Stabilisieren, deregulieren, liberalisieren, privatisieren:

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24. September 2015 von UBasser


Mit einfachen Worten wird hier der Schwindel des gesamten Systems erklärt:

So funktionieren die Strukturanpassungsprogramme des IWF. 

Von Ernst Wolff – freiberuflicher Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF- Chronik eines Raubzugs

Die Aufgabe des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestand nach seiner Gründung in den Vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zunächst darin, den US-Dollar als neue globale Leitwährung zu stabilisieren.
Nach der Auflösung des Bretton-Woods-Systems in den Siebziger Jahren übernahm er weltweit die Rolle des Kreditgebers letzter Instanz. Seit dem Ausbruch der Eurokrise ist er vor allem als Mitglied der Troika und Verfechter der Austeritätspolitik in Erscheinung getreten.
Wichtigstes Mittel zur Durchsetzung seiner Politik sind seit Beginn der Achtziger Jahre die Struktur-anpassungs-programme mit den Schwerpunkten Stabilisierung, Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung.

Obwohl diese Maßnahmen die Armut, den Hunger und den Analphabetismus gefördert und die soziale Ungleichheit rund um den Globus verschärft haben, glauben viele Menschen in den Industriestaaten immer noch, dass ihre Durchsetzung rechtmäßig, notwendig und die damit verbundenen Entbehrungen für die Menschen in den betroffenen Ländern unvermeidlich seien. 

Das liegt vor allem daran, dass es dem IWF mit Unterstützung von Politik und Medien gelungen ist, sein Handeln falsch darzustellen und große Teile der Weltöffentlichkeit auf diese Weise hinters Licht zu führen. Um einmal schonungslos zu illustrieren, wie die Strukturanpassungsprogramme des IWF in Wirklichkeit aussehen und welche konkreten Folgen sie für die betroffenen Menschen haben, hier ein – zugegebenermaßen leicht vereinfachendes – Beispiel:

Am Anfang steht die Korruption

Man stelle sich ein kleines, relativ wohlhabendes Dorf irgendwo in Afrika vor, dessen Schule bei einem Sturm zerstört wurde. Seine Einwohner beschließen, eine neue Schule bauen zu lassen. In der Gemeindekasse befindet sich eine angesparte Rücklage von 50.000 Dollar, ein erster Kostenvoranschlag beläuft sich auf 100.000 Dollar.

Die Gemeinde beauftragt den Bürgermeister, die Angelegenheit zu übernehmen. Der Bürgermeister geht zur örtlichen Bank und beantragt einen Kredit über weitere 50.000 Dollar. Da dieser Betrag durch das Vermögen in der Dorfkasse gedeckt ist, willigt die Bank ein. Der Bürgermeister, der bereits bei seiner Wahl durch Bestechung nachgeholfen hat, reibt sich die Hände, denn er wittert eine günstige Gelegenheit, Geld in die eigene Tasche zu stecken. Er sucht einen befreundeten Fuhrunternehmer auf und zweigt für ihn und sich selbst jeweils 25.000 Dollar von der Gesamtsumme ab. Anschließend arbeiten beide einen Finanzierungsplan aus, aus dem hervorgeht, dass der Bau der neuen Schule 50.000 Dollar teurer als geplant wird.

Der Dorfgemeinschaft, die von Finanzen nichts versteht, bleibt trotz aufkeimender Zweifel am Bürgermeister und am Fuhrunternehmer nichts anderes übrig als dem Plan zähneknirschend zuzustimmen.

Der Bürgermeister macht daraufhin einen zweiten Abstecher zur Bank und beantragt einen weiteren Kredit über 50.000 Dollar. Diesmal allerdings ohne Erfolg: Die Bank verlangt nämlich Sicherheiten, die der Bürgermeister nicht bieten kann. Daraufhin geht er zu mehreren weiteren Banken – und wird von allen mit derselben Begründung nach Hause geschickt.

Was nun…? Dem Bürgermeister bleibt nur eine Möglichkeit: Er muss sich an den Kreditgeber letzter Instanz wenden – den IWF. Als er dessen Mittelsmänner kontaktiert, erlebt er eine große Überraschung: Sie interessieren sich überhaupt nicht dafür, ob er oder sein Partner seriös sind und ob der Kredit besichert ist oder nicht, sondern bewilligen das Geld sofort. Allerdings mit einer kleinen, aber entscheidenden Einschränkung: Sie werden vor der Auszahlung der Summe noch ein Team ins Dorf schicken, das sich dort umsehen und dem Bürgermeister anschließend ein paar „Vorschläge“ machen wird.
Die drei Vorschläge des IWF – alles zum Besten der Dorfbewohner

Wenige Tage später erscheint das Team des IWF, schaut sich um und schlägt dem Bürgermeister anschließend folgende Maßnahmen vor:

1. Einer internationalen Großbank soll erlaubt werden, neben der örtlichen Bank, die die bescheidenen Vermögen der Dorfbewohner verwaltet und hin und wieder Kredite vergibt, eine eigene Filiale zu eröffnen und dort eine bunte Palette verschiedenster Finanzprodukte anzubieten. Offizielle Begründung des IWF: Die Konkurrenz im Finanzwesen soll auf diese Weise belebt und den Dorfbewohnern so ein breiteres Spektrum an Anlagemöglichkeiten als bisher geboten werden.

2. Auf dem Wochenmarkt, auf dem die Bauern der Gegend an jedem Samstag ihr Gemüse und ihr Geflügel feilbieten, soll ab sofort ein Stand für einen großen internationalen Nahrungsmittelkonzern reserviert werden. Das Argument des IWF: Die entstehende Konkurrenz wird den Wettbewerb fördern und den Dorfbewohnern so langfristig niedrigere Preise bescheren.

3. Der Brunnen in der Mitte des Dorfes soll einem international tätigen Investor übergeben werden. Dieser Investor verfügt nach Aussagen des IWF über großes Knowhow im Bereich Wasser und kann daher effizienter und wirtschaftlicher als ein öffentlicher Betrieb arbeiten.

Hoch erfreut darüber, dass der IWF weder ihn, noch seinen korrupten Partner, den Bauunternehmer, auf ihre Seriosität hin überprüft, will der Bürgermeister sofort einwilligen, doch der IWF stellt noch eine kleine, aber ihm sehr wichtige Zusatz-Bedingung: Der Bürgermeister muss die Vorschläge selber als „Letter of intent“ (Absichtserklärung) an den IWF richten, damit dieser sie anschließend offiziell „akzeptieren“ kann.

Auch das tut der Bürgermeister, und damit nimmt die Sache ihren Lauf: Der Kredit wird ausgezahlt – allerdings wiederum an eine kleine Zusatz-Bedingung gebunden: Sollte das Dorf in Zahlungsschwierigkeiten geraten, so muss es den IWF vor allen anderen Gläubigern des Dorfes auszahlen.
Die Folgen sind verheerend

Zunächst einmal brüstet sich der IWF damit, dass er die Finanzsituation des Dorfes durch den Kredit „stabilisiert“ und den Bau der neuen Schule damit erst ermöglicht habe. Die Dorfbewohner jubeln ebenfalls, schließlich freuen sie sich, dass ihre Kinder demnächst eine neue Schule besuchen können. Doch schon bald kommt es zu einer Reihe von Ereignissen, die das Leben in ihrem Dorf nachhaltig verändern.

Wenige Tage nach der Vergabe des Kredites reiben sich die Dorfbewohner in der Frühe die Augen, denn der Brunnen in der Mitte des Dorfes ist abgedeckt und verschlossen. Davor steht ein Schild, dass das Wasser ab sofort gegen Bezahlung in einem Laden an der Ecke erhältlich ist. In anderen Worten: Die Vergabe des Brunnens an den Investor hat dazu geführt, dass die Dorfbewohner von nun an für ein Gut, das ihnen bisher kostenlos zur Verfügung stand, zahlen müssen. Und nicht nur das: Ab sofort sind sie bei der Befriedigung ihres Menschenrechtes auf Wasser von der Preisgestaltung des Investors abhängig, dessen Interesse es natürlich ist, möglichst hohen Profit zu erzielen – das Ergebnis der Privatisierung.

Einige Wochen später erfolgt der nächste Schock: Die ersten Gemüse- und Geflügelbauern auf dem Markt müssen ihre Stände schließen. Der Grund: Der internationale Nahrungsmittelkonzern hat sie durch Dumpingpreise in den Ruin getrieben. Sobald aber die letzten Gemüse- und Geflügelbauern ihre Betriebe geschlossen haben, erhöht der Nahrungsmittelkonzern seine Preise so kräftig, dass nur noch die wohlhabenden Dorfbewohner sich Fleisch und Gemüse leisten können. Das Prinzip der „Liberalisierung“ des Handels, also der Schaffung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen für Kleinbauern und Großkonzerne, hat so auf direktem Weg zum Ruin der bäuerlichen Betriebe und geradewegs in die Abhängigkeit von ausländischen Nahrungsmittelkonzernen geführt. (Diese Politik hat im großen Stil dazu geführt, dass sämtliche afrikanische Länder, die früher Selbstversorger waren, heute Nahrungsmittel importieren müssen.)

Drei Monate später erleben die Dorfbewohner die nächste böse Überraschung: Die kleine Bank, bei der sie bisher ihre Sparkonten unterhielten, muss schließen, weil sie mit den extrem günstigen Konditionen der Filiale der Großbank nicht mithalten konnte. Sobald sie aber ihre Schalter geschlossen hat, verschlechtern sich die Konditionen der Großbankfiliale ganz rapide, so dass nur noch die wohlhabenden unter den Dorfbewohnern sich den Luxus eines Bankkontos (und dazu den Erwerb riskanter Papiere) erlauben können. Die „Deregulierung des Finanzwesens“ hat also zum Zusammenbruch des lokalen Bankwesens und direkt in die Abhängigkeit von ausländischen Geldgebern geführt.

Das Fazit: Während der Bürgermeister und der Bauunternehmer die 25.000 Dollar, die sie den Dorfbewohnern gestohlen haben, unbehelligt behalten konnten, haben die Strukturanpassungsmaßnahmen die Dorfbewohner dazu verurteilt, durch höhere Lebensmittelpreise, die Abhängigkeit von einer ausländischen Bank und den Verlust des Menschenrechts auf Wasser, gekoppelt mit der finanziellen Abhängigkeit von einem Investor, für die Korruption ihrer Finanz- und Wirtschaftselite aufzukommen.

Der IWF wäscht seine Hände in Unschuld

Als sich nun einige empörte Dorfbewohner zusammentun und öffentlich gegen die Politik des IWF protestieren, verweisen dessen Vertreter auf den Letter of Intent des Bürgermeisters und verkünden mit Unschuldsmienen, man habe doch nur nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und ausschließlich solche Maßnahmen durchgesetzt, die der demokratisch gewählte Vertreter der Dorfbewohner dem IWF aus freien Stücken angeboten habe….

Quelle: Lupo Cattivo

..

Ubasser

5 Kommentare zu “Stabilisieren, deregulieren, liberalisieren, privatisieren:

  1. goetzvonberlichingen sagt:

    Deregulierung, damals speziell von der FDP mitangestossen..
    Öffentlich-private Partnerschaft in der BRD.
    (Weitergeleitet von Public Private Partnership)
    PPP=
    Eine öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) oder Public-private-Partnership (PPP)[1] ist eine vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen der Privatwirtschaft in einer Zweckgesellschaft. Ziel von PPP ist die „Arbeitsteilung“, wobei der private Partner die Verantwortung zur effizienten Erstellung der Leistung übernimmt, während die öffentliche Hand dafür Sorge trägt, dass gemeinwohlorientierte Ziele beachtet werden.[2] Die öffentliche Hand erwartet von der Partnerschaft mit der privaten Wirtschaft die Entlastung der angespannten öffentlichen Haushalte, da der private Unternehmer die Finanzierung ganz oder teilweise selbst besorgt und daher auf die Wirtschaftlichkeit des Projektes achten muss.
    PPP ist in der Regel einem Miet- oder Pachtvertragsverhältnis ähnlich.(Wie „schön“ das formuliert ist!)
    So stehts bei Lügie-WiKi.
    aber übersetzt:
    „Arbeitsteilung“ fördert aber eher Korupption.(Wer dem Futtertrog am nächsten steht, sahnt ab!OBs, Landräte, Kommunen, Parteien, Firmen)
    Das Tafelsilber (Volkseigentum)wird an Hedgefonds, ausländische Firmen(Heuschrecken) verscherbelt und muss dann gepachtet, zurückgemiete usw. werden!
    Alles, was unter dem Boden liegt ist meist am teuersten, um es zu unterhalten: U-Bahnen, Wasserleitungen, unterirdische Energieleitungen, Abwasser, sowie oben: Kläranlagen, Müllverbrennung/Mülldeponien, usw….um nur ein paar Beisspiel zu nennen.

  2. goetzvonberlichingen sagt:

    Sauber!Morbus Koruppti–> „Deutsche“ Bahn

    Aufsichtsrat der DB:
    (Stand: Juli 2015) Quelle: [28]
    aufschlußreich – bes. im Hinblick auf die „Involvierten“
    > https://lobbypedia.de/wiki/Deutsche_Bahn

  3. goetzvonberlichingen sagt:

    Hintergründe.. von..Dieselgate
    Fragen zur VW-Abgasaffäre….
    …und das Institut, das VW auffliegen ließ.

    Vorweg: Was waren das noch für Zeiten, als VW(Durch Ferdinand Porsche) in den 40-ger Jahren gute Pionier-Arbeit leistete, an dessen Ende der VW -Käfer stand.. der nach dem Krieg ein wahrer Renner wurde.
    Der VW-Beetle schrieb Filmgeschichte und war für die “Nachkriegs-Wohlstands -Deutschen” nun erschwinglich…Geplant aber schon in Kriegszeiten..
    Ein Diesel-Motor? Spielte damals als Antriebsaggregat noch keine Rolle..
    VW ist eine Welterfolgsgeschichte.. bis heute.Das wird auch nach einer gewissen Zeit so weitergehen.
    Nach und trotz “Dieselgate”.
    Schauen wir uns mal die Hintergründe an.Technische: Da ist wohl Mist gebaut worden..aber trotzdem unterscheiden sich die heutigen Abgaswerte zu denen von vor 10-20 Jahren enorm.Wir haben das auch überlebt.In der Testeinrichtung von CARB hätten die Fahrzeuge wie erwartet funktioniert, erzählte Carder. Erst als die Autos auf die offene Straße genommen wurden, habe man „die Diskrepanzen in ihrer Leistung“ gesehen.Seltsam..
    Von den VS-Chemtrails über unseren Köpfen redet jedoch keiner?
    Werden die Amis deswegen weltweit angeklagt? Rotten sich grosse BRD-Anwaltkanzleien zusammen um gegen Amerika zu verklagen? Nein!

    Wird hier also aus einer Diesel-Mücke ein Klage-Elefant” kreiert”? Kasse machen auf..”amerikanisch”???
    Man befürchtet eine dreistellige Milliardenstrafe.

    Wird ein in Wahrheit erpresserischer Druck gegen die zu starke BRD-Automobil-Industrie aufgebaut?
    Könnten andere gr. deutsche Firmen folgen? BMW, Merzedes… etc.?
    Es geht jetzt in Wolfsburg um Klage-Milliarden, und um Arbeitsplätze.. sowie um steuerliche Einbussen für den OB der Auto-Stadt!
    Wie damals OPEL zeigen sind die amerikanischen PKW-Krieger nicht zimperlich, wenn es um Forderungen geht!
    “Wirtschaft ist Krieg. Krieg Wirtschaft!”
    So das geheime “Credo” von GM damals wie heute..mit immer den “besten”, ausgebufftesten VS-Recht(s)Anwalt-Büros im Rücken.
    VW-Chef Winterkorn hat seinen Platz geräumt.Gut so. Neuanfang. Experten warnen vor existenzbedrohenden Strafen für VW.

    Wer hat den VW-Diesel ins Rollen gebracht?
    Die WirtschaftWoche schreibt:

    Es war ein Forschungsteam der West Virginia University, das dabei half, den Abgas-Test-Skandal bei VW aufzudecken. Schon in der Vergangenheit kam die Einrichtung Tricksereien rund um Emissionswerte auf die Schliche.

    Probleme beim Abgas-Ausstoß von Autos aufzudecken, ist für das Center for Alternative Fuels, Engines and Emissions der West Virginia University nicht neu. Die US-Forschungseinrichtung, die bei der Aufdeckung des Abgas-Test-Skandals bei Volkswagen half, war vor knapp zwei Jahrzehnten eine andere Emissionsuntersuchung mit ähnlichen Ergebnissen involviert.

    So entdeckte das Center im Oktober 1998, dass mehr als 1,1 Millionen Lastwagen, deren Dieselmotoren Abgas-Inspektionen in der Fabrik bestanden hatten, für eine deutlich stärkere Verpestung verantwortlich waren als erlaubt. Grund dafür seien Geräte gewesen, die dazu entworfen waren, Emissionskontrollen zu bestehen, erklärte der Interimsdirektor der Forschungseinheit, Dan Carder.

    Das Justizministerium gab die Erkenntnisse in dem Fall öffentlich bekannt. Anschließend stimmten mehrere Hersteller einem Vergleich in Höhe von einer Milliarde Dollar (rund 895 Millionen Euro) zu.
    (….)

    Der Autobauer startete Ende letzten Jahres sogar eine Rückrufaktion, doch eine deutliche Verbesserung blieb aus, wie die EPA erklärte.Erst als EPA und CARB sich weigerten, VWs 2016-Dieselmodellen für den Verkauf freizugeben, räumte das deutsche Unternehmen ein, verdeckte Software in Millionen seiner Fahrzeuge weltweit installiert zu haben.(?)
    Was stutzig macht:
    Der Forschungseinrichtung ist auf Verträge mit außenstehenden Behörden und Unternehmen angewiesen – bekommt normalerweise zwischen drei und vier Millionen Dollar jährlich, wie Carder sagte.
    Ist dieses Dieselgate “gemacht” worden, um erstens den VS-Forschungsladen weiter am laufen zu halten und zweitens um Milliarden einzuklagen?
    Irgendwie stinkt die Sache nach altem “Diesel” .
    Das der VW-Vorstand und dieTechnikabteilung gepennt hat, ist der größte Vorwurf den man VW machen muss. Ein Nachteil einer so grossen Firma….ist, wenn der Kopf ein Wal und kein Fisch ist, stinkt er länger und mehr.

    weiter:
    http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/vw-abgasaffaere-das-institut-das-vw-auffliegen-liess/12358228.html

    Die BRD-PKW-Wirtschaft ist moralisch krank und koruppt geworden, wenn man bedenkt , das Mercedes Chef Zetsche ..Asylanten ans Band stellen lassen will!
    Das ist Sklaverei.. nicht Hilfe für Asylanten steht dahinter. Ausserdem müssten die z.grössten Teil Analphabeten und Sprach-Unkundigen erstmal ausgebildet werden. Das dauert ein paar Jahre!
    Zetsche spielt daher eher mit der Angst der jetzigen Bandarbeiter!

    Es ist meine Sicht des Skandals.. aber vielleicht liege ich mit meiner Vermutung richtig..

    • goetzvonberlichingen sagt:

      zugesandt bekommen:
      DANKE! Dann lag ich mit meinen Riecher richtig! Es geht um US-Abzocke und IDEOLOGIE

      > Der VW Skandal
      Von Eric Peters
      Dies könnte VW umbringen – bis vor kurzem (letzte Woche) das größte Auto-Unternehmen der Welt…
      > Aber anders als, sagen wir mal das Pinto-Fiasko, geht es bei dieser Geschichte nicht um mangelhafte Autos. Es ist eine Geschichte über mangelhafte öffentliche Politik.
      > Keins der VW-Fahrzeuge, die jetzt im Fadenkreuz sind, sind unzuverlässig, gefährlich oder minderwertig gebaut. Sie wurden einfach nur programmiert, ihren Besitzern den bestmöglichen Spritverbrauch zu geben. Software, die im Computer eines jeden Fahrzeugs steckt und die Funktion des Motors überwacht und kontrolliert, passt heimlich die entsprechenden Parameter an, um sich bei Emmissionstests durchzumogeln, wenn das Fahrzeug an der Teststation eingestöpselt ist. Aber sobald das Fahrzeug wieder auf der Straße ist, werden die Einstellungen auf den optimalen Wert für Treibstoffverbrauch und Leistung zurückgesetzt.
      >
      > Nun, die hysterischen Meldungen in den Medien über das Vorgenannte erwecken den Eindruck, dass die Modifizierung der Fahrzeugabgase per Code alles andere als geringfügig war. Schrille Aufschreie des bis zu ”40-fachen” des ”zulässigen Maximalwertes” schallen übers Land.
      >
      > Nun, richtig, aber irreführend, da nicht definiert und in den richtigen Zusammenhang gebracht.
      > Was ist der ”zulässige Maximalwert”?
      >
      > Es ist eine sehr kleine Zahl. Weniger als 1 Prozent der Gesamtabgase des Fahrzeugs. Wir reden hier von Bruchteilen von Prozenten. Was der Grund ist, warum es irreführend und offen gesagt wissentlich unehrlich ist, von ”40 Prozent” zu reden.
      >
      > Aus dem Kontext genommen hört sich die Zahl alarmierend an, wie bei 40 Prozent von 100 Prozent. Im Gegensatz zu 40 Prozent der verbliebenen ungefilterten Abgase von 1 bis 3 oder 0,05 Prozent, oder wie viel es auch immer sein mögen (abhängig von dem speziellen ”gefährlichen” Nebenprodukt, auf dem ständig herumgeritten wird).
      >
      > Die selten erklärte Wahrheit – aus Gründen, die offensichtlich sind – ist, dass die Emissionen von neuen Autos (und neueren Oldtimern) derart gründlich gesäubert wurden, dass sie kaum noch existieren. Katalysatoren (insbesondere ”Dreiwege”-Katalysatoren mit Sauerstoff-Sensoren) und Einspritzung allein haben etwa zwei Drittel der störenden Partikel aus den Abgasen entfernt – und die gibt es seit den 1980ern.
      >
      > Dem überwiegende Teil des verbleibenden Drittels hat man sich während der 90er angenommen, indem bessere Treibstoff-Versorgung (Kraftstoffeinspritzung hat die Drosselklappe ersetzt) und genauere Motor-Computer zum Einsatz kamen, die in Echtzeit die Parameter erfasst und angepasst haben und den Fahrzeugbesitzer darauf hinwiesen, wenn eine Abgasuntersuchung notwendig wurde. […]
      > Ein Verbrennungsmotor wird immer irgendwelche Emissionen produzieren.
      >
      > Die Entwickler haben sich die niedrighängenden (und auf halber Höhe hängenden) Früchte gepickt. Aber die EPA [US-Umweltschutzbehörde] besteht auf einem emissionsfreien Verbrennungsmotor – was natürlich unmöglich ist. Und was vermutlich genau der entscheidende Punkt ist.
      >
      > Setze unerreichbare Standards und dann denunziere das Opfer wegen ”Nichteinhaltung” derselben. VWs Sünde war es zu versuchen, Dieselfahrzeuge die die Menschen haben wollen in die Showrooms zu bekommen. Das sind Dieselfahrzeuge, die mit einer Gallone Sprit weiter fahren können als vergleichbare Benziner, womit die höheren Anschaffungskosten eines Diesels ausgeglichen werden. Oder zumindest soweit, im Verhältnis zum Benziner, dass der erhöhte Preis gerechtfertigt werden kann.
      >
      > Die Menschen erwarteten, ja forderten auch, dass die Fahrzeuge Leistung bringen, dass sie beschleunigen, wenn sie aufs Gaspedal treten. VW hat die Einstellung so gewählt, dass die von den Kunden erwarteten Funktions-Charakteristika erfüllt werden. Deswegen steckt VW jetzt in der Klemme – weil sie die Kundenwünsche den Vorschriften der Regierung vorgezogen haben.
      > Niemand hat beklagt, dass eins der ”betroffenen” Fahrzeuge schlecht läuft. Tatsächlich laufen sie besser als sie es täten, wenn VW die Einstellung so belassen hätte, dass sie der unerbittlichen EPA gerecht werden.
      >
      > Die wird jedoch nicht zufrieden sein, bevor wir nicht allesamt $ 60.000 teure ”emissionsfreie” Elektroautos fahren, die wir uns überhaupt nicht leisten können.
      > Das wird wiederum die meisten von uns dem öffentlichen (also der Regierung gehörenden) Nahverkehr aussetzen, sofern wir überhaupt befördert werden. Vermutlich werden wir in Stadtkernen eingepfercht, wie die Sardinen in der Büchse, alles um ”der Umwelt” willen. Es ist eine Tragödie der Dummheit, Böswilligkeit und technischen Ignoranz.
      >
      > Stellen Sie sich nur vor, dass VW (und andere Auto-Konzerne) ihre Fahrzeuge hunderte Pfund leichter als der derzeitige Durchschnitt herstellen könnten, wenn es die bundesbehördlichen ”Sicherheits”-Vorschriften nicht gäbe. Was wiederum kleinere Motoren erlauben würde, die weniger Treibstoff verbrauchen, was entsprechend weniger Abgase produzieren würde. Selbst wenn die Abgase eines hypothetischen 1.600 Pfund Ultraleicht-Fahrzeugs, sagen wir, 2 Prozent ”schmutziger” wären, als die von der EPA genehmigten 2.300 Pfund ”Sicherheits”-Autos, wenn das Ultraleichte 40 Prozent weniger Treibstoff verbrennt, dann ist der Gesamtausstoß immer noch viel niedriger, als der der von den Regierungsbehörden genehmigten Fahrzeuge. Derartige Ultraleicht-Autos wurden aber vom Gesetzgeber effektiv der Existenz beraubt.
      >
      > Gleichzeitig werden von den noch produzierten Fahrzeugen zunehmend unerreichbare Standards gefordert und die Hersteller (wie VW) in eine Situation gebracht, in der sie regierungskonforme Autos bauen, die zu viel kosten und eine derart schwache Leistung haben, dass kaum jemand sie kaufen möchte… oder sie müssen ”mogeln”, um Autos zu bauen, die die Menschen wirklich kaufen wollen. […]
      >
      > Einige Insider-Infos: Mazda hat seit zwei Jahren versucht seinen Sky-D-Dieselmotor EPA-konform zu machen (und zugleich Kunden-praktikabel), bisher ohne Erfolg. Ihnen wird dieser 50+ MPG-Diesel [Meilen pro Gallone; 50 MPG entsprechen 5,6 l/100 km] von diesen Partikel-Dschihadisten in Washington vorenthalten.
      >
      > Bedenken Sie: Weder bei VW noch bei Mazda reden wir von einer Rückkehr zum LA der frühen 1970er, bleiverseucht und DDT-gebadet. Das ist alles nur ein Schreckgespenst, ein Strohmann, ein Phantom, dazu gedacht Ihnen Angst zu machen. Da steckt aber keinerlei Realität dahinter.
      > Das ”Emissions-Problem” wurde vor Jahrzehnten gelöst, aber die EPA und dergleichen können das nicht zugeben. Denn wenn sie das täten, dann wäre die EPA überflüssig.

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