Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Flüchtlingsspezial auf allen Kanälen oder wie man ein Volk verblödet!


„Sondersendungen von früh bis spät: RTL, n-tv und Vox mit großem Flüchtlings-Thementag am 31. August.“ Die öffentlich-rechtlichen Sender werden sich, obwohl das Thema dort onmipräsent vertreten ist, unter dem Motto „Flüchtlinge – Deutschland schaut hin” ebenfalls an der ganztägigen „Aufklärungskampagne“ beteiligen.

Die zur RTL-Gruppe gehörenden privaten Fernsehsender RTL, n-tv und Vox werden, wie die öffentlich-rechtlichen Sender bereits schon standardmäßig, am Montag „von früh bis spät Sondersendungen zum großem Flüchtlings-Thementag“ ausstrahlen.

Wie die WAZ berichtet, sieht ZDF-Chefredakteur Peter Frey wegen des ungebremsten Zustrom von Immigranten nach Deutschland den „Umgang mit Flüchtlingen als Kernfrage der nächsten Jahre für Deutschland und Europa“ an. Um darauf einzustimmen werden ZDF, ARD und RTL und Co. einen ganzen Tag fortdauernd die Zuschauer mit diesem Thema bespielen.

Live aus dem „Flüchtlingslager”

RTL kündigte an, dass sich alle seine Sender vom frühem Morgen bis Mitternacht in ihren News- und Magazinsendungen mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigen werden. Als „Highlight“ wird Chefmoderator Peter Kloeppel direkt aus einer „Aufnahmestelle für Flüchtlinge“ berichten.

Auch der Nachrichtensender n-tv widmet dem Thema über den ganzen Tag einen Schwerpunkt. Vox wird in seinen Nachrichtensendungen auf „die Lage der Flüchtlinge“ eingehen. Mit dem Thementag wolle der Sender „ein deutliches Zeichen für mehr Informationen und Aufklärung rund um die Flüchtlingssituation setzen”, sagte RTL-Chefredakteur Michael Wulf.

Volkserziehung unter dem Motto „Flüchtlinge – Deutschland schaut hin!”

Die öffentlich-rechtlichen Sender schließen sich an, obwohl bei den zwangsgebürenfinanzierten Anstalten das Thema ohnehin allgegenwärtig ist, und werden den Bürger unter dem Titel „Flüchtlinge – Deutschland schaut hin!” ganztägig die Massenimmigration näher bringen. Das Magazin „Panorama” wird „von Orten, an denen Ausländerfeindlichkeit gärt oder überkocht“ berichten und im Polit-Talk „Hart aber fair” soll Showmaster Frank Plasberg mit Betroffenen und verantwortlichen Politikern die Frage klären, wie gut Deutschland in der Lage ist, die erwarteten Immigranten anzunehmen. Das ZDF wird unter anderem bei Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) um Antworten zum Thema anfragen, so die Ankündigung des Senders.

Einig ist man sich in den Redaktionsstuben der privaten Mediengruppe wie auch in jenen der öffentlich-rechtlichen Meinungsmacher, den Bürger in nachfolgenden Thementagen „aufzuklären“. Der Thementag am Montag sei hier nur der Auftakt.

Die RTL-Group SA ist mit 53 Fernseh- und 28 Radiosendern Europas größter Betreiber von werbefinanziertem Privatfernsehen und Privatradio. Die Gruppe gehört mit 75,1 Prozent mehrheitlich zu Bertelsmann. (BS)

Quelle: Blu News

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PS: Jetzt gibt es nicht nur das Hitler-TV, sondern auch noch das Flüchtlings-TV!

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Ubasser

 

27 Antworten zu “Flüchtlingsspezial auf allen Kanälen oder wie man ein Volk verblödet!

  1. Preussin 1. September 2015 um 20:16

    ………… da fällt mir noch was ein bezügl. aller toleranztrunkenen deutschen Mitmenschen, die nach bunt schreien:

    Ihr werdet euch noch grün und blau ärgern,
    oder man wird euch womöglich grün und blau schlagen;
    Ihr werdet noch rot sehen
    oder rot vor Scham werden nach den ersten Vergewaltigungen,
    Ihr werdet noch gelb werden vor Wut oder Neid,
    Ihr werdet noch weiß wie die Wand werden vor Angst,
    dann könnt ihr für eure Zukunft schwarz sehen
    und das Braune in der Unnerbüx? Entsteht, wenn man sich vor Angst in die Hosen macht.

  2. GvB 1. September 2015 um 18:22

    Deutschland wie es sinkt und kracht: „Solle mer se reinloasse?“
    Mit Humpa humpa täte-räh:-)
    …oder Doitscheland wie es stinkt und zusammenkracht.
    Der Fisch stinkt am Kopf und der sieht aus wie Gauck.
    Über die Gehirnpfürze der Gutmenschen kann man im Grunde genommen nur noch lachen.
    Ernst Neescher wurde abgeschafft, der Mohr(Maure) auch über diese neue Medienhurentruppe mit dem Namen „Toleristen“ kann man ein Ei schlagen…
    Rettet die Weisswurscht.. ehe sie Asylbraun wird..
    Ja manche Türken rufen sogar: Wir wollen den Döner erhalten.. die Gefahr kommt von der Falafel.
    Aus dem Sarotti-Mohr wurde ..ein Goldjunge
    Aus dem Weihnachtsmann eine Ganzjahres-Schokofigur..
    Aus den Negerküssen der „Schoko-Strolch“ .

    Alles zusammen kann man nur noch als nachhaltigen, gruenverschimmelten Käse bezeichnen.

    Woher kommt dieser Wahn alles umzubennen?
    Sicher aus dem Wilden Westen!
    Da nannten die Indianer die WEISSEn..Palefaces(Hellhäutige Gesichter)
    oder die Weissen..nannten die Indianer Rothäute..
    und Schwarze ..NEGER oder Farbige. Das mit den Farbigen stimmt ja, denn in Amerika hat über die letzten hundert Jahre ein Vermischungsprozess stattgefunden… wo es kaum noch reinrassige Schwarze(Negro=schwarz..afrikanisch-stämmige Amerikaner ) gibt.
    Sowie Mulatten, Mestizen(südamerikan.-afrikanische Mischung) usw.

    Demnächst wird noch der (heidnische 🙂 ) OSTERhase verboten. Warum?
    Der steht ja fürs rammeln (Fruchtbarkeit) der Weissen..
    ..und das geht GARNICHT…wird uns der Ober–(xxxxler) Gauck am Nächsten Ostera-Feiertag verklickern.

  3. GvB 1. September 2015 um 17:47

    Seid ihr noch im Hamsterrad der BRinD?
    Passiver Widerstand.

    , Teil 2(Gegen das Wahnsinns-System dieser Merkel-„Republik“!)

    verfasst von Sylvia, 01.09.2015, 16:29 (gelbes Forum)
    (editiert von Sylvia, 01.09.2015, 16:34)

    Warum sollte jemand, der jahrzehntelang in die Krankenkasse einbezahlt hat, nicht mal was davon haben? So für den Anfang mal 14 Tage Krankschreibung wegen Burn-Out. Und dann gleich nochmal 6 Wochen hinterher.

    Klar könnte man jetzt sagen: Das ist unfair den anderen Beitragszahlern gegenüber. Aber mindestens genau so unfair ist es, wenn pro Jahr eine Million Menschen (nächstes Jahr eher mehr), die nie auch nur einen Cent in die Krankenversicherung einbezahlt haben, kostenlos mitversichert werden.

    Das mit dem Burn-Out ist übrigens einfacher als man denkt. Da hat sich mittlerweile eine richtige Industrie gebildet (nicht ganz unähnlich der Zuwanderungsindustrie [[zwinker]]). Ein Arbeitskollege (und guter Freund) hat mir erzählt, welche Erfahrungen er da gemacht hat. Da stellen sich einem die Fußnägel auf. Er hatte einfach keinen Bock mehr und wollte den Sommer über eine schöne Zeit. Also zu einer dieser auf Burn-Out spezialisierten Artzpraxen gefahren und sich untersuchen lassen. Vorher hat er im Internet recherchiert, was es bei Burn-Out alles für Symptome gibt (Schlafstörungen, Panikattacken, Durchfall, usw.). Das dann der Ärztin so erzählt. Das Ergebnis war: Erst mal 14 Tage Krankschreibung (Sie wörtlich: „Was halten sie davon, wenn ich sie erst mal 14 Tage krank schreibe?“. Er: (innerlich grinsend) „Ja wenn es sein muss“). Überweisung zum Psychologen mit Empfehlung zu welchen genau (die hatten ihre Praxen zufällig im selben Haus wie die Burn-Out Praxis). Plus Überweisung für 8 Stunden Physiotherapie (Sport ist gut bei Depression [[freude]] ) zu einer an die Burn-Out Praxis angeschlossenen Physiotherapie-Praxis (gleich über die Straße). Als mein Freund (der sehr sportlich ist) meinte, er würde eh viel Sport machen, sagte die Ärztin: „Ach, die Krankenkassen zahlen das. Das sollten wir schon in Anspruch nehmen“.

    „Eine richtige Mafia ist das“ meinte mein Freund.
    gefunden auf:
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367555

    Anmerk: das gelbe Forum ist immer lesenswert, da aktuell. ..und Queerbeet.. Volkes Stimme spricht 🙂

  4. diwini 1. September 2015 um 07:43

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt und kommentierte:
    Dieser Nicht-Staat ist an Peinlichkeit kaum noch zu übertreffen…

  5. GvB 31. August 2015 um 23:21

    Es wird immer schlimmer.. Auch kurz mal Hart-aber-(un) fair reingeschaut…Das übliche Gelabere .
    oder Anti-Deutsche-Filme.. am laufenden Band.
    …aber wie@Waffenstudents Artikel bzw. Kommentar zeigt..bricht sich Pflänzchen für Plänzchen der Wahrheit ..eine Bahn! Gut so. Auch wenn es ein trauriger Bericht ist!

  6. Waffenstudent 31. August 2015 um 20:05

    Jarek im Jahre 1945

    Das zentrale Internierungslager in Jarek im Jahre 1945
    Von Andreas Pfuhl

    Als wir noch „daheim“ waren in unserem schönen Schwabendorf an der Mittleren Donau in der Batschka, gehörten wir so sehr zusammen, dass es uns eigentlich nie richtig bewusst geworden ist. Der Jahresablauf ab der Kindheit innerhalb der Familien- und Dorfgemeinschaft war eine heile Kinderwelt. Durch den Verlauf des zweiten Weltkrieges wurden auch unsere Siedlungsgebiete in die Kriegsereignisse einbezogen. Die Vertreter des Nationalsozialismus in Deutschland hatten ab 1936/1937 versucht, auch alle Donauschwaben für ihre Ziele einzuspannen.

    Gegen diese Bestrebungen wandten sich vehement über viele Jahre Dr. Stefan Kraft und seine Mitstreiter, weil diese die notwendige Toleranz gegenüber dem jeweiligen Staat wahrten (nach 1918 Jugoslawien, Rumänien, Ungarn). Die nach den Verträgen von Trianon dreigeteilten Donauschwaben waren daher uneinig, welche Entscheidungen vor der heranrückenden Front im Sommer 1944 zu treffen wären. Außerdem wurde von der damaligen Reichsregierung ein Evakuierungsverbot für alle Donauschwaben verhängt. Entgegen diesem Verbot flüchtete ein Teil der Bevölkerung, während die überwiegenden Bewohner der Batschka, des Banats in der Heimat verblieben sind.

    Dieser Entschluss sollte später für alle Donauschwaben im Machtbereich der Russen und Titos Partisanen zu einer Katastrophe werden. Da auch meine Familie nicht geflohen war, bekamen wir sofort nach dem Einmarsch der Kommunisten die radikalen Methoden und Vernichtungsmaßnahmen auch an der Zivilbevölkerung zu spüren. Niemand hatte es für möglich gehalten, dass alleine die Zugehörigkeit zur deutschen Volksgruppe als Verbrechen gewertet wird und die völlige Vernichtung dieser unschuldigen Menschen in grausamer Weise betrieben wird. Gerade der Bevölkerungsteil, welcher in der Heimat geblieben ist, hatte sich gegen die Umklammerung und den Missbrauch durch die Reichsdeutschen Stellen gewehrt. Durch die Unterdrückung, Ermordung, Folterung, Verschleppung in die Sklaverei und in Todeslager wurden völlig Unbeteiligte an dem ganzen Kriegsgeschehen kollektiv zu Volksfeinden erklärt.

    Die nachfolgenden Schilderungen über die Monate April bis November 1945 sind ein Versuch, einige Ereignisse aus dieser schrecklichen Zeit zu übermitteln. Alleine die Worte unserer Umgangssprache vermögen es nicht, die erlebten Gräuel während meiner dortigen Internierungen zu schildern. Bilder wären ein Hilfsmittel, die gibt es aber leider nicht. Persönliche Nachforschungen beim Internationalen Roten Kreuz in Genf über diese Zeit haben keine Bilder, jedoch eine hohe Zahl an Hilferufen für die eingesperrten Donauschwaben hervorgebracht. Leider hat die gesamte freie Welt weggeschaut und die Eingesperrten ihrem Schicksal überlassen.

    Im Dokumentationsband „Leidensweg der Deutschen im kommunistischen Jugoslawien“ wurde dokumentiert, dass in Jarek während der Zeit von Dezember 1944 bis April 1946 ca. 7.000 Personen dort umgekommen sind, davon sehr viele Kinder, deren Zahl ca. 1.200 sein dürfte.

    Als Zeitzeuge und Insasse im Lager Jarek während der Sommermonate 1945 möchte ich einige Begebenheiten aus dieser Zeit schildern. Der Ablauf unserer Vertreibung wurde eingehend auf den Seiten 252 – 253 in dem Heimatbuch von Pfarrer Benedikt Helmlinger beschrieben. Mit mehrfachen Versuchen war es mir gelungen, während der Trennung von Familienmitgliedern in Gajdobra von dem Sammelplatz der Kinder und arbeitsunfähigen Personen unseres Dorfes zu dem kleineren Haufen der Arbeitsfähigen zu gelangen.

    Unsere Peiniger – Partisanen und deren Helfer aus der Bevölkerung – trieben uns in das errichtete Arbeitslager am Westrand des Dorfes. Dies war durch bewaffnete Posten und Stacheldraht gesichert. Die Räume in den kleinen Häusern waren überfüllt mit Internierten. Bisher von uns gewohnte menschliche Verhältnisse waren vorbei. Zusammen mit Landsleuten aus Neudorf/Novoselo, sowie aus Gajdobra lagen wir in Massenquartieren auf Stroh. Die Enge war unerträglich und konnte nur mit großer gegenseitiger Rücksicht ertragen werden. Weil aber alle im gleichen Elend waren, konnte diese Toleranz unter den eingesperrten Leuten bestehen.

    Wir alle waren Verlierer, waren ohne eigenes Verschulden zu Verurteilten geworden. Gedemütigt, beraubt und geschlagen, von unseren Familienmitgliedern getrennt, lagern wir nun in einem KZ der Tito-Partisanen. Unsere Zukunft, ja nicht einmal der nächste Tag war gewiss. Nach einigen Wochen schwerer Zwangsarbeit mit Jugendlichen auf der Frühjahrsflur, sowie mit Pickelarbeiten an der Bahnlinie, wurde auch ich für den Abtransport nach Jarek bestimmt. Meine Hoffnung auf Verschonung hatte sich nicht erfüllt. Vor dem Abtransport in das Vernichtungslager Jarek war ich bereits mit anderen „Abzuschiebenden“ gesondert eingesperrt. Am Morgen des letzten Tages gelang es meiner Mutter, bis zu mir zu kommen, bevor sie wieder zur Zwangsarbeit getrieben wurde.

    Es war ein schlimmer, ein schrecklicher Abschied. Als junge Mutter mußte sie ihr letztes Kind hergeben. Als 11-jähriger war ich künftig, ohne Eltern undGeschwister, mitten in dieser feindlichen Welt auf mich selbst gestellt. Da die Umstände der Zwangslager eine Hoffnung auf ein Wiedersehen fast ausschlossen, übermittelte mir meine Mutter an diesem schweren Tag ihres jungen Lebens einige Sätze und Wünsche, mit denen ich mein Leben in eigener Verantwortung lenken und leiten sollte. Während des bald darauf begonnenen Bahntransportes in einem offenen Viehwaggon, mit einer Dauer von 2 Tagen, konnte ich die Worte meiner armen und traurigen Mutter tief einprägen. Mit diesem Vermächtnis hat meine Mutter, obwohl schon nach einigen Monaten an Gram und Hunger gestorben, mein junges Leben geprägt und geformt.

    Nach der Ankunft in Jarek kam ich zunächst zur Registrierung und wurde sogleich in ein Kinderheim eingewiesen. Es waren überwiegend Kinder unter 10 Jahren dort untergebracht, vereinzelt aber auch Kinder zwischen 11 und 13 Jahren. Es gelang mir dann bald, meine Großeltern zu finden, so daß ich unabgemeldet und heimlich aus diesem Kinderheim davongelaufen bin. Die überwiegenden Insassen im Kinderheim waren schon ab dem Herbst 1944 dort eingesperrt. Die meisten waren sehr stark abgemagert und vom Tode gezeichnet. Die Räume waren übervoll, das Stroh alt. Alles war abstoßend.

    Meine Pfuhl-Großeltern waren in einem kleineren Haus in der südlichsten Gasse eingesperrt. Auf die Straße durfte und konnte keiner gehen, da nach dieser Häuserreihe die Bebauung des Ortes zu Ende war. Wegen Fluchtgefahr wurde jeder, der trotz dieses Verbotes hinausging, erschossen. Von dem Dachgiebel konnten wir auf die Fluren in Richtung Süden sehen. Da es bereits Ende Mai 1945 war, sah man auch die heranreifende Ernte, weil in verschiedenen Teilen der Flur die bisherigen Ortsbewohner teilweise die Herbstsaat noch ausgebracht hatten.

    Aber von einem normalen Alltag war bei uns nichts zu spüren. Die angetroffenen Kinder in diesem Haus, viele aus meiner „Mittelgasse“ erklärten mir die Regeln und Abläufe in diesem Lager. Die Suppen sind ungesalzen und mit wurmigen Erbsen dünn bestückt. An vielen Tagen fällt sie ganz aus. Als Hauptgericht wurde Maisbrei (Kukuruzbrei), ebenfalls ungewürzt, ausgegeben. Oft gab es gar nichts. Ein Brot wie früher hatte sie seit der Ankunft im Lager nicht mehr gegessen. An dem Aussehen der Lagerinsassen, die schon seit dem Dezember 1944 hier eingesperrt waren, waren die Folgen des Hungers ersichtlich. Auch meine Großeltern bestätigten die geschilderten Missstände, die zwangsläufig zu Mangelerscheinungen und zum Tod bei vielen führten.

    Mit einer Hilfe von außen, eventuell durch das Internationale Rote Kreuz, konnte keiner rechnen. Trotz unserer Kindheit war uns allen das schlimme Ausmaß unserer Lage bewusst. Durch Sammeln von Brennnesselblättern, Eiern von Tauben und Vögeln, versuchten wir, uns eine zusätzliche Nahrung zu schaffen. Da jedoch viele Kinder und Personen mit dem gleichen Ziel auf der Suche waren, wurde die Ausbeute immer spärlicher. Gekocht wurde mitgetrocknetem Unkraut. Außerdem war Holz in keiner Weise mehr vorhanden. Wie sollten wir ohne Brennmaterial den kommenden Winter überleben? Unsere Massenquartiere hatten auch keinen Ofen. Die „guten Räume“ waren von den ersten Ankömmlingen des Lagers schon fest belegt worden und in sicherer Hand.

    Für lang angelegte Überlebenspläne hatten wir auch wenig Zeit, weil jeder Tag seine eigene Schreckensnachrichten hatte. Ende Juli 1945 rannte ich mit anderen Kindern durch die Gartenparzellen, weil wir zu einer Zwangsarbeit getrieben wurden. Plötzlich rief eine mir unbekannte Stimme meinen Namen. Aber ich reagierte nicht, weil ich annahm, nicht gemeint zu sein. Ich war aber noch in Hörweite, um den gleichen Rufer nochmals zu vernehmen. Dieser rief verzweifelt und lauter „Lorenza-Andres, bleib stehen!“ Nun war kein Zweifel mehr in mir: damit konnte nur ich gemeint sein. Die Stimme kam von dem gebrochenen Mann, der vom Tode gezeichnet, auf einem Baumstumpf saß. Das Aussehen hat mich erschauern lassen. In dem Gesicht erblickte ich all die Qualen und Leiden, Hunger und Entbehrungen, die er und unsere Mitmenschen seit der Vertreibung erleiden mussten. „Ja kennst du mich denn nicht?“ Ich überlegte lange, da ich doch fast alle Menschen aus Bukin kannte. Es gelang mir nicht, den Mann zu einem Namen zuzuordnen. Auch er erkannte meine Verzweiflung und erwiderte: „Ich bin doch der Haags-Toni-Vetter, Dein Nachbar!“ Erst dann erkannte ich seine Gesichtszüge wieder, denn sein Gesundheitszustand war sehr schlimm. Als ich ihn nach 3 Tagen in dem von ihm genannten Haus besuchen wollte, war er leider schon verstorben.

    Dass das KZ Jarek einen Sonderstatus hatte, war unseren Landsleuten durch die täglichen Schreckensereignisse bewusst. Dieses Internierungslager wurde im allgemeinen auch Hungerlager, Todeslager oder Vernichtungslager genannt. Den Erwachsenen war bewusst, dass die Überlebenschancen sehr gering waren. Für Kleinkinder keine Hoffnung, für ältere Leute ebenso wenig – alles ohne Zukunft!

    Geringe Aussichten hatte noch rüstige Großeltern, die zur Arbeit über den „Sklavenmarkt“ gelangen konnten. Jeden Morgen standen noch arbeitsfähige Leute 1 – 2 Stunden auf der Kirchengasse in Reihe und Glied („U stroj“ – auf serbisch). Andersnationale Zivilpersonen konnten gegen Bezahlung Arbeitskräfte „kaufen“! Für viele Lagerinsassen war die Sklavenarbeit eine Hilfe, wenn der „Herr“ eine menschliche Einstellung hatte. Im nachhinein ist bekannt, daß vor allem von Ungarn aus dem umliegenden Dörfern eine gezielte Unterstützung gewährt wurde. Es entstanden sogar engere Kontakte, die bis zur Unterbringung von Kindern in deren Familien führten. Mütter und Kinder sind dadurch dem sicheren Tod entkommen. Es gibt heute noch bleibende enge Freundschaften in der 2. Generation, die mir persönlich bekannt sind. Welch eine Zivilcourage dieser Mitbewohner in der Batschka!

    Leider kamen auch „Sklavenaufkäufer“ nach Jarek, die keine gute Absicht hatten. Diese wollten die „neue und siegreiche Zeit“ durch Gemeinheit und Sadismus an ihren „Deutschen“, den Schwaben austoben. Diese Demütigungen waren besonders schlimm für diese armen Leidensgefährten, da sich doch eventuell für einen Tag der andauernden Hölle im KZ entkommen wollten. In den Berichten von Überlebenden aus dieser Zeit ist Schlimmes enthalten. Das Sklavengeld hat die Lagerkommandantur für eigene Orgien verbraucht.

    Während meiner Internierungszeit in Jarek war eine Frau als Kommandantin dort. Öfters war sie auf einem Pferd unterwegs, damit sie die schon halb verhungerten Lagerinsassen noch mehr ängstigen und quälen konnte. Bei der Rückkehr einer großen „Kinderarbeitsbrigade“ von einem Zwiebelacker musste ich davon rennen, um nicht zusammengeritten zu werden.

    Am Vortag wurden wir nach dem Arbeitsende – wir waren Unkraut zupfen auf dem Zwiebelfeld – in der Dorfmitte von Jarek ohne Durchsuchung in die Elendsquartiere entlassen. Nur wenige hatten an diesem Tag eine „Beute“ in der Kleidung verstaut. Auch ich war von den Großeltern um ein „Mitbringsel“ gebeten worden, aber nur, wenn dies möglich ist. Die sehr schlechte Kost wäre mit einer Zwiebelsuppe, gemischt mit Unkräutern die erhoffte Abwechslung und Labung gewesen. Aber meine Angst wegen dauernden Drohungen durch die Wachen war zu groß.

    Am zweiten Tag meines Einsatzes auf dem Zwiebelfeld aßen wir, etwas mutiger geworden, junge Zwiebeln mitsamt den Schoten. Dazu gab es Brunnenwasser, das zum Glück gut war und keine Verunreinigung hatte. Als die Zeit sich dem Arbeitsende näherte, sah ich meine Nebenleute an, die in unbewachten Augenblicken Zwiebeln und Unkraut in die Kleidung steckten. Nach dem Verlauf des Vortages entschloss auch ich mich zu dieser Einsammlung.

    Als einzige Hose hatte ich nur meine Winterhose gerettet, die natürlich im warmen Hochsommer geradezu unerträglich war. Aber es gab ja keine Zweithosen mehr. Diese wurden mir bei den vielen Beraubungen weggenommen. An diesem heißen Augusttag war ich jedoch froh über meine Bridges-Hose (als Kinder nannten wir diese auch „Pumphose“, weil man diese mit Schnallen unter dem Knie festmachen konnte. Mein Vorrat für einen erfolgreichen „Heimgang“ konnte ich gut verstauen und vermeintlich auch unerkannt transportieren.

    Doch die Wachen hatten uns durch geringere Schikanen in Sicherheit gewiegt. In strenger Formation mussten wir alle in Richtung Kommandantur marschieren. Die ganze Straßenmitte war nun übersät von dem Inhalt unserer Taschen und Kleider, weil nun eine Leibesvisitation bevorstand. Als Höhepunkt der Tyrannei und Schikane kam die Kommandantin auf dem Pferd daher. Wir Kinder flohen in alle Richtungen, um nochmals zu entkommen. Die Angst und Enttäuschung war auch an diesem Tag riesengroß. Der geschilderte Verlauf dieser zwei Tage kann nur einen Teilauszug über die Schreckenszeit in Jarek sein.

    Öfter kam es vor, dass Partisanen zusammen mit Zivilisten zu Plünderungen und Raub zu den Lagerinsassen kamen. Unter Bedrohung von Leib und Leben raubten sie alles, was ihnen gefiel – hatten doch viele Leute noch gute Kleidung und Schuhe vorher retten können. Diese grenzenlose Erniedrigung war für alle sehr schlimm! Durch die bestehenden Verbote, Wege und Straßen während des Tages zu benutzen, waren wir alle wie in einem Gefängnis eingesperrt. Das Begehen der Straßen war nur zum Abholen des schäbigen Essens möglich und erlaubt. Der Kontakt zu Nachbarn und Verwandten war riskant und endete oft mit dem Tode.

    Ein Bewohner in „unserem Haus“, Herr Johann Gauder aus Gajdobra, wagte es, während der Sperrzeit auf die Straße zu gehen, weil er seinen Nachbarn besuchen wollte. Die brutalen Wachen haben ihn aufgegriffen, geschlagen und ca. 4 Tage ohne Verpflegung eingesperrt. Nach dieser Zeit wurde er durch den „Blockwart“, ein Mann aus Schowe, wieder zu uns und seiner Frau gebracht. Er hat keinen mehr erkannt, starrte nur noch in eine leere Ferne. Der arme Mann war schon halb tot und auch wahnsinnig. Nach zwei Tagen starb er in den Armen seiner Frau und war erlöst.

    Einige Tage nach dem schrecklichen Ableben von Herrn Gauder, ist meine Pfuhl-Großmutter durch Unterernährung und Entkräftigung neben mir im Massenquartier verstorben. Es war der Morgen des 2. August 1945, als mich der Pfuhl-Großvater weckte: „Andres wach auf, die Großmutter ist heute nacht verstorben“. Erschrocken drehte ich mich auf die rechte Seite, um nach ihr zu sehen, denn am Abend vorher gegen ca. 22 Uhr gingen wir gemeinsam schlafen. Nach dem regelmäßigen Nachtgebet, das alle in der Zimmergemeinschaft laut beteten, habe ich ununterbrochen geschlafen. Es war ein schlimmer Schock für mich, dass die gütigen Augen der Großmutter für immer geschlossen waren. Auch auf Ihre Hilfe und Fürsorge konnte ich nicht mehr bauen. Seit meiner Geburt war ich täglich bei ihr, da mein Vater sein Elternhaus erhielt, in dem drei Generationen zusammen wohnten. Der plötzliche Tod meiner Großmutter machte die Verzweiflung von uns Eingesperrten, zum Tode verurteilten (ohne dass man uns ein „Schuldurteil“ gab!) noch größer und schlimmer.

    Für die anderen Mitbewohner im Hause und mich, sowie für Großvater wusste sie auch in dieser traurigen Zeit passenden Trost. Dieser half uns für einige Tage wieder Hoffnung auf Besserung, ja an eine baldige Heimkehr zu denken. Dieser unerwartete Tod der Großmutter machte alle Gedanken an eine gute Lösung unseres Schicksals zunichte. Das zu ertragen und zu bewältigen, erschien für Großvater und mich unmöglich, vor allem aber die Abholung ihrer Leiche und der notwendige Abschied war herzzerreißend. Die folgenden Trauertage in unserer Lagergemeinschaft waren für uns bedrückend. Hatten wir doch in wenigen Tagen liebe Angehörige und einen liebgewonnenen Mitbewohner verloren.

    Aber die Ereignisse erlaubten keinen Stillstand und ein Verharren in Trauer und Mitleid. Es wurden „neue Gedanken und Strategien“ erörtert. Die Eltern meiner Mutter waren auch in der Nähe einquartiert und versuchten mit ihrem Rat und Hilfe, diese Zeit besser zu ertragen. Mein Schmidt-Großvater (Streits Hans) bewarb sich daher um Erntearbeiten in der Umgebung mit der Hilfe eines Bekannten aus Novoselo. Dieses Vorhaben ist ihm auch gelungen, wie die spätere Schilderung zeigen wird. Durch dieses Verhalten unseres Großvaters konnte er zwei seiner Enkel das Leben erhalten, denn die Zeit außerhalb von Jarek gewährte einen Abstand von Hunger und Krankheiten. Eine essbare Ernährung würde auch die Gesundheit wieder stärken.

    Unserem Schmidt-Großvater dauerte der anhaltende Terror schon viel zulange. Dass diese kommunistische Partisanenbewegung die entgültige Macht über uns behalten wird, konnte er wie auch die anderen Lagerinsassen, nicht glauben. Als Soldat des I. Weltkrieges war ihm die Haager Landkriegsordnung bekannt. Auf diese vertraute er und betonte diese Sachverhalte auch immer in Gesprächen mit anderen Leuten in Jarek.

    In dieser 1907 erlassenen Verordnung ist ausdrücklich die Enteignung von Privatvermögen verboten. Es darf auch keine Strafe in Geld oder anderer Art über eine ganze Bevölkerung verhängt werden, wenn diese an Kriegshandlungen unschuldig ist. Doch dieses Internationale Recht hatte für uns keine Gültigkeit mehr, weil Titos Helfer und Kommunisten durch ihren illegalen Beschluss von Jajce im Jahre 1943 uns für schutz- und rechtlos erklärt hatten. Die entschädigungslose Enteignung unseres gesamten Vermögens sowie der Verlust der staatsbürgerlichen Rechte, waren gegen das geltende Völkerrecht dort beschlossen worden. Auf dieser Tagung des „Antifaschistischen Rates für die Befreiung Jugoslawiens“ (AVNOJ), erklärten uns diese in einem außergerichtlichen Verfahren, kollektiv zu Volksfeinden. Wir waren Verurteilte ohne Urteil, nur weil wir Deutsche sind.

    Mord, Terror, Deportierungen, Vertreibungen, Folterungen verübten die Partisanen mit ihrem Pöbel im ganzen Machtbereich, zur Tages- und Nachtzeit. Nur weil wir keine Nachrichten bekommen konnten, auch seit dem Einmarsch der Partisanen der Ausnahmezustand verhängt war, blieben uns die landesweiten Ereignisse unbekannt. Die in unserem Gesichtskreis erlebten Verbrechen waren schon schlimm genug, da die Brutalität der Russen, Partisanen, Zigeunern und deren Helfern aus allen Schichten des Pöbels grausam waren. Die Familien waren schon in fast allen Fällen auseinander gerissen, der überwiegende Teil unserer Väter und Mütter zur Zwangsarbeit verschleppt. Die Generation der älteren Menschen mit den Enkeln befand sich seit der Vertreibung von Bukin in einem Todeslager. Alle Stationen des ablaufenden Völkermordes an den Donauschwaben kannten wir nicht, hätten dies auch damals nicht für möglich gehalten und erfassen können.

    Das Elend in Jarek war im Sommer 1945 unbeschreiblich gewesen, denn mit Worten unserer zivilisierten Sprache ist eine Schilderung der täglichen Abläufe nicht möglich. Hier zeigte sich beständig, zu welchen Verbrechen charakterlose Menschen fähig sind, wenn sie im blinden Haß an unschuldigen Opfern sich vergehen können. Durch die in großem Umfange vorhandene Unterernährung starben täglich immer mehr Menschen. Die Großeltern zweigten in vielen Fällen Teile der eigenen Essenportionen ab, um den Enkeln eine Überlebensmöglichkeit zu bieten. Dadurch starben sie noch schneller, die Enkel blieben allein und wurden in die Kinderheime eingewiesen.

    Unheil reihte sich an Unheil, die Schwierigkeiten nahmen weiter zu. In den ersten Augusttagen kam mit einem Fußtransport Herr Michael Helmlinger, damals 69 Jahre alt, in Jarek an. Zusammen mit anderen Leidensgefährten war er in Syrmien, seit dem November 44 zur Zwangsarbeit eingesetzt. Bei seiner Ankunft sind wir alle erschrocken, weil er voller Wunden am Körper war. Durch die Abmagerung erkannten wir ihn nicht mehr.

    Während dieses Überführungsmarsches begegnete er seinem Sohn Jakob, der damals als Kutscher bei den Partisanen sein musste, auf der Landstraße zwischen Neusatz und Jarek. Erst im Vorbeigehen erkannten sich Vater und Sohn im letzten Augenblick und wollten sich begrüßen und umarmen. Die Partisanen und Bewacher stürzten sich auf den kranken Vater und schlugen mit Gewehrkolben auf ihn ein. Daher waren die schlimmen Wunden und blauen Flecken im Gesicht unseres Nachbarn vorhanden.

    Diese Begebenheit macht deutlich, welche Qualen und Schandtaten die Donauschwaben in dieser Zeit erleiden mussten. Der Michl-Vetter hatte nur mehr wenig Überlebenschancen. Trotz des schweren Hungermarsches aus Syrmien bis Jarek hatte er zäh durchgehalten, damit er noch bis zu seinen Enkelkindern, der Schwägerin und dem Schwager kommen konnte. Die Verweigerung einer Begrüßung mit seinem einzigen Sohn auf der Straße war auch ihm ein Beweis dafür, daß für uns kein Platz in Ruhe und Frieden mehr vorhanden ist.

    Die Sterbestunde von Herrn Michael Helmlinger ist mir bis heute tief eingeprägt geblieben. Die Trostworte von seiner Schwägerin Magdalena Koch erleichterten seinen Todeskampf. In ihren Armen bäumte er sich nochmals auf, bevor er starb, während alle Umstehenden beteten. Dieses Erlebnis beim Tode von Herrn Helmlinger hat mich mit meinen 11 Jahren in äußerste Spannung versetzt. Die Erkenntnis über unsere Ausweglosigkeit führte bei vielen Lagerinsassen zu einer Verzweiflungstat. Die Selbsttötungen nahmen nochmals zu, weil die eingesperrten Leute keine Hoffnung auf ein normales Leben in Freiheit hatten.

    Dem andauernden Terror, den Folterungen, sowie gegen Hunger und Typhus konnten sie keinen Widerstand mehr bieten. Sehr schlimm waren auch Begegnungen zwischen Großeltern, wenn diese sich bei heimlichen Besuchen über unsere Lagersituation unterhielten. In vielen Fällen waren sie schon zu schwach, um uns Kindern die Teilnahme an den ernsten Gesprächen zu verweigern. Viele Unterredungen endeten mit einer Verabschiedung, weil sie den Tod unausweichlich kommen sahen. Die Leute gingen unter Tränen auseinander, weil ihnen in vielen Fällen die Worte versagt blieben. Eine solche traurige Begebenheit war auch die Verabschiedung zwischen meinem Pfuhl-Großvater, damals erst 70 Jahre geworden, seinem Bruder Benedikt und dessen Frau Marianne. Bei diesen waren vier Enkelkinder der Söhne Andreas und Nikolaus Pfuhl, im Alter von 2 bis 7 Jahren. Einzig Überlebende aus dieser Familie ist Anna Pfuhl, die damals 6 Jahre alt war und viele Jahre später von ihrem Vater Nikolaus endlich in einem Waisenhaus Jugoslawiens gefunden wurde.

    Diese Erinnerung an die Ereignisse in Jarek blieben bei den Zeitzeugen von damals für immer im Gedächtnis. Der Tod konnte nicht auslöschen, was an Liebe über den Heimgang hinaus uns mit diesen verstorbenen Angehörigen verbindet.

    Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, hatte sich unser Schmidt-Großvater um den Einsatz bei Erntearbeiten beworben, damit ein Entkommen aus diesem Todeslager möglich wird. Außer mir waren noch die Enkelkinder Anna, 3 Jahre, der Enkelsohn Andreas, 7 Jahre alt – vom jüngsten Sohn Hans – bei den Großeltern.

    Es war Ende August 1945 als 6 Fuhrwerke in der Dorfmitte standen, mit denen die gemeldeten Lagerinsassen zur Erntearbeit nach Despot-St. Iwan gebracht werden sollten. Nach der Registrierung durch Wachposten, wurden wir zu den wartenden Fahrzeugen getrieben und mussten Platz nehmen. Jeder Teilnehmer hatte seine ganze Habe dabei, denn wir besaßen nur noch die Kleidung, die wir am Leibe trugen und teilweise Essgeschirr. Außerdem hofften alle Abfahrenden, niemals wieder hierher zurückzukommen.

    Die Anspannung bei allen Leuten war sehr groß, aber es kam kein Kommando zur Abfahrt. Die von der Herfahrt müde gewordenen Pferde wurden durch die lange Wartezeit unruhig. Drei Gespanne bestanden aus Mauleseln, die sogar richtig renitent wurden, denn die Hitze des späten Vormittages setzte den Tieren sehr zu. Ein frisches Wasser und eine Fütterung wäre für die Tiere notwendig gewesen. Dafür war jedoch niemand zuständig, denn die Bewacher zechten mit den Kutschern der Fuhrwerke in der Kommandozentrale. Hatten doch die letzteren ausreichend Schnaps mitgebracht. Wahrscheinlich auch einen Teil des Sklavenlohnes für unsere vorgesehene Arbeit als Anzahlung dabei, denn die Sauferei nahm kein Ende. Die Mittagsstunde war schon länger vorüber, als wir mit einer Verspätung von über 3 Stunden abgefahren sind. Welche Beklemmung unsere gesamte Gruppe erfasst hatte, ist verständlich, nach der langen Wartezeit in der Hitze, ohne Wasser und Nahrung.

    Die Sorge der Leute war deutlich zu erkennen, denn welchen Verlauf und Ausgang würde die Fahrt mit den betrunkenen Kutschern bringen? Wie werden sich die betrunkenen Wachen verhalten? Sind wir gar vom Regen in die Traufe geraten?

    Unvergesslich bleiben mir die Missfallensäußerungen meines Großvaters während der schlechten Fahrt von Jarek bis Despot-St. Iwan. Seine empfundene Demütigung muss sehr groß gewesen sein, denn er ließ kein gutes Wort über unsere Bewacher verlauten. Erst nach öfteren Ermahnungen der Großmutter fügte er sich in dieses Schicksal. Wenn nur ein kleiner Teil der Verwünschungen, die Großvater gegen unsere Peiniger aussprach, eintraf, ist es allen danach sicher sehr schlecht gegangen.

    Keine Sitzgelegenheiten, ja nicht einmal Stroh, war auf den Wägen vorhanden. Wir saßen auf den blanken Brettern der Leiterwägen, während die Maulesel hinter den anderen Fuhrwerken dahin rannten. Jede größere Unebenheit warf den Wagen in die Höhe. Wir mussten uns festhalten, um nicht herunter zu fallen. Der Kutscher war unfähig, die ungehorsamen Zugtiere zu bändigen. Unsere Lage war äußerst schlecht, weil durch die späte Abfahrt die ganze Reiseroute bei größter Sommerhitze, begleitet von Staubwolken der Sommerwege, verlaufen ist. Das Ziel aber noch immer in weiter Ferne schien.

    Eigentlich erwarteten wir schon länger ein unangenehmes Ereignis, in Anbetracht der Ausnahmesituation, in der wir uns befanden. Als das vor uns fahrende Gespann plötzlich ausscherte und zu dem Brunnen eines nahen Einödhofes rannte, war auch unser Kutscher machtlos, weil die Tiere das gleiche Ziel ansteuerten. Der Instinkt der Tiere, so wie deren Durst ermöglichte auch der völlig erschöpften Lagergruppe, endlich Wasser trinken zu können. Die Maulesel an zwei Wägen weigerten sich zur Weiterfahrt, obwohl diese die Schläge ihrer Kutscher erhielten. Die Tierquälerei war schlimm. Erst nach einer Fütterung von ca. 1 Stunde wurde die Weiterfahrt fortgesetzt.

    Welche Erleichterung die 50 Personen umfassende Gruppe empfand, als wir endlich nach Einbruch der Dunkelheit ankamen, ist verständlich. Die Beschwerden auf den Fuhrwerken und die bereits erwähnten Verzögerungen, waren eine harte Prüfung. Auch viele andere Teilnehmer waren voller Zweifel, ob der schwere Weg auch zu einem guten Ergebnis führen wird.

    Sogleich nach dem Absteigen wurden wir von einem dortigen Verwalter begrüßt, der uns für die Erntearbeit angefordert hatte. Es war ein Serbe aus der Gegend, der auch in der übrigen Zeit unserer Anwesenheit uns tolerant behandelte. Er war an dem Abend sogar bei der Ausgabe des Essens behilflich gewesen, nach dem er den schlechten Gesundheitszustand der Angekommenen gesehen hatte. Als Schlafgelegenheit wurde uns allen ein leer geräumtes Magazin mit frischem Stroh zugewiesen. Dies war für unsere damaligen Verhältnisse ein erfreulicher Zustand und die ersehnte Nachtruhe brachte die gewünschte Erholung. Am nächsten Morgen wurden alle für die Arbeiten auf dem Feld eingeteilt. Auch wir Kinder wurden für leichte Arbeiten, entsprechend dem Alter, vorgesehen. Schon nach einigen Tagen erfasste alle Leute eine Genugtuung, dass nun für die Tage der Erntearbeiten auf dieser „Kolchose“ eine erträgliche Periode sein wird.

    Die unterschiedlichen Arbeitseinsätze auf den Feldern und in den Hallen der ebenfalls vorhandenen Hanffabrik, verdrängte bei uns auch die Gedanken an das Lager in Jarek, ebenso die Rückkehr dorthin. In manchen Gesprächen hörten wir Kinder auch von Fluchtvorhaben einzelner Lagerinsassen, die schon länger hier arbeiteten. Ihre Versuche waren aber gescheitert und harte Strafen waren die Folge. Ein Untertauchen bzw. ein Entkommen war äußerst riskant.

    Unsere Großeltern hatten sich trotz der vielen Tagesarbeit wieder etwas erholt, was auch uns drei Kindern möglich war. Über die Einzelheiten ihrer internen Vorhaben und Gespräche erfuhren wir nur sehr wenig, da wir alle drei noch zu klein waren. An einem Abend um den 20. Oktober 1945 holte mich Großvater in den Hof vor dem Quartier. Er berichtete mir von der bevorstehenden Rückfahrt in das Lager Jarek. Diese würde unausweichlich bevorstehen. Die Großmutter (59 Jahre) und er (64Jahre) könnten nun mit den beiden kleineren Enkelkindern nicht mehr hier bleiben, ebenso wenig alle anderen Personen, die mit uns hergekommen waren. Durch die hier erhaltene Verpflegung müssten wir nun alle so weit gestärkt sein, bis die baldige Auflösung aller Internierungslager für die Donauschwaben geschieht. Durch Gerüchte und Berichte wäre dieser Sachverhalt bekannt geworden.

    Für mich hätte er einen Vorschlag, der nach seiner Ansicht durchführbar wäre. Zur Vermeidung des Rücktransportes in das Lager Jarek müsste ich mich am nächsten Tage verstecken, bis der Abtransport vorüber wäre. Anschließend sollte ich durch eine alleinige Flucht über mehrere Dörfer in Richtung zu dem Arbeitslager nach Gajdobra gehen, wo meine Mutter sein könnte. Es würde ihm eine große Erleichterung sein, wenn mir dieses Vorhaben gelingen würde und ich wieder in der Obhut meiner Mutter sein könnte. Während des Gespräches hatte sich Großvater umgedreht, damit ich die Tränen in seinen Augen nicht sehen konnte. Es war ihm also doch nicht das nahe Ende unserer Internierung bekannt, dachte ich bei mir, sonst hätte er mir nicht diesen Vorschlag unterbreitet. Auch durfte ich der Großmutter keine Andeutung davon machen, was er mir als dringend erforderliches Vorhaben empfohlen hatte. Ich hätte ja bis zum Morgengrauen für diese Entscheidung noch genügend Zeit um Ja oder Nein zu sagen.

    Der nächste Morgen war für alle Betroffenen eine bittere Zeit, weil die Rückfahrt begann. In diesem Durcheinander drängte mich mein Großvater zur Antwort, weil auch er meine Verzweiflung sah, ebenso die Angst bei mir erkannte. Er übergab mir ein vorbereitetes Bündel und zeigte mir ein Versteck, weil Eile notwendig war. Ohne Verabschiedung war ich nun alleine und konnte durch Bretterspalten meine Großeltern mit Kusine und Cousin (Geschwisterkindskindern) abfahren sehen. In welcher Ausnahmesituation ich mich damals befunden habe, wird jedem verständlich sein. In meinem Versteck innerhalb eines Heuschuppens kamen die Zweifel über die vorgenommene Trennung, denn der Ausgang war ungewiss. Für die Mittagszeit hatte mir Großvater einen ebenfalls internierten Mann, der in der Hanffabrik arbeitete, angekündigt. Dieser kam dann auch und zeigte sein Erstaunen, weil ich tatsächlich anwesend war.

    Da er in den ganzen Plan eingeweiht war, brauchte ich nur auf seine Ratschläge hören, damit dieses Vorhaben auch endgültig gelingen kann. In seiner Arbeitsgruppe wären ebenfalls zwei Kinder die in die gleiche Richtung wie ich gehen möchten, um zu ihren Familienangehörigen gelangen zu können. Es fehlt ihnen nur noch der notwendige Mut für die Durchführung. Er würde uns zusammen bringen und weiterhelfen, was dann auch in den Abendstunden möglich war. Nach einigen Tagen schlichen wir uns von unserer Schlafstelle nacheinander in den Hof hinaus, damit wir uns „absetzen“ konnten. Da wir uns nicht entkleidet hatten, bemerkte auch unser Bewacher im Nebenraum keine Geräusche und die erste Schwierigkeit war überwunden.

    Hans Flock war 12, Willi Wolf damals 13 Jahre alt, sie stammten aus Neu-Gajdobra und wollten wieder in die Nähe ihres Geburtsortes, um ebenfalls ihre Mütter zu finden. Tatsächlich sind wir dort nach zwei Tagen und Nächten angekommen. Die Schilderung dieses Marsches von uns drei Kindern würde alleine schon einen umfangreichen Bericht ergeben, waren wir doch voller Angst vor Entdeckung am Tage in Verstecken geblieben, des nachts aber unsicher über die richtige Richtung, da uns alles fremd war bei unserem ersten Fluchtweg vor den Schergen.

    Am ersehnten Ziel kamen wir am Abend des zweiten Tages an und konnten im Schutz der Dunkelheit in die Nähe des Arbeitslagers in Gajdobra gelangen. Mit unseren kleinen Körpern schlüpften wir durch die Absperrungen, die mit Stacheldraht gesichert waren hindurch. Meine Begleiter hatten sofort Erfolg, weil von Hans eine Großmutter dort angetroffen wurde und Willi eine Tante fand. Diese wusste auch den Aufenthaltsort seiner Mutter. Aber leider war meine Mutter nicht mehr dort, denn sie befand sich bereits ab ca. Ende Juli 1945 in dem Arbeitslager in Neusatz (Novisad). Mein hoffnungsvolles Vorhaben war somit gescheitert und ich wusste nicht wie es weitergehen sollte.

    In diesem Lager wollte ich auch ein Wiedersehen mit meinem engen Schulfreund Paul Brand erreichen. Seit unseren Kindertagen waren wir zusammen gewesen, weil sein Pfeffer-Großvater ein Geschäftspartner meines Vaters war. Auf meine Frage, wo ich ihn finden könnte antwortete man mir, der Paul ist leider schon tot, er starb bereits einige Wochen vorher. Diese zusätzliche Schreckensmeldung war ein weiterer Keulenschlag in meiner Notlage. In vielen Tagen hatte ich mir die Wiederbegegnung mit meiner Mutter und mit Paul Brand in Gedanken zusammengestellt. Meine Vorfreude ließ mich auch die Gefahren der Flucht vergessen. Meine beiden Begleiter und deren Angehörige hatten viel Mühe aufwenden müssen, um mich von meinen Tränen wieder zu befreien.

    Mit dem Ende der Oktobertage 1945 befanden wir uns schon über 365 Tage in der Fängen diese unmenschlichen Partisanen. Die zurückliegende Leidenszeit von mehr als einem Jahr unter dem Terror von Titos Schergen hatte ich persönlich überlebt, aber was würde noch auf mich zu kommen ? Die Handlungsweise meines Großvaters hat mich vor der Rückkehr in das Todeslager Jarek bewahrt. Er selbst kam dort schon nach kurzer Zeit durch eine Typhusepidemie zu Tode. Die Großmutter verstarb an Hunger am 29.12.1945 und hat die Todesregister Nr. 5 425 erhalten. Ein Beleg dafür, dass im selben Jahr dort 5 425 katholische Lagerinsassen umgekommen sind. Auch meine Cousine Anna verhungerte dort am 14.02.1946 im Alter von 3 1Ú2 Jahren (ihre Mutter kam bei der Verschleppung ein Jahr vorher mit 25 Jahren in Russland, der Vater mit 27 Jahren in Gefangenschaft, ums Leben). Einziger Überlebender aus diesem Hause mit sechs gesunden Personen, mein Cousin Andreas, der durch den vorhergehenden Außenaufenthalt nochmals Kräfte sammeln konnte. Durch die Hilfe und Barmherzigkeit einer serbischen Bäuerin von dem Neusatzer-Hotter (Feldflur), wurde er wenige Tage nach dem Tode seiner kleinen Schwester als Hirtenbub herausgeholt.

    Durch die aufopferungsvolle Handlungsweise unserer Großeltern haben wir beide eine kurze Unterbrechung der Lagernot in Jarek erfahren. Vor allem unserem Großvater sind wir für seinen außerordentlichen Einsatz zu Dank verpflichtet, weil er für unser Überleben wichtige Auswege gefunden hatte. Leider erfüllten sich seine Hoffnungen auf eine Befreiung nicht, eine Chance für ein späteres Leben in Freiheit war nur ganz wenigen möglich, wie die Zahlen der nachfolgenden Jahre ergaben. Zusammen mit den anderen ca. 7 000 Todesopfern, die durch den Völkermord in Jarek umgekommen sind, liegt auch er in einem Massengrab, dem bis heute jede Gedenkstätte versagt geblieben ist. Die Differenz zwischen seiner Register Nr. mit der Zahl 4265 von Anfang November 1945 und der von unserer Großmutter ergibt 1160 Tote alleine für die Monate November und Dezember 1945 für die Katholiken in Jarek.

    In vielen Familien unseres Heimatortes war die Todesrate außerordentlich hoch, das oben beschriebene Beispiel über das Elternhaus meiner Mutter, ist kein Einzelfall. Bei der Überprüfung der Listen über die Gesamtverluste von Bukin, werden solche Haushalte in größerer Zahl gefunden (z.B. Hs. Nr. 164, 218 und 468 ). Auch in meinem Elternhaus starben die Großeltern mit 64 und 70 Jahren in Jarek, ebenso unsere liebe Mutter im Alter von 36 Jahren in Kruschevlje. Somit ist bereits innerhalb weniger Monate auch bei uns die Hälfte der Familienmitglieder durch den Völkermord an den Donauschwaben in Jugoslawien umgekommen. Mit großer Genugtuung haben sich Serben, Kroaten, Bosnien- und Kosovomuslime mit deren übersteigerten nationalistischen Kreisen, an diesen Massenverbrechen beteiligt. Die Gier nach dem Hab und Gut der Donauschwaben machte sie blind. Diese übergroße Beute sollte anscheinend das ewige Verbindungsglied zwischen den verfeindeten Volksgruppen sein.

    Dieser Wahn ging schon bald vorüber, nachdem der gestohlene Besitz der Donauschwaben aufgebraucht war. Es fehlen nach dem Tode Titos auch die vorher reichlich geflossen „Geldtransfusionen“ aus dem Westen. Die letzten 10 Jahre zeigten der gesamten Welt das echte Gesicht der Machthaber in dieser Region, sowie der dort noch vorhanden Fanatiker.

    Auch wir Donauschwaben erwarten eine Rehabilitierung und ein Schuldeingeständnis seitens der Staatsführung der Vertreiberländer. Das internationale Rechtsempfinden hat sich in den letzten Jahren gewandelt und muss auch für unsere Volksgruppe gelten. Wir haben die Charta der Heimatvertrieben in vollem Umfang unterstützt, auf Rache und Vergeltung verzichtet. Es ist mir bis heute kein einziger Vorfall bekannt, mit dem eine Vergeltung des erlittenen Unrechts in Jarek oder anderswo, vorgenommen wurde.

    Welche Not den Volksgruppen im ehemaligen Jugoslawien durch die gegenseitigen Anfeindungen und vergangenen Kriege entstanden ist, konnte im Fernsehen betrachtet werden. Am eigenen Leibe erfuhren viele, welche Folgen brutale Gewalt, Mord und Totschlag und totale Vertreibung, für die vielen Opfer bedeuten. „Kriegsflüchtlinge“ kamen zu Tausenden nach Deutschland, um bei den Deutschen Schutz und Hilfe zu erlangen. Welche Behandlung würden wir von diesen Volksgruppen erhalten, wenn wir ihnen das gesamte Unrecht zugefügt hätten, das sie uns in den Jahren von 1944 bis 1948 zugefügt haben???

    Die noch vorhandene Generation der Zeitzeugen ist aufgefordert, die umfangreichen Bücher über die Dokumentation der Verbrechen an den Donauschwaben von 1944 bis 1948 in die breite Öffentlichkeit zu bringen. Es geht um eine geschichtliche Wahrheit, dass auch die damalige Vertreibung ein großes Unrecht war!

    Quelle: Bukiner Heimatglocken

  7. Preussin 31. August 2015 um 19:36

    Freimaurer Seite bestätigt das Logen, Geheimdienste und Regierungen zusammenarbeiten (Links zu Webseiten von Mossard, Council Foreign Raltions oder Bilderbergern)

    ……….. noch was nettes von der Bundes-Mutti:
    Angela Merkel spricht Öffentlich das erste Gebot der Georgia Guidestones aus!

    Inhalte ohne Gewähr auf Richtigkeit, da aus dem Internet kopiert.

  8. GvB 31. August 2015 um 19:29

    Analyse des Immigrantenproblems

    verfasst von helmut-1 E-Mail, Siebenbürgen, 31.08.2015, 16:14
    (das gelbe Forum:)
    Vor ein paar Tagen habe ich einen Beitrag angekündigt. Da dieses Thema, wo ich das hineinstellen wollte, schon weiter hinten liegt, mache ich es als neues Thema auf.

    Fakten – Immigration – Aktuell
    Diese Auflistung soll dazu dienen, einmal die Fakten – so weit wie möglich geordnet – zusammenzustellen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit, aber die wesentlichen Punkte dürften erfaßt sein.

    Herkunftsgebiet der Immigranten:

    Es ist übersichtlicher, sich hier eines links zu bedienen, wo das schematisch gut dargestellt ist.

    http://homment.com/EREftXrsbJ

    Fest steht, dass ca. 40 % aus den Balkanländern stammen, aus Syrien und den arabischen Republiken 20%, aus dem Irak 5% und aus Afghanistan ebenfalls 5 %. Der Rest teilt sich auf verschiedene Länder auf.

    Genauso steht fest, aus reinen Kriegsgebieten kommt eine absolute Minderheit.

    Alter der Immigranten sowie Geschlecht:

    Das Alter wird bei der Bundestatistik unter
    http://de.statista.com/statistik/daten/studie/452149/umfrage/asylbewerber-in-deutschland-nach-altersgruppen/
    angegeben. 1/3 ist unter 18 Jahre (da genießt jeder Immigrant einen besonderen Aufenthaltsstatus in der EU). Ca. 50 % sind im Alter zwischen 18 und 35 Jahren.

    Vom Geschlecht her sind es zu ¾ Männer, nur ¼ sind Frauen. In manchen Herkunftsgebieten ist der Anteil der Männer noch höher.

    Kosten für eine illegale Einwanderung:

    Das hängt von der Route ab. Das Billigste ist das Übersetzen von der Türkei nach Griechenland. Das fängt dort bei 2.000 € an und geht etwa bis 5.000, – je nachdem, bis wohin der Immigrant verbracht wird. Das reine Übersetzen übers Meer ist dabei das Billigste.

    Beim Überfahren von Libyen nach Italien sind ca. 4.000 € bis 10.000 € im Spiel, – je nach Anbieter und Art des Schiffes.

    Derzeitige Verteilung in Europa: (aus 2014)

    Man kann es am besten von den Grafiken ablesen, unter:

    https://www.google.ro/search?q=Aufteilung+der+Fl%C3%BCchtlinge+in+Europa-Statistik&espv=2&biw=1017&bih=632&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0CB4QsARqFQoTCKD05Z_s0McCFcSzFAod-z4OhA#imgrc=m5myFMz4p3lDDM%3A

    [image]

    Kosten pro Kopf pro Flüchtling in Deutschland:

    Diese Kosten differieren, je nach Unterbringung sowie anderen Kriterien, sind aber mit mindestens 2.000€ als Untergrenze anzusetzen und können bis 5.000 € gehen. Natürlich spielen hier auch Kindergeld, Finanzierung der Sprachkurse, u.a.m. eine Rolle.

    Widerstände in der EU:

    Je mehr Immigranten (prozentual oder in der Gesamtmenge) in einem Staat ankommen, umso mehr formiert sich der Protest der Bevölkerung. Es gibt kein Land, in dem eine nennenswerte Anzahl von Immigranten aufgenommen werden, das sich (im Einverständnis mit der Bevölkerung) damit arrangieren kann.

    Aufnahme von Immigranten in außereuropäischen Industriestaaten:

    USA:
    2013 wurden ca. 70.000 Immigranten aufgenommen, bei einer Gesamteinwohnerzahl der USA von ca. 320 Mio und einer Fläche von ca. 10 Mio km²

    Dazu zwei verschiedene Meinungen:

    Die Regierung der USA: http://german.germany.usembassy.gov/politik/refugees.html

    Amnesty International: http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/129

    Australien:
    Gesamteinwohnerzahl von ca. 22,5 Mio und einer Fläche von ca. 7,7 Mio km²

    Seit geraumer Zeit hat Australien die Grenzen für Immigranten , die ohne Genehmigung in das Land einreisen wollen, dicht gemacht.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-03/einwanderungspolitik-australien

    Kanada:
    Gesamteinwohnerzahl von ca. 35 Mio und einer Fläche von ca. 10 Mio km²

    Immigranten aus Krisengebieten:
    Die Gesamtzahl bis zum aktuellen Stand ist schwer nachzuvollziehen, aber es sind deutlich unter 100.000 Immigranten (insgesamt).

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4633289/Kanada-nimmt-13000-Fluchtlinge-aus-Syrien-und-Irak-auf

    Staatliche Vorgehensweise der Unterbringung in Österreich und Deutschland:

    Die politisch Verantwortlichen sind mit der wachsenden Anzahl von Immigranten überfordert, es sind nicht genügend Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden, teilweise sind die Räume überbelegt oder die Betroffenen übernachten in Zelten oder in Parks unter freiem Himmel (z.B. Roma – Stuttgart).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCchtlingsunterkunft_(Deutschland)

    Aus diesem Grunde werden jedwelche öffentlichen Gebäude verwendet, teilweise auch zweckentfremdet, um diese Leute unterzubringen (Kasernen, Schulen – http://www.pressemeldung-niedersachsen.de/goettingen-fluechtlinge-werden-in-frueheren-schulgebaeuden-untergebracht/ , Turnhallen https://books.google.ro/books?id=fcSjnW5PFboC&pg=PA146&lpg=PA146&dq=unterbringung+von+fl%C3%BCchtlingen+in+deutschland&source=bl&ots=TPZDsSAZiv&sig=J0-mgEWA_WrCXCbbviL5FIaIn3I&hl=ro&sa=X&ved=0CFUQ6AEwBmoVChMIvY6HvKbRxwIVSOwUCh3ckwe4#v=onepage&q=unterbringung%20von%20fl%C3%BCchtlingen%20in%20deutschland&f=false, und sonstigen Gebäuden, aber auch in Containern sowie von privat angemieteten Objekten http://www.dw.com/de/private-unterbringung-wg-auf-zeit/a-17978782.

    In den meisten Fällen wird aber so vorgegangen, dass die in der Nachbarschaft wohnende Bevölkerung mit solchen Entscheidungen überrascht wird, – man versucht fast nie, mit der Anrainer-Bevölkerung vorher ins Gespräch oder ins Einvernehmen zu kommen. Daraus resultieren eine Reihe von Problemen, die dazu führen, dass eine prinzipiell offene Gesellschaft auf Distanz zu den Immigranten geht und sich überfahren fühlt.

    Bevorzugte Staaten von Immigranten:

    Nach wie vor sind Deutschland, Österreich, Schweden und Großbritannien die Länder, die am meisten bevorzugt werden. Das ist eindeutig von zwei Punkten charakterisiert: Einerseits von der Höhe der finanziellen Zuwendungen, und andererseits von der praktizierten Durchführung der Asylverfahren, die selten im Falle der Ablehnung mit einer Abschiebung enden, sondern zumeist in einer Duldung.

    http://www.pi-news.net/2012/01/video-rtl-uber-lasche-abschiebungspraxis/

    Abschiebungen werden teilweise bei Romas aus den Balkanländern durchgeführt, was von Organisationen wie Pro-Asyl heftig kritisiert wird.
    Das Endziel Großbritannien ist u.a. auch deshalb begehrt, weil es in diesem Land keine Meldepflicht gibt und ein illegaler Aufenthalt leichter vonstatten geht.

    Fest steht, dass Kriegsflüchtlinge, die um ihr Leben fürchten, von der Logik her einen Platz suchen, wo sie nicht verfolgt werden. Es gibt eine ganze Reihe von Ländern, insbesonders im osteuropäischen Bereich, wo sie niemand verfolgen würde, was aber wg. der geringeren finanziellen Zuwendungen kaum attraktiv ist. Die Auswahl der als Endziel vorgesehenen Länder wird nicht von der Sicherheit des Lebens abhängig gemacht, sondern von der Höhe der Zuwendungen dieser Staaten.

    Beispiel Rumänien:

    http://www.deutschlandfunk.de/einwanderungsland-rumaenien.795.de.html?dram:article_id=266003

    Bewertung der ablehnenden Haltung der Bevölkerung von Seiten der Politik:

    Fast ausnahmslos werden die Immigranten – ungeachtet der Herkunft und der persönlichen Situation – als „Flüchtlinge“ oder „Asylsuchende“ bezeichnet, ungeachtet der Überprüfung der tatsächlichen Beweggründe. Durch diese Artikulation wird bereits das Terrain dafür geebnet, um die Immigranten generell als „hilfsbedürftig“ zu charakterisieren. Das Wort „Wirtschaftsflüchtling“ wird bereits in das Vokabular der Rechtsradikalen eingeordnet.

    In weiterer Folge wird jeder, der mit dieser Art der Immigrationspolitik nicht einverstanden ist, als „ausländerfeindlich“ oder als „Neonazi“ deklassiert, was durch das Trauma der für sämtliche nachfolgenden Generationen auferlegten Pauschalschuld quasi legitimiert wird. Dazu kommen die Äußerungen der führenden Politiker (Parteivorsitzenden, Bundeskanzler, Bundespräsident), wo der Teil der Bevölkerung, der eine ablehnende Haltung zum Vorgehen der Regierung manifestiert, zum einen mit rechtsradikalen Gruppen, die zweifelsohne existieren, in einen Topf geworfen wird, und zum anderen öffentlich denunziert wird, – mit Äußerungen wie „Pack“, „Hetzer“, u. dgl.

    Daneben wird von einer durch die Immigranten produzierten „Chance für Deutschland“ gesprochen, die aber nicht näher erläutert wird (oder werden kann). Schließlich handelt es sich bei den Immigranten zum weitaus überwiegenden Teil um ungelernte Leute. Die „Chance“ kann eigentlich nur in einem genialen Clou bestehen, nämlich den Immigranten durch ein äußerst dubioses Verfahren einen Fach-Status zu überreichen, – sei es als Handwerker, oder auch im medizinischen Bereich.

    Ich versuche, hier nur mit Fakten zu arbeiten. Deshalb möchte ich keine Hypothesen aufstellen. Trotzdem muß es erlaubt sein, darüber nachzudenken, was passiert, wenn man jemanden aus einem afrikanischen Staat vormachen läßt, wie und ob er/sie eine Injektion richtig verabreichen kann, und wird dann als Krankenpflegepersonal eingestuft. Vom Arzt möchte ich erst gar nicht sprechen.

    Es genügt lt. Bundesministerium für Bildung und Forschung, eine Probe des Könnens abzuliefern, wonach dann die entsprechende fachliche Bescheinigung ausgestellt wird. Derzeit wird zwar das Hauptgewicht auf handwerkliche Berufe gelegt, es ist aber aus dem Gesetz nicht zu erkennen, ob und wie bei höheren Abschlüssen (Universität, Hochschule, Ingenieur, Doktor, etc.) hier eine Grenze gezogen wird.

    http://www.bmbf.de/de/26503.php

    Damit wird im Gegensatz zu den klassischen Einwanderungsländern wie z.B. Kanada oder Australien eine gänzlich andere Richtung eingeschlagen. Während in den genannten Ländern ein Punkteystem für die Genehmigung der Einwanderung existiert, die sich an Kriterien wie Alter, fachlicher Qualifikation, Sprachkenntnisse, etc. orientiert, so kann man doch nicht mit einem ausländischen Berufszertifikat nach genehmigter Einwanderung sofort in ein Arbeitsverhältnis eintreten. Es werden in den meisten Fällen zusätzliche Schulungen oder Kurse verlangt, bis der Betreffende dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht.

    (hier habe ich keinen link angefügt, denn es sind Binsenweisheiten, die man überall nachlesen kann)

    Gefahren für Deutschland, Österreich und Europa:

    Die Gefahren sind auf mehreren Gebieten zu erwarten:

    -Verminderung des Lebensstandards der einheimischen Bevölkerung durch zukünftige immense Ausgaben für die Immigranten, was sich in Steuererhöhungen oder Minderung von sozialen und anderen staatlichen Leistungen (Wohngeld, BAFöG, Subventionskürzungen für Landwirtschaft, etc.) niederschlagen wird

    -Verlust der eigenen Identität durch Überfremdung, Rückgang der eigenen Traditionen, z.B. https://koptisch.wordpress.com/2013/09/02/berlin-verbietet-weihnachten-damit-religiose-gefuhle-anderer-nicht-beeintrachtigt-werden/

    -Rasant ansteigende Kriminalitätsraten in Gegenden mit hohem Immigrationsanteil (dazu bedarf es keinen link, es sind zuviele im Netz)

    -Verdeckte Einschleusung von Religionsfanatikern aus den arabischen Ländern, was letztlich Anschläge in den Aufnahmeländern zur Folge haben wird (http://www.news.at/a/is-kaempfer-fluechtlinge)

    -Weiteres Absinken des Bildungsniveaus in Gegenden mit höherem Immigrationsanteil, weil die eingewanderten Kinder genauso „mitgeschleift“ werden müssen. Dazu wird der Einfachkeit halber das Gesamtniveau der geforderten Leistungs- und Bildungsstandards gesenkt.

    Interessante Beobachtungen:

    Niemand (oder nur sehr wenige) sprechen die eigentliche Ursache für die derzeitige Situation an, wie sie eigentlich entstanden ist und wer sie zu verantworten hat. Sehr deutlich kommt es in dem Meisterwerk von Jasinna zum Ausdruck (https://www.youtube.com/watch?v=pzZ7baBZyDQ) , aber auch Jürgen Todenhöfer hat es beim Namen genannt (http://www.rtdeutsch.com/30000/meinung/offener-brief-von-juergen-todenhoefer-an-die-praesidenten-und-regierungschefs-der-welt-ihr-seid-totale-versager/)

    Letztlich stellt sich bei allem in der geschichtlichen Entwicklung die Frage nach dem „Cui bono?“. Ich kann und will darauf keine Antwort geben. Allerdings ist zu beobachten, dass sich die USA zunehmend darauf vorbereiten werden, immer weniger Immigranten aufzunehmen, und dass mit dieser Politik auch Wahlkampf gemacht wird, siehe: http://www.barking-moonbat.com/index.php/weblog/category/Illegal-Aliens%20and%20Immigration/

    Daneben ist es äußerst seltsam, dass sich der Zentralrat der Juden in Deutschland betreff dieser Einwanderungspolitik – gerade aus den arabischen Ländern – derart mit öffentlichen Äußerungen zurückhält. Letztlich sind durch eine zunehmende Islamisierung Europas, insbesonders durch Radikale, gerade auch die jüdischen Mitbürger gefährdet. Das kann natürlich mit dem Umgang Israels mit den Palästinensern zusammenhängen, ich kann es nicht beantworten. Zwei unterschiedliche links dazu:

    http://www.agpolpsy.de/wp-content/uploads/2009/02/der-antisemitismusverdacht-gekurzte-fassung2.pdf

    http://www.juedische-stimme.de/?p=1363

    Konsequenz:

    Leider ist zu beobachten, dass viele aufrechte Einwohner Deutschlands und Österreichs den genannten Ländern den Rücken gekehrt haben. Die Auswanderungsrate steigt ständig. Es stellt sich die Frage, wohin das führen soll, und welche Gesellschaft man in diesen Ländern (D + A) erwartet, oder formen will. Das hängt auch damit zusammen, welchem Zweck diese Gesellschaft dann dienen soll.

    http://der-klare-blick.com/?p=36406

    Es kann – logischerweise – nur auf zwei Richtungen hinauslaufen: Entweder man schwimmt mit dem Strom, man paßt sich an und macht sämtliche der Entwickllungen mit, die von den Politikern vorgegeben wird, oder man wehrt sich dagegen. Letzteres birgt, – da die Politiker nach wie vor ihre eigene Meinung zu dieser Problematik zelebrieren und auf die Sorgen und Ängste der Bevölkerung nicht eingehen – als letzte Instanz die Gefahr eines Bürgerkrieges in sich. So unsinnig das manchem in der heutigen Zeit erscheinen mag, – die deutsche Bundesregierung hat durch entsprechende Maßnahmen diese Gefahr schon seit langem einkalkuliert. Eine der Vorsorgemaßnahmen war die Verabschiedung des Gesetzes, wonach die Bundeswehr auch im eigenen Land zur „Friedenssicherung“ eingesetzt werden kann.

    https://www.radio-utopie.de/2014/04/03/notstandsgesetze-11-september-totalueberwachung-die-interpretation-des-kollektiven-verteidigungsfalls/

    Was die Bundeswehr betrifft, sollte niemand glauben, dass diese nicht gegen eigene Bürger vorgehen könne. Lt. Verfassungsgericht dürften militärische Mittel nicht gegen „Demonstranten“ eingesetzt werden.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/karlsruher-richter-geben-viel-interpretationsspielraum-bundeswehr-darf-auch-im-inland-eingesetzt-werden-_aid_801604.html

    Es stellt sich aber die Frage, was passiert, wenn die Bundesregierung in Leuten, die auf der Straße demonstrieren, keine „Demonstranten“ mehr sieht, sondern „Terroristen“. In diesem Falle darf nämlich geschossen werden.

    Schlußsatz:

    Ich habe mich bemüht, nach bestem Wissen und Gewissen diese Auflistung aufgrund von nachprüfbaren Tatsachen zu erstellen. Sollte eine der Aussagen falsch sein, dann bitte ich um Hinweis mit Beleg (link oder sonstigem Quellennachweis).
    ***
    Man kann dem Verfasser nur danken mal mit Fakten in dieser Zusammenfassung aufzuwarten!
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367365

  9. GvB 31. August 2015 um 19:24

    Das Gelbe Forum

    Bild Zeitung von heute: Erste zwei Seiten Propaganda für ungebetene Gäste/“Fachkräfte“ genannt. verfasst von Albert, 31.08.2015, 18:22
    (editiert von Albert, 31.08.2015, 18:45)

    Im Imbiss liegt eine Bild Zeitung. Ich ahne nicht böses und blättere diese durch.

    Das ganze Schmierblatt ist prallvoll mit psychologischen Tricks, was für ein schlechter Mensch man doch sei, wenn man nicht mit zur verordneten Willkommenskultur „mitsingt“. Das ganze bekommt religiöse Züge und wenn man sich den SPD Gabriel so anhört, dann sind die Scheiterhaufen für das Volk, zu dem er eigentlich gehören sollte, auch nicht mehr weit.

    Warum versuchen die es nicht mal mit Ehrlichkeit? Etwa in dem Stil: „Wir haben die zwei Weltkriege verloren (wie die Franzosen und Russen ihre Könige/Zar)und jetzt herrschen bei uns diese wirren „Machtgruppen“ die von der Weltherrschaft träumen…die haben den ganzen Kram mit der Zuwanderung auf die Schiene gesetzt…nehmen jede Zerstörung für ihr Ziel in Kauf….die Kommunisten bei uns unterstützen das auch noch, das eigene Vaterland zu zerstören….leider haben wir deshalb zur Zeit keine Handhabe gegen die Zerstörung unseres geliebten Vaterlandes, wenn wir nicht das gleiche Schicksal wie Gaddafi und Co. erleben wollen…wir dürfen aber hoffen, das ein solch technokratisches Monster wie die NWO schließlich an der eigenen Hybris sich verheben wird…“

    Also an Auflage scheint die Bild nun wirklich nicht mehr interessiert zu sein, denn vermutlich über 75 % der Leser sind doch nach allen Umfragen ganz anderer Meinung und denen dürfte speiübel werden bei soviel schwarzen Kanal.

    Die Krone schießt dabei der Kommentar unter dem Pseudonym FJSWagner* ab-man sieht das Bild mit seinen schlecht gepflegten Zähnen (soll wohl den Draht zum „einfachen“ Leser herstellen oder wird er so schlecht bezahlt?) und fragt sich instinktiv, ob die Fäulnis bereits ganzheitliche Gesundheitsschäden ausgelöst hat.

    Vielleicht hat es aber auch die Nato Pressestelle oder sonstwer geschrieben, und er stellt nur seinen Namen dafür zur Verfügung.
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=367379

    –Die BLÖD beschäftigt Alkoholker wie Wagner, durch Beispiel-Impfungen den bekloppt geworden Kai Dieckmann..und den bekennenden Ober-Zionist Döpfner..da kann ja nur das totale Irresein dabei rauskommen..

    • Skeptiker 31. August 2015 um 22:01

      @GvB

      Wie gesagt, hier die volle Breitseite unserer Verblödung.

      Der Weg eines Deutschen Verlegers führt über Jerusalem nach Berlin
      https://morbusignorantia.wordpress.com/2013/10/18/der-weg-eines-deutschen-verlegers-fuhrt-uber-jerusalem-nach-berlin/

      Vergleichbar nur mit so ein Schiff.

      Aber die Kanonen sind geladen mit Verblödungsgeschosse und voll auf die Deutschen gerichtet.

      Was, man will keine GEZ bezahlen, das geht gar nicht, bist Du bei der Sparkasse, ist Deine Knete weg, nur wer gibt der Sparkasse das Recht?

      Eben, keiner hat das Recht, ist aber trotzdem so.

      Ich glaube die Verblödung eines Volkes, ist die heimtückischte Waffe, die es überhaupt gibt

      Gruß Skeptiker

      • GvB 31. August 2015 um 22:51

        @Skepti .. du wärst zu intelligent und schade für den Bunzeltag.
        Eine gute Freundin sandte mir das eben zu:
        Diese Sorte waren und sind immer die besten Gefolgsleute
        Die unvollendeten Vitas der BRinD-Polithofschranzen.Dumm, dümmer..mehr geht nimmer.
        Naja – zum JA-SAGEN muss man nicht unbedingt Schulbildung haben – man muss nur die Hand heben oder den richtigen (farblichen) Stimmzettel abgeben können.

        Wer erwartet denn eigentlich, dass unsere Politiker Erfahrung im Leben haben? Ist es nicht so wie in den UNIS, dass dort jene unterrichten die in der Wirtschaft keine Chance mehr haben und von der Industrie bezahlt werden?

        Wie sonst könnte es sein, dass so viele haarsträubenden Gesetze und Verordnungen gemacht werden!!
        http://www.maras-welt.de/2013/07/27/gesch%C3%B6nte-lebensl%C3%A4ufe-haufenweise-politiker-ohne-berufsausbildung/
        ++++++++
        Mit Vitamin +B+(Lobby) oder Vaseline(Seilschaften) schaffts jeder nach oben
        Als rauskam das K.Theodor von „Guttmanshausen“ sein „DR.“ entzogen wurde, hab ich da auch mal recherchiert ..und es sind tatsächlich nicht wenige die keinen Abschluss haben…..Ich war bestürzt..aber dann doch nicht verwundert.
        Mit solchen Lebensläufen ist man biegsam, gefolgsam und wird nach „oben“ gespült.
        Aber sind nicht eigentlich die Leute Schuld.. an der versammelten Unfähigkeit(Peter-Prinzip!).. welche dieses „Laber-Pack“ wählen?

        • Skeptiker 1. September 2015 um 00:00

          @GvB

          Jasinna sagt !

          Gruß Skeptiker

          • GvB 1. September 2015 um 01:39

            @Skeptiker. Nicht schlecht ..die Jasina..
            Naido ist also ein „böser“ zweifacher „Brauner“ … 🙂
            Nun, und Egon und der andere Linke sind tot.. 😦
            …und Gysi ist ein Zwerg …der die Deutschen gerne weghaben will.
            Ist die Welt nicht total verrückt geworden?
            Der SPEIGEEL-Auftragsschreiber tut mir nur leid.
            —–

            Merkel und der Amtseid.

            Nicht mehr.. „Amt“ …nur noch EID?
            Wo?Abgelegt? In der Schublade.

            „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann* üben werde. So wahr mir Gott helfe“.

            Jetzt macht sie nur noch die Templin- Raute ..
            Wenn es so weitergeht muss Sie ja …
            1. Gegenüber dem dt. VOLK den Eid nicht mehr aufsagen, weil es bald kaum noch ein deutsches VOLK gibt.
            2.Durch Nichtstun Sie dem Volk jeden Tag gewissenlos schaden kann
            3.Das Grundgesetz beliebig verändert wird..und viele Gesetze nichtig sind…und nicht gerecht sind.
            4.Sie nur noch gegenüber dem BUND JHWes und deren Verteidigung verpflichtet ist.
            5.Am Ende auch für Sie nur der JEDERMANN* wartet…

            *
            Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes(Hier der mächtigen Frau?) ist ein Theaterstück von Hugo von Hofmannsthal, das am 1. Dezember 1911 aufgeführt wurde..

            https://de.wikipedia.org/wiki/Jedermann

        • PACK - m.ela 1. September 2015 um 15:47

          Noch mehr völlig idiotische, infantile, aber hochbezahlte EU-„PO-litiker“ ohne jegliche Lebens- geschweige denn (politische) Berufserfahrung

          Die Kommentare sind herrlich!!!
          So z.B.
          „Das passiert, wenn man Linke und Grüne wählt, geisteskranke und lebensunfähige Geschöpfe zertreten unsere Interessen in Parlamenten. Dummer Deutscher -> wach auf!!!! „

    • UBasser 31. August 2015 um 22:20

      Sigmar Gabriel 1992 – wem wundert es?

      • GvB 31. August 2015 um 22:59

        Wundert mich schon lange nicht mehr. Schon in den 70-igern lungerte das Salon-Proleten-Pack der linken Schickeria in Bonn in Ulli Wickerts-Kneipe (an der Bahnstrecke) herum. 🙂
        Ausserdem wundert es mich nicht, das es so einen Pro-Asylanten und Ausländer-Hype von deren Seite gibt….
        Gabriel war in erster Ehe mit ner Türkin zusammen…wie einige andere Polit-„Größen“ auch…

      • Waffenstudent 31. August 2015 um 23:22

        Werter Ubasser und sein von mir hochschätzter Blog!

        Die Liste der verachtenswerten Personen, welche ich persönlich kennen lernte, ist ellenlang!
        Und früher, als ich noch meinte, daß Geld im Leben eine wesentliche Rolle spielte, da war ich es. welcher laut aufbegehrte gegen die Meute an Lehrern und Professoren, die den geistig und moralisch Minderbemittelten den Weg in exponierten Rattenlöcher der Kollaboration ebneten. Gut, ich gestehe, daß ich es nie für möglich gehalten habe, daß ein gigantischer Betrug, welcher derart in der Öffentlichkeit ausgebreitet wurde, daß alle daran Beteiligten, bloß gestellt wurden, einfach vom Erdboden verschluckt wurde. – Achtung: Das ereignete sich nach 1945 in allen Himmelsrichtungen der politischen Windrose! – Aber es war tatsächlich so! Schwerste Vergehen, wurden wie von einem Erdbeben in seinen sich öffnenden und schließenden Spalten verschluckt! Nichts davon brachte die „Güldene Sonne“ an denTag! – Hier hatte der finstere Satan das Sagen!

        Damals verstand ich die Verachtensgeste der „Aufrichtigen Deutschen“ noch nicht, welche den feindlichen Stammesbrüdern angefangen von Wehrmachtsdesserteuren wie dem ÖTV-Chef Kluncker über Hans Rosendahl und Steinewerfer Fischer bis Vizekanzler Sigmar Gabriel nur ein kräftiges schlichtes Deutsches „Du Arschloch“ nachriefen!

        Die sich derart verhielten, das waren „Deutsche Indianer“ oder Nachfahren der „Lakonier“, Stammesverwandte der Spartaner. – Heute bin auch ich nur noch der schweigsame Indianer, der um die Geheimnisse weiß, wie man mit Geisteskraft langsam Gesundes krank machen kann! – Bedenke daher: Mancher „Hans Wurst“ ist schon tot, ohne es zu schmecken!

  10. Preussin 31. August 2015 um 19:22

    Gesülze aus dem Meller Kreisblatt von heute!!!!!!!!!!! Ich bin immer wieder fassungslos mit welcher Unverfrorenheit solch Inhalt veröffentlicht wird und wenn ich meinen Kommentar dazu abgab, wurde der gelöscht. So wird die Preussin mundtot gemacht, aber ständig werben, dass man doch ein Abo bestellen möchte.

    Flüchtlingsfrage: Angela Merkel zeigt endlich klare Kante
    Von Beate Tenfelde

    Berlin. Kanzlerin Angela Merkel äußert sich besorgt über die rassistischen und rechtsextremen Attacken gegen Flüchtlinge. Die Schweige-Kanzlerin hat sich in der Flüchtlingspolitik an die Spitze der Bewegung gesetzt. Endlich. Ein Kommentar.
    „Hier muss es eine ganz klare Abgrenzung geben“, sagte Merkel am Montag in Berlin. Es dürfe nicht die Spur von Verständnis gezeigt werden: „Keine biografische Erfahrung, kein historisches Erlebnis, nichts, aber auch gar nichts rechtfertigt ein solches Vorgehen.“
    Der richtige Ton
    Die Schweige-Kanzlerin hat sich in der Flüchtlingspolitik an die Spitze der Bewegung gesetzt. Endlich. „Wir können das, wir schaffen das“ – mit dieser festen Ansage traf Angela Merkel genau den Ton, den Verunsicherte und Verzagte im heilen Deutschland angesichts des Flüchtlingselends von ihr erwarten.
    Die Regierungschefin hat erkannt, dass das Thema Migration zur zentralen Herausforderung ihrer Kanzlerschaft wird. Wie sie diese Bewährungsprobe meistert, wird in die Geschichtsbücher eingehen. Ihr Zaudern beendet haben auch dumpfe Angriffe des Pöbels, der ihr vor der Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Heidenau „Volksverräterin“ entgegenschrie. Merkel hat dort in den Abgrund von „Dunkeldeutschland“ geschaut, wo der Hass auf alles Fremde wohnt.
    Gabriel als Ansporn
    Treibende Kraft für ihre neue Entschlossenheit war aber vor allem SPD-Vizekanzler Sigmar Gabriel, der schneller als Merkel Flagge gegen rechte Hetzer zeigte. Sein Druck ließ die Trägheit der Kanzlerin und der Union schwinden. Fakt ist: Die Finanzkrise, die Griechenland-Pleite und die Provokationen der Halbstarken-Regierung in Athen ließen sich zum Schluss mit Rettungsroutine meistern. Für die Prüfungen, die Europa jetzt bestehen muss, braucht es weit mehr als Geld. Nur eine breite Koalition der Willigen, die Türen für Flüchtlinge öffnet, kann Deutschland und EU vor Spaltung retten.

  11. GvB 31. August 2015 um 19:00

    Merkels abgelesene Sommer-Märchen-Pressekonferenz..


    ..und…
    Journaillisten dürfen fragen:

    31.08.2015

  12. Waffenstudent 31. August 2015 um 12:26

    29.11.2008, 13:37KRIEGSVERBRECHEN

    Massaker in Treuenbrietzen – das Tabu ist gebrochen

    Foto: Michael Mielke
    00 Von Michael Mielke

    Im April 1945 töteten Soldaten der Roten Armee im brandenburgischen Treuenbrietzen 1000 Zivilisten. Zu DDR-Zeiten wurde das Massaker tot geschwiegen, Kriegsverbrechen des sowjetischen Bruderlandes existierten nicht. Nach mehr als 60 Jahren nimmt sich nun die Staatsanwaltschaft den Fall vor. Doch die Spurensuche ist schwierig.

    Günter Eiserbeck hat noch jedes Detail der Szene in Erinnerung: Sein Großvater wird von einem Uniformierten gefragt: „Du Deutscher?“ Als der alte Mann bejaht, wird er weggerissen, auf die Knie gezwungen, der Uniformierte drückt ihm den Lauf einer Pistole in den Nacken und erschießt ihn. Geschehen ist das am 23. April 1945 am Ortsausgang der brandenburgischen Kleinstadt Treuenbrietzen. Eiserbeck war damals sieben Jahre alt. Er weiß noch, dass er den leblosen Großvater liegen sah, das Gesicht auf dem nassen Waldboden, und dass er jämmerlich geweint und nichts begriffen hatte.

    Etwa 1000 Zivilisten sollen an diesem 23. April 1945 in Treuenbrietzen getötet worden sein. In der Kleinstadt wurde jahrzehntelang über dieses Massaker geschwiegen. Das änderte sich erst 1989 nach der politischen Wende. Wobei auch heute noch viele – vor allem – ältere Bürger abwehrend die Hände heben, wenn sie auf diese Zeit angesprochen werden. Vor zwei Jahren stellte das Berliner „Forum zur Aufklärung und Erneuerung“, das sich vorwiegend mit Folgen der DDR-Diktatur beschäftigt, wegen vielfachen Mordes eine Strafanzeige.

    Im Zuge dieses Verfahrens hat vor wenigen Tagen die Staatsanwaltschaft Potsdam ein Auskunftsersuchen an die russische Generalstaatsanwaltschaft gestellt. Spätestens jetzt ist die Zeit des Schweigens vorbei in Treuenbrietzen. Und Wolfgang Ucksche, Chef des örtlichen Heimatvereins und Leiter des Stadtmuseums, steht plötzlich im Mittelpunkt des Interesses. Waren seine Recherchen doch Ausgangspunkt für das Strafverfahren.

    Die Sieger als gute Menschen gefeiert

    Der stämmige Mann war noch nicht geboren, als in Treuenbrietzen über Nacht fast jede Familie einen Toten zu beklagen hatte. Er ist Jahrgang 1956, war aber schon als Jugendlicher an der Geschichte seiner Heimatstadt interessiert. „In meiner Schulzeit wurde uns immer erzählt, dass die russischen Soldaten 1945 die absolut Guten gewesen seien. Sie hätten uns Brot gebracht und in der Stadt wieder Ordnung geschaffen. Das habe ich schon sehr früh nicht so richtig glauben können.“ Denn es habe ja auch andere Berichte gegeben, „hinter vorgehaltener Hand erzählt, oft nur in Andeutungen“.

    Das weckte Ucksches Neugier. Er hat mit Hilfe von Ortschronisten und Zeitzeugen Dokumente, Episoden und Überlieferungen Stück für Stück zusammengetragen. Wie ein Puzzle, das nun ein schlüssiges Bild ergibt, stellenweise aber immer noch verschwommen ist. Es zeigt eine Kleinstadt, die im Frühjahr 1945 etwa 7000 Einwohner hatte (heute sind es rund 8000); und die den Krieg erst seit dem 19. April 1945 mit voller Wucht zu spüren bekam. Es begann mit schweren Luftangriffen. Am 21. April besetzten dann Streitkräfte der Roten Armee Treuenbrietzen. Zwei Tage später konnte die Wehrmacht das Gebiet zurückerobern und bis gegen 14 Uhr halten. Anschließend wurde sie erneut von der Roten Armee vertrieben. Russische Offiziere befahlen den Bewohnern, die Stadt unverzüglich zu verlassen.

    Frauen und Mädchen vergewaltigt

    Bei dieser Flucht kam es zu den Massenerschießungen von Zivilisten. Betroffen waren vor allem ältere Männer. Aber auch Frauen und Mädchen wurden erschossen und im Wald verscharrt. Wolfgang Ucksche hat dazu ein Pamphlet aus einer DDR-Propagandaschrift aus den achtziger Jahren gefunden: „Um die Zivilbevölkerung vor Schaden zu bewahren, wurden sie in Gebiete evakuiert, die nicht mehr vom Kampfgebiet berührt wurden.“

    Für Ingeborg Grabow, die damals 21 Jahre alt war, ist diese Interpretation der blanke Hohn. „Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sie Männer aus der Stadt in den Wald führten“, sagt die heute 85-Jährige. Dort seien sie regelrecht hingerichtet worden. Wer in Treuenbrietzen blieb, sei ebenfalls dem Tode geweiht gewesen: „Alle Zivilisten, die das Stadtgebiet während der Kampfhandlungen nicht verließen, galten als Partisanen und konnten erschossen werden“, erinnert sich die zierliche Frau. „Selbst wenn sie, wie meine Großtante, 93 Jahre alt waren, wurden sie getötet.“ Und Ingeborg Grabow weiß genau, wovon sie spricht, wenn sie von dem Schicksal der Frauen und Mädchen berichtet, die „von den russischen Soldaten wie Freiwild behandelt worden“ seien.

    „Sie konnten missbraucht, gequält und zutiefst gedemütigt werden.“ Im Mai 1945 sei dann allen Frauen und Mädchen befohlen worden, sich in einem ehemaligen Verlagsgebäude einer gynäkologischen Untersuchung zu unterziehen. Wegen der Gefahr von Geschlechtskrankheiten. Schon das sei doch ein beredter Beweis dafür, sagt die ehemalige Deutsch-Lehrerin, was in den Tagen zuvor geschehen sei. Und sie fügt leise hinzu: „Wer Rache übt, kann sich nicht als Befreier feiern lassen, auch wenn er mitgeholfen hat, diesen unseligen Krieg zu beenden.“

    Es gibt noch immer mehrere Thesen, warum die Russen in Treuenbrietzen die Zivilbevölkerung derart massiv attackierten. Für „nicht haltbar“ hält Wolfgang Ucksche die Version, Anlass sei eine am 23. April 1945 durchgeführte Massenerschießung italienischer Zwangsarbeiter in einer Kiesgrube nahe der Stadt gewesen. Bei dieser Gräueltat – verübt vermutlich durch Angehörige der Waffen-SS – waren 127 Menschen gestorben. Auch dieses Verbrechen ist noch nicht aufgeklärt. Das Verfahren wird in der Zentralstelle zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) geführt.

    Nach einer anderen Variante – von den Russen damals verbreitet – soll ein fanatischer Nazi den Unmut der Russen ausgelöst haben. Es handelte sich um einen Architekten, der für die Munitionsfabriken tätig war. In der Stadt wurde er SS-Schröder genannt, weil er stets mit seiner schwarzen Uniform durch die Gegend lief. Dieser Architekt soll am 21. April aus seinem Schlafzimmerfenster auf die einziehenden Russen geschossen und dabei einen Offizier getötet haben.

    „Die sowjetischen Quellen geben aber keine gefallenen Offiziere für diesen Zeitraum an“, sagt Ucksche. Er selber hält es für wahrscheinlicher, dass einen Tag später eine missglückte Siegesfeier Ausgangspunkt des Massakers war. Die russischen Offiziere hatten am Sonntag, den 22. April 1945, in der Kommandantur die Besetzung der Stadt mit reichlich Alkohol begossen. Dabei soll es im Laufe des Abends zu einem Streit und einem Schuss gekommen sein, der den Kommandanten tötete. Einige Stunden später folgte der Gegenangriff der Wehrmacht. „Die Stimmung bei den Russen war auf dem Tiefpunkt“, vermutet Ucksche. „Vielleicht waren ihre barbarischen Übergriffe dann ja Folge ihrer Wut über den getöteten Kommandeur und den zunächst erfolgreichen Angriff der Wehrmacht?“ Letztlich sei das Vorgehen nach einem Befehl des Oberbefehlshabers der Weißrussischen Front, Marschall Schukow, vom 15. April 1945 ja auch gedeckt gewesen, sagt Ucksche. „Geiselnahmen und Erschießungen von Mitgliedern der ortsansässigen Bevölkerung waren darin eindeutig vorgesehen.“

    Die Straße mit Leichen bedeckt

    Die damals 14-jährige Gerda Berkholz war am 23. April 1945 fassungslos durch die Stadt gelaufen. „Der Anblick, der sich mir bot, war grauenhaft“, erinnert sich die heute 78-Jährige. „Die Straße war mit Leichen bedeckt. Es habe „ein Spießrutenlaufen durch die Massen der russischen Soldaten“ begonnen. „Ich war noch sehr klein damals, sah aus wie ein Kind“, sagt sie, „vermutlich hat mich das in diesen Tagen vor Vergewaltigungen gerettet.“

    Von 1960 bis 1990 arbeitete Gerda Berkholz in Treuenbrietzen als Standesbeamte. Sie kennt fast jeden in der Stadt. „Der 23. April 1945“, sagt sie, sei „hier immer ein Tabu-Thema“ gewesen. „Über Russen durfte ohnehin nicht schlecht geredet werden. Das war ja schon ein Staatsverbrechen, wenn man ,die Russen‘ sagte. Offiziell waren das ,die Freunde'“.

    Wie stark darauf geachtet wurde, erlebte ein Treuenbrietzener, der 1960 in Eggesin (Mecklenburg-Vorpommern) als NVA-Soldat Kameraden von den Erschießungen der Zivilisten durch die Rote Armee erzählte. Er wurde inhaftiert und ins Stasigefängnis Hohenschönhausen gebracht. „Die haben mich so lange bearbeitet“, steht in seinen Erinnerungen, „bis ich ,einsah‘, dass die Treuenbrietzener Zivilisten durch Krankheiten gestorben seien.“ Später wurde er zu einem Jahr und vier Monaten Zuchthaus verurteilt.

    Ucksche hat auch dieses Schicksal bei seinen Gesprächen ausgegraben. „Das gehört zu unserer Geschichte“, sagt er. „Es geht nicht darum, jemanden an den Pranger zu stellen.“ Ähnlich sieht es Gerd Ulbrich, seit einigen Monaten Direktor des Treuenbrietzener Gymnasiums „Am Burgwall“. Er will jetzt mit Ucksche ins Gespräch kommen und dessen Recherchen für den Geschichtsunterricht nutzen.

    Auf anderen Gebieten gab es schon eher Erfolge: Seit 1995 wird in Treuenbrietzen offiziell der Opfer der beiden Massaker gedacht. Inzwischen kommen auch Italiener und Russen aus den Botschaften zu dieser Gedenkfeier am 23. April. „Das ist ein guter Anfang“, sagt Ucksche. „Wir haben es geschafft, uns über die Gräber hinweg die Hände zu reichen.“

    Quelle: http://www.morgenpost.de/brandenburg/article103323763/Massaker-in-Treuenbrietzen-das-Tabu-ist-gebrochen.html

    • Preussin 31. August 2015 um 19:31

      So entsetzlich die Wahrheit ist, aber ich jubeliere laut, das sie endlich ans Licht kommt. Immer mehr von den an Deutschen verübten Greultaten kommen ans Tageslicht.

      Es liegt m. E. in der Natur der Dinge, das so ein Gegengewicht zum ständigen Schuldbewußtsein geschaffen wird. Soll heißen, es muss irgendwann im Bewußtsein der Deutschen der Schalter umkippen und wehe, die ganze Wut über die jahrzehntelange Ungerechtigkeit sowie Verlogenheit kommt durch. Aber wahrscheinlich braucht das der deutsche Gutmichel.

  13. Tobi 31. August 2015 um 12:16

    Es stimmt. Man wird mit Hitler und Flüchtlings-TV verblödet. Tatsächliche Nachrichten gibt es nicht mehr. Vielleicht noch etwas Fussball, das ist Opium für das Volk.
    Dank GEZ Zwangsabgabe ist das alles machbar. Firmen zahlen bei den Privaten gern erhöhte Werbegebühren. Wird einfach über erhöhte Verkaufspreise wieder eingeholt.

    Dieses Kapitalfaschiste System ist das letzte.

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