Die Geheimabkommen der Zukunft

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14. November 2014 von UBasser


Obamas Geheimabkommen wäre der wichtigste Schritt hin zu einem Eine-Welt-Wirtschaftssystem

Michael Snyder

Barack Obama handelt heimlich das größte internationale Handelsabkommen der Geschichte aus und die Mainstreammedien in den USA ignorieren das nahezu vollständig. Tritt dieser Vertrag in Kraft, wäre es der bislang wichtigste Meilenstein auf dem Weg zu einem weltweit einheitlichen Wirtschaftssystem. Der Name dieses Vertrags ist »Transpazifische Partnerschaft« (TPP) und sein Inhalt ist so geheim, dass nicht einmal der Kongress weiß, was drinsteht.

Aktuell sind zwölf Länder Teil der Verhandlungen: die Vereinigten Staaten, Australien, Brunei, Chile, Japan, Kanada, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. 792 Millionen Menschen leben in diesen Ländern, erstaunliche 40 Prozent der Weltwirtschaftsleistung entfallen auf die Region. Damit nicht genug – man hofft, dass sich die Europäische Union, China und Indien anschließen werden. TPP ist der möglicherweise gefährlichste Wirtschaftspakt unserer Zeit, aber dennoch gibt es zu dem Thema kaum politische Debatten in Amerika.

Der Kongress darf nicht erfahren, was in dem Abkommen steht, aber Barack Obama will dennoch vom Kongress die Genehmigung für ein Fast-track-Verhandlungsmandat.

Das bedeutet: Der Kongress soll dem Präsidenten blind vertrauen, dass dieser etwas Gutes aushandelt. Der Kongress kann dem Abkommen dann zustimmen oder die Zustimmung verweigern, aber keine Änderungen fordern oder die Abstimmung durch endlose Debatten verzögern.

Inzwischen kontrollieren die Republikaner beide Kammern des Kongresses. Sollten sie närrisch genug sein, Barack Obama unbesehen so viel Macht zu übertragen, sollten sie sofort alle zurücktreten.

Den Menschen muss unbedingt klargemacht werden, dass wir hier nicht über ein x-beliebiges Wirtschaftsabkommen reden, vielmehr geht es hier um ein gigantisches Umgehungsmanöver, das den Kongress links liegen lassen soll. Es sind Dokumente durchgesickert, die zeigen, dass sich sehr viele der Dinge, die Obama seit Jahren mit Macht anstrebt, in diesem Abkommen wiederfinden.

Wird TPP verabschiedet, kommen auf uns grundlegende Änderungen zu bei unseren Gesetzen zur Internetfreiheit, zum Gesundheitswesen, zu Urheberrecht und Patentschutz, zu Lebensmittelsicherheit, zu Umweltrichtlinien, zu bürgerlichen Freiheiten und und und.

Dieses Abkommen enthält viele der Bestimmungen, die die Internetaktivisten so aufgebracht haben, als das SOPA-Gesetz debattiert wurde. Es würde im Grunde alle »Buy American«-Gesetze verbieten, es würde den Wall-Street-Banken deutlich mehr Freiheiten beim Handel mit den riskanten Derivaten einräumen und es würde noch mehr Fertigungsprozesse ins Ausland zwingen.

Anders gesagt: Es wäre das Abkommen aus der Hölle

40 Prozent der Weltbevölkerung würde Obamas globale Vision aufgezwungen, aber nicht nur das: TPP wird auch als »Wunschzettel der Großkonzerne« bezeichnet. 29 Abschnitte enthält der Vertrag, aber gerade einmal fünf davon haben mit Wirtschaftsdingen zu tun. Bei dem Rest geht es um einen bunten Strauß anderer Themen, die der globalen Elite am Herzen liegen. Nachfolgend eine Liste von Themen aus dem Abkommen. Veröffentlicht wurde sie von einer malaysischen Nachrichtenquelle:

nationale Gerichtsurteile und internationale Rechtsstandards (z.B. sollen bei handels- und nicht handelsbezogenen Themen nationale Urteile aufgehoben werden; es geht um das Recht ausländischer Investoren, Regierungen vor internationalen Schiedsgerichten zu verklagen, die dann über der nationalen Souveränität stehen würden)

Umweltschutzbestimmungen (z.B. Atomenergie, Umweltverschmutzung, Nachhaltigkeit)

Deregulierung der Finanzwelt (z.B. mehr Macht und Privilegien für Banker und Finanziers)

Lebensmittelsicherheit (z.B. geringere Selbstversorgung mit Lebensmitteln, Aufhebung der Pflicht, die Verwendung genetisch modifizierter Produkte auszuweisen; BSE/Rinderwahn)

öffentliches Beschaffungswesen (z.B. kein Kauf lokal hergestellter/angebauter Produkte)

Internetfreiheit (z.B. Überwachung und Regulierung von Nutzeraktivitäten)

Arbeitsrecht (z.B. Sozialregelungen, Arbeitsplatzsicherheit, Verlagerung inländischer Stellen ins Ausland)

Patentschutz, Copyright (z.B. Verringerung des Zugangs zu bezahlbaren Arzneimitteln)

öffentlicher Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen könnte durch Investitionsbestimmungen eingeschränkt werden (z.B. bei Wasser, Strom und Gas)

Warum gibt es eine derartige Berichterstattung nicht bei uns in den Vereinigten Staaten?

Sollte dieser Pakt vom Kongress abgesegnet werden, werden wir dort quasi nie wieder herauskommen. Er ist so formuliert, dass die USA bis in alle Ewigkeit an die Bestimmungen gebunden sind und Änderungen nur dann vornehmen können, wenn alle anderen Staaten zustimmen. Wird Ihnen nun langsam klar, warum dieser Pakt so gefährlich ist?

Dieses Abkommen ist der Schlüssel zu Obamas »Hinterlassenschaft«. Er will 40 Prozent der Weltbevölkerung seinen Willen aufzwingen, und zwar so, dass alles in Stein gemeißelt ist.

Natürlich präsentiert Obama diesen Vertrag als Weg in goldene Zeiten für die Konjunktur. Er verspricht, dass der Welthandel einen kräftigen Schub bekommt, die Zölle sinken und mehr Arbeitsplätze für Amerikas Arbeiter entstehen. Tatsächlich jedoch wäre es ein gewaltiger Schritt hin zur endgültigen Zerstörung der amerikanischen Wirtschaft.

Wann immer in den vergangenen Jahrzehnten ein großes Wirtschaftsabkommen unterzeichnet wurde, hat es dazu geführt, dass noch mehr gute Jobs aus den USA verschwanden. Und man muss kein Genie sein, um zu erkennen, warum das so ist. Kann ein Konzern Arbeitsplätze ans andere Ende der Welt in ein Land verlagern, wo es rechtens ist, mickrigste Löhne zu zahlen, dann wird er das auch tun, denn es erhöht die Gewinne.

Überlegen Sie nur: Wenn Sie als Geschäftsführer die Wahl haben, ihrer Belegschaft zehn Dollar die Stunde zu zahlen oder einen Dollar die Stunde, was würden Sie wählen? Und dazu all die anderen Kosten, die Steuern und der bürokratische Aufwand, der nötig wird, wenn man amerikanische Mitarbeiter hat.

Ein Beispiel: Die großen Konzerne werden ihrer ausländischen Belegschaft Obamacare nicht anbieten müssen. Was allein das an Ersparnissen bedeutet!

Wer sich mit den Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften beschäftigt, weiß, dass die Arbeit von Märkten mit hohen Arbeitskosten hin zu Märkten mit geringeren Arbeitskosten fließt. Und aktuell ist praktisch alles im Ausland billiger herzustellen. Das hat zur Folge, dass uns Millionen und Abermillionen guter Arbeitsplätze weggebrochen sind und viele kleine und mittelständische Betriebe schließen mussten, weil sie mit den ausländischen Herstellern nicht mehr konkurrieren können.

Ende des Monats ist wieder »Black Friday«, der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft in den USA, und die amerikanischen Verbraucher werden in Scharen in die Läden strömen. Aber wenn man sich diese Produkte einmal sorgfältig näher ansieht, wird man feststellen, dass sie nahezu alle aus dem Ausland stammen. Wir kaufen deutlich mehr vom Rest der Welt als der Rest der Welt von uns – eine 1a-Methode für eine Volkswirtschaft, sich selbst umzubringen.

Wir verbrauchen deutlich mehr Wohlstand als wir produzieren, und jedem Menschen mit auch nur einer funktionierenden Gehirnzelle ist klar, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann. Unseren hohen Lebensstandard konnten wir nur dadurch halten, dass wir Schulden in unglaublicher Höhe angehäuft haben.

Wir verzeichnen derzeit die größte Schuldenblase in der Geschichte des Planeten, aber irgendwann wird die Party vorbei sein. Gelingt es Obama, dieses Geheimabkommen durchzudrücken, wird es dem, was einstmals die stolze amerikanische Wirtschaft war, immensen Schaden zufügen.

Quelle: Kopp – Verlag

Wenn Sie denken, das würde nur auf die USrael und die hier genannten Staaten zutreffen, sind Sie leider falschen Glaubens! Wenn hier in diesem Artikel die USA oder Amerika genannt wird, können Sie ganz beruhigt die BRD und Europäische Union einsetzen.

Davon ganz abgesehen, ist es nicht der erste Schritt in Richtung Eine-Welt-Regierung, sondern der letzte! Jeder muß sich vor Augen halten, sollten die Geheimabkommen in Kraft treten, ist es vorbei mit der bisher schon eingeschränkten Freiheit. Es wird ein Knebel für die Menschheit werden, der nur durch einen verheerenden Krieg wieder beseitigt werden kann!

Die ersten Schritte zur Eine-Welt-Regierung war die Gründung der FED. Der zweite Schritt, war die Allianz gegen das Deutsche Reich…der nächste, die Gründung der EU und der NATO! Was denkt die Leserschaft nun? Will sie weiter nur lesen?

Gut, dann noch einen Artikel, damit auch der Letzte begreift, um was es hier geht! Und wenn dieses Abkommen nicht verhindert wird, darf keiner danach sagen: Das haben wir nicht gewußt!

Unabhängige Studie: TTIP vernichtet in Europa 583.000 Arbeitsplätze

Die erste wirklich unabhängige Studie über die Folgen des Freihandelsabkommens TTIP kommt zu einem für Europa verheerenden Ergebnis: 583.000 Arbeitsplätze werden bis 2025 in der EU verlorengehen. Die Exporte werden schrumpfen, ebenso das Bruttoinlandsprodukt. Löhne und Steuereinnahmen werden sinken. In den USA werden all diese Kennzahlen dagegen steigen. Die einzigen, die in der EU profitieren, sind die Kapitalvermögen. Das TTIP erweist sich demnach als gefährlicher Turbo für die Umverteilung von Arm zu Reich.

Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)

Jean-Claude Juncker und Angela Merkel treiben das TTIP voran. Die erste unabhängige Studie zeigt: Das Projekt dürfte der EU massiven Schaden zufügen. (Foto: dpa)

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Diese Gesten sind sich so was von ähnlich! Meinen Sie nicht auch?

Die bisher von der EU herausgegebenen Studien lassen das geplante Freihandelsabkommen TTIP als reinen Segen für Europa erscheinen. Entsprechend trommeln die Verfechter für das TTIP für seine rasche Verhandlung: Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, sagte am Mittwoch bei der Transatlantischen Wirtschaftskonferenz in Frankfurt: „TTIP ist ein kostenloses Konjunkturprogramm.“ John B. Emerson, US-Botschafter in Deutschland, sagte, TTIP könne sogar für den gemeinsamen Wohlstand im 21. Jahrhundert so wichtig sein wie es die NATO in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts für die gemeinsame Sicherheit war.

Die EU-Kommission behauptet:

„Einem unabhängigen Bericht zufolge könnte ein ambitioniertes Abkommen Unternehmen Ersparnisse in Millionenhöhe bescheren und hunderttausende neue Arbeitsplätze kreieren. Nach vollständiger Umsetzung dieses Abkommens wird ein jährliches Wirtschaftswachstum von 0,5% BIP (oder €120 Milliarden auf Jahresbasis) und damit ein jährliches Zusatzeinkommen von €545 für den durchschnittlichen EU-Haushalt erwartet.“

Die erste Lüge der EU-Kommission steht bereits im zweiten Wort dieses Absatzes: Schon auf der zweiten Seite der Studie steht, dass die Untersuchung mitnichten ein „unabhängiger Bericht“ ist, sondern dass die EU-Kommission der „Kunde“ ist und somit die Studie bezahlt hat.

Wenn nämlich wirklich unabhängig gerechnet wird, steht die EU als klarer Verlierer des TTIP da. Eine vom Global Delevopment and Environment Institute an der amerikanischen Tufts-Universität aktuell veröffentlichte Studie kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. In einem Working Paper beschreibt Jeronim Capaldo, dass das TTIP auf die EU-Staaten eine geradezu verheerende Wirkung haben dürfte. 600.000 Arbeitsplätze würden demnach bis 2025 verlorengehen. Das wären so viele wie in den Krisenjahren 2010 und 2011. Selbst wenn der Arbeitsplatz-Abbau über mehrere Jahre gestreckt ist, würde er zu gravierendenen sozialen Veränderungen in den heute noch vergleichsweise reichen EU-Staaten führen. Zum Vergleich: Die von Capaldo analysierte Studie der Bertelsmann-Stiftung kommt auf einen sagenhaften Zuwachs von 1,3 Millionen neuer Jobs allein in der EU, die das TTIP angeblich bringen soll.

Aufgeschlüsselt verliert Deutschland 134.000 Jobs, Frankreich 130.000 und Nordeuropa gar 223.000 Jobs.

Auch die Exporte würden Schaden nehmen, eine besonders für Deutschland gefährliche Entwicklung: Capaldo hat für Deutschland einen Rückgang der Exporte um 1,14 Prozent errechnet. Das ohnehin schon krisengeplagte Frankreich müsste einen Rückgang von 1,9 Prozent verkraften. Die Nordeuropäer verlieren gar 2,07 Prozent.

Dies hätte zur Folge, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) schrumpft: In Deutschland um 0,29 Prozent, in Frankreich um 0,48 Prozent, in Nordeuropa um 0,50 Prozent.

Dadurch würden auch die Steuereinnahmen sinken: In Deutschland minus 0,28 Prozent, Frankreich minus 0,64 Prozent, Nordeuropa 0,34 Prozent.

Außerdem würden die Netto-Haushaltseinkommen kleiner werden: In Deutschland um 3.402 Euro pro Jahr, in Frankreich um 5.518 Euro, in Nordeuropa würde die Arbeitnehmer 4.848 Euro pro Jahr verlieren.

Weniger schmerzhaft wären die Folgen für Südeuropa. Doch auch hier gibt es in allen Bereichen nur Verluste. Etwa 90.000 Jobs würden wegfallen, das Haushaltseinkommen würde um 165 Euro pro Jahr und Arbeitnehmer sinken. Der Grund dafür: Den Südeuropäern geht es heute bereits schlechter, die Exporte sind schwächer. Daher würde das TTIP eine Umverteilung in einem besondern Sinn bedeuten: Nordeuropa würde auf einen Kurs geschickt, den heute schon Südeuropa erlebt. Weil die Steuereinnahmen zurückgehen, würde auch die öffentliche Hand geschwächt: Austerität pur wäre mit dem TTIP auch in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Finnland, Österreich und allen noch verschonten Ländern Einzug halten.

Die Umverteilung der Schwäche könnte ein Grund sein, warum Angela Merkel und die EU-Kommission so euphorisch über das TTIP sind: Sie würden auf diesem Weg einen weiteren Schritt in Richtung einer europäischen Integration vorankommen – nur eben ganz anders, als dies den EU-Bürgern bisher vorgeschwebt ist.

Ganz eindeutig profitieren die Amerikaner von dem TTIP: Alle Kennzahlen sind positiv: Anstieg der Exporte um 1,02 Prozent, BIP-Wachstum um 0,36 Prozent, 784.000 neue Jobs, 699 Euro mehr Haushaltseinkommen, etwa gleich viel Steuereinnahmen.

Doch auch in Europa gibt es eine Gruppe, die vom TTIP profitiert: Es sind die Kapitalvermögen – also die Börsen. Frankreich, Deutschland und auch der Rest Europas würden (de facto also nur die Reichen, Ubasser) gewinnen. Je größer die Börsen, umso höher die Gewinne. Am meisten würden die Anleger in London profitieren. Dies ist besonders interessant, weil die normalen Arbeitnehmer Großbritanniens genauso viel verlieren würden wie im Rest Europas. Es wäre allerdings zu einfach zu sagen, dass diese Entwicklung nur den Spekulanten und Super-Reichen zugute käme, wiewohl diese überdurchschnittlich profitieren werden. Tatsächlich aber sehen die TTIP-Partner in einem neuerlichen Aufblasen der Börsen die einzige Chance, die Rentner in den westlichen Staaten über Wasser zu halten. Die meisten Pensionsfonds sind an den Börsen investiert und von einem Anstieg der Kurse abhängig – nicht zuletzt wegen der umfassenden Gelddruck-Politik der Zentralbanken, die alle Anleger mit der Null-Zins-Politik in die Kapitalmärkte getrieben haben.

In dieser Hinsicht wirkt das TTIP wie ein verzweifelter Versuch, die größte Gruppe der Wähler, nämlich die Rentner, bei Laune zu halten. Die Rechnung bezahlen die Jungen und die Arbeiter. (Diese Ansicht kann unter den gegebenen wirtschaftlichen Bedingungen doch nur falsch sein! Nicht nur die arbeitende Bevölkerung und die Jugend wird die Zeche bezahlen, sondern der Rentner ebenso. Denn er wird keine Zuwächse mehr haben, um damit die inflationsbedingten Mehrausgaben decken zu können. Es ist ein Trugschluß und außerdem noch ein Aufwiegeln der arbeitenden Bevölkerung gegen die Rentner! Ich kann diese Auffassung auf keinen Fall teilen! Ubasser)

Der Grund für diese Entwicklung liegt laut Studie in der durch das TTIP beschleunigten Globalisierung: Die Nordeuropäer würden unter gewaltigen Lohndruck geraten – vor allem bei nicht qualifizierten Jobs. Die begonnenen Währungskriege haben dazu geführt, dass alle Staaten der Welt versuchen, ihren Anteil am Welthandel durch Abwertungen zu erhöhen. Dadurch aber würde gerade in Europa die Binnennachfrage geschwächt – mit den bekannten Wirkungen auf die Kaufkraft der Bürger.

Der Grund, warum Capaldo zu so ganz anderen Ergebnissen kommt als die bisher bekannten Jubel-Studien, ist verblüffend einfach: Die offiziellen Studien beziehen ihr Datenmaterial auf die Zeit bis zum Jahr 2010 – also bevor die Krise in Europa richtig ausgebrochen war. Außerdem verwenden sie eine sehr einseitige, mechanistische Methode der Weltbank (Computable General Equilibrium, CGE), während Capaldo eine an den UN-Berechnungen orientierte Methode einsetzt (United Nations Global Policy Model, GPM). Das Wesen dieser Methode bezieht ein Phänomen ein, welches die Euro-Staaten im Zuge der Euro-Krise schmerzhaft erfahren mussten: Das reine Herunterfahren von Kosten in der Form, dass die Arbeitnehmer weniger verdienen, führt zur Umverteilung zugunsten der Super-Reichen. Vor allem aber berücksichtigt diese Methode die regionalen Unterschiede beim Handel und tut nicht so, also würde sich jeder Verlust anderswo automatisch als Zuwachs auswirken.

Die Studie von Jeronim Capaldo ist in dieser Hinsicht die erste wirklich aussagekräftige Prognose über die zu erwartenden Auswirkungen des TTIP. Das Problem für mittelständische Unternehmen und Arbeitnehmer in der EU liegt nun darin, dass seit 2009 Freihandelsabkommen von der EU-Kommission verhandelt werden. Die nationalen Parlamente haben keinerlei Mitwirkungsmöglichkeiten. Das EU-Parlament muss dem Abkommen zwar zustimmen. In der Regel sind die meisten Abgeordneten jedoch mit aus ihrer Sicht wichtigeren Dingen beschäftigt und haben weder Zeit noch Sachverstand, um zu beurteilen, was sie gerade beschließen.

In dieser Hinsicht ist die Diskussion um den sogenannten „Investorenschutz“ eine höchst gefährliche Ablenkung: Denn der gehört gar nicht in ein Freihandelsabkommen, sondern ist schon längst Standard im internationalen Recht. So verlegt etwa die staatliche deutsche Lobbygruppe Germany Trade and Invest (GTAI) seit Jahren eine Broschüre, in der den ausländischen Investoren erklärt wird, wie die Schiedsgerichtsbarkeit funktioniert. Das Papier, mit dem Alternativen zur ordentlichen Gerichtsbarkeit aufgezeigt werden, trägt den Titel: „Hilfe, ich werde enteignet! Abkommen schützen Auslandsinvestitionen“. In der Broschüre heißt es:

„Investitionsschutzabkommen sowie Investitionsverträge mit Schiedsklauseln zugunsten internationaler Schiedsgerichte eröffnen Rechtsschutzmöglichkeiten, die unabhängig von den Rahmenbedingungen in dem jeweiligen Gaststaat bestehen und seiner Einflussnahme entzogen sind.“

Zwar ist das Papier ein Ratgeber für deutsche Unternehmen gedacht, die im Ausland investieren wollen. Es beschreibt jedoch im Detail, wie der Investorenschutz im internationalen Recht geregelt ist – also auch in Deutschland. Er ist übliche Praxis, und das mit gutem Grund, wenn man an die Willkür der Staaten und deren Neigung zum Rechtsbruch denkt. Doch mit dem Freihandel haben die Schiedsgerichte nicht das Mindeste zu tun, weil sie heute schon weit verbreitet im Einsatz sind. Ein TTIP ohne ein Kapitel Investitionsschutz verliert nichts von seiner Schärfe. Die wirklichen Gefahren liegen, wie die Studie zeigt, ganz woanders.

Man kann angesichts der ernüchternden Fakten, die das TTIP für die Arbeitnehmer und die kleinen und mittleren Unternehmen bringen dürfte – ein Verlust von 583.000 Arbeitsplätzen in der EU – den Verdacht nicht von der Hand weisen, dass die öffentliche Debatte um die Schiedsgerichte ein veritables Ablenkungsmanöver ist: Der Investorenschutz kann leicht aus dem TTIP herausgenommen werden. Dies kann den Bürgern als großer Erfolg der heldenhaften Kämpfer Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Jean-Claude Juncker verkauft werden.

Zudem kann, wie bereits geschehen, den Bürgern versichert werden, dass sie keine Chlorhühner und keinen Genmais essen müssen.

Dass am Ende die EU-Arbeitnehmer in vielen Segmenten zu Billig-Löhnern werden und sich sogar noch glücklich schätzen werden, weil sie überhaupt einen Job haben, ist die eigentliche Konsequenz des TTIP.

Es ist nicht verwunderlich, dass bis zum heutigen Tage keine Regierung zu diesem Thema Farbe bekannt hat, sondern alles daransetzt, das TTIP mit Parolen wie „wir müssen in der Welt bestehen“ oder „endlich können wir mit den USA konkurrieren“ als Rettung des Abendlandes zu verkaufen suchen.

Die neue Studie der Tufts-Universität belegt: Das Gegenteil ist wahr. Europa wird einen gewaltigen Preis bezahlen, wenn das TTIP zustandekommt. Die verantwortlichen Politiker wissen das ganz genau und versuchen deshalb, Petitionen gegen das TTIP zu unterdrücken und die Verhandlungen unter strengster Geheimhaltung durchzuziehen. EU-Kommissar Günther Oettinger hat die TTIP-Gegner sogar ganz offen verspottet. 

Das kaltschnäuzige Kalkül der politischen Eliten in der EU und den Nationalstaaten: Bis die Leute draufkommen, was wir beschlossen haben, sind wir längst in der Rente. Dafür werden auch dann die Steuern noch reichen.

Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten

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Nu was? Sie sehen, das die beiden Artikel zwar geographisch unterschiedliche Sichtweisen haben, aber die Aussagen sich weitgehend decken. Also ist hier nicht die Politik oder der dümmliche Politiker um die Ecke gefragt, sondern die Völker, deren Fell verkauft werden soll. Wann kapiert es die Menschheit, das sie nur von einer Handvoll Ganoven ausgenommen wird und deren Spiel sie immer wieder mitspielen!

Wir müssen uns alles einig sein, um diesen Schmarrn nicht auch noch ausbaden zu müssen. Die Globalisierung ist der Tot der gesamten sozialen Bedingungen, weltweit – die sozialen Bedingungen sind eben bei einige schlechter bei anderen etwas besser. Will man wirklich alles aufgeben?

Der letzte Schritt für die Eine-Welt-Ordnung wird mit großer Anstrengung, Überzeugungsarbeit, Lügen und Geheimniskrämerei durchgesetzt werden wollen. Wir, das deutsche Volk und alle anderen europäischen Völker müssen mit aller Kraft genau das verhindern.

Dieses TTIP ist nichts anderes als eine Vereinigung des Kapitalismus mit dem Kommunismus! Lenins Traum würde damit in Erfüllung gehen. Denn die Völker wären nicht nur eine Melkkuh, nein, sie würden auch mit allen Mitteln beobachtet werden, damit sich das nicht ändert!

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Ubasser

 

Ein Kommentar zu “Die Geheimabkommen der Zukunft

  1. Nonkonformist sagt:

    Achtung die Depopulations Mafia der Firma „Monsanto “ verkaufen nun ihre Produkte unter anderen Firmennamen, welche Monsanto aufgekauft hat.
    Die Kennzeichnung Monsanto wird nun kaum noch verwendet!
    Die Strategie wurde geändert, nachdem der Widerstand gegen diesen Giftmüll-Produzenten weltweit drastisch gewachsen ist.
    Hier eine Übersicht unter welchen Namen Monsanto seine Produkte verkauft

    Die Eurokraten wollen Kennzeichnungen auf Lebensmitteln wie GVO abschaffen, sonst könnten nach dem Inkrafttreten von TTIP und CETA solche schwerkriminellen Konzerne wie Monsanto Deutschland vor einem Schiedsgericht verklagen wegen entgangener Gewinne (Investorenschutzabkommen). Und das geht ja nicht in unserer marktkonformen Demokratie.
    Schließlich muss Merkel ihren unbedingten Gehorsam gegenüber USA demonstrieren…
    Uncle Sam will es so.

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