Ein Besuch in Syrien

6

8. Juni 2016 von UBasser


Die Beweggründe

 

Aufmacher_Syria_1_Am 23. Januar 2016 lud die „European Solidarity Front for Syria“ (ESFS) zu einem Vortrag in die bayerische Landeshauptstadt München. […] Es ging über die Hintergründe des Krieges in Syrien und die aktuelle Lage vor Ort (siehe: Syrien – Zwischen Freiheit und Terrorismus). Für einen jungen Aktivisten […] sollte dies der Beginn für eine Reise sein. Zusammen mit der ESFS bereiste er das vorderasiatische Syrien und verschaffte sich dort mit eigenen Augen selbst einen Überblick. Hier nun der […] Erlebnisberichts[…]:

Syrien also. Ein Land, mit dem man sich für gewöhnlich wenig beschäftigt. Ich bin zwar sehr reisefreudig, aber meist geht es für mich eher ins nähere europäische Ausland. Warum nun nach Syrien? Zum einen war es generell eine gewisse Neugier auf ein Land, mit einer uns relativ unbekannten Kultur, Geschichte und Identität. Schließlich ist es doch grade die Vielfalt der Völker dieses Planeten, welche die Menschheit so einzigartig macht. Durch Reisen, und die dadurch gewonnenen Einsichten über die Vielfalt der Menschen, erkennt man auch die eigenen Identität in ihren speziellen Zügen und Facetten deutlich klarer. Vor allem aber auch der Umstand ein Land zu erleben, in dem ein vermeintlicher Bürgerkrieg stattfindet, der nach einem – aus schon so vielen Ländern bekannten – Schema stattfindet. Sind es doch gerade vorhandene Bodenschätze, welche solche Länder in Kriege stürzen oder ihre strategische Lage. Auch Absatzmärkte benötigt die „westliche Wertegemeinschaft“ ständig, wodurch zuvor friedlebende Staaten destabilisiert werden. Ganz aus ist es, wenn ein Land wirtschaftlich oder politisch eigene Wege geht und Angebote ausschlägt, welche für das Volk negativ aber für einige Wenige lukrativ sind.

Plötzlich Unruhen. Plötzlich Demonstrationen. Plötzlich eskaliert die Gewalt. Plötzlich soll eine Regierung nur aus Verbrechern bestehen. Plötzlich türmt sich ein Tribunal aus Medien und internationaler Politik auf. Und plötzlich ist Krieg und fremde Truppen betreten das Territorium des Landes. Ja, so oft haben wir dieses Schema bereits gesehen. Ob in Afghanistan, im Irak, oder in Libyen – in jüngster Zeit folgte auf ein Blutvergießen das nächste, immer unter dem Motto der vermeintlichen Menschlichkeit und Demokratie und immer blieben destabilisierte, zerrissene Länder zurück. Befreit fühlte sich dort niemand!

Zerstoertes_Syrien_1

Impression vom zerstörten Syrien

Auch Syrien wurde vom sogenannten „arabischen Frühling“ erfasst. Zunächst schien es eher friedlich, doch die Gewaltspirale spitzte sich immer weiter zu. So schien auch hier die Kolonialisierung und der Einzug der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ nur eine Frage der Zeit zu sein. Anders als in anderen arabischen Ländern existiert jedoch in Syrien der Staat noch, weil so viele hinter der Führung und besonders hinter ihrem Präsidenten Baschar al-Assad stehen. Warum dies so ist, sollte ich auf dieser Reise erfahren.

Dieser Krieg trug und trägt bekanntlich auch zum riesigen Strom echter und vermeintlicher Flüchtlinge nach Europa bei. Dabei stellte sich für mich von Anfang an die Frage, wie man diesen Menschen helfen kann, ohne die Probleme auf unseren Heimatboden umzuwälzen. Wie funktioniert Hilfe, ohne dabei eine Wanderbewegung in Gang zu setzen?

Ich war neugierig und so wollte ich trotz aller Risiken diese ungewöhnliche Reise auf mich nehmen.

Reisebeginn mit Kulturschock

Am 30. April 2016 ging es nun für mich vom Flughafen München aus, über Istanbul-Sabiha Gökcen, nach Beirut. Schon der Flughafen im asiatischen Teil des ehemaligen Konstantinopel ist erst einmal eine Art Kulturschock, obwohl man ja bereits aus der Bundesrepublik Deutschland schon einiges gewohnt ist. Hier sind exotische Gruppen zuhauf anzutreffen: Araber in weißen Leinentüchern, Frauen mit Hijab vollverschleiert, Iraner, Männer in jesusähnlichen Gewändern, eine Reisegruppe aus Kirgisien und auch „westlich“ aussehende Menschen mit kleinen runden Käppchen, deren Reiseziel unschwer zu erraten ist. Definitiv jedenfalls nicht dahin, wo es für mich hingeht! Die Anspannung machte sich in mir bemerkbar – was steht mir da erst in Beirut bevor?

Die Türkei jedenfalls empfängt mich kühl bis offen ablehnend. Mit Verwunderung nehme ich zur Kenntnis, dass die Kontrolleure an den Passkontrollen mir ihren Stempel geradezu in meinen Reisepass hämmern und auch mein „Hello“ nicht erwidern. Nun erwarte ich natürlich auf dem Flug nach Beirut selbst ein absoluter Exot zu sein. Aber weit gefehlt: überraschend viele europäisch aussehende Menschen, westliche Kleidung, wenige Frauen mit Kopftuch. Die Ankunft in Beirut war dann erst um 03:00 nachts. Auch hier stand noch eine Passkontrolle bevor und es musste eine Art Einreiseformular ausgefüllt werden. Glücklicherweise hat auch mein Gepäck den Weg in die libanesische Kapitale gefunden und so kann es beginnen – mein Abenteuer fern der geliebten Heimat. Zum Glück ist auf die Kameraden des ESFS Verlass und so werde ich gleich in Empfang genommen.

Eine Reise nach Syrien kann natürlich nicht einfach so angetreten werden. Der Besuch darf höchstens eine Woche dauern und das Visum wird äußerst knapp ausgestellt. Dieses erhält man innerhalb der BRD in Berlin, in der syrischen Botschaft. Wir haben einen „Tour-Guide“. Auch wenn sich eine Syrerin in unserer Reisegruppe befindet, ist es dennoch beruhigend und auch notwendig, jemanden der hier lebt, an unserer Seite zu wissen. Mohammed arbeitete vor dem Krieg als unabhängiger Reiseführer. Heute hat er natürlich selten Reisegruppen. Er kommt ursprünglich aus Damaskus und hat vor den Unruhen eigentlich ein ganz normales Leben geführt. Er hat geheiratet, zwei Kinder kamen aus der Ehe zur Welt und konnte sich auch ein kleines Haus in einem kleinen Ort bei Damaskus kaufen. Seiner Frau konnte er Geschenke machen und auch große Haushaltsgeräte wurden zur Erleichterung des Haushalts angeschafft. Ein ganz normales Leben also, welches vieler Menschen in Europa ähnelt. Doch dann änderte sich alles. Als eine Terroristen-Gruppe, die der von den westlichen Medien euphemistisch als „Freie Syrische Armee“ bezeichneten Gruppe zugehört, seinen Ort erobert, versagten diese ihm die Heimkehr in sein Haus. Er wurde aus seiner Wahlheimat vertrieben. Er ist Sunnit, also angehöriger der größten Religionsgruppe des Islams. Die zweite große Gruppe ist die Schia, welche überwiegend in Syrien und dem Iran anzutreffen ist, zum Teil auch im Irak.

Er schildert uns bewegend, wie er den Ausbruch der Krise erlebt hat: Er besuchte gerade ein Freitagsgebet in seiner Moschee, als ihm schon vor dem Eingang Fremde ins Auge fielen. Diese schienen, zumindest dem Aussehen nach, aus dem Osten Syriens zu kommen und wirkten auf ihn äußerst unheimlich. Als er daraufhin das Sicherheitspersonal ansprach und diese auf die befremdlichen Männer hinwies, äußerten diese ebenfalls ein Unwohlsein deswegen, konnten jedoch nichts unternehmen. So begann das Gebet und Mohammed fand sich in der Moschee ein. Der predigende Imam war eher liberal und sprach wie so oft vom Frieden. Doch unmittelbar nach dem Gebet passierte etwas Ungewöhnliches. Die auffallenden Männer standen auf, beleidigten und beschimpften unehrenhaft den Imam, welcher nur unter dem Schutz seiner Anhänger hinausgelangte. Kurze Zeit später wurde ein Anschlag auf den Imam verübt und er verstarb.

In seiner Tätigkeit als Reiseführer führte Mohammed oft auch Gruppen ins nördliche Syrien, nach Aleppo. Diese Stadt blieb lange vom Krieg verschont und so war Mohammed sehr irritiert, als auch hier Unruhen begannen. Die Stadt war einst sehr reich und vor allem für ihren prächtigen Suqs (arabischer Markt) bekannt. Doch quasi über Nacht standen Rebellen in der Stadt und forderten die Händler auf ihre Geschäfte liegen zu lassen. Die Märkte wurden geräumt und viele Menschen verloren ihr Hab und Gut. Heute ist Aleppo eine der meist umkämpftesten Städte in Syrien.

Tressor

Ein von Rebellen geplünderter Tresor, welcher einem Ladeninhaber im Goldsouk gehörte.

Unsere Fahrt – wir sind eine Gruppe bestehend aus sieben Belgiern, eine Syrerin, einem Polen, unserem Fahrer, Mohammed und mir, beginnt in einem weißen Mitsubishi-Minibus durch dicht besiedelte Gebiete des Libanons. Bereits an der Grenze dann ein großer Schreck für einen Kameraden aus Flandern: Der Pass ist weg! Ohne den gibt es keine Einreise nach Syrien, ohne den kommt man schlecht wieder raus und die belgische Botschaft hat ja auch nicht alle Tage offen … Zum Glück taucht dieser zwischen zwei Sitzbezugsritzen wieder auf – erst einmal Aufatmen für alle Reiseteilnehmer. Dieses Malheur bescherte den vorübergehenden Passverlierer jedoch noch tagelang freundschaftlichen Spott, zumindest zur Freude der übrigen Reisegruppe.

Die Grenzkontrollen ziehen sich jedoch auch so wie Gummi in die Länge. Wenn in Syrien eines funktioniert, dann ist es definitiv schon mal die Bürokratie. Nach geschlagenen eineinhalb Stunden dürfen wir endlich passieren. Neugierig beobachte ich die vorbeiziehenden Bilder und vergesse dabei die Müdigkeit nach einer schlaflosen Nacht. Als Erstes fällt mir am Blick durch das Fenster der Unterschied an den Straßenlaternen auf. Während diese im Libanon an beiden Straßenrändern zu finden waren, waren sie hier in Syrien in der Fahrbahnmitte angebracht. Auffallend sind auch die allgegenwärtigen Bilder von Präsident Baschar al-Assad. Doch diese werden schnell zur Gewohnheit, wie auch die ständig zu passierenden Militär-Checkpoints. Das Wetter hier ist mit etwa 20 Grad sehr angenehm, allerdings mit geringer Luftfeuchtigkeit.

In Damaskus angekommen, bleibt erst mal keine Zeit zum Umziehen oder gar zum Schlafen. Unser erster Termin steht auf dem Plan – ein Besuch der syrisch-orthodoxen Kirche Mariamit im christlichen Stadtteil Bab Touma. Als ob wir es geplant hätten, kamen wir gerade richtig zum Osterfest, welches die syrisch-orthodoxen Christen an diesem Tag feiern. Freundlich werden wir zum Fest eingeladen. Eine Ehre wird uns zuteil, als der Patriarch Johann X. von Antiochia uns anschließend trifft. Allgemein fällt uns in Damaskus zu unserem Erstaunen auf, dass hier wenig an Krieg erinnert. Insbesondere bei der Feier waren die Anwesenden feinst säuberlich herausgeputzt. Diese Bilder werden sich in den nächsten Tagen jedoch stark ändern.

Schon jetzt habe ich zahlreiche Eindrücke erlebt, über welche ich jedoch nur kurz nachdenken kann. Zu müde bin ich, als ich am ersten Reisetag ins Bett falle.

Zu Gast beim Informationsminister

Auch am nächsten Tag ist keine Zeit, um lange auszuschlafen, da einiges auf dem Plan steht. Schließlich bin ich ja auf keinem Wellnessurlaub. Zunächst besuchen wir den Azim-Palast. Dieser wurde 1750 vom osmanischen Gouverneur As sad Pascha al-Azm errichtet und ist auch heute für Touristen geöffnet. Uns bleiben aber gerade einmal 20 Minuten zur Besichtigung, denn ein wichtiges Treffen steht uns bevor. Daher eilen wir durch die belebte Damaszener Innenstadt, vorbei an Kindern, die uns Taschentücher und Rosen aufschwatzen wollen (das einzige Mal auf der Tour, dass wir so etwas erleben). Bei dem hastigen Gang wird mir vor allem eines klar: Für Europäer sind syrische Verkehrsregeln äußerst gewöhnungsbedürftig. Es gibt – so hat es den Anschein – nämlich keine. Man fährt oder geht, wie man eben über die Straße kommt, und macht mit lautem Hupen auf sich aufmerksam. Es gibt zwar Ampeln und auch Verkehrspolizisten, allzu viel Aufmerksamkeit bekommen diese jedoch nicht. Gerade die zahlreichen kleinen gelben Taxis zeugen davon. Trotzdem kommen wir ohne Zwischenfälle im syrischen Informationsministerium an, wo wir bereits erwartet werden. Dort empfängt uns Omran al-Zoubi, der dort tätige Informationsminister.

Hier wird uns schnell bewusst, wie wichtig unser Besuch und der Austausch ist. Für Syrien sind wir Hoffnungsträger, da wir unabhängig über die Dinge berichten, welche Europas Systemmedien hinterrücks verschweigen. Zudem musste die syrische Regierungsseite schon oft schmerzlich die Erfahrung machen, dass vermeintliche unabhängige Reporter anschließend ein völlig verdrehtes Bild der Situation vor Ort zeichnen. Im Gegensatz zu diesen sind Nationalisten aus Europa und insbesondere die ESFS willkommene Gäste, da erfahrungsgemäß eine aufrichtige und ehrliche Berichterstattung zu erwarten ist.

screensyria

Screenshot: Bericht über das Treffen mit dem Integrationsminister

Aufschlussreich berichtet Herr al-Zoubi über zahlreiche Lügen der desinformierenden Medienlandschaft. Besonders dreist gehen hier israelische Medien, allen voran „Al-Jazeera“ (TV-Sender aus Katar!) vor. Aus diesem Grund sind diese auch in seinem Land nicht mehr willkommen. Al-Jazeera verfügt offenbar über eine ganze nachgebaute Stadt, in der Szenen aus Syrien inszeniert werden können, so ist zumindest der Anschein für ihn. Herr Al-Zoubi hat ein Büro in der Damaszener Innenstadt, direkt an einem der zentralen Plätze der Stadt. Der israelische Sender berichtete gerade über eine große Demonstration – zum Zeitpunkt, als die Proteste in Syrien begannen – auf eben diesem Platz, während er in seinem Arbeitszimmer saß. Verdutzt über die vermeintliche Liveübertragung öffnete er sein Fenster, schaute auf den Platz und sah: nichts (!) – außer dem ganz normalen Alltag und Verkehr. Unheimlich war auch die Berichterstattung über Anschläge, berichtete der Informationsminister. Hier stellte sich ihm die Frage, ob Al-Jazeera in die Zukunft sehen kann. Denn oftmals wurde bereits vorher über Anschläge berichtet, welche noch gar nicht begangen wurde. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Er hält aber auch andere Nachrichten dieses fragwürdigen israelischen Senders für Inszenierungen. So zum Beispiel die Verhaftung des irakischen Präsidenten Saddam Hussein. Dieser wurde 2004 angeblich aus einem dreckigen Erdloch in einem kleinen Dorf dingfest gemacht. Bereits 2005 behauptete der ehemalige US-Soldat Nadim Abou Rabeh, dass die Festnahme inszeniert gewesen sei.

Al_Jazeera

Screenshot: Netzportals von „Al-Jazeera“

Der Desinformation der israelischen und europäischen Presse hält der Informationsminister dagegen. Wir erhalten von Herrn al-Zoubi hierbei auch DVDs mit Porträts getöteter Terroristen, denen man die Pässe abgenommen hat. Hier wird schnell klar, dass viele Terroristen über die Türkei aber auch den Irak und Jordanien nach Syrien kommen. Als Beispiel hierfür sei ein Polizist aus Riad in Saudi-Arabien genannt, der für den IS gekämpft hat und auf der DVD thematisiert wird.

Bezüglich des Vorwurfs gegen sein Land, es würde hier keine Opposition geben, warf er bemerkend ein, dass es sehr wohl eine demokratische Opposition gibt. In Syrien verfügt die regierende Baath-Partei nach der diesjährigen Parlamentswahl über 50 % aller Sitze, der Rest verteilt sich auf diverse andere Parteien. Die Rebellen stellen für den Informationsminister jedoch keine legitime Opposition dar, da diese als bewaffnete Kämpfer agieren und nicht kritisch auf friedliche Art die Dinge ändern wollen.

Nach diesem interessanten Treffen und Gesprächen besuchen wir anschließend eine der Hauptsehenswürdigkeiten von Damaskus, die Omayyaden-Moschee. Im späten 4. Jahrhundert n. Chr. wurde hier ein römischer Jupiter-Tempel durch eine christliche Basilika für Johannes den Täufer ersetzt. Dessen Gebeine sollen immer noch hier liegen. Zwischen 708 – 715 wurde das Gebäude in eine Moschee umgewandelt. Interessanterweise befindet sich hier auch ein Sarg, den der deutsche Kaiser Wilhelm II. gespendet hatte.

Ein Turm der Omayyaden-Mosche im Blick aus einer Seitengass

Ein Turm der Omayyaden-Mosche im Blick aus einer Seitengasse

Anschließend zu diesem kulturellen Ausflug machen wir uns am Abend auf den Weg zu einem traditionellen Restaurant. Ein großer Unterschied zur kapitalistischen westlichen Welt ist hier in Syrien, dass es nur lokale Speisen gibt. Ungesunde Fast-Food-Lokale haben das Land noch nicht erobert – im doppelten Sinne. Auf dem Weg dorthin spricht uns plötzlich eine junge Frau an, die mit einer Freundin und ihren Kindern unterwegs ist. Sie ist wie viele andere verwundert, warum Europäer sich hierher aufmachen. Es entstand ein Gespräch, wo wir auch von unseren Ländern erzählten. In diesem Lauf kamen wir auch auf die Ereignisse von Köln und anderen deutschen Städten zur Silvesternacht zu sprechen. Die Syrerin äußerte uns gegenüber, dass sich vor allem der Bodensatz der hiesigen Gesellschaft auf die Reise nach Europa begibt. Sehr schade findet sie diesen Missstand, vor allem auch, weil es ein schlechtes Licht auf die anständigen Syrer wirft, die etwa zum Studieren nach Europa wollen.

Nach einem leckeren regionalen Essen geht es zurück zur Schlafstätte. Auf diesem Rückweg fällt mir noch etwas auf: Eine Israel-Fahne auf einem Plastikschild ist auf dem Gehweg befestigt, sodass jeder seinen Unmut gegenüber dem zionistischen Staatsgebilde zum Ausdruck bringen kann, indem er darauf tritt und sich die Füße abstreicht.

Doch nun ab ins Bett, denn auch am nächsten Tag stehen interessante Gespräche an.

Quelle: Der Dritte Weg

Das Internetportal des Dritten Weg kündigte diesen Artikel als Serie an. Bleiben wir neugierig, wie es weiter geht. Am Freitag werde ich weitere Teile übernehmen.  Ich habe in der Einleitung bewußt einige Worte herausgeschnitten, um komplette Neutralität zu wahren. Wer diese Einleitung beim „Dritten Weg“ dennoch lesen möchte, möge dem Link folgen.

..

Ubasser

6 Kommentare zu “Ein Besuch in Syrien

  1. botolfpack sagt:

    Danke für den Bericht.

  2. wolfgang sadler sagt:

    Bitte richtig stellen. Aljazeera ist kein israelischer Sender.
    Er ist in Doha beheimatet.

  3. Deutscher Volksgenosse sagt:

    ________

    Ca. 50 Aufsätze von Dr. Joseph Goebbels

    ______

  4. Deutscher Volksgenosse sagt:

    _______

    Gaskammertemperatur

    ________

Kommentare werden moderiert. Freischaltung erfolgt unregelmäßig, jedoch mindestestens 2 Mal täglich.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Archive

Zugriffe gesamt

  • 2,967,783 Zugriffe
%d Bloggern gefällt das: