, aber sterben müsse, sobald der Körper wieder gesundet‘. Diese Aussage über Boris Beresowski und Wladimir Gussinski zirkulierten inmitten von Gerüchten, dass die neue Regierung gegen diese beiden vorgehen würde.“ [2]

Es dauerte tatsächlich nicht lange, bis Präsident Putin diese Typen ausgemerzt hatte und der russische Volkskörper zu gesunden begann. Die heutige Weltpolitik von Russland und China wirkt innerhalb der Völkerfamilie wie die Injektion einer Medizin gegen Pilzbefall, bis schließlich auch der kranke Volkskörper des Westens gesundet und die Bankster-Parasiten absterben. Im Februar 2014 erklärte der Abgeordnete der Putin-Partei „Vereintes Russland“, Oleg Bolijew, in Kaliningrad im Rahmen einer Debatte: „Ihr Juden seid unsere Gegner im oppositionellen Sumpf. Ihr habt unser Land 1917 zerstört, und 1991 habt ihr es ein zweites Mal zerstört“. [3] Der Jüdische Kongress Russlands empörte sich über diese Aussage und forderte die Behörden auf, zu ermitteln. Es wurden keine Ermittlungen angestellt und Präsident Wladimir Putin hat sich von Bolijews Anschuldigung nicht distanziert.

China, das nicht so leicht von diesem „Finanz-Bakterium“ befallen werden konnte, da es im chinesischen Volkskörper wegen seiner äußeren Erscheinungsform sofort erkannt worden wäre, sah deshalb schon frühzeitig die Notwendigkeit, den Wirt der mächtigsten Geldsauger der Welt zu vernichten. Schon 2009 wurde ein Buch mit dem interessanten Titel „Der Währungskrieg“ zur Pflichtlektüre Innerhalb der chinesischen Führung: „Ein chinesischer Bestseller mit dem Titel ‚The Currency War‘ beschreibt, wie Juden planen, die Welt durch Manipulation des internationalen Finanzsystems zu regieren. Das Buch wird in den höchsten Regierungskreisen gelesen, wie berichtet wird. Sollte dem so sein, dann verheißt das für das internationale Finanzsystem nichts Gutes, da man auf gut informierte Chinesen angewiesen ist, um es aus der jetzigen Krise zu führen. Solche Verschwörungs-Theorien sind in Asien weit verbreitet. Beispielsweise zeigen die Japaner seit vielen Jahren einen nicht nachlassenden Appetit auf Bücher wie ‚Wer die Juden durchschaut, sieht die Welt wie sie ist‘, ‚Die nächsten zehn Jahre: Ein Einblick in die Jüdischen Protokolle‘ und ‚Ich möchte mich bei den Japanern entschuldigen – Ein jüdisches Geständnis‘.“ [4]

Präsident Putin bekämpfte mit nationaler Wirtschaftspolitik und Anti-Spekulations-Maßnahmen das „Finanz-Bakterium“, sodass der russische Volkskörper gesunden konnte. Jene, die Russland die monetären Giftspritzen setzten und sich alles Volksvermögen unter den Nagel rissen, wurden abgeurteilt und ihr Diebesgut wieder dem Volksvermögen zugeführt. Der letzte Versuch, das neue Russland in die Knie zu zwingen, sollte durch den Anschluss der Ukraine an den Wall-Street-Westen vollzogen werden. Als EU- und Natomitglied, so glaubten die Führungsjuden der USA, könne sich der widerspenstige Chef des US-Militärs, General Martin Dempsey, nicht länger einem Krieg gegen Russland verweigern. Welch eine Realitätsferne.

Der Coup ist nicht nur in sich zusammengebrochen, sondern mit den verzweifelten Sanktionen gegen Wladimir Putins Reich wurde die Allianz Russland-China nur noch gestählt.

Der Königs-Parasit FED/Wall-Street schaffte es nach 1945, sein Welt-Finanzsystems mit Hilfe der Weltleitwährung Dollar durchzusetzen. In Folge musste jedes Land der Welt im internationalen Zahlungsverkehr Dollars kaufen, die logischerweise wieder zurück in den US-Finanzkreislauf flossen, um Bezahlungen vorzunehmen. Somit konnte die FED das bunte Papier Dollar ohne Ende drucken, denn der Rest der Welt bezahlte dafür mit Werten. Heute wird das offen eingestanden: „Die USA verfügen über die Leitwährung und können jederzeit frische Dollar drucken, um ihre Schulden zu begleichen.“ [5]

Doch die Zeit der Weltausraubung geht jäh zu ende, da ein Land ohne Produktion, also ohne Wertschöpfung, dem andere Mächte Währungen mit Wert entgegenhalten, nicht überleben kann. „Die USA haben sich lange in der Illusion wähnen können, den Dukatenesel zu wahrem Leben erweckt zu haben und deshalb ihre gewerbliche Wirtschaft nahezu liquidiert – wozu produzieren, wenn unter Hegemonialdruck Falschgeld geliefert wird? … Der Wert für die Industrieproduktion wird 2007 mit nur noch 11,5 Prozent des BIP angegeben… Die mit den FED-Blüten in der Welt zusammengeraubte Hehlerware wird im Lande verteilt. … Es bedarf nur noch eines Signals der Schwäche und die Welt kippt den USA das grüne Papier auf den Hof oder verbrennt es auf öffentlichen Plätzen. … Im Lichte dieser Illuminationen werden die USA als ein Drittweltland mit gefährlichem Militärschrott, verteilt auf der ganzen Welt, erkennbar werden. … Die immobile US-Hehlerware auf dem Territorium fremder Nationen wird eingezogen werden.“ [6]

Am 25. Mai 2014 unterzeichneten Russland und China ein Lieferabkommen von Erdgas. Es geht um ein Liefervolumen im Wert von 400 Milliarden Dollar. Im russischen Auslandsfernsehen RT wurde das Abkommen überschwänglich gefeiert: „Russland und China haben ein historisches Gasgeschäft abgeschlossen, das einen Wert von 400 Milliarden Dollar hat. Es handelt sich um den größten Energievertrag, der je von Moskau eingegangen wurde. Er wird Russlands Geschäftsprioritäten ostwärts ausrichten. Die russische Nationalbank unterschrieb ein Abkommen mit der Bank von China, dass die Gaslieferungen in den jeweiligen Landeswährungen abgerechnet werden. Das ist ohne Zweifel signifikant in einer Zeit, wo beide Länder angetreten sind, sich von der Dollarabhängigkeit zu lösen, wie auch vom Euro.“ [7]

Liam Halligan vom Londoner Telegraph sagte im Zusammenhang mit der Abkoppelung der Brics-Staaten vom Dollar, insbesondere Russland und China, bereits den Untergang USraels voraus. „Wenn Russland und China aber den Dollar für die Preisgestaltung auf dem Energiesektor total fallenlassen, könnte Amerikas Status als Reservewährung zunichte gemacht sein, und zwar rasch. Diese neue Geschäftspolitik zwischen Russland und China wird das amerikanische Finanzsystem aushöhlen und zu einer Welt voller Schmerz für den Westen werden.“ [8] Ein solch fassungsloses Eingeständnis hat es bislang im Bereich des politisch-korrekten Spektrums des Westens auch noch nicht gegeben.

Aber damit nicht genug. Nur kurze Zeit später gaben die BRICS-Staaten die Gründung einer eigenen Weltbank bekannt. Das heißt, das FED-System verliert damit auch den Zugriff auf die Staaten der Welt mit Kreditbedarf. „Schwellenländer bilden eine antiwestliche Allianz. Fünf große Länder, die sogenannten Brics, rufen eine eigene Entwicklungsbank ins Leben – und laden weitere Staaten zum Mitmachen ein. Die Institution könne ein Gegengewicht zu IWF und Weltbank bilden. … So rückt nun der Start einer gemeinsamen Entwicklungsbank der großen Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (Brics) näher. … Eine neue Allianzen meldet sich mit Macht zurück.“ [9]

Doch damit sind die Offensiven im Welt-Währungskrieg noch nicht beendet, denn China und Russland haben auch eine eigene Welt-Rating-Agentur gegründet, damit das internationale Kreditgeschäft nicht mehr von den betrügerischen Bewertungen der Wall-Street-Juden (Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch) abhängig ist. „Finanzattacke aus Russland und China auf den Westen. Moskau und Peking greifen die Finanzindustrie des Westens an allen Fronten an: Sie versuchen die Dominanz von Dollar, IWF, Mastercard und S&P zu brechen. … Russland und China bauen an einer mächtigen Waffe, …Es handelt sich nicht um ein neues Raketensystem oder einen Cyberspionagesatelliten. Es geht um mehr: die beiden aufstrebenden Nationen greifen die Finanzmacht des Westens frontal an. … Die beiden Staaten haben ein Abkommen zur Gründung einer gemeinsamen Ratingagentur unterzeichnet. … Nun scheint der Kreml in Kooperation mit China zurückzuschlagen.“ [10]

Und am 10. Juni 2014 startete Russland bereits sein eigenes Welt-Kreditkarten-System, wodurch dem Königs-Parasit Wall-Street auch noch die Möglichkeit genommen wird, seine Falschgeld-Dollars über das Kreditkartengeschäft in Umlauf zu bringen. Das russische Auslandsfernsehen meldete: „Russische Unternehmen entdollarisieren sich und wechseln zu Yuan und anderen asiatischen Währungen. … Russland beginnt damit, im asiatischen Handel mit Yuan zu bezahlen. Wenn man das bilaterale Handelsvolumen zwischen Russland und China zugrunde legt, liegt es auf der Hand, dass sich die Bezahlung in Rubel und Yuan ausweitet. … Alexander Dykow, Chef von Gazprom Neft, der Öl-Abteilung von Gazprom, hat sich sehr dafür stark gemacht, den Dollar wegen des eskalierenden westlichen Drucks fallen zu lassen. ‚Unsere Maßnahmen zeigen, dass im Prinzip nichts unmöglich ist. Man kann vom Dollar zum Euro wechseln und vom Euro zu Rubel‘, wird Dykow zitiert.“ [11]

Die westlichen Lobby-Medien reagierten fassungslos, als sie nur davon hörten, dass Russland ein eigenes Kreditkartensystem aufbaut, sehen sie doch dadurch den Zusammenbruch des parasitären Welt-Finanz-Systems noch schneller kommen: „Russland bedrängt Mastercard und Visa auf ‚beispiellose‘ Art. Aufbau eines eigenen nationalen Zahlungssystems geplant. … Visa erklärte auf Anfrage einer russischen Nachrichtenagentur, einige der neuen Maßnahmen seien beispiellos und hätten schwerwiegende Folgen.“ [12] Und jetzt ist es schon da, da eigene Kreditzahlungssystem Russlands.

Gleichzeitig feuert Russland in Europa die sich ausbreitenden nationalen Bewegungen an. Weg vom jüdischen Weltstaat, hin zu völkischer Harmonie, lautet Russlands Parole und erntet dafür bei fast allen hochkommenden nationalen Bewegungen in Europa Beifall und Zuspruch. Präsident Wladimir Putin sagte in einem Interview für die französichen Rundfunk- und Fernsehsender Radio-Europe1 und TF1 TV: „Sehen Sie sich die amerikanische Politik an. Es ist doch ganz klar, die Vereinigten Staaten verfolgen die aggressivste und härteste Politik zur Durchsetzung der eigenen Interessen. So jedenfalls wollen es die amerikanischen Führer, und sie tun das jeden Tag. Es gibt praktisch keine russischen Truppen außerhalb Russlands, während amerikanische Militärbasen überall in der Welt ausgebreitet sind, und diese sind ständig verwickelt in das Schicksal anderer Länder, obgleich diese Länder Tausende von Kilometer von der amerikanischen Grenze entfernt sind.“ [13]

Die Vorsitzende der französischen Siegespartei FN bei der Wahl zum Europa-Parlament 2014, Marine Le Pen, wurde nicht nur vom SPIEGEL interviewt, sondern kam auf Einladung von RT in einem Fernseh-Interview des russischen Auslandsfernsehen zu Wort. Marine Le Pen sagte im Interview mit Sophie Shevardnadze: „Europa hat seine außenpolitische Souveränität an die USA verloren. … Die Außenpolitik der EU besteht darin, entweder Probleme zu schaffen, oder Probleme zu verschärfen. … Ich selbst möchte Frankreich aus der EU führen, deshalb kann ich der Ukraine nicht raten, der EU beizutreten.“ [14] Und im SPIEGEL proklamierte Marine Le Pen: „Ich will die EU zerstören, nicht Europa! Ich will nicht diese europäische Sowjetunion. … Europa, das ist der Krieg, Der Wirtschaftskrieg. Die EU ist ein großes Verhängnis, ein antidemokratisches Monster. Ich will verhindern, dass es fetter wird, weiter atmet, mit seinen Pfoten alles anfasst und mit seinen Tentakeln in alle Ecken unserer Gesetzgebung greift. … Die Amerikaner versuchen, ihren Einfluss in der Welt auszudehnen, vor allem in Europa. Sie verteidigen ihre Interessen, nicht unsere. Ich aber bin für eine multipolare Welt. … Was heute bei uns passiert, nimmt vorweg, was sich im Rest Europas in den nächsten Jahren ereignen wird: die große Rückkehr der Nationen, die man auslöschen wollte.“ [15]

Marine Le Pen sagte im Spiegel-Interview natürlich auch etwas Dummes, da sie sich noch nicht wagt, Ross und Reiter zu nennen. Sie gibt zu verstehen, dass Merkel Resteuropa zugunsten der Deutschen ausrauben würde, anstatt zu sagen, Merkel raubt Europa für Goldman-Sachs aus.

Tatsächlich ist es so, dass die Systempolitiker-Garnitur der BRD ausnahmslos den überseeischen Interessen, der menschenfeindlichen Politik dient. Für die Handlanger in der BRD ist es eine gewisse Tragik, dass sie in ihrer blinden Ergebenheit nicht erkennen, dass das „böse Regime“ am krepieren ist. Der jüdische Journalist und Freund von Edward Snowden, Glenn Greenwald, brachte die Situation des Welt-Überwachungssystems kürzlich auf den Punkt, als er feststellte: „Amerika ist ein verfallendes Imperium“. Dann unterstrich Greenwald, dass die Politik in den USA nicht von echten amerikanischen Politikern gemacht wird. Greenwald wörtlich: „In Washington gibt es Machtgruppen, die ihre Interessen immer durchsetzen, egal, wer die Wahlen gewinnt. Die Behauptung mag manchen radikal vorkommen, aber so ist es.“ [16] Der ehemalige Vorsitzende der SPD und spätere Finanzminister unter dem Kriegsverbrecher-Kanzler Gerhard Schröder, bestätigte in einem Fernsehinterview Greenwalds Analyse voll und ganz. Oskar La Fontaine wörtlich: „Mir war damals schon klar, dass die Wall-Street regierte und nicht der amerikanische Präsident. Das ist mir auch direkt gesagt worden.“ [17]

Die USA werden weltweit gehasst, so wie die Menschheit den Terrorstaat Israel hasst. Und die BRD wird in Europa gehasst, wie man Adolf Hitler trotz aller Lügen über ihn noch nie hassen mochte. Der Grund dafür ist einfach, weil nämlich Frau Merkel Krieg über Europa gebracht hat, indem sie die anderen Mitgliedstaaten für Goldman-Sachs ausraubt und zugrunde richtet. Marine Le Pen brachte das im Spiegel-Interview zum Ausdruck: „Europa, das ist der Krieg, Der Wirtschaftskrieg. Das ist die Zunahme der Feindseligkeiten zwischen den Ländern. Die Deutschen werden als grausam beschimpft, die Griechen als Betrüger, die Franzosen als Faulpelze. Frau Merkel kann in kein europäisches Land reisen ohne Hundertschaften von Polizisten zu ihrem Schutz. Das ist nicht Brüderlichkeit.“ [18]

Die Nichtverdummten wissen, dass die deutsche Besatzungspolitik während des Zweiten Weltkriegs auch für das wirtschaftliche Wohlergehen Griechenlands sorgte. Als der Weltkrieg tobte, der Partisanenkrieg gegen die Wehrmacht in Griechenland schreckliche Ausmaße angenommen hatte und die Seewege nach Griechenland durch die britische Kriegsmarine blockiert waren, arrangierte Adolf Hitler eine einzigartige wirtschaftliche Rettungsaktion für das griechische Volk. Um die Menschen vor einer Inflationskatastrophe zu bewahren und die griechische Währung zu stabilisieren, wurden gewaltige Mengen der deutschen Goldreserven und andere Hilfsgüter unter den schwierigsten Bedingungen nach Griechenland gebracht. Diese Rettungsaktion für das griechische Volk gelang mit Hilfe des neutralen Schwedens. Die mit Gold und anderen für die griechischen Menschen bestimmten Hilfsgüter beladenen schwedischen Schiffe (einmal im Monat von Triest oder Venedig nach Piräus) durften Dank der schwedischen Diplomatie die britische Blockade passieren. [19]

Anders ist es heute. Frau Merkel plündert im Auftrag von FED und Wall-Street das griechische Volk durch den „Wirtschaftskrieg“ und den „Finanz-Terror“ [20] aus und lässt das letzte Gold des Landes abtransportieren. Heute schon müssen Griechen hungern. Hitler brachte den Griechen deutsches Gold, Merkel raubt den Griechen ihr Gold für die Bankster. Dieser kleine Unterschied zwischen Hitler und Merkel wird heute immer mehr Griechen bewusst, weshalb sie sich der „Goldenen Morgenröte“ anvertrauen und die Story vom Holocaust als Lüge betrachten. Die „Goldene Morgenröte“ wurde drittstärkste Kraft in Griechenland bei den Wahlen zum Europaparlament 2014.

1) „Die Zionistischen Protokolle“, Sitzung VI, Absatz 3 (Die Original-Protokolle, Concept Veritas, Artikel Nr. 153)
2) JTA.org (Jewish Telegraph Agency), April 3, 2000
3) Haaretz.com, 14.04.2014
4) The Australian, 11.02.2009
5) Welt.de, 03.06.2014
6) ef-Magazin, 19.09.2010
7) RT News – May 25, 2014
8) Telegraph.co.uk, London, 24 May 2014
9) Welt.de, 31.05.2014
10) Welt.de, 03.06.2014
11) RT.com, 10.06.2014
12) FAZ, 07.05.2014, S. 26
13) RT.com, June 05, 2014
14) RT.com, June 09, 2014
15) Der Spiegel, 23/02.06.2014, S. 82
16) FAZ, 03.06.2014, S. 13
17) DasErste, Banken außer Kontrolle, 15.07.2013
18) Der Spiegel, 23/02.06.2014, S. 82
19) So steht es in den Dokumenten des Internationalen Militär Tribunals, IMT, Nürnberg, Band X, S. 119 und Band XI, S. 428-432
20) Selbst der Chef des Linksbündnisses Syriza, Alexis Tsipras, sagte: „Der Wirtschaftskrieg, der seit drei Jahren gegen die Arbeitswelt stattfindet, geht weiter. Das korrupte System, das an der Macht ist, kämpft weiter, um noch lange an der Macht zu bleiben. … In der gegenwärtigen Phase versucht man, die Griechen zu terrorisieren, damit sie keinen Widerstand leisten können.“ (kleinezeitung.at, 15.05.2012)

Quelle: Global Fire

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Ubasser

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