Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

“Wenn die Deutschen zusammenhalten, so schlagen sie den Teufel aus der Hölle!” Otto von Bismarck

Multi-Kulti-Spaß: »Stinkefinger, Spucken und Kopf-ab-Zeichen«


Von Birgit Stöger

Bei dem medial als übler Polizei-Übergriff auf »Flüchtlinge« dargestellte Vorfall im sächsischen Clausnitz am Donnerstag sollen Immigranten massiv mit beleidigenden Gesten wie »Stinkefinger«, Spucken oder »Kopf-ab-Zeichen« provoziert haben. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) steht rückhaltlos hinter den eingesetzten Beamten und hat keinerlei Zweifel an der Richtigkeit der polizeilichen Handlungen.

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Anwohner des sächsischen Clausnitz blockierten am Donnerstag einen Bus mit Immigranten auf dem Weg zur Unterkunft. Wie der Tagesspiegel berichtete, hätten rund 100 Menschen den Weg des Busses mit drei Autos versperrt und dann begonnen, die Insassen des Busses massiv zu beschimpfen und zu bedrohen. Daraufhin habe die Polizei den Bus geräumt und die Immigranten in ihre Unterkunft verbracht.

Medial besonders hervorgehoben wurde die Szene, als ein Polizeibeamter einen weinenden halbwüchsigen Immigrantenjungen aus dem Bus »gezerrt« haben soll, nachdem dieser sich geweigert hatte, das Fahrzeug zu verlassen. Die Beamten der Bundespolizei rechtfertigte die harsche Maßnahme damit, dass man um die Sicherheit aller Immigranten und der Polizisten gefürchtet habe.

»Stinkefinger und Kopf-ab-Zeichen«

Was auf einem im Internet verbreiteten Videomaterial zwar nicht gut und meist nicht mehr in voller Länge zu sehen ist, sind die vorausgegangen Provokationen der Immigranten. Wie die Huffington Post berichtet, soll der Jugendliche, der dann von einem Beamten angeblich unter massiver Gewaltanwendung aus dem Bus verbracht wurde, vorher die Demonstranten massiv provoziert haben. »Er hat den rechten Demonstranten vor dem Fahrzeug mehrfach den Stinkefinger gezeigt und zudem mit seiner Hand am Hals das Kopf-Ab-Zeichen gemacht«, so Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DpolG).

Mit der Kopf-Ab-Handbewegung, die ein symbolisches Kopfabschlagen zeigt, soll dem Gegenüber gezeigt werden, dass man ihn umbringen will. Ein Beamter soll einer Immigrantin den Arm auf dem Rücken verdreht und sie so zum Verlassen des Busses bewegt haben.

Laut Wendt handle es sich bei dieser Person um die Frau, die das Enthauptungs-Symbol aus dem Bus heraus in Richtung der Flüchtlingsgegner gezeigt haben soll.

Wendt betonte, dass die Bundespolizist zunächst anderweitig versucht habe, zu deeskalieren. Der DPolG-Vorsitzende Wendt nannte es »einen Skandal, wie der auf dem Video zu sehende Beamte nun von allen Seiten vorverurteilt wird«. Dies sei ein klarer Verstoß gegen die geltende Unschuldsvermutung. Der Polizei werde das Recht vorenthalten, das selbst für den schlimmsten Gangster in Deutschland gelte, so Wendt.

Der zuständige Chemnitzer Polizeipräsident Uwe Reißmann sagte am Samstag bei einer anberaumten Pressekonferenz, dass beim Einsatz bei drei Immigranten »einfacher bis unmittelbaren Zwang« notwendig gewesen sei. Ebenfalls bestätigte er, Immigranten hätten aus dem Bus heraus provozierende Gesten gemacht.

Aus seiner Sicht gebe es für das Vorgehen der Polizei keinerlei Konsequenzen. In Bezug auf den medial zum Opfer polizeilicher Gewalt hochstilisierten jungen Immigranten, der den Bus nicht verlassen wollte, sprach der Beamte ebenfalls über dessen provokante Gesten und bemerkte zum Vorgehen der Bundespolizei: »Es war zum Schutz des Kindes, weil wir davon ausgegangen sind, dass das Gebäude wesentlich sicherer ist.« Die Beamten hätten befürchtet, dass der Bus angegriffen werden könnte. Reißmann kündigte an, dass gegen den einen oder anderen Insassen des Busses die Ermittlungen ausgeweitet werden.

»Was die Grünen da machen, ist parlamentarische Klugscheißerei«

(Bemerkung: Ich würde es als „Hirnwichserei“ bezeichnen! Gerade die Grünen mit ihren Muselmanenmitgliedern fordern immer mehr Invasoren! Logisch, daß die den Leuten nur Schwachsinn erzählen! Mit Politik für’s Volk hatten die Grünen noch nie was zu tun – nur für den eigenen Geldbeutel, mit Korruption und grundsätzlich gegen die deutsche Bevölkerung! Eigentlich gehören die verboten – wie alle anderen Parteien auch!)

Die Grünen wollen nun den Polizeieinsatz in Clausnitz zum Thema im Innenausschuss des Bundestags machen. Ihre Fraktion habe die Spitze der Bundespolizei und die Leitung der regionalen Einsatzkräfte für die nächste Ausschusssitzung am Mittwoch nach Berlin eingeladen, so die Grünen-Bundestagsabgeordnete und Obfrau im Ausschuss, Irene Mihalic (Grüne), am Samstag.

Sie sei überzeugt, dass die Situation, wie sie sich auf den Videos zeige, offenbart auch eine absolute Überforderung der Polizei widerspiegle. Mihalic setzte sich letzten Monat massiv für eine weitere Einschränkung des privaten Waffenbesitzes ein.

Die ehemalige Polizeibeamtin und Darstellerin in der deutsche Real-Life-Doku-Serie »Achtung Kontrolle! – Einsatz für die Ordnungshüter« sprach sich für ein Verbot von Schreckschusswaffen aus, da sie das Gewaltmonopol des Staates gefährdet sehe. Hintergrund für das grüne Engagement ist die rasant gestiegene Nachfrage nach frei verkäuflichen Waffen wie Elektroschockern, sowie Gas- und Schreckschusspistolen.

Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, hatte Horst Seehofer (CSU) für Proteste in Clausnitz in mitverantwortlich gemacht. Das Schlimme sei, dass »dieser Mob sich bei jeder Äußerung von Horst Seehofer und Co. ermuntert fühlen darf«. Die unverantwortliche Angstmache von einzelnen Unionspolitikern schaffe die Zustände mit, vor denen sie dann warnen, so die Grünenpolitikerin. Genosse Cem Özedmir fordert die Suspendierung des leitenden Polizeibeamten des Einsatzes. Der Beamte sei seiner Verantwortung nicht gerecht geworden, so der Grünen-Bundeschef.

DPolG-Vorsitzende Wendt kritisierte die grünen Äußerungen scharf: »Was die Grünen da machen, ist parlamentarische Klugscheißerei.« Die Politik verursache die Probleme in der Flüchtlingskrise und lasse die Polizei mit den Folgen alleine, sagte Wendt abschließend an die politisch Verantwortlichen gewandt. Passiere dann jedoch etwas, würden »die Parteien den Beamten die Schuld an der Eskalation geben«. Dies sei schlicht »nicht fair«.

Empörungsorgie ging an falsche Adresse

Ebenfalls als wenig »fair« darf die Behandlung bezeichnet werden, die der namensverwandten Gemeinde Claußnitz widerfahren ist. Claußnitz, ebenfalls in Mittelsachsen gelegen und zirka 60 Kilometer vom nun in die Schlagzeilen geratenen Namensfetter Clausnitz entfernt, sei nach den Vorkommnissen am Donnerstag mit einem sogenannten »Shitstorm« eingedeckt worden. Wie der Spiegel berichtete, nahmen es die Urheber mit ihren Beschimpfungen wie »Schande für das Land« oder »abartiges Pack« nicht so genau und deckten die unbeteiligte Gemeinde mit wüsten Telefon- und E-Mail Bekundungen ein.

(Bemerkung: So ist das eben, wenn man Millionen und Millionen für den „Kampf gegen Räääächts“ ausgibt, die Antifanten waren sicher wieder einmal glücklich darüber, kostenlos telefonieren zu können!)

Quelle: Kopp Info

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Ubasser

 

15 Antworten zu “Multi-Kulti-Spaß: »Stinkefinger, Spucken und Kopf-ab-Zeichen«

  1. Florian 25. Februar 2016 um 21:33

    Das kopf-ab Zeichen ist nun mal das wahre Gesicht und das Wesen des islam!

    Es wird langsam Zeit, das die Menschen die Gefahr dieses mörderischen Kriegs – Dschihad-„Glaubens“ erkennen!
    Denn Islam ist keine Religion, sondern ein umfassender Verhaltens – Unterwerfungs – und Rechts – (Sharia) Kult, dadurch eigentlich allumfassende Staats- Sekte …

    Man muß eigentlich gar kein Christ sein, sondern nur neugierg und klar denkender Demokrat sei, um das Wesen des Islam zu erkennen.

    Wenn man z.B. mal einen Vergleich zwischen Christus und Mohammed zieht, wird einem richtig übel… (deswegen sind solche Vergleiche im Politisch korrekten,
    islamischen Deutschland auch Tabu).

    Jesus hat nämlich keinen einzigen Menschen ermordet,
    Mohammeds Leben ist hingegen voll von Morden – z.B. einen ganzen Jüdischen Stamm von 600 Menschen in einer Nacht geköpft – und Sklaverei und Vergewaltigungen.

    Das Alles ist im Buch „Mohamed –
    eine Abrechnung“ von Hamed Abdel-Samad nachzulesen!

    Zusätzlich trägt auch ein 2. Buch mit dem Titel „Mekka Deutschland“ zur Aufklärung über den Islam bei.

  2. Florian 25. Februar 2016 um 21:28

    Das kopf-ab Zeichen ist nun mal das wahre Gesicht und das Wesen des islam!

    Es wird langsam Zeit, das die Menschen die Gefahr dieses mörderischen Kriegs – Dschihad-„Glaubens“ erkennen!
    Denn Islam ist keine Religion, sondern ein umfassender Verhaltens – Unterwerfungs – und Rechts – (Sharia) Kult, dadurch eigentlich allumfassende Staats- Sekte …

    Man muß eigentlich gar kein Christ sein, sondern nur neugierg und klar denkender Demokrat sei, um das Wesen des Islam zu erkennen.

    Wenn man z.B. mal einen Vergleich zwischen Christus und Mohammed zieht, wird einem richtig übel… (deswegen sind solche Vergleiche im Politisch korrekten,
    islamischen Deutschland auch Tabu).

    Jesus hat nämlich keinen einzigen Menschen ermordet,
    Mohammeds Leben ist hingegen voll von Morden – z.B. einen ganzen Jüdischen Stamm von 600 Menschen in einer Nacht geköpft – und Sklaverei und Vergewaltigungen.

    Das Alles ist im Buch „Mohamed –
    eine Abrechnung“ von Hamed Abdel-Samad nachzulesen!

    Zusätzlich trägt auch ein 2. Buch mit Titel „Mekka Deutschland“ zur Aufklärung über den Islam bei.

  3. Ostfront 23. Februar 2016 um 23:22

    Multi-Kulti-Spaß: »Stinkefinger, Spucken und Kopf-ab-Zeichen«?

    Griechisches Vasenbild aus Cäre, 500 v. Chr.
    Ein zur Opferung bestimmter Arier befreit sich selbst

    ZUCHT ODER UN-ZUCHT?

    Was Menschheit! Wir sind keine Menschheit oder Menschheiten in dem Sinne eines Gegensatzes zur Gottheit oder zu Gottheiten, sondern sind selber die Gottheit, die Gottheiten; das wußten sehr wohl die Alten noch durch ihre Sprache, denn Man war nicht bloß der Mann, sondern auch Gott, und alle lebenden Wesen, so daß das Wort Man-isk aus dem Mann erwachsen heißt, was heute zu Menisco = Mensch zusammengeschmolzen ist; Manask = Mensch heißt eigentlich der aus Gott
    Gewachsene, der aus Gott Geborene. So lehrt uns die Sprache alle Wahrheiten verkünden. Sagt nicht auch der Jünger Johannes: „Wißt ihr nicht, daß ihr Götter seid?“ — Unser menschliches begrenztes Leben ist nur ein uns auferlegter, bald vorübergehender Zustand. Wir können nicht
    umhin, das mißverständliche Wort Menschheit weiterzubenutzen, verstehen aber darunter die Gesamtheit der im menschlichen Bewußtsein lebenden Gottheiten und „Man“heiten. Sollen wir nicht doch die Menschheit lieben? Nein. — Weil wir den Menschen, den Einzelnen, Einzigen, Schönen, Guten und Starken, den Goten lieben. Die Menschen, die Menschheit ganz insgesamt lieben, heißt dem Menschen wenig Ehre antun, denn „Menschheit“ ist zu sehr etwas Unwirkliches und wir müssen ihr jede Unzulänglichkeit zuerkennen. Dieses Streben und Drängen nach einer Untiefe, dem flächigen Begriff Menschheit, ist „menschlich — allzu menschlich“. Wo der „Jote“ den
    „Goten“ in die Tiefe graben sieht, verschüttet er ihn in seiner Grube, wenn er kann. Der Streit der Meinungen hört nie auf, weil die Menschen so verschieden geartet sind. Diese Ansicht ist ganz richtig und tief begründet und straft die Irrlehre von der Gleichheit von allem, was Menschenantlitz
    trägt, Lügen. Man zieht aber daraus den falschen Schluß, als ob es deshalb nie eine allgemeine gültige Meinung geben könne, eine Meinung, die Wahrheit wäre. Dem ist nicht so. Es gibt Erkenntnisse, die nicht jedermann zugänglich sind, auch wenn sie mit der größten Mühe gelehrt
    und mit dem besten Willen aufgenommen würden. Vieles bleibt den meisten unfaßbar. So eine letzte arische Weisheit von der Vaterschaft Gottes, vom Eins-Sein mit dem Vater, also selbst Gott sein und Gottes Sohn, vom Gotte in Allem und Allem im Gott. Von der Unfähigkeit der Massen zu dieser Auffassung leben alle Kirchen von jeher. Immer wieder haben Menschen von höchster Artung der Rasse dieses Wissen, das sie nicht für sich und die Artgleichen behielten, mit dem Tode bezahlen müssen. So hochfahrend es klingen mag: in dem niederen Teile der Menschheit lebt der göttliche Funke nur ganz schwach, als ob er sich einmal hätte teilen müssen.

    Es wird noch festgestellt werden, daß die niederen Rassen späte Bastarde zwischen den Götterrassen und Tieren sind. Die Natur „Gott“ hat nur eine Art „Götter“, Goten geschaffen: den asischen, arischen Menschen, wie alle „Heiligen Bücher“ überliefern. Die „Götter“ zeugten erst die „Menschen“ durch Sodomie, und es „reuete“ sie, wie die Genesis berichtet.

    Gott-Vater aber kann über seine „Götter“ nicht Reue haben, das muß man begreifen können!

    Durch die weitere Vermischung aller Rassen und Völker erhoffen die Mächte der Finsternis die Auflösung alles höheren Menschentums in einem gleichförmigen Mittel- und Untermaß in geistiger und körperlicher Hinsicht. Dieses „großartige“, seit einigen Jahrtausenden von der bewußten Niederrassenführung (es könnte sogar unbewußt geschehen, aber es gibt Beweise für eine bewußte Zielsetzung genug) unverkannt und unerkannt verfolgte Ziel wird aber niemals erreicht werden, so sehr auch die Zustände der Gegenwart dieser Annahme widersprechen; weil die
    Natur nicht die Entartung will, sondern die Höherzüchtung, die Höherführung des Menschen mit allen Mitteln anstrebt. Zu dem Zeitpunkt, an dem der Welt-Bastard glaubt das Ziel erreicht zu haben, werden sich unter dem furchtbaren Druck und Zwang, den die Mischungsbestie ausübt,
    Kräfte göttlicher, goethischer, gotlicher Art entladen, die den Weg der Natur und damit des Göttlichen nach oben sich erzwingen, und heute sind diese Kräfte schon tätig in der arischen Weltbewegung. Adel und gute Rasse sind sich darin ähnlich, daß sie lieber Könige im eigenen Kleinen bleiben als Knechte im fremden Großen werden. Darum überlassen sie so häufig kampflos die Herrschaft im Großen den Kleinen und Gemeinen, die in diesen Dingen nicht heikel sind. Heute hausen die wahrhaft Großen und Edlen heimlich in Winkeln, allerdings oft sehr beneidenswerten Winkeln, indessen alles menschliche Gewürm aus Neidhagens Geschlecht, bestenfalls aber ein unbegabter Durchschnitt am Steuer steht. Diese Mißstände, die zur allgemeinen Verpöbelung führen, sind nur durch ein Recht und eine Ordnung zu beseitigen, die einem Adel, aber aus Rasse, Führerrechte einräumt. Rasse bedingt einen bestimmten Geist. Gedanken des Untermenschlichen müssen notgedrungen meinen Gedanken feindlich gegenüberstehen. Der Arier empfindet dessen Denken, Wollen und Begehren als feindlich, körperlich peinlich und lehnt solches auch ohne
    Urteil ab. Sie müssen ihm schädlich und darum unlieb sein. Er kann dann leicht seine Empfindung auf ihre Berechtigung durch eine verstandesmäßige Einstellung nachprüfen, und wird immer finden, daß das, was er erwogen und beurteilt hat, richtig ist. Ein Irrtum kommt für den nicht in Frage, der aus seinem Rassenerbe schöpft. Voraussetzung ist eine von allem Fremden unbeeinflußte Seelen- und Geistesverfassung. So muß irgendein Weltbetrug, der alle Jahre in anderer Form wiederkommt,
    den in seiner tiefen Rassensicherheit ruhenden Arier vollkommen unberührt lassen. Er sieht schon daran, wie alles Misch-Masch-Volk entzückt ist, daß sein Hochziel darunter leidet. Unsere geistigen Güter drohen heute im Sumpfe des herrschenden Weltmischmasches zu versinken. Der frei und geistig arbeitende Arier als Künstler, Gelehrter oder Dichter verdient heute in einer Woche oft kaum
    das, was ein Maurer in einer Stunde.

    Die edelsten Erzeugnisse für die Wohlfahrt einer Volksgemeinschaft, die des Geistes, haben in einer Zeit des unaufhaltsamen rassischen Niedergangs keinen Wert mehr und finden darum auch keinen Preis. Aber es ist klar, daß uns keine wirtschaftlichen „Maßnahmen“ retten werden, sondern allein die Kraftsteigerungen unserer sittlichen und geistigen Bestrebungen können uns eine
    einigermaßen tröstliche Zukunft herbeiführen. Wie kann der einzelne dazu helfen, das schlimme Los unserer Dichter, Gelehrten und Künstler zu bessern? Indem jeder Gutsbesitzer und Landwirt, jeder Fabrikant oder Kaufherr, ein jeder andere auch, der über einen freien Raum in seinem Haus in der Stadt oder auf dem Lande verfügt, einen dieser Geistigen unseres Volkes für einige Tage, Wochen oder Monate zu sich zu Gast lädt und ihn dann an seine Freunde und Bekannten weiter empfiehlt. Neunundneunzig vom Hundert aller Ehen sind unglücklich, weil sie ungleichrassig sind, und hier spielen auch geringe Unterschiede eine entscheidende Rolle. Wenn nach der griechischen Sage Mann und Weib Teile eines Ganzen aus einem früheren Entwicklungszeitalter sind, das
    noch eingeschlechtlich war, mann-weiblich, und daß nun die Liebe es ist, welche die Menschen zwingt, jenes abgetrennte Teil zur neuen Ergänzung zu suchen, dann muß man zugestehen, wie notwendig es wohl ist, daß Gleiches wieder zu Gleichem kommt, oder die Ursachen zu allen
    Unstimmigkeiten sind von vornherein gegeben. In Zeiten großer Reinrassigkeit waren die Ehen viel glücklicher, das Suchen und Finden war leichter. So ist auch die Sitte zu erklären, daß die Frau gegeben wurde, denn es war schwer, unter Artgleichen einen ungleichen Gatten zu finden, waren doch alle Brüder und Schwestern in einem viel wirklicheren Sinne als heute die Kinder einer Familie, die oft weit auseinanderstreben.

    Die Edda singt darum:

    Die Eine denn sei’s, die im Arme mir liegt
    Als ehelich Weib und als Schwester.

    Die scheinbare Kühle der Gefühle in der Liebe im Altertum bei noch reinrassigen Völkern erklärt sich durch die nahe Rassenverwandtschaft der einzelnen Menschen, Männer und Frauen. Gleiche Rasse bedingt Einklang des Gefühls, der Gesinnung, der Artung, der Neigungen und des
    Wesens und erweckt Liebe, ohne die mehr oder minder tragikomischen Ausbrüche ungleich-gearteter Menschen, die sich über alle Verschiedenheiten hinweg, innere und äußere, vereinigt wissen wollen, sosehr das Unbewußte beider Teile dagegen warnt. Gleiches wird nur von
    Gleichem verstanden, sagt Pythagoras, der im 90. Jahre noch einmal heiratete. Brautkauf, Brautlauf, Frauenraub, Verträge zwischen den beiderseitigen Eltern über rassisch gleichgeartete Kinder sind nicht so hart und rücksichtslos, wie sie uns heute erscheinen wollen. In Ehen auf
    solchen Voraussetzungen rassischer Zucht sammelt sich mehr Grundstoff zu wahrer Liebe als bei unseren Ehen von heute, die Miß-Ehen (das heißt ganz wörtlich Misch-Ehen) sind in rassigem und darum auch in sittlichem Betracht. Die durch wahllose und endlose Vermischungen erworbene innere Zerrissenheit macht den einzelnen schon von vornherein vollkommen unfähig zu einer glücklichen Gattenwahl. Die natürliche Triebwahl ist unter unseren heutigen Lebensbedingungen beinahe ganz unterdrückt und bei der Ungleichartigkeit der Suchenden und bei dem Mangel an Gleichrassigen wird für den Hochwertigen die Auswahl am schwierigsten. Allgemeine Verpöbelung durch Presse, Kirche und Schule begünstigt die Lüge von der Gleichheit alles dessen, was Menschenantlitz trägt, und vermehrt die unglückseligen Mischlinge mit allen ihren Zwiespälten und Mißklängen ins Millionenfältige. Bei reiner Rasse empfinden alle gleich. Der Mann besitzt in der einen Frau die Rasse, also alle anderen Frauen zugleich. Begierde erwächst erst aus der Vermischung, weil dann kein Mann und kein Weib vollkommen sein Geschlecht und seine Rasse in sich vertritt. Reine Rasse liebt von selbst ohne Antrieb von außen. Es gibt hier kaum persönliche
    Unterschiede. Es ist der Zustand einer Glückseligkeit, es ist das „Paradies“ auf Erden. Saturnalien, Zucht der Kotinge, der „Götter“sprossen, bei den alten Germanen, Bacchanalien sind schwache Anklänge an eine ferne allgemeine Hoch-Zeit!

    Sobald Rassebewußtsein erwacht oder wo es noch besteht, wird in einem Volke Zuchtwahl getrieben werden. Adel war immer gleichbedeutend mit höherer und reinerer Rasse, die planmäßig gezüchtet wurde. Die frühe Geschichte aller arischen Völker ist von diesem Gedanken gleich einem Naturgesetz beherrscht. Der Rassenadel kam frühe unter die Räder von Kirche und Staat. Was der „große“ Karl übrig ließ, ersetzte er durch Mischvolk aus den gallischen Provinzen. Später traten
    die Dienstmannen häufig an die Stelle des Adels. Der Bauer verknechtete, als man ihm den Boden, der Gotteslehen war, nahm. Der Bauer aber ist der Ursprudel der arischen Menschheit. Er erhält heute noch Stadt und Land mit seinem Blute, seiner Nachkommenschaft. Gewiß ist er krank, angesteckt von dem allgemeinen Rassen- und Seelenzerfall. Aber mit ihm und durch ihn müssen wir die Erneuerung versuchen. Aus ihm wird die Erlösung kommen. Er muß herangeführt werden an die Quellen des Wissens, der Kultur und der Religion, er muß wieder ihr Verwahrer werden, denn er allein kann unsere Entwickelung vor tiefen und verhängnisvollen Irrtümern warnen, denen
    alle Teile des Volkes ausgesetzt sind, die sich irgendwie schon vom Boden haben abheben lassen. Wir verlieren unsere Kraft, wenn wir nicht mehr mit dem Boden in Berührung kommen, wie der Riese Antäus in der griechischen Sage, als ihm solches geschah.

    Wir stehen vor einer Weltenwende. Geschichte will nicht verstanden sein im Rahmen der Geschehnisse eines oder zweier Jahrhunderte und beschränkt auf die Erlebnisse einiger Völkergruppen, sondern Geschichte kann nur begriffen werden in den großen Zusammenhängen im Leben ihrer Rassen über die Jahrtausende hinweg. Zwei Jahrtausende sind im Völkerleben ebensowenig als bei uns Jahre, Wochen oder auch nur ein Tag. Der geniale, schöpferische Mensch ist nicht das Endergebnis einer langen Entwicklung bestimmter Geschlechterreihen und kein Endergebnis einer Menschheitsvervollkommnung, sondern ursprünglich Selbstverständlichkeit bei jedem einzelnen: Das zeigt die meist noch angedeutete Schöpferkraft des Kindes, seine zweifellos „geniale“ Ungebundenheit. Der heute herrschende sogenannte „Normalmensch“, der Durchschnitt, meistens Unterdurchschnitt, sind untrügliche Zeichen eingetretener Entartung. Seit einigen Millionen Jahren, seit dem Vorhandensein des arischen Goten (Aurignac-Rasse, um einen ungefähren „wissenschaftlichen“ Krückenanhalt zu geben) hat es keine Entwicklung irgendeiner vorausgesetzten, sehr zweifelhaften „Menschheit“ gegeben, sondern nur eine Herabentwicklung, eine Entartung des Goten durch seine Vermischung mit Tieren und Affen. Die frühesten Einrichtungen der Arier, mit denen sie ihr Leben unter sich ordneten, ihre Lebensweise, ihre Gotteserkenntnis und Welterfahrung, wie sie Gottesdienst allein richtig auffaßten, nämlich dem
    Willen des Göttlichen durch ihr Wesen und in dem Wesen der Natur gerecht zu werden, das alles verlangt höchstentwickelte Seelen, Geister und Leiber. So ist es Tatsache, daß die am meisten Entarteten heute, die tierischsten der Menschen in der Zivilisation, in der Großstadthölle, in der
    „westlichen“ Bildung, im Schulzwang, im Beamtenstaat, im Zeichen des „Verkehrs“, in der erbärmlichen „Ordnung“ sich am wohlsten fühlen.

    Der Gote aber, der Reinrassige, oder Beinahe-Rein-Rassige sucht sich immer wieder einen der drei anständigen Berufe und Beschäftigungen aus: Lehr-, Wehr- oder Nährstand. Zum Lehrstand gehört der echte Priester, der Lehrer, der Künstler, der Entdecker, der Erfinder, der Arzt als Künstler,
    der Gelehrte, der Gottesmann ohne Pension und nicht mit der Überzeugung ums tägliche Brot. Zum Wehrstand gehört der Krieger in jeder Gestalt. Zum Nährstand gehört der Bauer, der auf freier Scholle, nicht in furchtbarer Bedrängnis, aus dem vollen wirtschaftet und sich und sein Gesinde auskömmlich ernährt. Allenfalls noch der Handwerker. Alle andern Berufe sind im tiefsten Verstande unanständig. Sie entspringen irgendwie der Entartung wirtschaftlicher und staatlicher Formen und stellen nur eine schlecht verhüllte Versklavung dar. Kultur und Zivilisation, in beiden besteht ein gewisses Verhältnis zwischen Herrschenden und Dienenden, Herren und Sklaven. Man kann die Beobachtung machen und sie ist untrüglich, daß in echten Kulturen die rassisch Höheren der Bevölkerung die Herren sind, während in den Zivilisationen in alter und neuer Zeit die Menschenbestie herrscht und der edlere Rassenteil leidet.Die „Kasten“ laufen heute noch deutlich erkennbar unter uns herum. Man hatte schon unter den meisten Ariern die Einteilung der Edlen, der
    Gemeinfreien und der Freigelassenen: der Priester, der Krieger, der Handwerker und der Händler. Zum „Händler“ gehört die Masse der „Tschandalen“, alle „Tag-löhner“ in Amt und Würden oder in der Fabrik, Zigeuner, Verbrecher. Nur mit dem Unterschied, daß die meisten ihren angeborenen, eingeborenen Beruf nicht mehr ausüben, weil alle rassische Ordnung in Staat und Volk aufgehoben ist, kaum einer mehr zu seinem Berufe kommt, der ihm schicksalgemäß zusteht. Nicht nur den Beruf bestimmte man früher aus dem Gestirnstand bei der Geburt, sondern man zeugte und empfing die Kinder unter der Leitung und Anweisung von sternkundigen Priestern, die dem Kinde die Eltern wählten und den Eltern das Kind. —

    Mephistos und aller Teufel Pakte müssen mit Blut unterschrieben werden, wenn die Seele verkauft werden soll. Das heißt doch ganz klar, daß mit der Hingabe unseres Blutes durch Vermischung wir auch unsere Seele verkaufen an alle Teufelei des Niederrassentums. So sich wünschen, wie man ist und nicht anders, beweist Gotterfülltheit, Zufriedenheit. Der „Jote“ empfindet niemals diese
    Selbstzufriedenheit, Selbstgenügsamkeit, sonst würden nicht alle Kirchen und Untermenschen-Lehren uns einreden wollen, Gott sei außer uns, weil er eben nicht in ihnen ist. Man wirft uns vor, wir redeten so unchristlich viel von Rasse und Religion in einem Atem. Aber mit Recht, denn nirgends fließt so eines aus dem anderen; wie Religion aus Rasse und Rasse aus Religion. Jeder bildet doch seinen Gott nach seinem Ebenbilde. Der Jote einen Joten, der Gote einen Goten, was dazwischen ist, ist auch von Übel. Je arischer — desto „menschlich“ schöner ist ein Angesicht oder ein Leib. Ein Mongole hätte niemals das Vorbild zu einem Apollo von Belvedere werden können. Der Gedanke Mensch, Gottessohn, Arier, wurde nur einmal von der Schöpfung gedacht, gewollt und er wurde Gestalt im Goten. Alle anderen Rassen sind Erzeugnisse der wiederholten
    Vermischungen des Goten mit den „Tieren“ und solcher Bastarde mit Goten, Tieren und Halbtieren. Die Mongolen oder die Neger, die Australier sind so wenig eine ursprüngliche Rasse, so wenig wie sie ursprünglicher „Mensch“ sind. Sie alle sind erstarrte Verbastardierungen geworden, „Rassen“ von Rassenlosen, von denen die Australier, die Neuseeländer und die meisten Bewohner der Südsee Beispiele jüngerer Neubildungen sind, die Neger und die Mongolen jedoch alte Bastardierungen darstellen. Menschen-Antiserum, gewonnen aus reinem arischen Blute, wurde zu
    verschiedenen Versuchen verwendet. Mit dem Blute des Mongolen vermischt, wirkte das Menschen-Antiserum fast gar nicht, bei dem Neger trübte sich das Blut wie ein ganz leichter Hauch, bei dem Mittelmeerländer zieht sich der Niederschlag wie ein Schleier über das Blut, bei dem Arier fällt es wie eine schwere große Wolke ins Blut, zehnmal so stark wie bei den anderen Versuchen. Eine ähnliche Gegenwirkung zeigte sich auch noch an einer ägyptischen Mumie von einem Alter von 5000 Jahren. Sie erwies den Toten zweifelsfrei als einen Arier. Die Säugetiere sind insgesamt Vierfüßer. Der Arier in ganz besonderem Maße Zweihänder. Daher Mann = Man (altnordisch) — mannus = mensch und manus = Hand. Einer der etwas „begreift“, körperlich, aber auch geistig, manas = Vernunft (indisch), mens = Verstand (lat.), manna = göttliche Speise. Alle niederen Rassen nehmen gelegentlich und beim Handwerken auch gerne die Füße zu Hilfe.

    Der Affe ist volkstümlich gesprochen ein Vierhänder, aber es handelt sich tatsächlich bei den „Hinterhänden“ anatomisch um zwei echte Füße. Ist hier nicht für eine berechtigte Vermutung Raum genug, daß der Affe, wie ja auch die meisten Forscher gerne zugeben werden, ein
    Mischungsergebnis ist zwischen Mensch und Tier und zwar zwischen einem hochentwickelten Menschen, dem Vor-Arier und irgendeinem Säugetier-Vorläufer. Die niederen Menschenrassen erweisen sich dadurch als wiederholte Vermischungen zwischen dem Arier und verschiedenen
    später entstandenen Bastardtypen aus Affe und Mensch. Mir scheint in dem Wort homo im Gegensatz zu man = Hand und Geist (ar-man = Geist-mann, Sonnen-mann, Ar-mane) der Begriff der Mischung noch zu stecken. Sem, Ham und Japhet = simia, Häm-ling und Affe. Sie sind Nachkömmlinge Noahs, der selbst erst von den „Göttern“ erzeugt wurde und deshalb tierischen Anteil hat. Im Worte Ham stecken deutlich die Begriffe von hemmen, verschneiden, Häm-ling, häm-isch, Hämmer-ling = Teufel, Ham-pelmann = halber Mann; hampa (spanisch) = liederliches
    Gesindel, Hammel = verschnittener Widder, Hama-dryas = eine Affenart. Sem ist klar = simia = Affe, auch halb: semi (Umkehrung: mis und mez = mischen). Japhet = Affe, mögliche Ableitungen: Japan, Japs, Af-ganistan, wo der östliche Stamm übrigens Af-ridi genannt wird. Für den Begriff der Mischung gibt es in Stammes- und Völkernamen überall gleichlautende, gleichklingende Worte. Auf Englisch heißt der Mischling, der Bastard, mongrel. Es ist dasselbe Wort wie Mongole. Spanisch: Mono = der Affe (Mann!), monesko = affenmäßig, aus dem Affen entstammt. Englisch: monkey = Affe, überall die Mischung andeutend. Daß hier auch das Wort für Essen: manger, französisch; mangiare italienisch, mit der Bedeutung Mischen in Beziehung steht, ist vollkommen selbstverständlich, denn beim Zeugen vermischen, vermengen, „essen“ sich die Geschlechter. „Essen“ war von jeher ein Geheimwort für Zeugen, sich vermischen. Als solches hat es auch Geltung in der Bibel, vor allen Dingen in der Schöpfungsgeschichte. Manger französisch; man-jar
    spanisch ist das deutsche Manschen, Mischen. Mestizo (spanisch) = Bastard; Mischling. Im Altperuanischen werden die Worte für Mensch und Affe kaum unterschieden: muisco und muiska; die Namen von zwei Affenarten klingen ebenfalls an: Mang-aben und Mak-aken. Französisch
    mesquin = boshaft; spanisch mez = halb, Umkehrung sim!, mezclar = mischen. In diesem Zusammenhange muß auch „Mausen“, „Mäuschen“ in ihren mundartlichen Bedeutungen in bezug auf das „Mischen“ erwähnt werden. Mit „Mäuschen“ bezeichnet der „Kavalier“ das „unebenbürtige“
    Verhältnis.

    Durch Vermischung, Vermanschung vermehren wir nur das Chaos, den Schmerz, den ewigen Streit und die Unruhe, den Zwiespalt, im Gegensatz zur Geschlossenheit. Die Befriedigung der Menschheit ist nur möglich durch die Führung zur reinen Rasse, meinetwegen auch zu reinen Rassen, obwohl es im engeren Betracht des Wortsinnes und der Erkenntnis nur eine reine Rasse gibt, rata, altnordisch, eine radix, eine Wurzel. Die Natur widerstrebt eigentlich jeder Vermischung. Falls sie nicht zu dauernder weiterer Mischung künstlich gezwungen wird, entmischt sie sich ganz von selbst, entspaltet wieder die Mischung in ihre Ur-teile und deutet damit an, daß sie die Verköterung, die Vermanschung, die Vermischung ablehnt, nicht will. Rata: „Rata“ ist altnordisch die „Wurzel“, die Ur-Springwurzel, die Allraune, mit der Wotan den Dichtermet erbohrt, das heißt sich
    Lebenserkenntnis holt, die das Geheimnis löst alles Seins. Die Menschen von heute werden sich nicht dadurch in einer gewissen Hinsicht ähnlicher, gleicher, weil sie alle besser werden, sondern weil auch die Besseren unter ihnen durch die allgemeine Vermischung ihre Vorzüge verlieren und schlechter, häßlicher werden.

    Sieht man nicht, wie abschreckend häßlich die Menschen werden? Man beobachte das in der Straßenbahn, im Theater, im Kino, auf der Straße, kurz, wo viele Menschen zusammenkommen. Sie werden immer mehr menschenentfernter und affenähnlicher. Die Entgeistigung und
    Entgöttlichung der Massen machen rasende Fortschritte. Hier zieht ein kreisendes Chaos allen Unrat an sich. Den Gedanken der rassischen Aufzucht hat der „Jote“ früh aus den Köpfen aller Durchschnittler geschwatzt. Wo werden noch schöngewachsene Menschen gefördert oder
    gar gezüchtet? Die Masse fühlt sich wohl: Schwein unter Schweinen! Die Verärgerung, die Gereiztheit nimmt heute so erschreckend zu, weil selten einmal zwei Menschen der gleichen Artung und darum auch nicht einer Meinung zusammenkommen, geschweige denn mehrere. Der Mißklang der Geister, Seelen und Leiber ist so ungemein hart, daß ein allgemeiner Mißton
    (Kakophonie) die Beziehungen der Menschen untereinander stört. Aber viele wollen „häßlich“ sein. Sie legen sogar einen gewissen Stolz darein. Das soll man nie vergessen. Denn ganz im Geheimen, Unbewußten fühlen sie sich in ihrem Zustande glücklich. Es tut ihnen wohl,
    Schlechtweggekommene, Entrechtete zu sein, ohne die Last einer Verpflichtung. Sie zimmern sich daraus ein Glück, sie machen aus ihrer Not eine Tugend. Was heißt das? Daß ihnen nicht allein der Wille fehlt — ihr scheinbares Wollen ist unfruchtbares Schimpfen — die Stärkeren, die Vornehmeren zu sein, sondern überhaupt das leibliche Vermögen. Aus aller körperlichen Unzulänglichkeit aber — dieser Begriff ist weit zu messen — entspringt irgendein Reich der Gleichheit, das die Armen, die Einfältigen, die Schwachen sich als eine Zuflucht errichten wollen.
    Der Stuhl, der Thron ist das Symbol göttlicher Macht und irdischer Herrschaft. Das Sitzen-können ist ein Zeichen der gotischen Rasse. Alle Niederrassen und Affen schlagen gleich die Beine untereinander, selbst wenn man sie auf Stühle setzt. Kaiserstühle, Stuhlrichter, Stuhl der
    Hohenpriester sind noch Anklänge an die frühere allgemeine Geltung des Stuhles als richterliches und herrschaftliches Vorrecht. Wie viele können heute noch richtig auf Stühlen sitzen. Am liebsten setzen sie sich zu Boden, weil es ihnen bequemer scheint. Der Hochgewachsene prüfe sich danach, er lasse sich nicht durch seine östliche Begeisterung für Buddhismus zu Dingen verführen, die ihm schaden, weil sie nicht für ihn passen. Wir kommen den geistigen Gütern des Ostens auf andern Wegen schneller entgegen als durch unbequemes Sitzen. Was unser aller Erbgut aus
    arischer Hinterlassenschaft ist, wird uns gegeben, und wir werden es mit Dank und Nutzen wieder nehmen.

    Der Deutsche nimmt eine Sonderstellung in Europa ein. Er ist der Mittelpunkt Europas und von seiner Entwicklung hängt nicht nur unsere, sondern das europäische Schicksal ab. Die Geschichte muß rassenmäßig gesehen werden: was in Europa, Afrika, Amerika und Asien seit jeher geleistet wurde, strömte aus arischen Quellen. Wisset, euer Leib ist der Tempel Gottes. Gott wohnet in euch. Aus eigener Kraft seid ihr nicht geworden, was ihr seid. Also preiset Gott in eurem Leibe. Sein Geist belebt ihn. Ihr seid Gottes! Arier sein heißt die innere Gewißheit haben der körperlichen und
    geistigen Überlegenheit gegenüber allem „Menschlichen“, denn was uns im Alltag umgibt, ist nur noch eine Fratze wahren Menschentums. Es ist doch der Geist, der die Form belebt, und wo der Geist mangelt, verkümmert auch die Form. Die Deutschen sind dadurch, daß man ihnen schon frühe den eigenen geistigen Boden unter den Füßen wegzog, zu ängstlichen Menschen geworden. Sie fürchten jeden Augenblick durch die wenigen Planken, die den Unterbau noch halten, durchzufallen. Sie sollten sich einmal ruhig fallen lassen. Der Abgrund empfängt sie weich auf dem Grunde ihrer eigenen Seele und es führt ein, wenn auch schmaler, Ausgang auf die blühenden und glücklichen Gefilde ihrer eigenen Geistigkeit. Der Starke, Gutmütige, der Selbstverständliche, halb aus Ekel und halb aus Gleichgültigkeit, unterliegt nicht selten, weil er im Vertrauen auf seine
    Kraft ohne Waffen seine Straße zieht, unbekümmert gläubig und sorglos. Aber es gibt allerlei Wegelagerer und oft hat er gerade noch Zeit, den Speer mit der bloßen Hand aufzufangen, der nach seinem Herzen zielt. Und selbst dann genügt es ihm meist, den Gegner entwaffnet zu haben. Er schleudert den Speer nicht zurück, seinen Eigentümer zu verderben; lachend schlendert er weiter. Die Feinde glauben, er fürchte den Kampf, und bald stellen sie haufenweise seinem Leben nach. Am Ende trifft doch noch ein Kiesel aus der Schleuder irgendeines Davids die Stirn des Unvorsichtigen.
    — Mir scheint vornehmer, ein Goliath zu sein, denn ein David. Dazu muß bemerkt werden, daß es eine Lüge ist, wenn die Juden behaupten, Goliath habe vor ihren Zelten herumgeschrien. Riesen schreien nicht; sie schlafen gewöhnlich über ihren schweren Gedanken und ihrer großen Kraft.
    Ehrlicher Kampf, darin liegt die Ursache. Wir kommen nirgends zum ehrlichen Kampf, was uns und den Gegner anbetrifft, und unterliegen darum.

    Zertretet der giftigen Schlange den Kopf, die da lehrt und rät: Liebe deinen Nächsten und meint den Niedrigsten, den Fernsten! Noch niemals ward ein Wort dermaßen entstellt und in sein Gegenteil umgekehrt, als dies Wort arischer Urerkenntnis: Gott lebt nur in reiner Minne. Gott bleibt in euch, so ihr in reiner Minne liebet, d. h. euren Nächsten liebt. Alles andere ist Unzucht des Unzuchttieres, das seit Jahrtausenden das Gottesreich, das Goten-, das Gutenreich auf Erden verhindert.
    (….)
    Hoch-Zeit der Menschheit
    DAS WELT-GESETZ DER DREI
    ODER
    ENTSTEHEN — SEIN — VERGEHEN
    IN
    URSPRACHE — URSCHRIFT — URGLAUBE


    Aus den RUNEN geschöpft

    von
    Rudolf John Gorsleben
    https://archive.org/details/Hoch-zeitDerMenschheit

    Adolf Hitler über Volk und Rasse (Die Nordische Menschenrasse) Arier-Germanen

    • Ostfront 24. Februar 2016 um 02:11


      Der Rosengarten

      Schatz, ach Schatz,
      reise nicht so weit von hier.
      Im Rosengarten
      will ich deiner warten,
      im grünen Klee,
      im weißen Schnee.“

      Die Worte Rose, Rasse und Riese stammen aus einer Wurzel.
      Der Rosengarten wäre also auch der Rassegarten, der Garten, in dem die Rasse gefast (d. h. gezeugt) und entwickelt wurde, und darum heißt ein Dorf, das auf dem Gebiete eines alten Rosengartens bei Altenburg in Thüringen liegt, heute noch Rasephas (- Rassenzeugung).

      Die heraldische, die Rassenaufzucht, die rassische Familie und den Rassenaufzuchtsort (den Runengarten), oder das Rassenaufzuchtsland und das Rassenrecht kennzeichnende Rose

      muß in roter Farbe erscheinen,
      muß fünfblättrig erscheinen. –

      Das Deutschland, daß das Deutsche Reich als einstiges Rassenaufzuchtsland die fünfblättrige rote Rose im silbernen Feld einstmals als Reichswappen führte, belege ich weiter in einem folgenden Abschnitt.(Red. z.B. Wappen Deutsches Reich – Fürstentum Lippe)
      Damit war das Deutsche Reich als Rosenland, als Aufrassungsland, als Land der Rasse, gekennzeichnet. Und auch als das Land der Rosengärten, der Rassegärten.
      Es gibt keinen älteren Ort in Deutschland, in Böhmen, in Österreich, in Polen, in Rußland(Russe, Reuße = Rose, Rußland ist ebenfalls teils Rosenland und wurde einst vom deutschen Kaiser gebietsweise als Lehen gegeben; …), in Holland, Flamland und Skandinavien, der nicht aus einer einstigen Aufrassungsanlage, aus einem Aufrassungsgarten, aus einem Rassegarten, aus einem Rosengarten entstanden ist, –

      Die Zahl der Aufrassungs- und Runen-Übungsplätze und also auch der Rosengärten in dem Gebiete des jetzigen Deutschen Reiches ist also mit rund 600.000 (sechshunderttausend) nicht zu hoch geschätzt. –

      Deutschland war und ist im wahrsten Sinne des Wortes das Rosenland, das Rassenland der ganzen Erde. Und nun begreifen wir auch, warum seit jeher alle internationalen Bünde der Tiermenschen darnach trachten, dieses Kernland der Rasse zu vernichten. –

      (aus Friedrich Bernhard Marby Band 7/8, S. 31 – 38)
      http://de.scribd.com/doc/224725630/Runenschrift-Runenwort-Runengymnastik-Band-7-und-8-Friedrich-Bernhard-Marby-1935

      Wahrlich ich sage euch:

      Es wird den internationalen Bünden der Tiermenschen nicht gelingen Deutschland
      zu vernichten!

    • Khatti 24. Februar 2016 um 08:27

      „Gott-Vater aber kann über seine „Götter“ nicht Reue haben, das muß man begreifen können“

      Psalm 82 – Altes Testament der Bibel,
      ein Psalm ASAPHS – Kundegabe eines atlantischen ASEN

      ALLVATER ist der höchste Richter

      Gott steht in der Gottesgemeinde und ist Richter unter den Göttern.

      „Wie lange wollt Ihr unrecht richten und die Gottlosen vorziehen? Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und Bedürftigen zum Recht. Errettet den Geringen und Armen und erlöst ihn aus der Gewalt der Gottlosen“

      Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, sie tappen dahin im Finstern.
      Darum wanken alle Grundfesten der Erde.

      „Wohl habe ich gesagt: Ihr seid Götter und allzumal Söhne des Höchsten, aber Ihr werdet sterben wie Menschen und wie ein Tyrann zugrunde gehen.“

      Gott mache dich auf und richte die Erde, denn Du bist der Erbherr über alle Völker!!!

      ++++

      Und wie um Alles in der Welt kommt man da auf Jawhe, auf Monotheismus?

      Ist das nicht eine Frechheit, sich auf die Bibel zu berufen und Monotheismus zu predigen.

      Ich bin empört!!! Aber wie 😦

    • Ostfront 26. Februar 2016 um 00:33

      Zucht- oder Un-Zucht

      Zertretet der giftigen Schlange den Kopf, die da lehrt und rät: Liebe deinen Nächsten und meint den Niedrigsten, den Fernsten! Noch niemals ward ein Wort dermaßen entstellt und in sein Gegenteil umgekehrt, als dies Wort arischer Urerkenntnis: Gott lebt nur in reiner Minne. Gott bleibt in euch, so ihr in reiner Minne liebet, d. h. euren Nächsten liebt. Alles andere ist Unzucht des Unzuchttieres, das seit Jahrtausenden das Gottesreich, das Goten-, das Gutenreich auf Erden verhindert.

      Die Orden sind uralte arische Einrichtungen und dienten früher der Hoch-Zucht, aber auch als Zufluchtsstätte dem Menschen, der nach einem segensreichen Leben in Liebe und Arbeit die Ruhe, die Versenkung, die Betrachtung suchte. Die Klöster und Orden waren als die Erben der alten Priesterhochschulen die Stätten der Wissenschaft, der Kunst und der Gotteserkenntnis und erst im späten Mittelalter artete das Klosterwesen, zum Beispiel in den Bettelorden, aus. Die uralte Forderung der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams hat mit dem Niedergang der Orden einen ganz andern Sinn erhalten. Ursprünglich war mit der Keuschheit die
      Verpflichtung der artreinen Zeugung gemeint, der Rassen- und Geschlechterpflege. Mit der Armut bezeichnete man nicht eigentlich Besitzlosigkeit, sondern den Verzicht auf Erwerb durch Handel oder ungerechtfertigten Gewinn. Ar-mut ist die Gesinnung, die der Aar Verleiht: Ar-gemüt, Sonnengemüt: Ar-mut, die „Mutung des Aars!“ Diese allein schafft auch Arbeit, nämlich Aar-beute, Aar-gebeutes, Sonnengebotenes, Sonnenerbeutetes. Nur das, was uns die Sonne beut, ist Aar-beut. Nur in ihr liegt Heil und Segen, alles andere bringt Unglück. Der Gehorsam war aber der freiwillige, den man in der Lebensgemeinschaft dem „primus inter pares,“ dem „Ersten unter Gleichen“ gelobte, zudem noch der Gehorsam gegen das Natur-Ur-Gesetz, zu dem der erwählte Obere ganz besonders selbst verpflichtet war. Solcher Art Orden arischer Lebensregel zu erneuern ist ein hohes Ziel und der Hingabe der Besten Wert.
      In Verbindung mit Siedelung bleibt sie vielleicht die einzige Möglichkeit, arische Lebensgemeinschaft in einzelnen Zellen wieder zu gestalten. Daß der Gedanke der Zucht im mittelalterlichen Ordenswesen nicht ganz erstorben war,zeigt die Stiftung eines Ritterordens durch Kaiser Ludwig den Bayern,zugleich mit der Stiftung des Klosters Ettal bei Oberammergau
      im Jahre 1330. In diesem seltsamen Falle liegt sowohl eine Gründungsgeschichte aus dem Jahre 1350 etwa vor und die unzweifelhaft echte Kaiserurkunde über die Regel des Ordens im Bayerischen Staatsarchiv, datiert vom 17. August 1332.

      Wir sind also über Stiftung, Aufbau und Einrichtung dieses Ritterordens genauer unterrichtet als über manchen andern. Was an der Regel sofort auffällt und sie von den Regeln der anderen Ritterorden unterscheidet, ist die Bestimmung, daß die Ritter „mit ihren Wirtin“, also
      mit ihren Frauen, in Ettal zusammen leben sollten. Wir sind gewohnt die Ritterorden als mönchische Einrichtungen zu betrachten, in denen die Ehelosigkeit Gebot war. Nun wissen wir aber, daß diese Gelübde nur galten, solange man dem Orden unmittelbar angehörte. Viele traten nach Auflösung ihrer Ehe durch den Tod der Gattin erst in einen Orden ein, andere verließen den innern Ordenskreis,meist eine Zwölfergemeinschaft,wenn sie sich zu
      verehelichen gedachten. Die Zugehörigkeit zu einem Orden verdammte nicht auf Lebenszeit zur Ehelosigkeit, eine Einrichtung, die gegen alles menschliche und göttliche Gebot geht. Das Klosterwesen ist heute ganz unfruchtbar geworden, ja wirkt entvölkernd, rasseverschlechternd, da keineswegs die Schlechtesten schon von Jugend auf für das Kloster bestimmt werden und viele durch frühe Enttäuschungen vom Leben sich abschließen. Einst war das Klosterleben
      häufig der Abschluß eines reichen und tätigen Lebens, abgesehen davon, daß die Klöster auch noch im späteren Mittelalter soziale und erzieherische Aufgaben aller Art hatten. Heute sind sie Gräber künstlich abgetöteten Lebens. Die Klöster könnten wieder wichtige Aufgaben
      erfüllen, wenn sie den durch das Leben zermürbten, den Alten, Kranken, Müden aller Stände eine Stätte der Erholung, der Sammlung und des ruhigen Sterbens würden.

      Drei Lebensziele hat der gesunde Mensch im gewöhnlichen Gang des Seins, im Werkgang des Tages, solange ihm die Erlösung von den Banden dieser Welt noch nicht erwünscht ist:
      Rechtlichkeit , Erwerb ,Genuß. Der Irrtum aller „Theosophie“ in bezug auf die alte indische Weisheit der Veden ist, daß sie lehre, die „Täuschungen“, von denen wir umgeben sind, wären von vornherein zu meiden. Das ist nicht wahr! Wir haben nach den rechtverstandenen Äußerungen der indo-arischen Weisen unsere Jugend, Schönheit, Kraft und unseren Willen mit auf den Erdenweg bekommen, sie zu erproben. Es kommt darauf an, daß wir nicht stolpern vor dem Ziele, das uns als letzte Weisheit vor Augen steht. Rechtlichkeit ist scheinbar ein Streben ohne Erfolg, wenn man sich das Treiben der Welt ansieht — so sagen viele Menschen. Aber wirft man nicht den Samen in den Wind, also einen sicheren Besitz aus der Hand, um des künftigen Getreides willen? Das Bestehen der menschlichen Gesellschaft in ihrer Sicherheit und allgemeinen Wohlfahrt wird dadurch gewährleistet, daß die Menschen sich nach Können und Wissen einstufen, das Sittliche hochhalten, wie das die Weisheit aller Zeiten und Völker uns lehrt. Nur dadurch kann der Willkür und Zuchtlosigkeit aller Geist- und Gottlosen ein Damm entgegengeworfen und so verhütet werden, daß das Tier im Menschen bestimmte wohltätige Schranken einreißt. Wer also das Treiben der Welt kennt und doch nicht sein Streben auf Rechtlichkeit stellt, der begeht eine große Torheit und schadet sich sachlich. Aber wir sollen nicht nur Rechtlichkeit üben, was an uns liegt, sondern sollen auch kein Unrecht, von wo es auch komme, dulden. Daraus können wir mit Gewißheit schließen, daß die alte und gute Forderung der Rechtlichkeit nicht unbegründet ist, und daß diejenigen recht daran tun, die nach Art und Wesen dazu geneigt sind, ihr nachzustreben.

      Unter Erwerb ist zu verstehen Erwerb von Wissen, Land, Haus, Geld, Vieh, Freunden, und die Mehrung dieser Erwerbungen. Damit erwirbt sich der Mensch Einfluß und Macht. Bequeme Menschen und gleichgültige, meist auch solche, die in ihren Rassen-Trieben gestört sind, leugnen die Notwendigkeit des Erwerbs und meinen, das Glück falle dem in den Schoß, der es offenbar nicht verdient, oder jenem, der gar nicht danach sucht.Der Zufall, sagen sie,bringe die Menschen zu Reichtum und Armut, zu Sieg und Niederlage, zu Glück und Unglück. Darauf ist zu erwidern, daß der scheinbare Zufall auch ein Verdienst sein kann. Zufall ist Schicksalsgunst,
      aber das Schicksal haben wir zum guten Teil in unserer Hand,und wer es zu benutzen versteht, dem ist es ein Mittel wie ein anderes zum Erwerb. Fähigkeit, Gelegenheit, Ausführung sind, gleich dem Schicksal, Hilfsmittel dazu, vielleicht sogar nur Teile des Schicksals.

      Jeder ist seines Glückes Schmied, und ein Untätiger kennt kein wahres Glück.

      Das ist vielleicht eine der tiefsten Weisheiten, die gesagt werden können. Man vergesse nie, daß alles, was auf Erden geschieht, zum reichlichen Teil unser Werk ist und zum andern das Werk Gottes, denn Gott will nicht anders als rechtliche Menschen wollen.

      Deshalb hilft Gott dem, der sich selber hilft.

      Wir haben an allem Göttlichen in der Welt ein gleich großes Teil als wir am Menschlichen haben, und wir wären wohl imstande, die Welt im göttlichen Sinne und nach unserem Bilde zu formen, aber die Menschen sind noch in ihrer Mehrzahl ungöttlich, ja gottfeindlich. Genuß empfinden wir durch unsere Sinne: Gesicht, Gehör, Gefühl, Geschmack und Geruch. In unserer Seele sammeln sich die Empfindungen der Lust und Unlust, der Freude und des Schmerzes, des Hasses und des Liebens, des Wollens und Weigerns. Bringt uns nun das Begehren und das Gewährenlassen statt Genuß nicht Schaden? Vielfach, ja; aber dennoch
      braucht Genuß an sich nicht etwas Verächtliches oder gar Verwerfliches und Sündhaftes sein. Wir sind zum Genuß der Dinge geboren, die uns die Welt bietet, allerdings nur in dem Maße unserer Vernunft und als der Genuß unser Streben nach Rechtlichkeit und Erwerb nicht beeinträchtigt. Was dagegen gesagt werden sollte und auch schon gesagt wurde von
      allerhand weltlichen und geistlichen Machthabern, ist Irrtum, Mißgunst und Betrug, ist ungöttliche Knechtung der Seelen und Leiber. Wir sind zum Genuß geboren in dem Maße als wir zum Leide und zum Leiden geboren sind. Die Wechselwirkung von Genuß und Schmerz ist es, die unsere Seelen wachsen läßt und Großes aus ihnen macht, oder Erbärmliches, je nach unserer Freiheit oder Unfreiheit diesen Dingen gegenüber. Rechtlichkeit, Erwerb und Genuß sind die drei Lebensziele. Die Kunst des Lebens ist es nun, gleichmäßig den drei Lebenszielen
      nachzustreben, und der Mensch muß gehalten sein, seinen guten Verstand und seinen göttlichen Willen dazu zu gebrauchen. Der Mensch teile seine Zeit ein nach Maßgabe der Dreizahl seiner Lebensziele und suche, eins mit dem anderen verbindend, ihre Übereinstimmung zu erreichen, so daß sie sich untereinander nicht entgegenstehen. Man tut am besten, allen Pflichten gleichzeitig gerecht zu werden, also bereits in der Jugend die
      Rechtlichkeit zu pflegen und im Mannesalter außer dem Genuß, so auch in der Liebe, den Pflichten des Erwerbes und der Rechtlichkeit nachzugehen, sonst könnte es geschehen, daß man im Alter nicht alle drei Lebensziele erreicht hätte. Und nur der Mensch, der so der Rechtlichkeit, dem Erwerb und dem Genuß obliegt, erlangt allein jenes wahre Glück, an dem die meisten vorbeijagen. Ein Ungerechter, mag er Gutes erworben und Liebe genossen haben, ein Untätiger, wäre er auch gerecht gewesen und hätte er viel geliebt, ein Liebeloser, und hätte er viel erworben und Rechtlichkeit geübt, sie alle hätten ungöttlich gelebt, da sie, unvollkommen handelnd, immer ein Lebensziel außer acht gelassen hätten.

      Nun aber gibt es, für wenige, ein viertes Lebensziel und zwar gehören zu diesen wenigen jene, die im höheren Alter sagen können, daß sie die drei ersten Lebensziele erreicht haben. Das sind die Glücklichen, die diese Welt gelitten und genossen haben und denen nur noch übrigbleibt, sich in den Sinn des Lebens, des Daseins und der Welt überhaupt zu versenken.
      Sie werden ihre Gedanken ohne Zweckbesinnen auf das Göttliche richten und einige von ihnen werden vielleicht jenen Zustand innerlicher Versenktheit erreichen, in welchem der Vollendete ohne Gotteslästerung zu sich sagen kann: Wo wäre Gott, lebte er nicht in mir.
      Das war der Vollendete, der den Orden aufsuchte.

      Die Zahl der Ritter in Ettal war durch die Regel auf zwölf beschränkt unter einem dreizehnten, dem Ordensmeister, dem für die zwölf Frauen der Ritter eine Ordensmeisterin entsprach, offenbar unter den gleichen Ordensregeln. Die Zeit hat an dieser Einrichtung nichts Ungewöhnliches gesehen, denn nichts weist darauf hin, im Gegenteil, es schien das alles
      selbstverständlich. Wie selbstverständlich die Gründung des Ettaler Ritterordens
      angesehen wurde, zeigt die Tatsache, daß auch von den kirchlichen Gegnern Kaiser Ludwigs kein Anstoß daran genommen wurde. Es ist die alte Tafelrunde des Königs Artus, die hier wieder lebendig wird mit züchterischen Zielen. Dem Kaiser Ludwig stellt diese Absicht das
      beste Zeugnis aus. Leider haben seine Nachkommen kein Verständnis gehabt für die weitschauenden Bestrebungen des großen Bayern auf dem Kaiserstuhle und haben der Stiftung nach seinem Tode die Vermögenswerte entzogen, so daß der Orden sich wieder auflöste, vielleicht auch unter gelindem Druck der Kirche, die solche Dinge nicht gutwillig unterstützte. Die Ordensregel der Ettaler Ritter wird ihr Vorbild in den Satzungen der Templer und der Deutschherren gehabt haben, die, neben den eigentlichen Ordensrittern, in ehelicher Gemeinschaft lebende Bruderund Schwesterschaften in großer Zahl hatten, aus denen sich der Orden ergänzte. Sie bestanden häufig in Anlehnung an die Ordenssitze und leisteten ihnen jede Art Beihilfe.

      So vereinzelt, wie man allgemein die Tatsache der verheirateten Ordensbrüder ansehen wird, ist sie nicht. Wir wissen von den spanischen Ritterorden, zum Unterschiede von Johannitern und Deutschrittern, daß Ihnen die Ehe „mit reinen Jungfrauen“ gestattet war. Das
      Keuschheitsgelübde scheint also hier in einem rasse-hygienischen und rasse-ethischen Sinne ausgelegt worden zu sein. Und in der Tat bestanden die spanischen Ritterorden zur Zeit der Gründung des Klosters Ettal um 1330 und vorher hauptsächlich aus den Nachkommen der Westgoten in Spanien, die jahrhundertelang den Versuch machten, sich gegen die Mauren, Juden und die eingeborenen Hiberer abzusondern. Wir wissen offenbar noch viel zu wenig über den Sinn des frühmittelalterlichen Ordenswesens, das auch rein bodenreformerische Absichten und Ziele hatte wie zum Beispiel der Zisterzienser-Orden, und wir würden heute
      einfach von Körperschaften reden, die Siedlungspolitik trieben, neben ihren religiösen und wissenschaftlichen Betätigungen. So ist es auch keineswegs verwunderlich, wenn solche Ritterorden, die immer stark auf Auslese, Züchtung gestellt waren, wie wir aus den strengen Ahnenproben wissen, die nur Sinn hatten, wenn es sich um Zucht, um Auslese, um
      Abschließung handelte, auch die praktische Menschensiedlung betrieben durch die Gründung von Orden, deren Ritter in reiner Ehe mit einer reinen Jungfrau reine Kinder zeugen sollten. Die Ordensregel dieses Ritterordens von Ettal muß in solcher Richtung durchaus ernst genommen werden. Man gründete in abgelegener Gegend Siedlungen und schuf zu gleicher Zeit die Grundlage der Bevölkerung, die diese Gegend einst bewohnen und bebauen sollte. Man trieb Politik mit weiter Sicht. Heute sind Siedlungen meist Entlastungsunternehmungen für eine zu stark angewachsene Bevölkerung, damals war das Land noch nicht so stark besiedelt und es herrschte eher Menschenmangel.

      Der Versuch Kaiser Ludwigs des Bayern, einen Ritterorden zu gründen mit dem Zweck der Menschenzucht und Menschensiedlung in einer abgelegenen, aber dennoch politisch wichtigen Gegend, beweist seine überragende Bedeutung, die allerdings von seinen Nachkommen nicht mehr gewürdigt wurde. Die Gründung dieses Ritterordens, der die
      Verehelichung seinen Angehörigen nicht ver-bot, sondern im Gegenteil gebot, ist darum nicht als eine Laune, eine Spielerei zu beurteilen. Schon die Tatsache, daß die Urkunde ganz trocken den besonderen Umstand der verehelichten Ritter erwähnt, zeigt, daß es eine Selbstverständlichkeit war. Die Gründungszeit fällt in die Blütezeit der Orden, nach dem Untergang des Templerordens. Die Templer waren selbst meist verheiratet gewesen, hatten jedenfalls überall geheime und offene Mitglieder, die außerhalb der üblichen Ordensregel standen, wie wir überhaupt die Ritterorden nicht als vereinzelt für sich stehende Gebilde ansehen dürfen, sondern als Spitzenglieder ganzer Gesellschaftsschichten, in unserem Falle des Adels, der ja durch die Orden hauptsächlich seinen Einfluß in Staat und Kirche betätigte. Der Tempelherren-Orden war am 22. März 1312 aufgehoben worden, hauptsächlich aber, das heißt durch Gewalt und Nachdruck, nur in Frankreich. 30.000 Templer büßten damals ihr höheres Wissen und Streben um Gott und Rasse mit dem Tode. In Spanien, in Deutschland
      traten die Mitglieder in die damals gegründeten Folgeorden, wenn man so sagen darf, oder in die alten, wesensverwandten Orden. Den Templeisen nahe verwandt waren die Zisterzienser und die Deutschritter, die im besonderen auch Bodenbau und Bauernsiedlung in ihre Leitsätze
      aufgenommen hatten. Wir haben darum in der Gründung von Ettal ein durchaus zeitgemäßes und glücklich zeitbegründetes Unternehmen zu sehen, das leider zu früh mit dem Tode seines Stifters zugrunde ging.

      Ettal blieb ein gewöhnliches Mönchskloster bis auf unsere Tage. Vielleicht, daß der Name Ettal noch einen Hinweis auf den Ritterorden enthält. Ich kenne die Wortableitung des Namens nicht, noch sein Alter, aber es könnte in dem E von Ettal die Ehe, gemeint sein und mit dem Worte das Tal der EHEEHE-TAL, Ettal in neu-deutscher Schreibweise, ausgesprochen sein. Eh
      oder Ehe war im Mittelalter der Ausdruck nicht nur für die Ehe zwischen Mann und Frau, sondern hatte darüber hinaus noch den Sinn von Gesetz, das Gesetz, das sich durch die Ehe, durch die Zucht, auswirkt, das Natur- Ur-Gesetz. Daß unsere Folgerungen ihre geschichtlichen Unterlagen in den Strömungen der Zeit haben, erkennt auch der Zweifelnde, wenn er erfährt,
      daß hier Einflüsse der Gralssage, die uralte Wurzeln in den deutschen Sagenboden streckt, die Anregung gaben. Wir werden auch über die Ettaler Ordensgründung klarer sehen, wenn wir Wolfram von Eschenbach befragen, der ja die Gralssage zum Hauptgegenstand seines großen Epos „Parzival“ gemacht hatte. Dort gibt der Dichter ein Bild des Templerordens und seines Wirkens, aus dem wir deutlich die siedlerische und züchterische Absicht herauslesen können.

      Die Stelle lautet:

      Die hohe Art des Grales wollte.
      Daß, die sein würdig pflegen sollte,
      Die mußte keuschen Herzens sein,
      Von aller Falschheit frei und rein.

      Dann heißt es noch:

      Den Brauch sollt ihr erneuern,
      Nacheifernd seinem Lebensbund,
      Minnt Euer Weib aus Herzensgrund.

      Dieser Vers ist nur zu verstehen, wenn mit „Euer Weib“ das Weib der gleichen Art, der ritterlichen hohen Abkunft gemeint ist. Das wird deutlicher noch in den Versen:

      Nach Gottes Wille soll der Stein
      In reiner Jungfrau Pflege sein,
      Die wandeln dienend vor dem Gral.
      Der aber trifft nur hohe Wahl.
      Auch sollen Ritter für ihn streiten,
      Die strenger Zucht ihr Leben weihten.
      Und bald empfängt die Schar Gewinn
      Und bald gibt sie ihn wieder hin.
      Sie holt sich Kinder auserlesen
      An edler Art und schönem Wesen.
      Wird aber herrenlos ein Land,
      Das im Vertraun auf Gottes Hand
      Zum Herrn es einen Mann begehrt,
      Aus dieser Schar wirds ihm gewährt.
      Sie wollen dankbar seiner pflegen,
      Denn ihn behütet Gottes Segen.
      Die Jungfrau gibt man offen fort,
      Doch muß ihr Nachwuchs wiederkehren,
      Mit Dienst des Grales Schar zu mehren.
      Die aber solche Waffen tragen,
      Die müssen Frauenlieb entsagen,
      In reinem Ehebund zu leben,
      Und jene, die von Gott gesandt
      Als Herren in ein herrenloses Land.

      Der Gral ist das Sinnbild der reinen Liebe im geheimen wie im öffentlichen Verstande. Alle himmlischen Dinge haben ihre irdischen Entsprechungen. So verstand man unter dem Gral die himmlische und die irdische reine Liebe. Amfortas hatte, dem Gebot der reinen Artliebe entgegen, mit der Tiermenschin Kundry Umgang gepflogen. Über der unreinen Liebe ward
      die Menschheit in Sünde und Tod verstrickt. Beide Gleichungen gelten hier, die der reinen himmlischen Liebe und die der reinen irdischen Liebe, der Minne zu „Euerm Weib.“

      „Gleiches zu Gleichem schafft Mehrung,
      Un-Gleiches zu Un-Gleichem Zerstörung.“

      In der „Edda“ und im „Alten Testament“ hat sich die Hoffnung erhalten auf den Erlöser, der da kommen soll, eine Lehre, die den Goten, den Guten und den Juden gemeinsam ist. Er ist der große Erlöser, der alle früheren Erlöser übertrifft, wie das für jede Menschheits-Hoffnung
      selbstverständlich ist. Dieser Erlöser soll nach der Hoffnung der „Guten“ geistig und nach der Hoffnung der „Juden“ die Menschheit körperlich erlösen: Eine Mischung dieser Lehre ist auf der christlichen Ebene Dogma geblieben. Körperliches Opfer reicht nicht aus, ist eine unnütze und verfehlte Tat. Wir haben alle gelernt, bis auf den letzten Mann, uns leiblich zu opfern,
      haben es Jahrhunderte hindurch „geübt“ bis auf den Geringsten, sich ohne Widerspruch für einen „Gedanken“, gleich viel was für einen, denn das bleibt sich für den Wert des Opfers gleich, zu opfern. Das war die letzte Probe gewesen auf das „Exempel“, das die Menschheit mit diesem Kriege sich selber gab. Wer hier nicht „mitmachte“, stieß sich selber aus dem
      Menschenreiche aus. Wer, ganz gleich, um was es sich bei diesem Handelskrieg drehte, nicht „mitging“, denn niemand konnte wissen, um was es sich letzten Endes „drehte“, ist gewogen und zu leicht befunden. Die Wenigen, die den Sinn des Krieges erkannten, der kein Un-Sinn war, sondern „Prüfung bis auf die Nieren“, hatten darum die tiefe Überzeugung, daß sie sich nicht „drücken“ durften. Sie konnten doch nicht wissen, ob sie noch „gebraucht“ würden nach dem Kriege, für die Zeit nachher! Glaube doch niemand, daß auch nur einer durch Zu-Fall „fiele“. Wer nicht den Mut hatte, das Opfer wenigstens anzubieten durch ergebenes,
      stillschweigendes Mitgehen, sondern sich „drückte“ oder klägliche Briefe an Hochmögende schrieb, man möchte ihn doch der „Welt, der Menschheit erhalten“, ist schon gezeichnet als ein „Überflüssiger“. Alle „Notwendigen“, die die Not-Wende erlebten, haben sich zur Probe gestellt
      und haben sie dann auch bestanden. Wessen Opfer aber angenommen wurde, hat die Gewißheit mitbekommen, daß seine zeitige Sendung diesmal schon erfüllt war. Das Schicksal führt einen sparsamen Haushalt, es läßt seine Anwärter nicht unnütz auf das ihnen Zu-gedachte, Zu-fällige, Zu-stehende warten.

      Nun ist es ein Unterschied, wie wir die Wiederkunft des Starken von Oben erwarten, als den Schöpfer des „Ewigen Friedens der Gerechtigkeit“ oder als den Messias, als den Erlöser irgendeines „Volkes“ aus seiner Knechtschaft, in die es sich selbst schickte. Der Geist-Erlösung muß aber die Leibes-Erlösung vorausgehen. Was soll die Erlösung von körperlichem Zwange für einen Sinn haben, wenn sie nicht den menschlichen Leib selber betrifft. Wir erlösen uns vom Leibe durch seine höchste Leibes-Zucht, die wiederum von der höchsten Geistes-
      Zucht ihren Ausgang nimmt. Was soll aus einer Menschheit werden, die nur auf den Starken von Oben oder den Schwachen von Unten wartet, ohne etwas dazu zu tun aus eigenem? Die Menschheit muß ihren vorgezeichneten Weg der Hochzucht im Geiste und Leibe weiterschreiten, denn es gibt keinen Ruhepunkt in unserer allzu-menschlichen Erscheinungen Flucht auf der Spirale allen Aufstieges. Die Menschheit lasse sich nicht täuschen über diese letzte Forderung, denn der Mensch hört auf dieser Erde nicht auf zu sein, bis er diesen Weg
      zur Vollendung zu sich und Gott genommen hat. Jeder Versuch, dieses Ziel auszuschlagen oder es zu umgehen, würde nur die Dauer verlängern seines Wandelns zur Höhe.

      Nicht „Gleichheit“ ist das Ziel und nicht gleich sind die Menschen. Es werden alle zwar zu einem letzten Zielpunkte, aber jeder zu „seiner“ Zeit gelangen. Es ist nicht verwunderlich, daß der Mindere alles „gleich“ haben und machen möchte und es ist auch nicht verwunderlich, daß sich das Bessere und der Bessere dagegen wehrt, denn beide sind nicht nur die Feinde des
      Guten, sondern noch mehr des Schlechten. Aber diese Feindschaft ist beim Minderen ebenso groß, darum meint er mit „gleich“: hinab mit ihm! während der Bessere mit „gleich“: hinauf mit ihm! meint.

      Hoch-Zeit der Menschheit
      DAS WELT-GESETZ DER DREI
      ODER
      ENTSTEHEN — SEIN — VERGEHEN
      IN
      URSPRACHE — URSCHRIFT — URGLAUBE


      Aus den RUNEN geschöpft
      von
      Rudolf John Gorsleben
      https://archive.org/details/Hoch-zeitDerMenschheit

      File et spriritu Sangtu

  4. Ungläubiger Gedankenverbrecher 23. Februar 2016 um 22:01

    Habt Ihr schon gemerkt dass die Kasmierczek (oder ähnlich…) immer noch fest im Kanzler-Sessel der BRiD sitzt ???

  5. GvB 22. Februar 2016 um 18:28

    Andreas Unterberger, ex-Chefredakteur der „Wiener Zeitung“ gibt den BRD-und ÖSI-POlitikern etwas Nachhilfe in Punkto Asyl!
    >
    Das Asylrecht hat Grenzen und ist bei weitem nicht unser oberster Wert – Teil 1

    Eine der häufigsten Rechtfertigungen für die gegenwärtige Völkerwanderungs-Katastrophe lautet: „Das Asylrecht ist eines der wichtigsten Menschenrechte und kann nicht begrenzt werden.“ Viele Politiker haben diesen Satz geliebt, zumindest bis zum Jahreswechsel. Nur: Er ist nicht richtig, sondern komplett falsch. Juristisch, moralisch, historisch, empirisch.

    Das, was im Jahr 2015 in Deutschland, Österreich und Schweden passiert ist, ist in den letzten 1500 Jahren absolut einmalig. Wohl hat es in Europa schon große Flüchtlingswellen gegeben, die über die Grenzen eines Landes gekommen sind. Etwa die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach 1945. Etwa die Flucht vieler Ungarn 1956 nach Österreich, die freilich schon um Größenordnungen kleiner gewesen ist.

    Die Unterschiede zur gegenwärtigen Völkerwanderung sind vielfältig und dramatisch: So ist es in all diesen Fällen um die Flucht in die unmittelbare Nachbarschaft gegangen. So hat damals niemand behauptet, Flüchtlinge hätten das Recht, sich selbst das Land aussuchen zu können, in das sie gehen. Und vor allem: 1945 und 1956 war das eine echte Flucht; denn Österreich wie Deutschland waren noch sehr arm und selber Auswanderungsländer. Es hat da wie dort noch nicht den heutigen Wohlfahrtsstaat mit seinen vielfältigen, für Migranten unglaublich attraktiven Ausprägungen gegeben.

    Historisch galt lange das Gegenteil

    Auch historisch ist das Asylrecht im heute praktizierten Sinn bei weitem nicht so tief verankert, wie manche tun, die es in den letzten Monaten als oberstes moralisches Prinzip, als oberstes Völker- und Verfassungsrecht darzustellen versuchen. Denn es war bis weit ins 20. Jahrhundert nirgendwo Bestandteil der seit dem 18. Jahrhundert zusammengestellten Menschenrechts-Kataloge und -Forderungen. In den Staaten des Deutschen Bundes wurde 1834 sogar noch ausdrücklich die gegenseitige Auslieferung politischer Attentäter vereinbart.

    Nur in wenigen Ländern gab es marginale Vorläufer eines Asylrechts: Belgien etwa hat Menschen, die in einem anderen Land als politische Straftäter gesucht wurden, nicht ausgeliefert. In Deutschland gab es erstmals 1929 ein Auslieferungsgesetz, das Auslieferungen bei klar definierten politischen Straftaten verbot. Es ging aber in Zusammenhang mit „Asyl“ auch damals immer nur um die Frage von Auslieferung oder Nichtauslieferung, wenn ein anderer Staat diese bei politischen Straftaten verlangte. Es ging jedoch nirgendwo um das Recht(!), in ein anderes Land einzuwandern.

    Auch wirklich politisch Verfolgte hatten kein Recht darauf. Asyl wurde – je nach staatlichem Interesse – immer nur als Gnade gewährt. Es ging schon gar nicht um das Recht, sich aus einem pankontinentalen Katalog das Land auszusuchen, in das man auswandern will. Oder gar um den pauschalen Zuspruch des Einwanderungsrechts an alle Bürger eines anderen Staates, wie das seit Sommer 2015 im Falle aller Syrer der Fall ist, das de facto in der Folge auch vielen anderen Staatsangehörigen zugute gekommen ist.

    Auch die bisher größte Migration aus Afrika und Asien nach Europa war weder eine asyl- noch eine völkerrechtliche. Es war vielmehr die Wanderung von Menschen aus den Kolonien in die Kolonialmacht. Sie ist oft in der Schlußphase der Kolonialzeit erfolgt, als viele die letzte Chance ergreifen wollten, in den relativen Wohlstand oder in die Sicherheit Großbritanniens, Frankreichs, Belgiens, Portugals oder der Niederlande, also der bisherigen Herrschaftsmächte zu migrieren. Sie ist oft aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt, oder weil die Migranten in ihrer alten Heimat als Kollaborateure der einstigen Kolonialmacht Verfolgung fürchten mussten.

    Bezeichnend ist, dass auch und gerade diese ehemaligen Kolonialmächte heute an allen angeblichen Rechtspflichten vorbei ihre Grenzen gegen die neue Völkerwanderung weitgehend dicht halten. Im Wesentlichen haben skurrilerweise nur jene Nationen – nämlich Skandinavien, Deutschland und Österreich – ihre Grenzen aufgemacht, die seit dem ersten Weltkrieg keine Kolonien mehr hatten, wenn sie überhaupt je welche gehabt haben.

    Die Genfer Flüchtlingskonvention

    Juristisch ist erst mit der Genfer Flüchtlingskonvention 1951 eine internationale Basis eines Asylrechts geschaffen worden. Diese ist eine an sich globale Konvention in enger Anlehnung an die Vereinten Nationen, der viele Länder beigetreten sind. Aber sie ist eine typische „Lex imperfecta“, also ein Vertrag, dessen Verletzung oder Einhaltung keine Konsequenzen hat. Zumindest ist das in allen anderen Kontinenten außer in Europa der Fall, wo die Flüchtlingskonvention fast ohne jede juristische Bedeutung ist. Es gibt zwar auch außerhalb Europas oft große Fluchtbewegungen, die aber bis vor kurzem fast immer nur in ein Nachbarland gegangen sind – sofern dieses Nachbarland bereit gewesen ist, die Menschen aufzunehmen. Ein rechtlich durchsetzbarer Anspruch auf ein Asylverfahren in einem anderen Land samt einer im Lauf der Jahre immer breiter gewordene Chance, volles Asyl oder zumindest Bleiberecht zu bekommen, ist hingegen nur in Europa Realität geworden.

    Die meisten Flüchtlinge leben daher in einem anderen Teil des eigenen Landes, jedoch nicht in ihrem Heimatort. Nach seriösen Angaben sind das weltweit 38 Millionen. Was aber wiederum heißt: Fast alle würden – oder werden – nach Europa kommen, sobald sich die Chance dazu bietet. Dazu kommen noch einige Hundert Millionen, die im eigenen Land keinen Job finden.

    In Europa haben EU-Richtlinien die Genfer Konvention ins EU-Recht transferiert und damit vielfach exekutierbar gemacht. Dadurch wurde plötzlich der durchsetzungsstarke und sich gern über die Souveränität der Mitgliedsstaaten hinwegsetzende EuGH zuständig. Auf diese Richtlinien berufen sich nun immer wieder jene Völkerrechtler, die alle wirklich wirksamen Maßnahmen gegen die Asyl-Migration als „rechtlich unmöglich“ bezeichnen.

    Das von einigen Sonntagsrednern als Begründung der Rechte von Migranten behauptete Verschulden des europäischen Kolonialismus an der Unterentwicklung der Dritten Welt führt skurrilerweise vor allem in den Nichtkolonial-Ländern zur Aufnahme von Migranten aus der Dritten Welt. Ganz abgesehen davon, dass der Kolonialismus zwar ethisch und nach den heutigen Regeln auch völkerrechtlich zu verurteilen ist, dass er aber ökonomisch meist kein Schaden für die Kolonien gewesen ist. In Wahrheit aber kann Kolonialismus überhaupt nicht mehr als Ursache von irgendetwas bezeichnet werden.

    Die Genfer Konvention hat also nur in einer kleinen Minderheit europäischer Länder große Wirkung erzielt. Im großen Rest der Welt ist die Vorstellung hingegen völlig fremd, dass das Asylrecht – oder gar die Mutation des Asylrechts zu einem Recht auf Einwanderung ein höheres Recht oder gar ein über der eigenen Rechtsordnung stehender Anspruch wäre. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass eine – zu humanitären Aufgaben gegründete – Unterorganisation der UNO, das UNHCR, das gerne so darstellt.

    Rechtsänderung durch die Judikatur

    Aber auch in Europa ist die Flüchtlingskonvention erst durch eine sehr extensive Judikatur europäischer (Luxemburg und Straßburg) sowie nationaler Gerichtshöfe und die EU zu einer Grundlage eines fast allgemeinen Migrationsanspruchs geworden. Diese Judikatur hat heute eine Reihe besonders absurder Aspekte: So haben europäische Gerichtshöfe die Rückführung von Asylwerbern in die ursprünglichen Transitländer Griechenland, Italien und Ungarn verboten, obwohl das eindeutig sichere Länder sind. Grund: Asylwerber würden dort nicht gut genug behandelt.

    Das ist vor allem auch deshalb grotesk, weil Griechenland, Italien und Ungarn ja selbst den beiden Gerichtshöfen unterstehen und dort Richter stellen. Somit sind schwer auf Deutschland, Österreich & Co lastende Rechtspflichten entstanden, weil andere EU-Länder (nach Ansicht der Gerichtshöfe) rechtswidrig handeln. Das ist für die Sünder aber völlig folgenlos und faktisch sogar sehr vorteilhaft, weil Asylwerber nicht zu ihnen zurückgeschoben werden können.

    Mitschuld an dieser Entwicklung sind aber nicht nur die Gerichtshöfe, sondern auch die „Regierungen“ in Berlin, Wien oder Stockholm, weil sie sich das lange widerspruchslos gefallen haben lassen. Ja, sie waren sogar lange stolz darauf, dass sie die „Guten“ sind.

    Gleichzeitig haben auch ihre eigenen Höchstgerichte in einem eigentümlichen Gutmensch-Populismus das Asylrecht immer extensiver interpretiert. Sowohl (behauptete) Homosexualität, Prostitution wie auch die Verurteilung wegen Drogenhandels machen eine Rückschiebung von Asylanten und abgewiesenen Asylwerbern unmöglich. Laut einem österreichischen Höchstgerichts-Erkenntnis können sich sogar verurteilte Mörder mit türkischer Staatsbürgerschaft nach Verbüßung ihrer Strafhaft einer Abschiebung in die Türkei entziehen.

    Die Flüchtlingskonvention selbst hatte ursprünglich nur jenen Menschen ein Asylrecht zugesprochen, die politisch, religiös oder rassisch – also persönlich verfolgt waren. Nach der Konvention wäre also bei jedem Einzelfall zu prüfen, ob das zutrifft. Darüber hinausgehend hat die Konvention nur ein Schutzrecht festgehalten, dass man niemanden dorthin abschieben darf, wo Kriegshandlungen oder Verfolgung drohen. Das ist ein begrenztes und befristetes Abschiebeverbot. Die Konvention sieht also keineswegs ein allgemeines Asylrecht für Kriegsflüchtlinge vor. Und für Wirtschaftsflüchtlinge schon gar nicht.

    Auch das deutsche Grundgesetz, das auf nationaler Ebene die relativ weitestgehende Verankerung des Asylrechts gebracht hat, deckt im Grund keine einzige der runden Million „Flüchtlingsaufnahmen“ des Jahres 2015. Denn dort steht im Artikel 16a:
    „(1) Politisch Verfolge genießen Asylrecht.
    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedsstaat der Europäischen Gemeinschaften“ (oder einem anderen sicheren Drittstaat) „einreist.“

    Es sind jedoch wahrscheinlich alle Asylwerber in Deutschland dorthin über einen EU-Staat gekommen. Ähnlich in Österreich.

    Warum das Asylrecht Grenzen hat und haben muss

    Weit über diese Kritik an der Entwicklung der Judikatur hinaus, macht aber auch eine Reihe von Fakten, Argumenten und fundamentalen Rechtspinzipien eindeutig klar, dass das Asylrecht im Gegensatz zu manchen Behauptungen Obergrenzen nicht nur haben kann, sondern sogar haben muss:

    Erstens sagt ein alter und weltweit immer wieder angewandter Rechtsgrundsatz: Ultra posse nemo tenetur. Also: Niemand kann über seine Möglichkeiten hinaus verpflichtet sein. Wenn ein Staat über die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit belastet wird, kann er nicht zur Beachtung eines wie auch immer interpretierten Asylrechts verpflichtet werden. Natürlich kann man streiten, was genau die „Möglichkeiten“ eines Staates sind, also ob er auch die Sicherheit, die kulturelle und zivilisatorische Identität, das Eigentum und den Wohlstand seine eigenen Bürger einschränken und belasten darf, um Fremden zugestandene Rechte zu realisieren. Aber es ist unbestreitbar, dass es diese Grenze gibt.

    Zweitens können immer nur Verbote unbegrenzt gelten, nie Handlungsgebote. Das gilt für einzelne Menschen wie auch für Staaten. Ein Rechtsstaat darf niemals willkürlich einsperren, foltern oder die Meinungsfreiheit einschränken. Auch wenn Staaten diese Unterlassungspflichten immer wieder zu unterlaufen suchen, sind diese Pflichten im Prinzip unendlich und unbegrenzt. Eine solche Unendlichkeit ist hingegen bei Handlungsgeboten nicht einmal theoretisch denkbar, auch wenn Leistungspflichten eines Staates in noch so vielen Gesetzen und Verfassungen verankert worden sind. Beamtengehälter, Pensionen, Gesundheitsvorsorge – also typische Selbstverpflichtungen eines Staates, aktiv selbst etwas zu tun – können immer nur limitierte und reduzierbare Pflichten sein. Denn wenn einem Staat der Bankrott droht, dann kann er diese Handlungspflichten einschränken, ja er muss das sogar. Dementsprechend mussten in den letzten Jahren in etlichen Rechtsstaaten, wie Griechenland, etwa die Pensionen deutlich gekürzt werden.
    Der deutsche Staatsrechtler Vosgerau hat das in Hinblick auf das Asylrecht so formuliert: „Wenn also alle Turnhallen voll sind, dann wäre schon von Rechts wegen Schluss auch mit dem individuellen Asylrecht.“

    Drittens: Wer alles, was jemals in irgendeinem Rechtsdokument als Grund- oder Menschenrecht bezeichnet worden ist, gleich behandelt sehen will, egal ob Gebot oder Verbot, verlangt nicht nur Unmögliches. Er relativiert damit sogar die eigentlich unlimitiert geltenden Verbote , also den weitaus wichtigsten Kern der – den Machthabern oft hart abgerungenen! – Menschenrechte. Wie das Folterverbot; das Verbot, Meinungs- und Religionsfreiheit einzuschränken; das Verbot willkürlicher Richterbestellungen. Er macht damit aus einem Rechtsstaat einen potenziellen Unrechts- und Willkürstaat, für den es keine absoluten Verbote mehr gibt. Denn ein Staat, der beispielsweise das in Menschrechtspakten stehende „Recht auf Gesundheit“ (natürlich) nicht garantieren kann, könnte bei einer Gleichwertigkeit all dieser Rechte auch die zentralen – und einhaltbaren – Verbote nur als relative, aber letztlich unverbindliche Wünsche behandeln. Alle Elemente des Sozialstaats und eben auch die Gewährung von Asyl können daher immer nur wünschenswerte Zielvorgaben sein, können niemals unlimitiert und unbedingt gelten. Sie sind nie gleichwertig mit den Unterlassungspflichten eines Rechtsstaats.

    Viertens ist die nationale und staatliche Selbsterhaltung für alle Staaten das über allem stehende Prinzip. So wie das für jeden Menschen die Verteidigung des eigenen Lebens ist. Dieses Prinzip hatte in der Geschichte immer Vorrang vor allen Details der Rechtsordnung, auch unabhängig davon, ob Verfassungen Ausnahmezustands- oder Notstands-Regelungen enthalten. Das Überleben als Staat ist der archimedische Punkt jeder staatlichen Existenz und Rechtsordnung. Damit ist auch der Vorrang eines nationalen Notwehr- und Notstandsrechts eindeutig.

    Fünftens spricht auch das demokratische Prinzip gegen das gegenwärtig unbegrenzt angewendete Asylrecht. Die heutige Völkerwanderung ist durch kein einziges Gesetz eines europäischen Parlaments ausgelöst oder gar gerechtfertigt worden, schon gar nicht durch ein Referendum oder zumindest einen Wahlkampf, in dem die Merkel-Linie Thema war. Sie ist daher zutiefst undemokratisch. Wenn es in einer fundamentalen Frage zum Zusammenstoß zwischen Richterrecht und Regierung auf der einen Seite und eindeutigem Volkswillen auf der anderen kommt, dann muss das Richterrecht Konzessionen machen, dann muss es letztlich nachgeben. Geschieht das nicht, dann stellt sich früher oder später die Frage nach dem naturrechtlichen Widerstandsrecht der Bürger.

    Sechstens: Das Absolutsetzen eines unbeschränkten Asylrechts ist auch deshalb absurd, weil – wie schon eingangs skizziert – die Asylpraxis der letzten Jahre immer weniger durch Gesetze oder völkerrechtliche Verträge geprägt worden ist, sondern durch eine (auf Naivität, Ideologie, Eliten-Populismus oder Eigendynamik zurückzuführende) Fehlentwicklung der Judikatur. Also durch eine auf viel niedrigerer Ebene stehende Rechtssetzungs-Quelle. Die Judikatur hat in Deutschland und Österreich das eigentlich nur für ganz spezifische Fälle entwickelte Asylrecht der Genfer Konvention zu einem allgemeinen Migrationsrecht verwandelt. Diese schleichende Entwicklung ist nur deshalb nicht so offenkundig geworden, weil die Migration nach Mitteleuropa faktisch lange sehr schwierig war. Aber wer es – mit welchen Methoden immer – dorthin geschafft hatte, hat durch die Richterschon seit Jahren immer besser werdende Bleibechancen bekommen.

    Siebtens führen auch zwei alte Grundprinzipien aus dem Überlappungsbereich zwischen Philosophie und Recht zu einer Ablehnung eines unbegrenzten Asylrechts:
    – „Summum ius, summe iniuria“. Es kann zum fürchterlichsten Unrecht werden, wenn einzelne Gesetzesbestimmungen auf die Spitze getrieben und blind befolgt werden.
    – „… et respice finem“. Jedermann, auch ein Richter, muss immer auch die Folgen des eigenen Handelns beachten. Diesem Prinzip ist das deutsche Höchstgericht etwa auch gefolgt, als es trotz des Bruchs der bindenden Euro- und No-Bailout-Regeln letztlich der deutschen Regierung nie wirklich in den Arm gefallen ist. Die Richter hatten Angst vor einer Desavouierung der deutschen und europäischen Politik. Es wäre daher unverständlich, wenn Gerichtshöfe dann beim noch viel wichtigeren Völkerwanderungs-Thema plötzlich sehr wohl das Recht ohne Rücksicht auf die Konsequenzen auf die Spitze treiben wollten. Wenn sie dadurch sogar die Gefahr eines Bürgerkriegs riskieren wollten. Wenn sie sich in einem demokratisch und politisch uneinnehmbaren Machtgebäude verschanzen wollten, in dem sie die alleinige und absolute Macht über alles hätten.

    Achtens: Besonders absurd ist, wenn die EU gleich gegen 19 Staaten Untersuchungen wegen 40 angeblicher Verstöße des Asylstandards eingeleitet hat, da sie selbst die im EU-Vertrag stehenden Verpflichtungen missachtet hat. Die Schlüsselpassagen des Artikels 79 des EU-Vertrags lauten nämlich:
    „Die Union entwickelt eine gemeinsame Einwanderungspolitik, die in allen Phasen eine wirksame Steuerung der Migrationsströme … sowie die Verhütung und verstärkte Bekämpfung von illegaler Einwanderung und Menschenhandel gewährleisten soll.“
    Für diese Zwecke, so heißt es weiter, „erlassen das Europäische Parlament und der Rat …Maßnahmen in folgenden Bereichen: … illegale Einwanderung und illegaler Aufenthalt, einschließlich Abschiebung und Rückführung solcher Personen, die sich illegal in einem Mitgliedstaat aufhalten“.
    Und schließlich steht dort auch noch: „Die Union kann mit Drittländern Übereinkünfte über eine Rückübernahme von Drittstaatsangehörigen in ihr Ursprungs- oder Herkunftsland schließen, die die Voraussetzungen für die Einreise in das Hoheitsgebiet eines der Mitgliedstaaten oder die Anwesenheit oder den Aufenthalt in diesem Gebiet nicht oder nicht mehr erfüllen.“
    Hätte also die EU all das erfüllt, was sie sich selber aufgetragen hat, wäre das Problem um Dimensionen geringer. Es ist daher eine Zumutung, wenn die gleiche EU jetzt gegen Staaten wegen Nichteinhaltung von Asylstandards vorgeht und wenn der Präsident des EuGH öffentlich betont, dass seiner Meinung nach das Asylrecht keine Grenzen haben darf.

    Neuntens: Ein besonders arges Kapitel ist der EU-Flüchtlingskommissar Avramopoulos. Er sagte vor kurzem zur Verteidigung der gegenwärtigen Praxis in bombastischen Tönen: „Menschenleben retten und das Prinzip der Nicht-Zurückweisung sind nicht verhandelbar.“ Hingegen wurde von ihm oder der Kommission das Totalversagen Griechenlands (auch) in Sachen Migration nie entsprechend thematisiert. In seiner Person hat die EU den Bock zum Gärtner gemacht. Denn der Mann ist selber Grieche. Die Kommission hat unter seinem Einfluss nie die schon oft beschlossenen Hot-Spots in Griechenland durchzusetzen versucht. Oder eine Beendigung der Zustände, die angeblich eine rechtskonforme Rückschiebung von Asylwerbern nach Griechenland verhindern.
    Dazu kommt, dass die EU in vielen anderen Bereichen so gut wie nichts unternimmt, um „Menschenleben zu retten“, was laut dem Kommissar angeblich nicht verhandelbar sei. Wo etwa sind die intensiven Bemühungen der Union, um die eine Million Menschen zu retten, die alljährlich an Malaria sterben, wo man mit viel besserer Mitteleffizienz viel mehr Menschenleben retten könnte?

    Zehntens: Die EU-Staaten mit hohen Asylanten- und Immigranten-Quoten aus islamischen Ländern stehen an der Schwelle zu einem Stadium, wo eine teilweise, regionale Machtübernahme durch den politischen Islam unvermeidlich zu werden droht. Damit aber ist das gesamte abendländischen Rechts- und Demokratiesystem bedroht. Denn es beruht auf Grundlagen, die gemäß dem Böckenförde-Dilemma nicht vom Rechtssystem selbst geschaffen werden können. Unsere gesamte Kultur und Zivilsation beruht auf drei Fundamenten: der christlich-jüdische Prägung, der Aufklärung und der römisch-griechischen Antike. Diese aber sind alle dem Islam weitestgehend fremd, wenn nicht sogar zuwider.

    Elftens: Eines der ältesten Prinzipien des Völkerrechts lautet, dass eine vertragliche Beschränkung der Souveränität eines Landes (also etwa durch eine Asylkonvention) immer nur restriktiv zu interpretieren ist. Und nicht extensiv, wie es manche Richter tun.

    Zwölftens: Jedes einzelne Recht kann genauso wie jede Medizin durch ein „Nimis“, ein Zuviel, seine Qualität total ins Gegenteil verändern. Jedes Medikament, jede Heilpflanze, die in geringen Dosen heilt, kann in zu großen jedoch tödlich werden. Dieses Kippen ins Gegenteil durch ein Zuviel gibt es in praktisch allen menschlichen Aktivitäten. Und ganz sicher auch im Recht.

    Punkt 13: Selbst wenn trotz all dieser Argumente die europäische Richterklasse unbeugsam sein sollte: Sie wird am Ende verlieren. Entweder weil bürgerkriegsähnliche Zustände das Rechtssystem zum Einsturz bringen werden. Oder weil eine islamisch gewordene Gesellschaft mit Sicherheit keine Fortführung der europäischen Rechtstradition bedeuten wird. Mit anderen Worten: Der europäische Rechtsstaat ist zweifellos die höchste zivilisatorische Errungenschaft. Wenn er aber fundamental bedroht ist, müsste man ihn auch mit nicht direkt auf dem Rechtssystem beruhenden Methoden retten.

    Punkt 14: Es sind jedoch eindeutig die juristischen Argumente stärker, die sagen, das Versagen vieler europäischer Staaten bei der Kontrolle von Grenze und Einreise ist an sich eine viel massivere Verletzung des „Rule of Law“ gewesen, als jede Beendigung der Völkerwanderung es wäre. Dementsprechend stehen in Deutschland jetzt auch einige Verfassungsverfahren gegen die Regierung bevor (In den Worten Horst Seehofers: gegen die „Herrschaft des Unrechts“).

    Punkt 15 und zu schlechter Letzt: Die Entwicklung eines unbegrenzten Asylrechts wurde auch zu einer massiven Ermutigung der Schlepperei, eines inzwischen von Mafia und Islam-Extremismus kontrollierten Milliardengeschäfts, das zahllose illegale Wege geht (keineswegs nur auf der sogenannten Balkanroute).

    Der Autor war 14 Jahre Chefredakteur der österreichischen
    Zeitungen „Die Presse“ bzw. „Wiener Zeitung“.
    Er schreibt unter http://www.andreas-unterberger.at sein
    „nicht ganz unpolitisches Tagebuch“, das heute
    Österreichs meistgelesener Internet-Blog ist.

    22. Februar 2016

  6. GvB 22. Februar 2016 um 15:29

    So, anhand der neuen Details …sieht die Causa Clausnitz mal wieder ganz anders aus..

  7. Name 22. Februar 2016 um 12:06

    Ich hab noch mal darüber nachgedacht.

    Der Mahdi kann ich nicht sein, weil dann müsste ich ja so reden:

    „Ey Alter, das ist mein Ghetto, verstehst Du mich! Ich hol meine Brüder, ich schwöre.“

    Nee, also der Mahdi kann ich nicht sein, weil so rede ich nicht.

    Wäre ich der jüdische Erlöser müsste ich voller Hass sein, mordlustig, hinterlistig und menschenverachtend. Das entspricht in keinster Weise meiner Persönlichkeit. Normalerweise bin ich voller Liebe.

    Nee, so wie ich die Sache sehe, sind die Deutschen, die Einzigen, die auf keinen Erlöser warten, aber von denen bin ich der Erlöser. Einige warten auf Jesus, aber das ist ja nur eine Erfindung der Juden zur geistigen Versklavung von uns. Das hat der Mann, den man für 40 Jahre in den USA ins Gefängnis geworfen hat, in seinem Buch ja sehr schön beschrieben, warum das so ist und warum die Religion schädlich ist und uns vernichtet.

    Es wird keine jüdische Erfindung namens Jesus aus den Wolken kommen. Das wird nicht passieren. Wie ich schon versucht habe mehrfach zu erklären, bin ich der Antijude. Das heißt, da ich die Quintessenz dessen bin, was einen Deutschen ausmacht, ist das deutsche Volk der Antijude.

    Die Juden wissen, dass in jeder Generation jemand in ihren Reihen, der am weisesten ist und dem übertragen sie die Führung. Meinem Volk ist das leider nicht klar. Ich bin der Anführer des deutschen Volkes und ich fordere mein Volk auf sich zu wehren – so gut es möglich ist und zurückzuschlagen. Hörst du mich Volk? Leider nicht. Hier sind ja nur Juden.

    • GvB 22. Februar 2016 um 15:32

      Wenn du @“Namenlos“ und ohne Hos‘ ..“Anführer des deutschen Volkes“ wärst- ginge ich ins Exil.:-)
      ..und nun unterhalte dich weiter mit dir selber..

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