Arbeitgeberpräsident: Nicht auf Lautsprecher gegen TTIP hören

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22. Februar 2016 von UBasser


Unmittelbar vor Beginn der neuen Verhandlungsrunde zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP hat die deutsche Wirtschaft davor gewarnt, den Kritikern zu viel Beachtung zu schenken. „Das Ziel muss sein, die Lautsprecher gegen TTIP im eigenen Land als nicht repräsentativ anzusehen und nicht darauf zu hören“, sagte der Präsident der „Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände“, Ingo Kramer, den Zeitungen der „Funke-Mediengruppe“. Sie sprächen der nachdenklichen Bevölkerung nicht aus der Seele. Den Vorwurf mangelnder Transparenz bei den Verhandlungen wollte Kramer nicht gelten lassen. „Viele Dokumente sind mittlerweile im Internet, die Klickzahlen sind äußerst gering“, sagte er. „Für das Detail interessiert sich dann offenbar doch kaum einer.“

Quelle: MMNews.de

Bemerkung: „Für das Detail interessiert sich dann offenbar doch kaum einer.“ Stimmt, für mehr Details braucht man sich auch nicht interessieren, wenn ein Vertrag zu Stande kommt, daß nur einer der immerwährende Zahlende ist. Wenn nämlich ein amerikanischer Konzern seine Ware in einem Land verkaufen möchte, dessen Volk es aber nicht möchte, wird dieses Volk zur finanziellen Rechenschaft gezogen.

Klar, Monsanto hat den amerikanischen Kontinent schon in seiner Flora und Fauna kaputt gemacht, jetzt will dieser Konzern es in Europa tun. Da sieht man wiedereinmal die extreme Korruption in der Wirtschaft! Wenn genügend Geld auf dem Konto landet, erzählen sogar die Märchenerzähler Unsinn.

Die Frage bleibt immer noch: Welche weiteren Details benötigt man noch? Ist dieses eine Detail nicht schon ausreichend, die ganze Sache zurück zuweisen? Was will man sich dann noch mit den anderen Punkten auseinandersetzen? 

..

Ubasser

3 Kommentare zu “Arbeitgeberpräsident: Nicht auf Lautsprecher gegen TTIP hören

  1. Klar ist das ausreichend…

    Aber dieses „für Details interessieren“ klingt hier:

    …auch irgendwie anders als aus dem Munde des Herrn „Arbeitgeberpräsidenten“.
    Nur mal so nebenbei…

    Alles Verarschung – wohin man auch schaut.
    😀

  2. Senatssekretär Freistaat Danzig sagt:

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt.

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