Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen – 2

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19. Juni 2014 von UBasser


Zeitgeschichte im Spiegel von Zitaten – 2

Von Leo Thenn

Alles, was man an Kriegslüsternheit heute Hitler in die Schuhe schiebt, traf damals auf Churchill zu.

 

Am 11.März 1938 gibt Hitler vormittags um 11 Uhr den Befehl, dass am

12. März, einen Tag vor der geplanten Volksbefragung, Wehrmachtsdivisionen in Österreich einmarschieren. In der dazu in aller Eile verfassten Weisung Hitlers vom 11. März 1938 heißt es u.a.:

 

  1. Ich beabsichtige, wenn andere Mittel nicht zum Ziel führen, mit bewaffneten Kräften in Österreich einzurücken, um dort verfassungsmäßige Zustände herzustellen und weitere Gewalttaten gegen die deutschgesinnte Bevölkerung zu unterbinden.

……..

  1. Die für das Unternehmen bestimmten Kräfte es Heeres und der Luftwaffe müssen ab dem 12. März spätestens 12.oo Uhr einsatzbereit sein…… Die Festsetzung des Zeitpunkts des Einmarsches behalte ich mir vor

 

  1. Das Verhalten der Truppe muss dem Gesichtspunkt Rechnung tragen, dass wir keinen Krieg gegen ein Brudervolk führen wollen. Es liegt in unserem Interesse …. von der Bevölkerung begrüßten friedlichen Einmarsch …. Übergehende österreichische Verbände treten sofort unter deutschen Befehl.

 

  1. An den deutschen Grenzen zu den übrigen Staaten sind einstweilen keinerlei Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.

Der Oberste Befehlshaber der Wehrmacht – Adolf Hitler

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 108)

 

Die politischen Stränge zieht nun vor allem Minister Hermann Göring.

Innerhalb der nächsten 24 Stunden gab es eine ganze Reihe von brisanten Telephongesprächen zwischen Göring und Innenminister Dr. Seyß-Inquart, der in ständiger direkter Verbindung zu Bundeskanzler Dr. Schuschnigg stand genau so, wie Göring zu Hitler. Eine faire Volksabstimmung hatte keine Chance mehr… Schuschnigg wurde aufgefordert zurückzutreten …Seyß-Inquart sollte binnen 2 Stunden zum Bundeskanzler ernannt werden – Bundespräsident Miklas weigert sich diesen Vorschlag von Hitler anzunehmen … Miklas bietet dem General-Inspekteur des Heeres und dem Präsidenten des Obersten Rechnungshofes das Amt des Bundeskanzler an – beide lehnen ab … am Abend des 11. März entlässt Bundespräsident Miklas den Kanzler Schuschnigg und das Kabinett.

Seyß – Inquart informiert um 20.oo Uhr Göring, dass der Generalinspekteur den Truppen befohlen hat, sich zurückzuziehen … Göring fordert Seyß – Inquart auf

 

 

die Macht in Österreich zu übernehmen, er werde jetzt den Einmarschbefehl geben …

(Quelle: („Der Krieg, der viele Väter hatte“ Zusammenfassung)

 

In den Morgenstunden des 12. März 1938 marschieren deutsche Heerestruppen in Richtung Salzburg, Linz und Innsbruck. Blumenschmuck und Fahnen auf den Militärfahrzeugen sollen zeigen, dass dies eine Wiedervereinigung nach langen Jahren deutscher Trennung und kein Eroberungsfeldzug ist. Die österreichische Bevölkerung beiderseits der Strassen reagiert bald mit steigender Begeisterung. Als Hitlers Wagenkolonne gegen Abend auf den Marktplatz von Linz rollt, warten dort schon 60 000 Menschen zum Empfang. Hitler hält eine kurze Rede und wird dabei immer wieder von Beifallsstürmen unterbrochen. Die Begeisterung der Menschenmenge hinterlässt bei ihm, der sich bis dahin der ungeteilten Zustimmung der Österreicher nicht sicher sein konnte, einen tiefen Eindruck,

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S.112)

 

Der politische Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich vollzieht sich am Abend des 13. März 1938 nur noch in ein paar kurzen Schritten: Als erstes macht Bundespräsident Miklas den Weg durch seinen Rücktritt frei. Dann verkündet Seyß – Inquart das „Bundesverfassungsgesetz“ von Österreich. Damit erklärt sich Österreich zu einem Teil des Deutschen Reiches. Als letzten Schritt verkündet Reichsminister Josef Goebbels in Berlin das „Gesetz über die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich“. Damit ist Hitler auch Staatsoberhaupt und Regierungschef von Österreich geworden. Doch dem Anschluss fehlt die Legitimation der Volksabstimmung, die erst für den

10. April 1938 vorgesehen ist.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 114)

 

Die Regierungen in London, Paris und Rom erkennen schon am 2. April 1938 den Anschluss an. Damit ist auch Artikel 88 des Vertrages von Saint-Germain gefallen.

 

Am 3. April 1938, eine Woche vor der Volksabstimmung, erklärte sich der erste Nachkriegs- Bundeskanzler Dr. Renner im „Neuen Wiener Tageblatt“: Als Sozialdemokrat und somit als Verfechter des Selbstbestimmungsrechts der Nationen werde ich mit JA stimmen!“

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 116)

 

Die für den 10. April 1938 angesetzte Volksabstimmung wird zur Bestätigung der österreichischen Verfassungsväter von 1918 und zum Triumph für die, welche einen Anschluss wollen. Von 4 284 795 Wählern stimmen 4 273 88 für die Wiedervereinigung Österreichs und Deutschlands und 9 852 dagegen. Das sind 99,73 Prozent für den Anschluss!

Im deutschen „Altreich“ findet am selben Tage eine Volksabstimmung zum gleichen Thema statt. Hier sind es 99,08 Prozent, die für einen Anschluss sind! Diese Wahl am 10. April 1938 zeigt was eine Nation ausmacht: Die gleiche Sprache und Kultur – die gemeinsame Geschichte – das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und der Wille dazu.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“ von Gerd Schultze – Rhonhof, S. 116)

Wer eine Lüge entdeckt, fragt über kurz oder lang nach dem Lügner

 

 

Stimmen zum Anschluss Österreichs im Frühjahr 1938

(Quelle: „Das Jahrhundert der Lüge“ von Hugo Wellems (Chefredakteur)

 

Friedrich Ebert (SPD), der spätere Reichspräsident am 06.12.1919:

„Deutsch – Österreich muss mit dem Mutterland für alle Zeiten vereinigt werden…Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, dass wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns und wir gehören zu ihnen“.

( Jaksch, Potsdam, S. 211 f )

 

Die Provisorische Nationalversammlung in Wien beschloss am 12.11.1918 im Artikel 2 des neuen Gesetzes über die Staats- und Regierungsform: „Deutsch-Österreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik“.

(Prof. Hellmut Diwald (Historiker), „Geschichte der Deutschen“, S.236)

 

Der Vorsitzende des LandbundesProf. Leopold Schönbauer sagte 1927: „Wir hoffen auf den Tag, wo wir sagen können: Heim ins Reich!“

( Zimmermann, Schweiz S. 68 )

 

Die sozialistische Wiener „Arbeiterzeitung“ schrieb 1930:

„Der staatsrechtliche Anschluss ist uns vorläufig verwehrt, aber auch ohne Verletzung des Anschlussverbotes könnte für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Annäherung Deutschlands und Österreichs mehr als bisher geschehen.“

( Zimmermann, Schweiz S 77 )

 

Aus der Erklärung sämtlicher katholischer Bischöfe Österreichs zur Volksabstimmung über den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 10.April 1938:

„Am Tag der Volksabstimmung ist es für uns Bischöfe selbstverständlich nationale Pflicht, uns als Deutsche zum Deutschen Reich zu bekennen.

Wir erkennen freudig an, dass die nationalsozialistische Bewegung auf dem Gebiet des völkischen und wirtschaftlichen Aufbaues sowie der Sozialpolitik für das Deutsche Reich und Volk namentlich für die ärmsten Schichten des Volkes Hervorragendes geleistet hat und noch leistet. Wir sind auch der Überzeugung, dass durch das Wirken der nationalsozialistischen Bewegung die Gefahr des alles zerstörenden gottlosen Bolschewismus abgewehrt wurde“.

(Gebhardt, Handbuch IX, 2, S. 5473 )

 

Die Londoner „Times“ schrieb in einem Leitartikel im Februar 1938:

„ Im Grunde ist ein enges Einverständnis zwischen den beiden deutschen Staaten das Natürlichste der Welt. Eines der unvernünftigsten zerbrechlichsten und herausfordernsten künstlichen Gebilde der Friedensverträge war das Verbot der Einverleibung Österreichs in das Deutsche Reich. Die Vögel kehren in das Nest zurück, Österreich kann niemals antideutsch sein.

(Gordon-Brook-Shepherd, Der Anschluss, Graz-Wien-Köln 1963, S. 125 f)

 

Die „Neue Züricher Zeitung“ schrieb nach dem Anschluss:

„Das Volk Österreichs erlebte den Einmarsch der deutschen Truppen mit tiefster Ergriffenheit.“

 

Zustand und Verhältnisse in Deutschland Mitte der 30-iger Jahre:

 

Adolf Hitler wurde gewählt , weil er versprach als „Herkules den Augiasstall auszumisten“ (G. Zarnow 1930, S. 69). Die freiwillige Selbstauflösung der politischen Parteien nach 1933 war der Anfang. Das „Ausmisten des Augiasstalls“ hat in wenigen Jahren nach der Machtergreifung Hitlers dann auch tatsächlich zu einem völligen Umschwung der Verhältnisse geführt: Die Kriminalität war auf ein Minimum gesunken. Abtreibung wie Prostitution gab es praktisch kaum noch. An Mafia, Drogenhandel und Drogenmissbrauch war nicht zu denken. Die Arbeitslosigkeit war beseitigt, es herrschten wieder Recht und Ordnung.

 

Der ehemalige britische Kriegspremier Llyod George beschrieb nach einem Besuch Deutschlands und Adolf Hitlers seinen Eindruck am 17. September 1936 in der britischen Zeitung „Daily Express:“ Mit Recht hat Adolf Hitler in Nürnberg erklärt, seine Bewegung habe in 4 Jahren ein neues Deutschland geschaffen. Es ist nicht mehr das Deutschland des 1. Jahrzehnts nach dem Krieg, gebrochen, mutlos und niedergebeugt in Sorge und Ohnmacht. Es ist jetzt voller Hoffnung und Vertrauen, voll eines neuen Gefühls der Entschlossenheit, sein neues Leben ohne jede Einmischung fremder Einflüsse zu führen. Zum ersten Male nach dem Kriege herrscht ein allgemeines Gefühl der Sicherheit. Die Menschen sind fröhlicher. Über das ganze Land verbreitet sich die Stimmung allgemeiner Freude. Es ist ein glücklicheres Deutschland. Überall habe ich das gesehen, und Engländer, die ich während meiner Reise traf und die Deutschland gut kennen, waren von dem Wandel sehr beeindruckt. Dieses Wunder hat ein Mann vollbracht … Eine magnetische, dynamische Persönlichkeit mit einer ehrlichen Absicht…An seiner Popularität, vor allem bei der deutschen Jugend besteht kein Zweifel…Es ist der Verehrung eines Nationalhelden, der sein Volk aus völliger Hoffnungslosigkeit und Erniedrigung gerettet hat“.

 

Dass der Nationalsozialismus die inneren Verhältnisse Deutschlands autoritär prägte, darf über dem positiven äußeren Bild, das Lloyd George hier im Jahr der Olympiade zeichnete, nicht vergessen werden. Aber anders waren die Verhältnisse damals wohl nicht zu ändern. Das wurde vom größten Teil der Deutschen so gesehen – anders sind die überragenden Wahlergebnisse nicht zu erklären

(„Kriegsursachen/Kriegsschuld“ von Helmut Schröcke, S. 66)

Das Streben nach historischer Wahrheit lässt sich nicht unterdrücken, es bleibt lebendig und aktiv.

 

Sebastian Haffner (1907-1999) war ein entschiedener und engagierter Gegner von Hitler und dem Nationalsozialismus. Er emigrierte 1938 nach England und arbeitete dort als Journalist, vor allem für den „Observer“, 1954 kehrte er als Auslandskorrespondent des „Observer“ nach Deutschland zurück, war dann (ab 1961) als politischer Kolumnist erst für „Die Welt“, später (ab 1963) für den „Stern“ tätig. Aus seinem Buch „Von Bismarck zu Hitler“ nachstehend einige Zitate:

 

Gleichzeitig setzte in diesen Jahren das Hitlersche Wirtschaftswunder ein: eine Belebung der Wirtschaft, die in den vier Jahren von 1933-1937 aus der Massenarbeitslosigkeit zur Vollbeschäftigung führte, womit Hitler fast die ganze ehemalige sozialdemokratische und einen großen Teil der ehemals kommunistischen Anhänger- und Wählerschaft für sich gewann oder mindestens neutralisierte.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 246 )

 

Man hat die Nazis als eine „Bewegung“ charakterisiert, aber, so seltsam es klingt, die wirkliche Bewegung war nach 1933 Hitler selbst. Hitler hat als Herrschermehr in Bewegung gebracht als das ganze Deutsche Reich und das gesamte Deutsche Volk.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 250 )

 

Für die Propaganda war das im März 1933 aus dem Nichts geschaffene Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda zuständig, das Goebbels unterstand. Er monopolisierte, auf legale Art von Hitler dazu ermächtigt, den gesamten Bereich, den man heute Medienbereich nennt. Goebbels führte seine Aufgabe auf eine sehr geschickte Weise aus, die man unter rein technischen Gesichtspunkten nur bewundern kann. Goebbels versuchte nämlich nicht, das gesamte deutsche Volk zu nationalsozialistischen Ideen zu bekehren. Er verlegt seine Anstrengungen darauf, dem deutschen Volk durch seine Medien eine heile Welt vorzuspiegeln, die unter dem Führerregime wiederhergestellt worden war.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 254 )

 

Der zweite große Erfolg, den Hitler in dieser Zeit vorweisen konnte, war die gelungene Aufrüstung. Alle Bedenken, die in der Reichswehr noch gegen Hitlers sonstige Politik obwalten mochten, konnte er auf diese Weise neutralisieren. In dem Millionenheer, das Hitler jetzt schuf, wurden die Leutnants der Reichswehr

zu Obersten, die Obersten wurden Generale, die Generale wurden Feldmarschälle, kurzum: es ging allen sehr gut. Und das nicht nur in materieller Hinsicht. Sie alle fühlten sich beruflich jetzt wieder sehr wohl, sie durften endlich wieder ihre volle Leistungskraft entfalten; sie dienten einem militärischen Unternehmen, das sich in kräftigem Aus- und Aufbau befand.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 259 )

 

Hitlers dritter großer Erfolg, der im breiten Publikum auch dank der Verkaufstechnik von Joseph Goebbels großen Eindruck machte, war seine Außenpolitik. Die Art wie er anfing, der Welt Trotz zu bieten, ganz anders als etwa Stresemann und die zahlreichen republikanischen Regierungen vorher unter dem Motto der Anpassung und der scheinbaren Versöhnung. Damit war jetzt Schluss. Hitler legte Wert darauf, seine Erfolge der Welt abzutrotzen.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 260 )

 

Es gab im Dritten Reich durchaus eine Art Pressevielfalt. Wer die „Frankfurter Zeitung“ las, der bekam die Dinge in ganz anderem Ton und Stil dargestellt als jemand, der den „Völkischen Beobachter“ las. Und auch der „Völkische Beobachter“ unterschied sich noch von den nationalsozialistischen Kampfblättern, dem „Schwarzen Korps“ dem Organ der SS oder dem „Stürmer“ dem Organ des antisemitischen Gauleiters Streicher. Der Zeitungsleser hatte durchaus die Wahl, die Dinge so dargestellt zu sehen, wie er es sich wünschte, und gemäß seiner Stimmungslage weiter bedient zu werden.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 256 + 257)

 

Eine „nationale Erhebung“ – ich habe sie noch in sehr guter Erinnerung – erwuchs aus zwei Wurzeln. Erstens aus der Ermüdung an der politischen Ungewissheit der letzten 14 Jahre nach dem Krieg. Man wollte wieder wissen, woran man war, wünschte Ordnung, eine feste Hand, festen Willen, einen Mann an der Spitze. Aber – und das ist die zweite Wurzel dieser Bewegung – man wollte keinen Papen oder Schleicher an der Spitze, nicht einen Vertreter der als abgelebt empfundenen 1918 abgedankten alten monarchistischen Oberklasse. Man wollte etwas wirklich Neues: eine Volksherrschaft ohne Parteien, eine populäre Führergestalt wie man sie in Hitler erblickte. Vor allem wollte man, dass Deutschland wieder einig, groß und stark würde – wie 1914.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 237 )

 

 

Trotz der ersten Zeichen einer antisemitischen Politik bildete sich in weiten Kreisen der Bevölkerung eine Überzeugung, dies sei eine große Zeit, in der sich die Nation wieder einte und endlich ihren Gottgesandten fand, einen aus der Mitte des Volkes entstandenen Führer, der für Zucht und Ordnung sorgen, die Kräfte der ganzen Nation zusammenfassen und das Deutsche Reich neuen, großen Zeiten entgegenführen würde. Es war diese Stimmung, die es Hitler ermöglichte, die ganze politische Szene praktisch widerstandslos abzuräumen und eine Situation herbeizuführen, in der niemand seinem Willen mehr Widerstand leisten oder seine Pläne vereiteln konnte.

( Sebastian Haffner „Von Bismarck zu Hitler“ /S. 238 )

 

„Wenn England einmal so geschlagen darniederliegen sollte wie Deutschland nach dem Weltkrieg 1914-1918, dann wünschte ich mir für England einen Mann wie Adolf Hitler!“

(Winston Churchill im Jahre 1938)

Wer die historischen Fakten nicht kennt, muß alles glauben

 

Theodor Heuß, Professor an der Deutschen Hochschule für Politik, Reichtagsabgeordneter und ab 1949 erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, äußerte sich 1932 in einem Buch (das seinen Namen trägt) über Adolf Hitler: „Die Geburtsstätte der nationalsozialistischen Bewegung ist nicht München sondern Versailles (S.55). Hitler war in der Nacht vom 8. zum 9. November 1923 (Marsch zur Feldherrnhalle in München zusammen mit dem ehemaligen Generalstabschef Erich Ludendorff) eine deutsche Gestalt geworden… Und niemand kann der Unverdrossenheit dieses Mannes die Anerkennung versagen, der von der Festung entlassen, sorgfältig, zäh, bewusst aus den Scherben ein neues Gefäß zu fügen unternahm und verstand (S.5).

Natürlich würde man Hitler nicht völlig gerecht, wollte man in ihm nur den großen, unermüdlichen Organisator sehen. Er hat auch Seelen in Bewegung gesetzt und einen zu Opfern und Hingabe bereiten Enthusiasmus an sein Auftreten gefesselt (S. 119). Seit es die SA gab, Aufzüge, Umzüge, von frischen, jungen Menschen in guter Haltung, war die Sorge ein Erbe Eisners oder Levinés könne wiederkehren, ziemlich gebannt (S.8)… Das Ethos der nationalsozialistischen Bewegung, und das ist vielleicht ihre seelisch stärkste Seite, dass sie Klassen- und Standesunterschiede, Berufs- und Bildungsgegensätze in ihrem großen Rhythmus überwinden konnte (S.58)…Hier handelt es sich um die Abwendung von der materialistischen Weltanschauung schlechthin. Man will schon einen Sozialismus, aber einen anderen, sittlich, religiös, national bestimmten Sozialismus (S. 79)…

( „Kriegsursachen/Kriegsschuld „ von Hermann Schröcke, S. 60)

 

Auszüge aus einem Brief von Houston Stewart Chamberlain an Adolf Hitler vom 7. Oktober 1923:

Sie sind ja gar nicht, wie Sie mir geschildert wurden, ein Fanatiker, vielmehr möchte ich Sie als den unmittelbaren Gegensatz eines Fanatikers bezeichnen. Der Fanatiker erhitzt die Köpfe, Sie erwärmen die Herzen. Der Fanatiker will überreden, Sie wollen überzeugen, nur überzeugen – und darum gelingt es Ihnen auch … Sie haben Gewaltiges zu leisten vor sich, aber trotz Ihrer Willenskraft halte ich Sie nicht für einen Gewaltmenschen…

Dass Deutschland in der Stunde seiner höchsten Not einen Hitler gebärt, das bezeugt sein Lebendigsein; desgleichen die Wirkungen, die von Ihnen ausgehen, denn diese zwei Dinge – die Persönlichkeit und ihre Wirkung – gehören zusammen… Dass der großartige Erich Ludendorff sich offen Ihnen anschließt und sich zu der Bewegung bekennt, die von Ihnen ausgeht: welch eine herrliche Bestätigung!

(Quelle: „Kaiserkurier“ in Hörsten Nr. 3/2005, S. 12 )

 

Während des Prozesses zum Putsch vom 9.11.1923 führte Erich Ludendorf in seiner Verteidigungsrede am 19.2.1924 aus:

„Ich lernte dann Herrn Hitler kennen, als er noch nicht der bekannte Mann war. Ich beobachtete in häufigen Aussprachen sein Wachsen. Er verstand es, der völkischen Bewegung den Inhalt zu geben, den das Volk instinktiv begriff: Hier ist etwas Sittlich-Hohes, von dem Rettung kommen kann“

( E. Ludendorff 1937, Viöl / 1996 S. 130 )

 

Sefton Delmer, brithischer Chefpropagandist während des Zweiten Weltkriegs in seinem Buch „Die Deutschen und ich“ – Hamburg 1961, S. 28: „Man kann heute darüber sagen was man will. Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt – verliebt in Hitler. Und sie hatten allen Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. Er hatte den Deutschen ein neues Bewusstsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt“.

(Notverwaltung des Deutschen Ostens im Deutschen Reich, März/April 2005)

 

P.H. Nicoll schrieb 1963:“ Englands Krieg gegen Deutschland“:

Betrachtet man das nationalsozialistische Regime von 1933 bis 1939 sachlich, so werden alle ehrlichen Forscher einräumen, dass es zwar die bürgerlichen Freiheiten sehr beträchtlich einschränkte und die parlamentarische Demokratie nahezu aufhob … Aber kein Deutscher vorher, nicht einmal Bismarck, hat in so kurzer Zeit so viel für die Deutschen getan, wie Hitler und Göring von 1933 bis 1939 erreichten …

Was nun die Schuld an dem Krieg von 1939 angeht, so liegt, wie wir bereits nachgewiesen haben, reichliches und unbestreitbares Beweismaterial vor, dass Hitler alles tat, was in seiner Macht stand um diesen Krieg abzuwenden und, als das nicht mehr möglich war, ihn wenigstens auf die beiden Partner zu beschränken.“

(Quelle: „Kaiserkurier“ in Hörsten, Nr. 3/2005)

 

Sebastian Haffner, den man bestimmt nicht als NS-Verherrlicher oder gar „Deutschtümler“ bezeichnen kann, schrieb in seinem Buch „Anmerkungen zu Hitler“ auf Seite 30/31:

„Aus schreiender Not und Massenelend war ein allgemein bescheiden/behaglicher Wohlstand geworden. Fast ebenso wichtig: An die Stelle von Ratlosigkeit und Hoffnungslosigkeit waren Zuversicht und Selbstvertrauen getreten … Dieses „Wunder“ beherrschte in den Jahren 1936 – 1938 die deutsche Massenstimmung absolut und verwies jeden, der Hitler immer noch ablehnte in die Rolle eine querulantischen Nörglers. Der Mann mag seine Fehler haben, aber er hat uns wieder Arbeit und Brot gegeben.“

(Notverwaltung des Deutschen Ostens im Deutschen Reich, März/April 2005)

Jeder objektive und seriöse Historiker wird die 12 Jahre des Dritten Reiches halbieren in 6 Jahre Friedenszeit (1933 – 1939) und 6 Jahre Kriegszeit (1939 – 1945).

Sebastian Haffner erwähnte in seinem Buch „Von Bismarck bis Hitler“ auf Seite 246 kurz das „Hitlerische Wirtschaftswunder“ von 1933 – 1938 Es dient dem allgemeinen besseren Verständnis dazu einige konkrete Angaben zu machen:

 

Bau von Siedlungshäusern

Überall in Deutschland, an den Stadträndern und auf den Dörfern wurden ausgedehnte Arbeitersiedlungen gebaut. Finanziell bevorzugt wurden die kinderreichen Familien. Alle Häuser hatten 600 – 1000 qm Grund und Boden dabei für Obst– und Gemüseanbau sowie für Schweinehaltung u. Kleintierzucht. Der Kaufpreis der Häuser war sehr niedrig. Eine große Zahl von Arbeitsplätzen war sichergestellt auf Jahre.

 

Rundfunkempfänger

Ein Radiogerät war damals schierer Luxus, nur Reiche und Privilegierte besaßen ein solches Gerät. Innerhalb weniger Jahre gab es in allen deutschen Familien einen „Volksempfänger“. Es war ein Radio mit nur einer oder zwei Wellenlängen aber es war preislich für Jedermann erschwinglich. Die Radio-Produktion schaffte viele Arbeitsplätze.

 

Ehestandsdarlehen

Junge Ehepaare konnten ein Ehestandsdarlehen über 500 Reichsmark beantragen, das in kleinen Raten zurückbezahlt wurde. Beim 1. Kind wurden 25 % der Schuld erlassen und die Rückzahlung über 1 Jahr gestundet. Beim 2. Kind wiederholte sich dieser Vorgang. Bei 4 Kindern erfolgte eine Streichung der Gesamtschuld. 500 Reichsmark waren damals ein kleines Vermögen.

 

Ehrenkreuz der deutschen Mutter

Das Mutterkreuz gab es in drei Stufen. In Bronze: 4 + 5 Kinder, in Silber: 6 + 7 Kinder, in Gold: 8 Kinder und mehr. Ab dem 7. Kind übernahm Adolf Hitler persönlich die Patenschaft, mit allen Pflichten eines Paten. Das künstlerisch sehr geschmackvoll gearbeitete Kreuz wurde an einer Kette um den Hals getragen. Es wurde in einer kleinen Feierstunde überreicht.

Frauen mit Mutterkreuz wurden in allen Belangen bevorzugt behandelt. Die Parole lautete damals: Deutschland und die Deutschen können nur überleben bei einer durchschnittlichen Geburtenrate von 4,2 Kindern.

Der „Volkswagen“

Aus den vielen Vorschlägen auch internationaler Autohersteller, wurde der Entwurf des deutschen Kraftwagenbauers Ferdinand Porsche (1875 – 1951) ausgewählt. Beginn der Konstruktion war das Jahr 1934. Mit Blick auf die Motorisierung in Amerika, sollte in Deutschland jede Familie in absehbarer Zeit einen „Volkswagen“ besitzen können. Der unglaublich niedrige Kaufpreis von 990,- Reichsmark sollte dies möglich machen. In kleinen Ratenzahlungen, die vom Wochen- oder Monatslohn der Arbeitnehmer einbehalten wurden, konnte man sich einen Volkswagen ansparen. Millionen Deutsche haben das getan. Damit wurde ein Teil der Produktion finanziert. Viele Arbeitsplätze wurden in der Autoindustrie dauerhaft geschaffen.

Reichsautobahnen

Der Bau der Reichsautobahnen und ihre vorbildlichen Planungen im Hinblick auf die kommende Motorisierung, war in Europa einmalig. Vom gesamten Ausland wurde Deutschland dafür bewundert und auch beneidet. Arbeitsplätze wurden hier massenhaft geschaffen. Leitung und Verantwortung hatte Ing. Fritz Todt (Organisation Todt).

(Quelle der o.g. 6 Zitate: Zeitzeugen vom Jahrgang 1916, 1922, 1926 , 1929)

Buna

Deutschen Wissenschaftler gelang die Erfindung eines synthetischen Kautschuks.

Der Kauf von Naturkautschuk in Übersee war nur mit Gold-Devisen möglich. Durch die Wiedergutmachungszahlungen des Versailler Vertrages waren die Goldreserven des Reiches restlos aufgebraucht. Mit der Erfindung von Buna war Deutschland von teurem ausländischen Naturkautschuk unabhängig geworden. Im Herbst 1935 wurde nahe Merseburg von I.G. Farbenindustrie die erste Produktionsstätte errichtet, Energiequellen waren Braunkohle und Wasserstoff. Zur Synthese wurden Butadin und Natrium benötigt. In den folgenden mehreren Buna Werken wurden Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen.

(Quelle: „Wikipedia“ im Internet)

 

Das Fischer-Tropsch Verfahren

Wird auch Fischer-Tropsch-Analyse genannt. Erfunden und entwickelt von den deutschen Wissenschaftlern Franz Fischer und Hans Tropsch.

Es handelt sich um Kohleverflüssigung. Ein großtechnisches Verfahren zur Umwandlung von Synthesegas (CO/H2) in flüssige Kohlenwasserstoffe, unter hohem Druck und bei einer Temperatur von 200-359 Grad Celsius. Mit dem Fischer-Tropsch-Verfahren wurde in Großtechnischer Produktion aus Kohle Benzin gewonnen. Für Deutschland lebenswichtig denn für den Kauf von Erdöl zur Benzingewinnung fehlten die Gold-Devisen. Auch in dieser Industrie wurden Zehntausende von Arbeitsplätzen geschaffen. In Südafrika wird auch heute noch Benzin nach dem Fischer-Tropsch Verfahren gewonnen.

( Quelle „Wikipedia“ im Internet)

 

In diesen Jahren – und natürlich auch in den Kriegsjahren – gab es in Deutschland Erfindungen am laufenden Band. Deutsche Wissenschaftler aus allen Bereichen feierten unglaublich viele Triumphe, es wurden ca. 20 000 Patente auf allen möglichen Gebieten angemeldet:

Synthetischer Gummi – Benzin aus Kohle – künstliches Blutplasma – Infrarotstrahlen – inaktives Insulin – verbesserte Schmerzmittel – Aerodynamik – Ionosphärenforschung – wenig giftiges Insektenpulver- neuartige Turbinenantriebe – Kondensatoren mit 50 % höherer Spannung – der erste Düsenjäger – die ersten lenkbaren Raketen – das erste Radargerät – usw. Alles das waren deutsche Erfindungen .

 

Jean Beran – Sonderkorrespondent des britischen „News Chronicle“ schrieb nach Kriegsende:

Ein besonderer Gesichtspunkt der „Befreiung“ Deutschlands nach 1945 besteht darin, dass die Deutschen, den Alliierten in Forschung und Technik, je nach Gebieten, um zehn bis 30 Jahre voraus waren.

Jean Beran, der sich in einer Mischung von Begeisterung und fassungslosem Staunen über den wissenschaftlichen Vorsprung der Deutschen ausließ, stellte im „News Chronicle“ anschließend fest:

„Das sind wenige von vielen tausend Entdeckungen, die erbeutet wurden und die sich vom größten Industriegeheimnis bis zu den kleinsten Einzelheiten der Produktionsweise erstrecken. Insgesamt ist es eine der gigantischsten Kriegsbeuten, die je ein Sieger erhoffen konnte“.

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

Deutsche Arbeitsfront (DAF)

Die Gewerkschaften wurden sofort nach Machtübernahme ausgetauscht gegen die Deutsche Arbeitsfront, die Leitung hatte Dr. Robert Ley.

 

Kraft durch Freude (KdF)

KdF war eine Unterorganisation der Deutschen Arbeitsfront und wurde am 27. November 1933 gegründet. Bekannte Einrichtungen waren:

Der KdF-Wagen (VW), das Kreuzfahrtschiff „Wilhelm Gustloff“, das Seebad Prora auf Rügen. Die KdF organisierte Tanzveranstaltungen, Konzert-Theater- und Opernbesuche sowie Urlaubsreisen. Das Glanzlicht waren Kreuzfahrten mit der „Wilhelm Gustloff“ zu den Fjorden von Norwegen und zum Nordkap. Es war dieselbe Route, die heute auch die norwegischen Schiffe der Hurtigruten-Linie nehmen: Bergen – Trondheim – Svolvaer – Hammerfest – Nordkap. Durch diese Veranstaltungen sollte die Gleichschaltung der deutschen Bevölkerung im Sinne des Nationalsozialismus erreicht werden, Standesunterschiede sollte es nicht mehr geben. Ab 1936 führte KdF Betriebssportgruppen ein. Die Leibesertüchtigung der Arbeiterschaft sollte mit einer nationalsozialistischen Ideallogisierung gekoppelt werden. Alle Maßnahmen der KdF dienten dazu, die Herrschaft des Nationalsozialismus zu sichern und die Leistung der arbeitenden Bevölkerung zu optimieren. Bei allen Veranstaltungen hieß der Leitspruch: Ein Reich – ein Volk – ein Führer.

(Enzyklopädie Wikipedia + Zeitzeugen Jahrgang 1916/1922/1926/1929)

 

Winterhilfswerk

Das Winterhilfswerk des Deutschen Volkes (WHW) war eine zur Entlastung der staatlichen Arbeitslosenfürsorge am 13. September 1933 gegründete Stiftung. Geleitet wurde das in Berlin ansässige WHW vom Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Josef Goebbels, „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“, dieser Satz von Wilhelm Raiffeisen (Genossenschaftswesen) wurde übernommen und so propagiert, als ob er eine eigene Erfindung sei. Die Finanzierung des WHW erfolgte über ein System von Spenden, Straßensammlungen, freiwilligen Arbeits- und Dienstleitungen. Die Straßensammlungen mit Abzeichenverkauf erfolgten während der Wintermonate. Von 1933 – 1943 wurden um die 8000 unterschiedliche Abzeichen zum Anstecken herausgegeben. Die thüringische Heimindustrie wurde durch deren Herstellung aufrechterhalten. Die WHW-Sammelergebnisse jährlich lagen zwischen 320 Millionen und 385 Millionen Reichsmark. Auch viele Künstler und Politiker waren damals mit WHW-Sammelbüchsen und WHW- Ansteckern in Deutschlands Städten und Dörfern aktiv. Das WHW war volkswirtschaftlich nicht nur für die Sozialpolitik, sondern auch für die Finanzpolitik von Bedeutung. Die NS-Propaganda steuerte das Ganze vorbildlich und die einzelnen Gauleiter wetteiferten untereinander. Über allem der Wahlspruch: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“.

(Enzyklopädie Wikipedia + Zeitzeugen Jahrgang 1916/1922/1926/1929)

 

 

 

Die Pfundsammlung (500 Gramm)

Eine besondere Variante des Winterhilfswerkes war die Pfundsammlung, immer vor Weihnachten. Nach vorherigem Aufruf gingen NS – Frauenschaft und BDM von Tür zu Tür und sammelten die bereitgestellten Spenden ein. Es waren Grundnahrungsmittel, die von den Bürgern in Pfundstüten abgepackt waren: Mehl, Zucker, Grieß, Bohnen, Erbsen, Salz, usw. Jeder Haushalt spendete nach seinen finanziellen Möglichkeiten. Die Pfunds-Tüten wurden dann von den Sammlerinnen an Alte, Kranke und Bedürftige zusammen mit weihnachtlichen Zugaben verschenkt. Die Organisation übernahm der zuständige Ortsgruppenleiter.

(Quelle: Zeitzeugen der Jahrgänge 1916, 1922, 1926, 1929)

 

Die Hitler-Jugend (HJ)

Die HJ wurde 1926 gegründet. Ab 1936 dann Staatsjugend unter Leitung des Reichsjugendführers Baldur von Schirach.

Die Gliederung des gesamten Apparates war folgendermaßen:

Deutsches Jungvolk (DJ) 10-14 jährige Buben – Hitler Jugend (HJ) 14 – 21 jährige – Deutsche Jungmädel (DJM) 10 – 14 jährige – Bund Deutscher Mädchen (BDM) 14 – 21 jährige. Ab dem 21. Lebensjahr wechselten viele Männer in die SA und viele Frauen in die NS – Frauenschaft. Bei der Hitler – Jugend (HJ) gab es sportliche Spezialgebiete, wie die Segel-HJ (Segelflugzeuge), die Reiter – HJ, die Motor – HJ (Krad). Sport und Spiel wurde der Jugend in reichem Maße geboten und von ihr freudig angenommen. Die Treffen in Uniform waren 1 bis 2 mal pro Woche u. wurden „ Dienst „ genannt. Außer politischer Schulung gab es Liederabende, Geländespiele, Fackelmärsche an Gedenktagen, Lagerfeuer, Märsche mit Gesang, Umgang mit Kompass u. Landkarte Reichsjugendwettkämpfe mit Siegernadel u.ä.. sowie Sammlungen für das Winterhilfswerk.

(Quelle: Der Neue Brockhaus 1958 und Zeitzeugen 1916/1922/1926/1929)

 

Die NS – Ordensburgen

Die NS-Ordensburgen waren Schulungsstätten für die Partei-Elite mit gewaltigen Ausmaßen. Sie umfassten ein riesiges Areal von zig Quadrat-Kilometern mit Flugplatz und Reitgelände. Der Baustil und die Statuen erinnern an klassische Bauten im antiken Griechenland. Gut erhalten ist heute noch die Ordensburg Vogelsang in der Eifel, nahe der Urft – Talsperre. Allein der unter Denkmalschutz stehende Teil der Bauwerke umfasst eine Bruttogeschossfläche von 50 000 Quadratmetern. Ein großer Teil des Geländes

(42 qkm) wird heute als Truppenübungsplatz genutzt.

Adolf Hitler forderte 1933 im Rahmen einer Rede den Bau von Schulen besonderer Art für den „Führernachwuchs“ der „Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP)“ Mit dem Bau der „Schulungslager“ wurde der Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley beauftragt. Er befahl den Bau in Krössingsee (Pommern), Sonthofen (Allgäu) und Vogelsang (Eifel) Am 24. April 1936 wurden die drei Ordensburgen in einem Festakt an Adolf Hitler übergeben. Wenig später rückten die ersten je 500 Lehrgangsteilnehmer (Junker) auf den NS-Ordensburgen ein. Die Meisten waren Mitte zwanzig. Voraussetzung war erste „Bewährung“ in der Parteiarbeit, völlige körperliche Gesundheit, Arbeitsdienst und Militärdienst geleistet sowie ein arischer Abstammungsnachweis. Die Lehrgänge auf den NS – Ordensburgen sahen auch eine Reitausbildung und eine Pilotenausbildung vor. Daneben gab es eine intensive sportliche Schulung. Die wissenschaftliche Schulung übernahmen Hauptlehrer und Gastlehrer. Die Themen waren breit angelegt um den Junkern jenes Wissen zu vermitteln, das sie für ihre zukünftigen Führungsaufgaben brauchen. Die maßgeblichen Personen des Staates besuchten die drei Ordensburgen sehr oft, auch Adolf Hitler.

Auf den NS – Ordensburgen sollte die geistige Elite von Deutschland ausgebildet werden, die zu gegebener Zeit die bestehende Führungsschicht ablösen kann – auch der Nachfolger von Adolf Hitler sollte dort gefunden werden. Bei Kriegsausbruch im September 1939 wurden die Junker entlassen und als Offiziers – Nachwuchs eingesetzt.. Die Ordensburgen wurden der Wehrmacht übergeben.

(Enzyklopädie Wikipedia im Internet)

Die Wahrheit tut niemanden weh – außer dem Lügner

 

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

 

Sudetenland und Sudetendeutsche

Weder die Westmächte noch die Tschechen achteten das demokratische Selbstbestimmungsrecht der Völker und zwangen nach dem I. Weltkrieg mit brutaler Gewalt 3,1 Mio Deutsche gegen ihren Willen in den künstlichen, neu geschaffenen Staat Tschechoslowakei.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef Kofler, S. 18)

 

 

Die Tschechoslowakei als Vielvölkerstaat

1938 zählt die Tschechoslowakei 6,7 Mio Tschechen, 3,1 Mio Deutsche, 2 Mio Slowaken, 735 Tsd. Ungarn, 460 Tsd. Ruthenen (Ukrainer), 180 Tsd. Juden, 75 Tsd. Polen und 240 Tsd. Menschen anderer Herkunft. Die Tschechen stellen damit im eigenen Staat nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung. Die bunte Völkermischung ist das Ergebnis der Absicht der Weltkriegssiegermächte, das bis dahin mächtige Österreich-Ungarn in viele Staaten aufzuteilen. So werden hier Menschen und Territorien einem neuen Staat zugeschlagen, dessen Bevölkerung und Gebiete nie zuvor in der Geschichte eine Einheit, geschweige denn ein Staat gewesen sind.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 133)

 

 

Die Sudetendeutschen

Der Name der Sudetendeutschen leitet sich von ihrer Heimat ab, wie die Gebirgszüge rund um Böhmen und Mähren bis 1945 (!) hießen. Ab dem Jahre 1204 riefen mehrere Generationen Böhmischer Könige deutsche Bauern, Handwerker und Kaufleute zur Aufsiedelung und Entwicklungshilfe in ihr Land, wodurch die Randgebiete von Böhmen und Mähren und einige Sprachinseln im Landesinneren deutsch besiedelt wurden und es über 700 Jahre blieben. Die Sudetendeutschen waren dort, wie die Tschechen, während der letzten vier Jahrhunderte Angehörige des Habsburger Reiches. So ist es natürlich, dass sie sich nach der Zerschlagung Österreich-Ungarns zunächst Österreich zugehörig fühlten.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze – Rhonhof, S. 135)

 

Im März 1919 fanden in Deutsch – Österreich demokratische Urwahlen statt. Die Tschechen jedoch, welche die sudetendeutschen Gebiete widerrechtlich militärisch besetzten, verweigerten den Deutschen, ihr künftiges Schicksal selbst zu bestimmen. Nun riefen die Sudetendeutschen zu gewaltlosen Demonstrationen auf, die in feierlichem Ernst verliefen. Tschechische Soldaten schossen in die gewaltlosen Massen. 54 Kinder, Frauen und Männer starben in dieser Schlacht gegen das demokratische Selbstbestimmungsrecht.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef Kofler, S. 18)

 

Das „Cesko slovo“ vom 29. Oktober 1920 verlangte, man soll den Deutschen nicht die Gleichberechtigung geben, sondern sie lieber an „Galgen und Kandelabern aufhängen“. Die Zlata Praha“ schrieb anlässlich des Sokol – Festes 1919, man müsse die Deutschen über die Grenze „peitschen“! Die deutschen Volksteile in der Tschechoslowakei wurden schamlos unterdrückt. Lord Runciman, der britische Vermittler schrieb aus der Tschechoslowakei an den britischen Premierminister: „ Es ist bitter, so von einem fremden Volk beherrscht zu werden. Ich bin daher der Ansicht, dass diese Grenzbezirke unverzüglich an Deutschland übertragen werden sollten“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 18)

 

Die Abtretung des Sudetenlandes an das Deutsche Reich wurde durch den Notenwechsel zwischen London und Paris auf der einen Seite und Prag auf der anderen Seite am 21./22. September 1938 festgelegt, Die Konferenz in München zwischen Hitler, Daladier, Mussolini und Chamberlain (Münchner Abkommen) am 30. September 1938 legte lediglich die Modalitäten der Besetzung des Sudetenlandes durch die deutsche Wehrmacht fest. Die Rückgabe des von den Tschechen widerrechtlich angeeigneten deutschbesiedelten Landes war überhaupt kein Unrecht, sondern die Beseitigung eines großen Unrechts!

Der britische Geschichtsforscher P.H.Nicoli schreibt: „Wenn Hitler bereit war, Gerechtigkeit durch Gewalt zu schaffen, so war das eine Methode, die von der überwältigenden Mehrheit der Menschen aller Zeitalter laut gepriesen worden ist, und von niemanden lauter als von den Engländern“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 19)

 

Hitler hatte die Unzufriedenheit im Sudetenland nicht wachgerufen. Im Gegenteil! Deutsche Diplomaten in Böhmen suchten die Sudetendeutschen auf dem Höhepunkt der Erregung bei dem Zusammenschluss Deutschlands mit Österreich von jeder Herausforderung der Tschechen zurückzuhalten.

( „Englands Krieg gegen Deutschland“ P.H. Nicoll/Brite S. 48)

 

Der tschechische Staatsrechtler Dr. Traub berichtete in der Prager „Neue Morgenpost“ im November 1935: „Die wirtschaftliche Grundlage ganzer Bezirke ist verloren gegangen. Wir haben Orte besucht, in denen 75 % der erwachsenen Bevölkerung ohne Einkommen sind. Erwerbslose zeigten uns unter Tränen das letzte zerlumpte Hemd. Andere erklärten, dass sie seit drei Tagen keinen Bissen Brot mehr gegessen haben“. Generaloberst Heinz Guderian schrieb: „Die Sudetendeutschen haben Schweres ertragen müssen, grenzenloses Elend … Wir fingen sofort mit Feldküchenspeisungen für die Armen an, bis das soziale Hilfswerk in Gang gesetzt werden konnte“.

„Der Sozialdemokrat in Prag“ schrieb am 2. Februar 1935:“ Es fehlt das Geld zum Einkauf von Lebensmitteln, die heruntergerissene Kleidung kann nicht mehr ersetzt werden.“ Am 20. Februar 1937: „Die Unterernährung der Schuljugend ist so groß, dass die meisten Kinder, die an Scharlach oder Diphtherie erkranken, sterben. Die Stadt Peßnitz zählte kurz vor dem Weltkrieg 5400 Einwohner… heute, 1937 noch 2800 Einwohner“.

(„ Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 19)

 

Pritomnost“, P rag schrieb am 19.Oktober 1935:

„Die Menschen im Reichenberger Gebiet sind alle unterernährt. Überall sieht man ausgehungerte, visionäre Gesichter.

(„Der Sudetenland-Anschluß 1938“, Druffel-Verlag)

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht

(Benjamin Franklin, 1708 – 1790)

 

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

 

Vielvölkerstaat Tschechoslowakei (künstlich geschaffen 1918)

Schon 1918 forderten die Slowaken, die Sudetendeutschen und die Karpatho-Ukreiner ihre Selbständigkeit. Polen forderte das Olsa – Gebiet, weitere Gebietsforderungen erhob Ungarn.

Der polnische Diplomat Grzybowski erklärte gegenüber seinem französischen Kollegen Coulondre schon am 26. Mai 1938: „Die Tschechoslowakei retten zu wollen ist eine Wahnidee. Früher oder später wird sie wie ein Kartenhaus zusammenbrechen“.

(R.Coulondre, „von Moskau nach Berlin“, 1936 – 1939)

 

Am 15. März 1939 rückten deutsche Truppen in die alten Reichslande Böhmen und Mähren ein. Als die Tschechen, nachdem die Sudetendeutschen aus dem tschechoslowakischen Staatsverband ausgeschieden waren, damit fortfuhren, ihre anderen Minderheiten zu unterdrücken, erklärte 1939 der slowakische Landtag aufgrund des „Pittsburger Vertrages „ seine Selbständigkeit und trat aus dem tschechischen Staatsverband aus. Die anderen Minderheiten lösten sich ebenfalls ab, damit fiel der tschechoslowakische Staat auseinander. Der Staatschef der Slowakei Dr. Tiso, stellte sich unter den Schutz des Deutschen Reiches. Der britische Premierminister Chamberlain erklärte, dass damit die Tschechoslowakei zu existieren aufgehört habe. Nun reiste auch der tschechische Präsident Hacha nach Berlin zu Hitler und erklärte, dass das Schicksal der Tschechen nunmehr in den Händen des Führers läge und er glaube, ihr Schicksal in diesen Händen gut aufgehoben.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 20)

 

 

Hitler hat Böhmen und Mähren nicht annektiert. Das tschechische Volkstum wurde von deutscher Seite nicht angetastet und den Tschechen wurde Eigenstaatlichkeit, Recht auf Selbstgestaltung ihres völkisch-kulturellen und wirtschaftlichen Lebens geboten. Kein Tscheche wurde zum Militärdienst verpflichtet. Dies alles haben die Tschechen den Sudetendeutschen nicht geboten. Während des Krieges war in Böhmen und Mähren wirtschaftliche Hochkonjunktur und der Lebensstandard war höher als in Deutschland!

 

 

Der amerikanische Prof. Austin App schrieb über das Münchner Abkommen „Wenn Gott der Herr auf Erden gekommen wäre, den Streitfall zu schlichten, so hätte er ihn praktisch in der selben Weise geordnet“.


Die Münchner Konferenz vom 29. und 30. September 1938

Die Teilnehmer am „Münchner Abkommen „ waren:

 

  • Chamberlain britischer Premierminister

  • Daladier französischer Ministerpräsident

  • Hitler deutscher Reichskanzler

  • Mussolini italienischer Staatschef

  • v. Ribbentrop deutscher Außenminister

  • Graf Ciano italienischer Außenminister

  • Bonnet französischer Außenminister

  • Léger Generalsekretär franz. Außenministerium

  • v. Weizsäcker deutscher Staatssekretär

  • Dr. Schmidt deutscher Chefdolmetscher

 

 

Das „Münchner Abkommen“ der vier Mächte wurde den Tschechen von den Botschaftern Englands und Frankreichs wie ein Urteil ohne Berufungsmöglichkeit eröffnet mit der dringenden Empfehlung, es unverzüglich anzunehmen. Ein deutscher Sieg auf der ganzen Linie!

Die Heimkehr der Sudetendeutschen war aber ein deutscher Erfolg mit Beigeschmack und Folgen. Sie war nur mit deutschem Druck und deutscher Drohung möglich, und sie hat offenbart, dass der Politiker Adolf Hitler bereit ist, für seine Ziele Krieg zu führen.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 164)

 

In England und in Frankreich ist man schon bald der Überzeugung, dass Briten und Franzosen in München politisch eine Niederlage akzeptieren mussten, weil sie militärisch schlecht gerüstet waren. So verspricht Daladier – kaum dass er zurück ist in Paris – dem Parlament, die Aufrüstung mit Energie voranzutreiben. In den USA lässt Präsident Roosevelt ein Luftrüstungsprogramm auflegen, das die US-Air Force auf 10 000 Militärmaschinen bringen sollte, Chamberlain verbindet in einer Unterhaus-Debatte über das Münchener Abkommen eine Abstimmung über ein gigantisches Aufrüstungsprogramm. Das Programm umfasste eine Aufstockung der Haushaltsmittel für das Militär von 400 Mio auf 800 Mio Pfund im Jahr, 11 000 Flugzeuge für die Royal Air Force bis zum Jahresende 1939, die Verstärkung der Feuerkraft der Flotte und die Neuaufstellung und Aufrüstung von 6 aktiven Heeresdivisionen plus 13 Divisionen für das Territorialheer.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 167)

 

Diese gigantischen Aufrüstungspläne mussten Hitler wie ein Bruch des Friedensversprechen von München vorkommen. Dementsprechend seine Reaktion: Vier Tage später, bei einer Rede, die er am 9. Oktober 1938 in Saarbrücken hält, machte er aus seinen Befürchtungen keinen Hehl: „Die Staatsmänner, die uns gegenüberstehen, wollen den Frieden, das müssen wir ihnen glauben. Allein sie regieren in Ländern, deren innere Konstruktion es möglich macht, dass sie jederzeit abgelöst werden können, um anderen Platz zu machen, die den Frieden nicht so sehr im Auge haben. Wir wissen genau, dass es das Ziel diesen Männer wäre, sofort einen neuen Weltkrieg zu beginnen. Sie machen gar keinen Hehl daraus, sie sprechen es offen aus!

Es sind dies die Herren Duff Cooper, Antony Eden und Winston Churchill.

(„Der Krieg, der viele Väter hatte“, Gerd Schultze-Rhonhof, S. 168)

Grundgesetz Art. 5/1: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.

 

Der Polen-FeldzugBeginn des II. Weltkriegs

 

In der Mittagszeit des 1. September 1939 sagte Adolf Hitler in seiner Rede an das Deutsche Volk diese schicksalsschweren Worte:

 

„Seit heute morgen um 4.45 Uhr wird zurückgeschossen!“

 

Die Behauptung vom „Deutschen Überfall auf Polen“ ist eine Lüge! Das Wort „zurückgeschossen“ zeigt unmissverständlich, dass es Vorgänge gab, die ein „Zurückschießen“ notwendig machten. Ein Staat, der seit seiner Gründung 1918, gegenüber Deutschland Gewehr bei Fuß stand und sogar zweimal versuchte Deutschland in einen Krieg zu verwickeln, kann nicht „überfallen „ werden wie ein harmloses Großmütterchen, das auf der Parkbank sitzt. Außerdem hat der polnische Außenminister Oberst Beck bereits am 30. August 1939 die „allgemeine Mobilmachung“ in Polen angeordnet.

Trotzdem wird seit 60 Jahren von den deutschen Medien und allen deutschen Politikern, wider besseres Wissen die bösartige Lüge vom „Deutschen Überfall auf Polen“ wiederholt. Ein Vorgang, der von allen Zeitzeugen und allen geschichtlich informierten Zeitgenossen als Lüge und niederträchtige Nestbeschmutzung kritisiert wird. Jeder deutsche Patriot – egal welcher Couleur – fragt sich dabei ob unsere Politiker frei in ihren Aussagen und Meinungen sind oder ob sie von irgendwelchen Mächten ferngesteuert werden.

In dieser Führerrede zum Kriegsausbruch erfuhr die überwiegende Mehrheit des Deutschen Volkes erstmalig von der in Polen seit Jahren bestehenden Hetze gegen die dort ansässigen Volksdeutschen, von den Überfällen und Morden, von der schrecklichen Barbarei in den polnischen Gefängnissen. Bis Kriegsausbruch 1939 wurden über 5000 Deutsche allein ihres Deutschtums willen von Polen aufs grausamste und auf bestialische Weise hingemordet. Mitte August 1939 fiel die polnische Kavallerie brennend und mordend in Ostpreußen ein. Die deutschen Männer wurden mit Säbeln niedergemacht oder erschossen, einige wurden mit dem Lasso eingefangen und in Richtung polnische Grenze zu Tode geschleift.

Die deutsche Presse und der deutsche Rundfunk durften jahrelang davon nicht berichten um die deutsch-polnischen Verhandlungen über Danzig und die Transit-Verbindungen nach Ostpreußen durch den polnischen Korridor (Straße und Schiene) nicht zu gefährden. Die immer dringenderen Hilferufe der bis aufs Blut schikanierten Volksdeutschen an das Reich und an den Völkerbund verhallten ungehört. Erst im Mai 1939, als die Provokationen übermächtig wurden, gab Hitler der Presse die Berichterstattung über die Verfolgung der Deutschen in Polen frei.

 

Während der großen Warschauer Truppenparade zum Nationalfeiertag am 03.Mai 1939 begrüßten die fanatisierten Massen jeden Truppenteil mit Sprechchören wie: “Auf nach Danzig“ – „Vorwärts nach Berlin“. Die deutsche Forderung nach einer Verkehrsverbindung nach Ostpreußen und die Rückkehr Danzigs zu Deutschland müsse mit einem Krieg gegen Deutschland beantwortet werden! Das lächerliche deutsche

Heer, zusammengesetzt aus der unterernährten Generation des Versailler Vertrages mit den albernen Panzerattrappen, werde man in Berlin zusammenschlagen!

(Die falsche Rolle mit Deutschland“ , Josef A. Kofler, S. 29/30)

 

Das deutsche Volk wurde in den Friedensjahren von 1933 – 1939 nur wenig und nur teilweise informiert über die große Politik. Die Menschen lebten in einem behaglich/bescheidenen Wohlstand und sie hatten Vertrauen zu Adolf Hitler. Der Führer hat die Arbeitslosigkeit beseitigt, wieder Recht und Ordnung geschaffen, das Rheinland befreit, Österreich und das Sudetenland heim ins Reich geholt. Deutschland wurde in der Welt wieder geachtet, sogar noch mehr als früher zu Kaisers Zeiten. Ein deutliches Zeichen für diese Achtung in der Welt war die Vergabe der Olympischen Spiele an Deutschland, im Februar 1936 in Garmisch-Partenkirchen und im August 1936 in Berlin. Das war außenpolitisch der größte Triumph für Hitler und für das Deutsche Reich,

aber auch für das deutsche Volk. Der Triumph wurde noch gekrönt als die deutschen Sportler bei den Sommerspielen die meisten Goldmedaillen holten, mehr als die USA. Deutschland befand sich damals in einem Freudentaumel.

Die Deutschen ahnten nichts von den jahrelangen Überlegungen, Planungen und Ränkespielen unserer Nachbarn in Europa und in den USA. Schon 1919 sagte Churchill:

„Sollte Deutschland in den nächsten fünfzig Jahren wieder Welthandel zu treiben beginnen, so haben wir diesen Krieg umsonst geführt“. Und Lord Vansittard sagte 1933: „Wenn Hitler Erfolg hat, bekommt er in den nächsten fünf Jahren den europäischen Krieg“. Der Mann war ein Prophet, am 1. September 1939 waren erst knapp sechs Jahre vergangen.

Der Beginn eines neuen Krieges war für die Deutschen eine große Überraschung und der Beweis neuer Ungerechtigkeiten durch das Ausland, nachdem das „Schanddiktat von Versailles“ und seine schlimmen Folgen für das deutsche Volk endlich annulliert war. Was waren die Gründe, die zu diesem Krieg mit Polen führten?

Deutschland war Frankreich und England und auch den USA zu stark geworden. Um Deutschland einen Krieg aufzuzwingen benutzte man das seit eh und je kriegslüsterne Polen, das von einem Großpolen schon seit Jahren träumte. Vorher schloss man listig mit Polen einen Nichtangriffspakt ab um Polen in Sicherheit zu wiegen und noch angriffslustiger zu machen.

Die äußerst komplizierten Zusammenhänge der politischen Schritte bis zum Kriegsausbruch können bis ins Detail nachgelesen und verstanden werden in folgenden

historischen Werken:

„Der erzwungene Krieg“David L.Hoggan, amerikanischer Historiker

„Der Krieg, der viele Väter hatte“ , Gerd Schultze – Rhonhof, Generalmajor der Deutschen Bundeswehr.

Diese Historik-Serie wird in der Folge versuchen einen kleinen Teil der fast unglaublichen und unmenschlichen Geschehnisse in Polen in der Zeit von 1919-1939 zu schildern mit Namen, Ort und Datum.

(Der Verfasser, Jahrgang 1926, Zeitzeuge und Kriegsteilnehmer)

„Deutschland wird zu stark, wir müssen es vernichten.“

(Winston Churchill zu General Robert E.Wood, November 1936)

 

Deutschland und Polen

Am 3.3.1918 kam der Friede von Brest-Litowsk (Weißrussland) zwischen Deutschland + Österreich-Ungarn und der Sowjetunion zustande, die auf Finnland, die baltischen Länder, Litauen, Polen, Ukraine und Georgien verzichten musste.

(Der Neue Brockhaus, Ausgabe 1959, S. 357)

 

Diese Völker wurden dem Kommunismus entrissen und dieser eingeengt und geschwächt. Deutschland annektierte als Sieger keinen Quadratmeter fremden Landes. In Brest-Litowsk wurde von Deutschland das Selbstbestimmungsrecht, im Gegensatz zu Versailles, auf viele Millionen von Menschen ausgedehnt. Deutschland stellte ein freies und unabhängiges Polen wieder her. Ohne Deutschland wäre Polen verloren gewesen!

Polnisches Danktelegramm an Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Franz-Josef nach dem Sieg über das zaristische Russland im Jahre 1916.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 23)

 

Polens Dankbarkeit dauerte aber nicht lange. Es nützte die Entwaffnung Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg und besetzte große deutsche Gebiete.

In Versailles wurden die von Polen geschaffenen „Realitäten“ anerkannt unter der Bedingung der Einhaltung des Minderheitenschutzvertrages. Polen aber dachte nicht daran diesen Vertrag einzuhalten und schikanierte die Deutschen so, dass Hunderttausende flohen. Am 12. April 1923 sagte der polnische Ministerpräsident in Posen: „Die Regierung wird spätestens binnen eines Jahres die Liquidation deutscher Güter und die Entdeutschung der westlichen Woiwodschaften rücksichtslos durchführen!“

(„Die unbewältigte Heuchelei“, K.Relle S. 193)

 

Ohne Rücksicht auf das demokratische Selbstbestimmungsrecht wurde die deutsche Stadt Danzig (96 % Deutsche) vom Reich abgetrennt, auf dem Papier vom Völkerbund verwaltet, praktisch aber unter die Vormundschaft von Polen gestellt. Der Besitz von vielen Deutschen wurde vom polnischen Staat eingezogen und die Beraubten mittellos ins Reich abgeschoben. Der polnische Ministerpräsident Sikorski sagte 1923: „Es liegt im unmittelbaren Interesse der Minderheit, dass dieser historische Prozess, den man Entdeutschung der westlichen Woiwodschaften nennt, in einem möglichst kurzen und raschen Tempo vollführt wird … der Starke hat immer recht“.

Schon über 40 % der Bevölkerung Polen bestand aus Nichtpolen. Trotzdem wollte Polen weitere deutsche Gebiete annektieren. Der Marsch auf Berlin wurde öffentlich erörtert. Polen hat in den Jahren 1920 und 1921 wiederholt versucht mit Freiwilligenverbänden Teile des Reichsgebietes zu besetzen und den Anschluss an Polen vorzubereiten.

(„Die falsche Rolle mit Deutschland“, Josef A. Kofler, S. 23)

 

Der deutsche Generalkonsul in Posen A. Reinbeck berichtete am 23. November 1936 an das Auswärtige Amt in Berlin: „In meinem Amtsbezirk macht sich überall eine fieberhafte Tätigkeit zur Schürung des Hasses gegen Deutschland bemerkbar. Die Versammlungen, die in ungezählten Mengen stattfinden, sollen für „Aufklärung“ der Bevölkerung sorgen. Es handelt sich um Agitationsversammlungen patriotischer Verbände, wie Westverband, Reservistenverband, Legionäre, Eisenbahner- und Schützenverbände“. Alle sprechen wie auf Kommando in abfälliger Weise über die Deutschen und hetzen die Bevölkerung gegen das Deutschtum auf.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 33)

 

 

Der deutsche Generalkonsul in Kattowitz berichtete am 22. Dezember 1936 an das Auswärtige Amt in Berlin: „Die Not der deutschen Angestellten in Polnisch-Oberschlesien wächst mit jedem Monat und hat in letzter Zeit katastrophale Formen angenommen. Die entdeutschte Schwerindustrie sowie Handel und Gewerbe entziehen den deutschen Menschen jede Arbeitsmöglichkeit und werfen darüber hinaus durch Kündigung der Werkswohnungen in vielen Fällen die Familien auf die Straße. Die deutsche Jugend findet keine Lehrstelle oder Arbei.“

( „Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 33)

 

Der deutsche Generalkonsul in Thorn von Küchler an das Auswärtige Amt in Berlin am 7. April 1937: „Im Soldauer Kreis wird wiederum im verstärkten Maße gegen das Deutschtum gehetzt. Dabei wird zum Boykott der Deutschen und gleichermaßen der Juden aufgefordert. Ende vorigen Monats sind in Soldau Plakate angebracht worden, die folgenden Inhalt hatten:

 

Kauf nicht beim Deutschen und Juden!

Wenn Du unsere Aufforderung nicht befolgst,

wird Dich diese Faust treffen!

 

Auf den Plakaten ist eine Faust mit einem Dolch abgebildet.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 35)

 

Der deutsche Generalkonsul in Kattowitz S.Nöldeke berichtete an das Auswärtige Amt in Berlin am 22.Novermber 1937: „Die Not der Deutschen wächst in jedem Monat und verschärft sich fortgesetzt durch neue Kündigungen und Entlassungen. Nach zehnjähriger Amtszeit des Woiwoden Grazynski sind 75 % der Deutschen in Oberschlesien mit ihren Familien um die Existenz gebracht worden.“

(Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 36)

 

Der deutsche Generalkonsul in Thorn von Küchler, schreibt an das Auswärtige Amt in Berlin, am 25. Februar 1938: „Die letzte Veröffentlichung der Namensliste, nach der wiederum viele deutsche Güter enteignet wurden, wird hier als großes Unglück angesehen. Die Stimmung der Deutschen ist hoffnungslos und verzweifelt. Sie sind enttäuscht, dass die deutsche Presse keine Notiz von ihrem Leid nimmt und sich nicht in ihre Lage versetzt. Nirgends lesen sie in den Zeitungen eine gerechte und ungeschminkte Würdigung des Geschehens. Nur völlig unzureichend wird ihr Schicksal gestreift und das Ungeheuerliche des Vertragsbruchs ausgewertet. Die Deutschen in Polen sehen mit Grauen und mit dem Gefühl des absoluten Verlassenseins ihrem Untergang entgegen!“

( „Deutschland und Polen,“ Nikolaus V. Preradovich , S. 38)

..

Ubasser

2 Kommentare zu “Die Wahrheit für Deutschland und die Deutschen – 2

  1. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  2. Fine sagt:

    Ouuh – nach IS… 😆
    http://de.ria.ru/politics/20140528/268610633.html

    😆 😆 😆 Wer sagts denn…. 😆
    Nach IS… Da müßten die Arbeitsallergiker ja arbeiten. 😆
    Geyn se le.iber in de Chaimat Daitschland…
    Die Regierung in der Berliner K.-Tucholsky-Str. hat sich mit der BUNDESREGIERUNG…. 😆

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19465
    Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat sich mit der Bundesregierung auf erleichterte Bedingungen für die Aufnahme von Juden aus der Ukraine geeinigt.

    In Gesprächen mit dem Bundesinnenministerium, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat der Zentralrat deutlich gemacht, dass aufgrund der schwierigen Situation in der Ukraine sofortiges Handeln unverzichtbar sei.

    Um ausreisewillige Juden aus der Ukraine zu unterstützen, werden ab sofort alle Anträge auf Aufnahme jüdischer Zuwanderer bei der deutschen Botschaft in Kiew entgegengenommen, auch wenn noch nicht alle erforderlichen Dokumente beigefügt sind. Die Anträge sollen wohlwollend und beschleunigt bearbeitet werden, sagte die Bundesregierung zu.

    In besonders dramatischen Einzelfällen kann sich der Zentralrat der Juden direkt an das Auswärtige Amt wenden, damit der Fall rascher bearbeitet wird. Voraussetzung dafür sind allerdings ein bereits gestellter Ausreiseantrag sowie
    die Schilderung der besonderen Gefährdung von Leib und Leben. :mrgreen:

    Sollte sich die Lage für Juden in der Ukraine nachweisbar verschlechtern, wird der Zentralrat kurzfristig erneut mit der Bundesregierung das weitere Vorgehen beraten.

    Daher bittet der Zentralrat die Gemeinden um ihre Mithilfe.
    Wenn in einer Gemeinde Berichte vorliegen über besonders gefährdete Juden, sollen diese an den Zentralrat übermittelt werden.

    http://einheit11.wordpress.com/2014/06/19/macht-hoch-das-tor-das-tor-macht-weit-jetzt-kommt-der-jud-der-herrlichkeit/

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