Die verschollene Note des Auswärtigen Amtes an die Sowjetregierung vom 21. Juni 1941

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3. Februar 2015 von UBasser


Note des Auswärtigen Amtes an die Sowjetregierung
vom 21. Juni 1941

Bevor Sie diese Note lesen, möchte ich ein Vorwort an Sie richten. Es reicht nicht aus, wenn man nach dem Studium dieses Schreibens des Deutschen Reiches an die Sowjetunion eine klarere Sicht der historischen Genauigkeit bekommt. Viele Ereignisse werden hier erklärt und in den Zusammenhang der Abläufe gestellt. Diese Dokument wurde durch die Alliierten bereits kurz nach der Kapitulation aus den deutschen Unterlagen entfernt und vernichtet. Die Politik der Nationalsozialisten jedoch war keine Geheimpolitik, denn sie informierte grundsätzlich das deutsche und andere Völker. So gelangte diese diplomatische Note bereits während der Kriegszeit in die Öffentlichkeit.

Hier das Vorwort von Siegfried Egel:
Nahezu 69 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges geistern immer noch die absurdesten und verlogensten Schuldzuweisungen für den Rußlandfeldzug 1941 gegen Deutschland bzw. Adolf Hitler seitens der Politiker, Medien und „Geschichtsbücher“ durch die Welt, obgleich die bolschewistische Weltherrschafts-Zielsetzung, die unfaßbar hochgerüstete Industrie der UdSSR und das 1939 – 1941 unverhohlen erpreßte Vordringen Stalins über Finnland ins Baltikum, nach Polen, Rumänien, Bulgarien und Jugoslawien weltweit bekannt waren.

Auch war den eingeweihten Regierungskreisen der gigantische Truppenaufmarsch der Roten Armee an der gesamten Westfront zum Überfall auf Europa schon 1941 über Geheimdienste, Diplomatie und sogar Presse vermittelt worden. Roosevelt und Churchill hatten zur Forcierung eines deutsch-sowjetischen Krieges der Sowjetunion schon Monate vor dem Juni 1941 bedeutendes Kriegsmaterial geliefert! Internationale Forscher haben dies später in vielfältigen Einzelheiten bestätigt.

Jüngstes Beispiel der im dienstbeflissenen Umerziehungs-Opportunismus verstrickten „Geschichtsschreiber“ lieferte Bogdan Musial mit seinem Buch „Kampfplatz Deutschland Stalins Kriegspläne gegen den Westen²) Er bestätigte an Hand sowjetischer Archivunterlagen eindeutig die weltweit einzigartige industrielle Hochrüstung, den Aufmarsch der sowjetischen Streitkräfte — „explizit auf den Angriffskrieg gegen Deutschland3) S. 465 — dicht an den westlichen Staatsgrenzen, doch verharmloste er alle diese Fakten wieder. So verwies er auf Produktions- und Organisationsmängel im sowjetischen Staatsgefüge und „stellte fest“, Hitler habe von den gefährlichen Vorbereitungen Stalins gar „nichts geahnt“,²) S. 465 sondern sei statt dessen von „seiner Idee des Lebensraumerwerbs“, ja der „Weltherrschaft besessen“ gewesen‘) S. 462 und habe in unverantwortlicher Weise selbstverschuldet für Deutschland den Zweifrontenkrieg eröffnet. Deshalb sei Adolf Hitler nicht zu einem Präventivkrieg berechtigt gewesen. So sei er der „verbrecherische Aggressor“, denn er habe schließlich „angefangen“. Beweise brauchte dieser zu spät Geborene für solche „Schlußfolgerungen“ nicht. Nicht einmal einen Blick in die Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik hatte er dafür nötig. Dabei hätte bereits ein Blick in diese Akten, die bekanntlich allein von Vertretern der westlichen Siegermächte (Großbritannien, Frankreich, USA) herausgegeben worden sind, genügt, um einen solchen Unsinn zu widerlegen. In Bezug auf die Vorgeschichte des Rußlandfeldzuges ist festzustellen, daß eine solche Fülle von authentischen Dokumenten bereits 1941 der Weltöffentlichkeit zugänglich gemacht worden war, die allein schon genügen würde, die dem Reichskanzler Adolf Hitler unterstellten kriegs- und eroberungslüsternen Motive eines von allen internationalen Zusammenhängen abgehobenen Diktators zu widerlegen. Bei den Herausgebern der Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik fällt auf, daß den vor sortierenden Umerziehern angesichts der ungeheuren Fülle an Dokumentenbeständen für 1941 entweder inzwischen die Lust oder die Fantasie, vielleicht auch das Personal, das Geld oder die Zeit fehlte, um dieselbe Intensität ihres Eifers für Fälschungen zu entwickeln, wie sie dies in bezug auf die Jahre 1938/1939/1940 getan haben.

Für das Jahr 1941 begnügten sie sich offensichtlich mit dem Aussortieren unerwünschter Papiere. Ihnen war dabei natürlich klar, daß man mit dieser Methode ebenfalls den Effekt einer Verfälschung der Zusammenhänge erzielen kann. Das eine wie das andere – Fälschungen und Aussortierungen – findet sich in den ADAP als amtliche Publikation des Auswärtigen Amts der Bundesregierung.

So findet man zahlreiche sowjetische Beschwerden über Verletzung der russischen Lufthoheit durch deutsche Flugzeuge, aber keine einzige deutsche Beschwerde über Verletzung des deutschen Luftraumes durch sowjetische Aufklärer. Auch die erstaunte Frage des sowjetischen Außenkommissars Molotow an den deutschen Botschafter in Moskau, Graf von der Schulenburg am 21. Juni 1941, er verstünde die Gründe gar nicht, warum die deutsche Regierung offenbar mit der sowjetischen Regierung unzufrieden sei, findet sich in den ADAP.

Doch man sucht im Band XII der Serie D 1937 – 1941 (6. April bis 22. Juni 1941) ganz entscheidende Dokumente vergebens: So z.B. das der internationalen Pressekonferenz von Reichsaußenminister v. Ribbentrop am frühen Morgen des 22. Juni 1941 vorgetragene und wenige Stunden zuvor dem sowjetischen Botschafter in Berlin, Dekanosow, übergebene „Memorandum der Reichsregierung“ über die Gründe ihres militärischen Vorgehens gegen die UdSSR sowie die zugehörigen OKW-Meldungen und den Bericht des Reichsinnenministers Dr. Wilhelm Frick und des Reichsführers SS Heinrich Himmler über die Agitations-, Zersetzungs- und Sabotagearbeit der Komintern innerhalb des deutschen Machtbereichs.

Zwar weisen die Herausgeber der ADAP darauf hin, man könne diese Dokumente in den seinerzeitigen Monatshefte für Auswärtige Politik von 1941 Heft 7, S. 545 ff nachlesen, doch wer kann das schon angesichts der systematisch „gesäuberten“ Bibliotheken nach 1945? Einem mehr oder weniger als Zufall zu bezeichnendem Umstand ist es zu danken, daß dem Verfasser ein noch 1944 in Berlin erschienener Band „Dokumente der Deutschen Politik — Der Kampf gegen den Osten 1941“ zur Verfügung stand.

Dieser Stempel ist zweifelsohne nicht für diesen Dokumentenband allein angefertigt worden, sondern für umfangreichen Bedarf! „Demokratisch zu erziehende“ Studenten bedürfen schließlich anderer Literatur. Schüler werden in der Bundesrepublik z.Zt. bereits „in Versuchsprojekten“ mit Comics für Geschichtsvermittlung versorgt.

Geht man diese Dokumentenpublikation durch, so erstaunt die umfangreiche und sorgfältige Arbeit, die mit dieser Zusammenstellung verbunden ist, zumal, wenn man die Kriegslage 1944 in Deutschland bedenkt.
Noch etwas ist auffallend: Man findet in diesen Dokumenten nirgendwo irgendwelche verleumderische Hetze oder gar Greuellügen gegen irgendeinen der Gegner Deutschlands, sondern ausschließlich sachgerechte Argumentation! Das nachfolgende Dokumente über Ursachen und Zusammenhänge des Rußlandfeldzuges belegen — wie alle übrigen Dokumente ebenfalls –, daß

  1. sämtliche außenpolitischen Entscheidungen Hitlers sich aus vielfältigsten Informationen anderer Menschen und auch Regierungen als Folgerungen und Konsequenzen ergeben haben und nicht eine einzige einem ihm zuzuschreibenden willkürlichen, eigenmächtig vorher konzipierten Wahn oder „Plan“,
  2. Adolf Hitler niemals einem Untergebenen befohlen hat, irgendwelche Lügen zu lancieren, um von ihm „gewollte Aggressionen“ in die Wege zu leiten,
  3. es keiner Lügen bedurfte und auch solche nicht verwendet wurden, um der deutschen Wehrmacht den Präventivschlag gegen die UdSSR für den 22. Juni 1941 zu begründen, sondern die von deutscher Seite vorgetragenen Sachverhalte eindeutig den Tatsachen entsprochen haben. Daß man dabei in Berlin die militärische Stärke der Sowjetarmee nicht in vollem Ausmaß hatte erkennen und auch die Intensität der seinerzeitigen politischen Zusammenarbeit zwischen der UdSSR, Großbritannien und den USA nicht genügend hatte durchschauen können, ändert an diesem Sachverhalt nichts.

Deutschland war bereits 1939 von kriegs- und vernichtungswilligen Imperialmächten eingekreist. Deren Initiativen waren vor Kriegsausbruch am 1. September 1939 auf Vernichtung Deutschlands bzw. bedingungslose Kapitulation abgestellt! Es gibt kein einziges Dokument dieser Imperialmächte Großbritannien, USA oder der Sowjetunion – sieht man von Täuschungs- und im Sinne Lenins „taktischen“ Dokumenten und Verträgen ab -, das belegen würde, dem Deutschen Reich sei ab Frühsommer 1939 eine Friedenschance belassen worden!

 

Lesen Sie nun die einst verschollene diplomatische Note des Auswärtigen Amtes des Deutschen Reiches an Sowjet-Rußland vom 21. Juni 1941:

I.
Als die Reichsregierung, bestimmt von dem Wunsche, zwischen Deutschland und der UdSSR. einen Ausgleich der Interessen zu finden, sich im Sommer 1939 an die Sowjetregierung wandte, war sie sich darüber im klaren, daß die Verständigung mit einem Staate, der einerseits seine Zugehörigkeit zu der Gesellschaft der Nationalstaaten mit den sich daraus ergebenden Rechten und Pflichten vertrat, der aber andererseits von einer Partei beherrscht wurde, die als Sektion der Komintern die Verbreitung der Weltrevolution, also die Auflösung dieser Nationalstaaten anstrebte, keine leichte Aufgabe sein würde. Unter Zurückstellung der schwerwiegenden Bedenken, die sich aus dieser grundsätzlichen Verschiedenheit in der politischen Zielsetzung Deutschlands und Sowjetrußlands und aus dem scharfen Gegensatz der sich diametral gegenüberstehenden Weltauffassungen des Nationalsozialismus und des Bolschewismus ergaben, hat die Deutsche Reichsregierung diesen Versuch unternommen. Sie ließ sich hierbei leiten von dem Gedanken, daß die durch eine Verständigung zwischen Deutschland und Rußland bedingte Ausschaltung eines Krieges und die damit zu erreichende Sicherstellung der realen Lebensbedürfnisse der beiden sich von jeher freundschaftlich gegenüberstehenden Völker die beste Gewähr gegen eine weitere Ausbreitung der kommunistischen Doktrinen des internationalen Judentums nach Europa bieten würden. Sie wurde in dieser Annahme dadurch bestärkt, daß gewisse Vorgänge in Rußland selbst und gewisse Maßnahmen der Russischen Regierung auf internationalem Gebiet eine Abkehr von diesen Doktrinen und von der bisherigen Methode der Zersetzung fremder Völker zumindest als möglich erscheinen ließen. Die Aufnahme, die der deutsche Schritt in Moskau erfuhr, und die Bereitschaft der Sowjetrussischen Regierung, einen Freundschaftspakt mit Deutschland zu schließen, schienen diesen Wandel zu bestätigen. So kam es am 23. August 1939 zum Abschluß des Nichtangriffspaktes) und am 28. September 1939 zur Unterzeichnung des Grenz- und Freundschaftsabkommens zwischen den beiden Staaten.
Der Kern dieser Verträge bestand,

  1. in der gegenseitigen Verpflichtung der beiden Staaten, sich nicht anzugreifen und in friedlicher Nachbarschaft zu leben, und
  2. in einer Abgrenzung der Interessensphären durch einen Verzicht des Deutschen Reichs auf jede Einflußnahme in Finnland, Lettland, Estland, Litauen und Bessarabien, während die Gebiete des ehemaligen polnischen Staates bis zur Linie Narew-Bug-San auf Wunsch der Sowjets Rußland eingegliedert werden sollten. 4)

Tatsächlich hat die Reichsregierung mit dem Abschluß des Nichtangriffspaktes mit Rußland auch sofort eine grundsätzliche Umstellung ihrer Politik gegenüber der UdSSR. durchgeführt und seit diesem Tage eine freundschaftliche Haltung zur Sowjetunion eingenommen.

Sie hat die mit der Sowjetunion geschlossenen Verträge sowohl dem Buchstaben als auch dem Geiste nach getreulich erfüllt. Aber auch darüber hinaus hat sie durch die Niederwerfung Polens, d. h. also durch Einsatz deutschen Blutes, der Sowjetunion zu dem seit ihrem Bestehen größten außenpolitischen Erfolge verholfen. Nur durch diese wohlwollende deutsche Politik gegenüber Rußland und durch die überwältigenden Siege der deutschen Wehrmacht ist dies möglich gewesen.
Mit Recht glaubte daher die Reichsregierung annehmen zu dürfen, daß auch die Haltung der Sowjetunion dem Deutschen Reich gegenüber eine gleiche sein würde, zumal während der Verhandlungen, die der Reichsaußenminister von Ribbentrop in Moskau führte“, und auch bei anderen Gelegenheiten von der Sowjetregierung wiederholt zum Ausdruck gebracht wurde, daß diese Verträge die Grundlage für einen dauernden Ausgleich der beiderseitigen deutsch-sowjetrussischen Interessen bilden und daß beide Völker unter Respektierung der gegenseitigen Regime und gewillt, sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Partners einzumischen, zu einer guten, dauernden Nachbarschaft kommen würden. Daß die Reichsregierung sich in dieser Annahme gründlich getäuscht hat, sollte sich leider schnell herausstellen.

II.
Tatsächlich ist die Komintern schon bald nach Abschluß der deutsch-russischen Verträge wieder auf allen Gebieten aktiv geworden. Dies trifft nicht nur auf Deutschland allein, sondern auch auf die mit Deutschland befreundeten oder neutralen Staaten und die von den deutschen Truppen besetzten Gebiete Europas zu. Um nicht offen gegen die Verträge zu verstoßen, wurden nur die Methoden gewechselt und die Tarnung sorgfältiger und raffinierter gestaltet. Durch ständige Anprangerung des angeblichen „imperialistischen Krieges Deutschlands“ 6) glaubte man in Moskau offenbar, die Wirkung des Paktabschlusses mit dem nationalsozialistischen Deutschland ausgleichen zu müssen. Die starke und wirksame polizeiliche Abwehrtätigkeit zwang dabei die Komintern dazu, ihre zersetzende und nachrichtendienstliche Tätigkeit nach Deutschland auf Umwegen über Einsatzzentren in den Deutschland benachbarten Ländern zu versuchen. Man bediente sich dabei ehemaliger deutscher kommunistischer Funktionäre, die in Deutschland Zersetzungsarbeit und Sabotagevorbereitung zu betreiben hatten. Der GPU.-Kommissar Krylow leitete eine systematische Schulungsarbeit zu diesem Zweck7). Daneben wurde eine intensive Zersetzungsarbeit nach den von Deutschland besetzten Gebieten, insbesondere nach dem Protektorat und dem besetzten Frankreich, aber auch nach Norwegen, Holland, Belgien usw. betrieben. Die sowjetrussischen Vertretungen, so besonders das Generalkonsulat in Prag, leisteten hierbei wertvolle Hilfestellung. Mit funktechnischen Sende- und Empfangsanlagen wurde ein eifriger Nachrichtendienst unterhalten, der den vollendeten Beweis für die gegen das Deutsche Reich gerichtete Arbeit der Komintern lieferte8). Auch über die gesamte sonstige Zersetzungs- und Ausspäharbeit der Komintern liegt ein umfangreiches dokumentarisches Zeugen- und Schriftenmaterial vor. Ferner wurden Sabotagegruppen gebildet, die ihre eigenen Laboratorien unterhielten, in denen sie Brand- und Sprengbomben zur Verübung der Sabotageaktionen herstellten. Solche Anschläge wurden beispielsweise auf nicht weniger als 16 deutsche Schiffe verübt9).
Neben dieser Zersetzungs- und Sabotagearbeit stand die Spionage. So wurde die Rückführung der Deutschen aus Sowjetrußland dazu ausgenutzt, um diese deutschen Menschen mit den verwerflichsten Mitteln für die Zwecke der GPU. zu gewinnen. Nicht nur Männer, sondern auch Frauen wurden in schamloser Weise zu Verpflichtungserklärungen für den Dienst der GPU. erpreßt10). Selbst die Sowjetrussische Botschaft in Berlin mit dem Botschaftsrat Kobulow11) an der Spitze scheute nicht vor rücksichtsloser Ausbeutung der Rechte der Exterritorialität zu Spionagezwecken zurück. Des weiteren bildete das russische Konsulatsmitglied Mochow12) in Prag den Kopf eines russischen Spionagenetzes, das das ganze Protektorat überzog. Weitere Fälle, in denen der Polizei ein rechtzeitiger Zugriff gelang, lieferten ein klares und eindeutiges Bild über diese umfangreichen sowjetrussischen Machenschaften. Das Gesamtbild zeigt einwandfrei, daß von Sowjetrußland in großem Umfang gegen Deutschland illegale Zersetzung, Sabotage, Terror und kriegsvorbereitende Spionage in politischer, militärischer und wirtschaftlicher Hinsicht betrieben wurde13).

Was die außerhalb Deutschlands in Europa betriebene Zersetzungsarbeit Sowjetrußlands betrifft, so erstreckte sich diese auf fast alle mit Deutschland befreundeten oder von ihm besetzten Staaten Europas14). So wurde beispielsweise in Rumänien von der kommunistischen Propaganda durch aus Rußland kommende Flugblätter Deutschland als für alle Schwierigkeiten verantwortlich hingestellt, um so eine antideutsche Stimmung wachzurufen. Das gleiche tritt seit dem Sommer 1940 in Jugoslawien deutlich in Erscheinung. Die Flugblätter riefen dort zum Protest auf gegen das Paktieren des Regimes Zwetkowitsch15) mit den imperialistischen Regierungen von Berlin und Rom. Auf einer Versammlung von kommunistischen Parteifunktionären in Agram wurde der ganze Südosten Europas von der Slowakei bis nach Bulgarien als russisches Protektorat bezeichnet, das nach der von ihnen erhofften militärischen Schwächung Deutschlands kommen werde16). In der Belgrader17) Sowjetgesandtschaft ist den deutschen Truppen der dokumentarische Nachweis für den sowjetrussischen Ursprung dieser Propaganda in die Hand gefallen. Während die kommunistische Propaganda in Jugoslawien sich nationalsozialistischer Parolen zu bedienen suchte, wirkte sie in Ungarn vor allem unter der ruthenischen Bevölkerung, der sie die kommende Befreiung durch Sowjetrußland vorspiegelte. Besonders lebhaft war die antideutsche Hetze in der Slowakei, wo offen für eine Angliederung an Sowjetrußland geworben wurde.

In Finnland betätigte sich die berüchtigte „Vereinigung für Frieden und Freundschaft mit der Sowjetunion“, die im Zusammenwirken mit dem Sender Petroskoi18) dieses Land zu zersetzen suchte und dabei in durchaus deutschfeindlichem Sinne arbeitete. In Frankreich, Belgien und Holland wurde gegen die deutsche Besatzungsmacht gehetzt. In nationaler und panslawistischer Verbrämung wurde die gleiche Hetze im Generalgouvernement betrieben. Kaum war Griechenland von den deutschen und italienischen Truppen besetzt worden19), so machte sich auch dort die sowjetrussische Propaganda ans Werk. Das Gesamtbild zeigt eine in allen Ländern systematisch betriebene Kampagne der UdSSR. gegen den Versuch Deutschlands, eine stabile Ordnung in Europa aufzurichten.
Nebenher geht die direkte propagandistische Gegenaktion gegen die Maßnahmen der deutschen Politik, die diese Maßnahmen als antirussisch zu denunzieren und die verschiedenen Länder für Sowjetrußland gegen Deutschland zu gewinnen sucht. In Bulgarien wurde gegen den Beitritt zum Dreierpakt20) und für einen Garantiepakt mit Rußland21) agitiert, in Rumänien durch Infiltration in die Eiserne Garde und Mißbrauch ihrer Führer, u. a. des Rumänen Groza, der Putschversuch vom 23. Januar 1941²²) inszeniert, hinter dem als Drahtzieher die bolschewistischen Agenten Moskaus standen. Einwandfreie Beweise liegen der Reichsregierung hierüber vor.

Was Jugoslawien23) anbetrifft, so ist die Reichsregierung in den Besitz von Unterlagen24) gelangt, wonach der jugoslawische Delegierte Georgiewitsch schon im Mai 1940 in Moskau aus einer Unterredung mit Herrn Molotow die Überzeugung gewann, daß man dort Deutschland als den „mächtigen Feind von morgen“ ansah. Noch eindeutiger war das Verhalten Sowjetrußlands zu den von den serbischen Militärs vorgebrachten Waffenwünschen. Im November 1940 erklärte der sowjetrussische Generalstabschef dem jugoslawischen Militärattache´26): „Wir geben alles Angeforderte, und zwar sofort“. Preise und Zahlungsweise wurden der Belgrader Regierung freigestellt, und nur eine Bedingung wurde gestellt: Geheimhaltung gegenüber Deutschland27). Als die Regierung Zwetkowitsch später sich den Achsenmächten näherte28) begann man in Moskau die Waffenlieferungen zu verschleppen; kurz und bündig wurde dies im sowjetrussischen Kriegsministerium dem jugoslawischen Militärattaché erklärt. Die Inszenierung des Belgrader Putsches29) vom 27. März des Jahres bildete den Höhepunkt dieser konspirativen Tätigkeit serbischer Verschwörer und englisch-russischer Agenten gegen das Reich. Der serbische Leiter dieses Putsches und Führer der „Schwarzen Hand“ 30) Herr Simitsch befindet sich noch heute in Moskau und entfaltet dort auch jetzt in engster Verbindung mit den sowjetrussischen Propagandastellen eine aktive Tätigkeit gegen das Reich. Die obigen Feststellungen sind nur ein kleiner Ausschnitt aus der ungeheuer umfangreichen Propagandatätigkeit der UdSSR. in Europa gegen Deutschland. Um daher der Außenwelt einen Gesamtüberblick über die Tätigkeit der sowjetrussischen Stellen in dieser Richtung seit Abschluß der deutsch-russischen Verträge zu geben und ihr ein Urteil zu ermöglichen, wird die Reichsregierung das ihr zur Verfügung stehende umfangreiche Material der Öffentlichkeit unterbreiten31). Insgesamt muß die Reichsregierung feststellen:

Die Sowjetregierung hatte bei Abschluß der Verträge mit Deutschland wiederholt die unmißverständliche Erklärung abgegeben, daß sie nicht die Absicht habe, sich direkt oder indirekt in deutsche Angelegenheiten zu mischen. Sie hatte beim Abschluß des Freundschaftsvertrages in feierlicher Form zum Ausdruck gebracht, daß sie mit Deutschland zusammenarbeiten werde, um den wahren Interessen aller Völker entsprechend dem zwischen Deutschland einerseits und England und Frankreich andererseits bestehenden Kriegszustand ein Ende zu machen und dieses Ziel so bald als möglich zu erreichen31). Diese sowjetrussischen Abmachungen und Erklärungen haben sich, im Lichte der oben erwähnten, im weiteren Verlaufe des Krieges immer klarer zutage getretenen Tatsachen gesehen, als eine bewußte Irreführung und Täuschung herausgestellt. Auch alle nur infolge der deutschen freundschaftlichen Haltung erreichten Vorteile haben es nicht vermocht, die Sowjetregierung zu einer loyalen Haltung gegenüber Deutschland zu veranlassen. Die Reichsregierung hat sich vielmehr davon überzeugen müssen, daß die These Lenins, wie sie in den „Richtlinien für die Kommunistische Partei in der Slowakei“ vom Oktober 1939 ausdrücklich nochmals niedergelegt wurde und wonach „mit einigen anderen Ländern Pakte abgeschlossen werden können, wenn sie den Interessen der Sowjetregierung und der Unschädlichmachung des Gegners dienen“, auch beim Abschluß der Verträge vom Jahre 1939 Pate gestanden hat. Der Abschluß dieser Verträge der Freundschaft war somit für die Sowjetregierung nur ein taktisches Manöver. Das eigentliche Ziel bestand darin, für Rußland vorteilhafte Abmachungen zu erreichen und damit gleichzeitig ein weiteres Machtmäßiges Vorgehen der Sowjetunion vorzubereiten. Der Leitgedanke blieb die Schwächung der nicht-bolschewistischen Staaten, um sie leichter zersetzen und zur gegebenen Zeit niederschlagen zu können. Mit brutaler Deutlichkeit wird dies in einem nach der Besetzung Belgrads 33) in der dortigen Sowjetgesandtschaft aufgefundenen russischen Schriftstück34) mit folgenden Worten zum Ausdruck gebracht:
„Die UdSSR. wird erst im gegebenen Moment reagieren. Die Achsenmächte haben ihre Streitkräfte weiter verzettelt, und deshalb wird die UdSSR plötzlich gegen Deutschland losschlagen“.
Die Sowjetregierung in Moskau ist der Stimme des russischen Volkes, das mit dem deutschen Volke ehrlich in Frieden und Freundschaft leben wollte, nicht gefolgt, sondern hat die alte bolschewistische Politik des Zweierlei-Gesichts fortgesetzt und damit eine schwere Verantwortung auf sich geladen.

III.
Wenn schon die propagandistische Zersetzungsarbeit der Sowjetunion in Deutschland und im übrigen Europa keinen Zweifel an ihrer Einstellung gegenüber Deutschland aufkommen lassen kann, so spricht die Haltung der Sowjetregierung gegenüber Deutschland auf außenpolitischem und militärischem Gebiet seit Abschluß der deutsch-russischen Verträge eine noch deutlichere Sprache. In Moskau hatte bei Abgrenzung der Interessensphäre35) die Sowjetrussische Regierung dem Reichsminister des Auswärtigen36) erklärt, daß sie mit Ausnahme der sich damals in einem Zustand der Zersetzung befindlichen Gebiete des ehemaligen polnischen Staates nicht die Absicht habe, die in ihrer Interessensphäre liegenden Staaten zu besetzen, zu bolschewisieren oder zu annektieren. In Wahrheit ist aber, wie der Verlauf der Ereignisse gezeigt hat, die Politik der Sowjetunion in dieser Zeit ausschließlich auf ein Ziel gerichtet gewesen, nämlich darauf, die militärische Macht Moskaus in dem Raum zwischen Eismeer und Schwarzem Meer überall, wo es ihr möglich erschien, nach Westen vorzuschieben und die Bolschewisierung weiter nach Europa hineinzutragen. Die Entwicklung dieser Politik ist durch folgende Etappen gekennzeichnet:

  1. Eingeleitet wurde die Entwicklung durch den Abschluß der sogenannten Hilfeleistungspakte mit Estland37), Lettland38) und Litauen39) im Oktober und November 1939 und durch Errichtung militärischer Stützpunkte in diesen Ländern.
  2. Der nächste sowjetrussische Schachzug galt Finnland. Als die sowjetrussischen Forderungen, deren Annahme die Souveränität eines freien finnischen Staates beseitigt hätte, von der Finnischen Regierung abgelehnt wurden, veranlaßte die Sowjetregierung die Bildung der kommunistischen Pseudoregierung Kuusinen, und als das finnische Volk jede Verbindung mit dieser Regierung zurückwies, kam es zu dem Ultimatum an Finnland40) und Ende November 1939 zum Einmarsch der Roten Armee. In dem im März41) abgeschlossenen finnisch-russischen Frieden mußte Finnland einen Teil seiner südöstlichen Provinzen abtreten, die sofort der Bolschewisierung anheimfielen.
  3. Wenige Monate später, d. h. im Juni 1940, ging die Sowjetunion gegen die baltischen Staaten vor. Litauen hatte nach dem ersten Moskauer Vertrag42) zur deutschen Interessensphäre gehört. Auf Wunsch der Sowjetunion verzichtete die Reichsregierung im zweiten Vertrag43) auf ihre Interessen in dem überwiegenden Teil dieses Landes, wenn auch schweren Herzens, um des lieben Friedens wegen zugunsten der Sowjetunion, während ein Streifen des Gebietes noch in der deutschen Interessensphäre verblieb. Nach einem Ultimatum vom 15. Juni wurde das gesamte Litauen, d. h. also auch der in der deutschen Interessensphäre verbliebene Teil Litauens ohne jede Benachrichtigung der Reichsregierung von der Sowjetunion besetzt, so daß nunmehr die UdSSR. sich unmittelbar an die ganze östliche Grenze Ostpreußens heranschob44). Als dann später an Deutschland dieser halb herangetreten wurde, überließ die Reichsregierung nach schwierigen Verhandlungen und um für eine freundschaftliche Regelung ein weiteres zu tun, auch diesen Teil Litauens der Sowjetunion. Kurze Zeit darauf wurden in gleicher Weise unter Mißbrauch der mit diesen Staaten abgeschlossenen Beistandspakte auch Lettland und Estland militärisch besetzt45)). Das ganze Baltikum wurde nunmehr entgegen den ausdrücklichen Moskauer Zusicherungen bolschewisiert und wenige Wochen nach der Besetzung kurzerhand von der Sowjetregierung annektiert46)). Gleichzeitig mit der Annexion erfolgten auf dem ganzen nördlichen Sektor der sowjetrussischen Machtposition gegen Europa die ersten starken Massierungen der Roten Armee).
    Daß die wirtschaftlichen Abmachungen Deutschlands mit diesen Staaten, die nach den Moskauer Vereinbarungen nicht beeinträchtigt werden sollten, von der Sowjetregierung einseitig aufgehoben wurden, sei hier nur nebenbei erwähnt.
  4. In den Verträgen von Moskau wurde bei der Interessenabgrenzung im ehemaligen polnischen Staatsgebiet ausdrücklich vereinbart, daß keinerlei politische Agitation über diese Interessengrenzen erfolgen, sondern die Tätigkeit der beiderseitigen Okkupationsbehörden sich ausschließlich auf den friedlichen Aufbau dieser Gebiete beschränken sollte. Die Reichsregierung hat die unwiderleglichen Beweise dafür, daß trotz dieser Abmachungen die Sowjetunion schon bald nach der Besetzung dieses Gebietes eine deutschfeindliche Agitation nach dem Generalgouvernement Polen nicht nur gestattete, sondern sie gleichlaufend mit einer bolschewistischen Propaganda nach dem Generalgouvernement unterstützte. Auch in diese Gebiete wurden unmittelbar nach der Besetzung starke russische Garnisonen verlegt.
  5. Noch während die deutsche Armee im Westen im Kampf gegen Frankreich und England stand, erfolgte der Vorstoß der Sowjetunion gegen den Balkan. Während die Sowjetregierung bei den Moskauer Verhandlungen erklärt hatte, daß sie ihrerseits niemals den Anstoß zur Lösung der bessarabischen Frage von sich aus geben würde, erhielt die Reichsregierung am 24. Juni 1940 von der Sowjetregierung die Mitteilung, diese sei nunmehr entschlossen, die bessarabische Frage mit Gewalt zu lösen. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, daß der Sowjetanspruch sich auch auf die Bukowina erstrecke, also auf ein Gebiet, das altes österreichisches Kronland war, niemals zu Rußland gehört hatte und über das in Moskau seinerzeit überhaupt nicht gesprochen worden war. Der deutsche Botschafter in Moskau48) erklärte der Sowjetregierung, daß ihr Entschluß der Reichsregierung völlig unerwartet komme und zu einer schweren Beeinträchtigung der deutschen Wirtschaftsinteressen in Rumänien sowie zu einer Störung des Lebens der dortigen starken deutschen Siedlung sowie des Deutschtums in der Bukowina führen müsse. Herr Molotow erwiderte dagegen, daß die Angelegenheit außerordentlich dränge und daß die Sowjetunion eine Stellungnahme der Reichsregierung zu dieser Frage innerhalb 24 Stunden erwarte. Trotz dieses brüsken Vorgehens gegen Rumänien hat die Reichsregierung auch dieses Mal wieder zur Erhaltung des Friedens und ihrer Freundschaft mit der Sowjetunion zu deren Gunsten eingegriffen. Sie hat der rumänischen Regierung49), die sich um Hilfe an Deutschland gewandt hatte, zum Nachgeben geraten und ihr die Überlassung Bessarabiens und der Nordbukowina an Sowjetrußland empfohlen. Mit der zustimmenden Antwort der rumänischen Regierung50) wurde der Sowjetregierung von Deutschland die Bitte der rumänischen Regierung übermittelt, ihr genügend Zeit zur Evakuierung dieser großen Gebiete und zur Sicherstellung von Leben und von Hab und Gut der dortigen Einwohner zu lassen. Wiederum jedoch stellte die Sowjetregierung Rumänien ein Ultimatum51) und begann bereits vor Ablauf desselben am 28. Juni mit der Besetzung von Teilen der Bukowina und anschließend des gesamten Bessarabiens bis an die Donau. Auch diese Gebiete wurden von der Sowjetunion sofort annektiert52), bolschewisiert und damit tatsächlich ruiniert. Mit der Besetzung und Bolschewisierung der gesamten der UdSSR. von der Reichsregierung in Moskau überlassenen Interessensphäre in Osteuropa und auf dem Balkan hat die Sowjetregierung klar und eindeutig entgegen den Moskauer Vereinbarungen gehandelt. Trotzdem hat die Reichsregierung der UdSSR. gegenüber auch dann noch eine mehr als loyale Haltung eingenommen. Sie hat sich im finnischen Kriege53) und in der baltischen Frage völlig zurückgehalten, sie hat in der bessarabischen Frage den Standpunkt der Sowjetregierung der rumänischen Regierung gegenüber unterstützt und hat sich mit den von der Sowjetregierung geschaffenen Tatsachen, wenn auch schweren Herzens, abgefunden. Darüber hinaus aber hat sie, um Divergenzen zwischen den beiden Staaten von vornherein möglichst auszuschalten, eine großzügige Umsiedlungsaktion unternommen, durch die sie sämtliche Deutschen aus den von der UdSSR. besetzten Gebieten nach Deutschland zurückführte54). Die Reichsregierung ist der Auffassung, daß ein besserer Beweis für ihren Wunsch, zu einer dauernden Befriedung mit der UdSSR. zu kommen, wohl kaum erbracht werden konnte.

IV.
Durch das Vordringen Rußlands nach dem Balkan kamen die territorialen Probleme in diesem Raum ins Rollen. Rumänien und Ungarn wandten sich im Sommer 1940 an Deutschland, um einen Ausgleich ihrer territorialen Streitfragen herbeizuführen, nachdem durch diese Divergenzen, geschürt durch englische Agenten, Ende August eine scharfe Krise entstanden war. Ein unmittelbarer Kriegsausbruch zwischen Rumänien und Ungarn stand bevor. Deutschland, das von Ungarn und Rumänien wiederholt um Vermittlung in ihrem Streit gebeten worden war, rief in dem Wunsch, den Frieden auf dem Balkan zu erhalten, gemeinsam mit Italien die beiden Staaten zu einer Konferenz nach Wien und fällte dort auf deren Bitten am 30. August 1940 den Wiener Schiedsspruch55). Die neue ungarisch – rumänische Grenze wurde dadurch festgelegt und, um der rumänischen Regierung zu ermöglichen, die von ihr gebrachten territorialen Opfer gegenüber ihrem Volke zu vertreten und jeden Streit in diesem Raum für die Zukunft auszuschließen, übernahmen Deutschland und Italien die Garantie des noch verbleibenden rumänischen Staates56). Da die russischen Aspirationen in diesem Raum befriedigt waren, konnte sich diese Garantie in keiner Weise gegen Rußland richten. Trotzdem erhob die Sowjetunion Beschwerde und erklärte entgegen ihren früheren Erklärungen, wonach mit der Gewinnung Bessarabiens und der Nordbukowina ihre Aspirationen auf dem Balkan befriedigt waren, ihr weiteres Interesse an den Fragen des Balkans, die zunächst nicht näher definiert wurden.

Von diesem Zeitpunkt an zeichnet sich die gegen Deutschland gerichtete Politik Sowjetrußlands immer deutlicher ab. Die Reichsregierung erhält nunmehr immer konkretere Nachrichten, wonach die bereits seit langer Zeit schwebenden Verhandlungen des englischen Botschafters Cripps in Moskau56) sich in günstiger Weise entwickeln. Gleichzeitig gelangt die Reichsregierung in den Besitz von Unterlagen über intensive militärische Vorbereitungen der Sowjetunion auf allen Gebieten. Diese Unterlagen werden unter anderem bestätigt durch einen neuerdings in Belgrad aufgefundenen Bericht des jugoslawischen Militärattachés in Moskau57) vom 17. Dezember 1940, in dem es u. a. wörtlich heißt:
„Nach Angaben aus Sowjetkreisen ist die Aufrüstung der Luftwaffe, der Panzerwaffe und der Artillerie auf Grund der Erfahrungen des gegenwärtigen Krieges in vollem Gange und wird in der Hauptsache bis zum August 1941 abgeschlossen sein. Dies ist wahrscheinlich auch die äußerste (zeitliche) Grenze, bis zu der man keine fühlbaren Veränderungen in der sowjetischen Außenpolitik zu erwarten braucht.“
Trotz der unfreundlichen Haltung der Sowjetunion in der Balkanfrage macht Deutschland nunmehr eine erneute Anstrengung zur Verständigung mit der UdSSR., indem der Reichsaußenminister in einem Brief an Herrn Stalin eine umfassende Darstellung der Politik der Reichsregierung seit den Moskauer Verhandlungen gibt. In dem Brief wird besonders auf folgendes hingewiesen:
„Bei dem Abschluß des Dreimächtepaktes59) von Deutschland, Italien und Japan sei übereinstimmend die Auffassung vertreten worden, daß dieser Pakt sich in keiner Weise gegen die Sowjetunion richte, sondern daß die freundschaftlichen Beziehungen der drei Mächte und ihre Verträge mit der UdSSR. durch diese Vereinbarung völlig unberührt bleiben sollten. Im Dreimächtepakt von Berlin sei dies auch dokumentarisch zum Ausdruck gebracht worden60). Gleichzeitig wird in dem Brief der Wunsch und die Hoffnung ausgedrückt, daß es gelingen möge, das von den Dreierpaktmächten gewünschte freundschaftliche Verhältnis zur Sowjetunion gemeinsam weiter zu klären und in eine konkrete Form zu bringen. Um diese Fragen weiter zu behandeln, lädt der Reichsaußenminister Herrn Molotow nach Berlin ein.“

Während des Besuchs von Herrn Molotow in Berlin61) muß die Reichsregierung feststellen, daß Rußland zu einer wirklichen freundschaftlichen Zusammenarbeit mit den Dreierpaktmächten und mit Deutschland im besonderen nur gewillt ist, wenn dieses bereit ist, den hierfür von der Sowjetunion geforderten Preis zu zahlen. Dieser Preis besteht in einem weiteren Vordringen der Sowjetunion im Norden und Südosten Europas. Folgende Forderungen wurden von Herrn Molotow in Berlin und in den anschließenden diplomatischen Besprechungen mit dem Deutschen Botschafter in Moskau gestellt62):

  1. Die Sowjetunion wünscht, Bulgarien eine Garantie zu geben und darüber hinaus mit diesem Staat einen Beistandspakt nach dem Muster der Beistandspakte im Baltikum63), d. h. also mit militärischen Stützpunkten, abzuschließen, während Herr Molotow erklärt, an dem inneren Regime Bulgariens nicht rühren zu wollen. Auch der Besuch des russischen Kommissars Sobolew64) in Sofia in dieser Zeit galt der Verwirklichung dieses Zieles.
  2. Die Sowjetunion verlangt eine vertragliche Abmachung mit der Türkei zum Zweck der Schaffung einer Basis für Land- und Seestreitkräfte der UdSSR. am Bosporus und den Dardanellen auf der Grundlage einer langfristigen Pacht65). Für den Fall, daß die Türkei sich hiermit nicht einverstanden erklären sollte, sollen Deutschland und Italien sich den russischen diplomatischen Maßnahmen zur Erzwingung dieser Forderung anschließen. Diese Forderungen laufen auf eine Beherrschung des Balkans durch die UdSSR. Hinaus.
  3. Die Sowjetunion erklärt, sich abermals66) von Finnland bedroht zu fühlen, und fordert deshalb die völlige Preisgabe Finnlands durch Deutschland, was praktisch die Besetzung dieses Staates und Ausrottung des finnischen Volkes bedeutet.
  4. Deutschland konnte diese russischen Forderungen, die von der Sowjetregierung als Vorbedingung für den Zusammenschluß mit den Dreierpaktmächten bezeichnet wurden, selbstverständlich nicht annehmen. Damit waren die Bemühungen der Dreierpaktmächte um eine Verständigung mit der Sowjetunion gescheitert. Die Folge dieser deutschen Haltung war, daß Rußland seine nun bereits immer offener gegen Deutschland gerichtete Politik intensivierte und daß seine immer engere Zusammenarbeit mit England67) klar zutage trat. Im Januar 1941 kam diese ablehnende russische Haltung zum ersten Male auch auf dem diplomatischen Gebiet zum Durchbruch. Als nämlich Deutschland in diesem Monat in Bulgarien gewisse Sicherungsmaßnahmen gegen die Landung britischer Truppen in Griechenland traf, hat der russische Botschafter in Berlin68) in einer offiziellen Demarche darauf hingewiesen, daß die Sowjetunion das Territorium Bulgariens und der beiden Meerengen als Sicherheitszone der UdSSR. ansehe und daß sie den Ereignissen in diesen Gebieten, die die Interessen dieser Sicherheit bedrohten, nicht teilnahmslos gegenüberstehen könne. Aus diesem Grunde warne die Sowjetregierung vor dem Erscheinen deutscher Truppen in dem Territorium Bulgariens und der beiden Meerengen.

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Die Reichsregierung hat daraufhin der Sowjetregierung erschöpfend Aufschluß über die Gründe und Ziele ihrer militärischen Maßnahmen auf dem Balkan gegeben. Sie hat darauf hingewiesen, daß Deutschland jeden Versuch Englands, in Griechenland Fuß zu fassen, mit allen Mitteln verhindern werde, daß es aber nicht die Absicht habe, die Meerengen zu besetzen, sondern daß es das türkische Hoheitsgebiet respektieren werde. Der Durchmarsch deutscher Truppen durch Bulgarien könne nicht als eine Verletzung der Sicherheitsinteressen der Sowjetunion angesehen werden, die Reichsregierung glaube vielmehr, mit diesen Operationen auch den sowjetischen Interessen zu dienen. Nach Durchführung der Operationen auf dem Balkan werde Deutschland seine Truppen von dort wieder zurückziehen.
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Trotz dieser Erklärung der Reichsregierung hat die Sowjetregierung ihrerseits unmittelbar nach dem Einmarsch deutscher Truppen69) an die bulgarische Adresse eine Erklärung veröffentlicht, die einen direkt feindseligen Charakter gegen das Deutsche Reich hatte und die darauf hinauslief, daß die Anwesenheit deutscher Truppen in Bulgarien nicht dem Frieden auf dem Balkan, sondern dem Kriege diene. Die Erklärung für diese Haltung gaben der Reichsregierung die sich zu dieser Zeit verdichtenden Nachrichten über eine immer enger werdende Zusammenarbeit zwischen Sowjetrußland und England. Trotzdem hat Deutschland auch hierzu geschwiegen.
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Auf derselben Linie liegt die im März 1941 von der Sowjetregierung der Türkei gegebene Rückendeckung für den Fall, daß diese in den Krieg auf dem Balkan eintreten würde70). Dies war, wie der Reichsregierung bekannt, das Ergebnis englisch-russischer Verhandlungen während des Besuches des britischen Außenministers71) in Ankara72), dessen Berlin, den 21. Juni 1941.Bemühungen darauf gerichtet waren, auf diesem Wege Rußland immer enger in die englische Kombination einzubeziehen.
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V.
Die sich seit dieser Zeit immer steigernde aggressive Politik der Sowjetregierung gegenüber dem Deutschen Reich und die bisher noch einigermaßen verschleiert durchgeführte politische Zusammenarbeit zwischen der Sowjetunion und England wird aber mit dem Ausbruch der Balkankrise Anfang April dieses Jahres vor aller Welt offenbar. Es steht heute einwandfrei fest, daß der nach dem Beitritt Jugoslawiens zum Dreierpakt73) in Belgrad angestiftete Putsch74) von England im Einvernehmen mit Sowjetrußland inszeniert wurde. Schon seit langem, nämlich seit dem 14. November 1940, hatte Rußland im geheimen die Aufrüstung Jugoslawiens gegen die Achsenmächte betrieben. Dokumente, die der Reichsregierung nach der Besetzung Belgrads75) in die Hände gefallen sind und die über jede Phase dieser russischen Waffenlieferung an Jugoslawien76) Aufschluß geben, beweisen dies eindeutig. Als dann der Belgrader Putsch gelungen war, schließt Rußland am 5. April mit der illegalen serbischen Regierung Simowitsch einen Freundschaftspakt77), der den Putschisten den Rücken stärken und dessen Gewicht der gemeinsamen englisch-jugoslawisch-griechischen Front zugute kommen sollte. Mit sichtbarer Genugtuung stellt hierzu der amerikanische Unterstaatssekretär, Herr Sumner Welles, nachdem er vorher mehrere Besprechungen mit dem Sowjetbotschafter in Washington78) gehabt hatte, am 6. April 1941 fest:
Der russisch-jugoslawische Pakt könne unter Umständen von größter Bedeutung sein, er stoße auf vielseitiges Interesse, und es lägen Gründe für die Annahme vor, daß er mehr als lediglich ein Freundschafts- und Nichtangriffspakt sei.
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Zur selben Zeit also, in der deutsche Truppen gegen die sich massierenden englischen Landungen in Griechenland auf rumänischem und bulgarischem Gebiet zusammengezogen wurden79), versucht die Sowjetunion, nun schon im klaren Einvernehmen mit England, Deutschland in den Rücken zu fallen, indem es

  1. Jugoslawien politisch offen und militärisch im geheimen unterstützt,
  2. versucht, die Türkei durch die Zusicherung der Rückendeckung zu einer aggressiven Haltung gegen Bulgarien und Deutschland zu bewegen und zu einem Aufmarsch der türkischen Armeen in sehr ungünstiger militärischer Position in Thrazien zu veranlassen,
  3. selbst eine starke Truppenmacht an der rumänischen Grenze in Bessarabien und an der Moldau konzentriert80) und
  4. indem plötzlich Anfang April der Stellvertretende Volkskommissar im Außenkommissariat81) Wyschinski den Versuch unternimmt, in Gesprächen mit dem rumänischen Gesandten Gafencu in Moskau eine Politik der schnellen Annäherung an Rumänien einzuleiten, um dieses Land zum Abfall von Deutschland zu veranlassen.
  5. Die englische Diplomatie macht durch die Vermittlung der Amerikaner in Bukarest82) Anstrengungen in gleicher Richtung.

Die aufmarschierten deutschen Truppen in Rumänien und Bulgarien sollten also nach dem englisch-russischen Plan hier von drei Seiten, nämlich aus Bessarabien, aus Thrazien und aus Serbien-Griechenland angegriffen werden. Nur der Loyalität des Generals Antonescu, der realistischen Einstellung der Türkischen Regierung und vor allem dem schnellen deutschen Zupacken und den entscheidenden Siegen der deutschen Armee83) ist es zuzuschreiben, daß dieser englisch-russische Plan vereitelt wurde. Wie der Reichsregierung aus Meldungen bekannt geworden ist, sind fast 200 jugoslawische Flugzeuge, besetzt mit sowjetrussischen und englischen Agenten sowie serbischen Putschisten, unter Anführung des Herrn Simitsch84) teils nach Rußland, wo diese Offiziere heute in der russischen Armee Dienst tun, teils nach Ägypten geflogen. Schon diese Einzelheit wirft ein besonders charakteristisches Licht auf die enge Zusammenarbeit Englands und Rußlands mit Jugoslawien.
Vergeblich hat die Sowjetregierung verschiedentlich versucht, die wirklichen Absichten ihrer Politik zu verschleiern. Ebenso wie sie noch in der letzten Periode den Wirtschaftsverkehr mit Deutschland aufrecht erhielt, so hat sie auch eine Reihe von Einzelaktionen gemacht, um der Welt ein normales oder gar freundschaftliches Verhältnis zu Deutschland vorzutäuschen. Dahin gehört z.B. die von ihr vor einigen Wochen85) vorgenommene Abschiebung des norwegischen, belgischen, griechischen und jugoslawischen Gesandten, das durch den britischen Botschafter Cripps im Einvernehmen mit ihr veranlaßte Stillschweigen der britischen Presse über das deutsch-russische Verhältnis und endlich auch das vor kurzem erschienene Tass-Dementi86), das die Beziehungen zwischen Deutschland und Sowjetrußland als völlig korrekt hinzustellen suchte. Diese Tarnungsmanöver, die in so krassem Gegensatz zu der wirklichen Politik der Sowjetregierung stehen, haben selbstverständlich die Reichsregierung nicht irreführen können.
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VI.
Die deutschfeindliche Politik der Sowjetregierung wurde auf militärischem Gebiete begleitet von einer ständig zunehmenden Konzentrierung der gesamten verfügbaren russischen Streitkräfte auf einer langen Front von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer87). Schon zu einer Zeit, als Deutschland im Westen im französischen Feldzug stark engagiert war und als sich im Osten nur ganz geringe deutsche Truppenteile befanden, begann das russische Oberkommando mit der systematischen Verlegung größerer Truppenkontingente an die östliche Reichsgrenze, wobei besondere Massierungen gegenüber Ostpreußen und dem Generalgouvernement, ferner in der Bukowina und in Bessarabien gegenüber Rumänien festgestellt wurden.
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Auch gegenüber Finnland wurden die russischen Garnisonen ständig verstärkt. Die Verschiebung von immer neuen russischen Divisionen aus Ostasien und dem Kaukasus nach dem europäischen Rußland waren weitere Maßnahmen auf diesem Gebiete. Nachdem die Sowjetregierung seinerzeit erklärt hatte, daß z.B. das Baltikum mit nur ganz geringen Truppen belegt werden würde, erfolgte allein in diesem Raume nach Durchführung der Besetzungsaktion eine sich immer steigernde Konzentration von russischen Truppenmassen, die heute auf 22 Divisionen geschätzt werden. Es ergibt sich somit das Bild, daß die russischen Truppen sich immer näher an die deutsche Grenze heranschoben, obwohl von deutscher Seite keine militärischen Maßnahmen getroffen wurden, mit denen eine solche russische Aktion hätte begründet werden können. Erst dieses russische Verhalten hat die deutsche Wehrmacht zu Gegenmaßnahmen gezwungen. Ferner haben sich die einzelnen Verbände des russischen Heeres und der Luftwaffe nach vorn aufgeschlossen, und die Flugplätze entlang der deutschen Grenze sind mit starken Verbänden der Luftwaffe belegt. Seit Anfang April sind ebenfalls vermehrte Grenzverletzungen und sich immer steigernde Überfliegungen des deutschen Reichsgebietes durch russische Flugzeuge festzustellen88). Dasselbe trifft laut Mitteilungen der rumänischen Regierung auch für das rumänische Grenzgebiet der Bukowina, der Moldau und der Donau zu. Das Oberkommando der Wehrmacht hat die außenpolitische Leitung des Reiches seit Anfang d. J. wiederholt auf diese immer zunehmende Bedrohung des Reichsgebietes durch die russische Armee hingewiesen und dabei betont, daß diesem Aufmarsch nur aggressive Absichten zugrunde liegen könnten. Diese Mitteilungen des Oberkommandos der Wehrmacht werden mit allen darin enthaltenen Einzelheiten der Öffentlichkeit bekanntgegeben werden89).
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Wenn aber noch die geringsten Zweifel über die Aggressivität des russischen Aufmarsches bestehen konnten, so sind diese durch die Nachrichten, die dem Oberkommando der Wehrmacht in den letzten Tagen zugegangen sind, restlos beseitigt. Nach Durchführung der russischen Generalmobilmachung sind heute nicht weniger als 160 Divisionen gegen Deutschland aufmarschiert. Die Beobachtungsergebnisse der letzten Tage zeigen, daß die Gruppierung der russischen Truppen und insbesondere der motorisierten und Panzerverbände in einer Weise erfolgt ist, daß das russische Oberkommando zu einem aggressiven Vorgehen gegen die deutsche Grenze an verschiedenen Stellen jederzeit in der Lage ist. Die Meldungen über vermehrte Aufklärungs- und Patrouillentätigkeit sowie täglich eingehende Meldungen über Zwischenfälle an der Grenze und Vorpostengefechte zwischen den beiden Armeen vervollständigen das Bild einer aufs äußerste gespannten militärischen Lage, die jederzeit zur Entladung kommen kann.
Die heute aus England kommenden Nachrichten über die Verhandlungen des englischen Botschafters Cripps über eine noch engere Zusammenarbeit zwischen der politischen und militärischen Leitung Englands und Sowjetrußlands sowie der Aufruf des früher immer sowjetfeindlich eingestellten Lord Beaverbrook90) zur Unterstützung Rußlands mit allen zur Verfügung stehenden Kräften in seinem kommenden Kampf und die Aufforderung an die Vereinigten Staaten, ein gleiches zu tun, beweist eindeutig, welches Schicksal man dem deutschen Volk bereiten möchte.
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Zusammenfassend hat die Reichsregierung daher folgende Erklärung abzugeben:
Entgegen allen von ihr übernommenen Verpflichtungen und in krassem Widerspruch zu ihren feierlichen Erklärungen hat die Sowjetregierung sich gegen Deutschland gewandt:
Sie hat:

  1. ihre gegen Deutschland und Europa gerichteten Zersetzungsversuche nicht nur fortgesetzt, sondern seit Kriegsausbruch noch verstärkt; sie hat
  2. in sich immer steigerndem Maße ihre Außenpolitik gegen Deutschland feindlich eingestellt, und sie ist
  3. mit ihren gesamten Streitkräften an der deutschen Grenze sprungbereit aufmarschiert.

Damit hat die Sowjetregierung die Verträge und Vereinbarungen mit Deutschland verraten und gebrochen. Der Haß des bolschewistischen Moskau gegen den Nationalsozialismus war stärker als die politische Vernunft. In Todfeindschaft steht der Bolschewismus dem Nationalsozialismus gegenüber. Das bolschewistische Moskau ist im Begriff, dem nationalsozialistischen Deutschland in seinem Existenzkampf in den Rücken zu fallen. Deutschland ist nicht gewillt, dieser ernsten Bedrohung seiner Ostgrenze tatenlos zuzusehen. Der Führer hat daher nunmehr der deutschen Wehrmacht den Befehl erteilt, dieser Bedrohung mit allen zur Verfügung stehenden Machtmitteln entgegenzutreten. In dem kommenden Kampf ist sich das deutsche Volk bewußt, daß es nicht nur zum Schutz der Heimat antritt, sondern daß es dazu berufen ist, die gesamte Kulturwelt vor den tödlichen Gefahren des Bolschewismus zu retten und den Weg für einen wahren sozialen Aufstieg in Europa frei zu machen.

Berlin, den 21. Juni 1941.
Wie Sie nun erfahren konnten, hat sich die Regierung des Deutschen Reiches sehr wohl um die Erhaltung des Friedens eingesetzt. Dem massiven Druck durch England und der UdSSR kam es zur deutschen Besetzung von Bulgarien, Jugoslawien und Griechenland. In jedem dieser Fälle wurde die deutsche Regierung um ihren Hilfe und Beistand gebeten. Einfach zu sagen, die Wehrmacht unterjochte Europa, ist eine gewaltige Lüge, hat mit der Realität überhaupt nichts gemeinsam hat. Interessant ist auch das spurlose verschwinden dieser diplomatischen Note an die Sowjetunion. Sie erklärt so manche Wissenslücke, welche heute in den Staatsmedien mit Lügen, Mutmaßungen und Horrormärchen gefüllt wird. Diese diplomatische Note ist wohl eine der wichtigsten geschichtlichen Zeugnisse über die aggressive Politik Englands und der Sowjetunion gegenüber Deutschlands.

Quellenverzeichnis:

Fußnoten des Vorwort

1) Deutsches Institut für außenpolitische Forschung, Berlin (Hrsg.), Monatshefte für auswärtige Politik, 8. Jahrgang 1941, Berlin – Braunschweig – Wien, S. 563. – Vgl. auch HT Nr. 58, insb. S. 22 ff.

2) Bogdan Musial, „Kampfplatz Deutschland — Stalins Kriegspläne gegen den Westen“, Berlin 2008, Propyläen Verlag, Ullstein Buchverlage. – Vergl. Historische Tatsachen Nr. 103, S. 3 ff.

3) Prof. Dr. F. A. Six (Hrsg.) „Dokumente der deutschen Politik – Der Kampf gegen den Osten 1941“, Teil 1, bearbeitet von Dr. Hans Volz, Berlin 1944, Band 9 / Teil 1, Deutsches Auslandswissenschaftliches Institut, Reihe: Das Reich Adolf Hitlers, Verlag Junker und Dünnhaupt AG.

Fußnoten der Note

1) Völkischer Beobachter (VB.) vom 23. Juni 1941; Monatshefte für Auswärtige Politik Jahrg. 8 (1941), S. 551 – 563. Am 22. Juni 1941 morgens 6 Uhr teilte Reichsaußenminister von Ribbentrop in Anwesenheit von Vertretern der in- und ausländischen Presse im Bundesratssaal des Auswärtigen Amtes zu Berlin durch den Rundfunk der Öffentlichkeit mit, er habe den Botschafter der Sowjetregierung Dekanosow (über ihn vgl. oben S. 179 Anm. 1) empfangen und ihm zur Kenntnis gebracht, daß gegenüber der deutschfeindlichen Politik der Sowjetregierung und der Bedrohung der deutschen Reichsgrenzen durch den ungeheuren Aufmarsch der Roten Armee die Reichsregierung mit dem heutigen Tage zu militärischen Abwehrmaßnahmen geschritten sei (gleichzeitig [um 5.30 Uhr] hatte auch der deutsche Botschafter in Moskau Friedrich Werner Graf von der Schulenburg dem sowjetrussischen Außenkommissar Molotow dieselbe Mitteilung gemacht). Nach anschließender Verlesung der obigen Note gab Ribbentrop folgende Erklärung (VB. vom 23. Juni 1941) ab: „Zur Beleuchtung der aggressiven und destruktiven Politik der Sowjets werden weitere Dokumente veröffentlicht, die eindeutig beweisen, daß die Sowjetunion mit Sabotage und Zersetzungspropaganda die Vernichtung des nationalsozialistischen Deutschland betrieb. Der Weltöffentlichkeit werden folgende Dokumente übergeben: Ein Bericht des Auswärtigen Amtes über die Propaganda und politische Agitation der Sowjetregierung [vom 24. Juni 1941: unten S. 222 – 236 (Dok. 28)]. Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht an die Reichsregierung über den sowjetrussischen Aufmarsch gegen Deutschland [oben S. 154-166 (Dok. 21)]. Ein Bericht des Reichsministers des Innern und des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei an die Reichsregierung über die gegen Deutschland und den Nationalsozialismus gerichtete Zersetzungsarbeit der UdSSR, [vom 10. Juni 1941; oben S. 166 – 183 (Dok. 22)]. Diese Dokumente beweisen unwiderleglich die Ziele und Absichten der Moskauer Machthaber. Der Führer ist diesen Absichten begegnet.“

2) Dokumente Bd. 7, Dok. 32.

3) Dokumente Bd. 7, Dok. 60a.

4) Nach entsprechenden „Beschlüssen“ der westukrainischen und weißruthenischen „Nationalversammlungen“ vom 27. und 29. Oktober 1939 beschloß der Oberste Sowjet am 1.November die Aufnahme der Westukraine und am 2. die Weißrutheniens in die UdSSR.

5) Ribbentrop weilte am 23724. August und vom 27. bis 29. September 1939 in Moskau.

6) Vgl. dazu K. Krupinski, Die Komintern seit Kriegsausbruch (Berlin o. J), S. 54-56.

7) Vgl. dazu obenS. 169.

8) + *)S. 4 –Vgl. dazu oben S. 179-182.

9) Vgl. dazu oben S. 174-176.

10) Vgl. dazu oben S. 177 f.

11) Über ihn vgl. auch oben S. 179 f.

12) Über ihn vgl. auch oben S. 179.

13) Vgl. dazu auch den Bericht des Reichsministers Dr. Frick und des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei Himmler an die Reichsregierung vom 10. Juni 1941 (oben S. 166-183 [Dok. 22]).

14) Vgl. dazu den dokumentarischen Bericht des Auswärtigen Amtes vom 24. Juni 1941 (unten S. 222 – 236 [Dok. 28]).

15) 5. Februar 1939 – 27. März 1941; über diese Regierung vgl. unten S. 415 Anm. 1.

16) Vgl. unten S. 225.

17) Am frühen Morgen des 13. April 1941 besetzten deutsche Truppen Belgrad.

18) Hauptstadt Ostkareliens.

19) Am 1. Mai 1941 war das gesamte griechische Festland in der Hand der Achsenmächte.

20) Bulgarien trat am 1. März 1941 dem Dreimächtepakt bei (unten S. 406 – 409 [Dok. 49]).

21) Darüber vgl. unten S. 196 und 211.

22) Darüber vgl. unten S. 212, 231 und 386.

24) Vgl. dazu auch unten S. 231 f.

25) Armeegeneral Merezkow.

26) Oberst Scharko Popowitsch.

27) Vgl. dazu auch unten S. 232 f.

28) Über Jugoslawiens Beitritt zum Dreimächtepakt am 25. März 1941 vgl. oben S. 95 und unten S. 415-420 (Dok. 52).

29) Über diesen vgl. oben S. 58 Anm. 2.

30) Über diese serbische Geheimorganisation vgl. oben S. 84.

31) In dem dokumentarischen Bericht des Auswärtigen Amtes vom 24. Juni 1941 (unten S. 222 – 236 [Dok. 28]).

32) Vgl, die Erklärung der deutschen Reichsregierung und der Regierung der UdSSR, vom 28. September 1939 (Dokumente Bd. 7, Dok. 60 b).

33) 13. April 1941.

34) Vgl. auch unten S. 225 f.

35) Im deutsch-sowjetrussischen Grenz- und Freundschaftsvertrag vom 8. September 1939.

36) Ribbentrop weilte damals vom 27. bis 29. Septmber 1939 in Moskau.

37) Vom 28. September 1939 (Monatsheftefür Auswärtige Politik Jahrg. 6 [1939], S. 992 f.).

38) Vom 5. Oktober 1939 (ebd. S. 993).

39) Vom 10. Oktober 1939 (ebd. S. 993 f.).

40) Vom 26. November 1939.

41) Vom 12. März 1940 (Monatshefte für Auswärtige Politik Jahrg. 7 [1949] S. 284 – 286).

42) Vom 23. August 1939.

43) Vom 28. September 1939.

44) Vgl. dazu oben S. 1 52 Anm. 2.

45) Nach einem Ultimatum vom 16. Juni 1940 erfolgte am 17. der sowjetrussische Einmarsch.

46) Durch Beschluß des Obersten Sowjets wurde am 3. August 1940 Litauen, am 5. Lettland und am 6. Estland als vierzehnte, fünfzehnte und sechzehnte Bundesrepublik in die Sowjetunion einbezogen; betr. Litauen vgl. auch oben S. 152 Anm. 2.

47) Vgl. oben S. 162.

48) Friedrich Werner Graf von der Schulenburg.

49) Unter Ministerpräsident George Tatarescu (seit 25. November 1939).

50) Vom 27. Juni 1940.

51) Am 27. Juni 1940.

52) Durch Beschluß des Obersten Sowjets wurde am 2. August 1940 Bessarabien mit der zur Bundesrepublik erklärten Moldauischen Republik sowie die Nordbukowina mit der Ukrainischen Bundesrepublik vereinigt.

53) Vgl. die deutsche Verlautbarung vom 7. Dezember 1939 (Dokumente Bd. 7, S. 173 f. Anm. 1).

54) Über die Umsiedlung vgl. Dokumente Bd. 7, S. 633 f. Und 664-667 (Dok. 126), Bd. 8, S. 334 und 624-639 (Dok. 1 10) sowie unten S. 700 und 703 bis 729 (Dok. 128 und 129).

55) Vgl. dazu Dokumente Bd. 8, S. 302 und 383-389 (Dok. 57).

56) Dokumente Bd. 8, S. 390 (Dok. 58).

57) Nachdem die sowjetrussische Regierung ihm (als Nachfolger des bisherigen, Anfang Januar 1940 nach London zurückberufenen Botschafters Sir William Seeds) am 3. Juni 1 940 das Agröment erteilt hatte, traf er am 12. in Moskau ein. Vgl. dazu auch unten S. 236 Anm. 1 . Cripps hatte sich übrigens bereits im Jahre 1 933 bei dem in London (in der Zeit vom 14. September bis 20. Dezember 1933) anläßlich des deutschen Reichstagsbrandstifterprozesses „zur Verhöhnung des Obersten Deutschen Gerichtshofes veranstalteten Justizkomödie“ (Dokumente Bd. 2 [7. Aufl.], S.32) in deutschfeindlicher Weise als „Berichterstatter“ bei dem sogenannten „internationalen Untersuchungsausschuß“ betätigt.

58) Oberst Scharko Popowitsch.

59) Vom 27. September 1940 (Dokumente Bd. 8, S. 316 – 325 [Dok. 45]).

60) In Artikel 5 (Dokument Bd. 8, S. 325).

61) 12. – 14. November 1940; vgl. dazu Dokumente Bd. 8, S. 402 – 409 (Dok. 61).

62) Vgl. dazu auch unten S. 210 – 212 und 298 f.

63) Vgl. oben S. 191 Anm. 3 – 5.

64) Am 25. und 27. November 1940 wurde der Chef der sowjetrussischen Delegation bei der Donaukonferenz und Generalsekretär des Außenkommissariats Sobolew von König Boris III. Empfangen; vgl. auch unten S. 230.

65) Diese Forderung war von sowjetrussischer Seite bereits bei dem dreiwöchigen Besuch des türkischen Außenministers Sükrü Saracoglu (im September/Oktober 1939) in Moskau unmittelbar an die Türkei gerichtet worden.

66) Vgl. unten S. 210 f. Anm. 5.

67) Vgl. dazu auch unten S. 234-236.

68) Wladimir Georgiewitsch Dekanosow (seit 19. Dezember 1940); über ihn vgl. oben S. 178f.

69) Der deutsche Einmarsch begann am 2. März 1941; vgl. unten S. 409 (Dok. 50).

70) Die sowjetrussische und türkische Regierung veröffentlichte am 24. März 1941 eine entsprechende gemeinsame Verlautbarung.

71) Anthony Eden (seit 23. Dezember 1940).

72) 26.-28. Februar 1941; vgl. auch unten S. 235 und Anm. 2.

73) 25. März 1941 (unten S. 415 – 421 [Dok. 52 – 53c]).

74) Über diesen vgl. auch oben S. 58 Anm. 2.

75) 13. April 1941.

76) Über diese vgl. auch unten S. 232.

77) Über diesen vgl. auch unten S. 233 f. Über die Vorgeschichte dieses Vertrages berichtete der frühere amerikanische Korrespondent in Moskau Eric Estorick in seinem Buche „Stafford Cripps. Prophetic Rebell“ (New York 1 942) auf Grund der Aufzeichnungen des Privatsekretärs Wilson des früheren Botschafters in Moskau Sir Stafford Cripps nähere Einzelheiten: Am 20. März 1941 fand in der Villa der Britischen Botschaft in Perlowka bei Moskau eine geheime Besprechung zwischen Botschafter Cripps (über ihn vgl. oben S. 195 Anm. 3), dem Gehilfen des sowjetischen Außenkommissars Wyschinski und dem jugoslawischen Gesandten Dr. Milan Gawrilowitsch (über ihn vgl. oben S. 188 f. Anm. 6) statt. Gawrilowitsch, der soeben aus Belgrad zurückgekehrt war, berichtete, daß die Unterzeichnung des Dreimächtepaktes durch die Regierung Zwetkowitsch bevorstehe; doch sei eine Gruppe serbischer Offiziere unter Führung des Generals Simowitsch bereit, an Englands Seite in den Krieg gegen Deutschland einzutreten. Wyschinski erklärte, auch die Sowjetregierung sei ~ ebenso wie England, das diesem Plane grundsätzlich zustimmte, — zur Unterstützung der Putschisten bereit und werde mit ihnen einen Vertrag abschließen, sobald sich diese der Regierung bemächtigt hätten. Er versprach, am 26. März Stalin und Molotow aufeiner Sitzung im Kreml einen Vertragsentwurf vorzulegen und am 27. Gawrilowitsch entsprechende schriftliche Zusagen zu übergeben. Da sich aber der jugoslawische Ministerpräsident Zwetkowitsch bereits am 24. März nach Wien zur Unterzeichnung des Beitrittsprotokolls begab, erschien Gawrilowitsch erneut bei Cripps und erklärte, die Putschisten seien bereit und drängten auf Abschluß des in Aussicht gestellten Vertrages. Wyschinski, dem Cripps diese Tatsachen telephonisch mitteilte, erklärte, er habe Stalin noch nicht Vortrag halten können, versprach aber, Gawrilowitsch den Vertrag baldigst zuzustellen. Daraufhin erfolgte der Staatsstreich in der Nacht zum 27. März. Auf Gawrilowitschs Drängen nach dem Vertragsabschluß erklärte Wyschinski, die Sowjetunion sei nach wie vor zur Unterstützung Belgrads bereit. Auch Cripps, der in den Kreml gerufen wurde, versicherte die Putschisten der britischen Unterstützung; er erklärte ferner (und zwar völlig wahrheitswidrig, wie eine spätere telephonische Anfrage Gawrilowitschs in Ankara ergab), die englische und amerikanische Diplomatie hätte sogar erreicht, daß die Türkei an Jugoslawiens Seite in den Krieg trete. Am Abend des 5. April wurde dann der Pakt in Moskau unterzeichnet.

78) Konstantin A. Umansky.

79) Vgl. oben S. 52 (Dok. 5).

80) Vgl. oben S. 162 und 165f.

81) Seit 7. September 1940.

82) Nachdem der britische Gesandte in Bukarest Sir Reginald Hoare der rumänischen Regierung in einer Note vom 10. Februar 1941 mitgeteilt hatte, daß er von seiner Regierung den Auftrag erhalten habe, zusammen mit dem Gesandtschaftspersonal am 15. Februar Rumänien zu verlassen, und daraufhin die rumänische Regierung den gleichen Schritt ergriffen hatte, waren mit dem 15. die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern abgebrochen (die britische Kriegserklärung an Rumänien erfolgte erst am 6. Dezember 1941).

83) Uber diese vgl. oben S. 48.

84) Ober ihn vgl. oben S. 189.

85) 9. Mai 1941.

86) Vom 14. Juni 1941.

87) Vgl. dazu oben S. 158 – 166.

88) Vgl. dazu oben S. 159 f.

89) Oben S. 154-166 (Dok. 21).

90) Bis 1, Mai 1941 britischer Minister filr Flugzeugproduktion, dann Staatsminister ohne Portefeuille; am 30. Juni zum Bester ernannt.
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Ubasser

19 Kommentare zu “Die verschollene Note des Auswärtigen Amtes an die Sowjetregierung vom 21. Juni 1941

  1. Hitler 1924 in „Mein Kampf“
    „Wir stoppen den ewigen Germanenzug nach dem Süden und Westen Europas und weisen den Blick nach dem Land im Osten… Wenn wir… heute in Europa von neuem Grund und Boden reden, können wir in erster Linie nur an Russland und die ihm untertanen Randstaaten denken“/2/

    • UBasser sagt:

      @Brigitte Queck, Ein Zitat aus „Mein Kampf“ ist KEIN Beweis über einen Krieg gegen Rußland. Und zumal das Buch in 1923/24/25 geschrieben wurde! Es entstand unter einem ganz anderen Gesichtspunkt Hitlers! Dazu sollten Sie bitte einmal das Buch „Von Moses bis Lenin“ lesen.

      Genau hierin liegt heute die gesamte Geschichtsklitterung. Man nimmt Zitate aus früheren Werken und vergleicht sie mit den Geschehnissen. Und siehe da! Man wird fündig. Jedem Ereignis von heute, kann ich Politiker finden (Internet macht es möglich) und zuordnen. Schon haben wir die (Kriegs-) Verbrecher enttarnt. Leute, laßt Euch doch nicht ständig ins Boxhorn jagen! Das ist doch das Ziel! Denkt an die unmittelbare Zukunft! Und auch beim kommenden Krieg wird das deutsche Volk schuldig sein!

      Übrigens, wenn Sie schon aus „Mein Kampf“ zitieren, sollten Sie immer den 2. Teil erwähnen, in dem er (Hitler) viele seiner Aussagen und Ansichten revidiert.

      Ich möchte es einmal so formulieren: Es hätte unter allen Umständen – mit oder ohne Hitler – einen 2. Krieg gegen die Deutschen geben! Man benötigt dafür keine Nationalsozialisten, eine Judenverfolgung oder sonst was! Es war der Plan. Und alles was damals der Plan war, wird bis zum heutigen Tage umgesetzt. Das hat nichts mit Verschwörung oder V.Theorie zu tun.

      Die Diplomatie, welche von der damaligen Reichsregierung gemacht wurde, stand unter dem Zeichen der Offenheit. Und hierin sehe ich das Problem! Man kann mit direkter Offenheit keine Diplomatie machen. Es mag sich ehrlich anhören, jedoch ist man ein Elefant im Porzellanladen. Und schon wird der damaligen Reichsregierung eine „aggressive“ Politik zugeschrieben. Nur – war sie das wirklich?

      Wir müssen aufhören uns die Schuld zu den Geschehnissen von einst zu geben! Solange die Lügen noch im Gesetz stehen – denn wozu benötigt Wahrheit ein Gesetz? – werden wir in der Pflicht sein, sich jenseits der Öffentlichkeit und damit auch zum eigenen Schutz vor staatlichen Repressalien, mit den wahren Ereignissen zu beschäftigen. Die Gegenargumente zur öffentlichen Meinung ernst nehmen und die Gefahren der Irreführung durch die Öffentlichkeit erkennen können.

      Es geht bei der echten Aufarbeitung der Vergangenheit nicht mehr um die Schuld – denn am Ausbruch des Krieges haben alle gleichsam die Schuld – egal ob als Akteur oder Re-Akteur!
      Das bei ganz genauer Betrachtung uns am wenigsten Schuld trifft, steht auch nicht zur Debatte, sondern nur, das wir endlich kapieren die wahre Vergangenheit verinnerlichen zu müssen, um letztendlich auch die richtigen Entscheidungen für uns treffen zu können und auch zu dürfen!

      Es sind einfach Denkverbote, die uns in die Hirne gehämmert werden! Versuchen Sie es einmal, diese Denkverbote zu übergehen. Hier ist so eine Test:
      Sagen Sie: Die Hitler-Regierung hat das Kindergeld eingeführt und bei jedem Kind eine beträchtliche Summe vom Hauskredit erlassen. Oder, die Hitlerregierung hat mehr als 1,5 Mio Bauernhöfe gefördert, hat eine Bodenreform durchgeführt, in dem er Bauern das Land gab. Er hat dafür gesorgt, das jeder Arbeit hatte und das Gefühl bekam gebraucht zu werden. Das die Kriminalität im Bereich Diebstähle und Raubüberfälle fast verschwunden war.
      >>>>> Was denken Sie, was Sie von ihrem „wohl (um)erzogenen“ Gegenüber zur Antwort bekommen? Hitler war ein schrecklicher Diktator! Er hat Juden verfolgt und umgebracht und er den Krieg begonnen (Siehe Ihr Zitat!) und, und, und …. Alles nur Böses – Gutes wird tunlichst verschwiegen!

      Das wir aber heute SEINE sozialen Errungenschaften immer noch pflegen und diese kaum herzugeben vermögen, ist ebenso eine Tatsache!

      Sie sehen, nur Dinge zu sehen, die uns anerzogen wurden, ist prinzipiell falsch. Das hat mit Objektivität nichts, aber auch rein gar nichts zu tun!

      • edwige sagt:

        Gestern habe ich dazu ein Paradebeispiel erlebt. Ein Gespräch mit einem sehr jungen Mann, der sich auch schon aus dem „System“ ausgeklinkt haben dürfte:
        In punkto Kollektivschuld sagt er: „Wieso sollte ich schuldig sein? Ich habe nichts getan, war noch nicht mal auf der Welt.“ Ich darauf: „Siehst du, warum sollten wir also noch immer ALLE für einen Holocaust zahlen?“ Er erwidert ganz empört: „Das haben wir aber wirklich verdient“. Er hat das trotz seiner Jugend schon so verinnerlicht, daß ihm der Widerspruch noch nicht mal auffällt.

        Ubasser, Du hast völlig recht: Auch am nächsten Krieg werden wieder WIR schuld sein…..

  2. arkor sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel: Insbesondere kann daraus auch jeder Mensch der seine Sinne noch zusammen hat daraus schließen, dass der NICHTANGRIFFSPAKT Russlands nur geschlossen um Deutschland überhaupt die Möglichkeit zu geben, seine Minderheiten in Polen zu schützen und dieoffenkundig berechtigten Interessen wahrzunehmen. An der Einhaltung dieses Paktes hatte Stalin nie und für jeden sichtbar nie im Sinn. Um so böser die BRD-Geschichtsdarstellung, aber als ausdrücklicher Feind Deutschlands und aller Deutschen, verständlich.
    Tja solche Taktiken so genial sie in ihrer Lüge, in ihrem Verrat, in ihrer ganzen Grauenhaftigkeit sind, haben nur ein Problem: Sie haben zwei Seiten und hinterlassen deshalb unauslöschlich ihre Spuren, die Spur der wahren Verantwortlichen, für JEDEN OFFENSICHTLICH UND OFFENKUNDIG!

    Ein hervorragender Artikel, der auch gleich noch Grundlagen enthält für die juristische, als staats-und völkerrechtliche Abarbeitung der BRD-Repräsentanten in der geschichtlichen Darstellung der Rolle Deutschlands.
    Dabei wird unterschieden werden, ob es sich bei den BRD-Repräsentanten um natürliche deutsche Rechtspersonen handelt oder nicht. Abgehandelt werden aber sowohl als auch Deutsche und Nichtdeutsche, nur eben in einer anderen völkerrechtlichen und staatsrechtlichen Betrachtung.
    Wer als BRD-Repräsentant, alliierte Aufgaben übernahm zum Schaden der RECHTE der DEUTSCHEN, hat sich selbst den schlimmsten Bärendienst erwiesen. Diese Leute sollten sich so schnell wie möglich, und so deutlich wie möglich ALSO in ALLER DEUTLICHKEIT von ihrem Handeln öffentlich und in aller EINDEUTIGKEIT DISTANZIEREN, um den Schaden noch zu begrenzen.
    Die GESCHICHTLICHE WAHRHEIT DEUTSCHLANDS ZUR ZEIT BIS 1945 (alle Zeiten Deutschlands überhaupt) ist UNMITTELBARER und UNTRENNBARER BESTANDTEIL DER SOUVERÄNITÄT des Völkerrechtssubjektes. Das muss jedem klar sein.

    • P a u s e r, Enrico sagt:

      BRD-Repräsentanten = 80% JUDEN oder judenhöhrige Vasallen, 15% Nichtdeutsche, die restlichen 5% haben nur den Schein einer Opposition zu wahren—-> WAS SOLL HIER in „deutsch“ SCHON GEHEN???

  3. ++ FAKTEN ++
    FÜR ALLE LESER DIE DEUTSCHE GESCHICHTE WIRKLICH INTERESSIERT..!

    An alle „Reichsdeutschen, Deutsche durch Abstammung & Auslandsdeutschen“ –
    seit 1945 wird arglistig behauptet die NS-Anhänger wären „rechtsextreme National-Sozialisten“..
    das ist die dümmste Lüge der Feindpropaganda überhaupt – das Gegenteil ist bewiesen..!

    Hier ein paar Aussagen der bekanntesten NS-Größen:

    **Adolf Hitler (Rede zum 1 Mai 1927. Zitiert von Toland, 1976, p. 306)
    “Wir sind Sozialisten, wir sind Feinde der heutigen kapitalistischen Wirtschaftsordnung für die Ausbeutung der wirtschaftlich Schwachen, mit seinen unlauteren Gehältern, mit seiner Auswertung eines Menschen nach Reichtum und Besitz, anstatt Verantwortung und Leistung, und wir alle sind entschlossen dieses System unter allen Bedingungen zu zerstören. ”

    **Josef Göbbels:
    „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke, nichts ist uns verhasster als der rechts stehende nationale Besitzbürgerblock.“

    **Adolf Eichmann:
    „Meine gefühlsmäßigen politischen Empfindungen lagen links.“

    **Adolf Hitler in seiner Rede zum 1. Mai 1934:
    „Der Hammer wird wieder zum Symbol des deutschen Arbeiters und die Sichel zum Zeichen
    des deutschen Bauern werden.”

    Ende der Zitate.

    Die folgenden Videos sind de jure nur geschichtliches Anschauungsmaterial:

    Adolf Hitler´s Rede zum Einmarsch der Wehrmacht in die Sowjetunion:

    Adolf Hitler – Deutschland – das Reich – gegen die „Neue Weltordnung“
    (Rede im Berliner Sportpalast, 1940)

    Adolf Hitler – Rede über Freimaurer/Churchill/England 1941 –
    Die Wahrheit über den 2 Weltkrieg:

    Wer die Videos nicht kennt, sollte sich die Zeit nehmen – um sich zu informieren..
    MfG & 🙂

    • P a u s e r, Enrico sagt:

      Ich finde, IHR habt mal wieder die Hauptsache verschwiegen, daher erlaube ich mir eure Videoliste/Ansprache vom Führer, um eine sehr, sehr wichtige Ansprache zu erweitern!

  4. Amita sagt:

    Adolf Hitler werden immer diese abartigen Welteroberungsgelüste nachgesagt – aber dem von den oft Juden geleiteten und organisierten Bolschewismus – der total Welteroberungsgeil war wird totgeschwiegen, naja, wurde ja auch von den Jude der VSA unterstützt und finanziert . Merkwürdig, wo gerade doch viele der Juden auch heute noch an der Sklaven-NWO aktiv mit planen, siehe die Perverse Lerner-Spektre, -wir haben noch nicht gelernt multi-kulturell zu sein (blabla)… und es wird ein Rückschlag gegenüber den Schuldigen durch Antisemitismus geben (blabla) geben die uns unsere Heimat zerstören…. und zwar überall – das stimmt sicher. Pervers – pervers und zum kotzen ist das alte, widerwärtige, falsche, und verlogenen wirklich ekelerregende Schreckgespenst.

    Jetzt wollen die Russen Wiedergutmachung ausbezahlt bekommen. Na Klasse. Obwohl die Russen eindeutig auf Angriffskrieg aus waren (siehe die Beweise hier mit kommenden Fußnoten) und eine antideutsche Hetze betrieben und somit auch schuldig sind am 2. Weltkrieg – was sie leider lieber nicht aufarbeiten wollen, weil ihre Geschichte eine dreckige und verlogenen Angelegenheit ist die lieber den Deutsche alleine in die Schuhe geschoben wurde und werden soll. Mordend haben regelrechte Polit-Dreckskerle in Rußland ihre eigene Bevölkerung (ihre Gebildeten – die das durchschauen und evtl was machen konnten) grausamst ausgeblutet und wie Vieh abgeschlachtet – und das noch lange nach dem 2.WW. Jetzt so zu tun als ob ohne die Deutschen jetzt, also heute 300 – 400 Millionen mehr Russen anstatt nur 130 (?) Millionen in Rußland leben würden – ist eine unverschämte Lüge, einfach weil sie selber so viel mehr ihresgleichen ermordeten als der 2. WW es jemals tat. Wie viele Millionen wurden durch den Bolschewismus umgebracht und würden sie Wiedergutmachung an ihre Leute zahlen die sie so unsagbar grausam ermordeten? Wie viele waren es noch mal: 40, 50, 60, 70, 80 Millionen Russen (es gibt unterschiedliche Quellen hier)… das haben sie doch alles selber zu verantworten, denn ihre Politik des Kommunismus war menschenverachtend und pervers mörderisch und dämonisch satanistisch.

    Seht mal was in Rußland für eine Hölle los war.

    Es ist unfaßbar…. obwohl das sicher nicht nur einige der Juden gemacht haben…. (es gibt genug Mitläufer und Verräter aus allen Bevölkerungsgruppen die auch so psychopathisch drauf waren).

    Solche bestialisch veranlagten Monster in Führungspositionen haben kein Recht Reparationen zu beanspruchen, schließlich haben sie den Krieg mit angefangen und sollten erst einmal die Besitztümer deutscher Flüchtlinge ersetzen (das würde mit etwas mehr Ehrlichkeit passieren). Dazu kommt auch das Leid der Frauen… die größte Vergewaltigungshölle der Welt ging von mordenden russischen perversen Soldaten aus die von dem satanistischen Höllendämon Ilja Ehrenburg sich aufhetzen haben lassen. Auch dieses Leid gegen die armen unschuldigen Frauen und Kinder sollte zum wohle aller auch wiedergutmachend bezahlt werden… damit Frauen es in Zukunft irgendwo mal wirklich besser haben. Komisch, daß Feministen das Leid der deutschen Frauen egal ist. Wären das alles Jüdinnen gewesen dann würden Gedenkstätten weltweit wie Unkraut aus der Erde schießen.

    Perverse Politiker und menschenverachtende Psychopathen-Dämonen sind wohl nie imstande ihre eigenen Fehler zu sehen. Sie haben so viel Dreck am Stecken daß man nur noch das Kotzen kriegen könnte vor Ekel.

    Die flüchtenden Menschen töteten eher niemanden, haben also nichts getan, waren unschuldig, waren Bauern und Arbeiter – es war ungerecht und falsch ihren menschenverachtenden Haß (für den sie alleine verantwortlich sind – denn sie waren so doof den Medien zu glauben) an den kleinen unschuldigen Zivilisten auszulassen.

    Die Russen haben Millionen von Deutschen ermordet, viele – unglaubliche – zehntausende von Millionen ihrer eignen Lands-Leute, und haben an Moral und Ethik mit Sicherheit nichts voraus… unvorstellbar ist das Grauen das sie unter dem Bolschewismus der Menschheit gaben. Was war daran denn gut und befreiend? Wer so mordet hat niemals RECHT.

    Die Deutschen sind eher gute und klassische Verräter gegen das eigene Volk brav, heute verblödend und selbstgerecht umerzogen, hassend aber grausamer als andere Menschen waren sie an sich nie – eher doofer – weil sie ihr verblödendes Stockholm Syndrome nicht so einfach sehen können.

    An sich mag ich die Russen- aber ihre Geschichte habe sie nicht ansatzweise aufgearbeitet. Allerdings hat das heutige Deutschland unter Druck der VSA kein Recht Rußland zu sanktionieren. So was zeigt mal wieder die verräterische arschkriechende Tendenz der Deutschen Elite… auch das ist zutiefst widerlich und ekelhaft.

    Deutschland und Rußland sollten gemeinsam ehrlich ihre Geschichte aufarbeiten… und es schaffen irgendwann zusammen zu kommen… denn wenn wir zusammenarbeiten, dann können uns die Völkermörder der NWO nichts mehr so leicht antun.

    Der Video oben ist furchtbar… trotzdem, wenn er wirklich so stimmt, dann sollten die Dinge beim Namen genannt werden.

    Ich hasse persönlich das mit zweierlei Maß messen. Das ist und wird auf immer falsch sein.

    Wir alle sollten wirklich ehrlich und wahrheitsgetreu vor unser eigenen Türe kehren.

    • Amita sagt:

      Im Grunde wurden die Russen von den Entscheidungsträgern des Bolschewismus wegen Gedankenverbrechen umgebracht weil sie „anti-sozialistisch“ dachten. So ein Quatsch… aber auch… so was Unnötiges.

      Dieses Saublöden, die schlaue Unmenschenelite die das Gedankenverbrechen definieren, gibt es heute noch in anderer Form und es besteht die Gefahr das die heutigen Gedankenverbrechen auch so enden werden – wenn wir es zulassen.

      Wir sind dabei dem Extremismus des Anti-Humanismus wieder zuzulassen, etwas wa wir glaubten nur Ignorante der Vergangenheit würden dies machen und wir nicht.

      Nein, wir sind mit Sicherheit nicht besser heute und haben nichts dazu gelernt.

      Wegen NICHTS wurden diese Millionen von Russen ermordet…. gedankliches NICHTS…

      Wahnsinn!

  5. Die Verfassung des Deutschen Reiches:
    https://archive.org/details/DeutscheVerfassungsgeschichte
    auf S, 166f., Buch ist vom Reichsministerium des Innern, 1944

    Bleiben noch die Fragen:
    1. Wer hat den Honigmann auf den Trichter mit der mangelhaften liberalistischen Verfassung von 1849 gebracht (siehe Seite 102 ff.), die von den Staaten nicht anerkannt wurde? Glaube nicht, dass es auf seinem Mist gewachsen ist. Da sollte er wohl mal scharf nachdenken wer es war.
    2. Was treibt die BRD mit ihrem Grundgesetz und ihrem Verfassungsgericht eigentlich?

    • Skeptiker sagt:

      @wilhelmderzweite

      Offenkundig ist das hier eine BRD GmbH.

      =>Der tagtägliche WAHNSINN in der BRiD

      Vom tagtäglichen Wahnsinn in der Bundesrepublik Deutschland Treuhandverwaltung (neu), BRiD, die so gerne ein Staat wäre, aber einfach keiner werden will, was aber niemand der niederträchtigsten Polit­betrüger aller Zeiten daran hindert weiterhin so tun im Interesse der USA, die hier allem Wende- und Mauerumfallgeschwurbels zum Trotz auch weiterhin das Sagen haben.

      Wer nicht weiß, was in diesem Land, das kein Staat ist, passiert, sollte sich unbedingt dieses Video anschauen, insbesondere die Szene vor dem Handelsgericht der Firma Amtsgericht Bingen ab ca. Minute 48:00 hat es in sich, sie hat geradezu Lehrcharakter.

      Weder “Polizisten, Gerichtsvollzieher, Staatsanwälte, Richter, Führerscheinstellen, Finanzbehörden usw. … haben irgendwelche Befugnisse.” Private Gerichtsvollzieher geben sich als Beamten aus, sind aber gar keine, und meist wissen sie es noch nicht einmal, weil auch sie getäuscht wurden wie alle anderen in diesem Möchtegern-Staat.

      Lustig wird’s ab Minute 46:00 bei einer Polizeikontrolle, in der der gewollte Wahnsinn genauso offensichtlich wird wie bei dem sog. Gerichtsverfahren, das letztlich platzt. “Sind Sie überhaupt ein deutsches Staatsgericht?” Wann gehen die Behörden auf die Barrikaden und verlangen Rechtssicherheit?

      Kommen sich die Richter nicht selbst furchtbar dämlich vor, wenn sie immer häufiger vorgeführt werden?

      Ab ca. Minute 52:30 kann oder will sich die angeblich staatliche Richterin nicht legitimieren, so dass sie folgendes zu hören bekommt: “Sie sind für mich nicht zuständig. Sie legitimieren sich mir gegenüber überhaupt nicht.” Wer das nicht weiß, und das dürfte die überwiegende Mehrheit sein, hat leider keine Chance; hier kann offenbar auch ohne Amtsausweis jeder Richter spielen.

      Der Teil vor dem Handelsgericht der Firma Amtsgericht Bingen macht den real existierenden Wahnsinn in diesem Land auf groteske Art und Weise deutlich. Fast jede Aussage der “Richterin” ist gelogen, falsch, unwahr, nicht richtig. Und das Schlimme ist, sie hat vermutlich absolut keine Ahnung, dass das so ist, und warum das so ist.

      Hier ist fast alles Firma, und es zählt nur Handelsrecht, aber wer weiß das? Diejenigen, die das ausge­heckt haben – eine Treuhandverwaltung, die auf Staat macht -, waren keine Anfänger, so viel steht fest.

      Hut ab und allerhöchsten Respekt vor den vielen Menschen, die sich in dem für viele schwierigen und nicht so richtig greifbaren Rechtsbereich so gut auskennen.

      Es könnte gut sein, dass die wahre Wende vielleicht schon sehr schnell aus einer völlig unerwarteten Richtung kommt, wenn nämlich den Großbetrügern Gottes, die die BRiD und die Menschen dieses Landes seit rund 70 Jahren schamlos für gigantische Raubzüge missbrauchen, diese BRiD mit einem lauten Knall um die Ohren fliegt, und alle ihre Hoffnungen auf die NWO direkt mit platzen.

      =>
      IGH Den Haag Urteil Germany 03.02.2012

      DEUTSCHLAND IST KEIN STAAT ! Der IGH in Den Haag bestätigt implizit die Staatssimulation BRiD

      =>Die BRD ist nur eine Fassade, ohne Rechtsprechung.

      Nun können Sie einmal einem “Richter” im “BRD”-System das Angebot machen, daß Sie sich seinem Recht unterwerfen, sofern er Ihnen im Gegenzug schriftlich eidesstattlich oder besser mit Eid versichert, daß er der für Sie zuständige, gesetzliche, staatliche Richter ist. Sollte doch kein Problem sein, oder?

      Eine solche eidesstattliche Versicherung wird Ihnen ein “BRD”-Richter im Leben nicht geben, weil er sich Ihnen damit rechtlich ausliefert, da ja die Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung, geschweige denn eines Eides, eine schwere Straftat darstellt, die selbst nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma “BRD” mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr zu bestrafen ist.

      Da der “BRD”-Richter Ihnen diese eidesstattliche Versicherung nicht unterschreibt, können Sie ihn ablehnen. Das können Sie mit sämtlichen Richtern machen, und sofern die Bediensteten der Firma “BRD” sich an ihre eigenen Regeln halten, können Sie das durch alle Instanzen machen, und Sie sind hierdurch rechtlich praktisch nicht mehr greifbar.
      Da die “Richter” im “BRD”-System die Rechtslage kennen, wissen sie auch, daß sie wegen “Täuschung im Rechtsverkehr” haftbar zu machen sind, wenn sie sich als “Richter” bezeichnen. Aber auch wegen der von Ihnen ausgesprochenen Zwangsmaßnahmen sind sie persönlich haftbar zu machen, sofern sie diese im Zusammenhang mit dem Tatbestand “Täuschung im Rechtsverkehr” verfügen.

      Aus diesem Grunde tragen seit 1990 keine Schriftstücke, welche “BRD”-“Gerichte” verlassen, eine richterliche Unterschrift, da die Richter als Juristen natürlich genau wissen, daß sie für ihr Tun rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können.

      Damit sind die Haftbefehle, Beschlüsse und Urteile jedoch nur Entwürfe, beziehungsweise Scheindokumente, und selbst nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma “BRD” rechtsungültig.

      Quelle:
      GÜLTIGES RECHT seit 25.12.2012:
      Veröffentlicht am 28.07.2014

      fremder1952.blogspot.de/2014/09/gultiges-recht-seit-25122012.html

      P.S. sollte jemand den Film sich ansehen und dann glaubt er würde gewinnen können?

      Dem ist nicht so, die pfänden ein das eigene Konto, sollte da kein Geld zu holen sein, muss man in trotzdem in Erzwingungshaft.

      Und das im freisten Land, der jemals in Deutschland existent war.

      Das ist die Freiheit einiger Juden, die Deutschen auszupressen, bis man verstorben ist.

      Gruß Skeptiker

  6. Zum Thema..
    Frage:
    Wie passt dann diese Schreckensmeldung aus den gleichgeschalteten Medien ins Bild..?!

    Der finanzielle Ruin der FIRMA „Federal Republic of Germany“(FRG) – auch bekannt unter
    „BUNDESREPUBLIK (VON) DEUTSCHLAND“ ist gesichert & beschlossen..?!?

    Hier die aktuelle Meldung:

    Drei bis vier Billionen Euro: Stellt auch Russland bald Reparations-Forderungen an uns..?

    Nach dem neuen griechischen Regierungschef Alexis Tsipras könnte auch Russland bald mit Reparationsforderungen an Deutschland herantreten. Parlamentarier wollen nun die im Zweiten Weltkrieg verursachten Kriegsschäden neu berechnen.
    Es geht um die unfassbare Summe von drei bis vier Billionen Euro..!

    Deutschland „ignoriere“ bis heute die 27 Millionen Weltkriegstoten in der Sowjetunion, sagte der Abgeordnete Michail Degtjarjow der Zeitung „Iswestija“, einer der treibenden Kräfte hinter der Initiative. „Deutschland hat für die sechs Millionen Opfer des Holocaust Entschädigungen gezahlt aber hat die 27 Millionen getöteten sowjetischen Bürger ignoriert.
    Die Reparationen sollten mindestens drei bis vier Billionen Euro betragen“, meinte das Mitglied der ultranationalistischen LDPR. Die Initiative sei eine direkte Reaktion auf die von der EU und den USA verhängten Sanktionen..!!! 🙂
    (Anmerkung: Die EU verliert ihren Zahlmeister – die VSA / Israel ihren Goldesel..!)*

    „Deutschland hat im Grunde nichts für die Welle der Zerstörung gezahlt, die es während des Zweiten Weltkriegs anrichtete“, wird Degtjarjow bei „Newsweek“ zitiert.
    Anstatt nun Wiedergutmachung zu betreiben, schade Deutschland Russland durch die auferlegten Sanktionen sogar noch. Nachdem das mit Russland verbundene Ost-Deutschland nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnte, soll es daher nun viele Jahr später geschehen.
    „Frau Merkel wäre vielleicht gar nicht geboren“

    Der Chef des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Wladimir Komojedow, sagte,
    die Verluste hätten die Sowjetunion auf Jahrzehnte hinaus geschädigt.
    „Ohne den Krieg würden in Russland heute 300 bis 400 Millionen Menschen leben
    (statt 143 Millionen). Auch das Wirtschaftsniveau wäre anders“, betonte der Abgeordnete
    der kommunistischen Partei KPRF..

    Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg habe die Sowjetunion Getreide nach Deutschland geschickt, um dem zerstörten Land zu helfen, sagte Sergej Fokin von der Akademie für Volkswirtschaft in Moskau. „Frau Merkel (…) wäre vielleicht gar nicht geboren worden, hätte der Sieger dem Verlierer damals nicht geholfen“, meinte er. Umso schmerzhafter sei, dass Deutschland die „illegitimen“ Sanktionen des Westens gegen Russland in der Ukraine-Krise unterstütze, hieß es.

    Auch Griechenland könnte Forderungen stellen

    In der Diskussion um US-Waffenlieferungen an die Ukraine drängt Bundeskanzlerin Angela Merkel derweil auf eine diplomatische Lösung des blutigen Konflikts. Auch wenn es lange dauere und viele Bemühungen erfolglos seien, „auf diplomatische Lösungen zu setzen ist, glaube ich, das Gebot der Stunde“, sagte Merkel in Berlin.
    Deutschland werde die Ukraine nicht mit Waffen unterstützen.
    Merkel betonte im Berliner Kanzleramt:
    „Deutschland wird der Ukraine keine tödlichen Waffen liefern.“ Sollte sich die Lage im Krisengebiet verschlechtern, könne es aber neue Strafmaßnahmen gegen Russland geben, warnte sie. Es wird erwartet, dass Merkel bei einem USA-Besuch in der kommenden Woche mit Obama über den Ukraine-Konflikt sprechen wird…

    Möglich deutsche Reparationszahlungen hatten auch im Wahlkampf in Griechenland eine Rolle gespielt. Der spätere Sieger Alexis Tsipras hatte bei Wahlkampfauftritten die Forderung nach der Rückzahlung von Millionen wegen der „Entschädigungen für Nazi-Kriegsverbrechen und die Rückzahlung des Zwangskredits“ ins Spiel gebracht.

    Gorbatschow schlägt Alarm: Neuer kalter Krieg droht ..
    zitierte Quelle: http://www.focus.de/politik/ausland/neuberechnung-von-kriegsschaeden-stellt-russland-bald-neue-reparationsforderungen_id_4450542.html

    MfG & 🙂

  7. Dillinger sagt:

    Liest sich stimmig, aber ist so leider in Diskussionen unbrauchbar, da die Quellenangabe bzw. Originalscans fehlen, wie z.B. dieses wichtige Dokument:
    https://archive.org/details/Auswaertiges-Amt-Dokumente-polnischer-Grausamkeiten
    Könnten Sie die bitte nachreichen?!

  8. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Man erkennt in dieser Vorlage klar, das auch die Alliierten gleiches an der Ukraine wiederholen! Siehe Besuche der Mongolei, das Einbinden von Griechenland und dann das Verhalten gegenüber der Türkei und die Ausgranzung aller Europäer, die nicht den Dollar oder den Euro als Währung benutzen wollen! Und selbst Dimitroff war, als Brandstifter des Deutschen Reichstages als Unschuldig Entlassener unterwegs, er kommunistischer Bulgarienchef, um eine Balkanrepublik auf zu machen, mit Rumänien und Jugoslawien. Ob Titow, Dimitroff und andere, sie alle waren aber bereit sich vom Deutschen helfen zu lassen, deren Kolonialisten aus Britanien organisiert, sich zu befreien! Indien und Gandi sind das beste Beispiel, wie auch von den Franzosen besetzte Teile Nordafrika! Unser Dank sollte der Deutschen Wehrmacht gelten und den Aufrechten Deutschen, die lange hinter 2000 sahen und da auch die Warnungen des Herrn Hitler sehr ernst mit einkalkulierten! Die Entwicklung der BRICS – Staaten ist auch eine solche Sichtweise, aus der Wehrmacht, siehe sicherung des Lebens im Lande und seiner Hilfen an befreundete Partner! Und welches land läßt sich schon vorschreiben, mit wem es Handel betreiben darf?
    Wie tief also der Gedanke nach Freiheit sitzt, es gibt immer wieder Neider und Kräfte, die da sich absondern und ohne Arbeit sich einfach alles nehmen wollen! Selber Schuld, liebe Deutsche, denn Ihr wählt immer noch, statt mit eigenem Staatsschutz zu agieren! Zugelassen da auch die NSA und Europol, siehe nachstens den Besuch des Arbeitgebers und teamchef der Merkel! Glück, Auf, meine Heimat!

  9. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

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