Provokationen! Provokationen? Rußland gegenüber NATO oder doch umgedreht?

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7. August 2014 von UBasser


Einige Schlagzeilen zusammengetragen:

US-Marine: Raketenkreuzer „Vella Gulf“ läuft ins Schwarze Meer ein

Der US-Raketenkreuzer „Vella Gulf“ ist am Donnerstag ins Schwarze Meer eingelaufen, heißt es in einer Mitteilung der US-Marine. Das Ziel des Anlaufs der „Vella Gulf“ ins Schwarze Meer sei die Gewährleistung der Sicherheit und der Stabilität in der Region.

„Die Mission des Kreuzers ‚Vella Gulf‘ besteht in der Verbesserung des operativen Zusammenwirkens, in der Arbeit an der Erfüllung der gemeinsamen Ziele sowie im Festhalten der Vereinigten Staaten an der Verstärkung der kollektiven Sicherheit der Nato-Verbündeten und der Partner in der Region“, hieß es weiter.

Gemäß der Montreux-Konvention dürfen sich Kriegsschiffe von Nicht-Schwarzmeer-Staaten höchstens 21 Tage im Schwarzen Meer aufhalten.

Russische Experten bezeichnen den Aufenthalt von Nato-Schiffen im Schwarzen Meer als „Nervenspiel“.
So äußerte Michail Nenaschew, Vorsitzender der gesamtrussischen Bewegung für Flottenunterstützung, in einem RIA-Novosti-Gespräch die Meinung, dass der Aufenthalt von Schiffen der Nato-Länder im Schwarzen Meer eine Fortsetzung des aggressiven Drucks auf Russland sei.

Quelle: Ria Novosti

Russische Armee spottet über Nato- und US-Sprecher

Russische Armee spottet über Nato- und US-Sprecher

Mit markigen Metaphern hat die russische Militärführung den westlichen Vorwurf der Truppenkonzentration an der ukrainischen Grenze zurückgewiesen. Die Nato-Vorwürfe seien so lächerlich, dass Russland einen Account eigens für die US-Geheimdienste erwäge, um sie endlich mit korrekten Informationen zu versorgen, hieß es.

Generalmajor Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, kommentierte die Vorwürfe des Westens, wonach Russland seine Truppen an der ukrainischen Grenze intensiv aufstocke.

„Solche Äußerungen lösen im russischen Verteidigungsministerium nichts als Mitleid mit den Sprechern des Pentagons, des US-Außenministeriums und der Nato aus. Diese seriösen Menschen sind ja während ihrer Auftritte immer gezwungen zu improvisieren, damit ihre Erklärungen zumindest ein bisschen ernst klingen. Ihre regelmäßigen Äußerungen über eine Konzentration russischer Truppen an der ukrainischen Grenze ähneln einer Seifenblasen-Versteigerung, wo man versucht, einen möglichst hohen Preis zu nennen, bevor die Blase platzt“, sagte der russische General.

Innerhalb von 24 Stunden habe der Westen beispielsweise den russischen Verband in der Region „verdoppelt“, so Konaschenkow: „Kaum hat Pentagon-Sprecher John Kirby über einen 10.000 Mann starken russischen Verband an der Grenze zur Ukraine berichtet, teilt Nato-Vizechef Alexander Vershbow mit, dort gebe es bereits 20.000 russische Soldaten.“

„Eigens für Pentagon- und Nato-Sprecher möchte ich erläutern: Es ist unmöglich, solch einen großen Verband samt Waffen und Militärtechnik so schnell zu verlegen – erst recht im Verborgenen, ohne von den OSZE-Beobachtern bemerkt worden zu sein, die derzeit in der Region weilen“, so der russische General weiter.

Um dem Pentagon und dem US-Außenministerium zu helfen und weitere Spekulationen über die angebliche russische Bedrohung zu verhindern, erwäge das russische Verteidigungsministerium die Einrichtung spezieller Accounts in den sozialen Netzwerken und auf Video-Plattformen, und zwar mit dem Ziel, die US-Geheimdienste über die Aktivitäten der russischen Streitkräfte objektiv zu informieren, hieß es ironisch.

Zu Wort meldete sich auch der russische Luftwaffenchef Viktor Bondarew. Er wies die Kritik der USA am aktuellen Großmanöver im Gebiet Astrachan am Kaspischen Meer zurück. „Ich für meinen Teil sehe keine Gefahr für jemanden. Es ist einfach lächerlich, diese Übungen so zu betrachten, als ob wir jemanden angreifen wollen“, sagte Bondarew, der das Manöver vor Ort koordiniert.

„Wenn man die Auftritte von US-Außenamtssprecherin Jen Psaki im Fernsehen beobachtet, ähnelt das einem kostenfreien Kinobesuch. Man sollte ihr wohl, wie im bekannten Witz, einen ‚Globus der Ukraine‘ schenken, damit sie weiß, wo sich alles befindet“, so der russische Luftwaffenchef.

Psaki hatte Anfang der laufenden Woche gesagt, die USA seien tief besorgt über Russlands Pläne, groß angelegte Luftwaffenübungen im Grenzgebiet zu der Ukraine zu starten. Das russische Verteidigungsministerium erwiderte, Psaki scheine nicht einmal „elementare geografische Kenntnisse“ zu besitzen. „Das Truppenübungsplatz Aschuluk im Gebiet Astrachan liegt nahezu 1.000 Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.“ Dann sagte die US-Außenamtssprecherin, wegen der Ukraine-Krise sei jede russische Militärübung derzeit als provokativ zu betrachten – egal, in welcher Region sie stattfindet.

Quelle: STIMME RUSSLANDS 

 

Rasmussen: Nato hält Tür für Ukraine weiter offen

Ungeachtet der andauernden Gefechte in der Ost-Ukraine bietet die Nato Kiew laut Bündnischef Anders Fogh Rasmussen weiter eine Beitrittsperspektive.

Die Nato halte die Tür für Ukraine weiter offen, die entsprechende Zusage des Nato-Gipfels von 2008 in Bukarest bestehe weiter, versicherte Rasmussen am Donnerstag bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko in Kiew. Die Nato respektiere den jetzigen blockfreien Status der Ukraine, der im Gesetz festgeschrieben sei, sagte Rasmussen nach Angaben von Poroschenkos Pressedienst. „Wenn die Ukraine dieses Gesetz revidiert, werden wir das auch respektieren.“ Poroschenko sagte seinerseits, dass immer mehr Ukrainer den „euroatlantischen Kurs“ des Landes unterstützen würden.

Quelle: STIMME RUSSLANDS

USA können weitere Sanktionen gegen Russland verhängen

David Cohen

David Cohen

Die USA seien dazu bereit, zusätzliche Sanktionen gegen Russland einzuführen. Das teilte der Stellvertreter des amerikanischen Finanzministers, David Cohen, mit.

Er unterstrich, dass Sanktionen in dem Fall verschärft werden können, wenn Russland nach Ansicht Washingtons fortsetzen wird, die ukrainischen Volksmilizen zu unterstützen.

Die Maßnahmen würden, Cohens Worten nach, auch dann ergriffen werden, wenn sich Russland mit einer Beteiligung an der Organisation der Rohöllieferungen aus dem Iran einverstanden erklären sollte.

Quelle: STIMME RUSSLANDS 

Jetzt kann sich jeder halbwegs ein Bild über die Provokationen machen, zumindest wer provoziert! Übrigens könnte man diese Schlagzeilen noch um viele weitere Beispiele erweitern. Die NATO(T) sollte doch endlich mal versuchen, irgendwelche Beweise über die Verwicklung Rußlands in die Krise der Ukraine vorlegen. Bisher wurde nur unqualifiziert gefaselt, worauf natürlich die Schlafschafe immer noch ungebrochen darauf reinfallen!

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Ubasser

5 Kommentare zu “Provokationen! Provokationen? Rußland gegenüber NATO oder doch umgedreht?

  1. drbruddler sagt:

    Krieg gibt es immer nur so lange, wie es Söldner gibt. Nur wenn dieser Umdenkungsprozeß in den Gehirnen der Bevölkerung ankommt, dann gibt es für uns Hoffnung. Wobei es genauso wichtig ist, dass es genügend Freiwillige geben wird diese Söldner aufzuhalten. Freiheit ist also nicht weiteres als das.

  2. Amita sagt:

    Die Kriegstreiber gehören bestraft. So ein grausames Pack verdient es nicht Teil der menschlichen Gemeinschaft zu sein.

  3. radikal sagt:

    Dahinter steckt stets der Jude. Teufel in Menschengestalt, blutrünstig, schlau, gerissen, grenzenlos gierig, aber auch teuflisch geisteskrank. Für Juden sind nur Juden Menschen. Alle Nichtjuden sind Vieh. Der teuflische Jude ließ Jesus ermorden und er wird gemäß der Offenbarung die ganze Welt in einen Feuerball verwandeln…und dabei selbst mit verglühen !
    Heil Hitler !

  4. cashca sagt:

    Wie naiv muß man sein, um derartige Provokationen gegen Russland zu betreiben?
    Das Verhalten von USA und Nato grenzt schon an Dummheit, die noch verheerende
    Auswirkungen haben wird.
    Was denken sich diese Machthaber? Sind die so dumm, oder sind sie eiskalt berechnend? Sie steuern auf eine Katastrophe zu und merken es nicht mal. Oder wollen sie diese etwa?
    Herr , schmeiss Hirn vom Himmel, auf Erden gibt es keines mehr.

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