Berlin war gewarnt: Präventivkrieg 1941!

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2. Juli 2014 von UBasser


Der „Schukow-Plan“ zum Angriff auf Deutschland ist vor dem 22. Juni durchgesickert

Von WOLFGANG STRAUSS

„Wie gelangte der Schukow-Plan in die Hand der Deutschen? Noch wissen wir es nicht. Doch früher oder später werden wir eine Antwort auf diese Frage finden.“

Diese Enthüllung stammt von einem angesehenen russischen Historiker der jüngeren Generation; Klim Eros ist promovierter Geschichtswissenschaftler. Sein Artikel erschien in der Moskauer „Literaturzeitung“ (Literaturnaja Gaseta) vom 6. September.

Zur Erinnerung: Der Schukow-Plan beinhaltet den generalstabsmäßig erarbeiteten sowjetischen Aufmarschplan vom 15. Mai 1941. Der Aufmarsch der Roten Armee entlang der Westgrenze der Sowjetunion diente einem geplanten Überfall auf Deutschland.

Darüber ist im Ostpreußenblatt ausführlich berichtet worden, ausgehend von einem als Sensation empfundenen Dossier des russischen Publizisten Wladimir Sergejew in der gleichen Zeitschrift, nämlich in der „Literaturnaja Gaseta“ vom 21. Juni des Jahres. Sergejews Beitrag trug die Überschrift: „Auch wir hatten ,Barbarossa‘. Schukows Plan kein Geheimnis mehr.“ Sergejew ging indes von der Annahme aus, daß der Inhalt des Schukow-Plans im Westen unbekannt gewesen ist. Erst vor kurzem habe man im Archiv des Präsidenten der Russischen Föderation die zwanzig handgeschriebenen Seiten vom 15. Mai 1941 entdeckt, schrieb Sergejew.

Dies sei ein Irrtum, behauptet nun Klim Eros. Der sowjetische Angriffsplan sei westlichen Historikern schon seit langem bekannt gewesen, spätestens im Jahre 1992; dabei habe es sich um eine mit der Maschine geschriebene Kopie des Schukow-Plans gehandelt.

„Erstmals stieß ich auf das Schukow-Dokument im Jahre 1992. Das geschah in Norwegen. Damals glaubte ich jedoch an eine Fälschung. 1993 zeigte mir eine Bekannte aus Deutschland die ersten drei Seiten des Dokuments, abgefaßt in einer guten Handschrift. Da ich aber damals keine Möglichkeit besaß, Quellenforschung vorzunehmen und eine entsprechende Analyse anzufertigen, und weil es mir außerdem nicht möglich gewesen ist, ein graphologisches Gutachten hinsichtlich der Handschrift zu bekommen, blieben meine Zweifel an der Echtheit des Dokuments bestehen.“ So schildert Eros den chronologischen Hintergrund seiner wahrhaft historischen Entdeckung. „Erst im Herbst 1997 erhielt ich während eines Aufenthaltes im Westen alle 15 Seiten eines mit der Maschine geschriebenen Textes. Nachdem ich diesen Text genauestens studiert und analysiert hatte, gelangte ich zu der festen Überzeugung, daß es sich um eine echte Kopie der zuverlässigen Quelle handelt, die wir heute den Schukow-Plan nennen.“

Aber Klim Eros geht noch weiter, und gerade darin besteht das Sensationelle seiner These: Kurz nach der Fertigstellung des Aufmarschplans und seiner Absegnung durch Stalin soll er der deutschen Seite zugespielt worden sein. Zugespielt durch wen? Durch eine ordinären Spion oder einen professionellen Agenten der deutschen Abwehr? Vielleicht durch einen Gesinnungstäter aus den Reihen der antistalinistischen Fronde (?), gar durch einen ehemaligen zaristischen Offizier? Klim Eros macht darüber weder Angaben noch Andeutungen, nicht zuletzt deshalb, weil seine Recherchen noch nicht abgeschlossen sind.

Was die „deutsche Seite“ anbelangt, auch dazu hüllt sich Eros in Schweigen, doch verrät er soviel: es habe sich um eine „deutsche Militärführungsstelle“ gehandelt.

Doch was noch gravierender ist und den Ablauf der welthistorischen Ereignisse im Frühjahr und Sommer 1941 in einem neuen Licht erscheinen läßt: Die Deutschen hätten, da sie alle Details des Aufmarsch- und Überfall-Planes der Roten Armee kannten, wesentliche, ja schlachtentscheidende Korrekturen am ursprünglichen „Fall Barbarossa“ (Hitlers Weisung Nr. 21 vom 18. Dezember 1940) vornehmen können. Korrekturen, die im Sommer und Herbst 1941 fast zum Zusammenbruch der Roten Armee und damit zum Untergang des Stalin-Systems geführt hätten, schlußfolgert der russische Historiker. Wörtlich:

„Wie ist es zu erklären, daß die ursprüngliche Variante von Fall Barbarossa, die das Zentrum als Hauptangriffsziel ansah, später dahingehend revidiert wurde, daß die Zerschlagung der sowjetischen Südwestfront Priorität erhielt.“

In der Weisung Nr. 21 vom 18. Dezember 1940 heißt es dazu:

„Bei der südlich der Pripjet-Sümpfe angesetzten Heeresgruppe ist der Schwerpunkt im Raum von Lublin in allgemeiner Richtung Kiew zu bilden, um mit starken Pz.Kräften schnell in die tiefe Flanke und den Rücken der russischen Kräfte vorzugehen und diese dann im Zuge des Dnjepr aufzurollen. Sind die Schlachten südlich bzw. nördlich der Pripjet-Sümpfe geschlagen, ist im Rahmen der Verfolgung anzustreben: im Süden die frühzeitige Besitznahme des wehrwirtschaftlich wichtigen Donez-Beckens, im Norden das schnelle Erreichen von Moskau.“

Der revidierte Barbarossa-Plan sah am 22. Juni 1941 tatsächlich eine Offensive gegen den sowjetischen Hauptstoß vor, der aus dem Raum Kiew-Lemberg („Lemberger Balkon“) erfolgen sollte, mit sechs mechanisierten Korps, denen rund 4200 Panzer – darunter 761 supermoderne T 34 und überschwere Klementij Woroschilow (KW) – zur Verfügung standen.

Im Schukow-Plan kam der Südwest-Front unter dem Kommando von Generaloberst Kirponos feldzugsentscheidende Bedeutung zu, sollte sie doch am Tage X blitzkriegsartig Polen und Oberschlesien überrollen – mit der Einnahme von Lublin, Radom, Tschenstochau, Krakau, Mährisch-Ostrau, Kattowitz, Olmütz, Oppeln. (Kirponos, einer der fähigsten, mutigsten Armeeführer in der von Stalin 1937 weitestgehend enthaupteten sowjetischen Streitmacht, fiel bei einem Ausbruchsgefecht im Kiewer Kessel, September 1941.)

Eros stellt in der „Literaturnaja Gaseta“ vom 6. September 2000 lapidar fest: „Ich bin davon überzeugt, daß die oberste deutsche militärische Befehlsleitung auf Grund der Kenntnis des Schukow-Plans ihren Fall Barbarossa korrigieren, das heißt verbessern konnte.“

Unausgesprochen taucht hier die Frage auf, ob nicht gerade das Zuspielen des Schukow-Plans mit eindeutig aggressiven, gegen die Existenz des Deutschen Reiches gerichteten Zielen den 22. Juni ausgelöst hat, in der Erkenntnis, daß man dem Vernichtungsschlag Stalins zuvorkommen müsse, um Wochen, ja vielleicht nur noch um Tage. Der deutsche Präventivschlag am 22. Juni 1941 – waren letzten Endes Stalin, Schukow, Timoschenko und der ganze rote Generalstab („Stawka“) Schuld am Ausbruch der größten Völkertragödie des 20. Jahrhunderts? Der österreichische Militärhistoriker Heinz Magenheimer spricht von einem welthistorischen „Entscheidungskampf“, und auch Ernst Nolte urteilt über diesen Entscheidungskampf: unvermeidlich und im Jahre 1941 unaufschiebbar. Für beide Seiten.

Man kann die Frage auch anders formulieren, nämlich: Wäre die Wehrmacht – und sie ist auf deutscher Seite der Haupttrumpf im sowjetisch-deutschen Zusammenprall – ohne Kenntnis des Schukow-Planes zu einem Präventivkrieg entschlossen gewesen?
Heute steht fest, nach den Forschungsergebnissen der Suworow, Sergejew, Eros: Die Wehrmacht war informiert, und das heißt gewarnt. Sie kannte den Schukow-Plan, zugespielt von wem auch immer. Viktor Suworow bestätigte es noch vor den hochbrisanten Veröffentlichungen in der „Literaturnaja Gaseta“. In seinem jüngsten Buch „Stalins verhinderter Erstschlag“, in deutscher Übersetzung vor einem halben Jahr erschienen, liest man:

„Ein einheitlicher sowjetischer Invasionsplan existierte und wurde in allgemeinen Zügen von der deutschen Aufklärung aufgedeckt. (So kann man die geheimdienstliche Erlangung des sowjetischen Aufmarschplanes vom 15. Mai 1941 auch nennen! D. Verf.). Der deutsche Botschafter Graf von der Schulenburg legte diesen Plan (bei dem es sich nur um den Schukow-Plan handeln konnte, d. Verf.) am Vormittag des 22. Juni 1941 dem Genossen Molotow ziemlich genau dar … Dieser von der deutschen Aufklärung aufgedeckte Invasionsplan war eigentlich Grund und Anlaß des deutschen Angriffs, der eine Präventivmaßnahme zum Schutz vor einem unausbleiblichen und baldigen sowjetischen Angriff darstellte.“ (S. 230 f.)

Übrigens: Klim Eros, Doktor der historischen Wissenschaften, bekennt sich ohne Wenn und Aber als Verteidiger der Präventivkriegsthese. Im Unterschied zu deutschen Zeitgeschichtlern wie Heinrich August Winkler, Johannes Willms, Jürgen Habermas. Im „Neuen Deutschland“ vom 31. Juli 2000 behauptete ein Günter Rosenfeld, die Präventivkriegsthese sei durch „die Forschung“ (welche?) ad absurdum geführt worden. Diese Blamage ist für das „Neue Deutschland“ nicht die erste gewesen, und sie wird nicht die letzte bleiben. Das alte SED-Zentralorgan hat sich niemals geirrt, außer in der Prophezeiung der Dauer von Mauer, DDR, UdSSR.

Klim Eros zerstört so manche andere Legende der Antirevisionisten. So zum Beispiel das Märchen vom nichtsahnenden „Woschd“ (Führer, wie Stalin genannt zu werden pflegte), der angeblich den Schukow-Plan nicht paraphiert hat. Der gutgläubige Vater der Völker, von seinen Generälen heimtückisch hereingelegt? n dieser Kolportage wirkte nach dem Kriege auch Berlin-Erstürmer Schukow mit, erzählte er doch dem Sowjethistoriker Anfilow – Stalin-Verherrlicher und ein Geschichtsfälscher der professionellen Art –, Stalin habe bei der Vorlage und Erörterung des vom Generalstab entworfenen Aufmarschplanes am 15. Mai 1941 seine Zustimmung verweigert. Schukow wörtlich: „Das war gut, daß er mit uns nicht einer Meinung war. Hätte er zugestimmt, wäre es angesichts des Zustandes unserer Truppen zu einer Katastrophe gekommen.“ Laut Klim Eros entspricht Schukows Darstellung nicht der Wahrheit. Der Befehl zur Ausarbeitung eines militärischen Aufmarschplanes zum Erstschlag gegen Deutschland kam von Stalin, und nur er konnte eine solche Weisung seinem Generalstab erteilen. Stalin und kein anderer!!!

„Ohne Zweifel, Schukow war eine tapfere, entscheidungsfreudige, selbstbewußte Persönlichkeit“, argumentiert Klim Eros. „Andererseits kann man jedoch schwer glauben, daß Schukow ohne jeglichen Befehl des Generalsekretärs der Partei, der ja auch der Oberkommandierende der Streitkräfte war, an die Ausarbeitung eines so schwerwiegenden Dokuments gegangen wäre.“

Daß Stalin den Krieg mit Deutschland anvisierte, den Überfall auf den Neutralitätspakt-Partner anstrebte, geht für Klim Eros aus der Stalin-Rede am 5. Mai 1941 hervor, gehalten im Kreml vor Absolventen der roten Kriegsakademien. Stalins Rede an diesem 5. Mai, bis heute totgeschwiegen von den Antirevisionisten in Rußland und Deutschland, gipfelte in einer politischen Kriegserklärung an den Westen im allgemeinen, an Deutschland im besonderen:

„Jetzt, nachdem wir unsere Armee reorganisiert, ausreichend mit Mitteln für einen modernen Krieg ausgerüstet haben, nachdem wir stark geworden sind, jetzt müssen wir von der Verteidigung zum Angriff übergehen“, postulierte der angebliche Friedenspolitiker. „Bei der Verteidigung unseres Landes sind wir verpflichtet, offensiv zu handeln. Wir müssen von der Verteidigung zu einer offensiven Militärpolitik übergehen. Wir müssen unsere Erziehung, unsere Propaganda, unsere Agitation, unser Pressewesen im Geist der Offensive umgestalten.“

Und dann die Ankündigung des Erstschlages: „Die Rote Armee ist eine moderne Armee, und eine moderne Armee ist eine Angriffsarmee.“

Klim Eros zieht daraus den Schluß, daß die Initiative zur Erstellung eines Überfallplanes bereits vor dem 5. Mai ergangen sein muß. Begründung: In einer kurzen Zeit von nur zehn Tagen zwischen dem 5. und dem 15. Mai wäre es dem Generalstab unmöglich gewesen, Stalins Wunsch nach einem Aufmarschplan zu erfüllen. „Aus diesem Grunde bin ich davon fest überzeugt, daß Schukow die diesbezügliche Weisung von Stalin bereits im April erhalten hat.“

Eine Schlußbetrachtung aus der Sicht eines deutschen Geschichtsrevisionisten: Das Vernichtungskrieg-Dogma Stalins 1939–1941 wurde zu einem zentralen Bestandteil des politischen und moralischen Selbstverständnisses der jüngeren Generation russischer Geschichtsforscher. Der Forschungsdiskurs in der „Literaturnaja Gaseta“ – mit den Schwerpunkten „Kriegsursachen“ – spiegelt diese Tendenz wider. Es geht um geschichtliche Grundwahrheiten.

Das „Warum“ und „Wie“ des Schukow-Planes vom 15. Mai 1941 betrifft die Kausalfragen des bolschewistischen Völkermordes gegenüber Deutschen und Polen. Natürlich ging es Stalin nicht bloß um territoriale Erweiterung. Ernst Noltes These von einem logischen „Prius“ des bolschewistischen Klassen- und Völkermordes vor dem Rassenmord Hitlers erfährt im wissenschaftlichen Ertrag des russischen Historikerstreits eine jederzeit beweisbare Rechtfertigung.

Noltes Denken hat im Osten katalytische Wirkung. Nolte bleibt ein Fixstern am historischen Wertehimmel der Sergejew, Eros, Suworow, Neweschin, Bordjugow, Iwanow, Schafarewitsch, Awdejew, Tulajew, Petrow, Sokolow – Solschenizyn. Was sich in der Berliner Republik im Labyrinth der sogenannten Holocaust-Forschung widerspiegelt, bildet in Rußland aufgrund empirischer Beiträge die Gulag-Forschung. Dazu gehört auch Stalins sowjetisch-deutscher Krieg.

gefunden bei: Julius Hensel

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Ubasser

18 Kommentare zu “Berlin war gewarnt: Präventivkrieg 1941!

  1. adamlauks11 sagt:

    über die Fehleinschätzung und Fehlinformationen die in das Hauptquartier nach Berlin vermeldet wurden, nur um eigene Misserfolge zu verschleiern, könnt ihr aus dem Jugoslawien oder Balkanfeldzug lernen. Bis 1942 existierte der Begriff Partisanen nicht mal. Man meldete immer die Säuberungen der Gegend von Banditen, die kurz vor der Ausrottung standen. Dass immer mehr Hilfe und nachschun immer wieder gefordert wurde und sich dann auf einmal 640.000 Deutsche Soldaten auf dem Balkan fest gebunden sahen als die Schlcht um Stalingrad tobte… es waren über 20 Divisionen… Ihr könnt die Geschichte schreiben wie ihr wollt. Die Russen haben sich vom Deutschwen Boden verabschiedet mit der Absicht nie wieder zu kommen. Die Leute die in Russland waren b wissen dass sie den Russen dankbar sein müssen weil sie überlebt haben, mein Vater auch, hatte nur Korrektes zu berichten und konnte sogar fliehen. Ich glaube wir sehen von Bäumen den Wald nicht und uns stört natürlich nicht dass NSA auch dieses Posting mitregistriert und mitließt !? Denkt dran dass Zirinovski gesagt hat vor paar Jahren: “ Sollte Deutschlnd wieder ein Krieg vom Zaun brechen, diesmal wird kein Deutscher ihn überleben, nicht mal ein Deutsches Kind wird am Leben bleiben !“ Fragt ihn mal, was er damit meinte ! WEHE DEN BESIEGTEN stammt aus der Antike, ist nichts Neues.
    Leute wenn ihr marschieren wollt, was sucht ihr an den Tastaturen, Fahne hoch die Reihen festgeschlossen.. hat mein Vater als 17 Jährige auch gedacht: Für Führer und Vaterland ! Bis er im Winter 1944/45 80 Kammeraden aus der Nachbarkompanie mit niedermähte die aus dem benachbarten Kessel ausbrachen und zu ihnen rüverstürmten mit russischem HURRRAAAA. DAS ist die Geschichte und nichtt das was irgendwo verschollen war. Der cdas geschrieben hatte hat beim Katjusas Feuerüberfall nicht in die Hosen geschissen. 75% der Neuankömmlinge Jahrgang 1927 und 1926 hatten eingeschissen und eingepisst ohne es gemerkt zu haben und nicht nur einer in dem Film den sie neulich zeigten… Macht doch mal halb lang. Euer Problem ist dass Eure Väter EUCH belogen hatten und Legenden gesponnen haben, nach dem Motto: Die Dichtung wird zur Wahrheit wenn ich sie niedergeschrieben haben. Den Stachel mit weinerlich habe wahrgenommen und verabschiede mich und hoffe nicht dass die Zeit kommt dass man in Berlin die T34 Panzer am Russendenkmal mit 7 92 austauscht …wegen dem erneuten Prävenitivschlag der schon läuft ohne dass wir es wahrnehmen wollen.. Dass die kläglich aus Afganistan rausgekegelten etwas in Russland ausrichten könnten, mit oder pohne Drohnen halte ich für eine Fehleinschätzung der Lage, die eine Deutsche Tugend geworden ist. Macht´s gut Leute… ihr sieht alle nicht wo Feinde Deutschlands sind, weil man sich an die Besatzer schon gewöhnt hatt und eingerichtet hat…

    • OstPreussen sagt:

      Bleiben Sie mal locker!
      Auch wenn Sie heut hier zum ersten Male auftauchen, solche, ihre Schilderungen sind z.T. hier wohlbekannt.
      Und es ist mal NICHTS einfach schwarz oder weiß!
      In einem geb ich Ihnen Recht:
      „Leute wenn ihr marschieren wollt, was sucht ihr an den Tastaturen, Fahne hoch die Reihen festgeschlossen.. hat mein Vater als 17 Jährige auch gedacht: Für Führer und Vaterland !“
      ***
      Dahin müSSen wir gemeinsam kommen, sonst haben wir eh verkackt.
      Dass das Deutsche Volk keinen Krieg wollte, war schon an den dutzenden von Friedensinitiativen der Nationalsozialisten 1939 zu sehen!
      Namaste
      adamlauks11

      • adamlauks11 sagt:

        Ich möchte hier nicht von Dir bedroht werden, weil ich nur über meine Erfahrungen und Begegnungen berichtet habe.
        1939 von Friedeninitiativen der NSDAP zu schreiben… ich belasse Dich bei Deiner Meinung. Stalin hat Hitlers Nichtangriffspakt vertraut, und war nicht vorbereitet… und gestatte mir meinem Verblichenen Vater glauben zu schenken, dabei hat er mir bei weitem nicht viel erzählt wie es an der Ostfront abgegangen war. Im März 1945 verrutschten sie beim Rückzug in eine Scheune wo Kühe drin warwen- zu dritt. Sie verbrannten ihre Soldbücher und genossen die Wärme die Kühe abgaben, schliefen sie ein im Stroh. Als am nächsten Morgen der Knecht – Pole das Brett öffnete,- er kam die Kühe zu versorgen- lebte das ganze Stroh. DSie waren nicht zu dritt sondern waren es 33 Mann – SS-Leute der PRINZ EUGEN… Damit dieses Horizont und Sichtweise geschärft wird von der Du sprichst. Willst Du den Rest der Story lesen !? Dann lass es mich nicht dumm sterben: WER um Himmelswillen hat Deutschland am 22.Juni 1941 zum unangekündigtem Krieg gegen Russland gezwungen, oder habe ich was falsch verstanden!?
        Am 4.Juli 1941 erließ KPJ und TITO Aufruf für den Aufstand gegen Besatzer und am 7.Juli 1974 fiel schon der erste Schuss…usw.
        Von Dir würde ich gerne erfahren WARUM nun Hitler den Krieg verloren hatte – DAS würde mich interessieren, aus der Sicht der Besiegten direkt !?? Ich biete Dir als Antwort: Weil der Führer falsche Freunde hatte ( Mussolini) !?

    • Frank sagt:

      @adamlauks11

      „….Kriegsplan wurde am 9. Februar einem Kurier
      Stalins übergeben. Der deutsche Geheimdienst hatte jedoch davon
      erfahren und so fing die deutsche Luftwaffe das Kurierflugzeug
      über der Ostsee ab und zwang es zur Landung. Die Deutschen
      durchsuchten das Flugzeug und fotografierten am 9. Februar
      sämtliche Papiere, bevor die Maschine ihre Reise fortsetzen durfte.
      Kopien der Pläne erhielt Marschall Mannerheim am 9. März 1940
      (Hautamäki, S. 116), so dass aus seinen Akten der Nachweis möglich
      wurde. Ein Auszug aus dem Buch von Hautamäki (FINLAND i
      stormens öga) befindet sich als Beweis hinter dem Quellen- und
      Literaturnachweis.
      Als Fronten waren vorgesehen (siehe Hautamäki S. 116 ff u. 122):
      1. Nordfront: Sowjetische Besetzung von Finnland und des Baltikums
      (Finnland vor dem 15. Mai 1940). Englisch-französische Besetzung
      Skandinaviens – außer Finnland – bis spätestens 15. Mai. Danach
      gemeinsame Angriffsoperation von Skandinavien und dem Baltikum
      gegen Deutschland. Angriffszeitpunkt 15. Juni 1940? Seitens der
      Westmächte begann die Besetzung Skandinaviens mit der Landung
      in Norwegen am 8./9. April 1940, um den Termin 15. Mai einzuhalten.
      Churchill hatte im 1. Weltkrieg eine gemeinsame englisch-russischeLandung an der pommerschen Küste mit schnellem Vormarsch auf
      Berlin vorgeschlagen. Der Plan wurde jedoch nicht durchgeführt
      aus Angst vor der damals respektablen deutschen Flotte. 1940 hatte
      Deutschland fast keine Flotte, so dass nun der gemeinsame Seeangriff
      von Südschweden und vom Baltikum her (Churchills alter Plan) und
      ein Angriff über Dänemark als Landbrücke leicht möglich gewesen
      wären. Für diesen Hauptangriff geschieht die Ausarbeitung von
      Versorgungsplänen durch das gemeinsame Arbeitsorgan in Paris
      (Hautamäki, S. 117, Pkt. 4).
      England und seine Verbündeten konnten aber nicht im tiefsten
      Frieden einfach Norwegen und die beiden anderen Länder
      überfallen. Sie brauchten dazu einen propagandistischen Vorwand.
      Den lieferte Stalin – wahrscheinlich mit Churchill vereinbart
      indem er am 30. November 1939 Finnland mit Krieg überzog.
      Die Truppen aber, die Churchill den Finnen in ihrem Abwehrkrieg
      angeblich zu Hilfe schicken wollte, waren in Wirklichkeit
      zum Überfall auf Deutschland am 15. Juni gedacht, denn – so
      Churchills Bereitschaftserklärung vom 8. Februar 1940 an Stalin
      – die Sowjetunion braucht nicht zu befürchten, dass die englischfranzösischen
      Truppen für die Sowjetunion eine Gefahr darstellen.
      Nach der Besetzung Finnlands, Norwegens, Dänemarks und
      Schwedens können die Verbindungsorgane unserer Kriegsmächte
      näher über die Grenzen der Angriffsziele der sowjetischen und
      englischen Truppen entscheiden und den Zeitpunkt des Angriffs
      auf Deutschland entsprechend dem früher vereinbarten Kriegsplanfestlegen (Hautamäki, S. 116 ff., Pkte. 3 u. 6).“

      Komplett hier.:
      http://nsl-lager.com/Herbert.Hoff.-.Faktenspiegel.VI,.Die.Ausloesung.des.2..Weltkriegs.pdf

      http://lupocattivoblog.com/2014/04/23/erkki-hautamaki-finnland-i-stormes-oga-finnland-im-auge-des-sturmes/

  2. adamlauks11 sagt:

    Die angeführte Information von mir stammt vom Obersturmbahnführer der als Kommandeur über solche „Verteidigung“ hinweggerollt ist. Er wurde in der DDR wegen Kriegsverbrechen zu Lebenslang verurteilt und ich begegnete ihm am 12.9.1982 im Haftkrankenhaus Leipzig. Mein Vater war auch angehöriger der SS Division Prinz Eugen… ich bevorzuge echte Zeitzeugen anzuhören und ihnen Glauben zu schenken. Der Gorbatschew hat doch bei Verhandlungen über die Vereinigung Dem Kohl die Grenzen von 1937 angeboten… warum hat Deutschland das ausgeschlagen ! Über den Nichtangriffsspakt Hitler – Stalin wirst Du uns gleich was erzählen- kein Mensch kannte das in Deutschland ! Willst Du wirklich auch die 27 Millionen Russen weglegendieren !??

    • OstPreussen sagt:

      @adamlauks11
      SORRY
      Aber:
      „Die angeführte Information von mir stammt vom Obersturmbahnführer der als Kommandeur über solche “Verteidigung” hinweggerollt ist. Er wurde in der DDR wegen Kriegsverbrechen zu Lebenslang verurteilt und ich begegnete ihm am 12.9.1982 im Haftkrankenhaus Leipzig. Mein Vater war auch angehöriger der SS Division Prinz Eugen… “

      Solche, OHNE jegliche Namen dieses Obersturmbannführers/Quellen erwarten Sie doch wohl nicht im Ernst, Ernst genommen werden zu können?!
      Ihr Ansinnen mit den „echten“ Zeitzeugen kommt zudem eh mehr als spät-auch haben solche nur Einblick in den schmalen Ausschnitt Ihrer Erlebnisse/Erfahrungen gehabt-nicht umsonst konnten all die alliierten LügenMärchen so wunderbar Raum greifen!
      Von den 27 Mill. Russen nimm die Hälfte, die im WKII und durch die Kommissare draufging-die anderen hat Towarisch Stalin mit all seinen „Säuberungen“ am Revers.
      Gut Nacht

      • adamlauks11 sagt:

        Nach dem Du ins Bett gegangen bist habe ich mich hierzu geäußert.
        Auch wenn Du die Hälfte dem Stalin anzuhängen versuchst, sind es noch 13,5 Millionen die bei Gott nicht alle Rotarmisten waren !?

    • OstPreussen sagt:

      Achso:
      „Grenzen von 1937“ sind was für Verräter/Jiddels und Schwerverbrecher-da fehlt mal denn ZUVIEL-nicht nur Neuschwabenland 😉 !
      Wie bereits erwähnt:
      (Hier) Besen lildet-vielleicht auch Dich?

  3. adamlauks11 sagt:

    Wenn EURE These stimmt, wieso standen dann den Deutschen Truppen am 22.Juni 1941 auf 2 Kilometer Frontbreite gerade mal 2 Panzer und ein Zug schlecht bewaffnete Rotarmisten gegenüber !??

    • UBasser sagt:

      @adamlauks11,
      zuerst möchte ich feststellen, daß es nicht unsere These ist! Es sind ganz einfach geschichtliche Fakten, die jeder überprüfen kann, wenn er denn ein Interesse für die Wahrheit hat. Daher der Link zu einem weitaus wichtigeren Dokument, welches ebenso überprüfbar ist:

      https://morbusignorantia.wordpress.com/2014/03/31/die-verschollene-note-des-auswartigen-amtes-an-die-sowjetregierung-vom-21-juni-1941/

      Die Wahrheit ist nicht zwangsläufig auf Seiten der Sieger, sondern nur IHRE Vorstellung von Geschichte in ihrem Namen!

      • adamlauks11 sagt:

        Deiner Bemerkung habe ich nichthinzuzufügen. Die Verlierer müssen die Schnauze halten. Wobei zu beachten ist dass es nicht die Russen sind, die das tun, seit dem freiwilligen Abzug nicht mehr. Und am Zustande kommen eines Friedenvertrages haben Sie ihren guten Willen gezeigt 1952 und auch 1988… würde ich als Apolitischer sehen.

    • OstPreussen sagt:

      Uiiih!
      Sorry, selbst Deine im Avatar behauptete weinerliche STASI-Haft zieht hier NICHT!
      Deine „2 Panzer und ein Zug schlecht bewaffneter Rotarmisten“-These ist durch die Erbeutung/Zerstörung hunderter Flugzeuge, Fahrzeuge, Panzer nach dem 22.Juni im Grenzbereich, sowie die Kesselschlachten um Kiew (mit Gefangennahme hunderttausender Rotarmisten) allein schon widerlegt!
      Besen lildet

      • adamlauks11 sagt:

        Ost Preussen, was in meinem Avatar ist lediglich eine Mitteilung,Information wie die des Obersturmbahnführers…. nichts weiter ! Eine einfache Meinung eines Folteropfer der STAZIS und Sohn eines NAZIS…
        Was die Unterschrift bedeutet !??:“Besen lildet „

  4. drbruddler sagt:

    Es ist jedoch auch eine andere Variante möglich. Denn angesichts der Tatsache, dass der Energiehauptlieferant Rußland war und ein Angriffsplan der Allierten auf Rußland existierte, kann es sich auch um eine geschickte und gelungene Täuschung eines Geheimdiemstes gehandelt haben. Womöglich mit echten Dokumenten, die vielleicht tatsächlich verworfen worden sind.
    Demzufolge wäre die Erstschlagvariante immer noch aufrecht zu erhalten.
    In diesem Fall hätte es sich nämlich um zwei Fliegen mit einem Streich gehandelt und wer die Hauptlast des Krieges trug, steht ja fest. Hitler führte seinen Kampf primär gegen den Bolschewismus, brauchte es also nur einen überzeugenden Stoß in diese Richtung. (Glaubte er nicht bis zuletzt, dass sich die Allierten mit ihm verbünden würden im Kampf gegen den Bolschwismus?) Insofern also nicht unmöglich, sondern durchaus wahrscheinlich.
    Doch egal, wie auch immer, er war isoliert, die Furcht vor „den Deutschen“ ist nach wie vor immens.
    In der der gesamten Geschichte waren die Deutschen die besseren Krieger, die Gegner die besseren Diplomaten.

    • Kint sagt:

      Dass der Westen die SU liebe gegen D. (oder umgekehrt) schicken, als selbst gegen sie kämpfen wollte, ist schon klar.
      Deren viele Panzer, Armeen, Millionen Soldaten waren aber aufmarschiert, an der russischen Westfront. Weder in Verteidigungs- noch in winterfähigen Stellungen.

  5. Kint sagt:

    dort auch Leserhinweis auf diese Seite. Was für eine Sammlung.
    http://einedeutscheweise.wordpress.com/inhaltsverzeichnis/

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