Sein Name: Bachmann; sein Hobby: PEGIDA

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21. Juni 2016 von UBasser


Nach Festerlings Rausschmiss: Jetzt hat Bachmann sein Hobby PEGIDA endlich ganz für sich allein

Von Heinz-Wilhelm Bertram

Lutz Bachmann ist Montagabend als der große Sieger aus dem seit April schwelenden Ringen mit der ehemaligen PEGIDA-Frontfrau Tatjana Festerling hervorgegangen. Nach dem Rausschmiss Festerlings, den Bachmann gestern indirekt bestätigte, richtete er an die etwa 2500 Fans die Vertrauensfrage. Die gewann er zwar. Doch einen Gefallen hat Bachmann PEGIDA damit nicht getan.

bachmann

Bachmann bat im Verlauf seiner Rede darum, die Hand pro Weiterverbleib des Orga-Teams ohne Festerling zu heben. Die überwältigende Mehrheit sprach daraufhin per Handzeig ein klares Votum für Bachmann und Co aus.

In emotional aufgeladener Stimmung ging Bachmann, hörbar erregt und offenbar nervlich angeschlagen, nur kurz auf Festerling ein. Die PEGIDA-Organisatoren würden im Gegensatz zu Festerlings Vertrauenskreis keine schmutzige Wäsche waschen »und jetzt nicht weiter drauf rumlatschen«, rief er. »Wer das tut, disqualifiziert sich selbst.« Er und das Orga-Team wünschten Festerling für ihre neuen Vorhaben »viel Erfolg. Mach das und mach‘s besser als die, die es gegen die Wand gefahren haben.«

Dies war faktisch nicht nur die Besiegelung von Festerlings Rauswurf bei PEGIDA. Es war vor allem eine Anspielung auf Festerlings Ambition, bei LEGIDA in Leipzig eine mutmaßlich führende Rolle zu übernehmen. Vorarbeit dafür hat sie bereits geleistet: Am 3. Juni hatte sie zusammen mit dem früheren PEGIDA-Redner Ed, dem Holländer (Edwin Wagensveld) Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) einen überraschenden Besuch in dessen Büro abgestattet. Bewehrt mit einer symbolischen Mistgabel, gab sie die Prioritäten für Leipzig vor: »In Leipzig heißt es Ausmisten: Rathaus, Polizeispitze, Antifa, Ahmadiyya-Sekte, Parteienfilz, Connewitz!«

Nun haben sich die Wege zweier Alpha-Menschen getrennt, die zumindest anfangs nach außen hin den Eindruck eines funktionierenden Teams vermittelt hatten. Höhepunkt von Festerlings PEGIDA-Zeit war gewiss ihr gutes Abschneiden (knapp zehn Prozent) bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Dresden und ihr Verdienst, die SED-gestählte SPD-Kandidatin Eva-Maria Stange maßgeblich verhindert zu haben, indem sie die PEGIDA-Anhänger zur Wahl des FDP-Kandidaten aufrief. Bachmann dürfte ihre Erfolge – trotz nach außen getragener Sympathiebekundungen – stets mit Argusaugen und einer dicken Portion Argwohn beobachtet haben.

Wer eine andere Meinung hat als Bachmann, ist ein »Spalter«

Peu à peu bahnte sich ein Konflikt seinen Weg, der am Ende Stoff genug für eine klassische Tragödie hätte sein können, die von gravierenden Schwächen der menschlichen Existenz erzählt: Ein Gespinst aus Lügen, Hinterlist, infamen Vorhaltungen und Schuldzuweisungen der Hauptdarsteller war am Ende so dicht geworden, dass es kaum noch zu durchdringen ist.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Bachmann ein kompromissloser Herrscher ist. Einer, der keinen neben sich und erst recht nicht über sich duldet. Wer ihm über den Kopf zu wachsen droht, ist in seinem Munde schnell »ein Spalter«. Einige »Spalter« wie ehemalige Vereinsmitglieder, so auch Kathrin Oertel, die anfängliche Frontfrau, hat er bereits weggeekelt. Ganz empfindlich ist Bachmann, wenn es um PEGIDA-Redner geht. Da versteht er überhaupt keinen Spaß. Da wird’s bei ihm hemdsärmelig: Demokratie auf allen Ebenen, aber einer muss das Sagen haben, lautet da sein Credo.

Seitdem der Festerling-Verbündete und frühere PEGIDA-Dauerredner Ed, der Holländer (Edwin Wagensveld) auf Facebook Dampf über Bachmann abgelassen hatte, ging‘s dahin.

Als Reaktion darauf soll Bachmann Mitte April gegen sonstige Gewohnheit plötzlich darauf bestanden haben, eine Rede von Festerling vorab lesen zu wollen. Nun kamen auch Vorwürfe hoch, Festerling sei ohne Rücksprache mit der PEGIDA-Organisation quer durch Europa gefahren, zu Veranstaltungen von PEGIDA-Ablegern. Festerling soll beleidigt reagiert haben. Seither stand sie nicht mehr am Rednerpult.

Festerling entgegnet »sieben Lügen« Bachmanns

Die Fronten verhärteten sich noch im Zusammenhang und Umfeld der Bilderberger-Konferenz Anfang Juni in Dresden. Nach einer kläglich gescheiterten Gemeinschaftsaktion zwischen PEGIDA und der europäischen Bürgerbewegung FESTUNG EUROPA gegen die Bilderberger legte Ed gegen Bachmann nach. Er sprach von einer »Tirade aus Lügen, Unterstellungen und Verleumdungen« gegenüber Festerling. Wiederholt wurde mehr »Transparenz« aus dem Innenleben von PEGIDA angemahnt.

Einer Erklärung des Orga-Teams von PEGIDA folgte alsbald eine Entgegnung von Festerling auf ihrer Website (Eintrag von Donnerstag, 16.06.2016). Hierin versucht sie, »sieben Lügen« Bachmanns zu entkräften. Daneben wirft sie Bachmann vor, seine »Erklärung« strotze »vor diktatorischen, geradezu totalitären Vorgaben und Verhaltensregeln«. Damit verhalte sich Bachmann »exakt so wie Merkel. Und die übrigen Orga-Mitglieder nicken, wie Merkels Erfüllungsgehilfen, ab, was die Führung diktiert.«

Tatsächlich trägt Bachmann die Last seiner kriminellen Vergangenheit nicht nur in Form abgesessener Haft- und Bewährungsstrafen, die bis heute ein gefundenes Fressen für die Mainstream-Medien sind. Das Milieu hat ihn unentrinnbar geprägt. Bachmann bedient sich unverhohlen der Schurken- und Knastsprache. Die aber offenbar gut ankommt bei seinen Anhängern.

Bachmanns Knastsprache kommt gut an bei seinen Fans

»Viehzeug«, »Gelumpe«, »Dreckspack«, als die er Migranten im September 2014 auf seiner Facebook-Seite bepöbelt haben soll, sind da nur der kleinere, bekannte Teil seiner Ausfälle. Da ist der »Spalter« Frank Ingo Friedemann eine »Ratte«, der Bachmann nur raten kann: »Halt‘s Maul, du dreckiges Verräterschwein! Du Arschloch (…)«. Den konservativen Publizisten Michael Mannheimer beschimpft er als »einfach zu dämlich für diese Welt! (…) Ein Rindvieh ohnegleichen!« Heidi Mund, die die gefährlichste PEGIDA Deutschlands in Frankfurt/M. gegen linke Schlägerbanden organisierte, diffamierte er als »Selbstdarstellerin«, der er mit dem Anwalt drohte. Der »Spalterin« Ester Seitz unterstellte Bachmann, eine Agentin vom Verfassungsschutz zu sein und am »Borderline-Syndrom« zu leiden. Seitz, Mund und der konservative Blogger Michael Stürzenberger seien »Personae non grata«. Nachzulesen und zu hören ist dies alles hier.

Apropos Agentin vom Verfassungsschutz: Um Bachmann selbst ranken sich seit Längerem Gerüchte, er könnte ein Schlapphut sein. Er selbst griff dieses Thema in seiner gestrigen Rede auf, als er einen mutmaßlichen Verbreiter dieser These aufforderte, dies auf dem Podest offen auszusprechen. Im Schutze seiner Jünger fühlt sich Bachmann eben besonders stark. Bezeichnend für ihn ist auch, dass er einmal beschimpfte Leute zurück ans Mikrofon bei PEGIDA holt, sobald Fans und Orga-Team sich die Gescholtenen zurückwünschten. Wie im Fall Stürzenberger. An Gesinnungselastizität fehlt es Bachmann wahrlich nicht.

Kein Programm, kein Konzept, kein Ziel

In diesem opportunistischen Verhalten ist ein Defizit erkennbar, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Historie von PEGIDA zieht: Die Bürgerbewegung weiß nicht, wo sie hin will. Bachmann hat keinen Plan für sein Baby. Erst recht nicht, seitdem die AfD Themen und Programm von PEGIDA weitgehend geschluckt und institutionalisiert hat. Er wollte mal Partei werden, er wollte gegen die Bilderberger protestieren, er wollte dies und das; es bleibt aber, wie Festerling ihm vorwirft, fast immer nur bei vollmundigen Ankündigungen.

Allmählich erhärtet sich der Verdacht, dass Bachmann mit PEGIDA endlich ein Hobby gefunden hat. Es ist ein schönes Hobby. Andere sammeln Briefmarken, Bachmann sammelt Fans. Die Zeitungen schreiben darüber; die meisten erbost, einige wenige positiv. Was soll‘s? Hier ist er local hero – und das genügt. Die PEGIDAS in anderen Städten sollen, wie Bachmann gestern wetterte, selbst »den Arsch hochkriegen«. Er hat‘s geschafft! Auch ohne Dialogfähigkeit! Er steht in den Zeitungen, sieht sich im Fernsehen. Und resozialisiert sich nebenbei noch ein bisschen. Ällerbätsch!

Mit einer professionellen, konzeptionell unterfütterten Marketing- und Medienstrategie hat PEGIDA nichts zu tun. Es gibt kein Konzept, keinen projektorientierten Entwurf, nichts. Es gibt nicht mal ein Ziel, sieht man davon ab, dass Spazierengehen ja recht gesund sein soll, wie Wim Luijpers in Die Heilkraft des Gehens beschreibt. Vielleicht sollten sich um Bachmanns PEGIDA mal mehr die Herz-Kreislauf-Spezialisten und die orthopädischen Experten kümmern. Politologen werden bis auf weiteres nicht gebraucht.

 

Quelle: Kopp Online

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Bemerkung: Das wußten wir doch schon lange, eigentlich vom ersten Tage an, als Bachmann sagt: […] jüdisch-christliches Abendland[…]

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Ubasser

28 Kommentare zu “Sein Name: Bachmann; sein Hobby: PEGIDA

  1. Hermannsland sagt:

  2. G.Orwell läßt grüßen sagt:

    Bemerkung: Das wußten wir doch schon lange, eigentlich vom ersten Tage an, als Bachmann sagt: […] jüdisch-christliches Abendland[…]

    ————————————————————————————————–
    @UBASSER
    ……..ich will mich ja nicht ins RECHTe Licht rücken aber ich war definitiv einer der ersten bloggenden Schreiber, die diesen JudenWAHN erkannt und angesprochen/geschrieben haben….nur wurde ich auch von deiner (Ubasser) Seite aus , mit einer Bemerkung gebremst, ich solle JUDEN und ZIONisten trennen 😦
    Tut mir wirklich Leid (Ubasser) – Ich trenne nicht zwischen Juden und neuzeitlich erfundenen Zionisten denn PEST ist PEST und bleibt PEST, daß haben schon meine Vorfahren erkannt und die hatten noch keine Ahnung vom angeblichen (neu erfundenen!) Zionisten!!!

    Ich frage mich sowieso, warum es hier in „deutsch“ verboten ist, über Dinge (groSS angelegter jüdischer Schwindel) zu diskutieren, ohne seinen Arsch zu reskieren—-die ganze WELT kennt den jüdischen SCHWINDEL, ich frage mich, WARUM WIRD geSCHWINDEL’erts Liste durchgezogen???

    ….neeee ich ich kenne die Antwort, war nur rethorisch gemeint, weil ja ALLe Angst haben müSSen, die BRD hat ja diktotorisch(jüdisch) verordnete130 angeblich-gute Gründe….

    Mich jucken diese 130jüdischen Gründe gen-NULL, WARUM?…Ich bin halt aufgeklärt und der Rest des Judenmärchens ist, wenn es endlich ALLe beGREIFen, nur noch Fassade, die schon am bröckeln ist und unwideruflich im ORKUS der Geschichte verschinden wird!
    Solange IHR ALLe nicht erkennt, daß die BRD ein Vasallenkunstrukt der Alliierten ist, welches nicht nur Befehlempfänger, sondern auch ausführendes Organ ist, um die „echten DEUTSCHEN“ zu vernichten, solange werdet IHR ALLe weiter geschröpft/gegendert!

    Habt keine Angst vorm JUDEN denn SIE sind es, die vor UNS GERMANEN/ARIERN Angst haben, hebt stolz euer „deutsches Haupt“ und seit euch unserer gemeinsamen Aufgabe bewuSSt————————————-am „deutschen Wesen, wird die Welt genesen!“

    Heil Terra
    Heil Hitler, mein Führer…..ich bin in erster Nachkriegsgeneration geboren, kenne dich nicht persöhnlich, was ich sehr bedauere aber ich versichere DIR, DEIN WIRKEN für die Völker der Erde und im besonderen fürs DEUTSCHE VOLK, werden in mir IMMER weiter leben!
    ——nie wieder BACHMANNS oder AfD oder andere JÜDISCH gesteuerte Vereine!!!—–

    WACHT AUF MEINE LIEBEN (deutschen,arischen und weiSSen) VOLKSGENOSSEN und laSSt euch nicht noch mehr vom (Satan)-JUDEN verwirren und miteinander spalten!!!

    • G.Orwell läßt grüßen sagt:

      ps.: was ich noch vergeSSen habe zu erwähnen — ich bin stolzer DEUTSCHER der nationalsozialistisch denkt, fühlt und begriffen hat, was G.Orwell uns sagen wollte!

  3. Hermannsland sagt:

  4. G.Orwell läßt grüßen sagt:

    Unter „B“ die zweite Zeile, erster eingetragener Familienname-bingo/Treffer!

    http://www.avotaynu.com/books/MenkNames.htm

    Warum will es keiner glauben, die Juden beherrschen die Welt….zumindest glauben SIE es verschweigen/verschleiern zu können…wenn da mal nicht die HALBjuden (Scheisse gelaufen die Vermischung!) aus dem Ruder laufen würden 🙂

  5. Pegida ist ein Kind der Staatssicherheit, und ihr Chef heißt Lutz V-MANN !

  6. nicht wichtig sagt:

    Mal ein Frage nebenbei: Was bedeutet die dreifache Klammerung des Names, die man immer öfter bei linken Gutmenschen sieht? Vor allem bei Twitter usw.

    • Hermannsland sagt:

      • Hermannsland sagt:

        noch besser 😉

      • nicht wichtig sagt:

        Herzlichen dank, nun hab ich wieder was gelernt, über einen digitalen Judenstern. Nett, dass Katharina König und ähnlicher Unrat diesen freiwillig tragen.^^

        • Hermannsland sagt:

          „…(((Katharina König)))…“ iiiihhh… was für eine widerliche Gestalt!
          Meine arme Netzhaut 😦
          wo treibst du dich rum?! 😉

          Das (((Katharina König))) diesen digitalen Judenstern freiwillig trägt hat übrigens Tradition.
          „Die Einführung des Sternes ging insbesondere auf Forderungen zionistischer Kreise und auf Drängen von Gegnern eines nationalsozialistischen Deutschlands zurück.“
          http://de.metapedia.org/wiki/Judenstern#Kennzeichnung_von_Juden

          PS: Hier die (((Coincidence))) Detector App 😉
          https://bit.no.com:43110/1As8nyiVibNzfjLiS1eCinYia2dK2ZgHiz

        • Skeptiker sagt:

          @Hermannsland

          Diese Ähnlichkeit.

          ===================
          Mit der hier.

          Aber das fällt bestimmt nur mir so auf, dank meiner Brille.

          Gruß Skeptiker

        • Nilix sagt:

          passt 🙂

        • GvB sagt:

          @Skepti- die Ähnlcihkeit der beiden
          JudäerInnen ist erstaunlich 😉

        • nicht wichtig sagt:

          Nach dem Altermedia weg ist, nutze ich alle freien Blogs, wie diesen hier 😉 Bei NSU-Recherchen auf Twitter stößt man zwangläufig auf diese Ungetüm.

        • UBasser sagt:

          @nicht wichtig, in diesem Blog ist nicht allzuviel über den NSU zu erfahren. Dafür gibt es den Blog: Fatalist https://sicherungsblog.wordpress.com/

          Gerade was die falschen Flagge Aktionen anbetrifft, wird bei Fatalist hervorragend aufgearbeitet. Dort kannst Du alle Widersprüchlichkeiten in Sachen NSU erfahren. Morbus Ignorantia verfolgt auch die Aufklärung, diese beruht jedoch mehr auf historische Ereignisse. Und so verlogen und verdreht unsere Geschichte von den Siegermächten dargestellt wird, so verhält es sich bei dem Fall NSU.

          Nichts desto trotz kannst Du hier stöbern und Parallelen aus der Geschichte zur Gegenwart ziehen.

        • nicht wichtig sagt:

          NSU-Leaks ist natürlich mein tägliches Pflichtprogramm.

          PS: Muss mir wohl doch mal so langsam ein Nutzerprofil für Worpress zulegen 😉

  7. feld89 sagt:

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  8. Hermannsland sagt:

    (((Lutz Bachmann))) ist der Gegenpart zu (((Pierre Vogel)))!
    Der eine soll die jüdisch-christlichen „Abendländer“ gegen die Muslime hetzen, der andere die Muslime gegen die Christen.
    Beides sind Judenknilche der (((Israel-Connection))), welche die Geschichtslügen über die Deutschen predigen.

    • Hermannsland sagt:

        • Ostfront sagt:

          …….nicht mehr ganz kosher?

          Sind sie ein Schelm?

          Hermannsland…… gebraucht jüdische Wörter ?

          Schelm ist heutzutage eine Bezeichnung für einen Witzbold oder Spaßvogel, der auf scherzhafte Art das unmöglich Scheinende zu vollbringen vorgibt und daraus seinen Vorteil zieht. Das Wort Schelm aus dem althochdeutschen ’scelmo, scalmo’ bedeutete ursprünglich Aas, Pest, Seuche. Als Schimpfwort bezeichnete es auch Schuft oder Betrüger.

          Verzeichnis vielgebrauchter jüdischer Wörter

          Acheln: Essen;
          Adonai: jüdischer Gott;
          Aschkenas: Deutschland;
          Bal: Herr;
          Balmichome: Soldat;
          Baldowern: ausforschen;
          Bocher: Jüngling;
          Brismile: Beschneidung;
          Challef: Messer;
          Chammer: Esel;
          Chasen: Sänger;
          Chawrusse: Diebes-Genossenschaft;
          Chillef: Wechsel;
          Chochem: ein Weiser;
          Chochemer Loschen: Diebessprache;
          Chutzpe: Frechheit;
          Dalles: Geldnot, Armut;
          Dibbre: Gespräch;
          Gannef: Dieb;
          Geseires: Kummer, Klage;
          Goi: Nichtjude (Mehrzahl Gojim);
          Jahweh: (Jehova) Judengott;
          Jeruschalajim: Jerusalem;
          Jisroeil: Israel;
          Jom Kippur: Versöhnungsfest;
          Kootzen: reicher Mann;
          …………………………………………………………………………..Koscher: rein;
          Massematten: Geschäfte (betrügerische);
          Mazzes: ungesäuertes Brot;
          Mechule: bankrott;
          Meilach (melech): Kaiser, König;
          Meschummed: getaufter Jude;
          Memme (Mamme): Mutter;
          Mesumme: Geld;
          mieß: häßlich,
          Mischpoche: Sippschaft, Familie:
          Mizrajim: Ägypten;
          nebbich: schade;
          Orel: Christ;
          Pessach: Passah, Ostern;
          Pleite: Bankrott;
          Ponim: Gesicht;
          Purim: Rachefest;
          Rosche: Judenfeind;
          Schadchen: Heiratsvermittler;
          Schaddai: jüdischer Gott;
          Schicksel: (Scheusal) nichtjüdisches Mädchen;
          Schtuß: Unsinn;
          Tauf (toof): gut;
          trefe (treif): unrein.

          Jiddisch und Rotwelsch

          Die Sprache, mit welcher insbesondere die Ostjuden sich untereinander verständigen, ist der
          sogenannte Jargon oder das Jiddische, eine nicht organisch gewachsene, sondern gemachte
          Sprache, die sich aus deutschen und hebräischen Elementen zusammensetzt. Obgleich es für
          den nicht vorbereiteten Deutschen fast unmöglich ist, sich mit einem jiddisch sprechenden
          Ostjuden zu verständigen, und obgleich das Jiddische den deutschen Sprachgeist in jeder
          Weise vergewaltigt, so hatte doch der Gebrauch dieser Sprache durch die Ostjuden für uns
          Deutsche die peinliche Folge, daß man Juden und Deutsche in den östlichen Ländern für
          wesensverwandt, wo nicht gar wesensgleich hielt. Der größte Teil der Abneigung, welcher
          den Deutschen in den slawischen Ländern entgegengebracht wird, gilt in Wirklichkeit den
          Juden. Diese stellen auch hier wieder die Tatsachen auf den Kopf, wenn z. B. Alfred Kerr im
          Jiddischen eine Bewahrung mittelhochdeutscher Sprachformen sehen will. In Wirklichkeit
          gilt das Wort des alten Wagenseil, der ganz richtig sagt: „Mit keiner Sprache sind die Juden
          jemals so, wie man zu reden pflegt, lästerlicher als mit unserer deutschen umgegangen, denn
          sie haben solcher einen ganz fremden Ton und Laut gegeben, die guten deutschen Wörter
          gestümpelt, geradbrecht, verkehret, neue uns unbekannte erdacht, wie auch unzählig viel
          hebräische Wörter und Redarten in das Deutsche gemischet, daß solchergestalt, wer sie
          deutsch reden hört, nicht ganz anders glaubt, als sie reden pur lauter hebräisch, indem fast
          kein einziges Wort verständlich herfürkommt.“

          Bekannt ist, daß die Ostjuden eine eigene Literatur (zur Geltung gekommen ist in neuerer
          Zeit der Romanschriftsteller Schalom Asch) und ein eigenes Theater besitzen. Uns Deutsche
          kann dies im Grunde gleichgültig lassen; der vornehmlich in der Nachkriegszeit mit jüdischen
          Werken getriebene Kult nahm im Frühling 1933 ein jähes Ende, so daß alle Versuche des
          Judentums, in das deutsche Schrifttum hineinzugelangen, als erledigt angesehen werden
          können.

          Daß das Jiddische eine Sprache der Hefe der Menschheit darstellt, geht auch aus der
          Tatsache hervor, daß es mit der deutschen Gaunersprache, der von den Gaunern selbst als
          Kochemer-Sprache, vom hebräischen Chochom = weise, kundig, listig herrührend,
          bezeichneten eng zusammenhängt. Selbstverständlich hat das deutsche Gaunertum nicht von
          ungefähr sich hebräischer und jüdischer Worte bedient. Dies wäre ja auch ganz sinnlos
          gewesen, wenn man sich damit nicht bei den in Frage kommenden Kreisen hätte verständigen
          können. In Wirklichkeit liegen die Dinge selbstverständlich so, daß das Judentum von jeher
          einen großen Anteil an der Schicht der Verbrecher und Deklassierten aller Arten gestellt hat
          und noch stellt. Insbesondere waren und sind die Hehler und Verwerter von Diebesgut, die
          Pfandleiher aller Art zum großen Teil Juden, mit denen sich die Gauner, jüdische wie
          nichtjüdische, in ihrem Rotwelsch verständigen konnten, ohne befürchten zu müssen, daß
          etwa Unbefugte zur Kenntnis von Dingen kamen, die nicht für ihre Ohren bestimmt waren.

          THEODOR FRITSCH:

          HANDBUCH DER JUDENFRAGE
          DIE WICHTIGSTEN TATSACHEN ZUR BEURTEILUNG DES JÜDISCHEN VOLKES
          https://archive.org/details/HandbuchDerJudenfrage

          Kosher Nostra

          Kosher Nostra ist eine Öffentlichkeitsbezeichnung für eine Gruppierung des organisierten Verbrechens an der Ostküste der VSA mit dem Orientierungspunkt in Neuyork in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts.

          Etymologie und Adaption

          Die Benennung ist ein Hinweis auf die jüdäische Abstammung aller führenden Mitglieder – „kosher“ ist das hebräische Wort für „rein“ (siehe vor allem Jüdische Speisegesetze) – und eine Verballhornung der Mafia-Gruppe Cosa Nostra. Bekannte Personen der Kosher Nostra waren vor allen Dingen Abner Zwillman, Mickey Cohen, Bugsy Siegel, Dutch Schultz, Monk Eastman, Louis Buchalter, Jack Diamond und Meyer Lansky.

          Nach Ende der Eastman Gang waren viele Kosher Nostras dem Bugs and Meyer Mob und/oder dem von Louis Buchalter geführten „Murder, Inc.“ („Mord-GmbH“) angehörig und nutzten die Bezeichnung „Murder, Inc.“ bald gleichsam in inneren Kreisen, in Bezeugungen und Erzählungen. Ein eigener insgeheimer Name (für die Arbeits- und Organisationszusammenhänge) unter den Anhängern existierte nicht, und es gab auch im Gegensatz zu anderen mafiösen Gruppen wie der La Cosa Nostra keinen Einweihungsakt für die Mitgliedschaft als „Vollmitglied“. Nach einem Mythos soll der Sizilianer Lucky Luciano mit dem Gedanken gespielt haben, diesen Ritus bei seinen Familien aus der Praxis zu entfernen, worauf sein Freund aus der Jugend Meyer Lansky ihm das ausgeredet hat. Gleichwohl wurde die Maxime der Omertà (ital. Schweigepflicht) als Leitsatz der Geheimbündlerei übernommen. Kronzeugen und Pentiti wurden beseitigt.

          Ein eigener Begriff für die Organisation setzte sich spät durch, und die Durchsetzung wurde durch Etablierung des Begriffes „Mafia“ für alle Kriminalitätsformen behindert.

          Zitat von Tekla Szymanski:

          „Entgegen aller Vorurteile kann keine ethnische Gruppe in New York ausschließlich mit der Mafia in Verbindung gebracht werden. Nicht die Italiener, nicht die Iren und nicht die Juden. Daß aber in den 20er Jahren, jüdische Mafiosi New York in Angst und Schrecken versetzten, Hand in Hand mit den Italienern gegen die Iren in der ‚Lower East Side‘ kämpften, und daß der ‚Haupt-Henker‘ der ‚Murder Incorperated‘ (in Brownsville von Juden und Sizilianern gegründet), ein Jude war, wissen wenige.“

          Wurde die interne Bezeichnung „Cosa Nostra“ (it. unsere Sache) durch Joe Valachi 1963 verlautbart, gab es keinen Pentito, der einen Geheimausdruck für die Kosher Nostra liefern wollte.
          Geschichte

          Die Kosher Nostra war ein geschichtlich und örtlich eingeschränktes Phenomenon jüdischer Einwanderer in Ghettos von Neuyork Anfang des 20. Jahrhunderts. Allein zwischen 1881 und 1910 waren rund 1,6 Millionen jüdische Einwanderer vornehmlich aus dem Ostblock mit Genehmigung kommunistischer Regierungen nach Neuyork gekommen, aus denen etwa 1,2 Millionen im armen Gebiet Lower East Side lebten. Ihr Leben in den verwahrlosten Miethäusern, in denen anfangs auch Tuberkulose und Cholera auftraten, ließ nur zu, als z. B. „Working Poor“ für Niedriglöhne zwölf Stunden in einem der vielen Kleinhandwerksbetriebe („sweatshop“) zu werken. Die Aufstiegsmöglichkeiten z. B. reicher oder (aus)gebildeter Westeuropäer hatte diese Auswanderergruppe selten.

          Die Begebenheiten waren vergleichbar mit der Geschichte von Upton Sinclairs sozialkritischen Roman „Der Sumpf“, der in Chikago spielt. Die weitschweifigen gesetzebrechenden Tätigkeiten waren jedoch erträglicher, weshalb Schutzgelderpressung, Zuhälterei und Glücksspiel ein Erscheinungsbild war.

          Nahm die VS-amerikanische La Cosa Nostra ihre Neulinge beinahe restlos aus italienischen Eingereisten, welche selbst oder durch deren Vorfahren mit der Cosa Nostra verbunden waren, so war die Eintrittsbegebenheit meist soziale Unterlegenheit. Der Beruf des Gangsters war nur das Erscheinungsbild einer Generation. Diese Kultur des Verbrechens wurde – nicht wie bei der VS-amerikanischen La Cosa Nostra – selten den Nachkommen aufgelegt und war diesen unbekannt.

          Mit dem Aussterben der einzigen kriminellen Generation der Kosher Nostra ward ihre Geschichte zu Ende geschrieben, während sich z. B. die italienische Mafia stets erneuert.

          Die in den Slums von Neuyork entwickelte Zusammenarbeit von Kosher Nostra und La Cosa Nostra, das beizeiten insbesondere aufgrund von Geschäftsbedrohung durch die irischen Banden getragen wurde, hat zur verrohten Verwendung des Begriffs „Mafia“ beigetragen, die Anhänger der Kosher Nostra wurden unpräzise als identisch mit der La Cosa Nostra angesehen.

          http://de.metapedia.org/wiki/Kosher_Nostra

          Oh, ich durchschaue dich, als wärest du Von Glas, deine erbärmlichen Gedanken
          Ein Uhrwerk, das ich selbst geschaffen hätte!

          Nenne mir ein so geschicktes Tier, dem ich nicht nachahmen könnte! so prahlte der Affe gegen den Fuchs. Der Fuchs aber erwiderte: Und du nenne mir ein so geringschätziges Tier, dem es einfallen könnte, dir nachzuahmen.

          Wahrheitssuchende meiner Nation! – Muß ich mich noch deutlicher erklären?

        • Skeptiker sagt:

          @Ostfront

          Jetzt mal ganz ehrlich, willst Du Hermannsland in Frage stellen?

          Weil manchmal hast Du so eine liebenswerte Art, wo man echt nicht unbedingt begreift, was uns der Künstler damit sagen möchte.

          Hier ein Beispiel der Kunst.

          Gruß Skeptiker

        • Skeptiker sagt:

          @Ostfront

          Kosher Nostra

          Steht das Video im Zusammenhang?

          Gruß Skeptiker

        • Hermannsland sagt:

          @Ostfront

          ich weiß nicht ob du es einfach übersehen hast, oder ob du an einem Intelligenzdefizit leidest, aber,
          DER VIDEO TITEL LAUTET „(((Pi News))) nicht mehr ganz kosher?“ !
          Und das Wort „koscher“ wird der Videoerstellen mit Absicht benutzt haben, wegen der pro Israel Einstellung von PI-News.
          Also wenn du Schlomo-Troll hier irgend wem ans Bein pinkeln willst, musst du schon sehr viel früher aufstehen.

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