Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Ein Insider erzählt …


Schauen Sie sich unbedingt dieses Video an!!! Ziehen Sie Ihre Konsequenzen!

Soldat packt aus

Film von Savefrom.net

Quelle: NuoViso

..

Ubasser

38 Antworten zu “Ein Insider erzählt …

  1. Pingback: Morgen fangen wieder hundert neue Tage an… « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft

  2. Pingback: Der “KSK Soldat” | Morbus ignorantia - Die Krankheit Unwissen

  3. GvB 19. Dezember 2015 um 20:56

    02.06.1969
    BIAFRA / LUFTKRIEG Schwedische Rache

    Durch seinen Onkel Hermann Göring, den damaligen Kunstflieger und Mann seiner Tante Karin, erhielt der schwedische Graf Carl Gustaf Rosen vor 49 Jahren die Lufttaufe.

    Jetzt wurde der 59 Jahre alte Graf Luftwaffenchef in Biafra. Als Führer einer Staffel von fünf Kleinstflugzeugen (Länge: 5,62 Meter; Spannweite: 7,43 Meter; 100 PS; Stückpreis 40000 Mark) überfiel der Schwede vor Pfingsten den nigerianischen Fliegerhorst Port Harcourt mit Raketen.

    Danach griff die Rosen-Staffel den Flugplatz Benin, am Pfingstmontag den Flugplatz Enugu an. Radio Biafras Siegesfanfare: elf nigerianische Flugzeuge (darunter russische Mig-Jäger und Iljuschin-Bomber) am Boden zerstört, ein Flugabwehrgeschütz sowie Radar- und Flugleitanlagen stillgelegt, sechs Nigerianer getötet.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45741029.html
    http://www.kriegsreisende.de/biographien/rosen.htm

  4. Christian 19. Dezember 2015 um 01:46

    Auch noch gut. Scheinbar recht gut colorierte Fotos über die bösen, bösen Nazis, die fleischfressenend Deutschen, die alle Menschen aus Rassismus überfallen und so…

    Schöne Bilder

  5. Christian 19. Dezember 2015 um 01:42

    Egal…wollt ich mal poschten…

    • GvB 19. Dezember 2015 um 19:33

      Eine sympathische , schöne Frau.Auch eine sehr angenehme, klare, sichere Aussprache..
      Der Hitler-Erschiessungsbefehl gegen Göring und Familie.. Welchen tatsächlichen Hintergrund gab es da?? War das wirklich so?
      Sippenhaft für Görings Familie durch den Verbrecher Eisenhower..ist allerdimgs auch bezeichnend.

      Der Grund für seine, Görings Entmachtung?

      Am 23. April 1945 telegrafierte Göring aus Berchtesgaden an Hitler, er (der Reichsmarschall) betrachte sich für den Fall, dass Hitler weiterhin in Berlin ausharre und bis 22 Uhr keine anderslautende Mitteilung einginge, gemäß der im Juni 1941 per Erlass getroffenen Regelung ab sofort als Nachfolger des Führers mit allen Vollmachten. Hitler interpretierte dies als versuchten Staatsstreich und unterzeichnete einen von Martin Bormann aufgesetzten Funkspruch, wonach der Reichsmarschall seiner Ämter enthoben und sofort wegen Hochverrats zu verhaften sei. Göring wurde daraufhin auf dem Obersalzberg von der dortigen SS-Kommandantur festgesetzt…….

      • Christian 19. Dezember 2015 um 22:27

        Ich weiß zu wenig über Göring um das beurteilen zu können. Was ich an Protokollen der Nürnberger Prozesse las gibt mir nicht das Bild eines Verräters zur letzten Stunde. Adolf war im April 45 sicher auch überhitzt. Verständlich. Ich fand das Interview auch gut.

  6. GvB 18. Dezember 2015 um 22:16

    @Ubasser..Wie mir ein Ex-KSK-ler heute zusteckte… handelt es sich um den jungen Mann nicht um einen KSK-Ler oder Soldaten mit der entsprechenden Ausbildung! Ist ein FAKER!
    >
    Mein Bekannter(War auf den Balkan!) sagte dazu:
    Diese Witzfigur ist ein hochgradiger Spinner, der auch schon in anderen „Rollen“ z.B. bei Jo Conrad, aufgetreten ist !!!!

    Sowas ist NIEMALS ein echter Kommando-Soldat (KSK) gewesen !!!! Nuscheln und Blödsinn durcheinander quatschen, das kann nur ein geisteskranker Psycho und Selbtsdarsteller (LÜGNER) sein !!!

    Beachte bitte Mimik, Gestik und die Widersprüche in seinen Aussagen… -Und auch dürfte er, allein vom Auftreten her, nie eine Kaserne für längere Zeit „von innen“ gesehen haben, so ein lascher Vogel !!!

    Mir kam der irgendwie auch komisch vor.. Sicher könnte er nen Knacks abbekommen haben. Aber wie der da so rummlümmelt.. so verhält sich (eigentlich) kein Soldat . Also ein Faker.
    Sowas ist nicht in Ordnung..

  7. goetzvonberlichingen 18. Dezember 2015 um 19:01

    Bundeswehr Feuergefecht Prizren Kosovo Juni 1999

    • goetzvonberlichingen 18. Dezember 2015 um 19:10

      KFOR..
      1999 löste der Einsatz deutscher Kampfflugzeuge im Kosovo eine kontroverse Debatte in Deutschland aus. Heute ist dieser Einsatz fast vergessen. Obwohl noch immer knapp 700 deutsche Soldaten im Kosovo sind. Kontrovers-Reporter waren vor Ort …

      Ein Einsatz- der nicht hätte sein dürfen.
      Schröder, J.Fischer, Genscher und andere haben dies zu verantworten..
      Wie üblich sind es die Soldaten, die für eine schlechte Diplomatie dann den Kopf hinhalten müssen… egal, wo zur Zeit Kriege und Konflikte sind..

  8. Amita 18. Dezember 2015 um 18:04

    Gestern konnte ich den Video nicht aufrufen. Ich glaube er wird immer gelöscht.
    Mann, tut das weh diesen Menschen anzuhören. Was der mitgemacht hat, das
    hält doch kein Mensch aus.

    Ich wünsche mir, daß er gute Hilfe bekommt und noch einmal von vorne anfangen kann.

  9. Tobi 18. Dezember 2015 um 07:27

    Tja. Video ist schon gelöscht. Und ich konnte es noch nicht einmal sehen.

    • UBasser 18. Dezember 2015 um 09:15

      @Tobi, laß mir etwas Zeit … eine neue Quelle wird erschlossen!

      • Deutscher Volksgenosse 18. Dezember 2015 um 10:28

        Also entweder ist der Typ im Video teilweise ein Lügner oder völlig durch in der Birne wegen PTBS. Viele seiner Aussagen wirken einstudiert. Wäre er wirklich ein Geheimnisträger hätte man ihn längst „verunfallen“ lassen da er ja wie man merkt das Rampenlicht sucht…

        • hans 18. Dezember 2015 um 18:19

          Kopfform und Gesichtszüge verraten aufmerksamen Zuschauern sofort, aus welchen Reihen der Herr kommt, wenn er von seinen Nazi-Vorgesetzten schwadroniert. Herr Adrian Riechling könnte das Marschgepäck wohl keine 500 Meter tragen. Elitesoldat, köstliche neue Erfindung seines Ich’s. Davor war er übrigens der erfolgreichste Musikproduzent Deutschlands und ging Platz 1 in den amerikanischen Charts. Laut eigenen Aussagen. Das hat diesem Hagen Grell jegliche Seriösität genommen. Wie kann man so ein Interview veröffentlichen, ohne zu prüfen, mit wem man es zu tun hat?

          • Deutscher Volksgenosse 19. Dezember 2015 um 05:31

            hans

            Naja für nen Juden halte ich ihn jetzt nicht unbedingt sondern einfach nur für einen völlig Irren. Es könnte sich bei ihn rassisch eher um einen Dinarier handeln. Seine Nase ist mehr eine Adlernase mit einer hochliegenden Nasenwurzel und einer nach unten sichtbaren Nasenscheidewand. Er hat also schon mal keine Hakennase. Seine Stirn ist recht breit und nach oben hin „fliehend“. Sein Kinn ist recht grob und zu den Kieferknochen hin leicht gerundet. Das ist recht typisch die dinarische Rasse.

            Aber meine Hand will ich dafür jetzt auch nicht ins Feuer legen. 🙂

          • Deutscher Volksgenosse 19. Dezember 2015 um 05:51

            Nachtrag:

            Wie man Rassen anhand spezifischer Merkmale leicht identifizieren kann lernst du hier:

            https://neuschwabenlandpost.wordpress.com/2015/12/09/unfassender-rassenkunde-unterricht-in-12-videos/

            Diese Videos beschreiben natürlich nur reinrassige „Exemplare“. Bei Mischlingen musst du dann eben gezielt bei den einzelnen Gesichtsteilen per Ausschlussverfahren nach rassen-spezifischen Merkmalen suchen und gucken welche Rasse im Mischling die dominante ist.

      • goetzvonberlichingen 18. Dezember 2015 um 18:53

        Ist auch nervig.. leider durch die Werbung dazwischen.. habs mir trotzdem in voller Länge angehört..

      • derdeutsche84 19. Dezember 2015 um 13:41

        Hallo,

        Kann man dir auch eine PN schreiben? Irgendwie finde ich hier nichts…

        • UBasser 19. Dezember 2015 um 14:26

          Leider geht PN bei WordPress nicht, wenn Du willst, kann ich Dir die Mailadresse von GvB senden, wenn Du eine korrekte eingegeben hast.
          Ubasser

          • derdeutsche84 19. Dezember 2015 um 14:56

            Wer oder was ist GvB? Es geht darum, dass ich mich mit einem anderen Nutzer hier austauschen möchte (per Mail) und er meinte ich könnte seine Adresse über dich bekommen. Du bist natürlich gerne eingeladen an unserem Gedankenaustausch teilzunehmen. Kannst auch kurz bei mir im Blog ne Adresse dalasssen (z. B. über Kommentar Funktion) Ich lösche es dann gleich wieder. Bei mir ist nicht so ne hohe Besucherfrequenz. Das liest dann eh keiner bis ich es gelöscht habe. 😉

  10. GvB 18. Dezember 2015 um 01:52

    …leider geht hier die politische „Ansicht“ bei >Uniter den falschen Weg:
    Statement zur aktuellen Sicherheitslage:

    Auf >UNITER _AKTUEL steht: Beitrag von http://www.welt.de:
    Sieben gute Gründe für eine europäische Armee

    Gemeinsame Währung, gemeinsamer Binnenhandel, gemeinsame Außenpolitik – nur in Sachen Verteidigung hat jedes europäische Land sein eigenes Militär. Dabei hätte eine gemeinsame EU-Armee nur Vorteile.
    —-
    Oh weh!

  11. GvB 18. Dezember 2015 um 01:46

    KSK-Soldaten-Hilfe-Verein „Uniter“:
    Nach eigenen Angaben hat er knapp 350 Mitglieder, davon 53 aktive Angehörige des KSK. Uniter sei so etwas wie eine Navigationshilfe für Kommandosoldaten durch den Dschungel des Zivillebens, in dem sie von der Bundeswehr keine Hilfe erwarten könnten, sagt ein Vorstandsmitglied. In dem Verein helfen ehemalige KSK-Angehörige ihren aktiven Kameraden bei der Suche nach einem Job, im Umgang mit Behörden und in juristischen Fragen. Man kennt sich, man schätzt sich.

    KSK-ler sind am Anfang KEINE Berufsoldaten!
    Das KSK wurde 1996 gegründet. Die Kommandomitglieder der Anfangsjahre sind heute weitgehend ausgeschieden. Ein Teil wurde Berufssoldat und dient als Ausbilder in Calw oder in anderen Einheiten der Bundeswehr. Der andere Teil hat überwiegend bei Sicherheitsfirmen angeheuert. 95 Prozent der ehemaligen KSK-Soldaten, die nicht als Berufssoldat übernommen worden sind, arbeiteten jetzt für private Sicherheitsunternehmen, sagt unser Informant. „Mancher taugt zu nichts anderem mehr.“ Das gelte auch für ihn.

    http://www.uniter.info/about/
    und..
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ehemaliger-ksk-soldat-in-geheimer-mission-verschlissen-12911510-p4.html

  12. GvB 18. Dezember 2015 um 01:41

    Task Force 47 geheime Einheit der Bundeswehr, die in einem eigenen Camp im Feldlager Kundus stationiert ist..

    Die Veröffentlichung geheimer US-Militärdokumente hat die verdeckte Jagd der amerikanischen Task Force 373 (TF373) auf Terror-Verdächtige in Afghanistan ins Rampenlicht gerückt. Immer noch kaum bekannt ist, dass auch die geheime Bundeswehr-Eliteeinheit Task Force 47 (TF47) am Hindukusch aktiv ist.

    Ihre Einsätze sind streng geheim und sie tragen keine Namensschilder. Aber dennoch sind manche der rund 120 Terroristenjäger auf den ersten Blick erkennbar: Mit längeren Bärten und teils gegelten Haaren zeigen sie den «normalen» Soldaten gerne, dass sie sich nicht den Bekleidungsregeln der Bundeswehr unterwerfen müssen.

    Schließlich erhalten die Elitesoldaten für ihre autonomen Aktionen ihre Befehle an der üblichen Kommandokette vorbei. Sie operieren quasi in einer Schattenwelt. Nicht einmal die Parlamentarier im Bundestag, die sie eigentlich kontrollieren sollen, wissen so genau, was die Einheit eigentlich tut.

    Sicher ist: Die 120 Männer setzen sich unter anderem aus 60 Mitgliedern des Kommandos Spezialkräfte (KSK) zusammen und kooperieren mit Mitarbeitern des Auslandsgeheimdienstes, des Bundesnachrichtendienstes. Sie machen Jagd auf mutmaßliche Aufständische, die auf einer Isaf-Feindesliste stehen. Eigentlich sollen diese nur gefasst werden. Aber die Bundesregierung nimmt in Kauf, dass sie auch getötet werden.

    Der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Christian Dienst, sagte, wenn man Verdächtiger nicht anders habhaft werden könne, sei im Rahmen der Verhältnismäßigkeit auch die gezielte Tötung im Einklang mit dem Völkerecht. Er ergänzt: «Und so handeln auch die Amerikaner.» Gleichzeitig räumt er auch mit Blick auf die deutsche TF47 ein, in einem Gefecht «kann es natürlich auch bei Aktionen, die das Ziel haben, Zugriff herbeizuführen, zu tödlichen Ereignissen kommen».

    Für durchaus wahrscheinlich halten es Verteidigungsexperten, dass die TF47 auch mit der TF373 zusammenarbeitet. Diese Spezialeinheit nimmt Verdächtige auf der Isaf-Feindesliste nicht nur fest, sondern hat mitunter den konkreten Auftrag, sie zu töten.

    Zwei verdächtige von deutscher Liste bereits tot

    Deutschland hat selbst seit Juni 2009 acht mutmaßliche Aufständische auf diese streng geheime Liste gesetzt. Zwei von ihnen wurden inzwischen getötet. Das geht aus einem Schreiben des Verteidigungsministeriums hervor, das der Nachrichtenagentur DAPD vorliegt. Die beiden seien bei Gefechtshandlungen ohne eine Beteiligung deutscher Kräfte zu Tode gekommen, heißt es in einem Brief des Parlamentarischen Staatsekretärs Christian Schmidt von Anfang Juli.

    Ausschließlich afghanische Kräfte hätten einen der mutmaßlichen Aufständischen getötet. «In einem anderen Fall wurde eine Person getötet, als sie sich unter Anwendung von Waffengewalt im Verlauf einer von nicht-deutschen Streitkräften unterstützen Operation» der Festnahme widersetzte, schreibt Schmidt weiter. Die anderen sechs Verdächtigen sind demnach weiter zur Fahndung ausgeschrieben.

    Aus Sicht des Grünen-Politikers Hans-Christian Ströbele belegt die Zuarbeit der Deutschen an der umstrittenen Isaf-Fahndungsliste eine Verbindung zwischen TF47 und TF373. «Die arbeiten offenbar mit der selben Liste. Und die Aufträge sind sich sehr ähnlich», sagt er. Ströbele geht davon aus, dass der von «nicht-deutschen Streitkräften» Getötete auf das Konto der Amerikaner geht.

    So sieht es auch ein Ex-Nachrichtenoffizier der Bundeswehr. «Es ist denkbar, dass die TF373 deutsche Ziele abarbeitet», sagt Marc Lindemann. Der Autor des Buchs «Unter Beschuss: Warum Deutschland in Afghanistan scheitert», war bis April 2009 selbst in dem Land stationiert.

    Grüne: «Was tun die?»

    Für die Zusammenarbeit von TF47 und TF373, die auch versehentlich Kinder getötet haben soll, gibt es weitere Hinweise. Der Linke-Verteidigungspolitiker Paul Schäfer hält «wechselseitige Unterrichtungen» für denkbar. Aus dem Verteidigungsministerium habe er über eine mögliche Koordination von Spezialeinheiten ausweichende Antworten erhalten. «Irgendwo muss es eine Stelle geben, die die Einheiten koordiniert», sagt er. «Ich fordere, zeitnah über diesen Grauzonenbereich informiert zu werden.»

    Auch Omid Nouripour hat Zweifel, ob die TF47 nicht den Amerikaner zugearbeitet hat. Als Mitglied im Verteidigungsausschuss geht er von einer «Vielzahl denkbarer Verquickungen» aus. Er fordert mehr Kontrolle: «Die Koordination kann nicht darin bestehen, dass wir uns vom Acker machen», sagt er. Mit Blick auf die TF373 stellen sich ihm Fragen: «Was tun die? Wer gibt die Befehle? Und auf welcher Rechtsgrundlage?» Das möchte Nouripur gern wissen.

    che/news.de/ap

    KSK und Taskforce 47 sind kleine Gruppen-Einheiten für illegitime Auslandseinsätze mit „Sonderstatus“! …im direkten „Auftrage“ der „BRD“-„Regierung“.. am „Parlament“ der Öffentlichkeit und dem „Grundgesetz“ vorbei.
    Die Gänsefüßchen besagen.. alles das ist Illegal, Illegitim und „Denen“ scheissegal!

  13. GvB 18. Dezember 2015 um 00:25

    Morgen fangen wieder hundert neue Tage an

    100 tage von Heike Groos
    Ich war im Einsatz in Afghanistan.
    Als deutsche Soldatin, als Ärztin, als Kompaniechefin, als Mutter, als Frau, als Freundin, als Kameradin, als Mensch.
    Ein wunderschönes, verlockendes Land.
    Leider befindet es sich im Krieg.
    Ich habe viel erlebt dort und ich habe mich sehr verändert.
    Viele deutsche Soldaten gehen nach Afghanistan und noch viel mehr Soldaten anderer Nationen. Die Deutschen blieben anfangs sechs Monate, mittlerweile vier, manchmal nur zwei oder drei Monate, im Durchschnitt waren zu gleicher Zeit 2000 bis 5000 deutsche Soldaten dort. Das Ganze seit zehn Jahren und ohne die Spezialkräfte mitzuzählen wie das Kommando Spezialkräfte aus Calw, die KSK, deren Aufenthaltsort immer geheim ist und deren Anwesenheit oft zu Unrecht abgestritten wird. Man kann also leicht und ohne gefälschte Statistiken zu bemühen, feststellen, dass die Anzahl derer, die als Soldat in Afghanistan waren, sich im sechsstelligen Bereich bewegt.
    Allein an Deutschen, versteht sich.
    Dennoch habe ich mir ein paar Statistiken angesehen. Sie bilden deutsche Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung ab und im Durchschnitt dieser Statistiken wird die Anzahl mit unter dreihundert beziffert.
    Das soll ich glauben? Von über hunderttausend Soldaten, die im Krieg waren, machen sich nur etwas mehr als zweihundert Gedanken von einer Art, die sie nicht bewältigen können?
    Was soll ich davon halten?
    Bringt unser Land nunmehr nur noch abgebrühte Menschen hervor?
    Oder sind wir die Vollprofis im Kriegsgeschäft geworden? Wann wäre das geschehen? Diese Entwicklung wäre dann vollkommen an mir vorbei gegangen und auch in meinen Einsätzen habe ich nur wenig Professionalität bemerkt.
    „Einmal mit Profis arbeiten“, so haben wir scherzhaft oft gestöhnt, es aber im tiefsten Inneren ernst gemeint.
    Nein, den Zynismus mal beiseite.
    Die Wahrheit ist wohl vielmehr, dass niemand sehr viel weiß über diesen Afghanistaneinsatz.
    Niemand weiß, wie es dort ist, wie es sich anfühlt und nur Wenige scheint es zu interessieren, nur Wenige wissen aber auch, wie viele ihrer Mitbürger, ihrer Nachbarn davon betroffen sind.
    Warum diejenigen, die diesen Einsatz verantworten, darüber kaum Informationen an die Öffentlichkeit dringen lassen, darüber kann ich nur spekulieren und ich lasse es sein.
    Warum aus der Truppe kaum Informationen nach außen dringen, das weiß ich ziemlich genau.
    Es ist zum Einen die wohl irrige Annahme, dass es niemanden interessiert und zum Anderen die Angst vor Nachteilen, wenn man erzählt.
    Die Angst ist berechtigt.
    Da sind nicht nur viele Vorschriften zu berücksichtigen. Es steht mir nicht zu, darüber zu urteilen, warum es so viele Vorschriften geben muss, aber es gibt sie und es gibt viele Dinge in jedem Militär, die Sicherheitsbestimmungen unterliegen und über die man Schweigen bewahren muss.
    VSnfD. Verschlusssache, nur für den Dienstgebrauch. Jeder deutsche Soldat kennt das und wir haben gelernt, es zu beherzigen. Missachtung von Vorschriften ist ein Dienstvergehen und das bringt uns nicht weiter.
    Davor haben wir auch keine Angst. Weil wir es nicht tun. Gar nicht in Betracht ziehen. Wir sind loyal. Wir sind unserem Dienstherren so loyal gegenüber wie ein Kind den Eltern. Jeder weiss, was man einem Kind antun muss, wie sehr und wie oft man es mißhandeln muss, damit es aufhört, seine Eltern zu lieben.
    Unsere Gefühle stehen nicht unter Verschluss und über sie dürfen wir reden.
    Nur, was passiert, wenn wir genau das tun?
    Nur mühsam und langsam bis gar nicht scheint die alte Vorstellung aufzuweichen, ein Soldat muss ein Haudegen sein, darf keine Gefühle zeigen.
    Noch immer haben Begriffe wie „weinen“ und „Tränen“ nichts im Soldatenberuf verloren.
    Derartige Gefühlsbekundungen werden mit Worten, die nicht nett gemeint sind, abgetan. Sentimentalität, wenn man Glück hat. Weichei, wenn nicht.
    Damit nicht genug. Es würde nicht nur leichte Irritationen auslösen, sondern handfeste Nachteile.
    Karriereknick.
    Nicht, weil man nicht loyal ist, sondern weil man zu weich ist.
    Mit der Diagnose „Posttraumatisches Stresssyndrom“ ist die Karriere am Ende.
    Entlassen dürfen sie einen nicht so einfach, können sie nicht und wollen sie ja auch nicht. Sie brauchen ja Soldaten, haben ja mittlerweile zu wenig, die bereit sind, freiwillig nach Afghanistan zu gehen und seit der Abschaffung der Wehrpflicht überhaupt noch mehr Probleme mit der Nachwuchsgewinnung als zuvor.
    Es war ein alter Witz unter uns in Afghanistan, immer wenn wir etwas tun wollen, von dem wir wussten, es war nicht ganz vorschriftenkonform, so lachten wir und sagten sarkastisch: „Was wollen sie uns tun, heimschicken?“ und taten das Verbotene und wurden nicht erwischt und wenn, nicht heimgeschickt.
    Es ist nicht so einfach, nach Hause geschickt zu werden aus Afghanistan, wenn man ein deutscher Soldat ist, genauso wenig wie nicht hingeschickt zu werden.
    Das gelingt nur mit der vom Psychiater gestellten richtigen Diagnose.
    Eine weitere Karriere oder gar eine Beförderung hat sich damit erledigt.
    Ernennung zum Berufssoldaten auch.
    Einsatz als Batallions-Kommandeur erst recht.
    Es gibt dann nur noch Querverschiebungen. Kein Weiterkommen mehr.
    Bei der Bundeswehr wie überall wollen Arbeitgeber als Mitarbeiter am liebsten sehr junge Leute, belastbar, biegsam, noch formbar und natürlich preiswert, gerne Marathonläufer, drahtig, knackig, sportlich, aber mit der Lebenserfahrung und Gelassenheit eines Fünfzigjährigen. Beseelt von der Loyalität eines Resistance-Kämpfers. Und natürlich ungebrochen, emotional stabil wie ein Nilpferd. Obwohl ich höre, dass diese Riesentiere in Wahrheit sehr sensibel sind. So stellt man sie sich nicht vor, nicht wahr?
    Aber wen haben wir da in der Realität im Einsatz in Afghanistan?
    Junge Menschen, ab achtzehn Jahren aufwärts.
    Ich hatte immer eine Frage parat, um die jungen Soldaten einzuschätzen, wenn sie in den Einsatz kamen.
    „Wer hat vor deiner Bundeswehrzeit täglich dein Bett gemacht?“
    Und ich freute mich, wenn ganz selten mal einer nicht antwortete: „Meine Mutter.“
    Soldaten können es sich nicht leisten, das zu tun, was ich für so wichtig erachte.
    Der Bevölkerung erzählen, wie es dort ist im Krieg. Unserer Mitbevölkerung, den Menschen, mit denen wir leben.
    Natürlich könnten wir auch Tagebücher schreiben und in Zeitkapseln in der Erde eingraben, damit sie in ein paar hundert Jahren gefunden werden und die dann lebenden Menschen sagen werden, guck mal, da schreiben unsere Vorfahren aus einer Zeit, in der es noch Kriege gab. Schön blöd waren die damals.
    Ja, schön blöd wäre das und wie viel besser, wenn wir uns jetzt mit dem auseinandersetzten, was jetzt in unserer Welt geschieht.
    So viele Geschichten habe ich gehört im Laufe meiner Bundeswehrzeit und auch danach.
    So viele Geschichten, die es so sehr verdient hätten, dass mehr Menschen davon wissen, als nur ich und ihre unmittelbare Umgebung.
    Damit Menschen heute wissen, wie es sich anfühlt im Krieg. Damit sie sich eine Meinung bilden können, in den Dialog eintreten können mit unseren Politikern und diese dann mit den Politikern der anderen Nationen.
    Es ist doch ganz einfach. Wenn man mal ein wenig naiv sein dürfte, könnte man überlegen, ob es vielleicht andere Lösungen geben würde, wenn die Kinder unserer hohen Politiker in den Krieg ziehen müssten. Wenn Frau Merkel und Mister Obama Söhne hätten und sie müssten sie nach Afghanistan schicken, vielleicht würde dann die Weltgeschichte anders aussehen.
    Man kann verstehen, wenn Soldaten Vorbehalte haben, über ihre Zeit in Afghanistan oder in anderen Auslandseinsätzen zu berichten.
    Aber es ist traurig, dass die breite Masse so wenig davon weiß.
    Bestenfalls ist man über politische Vorgänge informiert. Soweit Informationen hier gegeben werden und soweit diese Informationen richtig sind und vollständig.
    Aber was weiß der Bürger davon, wie es in so einem Lager ist.
    Wie es sich anfühlt, dort zu leben, zu wohnen, monatelang Truppenverpflegung zu essen.
    Letzte Nacht hatte ich einen Traum. Ich träumte, ich sei im Gefängnis. Eingesperrt. Ich wusste nicht, warum, aber ich träumte, wie es war.
    Es war nicht schön.
    Ich war von so vielem abhängig, mal davon abgesehen, dass ich nicht raus durfte.
    Obwohl der Traum nun im Laufe des Tages bereits ein wenig verblasst ist, so sehe ich noch die nackte weiße Wand vor mir, an die ich Tage und Wochen lang starrte, weil ich nichts anderes zu tun hatte.
    Schweißgebadet wachte ich auf und überlegte, was das sollte, wo dieser Traum hergekommen war und ob ich einen Film gesehen oder ein Buch gelesen hatte, das mir diesen Traum beschert hatte.
    Ich bin geneigt, zu glauben, dass es die Realität meines Lebens ist, die mir diesen Traum eingab.
    Die Wahrheit meines vergangenen Lebens, die ich abgeschottet habe tief in mir und die mir mein Unterbewusstsein so zugänglich macht, wie es glaubt, dass ich es aushalten und verarbeiten kann.
    Ich habe fast zwei Jahre meines Lebens in diesen Lagern in Afghanistan verbracht.
    Viele Deutsche haben während des Zweiten Weltkrieges und danach Zeiten oder das Ende ihres Lebens in anderen Lagern verbracht und im Vergleich zu ihnen geht es mir gut
    Dennoch.
    Hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie es ist, sechs Monate ohne Sex zu leben.
    Natürlich ist das gerade bei Soldaten, viele junge, kräftige Männer in der Blüte ihres Lebens, ein Thema.
    Unter Kumpels und Kameraden ist es ein Thema, in der deutschen Öffentlichkeit nicht
    Natürlich werden in so einem Einsatz Bande geknüpft. Meistens mit der Sanität, wegen des hohen Frauenanteils.
    Manchmal geht es nur um Sex und man muss sich wundern, wie sportlich es auch die jungen Frauen heutzutage sehen. Manchmal kommt aber auch Verliebtheit ins Spiel, manchmal Liebe und über allem die Ungewissheit, was ist erlaubt, was verboten, und was tut man trotz allem und vor allem, wo.
    Darüber redet in der Öffentlichkeit keiner und darüber will auch niemand reden, der es erlebt hat.
    Lange Rede, kurzer Sinn.
    Weil es nicht immer geht, das Soldaten life berichten, es aber auch nicht stimmt, dass es niemanden interessiert, im Gegenteil, die Öffentlichkeit scheint darauf zu brennen, mehr zu erfahren, deshalb habe ich diese folgende Geschichte von Kristina erfunden.
    Ausgedacht habe ich mir dabei den Namen.
    Geändert habe ich manche Orte und Zeitabläufe.
    Und ich habe Geschichten von verschiedenen Menschen, die ich kenne oder kannte, zusammengefügt und das eine oder andere Detail erfunden.
    Alles andere ist authentisch.
    Die Beschreibungen der Orte sind so, wie ich es erlebt habe in Kabul, Kunduz und Feyzabad.
    Es gab eine Schwimmerin aus dem ehemaligen Osten bei der Bundeswehr, so wie es viele junge Soldatinnen gibt, die aus den neuen Bundesländern stammen, die sich, weil sie dort keine Arbeit bekamen und keine Zukunft sahen, bei der Bundeswehr verpflichteten.
    Meistens schließen sie sich dem Sanitätsdienst an, oft werden sie Krankenschwestern.
    Immer werden sie je nach dem Pegel des Mitgefühls ihrer Kameraden und der Stärke ihres Akzentes als “Ossis” zum Angriffsziel für mehr oder weniger liebevollen Spott.
    Es gab eine junge Frau, die sich in einen verheirateten Soldaten verliebte und damit über Jahre hinweg unglücklich wurde.
    In Wahrheit gibt es nicht nur eine, es gibt in großer Anzahl Frauen und Männer, die sich im Einsatz in neue Beziehungen verstricken, die hinterher dem Alltag in Deutschland nicht standhalten.
    Natürlich gibt es auch einige, die sich im Einsatz kennen und lieben lernen und auch später zusammen blieben.
    Spontan kann ich mich an drei solche Pärchen erinnern.
    Natürlich wollen sie nicht öffentlich davon berichten.
    Eine von ihnen wurde im Einsatz schwanger und weil sie zwei Wochen später sowieso nach Hause geflogen wäre, haben wir uns im kleinen Kreis der engen Freunde um sie herum dazu geeinigt, es geheim zu halten. Sie wäre übel bestraft worden, sie gehörte einer anderen Nation an und hatte sich in einen deutschen Soldaten verliebt, schlimmer, sie hatte kombattiert und das mit Folgen. Ihr Land hätte sie auf jeden Fall unehrenhaft aus dem Militär entlassen. So blieb es unter uns und nachdem unser Soldat nach Hause zurückgekehrt war, holte er sie nach Deutschland und heiratete sie. Leider habe ich sie aus den Augen verloren, so dass ich nicht weiß, ob sie glücklich blieben. Damals waren sie es.
    Andere waren es nicht, so wie meine Protagonistin. Viele Soldaten verwechseln sexuellen Notstand mit Liebe, beginnen, Ansprüche zu stellen und vergessen dabei, dass in Deutschland Ehepartner sind, Verbindungen, die sich am Ende oft als stärker erweisen als ein Techtelmechtel im Einsatz.
    Aber man ist so weit weg von dem Leben in Deutschland, dass man den klaren Blick verliert.
    Besonders bei den Männern scheint es so zu sein und die weiblichen Soldaten wären gut beraten, sich altmodisch zurückzuhalten.
    Der Frauenanteil ist sehr klein. Auf 2000 männliche Soldaten kommen vielleicht 20 Frauen.
    Ein Pilot erhielt einmal eine disziplinarische Maßnahme, obwohl er die Wahrheit gesagt hatte. Bei der Landung in Deutschland, die Maschine voll mit Soldaten bei der Rückkehr aus Afghanistan, sagte er über den Bordfunk: „Und die Damen unter Ihnen, vergessen Sie nicht, dass Sie nun wieder zwei Ligen tiefer spielen!“
    Wie gesagt, er wurde bestraft, aber die Wahrheit war es doch.
    Wenn man mit einem Schiff auf einer einsamen Insel strandet, diese Fernsehserien gibt es ja en masse, lässt man sich ja auch auf einmal mit Menschen ein, die man daheim nicht mal mit dem Hintern angesehen hätte. Weil kein anderer da ist.
    So ist es mit den wenigen Frauen im Einsatz auch. Mangels Masse rücken sie mindestens eine Liga auf. Wer in Deutschland als nicht so hübsch und von guter Figur gilt, kann hier aufblühen und wird eine Beachtung erfahren, die sie in Deutschland, als eine unter vielen, nie kennen lernen wird.
    Ich finde, man müsste viel mehr über Sex im Auslandseinsatz reden und müsste das Thema in die Vorausbildung mir aufnehmen.
    Dazu aber würde wohl mehr gehören. Dazu müsste man sich an höherer Stelle auch mal in eine andere Liga begeben.
    Auch die Verknüpfung zum Zweiten Weltkrieg ist uns kein fremder Gedanke mehr und ich habe die Beziehungen zu den alten Männern in den Nachbargärten über den Gartenzaun hinweg wieder aktiviert und stundenlang zugehört, wie sie aus dem Krieg erzählten und von der Gefangenschaft und sah es mit ganz anderen Augen als früher, verstand auf einmal, warum sie so oft und immer wieder darüber reden wollten.
    Tante Lenchens Geschichte ist in groben Zügen die meiner eigenen Großmutter.
    Die Witwen dieses Afghanistankrieges, die gibt es in immer größerer Anzahl und natürlich wollen sie nicht darüber reden.
    Für sie ist es wohl schlimm genug, dass der Mann, der Partner, der Vater ihrer Kinder nicht mehr da ist.
    Da braucht man keine Presse am Bein.
    Und so habe ich all die vielen, und es gäbe noch viel mehr, Geschichten zu einer verwoben.
    Damit sich der Leser ein Bild davon machen kann, wie es sich anfühlt, dieses Leben als Soldat, der in den Einsatz nach Afghanistan geschickt wird.
    Wie es einige von uns erleben. Was es mit uns macht. Gerade mit uns Frauen. Wie es ist, die Kinder daheim zurück zu lassen, wenn man in den Einsatz geht, wie es ist, den geliebten Mann in den Einsatz aufbrechen lassen zu müssen, wie es ist, sich dort zu verlieben.
    Wie nüchtern man manchmal sein muss, um für sich zu überleben.
    Wie pragmatisch und wie taub man sich stellen muss, damit man es aushalten kann.
    Andere erleben es anders, aber niemand kehrt nach Hause zurück, ohne sich verändert zu haben, das kaufe ich niemandem ab.
    Man verändert sich ja schon im Urlaub in Kenia, wenn man dort in der Lodge sitzt und Erdbeeren isst und auf Safari geht und die „Großen Fünf“, die wilden Tiere Afrikas, in freier Wildbahn beobachtet und fotografiert und neben dem Zaun, der die Lodge umgibt, sterben Kinder vor Hunger und an Krankheiten, die es in Europa gar nicht gibt und wenn man genau hinsieht, so ist der Fahrer auf der Safari bis an die Zähne bewaffnet und auf einen Spruch in sein Funkgerät kommen in Windeseile noch mehr bewaffnete Männer herbei.
    Wenn man nach Bangkok fährt, kann man die Prostituierten an jeder Straßenecke stehen sehen.
    Manche unserer beliebten Urlaubsländer haben neben blauem Himmel, Sonne und Strand eine riesige Arbeitslosenquote, in manchen ist häusliche Gewalt an der Tagesordnung.
    Wenn man genau hinsieht, so verändert einen jede Reise.
    Egal, wohin.
    Warum also sollte sich jemand, der in Afghanistan war, nicht verändern, seinen Horizont nicht erweitern, als derselbe nach Hause zurückkehren, als der er abgereist ist. Ist das denn nicht der Sinn jeder Reise, jeder Urlaubsreise? Dass man anders zurückkommen will, als man losgefahren ist und sei es auch nur ausgeschlafen und gut erholt?
    Das kann mir keiner erzählen, dass jemand in Afghanistan war und sich nichts in ihm bewegt hat.
    Meine Kristina, die ich erfunden habe und die ich einige der Geschichten erleben lasse, die ich im realen Leben beobachtete, geht pragmatisch mit ihrem Leben um. Das ist bezeichnend für viele Soldaten. Sie versucht einfach nur, ihre Arbeit zu tun und ihre Kinder groß zu ziehen. Für Sentimentalitäten hat sie keine Zeit und sie kann sich auch keine Schwächen leisten, kann sich als Soldat und auch als Mutter nicht erlauben, weich zu sein. Sie bemerkt, dass sie sich verändert hat, aber sie hat keine Zeit und vor allem hat sie keine Kapazität dazu, sich mit ihr selbst zu beschäftigen. Ihr Leben nimmt sie voll in Anspruch. Bis ihr Körper endlich Einhalt gebietet, bis er ihr Symptome bietet, die ihre Lebensqualität so einschränken, dass Kristina sie nicht länger ignorieren kann und will.
    Bis hierher reflektiert sie leider einen nicht geringen Anteil der Einsatzsoldaten. Und täglich werden es mehr.
    Aber lesen Sie selbst.
    Heike Groos:
    >100 Tage
    >Das ist auch euer Krieg
    >Ein schöner Tag zum Sterben
    >Du musst die Menschen lieben
    https://heikegroos.wordpress.com/morgen-fangen-wieder-hundert-neue-tage-an/

    https://heikegroos.files.wordpress.com/2009/07/100-tage.jpg?w=180&h=112

Bitte nur 4 - 5 Links im Kommentar! Eventuelle Freischaltungsprozedur kann etwas länger dauern! Notfall nochmals veröffentlichen und keine offensichtliche Phantasiemailadresse nehmen!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: