Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum


Vom

n i c h t   c o n f e s s i o n e l l e n   Standpunkt aus
betrachtet

von

W. Marr.

                                          Væ Victis!
Vorwort.

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Was ich mit dieser Schrift beabsichtige, ist weniger eine Polemik gegen das Judenthum, als die Constatirung einer kulturgeschichtlichen Thatsache.
Wo immer die Verhältnisse zu einem polemischen   T o n   der Sprache zwingen, kann und muss derselbe nur als « Schmerzensschrei » Unterdrückter aufgefasst werden.

Ein resignirter « Pessimismus » fliesst aus meiner Feder.
Denkt, « es muss auch solche Käuze geben » und seid überzeugt, Niemand freut sich mehr als ich selber, wenn die von mir berührten Thatsachen ad absurdum geführt werden können. Angegriffen sind die Juden und das Judenthum schon unzählige Male in der Literatur. Aber durchweg vom Standpunkt unserer nichtjüdischen Selbstüberschätzung; ich möchte sagen, in grossprahlerischem Gambetta’schen Rückzugsstyl. Zu dem ehrlichen, offenen Eingeständniss, dass Israel eine Weltmacht allerersten Ranges geworden ist, hat es unser Dünkel noch nicht gebracht. Wir haben wohl die Juden, aber — u n s   s e l b s t   n i c h t   e r k a n n t.
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Auf Originalität wird diese Schrift also jedenfalls Anspruch machen dürfen. Frei von all und jedem confessionellen Vorurtheil geschrieben, lässt sie Euch nur in den Spiegel einer kulturgeschichtlichen Thatsache blicken und es ist nicht die Schuld des « Pessimisten », wenn Euch der Spiegel — S c l a v e n zeigt.
Ich wünsche dieser Schrift zweierlei.
1) Dass sie von der jüdischen Kritik nicht todtgeschwiegen,
2) dass sie nicht mit den sattsam bekannten suffisanten Redensarten abgefertigt werde.
Ich verkünde ja laut, und zwar ohne jede Absicht einer Ironie, den weltgeschichtlichen Triumph des Judenthums , das Bulletin einer verlorenen Schlacht, den Sieg des Feindes ohne irgend welche Beschönigung der geschlagenen Armee. Und ich sollte denken, eine solche Offenheit hat Anspruch darauf, etwas Anderes als zelotisches Zeitungsgemauschel zu erwarten.
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W. M.

Kapitel 1

Wenn ein Volk das andere unterjocht, so pflegt einer von folgenden   z w e i   Fallen einzutreten.
E n t w e d e r,   der Eroberer geht in die Kultur des Eroberten auf und verliert seine Spezialität. Dies war u. A. bei den   T a t a r e n   der Fall, welche unter Dschingiskhan China eroberten und   C h i n e s e n   wurden. Ebenso bei den   L o n g o b a r d e n,   deren Germanenthum sich vollständig   i t a l i s i r t e.
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O d e r:   dem   E r o b e r e r   gelingt es, seine Spezialität dem Eroberten aufzudrücken. Vide die angelsächsische Race in Nordamerika und ihr Einfluss in Mittel- und Südamerika.
So grossartig nach verschiedenen Richtungen hin die erwähnten beiden Erscheinungen sein mögen, so verschwinden sie doch vor der Kulturgeschichte des Judenthums. Denn hier tritt ein Moment völlig neuer Art auf.
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Ein ganzer semitischer Volksstamm wird von seiner Heimath Palästina zu wiederholten Malen gewaltsam losgerissen, in die Gefangenschaft geführt und schliesslich « zerstreut ».
Was die   « b a b y l o n i s c h e   G e f a n g e n s c h a f t »   anbetrifft, so scheinen die Babylonier ihrer jüdischen Gefangenen bald überdrüssig geworden zu sein, denn man liess sie wieder laufen. Das Gros des Volkes kehrte nach Palästina zurück, die « Bankiers » und die Reichen blieben in Babylon, trotz des Zürnens und Donnerns der altjüdischen Propheten.
Es muss hier gleich auf die Thatsache hingewiesen werden, dass die Juden von Anfang an, wo sie in der Geschichte auftreten, bei allen Völkern ohne Ausnahme verhasst waren.
Nicht ihrer   R e l i g i o n   wegen, denn die Juden, — wenigstens den Propheten zufolge, — verstanden es im   A l t e r t h u m   ausgezeichnet, der   A b g ö t t e r e i   anderer Völker sich anzuschliessen, wie denn überhaupt das s. g. «starre Judenthum» erst ein Produkt der Zeit nach der Zerstörung Jerusalems geworden ist.
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Die generelle Feindschaft gegen die Juden hatte andere Gründe.
E r s t e n s:   in der   S c h e u   d e r   J u d e n   v o r   w i r k l i c h e r   A r b e i t.
Z w e i t e n s:   in ihrer   g e s e t z l i c h   v o r g e s c h r i e b e n e n   F e i n d s c h a f t   g e g e n   a l l e   N i c h t j u d e n.
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Daß ein Volk, welches in Krieg und Frieden den   C o d e x   M o s i s   bekannte, keine internationale Sympathie erregen konnte, wird Jeder zugeben, der das mosaische Gesetz in der Bibel auch nur ganz flüchtig zu durchlesen sich die Mühe gegeben hat. Phantasie- und herzlos, rein traktatmässig geschäftlich, in Formalismus verknöchert war das Verhältniss der Juden zu Jehovah. Im praktischen Leben der ausgeprägteste   R e a l i s m u s,   den man sich denken kann. Aber in   d i e s e r   Beziehung wie aus einem ehernen Guss. Selbst der Jehovah des alten Testamentes war ein  s t a r r e r   R e a l i s t.
Er   a n e r k a n n t e   die   E x i s t e n z   « anderer Götter » und war vom   K o n k u r r e n z h a s s   gegen diese beseelt.
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T i t u s   beging den weltgeschichtlich dümmsten Streich, den man sich nur denken kann, indem er nach der Zerstörung Jerusalems die Juden theils in die   r ö m i s c h e   Gefangenschaft schleppte, theils sie gewaltsam künstlich zerstreute. In Rom herrschte eben so wenig   G l a u b e n s h a s s.   « Jeder Gott ist in Rom willkommen », sagte das Sprüchwort. Freilich , wenn im   N a m e n   der Götter, die in Rom ihr « salve hospes » fanden, die Menschen Unfug trieben, die römischen Tempel zu demoliren suchten u. s. w., so schritt die römische Polizei ein. Was die Juden aber auch bei den Römern verhasst gemacht hat, war wieder ihr exclusives Wesen, gepaart mit dem realistischen
S c h a c h e r-   und   W u c h e r g e i s t,   den sie in die römische Welt mitbrachten.
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Diese römische Welt, wie das ganze klassische Alterthum, war in   Z e r s e t z u n g   begriffen als die Juden importirt wurden. Der Semitismus fand also für seinen Realismus einen günstigen Boden und schon zu Constantins Zeiten bildeten die « Neujuden » (Christen) — die   G e l d m a c h t   in Rom.
Bei allen Völkern des Alterthums, die handeltreibenden Phönicier und Karthager nicht ausgenommen, war es   u n s c h ö n,   das zu treiben , was in moderner Form die
A g i o t a g e,   der   S c h a c h e r,   der   W u c h e r   genannt wird. Stossen wir im Mittelalter auf
« G e l d n e g o z i a n t e n »,   so waren es   J u d e n,   die man   b e n u t z t e,   aber — v e r a c h t e t e.   Diese Weltanschauung lief parallel mit einer   m o d e r n e n,   nach welcher man « den   V e r r a t h   l i e b t,   aber den
V e r r ä t h e r   h a s s t ».
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Der abstrakte Realismus des Judenthums war also in die abendländische Gesellschaft durch die Römer gewaltsam   i m p o r t i r t.   Zeit und Verhältnisse waren seiner Entwicklung und Ausbreitung günstig. Das Judenthum war der realistische Hülfsmann der Geschichte geworden und fand für seinen arbeitsscheuen, spekulativen Realismus einen fruchtbareren Boden im Abendlande, als es ihn je in Palästina besessen hatte.
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Ganz natürlich erregte dies den   N e i d   der abendländischen Bevölkerung, und da der grosse Haufe von jeher es liebte, die   R e l i g i o n   zum Deckmantel seiner Interessen zu machen, so bildete sich mit der Ausbreitung des Christenthums der   ( s c h e i n b a r )   r e l i g i ö s e   J u d e n h a s s   im Abendlande aus.
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Wie   b l ö d s i n n i g   die   r e l i g i ö s e   Seite dieses Hasses war, erhellt schon daraus, dass man die Juden verantwortlich für die   K r e u z i g u n g   C h r i s t i   machen wollte; eine Prozedur, welche bekanntlich die   r ö m i s c h e n   A u t o r i t ä t e n,   dem Geschrei eines jerusalemitischen Pöbels feige nachgebend, in Scene gesetzt hatten. Jener jüdische Pöbel zu Christi Zeiten hat ja nicht mehr und nicht weniger gethan, als der Pöbel aller Zeiten, aller Völker stets gethan hat, noch thut und stets thun wird. Heute   « H o s i a n n a h ! »   u n d   m o r g e n   « K r e u z i g e ! »   schreien. Aber es liegt einmal in der Menschennatur, dass sie die Vorsehung, die Religion immer behelligt, wenn sie Dummheiten oder Niederträchtigkeiten begehen will. Man hat sich fast noch nie in Kriegen gegenseitig erwürgt, ohne zuvor hüben und drüben die   G ö t t er   oder unsern   H e r r g o t t   anzurufen und ihnen oder ihm die Ehre der Bundesgenossenschaft aufzudrängen, und so mussten denn auch   G o t t
und die   R e l i g i o n   herhalten bei allen   J u d e n v e r f o l g u n g e n,   während in Wahrheit diese letztern doch Nichts waren als das Ringen der Völker und ihres Instinktes gegen die
r e a l i s t i s c h e   V e r j u d u n g   der   G e s e l l s c h a f t,
als ein   K a m p f   u m ’s   D a s e i n.
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Ja! wenn wirklich einzelne fanatische Juden im Mittelalter beim Passahfest — — — „Christenkinder geschlachtet“ hätten, — wenn solche hirnverbrannten Vorfälle sich ereignet hätten, was historisch nicht nachweisbar ist, so wären dies keine andern Abscheulichkeiten als es die Verbrechen überhaupt sind, und berechtigten durchaus nicht zu einem
g e n e r e l l e n   r e l i g i ö s e n   Hass. So wenig wie dies die Unfläthereien gewisser pietistischer Secten gegen das Christenthum vermögen.
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Gegen jede   « r e l i g i ö s e »   Verfolgung nehme ich somit die Juden unbedingt in Schutz und ich glaube, es ist in dieser Hinsicht kaum möglich, sich deutlicher auszusprechen als ich es hier gethan habe.     Dagegen betone ich folgende unumstösslich feststehende Thatsache: In den Juden ist dem Abendlande durch die Römer ein Volksstamm aufgedrungen worden, der, seiner eigenen Geschichte zufolge, bei allen Völkern des Orients aufs Gründlichste verhasst war.
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Kapitel 2

Die Juden sind also nicht als Eroberer mit dem Schwerte zu uns gekommen.
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Sie wurden von den Römern als politische Gefangene in die abendländische Welt hinein —
«i n t e t n i r t»   und zwar derartig, dass sie die Freiheit der Wahl der Niederlassung hatten und in den Städten ihre Sitze unter einer Controlle standen, in den s. g. « Ghettos » (Judenvierteln).
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Nichts ist natürlicher, als dass die Juden ihre Unterjocher und Wegführer aus der Heimath
h a s s e n   mussten. Nichts natürlicher, als dass dieser Hass durch einen beinahe zwei Jahrtausende langen Druck und Verfolgung im Abendlande anschwellen musste. Nichts natürlicher, als dass die Juden in der Verbannung und indirekten Gefangenschaft im Abendlande noch gehassiger wurden als sie es im Orient waren. Nichts natürlicher, als dass sie mit dem ihnen angebornen Talent der Schlauheit und Ueberlistung, als « gefangen » einen Staat im Staate, eine Gesellschaft in der Gesellschaft bildeten. Der jüdische   P a r t i k u l a r s t a a t   setzte im Abendlande den Krieg mit List fort, den er mit ausrottenden Waffen im Morgenlande gegen die Völker geführt hatte, wo er der Stärkere war.
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Es war dies einfach ein natürliches Recht der Juden, Man kann von dem Unterdrückten nicht Milde statt Trotz erwarten und am wenigsten Aufrichtigkeit von einem Volke, dessen Gesetz nicht im Hinhalten der rechten « Backe » besteht, wenn man die linke schlagt.
«Auge um Auge, Zahn um Zahn», sagt der Jehovahnismus. War das Kriegsrecht der Strenge gegen ein solches Volk, nachdem man einmal den grossen politischen Fehler begangen hatte, es in die abendländische Gesellschaft gewaltsam hinein zu zwingen, berechtigt, so war der zähe Widerstand der Juden ebenfalls ihr natürliches Recht und die staunenswerthe Zähigkeit und Ausdauer der Semiten hat es dahin gebracht, dass sie im 19. Jahrhundert die erste Grossmacht des Abendlandes in der Gesellschaft geworden sind, und dass namentlich in Deutschland das Judenthum nicht in dem Germanenthum aufgegangen ist, sondern umgekehrt das Germanenthum im Judenthum. Aufgegangen bis zu dem Grade, dass die Stimmführer des deutschen Patriotismus, der « Reichsfreundlichkeit », die Stimmführer unserer parlamentarischen, ja kirchlichen Kämpfe — J u d e n   sind. —
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Es ist gleich Anfangs nach der Zerstreuung der Juden im Abendlande eine bemerkenswerthe kulturgeschichtliche Erscheinung gewesen, dass das Judenthum sich in die Städte warf und der Arbeit des Landbaues und der Kolonisation sich noch abholder zeigte als in Palästina und noch früher in Egypten. Man wende nicht ein, dass es in manchen Ländern den Juden nicht gestattet gewesen sein soll, Grund und Boden zu erwerben. Das Abendland war bis tief in das Mittelalter hinein zum grossen Theil ein   b r a c h l i e g e n d e s   U r l a n d.   Nichts stand jenem « Squatterleben » entgegen, welches die Pionire der Kultur in den Wäldern Nord-Amerika’s führten. Herrenloser Boden war im Abendlande in Ueberfülle vorhanden. Aber er wurde von den Juden nicht in Angriff genommen, denn diesem Volke fehlte die energische Thatkraft der alten Angelsachsen, die, ihres Glaubens wegen vertrieben, im fernen Westen aus   W i l d n i s s e n   S t a a t e n   s c h u f e n.   Nicht die Axt und der Pflug, die List und die Verschlagenheit des realistischen Schachergeistes waren die Waffen, mit welchen die Juden das Abendland eroberten und namentlich aus Deutschland ein   N e u – P a l ä s t i n a   gemacht haben.
Und warum vorzugsweise aus Deutschland?
Der Romanismus, das alte cäsarische Römerthum, war selbst ein politischer und gesellschaftlicher Realismus in dem Grade geworden, dass die Juden ein Staatsganzes vor sich sahen, welches erst durch den Idealismus des Christenthums zerbröckelt werden konnte. Mit der Einführung desselben als Staatsreligion, mit dem Beginn des   P a p s t t h u m s,   welches den Gegensatz von
C h r i s t   und   N i c h t – C h r i s t   aufrecht erhalten musste, um die Welt zu
m o n o p o l i s i r e n,   fand die jüdische « Handelsfreiheit » ihren Rahmen in Rom und Italien eingeengter. Das Judenthum   d e c e n t r a l i s i r t e   sich mehr und mehr, und wich vor dem kirchlich-christlichen Fanatismus zurück. Es zerstreute sich massenhaft über Spanien und Portugal und über die slavischen Länder, bis es von   d o r t  über Holland nach Deutschland in Massen emigrirte, während es unter den damaligen slavischen Barbaren seine sociale Minirarbeit ungestörter fortsetzen konnte. Nächst dem Slaventhum war aber das
G e r m a n e n t h u m   am   u n v o r b e r e i t e t s t e n   gegen die Fremdlinge. Das Gefühl einer deutschen Nationalität, geschweige eines deutschen Nationalstolzes, existirte in den germanischen Ländern nicht. Und gerade desshalb wurde es dem Semitismus leichter, in Deutschland festen Boden zu fassen als in andern Ländern.
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Allerdings erregte auch hier die Spezialität der orientalischen Fremdlinge Anstoss. Allerdings provozirte die semitische List und der realistische Geschäftsgeist in den ackerbautreibenden Ländern germanischen Namens eine Reaktion gegen die Juden. Dieses   f r e m d e   V o l k s e l e m e n t   und sein Realismus stach zu sehr ab gegen den ganzen Charakter des Germanenthums. Seine Satzungen, seine ausgesprochenen Glaubenssätze, in allen Nichtjuden   « U n r e i n e » *)   zu erblicken, erregten auf der einen Seite den Grimm des Volkes, während die Juden sich anderseits   b e n u t z e n   liessen von den   « G r o s s e n »,   um auf Kosten des Volkes — — mit den Grossen ihre Geldgeschäfte zu machen. —
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Hochbegabt, hochtalentirt nach dieser Richtung hin, dominirten die Juden schon im Mittelalter im Gross- und Kleinhandel und überflügelten das im Schweisse seines Angesichts arbeitende Volk.
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Dieses Volk sah, dass   s e i n   ethisches Gefühl den Juden nicht innewohnte, denn lieber als ihre Emanzipation war ihnen das   G e l d v e r d i e n e n.   Wo dieser Punkt existirte, erduldeten sie Alles.
V o n   O b e n   o f f i c i e l l   g e d r ü c k t,   k o n n t e n   s i e   s i c h   n a c h
u n t e n   h i n   r e a l i s t i s c h   s c h a d l o s   h a l t e n.
Das Volk durfte nicht murren zu dieser seiner Ausbeutung durch die Grossen, bei welcher das Judenthum den   M a k l e r   machte. Es nahm also die   R e l i g i o n   zum Vorwande. Die « Kreuziger Christi » sollen uns ausbeuten? schrie man. „Hepp! Hepp!“
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*) Unter der   J u d e n s c h a f t   von   P e s t h   verursachte es (im Dezember 1865) grosse Aufregung, dass der Vorbeter der orthodoxen Gemeinde, Namens   S c h o r,   den Pesther Oberrabbiner Dr.   M e i s e l,   beschuldigte, er habe, zur
k a i s e r l i c h e n   T a f e l   geladen, von den   S p e i s e n   g e n o s s e n.   Die Untersuchung (!) ergab, dass die beiden eingeladenen Rabbiner zwar von den Speisen auf ihren Teller genommen, auch mit Messer und Gabel sich beschäftigt (!), aber nicht wirklich gegessen hatten. Hierauf entsetzte die Gemeinde den Vorbeter Schor seines Amtes. — Man muss sich bei solchen Vorgängen nun fragen, mit welchem Rechte doch Leute, die sich zu
v e r u n r e i n i g e n   glauben, wenn sie an einem christlichen Mahle theilnehmen, an einem Mahle, zu dem sie ihr   L a n d e s h e r r   geladen, auf bürgerliche Gleichstellung mit den Christen dringen können? — (Ghillany, Europäische Chronik III, 120.)
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Den « Grossen » kamen solche gelegentliche Judenhetzen gar nicht ungelegen. Wurden doch die Juden dadurch in Abhängigkeit und
M a k l e r w i l l f ä h r l i c h k e i t   gehalten und durften sich nicht beikommen lassen, als
« C o u r t a g e »   die Emanzipation ihres Volkes zu fordern.
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Es lässt sich nun durchaus nicht läugnen, dass der abstracte, geldindustrielle und Schachergeist der Juden zum Emporblühen des Handels und der Industrie in Deutschland viel beigetragen hat. Das Interesse, und nicht das Ideal baut die Staaten, und stellen wir uns das Interesse als eine Persönlichkeit dar, so sind seine Mittel zum Zweck in den seltensten Fällen lauter und edel. Despotische Fürsten im steten Kampfe mit einem despotischen und raubsüchtigen Adel, ein Bauer, der sich vom Negersclaven kaum durch etwas Anderes als die Farbe der Haut unterschied, ein Bürgerthum, welches bis in die Zeiten der Kreuzzüge hinein noch sehr fragmentarisch, beinahe problematisch war. So stellte sich die germanische Gesellschaft dar, während in Italien, Frankreich und Spanien die Kultur bereits blühte.
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In dieses wirre, täppisch-germanische Element drang das glatte, listige, elastische Judenthum ein; mit seiner ganzen realistischen Begabung intellectuell, d. h. was die Intelligenz der Schlauheit betrifft, wohl geeignet, auf das Germanenthum hinabzublicken, den monarchischen, ritterlichen, deutschen Tolpatsch zähmend, indem es seinen   s c h l e c h t e n   L e i d e n s c h a f t e n   behülflich war.
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Ein   V a t e r l a n d   hatte der Jude nicht. Seinem einstigen Vaterlande wurde er mit jedem Tage mehr entfremdet und die Erinnerungen an dasselbe waren ihm nur Formeln. Dagegen hatte ihm die Natur die Gabe versagt, sich mit andern Völkern zu amalgamiren, zu assimiliren. Er blieb abstossend gegen ihre Religion, spröde gegen ihre Sitten, Gebräuche und Lebensweise. Er konnte seine Unterdrücker in Allem täuschen, nur nicht darin, dass er J u d e   war und bleiben wollte. Seine Satzungen waren eine permanente Herausforderung und Demonstration gegen die « Unreinen », in deren Mitte er lebte. Er war ihnen   t y p i s c h   f r e m d   und ist es geblieben bis auf den heutigen Tag;
ja,   s e i n   e x c l u s i v e r   J u d a i s m u s   t r i t t   h e u t e   n a c h
d e r   J u d e n e m a n z i p a t i o n,   wie wir später zeigen werden,   n o c h
w e i t   a u s g e p r ä g t e r   h e r v o r   a l s   d i e s   i n
f r ü h e r e n   Z e i t e n   d e r   F a l l   w a r.
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Wir dürfen uns also nicht schämen vor dem Eingeständniss, dass uns mit dem Judenthume ab ovo ein Element in unsere abendländische Gesellschaft gekommen ist, welches unsere Vorfahren an List und Schlauheit bei weitem überragte und mit diesen Waffen im Abendlande kämpfte, nachdem ihm das Feuer und Schwert des Fanatismus und Hasses gegen andere Völker im Orient aus den Händen gerissen war. Den   K a m p f   gegen alles Nichtjüdische hat das Judenthum im Abendlande mit diesen Waffen stets fortgesetzt. Es widerstand siegreich unsern Weltanschauungen, es impfte uns die seinigen dagegen von Jahr zu Jahr mehr ein, indem es die Begriffe von Recht und Unrecht so elastisch machte, dass im Handel und Verkehr ihre Gränzlinie nur da erst zu finden ist, wo — das
b r u t a l e   V e r b r e c h e n   beginnt, aber die
« s t r a f l o s e n   V e r b r e c h e n »   zu « Usancen » gemacht hat. Jener Spottvogel, der die Börsenleute in « weisse » und « schwarze » Juden eintheilte, hat nicht so ganz Unrecht.
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Aus diesem Allen folgt aber nur, dass das Germanenthum nicht
g e i s t i g e   W i d e r s t a n d s f ä h i g k e i t   genug besass, um sich vor der Verjudung zu schützen und so ist Deutschland denn nach und nach das eigentliche Centrum, das neue « gelobte Land » für den Semitismus geworden, der aus Spanien, Portugal und Polen herein fluthend, das bereits ansässige Judenthum noch verstärkte.
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Dieses Volk, die Juden, welches in seiner eigenen Geschichte eine
E n e r g i e   d e s   t h e o k r a t i s c h e n   F a n a t i s m u s   besass, wie kein anderes Volk auf Erden, dessen theokratischer Codex in Krieg und Frieden geradezu haarsträubend war, hat seine ganze
d e s t r u c t i v e   S p a n n k r a f t   in andere Formen gebracht und in dieser Form die abendländische Welt erobert, was ihm bei der morgenländischen Welt mit Feuer und Schwert nicht gelungen ist.
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Eine solche kulturgeschichtliche Erscheinung ist keine Seifenblase, die man mit einem wohlfeilen
«H e p p,   H e p p !»   zum Platzen bringt. Es ist eine dämonische Erscheinung, trotz ihrer typischen « Frazzenhaftigkeit ». Ein Volk, dessen Typus das Gelächter des cäsarischen Rom’s erregte, das Schmutz starrend, — schlimmer als man es heute in Russland und Polen antrifft, — sich über Europa verbreiten konnte, das von der Bildung der damaligen Zeit gehänselt, vom Pöbel gemisshandelt, vom kirchlichen Zelotismus verfolgt wurde, — dieses Volk machte sich als « Makler » im Mittelalter bereits die Grossen tributär und sog durch die Intelligenz und Elastizität seines realistischen Schachergeistes die Kleinen aus, behielt dabei die ganze theokratische-jehovahnische Starrheit bei, welches seine eigenen, human denkenden Ausnahmsjuden fanatisch verfolgte.
Und   d i e s e s   V o l k   h a t   m i t   s e i n e m   j ü d i s c h e n   G e i s t e
d i e   W e l t   e r o b e r t!
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Das ist nicht die Macht des jüdischen   r e l i g i ö s e n   Glaubens. Denn der   J u d e   hat keine ideale Religion, er hat nur einen   G e s c h ä f t s v e r t r a g   mit Jehovah und zahlt in Satzungen und Formeln seinem Gott, der ihm dafür ausdrücklich die angenehme   P f l i c h t   auferlegte, alles Nichtjüdische zu vertilgen. Es ist die gewaltige Macht eines   v o l l b e w u s s t e n,
t y p i s c h e n   Realismus, den wir im Judenthum anzustaunen gezwungen sind, der uns in seinem
P a t h o s   wie in seiner   S a t y r e   überall entgegentritt. Denn was die Thatsächlichkeit geschäftlicher, erwerblicher Momente anbetrifft, so   u n t e r s c h e i d e n   wir Germanen uns kaum mehr noch von den Juden; es fehlt uns nur noch die   i n i t i a t i v e   Kraft des semitischen Volkes, und da wir vermöge unserer Stammesorganisation uns diese Kraft nie werden erringen können, so ist, — weil ein
S t i l l s t a n d   in der Kulturgeschichte unmöglich, — unsere   P e r s p e k t i v e   keine andere, als eine Zeit, in welcher   s t a a t l i c h   und   g e s e t z l i c h  das Judenthum zur
F e u d a l h e r r s c h a f t   wird, und wir
G e r m a n e n   seine   « H ö r i g e »   bilden werden.
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Kapitel 3

In welchem grossen Irrthum das Germanenthum befangen war, der Judenfrage nur eine religiöse, d. h. confessionelle Bedeutung beizulegen, resp. ihr eine solche abzugewinnen, hat einer unserer edelsten Menschen, unserer grössten Denker und Dichter, unserer scharfsinnigsten Kritiker, hat —
G o t t h o l d   E p h r a i m   L e s s i n g   in seinem   « N a t h a n   d e r   W e i s e »   gezeigt.

Das 18. Jahrhundert, in welchem Lessing   l e b t e,   war das Jahrhundert der philosophischen Emanzipation von Vorurtheilen aller Art, namentlich von religiösen. Nun ist es merkwürdig, dass in jener grossen Epoche die englischen wie die französischen « Freidenker » dem Judenthum gegenüber sich mehr oder weniger
a b l e h n e n d   verhielten. Der grosse Deist   V o l t a i r e   ging dem Formalismus des Judenthums sogar sehr herzhaft zu Leibe.

Er und in England   M y l o r d   B o l i n g b r o o k e   verhehlten ihre Stammesaversion gegen die Juden nicht im geringsten, und betonten sogar recht deutlich, dass die Juden eine eigentliche Religion gar nicht beanspruchen konnten. Sie behandelten das Judenthum geistig en bagatelle.

In Deutschland dagegen schlug der grosse Lessing einen andern Weg, — einen philosophischen Irrweg, — ein in seinem « Nathan der Weise » und es ist seltsam, dass dieser so in die Augen fallende Irrweg unseres Unsterblichen in unserer zersetzenden Zeit der
l i t e r a r i s c h e n   R ü c k s i c h t s l o s i g k e i t e n   so wenig Beachtung gefunden hat.

Die Sage von den   « d r e i   R i n g e n »   ist das schönste, was die
P o e s i e   d e r   T o l e r a n z   je geschaffen hat. Aber wem legt Lessing diese erhabene und erhebende Wahrheit in den Mund?
E i n e m   j ü d i s c h e n   R o t h s c h i l d   u n t e r   d e m   S u l t a n   S a l a d i n!
War das nothwendig in einem   T e n d e n z d r a m a ? — Konnte Nathan nicht ein jüdischer Gelehrter, ein anticipirter   B a r u c h   S p i n o z a   sein? — Musste das widrige Element der
G e l d n e g o z i a n t e n   hineinspielen?
Und dennoch — versetzen wir uns psychologisch in die Stimmung des Dichters, so waren, — ihm selber unbewusst,   J u d e   u n d   G e l d m e n s c h   i d e n t i s c h.   Dieser war von Jenem nicht zu trennen. Instinktiv fühlte das der Dichter. Nathan macht   K r i e g s a n l e i h e n   zum Kampfe
gegen die   K r e u z f a h r e r.   Er nimmt geschäftlich finanziell   P a r t e i   für
e i n e n   der   « R i n g e ».   Er bietet dem Saladin   G e l d   an — unmittelbar nach der wunderherrlichen Erzählung von den drei Ringen. Zinsfrei — nun ja, aber er unterstützt den
e i n e n   « R i n g »,   der noch dazu nicht einmal der des Judenthums ist. Allerdings unterstützt er auch den   « T e m p e l h e r r n »,   aber die Neutralität des « Etre suprême », die in der Ringlegende so erhaben schön geschildert ist, wird durch ihn, Nathan, selber abgeschwächt.

Lessing   k o n n t e   unbewussterweise nicht über die Identität von Jude und Geldnegoziant hinaus. Musste der   H e l d   des Drama’s ein   J u d e   sein, warum stellte er diesen Juden nicht
e d e l m e t a l l f r e i   dar? Und so apotheosirte Lessing einen
A u s n a h m s j u d e n,  der aber   a l s   Geldmann ein solcher war.

Nathan ist ein   I n d i v i d u u m,   aber kein   B e g r i f f.   Er steht charakteristisch vielleicht eine Stufe höher als der chargirte   « S c h e w a »   von Cumberland.
Dieser letztere aber ist   w a h r e r,   naturgetreuer gezeichnet;
S c h e w a   ist aus dem Leben gegriffen; Nathan ist ein Abstraktum, das in die höchste, idealste Poesie der Humanität, ja der Toleranzphilosophie als — B a n k i e r   eintritt.
Der Jude Nathan   w ü r d e   den « Monotheismus » repräsentirt haben, wenn ihm Lessing nicht den realistischen Beigeschmak des Geldnegozianten gegeben hätte.
Es beweist dies nur, dass selbst   L e s s i n g,   wider Willen, die   I d e n t i t ä t
von   J u d e   und   G e l d m a c h t   darstellte.
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Der Lessing’sche   N a t h a n   wurde gleichwohl so recht eigentlich der
B a h n b r e c h e r   für die Judenemanzipationsideen bei den Deutschen. Der germanische Idealismus musste von der Ringsage captivirt werden und übersah, dass Lessing’s
N a t h a n   nur — — ein   F a b e l w e s e n   sein konnte!
Wäre Nathan ein Christ gewesen, es hätte sich mehr als ein   P a u l   L i n d a u   gefunden, der die « literarische Rücksichtslosigkeit » begangen hätte, den grossen Humanisten Lessing auf die dialektische Secirbank zu bringen!
Es lag an der   Z e i t.   In der That: Jude und Geldmensch waren unzertrennlich auch in Lessing’s Augen. Das letztere Attribut   k o n n t e   der Dichter nicht von dem ersten seines Helden trennen. Nur in dieser Form   k o n n t e   man an Nathan   g l a u b e n   im grossen Publikum. Und ich will mit diesen Auslassungen Nichts bewiesen haben, als dass selbst unser grosser Lessing
den   « J u d e n »   nicht getrennt vom   « G e l d e »   darzustellen vermochte.
Die Idee, einen   S p i n o z a   zu antizipiren, wäre   z u   k ü h n   für das Drama gewesen; denn dieser wahrhaft grosse   j ü d i s c h e   N i c h t j u d e   war ja von seinen eigenen
S t a m m e s g e n o s s e n   verflucht — — bis zum
M e u c h e l m o r d s a n f a l l e ! ! — Baruch Spinoza!
p h i l o s o p h i s c h e r   M e s s i a s   d e s   1 7.   J a h r h u n d e r t s !   « Ans Kreuz geschlagen » aber — von den Juden, wie der   J u d e   C h r i s t u s   an’s Kreuz geschlagen wurde von den Römern! Baruch Spinoza! ein   M o d e a r t i k e l   des Judenthums des 19. Jahrhunderts!
Aber wehe dem   G e r m a n e n,   der dem grossen Haufen der Juden zeigen wollte, wer und was der   g r o s s e   S p i n o z a   war!! menschliche Jämmerlichkeit! Wie kann ein moderner   D u t z e n d j u d e   für Spinoza zu schwärmen affectiren!

.
Mit Lessing’s   « N a t h a n »   und Cumberland’s   « J u d e »   beginnt der Gedanke der Judenemanzipation im grossen Publikum sich Bahn zu brechen. Das Theater wurde sein Forum und die letzte theatralische That war in dieser Richtung Mosenthal’s   D e b o r a h,   welche den «Judenschmerz» und den «Judenzorn» gleichmässig zeichnete. Die Judenemanzipation erhielt eine eigene Literatur in Deutschland seit Lessing und seit der Judenemanzipation in Frankreich zur Zeit der ersten Revolution.
Dass die Juden die Revolution von 1789 wie die 1848er Revolution froh begrüssten, dass sie sich eifrig daran betheiligten, wer kann es ihnen verargen? «Juden, Polen und Literaten», hiess das conservative Schlagwort im Jahr 1848. Nun ja, drei unterdrückte Potenzen! Die Glücklichen und Zufriedenen revoltiren nicht in dieser Welt. Dass die Juden bei dem bachantischen Freiheitstaumel in der Presse das lauteste Wort führten ist ebenfalls erklärlich. Endlich ist noch wiederholt zu betonen, dass es die philosophische Selbsttäuschung dahin gebracht hatte, in der Judenfrage eine
c o n f e s s i o n e l l e   Freiheitsfrage zu erblicken. Das Judenthum stand aber im Jahr 1848 längst auf einer Stufe, wo von confessioneller Beeinträchtigung keine Rede sein konnte. Die jüdische
«C o n f e s s i o n»   war Nichts weiter als die   S t a t u t e n   eines Volkes, das einen Staat im Staate bildete und dieser   N e b e n s t a a t,   resp.   G e g e n s t a a t   verlangte für seine Mitglieder ganz bestimmte   m a t e r i e l l e   Vortheile.

Die   p o l i t i s c h e   Gleichstellung war es; denn im   b ü r g e r l i c h e n   Leben hatte
f a c t i s c h   das Judenthum schon längst eine dominirende, tonangebende Stellung errungen; so dominirend, dass christliche Staaten jüdische Bankiers   b a r o n i s i r t e n,   trotzdem diese semitischen Barone nicht « Stadtverordnete » u. s. w. werden konnten.
Dass die Judenfrage eine   s o c i a l – p o l i t i s c h e   sei, fiel Niemand ein. Was man sich selbst seit 1800 Jahren vorgelogen hatte, dass es sich um eine Frage der Glaubens- und Gewissensfreiheit handle, das log man sich frischweg weiter vor und so erhielt der social-politische Einbruch des Judenthums
i n   d i e   g e r m a n i s c h e   G e s e l l s c h a f t   d u r c h   d i e
J u d e n e m a n z i p a t i o n   s e i n e   g e s e t z l i c h e   W e i h e.
.

Es wurde eine factisch bereits bestehende   F r e m d h e r r s c h a f t   gesetzlich anerkannt. Eine Fremdherrschaft, die es, um ganz prosaisch zu sprechen, soweit gebracht hatte, dass sie die   D i c t a t u r   d e s   S t a a t s f i n a n z s y s t e m s,   also den Nervus rerum gerendarum, langst an sich gerissen und ihm den semitischen   D i s p o s i t i o n s –   und
M a n i p u l a t i o n s g e i s t   e i n g e i m p f t   h a t t e.
Was das Judenthum längst errungen hatte, die Herrschaft des jüdischen Realismus auf Kosten alles Ideellen, das sollte nicht nur sicher gestellt, das sollte ins Unendliche ausgebreitet werden. Und dazu bedurfte das Judenthum der gleichberechtigten politischen Theilnahme an der
G e s e t z g e b u n g   und   V e r w a l t u n g   d e s s e l b e n   S t a a t e s,   den es theokratisch negirte.
Dieser und kein anderer ist nach Abschälung aller farbenschimmernden Phrasen der Kern der Judenemanzipationsfrage gewesen.   B e d i n g u n g s l o s   trat die jüdische Fremdherrschaft in das staatlich-germanische Element ein.
Ich gebrauchte wiederholt das Wort « Fremdherrschaft. » Aber ist denn ein Volk, welches alljährlich unter Anderm die rituelle alberne Phrase wiederholt:
«A u f   W i e d e r s e h e n   i m   n ä c h s t e n   J a h r e   i n   J e r u s a l e m !»   etwa kein fremdes Volk? Es affichirt seine fremdländische Firma geradezu, abgesehen von seinen Sitten und beibehaltenen starren Stammeseigenthümlichkeiten, die sich — innerlich und äusserlich — nur in seltensten und ganz vereinzelten Ausnahmsfällen in 1800 Jahren noch nicht mit dem Germanenthum —
u n t e r s c h e i d u n g s l o s   von diesem — assimiliren konnte. Wollen und können denn die Juden ihrer eigenen   M a c h t   dergestalt in’s Gesicht schlagen, dass sie den
a n g e b l i c h e n   Versuch machen, sich   n i c h t   für ganz scharf ausgeprägte
F r e m d l i n g e   auszugeben? Gerade   d a r i n   b e s t e h t   ja die « Gloire » des Judenthums, dass es 1800 Jahre lang der abendländischen Welt den   s i e g r e i c h s t e n
W i d e r s t a n d   leistete. Alle übrigen Einwanderungen in Deutschland (z. B. die « französischen Kolonien ») sind spurlos im Germanenthum aufgegangen.
W e n d e n   und   S l a v e n   sind im germanischen Element   v e r s c h w u n d e n.   Die semitische Race, stärker und zäher, hat sie Alle überlebt. Wahrlich! wäre ich Jude, mein höchster Stolz würde mit Befriedigung auf diese Thatsache blicken.
K e i n   T r i u m p h a t o r   d e r   A l t –   u n d   N e u z e i t   k a n n
s i c h   s o l c h e r   g e i s t i g e n,   k u l t u r g e s c h i c h t l i c h e n
E r f o l g e   r ü h m e n,   a l s   d e r   l e t z t e   S c h a c h e r j u d e,
d e r   a n   d e r   S t r a s s e n e c k e   a u f   d e m   K a r r e n   B a n d
f e i l b i e t e t. — Ohne Schwertstreich, im Gegentheil, politisch verfolgt durch die Jahrhunderte hindurch, ist das Judenthum heute der   s o c i a l p o l i t i s c h e
D i k t a t o r   D e u t s c h l a n d s   geworden.

—————
Zweiter Teil

..

Ubasser

8 Antworten zu “Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum

  1. Wahr-Sager 7. Januar 2017 um 03:24

    „Zu dem ehrlichen, offenen Eingeständniss, dass Israel eine Weltmacht allerersten Ranges geworden ist, hat es unser Dünkel noch nicht gebracht.“

    Das Werk von Marr ist von 1879. Wie kann Marr da schon von Israel (und dann noch als Weltmacht) geschrieben haben? Kann mich mal jemand aufklären?

  2. Wolgaolga 7. März 2015 um 21:53

    „Die christlichen Nettigkeiten sind nur Zuckerguss oder „lipstick on a pig“ für den psychopathischen und völkermörderischen hebräischen Inhalt der Bibel, dem alten Testament. Mit anderen Worten, das Neue Testament ist effektiv ein trojanisches Pferd für den jüdischen Geist-Virus. Das ist der Grund warum – oberflächlich betrachtet – Christen netter sind als Mitglieder anderer Religionen, vor allem den geld- und sexbesessenen Juden, aber bei näherer Betrachtung sieht man, wie leicht sie von Juden dazu manipuliert werden können, sich genauso abscheulich wie Juden zu verhalten. Der weitverbreitete Völkermord in den europäischen Kolonien ist ein guter Beleg dafür.
    Die christliche Religion macht Christen schutzlos gegenüber jüdischer Gedankenkontrolle. Sie gibt ihnen mentales HIV. Sie verwandelt Christen in Wölfe im Schafspelz. Wenn die Menschheit überleben will muss sie den christlichen Glauben spurenlos beseitigen, zusammen mit dem Judentum.“
    http://therebel.org/de/?option=com_content&view=article&id=810439:warum-ich-kein-christ-mehr-sein-kann&catid=358:leitartikel&utm_source=newsletter_2424&utm_medium=email&utm_campaign=warum-ich-kein-christ-mehr-sein-kann

    Die Juden hatten den Verlauf der Geschichte längst geplant; bereits im Vorfeld der Gründung des Deutsches Kaiserreichs, um es dann zu zertrümmern. Anschließend sollte das Inkassosystem Deutschland für JEWropa installiert werden.

    Nachzulesen bei Henry Ford „The International Jew“, der – natürlich gefälschten – Protokolle der Weisen von Zion sowie in den Geschichtsbüchern des 21. Jahrhunderts.

  3. Heil Ubasser! 4. März 2015 um 03:55

    „Später stellte Hans-Werner Woltersdorf folgendes über Marr fest:
    „Im Jahre 1879 erschien in Bern ein Buch mit dem Titel ‚Der Sieg des Judentums über das Germanentum‘ von Wilhelm Marr. (…) Wilhelm Marr stellt sich hier in die Reihe der Nichtjuden, aber in Wirklichkeit war er der 1819 geborene Sohn des jüdischen Schauspielers Heinrich Marr [nach jüdischem Gesetz also KEIN Jude, allerdings – ohne ethnisch jüdische Mutter]. Offensichtlich wollte er vermeiden, daß er eine laudatio pro domo hält.
    Bemerkenswert aber ist, was er auf den Seiten 34 f. schreibt: ‚Von allen europäischen Staaten ist jetzt nur noch Rußland übrig, welches der offiziellen fremdherrschaftlichen Invasion Widerstand leistet… In diesem vielgliedrigen Staat findet das Judentum den ›archimedischen Punkt‹, den es braucht, um die abendländische Welt aus den Angeln zu heben. Die jüdische elastische Leichtlebigkeit wird Rußland in eine Revolution stürzen, wie die Welt noch keine ähnliche gesehen hat… Hat es Rußland lahmgelegt, dann wird der Zusammenbruch der abendländischen Gesellschaft jüdisch-offiziell beginnen, und dieses letzte Stündlein des verurteilten Europa wird in spätestens 100–150 Jahren schlagen.‘ Marr sagt also nicht nur die russische Revolution voraus, sondern prophezeit bereits auf Seite 30, ‚daß nicht vier Generationen vergehen, und es wird absolut kein Staatsamt, selbst das höchste nicht ausgeschlossen, mehr existieren, das nicht von Juden usurpiert wäre…‘“ Quelle:
    http://de.metapedia.org/wiki/Wilhelm_Marr

    Aber schon im 2. Absatz des Vorwortes bricht es aus ihm heraus: „(…) und seid überzeugt, Niemand freut sich mehr als ich selber [als Sohn eines Juden], wenn die von mir berührten Thatsachen ad absurdum geführt werden können.“

    Es widerstrebt mir, im Erfinder eines so griffigen Kampfbegriffs wie „Lügenpresse“ einen Agenten des Zionismus zu sehen – der ja bekanntermassen den „Antisemitismus“ förderte, um den Zusammenhalt der Juden zu stärken -, aber Marr schreibt Dinge wie: „In dieses wirre, täppisch-germanische Element drang das glatte, listige, elastische Judenthum ein; mit seiner ganzen realistischen Begabung intellectuell, d. h. was die Intelligenz der Schlauheit betrifft, wohl geeignet, auf das Germanenthum hinabzublicken, den monarchischen, ritterlichen, deutschen Tolpatsch zähmend, indem es seinen s c h l e c h t e n L e i d e n s c h a f t e n behülflich war.“ Ich empfinde das als Spott gegen die „täppischen-germanischen“ „deutschen Tolpatsch[e]“, als die er Germanen zeichnet, als „Insektengift“ à la KB (nix gegen selbigen, ansonsten).

    Auch seine Verteidigung der Juden gegen den Vorwurf, Schuld am Tod von Jesus zu sein, wirkt verdächtig. Mit etwas politischem Verstand betrachtet, hat Pilatus, haben die Römer, keine andere Wahl gehabt. Um Aufstände zu vermeiden, mischten sich die Besatzer wohlweislich kaum in jüdische Interna ein; es war offenkundig (für Pilatus) der Volkswille, dass Jesus sterben sollte. Den erfüllte der römische Statthalter nach langem Ringen/Zureden am Ende, da die Pharisäer selbst ihn bedrohten: Der selbsternannte König der Juden sei ja ein Feind ihres Kaisers, des römischen, und Pilatus auch, wenn er diesen Herausforderer leben liesse. Das war eine Todesdrohung, Pilatus wusste, dass diese Verdrehung dem Kaiser sicher zu Ohren käme. Der Atheist Marr glaubte nicht einmal an diese Geschichte, aber „Was ist Wahrheit?“, Pilatus, nicht dem „weisen Messias“ Jesus, zugeschrieben – das kann sich keiner ausdenken, und: Warum denn auch nur? Im Folgenden zur Unterhaltung und zum Beleg die Kurzfassung, ich fand sie interessant, insbesondere den Teil, wo der kluge und gerechte Pilatus Jesus noch zum Triumph im Tode verhilft:

    „35 Pilatus antwortete: Bin ich ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet. Was hast du getan? 36 Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; aber nun ist mein Reich nicht von dannen. 37 Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit zeugen soll. Wer aus der Wahrheit ist, der höret meine Stimme. 38 Spricht Pilatus zu ihm: Was ist Wahrheit? Und da er das gesagt, ging er wieder hinaus zu den Juden und spricht zu ihnen: Ich finde keine Schuld an ihm. 39 Ihr habt aber eine Gewohnheit, daß ich euch einen auf Ostern losgebe; wollt ihr nun, daß ich euch der Juden König losgebe? 40 Da schrieen sie wieder allesamt und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber.“ (Johannes 18)
    „6 Als ihn nun die Hohenpriester und die Diener sahen, schrieen sie und sagten: Kreuzige, kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Nehmet ihr ihn hin und kreuziget ihn, denn ich finde keine Schuld an ihm. (…) Von da an suchte Pilatus ihn loszugeben. Die Juden aber schrieen und sagten: Wenn du diesen losgibst, bist du des Kaisers Freund nicht; jeder, der sich selbst zum König macht, spricht wider den Kaiser. 13 Als nun Pilatus diese Worte hörte, führte er Jesum hinaus (…). Und er spricht zu den Juden: Siehe, euer König! 15 Sie aber schrieen: Hinweg, hinweg! kreuzige ihn! Pilatus spricht zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König, als nur den Kaiser. 16 Dann nun überlieferte er ihn denselben, auf daß er gekreuzigt würde. (…) 19 Pilatus schrieb aber auch eine Überschrift und setzte sie auf das Kreuz. Es war aber geschrieben: Jesus, der Nazaräer, der König der Juden. 20 Diese Überschrift nun lasen viele von den Juden, denn die Stätte, wo Jesus gekreuzigt wurde, war nahe bei der Stadt; und es war geschrieben auf hebräisch, griechisch und lateinisch. 21 Die Hohenpriester der Juden sagten nun zu Pilatus: Schreibe nicht: Der König der Juden, sondern daß jener gesagt hat: Ich bin König der Juden. 22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.“ (Johannes 19)

    • Heil Ubasser! 4. März 2015 um 18:11

      „zur Unterhaltung“ wirkt pietätlos, der Arme wurde langsam zu Tode gequält, auch wenn die brutalen Stellen den Kürzungen zum Opfer fielen. Ich meinte damit „für Interessierte“. Und natürlich war das Handeln von Pilatus irgendwo feige, „unarisch“, da gebe ich Wilhelm Marr schon Recht. Die Schuld liegt aber auch nicht beim „Pöbel“, den er als eigentlich machtlosen und daher schuldlosen Anstifter ansah, sondern vielmehr bei den „Pharisäern und Schriftgelehrten“, also der „geistlichen“ Elite, die laut christlichem NT wiederholt versucht hatte, Jesus zu ermorden.

  4. Wolgaolga 3. März 2015 um 13:50

    „Juden“ sind weder Semiten noch sind sie ein Volk. S. Buch v. Shlomo Sand „The Invention of the jewish people“ (Die Erfindung des jüdischen Volkes)

    „Suchen wir das Geheimnis des Juden nicht in seiner Religion, sondern suchen wir das Geheimnis der Religion im wirklichen Juden.

    Welches ist der weltliche Grund des Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz.

    Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher.

    Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.

    Nun wohl! Die Emanzipation vom Schacher und vom Geld, also vom praktischen, realen Judentum wäre die Selbstemanzipation unsrer Zeit. Eine Organisation der Gesellschaft, welche die Voraussetzungen des Schachers, also die Möglichkeit des Schachers aufhöbe, hätte den Juden unmöglich gemacht.
    Sein religiöses Bewußtsein wurde wie ein fader Dunst in der wirklichen Lebensluft der Gesellschaft sich auflösen. Wir erkennen also im Judentum ein allgemeines, gegenwärtiges antisoziales Element…“ – Karl Marx –

    http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_347.htm

  5. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG 3. März 2015 um 13:44

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Danke! Glück, Auf, meine Heimat!

  6. Lampenschirm 3. März 2015 um 13:41

    Ich wünschte, Lampenschirm+Kernseife hätten gestimmt.
    Na ja. Kommt WK 3, werden die teuflischen Judenschweine mit verglühen, oder als Erdmännchen im Bunker ihr jämmerliches Dasein fristen und übereinander herfallen, da keine „Gojims“ mehr zur Verfügung stehen. TELAVIV, NYC, DC usw.sind seitens der russischen und chinesischen Langstreckenraketen im Visier. ICH HÄTTE SCHON LÄNGST AUF DEN KNOPF GEDRÜCKT ! SIEG HEIL !

  7. spöke 3. März 2015 um 13:14

    Man brauch sich nur das Reichstagsgebäude anschauen. Dann weiß man wer hier die Hose an hat.

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