Die Wilhelm Gustloff: Die schlimmste Seekatastrophe aller Zeiten

11

15. Februar 2015 von UBasser


Von Ernst Zündel

Jedermann hat von der Titanic gehört, mit der 1912 im Nordatlantik 1.513 Seelen ins tiefe Grab unter die Wellen gerissen wurden.

Die meisten haben von der Lusitania gehört, das umgebaute Fahrgastlinienschiff des Ersten Weltkrieges, das Munition für die alliierte Sache transportierte und das von einem feindlichen Unterseeboot 1915 getroffen und versenkt wurde, mit dem Verlust von 1.198 Menschenleben.

Andere haben vom Untergang der Empress of Ireland (1.100 Tote), der Athenia (112) und der Andrea Doria (51) gehört.

Aber wieviele mögen je von der Wilhelm Gustloff* gehört haben, einem Lazarettschiff, das in den Endtagen des Zweiten Weltkrieges verwundete deutsche Soldaten und Flüchtlinge transportierte und am 30. Januar 1945 ohne Warnung von einem U-Boot in den Diensten der Sowjetunion, der amerikanischen kommunistischen Verbündeten, torpediert wurde?

gustloff

DS WILHELM GUSTLOFF — Dieser prächtige Vorzeigekreuzer, besonders für deutsche Arbeiter in Friedenszeiten gebaut, wurde während der Kriegszeit ein Lazarettschiff.

In dieser Katastrophe verloren fast 8.000** Menschen ihr Leben, über fünfmal (5 mal) soviel, wie an Bord der Titanic! Tatsächlich kamen auf diesem Schiff mehr Menschen ums Leben, als auf der Titanic, der Lusitania, der Athenia, der Andrea Doria und der Empress of Ireland zusammen (weniger als 4.000)!

Die Gustloff war jedoch nicht das einzige Schiff, das die fragwürdige Auszeichnung, als „eine schlimmere Seekatastrophe als die Titanic“ erhielt. Der zweite und dritte Platz geht somit  an die beiden anderen deutschen Lazarettschiffe, die Goya und die General Steuben.

Das Schwesternschiff der Wilhelm Gustloff, die Goya, mit weniger Passagieren an Bord — „nur” 6.000 bis 7.000! — wurde am 16. April 1945 von einem anderen sowjetischen U-Boot versenkt.

Am 10. Februar 1945 wurde das andere Schiff, die General Steuben — nach dem deutschen General benannt, der Amerika half, die Unabhängigkeit zu erringen — von demselben U-Boot angegriffen, das vorher die Gustloff versenkt hatte, mit einem Verlust von fast 5.000 Frauen, Kindern und verwundeten Männern.

Insgesamt kamen bis zu 20.000 in diesen niemals bestraften Kriegsverbrechen um. Obendrein wurden einigen, die diese horrenden Greueltaten begingen, später durch die siegreichen Alliierte des Zweiten Weltkrieges Orden zuerkannt — dieselben tapferen Alliierten, die dann in Nürnberger Verbrecher-Tribunal über die national-sozialistischen Soldaten und Führer “zu Gericht” saßen!

=====

* Die Wilhelm Gustloff wurde 1937 im Zuge des Kraft-durch-Freude Programms als ein Kreuzschiff für deutsche Arbeiter und deren Familien vom Stapel gelassen. Nach dem berühmten nationalsozialistischen Schweizer Helden und Märtyrer benannt, wurde es während des Zweiten Weltkrieges zum Lazarettschiff umgebaut.

** National Geographic Magazin, Februar 2005

Quelle: Zuendelseite.org

..

Ubasser

11 Kommentare zu “Die Wilhelm Gustloff: Die schlimmste Seekatastrophe aller Zeiten

  1. johannes3v16 sagt:

    9000 Tote Wilhelm Gustloff. Sie war das groesste Kreuzfahrtschiff der Welt, und ihr Untergang gilt als groesste Katastrophe der Seefahrtsgeschichte. Dennoch blieb das Schicksal der “Wilhelm Gustloff” im Gegensatz zu dem der “Titanic” lange unbeachtet – weil die Opfer Deutsche waren.

    https://johannes3v16.wordpress.com/2015/02/16/9000-tote-wilhelm-gustloff/

  2. neuesdeutschesreich sagt:

    Hat dies auf neuesdeutschesreich rebloggt.

  3. GvB sagt:

    2WK Untergang der Wilhelm Gustloff Clip6 (Ausschnitt)

    Der Untergang der Wilhelm Gustloff am 30. Januar 1945 war die größte Schiffskatastrophe der Menschheitsgeschichte: (hier sogar) 9.343 Menschen verloren nach einem sowjetischen Torpedoangriff auf das wehrlose Flüchtlingsschiff ihr Leben, darunter mehr als 5.000 Kinder! Über Jahrzehnte wurden Filme, Fotos und Dokumente von der Wilhelm Gustloff gesammelt und für diesen Film ausgewertet. Überlebende und Retter schildern vor der Kamera ihre erschütternden Erlebnisse in der Untergangsnacht auf der eisigen Ostsee. Aber auch die Jahre vor der Tragödie, als die >Wilhelm Gustloff als ..Kraft durch Freude-Dampfer nach Madeira, Norwegen, Italien und Libyen fuhr, werden anhand faszinierender und teilweise noch nie gezeigter Filmaufnahmen rekonstruiert.

    Die Retter von den zu Hilfe eillenden Schiffen haben schier übermenschliches geleistet.. es war sehr kalt, glatt, vereist…

  4. GvB sagt:

    Danke morbusignorantia!Danke Ubasser für die Erinnerung daran!
    Was fühlt man als Nachgeborener dabei? Nicht unbedingt alttestamentarische Rache, sondern die Forderung nach historischer Wahrheit und Richtigstellung sowie die offene Übername der Verantwortung der Mörderländer! Länder deshalb, weil die Protagonisten wie Churchill, Roosevelt ,Stalin usw. schon unter der Erde sind.
    Und…Gerechtigkeit! WIR FORDERN GERECHTIGKEIT!
    Welche Massenmorde(gegen meistens Zivilisten!) haben die sogennannten west.Allierten zu verantworten?
    Wilhelm Gustloff, Goya…
    Dresden, und viele viel andere unzählige Städte..meistens ohne militärische Bedeutung..
    Die Rheinwiesenlager..DIE..Rheinwiesenlager..denn es waren mehrere.
    Das schlimmste Gefangenlager der Amerikaner war das bei Remagen!
    Die Äcker , Wiesen..dürfen bis heute nicht geöffnet werden!Durch div. Bürgenmeister der BRiD „angeordnet“ und verboten, unter Strafe(!) die Toten zu exhumieren!
    Eine Schande!
    Eine abgründige Schande ..welche die „Vasallen-Politiker“ , „Historiker“ und (immer noch anwesenden) BESATZER alleine zu tragen haben!!!
    Die Westmächte hinterließen ihre Visitenkarte in Form von gewaltigen Leichenbergen nach völkerrechtswidrigen Luftangriffen, Schiffsversenkungen usw. auf die deutsche Zivilbevölkerung.
    Über 20 Millionen Deutsche…hatten die „Ehre“… die „Befreieung“ nicht mehr zu erleben..
    Die BRiD-„Regierung“ und gleichgeschaltete GEZ-Medien schämen sich dabei nicht, sich nicht von den Lügen und Verleumdungen zu distanzieren, auch besonders dieser frühere Bund-espräsident, von Weizsäcker, doch auch die nachfolgenden Präsidenten nicht, wo man doch heute weiß, dass da vieles nicht stimmt.
    Die Heuchler und Lügner sind unter uns…. und ihren Schuldkult dürfen sie gerne behalten..
    WIR ….
    …. schulden EUCH ..den Vasallen und den Besatzern …Lügnern- NICHTS!
    Ist Befreiung immer noch die „passende Definition“?War es NIE!
    Nein!
    Vertrieben, erniedrigt, vergewaltigt, ermordet … und nicht “befreit”!

    • Wolgaolga sagt:

      Die SHAEFsgesellschaft BRD erließ über das VerwaltungsGERICHT Koblenz Grabungsverbot im gesamten Gelände der RWL – logisch, „Tote soll man ruhen lassen.“
      Ob man deshalb den Holy Holo ständig höher leben lässt? :mrgreen:
      Etliche der 6 Mio. auf Befehle der Juden Rosenfeld und Eisenhauer gemeuchelten Wehrmachtsangehörigen sollen per LKWs in den belgischen Wäldern abgekippt und verscharrt worden sein. Der Rhein bot dito eine gute Möglichkeit zum ökologischen Abbau der Plattgewalzten. Wenn den strafgefangenen DEF schon kein Wasser zum Trinken zukommen ließ, „durften“ sie wenigstens nach ihrem Ableben darin schwimmen.
      Wieder andere erlebten für ein Stück Brot als Gage eine Schauspielkarriere in der größten und modernsten Biogasanlage Europas – als auserwählte Opfer der Naziis.
      http://www.rheinwiesenlager.de/
      https://en.wikipedia.org/wiki/Ashkenazi_Jews

  5. AeltererKnecht sagt:

    Wer sich im Besitze der absoluten Macht wähnt, hält es nicht für nötig, um Vergebung seiner Exzesse zu bitten.
    Niccoló Machiavelli.

    Die Trauer aber gilt den Opfern der Wilhelm Gustloff Tragödie!
    Die unaussprechliche und mit Worten nicht zu beschreibende Notlage der Flüchtenden war bekannt. Auch war es den Russen bekannt, daß die Wilhelm Gustloff mit mehr als achttausend Vertriebenen an Bord, in See stechen würde.

    Zu dem Zeitpunkt des Ablegens waren drei andere russische U-Boote entdeckt und unter deutscher U-Boot Bewachung, so konnte sich der Kaleu Marinesko mit seiner S-13, einen kompletten Tag später, unbehelligt, weil unvermutet, anschleichen und sein Unwesen treiben.
    Marinesko hatte nur eines im Sinn, den zu erwartenden Verdienstorden für versenkte Bruttoregistertonnage zu erhalten. Dieser mögliche Orden und die durch die vorausgegangene Sauforgie im finnischen Besatzungshafen von Hanko vernebelten Sinne, haben den Befehl zum Abschuss von vier Torpedos leicht werden lassen, so mag man vermuten. Schenkt man hingegen den Beobachtungen ehemaliger Besatzungsmitglieder von S-13 und deren Worten glauben, dann kommt man schlecht umhin, anzunehmen, daß es sich um einen nach Seekriegsrecht unerlaubten Angriff handelte.

    Ein nach Seekriegsrecht unerlaubter Angriff deswegen, weil nach Aussagen von Besatzungsmitgliedern von S-13, es vor dem Torpedoangriff einen Lichtsignalkontakt mit der Wilhelm Gustloff gegeben haben soll. Das allein stellt dann schon mal eine verbrecherische Absicht dar, nimmt man nur an, daß die Besatzung von S-13, angefangen beim Kaleu Marinesko, bis hin zum letzten Matrosen, in Kenntnis der seerechtlichen Notsituation der Wilhelm Gustloff war. Es ist und bleibt vielmehr ein unverzeihliches, weil übelstes, ja perfidestes Verbrechen an wehrlosen Kindern, Frauen und zum Teil auch versehrten Soldaten!

    Die Geschosse dann noch mit „Segnungen“ zu versehen, hat dann eine gänzlich andere Qualität. So trug T1 den Gruß: „ von Mütterchen Russland,“ T2 wurde mit der Aufschrift: „für Stalin“ versehen. T3 erhielt die Botschaft aufgekritzelt: „für das sowjetische Volk“ und T4 gar soll sich mit dem Signet: „für Leningrad“ auf die Reise begeben haben. Während „Stalin“ allein sich im Abschussrohr verkeilte, erreichten die restlichen drei ihr verderbliches Ziel.
    Alles Weitere ist grausame Geschichte.
    Marinesko hat dann ab Ende des Krieges eine 1A Karriere als Alkoholexperte und krimineller „Kohlendieb“ hingelegt, an deren Ende er im Gulag starb, ohne auch nur jemals seinen „erträumten“ Orden erhalten zu haben. Ab hier mag man sagen: „recht so!“ In keiner Weise aber stellt es einen Ausgleich des vorausgegangenen und von ihm verursachten Infernos in irgendeiner Art dar.

    Was aber der Tragödie die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, daß es den Russen gelungen ist – über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahren – den Schiffskörper der Wilhelm Gustloff derart auszuräubern, daß am Ende nurmehr die Kiellinie, der Bug und Teile des Hecks auf dem Grund der Ostsee zu finden sind. Stahl, Panzerverglasung, Schmuck, Geschirr und ja, sogar die Leichen samt Kleidungsstücken sind geplündert. Laut des archäologischen Befundes von Dr. Willi Kramer, aus dem Jahre 2002, wurde dieses Nachkriegsverbrechen in 1953 beendet. Die Polen haben dann 1992 die Schiffsglocke „geborgen“ und verwalten sie fortan in „Ehren!“ – Da kommen erst keine ethischen oder gar völkerrechtlichen Fragen auf?!

    Für Interessierte hier der Link zu Dr. Willi Kramers Internetseite:
    http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.highend-archaeology.eu/bilder/wgwreck.jpg&imgrefurl=http://www.highend-archaeology.eu/gustloff.htm&h=267&w=500&sz=31&tbnid=DMO-Vt9Yd5UbWM:&tbnh=62&tbnw=116&zoom=1&usg=__4mM5w5l6Hyw0plOicHtaziAV3VA=&docid=UCCbDgeGr31i1M&sa=X&ei=_JzqUtaXKsLXswa25IGwAw&ved=0CKIBEP4dMA0

    Nach diesem Bericht erhält der Leser eine nochmals gänzlich andere Sicht auf die Versenkung der Wilhelm Gustloff.

  6. Skeptiker sagt:

    Oder hier!

    In Neuengamme, werden 1 € Jobber zur Zwangsarbeit gezwungen, obwohl es niemals ein Verbrechen gegeben hat.

    Das ist auch fast unglaublich:

    Ich bin in Neuengamme schon öfters mit dem Rad vorbeigefahren und ich habe mir sagen lassen, die Pflege und Instandhaltung haben die den 1€ Zwangsarbeitern angedreht.
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    7.000 tote KZ-ler als Naziopfer.

    Die schwedische Zeitung “Pax” vom November 1994 berichtete, daß auf Veranlassung von Folke Bernadotte eine Rettungsaktion von 10.000 KZ-Häftlingen aus Neuengamme gestartet wurde. Die Häftlinge wurden auf mehreren Schiffen (Cap Arcona, Thielbeck, Deutschland und Athen) untergebracht. Das schwedische Rote Kreuz verständigte am 3. Mai 1945 (5 Tage vor Kriegsende – KHH.) die Briten, daß es sich um Evakuierungsschiffe für Gefangene handelt. In dieser Kenntnis – vielleicht auch aus Unkenntnis – starteten am gleichen Nachmittag britische Bomber zu einem schweren Bombardement auf Neustadt/Holstein. Dabei wurden außer der “Athen” alle Evakuierungsschiffe versenkt. Insgesamt 7.000 Todesopfer.

    Die 7.000 Leichen wurden hernach am Kai von Neustadt aufgehäuft und fotografiert und weltweit als Naziopfer dokumentiert.

    Hier alles.
    http://thenewsturmer.com/OnlyGerman/OnlyGerman1/Die_Hauptdarsteller_der.htm

    =>
    Die ganze Wahrheit über die große Lüge

    Ab der 4 Minute und 20 Sekunden geht es um Neuengamme.

    Gruß Skeptiker

  7. logos sagt:

    Der Untergang der „Lusitania“ war der Grund für die Amerikaner , in den ersten Weltkrieg einzutreten. Um die emotionale Zustimmung der amerikanischen Bevölkerung für den Kriegseintritt zu erhalten, wurde nämlich erzählt, dass es sich bei der „Lusitania“ um ein Passagierschiff gehandelt habe. Dass es sich um einen Munitionstransporter gehandelt hat, verschwiegen schon damals die „Medien“.

    • herbert sagt:

      Untergang Lusitania 1915, Kriegseintritt USA 1917; so lange mussten die überlegen. Die USA sind in den 1. WK eingetreten weil sieAngst hatten ihren „Einsatz“ zu verlieren.

Kommentare werden moderiert. Freischaltung erfolgt unregelmäßig, jedoch mindestestens 2 Mal täglich.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Archive

Zugriffe gesamt

  • 2,967,783 Zugriffe
%d Bloggern gefällt das: