Dackel und Deutsche

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15. August 2016 von UBasser


dackelAngenommen, man wollte die Rasse der Dackel vernichten, dürfte dabei aber keinem einzigen Dackel auch nur ein Haar krümmen.

Wie würde man vorgehen?

Man muss nur verhindern, daß sie sich untereinander vermehren. Es reicht dafür zu sorgen, daß sich alle fruchtbaren weiblichen Dackel mit Nicht-Dackeln vermehren. Bereits in der nächsten Generation gibt es nur noch Halbdackel.

Theoretisch kann nun diese Generation, wenn man sie untereinander kreuzt, wieder einen Dackel hervorbringen, auch wenn die Chance extrem klein ist. Im Normalfall werden die Nachkommen zweier Halbdackel aber wieder Halbdackel sein.

Um ganz sicher zu gehen, daß es nie wieder Dackel auf dieser Welt gibt, muss ich auch die Halbdackel-Weibchen mit Nicht-Dackeln kreuzen. Das Ergebnis sind 1/4-Dackel. Diese untereinander gekreuzt können nicht einmal theoretisch wieder echte Dackel ergeben, sondern maximal Halbdackel.

Das Problem „Dackel“ hat sich also bereits nach zwei Generationen erledigt; mit dieser Vorgehensweise habe ich die Dackel als solche für immer ausgerottet, ohne auch nur einem einzigen Dackel etwas getan zu haben.

Was für Hunderassen gilt, gilt genauso für Menschenrassen/Völker.

Die Erzfeinde der Deutschen sind die Angelsachsen. Die Angelsachsen sind vollkommen wahnsinnig; ganz besonders die in Amerika. Da hat sich nämlich der brutalste und kriminellste Abschaum Europas gesammelt und sich über Generationen angereichert. Es ist also kein Wunder, daß derartige Überlegungen, wie man die Deutschen für immer ausrotten könnte, dort schon lange kursieren.

Im Jahr 1940 formulierte der Harvard-Anthropologe Earnest Hooton einen Plan, dem genau dieselben Gedanken zugrunde liegen, wie bei meinem anfänglichen Dackel-Beispiel. Hooton empfahl in einem Artikel, einerseits die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren und

„Während dieser Zeit (der Überwachung und Besetzung) soll ebenfalls die Einwanderung und Ansiedlung nicht deutscher Menschen, insbesondere nichtdeutscher Männer, in die deutschen Staaten gefördert werden.“

Um größeren Widerstand bei den Deutschen zu vermeiden, schlug Hooton vor, diese Umzüchtung langsam durchzuführen.

familie-hooton

Was seht ihr auf diesem Bild?

Ich sehe auf diesem Bild den Hooton-Plan in Aktion. Achtet auch bitte auf den Text, der von der Bundesregierung dort bewußt eingefügt wurde:

MEHR Chancen, MEHR Rechte, MEHR Sicherheit.

Nochmal: dort sitzen Profis, die machen nichts ohne Ziel. Es ist kein Zufall, daß ausgerechnet bei der Konstellation deutsche Frau-ausländischer Mann die Ansage

MEHR Chancen, MEHR Rechte, MEHR Sicherheit fällt.

Jede deutsche Frau wird intuitiv verstehen, daß es für sie mit mehr „Profit“ verbunden ist, sich einen ausländischen Mann zu suchen als einen deutschen.

Nur in Deutschland ist es möglich, daß die eigene Regierung ein offizielles Plakat herausbringt, das die Ausrottung des eigenen Volkes propagiert. So etwas ist in keinem anderen Land möglich! Was glaubt ihr, wie lange in der Türkei ein Plakat hängen würde, das eine Türkin mit einem Deutschen zeigt und diese Art der Verbindung propagiert?

Keine 2 Stunden!!!

Natürlich ist der Hooton-Plan Völkermord. Aber Politiker denken nicht in diesen Kategorien, sondern sie fragen sich ausschließlich nach dem Nutzen ihrer Maßnahmen.

Nehmen wir also an, ihr hättet knapp einen Krieg gegen die Deutschen gewonnen und würdet nun total skrupellos dafür sorgen wollen, daß dieses Volk nie wieder eine Gefahr darstellt.

Was würdet ihr tun?

1) Ich würde dafür sorgen, daß alle deutschen Frauen sich vorzugsweise mit nichtdeutschen Männern vermehren.

Das bedeutet, ich würde eine hemmungslose Siedlungspolitik betreiben, bei der vor allem viele junge Männer angesiedelt werden.

lampedusa12) Ich würde dafür sorgen, daß insbesondere gebildete Deutsche sich nicht mehr vermehren können, z.B. Dauerpraktika, 2-Jahresverträge, etc.

3) Ich brauche die Kontrolle über die Geldmenge und die Geldströme des Volkes. Wenn ich die habe, ist der Rest ein Kinderspiel!

Es ist dann nämlich völlig egal, wieviel Fleisch, Obst, Gemüse, Getreide, Häuser, Ärzte, etc. dieses Volk produziert. Wenn ich den Leuten das Geld wegnehme, können sie die hergestellten Waren nicht kaufen. Die Leute verhungern, obwohl die Lebensmittel in abgeschlossenen Containern verfaulen. Andererseits stelle ich für die Siedlungspolitik unbegrenzte Mittel zur Verfügung.

4) Ich würde alle wichtigen Sektoren (Gesundheit, Infrastruktur, Wasser, Energie) privatisieren.

Zu diesem Zweck hilft mir die Kontrolle über das Geldsystem, denn indem ich dem Volk das Geld gegen Zinsen zur Verfügung stelle, steigt die Verschuldung stetig. Mit dieser Verschuldung kann ich dem Volk einreden, es habe „über seine Verhältnisse“ gelebt und ihm nun schrittweise sein Eigentum rauben.

(Wer die Geldmenge eines Volkes kontrolliert, kontrolliert das Volk)

(Wer die Geldmenge eines Volkes kontrolliert, kontrolliert das Volk)

Wenn ihr die Augen aufmacht, seht ihr, daß im Moment exakt das passiert, was ein Feind tun würde, um das deutsche Volk zu vernichten. Wichtig ist dabei, daß man es nicht selber tut, sondern sich einheimischer Komplizen bedient. Das auszurottende Volk traut den eigenen Leuten einen derart großen Verrat nicht zu und ist ihm daher wehrlos ausgeliefert. Hinzu kommt, daß Deutsche für ihre Obrigkeitshörigkeit bekannt sind. Am besten für den Verrat eignen sich in Deutschland daher die Adeligen, denn die hatten nie eine große Loyalität zu ihrem eigenen Volk, andererseits ordnet sich das Volk ihnen instinktiv unter.

Wenn ich den besten Verräter am Reißbrett entwerfen könnte, würde er folgende Eigenschaften aufweisen:

1) absolut deutsches Aussehen (blond, blauäugig)

2) Mitglied einer etablierten und vertrauenswürdigen Partei (CDU)

3) weiblich (Vertrauensbonus)

4) Ärztin (noch mehr Vertrauensbonus)

5) adelig (Autorität)

6) vielfache Mutter („Die würde doch nie schlechte Politik machen, die hat ja selber Kinder“)

Layen_KissingerNa, habt ihr sie erkannt?

Glaubt ihr, es ist Zufall, daß ausgerechnet Ursula von der Leyen die Kriegsministerin von Deutschland ist?

Es passiert also genau das, was jeder machen würde, um ein gegnerisches Volk auszurotten. Und das schlimme ist, daß viele Deutsche immer noch nicht erkennen können/wollen, was hier passiert.

Sie verstehen nicht, daß die deutschen Politiker die Komplizen der Angelsachsen dabei sind, die Bevölkerungsverhältnisse in Deutschland nachhaltig zu verändern. Sie verstehen es sogar dann nicht, wenn die Politiker es ihnen mitten ins Gesicht sagen:

„Wir [CDU/CSU/SPD/Grüne/Linke] lehnen es entschieden ab, den biologischen Fortbestand des deutschen Volkes zu garantieren“

Bedeutet umgekehrt formuliert: „Wir begrüßen es sehr, den Volkstod voranzutreiben“

Das ist doch nicht so schwer, oder?

Quelle: Killerbee

..

Ubasser

66 Kommentare zu “Dackel und Deutsche

  1. Ostfront sagt:

    THEODOR FRITSCH:
    HANDBUCH DER JUDENFRAGE
    DIE WICHTIGSTEN TATSACHEN ZUR
    BEURTEILUNG DES JÜDISCHEN VOLKES

    Gliederung

    Vorwort zur neunundvierzigsten Auflage
    Einführung
    Rassenkunde des jüdischen Volkes
    Anhang: Jüdische Namen
    Verzeichnis vielgebrauchter jüdischer Wörter
    Jiddisch und Rotwelsch
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/08/15/dackel-und-deutsche/#comment-27376

    Geschichte des Judentums
    Einleitung
    I. Die Geschichte des Judentums in der alten Kulturwelt
    1. Hauptinhalt der Alten Geschichte
    2. Geschichte Palästinas bis zur Babylonischen Gefangenschaft
    3. Entstehung und Wesen des „Judentums“
    4. Das Judentum im persischen, griechisch-mazedonischen, römischen Weltreich
    5. Die Orientalisierung der ganzen Alten Kulturwelt
    II. Geschichte des Judentums im Mittelalter
    1. Hauptinhalt der mittelalterlichen Geschichte
    2. Das Judentum im Frühmittelalter
    3. Das Judentum im späteren Mittelalter
    III. Neuzeit
    1. Die Gettozeit
    2. Angloamerikaner und Juden
    3. Die Juden in Deutschland
    4. Die Juden in Frankreich
    5. Der Untergang Polens
    6. Die Juden als Revolutions- und Kriegsgewinnler
    IV. Neueste Zeit
    1. Hauptinhalt der Neuesten Geschichte
    2. Verjudung des wirtschaftlichen Lebens
    3. Verjudung des politischen Lebens
    4. Verjudung des geistigen und sittlichen Lebens
    5. Seltsame Bundesgenossen
    Schluß
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/08/15/dackel-und-deutsche/#comment-27401

    Die jüdische Lehre
    Bemerkenswerte Bibelstellen
    Die Gottesanschauungen des Alten Testaments
    Die Sittlichkeit des Alten Testaments
    Judengegnerische Stimmen des Neuen Testaments
    Der Talmud
    Der Schulchan aruch
    Die Formel „Kol nidré“
    Ritualmorde
    Das Schächten
    1. Was ist Schächten?
    2. Das Urteil der Sachverständigen
    3. Der Arier – der Jude
    4. Der wahre Sinn des Schächtens
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/08/15/dackel-und-deutsche/#comment-27415

    Jüdische Kampforganisationen
    Der Kahal
    Alliance Israélite Universelle (AIU)
    Independent Order of B’nai B’rith (UOBB)
    Agudas Jisrael
    Jewish Agency
    Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens
    Hilfsverein der deutschen Juden
    Verein zur Abwehr des Antisemitismus
    Verein der deutschen Juden
    Verband nationaldeutscher Juden
    Die Protokolle Zions
    Der Zionismus
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/08/15/dackel-und-deutsche/#comment-27461

  2. Ostfront sagt:

    Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

    Schlußwort

    Die Judenfrage ist nie so weit vorgetrieben worden wie in unseren Tagen. Sie ist heute zu
    dem weltpolitischen Angelpunkt geworden, von dem aus nicht nur die Entwicklung
    Deutschlands für uns des ständigen Beobachtens wert ist, sondern: Die gesamte weltpolitische
    und weltwirtschaftliche Lage (soweit man von der letzteren sprechen kann und darf) ist auf
    das engste mit der jüdischen Frage verbunden. Es handelt sich nicht um ein Gebiet des
    nationalen oder völkischen Lebens dieses oder jenes Staates, dessen moralische Grundgesetze
    vom jüdischen Geist überwuchert worden sind und die davon zu befreien unsere Aufgabe ist –
    vielmehr hat es das Judentum verstanden, wie das „Handbuch“ zeigt, das gesamte Leben aller
    Völker mit seinen verschiedenen Organisationen zu unterwühlen. Und während die
    Menschheit fremd vor dem unerhörten Tun, vor der geradezu seuchenhaften Geistigkeit des
    Judentums steht und nicht begreifen kann, aus ihrem Charakter nicht begreifen will, daß
    derartige haargenau ineinandergereifende Erwägungen und Taten, auf Unterjochung der
    einzelnen Völker hinzielend möglich sind, arbeitet das internationale Judentum ungestört
    weiter.

    Wir haben gesehen, wie der jüdische Geist als Grundlage verschiedenen Denkens in den
    Leib der Völker hineindringt: als Judentum an sich, als Freimaurerei, als Bolschewismus, als
    Jesuitismus und als Christentum. Es ist gerade die planmäßige ungeheuerliche Vielheit des
    jüdischen Denkens, die dem einfachen Sinn unbegreiflich erscheint. Der Mensch als Teil
    seines Volkes, als Teil einer staatspolitischen Erscheinung, die geschichtlich gewachsen ist,
    muß aus seinem ganzen Wesen heraus den jüdischen internationalen Geist erkennen, wenn er
    Volk und staatspolitische Einheit bewahren will. Den Juden als solchen aus der Gemeinschaft
    ausschließen, das kann nur der Anfang sein und würde, wollte man nicht an die verborgenen
    Zuchtstätten der jüdischen Geistigkeit herangehen, nicht mehr sein als eine halbe Maßnahme.

    Eine sich maßlos steigernde und verbreiternde Arbeit, eben die Tätigkeit eines Fermentes
    (Mommsen) ist es, die sich uns als der jüdische Geist offenbart. In dem Zeitraum von
    zweieinhalbtausend Jahren, seit Esra und Nehemia um 450 v. Chr., ist aus der jüdischen
    Religion das Glauben der ganzen Menschheit an die „Auserwähltheit“ des jüdischen Volkes
    geworden. Die sich in alle Gefäße menschlichen Denkens ergießende jüdische Geschäftigkeit,
    die geradezu folgerichtig durchgeführte Marschrichtung dieser „Religion“ ist erkennbar in fast
    allen Geschehnissen des Altertums und des Mittelalters, in Dingen, die scheinbar weit ab vom
    Judentum liegen, dennoch aus seinem Geist entsprungen sind; sie ist erkennbar in der
    Französischen Revolution von 1789 und in deren Nachwirkungen, im Liberalismus, in der
    Geldwirtschaft der Großfinanz, im Plutokratischen und im Marxismus, im Bolschewismus.
    Darüber hinaus aber sind Freimaurerei und Illuminatenorden Erzeugnisse und ständig
    wirksame Stätten des jüdischen Denkens. Aber je tiefer wir in das gesamte Wesen jüdischer
    Geistigkeit hineindringen, um so mehr erkennen wir, wie auch das Christentum aus seiner
    Herkunft und damit in den von ihm vorgenommenen Beeinflussungen der Menschen
    Wirkungen erzielen muß, die den nationalen Belangen, der völkischen Gesunderhaltung
    widersprechen.

    Die Internationalität aller dieser Triebe und des jüdischen Geistes ist es, die auf das
    schärfste und eindeutigste dem sich entgegenstellen muß, das im Nationalismus, im
    Völkischen Freisein des Menschen die geradezu göttliche, weil naturgesetzliche Erscheinung
    lebendig erhalten will.

    Für Deutschland erwächst aus dieser Erkenntnis jene Aufgabe der inneren und äußeren
    Freiheit des einzelnen Menschen, die um so größer und gewaltiger ist, je mehr wir aus dem
    täglichen Leben erkennen, daß Deutschland in seiner heutigen Form der Block gegen die
    Internationalisierung aller Völker ist. Ob diese Internationalisierung in einer staatspolitischen
    Gleichmachung durch einen „Völkerbund“ ihren Ausdruck findet, also in einer „wahrhaften“
    Demokratie oder im Bolschewismus oder im katholischen (allumfassenden) Christentum, das
    bleibt sich in seiner letzten Auswirkung gleich: das Völkische, die innere Einheit eines Staates
    muß dabei verloren gehen.

    Was für den deutschen Menschen zu tun sich ergibt aus dieser Darstellung des Judentums
    und seiner geistigen Erzeugnisse, das ist einfach: Er gewinnt zuerst die Erkenntnis, daß er es
    nicht mit einem an sich staatsfeindlichen Wesen zu tun hat, sondern mit einer Weltmeinung,
    die in jedem ihrer Teile und Gebiete jüdisch beeinflußt ist oder, wie etwa das Christentum,
    aus jüdischem Geist entstanden ist, diese Wurzel zwar in dieser und jener Art dann und wann
    bekämpft, aber selbst nur zu genau weiß, daß mit der Ausrottung der Wurzel der gesamte
    Baum niederstürzt. Der Kampf gegen eine solche internationale Geistigkeit kann nicht von
    Einzelnen geführt werden; er ist Sache und Pflicht der Gemeinschaft, weil er in seiner letzten
    Auswirkung eine politische Angelegenheit darstellt, die eben politisch behandelt werden muß.
    Nur von der Grundlage eines allumfassenden deutschen Denkens her kann die
    Eigenstaatlichkeit in jeder Form erreicht und bewahrt werden, die jedem deutschen Menschen
    seinen Lebensraum zubilligt. Die Judenfrage ist in ihrem letzten ebenso eine rassische wie
    eine rechtliche, religiöse, politische, wirtschaftliche und kulturelle. Sie als die eine oder die
    andere bezeichnen und behandeln wollen, würde nur die Größe und schon errungene
    Gemeinsamkeit des Judentums erhärten; wir würden das Judentum auf einem Gebiet für eine
    gewisse Zeit ausschalten können und seinen Angriff deutlicher von der anderen Seite her
    verspüren.

    Fassen wir also abschließend die im „Handbuch“ gegebenen Darstellungen des jüdischen
    Geistes zusammen, so kommen wir zu dem Ergebnis:

    Nur der Wille des deutschen Volkes zu einer im Tun und Denken unerschütterlich in sich
    geschlossenen, im deutschen Seelenbewußtsein begründeten Gemeinschaft kann die
    Überwindung der vielgestaltigen jüdischen Geistigkeit gewährleisten.

    „Wenn erwiesen ist, daß die niedere Rasse die höhere verdirbt, so muß die höhere
    Reinlichkeitssinn und Unerbittlichkeit genug besitzen, sich die niedere vom Leibe zu halten.“
    (Theodor Fritsch.)


    Theodor Fritsch (28.10.1852 – 8.9.1933)

    „Der Schöpfer des praktischen Antisemitismus“

    Theodor Fritsch, der Bauernsohn und Mühlenbauingenieur, stand mit den großen
    Judengegnern Lagarde, Dühring, Liebermann von Sonnenberg, Bockel, Stoecker usw. schon
    1880 in enger Verbindung. Je tiefer seine Kenntnis des Judentums wurde – als Student
    verkehrte er noch in einer jüdischen Familie -, desto mehr erkannte er den Zweck seines
    Lebens. Auf die Einkünfte seines Berufes verzichtend, opferte er Geld, Zeit und alle seine
    Kräfte, um, wenn es sein mußte, in kleinster Tagesarbeit, seine Gedanken dem deutschen
    Volke mitzuteilen. Mehr oder weniger verlassen von allen Freunden gab er 1902 den
    „Hammer“ – Blätter für deutschen Sinn – heraus. In einer Zeit, die durch Rathenau, Ballin,
    Warburg und andere Geldjuden bestimmt wurde, mußte er jeden Tag mit der Tatsache
    rechnen, ins Gefängnis geschickt zu werden – wenn er Wahrheiten über das jüdische Gebaren
    in Wirtschaft, Politik, Kultur und Religion veröffentlichte. Ein durch und durch verjudeter
    Richterstand verurteilte ihn zu Gefängnis und Geldstrafen, eine verjudete Presse begeiferte
    ihn, ein sattblindes Volk verkannte ihn, der nur seiner inneren Stimme folgte.

    Schon 1887 stellte er den „Antisemiten-Catechismus“ zusammen, eben dieses hiermit in 49.
    Auflage vorliegende „Handbuch der Judenfrage“. In den Jahren vor und nach dem Weltkriege
    schrieb er eine Reihe Bücher, die heute noch zu den grundlegenden Aufklärungsschriften der
    völkisch-nationalsozialistischen Bewegung gehören: „Der falsche Gott – Das Rätsel des
    jüdischen Erfolges“, „Mein Streit mit dem Hause Warburg“, „Die Sünden der Großfinanz“,
    „Anti-Rathenau“.

    Als Theodor Fritsch am 8. September 1933 starb, hatte er, durch die jüdische Verhetzung
    noch von Millionen unerkannt, seine sich selbst gesetzte Mission erfüllt: Die wichtigsten
    Grundlagen geschaffen, auf denen das deutsche Volk ein neues Reich aufbauen kann.

    Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
    https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

  3. Ostfront sagt:

    Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

    Zur Geschichte des deutschen Antijudaismus

    I. Die antijüdische Abwehrbewegung

    1. Das Entstehen der antijüdischen Bewegung

    Wo immer Juden in der Welt aufgetreten sind, haben sie es verstanden, binnen kurzem eine
    feindliche Stimmung gegen sich zu erzeugen, die man bisher mit dem unzutreffenden
    Schlagwort „Antisemitismus“1) bezeichnete, jetzt jedoch richtiger „Antijudaismus“ nennt.
    (Vergleiche hierzu den Abschnitt „Antijudaismus“ S, 539.) Die Bezeichnung
    „Antisemitismus“ ist insofern unrichtig, als sich die Abwehr gegen die Juden und nicht gegen
    die semitischen Völker richtet, die nicht zum Judentum gehören. Die judenfeindliche
    Stimmung nennt man auch „Gefühlsantisemitismus“. Diese ursprüngliche Form des
    Antijudaismus ist die selbstverständliche Antwort auf die Einbildung, Anmaßung und
    grenzenlose Unbescheidenheit der Juden, auf ihr freches, auffälliges und unanständiges
    Auftreten und auf ihr unehrenhaftes, betrügerisches, geldgieriges und würdeloses Verhalten.
    Stets ist der „Antisemitismus“ als Gegenwehr von den Juden selbst hervongerufen aber nicht
    nur von einzelnen Juden. Es ist bekannt, daß der einzelne Jude trotz vielleicht hundertfach
    bewiesener Schlechtigkeiten stets entschuldigt und in Schutz genommen wird; dagegen. hat
    erst das korporative Auftreten von Juden die Unerträglichkeit dieser fremdstämmigen
    Gesellschaft (als „Fremdkörper“) nachgewiesen, abgesehen von der Häufung skandalöser
    Einzelfälle. Anders ist es auch gar nicht zu erklären, daß sich aus dem
    „Gefühlsantisemitismus“ eine antijüdische Bewegung entwickelte.

    1) Zum erstenmal von dem Judenstämmling Wilhelm Marr 1879 angewandt.

    Das Judentum hat immer versucht, den Antijudaismus dadurch zu erledigen, daß es die
    nicht fortzuleugnenden schweren Verstöße gegen Recht, Ordnung und Sittlichkeit als die
    Handlungen einzelner darstellte. Die billige und geistlose Redensart „es gibt auch anständige
    Juden“, spricht aber wohl doch nur gegen die Juden.

    Aus dieser ganzen Sachlage heraus mußte eine antisemitische Beweung in dem Augenblick
    entstehen, als den Juden alle Freiheiten und Rechte gegeben wurden. Das Judentum hatte
    erreicht, daß in knapp 60 Jahren, seit der Judenemanzipation, die letzten Schranken
    niedergerissen wurden. Man bedenke, daß eine fremdstämmige Menschengruppe plötzlich in
    den Staatsbürgerverband aufgenommen wurde, ohne daß diese sich etwa besondere
    Verdienste um ihr Wirtsvolk erworben hätte, ohne daß ein äußerer oder innerer Zwang vorlag,
    lediglich aus der liberalen Doktrin heraus. Im Gegenteil lagen Erfahrungen über das Judentum
    vor, die, unbeeinflußt gewertet, nie zu dem Gesetz vom 3. Juli 1869, das alle noch
    bestehenden Beschränkungen der bürgerlichen Rechte aufhob, hätten führen können.

    Einige wenige geschichtliche Daten über die Gesetze, die im Laufe der Zeit notwendig
    wurden, seien hier angeführt:

    1. 11.3.1812. Allgemeine Bestimmungen über die bürgerlichen Verhältnisse der Juden im
    preußischen Staate.
    2. 11.3.1812, Juden können akademische Lehr- und Schul-, auch Gemeindeämter verwalten
    (siehe hierzu unter Nr.4).
    3. 20.4.1813. Juden dürfen höhere als den Kaufleuten erlaubte Zinsen sich weder
    versprechen noch zahlen lassen.
    4. 4.12.1892. Zu akademischen Lehr- und Schulämtern sollen sie ferner nicht zugelassen
    werden.
    5. 11.3.1829. Übergang der Gerichtsbarkeit über die Juden in Berlin auf das Stadtgericht
    daselbst.
    6. 1831. Zu den Stellen der Bürgermeister und Oberbürgermeister können Juden nicht
    gewählt werden.
    7. 1831. Juden können als Magistratsmitglieder an der Beratung von kirchlichen und
    Schulangelegenheiten nicht teilnehmen.
    8. 20.9.1836. Beseitigung der in den Kreisen Paderborn, Büren, Warburg und Höxter aus
    der Ansiedlung der Juden auf dem platten Lande und deren Verkehr mit den Landbewohnern
    bäuerlichen Standes entsprungenen Mißverhältnisse.
    9. 1841. Zu Gemeindevorstehern können Juden in der Provinz Westphalen nicht gewählt
    werden.
    10. 23.7.1845. Zu Gemeindevorstehern können Juden in der Rheinprovinz nicht gewählt
    werden.
    11. 31.12.1845. Allgemeine Militärpflicht der Juden.
    12. 23.7.1847. In Anschauung der Pflicht zur Ablegung eidlicher Zeugnisse und der diesen
    Zeugnissen beizulegenden Glaubwürdigkeit soll zwischen den Juden und den übrigen
    Untertanen kein Unterschied stattfinden.

    Es erübrigt sich, näher auszuführen, daß alle Einschränkungen, die im Laufe der Zeit
    erfolgen mußten, notwendig wurden, weil sich alsbald unhaltbare Zustände entwickelten. Von
    besonderer Bedeutung ist der unter Nr. 8 angeführte königliche Erlaß, der den jüdischen
    Schacher mit bäuerlichem Grundbesitz dadurch einzudämmen suchte, daß er die Bedingung
    an den Erwerb von Landbesitz knüpfte, daß die Juden ihn selbst und mit jüdischem Gesinde
    bewirtschaften sollten. Diese Regelung wurde allerdings 1846 wieder auf gehoben.

    Bismarck hat 1847 im preußischen vereinigten Landtage einmal das Wort zur Judenfrage
    ergriffen. Hierdurch wird die Lage vor der endgültigen Entscheidung vom Jahre 1869 am
    besten beleuchtet. Bismarck sagte unter anderem folgendes:

    „Ich. bin kein Feind der Juden … Ich gönne ihnen auch alle Rechte, nur nicht das, in einem
    christlichen Staate ein obrigkeitliches Amt zu bekleiden …

    In den Landesteilen, wo das Edikt von 1812 gilt, fehlen den Juden, soviel ich mich erinnere,
    keine anderen Rechte als dasjenige, obrigkeitliche Ämter zu bekleiden. Dieses nehmen sie
    nun in Anspruch, sie verlangen Landräte, Generäle, Minister, ja unter Umständen auch
    Kultusminister zu werden. Ich gestehe ein, daß ich voller Vorurteile stecke, ich habe sie, wie
    gesagt, mit der Muttermilch eingesogen, und es will mir nicht gelingen, sie wegzudisputieren;
    denn wenn ich mir als Repräsentanten der geheiligten Majestät des Königs gegenüber einen
    Juden denke, dem ich gehorchen soll, so muß ich bekennen, daß ich mich tief niedergedrückt
    und gebeugt fühlen würde, daß mich die Freudigkeit und das aufrechte Ehrgefühl verlassen
    würden, mit welchem ich jetzt meine Pflichten gegen den Staat zu erfüllen bemüht bin. Ich
    teile diese Empfindungen mit der Masse der niederen Schichten des Volkes und schäme mich
    dieser Gesellschaft nicht. Warum es den Juden nicht gelungen ist, in vielen Jahrhunderten sich
    die Sympathie der Bevölkerung in höherem Grade zu verschaffen, das will ich nicht genau
    untersuchen … “

    Bismarck fährt fort: „Ich kenne eine Gegend, wo die jüdische Bevölkerung auf dem Lande
    zahlreich ist, wo es Bauern gibt, die nichts ihr Eigentum nennen auf ihrem ganzen
    Grundstück; von dem Bett bis zur Ofengabel gehört alles Mobiliar dem Juden, das Vieh im
    Stalle gehört dem Juden, und der Bauer bezahlt für jedes Einzelne seine tägliche Miete; das
    Korn auf dem Felde und in der Scheune gehört dem Juden, und der Jude verkauft dem Bauern
    das Brot-, Saat- und Futterkorn metzenweis. Von einem ähnlichen christlichen Wucher habe
    ich wenigstens meiner Praxis noch nie gehört! Man führt zur Entschuldigung dieser Fehler an,
    daß sie aus den gedrückten Verhältnissen der Juden notwendig hervorgehen müßten … Ich
    sehe nur, daß der Jude nicht Beamter werden kann, und nun ist mir doch das eine starke
    Schlußfolge, daß, weil jemand nicht Beamter werden kann, er ein Wucherer werden müsse.“

    Trotzdem erfolgte 1869 die völlige Befreiung der Juden von allen Einschränkungen, wobei
    besonders darauf hinzuweisen ist, daß der rassische Unterschied durch dieses Gesetz zum rein
    konfessionellen umgedeutet wurde. Diese Verschleierung des wahren Tatbestandes hat dem
    jahrzehntelangen Kampf der Judengegner, die sich der Rechte des betrogenen Volkes
    annahmen, ungeheure Schwierigkeiten bereitet, denn in schikanöser Auslegung wurde jedes
    Wort, das gegen die Juden fiel, in einen Angriff auf die anerkannte, Religionsgesellschaft
    umgedeutet. Die Regierung kämpfte somit dauernd gegen die gesunden Volksinstinkte; war
    sie vor 1869 judenfreundlich, so war sie nachher judenhörig. Die Verordnung hat folgenden
    Wortlaut:

    „Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen usw., verordnen im Namen des
    Norddeutschen Bundes, nach erfolgter Zustimmung des Bundesrates und des Reichstages,
    was folgt:

    Einziger Artikel.

    Alle noch bestehenden, aus der Verschiedenheit des religiösen Bekenntnisses hergeleiteten
    Beschränkungen der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte werden hierdurch
    aufgehoben. Insbesondere soll die Befähigung zur Teilnahme an der Gemeinde- und
    Landesvertretung und zur Betreibung öffentlicher Ämter vom religiösen Bekenntnis
    unabhängig sein.

    Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen
    Unterschrift und beigedrucktem Bundes-Insiegel.
    Gegeben Schloß Babelsberg, den 3. Juli 1869.
    Wilhelm Gr. v. Bismarek-Schönhausen.“

    Die antijüdische Bewegung entwickelte sich hieraus zwangsläufig, Einzelheiten zum
    Verständnis ihres Entstehens und Werdens bringt außer dem Kapitel „Das Judentum in der
    deutschen Kulturgemeinschaft“ S. 171 ff. die geschichtliche Darstellung des folgenden
    Abschnittes.

    2. Die Entwicklung der antijüdischen Vereine, Bünde und Parteien bis zum Weltkriege

    In Deutschland stand das Judentum zu Anfang des vorigen Jahrhunderts in keinem guten
    Ruf. Das Andenken an die, jüdischen Räuber- und Diebesbanden, die ein Jahrhundert und
    länger die deutschen Lande in Unruhe versetzt hatten, war noch in zu frischer Erinnerung.
    Dann kam aber die liberalisierende, revolutionäre Bewegung, die im Jahre 1848 zu dem
    bekannten Ausbruch führte. Sie brachte den Juden die sogenannte Emanzipation. Die letzten
    Reste einer gewissen Beschränkung fielen allerdings erst am 3. Juli 1869.

    Eine antijüdische Strömung war im ganzen vorigen Jahrhundert in den gebildeten Schichten
    Deutschlands latent. Es läßt sich das an der Hand der Schriften und Reden von Fichte, Arndt,
    Dingelstedt, Hoffmann von Fallersleben, Ludwig Feuerbach, Grillparzer, Schopenhauer,
    Richard Wagner, Franz Liszt, Wolfgang Menzel, auch von Bismarck und Moltke, genau
    verfolgen. Die Strömung wurde vorübergehend besonders stark, als Börne und Heine wirkten
    und sich und ihren Ideen Anhänger – und Gegner schufen.

    Die Abneigung verstärkte sich, als sich die Folgen der Judenemanzipation mehr und mehr
    zeigten. Aber die meisten Schriftsteller und Gelehrten, die sich mit der Judenfrage
    auseinandersetzten, taten dies so beiläufig und mehr aus dem Gefühl heraus, als auf Grund
    sorgfältiger Feststellungen. Der erste Schriftsteller, der das Problem tiefer erfaßte, war
    Heinrich Nordmann, der unter dem Pseudonym H. Naudh im Jahre 1861 die tüchtige Schrift
    „Die Juden und der deutsche Staat“ herausgab. Er wies darin schon deutlich auf die Gefahren
    hin, die sich aus dem Anderssein der Juden für ihre Wirtsvölker ergeben: „Um den
    materiellen Vorteil dreht sich die Welt des luden. Auf den Profit hat er seinen Gott gestellt,
    auf den Profit prüft er ihn, und wegen des Profites gehorcht er ihm. Seine Religion ist die
    Religion des Vorteils. Nirgends findet sich in derselben ein höherer Gesichtspunkt. Die Welt
    forderte ihn nicht auf, sich mit ihr in Einklang zu setzen, sondern nur, sie zu benutzen.“

    Ebenso gründlich faßte der Philosoph Eugen Dühring das Problem an in seiner Schrift: „Die
    Judenfrage als Frage der Rassenschädlichkeit“. Er sagt: „Eine nur in der ausgeprägsten
    Selbstsucht gegen andere einige Gesellschaft muß sich nach außen kehren und dort Stoff für
    ihre Gier suchen. Der Römer eroberte die Welt; die Jude aber suchte ihre Habe durch
    Erschleichen an sich zu bringen. Hieraus erklärt sich die Vorliebe für alle geschäftlichen
    Tätigkeiten, bei denen weniger die Arbeit als die geschäftliche Aneignung und geriebene
    Übervorteilung ihren Spielraum hat. Nicht irgendwelche äußere Hinderung ist es, was die
    Juden dauernd vom Landbau und Handwerk fernhält. Ihre innerste Anlage, die wiederum mit
    dem Kern des Wesens, der auserwählten Selbstsucht zusammenhängt, hat sie stets und wird
    sie stets auf Erwerbsarten hinweisen, in denen mehr Aneignungstrieb als Gewissen eine
    einträgliche Mitgift ist.“

    Auf die Jugend wirkte besonders der Universitätsprofessor und Geschichtsschreiber
    Heinrich von Treitschke. In der ihm eigenen Furchtlosigkeit wagte er im Jahre 1879 in den
    „Preußischen Jahrbüchern“ zu schreiben: „Man lese die Geschichte der Juden von Graetz:
    welche fanatische Wut gegen den ‚Erbfeind‘, das Christentum, welcher Todeshaß gerade
    wider die reinsten und mächtigsten Vertreter germanischen Wesens, von Luther bis herab auf
    Goethe und Fichte. Und welche hohe, beleidigende Selbstüberschätzung! – Am gefährlichsten
    aber wirkt das billige Obergewicht des Judentums in der Tagespresse. – Jahrzehntelang wurde
    die öffentliche Meinung in vielen deutschen Städten zumeist durch jüdische Federn ‚gemacht‘;
    es war ein Unglück für die liberale Partei (der Treitschke selber angehörte! der Verfasser) und
    einer der Gründe ihres Verfalls, daß gerade ihre Presse dem Judentum einen viel zu großen
    Spielraum gewährte.“

    Otto Glagau schrieb im Jahre 1876 über den „Börsen- und Gründungsschwindel in Berlin“.
    In seinen Aufsehen erregenden Aufsätzen, die zuerst in der „Gartenlaube“ erschienen und
    dann als besondere Schriften herauskamen, sagte er: „Nicht nur in Berlin, Wien, Frankfurt a.
    M., nicht nur in Deutschland und Österreich-Ungarn sind die Börsianer zu neun Zehntel
    Juden resp. getaufte Juden; auch an den Börsen von London und Paris dominieren die Juden;
    auch hier stockt an den hohen jüdischen Festtagen das Geschäft. Ich stelle aber nicht an, auch
    zu behaupten: Von den Gründungen der Schwindelperiode in Deutschland fallen gut 90 % auf
    die Juden.“ – „Vom getauften Minister bis zum polnischen Schnorrer bilden sie eine einzige
    Kette, machen sie, fest geschlossen, bei jeder Gelegenheit Front gegen die Christen. Ihr dürft
    zehnmal eher den Reichskanzler beleidigen als den schäbigsten Juden. Seht einen Trödeljuden
    nur schief an, und sofort erschallt von Guinbinnen bis Lindau, von Meseritz bis Bamberg und
    Oppenheim der Ruf: Israel ist in Gefahr.“

    Der bekannte nationale Schriftsteller, Prof. Paul de Lagarde, steuerte in seinen „Deutschen
    Schriften“ viel wertvolles Material zur Beurteilung, der Juden bei. Er schreibt z. B.: „Aber die
    Juden sind nicht allein uns fremd, auch wir sind ihnen fremd nur daß sich ihre Abneigung, wo
    sie unter sich sind, in giftigen Haß umsetzt und daß sie diesem Hasse noch einen maßlosen
    Hochmut hinzufügen. Sie sind – wie der freche Ausdruck lautet -‚gleichberechtigt mit Agio‘. –
    Jeder fremde Körper in einem lebendigen anderen erzeugt Unbehagen, Krankheit, oft sogar
    Eiterung und Tod. Dabei kann der fremde Körper ein Edelstein sein: die Wirkung wäre
    dieselbe, wie wenn es ein Stückchen faules Holz wäre. – Die Juden sind als Juden in jedem
    europäischen Staate fremde und als Fremde nichts anderes als Träger der Verwesung.

    Professor Dr. Wahrmund führte die stete Reibung der Juden mit ihren Wirtsvölkern auf den
    Nomaden-Charackter zurück, der der Judenheit anhaftet. In seinem Buche „Das Gesetz des
    Nomadentums und die heutige Judenherrschaft“ behandelt er (1887) die Neigung der Juden
    zur Revolution: „Die unter uns wohnenden Semiten nennen die Revolution den ‚Stern Judas‘
    und haben den Krach, d.h. das plötzliche Abschlachten des Gegners an der Börse eingeführt.
    Sie sind bemüht, den Krach und den plötzlichen Umschwung immer wieder einzuführen. Sie
    gehorchen hierhin dem Gesetz des Nomadentums“ (das nach Wahmund zu plötzlichen
    Überfällen auf den arglosen Gegner auffordert. Der Verfasser). – „Über die Grenzen der Blutund
    Stammesgemeinschaft reicht bei den Semiten das Mit-empfinden nicht hinaus. Gegen
    jeden Fremden ist seine Hand feindselig, wie er auch dessen Hand feindselig gegen sich
    gerichtet glaubt.“

    Eduard von Hartmann, der berühmte Philosoph, schrieb 1885 in der Schrift: „Das Judentum
    in Gegenwart und Zukunft“: „Wenn der heutige Zustand bestehen blieb, so wäre das deutsche
    Volk vom Judentum durch die Forderung und Annahme der Emanzipation betrogen worden,
    und diejenigen, welche dem deutschen Volke zumuten, mit der gegenwartigen Sachlage
    zufrieden zu sein, muten ihm mit anderen Worten zu, sich zum willigen Fußschemel der
    Größe und Herrlichkeit der künftigen jüdischen Weltherrschaft zu machen.“

    Selbst Theodor Mommsen, an sich ein Freund der Juden – er war entschiedener
    Freisinnsmann -, konnte nicht umhin, in seiner römischen Geschichte eine Kritik des
    Judentums mit dem berühmt gewordenen Satze zu schließen: „Auch in der alten Welt war das
    Judentum ein wirksames Ferment des Kosmopolitismus und der nationalen Dekomposition.“

    Einen sehr wirksamen Schlag gegen das Judentum führte Kanonikus Professor Rohling aus
    Prag dadurch, daß er einen Auszug aus dem Talmud übersetzte und als Schrift unter dem Titel
    „Der Talmudjude“ herausgab. Der Auszug zeigte, wie himmelweit verschieden die jüdische
    Moral, ja die ganze Gedankenwelt von der europäischen, zumal der germanischen ist.

    Zu Beginn der 90er Jahre erschien ein eigenartiges Buch: „Rembrandt als Erzieher“. Der
    Verfasser wurde nicht genannt. Später wurde Dr. Langbehn als solcher festgestellt. Das Buch,
    das auch heute noch, wenn auch in etwas veränderter Fassung, zu haben ist, schlug damals
    wie eine Bombe ein. Eine Auflage folgte der anderen. In einem Nachtrage zu dem Buch, der
    in der ersten Auflage fehlt, beschäftigte sich Langbehn mit dem Judentum. Er sagt darüber:
    „Der jüdische Charakter, der so gern mit Emile Zola sympathisiert, ist wie dieser, dem rein
    deutschen Wesen eines Walther von der Vogelweide, Dürer, Mozart völlig entgegengesetzt;
    will der Deutsche sich zu diesem zu-, so muß er sich jenem abwenden; mag er Kind wie
    Mozart oder Mann wie Bismarck sein, immer bleibt er der Antipode der Juden. Diese
    unüberbrückbare Kluft zwischen beiden Rassen ist die ‚gegebene Größe‘, von der eine
    dauernde Regelung ihres Verhältnisses zueinander ausgehen muß.“

    Andere Forscher und Schriftsteller behandelten die Judenfrage noch mehr als Wahrmund
    und Langbehn vom Rassenstandpunkt aus. Doch war in den Jahren, um die es sich hier
    handelt, also etwa von 1860-1890, die Rassenforschung noch nicht über die Anfänge
    hinausgekommen. Chamberlains berühmtes Werk über die „Grundlagen des neunzehnten
    Jahrhunderts“ erschien erst 1899.

    In der schönen Literatur fanden die Erkenntnisse von Treitschke, Dühring, Lagarde und
    ihrer Vorgänger nur geringen Niederschlag. Eigentlich sind es nur vier Bücher von
    Bedeutung, in denen ernstlich auf die Judenfrage aufmerksam gemacht wird: Freytags
    Kaufmannsroman „Soll und Haben“, die Volksschrift des oberhessischen Pfarrers O.
    Glaubrecht, „Das Volk und seine Treiber“, Wilhelm Raabes „Hungerpastor“ und der
    „Büttnerbauer“ von Wilhelm von Polenz! Freytag stellt den werdenden deutschen Kaufmann
    Anton Wohlfahrt dem geriebenen Juden Veitel Itzig gegenüber und zeigt, wie abgrundtief die
    beiden in ihrer Gefühls- und Gedankenwelt voneinander abweichen. Ähnlich schildert Raabe
    im „Hungerpastor“ die Verschiedenheit in der Lebensauffassung von dem deutschen Hans
    Unwirsch einerseits, dem Juden Moses Freudenstein andererseits. Raabe legt diesem die
    bezeichnenden Worte in den Mund:

    „Ich habe ein Recht, nur da ein Deutscher zu sein, wo es mir beliebt, und das Recht diese
    Ehre in jedem mir beliebigen Augenblick aufzugeben. Wir Juden sind doch die wahren
    Kosmopoliten, die Weltbürger von Gottes Gnaden oder, wenn du willst, von Gottes
    Ungnaden. – Durch Jahrhunderte hatte diese Ausnahmestellung ihre großen
    Unannehmlichkeiten für uns; jetzt aber fangen die angenehmsten Seiten dieses Verhältnisses
    an, zutage zu treten. Wir können ruhig stehen, während ihr euch abhetzt, quält und ängstet.
    Die Erfolge, welche ihr gewinnt, erringt ihr für uns, eure Niederlagen brauchen uns nicht zu
    kümmern. – Wir sind Passagiere auf eurem Schiff, das nach dem Ideal des besten Staates
    steuert; aber wenn die Barke scheitert, so ertrinkt nur ihr; wir haben unsere Schwimmgürtel
    und schaukeln lustig und wohlbehalten unter Trümmern.“

    Das wurde – wohlgemerkt – nicht nach dem Weltkriege, sondern 1863 geschrieben. Raabe
    schildert auch in seinem „Hungerpastor“ vorahnend die Art und die Tätigkeit des jüdischen
    Literatentums. Die Maximilian Harden, Eotnil Ludwig Siegfried Jacobsohn, Alfred Kerr, Kurt
    Tucholsky usw. sind samt und sonders Söhne von Moses Freudenstein.

    Glaubrecht und Wilhelm von Polenz zeigen das verderbliche Wuchern der Landjuden.

    Die Wirkung der zahlreichen Bücher und Schriften, die sich in den Jahren 1880, 1890 oder
    1895 mit dem Problem des Judentums befaßten, war nicht sehr erheblich. Über die Schicht
    der Gebildeten reichte sie nicht weit hinaus. Schon damals war die Presse zum großen Teil in
    Händen von Juden; und diese ließen sich im allgemeinen nicht in Diskussionen mit den
    Judengegnern ein, sondern schwiegen deren Schriften einfach tot. Der Zeitungsleser, der seine
    geistigen Bedürfnisse nur aus seinem Leib- und Magenblatt zu decken pflegte, erfuhr von
    dem Vorhandensein einer Judenfrage überhaupt nichts.

    Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
    https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

    • Ostfront sagt:

      Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

      Zur Geschichte des deutschen Antijudaismus

      I. Die antijüdische Abwehrbewegung

      2. Die Entwicklung der antijüdischen Vereine, Bünde und Parteien bis zum Weltkriege

      …..Der Zeitungsleser, der seine geistigen Bedürfnisse nur aus seinem Leib- und Magenblatt zu decken pflegte, erfuhr von dem Vorhandensein einer Judenfrage überhaupt nichts.

      Da trat in den 70er Jahren in Berlin der Hofprediger Adolf Stoecker auf. Er war kein
      „Antisemit“ im üblichen Sinne des Wortes und wurde doch gewissermaßen zum Vater des
      deutschen „Antisemitismus“. Stoecker, den Kaiser Wilhelm I. von Metz nach Berlin gerufen
      hatte, erkannte schon wenige Jahre nach dem 70er Kriege die in der Sozialdemokratie
      liegende Gefahr. Er erkannte auch, daß die sozialdemokratische Bewegung nicht mit Gewalt
      zu unterdrücken sei. Er begann in öffentlichen Versammlungen in Berlin mit den
      marxistischen Führern um die Seele des deutsehen Arbeiters zu ringen. Anfängliche
      Mißerfolge störten den mutigen Mann nicht. Seine Tapferkeit und die Gewalt seiner Rede
      machten bald Eindruck auf die erst widerstrebenden Massen. Die Sozialdemokratie hatte
      einen Gegner gefunden, wie sie ihn noch nicht kennengelernt hatte. Ein späterer Schriftsteller
      (Paul Broecker) schrieb einmal, daß die Sozialdemokratie den Griff Stoeckers am Halse
      einmal gefühlt habe und das Mal dieses tödlichen Griffes nie wieder ganz los geworden sei.

      In seinem Kampfe gegen Sozialdemokratie und Anarchismus für Christentum und
      Monarchie mußte Stoecker erkennen, daß breite Schichten des Judentums, besonders aber die
      jüdische Großstadtpresse, innerlich auf der Seite des Marxismus standen und ihren bitteren
      Haß gegen Christentum, Deutschtum und Monarchie kaum verhehlten. Da wagte er es, den
      Juden, die er im übrigen für das „auserwählte Volk“ der Bibel hielt, zu raten, daß sie doch ein
      wenig mehr Bescheidenheit üben möchten.

      Der Rat war gut; seine Befolgung hätte auch im Interesse der Juden gelegen. Aber die
      jüdiscche Eitelkeit ertrug nicht die kleinste Zurechtweisung. In der jüdischen und jüdisch
      beeinflußten Presse erhob sich ein Sturm der Entrüstung, Stoecker wurde zu einem
      Finsterling, zu einem Fanatiker gestempelt. Man beobachtete sein persönliches Leben man
      schrieb jedes seiner Worte auf, um Widersprüche daraus konstruieren zu können, man stellte
      ihm Fallen, verwickelte ihn in Prozesse, aber man vermochte den tapferen Mann nicht zu Fall
      zu bringen. Man erreichte das Gegenteil von dem, was man hatte erreichen wollen: Stoecker
      wurde einmal ein immer schärferer Judengegner, zum anderen aber wurden die Scharen der
      Arbeiter und kleinen Mittelständler, aber auch der Studenten, die in Stoecker ihren Führer
      erblickten, immer dichter.

      Leider vermochten die Erfolge, die Stoecker in Dutzenden von öffentlichen
      Versammlungen errang sich nicht voll auszuwirken. Stoecker war ein vorzüglicher Redner,
      ein ausgezeichneter Agitator, aber kein Organisator. Auch war seine Judenfeindschaft
      weniger auf rassische Erkenntnisse als vielmehr auf christlich-religiöse Erwägungen
      gegründet. So blieb es bei glänzenden Versammlungen, die leider nur zu bald verpufften.
      Hinzu kam, daß Bismarck aus höheren politischen Gründen die von Stoecker entfachte
      sogenannte „Berliner Bewegung“ nicht förderte, sondern behinderte. Die Bewegung kam ins
      Stocken; Stoecker wurde genötigt, aus der deutsch-konservativen Partei auszutreten, und er
      stand schließlich als einsamer Mann auf weiter Flur, zwar von vielen verehrt, aber ohne
      erhebliche politische Macht. Aber der von ihm ausgestreute Samen ging da und dort auf. Als
      sich im Winter 1918-1919 die Deutschnationale Volkspartei bildete, da waren unter den
      Gründern eine ganze Anzahl Schüler Stoeckers, so die Abgeordneten Behrens, Hülser,
      Mumm, Lindner usw.

      Inzwischen hatten sich auch andere Zentren des Antijudaismus gebildet: Im Jahre 1880
      hatte Bernhard Förster, der Schwager Nietzsches und ältere Bruder des späteren antijüdischen
      Abgeordneten Paul Förster, für eine, übrigens recht zahme „Antisemitenpetition“ 265.000
      Stimmen aufgebracht. Der Reichskanzler wurde darin aufgefordert, Maßnahmen gegen das
      Überhandnehmen des Judentums und des jüdischen Geistes zu ergreifen. Eine positive
      Wirkung hatte die Petition nicht.

      Es gab damals in allen Geisteslagern, in allen Parteien Leute, die den Juden mit großem
      Mißtrauen gegenüberstanden. Sie einte nichts als ihre Stellung dem Judentum gegenüber und
      die Liebe zu ihrem Volke. Wohl fanden im Jahre 1882 in Dresden und 1886 in Kassel
      antijüdische Kongresse statt. Sie wurden aber von der Öffentlichkeit nur wenig beachtet. Sie
      hatten auch kaum praktische Folgen, da die Teilnehmer in ihren Ansichten zu weit
      auseinandergingen. Einigermaßen einig waren sie nur in der Meinung, daß etwas gegen die
      Anmaßung der Juden geschehen müsse. In anderen Fragen waren die Ansichten
      grundverschieden. Eine antijüdische Partei kannte man nicht. Da ging ein junger Bibliothekar
      der Universität Marburg, Dr. Otto Boeckel, den nur lose Verbindungsfäden mit
      Gesinnungsgenossen in Berlin usw. verbanden, auf eigene Faust vor. Er stellte sich 1887
      selbst als antijüdischer Reichstagskandidat im Wahlkreis Marburg-Kirchhain Frankenberg auf
      und wurde gewählt.

      Im Reichstag bedeutete Dr. Boeckel als einzelner zunächst sehr wenig. Aber in Hessen stieg
      seine Bedeutung bald auf eine ganz unerwartete Höhe. Er wurde zu einer Art Bauernkönig. –
      Der Druck der Juden hatte sich dort, wie O. Glaubrecht das in seinem oben erwähnten Buche
      „Das Volk und seine Treiber“ geschildert hatte, ganz unerträglich gesteigert. Die zahlreichen
      Landjuden waren als Händler und Wucherer reich, die Bauern aber arm geworden. Tausende
      hessischer Bauern arbeiteten nur noch für die Juden, in deren Zinsknechtschaft sie standen.
      Ganze Dörfer waren den Juden verpflichtet. Dem einen Juden „gehörte“ das eine, dem
      zweiten das andere Dorf. In ihrem Elend waren die Bauern zum Teil in eine Lethargie
      versunken, die sie immer tiefer in die Abhängigkeit hineinführte. Der Nachbar konnte dem
      Nachbarn keine Kuh, kein Schwein, keinen Zentner Getreide verkaufen, ohne daß der Jude
      sich als Händler und Makler dazwischen drängte.

      Wie ein Donnerkeil fuhr Dr. Boeckel in diese unerträglichen Zustände hinein. Dank seiner
      gewaltigen Redegabe wußte er die Bauern aus ihrer Lethargie aufzurütteln. Und als sie erst
      begriffen hatten, daß die überkommenen Zustände nicht natur- und gottgewollt seien, da
      stellten sie sich schneller um, als man hätte erwarten sollen. – Dabei war Boeckel nicht nur ein
      ungemein geschickter Redner, sondern auch ein Organisator. Er gründete einen Bauernverein,
      der sich mit dem An- und Verkauf von landwirtschaftlichen Artikeln befaßte und dadurch die
      Juden überflüssig machte. Dabei ging Boeckel in der Agitation Schritt für Schritt vor. Er zog
      von Dorf zu Dorf, von Kreis zu Kreis und ließ überall Filialen seines Bauernvereins zurück.
      So eroberte er das Land systematisch und für die Dauer. Überall hatte er Verrauensmänner,
      die ihm ergeben waren und ihm aufs Wort gehorchten. Bald wuchs seine Beliebtheit so, daß
      seine Ankunft in einem Dorfe festlich begangen wurde. Die Bauern fühlten, daß es ein
      Befreier aus drückender Abhängigkeit war, der zu ihnen sprach. Es war ein ergreifender
      Vorfall, daß ein Bauer, der einen stundenweiten Marsch hinter sich hatte und daher etwas zu
      spät zu einer Versammlung erschien, seine kleine Tochter, die er mitgebracht hatte, hoch hob,
      damit sie Boeckel sehen konnte, und ihr sagte: „Sieh dir den Mann dort an. Den hat uns Gott
      gesandt.“

      Inzwischen waren auch andere antijüdische Führer auf der Bildfläche erschienen. Da hatte
      der leidenschaftliche Redner Dr. Henrici in einer Anzahl Städte gesprochen und ungeheures
      Aufsehen erregt. Dann aber trat bald ein Mann in den Vordergrund, der wesentlich ernster zu
      nehmen war: der ehemalige Berufsoffizier, aus dem konservativen Lager stammende Max
      Liebermann von Sonnenberg. Herr von Liebermann, ein sehr bedeutender Redner und
      glänzender Debatter, bereiste ganz Deutschland und gründete zahlreiche antijüdische bzw.
      „deutsch-soziale“ Vereine. Nebenbei versäumte er aber nicht, sich in Hessen einen Wahlkreis
      (Fritzlar-Homberg-Ziegenhain) zu sichern. Sein eigentliches Arbeitsfeld war aber nicht
      Hessen, sondern Deutschland, während Dr. Boeckel sich bewußt auf Hessen beschränkte und
      systematisch einen Baustein auf den anderen legte.

      Boeckels Arbeit war es in erster Linie zu verdanken, daß bei den Wahlen von 1890 die Zahl
      der antijüdischen Abgeordneten auf fünf stieg: Boeckel, Oswald Zimmermann, Pickenbach,
      Ludwig Werner und Max Liebermann von Sonnenberg. Alle waren in Hessen gewählt, auf
      Boeckelschem Gebiet die ersten drei, während Liebermann von Sonnenberg sich einen
      eigenen Wahlkreis gesucht hatte. Ludwig Werner hatte einen Wahlkreis in Niederhessen
      erobert, dem er bald noch einen zweiten hinzufügte.

      Bei den nächsten Wahlen – 1893 – stieg die Zahl der antijüdischen Abgeordneten auf 16. Es
      waren u. a. noch einige sächsische Wahlkreise wie Dresden, Pirna, Bautzen usw.
      hinzugekommen.

      Damit war der Höhepunkt der antijüdischen Bewegung der damaligen Zeit so ziemlich
      erreicht, wie das auch aus folgenden Zahlen hervorgeht: Die antijüdischen Parteien brachten
      auf

      Stimmen Abgeordnete
      1887 11 663 1
      1890 47 536 5
      1893 263 861 16
      1898 284 250 13
      1903 244 543 11
      1907 248 519 16 1)
      1912 356 455 13 2)

      1) Darunter Fraktionsmitglieder der Wirtschaftlichen Vereinigung.

      2) Darunter 3 Mitglieder der antijüdischen deutschen Reformpartei, 10 Mitglieder der
      Wirtschaftlichen Vereinigung, die aber nicht alle als Judengegner angesprochen werden
      konnten.

      In Wirklichkeit wurden also von 1893 bis 1912 kaum Erfolge erzielt. Die inneren
      Streitigkeiten der judenfeindlichen Gruppe ließen es zu solchen nicht kommen. Die
      grundsätzliche Einstellung besonders der Führer war zu verschieden. Da waren noch einige
      Anhänger Stoeckers, da war der im Grunde konservativ gesinnte Liebermann von
      Sonnenberg, da war Dr. Boeckel, der aus seiner Heimatstadt Frankfurt eine starke
      demokratische Ader mitgebracht hatte, da waren die sächsischen Abgeordneten um
      Zimmermann, die entschiedene Mittelständler waren, da war schließlich der sehr
      arbeitnehmerfreundliche Hamburger Friedrich Raab. So viele Richtungen konnte eine kleine
      Partei nicht verdauen. Wohl kam es im Jahre 1894 in Eisenach – unter dem Druck der Wähler
      – zu einer vorübergehenden Einigung in der „Deutschsozialen Reformpartei“, aber bald fiel
      diese künstlich zusammengefügte Partei wieder in ihre Bestandteile auseinander. Die
      „Deutsche Reformpartei“ unter Boeckel und Zimmermann erstand wieder, während sich die
      Parteiführer um Liebermann und Raab mit einigen anderen, in der Judenfrage fast farblosen
      Abgeordneten zur „Wirtschaftlichen Vereinigung“ zusammenschlossen.

      Es waren jedoch nicht nur sachliche Meinungsverschiedenheiten, welche den Bestand einer
      den Bestand einer einheitlichen Partei erschwerten. Verhängnisvoll machten sich auch der
      Ehrgeiz, der Eigensinn und die Disziplinlosigkeit der Führer geltend.

      Bald entzweiten sich auch noch Dr. Boeckel und Zimmermann, so daß das Gesamtbild der
      Bewegung ein recht unerfreuliches wurde. Später kamen noch andere Männer und andere
      Richtungen hinzu: Alwardt wurde in Arnswalde gewählt und wurde der Mittelpunkt des
      sogenannten „Radau-Antisemitismus“.

      Als aber die Bewegung an öffentlichem Ansehen schon sehr gelitten hatte, traten einige
      Männer in den Vordergrund, die sehr ernst zu nehmen waren und Achtung bei Freund und
      Feind genossen: der schon erwähnte Friedrich Raab aus Hamburg, Graf Ludwig Reventlow
      aus Kiel (der Bruder von Ernst Reventlow) der Richter Laftmann aus Schmalkalden und der
      Führer des Deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes, Wilhelm Schack. Aber diese
      Blütezeit der Bewegung dauerte nicht lange Wilhelm Schack mußte sich aus dem öffentlichen
      Leben zurückziehen Graf Ludwig Reventlow starb, und Raab, durch den Verlust seiner
      liebsten Kampfgenossen seelisch erschüttert, alterte vor der Zeit. Schon vorher war Dr.
      Boeckel aus der Bewegung verschwunden. Er, der keinen Funken kaufmännischer Begabung
      besaß, hatte in Marburg eine große Buchdruckerei gegründet, die er nicht durchzuhalten
      vermochte. Er muß sich nach Berlin zurückziehen und froh sein, daß er dort in dem ehedem
      von ihm bekämpften „Bund der Landwirte“ ein Unterkommen fand. Heute deckt auch den
      ehemaligen hessischen Bauernkönig längst die Erde.

      Im allgemeinen muß man sagen, daß die Geschichte des Partei-Antijudaismus wenig
      erfreulich ist. Die meisten seiner Vertreter stellten sich auf Agitation ein. Der
      Versammlungserfolg wurde das Maß der Dinge. Die wissenschaftlichen Forschungen der
      Vorläufer des politischen Antijudaismus traten ganz in den Hintergrund. Der Kampf gegen
      Gesinnungsverwandte wurde mit mehr Gründlichkeit und vor allen Dingen mit mehr
      Erbitterung geführt als der Kampf gegen grundsätzliche Gegner.

      Ein Mann blieb in dieser Zeit, wie auch früher und später, im Hintergrund: Theodor Fritsch
      in Leipzig. Er wurde der Schriftsteller, Materialsammler und Forscher der Bewegung. In der
      eigentlichen Parteiarbeit trat er nur wenig hervor. Dagegen war er unermüdlich in der
      Herausgabe von Schriften und Flugblättern. Er gab die „Brennenden Fragen“, das „Handbuch
      der Judenfrage“ und eine Reihe anderer Bücher heraus. Er bemühte sich ernstlich und unter
      großen persönlichen Opfern, die Verflachung der antijüdischen Bewegung zu verhindern.
      Und er hat sie tatsächlich verhindert. Nach und nach gelang es ihm, eine groß und größer
      werdende Gemeinde von Männern (und Frauen) um sich zu sammeln, die sich von Phrase und
      Tagesmeinung unabhängig gemacht hatten. Diese Schar blieb auch zusammen, als in den
      Jahren vor dem ersten Weltkriege der politische Antijudaismus nicht mehr viel bedeutete.

      Die Führer der Juden kamen auch sehr bald dahinter, daß Theodor Fritsch ihr schlimmster,
      weil besonnenster, bestunterrichteter, am sachlichsten kämpfender Gegner war. Sie
      denunzierten ihn, wo sie nur konnten, und hängten ihm einen Prozeß nach dem anderen an.
      Hin und wieder erzielten sie auch eine Verurteilung ohne damit aber den tapferen Mann von
      seinem Wege abbringen zu können.

      Unabhängig von dem reichsdeutschen hatte sich der Antijudaismus in Deutsch-Österreich
      entwickelt. Sein Vater und langjähriger Führer war Ritter Georg von Schönerer. Er dachte
      radikal in jeder Beziehung. Er war entschiedener Alldeutscher, entschiedener Judengegner
      und nebenbei auch ein Gegner des Klerikalismus. Die begeisternden Redner Franz Stein, Karl
      Iro, Karl Hermann Wolff und andere waren seine Jünger. – Zu einem Gegner Schönerers
      entwickelte sich der kluge und redegewaltige spätere Bürgermeister von Wien, Karl Lueger,
      der als eingefleischter Habsburger den alldeutschen Gedanken bekämpfte und auch die Losvon- Rom-Bewegung, die Schönerer entfacht hatte, abwies.

      Bald wurde es in Österreich so wie im Reiche: die antijüdischen Parteien verschwendeten
      ihre Hauptkraft in Streitereien untereinander. Die Juden wurden die lachenden Dritten.

      Inzwischen hatten sich im Reiche sowohl als auch in Österreich eine Reihe von
      Vereinigungen gebildet, die auf dem Boden des Antijudaismus standen oder doch wenigstens
      nach Art des alten preußischen Offizierkorps die Aufnahme der Juden ablehnten. Da leisteten
      vor allen Dingen die Vereine deutscher Studenten innerhalb der akademischen Jugend
      wichtige und nachhaltige Aufklärungsdienste. In ähnlichem Geiste wirkten unter den jungen
      Kaufleuten, Technikern, Handwerkern die deutschen Jugendbünde, die um die Zeit von 1895
      bis 1900 in etwa siebzig Städten vertreten waren. Innerlich ablehnend dem Judentum
      gegenüber stand auch der Alldeutsche Verband.

      Starke und einflußreiche Wirtschaftsgruppen, die sich der jüdischen Wirtschaftsmacht
      entzogen, waren vor allen Dingen der „Bund der Landwirte“ aus dem sich später der
      „Landbund“ entwickelte, und der „Deutschnationale Handlungsgehilfen-Verband“, der 1893
      von geistigen Jüngern Raabs in Hamburg gegründet wurde und eine erstaunliche Entwicklung
      nahm. Der große Verband, der am Ende seiner Tätigkeit etwa 400.000 Mitglieder mit
      monatlichem Durchschnittsbetrag von 4.30 RM. zählte und ein Vermögen von etwa 100
      Millionen RM. besaß, satzungsmäßig keine Juden aufnahm und auch Anzeigen jüdischer
      Firmen zurückwies, war in den letzten Jahrenn seines Bestehens gelegentlich der Gefahr
      ausgesetzt, unter Zentrums-Einfluß zu kommen, und ging dann nach dem 2. Mai 1933 in der
      Deutsehen Arbeitsfront auf, nachdem er schon früher eine große Anzahl
      nationalsozialistischer Mitglieder gezählt und dem Nationalsozialismus viele wertvolle
      Mitkämpfer geliefert hatte.

      Ein Wort über die judengegnerische Presse in der Vorkriegszeit: Diese Presse hatte mit
      besonders schwierigen Verhältnissen zu kämpfen. Von den Bezugsgeldern allein kann eine
      Zeitung nicht leben. Sie ist auf Anzeigen angewiesen. Einerseits waren nun viele der
      Geschäftsleute, welche die Zeitungsreklame mit Vorliebe benutzen, Juden, zum andern lag
      auch bis zur nationalsozialistischen Neugestaltung die Anzeigenvermittlung vielfach in
      jüdischen Händen, und folgerichtigerweise konnte ein Blatt, das gegen das Judentum Stellung
      nahm, sowieso keine jüdischen Anzeigen bringen. So litten die antijüdischen Zeitungen
      zumeist an Geldmangel. Sie vermochten es nicht, sich tüchtige Mitarbeiter zu sichern, sie
      mußten sich mit Kräften zweiten und dritten Ranges begnügen und waren daher den reichen
      Judenzeitungen nicht gewachsen. Viele Blätter gingen nach kurzer Blütezeit wieder ein.
      Selbst Dr. Boeckel konnte seinen „Reichsherold“, der der Judenherrschaft in Hessen
      tatsächlich ein Ende gemacht hatte, nicht aufrechterhalten. So gingen die meisten
      antijüdischen Zeitungen und Zeitschriften nach kurzer Zeit wieder ein. Nur Theodor Fritsch in
      Leipzig hielt seine „Deutschsozialen Blätter“ und, nachdem er diese an Liebermann von
      Sonnenberg abgegeben hatte, die Monatsschrift „Hammer“ durch. – Nach seinem Ableben
      wurde die Zeitschrift weiter fortgesetzt; sie führte ihren Kampf gegen das Judentum im Sinne
      des Altmeisters, der sie gegründet hat, bis zum Frühjahr 1940 fort.

      Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
      https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

      • Ostfront sagt:

        Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

        Zur Geschichte des deutschen Antijudaismus

        II. Das völkische Erwachen

        1. Das völkische Ziel

        Der erste Weltkrieg hätte die überlebten Kasten- und Standesgegensätze durch die
        Frontkameradschaft beseitigen können.

        Ein Volk, das in Not und Tod zusammenstand, hätte diesen einzigartigen, historischen
        Augenblick erkennen müssen, um das letztvölkische Ziel, die Einigung aller Deutschen in
        einer wahrhaften Volksgemeinschaft zu verwirklichen. Statt dessen blieb durch den ganzen
        Krieg der Gegensatz zwischen Front und Etappe, der Gegensatz zwischen der kämpfenden
        Armee und der Heimat bestehen und wurde durch den „Feind im Innern“ dauernd verschärft
        und gefördert, bis die Revolte 1918 den Sieg der volkszerstörenden Hetzer brachte, den
        Zusammenbruch herbeiführte und die volksgemeinschaftsbildenden Kräfte durch den
        unheilvollen Klassenkampfgedanken zerriß. Der innere Feind war der Jude; der Jude in der
        Etappe, in den Schreibstuben, in den Lazaretten, der Jude in der Heimat, in der
        Ernährungswirtschaft, in der marxistischen sogenannten Arbeiterführung, in den Parlamenten,
        der Jude als offen und geheim wirkende zersetzende Macht. Anstatt den Drückeberger, den
        Kriegsgewinnler und den politisehen Hetzapostel an die Wand zu stellen, überließ man diesen
        drei Gruppen, die sich fast nur aus Juden zusammensetzten und unter jüdischer Leitung
        standen, die Vorbereitung des Dolchstoßes in den Rücken der kämpfenden Armee, die
        Unterhöhlung der Widerstandskraft der Heimat, aber vor allem die systematische Vernichtung
        der Volkseinheit auf völkischer Grundlage, auf der allein eine Zukunft Deutschlands möglich
        ist. „Die Kanzleien waren mit Juden besetzt. Fast jeder Schreiber ein Jude und jeder Jude ein
        Schreiber. Ich staunte über diese Fülle von Kämpfern des auserwählten Volkes und konnte
        nicht anders, als sie mit den spärlichen Vertretern an der Front zu vergleichen.“ (Adolf Hitler,
        „Mein Kampf“, Band 1, Seite 211.)

        Im November 1918 zerbrach Deutschland innerlich und wurde ein Spielball nicht nur der
        Siegerstaaten, sondern besonders aller dunklen Mächte, die sich in ihm nun auch in aller
        Deutlichkeit und Öffentlichkeit breitmachten.

        Damit war die Berechtigung der judengegnerischen Forderungen erkannt und das Versagen
        der bisher verantwortlichen Staats- und Parteiführer deutlich eworden. Die völkische
        Neugeburt wurde nun das Ziel aller echten Deutschen. Volkstum, Rasse, Blutsgemeinschaft
        wurden für sie die entscheidenden Grundlagen eines deutschen Neubaues, die Begriffe
        Nation, Staat, Stand und Konfession traten mit Recht hinter Volkstum, Rasse und
        Blutsgemeinschaft zurück. Damit wurde die Judenfrage selbstverständlich zu einer der
        allerentscheidendsten Fragen der Zukunft. Schon vor seinem politischen Auftreten erkannte
        Adolf Hitler in den Tagen des Novemberzusammenbruchs 1918: „Mit den Juden gibt es kein
        Paktieren, sondern nur das harte Entweder-Oder.“ (Hitler, „Mein Kampf“, Seite 225.)

        2. Die Entwicklung der völkischen Vereine, Bünde und Parteien

        Die 1914 gegründete Deutsch-völkische Partei unter Werner, die sämtliche Richtungen des
        Vorkriegsantijudaismus zusammengebracht hatte, ging 1918/19 in der Deutschnationalen
        Volkspartei auf, denn man glaubte damals, zu der Nationalversammlung eine große
        „Rechtspartei“ zusammenbringen zu müssen, ohne zu erkennen, daß die Deutschnationale
        Partei ebenfalls nicht rein von Judenstämmlingen, Freimaurern und Beauftragten des
        Judentums war. In der Deutschnationalen Partei entwickelte sich darum im Laufe der Zeit ein
        völkischer Flügel, der sich in immer stärker werdenden Gegensatz zur Entwicklung der
        Gesamtpartei stellte. Dieser Gegensatz führte dann im September 1922 zum Austritt der
        Reichstagsabgeordneten von Graefe, Wulle und Henning und zur Gründung der
        DeutschVölkischen Freiheitspartei, die jeden Judenstämmling aus ihren Reihen ausschloß.

        Im Dezember 1918 war der Deutsch-völkische Bund, 1920 erweitert zum Deutschvölkischen
        Schutz- und Trutz-bund ins Leben gerufen worden. Er breitete sich unter der
        Führung von Alfred Roth von Hamburg über das ganze Reich aus und war jahrelang neben
        dem Alldeutschen Verband das Sammelbecken für alle völkisch Gesinnten.

        Als der Deutsch-völkische Schutz- und Trutzbund, eine Schöpfung des Alldeutschen
        Verbandes, 1922 wegen seiner nicht allein judenfeindlichen, sondern wesentlich auch wegen
        der Erziehungsarbeit zum völkischen Denken von der ihm feindlichen Regierung aufgelöst
        wurde, traten all die Hunderttausende, die dem Bunde angehört hatten, oder die durch ihn
        über die Gefahren des Judentums aufgeklärt worden waren, auf Weisung zum größten Teil in
        die befreundete Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei über.

        Die ersten Nachkriegsjahre brachten eine Reihe Gründungen von Verbänden, besonders
        natürlich Frontkämpferbünden, die alle mehr oder weniger das völkische Ziel sahen und zu
        verwirklichen suchten. So entstanden der „Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten“, der
        „Wehrwolf“, der „Jungdeutsche Orden“, der Bund „Oberland“, der Bund „Bayern und Reich“,
        der „Frontkriegerbund“ und andere Organisationen, die alle auf soldatischer Grundlage
        aufgebaut waren. Diese Wehrverbände rekrutierten sich zum guten Teil aus Formationen, die
        ihren Einsatz in Oberschlesien zur Abwehr des Einfalls der Polen fanden.

        Im März 1920 stand der „Kapp-Putsch“ unter „dem Hakenkreuz der 22. Brigade Ehrhardt“
        „Hakenkreuz am Stahlhelm, schwarz-weiß-rotes Band … „. Überall wurde der Kampf als
        völkischer Kampf bewußt und unbewußt geführt. Nach dem Scheitern dieses Putsches wurden
        die Verbände immer stärker von ihren letzten völkischen Zielen abgelenkt, was um so leichter
        gelang, als ihnen jede politische Führung und Vertretung fehlte. Die meisten Bünde sahen ihre
        Aufgabe in der Erziehung und Schulung in wahrhaftem und nationalem Geist, die völkische
        Aufgabe verschwand immer stärker. Der „Jungdeutsche Orden“ schwenkte 1929 sogar ins
        demokratisch-politische Fahrwasser der jüdischen Staatspartei ab. Der ganze völkische
        Kampf wurde von da ab nur noch von der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei
        geführt.

        3. Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei1)

        1) Man vergleiche hiermit die Dissertation des Dr. Ulrich von Hasselbach aus Breslau: „Die
        Entstehung der nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei 1919-1923“, Leipzig 1931,
        Hochschulverlag Karl Vater.

        In Bayern gab es nach dem Kriege zwei völkische Vereinigungen, aus denen sich die ersten
        Anhänger des Nationalsozialismus fanden. Dies waren die Thule-Gesellschaft., zu der der
        Dichter Dietrich Eckart gehörte, und der 1919 gegründete Bayerische Schutz- und Trutzbund.
        Die Thule-Gesellschaft hatte den Wahlspruch: „Deutscher, halte dein Blut rein.“ Aus ihren
        Reihen stammten die Geiseln, die die Machthaber der Münchener Räterepublik, die Juden
        Kurt Eisner und Max Lewin, im Lultpold-Gymnasium in München erschießen ließen.

        (siehe auch: Bevor Hitler kam.
        Urkundliches aus der Frühzeit der Nationalsozialistischen Bewegung
        https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/07/22/schiesserei-in-einem-muenchner-einkaufszentrum/#comment-27250 )

        Dietrich Eckarts Kampfzeitung „Auf gut deutsch“ wurde bald eines der Hauptkampforgane
        gegen das rote Mordgesindel und das Judentum. Später ist Dietrich Eckart vertrauter Freund
        Adolf Hitlers geworden. Sein Tod, kurze Zeit nach seiner Haftentlassung am 2. Weihnachtstag 1923, war ein erster schwerer Verlust für die NSDAP. Der „Völkische Beobachter“ in München gehörte anfänglich der Thule-Gesellschaft.

        Unabhängig hiervon gründete Anton Drexler, ein Werkzeugschlosser aus München,
        zusammen mit fünf anderen Männern die Deutsche Arbeiterpartei. Anläßlich eines Vortrages
        von Gottfried Feder über die Brechung der Zinsknechtschaft lernte Adolf flitler diesen Kreis
        kennen. Am 17. September 1919 trat er als siebentes Mitglied der Partei bei. Adolf Hitler, von
        Beruf Bauzeichner, geb. am 20. April 1889 zu Braunau im Innviertel, hatte als deutscher
        Frontsoldat den Weltkrieg mitgemacht und war verwundet zurückgekehrt. Während der
        Revolutionstage lag er, vor-übergehend durch Giftgas erblindet, im Lazarett zu Pasewalk.
        Wegen seiner Teilnahme am Kriege im deutschen Heer hatte er seine österreichische
        Staatsbürgerschaft verloren, während die deutschen Behörden ihn nicht einbürgerten.
        Während in den Nachkriegsjahren zahllose nach Deutschland geströmte Ostjuden
        eingebürgert wurden und als „deutsche Staatsbürger jüdischen Glaubens“ sich im Deutschen
        Reich festsetzten, hat man einen Mann aus rein deutscher Abstammung (Hitlers Ahnen sind
        bis ins 16. Jahrhundert als deutsche Bauern in Niederösterreich nachgewiesen), der im
        Weltkrieg mit dem Eisernen Kreuz I. und II. Klasse ausgezeichnet wurde, als „staatenlos“
        behandelt, bis die Braunschweigische Staatsregierung als nationalsozialistische Regierung ihn
        1932 zum Regierungsrat ernannte, womit er die Rechte eines deutschen Staatsbürgers erhielt,
        nachdem er die Pflichten eines solchen schon zwei Jahrzehnte vorbildlich erfüllt hatte. Mit
        Hitlers Beitritt im September 1919 bekam die kleine Deutsche Arbeiterpartei den Führer, der
        als überragender Redner und meisterhafter Organisator durch Energie, Zähigkeit und
        Führereigenschaft den ungeheuren Aufstieg der Partei herbeiführte. Mit ihm bekam der
        Kampf gegen das Judentum seinen eigentlichen Kopf und den Träger seines Sieges. Am 24.
        Februar 1920 veranstaltete die Deutsche Arbeiterpartei im Hofbräuhaus zu München ihre
        erste Massenversammlung. Adolf Hitler trug die 25 Punkte des Programms vor, die mit
        großem Jubel von der Menge aufgenommen wurden. Dieser Tag gilt mit Recht als die
        Geburtsstunde der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiter-Partei (NSDAP.). Der
        „Völkische Beobachter“ wurde 1921 das Organ der Bewegung, Adolf Hitler am 1. August
        1921 nach einer Parteireinigung zum Parteiführer gewählt.

        An führenden Köpfen aus dieser Anfangszeit sind neben Adolf Hitler, Gottfried Feder und
        Dietrich Eckart zu nennen: Julius Streicher, Hermann Esser und Alfred Rosenberg, seit 1921
        Schriftleiter des „Völkischen Beobachters“. Die Partei stellte ihren eigenen
        Versammlungssschutz auf, um sich gegen die Angriffe der Marxisten durchzusetzen, die
        spätere SA., die erst 1925 nach dem Wiederaufbau der Partei eine einheitliche Kleidung,
        Mütze und Braunhemd erhielt.

        In der Folgezeit trat die Partei in nähere Beziehungen zu, den neben ihr bestehenden
        Kampfverbänden: der bayerischen Einwohnerwehr (gegründet 18. April 1919, als
        Wehrverband selbständig geworden 19. September 1919, aufgelöst Mitte 1920), Leiter:
        Forstrat Escherich, und dem Bund „Bayern und Reich“. Mit diesen trat sie vorübergehend den
        Vereinigten Vaterländischen Verbänden Bayerns zusammen, schied aber nach der großen
        Kundgebung gegen die Ruhrbesetzung am 14 . Januar 1923 auf dem Königsplatz in München
        wieder aus. Das Jahr 1923, beginnend mit den Verfolgungen der völkischen Bewegung beim
        Parteitag im Januar, war erfüllt von Kämpfen. Schon am 1. Mai 1923 erwartete man eine
        blutige Auseinandersetzung. Auf Oberwiesenfeld hielt der „Deutsche Kampfbund“ unter
        Oberstleutnant Kriebel Wacht, dem die SA. unter Hauptmann Goering, Bund „Oberland“
        unter Dr. Weber und der Bund „Reichskriegsflagge“ zugehörten. Beim deutschen Tag in
        Nürnberg stellte sich dann General Ludendorff vor die Front der deutschen
        Freiheitsbewegung.

        Der Versuch Adolf Hitlers, durch eine bewaffnete Erhebung am 8. und 9. November 1923
        das von Separatismus und Kommunismus bedrohte Reich zu retten, scheiterte am Verrat des
        Generalstaatskommissars von Kahr in Bayern und des Reichswehrgenerals von Lossow. 16
        Nationalsozialisten, die in den ersten beiden Gliedern des Zuges am 9. November1923 unter
        Führung von Adolf Hitler und Erich Ludendorff durch München marschierten, wurden von
        der Landespolizei erschossen, Adolf Hitler wenige Tage später verhaftet, die Partei verboten,
        Adolf Hitler und seine Mitkämpfer vor Gericht gestellt.

        Während der Verbotszeit der Partei versuchten verschiedene Männer sich politisch zu
        halten, sehr rasch aber trat Zersplitterung ein, in Bayern erwuchs ein „Völkischer Block“, in
        Baden, Sachsen und Württemberg ein „Völkisch-sozialer Block“, in Norddeutschland wurde
        zwar im August 1924 unter dem Namen „Nationalsozialistische Freiheitsbewegung“ ein
        Zusammenschluß von Nationalsozialisten und Deutsch-völkischer Freiheitsbewegung
        geschaffen, der aber keine volle Einigung mitbrachte, da gerade ein großer Teil der aktivsten
        Nationalsozialisten austrat. Hatte die Reichstagswahl vom 4. März 1924 infolge der
        glänzenden Verteidigungsreden Hitlers vor dem Volksgericht der NSDAP., verbunden mit der
        Deutsch-völkischen Freiheitsbewegung noch 32 Reichstagsmandate, ja sogar in Bayern 27
        Landtagsmandate gebracht, so sank diese Zahl bei der Reichstagswahl am 7. Dezember 1924
        auf 14 Reichstagsmandate zurück. Abeordnete waren damals u. a. Feder, Frick, Dietrich für
        die Nationalsozialisten, Graefe für die Deutsch-völkischen, Ludendorff als selbständiger
        Vertreter.

        Am 20. Dezember 1924 wurde Adolf Hitler aus der Haft auf der Festung Landsberg
        entlassen, am 27. Februar fand die erste nationalsozialistische Massenversammlung nach
        Neugründung der Partei wieder statt. Adolf Hitler übernahm die Führung, setzte die NSDAP.
        klar von allen anderen völkischen Gruppen ab, und in kurzer Zeit war die Partei wieder
        hinausgewachsen über ihre Stärke bei dem gescheiterten Vorstoß des Novembers 1923.
        Waren die ersten Jahre des Aufstieges auch mühsam, so setzte sich mit dem Augenblick, wo
        der Kampf gegen den Young-Plan begann, die NSDAP. an die Spitze aller nationalen
        Bewegungen die sie rasch überrundete und zum großen Teil aufschluckte.

        Folgende Übersicht über die Ergebnisse der Wahlen zum Reichstag, zum Preußischen
        Landtag und der Reichspräsidentenwahlen ergibt ein anschauliches Bild über den Sieg der
        völkischen Bewegung:

        NSDAP = Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
        NFP = Nationalsozialistische Freiheits-Partei
        DP = Deutschsoziale Partei

        Wähler in Mill.= WiM
        Wähler in Abgeordne = WiA
        Wahlergebnisse zum Reichstag vom
        6. Juni 1920 : NSDAP WiM – , WiA – / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –
        Ende 1920 : NSDAP WiM – , WiA – / NFP WiM – , WiA 3 / DP WiM – , WiA –
        4. Mai 1924 : NSDAP WiM – , WiA – / NFP WiM 1,9 , WiA 32 / DP WiM 0,3 , WiA 4
        7. Dezember 1924 : NSDAP WiM – , WiA – / NFP WiM 0,9 , WiA 14 / DP WiM – , WiA –
        20. Mai 1928 : NSDAP WiM 0,8 , WiA 12 / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –
        14. September 1930 : NSDAP WiM 6,4 , WiA 107 / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –
        31. Juli 1932 : NSDAP WiM 13,7 , WiA 230 / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –
        6. November 1932 : NSDAP WiM 11,7 , WiA 196 / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –
        5. März 1933 : NSDAP WiM 17,2 , WiA 288 – / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –

        Ergebnisse der Reichspräsidentenwahlen Adolf Hitler (NSDAP.)
        Wähler in Mill.
        1. Wahlgang 13. März 1932 11,3
        2. Wahlgang 10. April 1932 13,5

        Wähler in Mill.= WiM
        Wähler in Abgeordne = WiA
        Wahlergebnisse zum Preußischen Landtag vom
        20. Februar 1921: NSDAP WiM – , WiA – / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –
        7. Dezember 1924 : NSDAP WiM – , WiA – / NFP WiM – , WiA – / DP WiM 0,4 , WiA – 10
        20. Mai 1928 : NSDAP WiM 0,3 , WiA 6 / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –
        24. April 1932 : NSDAP WiM 8 , WiA 162 / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –
        5.März 1933 : NSDAP WiM 10,3 , WiA 211 / NFP WiM – , WiA – / DP WiM – , WiA –

        Mit der Berufung Adolf Hitlers zum Deutschen Reichskanzler am 30. Januar 1933 bekam
        die Bewegung die Führung der Reichspolitik in die Hand, in der Volksabstimmung vom
        November 1933 und August 1934 erklärte sich das deutsche Volk fast einstimmig für Adolf
        Hitler.

        Das als unabänderlich bezeichnete Programm der NSDAP. enthält in nachfolgenden
        Punkten eine klar umrissene Stellungnahme der Partei zur Judenfrage.

        Punkt 4: Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer
        deutschen Blutes ist, ohne Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher
        Volksgenosse sein.

        Punkt 5: Wer nicht Staatsbürger ist, soll nur als Gast in Deutschland leben können und muß
        unter Fremden-Gesetzgebung stehen.

        Punkt 6: (l. Absatz): Das Recht, über Führung und Gesetze des Staates zu bestimmen, darf
        nur dem Staatsbürger zustehen. Daher fordern wir, daß jedes öffentliche Amt, gleichgültig
        welcher Art, gleich ob im Reich, Land oder Gemeinde, nur durch Staatsbürger bekleidet
        werden darf.

        Punkt 7: (2. Satz): Wenn es nicht möglich ist, die Gesamtbevölkerung zu ernähren, so sind
        die Angehörigen fremder Nationen (Nicht-Staatsbürger) aus dem Reiche auszuweisen.

        Punkt 8: Jede weitere Einwanderung Nicht-Deutscher ist zu verhindern. Wir fordern, daß
        alle Nicht-Deutschen, die seit 2. August 1914 in Deutschland eingewandert sind, sofort zum
        Verlassen des Reiches gezwungen werden.

        Außerdem beachtenswert, wie der Aufnahmeschein lautet, den jedes neu geworbene
        Mitglied zu unterschreiben hat:

        Ich bin deutsch-arischer Abkunft und frei von jüdischem oder farbigem Rassseneinschlag,
        gehöre keiner Freimaurerloge oder sonst einem Geheimbunde oder einer anderen Partei an
        und werde einer solchen während der Dauer meiner Zugehörigkeit zur Nationalsozialistischen
        Deutschen Arbeiter-Partei nicht beitreten.

        Innerhalb der Partei werden die Grundsätze außerordentlich scharf gefaßt. Auf Grund der
        Entscheidungen der Untersuchungs- und Schlichtungsausschüsse wird niemand
        aufgenommen, der jüdisches Blut in seinen Adern hat d.h. eine Nachforschung muß ergeben,
        daß seine Ahnen bis zur letzten nachweisbaren Generation keine Juden waren. Für solche
        Entscheidungen hat die Partei eine besondere Abteilung für familiengeschichtliche Fragen
        und für die Judenfragen eingerichtet, die sogenannte „NS.-Auskunft“, die ihr Leiter im April
        1933 als „Sachverständiger für Rasseforschung beim Reichsministerium des Innern“ in den
        Staat einbauen konnte. Außerdem hat die SS., die Schutzstaffel, eine Truppe zum besonderen
        Schutz der Führung, ein „Rasseamt“ eingerichtet, das von den Mitgliedern der SS. Zeugnisse
        über Abstammung und Erbtüchtigkeit verlangt, auf Grund deren die Führung eine
        Eheerlaubnis ausspricht. Noch nie hat eine Partei so scharf den völkischen Gedanken erfaßt
        und durchzusetzen versucht.

        Im Staat wurde durch das Gesetz vom 7. April 1933 „zur Wiederherstellung des
        Berufsbeamtentums“ die Möglichkeit geschaffen, neben politisch unzuverlässigen und
        Parteibuchbeamten auch Beamte nichtarischer Abstammung aus dem Staatsdienst zu
        entlassen. Ein Gesetz vom 10. April 1933 ermöglichte es, nichtarischen Rechtsanwälten unter
        bestimmten Voraussetzungen die Zulassung als Rechtsanwalt zu entziehen, auch sonst
        erfolgte eine weitgehende Ausschaltung der Juden aus dem öffentlichen Leben. Ein Gesetz
        vom 25. April 1933 „gegen die Überfremdung der deutschen Schulen und Hochschulen“ traf
        die begrüßenswerte Regelung, daß die nicht-arischen höheren Schüler und Studenten den
        Hundertsatz der nichtarischen Bevölkerung des Reiches nicht übertreffen dürfen. Nur in der
        Wirtschaft, dem eigentlichen Ausgangspunkt der jüdischen Macht in Deutschland blieb der
        jüdische Einfluß noch längere Zeit erheblich, wenn auch hier systematisch eine
        Zurückdrängung der Juden erfolgte, die sich leider vielfach einen Strohmann angeschafft
        hatten, hinter dessen Rücken sie ihre Geschäfte weiter betrieben.

        Die Jugendverbände im Deutschen Reich sind mit Ausnahme der katholischkonfessionellen
        Verbände in der Hitler-Jugend aufgegangen, unter ihnen auch diejenigen die
        wie „Geusen“, die „Wanderwögel“ der „Jungnationale Bund“, die „Fahrenden Gesellen“
        (Jugendorganisation des deuschen Handlungsgehilfen-Verbandes) schon früher
        judengegnerisch eingestellt waren. In der Hitler-Jugend und dem „Bund deutscher Mädchen“
        als entsprechender Mädchenorganisation herrscht strenges Rasseprinzip, Judenstämmlinge
        können nicht aufgenommen werden.

        Besonders streng sind die Rassevoraussetzungen, wie sie im Erbhofgesetz durch den
        Reichsbauernführer R. Walther Darré für das deutsche Bauerntum geschaffen worden sind,
        die praktisch die Bauernfähigkeit für jeden ausschalten, der überhaupt irgendwie Judenblut
        hat.

        Judengegnerisch eingestellt ist auch die „Deutsche Adelsgenossenschaft, die Nichtarier
        nicht aufnimmt. Das „Deutsche Adelsblatt“, die Wochenschrift dieser Genossenschaft, hat die
        Judenfrage und namentlich die Gefahr unerwünschter Vermischung mit jüdischem Blut
        belehrend und bekämpfend immer wieder zum Gegenstand beherzigenswerter Abhandlungen
        gemacht und schon früh bei einer Lesergemeinde von mindestens 17.000 Mitgliedern einen
        wichtigen Faktor für die rassische Aufklärung gebildet.

        Gegenüber der Vorkriegszeit und den Jahren der Weimarer Republik haben sich die
        Presseverhältnisse grundlegend geändert. Die nationalsozialistische Presse als die Presse der
        den Staat allein beherrschenden Partei ist grundsätzlich judengegnerisch in ihrer
        Grundhaltung, bringt auch immer wieder zahlreiche Hinweise auf jüdische Bestrebungen im
        ablehnenden gegnerischen Sinne. Besonders mit der Judenfrage beschäftigen sich neben dem
        „Hammer“ (bis 1940) der von Dr. E. Boepple in München gegründete, seit 1941 als Organ der
        Hohen Schule, Außenstelle Frankfurt a. M., herausgegebene „Weltkampf“ sowie, in
        volkstümlichster Form, der „Stürmer“ von Julius Streicher in Nürnberg.

        Die jüdische Ullstein- und Mosse-Presse ist zum Teil eingegangen oder hat sich
        gleichschalten müssen, so daß die offene Vertretung jüdischer politischer Ziele durch sie nicht
        mehr möglich ist. Ebenso ist der jüdische Einfluß in den Blättern des Hugenberg-Konzerns
        beseitigt worden.

        Auf dem Gebiet des Schrifttums führt schon seit Jahrzehnten der aus Dithmarschen
        stammende Literaturprofessor Adolf Bartels in Weimar, ein äußerst streitbarer Gelehrter,
        einen Sonderkampf. Seine Literaturgeschichten, seine Bücher über Lessing und Heine haben
        eine große Verbreitung erlangt und viel zur Kenntnis des Judentums beigetragen.

        Auch in der schönen Literatur ist der Kampf gegen das Judentum aufgenommen worden.
        Rassenromane von Jansen, Bartsch, Gräfin Salburg behandeln Teilfragen des Judenproblems,
        während Arthur Dinter 1917 zuerst zum Kern der Judenfrage durchzustoßen versuchte und
        auch in seiner Schrift „Lichtstrahlen aus dem Talmud“ den Charakter der jüdischen Unmoral
        ebenso skizzierte wie in seiner Schrift „Weltkrieg und Schaubühne“ die Verjudung des
        deutschen Theaters.

        Grundlegend für die Erkenntnis des Judentums aber wurden die großen Werke von Prof. Dr.
        Hans F. K. Günther, Jena, „Rassenkunde Europas“, „Rassenkunde des deutschen Volkes“,
        „Rassenkunde des jüdischen Volkes“. Günther gab der Erkenntnis vom Judentum die
        wissenschaftlich unangreifbaren Grundlagen und wurde damit zum geistigen Schöpfer der
        Rasseerkenntnis überhaupt. Neben ihm entstand dann eine in vielerlei Spielarten verbreitete
        Rasseliteratur, zu der u. a. auch die Bücher und Schriften von Alfred Rosenberg, Walter
        Frank, Arno Schmieder, Georg Kuhn, Gerhard Kittel, Werner Gruehn, Hans Jonak von
        Freyenwald, F. A. Six, Walter Groß und – nicht zuletzt – die von Prof. W. Frank
        herausgegebenen, grundlegenden „Forschungen zur Judenfrage“ (bisher 6 Bände) sowie das
        von der Antijüdischen Aktion, Berlin, herausgegebene „Archiv für Judenfragen, Schriften zur
        geistigen Uberwindung des Judentums“ zu rechnen sind. Eigenartig und bemerkenswert ist
        ferner das Buch von Prof. Siegfried Passarge „Das Judentum als landschaftskundlichethnologisches Problem“.

        Der geistige Antijudaismus gruppierte sich nach 1933 im wesentlichen um die vier
        Verlagsbuchhandlungen:

        Hammer-Verlag, Theodor Fritsch, Leipzig, der den „Hammer“ herausgibt,
        Franz Eher Nachf., München, der Zentral-Verlag der NSDAP., in dem neben den
        „Nationalsozialistischen Monatsheften“ alle maßgebenden nationalsozialistischen Bücher und
        Schriften erscheinen,
        J. F. Lehmann, München, in dem vor allem die Werke von Prof. Dr. F. K. Günther
        erschienen sind,
        Hanseatische Verlags-Anstalt, Hamburg, Verlegerin mehrerer Werke, die die
        Auseinandersetzung mit dem Judentum weniger vom rassischen als vom christlichen
        Standpunkte her versuchen, auch Werke über die deutsche Vorgeschichte.

        Neben diesen Verlegern stehen der „Deutsche Volksverlag“ Dr. Boepple, München, der
        „Archiv-Verlag“ in Berlin und Leipzig, der „Verlag Deutsche Kultur-Wacht“, Berlin-
        Schöneberg, u. a.

        Dagegen sind die politischen Gegner des Kampfes für ein völkisches Erwachen in
        Deutschland alle ausgeschaltet, sowohl die Sozialdemokratie wie der Kommunismus, wie das
        Zentrum und die vom Judengeist und Judengeld gekauften bürgerlichen Parteien. Die
        jüdischen Hetzer und Literaturschreiber sind entweder eingesperrt, über die Grenze geschoben
        oder ausgewandert – dagegen wird die Erziehung des gesamten Volkes in Schule, Hitler-
        Jugend, Arbeitsdienst, SA., Partei bewußt im Sinne rassischer Erziehung geführt.

        Alle anderen völkischen Parteien neben der NSDAP. sind eingegangen, sowohl die nur
        noch in Restbeständen bei der nationalsozialistischen Machtübernahme bestehende
        Deutschvölkische Freiheits-Partei wie auch die Deutsch-nationale Volkspartei, später
        „Deutschnationale Front“.

        Ist damit der Kampf gegen das Judentum zu Ende? Unzweifelhaft ist das Judentum politisch
        zurückgedrängt, hat die direkten politischen Machtposten im Deutschen Reiche alle verloren,
        hat auch wirtschaftliche Einbußen erlitten. Um so entschlossener dagegen organisiert es von
        jenseits der Grenzen den Kampf gegen das nationalsozialistische Deutschland.

        Es war schon ein Irrtum des sonst durchaus judenkennerischen alten russischen Staates, daß
        er nach einem Wort seines Ministers Dumowo den „Antisemitismus monologisierte“; von
        derselben Gefahr sind wir im Augenblick auch bedroht. Das Judentum ist eine Weltmacht,
        und die Auseinandersetzung mit ihm ist keine innenpolitische allein, sondern eine
        weltpolltische. Um so notwendiger ist es, daß das zahlreiche Wissen und Material, das die
        großen Judenkenner, ein Theodor Fritsch, Günther und andere angehäuft haben, nicht
        einrostet, sondern scharf gehalten wird. Wenn wir uns mit dem, was auf dem Gebiet der
        Zurückdrängung des Judeneinflusses erreicht ist, begnügen, wenn wir es aufgeben, die
        jüdischen Wege in der Welt aufmerksam zu beobachten, würde dieser zähe und entschlossene
        Gegner aufs neue zu Kraft kommen.

        Neben der Bekämpfung des offenen jüdischen Einflusses ist aber entgegen den
        Widerständen nur oberflächlich gleichgeschalteter Kreise die notwendigste Aufgabe die
        Rückbesinnung auf die eigenen Rassenwerte und die Ausschaltung der Geistesverjudung in
        großen Teilen des Wirtschaftslebens sowie der Seelenverjudung, die von gewissen
        konfessionellen Gruppen immer wieder betrieben wird. Im Kampf gegen die Seelenverjudung
        wurde deshalb mit Recht auch der eine Weltherrschaft des „auserwählten“ Volkes predigende
        „Bund Ernster Bibelforscher“ verboten.

        Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
        https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        Im Kampf gegen die Seelenverjudung wurde deshalb mit Recht auch der eine Weltherrschaft des „auserwählten“ Volkes predigende „Bund Ernster Bibelforscher“ verboten.

        Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke

        Als das deutsche Volk,betört von einer internationalen Raub-und Verbrechergesellschaft und
        kindlich vertrauend auf deren gleißende Worte von einen Frieden der Gerechtigkeit,die siegreichen Waffen an seine listigen Feinde auslieferte,da wurde es von ihnen unbarmherzig ans Kreuz geschlagen.Aus seinem Blute aber wird Gold, rotes, gleißendes Gold gemacht zur Füllung der unergründlichen Taschen jener nimmer-satten internationalen Verbrechergesellschaft,die demunbesiegbaren deutschen Heer den Dolch in den Rücken stieß,um die wehrlosen Deutschen ungestört auszuplündern und beherrschen zu können.

        Lienhardt, Hans – Ein Riesenverbrechen am deutschen Volke (1921, 50 S., Scan, Fraktur)
        https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/02/22/mut-zur-wahrheit/#comment-24810

        Lienhardt – Riesenverbrechen am deutschen Volke – 1/10

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Zur Geschichte des deutschen Antijudaismus

          III. Die deutschreligiösen Bestrebungen der neueren Zeit

          Der Kampf des nationalsozialistischen Staates ist in der Hauptsache ein Kampf um die
          Weltanschauung. Gewiß, zuerst mußte der rein politische Machtkampf kommen. Die
          Eroberung der Macht war gleichsam die Legung der Grundmauer des neuen Werkes. Aber
          schon die großen umwälzenden Gesetze der ersten Jahre zeigten weltanschauliche
          Einstellung. Die Menschheit wurde nicht mehr unter dem Gesichtspunkt des einheitlichen
          Menschenbreies angesehen. Das Wort des Juden Saulus, das richtunggebend über fast zwei
          Jahrtausende deutscher christlicher Kultur gestanden hatte: „Hier ist nicht Jude noch Grieche,
          nicht Knecht noch Freier, nicht Mann noch Weib, denn ihr seid allzumal einer in Christo
          Jesu“ (Gal. 3, v. 28), wurde als ein grober Irrtum, als eine absichtliche Täuschung erkannt.
          Man lernte die Menschheit in den von Gott nun einmal geschaffenen und gewollten
          verschiedenen Arten sehen und führte, den Begriff „Rasse“ für die Menschheit ein.
          Ebensowenig wie es „Obst“ an sich, sondern nur Äpfel, Birnen, Kirschen usw. gibt, gibt es
          auch keine Menschheit an sich, sondern nur Schwarze, Gelbe, Braune, nordische, westische,
          ostische usw. Rassen. Und jeder Rasse liegt es ob, ihre Eigenart rein und unvermischt zu
          erhalten. Daraus entsprang als unmittelbar praktische Folgerung die Forderung, die Herrschaft
          einer fremden Rasse, eines anderen Volkstums, das sich in deutschen Landen die Vormacht
          angemaßt hatte, zu brechen, folgten Arierparagraph und wenigstens in gewissem Maße die
          Anwendung des „numerus clausus“ für die im Volke führenden Berufe gleichsam von selbst. –
          Soll die gottgewollte Eigenart der Rasse gehegt und gepflegt werden, dann muß sie vor
          Entartung geschützt werden. Und so kamen die Gesetze zur Verhütung erbkranken
          Nachwuchses, die das Volk vor dem „geborenen Verbrecher“ schützen sollen. – Die Überfülle
          der Industrialisierung eines Landes und das damit verbundene wasserkopfförmige Anwachsen
          der Großstädte erscheint nicht mehr als höchste Blüte der Kultur und des Gedeihens wie im
          Zeitalter Wilhelms II. Man erkennt die Großstadt als das Grab der Geschlechter und das Land
          als den ewig sprudelnden Quell gesunden Volkstums. Das Erbhofgesetz legt diese Erkenntnis
          in neuen Ordnungen fest und schafft dadurch und durch umfangreiche Siedlungen eine neue
          Schichtung der Gesellschaft. – Bevorrechtung, soweit sie nicht auf Leistung, sondern nur auf
          Gewohnheitsrecht und überkommenen Vorurteilen beruht, verliert alle Daseinsberechtigung
          und wirkt lächerlich. So wird dem Tüchtigen aus jedem Stande und jeder Herkunft der Weg
          nach oben freigemacht. Der Arbeiter der Faust nimmt seinen gleichberechtigten Platz neben
          dem des Kopfes ein. – Man gewinnt den Blick dafür, daß ein Volk, das keine Vergangenheit
          hat, auch keine Zukunft besitzt. Und nun gräbt man den jäh abgerissenen Wurzeln deutschen
          Volkstums nach, schafft Heimatmuseen und führt, wie es der Erlaß der Stadt Leipzig
          betreffend den Religionsunterricht getan hat, die heranwachsende Jugend weniger in die
          Geschichte des jüdischen Alten Testamentes als in die religiösen und sittlichen Anschauungen
          der Vorfahren ein und macht sie mit dem Brauchtum der Väter bekannt. – Der Grundsatz:
          „Wehrlos – ehrlos“ erhält neue Geltung. Und nun gewinnt das deutsche Volk seine
          Wehrfreiheit zurück und nimmt das aus der Hand gelegte Schwert wieder in seine starke
          Faust. So sprießt allerorten aus neugewonnener Erkenntnis, aus kraftvoll erneuerter
          Weltanschauung neues leben. Sie ist die treibende Kraft des nationalsozialistischen Staates.
          Seine Seele!

          Aber die Seelenhaltung zieht ihre beste Kraft aus der Frömmigkeit. Die Gebundenheit der
          Seele an Gott ist es, die der Weltanschauung ihren tragenden Grund verleiht. Dem Staat, der
          eine bestimmte Weltanschauung all seinem Handeln zugrunde legt, der wünscht und
          wünschen muß, daß diese Weltanschauung wenigstens im großen und ganzen das einigende
          Band sei, das sich um seine Bürger schlingt, kann es daher nicht gleichgültig sein, wie die
          Frömmigkeit gestaltet ist, die in Tausenden von Rinnsalen das Volkstum durchzieht, es
          befruchtend und mit quellendem Leben erfüllend. Hier ist der Punkt, wo Politik und Reli gion
          sich nicht nur berühren, sondern übers chneiden. Religion ist nimmermehr nur Privatsache.
          Gewiß, sie wird in der Tiefe der Seele des Einzelnen, wo der Mensch die Berührung mit dem
          lebendigen, ewigen Gott spürt, geboren. Aber so, wie sie nach außen hin wächst,
          Gemeinschaftssache wird, wird sie auch zugleich stärkste Angelegenheit des öffentlichen
          Lebens, wird Sache des Staates, der über dem Ganzen zu wachen hat. Das ist der durchaus
          berechtigte Totalitätsanspruch des Staates!

          Als Träger deutscher Frömmigkeit gelten noch immer in besonderem Maße die christlichen
          Kirchen. Sie nehmen das Recht für sich in Anspruch, auf dem Gebiete der Religionspflege
          maßgebend und führend zu sein. Dann darf diese kirchlich so oder so gestaltete Frömmigkeit
          aber nicht derart sein, daß sie der Weltanschauung des Staates hindernd in den Weg tritt oder
          zersetzend auf sie wirkt. Der sehr einflußreiche „Kirchenvater“ Origenes (um 250 n. Chr.)
          hielt es um seiner Frömmigkeit willen für geboten, sich zu entmannen. Die Vollendung der
          Frömmigkeit besteht auch heute noch für die Rom-Kirche nach dem Wort des Juden Saulus in
          1. Korr. 7, 38 in dem ehelosen Leben der Mönche und Nonnen. Würde solche Art der
          Frömmigkeitsgestaltung Allgemeingut werden, so würde das den Zwecken und Zielen des
          Staates auf das stärkste zuwiderlaufen. Er muß also fordern, daß die Religion, die die
          christlichen Kirchen pflegen, nicht in Widerspruch gerät mit den Weltanschaulichen
          Grundsätzen, die er vertritt und um des Wohles des Ganzen willen vertreten muß.

          Kommt die Rom-Kirche dieser Forderung nach? Von Anfang an sehen wir sie im schärfsten
          Kampf gegen ein seiner Eigenart bewußtes, auf sich selbst gestelltes, romfreies Deutschland,
          ja gegen jede rein auf sich selbst beruhende Staatlichkeit überhaupt. Schon Augustin, ein
          anderer, ebenso berühmter und einflußreicher „Kirchenvater“ (um 400 n. Chr.) schreibt in
          seinem „Gottesstaat“: „Wo der Staat sich nicht der Kirche ein- und unterordnet, ist der
          Teufelsstaat“. Der machtvollste aller Päpste, Bonifaz VIII., fordert um 1300: „Dem römischen
          Pontifex (Papst) unterworfen zu sein, ist für jede Menschenkreatur zum Heile notwendig.“ Als
          in Luther romfreie Bestrebungen in Deutschland zutage traten, brachte es der päpstliche
          Abgesandte Alexander in Worms fertig, zu drohen: „Wenn ihr Deutschen das römische Joch
          abschütteln wollt, so werden wir dafür sorgen, daß ihr euch untereinander totschlagt.“ Für
          seinen Sieg über den Ketzerkönig Friedrich II. bei Hochkirch erhielt der österreichische
          katholische General Laudon die goldene Tugendrose. Papst Clemens XI. hatte dem
          Kurfürsten Friedrich III. die Anerkennung der preußischen Königswürde verweigert und
          nannte die Erhebung Preußens zum Königreich eine „Beleidigung des apostolischen Stuhles“.
          Unvergessen sind die Äußerungen führender Romblätter über die Haltung des Papstes im
          Weltkrieg. So „Osservatore romano“ vom 24. Mai 1919: „Die Wirksamkeit des Heiligen
          Stuhles während des Krieges betätigte sich beständig zugunsten der Ententemächte“, und
          „Civiltà catholica“ vom 4. Osters 1919: „Keinesfalls konnte der Papst einen Sieg der
          Mittelmächte wünschen … Nicht ohne Schrecken konnte der Papst an die Perspektive eines
          endgültigen Sieges Deutschlands denken.“ Gekrönt wird das alles durch das Eingeständnis
          des rheinischen Zentrumsabgeordneten Nacken: „Wir vom Zentrum haben die Revolution
          gemacht“ (S. Lentsch, „Romspiegel“).

          Diese Haltung der Romkirche setzt sich bis in die neueste Zeit hinein folgerichtig durch.
          Der Führer des preußischen Zentrums, Heß, erklärte: „Der Nationalsozialismus ist der Feind“,
          und Pfarrer Mönias, der Schützling des hochgebietenden Kardinals Faulhaber (München),
          sagt offen: „Katholizismus bricht jedem Nationalismus das Rückgrat“ (Beilage des
          „Bayerischen Kuriers“ vom 29. Gilbharts 1928). Insbesondere ist es die enge Verbindung von
          Rom und Juda, das Eintreten Roms für die Belange des Judentums in jeder Form, das für die
          Weltanschauung eines artbewußten deutschen Staates untragbar ist. Pius XI. schrieb 1926:
          „Ich und einige Kardinäle sind Judenfreunde und unterstützen die Gesellschaft der Freunde
          Israels im Kampf gegen den Antisemitismus.“ Pater Aloys Mager äußert im gleichen Jahr in
          einer Schrift. „Ihre geistige Kulturüberlegenheit befähigt die Juden, in besonderer Weise als
          Führer aufzutreten … Im Lichte der Liebe betrachtet, ist der Antisemitismus nicht nur eine
          Häresie (Ketzerei), sondern geradezu ein Verbrechen.“ Faulhaber selbst, der vom Judentum
          der USA als einer der zehn besten christlichen Freunde des Judentums genannt wurde
          („Hammer“ Nr. 785/86), nimmt für dasselbe Partei, indem er vom jüdischen Alten Testament
          sagt: „Wir glauben an die Inspiration. In diesem Glauben fordern wir immer wieder:
          Deutsches Volk, bewahre, was da hast. Laß dir das kostbare Erbgut des heiligen Buches nicht
          aus der Hand schlagen.“ Und Pfarrer R. im Rheinland nannte von der Kanzel herab den
          „Mythus des 20. Jahrhunderts“ und das „Handbuch der Judenfrage“ Schundschriften. So stellt
          sich die Romkirche der Weltanschauung des Nationalsozialismus durchaus ablehnend
          gegenüber.

          Der Protestantismus – wenigstens soweit er im rechtgläubigen Luthertum sich darstellt – in
          kaum minderem Maße. Sehr richtig urteilt in dieser Beziehung „The Jewish Daily Post“ (Die
          jüdische Tagespost): „Das Judentum ist entmachtet worden. Nichtsdestoweniger (!): es hält
          stand! Der Protestantismus begnügt sich mit einem teilweisen Widerstand (gegen den
          Nationalsozialismus). Der Konflikt begann mit der Frage der konvertierten Juden, die
          Pastoren geworden sind … Der Katholizismus hat den ernsteren Kampf geführt. Er hat in
          Kardinal Faulhaber einen Helden hervorgebracht, der unter Lebensgefahr(?) fortfuhr, die
          Werte der jüdischen Wahrheit zu bestätigen, wie sie selten von einem Christen auf einem
          Universitätslehrstuhle bestätigt worden sind.“ Immerhin ist auch dieser „teilweise“
          Widerstand des Protestantismus gegen die Weltanschauung des Nationalsozialismus schon
          ganz beachtenswert. Im „Jahrbuch der evangelischen Landeskirche“ 1932 schreibt Liz. Sasse:
          „Die evangelischen Kirchen müßten ein Gespräch über diesen Artikel (§ 24 des
          nationalsozialistischen Programms) mit dem offenen Zugeständnis beginnen, daß ihre Lehre
          eine vorsätzliche und permanente (dauernde) Beleidigung des Sittlichkeits- und Moralgefühls
          der germanischen Rasse ist, … daß diese Lehre die Möglichkeit, daß die germanische oder
          nordische oder auch eine andere Rasse von Natur imstande ist, Gott zu fürchten und zu lieben
          und seinen Willen zu tun, nicht offen läßt, daß vielmehr das neugeborene Kind edelster
          germanischer Abstammung mit den besten Rasseeigenschaften geistiger und leiblicher Art der
          ewigen Verdammnis ebenso verfallen ist, wie der erblich schwer belastete Mischling aus zwei
          dekadenten (entarteten) Rassen.“ Auf der Versammlung „Deutscher Pfarrervereine“,
          Nebelung 1933, sprach Pfarrer Kern (Göppingen) die Worte: „Von dem Bekenntnis der
          Kirche aus müssen wir zu einem entsprechenden Damnamus (Verdammungsurteil) kommen
          über den Liberalismus, über den Rosenbergianismus. Wehe der Kirche, welche gegenüber der
          Schulung und den Gedanken Rosenbergs kein entschlossenes Damnamus hat!“

          Insbesondere ist es das Eintreten des Protestantismus für den Vorrang Judas unter den
          Völkern und für das geistige Erbgut des Judentums, vor allem das Alte Testament, in dem
          sich das Luthertum von Rom kaum mehr unterscheidet. Bei Brockhaus (Elberfeld) ist vor
          kurzem eine Bibelübersetzung erschienen, die in ihrem Vorwort bezüglich des Judentums
          sagt: „wir konnten nicht ‚Völker‘ sagen, weil die Juden das vornehmste Volk waren.“ Ein
          früherer Generalsuperintendent der Rheinlande erklärte: „Das Alte Testament ist uns ein
          unentbehrlicher Teil unserer Bibel, Urkunde und Offenbarung, die auf das kommende Heil
          hinweist und in Jesus ihre Vollendung findet.“ Professor Seeberg (Berlin), ein führender Kopf
          der evangelischen Kirche, schreibt: „Man kann nichts Höheres zum Preise des Alten
          Testamentes sagen, als daß es das Buch ist, aus dem Jesus Religion gelernt (!) hat“ (s. Hauck,
          „Heimatreligon“ S. 4). Und die weitverbreitete christliche Zeitschrift „Die Abendschule“, Heft
          15 vom 24. Hartungs 1935, äußert sich zu der Frage „Das Judenproblem in Deutschland“ in
          folgendem Satz: „Wir Christen sollten nie vergessen, was wir den Juden verdanken, und wir
          werden unsere Dankesschuld an sie niemals abtragen können.“ So stehen also die Dinge
          hinsichtlich des Widerstandes gegen die Weltanschauung des Nationalsozialismus in Rom
          und in Wittenberg fast gleich.

          Liegen die Dinge aber so, dann ist der Kampf des nationalsozialistischen Staates gegen eine
          Kirche, die seine Weltanschauung verwirft und damit die Grundlagen seines Daseins langsam
          aber sicher unterhöhlt, einfach Pflicht. Wenn dieser Kampf bisher überhaupt noch nicht oder
          nur mit sehr zagen Mitteln geführt ist, dann muß man dafür Verständnis haben. Ein
          gleichzeitiger Kampf gegen die ungeheuer starken Weltmächte, wie es Juda, Rom, die
          Freimaurerei und das altgläubige Luthertum sind, ginge einfach über die Kraft. Daran würde
          der Staat zur Freude aller seiner Gegner zerbrechen. Die Zeit für diesen allerdings
          unausbleiblichen Entscheidungskampf ist noch nicht reif.

          Deshalb muß er inzwischen an Stelle des nationalsozialistischen Staates vorbereitet und
          soweit als möglich vorgetragen werden von Bünden und Gliederungen, die im Sinne des
          Nationalsozialismus dessen Weltanschauung vertreten und verteidigen. Darin liegt die
          Berechtigung und Notwendigkeit der verschiedenen völkisch-religiösen Bewegungen und
          Richtungen.

          Sie haben bereits eingesetzt, ehe sich der völkische Gedanke in der Form des
          nationalsozialistischen Staates durchsetzte. Sie sind einfach aus dem Kriegserlebnis und der
          Sehnsucht nach einer schlichten, männlichen deutschen Frömmigkeit, die sich in den
          christlichen Kirchen nicht fand, herausgeboren. Als erster1) gab dieser Sehnsucht Gestalt der
          Frontsoldat Studienrat Dr. Niedlich (Berlin), der 1921 mit Hauptpastor Andersen (Flensburg)
          und Pfarrer Bublitz (Nackel) den „Bund für deutsche Kirche“ ins Leben rief. In einer Reihe
          von Schriften („Das Märchenbuch“, „Das Mythenbuch“, „Deutscher Heimatschutz“, „Jahwe
          oder Jesus“, „Deutsche Religion als Voraussetzung deutscher Wiedergeburt“, „Wegweiser
          zum deutschen Religionsunterricht“ usw., alle bei Dürr [Leipzig] erschienen), sowie durch
          Herausgabe der Zeitschrift „Die Deutsche Kirche“ trat er für seine Gedanken und Ziele ein.
          Diese gingen dahin, dem deutschen Menschen die Kirche, der er sich mit Recht weithin
          entfremdet fühlt, durch Ausmerzung alles artfremden, vor allem jüdischen Wesens und
          nachdrückliche Eindeutschung wieder zur Heimat seiner Seele zu machen. Der „Bund für
          deutsche Kirche“ fordert deshalb Loslösung vom Alten Testament, das ihm mit wenigen
          Ausnahmen nur religiöse Urkunde des dem deutschen Menschen wesensfremden Judentums
          ist, und ebenso von den diese Art in sich tragenden Teilen des Neuen Testaments
          (Paulinismus), Ersatz der alttestamentlichen Gestalten im Religionsunterricht von Kirche und
          Schule durch deutsche Gottesmänner (Eckehardt, Böhme, Luther, Arndt, Fichte usw.),
          Verwendung der deutschen Märchen und Sagen und Darbietung eines „arisch-heldischen“
          Heilandsbildes, in dem Jesus als der todesmutige Kämpfer für Recht und Wahrheit und als
          „Herzog“ der Seinen erscheint. Kurz, der Bund für deutsche Kirche erhofft ein „Weltoffenes,
          frohes, tapferes, hilfsbereites Christentum der Tat ohne jeden Zwang von Glaubenssätzen, wie
          es die wahrhaft frommen germanischen Menschen aller Zeiten ersehnt haben.“ – Auch das
          Gewand der deutschen Frömmigkeit in der zukünftigen Kirche wünscht der Bund für
          deutsche Kirche rein deutsch zu gestalten unter Verwerfung aller hebräischen Ausdrücke
          („Halleluja“, „Hosianna“, „Amen“) im Gottesdienst, durch Reinigung des Gesangbuches von
          eben solchen („Herr Zebaoth“, „Zion“ usw.) und durch Verdeutschung der Sonntagsnamen
          und der kirchlichen Amtssprache. Auf praktischem Gebiet verlangte er schon vor Jahren die
          Einführung der Rassenkunde und Volksgesundheitslehre in den Unterricht von Schule und
          Kirche, Einführung von Ehe-Gesundheitszeugnissen, Erhaltung des deutschen Bauernstandes,
          Siedlung usw. – Bundeswart ist Hauptpastor i. R. Andersen (Glücksburg, Ostsee).

          1) Unter den ersten, die den Gegensatz zwischen germanischer und jüdischer
          Weltanschauung erkannt und dargestellt haben, ist Professor Arno Schmieder nicht zu
          vergessen. In seinem Buche „Zahl und Zeit“ (Leipzig 1920), das den Kampf zwischen dem
          mechanischen und dem organischen Weltgefühl als „Deutschlands Schicksal“ deutet, hat er
          den Sinn des Weltkrieges und damit auch des gegenwärtigen Ringens als den Kampf des
          nordisch-organischen gegen den jüdisch-mechanistischen Geist erhellt. Indem er das Wesen
          des nordischen Geistes als organisches Empfinden betonte, hat er auch der nordischen
          Glaubensbewegung Weg und Ziel gezeigt.

          Die Nordische Glaubensbewegung in ihrer heutigen Form verdankt ihren Ursprung der im
          Jahre 1927 gegründeten Nordischen Glaubensgemeinschaft und der im Jahre 1931 gebildeten
          Nordisch-Religiösen Arbeitsgemeinschaft. Die Nordische Glaubensgemeinschaft war eine
          religiöse Gemeinschaft im Sinne der staatlichen Gesetze und hatte ihre religiöse Grundlage in
          der Erkenntnis, daß der nordische Mensch eine nur ihm zugängliche Gottesvorstellung hat.
          Sie lehnte das Christentum folgerichtig ab und erfaßte grundsätzlich auch die nicht zum
          deutschen Volk gehörigen Menschen nordischen Blutes.

          Die Nordisch-Religiöse Arbeitsgemeinschaft war eine kulturpolitische Kampfgruppe, die
          die Erkämpfung der religiösen Freiheit im Anschluß an die Hitler-Bewegung anstrebte.

          Die Nordische Glaubensgemeinschaft und die Nordisch-Religiöse Arbeitsgemeinschaft
          haben sich im Herbst 1934 zur Nordischen Glaubensbewegung zusammengeschlossen. Die
          Nordisch-Religiöse Arbeitsgemeinschaft hat ihre Tätigkeit eingestellt. Nachdem der bekannte
          Duldungserlaß des Stellvertreters des Führers vom Herbst 1933 die Gewissensfreiheit für
          jeden Nationalsozialisten freigestellt hatte, war für sie ein Kampfziel nicht mehr vorhanden.
          Die Nordische Glaubensgemeinschaft ist auch heute noch als eingetragener Verein der
          Rechtsträger der Glaubensbewegung, und ihr gehören alle diejenigen Mitglieder der
          Glaubensbewegung an, die keiner religiösen Gemeinschaft im Sinne der Gesetze angehören
          wollen und die keiner christlichen Kirche auch formell mehr angehören.

          Die Nordische Glaubensbewegung hat sich im Nordischen Artbekenntnis eine feste Kampfund
          Glaubensgrundlage geschaffen. Es entspricht ihrer Folgerichtigkeit, daß sie jeden
          Kompromiß mit dem Christentum auch in noch so entfernter Form ablehnt. Das
          Wirkungsgebiet der Nordischen Glaubensbewegung ist in Landesleitungen untergeteilt.

          Das Organ der Nordischen Glaubensbewegung ist die „Nordische Zeitung“, Kampfblatt der
          Nordischen Glaubensbewegung. Daneben gibt die Bewegung Flugschriften heraus, die
          grundsätzliche Fragen der religiösen Erneuerungsbewegung behandeln. Das Nordische
          Artbekenntnis ist als Heft 1 der Flugschriftenreihe erläutert von Dr. Kusserow erschienen.
          Leiter der Bewegung ist der Reichsgerichtsrat Norbert Seibertz.

          Als ein religiöser Ableger von Ludendorffs „Tannenberg-Bund“ war von dem Feldherrn
          „Das Deutschvolk“ gegründet worden, das aber mit dem Bund zusammen seinerzeit der
          Auflösung verfiel. Grundlegend für diese Bewegung sind die Werke von Frau Mathilde
          Ludendorff: „Deutscher Gottglaube“, „Triumph des Unsterblichkeitswillens“, „Der göttliche
          Sinn der völkischen Bewegung“, “ Erlösung von Jesu Christo“ und „Vom neuen Trug zur
          Rettung des Christentums“. Der durch diese Werke sich hindurchziehende Grundgedanke ist
          die Ablehnung des Christentums sowohl in seiner gegenwärtigen Erscheinungsform, wie in
          seiner ganzen biblischen Grundlage. Die an seine Stelle zu setzende deutsche Gottgläubigkeit
          ist eine Religion des stolzen, titanenhaften mit der „Kraft, sich selbst zu erlösen“, die
          Selbstschöpfung in sich zu vollenden. Der Mensch kann und soll die „Zeitlosigkeit“, d.h. die
          Ewigkeit mitten in seinem endlichen Sein bewußt erleben. Da nur erlebt er die persönliche
          Unsterblichkeit, begreift den Sinn des Todes.

          Durch die nationalsozialistische Welle emporgehoben, kam in kurzer Zeit die
          Glaubensbewegung „Deutsche Christen“, die im Jahre 1932 gegründet war, hoch. In sie
          strömte in Massen alles, was sich als „deutsch“ fühlte und „christlich“ sein wollte. Die
          Unklarheit, die dieser Masseneinstrom zur Folge haben mußte, zeigte sich in der kurz
          aufeinanderfolgenden Änderung der „Richtlinien“ dieser Bewegung. Hatte deren erste
          Fassung unter dem Einfluß des damaligen Reichsleiters, Bischof Hossenfelder (Berlin), noch
          ein bemerkenswertes Maß von völkischem Geist gezeigt (Ablehnung des A.T., Anwendung
          des Arierparagraphen in der Kirche u. a. m.), so verschwand dieser in der bald darauf
          folgenden zweiten Fassung fast völlig, und an seine Stelle trat die starke Bindung an die Bibel
          (Altes und Neues Testament) und das Bekenntnis, bis in der dritten, 28 Leitsätze umfassenden
          Neuarbeitung derselben durch den damaligen Leiter der Deutschen Christen, Konsistorialrat
          Dr. Kinder (Kiel), die Entwicklung ihren vorläufigen Abschluß fand. Neuerdings macht sich
          unter den „Deutschen Christen“ eine Schwenkung hin zu den alten völkischen Forderungen
          bemerkbar. Nachdem Reichsbischof Müller seine Schirmherrschaft über diese Bewegung
          niedergelegt hatte, wurde Dr. Kinder der alleinige Leiter der Deutschen Christen.
          Gegenwärtiger Leiter ist Stud.-Rat Rehn. Die beiden Bundesblätter sind: „Evangelium im
          Dritten Reich“, das eine zeitlang Bischof Hossenfelder besaß und „Positives Christentum“.
          Schrifttum: „Schriftenreihe der Deutschen Christen“.

          Im Nebelung 1936 spaltete sich von der Glaubensbewegung „Deutsche Christen“
          (Reichsbewegung) die Thüringer Richtung ab, die sich mit verwandten Strömungen im „Bund
          für Deutsches Christentum“ zusammenschloß. Ziel: Erneuerung des deutschreligiösen Lebens
          im Sinne eines positiven Christentums, das seine bestimmenden Merkmale aus deutscher Art
          und deutschem Wesen hernimmt. Schrifttum: „Die deutsche Nationalkirche“, „Der deutsche
          Sonntag“.

          Aus der Glaubensbewegung „Deutsche Christen“ wiederum ist hervorgegangen die
          „Deutsche Glaubensfront“ (früher: „Volkskirchliche deutsche Glaubensbewegung“) Der
          damalige Berliner Gauobmann der „Deutschen Christen“, Dr. R. Krause, hielt im Winter 1933
          seine bekannte Anklagerede gegen das Kirchenchristentum der Gegenwart (siehe „Rede des
          Gauobmanns der Glaubensbewegung ‚Deutsche Christen‘ in Groß-Berlin Dr. Krause“; „Was
          ist Irrlehre?“ und „Der Fall Krause und seine Folgen“), infolge deren er vom Reichsbischof
          Müller seiner sämtlichen kirchlichen Ehrenämter entsetzt und als „Irrlehrer“ bezeichnet
          wurde. Mit einem erheblichen Teile der „Deutschen Christen“ spaltete sich Dr. Krause darauf
          von den „Deutschen Christen“ ab und gründete seine eigene Bewegung. Die Richtsätze der
          „Deutschen Glaubensfront“ lauteten: 1. Wir erstreben eine einheitliche deutsche Volkskirche
          auf der Grundlage eines wirklich artgemäßen deutschen Christentums nach dem Grundsatz:
          Ein Volk, ein Reich, ein Glaube. 2. Wir bekennen uns zu der Gottesoffenbarung der in Blut
          und Boden wurzelnden Volksgemeinschaft. 3. Unter Ablehnung alles Fremden in Glaube und
          Sitte stehen wir auf dem Boden der Frohbotschaft des heldischen Heilands in deutscher
          Frömmigkeit, wie sie im deutschen Herzen geschrieben steht, wie sie durch unsere großen
          deutschen Geistesführer in Wort und Tat verkündet ist, und wie sie in unserem Ahnenerbe
          von Urzeiten an fortlebt. 4. Für die Kirche gelten restlos die gleichen Lebensgesetze wie für
          unseren Staat: Dienst an unserem Volk ist Gottesdienst. – Im Jahre 1936 löste Dr. Krause die
          „Deutsche Glaubensfront“ auf.

          Der jüngste Zweig am großen Baum der deutsch-religiösen Bestrebungen, die „Deutsche
          Glaubensbewegung“, hat zeitweilig am üppigsten Blätter und Blüten getrieben. Bald nach
          dem Durchbruch des Nationalsozialismus im Jahre 1933 hat sich eine Reihe von Bünden und
          Gemeinschaften gebildet, die die Gestaltung eines aus deutschem Wesen heraus geborenen
          Glaubens erstrebten. Sie gaben sich auf der Tagung in Eisenach (29. und 30. Juli 1933) als
          „Arbeitsgemeinschaft der deutschen Glaubensbewegung“ festere Gestalt und übertrugen die
          Führung an Professor W. Hauer (Tübingen). In der damaligen Erklärung heißt es u. a.: „Wir
          stehen in einem deutschen Glauben, der seine Richtkräfte aus dem religiösen Erbgut des
          deutschen Volkes nimmt, dessen schöpferische religiöse Kraft durch mehr als ein Jahrtausend
          hindurch bis heute lebendig geblieben ist. Wir alle bekennen uns dazu, daß wir, in göttlicher
          Wirklichkeit wurzelnd, mit unserem deutschen Ursprung vor ihr und unserem Volk Pflicht
          und Verantwortung tragen für einen deutschgeborenen Glauben.“ Bald bildeten sich
          Ortsgruppen dieser Bewegung in allen Teilen des Reiches. Ihr Ziel ist die „Befreiung der
          deutschen Seele zu sich selbst, zum Vertrauen auf ihre eigenen unerschütterlichen Werte und
          Kräfte“, ihr Zeichen das goldene Sonnenrad auf blauem Grunde.

          Auf der „Scharzfelder Tagung“ (Mai 1934) lösten sich die einzelnen Gemeinschaften
          innerhalb der Arbeitsgemeinschaft auf und schlossen sich zur „Deutschen
          Glaubensbewegung“ zusammen. Die hier angenommenen Leitsätze fordern von jedem
          Mitglied die eidesstattliche Versicherung, daß es 1. frei ist von jüdischem und farbigem
          Bluteinschlag, daß es 2. keinem Geheimbund, keiner Freimaurerloge, noch dem Jesuitenorden
          angehört, daß es 3. keiner anderen Glaubensgemeinschaft angehöre. Die „Deutsche
          Glaubensbewegung“ fordert vom Staat die Beteiligung an der religiösen Betreuung der
          Jugend, Ersetzung des Bekenntniszwanges in der deutschen Schule durch eine freie religiöse
          Führung, die zur Grundlage deutsche Glaubenskunde hat, Errichtung von Lehrstühlen für
          germanisch-deutsche Glaubenskunde an den deutschen Hochschulen, Einführung in die
          gesamte altindogermanische Glaubenswelt und das Recht zur Bildung von Gemeinden mit
          einem Kult, mit Weihen, Feiern und Festen. Seitdem ist die „Deutsche Glaubensbewegung“
          manchen Umbildungsversuchen unterworfen gewesen. Eine Bedeutung auf die sie in der Zeit
          ihrer Gründung Anspruch zu erheben vermochte, hat sie indessen nicht wieder erlangt.

          Wohl die älteste der deutsch-religiösen Organisationen, die von Professor Ludwig
          Fahrenkrog gegründete und geleitete „Germanische Glaubens-Gemeinschaft“ (G.G.G.),
          besteht noch heute.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

  4. Ostfront sagt:

    Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

    Das Judentum im fremden und eigenen Urteil

    Urteile römischer Schriftsteller

    Diodopos
    um 30 v. Chr. bis 20 n. Chr.,
    berichtet in seiner Universal-Geschichte (XXXIV, 1), daß schon die Freunde des Königs
    Antiochus (175-163 v. Chr.) diesem geraten haben, das Volk der Juden ganz auszurotten,
    „denn sie allein von allen Völkern wollten sich mit keinem andern Volke vermischen und
    sähen alle als Feinde an“. Nach der Austreibung aus Ägypten hätten sie sich in der Gegend
    von Jerusalem angesiedelt und „zu dem einen Volke der Juden vereinigt, den Haß gegen die
    Menschen unter sich vererbt“. Deshalb zeigten sie auch ganz abweichende Gebräuche: „Mit
    keinem Volk wollten sie die gleichen Speisen genießen, und keinem wären sie überhaupt
    gewogen.“ Sie (des Königs Freunde) erinnerten ihn auch an „den Haß, den die Vorfahren
    gegen dieses Volk gehabt hätten“. Sie wiesen auch hin auf die „menschenfeindlichen und
    ungerechten Satzungen“, die „in den heiligen Büchern“ der Juden enthalten wären …

    Seneca
    4 v. Chr. bis 65 n. Chr.
    „Die Sitten dieses verruchtesten Volkes sind schon so erstarkt, daß sie in allen Ländern sich
    verbreitet haben; den Siegern haben die Besiegten ihre Gesetze aufgedrückt.“
    Seneca philosophus ed. Bipont. 1782. Bd. IV, S. 423.

    Tacitus
    55 bis 120 n. Chr.
    „Die meisten Autoren stimmen darin überein, daß bei einer in Ägypten ausgebrochenen
    ekelhaften Krankheit der König Bocchoris durch das Orakel Hammons die Weisung erhalten
    habe, sein Reich zu säubern und die Aussätzigen als ein den Göttern und Menschen verhaßtes
    Geschlecht nach anderen Ländern zu schaffen. So habe man sie ausgesondert und in der
    Wüste sich selbst überlassen … Einer der Vertriebenen, Moyses, habe ihnen geraten, von
    Göttern und Menschen keine Hilfe zu erwarten, sondern seiner Führung zu vertrauen … Nach
    einem Marsche von sechs Tagen … nahmen sie, unter Vertreibung der Bewohner, das Land
    und die Stadt (Jerusalem) ein.

    Um das Volk für immer an sich zu ketten, gab Moyses ihm neue Gesetze im Gegensatz zu
    denen aller Sterblichen: verächtlich ist ihnen alles, was uns heilig ist; hingegen ist ihnen
    erlaubt, was uns Abscheu erweckt … Das Schwein essen sie nicht, weil sie ihm die Schuld an
    ihrem Aussatz zuschieben …

    Ihr Brauchtum (ritus), gleichviel wie entstanden, rechtfertigen sie durch sein Alter; ihre
    sonstigen Einrichtungen, verkehrt, abscheulich, haben durch ihren Widersinn Kraft
    gewonnen; denn Verworfene, die sich vom Glauben ihrer Völker losgesagt, tragen Tribut und
    Steuern dorthin, wo die Juden mächtig geworden; auch weil sie mit Zähigkeit
    zusammenhalten und einander unterstützen; hingegen liegen sie feindseligen Haß gegen alles
    andere, gesondert vom Tisch, geschieden vom Nachtlager, meidet dieses Volk, obwohl ganz
    maßlos im Geschlechtstrieb, den Beischlaf mit fremden Weibern(?), während unter sich bei
    ihnen nichts unerlaubt ist. Sie haben die Beschneidung eingeführt, um durch diese
    Abweichung erkannt zu werden. Ihre Proselyten üben den gleichen Brauch; sie lernen zu
    allererst die Götter verachten, ihrer Heimat entsagen, Eltern, Kinder und Geschwister
    mißachten … Der jüdische Brauch ist widersinnig und armselig (absurdus sordidusque).

    Solange Assyrer, Meder und Perser den Orient beherrschten, waren die Juden der
    verachtetste Teil der Unterworfenen. Nachdem die Mazedonier zur Vorherrschaft gelangten,
    versuchte König Antiochus ihren Aberglauben auszurotten und griechische Sitten
    einzuführen, um dieses widerliche Volk (deterrimain gentem) umzuwandeln.“
    Historien V, 3-8.

    Urteile arabischer und persischer Schriftsteller und Gelehrter

    „Die Juden, die in der ganzen Welt zerstreut wohnen und doch fest zusammenhalten, sind
    listige, menschenfeindliche und gefährliche Geschöpfe, die man gleich der giftigen Schlange
    behandeln muß, nämlich sofort, wie sie heranschleicht, ihr auf den Kopf treten, denn läßt man
    sie nur einen Augenblick den Kopf emporheben, dann wird sie sicher beißen, und ihr Biß ist
    sicher todbrinend.“
    Adb al-Quâdir al Jîlâni, al Fath ar Rab-bani wal-Faid ar-Rahmâni, Mag. 37. (545 n. Chr.)

    Mohammed
    Geb. 571, gest. 632.
    „Den Juden haben wir ihrer Ungerechtigkeit wegen manches Gute verboten, was ihnen
    früher erlaubt war, weil sie weit abwichen von der Religion Gottes und Wuchern, was ihnen
    doch verboten, und das Vermögen anderer Menschen ungerechterweise aufgezehrt haben.“
    IV. Sure (Seite 78).

    „Gott hat früher ein Bündnis mit den Kindern Israels geschlossen … Weil diese nun ihr
    Bündnis gebrochen, darum haben wir sie verflucht und ihr Herz verstockt. Du aber sollst nicht
    nachlassen, ihre Betrügereien zu entdecken. Betrüger sind es bis auf wenige!“
    V. Sure (Seite, 78).

    Aus dem Koran, nach der Ullmannschen Übersetzung.

    „Ehrlichkeit und Rechtssinn bei einem Juden erwarten heißt so viel, als die Jungfräulichkeit
    bei einer alten Dirne suchen.“
    Manâwi, al-Maulid, Sig. 72 (821 n. Chr.).

    „Es ist mir unbegreiflich, weshalb man diese mordschnaubenden Bestien nicht schon längst
    ausgerottet hat. Würde man denn nicht wilde Tiere, die Menschen fräßen, sofort töten, auch
    wenn sie menschenähnlich wären? Und sind denn die Juden etwas anderes als
    Menschenfresser?“
    Mirza Hassan Chan, Chiam. hig. Bil. 3. (1689 n. Chr.)

    Urteile aus dem sechsten bis sechzehnten Jahrhundert

    Guntram
    König aus dem Hause der Merowinger, um 565 n. Chr.
    „Wehe über dies Volk der Juden, denn es ist schlecht und treulos und immer arglistigen
    Herzens.“
    Aus der Chronik Gregors von Tours, geb. 540, gest. 594. Buch VIII, Kap. 1.

    Peter de Clugny
    Um 1146
    „Ich rate nicht dazu, die Juden zu töten, sondern sie auf eine ihrer Schlechtigkeit
    entsprechende Art zu strafen. Was ist gerechter, als daß man ihnen wieder nimmt, was sie auf
    betrügerische Weise gewonnen haben? Was sie besitzen, ist auf schändliche Weise gestohlen,
    und da sie, was das Schlimmste ist, für ihre Frechheit bisher ungestraft blieben, so muß es
    ihnen wieder entzogen werden. – Was ich sage ist allen bekannt. Denn nicht durch ehrlichen
    Ackerbau, nicht durch rechtmäßigen Kriegsdienst, nicht durch irgendein nützliches Gewerbe
    machen sie ihre Scheunen voll Getreide, ihre Keller voll Wein, ihre Beutel voll Geld, ihre
    Kisten voll Gold und Silber, als vielmehr durch das, was sie trügerischerweise den Leuten
    entziehen, durch das, was sie insgeheim von den Dieben erkaufen, indem sie so die
    kostbarsten Dinge für den geringsten Preis sich zu verschaffen wissen.“

    Peter Schwarz
    1477
    „Die Juden betrügen die Leute und verderben die Völker und brandschatzen die Länder mit
    Wucherei. – Es gibt kein böser, listiger, geiziger, unkeuscher, unsteter, vergifteter, zorniger,
    hoffärtiger, betrügerischer, schändlicher Volk, welches keinen Glauben hält den Leuten.“

    Franziskaner Bernardin von Feltre
    predigte 1487:
    „Der Wucher der Juden ist so übergroß, daß die Armen erwürgt werden. Und ich, der ich
    das Brot der Armen esse, sollte ein stummer Hund sein an dieser Stätte der Wahrheit? Die
    Hunde bellen zu jenen auf, die ihren Hunger stillen, und ich, der ich das Brot der Armen esse,
    sollte schweigen, da ich ihre Ausraubung sehe?“

    Schenk Erasmus
    von Rotterdam (1487)
    „Das ist ein Rauben und Schinden des armen Mannes durch die Juden, daß es gar nicht
    mehr zu leiden ist und Gott erbarme. Die Juden-Wucherer setzen sich fest bis in den kleinsten
    Dorfen, und wenn sie fünf Gulden borgen, nehmen sie sechsfach Pfand und nehmen Zinsen
    vom Zins und von diesem wiederum Zinsen, daß der arme Mann kommt um alles, was er
    hat.“

    Johann Trithemius
    Abt Tritheim in Würzburg, geb. 1462, gest. 1516
    „Es ist erklärlich, daß sich gleichmäßig bei Niedrigen und Hohen ein Widerwillen gegen die
    wucherischen Juden eingewurzelt hat, und ich billige alle gesetzlichen Maßregeln zur
    Sicherung des Volkes gegen dessen Ausbeutung durch den Judenwucher. Oder soll ein
    fremdes, eingedrungenes Volk über uns herrschen? – und zwar herrschen nicht durch größere
    Kraft, höheren Mut und höhere Tugend, sondern lediglich durch elendes, von allen Seiten und
    mit allen Mitteln zusammengescharrtes Geld, dessen Erwerb und Besitz diesem Volke das
    höchste Gut zu sein scheint? Soll dieses Volk mit dem Schweiß des Bauern und
    Handwerksmannes ungestraft sich mästen dürfen?“

    Geiler von Kaysersberg
    Domprediger in Straßburg, gest. 1510
    „Sind denn die Juden besser als die Christen, daß sie nicht arbeiten wollen mit ihrer Hände
    Werk? Stehen sie nicht unter dem Spruche Gottes: ‚Im Schweiße deines Angesichts sollst du
    dein Brot verdienen!‘ Mit Geld wuchern heißt nicht arbeiten, sondern andere schinden in
    Müßiggang.“

    Martin Luther
    Geb. 1483, gest. 15461)
    „Wie es unmöglich ist, daß die Aglaster ihr Hüpfen und Getzen läßt, die Schlange ihr
    Stechen: so wenig läßt der Jüde von seinem Sinn, Christen umzubringen, wo er nur kann.“
    Tischreden. (Erlanger Ausgabe der Werke Luthers, Bd. 62, S. 375.)

    „All ihres Herzens ängstlich Seufzen und Sehnen gehet dahin, daß sie einmal möchten mit
    uns Heiden umgehen, wie sie zur Zeit Esthers in Persia mit den Heiden umgingen. O, wie lieb
    haben sie das Buch Esther, das so fein stimmt auf ihre blutdürstige, rachgierige, mörderische
    Begier und Hoffnung! Kein blutdürstigeres und rachgierigeres Volk hat die Sonne je
    beschienen, als die sich dünken, sie seien darum Gottes Volk, daß sie sollen die Heiden
    morden und würgen.“
    Erlanger Ausgabe Bb. 32, S. 120/21.

    1) In seinen jungen Jahren, als Luther die Juden noch nicht kannte, hat er sich sehr
    respektvoll über sie geäußert (1523). Er rief, daß man sie fein säuberlich behandeln solle, da
    Jesus Christus doch auch ein geborener Jude gewesen sei. – Den doppelten Irrtum, der hierin
    lag, hat er später wohl klar erkannt und seine Ansicht über das Judentum, durch
    Lebenserfahrung gewitzigt, wesentlich berichtigt.

    Als er im Verkehr mit dem Volke den unerhörten Wucher und das heuchlerische Wesen der
    Juden kennengelernt hatte – als er sah, wie das Judentum seinen heimlichen Einfluß bis in die
    Kreise der Fürsten und Regierungen ausübte und zur Plünderung des Volkes mißbrauchte –
    als er die verborgenen Gesinnungen und Gesetze der Juden kennenlernte, die gegen alle
    Sittlichkeit und Christlichkeit ein Hohn sind – da machte er seinem ehrlichen Herzen in
    bitteren Worten Luft – mit der ganzen Leidenschaft eines rechten Mannes, einer großen Natur.
    Er ließ im Jahre 1543 zwei Bücher erscheinen: „Von den Jüden und ihren Lügen“ und „Vom
    Schem Hamphoras“, in denen er geradezu vernichtende Urteile über dieses verworfene, mit
    dem Fluche Gottes beladene Volk fällt.

    „Der Odem stinkt ihnen nach der Heiden Gold und Silber, denn kein Volk unter der Sonnen
    geiziger, denn sie sind, gewest ist, noch sind, und immerfort bleiben, wie man siehet an ihrem
    verfluchten Wucher; und sich auch trösten, wenn ihr Messias kömmt, soll er aller Welt Gold
    und Silber nehmen, und unter sie teilen.“ (S. 176)

    „Sie haben solch giftigen Haß wider die Gojim (Nichtjuden) von Jugend auf eingesoffen
    von ihren Eltern und Rabbinern und saufen noch in sich ohne Unterlaß, daß es ihnen durch
    Blut und Fleisch durch Mark und Bein gangen, ganz und gar Natur und Leben worden ist.
    Und so wenig sich Fleisch und Blut, Mark und Bein können ändern, so wenig können sie
    solchen Stolz und Neid ändern; sie müssen so bleiben und verderben.“ (Handbuch der
    Judenfrage, S. 181)

    „Darumb wisse Du, lieber Christ, und Zweifel nicht dran, daß Du, nähest nach dem Teufel,
    keinen bittern, giftigern, heftigern Feind habest, denn einen rechten Jüden, der mit Ernst ein
    Jüde sein will. Es mögen vielleicht unter ihnen sein, die da glauben, was die Kühe oder Gans
    glaubet; doch hänget ihnen, allen das Geblüt und die Beschneidung an. Daher gibt man ihnen
    oft in den Historien schuld, daß sie die Brunnen vergiftet, Kinder gestohlen und gepfriemet
    haben, wie zu Trient, Weissensee usw. Sie sagen wohl nein dazu; aber es sei oder nicht, so
    weiß ich wohl, daß es am vollen, ganzen, breiten Willen bei ihnen nicht fehlet, wo sie mit der
    Tat dazu kommen konnten, heimlich oder offenbar. Deß versiehe Dich gewißlich und richte
    Dich darnach.
    S. 182. (Ähnlich S. 274 u. 276.)

    Tun sie aber etwas Gutes, so wisse, daß es nicht aus Liebe, noch Dir zugute geschieht,
    sondern weil sie Raum haben müssen bei uns zu wohnen, müssen sie aus Noth etwas tun, aber
    das Herz bleibt und ist, wie ich gesagt habe …

    Und möcht ein Mensch, der den Teufel nicht kennt, sich wohl verwundern, warum sie den
    Christen vor andern so feind sind, da sie doch nicht Ursachen zu haben; denn wir ihnen alles
    Gute tun. Sie leben bei uns zu Hause unter unserm Schutz und Schirm, brauchen Land und
    Straßen, Markt und Gassen, dazu sitzen die Fürsten und Oberkeit, schnarchen und haben das
    Maul offen, lassen die Jüden aus ihrem offenen Beutel und Kasten nehmen, stehlen und
    rauben, was sie wollen, das ist, sie lassen sich selbst und ihre Unterthanen durch der Jüden
    Wucher schinden und aussaugen, und mit ihrem eigen Gelde sich zu Bettlern machen. Denn
    die Jüden, als im Elende (in der Verbannung), sollten ja gewißlich nichts haben, und was sie
    haben, das muß gewißlich unser sein: so arbeiten sie nicht, verdienen uns nichts ab; so
    schenken oder geben wir’s ihnen nicht; dennoch haben sie unser Geld und Gut, und sind damit
    unser Herrn in unser eigen Lande und in ihrem Elende. Wenn ein Dieb zehn Gülden stiehlet,
    so muß er henken; raubet er auf der Straßen, so ist der Kopf verloren. Aber ein Jüde, wenn er
    zehn Tunne Goldes stiehlet und raubet durch seinen Wucher, so ist er lieber denn Gott selbst.

    Und zu Wahrzeichen rühmen sie es getrost, und stärken ihren Glauben und giftigen Groll
    wider uns, sprechen unternander: halt fest, siehe, wie Gott mit uns ist, und sein Volk auch in
    Elend nicht verläßt. Wir arbeiten nicht, haben gute, faule Tage: die verfluchten Gojim
    (Nichtjuden) müssen uns vorarbeiten, wir aber kriegen ihr Geld: damit sind wir ihre Herren,
    sie unsere Knechte.“
    Erlanger Ausgabe Bd. 32, S. 182/83.

    „Schreiben doch ihre Talmud und Rabbinen, das Töten sei nicht Sünde, wenn man keinen
    Bruder in Israel tötet; und wer einem Heiden (d.h. Christen) den Eid nicht hält, der tut keine
    Sünde; vielmehr seien Stehlen und Rauben, wie sie durch den Wucher an den Gojim tun, ein
    Gottesdienst; denn sie meinen, daß sie das edle Blut und beschnittene Heilige sind, wir aber
    Verfluchte Gojim, und so können sie es nicht grob genug mit uns machen, noch sich an uns
    versündigen, weil sie die Herren der Welt, wir aber ihre Knechte, ja ihr Vieh sind! – Auf
    solcher Lehre beharren auch noch heutigen Tages die Juden und tun wie ihre Väter: verkehren
    Gottes Wort, geizen, wuchern, stehlen, morden, wo sie können, und lehren solches ihre
    Kinder für und für nachzutun.“
    Erlanger Ausgabe Bd. 32, S. 192.

    [„Ich will zur letzte für mich das sagen, wenn mir Gott keinen andern Messia geben wollt,
    denn wie die Jüden begehren und hoffen, so wollt ich viel, viel lieber eine Sau denn ein
    Mensch sein.“]

    „Möcht jemand denken, ich rede zu viel. Ich rede nicht zu viel, sondern viel zu wenig, denn
    ich sehe ihre Schriften: sie fluchen uns Gojim und wünschen uns in ihren Schulen und
    Gebeten alles Unglück, sie rauben uns unser Geld und Gut durch Wucher, und, wo sie
    können, beweisen sie uns alle böse Tücke, wöllen (das noch das Aergest ist) hierin recht und
    wohl gethan, das ist: Gott gedient haben, und lehren solches zu tun. Solches haben keine
    Heiden getan, tuts auch niemand, denn der Teufel selbst, oder die er besessen hat, wie er die
    Jüden besessen hat.“

    „Meines Dünkens will’s doch da hinaus: Sollen wir der Jüden Lästerung nicht teilhaftig
    werden, so müssen wir geschieden sein und sie aus unserem Lande vertrieben werden. Das ist
    der nächste und beste Rat, der beide Parte in solchem Falle sichert … “
    S. 254.

    „Ich weiß wohl, daß sie solches und alles leugnen; es stimmt aber alles mit dem Urteil
    Christi daß sie giftige, bittere rachgierige, hämische Schlangen, Meuchelmörder und
    Teufelkinder sind, die heimlich stechen und Schaden tun, weil sie es öffentlich nicht
    vermögen.“
    Von den Jüden und ihren Lügen. Erlanger Ausg. Bd. 32. S. 244.

    „Was soll mir nun der Juden Messias? … Ich wollt sagen: Lieber Herr Gott, behalt deinen
    Messias oder gib ihn dem, wer ihn haben will, mich aber mache dafür zur Sau.“
    Erlanger Ausgabe Bd. 32, S. 261.

    „Summa, ein Jude steckt so voll Abgötterei und Zauberei als neun Kühe Haare haben, das
    ist unzählig und unendlich, wie der Teufel, ihr Gott, voller Lügen ist.“
    S. 300.

    „Gott hat zu David viel geredet und ihn geheißen, dies und jenes zu tun, aber es gehet mich
    nicht an … , wir sind das Volk nicht, zu dem er redet … Den Moses und sein Volk laß bei
    einander, es ist mit ihnen aus, es gehet mich nichts an.“
    A. Berger, M. Luther. II, 2 S. 249.

    „Wo du einen Juden siehst oder hörst lehren, da denke nicht andres, als daß du einen
    giftigen Basiliken hörst.“
    Erlanger Ausgabe Bb. 33, S. 137.

    „Wie gar ehrlicher schreiben und lehren die heidnischen Philosophen, auch die Poeten, nicht
    allein von Gottes Regiment und vom künftigen Leben, sondern auch von zeitlichen Tugenden
    … Ja ich halt dafür, daß in drei Fabeln Aesopi, im halben Catone, in etlichen Komödien
    Terentii mehr Weisheit und Lehre von guten Werken stehe, als in aller Talmudisten und
    Rabbiner Bücher gefunden werde und in aller Juden Herz fallen möge.“
    S. 193.

    „Rächen dürfen wir uns nicht; sie haben die Rache am Halse, tausendmal ärger, als wir
    ihnen wünschen mögen. Ich will meinen treuen Rat geben.

    Erstlich, daß man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen
    will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon
    sehe ewiglich …

    Zum andern, daß man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie
    treiben eben dasselbige darin, was sie in ihren Schulen treiben …

    Zum dritten, daß man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein und Talmudisten, darin solche
    Abgötterei, Lügen, Fluch und Lästerung gelehret wird …

    Zum vierten, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren …

    Zum fünften, daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe, denn sie
    haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herren, noch Amtleute, noch Händler
    oder desgleichen sind …

    Zum sechsten, daß man ihnen den Wucher verbiete …

    Zum siebenten, daß man den jungen, starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel,
    Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen …

    Besorgen wir aber, daß sie uns möchten an Leib, Weib, Kind, Gesind, Vieh usw. Schaden
    tun … , so laßt bleiben bei gewöhnlicher Klugheit der anderen Nationen, wie Frankreich,
    Spanien, Böhmen usw. und mit ihnen rechnen, was sie uns abgewuchert; und danach gütlich
    geteilet, sie aber immer zum Land ausgetrieben.“
    S. 233-238.

    (Von den Jüden und ihren Lügen: https://archive.org/details/VonDenJudenUndIhrenLuegen )

    Dr. Johann Eck
    Luthers Gegner, geb. 1486, gest. 1543
    „So sehen sie (die Herrschaften und Standesherren) vor Augen, daß ihre (Schutz-)Juden
    nicht arbeiten, nicht schaffen, nicht rechtlichen Handel (kaufmanschatz) treiben und kein
    Handwerk; sie bauen nichts: sie leben also mit Müßiggang in Reichtum, in Fressen und
    Prassen. Der arme Christ neben dem Juden arbeitet hart Tag und Nacht, hat kaum das trocken
    Brot. Der Jud gewinnt ihm übergenug im Schatten unterm Dach mit Wuchern: Und einem
    solchen Tag-Räuber hilft die Standesherrschaft dazu, geringen schnöden Geldes wegen. Pfui
    der Schande! Findet man einen Edelmann, der, so man ihn anspricht, warum er die Juden
    leide in seinem Dorf, antwortet:, Ja, ich habe drei oder vier Juden im Dorf, sie tragen mir in
    einem Jahr mehr ein, denn all meine Bauern!‘ siehe, allein mit dem Geiz verantwortet er sich
    … Ja, manche Herrschaft hält die Juden schöner und ehrenvoller denn die Christen, erzürnen
    heftiger und strafen ernstlicher, wenn ein Jud‘ geschlagen oder beleidigt wird, denn so ein
    Christ beleidigt wird … Der Wucher macht, daß sie also wohl gehalten werden wegen ihres
    Geldes. Die Herrschaft ihnen gnädig, die Amtleute und Schreiber willig, kommt er zur
    Kanzlei, so wird er gleich abgefertigt, während so ein armer Mann, ein Christ, lang vor der
    Tür sitzen und warten muß. Der Wucher macht, daß sie reichlich leben, essen und trinken,
    schönen und guten Hausrat haben … Und weiß doch der Edelmann, daß der Jud dies alles
    gewuchert oder von einem Dieb gekauft hat. Denn darin haben die Juden es besser als die
    Christen, denn ein Christ, bei dem fremdes (entfremt) Gut gefunden wird, der muß Antwort
    darüber geben, wie und von wem dies in seinen Besitz gekommen sei. Dem Juden dagegen
    wird dies nachgesehen von Seiner Herrschaft; so sitzt er denn in Ehr und Glanz mit
    Müßiggang: Wie Sollte er begehren (unter solchen Umständen) ein Christ zu werden, da er
    dann arbeiten müßte und anders in die Hände speien … “
    Aus „Ains Juden büechlin Verlegung: darin am Christ ganzer Christenheit zu schwach, wil,
    es geschehe den Juden unrecht in bezichtigung der Christen Kinder mordt. Hierin findst auch
    vil histori, was übels und büberey die Juden in allem teutschen Land, ond anderen
    Königreichen gestift haben.“ – Kap. 24 – 1542.

    E. F. Heß
    “ … unter diesen Handlen (am jüdischen Neujahrstag) fragt ja ein Jud den andern, ob er
    keinen … Christen betrogen, oder ob er ihm nicht gestohlen, oder ja einen dazu bewegt das er
    gestohlen, und das gestohlene dem Juden mit halb Geld verkauft, oder aber ob er keinen
    Christen mit der Wechsel verfortheilt oder betrogen. In Summa, da eröffnet einer dem andern
    inn was mittel und wege er einen betrogen. Sagt dann der ander: Ey wolan so hastu ein
    corban gebracht, das ist, du hast GOTT ein Opferhand gebracht … “
    Juden-Geißel, S. 104. Köln 1608.

    S. F. Brentz
    Wenn die Juden eine gantze mochen herumbgelauffen, und bald da, bald dort einen Christen
    betrogen, so kommen sie gemeiniglich an jedem Sabbathtag zusammen und rühmen sich ihrer
    Bubenstück, so sagen die andern Juden darauff, … man solle den Christen das hertz aus dem
    Leib nemen, und sagen weiter: … den besten unter den Christen soll man todt schlagen.“
    Jüdischer abgestreifter Schlangenbalg. Nürnberg 1614,

    Israel infanduin seelus audet morte piandum. (Israel wagt unsagbaren, todeswürdigen
    Frevel.)
    Aus den „Weissagungen des Abtes vorn Kloster Lehnin vom Jahre 1300“. (Erst um 1690
    verfaßt.)

    Giordano Bruno
    Geb. 1548, gest. 1600
    „Es ist wahr, daß ich nie eine derartige Rechtsanschauung gefunden habe, außer bei wilden
    Barbaren, und ich glaube, daß sie zuerst bei den Juden aufgekommen ist; denn diese bilden
    ein so pestilenzialisches, aussätziges und gemeingefährliches Geschlecht, daß sie verdienten,
    vor der Geburt ausgerottet zu werden.“
    Giordano Bruno, Spaccio. Paris 1548, herausgegeben von Lagarde. Vol. II. S. 500.
    Göttingen 1888.

    „Die Hebäer … ein Volk, immer niedrig, knechtisch, schachernd, sich absondernd,
    verschlossen und ohne Verkehr mit den übrigen Völkern, die von ihnen mit tierischer
    Verachtung verfolgt werden und welche sie dann verdientermaßen wieder verachten.“
    a. a. O. S. 576.

    „Das Schlimmste aber ist, daß sie als der Auswurf Ägyptens die mißverstandene Religion
    der Ägypter in verfälschter Form auf die Nachwelt vererbt haben.“

    Dr. H. Braunhofer sagt in seinem Buche „Giordano Bruno’s Weltanschauung und
    Verhängnis“ (Leipzig 1882) von diesem genialen Denker, der 13 Jahre lang in Frankreich,
    England, Deutschland und Italien gereist und einen freien, weiten Blick besaß: „Alles der
    Bibel gespendete Lob ist bei Bruno nur unumgängliches Zugeständnis. Denn in seines
    Herzens innersten Tiefen kocht vererbter Rassengroll gegen alles, was aus jüdischem Geblüt
    hervorgegangen ist. Ausdrücke wie: ‚Beschnittener Sinn und geschorener Verstand‘ bilden
    deutliche Hinweise auf Judentum und Christentum. Die grausame Härte jüdischer
    Strafgesetze, die zum traurigen Vorbild christlicher und mohammedanischer Gesetzgebung
    geworden ist, erklärt Bruno aus der Verworfenheit des jüdischen Stammescharakters. Ein
    Gesetz, das für den Fehler des Vaters auch die unschuldigen Kindlein und die Mutter büßen
    läßt, konnte nach Bruno nur einer solchen Rasse entspringen1).“

    1) Aus „Opere di Qiordano Bruno“, A. Wagner, Leipzig. 1830; Bb. II, S. 197, 236, 239, 380.

    Adam Contzen
    1570-1635
    Als Professor in Mainz und Mitglied der Gesellschaft Jesu betonte er die Notwendigkeit,
    alle Juden als giftige Tiere mit dem Verluste ihres Vermögens zum Lande hinauszujagen und
    erinnerte an die glorreichen Fürsten, die dies wirklich getan haben.
    In seinem Buch über das Vermögen der Öffentlichkeit.

    Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
    https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

    • Ostfront sagt:

      Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

      Das Judentum im fremden und eigenen Urteil

      Urteile von Schriftstellern, Staatsmännern und Philosophen vom Dreißigjährigen Kriege bis zu den Freiheitskriegen 1813-1815

      Friedrich Wilhelm I.
      König von Preußen, 1713-1740
      „Braucht Er die Juden.. weil Er sie defendiert und konservieren will? Ich verlange mir das
      Schachergesindel nicht in meinem Lande. Mein Vorfahr, der Kurfürst Joachim II., hatte ganz
      recht, als er eines Tages zu seinem Kanzler sagte: ‚Die Israeliten sind ein gefährliches
      Ungeziefer.‘ Sieht Er wohl, einer war schon genug, mich um 100.000 Taler zu bringen.“
      König Friedrich Wilhelm I. zu einem seiner Minister, als ihn der Münzjude Ephraim Veit
      um 100.000 Taler betrogen hatte. 1721.

      (Erließ auch ein „Allgemeines Edikt, daß alle unvergeleite Juden sofort auf einmal aus dem
      Lande gejagt werden sollen. De dato Berlin, den 10. Januarii 1724“.)

      Andr. Sutor
      Um 1740
      „Die Juden seynd einem Land so nutz als die Mäuß auf dem Getreideboden und die Motten
      einem Kleide.“
      Der hundertatigige blinde Argos und zwey-gesichtige Janus. Augsburg 1740. S. 373.

      Friedrich der Große
      Geb. 1712, regierte 1740 bis 1786
      „Wir befehlen … , daß die schlechten und geringen Juden in den kleinen Städten, sonderlich
      in denen, so mitten im Lande liegen, woselbst solche Juden ganz unnöthig und vielmehr
      schädlich sind, bey aller Gelegenheit und nach aller Möglichkeit daraus weggeschafft werden.
      – Was wegen ihres Handels ist, behalten sie. Aber daß sie die ganze Fölkerschaften [sic] von
      Juden zu Breslau anbringen und ein gantzes Jerusalem draus machen, das kann nicht seynd.“ –
      Und im Judenreglement von 1750 heißt es (Art. 27): „Der höchste erlaubte Zinsfuß ist 12
      Prozent.“ (Art. 28): „Ländliche Güter hingegen wird den Juden zu erkauffen und zu besitzen
      überall nicht gestattet.“ (Art. 33): „Kein Jude darf auf dem platten Lande wohnen.“
      H. Jungfer, Die Juden unter Friedrich dem Großen. S. 18, 21 und 34. Leipzig 1880.

      Kaiserin Maria Theresia
      Geb. 1717, regierte 1740 bis 1780
      „Künftig soll keinem Juden, welchen Namen er haben möge, erlaubt sein, sich hier
      aufzuhalten, ohne meine schriftliche Erlaubnis. Ich kenne keine ärgere Pest für den Staat als
      die Nation, wegen der Kunst, durch Betrug, Wucher und Geldvertrag die Leute in den
      Bettelstand zu bringen, alle übliche Handlung auszuüben, die ein anderer ehrlicher Mann
      verabscheut. Mithin (sind dieselben) soviel als sein kann, von hier abzuhalten und zu
      vermindern“
      Eigenhändiges Schreiben an die Hofkanzlei im Jahre 1777. – Die eingeklammerten Stellen
      sind in der Urschrift nicht mehr genau zu entziffern.

      Georg Gottfried Strelin
      Um 1750
      Dieser Volkswirt verlangte, wahrhaft landesväterliche Fürsten sollten auf das
      Judenschutzgeld verzichten und den Judenschutz wegen der Landesverderblichkeit der Juden
      nicht mehr bewilligen.
      Einleitung in die Lehre von neuen Auflagen. (Nördlingen 1778.)

      Voltaire
      Geb. 1694, gest. 1778
      „Die Juden sind nichts als ein unwissendes und barbarisches Volk, das seit langer Zeit die
      schmutzigste Habsucht mit dem verabscheuungswürdigsten Aberglauben und dem
      unauslöschlichsten Hasse gegen alle Völker verbindet, bei denen sie geduldet werden und an
      denen sie sich bereichern.“ Bd. XXV. S. 462. Dictionnaire philosophique.

      „Mein Onkel hatte mit den gelehrtesten Juden Asiens zu tun. Sie gestanden ihm, daß ihren
      Vorfahren befohlen worden, alle anderen Völker zu verabscheuen. In der Tat ist unter allen
      Geschichtsschreibern, die von ihnen gesprochen haben, kein einziger, der nicht von dieser
      Wahrheit überzeugt sei, und kaum schlägt man die jüdischen Bücher auf, so findet man die
      Beweise davon.“
      Bd. XII. Mélanges.

      „Die kleine jüdische Nation wagt, einen unversöhnlichen Haß gegen alle Völker zur Schau
      zu tragen, ist immer abergläubisch, immer lüstern nach den Gütern anderer, kriechend im
      Unglück, frech im Glück.“
      Bd. XV. Essai sur les moeurs.

      „Gerade wie die Banianten und Armenier ganz Asien durchstreifen, und wie die Isispriester
      unter dem Namen Zigeuner auftauchen, um in den Höfen Hühner zu stehlen und
      wahrzusagen, so sind die Juden, dieses Lumpengesindel, überall, wo es Geld zu verdienen
      gibt. Aber ob diese Beschnittenen Israels, die den Wilden alte Hosen verkaufen, sich für
      Abkömmlinge des Stammes Naphthali oder Isaschar ausgeben, ist sehr unwichtig, sie sind
      nichtsdestoweniger die größten Schurken, die jemals die Erdoberfläche besudelt haben.“
      Bd. LXV1I1. S. 392. Corresp. à M. de Lisle. 1775.

      „Man ist über den Haß und die Verachtung erstaunt, die alle Nationen den Juden
      entgegengebracht haben. Es ist dies eine unausbleibliche Folge ihres Verhaltens. Sie
      beobachten stets Gebräuche, die in direktem Gegensatz mit den bestehenden
      gesellschaftlichen Zuständen sind; sie sind also mit Recht als eine Nation behandelt worden,
      die im Gegensatz zu allen anderen steht; sie dienen diesen aus Habsucht, verachten sie aus
      Fanatismus, betrachten den Wucher als eine heilige Pflicht.“
      Bd. III. Essai sur les moeurs. – Voltaire, (Euvres éd. Beuchot, Paris 1840.

      „Sie waren überall Wucherer gemäß dem Freiheitsbriefe und dem Privilegien ihres Gesetzes
      und überall ein Schrecken aus demselben Grunde.“ – „Die Huronen, die Kanadier, die
      Irokesen waren Philosophen der Humanität im Vergleich zu den Israeliten.“ –
      17. Band seiner sämtlichen Werke, S. 53.

      Immanuel Kant
      Geb. 1724, gest. 1808
      „Die unter uns lebenden Palästiner sind durch ihren Wuchergeist seit ihrem Exil, auch was
      die größte Menge betrifft, in den nicht unbegründeten Ruf des Betruges gekommen. Es
      scheint nun zwar befremdlich, sich eine Nation von Betrügern zu denken; aber ebenso
      befremdlich ist es doch auch, eine Nation von lauter Kaufleuten zu denken, deren bei weitem
      größter Teil durch einen alten, von dem Staat, darin sie leben, anerkannten Aberglauben
      verbunden, keine bürgerliche Ehre sucht sondern diesen ihren Verlust durch die Vorteile der
      Überlistung des Volkes, unter dem sie Schutz finden und selbst ihrer untereinander, ersetzen
      wollen.“
      Anthropologie in pragmatischer Hinsicht. Königsberg 1798. S. 129 f.

      Johann Gottfried v. Herder
      Geb. 1744, gest. 1803
      “ … Zwar ist in Kunstsachen die jüdische Nation, ob sie gleich zwischen Ägyptern und
      Phöniziern wohnte, immer unerfahren geblieben, da selbst ihren Salomonischen Tempel
      fremde Arbeiter bauen mußten. Auch sind sie, ob sie gleich eine Zeitlang die Häfen des Roten
      Meeres besaßen und den Küsten der Mittelländischen See so nahe wohnten, in dieser zum
      Handel der Welt glücklichsten Lage, bei einer Volksmenge, die ihrem Lande zu schwer ward,
      dennoch nie ein seefahrendes Volk geworden. Wie die Ägypter, fürchteten sie das Meer und
      wohnten von jeher lieber unter anderen Nationen; ein Zug ihres Nationalcharakters, gegen den
      schon Moses mit Macht kämpfte. Kurz, es ist ein Volk, das in der Erziehung verdarb, weil es
      nie zur Reife einer politischen Kultur auf eigenem Boden, mithin auch nicht zum wahren
      Gefühl der Ehre und Freiheit gelangte … Das Volk Gottes … ist Jahrtausende her, ja fast seit
      jener Entstehung eine parasitische Pflanze auf den Stämmen anderer Nationen: ein Geschlecht
      schlauer Unterhändler beinah auf der ganzen Erde, das trotz aller Unterdrückung nirgend sich
      nach eigener Ehre und Wohnung, nirgend nach einem Vaterlande sehnet.“
      Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit. III. Teil. S. 97f. Riga und Leipzig
      1787.

      „Ein Ministerium, bei dem der Jude alles gilt; eine Haushaltung, in der ein Jude die
      Schlüssel zur Garderobe und zur Kasse des ganzen Hauses führt; ein Departement oder
      Kommissariat, in welchem die Juden die Hauptgeschäfte treiben; eine Universität, auf
      welcher Juden als Mäkler und Geldverleiher der Studierenden geduldet werden: – das sind
      auszutrocknende Pontinische Sümpfe, denn nach dem alten Sprichwort, wo ein Aas liegt, da
      Sammeln sich die Adler, und wo Fäulnis ist, hecken Insekten und Würmer.“
      Adrastea M. IV. St. I. S. 15f.

      Goethe
      Geb. 1749, gest. 1832
      Haman (zum König Ahasveros):
      „Du kennst das Volk, das man die Juden nennt,
      das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt.
      Du gabst ihm Raum und Ruh, sich weit und breit zu mehren
      und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren.
      … sie haben einen Glauben,
      der sie berechtiget, die Fremden zu berauben,
      und der Verwegenheit stehn deine Völker bloß …
      Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr.
      Er weiß mit leichter Müh‘ und ohne viel zu wagen,
      durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen …
      Auch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen,
      und kein Geheimnis ist vor ihnen wohl verwahrt,
      mit jedem handeln sie nach seiner eignen Art.
      Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen;
      der kommt nicht los, der sich nur einmal eingelassen …
      – Es ist ein jeglicher in deinem ganzen Land
      auf ein und andere Art mit Israel verwandt,
      und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen:
      So lang die Ordnung steht, so lang hat’s nichts zu hoffen“ …
      Goethe, Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern.

      An Jacobi schreibt Goethe u. a.:
      „O du armer Christe, wie schlimm wird es dir ergehen, wenn der Jude deine schnurrenden
      Flüglein nach und nach umsponnen haben wird“ – und weiter warnt er „vor den jüdischen
      Pfiffen“ des Juden Moses und Mendelssohn.
      Goethe, Briefe: Weimarer Ausgabe – VII. 131.

      Als der jüdische Geheime Finanzrat Israel Jacobsohn in Braunschweig eine „Untertänigste
      Vorstellung an Se. Hoheit den Fürsten Primas“ (Braunschweig 1808) richtete und darin die
      Aufhebung aller noch bestehenden Beschränkungen für die Juden forderte, bemerkte Goethe:
      „Dem braunschweigischen Juden-Heiland ziemt es wohl, sein Volk anzusehen, wie es sein
      und werden sollte, dem Fürsten Primas aber ist auch nicht zu verdenken, daß er das
      Geschlecht behandelt, wie es ist und wie es noch eine Weile bleiben wird.“

      Auf eine Schrift, die im Jahre 1808 gegen die Veröffentlichung Jacobsohn und gegen die
      Juden-Emanzipation unter dem Titel: „Bemerkungen über des Geheimen Finanzrats Israel
      Jacobsohn’s Schrift“ ohne Angabe des Verfassers erschien, äußerte Goethe: „Es war mir sehr
      angenehm zu sehen, daß man dem finanzgeheimrätlichen jakobinischen Israelssohn so tüchtig
      nach Hause geleuchtet hat. Können Sie mir den Verfasser der kleinen Schrift wohl nennen?
      Es sind treffliche Stellen darin, die in einem Plädoyer von Beaumarchais wohl hätten Platz
      finden können. Leider ist das Ganze nicht rasch, kühn und lustig genug geschrieben, wie es
      hätte sein müssen, um jenen Humanitäts-Salbader vor der ganzen Welt ein für allemal
      lächerlich zu machen.“
      Aus „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde“, von Bettina v. Arnim.

      „Das israelitische Volk hat niemals viel getaugt, wie es ihm seine Anführer, Richter,
      Vorsteher, Propheten tausendmal vorgeworfen haben; es besitzt wenig Tugenden und die
      meisten Fehler anderer Völker … “

      „Was soll ich aber nun von dem Volke sagen, das den Segen des ewigen Wandern vor allen
      anderen sich zugeeignet und durch seine bewegliche Tätigkeit die Ruhenden zu überlisten und
      die Mitwandernden zu überschreiten versteht?“ …

      „An dieser (der christlichen) Religion halten wir fest, aber auf eine eigene Weise: wir
      unterrichten unsere Kinder von Jugend auf von den großen Vorteilen, die sie uns gebracht hat,
      dagegen von ihrem Ursprung, ihrem Verlaufe geben wir zuletzt Kenntnis, alsdann wird uns
      der Urheber erst lieb und wert, und alle Nachricht, die sich auf ihn bezieht, wird heilig. In
      diesem Sinne, den man vielleicht pedantisch nennen mag, aber doch als folgerecht ans
      erkennen muß, dulden wir keinen Juden unter uns, denn wie sollten wir ihm den Anteil an der
      höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet?“
      Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre. 2. Buch, 2. Kap., und 3. Buch, 9. u. 11. Kap.

      Als im Jahre 1823 durch ein Gesetz die Ehe zwischen Juden und Christen gestattet wurde,
      geriet Goethe, wie der Kanzler F. v. Müller erzählt hat, „in leidenschaftlichen Zorn über das
      neue Judengesetz, das die Heirat zwischen beiden Glaubens-Verwandten gestattet“. Er ahnte
      die schlimmsten Folgen davon, behauptete, wenn der General-Superintendent Charakter habe,
      müsse er lieber seine Stelle niederlegen, als eine Jüdin in der Kirche im Namen der heiligen
      Dreieinigkeit trauen. Alle sittlichen Gefühle in den Familien, die doch auch auf dem religiösen ruhten, würden durch ein solch skandalöses Gesetz untergraben. Überdies wolle er
      nur sehen, wie man verhindern wolle, daß eine Jüdin einmal Oberhofmeisterin werde. Das
      Ausland müsse durchaus an Bestechung glauben, um die Adoption dieses Gesetzes
      begreiflich zu finden; wer wisse, ob nicht der allmächtige Rothschild dahinter stecke.
      Vom Kanzler Friedrich v. Müller erzählt in seinen Unterredungen mit Goethe;
      herausgegeben von Burkhardt, Stuttgart 1870, S.57; und in „Goethes Gespräche“ von
      Woldemar Frhr. v. Biedermann (Gespräch 371), Leipzig 1889 bis 1891.

      „Die heilige Schrift redet allerdings nur von einem Menschenpaare, das Gott am sechsten
      Tage erschaffen. Allein, die begabten Männer, die das Wort Gottes aufzeichneten, das uns die
      Bibel überliefert, hatten es zunächst mit ihrem auserwählten Volke zu tun, und wollen wir
      auch diesem die Ehre seiner Abstammung von Adam keineswegs streitig machen. Wir andern
      aber, sowie auch die Neger und Lappländer und schlanke Menschen, die schöner sind als wir
      alle, hatten gewiß auch andere Urwäter; wie denn die werte Gesellschaft gewiß zugeben wird,
      daß wir uns von den echten Abkömmlingen Abrahams auf eine gar mannigfaltige Weise
      unterscheiden und daß sie, besonders was das Geld betrifft, es uns allen zuwortun.

      „Jüdisches Wesen, Energie der Grund von allem. Unmittelbare Zwecke. Keiner, auch nur
      der kleinste, geringste Jude, der nicht entschiedenes Bestreben verriete, und zwar ein
      irdisches, zeitliches, augenblickliches.“

      „Judensprache hat etwas Pathetisches.“
      Eckermanns Gespräche mit Goethe, (Reclam-Atisgabe), Bd. II, S. 16.

      Schiller
      1759 bis 1805
      „Die Unwürdigkeit und Verworfenheit der (jüdischen) Nation kann das erhabene Verdienst
      ihres Gesetzgebers (Moses) nicht vertilgen und ebensowenig den großen Einfluß vernichten,
      den diese Nation mit Recht in der Weltgeschichte behauptet. Als ein unreines und gemeines
      Gefäß, worin aber etwas sehr Kostbares (der Monotheismus) aufbewahrt worden, müssen wir
      sie schätzen … Während dieses langen Aufenthaltes lebten sie abgesondert von den Ägyptern,
      abgesondert sowohl durch den eigenen Wohnplatz, den sie einnahmen, als auch durch den
      moralischen Stand, der sie allen Eingeborenen des Landes zum Abscheu machte und von
      allem Anteil an den bürgerlichen Rechten der Ägypter ausschloß … Eine solche abgesonderte
      Menschenmenge im Herzen des Reichs, durch ihre nomadische Lebensart müßig, die unter
      sich seinehr genau zusammenhielt, mit dem Staat aber gar kein Interesse gemein hatte konnte
      bei einem feindlichen Einfall gefährlich werden und leicht in Versuchung geraten, die
      Schwäche des Staates, deren müßige Zuschauerin sie war, zu benutzen … Zu der Furcht und
      dem Widerwillen also, welche man in Ägypten von jeher gegen sie gehegt, gesellte sich noch
      Ekel (wegen der Aussatz-Krankheit) und eine tief zurückstoßende Verachtung1).“
      „Die Sendung Moses“, Reclam, Bb. 10, S. 235 ff.

      1) Zu Schillers Zeiten war es noch unbekannt, daß die alten Kulturvölker schon lange vor
      dem Auftreten der Juden eine Eingottlehre (Monotheismus) kannten. Erst die neuere
      Altertumsforschung hat hierüber Klarheit gebracht. Zudem kann die jüdische Lehre nicht
      Anspruch darauf erheben, einen Monotheismus im höheren Sinne darzustellen, da sie einen
      Gott aller Menschen nicht kennt, sondern nur einen nationalen Sondergott verehrt, der
      ausschließlich für das Volk Juda sorgt und alle übrigen Völker mit Haß verfolgt. (Vgl.
      Fritsch, „Der falsche Gott“.) Sonach muß die Verehrung für das „unreine und gemeine
      Gefäß“ wesentlich herabgestimmt werden.

      Napoleon I.
      Geb. 1769, gest. 1821
      „Die jüdische Nation geht seit Moses Zeiten ihrer ganzen Anlage nach auf Wucher und
      Erpressung aus … “

      „Die französische Regierung darf nicht mit Gleichgültigkeit zusehen, wie eine niedrige,
      heruntergekommene, aller Schlechtigkeiten fähige Nation die beiden schönen Departements
      des alten Elsaß ausschließlich in ihren Besitz bringt. Man muß die Juden als Nation, nicht als
      Sekte betrachten. Das ist eine Nation in der Nation; ich möchte ihnen, wenigstens für eine
      bestimmte Zeit, das Recht, Hypotheken auszuleihen, entziehen; denn es ist für das
      französische Volk zu demütigend, sich der niedrigsten Nation zu Danke verpflichtet fühlen zu
      müssen. Ganze Dörfer sind durch die Juden ihren Eigentümern entrissen worden; sie haben
      die Leibeigenschaft wieder eingeführt; sie sind wahre Rabenschwärme … “

      „Durch gesetzliche Maßnahmen muß man der Selbsthilfe zuvorkommen, die man sonst
      gegen die Juden anzuwenden genötigt ware; sie würden Gefahr laufen, eines Tages von den
      Christen des Elsaß niedergemetzelt zu werden, wie es ihnen so oft, und fast immer durch
      eigene Schuld, ergangen ist.

      Die Juden befinden sich nicht in derselben Stellung wie die Protestanten und die
      Katholiken. Man muß über sie staatsrechtlich, nicht nach dem bürgerlichen Rechte, richten,
      da sie keine Bürger sind.

      Man könnte ihnen auch den Handel verbieten, weil sie ihn durch Wucher entehren und ihre
      abgeschlossenen Geschäfte als betrügerisch für nichtig erklären.

      Die Christen des Elsaß und der Präfekt von Straßburg haben mir bei meiner Durchreise
      durch diese Stadt viele Beschwerden über die Juden übermittelt.

      Ich mache darauf aufmerksam, daß man sich nicht in dem Grade beklagt über die
      Protestanten noch über die Katholiken wie über die Juden. Das hat seinen Grund darin, daß
      das Unheil, das die Juden anrichten, nicht von Individuen kommt, sondern von der
      Gesamtheit dieses Volkes selbst. Es sind Raupen und Heuschrecken, die Frankreich
      verwüsten … Ich will nicht, daß man theoretischen und egoistischen Prinzipien das Wohl der
      Provinzen opfert.
      Napoleon 1. im französischen Staatsrate (Sitzung vom 30. April 1806). Abs. Dictionnaire
      Napoleon ou recueil alphabetique des opinions et jugements de 1’empereur Napoleon Ier, éd.
      par Damas Hinard, 2. éd. Paris 1854.

      „Man rät mir, die Wanderjuden, die das französische Dürerrecht nicht verdienen werden,
      auszuweisen, und die Triunale anzuhalten, von ihrer Vollmacht gegen den Wucher Gebrauch
      zu machen, aber diese Mittel würden unzulänglich sein. Seit Moses sind die Juden als
      Wucherer- und Unterdrückervolk vereint; bei den Christen gibt es nichts Ähnliches; unter
      ihnen bilden die Wucherer die Ausnahme und sind übel angeschrieben … Man muß den Juden
      den Handel verbieten, weil sie ihn mißbrauchen, wie man einem Goldschmied das Handwerk
      legt, wenn er falsches Gold verarbeitet … “
      Sitzung vom 7. Mai 1806. Pelet (de la Lozère), Opinions de Napoléon sur divers sujets de
      politique et d’adiainistration S. 213 ff. Paris 1833.

      „Die Juden haben meine Heere in Polen verproviantiert; ich wollte ihnen dafür ein
      politisches Dasein geben, ich wollte sie zur Nation und zu Staatsbürgern machen; aber sie
      sind zu nichts nütze, als mit alten Kleidern zu schachern. Ich war genötigt, die Gesetze gegen
      ihren Wucher zu erlassen; die Bauern im Elsaß haben mir dafür gedankt.“
      Napoléon, Mémoires de St. Helène. – H. Naudh, Die Juden und der deutsche, Staat. 1. Aufl.
      8. 133. Leipzi- 1883.

      Johann Gottlieb Fichte
      Geb. 1762, gest. 1814
      „Fast durch alle Länder von Europa verbreitet sich ein mächtiger, feindselig gesinnter Staat,
      der mit allen übrigen im beständigen Kriege steht, und der in manchem fürchterlich schwer
      auf die Bürger drückt: es ist das Judentum. Ich glaube nicht … , daß dasselbe dadurch, daß es
      einen abgesonderten und so fest verketteten Staat bildet, sondern dadurch daß dieser Staat auf
      den Haß des ganzen menschlichen Geschlechtes aufgebaut ist, so fürchterlich werde. Von
      einem Volke, dessen Geringster seine Ahnen höher hinaufführt als wir anderen alle unsere
      Geschichte … , das in allen Völkern die Nachkommen derer erblickt, welche sie aus ihrem
      schwärmerisch geliebten Vaterlande vertrieben haben; das sich zu dem den Körper
      erschlaffenden und den Geist für jedes edle Gefühl tötenden Kleinhandel verdammt hat und
      verdammt wird, das durch das Bindendste, was die Menschheit hat durch seine Religion, von
      unseren Mahlen, von unserem Freudenbecher und von dem süßen Tausche des Frohsinn mit
      uns von Herz zu Herzen ausgeschlossen ist, das bis wir seine Pflichten und Rechte und bis in
      die Seele des Allvater uns andere alle von sich absondert, – von so einem Volke sollte sich
      etwas anderes erwarten lassen, als was wir sehen daß in einem Staate, wo der unumschränkte
      König mir meine väterliche Hütte nicht nehmen darf, und wo ich gegen den allmächtigen
      Minister mein Recht erhalte, der erste Jude, dem es gefällt, mich ungestraft ausplündert. Dies
      alles sehet ihr mit an und könnt es nicht leugnen, und redet zuckersüße Worte von Toleranz
      und Menschenrechten und Bürgerrechten, indes ihr in uns die ersten Menschenrechte kränkt
      … Erinnert ihr euch denn hier nicht des Staates im Staate? Fällt euch denn hier nicht der
      begreifliche Gedanke ein, daß die Juden, welche ohne euch Bürger eines Staates sind, der
      fester und gewaltiger ist als die euren alle, wenn ihr ihnen auch noch das Bürgerrecht in euren
      Staaten gebt, eure übrigen Bürger völlig unter die Füße treten werden?

      Menschenrechte müssen sie haben, ob sie gleich uns dieselben nicht zugestehen; denn sie
      sind Menschen, und ihre Ungerechtigkeit berechtigt uns nicht, ihnen gleich zu werden … Aber
      ihnen Bürgerrechte zu geben, dazu sehe ich wenigstens kein Mittel als das: in einer Nacht
      ihnen allen die Köpfe abzuschneiden und andere aufzusetzen, in denen auch nicht eine
      jüdische Idee steckt. Um uns vor ihnen zu schützen, dazu sehe ich wieder kein anderes Mittel,
      als ihnen ihr gelobtes Land zu erobern und sie alle dahin zu schicken.“
      Beiträge zur Berechtigung der Urteile des Publikums über die französische Revolution.
      1793. (In „Sämtliche Werke“, herausgegeben von J. G. Fichte. VI. Band. Berlin 1815. S.
      149f.)

      Ernst Moritz Arndt
      Geb. 1769, gest. 1860
      „Man sollte die Einfuhr der Juden aus der Fremde in Deutschland schlechterdings verbieten
      und hindern … Die Juden als Juden passen nicht in diese Welt und in diese Staaten hinein, und
      darum will ich nicht, daß sie auf eine ungebührliche Weise in Deutschland vermehrt werden.
      Ich will es aber auch deswegen nicht, weil sie ein durchaus fremdes Volk sind, und weil ich
      den germanischen Stamm so sehr als möglich von fremdartigen Bestandteilen rein zu erhalten
      wünsche … Die Aufnahme fremder Juden, die nach unserem Lande gelüstet, ist ein Unheil
      und eine Pest unseres Landes. Lange Jahrhunderte von der Treue und Rechtlichkeit entwöhnt,
      welche die stillen und einfachen Geschäfte des Lebens mit sich führen, jeder schweren Mühe
      und harten Arbeit ungeduldig, hungert ein Jude lieber und treibt sich auf die ungewisse
      Hoffnung der Beute des Augenblicks herum, als daß er im Schweiße seines Angesichts sein
      Brot verdiente. Unstet an Sinn und Trieb, umherschweifend, auflauernd, listig, gaunerisch und
      knechtisch, duldet er allen Schimpf und alles Elend lieber, als die stetige und schwere Arbeit,
      welche die Furchen bricht, den Wald rodet, die Steine haut, oder in der stetigen Werkstatt
      schwitzt; wie Fliegen und Mücken und anderes Ungeziefer flattert er umher und lauert und
      hascht immer nach dem leichten und flüchtigen Gewinn, und hält ihn, wenn er ihn erschnappt
      hat, mit unbarmherzigen Klauen fest … Kleine Städte, Flecken und Dörfer, wo viele Juden
      sitzen, erhalten im ganzen ein leichtfertiges, unstetes und gaunerisches Gepräge, denn auch
      die Christen nehmen vieles von der Juden Art an; ja, sie werden, wenn sie leben wollen,
      gezwungen, mit ihnen in ihren Künsten und Listen zu wetteifern: so wird der ehrliche, stille
      und treue deutsche Bürger und Bauer ein trügerischer und listiger Gesell, welcher zuletzt die
      ernste Arbeit und das ruhige Geschäft versäumt und der leichten und unsicheren Beute eines
      flatterhaften und trügerischen Gewinnes nachläuft … Wahrlich also, sehr unrecht haben
      diejenigen getan, welche ohne weitere Berücksichtigung so großer Unterschiede und so
      wichtiger Folgen für das Ganze den Juden gleiche Bürgerrechte mit den Christen verliehen
      haben … Ein gütiger und gerechter Herrscher fürchtet das Fremde und Entartete, welches
      durch unaufhörlichen Zufluß und Beimischung die reinen und herrlichen Keime seines edlen
      Volkes vergiften und verderben kann. Da nun aus allen Gegenden Europas die bedrängten
      Juden zu dem Mittelpunkte desselben, zu Deutschland hinströmen und es mit ihrem Schmutz
      und ihrer Pest zu überschwemmen drohen, da diese verderbliche Überschwemmung
      vorzüglich von Osten her, nämlich aus Polen, droht, so ergeht das unwiderrufliche Gesetz,
      daß unter keinem Vorwande und mit keiner Ausnahme fremde Juden je in Deutschland
      aufgenommen werden dürfen; und wenn sie beweisen könnten, daß sie Millionenschätze
      mitbringen.“
      „Ein Blick aus der Zeit auf die Zeit“, 1814.

      Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
      https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

      • Ostfront sagt:

        Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

        Das Judentum im fremden und eigenen Urteil

        Urteile über die Juden nach den Freiheitskriegen bis zur Gegenwart

        J. L. Klüber
        Geb. 1762, gest. 1837
        „Die Juden sind eine politisch-religiöse Sekte unter strengem theokratischem Despotismus
        der Rabbiner. Sie stehen in engem Verein, nicht bloß für einen bestimmten kirchlichen
        Lehrbegriff, sondern sie bilden auch eine völlig geschlossene, erblich verschworene
        Gesellschaft, für gewisse politische Grundsätze und Gebote, für das gemeine Leben und den
        Handelsverkehr, für eigene Volksbildung, die ein stufenweises Fortschreiten zu höherer
        Kultur ausschließt, und für kastenartigen Familiengeist, dem insbesondere vollkommene
        physische Absonderung von allen Nichtjuden gebotweise eigen ist.

        Den Geist des Judentums, diese Geburt roher Vorzeit, erkennt man im allgemeinen an
        kirchlichem Glaubenshochmut, denn die Juden bilden sich ein, die Auserwählten oder das
        Volk Gottes zu sein, als solches erhaben über alle Nichtjuden (Gojim), und darum physisch
        und sichtlich von diesen verschieden, die einst sogar, nach Ankunft ihres Messias, ganz
        ausgerottet werden müssen; an einem durch Glaubensvorschrift gebotenen und gebilligten
        Haß gegen alle Nichtjuden; an einer Religions- und Sittenlehre, welche gegen Nichtiuden der
        Wahl der Mittel für eigennützige Zwecke ungerechten Spielraum läßt, während dem Israeliten
        verboten ist, von seinen Glaubensgenossen für Darlehen auch nur mäßige Zinsen zu nehmen;
        an nie ermüdendem Lauer- und Schachergeist; an Prellsucht und Wuchersinn; an
        Volksverderbung durch Überlistung und Übervorteilung, durch Unternehmung und
        Begünstigung unsittlichen und rechtswidrigen Verkehrs; an Scheu vor strenger, die
        Gewinnsucht nicht befriedigender oder durch sie nicht abgenötigter Arbeit; an Unwilligkeit
        und Untauglichkeit zu persönlicher Verteidigung des Vaterlandes nicht bloß wegen der ihnen
        eigenen Feigheit, sondern auch, weil sie dasselbe nicht für das ihrige erkennen; an Armut an
        Seelenadel und echter Geistesbildung.

        Die Vernunft beweiset, und die Erfahrung bestätigt es, daß Kastengeist jeder Art, der
        politische wie der religiöse, am meisten der politisch-religiöse, unverträglich sei mit Staatsund
        Gemeindewohl. Nun begründet aber, wie oben angeführt, das Judentum bis zu dieser
        Stunde unwandelbar, in politischer, religiöser und physischer Hinsicht, einen Kastengeist,
        dessengleichen im Wesen und Umfang, insbesondere in scharfer, unerbittlicher Absonderung
        seiner Anhänger von jeder anderen Menschenklasse, in dem ganzen christlichen Europa nicht
        gefunden wird. Die Juden bilden auf dem ganzen Erdkreise, nach ihrem eigenen Ausdruck,
        eine eigene Nation; von jeder anderen völlig abgeschlossen, mit so eigentümlicher, in das
        bürgerliche Leben so vielfach eingreifen der politisch-religiösen Einrichtung, Handlungs- und
        Sinnesart, daß der israelitische Teil der Untertanen in jedem Staat in welchem nicht die
        Staatsgewalt Besitztum der Juden ist, in mehrfacher Beziehung einen Staat im Staate bildet,
        oder viel mehr bilden muß. Dieses gegenseitige Verhältnis macht einen fortwährenden
        Antagonismus zwischen Staat und Judentum unvermeidlich.

        Ein Widerstreit dieser Art ist eine Krankheit am Staatskörper; eine unheilbare, solange das
        dermalige Judentum besteht; ein Übel, das unvermerkt, aber unausbleiblich um sich greift,
        jenen Körper endlich an seinen edelsten Teilen überfällt und, wo nicht zugrunde richtet, doch
        ohne Unterlaß quält und schwächt, wenn ihm nicht in Zeiten bestimmte Grenzen gesetzt und
        diese sorgfältig bewacht werden. Der Judenschaft, d.h. dem ganzen Inbegriff der Bekenner
        des Judentums, wie es vor unseren Augen lebt und webt, volle Staatsbürgerschaft, völlig
        gleiche Rechte mit allen Staatsbürgern erteilen, die in solchem leben, wäre ebensoviel, als
        jenes überspitzte, unheilbare Übel in einen unheilbaren Krebsschaden verwandeln, der ein
        stets um sich fressender wäre … “
        Übersicht der diplomatischen Verhandlungen des Wiener Kongresses usw. III. Abt. S. 390 f.
        Frankfurt a. M. 1816.

        Hellmuth von Moltke
        Geb. 1800, gest. 1891
        „Die Juden sind trotz ihrer Zersplitterung eng verbunden. Sie werden durch unbekannte
        Obere zu gemeinsamen Zwecken folgerecht geleitet … Indem sie alle Versuche der
        Regierungen, sie zu nationalisieren, zurückweisen, bilden die Juden einen Staat im Staate und
        sind in Polen eine tiefe und noch heute nicht vernarbte Wunde dieses Landes geworden.“

        „Zu allen Zeiten hielten die Juden einen Eidschwur in bezug auf einen Christen nicht für
        bindend. Aus der Streitigkeit eines der Ihrigen mit einem Christen machten sie stets eine
        Angelegenheit ihrer Nation. Wenn es darauf ankam, gemeinsame Zwecke zu fördern, so
        wurde ein allgemeiner Fasttag ausgeschrieben, und bei Strafe eines der drei jüdischen Flüche
        mußte dann jeder den Betrag einer eintätigigen Konsumtion für sich und die Seinen einzahlen.
        Auf diese Weise haben einzelne Städte oder Provinzen andere oft weit entlegene mit
        bedeutenden Geldsummen unterstützt. Noch jetzt hat jede Stadt ihren eigenen Richter, jede
        Provinz ihren Rabbi, und alle stehen unter einem ungekannten Oberhaupte, welches in Asien
        hauset, durch das Gesetz zum beständigen Umherirren von Ort zu Ort verpflichtet ist, und das
        sie den ‚Fürst der Sklaverei‘ nennen. – So ihre eigene Regierung, Religion, Sitte und Sprache
        bewahrend, ihren eigenen Gesetzen gehorchend, wissen sie die des Landes zu umgehen oder
        ihre Ausübung zu hintertreiben. Und eng unter sich verbunden, weisen sie alle Versuche, sie
        der Nation zu verschmelzen, gleich sehr aus religiösem Glauben wie aus Eigennutz zurück.“

        “ … ein gelegentlicher Bankrott ist (dem Juden) die nichts weniger als seltene Auskunft,
        seine Schwiegersöhne zu etablieren.“ … „Der Zählung suchen sich die Juden noch immer auf
        alle Weise zu entziehen.“ … „Alle Mittel sind ihnen gleich, sobald es darauf ankommt, zu
        verdienen. Im Feldzug von 1812 waren die Juden die Spione, die von beiden Teilen besoldet
        wurden und die beide Teile verrieten … Es ist sehr selten, daß die Polizei einen Diebstahl
        entdeckt, in welchem nicht ein Jude als Mitschuldiger oder als Hehler verwickelt wäre.“
        Hellmuth v. Moltke, Darstellung der inneren Verhältnisse … in Polen. S. 39, 43 f., 79 ff.
        Berlin 1832.

        Ludwig Feuerbach
        Geb. 1804, gest. 1872
        „Der Utilitarismus, der Nutzen ist das oberste Prinzip des Judentums. Der Glaube an eine
        besondere göttliche Vorsehung ist der charakteristische Glaube des Judentums; der Glaube an
        die Vorsehung ist der Glaube an Wunder; der Glaube an Wunder aber ist es, wo die Natur nur
        als ein Objekt der Willkür, des Egoismus, der eben die Natur nur zu willkürlichen Zwecken
        gebraucht, angeschaut wird. Das Wasser teilt sich entzwei oder ballt sich zusammen wie eine
        feste Masse, der Staub verwandelt sich in Läuse, der Stab in eine Schlange, der Fluß in Blut,
        der Felsen in eine Quelle, an demselben Orte ist es zugleich Licht und Finsternis, die Sonne
        steht bald stille in ihrem Laufe, bald geht sie zurück. Und alle, diese Widernatürlichkeiten
        geschehen zum Nutzen Israels. Lediglich auf Befehl Jehovas, der sich um nichts als Israel
        kümmert, nichts ist als die personifizierte Selbstsucht des israelitischen Volkes mit Ausschluß
        aller anderen Völker, die absolute Intoleranz – das Geheimnis des Monotheismus.

        Die Griechen betrachteten die Natur mit den theoretischen Sinnen: sie vernahmen
        himmlische Musik in dem harmonischen Laufe der Gestirne; sie sahen aus dem Schaume des
        allgebärenden Ozeans die Natur in der Gestalt der Venus Anadyomene emporsteigen. Die
        Israelilen dagegen öffneten der Natur nur die gastrischen Sinne; nur im Gaumen fanden sie
        Geschmack an der Natur; nur im Genusse der Manna wurden sie ihres Gottes inne. Der
        Grieche trieb Humaniora, die freien Künste, die Philosophie; der Israelite erhob sich nicht
        über das Brotstudium der Theologie. ‚Zwischen Abend sollt ihr Fleisch zu essen haben und
        am Morgen Brots satt werden und inne werden, daß ich der Herr euer Gott bin.‘ (II. Mos. 16,
        12) Und Jakob tat ein Gelübde und sprach: ‚So Gott wird mit mir sein und mich behüten auf
        dem Wege, den ich reise, und Brot zu essen geben und Kleider anzuziehen und mich mit
        Frieden wieder heim zu meinem Vater bringen, so soll der Herr mein Gott sein.‘ (I. Mos. 28,
        20.)

        Essen ist der feierlichste Akt oder doch die Initiation der jüdischen Religion. Im Essen feiert
        und erneuert der Israelite den Creations-Akt; im Essen erklärt der Mensch die Natur für ein an
        sich nichtiges Ding. Als die siebenzig Ältesten mit Mose den Berg hinanstiegen, da sahen sie
        Gott, und da sie Gott geschauet hatten, tranken und aßen sie‘. (II. Mose 24, 10, 11.) Der
        Anblick des höchsten Wesens beförderte also bei ihnen nur den Appetit zum Essen.

        Die Juden haben sich in ihrer Eigentümlichkeit bis auf den heutigen Tag erhalten. Ihr
        Prinzip, ihr Gott ist das praktischste Prinzip von der Welt – der Egoismus, und zwar der
        Egoismus der Form der Religion.“
        Ludwig Feuerbach, Das Wesen des Christentums. Leipzig, 1841. (3. Aufl. in „Sämtl. Werke
        7. Bd. Leipzig 1849, S. 163f.)

        Heinrich Hoffmann von Fallersleben
        Geb. 1798, gest. 1874
        An Israel
        Du raubest unter unsern Füßen
        uns unser deutsches Vaterland:
        Ist das dein Leiden, das dein Büßen?
        Das deines offnen Grabes Rand?
        O Israel, von Gott gekehret,
        hast du dich selbst zum Gott gemacht
        und bist, durch diesen Gott belehret,
        auf Wucher, Lug und Trug bedacht.
        Willst du von diesem Gott nicht lassen,
        nie öffne Deutschland dir sein Tor.
        Willst du nicht deine Knechtschaft hassen,
        nie ziehst du durch der Freiheit Tor.
        Unpolitische Lieder. 1840-1841

        Franz Dingelstedt
        Geb. 1814, gest. 1881
        Sie sind dahin, die vielgeschmähten Tage,
        das Blättlein hat schon leise sich gewandt, –
        der Jude ringt uns unter ew’ger Klage
        listig das Heft aus ungeschickter Hand.
        Emanzipiert, wie ihr es einst verrammelt,
        dies zähe Volk! Die Mode wechselt ja!
        Es hat ja längst zu Haufen sich gesammelt
        und steht als Macht euch gegenüber da.
        Den Landmann drängt es hart von seinem Sitze,
        den Krämer scheucht es von dem Markte fort;
        und halb um Gold und halb mit Sklavenwitze
        kauft es dem Zeitgeist ab sein Losungswort.
        Wißt ihr, wie tief sein Zauber schon gedrungen?
        Schaut um, die ihr von Menschenrechten träumt!
        Sie reden drein mit den metallnen Zungen,
        wo scheu der Christ verstummt, und zagt und säumt.
        Was kann dem Siamm Emanzipieren frommen,
        der nie vom Schacher sich emanzipiert?
        Was ihr ihm schenken wollt, hat er sich längst genommen,
        dieweil ihr um Prinzipien disputiert.
        – Wohin ihr faßt, ihr werdet Juden fassen,
        allüberall das Lieblingsvolk des Herrn. –
        Geht, sperrt sie wieder in die alten Gassen,
        eh sie euch in die Chrisenviertel sperrn.
        Lieder eines kosmopolitischen Nachtwächters. 1841.

        Friedrich Wilhelm IV.
        Geb. 1795, regierte von 1840 bis 1861
        „Machen Sie nur, daß unbeschnittene Männer von alter Treue und die ein Herz zu mir
        haben, die Schmach gutmachen, welche die Beschnittenen Ostpreußen angetan … “

        „Ich möchte wie aus Rolands Horn einen Ruf an die edlen, treuen Männer in Preußen
        ergehen lassen, sich um mich wie treue Lehensmänner zu scharen, die kleineren Übel für das
        heranwachsende, große, jammerschwere Übel zu vergessen … Solch ein Unglück ist für
        Preußen die Existenz und Walten jener schnöden Judenclique mit ihrem Schwanz von
        läppischen und albernen Kläffern! Die freche Rotte legt täglich durch Wort, Schrift und Bild
        die Axt an die Wurzel des deutschen Wesens.“
        Brief an Oberpräsidenten v. Schön und General Dohna. (Treitschke, Geschichte des 19.
        Jahrhunderts, 5. Bd.)

        Thomas Carlyle,
        geb. 1795, gest. 1881,
        hatte eine echt teutonische Abneigung gegen die Juden, von denen er sagte, daß sie „nur in
        Geld, Gold, Juwelen und alten Kleidern, wirklichen oder geistigen Handeln zum wahren
        Reichtum haben sie nichts beigetragen“.
        Aus der Biographie Th. Carlyles von Froude.

        Grillparzer,
        geb. 1791, gest. 1872,
        fertigte auf den jüdischen Rezensenten Dr. Saphir folgendes Spottgedicht:
        „Der Teufel wollte einen Hörder schaffen
        und nahm dazu den Stoff von manchem Tiere;
        Wolf, Fuchs und Schakal gaben her das ihre,
        nur eins vergaß der Ehrenmann: den Mut.
        Da drückt‘ er ihm die Nase ein voll Wut
        und rief: Lump, werd‘ ein Jud‘ und rezensiere.

        Christian Dietrich Grabbe
        1801-1836
        Judenjungen, deren Bildung im Schweinefleischessen besteht, spreizen sich auf, den
        kritischen Richter zu spielen, und erheben nicht nur Armseligkeitskrämer zu den Sternen,
        sondern injurieren sogar ehrenwerte Männer mit ihren Lobsprüchen.
        Aus dem Lustspiel „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“.

        Wilhelm Meinhold
        Geb, 1797, gest. 1851
        In Wien ahmen die reichen jüdischen Bankiers, Börsenspekulanten usw. jetzt dem reichen
        Adel alle Details des Luxus nach, insonderheit die Jagd auf schöne Mädchen. Ihre eigenen
        (jüdischen) Mädchen und Weiber sind ihnen zu gut, um sie der Wollust zu opfern. Sie
        schützen sie und gehen nicht aus auf ihre Verführung und Herabwürdigung, sie stehen ihnen
        bei in allen Bedrängnissen, sie lassen sie nicht fallen und suchen daher unter den Stämmen,
        welche bestimmt scheinen, ihre Knechte zu sein (nämlich die Christen), die reinsten und
        unberührtesten Jungfrauen. Die Reichsten unter ihnen lassen dem minder Reichen gerne die
        Reste ihrer Mahlzeit zukommen. Und wenn sich die ganze jüdische Geldaristokratie an der
        Unschuld gesättigt hat, dann erst werden ihre Opfer der armen Christenheit überlassen, und
        sie versinken dann in die Abgründe der gemeinsten Prostitution. Der Adel verbindet sich mit
        seinen Lastern Reste altererbter Tugenden; er ist freigebig und bewahrt den Opfern seiner
        Wollust noch einen Rest von besseren Gefühlen, aber der Jude wirft sein Opfer weg und tritt
        es mit Füßen. – Und wie außerdem in Wien hauptsächlich die ärmeren Juden das
        Kupplergewerbe treiben sollen, so exzellieren sie darin auch in Hamburg. Die obszönen
        Bücher, Kupferstiche usw. werden hier von Juden verkauft, ja einer der berüchtigtsten dieser
        Schandbuben soll für die Erlaubnis dieses Vertriebes sich der Polizei als einen Spion
        hergegeben haben. Also Juden im Norden und Juden im Süden von Deutschland die
        hauptsächlichsten Verführer unserer Jugend!“
        Wilh. Meinhold, Sidonia v. Bork, die Klosterhexe. 3. Bd. S. 210. Leipzig 1848.

        Friedrich Hebbel
        Geb. 1813, gest. 1863
        „Die Emanzipation der Juden unter den Bedingungen, die die Juden vorschreiben, würde im
        weiten geschichtlichen Verlauf zu einer Krisis führen, welche – die Emanzipation der Christen
        notwendig machte.“ (1842.)
        „Die Juden wollen ins gelobte Land, sie wollen emanzipiert werden. Aber ich dächte, die
        Gesetzgeber machten es wie Moses, der sie so lange in der Wüste zurückbehielt, bis sie die
        Fleischtöpfe Ägyptens vergessen hatten, d.h. bis ein neues Geschlecht da war.“ (1847.)
        Aus den Tagebüchern Friedrich Hebbels von 1842 und 1847 unter „Ethisches“, S. 275.

        Bismarck
        Geb. 1815, gest. 1898
        „Ich bin kein Feind der Juden, und wenn sie meine Feinde sein sollten, so vergebe ich ihnen.
        Ich liebe sie sogar unter Umständen. Ich gönne ihnen auch alle Rechte, nur nicht das, in einem
        christlichen Staate ein obrigkeitliches Amt zu bekleiden.

        Die Realisierung der christlichen Lehre ist der Zweck des Staates; daß wir aber mit Hilfe
        der Juden diesem Zwecke näher kommen sollten als bisher, kann ich nicht glauben.

        In den Landesteilen, wo das Edikt von 1812 gilt, fehlen den Juden, soviel ich mich erinnere,
        keine anderen Rechte als dasjenige, obrigkeitliche Ämter zu bekleiden. Dieses nehmen sie
        nun in Anspruch, verlangen, Landräte, Generale, Minister, ja unter Umständen auch
        Kultusminister zu werden. Ich gestehe ein, daß ich voller Vorurteile stecke, ich habe sie, wie
        gesagt, mit der Muttermilch eingesogen, und es will mir nicht gelingen, sie wegzudisputieren;
        denn wenn ich mir als Repräsentanten der geheiligten Majestät des Königs gegenüber einen
        Juden denke, dem ich gehorchen soll, so muß ich bekennen, daß ich mich tief niedergedrückt
        und gebeugt fühlen würde, daß mich die Freudigkeit und das aufrechte Ehrgefühl verlassen
        würden, mit welchen ich jetzt meine Pflichten gegen den Staat zu erfüllen bemüht bin. Ich
        teile die Empfindung mit der Masse der niederen Schichten des Volkes und schäme mich
        dieser Gesellschaft nicht. Warum es den Juden nicht gelungen ist, in vielen Jahrhunderten sich
        die Sympathie der Bevölkerung in höherem Grade zu verschaffen, das will ich nicht genau
        untersuchen.

        Wenn man sagt, daß die Juden sich ändern könnten, so muß ich erwidern, daß wir es nicht
        mit den Makkabäern der Vorzeit, noch mit den Juden der Zukunft zu tun haben, sondern mit
        den Juden der Gegenwart, wie sie jetzt sind. Darüber, wie sie jetzt sind, will ich mir über
        Bausch und Bogen kein Urteil erlauben.

        Wir haben von der Mildtätigkeit der Juden zur Unterstützung ihrer Sache gehört. Nun,
        Beispiel gegen Beispiel – ich will ein anderes geben! Ich will ein Beispiel geben, in welchem
        eine ganze Geschichte der Verhältnisse zwischen Juden und Christen liegt. – Ich kenne eine
        Gegend, wo die jüdische Bevölkerung auf dem Lande zahlreich ist, wo es Bauern gibt, die
        nichts ihr Eigentum nennen auf ihrem ganzen Grundstücke; von dem Bett bis zur Ofengabel
        gehört alles Mobiliar dem Juden, das Vieh im Stalle gehört dem Juden, und der Bauer bezahlt
        für jedes einzelne seine tägliche Miete; das Korn auf dem Felde und in der Scheune gehört
        dem Juden, und der Jude verkauft dem Bauern das Brot-, Saat- und Futterkorn metzenweis.
        Von einem ähnlichen christlichen Wucher habe ich wenigstens in meiner Praxis noch nie
        gehört!

        Man führt zur Entschuldigung dieser Fehler an, daß sie aus den gedrückten Verhältnissen
        der Juden notwendig hervorgehen müßten. Wenn ich mir die Reden von gestern vergegenwärtige, so möchte ich glauben, daß wir in den Zeiten der Judenhetze lebten, daß
        sich jeder Jude täglich alles das müsse gefallen lassen, was der ehrliche Shylock erdulden
        wollte, wenn er nur reich würde. Aber davon sehe ich nirgend etwas, sondern ich sehe nur,
        wie gesagt, daß der Jude nicht Beamter werden kann (alle anderen Berufsarten kann er
        wählen), und nun ist mir doch das eine starke Schlußfolge, daß, weil jemand nicht Beamter
        werden kann, er ein Wucherer werden müsse … Einem anderen Redner möchte ich mich eher
        anschließen, welcher die Juden emanzipieren will, wenn sie selbst die Schranken
        niederreißen, die sie von uns trennen! Die hohe Versammlung hat sich einige Anekdoten
        vorlesen lassen, sie wird also auch mir gestatten, eine zu erzählen, durch welche ich dartue,
        wie wenig die Juden geneigt sind, von der Starrheit ihrer Gebräuche zu lassen … “

        „Bisher steht die Freiheit Deutschlands nicht so niedrig im Preise, daß es nicht der Mühe
        lohnte, dafür zu sterben, auch wenn man keine Emanzipation der Juden damit erreicht … “

        (Nach mehrfacher stürmischer Unterbrechung:)

        „Es war lediglich meine Absicht, zu bestreiten, daß die Emanzipation der Juden ein
        Fortschritt sei … “

        Otto v. Bismarck im vereinigten Landtage 1847.

        Bismarck schreibt 1856 über die Judenpresse an den General v. Gerlach: „Wir haben nichts
        davon, daß wir uns gegenseitig verdächtigen und jüdische Preßbengels dafür bezahlen, uns
        einander zu ärgern.“

        Im Jahre 1862 äußerte Bismarck zu einer Abordnung aus Rügen: „Die oppositionelle Presse
        wirkt dem Streben der Regierung, mit dem Abgeordnetenhaus eine Verständigung
        herbeizuführen, zu sehr entgegen, da sie zum größten Teil in Händen von Juden und
        unzufriedenen, ihren Lebenslauf verfehlt habenden Leuten sich befindet.“

        Im Journal d’un officier d’ordonnance vom Grafen d’Hérisson (S. 34) erzählt der Verfasser,
        daß Graf Bismarck bei der Tafel in Versailles die Geschichte zum besten gegeben habe, wie
        Amsel Rothschild aus einem kleinen Juden zu einem großen Juden geworden sei, und fährt
        dann fort: „Hieran knüpfte er an, um mir zu sagen wie sehr man in Deutschland die Juden
        verabscheut und mißachtet, wie die gute Gesellschaft sich von selbst fernhält.“

        1870 äußerte Bismarck in Ferrières bei Tisch über die Juden: „Sie haben doch eigentlich
        keine Heimat. Etwas Allgemein-Europäisch-Kosmopolitisches; sind Nomaden. – Ihr
        Vaterland Zion, Jerusalem. – Sonst gehören sie der ganzen Welt an, hängen durch die ganze
        Welt zusammen.“

        Moritz Busch gibt ferner in seinem Buch „Unser Reichskanzler“ folgenden Ausspruch
        Bismarck über die Empfindlichkeit und den Zusammenhalt aller Juden wieder: „Fassen sie
        nur einen Juden an, da schreit’s gleich in allen Ecken und Winkeln“

        In seinen „Gedanken und Erinnerungen“ (Bd. I, S. 212 ff.) schildert Bismarck, wie bei
        seinem Aufenthalt in Wien aufdringliche Juden ihn mit allerlei unehrerbietigen Ansinnen
        bestürmten und fährt dann fort: „Erst als ich ihn (den Levinstein) auf die Steilheit der Treppe
        und auf meine körperliche Überlegenheit aufmerksam machte, stieg er vor mir schnell die
        Treppe hinab und verließ mich.“

        Gleichzeitig schildert er dort den Einfluß und die Bestechungsversuche der Juden im
        Auswärtigen Amt um das Jahr 1859.

        Edward Gibbon
        Geb. 1737, gest. 1794
        Die Juden zeigten einen wilden Haß gegen die Kaiserherrschaft Roms, welcher wiederholt
        in wütendste Metzeleien und Ausstände ausbrach. Die Menschheit schaudert bei der
        Erzählung dieser schrecklichen Grausamkeiten … Wir sind versucht, der strengen Vergeltung
        Beifall zu zollen, welche durch die Waffen der Legionen gegen eine Rasse von Fanatikern
        geübt wurde, deren schrecklicher und leicht entzündlicher Aberglaube sie zu unversöhnlichen
        Feinden nicht nur der römischen Re,ierung, sondern des ganzen Menschengeschlechtes
        machte.
        „Geschichte des römischen Weltreiches“, 1854, III. 16.

        Arthur Schopenhauer
        Geb. 1788, gest. 1860
        „Während alle anderen Religionen die metaphysische Bedeutung des Lebens dem Volke in
        Bild und Gleichnis beizubringen suchen, ist die Judenreligion ganz immanent und liefert
        nichts als ein bloßes Kriegsgeschrei der Bekämpfung anderer Völker … Übrigens ist der
        Eindruck, den das Studium der Septuaginta bei mir nachgelassen hat, eine herzliche Liebe und
        innige Verehrung des großen Königs Nabuchodonosor, wenn er auch etwas zu gelinde
        verfahren ist mit einem Volke, welches sich einen Gott hielt, der ihm die Länder seiner
        Nachbarn schenkte und verhieß, in deren Besitz es sich dann durch Rauben und Morden
        setzte, und dann dem Gott einen Tempel darin baute. Möge jedes Volk, das sich einen Gott
        hält, der die Nachbarländer zu ‚Ländern der Verheißung‘ macht, rechtzeitig seinen
        Nebukadnezar finden und seinen Antiochos Epiphanes dazu, und weiter keine Umstände mit
        ihm gemacht werden!“
        Schopenhauer, Parerga I, S. 136.

        „Der ewige Jude Ahasveros ist nichts anderes als die Personifikation des ganzen jüdischen
        Volkes … Das Vaterland der Juden sind die übrigen Juden; daher kämpft er für sie wie pro
        ara et focis (für Altar und Herd), und keine Gemeinschaft auf Erden hält so fest zusammen
        wie diese. Daraus geht hervor, wie absurd es ist, ihnen einen Anteil an der Regierung oder
        Verwaltung eines Staates einräumen zu wollen. Ihre Religion, von Hause aus mit ihrem Staate
        verschmolzen und eins, ist dabei keineswegs die Hauptsache, vielmehr nur das Band, welches
        sie zusammenhält und das Feldgeschrei, daran sie sich erkennen. Dies zeigt sich auch daran,
        daß sogar der getaufte Jude keineswegs, wie doch sonst alle Apostaten, den Haß und Abscheu
        der übrigen auf sich ladet, vielmehr in der Regel nicht aufhört, Freund und Genosse derselben
        zu sein und sie als seine wahren Landsleute zu betrachten. Sogar kann bei dem regelmäßigen
        und feierlichen Gebete der Juden, zu welchem zehn vereint sein müssen, wenn einer mangelt,
        ein getaufter Jude dafür eintreten, jedoch kein anderer Christ.“

        „Demnach ist es ein Irrtum, wenn die Juden bloß als Religionssekte betrachtet werden;
        wenn aber gar, um diesen Irrtum zu begünstigen, das Judentum mit einem der christlichen
        Kirche entlehnten Ausdruck bezeichnet wird als ‚Jüdische Konfession‘, so ist dies ein
        grundfalscher, auf das Irreleiten berechneter Ausdruck, der gar nicht gestattet sein sollte.
        Vielmehr ist ‚Jüdische Nation‘ das Richtige.“
        Ebenda II, § 133.

        Richard Wagner
        Geb. 1813, gest. 1883
        „In der reinen Politik sind wir mit den Juden nie in wirklichen Konflikt geraten; wir gönnten
        ihnen selbst die Errichtung eines jerusalemischen Reiches und hatten in dieser Beziehung eher
        zu bedauern, daß Herr v. Rothschild zu geistreich war, um sich zum König der Juden zu
        machen, wogegen er bekanntlich es vorzog, ‚der Jude der Könige‘ zu bleiben … Als wir für
        Emanzipation der Juden stritten, waren wir aber doch eigentlich mehr Kämpfer für ein
        abstraktes Prinzip als für den konkreten Fall: wie all unser Liberalismus ein nicht sehr
        hellsehendes Geistesspiel war, indem wir für die Freiheit des Volkes uns ergingen, ohne
        Kenntnis dieses Volkes … So entsprang auch unser Eifer für die Gleichberechtigung der Juden
        viel mehr aus der Anregung eines allgemeinen Gedankens als aus einer realen Sympathie.“

        „Wir gewahren nun zu unserem Erstaunen, daß wir bei unserem liberalen Kampfe in der
        Luft schwebten und mit Wolken fochten, während der schöne Boden der ganz realen
        Wirklichkeit einen Aneigner fand, den unsere Luftsprünge zwar sehr wohl unterhielten, der
        uns aber doch für viel zu albern hält, um hierfür uns durch einiges Ablassen von diesem
        usurpierten realen Boden zu entschädigen. Ganz unvermerkt ist der ‚Gläubiger der Könige‘
        zum ‚Könige der Gläubigen‘ geworden, und wir können nun die Bitte dieses Königs um
        Emanzipierung nicht anders als ungemein naiv finden, da wir vielmehr uns in die
        Notwendigkeit versetzt sehen um Emanzipierung von den Juden zu kämpfen … “

        „Der Jude, der bekanntlich einen Gott ganz für sich hat, fällt uns im gemeinen Leben
        zunächst durch seine äußere Erscheinung auf, die, gleichviel welcher europäischen
        Nationalität wir angehören, etwas dieser Nationalität unangenehm Fremdartiges hat: wir
        wünschen unwillkürlich, mit einem so aussehenden Menschen nichts gemein zu haben.“

        „Wir können uns auf der Bühne seinen antiken oder modernen Charakter, sei es ein Held
        oder ein Liebender, von einem Juden dargestellt denken, ohne unwillkürlich das bis zur
        Lächerlichkeit Ungeeignete einer solchen Darstellung zu empfinden.“

        Richard Wagner, Das Judentum in der Musik (1859) in „Gesammelte Schriften“, 5. Bd., S.
        86, 87, 88, 89. Leipzig 1872.

        „Unser Volk, so kann man sagen, hat nicht den natürlichen Instinkt für das, was ihm
        genehm sein kann, was ihm wohl ansteht, was ihm hilft und wahrhaft förderlich ist; sich
        selbst entfremdet, pfuscht es in ihm fremden Manieren; keinem wie ihm sind originelle und
        große Geister gegeben worden, ohne daß es zur rechten Zeit sie zu schätzen wußte; setzt ihm
        doch der geistloseste Zeitungsschreiber oder Staatsrabulist mit lügnerischen Phrasen frech zu,
        so bestellt es ihn zum Vertreter seiner wichtigsten Interessen; läutet aber gar der Jude mit der
        papiernen Börsenglocke, so wirft es ihm sein Geld nach, um mit seinen Sparpfennigen ihn
        über Nacht zum Millionär zu machen.

        Dagegen ist denn allerdings der Jude das erstaunlichste Beispiel von Rassenbeständigkeit,
        das die Weltgeschichte noch je geliefert hat. Ohne Vaterland, ohne Muttersprache wird er,
        durch aller Völker Länder und Sprachen hindurch, vermöge des sicheren Instinktes seiner
        absoluten und unverwischbaren Eigenartigkeit zum unfehlbaren Sich-immerwiederfinden
        hingeführt, selbst die Vermischung schadet ihm nicht; er vermische sich männlich oder
        weiblich mit den ihm fremdartigsten Rassen, immer kommt ein Jude wieder zutage. Ihn bringt
        keine noch so ferne Berührung mit der Religion irgendeines der gesitteten Völker in
        Beziehung, denn in Wahrheit hat er gar keine Religion, sondern nur den Glauben an gewisse
        Verheißungen seines Gottes, die sich keineswegs wie in jeder wahren Religion auf ein
        außerzeitliches Leben über dieses rein reale Leben hinaus, sondern auf eben dieses
        gegenwärtige Leben auf der Erde einzig erstrecken, auf welcher seinem Stamme allerdings
        die Herrschaft über alles Lebende und Leblose zugesichert bleibt. So braucht der Jude weder
        zu denken noch auch zu faseln, selbst nicht zu rechnen, denn die schwierigste Rechnung liegt
        in seinem, jeder Idealität verschlossenen Instinkte fehlerlos sicher im voraus fertig vor. Eine
        wunderbare, unvergleichliche Erscheinung: der plastische Dämon des Verfalles der
        Menschheit in triumphierender Sicherheit und dazu deutscher Staatsbürger mosaischer
        Konfession, der Liebling liberaler Prinzen und Garant unserer Reichseinheit!“
        „Ausführungen zu Religion und Kunst“. „Erkenne dich selbst“. Zuerst Bayreuther Blätter
        1881, S. 33 f.

        Otto Glagau
        Geb. 1838, gest. 1894
        „Die Juden sind die wütendsten ‚Kulturkämpfer‘ gewesen. Wenn nicht Takt und Anstand so
        hätte sie schon Klugheit und Vorsicht – denn sie können nicht wissen, was ihnen bevorsteht –
        zurückhalten müssen, sich in den Streit zwischen Staatsregierung und Katholizismus zu
        mischen. Aber gerade die Juden schürten den bedauernswerten Kampf aus Leibeskräften.“

        „Nicht nur in Berlin, Wien, Frankfurt a. M., nicht nur in Deutschland und Österreich-
        Ungarn sind die Börsianer zu neun Zehnteln Juden resp. getaufte Juden: auch an den Börsen
        von London und Paris dominieren die Juden; auch hier stockt ‚an den hohen jüdischen
        Festtagen‘ das Geschäft. Ich stehe aber nicht an, auch zu behaupten: von den Gründungen der
        Schwindelperiode in Deutschland fallen gut 90 prozent auf die Juden … “

        „Ich will die Juden nicht umbringen oder abschlachten, sie auch nicht aus dem Lande
        vertreiben; ich will ihnen nichts nehmen von dem, was sie einmal besitzen, aber ich will sie
        revidieren, und zwar gründlich revidieren. Nicht länger dürfen falsche Toleranz und
        Sentimenalität, leidige Schwäche und Furcht uns Christen abhalten, gegen die Auswüchse,
        Ausschreitungen und Anmaßungen der Judenschaft vorzugehen. Nicht länger dürfen wir’s
        dulden, daß die Juden sich überall in den Vordergrund, an die Spitze drängen, überall die
        Führung, das große Wort an sich reißen. Sie schieben uns Christen stets beiseite, sie drücken
        uns an die Wand, sie nehmen uns die Luft und den Atem. Sie führen tätsächlich die
        Herrschaft über uns; sie besitzen eine gefährliche Übermacht, und sie üben einen höchst
        unheilvollen Einfluß. Seit vielen Jahrhunderten ist es wieder zum ersten Male, daß ein
        fremder, an Zahl so kleiner Stamm die große eigentliche Nation beherrscht. Die ganze
        Weltgeschichte kennt kein zweites Beispiel, daß ein heimatloses Volk, eine physisch wie
        psychisch entschieden degenerierte Rasse, bloß durch List und Schlauheit, durch Wucher und
        Schacher über den Erdenkreis gebietet … “

        „Von den Juden können wir lernen. Vom getauften Minister bis zum polnischen Schnorrer
        bilden sie eine einzige Kette, machen sie, fest geschlossen, bei jeder Gelegenheit Front gegen
        die Christen. Ihr dürft zehnmal eher den Reichskanzler beleidigen als den schäbigsten Juden.
        Seht einen Trödeljuden nur schief an, und sofort erschallt von Gumbinnen bis Lindau, von
        Meseritz bis Bamberg, und Oppenheim der Ruf: Israel ist in Gefahr! Mendel Frenkel, in
        einem galizischen Nest wegen Betruges oder Diebstahls eingesperrt, verlangt im Gefängnis
        koschere Kost, und da er sie nicht erhält, schreit die ganze Presse über Justizmord!“ …
        Otto Glagau, Börsen- und Gründungsschwindel in Berlin. S. XXIV f., XXIX f., Leipzig 1876.

        Heinrich v. Treitschke
        Geb. 1834, gest. 1896
        „Über die Nationalfehler der Deutschen, der Franzosen und aller anderen Völker durfte
        jedermann ungescheut das Härteste sagen; wer sich aber unterstand, über irgendeine
        unleugbare Schwäche des jüdischen Charakters gerecht und maßvoll zu reden, ward sofort
        fast von der gesamten Presse als Barbar und Religionsverfolger gebrandmarkt … “

        „Aber verbirgt sich hinter diesem lärmenden (antisemitischen, d. Herausg.) Treiben wirklich
        nur Pöbelroheit und Geschäftsneid? Sind diese Ausbrüche eines tiefen, lang verhaltenen
        Zornes wirklich nur eine flüchtige Aufwallung, so hohl und grundlos wie einst die teutonische
        Judenhetze des Jahres 1819? Nein, der Instinkt der Massen hat in der Tat eine schwere
        Gefahr, einen hochbedenklichen Schaden des neuen deutschen Lebens richtig erkannt; es ist
        keine leere Redensart, wenn man heute von einer deutschen Judenfrage spricht. Wenn
        Engländer und Franzosen mit Geringschätzung von dem Vorurteil der Deutschen gegen die
        Juden reden, so müssen wir antworten: Ihr kennt uns nicht, ihr lebt, in glücklicheren
        Verhältnissen, die das Aufkommen solcher ,Vorurteile‘ unmöglich machen. Die Zahl der
        Juden in Westeuropa ist so gering, daß sie einen fühlbaren Einfluß auf die nationale Gesittung
        nicht ausüben können; über unsere Ostgrenze aber dringt Jahr für Jahr aus der
        unerschöpflichen polnischen Wiege eine Schar strebsamer, hosenverkaufender Jünglinge
        herein, deren Kinder und Kindeskinder dereinst Deutschlands Börsen und Zeitungen
        beherrschen sollen. Die Einwanderung wächst zusehends, und immer ernster wird die Frage,
        ob wir dies fremde Volkstum mit dem unseren verschmelzen können … “

        „Man lese die Geschichte der Juden von Graetz: welche fanatische Wut gegen den
        ‚Erbfeind‘, das Christentum, welcher Todeshaß gerade wider die reinsten und mächtigsten
        Vertreter germanischen Wesens von Luther bis herab auf Goethe und Fichte! Und welche
        hohe, beleidigende Selbstüberschätzung! Da wird unter beständigen hämischen Schimpfreden
        bewiesen, daß die Nation Kants eigentlich erst durch die Juden zur Humanität erzogen, daß
        die Sprache Lessings und Goethes erst durch Börne und Heine für Schönheit, Geist und Witz
        empfänglich geworden sei! Welcher englische Jude würde sich je unterstehen, in solcher
        Weise das Land, das ihn schützt und schirmt, zu verleumden? Und diese verstockte
        Verachtung gegen die deutschen ‚Gojim‘ ist keineswegs bloß die Gesinnung eines vereinzelten
        Fanatikers … “

        “ … Unbestreitbar hat das Semitentum an dem Lug und Trug an der frechen Gier des
        Gründerungswesens einen großen Anteil, eine schwere Mitschuld an jenem schnöden
        Materialismus unserer Tage, der jede Arbeit nur noch als Geschäft betrachtet und die alte
        gemütliche Arbeitsfreudigkeit unseres Volkes zu ersticken droht. In Tausenden deutscher
        Dörfer sitzt der Jude, der seine Nachbarn wuchernd auskauft. Unter den führenden Männern
        der Kunst und Wissenschaft ist die Zahl der Juden nicht sehr groß, um so stärker die
        betriebsame Schar der semitischen Talente dritten Ranges. Und wie fest hängt dieser
        Literatenschwarm unter sich zusammen; wie sicher arbeitet die auf den erprobten
        Geschäftsgrundsatz der Gegenseitigkeit begründete ‚Unsterblichkeits-Versicherungsanstalt‘,
        also daß jeder jüdische Dichterling jenen Eintagsruhm, den die Zeitungen spenden, blank und
        bar ohne Verzugszinsen erhält … “

        “ … Am gefährlichsten aber wirkt das billige Übergewicht des Judentums in der Tagespresse
        … Jahrzehntelang wurde die öffentliche Meinung in vielen deutschen Städten zumeist durch
        jüdische Federn ‚gemacht‘; es war ein Unglück für die liberale Partei und einer der Gründe
        ihres Verfalls, daß gerade ihre Presse dem Judentum einen viel zu großen Spielraum gewährte
        … “

        „Bis in die Kreise der höchsten Bildung hinauf, unter Männern, die jeden Gedanken
        kirchlicher Unduldsamkeit oder nationalen Hochmuts mit Abscheu von sich weisen würden,
        ertönt es heute wie aus einem Munde: die Juden sind unser Unglückl“
        Preuß. Jahrbücher, November 1879.

        Wilhelm Heinrich Riehl
        Geb. 1823, gest. 1897
        „Es ist nicht bloß die Arbeit schlechthin, sondern auch ein scharfer Unterschied in der Idee
        der Arbeitsehre und der Arbeilssittlichkeit, die den Semiten vom Arier trennt … Er (der Jude)
        gibt sich oft umfängliche Mühe um eines höchst armseligen Gewinnes willen; er wendet
        Scharfsinn, Ausdauer, Willenskraft in einem Maße auf, welches er für die lohnendste ehrliche
        Arbeit niemals auch nur entfernt aufwenden könnte; im unverdrossensten Kopfzerbrechen
        ersinnt er Listen, über die jedem ehrlichen Manne der Verstand stille steht; er hält große
        Stücke auf die äußere Ehre seines Berufes, ja er ahnt sogar etwas von der Poesie der Arbeit
        und freut sich des Humors seiner Lumpenstreiche. – Es fehlt ihm nur eine Kleinigkeit zum
        wirklichen Arbeiter: das sittliche Motiv und das sittliche Ziel, und mit dieser Kleinigkeit fehlt
        ihm alles.“ –

        Theodor Mommsen
        Geb. 1817, gest. 1903
        Das merkwürdige, nachgiebig zähe Volk war in der alten in der heutigen Welt überall und
        nirgends heimisch und überall und nirgends mächtig. – Wie zahlreich selbst in Rom bereits
        vor Caesar die jüdische Bevölkerung war, und zugleich wie landsmannschaftlich eng die
        Juden auch damals zusammenhielten, beweist die Bemerkung eines Schriftstellers dieser Zeit,
        daß es für den Statthalter bedenklich sei, den Juden in seiner Provinz zu nahe zu treten, weil
        er dann sicher darauf zählen dürfe, nach seiner Heimkehr von dem hauptstädtischen Pöbel
        ausgepfiffen zu werden. Auch zu jener Zeit war das vorwiegende Geschäft der Juden der
        Handel: mit dem erobernden römischen Kaufmann zog damals der jüdische Händler überall
        hin, wie später mit dem genuesischen und venezianischen, und wie bei der römischen strömte
        das Kapital allerorts bei der jüdischen Kaufmannschaft zusammen. Auch zu jener Zeit endlich
        begegnen wir der eigentlichen Antipathie der Okzidentalen gegen diese so gründlich
        orientalische Rasse und ihre fremdartigen Meinungen und Sitten. Dies Judentum, obwohl
        nicht der erfreulichste Zug in dem nirgends erfreulichen Bilde der damaligen Völkermengung,
        war nichtsdestoweniger ein im natürlichen Verlauf der Dinge sich entwickelndes
        geschichtliches Moment, das der Staatsmann weder ableugnen noch bekämpfen durfte und
        dem Caesar vielmehr, eben wie sein Vorgänger Alexander, in richtiger Erkenntnis der
        Verhältnisse möglichst Vorschub tat. – Wenn Alexander, der Stifter des alexandrinischen
        Judentums, damit nicht viel weniger für die Nation tat wie ihr eigener David durch den
        Tempelbau von Jerusalem, so förderte auch Caesar die Juden in Alexandria wie in Rom durch
        besondere Begünstigungen und Vorrechte und schützte namentlich ihren eigentümlichen Kult
        gegen die römischen wie gegen die griechischen Lokalpfaffen. Die beiden großen Männer
        dachten natürlich nicht daran, der hellenischen oder italienisch-hellenischen Nationalität die
        jüdische ebenbürtig zur Seite zu stellen. Aber der Jude, der nicht wie der Okzidentale die
        Pandora-Gabe politischer Organisalion empfangen hat und gegen den Staat sich wesentlich
        gleichgültig verhält, der ferner ebenso schwer den Kern seiner nationalen Eigentümlichkeit
        aufgibt, als bereitwillig denselben mit jeder beliebigen Nationalität umhüllt und bis zu einem
        gewissen Grad der fremden Volkstümlichkeit sich anschmiegt – der Jude war eben darum wie
        geschaffen für einen Staat, welcher auf den Trümmern von hundert lebendigen Politiken
        erbaut und mit einer gewissermaßen abstraktiven und von vornherein verschlissenen
        Nationalilät ausgestattet werden sollte. Auch in der alten Welt war das Judentum ein
        wirksames Ferment des Kosmopolitismus und der nationalen Dekomposition1) … “
        Mommsen, Römische Geschichte, 7.Aufl., 3.Bd., S.549. Berlin 1882.
        1) Gärungsstoff der Weltbürgerei und der nationalen Zersetzung.

        Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
        https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum im fremden und eigenen Urteil

          Urteile über die Juden nach den Freiheitskriegen bis zur Gegenwart

          Eugen Dühring
          Geb. 1833, gest. 1921
          „Die Juden sind die übelste Ausprägung der ganzen semitischen Rasse zu einer besonders
          völkergefährlichen Nationalität … Eine Judenfrage würde daher auch noch existieren, wenn
          alle Juden ihrer Religion den Rücken gekehrt und zu einer der bei uns vorherrschenden
          Kirchen übergetreten wären … Ja, ich behaupte, daß in diesem Falle die Auseinandersetzung
          zwischen uns und den Juden sich als ein noch weit dringenderes Bedürfnis fühlbar machen
          würde … Gerade die getauften Juden sind stets diejenigen gewesen, die ohne Hindernisse am
          weitesten in alle Kanäle der Gesellschaft und des politischen Gemeindelebens eingedrungen
          sind. Sie haben sich gleichsam mit einem Passepartout versehen und ihren Stamm auch dahin
          vorgeschoben, wohin ihnen die Religionsjuden nicht folgen konnten … “

          „In der Tat ist die Organisation des Unterdrückungs- und Ausbeutungskrieges, den die
          Juden gegen andere Völker seit Jahrtausenden führen, in unserer Gegenwart schon sehr weit
          gediehen. Seine modernisierte Fasson darf nicht täuschen. Die religiösen Körperschaften der
          Juden sind ein Mittel ihrer politischen und gesellschaftlichen Verbindung und halten auch die
          bloßen Rassejuden, die außerhalb stehen, zusammen. So hat die Alliance Israelite in Paris sich
          selbst in die große Politik und in die orientalische Frage eingemischt – alles unter
          Vorschützung der ‚Religion‘. Die Förderung, die angeblich bloß der Judenreligion gelten soll,
          bedeutet aber überhaupt die Förderung der Judenrasse in politischer und sozialer Hinsicht.
          Während nun sonst für die anderen Völker das Vereinigungsrecht mehr oder minder
          darniederliegt, üben die Juden unter Anlehnung an ihre Religion das Privilegium aus, für ihre
          gesamten Interessen gegen die übrigen Völkler eine internationale Verbindung zu
          unterhalten.“

          „Kein Rassejude, und gäbe er sich auch als Atheist oder gar Materialist, behandelt daher die
          Judenreligion als etwas Gleichgültiges. Sie ist ihm vielmehr eine Bürgschaft für jenes
          Herrentum oder vielmehr jene Oberknechtschaft, nach der sein Volk unter allen Völkern stets
          getrachtet hat. Die auserwählte Selbstsucht, die Überhebung über andere Völker und das
          Unrecht an ihnen – kurz die Inhumanität, ja die Feindschaft gegen das übrige
          Menschengeschlecht, das ist es, was hier seinen Stützpunkt hat und seit Jahrtausenden
          fortwirkt.“

          „Die Juden sind sicherlich zu allen Zeiten der intoleranteste Volksstamm der Erde gewesen
          und sind es noch heute. Sie sind es nicht bloß in ihrer Religion, sondern in allen Beziehungen.
          Wenn sie von Duldung reden, so wollen sie im Grunde nur sich selbst geduldet wissen. Eine
          solche Duldung bedeutet aber wesentlich ihre eigene Herrschaft, und zu dieser gehört
          wiederum Unterdrückung und Feindschaft gegen alles andere. Für den, welcher die
          Judenrasse und deren Geschichte näher kennt gibt es wohl kaum einen klaffenderen
          Widerspruch als einen Juden, der allgemeine Toleranz im Munde führt. Die von ihm verlangte
          Toleranz ist schließlich nichts als Freiheit der Intoleranz des Judenstammes. Wofür es keine
          Duldung geben darf, meinte schon Rousseau das ist die Unduldsamkeit selbst!“

          „Man hat Stellen aus dem Talmud angeführt, um handgreiflich darzutun, daß die Juden
          durch ihre Religion autorisiert werden, die Nichtjuden zu betrügen und zu schädigen. Wir
          brauchen aber den Talmud zu dieser Einsicht durchaus nicht. Wenn er gar nicht existierte, so
          würde die Judenmoral darum nicht besser sein und sich nicht minder beurkundet finden. Was
          wir heute im tatsächlichen Verkehr beobachten, sind im wesentlichen nicht andere
          Eigenschaften als diejenigen, welche sich auch schon in der mosaischen Zeit verkörperten.
          Das Alte Testament ist ein zureichender Spiegel des Judenwesens. Man muß nur unbefangen
          zusehen, und man wird das auserwählte Völkchen von heute in seiner unwillkürlichen
          Selbstzeichnung von damals wiedererkennen Wie oft ist den Juden gegen Fremde nicht
          ausdrücklich erlaubt, was ihnen gegeneinander zu verüben verboten ist. Auch die
          alttestamentliche Nächstenliebe beschränkt sich ausdrücklich auf Juden unter Juden.“

          „Eine nur in der ausgeprägtesten Selbstsucht gegen andere einige Gesellschaft muß sich
          nach außen kehren und dort Stoff für ihre Gier suchen. Der Römer eroberte die Welt der Jude
          aber suchte ihre Habe durch Erschleichen an sich zu bringen. Hieraus erklärt sich die Vorliebe
          für alle geschäftlichen Tätigkeiten, bei denen weniger die Arbeit als die fiffige Aneignung
          und geriebene Übervorteilung einen Spielraum hat. Nicht irgendwelche äußere Hinderung ist
          es, was die Juden dauernd vom Landbau und Handwerk fernhält. Ihre innerste Anlage, die
          wiederum mit dem Kern des Wesens, der auserwählten Selbstsucht zusammenhängt, hat sie
          stets und wird sie stets auf Erwerbsarten hinweisen, in denen mehr Aneignungstrieb als
          Gewissen eine einträgliche Mitgift ist. Es ist daher auch völlig unmöglich, darauf zu rechnen,
          die Juden könnten genötigt werden, an der schaffenden Arbeit des Volkes teilzunehmen. Sie
          werden schachern und handeln … , solange in der Menschheit noch irgendeine Gelegenheit
          dazu vorhanden bleibt. Man gebe also den Gedanken auf, sie zu ändern. Was seit
          Jahrtausenden ihre wohlbegründete Eigenart ist, wird nicht einmal durch eine
          Gesellschaftsreform, geschweige denn bloß moralische Mittel ins Gegenteil verwandelt
          werden … “

          „Der edelste soziale Kitt ist die Treue und die zugehörige Pietät, d.h. … die Achtung vor
          allem Ernsten und Großen. Diese Pietät und der Sinn für das natürlich Hohe gehen dem Juden
          samt jener Treue in allen … Beziehungen des Menschen zum Menschen ab. Es ist dies die
          Mitgift der Rasse und eine von der Religion unabhängige Eigenschaft.“

          „Die Solidarität im Judentum reicht nur so weit als das gemeinsame Geschäft. Der Jude
          weiß, daß seine Leute überall nur ein einziges Geschäft treiben.“

          „Disraelis Romane sind geflissentliche Verherrlichungen der Judenrasse und gleichzeitige
          Herabwürdigungen anderer Völker. Er preist seinen Judenstamm: Die Juden seien eine
          Aristokratie der Natur. Die nordischen Germanen werden von ihm dagegen Abkömmlinge
          von Piraten genannt, wahrscheinlich, damit diese angeblichen Seeräuber den Juden nicht ihr
          angestammtes und geheiligtes Spitzbubentum vorzuwerfen haben sollen. Wir vermeintliche
          Seeräuberbrut werden aber noch heute wenigstens so viel von den reichegründenden
          Normannen übrig haben, um gegen asiatische Israeliten uns als nordische Männer zu
          betätigen!“ …

          „Das gesellschaftliche Aufkommen der Juden in der jüngsten Zeit ist eine allerseits
          illustrierte Tatsache, ebenso die angestammte Unfähigkeit und üble Beschaffenheit des
          Judennaturells. – Die Unsozialität der Juden ist das Hauptfazit, an welches eine
          gesellschaftliche und politische Lösung der Judenfrage zuerst anknüpfen muß. – Die
          Feindschaft, welche die Juden seit Urzeiten gegen das Menschengeschlecht geübt haben, hat
          einen internationalen Charakter, deshalb muß die Lösung eine internationale sein. Von seiten
          der Juden ist ja nicht etwa bloß die Nationalität eines Volkes, sondern überhaupt die
          Humanität bedroht.“

          „Die Judenreligion ist eine Rassenreligion, wie die Judenmoral eine Rassenmoral. – Die
          religiösen Körperschaften der Juden sind politische Gebilde. Sie ergeben einen sozialen
          Vereinigungspunkt und dienen zur Anlehnung für alles, was die Juden in ihrem Leben unter
          den Völkern nur irgend interessiert. Der engere gesellschaftliche Verkehr, des Judenblutes
          beschränkt sich fast regelmäßig auch auf Judenblut, sei es Vollblut oder Halbblut. Der Jude
          empfiehlt in den Geschäften immer wieder den Juden. Dieser pure Interessenzusammenhang
          ist stark genug, um ein gemeinsames Rassengeschäft auf Gegenseitigkeit zu unterhalten.“

          „Eine Alliance israélite, wie sie in Paris zentralisiert für die gesamte Judenwelt tätig ist, fußt
          (zum Schein!) auf der Religion. Ein solcher internationaler Judenbund hat das Privilegium,
          unter Hinweisung auf die Religion tatsächlich ein (internationaler) politischer Verein sein zu
          dürfen. Was den Arbeitern versagt ist, das haben die Juden als Privilegium. Sie formieren eine
          Juden-Internationale, umschwänzeln die diplomalischen Kongresse, mischen sich
          beispielsweise in das rumänische Staatswesen ein – alles, als wenn es sich um ‚Religion‘
          handelte!“

          „Kein Religionskultus kann auf allgemeine menschliche Duldung Anspruch machen, soweit
          er selbst menschheitswidrig ist. Zweitens sind die Judenkorporationen politische Gebilde und
          müssen daher doch wenigstens dem allgemeinen Vereinsrecht unterworfen werden.“

          „Auf dem Fuße der Gleichberechtigung ist kein dauerndes Zusammenleben mit den Juden
          möglich, weil der fragliche Stamm von Natur auf einer ungleichen, und zwar erheblich
          tieferen Stufe der Begabung und Moralität sieht. Hier kann auch kein geistiges Prinzip helfen,
          denn der Fehler ist physiologischer Art und liegt im Naturcharakter selbst. Die Juden sind seit
          Jahrtausenden im Grundcharakter dieselben geblieben. Kein soziales System und keine
          Veränderung der Gesellschaft würde dieses Hauptübel wegschaffen. Die Juden-Selbstsucht
          würde nur andere Formen annehmen … “

          „Aus der Judenrasse kann nie etwas werden, was mit den besseren Völkern vereinbar ist.
          Dies gilt für die materiellen wie für die geistigen Verhältnisse: es gilt für Ökonomie und
          Politik einerseits und für Literatur und Kunst andererseits.“ – „Ohne energische Maßregeln,
          wie die von mir vorgeschlagene staatliche Beschlagnahme der jüdischen Finanzfürsten und
          Geldinstitute, und ohne Ausnahmegesetze, die nur für Juden gelten, die Freiheit der besseren
          Völker aber nicht berühren, wird man nichts ausrichten.“

          „Schließlich ist man einigermaßen zu der Erkenntnis gelangt, daß sich diese Verjudung mit
          der geistigen Existenz der Nationen nicht vertrage. In der Tat ist das Lesen literarischer
          Judenerzeugnisse, seien es Zeitungen oder Bücher ohne sittliche oder ästhetische Anwiderung
          für den feineren Sinn kaum mehr möglich. Für den Kenner ist die darin überall sichtbare
          Judenkorruption geradezu ekelerregend. Deutscher Geist und deutsche Literatur sind
          unvereinbar mit den Eigenschaften der Judenrasse.“
          Dr. Eugen Dühring, Die Judenfrage als Frage der Rassenschädlichkeit.

          Paul de Lagarde
          Geb. 1827, gest. 1891
          „Ihre Fremdheit betonen die Juden, obgleich sie den Deutschen gleichgestellt zu werden
          wünschen, alle Tage selbst in der auffälligsten Weise, z. B. durch den Stil ihrer Synagogen.
          Was soll es bedeuten, Ansprüche auf den Ehrennamen eines Deutschen zu erheben und die
          heiligsten Stätten, die man hat, in maurischem Stile zu bauen, um nur ja nicht vergessen zu
          lassen, daß man Semit, Asiat, Fremdling ist?“
          S. 325.

          „Aber die Juden sind nicht allein uns fremd, auch wir sind ihnen fremd, nur daß sich ihre
          Abneigung, wo sie unter sich sind, in giftigen Haß umsetzt, und daß sie diesem Hasse noch
          einen maßlosen Hochmut hinzufügen. Sie sind – wie der freche Ausdruck lautet –
          ‚gleichberechtigt mit Agio (Aufschlag)‘.“
          S. 327.

          „Jeder fremde Körper in einem lebendigen anderen erzeugt Unbehagen, Krankheit, oft sogar
          Eiterung und Tod. – Dabei kann der fremde Körper ein Edelstein sein: die Wirkung wäre
          dieselbe, wie wenn es ein Stückchen faules Holz wäre. – Die Juden sind als Juden in jedem
          europäischen Staate Fremde und als Fremde nichts anderes als Träger der Verwesung. – Das
          Gesetz Moses und der aus ihm stammende erbitternde Hochmut erhält sie als fremde Rasse:
          wir können aber schlechterdings eine Nation in der Nation nicht dulden.“
          S. 330.
          Paul de Lacarde, Deutsche Schriften. Letzte Gesamtausgabe 1886.

          „Was außer dem allein schon zur rückhaltlosen Ablehnung der Juden zwingenden
          Atavismus und Rassenhochmut gegen die Juden spricht, ist vorab ihre Internationalität. Es ist
          nicht wahr, daß die deutschen, französischen, englischen, russischen Juden sich als
          Angehörige des Landes fühlen, in dem sie wohnen; sowie es möglich ist, treten sie als Söhne
          der jüdischen Nation auf, und dadurch sind sie Feinde jeder europäischen Nation. Ihre
          Deklamationen, daß es anders sei, glaubt ihnen niemand. Sie stehen mit den Jesuiten und
          Sozialdemokraten auf einer Stufe: sie sind vaterlandslos.

          Was zweitens gegen sie spricht, ist ihre Sucht, Landsleute anzubringen, wo es irgend geht.
          Wo ein Jude Fuß faßt, gibt es in kurzer Zeit zwanzig Juden, und wo es zwanzig gibt, regieren
          sie, weil Mitglieder gebildeter Nationen die von den Juden ohne Scheu angewandten Mittel,
          Einfluß zu erwerben, verschmähen, weil sie zu rücksichtsvoll sind, frei von der Leber weg zu
          reden und nicht den Mut besitzen, zu handeln.

          Was drittens die Welt gegen sie einnimmt, ist ihr Wucher, das Wort Wucher im weiteren
          Sinne genommen. „Es gehört ein Herz von der Härte der Krokodilhaut dazu, um mit den
          armen, ausgesogenen Deutschen nicht Mitleid zu empfinden und – was dasselbe ist – um die
          Juden nicht zu hassen, um diejenigen nicht zu hassen und zu verachten, die – aus ‚Humanität!‘
          – diesen Juden das Wort reden oder die zu feige sind, dies Ungeziefer zu zertreten. Mit
          Trichinen und Bazillen wird nicht verhandelt, Trichinen und Bazillen werden auch nicht
          ‚erzogen‘, sie werden so rasch und so gründlich wie möglich unschädlich gemacht.“
          S. 339.

          „Ich bin seit Jahren überzeugt, daß die in die christlich-germanische Kullurwelt eingenistete
          Judenheit der Krebs unseres gesamten Lebens ist. Unsere Wirtschaft kann um ihretwillen
          nicht gedeihen, unsere Nationalität verkümmert, die Wahrheit wird uns durch sie
          vorenthalten, die Kirche feinden sie an und machen sie lächerlich.“
          S. 346.

          „Wo eine solche Masse Verwesung aufgehäuft ist wie in dem Israel Europas, da kommt
          man mit innerlicher Arznei erst zum Ziele, nachdem man durch einen chirurgischen Eingriff
          den angesammelten Eiter entfernt hat. Ich habe deshalb, damit den Juden das genommen
          werde, um dessentwillen sie Juden sind und durch das sie herrschen, das Geld – ein
          Geldmonopol vorgeschlagen und in meinen ‚Deutschen Schriften‘ S. 496-498 begründet.“
          S. 347.

          „Was für Staatsmänner aber, was für Fürsten, die dieser Verwesung nicht ein Ende machen!
          Kennen sie dieselbe wirklich nicht?“
          S. 349
          .
          „Überall, wo es Finanznot gibt, gedeiht auf dem Ruin der Nationen der Jude. Denn mag
          man von Frieden oder von Krieg lügen, der Jude verdient! Wenn Pinkus à la Baisse operiert,
          operiert des Pinkus Bruder Schmul à la Hausse. Wenn es Krieg gibt, übernehmen Pinkus und
          Schmul gemeinschaftlich die Lieferungen; wenn es danach Frieden gibt, übernehmen sie die
          Finanzierung der nötigen Anleihen: die Familie Juda gewinnt auf alle Fälle! Verlieren tun nur
          die von der Familie ‚Bedienten‘.“
          S. 350.
          Paul de Lagarde, Juden und Indogermanen. 1887.

          „Seit fast 2000 Jahren treibt Juda nichts als Hausiergeschäfte, auch in der Presse und
          Literatur: es ist ohne jeden Ertrag für die Geschichte außer dem negativen, daß alle Völker, in
          denen es zur Macht gelangt, untergehen. Man braucht nur an Spanien, Polen und die beiden
          Leithanien zu denken, um für unser armes Deutschland zu fürchten. Ohne Ausnahme: Alles,
          was dem Menschengeschlechte etwas wert ist, haben Nicht-Semiten, Nicht-Juden erarbeitet.
          Und doch gelten sie als ‚Vieh‘ in den Augen der Juden.“
          Paul de Lagarde, Mitteilungen. Bd. 3, S. 21.

          Adolf Wahrmund
          Geb. 1827, gest. 1913
          Wahrmund führt den Widerstreit zwischen Ariern und Semiten auf den natürlichen
          Gegensatz zwischen Seßhaften und Nomaden zurück. Den semitischen Sprachen fehlt der
          Begriff des Staates in unserem Sinne (Status, das Feststehende); was sie dafür einsetzen,
          bezeichnet eigentlich den Wandel, den Umschwung, die Unstetheit.

          „Der vorbildliche Typus für die Schicksalswenden im Nomadenleben ist der plötzliche
          Überfall eines lagernden Stammes durch den andern, der mit völliger Niedermetzelung und
          Ausplünderung endet.“

          „Diesem Urbilde entsprechen die politischen und sozialen Schicksalswenden an
          Plötzlichkeit und blutiger Härte, und sie haben sich in sämtlichen Staatenbildungen bis auf
          den heutigen Tag oft genug wiederholt. Diese ‚plötzlichen Schicksalswenden‘ entsprechen
          dem politischen Begriff der Revolution und dem wirtschaftlichen Begriff des Krachs. Die
          unter uns wohnenden Semiten nennen die Revolution den ‚Stern Judas‘ und haben den Krach,
          d.h. das plötzliche Abschlachten des Gegners, an der Börse eingeführt. Sie sind bemüht, den
          ‚Krach‘ und den plötzlichen Umschwung immer wieder herbeizuführen und finden sich nur
          gehindert durch den Widerstand, welchen das arische Beharrungsvermögen den semitischen
          Umtrieben entgegensetzt. Sie gehorchen hierin dem Gesetz des Nomadentums.“

          „Ein noch tiefer liegendes, noch natürlicheres typisches Vorbild der Schicksalswenden des
          Nomadenlebens, als es die feindlichen Überfälle sind, ist aber in dem häufig
          wiederkehrenden, alles vernichtenden Wüstensturm zu suchen, dem gewaltigen Zerstörer, der
          die wüste Leere und das öde Nichts hinter sich läßt. Er ist personifiziert im Typhon oder Seth
          der Ägypter, dem Schaddai (das ist dem Gewaltigen und Furchtbaren) Abrahams und
          Bileams. Er fährt daher auf den Fittichen des Windes und steigt herab in Donner und Blitz.
          Der Sturmwind ist sein Hauch Dampf steigt aus seinen Nüstern und fressendes Feuer aus
          seinem Munde. Die Wüstennomaden sind seine echten Söhne, denn auch sie können, wie ihr
          Gott, nur zerstören. – Nach einigen Alten war Typhon der Vater des Judäas und des
          Hierosolymos, und die Gnostiker haben den Judengott als ein typhonisches Wesen bezeichnet
          … “

          „Über die Grenzen der Bluts- und Stammesgemeinschaft reicht bei den Semiten das
          Mitempfinden nicht hinaus. Gegen jeden ‚Fremden‘ ist seine Hand feindselig, wie er auch
          dessen Hand feindselig gegen sich gerichtet glaubt.“

          „Der Talmud lehrt, daß Gott das Besitztum der Nichtjuden für herrenlos erklärt und dem
          ersten (natürlich jüdischen) Besitzergreifer das Recht darauf erteilt habe. Ja, es wird mit
          ausdrücklichen Worten gesagt, der Besitz der ‚Gojim‘ solle angesehen werden wie eine Wüste
          oder wie der Sand am Meer, der erste Besitznehmer solle der Eigentümer sein. Daher ist nach
          talmudisch-rabbinischer Anschauung der Weg der Juden über die Erde ein Kriegszug zu
          deren Eroberung – nichts anderes. Sie betrachten sich als Soldaten auf dem Marsche, die
          verborgen lagern oder durch falsche Flagge gedeckt sind – inmitten des Feindes, stets
          gewärtig des Zeichens zum Angriff und Überfall. Das Judentum betrachtet bis auf den
          heutigen Tag seine Hauptstellungen mitten unter uns als solche Heerlager, von denen aus es
          den heiligen Krieg führt. Paris, Wien, Berlin, Frankfurt a. M., Hamburg, Breslau, Pest sind
          solche Heerlager und Hochburgen des Judentums in Mitteleuropa. Der Talmud lehrt: überall,
          wohin die Juden kommen, sollen sie sich zu Herrschern über ihre Herren machen.“

          „Idealität der Anschauung ist allen entwicklungsfähigen Menschen eigen, oder sie ist
          vielmehr nur ein anderer Ausdruck für die Entwicklungsfähigkeit, daher sie am meisten der
          Jugend anhaftet, Den Mangel der Idealität bei den Semiten könnte man auf die
          Greisenhaftigkeit dieses Stammes zurückführen.“

          “ … In gewissem Sinne bildet das Judentum einen Sporn der Kulturbewegung; dieses
          Spornen ist eben seine Schicksalsaufgabe; es ist das Schicksal selbst, welches diesen Sporn in
          die blutenden Weichen der Nation treibt.“ – „Im Verfolg dieser Schicksalsaufgabe, die ihnen
          als ‚religiöse‘ Pflicht erscheint, weil sie ja zur Vernichtung und Knechtung der Nichtjuden
          aufgefordert werden, sind die Juden allmählich dazu gelangt, ihren Gott sozusagen mit der
          höchsten ökonomischen Potenz auf Erden zu identifizieren, und in diesem Sinne sagt man:
          der eigentliche Gott der Juden ist das Geld oder das goldene Kalb … “

          „Wir weisen hier nur im Vorübergehen darauf hin, daß, wenn alle Arier im lebendigen
          Gefühle ihrer Überlegenheit und höheren Würde sich weigern würden, den Juden zu dienen
          und für sie zu arbeiten, die Judenfrage sehr bald gelöst wäre.“
          Prof. Dr. Adolf Wahrmund, Das Gesetz des Nomadentums und die heutige Judenherrschaft.
          1887.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum im fremden und eigenen Urteil

          Jüdische Selbstbekenntnisse

          Nicht Assimilation, sondern Abschließung!

          „Es ist auch heute noch die erste und wesentlichste Aufgabe des Centralvereins, die beiden
          Elemente unseres Seins, Deutschtum und Judentum, zu vereinigen. Eine Aufgabe, denn wir
          sind der Überzeugung, daß eine solche auch heute noch vorliegt. Die Synthese von
          Deutschtum und Judentum ist ein Ziel, zu dessen Erreichung wir noch viel Weges werden
          gehen müssen. Sie als eine schon vorhandene Tatsache zu bezeichnen, auf der man stolz
          ausruhen kann, ist eine oberflächliche Betrachtungsweise, die schon so oft bewirkt hat, daß
          wir in Diskussionen gerade mit geistig hochstehenden Gegnern so häufig aneinander
          vorbeireden. Wir bejahen die Vereinigung dieser beiden Elemente heute wie von jeher, wir
          sehen in ihr einen Weg zur Schaffung eines wertvollen deutschen Menschentyps, aber wir
          sehen in ihr weiterhin eine Aufgabe. Eine Aufgabe, die sicher nicht durch kritiklose
          Angleichung zu lösen ist. Wir stimmen mit Dr. Jakob überein, wenn er sagt:

          Es ist zu unterscheiden zwischen Assimilation im Akkusativ und im Dativ, ob ich mich oder
          mir assimillere. Jene ist Selbstmord, diese ist nichts anderes als das Leben selber. Alles
          Wachstum ist beständiges Assimilieren, Aufnehmen. So hat auch das Judentum jederzeit die
          seinem ursprünglichen Wesen gemäßen Elemente der Umwelt (sibi) ‚assimiliert‘. Es ist die
          Aufgabe seiner Lehrer und Führer, zu verhüten, daß es sich (se) assimiliere und auflöse, eine
          Gefahr, die allerdings inmitten einer Welt, die äußerlich so weit mächtiger und verführerisch
          ist, beständig droht.“

          So schreibt der Jude Dr. Ludwig Tietz in der „C.-V.-Zeitung“, Organ des Zentralvereins
          deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens e. V., 10. Februar 1928, Nr. 6, S. 70, in einem
          Aufsatz „Vertiefung der innerjüdischen Arbeit“.

          (Der Sinn der Worte ist also klar: Deutschtum und Judentum müssen vereinigt werden, aber
          nicht, indem sie ineinander aufgehen, das wäre jüdischer Selbstmord. Deshalb ist es Aufgabe
          des Judentums, das Deutschtum sich zu assimilieren, das Deutschtum also zu verjuden!)

          „Jedes Wesen hat seine Existenzberechtigung, und ein uraltes Volk ist sich seiner
          Traditionen bewußt. Wir wollen leben, abgesondert, allein, mit unserer Eigenart; fern von
          jeder Kultur und Zivilisationsströmung, weil sie uns die Eigentümlichkeit rauben.
          Gleichberechtigung, aber keine assimilierende Emanzipation wollen wir haben. Unter den
          vielen Völkern wollen wir ein Volk sein, das sein Volkstum bewahren muß.“
          „Leipziger jüdisches Familienblatt“ Nr. 1, 1. Januar 1926.

          „In einem früheren Zeitabschnitt hatten die Juden stets die Politik verfolgt, sich dem
          herrschenden Volke anzuschließen, sie waren dazu genötigt durch ihre Schwäche, die sie stets
          bei den Mächtigsten Schutz suchen ließ. Dies führte zweifellos zu Entartungen, indem die
          Juden in ihrem Wunsche, es ihren Schutzherren recht zu tun, in der Vertretung der nationalen
          Interessen des herrschenden Volkes zu weit gingen … “

          Dann wird darauf hingewiesen, daß der Jude, der heute französischer, morgen deutscher und
          übermorgen polnischer Staatsbürger ist, und im Anschluß daran gesagt: „Allerdings geht die
          assimilatorische Prinzipienlosigkeit manchmal so weit, daß man unbedenklich sich sofort zu
          der neuen herrschenden Nationalität bekennt. Jedem denkenden Menschen, der ein Gefühl für
          Würde hat, muß die Erbärmlichkeit einer solchen Politik klar werden. Darum verstehen in
          solchen Zeiten des Übergangs auch Juden, die es vorher nicht begreifen wollten, daß nur das
          Bekenntnis zur jüdischen Nationalität den Juden Würde und Halt gibt.“
          „Jüdische Rundschau“ Nr. 94, 1924, im Anschluß an das Buch von Dr. Max Kolenscher
          über „Jüdisches aus der deutsch-polnischen Übergangszeit“, Posen 1918 bis 1920.

          „Doch das (die Anpassung an andere Völker) wollen wir nicht, solange in uns noch Seele
          und Atemzüge wohnen, solange in uns jüdisches Blut zirkuliert, wollen wir weder uns noch
          unsere Juden verleugnen. Wir wollen jüdisch denken und jüdische Gedanken in aller Welt
          verkünden, damit sie nicht dem Laster dieses Jahrhunderts verfallen.“
          Rabbiner Fischl über „Unsere Juden“ im „Leipziger Israelitischen Familienblatt“ Nr. 3, 15.
          Jan. 1926.

          International

          „Mit Rücksicht darauf, daß es bei uns Juden keine Ausländer gibt, hoffen wir, daß auch die
          Juden anderer Länder den Hilferuf der in Deutsch-Österreich lebenden Blinden möglichst
          berücksichtigen werden.“
          Aufruf des Hilfsvereins der jüdischen Blinden in Wien, wiedergegeben in der „Deutschen
          Zeitung“, Berlin, 9. Dezember 1925.

          Der Talmud, Quelle religiösen Lebens

          „Für alle Juden ohne Ausnahme ist die Thora, der Talmud und dessen systematische
          Bearbeitung, der Schulchan aruch, die anerkannte Quelle des religiösen Lebens. Von einer
          dogmatischen Verschiedenheit ist bei uns Juden überhaupt keine Rede. Unsere Stärke liegt in
          dem starren Festhalten an der 3000jährigen Überlieferung, in der Treue zum einheitlichen
          Glauben, für den Tausende unserer Vorfahren den Flammentod auf dem Scheiterhaufen
          gefunden haben, und für den heute Tausende und aber Tausende mit gehobener Seele in den
          Tod gehen würden.“

          Als ich diese im rumänischen Senat wohl noch nie gehörten Worte mit vor Erregung und
          Leidenschaft erfüllter Stimme geradezu hinausschmetterte, war der Eindruck unverkennbar.
          Senator Dr. Hayer Ebner in der rumänischen Kammer laut „Ostjüdische Zeitung“14. Juli
          1929, Nr. 1235, dem Organ für die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessen
          des Judentums in der Bukowina.

          „Das Gottesvolk“

          „Weshalb gerade wir Israel, das allstündlich bewußte Volk geworden sind, ist eine müßige
          Frage, denn es kann nur ein solches Beispiel geben … Es soll froh sein, daß sein Sabbath nicht
          mit dem Ruhetag der Welt einer ist. Denn wir sollen die Wenigen und Edlen sein, bewußt
          unserer vorläufigen alleinigen Berufung zu reinem Gottesvolkstum … “
          Rabbiner Dr. B. Cohen, Hellbronn, im „Israelit“, 4. August 1921.

          „Sind wir noch das auserwählte Volk, das Kleinod unter den Völkern, das Reich der
          Priester, das heilige Volk? Israel allein ist auf Grund seiner ererbten Anlage befähigt,
          Propheten hervorzubringen, die Männer, die in übernatürlicher Weise in eine besondere
          Beziehung zu Gott treten können. Israel gleicht einem Samenkorn, das in der Erde die
          Elemente in seine Natur verwandelt. Israel ist das Herz im Organismus der Menschheit. Es ist
          das Herz unter den Nationen.“
          Schrift „Jeschurun“ (8. Jahrgang, März/April 1921, Heft 3/4).

          Meister der Perversität

          „Kein Volk der Welt hat so viel Psychosen, Selbstmörder, Kranke und venerisch Infizierte.
          Keine ‚Klasse‘ kennt die hohe Ziffer von Individuen, die mit Surrogaten der Liebe ihr Leben
          ausfüllen.“
          Dr. Felix Theilhaber in den „Neuen jüdischen Monatsheften“, Heft 19/20, Juli 1919.

          Kampf um die Allmacht

          „Wir Juden müssen uns klar sein, daß die Presse noch der einzige Weg ist, den erhabenen
          jüdischen Gedanken und das uns stets und immer widerfahrene Unrecht zu verkünden.
          Unser Kampf geht nicht nur um unsere Existenz, sondern auch um die Erhaltung und die
          Entwicklung unseres ganzen jüdischen Seins, um unsere Allmacht, die uns vor zweitausend
          Jahren genommen worden ist.“
          Rabbiner Fischl im „Leipziger Israelitischen Familienblatt“ Nr. 3, 15. Januar 1926.

          Judentum und marxistische Arbeiterbewegung

          „Es ist eine allbekannte Sache, daß die Machtstellung der Sozialdeinokratie in Wien zum
          großen Teil auf jüdischen Wählerstimmen beruht. Das Einfangen jüdischer Stimmen ist aber
          keineswegs der einzige Punkt, an dem eine auffallende Verbindung zwischen Judentum und
          Marxismus in Österreich sichtbar wird. Viel merkwürdiger als der Zulauf von auf außen ist
          die große Rolle, die die jüdische Intelligenz im inneren Parteileben der Sozialdemokratie
          spielt. Sie nimmt, hier geradezu eine herrschende Stellung ein. Die namhaftesten Wortführer
          auf den Parteitagen und in den Parlamentsdebatten, die maßgebenden Theoretiker und
          Taktiker der Partei, die führenden Männer der Parteipresse, die Leiter der Parteiinstitute, der
          Bildungs- und Kunststellen, des Schutzbundes, der Jugendbewegung, der Fürsorgeanstalten –
          überall stehen Juden in erster Reihe. Diese Erscheinung, der man nicht im einzelnen
          nachgehen muß, weil sie sich jedem auf den ersten Blick aufdrängt, ist durch die Tatsache,
          daß jüdische Intellektuelle, die politischen Ehrgeiz besitzen, diesen Ehrgeiz in Österreich bei
          keiner anderen Partei als bei der Sozialdemokratie befriedigen können, noch nicht genügend
          erklärt. Man müßte doch fragen, warum gerade ihnen die Partei so ausgedehnten Spielraum
          gewährt … Um die tieferen Gründe zu erkennen, muß man ein wenig auf Ursprung und Wesen
          des marxistischen Geistes eingehen. Karl Marx selbst stammte aus einer alten
          Rabbinerfamilie, seine Ahnherren von väterlicher und mütterlicher Seite hatten diesem Berufe
          angehört. Wenn man nun bedenkt, daß die ganze Intelligenz, ganz besonders aber die
          Theologie des mitteleuropäischen Judentums (von Osteuropa ganz zu schweigen) bis tief ins
          18. Jahrhundert hinein auf das Talmudstudium angewiesen und konzentriert blieb, und daß
          auf diesem engen Arbeitsfeld durch Generationen eine bohrende Verstandesschärfe und
          Rabulistik und eine ins Endlose sich verlierende Disputiersucht großgezogen wurden, so liegt
          damit eine der Quellen offen, aus denen die Wesensart des Marxismus fließt. Dazu tritt aber
          noch ein weiterer Umstand, der vieles sonst Schwerverständliche verstehen lehrt. Karl Marx
          besaß jene durch Generationen vorhergeerbten Gaben nicht nur in ungeheurem Maße, er war
          nicht nur ein Meister der Dialektik, der scharfsinnigen, unerbittlichen Logik, der bis zur
          Auflösung aller Begriffe gehenden Analyse, er war überdies noch durch persönliche
          Schicksalsfügung heimatlos, traditionslos, sozusagen geschichtslos geworden. Das alles
          erklärt, warum speziell die Intelligenz ostjüdischer Herkunft sich zu Marx so hingezogen
          fühlt.“
          Der Jude Dr. Edmund Wengraf im „Neuen Wiener Journal“, 17. März 1929.

          „Wenn wir den großen Siegeszug der Sozialdemokratischen Partei in Wien in den letzten
          Jahren verfolgen, so müssen wir uns die Frage vorlegen: Welchen Anteil die Juden daran
          sowohl als Führer als auch als Nachläufer haben. Auf der andern Seite müssen wir
          konstatieren, daß es den Juden in Wien und Österreich ohne Rücksicht darauf, ob sie
          Unternehmer oder Angestellte, manuelle oder geistige Arbeiter sind, jetzt viel schlechter geht
          als in der Zeit, in der sie der Sozialdemokratischen Partei in den Sattel geholfen haben. Daß
          der Siegeszug des marxistischen Prinzips gerade in Österreich so ungeheuer sein konnte,
          verdanken die Sozialdemokraten der Agitation ihrer jüdischen Führer, wobei ich nicht
          leugnen will, daß auch(!!) NichtJuden dabei mitgewirkt haben. Dennoch sind die
          Sozialdemokraten bestrebt, das Vorhandensein eines jüdischen Problems zu leugnen, und ihre
          jüdischen Führer sind es, die diese Vertuschungskomödie inszenieren. Die Majorität der
          nichtjüdischen Arbeiter ist antisemitisch, und was sie an der Sozialdemokratie festhält, sind
          die wirtschaftlichen Vorteile, die sie mit Recht von dort erhoffen. Die jüdischen
          sozialistischen Führer sind willens und stark genug, diesem antisemitischen Treiben
          entgegenzutreten, ja, sie gehen sogar selbst planmäßig gegen die Juden vor und verschärfen so die Gegensätze zwischen aufrechten Juden und Sozialdemokraten.“
          Der zionistische Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes auf einer jüdischen Versammlung in
          Wien laut der zionistischen „Wiener Morgenzeitung“ vom 9. Dezember 1926.

          „Ich höre auch heute von Juden oft ängstlich raunen: ‚Sie (die Juden auf dem linken Flügel
          des politischen Führertums) schaden uns, das ist nicht gut, das gibt böses Blut.‘ Im Gegenteil:
          seien wir doch stolz darauf, daß ein Marx, ein Lassalle, ein Singer, eine Rosa Luxemburg, ein
          Eisner, ja ein Haase usw. Juden sind; denn sie repräsentieren die uralte menschliche Seele
          unseres Stammes besser, als das irgendeine Religionserneuerung vermochte.“

          „Stets und ständig wird gerade von jüdischer Seite auf die geschichtliche Auswirkung aller
          jüdischen Größen, die von Moses bis Herzl sozialistisch gedacht und gearbeitet haben,
          hingewiesen und bewiesen, daß Sozialismus eigentlich nur in der Linie der jüdischen
          Hoffnungen liege, daß alle Probleme des Sozialismus ihren Urgrund im jüdischen Schrifttum
          und die Hauptrepräsentanten in jüdischen Köpfen besaßen, die ihr Leben wie jüngst Rosa
          Luxemburg, Landauer, Eisner und Leviné dafür opferten … Sozialismus ist eine jüdische Idee,
          der jüdische Optimismus, der alte Entwicklungsgedanke, die soziale Umwertung der Werte,
          des Besitzes und des Einkommens, die Menschheitsverbrüderung – ist das nicht das Beste
          vom Besten, was uns die Propheten gegeben?“
          „Neue jüdische Monatshefte“, Heft 19/20, Juli 1919.

          Der Jude als Kapitalist

          „Die deutschen Juden sind in der Hauptsache in der ausgeprägtesten kapitalistischen Zone –
          wenn wir so sagen dürfen – tätig. Sie sind Kaufleute, denen das Kapital den Lebensnerv gibt
          … Erst in dem letzten Jahrzehnt hat auch hier eine Wandlung sich eingestellt. Wir finden ihn
          (den Juden) in den großen Betrieben, z. B. der A.E.G., den Großbanken, in einzelnen
          Fabriken (Orenstein & Koppel) usw., überall da, wo er als Jude keiner zu starken
          Zurücksetzung ausgesetzt zu sein scheint und wo er zu besseren Posten gelangen kann …
          Anders der Kaufmann. Kapital ist bei ihm die Quelle seiner Existenz. Sie gibt ihm Ware,
          Kredit, Umsatz, Verdienst, Leben. Geld heißt für den Warenhändler Auskommen, Sicherheit,
          Zukunft. Deshalb ist kein Stand so sehr von dem heiligen Hunger nach Gold erfüllt … Darum
          ist der jüdische Mittelstand in stärkster Weise an alle die Schattenseiten des Kapitalismus
          innerlich gekettet. Täglich und stündlich ringt er mit dem Kapital, sucht die Konjunktur, die
          Arbeitslöhne auszunützen, um selbst seines besten Produktionsmittels nicht verlustig zu
          gehen … Er (der Jude) ist nur der radikalste, bewußte Vertreter des kapitalistischen Systems,
          der es am seltensten durchbricht und sich am meisten zum Herrn oder Sklaven des
          Kapitalismus macht.
          Dr. Felix A. Theilhaber in den „Neuen jüdischen Monatsheften“, Heft 19/20, 1919, S. 407 f.

          Ahasver, der Heimatlose

          „Der Jude ist nicht Deutscher, war es nie ganz, auch der am meisten assimillerte nicht. Wie
          der Mann nicht die Frau ist. Sie leben zusammen, haben einen gemeinsamen Haushalt,
          schlafen zusammen, glauben sich auch zu kennen, treten füreinander und auch das gleiche
          ein, werden sich wohl auch mit den Jahrzehnten ähnlich, aber zum Schluß geht jeder seine
          eigenen Wege, hat seine eigenen Gedanken, sein eigenes Fühlen, seine eigene Veranlagung … Nein, heute erkenne ich klar, der deutsche Jude hat von je zwei Heimatländer, von je eine
          Doppelheimat gehabt, eine uralte imaginäre, die er, ob er sich dessen bewußt war oder nicht,
          in sich selbst trug … “
          Georg Hermann in den „Neuen jüdischen Monatsheften“, 1919, S. 401.

          „Da der Unterschied zwischen ihm (dem ‚Amerikaner jüdischen Glaubens‘) und seinen
          Mitbürgern in der Theorie ein so kleiner ist, sollte es in der Praxis ebenso sein. Aber das
          Gegenleil ist richtig. Unser amerikanischer Freund jüdischen Glaubens mag blond und
          geradnäsig sein, er mag in Sprache und Betragen der Mehrheit bewundernswürdig gleichen,
          er mag einen Sohn in Harvard und eine Tochter in Vassar haben, er mag seinen Namen
          geändert haben. Aber wenn er an seiner Tafel präsidiert, werden Lewinsky und Rosenfeld die
          Gäste sein; an seinem Tisch im Frühstücksklub (wir dürfen ihn wohl für einen Kaufmann oder
          Rechtsanwalt halten) werden Stimmen zu hören sein, in denen die Gebete und Lehrgesänge
          noch vernehmbar sind. Seine Söhne und Töchter werden nichtjüdische Studienfreunde haben.
          Aber diese Freundschaften werden nach Abschluß der Studien mit allen Anzeichen
          gegenseitigen Einverständnisses dahinschwinden. Er hat eine verstohlene Zuneigung für das
          Vorkriegsdeutschland Rathenaus, Dernburgs und Ballins, trotzdem er sich selbst, sein
          Vermögen, das Blut seiner Söhne, für die Alliierten hingegeben hat; er fühlt – und wagt es
          kaum seiner eigenen Seele anzuvertrauen – einen Schatten von Duldsamkeit den Sowjets
          gegenüber, die die Pogrome unterdrückt und den Juden die volle bürgerliche
          Gleichberechtigung gegeben haben. Er ist Amerikaner, hundertprozentiger Amerikaner. Und
          doch reagiert er in politischen Fragen noch mit einem zweiten, einem internationalen
          Bewußtsein. In extremen Fällen flucht er diesem internationalen Vorurteil. Aber es bleibt
          bestehen.“
          L. Lewisohn im „Jüdischen Echo“, Nr. 19, 1927.

          Ahasvers fröhlich Wanderlied

          Seht, ich bin der Wurzellose, kein der Umwelt Anvermählter, keines Heimwehtraums Narkose treibt das Herz mir in die Hose, denn ich bin ein Leidgestählter. Treibt ihr mich von euren Schwellen, ich bin doch der Meistbegehrte, eure Neidgeschreie gellen, denn ich trinke eure Quellen und ich wäge eure Werte. Meiner Seele glatte Häute bergen, was ich bettelnd büßte;
          doch es türmt sich meine Beute, und es jauchzen eure Bräute mir, dem Auswurf fremder Wüste. Gähnend dampft ihr euren Knaster zu der ehrbaren Verdauung doch ich bin ein kluger Taster, und ich reize eure Laster, zu höchsteigener Erbauung Also treibe ich die Spiele
          meines reifen Übermutes, sonderbare, sehr subtile, letzte, euch verhüllte Ziele
          meines Asiatenblutes. Paul Mayer in der Zeitschrift „Aktion“, Januar 1913.

          Mangel an Achtung und Ehrfurcht

          „Wer wie ich noch aus den Tagen des alten Österreich eine kompromißlose Abneigung
          gegen allen Radikalismus sich bewahrt hat, der kann in dem sich Hinneigen der Juden zum
          extremen Marxismus keine bedauerliche Einzel-erscheinung sehen, sondern nur die
          folgerichtige Entwicklung einer Geistesart, die fast alle Juden stets, welche Frage immer zur
          Entscheidung stehe, für jene Lösung stimmen und kämpfen läßt, die jeweils die radikalere im
          Sinne eines verlogenen Fortschritts und einer falschen Freiheit darstellt … Wozu noch, als
          Verderblichstes, kommt, daß diese Juden dann, einem anderen Zug ihres modern-jüdischen
          Wesens folgend, solche Dinge, die sie nichts angehen, in übertriebener Leidenschaftlichkeit
          mit einer derart flegelhaften Schonungslosigkeit verunglimpfen, daß der naturgemäß
          verallgemeinernden nichtjüdischen Bevölkerung wachsender Haß gegen alles Jüdische nur zu
          begreiflich erscheinen möchte …

          Und gar die ständige stille Weigerung des deutschen Menschen, den eben durchlittenen
          großen Krieg ausschließlich als ein törichtes Gemetzel anzusehen, ruft bei diesen jüdischen
          Besserwissern nur sinnlose Empörung und blinden Hohn hervor. Daß sich die andern das
          nicht gefallen lassen – daß ihre jüdischerseits verlachte Heldenverehrung in
          hakenkreuzlerisches Auftrumpfen überschlägt, ist begreiflich genug.

          Hier aber wird klar, was diesen Juden eigentlich fehlt, die in der Öffentlichkeit den Ton
          angeben und deren Stimme daher allgemein als die echt jüdische gilt: Achtung fehlt ihnen,
          Respekt und Ehrfurcht! Achtung vor dem Wesen andersartiger Menschen, Respekt vor den
          wesensverwurzelten Gebräuchen eines anderen Volkes, Ehrfurcht vor der wenn auch Juden
          vielleicht fremd anmutenden Größe einer anderen Volksseele. Die Überspitztheit des
          jüdischen Geistes wird hier tätig, das Streben, die ganze Welt ins gedankenmäßig Faßbare
          umzumodeln – die Begierde, die Ideale des heutigen radikalisierten Judentums zu allgemein
          verbindlichen, zu Weltidealen emporzuschrauben.

          Daß auch unter den Angehörigen der anderen Völker selbst Verständnislosigkeit für das
          Wesen des eigenen Volkes vorkommt, entschuldigt jene Juden nicht, die im gleichen Ton von
          den Angelegenheiten des Wirtsvolkes sprechen. Denn auch wir Juden nennen so manches,
          was wir von Juden ohne weiteres vertragen, bei Nichtjuden sofort ‚Antisemitismus‘. Wohl hat
          das Judentum schon einmal eine noch größere wesensfremde Majorität bekämpft und sie
          besiegt. Damals aber handelte es sich um den einmaligen und unvergleichlichen Fall der
          Durchsetzung des religiös begründeten Sittengesetzes gegen die heidnische, für so etwas
          völlig verständnislose Welt. Seit aber dieses Sittengesetz – von Juden nur getragen, dem
          Wesen nach aber weltverbindlich – gesiegt hat, gibt es nichts mehr und kann es nie mehr
          etwas geben, das den Nichtjuden aufzuzwingen oder auch nur aufzudrängen Juden ein Recht
          hätten! Das aber ist es, was das allzu einseitig denkende jüdische Hirn nicht begreifen will,
          daß es Menschen gestattet sein muß, in Gottes Namen auch konservativ zu sein. Das will
          ihnen durchaus nicht eingehen, und sie neigen – typisch revolutionär und utopistisch übrigens
          – stets dazu, den schwerfällig widerstrebenden Völkern ihr Glück zu diktieren.“
          Uriel Birnbaum im „Neuen Wiener Journal“, 31. Oktober 1929, Nr. 12 911.

          Die Juden haben die deutsche Geschichte gemacht

          „Ein Jude hat das feudalistische System zu stabilisieren versucht, indem er den
          ideologischen Grund des ‚christlichen Staates‘ mauerte. Juden standen bei der ‚bürgerlichen
          Revolution‘ in vorderster Kampflinie; sie haben an der Formulierung der Reichsverfassung
          Anteil genommen, sie haben die Kaiseridee propagiert. Ein Jude hat die Kaiserdeputation
          nach Berlin geführt und in Versailles dem preußischen König die Kaiserkrone im Namen des
          Volkes überrreicht. Die nationalliberale Bewegung wurde geistig und organisatorisch von
          Juden stark beeinflußt und ebenso die liberale Bewegung des freisinnigen Bürgertums.
          Ideologie und Organisation der deutschen Sozialdemokratie in ihrer jetzigen Form sind ohne
          die Mitwirkung jüdischer Schöpferkräften nicht denkbar. Und ein Jude hat auch die
          Verfassung der Republik geschrieben.

          An allen historischen Tendenzen, die in diesen hundert Jahren zur Geltung gelangt sind, hat
          jüdischer Geist mitgewirkt. Wäre die Geschichte nur das Spiel und Gegenspiel freier geistiger
          Kräfte, so möchte man fast sagen, die Juden hätten die deutsche Geschichte ‚gemacht‘ …

          Über die Epoche des deutschen Zusammenbruches hinweg und in die Geschichte der letzten
          Jahre der Nachkriegszeit führen uns die Namen Hugo Preuß und Walter Rathenau. Preuß hat
          das Werk von Weimar mitgeschaffen, indem er die neue Verfassung ausarbeitete. Jüdische
          Verleger, Zeitungsherausgeber, Journalisten von europäischem Format haben in der
          verflossenen Ära in Deutschland und Österreich am Aufbau des Staates, der Wirtschaft und
          Kultur in vorderster Linie gearbeitet. Den Höhepunkt dieses einzigartig gesehenen und
          formvollendet geschriebenen Werkes, das die Liebe, Sehnsucht und das Leid des Judentums
          enthüllt, bildet wohl der Abschnitt über den Deutschen, Europäer und – Juden: Walter
          Rathenau.“
          Das „Neue Wiener Journal“ (Eigentümer Lippowitz & Co.) in einer Besprechung des
          Buches „Juden in der deutschen Politik“laut „Deutsche Nachrichten“ vom 2. März 1930.

          Juden als Beherrscher des Wirtschaftslebens und Vertreter des Schiebertums
          „Eigentliches Proletariat findet sich (im Judentum) verhältnismäßig selten, daß sich aber der
          Jude schöpferisch überhaupt nicht betätigen könne, sondern nur ein Schmarotzer an seinem
          Wirtsvolke und von Natur dazu bestimmt sei, andere Rassen auszusaucen und auszubeuten,
          ist glatter Unsinn.“ „Die hauptsächlichste Tätigkeit entfalten die deutschen Juden in der
          Wirtschaft, aber nicht nur als Kaufleute oder Bankiers, sondern in zunehmendem Maße auch
          in der Industrie. Unter den als hervorragende Wirtschaftsführer anerkannten Persönlichkeiten
          finden wir eine große Anzahl Träger jüdischer Namen. Von ihnen soll im folgenden die Rede
          sein, und wir werden sehen, daß die Juden nicht Gäste in fremdem Hause sein, sondern das
          Höchste geben und leisten wollen.“ „Um die Organisation(!!) des Kleinhandels haben sich die
          bekannten Warenhausbesitzer Tietz, Wertheim, Jandorf, Ahlsberg, Lindeniann, Barasch,
          Wronker, Schocken dauernde Verdienste erworben. Mit dem kleinen Ramschbazar fingen sie
          an, der durch billige Zugarlikel die Käufer heranzulocken suchte. Das Warenhaus galt zuerst
          als Feind des Kleinhandels, und es ist bemerkenswert, wie sich das Warenhaussystem trotz
          aller Anfeindungen von antisemitischer Seite, trotz des Kampfes mit der Konkurrenz des
          kleinen Handels durchsetzen konnte. Es entspricht eben einem höheren Prinzip, der
          Warenverteilung, und es ist kein geringes Verdienst jüdischer Kaufleute, dieses Prinzip in
          Deutschland durchgesetzt zu haben.“

          „Haben die bisherigen Wirtschaftsführer noch Jahrzehnte gebraucht, um sich ihre
          hervorragende Bedeutung zu sichern, so bedurfte es bei der jüngeren Generation oft nur
          ebenso vieler Jahre, um in die Höhe zu kommen. Zuerst muß Jakob Michael und sein Konzern
          genannt werden, der es fertiggebracht hat, mit 30 Jahren der größte Geldgeber und einer der
          reichsten Leute Deutschlands zu werden.“

          „Als sehr junger Mensch kommt er nach Paris, macht mit 18 Jahren auf eigene Faust
          Radiumgeschäfte und ist bei Kriegsausbruch schon ein perfekter Kaufmann. Er wird darauf
          aufmerksam gemacht, daß das Heer Wolfram braucht, und bringt die bisher unbeachtet
          gebliebene Fundstätte, die Haldenrückstände im Erzgebirge, an sich. Die Rüstungs-industrie
          braucht Wolfram, es wird zu jedem Preise abgenommen. Mit Riesenschritten geht es
          vorwärts. Es wird eine neue Firma gegründet, die mit Metallen und Chemikalien handelt.
          1923, am Ende der Inflationsperiode, kontrolliert Michael bereits 30 chemische
          Gesellschaften, darunter eine Anzahl alter und recht angesehener Werke, dazu eine Fabrik in
          Magdeburg mit 600 Arbeitern, die Apparate für die chemische Industrie herstellt, und die
          gemeinsam mit dem Verkehrsministerium gegründete „Gevia“ zur Ausnützung der Bestände
          ehemaliger Staatsbetriebe. Ausländische Gesellschaften werden angegliedert. Kaum erkennt
          Michael als einer der ersten, daß es mit den Inflationsgewinnen. zu Ende ist, so wird aus dem
          Kaufmann und Industriellen der Finanzmann. Im November 1923, wo für den Dollar im
          Rheinlande 7-8 Billionen gezahlt wurden, verkaufte er seine Devisen- und Effektenbestände
          und stapelte gewaltige Papiermarkmengen auf. Wenige Wochen später herrscht starker
          Kapitalmangel; Michael ist liquid und kann zu den damals üblichen hohen Zinsen seine
          Gelder ausleihen. Der Post leiht er zu 4-5 % im Jahr, also nach den damaligen Begriffen fast
          umsonst, 30 Millionen Mark. Nach der Sanierung der Post leistet sie Michael einen
          Gegendienst, indem sie ihm ihre Gelder gleichfalls zu sehr niedrigen Zinsen zur Verfügung
          stellt. Wohin der Weg des 30jährigen Michael führt, läßt sich heute noch nicht übersehen,
          aber es ist kein Zweifel, daß in ihm wie in seinem ebenfalls noch sehr jungen Mitarbeiter eine
          Expansionskraft steckt, die ohne die Gefahr schwerster wirtschaftlicher Explosionen nicht
          mehr aufzuhalten sein wird.“

          „In die gleiche Kategorie gehören die beiden Wiener Bosel und Castiglioni. Als Sohn eines
          kleinen Tuchhändlers ist Siegmund Bosel bei Anfang des Krieges Angestellter in einer
          Konfektionsfirma. Er wird Einkäufer für die österreichische Heeresverwaltung; am Ende des
          Krieges besitzt Bosel nicht nur ein stattliches Vermögen, sondern auch, als 25jähriger, den
          Kommerzienratstitel. Nun wird er Großfinanzier, er stellt eine Anzahl industrieller und
          anderer Unternehmungen unter seine Kontrolle, erobert die alte Wiener Unionbank, wird zum
          ‚Stinnes‘ in den Nachfolgestaaten der österreichisch-ungarischen Monarchie, er gründet
          Zeitungen und wird schließlich Vertreter des dem Rockefeller Trust nahestehenden New
          Yorker Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. Seine wirtschaftliche Potenz scheint auch durch die
          Inflationsperiode nicht gelitten zu haben, konnte er doch erst vor wenigen Wochen die dem
          Untergang nahen Hammerbrotwerke von der österreichischen Sozialdemokratie ohne weiteres
          übernehmen.“

          „Wir konnten hier nur einige von jenen Persönlichkeiten nennen, die man als jüdische
          Wirtschaftsführer bezeichnen kann. Es fehlen die Leiter der großen Banken, es fehlen die
          Großkaufleute und Industriellen aus der Textil-, Leder- und Schuhbranche. Es fehlen auch die
          Konzernfürsten aus dem Brau- und Brenngewerbe. Aber wir glauben schon gezeigt zu haben,
          was es mit der antisemitischen Behauptung, der jüdischen Rasse eigne keine schöpferische
          Kraft, auf sich hat. Unter denen, die der Wirtschaft vorwärtsweisenden Impuls gaben, stehen
          Juden in nicht geringer Zahl an führender Stelle. Sie ernten nicht da, wo andere gesät
          haben(?), sondern sind immer bereit, neue Wege zu gehen, selbst dann, wenn es nicht sicher
          ist, daß am Ende ihrer Tätigkeit der persönliche Erfolg steht. Und wenn schließlich
          eingewendet werden mag, daß nur die kapitalistische Wirtschaft, das Streben nach Anhäufung
          von Einkommen und Besitz, den Juden verlocke, so sei demgegenüber auf Sowjetrußland
          hingewiesen, wo im Aufbau einer neuartigen Wirtschaftsverfassung wiederum Juden an
          hervorragender Stelle stehen.“
          „Jüdisch-liberale Zeitung“ Nr. 15 vom 10. April 1925.

          Getaufte Juden bleiben Juden
          Heinrich Heine schreibt kurz nach seiner Taufe in sein Tagebuch:
          Und du bist zu Kreuz gekrochen,
          zu dem Kreuz, das du verachtest,
          das du noch vor wenig Wochen
          in den Staub zu treten dachtest.

          In dem Brief, in dem er seinem Freunde Moser von seinem Übertritt Kenntnis gibt, schreibt
          er, „daß die Japaner das zivilisierteste, urbanste Volk auf der Erde sind. Ja, ich möchte sagen:
          das christlichste Volk, wenn ich nicht zu meinem Erstaunen gelesen, wie eben diesem Volk
          nichts so sehr verhaßt und zum Greuel ist als eben das Christentum. Es ist ihnen nichts so
          verhaßt wie das Kreuz. Ich will ein Japaner werden.“

          Vor allem aber muß Schreiber dieser Zeilen vorausschicken, daß er von Geburt ein Jude,
          nur darum katholischer Christ geworden war, um das Recht zu haben, ungefährdet Jude
          bleiben zu dürfen.
          E. M. Oettinger. (Offenes Billet-doux an den berühmten Hepp-Hepp-Schreier und
          Judenfresser Herrn Richard Wagner. 1. Aufl., Dresden 1869, S. 5.)

          Gehören auch Börne und Heine in die jüdische Geschichte? Allerdings! Es floß nicht bloß
          jüdisches Blut in ihren Adern, sondern auch Jüdischer Saft in ihren Nerven. Die Blitze, die sie
          bald in regenbogenartigen Farben, bald in grellen Streifen über Deutschland flammen ließen,
          waren mit jüdisch-talmudischer Elektrizität geladen. Sie haben zwar beide sich äußerlich vom
          Judentum losgesagt, aber nur wie Kämpfer, die des Feindes Rüstung und Fahne ergreifen, um
          ihn desto nachdrücklicher zu vernichten. Beide haben sich mit einer Deutlichkeit, die nichts
          zu wünschen übrigläßt, ausgesprochen, wieviel ihnen an der Kreuzesreligion lag, die sie, der
          eine in einem Kirchlein in Offenbach, der andere in Heiligenstadt, kaum mit den Lippen
          bekannten.
          Prof. Dr. Heinrich (eig. Hirsch) Graetz (Breslau), Geschichte der Juden. Bd. 11, S. 367.

          „Die Allgemeine Zeitung des Judentums“ gab 1895 aus dem „Jewish South“ Äußerungen
          von Emin Pascha (eigentlich Isaak Eduard Schnitzer) wieder (siehe „Deutsche Wacht“, vom
          30. Juli 1895), die er Julius Edward Cohen gegenüber getan hat: Daß ich ein jüdischer
          Renegat bin, weißt du: trotz meines Übertritts zum Christentum und später zum Islam habe
          ich nie aufgehört, meiner Religion treu zu bleiben, in der ich geboren und erzogen worden
          bin.

          Man kann weder aus- noch übertreten … Ich habe mich auch mit den Ethnologen …
          ausführlich darüber unterhalten. Sie sind ganz meiner Meinung. Stellt euch einmal vor, ein
          Neger erklärte, er träte aus dem Negertum aus und ins Germanentum über! Ja, wenn ihr der
          Ansicht seid, daß dieser Neger nun durch diesen Aus- und Übertritt … nun auch wirklich ein
          Germane geworden ist – nun gut, dann sollt auch ihr recht haben! … Man kann es als Vorzug
          oder Nachteil empfinden, daß man Jude ist – das ist lediglich eine Frage des Geschmacks, für
          den man am Ende nicht verantwortlich ist. Aber eins kann man bestimmt nicht: man kann
          nichts daran ändern! Und wenn man sich alle Sonnabende von neuem taufen läßt! Es nützt
          nichts.
          Arthur Landsberger, Millionäre, Roman. München 1913.

          „Wir wissen es genau, sagt er, daß der getaufte Jude in aller Welt als Jude gilt, wenn er eine
          Stellung sucht. In Deutschland ist dies schon zur Selbstverständlichkeit geworden, aber selbst
          in Ländern freierer Anschauung, wie in den Vereinigten Staaten etwa, gilt der zum
          Christentum übergetretene Jude nicht als Christ, nicht als Vollamerikaner. Wenn es doch eine
          Möglichkeit gäbe, diejenigen zu warnen, die den Übertritt vorbereiten! Denn von
          Geringschätzigkeit gejagt, von Verachtung empfangen, ziehen sie in die Haltlosigkeit, in die
          sie oder doch ihre Kinder und Kindeskinder verfallen.“
          Aus einer Besprechung des Buches „Die Kunst, als Jude zu leben“, von Heinrich York-
          Steiner, im „Neuen Wiener Journal“ laut „Deutscher Zeitung“ vom 17. Juni 1928, Nr. 141. In
          dem Buch sollen die Juden „als Herolde ihrer eigenen Lächerlichkeit eine ganz einzigartige
          Erscheinung“ darstellen.

          „Wenn ich auch in den siebziger Jahren still und unbemerkt der jüdischen Gemeinschaft den
          Rücken gekehrt habe, so bin ich doch immer Jude geblieben und bin stolz darauf, von Juden
          abzustammen. In den siebziger Jahren hat Stoekker, der Vater der heutigen
          Nationalsozialisten, ganz besonders in Berlin den Rassenhaß geschürt, und da hielten wir als
          Gegenwehr es für richtig, den Kirchenaustritt zu empfehlen. Wenn ich auch als Redner
          nirgends den Kirchenaustritt propagiert habe, so hielt ich mich doch, da ich dem Büro jener
          Austrittsversammlungen angehörte, für verpflichtet, auch für mich den Trennungsstrich zu
          ziehen. Ich habe es damals im stillen getan, und niemand hat etwas davon erfahren. Heute
          würde ich es nicht mehr tun. Denn man kann es einem Juden, der jetzt die Gemeinschaft
          verläßt als Feigheit auslegen. Wer eine bedrängte und unterdrückte Religion verläßt, ist feig.
          Die heutige antisemitische Welle ist giftiger denn je. Und darum würde ich in der Jetztzeit
          niemals den Schritt tun. Ich stehe nicht an, dies an meinem Lebensabend zu erklären. Als
          Parlamentarier und Politiker habe ich dann als ‚Konfessionsloser‘ immer die berechtigten
          Forderungen der deutschen Juden weitgehend unterstützt.

          Sie sehen, daß ich also trotz der äußeren Abkehr positiv zum Judentum stehe“
          Der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Eduard Bernstein in einer Unterredung
          mit einem Mitarbeiter der C.-V.-Zeitung“, in dieser veröffentlicht am 3. Jan. 1930.

          Geschlechtliche Freibeuterei

          „Noch als Jakob über die Siebenzig war, unterlag mehr als ein Mädchen, das in seinem
          Betrieb arbeitete, der Geschlechtskraft des Alten.“

          „Siegfried (sein Sohn) hatte mehr als eine Frau, und ob man nicht noch manchen
          unbekannten Menschen zu seiner Nachkommenschaft zählen kann. weiß ich heute nicht.“
          Familiengeschichtlicher Beitrag der Hainburger Judenschaft über „Das Haus Hirsch“ von
          Ernst Hentschel in der „Frankfurter Zeitung“ vom 24. Januar 1928.

          Vollendete Weltherrschaft

          Die biblische Parabel des Josef und seiner Brüder, in riesenhaften Proportionen vergrößert,
          spielt sich jenseits des Weltmeeres ab. Aus dem übers Meer verjagten Bruder, dem
          Fronsklaven der sweatshops, ist ein Herrschender im mächtigsten Reich der Erde geworden,
          der seine einst reichen Brüder von der bitteren Not rettet.

          Der amerikanische Immigrant, ‚der Stein, den die Baumeister mißachtet hatten, ist zum
          Grundstein geworden‘, auch zum Grundstein für Erez Israel!

          Und Ahasver blickt träumend in das apokalyptische Bild der in die Wolken ragenden
          zahllosen babylonischen Türme am Hudsonufer … die unerhörten Menschenmassen, die in
          diesen Riesenwaben wie Bienen ein- und ausschwärmen, Kinder seines Volkes, die in kaum
          einem Menschenalter aus Gettobewohnern zum größten Baumeister aller Zeiten
          heranwuchsen … und erkennt den Ratschluß des Herrn.

          Und es zeigt sich ihm die kleine, weltbeherrschende Insel Albion, die mit weiser
          Regierungskunst fünf Weltteile nach ihrem Willen lenkt … er sieht daselbst Söhne seines
          Volkes aufsteigen zu gefeierten Meistern dieser Staatskunst … und erkennt den letzten Zweck
          der Erscheinung.

          Es reißt der Vorhang vor der Zukunft … und Ahasver sieht ungeahnte Visionen … ein
          mächtiges Judentum in der Mitte Asiens, gefeiert als Helfer an der Auferstehung des
          chinesischen Kolosses, dessen Riesenschatten über die ganze Welt hinfällt … es flammen
          märchenhafte Köpfe auf …

          Die Schrecken des Galuth verschwinden

          Israel ist eins geworden trotz seiner Zerstreuung. Doch die geistige Achse der Menschheit
          wird Jeruschalajim … Alle diese gewaltigen Quellen geistiger, sittlicher und materieller Kräfte
          rauschen zusammen und fließen der Urheimat zu!

          Ahasver erahnt erschüttert die Zusammenhänge des großen Geschehens, er schreitet mit
          neuem Mute an dem Meilenstein 5698 vorüber, und zukunftsfreudiger als je murmelt er
          seinen uralten Segensspruch wieder: ‚ … das der Erlösung und des Heiles!'“
          Neujahrsartikel der „Jüdischen Preßzentrale Zürich“, Nr. 511, 1928.

          Der Sieg des Judentums über alle übrigen Völker steht unmittelbar bevor, ja, er ist geradezu
          vorhanden. Im Bereiche des politischen Lebens ist die bis ans Ende durchgeführte Umgehung
          und Verstrickung aller übrigen Völker der Erde durch die zionistische Weltschachzüge[?] zur
          höchsten Vollendung gediehen, und man kann ohne Übertreibung ruhig behaupten, daß heute
          keine politische Aktion, keinerlei Beratung von Volk zu Volk, kein einziger außenpoli-tischer
          Plan und Schachzug bewerkstelligt werden, die nicht entweder von Organen des zionistischen
          Geheimbundes (Freimaurern) oder doch wenigstens unter genauer Bewachung und Kontrolle
          derselben ausgeführt werden.
          Arthur Trebitsch, Deutscher Geist – oder Judentum, S. 396.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum im fremden und eigenen Urteil

          Jüdische Selbstbekenntnisse

          Staat im Staate

          Unsere Religion ist es, in der das Rätsel unserer Dauer im Galuth1), zu suchen ist. Sie ist die
          Macht, die uns von allen Völkern sonderte und in aller Zerstreuung einte. Die äußeren
          Ghettomauern, die von unseren Feinden errichtet wurden, hätten es nie bewirken können. Die
          inneren Mauern aber, die in unserer Religion gegründet und die wir auf den Wanderweg
          mitgenommen und in den Siedlungen immer fester ausgebaut haben, diese beweglichen „Zelte
          Jacobs“ sind es, die uns überall ein eigenes Heim sicherten.

          1) Verbannung, Zerstreuung.

          Die jüdische Religion ist reich an Umzäunungen, die unser Gemeinwesen gegen die
          Umwelt abgrenzen und ihm jede Fremdart fernhalten. Die jüdische Religion ist reich an
          Formen, die uns im Sein und Schein als Einheit binden und kennzeichnen. Ist sie doch im
          Gegensatz zu anderen Religionen keine Ideenlehre, sondern Gesetzeslehre. In unseren
          Gesetzen haben wir das Recht der Selbstbestimmung bestätigt. Wir haben unseren Staat
          verloren, aber nicht unsere Staatsverfassung; wir erretteten sie gleichsam als tragbaren Staat,
          der uns auch in der Diaspora eine Art nationaler Autonomie ermöglichte.

          Wohl mußten viele Gesetze nach Verlust unseres Staates außer Geltung kommen, im
          ganzen und großen blieb jedoch unsere Gesetzesverfassung in Kraft; sie wurde noch erweitert
          durch genauere Einzelbestimmungen ergänzt und vervollkommnet. Nur der jüdische Kodex
          beherrschte und gestaltete unser Leben in all seinen Äußerungen. Nur die jüdische
          Gerichtsbarkeit war uns maßgebend. Die Landesgerichtsbarkeit haben wir nicht angerufen
          und ihren Kodex nicht anerkannt. Wurden (uns ihre Gesetze aufgezwungen, so haben wir sie
          als schlimme Verhängungen angesehen, die zu beseitigen und zu umgehen wir stets bemüht
          waren. Sie behielten den Charakter – als „Gseroth2) einer frevlerischen Herrschaft“ – auch
          wenn wir genötigt waren, sie durch die Formel: „Das Gesetz der Regierung ist gültiges Gesetz“,
          zu sanktionieren. Deshalb wurde der Angeber („Mossar“), d.h. der einen Juden bei der
          Regierung denunzierte, als Verräter betrachtet, zu Schadenersatz und anderweitiger Buße
          verurteilt und aus der Gemeinde ausgestoßen.

          2) Zwang, Verhängnis.

          Unsere Exilfürsten, Gaonim, Rabbinim, waren nicht Geistliche und Seelsorger – wie die
          modernen westlichen Rabbiner, die das Judentum in eine Kirche verwandeln, sich in
          Anlehnung an die christliche Geistlichkeit und Seligkeit gern nennen, sie waren Vorsteher
          und Verwalter unseres Gemeinwesens, sie waren Richter, Dajanim; sie waren die obersten
          Behörden unseres exilarchistischen Staates. Ihre Gerichtshöfe hatten die Befugnis, auch
          Strafurteile zu fällen und zu vollziehen. Ihre Anordnungen hatten nicht nur religiöse Autorität,
          die Ungehorsam und Übertretung mit Ausschluß aus der Kirche beantwortet; sie waren mit
          Machtmitteln eines musterhaft organisierten und sehr strengen Regimes ausgestattet, das
          Zuwiderhandlungen recht empfindlich ahndete. Wir fügten uns ihnen in Liebe, aber auch in
          Furcht vor der Gesetzesgewalt.

          Unsere Gesetzesverfassung erhielt uns in der Diaspora eigenartige religiös-nationale
          Wirtschaftsformen, die in ihren Funktionen und Institutionen viele Erwerbszweige umfaßten,
          wenn auch gewisse „an das Land gebundene Gebote“ im Galuth keine Anwendung finden
          konnten.

          Die Fremdherrschaft hat uns daher die Selbstverwaltung nicht entwinden können, solange
          wir unter der Botmäßig-keit unserer eigenen Gesetze und Gesetzeslehrer standen. Wir waren
          nicht eine Glaubensgemeinde; wir bildeten eine in sich geschlossene Rechts- und
          Wirtschaftsgemeinschaft. Nicht ein Bekenntnis, sondern vornehmlich eine Satzung war das
          Gefüge des einen Volkes. Nicht so sehr der religiöse und sittliche Lehrinhalt des Judentums
          als die konkreten Formen unserer Staatsverfassung trennten uns von allen Nationen, in deren
          Mitte wir unsere Zelte aufschlugen. Wir ruhten nicht an den Ruhetagen des Wirtsvolkes und
          feierten nicht seine Gedenktage, teilten nicht seine Freuden und seine Leiden und waren nicht
          um die Wohlfahrt des fremden Staates besorgt. Eine starke Mauer, von uns selbst errichtet,
          sonderte uns vom Landesvolke ab, und hinter der Mauer lebte ein jüdischer Staat in Miniatur.
          Jakob Klatzkin („Der Jude“, 1916, Heft 9).

          Judentum und Weltkrieg

          In dem Januarheft 1919 der Zeitschrift „Der Jude“ wird der Nutzen erwähnt, den das
          Judentum vom Weltkrieg hatte. “ … derselbe Krieg, der die Inaugurierung einer weltpolitisch
          anerkannten jüdischen Nationalpolitik brachte … “ „Der Zusammenbruch dieser drei Mächte
          (des zaristischen Rußland, des monarchistischen Deutschland und des klerikalen Österreich)
          in ihrer allen Form bedeutet somit eine wesentliche Erleichterung für die Führung der
          jüdischen Politik.“ „Erst das neue Deutschland wird in der Lage sein, inneres Verständnis für
          die Probleme und Forderungen des jüdischen Volkes zu haben.“

          „Der Krieg war angebrochen, weil ein halbes Dutzend gebildeter Staaten sich über
          natürliche Differenzen nicht vernünftig wie Kaufleute zu einigen vermochten: er wurde
          durchgeführt, um im Zentrum Europas so moderne Staatsformen zu erzwingen, wie sie
          ringsum überall herrschten. Durch eine den Führern unerwartete, höchst unerwünschte Logik
          der inneren Zustände brach aber plötzlich auch das Zarentum zusammen, was auszunützen
          das alte Deutschland psychologisch unfähig bleiben mußte. Es hing an einem Haar: Stürmers
          Separatfrieden hätte zugleich den Zaren und die Kaiser retten können und uns ein
          unerträgliches Europa konserviert.“
          Emil Ludwig (Cohn) in der „Weltbühne“, Nr. 33, 1921

          Jüdische Rechtfertigung des Geiselmords

          „Der sogenannte Geiselmord im Münchener Luitpoldgymnasium ist heute als
          heuchlerischer Schwindel der Reaktion entlarvt. Die Thule-Gesellschaft, deren Mitglieder
          erschossen wurden – unter furchtbarem Druck weißgardistischer Morde -, war nichts anderes
          als die Keimzelle des späteren Kapp-Putsches, der Hitler-Ludendorff-Revolution und des
          Hochverrats der Kahr-Lossow-Seisser. Selbst vom Standpunkt der verfassungsmäßigen
          Hoffmann-Regie-rung sind die Verschwörer, Hochverräter und Paßfälscher in reiner
          Staatsnotwehr erschossen worden. Diesen Sach-verhalt muß man sich einmal klarmachen, um
          gegenüber den terroristischen Schwindelargumenten der Reaktion, die auf die Tränendrüsen
          der Spießbürger spekuliert, eine gerechtere Würdigung des sogenannten Geiselmords zu
          erzielen.“
          Die „Weltbühne“ (Herausgeber damals Siegfried Jakobsohn) im Jahre 1926 laut
          „Völkischem Beobachter“ vom 22. Sept.1926.

          Die Juden der Welt eine Einheit

          „Es ist einleuchtend, daß durch die ungeheure Entwicklung des Weltverkehrs und die
          Beziehungen der einzelnen Länder zueinander, sowie durch das Zusammenrücken der
          Kontinente die früher nur wenigen Juden zum Bewußtsein gelangten. Zusammenhänge
          zwischen allen Teilen der Weltjudenheit einem großen Teil des jüdischen Volkes klar
          geworden sind. In immer stärkerem Maße setzte sich die Erkenntnis durch, daß zwischen den
          verstreuten Gliedern des jüdischen Volkes geistige, politische, humanitäre und auch
          wirtschaftliche Bindungen und Abhängigkeiten bestehen. Die Schicksalsgleichheit oder
          zumindest die Schicksalsähnlichkelt der jüdischen Gemeinschaften in den wirtschaftlich
          verschiedenen Staaten der Welt machte die Organisation des Informationsdienstes notwendig,
          durch den die Juden in einem Lande von den Vorkommnissen im Leben der Juden in anderen
          Ländern erfahren und ihr Verhalten in politischer, humanitärer und geistiger Beziehung
          einrichten.“
          „Jüdische Rundschau“ Nr. 86, 1926.

          „Die Nationalsozialisten werden nämlich gewahr, daß sie nicht allein auf der Welt sind, und
          daß es so etwas wie eine Weltmeinung gibt, die unter Umständen gern bereit ist, sich der
          Juden im Ausland anzunehmen. Erfreulich ist, daß das jüdische Solidaritätsgefühl in der
          ganzen Welt rege wird wenn man in irgendeinem Lande den Juden Unrecht zufügt. Dieses
          Mitgefühl ist das stärkste Aktivum jüdischer Politik, und es müßte so organisiert werden, daß
          es sich nicht nur in der Abwehr, sondern auch bei produktiven Leistungen offenbart.“
          „Jüdische Rundschau“ (Nr. 31/32 vom 25 April 1930). Antwort auf einen
          nationalsozialistischen Anriff im Zusammenhang mit der Einmischung des „American Jewish
          Committee“, das sich die „Wahrung jüdischer Rechte in der Welt“ zur Aufgabe gemacht hat,
          sich in deutsche Verhältnisse einzumischen. Diese amerikanischen Juden wandten sich an die
          deutsche Botschaft in Washington, um auf die „entstehende Mißstimmung in den jüdischen
          Kreisen der Vereinigten Staaten aufmerksam zu machen“. Es handelte sich hier vor allem um
          das bayerische Schächtverbot von 1930.

          Rasse und Nation

          Niemand darf das Rassenprinzip, die Rassenfrage gleichgültig behandeln. Sie ist der
          Schlüssel zur Weltgeschichte; und nur deshalb ist die Geschichte häufig so konfus, weil sie
          von Leuten geschrieben worden ist, die die Rassenfrage nicht kannten und ebensowenig die
          dazu gehörenden Momente. Aber die Semiten üben augenblicklich durch ihre kleinste, aber
          eigentümlichste Familie, die Juden, einen außerordentlich großen Einfluß in allen Geschäften
          aus. Es gibt keine Rasse, die mit einem solchen Grade von Hartnäckigkeit und
          Organisationstalent ausgestattet ist. Diese Eigenschaften haben ihnen einen noch nie
          dagewesenen Besitz und unerschöpflichen Kredit gesichert. Was verstehen Sie unter
          lateinischer Rasse? Sprache und Religion machen keine Rasse – das Blut macht sie.
          Benjamin Disraeli (Earl of Beaconsfield) in seinem Roman „Endymion“ (Tauchnitz-
          Ausgabe. Bd. II, S. 18-21).

          Taufe und sogar Kreuzung nützen gar nichts. Wir bleiben auch in der hundertsten
          Generation Juden wie vor 3000 Jahren. Wir verlieren den Geruch unserer Rasse nicht, auch in
          zehnfacher Kreuzung. In jeglicher Beiwohnung mit jeglichem Weibe ist unsere Rasse
          dominierend; es werden junge Juden daraus.
          Prof. Eduard Gans (vgl. Prof. Dr. Jäger, Entdeckung der Seele. 3. Aufl., Bd. I, S. 247).

          Seltsame Vision! Inmitten deutschen Lebens ein abgesondert, fremdartiger
          Menschenstamm, glänzend und auffällig staffiert, von heißblütig beweglichem Gebaren. Auf
          märkischem Sand eine asiatische Horde in engem Zusammenhang unter sich, in strenger
          Abgeschlossenheit nach außen -: so leben sie in einem halbfreiwilligen Ghetto, kein lebendes
          Glied des Volkes, sondern ein fremder Organismus in seinem Leibe …
          Walther Rathenau, Impressionen (Leipzig 1902).

          … sind diese langen Nasen eine Art Uniform, woran der Gottkönig Jehova seine alten
          Leibgardisten erkennt, selbst wenn sie desertiert sind?
          Heinrich Heine, Die Bäder von Lucca, Kap. II.

          Da kam aber ein Volk aus Ägypten … und außer den Hautkrankheiten und den gestohlenen
          Gold- und Silbergeschirren brachte es auch eine sogenannte positive Religion mit, … jene
          Volksmumie, die über die Erde wandelt, eingewickelt in ihren uralten Buchstabenwindeln, ein
          verhärtet Stück Weltgeschichte, ein Gespenst, das zu seinem Unterhalt mit Wechseln und
          alten Hosen handelt.
          Heinrich Heine, Die Stadt Lucca, Kap. XIII.

          Meine Eltern, die begeisterte Kosmopoliten waren und an der Revolution des Jahres 1848
          tätigen Anteil nahmen, haben mir weder im religiösen noch im nationalen Sinne eine jüdische
          Erziehung angedeihen lassen. Gleichwohl aber werde ich jetzt, je älter ich werde, immer mehr
          von dem Gefühl durchdrungen, daß das Judentum eine Angelegenheit von Rasse und Mut ist,
          der wir uns im Leben niemals entwinden können … Ich verstehe und schätze die zionistischen
          Bestrebungen und habe die höchste Achtung vor dem reinen, hingebungsvollen Idealismus
          der zionistischen Führer und Rassen. Meine inneren Lebensintere liegen auf dem Gebiete der
          Kunstförderung – und auch da kommt es mir immer deutlicher zum Bewußtsein, daß alles,
          was ich bisher für die internationale Kunstförderung geleistet habe, aus jüdischen
          Begeiserungsimpulsen heraus geschah.
          Otto H. Kahn Mitinhaber des Bankhauses Kuhn, Loeb & Co. in Neuyork (zit, „Hammer“
          626, 15. Juli 1928, S. 368).

          Rassenhaß

          Dem Antisemitismus, dem Judenhaß, steht auf jüdischer Seite ein großes Hassen alles
          Nichtjüdischen gegenüber; wie wir Juden von jedem Nichtjuden wissen, daß er irgendwo in
          einem Winkel seines Herzens Antisemit ist und sein muß, so ist jeder Jude im tiefsten Grunde
          seines Herzens ein Hasser alles Nichtjüdischen … Wie im innersten Herzen eines jeden
          Christen das Wort „Jude“ kein völlig harmloses ist, so ist jedem Juden der Nichtjude der
          „Goi“, was beileibe keine Beleidigung ist, aber ein deutliches, nicht mißzuverstehendes
          Trennungszeichen … Nichts ist in mir so lebendig als die Überzeugung dessen, daß, wenn es
          irgend etwas gibt, was alle Juden der Welt eint, es dieser große erhabene Haß ist … Ich
          glaube, man könnte beweisen, daß es im Judentum eine Bewegung gibt, die das getreue
          Spiegelbild des Antisemitismus ist, und ich glaube, dieses Bild würde vollkommener werden
          wie nur je irgendeins. Und das nenne ich das „große jüdische Hassen“ … Man nennt uns eine
          Gefahr des „Deutschtums“. Gewiß sind wir das, so sicher, wie das Deutschtum eine Gefahr
          für das Judentum ist. Aber will man von uns verlangen, daß wir Selbstmord begehen? An der
          Tatsache, daß ein starkes Judentum eine Gefahr für alles Nichtjüdische ist, kann niemand
          rütteln. Alle Versuche gewisser jüdischer Kreise, das Gegenteil zu beweisen, müssen als
          ebenso feige wie komisch bezeichnet werden. Und als doppelt so verlogen wie feige und
          komisch! Ob wir die Macht haben oder nicht, das ist die einzige Frage, die uns interessiert,
          und darum müssen wir danach streben, eine Macht zu sein und zu bleiben.
          Cheskel Zwi Klötzel, Das große Hassen („Janus“ Nr. 2, 1912).

          Plötzlich entdeckte ich an ihm den typisch uralten Schmerzenszug seiner Rasse. Es war ihm
          eine rachsüchtige Wonne, über die Frauen Macht zu zeigen, und nie markierte er höhnischer
          den Plebejer, als wenn er sich rühmte, mit brutaler Kraft die feinen Frauen der blonden
          Edelinge unterjocht zu haben.
          Amselma Heine über den Dichter Ludwig Jacobowski („Lit, Echo“, Heft 3, 1912).

          Nicht bloß wir Juden sind so entartet und am Ende einer ausgesogenen, aufgebrauchten
          Kultur. Allen Rassen von Europa – vielleicht haben wir sie infiziert – haben wir ihr Blut
          verdorben, überhaupt ist ja alles heute verjudet. Unsere Sinne sind in allem lebendig, unser
          Geist regiert die Welt. Wir sind die Herren, denn, was heute Macht ist, ist unseres Geistes
          Kind. Mag man uns hassen, uns fortjagen, mögen unsere Feinde nur über unsere
          Körperschwäche triumphieren. Wir sind nicht mehr auszutreiben, die Rassen durchsetzt,
          verschändete die Kraft gebrochen, alles mürbe, faul und morsch gemacht mit unserer
          abgestandenen Kultur. Unser Geist ist nicht mehr auszurotten.
          Kurt Mänzer, Der Weg nach Zion. Roman. 1910.

          Jüdischer Charakter

          Suchen wir das Geheimnis des Juden nicht in seiner Religion, sondern suchen wir das
          Geheimnis der Religion im wirklichen Juden. Welches ist der weltliche Grund des
          Judentums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Gott? Das
          Geld … Eine Organisation, welche die Voraussetzung des Schachers, also die Möglichkeit des
          Schachers aufhöbe, hätte den Juden unmöglich gemacht … Der Jude hat sich auf jüdische
          Weise emanzipiert, nicht nur, indem er sich die Geldmacht angeeignet, sondern indem durch
          ihn das Geld zur Weltmacht und der praktische Judengeist zum praktischen Geist der
          christlichen Völker geworden ist. Die Juden haben sich insoweit emanzipiert, als die Christen
          zu Juden geworden sind … Der Gott der Juden hat sich verweltlicht, er ist zum Weltgott
          geworden. Der Wechsel ist der wirkliche Gott der Juden … Das Judentum konnte sich als
          Religion nicht weiterentwickeln, weil die Weltanschauung des praktischen Bedürfnisses ihrer
          Natur nach borniert und in wenigen Zügen erschöpft ist.
          Karl Marx, Urteil über die Juden („Deutsch-französische Jahrbücher“, 1844).

          Trotz ihrer gesellschaftlichen Neigungen hat die marxistische Form der Arbeiterbewegung
          gar kein Verhältnis zur Idee des Staates, und dies ist sicherlich nur auf das völlige
          Unverständnis der Juden für den Staatsgedanken zurückzuführen. Der Begriff des Bürgers ist
          dem Juden vollständig unfaßbar; darum hat es nie im eigentlichen Sinne des Wortes einen
          jüdischen Staat gegeben und kann nie einen solchen geben.
          S. 417.

          Stolz und Demut im Juden, Hochmut und Kriecherei miteinander in Kampf; in jenem
          Selbstbewußtsein und Zerknirschung, in diesem Anmaßung und Unterwürfigkeit. Mit dem
          völligen Mangel des Juden an Demut hängt sein Unverständnis für die Idee der Gnade
          zusammen. Aus seiner knechtischen Veranlagung entspringt der Dekalog – die zehn Gebote –
          das unmoralischste Gesetzbuch der Welt, welches für die gehorsame Befolgung eines
          mächtigen fremden Willens das Wohlergehen auf Erden in Aussicht stellt und die Eroberung
          der Welt verheißt.
          S. 426. Dr. Otto Weininger, Geschlecht und Charakter. 1904.

          Niemand kann bestreiten, daß das Judentum in hervorragender Weise an der Versumpfung
          und Korruption aller Verhältnisse Anteil nimmt. Eine Charaktereigenschaft der Juden ist das
          hartnäckige Bestreben, Werte zu produzieren ohne Aufwendung von Arbeit, das heißt, da dies
          ein Ding der Unmöglichkeit ist: der Schwindel, die Korruption, das Bemühen, durch
          Börsenmanöver, falsche Nachrichten mit Hilfe der Presse und auf ähnliche Weise künstliche
          Werte zu schaffen, sich diese anzueignen und sie dann im Eintausch gegen reale, durch Arbeit
          geschaffene Werte von sich abzuwälzen auf andere …

          Eine der gefährlichsten, spezifisch jüdischen Eigenschaften ist die brutale, geradezu
          barbarische Unduldsamkeit – wieder ein seltsamer Widerspruch bei einem Stamme, der jeden
          Augenblick laut nach Duldung schreit. Eine schlimmere Tyrannei kann nicht geübt werden,
          als sie die jüdische Clique übt. Von jener Achtung für die Ansichten, die Person des Gegners
          selbst bei energischer Bekämpfung wie man sie zum Teil bei den Germanen, ganz besonders
          aber bei den Romanen (Italienern) findet, ist bei den Juden nie die Rede. Wer es wagt, sich
          dieser jüdischen Clique entgeggenzustellen, den versucht diese unweigerlich mit viehischer
          Brutalität niederzutreten. Und es ist noch ein großer Unterschied zwischen der Unduldsamkeit
          des Germanen und des Juden. Jener bekämpft den Gegner im offenen, ehrlichen Kampfe, er
          ruft gegen den Geist vor allem wieder den Geist in die Schranken. Der Jude aber sucht seinen
          Gegner auf geistigem Gebiete meist zu vernichten, indem er ihm den materiellen Boden
          entzieht, seine bürgerliche Existenz untergräbt, oder indem er die Existenz und die
          Bestrebungen seines Gegners der Welt soviel als möglich zu verheimlichen, diese zu belügen
          sucht, indem er den Andersgesinnten einfach wegleugnet. Die niederträchtigste aller
          Kampfarten, das Totschweigen, ist spezifisch jüdisch …

          Eine Ausnahme bildet nur der geschlechtliche Verkehr, besonders das Verhalten reicher
          Judenjungen armen Mädchen, Näherinnen usw. gegenüber. Dieser erreicht eine unglaubliche
          Stufe der puren Roheit, zu welcher ich christliche junge Leute nie habe herabsinken sehen.
          Diese bewahren dem Weibe gegenüber meist doch noch einen letzten Rest von Scham, die
          unseren Börsenlobbern bis auf das Fünkchen abgeht.
          Conrad Alberti (Sittenfeld) in der „Gesellschaft“, 1889, Nr.12.

          Börse und Hochfinanz

          Man hat es gewagt, die Börse als eine notwendige und nützliche Einrichtung zu verteidigen.
          Erstickt der Anwalt nicht an der Ungeheuerlichkeit seiner Behauptungen? Was, die Börse soll
          nützlich und notwendig sein? … Die Börse ist eine Räuberhöhle, in welcher die modernen
          Erben der mittelalterlichen Raubritter hausen und den Vorübergehenden die Gurgel
          abschneiden. Wie die Raubritter bilden die Börsenspekulanten eine Art Aristokratie, die sich
          von der Masse des Volkes reich ernähren läßt; wie die Raubritter nehmen sie für sich das
          Recht in Anspruch, den Kaufmann und Handwerker zu zehnten; glücklicher als die
          Raubritter, riskieren sie doch nicht, hoch und kurz gehenkt zu werden, wenn sie einmal ein
          Stärkerer bei der Beutelschneide ertappt … In diesem Falle müssen die Verteidiger der
          Spekulation den Proletariern also das Recht zugestehen, ihrerseits den Spekulanten ihr Geld
          wegzunehmen, oder die Theorie, mit der man die Berechtigung der Spekulation nachzuweisen
          sucht, ist eine Lüge.
          Max Nordau, Die konventionellen Lügen der Kulturmenschheit.

          Antijudaismus

          Ihr antwortet, dieser Zustand sei von irgendeiner Person oder Strömung künstlich
          hervorgerufen worden und müsse daher mit dem Verschwinden dieser Person oder Strömung
          aufhören. Aber wie erklärt ihr, daß dieser Haß – offen oder versteckt – noch heute fast in allen
          Ländern, wo ihr in erheblicher Zahl vorhanden seid, vorherrschend ist? Und wie erklärt ihr
          die unbestreitbare Tatsache, daß zu allen Zeiten und überall, wo ihr mit anderen Völkern in
          Berührung gekommen seid, dieser Haß stets unter den verschiedensten Namen, Vorwänden
          und Formen gelebt hat? … Habt ihr nie die Ähnlichkeit zwischen der Sprache eines Stoecker,
          eines Luther und Apion und Haman bemerkt? Meint ihr wirklich, das alles sei nur künstlich
          gemacht worden? … Oder ist etwa der Sinn eurer Mission erfüllt, wenn ihr euch an jene
          neuentstandene Bewegung herandrängt und sie durch euer Mitreden und Mittun zugrunde
          richtet? Der Liberalismus war in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein kräftiger Schößling, der
          vielleicht manche gute Frucht getragen hätte. Da kamt ihr ungerufen heran, hingt euch wie
          Kletten an ihn, mit eurer Not, eurem Sehnen nach Emanzipation und bürgerlicher
          Gleichstellung, bis er unter eurer Last zusammenbrach. Und meint ihr, daß es der
          Sozialdemokratie, dem Börsen- und Zeitungswesen unter eurer Mitbeteiligung besser ergehen
          wird?
          Dr. Elias Jakob (Frümer): „Zukunft“, 18. Juni 1904.

          Die Judenfrage besteht. Es wäre töricht, sie zu leugnen … Die Judenfrage besteht überall,
          wo Juden in merklicher Anzahl leben. Wo sie nicht ist, da wird sie durch hinwandernde Juden
          eingeschleppt. Wir ziehen natürlich dahin, wo man uns nicht verfolgt; durch unser Erscheinen
          entsteht die Verfolgung.
          Theodor Herzl in „Der Judenstaat“, Leipzig 1896. 1. Aufl. S. 11.

          Das Geheimnis der jüdischen Lehre

          Wie alle Orientalen, pflegten auch die hebräischen Weisen ihre Lehren in einer
          verhüllenden Bildersprache auszudrücken … Die goldenen Äpfel der Erkenntnis umspannen
          sie – nach ihrem eigenen Gleichnis – mit silbernen Netzen. Der Kern unserer Stammeslehre
          war esoterisch („für die Eingeweihten bestimmt, geheim, vertraulich“). Mündliche,
          Überlieferung vertraute ihn einer Auslese des Volkes an – von Geschlecht zu Geschlecht. Wer
          aber den Schlüssel wiederzufinden sich bemüht, wer in dem Kulturschutt zu graben und die
          Werthieroglyphen zu entziffern versteht, der erkennt, daß diese Lehre von Urbeginn tiefste
          Weltweisheit und gleichzeitig bewunderungswürdige politische Kunst in sich barg, gehüllt in
          das harmlose Kleid eines frommen Glaubens.
          Dr. Alfred Nossig, Integrales Judentum. Interterritor. Verlag „Renaissance“, Wien 1922, S.
          2, Abschn. 6, 7.

          Kultur und Kunst

          Auf allen Posten, von denen man sie nicht gewaltsam fernhält, stehen plötzlich Juden; die
          Aufgaben der Deutschen haben die Juden zu ihrer eigenen Aufgabe gemacht; immer mehr
          gewinnt es den Anschein, als sollte das deutsche Kulurleben in jüdische Hände übergehen …
          Wir Juden verwalten den geistigen Besitz eines Volkes, das uns die Berechtigung und die
          Fähigkeit dazu abspricht. Diese in solcher scharfen Formulierung ungeheuerliche Tatsache,
          die Juden ebenso wie Nichtjuden das Blut aufregen muß, fordert unerbittlich zu Maßregeln
          auf. Dieser Konflikt muß auf irgendeine Weise gelöst werden … Niemand bezweifelt im Ernst
          die Macht, die die Juden in der Presse besitzen. Namentlich die Kritik ist, wenigstens in den
          Hauptstädten und ihren einflußreichsten Zeitungen, geradezu im Begriff, jüdisches Monopol
          zu werden. Ebenso bekannt ist das Vorherrschen des jüdischen Elementes im Theater: Fast
          sämtliche Berliner Theaterdirektoren sind Juden, ein großer, vielleicht der größte Teil der
          Schauspieler desgleichen, und daß ohne jüdisches Publikum ein Theater- und Konzertleben in
          Deutschland so gut wie unmöglich wäre, wird immer wieder gerühmt oder beklagt. Eine ganz
          neue Erscheinung ist, daß auch die deutsche Literaturwissenschaft im Begriff scheint, in
          jüdische Hände überzugehen. Wir predigen nicht mehr eine „mosaische Konfession“, sondern
          glauben an ein jüdisches Volk mit angeborenen unverwischbaren Merkmalen.
          Moritz Goldstein (in einer Zuschrift an den „Kunstwart“, März 1912).

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

  5. Ostfront sagt:

    Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

    Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

    Das Judentum in der deutschen Philosophie

    Wir müssen an den Eingang dieser Skizze einige grundsätzliche Bemerkungen stellen, die sich auf die weltanschauliche Haltung des arischen Menschen sowie auf die des Juden beziehen, um von vornherein die Unvereinbarkeit dieser Haltungen und die Unvermeidlichkeit von Spannungen zu sehen, die sich bei einer gegenseitigen Berührung oder gar Durchdringung ergeben müssen.

    Dem Arier ist eigentümlich ein Streben danach, die Welt des Innen und des Außen zu
    „verstehen“, d.h. sich selbst einzugliedern mit allen seinen Gemütskräften in den großen
    Zusammenhang des Seins, ohne Furcht und ohne Rücksicht darauf, ob nun dieses Sein, zu
    dem die Welt der Gefühle, Stimmungen, die Welt der Gewissensregungen, der sittlichen,
    ästhetischen und religiösen Forderungen genau so gehört wie die Welt der Sinneseindrücke,
    der logischen, physikalischen und chemischen Gesetzlichkeiten, bei einer Überschau als
    eindeutig und harmonisch befunden wird oder nicht.

    Es liegt jedoch dem Arier, über die wahrhaftige Anerkennung des wirklich Sehenden
    hinaus, im Blute, an eine solche Eindeutigkeit und Harmonie zu „glauben“, sie als in der
    Anlage des Ganzen vorgebildet oder zumindest als „gefordert“, als „Seinsollendes“
    anzunehmen, die Widersprüche des rationalen Denkens, die vorgefundenen
    Gegensätzlichkeiten innerhalb der Erscheinungen, die zwischen der Welt der sittlichen und
    ästhetischen Forderungen und der Welt des natürlichen Seins, die Unvereinbarkeit des in der
    Welt vorgefundenen Bösen mit dem geforderten Guten entweder durch denkerische
    Bemühungen auszugleichen, oder aber, wo diese nicht ausreichen, ihren Ausgleich durch
    einen Aufruf an den Willen, an die Tat anzustreben.

    Der deutsche Philosoph ist also grundsätzlich synthetisch und im letzten Grunde idealistisch
    eingestellt. Die Systembauten der deutschen Denker gleichen gotischen Domen, welche
    Vollendung und Totalität anstreben von den Grundmauern bis zur Kreuzblume. Jedes dieser
    Systeme ist gewissermaßen die Zusammenfassung und geistige Krönung des Wissens und
    moralischen Wollens derjenigen Zeit, in der es entstanden ist. Ihre Aufeinanderfolge war
    abhängig von dem Fortschreiten der wissenschaftlichen Einsichten, welche es nötig machten,
    die alles umfassenden Bögen des weltanschaulich-synthetischen Denkens immer weiter und
    immer höher zu spannen. Von Leibniz bis zu Kant, Fichte, Schelling, Hegel, Schopenhauer,
    Fechner, Nietzsche geht durch die Systembauten der Philosophen arischen Geblütes als
    Grundzug der Glaube an die vorhandene oder durch sittliche Tat erzielbare letzte Einheit,
    Ordnung und Harmonie des Weltganzen. Es sind, obwohl sie sich des Verstandes „bedienen“
    (ein philosophisches System ist immer der Form nach eine Verstandesleistung),
    Objektivationen des arischen „Gemütes“ in seiner ganzen Breite und Tiefe. Dieses Gemüt
    aber will die schöpferische Tat des Weltenurhebers denkerisch und handelnd vollenden. Nur
    im Einklang mit der Schöpfung sieht der Arier das Dasein des Menschen in der Welt als
    sinnvoll an.

    Und noch ein zweiter Grundzug ist diesen Systembauten eigentümlich. Sie alle machen
    entweder aus eingeborenem weltanschaulichen Instinkt oder in bewußt gebändigter
    Verstandeskritik sorgsam Halt vor den letzten Geheimnissen der Welt, vor den Urtatsachen,
    die sie nur noch in einem urgermanischen Symboldenken bezeichnen, um sich ergriffen vor
    ihnen zu beugen. Ob es sich um den Gott der prästabilierten Harmonie des Leibniz, um die
    höchsten Zwecke setzende Weltvernunft Kants, um Fichtes Inbegriff der moralischen
    Weltordnung, um Schellings Unendlichkeit, um Hegels absoluten Geist, um Schopenhauers
    Urwillen, um Fechners Allseele oder um Nietzsches Vergötterung des machtvollen heroischen
    Lebens handelt, immer ist in diesen Systemen ein Letztes, Metaphysisches, ehrfürchtig
    Geglaubtes, das in freier Symbolsprache aufgewiesen und an dem nicht mehr mit rationalen
    Spitzfindigkeiten herumgedeutelt wird.

    Es liegt gewissermaßen über allen diesen Systemen die breite Ruhe des auf festem Grunde
    ruhenden arischen Bauerntums, welches das große Gotteswunder des Eingebettetseins in die
    Begebenheiten eines geordneten oder auf Ordnung abgestimmten Weltgeschehens und die
    Pflicht zur Mitarbeit an der Vollendung dieser Ordnung als eine Selbstverständlichkeit
    hinnimmt.

    Wie anders der Jude! Er ist beherrscht von der Unruhe des Nomaden, der keine Haltepunkte
    und Sicherheiten in der Unendlichkeit des Daseins kennt und anerkennt, dem die Gesichte
    dieser Welt zusammenhanglos, kaleidoskopartig vor den Augen vorüberwirbeln. Er hat nicht
    das zuversichtliche Ahnen eines Geborgenseins in der Schöpfung. Die Welt vielmehr ist ihm
    ein Fremdes, Feindliches, Gegensätzliches voller böser Zufälligkeiten. Er fühlt sich aus dem
    Paradiese Gottes vertrieben, um seiner lüsternen Dumpfheit willen. Ihn treibt Angst und
    Sorge vor dem, was sein Dasein bedrohen könnte. Deshalb ist es sein höchstes Bestreben, sich
    die Sicherung des Lebens auf möglichst lange Sicht zu verschaffen, von den Gütern der Welt
    an sich zu ziehen, was erreichbar ist, um möglichst ewig in dieser Welt, in welcher Lichter
    und Schatten gleichmäßig verteilt sind, ausschließlich auf der Licht- und Lustseite des
    Daseins zu leben. Ihm handelt es sich niemals darum, die Schöpfung zu verstehen und sich
    mit ihr eins zu fühlen, sondern immer nur darum, sie zu vergewaltigen, sie, und wenn möglich
    ihren Schöpfer, zu beherrschen. – Das Böse ist ihm nicht faustisch Teil jener Kraft, die das
    Gute will, sondern Ausfluß einer grundsätzlichen Dämonie in der Welt, und er fühlt, daß er
    selbst ein Stück dieses Dämonischen ist. Seine Form also, sich zwischen Gut und Böse,
    zwischen dem notwendigen Wechsel von Licht und Dunkel in dieser Welt zu behaupten, ist
    nicht ein Parteiergreifen, ein heroisches Kämpfen und Überwinden, sondern ein Paktieren
    selbst mit dem Bösen, ein Versuch, die Widrigkeiten des Daseins durch List zu umgehen.
    Sein Verhältnis zur Gottheit ist nur so zu verstehen (wieviel Judentum ist doch in dieser
    Beziehung bereits in die deutsche Seele eingeflossen!), denn Jahwe, der alttestamentliche
    Niederschlag jüdischen Geistes, ist selbst ein eigensüchtiger und rachgieriger
    übermenschlicher Dämon, der weniger geliebt als gefürchtet wird, dessen Ratschlüssen sich
    der Jude nicht in seliger Gotteskindschaft fügt, sondern die er durch Beschwörungen,
    Schmeicheleien, Opfer fremden, überlisteten Lebens und sogar durch Betrug abzuwenden
    oder zu umgehen sucht. (Das Alte Testament wimmelt von Belegen für diese Haltung.)

    So ist dem Juden der scharfe, überlistende Verstand erstes und wichtigstes Mittel seiner
    Selbstbehauptung und seines Willens zur Macht. Aber es ist nicht ein Verstand, der seine
    Kraft aus der ganzen Tiefe des Gemütes schöpft, sondern ein losgelöstes, einseitig
    überzüchtetes Vermögen der Dialektik, der Analyse, ein zersetzendes Gift, das sich von der
    naturgemäßen Kontrolle durch das Gewissen freigemacht hat. Dieser Verstand ist fähig, alles
    zu beweisen und alles zu widerlegen, da er nichts über sich anerkennt. Ihm ist nichts heilig. Er
    ist Selbstzweck geworden.

    Da nun der Jude eine eigene, selbständige, geistige Vollkultur nicht besitzt, und sie auch aus
    Mangel einer geklärten Gefühlswelt nicht besitzen kann, sondern als nomadisierender
    Schmarotzer in anderen Kulturen lebt, klammert er sich mit Vorliebe in diesen Kulturen an
    dasjenige, was an ihnen notwendig rationalistisch ist oder gehandhabt wird. Das gilt
    besonders von den Philosophien der Völker. Der Jude hat naturgemäß keinen Sinn dafür, daß
    es nicht die verstandesmäßigen Aufbauelemente, sondern die grundlegenden Gemüts- und
    Gefühlswerte sind, die ein weltanschauliches System tragen durch die es erst eigentlich zum
    Ausdruck der Wesensart ihrer Bekenner wird. Ihm sind die Verstandesteile stets die einzig
    bemerkenswerten Glieder einer Weltanschauung. Mit ihnen setzt er sich auseinander, an ihnen
    übt er Kritik, sie werden von ihm unter Außerachtlassung des Wesentlichen, Unsagbaren, für
    das sie symbolhaft stehen, zernagt, zersetzt, in ihre begrifflichen Elemente zerlegt, völlig
    entseelt, nach der eigenen Geistesart zurechtgebogen und zurechtvernünftelt. So kommt es,
    daß der Jude in der deutschen Philosophie nichts Eigenes geschaffen, daß er sich aber in der
    Gefolgschaft aller unserer klassischen Philosophen angesiedelt hat, nicht als Bekenner,
    sondern als rationalistischer Besserwisser, nicht als Kantianer oder Hegelianer, sondern als
    Neokantianer, als Neohegelianer usw.

    Die wunderbaren Früchte, die am Baume der deutschen Erkenntnis gewachsen sind, sind
    auf diese Weise sämtlich wurmstichig geworden. Schmarotzer sitzen darin, die den Kern
    zernagt haben, und in der deutschen Form haust ein fremder Geist, der nichts gemein hat mit
    einem Anschauen der Welt, einer Stellungnahme zur Welt aus den Tiefen des deutschen
    Gemütes.

    Gewiß hat der Jude, zumindest solange er nur in bescheidenen Gaben dem deutschen
    Geistesleben beigemischt, war, insofern Wertvolles für die deutsche Philosophie geleistet, als
    er die deutschen idealistischen Denker durch verneinende, zersetzende Kritik gezwungen hat,
    immer fester und unangreifbarer aufzubauen. Es ist dies der Nutzen, den alle Schädlinge
    bringen, solange sie nicht überhand nehmen. Als es aber dahin kam, und es ist leider dahin
    gek-ommen, daß der jüdische Geist in der deutschen Philosophie überwucherte, hat sich
    dieser Umstand dahin ausgewirkt, daß alle tragenden Werte restlos zerstört wurden, soweit sie
    nicht rationalistischer Natur waren, und daß an die Stelle aufbauender, den deutschen Geist
    spiegelnder Synthesen eine ungeheuer betriebsame, analytisch zersetzende, skeptisch
    zernagende Kleinliteratur getreten ist, die mit den Grundlagen des arischen Systemdenkens so
    sehr aufgeräumt hat, daß es heute kein ursprünglicher deutscher Denker mehr wagt, mit jenen
    Grundsteinen zu bauen. Was der Jude uns von der herrlichen schöpferischen Aufbauarbeit der
    idealistischen Systemdenker übriggelassen hat, ist ein Wust von sogenannten
    erkenntniskritischen Begriffsspaltereien, ein rein formalistischer Wissenschaftsbetrieb, der
    unsere arische Gefühlswelt zu begrifflichen Rechenmarken entwertet, der die Grundlagen
    unserer Weltanschauung entgöttert, entseelt und aus der philosophischen Debatte
    ausgeschieden hat. Wer zur deutschen Philosophie als Ausdruck arischer Geistesart
    vordringen will, muß sich durch einen Berg rabulistischer Spitzfindigkeiten hindurchfressen,
    bei dem ihm die Begeisterung und der Atem ausgeht; und was zum Teil noch heute an
    unseren Universitäten, außer vielleicht in historischen Kollegs, an Philosophie gelehrt wird,
    sind größtenteils formalistische und logizistische Haarspaltereien, an denen dem deutschen
    Volk, das von der Philosophie eine Lebens- und Sterbenshilfe zu erwarten berechtigt ist, nicht
    das mindeste gelegen sein kann.

    So wurde die deutsche Philosophie zu einem Trümmerfeld, auf dem noch vor nicht
    allzulanger Zeit ein Heer jüdischer Schmarotzer und Journalisten überaus geschäftig hauste
    und das noch heute bewohnt ist von den Schülern und Nachstrebern ihrer Geistesart. Sie
    haben aus dem, was unser Stolz, Spiegel unseres Willens zum Höchsten, unseres Ringens um
    Einheit mit Gott und der Welt gewesen ist, einen gesinnungslosen „atonalen“ Begriffsbrei
    gemacht, mit dem sie ihren literarischen Schacher getrieben haben, einen Brei, der in keiner
    Weise mehr als Geistesnahrung für das deutsche Volk in Frage kam, der in keiner Weise mehr
    geeignet war, dem deutschen Menschen als Richtschnur und Leitstern für seinen heroischen
    Gang ins Unbekannte zu dienen.

    Das war die Lage noch vor wenigen Jahren und ist – dem Himmel sei’s geklagt -, wenigstens
    was die Mehrzahl unserer Universitäten angeht, die Lage noch heute, obwohl man den
    Arierparagraphen auf die Inhaber der philosophischen Lehrstühle angewendet hat. Das Übel
    hat sich zu tief eingefressen, als daß in absehbarer Zeit auf diesem Berg der Scherben wieder
    frisches Grün wachsen könnte.

    Eine eingehende Geschichte des Verfalles der deutschen Philosophie unter dem Einfluß der
    jüdischen Professoren und Literatoren im vergangenen und zu Beginn dieses Jahrhunderts
    (denn mit der Emanzipation des Judentums in der Zeit des politischen Tiefstandes vor den
    Befreiungskriegen begann auch diese Katastrophe) würde Bände füllen. Wir beschränken uns
    auf die Darstellung einiger charakteristischer Vorgänge in der philosophischen Literatur der
    jüngsten Zeit.

    Denken wir an Kant, den deutschen und dabei doch dem deutschen Volke, trotz einer schier
    unübersehbaren verjudeten Kantliteratur, leider zu wenig bekannten Denker. Der Hauptton
    seines großartigen Weltbildes liegt bei den Begriffen „Pflicht“, „Ehre“, „Gewissen“, „sittliche
    Tat“. Sein ganzes System ist ein urarisches Bekenntnis zu der Welt, wie sie sein sollte, ist ein
    mit unendlich kritischer Vorsicht ausgeformtes, bis zum letzten redliches Jasagen zu den
    großen Menschheitsideen, welche die sittlichen Kräfte des Einzelnen für die Allgemeinheit in
    Bewegung setzen. In dieses System haben sich von Anbeginn an, angezogen durch die
    rationalistischen Bauteile der „Kritiken“, jüdische Literatoren eingenistet. Alarcus Herz,
    Lazarus Bendavid, Moses Mendelssohn, das sind Namen ans dem Kreise der ersten
    Kantianer. Ihnen ist es zu „danken“, daß das deutsche Volk die begrifflichen Teile des
    Kantwerkes, die in Wahrheit nur Versuche sind, den weitanschaulichen Ansatz Kants,
    gewissermaßen als Hilfsgerüste, zu stützen (denn der Kern jeder echten arischen Philosophie,
    auch der Kantischen, ist Bekenntnis und nicht begriffliche Methode), hinfort für die
    Hauptsache nahm, und daß die kantische Philosophie, anstatt sich weltanschaulich auf den
    deutschen Menschen auszuwirken, anstatt den deutschen Menschen für den idealistischen
    Tateinsatz zu begeistern, niemals recht volkstümlich wurde, sondern sich in methodische
    Zänkereien, in Schulen und Sekten zersplitterte.

    Zum Vermittler des Kantischen Werkes hat sich sodann in der zweiten Hälfte des
    vergangenen Jahrhunderts ein Klüngel jüdischer Professoren und Dozenten aufgeworfen
    (unter der Führung Hermann Cohens), den man die Marburger Schule nennt, und dessen
    Einfluß auf die Besetzung philosophischer Lehrstühle und auf die Verwaltung der führenden
    philosophischen Verlage und Zeitschriften bis in die jüngste Zeit außerordentlich groß war.

    Cohen hat in seinen Kantkommentaren und in seinen neokritizistischen Schriften das
    Kantwerk in einer Weise rationalistisch verbogen und eingejudet, daß man von nun an nur
    noch ausschließlich die begrifflichen Hilfskonstruktionen Kants bemerkte und weiterzüchtete.
    Man gewöhnte sich daran, in Kants Lebenswerk vorkritische, kritische und nachkritische
    Schriften zu unterscheiden, die kritische Episode zu überwerten und den eigentlichen Kant,
    den Weltweisen und Lebensführer, nicht zu beachten. So ist ein überrationalistisches, aller
    lebensvollen Inhalte entkleidetes System des „reinen“ Denkens und des „reinen“ Wollens, ein
    völlig in der leeren Luft der Abstraktion schwebendes Begriffsgebilde entstanden, das zwar
    als Konstruktion überaus scharfsinnig anmutet, aber in keiner Weise dazu angetan ist, dem
    deutschen Menschen in seinem Ringen um eine arteigene Weltanschauung irgend etwas zu
    geben. Zu allem Überfluß hat Hermann Cohen dieses rabulistische „System“ einem religiösen
    Oberbau untergeordnet (um eine Lücke des kantischen Systems auszufüllen!), der ganz klar
    und eindeutig eine alttestamentarisch-jüdische Religionsphilosophie darstellt. – Das war der
    Kant, der durch Jahrzehnte den Deutschen als ihr weltanschaulicher Nationalheiliger
    vorgesetzt wurde. Durch diese talmudistische Verballhornung hat sich jeder hindurchfressen
    müssen, mit ihr hat sich jeder auseinandersetzen müssen, der in den letzten vier Jahrzehnten
    Philosophiestudent war.

    Welchen Einfluß diese seltsame Wendung auf den Literaturbetrieb um Kant und in der
    Philosophie überhaupt in den letzten Jahrzehnten gehabt hat, ist jedem klar, der sich an die
    literarische Betriebsamkeit der Cohen, Liebmann, Cassirer, Marcus, Liebert (alias Levy) usw.
    usw. erinnert. – Ein Meer von bedrucktem Papier ist unter dem Einfluß der Marburger, ihrer
    Schüler und Fortbildner entstanden, das sich mit nichts als mit erkenntniskritischen
    Zirkelbeweisen, mit methodologischen Haarspaltereien und begrifflich rationalistischen
    Übersteigerungen befaßt und den Zugang zum deutschen Kant vollständig überdeckt.

    Interessant ist auch hier, wie überall, wo der Jude in der deutschen Kultur ansässig war und
    die Führung hatte, die enge Beziehung in welcher der Marburger Neokritizismus zu den
    zersetzenden Lehren des Marxismus steht. Hier ist der Name Karl Vorländers, eines
    Cohenschülers, zu nennen, der, obwohl er selbst Arier war, nicht nur durch seine Lehrbücher,
    die jedem Philosophiestudenten geläufig sind, die ganze „Geschichte der Philosophie“ im
    Sinne einer Verbindung von Cohenianismus und Marxismus zurechthog, sondern vor allem
    Kant durch unzählige Aufsätze und kleine Schriften zum Kronzeugen für die „internationale
    Menschheitsbeglückung“, zum Vorläufer von Marx herabwürdigte.

    Eine charakteristische Entwicklung hat die sogenannte „Kant-Gesellschaft“ mit ihrer
    Zeitschrift „Kantstudien“ genommen, die von dem Arier (!) Hans Vaihinger begründet
    worden ist zu dem ausdrücklichen Zweck, das deutsche Volk durch ernstes und
    gewissenhaftes Quellenstudium aus dem Wust der Deutungen wieder herauszuführen zum
    Verständnis Kants und seines Systems. Die Gesellschaft hat, nachdern ihr Begründer infolge
    seines schweren Augenleidens, die Geschäftsführung und Leitung der „Kantstudien“ jüngeren
    Händen anvertrauen mußte, einen äußerlich glänzenden Aufstieg genommen. Das „Verdienst“
    an diesem Aufstieg hat unzweifelhaft der bereits genannte, überaus geschäftstüchtige Artur
    Liebert (alias Levy). Liebert hat durch persönliche Werbung, durch Gründung von
    Ortsgruppen in jeder größeren Stadt Deutschlands und des Auslandes die Kant-Gesellschaft
    zur führenden und international einflußreichsten philosophischen Gesellschaft überhaupt
    gemacht, freilich auf Kosten der ursprünglichen Anlage, auf Kosten der Idee. Er selbst war
    Vertreter einer dialektischen Toleranz, d.h. eines weltanschaulichen Liberalismus (Spötter
    haben dafür den Ausdruck „Liebertinismus“ geprägt), der jedes, auch das abstruseste und
    entlegenste Philosophem als subjektiv berechtigt anerkannte, und ohne Bedenken selbst
    Nihilisten und pathologische Wirrköpfe der Gesellschaft zuführte, um deren zahlenmäßige
    und wirtschaftliche Machtstellung zu vergrößern. Die so künstlich aufgeblasene
    „Gesellschaft“ wurde Liebert und seiner Gefolgschaft zum Sprungbrett für die Förderung der
    eigenen Interessen. Nicht so sehr auf Grund seiner wissenschaftlichen Leistung, sondern auf
    Grund seiner Tüchtigkeit als Geschäftsreisender für Deutsche Philosophie, auf Grund seiner
    Werbetätigkeit für die unter seiner Führung immer jüdischer durchsetzte und weitanschaulich
    immer buntscheckigere Kant-Gesellschaft, wurde er zum Professor ernannt und hat in dieser
    Eigenschaft als Vortragsreisender auf Kosten der Kant-Gesellschaft und als philosophischer
    Journalist und Bücherschreiber eine überaus einträgliche Tätigkeit entwickelt.

    So wurde die deutsche Philosophie im Namen Kants zu einem jüdischen
    Geschäftsunternehmen von internationalem Ausmaß. Daß sich unter solchen Umständen auch
    die Lehrstühle für Philosophie in Deutschland immer stärker mit Juden füllten, denn
    Philosophie wurde zu einem einträglichen Geschäftsunternehmen, und daß die deutsche
    Philosophie dabei immer mehr an Gesicht verlor, versteht sich am Rande. Es gab schließlich
    in Deutschland genau soviel philosophische Richtungen, wie es Lehrstühle und
    Unterlehrstühle gab. Sie alle (unter Bevorzugung der Juden Simmel, Cohen, Husserl, Cohn,
    Falckenberg, Joel, Scheler usw.) und ihre Schüler legten ihre philosophischen Erzeugnisse in
    den Kantstudien und verwandten Organen nieder, ohne daß mit dieser literarischen
    Geschäftigkeit die „deutsche“ Philosophie als Ausdruck des arischen Menschentums, als
    Weltanschauungshilfe auch nur um einen Deut gefördert wurde. Es gehörte zwar zum guten
    Ton, Mitglied der Kant-Gesellschaft zu sein und jährlich vier starke Hefte von
    wissenschaftlich aufgebauschten philosophischen Belanglosigkeiten und lebensfernen
    Begriffsspielereien, sowie eine große Zahl von Ergänzungsheften zu beziehen. Leser aber hat
    diese verbreitetste philosophische Zeitschrift nur wenig gefunden (man kann sie noch heute
    unaufgeschnitten in den Bücherschränken der sogenannten Gebildeten stehen sehen), und
    Einfluß auf die Lebensgestaltung des deutschen Menschen hat sie bestenfalls insofern gehabt,
    als der weltanschaulich Interessierte es aufgab, seinen Bedarf an Anregungen bei der
    deutschen wissenschaftlichen Philosophie zu decken.

    Natürlich blieb diese Verjudung der Kant-Gesellschaft und damit des deutschen
    Geisteslebens nicht verborgen, und es hat in den letzten Jahrzehnten manche Stürme
    deswegen hinter den Kulissen der Geschäftsführung gegeben. Wir erinnern nur an den Fall
    Bruno Bauch im Kriegsjahr 1916. – Bruno Bauch, ein idealistischer Denker von ausgeprägtem
    arischen Charakter war damals nach Vaihingers Rücktritt im dreizehnten Jahre Schriftleiter
    der „Kantstudien“. Er hatte es gewagt, in einem Aufsatz im „Panther“ in sehr vornehmer,
    zurückhaltender Art den Finger auf die Krebswunde in der deutschen Philosophie zu legen,
    und die Verständnislosigkeit Cohens sowie der Juden überhaupt für arische
    Weltanschauungsprobleme anzudeuten. Diese Ehrlichkeit hat eine Drohung von
    Massenaustritten aus der Kant-Gesellschaft hervorgerufen, und man hat Prof. Bauch (wobei
    Liebert eine recht zweifelhafte Rolle spielt, vgl. Bruno Bauchs Klarlegungen in Heft 1
    Jahrganag 1917 des „Panther“) moralisch gewungen, aus seinem Amte auszuscheiden. Sehr
    zum Vorteil Artur Lieberts und seiner Genossen, deren Einfluß sich auf die Schriftleitung der
    Kantstudien in der Folgezeit ungeheuer verstärkte. Das ist mit ein Beispiel für viele, welche
    zeigen, wie hinter den Kulissen, der Öffentlichkeit verborgen, Unbequemes ausgeschaltet
    wurde zum höheren Ruhme des jüdischen Geistes und seiner literarischen und
    wirtschaftlichen Beherrschung der Lage.

    Wenig bekannt dürfte auch der eigenartige Umstand sein, daß Liebert als einer der ersten
    Semigranten mit dem Umbruch aus Berlin verschwand, um sofort in Belgrad einen Lehrstuhl
    „für deutsche Philosophie“ zu finden und um nun auf dem Umwege über Schweizer Verleger
    die deutsche Öffentlichkeit weiter mit seinen „Liebertinismen“ zu Versorgen, um die man sich
    nie gekümmert hätte, wenn sie nicht von einer so einflußreichen Persönlichkeit wie dem
    Geschäftsführer der größten philosophischen Gesellschaft der Welt stammten. (Vgl. dazu die
    Lobhudeleien um Liebert in der eigens zu diesem Zwecke verballhornten Neuausgabe von J.
    E. Erdmanns klassischem „Grundriß der Philosophie“, mit der uns ebenfalls ein Schweizer
    Verlag beglückt hat, und die mit der bemerkenswerten Forderung schließt, daß eine Synthese
    zwischen Marx und Nietzsche anzustreben Aufgabe der künftigen deutschen Philosophie sei.
    Dieses Werk war lange Zeit in jedem Warenhaus zu Ramschpreisen zu haben.)

    Was mit Kant geschah, geschah ähnlich mit Hegel (Urheber einer Hegelrenaissance in
    Deutschland sind die getauften Berliner Lassons alias Lazarussohns Vater und Sohn), mit
    Schopenhauer, dem Judenfeinde, dessen erste Interpreten die Frauenstädt, Ascher, Lipiner,
    Mainlainder und Venetianer gewesen sind, und dessen literarisches Erbe (Schopenhauer-
    Gesellschaft) sich bis vor ganz kurzer Zeit unter dem Einfluß der Gwinner, Mockrauer usw.
    befand, wo es genau so zu einer Geschäffelhuberei ausgeartet ist wie das Philosophieren im
    Namen Kants. Man sehe sich einmal die in den Kantstudien oder in den
    Schopenhauerjahrbüchern der letzten Jahre vor dem Umsturz veröffentlichten Listen der
    Ehrenmitglieder bzw. zahlenden und unterstützenden Mitglieder dieser Gesellschaften an. Es
    wimmelt darin in einem Grade von jüdischen Namen, daß man meint, die Mitgliederlisten
    von Synagogen in Händen zu haben.

    Diesem Unfug hat die Deutsche Erneuerung ein Ende gemacht. Es ist still geworden um die
    Cohns, Levvs, Dessoirs, Sternbergs, Blutsteins usw. in der philosophischen Literatur und in
    den philosophischen Verbänden. Bis aber der jüdische Geist aus der deutschen Philosophie
    wieder ausgetrieben sein wird, bis die deutsche idealistische Philosophie im Lehrgang der
    Universitäten wieder den ihr gebührenden Platz eingenommen haben wird, frei von der
    rationalistischen Überkleisterung der jüdischen Interpreten und ihrer Nachahmer, bis die
    deutsche Philosophie wieder schöpferisch werden und Einfluß nehmen wird auf die
    Lebensgestaltung die Erziehung des deutschen Menschen, darüber werden noch Jahre
    vergehen, und es werden Jahre des Kampfes und der gründlichen Säuberung sein.

    Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
    https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

    • Ostfront sagt:

      Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

      Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

      Das Judentum in der Medizin

      Versuchen wir, einen kurzen Überblick über die Bedeutung der Juden in der Medizin des
      Altertums und Mittelalters zu geben, so liegt es natürlich am nächsten, zunächst in ihren
      eigenen Kult-Büchern, in Bibel und Talmud, nach medizinischen und ärztlichen Vorschriften
      zu suchen, aus denen man sich ein Bild von dem Stand der dortigen medizinischen
      Kenntnisse machen kann.

      Im Alten Testament wird, wie aus dem jüdischen Lexikon zu entnehmen ist, der Arzt nur an
      ganz vereinzelten Stellen erwähnt. Gott wird vom Priester um Heilung der Krankheiten
      gebeten. Dagegen finden wir hier und da Ansätze zu einer medizinisch-hygienischen
      Gesetzlegung, wenn auch manches, was in den gesetzlichen Vorschriften eines Moses
      aufgezeichnet ist, erst sehr viel später entstanden ist, wenn auch manches aus dem Kultkreis
      der arischen Perser entnommen sein mag, so haben doch sicher scharfe Vorschriften über
      Volks- und Rassenhygiene auch bei den Juden bestanden. Moses, der ja das Land seiner
      Sehnsucht nicht mehr betreten sollte, verlangte um eine Mischung seines Volkes mit den
      Fremdstämmenden zu verhindern, eine restlose Austilgung aller Stämme in Kanaan. Das
      „auserwählte“ Volk durfte sich nicht durch Vermischung mit Fremdvölkern verschlechtern,
      verunreinigen. So ist die innere „Reinerhaltung“, die Bewahrung der Rasse, dem Juden seit
      Jahrtausenden eingeschärft (und wir tun nur recht daran, wenn wir sie bei dem Einhalten
      dieser Gesetze unterstützen und unser Blut unsererseits vor Vermischung mit dem der Juden
      bewahren). Moses gab ein Gesetz zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten heraus, erließ
      bestimmte Vorschriften zur Behandlung des Trippers, der schon damals eine unheilvolle
      Rolle gespielt zu haben scheint. Unzucht, Ehebruch, widernatürliche Geschlechtsbetätigung,
      wurden streng verboten. Ehen mit Aussätzigen und Epileptikern waren untersagt (vcl. Perzold
      Dtsch. med. Wochenschrift 1932, 35).

      Die ganze Hygiene des Geschlechtslebens war durch scharfe Vorschriften geregelt. Auch
      die Beschneidung, die Speise- und Waschungsgesetze hatten zweifellos, wenn auch im
      einzelnen undurchsichtig, einen gesundheitlichen Hintergrund.

      Die ärztlichen Vorschriften im Talmud stimmen untereinander wenig überein. Das kann
      nicht wundernehmen: umfaßt doch der Talmud nicht weniger als 600 Jahre, also eine Zeit, in
      der sich die Anschauungen und Erfahrungen vielfach geändert haben müssen. Bald wird dem
      Kranken verboten, den Arzt aufzusuchen (weil die Krankheit als von Gott gesandt angesehen
      wird); an anderer Stelle finden wir die Vorschrift, daß man in keiner Stadt wohnen dürfe, die
      keinen Arzt hätte. Es ist selbstverständlich, daß mancherlei abergläubische Heilverfahren in
      der Medizin dieses frühen Mittelalters eine Rolle spielten. Daneben wird von den
      chirurgischen Eingriffen berichtet (besonders Aderlaß), es werden Andeutungen über
      betäubende Getränke gemacht; man hat gewisse Erfahrungen über die Heilung von Wunden
      und ihre Störung durch Unreinheit. Natürliche Heilmethoden mit Wasser, Sonne, Luft werden
      angewandt, aber auch Behandlungen mit Heilmitteln (Lösungen, Pulvern, Salben, Pflastern)
      werden ausgeführt. Geisteskranke gelten als heilig.

      Im Mittelalter finden wir die jüdischen Ärzte zuerst hauptsächlich im arabischen
      Kulturkreis. In Spanien und Portugal haben sie als Hochschullehrer gewirkt. Ihre Lehren
      übernahmen sie in der Hauptsache aus der Antike. Arabische, indische, griechische, römische
      Werke wurden von ihnen übersetzt. Fürsten und Kalifen hatten jüdische Leibärzte. Später
      kamen sie dann auch nach Italien, nach Frankreich, den Niederlanden. Von eigener
      wissenschaftlicher Tätigkeit ist wenig bekannt. Sie verstanden es, wie immer, das
      wissenschaftliche Gut anderer zu übernehmen und zu verbreiten.

      In Deutschland traten jüdische Ärzte im späteren Mittelalter in so großer Zahl auf, daß sich
      allenthalben Gegnerschaft gegen sie erhob und die Kirchenversammlungen zu Béziers, Alby
      und Wien (1267) den jüdischen Ärzten die Ausübung der freien Praxis verboten, oder den
      Christen untersagten, sich von Juden behandeln zu lassen. Dieselben Verbote erließen die
      Synoden von Avignon, Freising und Bamher, (1491), die protestantischen Fakultäten von
      Wittenberg und Rostock.

      Die Päpste Paul IV., Gregor VIII. und Paul V. verschärften noch die Bestimmungen. Im 16.
      und 17. Jahrhundert werden den Juden die Universitäten verschlossen. So nimmt die Zahl der
      jüdischen Ärzte im 17. JaIhrhundert mehr und mehr ab, ist im 18. Jahrhundert ganz gering,
      steigt aber sofort wieder an, als man zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Juden wieder die
      Universitäten geöffnet und die Ausübung der Heilkunst, gestattet hat. Das „Jüdische Lexikon“
      gibt zu, daß die Zahl der jüdischen Medizinstudierenden zeitweise bis 10 % betragen habe.
      Wir werden annehmen können, daß diese Zahl noch beträchtlich hinter der Wahrheit
      zurückbleibt, und daß in sie die getauften Juden nicht mit eingerechnet sind. Rechnet doch
      Ungewitter in einer früheren Auflage des Handbuchs der Judenfrage mit einem jüdischen
      Anteil von 50 % unter den Studenten der Medizin.

      So kann es denn nicht wundernehmen, daß die Heilkunde in Deutschland stark von Juden
      durchsetzt wurde. Wenn Goldmann 1916 sagt: „Kein europäisches Volk ist im letzten
      Jahrhundert von Juden und vom jüdischen Geist stärker beeinflußt worden als das deutsche“,
      so gilt das auch für die Medizin in ihrem wissenschaftlichen und praktischen Teil. Wenn, wie
      in der früheren Auflage des Handbuches (S. 402) verzeichnet ist, in Wien 80 %, in Berlin 52
      %, in Köln 27 % usw. der Ärzte Juden waren, so konnte es nicht ausbleiben, daß der jüdische
      Geist, die jüdische Art, zu denken und zu fühlen, sich im Ärztestand mehr und mehr
      ausbreitete. Noch bedenklicher war es natürlich, daß in den Universitäten die medizinischen
      Fakultäten einen bedenklichen Grad von Verjudung aufwiesen. So waren unter den
      Professoren der Breslauer Fakultät etwa 50 % Juden. Und wenn wir heute von einer Krise der
      Heilkunde sprechen, wenn das breite Volk sich mehr und mehr von der sogenannten
      Schulmedizin abzuwenden scheint und der Kurpfuscherei nachläuft, so ist das nicht zum
      Wenigsten dadurch bedingt, daß der einfache deutsche Mensch bei dem Arzt oft nicht das
      fand, was er dort suchte. Arzttum war früher Priestertum, es ist aber allmählich nicht selten
      zum reinen Geschäft geworden. Der jüdische Händlergeist ist in die Medizin eingezogen und
      hat auch viele der deutschen Ärzte ergriffen. So kam es, daß vielfach nicht mehr die
      Krankheit des Patienten die Indikation zum Eingriff gab, sondern die Gebührenordnung.

      Die Krankenkassen waren in den letzten Jahrzehnten größtenteils marxistisch regiert und
      verwaltet. Nichts lag näher, als daß die jüdischen Ärzte sich in großer Zahl den marxisiisehen
      Parteien zuwandten. Der ehemalige Bund sozialistischer Ärzte war überwiegend jüdisch. So
      konnte man die Einrichtungen der Krankenkassen ausnutzen, ohne in die Gefahr zu kommen,
      gemaßregelt oder auch nur behindert zu werden. Wenn man sich dann noch als sozialistischer
      Arzt in roten Organisationen (Arbeiter-Samariter-Verein, Reichsbanner, Verein für
      Sexualreform usw.) betätigte, dann konnte man seine parasitäre Lebensweise ruhig führen,
      ohne die Gegnerschaft des ausgesaugten Volkes fürchten zu müssen. Der Weg ist immer der
      gleiche: Der Jude tritt auf als Volksfreund. Er kämpft mit schönen Reden für die Rechte der
      Arbeiter, gegen die Vergewaltigung durch die Führenden, um unterdessen in aller
      Heimlichkeit die soziale Frage für sich zu lösen, sich seinen Beutel zu füllen. Wichtig ist, daß
      in einer Stadt immer eine größere Anzahl von Spezialfächlern mit jüdischen Kollegen besetzt
      sind. Dann kann man sich die Kranken wie Bälle zuwerfen. Ist der leidende Mensch einmal
      einem Juden in die Hände gefallen, so kommt er aus dem Netz nicht wieder heraus. Ist bei
      dem Internisten nichts mehr zu machen, so wird er dem Chirurgen, dem Hautarzte, dem
      Augenarzte zugeschickt. Immer ist der jüdische Kollege der, der am meisten empfohlen
      werden kann.

      Wie stark die jüdische Durchsetzum, des Ärztestandes war, zeigt eine Zusammenstellung
      von Karl Hoppmann (Verlag der Deutschen Burschenschaften 1931). Auf der auf Seite 4-8
      angegebenen Tabelle finden sich die Prozentsätze der jüdischen Ärzte in einer großen Anzahl
      von Groß-, Mittel- und Kleinstädten. Ich erwähne. Beuthen 36 %, Chemnitz 17 %, Küstrin 16
      %, Danzig 13 %, Dürkheim 37 %, Glogau 36 %, Hamburg 25 %, Hannover 12 %, Hildesheim
      10 %, Kassel 13 %, Köln 27 %, Mainz 28 %, Meiningen 23 %, Nürnberg 50 % Saarbrücken
      10 %, Stettin 23 %, Wien 80 %, Worms 30 %. Bei einer größeren Anzahl von Städten ist das
      genaue Prozentverhältnis noch nicht festzustellen.

      Unter den medizinischen Dozenten waren an der Universität Göttingen 34 %, Breslau 37 %,
      Berlin über 50 %, Bonn 9 %, Königsberg 25 %, Frankfurt 21 % Juden.

      Ich glaube, daß diese Zahlen ein anschauliches Bild darüber geben, wie stark die
      Beeinflussung des Ärztestandes durch die Juden im Jahre 1933 bei uns gewesen ist.

      Wir sind noch nicht so weit gewesen wie Nordamerika, wo der überweisende Arzt von dem
      Spezialisten Prozente erhält für die Zuweisung. Aber praktisch waren wir nicht mehr sehr
      weit davon entfernt.

      Einzelne Spezialfächer sind besonders beliebt: die Kinderheilkunde, die Nervenheilkunde,
      das Fachgebiet der Haut- und Geschlechtskrankheiten sind besonders bevorzugte Reservate
      des Judentums. Chirurgie liegt ihm nicht, eher schon Frauenheilkunde.

      Rücksichtslos wird die Reklametrommel gerührt. Ein typisches Beispiel jüdischen
      Geschäftsgeistes bot Herr Friedmann mit seinem Tuberkuloseimpfstoff. Nachdem er
      „entdeckt“ war, wurde zunächst seine Zusammensetzung und Herstellung geheimgehalten. Es
      galt sonst als Grundsatz für jeden ärztlichen Forscher, daß er ein Mittel, mit dem er
      Krankheiten glaubt heilen zu können, bekannt gibt und seine Zusammenstellung und
      Herstellung veröffentlicht. Nur so ist es möglich, ein Heilmittel in bezug auf seine
      Wirksamkeit und Unschädlichkeit nachzuprüfen nur so kann ein endgültiges Urteil darüber
      entstehen, ob das Mittel wirklich brauchbar ist und in den Schatz der neuen Heilmethoden
      aufgenommen werden kann. Ich entsinne mich noch heute, wie der bekannte
      Tuberkuloseforscher Johannes Orth voll Entrüstung über Friedmann sprach, der gegen diese
      Gepflogenheit sein Mittel geheimhielt und es so der Nachprüfung entzog. Wie bei allen neuen
      Mitteln wurden zunächst Erfolge gemeldet. Da sich allmählich aber doch herausstellte, daß
      eine wesentliche Beeinflussung der menschlichen Tuberkulose durch das Mittel nicht möglich
      war, daß seine Wirksamkeit sich nicht von anderen ähnlichen Mitteln unterschied, so wurde
      es immer weniger angewandt. Der Revolution von 1918 war es vorbehalten, Herrn Friedmann
      einen Lehrstuhl für Tuberkulose zu übertragen. Neue Forschungsergebnisse sind zwar von
      Herrn Friedmann nicht erzielt worden; aber die Reklametrommel ging weiter; und sobald
      irgendwo ein Teilerfog zu verzeichnen war (wie anscheinend einmal in Ungarn), wurde alle
      statistischen Methoden aufgeboten, um daraus eine endgültige Besiegung der Tuberkulose zu
      machen. Wenn in den letzten zehn Jahren die Tuberkulose bei uns so wesentlich
      zurückgegangen ist, so ist das unter keinen Umständen auf das Friedmann-Mittel
      zurückzuführen. Kein Mensch wüßte mehr etwas von Friedmann, wenn er nicht von der
      jüdischen Presse so lebhaft unterstützt worden wäre.

      Ein ähnlicher Reklamerummel setzte ein, als der Wiener Gelehrte Steinach seine
      „Entdeckung“ über künstliche Verjüngung alter Tiere bekannt gab. Es ist im einzelnen nicht
      immer leicht zu entscheiden, wie weit der Mediziner selbst, wie weit seine geschäftstüchtigen
      Freunde an diesern Rummel beteiligt sind. Jedenfalls war es ein Skandal, wie ein an sich
      belangloses Forschungsergebnis aufgebauscht, durch die Tageszeitungen und
      Bilderzeitschriften gezerrt und zu einer Riesenentdeckung gemacht wurde. Aber das Ziel
      wurde erreicht: es gab genug alberne und törichte Männer, die auf den Schwindel
      hereinfielen, sich in Wien operieren ließen, um dann bald zu merken, daß der einzige, dem
      damit geholfen wurde, der Geldbeutel des Herrn Operateurs war. Es ist ja nun einmal nichts
      so dumm, daß es nicht geglaubt würde; und es ist von jeher die starke Seite des Judentums
      gewesen, das herauszufinden, womit das Geschäft zu machen ist. Nur darf man sich nicht
      wundern, wenn die Ehrfurcht, der Glaube an den Arzt, auf diese Weise verloren geht.

      Ich will nur diese zwei Beispiele anführen, um zu zeigen, wie Geschäfte gemacht werden.
      Jeder, der die Tageszeitungen verfolgt, denke daran, daß 90 % von den medizinischen
      „Neuentdeckungen“, die da bekanntgegeben wurden, auf jüdische Reklame zurückzuführen
      waren, und daß der Wert dieser Entdeckungen in den meisten Fällen schon auf dem Wege bis
      zu einer ernsten medizinischen Zeitschrifft so gesunken war, daß man in der Fachliteratur
      später nichts mehr davon zu lesen bekam. Die allermeisten dieser Notizen über
      aufsehenerregende Heilungsmöglichkeiten stammten aus Berlin oder Wien, den Zentralstellen
      der jüdischen Reklame.

      Mit welcher Rücksichtslosigkeit und Gewissenlosigkeit man auch zu Fälschungen griff,
      mag der Fall Kammerer aus Wien beweisen, wenn es sich hier auch nicht um einen
      Mediziner, sondern um einen Zoologen handelte. Seitdem man die große Bedeutung der
      Vererbung im tierischen und menschlichen Leben kennengelernt hatte, kam der Streit nicht
      zur Ruhe, welche Eigenschaften oder Anlagen denn nun eigentlich vererbt werden könnten.
      Im besonderen wurde immer wieder versucht, ob Veränderungen des Körpers, die erst im
      Laufe des Lebens erworben waren, auf die nächste Generation vererbt werden könnten. Der
      letzte, der im Sinne von Lamarck die Vererbbarkeit erworbener Eigenschaften bewiesen zu
      haben behauptete, war der Jude Kammerer, bis ihm nachgewiesen wurde, daß er die
      Schwarzfärbung in den Brunstschwielen von Salamandern (die er als Beispiel benutzte)
      dadurch erzeugt hatte, daß er den Tieren chemische Tusche einspritzte.

      Ob nicht manche „Entdeckungen“, die sich nachher als Irrtümer herausstellen, auf ähnliche
      Weise entstehen? Es muß etwas erfunden werden. Wenn es mit ehrlichen Mitteln nicht geht,
      nun, darin wird eben zur Fälschung gegriffen.

      Damit sind wir bei der Medizin als Wissenschaft angekommen. Es soll nicht bestritten
      werden, daß die Juden hier und da tüchtige Wissenschaftler gestellt haben. Aber ebenso kann
      kein Zweifel darüber sein. daß ihre Bedeutung, genau wie in der Kunst, eher im Übernehmen
      von Ergebnissen anderer bestand. Große schöpferische Köpfe sehen wir doch nur in recht
      beschränker Zahl. Ich will gewiß die Größe eines Ehrlich nicht herabsetzen. Die Entdeckung
      des Salvarsan mit dem Japaner Hata zusammen ist für die Bekämpfung der Syphilis von nicht
      zu unterschätzender Bedeutung gewesen, wenn es auch. nicht die gesuchte „Therapia magna
      sterilisans“ war, die mit einer Einspritzung die Erreger der Syphilis im Körper zum Absterben
      bringen sollte. Ich erkenne die Leistungen eines Cohnheim und Weigert in der Pathologie,
      eines Henle in Anatomie, eines Frankel und Besredka in Bakleriologie durchaus an, aber die
      Juden haben eben doch keinen Paracelsus, keinen Robert Koch und Behring, keinen Rudolf
      Virchow hervorgebracht.

      Gewiß waren die Juden Senator und Pribrain Boas, Kaposi, Neißer, Unna Ärzte von großem
      Ruf und Wissenschaftler, die ihr Gebiet gefördert haben; aber die Frage muß grundsätzlich
      eine andere sein:

      1. Kann man sich die deutsche medizinische Wissenschaft ohne Mitwirkung der Juden
      denken? Kann sie dadurch etwas Wesentliches von ihrer Eigenart verlieren, kann es ein
      Verlust für die deutsche Medizin sein, wenn die Juden daraus verschwinden? und
      2. Stehen den anzuerkennenden Leistungen der einzelnen jüdischen Mediziner so starke
      durch Juden verursachte Schäden gegenüber, daß diese die Leistungen aufwiegen oder
      überwiegen?

      Die erste Frage ist in dem Sinne zu beantworten, daß der Medizin bei Ausschaltung der
      Juden ein Schaden nicht entsteht. Wohl aber würden viele Schäden vom Volke ferngehalten
      werden, wenn der verderbliche Einfluß der jüdischen medizinischen Wissenschaft oder
      Pseudowissenschaft zurückgedrängt werden könnte. Otto Weininger sagt in seinem Buche
      „Geschlecht und Charakter“, daß die rein chemische Einstellung der Medizin eine Folge des
      jüdischen Einflusses ist. Damit hat er wohl in gewisser Weise recht. Daß die Medizin von der
      Chemie und Physik, also Naturwissenschaft, lernt, soll selbstverständlich nicht als Schaden
      hingestellt werden. Aber daß man die Medizin vielfach nur noch als angewandte Chemie oder
      Physik ansieht, daß man über chemischen Formeln und physikalischen Gesetzen den kranken
      Menschen vergißt, daß man Krankheiten, aber nicht mehr Kranke behandelt, das ist ein
      Irrweg, an dem der jüdische Einfluß sicherlich mit schuld ist.

      Unheilvollsten Einfluß aber haben die Juden in ihrem Lieblingsgebiet, dem der
      Sexualwissenschaft, ausgeübt. Der Jude hat nun einmal eine andere Sexualität als der
      Germane; er wird und kann ihn nicht verstehen. Und wenn er versucht, seine eigene
      Einstellung auf den Deutschen zu übertragen, so kann daraus nur eine Zerstörung der
      deutschen Seele entstehen. Ob der Jude sie will oder ob er sie unbewußt betreibt, soll hier
      einmal ganz offen gelassen werden.

      Ein typisches Beispiel der inneren Disharmonie des Seelenlebens zwischen Juden und
      Deutschen stellt die Freudsche Psychoanalyse dar. Daß manche körperliche Leiden und
      Störungen auf seelische Unstimmigkeiten zurückzuführen sind, von denen der Kranke selbst
      meist keine Vorstellung hat, daß Vorgänge im Unterbewußtsein ihren verderblichen Einfluß
      auf die Funktion der Körperorgane auszuüben imstande sind, daß diese Komplexe erkannt
      werden müssen, daß man bemüht sein muß, sie zu beseitigen, das ist alles durchaus
      anzuerkennen. Daß aber alle diese Störungen im Unterbewußtsein sexueller Art sind, daß
      alles und jedes in die Sphäre des Geschlechtlichen ausmünden oder von ihr ausgehen muß,
      das ist etwas, was dem Deutschen fremd ist und was ihn auf den Weg führt, der für ihn keine
      Heilung vom Leiden bedeutet. Und wenn man dann noch weiter geht und jede geistige
      Regung, jede Ungezogenheit des Kindes mit in die sexuelle Sphäre hineinzieht, wenn, wie der
      Chemnitzer Kinderarzt Ochsenius den Psychoanalytikern vorwarf, für diese der Mensch nur
      noch aus einem Geschlechtsorgan bestehe, um das herum der Körper vegetiert, nun, so
      müssen wir den Mut haben, uns für diese Deutungen der deutschen Seele zu bedanken und
      den Herren um Freud zu sagen, sie sollen ihre psychologischen Experimente an einem
      Menschenmaterial machen, das rassenmäßig zu ihnen gehört.

      Aber die Psvchoanalytiker sind noch nicht die schlimmsten. Weit übler ist, was sich um
      Magnus Hirschfeld, den Leiter des Instituts für Sexualwissenschaft, um Herrn Marcuse und
      Konsorten scharte.

      Hier wurde, davon kann man überzeugt sein, ganz bewußt darauf hingearbeitet, die deutsche
      Seele zu zerstören.

      Hier fanden sich die wissenschaftlichen Verteidiger der Homosexualität, ja der
      widernatürlichen geschlechtlichen Betätigung mit Tieren. Hier wurde die Aufhebung des
      §175 gefordert, weil die Homosexualität nicht als Entartung, sondern als natürliche Abart des
      Geschlechtstriebes aufzufassen dem Menschen angeboren sei (J. Meißner). Gewiß ist auch
      uns bekannt, daß in vielen Fällen die gleichgeschlechtliche Einstellung angeboren ist; wir
      wissen aber auch, daß in sehr vielen anderen Fällen erst die Verführung den jungen Menschen
      zum Homosexuellen macht. Wir wissen, daß die alten Kulturvölker ihrem Untergang
      entgegengingen, als die Knabenliebe in ihnen einen breiteren Raum einnahm, und wir müssen
      uns dafür einsetzen, daß die Seuche zurückgedämmt wird und sich nicht auch bei uns noch
      weiter ausbreitet. – Wenn ferner Magnus Hirschfeld in einer vom sozialistischen Schülerbund
      in das Kölnische Gymnasium einberufenen Versammlung 1928 vor Schülern und
      Schülerinnen vom 12. Jahre an sagte: „Ein natürlicher Geschlechtsverkehr der Jugend sei,
      wenn kein Zwang auf den anderen ausgeübt werde, keine Sünde und nichts Unehrenhaftes“,
      wenn die Herren Dr. Töplitz und Reich sich in ähnlichem Sinne äußerten, nun, so kann man
      sich nur wundern, wenn die Eltern der Kinder sich solche „Aufklärungen“ gefallen ließen,
      kann man sich nur wundern, daß sich nicht einmal ein Vater fand, der dem Herrn Magnus
      Hirschfeld mit der Reitpeitsche zeigte, wo der Weg für ihn war.

      Hier steckte die Hauptgefahr des Judentums in der Medizin. Hier wurden die Speisen
      vergiftet, an denen die deutsche Seele zugrunde gehen sollte.

      Hier ist das Verbrechen, das alle guten Leistungen der jüdischen Mediziner und Ärzte
      hundertmal aufwiegt. Was nützt es uns, wenn eine Anzahl von Kranken von einem jüdischen
      Arzt gerettet werden, und dafür die Seelen unserer Kinder zugrunde gehen?

      Was sagt Herr Marcuse (Der Präventivverkehr 1931) voll der neuen Sexualmoral: „Ihre
      Kennzeichen sind … die Entwertung der weiblichen Jungfräulichkeit im Urteil des Mannes …
      die Schätzung der monogamen Dauerehe als einer im wesentlichen mit sozial-biololgischen
      Institution, die ungeeignet und unzulänglich ist, die individuellen Liebes- und
      Sexualbedürfnisse zu befriedigen, und die Billigung der ehelosen Sexualbeziehungen mit der
      Einsicht in ihre ethischen Möglichkeiten und Wirklichkeiten.“

      Hier ist der Wegweiser, der anzeigt, wohin der Weg geht, den der jüdische Mediziner den
      Deutschen führen wollte. Auflösung der Familie, Verneinung alles dessen was uns als recht
      und gesund und anständig gegeben war. Je mehr man verstellt, einfache Begriffe von Recht
      und Unrecht mit wissenschaftlichen Phrasen zu vernebeln und die Grenzen zu verschieben,
      um so mehr wird man erreichen, was man erreichen will: die völlige Auflösung der
      Geschlechtsmoral und damit die Auflösung der deutschen Familie.

      Daß hier das Endziel liegt, darüber wird man sofort im Klaren sein, wenn man sieht, wer
      sich für die Kleinhaltung der Familie, wer sich für die Aufhebung des § 218 einsetzte. Wohin
      auch die jüdischen Abtreibungsfilme kamen, überall waren jüdische (sozialistische) Ärzte
      Erklärer. Und wenn sich Herr Hirsch in seinem Buch über die Fruchtabtreibung dagegen
      wandte, daß die Frage vom Standpunkt der deutschen Seele, des „germanischen
      Volksempfindens“, der „deutschen Ehre“ aus behandelt wird, „welche jede Berührung mit
      dem Gegenstand entbehren und dadurch zu hohltönenden Schlagworten und in ihrer wahren
      Bedeutung herabgewürdigt werden“, so können wir das verstehen. Das sind in der Tat Worte,
      hinter denen der Jude keine Begriffe findet, da er sie nicht versteht.

      Das Ziel war zweifellos die Zerstörung der deutschen Familie, weil sie die Auflösung des
      deutschen Volkes zur Folge haben mußte. Ein Starkes, gesundes Germanentum kann dem
      Juden nur ein Hindernis auf dem Wege zur Eroberung der Weltmacht sein. Deshalb sollte es
      zerfallen. Gelegentlich sieht man weitere Ziele enthüllt: Wenn Herr J. Hirsch im „Berliner
      Tageblatt“ vom 24. 8. 1918 die Franzosen darin beruhigt, daß die deutsche Geburtenzahl von
      Jahr zu Jahr sinkt und das Wachstum des Volkes zum Stehen kommt, wenn in den Ehe- und
      Sexualberatungsstellen, die von Juden geführt oder doch wenigstens beeinflußt werden, nicht
      Eheberatung, sondern in der Hauptsache Geburtenverhinderung betrieben wird, so sehen wir
      in alledem eine einheitlichen Linie.

      Was in USSR. bereits erreicht ist, was die jüdischen Machthaber dort durchgesetzt haben,
      daß die Famillie aufgelöst, zerstört, Frau und Heim kollektiviert ist, das ist das Ziel, was auch
      bei uns erstrebt werden mag.

      Und dazu ist jedes Mittel recht.

      Dazu dienen die „Sittengeschichten“, wie sie fast ausnahmslos von jüdischer Seite
      herausgegeben wurden. „Sexualkatastrophe“, „Bilder aus den modernen Geschlechts- und
      Eheleben“ von Goldmann. Magnus Hirchschfeld, Klauber, Westhauer und Levy.
      „Sittengeschichte des Weltkrieges und der Nachkriegszeit“ von Magnus Hirschfeld
      (herausgegeben mit anderen Rassegenossen).

      Alles das geht nur auf dasselbe Ziel hinaus. Und das Ziel ist Zerstörung des Deutschen
      Volkes.

      Die Juden selbst waren stark, solange sie ihrem alten Bibelgebot „seid fruchtbar und mehret
      euch“ treu blieben. Sie waren es lange nicht mehr. Sie waren, soweit sie in Deutschland
      wohnten, in bezug auf den Geburtenrückgang den Deutschen weit voraus. So sahen sie ihren
      Einfluß zahlenmäßig zurückgedrängt. Es gab zwei Möglichkeiten, um dem
      entgegenzuwirken. Nachziehen eines völkisch-biologisch gesunden Ostjudentums (das haben
      wir in der Nachkriegzeit zur Genüge kennengelernt und sind froh, daß dem wohl nun endlich
      ein Riegel vorgeschoben ist), und Einwirkung auf das deutsche Volk im Sinne der
      Geburtenbeschränkung. Die Juden haben es von jeher verstanden, sich in die Seele anderer
      Völker einzufühlen und sie mit raffinierten, psychologisch ausgearbeiteten Methoden zu
      leiten. Dieses ganze Rüstzeug jüdischer Rabulistik wurde auch im Kampf für den Rückgang
      der Geburten angewandt. Und man konnte sich däbei so leicht als Volksfreund aufspielen, der
      die Nöte der arbeitenden oder arbeitslosen Schichten erkannte und sie davor bewahrte, durch
      Kinderzeugung ihr Unglück noch zu vergrößern. So wurde die „Weltliga für Sexualreform“
      von Herrn Magnus Hirschfeld begründet. Und es ist bezeichnend, daß die Ergebnisse der
      Beratungsstellen, die von dieser Liga eingerichtet worden waren, von Magnus Hirschfeld und
      Linsert unter dem Titel „Empfängnisverhütung“ dargestellt wurden. Daß auch das
      „Ärztekomitee für Geburtenregelung“ ein jüdisches Unternehmen war, geht schon aus den
      Namen der Begründer hervor, unter denen Frau Dr. Ruben-Wolff zeichnete. Und Herr Dr.
      Theilhaber, der 1913 die „Gesellschaft für Sexualreform“ begründet hat, wird wohl auch nicht
      arischer Abstammung sein. Sie war die erste Organisation, die planmäßig den Kampf für
      Geburtenregelung und gegen den § 218 aufgenommen hat.

      So arbeitete der jüdische Mediziner planmäßig mit dem Rüstzeug der Wissenchaft und der
      Volksbelehrung daran, die Geschlechtsmoral der Deutschen in eine andere, in seine Bahn
      hineinzubringen, und wir haben auch heute noch die Pflicht, uns dagegen zu wehren mit allen
      Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Hier gibt es keine Toleranz, keinen Liberalismus.

      Täuschen wir uns nicht über die Stärke der jüdischen Position. Immer hat es der Jude
      verstanden, die Presse zu beherrschen. Die von ihm beeinflußten Tageszeitungen und
      Zeitschriften werden in offener und versteckter Form alles das loben, was der jüdische Arzt
      ihnen empfiehlt (vgl. die Rundfragen über den § 218 in der „Mannheimer Volksstimme“ vom
      27. 11. 1929).

      Und auch die medizinische Presse war überwiegend von Juden beherrscht. Sehen wir uns
      allein die medizinischen Wochenschriften an, so war nur die „Münchner Medizinische
      Wochenschrift“ als deutsch-völkisch eingestellt zu bewerten. Die „Deutsche medizinische
      Wochenschrift“ war farblos; die „Medizinische Welt“ die „Klinische Wochenschrift“, die
      „Medizinische Klinik“ unterstanden überwiegend jüdischem Einfluß. Die Gleichschaltung der
      Presse seit der nationalsozialistischen Revolution hat auch hier Veränderungen gebracht, die
      wir im Interesse des deutschen Geistes in der Medizin nur begrüßen können.

      Welcher Geschäftsgeist in „wissenschaftlichen“ Zeitschriften herrschte, sieht man daraus,
      daß eine Wochenschrift, die in einem deutschen Verlag erscheint, sogar noch nach 1933 ihren
      Abonnenten eine Berufsunfall-Versicherung anbot. Direkt als Korruptionsversuch muß aber
      angesehen werden, daß dieselbe Zeitschrift Rundschreiben an Krankenhausabteilungen und
      Institute versandte und dabei offerierte, daß mit dem Abonnement der Zeitschrift (für das
      Institut und auf Kosten des Staates oder der Stadt!) eine Bernfsunfallversicherung für den
      Direktor des Instituts oder einen von ihm genannten Arzt verbunden würde. Soweit waren wir
      in Deutschland gekommen, daß selbst wissenschaftliche Zeitschriften dazu übergingen, durch
      verkappte Bestechungen Leser zu werben!

      Die medizinische Spezial-Literatur war fast ausschließlich in jüdischen Händen und wurde
      vom Verlag Springer beherrscht. Was an „Zentralblättern“, den großen Referierorganen, in
      denen die Neuerscheinungen der medizinischen Literatur besprochen wurden, erschien. war
      ganz überwiegend Springersches Produkt, und die zahlreichen, gerade in dem letzten
      Jahrzehnt herausgebrachten Handbücher gingen fast restlos aus dem Springerschen Verlag
      hervor. Es wird wohl kein Mensch daran zweifeln, daß auch hierin eine starke Machtposition
      des Judentums lag, eine Position, die um so gefährlicher war, als ihre Auswirkung nach außen
      wenig in Erscheinung trat.

      Im Laufe der Umgestaltung des deutschen Verlagswesens ist die Firma Springer so
      organisiert worden, daß die Inhaberverhältnisse den Anforderungen der Arier-Gesetzgebung
      entsprechen. Damit werden für die Zukunft gewisse Garantien gegeben, jedoch ist die
      zersetzende Verlagstätigkeit nicht aus der Geschichte der Medizin-Verjudung zu schaffen.

      Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
      https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

      Er­gän­zung:

      Das Judentum in der Medizin ( 1945- 2016)

      23031253 Morde an Nichtjuden in der BRD seit Oktober 1981, d.h. ca. 2.000
      pro Tag, vollstreckt durch die Schulmediziner mit Gift

      Chemo, Morphium und Bestrahlung, weil der Oberrabbi(siehe Rabbinerbriefe) der Welt die GNM verbietet, selber aber für seine Glaubensgenossen nutzt!

      Die sog. Rabbinerbriefe
      hier zu finden:
      http://www.germanvictims.com/wp-content/uploads/2015/08/23031253-Morde-an-Nichtjuden-in-der-BRD-seit-Oktober-1981.pdf
      und hier zu finden:
      https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/08/17/warum-impfstoffe-pestizide-und-chemtrails-die-top-3-der-massenvernichtungswaffen-sind/#comment-27350

      • Ostfront sagt:

        Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

        Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

        Das Judentum in der Straffälligkeit

        Die sehr hohe Straffälligkeit des jüdischen Volkes war der älteren Kriminalanthropologie
        gut bekannt. Mir möchten auch bezweifeln, daß sie der neueren unbekannt ist; tatsächlich aber
        wird es etwa seit der Umwälzung des Jahres 1848 im allgemeinen vermieden, in amtlichen
        oder wissenschaftlichen Arbeiten von jüdischen Verbrechern zu sprechen. Das geschieht
        natürlich nur, um die Massensuggestion zu erzeugen, daß das Judentum an Verbrechen keinen
        oder doch keinen größeren Anteil habe als die übrigen Menschen.

        Es ist der Zweck der vorliegenden Arbeit1), die Irrigkeit einer solchen Auffassung
        darzulegen. Viele Schwierigkeiten gilt es da zu überwinden. Schon der Jude David Trietsch
        schrieb im „III. jüdischen Kalender auf das Jahr Berlin 5685:“ „Die meisten jüdischen
        Statistiker sind noch immer der Ansicht, es sei der beste Schutz der Juden, wenn man sie
        ’nicht sieht‘. Aus solchen Befürchtungen heraus leben manche Judenschaften Nordafrikas in
        unterirdischen Behausungen, und die meisten jüdischen Statistiker verkleinern mit allen
        Mitteln, mit veralteten Ziffern, mit Rechenfehlern, mit verkleinernden Zusammenstellungen,
        mit Ignorierung der Wachstumstendenzen und mit Übertreibung der schädlichen Faktoren den
        tatsächlichen Status der jüdischen Welt.“

        1) Walter Pötsch, „Die jüdische Rasse im Lichte der Straffälligkeit“, Südostdeutscher
        Kulturverlag, Wien 1932. (2. Auflage 1934.)

        Aber selbst dies weitgehende jüdische Eingeständnis gilt nur für die Konfessionsjuden, die
        katholischen, evangelischen usw. Juden sowie die zahlreichen Judenmischlinge fallen
        statistisch den christlichen Glaubensbekenntnissen zur Last. Pötsch legt ferner die weitere
        negative Beeinflussung der jüdischen Straffälligkeit durch die Überwucherung im
        Rechtsleben dar, die ergänzt wird durch die seit 1918 eingestellten Erhebungen über das
        Glaubensbekenntnis. Die folgenden statistischen Angaben müssen sich also auf die zuletzt
        zahlenmäßig erfaßten Jahrgänge 1915/16 stützen, aber niemand wird behaupten wollen, daß
        die Juden inzwischen „anständiger“ geworden seien. Richtiger wird vielmehr, wie Pötsch
        sagt, die Annahme sein, daß ihre fortschreitende Machtsteigerung bei ihnen eine größere,
        Zügellosigkeit aufkommen ließ. Die von jüdischer Seite veranlaßte Beseitigung der
        Judenstatistiken ist sicher der beste Beweis für die Richtigkeit einer solchen Folgerung.

        In den Jahren 1915/16 kamen auf 100.000 Strafmündige in Deutschland: Katholiken 816,
        Protestanten 601. Juden 662: in Österreich: Katholiken 153,4, Protestanten 142,6. Juden
        185,4.

        Die hohe Zahl der straffälligen Katholiken in Deutschland wird durch die in den Bezirken
        Posen, Bromber, und Oppeln stark vertretene polnische Bevölkerung erklärt.

        Ein richtiges Bild gibt aber erst die Zerlegung der Straffälligen in die Sondergruppen der
        Staftaten. Es zeigen sich dann auf je 100.000 Strafmündige:

        Verurteilungen wegen vorsätzlicher Körperverletzung in den Jahren 1892-1901 für
        Deutschland: Katholiken 397, Protestanten 252, Juden 124.

        In den Jahren 1900-1913 für Österreich: Katholiken 20,3, Protestanten 10,8, Juden 4,2.

        Die geringere Zahl der Juden erklärt sich durch ihre größere persönliche Feigheit.

        Dagegen ist das Judentum führend bei allen anderen Verbrechen und Vergehen, die vom
        Täter besondere Gerissenheit, Gaunerhaftigkeit und Lumperei erfordern. Hier stimmen auch
        die deutschen und österreichischen Zahlen überein, ohne Rücksicht auf die Jahrgänge.

        Auf 100.000 strafmündige Betrüger entfielen in Deutschland:

        1882-1891 47 Katholiken 42 Protestanten 90 Juden
        1891-1900 68 Katholiken 57 Protestanten 113 Juden
        1915-1916 24 Katholiken 19 Protestanten 38 Juden
        und in Österreich:
        1901-1913 11,5 Katholiken 14,4 Protestanten 29,3 Juden

        Obwohl die Juden in Deutschland vor dem Kriege, nur l % der Bevölkerung ausmachten,
        bestritten sie dennoch in den Jahren 1915/16 ungefähr folgende Hunderntsätze bei den
        nachfolgenden Straftaten: Tierseuchenvergehen 7,5 %, Konkursvergehen 8,5 %, Bankrott
        (betrügerisch) 11,6 %, Bankrott (überhaupt) 17,4 %, Wucher 23,0 %.

        Gemessen an den nichtjüdischen Gruppen begeht der Jude daher: Betrug ungefähr 2mal so
        oft, Tierseuchenvergehen ungefähr 7mal, Konkursvergehen ungefähr 9mal, Bankrott
        (betrügerisch) ungefähr 12mal, Bankrott (überhaupt) ungefähr 20mal, Wucher ungefähr
        28mal so oft.

        Auch in Österreich begehen die Juden doppelt so viele Veruntreuungen als die Nichtjuden.
        Tierseuchenvergehen begehen sie 3mal, Konkursvergehen sogar 10mal so oft.

        Die systematisch verbreitete falsche Meinung über die „Anständigkeit“ der Juden als
        Arbeitgeber wird durch die Tatsache widerlegt, daß Juden 6mal häufiger wegen
        Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen betreffend die Sonntagsruhe und den
        Ladenschluß, 10mal häufiger wegen Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften über
        Beschäftigung von Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern oder Kindern bestraft worden
        sind. Leider schweigt jede Statistik über die Anzahl der von Juden an ihren weiblichen
        Angestellten verübten sittlichen Vergehen und Verbrechen.

        Die rassische Zusammensetzung spielt, wie bekanntlich schon der italienische Jude Cesare
        Lombroso in seiner Arbeit „Der Verbrecher in anthropologischer, ärztlicher und juristischer
        Beziehung“, Hamburg 1887, zum großen Leidwesen der Juden erkannt hatte, die wichtigste
        Rolle. Auf 100.000 strafmündige Einwohner kommen in den nachfolgenden Gebieten
        folgende Straffälle:

        In den Jahren 1882-1891 Hannover-Oldenburg 711, Rheinprovinzen 746, Württemberg und
        Baden 811, Pommern, Schleswig-Holstein und Mecklenburg 822, Bayern ohne Pfalz 1170,
        Ost- und Westpreußen 1570.

        Im Jahre 1901 Oberbayern 1707, Pfalz 1707, Bromberg 1831, Oppeln 2071.

        Das Bild verschiebt sich wesentlich bei Zergliederung in die einzelnen Straftaten. Die hohe
        Straffälligkeit der Pfalz ist z. B. nur durch das starke Auftreten der gefährlichen
        Körperverletzungen (ungefähr 650 Fälle) bewirkt. Im Gegensatz hierzu steht im Nordwesten
        Deutschlands die auffallend geringe Anzahl von Verurteilungen wegen gefährlicher
        Körperverletzung und Betrug.

        Hiernach zeigt die nordische Rasse offensichtlich die geringere Straffälligkeit. Andererseits
        wirft die bedeutend höhere Straffälligkeit der Neger gegenüber den arischen Rassen ein
        Schlaglicht auf die rassische Verwandtschaft des Judentums mit den Schwarzen.

        Es ergibt sich ein sehr übles Bild der Straffälligkeit der Juden. Mit Recht wirft aber Pötsch
        die Frage auf, wieviel schwärzer dieses Bild noch würde, wenn die seinerzeit bestehenden
        undeutschen Gesetze in einer den deutschen Belangen gerecht werdenden Art geändert sein
        werden!

        In dem Abschnitt „Zielbewußte Steigerung des jüdischen Blutanteils“ behandelt Pötsch die
        österreichischen Verhältnisse, die durch erleichterte Einbürgerung der Juden entstanden sind.
        Die Volkszählung vom 7. März 1923 ergab in Wien 201.513 Angehörige der jüdischen
        Konfession. Davon hatten ihre Geburtsstätte in Wien 77.260, Deutsch-Österreich 7.967,
        Ausland 116.286; in Prozenten: 38,34, 3,95, 57,71.

        Bei den angegebenen 116.000 ausländischen Juden handelt es sich um die im Jahre 1918
        eingebürgerten Ostjuden. Da sich aber nur bei den orthodoxen Juden Rasse und Glauben
        decken, die Rassejuden in dieser Aufstellung jedoch nicht erfaßt sind, war die tatsächliche
        Einwanderung weitaus größer. Die Gesamteinwanderung an Rassejuden betrug daher
        mindestens 213.000 Personen. Tatsächlich gesteht aber sogar der jüdische Kalender 280.000
        Konfessionsjuden ein. Die amtlichen Zahlen sind also, besonders unter Berücksichtigung der
        konfessionslosen Juden und der Mischlinge, falsch!

        Pötsch kommt aus diesen Schlüssen zu der Überzeugung, daß es im Jahre 1923 allein in
        Wien 0,5 Million Rassejuden und halb so viele Mischlinge gab, so daß die mit jüdischem
        Blute durchsetzte Einwohnerschaft mindestens 750.000 Köpfe zählte.

        Die jüdische Einwanderung betrug nach amtlichen Angaben in den Jahren 1920-1929 in
        Österreich 27.702, in Wien allein 26.434, so daß Wien mit 95,4 % beteiligt ist. An den
        österreichischen Einbürgerungen überhaupt waren die Juden mit 32,7 % beteiligt, so daß jeder
        dritte Eingebürgerte ein Jude ist!

        In Wien allein wurden 95,4 % der in ganz Österreich ein gebürtigen Konfessionsjuden
        gezählt, im Jahre 1923 sogar 99 %!!

        Der deutsche Kaufmannsstand in Wien ist tatsächlich durch dieses Eindringen des
        Judentums vernichtet worden. Die geistige Überwucherung des Judentums zeigt sich in
        folgenden Zahlen: Juden waren von 100 Schülern der Mittelschule 1924/25 65 bis 70,
        Schülern der Handelsakadeime 1927/28 70 bis 95., Hörern der Universität 1924/25 47,
        Zahnärzten 1924/25 83, Rechtsanwälten schätztungsweise 1931 90, Hochschullehrkräften
        1926 45.

        Zusammengefaßt ergeben sich aus den in Pötschs verdienstvoller Arbeit enthaltenen
        Einzelübersichten folgende Durchschnittszahlen:

        Verbrechen und Vergehen in Österreich 1900-1913 auf 100.000 Strafmündige: Katholiken:
        153,4, Protestanten: 142,6, Juden 185,4. In derselben Zeit und auf dieselbe Menschenmenge
        bezogen: Schwere Körperverletzungen: Katholiken: 20,5, Protestanten: 10,8, Juden: 4,2. Aber
        bei den Bestrafungen wegen Betruges: Katholiken: 11,5, Protestanten: 14,4, Juden: 29,3.

        Im Deutschen Reiche ergeben sich bei gleicher Berechnungsart in den Jahren 1915/16 bei
        Bankrottvergehen: Katholiken: 2,5, Protestanten: 2,9, Juden: 5,5.

        Beim betrügerischen Bankrott: Katholiken: 0,35. Protestanten: 0,95, Juden: 4,2.
        Beim Betrug: Katholiken: 24, Protestanten: 19, Juden: 37,5.
        Beim Wucher: Katholiken: 0,03, Protestanten: 0,02, Juden: 0,7.
        Bei Konkursverbrechen und Vergehen: Katholiken: 0,35, Protestanten: 0,6, Juden: 4,2.
        Bei Tierseuchenvergehen: Katholiken: 5,2, Protestanten: 3,3, Juden: 30.

        Bei den Zuwiderhandlungen betreffs Sonntagsruhe und Ladenschluß: Katholiken: 6,4,
        Prolestanten: 9, Juden: 46,
        Bei den Zuwiderhandlungen gegen Bestimmungen über jugendliche Arbeiter, Arbeiterinnen
        und Kinder: Katholiken: 1,4, Protestanten: 2,9, Juden: 21.
        Bei Verbrechen und Vergehen gegen das Vermögen: Katholiken: 355, Protestanten: 292,
        Juden: 209.
        Bei summarischer Erfassung der Verbrechen und Vergehen überhaupt: Katholiken: 816,
        Protestanten: 601, Juden: 632.

        Der Gedanke Pötschs, gewisse Gegenden (Provinzen) Deutschlands als nordrassig sehen,
        andere nicht, ist zwar nicht falsch, kann aber bei der starken rassischen Durchmischung –
        besonders in den Städten – nicht als streng wissenschaftlich bezeichnet werden. Aber leider ist
        es auch klar, daß bei dem vorhandenen Material gar keine andere Möglichkeit blieb als mit so
        einfachen Mitteln zu arbeiten. Die Findungen würden jedenfalls durch die Verfeinerung der
        Methodik nur noch mehr bestätigt werden, wofür als Beweis die äußerst geringe
        Straffälligkeit nordisch reinerer Gebietsteile Skandinaviens dienen möge.

        Zusammenfassend kann gesagt werden, daß mit der Arbeit Pötschs ein wichtiger Anfang zu
        statistischen Feststellungen von lebenswichtigster Bedeutung gegeben worden ist. Es wird
        Aufgabe des völkisch bestimmten Staats der Zukunft sein, das hierfür nötige Rüstzeug viel
        besser bereitzustellen als die lamarckistisch-marxistisch eingestellten Statistiker der jüngsten
        Vergangenheit für richtig zu halten beliebt haben.

        Anmerkung:
        Weitere Schriften: Dr. Pfister, Aktenmäß. Geschichte der Räuberbanden an beiden Ufern
        des Malus usw., Heidelberg 1812.
        Derselbe, Nachtrag zu der aktenmäß. Geschichte usw., Heidelberg 1812.
        Derselbe, Merkwürdige Kriminalfälle mit Rücksicht auf die Untersuchungsführung, 5 Bde.,
        Frankfurt 1814/20.
        C. F. Brill, Aktenmäßige Nachrichten von dem Räubergesindel in den Maingegenden usw.,
        2 Bde., Darmstadt 1814/15.

        Räuber-, Diebs- und Gaunerarchiv, Verlag Gottfried Basse, Quedlinburg 1820.
        G. L. Giese, Aktenmäßige Notizen über eine Anzahl Gauner usw., Celle 1828.
        F. C. D. Avé-Lallement, Die Mersener Bockreiter des 18. und 19. Jahrhunderts, Leipzig,
        1880.
        Karl Rauchhaupt, Aktenmäßige Geschichte des Räuberhauptmanns Johannes Bückler, gen.
        Schinderhannes, Kreuzuach 1891.
        Derselbe, Aktenmäßige Geschichte der rheinischen Räuberbande, 2 Bde., Kreuznach
        1892.
        J. J. Michel, Die Bockreiter von Herzogenrath, Balkenburg und Umgebung. Nach den
        Quellen und Gerichtsakten mit Namensverzeichnis aller Bockreiter, 1905.
        E. Arnold, Der Malefizschenk und seine Gauner, Stuttgart 1911.
        Hermann Ritter, Das Räuberunwesen im Rhein. Lande vor 100 Jahren, 2. Aufl., Köln 1919.

        Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
        https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          Das Judentum in der Statistik

          Gesamtzahl der Juden

          Der Jude glaubt an die Zahl, an die große Zahl, an die Überzahl, an die Masse. Dadurch
          wurde er zum Erfinder der Demokratie und des Parlamentarismus, des Marxismus und
          Kommunismus, des Kollektivismus und Bolschewismus. Der Jude glaubt auch an die Zahlen
          der Statistik, aber nur dann, wenn sie von ihm selbst stammen. Seine Statistiken verraten
          allerdings den kabbalistisch geschulten Rechenkünstler; zumal die Gesamtzahl der Juden sich
          anscheinend den alten Rabbinerspruch „Dreistigkeit hilft sogar Gott gegenüber“ zum Motto
          genommen haben. Es grenzt wirklich an Dreistigkeit, wenn der Jude im Jahre 1935 die
          jüdische Nation auf nur 13 Millionen schätzt. Er rechnet sich dieses Minimum an Zahl heraus,
          um die Fiktion des fast sprichwörtlich gewordenen „berühmten“ l %, das die Juden angeblich
          überall mit ausmachen, aufrechterhalten zu können. Andere jüdische Statistiken, wie die des
          Jewish Year Book von New York 1928 und die des Jahrbuchs von London 1929, fühlen sich
          gedrängt, wenigstens rund 15 Millionen Juden zuzugestehen. Zahlen, die von den von Juden
          kontrollierten großen Lexika wie Brockhaus, Meyer, Großer Herder usw. gläubig
          übernommen wurden! Vereinzelt veranschlagen jüdische Statistiken die Judenzahl auf 16
          Millionen. Das höchste Zugeständnis – 17 Millionen – macht der Jude David Trietsch bereits
          für das Jahr 1922! 1922 soll es also bereits 17 Millionen – 1935 dagegen nur 13 Millionen
          Juden gegeben haben! Vielleicht wollte man mit letzterer Zahlenangabe zur Beruhigung der
          Wirtsvölker zum soundsovielten Male den nun endgültigen biologischen Untergang des
          Judentums statistisch beweisen.

          Tatsache ist, daß alle jüdischen Statistiken dieses Gebietes eine wissentliche und glatte
          Irreführung der „Gojim“ darstellen. Diese Berechnunen enthalten nämlich nur die Zahl der
          Glaubensjuden, d.h. nur der Juden, die in den Synagogenlisten geführt werden! Eine
          Verschleierungsmethode, die, von den Juden eingeführt und erzwungen, in die Statistiken
          aller Länder übergegangen ist. Auch die deutsche Reichsstatistik führt als Juden nur
          diejenigen auf, die eingeschriebene Mitglieder einer Synagoge sind. Alle Rassejuden der Erde
          also, die große Masse der konfessionslosen und getauften Juden, die Millionen Judstizen
          (jüdischer Vater) und Jüdlinge (jüdische Mutter) sind nicht mitgezählt! Warum plötzlich diese
          Beschränkung auf die Glaubensjuden? Jeder Jude kennt doch die ihn beglückende Tatsache,
          daß es einen Austritt aus dem Judentum nicht gibt, daß ein Jude eben immer ein Jude bleibt.
          Noch in der hundertsten Generation, wie er mit dem Stolz des „Auserwählten“ verkündet. Gilt
          es aber, den anderen Völkern schwarz auf weiß zu beweisen, daß der Jude eigentlich seit je
          der Schöpfer aller Kultur auf Erden ist, dann werden, wie es zum Beispiel die „Große
          Jüdische Nationalbiographie“ tut, gern und oft konfessionslose und getaufte Juden, ja sogar
          „berühmte“ jüdische Mischlinge zum edlen, echten Judentum gezählt, da, um mit einem Juden
          zu reden, „die Taufe Abstammung, Wesen und Charakter der Juden unverändert“ lasse.
          Demnach stellen die zugegebenen 17 Millionen nur den Kern des Judentums dar. Die wahre
          Gesamtzahl der Juden erhalten wir also erst, wenn wir dem Stamm der Glaubensjuden die
          vielen Zweige und Zweiglein, Äste und Ästlein hinzufügen, die als Rassejuden den
          Wirtsvölkern Licht und Sonne nehmen.

          Da es unmöglich ist, die mit der Römerzeit langsam beginnende Verjudung Mittel- und
          Nordeuropas statistisch zu erfassen, und nur alluemein zu sagen ist, daß zuerst Spanien,
          Portugal, Südfrankreich, Süddeutschland und Rheingebiet, später, im 15. bis 18. Jahrhundert
          ganz Europa, vor allem Holland, England, Frankreich und Deutschland eine zweimalige
          Verjudungswelle über sich ergehen lassen mußten (hatte doch Frankreich bereits um 1300
          nach jüdischer Angabe 800.000 Juden) nehmen wir als Ausgangspunkt unserer Berechnung
          das Jahr 1800. Es ist der Beginn des jüdischen Jahrhunderts und Zeitalters, als nach und nach
          in allen Ländern die Emanzipation der Juden erzwungen wurde und breit und jäh der
          Einbruch jüdischen Un-Wesens in den europäischen Kulturkreis erfolgte. Genaue statistische
          Angaben sind zwar auch für jene Zeit nicht zu gewinnen, ja nicht einmal für die Gegenwart,
          da der im Dunkeln lebende Jude in allen Ländern (z. B. in Frankreich und England durch die
          Rothschilds) statistische Erhebungen über das Judentum zu verhindern wußte. Dennoch haben
          wir Anhaltspunkte, die wahre Gesamtzahl der Juden annähernd feststellen zu können.

          Wenn wir wissen, daß allein die Nachkommenschaft der polnischen Juden bis zum Jahre
          1930 12-13 Millionen betrug und sich 1935 infolge des ihnen von ihren Rabbinern
          anbefohlenen Vermehrtungsdranges auf 14-15 Millionen erhöht hat, wenn wir ferner wissen,
          daß sich die Zahl der Weltjuden von 1881-1914 verdoppelt hat, also in 33 Jahren, während
          andere Yölker zu ihrer Verdoppelung 70 Jahre brauchen, wenn wir statistisch nachweisen
          können, daß sich das Judentum der Erde jährlich um rund 375.000 Individuen vermehrt, so
          können wir für das Jahr 1935 unter Zugrundelegung jener 17 Millionen Glaubensjuden allein
          für diese Kerntruppe reichlich 22 Millionen Kämpfer ansetzen.

          Dieser Grundzahl sind nun noch hinzuzufügen die konfessionslosen Juden, deren es in
          jedem Großstaat mit Weltstädten mehrere Hunderttausende gibt (in Deutschland z. B. wurden
          bereits 1905 300.000 Juden ohne eine bestimmte Konfession gezählt und 1912 im ganzen 2,5
          Millionen Juden und jüdisch Versippte). Hinzuzurechnen ist die sehr erhebliche Zahl der
          Taufjuden in allen Ländern der Welt, gibt doch selbst eine jüdische Ouelle zu, daß allein im
          19. Jahhrhundert mindestens 250.000 Juden zum Christentum übergetreten seien, eine
          Zahlenangabe, die nachweislich weit hinter der Wirklichkeit zurückbleibt: besaß doch allein
          schon Wien 1922 etwa 210.000 Taufjuden und insgesamt eine dreiviertel Million Rassejuden.
          Da Preußen, zumal Berlin, seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis 1933 mehrere heftige
          Taufepidemien erlebt hat, besaß auch Berlin reichlich viel Taufjuden. Die Gesamtheit dieser
          konfessionslosen und getauften Juden der Erdenrunde geht, mit Kind und Kindeskindern
          gerechnet, in die Millionen. Eine neuere Berechnung nimmt für Frankreich und Polen je vier
          Millionen, für Deutschland drei Millionen christlicher Judenstämmlinge an, Zahlen, die
          vielleicht zu hoch geriffen sind, aber durch das jüdische Gepräge dieser Länder (wie aller
          anderen auch) nahegelegt werden.

          Die Gesamtzahl der Juden erhöht sich ferner durch die in der ganzen Welt erschreckend
          zunehmenden Mischehen. In Ungarn kommt z. B. auf 10 geschlossene Ehen 1 Mischehe! In
          Deutschland wurden in kurzem Zeitraum über 33.000 Mischehen geschlossen, und 1901 und
          1905 kamen auf 100 rein jüdische Ehen 35,4 % resp. 44,4 % Mischehen, 1932 bereits 77 %
          und 1933 (!) sogar 83 % Mischehen. Die relative Unfruchtbarkeit der Mischehen (die Natur
          korrigiert den Menschen!) zugegeben, gehen aus ihnen dennoch viele Kinder hervor, die wir
          rassisch den Juden zurechnen müssen. Erhöht wird auch die Gesamtjudenzahl durch die große
          Menge jüdischer Staatenloser und vor allem durch die zu Millionen in jedem Großstaat
          ständig lebenden Ausländer, von denen ein hoher Prozentsatz Juden sind, die sich hinter den
          verschiedenen Staatsangehörigkeiten verbergen. Gerade der Jude mit seinem ubi bene, ibi
          patria ist der Ausländer katexochen (z. B. in Deutschland die ungezählten Juden aus
          Österreich). Ein bedeutsames, statistisch fast kaum zu erfassendes Anwachsen der
          Judengesamtzahl bringen die zahllosen, nirgends gemeldeten Ostjuden, die unter Umgehung
          der Einwanderungsgesetze mit Hilfe ihrer im betreffenden Lande sitzenden Rassegenossen in
          die 60 Reiche der Erde sich einschleichen und in den Judenvierteln der internationalen Weltund
          Hafenstädte untertauchen. Allein die USA haben im Jahre 1932 750.000 (!) heimliche
          Einwanderer gehabt. Eine letzte Erhöhung der Gesamtjudenzahl bedeuten die sehr vielen
          eingebürgerten Juden Österreichs, Englands, Amerikas, vor allem Frankreichs und seiner
          nordafrikanischen Kolonien, die alle unter falscher Nationalität segeln.

          In Berücksichtigung aller dieser Tatsachen wird nachstehend eine Gesamtzahl1) der Juden
          der Erde gegeben, die, eher nach unten als nach oben abgerundet, nur einen Annäherungswert
          darstellt, da durch jüdische Mache in den meisten Ländern nur eine Schätzung der Judenzahl
          möglich ist ( in Klammern: die Zahl der Glaubensjuden).
          1) Für das Jahr 1935.

          Europa:
          Polen 6.100.000 (3.100.000) USSR 3.900.000 (2.700.000) Deutschland 3.400.000 (500.000) Rumänien 3.200.000 (900.000) Frankreich 2.900.000 (165.000) England 1.200.000 (300.000) Österreich 900.000 (300.000) Tschecho-Slowakei 800.000 (350.000) Holland 340.000 (150.000) Griechenland 330.000 (115.000) Litauen 240.000 (115.000) Lettland 210.000 (100.000) Europ. Türkei 165.000 (85.000) Italien 130.000 (45.000) Belgien 105.000 (50.000) Jugoslawien 100.000 (64.000) Bulgarien 70.000 (46.000) Spanien 44.000 (4.000) Schweiz 40.000 (21.000) Schweden 23.000 (6.500) Dänemark 17.000 (6.000) Estland 17.000 (5.000) Portugal 15.000 (2.000) Danzig 15.000 (4.000) Finnland 4.000 (1.600) Norwegen 2.700 (1.500)

          Asien:
          Palästina 275.000 (84.000) asiat. Türkei 95.000 (70.000) Persien 90.000 (60.000) Syrien 85.000 (35.000) Innerasien 80.000 (28.000) Arabien 55.000 (25.000) Brit. Indien 48.000 (221.000) Afghanistan 33.000 (18.000) China 19.000 (10.000) Japan 3.500 (1.000?)

          Afrika:
          Französisch-Marokko 190.000 (110.000) Algier 115.000 (74.000) Agypten 90.000 (60.000) Südafrika 105.000 (60.000) Abessinien 100.000 (50.000) Tunesien 85.000 (50.000) Spanisch-Marokko 26.000 (18.000) Tripolis 34.000 (18.000) Tanger 17.000 (10.000)

          Amerika:
          Nordamerika USA. 9.300.000 (4.600.000) Kanada 370.000 (156.000) Argentinien 320.000 (200.000) Brasilien 85.000 (27.000) Mexiko 33.000 (20.000) Kuba 11.000 (5.000) Kl. Staaten 15.000 (6.300)

          Australien und Südsee
          65.000 (27.000)

          Wir stellen den rund 15 Millionen Glaubensjuden eine Gesamtzahl von über 37 Millionen
          Rassejuden gegenüber!

          Diese Zahl würde sich noch um ein Bedeutendes erhöhen, wenn wir, statt nur bis zur dritten
          Generation, wie Engländer und Amerikaner den Träger einer nur noch ein Sechzehntel
          betragenden fremden Blutbeimischung als Mischling, in unserem Falle also als Juden,
          ansprechen würden. Es gäbe eine stattliche jüdische Nation internationes und bezeugte einen
          Grad der Verjudung der gegenwärtigen Menschheit, der nicht hinter dem des ausgehenden
          Altertums zurückstände, von dem ein frommer Jude sagte, daß es durch eine wunderbare
          Fügung Jahwes ein allgemein jüdisches Gesicht und Gepräge gehabt habe!

          Ostjuden in Deutschland

          Mit den Teilungen Polens bekam Preußen einen mehr als verdaulichen Zuwachs an
          Ostjuden, die bald ihre „stille Völkerwanderung“ nach dem Westen antraten, die, bald
          systemalisch geleitet, weder durch Pogrome noch durch andere „Grausamkeiten“ veranlaßt
          wurden, wie jüdischerseits gern geklagt wird. Vielmehr war den Ostjuden im Plan Alljudas
          die Aufgabe zugewiesen, dem westeuropäischen Judentum immer wieder nationaljüdische
          Säfte und Kräfte zuzuführen, um der durch Taufe und Assimilation befürchteten Vernichtung
          der Westjuden entgegenzuarbeiten.

          Mit den 70er und 80er Jahren begann die schnelle Verjudung Preußens, speziell Berlins, die
          den durch die jüdische Ära des Gründungsschwindels weitesten Volkskreisen zum erstenmal
          zum Bewußtsein kam, zu einer antijüdischen Welle und zu leider vergeblichen Protesten
          gegen die Ostjudeneinfuhr führte. Die Gesamtauswanderung der Ostjuden betrug von 1881-
          1914 3.055.000, von denen rund 2,5 Millionen nach Amerika und offiziell ungefähr 51.000
          nach Deutschland einwanderten. 1900 strömten vor allem galizische Juden ins Land; 1907
          nahmen diese Zuwanderungen eine geradezu beängstigende Fülle an. Da aber die schon
          damals allmächtigen Juden keinerlei amtliche Statistik über die Zahl ihrer eingewanderten
          Rassegenossen gestatteten, ist diese nur schätzungsweise auf etwa 65.000 anzugeben.

          Während des ersten Weltkrieges lag die Kontrolle und Regelung der Ostjudenzuwanderung
          in bewährten jüdischen Händen! Nach der Novemberrevolution 1918 wurde Deutschland zum
          gelobten Land für die geld- und lebenshungrigen Ostjuden. Mit Hilfe des den Staat
          beherrschenden Judentums fielen sie heuschreckenartig in die deutschen Städte ein. Zu Land
          und zu Schiff kamen die Ostjuden ins Land, von jüdischen „Hilfs“organisationen und
          deutschen Polizeipräsidien schnell und bedenkenlos mit Zuzugspässen versehen. 1920
          warteten nur im Königsberger Bezirk etwa 30.000 Ostjuden auf ihre Einholung nach
          Deutschland. 1922 stellte das Berliner Polizeipräsidium allein von Juli bis Dezember über
          40.000 Zuzugspässe aus. Jedes Jahr wurden natürlich tausende Ostjuden eingebürgert, denn
          das Einwanderungs- und Einbürgerungsdezernat arbeitete in der Person eines Zionisten
          schnell und unauffällig. Eingebürgert wurden z. B. 1929 3.085, 1930 4.005 Ostjuden. 1928,
          1929, 1930 sollen nur 1.092, 1.284, 1.857 Ostjuden eingewandert sein (nach jüdischer Quelle,
          die die zahllosen Ostjuden vergißt, die sich unangemeldet in Berlin aufhielten). Deren Zahl
          wird von Kennern auf 70 bis 100.000 geschätzt. Diese Massen waren dem Judentum (was es
          heute abstreiten will) und den Linksparteien wertvolle Hilfskräfte bei ihrem Kampf um die
          restlose Verjudung und Bolschewisierung Deutschlands. Die nationalsozialistische Regierung
          des Jahres 1933 unterband sofort die Ostjudeneinfuhr und gab Anlaß, daß rund 60- bis 70.000
          Emigranten, darunter 86 % Juden, fluchtartig Deutschland verließen. Tatsache ist, daß die
          sogenannten eingesessenen Juden Deutschlands kaum noch 20 % der Gesamtjudenzahl
          ausmachen. Vier Fünftel sind in den letzten Jahrzehnten eingewanderte Ostjuden.

          Zahlenmäßiger Aufstieg des Judentums im Reich und in Berlin.

          Wie in allen Tabellen dieser Art wurden als Juden nur die Glaubensjuden gezählt; alle
          anderen Rassejuden wurden auf jüdisches Machtwort hin den Ariern zugerechnet.

          Aufstieg im Reich: (Reichsstatistik 1933) Arier = A Glaubensjuden = G
          „Jüdisches Lexikon“ gibt = JLg

          1816 A rund 22.000.000, G 214.000 / 1825 A rund 24.000.000, G 245.000 / 1834 A rund
          27.000.000, G 270.000 / 1843 A rund 29.000.000, G 309.000 / 1852 A rund 31.000.000, G 329.000 / 1861 A rund 33.000.000, G 353.000 / 1871 A rund 36.000.000, G 383.000 JLg 512.153 / 1880 A rund 40.000.000, G 437.000 JLg 561.612 / 1890 rund 44.000.000 , G 465.000 JLg 567.884 / 1900 A rund 50.000.000, G 497.000 JLg 586.833 / 1910 A rund
          58.000.000, G 539.000 JLg 615.021 / 1925 A rund 63.000.000, G 568.000 JLg 564.379 /
          1933 A rund 66.000.000, G 504.000

          Aufstieg in Berlin: (Reichsstatistik 1933) Arier = A Glaubensjuden = G

          1816 A rund 223.000, G 3.400 / 1825 A rund 251.000, G 4.200 / 1834 A rund 301.000, G 5.600
          / 1843 A rund 401.000, G 8.600 / 1852 A rund 511.000, G 12.300 / 1861 A rund 613.000, G
          19.400 / 1871 A rund 932.000, G 36.500 / 1880 A rund 1.321.000, G 55.100 / 1890 A rund
          1.960.000, G 82.600 / 1900 A rund 2.712.000, G 109.400 / 1910 A rund 3.734.000, G 144.000 /
          1925 A rund 4.024.000, G 172.700 / 1933 A rund 4.243.000, G 160.600

          Bereits die Berufsstatistik des Jahres 1907 ist als Gesamtergebnis dahin zu bewerten, daß
          die Juden die Besitzenden, die Arier die Besitzlosen und Arbeiter sind! Die Berufsstatistik
          vom 16. Juni 1925 beurkundet die völlige überfremdung Deutschlands und Judenherrschaft
          auf allen Gebieten.

          Die Statistik zeigt prozentual berechnet die Anteile der Arier und Glaubensjuden an den
          einzelnen Wirtschaftsabteilungen:

          Beruf: Arier = A Glaubensjuden = G

          A. Landwirtschaft, Gärtnerei, Tierzucht, Forstwirtschaft und Fischerei
          A 29,47 %, G 1,74 %

          B. Industrie und Handwerk, einschl. Bergbau und Baugewerbe
          A 40,94 %, G 25,85 %

          C. Handel und Verkehr, einschl. Gastwirtschafts- und Schankgewerbe
          A 17,11 %, G 58,80 %

          D. Öffentliche Verwaltung, Beamte der Rechtspflege, auch Heer und. Marine; Kirche, Gottesdienst, Rechtsprechung und freie Berufe
          A 4,85 %, G 5,94 %

          E. Gesundheitswesen, hygienisches Gewerbe, einschließlich Wohlfahrtspflege
          A 1,88 %, G 4,35 %

          F. Häusliche Dienste und Erwerbstätigkeit ohne feste Siedlung
          A 5,75 %, G 3,32 %

          G. Ohne Beruf und Berufsangabe
          A 10,70 %, G 15,40 %

          H. Arbeiter
          A 46,90 %, G 8,40 %

          In den acht Jahren von 1925-1933 vollendete sich die Judenherrschaft in Deutschland.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

  6. Ostfront sagt:

    Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

    Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

    ….Deutsche Menschen marschieren in bester Absicht, ohne es zu wissen und zu wollen, in fremdem Sold, marschieren gegen ihr eigenes Volk und lehnen sich gegen die völlige Neugestaltung des deutschen Volkstums auf. Und ihr Tun ist Dienst an der höchsten Religion! Kann die Verwirrung noch höher gehen?

    Die Beeinflussung der öffentlichen Meinung

    Presse in Deutschland

    1. Die Lage vor 1933

    Das Gebiet, auf dem bis zur nationalsozialistischen Revolution in Deutschland die Juden
    eine nahezu uneingeschränkte Herrschaft ausgeübt haben, ist die Presse. Sie war das Mittel,
    mit dem seit der Reichsgründung die Bestrebungen zur Machterringung Alljudas –
    gleichlaufend mit dem jüdischen Vordringen in Politik und Wirtschaft – die Denkart des
    deutschen Volkes vergiftet, sein völkisches Gewissen vernichtet und eine widervölkischpazifistische
    „Geistigkeit“ herangezüchtet haben. Nach der Erreichung dieses Zieles hat ein
    führender Jude, Chaim Weizmann, in der „Jüdischen Zeitung“ 1928 zugegeben:

    „Unsere literarischen Bemühungen sind in manchen Fällen eine Antwort auf unsere
    wirtschaftlichen Anstrengungen. Sie sind die Bemühungen von Zwischenhändlern, von
    Leuten, die sich als Clearing House (Austauschstelle) für Ideen etablieren. Aus diesem
    Grunde ist der Jude in der Presse so hervorragend. Er hat eine außerordentliche
    Geschmeidigkeit. Er besitzt die Fähigkeit, einen Gedanken von einem Ende der Welt bis zum
    anderen zu vermitteln, ohne notwendigerweise eine tiefe innere Relation zu diesem Gedanken
    zu haben. Wir klammern uns an jene intellektuellen Berufe, die für Leute charakteristisch
    sind, die keinen festen Boden unter den Füßen fühlen. Darum sind wir so außergewöhnlich
    klug, so außergewöhnlich flink und manchmal so außergewöhnlich interessant, und darum
    verrichten wir oft eine sehr nützliche Sache für irgend jemand anders.“

    Dieses offene Geständnis des prominenten Zionisten über die jüdische Einstellung zur
    Pressefrage hat der Rabbiner Fischl im „Leipziger Israelitischen Familienblatt“ Nr. 3, 1926,
    mit anderen, ebenfalls ungewollt zutreffenden Äußerungen bestätigt:

    „.. daß die Presse der einzige Weg ist, den erhabenen jüdischen Gedanken und das uns stets
    und immer widerfahrene Unrecht zu verkünden. Unser Kampf geht nicht nur um unsere
    Existenz, sondern auch um die Erhaltung unseres ganzen jüdischen Seins, um unsere
    Allmacht, die uns vor zweitausend Jahren genommen worden ist … Doch das wollen wir
    nicht, solange in uns noch Seele und Atemzüge wohnen, solange in uns jüdisches Blut
    zirkuliert, wollen wir weder uns noch unsere Juden verleugnen. Wir wollen jüdisch denken
    und jüdische Gedanken in aller Welt verkünden … “

    Falsch und von der Wirklichkeit längst widerlegt ist die Auffassung, daß sich solche
    jüdischen Pläne lediglich auf die paar „jüdisch -religiösen“ Zeitungen und Zeitschriften
    bezogen hätten! Denn die Absicht, „aller Welt“ die jüdischen Ideen zu verkünden, führte diese
    Presse keinesfalls durch. Die nichtjüdische Öffentlichkeit lernte kaum die meist nur von
    Orthodoxen Juden gelesenen insgesamt etwa 50 jüdischen Zeitschriften kennen, die zudem
    nur in geringer Auflagenhöhe erschienen. Genannt seien davon das „Israelitische
    Familienblatt“ in Hamburg, das „Leipziger Jüdische Familienblatt“, die „Jüdische Rundschau“
    in Berlin, das „Jüdische Echo“ in München, „Blau-weiß“ in Berlin, „Der Jude“ in Berlin, „Der
    Israelit“ und das Familienblatt in Frankfurt a. M. Zahlreicher wurden unter Nichtjuden zu
    Propagandazwecken verbreitet: die „Centralvereins-Zeitung“ und das Mitteilungsblatt des
    Verbandes nationaldeutscher Juden. Der letzte Vorsitzende dieses Verbandes, Dr. Max
    Naumann, hat übrigens in Nr. 1/2 der Zeitschrift „Der nationaldeutsche Jude“ 1926 folgendes
    bezeichnende Werturteil über die genannte Judenblätter gefällt.

    „Wer verurteilt ist, täglich eine Reihe jüdischer, von Juden für Juden geschriebener
    Zeitungen und Zeitschriften zu lesen, gleichviel ob sie religiös-orthodoxer oder liberaler
    Richtung, ob sie zionistisch oder zwischenschichtlich geleitet sind, muß einen gelegentlich bis
    zur körperlichen Übelkeit gesteigerten Widerwillen empfinden gegenüber diesem
    unglaublichen Maß von Selbstgefälligkeit, von schleimigem ‚Würde‘-Geschwätz, von
    Überspannung der Pflicht zur ‚Abwehr des Antisemitismus‘, die in diesen Kreisen dahin
    verstanden wird, daß gegen jede leiseste Andeutung vom Leder gezogen werden muß, wenn
    nur irgend ein Jude betroffen wird. Es besteht kein Zweifel darüber, daß wir heute innerhalb
    des Judentums mitten in einer ausgesprochenen Anti-Assimilationsbewegung stehen, die,
    wenn man ihr nicht einen Riegel vorschiebt, schließlich ins selbst gewählte Ghetto führen
    muß.“

    Riesengroß im Verhältnis zur intern-jüdischen Presse, die nicht zuletzt, weil von Juden für
    Juden verfaßt, häufig in offener Andeutung der Machtziele des Weltjudentums dem
    judengegnerischen Kampf wertvolle Unterlagen gab, steht die politische, wirtschaftliche und
    kulturelle Presse, auf die der Jude nach und nach Einfluß gewann.

    Adolf Hitler hat in seinem Buche „Mein Kampf“ die Verjudung der deutschen Presse als
    eine der größten Gefahren für Deutschland bezeichnet. Es stellt dabei fest: daß „der Jude viel
    zu klug war, als daß er die gesamte Presse gleichmäßig hätte (gegen die deutsche Volkskultur)
    angreifen lassen. Nein, ein Teil derselben war da, um gegen den anderen zu decken“. Damit
    ist klar die Taktik gekennzeichnet, die der Jude bei der Inbesitznahme der Presse angewandt
    hat: Teile und herrsche! Das galt – wie bei den politischen Parteien und Wirtschaftsverbänden
    – als der Leitsatz Alljudas, als es nach der Begründung des Bismarckreiches im Zeichen des
    Liberalismus in der Presse tonangebend wurde und „Frankfurter Zeitung“ und „Berliner
    Tageblatt“ zu sogenannten Weltblättern emporstiegen. Zunächst wurde der Weg der
    Finanzierung von Zeitungsunternehmungen gewählt, um den Einfluß auf die Gestaltung des
    Blattes zu gewinnen. Dazu kam das massenhafte Auftreten jüdischer und jüdisch versippter
    Schriftleiter und Mitarbeiter. In Zeitungen, die von Juden oder Judenfreunden finanziert
    wurden, durfte nie etwas über oder gegen die Juden und deren Belange geschrieben werden.
    So entstand schon vor dem Weltkrieg und in der Folgezeit – nach dem Ausspruch des
    katholischen Pfarrers Wilhelm Senn in der „Schöneren Zukunft“ 1928 – in den meisten
    deutschen Zeitungen „ein Komplott des Schweigens in der Judenfrage“.

    Die älteste und bedeutendste Judenzeitung Deutschlands entstand in der Hochburg des
    Handelsjudentums, in Frankfurt am Main. Seit den Unglücksjahren 1848/49 ging aus dieser
    Judenmetropole unter der Maske einer „sachlichen“ Wirtschafts- und Börsenzeitung die
    „Frankfurter Zeitung“ des Bankjuden Löb Sonnemann hervor. Dieser übernahm 1856 unter
    der Parole: „Durch den materiellen zum geistigen Fortschritt!“ das Blatt, floh dann im Jahre
    1866 damit vor den Preußen für einige Zeit nach dem demokratischen Stuttgart, kehrte aber
    dank Bismarcks unverdienter Nachsicht bald nach Frankfurt zurück, um in den Spalten der
    „F. Z.“ einen unterirdischen, aber wirksamen Kampf gegen das Deutsche Reich zu führen.
    Das Blatt vertrat ohne die geringste Scham die Interessen des Landesfeindes, so daß sein
    Herausgeber schließlich mit Recht von Bismarck (nach C. H. Brockhaus, Stunden mit
    Bismarck 1871/1878, Leipzig 1929, S. 84) „geradezu ein bezahlter französischer Agent“
    genannt wurde. Jüdische Rache bejubelte denn auch des Altreichskanzlers unselige
    Entlassung in der „Frankfurter Zeitung“ vom 21. März 1890 mit den schnöden Worten:

    „Möge auch von ihm (dem mit Bismarck gegangenen System) gelten, daß nicht wiederkehrt,
    was einmal gegangen ist; die Nation wird dann den 18. März 1890 bald zu den Tagen zählen,
    deren man mit Freude gedenkt.“

    Wenngleich in erster Linie hier die jüdische Nation gemeint war und nicht die deutsche, so
    konnte doch dieser und ähnliche Ausbrüche echt jüdischen Deutschenhasses Bismarck zu
    folgender Äußerung veranlassen, die er im Jahre 1892 in Friedrichsruh gegenüber Hermann
    Hofmann machte:

    „Eigentlich habe ich Undank von ihnen (d.h. den Juden) geerntet. Kein Staatsmann hat
    mehr für ihre Emanzipation getan als ich. Trotzdem haben mich die demokratischen und
    radikalen Blätter, die vorwiegend in jüdischen Händen sind, am heftigsten angegriffen.“

    Das für die deutsche Vergangenheit so ungemein tragische Wort „Zu spät!“ steht über dieser
    Einsicht unseres Altreichskanzlers, der 1878 übrigens mit deutlichem Hinweis auf die
    jüdischen Zeitungsschreiber im Reichstag erklärt hatte:

    „Solche Leute würden dort (in England und Frankreich) überall ersticken unter der
    zermalmenden Verachtung ihrer Landsleute! Bei uns allein ist das nicht so, bei uns erliegen
    sie nicht der Verachtung, sie tragen die Stirne hoch, sie finden öffentliche Verteidiger bis in
    diese Räume hinein.“

    Diese von Bismarck treffend geschilderte Geistesverfassung seiner Zeitgenossen, die unter
    dem Bann liberalistischmarxistischen Verbrüderungswahnes keine Judenfrage kannte, nützten
    gerade die Pressejuden weidlich aus, um ihre Stellung immer beherrschender zu gestalten und
    nach kurzem tonangebend zu werden. So begann bald nach dem Deutsch-Französischen Krieg
    von 1870/71 der Jude Rudolf Mosse mit dem „Berliner Tageblatt“ einen rasch anwachsenden
    Zeitungskonzern zu gründen. Echt jüdisch war der Aufstieg dieses „Prominenten“: aus Graetz
    in Posen war dieser Ostjude Ruben Moses nach Preußen eingewandert und verdeutschte
    sogleich seinen Namen in Rudolf Mosse. Im Jahre 1867 errichtete er eine Reihe
    Anzeigensammelstellen und gab dann bald ganze Anzeigenbeilagen für bürgerliche
    Zeitschriften wie „Kladderadatsch“, „Gartenlaube“, „Fliegende Blätter“ heraus. Ende 1871
    begründete er das „Berliner Tageblatt“, und zwar – wie es in der Stiftungsurkunde und den an
    Juden verschickten Werberundschreiben hieß – „zur Förderung der Interessen des Judentums“.
    Bis 1933 blieb die Familie Lachmann-Mosse Inhaber des Verlags. Im Verlag Mosse
    erschienen bis 1933 (Angaben und Namen nach dem Stand im Jahre 1932!):

    Das „Berliner Tageblatt“, dessen Schriftleitung folgende Juden und Halbjuden innehatten:
    Th. Wolff, E. Feder, G. Stein, F. Pinner, Priester, Goldstein, E. Hamburger, A. Kerr (=
    Kempner), Einstein, Sinsheimer, Jonas, Mamlock. Auslandsvertreter waren u. a. in Budapest
    A. Singer, in Bukarest J. Schmerz, in Paris P. Block, in Tokio Th. Sternberg. Die Auflage
    betrug in den Glanzzeiten 310.000 und mehr.

    Die „Berliner Morgenzeitung“, ein echtes, geschickt getarntes Judenblatt für die bürgerliche
    Masse, in einer Auflage von etwa 78 000.

    Die „Berliner Volkszeitung“, die mehr auf die Instinkte der marxistischen Arbeitermassen
    eingestellt war und eine Rekordauflage von 420.000 erreichte.

    Das „8-Uhr-Abendblatt“, als dessen Herausgeber Victor Hahn zeichnete. Zum Hohn
    geradezu trug es den Untertitel „Nationalzeitung“, der nur dann Berechtigung gehabt hätte,
    wenn ihm das Wort „Jüdisch“ vorgesetzt worden wäre. In der Schriftleitung saßen: H. Zucker,
    F. Hirsch, Dr. Frankfurter, E. Leimdörfer, F. Hollaender, P. Pinthus und E. Neckarsuhmer.
    Die Auflage betrug über 170.000.

    Außerdem erschienen bei Mosse folgende Zeitschriften: „Bäder-Almanach“, „Illustrierte
    Familienzeitung“, „Gartenflora“, „Gießerei-Zeitung“, „Deutsche Kolonial-Zeitung (!!),
    „Rudolf-Mosse-Almanach“, „De Post van Holland“, „Deutsches Reichs-Adreßbuch“,
    „Gewerbe und Handel“, „Technische Rundschau“. Mosse hatte zudem Alleinvertrieb und
    alleinige Anzeigenaufnahrne von 11 ausländischen Adreßbüchern.

    Es ist bezeichnend, daß über die „Arbeit“ des „Berliner Tageblatts“ selbst der Jude George
    Bernhard im Mai 1919 in der „Vossischen Zeitung“ schrieb:

    „Die publizistische Tätigkeit des „Berliner Tageblatts“, die schon vor dem Krieg dazu
    beigetragen hat, jene vergiftenden Waffen der Verleumdung zu schmieden, mit denen
    während des Krieges Lord Northeliffe unserem(?) Vaterlande tödliche Wunden schlug, hat
    auch innerhalb Deutschlands die politische Atmosphäre vergiftet … Nur in einem ist es sich
    stets treu geblieben: Es hat sich dauernd bemüht, dem deutschen Volke sein Vaterland und
    den Glauben an die deutsche Kraft und deutsche Ehrlichkeit zu verekeln.“

    Trotz dieser heftigen, freilich nur vom reinen Geschäftsstandpunkt aus erklärlichen Fehden
    ist es nie zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung gekommen. Schließlich „bürgt immer
    ganz Juda füreinander“ und man einigte sich bald wieder. Dann schrieb der gleiche G.
    Bernhard in der „V. Z.“ vom 23. Mai 1924 seinem vordem angegriffenen Bruderblatt ins
    Stammbuch:

    „Man muß es aufrichtig bedauern, daß ein so ernst und so sorgfältig geleitetes Blatt
    anscheinend einem der zahlreichen Fälscher aufgesessen ist. Es ist ausgeschlossen, daß eine
    Redaktion vom Range der Schriftleitung des ‚B. T.‘ aus Sensationsgründen ungeprüft
    derartige weittragende Dokumenteveröffentlichungen vornimmt.“

    Für die hochverräterische Tätigkeit des „B. T.“ im Weltkrieg ist folgendes festzuhalten: Im
    Jahre 1915 gab der frühere Berliner Vertreter der „Daily Mail“, F. W. Wile, ein
    deutschfeindliches Hetzbuch heraus mit dem bezeichnenden Titel „Who’s Who in Hunland“
    (Wer ist’s im Hunnenland?). In diesem Pamphlet lobt der Deutschenhasser das „B. T.“
    folgendermaßen:

    „Seine Tendenz ist gegen die Regierung, gegen das Preußentum, gegen das Militär
    gerichtet, und halb sozialistisch. Offiziell vertritt es die radikale Demokratie. Da es Juden
    gehört und von Juden herausgegeben wird, ist es auch maßgebend für die Meinungen des
    einflußreichen Berliner Judentums. Keine andere Zeitung ist so bekannt im Ausland, und
    seine Artikel werden viel von ausländischen Zeitungen, besonders von den englischen,
    zitiert.“

    Nach jahrzehntelangem, die deutschen Belange vor aller Welt ungemein schädigendem
    Kampfen den deutschen Wehrgedanken, das deutsche Volk und das Kaisertum offenbarte sich
    der Landesverratsgeist des „B. T.“ mitten im Weltkrieg, als es am 13. Dezember 1916 voller
    Hohn – von der Zensur ungeahndet – schrieb:

    „Dieser Krieg wird also weitergehen, diese ‚große Zeit‘ wird uns erhalten bleiben, bis
    irgendwo irgendein Unerwartetes zwischen die Kampfreihen treten wird.“

    In dieser niederträchtigen Gesinnung fand sich von Anfang an, wenn auch ab und zu etwas
    durch Geschäftsneid gestört, ein Bundesgenosse der jüdischen Zersetzungsarbeit ein in den
    vielfältigen Presseerzeugnissen des großen Berliner Verlags Ullstein.

    Die Ullsteinpresse, die an Auflage und Umfang vor 1933 den denkbar höchsten Stand in
    Deutschland erreicht hatte, wurde begründet von dem jüdischen Papierhändler Leopold
    Ullstein, der 1877 die „Berliner Zeitung“ schuf. Das Blatt hetzte fortgesetzt gegen Bismarck
    und machte für die aufkommende Sozialdemokratische Partei der Juden Marx und Lassalle
    Stimmung. Mit typischen Warenhausmethoden und einer skrupellosen, unmoralischen
    Sensationsberichterstattung wurden die Zeitungen dieses Verlags bald in eine bisher
    unerreichte Höhe (zahlenmäßig!) getrieben. Im Jahre 1887 kaufte Ullstein die seit 1704 in
    deutschem Familienbesitz gewesene angesehene „Vossische Zeitung“, die lange Jahre der
    preußischen Staatsregierung nahegestanden war, auf und gestaltete sie binnen kurzem zum
    Sprachrohr einer ausgesprochen reichsfeindlichen, franzosenfreundlichen Politik aus, das sie
    bis zu ihrem Ende im Jahre 1934 blieb. Das Mammutgebilde des Ullsteinverlags gab noch
    1932 folgende Zeitungen und Zeitschriften mit beistehenden Auflagenziffern heraus:

    1. „Berliner Morgenpost“ (vom deutschen Volkswitz „Mottenpost“ genannt). In der
    Schriftleitung saßen: Robolsky Bernstein, Breisacher, Deutsch, Falk, Glück, Loeb, Mendel,
    Münzer, Strindberg, Weckwarth. Die Normalauflage betrug: 572.770, an Sonntagen 658.330,
    und war die höchste Auflage aller im Weimarer Zwischenreich erschienenen Zeitungen!
    2. „Vossische Zeitung“, deren Schriftleitung die Namen „zierten“: Elbau (aus
    Mandelbaum!), Misch, Guttmann, Bernauer, Caspary, Goldstein, Salomon, Wallenberg,
    Düsterwald, Wiesenthal, Elsesser. Auflage: wochentags 73.970, an Sonntagen 87.260.
    3. „Berliner Allgemeine Zeitung“. Auflage über 50.000.
    4. „B. Z. am Mittag“ In der Schriftleitung die Juden und Halbjuden: Falk, Jacobsohn,
    Mühsam, Rehling Auflage: über 160.000.
    5. „Tempo“ (vom Volkswitz schon 1928 als „Jüdische Hast“ verdeutscht!). Schriftleitung:
    Gutmann, Jacobi, Lachmann, Lustig, Zuckerkandl. Auflage: 125.000.
    6. „Berliner Montagspost“. Auflage: 171.380.
    7. „Die Grüne Post“. Auflage: etwa 920.000.
    8. „Wohnungstauschanzeiger“. Auflage: 7.240.
    9. „Berliner Illustrierte Zeitung“, einst die größte Bilderzeitung in einer Monatsauflage von
    1,75 Mill.
    10. „Die Dame“. Auflage: 48.890.
    11. „Das Blatt der Hausfrau“. Auflage: 36.740.
    12. „Zeitbilder“. Auflage: über 80.000.
    13. „Uhu“ (Magazin). Auflage: 145.000.
    14. „Die Koralle“ (Magazin). Auflage: 37.800.
    15. „Der Querschnitt“ (Magazin). Auflage: 13.250.
    16. „Die Bauwelt“. Auflage: 12.300.
    17. „Deutsches Bauwesen“. Auflage: 9.200.
    18. „Bauwelt-Katalog“. Auflage: 6.000.
    19. „Verkehrstechnik“. Auflage: 3.000.
    20. „Berliner Handels-Register“.
    21. „ABC-Fahrplan“.

    Die in diesen zahlreichen Presseerzeugnissen bei Ullstein wie bei Hosse, Sonnemann und
    den verjudeten Provinzblättern „fabrizierte“ öffentliche Meinung entstand nach dem Rezept,
    das in einem seltenen Anfall von Wahrhaftigkeit der Jude G. Bernhard in der „Vossischen
    Zeitung“ Nr. 244 (1925) verraten hat:

    „Aber wer fragt denn überhaupt noch danach, ob die öffentliche Meinung recht hat oder
    nicht? Sie ist da, sie setzt sich durch, und das Urteil dieser öffentlichen Meinung wird
    beeinflußt durch ein paar Drahtzieher, die sich mit vielen Geldern in den verschiedenen
    Ländern einen umfangreichen Presseapparat verschafft haben, durch dessen Schalltrichter
    sie laut hörbar, was auch immer sie haben wollen, verkünden lassen.“

    Wenn man hinzunimmt, daß im Parteien-Staat die, vielerlei Parteiblätter in offener oder
    häufig verheimlichter Abhängigkeit von einem der großen judenhörigen Parteigebilde, im
    Sinne der von Alljuda erstrebten Verunreinigung des deutschen Volkes wirkten, so muß man
    jenem aufrichtigen schwedischen Blatte zustimmen, das schon im März 1923 Deutschland ein
    „Volk mit zerschnittenen Stimmbändern“ genannt hat. Es erübrigt sich hinzuzufügen, daß die
    Parteipresse der Kommunistischen, Sozialdemokratischen und Demokratischen Partei, an der
    Spitze „Die Rote Fahne“ und der „Vorwärts“ ausgesprochene Judenblätter mit jüdischer
    Finanzkontrolle und jüdischem Schriftleiterstab waren. Auch die bürgerliche Presse aller
    Schattierungen, namentlich die „katholischen“ Blätter allerwärts, haben bis 1933 laut oder
    leise, je nach dem Geschmack ihrer Leserschaft in der Tonart verschieden, die Juden
    geschützt und einen gehässigen und verlogenen Kampf gegen die nationalsozialistische
    Bewegung und deren Rassenpolitik geführt. Im Jahre 1932 gab es nach der Statistik der
    Zeitschrift „Der Zeitspiegel“ Nr. 14, 1932, in Deutschland insgesamt 4.647 Zeitungen. Davon
    bekannten sich zur NSDAP. 121, zur DNVP. 81, zur SPD. 197, zum Zentrum und BVP. 596
    (!!), zur DVP. 14, zur KPD. 50, zur DStP. (Demokr.) 8, zur Wirtschaftspartei 11; ferner gaben
    als ihre Richtung an: national 562, bürgerlich 363, liberal u. ähnl. 64, republikanisch 19,
    demokratisch 58, sozialistisch u. ähnl. 9, amtlich 221, „parteilos“ 1814 (!!), keine Angaben
    bei 337!

    So hatte der Jude im Novemberdeutschland sein Ziel der Machtsicherung durch die Presse
    so gut wie vollkommen erreicht.

    2. Die Entjudung der deutschen Presse

    In der Zeit schwerster seelischer und äußerer Bedrückung des Deutschtums durch die
    jüdische Macht gab es nur wenige deutschgesinnte Männer, die in ihren Zeitungen und
    Zeitschriften den fast aussichtslos scheinenden Kampf für das Erwachen des deutschen
    Volkes und die Beseitigung der Fremdherrschaft im Vaterlande aufnahmen. Sie hielten zum
    Hakenkreuzbanner, mochten die schwersten Verfolgungen auch sie bedrängen, mochte
    Gefängnis und wirtschaftliche Schädigung sowie schnöder Undank der meisten
    Volksgenossen ihnen jahrelang zuteil werden! Es lebte in ihnen der unzerstörbare Glaube an
    die Einheit von Volk und Rasse, der Glaube an das ewige Deutschland. Diese heilige
    Überzeugung allein gab den mutigen Bekennern und Judengegnern, gegen die eine Welt
    stand, die Kraft zum siegreichen Durchhalten. Wenn Namen von Persönlichkeiten, die gerade
    im Kampf gegen die jüdische Pressemacht bahnbrechend gewesen sind, genannt werden, so
    sind es neben dem Führer Adolf Hitler, der vom ersten Tag seiner politischen Wirksamkeit an
    gegen die jüdischen Pressepolypen aufgetreten ist, zwei Männer deren Namen als erfolgreiche
    Bekämpfer des Juden und als deutsche Volksaufklärer heute schon in die Geschichte
    eingegangen sind: Theodor Fritsch und Julius Streicher.

    Der Altmeister der judengegnerischen Bewegung hat durch seinen entbehrungs- und
    opferreichen Aufklärungskampf den geistigen Boden mit seiner vorzüglichen Zeitschrift „Der
    Hammer“ bereitet, und zwar schon von der Jahrhundertwende an bis in die Jahre des
    Nachkriegs. Der Führer der fränkischen Nationalsozialisten hat seit 1919 unter schwerstem
    persönlichen Einsatz (er verbüßte wie Theodor Fritsch in der Judenrepublik mehrere
    vielmonatige Gefängnisstrafen!) durch Gründung eines eigenen Blattes, das seit 1923 als „Der
    Stürmer“ erschien, und durch die Aufdeckung unzähliger jüdischer Schandtaten die
    Volksaufklärung über die Judenfrage außerordentlich vorwärtsgetrieben. Julius Streicher
    verstand es, durch eine über ganz Deutschland ausgedehnte Vortragstätigkeit die Behandlung
    der Judenfrage volkstümlich wie kein zweiter zu gestalten. Heute gehen wöchentlich weit
    über 450.000 „Stürmer“ in alle Welt hinaus und fördern neben der weiteren Belehrung aller
    Deutschen die bei anderen Völkern erstehenden judengegnerischen Bewegungen.

    Eine Reihe mutiger Blätter hat von 1919 bis 1933 den Rassekampf unterstützt und nach
    Kräften mitgeführt: es sind da an der Spitze zu nennen der „Völkische Beobachter“
    (München) und die „Deutsche Zeitung“ (Berlin), die verschiedenen, rasch aus
    wirtschaftlichen Schwierigkeiten wieder eingegangenen Gründungen der ersten völkischen
    Aufstiegszeit von 1923/24 wie „Deutsches Tageblatt“ (Berlin), „Großdeutsche Zeitung“
    (München), „Elbwacht“ Magdeburg), „Freiheitskampf“ (Bernburg), „Fränkischer Beobachter“
    (Erlangen) usw., dann die Wochen- und Monatsschriften „Fridericus“ (Berlin), „Der
    Weltkampf“, „Deutschlands Erneuerung“, „Heimdall“, „Die Sonne“, „NS-Monatshefte“ usw.

    Die Aufklärung des Volkes durch die Presse und ihre Leiter hat es ermöglicht, daß nach der
    nationalsozialistischen Erhebung des Jahres 1933 planmäßig an die Ausmerzung der Juden
    aus der Presse geschritten und die organische Durchführung des Punktes 23 im Programm der
    NSDAP vom 24. Februar 1920 herangegangen werden konnte, der lautet:

    „Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre
    Verbreitung durch die Presse. Um die Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen,
    fordern wird, daß:

    a) sämtliche Schriftleiter und Mitarbeiter von Zeitungen, die in deutscher Sprache
    erscheinen, Volksgenossen sein müssen (Volksgenosse ist nach Punkt 4 des Progr. ‚wer
    deutschen Blutes ist, ohne Rücksicht auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse
    sein.‘);

    b) nichtdeutsche Zeitungen zu ihrem Erscheinen der ausdrücklichen Genehmigung des
    Staates bedürfen. Sie dürfen nicht in deutscher Sprache erscheinen;

    c) jede finanzielle Beteiligung an deutschen Zeitungen oder deren Beeinflussung durch
    Nichtdeutsche gesetzlich verboten wird, und fordern als Strafe für Übertretungen die
    Schließung eines solchen Zeitungsbetriebes sowie die sofortige Ausweisung der daran
    beteiligten Nichtdeutschen aus dem Reich.

    Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten.“

    Die Nationalsozialisten begannen sofort nach dem Regierungsantritt Adolf Hitlers mit der
    Durchführung des Programmpunktes, und in verhältnismäßig kurzer Zeit wurde das
    gigantische Werk der Entjudung der gesamten deutschen Presse auf gesetzlichem Wege
    durchgeführt. Nach dem Reichstagsbrand vom 27. Februar 1933 kam es zum Verbot der
    kommunistischen Presse und Wahlpropaganda für 4 Wochen und der sozialdemokratischen
    für14 Tage. Nachdem die nationalsozialistische Revolution im März 1933 vollends gezeigt
    hatte, daß das deutsche Volk von der marxistischen Presse nichts mehr wissen wollte, war es
    nur noch ein formaler Akt, daß das Verbot der gesamten marxistischen Presse verlängert
    wurde und sie schließlich ihr Erscheinen einstellen mußte. Die weitere Folge der Deutschen
    Erhebung von 1933 war das Verschwinden der Juden und Judenblütigen aus den
    Schriftleitungen der bürgerlichen Zeitungen. Das setzte zunächst mit Beschleunigung bei den
    „nationalen“ Blättern des Hugenberg-Konzerns ein, die schon 1930 von der völkischen
    Zeitschrift „Heirlichall“ dahin charakterisiert worden waren (Nr. 5/6, Jg. 1930):

    „Die Scherlblätter wollen deutschnationalen Zielen dienen, unterscheiden sich aber in ihrer
    ganzen Aufgezogenheit und in ihren Gepflogenheiten in nichts von der jüdischen
    Asphaltpresse. Der sie beherrschende Grundsatz ist, es auf keinen Fall mit Juda und Rom zu
    verderben. Das Wort Jude darf in irgendwie abfälligem Sinne nie erwähnt werden und die
    Rühmlinge werden geradezu umschmeichelt.“

    Auch jüdische Verleger und Zeitungsbesitzer verschwanden; so wurde das „Berliner
    Tageblatt“ und der Verlag Ullstein den jüdischen Besitzern auf legalem Wege abgenommen
    und zugunsten der nichtjüdischen Betriebsangestellten in gemeinwirtschaftliche Verwaltung
    übernommen, während die „Vossische Zeitung“ von 1934 ab überhaupt verschwand und auch
    die „Frankfurter Zeitung“ unter nichtjüdischen Schriftleitern sich umzuschalten versuchte. Im
    Zuge der weiteren Entwicklung verschwand – eine ungeheure Leistung des
    Nationalsozialismus! – die gesamte Parteienpresse, so daß der Weg freistand, den
    übriggebliebenen Teil der deutschen Presse nach dem Vorbild der nationalsozialistischen
    Zeitungen angesichts der Einheit von Partei und Staat zum brauchbaren Mittel der
    Staatsführung umzugestalten. Es geschah in den drei monumentalen Gesetzgebungswerken,
    die alle die Schaffung einer rein deutschen Presse unter Ausschaltung des jüdischen und
    Fremdvölkischen bezweckte:

    1. Das Schriftleitergesetz vom 4. Oktober 1933 mit Durchführungsbestimmungen vom 19.
    Dezember 1933 verlangt u. a., daß jeder Schriftleiter arischer Abstammung ist und mit einer
    Person nichtarischer Abstammung nicht verheiratet sein darf.

    2. Die Bestimmungen über die Reichspressekammer im Reichskulturkammergesetz vom 22.
    September 1933 mit Durchführungsbestimmungen vom 1. und 29. November 1933
    unterstreichen diese Forderung, so daß jeder Jude und Mischblütige von vornherein genau so
    wie der jüdischversippte ausgeschlossen wird.

    3. Das Gesetz über die Wirtschaftswerbung vom 12. Novernber 1933 und die folgenden
    Verordnungen des Werberats der deutschen Wirtschaft merzen für immer die Methoden und
    Praktiken jüdischer Pressearbeit und Anzeigenpolitik aus. Sie entsprechen nach der
    wirtschaftlichen Seite der Zeitungen dem, was das Schriftleitergesetz in § 13 als
    Hauptaufgaben eines deutschen Schriftleiters bezeichnet:

    „Schriftleiter sind in Sonderheit verpflichtet, aus den Zeitungen alles fernzuhalten:

    1. was eigennützige Zwecke mit gemeinnützigen in einer die Öffentlichkeit irreführenden
    Weise verengt;

    2. was geeignet ist, die Kraft des Deutschen Reiches nach außen oder im Innern, den
    Gemeinschaftswillen des deutschen Volkes, die deutsche Wehrhaftigkeit, Kultur oder
    Wirtschaft zu schwächen oder die religiösen Empfindungen anderer zu verletzen,

    3. was gegen die Ehre und Würde eines Deutschen verstößt, usw.“

    So ist das erreicht, was den Kämpfern gegen das Undeutsche, den Judengegnern auf dem
    Gebiete der Presse immer als Hochziel vorschwebte: Eine vom einheitlichen, wenn auch
    durch mannigfache Äußerungen vielgestaltigen Geiste des Volkstums und der Rasse geleitete
    Presse als Sprachrohr des Volkes und geistiger Treuhänder der Ehre und Sicherheit der
    Nation.

    Ein Blick auf die gegenwärtige Verbreitung der entjudeten Presse zeigt den Erfolg auch
    hinsichtlich der Zunahme der Bezieher: Wir nennen beliebig einige der neuesten
    Auflageziffern vom Mai 1935: Völkischer Beobachter 370.000, Berliner Lokalanzeiger
    192.000, Westdeutscher Beobachter, Köln 185.000, Rote Erde – Westfäl. Landesztg. 174 000,
    Rheinisch-Westfälische Ztg. 174 000, Leipziger Neueste Nachrichten 150.000,
    Nationalzeitung Essen 135.000, NSZ.-Rheinfront 120.000, Bayerische Ostmark 110.000,
    Münchener Neueste Nachrichten 105.000, Angriff (DAF.) 97.000, Niedersächsische
    Tageszeitung 83.000, NS.-Presse, Stuttgart 73.000, Berliner Tageblatt 62.000, Schlesische
    NS.-Tageszeitung 61.000, Preußische Zeitung, Königsberg 59.000 usw.

    Dem Nationalsozialismus und seinem Führer verdankt das deutsche Volk das Geschenk
    einer Presse, von der Max Amann, der Präsident der Reichspressekammer, in seinem Vorwort
    zum „Handbuch der Deutschen Tagespresse“, 5. Aufl. 1934, feststellt:

    „Kein Angehöriger der Presse im neuen Deutschland kann Aufgaben verfolgen, die dem
    nationalsozialistischen Gedankengut zuwiderlaufen, und die Presse darf beispielsweise nicht
    ein Mittel konfessionellen Kampfes oder der Träger wirtschaftlichen Profitstrebens werden.“

    Auf dem Gebiet der Nachrichtenübermittlung beherrschten von 1918-1933 das stark jüdisch
    durchsetzte W.T.B. (Wolffsches Telegraphenbüro) und die im Besitz des Hugenberg-
    Konzerns stehende T.U. (Telegraphen-Union) die gesamte Presse, wenn auch später die NSK.
    (Nationalsozialistische Korrespondenz) immer mehr vordrang. Nach Ausscheidung aller
    Nichtarier wurde Ende 1933 aus den beiden großen Nachrichtenbüros das unter Einfluß des
    Reichspropagandaministeriums stehende „Deutsche Nachrichtenbüro“ (DNB.) gebildet.

    Auch in der noch 1932/33 stark jüdisch übersetzten Presse-Bildberichterstattung wurde der
    deutsche Standpunkt zur Geltung gebracht und durch die Bestimmung der Herkunftsangabe
    der einzelnen Bildwiedergaben den Zeitungen und Zeitschriften die Belieferung mit
    Erzeugnissen jüdischer Pressebildfirmen unmöglich gemacht.

    Der Jude in der Auslandspresse

    Die ausländische Presse, wenigstens die Frankreichs, Englands, Rußlands und Italiens, muß
    deswegen in einer Darstellung des jüdischen Einflusses auf die Pressemacht erwähnt werden,
    weil sie als williges und brauchbares Werkzeug Alljudas im Weltkrieg zum „Sieg“ der Feinde
    Deutschlands erheblich beigetragen und nachher ständig die restlose Niederhaltung und
    Versklavung Deutschlands gefordert hat. Mag sich seit 1933 und unter dem Einfluß der
    wachsenden eigenvölkischen und daher zumeist judengegnerischen Bewegungen in den
    einzelnen Ländern eine erhebliche Änderung dieser Haltung angebahnt haben – dort, wo der
    Jude den Ton angibt, kennt man nur Haß und Hetze gegen das Neue Deutschland.

    Das veranschaulicht am deutlichsten die Emigrantenpresse, die seit 1934 ihrem verdienten
    Ende unweigerlich entgegengeht. In ihr fristet die vormals in Deutschland herrschende Judenund
    Marxistenclique ein kümmerliches Dasein, unter ihr die geflüchteten Republikgrößen
    vom Schlage eines George Bernhard, eines Kerr, Kuttner und Großmann. Jüdische und
    deutschfeindliche Geldquellen, die immer spärlicher – besonders nach dem Mißerfolg der
    Separatistenhetze an der Saar – fließen, halten diese Presse und ihre Macher aus. In Paris gab
    der Jude Bernhard ein „Pariser Tagblatt“ heraus, in der Tschecho-Slowakei erschien unter
    Kuttners, dann unter Wels‘ Leitung der „Neue Vorwärts“, in dem auch der nun nach Amerika
    geflüchtete Landesverräter und Großschieber Philipp Scheidemann seine Deutschenhetze
    betrieb. Auch die „Rote Fahne“ wurde da und dort von ausländischen Kommunisten gedruckt.
    Eine nennenswerte Verbreitung haben alle diese Schmähschriften und Verleumdungen zum
    Jammer ihrer üblen Verfasser und deren Geldgeber nie erlangt und gehören heute wie ihre
    politischen Parteien der Vergangenheit an.

    Am stärksten in Westeuropa war der jüdische Einfluß auf die Presse Frankreichs, wo sich
    auch in den letzten Jahren eine starke judengegnerische Bewegung der sogenannten
    „Francisten“ und der Männer um die „Action française“ geltend macht. Aber zu lange
    diktierten dort Juden und Freimaurer von den Großbanken aus die Presse. Das korrupte
    Sensationsblatt „Le Matin“ wurde 1887 von dem Juden Bunau-Varilla übernommen und hatte
    bis 1940 eine Tagesauflage von 750.000. Eine Tagesauflage von 90.000 hatte – nach dem
    „Handbuch der Weltpresse“, 2. Aufl. 1934 – auch das Blatt Tardieus „Le Temps“, unter dessen
    Großaktionären der Bankjude de Wendel und das Pariser Bankhaus Rothschild an der Spitze
    standen. Die Außenpolitik dieses Blattes, die eine einzige Linie unversöhnlichen
    Deutschenhasses war, bestimmte lange Zeit der holländische Jude Roels. Das Pariser
    Abendblatt „L’Intransigeant“ befand sich in den Händen des Bankjuden Louis Dreyfus, wie
    denn überhaupt der Großteil der etwa 3.000 Zeitungen Frankreichs der Pariser Hochfinanz
    (Rothschild, Crémieux, Dreyfus, Ephrussi, Germain usw., lauter Juden!) hörig war.

    Als das führende nationaljüdische Organ Frankreichs ist die Wochenzeitung „L’Univers
    israélite“ anzusehen, das – neben zahlreichen jüdischen Provinzblättern – in betont seriöser
    Weise seine deutschfeindliche Einstellung bekundete. Die bekannteste und in ihrer
    demagogisch-aggressiven Haltung kaum zu überbietende jüdische Zeitschrift war die von der
    Ligue contre l’Antisémitisme et le Racisme (L.I.C.A.) herausgegebene, von dem berüchtigten
    Volljuden Bernard Lecache redigierte und auch von namhaften nichtjüdischen, aber unter
    dem Einfluß der Loge und der Liga für Menschenrechte stehenden Politikern unterstützt
    Pariser Wochenschrift „Le Droit de vivre“, in der unablässig und unverblümt der „jüdische
    Krieg“ gegen das neue Deutschland, den „Weltfeind Nr. 1“, gefordert wurde.

    Die Vertrustung und damit die Verjudung der englischen Presse hat – trotz gelegentlich
    auftretenden antijüdischen Äußerungen – in den letzten Jahren. weitere Fortschritte gemacht.
    Als die mächtigste Gruppe im englischen Pressewesen bezeichnet man (ob mit Recht oder
    Unrecht, mag dahingestellt bleiben) den Konzern des unlängst verstorbenen Lord Rothermere,
    eines Bruders des oft fälschlich jüdischer Herkunft bezichtigten Lord Northcliffe, der
    während des Krieges von 1914-1918 die gesamte Presse der britischen und
    nordamerikanischen Welt zum Haß gegen das deutsche Volk aufrief und dessen
    verbrecherische Agitation auch in unseren Tagen noch wirksam ist. Zu diesem Konzern sind
    die in Millionenauflage er scheinenden Londoner Tageszeitungen „The Daily Express“ und
    „The Daily Mail“ sowie die in höchstem Ansehen stehende Zeitung Englands „The Times“
    und sehr viele bedeutende Provinzblatter zu rechnen.

    Der in den Jahren 1934 und 1935 unternommene Versuch Lord Rothermeres, eine
    sachlichere Beurteilung des neuen Deutschen Reiches in diesen Blättern durchzusetzen und
    auf diese Weise die von Adolf Hitler geplante deutsch-englische Verständigung zu
    verwirklichen, so beachtenswert er angesichts der in England allgemein vorherrschenden
    Sympathien für jüdische Art und Geistigkeit gewesen sein mag, ist kläglich gescheitert.
    Macht und Einfluß des Judentums auf die englische Presse haben sich als so stark erwiesen,
    daß die von ihm ausgehende Greuelhetze überall wärmste Unterstützung fand und schließlich
    auch zum Ausbruch des gegenwärtigen Krieges geführt hat. Nicht nur die Organe der Juden
    Lawson-Levi, Lord Southwood, Ellerman, Blumenfeld, Poljakoff (Augur), sondern auch die
    Konzerne der nichtjüdischen „Presselords“ Kemsley, Camrose, Beaverbrook, die liberalen
    Gruppen Starmer und Harrison sowie die Blätter der Arbeiterpartei haben sich – teils in
    gewollter, teils in unbewußter Abhängigkeit vom jüdischen Geist und Geld – dieser Hetze
    schuldig gemacht. Das Judentum herrscht in England so unumschränkt, daß hinsichtlich der
    Judenfrage überhaupt kein Unterschied besteht zwischen der Einstellung etwa der
    aristokratischen „Times“, des plutokratischen „Daily Telegraph“, des liberalen „Daily Herald“
    oder des bolschewistischen „Daily Worker“. Gleich der bis zum Jahre 1940 von den jüdischen
    Bankiers Hirsch und Erlanger kontrollierten Pariser „Agence Havas“ ist auch das
    weltbekannte und weltumspannende Londoner „Reuter-Büro“ der Börse, d.h. dem
    Weltjudentum, materiell und ideell verpflichtet.

    Das älteste und angesehenste nationaljüdische Organ Englands ist die seit mehr als 100
    Jahren in London erscheinende, englischsprachige Wochenzeitung „The Jewish Chronicle“,
    die, gleich ihren jüngeren und weniger prominenten Alliierten, nicht so sehr englische und
    britische, als vielmehr jüdische Nationalpolitik treibt, nicht für England, sondern für Palästina
    kämpft und sogar die bolschewistischen „Ideale“ als eigene, jüdische Ideale begrüßt.

    In der verjudeten Sowjet-Union wirken naturgemäß auch heute sehr viele Juden im
    Zeitungswesen an führender Stelle mit. Der außenpolitische Leiter der in 1,5-Millionen-
    Auflage erscheinenden „Iswestija“ (Nachrichten) in Moskau war der aus den deutschen
    Revolutionskämpfen bekannte Jude Radek-Sobelsohn, Wirtschaftsschriftleiter der Jude
    Weißberg, Berliner Vertreterin die Sowjetjüdin Lilli Keith. Der seiner Verurteilung wegen des
    Münchener Geiselmords entgangene Jude Axelrod war lange Zeit Schriftleiter der auf
    Ausländerbeeinflussung berechneten „Moscow Daily News“ (Moskauer Tägliche
    Nachrichten). Das in 2-Millionen-Auflage erscheinende offizielle Organ der
    Kommunistischen Partei, die „Prawda“ (Wahrheit), vertrat in Berlin der Jude Georg
    Großmann. Sogar in der Provinz leiten Juden, wie L. Wulfson in Kasan die „Krassnaja
    Tatarija“ (Rotes Tatarlen), die führenden Blätter. Auch das „Jüdische Lexikon“ (Berlin 1930)
    läßt in seinem Artikel „Presse“ den überaus starken jüdischen Anteil am Zeitungswesen der
    Sowjet-Union erkennen; dasselbe ist für die U.S.A. festzustellen.

    Weitere, bis zum Jahr 1942 registrierte Angaben über das Wirken der Juden in der Presse
    des Auslands sind in dem „Handbuch der Zeitungswissenschaft“, Abschnitt „Die jüdische
    Presse“ (Leipzig 1942), enthalten.

    Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
    https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

    • Ostfront sagt:

      Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

      Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

      …..Weitere, bis zum Jahr 1942 registrierte Angaben über das Wirken der Juden in der Presse
      des Auslands sind in dem „Handbuch der Zeitungswissenschaft“, Abschnitt „Die jüdische
      Presse“ (Leipzig 1942), enthalten.

      Im Wirtschaftsleben

      Juden in Bank und Börse

      Im Alten Testament, das nicht nur wichtige Elemente jüdischer Geschichte, sondern auch
      Offenbarungen jüdischen Wesens und Strebens enthält, heißt es (5. Mose 15, 6): „Denn der
      Herr, dein Gott wird dich segnen, wie er dir geredet hat. So wirst du vielen Völkern leihen,
      und du wirst von niemand borgen. Du wirst über viele Völker herrschen, und über dich wird
      niemand herrschen.“ Diese Verheißung hat eine für die Wirtsvölker des Judentums furchtbare
      Erfüllung gefunden. Geldleihe zu Wucherzinsen, Beherrschung anderer Menschen durch die
      Kapitalsmacht kennzeichnet den Zug des Judentums von dem Augenblicke an, wo wir auf
      seine Spuren in der Geschichte stoßen. Schon vor der eigentlichen Zerstreuung in alle Welt
      beutet der Jude den Nichtjuden aus. Die in der Bibel erzählte Produktenspekulation in
      Ägypten, die wirtschaftliche Rolle, die das Judentum in Babylonien spielte, lassen bereits den
      parasitären Charakter des Judenvolkes in seines Wesens Grundzügen deutlich erkennen.

      Das „Bauern- und Arbeitervolk“ der Juden in Kanaan ist durch die moderne Forschung in
      das Reich der Fabel verwiesen. Es waren andere Völker, die daselbst der Landwirtschaft, dem
      Ackerbau und der Viehzucht obgelegen haben. Die Juden sind auch hier nur Händler,
      Wucherer und Ausbeuter gewesen, getreu ihrem Wesen und ihrer Auffassung, die sie Arbeit
      „im Schweiß ihres Angesichts“ als Fluch empfinden ließ.

      Das von ununterrichteten Leuten beklagte Leben der Juden in der Zerstreuung hängt eng mit
      diesem ihrem Wesenszug zusammen. Wie die großen Räuber in der Tierwelt nicht in
      erheblicher Zahl zusammenleben können, weil sonst die Objekte ihrer Raublust zu schnell aus
      dem engen Lebensraum verschwinden würden, so ist die Zerstreuung der ausbeutenden Juden
      unter die werteschaffende Menschheit der Erde eine Vorbedingung ihres rein parasitären
      Lebens. Aus diesem Grunde werden im Judentum auch die Auffassungen, die sich gegen die
      Heimführung des Judentums in die „Urheimat“ wenden und für die unentwegte Anwendung
      des Assimilationstricks gegenüber den Wirtsvölkern eintreten (in Deutschland am eifrigsten
      von dem „Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ vertreten), stets die
      meisten Anhänger finden.

      Um so erstaunlicher ist die Tatsache, daß es dem Judentum bis auf den heutigen Tag
      gelungen ist, die große Masse der Durchschnittsmenschen der Wirtsvölker mit diesem
      Assimilationstrick zu täuschen!

      Dabei ist der Weg dieser Ausbeuter unter den Wirtsvölkern vom ersten Augenblicke ihres
      Auftretens an von den Verwünschungen und Flüchen der Ausgebeuteten begleitet. An
      anderen Stellen dieses Buches wird der Leser darüber alles Erforderliche mit gehöriger
      Quellenangabe finden.

      Wo wir in der Weltgeschichte auf Judenverfolgungen und -austreibungen stoßen, sehen wir,
      wenn wir den Ursachen auf den Grund gehen, daß dort die Ausbeutung durch die Juden einen
      unerträglichen Grad erreicht hatte, so daß der Jude und die Wirkungen seiner „Wirtschaft“
      allzu sichtbar geworden waren. Wir bemerken aber auch regelmäßig, daß der jüdische Raffer
      die erwucherten Reichtümer mit sich nimmt. Genügend bekannt ist die bezeichnende
      Tatsache, daß die Juden bei den Austreibungen aus den verschiedenen Ländern Reichtümer
      von unschätzbarem Werte mitgehen ließen. Dies ist in der Bibel bestätigt von der Austreibung
      aus Ägypten, und es ist von den einzelnen Historikern nachgewiesen von der
      Judenausweisung aus Spanien. Diese Tatsachen sind von judenfreundlichen Schriftstellern
      stets falsch dargestellt worden. Man hat den Anschein zu erwecken verstanden, als ob das
      Verschwinden der Juden an sich die folgenden Wirtschaftskrisen herbeigeführt habe. Das
      Gegenteil ist richtig: Die jüdische Plusmacherei und der der Austreibung vorhergegangene
      jüdische Diebstahl an völkischem Eigentum hat die Krisen herbeigeführt. Es ist in solchen
      Fällen immer das Unglück der Wirtsvölker gewesen, daß sie den Juden und sein
      wirtschaftliches Unwesen erst erkannt hatten, nachdem sie von den Juden bereits ruiniert
      waren.

      Geld, Kapital, Besitzform, Zirkulationsweise und alles Dazugehörige haben ihre heutige
      Prägung vom Judentum erhalten. Der Jude hat zum Gelde ein ganz anderes Verhältnis als der
      Nichtjude. Während es für diesen gewiß etwas Erstrebenswertes, vielleicht eine
      schätzenswerte Begleitung auf dem Wege durch das irdische Jammertal und ein Mittel zu
      Macht und Ansehen bildet, ist es für den Juden die Basis seiner völkischen Existenz unter den
      Wirtsvölkern, ein Mittel zur politischen Zusammenfassung und Zusammenhaltung seiner über
      die ganze Welt verstreuten Art und ein Instrument zur Beherrschung aller anderen Menschen.
      Das Geld und die vom Juden geschaffene Art der Geldwirtschaft sowie die wirtschaftliche
      Rolle, die er dem Gelde verschafft hat, ist für den Juden die Voraussetzung, die Verheißungen
      seiner Religion sich erfüllen zu lassen. „Kapitalismus ist praktischer Mosaismus“, sagt der
      durchaus nicht antisemitische Sombart. Und wenn Karl Marx zu dem Schlusse kommt, daß
      der Gott des Juden das Geld sei, so trifft dies in noch tieferem Sinne zu, als es selbst dieser
      Rabbiner-Enkel gemeint hat!

      Überall, wo der Jude unter einem Volke auftaucht, sucht er Eingang in die Geldwirtschaft.
      Fast in allen Ländern hat er das Geld- und Kreditwesen in die Hände bekommen, entscheidet
      er heute über Kreditgewährung und -verweigerung, übt er den entscheidenden Einfluß auf die
      Höhe des Zinsfußes aus. Bereits seit Beginn dieses Treibens hat er ein über die ganze Welt
      gespanntes Netz wirtschaftlichen Nachrichtenwesens unterhalten. Zentrale und
      Ausgabestellen dieses Dienstes waren vielfach die Synagogen, in denen man also
      gewissermaßen die Vorläufer der heutigen Börsen zu sehen hat. Der Jude schied aus dem
      Wirtschaftsgetriebe alle ethischen Momente aus, er entfachte den wilden Erwerbswahn,
      erzeugte Unstetigkeit, machte die Jagd nach dem Mammon zum beherrschenden Element der
      Wirtschaft. Die bodenständige Kultur schwand dahin, es kam die Flut verändernder,
      verfälschender, alles Echte und Gesunde verschüttender Zivilisation, dieses Kennzeichen, daß
      die Errungenschaften der Bodenständigkeit vom Ungeist weltbeherrschenden Nomadentums
      überwuchert waren.

      Früh bemächtigten sich die Juden der Presse der Wirtsvölker. Hier erfuhr die Sache immer
      die Beleuchtung, die den Zwecken der Juden entsprach. Im Bilde dieser Presse hatte alles
      seine Richtigkeit. Die „Entwicklung“ wollte es so. Wenn schärfer sehende Gojim schüchterne
      Kritik wagten, so wurden sie belehrt, daß es einen Don Quichotte-Kampf gegen Windmühlen
      bedeute, gegen diese „Entwicklung“ ankämpfen zu wollen. Entwicklung – Verwicklung –
      Einwicklung! Außerdem war alles, was dem kapitalistischen Geiste diente, „Fortschritt“. Und
      wer wollte um Gotteswillen in den Geruch kommen, ein Feind des Fortschrittes zu sein?
      Schließlich: wer war wohl berufen, in den Dingen der Geldwirtschaft mitzureden? Es war
      eine Wissenschaft für sich geworden, ein besonderes „Fach“ in dem sich nur „Fachleute“
      auskannten, und unter diesen auch nur die erleuchtetsten Geister mit den alttestamentarischen
      Namen.

      Bank und Börse werden die ausschlaggebenden Instrumente dieses Betriebes. Ihre
      Organisation, ihre Lebensbedingungen sind für die breite Masse des Volkes ein Buch mit
      sieben Siegeln. Ihre Abschlüsse sind für den Mann der Arbeit Zahlen-Mysterien, ihre Berichte
      sind in einer Geheimsprache geschrieben, der Bank- und Börsenteil der Zeitungen birgt für
      den geraden Verstand eine Unzahl kabbalistischer Rätsel. Geld, glaubt ihr, sei Geld. Ach
      Gott, hier seht ihr, daß das Geld hundert Namen hat! Wie? Eine Schuldverschreibung sei eben
      eine Schuldverschreibung? O, was ahnt ihr, wie viele „Sorten“ es gibt! …

      Und doch ist des Rätsels Lösung einfach. Banken und Börsen haben ein Pseudo-Geld
      geschaffen: papierene „Werte“, Wert-Repräsentanten, die es ermöglichen, die Werte ganzer
      großer Fabriken, Bergwerke, Häuserblocks in einem Bündel Papier fortzuschleppen, durch
      einen Handgriff den Besitzer zu wechseln, gewaltige Objekte im Handumdrehen zu
      verhandeln. Ja, die Internationalität der Banken und Börsen ermöglicht jederzeit die
      Verschleppung völkischen Besitzes über die Landesgrenzen. Dem Besitzwechsel, der
      Besitzerwerbung sind keine Schranken gesetzt. Dieser Zustand, den die dienstbare
      Börsenpresse „internationale Verflechtung und Verbundenheit der Wirtschaft“ nennt, erstreckt
      sich heute schon auf die meisten „Objekte“ der Volkswirtschaft.

      Unter der jüdischen Wirtschaftsbetätigung wird das mobile Kapital aus einem Diener des
      Arbeitsprozesses zu dessen Beherrscher. Die Ausgestaltung der Schuldverschreibung
      (Obligation) zum Inhaber-Papier, d.h. die Schaffung der Möglichkeit, mit einer solchen
      Schuldverschreibung Handel zu treiben wie mit jeder anderen Ware, entspricht durchaus den
      Absichten der jüdischen Wirtschaftsbetätigung. Nach römischem und nach germanischem
      Recht war eine solche Rolle des Schuldtitels ausgeschlossen. Selbst der judenfreundliche oder
      wenigstens nicht antisemitische Sombart bezeichnet das unpersönliche Schuldverhältnis als
      dem jüdischen Bedürfnis entsprechend: „Die Urheberpapiere gewähren die Möglichkeit,
      Vermögen verschwinden zu lassen … “ Der Jude Medina machte der Spekulation mit
      Staatspapieren den Weg frei, durch die, wie Schlosser in seiner Weltgeschichte sagt, „jetzt
      täglich in allen großen Städten das Schicksal Europas verschachert wird“. Es ist bezeichnend,
      daß diese Feststellung, wie auch andere für die Juden nachteilige, in den späteren von dem
      Juden Creizenach bearbeiteten Ausgaben von Schlossers Weltgeschichte fehlt.

      Eine besondere Form des Inhaber-Papieres ist die moderne Aktie. Sie ist wesentlich zum
      Spekulationspapier geworden. Sie dient unter der jüdischen Bank- und Börsenpraxis weniger
      zur Anlage von Ersparnissen oder als Mittel zur aktiven Beteiligung an Unternehmungen,
      sondern zum Erwerb auf Zeit zur Ergatterung von Zwischengewinnen aus den Änderungen
      und Schwankungen der Kurse.

      Die Aktie ist eins der bequemsten Mittel zur Schaffung mühelosen Gewinnes für die
      Eingeweihten – und dies sind fast ausschließlich Juden – gibt es viele Möglichkeiten, die
      Kurse zu beeinflussen (falsche Nachrichten, gefärbte Situationsberichte, ausgestreute
      Gerüchte und vieles andere). Völlig klar sieht man hier, wenn man bedenkt, daß das Judentum
      auch heute noch das wirtschaftliche Nachrichtenwesen beherrscht. Was an den sogenannten
      „schwarzen Börsentagen“ gerupft wird, sind ausnahmslos „Außenseiter“ in der Spekulation.
      Die Verluste, die Deutsche an den ihnen von Judenbanken aufgeschwatzten faulen
      „Ausländern“ (ausländischen Papieren) gehabt haben, sind ungeheuer. Professor Ruhland
      schätzt die Einbuße der europäischen Sparer allein an amerikanischen Eisenbahn-„Werten“
      auf 21 Milliarden! Die Unterbringer solcher Schwindelpapiere sind immer Juden. Die
      Geschichte des „Hauses Rothschild“ liest sich wie ein grandioser Diebesroman!

      Der schon genannte Prof. Ruhland schätzte 1906 den jährlichen Gesamttribut des deutschen
      Volkes an Zins- Agio-, Gründungs- und Spekulationsgewinn der Banken und Börsen auf 9
      Milliarden Mark. Sombart berechnet den „Verdienst“ der deutschen Banken im letzten
      Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts allein aus dem Gründergewinn an deutschen
      Industrieaktien auf über eine Milliarde! Er sagt: „Je mehr durch die Loslösung des Kapitals
      von der Person eines individuellen Unternehmens die Kapitalbeschaffung durch Vermittlung
      der Banken und Börsen erfolgt, desto mehr konzentriert sich der Bezug des Mehrwertes in
      wenigen Händen, desto leichter schöpfen kapitalkräftige Personen (und Institute) die Sahne
      von den Erträgnissen der nationalen Produktion ab.“ Der alte Standpunkt aller Judengegner!
      Es ist nicht recht verständlich, wie sich Sombart bei dieser Übereinstimmung des
      Standpunktes oft so mißfällig über die Antisemiten äußert!

      Ein Umstand ist besonders bezeichnend für die Banken- und Börsensphäre: Ein kleiner
      Kreis von Eingeweihten steht dem größeren Kreise derer gegenüber, die sich unwiderstehlich
      von dem Getriebe angezogen fühlen, die die Dinge zu kennen glauben und – immer wieder
      geleimt werden. Es wäre für die Wirtschaftsforscher eine dankbare Aufgabe, einmal eine
      möglichst lückenlose Erhebung über die Opfer von Bank und Börse anzustellen. Doch dies
      hat seine Schwierigkeiten: Die Gerupften fürchten zum Schaden den Spott und pflegen fein
      den Mund zu halten. (Allein die Erfassung der Todesopfer wäre vielleicht möglich.) Die
      Eingeweihten dagegen bleiben immer „oben“.

      Ob die Papiere fallen oder ob sie steigen, welche wirtschaftliche oder politische Situationen
      immer bestehen – sie sind stets richtig orientiert, sie „liegen immer vorne“, wie es im
      Börsenjargon heißt.

      Dementsprechend hat auch weder Krieg noch Inflation den Bank- und Börsenhaien etwas
      anhaben können. Im Gegenteil. Der Löwenanteil der Kriegsgewinne ist in ihre Taschen
      geflossen, und während die deutschen Sparer in der Inflation ihre letzten Groschen verloren,
      führten die Banken die kostspieligsten Erweiterungsbauten aus. Sie „stockten“ auf, während
      diejenigen, die ihnen ihr Vermögen anvertraut hatten, auf der sozialen Stufenleiter immer
      tiefer rutschten. Selbst der jüdische Finanzschriftsteller Neckarsulmer hat zugegeben, daß die
      Inflation für die Judenbanken ein gutes Geschäft gewesen ist („Der alte und der neue
      Reichtum“). Neckarsulmer nennt eine ganze Reihe jüdischer Bankhäuser, die durch die
      Inflation aus mittleren Bankhäusern zu Großbanken geworden sind, darunter das Bankhaus
      Warburg in Hamburg, von dem es heißt: „Der Bruder Max Warburgs, Paul M. Warburg, hatte
      in New York eine eigene Bankfirma errichtet, und auf diese Weise gewann auch das Haus
      Warburg sogleich seine alte internationale Stellung wieder. Das Warburgsche Vermögen
      gehört heute jedenfalls zu den größten Hamburgs und zu den größten Bankiervermögen in
      ganz Deutschland.“

      Die Dinge liegen heute nicht mehr so, daß man namentlich und ziffernmäßig nachweisen
      müßte, wie weit die Banken im Besitze des Judentums sind. Es kann als allgemein bekannt
      vorausgesetzt werden, daß das gesamte Bankvermögen von Juden beherrscht wird, und daß
      die Methoden, mit denen neuerdings die Banken die ausschlaggebende Macht auf politischwirtschaftlichem
      Gebiete erlangt haben, jüdische Methoden sind. Den besten
      Anschauungsunterricht über diesen Punkt haben wir während des Krieges und der Inflation
      erhalten. Die wichtigsten Tatsachen, knapp zusammengefaßt und allgemeinverständlich
      dargestellt, finden wir bei Dr. A. Dallmayr, „Der große Raubzug“ (5 Hefte zusammen RM. 2,-
      im Hammer-Verlag, Leipzig), wo der Leser auf weitere Literaturnachweise, besonders über
      die hier unentbehrlichen Veröffentlichungen von Theodor Fritsch sowie die Eingaben der
      Hammer-Gemeinde in der Zeit in der diese wirtschaftlichen Verbrechen (es gibt kein anderes
      zutreffendes Wort!) geschahen, finden wird. Eine sachgemäße Unterrichtung über diese
      Vorgänge ist für jeden Deutschen um so notwendiger, als die Frage in den kommenden Zeiten
      erst richtige Gegenwartsbedeutung gewinnen wird, weil wir nach allen Anzeichen doch einer
      Neuordnung unserer öffentlichen politisch-wirtschaftlichen Verhältnisse entgegengehen.

      Was von der Beteiligung des Judentums an dem Bankwesen gesagt ist, gilt in gleichem
      Maße von der Börse. Daß die Börse heute in eingeweihten Kreisen als jüdische Angelegenheit
      angesehen wird, ergibt sich schon aus einer Bestimmung der „Bedingungen“ für die Geschäfte
      an der Berliner Fondsbörse, die also lautet: „Bei allen Zeitgeschäften werden die beiden Tage
      des jüdischen Neujahrsfestes und das jüdische Versöhnungsfest den Tagen, an denen keine
      Börsenversammlung stattfindet, gleichgeachtet.“

      Der Vorstand der Berliner Börse – und bei anderen Börsen wird es nur geringe
      Abweichungen von dieser rassischen „Homogenität“ geben – setzt sich fast ausschließlich aus
      Juden zusammen, und die Inhaber dieser Vorstandsämter sitzen so fest, daß sich fast nie
      Veränderungen ergeben. Im Vorstand der Wertpapierbörse in Berlin sind von rund 36
      Mitgliedern 25 Juden: Fichtenhain, Schwarz, Bergmann, Berliner, David, Eskeles, Fehr,
      Selmar Fehr, Frankel, Herzfeld, Hirschfeld, Lichtenstein, Mendelssohn-Bartholdy, G. Mosler,
      Schiff, Schlesinger, von Schwabach, Seckelsohn, Sundheimer, Treitel, Wassermann (Einige
      hier nicht aufgeführte sind jüdischer Abstammung mindestens verdächtig!)

      Von den 16 Vorstandsmitgliedern der Produktenbörse sind 11 Juden: Zielenziger,
      Wreschner, Wiesenthal, Buggisch, Eckstein, Freudenheim, Heymann, Manasse, Mannheim,
      Rawock, Selbiger. Mit Ausnahme der Herren Berg und Eick, bei denen es umstritten ist, sind
      alle Mitglieder des Vorstandes der Metallbörse Juden. Im „Ausschuß zur Prüfung der Anträge
      um Aufnahme in die Händlerbörse“ sind mit Ausnahme zweier (umstrittener) alle Mitglieder
      Juden. Im „Ausschuß für Hausangelegenheiten“ 10 Mitglieder, 8 Juden. Die Überwachung
      des Amtlichen Kursblattes versehen 16 Börsianer, darunter 14 Juden; genau so ist das
      Verhältnis beim „Ausschuß zur Prüfung der Aufgabefähigkeit“. Im Ausschuß für den
      Terminhandel sind von 18 Mitgliedern 15 Juden. Der „Ausschuß zur Prüfung der Zulassung“
      ist beinahe völlig von Juden besetzt Den Juden Schlesinger, Manasse, Bergmann, David,
      Herzberg, Lichtenstern, Lichtenhein, G. Mosler, Perl, Schiff, Schöger, Schwarz, Seckelsohn,
      Treitel, Wreschner stehen fünf gegenüber, von denen aber nur bei einigen das Deutschtum
      unzweifelhaft ist.

      Aus der reichen Literatur sei vor allen Dingen noch empfohlen:

      Theodor Fritsch: „Das Rätsel des jüdischen Erfolges“
      sowie Theodor Fritsch: „Sünden der Großfinanz“; beide im Hammer-Verlag.

      Die Warenhäuser

      Es ist bekannt, daß die Warenhäuser sich so gut wie ausschließlich in Judenhänden
      befanden. Demgemäß zeigen auch die Geschäftsmethoden, deren sich die Warenhäuser
      bedienten, den unüberbrückbaren Gegensatz zwischen deutschen und jüdischen
      Geschäftsgepflogenheiten. Der Handel im Warenhause stellte das Gegenteil des peinlich
      rechtlichen Betriebes des deutschen Kaufmannes dar, dessen Ehrgeiz es ist, seinen Kunden
      Qualitätswaren zu soliden Preisen zu liefern, und der die Zukunft seines Hauses aufbaut auf
      den Empfehlungen seiner Kundschaft. Der deutsche Kaufmann fühlt sich als Vertrauensmann
      seiner Kunden, und er betrachtet demgemäß das Vertrauen der Käufer als seine wichtigste
      Stütze, als Grundlage seines Unternehmens. Die alten deutschen Geschäftshäuser erfreuten
      sich der Anhänglichkeit ganzer Generationen der gleichen Familien. Der Deutsche als
      Händler sieht seinen Vorteil am besten gewahrt, indem er zugleich das Interesse des Käufers
      wahrnimmt, – der Warenhausjude sucht durch tausend Schliche und Kniffe den Käufer zu
      täuschen, er spiegelt ihm etwas vor, das nicht zutrifft. Deshalb kommt der Deutsche mit einer
      bescheidenen Werbung aus, während bei dem Juden die Reklame die Hauptsache ist, für die
      er Unsummen ausgibt, ohne daß sich der von dem bunten Warenhausgetriebe Geblendete
      darüber Gedanken machte, daß diese kostspielige Reklame kein anderer bezahlt als er selbst.
      Diese Unsolidität der Kaufhäuser hat schon vor langer Zeit ein Jude gekennzeichnet, nämlich
      Harry Heine, der in der Einleitung zu seinem „Ludwig Börne“ von einem Besuche der Stadt
      Frankfurt am Main sagt, sein Vater habe ihm die Magazine gezeigt, „worin man die Waren 10
      % unter Fabrikpreis einkauft und dann doch immer betrogen wird“. Dieses Zeugnis schöner
      Offenheit gilt in viel höherem Maße als zu Heines Zeit vom Warenhausbetriebe.

      Die Frage des Bestandes und der Fortentwicklung der Warenhäuser ist einfach die Frage
      nach Aufrechterhaltung oder Vernichtung unserer deutschen Geschäftsmoral. Die
      Warenhausfrage schließt volkspolitische volkswirtschaftliche, soziale und moralische
      Bedeutung in sich.

      Bei der Verbreitung und bei dem schier unbegrenzten Kapitalkredit, den die
      Warenhausjuden bei den Judenbanken genossen, waren sie eine ungeheure Gefahr für den
      deutschen Mittelstand geworden, für jene wertvolle Schicht des deutschen Volkes, die in den
      sozialen Kämpfen der Gegenwart eine ausgleichende Rolle spielt und die noch jenes gesunde
      Wirtschaftsgebiet darstellt, auf dem es auch der intelligente und strebsame Mensch mit
      bescheidenem Vermögen, ja sogar der Mittellose noch zu wirtschaftlicher Selbständigkeit
      bringen kann. Die Ausdehnung dieses Wirtschaftsgebietes entscheidet über die Gesundheit
      und Stabilität eines Volkskörpers, ist also bevölkerungspolitisch außerordentlich wichtig. Die
      Bekämpfung des Warenhausbetriebes ist ein Kernstück wirklicher und wirksamer
      Mittelstandpolitik. Es kann keinem Beobachter entgehen, wie sich von einem neuerrichteten
      Warenhause strahlenförmig die Vernichtung selbständiger Geschäftsexistenzen ausbreitet.

      Auch die volkswirtschaftlichen Schäden, die vom Warenhause ausgehen, sind unermeßlich.
      Sie sind es besonders an dem Punkte, wo die Warenhäuser mit ihren großen Einsätzen die
      Produktionsmethoden der Industrie unheilvoll beeinflussen. Darüber sind sich
      volkswirtschaftlich Urteilsfähige aller Lager einig, und wir wählen mit Vorbedacht ein
      Zeugnis aus sozialdemokratischem Munde, das beweist wie die Warenhäuser ihre billigen
      Einkäufe auf Kosten der Arbeiter machen. In dem „Handbuch“ für sozialdemokratische
      preußische Landtagswähler von 1908, das aus der Feder des sozialdemokratischen Juden Paul
      Hirsch (später Bürgermeister in Dortmund) stammt, heißt es in dem Kapitel
      „Warenhaussteuer“: „Den Schaden der Warenhaussteuer (das ist jüdisches Deutsch, Herr
      Hirsch will sagen. von der Warenhaussteuer!) haben in letzter Instanz die Arbeiter. Sobald die
      Steuer eingeführt wurde, zwangen die Warenhausinhaber ihre Lieferanten, ihnen die Waren
      entsprechend billiger zu liefern. Und da die Profitrate der Unternehmer bei diesen
      Großlieferungen schon aufs äußerste beschnitten ist, halten sich diese wieder an ihren
      Arbeitern schadlos, deren Löhne sie drücken.“

      Das Warenhaus als Lohndrücker! Wäre er ein Mann gewesen, der sich aus seiner
      Zugehörigkeit zur Sozialdemokratie auch zu sozialer Stellungnahme veranlaßt gefühlt hätte,
      so wäre er aus seiner Wahrnehmung zu der einzig richtigen Konsequenz gekommen: Kampf
      gegen die unsozialen, arbeiterschädigenden, lohndrückenden Warenhäuser! Doch Hirsch ist
      Jude, und er spielte in der Sozialdemokratie die Rolle, die alle Juden in ihr spielten: in der
      Sozialdemokratie und durch sie die Interessen des Judentums zu vertreten. Er kam gar nicht
      auf den Gedanken, sich gegen die Warenhäuser zu wenden, er wendete sich gegen eine
      schärfere Besteuerung, also gegen das Mittel, das die Ausbreitung der unsozialen
      Warenhäuser einschränken würde!

      Da die jüdischen Warenhäuser auch das Kunststück nicht fertig brachten, bei ihren
      ungenierten Spesen (sie arbeiten von allen Geschäften mit dem verhältnismäßig zahlreichsten
      Personal) billig zu verkaufen, so mußten sie zur Täuschung ihre Zuflucht nehmen. Da an den
      Spesen nicht gespart werden konnte, da die Zeitungs- und Anschlagreklame sowie die
      Aufmachung der Auslagen und die Ausstattung des Hauses mit schreienden Malereien und
      Lichtreklamen ungeheure Kosten verursacht, so war „Ersparnis“ nur möglich an der Qualität
      der angebotenen Waren. Bekannt ist, daß die Warenhäuser minderwertige Ramschwaren auf
      Bestellung anfertigen ließen. Dies konnte man besonders bei den Textilien beobachten. Es
      bedarf gar keines fachmännischen Blickes, um aus einer Gruppe von Frauen und Mädchen
      sofort diejenigen herauszufinden, die Warenhauskleider tragen. Solange diese Flitter
      wohlgebügelt im Schaufenster hängen, mag es angehen, sobald aber eine Frau sie sich auf den Leib gezwängt hat, ist die Tragödie oder Tragikomödie da. Besonders wenn so bekleidete
      Damen nach einem warmen Sommerregen von einem Ausflug zurückkehren und sich
      krampfhaft bemühen, das an sich schon kurze, nun aber „eingegangene“ Kleid über die Knie
      zu ziehen, ist es schwer, sich der Anwandlungen der Schadenfreude zu entziehen. Doch die
      der Warenhaushypnose unterlegenen Frauen liefen immer wieder hin. Sie ließen sich von
      Lockartikeln und „Ausnahmetagen“, von „Ausverkäufen“ und schreiender
      Schaufensterreklame erneut in die großen Judenläden ziehen, in denen sie sich zudem noch
      verführen ließen, manches Wertlose und Überflüssige zu kaufen.

      Ein anderes Mittel der Juden, auf ihre Kosten und zu ihrem Profit zu kommen, war die
      Methode der Warenvermengung. Obenauf liegen einwandfreie Dinge. Sie wurden dem
      Verkäufer zur Prüfung in die Hand gegeben und hielten natürlich der Prüfung stand. Beim
      Verkauf aber wurde dem weniger aufmerksamen Käufer oder noch häufiger der Käuferin
      „Pofel“ untergeschoben. Ein Warenhaus hatte eine Rolle gutgewebter Spitzen gekauft, von
      denen das Meter einen Fabrikpreis von 10 Pfennig hatte. Nach dem gleichen Muster ließ man
      nun Spitzen weben zu einem Fabrikpreis von 6 und 3 Pfennig. Die drei Rollen befanden sich
      nebeneinander und wurden zu einem „Einheitspreis“ von 9 Pfennig verkauft, also die guten
      unter Fabrikpreis, die einen mit einem Aufschlag von 50 %, die anderen sogar zu dem
      dreifachen Fabrikpreis. Man begreift an diesem Beispiel die oben zitierte Äußerung Heines.
      Kommen Leute, die nach Warenkenntnis aussehen, so bekommen sie die Spitzen zu 10
      Pfennig, ist man seiner Sache unsicher, gibt man ihnen die zu 6 Pfennig; sehen sie harmlos
      aus, „bedient“ man sie mit der Ware zu 3 Pfennig! Der Gewinn ist bei diesem „Verkauf unter
      Fabrikpreis“ gesichert. „Der Konfektionär“ gab in seiner Warenhausbeilage den Rat, „die
      kleineren Artikel, zum Selbstkostenpreis und darunter zu verkaufen, um an den größeren
      desto mehr zu verdienen“. Ein Fachmann der Porzellanbranche sagte: Die Warenhäuser
      kaufen nur „vierte Wahl“, also „Bruch“ und Ausschuß. Sie mengen einige gute Stücke
      dazwischen, sie legen solche z. B. bei Tellern obenauf und das Publikum kauft wahllos diesen
      Ramsch. Er klagte, daß diese Methode die Branche ruiniere. Was bei diesen Verhältnissen für
      die Arbeiter herausschauen kann, wie sie auf die Löhne wirken, kann man sich leicht
      vorstellen! Ein Wurstfabrikant wurde gefragt, wie er es anfange, daß die von ihm gelieferten
      Würstchen, die in anderen Geschäften 15 Pfennig kosteten, im Warenhaus für 12 Pfennig
      verkauft werden könnten. Er lachte und sagte: ja messen Sie die Dinger nur einmal! Sie sind
      gerade um ein Fünftel billiger, aber um ein Viertel kürzer!“

      Diese jüdischen Methoden, für die man Beispiele in beliebiger Zahl anführen könnte, sind
      gerichtsnotorisch. In einer Klagesache des Warenhauses Stein in Berlin gegen den „Bund der
      Handel- und Gewerbetreibenden“ erklärte das Preußische Kammergericht unter Abänderung
      des Urteils der Vorinstanz vom 14. November 1907: „Es ist gerichtsbekannt, daß die
      Warenhäuser durch den Verkauf geringwertiger Artikel zu auffällig billigen Preisen die große
      Menge der Käufer anzuziehen versuchen. Beim Verkauf anderer Gegenstände aber viel
      höhere Preise als die kleinen und mittleren Geschäfte fordern.“ (Vergleiche: F. Roderich-
      Stoltheim, „Das Rätsel des jüdischen Erfolges“. Leipzig 1928, Hammer-Verlag. Dieses Buch
      faßt in einzigartiger Vollständigkeit die jüdischen Geschäftsmethoden zusammen. Es trifft in
      einzelnen Teilen geradezu erschütternde Feststellungen.)

      In Geschäftsbetrieben solcher Art konnte natürlich von sozialen Bestrebungen nicht die
      Rede sein. Die jüdischen Warenhäuser waren das unsozialste Element in unserer gesamten
      Volkswirtschaft, und zwar in doppelter Richtung: als Arbeitgeber und als
      Geschäftsunternehmungen. Als Arbeitgeber: sie zahlten außerordentlich geringe Gehälter und
      trieben eine geradezu ungeheuerliche Ausbeutung jugendlicher Arbeitskräfte. Obwohl die
      Tätigkeit der Verkäuferinnen eine rein schematische ist, galt eine dreijährige Lehrzeit. Da nur
      intelligente Lehrlinge angenommen wurden, konnte ein solcher Lehrling sehr bald die Stelle
      einer Verkäuferin ausfüllen. Nachdem die jungen Leute drei Jahre als Lehrlinge für ein ganz
      geringfügiges Kostgeld gearbeitet hatten, erhielten die Neuausgelernten ein „Gehalt“ von 75
      RM., im zweiten Jahre nach der Lehre 87 RM. und im dritten Jahre 107 RM. – Das sind
      Gehälter, die in fast allen Warenhäusern das Übliche darstellen. Wenn man bedenkt, daß diese
      Angestellten immer gut gekleidet sein mußten, daß von den genannten Beträgen ein
      erheblicher Bruchteil für Fahrgeld usw. abging, so weiß man, daß die Angestellten von diesen
      Gehältern ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten konnten. Wer nicht bei seinen Eltern wohnen
      konnte, hatte bei dieser Arbeit gerade das nackte Leben. Jedenfalls sind die Versuchungen,
      sich Nebeneinnahmen irgendwelcher Art zu schaffen, bei solchen Gehaltssätzen sehr groß.
      Man denkt dabei unwillkürlich an die Mantelfirma Singer & Rosenthal, deren Mitinhaber der
      „große“ sozialdemokratische Führer Paul Singer war und die den Näherinnen, die mit ihren
      Löhnen nicht auskommen konnten, den Rat gab, auf die Friedrichstraße zu gehen und sich das
      Fehlende hinzuzuverdienen. So ist es kein Zweifel, daß Warenhaus und Konfektion gewaltige
      Rekrutierungsgebiete für die Prostitution wurden. Auffallend ist ferner, daß die Warenhäuser
      größtenteils junge Verkäuferinnen beschäftigten. Meist wurden sie entlassen, wenn sie ein
      gewisses Lebensalter erreicht hatten. Als die Organisation der Berliner Handelshilfsarbeiter
      1926 in eine Lohnbewegung beigetreten und ein unparteiischer Schiedsspruch ergangen war,
      der die Löhne festsetzte, fügten sich diesem Schiedsspruch alle Berliner Geschäfte, mit
      Ausnahme der Warenhäuser A. Wertheim, Tietz, Jandorf und das Kaufhaus des Westens, d.h.
      alle Berliner Warenhäuser großen Maßstabes. In der Funktionärversammlung der genannten
      Organisation berichtete der Gewerkschaftssekretär Pollmerer daß diese Firmen die Sätze des
      Schiedsspruches aus eigener Machtvollkommenheit ganz bedeutend herabgesetzt und ihre
      Tarife „einfach diktiert“ hätten. Aber die Warenhäuser wirkten nicht nur auf dem Lohngebiete
      unsozial. Dadurch, daß sie besonders die Frauen zu unnötigen Einkäufen verleiteten, daß sie
      den Käufern „Pofel“ andrehten, drückten sie die Lebenshaltung der weniger bemittelten
      Menschen und ihren Kulturstand herunter. Wenn sich jemand in seiner Wohnung mit den
      billigen Scheußlichkeiten umgibt, die das Warenhaus verkauft, so leidet darunter sein
      Kulturniveau.

      Es ist ein Unterschied, ob man Groschen auf Groschen beiseite legt, um sich schließlich,
      nach Jahren vielleicht, eine gute Bronze auf den Sims zu stellen oder ein wertvolles Bild an
      die Wand zu hängen, oder ob jemand diese Groschen einzeln ins Warenhaus schleppt, um mit
      den dafür eingetauschten Herrlichkeiten „sein Heim zu schmücken“ und es in eine
      „Hausgreuel“-Ausstellung im kleinen zu verwandeln.

      Der Instinktlosigkeit der großstädtischen Käufer entsprach die Ausdehnung des
      Warenhausbetriebes. In Berlin betrieb 1933 die Firma Tietz allein zehn riesenhafte
      Warenhäuser. Dazu kamen noch die Mammut-Unternehmungen des Karstadt-Konzernes.
      Karstadt hatte in dem Arbeiterbezirk Neukölln ein Haus auf einem Grundstück von 16.000
      Quadratmetern errichtet, das weit über 15 Millionen Mark Kosten erfordert hat.
      Niederlassungen ähnlichen Ausmaßes wurden in Schöneberg und in Moabit errichtet. Auch
      Karstadt arbeitete mit Hunderten von Millionen allein in Berlin. Da die Zustände in den
      meisten deutschen Großstädten ungefähr die gleichen waren (entsprechend dem
      wechselseitigen Verhältnis von Einwohnerzahl und investiertem Kapital), so kann man sich
      einen Begriff machen, wie vernichtend die Warenhausbesuche der Deutschen, besonders der
      deutschen Frauen, unter dem deutschen Mittelstande gewirkt hat. Es ist nun durchaus jüdisch,
      daß diese Vernichtung des deutschen Mittelstandes mit ausländischem Kapital vorgenommen
      wurde. Anläßlich des Zusammenschlusses des Tietz-Konzerns schrieb das führende Blatt der
      kommunistischen Partei, die „Rote Fahne“ (3. Dezember 1928): „Das Warenhauskapital in
      Deutschland wird mittels der Konzentration genau so zum Anlagekapital des internationalen
      Finanzkapitals wie das Kapital der Schwer- und der Chemieindustrie.“ An einer anderen
      Steile heißt es: „Als Kaufpreis für die Jandorf-Unternehmungen wird eine Stimme bis zu 60
      Millionen Mark genannt. Daß dieser Riesenbetrag mit amerikanischern Gelde bezahlt sei,
      bestreitet Tietz. Man muß aber zwischen den Zeilen zu lesen verstehen. Denn die Großbank,
      die die finanzielle Seite dieser Konzentration vermittelt, ist die Diskontogesellschaft, die an
      englisches und amerikanisches Bankkapital gebunden ist. Weiter wird zugegeben, daß die in und ausländischen Freunde von Tietz ihm einen Teil der Mittel zur Verfügung stellen.
      Schließlich stammt ein großer Teil der in Deutschland flüssigen Gelder, die es der
      Diskontogesellschaft überhaupt möglich machen, solche Riesenfinanzierung vorzunehmen,
      aus den amerikanischen Krediten. Sicher ist jedenfalls, daß, genau so wie Karstadt mit
      amerikanischem Geld arbeitet, auch Tietz das tut, auch wenn er nicht, wie Karstadt, nach
      vollendetem Zusammenschluß zu einer Dollaranleihe seine Zuflucht nimmt.“

      Nach allgemeinem Urteil stimmen diese Angaben. Bezeichnend ist nun aber, daß das
      gleiche Blatt seinen Lesern das Warenhaus als eine Art Sparinstitut vorstellte. Es schrieb
      weiter: „Die Verringerung des Marktes erzwingt Ausschaltung dieser Konkurrenz und
      zugleich Verringerung der Selbstkosten durch sogenannte Rationalisierung mittels der
      Vertrustung. Die gesammelte Kraft der neuen Warenhaustrusts richtet sich dann in um so
      schärferem Konkurrenzkampf gegen die kleinen und mittleren Geschäfte. Die
      Warenhausvertrustung hat genau so wie die Vertrustung in der Großindustrie die Vernichtung
      und Verelendung der Mittelschichten zur Folge.“

      Die kommunistische Partei oder vielmehr ihre federführenden Juden taten so, als ob die
      Warenhäuser billiger arbeiteten (und bessere Waren lieferten) als die Spezialgeschäfte! Wir
      haben oben bewiesen, daß das Gegenteil der Fall war! Daß die völlig verjudete
      Sozialdemokratie in das gleiche Horn blies, versteht sich von selbst. So schrieb das
      Zentralorgan der Sozialdemokratie, der „Vorwärts“, zu dem gleichen Thema ebenfalls, daß
      der Warenhausbetrieb „die Spesen verringere“. Dann hieß es weiter: „Aber den richtigen Weg
      weist erst der Blick auf die Tatsache, daß die Warenhäuser immer mehr den Nachdruck auf
      konzentriertesten Masseneinkauf legen. Das ist auch für die Firma Tietz charakteristisch, die
      erst kürzlich den Zusammenschluß mit fast zwei Dutzend Einkaufshäusern des M. Konitzer-
      Konzerns vollzog. Es handelt sich heute nicht mehr darum, am Verkauf, sondern am Einkauf
      möglichst viel zu verdienen. Für den Verkauf sind die Preise durch die heftige Konkurrenz
      um den Kunden bestimmt. Im Einkauf aber haben die großen Warenhäuser, besonders wenn
      sie sich noch zum Einkauf vereinigen gegenüber den Fabrikanten fast ein Monopol, bei dem
      kein Einzelhändler mehr mitkommt. Die Fabriken, die in der Regel mittelgroße Betriebe sind,
      werden unter Druck gesetzt durch den Vorteil langfristiger Verträge, und deshalb dulden sie
      auch selbständige Eingriffe der Warenhäuser selbst in die Kalkulation der Fabrikanten. Der
      dem Fabrikanten entzogene Zwischengewinn (die Fabrikanten ersparen allerdings
      Werbungskosten) fließt den Warenhäusern zu.“

      Mit einem Wort: Der Jude sollte alles schlucken! Das fand der „Vorwärts“, in dessen
      Schriftleitung ja allein zehn Juden saßen, von den jüdischen Machthabern abgesehen, ganz in
      der Ordnung. Wenn nun aber die Sozialdemokratie, wie wir aus ihrem „Handbuch“ gesehen
      haben, die Warenhäuser berechtigterweise als Lohndrücker ansah, so sollte man annehmen,
      daß sie sich gegen die Ausdehnung des Warenhausbetriebes wehren würde. Aber man
      beobachtete hier wieder, was man immer sah: Wo jüdische Interessen mit Arbeiterinteressen
      kollidierten, stellte sich die Sozialdemokratie auf die jüdische Seite. Sie konnte mit ihren
      Organisationen und bei dem Einflusse, den sie auf die Arbeiterschaft hatte, den
      Expansionsbestrebungen der arbeiterschädigenden Warenhäuser Schranken entgegensetzen.
      Sie tat es aber nicht oder vielmehr: Ihre jüdische Führerschaft tat es nicht. Das harmlose
      Gemüt des deutschen Arbeiters, der sich von Juden führen ließ, ahnte nicht, wie er mißbraucht
      und welches Spiel mit ihm getrieben wurde! Auch die staatlichen Gewalten zeigten sich dem
      Warenhauskapital außerordentlich willfährig. Als Karstadt eine sogenannte
      „Käufersparkasse“ einrichten wollte.. eine Kasse, in die die Käufer ihr Geld einzahlten, das
      sie aber nur in Form von Waren wieder sollten abheben können, und die Banken und
      Sparkassen wegen Verstoßes gegen das Depositengesetz dagegen Einspruch erhoben, wurden die einzelnen Länderregierungen um Gutachten angegangen, statt diesen großen Unfug, der tatsächlich gegen das Depositengesetz verstieß, einfach zu verbieten! Nachdem das
      Mammutwarenhaus Karstadt eröffnet war, konnte der „Vorwärts“ vom 8. November 1929
      freudestrahlend mitteilen, daß „Ministerpräsident Braun und Minister Grczesinski das
      Warenhaus Karstadt besucht“ hätten. Braun sowohl wie Grczesinski sind Sozialdemokraten!
      Merkwürdig mutet es auch an, daß das Leipziger Rundfunk-Programm für Freitag, den 20.
      Juni 1930, ankündigte: „Neues von Hermann Tietz, Dresden.“

      Schier unerschöpflich ist das Thema Warenhaus und Presse. Hier kann nur so viel gesagt
      werden, daß die deutsche Presse im Kampfe gegen das jüdische Warenhaus und für den
      Volksgenossen vom Mittelstand versagte. Die großen Volksinteressen, die für den
      Stammesbruder und gegen den Warenhausjuden entscheiden, fanden bei dem größten Teil der
      deutschen Presse keinen Schutz. Mit Ausnahme der völkischen und nationalsozialistischen
      Presse kümmerte sich kein deutsches Blatt um die Tatsache, daß das Warenhauskapital einen
      der wertvollsten deutschen Erwerbsstände, den anständigen, soliden Handel, mit Vernichtung
      bedrohte. Beschämender als die Tatsache an sich sind die Motive, die ihr zugrunde lagen: um
      sich die Warenhausinserate zu erhalten, scheuten die Blätter vor der Kritik der öffentlichen
      Unzuträglichkeiten des Warenhauswesens zurück. Die schwersten Versäumnisse fielen in der
      Berichterstattung vor. Was gegen die Warenhäuser zeugte, wurde unterdrückt, dagegen
      stießen wir immer wieder auf empfehlende Notizen im redaktionellen Teil, trotzdem die
      organisierte Verlegerschaft dies entschieden verworfen hatte. Wie es gemacht wurde, dafür
      nur ein Beispiel: Durch eine falsch und mangelhaft konstruierte sogenannte Heizsonne kam in
      Berlin ein junges Mädchen ums Leben. Bei der Untersuchung ergab sich, daß es sich bei
      diesen Heizsonnen um eine, wie sich der Sachverständige ausdrückte, „unerhörte
      Pfuscharbeit“ handelte. Der Gegenstand stammte aus einem Warenhaus, in dem der ganze
      Vorrat von Heizsonnen die gleichen Fehler aufwies. Der Fabrikant kam unter Anklage, und er
      entschuldigte sich damit, daß er bestrebt gewesen sei, möglichst billig zu liefern. Er wurde zu
      sechs Monaten Gefängnis mit Bewährungsfrist verurteilt. Das Bezeichnende ist nun, daß der
      „Vorwärts“ den Namen des Warenhauses verschweigt, das diese lebensgefährlichen
      Heizsonnen vertrieben hat und dem das ganze Lager an diesen Gegenständen beschlagnahmt
      wurde. Wer die Verhältnisse kennt, weiß, daß der betreffende Fabrikant bei der Herstellung,
      der „unerhörten Pfuscharbeit“ im Auftrage des schuldigen Warenhauses gehandelt hat, das
      also die moralische Verantwortung trägt. Aber einem starken Bruchteil der Presse galt eben
      die Rücksicht auf die Großinserenten mehr als der Dienst am Volke und der Kampf gegen
      seine Schädlinge.

      Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
      https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

      • Ostfront sagt:

        Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

        …..Aber einem starken Bruchteil der Presse galt eben die Rücksicht auf die Großinserenten mehr als der Dienst am Volke und der Kampf gegen seine Schädlinge.

        Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

        Jüdische Korruption

        Die Wirtschaftsgeschichte der Völker ist reich an großen jüdischen Raubzügen, aber was
        Deutschland seit der Revolution von 1918 an Judenskandalen erlebt hat, überraschte selbst die
        Kenner jüdischer Aneignungsmethoden! Es fing unmittelbar nach der Revolution mit Sklarz
        an. Dieser Jude wurde sofort Lieferant der Ordnungstruppen und stand mit den Machthabern
        in vertraulicher Verbindung. Er hat in kurzer Zeit Unsummen „verdient“. Alle Bemühungen,
        das Revolutionskapitel Sklarz im Lichte des Gerichtssaales zu erforschen, sind
        fehlgeschlagen. Dann stürzten sich auf das „befreite“ Deutschland die Brüder Julius, Henry
        und David Barmat. Sie sind, wie die meisten der nachnovemberlichen Schieber in
        Deutschland, Ostjuden. Sie lebten in Holland, und der zur Umgebung des Reichspräsidenten
        Ebert gehörige Ministerialrat Franz Krüger in Verbindung mit dem Juden Heilmann und
        anderen ebenfalls sozialdemokratischen Würdenträgern, besonders mit dem ehemaligen
        Reichskanzler Gustav Bauer, ebneten ihnen den Weg nach Deutschland. Bald waren die
        Brüder Barmat Besitzer von zehn Banken und einer großen Anzahl indu-strieller
        Unternehmungen. Durch die Vermittlung der Vorgenannten standen ihnen schier
        ungemessene Kredite der Preußischen Staatsbank zur Verfügen. Der schließliche
        Zusammenbruch ihrer Unternehmungen brachte Verluste von 60 bis 70 Millionen
        Reichsmark, an denen nicht etwa der Hälfte die genannte Bank beteiligt war. Diese Räuber
        hatten ein Leben auf größtem Fuße geführt. In ihren schloßähnlichen Villen auf Schwanenwerder jagten sich die fürstlichen Gastereien, an denen regelmäßig die
        sozialdemokratischen Protektoren teilnahmen. Vor Gericht gestellt, kamen diese Großgauner
        mit kaum nennenswerten Freiheitsstrafen davon, die sie nicht einmal abgebüßt haben. Den
        Antrag der Staatsanwaltschaft, die Verurteilten in Haft zu halten, hatte das Gericht abgelehnt
        und die Verurteilten in Freiheit gesetzt. Diese benutzten sie zur Flucht ins Ausland. Eine
        besondere Schönheit dieses Prozesses war es, daß von den sozialdemokratischen Begünstigen keiner in die Anklage einbezogen worden war!

        Ähnlich, wenn auch nicht mit ganz so großem Erfolg, operierten die Ostjuden Iwan und
        Alexander Kutisker und Michel Holzmann. Die Brüder Kutisker kosteten der Preußischen
        Staatsbank ungefähr 14 Millionen Goldmark.

        Uneingeschränkte Unterstützung durch Sozialdemokraten und Kommunisten genossen auch
        die drei Brüder Leo, Max und Willi Sklarek bei ihrem Raubzuge auf die Berliner Stadtbank.
        Der Vorgang mit den Sklareks bietet Stoff für einen höchst farbigen und figurenreichen
        Gaunerroman. Diese Brüder hatten durch den Beistand hauptsächlich sozialdemokratischer
        und kommunistischer Stadträte im Handumdrehen die gesamten Kleiderlieferungen der Stadt
        Berlin, die Ausstattung der Unterstützungsempfänger, der Polizei, der Straßenbahn- und
        Untergrundbahn-Beamten erhalten. Einmal „ins Geschäft gekommen“, etablierten sie auf dem
        Berliner Pflaster einen Korruptionsherd, der zum Himmel stank. Die meisten der Beamten,
        die mit ihnen zu tun hatten, fielen ihren Bestechungskünsten zum Opfer. Selbst der damalige
        Berliner Oberbürgermeister Boeß ist nicht völlig sauber aus der Schmutzaffäre
        hervorgegangen. Durch die Unterstützung der bestochenen Beamten konnten sie bei der
        Stadtbank fingierte Rechnungen nach belieben bekommen, so daß schließlich im „Besitz“ der
        Stadtbank sich solche Rechnungen befanden, die einen Betrag von 19 Millionen Reichsmark
        darstellten! Der Schaden der Stadtbank beläuft sich auf 12,5 Millionen Reichsmark; der
        Verbleib anderer großer Werte konnte nicht ermittelt werden (6-10 Millionen Reichsmark).

        Die Brüder Sklarek sind vom Berliner Gericht nach monatelanger Verhandlung weniger
        sanft behandelt worden als die Barmats. Das öffentliche Gewissen war inzwischen
        aufgerüttelt worden. Sie erhielten langjährige Zuchthausstrafen. Auch die Beamten und die
        bezeichneten Stadträte bekamen Gefängnisstrafen, die allerdings verhältnismäßig milde
        ausgefallen sind.

        Das Judentum in der Musik

        Wenn es noch eines Beweises bedürfte für die Möglichkeit unerbittlich sachlicher und
        gerechter Scheidung zwischen dem Geiste, der gründet, gestaltet, und dem, der auflöst und
        zersetzt, zwischen Kultur-Schöpfer, -Begründer, -Ausstreuer, und Kultur-Schmarotzer, –
        Zerstörer – so liefert ihnen das Kapitel „Judentum in der Musik“.

        In Abwandlung einer zusammenfassenden Aussage Julius Guttmanns über die jüdische
        Philosophie dürfen wir sagen: Judentum in der Musik, das ist eine kurze, erschreckende und
        sehr vielfältige Geschichte von Aufnahme fremden Gedankengutes, bar jeder urtümlichen
        Schöpferkraft; von größeren jüdischen Geistern (Mendelssohn, Mahler) in schmerzlicher
        Tragik empfunden, gegen die anzukämpfen vergeblich blieb, und in den seltsamsten
        Abstufungen und Geschäftszweigen erscheinend bis hinunter zu einer Haltung ohne
        Selbstverantwortlichkeit, ohne Kultur-, Ehr- und Schamgefühl ihrer Träger (moderne
        Operettenkomponisten und Musikschriftsteller, Abraham, Holländer; Bie, Weißmann). Selbst
        ein Apostel der „helfenden, beschwingenden Lebensmacht jüdischer Kultur im Abendland“,
        Friedrich Muckle, muß zugeben, daß es Lebensgebiete gibt, die jüdischem Geist verschlossen
        blieben und bleiben: Musik, Malerei, Architektur, Plastik. Wobei er freilich, und angesichts
        der Entwicklung bis zum Jahre 1933 hin leider nicht mit Unrecht, feststellt, daß „auch in
        diesen Offenbarungen der Strom der jüdischen Seele rauscht“. Allerdings ist während der
        letzten 150 Jahre das schmale Wässerchen Jüdischer Lebens- und Kunstgesinnung zum
        breiten Strom nordisch-arischer Kultur getreten, aber es hat diesen Strom getrübt und mehr
        und mehr verseucht.

        Als um die Mitte des 18. Jahrhunderts die Aufklärung ihre weltbürgerlichen
        Menschheitsideen aufstellte und eine Gemeinschaft Aller, unbeschadet Konfession und Rasse,
        erklärte, wurde damit auch die Scheidewand zwischen den Juden und den europäischen
        Völkern niedergerissen. Der Natürlichkeits-, Freiheits- und Gleichheitswahn des
        Rationalismus und der Revolutionen von 1789 und 1848, später das verderbliche deutsche
        Gesetz über die Gleichstellung der religiösen Bekenntnisse (1869) und die bis zur
        Würdelosigkeit duldsame Haltung Wilhelms II., all das schuf erst das Tor, durch das die
        jüdische Rasse, immer weniger behindert und immer stärker bewußt der angeblich
        universalen, messianischen Sendung des Judentums, in den Bereich der modernen Kultur
        eintreten konnte. Der Anteil des Judentums am mitteleuropäischen, besonders dem deutschen
        Musikleben kann auf Grund der soziologischen Gegebenheiten bis gegen 1800 nur
        unwesentlich, ja bedeutungslos gewesen sein; immerhin sei ein bescheidener Minnesänger,
        der Satiriker Süßkind von Trimberg und ein italienischer Komponist Salomo Rossi (Ebreo),
        um 1600 in Mantua wirkend, erwähnt. Geht man weiter zurück, bis zu den Anfängen der
        abendländischen Musik, so bestätigt schon für diese Zeit die moderne Forschung (Eichenauer,
        ferner Besseler in seiner „Musik des Mittelalters“, Potsdam 1935) eine Feststellung, die zu
        Beginn und am Ende unserer Arbeit zu machen ist: europäische Tonkunst ist nordischen
        Geistes; die Entwicklung von den Anfängen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hat als
        unerschütterliche Grundlage die nordisch-germanische Rasse-Einheitlichkeit der
        gesinnungschaffenden Schichten“ (Eichenauer). Zu den Wurzeln der abendländischen
        Tonkunst gehört der jüdisch-orientalische Tempelgesang; während dessen Gestaltungskraft
        aber auf immer verstaubte. Noch heute singt der jüdische Chasan in der Synagoge dieselben
        Phrasen wie vor 2000 Jahren -, formte ein neuer, nordisch-germanischer Ausdrucks- und
        Gestaltungswille die überlieferten Gesänge um (pneumatischen Ausdruck nennt die
        Wissenschaft dieses Neue) und entwickelte mit einem rasseeigenen neuen Ton-, Klang- und
        Raumbewußtsein eine neue, die Geschichte der abendländischen Musik. Die gotische
        Polyphonie, die Fuge Bachs, die Oper Glucks sind in ihr die ragenden Denkmäler der
        unerschöpflichen Gestaltungskraft nordischen Musikgeistes. Schon vor über 1500 Jahren war
        dagegen das musikalische Ausdrucksvermögen der jüdischen Rasse hilflos erstarrt in der alten
        Überlieferung und unfähig zu lebendigem Weiterbestehen. Nie wieder sprang der Quell
        seither auf; alles Niederreißen geistiger und gesellschaftlicher Schranken, alle Wegbahnung
        zu den anderen Rassen hin, alle geschickte Anpassung und oft raffinierte Aneignung
        fremdrassigen Geistes-, Kultur-, Musikgutes konnte dem Juden nicht einen Augenblick die
        Gnade des arteigenen Schöpfertums geben. Tragik die wir anderen nicht mit
        Humanitätsduselei bedauern dürfen, sondern aus der wir gleichgeartete Folgerungen ziehen
        müssen, wie sie der Jude für sich zog, indem er, mangels jeden schöpferischen Vermögens,
        andere, ihm rassisch zugeeignete und ihm Überlegenheit verleihende Fähigkeiten im Gebiet
        auch der Musik hochzüchtete, schnelles Aufnehmen Einfühlungs- und Auslegungsfähigkeit –
        Handelsgeist! An den größeren jüdischen Gestalten der deutschen Musikgeschichte sehen wir
        diese Tragik überall durchleuchten und spüren, wie das mehr oder minder klare Bewußtsein
        des Gnaden-Mangels, des Nicht-schaffen-Könnens zu Ableitung und zum Ersatz greifen läßt:
        Mendelssohn zur Glätte der Form und zu Stil-Mustern, Meyerbeer zum Schein und Flitter des
        Theaters, Offenbach zu Frivolität, Zynismus und Erotik, Mahler zur Ekstase, Schönberg zu
        übersteigertem Intellekt und Konstruktion. In diesen Gestalten prägen sich zudem, bei

        Grundlage eines überall vorhandenen, großen „artistischen“ Könnens, die hauptsächlichen
        zwei Spaltungen und Richtungen jüdischer Kunst- wie Lebenshaltung aus: die eine der Seele
        zugewandt, zur Askese neigend, die andere dem Leib untertan, Sinnenhaftigkeit und
        Sinnlichkeit auf den Schild hebend. Zur ersten Richtung gehören nur wenige Juden: Mahler,
        der in tragischer Verstrickung „die Verbundenheit mit dem deutschen Musikgeiste erzwingen
        wollte, die ihm nun einmal blutlich versagt war“ (Eichenauer), ferner Schönberg und dieser
        und jener kleinere, heute vergessene Neutöner; zur anderen aber von Mendelssohn (dessen
        unbestreitbarer Schaffenszwiespalt unter der glättenden Hülle von Intellekt und Bildung
        wenig sichtbar wird), Meyerbeer und Offenbach, dem echten jüdischen Spötter, Lezzanin, an
        und abwärts die vielen Hunderte von Kitsch- und Schundkomponisten des 19. Jahrhunderts,
        die Operettenschmierer des 20. und ihre bereitwilligen Helfer, die Tagesschriftsteller und
        Kritiker. Was bei den dabei gebannten Größeren dann gerade noch an Eigenwerten
        herauskommt, enthüllt sich bei den Kleineren und Kleinen erbarmungslos entweder als
        technisch gekonntes Nachäffen und geschickt übertünchtes Epigonentum (E. W. Korngold,
        Kletzki, Raphael, Wellesz, Gal) oder als aufgeplusterter Kitsch (Lassen, Gumhert, Goldmark,
        Brüll) oder als zeitgebundenes oberflächliches Mitmachen jeder Stilsensation (Toch und, in
        größerem Formate, Weill). Wobei immer noch sympathischer berührt wenn dieser oder jener
        Jude sich einmal, selten genug zu seiner Rasse bekennt und aus Ihrem Volkstum heraus
        Musik zu schreiben versucht: Ernest Bloch, Wilhelm Grosz, ferner stilistisch auch Schönberg
        (der synagogal verwurzelte Sprechgesang des „Pierrot lunaire“) und Mahler (vgl. Mosers und
        Eichenauers interessante Nachweise), und früher Offenbach und Goldmark.

        Wie gesagt, die Tore zur europäischen Kulturwelt wurden geöffnet, Moses Mendelssohn,
        der Großvater des Komponisten, erkämpfte in unermüdlichem Streben den gesellschaftlichen
        Anschluß, – der deutsche Jude (und bald auch Staatsbürger) war geboren. Von nun an beginnt,
        er das „wirksame Ferment der nationalen Dekomposition“ (Mommsen) zu werden. Die
        Rassenvermischung und damit „Entnordung“ des deutschen Geistes setzte ein; die seelische
        Richtungslosigkeit beispielsweise der deutschen Romantik entsprang, wie Eichenauer
        beweist, nicht nordischer Neulandsuche, sondern einem aus rassischer Vermischtheit
        entstehenden halt- und wurzellosen Herumtasten. Wie die Pilze nach dem Regen schießen nun
        ganze Generationen jüdischer Musiker aller Schattierungen um die Wende des 18.
        Jahrhunderts zum 19. hervor: Meyerbeer und Herold 1791, Moscheles 1794, der
        Musikschriftsteller A. B. Marx 1795, Halevy 1799; der Modepianist Herz 1803, die Pianisten
        Benedict und Fischhof 1804, die Sängerinnen Grisi 1805 und 1811; Mendelssohn 1809, der
        Geiger Ferd. David 1810, Ferd. Hiller 1811, Sig. Thalberg 1812, der Geiger Ernst 1814; nur
        wenig später dann der Fabrikant von Kitsch-Liedern Ferd. Gumbert 1818 und Offenbach
        1819.

        Dies war aber nur der Anfang! Der gesellschaftlichen Durchsetzung der deutschen
        bürgerlich-geistigen Salons mit jüdischen Teilnehmern besonders in den Tagen der in dieser
        Hinsicht instinktlosen literarischen Romantiker (die Brüder Schlegel, ferner auch der Kreis
        um Zelter und später der liberal-schöngeistige um Liszt) folgte allmählich eine gleiche
        Durchsetzung des gesamten öffentlichen Musiklebens, wobei den Juden ihr zäher
        Lebenswille, ihre bedenkenlose Hartnäckigkeit und ihre erstaunliche Stammesanhänglichkeit
        (Protektionstrieb) zustatten kam. In allen Gebieten der Musikpflege setzten sich Vertreter der
        jüdischen Rasse fest, protegierten sich gegenseitig und erleichterten sich so mehr und mehr
        das Fortkommen. Es wurde in der Tat so, wie es Friedrich Wilhelm IV. einmal aussprach:
        „Die freche Rotte legt täglich durch Wort, Schrift und Bild die Axt an die Wurzel des
        deutschen Wesens.“ Die ersten Pädagogen: neben Mendelssohn der schon erwähnte, recht
        verdienstvolle Marx, dann der Theoretiker Jadassohn, die Geiger Joachim und David; die
        ersten Komponisten: wiederum neben und nach Mendelssohn Ignaz Brüll, Goldmark, die
        auch schon angeführten Gumbert, Ferdinand Hiller, dann Lassen, Meyerbeer, Moszkowski;
        die ersten Musikschriftsteller: neben dem angeführten Marx, dem Begründer der
        „Allgemeinen musikalischen Zeitung“ (1824), Hermann Mendel (Begründer auch einer
        Musikzeitung und eines musikalischen Konversationslexikons), und vor allem der Wagner-
        Feind Eduard Hanslick. Bald tauchen auch im Kreis der Sänger Juden oder vielmehr Jüdinnen
        auf: die Patti, die Schwestern Grisi, die Csillag, die Pasta , bald in dem der Dirigenten: Levi,
        Dessoff, Bial. Die Musikwissenschaft stellt von den 70er Jahren an mehr jüdische Vertreter:
        Hanslick, Jacobsthal, Max Friedländer, den Mischling Philipp Spitta, wenig später Guido
        Adler, der an der Wiener Universität eine ganze Judenschule großzog (Gal, Geiringer,
        Wellesz, letzterer zugleich atoner Komponist!) Nettl, Leichtentritt, und in die Gegenwart
        hinein endlich Curt Sachs, Ernst Kurth, Wilibald Gurlitt und Alfred Einstein. – Nicht genug
        damit: die Gebiete des Musikhandels im weiten Sinne, mit Noten sowohl wie mit
        Menschenware, Verlag und Agentur, wurden von Juden mit besonderer Zähigkeit mit
        Beschlag belegt; die Mehrzahl großer Musik-Verlage befanden sich in jüdischen Händen:
        Eulenburg (Tatsachenpartituren), Peters (Klavier- und Gesangswerke), Simrock und die
        Universal-Edition (alle Musik, besonders moderne jüdische), dazu Leo Liepmannssohn
        (Handel mit antiquarischen Musikbüchern und Noten). Hinzu kamen heute restlos vom
        Erdboden verschwunden, die jüdischen Agenturen (Wolff & Sachs, Gutmann, Bernstein u. v.
        a.), die Hunderten von Rassegenossen mit oft recht wenig Können und Berechtigung die Tore
        zur Öffentlichkeit erschlossen – und sie vielen gleichwertigen arischen Künstlern versperrten!
        -, unterstützt darin von einer mehr und mehr verjudenden Musikkritik. Die deutsche
        Öffentlichkeit wurde mit einer derartigen Fülle besonders von jüdischen reproduzierenden
        Künstlern, Dirigenten, Sängern, Geigern, Pianisten überschüttet, daß sie, zumal einige dieser
        Vertreter, echtes und großes Können in ihrem Spezialgebiete aufwiesen glauben mußte, die
        Fächer überhaupt der ausübenden Praxis wären ein Privileg des dafür begnadete jüdischen
        Volkes. Genannt seien unter Hinweis auf die ausführlichen Listen die Sänger: Julia Culp,
        Jadlowker, Kipnis, Lieban, List und Richard Tauber; ferner die Pianisten: Friedmann,
        Godowsky, Kreutzer, Pachmann (über dessen Jiddisch-eitles Gestammel während seiner
        Chopin-Darbietungen Entzückensschreie vom Berliner Publikum ausgestoßen wurden),
        Schnabel, die Cellisten Feuermann und Grünfeld (der Geistreichelnde), die Cembalistin
        Landowska, die Geiger Elman, Frenkel (einer der fanatischsten und begabtesten Verfechter
        „modernster“ Musik seiner Rassegenossen), Flesch, Huberman, Kreisler (dessen kitschige
        Salon-Bearbeitungen von „Melodien berühmter Meister“ sich im Frühjahr 1935 zum großen
        Teil als Fälschungen, nämlich als eigene „Werke“ herausstellten!), Jehuda Menuhin (das
        hochbegabte jüdische Wunderkind), Rosé. Hingewiesen sei weiterhin aus der Unzahl von
        Namen auf die der Dirigenten Blech, Brecher, Fried, Klemperer, Meyrowitz, Ochs, Walter,
        Zweig, der Komponisten Bloch, Braunfels, Jemnitz, Korngold, Lendvai, Schönberg,
        Schreker, Sekles, Toch, Weill, Weinberger, dazu der ausländischen Castelnuovo-Tedesco,
        Dukas, Milhaud, Satie, dazu der Jazz-Apostel Gershwin, Grosz, Grünberg. – Georges Bizet
        gehört nach den Forschungen Günthers und Eichenauers der westischen, nicht der jüdischen
        Rasse an!

        Ein Sonder-„Schaffens“- und Verdienens-Gebiet eröffnete sich den Juden im Bereich der
        Operette, welche Kunstgattung sie denn auch seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die 30er
        Jahre in die Sphären niederster Publikums-Instinkte herunterbrachten. Es sind da, unter
        Verweis auf die spätere Liste, zu nennen: Abraham, Ascher, Berté (der Verfasser des
        Schubert-Ragouts „Dreimäderlhaus“!), Fall, Gilbert, Granichstädten, Hirsch, Holländer,
        Nelson, Rosen, Oscar Straus, Winterberg; ihre Textschreiber: Bibo, Haller, Oesterreicher,
        Schiffer, Welisch u. a. Ist diese systematische Ausbeutung, billigster Geschmacksregionen –
        die auf dem Gebiete der Tanz- und Unterhaltungsmusik die Kapellen der Dajos Bela, Efim
        Schachmeister und Weintraub Syncopators vollbrachten – im Wirkungsbereich noch einigermaßen beschränkt, später auch schnell zu beseitigen und sind die
        Verwesungssymptome zu vernichten, so war die Sachlage viel gefährlicher, als die jüdische
        Rasse und Gesinnung auch in Dingen der allgemeinen Musik-Erziehung maßgebend wurde,
        maßgebend in der Person des Ostjuden und Marxisten Leo Kestenber, (und seines Protektors
        Seelig), der, 1918 als Referent beim preußischen Kultusministerium an die Spitze des
        Musikerziehungswesens gestellt, eine Reihe zweifellos guter Reformen durchführte, aber die
        Verjudung dieses für die zukünftigen Generationen unendlich wichtigen Gebietes, in der
        Auswahl der Leiter und Lehrer an den Hochschulen und Konservatorien (Schönberg,
        Schreker, Sekles, Braunfels, Gal, Hernried), systematisch betrieb.

        Alle diese Vorgänge, dazu die Stellenbesetzungen am Theater und Rundfunk, deren
        Musterung anderen Kapiteln des Handbuches vorbehalten bleibt, konnten nur reibungslos
        vonstatten gehen, wenn sie von einer Presse unterstützt und als einzig richtig erklärt wurden,
        deren Rasse und Gesinnung gleichgeartet war. So ist es denn nicht verwunderlich, wenn etwa
        von der Jahrhundertwende an, und am stärksten in den 20er Jahren, die öffentliche Antlitz in
        Musikangelegenheiten (wie in denen anderer Künste) fast restlos von jüdischen Hirnen
        fabriziert wurde. Die beiden Zentren waren Wien und Berlin, wobei Berlin Wien noch den
        Rang ablief an Schnelligkeit, Oberflächlichkeit und Frivolität der „künstlerischen“
        „Überzeugungen“. In Wien schrieben hauptsächlich Decsey, Julius Korngold (der Vater und
        Behüter des Wundersohnes Erich Wolfgang), Paul Stefan, in Berlin Oscar Bie, Adolf
        Weißmann, der berüchtigte Arier und jüdisch versippte H. 11. Stuckenschmidt, Pringsheim,
        Friedland, Kastner, Misch, Singer u. v. a., dazu die Titelschreiber Richard Specht, Paul
        Bekker (durch die unzweifelhaften. einseitig angewandten Fähigkeiten eines zersetzend
        kritischen Verstandes eine besondere Gefahr darstellend) – und Alfred Einstein, dem eine
        Sonderzeile gebührt. Galt er doch als einer der vielseitigsten und überlegensten jüdischen
        Geistesvertreter in musikalischen Belangen, der aber doch die „Einbürgerung“ zahlreicher
        herzlich unbedeutender Rassegenossen in die von ihm geleitete Neuauflage des Riemann-
        Musiklexikons betrieb und in ihm wohl gerechte Urteile über Mendelssohn, Meyerbeer und
        den Jüdisch versippten Krenek fällt, daneben aber Lobhudeleien abfaßt über Schreker,
        Korngold Sekles, Gal, Brüll, Gumprecht, Moscheles, Leo Fall; der dem
        musikschriftstellernden Nichts Kathi Meyer einen besonderen Ehrenplatz einräumt, dafür aber
        über Kurt Weill oder Heinrich Berté kein noch so sanftes Wort der Kritik findet.

        Schon vor Ausbruch des ersten Weltkrieges stellte der Jude Moritz Goldstein, sowohl in
        Sorge um das Anwachsen des Antijudaismus als auch auf den liberalen Geist der Zeit
        vertrauend, die ungeheuerliche Tatsache fest, daß das deutsche Kulturleben im wesentlichen
        in jüdischen Händen läge: „Wir Juden verwalten den geistigen Besitz eines Volkes, das uns
        die Berechtigung und die Fähigkeit dazu abspricht“ („Kunstwart“, Heft 11, 1. März 1912).
        Dies war der Endzustand einer Entwicklung, die um die Mitte des 18. Jahrhunderts einsetzte,
        durch Zähigkeit und kluge Taktik auf der einen Seite, Liberalismus, Duldung und einem
        immer größeren Mangel an Volks- und Rassebewußtsein auf der anderen mit Macht
        vorangetrieben wurde, ihren letzten großen Antrieb durch die Revolte von 1918 und die
        jüdisch-marxistische Regierung der folgenden 15 Jahre erhielt – und die von der
        nationalsozialistischen Bewegung noch zu rechter Zeit vor dem Verderb überhaupt der
        deutschen Musikkultur angehalten und zurück in natürliche volklich-rassische Bahnen geleitet
        wurde.

        Bei den folgenden Listen ist der Wert auf die Sicherheit der Namensnennung gelegt, nicht
        auf Vollständigkeit der Anzahl. Eine Reihe älterer, heute vergessener Namen vor allem
        ausübender Künstler wurde weggelassen; wären die Namen der Mischlinge und der meist
        evangelisch Getauften zu erfassen, wollten wir ferner die Namen derer mit nennen, die in der
        jüngsten Vergangenheit bei arischer Abstammung jüdisch dachten und handelten,
        mitschwammen im Strom von Fäule und Zersetzung – wahrhaftig, man könnte ein Buch damit
        füllen!

        Komponisten
        Jul. Benediet (1804-1865, auch Pianist), Ernest Bloch, Walter Braunfels (Mischling), Ignaz
        Brüll, Mario Castelnuovo-Tedesco, Paul Dukas, Max Ettinger, Hans Gal, Karl Goldmark,
        Wilhelm Grosz, Louis Grünberg, Ferdinand Gumbert (1818-1896), Jacques Fromental, Elie
        Halévy (= Hermann Levy), Louis Herold, Ferd. Hiller, Alexander Jemnitz, Paul Kletzki, Erich
        Wolfgang Korngold (das Wunderkind, das, nachdem seine Begabung nicht ausreichte, seine
        Geschäfte mit der Bearbeitung und Verfälschung Johann Straußscher Operetten machte!),
        Ernst Krenek (jüdisch versippt; über ihn siehe im Schlußabschnitt), Eduard Lassen (1830-
        1904, Fabrikant von Lieder-Schmarren), Erwin Lendvai, Gustav Mahler, Felix Mendelssohn-
        Bartholdy, Giacomo Meyerbeer (= Jacob Liebmann Beer), Darius Milhaud, Ignaz Moscheles,
        Moritz Moszkowski, Günther Raphael, Karol Rathalls, Wilhelm Rettich, Eric Satie, Arnold
        Schönberg, Franz Schreker, Bernhard Sekles, Ernst Toch, Siegfried Translateur, Kurt Weill,
        Jaromir Weinberger, Egon Wellesz, Alexander von Zemlinsky (jüdisch versippt).

        Operetten-Komponisten
        Paul Abraham, Leo Ascher, Heinrich Berté, Edmund S. Eysler, Leo Fall, Jean Gübert (=
        Max Winterfeld), Bruno Granichstädten, Haus Heymann (auch Pseudonym Hans Heyrinck),
        Hugo Hirsch, Viktor und Friedrich Holländer (Vater und Sohn), Georg Jarno, Leon Jessel,
        Emerich Kalman, Carl Mieses (schrieb unter den Namen Richard Bird, George Elbon, B.
        Mattoni, Camillo Morena, Ernest Tompa!), Rudolf Nelson, Jacques Offenbach (= Jacob
        Eherst), Willy Rosen (= Wilhelm Baum), Mischa Spoliansky, Oscar Straus, Sir Arthur
        Sullivan (1842-1900, der Komponist des „Mikado“), Robert Winterberg. – Andere Operetten-
        Komponisten, wie W. W. Götze und Walter Bromme, auch Rob. Stolz mit manchem Werk,
        sowie ganz besonders Ralph Benatsky, sind wohl Arier, unterscheiden sich aber recht wenig,
        was die „Qualität“ ihrer Produkte anbelangt, von den genannten Juden. Und die besten
        überhaupt, die Arier Franz Lehàr und der jüdisch versippte Eduard Künnecke, bezogen ihre
        Texte fast ganz ausschließlich aus jüdischen Händen!

        Textschreiber der Operetten: Dr. Hans Adler, Günther Bibo, Alfred Grünwald, Herinann
        Haller, Ludwig Herzer, Bela Jenbach, Paul Knepler, Viktor Leon, Löhner-Beda, Rudolf
        Oesterreicher, Rideamus (= Dr. Oliven), Rudolf Schanzer, Marcellus Schiffer, Leo Walter
        Stein, Ernst Welisch, F. Zell (= Kamillo Walzel).

        Dirigenten
        Rudolf Bial (1834-1881), Leo Blech (auch Komponist), Artur Bodanzky, Gustav Brecher,
        Max Breisach, Otto Dessoff (= Dessauer, mit Tochter, der Chorleiterin Margarete Dessoff),
        Issaye Dobrowen (= Gutwein), José Eibenschütz, Oskar Fried, Felix Maria Gatz (= Goldner),
        Jascha Horenstein, Otto Klemperer, Felix Lederer, Richard Lert, Hermann Levi (1839-1900,
        der erste Parsifal-Dirigent in Bayreuth, gab seine Bearbeitungen von Grandaurs MozartÜbersetzungen
        als eigene aus), Gustav Mahler, Wolfgang Martin (Mischling), Selmar
        Meyrowitz, Siegfried Ochs, Egon Pollak, Julius Prüwer, Josef Rosenstock, Georg Sebastian,
        Fritz Stiedry, Georg Szell, Eugen Szenkar, Ignaz Waghalter, Bruno Walter (= Schlesinger),
        Frieder Weißmann, Felix Wolfes, Viktor Zuckerkandl, Fritz Zweig.

        Sänger
        Rosette Anday, Rosa Csillag geb. Goldstein (1832-1892), Julia Culp, Riza Eibenschütz,
        Gluditia und Giulia Grisi (im 19. Jahrhundert), Sabine, Maria und Kathinka Heinefetter (19.
        Jahrhundert), Erna v. Hößlin-Liebenthal (die Frau des arischen Dirigenten Franz v. Hößlin),
        Hermann Jadlowker, Paul Kalisch, Sabine Kalter, Alexander Kipnis, Selma Kurz-Halban,
        Frida Leider (arisch, doch verheiratet mit dem Juden Demant), Lotte Leonard, Julius Lieban,
        Emanuel List, Giusetta Pasta, Adelina Patti und ihre Schwester Carlotta Patti (1843-1919,
        1840-1889), Hermann Schey, Vera Schwarz, Richard Tauber, Rose Walter. – Aus der Fülle
        jüdischer Operettenstars seien genannt Gitta Alpar, Rita Georg, Fritzi Massary.

        Geiger und andere Instrumentalisten
        Licco Amar, Leopold von Auer, Judith Bokor (Cellistin), das Budapester Streichquartett,
        Ferdinand David (1810 bis 1873), Julius David, Mischa Elman, Heinrich Wilhelm Ernst
        (1814 bis 1865), Emanuel Feuermann (Cellist), Carl Flesch, Stefan Frenkel, Heinrich
        Grünfeld (Cellist), Sascha Heifetz (Cheifetz), Eva Heinitz (Cellistin), Bronislaw Huberman,
        Joseph Joachim (1831-1907, über ihn siehe Schlußabschnitt), das ganze Kolisch-Quartett,
        Fritz Kreisler, Wanda Landowska (= Landauer; Cembalo), Ferdinand Laub (1832 bis 1875),
        Edith Lorand, Jehuda Menuhin, J. Milstein, Gregor Piatigorsky (Cellist), David Popper
        (Cellist), Arnold Rosé (= Rosenbaum).

        Pianisten
        Paul Aron, Georg Bertram, Alice Ehlers (Cembalistin), Ilona Eibenschütz, Josef Fischhof
        (1804-1857), Karl Friedberg, Albert Friedenthal, Arthur Friedheim, Ignaz Friedmann (=
        Freudmann), Leopold Godowsky, Alfred Grünfeld, Horowitz, Leonid Kreutzer, Moritz
        Mayer-Mahr, Ignaz Moscheles, Moritz Moszkowski, Wladimir de Pachmann, Moritz
        Rosenthal, Arthur Schnabel, Rudolf Serkin, Sigismund Thalberg (1812-1871).

        Musikwissenschaftler, Pädagogen und Bibliophile
        Guido Adler, Rudolf Cahn-Speyer (auch organisatorisch tätig, O. E. Deutsch, Alfred
        Einstein, Max Friedländer, Karl Geiringer, Eduard Hanslick (siehe auch Musikschriftstelller),
        Robert Hernried, Paul Hirsch, Leopold Hirschberg, E. v. Hornbostel, Gustav Jacobsthal
        (1845-1912) Salomon Jadassohn (1831-1902), Leo Kestenberg, Ernst Kurth (Mischling),
        Robert Lachmann, Ludwig Landshoff, Hugo Leichtentritt, Maria Leo, Adolf Bernhard Marx
        (1795-1866), Albert Mayer-Reinach, Paul Nettl, Curt Sachs, Philipp Spitta (Mischling), Egon
        Wellesz, Werner Wolffheim. Hierher gehören auch die S. 319 genannten Pädagogen-
        Komponisten.

        Musikschriftsteller und Kritiker
        Adolf Aber (Leipziger Neueste Nachrichten), Moritz Bauer, Paul Bekker (Frankfurter
        Zeitung, später Intendant in Kassel und Wiesbaden), Oskar Bie (Berliner Börsencourier),
        Hanns David, Ernst Decsey (= Deutsch, Neues Wiener Tagblatt), Friedrich Deutsch (Berliner
        Morgenpost), Alfred Einstein (Berliner Tageblatt), Martin Friedland, Otto Gumprecht (1823-
        1900, der Wagner-Feind, Berliner National-Zeitung), Eduard Hanslick (1825-1904, Wiener
        Neue Freie Presse; seine Jüdische Abstammung ist sehr wahrscheinlich, wenn auch noch
        nicht einwandfrei nachzuweisen), Edgar Istel, Alfred Christlieb Salomo Ludwig Kalischer
        (1842-1909), Rudolf Kastner (Berliner Morgenpost), Julius Korngold (der Nachfolger
        Hanslicks an der Neuen Freien Presse), Hans Kuznitzky, Alexander Laszlo (der verrannte
        Apostel der Farblichtmusik), Ernst Lert (= Levi), Ludwig Misch, Neruda (= Rosenberg,
        Mischling, Vossische Zeitung), Nora Pisling-Boas (8-Uhr-Abendblatt, Berlin), Willi Reich,
        Dr. med. Kurt Singer („Vorwärts“), Richard Specht, Paul Stefan (= Grünfeldt), H. H.
        Stuckenschmidt (jüdisch versippt), Adolf Weißmann.

        Musikschriftsteller und Kritiker
        Adolf Aber (Leipziger Neueste Nachrichten), Moritz Bauer, Paul Bekker (Frankfurter
        Zeitung, später Intendant in Kassel und Wiesbaden), Oskar Bie (Berliner Börsencourier),
        Hanns David, Ernst Decsey (= Deutsch, Neues Wiener Tagblatt), Friedrich Deutsch (Berliner
        Morgenpost), Alfred Einstein (Berliner Tageblatt), Martin Friedland, Otto Gumprecht (1823-
        1900, der Wagner-Feind, Berliner National-Zeitung), Eduard Hanslick (1825-1904, Wiener
        Neue Freie Presse; seine Jüdische Abstammung ist sehr wahrscheinlich, wenn auch noch
        nicht einwandfrei nachzuweisen), Edgar Istel, Alfred Christlieb Salomo Ludwig Kalischer
        (1842-1909), Rudolf Kastner (Berliner Morgenpost), Julius Korngold (der Nachfolger
        Hanslicks an der Neuen Freien Presse), Hans Kuznitzky, Alexander Laszlo (der verrannte
        Apostel der Farblichtmusik), Ernst Lert (= Levi), Ludwig Misch, Neruda (= Rosenberg,
        Mischling, Vossische Zeitung), Nora Pisling-Boas (8-Uhr-Abendblatt, Berlin), Willi Reich,
        Dr. med. Kurt Singer („Vorwärts“), Richard Specht, Paul Stefan (= Grünfeldt), H. H.
        Stuckenschmidt (jüdisch versippt), Adolf Weißmann.

        Musik-Agenturen

        (nach E. H. Müller; heute besteht keine jüdische Musik-Agentur mehr in Deutschland): Otto
        Barnofske, Arthur Bernstein, Cotta & Redlich, Saul Ehrbar, Eugen und William Frankfurter,
        Albert und Emil Gutmann, Julius Hainauer, Ernst Heinemann, Gebrüder Hirsch, Klaw &
        Erlanger, Arthur Laser, Gustav Levy, L. Loewensohn, Jacques Mahler, Wolf Mandel, Max
        Maretzek, L. Taube, Wolff & Sachs.

        Musik-Verlage
        Allergo-Theaterverlag, Berlin; Anton J. Benjamin AG., Leipzig (ein Verleger-Konzern, dem
        die weiter unten angeführten jüdischen Verlage D. Rahter und Simrock, ferner der City-
        Verlag und der Lyra-Verlag angehören); Eduard Bloch, Berlin; Felix Bloch Erben, Berlin,
        Drei Masken-Verlag, Berlin (ein arischer Verlag, der die hauptsächlichen jüdischen Operetten
        vertrieb); Ernst Eulenburg Leipzig, Musikantiquariat Leo Liepmannssohn, Berlin; C. F.
        Peters, Leipzig; Philharmonia-Verlag, Wien; D. Rahter, Leipzig; J. Rieter-Biedermann,
        Leipzig; Rondo-Verlag, Berlin; N. Simrock, Leipzig; Tonika-Do-Verlag, Berlin (jetzt in
        arischem Besitz, gleichgeschaltet seit 1. 11. 1935); Universal-Edition, Wien; Josef
        Weinberger, Wien.

        Dies sind nüchterne Listen, macht man sich aus ihnen noch einmal das Bild vor allem der
        20er Jahre lebendig, so faßt einen das Grauen, wie so etwas überhaupt möglich war. Man
        erinnere sich der Judensschulen Schrekers und Schönbergs (am Staatlichen Institut in
        Berlin!), Klemperers (an der Kroll-Oper) – ganz zu schweigen von Reinhardt und Jeßner -,
        der widerlichen Experimentier- und Protektionswirtschaft Bekkers-Kreneks an den
        Staatstheatern von Kassel und Wiesbaden, der TonkünstlerVersammlungen und Musikfeste
        mit ihren jährlich wechselnden Stilparolen; man erinnere sich, wie auch schöpferisch
        wertvolle Musiker (Hindemith!) von diesem Geist der Zersetzung, der Flucht in Sensation
        und oberflächliches Experiment ergriffen wurden; man erinnere sich, daß der größte Vertreter
        der Vorkriegsmusik, Richard Strauß, „an den Geist der Zersetzung verlorengegangen ist“
        (Eichenauer), daß er nicht nur von der jüdischen Presse gelobhudelt wurde, sondern daß seine
        Textdichter (Hofmannsthal, Stefan Zweig), sein Verleger (Fürstner) und sein Biograph
        (Specht) sämtlich Juden waren, und daß die deutsche Öffentlichkeit fast noch bis in unsere
        Tage hinein seinen Antipoden und unermüdlichen Vorkämpfer für Wahrheit, Lauterkeit des
        Schaffens und für das Deutschtum, Hans Pfitzner, als eine Art „Außenseiter“ ansieht!! – Man
        erinnere sich einiger kennzeichnender Einzelfälle: wie die Zeitschrift „Melos“ für alles
        Jüdisch-„Moderne“ eintrat, – wie der arische, jüdisch versippte Kritiker H. H. Stuckenschmidt
        seine Schmutzkübel in deutsch-jüdischen Tageszeitungen ungestraft ausleeren durfte, –
        welchen Erfolg die rasseschänderische Oper „Jonny spielt auf“ des Ariers, doch jüdisch
        verheirateten Ernst Krenek im Jahre 1928 hatte (sie wurde 421 mal aufgeführt!), wie der
        arische Geiger Adolf Busch sich nach dem Umschwung lieber zu den Emigranten als zum
        Dritten Reich bekannte und den Deutschen Gruß als beleidigend zurückwies, usw. usw. Wie
        viele Fälle jüdischer Infektion von sauberen, arischen Musikern waren zu beobachten – und
        wurden vergessen, blieben später unentdeckt und unbestraft …

        Fassen wir zusammen: auch in der Musik hat der Jude nie Kulturwerte geschaffen. Wohl hat
        er sie vielfach erhalten und vertreten: Adolf Bernhard Marx‘ Eintreten für die großen
        deutschen Meister, Felix Mendelssohn-Bartholdys und Philipp Spittas Verdienste um
        Kenntnis und Pflege Bachs, Joachims Einsatz für Brahms und für Beethovens letzte Quartette,
        Bruno Walters Arbeit, soweit sie Mozart, Gustav Mahlers Wirken, soweit es vielen großen
        deutschen Werken galt – diese Verdienste seien nicht geschmälert. Es sind Verdienste
        sämtlich auf dem Gebiete aufnehmender und wiedergebender Kunstübung, nie
        eigenschöpferischer, begnadet gestaltender. Es sind zum Teil geschichtliche Verdienste, und
        eben darum, entgegen den Argumenten jüdischer Dialektik, in keiner Weise verpflichtend für
        die Gegenwart und den neuen Kulturwillen. Die naive Frage: verliert das deutsche
        Musikleben etwas, wenn keine Juden mehr mitarbeiten? ist auch vom ärgsten Skeptiker
        freudig zu verneinen. Außerdem: Wägt man die genannten positiven Werte ab mit den
        negativen „Verdiensten“, mit den tausendfältigen verderblichen, zersetzenden Auswirkungen
        jüdischer Kunstpolitik, so bleibt wohl kein Zweifel, wohin die Waage sinkt. Darum kann es
        im weiten Felde des neuen deutschen Musiklebens keine „Politik der mittleren Linie“ mehr
        geben, keine Duldung, Verständigung, keine Humanität; wir alle haben vielmehr, in der
        klaren Erkenntnis, daß nur das höchsten Wert hat, was lebenssteigernd für unsere Rasse wirkt,
        das Recht, das Judentum in der Musik restlos auszuschalten.

        Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
        https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          ….Darum kann es im weiten Felde des neuen deutschen Musiklebens keine „Politik der mittleren Linie“ mehr geben, keine Duldung, Verständigung, keine Humanität; wir alle haben vielmehr, in der klaren Erkenntnis, daß nur das höchsten Wert hat, was lebenssteigernd für unsere Rasse wirkt, das Recht, das Judentum in der Musik restlos auszuschalten.

          Literatur

          Richard Wagner eröffnete in seiner Schrift von 1850 „Das Judentum in der Musik“, den
          Kampf gegen das Judentum; die arischen Wagner-Feinde seiner Zeit wußten nicht, wie sie mit
          ihrer Kampfstellung gegen Wagner die jüdische Front stärkten. Man muß Wagners großartige,
          in der Kennzeichnung des deutschen Liberalismus, deutscher Mentalität und des gefährlichen
          „gelassenen Selbstvertrauens“, dann der Kritik an Mendelssohn, Meyerbeer, am späten
          Schumann heute noch begeisternde Schrift lesen mit dem pro domo-Nachtrag von 1869, dazu
          seinen Aufsatz „Deutsehe Kunst und deutsche Politik“, und spaßenshalber die geifernden
          jüdischen Gegenschriften eines anonymen Dr. B., R. Wagner und seine neueste Schrift „Das
          Judentum in der Musik“ (Breslau 1869) und S. Levys (1930). – Nach Wagner ist es still; keine
          Stimme von Bedeutung und Nachhall erhebt sich gegen die wachsende Vormachtstellung der
          Juden im deutschen Musikleben. Erst des Komponisten Hans Pfitzner Wirken für die Reinheit
          der Kunstübung richtete sich, obwohl nicht ausgesprochen antijüdisch, auch gegen die durch
          Juden eingebürgerten Laster und Schäden. Hans F. K. Günthers umfassende Arbeiten zur
          Rassenkunde, insbesondere die „Rassenkunde des deutschen Volkes“, die „Rassenkunde des
          jüdischen Volkes“ und „Rasse und Stil“ (sämtlich im Verlag J. F. Lehmann, München) gaben
          eine der Grundlagen für das Buch von Richard Eichenauer, „Musik und Rasse“ (Lehmann,
          München 1932), augenblicklich das leider viel zu wenig bekannte maßgebliche Werk über
          dieses Thema, geistesgeschichtlich umfassend, künstlerisch blutvoll lebendig und von einer
          vorbildlichen Vornehmheit, dabei aber eindeutigen Bestimmtheit der Haltung gerade in der
          Judenfrage. – Einen umfassenden Überblick über die gesamte kulturpolitische Lage, die durch
          das Dach allen Seiten hin verderbliche Wirken der Juden in Deutschland entstand, verschafft
          in der unmittelbaren Gegenwart das vom ehemaligen „Institut zum Studium der Judenfrage“
          (jetzt Antijüdische Aktion) herausgegebene Buch „Die Juden in Deutschland“ (Zentralverlag
          der NSDAP., Franz Eher Nachf. GmbH., München 1935). Hans Brückner endlich, der
          unermüdliche Vorkämpfer für die Reinhaltung des Musiklebens von den jüdischen
          Zersetzungserscheinungen, hat unlängst die neue, 2. Auflage seines „Musikalischen Juden-
          ABC (Hans Brückner Verlag, München 1936) fertiggestellt, die, nach der übereilten und
          leider fehlerdurchsetzten 1. Auflage, nunmehr zum einzigen und höchst dankenswerten
          Nachschlagewerke in der Judenfrage zu werden verspricht, eine Arbeit, deren
          Schwierigkeiten nur der zu ermessen vermag, der einmal selbst an der Sicherstellung
          jüdischer Namen und Daten bemüht gewesen ist.

          Das Judentum im Theater

          Als der Nationalsozialismus nach seinem politischen Sieg seine Kulturarbeit begann, fand er
          das Theater in einem wirtschaftlich völlig zerrütteten und geistig völlig jüdisch verseuchten
          Zustande. Theaterleiter, Regisseure, Schauspieler, Dramatiker und Kritiker waren zu einem
          erschreckend hohen Prozentsatz Juden. Von einer ehemaligen deutschen Theaterkultur, von
          einem deutschen Schauspielertum konnte nicht mehr die Rede sein. An Stelle handwerklichen
          Theaterkönnens war spekulatives Experimentieren nicht um des Theaters, sondern um des
          eigenen Namens, um der eigenen Reklame willen getreten. Sprechkunst oder sogar
          Versesprechen-können war verpönt und an deren Stelle war ein allgemeines Gematischel und
          Genuschel getreten. An Stelle des Ensembles triumphierte der gemachte, durch Protektion,
          jüdische Rassenzugehörigkeit oder Schamlosigkeit hochgezüchtete und ehrgeizige,
          egoistische Star. Wesentlich bedingt aber wurde diese jüdische Theaterlotterwirtschaft durch
          die geistige Haltung vom Spielplan her.

          Es bedurfte für den jüdischen Intellekt keiner allzu großen Anstrengung, um nicht zu
          erkennen daß in und mit dem Theater seinen Machthabern ein agitatorisches Machtmittel von
          ungeheurer Bedeutung und Wirkung in die Hand gegeben war. Um es nun nach jüdischem
          Sinn zu gebrauchen, war nichts einfacher, als die bereits von Schiller in ihrer Totalilät als
          moralische Anstalt aufgefaßte Theaterpolitik in das Gegenteil zu verkehren: also aus einer
          moralischen Anstalt ein Dreigroschen-Vergnügungs-Etablissement zu machen. Die nach dem
          Kriege grassierende Stumpfheit gegenüber völkischen und nationalen und damit auch
          moralischen Belangen, die immerwährende jüdische Infektion durch die Presse, die
          ungeheuer ansteigende Arbeitslosenziffer und die damit auftretende Not und der Irrwahn des
          Kommunismus mit seinem Aberglauben an eine Besserung der Lage durch Pazifismus
          einerseits und Terror anderseits – beides aber von jüdischen Drahtziehern ausgehend, gab dem
          jüdischen Einfluß und Machtstreben auf der Bühne fast unumschränkt freie Hand.

          Folgerichtig mußte sich das Theater unter dieser Herrschaft in zwei Kateorien teilen: in das
          Unterhaltungstheater und in das literarische Theater. Von beiden Arten gab man an, daß es
          zeitgenössisches, lebendiges Theater sei. In Wahrheit aber war es in beiden Fällen nur eine
          raffiniert konstruierte Angelegenheit, die sich selbst trotz der grenzenlosen Verblendung und
          Borniertheit der Zuschauer nicht halten konnte. Leere Häuser, leere Kassen, Theaterpleiten
          über Theaterpleiten (siehe Rotter-Bühnen und Reinhardt-Theater) mit mehr oder minder
          offensichtlichen Betrügereien war das Ende.

          Was gab man nun auf den Bühnen? Im sogenannten Unterhaltungstheater gab man „dem
          Volk Entspannung, Freude und Unterhaltung“. Und wie sah dieser „Kaviar für’s Volk“ aus?
          Die jüdisch-pathologischen Sexualverdrängungen beherrschten diese Art von Theatern,
          angefangen vom Schwank über das Lustspiel und die sogenannte Komödie bis zur Revue als
          Gipfelpunkt hemmungsloser Sinnlichkeit. Tausend schöne Beine, aufreizende
          Tanzpantomimen, dementsprechend laszive Gesangstexte mit mehr oder minder versteckten
          Aufforderungen hatten die Aufgabe und den Zweck, das Volk von seiner Not und vor allem
          von deren Machern abzulenken, es gewissermaßen auf die niedrigsten Instinkte, auf das
          primitive Triebleben abzureagieren. Wer die meisten Intimitäten brachte, war der größte
          Kulturträger. Jüdisch gesehen, allerdings von fanatischer Wahrheitsliebe!

          Und nicht wesentlich anders sah das sogenannte literarische Theater aus, zu deren
          vornehmlichsten Kulturträgern sich Max Reinhardt (Goldmann) und Leopold Jeßner zählten.
          Auch hier dominierte die jüdische Perversität, allerdings nicht in der plumpen Form wie in
          der Revue und Operette, vielmehr hatte hier der jüdische Scherz und die jüdische Satire für
          eine ebenfalls tiefere jüdische Bedeutung zu stehen. Ja noch wirksamer als Scherz und Satire
          war hier für das mitfühlende jüdische Herz die tragische Gestaltung der sozialen Not. Und
          somit konnte man gleich zwei Fliegen auf einmal schlagen: die Moral unterhöhlen und den
          Klassenkampf, den Bolschewismus, das jüdische Heil aus dem Osten „wahrheitsgetreu und
          aktuell“ propagieren. Es war doch bestimmt brüderlich und mitfühlend, wenn man die
          „Befreiung“ der großen Volksmassen mehr oder minder doktrinär, mehr oder minder
          aggressiv verkündete, um sich selbst ein reiches Tantiemeneinkommen zu sichern. Daß die
          Brüder dieser seltsamen Brüderlichkeit in der Hauptsache und Mehrzahl Juden waren, braucht
          man wohl nicht eigens zu betonen. Und griff man in der Spielplanmache vielleicht gar auf
          einen Klassiker zurück, weil Herr Ferdinand Bruckner (Theodor Tagger) oder Herr Hans José
          Rehfisch mit ihren neuen Pamphleten nicht rechtzeitig fertig geworden waren, so haben sich
          diese armen, tantiemefreien Opfer alle nur mögliche Vergewaltigung gefallen lassen müssen,
          wovon Modernisierungsmethoden noch die harmlosesten waren. Reinhardt, Jeßner und
          Piscator waren ja so einfallsreich, daß sich eigentlich die armen Toten für ihre
          Popularisierung noch hätten bedanken müssen.

          Es würde hier zu weit führen, Titel dieser jüdischen Dramenpestilenz aufzuführen.
          Nachfolgende Aufstellung der wesentlichsten jüdischen Stückeschreiber, die keinen Anspruch
          auf Vollzähligkeit erheben will, denn sie könnte bestimmt das Doppelte, wenn nicht das
          Dreifache der hier Genannten ergeben, mag als Beispiel der Verjudung innerhalb der
          deutschen Nachkriegsdramatik bis 1933 gelten.

          Max Alsberg ( zusammen mit Otto Ernst Hesse, einst Theaterkritiker an der „B. Z. am
          Mittag“) Paul Altenberg, Franz Arnold (zusammen mit Ernst Bach), Raoul Auernheimer,
          Vicki Baum, Rudolf Bernauer (auch zusammen mit Rudolf Oesterreicher), Emil Bernhard
          (Emil Cohn), Henry Bernstein, Curt Bois (zusammen mit Max Hansen), Felix Braun, Max
          Brod, Ferdinand Bruckner (Thedor Tagger), Otto Bruder (Salomon) Alfred Döblin, Hermann
          Essig, Lion Feuchtwanger, Bruno Frank, Hans Frank (zusammen auch mit Hans. Adler), Fritz
          Friedemann-Federich, Paul Frischauer, Ludwig Fulda, Siegfried Geyer (Geyerhahn), Wenzel
          Goldbaum, Stefan Großmann, Fritz Grünbaum, W. J. Guggenheim, Bruno Hardt-Verden,
          Walter Hasenclever, Leo Heller, Wilhelm Herzog Ludwig Hirschfeld, Magnus Hirschfeld,
          Martha Hirschfeld, Max Hochdorf, Hugo von Hofmannsthal, Felix Hollaender, Klaus-Gustav
          Hollaender, Else Jerusalem (verm. Widakowich) Felix Joachimson, Alfred Kallir (Ernst
          Lach), Nathan Katz, Egon Erwin Kisch, Paul Kornfeld, Karl Kraus, Arthur Landsberger,
          Ferdinand Lion, Ernst Lissauer, Rudolf Lothar (Spitzer), Emil Ludwig (Cohn), Erika Mann
          (Halbjüdin), Klaus Mann (Halbjude), Georg Mannheimer, Erich Mühsam, Hans Natonek,
          Alfred Neumann, Robert Neumann, Siegfried Neumann, Leo Perutz, Robert Prechtl
          (Friedländer), Alfred Polgar, Hans José Rehfisch, Kurt Robischek, Roda Roda (Sandow
          Friedrich Rosenfeld), Karl Rosner, Felix Salten (Salzmann), G. Sil-Vara (Silberer), Wilhelm
          Speyer, Bert Schiff, Marcel Schiffer, Alfred Schirokauer, Lothar Schmidt (Goldschmidt),
          Arthur Schnitzler, Leo Walter Stein, Alice Stein-Landesmann, Leo Sternberg, Carl Sternheim,
          Felix Sternheim, Julius Sternheim, Ernst Toller, Kurt Tucholski, Hermann Unger, Franz
          Werfel, Paul Wertheimer, Friedrich Wolf, Max Joseph Wolf, Alfred Wolfenstein, Max Wolff,
          Karl Zuckmayer (Halbjude), Arnold Zweig, Stefan Zweig.

          Heute befinden sich diese Leute fast durchweg im Ausland und schreiben ihre Hetzstücke
          gegen das nationalsozialistische Deutschland. So vor allem Ferdinand Bruckner, dessen
          „Rassen“ selbst dem Ausland zu viel war und das heftigst gegen diese Sudelschmiererei (u. a.
          auch in Buenos Aires) protestierte. Auch Friedrich Wolfs „Professor Mannheim“ gab in
          Zürich Anlaß zu einem Theaterskandal. Ebenso machte Erika Manns politisches Kabarett
          „Die Pfeffermühle“ schon verschiedentlich Bekanntschaften mit der ausländischen Polizei.
          Trotzdem reiste es noch jahrelang unentwegt in der Schweiz, in Holland, Frankreich
          Osterreich und der Tschechei umher.

          Daß diese jüdische Invasion an Stückeschreibern aber überhaupt so erfolgreich sein konnte,
          lag an der allgemeinen Theaterverjudung vor 1933. Um nur die markantesten herauszugreifen,
          sei ein kleiner Streifzug durch die Berliner Theater von 1933 unternommen. Wir finden dabei
          im Staatstheater: Leopold Jeßner Alexande Granach, Lucie Mannheim;
          Berliner Theater: Alexander Moissi, Otto Waldis;
          Deutschen Theater und in den Kammerspielen: Max Reinhardt, Rudolf Beer, Sigmund
          Nunberg, Max Pallenberg, Hermann Vallentin, Otto Wallburg, Lilli Eisenlohr, Lore-Anne
          Mosheim, Lisl Valetti;
          Großen Schauspielhaus: Paul Graetz;
          Kabarett der Komiker (und gleichzeitig als Gäste an fast allen Bühnen Berlins): Siegfried
          Arno, Curt Bois, Felix Bressart, Fritz Grünbaum, Peter Lorre, Paul Morgan, Ilse Bois, Irene
          Eisinger, Wanda Rotter;
          Komödienhaus. Victor Barnowsky, Karl Ettlinger, Fritz Kortner (Kohn);
          Rotterbühnen: Alfres und Fritz Rotter, Robert Klein, Herbert Friedländer, Max Hansen,
          Fritzi Massary, Grete Mosheim;
          Rose-Theater. Norbert Schiller (Veilchenblut);
          Schiller-Theater: Fritz Hirsch, Richard pearlberg, Ben Spanier;
          Theater am Schiffbauerdamm: Egon Sala;
          Theater in der Behrenstraße: Eugen Burg (Hirschberg; auch heute noch!) Hans Otto Stern,
          Rudolf Weinmann, Liselotte Rosen;
          Theater in der Stresemannstraße: Victor Horwitz;
          Voksbühne: Willy Trenk-Trebitsch, Maria Fein, Rosa Valetti.

          In der Großstädten des Reichs konnte man ferner als Direktoren, Indentanten, Regisseure
          oder Schauspieler folgende finden:

          Paul Barnay, Else Bassermann, Elisabeth Bergner, Trude Berliner, Erik Charell, Ernst
          Deutsch, Julius Falkstein, Kurt Gerronb, Rudolf Nelson, Max Ehrlich, Valeska Gert, Gustav
          Hartung (May), Atrhur Hellmer, Kurt Hirschfeld, Leopold Lindtberg, Fritz Jeßner, Marga
          Legal, Alwin Kronachter, Adolf Kaufmann, Walter Robitschek, Josef Plaut, Arno
          Schirokauer, Joseph jarno (Kohner) u. v. a.

          Daß zwischen diesem jüdischen Theater und der damaligen Presse eine enggeknüfte
          Cliquenwirtschaft und Zusammenarbeit herrschte, kann man sich wohl denken.

          So schrieben Arthur Elsesser, Monty Jacobs in der „Vossischen Zeitung“, Alfred Kerr
          (Kempner), Fritz Engel, H. E. Jacob im „Berliner Tageblatt“, Max Hochdorf im „Vorwärts“,
          Ernst Heilbronn (für die „Frankfurter Zeitung“); R. F. Arnold (Levison) in „Die Literatur“,
          Norbert Falk in der „B. Z. am Mittag“, Bernhard Diebold in der „Frankfurter Zeitung“, Max
          Osborn in der „Berliner Allgemeinen Zeitung“, Willy Haas im „Montag-Morgen“, Berlin,
          Hans Natonel, in der „Neuen Leipziger Zeitung“; ferner Arthur Kahane, Otto Stoeßl, Alfred
          Polgar, Hermann Sinzheimer u. a. m.

          Neben ihren Kritiken haben sie sich natürlich auch problematisch zum Theater geäußert.
          Hier müssen zur Ergänzung genannt werden: Julius Bab, Friedrich Gundolf (Gundelfinger;
          hat auch Shakespeare-Übersetzungen gemacht), Oskar Walzel, Richard E. Meyer, Heinrich
          Spiero. Ihnen zugesellt sei auch Siegfried Trebitsch, dem wir die nähere Bekanntschaft mit
          Bernard Shaw zu verdanken haben.

          Mitbestimmend an dieser jüdischen Theatersituation des Nachkriegsdeutschlands waren zu
          einem nicht unwesentlichen Teil die Bühnenverlage, die größtenteils ebenfalls in jüdischen
          Händen waren oder zumeist von Juden geleitet wurden. Im Ullsteinschen Theaterverlag
          Arcadia war Herr Sulzbach, bei Felix Bloch Erben, dessen jüdische Rassenzugehörigkeit nicht
          nachgewiesen werden kann, leiteten Fritz Wrede und Dr. Goldberg den Theatervertrieb und
          waren wohl am meisten an dieser jüdischen Hochkonjunktur beteiligt, bei S. Fischer war der
          Jude Gottfried Bermann-Fischer Vertriebsleiter, dem linksorientierten Kiepenheuer-
          Bühnenvertrieb stand Julius Berstl vor, den Adolf Bartels als Juden bezeichnet, der
          Oesterheld & Co.-Verlag war in Händen des Juden Siegfried Cohn, und auch die
          Betriebsstelle und der Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten wurde
          von dem Juden Oskar Neruda geleitet.

          Leider war noch lange nach 1933 am Theater eine zum Teil sehr unerfreuliche
          Instinktlosigkeit zu vermerken. So sah man im Winter 1934/1935 „Das Extemporale“
          (jüdischer Mitautor Sturm), „Komteß Gucker“ (jüdischer Mitautor Alex Kempner-Hochstädt),
          „Kyritz-Pyritz“ (jüdischer Mitautor Osear Justinus, eigentlich Cohn), „Kater Lampe“ des
          verstorbenen jüdisch verheirateten Emil Rosenow, „Weh dem, der liebt“ des verstorbenen
          jüdisch verheirateten Feodor von Zobeltitz , „Spanische Fliege“ der Juden Franz Arnold und
          Ernst Bach, sowie „Hurra, ein Junge!“, „Im weißen Rößl“ und „Da stimmt was nicht“ der
          Juden Blumenthal und Kadelburg, sowie „Zwei Wappen“ und „Als ich wiederkam“, „Herr
          Senator“ (jüdischer Mitautor Kadelburg) und „Husarenfieber“ des Juden Kadelburg. In der
          Spielzeit 1934/1935 erlebten acht Stücke der Autorenfamilie Blumenthal, Kadelburg,
          Schönthan, Schlicht, G. von Moser und Trotha nahezu 100 Aufführungen.

          Bernard Shaw in der Übersetzung des Juden Siegfried Trebitsch brachte es mit acht Stücken
          zu 138, Carlo Nicodemi in der Übersetzung des Juden Kahn mit zwei Stücken auf 113
          Aufführungen.

          Der Kampf um das deutsche Theater ist so auch heute noch nicht beendet. Der Kampf gegen
          Judentum und jüdischen Geist auf den Bühnen erfordert nach wie vor größte Bereitschaft. Es
          ist Aufgabe und Pflicht im Kulturstreben des Nationalsozialismus, alle diese schädlichen
          Einflüsse auszuschalten, damit aus dem deutschen Theater wirklich ein Theater des deutschen
          Volkes wird.

          Das Judentum im Film

          Die Überflutung des gesamten öffentlichen Lebens durch das Judentum, sei es im
          wirtschaftlichen und politischen Leben, sei es in der Kunst und Wissenschaft, wird ganz
          besonders merkbar und zählbar beim Film, dessen Entwicklung in die letzten zwanzig Jahre
          1915-1935 fällt. Im Film und besonders im Spielfilm, der gerade durch seine Zwecke eine
          unerhörte Entwicklung nahm, und durch welchen geradezu öffentliche Meinung gemacht
          wurde, hat der Jude selbst offen und frei eine lebendige Schilderung seiner immer wieder
          aufquellenden Zielsetzung und der Wege dazu zur Darstellung gebracht und dadurch der Welt
          ein für allemal ein eindeutiges Zeugnis über die Beschaffenheit jüdischen Geistes und ein
          Menetekel hinterlassen. Hier hat jüdischer Geist selbst ein Bekenntnis abgelegt, ob er zu den
          Kulturschöpfern, Kulturschmarotzern oder Kulturzerstörern gehört. In der
          „Kulturschreckenskammer“ des Reichsfilmarchivs in Berlin-Dahlem, dem der Bildstock des
          Polizeipräsidiums überwiesen ist, werden Ausschnitte aus verbotenen Filmen aufbewahrt aus
          der Zeit vor dem Lichtspielgesetz sowie die früher gänzlich verbotenen Filme. Als das
          Lichtspielgesetz 1920 in Kraft trat und die Polizei als Filmzensurstelle außer Kraft gesetzt
          wurde, war ein Teil der Firmen erloschen, deren Filme beschlagnahmt worden sind, so
          konnten die Filme aufbewahrt werden. Diese Erzeugnisse aber werden in alle Zukunft
          bekunden, wie die Gesinnung und was das Vorhaben der ver-antwortlichen Träger war.

          Die erste Entwicklung des Spielfilms fällt in die Jahre 1913/1914, in die Jahre also,
          während welcher die besten Kräfte der Völker an den Grenzen in der Landesverteidigung
          standen. Während dieser Zeit und als nach Kriegsschluß im November 1918 die Grenzen sich
          öffneten, hatten sich durch Partei- und Parlamentsherrschaft und vor allem durch ihr Geld
          eine dem deutschen Volke artfremde Rasse, deren Angehörige zum Teil erst ganz kurze Zeit
          das Gastrecht des deutschen Volkes genossen, dieses Kulturträgers bemächtigt. Bis zu 81 v.
          H. war das Filmschaffen – Autoren, Musikautoren, Regisseure und Darsteller -, bis zu 87 v. H.
          die Filmherstellung und bis zu 91 v. H. der Filmverleih bis zum Jahre 1933 in den Händen der
          Juden.

          Dieses Verhältnis der Anteilnahme der Juden in der Filmherstellung und dem Filmverleih in
          Verbindung mit demjenigen beim Filmschaffen führte zu dem Ergebnis, daß kaum ein Film
          auf die Leinwand kam, der nicht in irgendeiner Form die jüdische Kontrolle, sei es seitens des
          Geldgebers oder der geistigen Beeinflussung oder in beider Beziehung passiert haltte. Die
          Filmhersteller, Filmverleiher und auch die Filmschaffenden sind in namentlichen
          Verzeichnissen und statistisch erfaßt, in den „Handbüchern des Films“, Band I-IV, vom
          Verfasser. Die Filmpresse befand sich ausschließlich in den Händen der Juden. Die
          maßgebenden Blätter waren die „Lichtbildbühne“ des Juden Wolffsohn, der „Film-Kurier“
          des tschechischen Juden Weinert, „Der Film“ des Juden Max Matthisson und der
          „Kinemafotograph“ im Verlag Scherl mit seinem Schriftleiter, dem früheren Synagogenkantor
          Alfred Rosenthal, der sich „Filmreferent für alle im Verlag Scherl erscheinenden Fach- und
          Tageszeitungen“ nannte.

          Ganz ähnlich verlief die Entwicklung in Film-Amerika. Die Schöpfer der Filme in Amerika
          entstammten durchweg den jüngsten Schichten der nordamerikanischen Gesellschaft jener
          großen Einwanderungswelle, die seit den achtziger Jahren ungezählte Juden aus dem Osten
          Europas über den Ozean getragen hatte. Und hier bemächtigten sich Carl Laemmle = Julius
          Baruch in Oskosh, Wisconsin, eingewandert aus Schnaben, Pelzhändler, Adolph Zuckor aus
          Ungarn nach Chikago eingewandert, Handschuhreisender; Samuel Goldfish aus Russisch-
          Polen, der sich Goldwyn nannte, Schaubudenbesitzer und Zauberkünstler; Jesse Lasky und
          die Brüder Schenck aus Russisch-Polen; der ungarische Einwanderer William Fox = Fuchs,
          und die Loews, Vater und Sohn, aus dem Kleiderreinigungs- und Kleiderbetrieb und die vier
          Warners aus ihren Schuhreparaturwerkstätten und ihrer Fahrradleihanstalt, usw. des Films,
          dieses ungeheuren Kulturträgers, der Kunst des 20. Jahrhunderts. Fillip-Miller, der kein
          Gegner des Judentums ist, gibt eine Schilderung hierüber in seiner „Phantasie-Maschine“.

          Es begann buchstäblich ein Wettkampf der volksfremden Filmindustrie um die Vernichtung
          der deutschen Seele. „Gleich einer Horde wilder Tiere, denen man die Käfige plötzlich
          geöffnet hat, und die sich nun blutgierig auf die nichtsahnende Menge stürzen, so stürzte sich
          das freigewordene Kinokapital auf diejenigen Elemente des deutschen Volkes, die sich an das
          Kino gewöhnt hatten und seinen üblen Einflüssen infolge ihrer Jugend und mangelhaften
          Bildung keinen Widerstand entgegensetzen konnten. Die schamloseste Gewinnsucht verband
          sich mit den niedrigsten Instinkten der Massen, der Sinnenlust und dem Sensationsbedürfnis
          der ungebildelen Jugend, um eine Kinodramatik zu schaffen, die jeder Beschreibung spottet“,
          schreibt der verstorbene ordentliche Professor der Kunstgeschichte und Kunstlehre an der
          Universität Tübingen, Dr. Konrad Lange in seinem Werk „Das Kino in Gegenwart und
          Zukunft“, 1920. Ein Blick in die vorgenannten Filmzeitschriften jener Zeit vermittelt ein
          Urteil über die sittliche Höhe dieser Filme.

          So hat beispielweise ein gewisser Albert di Cassanova einen Film „Fieber“ angekündigt,
          dessen Personenverzeichnis folgende Berufe auweist: „Sitterdirne, noch eine Sitterdirne,
          Hypnotiseur und Kuppler, Kuppelmutter, Dirne, Zuhälter, Spieler“ („B. Z.“ vom 10. Juli
          1919). Nach seiner Inhaltsangabe enthält der Film „Der gelbe Tod“ u. a, drei Vergewaltigungen, mehrere Verführungen, ein Pogrom, mehre Morde und Selbstmorde. Es sind die Verbrecherviertel und Zuhälterkneipen, die Opiumhändler, Spielhöllen, die Nachtasyle und Gefängnisse, in denen diese Handlungen spielen! Die ganze Tragik des Schicksals des deutschen Volkes spricht aus den Dokumenten jener Zeit. Auf ein Volk, das jahrelang gegen eine ganze Welt von Feinden gestanden, gehungert und geblutet hat, auf diesen geschwächten Volkskörper stürzten sich diese Spekulanten mit geistigem Menschengut.

          Als die Entrüstung des deutschen Volkes über den unanständigen Inhalt der Bildstreifen
          ihren Höhepunkt erreicht hatte, verfielen die Filmfabrikanten auf den Trick, die Wissenschaft
          als Deckmantel für sogenannte „Aufklärungsfilme“ heranzuziehen. Die „Dichter“ dieser
          Aufklärungsfilme verfolgten angeblich den Zweck, Jugendliche vor den Gefahren zu warnen,
          die ihnen beim Eintritt ins Leben drohen. Der erste Film wurde unter dem Schutze des
          Komitees zur Bekämpfung des internationalen Mädchenhandels hergestellt und lief unter den
          Titeln: „Die weiße Sklavin“, „Hyänen der Lust“ usw. in zahlreichen kleinen Provinzstädten.
          Viele junge Mädchen werden durch diese Filme wohl zum ersten Male erfahren haben, was es
          für Sünden in der Welt gibt, und mancher Jüngling hat erst durch ihn Kenntnis von den
          Stätten der Sünderlust bekommen. Unter Mitwirkung der deutschen Gesellschaft zur
          Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten ist ein anderer „Aufklärungsfilm“ erschienen: „Es
          werde Licht.“ Nach einem Bericht von Dr. Schweisheimer in der Deutschen medizinischen
          Zeitschrift 1919 sollen sich zur Zeit der Vorführung dieses Films die Behandlungsstätten für
          Geschlechtskrankheiten mit „Gewarnten“ und „Aufgeklärten“ gefüllt haben („Die Bedeutung
          des Films für soziale Hygiene und Medizin“, 1920). Prof. Lange schreibt dazu: „Er hat für die
          Syphilis-Spezialisten, als einzige Retter in der Not, Reklame gemacht, denn sie hätten ja
          nichts zu tun, wenn die Jugend nicht sündigte, und last not least – er hat einen gangbaren Film
          geschaffen, der viel Geld eingebracht hat, und das war die Hauptsache.“

          Das Volk aber sammelte sich in „Vereinen zur Wahrung von Anstand und Sitte“! Besonders
          vernichtend für die Filmherstellung ist ein Bericht, den 40 Männer und Frauen der
          „Volksgemeinschaft zur Wahrung von Anstand und Sitte“ in Köln über ihren Besuch von 36
          Kinos erstattet haben, und der sich auf 200 Filme bezieht, die damals in den Filmtheatern
          verschiedensten Ranges liefen. Dieser Bericht wurde vom Reichsministerium des Innern dem
          Ausschuß der Nationalversammlung zur Prüfung des neuen Lichtspielgesetzes vorgelegt
          (Drucksachen der Nationalversammlung, Nr. 2317, 1920, S. 51-54). Im Zusammenhang mit
          diesem Bericht ist eine Feststellung aus gerichtlichen Erfahrungen des Oberlandesgerichts
          Hamm aufschlußreich. Hiernach ist die Zahl der jugendlichen Verbrecher von 4.200 im Jahre
          1914 auf 34.600 im Jahre 1919 gestiegen!

          Und wie wurden diese Leistungen „deutscher“ Filmschöpfer von den Berliner Vertretern
          nach dem Ausland berichtet? Der Berichterstatter des „Petit Parisien“ schrieb:

          „Der Deutsche, einerlei ob er die Revolution gemacht hat, oder ob er sie nur über sich hat
          ergehen lassen, weiß nicht, was Freiheit ist. Wo, wann und wie sollte er es auch gelernt
          haben? Was er will, ist Veränderung. Und diese bedeutet für ihn Unordnung, Zuchtlosigkeit,
          Müßiggang. Das bisher disziplinierteste und fleißigste Volk Europas findet an Arbeit und
          Ordnung keinen Geschmack mehr. Daher die sinnlosen Streiks, die Unanständigkeiten in der
          Kleidung und die beleidigende Sittenlosigkeit. Dafür ein Beispiel: Letzten Sonntag
          beobachtete ich die Menge, die sich am Eingang eines Kinos drängte, Frauen, junge
          Mädchen und Kinder. Auf den Plakaten des Theaters las ich: ‚Paragraph 175‘.
          Aufklärungsfilm über die Homosexualität. Drei Schritte weiter wurde eine kleine
          Wochenschrift verkauft. Darin empörte sich der Herausgeber im Namen der medizinischen
          Wissenschaft über das traurige Los dieser abnorm veranlagten Liebhaber. In liberaler Weise
          bot er diesen Unglücklichen die Spalten seines Blattes für Inserate an. Eine solche
          Unsittlichkeit richtet sich selbst. Es fällt schwer, sie in ihrer Tollheit ernst zu nehmen. Aber
          sie ist da und vollendet mit steigender Geschwindigkeit das Werk der Zerstörung.“

          Das ist das Urteil eines Ausländers über einen angeblich „deutschen“ Film und seinen
          Regisseur! Derart wurde der Ruf des deutschen Volkes untergraben!

          Zur gleichen Zeit aber, während welcher die Völker durch die übelsten Hetzfilme
          aufeinandergehetzt wurden, wie beispielsweise „Die Bestie von Berlin“ oder „Im Westen
          nichts Neues“ von dem Juden Carl Laemmle = Julius Baruch, haben die jüdischen
          Filmdirektoren in den Vereinigten Staaten dem B’nai B’rith „vorgeschlagen“ daß in Amerika
          kein Film laufen soll, von dem angenommen werden muß, daß er die Juden verletzt oder
          gegen sie bestehende Vorurteile belebt … Der B’nai B’rith hat diesen Vorschlag
          „angenommen“. So mußten beispielsweise bei dem Christusfilm „König der Könige“, der
          unter der Regie von Cecil de Mille hergestellt wurde und der eine Reihe von Szenen aus dem
          Leben Christi der Überlieferung gemäß zur Darstellung brachte, auf jüdischen Einfluß hin
          diese Szenen zum Teil entfernt, zum Teil im Text und in der Darstellung so verändert werden,
          daß sich ein anderer Sinn ergab. Die Änderungen und Streichungen bezogen sich auf Szenen
          aus der Passion, Szenen vor dem Hohen Rat, von welchem die Verantwortung für Christi Tod
          abgeschoben werden sollte und eine Reihe andere jüdischer Szenen.

          Wie diese internationale jüdische Zensur wirkte, zeigt unter anderem auch das Vorgehen
          gegen den Film „Unsere Emden“, der die Erinnerung an eine nationale Tat der deutschen
          Marine wachhalten sollte. Er wurde schon von der Reichsregierung beanstandet, weil zu
          fürchten sei, „daß die Tendenz und die zahlreichen Kriegsszenen des Films zu
          außenpolitischen Schwierigkeiten führen könnten“. Der hervorragende Kriegsfilm „Verdun“
          wurde in Berlin gegenüber der Pariser Fassung erheblich gekürzt! Dagegen wurde für Filme,
          welche für die Freiheit der Abtreibung im „Kreuzzug des Weibes“ von Ziehm warben, in dem
          unter anderem durch Vergleich der Tötung des keimenden Lebens mit dem Tod auf dem
          Schlachtfelde das Frontsoldatentum schwer beschimpft wurde, Propaganda gemacht. Das
          gleiche geschah mit einem Film „Fruchtbarkeit“, der ebenfalls für die Geburteneinschränkung
          und für die Anwendung empfängnisverhütender Mittel Propaganda machte.

          Die Proteste des Volkes aber blieben ungehört, die sich teils in Eingaben von Verbänden,
          Vereinen, der Geistlichkeit u. a. m. äußerten, sei es in dem Ruf nach einer Konzessionierung
          der Filmtheater, sei es nach einer Filmzensur. Nach langen Debatten wurde trotz besonderer
          Proteste der Mehrheitssozialisten und Demokraten endlich im Mai 1920 das
          Reichslichtspielgesetz angenommen. Mit Erscheinen des Lichtspielgesetzes aber setzte ein
          gewaltiger Sturm seitens der jüdischen Filmindustrie, geführt von der Fach- und Tagespresse,
          ein, der bis in die jüngste Zeit dauerte. Wie aber sah diese „strenge“ Zensur in Wirklichkeit
          aus? Die Bestimmung, daß ein Film wegen seiner „politischen, religiösen und ethischen oder
          Weltanschauungstendenz als solcher“ nicht verboten werden darf, hält Prof. Lange (a. a. O.)
          für so verfehlt, daß diese Einschränkung geeignet ist, „unter Umständen die ganze Zensur
          unwirksam zu machen“, wie es dann auch tatsächlich war. Einen Einfluß auf die Qualität der
          Filme zu gewinnen, war der gesetzlichen Zensur schon aus dem Grunde nicht möglich, weil
          sie erst einsetzte, wenn der Film fertiggestellt, also an dem Geist des Film nichts mehr zu
          ändern war. Und das deutsche Volk blieb weiterhin den Zersetzungsarbeiten der
          volksfremden Filmindustrie ausgesetzt, denn die Filmhersteller blieben die gleichen, ihre
          Absichten änderten sich nicht, nur ihre Methoden. Dieselben Männer, die so rasch erkannt
          hatten, wie vortrefflich sich auf erotische, soziale und infantile Anlagen der Massen
          spekulieren läßt, bedienten sich ebenso raffiniert der Gemütsbewegungen, wie sie von uralten,
          im Volke verwurzelten Mythen und Sagen und den nationalen Heldentaten ausgehen.

          Daher wurden nicht nur Romane, sondern auch die Heldengeschichten des Landes mit größter
          Gründlichkeit nach geeigneten Stoffen durchsucht. Und so entstanden die Militärfilme, deren
          Hauptdarsteller, Regisseure und Autoren Juden waren, und die im deutschen Volke so viel
          Widerspruch auslösten. Militärfilm über Militärfilm lief über die Leinwand, deren
          Hauptdarsteller die Juden Siegfried Arno und Felix Bressart waren, wie beispielsweise in
          „Der Schrecken der Garnison“ mit Bressart, „Der Zapfenstreich am Rhein“ mit Arno, Regie
          Jaap Speyer (Jude), oder „Wenn die Soldaten durch die Stadt marschieren“, Drehbuch von Ida
          Jenbach (Jüdin), Regie Jakob und Luise Fleck (Juden). Das Drehbuch zu dem Film
          „Flötenkonzert von Sanssouci“ stammt von dem Juden Walter Reisch, und „Yorck“, Preußens
          Held, wurde von den Juden Liebmann und Müller „nacherzählt“. Der geschichtliche Film
          „Der Kongreß tanzt“ wurde geschrieben von Norbert Falk (Jude) und Robert Liebmann =
          Lippmann (Jude) und in Szene gesetzt von Charell-Löwenberg. Nach dem „Handbuch der
          Filmwirtschaft“ vom Verfasser, Bd. I, S. 72 ff., haben u. a. in den Jahren 1926-1929 jährlich 4
          bis 17 Manuskripte verfaßt: Robert Liebmann, Max Glaß, Walter Beisch, Dr. Alfred
          Schirokauer, Julius Urgis u. a. m. (alles Juden). Ähnlich liegt es bei den Regisseuren und ihrer
          Arbeit. J. und L. Fleck, Wolfgang Neff, Richard Oswald-Ornstein, Erich Schönfelder, Jaap
          Speyer, Rudolf Walter Fein, Friedrich Zelnik, Thiele-Isersohn, Adolf Trotz-Tichauer (alles
          Juden) u. a., waren die Schöpfer der „deutschen“ Filme und sind Namen, die unzertrennlich
          sind mit der „deutschen“ Filmherstellung des vorletzten Jahrzehnts, und die es fertigbrachten,
          bis zu 10 Filme im Jahre zu drehen. Einige Beispiele 1932: „Die elf Schillschen Offiziere“,
          Filmhersteller „Märkische Film“ (Inhaber der Jude Stern), Drehbuch und Regie: Rudolf
          Meinert (Jude), Musik Hans May (Jude), Hauptdarsteller Friedrich Kaysler. „Trenck“,
          Filmhersteller „Phoebus-Film“ (Inhaber Silberberg, Jude), Drehbuch und Regie Ernst
          Neubach (Jude), Musik Hans May (Jude), Darsteller Hans Stüwe. 1933: „Ein Lied geht um
          die Welt“, Filmhersteller „Rio-Film“ (Inhaber Richard Oswald-Ornstein, Jude), Drehbuch
          Ernst Neubach (Jude) und Hans Goldberger (Jude), Regie Richard Oswald-Ornstein (Jude),
          Musik Ernst Neubach und Hans May (Juden), Hauptdarsteller Schmidt (Jude). „Die Blume
          von Hawai“, Filmhersteller „Rio-Film“ (Inhaber Richard Oswald-Ornstein, Jude), Drehbuch
          Heinz Goldberg (Jude), Regie Richard Oswald (Jude), Musik Abraham (Jude),
          Hauptdarsteller Martha Eggert. So verjudet war der Film, daß der erste Film, den der
          Evangelische Presseverband für Deutschland im Jahre 1931 herausbrachte, „Der große Strom,
          ein Film von Mutter und Volk“, von dem russischen Juden Blum gedreht wurde!

          In noch weit größerem Umfang als die Filmkunst befand sich die Filmwirtschaft in den
          Händen der Juden; und zwar betätigte sich das Judentum ganz besonders beim Verleih der
          Filme, wo es am besten seine Interessen wahrnehmen und im Einvernehmen mit der Presse
          die Filme propagieren und das meiste Geld herausholen konnte, die ihm für seine Zwecke
          geeignet erschienen. Der Jude hatte alle Schlüsselpunkte sowohl in den Verbänden wie auch
          in der gesamten Filmindustrie besetzt: Bis zu 91 v. H. befand sich bis 1933 der Filmverleih in
          den Händen der Juden.

          Und hier auf wirtschaftlichem Gebiet wurde geradezu Raubbau an deutschem Kulturgut
          betrieben. Hier zeigte sich eine Wirtschaftsgesinnung, wie sie bei einem bodenständigen
          Volke undenkbar ist. Sowohl Verleih- wie auch Produktionsfirmen kamen und verschwanden
          wie in keiner anderen Industrie. Von einer Stabilität, die gerade beim Film wegen des langen
          Kapitalumlaufs erstes Erfordernis ist, kann nur insoweit gesprochen werden, als gewisse
          „Fachleute“ sich erhalten haben, die aus einer Firma nach deren Zusammenbruch ausschieden, um in einer anderen wieder aufzutauchen. Nacheinander gingen Firmen mit
          Millionenverlusten in Konkurs – die Direktoren wurden immer wieder als „hervorragende
          Fachkenner“ von der jüdischen Presse bezeichnet und in anderen Vertrauensposten
          untergebracht! Der jüdische Generaldirektor, frühere Pferdehändler, Hermann Rosenfeld,
          wurde von der ganzen jüdischen Fachpresse als „hervorragender Fachkenner“ bezeichnet,
          nachdem er folgende Leistungen hinter sich hatte: Die Nationalfilm AG. geriet unter seiner
          Leitung in nordamerikanische Hände – Herr Generaldirektor unternimmt anschließend eine
          Studienreise nach den USA. Nach seiner Rückkehr wird der Roxy-Palast in Berlin-Friedenau
          so heruntergewirtschaftet, daß die Angestellten kein Gehalt erhielten. Wie Liddy Hegewald,
          „Hegewald-Film G. m. b. H.“, ruiniert wurde, schreibt der „Berliner Herold“ am 30.
          September 1931: „Pferdehändler im Film.“ Nach dieser Laufbahn wurde er von dem
          Präsidenten des Reichsverbandes Deutscher Lichtspieltheater e. V. als Leiter der Verleih-
          Abteilung der „Reichsliga“ zur Vertretung der Interessen der Theaterbesitzer berufen! Auch
          diese Firma wurde ruiniert; sie ging 1932 in Konkurs!

          Isidor Goldschmidt, Direktor der Süd-Film AG., ein Jude aus dem Orient über Wien nach
          Berlin eingewandert, gelang es nicht, die deutsche Staatsangehörigkeit zu bekommen – es war
          ihm aber ohne weiteres möglich, ein so wichtiges, das ganze Volk aufs stärkste
          beeinflussendes Lebensgebiet, wie es der Film ist, maßgebend zu beeinflussen – und bei
          einem Kapital von 1 Million einen Verlust von 5 Millionen zu schaffen. „Isi“ Goldschmidt hat
          zunächst die Apollo-Film AG. in Wien heruntergewirtschaftet, kam von dort nach London,
          wo er mit Maxwell, dem jüdischen Generaldirektor – die Juden waren immer nur
          Generaldirektoren -, der British International in Geschäftsverbindung trat. Maxwell ernannte
          ihn zum Generalrepräsentanten der BJP. für Zentraleuropa mit dem Sitz in Berlin. Die BJP.
          erwarb die Aktienmehrheit der Süd-Film AG., und so gelangte „Isi“ in die Direktion der Süd-
          Film AG. Zu dem weiteren Vorstand gehörten J.Wertheim, Jacob Cahn, Sarrasch und
          Deutsch, alles Juden! Bei 1 Million Kapital 600.000 RM. Verluste; das Kapital wurde
          verdoppelt, der Generaldirektor führte die Geschäfie weiter – Mitte 1932 endgültig ruiniert: „5
          Millionen Verluste! (Kinematograph Nr. 117 vom 17. Juni 1932.)

          Der Generaldirektor des 1932 in Konkurs gegangenen „Deutschen Lichtspielsyndikats“
          (DLS.) war ein jüdischer Lampenhändler aus Nürnberg, August Weinschenk. Er wurde zum
          Präsidenten der Vereinigung der freien deutschen Lichtspieltheaterbesitzer mit einem
          monatlichen Gehalt von 10.000 RM. ernannt zu einer Zeit, als 5 Millionen Deutsche keine
          Arbeit und kein Brot fanden. Die Wahrnehmung der Interessen der deutschen Theaterbesitzer
          und deren Kapital von 1,5 Millionen RM. wurden ihm anvertraut, nachdem dank seiner
          Betätigung folgende Zusammenbrüche zu verzeichnen waren: Parklichtspiele in Berlin-
          Steglitz, Delfi-Palast, Luitpold-Lichtspiele G. m. b. H. und Imperial-Lichtspiele in München,
          und – – – im November 1932 ist auch das von den deutschen Filmtheaterbesitzern garantierte
          Kapital von 1,5 Millionen vertan, das DLS. ging mit großen Verlusten in Konkurs.

          Die Millionenverluste des Reiches als Aktionär der Emelka „Münchener Lichtspielkunst
          AG.“ sind aus der Tagespresse hinreichend bekannt. Trotzdem fanden ihre Direktoren, die
          Juden(?) Wilhelm Krauß und Justizrat Wilhelm Rosenthal andere führende Posten. Das
          Unternehmen verzeichnete Millionenverluste, die Direktoren aber bezogen stets Gehälter wie
          Großbankdirektoren. So wurde der Jude Dupont, als die Emelka nach ihrem ersten
          Zusammenbruch saniert werden sollte, mit einem solchen Gehalt berufen, dem dann der Jude
          Carl Grune folgte. Ergebnis: die Emelka ging wiederum in Konkurs. Sie ging nach
          langwierigen Verhandlungen eine „Geschäftsverbindung“ mit der in der „deutschen“ und
          „französischen“ Fachpresse bejubelten „französischen“ Firma Pathé-Nathan (Inhaber Nathan
          Tannenzapf, rumänischer Jude ein, um endgültig saniert zu werden, sie ging 1932 mit großen
          Verlusten in Konkurs! Und – – – im Mai 1935 berichtet die Filmpresse in Frankreich und in
          Deutschland: „Überraschungen bei Pathé-Nathan“, „Wo sind die Brüder Nathan?“

          Ganz anders verlief die Entwicklung des zweiten großen Filmkonzerns, der Ufa. Die Ufa
          wurde im Jahre 1917 auf Veranlassung von General Ludendorff gegründet mit der Aufgabe,
          als Instrument nationaler und wahrhaftiger Propaganda der ausländischen Greuelhetze
          während des Krieges entgegenwirken zu können. Die Ufa fiel in die Hände der Juden
          Pommer, Jakob, Gordon und Schlesinger, unter deren Leitung das Unternehmen mit
          Millionenverlusten für die Aktionäre, das Deutsche Reich und die Deutsche Bank, endete. Die
          Direktoren erhielten andere leitende Posten in der Filmindustrie ihrer Rassegenossen, die Ufa
          aber wurde 1927 vom Hugenberg-Konzern übernommen. Mit dem Übengang der Ufa in die
          Hände deutscher Männer setzte sich hier deutsche Wirtschaftsgesinnung durch: die Ufa wurde
          wirtschaftlich ein gesundes Unternehmen, das selbst durch große Schwierigkeiten, wie die
          Umstellung auf den Tonfilm usw., ohne Erschütterungen hindurchging! Die gegenwärtige
          Entwicklung gibt der Ufa Gelegenheit, auch auf kulturellem Gebiet ein deutsches
          Unternehmen zu werden, deutschem Geist Raum zu geben und damit der Filmkonzern
          überhaupt zu werden!

          Da kam der 30. Januar 1933 und mit ihm die nationale Regierung. Und während in anderen
          Ländern von den verschiedensten Seiten her versucht wird, der allgemeinen Kultur- und
          Wirtschaftskrise Herr zu werden – in USA. kam es im Jahre 1934 zu einem offenen Boykott
          der Filmtheater; 75 v. H. aller Filme sollten verboten werden; Frankreich stellte in „La
          Cinématographie française“ vom 23. März 1935 die Forderung auf: „Le film francals doit etre
          fait par les Français!“ (Der französische Film muß von Franzosen hergestellt werden! – zog
          die nationalsozialistische Regierung die einzige Folgerung, die aus den gemachten
          Erfahrungen gezogen werden konnte, und stellte in seinem gesetzgeberischen Werk und in
          dem Ständischen Aufbau das Volk und seine rassische Bedingtheit als höchsten und letzten
          Grundwert ebenso wie für das politische und wirtschaftliche Leben auch für das kulturelle
          Leben auf. Heimat, Rasse, Volk und Gott, das sind die Grundlagen deutscher Erziehung, sei
          es in den Schulen, sei es durch die Kulturstätten. Kultur aber ist für den Nationalsozialismus
          ein Wesensbestandteil des Volkes. Durch die am 28. Juni 1933 erlassene „Vierte Verordnung
          über die Vorführung ausländischer Bildstreifen“ führte die nationale Regierung die deutsche
          Filmherstellung in die Hände des eigenen Volkes zurück. Deutsche Filme dürfen danach nur
          von Deutschen hergestellt werden. Dazu stellte das Lichtspielgesetz vom 16. Februar 1934,
          das an die Stelle des Lichtspielgesetzes vom 12. Mai 1920 trat, das deutsche Filmwesen auf
          eine völlig neue Grundlage. Es stellt erstmalig den Grundsatz der Mitverantwortung des
          Staates an dem von ihm betreuten Filmwesen auf. Neben die bisherigen Verbotsgründe der
          öffentlichen Ordnung und Sicherheit trat nach dem neuen Lichtspielgesetz die Möglichkeit,
          einen Film auch dann zu verbieten, wenn er geeignet ist, nationalsozialistische, religiöse,
          sittliche und künstlerische Empfinden zu verletzen.

          Und nun setzten die Schachzüge des Judentums ein: im Auslande in einem Boykott
          deutscher Filme auf dem Weltmarkt, im Inlande aber vollzogen jüdische Unternehmer, um
          äußerlich den Stempel eines deutschen Geschäftes zu erlangen, eine Art Tarnung ließen ihre
          jüdischen Vorstände und Aufsichtsratsräte verschwinden und an deren Stelle unbekannte
          Leute mit nichtjüdischen Namen treten.

          Der Jude Walter Reisch versuchte als Autor und Regisseur getarnt seinen Film „Episode“
          durchzubringen; u. a. in insgesamt 8 deutschen Theaterkonzernen in Berlin befanden sich
          1933 6 in rein jüdischen oder getarnten Händen. 66 der bestgehenden Berliner Filmtheater,
          welche die Schlüsselstellungen beherrschen, d.h. in denen die Erstaufführungen stattfinden
          und die infolge der Staffelung der Eintrittspreise nach der Größe der Filmtheater auch die
          höchsten Einnahmen haben, versuchten infolge ihrer Vormachtstellung auf den Filmverleih
          einen Druck auszuüben, indem sie einen Nachlaß der Leihmiete bis zu 5 v. H. erzwangen und
          dadurch die Lasten, die durch den Boykott deutscher Filme durch die Juden im Ausland, u. a.
          in einer erhöhten Leihmiete, die bis zu 35 v. H. beträgt, auf die kleinen Theaterbesitzer
          abwälzten!

          Die Wirtschaftsgeschichte der Völker ist reich an jüdischen Raubzügen, aber was
          Deutschland seit der Revolution allein bei der Filmindustrie an Judenskandalen erlebt hat,
          überrascht selbst die Kenner jüdischer Aneignungsmethoden. Wo aber die Weltgeschichte
          Judenaustreibungen zu verzeichnen hat, stellt es sich, wenn den Ursachen nachgeforscht wird,
          stets heraus, daß dort die Ausbeutung durch die Juden und die Wirkungen seiner „Wirtschaft“
          allzu sichtbar geworden waren.

          Literatur: Prof. Dr. Konrad Lange, Das Kino in Gegenwart und Zukunft. Enke-Verlag,
          Stuttgart 1920. – A. Jason, Handbuch der Filmwirtschaft. Bd. I-III. Verlag f. Presse,
          Wirtschalt u. Politik, Berlin. – Derselbe, Handbuch des Films. Bd. IV. Verlag Hoppenstedt,
          Berlin.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          …..Wo aber die Weltgeschichte Judenaustreibungen zu verzeichnen hat, stellt es sich, wenn den Ursachen nachgeforscht wird, stets heraus, daß dort die Ausbeutung durch die Juden und die Wirkungen seiner „Wirtschaft“ allzu sichtbar geworden waren.

          Das Judentum im Rundfunk

          Ursprünglich war der Funk eine rein technische Angelegenheit. Sein mühevoller Ausbau
          war im wesentlichen Pioniertat arischer Ingenieure und Funkamateure. Sobald aber das
          technische Instrument des drahtlosen Sendens und Empfangens soweit entwickelt war, daß
          „es sich lohnte“, die große Öffentlichkeit an den Segnungen dieser Erfindung teilnehmen zu
          lassen und sich durch Kapitalinvestierungen die am Funk interessierte Öffenffichkeit
          tributpflichtig zu machen, wurden die um die Entwicklung des Funks verdienten Verbände
          von Ingenieuren und Funkamateuren rücksichtslos beiseite geschoben. Jetzt nahm sich das
          verjudete Kapital der Sache an, und es taten sich Unternehmer und Spekulanten zu
          Gesellschaften mit beschränkter Haftung zusammen, welche sich in das gemachte Bett setzten
          und daran gingen, die Dividendenkuh nach Herzenslust zu melken. Die demokratisch- liberalistisch verwaltete Reichspost jener Tage als Vergeberin der Sendelizenzen kannte nur das Prinzip des Meistbietenden, die Ingenieur- und Amateurverbände aber, welche die Errichtung öffentlicher Sender mit viel Opfern angestrebt hatten, waren durch Krieg und
          Inflation arm und wenig konkurrenzfähig.

          So geschah es, daß der Funk, dieses wichtigste Volksbildungsmittel, dieses wirksamste
          Instrument kultureller, politischer und wirtschaftlicher Propaganda, von vornherein in
          Abhängigkeit geriet von j üdischem Kapital. Man sehe sich die Listen der Aktionäre und die
          Akten aus der Gründerzeit der deutschen Sendegesellschaften daraufhin einmal durch und
          erstaune über den geringen Aufwand von Mitteln und den großen Aufwand von
          „schieberischer“ Gesinnung, womit mühelos vielhundertprozentige Dividenden in einer Zeit
          erzielt wurden, als die Lawine der Konkurse über das ausgebeutete Deutschland ging und die
          Hälfte aller zahlenden Hörer erwerbslos wurde. Der große Rundfunkprozeß hat leider nur
          einen kleinen Teil der Manöver dieses „verjährten“ Volksbetruges ans Licht gezogen, aber der
          „Fall Leipzig“, ein unternehmungslustiger Zahnarzt, der mit Hilfe eines Berliner Finanzjuden
          die Bemühungen Dresdener Ingenieurverbände um Errichtung eines Senders spielend aus
          dem Felde schlug, und nun jahrelang als Sendeleiter das Programm des mitteldeutschen
          Sendebetriebes beherrschte, hat doch wohl manchem die Augen geöffnet.

          In den ersten Nachkriegsjahren gab es natürlich auch noch nicht das, was man als
          eigentliche „Funkkultur“ bezeichnen könnte, d.h. man war in allem, was man sendete und in
          der Auswahl der Personen, durch welche man diese Sendungen vornehmen ließ, ganz und gar
          angewiesen auf das, was es eben an sendefähigem Stoff und an sendebereiten und
          funkgeeigneten Personen in jenen Tagen gab, also auf die derzeitige Literatur, auf das
          derzeitige Theater und die derzeitige Musik. Über den Grad der Verjudung und kulturellen
          wie politischen Zersetzung dieser Kulturgebiete in der Nachkriegszeit ist in den
          entsprechenden Darstellungen dieses Handbuches nachzulesen. Daß jüdisch infizierte
          kapitalistische Unternehmungen wie die der ersten deutschen Sendeaktiengesellschaften
          naturgemäß aus der Literatur, der Presse, der Wissenschaft, dem Theater, dem Musikleben
          mit Vorliebe das in sich zogen, was ihren Tendenzen entsprach, versteht sich am Rande,
          entwickelte sich doch der Funk sehr schnell nicht nur zu einer überaus einträglichen
          Einnahmequelle, sondern darüber hinaus zu einem Instrument der Massenbeeinflussung ganz
          großen Stiles. Die von der deutschen Hörerschaft aufgebrachten Millionen wurden also
          keineswegs verwendet zum Aufbau einer deutschen Volksfunkkultur, sondern flossen in die
          Taschen der hochprozentig jüdischen Aktionäre und Aufsichtsräte, der ihnen genehmen
          Intendanten, Ableilungsleiter, Lektoren, Regisseure, Kapellmeister und der diesen wiederum
          genehmen Literaten, Komponisten und Stars.

          Standen schon die Konzertsäle jener Tage unter dem Einfuß der im wesentlichen von
          jüdischen Musikern gepflegten atonalen Entartung, so ward der Funk erst eigentlich das
          Instrument, welches diesen Zersetzungsvorgang der deutschen Musikalität bis in die
          entlegensten Gebirgsdörfer trug und die deutschen Bauern dahin brachte, daß sie in ihrer
          Freizeit nach Negerrhythmen das Tanzbein schwangen.

          War schon das Feuilleton der bürgerlichen Presse, das Theater und die Operette jener Tage
          ein Sudeltopf degenerierter Kunstäußerungen und sensationell aufgemachter Unkultur, so
          wurde der Funk mit seinem ungeheuren Wirkungsradius erst recht der Verbreiter dieses
          Ungeschmackes. Man sprach von „Unterhaltung und Belehrung“ meinte aber jüdische
          Sensationslust, und verwendete ungeheure Mittel auf die wirkungsvolle Darbietung entarter,
          unvolkstümlicher und kulturloser Expressionismen.

          Groß war vor allem die Abhängigkeit von der jüdisch zersetzten Presse, von den
          sogenannten Funkkritikern. Sie gaben den Ton an, drängten immer weiter in der
          eingeschlagenen „künstlerischen“ Richtung und brachten es sogar fertig (z. B. Fall
          „Schirokauer“ in Leipzig), die Funkleitung so lange mit zynisch herabsetzenden
          Besprechungen mürbe zu machen, bis man sie durch hohe Honorare und Einräumung eines
          Einflusses auf die Programmgestaltung zum Schweigen brachte und sich im Hinblick, auf
          Inhalt und Form der Sendungen und Wahl der Autoren völlig ihrem intellektualistischen
          „Geschmack“ unterwarf.

          So wurde der Funk und mit ihm das deutsche Volk geradezu der jüdischen Zersetzung in die
          Arme getrieben. Nutznießerin von diesem Treiben aber war die jüdisch-marxistische
          Internationale. Sie hatte die außerordentliche Schlagkraft des Funks als politischen Werbeund
          Propagandamittels sehr frühzeitig erkannt und bediente sich seiner für ihre dunklen
          Zwecke über die Köpfe der wohlgesinnten, aber liberalistisch geschwächten Maßgeblichen
          hinweg.

          So stand in der jüdischen „Weltbühne“ Nr. 1, 1929, über eine Sendefolge des
          Rheinlandsenders Langenberg folgende überaus kennzeichnende Besprechung: „Herrlich ist
          da die Rede des Kölner Rabbiners Dr. Rosenthal ‚Aus der Ethik des Talmud‘. Überflüssig zu
          sagen, daß kein kommunistischer Propagandasender eine ähnlich wirkunsvolle Rede für den
          Sozialisnius halten wird.“

          Diese Äußerung ist mehr als ein Ausdruck der Zufriedenheit, sie ist ein Programm, das
          mehr und mehr verwirklicht wurde. Sie ist die trefflichste und umfassendste Kennzeichnung
          des damaligen Rundfunkbetriebes. Es handelte sich ja fast nur noch um „Betrieb“, und der
          Jude Ernst Toller hatte von seinem Standpunkt aus ganz recht, wenn er im „Berliner
          Börsenkurier“ (laut Deutschland-Korrespondenz Nr. 6, 1930) den Berliner Rundfunk lobte,
          weil man vor ihm sprechen könne, „auch wenn es Onkel Paul und Tante Minchen nicht
          gefällt“. Das sei ein Verdienst des Intendanten … Flesch (!), der wisse, daß „er sich nicht nur
          an den kleinbürgerlichen Hörer mit Plüschmöbelgeschmack, mit Umbausofa-Behaglichkeit
          und Toteninsel-Wehmut zu wenden“ habe.

          Der Rundfunk war eben das Machtinstrument der Herrschenden! Der Herrschenden in den
          jeweiligen Staaten wie auch der Herrschenden über Europa. Nur ein Beispiel! Ullsteins „B. Z.
          am Mittag“ (18. Februar 1928) brachte eine Meldung, die zeigt, wer in Europa das
          Nachrichtenwesen diktatorisch beherrschte:

          „Bei der Radiokonferenz in Genf wurde Ungarn ausgeschlossen, weil es den Rundfunk
          benutzt hat, Propaganda für die Revision der Friedensverträge zu machen: der tschechische
          Delegierte erhob deswegen zuerst die Klage gegen Ungarn, und der ungarische Delegierte
          erwiderte daß Frankreich den Rundfunk für politische Zwecke in Elsaß-Lothringen benütze,
          trotz dieser Äußerung befand sich bei der Abstimmung allein England auf seiten Ungarns.“

          Selbstverständlich ist der Rundfunk ein staatspolitisches Werbe- und Propagandamittel. Als
          solches wurde er von Polen, Frankreich, Italien, der Sowjet-Union, kurz, von fast allen
          Machtstaaten gebraucht. Die „Sieger“ von 1919 durften noch 1939 die unerhörtesten Lügen
          verbreiten, wenn aber ein Staat der „Besiegten“ für sein Recht mit Hilfe des Rundfunks
          kämpfte, dann wurde er aus der Gemeinschaft der Nationen ausgeschlossen. Man versteht nun
          auch, warum im Jahre 1930 dem früheren österreichischen Bundeskanzler Streeruwitz aus
          einem Vortrag vor den Sendern Danzig-Königsberg die Stellen gestrichen wurden, die die
          Kriegsschuldfrage in deutschem Sinn behandelten! Reichsinnenminister Dr. Wirth hatte diese
          Streichung ausdrücklich gutgeheißen. Der Rundfunk durfte eben nicht dazu dienen, die
          Völker zur Selbstbesinnung zu bringen. Sie sollten ihr Schicksal als unabänderlich ansehen
          und ertragen.

          Diesem Zweck dienten vor allem die bald eingerichteten sogennanten „politischen
          Überwachungsausschüsse“, die jedem Sender beigegeben waren. Der Überwachungsausschuß (in Berlin seinerzeit bestehend aus dem Demokraten Riedel und dem jüdischen Marxisten Heilmann) hatte sich über die Darbietungen der Sendergesellschaft zu unterrichten. Er konnte zu diesem Zweck von dem Vorstand und Leiter jede ihm erforderlich erscheinende Auskunft verlangen und selbst oder durch einzelne seiner Mitglieder die Bücher und Schriften der Gesellschaft einsehen. Diese war verpflichtet, in allen politischen Fragen der
          Programmgestaltung sich mit dem Überwachungsausschuß in Verbindung zu setzen und seine
          Entscheidung abzuwarten. Die Sendegesellschaft hatte ferner das Programm der Darbietungen
          den Mitgliedern des Überwachungsausschusses laufend einzureichen und auf Anfordern auch
          Inhaltsangabe und Wortlaut der Darbietungen mitzuteilen.

          Es liegt auf der Hand, daß, wenn diese Überwachung von einseitigen Parteimännern oder
          gar Juden ausgeübt wird, die Rundfunkdarbietungen eine einseitige Färbung bekommen
          mußten. Unter dem Deckmantel der Neutralität wurde so geradezu einseitige Propaganda
          getrieben. Vor allem machte sich die marxistische Propaganda stark bemerkbar. So hat
          Crispien für das „Arbeitskulturkartell“ in Groß-Berlin im Jahre 1927 eine große
          Klassenkampfrede gehalten. So wurden immer und immer wieder sozialdemokratische
          Jugendweihen mit Aufreizung zum Klassenhaß verbunden. So hielt der preußische
          Ministerpräsident Braun am 1. Mai 1928 eine sozialdemokratische Parteirede, desgleichen der
          Minister Severing zum 10. „Jubiläum“ der Novemberrevolution am 9. November 1928 über
          revolutionäre Geschichtsauffassung. So durfte am Bußtag in Berlin im Jahre 1928 der
          Sprechchor einer proletarischen Jugendgruppe einen antireligiösen Vortrag zu Gehör bringen:
          „Der Mann, der Gott schlug.“ Besonderen Anstoß erregt haben die Jugendweihen in Groß-
          Berlin im Sempember 1928, wo ein gewisser Westphal eine aufreizende Rede hielt, wie auch
          die Jugendweihe am 22. September 1929, wo der Neuköllner Stadrat Schneider Atheismus
          predigte. Das alles ließen die Überwachungsausschüsse durchgehen, während auf der anderen
          Seite den Nationalsozialisten bis zum Jahre 1933 jede Beteiligung am Funk verboten war.

          Am 10. Februar 1927 hielt Prof. Dr. Adolf Marcuse eine große Propagandarede für die
          Freimaurerei. Einem Gegner aber wurde vor dem Mikrophon zu sprechen versagt.

          Nur ein einziges Mal wagte es ein Überwachungsausschluß, das marxistische Treiben zu
          verhindern, als der sozialdemokratische Abg. Sollmann am 1. Mai 1929 über dieses
          „Glaubensfest der Sozialisten“ reden sollte. Der Überwachungsausschuß ließ diesen Vortrag
          nicht zu. Darauf befahl Severing als Reichsinnenminister, daß dieser Vortrag zugelassen
          werden müsse. Sollmann hielt natürlich eine ausgesprochene Klassenkampfrede.

          Man darf sich darum auch nicht darüber wundern, daß, wie im November 1929 bekannt
          wurde, z. B. der Direktor der Berliner Funkstunde, Knöpfke, und der künstlerische Leiter der
          Sendespielabteilung, Alfred Braun, ihre parteipolitische „Neutralität“ dadurch zum Ausdruck
          brachten, daß sie öffentlich zur Sozialdemokratischen Partei übertraten.

          All dem entsprach selbstverständlich die kulturelle Höhe des Rundfunks. Das Judentum war
          hier in jeder Hinsicht tonangebend. Denn sein „staatstreue“ Gesinnung war ja besonders
          „bewährt“. Und dann verfügten die Juden eben über die nötige Rührigkeit, um sich in den
          Vordergrund zu drängen, während die deutschen Künstler meist bescheiden darauf warteten,
          daß man sie rief (oder nicht rief). Wenn der Sender Hamburg im April 1929 einmal das
          Deutschlandlied seinen Hörern als Foxtrott vorführte, so weiß man, was hier beabsichtigt
          wurde. Nur zwei Tatsachen mögen hier weiter kurz aus der Fülle der vorliegenden ähnlichen
          Fälle herausgerissen werden: Der Südfunk, also einer der kleinsten Sender, der seinen Bereich
          weniger in großen Städten als auf dem flachen Lande (Baden und Württemberg) hatte, brachte
          am 3. Februar 1929 unter der Devise „Hochstapler“ einige Meister dieser „Kunst“ vor die
          Hörer. Manolescu, „Fürst der Diebe und Hochstapler“, wurde ihnen vorgestellt, wie er als
          Spezialist für Juwelendiebstähle einige besonders „geniale“ und erfolgreiche Beutezüge
          ausführte: Straßnoff kam zu Wort, wie er in der Rolle des österreichischen
          Husarenrittmeisters die elegante Welt Merans betrog und bestahl usw. Und am 29. April 1929
          fand anläßlich der Tagung der Vagabunden und Landstreicher in Stuttgart ein Vagabundenund
          Landstreicher-Abend statt, bei dem der Herausgeber der Zeitschrift „Der Kunde“ selbst
          das Wort ergreifen durfte! Daran hatte kein Überwachungsausschuß etwas auszusetzen! Und
          da wunderte man sich, wenn Straßenräuber und Wegelagerer bei uns zu Alltagserscheinungen
          wurden!

          Diesem widerwärtigen Treiben hat die nationalsozialistische Erhebung ein jähes Ende
          bereitet. Es ist wohl auf keinem Gebiet derartig gründlich aufgeräumt worden wie auf dem
          des Funks. – Mögen die anderen Völker zusehen, wohin sie der jüdische Einfluß im Funk
          treiben wird, in Deutschland jedenfalls gehört von nun an der Funk dem deutschenVolke. Als
          solcher steht er im Dienste der Vereinheitlichung unseres politischen Lebens, der Anknüpfung
          an das gesunde Volkstum und an die arteigene künstlerische Tradition.

          Das Judentum in der Malerei

          Die bedeutsamen Erkenntnisse der Rasseforschung, besonders in ihrer Anwendung auf die
          allgemeinen Kunstleistungen der Kulturvölker, finden ihre Bestätigung nirgends so zahlreich
          wie in der Malkunst. Die hohe Bedeutung, die die Malerei neben der Architektur im Geistesund
          Kulturleben der Völker des Abendlandes erlangte, ist hieraus ebenfalls leicht zu erklären,
          denn die Darstellungsmöglichkeiten von Gedankenbildern sind ja gerade in der Malerei fast
          unbegrenzt. Dies trifft besonders auf Kunstwerke weltanschaulichen oder historischen
          Inhaltes zu.

          Diese Feststellungen sind notwendig, wenn wir das Judentum in Beziehung setzen wollen
          zu den Elementen der bildenden Kunst und besonders der Malerei.

          Mehr als ein Jahrtausend waren die Juden, ohne selbst schöpferisch in der Kunst
          aufzutreten, durch die Darstellungen aus ihrer Geschichte, ihrer Könige und Propheten usw.
          gerade in der „christlichen Kunst“ selbst Mittelpunkt der Bildinhalte. Es ist daher durchaus
          begreiflich, wenn die Juden, nachdem das 18. und 19. Jahrhundert ihnen den Eintritt in die
          Gesellschaftspolitik Europas sicherten, nunmehr daran gingen, auch in den bildenden Künsten
          eine ihnen notwendig erscheinende Mitwirkung zu erlangen.

          Bis zum 19. Jahrhundert ist die jüdische Kunst im allgemeinen kunstgeschichtlichen Sinne
          bedeutungslos, es sind hier nur einige „Miniaturmaler“ wie Abraham Alexander Cooper
          (1605-1660), Jos. Marquard Treu (1712-1796), dessen Sohn Joh. Nikolaus Treu in Bamberg,
          Juda Pinhas (1727-1793), Jeremias David Alexander Fiorino (1796-1847) und Lippmann
          Fraenckel (1772 geb.) zu verzeichnen. Erst mit Anton Rafael Mengs (1728-1779) tritt ein
          jüdischer Künstler auf, der eine höhere Wertung zuläßt, ohne allerdings eine typisch jüdische
          Gesinnung im Bildaufbau oder Inhalt erkennen zu lassen. Alle sich der bildenden Kunst
          zuwendenden Juden, auch die hier nicht genannten, übernahmen damals ohne weiteres die
          elementaren Mittel ihrer Zeitgenossen und „ordneten sich ein“, verzichteten also auf alle
          ihnen eigenen intellektualen Methoden. Die Juden standen gesellschaftspolitisch noch nicht
          so sicher und suchten, jedenfalls äußerlich, noch eine Anlehnung.

          Sehr deutlich zeigen dies in der neuklassizistischen Epoche um 1800 Jacques Louis David
          und besonders die „Nazarener“ Gebrüder Veit (die Enkel Moses Mendelssohns) und die
          Gebrüder Schadow (Söhne einer Jüdin). Mit Moritz Oppenheim trat dann zum ersten Male ein
          Jude in der Malerei auf, der seinen Bildern jüdische Inhalte gab. Er sowohl als auch Eduard
          Magnus sind dann auch die Portraitisten der inzwischen mehr in den Vordergrund getretenen
          politischen Juden (Börne, Heine, Rotlischild u. a.). Eduard Bendemann (Sohn des Berliner
          Bankiers Bendix) erfüllt dann als erster die Wünsche des Judentums und schafft den
          „Akademiejuden“ mit allen gesellschaftlichen Protektionen. Bendemann trat 1835 zum
          Christentum über. Die zu dieser Zeit und später auftretenden jüdischen Künstler verzichten
          wieder mehr oder weniger auf besondere jüdische Bildinhalte, sind also für unsere
          Feststellungen bedeutungslos.

          Erst mit Camille Pissaro, Frankreich, und Jozef Israels, Holland, traten Taktik und
          Kunstpolitik im jüdischen Sinne in Erscheinung. Der Anlaß hierzu war die „Geburt des
          Impressionismus“.

          Es ist notwendig und für das weitere Verständnis des Wirkens der Juden innerhalb der
          gesamten Kunst wichtig, den „Impressionismus“ in seinem Begriff und seinem Ziele näher zu
          erklären.

          In dem Begriff „Impressionismus“ wurde als Programm alles zusammengefaßt, was man in
          dem Streben der damaligen Künstlergeneration zu einer „Freilichtmalerei“ in Erscheinung
          treten sah. „Heraus aus den Ateliers“ oder, wie Emile Zola formulierte: „Laßt die Sonne
          herein und gebt die Gegenstände so wieder, wie sie sich in tagheller Beleuchtung zeigen“,
          hießen die Parolen. Daß mit dem Atelier zugleich auch das Handwerk aufgegeben wurde,
          erkannte wohl noch niemand, denn der „Sturm und Drang“ der 48er Jugend war ja das
          Zeichen der Zeit, der Liberalismus marschierte bereits.

          Die Mitwirkung der Juden in der Kulturpolitik jener Zeit ist eine Tatsache und wird ja auch
          an anderen Stellen in diesem Buche deutlich gekennzeichnet. Es war also im Sinne der
          jüdischen Aktion durchaus folgerichtig, wenn diese neuen Erkenntnisse der
          Kunstanschauung, wie sie angeblich der Impressionismus vorzeigte, von den auf Fortschritt in
          ihrem Sinne drängenden Juden aufgegriffen wurden. Sie verstanden es sogar, im Laufe des
          Jahrhunderts den Begriff „Impressionismus“ auf alle künstlerischen Gebiete auszudehnen.
          Der tiefere Sinn ihres Strebens lag nämlich in der geschickten Ausnutzung des neuen Stils
          zugunsten ihrer von Natur aus schwachen Begabung zum Handwerklichen hin, denn der
          Impressionismus mußte, schon durch sein Programm bestimmt und nur dem Äußerlichen, der
          Oberfläche ergeben, im Äußerlichen und in Oberflächlichkeit enden. Die Entwicklung der
          Kunst bis in unsere Zeit hinein hat ja auch gezeigt, daß die Endphase des Impressionismus
          eine öde „Schnellmalerei“ darstellt. Nur sehr wenige, wirklich deutsche Künstler gaben ihrer
          Arbeit so viel handwerklichen Charakter, daß unter einer „interessanten Oberfläche“ noch
          Herz und Gemüt zu erkennen waren.

          Wie wenig der Impressionismus mit dem Deutschen in der Kunst etwas zu tun hatte, zeigt
          allein schon die Tatsache, daß er im Laufe der Entwicklung immer mehr und mehr eine
          Angelegenheit der romanischen Rasseseele wurde, und zwar wiederum durch geschickte
          Machinationen der „jüdischen Propaganda“, die das Schwergewicht eines „Vorbildes“ im
          Sinne des Impressionismus nach Paris verlegte, um so eine Unsicherheit beim deutschen
          Künstler über seine eigenen Kräfte zu erregen. Paris wurde die „Hauptstadt der Kunst“ und
          diktierte den Stil.

          Daneben entwickelte das Judentum eine großangelegte Propaganda für alles Undeutsche,
          unterstützt von der Mehrzahl der großen bürgerlichen Tageszeitungen, die im Laufe der Zeit
          dann offen oder vertarnt in die Hände der jüdischen Journalistik gerieten. Außerdem spielten
          die großen Kunstverlage in diesem Auflösungsprozeß eine bedeutende Rolle, besonders der
          jüdische Verlag Cassirer. Ebenso verhängnisvoll, mit ganz wenigen Ausnahmen, war die
          Rolle des deutschen Kunsthandels, wie überhaupt beim Kunsthandel das Geschäftliche immer
          mehr gegenüber einer Kulturaufgabe hervortrat. Das Typisch-Jüdische im wirtschaftlichen
          Denken, das sich in dem Begriff des „arbeitslosen Erwerbes“ widerspiegelt, bildete auch in
          der jüdischen und jüdisch beeinflußten Kunst den Kern. Der zur Schnellmalerei verflachte
          Impressionismus wurde aus dieser Gesinnung heraus der Stil auch des 20. Jahrhunderts, in
          dem Max Liebermann, Lesser Ury, Eugen Spiro, Ernst Oppler, Max Oppenheimer, Emil Orlik
          und der Halbjude Marées die führenden Künstler wurden. Durch die bedeutungsvolle
          Stellung, die Liebermann als Präsident der Preußischen Akademie der Künste einnahm,
          erlebte das Judentum, und mit ihm die liberale Kunstwelt einen ungeheuren kunstpolitischen
          Aufschwung, der sich dann zu einem bestimmten, dem Juden eigentümlichen
          Größenwahnsinn hin entwickelte.

          Es ist daher auch durchaus nicht verwunderlich, wenn das Judentum in dem um 1905
          auftauchenden „Expressionismus“ sofort die Führung übernahm. Hier allerdings wurde jede
          Bindung mit irgendeiner Kunsttradition radikal zerrissen, und in wenigen Jahren war dann
          jener Zustand erreicht, der durch die Bezeichnung „Kunstbolschewismus“ seine richtige
          Wertung fand.

          Daß der Expressionismus mehr wollte als Kunstprobleme lösen, zeigen seine
          verschiedenartigen Erscheinungsformen (Kubismus, Dadaismus, Konstruktivismus), die alle
          darauf hinauslaufen, das Rassebewußtsein, die Ethik und das völkische Streben im deutschen
          Menschen restlos zu vernichten. Die führenden Kunstjuden sind hier besonders Arthur Segal,
          Lyonel Feininger, Ludwig Meidner, Mare Chagall, Jules Pascin, Jankel Adler, Moß Kisling
          und Rudolf Levy. Dazu kommen die „Künstler“ aus dem nichtjüdischen Lager, die es aber
          verdienen, als Mittäter an dieser Kulturschande mit den Juden zusammen genannt zu werden.
          Es sind dies vor allem Nolde, Hekkel, Tappert, Cesar Klein, Pechstein, Schmidt-Rottluff,
          Gerhard Marcks, Moritz Melzer, Kampmann, Rohlfs, Hofer, Werner Scholz, Unold,
          Beckmann, Otto Dix u. a., denn sie übertrafen an Zügellosigkeit teilweise sogar noch die
          Juden.

          Zusammenfassend ist daher festzustellen: In der Malerei wie auf allen Gebieten treten die
          Juden auf irgendeine Art als zersetzendes Element auf, und niemals können ihre Werke als
          Vorbilder für ein Kulturvolk mit eigener völkischer und nationaler Entwicklung herausgestellt
          werden.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          ……Zusammenfassend ist daher festzustellen: In der Malerei wie auf allen Gebieten treten die
          Juden auf irgendeine Art als zersetzendes Element auf, und niemals können ihre Werke als
          Vorbilder für ein Kulturvolk mit eigener völkischer und nationaler Entwicklung herausgestellt
          werden.

          Das Judentum in Turnen und Sport

          Das Eindringen des Judentums in den Bereich der Leibesübungen ist verhältnismäßig spät
          erfolgt, nämlich erst dann, als die Zeit der „Aufklärung“ dem Juden die staatsrechtliche
          Gleichstellung beschert hatte und die Leibesübungen begannen, aus ihrer einstigen
          Beschränkung auf bestimmte Volksteile (Ritterschaft, Bürger, Erziehungsanstalten) zu einer
          Angelegenheit des ganzen Deutschtums zu werden. Also etwa um die Mitte des 19.
          Jahrhunderts.

          Der Begründer der deutschen Turnkunst, Friedrich Ludwig Jahn, war durch scharfe
          Beobachtung und durch umfassende Geschichtskenntnis trotz mangelnder wissenschaftlicher
          Unterlagen zu einer klaren Anschauung über die Rassenfrage gelangt. Er warnte
          nachdrücklich vor jeder blutlichen Vermischung, die nur zum „verächtlichsten Auskehricht
          des Menschengeschlechtes“ führen könne, und stellte fest: „Je reiner ein Volk, je besser – je
          vermischter, je bandenmäßiger. Allein bald nach der 1842 erfolgten Aufhebung des über zwei
          Jahrzehnte sich erstreckenden Turnverbotes in Preußen und weiteren deutschen Staaten folgte
          das Jahr 1848 mit der Welle eines falsch verstandenen Freisinns, der auch die klare völkische
          Lehre des Altmeisters trübte und dem Judentum das Einnisten in den Turnvereinen
          erleichterte. Als 1860 in Koburg die Deutsche Turnerschaft als die damals einzige
          Vereinigung aller deutschen Turner erstand, waren Jahns Grundsätze von der Reinheit des
          Blutes bereits lange vom Zeitgeist überwuchert. Schon in dem der Gründung folgenden Jahre
          hatte die Deutsche Turnerschaft ihre politische Neutralität satzungsgemäß festgelegt,
          worunter in der Folgezeit auch neutrales Verhalten in religiöser Hinsicht verstanden wurde.
          Daß die Judenfrage nicht glaubenstümlich, sondern rassisch zu werten sei, war ja zu jener Zeit
          noch nicht zur Allgemeinerkenntnis geworden. „Weder das Religionsbekenntnis noch die
          politische Gesinnung sollten hier etwas zu sagen haben“, schreibt der verstorbene
          Oberturnwart der Deutschen Turnerschaft, Max Schwarze. Durch diese Festlegung war dem
          verstärkten Eindringen der Juden in die Turnbewegung Tür und Tor geöffnet. Vor allem
          waren es großstädtische Vereine, in welchen die Juden in immer steigendem Maße Eingang
          fanden, aber auch die Vereinigungen in den Ortschaften des flachen Landes hielten sich nicht
          überall von der Verjudung frei. Man übersah in der Deutschen Turnerschaft diese die Reinheit
          des Jahnschen Vermächtnisses bedrohenden Erscheinungen vollständig.

          Anders entwickelten sich die Dinge in der deutschen Turnbewegung der damaligen
          österreichisch-ungarischen Monarchie. In deren vielsprachigem Völkergemengsel war das
          Deutschtum zu einem unablässigen Abwehrkampfe gegen Tschechen, Polen, Magyaren,
          Südslawen usw. gezwungen und hatte sich dadurch den Blick und das Empfinden für
          rassische Eigenarten geschärft. Hinzu kam, daß der Zustrom des schon äußerlich fremd
          anmutenden Ostjudentums gerade nach Österreich, vor allem nach den Großstädten Wien,
          Prag, Brünn, Pilsen usw., immer mehr zunahm. Wie weit die jüdische Durchsetzung der
          Turnvereine bereits Fortschritte gemacht hatte, zeigt schlagartig der Umstand, daß in den
          achtziger Jahren von 1100 Mitgliedern des Ersten Wiener Turnvereins 400 Juden waren!

          Dieser Verein war es dann auch, welcher als erster deutscher Verein 1887 die Juden
          ausschloß und den Arierparagraphen in die Satzungen aufnahm. Der Turnerführer Franz
          Xaver Kießling in Wien war der Schöpfer dieser bereits auf dem Rassengedanken beruhenden
          Satzungsbestimmung. Sie wurde bald danach vom ganzen Niederösterreichischen Turngau
          übernommen. Die Deutsche Turnerschaft unter der geistigen Führung von Dr. Ferdinand
          Götz, einem warmen Freunde des Judentums, schloß daraufhin diesen Gau seiner Arisierung
          halber aus, vermochte aber den einmal ins Rollen gekommenen Stein nicht mehr aufzuhalten.
          1889 vereinigten sich die judenfreien Turnvereine Österreichs zum Deutschen Turnerbunde,
          dem ersten völkischen Kampfbunde auf dem Gebiete der Leibesertüchtigung. Ihm schlossen
          sich sehr früh schon auch einige Vereine im Reiche an.

          Der Funke glomm weiter. Wohl setzte das Judentum die Presse, welche ihm in Österreich
          fast völlig hörig war, ebenso gegen die völkischen Turner ein wie die Macht des Geldes und
          die Mittel der liberalistischen Regierung. Der erbitterte Kampf hatte jedoch nur zur Folge, daß
          immer weitere Kreise die jüdische Gefahr erkannten. So beschloß 1901 der Turnkreis 15 der
          Deutschen Turnerschaft (Österreich) auf seinem Wiener Turntage die Änderung seines
          Grundgesetzes in arischem Sinne. Damit war der Einfluß des Judentumes im Bereiche der
          deutschen Leibesübungen Österreichs endgültig gebrochen, zählte doch der Turnkreis 15 auf
          seinem von Nordböhmen bis an die Adria reichenden Arbeitsgebiete rund 500 Vereine mit
          53.000 Angehörigen, wozu noch die sich kräftig entwickelnden Vereine des Deutschen
          Turnerbundes kamen.

          43 jüdische oder verjudete Vereine mußten den Turnkreis verlassen. Sie genossen Schutz
          und Schirm der Deutschen Turnerschaft, welche ihnen gegen Gesetz und Abmachung die
          Rechte eines eigenen Turnkreises verlieh. Infolge dieser Tatsache trat der arische „Turnkreis
          Deutschösterreich“ 1904 aus der Deutschen Turnerschaft aus.

          Nach dem Weltkriege schlossen sich der Turnkreis Deutschösterreich und der Deutsche
          Turnerbund zu einer starken Einheit unter dem Namen „Deutscher Turnerbund (1919)“
          zusammen. Die sudetendeutschen Turner, von der tschechischen Regierung hierzu
          gezwungen, vereinigten sich in einem selbständigen Bunde, dem Deutschen Turnverband in
          der Tschecho-Slowakei. So umfaßte die völkische Turnbewegung im Jahre 1933 fast 2000
          Vereine mit 250.000 kampfesfreudigen, geschulten Angehörigen, ein zahlenmäßig kleiner
          Teil davon im Reichsgebiete. Jede Verbindung mit fremdvölkischen, insbesondere Juden,
          lehnten sie schärfstens ab; ihr Zeichen waren die vier Turner-F in der Form des nordischen
          Sonnenrades, des Hakenkreuzes.

          Im Reiche hatte inzwischen die Verjudung der Deutschen Turnerschaft weitere Fortschritte
          gemacht. Besonders erheblich war sie in vielen Großstädten, wie Frankfurt a. M., Berlin,
          Mainz, auch München und Fürth i. B. Wohl trat der Jude in der Führung klugerweise kaum in
          Erscheinung, doch war sein Einfluß überall spürbar. Durch ihn wurde im wesentlichen die
          Haltung des Verbandes in liberaldemokratischer Richtung bestimmt. Judengegnerische
          Einstellung, die da oder dort Ausdruck fand, wurde unterdrückt, eine Verbindung mit der
          völkischen Bewegung nach Möglichkeit hintangehalten. Zu diesem sehr erheblichen Einfluß
          verhalf dem Juden nicht allein die bloße Mitgliedschaft in den Vereinen, sondern auch der
          Umstand, daß er vielerorts als Darlehensgeber für die Errichtung von Turn- und Sportstätten
          auftrat.

          In den kirchlich gebundenen Vereinen für Leibesübungen spielte der Jude kaum eine Rolle;
          manche von ihnen vertraten sogar grundsätzlich den Arierstandpunkt. Dagegen bot der
          marxistische Arbeiter-Turn- und Sportbund dem Judentum ein besonders großes
          Betätigungsfeld. Hierüber braucht man sich nicht zu wundern, hält man sich vor Augen, daß
          dieser Verband in engster Wechselbeziehung zu den gründlich verjudeten marxistischen
          Parteien stand. Der Arbeiter-Turn- und Sportbund war nicht nur in der Führung, besonders in
          Österreich, mit Juden durchsetzt, sondern auch geistig stark von ihnen beeinflußt.

          Der deutsche Sport, in den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts in unser Volk
          von außen her hineingetragen, wählte sich einzelne Übungszweige aus dem Gebiete der
          Leibesübungen zur Betätigung. Seine Einstellung war bis zur nationalsozialistischen
          Revolution im wesentlichen eine ausschließlich auf das Körperliche gerichtete. Politischen
          und Volkstumsfragen stand er nicht nur teilnahmslos, sondern geradezu ablehnend gegenüber.
          Diese farblose Grundeinstellung ermöglichte den Juden, in großer Zahl in die Sportvereine
          einzutreten, wo sie nicht nur als völlig Gleichberechtigte behandelt wurden, sondern leicht zu
          Einfluß und Führeramt gelangen konnten. Auch der Umstand, daß mancher Sportzweig
          (Boxen, Berufs-Fußball) gewisse geschäftliche Aussichten bot, lockte den Juden. Im
          allgemeinen kann vom sportlichen Leben vor der völkischen Erhebung gesagt werden, daß es
          der in den Protokollen Zions niedergelegten Weisung entsprach, die Aufmerksamkeit des
          Volkes durch Veranstaltung großer „sensationeller“ Sportereignisse von den lebenswichtigen
          politischen Fragen abzulenken. Hierzu trug nicht wenig die gleichfalls stark unter jüdischer
          Beeinflussung stehende Sportpresse bei.

          Da keine zahlenmäßigen Feststellungen über den Anteil der Juden an der Mitgliedschaft der
          Turn- und Sportvereine vorliegen, können solche nicht gegeben werden. Im großen
          Durchschnitt dürfte er etwas über dem Verhältnis der Juden zur Gesamtbevölkerung liegen.
          Dabei darf aber die Zusammenballung in den Großstädten nicht außer acht gelassen werden,
          wo 10, 20 v. H. und mehr des Mitgliedsbestandes mancher Vereine jüdischer Abstammung
          waren. Die 1933 vorgenommene Säuberung offenbarte vielfach geradezu erschreckende
          Verhältnisse.

          In bezug auf körperliche Leistungen sind die Juden im deutschen Turn- und Sportleben
          kaum hervorgetreten, obwohl es im deutschen Sprachraum auch eine Anzahl rein jüdischer,
          vielfach zionistisch eingestellter Sportvereinigungen gab.

          Zu erwähnen ist noch, daß es auch im Sport einzelne Gruppen gab, die sich frühzeitig schon
          vom Juden befreiten. Dies trifft vor allem auf den österreichischen Teil des Deutschen und
          Österreichischen Alpenvereins zu, ebenso auf den Österreichischen Skiverband. Beide
          Verbände zogen sich durch ihre völkische Richtung die besondere Liebe des gesamten
          Weltjudentums zu, deren Folge dann harte Kämpfe waren.

          Es ist nur natürlich daß unter den geschilderten Umständen auch zahlreiche Mitglieder der
          bürgerlichen Schutz- und Kampftruppe des Judentums, der Freimaurerei, in den Verbänden
          für Körpererziehung den geeigneten Boden erblickten, im Sinne der Förderung des
          volkstumsvernichtenden jüdischen Geistes tätig zu sein.

          Zusammenfassend ist zu sagen, daß es das Judentum – von den erwähnten Ausnahmen
          abgesehen – mit vollem Erfol-ge unternommen hatte, die deutsche Turn- und Sportbewegung
          von ihrer durch Jahn gegebenen, ursprünglich rein völkischen, auf dem Gedanken von Blut
          und Ehre gegründen Aufgabenstellung zu entfernen und sie mehr oder weniger in den jüdischpazifistischen Ideenkreis des Liberalismus und der Internationalität zu verflechten.

          Im Gebiete des Deutschen Reiches änderte sich die Sachlage von Grund auf mit der
          Machtübernahme durch den Nationalsozialismus. Die Verbände zur Pflege der
          Leibesübungen wurden einem Vertrauensmanne des Führers, dem Reichssportkommissar und
          späteren Reichssportführer von Tschammer und Osten unterstellt, der mit aller Tatkraft daran
          ging, die körperliche Ertüchtigung mit dem Gedankengute des neuen Reiches zu einer Einheit
          zu verschmelzen und damit Turnen und Sport zu einem völkischen Erziehungsmittel zu
          gestalten. Schon 1933 hatte die Deutsche Turnerschaft sich freiwillig entschlossen, die
          Arierbestimmung aufzunehmen und aus ihren Reihen Juden und Judenstämmlinge zu
          entfernen. Die Säuberung ist bis zum Letzten durchgeführt und schließlich von allen
          Sportverbänden übernommen worden.

          Den Juden ist es nicht verwehrt, in eigenen jüdischen Vereinigungen Leibesübungen zu
          betreiben. Die deutschen Verbände aber lehnen jede Gemeinschaft mit ihnen streng ab.

          1934 verkündete der Reichssportführer den Zusammenschluß aller deutschen Gliederungen
          des Turn- und Sportwesens zum Deutschen Reichsbunde für Leibesübungen. Dieser steht klar
          und eindeutig auf dem Boden der nationalsozialistischen Weltanschauung. Durch das in ihm
          eingeführte Dietwesen (volkspolitische Schulung) werden die Angehörigen des Bundes mit
          allen das völkische Leben berührenden Fragen, insbesondere auch mit der Rassenlehre,
          vertraut gemacht, wodurch die Leibesübungen nach einem Irrwege von mehr als einem halben
          Jahrhundert wieder zum Geiste ihres Begründers, des Altmeisters Jahn, zurückgefunden
          haben.

          Das Judentum im deutschen Schrifttum
          I.
          Ganz außerordentlich schädlich hat das Judentum im deutschen Schrifttum gewirkt, das in
          neuerer Zeit periodenweise das verjudetste der Welt gewesen ist und die ganze jüdische
          Entsittlichung widergespiegelt und verbreitet hat. Schon unter den Minnesängern ist ein Jude,
          Süßkind von Trimberg, Anfang des dreizehnten Jahrhunderts – „mehr ein Betelied als ein
          Gedicht“, sagt Goedecke von seiner Hauptdichtung. Hebräische Sprachkenntnis verbreitete in
          den Städten Süddeutschlands Johann Böschenstein (aus Eßlingen, 1427 bis nach 1536) – ob
          die mystischen Lieder, die unter seinem Namen gehen, von ihm stammen, sei dahingestellt.
          Als Feind der Humanisten blieb Johann Pfefferkorn (aus Mähren, 1476-?) durch die
          „Dunkelbriefe“ bekannt. Einen jiddischen „Wigalois“ gab am Ende des siebzehnten
          Jahrhunderts der Geiger Josel von Witzenhausen, und Glückel von Hameln schrieb zu Anfang
          des achtzehnten jiddsche Lebens-Erinnerungen.

          Mit Moses Mendelssohn (aus Dessau, 1729-1786), dem Freunde Lessings, beginnt dann das
          systematische Eindringen der Juden ins deutsche Schrifttum. Man muß es als unheilvoll
          bezeichnen, daß dieser jüdische „Weise“ seine Volksgenossen aus ihrer abgeschlossenen
          Stellung heraus der deutschen Bildung zugeführt hat. Der edle Mann und der bedeutende
          Gelehrte, als den man ihn immer noch hinstellt, war Mendelssohn nicht, nur ein kluger Jude.
          Gotthold Ephraim Lessing (aus Kamenz, 1729-1781) mag, als er seinen „Nathan den Weisen“
          schuf, an ihn gedacht haben, aber sein Nathan ist eine ideale, zuletzt unmögliche Figur. Man
          muß die Wirkung des Lessingschen Duldungsdramas als unheilvoll bezeichnen, wie denn
          dieser deutsche Schriftsteller-Dichter überhaupt überschätzt worden ist, ob er auch manche
          Verdienste hat. Der österreichische Lessing wollte Josef von Sonnenfels, eigentlich Wiener
          (aus Nikolsburg in Mähren, 1733-1817) sein, war aber nur ein jüdischer Geschäftsmann, der
          in Servilismus und nebenbei auch in Öl machte. – In unserer klassischen Zeit schreibt
          Wilhelm Adolf Lindau (aus Düsseldorf, 1774-1849), ein Großoheim Paul Lindaus, den
          Roman „Heliodora oder die Lautenspielerin aus Griechenland“ und wird später Übersetzer
          Walter Scotts – sie können ja immer alles. – Bei der Entwicklung der Romantik spielen
          Jüdinnen eine bestimmte Rolle: Dorothea Veit geb. Mendelssohn (Tochter von Moses, aus
          Berlin 1763-1829), die ihrem Manne, einem jüdischen Kaufmann, mit Friedrich Schlegel und
          für diesen Faulpelz dann allerlei nützliche Arbeit leistet, Henriette Herz geb. de Lemos (aus
          Berlin, 1764-1847), die einen berühmten Salon in Berlin hat und u. a. von dem großen
          evangelischen Theologen Schleiermacher verehrt wird, und Rahel Lewin (auch ans Berlin,
          1771-1833), die auch einen Salon auftut und dann den Schriftsteller Karl August Varnhagen
          von Ense (aus Düsseldorf, 1785-1858) heiratet, der, wie seine Tagebücher und sein
          Briefwechsel mit Alexander von Humboldt zeigen, stark klatschte. Seine Schwester Rosa
          Maria Varnhagen (aus Düsseldorf, 1783-1840) heiratete den jüdischen Arzt David Assur
          Assing in Hamburg (aus Königsberg, 1787-1842), und beider Tochter Ludmilla Assing (aus
          Hamburg 1827-1880) hat den ganzen Nachlaß ihres Oheims herausgebracht. Der
          Nordsternbund von 1803 hatte außer Varnhagen noch vier Juden: Ludwig Robert, Bruder der
          Rahel, Eduard Hitzig (Itzig), Friedrich Wilhelm Neumann und Johann Friedrich Koreff.

          Gleich nach den Freiheitskriegen, die den Deutschen zum Vollbewußtsein ihres eigenen
          Wesens verhalfen, wagte der Jude Saul Ascher (aus Berlin, 1767-1822) die freche Schrift
          „Die Germanomanie“ zu schreiben, und bald darauf tauchen dann die gefährlichsten Vertreter
          des Judentums im deutschen Schrifttum auf, Ludwig Börne und Heinrich Heine. Ludwig
          Börne (eigentlich Löb Baruch, aus Frankfurt am Main, 1786-1837) Betätigte sich wesentlich
          durch politische Salbadereien und ist schon von Heinrich von Treilschke gründlich abgetan
          worden. Es ist ein Skandal, daß man ihn einst unter die deutschen Klassiker aufnahm. Mit ihm
          mögen kurz August Lewald (aus Königsberg, 1792 bis 1871), der als Zeitschriften-
          Herausgeber ziemlich starken Einfluß hatte, und der echt jüdische Affe Moses Gottlieb Saphir
          (aus Lovas Bereny bei Pest, 1795-1858), der in schalen Witzen machte, genannt sein.

          Heinrich (eigentlich Harry) Heine (aus Düsseldorf 1797-1856) hat den törichten Deutschen
          einmal als der größte deutsche Lyriker nach oder gar mit Goethe gegolten, ist nun aber als
          reines Aufmachungstalent erkannt, das alles nahm, was es gebrauchen konnte, aber das meiste durch seine Schnoddrigkeit auch wieder verdarb. Als politischer Schriftsteller von Frankreich bezahlt, wollte er sich auch Einnahmen von Preußen verschaffen und sank zuletzt – die Fälle Liszt, Meyerbeer, Rothschild sind einwandfrei belegt – zum reinen Revolver-Journalisten herab. – Eine ausgebreitete Tätigkeit hat Oskar Ludwig Bernhard Wolff (aus Altona, 1799 bis 1851), der als Improvisator bekannt wurde, entfaltet, aber er ist heute vollständig verschollen.

          Zum Hannoverschen Gesandten am Frankfurter Bundestag brachte es der Satiriker Johann
          Heinrich Detmold (aus Hannover, 1807 bis 1856.), der mit Heine in Briefwechsel stand und
          in den „Thaten und Meinungen des Herrn Piepmeyer“ und der „Anleitung zur
          Kunstkennerschaft“ immerhin bemerkenswerte Schriften gab – die Satire liegt den Juden. Eine
          charakteristische Zeiterscheinung war Anton Wollheim da Fonseca (aus Hamburg, 1810-1884
          – das „da Fonseca“ hatte er sich in Portugal erobert), der es sogar zum reichsdeutschen
          Diplomaten brachte und viel übersetzte. Großen Dichterruf errang dann Fanny Lewald (aus
          Königsberg, 1811-1889) eine Kusine von dem erwähnten August, die den Literarhistoriker
          Adolf Stahr heiratete und viele Romane: „Clementine“ (Frauenfrage), „Jenny“, „Prinz Louis
          Ferdinand“, „Wandlungen“, „Von Geschlecht zu Geschlecht“ usw., auch Autobiographisches
          schrieb. Heute liest sie kaum noch jemand.

          Selbstverständlich war auch das österreichische Schrifttum dieser Zeit nicht ohne Juden.
          Am bekanntesten war wohl Ludwig August Frankl (aus Chrast in Böhmen, 1810 bis 1894),
          der in Wien – er schrieb ein „Habsburglied“ – zum k.k. Schulrat, Ritter von Hochwart, Präses
          der israelitischen Kultusgemeinde und „Nasi“ des Heiligen Landes aufstieg. Als Dichter ist er
          nicht bedeutend. Ein lyrisches Talent war Elisabeth Glück, ps. Betty Paoli (aus Wien, 1824
          bis 1894), und auch Karl Isidor Beck. (aus Baja, Ungarn, 1817-1879), der mit den politischen
          Gedichten „Gepanzerte Nächte“ begann und später „Janko, der ungarische Roßhirt“ und
          „Lieder vom armen Mann“ gab, ist nicht ohne Begabung. Der bekannteste politische Dichter
          dieser Zeit, Georg Herwegh (aus Stuttgart, 1817-1875), heiratete die jüdische Bankierstochter
          Emma Siegmund aus Berlin. Merkwürdigerweise haben auch die geistlichen christlichen
          Dichter dieser Zeit zum guten Teil Judenblut: Philipp Spitta (aus Hannover, 1801-1859), der
          Dichter von „Psalter und Harfe“, dessen jüdische Mutter Rebekka Loesern hieß, aber in der
          Taufe den Namen Henriette Charlotte Frommen bekam, Ludwig Josephson (aus Unna in
          Mestfalen, 1809 bis 1877), der es zum Superintendenten von Pommern brachte, Friedrich
          Anton Löwe (aus Hamburg, 1812 bis 1876), der den ziemlich einflußreichen „Nachbar“
          herausgab. Paulus (Selig) Cassel (aus Großglogau, 1821 bis 1892), der nacheinander
          Rabbiner, Redakteur, Bibliothekar, Gymnasiallehrer, Pastor an der Berliner Christuskirche
          und preußischer Landtagsabgeordneter war und vom Judentum nie loskam, obgleich er auch
          „Eddische Studien“ gab. Die getauften Juden als evangelische Pfarrer und selbst katholische
          Bischöfe ziehen sich ja bis zur Gegenwart hin.

          Sehr drollig ist es, daß die Juden auch in deutscher Dorfgeschichte gemacht haben. Das
          große Licht ist hier Berthold (eigentlich Moyses Baruch) Auerbach (aus Nordstetten am
          Schwarzwald, 1812-1882), dem freilich der viel bedeutendere Schweizer Pfarrer Albert
          Bitzius (Jeremias Gotthelf) vorangegangen war. Auerbach begann mit den Judenromanen
          „Spinoza“ und „Dichter und Kaufmann“ und brachte seine „Schwarzwälder Dorfgeschichten“
          1843-1853, während Gotthelfs erster Dorfroman schon 1836 erschien. Die Werke Auerbachs,
          wie z. B. das „Barfüßele“, erscheinen uns heute geradezu unerträglich, nur etwa der „Diethelm
          von Buchenberg“, die Geschichte eines Mordbrenners, ist als gelungen zu bezeichnen.
          Wertvollere Gettogeschichten schrieb Leopold Kompert (aus Münchenorrätz in Böhmen,
          1822 bis 1886) – die deutsch-jüdische Gettoliteratur ist ziemlich umfangreich, man sollte sich
          einmal gründlicher mit ihr befassen. „Dorfschwalben aus Österreich“ gab August Silberstein
          (aus Altofen, 1827-1900) – er ist nun schon vollständig vergessen. – Einen ziemlich großen
          Ruf besaßen einmal auch Aaron Bernstein (ans Danzig, 1812 bis 1884), der Verfasser der
          „Naturwissenschaftlichen Volksbücher“ und einiger Judengeschichten, Daniel Sanders (aus
          Alt-Strelitz, Mecklenburg, 1819-1897), der außer Kindergedichten ein „Wörterbuch der
          deutschen Sprache“ und ein „Zitatenlexikon“ herausbrachte, und Rudolf Löwenstein (aus
          Breslau, 1819-1891), der mit David Kalisch (aus Breslau, 1890-1872) den „Kladderadatsch“
          begründete und auch Kindergedichte schrieb. Julius Leopold Klein (aus Miskolcz in Ungarn,
          1810-1876) wurde als Dramatiker einmal neben unsern Hebbel gestellt, ist aber kaum auf die
          Bühne gelangt; um so mehr aber Salomon Hermnann (Ritter von) Mosenthal (aus Kassel,
          1821-1877), der Verfasser des Judendramas „Deborah“, das dem heutigen Geschlecht freilich
          auch beinahe komisch erscheint. Der dritte jüdische Dramatiker dieses Geschlechts, Joseph
          (von) Weilen (eigentlich Weil, aus Tetin bei Prag 1828-1889), hatte Beziehungen zu dem
          Kronprinzen Rudolf von Österreich. Heinrich Landesmann, ps. Hieronymus Lorm (aus
          Nikolsburg in Mähren, 1821-1902), Schwager Berthold Auerbachs, schrieb vor allem
          Romane, errang seinen Ruhm aber als Vertreter des Pessimismus in Gedichten – jetzt auch
          ganz verschollen! Der Begründer der Sozialdemokratie Ferdinand Lassalle (eigentlich Feist
          Lasal, aus Breslau, 1825 bis 1864), einer der wenigen Juden, die doch einen bestimmten
          Respekt einflößen, hat sich mit einem Drama „Franz von Sickingen“ – versucht, das aber nicht
          gerade genial ist. Als Hebbel-Biograph verdient Emil Kuh (aus Wien, 1828 bis 1876), auch
          Dichter, immerhin wärmere Anerkennung, wenn er den nordischen Menschen Hebbel auch
          nicht voll verstand. Mit diesen besseren Juden wäre dann noch eine ganze Reihe kleinerer zu
          nennen, die in den fünfziger und sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine ungeheure
          Schundroman-Literatur schufen. Wir wollen ihnen aber nicht die Ehre antun, ihre Namen
          anzuführen.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          Das Judentum im deutschen Schrifttum

          ….Wir wollen ihnen aber nicht die Ehre antun, ihre Namen anzuführen.

          II.
          Die Begründung des Deutschen Reichs im Jahre 1870/71 hätte unbedingt auch ein Erstarken
          des deutschen Volks-tums nach sich ziehen müssen, aber dieses ist trotz Bismarck nicht
          eingetreten (der große Kanzler hatte zuviel mit der äußeren Politik zu tun) – es ist im
          Gegenteil, zumal auf dem Gebiete des deutschen Schrifttums, zu einer Art Herrschaft des
          Judentums gekommen. Die führenden Dichter waren zwar in den siebziger und achtziger
          Jahren nicht gerade alle Juden, aber doch meist Mischlinge und die Tagesliteratur und Presse
          wurden ganz von jüdischen Feuilletonisten beherrscht. Daß die Lindaus, denen in dieser Zeit
          Rudolf Lindau (aus Gardelegen, Altmark, 1829-1910), Verfasser interessanter
          Auslandsromane und Paul Lindau (aus Magdeburg, 1839-1919), der typische Feuilletonist
          dieser Zeit, angehören, eine alte jüdische Familie sind, wird heute allgemein zugegeben; die
          beiden Brüder hatten von der Mutterseite her aber auch deutsches Blut. Eine jüdische Mutter
          (Julie Saaling) hatte Paul Heyse (aus Berlin, 1830-1914), der berühmte Novellist. Julius
          Rodenberg (aus Rodenberg, Kurhessen, 1831-1914), der vierzig Jahre lang die „Deutsche
          Rundschau“ leitete und in ihr immerhin Werke von Gottfried Keller, Konrad Ferdinand
          Meyer und Marie von Ebner-Eschenbach brachte, hieß eigentlich Levy. Die „Berliner
          Wespen“ gab Julius Stettenheim (aus Hamburg, 1831-1916) heraus – typisch jüdisch!
          Friedrich Dernburg (aus Mainz, 1833 bis 1911), Vater des nun auch schon vergessenen
          „großen“ Bank- und Staatsmannes Heinrich, war Redakteur der „Nationalzeitung“ und dann
          Feuilleton-Redakteur des „Berliner Tageblattes“. Der Leipziger Professor der Ägyptologie
          Georg Ebers (aus Berlin, 1837-1898), der der Familie des friderizianischen Münzjuden Veitel
          Heine Ephraim entstammt, ward durch seine ägyptischen Romane fast so berühmt wie Paul
          Heyse durch seine Novellen, aber gehalten hat sich von diesen doch nur ein einziger, „Homo
          sum“, die Geschichte eines Einsiedlers in der Wüste Sinai. – Mit Adolf L’Arronge (doch wohl
          Aronsohn, aus Hamburg 1838-1908) kommen wir dann zu den die Bühne des neuen Reiches
          beherrschenden Talenten: heute sind „Mein Leopold“ und „Hasemanns Töchter“, die einst das
          Philistertum ganz Deutschlands entzückten, auch so ziemlich verschollen. Paul Lindau sei
          noch einmal flüchtig genannt: sein Erfolg war „Ein Erfolg“, selbst im „klassischen“ Weimar
          in zehn Jahren fünfzehnmal gegeben, aber seit 1885 doch schon in der Versenkung. Die
          bekannten Mitläufer und Nachfolger Oskar Justinus (eigentlich Cohn, aus Breslau, 1839-
          1893), Franz Bittong (aus Mainz, 1842-1904). Hugo Lubliner (ps. Bürger, aus Breslau, 1846-
          1911), Felix Philippi (aus Berlin, 1851-1921), Gustav Kadelburg (aus Budapest, 1851-1925),
          Oskar Blumenthal (aus Berlin, 1852-1917), Leon Treptow (aus Königsberg, 1853-1916),
          Wilhelm Jacoby (aus Mainz, 1855-1923), Alfred Schönfeld (ans Breslau, I859-1900), Benno
          Jacobson (aus Berlin, 1859-1912), Robert Misch (aus der Nähe von Bromberg, 1860-1929),
          Leo Walther Stein (aus Gleiwitz, 1860-1930), seien wenigstens aufgezählt: es wäre sehr
          erwünscht, wenn einmal ein fleißiger Deutscher die Tätigkeit dieser jüdischen Größen ganz
          genau darstellte. – Zu den Mischlingen gehört wieder Hans (von) Hopfen (aus München,
          1835-1904), den man mit Recht immer gern gelesen hat, obgleich viele seiner früheren
          Sachen auch bedenklich sind. Leopold von Sacher-Masoch (aus Lemberg, 1836-1895), der
          Mann der „galizischen“ und „falschen Hermelingeschichten“, hatte doch wohl Judenblut. Der
          ehemalige Schiffsarzt Hugo Rosenthal-Bonin (aus Palermo, 1840 bis 1897) gab lesenswerte
          exotische Erzählungen. Galizische und ungarische Juden sind der Schauspieler Emil Claar
          (aus Lemberg, 1842-1930), der es zum Direktor des Frankfurter Stadttheaters brachte und
          allerlei Dramen, u. a. ein Lustspiel „Simson und Delila“ schrieb, Ludwig Hevesi (eigentlich
          Hirsch, aus Heves in Ungarn. 1843-1910), der meist humoristische Sachen verfaßte und durch
          Selbstmord starb, und Ludwig (von) Doczi (eigentlich Dux, aus Ödenburg, 1845-1919), der
          sein berühmtes Lustspiel „Der Kuß“ deutsch und ungarisch gab. Franz Hirsch (aus Thorn,
          1844-1920) war Redakteur des „Neuen Blattes“ in Leipzig und dann von „Schorers
          Familienblatt“ in Berlin und veröffentlichte das brave epische Gedicht „Ännchen von Tharau“
          und die Lieder aus deutscher Vorzeit „Vagantensang und Schwerterklang“ – sie können halt
          alles. Von Theodor Hertzka (aus Budapest, 1845-1924) stammen die sozialpolitischen Werke
          „Freiland“, „Reise nach Freiland“ und „Entrückt in die Zukunft“. Beinahe als literarische
          Größe galt einmal in Deutschland Karl Emil Franzos (aus Podolien, 1848-1904), Herausgeber
          der Berliner Zeitschrift „Deutsche Dichtung“, der mit den Kulturbildern „Aus Halbasien“
          begann und jedenfalls nicht wenig zur Erkenntnis der Ostjuden beigetragen hat. Seine
          Romane „Der Kampf ums Recht“ und „Der Pojaz“ haben in dieser Beziehung auch ihre
          Bedeutung. Kurd Laßwitz (aus Breslau, 1848-1910) war Gymnasiallehrer in Gotha und hat
          sich durch seine Märchen „Seifenblasen“, den Roman „Auf zwei Planeten“ und „Aspira,
          Roman einer Wolke“ einen guten Ruf geschaffen. Professor Adolf Bartels behandelt ihn in
          allen seinen Werken und stellt ihn sogar über den Franzosen Jules Verne, während ihn der
          Jude Eduard Engel bezeichnenderweise nicht einmal erwähnt. Der Literarhistoriker Alfred
          Klaar (aus Prag, 1848-1927) schrieb einige Lustspiele, „Das moderne Drama in seinen
          Richtungen und Hauptvertretern“, „Wir und die Humanität“ und ein „Leben Uriel Acostas“.
          So ziemlich vergessen ist nun der Vielschreiber Adolf Kohut (aus Mindszent, Ungarn, 1848-
          1911), der mehr als 100 Werke verfaßte, doch muß man seine „Berühmten jüdischen Männer
          und Frauen in der Kulturgeschichte der Neuzeit“, auch wenn man den „Semikürschner“
          besitzt, noch öfter benutzen. Max Simon Nordau (eigentlich Südfeld, aus Budapest, 1849-
          1923) war, wie seine „Konventionellen Lügen der Kulturmenschheit“ (1883) zeigen, ein
          großes Licht. Er lebte dann in Paris und schrieb noch Romane, Novellen, Dramen, u. a. Der
          Roman „Die Krankheit des Jahrhunderts“ und das bürgerliche Trauerspiel aus der Gegenwart
          „Doktor Kohn“. – Auch zwei jüdische Schriftstellerinnen seien hier genannt, Emma Vely,
          vermählte Simon (eigentlich Couvely, aus Braunfels bei Wetzlar, 1848-1934), die an 60
          Werke veröffentlicht hat, unter ihnen die Romane „Herodias“, „Sport“, „Gelbstern“,
          „Serenissima“ und Hans Arnold, d. i. Babette von Bülow, geb. Eberty (ans Warmbrunn in
          Schlesien, 1850-?), die namentlich Novellen und Humoresken, dann auch Erinnerungen „Aus
          der Kinderzeit“ schrieb. – Fritz Hauthner (aus Horsitz bei Königgrätz, 1849-1923) ward durch
          die echtjüdischen Parodien „Nach berühmten Mustern“ berühmt, gab dann Romane, u. a. „Der
          neue Ahasver“ und „Berlin W“, und zuletzt „Beiträge zu einer Kritik der Sprache“ und ein
          „Wörterbuch der Philosophie“. Vor allem Anthologist war Maximilian Bern (eigentlich
          Bernstein, aus Cherson in Rußland, 1849-1923): seine Sammlung „Deutsche Lyrik seit
          Goethes Tode“ in Reclams Universalbibliothek war sehr verbreitet. Unter den 245 Dichtern,
          die sie bringt, sind doch nur 36 Juden und Mischlinge. – Als reiner Feuilletonist muß
          Ferdinand Groß (aus Wien, 1849-1930) gelten. Alfred von Berger (aus Wien, 1852 bis 1912)
          war der Sohn des getauften jüdischen Hofadvokaten und späteren Ministers Johann Nepomuk
          Berger und brachte es zum Direktor des Hamburger Deutschen Schauspielhauses und dann
          des Wiener Hofburgtheaters. Sein Schaffen ist wenig bedeutend. Auch an den Dramen und
          Skizzen von Heinrich Teweles (aus Prag, 1856-1927) kann man ruhig vorübergehen. Etwas
          Aufsehen machte seine Schrift „Goethe und die Juden“, die aber nicht zuverlässig ist. Als
          bedeutende Dichtung wird „Der entfesselte Prometheus“ von Siegfried Lipiner (aus Jaroslau
          in Galizien, 1856-1913) hingestellt – Nietzsche nennt ihren Verfasser ein veritables Genie,
          aber die Literaturhistoriker Eduard Engel und Paul Wiegler wissen noch nichts von ihm. Der
          Begründer des Zionismus Theodor Herzl (aus Budapest, 1860-1904) hat bezeichnenderweise
          außer „Der Judenstaat“ (1896) und „Altneuland“ auch Feuilletons und leichte Lustspiele
          geschrieben.

          III.
          Wie man weiß, setzte Mitte der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ein Sturm und
          Drang des jüngsten Deutschlands ein. An ihm sind, obgleich die Bewegung aus deutscher
          Seele erwuchs, die Juden verhältnismäßig stark beteiligt. Ihre Macht wächst dann noch
          gewaltiger in der Regierungszeit Kaiser Wilhelms II. Das sogenannte fin de siècle ist
          ausgesprochen jüdisch, und unmittelbar vor dem Weltkrieg kann man, obgleich inzwischen
          die starke Gegenbewegung der Heimatkunst und auch eine entschieden nationalistische
          gekommen war, direkt von jüdischer Herrschaft reden. Die Presse, die Bühne und auch der
          Buchhandel waren nun geradezu in Judenhand, und was beispielsweise die Theaterleiter
          Oskar Blumenthal und Otto Bralim (aus Hamburg, 1856-1912) und Verleger wie Samuel
          Fischer (aus Lipto Szent Miklos, Ungarn, 1859 geb.) „geleistet“ haben, braucht man den
          Unseren ja kaum auseinanderzusetzen. Auch der typisch jüdische Feuilletonpolitiker
          Maximilian Harden (eigentlich Witkowski, aus Berlin, 1861-1927) mag hier gleich genannt
          sein. Eine brave Mittelmäßigkeit, die sich als „Dichter des Proletariats“ aufspielte, war
          Leopold Jacoby (aus Lauenburg in Pommern, 1840-1895), und diese Bezeichnung paßt auch
          auf den Dichter und Literarhistoriker Eduard Engel (aus Stolp in Pommern, 1851 geb.), von
          dem Adolf Bartels behauptet, daß er seinen eigentlichen Beruf, den des Antiquars, verfehlt
          hätte. Eine sehr üble Stellung in der neuesten deutschen Geschichte hat sich der Berliner
          Rechtsanwalt und Dramatiker Richard Grelling (aus Berlin, 1853-1929) errungen, der
          während des Weltkrieges die Schrift „J’accuse“ veröffentlichte. Theodor Loewe (aus Wien,
          1855-1935), Verfasser der „Geschichte des wackeren Leonhard Labesam“ und des Dramas
          „Ein Königstreuer“, brachte es zum Direktor der Vereinigten Theater in Breslau. Sehr
          vielseitig war die Tätigkeit Jakob Löwenbergs (aus Niederntudorf bei Paderborn, 1856-1929),
          der Direktor einer höheren Töchterschule in Hamburg war: er gab lyrische Gedichte, u. a.
          „Lieder eines Semiten“ und „Aus jüdischer Seele“, verschiedene Anthologien, die Hamburger
          Ehrzählungen „In Gängen und Höfen“, Novellen, u. a. „Der gelbe Fleck“, den Roman „Aus
          zwei Quellen“ zwei Dramen, 1916 das „Kriegstagebuch einer Mädchenschule“, Arbeiten über
          Frenssen und Liliencron. Es ist ja immerhin anerkennenswert, wenn sich ein Jude als solcher
          bekennt und ehrlich arbeitet; viel geben kann er uns Deutschen freilich auch dann nicht.
          Friedrich Adler (aus Amschelberg in Böhmen, 1857 geb.), nicht mit dem 20 Jahre jüngeren
          Stürgkh-Mörder gleichen Namens zu verwechseln, hat sich Verdienste als Übersetzer aus dem
          Spanischen und Tschechischen erworben. Als jüdische „Apologisten“ etwa könnte man Albert
          Katz (aus Lodz, 1858 geb.), der Erzählungen aus dem Leben der Juden in Polen und dann
          Werke wie „Die Seele des jüdischen Volkes“, „Die Blutlüge“, „Der wahre Talmudjude“ usw.
          schrieb, und Heinrich York-Steiner (aus Szenitz, Oberungarn, 1859 geb.), der die „Wiener
          Mode“ herausgab und dann nach allerlei Erzählendem das große Werk „Die Kunst, als Jude
          zu leben“ (1928) verfaßte, bezeichnen. Es fehlt, nebenbei bemerkt, uns Deutschen noch ein
          Werk, das sich ganz gründlich mit den jüdischen Verteidigungsschriften befaßt. – Keiner von
          den bösen Juden ist auch Jakob Julius David (aus Weißkirchen, Mähren, 1859-1906), dessen
          „Gesammelte Werke“ Erich Schmidt (!) und Ernst Heilborn herausgaben, doch ist auch ihm
          gegenüber eine gewisse Vorsicht geboten. Als Naturgenie wurde Peter Altenberg (eigentlich
          Richard Engländer aus Wien, 1859-1919) hingestellt, doch hat Bartels wohl recht, wenn er
          ihn einfach als Mätzchenmacher bezeichnet. Viktor Leon (eigentlich Hirschfeld, aus Wien,
          1860 geb.) gab zahlreiche Opern- und Operettentexte, Lustspiele, Vollksstücke: Titel wie
          „Phryne“, „O diese Götter“, „Der Bajazzo“, „Modell“, „Gebildete Menschen“ sprechen ja
          deutlich genug. Ein ziemlich bekannter Erzähler wurde Hans Land (eigentlich Hugo
          Landsberger, aus Berlin, 1861 geb.), der mit „Stiefkinder der Gesellschaft“ und „Die am
          Wege sterben“ begann – oh, sie sind anfangs immer sehr „sozial“, aber dann kommt’s anders:
          „Amor Tyrannus“, „Der neue Gott“, „Bande!“, humoristischer Roman, „Staatsanwalt Jordan“,
          „Das Mädchen aus dem goldenen Westen“ usw. Leo Leipziger (aus Breslau, 1861-1922)
          leistete sich als Herausgeber einer Zeitschrift das Pseudonym „Der Roland von Berlin“ und
          schrieb „Der wilde Meyer“, „Die Ballhausanna“, „Die neue Moral“ usw.

          Zu einer wirklichen deutschen Dichtergröße hat man immer Ludwig Fulda (aus Frankfurt a.
          M., 1862 geh.) zu erheben versucht, aber es ist doch nicht so recht gelungen, obwohl der
          Dichter mit seinem „Talisman“ auch für den Schillerpreis vorgeschlagen und später in die
          preußische Dichterakademie aufgenommen wurde. Eine bestimmte „Kultur“ hat er ja, aber es
          fehlt ihm an natürlicher Kraft, und ohne die geht es beim Dichter nicht. Begabter als Fulda ist
          Arthur Schnitzler (aus Wien, 1862-1931), von Beruf Arzt, aber es ist vom deutschen
          Standpunkt aus gegen sein Wiener Drama mit dem „süßen Mädel“ aus dem Volke immer viel
          eingewandt worden und nach seinen sehr bedenklichen Dialogen „Reigen“ hat man sich
          ziemlich allgemein von ihm abgekehrt. In dem Roman „Der Weg ins Freie“ ging er an die
          Judenfrage heran, aber nicht gerade mit dem Mut der Wahrheit. – Konrad Alberti (eigentlich
          Sittenfeld, aus Breslau, 1862-1918), der über Bettina von Arnim und Ludwig Börne schrieb
          und dann ein Thomas-Münzer-Drama und einen sozialen Roman versuchte, ist bereits ganz
          verschollen. Paul Block (aus Meinel, 1362 geb.), der zwei Romane und allerlei Dramatisches,
          u. a. ein Festspiel „Kaisertag“ verfaßt hat, lebte lange Zeit als Korrespondent des „Berliner
          Tageblatts“ in Paris, was ja die Höhe jüdischer Kultur bedeutet. Nur ganz flüchtig seien hier
          Lothar Schmidt (eigentlich Goldschmidt, aus Sorau, 1862-1931), Heinrich Lee (eigentlich
          Landsberger, aus Hirschberg, 1862-1919) und Max Kempner-Hochstädt (aus Breslau, 1863-
          1934) genannt, die es trotz „moderner“ Bestrebungen doch nicht zu größerem Rufe gebracht
          haben. Edmund Edel (aus Stolp, 1863 geb.) betätigte sich auch als Karikaturen- und
          Plakatzeichner und schrieb die charakteristischen Werke „Der Snob“ (Roman, 1907), „Neu-
          Berlin“, „Fritz, der Zeitgenosse, eine merkwürdige Geschichte“, „Der gefährliche Alte“,
          „Glashaus“, „Der Tanznarr“, „Mammon“ (1922). – Der aus Lemberg gebürtige Alfred Nossig
          (geb. 1864) gab ein „Programm des Weltsozialismus“ (1921) und eine ganze Reihe Dramen,
          darunter „Der König von Zion“, „Die Hochstapler“, „Abarbanell“. Arthur Pfungst (aus
          Frankfurt a. M., 1864 bis 1913) war stark bei der Gesellschaft für ethische Kultur beteiligt,
          schrieb ein langweiliges Epos „Laskaris“ und übersetzte des Engländers Edwin Arnold „Die
          Leuchte Asiens“. Der Frankfurter Professor Franz Oppenheimer (aus Berlin, 1864 geh.) hat
          außer einigen Dramen eine Schrift über Liliencron und ziemlich viel
          „Nationalökonomisches“, „Freiland in Deutschland“, „Der Staat“, „Weltwirtschaft und
          Nationalwirtschaft“ usw. verfaßt. – Karl Rößler (aus Wien, 1864 geb.) ward durch sein
          Lustspiel „Die fünf Frankfurter“ (die Rothschilds) allgemein bekannt – man wundert sich, daß
          sich das deutsche Volk den Kram gefallen ließ. Später hat Rößler auch Romane geschrieben.
          Rudolf Lothar (eig. Spitzer, aus Budapest. 1865 geb.) hat Dramen, u. a. „König Harlekin“,
          den Text zum „Tiefland“ für Eugen d’Albert und Werke über das Drama und das Theater,
          „Das Wiener Burgtheater“, „Adolf Sonnenthal“, gegeben. Auch einen Roman
          „Kurfürstendamm“ und die Bücher „Erotische Komödien“ und „Die Kunst des Verführens“
          haben wir von ihm. Max Osterberg-Verakoff (aus Fürth, 1865 geb.) schrieb den jüdischen
          Zukunftsroman „Das Reich Judäa im Jahre 6000“, Moritz Goldschmidt (aus Homburg, 1865
          geb.) das Geschichtenbuch „Chronique scandaleuse“, Jon (Jonas) Lehmann (aus Mainz, 1865-
          1913), Sohn des Rabbiners Meir Markus L., die Lustspiele „Die Flucht vor der
          Schwiegermutter“, „Meyerchen“, „Augen rechts“, Richard Wendriner, ps. Lorenz Vendramin
          (aus Breslau, I865 geb.) die groteske Komödie „High Life“. Österreichische Literaturgrößen
          sind oder waren Hugo Saltis (aus Böhmisch-Leipa, 1866-1929), der ziemlich viel Bände
          Gedichte und Novellen gab, und Richard Beer-Hofmann (aus Wien, 1866 geb.), der für seinen
          „Grafen von Charolais“, der die Nachdichtung eines englischen Stückes ist – das Nachdichten
          verstehen die Juden -, den Volksschillerpreis bekam und dann die dramatische Dichtung
          „Jakobs Traum“ (Preis Israels) schrieb, die es auf 24 Auflagen brachte. Echter Berliner Jude
          ist Georg Engel (aus Greifswald, 1866-1931), der auch einmal Kritiker des „Berliner
          Tageblatts“ war und den sehr komischen Roman „Hann Klüth, der Philosoph“, daneben das
          Schauspiel „Die keusche Susanne“, das Lustspiel „Der Ausflug ins Sittliche“, die Komödie
          „Der scharfe Junker“ und später noch die Romane „Claus Störtebecker“ und „Eulenspiegel“
          verfaßte. Kurt Eisner (eigentlich Kosmanowsky, aus Berlin, 1867-1919), der Münchener
          Revolutionär, hat sich auch dichterisch betätigt, aber vor allem Sozialdemokratisches – er war
          einmal Redakteur Cles „Vorwärts“ – und Kommunistisches geschrieben. Von Ernst Heilborn
          (aus Berlin, 1867 geh.), vor 1933 Herausgeber der „Literatur“ (früher „Literarisches Echo“,
          stark jüdisch eingestellt), gibt es vier Romane, den kulturhistorischen Essay „Das Tier
          Jehovahs“, die Legenden „Die kupferne Stadt“, das Zeitbrevier „Vom Geist der Erde“ u. a. in.
          – Felix Hollaender (aus Leobschütz, 1867-1931), einmal Direktor des Frankfurter
          Schauspielhauses, gab zahlreiche Romane, von denen wir nur den sehr gepriesenen „Weg des
          Thomas Truck“ und – „Salomons Schwiegertochter“ nennen. Alfred Kerr (eigentlich
          Kempiler, aus Breslau, 1867 geb.) erregt immer noch Heiterkeit und wird es ewig tun – es
          genügt, ihn im Bilde zu sehen. Daß Fritz Engel (aus Breslau, 1867 geb.) vom „Berliner
          Tageblatt“ Vorsitzender des Vereins „Kleist-Stiftung“ war, sprach auch für das gestrige
          Deutschland. Ludwig Jacobowski (aus Strelno, Posen, 1868-1900), Verfasser von „Werther,
          der Jude“ und „Loki, Roman eines Gottes“, der sich mit der „Unterjochung feiner Frauen
          blonder Edlinge“ brüstete, ist ganz vergessen.

          IV.
          Mehr Gelehrte als Dichter sind Max Joseph Wolff (aus Erfurt, 1868 geb.), der außer
          Gedichten und Romanen die Biographien Shakespeares, Molières, Goethes und (natürlich!)
          Heines verfaßte, Karl Federn (aus Wien, 1868 geb.), der gleichfalls Romane wie „Die
          Flamme des Lebens“, ziemlich viel über Dante und auch Essays schrieb, dann viel übersetzte,
          und Paul Bornstein (ans Berlin, 1868 geb.), der nach Gedichten und Essays eine Hebbel-
          Ausgabe und allerlei über Hebbel veröffentlichte. Sehr vornehm tat man mit Moritz Heimann
          (aus Werder a. d. Havel, 1868-1925), der Dramen wie die Junkerkomödie „Joachim von
          Brandt“ und „Das Weib des Akiba“, auch Novellen und drei Bände „Prosaische Schriften“
          herausbrachte, von denen ein neuester Literarhistoriker sagt, daß sie sein ins Metaphysische
          dringendes Vermächtnis seien. Theodor Wolff vom „Berliner Tageblatt“ (aus Berlin, 1868
          geb.) schrieb ein Buch über den großen Dänen Jens Peder Jacobsen, den die Juden sehr lieben (weil er nämlich Halbjude ist), mehrere Romane und Dramen, auch ein „Pariser Tagebuch“. Von Hermann Reichenbach (aus Hamburg, 1869 geb.) kam 1913 ein Schauspiel von 1813 „Unterm Schwert“ heraus, dessen Held ein Levi ist, was natürlich den Judenkennern viel Spaß machte. „Haß“ und „Zwischen zwei Rassen“ sind weitere Werke von Reichenbach. – Eine Reihe ernster Dramen, „Luzifers Sendung“, „Die Byzantiner“, „Cesare Borgia“, „Warbeck“,
          hat Viktor Hahn (aus Wien, 1869 geb.) verfaßt, daneben auch die Festspiele „Ein Kaisertag zu
          Nürnberg“ (1906) und „Felix Austria“ (1908) – später war er Herausgeber des „Acht-Uhr-
          Abendblattes“ in Berlin. Arthur Holitscher (aus Budapest, 1869 geb.) ist vor allem
          Romanschreiber: „Leidende Menschen“, „Weiße Liebe“, „Der vergiftete Brunnen“, „Worauf
          wartest du?“, „Schlafwandler“, „Adele Bourkes Begegnung“, „Es geschah in Moskau“, gab
          aber auch Dramen, u. a. einen „Golem“ (1909), Reisebücher („Drei Monate in
          Sowjetrußland“, 1921, „Reise durch das jüdische Palästina“, 1922, „Amerika“, eine Auswahl
          für die sozialistische Jugend, 1923) und Literarisches („Charles Baudelaire“). Zu den
          leichteren Talenten gehört Felix Salten (eigentlich Salzmann, aus Budapest, 1869 geb., der
          Theaterreferent der Wiener „Neuen Freien Presse“ war. Von seinen Werken seien die
          Novellen „Die Gedenktafel der Prinzessin Anna“, „Der Schrei der Liebe“, „Herr Wenzel auf
          Rehberg“, „Die Geliebte Friedrich des Schönen“, „Das Buch der Könige“, Karikaturen, die
          Romane „Olga Frohgemuth“, „Die klingende Schelle“, „Der Hund von Florenz“, „Simson“,
          die Essays „Wiener Adel“ und „Das österreichische Antlitz“ genannt. Siegfried Trebitsch (aus
          Wien, 1869 geb.) führte Bernard Shaw durch Übersetzungen in Deutschland ein und
          veröffentlichte ziemlich viel Romane und Novellen („Genesung“, „Weltuntergang“, „Das
          Haus im Abhang“, „Die Last des Blutes“, „Renate Äldringen“), auch Dramatisches wie
          „Gefährliche Jahre“. – Mit dem Eisenbahndrama „Die Strecke“ hatte der österreichische
          Oberbahnrat Oskar Bendiener (aus Brünn, 1870 geb.) einen Erfolg und schrieb dann noch
          weitere Werke, von denen wir die Groteske „Der pressierte Herr“ und das Drama „Dalilah“
          nennen. Ernst Decsey (aus Hamburg, 1870 geb.) erregte durch den Roman „Du liebes Wien“
          (1911) Aufmerksamkeit und war dann Redakteur am „Neuen Wiener Tagblatt“. Er hat u. a.
          noch die Romane „Die Theaterfritzi“, „Die Stadt im Strom“, „Das Theater unsrer lieben Frau“
          und über Hugo Wolf, Peter Rosegger, Anton Bruckner, Johann Strauß und Franz Lehar
          geschrieben. Schon eine verschollene Größe ist heute Felix Dörmann (eigentlich Felix
          Biedermann, aus Wien, 1870 bis 1928), dessen erste Gedichtsammlungen „Neurotica“ und
          „Sensationen“ hießen, und der dann eine Reihe Komödien, „Ledige Leute“, „Zimmerherrn“,
          „Die Krannerbuben“ usw. verfaßte.

          Jakob Scherek (aus Schrimm, Posen, 1870-1927) brachte es in der preußischen Republik
          zum Oberregierungsrat und stellvertretenden Pressechef der preußischen Staatsregierung. Er
          begann als Dichter mit dem Drama „Josef“ und ließ diesem noch den Roman „Und ich suche
          die Schönheit“ und die weiteren Dramen „Wahn“, „Ein Leidensweg“, „Reinheit“ folgen.
          Salomo Friedländer (aus Gollantsch, Posen, 1871 geb.) gab Grotesken unter dem
          wundervollen Pseudonym Mynona (Umkehrung Von Anonym). Anno 1929 hat er sogar
          gegen Laemmle, den Verfasser von „Im Westen nichts Neues“, geschrieben. Erwähnt werden
          müssen hier auch die Brüder Heinrich und Thomas Mann (aus Lübeck, 1871 und 1875 geb.),
          die eine kreolische Mutter halten und jüdisch verheiratet sind, Heinrich mit Mimi Kahn aus
          Prag und Thomas mit Katja Pringsheim aus München. Literarisch gesehen, gehören sie auch
          zuletzt zum Judentum. Von Heinrich lese man die Romane „Die Arbeiter“, ein äußerst
          aufreizendes Werk, und „Der Unterthan“, der das Zeitalter Wilhelms II. karikiert, von Thomas
          außer den berühmten „Buddenbrocks“, mit der Vorliebe für Halbjuden, vor allem „Königliche
          Hoheit“, welches Werk die Hofgesellschaft zugunsten der Geldleute lächerlich macht. Im
          jüdischen Leben wurzelt durchaus das Schaffen Georg Hermann Borchardts (aus Berlin, 1871
          geb.), der sich Georg Hermann nennt. „Jettchen Gebert“, „Henriette Jacoby“, „Kubinke“, „Die
          Nacht des Doktors Herzfeld“, „Heinrich Schön jun.“ sind richtige Judenromane mit sehr viel
          Bösem gegen uns Deutsche, was wir natürlich vorzüglich gebrauchen können. Im Kürschner
          von 1934 steht bei G. Hermann: Adresse unbekannt. Selbstverständlich! Halbjude war
          Hermann Popert (aus Hamburg, 1871-1932), für dessen Enthaltsamkeitsroman „Helmut
          Harringa“ der „Kunstwart“ einmal große Propaganda machte. Gegen Theodor Lessing (aus
          Hannover, 1872-1933), der an der Technischen Hochschule in Hannover angestellt war, ging
          die deutsche Jugend kräftig vor, als er sich ungehörig gegen Hindenburg zu schreiben erlaubte
          – er war einer der jüdischen Alleskönner, hat mehrere Bände Lyrik, Dramen, einen Roman
          „Komödie“, „Schopenhauer, Wagner, Nietzsche“, Einführung in die moderne Philosophie,
          gegen Dühring und über Maria Baslot-Seif und Rudolf Bartsch geschrieben. Richard Huldschiner (aus Gleiwitz, 1872-1931), Arzt und Korrespondent der „Vossischen Zeitung“ in
          Innsbruck, gab eine Reihe von Romanen, „Arme Schlucker“, „Das adelige Schützenfest“,
          „Der Tod der Götter“, die freilich nicht sehr bekannt sind. Arthur Kahane (aus Wien, 1872-
          1932), Dramaturg des Deutschen Theaters in Berlin, hat „Lieder“, die Erzählungen „Clemens
          und seine Mädchen“ und „Die Tarnkappe“ und den Roman „Der Schauspieler“ verfaßt. Eine
          Berühmtheit ist wieder Roda Roda, eigentlich Sandor (oder Samuel) Friedrich Rosenfeld (aus
          Pußta Zdenci, 1872 geb.), den Adolf Bartels einen „verspäteten Nachzügler des großen Moses
          Gottlieb Saphir“ nennt – „Der Schnaps, der Rauchtabak und die verfluchte Liebe“,
          „Schummler, Bummler, Rossetummler“, „Bienen, Drohnen und Baronen“ sind die Titel
          einiger seiner Werke. Er war einmal österreichisch-ungarischer Offizier.

          V.
          Die neueste Entwicklung sei mit Karl Rosner (aus Wien, 1813 geb.) begonnen, der während
          des Weltkriegs ins kaiserliche Hauptquartier kam und dann im „König“ eine „Rettung“ Kaiser
          Wilhelms II. versuchte und die „Erinnerungen des Kronprinzen Friedrich Wilhelm“ herausgab
          – das Lesen seiner Romane „Die silberne Glocke“ und „Drei Fräulein von Wildenberg“ hätte
          die hohen Herrschaften belehren können, wes Geistes Kind dieser Jude sei. Ein sehr fleißiger
          jüdischer Erzähler ist Georg Hirschfeld (aus Berlin, 1873 geb.), der mit der Novelle „Dämon
          Kleist“ und dem Schauspiel „Die Mütter“ begann: zwei Dutzend Romane mindestens, unter
          ihnen „Die Belowsche Ecke“, „Pension Zweifel“, „Die Hand der Thea Sigrüner“, „Das Blut
          der Messalina“, liegen von ihm vor, dazu auch noch zahlreiche Novellenbände und weitere
          Theaterstücke. Der größte jüdische Dichter seiner Zeit war unzweifelhaft Jakob Wassermann
          (aus Fürth, 1873-1934), hat darauf freilich in Franz Werfel einen Konkurrenten bekommen.
          Wassermanns Romane „Die Juden von Zirndorf“, „Die Geschichte der jungen Renate Fuchs“,
          „Die Masken Erwin Reiners“, „Das Gänsemännchen“, „Christian Wahnschaffe“, „Laudin und
          die Seinen“, „Der Fall Mauritius“ muß der Deutsche lesen – um die Juden kennenzulernen.
          Mit unserer Kunst haben sie aber nichts zu tun. Der Nationalsozialismus ist ja dann gegen die
          bösen Literaturjuden vorgegangen, und die meisten haben Deutschland verlassen und leben
          als „Emigranten“ – „semigranten“ sagt der Volkswitz – im Auslande. – Redakteur der
          „Lustigen Blätter“ wurde Gustav Hochstetter (aus Mannheim, 1873 geb.), der sich
          „Asphaltstudien“, „Knigge im Rasiersalon“, „Galante Studien“, „Das Füßchen der gnädigen
          Frau“ „Das Buch der Liebe“, „Venus in Seide“, 1915 auch die Kriegsgedichte „Eiserner
          Frühling“ usw. leistete – über die jüdische Kriegslyrik ist auch ein eigenes Büchlein
          notwendig, ein humoristisches ja wohl. Zum Redakteur, sogar des „Berliner Tageblattes“, der
          „Vossischen Zeitung“, des „Lokalanzeigers“, brachte es auch Oskar Schweriner (aus
          Czernikau, 1873 geb.), schrieb aber, wenigstens früher, auch fleißig Romane, „Die russische
          Spionin“, „Police X 24“, „In Berlin-Palermo-Expreß“, „Opium“, „Kabine Nr. 11“ usw. Früh
          gestorben sind Arthur Pserhofer (ans Wien, 1873-1907) und Walter Turszinsky (aus Danzig,
          1874-1915), die Bühnenarbeit leisteten. Auch Hugo von Hofmannsthal (aus Wien, 1874-
          1929) ist ja verhältnismäßig früh verschieden. Er wurde, einer ursprünglich jüdischen Familie
          Löw entsprungen, aber arisch nicht ohne deutsches Blut, vom Judentum als einer unserer ganz
          Großen hingestellt, war aber wesentlich doch nur Bearbeiter, allerdings mit großem
          Formtalent. Sophokles‘ „Elektra“, Otways „Das gerettete Venedig“, die mittelalterlichen
          Stücke „Jedermann“ und „Das große Welttheater“ brachten ihm seine Erfolge. – Ein jüdischer
          Dickkopf ist Karl Kraus (aus Gitschin, Böhmen, 1874 geb.), der Herausgeber der „Fackel“,
          der auch seine Rassegenossen öfter herannahm, ein Modemann der Bankier Robert Prechtl
          (eigentlich Friedländer, aus Wien, 1874 geb.), der eine „Alkestis“ und „Die Nacht der Jenny
          Lind“ auf die Bühne brachte. Dem leichten Herrn Fritz Oliven, genannt Rideamus (ans
          Breslau, 1874 geb.), vergessen wir Deutschen die Travestie „Die lustigen Nibelungen“
          natürlich nicht. Neben Rideamus steht Pipifax, d. f. Leo Wulff (aus Stettin, 1874 geh.), der
          sich „Na also! sprach Zarathustra“ leistete. Wesentlich Feuilletonist ist Stephan Großmann
          (aus Wien, 1875 geb.), früher bei der „Vossischen Zeitung“, dann Herausgeber des
          „Tagebuchs“ – er gehört auch zu denen, denen wir allerlei heimzuzahlen haben. Max Messer
          (aus Wien, 1875 geb.), Hof- und Gerichtsadvokat in seiner Vaterstadt, schrieb „Die moderne
          Seele“, „Der Traum vom Weibe“ (Roman), „Varieté des Geistes“ – ja, das liebe Varieté!
          Polnischer Jude ist J. E. Poritzky (aus Lomza in Polen, 1876 geb.), Verfasser von „Keinen
          Kadosch wird man sagen“ und „Wie sollen wir Heinrich Heine verstehen?“, und auch Pawel
          Barchan (geb. 1876), der „Petersburger Nächte“ gab, stammt aus dem Osten. Heinrich Spiero
          (aus Königsberg, 1876 geb.) hat sich durch seine Werke über W. Raabe, Liliencron und
          Gustav Falke Verdienste erworben, auch einiges Dichterische gegeben. Ludwig Wolff (aus
          Bielitz, 1876 geb.) hat große Erfolge mit seinen Ullsteinbüchern gehabt. Arthur Landsbergers
          (aus Berlin, 1876-1933) Romane „Wie Hilde Simon mit Gott und dem Teufel kämpfte“, „Lu,
          die Kokotte“, „Lache, Bajazzo!“, „Frau Dirne“, „Raffen“, gehören zur bedenklichen Literatur.
          Redakteur der Wiener „Neuen Freien Presse“ war Raoul Auernheimer (aus Wien, 1876 geb.),
          der u. a. die Novellen „Die man nicht heiratet“ und die Lustspiele „Der gute König“ und
          „Casanova in Wien“ herausbrachte. Adolf Goetz (aus Dobrzyza, Posen, 1876 geb.), schrieb
          1906 „Ballin, der königliche Kaufmann“ und auch sonst noch allerlei Hamburgisches,
          daneben aber auch „Hadassa“, Legendenspiel, „Moses“, Drama, darauf Sendespiele.
          Chefredakteur und Theaterkritiker des „Berliner Börsenkuriers“ war Emil Faktor (aus Prag,
          1876 geb.), von Haus aus Lyriker. Er gab auch eine Monographie „Alexander Moissi“. Der
          Dramatiker G. Sil-Vara (eigentlich Silberer, aus Werschetz, Südungarn, 1876 geh.), der früher
          in London lebte und dann Feuilletonist der „Neuen Freien Presse“ war, gehört auch zum
          Volke Gottes. – Jüdische Mischlinge sind Paul Friedrich (aus Weimar, 1877 geb.), ein Sohn
          des Malers Woldemar Friedrich, der sich namentlich mit Grabbe befaßte und auch für
          deutschnationale Zeitungen schrieb, und Alfred Walter (von) Heymel (aus Dresden, 1878 bis
          1914), der Gedichte, Erzählungen und ein Drama herausgab und von Otto Julius Bierbaum
          zum Helden des Romans „Prinz Kuckuck“ gemacht wurde. Emil Lucka (aus Wien, 1877 geh.)
          hat die Romane „Tod und Leben“, „Isolde Weißhand“, „Das Brausen der Berge“,
          „Heiligenrast“, „Am Sternbrunnen“, „Tag der Demut“, auch Dichtungen, Novellen und über
          Otto Weininger und Dostojewski geschrieben. Als ganz besondere Größe gilt hie und da
          Rudolf Borchardt (aus Königsberg, 1877 geb.), der Gedichte und Krippenspiele
          veröffentlichte und sich mit Plato, Dante, Walter Savage Landor und Hugo von Hofmannsthal
          befaßte. Hugo Bettauer (aus Wien, 1877-1925), Verfasser ziemlich übler Romane (u. a. von
          „Die Stadt ohne Juden“), ward ermordet. – Expressionisten sind Ludwig Rubiner (aus
          Galizien?, 1882-1920), der stark alttestamentlich dichtete, und der Münchner Revolutionär
          Erich Mühsam (aus Berlin, 1878-1934), der seine gesammelten Gedichte 1914 „Wüste,
          Krater, Wolken“ betitelte und sich dann noch ein Drama „Judas“, „Revolution“, Lieder, und
          die Schrift „Gerechtigkeit für Max Hölz“ leistete. Wie alle Juden, wurde er begnadigt, beging
          aber später Selbstmord. – Fast Wassermannschen Ruf hat schon Alfred Döblin (aus Stettin,
          1878 geb.), Arzt in Berlin O, dessen Hauptwerke die Romane „Die drei Sprünge des Wanglun“,
          „Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine“, „Der schwarze Vorhang“, „Wallenstein“,
          „Berge, Meere und Giganten“ und „Berlin Alexanderplatz“ sind. Jüngst trat er mit einem
          Drama „Ehe“ hervor, das viel Widerspruch erweckte. Herwarth Walden (aus Berlin, 1878
          geh.), der mit der Zeitschrift „Sturm“ eine neue Bewegung brachte, heißt eigentlich Georg
          Lewin und hat außer Dramen auch die Romane „Das Buch der Menschenliebe“ und „Die
          Härte der Weltenliebe“ geschrieben. Ganz kurz nennen wir hier Paul Zifferer (aus Bistritz,
          Schlesien, 1879 geb.), Feuilletonredakteur der „Neuen Freien Presse“ und Verfasser von
          „Pariser Cantilenen“, W. A. Fred, d. i. Alfred Wechsler (aus Wien, 1879 geb.), der den
          „Roman eines Globetrotters“ verfaßte, Robert Heymann (aus München, 1879 geh.), der mit
          „Lais, die Hetäre“ begann und vom Dirnentum nicht loskam, Kurt Münzer (aus Gleiwitz,
          1879 geh.), der 1907 den vielbemerkten „Weg nach Zion“ und später „Der Ladenprinz“ gab,
          und Arno Nadel (aus Wilna, 1879 geh.), der einen „Cagliostro“, biblische Stücke, die
          Gedichte „Das Jahr der Juden“, „Rot und glühend ist das Auge des Juden“, „Heiliges
          Proletariat“ veröffentlichte. Rudolf Bernauer (aus Wien, 1880 geh.) leitete einmal vier
          Berliner Theater, begann als Dichter mit einer „Nora“-Parodie und verlegte sich dann auf die
          Operette – „Die keusche Barbara“, „Prinzessin Olala“, „Die Geliebte seiner Hoheit“, man
          kennt den Kram. Max Hockdorf (aus Stettin, 1880 geb.), Theaterkritiker des „Vorwärts“, der
          sich auch ein „Leben der Rosa Luxemburg“ leistete, Robert Sandek (aus Kolin, 1880 geb.),
          der den Roman „Dämon Berlin“ schrieb, Alfred Schirolkauer (aus Breslau, 1880 geb.), der
          Lassalle, Byron, August den Starken, Mirabeau für Bong bearbeitete, Hermann Blumenthal
          (aus Bolechow, Galizien, 1888 Oreb.), der Romane aus seiner Heimat und dann mit A.
          Landsberger auch ein „Gettobuch“ gab, seien gleichfalls nur flüchtig angeführt. Ein Gegner
          des Judentums war Arthur Trebitsch (aus Wien, 1880-1927), der außer einigen dichterischen
          Werken das nützliche Buch „Deutscher Geist – oder Judentum?“ herausbrachte. Ein großes
          jüdisches Licht ist wieder Julius Bab (aus Berlin, 1880 geb.), der über Dehmel, Anzengruber,
          Shaw, Goethe, Gustav Landauer, Hebbel, Albert Bassermann geschrieben hat. Sein
          bezeichnendstes Werk ist wohl „Fortinbras oder der Kampf des 19. Jahrhunderts mit dem
          Geiste der Romantik“ (1913).

          Verhältnismäßig groß ist auch die Zahl der Jüdinnen, die sich in neuerer Zeit im deutschen
          Schrifttum betätigt haben. Marie Hirsch, PS. Adalbert Meinhardt (aus Hamburg, 1848-1911),
          schrieb Romane aus dem Hamburger Leben, die aber nicht sehr echt sind. Auguste Hauschner
          (aus Prag, 1812-1924) hat die wichtigen Judenromane „Die Familie Lowowitz“ mit der
          Fortsetztung „Rudolf und Kamilla“ gegeben. Selma Heine (aus Bonn, 1855-1930), die
          Erzählungen verfaßte, nannte sich männlich Anselm Heine. Hugenott wollte Ilse Frapan,
          eigentlich Levien, vermählte Akunian (aus Hamburg, 1855-1908), die Verfasserin des
          Romans „Wir Frauen haben kein Vaterland“ und des Dramas „Retter der Moral“, sein – sie
          beging mit ihrer Freundin Emma Mandelbaum Selbstmord. Leonie Meyerhof, ps. Leo
          Hildeck (aus Hildesheim, 1860-1933), hat Romane und „Penthesilea, Frauenbrevier für
          männerfeindliche Stunden“ geschrieben. Von Herzog Ernst II. von Sachsen-Koburg-Gotha
          gefördert ward Juliane Dery, eigentlich Deutsch (aus Baja in Ungarn, 1864-1899), die in Paris
          lebte und, als sie als Spionin entlarvt wurde, in den Tod ging. Sie schrieb Novellen und
          Dramen. Carry Brachvogel, geb. Hellmann (aus München, 1864, geb.), verfaßte außer
          Romanen wie, „Der Kampf um den Mann“ und „Die große Gauklerin“, auch Monographien,
          die Pompadour, Katharina II. von Rußland, Maria Theresia, Robespierre. Elsa Bernstein, geb.
          Porges, ps. Ernst Rosmer, Gattin des Münchner Rechtsanwalts Max Bernstein (aus Wien,
          1866 geb.), wirkte vor allein durch Dramen, „Königskinder“, „Tedeum“, „Mutter Maria“, ist
          nun aber auch schon vergessen. Gertrud Wertheim, geb. Tietzer, ps. Truth (Wahrheit), Gattin
          des Warenhausbesitzers (aus Berlin, 1867 geb.), verfaßte den Berliner Roman „Hefe im
          Schaum“, den Wiener „Prinzessin Fee“, den Fin de siècle-Roman „Baron Max“, den High
          Life-Roman „Baden-Baden“, weiter „Der Apollo von Bellevue“, „Majestät a. D.“. Als
          Lyrikerin und Übersetzerin betätigte sich Hedwig Lachmann (aus Stolp in Pommern, Tochter
          eines jüdischen Kantors, I870-1918), die in ihrer Jugend Freundin Richard Dehmels und
          später Gattin des Anarchisten Gustav Landauer war. Viel Hallo machte das zwölfbändige
          Werk „Die Berliner Range“ von Ernst Georgy, eigentlich Margarete Michaelson (aus Berlin,
          1873-1924). Vor allem Reiseschriftstellerin ist Alice Schalek (aus Wien, 1874 geb.). Grete
          Litzmann, geh. Herzberg, die Gattin des Literaturprofessors Berthold Litzmann, gab Dramen
          und Novellen. Zu einer Größe hat man Else Lasker-Schüler (aus Elberfeld, 1876 geb.),
          Verfasserin von „Hebräische Balladen“ und der Novelle „Der Wunderrabiner von Barcelona“,
          zu erheben versucht, aber es ist nicht so recht gelungen. Ella Thomaß (aus Erfurt, 1877 geb.)
          nennt sich El-Correi und schrieb u. a. den Roman „Das Haus Moletti-Haupt“. Eine
          Humoristin möchte Alice Berend, verh. Hertz (aus Berlin, 1878 geb.) sein, man vergleiche
          „Die Bräutigame der Babette Bomberling“. Doris Wittner (aus Berlin, 1880 geb.) gab einen
          Heine-Roman, „Die Geschichte der kleinen Fliege“.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          Das Judentum im deutschen Schrifttum

          ….Doris Wittner (aus Berlin, 1880 geb.) gab einen Heine-Roman, „Die Geschichte der kleinen Fliege“.

          VI.
          Von den jüngsten Vertretern des Judentums in der deutsehen Literatur seien nur die
          allerwichtigsten genannt. Adolf Bartels stellt in dem letzten Kapitel seiner „Jüngsten“ fest,
          daß von den hier genannten 130 Dichtern etwa 50 Juden seien, also 38 %, obgleich der
          Prozentsatz der jüdischen zur deutschen Bevölkerung des Reiches doch nur 1 % betrug.
          Lustspieldichter ist Carl Sternheim (aus Leipzig, 1881 geb.), Verfasser von „Die Hose“, „Die
          Kassette“, „Bürger Schippel“, „Snob“ usw. – er wurde kaum mehr aufgeführt, da er dem
          Theaterpublikum zu „rational“ war. Emil Ludwig, Sohn eines Cohn (aus Breslau, 1881 geb.),
          hat Dramen und Romane geschrieben, aber seinen Ruf durch seine Monographien Bismarck,
          Wagner, Goethe, Napoleon, denen er zuletzt noch einen „Menschensohn“ folgen ließ, erlangt
          – ernste Deutsche nehmen ihn nicht ernst. Von Alexander Moritz Frey (aus München, 1881
          geb.) genügt es, die Werktitel „Solneman, der Unsichtbare“, „Kastan und die Dirnen“,
          „Phantastische Orgie“, „Gelichter und Gelächter“ zu nennen. Martin Beradt (aus Magdeburg,
          1881 geb.) schrieb Romane, u. a. „Go“, der „Humorist“ Robert Weill ps. Homunculus (aus
          Wien, 1881 geb.), hat u. a. einen Homosexuellen-Roman verfaßt, Awrum Halberthal, ps. A.
          Halbert (aus Botuschani, 1881 geb.) gab den Roman „Das Rätsel Juda“ und Bücher über
          Kleist und Wagner, Viktor Klemperer (aus Landsberg a. d. Warthe, geh. 1881) ist Novellist
          und Literarhistoriker. Als großer Lyriker wird Stephan Zweig (aus Wien, 1881 geb.)
          hingestellt; er hat auch ein Drama „Jeremias“ geschrieben. Im Weltkrieg gefallen ist Hugo
          Zuckermann (aus Eger, 1881-1914), der das österreichische Reiterlied „Drüben am
          Wiesenrand hocken zwei Dohlen“ dichtete. Karl Ettlinger (aus Frankfurt a. M., 1882 geb.), ps.
          Karlchen, Helios, Der alde Frankfurter, Theophrastus Kinkerlitz, möchte Humorist sein. Seine
          letzten Werke heißen „Frech und vergnügt“ und „Der ewige Lausbub“, Redakteur der „Neuen
          Freien Presse“ war Ludwig Hirschfeld (aus Wien, 1882 geb.), der mit „Der junge Fellner, ein
          junger Mensch aus gutem Hause“ begann. Vor allem Kunsthistoriker ist Max Glaß (aus Wien,
          1882 geb.), hat aber auch den Roman „Giorgione“ und noch weitere erzählende Werke
          geschrieben; er war dann Direktor der Terra-Film-Aktiengesellschaft in Berlin. Viktor
          Fleischer (aus Komotau, Böhmen, 1882 geb.) gab u. a. Dorfgeschichten und hat es zum
          Direktor der Frankfurter Verlagsanstalt AG. gebracht. – Einen starken Erfolg hatte mit seinem
          Drama „Könige“ Hans Müller-Brünn (aus Brünn, 1882 geb.) und schrieb dann noch weitere
          Dramen: „Der reizende Adrian“, „Flamme“, „Vampir“ usw. Der Erzähler Ernst Lothar
          (Müller, aus Brünn, 1890 geb.) ist ein Bruder von ihm. Wegen seines „Haßgesangs an
          England“ wurde Ernst Lissauer (aus Berlin, 1882 geb.) zeitweilig ziemlich stark beachtet. Er
          hatte vorher schon die Gedichte „Der Acker“, „Der Strom“, „1813“ gegeben und brachte dann
          u. a. noch „Bach, Idyllen und Mythen“, „Gloria Anton Bruckners“, die Dramen „Das Weib
          des Jephta“ und „Lather und Thomas Münzer“, hat sich aber doch nicht voll durchgesetzt,
          obschon er vielleicht der am ernstesten zu nehmende der modernen jüdischen Dichter ist.
          Fritz Friedmann-Frederich (aus Berlin, 1883-1934) und Julius Berstl (aus Bernburg: 1883
          geb.) sind moderne Bühnentalente. Schon gestorben ist Franz Kafka (aus Prag, 1883-1924),
          der u. a. die Verwandlung eines Handelsreisenden in einen Mistkäfer behandelte. Richard
          Anton Bermann (aus Wien, 1883 geb.) schrieb Romane wie „Die Films der Prinzessin
          Fantoche“ und „Bimini“ und Reisebücher, u. a. „Palästina“. Ernst Weiß (aus Brünn, 1884
          geb.) gab das sehr böse Buch „Tiere in Ketten“. Moderne Expressionisten sind Jakob van
          Hoddis (aus Berlin, 1884 geb.) und der Maler Ludwig Meidner (aus Bernstadt in Schlesien,
          1884 geb.). Max Brod (aus Prag, 1884 geh.) wurde durch seinen Roman „Tycho Brahes Weg
          zu Gott“ berühmt – vorher hatte er schon „Die Erziehung zur Hetäre“, „Jüdinnen“, „Arnold
          Beer“ veröffentlicht und schrieb dann noch „Weiberwirtschaft“, „Eine Königin Esther“,
          „Heidentum, Christentum, Judentum, ein Bekenntnisbuch“. Den berüchtigten Jud Süß
          behandelte Lion Feuchtwanger (aus Münchcen, 1884 geb.) in einem Drama und einem
          Roman, Stefan Markus (aus Zürich, 1884 geb.) verfaßte „Biblische Komödien“ und
          „Biblische Tragödien“, dann noch Werke mit Kleist und – Casanova als Helden, Hermann
          Sinsheimer, Redakteur des Münchener „Simplicissimus“ (aus Freinsheim, Rheinpfalz, 1884
          geb.) ein Buch über Heinrich Mann, Romane und mit andern „An den Wassern Babylons“,
          Leo Perutz (aus Prag, 1884 geb.) u. a. den Roman „Die Geburt des Antichrist“. Seine Heimat
          nennt nicht Carl Einstein (1885 geb.), vielleicht ein Verwandter des großen Albert – er schrieb
          Novellen, über Negerplastik und afrikanische, Mythologie. Paul Frank (aus Wien, 1885 geb.)
          hat exotische Romane wie „Das Mangobaumwunder“, „Der Gepard“ und leichte Lustspiele
          wie „Ein reizender Mensch“ verfaßt, Felix Braun (aus Wien, 1885 geb.) u. a. die Komödie
          „Till Eulenspiegels Kaisertum“, den Roman „Die Taten des Herakles“, die Aufsätze
          „Deutsche Geister“, das Schauspiel „Esther“, Max Hermann-Neiße (aus Neiße, 1886 geb.) die
          Gedichte „Das Buch Franciscus“, das Drama „Joseph der Sieger“, den Roman „Cajetan
          Schaltermann“, die Schrift „Die bürgerliche Literaturgeschichte und das Proletariat“, Wilhelm
          Speyer (aus Berlin, 1887 geb.) die Romane „Oedipus“, „Das fürstliche Haus Herfurth“,
          „Mynheer van Heldens große Reise“, auch Dramen wie „Der Revolutionär“. Einen
          Bühnenerfolg errang Bruno Frank (aus Stuttgart, 1887 geb.) mit seinem Schauspiel
          „Zwölftausend“. Er hat auch Gedichte, Novellen und die Romane „Die Fürstin“ und „Trenck“
          gegeben. Vor allem Lyriker ist Albert Ehrenstein (aus Wien, 1887 geb.) und ein sehr
          gefährlicher, wie seine Gedichte „Der Mensch schreit“, „Die rote Zeit“ (1918), die Essays
          „Den ermordeten Brüdern“, die „Briefe an Gott“ beweisen. Friedrich Wolf (aus Neuwied,
          1888 geb.), Arzt in Stuttgart, der Verfasser der Dramen „Tamar“, „Der arme Konrad“,
          „Kolonne Hund“, „Cyankali“ und des „Heldenepos des Alten Bundes“, wurde einmal wegen
          Abtreibung verhaftet, aber bald wieder freigelassen. Von Alfred Wolfenstein (aus Halle, 1888
          geb.) gibt es eine Dichtung „Die Nackten“, ein Essaybuch „Jüdisches Wesen und neue
          Dichtung“, dann Dramen wie „Die Nacht vor dem Beil“. Im Weltkrieg gefallen ist Alfred
          Lichtenstein (aus Berlin, 1889-1914), schon gestorben Alfred Lemm (eigentlich Lehmann,
          aus Berlin, 1889-1918) – beide haben Erzählungen geschrieben, Lemm recht bedenkliche. Ein
          ganz charakteristisches jüdisches Werk ist der Roman „Die jüdische Orgel“ von Ludwig
          Winder (aus Schaffa, Mährerr, 1889 geb.). Heinrich Eduard Jacob (aus Berlin, 1889 geb.) hat
          das Drama „Beaumarchais und Sonnenfels“ und Erzählendes verfaßt, Rudolf Leonhard (aus
          Lissa, Posen, 1883 geb., eigentlich Levysohn) u. a. die Balladen „Barbaren“ (1914), die Rede
          „Der Kampf gegen die Waffe“ (1919), den Roman „Beate und der große Pan“. Der Kritiker
          Rudolf Kayser (aus Parchim, 1889 geb.) gab u. a. die Legende „Moses Tod“. Von Paul Mayer
          (aus Köln, 1889 geb.) stammt „Ahasvers, des ewigen Juden, fröhliches Wanderlied“ („Seht,
          ich bin der Wurzellose“). Paul Kornfold (aus Prag, 1889 geb.) hat die Erzählung „Legende“
          und dann allerlei Dramen gegeben.

          Zum größten deutschen Dichter der Gegenwart möchte man Franz Werfel (aus Prag, 1890
          geb.) erheben, der den Roman „Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig“, die Dramen
          „Der Spiegelmensch“ und „Boelsgesang“, „Juarez und Maximillan“, die Romane „Verdi“,
          „Abituriententag“, „Barbara“ verfaßt hat – es langt dazu aber nicht. Auch der Halbjude Walter
          Hasenclever (aus Aachen, 1890 geb.), der die Dramen „Der Sohn“, „Der Retter“, „Jenseits“,
          „Gobseck“, „Ein besserer Herr“ usw. schrieb, wird überschätzt. Kurt Tucholsky (geb. 1890),
          der wahrscheinlich aus Galizien stammt, ist vor allem durch seine schönen Pseudonyme
          „Theobald Tiger“, „Peter Panter“, „Ignaz Wrobel“, „Kaspar Hauser“ bekannt geworden.
          Hermann Ungar (aus Boskowitz! Mähren, 1893-1929) veröffentliche „Knaben und Mörder“,
          „Die Verstümmelten“, „Die Ermordung des Hauptmanns Hanika“ – lauter Mord! Joseph Roth
          (aus Schwabendorf, 1894 geb.) hat den Roman „Hiob“ (New Yorker Judenviertel) und „Juden
          auf der Wanderschaft“ geschrieben. Modedramatiker sind dann noch Hans Jose Rehfisch (aus
          Berlin, 1891 geb.), Arnolt Bronnen (Halbjude, aus Wien, 1895 geb.), Alfred Neumann (aus Lautenburg, Westpreußen, 1895 geb.), Robert Neumann (aus Wien-Grinzing, 1896 geb.), Karl
          Zuckmayer (Halbjude, aus Nackenheim, 1896 geb.), Otto Zarek (aus Berlin, 1898 geb.), Paul
          Baudisch (aus Wien, 1899 geb.). Von jüdischen Dichterinnen seien endlich noch Friederike
          Maria Winternitz (aus Wien, 1889 geb.), jetzt Frau Stefan Zweigs, die Romane wie
          „Vögelchen“ gab, Alice Stein-Landesmann aus Dresden, 1884 geb.), die Dramen und
          Romane, „Die Flucht vor der Wahrheit“ usw., versuchte, Regina Ullmann (aus St. Gallen,
          1884 geb.), Verfasserin von Gedichten und Erzählungen, Vicki Baum (aus Wien, 1888 geb.),
          zur Zeit die berühmteste von allen diesen, deren Romane „Welt ohne Sünde“, „Ulla der
          Zwerg“, „Feme“, „stud. chem. Helene Willfüer“ usw. zum Teil Sensationen wurden, Alma
          Johanna König (aus Prag, 1889 geb.), jetzt Freifrau von Ehrenfels, die außer Gedichten die
          Erzählung „Schibes“, den Roman „Der heilige Palast“ und die „Geschichte von Half, dem
          Weibe“ schrieb, Marta Karlweiß (aus Wien, 1889), Gattin Jakob Wassermanns, die u.a. „Eine
          Frau reist durch Amerika“ und „Amor und Psyche auf Reisen“ gab. Einen Lustmord hat die
          Wienerin Rahel Sanzara dargestellt. Die Zahl der gewöhnlichen jüdischen Erzählerinnen ist
          recht groß.

          Adolf Bartels hat den Satz aufgestellt: „Ein Jude kann kein deutscher Dichter sein“, und der
          ist richtig; denn das Wesen des Juden ist von dem des Deutschen so verschieden, daß er
          dieses eben nicht richtig aufzufassen und darzustellen vermag. Immerhin hätte es ja einen
          bestimmten Reiz und auch Wert, zu sehen, wie wir uns in den Köpfen dieser fremden Rasse
          spiegeln, aber in ihrer Mehrzahl denken die jüdischen Dichter und Schriftsteller an keine
          wahrheitsgetreue Spiegelung, sie gehen auf Sensation aus und werden oft sehr bedenklich,
          von dem auch erhobenen Vorwurf, daß sie die Moral ihrer Gastvölker zu verderben strebten,
          um sie ganz in ihre Hand zu bekommen, einmal abgesehen. So muß man den jüdischen
          Literaturbetrieb jederzeit scharf im Auge behalten und unter Umständen rücksichtslos gegen
          ihn vorgehen – die Arbeit von Adolf Bartels, so verdienstlich sie gewesen ist, genügt noch
          keinesfalls.

          VII.
          Die fremden Literaturen haben, wie schon Heinrich von Treitschke festgestellt hat, nicht so
          viele Juden wie die deutsche. Wir wollen hier doch die wichtigsten nennen. Aus der
          niederländischen Literatur ist der Dramatiker Hermann Heijermans (aus Rotterdam, 1864-
          1924) zu erwähnen, dessen Stücke „Ghetto“, „Ahasver“ und die „Hoffnung auf Segen“ auch
          in Deutschland gedruckt und aufgeführt wurden. Dänische Juden sind Henrik Hertz (aus
          Kopenhagen, 1797-1870), einst durch sein Drama „König Renés Tochter“ bekannt, Meir
          Goldschmidt (aus Hardingborg, 1809-1887), der das radikale Wochenblatt „Corsaren“
          herausgab und die Romane „Die Juden“ und „Heimatlos“ schrieb, Georg Morris Cohen
          Brandes (aus Kopenhagen, 1842-1927), der als Literarhistoriker („Die Hauptströmungen in
          der Literatur des 19. Jahrhunderts“) eine europäische Größe wurde, und sein Bruder Edvard
          Brandes (aus Kopenhagen, 1847-?), der Dramen schuf. Peter Nansen (aus Kopenhagen, 1861-
          1918), Erzähler und Dramatiker, hieß eigentlich Nathanson, und auch der Dramatiker Gustav
          Esmann (aus Kopenhagen, 1860-1904) war Jude. – Der Norweger Henrik Wergeland (aus
          Christiania, 1808-1845) hatte von der Mutterseite her Judenblut und gab denn auch die
          Gedichte und Zyklen „Der Jude“ und „Die Jüdin“ heraus. In der schwedischen Literatur haben
          sich neuerdings die Juden Oskar Levertin (aus Gryt bei Norrköpping, 1862-1906), Novellist,
          und die Romandichterin Sophie Elkan (geb. Salomon ans Gotenburg, 1853-1921) bemerkbar
          gemacht.

          Die jüdische Literaturgröße Englands ist immer noch Benjamin D’Israeli, der Staatsmann
          Lord Beaconsfield (aug London, 1804-1881), der hier im „Handbuch“ ja schon öfter erwähnt
          worden ist. Er hat neun Romane geschrieben, von denen „David Alroy“ eine Verherrlichung
          des Judentums ist. Eine solche gab auch in ihrem Roman „Daniel Deronda“ die bedeutende
          Dichterin George Eliot (Mary Ann Evans aus Warwikshire, 1819-1870), die den Juden
          George Henry Lewes (aus London, 1817-1878), Verfasser einer Goethebiographie, geheiratet
          hatte. Das Judentum des Dramatikers Stephan Philipps (aus London, 1870 geb.) ist
          zweifelhaft. – Als getauften Juden hat man Lewis Wallace (Wallach aus Brookville in Indiana,
          1827 bis 1905), den Verfasser des ungeheuer verbreiteten Christus-Romans „Ben Hur“,
          hingestellt. Als Verkörperin amerikanischen Judentums bezeichnet man die Lyrikerin und
          Dramatikerin Emma Lazarus (aus New York, 1849-1887).

          Die französische Literatur hat im 19. Jahrhundert auch manche jüdische Größe gehabt.
          Nicht ohne Judenblut war die berühmte Romanschriftstellerin George Sand (eigentlich Aurora
          Baronin Dudevant, geb. Dupin aus Paris, 1804-1876), die mit der jüdischen Bankiersfamilie
          Bernard, freilich auch mit Moritz von Sachsen zusammenhängt. Halbjude war Alexander
          Dumas d. J. (aus Paris, 1824-1895), der von der Vaterseite her auch noch Negerblut hatte –
          seine Stücke, von der „Kameliendame“ an, wirken ja auch in gewisser Beziehung jüdisch.
          Ludovic Halévy (aus Paris, 1834-1908), der bekannten Familie angehörig, schrieb mit Henry
          Meilhac die Texte zu Jakob Offenbachs Operetten. Der Verf asser der großen Rougon-
          MacStuart-Romanserie Emil Zola (aus Paris, 1840-1902) war, wie jetzt feststeht, eine jüdischslawisch- französische Mischung, woraus sich wohl auch sein Eintreten für den Hauptmann Dreyfus erklärt. Der richtige Jude Catulle Mendäs (aus Bordeaux, 1844 bis 1912) behandelte in dem Roman „Der Jungfräuliche König“ Ludwig II. von Bayern und Richard Wagner. Jüngere Juden sind die Dramader Maurice Donriay (aus Paris, 1860 geb.), Henry Bernstein (aus Paris, 1876 geb.) und der Romanschriftsteller André Maurois (eigentlich Herzog).

          Aus der italienischen Literatur genügt es, die ausgeprägte Jüdin Mathilde Serao (aus Patras,
          Griechenland, 1856-1927) zu nennen. – Endlich die russische Literatur.- Graf Leo Tolstoi
          (vom Gut Jassnaja Poljana, 1828 bis 1910), der größte russische Dichter, war jüdisch
          verheiratet, mit einer Sophie Behr – man hat ihr Judentum freilich bestritten. Unzweifelhafte
          Juden sind die Lyriker Simon Nadson (aus St. Petersburg, 1862-1887) und Simon Frug. Wohl
          aber spielen im bolschewistischen Literaturleben die Juden eine große Rolle, so u. a. Ilja
          Ehrenburg und der aus Deutschland emigrierte Arzt Friedrich Wolf. Die Ungarn Eugen von
          Rakosi (eigentlich Kremser, aus Acsad, 1842-1929), Joseph Kiß (eigentlich Klein, aus Mezö-
          Csat, 1843-1921) und der schon bei den deutschen Dichtern genannte Ludwig von Doczi
          (Dux, aus Dt.-Kreuz, 1815-1919) gehören auch dem auserwählten Volke an.

          Eine Liste der jüdischen Schriftsteller in Polen aus dem Jahre 1933 enthält über 80 Namen
          von Romanschriftstellern, Lyrikern, Übersetzern, Kritikern usw. Bekannter von ihnen sind der
          Lyriker Julian Tuwim, der Lustspieldichter Bruno Winawer, der Kritiker Ernil Breiter, der
          vielseitige Anton Slonimski und der Dichter Boleslaus Lesmian (Lesman).

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

  7. Ostfront sagt:

    Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

    Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

    In der Politik

    Es ist das Ziel der Deutschen Revolution, ein deutsches Volk zu bilden, das dank seinem
    hochwertigen Menschentum und dank seiner neuen, staatlich-gesellschaftlichen
    Gemeinschaftsordnung aus seinem arteigenen Leben einen würdigen Beitrag zur
    weltgeschichtlichen Leistung der arischen Völker geben kann. Die erste Voraussetzung für
    einen erfolgreichen Kampf um dieses Ziel ist eine negative Tat: die Reinigung des deutschen
    Volkskörpers vom Einfluß der rassefremden, auf ihre eigenen Ziele bedachten, als
    volksähnliche Sekte zusammenhängenden Judenschaft.

    Die Juden bestreiten nicht nur überhaupt, daß sie als „Gegenrasse“ selbstsüchtig und
    herrschsüchtig über alle Grenzen ihrer Wirtsvölker hinweg gemeinsam nur nach ihren eigenen
    Interessen handelten, sondern sie behaupten gegen jede besondere Reinigungsmaßnahme der
    Wirtsvölker, sie sei unnötig gewesen und nur aus hysterischer Panik oder aus verblendetem
    Haßwahn geboren. Das Weltjudentum verbreitet heute in seiner Abwehr gegen den Schlag,
    den es 1933 getroffen hat, außerhalb der deutschen Volksgrenzen, daß die Juden in
    Deutschland eine bescheiden und friedlich dahinlebende Gruppe von Staatsbürgern gewesen
    seien, daß ihnen jeder Ehrgeiz zur Macht gefehlt habe.

    Gegenüber dieser Behauptung wird hier eine Besinnung auf die Tatsachen versucht. Es wird
    gegen die These von der politischen Harmlosigkeit der Juden in Deutschland behauptet, daß
    sie unermüdlich nach Einfluß in der deutschen Politik gestrebt und daß sie in der Zeit des
    Weimarer Zwischenreichs entscheidenden Einfluß erreicht haben, daß die
    Reinigungsmaßnahmen der nationalsozialistischen Revolution eine unumgängliche
    Vorbedingung zur deutschen Wiedergeburt gewesen sind.

    Nur selten ist das politische Machtstreben der Juden in Deutschland unverhüllt
    hervorgetreten. Der jüdische Einfluß war gerade deshalb so gefährlich, weil er immer
    versuchte, anonym zu bleiben und sich zu tarnen. Nur in der Zeit der größten jüdischen
    Machtentfaltung, in der Zeit nach 1918, haben sich die Juden stellenweise zur Aufgabe ihrer
    Tarnung verleiten lassen und damit zu ihrem heutigen Leidwesen den deutschen
    Abwehrkampf wesentlich erleichtert.

    Zweitens wird behauptet, daß die einzelnen Juden, die in allen möglichen deutschen
    Behörden, Parteien und Organisationen saßen, sich wohl in ihrer Stellungnahme zu vielen
    einzelnen politischen Fragen unterschieden, daß sie aber auf allen Seiten zusammenrückten,
    sobald ein jüdisches Interesse berührt war. Die Machtstellung in der deutschen Politik wurde
    für jüdische Zwecke benutzt.

    Es lag im jüdischen Interesse, daß die politischen Ideen des 19. Jahrhunderts, die vor allem
    von den europäischen Westvölkern getragen werden, sich über die Welt ausbreiteten. Denn
    erst diese Ideen der bürgerlichen Gleichheit und Freiheit ermöglichten den jüdischen Aufstieg
    der neuesten Geschichte. So ist das Judentum in der Politik naturnotwendig ein
    Bundesgenosse jener Mächte, die das deutsche Volk als für sich verderblich erkannt hat. Die
    innere Zerrissenheit der parteimäßig gegliederten Massendemokratie, der Rationalismus der
    westlichen Aufklärung, das unheroischbürgerliche Erziehungsbild einer geschichtsmüden
    Erwerbsgesellschaft entsprechen ebenso dem jüdischen Interesse und auch der jüdischen Art,
    wie sie dem deutschen Volke wesensfremd und feindlich sind. Die Werte des 19.
    Jahrhunderts, die 1919 in Europa siegten, sind der Todfeind des deutschen Volkes. Das
    Judentum aber stand und steht notwendig auf ihrer Seite. Der politische Einfluß des
    Judentums wird also notwendig gegen die Interessen des deutschen Volkes eingesetzt.

    Drittens muß gesagt werden, daß, auch wenn dieser geschichtliche Interessengegensatz
    zwischen dem deutschen Volk und dem Judentum nicht bestünde, also auch wenn das
    Judentum nicht der natürliche Bundesgenosse des Liberalismus wäre, daß dann doch immer
    noch die von der Rassenkunde gezeigten Eigenschaften des Judentums, seinen Einfluß in der
    deutschen Politik volksschädlich machen. Das deutsche Volk hat schon gerade mit seiner
    eigenen inneren Unausgeglichenheit genug zu tun und kann sich nicht mit Einflüssen einer
    Menschengruppe noch mehr belasten, die durch rassische Anlage und geschichtliche Formung
    ein Höchstmaß von Zwiespältigkeit, Bereitschaft zur Selbstaufgabe, unvornehmer Launigkeit
    in sich trägt. So ist auch ein „nationaldeutsch“ gesinnter Jude in der deutschen Politik
    unmöglich.

    Viertens ist stets in Erinnerung zu behalten, daß das Judentum in jeder Staats- und
    Gesellschaftsform nach politischem Einfluß strebt, daß seine Macht also mit ihrer Stellung in
    den früheren Parteien noch keineswegs erschöpfend dargestellt ist. Ein Wandel der staatlichen
    Ordnung beseitigt nur dann den jüdischen Einfluß, wenn er von einem inhaltlichen völkischen
    Glauben getragen wird. Vor dem Parteienstaat des 19. Jahrhunderts suchten die Juden als
    Diener der Fürsten politischen Einfluß zu gewinnen. Die klügsten Juden suchen rechtzeitig
    vor dem vorausgesehenen Zusammenbruch des Parteienstaates Anschluß an autoritäre
    Bewegungen. Sie setzten 1932 in Deutschland ihre Hoffnungen zuletzt auf „autoritäre“
    Regierungen, wenn sie nur vor dem Nationalsozialismus verschont blieben. Sie sind im
    Notfall gern bereit, faschistisch zu werden, solange nur ihre Interessen nicht angetastet
    werden. Sie hoffen, sich in autoritären Staaten in der Bürokratie und in der staatstragenden
    Partei durchsetzen zu können oder von ihrer Stellung in der Wirtschaft aus wieder politischen
    Einfluß zu gewinnen. Ihre Solidarität überlebt jeden Regimewechsel und kann nur von einem
    wirklich wachen Volk aus dem Bereich der politischen Leitung endgültig hinausgeworfen
    werden.

    Trotz dieser Anpassungsfähigkeit an sich wandelnde staatliche Ordnungen waren die Juden
    in ihrem ersten großen Anlauf zur Gewinnung politischen Einflusses in Deutschland unlösbar
    mit dem Aufstieg der bürgerlichen Gesellschaft verbunden. Ihr politisches Wirken kann daher
    am besten zunächst innerhalb der „bürgerlichen“ und der marxistischen Parteien der
    bürgerlichen Klassengesellschaft dargestellt werden, die 1933 als Macht des deutschen
    Lebens gestürzt worden ist.

    Die bürgerlichen Parteien

    Die Fürstenhöfe

    Zum ersten Male in der deutschen Geschichte erlangten die Juden politischen Einfluß in der
    Zeit, die den Weg zur bürgerlichen Klassengesellschaft ebnete, indem sie endgültig die schon
    seit langem dahinsiechenden ständischen Bindungen auflöste. Der fürstliche Absolutismus
    zerstörte die vielen nahen Bindungen der Volksgenossen und richtete seine Hoheit auf über
    einer gleichmäßigen Zahl von „Untertanen“, schuf damit die Vorläufer der „Staatsbürger“ des
    19. Jahrhunderts. Sobald die räumliche Anwesenheit in einem Territorium einen einzelnen
    Menschen in den politischen Bereich hineinbezieht ohne nach seiner Herkunft zu fragen, ist
    der Weg frei zur politischen Emanzipation der Juden, die dann ja auch nur „Untertanen“ sind
    wie alle anderen Bürger des fürstlichen Gebietsstaates.

    Die deutschen Fürsten ließen sich von Juden in ihren Geldnöten helfen und gewährten ihren
    „jüdischen Untertanen“ politischen Einfluß. So wie die merkantilistische Fürstenpolitik Wert
    darauf legte, ihr Land mit „Untertanen“ zu füllen und dabei wenig nach deren Herkunft fragte,
    also auch gern die andernorts vertriebene Juden bei sich aufnahm, so wenig kümmerte sich
    der abstrakt aus dem Volksganzen gelöste Staat um die Herkunft des benötigten Geldes. Die
    Fürsten beschäftigten seit dem Ende des 17. Jahrhunderts ihre Hofjuden als Agenten für
    Finanzgeschäfte, als ihre Geldleiher und auch als ihre Berater in politischen Dingen, die
    natürlich mit Einnahmemöglichkeiten eng zusammenhingen. Die Hofjuden wurden eine Art
    halbamtlicher Minister bei Hofe der dynastischen Territorialstaaten. „Wir können uns den
    modernen Fürsten nicht ohne den Juden denken“ (Sombart: Die Juden und das
    Wirtschaftsleben. s. 50).

    Unter den „Faktoren“, „Agenten“, „Residenten“ deutscher Fürsten ragten hervor der Fürther
    Jude Elkan Fränkel im Dienst des Ansbacher Markgrafen, Leffmann Behrens, der den
    Hannoveranern zur Kurwürde verhalf, Berend Lehinann, der sich um den dynastischen
    Zusammenschluß von Sachsen und Polen bemüht zeigte und vor allem der Mannheimer
    Geldleiher Süß Oppenheimer, der von 1732 bis 1737 dem Herzog Karl Alexander von diente
    und mit dem herzoglichen Absolutismus gegen das altständische Land focht. Der
    Brandenburger Große Kurfürst bediente sich des Elia Gumpertz von Emmerich als Agenten.
    Die Habsburger seit Ferdinand II. arbeiteten immer wieder eng mit den Juden zusammen:
    Josel Pinkherle, Moses und Jakob Marburger, Ventura Parente und besonders der geadelte
    Bassewi von Treuenburg (1580-1634) gehörten zu ihren Hofjuden. Der aufgeklärte Kaiser
    Josef II. begann 1781 mit dem ersten Schritt zur Emanzipation.

    Auch in der Zeit der allmählich siegreichen bürgerlichen Gesellschaft behielt eine Gruppe
    von Juden als Hofjuden weiter einen Weg zum politischen Einfluß in der Hand. Die
    Geldjuden der Fürsten benutzten die Politik in der Zeit des Deutschen Bundes zielbewußt für
    jüdische Zwecke. Der Berliner Bankier Itzig bearbeitete durch seine in Wien verheiratete
    Tochter Fanny von Arnstein Hardenberg und Humboldt, die preußischen Vertreter beim
    Wiener Kongreß. Nach langem Hin und Her erreichten die Juden schließlich, daß) der Artikel
    16 der Wiener Bundesakte dem Bundestag aufgab, über die Zukunft der Juden in Deutschland
    zu beraten. Auf dem Umweg über die Fürsten kämpften die Juden der freien Städte um ihren
    politischen Einfluß (vgl. Hermann Hofmeister: „Vom Hansegeist zum Händlergeist“, Leipzig
    1925). Der Bundestag sollte die Städte zur Emanzipation ihrer Juden zwingen. So wurde um
    die Judenreinheit Lübecks in Frankfurt beim Bundestag gekämpft. Rothschild, zuerst
    aufgestiegen durch seine Geschäfte mit dem Landgrafen von Hessen, dann ein wichtiger
    Finanzfreund des Wiener Kaiserhauses, ließ bei seinen fürstlichen Freunden im Interesse der
    Juden alle Minen springen, bemühte sich immer wieder um die Wiederherstellung des
    jüdischen Einflusses in Frankfurt, wie er unter dem Großherzog der Rheinbundzeit bestanden
    hatte. Die Frankfurter Bürgerschaft öffnete ihre Häuser notgedrungen erst dann den Juden, als
    1820 der allmächtige Metternich bei Amschel Meyer Rothschild in Frankfurt gespeist und den
    alten Juden damit als Freund des Kaisers ausdrücklich geehrt hatte und als im selben Jahr
    Frau Rothschild zum Ball beim preußischen Gesandten eingeladen worden war.

    Im 19. Jahrhundert blieben die Juden Berater der deutschen Fürsten und behielten auf diese
    Art eine wichtige politische Einflußmöglichkeit. Die Monarchien gaben ihre Adelstitel nicht
    umsonst den neuen „Baronen“ Simson, Weinberg, Friedländer-Fuld, Bleichröder,
    Goldschmidt-Rothschild, Mendelssohn, Oppenheim. Der Jude Moritz Ellstätter wurde
    Finanzminister des Großherzogs Friedrich I. von Baden. Gerson Bleichröder, der große
    Finanzmann zur Zeit des Krieges von 1870, benutzte seinen Einfluß bei Kaiser und Kanzler
    zum Besten seiner Mitjuden. Schon 1868 hatte sich das Haus Habsburg auf Betreiben der
    Bankiers Bleichröder und Rothschild für die Gleichberechtigung der Juden in Rumänien
    eingesetzt. 1878 beim Berliner Kongreß stellten die europäischen Mächte den Rumänen als
    Bedingung für die Aufnahme in die Völkergemeinschaft die Emanzipation der rumänischen
    Juden. Die Anerkennung erfolgte erst am 20. Februar 1880. Sie war der Lohn für die
    verfassungsrechtlich zugestandene Gleichberechtigung der Juden Rumäniens. Die Stimmung
    der Völker zeigte Wilhelm I. in einem an den Fürsten Karl Anton von Rumänien gerichteten
    Brief vom 25. Juli 1879: „Was Rumänien betrifft, so habe ich, wie Du weißt, von Haus aus
    den Kongreßbeschluß in der Judenfrage aufs äußerste gemißbilligt, allerdings nur après coup,
    da ich die Geschäfte nicht führte. Seitdem habe ich mich natürlich nur für die strikte
    Ausführung der Kongreßbestimmungen aussprechen müssen, jedoch bei jeder Gelegenheit
    verlangt, daß man in der Judenfrage nicht dränge, denn ich weiß aus Erfahrung, was die Juden
    in jenen Gegenden sind – angefangen mit Posen, Polen, Litauen und Wolhynien -, und die
    rumänischen Juden sollen noch schlimmer sein.“ Aber was half der Wille der Völker, wenn
    Bleichröder und der „preußische Hofbankier“ Rothschild die europäische Politik für jüdische
    Ziele einspannen wollten. Und was half der Wille der Fürsten, wenn ihre Regierungen mit
    jüdischen Bankiers zusammen arbeiten mußten? „Während des Berliner Kongresses benutzte
    Bleichröder seinen Einfluß zugunsten der verfolgten Balkanjuden“ (Encyclopaedia Judaica)!

    Kaiser Wilhelm II. war mit seinen „jüdischen Untertanen“ Emil und Walther Rathenau,
    James Simon, Isidor Löwe, Albert Ballin, Schwabach, Caro, Goldberger, Felix Simon,
    Gwinner, Koppel, Arnhold, Markus eng befreundet und hörte auf ihren Rat. Stolz fragt Herr
    Steinthal 1913: „War’s ein schlechter Instinkt, der den Kaiser vor ein paar Jahren trieb, Herrn
    Dernburg, Hirsch Dernburgs, des Talmudisten Enkel mit einem Portefeuille zu betrauen“
    (Meister: „Judas Schuldbuch“, S. 70).

    Die Fürsten mit ihrem Volksfremden, schematischen Untertanenbegriff ermöglichten den
    Juden zuerst ihren Einfluß auf das deutsche politische Leben.

    Aufklärung

    Zugleich mit dem Weg über den „politisch neutralen“ Staat öffneten sich die Juden den Weg
    über die Bildung zur Politik. Das aufgeklärte Jahrhundert gab allen Männern von Geist
    gleiches Ansehen und fragte nicht nach ihrer Herkunft.

    Dem Glauben an die Bildung als dem allgemein-menschlichen Wert liegt eine bestimmte
    religiöse Haltung zugrunde, die längst verwischt und vergessen, „säkularisiert“ sein kann,
    deren Art zu denken sich aber erhält. Diese religiöse Haltung wurde unter den christlichen
    Kirchen vom Sektenkirchentum des evangelischen Radikalismus, vom englischen
    Puritanertum, getragen. Sie geht weit in die Geschichte des Christentums zurück und findet
    ihren klarsten Ausdruck in der Forderung nach dem Allgemeinen Priestertum aller Gläubigen,
    in der Aussage von der gleichen Gotteskindschaft aller Menschen. Diese Haltung gebar den
    Gedanken der christlichen Toleranz, der in England von Milton und dann von Toland
    gepredigt wurde. Der Toleranzgedanke der Kalvinisten lähmte den altlutherischen
    Antijudaismus und führt geradlinig zu der modernen Rede: „Die Juden sind doch auch
    Menschen.“

    Säkularisiert, d.h. seines dogmatisch christlichen Charakters entkleidet, entwickelt sich dann
    der Toleranzgedanke zu der Anerkennung jedes „gebildeten Menschen“ als eines
    gleichberechtigten Gliedes in der universalen Gemeinschaft der aufgeklärten Bürger. Er öffnet
    also dem Juden das Tor, indem er alle alten Werte mit seinem neuen farblosen, volklosen
    Wert, „Bildung“ zu überspringen versucht.

    Zudem vererbt das Christentum der Aufklärung die bloße Forderung nach organisatorischer,
    religiöser Gleichartigkeit. Wenn ein Jude Christ wird, gilt er damit als voll ausgewiesen für
    alle Rechte der politischen Gemeinschaft, denn er gehört ja zu dem Kreis der
    gleichberechtigten Gemeindeglieder. Der evangelische Radikalismus erkennt zwischen den
    „Brüdern in Christo“ keine Schranken an, sondern will die Welt vorbereiten für ein Reich des
    Heils in allgemeiner Bruderschaft. Er öffnet also dem Judenchristen seine Arme und übersieht
    bewußt die völkische Grenze. Seit dem 18. Jahrhundert drängen sich die Massen getaufter
    Juden in das deutsche Leben, sie werden wohl praktisch, nicht aber grundsätzlich als
    Fremdlinge empfunden.

    Die Juden haben sich nun in Deutschland nicht nur in der demokratischen Gemeinde der
    aufgeklärten „Bildung“ als Gemeindeglieder eingefunden und in dieser neuen Gemeinschaft
    die Schranken ihrer Herkunft zu verstecken versucht, sie sind nicht nur als Judenchristen in
    die Kirchen eingegangen, sondern sie haben das Mittel der „Bildung“ benutzt zu politischem
    Einfluß zu gelangen, so wie die bürgerliche Gesellschaft insgesamt von Besitz und Bildung
    aus die alte Führerschicht aus dem Sattel zu werfen strebte.

    Das Mittel dieser Einflußnahme ist vom Ende des 18. bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts
    der „Salon“, d.h. die schöngeistige Geselligkeit in reichen jüdischen Häusern gewesen. Dort
    plaudert man dann nicht nur über Literatur, hört nicht nur Gedichte und Musik, erfrischt sich
    nicht nur mit Speise und Trank des Hausherren, sondern man trifft Politiker, erfährt Dinge
    von ihnen, die morgen wichtig sein können, man kann ihnen in heiterem Gespräch Wünsche
    vortragen, man baut sich ein Netz von Beziehungen zwischen „gebildeten Menschen“ auf.

    In dieser Art setzt lange vor der staatsrechtlichen Emanzipation der jüdische politische
    Einfluß ein. Die Salons von Mendelssohn, Veit, Mareus, Ephrami, Herz in Berlin, von
    Arnstein in Wien ließen um 1800 die Politiker ein und aus gehen. „Die Juden in Berlin, die
    Frauen der Salons, die Mendelssohn und die Veit, die Marcus und die Ephraim – die Juden der
    bürgerlichen Oberschicht ahnten schon den Hauch der beginnenden neuen Epoche“, so
    schreibt 1934 ein Rabbiner (Joachim Prinz: „Wir Juden“. Berlin 1934, S. 21). Der Salon der
    jüdischen Frau von Lebbin ermöglichte in der Caprivizeit, der Salon der Gräfin Fischler-
    Treuberg aus dem Stamm Asser ermöglichte vor dem Kriege, die Abendgesellschaften der
    Parvus und Barmat ermöglichten in der Weimarer Republik den Ausbau eines jüdischen
    Beziehungsnetzes.

    Der Wert „Bildung“ setzte sich bei den herrschenden Mächten der bürgerlichen Gesellschaft
    in Deutschland durch und warb für die „gebildeten“ Juden. In der Überschätzung der
    Bildungswerte fanden sich beide, Juden und Völker, zusammen“ (Prinz, S. 147). Die
    Gleichheit der Bildung führte zur Forderung politischer Gleichberechtigung. Aus der Welt der
    Aufklärung stammt die Schrift des preußischen Kriegsrats Dohm von 1781: „Über die
    bürgerliche Verbesserung der Juden“, die von der „natürlichen Gleichheit“ aller Menschen
    ausgeht. Die Aufforderung des Emanzipationsedikts Josefs II. in Österreich 1781, die Juden
    „als Nebenmenschen zu achten“, ist dem Geist der evangelischen Aufklärung verwandt. Der
    Weg zur „Oberschicht“ steht den Juden sofort offen, wenn Bildung ihn öffnet und nicht ein
    Ausleseprinzip des blutmäßigen Wertes, der Leistung und der Gesinnung. Durch den Kultus
    der „Bildung“ hat sich die deutsche bürgerliche Gesellschaft den Juden ausgeliefert. Die durch
    die Disziplin des Talmudstudiums erworbene scharfe Geistigkeit, die französischem Wesen
    oft ähnliche geistvolle Leichtigkeit der Rasse hat nicht nur Moses Mendelssohn, sondern
    Abertausenden seiner Rassegenossen den Weg in die deutsche „Oberschicht“ der bürgerlichen
    Gesellschaft geöffnet.

    Kapitalismus

    Der zweite oberste Auswahlweg der bürgerlichen Gesellschaft: Besitz, kam dem politischen
    Aufstieg des Judentums ebenso zustatten wie der Gedanke der Bildungsgemeinschaft und der
    Gedanke der Untertanengleichheit im absoluten Staat. Der Geldmaßstab des Kapitalismus
    löschte ebenso wie der Bildungsmaßstab der Aufklärung die alten Werte der Volksordnung
    aus und nahm jeden willig in das Zusammenleben der „Volkswirtschaften“ auf, der sich durch
    seinen Besitz ausweisen konnte. Diese neue Wertung wurde dem alten deutschen
    Handelspatriziat wider seinen eigenen Willen aufgezwungen, sie blieb aber bei der
    Ausbildung des Hochkapitalismus unvermeidlich.

    So wie die Juden besondere Anlagen mitbrachten, die sie bei einer Wertung nach
    intellektueller „Bildung“ bevorzugten, ebenso waren sie auch dem vom Kapitalismus
    geforderten Maßstab durch ihre Eigenart besonders gewachsen. Das Judentum hat gemeinsam
    mit anderen geschichtlichen Mächten wesentlich zur Ausbildung des Kapitalismus als
    historischer Wirklichkeit beigetragen (vgl. Werner Sombart: „Die Juden und das
    Wirtschaftsleben“, Leipzig 1911). „Der Jude vertritt im Gegensatz zum alten Bürgertum die
    grundsätzlich individualistische Auffassung von der Wirtschaft“ (Sombart). Seine räumliche
    Verbreitung, seine Fremdheit, sein Halbbürgertum unter den Wirtsvölkern, sein Reichtum,
    seine rationalistische Religion, seine intellektualistische Rassenanlage machten ihn geeigneter
    als Menschen aus anderen Völkern für die kapitalistischen Aufgaben.

    Wo die fürstliche Gunst und die Bildung allein die Tore nicht öffnete, da tat es dann das
    Geld des 19. Jahrhunderts. Der wackere Bremer Smidt schreibt am 20. August 1820 aus
    Frankfurt: „Bis zum Ende des vorigen Jahres war es hier noch gegen alle Sitte und Lebensart,
    einen Juden zu der sogenannten guten Gesellschaft zuzulassen. Kein Frankfurter Bankier oder
    Kaufmann lud einen Juden zum Essen, selbst keinen der Rothschilds, und die
    Bundestagsgesandten nahmen auf diese Sitte so viel Rücksieht, daß sie es gleichfalls nicht
    taten. Seitdem ich wieder hier bin, finde ich zu meinem großen Erstaunen, daß Leute wie die
    Bethmann, Gontard, Brentano usw. mit den ersten Juden essen und trinken, sie zu Gaste bitten
    und von ihnen zu Gaste gebeten werden, und man hat mir auf mein Verwundern darüber zur
    Antwort gegeben: man könne einmal kein Geldgeschäft von Bedeutung mehr ohne Zuziehung
    dieser Leute machen, man müsse sie zu Freunden halten, man dürfe es nicht mit ihnen
    verderben.“ Erst in der kapitalistischen Gesellschaft wird das Geldverleihen salonfähig, erst in
    der Zeit des Kapitalismus rückt die Wirtschaft Juden und Nichtjuden zusammen, zerbricht sie
    das Getto von innen, bevor sich die Rechtslage verändert hat. „Das Geld bot ihnen das einzige
    Mittel, die Tore des Ghettos zu sprengen“ (Encyclopaedia Judaica, Bd. V, S. 1056). Die
    Berliner Salons wuchsen aus dem in Banken und Fabriken in Heereslieferungen an die Armee
    Friedrichs erworbenen Reichtum eines Daniel Itzig und seinesgleichen. Es gab jüdische
    Millionäre schon vor der „Emanzipation“ (Graetz: „Geschichte der Juden“). Schon vor dem
    Hardenbergschen Befreiungsedikt von 1812 waren 2 von den 4 Berliner Börsenvorstehern
    Juden (Richard Mun: „Die Juden in Berlin“, Leipzig 1924). Der fürstliche und patrizische
    Merkantilismus der deutschen Territorien verfiel den Juden wegen ihres in der
    frühkapitalistischen Arbeit erworbenen Geldes.

    Von der Wirtschaft führte der Weg nicht nur in die Gesellschaft, sondern in die Politik.
    Itzig, Rothschild, Bleichröder, Friedländer, Rathenau trieben als Wirtschaftsführer Politik.
    Der Hamburger jüdische Bankier Karl Melchior saß in der deutschen Abordnung, die den
    Schandvertrag von Versailles annahm. In der bürgerlichen Gesellschaft bedeutet die Stellung
    in der Wirtschaft zugleich politischen Einfluß.

    Im Laufe des 19. Jahrhunderts verschmolzen dann die Ergebenheit gegen einen neutralen,
    befehlenden Staat, die Bildung und der Besitz zu einer festen Skala gesellschaftlicher Werte,
    mit denen man den „Staatsbürger“ maß. Je mehr sich diese Skala durchsetzte, desto glatter
    ging die Einschmelzung der Juden in die atomisierte Erwerbsgesellschaft vonstatten. Die
    Revolution der bürgerlichen Gesellschaft, die „Große“ Revolution von 1789, brachte den
    Juden die Möglichkeit zu politischer Herrschaft. Die Juden aus dem Quartier des Carmélites
    in Paris erschienen als Helden der Barrikaden in der Nationalversammlung, die ihnen den
    Weg zur Macht ebnen sollte. Clermont-Tonnerre sagte 1791 in der Nationalversammlung, daß
    ihnen das freie Frankreich „als Menschen alles“, doch „den Juden als Nation nichts“ gewähren
    wolle. Die Juden haben seitdem stets ihren Emanzipationsanspruch „als Menschen“, d.h. als
    die theoretisch konstruierten „Menschen an sich“ der bürgerlichen Gedanken gefordert, haben
    dann aber ihre Freiheit eben „als Nation“ benutzt. Jene Worte Clermont-Tonnerres zeigen den
    Grundirrtum der bürgerlichen Gesellschaft, den die Juden in den 150 Jahren seit der
    Revolution gründlich ausgenutzt haben, daß irgendein Mensch „als Mensch“ existiere und
    losgelöst von seiner lebendigen Nächstengruppe ein wirkliches Dasein führe. Nicht ohne
    Grund jubelte die jüdische Jugend des Rheinlands dem „Gettostürmer“ Napoleon zu, der dem
    besetzten Deutschland die Segnungen der Judenemanzipation als Fortsetzer der bürgerlichen
    Revolution aufzwang (Prinz, S. 24).

    Die einzelnen deutschen Staaten folgten langsam dem Beispiel des bürgerlichen Frankreich.
    Zu Anfang des Jahrhunderts hoben sie zwar die besonderen Einschränkungen für die Juden
    auf, gewährten auch ein gewisses Maß formaler Gleichberechtigung, scheuten aber vor der
    Zuerkennung des Vollbürgertums immer wieder zurück. Auf dieser Stufe blieb das preußische
    Edikt von 1812, das bayerische von 1813, das badische von 1807 usw. Auch gegen diese
    Zugeständnisse wehrte sich das deutsche Volk. Nach verschiedenen Zwischenstufen erklärten
    die Grundrechte von 1848 die völlige Gleichheit aller Staatsbürger, sie versanken aber wieder
    mit der gesamten Revolutionszeit. Am 3. Juli 1869 schließlich erließ der Norddeutsche Bund
    ein Gesetz, nach dem „alle noch bestehenden, aus den Verschiedenheiten des religiösen
    Bekenntnisses hergeleiteten Beschränkungen der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte“
    aufgehoben wurden, d.h. daß dem Judentum, das sich ja als „Religionsgemeinschaft“ gab, der
    Weg in den Staat geöffnet wurde. Die süddeutschen Staaten waren mit ähnlichen Maßregeln
    vorangegangen oder übernahmen die reichsgesetzliche Regelung nach 1871. Nur das
    ungeschriebene Gesetz des völkischen Instinktes wehrte sich weiter auch in der Zeit des
    Zweiten Reiches. 1918 brachte dann die Auslieferung aller politischen Möglichkeiten an die
    Masse der „Staatsbürger“ ohne Rücksicht auf ihre Art, wenn sie sich nur durch Besitz oder
    Bildung vor Wählern, Behörden und Bonzen ausweisen konnten. Der Weg, den das 18.
    Jahrhundert mit seinem „modernen“ Staatsgedanken, seiner Aufklärung und seinem
    Frühkapitalismus eingeschlagen hatte, führte jetzt zum Ziel. Der Staat der bürgerlichen
    Gesellschaft stand den Juden offen.

    Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
    https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

    • Ostfront sagt:

      Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

      Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

      …..Der Staat der bürgerlichen Gesellschaft stand den Juden offen.

      Liberalismus

      Es nimmt also nicht wunder, daß die Juden für diesen Staat der bürgerlichen Gesellschaft
      und seine politische Gesinnung, den Liberalismus, gekämpft haben. Der Rabbiner Prinz klagt
      1934 mit Recht: „Die Chance des Liberalismus ist verspielt. Die einzige politische
      Lebensform, die die Assimilation des Judentums zu fördern gewillt war, ist untergegangen“
      (S. 150). Die Juden Ernst Feder und Elbogen stellen in der Encyclopaedia Judaica über ihre
      politisch aktiven Volksgenossen fest: „Im ganzen überwiegt der Liberalismus.“ „Juden
      standen bei der bürgerlichen ‚Revolution‘ in vorderster Kampflinie“ (Rudolf Schay: „Die
      Juden in der deutschen Politik“, Berlin 1929, S. 307). Der Liberalismus mit seiner Lehre von
      der menschlichen Gleichheit und von der „Freiheit“ der einzelnen ermöglichte ihnen ihr
      solidarisches Zusammenarbeiten in der Maske der neutralen einzelnen. Er nützte ihnen. Seine
      rationale Weltlehre entsprach ihrem Glauben, ohne daß in diesem Punkt sich die
      verschiedenen theologischen Richtungen des Judentums und auch die religiös gleichgültigen
      Juden voneinander unterschieden. Die zivile, unheroische, händlerische, „private“,
      eigensüchtige Haltung des Liberalismus entsprach der jüdischen Rassenart. Wer den
      Liberalismus trifft, trifft die Juden. Wer die Juden trifft, trifft den Liberalismus. Nicht zufällig
      bemüht sich die liberale Welt um die deutschen Juden nach 1933! Die Juden waren der
      Vortrupp des Liberalismus in Deutschland.

      Der Liberalismus als Haltung und Gesinnung erwuchs in den „geistreichen“ Salons und in
      den gut verdienenden Bankhäusern und Fabriken des 18. Jahrhunderts, also in der Welt von
      Mendelssohn, Itzig und Rothschild. Er strömte ungeformt als breite „fortschrittlich“
      empfindende Masse in das 19. Jahrhundert hinein, ohne zunächst eine feste organisatorische
      Parteibindung zu haben. Denn noch widerstanden ja die deutschen Staaten der Reaktionszeit
      dem Parteiensystem der bürgerlichen Gesellschaft. 1848 in der Paulskirche wurde der
      Liberalismus zum ersten Male als eigentlich politische Bewegung aktiv. „Die Liberalen, mit
      den Juden durch wirtschaftliche Interessen und vor allem durch das gemeinsame Prinzip der
      Befreiung des Bürgers verbunden“ (Schay), arbeiteten schon vor der Paulskirche für das
      Judentum. Der von ihnen beeinflußte Rheinische Provinziallandtag hat 1843 den preußischen
      König um die Judenemanzipation geöffnet. In der Frankfurter Nationalversammlung saßen
      vier Juden: der Präsident Martin Eduard Simson, der Vizepräsident Gabriel Riesser auf der
      liberalen Rechten, Ludwig Simon aus Trier und Moritz Hartmann aus Böhmen auf der
      radikalen Linken. Eduard Simson führte 1849 die Abordnung der Nationalversammlung, die
      im Namen des deutschen Bürgertums dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. die deutsche
      Kaiserkrone antrug. Einer von den drei Juden der Preußischen Nationalversammlung von
      1848 war Johann Jacoby, der Sohn eines jüdischen Kaufmanns aus Königsberg, der
      schließlich in Wien bei Robert Blum mitkämpfte. Unter den Aufständischen von 1848 fanden
      sich Juden ebenso wie unter den Barrikadenhelden der Französischen Revolution. In den
      Kämpfen um die einzelnen deutschen Städte standen die Juden ebenso auf der bürgerlichliberalen Seite an führender Stelle wie in der Nationalversammlung. In die Lübecker
      Bürgerschaft zog 1851 als erster Jude der „Demokrat“ Samuel Marcus ein, nachdem das
      Revolutionsjahr 1849 die Emanzipation gegen die Bürger durchgesetzt hatte. In der
      Frankfurter Konstituante saßen 1848 8 Juden. Ein wesentlicher Teil der revolutionären
      Gärung in Frankfurt drehte sich überhaupt nur um die Judenfrage. Abgesehen von den
      Mandaten selbst saßen die Juden in den Wahlkomitees der liberalen Kandidaten, in Frankfurt
      unterstützten sie bei der Wahl zur Paulskirche den Liberalen Jucho. Sie ließen sich wählen
      oder sie sorgten für die Wahl ihnen genehmer Liberaler, denn „der heutige Jude ist ohne den
      liberalen Staat nicht denkbar“ (Prinz, S. 35). Während der neuen Reaktionszeit blieben sie bei
      den verschiedenen Richtungen der Liberalen. Ludwig Walesrode, der Sohn des J. E. Colien
      aus Walesrode gab 1860 „Demokratische Studien“ heraus, die Arbeiten von Lassalle,
      Bamberger, Hartmann. H. B. Oppenheim, Ludwig Simon brachten. Der Jude stand bei den
      Parteien der bürgerlichen Gesellschaft.

      Als sich dann nach 1860 der deutsche Liberalismus trotz seiner nie aufgegebenen
      weltanschaulichen Einheit über taktische Fragen spaltete und zu festen Parteien organisierte,
      blieben die Juden bei beiden Hauptrichtungen führend. Fortschritt und Nationalliberalismus
      hatten sich nichts vorzuwerfen. Stolz berichtet die Encyclopaedia Judaica: „In beiden Lagern
      standen Juden an führender Stelle“ (Bd. N, S. 1051). Und so ist es bis zur Auflösung der
      liberalen Parteien im Jahre 1933 geblieben. Dabei ist selbstverständlich zu bedenken, daß die
      Juden nicht immer offen als Abgeordnete der liberalen Gruppen auftraten, sondern sich oft
      mit der weniger öffentlichen, aber mindestens ebenso einflußreichen Rolle als Geldgeber, als
      Ausschußmitglied usw. begnügten, daß aber jedenfalls die jüdischen Wähler ihre Stimmen
      nicht umsonst dem Freisinn, den Nationalliberalen, den Demokraten, der Staatspartei, der
      deutschen Volkspartei gaben.

      Die Nationalliberalen standen schon zu Anfang unter jüdischer Führung. Ihre ersten Männer
      um 1870 waren der ehemalige Präsident der Frankfurter Nationalversammlung, Simson, der
      auch 1871 die Kaiserdeputation des Norddeutschen Reichstages führte und dann geadelt
      wurde, und waren besonders Bamberger und Lasker. Ludwig Bamberger aus Mainz diente
      während des Krieges 1870 Bismarck als Verbindungsmann zur liberalen Presse, nachdem er
      1848 auf dem linken Flügel der Liberalen gestanden und sich am pfälzischen Aufstand
      beteiligt, eine Zeitlang im Ausland gelebt hatte. Er konnte die nationalliberale Unterstützung
      Bismarcks schließlich nicht mehr mitmachen und verließ 1880 die Partei, um sich 1884 dem
      Freisinn anzuschließen. Er arbeitete besonders an der Finanzgesetzgebung des Zweiten
      Reiches mit, vergaß aber nie, daß er Jude war, wie sich aus seinem wütenden Kampf gegen
      den Antijudaismus Heinrich v. Treitschkes zeigte. Gegen seinen parlamentarischen Einfluß
      kämpften auch die „Aera-Artikel“ Perrots 1875. Eduard Lasker aus Jarotschin in Posen
      kämpfte im Wiener Aufstand unter Robert Blum. 1865 wurde er preußischer Abgeordneter in
      der Fortschrittspartei, um sich 1866 den Nationalliberalen anzuschließen. Er wirkte bei dem
      Emanzipationsgesetz von 1869 zielbewußt für die jüdischen Belange. Obwohl die
      Nationalliberalen im parlamentarischen Spiel zum Kanzler standen, setzte er gegen den
      Willen Bismarcks entscheidende Erweichungen der staatlichen Hoheit im Reichstag durch: Er
      setzte sich für eine Milderung der Strafjustiz ein, er stimmte 1874 auch gegen die eigene
      Partei mit dem Fortschritt gegen die Militärvorlage. Er erzwang gegen Bismarck die
      weitgehende Immunität der Abgeordneten. Auch er trennte sich 1879 von den
      Nationalliberalen. Selbst diese großbürgerliche Partei war ihm noch zu „national“ und zu
      wenig „liberal“. Auch H. B. Oppenheim fand Unterschlupf bei den Nationalliberalen. Der
      große Führer der Vorkriegszeit, Bassermann, war jüdisch versippt. Das nationalliberale
      Handbuch erklärte sich immer wieder grundsätzlich gegen den Antijudaismus.

      Die „Deutsche Volkspartei“ der Nachkriegszeit übernahm das judenfreundliche Erbe von
      den Nationalliberalen. Ihr Fraktionsvorsitzender Heinze antwortete 1919 dem Central-Verein
      auf seine Anfrage über die Haltung der Partei in der Judenfrage, „daß die Deutsche
      Volkspartei den Antisemitismus in jeder Form ablehnt und bekämpft und jede
      Verallgemeinerung etwa in Einzelfällen berechtigter Vorwürfe gegen deutsche Staatsbürger
      jüdischen Glaubens als unsachlich und ungerecht verwirft“. So konnten sich die
      großbürgerlichen Juden bei dieser Partei wohlfühlen (Ludwig Holländer: „Der
      Antisemitismus der Gegenwart“, Berlin 1919, S. 8). Paul von Schwabach von der
      Bleichröderbank und Max Warburg wirkten bei ihrer Gründung mit. Der Führer der
      „nationaldeutschen Juden“, Max Naumann, gehörte zur Deutschen Volkspartei. Jakob Riesser,
      ein gekaufter Neffe des Gabriel Riesser der Paulskirche, Präsident des Hansabundes, war
      1919 ihr großer Mann. Er wurde wie vordem sein Onkel Vizepräsident des deutschen
      Parlaments, obwohl er aus einem Bankskandal keineswegs mit einwandfrei weißer Weste
      hervorgegangen war. Aber die großbürgerliche Partei unterstellte sich willig jüdischer
      Führung im Kampf für das Geschäft gegen die „bodenständigen und rückständigen Elemente“
      des deutschen Bauerntums und des Mittelstandes. Hier sollten wirklich Besitz und Bildung
      gelten! Stresemann war durch seine Frau, eine geborene Kleefeld, dem Judentum versippt.
      Sein Schwager Kleefeld spielte in den deutsch-polnischen Beziehungen eine keineswegs
      einwandfreie Rolle. Dabei ist einem großen „Wirtschaftsführer“ der Landesverrat natürlich
      viel schwerer nachzuweisen als einem kleinen Agenten. Die Juden wußten sich in der
      deutschen Volkspartei sicher und flüchteten noch zuletzt in sie als „Rechtspartei“, nachdem
      sie den Zusammenbruch der Demokraten erkannt hatten.

      Ebenso unbedingt, zudem nur noch offener, verschrieben sich die Linksliberalen, die in der
      Parlamentsgeschichte, mehrfach ihren Namen wechselten, dem Judentum. Die von den
      Nationalliberalen abgesplitterten Juden Bamberger, Lasker und ihre Freunde landeten beim
      Freisinn. Die nichtjüdischen Führer des Fortschritts setzten sich mit Begeisterung für die
      jüdische Sache ein, sie handelten in der Überlieferung der bürgerlichen Revolution und ihrem
      Glauben an den „Menschen an sich“. Eugen Richter und Virchow sahen den Kampf gegen
      den Antijudaismus als eine ihrer wichtigsten politischen Aufgaben an. Die nichtjüdischen
      Mitglieder der Demokratischen Partei sind dieser Überlieferung treu geblieben, denn der
      „demokratische“ Linksliberalismus war der getreueste Hüter des Erbes von Aufklärung und
      Kapitalismus, des Erbes der bürgerlichen Gesellschaft. Die radikalen Juden von 1848 standen
      später beim Fortschritt, der so fanatisch gegen Bismarck und das preußische Heer kämpfte.
      Der Führer des bayerischen Freisinns war Wolf Frankenburger aus Nürnberg. Die Deutsche
      Fortschritts-Partei des alten Österreich zählte zu ihren Reichstagsabgeordneten den Juden
      Licht; Ofner, Hock, Kuranda waren freisinnig. Die linksliberalen „Gewerkvereine“ wurden
      von dem Juden Max Hirsch mit begründet. Die linksliberale Zeitschrift „Nation“ wurde von
      Ludwig Bamberger und Paul Nathan herausgegeben. Der Überpatriotismus des Juden
      Maximilian Harden und seiner „Zukunft“ entlarvte sich im Krieg selbst als unecht und schlug
      um in den typischen linksliberalen Defaitismus. Artur Levysohn, der Chefredakteur des
      „Berliner Tageblattes“, und sein Schützling und Nachfolger Theodor Wolff verkörperten stets
      die volksfeindliche, wehrfeindliche Politik des verjudeten „radikalen“ Bürgertums.

      Die Gründungsversammlung der Demokratischen Partei fand 1918 im „Berliner Tageblatt“
      auf Einladung dieses selben Theodor Wolff statt. Wolff selbst schied dann später wieder
      formal aus der Partei aus, weil sie ihm nicht „radikal“ genug war. Was er unter Radikalismus
      verstand, zeigte er zur Genüge nach seiner Emigration. Der große Mann der Demokraten war
      1919 der Schöpfer der Reichsverfassung, der jüdische Staatsrechtslehrer Hugo Preuß, seit der
      Novemberrevolution Innenminister, dann preußischer Landtagsabgeordneter und
      Reichskommissar. Der demokratische Fraktionsführer war der jüdische Staatsrat Ludwig
      Haas aus Baden. Der frühere kaiserliche Minister Dernburg, der „formlose Schaumschläger“
      (Tirpitz), spielte bei den Demokraten eine große Rolle. Als es der demokratischen Partei
      schon recht schlecht ging, holte sie sich als letzte Reserve Herrn Georg Bernhard in ihre
      Fraktion, der früher zugleich organisierter Sozialdemokrat und Redaktionsmitglied einer
      Zeitung des Großkapitalisten Ullstein gewesen war, sich dann von Ullstein, 1908 aber
      umgekehrt von der Sozialdemokratie getrennt hatte und seit 1913 die „Vossische Zeitung“
      leitete, sich außerdem führend im Central-Verein der deutschen Staatsbürger jüdischen
      Glaubens beteiligte. Bernhard ist stets scharf für eine unbedingte Verständigung mit
      Frankreich eingetreten, so daß seine Zeitung vom Volksmund den wohlverdienten Namen
      „Gazette de Foch“ erhielt. Er hat seine Liebe zu Frankreich schließlich mit seiner
      Auswanderung nach Paris und der Herausgabe einer der übelsten Emigrantenzeitungen, des
      „Pariser Tageblattes“, gekrönt. Walther Rathenau, Sohn des Hofjuden und Großindustriellen
      Emil Rathenau, wurde von den Demokraten als ihre bedeutendste Persönlichkeit betrachtet.
      Er trug in sich alle innere Zerrissenheit des Assimilationsjuden und sagte von sich selbst:
      „Nachts bin ich Bolschewist.“ Die Unsicherheit seines Wesens, die sich in dem Ausspruch
      zeigt: „Mit mir hat der Herrgott ein Experiment angestellt, das, selbst wenn es mißlingt
      interessant war“, machte ihn wahrlich nicht geeignet zur Führung Deutschlands in schwerster
      -Not. Er wollte, daß die Juden ein „Furchtvolk“ sind und sah ihre weltgeschichtliche Aufgabe
      in der Ausbildung höchster „Geistigkeit“. So wird es verständlich, wenn er im Herbst 1914
      fragt: „Wissen Sie, weshalb wir Krieg führen? – Ich weiß es nicht“ (Schay, S. 287). Diese
      bürgerliche, unheroische, unvölkische Haltung hinderte ihn aber umgekehrt nicht, die
      bewußte Anartung der Juden an das deutsche Volk zu erstreben. Er übernahm die oberste
      Organisation der Kriegsgesellschaften, die den Juden eine ungeheure Bereicherung brachten.

      Er erstrebte einen Neuaufbau Europas von der Wirtschaft aus im Bunde mit Frankreich und
      traf sich mit Loucheur zu den ersten Abreden über die „Erfüllungspolitik“. Anartung bedeutet
      dann eben doch Angleichung des „Mutvolkes“ an das „Furchtvolk“ und seine Art, durch
      Beugung unter politischen Zwang die Wirtschaft und die Seele zu retten. Rathenau glaubte,
      durch Versittlichung und Organisation von der Wirtschaft her das „Reich der Seele“ aufbauen
      zu können. Dieses unpolitische Ziel eines messianischen Reiches ist ein typischer Ausdruck
      des verweltlichten, „Säkularisierten“ Judentums, das seine stets gegenwärtigen religiösen
      Gehalte nunmehr auf Kosten der Wirtsvölker in intellektualistischen Konstruktionen zu
      verwirklichen strebt. Von Walther Rathenau bis zu den kleinen Viehjuden der westdeutschen
      Dörfer, die zuverlässig die einzigen Stimmen für die Demokraten in den Landgemeinden
      abgaben, gehörte das Judentum eindeutig zur geistigen Welt des Linksliberalismus. Es führte
      und prägte die Partei, die im Konflikt mit Bismarck, in der berüchtigten „Friedensresolution“
      von 1917, in der Weimarer Verfassung, in der Erfüllungspolitik sich Denkmale ihrer
      volksfeindlichen Tätigkeit gesetzt hat. 1919 erschienen Aufrufe in demokratischen Zeitungen:
      „Die Partei des deutschen Judentums ist die Demokratische Partei.“

      Die überparteilich „liberale“ Presse diente von der Zeit Sonnemanns und seiner „Frankfurter
      Zeitung“, des Bismarck-„Freundes“ Gumbinner und seiner „Kölnischen Zeitung“ bis zur Zeit
      Georg Bernhards, Theodor Wolffs und Heinrich Simons der „Sache des Fortschritts“. „Die
      nationalliberale Bewegung wurde geistig und organisatorisch von Juden stark beeinflußt, und
      ebenso die linksliberale Bewegung des freisinnigen Bürgertums“ (Schay, S. 307).

      Reaktion

      Obwohl also die Hauptmasse des Judentums bei den verschiedenen Spielarten des
      Liberalismus stand, blieb eine jüdische Gruppe stets im Lager der Reaktion, die ja dem
      Parteiensystem des 19. Jahrhunderts keinen grundsätzlichen Widerstand entgegensetzte,
      sondern in ihm für bestimmte Interessen spielte. Diese jüdische Gruppe war verhältnismäßig
      weniger zahlreich, sie war vor allem ungreifbarer als die sich offen zum Liberalismus
      bekennenden jüdischen Scharen. Sie war desto gefährlicher, weil sie vereint mit den Hofjuden
      den antiliberalen Staat von innen her schwächte.

      Interessant und nicht ungefährlich war eine kleine Zahl von theoretischen Systematikern in
      den reaktionären Parteien, die das konservative Gedankengut in eine feste Doktrin zu fassen
      suchten. Der getaufte Jude Friedrich Julius Stahl, vordem Schlesinger, war der Führer der
      konservativen Fraktion in der preußischen Ersten Kammer und schuf die konservative
      Ideologie. Er trat 1819, in einem Jahr, in dem die Abwehr der Judenemanzipation ihren
      Höhepunkt erreichte, zum Luthertum über und betätigte sich dann als allerchristlichster
      Denker im Kreise der politischen Romantik mit jener merkwürdigen Unausgeglichenheit, die
      den Juden zum Umschlagen in Extreme führt und ihn auch ein scheinbar gegenjüdisches
      Programm in jüdischer Weise mit rabbinischem Scharfsinn zu intellektuellen Dogmen
      festlegen läßt. In Ortsgruppen der Deutschnationalen Volkspartei sind gelegentlich gerade
      getaufte Juden die radikalsten Verfechter einer festen Doktrin gewesen, ohne mit ihrem
      intellektuellen Konservativismus ihre Herkunft abschütteln zu können.

      Die reaktionären Parteien selbst waren nicht abgeneigt, sich den Geist und auch das Geld
      der Juden zur Stärkung ihrer Stellung einzuverleiben. Die Schrift des deutschnationalen
      Monarchisten Friedrich von Oppeln-Bronikowski aus dem Jahre 1920: „Unparteiische
      Prüfung des Problems: Antisemitismus“ mit ihrem Aufruf zur Judenduldung war typisch für
      weite Kreise der Reaktion. Bekannt ist der Brief des Parteiführers Hergt an den Konsul
      Salomon Marx aus dem Jahre 1919, als dieser Jude sich von der Partei zurückzog weil sie den
      Antijudaismus nicht klar genug ablehne: „Sie wissen über die Schwierigkeiten, zu einer
      präziseren Fassung zu kommen, genau Bescheid … Viel richtiger würde es mir erscheinen,
      wenn die Herren jüdischer Abstammung, die auf unserem Boden stehen und sich der Partei
      auch nach außen zurechnen, durch ihr Verhalten, durch ihre Propaganda und durch Opfer, die
      sie der Partei bringen, die von ihnen erstrebte Stellung in der Partei und die Sicherung ihrer
      Interessen bei derselben erkämpften!“ (Holländer: „Antisemitismus der Gegenwart“, S. 9.)
      Immer wieder versuchten Juden, sich in diesem Sinne eine Stellung in der Partei zu
      „erkämpfen“. Die Partei nahm Halbjuden auf, gab schon 1919 der Halbjüdin Anna von Gierke
      ein Mandat.

      Entsprechend den konservativen Juden gab es immer Zentrumsjuden, die nach Möglichkeit
      vorher katholisch geworden waren. Am berüchtigtsten darunter war der Kölner Bankier Louis
      Hagen (früher Levy). Die Rabulistik der Rabbiner verstand sich mit der der Jesuiten, und
      außerdem sah man den gemeinsamen Feind in einem volksbewußten Deutschland. So war es
      nicht zu verwundern, „daß es den Juden viel leichter fällt, mit katholischen Kreisen als mit
      Protestanten auszukommen.“ Im deutschen Österreich hielten christlich-soziale Kreise trotz
      gelegentlicher antijüdischer Äußerungen einzelner Führer treu ihre Hand über die Juden, im
      Nachkriegsdeutschland bekämpfte das Zentrum fanatisch den Antijudaismus (J. Kreppel:
      „Juden und Judentum von heute“, Zürich 192,5, S. 507).

      Als das Judentum sah, wie der Liberalismus vor dem Angriff der völkischen Bewegung aus
      innerer Schwäche haltlos zusammenstürzte, gab es als letzte Fluchtparole den Ruf zur Rettung
      in die Reaktion aus. 1932 wählten viele Juden deutschnational. In Österreich fanden die Juden
      Schutz vor der nationalsozialistischen Volksbewegung nur bei der verbündeten Reaktion von
      politischem Katholizismus, Monarchismus und Bandenführertum. Der Wiener Oberrabbiner
      wirkte bei den amtlichen Anlässen des christlich-deutschen Ständestaates ‚Neu-Österreich‘
      feierlich mit.

      Der linke Flügel der reaktionären Parteien ist jüdischem Einfluß stets besonders ausgesetzt
      gewesen und hat sich oft in Zwischenformen dem Nationalliberalismus angeglichen. So
      bestand im Zweiten Reich das Zwittergebilde der „Freikonservativen“. Zu ihm gehörte der
      getaufte konservative Ideologe und Nationalökonom Otto Arendt, gehörten vor allem die
      beiden jüdischen, getauften Minister der Bismarckzeit, Friedberg und Friedenthal. Heinrich
      von Friedberg, Erzieher des Kronprinzen Friedrich, war dreizehn Jahre lang preußischer
      Justizminister. Die Judengegner erhoben schwere Vorwürfe gegen ihn in einer um
      Bleichröder spielenden Meineidssache. Karl Rudolf Friedenthal, ehemaliger „evangelischer“
      Zentrumsabgeordneter (!), war 1874-1879 preußischer Landwirtschaftsminister. Er war der
      Gründer der Freikonservativen Reichspartei. Das freikonservative Organ, „Die Post“, gehörte
      dem Juden Strousberg. In der Weimarer Republik schieden später wieder die offenen
      Judenfreunde unter Führung gerade der Männer wie Lindeiner und Hergt, die auf dem ersten
      Parteitag gegen den völkischen v. Graefe gekämpft hatten, aus und versuchten, als
      „Volkskonservative“ ein ähnliches Zwischengebilde wie die früheren Freikonservativen zu
      schaffen.

      Die marxistischen Parteien

      Die Juden in Deutschland waren nicht nur die entschiedensten und klarsten Träger der
      Parteien der bürgerlichen Gesellschaft, sondern sie waren ebenso einflußreich in der
      marxistischen Bewegung, die vorgab, die bürgerliche Gesellschaft überwinden zu wollen. Es
      könnte scheinen, als bestehe eben doch Todfeindschaft zwischen Juden und Juden, als sei der
      Gegensatz zwischen „Bourgeois“ und marxistischem „Proletariat“ schärfer gewesen als die
      Einheit im Judentum.

      Dieser Gegensatz ist aber nur ein Scheingegensatz. Der Marxismus gehört seinem Gehalt
      nach mit dem Liberalismus unlöslich zusammen und ist aus ihm geboren. Sombart, Sorel und
      viele andere haben nachgewiesen, daß „der proletarische Sozialismus ein echtes Kind der
      bürgerlichen Aufklärung“ ist. So wie die Aufklärung selbst steht er im Schatten des
      Judentums. Was in der liberalistischen Aufklärung an jüdischem Einfluß vorhanden war,
      sprach auch vom Marxismus aus die Juden an. Auch im Marxismus galt als letzter und
      höchster Wert „der Mensch“ im bindungslosen Sinne des Liberalismus. Auch im Marxismus
      kann sich das Judentum unter der Deckung der Lehre von der allgemeinen
      Menschengesellschaft glanzvoll behaupten. Liberale und marxistische Juden stritten zwar
      (wie die Schriftgelehrten der jüdischen Religion) über Geschichtsauslegungen, aber sie
      verstanden sich doch. Georg Bernhard konnte mit Siegfried Aufhäuser etwas anfangen. Der
      Ansatz im Denken Walther Rathenaus gleicht der Denkweise von Karl Marx. So wie man
      nicht nur im Liberalismus, sondern auch in der Reaktion saß, so rückversicherte man sich auf
      der anderen Seite beim Marxismus. Bei jeder Lösung, die eine politische Partei des 19.
      Jahrhunderts für Deutschland versucht hätte, wären die Juden gesichert und entscheidend
      beteiligt gewesen.

      Außer dieser inneren Gleichheit von Marxismus und Liberalismus finden aber die Juden
      besondere Möglichkeiten im Marxismus, die sie naturnotwendig in seine Reihen ziehen. Der
      Marxismus hat eine klare, dogmatische Systematik, die nicht nur von jüdischen
      Intellektuellen geschaffen, sondern auch von anderen Juden begriffen wird, so wie auf der
      anderen Seite der Jude Stahl das systematische Gedankengebäude für die Reaktion schuf. Die
      marxistische Lehre mit ihrer scharfen gedanklichen Logik spricht ein vom Talmud erzogenes
      Volk unmittelbar an, während der Liberalismus sich doch noch häufig um dogmatische
      Formulierungen zu drücken versuchte.

      Dazu war der Marxismus frei von den bürgerlich-nationalen Bindungen, die den
      heimatlosen Juden schon bei den Demokraten, noch viel mehr bei den Nationalliberalen eben
      doch immer wieder störten. Er war reine Heimatlosigkeit, reine Gesellschaftslehre ohne
      völkische Bindung, reine Lehre vom Besten des „natürlichen Menschen“, in dem es dem
      Juden darin kraft seines verschwiegenen Zusammenhalts besonders gut gehen sollte. Der
      Marxismus übernahm den Haß eines Heine gegen Deutschland und verschrieb sich der
      Heimat der „Menschenrechte“, die er bald in Frankreich, später in Rußland sah. Er legte die
      störenden nationalen Vorurteile ab.

      Im Marxismus konnte sich das lange aufgesammelte Ressentiment der Juden gegen ihr
      deutsches Wirtsvolk mit dem Haß des Klassenkampfes entladen. Der Haß gegen die Fremden
      und ihre Werte, der Haß gegen all das, was man selbst nicht sein konnte und auch nicht sein
      wollte, konnte sich hier loslassen. Welche Genugtuung, wenn man sogar deutsche Menschen
      dazu brachte, die Uniformen zu hassen und zu beschimpfen, die dem Judentum den Inbegriff
      des feindlichen, heldischen „preußischen“ Wesens darstellten. Hier im Marxismus brauchte
      man auf keinerlei bürgerliche Sentimentalität Rücksicht zu nehmen, sondern konnte
      gerechtfertigt von der dogmatischen Lehre über die Dinge herfallen, die Deutschland heilig
      und Juda verhaßt oder lächerlich waren.

      Schließlich war der Marxismus noch mehr eine jüdische Ersatzreligion, als es der
      Liberalismus sein konnte. Die Denkweise der jüdischen Lehre, der Glaube an das
      messianische Reich, an das Heil auf Erden, spiegelt sich in den phantastischen
      Zukunftshoffnungen des Marxismus, die ein Paradies auf dieser Welt schaffen, das Leid
      verbannen, den Kampf alles Lebendigen als oberstes Gesetz ausschalten wollen. Zwar glaubte
      auch der Liberalismus, mit seinem Reich der Freiheit und Gleichheit ein Ende der Geschichte
      erreicht zu haben, aber er wankte immer wieder in seiner messianischen Überzeugung und
      hatte außerdem bei den führenden Männern der kapitalistischen Wirtschaft keine Zeit, sich
      den Gang zum Paradies gründlich zu überlegen. Der Marxismus dagegen lieferte eine
      ausgebildete Theologie der Weltalter die bald in das Paradies ausmünden und damit die alte
      Hoffnung des jüdischen Volkes erfüllen sollten. Was für die Rabbiner das messianische Reich
      war, das wurde den Marxisten die klassenlose Gesellschaft. Die Juden waren gewohnt, in
      diesen Gedanken zu leben und von einem Ende der Geschichte in der Herrschaft des
      auserwählten Volkes zu träumen. Der Marxismus verhieß ihnen ein Reich des Heils.

      So widerspricht der starke jüdische Anteil am Marxismus keineswegs dem Einfluß auf die
      bürgerlichen Parteien, sondern er folgt selbstverständlich aus den Gründen für diesen Einfluß.
      Die Juden sind nicht, wie sie gelegentlich behaupten, durch den Druck ihres Wirtsvolkes nach
      „links“ getrieben worden. Die jüdischen Marxisten haben sich nicht erst unter dem Eindruck
      eines deutschen Antijudaismus dem Marxismus in die Arme geworfen. Sondern der
      Marxismus entsprach von Anbeginn an ihrem Wesen und ihrer Art. Sie folgten ihrer Natur,
      wo sie ihm folgten. Die Juden wurden aus Notwendigkeit „rot“. „Nur Kenner wissen, wie weit
      die rote Assimilation in der jüdischen Jugend fortgeschritten war“ (H. J. Schoeps: „Wir
      deutschen Juden“, Berlin 1927, S. 31). Seit vierzig Jahren stehen die Juden „überwiegend in
      den Linksparteien“ (A. Peyser: „Nationaldeutsche Juden und ihre Lästerer“, Berlin o. J., S. 6).

      Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
      https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

      • Ostfront sagt:

        Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

        Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

        ……Seit vierzig Jahren stehen die Juden „überwiegend in den Linksparteien“ (A. Peyser: „Nationaldeutsche Juden und ihre Lästerer“, Berlin o. J., S. 6).

        Die Erzväter

        „Fraglos ist die Rolle der Juden, die die theoretische Fundierung des Sozialismus schufen,
        bedeutend“ (Prinz, S. 44). Die Erzväter der marxistischen Lehren, die Begründer der Theorie
        waren Juden.

        Karl Marx selbst ist einmal „der größte Jude seines Jahrhunderts“ genannt worden, seine
        „geistige Gestalt war die der alten Propheten“ (Schay, S. 18/19). Sombart hat ausführlich das
        Judentum dieses Stifters der modernen Gegenreligion dargestellt („Der proletarische
        Sozialismus“, Jena 1924, S. 59 bis 73). Beide Eltern stammten aus Rabbinerfamilien, der
        Vater, früher Mardochai, ließ sich als Rechtsanwalt in Trier taufen. Die Familie war „krank an
        Leib und Seele“, „wurzellos“, „Ohne sicheren Standpunkt im Leben“. Frühreif wird Karl
        Marx mit schwer verdaulichem Lesestoff überfüttert. Er bleibt in seinem ganzen Leben ein
        nur intellektuell lebender Mensch und schreibt sich in einem Emigrantendasein den Haß aus
        der Seele. Er war ein „disäquilibrierter Assoziationsjude“ (Sombart). Herrschsucht,
        Ressentiment, Intellektualismus und innere Zerrissenheit sind ihm von seiner Rasse als Erbe
        hinterlassen worden.

        Seine Lehre entspricht seiner Herkunft. Sie will die geschichtliche Wirklichkeit aus ihr
        selbst deuten, um sie umgestalten zu können. In Wahrheit aber faßt sie nicht die Wirklichkeit,
        sondern eine von Marx in die Wirklichkeit hin-eingesehene Theorie, die den Notwendigkeiten
        seiner eigenen Art entspricht. Sie ist in ihrem Wesen jüdisch. Ihr Sieg nützt dem Judentum.
        Sie findet sich in vielen Schriften, die eine „Kritik“ von irgend etwas sind, im
        „Kommunistischen Manifest“ von 1848 und im „Kapital“, dessen erster Band 1867 erschien.

        Sombart hat richtig als den Kern des Marxismus eine materialistische Lebensauffassung
        dargestellt, und zwar nicht nur den berühmten „historischen Materialismus“ als eine Abart der
        dialektischen Geschichtsphilosophie, sondern den wirklichen, grob-sinnlichen Materialismus
        eines Händlervolkes, dem das Leben des privaten Einzelnen das höchste Lebensgut ist. Die
        Aufgabe der Weltgeschichte ist die Förderung eines im sinnlichen Sinne möglichst reichen
        Lebens für möglichst viele Menschen. Den bürgerlichen Wunsch nach dem möglichst
        ungehemmten Sichausleben der Einzelnen hegt auch der Marxismus. Sein Wunschbild der
        Weltgeschichte entspricht den groben Träumen der jüdischen Lehre. Die klassenlose
        Gesellschaft soll als Reich Gottes in diesem jüdischen Sinne errichtet werden, das ist der
        „sittliche“ Auftrag der Weltgeschichte. Die politische Geschichte der Erde folgt nicht ihrem
        eigenen gottgegebenen Gesetz, sondern sie ist der moralischen Wertung unterworfen, ob sie
        dem Kommen des Zukunftsreiches, des Reichs des Glücks der Masse dient oder nicht. Alles
        geschichtliche Geschehen wird mit dem Maßstab des privaten Glücksstrebens gemessen,
        dieses selbst zur sittlichen Aufgabe erklärt. Der „wissenschaftliche“ Marxismus enthält als
        Kern diesen prophetischen Glauben und Wunsch.

        Aus diesem materialistischen Willen ergibt sich dann die „wissenschaftliche“ Behauptung,
        daß die Geschichte von den Interessenkämpfen der Menschengruppen getragen werde, die um
        ihr „Glück“, d.h. um ihr Wohlergehen stritten. Marx faßt in der „Kritik der politischen
        Ökonomie“ seine „materialistische Geschichtsauffassung folgendermaßen zusammen: „Die
        Gesamtheit der Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die
        reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt, und welcher
        bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen. Die Produktionsweise des
        materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensprozeß überhaupt.
        Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgelehrt, ihr
        gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt. Auf einer gewissen Stufe ihrer
        Entwicklung geraten die materiellen Produktivkräfte in Widerspruch mit den vorhandenen
        Produktionsverhältnissen oder, was nur ein juristischer Ausdruck dafür ist, mit den
        Eigentumsverhältnissen, innerhalb deren sie sich bisher bewegt haben. Aus
        Entwicklungsformen der Produktivkräfte schlagen diese Verhältnisse in Fesseln derselben
        um. Es tritt dann eine Epoche sozialer Revolution ein … Eine Gesellschaftsform geht nie
        unter, bevor alle Produktivkräfte entwickelt sind, für die sie weit genug ist, und neue, höhere
        Produktionsverhältnisse treten nie an die Stelle, bevor die materiellen Existenzbedingungen
        derselben im Schoß der alten Gesellschaft selbst ausgebrütet worden sind.“ Also die
        Geschichte wird von den wirtschaftlichen „Produktionsverhältnissen“ bestimmt, nicht vom
        Menschen (S. 11 f.). Die gesamte Geschichte ist eine Geschichte von wirtschaftlich bedingten
        Klassenkämpfen. Geschichtliche Leistungen werden vom „Interesse“ der Einzelnen diktiert.

        Alle nichtökonomischen Verhältnisse der Menschen sind also bloßer „Überbau“ über der
        wirtschaftlichen Wirklichkeit. Religion, Staat, Familie, Kultur werden nur von der
        herrschenden Gesellschaftsklasse benutzt. Sie sind also in der Geschichte unwichtig vor der
        überragenden Bedeutung der Wirtschaft und des materiellen Glücksstrebens. Sie sollen im
        Zukunftsreich nur so weit bleiben, als sie den Interessen des Einzelnen dienen. Der Staat soll
        erniedrigt werden zu einem Ordnungssystem zwischen anarchistisch freien Einzelnen, wenn
        er einmal als Waffe in der Hand des Proletariats seinen Dienst für den Umsturz der
        Gesellschaft getan haben wird. Der gegenwärtige Staat hat keine Würde, so wenig wie die
        gegenwärtige Familie oder Kultur, sondern er ist nur ein Instrument der herrschenden Klasse,
        die mit seiner Hilfe die Arbeiterschaft niederhält.

        Während also die Scheidungen von Staat und Familie bekämpft werden, richtet sich der Ruf
        des Marxismus an die Klassen, an die „Proletarier aller Länder“. Nicht das Volk, sondern die
        Klasse ist der echte Träger der Geschichte. Wenn die Klasse nur durch die marxistischen
        Apostel einmal von der Verdummung ihrer Führer befreit worden ist, wenn sie die
        „Ideologien“ von Vaterland, Familie, Bindung sich abgewöhnt hat, wenn sie durch eine
        einsichtige Minderheit aus ihren Fesseln der Unwissenheit gerettet worden ist, dann wird sie
        zur Revolution antreten und das Erbe der Welt übernehmen. Marx sieht richtig die schamlose
        Ausbeutung der Arbeiterschaft durch den Kapitalismus, und niemand darf diese Tatsache der
        Ausbeutung bestreiten. Dann aber findet er den Grund zu dieser Ausbeutung in einer nationalökonomischen Theorie, der Lehre vom „Mehrwert“, nach der die Arbeitskraft des
        Arbeiters über das zu seinem sinngemäßen Unterhalt nötige Maß vom Kapitalisten in seine
        eigene Tasche gesteckt wird. Der Lohn beträgt also gerade nur so viel, daß der Arbeiter leben
        und seine Arbeitskraft erhalten kann. Der weitere Lohnanteil wird räuberisch einbehalten und
        zur Bereicherung der kapitalistischen Minderheit benutzt. Die Mehrwertstheorie ist von der
        Nationalökonomie selbst scharf kritisiert worden, man hat vor allem auf den von Marx nicht
        beachteten Unterschied von Produktionskapital und arbeitslosem Kapital hingewiesen.
        Bestritten werden muß aber vor allen Dingen, daß der Lohnraub das „Gesetz“ einer
        Wirtschaftsordnung und nicht vielmehr der Fehler der sie führenden Menschen ist. Der
        Lohnraub traf als Tatsache weithin zu, er war aber ein Vergehen und nicht ein natürlich ans
        den Produktionsverhältnissen folgendes Gesetz. Die von ihm Betroffenen werden durch die
        Tatsache ihres Leidens und durch die Aufklärung über die Gründe ihrer Not noch lange nicht
        zu einem Träger der Geschichte formiert, sie werden höchstens zu einer ungeschichtlichen
        Revolte angestachelt oder aber, und das ist der eigentliche Sinn des Marxismus, sie erheben
        sich gegen den vermeintlichen Grund ihres Elends im Dienst, zu Nutzen und unter Leitung
        von einer kleinen Gruppe „einsichtiger“ Führer, von einer Diktatur der Intellektuellen, die
        dann den Juden zufällt.

        In dem nationalökonomischen und soziologischen System des Marxismus wird stets mit der
        Abstraktion des von wirtschaftlichen Interessen bestimmten Menschen gearbeitet, den es in
        Wirklichkeit gar nicht gibt. Auch die Industriearbeiter der Völker wurden nie von ihren
        „wirtschaftlichen Interessen“, gerade trotz ihrer wirtschaftlichen Macht, bestimmt, sondern sie
        widerstrebten dem Ausgestoßensein aus der völkischen Gemeinschaft durch die Gliederung
        nach den Werten der bürgerlichen Gesellschaft mit aller Verzweiflung, sie wollten gerade
        Volksgenossen bleiben. Mit Volksgruppen, die noch viel dichter in der Überlieferung der
        völkischen Sitte leben als die städtischen Industriearbeiter, z. B. mit den Bauern, kann die
        marxistische Theorie nichts anfangen. Sie kann nur auf ihre Ausrottung hoffen. Der
        Neuaufbau der Gesellschaft aus den untereinander gleichen Wirtschafts- und
        Genußmenschen, das ist das Ziel des Marxismus; nur durch eine Verwirklichung dieses Zieles
        behauptet der Marxismus, die in jeder anderen Ordnung fortdauernde Ausbeutung endlich
        heilen zu können. Der Marxismus übernimmt also die liberale Lehre vom „Menschen an sich“
        und verflacht sie noch weiter. Er ist noch abstrakter, noch materieller, – noch jüdischer als der
        Liberalismus.

        Die schließliche Verwischung aller völkischen Unterschiede, die Absetzung der staatlichen
        Hoheit, das zivile, unheldische Lebensideal im Endziel des Marxismus dienen den jüdischen
        Interessen. Der von diesem Endziel aus geforderte Klassenkampf mit seiner Zersetzung der
        völkischen Schlagkraft, mit seiner Höchstbewertung der wirtschaftlichen Verhältnisse als
        Zwischenstadium auf dem Weg zum Paradies dient auch jüdischen Interessen. Wo der
        Mensch mit marxistischem Maßstab gemessen wird, da kann der Jude allemal einer guten
        Note sicher sein. Vor allem bringt er ja das helle Gehirn für die Einsicht „von kommenden
        Dingen“ mit, empfiehlt sich also als Führer.

        Marx hat sich selbst zur Judenfrage geäußert. Er stimmt Bauer, gegen den er seine Schrift
        geschrieben hat, zu, daß man einen „religiösen Gegensatz“ nur unmöglich machen könne,
        indem man „die Religion aufhebt“ („Zur Judenfrage“, bei Rowohlt 1919, S. 9). Er will aber
        diesen Gegensatz nicht nur im staatlichen Recht, sondern auch in der gesellschaftlichen
        Wirklichkeit aufheben, denn die Religion ist nicht die Ursache, „sondern nur noch ein
        Phänomen der menschlichen Beschränktheit“. Die „religiöse Befangenheit“, wie er die
        Sonderstellung der Juden zu nennen beliebt, folgt aus der gesellschaftlichen Gliederung, in
        der dem Juden die Rolle des wichtigsten Kapitalisten zugeteilt ist. Er trägt diese Rolle nicht
        kraft seiner völkischen Eignung, sondern – so muß es nach der materialistischen
        Geschichtsauffassung sein – seine völkische Eignung und seine Glaubenslehre ist erst die
        Folge seiner gesellschaftlichen Lage. Marx übernimmt also hier die Behauptung des gesamten
        Judentums, daß es erst durch Druck von außen in seine Rolle der Ausbeuter hineingedrängt
        worden sei. Wohl sieht er den Juden seiner Zeit als den Träger des Geistes von Geld und
        Schacher und benennt die Juden mit unzweideutigen Ausdrücken, aber er will die als Juden ja
        unschuldigen Juden nicht deshalb ausschalten, sondern emanzipieren, allerdings emanzipieren
        von ihren eigenen „jüdischen“, d.h. für ihn nur kapitalistischen Eigenschaften. In der
        klassenlosen Gesellschaft soll es keine Juden mehr geben und vor allem auch keine
        Judengegner, sondern nur noch vorurteilsfreie „Menschen“. Hier liegt wieder die Behauptung
        des Liberalismus vor, daß man die Juden „als Menschen“, aber nicht „als Nation“
        emanzipieren wolle. Gerade „als Mensch“ behauptet sich der Jude eben doch „als Nation“.

        Was nicht „Mensch“ werden, sondern Deutscher bleiben wollte, verfolgte Marx mit
        ingrimmigem Haß. Er kannte keine Werte jenseits des Intellektuellen und des Ökonomischen.
        Preußen, das noch am ehesten dem 19. Jahrhundert und seiner bürgerlichen Gesellschaft
        widerstand, damit der notwendigen Vorstufe zur klassenlosen Gesellschaft, dem
        Kapitalismus, sich nicht ganz auslieferte und so das Marxsche System von „Gesetzen“ durch
        seine soldatische Staatsidee Lügen strafte, erhält von Marx die Note: „Etwas Lausigeres hat
        die Weltgeschichte nie produziert.“ Für Marx ist Junker Bismarck „eine mittelmäßige
        Kanaille“! (Sombart, S. 69.)

        Dieses Geschimpfe gegen Preußen zeigt bis in die Sprache hinein das echte Judentum bei
        Marx. Sein Schimpfstil gleicht dem Gekeife der Rabbiner. Er ist „echt jüdische Chutzpe“. „Es
        ist wahrhaft grauenhaft, welche durch und durch zerfressene Seele in Marx gehaust hat.“ Und
        dieser Mann schuf die Lehre, für die eine verführte deutsche Arbeiterschaft marschierte!

        Als Gesamterscheinung ist Marx Rathenau nicht unähnlich, und Schay gibt nicht zufällig
        seine Reihe politischer Judenbiographien den Namen „von Marx bis Rathenau“. Bei beiden
        besteht der vollkommene innere Zerfall. Beide leben vom Intellekt her. Beide wollen die Welt
        von einer wirtschaftlichen Abstraktion her gestalten, Rathenau vom „internationalen
        Privatsyndikat“, Marx von der „klassenlosen Gesellschaft“. Beide leugnen die Wirklichkeit
        völkisch-politischen Lebens. Beide erstreben ein messianisches Reich des „Menschen“, ein
        „Reich der Seele“. Beide behaupten, keine Juden sein zu wollen, und dienen jüdischen
        Interessen und verkörpern jüdisches Wesen. Beide greifen deutsche Werte an. Demokrat und
        Sozialist, Kapitalist und Proletarierführer gleichen sich in ihrem Judentum, in ihrem
        fremdländischen Angriff auf Deutschland.

        Neben Marx sind andere Erzväter des Marxismus weniger wichtig. Die meisten von ihnen
        haben dann schon praktisch in marxistischen Parteien gewirkt und ihr Gewicht nicht vor allem
        auf die Ausbildung der Lehre geworfen. Aber jedenfalls sind die weiteren entscheidenden
        Beiträge zur Lehre stets wieder von Juden geleistet worden.

        Der Begründer der deutschen sozialdemokratischen Organisation war Ferdinand Lassalle,
        geboren in Breslau als Sohn des jüdischen Kaufmanns Heimann Lassal. Seine Überspanntheit
        zeigte sich schon in der Jugend, wo er von der Schule gewiesen wurde, weil er die
        Unterschrift seines Vaters auf einem Schulzeugnis fälschte. Als 15jähriger träumte er davon,
        „an der Spitze der Juden, mit den Waffen in der Hand, sie selbständig zu machen“. Das
        Bewußtsein, einem Knechtsvolk anzugehören, war für ihn die wesentliche Triebkraft der
        revolutionären Aktivität. Er trieb sich zwischen Agitation und Liebesabenteuern durch die
        Welt und fiel im Duell um eine Frau. Er sah schärfer als Marx die deutsche Wirklichkeit und
        hatte ein besseres organisatorisches Talent. Sein „Allgemeiner deutscher Arbeiterverein“ von
        1863 vereinigte sich 1875 in Gotha mit der von Bebel und Liebknecht gegründeten
        „Sozialdemokratischen Arbeiterpartei“.

        Moses Heß aus Bonn, der „Kommunistenrabbi“ (Ruge), gehört zu den frühen Theoretikern,
        deren Einfluß später von Marx selbst ganz überschattet wurde. Er war noch abstrakter und
        noch jüdisch-theologischer als Marx in seinen Lehren. Er glaubte, daß sich die Geschichte auf
        einen „Geschichtssabbath“ hin entwickle und daß die Juden als Ferment der Geschichte die
        weltgeschichtliche Aufgabe hätten, die Messiaszeit des „Sozialismus“ vorzubereiten. Er haßte
        mit der ganzen Wucht des Intellektuellen jede naturgebundene Gläubigkeit, jede
        naturgebunden, artechte Welt und predigte scholastisch und prophetisch das Reich des Geistes und der Moral.

        Die Sozialdemokratie

        Der Marxismus schuf sich in Deutschland die politische Organisation der Sozialdemokratie.
        Die alten jüdischen Staatsfeinde wie Marx selbst und wie der Linksliberale von 1848, Jacoby,
        gehörten ihr in der Frühzeit an. Es gelang der Sozialdemokratischen Partei, die deutsche
        Arbeiterbewegung, die Trägerin des gesunden Lebenswillens der in die junge Industrie
        abgedrängten deutschen Volkskraft war, mit den Lehren der jüdischen Denker zu durchsetzen
        und die Gewerkschaften deutscher Menschen in der Partei den jüdischen Intellektuellen zu
        unterstellen. Die deutsche Masse folgte gehorsam, denn ihre eigenen Volksgenossen zeigten
        ihr keinen Ausweg aus der Verelendung, sondern fanden sich im Liberalismus von Besitz und
        Bildung oder in reaktionärer Sturheit ja auch mit jüdischen „Wirtschaftsführern“ liberaler
        Gesinnung, mit Hofjuden und Halbjuden zusammen. Die Führung über die verlassene
        deutsche Masse übernahmen die Juden. „Ideologie und Organisation der Sozialdemokratie
        sind ohne die Mitwirkung jüdischer Schöpferkräfte nicht denkbar“ (Schay, S. 307). Die
        jüdische Führung verstand es, der deutschen Arbeiterschaft einzureden, daß ein Angriff auf
        das Judentum ein Angriff auf sie selbst sei. Die Juden freuten sich über die
        „sozialdemokratische Abwehr gegen die Hakenkreuzler, die indirekt auch den Juden zugute
        kommt“ (Kreppel: „Juden und Judentum von heute“, S. 523). Als 1922 der jüdische
        Großkapitalist Rathenau von deutschen Patrioten erschossen wurde, sahen sich die
        sozialdemokratischen Arbeiter selbst angegriffen, und sinnlos floß deutsches Blut in den
        Straßen.

        Innerhalb der Sozialdemokratie standen die Juden meist auf dem „linken“ Flügel. Sie waren
        die eigentlichen Drahtzieher bei der Abspaltung der Unabhängigen Sozialdemokraten im
        Jahre 1917, die ihre marxistische Doktrin noch viel höher über das Lebensinteresse des
        kämpfenden deutschen Volkes stellten, als es die Sozialdemokraten ohnedies schon taten. Seit
        der Wiedervereinigung der feindlichen Brüder im Jahre 1922 haben gerade die ehemaligen
        „unabhängigen“ Juden die Gesamtpartei in allen entscheidenden Dingen geführt.

        Eduard Bernstein aus Berlin trat zwar 1877 aus dem Judentum aus, hat sich aber „stets ein
        starkes jüdisches Artbewußtsein bewahrt“ (Schay, S. 202). Er trat 1870 nach dem Sturz
        Napoleons für einen sofortigen Verständigungsfrieden“ mit der französischen Republik ein.
        Er wurde 1872 Parteimitglied, war Bankbeamter bei Rothschild und übernahm während der
        Zeit des Sozialistengesetzes zuerst in Zürich, dann in London die Redaktion des
        Emigrantenblattes „Sozialdemokrat“, dessen illegale Einschmuggelung nach Deutschland der
        Jude S. Motteler besorgte. Seit 1896 arbeitete er theoretisch am Ausbau der marxistischen
        Lehre und erfand den sogenannten „Revisionismus“, der die inzwischen nicht eingetroffenen
        Prophezeiungen des Stifters aus dem Marxismus ausschaltete und die Sozialdemokratie einen
        opportunistischen Zwischenweg führen wollte. 1902 wurde Bernstein Reichstagsabgeordneter
        und blieb es bis in die Zeit der Weimarer Republik. 1915 erließ er mit den Juden Haase und
        Kautsky den wehrfeindlichen Aufruf: „Das Gebot der Stunde“ und half dann bei der
        Gründung der Unabhängigen. 1918 wurde er Abgeordneter im Reichsschatzamt.

        Sein theoretischer Widersacher bei dem Rabbinergezänk um den „Revisionismus“ war der
        Jude Karl Kautsky aus der Tschecho-Slowakei, der die eigentlich marxistische Linie
        fortzusetzen behauptete und auch den Nachlaß von Marx herausgab. Auch er wurde ein
        Führer der Unabhängigen und beteiligte sich in Untersuchungsausschüssen und
        Veröffentlichungen an der Kritik der deutschen Vorkriegs- und Kriegspolitik, goß Wasser auf
        die Mühlen der Feinde. Er übernahm die Veröffentlichung deutscher diplomatischer Akten.

        Hugo Haase, jüdischer Rechtsanwalt aus Königsberg, seit 1897 im deutschen Reichstag,
        mußte am 4. August 1914 widerwillig als Fraktionsführer die Erklärung der Sozialdemokratie
        für die Kriegskredite verlesen, obwohl er in der Fraktion diesem Beschluß heftig
        widersprochen hatte. Er bildete aber schon 1916 eine „pazifistische Fraktionsgruppe“ in der
        Partei und wurde 1917 der Führer der landesverräterischen Unabhängigen. In der
        Novemberrevolution erschien er als einer der „Volksbeauftragten“, er wurde 1919 erschossen.

        Ein zweiter jüdischer „Volksbeauftragter“ war der Mehrheitssozialist Otto Landsberg, der in
        Versailles für Deutschland sprach. Innenpolitisch war er Etatsachverständiger der
        Sozialdemokratie wie nach ihm der Jude Hertz.

        Juden und Marxisten wiesen oft auf den Mannheimer jüdischen Abgeordneten Ludwig
        Frank hin der im Felde fiel. Er war opportunistisch in der Innenpolitik und verabredete 1905
        im badischen Landtag ein Zusammengehen mit den Liberalen gegen das Zentrum. Obwohl er
        1914 als Kriegsfreiwilliger fiel, war er überzeugter Pazifist, was er noch 1913 auf einem
        Treffen mit französischen Genossen in Basel bekundete. Der Judenfreund Schay stellt fest,
        daß er den Tod vor dem Feinde „aus Enttäuschung“ gesucht habe (S. 228).

        Die Novemberrevolution machte den Juden Paul Hirsch zum preußischen, den Juden
        Gradnauer zum sächsischen Ministerpräsidenten. Im Berliner Revolutionären Vollzugsrat
        saßen 1919 83 % Juden. Als ein deutschblütiger Vertreter namens Strobel gegen diese
        Tatsache protestierte, flog er hinaus (Bernhard Funck: „Der jüdische Einfluß in Deutschland“,
        München 1920, S.24). Während der Revolutionszeit waren die führenden Posten der
        Mehrheitssozialisten zu 18, die der Unabhängigen zu 65 % mit Juden besetzt. Als die
        Revolutionsregierung am 27. Juli 1919 den militärischen Abteilungschefs im
        Kriegsministerium Bevollmächtigte des Unterstaatssekretärs zur Überwachung beigesellte, da
        waren unter den 8 Beauftragten 7 Juden: Goldschmidt, Rieswandt, Löwy, Schlesinger,
        Watschipky, Zucker, Brunn, Riepenhausen, Der Jude Paul Levi betätigte sich im
        Ausschnüffeln der Geheimnisse der deutschen Kriegführung. Der Jude Kurt Rosenfeld wurde
        als Sozialdemokrat preußischer Justizminister. Der Wiener jüdische Frauenarzt Rudolf
        Hilferding wurde Reichsfinanzminister und versagte kläglich im Kabinett Hermann Müller.

        Besonders berüchtigt für seine zersetzende Tätigkeit war der jüdische Abgeordnete Oskar
        Colin, der im Untersuchungsausschuß gegen Hindenburg und Ludendorff saß und der sich im
        preußischen Landtag eifrig für die Ostjuden einsetzte.

        Ein typischer „Arbeitsführer“ war der jüdische Literat Kurt Eisner. Er arbeitete für die
        „Frankfurter Zeitung“, studierte in Marburg bei dem jüdischen Philosophen Cohen. Aus
        Wehrfeindlichkeit trat er den Unabhängigen bei und bildete in München das Zentrum der
        Kriegsgegnerschaft. Im Januar 1918 hetzte er zum Munitionsarbeiterstreik. Er verfaßte noch
        im Kriege eine Resolution: „Wir werden unsere Herrschenden, die Verantwortlichen des
        Weltkrieges, zur Rechenschaft ziehen.“ Am 7. November 1918 war der Literat Eisner
        Vorsitzender des Münchener Arbeiter- und Soldatenrates, am 9. November bayerischer
        Ministerpräsident. Weil ihm die Berliner rote Außenpolitik noch immer zu „national“ war,
        bekannte er sich als Föderalist und trat von Bayern aus für ein „freies Schuldbekenntnis“
        Deutschlands am Weltkriege ein. Auf der Berner Sozialistenkonferenz sprach er über die
        deutsche Pflicht zur Reparationsleistung.

        Der Herd der marxistischen Korruption in der späteren Zeit der Weimarer Republik lag
        besonders bei dem Juden Heilmann, der das sozialdemokratische Nachrichtenbüro und damit
        zu einem wesentlichen Grade die Parteipresse beherrschte. Er war der Freund und Schützer
        der Barmats und übte eine rücksichtslose Protektionswirtschaft in der Verwaltung aus.
        Innerhalb der Partei begann eine Cliquenwirtschaft wie in einem Kahal!

        Die Sozialdemokratie durchsetzte die Verwaltung mit jüdischen Beamten. In der
        Pressestelle der preußischen Staatsregierung traten die Juden Goßlar, Scherek und Peiser auf.
        In Frankfurt wurde in der Revolution der Jude Sinzheimer Polizeipräsident, in Essen Levy, in
        Berlin später der Jude Weiß Vizepolizeipräsident. Das Berliner Schulwesen wurde dem Juden
        Löwenstein überantwortet. In der Provinz teilten sich sozialdemokratische und demokratische
        Juden die Ämter der Stadtverwaltungen mit dem Zentrum.

        Bei dem sozialdemokratischen Verlag Dietz war 1927 die Hälfte aller Autoren: 48 von 96,
        jüdisch. Die Juden Kautsky, Goldenbach-Rjasanow, Bernstein, Zlocisti, Mayer, Adler, Paul
        Levi, Hurviez, Moses Beer, Prager verwalteten das geistige Erbe der marxistischen Erzväter
        und schrieben die Geschichte der marxistischen Bewegung. Im „Vorwärts“ besaßen die Juden
        maßgebenden Einfluß. Der Hauptschriftleiter des Zentralorgans der Sozialdemokratischen
        Partei war der Jude Stampfer. Neben ihm arbeiteten an dem Blatt die Juden Kutiner, Schiff,
        Stein, Steiner, Karstadt, Bernstein, Hochdorf, Lepère, Lessen, Rosenthal, Thalhirsch, in
        London der Korrespondent Wertheimer. Bei Kursen der sozialdemokratischen
        „Arbeiterbildung“ trugen die Juden den Hauptanteil. An einem Kurs wirkten laut „Vorwärts“
        vom 5. Januar 1930 13 Juden und 3 Deutsche (Handbuch, 37. Aufl.). An der zentralen
        Arbeiterbildungsschule lehrten die Juden Abraham, Fränkel, Bernfeld, Stein. Kautsky gab die
        „Neue Zeit“, Hilferding die „Gesellschaft“ heraus.

        Reihenweise traten die Juden unter den sozialdemokratischen Abgeordneten und
        Funktionären auf: Aufhäuser, Heimann, Moses, Wurm, Schreiber, Seuffgens, Arzt, Marum,
        Chajes, die rabiate Toni Sender, Stadthagen, Hoch, Davidsohn, Simon, Herzfeld, Thalheimer,
        Duncker, Borchard, Vogtherr, Eckstein, Wolfheim, Wolfstein, Gottschalk, Lipinski spielten
        neben den ausführlicher Geschilderten eine Rolle.

        In Deutsch-Österreich war der Marxismus vollkommen verjudet. Im Jahre 1905 zählt das
        Handbuch „Sigilla Veri“ (Bd. IV, S. 1039) 53 führende österreichische Sozialdemokraten
        jüdischer Herkunft: Adler, Ellenbogen, Ingwer, B. Kohn, Schacherl, Austerlitz, Ansovsky,
        Morgenstern, Kohn, Verkauf, Berstel, Grimm, Herrsch, Beer, Bord, Diamant, Berrier,
        Seligmann, Baron, Pick, Taub, Baß, Mendelssohn.. Rappaport, Ornstein, Pollatschek,
        Reichenfeld, Rosenstock, Wollner, Jakobi, Heiteles, Wolfner, Waringer, Groß, Fried, Hirsch,
        Arbeitel, Donnerkeil, Spielmann, Friedländer. Khaczer, Haechler, Kleinberger, Sisuche,
        Frieling, Kanner, Ilerstal, Probstein, Rubinstein, Laib, Freundlich, Eisler, Stark. Die jüdischen
        Führer des Austromarxismus haben in den Wiener Aufständen von 1927 und dem Februar
        1934 schweres Unglück über die deutsche Arbeiterschaft Wiens gebracht und damit die
        Bluttradition fortgesetzt, die sie mit der Ermordung des Ministerpräsidenten Stürgkh durch
        den Juden Adler im Krieg begonnen haben. Unter den jüdischen Führern der österreichischen
        Sozialdemokratie in der Nachkriegszeit ragten hervor Otto Bauer, Danneberg, der
        Schutzbundführer Julius Deutsch.

        In Sudetendeutschland wurde die „deutsche“ Sozialdemokratie von dem Juden Czech
        geführt. Die deutsche Sozialdemokratie war eine Schutztruppe des Judentums, schwor auf eine
        jüdische Lehre, war bereit, die Belange dieser Lehre und ihrer Vertreter vor die Belange
        Deutschlands zu stellen. Daß Millionen braver deutscher Männer ihr folgten, erhöhte nur ihre
        Gefährlichkeit. Sie war neben dem Liberalismus der gefährlichste Einbruchspunkt des
        Judentums in die deutsche Politik.

        Der Bolschewismus

        Der Bolschewismus beruft sich mit demselben Recht wie die Sozialdemokratie auf den
        Erzvater Karl Marx. Er hat theoretisch einen bestimmten Ansatzpunkt der marxistischen
        Lehre schärfer ausgebildet als die Sozialdemokratie und andere vorhandene Ansätze
        zurücktreten lassen. Nach Lenin ist die Gewalt als „Geburtshelferin“ des proletarischen
        Zukunftsreiches nicht zu vermeiden, der demokratische Weg führt nicht zum Ziel. Das Ziel ist
        das gleiche wie im ursprünglichen Marxismus: die klassenlose Gesellschaft. Der Weg zum
        Ziel führt notwendig nur über die in einer Krisenzeit errichtete „Diktatur des Proletariats“,
        d.h. der Minderheit, die von der marxistischen Lehre durchdrungen ist. Der jüdische
        Marxismus ist also das Evangelium der bolschewistischen Gruppen.

        Die marxistische Sekte, die in Rußland die „Diktatur des Proletariats“ ausübt, die russische
        Kommunistische Partei, „ist weder eine Arbeiter- noch überhaupt eine politische Partei,
        sondern sie ist eine geschlossene, privilegierte, das Volk durch militärische Gewalt
        beherrschende und auf seine Kosten lebende Herrenkaste“ (Kulischer: „Das Wesen des
        Sowjetstaates“, Berlin 1921, S. 73). Diese Kaste, die in sich die revolutionäre Lehre
        weiterbildete, bestand von Anfang an in entscheidendem Maße aus Juden. 1901 bis 1903
        waren 29,1 %, 1905 34 % der verhalf Leten Führer der russischen Revolutionäre Juden. Unter
        den Größen der Revolution von 1917 waren die Juden die wichtigsten Männer: Trotzki-
        Brünstein war früher Mitarbeiter an deutschen sozialdemokratischen Zeitungen. Radek-
        Sobelsohn hat von Rußland aus mit besonderer Energie die Revolutionierung Deutschlands
        betrieben. Sinowjew-Apfelbaum, Kamenew-Rosenfeld, der erste Berliner Botschafter Joffe,
        Lagesky-Krachmann, Bogdanoff-Silberstein, Woladarsky-Cohen, Piatnitsky-Lewin,
        Zweditsch-Fonstein, Maclakowsky-Rosenbaum, Lopinsky-Löwenstein, Wobrov-Nathanson,
        der Außenminister Litwinow-Finkelstein führten oder führen die UdSSR. Weiter: Martow-
        Zederbaum, Tschernow-Liebermann, Steklow-Nechamkes, Gorew-Goldmann, Suchanwow-
        Gimmer, Kamkow-Katz. Wo der Jude nicht offen an der Spitze stand, da spielte er den
        „Privatsekretär“ der bolschewistischen Machthaber, wie Rosenberg bei Tschitscherin. Als im
        Januar 1919 das bolschewistische Rußland einen Trupp roter Agenten nach Wien schickte, da
        waren unter den 22 Abgeordneten 21 Juden. Nach der 31. Auflage des „Handbuches“ saßen
        im Rat der Volkskommissare vor der Säuberung durch Stalin, in der Zeit der schlimmsten
        Terrorakte unter den 22 Mitgliedern 17 Juden, im Kriegskommissariat waren es 33 unter 43,
        im Außenkommissariat 13 unter 16, im Finanzamt 30 unter 34, im Justizamt 20 unter 21, im
        Kultusamt 41 unter 52, im Versorgungsamt 6 unter 6, im Arbeitsministerium 7 unter 8, bei
        der amtlichen Presse 41 unter 41. Gegen die jüdischen Versuche, den jüdischen Anteil am
        Bolschewismus abzustreiten, sagt die außerordentlich judenfreundliche Schrift von J. F.
        Boditschew und Alfred Nossig: „Bolschewismus und Judentum“, Berlin 1921, S. 21: Jeder,
        der zur Zeit der Vollentwicklung des bolschewistischen Regimes in Rußland war, wird es
        bestätigen, daß Personen jüdischer Abstammung nicht nur in leitenden Komitees der
        Bolschewiki, sondern auch in allen Ämtern und sogar in der Tscheka, der staatlichen
        Henkerorganisation, in auffallend großer Zahl zu finden sind.“ Die von Henry Ford berichtete
        Freude des Neu-Yorker Judentums beim Sturz des Zaren ist also nicht verwunderlich. Der
        polnische Episkopat wußte schon, was er tat, als er 1920 beim Herannahen der
        bolschewistischen Heere die Bischöfe der ganzen Welt um Hilfe anrief gegen „den
        Welteroberungsfeldzug der jüdischen Rasse“ (Roditschew, S. 31).

        Das zweite blutrünstige Beispiel bolschewistischer Judenherrschaft gab das rote Ungarn im
        Sommer 1919. Von seinen 26 Volkskommissaren waren 18 Juden, bei einem Anteil der Juden
        von 7 % an der Bevölkerung war die Regierung zu 70 % jüdisch. In Budapest wurde damals
        der blutige Witz erzählt, daß die Kommune die christlichen Minister nur brauche, um am
        Samstag die Regierungsverordnungen ausfertigen zu können. Der Drahtzieher der Revolution
        war Bela Kun, ein „kleiner jüdischer Kommis“, der in der russischen Kriegsgefangenschaft
        schon zusammen mit Perlstein seine ungarischen Kameraden für den Kommunismus
        bearbeitet hatte. Neben ihm spielte die wichtigste Rolle Pogany, der Sohn eines
        Leichenwäschers der Pester Synagoge. Der Kultusminister Kunfi-Kunstädter, der Werber der
        Terrorgruppen Boris Grünblatt, der bucklige und skrofulöse Corvin-Klein, Laszlo,
        Rabinowitz, der Terroristenführer Tibor Szamuélly mit seinen Henkern Kohn-Kevekes,
        Ludwig Kovacs, Karl Strub, Isidor Bergfeld, Alexander Vigh, Degsö Reinheimer errichteten
        ein Schreckensregiment, das die Franzosen Jérome und Jean Tharaud mit Recht: „Die
        Herrschaft Israels nennen (in deutscher Übersetzung Zürich und Wien 1927).

        Der deutsche Kommunismus hatte seinen ersten Herd in der von Juden geführten und
        beherrschten Unabhängigen Sozialdemokratie, die vom Sowjetbotschafter Joffe offen mit
        Geld unterstützt wurde. Ihr Reichstagsabgeordneter Oskar Cohn, der „Millionensohn“, in der
        Novemberzeit Unterstaatssekretär im Justizministerium, empfing von Joffe 10 Millionen
        Rubel.

        Den überzeugten Kommunisten waren aber auch die Unabhängigen lange nicht radikal
        genug. Sie hingen während der Kriegszeit und in den Revolutionstagen von 1918/19 als
        „Spartakusbund“ zusammen. Der jüdisch versippte Karl Liebknecht organisierte die
        Bewegung und trieb die Berliner Arbeiterschaft in das Blutbad sinnloser Aufstände. Die
        schärfste Führerpersönlichkeit der Spartakisten war die Jüdin Rosa Luxemburg aus Zamosc
        im Gouvernement Lublin, die sich auf dem Internationalen Sozialistenkongreß in Zürich
        betätigte und dann durch eine Scheinehe mit einem Deutschen deutsche Staatsbürgerin wurde.
        1907 wurde sie Dozentin an der Parteischule der Sozialdemokratie. Im Krieg schied sie aus
        der „militaristischen“ Sozialdemokratischen Partei aus und gab mit Karl Liebknecht die
        „Spartakusbriefe“ heraus. Am 1. Mai 1917 stand sie mit Liebknecht auf dem Potsdamer Platz
        in Berlin und rief: „Nieder mit dem Krieg“. 1919 leitete sie die „Rote Fahne“. Sie war
        überzeugte Kommunistin, allerdings noch nicht vollständig auf die russisch-bolschewistische
        Rechtgläubigkeit eingeschwenkt, die sich damals auch selbst erst allmählich aus der
        Revolution ausbildete. Später, als die Sowjet-Lehre voll ausgebildet war, schlossen sich viele
        frühere Unabhängige der neu aufgebauten Kommunistischen Partei Deutschlands an. Auch
        Eisner wäre diesen Weg wohl gegangen. Die Kommunistische Partei unterstand in ihrem Ziel,
        in ihrer Personalpolitik, in ihrer Taktik ganz der Moskauer Kommunistischen Internationale,
        d.h. den bolschewistischen Juden.

        In der Münchener Räteherrschaft tobte sich der Wahnwitz jüdischer Bolschewisten aus,
        auch wenn sie mit theoretischer Spitzfindigkeit behaupteten, nicht einer einzigen Lehre zu
        folgen, sondern teils Anarchisten, teils Kommunisten zu sein. Die Schreckensherrschaft
        wurde von keinem schöpferischen, revolutionären Staatswillen getragen, sondern blieb das
        Gestümper jüdischer Literaten, die sich am bolschewistischen Chaos berauschten. Der
        „bewußt jüdische“ Führer einer „anarchistischen Gemeinde“, Gustav Landauer, der russische
        Jude Leviné-Lassen, die Literaten Erich Mühsam und Ernst Toller, roter General von Dachau,
        übten die Herrschaft über München aus. Der Ruhraufstand 1920 wurde von den Juden Leviné,
        Eppstein, Ruhen, Hammer, Ochel, Rosi Wolfstein angezettelt.

        In der Frühzeit waren 87 % der Führerposten in der Kommunistischen Partei mit Juden
        besetzt (Funck, S. 24). Später bildeten die Juden einen Kern der geistigen und
        organisatorischen Leitung. Der wichtigste Jude der Kommunisten war der rote Zeitungskönig
        Willi Münzenberg, der mit der „Welt am Abend“ und der „Illustrierten Arbeiterzeitung“
        wichtige Agitationsdienste leistete. Die kommunistische Presse war mit Juden durchsetzt.
        Wenn 1920 am „Galgen“ in Mitteldeutschland die Juden Pleßner, Marcus, und Salinger als
        Leiter wirkten, war das keine Ausnahme.

        Die Terrororganisation der Kommunisten wurde von dem Juden Heinz Neumann geleitet,
        der für den Mord an den Polizeioffizieren Anlauf und Lenk verantwortlich ist. Die Rolle der
        Jüdin Else Cohn beim Mord an Horst Wessel ist bekannt. Der Jude Calm ermordete den SA.-
        Mann Gatschke in der Röntgenstraße in Berlin. Jüdische Rechtsanwälte verteidigten die
        angeklagten Kommunisten.

        In der kommunistischen Hilfsorganisation „Rote Hilfe“ arbeiteten Albert Einstein, Arthur
        Holitscher, Maximilian Harden, Professor Eltzbacher, Dr. Alfons Goldschmidt, Paul Östreich,
        Leonhard Frank. Die „Salonkommunisten“, die jeder bolschewistischen Sache ihre Sympathie
        schenkten, ohne sich aber selbst der Mühsal eines Kampfes um die proletarische Revolution
        auszusetzen, saßen nicht nur in der Kommunistischen, sondern ebenso in der
        Sozialdemokratischen und auch in der Demokratischen Partei. Die jüdischen Literaten
        bildeten ein gemeinsames Besitztum der drei Parteien, der jüdische Kurfürstendamm
        begeisterte sich für Piscator, Krakauer mit seiner Neuköllner Karl-Marx-Schule, Löwenstein
        mit seinen Kinderrepubliken trugen die bolschewistische Zersetzung in die jüngste
        Arbeiterjugend.

        Die Juden beherzigten die Mahnung Bernsteins („Die Aufgaben der Juden im Weltkrieg“,
        Berlin 1917, S. 51) und erinnerten sich des biblischen Gebots: „Gedenke, daß Du ein Knecht
        warst in Ägypten.“ Ihr Knechtssinn trieb sie in die von anderen Juden erdachte
        kommunistische Lehre und Organisation und ließ sie zu den aktivsten Kämpfern im
        Volksverrat werden.

        Abwehr

        An einer anderen Stelle berichtet das Handbuch über die organisierte Abwehrbewegung des
        deutschen Volkes gegen das Judentum, die zunächst „Antisemitismus“ genannt wurde. Ganz
        abgesehen von dieser klar bewußten Bewegung, regte sich aber überall im deutschen Volk der
        unorganisierte instinktive Wille zur Abwehr der jüdischen politischen Macht. In der
        Deutschnationalen Volkspartei blieb auch nach dem Ausscheiden des völkischen Flügels eine
        Gruppe überzeugter Judengegner zurück, die jedoch die Verbindungen der führenden Männer
        ihrer eigenen Fraktion (Hugenberg) zu jüdischen und jüdisch beeinflußten Mächten
        keineswegs durchschaute. In der Sozialdemokratie fühlte sich der Flügel der
        Gewerkschaftsführer nie sehr wohl unter der Führung der jüdischen Intellektuellen aus der
        Partei. Der Fall Strobel, also der offene Protest deutscher Arbeiter gegen die marxistische
        Verjudung innerhalb des Marxismus selbst, wirbelte 1919 viel Staub auf und blieb typisch für
        viele, später allerdings geschickter verschleierte Vorgänge in den Parteien. Kluge Juden
        hatten eingesehen, daß ein offenes Hervortreten des jüdischen Übergewichts das deutsche
        Volk schließlich doch reizen und seine Abwehrbewegung entzünden mußte und warnten
        schon im November 1918: „Es sind zuviel Juden in der Regierung, sowohl im Reiche wie in
        Bayern“ („Jüdisches Echo“, zitiert bei Wilhelm Meister: „Judas Schuldbuch“, München 1921,
        S. 14). Die Warnungen erstrebten natürlich nicht eine Aufgabe der politischen Macht, sondern
        nur eine diskretere Taktik. Sie zeigen jedenfalls ebenso wie die hysterische Ängstlichkeit des
        Centralvereins der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens, daß die Juden auch auf der
        Höhe ihrer Macht ihrer Sache nicht ganz sicher waren, sondern aus schlechtem Gewissen und
        aus Erfahrung schon mit einer Gegenbewegung des Volkes rechneten.

        Aber auch in den unentwegt judenfreundlichen Parteien und Gruppen gab es Spannungen
        zwischen Juden und Deutschen, die sich aus der Artverschiedenheit selbst erklärten. Schay
        sieht die Ursache für diese Schwierigkeiten im messianischen Denken der Juden, die,
        besessen von ihrer Idee einer theologischen Weltherrschaft, sich in ihrem intellektuellen
        Wahn schließlich blind machen für die Kräfte des lebendigen Lebens. Sie wollen die
        natürliche Wirklichkeit in intellektueller oder materialistischer Überheblichkeit ihres Wertes
        entkleiden und sehen sie dann schließlich überhaupt nicht mehr. Die Juden beklagen heute
        schwer, daß sie aus intellektuellem Hochmut den deutschen Antijudaismus zu leicht
        genommen haben. Das ist ein jüngstes Beispiel für die Verbindung von unersättlichem
        Machtstreben mit einer intellektuellen Verkennung der wahren politischen Kräfte. „Zwischen
        der Geistigkeit jüdischer Führer großen Formats und der Wirklichkeit klafft ein großer Spalt“
        (Schay, S. 310). Marx, Lasker, Haase, Bernstein, Eisner, Rosa Luxemburg. Theodor Wolff,
        Hugo Preuß und viele andere standen trotz aller gefährlichen politischen Macht in ihren
        Parteikreisen doch einsam da und waren immer wieder dem verbitterten „Spinnen“ nahe.
        Solange es überhaupt ein deutsches Volk gibt, werden die Juden bei ihren Versuchen zur
        Einflußnahme immer wieder an den Punkt stoßen, wo sie sich „unverstanden“ mit ihrer
        „Geistigkeit“ auch bei den sonst von ihnen beherrschten Deutschen fühlen. Dieser Punkt
        erscheint nicht nur in der Schwierigkeit des messianischen Denkens, sondern er wird immer
        wieder erscheinen, wo ein Jude nach dem Gesetz seiner Art deutsche Dinge zu gestalten
        versucht, wo er seine Maßlosigkeit und Zerrissenheit ausläßt an den ihm verfallenen
        deutschen Parteien, ob er nun Stahl, Bernhard, Rathenau oder Marx heiße. Die Rasse wehrt
        sich immer gegen den fremden Angriff.

        Die Ausschaltung der Juden aus der deutschen Politik im Jahre 1933 konnte nur gelingen,
        weil diese natürliche Abwehrbewegung der Rasse bei allen deutschen Menschen
        schlummernd vorhanden war, weil das deutsche Volk auch in seinen verführten Schichten
        immer noch ein Organ besaß, das den Ruf: „Deutschland erwache!“ hören konnte. Allerdings
        mußte die rassische Instinktsicherheit des Volkes von einer Bewegung erweckt werden. Jene
        allein hätte zur Befreiung nicht ausgereicht, aber sie gab eine Ansatzmöglichkeit des
        befreienden Werkes.

        Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
        https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          ……Jene allein hätte zur Befreiung nicht ausgereicht, aber sie gab eine Ansatzmöglichkeit des
          befreienden Werkes.

          Die überparteilichen Mittelpunkte jüdischen Einflusses

          Neben der Arbeit in der aktiven deutschen Parlamentspolitik auf dem Weg über die Parteien
          benutzten die Juden zugleich alle anderen ihnen offenstehenden Wege zur Einflußnahme auf
          das deutsche politische Leben. In vieler Hinsicht befolgten sie den warnenden Rat ihrer
          Artgenossen und hielten sich aus dem Rampenlicht zurück, um hinter den Kulissen desto
          intensiver arbeiten zu können.
          Diese zweite, verstärkte Frontstellung des jüdischen Einflusses, auf die ein Rückzug aus den
          politischen Parteien jederzeit möglich war, kämpfte offener und eindeutiger als die erste Linie
          der am Hof und im Parlament aktiven Politiker für die stets klare Linie der jüdischen Politik.
          Das Interesse der jüdischen Politik geht seit dem 18. Jahrhundert darauf aus, den Zustand
          der bürgerlichen Gesellschaft zu befördern oder zu erhalten, denn die Juden haben gelernt,
          daß sie in ihm am besten auf ihre Kosten kommen. Sie ließen wohl noch eine kleine
          Restgruppe auf der Seite der Höfe zurück, versuchten für alle Fälle, es nicht ganz mit den
          Führern des alten Staates zu verderben, aber sie warfen ihr wesentliches Gewicht auf die Seite
          des 19. Jahrhunderts und seiner bürgerlichen Auflösung.

          Das heißt: Sie traten für die „Menschenrechte“ ein. Sie kämpften für einen Zustand der
          Gesellschaft, in dem Mensch gleichberechtigt neben Mensch stand, in dem die Unterschiede
          entweder ausgelöscht oder in ihrer Wirkung nicht beachtet werden sollten. Im menschlichen
          Zusammenleben sollte die letzte, entscheidende Einheit immer „der Mensch“, losgelöst von
          allen Bindungen an menschliche Teilgruppen, sein. „Der Mensch“ sollte dann gemeinsam mit
          den anderen „Menschen“ aus der gleichen Freiheit sich eine notwendige Ordnung, einen
          demokratischen „Staat“ errichten, den er jederzeit selbst in der Hand behielt und nur auf die
          nötigsten Aufgaben der Verkehrsregelung zu beschränken versuchte. Man bemühte sich um
          die vernünftigste und glatteste Art, diese Ordnung in Gang zu halten, und entwickelte
          schließlich den parlamentarischen Staat, in dem die nach Meinungen und Interessen sich frei
          zu Parteien zusammenschließenden „Menschen“ einen Apparat neutraler Bürokratie für ihre
          notwendigen Ordnungsbedürfnisse einsetzten. Andere „Menschenrechtler“ sahen rechtzeitig,
          daß in dieser Ordnung die Parteien zu leicht nicht „den Menschen“, sondern nur den wenigen
          Inhabern des „Kapitals“ dienten. Sie sahen, daß bei dieser Ordnung im wirtschaftlichen Leben
          die Gleichheit von Mensch zu Mensch noch lange nicht durchgeführt war, wenn auch die
          politische „Demokratie“ bestand. Sie wollten also die Grundsätze der Menschenrechte auch
          auf die Wirtschaft ausdehnen, wenn nötig während einer Übergangszeit mit blutiger Gewalt,
          um dann nachher erst die echte und nun wirklich gleiche und freie Demokratie errichten zu
          können, die dann wahrscheinlich nicht mit dem Parlamentarismus alter Art, sondern mit
          einem Rätesystem dem Einzelnen Einfluß auf den Ordnungsapparat sichern sollte. Diese
          verschiedenen Ordnungspläne bezeichnen nur Unterschiede der Einsicht in die wirkliche
          Lage, Unterschiede der taktischen Methode, Unterschiede des Mutes zum Radikalismus,
          Unterschiede der logischen Kraft des politisch planenden Denkens. Aber sie stellen nicht
          Unterschiede des Ziels und der grundlegenden Weltsicht dar. Sie kämpfen bei aller
          Verschiedenheit der Schattierung stets für das eine letzte Endziel: Die Verwirklichung der
          Ideen von 1789, den Aufbau der menschlichen Gesellschaft auf den Grundsätzen Freiheit,
          Gleichheit, Brüderlichkeit. Bei allen Flügeln der „Menschenrechtler“, bei den verschiedensten
          Gruppen von Liberalen und Marxisten, sind Juden zu finden. Sie stehen ein für das Ideal des
          Lebens, das hinter all den taktischen Unterschieden gemeinsam ist.
          Das Ideal der Menschenrechte bedingt zunächst die Aufhebung oder Vermischung der
          nationalen und völkischen Unterschiede, die ein entscheidender Grund für die Ungleichheit
          zwischen den Menschen sind. Auch hier wieder gibt es Unterschiede der Taktik: einige
          erstreben „Assimilation“ an eine herrschende Volksgruppe, damit endlich der innere Streit
          aufhöre. So denkt Frankreich seit 1789 und seit Napoleon. So denken die europäischen
          Nachkriegsstaaten, die sich ihr politisches Denken von Frankreich ausgeliehen haben. Andere
          wollen durch die Taktik des „Minderheitenschutzes“ die völkischen Unterschiede allmählich
          verwischen. So denkt Sowjetrußland, dessen vielgerühmte Nationalitätenpolitik keineswegs
          aus einer Achtung vor völkischer Eigenart entspringt. Es will durch seine Duldung der
          verschiedenen Sprachen gerade dem Nationalitätengegensatz seine Schärfe nehmen, die
          Völker allmählich einschlafen lassen und sie inzwischen in ihrer eigenen Sprache an die
          übervölkische und gegenvölkische Idee des allgemein-menschlichen Kommunismus
          gewöhnen, bis sie dann schließlich selbst die praktische Bedeutungslosigkeit und die
          geschichtliche Sinnlosigkeit ihres völkischen Eigenlebens einsehen und in die „allgemeine“
          Sprache der kommunistischen Lehre eingehen, ob diese nun Russisch oder Esperanto ist.

          Assimilation und Minderheitenschutz erstreben mit verschiedener Taktik dasselbe Endziel:
          die Vernichtung der eigenvölkischen Gruppen innerhalb ausgeglichener Gesellschaften von
          „Menschen“. Der Jude Salomon Grumbach, der für Elsaß-Lothringen Aufgabe seiner Eigenart
          und Assimilation an Frankreich verlangt, unterscheidet sich in seiner Gesinnung nicht von
          den jüdischen Bolschewisten, die der „deutschen“ Sowjetrepublik an der Wolga erlauben, den
          Kommunismus auf deutsch zu lehren. Die Juden betrachten es im Sinne der Menschenrechte
          als ihre Aufgabe, „den Auswüchsen des Nationalismus entgegenzuwirken“, Mittler zu sein
          jenseits des nationalistischen Denkens (Eduard Bernstein: „Die Aufgaben der Juden im
          Weltkrieg, Berlin 1917, S. 33). „Zum weltbürgerlichen Ideal ist der Jude besonders befähigt,
          weil er sich nicht als Baustein einer staatlichen Gemeinschaft empfindet“, er tritt seinem
          Wesen nach ein für das „bei weitem höhere Ideal übernationalen Empfindens“ (Moritz
          Rappaport: „Sozialismus, Revolution und Judenfrage“, Leipzig und Wien 1919, S. 19).

          Wie zwischen den Völkern, so erstreben die Menschenrechtler auch innerhalb der Völker
          die Verwischung der Unterschiede, die sie nicht als natürlich anerkennen und deren
          geschichtliche Würde sie nicht achten. Sie kämpfen also gegen alle gestufte Gliederung des
          gesellschaftlichen Zusammenlebens und erstreben eine gleichmäßig nebeneinanderstehende
          Masse von Menschen. Jegliche Führung durch eine menschliche Elite gilt ihnen als „Privileg“
          und damit schon als verwerflich. Sie sind sich nicht einig, ob die „politische Emanzipation“
          des allgemeinen Wahlrechts genügt und ob nicht die Befreiung, von der „Herrschaft des
          Kapitals“ dazu kommen müsse. Sie sind sich aber wohl darüber einig, daß Führung aus dem
          Recht des Blutes, der geschichtlichen Überlieferung der begnadeten Berufung, daß
          Gliederung in echte „Stände“ als Lebenskreise mit einer eigenen Welt, daß also Königtum,
          Führertum, Bauerntum, Adel, Familienstolz, Ahnenbewußtsein, Standesehre lächerliche oder
          verbrecherische Begriffe sind. Sie sind zu ersetzen durch den Begriff der „Menschenwürde“.
          Ihre Wirklichkeit ist zu vernichten oder zu verfälschen, zu „reformieren“. Sie sind nicht
          „vernünftig“ und sind nicht „menschlich“.

          Da aber nun keine Gesellschaft bestehen kann, wenn sie nicht ein Mindestmaß von
          Gliederung und Führung aufweist, da auch die Mehrzahl der Menschenrechtler die
          Unmöglichkeit einer Anarchie einsieht, so bemüht man sich um oder „Vorurteilen“, sondern
          mit „allgemein-menschlichen“ Ausleseprinzipien, die nicht auf Grund von „Privilegien“-
          Maßstäben messen. Sowohl der gesamte Völkerbrei wie seine örtlichen Unterabteilungen
          müssen von irgend jemand verwaltet werden. Hier kommen nun die Auslesegrundsätze:
          „Besitz und Bildung“ zu ihrem Recht. Sie sollen in der bürgerlichen Gesellschaft als der
          wirklich „menschliche“ Maßstab gelten. Die radikalere Gruppe der Menschenrechtler erkennt
          dann auch den „Besitz“ nicht mehr an, sondern will die Führung der Menschheit nur an die
          reine „Intelligenz“ aller Schichten vergeben. Sie behauptet, daß der „Tüchtige“ alles werden
          solle und behält sich selbst dann vor, zu bestimmen, was die Tüchtigkeit ausmacht. In beiden
          Fällen, sowohl in der bürgerlichen wie in der proletarischen menschenrechtlichen Gesellschaft
          soll am Ende ein kleiner, auserlesener Orden die von ihren völkischen Bindungen befreite
          Menschheit beherrschen.

          Und für den Eintritt in diesen Orden bringen nun die Juden die beste Befähigung mit. Sie
          haben keine Bindung an eines der vielen Völker der Erde, sondern sie leben in allen. Sie sind
          kaum an eine „privilegierte“ Schicht gebunden. Sie zeichnen sich aus durch Besitz und
          Bildung. Auch wenn der Besitz nicht gelten sollte, besitzen sie jene „menschlichen“
          Eigenschaften in hervorragendem Maße, die von den radikalen Aposteln der Menschenrechte
          gefordert werden: Intelligenz, Geschick, Wendigkeit, „Humanität“. Und im 19. Jahrhundert
          wie heute, wie immer wollen die Juden die Herrschaft auch übernehmen, denn sie alle
          glauben an die Berufung des „auserwählten Volkes“. Die Juden in der Politik streben immer
          nach der Macht. Seit dem 18. Jahrhundert wissen die meisten von ihnen, daß ihnen in der
          bürgerlichen oder der „proletarischen“ Gesellschaft die Macht am leichtesten zugänglich ist.
          Also kämpfen die Juden seitdem für die Wirklichkeit und das Ideal der bürgerlichen oder
          proletarischen Revolution und damit wie vordem für ihr eigenes Interesse als kämpfendes
          Volk unter Völkern, als Volk, das, anders als die anderen Völker, das „Gegenvolk“ ist und
          sich deshalb auserwählt glaubt.

          So kämpfen die Juden in vorderster Linie gegen alle Mächte, die der bürgerlichen
          Gesellschaft entgegenstehen. Der Jude Crémieux zeichnet sich 1848 in der Pariser
          Februarrevolution aus. Der Jude Gambetta stürzt 1870 das napoleonische Kaiserreich.
          Gipfelnd in dem „Fall“ des jüdischen Hauptmanns Dreyfus treiben die Juden in Frankreich
          eine zielbewußte Zersetzungsarbeit gegen den altfranzösischen Generalstab und das
          Offizierkorps. (Über den Einfluß der Juden in Frankreich vgl. Walther Frank: „Nationalismus
          und Demokratie im Frankreich der dritten Republik“, Hamburg 1933.)

          Der Held der spanischen Revolutionen im 19. Jahrhundert war der von den Juden
          verherrlichte Freimaurer Ferrer. Die spanische Revolution von 1931, die versuchte, Kirche
          und Adel zu treffen, und der es gelang die Monarchie zu vernichten, wurde von der
          Judenschaft der Welt als weiterer „Fortschritt“ gepriesen und wurde in Spanien von den Juden
          unterstützt.

          Der Führer der bürgerlichen Revolution in Griechenland, der bis 1935 immer neue
          Versuche machte, seine Träume von der Errichtung einer bürgerlich-radikalen Herrschaft
          wahr zu machen, der die Monarchie stürzte und das Land in eine Kette von sinnlosen
          Revolutionen trieb, war der mischblütige Kreter Venizelos.

          Die „Jungtürken“, die 1907 das alte Sultanat in seinem Wesen angriffen und den Sultan
          Abdul Hamid stürzten, wurden geführt von Freimaurercliquen aus der verjudeten Stadt
          Saloniki.

          Die Rolle der Juden in den russischen Revolutionen ist bekannt.

          In England findet der Kommunismus und findet die bürgerliche Zersetzung ererbter Werte
          ihre zahlreichsten Anhänger und Prediger unter den Ostjuden Londons. Der englische Jude
          Moses Montefiore unterstützte die bürgerlichen Revolutionen in Osteuropa mit seinem
          moralischen Einfluß, um Vorteile für die Juden von den Regierungen zu erpressen. Er drang
          1867 auf die Emanzipation der ungarischen Juden.

          Der Jude Bürzel aus Triest, später italianisiert zu Barzelai, trieb zielbewußt Hochverrat
          gegen die österreichische Monarchie. Der Jude Friedrich Adler erschoß 1916 den
          österreichischen Ministerpräsidenten Stürgkh. Juden organisierten den Mord des ungarischen
          Ministerpräsidenten Tisza.

          Wo immer eine Macht gegen die bürgerliche Gesellschaft ein anderes Prinzip des
          menschlichen Gemeinlebens vertrat oder zu vertreten schien, da waren Juden die Führer ihrer
          Todfeinde.

          So war es natürlich, daß die Juden das kaiserliche Deutschland in tiefster Seele haßten, weil
          sie in ihm einen Widerstand witterten gegen die Welt, die die Welt ihres Sieges war. Zwar
          hatten sie bei Hof, in den Parlamenten, in der Wirtschaft, in der „Gesellschaft“, in der Presse
          entscheidende Machtposten, zwar waren sie emanzipiert, zwar verschrieb sich ein immer
          größerer Teil des deutschen Volkes den Mächten des 19. Jahrhunderts, aber im Kern des
          bürgerlichen Deutschlands Wilhelms II. saß eine Kraft, die stärker war als alle Mächte der
          Auflösung: das echte Preußentum, das längst die besten aus allen deutschen Stämmen „in
          Form“ gebracht hatte, und ein immer wiederholtes Aufbegehren deutsch-völkischen
          Empfindens. Das Erwachen des deutschen Volksgedankens, der von einer wachsenden Reihe
          großer Männer gepredigt wurde und sich in der Jugend spontane Gemeinden schuf, konnte
          man noch durch die Waffe der Lächerlichkeit zu töten versuchen. Oder aber, man setzte sich
          in seine Bewegung mit hinein und sorgte dafür, daß er romantisch blieb und nicht politisch
          wurde. Mit der Jugendbewegung und anderen volksbewußten Gruppen hofften die Juden auf
          diese Art fertig zu werden. Aber Preußen, das war eine Macht, die sowohl eine unzerstörbare
          menschliche Prägekraft, eine breite Wirkung in die Massen des Volkes wie auch die
          wirklichen Machtmittel der Kanonen und Bajonette in der Hand hatte. Es galt, Preußen und
          den preußischen Geist, die sich mitten durch das 19. Jahrhundert behauptet hatten, aus
          Deutschland hinauszuwerfen. Dann war der Weg zur Macht frei, so wie in Frankreich erst der
          Generalangriff auf die Armee im Falle Dreyfus endgültig das Tor zur Macht geöffnet hatte.

          Man setzte gegen diesen Kern einer anderen Welt zunächst von innen her ein. Man
          versuchte, ihn vor den bürgerlichen Massen durch Karikaturen und handfeste Angriffe
          unmöglich zu machen. Man versuchte, die Monarchen ganz aus seinem Kreis zu ziehen und
          mit „modernen“ Männern zu umgeben. Man kämpfte in Deutschland um eine
          Verfassungsreform, die dem „Parlament“, und die im Parlament dem „Volk“, d.h. der von der
          Presse und den Parteien geführten Masse, stärkeren Einfluß auf die Gestaltung der Dinge
          gewähren sollte. Man kämpfte um eine „Demokratisierung“ des Heeres. Bei diesem Angriff
          von innen her bediente man sich des berechtigten Zornes deutscher Menschen gegen
          reaktionäre Cliquenwirtschaft und verkoppelte so sinnreich eine richtige mit einer bösen
          Sache.

          Zugleich aber bereitete das Judentum den Angriff auf „Preußen“ von außen her vor. Durch
          geistige Vereinsamung und dauernde Mahnpredigten, durch wirtschaftlichen und
          gesellschaftlichen Druck versuchte man vom bürgerlichen Ausland her, Deutschland zur
          Aufgabe seines Preußenseins bereitzumachen.

          Als dann die Weltkatastrophe ausbrach, an deren Vorbereitung man geistig und materiell
          durch Hetze und durch wirtschaftliche Maßlosigkeit und Herrschsucht mit verantwortlich war,
          da entschied sich das Judentum für eine Politik nach den jüdischen Interessen, d.h. für eine
          Unterstützung der bürgerlichen Gesellschaft gegen „Preußen“. Auch im Kriege setzte diese
          Politik zunächst innerhalb Deutschlands an. Sie bohrte an der Stellung der Mächte, die außer
          den Kräften der bürgerlichen Gesellschaft Deutschland trugen. Sie warf den Wahlrechtskampf
          in das um sein Leben ringende Volk, sie führte zur „Friedensresolution“ von 1917. Sie dachte
          sich für jeden Fall als Kriegsgewinn das „demokratische“ Deutschland.

          Das Weltjudentum außerhalb Deutschlands aber setzte sich offener und unbedingter gegen
          die verhaßte Heimat des „Preußentums“ ein. Zunächst war man noch mit der Verteilung
          seiner Sympathien vorsichtig, da man das zaristische Rußland fast noch mehr haßte und
          fürchtete als das „verpreußte“ Deutschland. So gab das Judentum seine „Sympathien für die
          demokratisch-liberalen Länder des Westens gegenüber dem militaristisch-bürokratischen
          Deutschland“, nahm zugleich Partei „für dieses und Österreich gegenüber dem Judenpogrome
          züchtenden zaristischen Rußland“ (Bernstein, S. 27). Als aber 1917 der Zar gestürzt war, als
          im selben Jahre die Balfour-Deklaration Palästina den Juden versprach, da entschied sich das
          in sich solidarische Judentum eindeutig für die Sache der Feinde Deutschlands (J. Kreppel:
          „Juden und Judentum von heute“, S. 63). Der amerikanische Jude O. H. Kahn sagte einem
          Vertreter des „Journal“, er hoffe auf die Niederlage des „neuen Deutschland des Blutes und
          der Lüge“ (Alfred Rosenberg: „Die Protokolle der Weisen von Zion und die jüdische
          Weltpolitik“, München 1933, S. 15). Das jüdische Großkapital der USA.: die Baruch,
          Schwab, Schiff, Guggenheim, verdienten riesige Summen am Krieg, der zugleich den
          verhaßten Feind schlug. Der Bund der „zivilisierten“ Mächte kämpfte „für die hebräischen
          Ideale des Rechts und der Gerechtigkeit“ (Rosenberg, S. 11). Walther Rathenaus berüchtigter
          Satz, daß „die Weltgeschichte ihren Sinn verloren“ hätte, wenn der Kaiser als Sieger durch
          das Brandenburger Tor gezogen wäre (Walther Rathenau: „Der Kaiser“, Berlin 1919. S. 28)
          ist ein Zeugnis für die geistige Haltung des Judentums, besonders, da es von einem früheren
          Freund des Kaisers selbst stammt. Das Judentum hatte ein aktives Interesse am Krieg gegen
          Deutschland und an der Niederlage Deutschlands. Der Jude A. H. Fried, Träger des
          Friedensnobelpreises 1911, schrieb im Dezember 1918 in der „Friedenswarte“: „Freudigen
          Herzens müssen wir den Demokraten des Westens dafür danken, daß sie gesiegt haben. Sie
          haben auch uns (d.h. die Juden) befreit.“

          Nach diesem Erfolge hatte das Judentum alles Interesse daran, den Status quo zu erhalten.
          Als Gewinner des Weltkrieges traf es sich in diesem Wunsch mit dem anderen Gewinner:
          Frankreich. Es wurde also natürlich der Todfeind einer Wiedererhebung des deutschen
          Volkes. Von hier aus wird die politische Linie der jüdisch beherrschten Presse und der
          „Erfüllungs“parteien einleuchtend klar. Nachdem das feindliche Preußen niedergerungen war
          mußte man mit allen Mitteln versuchen, die Wiedererstehung seines Geistes zu verhindern.
          Wie stets setzte man dazu wieder das innere und das äußere Mittel zugleich an.
          Grundsätzliche Erfüllungspolitik, Abbau und Verfolgung des Wehrwillens, Versuche, bald
          von der Wirtschaft, bald vom „Geist“ her die Gegensätze zu verwischen, bildeten die
          Methoden des Versuches, das deutsche Volk von der Angemessenheit seines Platzes im
          Europa der Nachkriegszeit zu überzeugen. Solange der Westen Deutschland militärisch,
          wirtschaftlich und politisch beherrschte, gab er auch den Ton für die Mode politischer
          Meinungen an, d.h. sah sich Deutschland von ihm die Gesinnung und die Einrichtungen eben
          jener bürgerlichen Gesellschaft ab, in der es dem Judentum so gut ging.

          Zugleich wurde im Inneren die Auflösung, der geschichtlichen Staats- und Volkssubstanz in
          die Gesellschaft aus gleichen Menschen zielbewußt weiter vorwärtsgetrieben. Die staatliche
          Hoheit wurde entweder bekämpft oder man nahm sie selbst in die Hand und vermanschte
          ihren Wert von innen her. Die anderthalb Jahrzehnte des fortschreitenden deutschen Verfalls
          bereiteten den Weg für die vollkommenere Erscheinung der bürgerlichen Gesellschaft, für das
          Ende des preußischen Geistes, seiner Beamtenehre, seines Hoheits- und Machtbegriffes,
          seines inhaltlich erfüllten Staatsgedankens. Deutschland wurde „liberal“, d.h. es wurde ein
          angenehmerer Aufenthalt für die Juden.

          Das Judentum wäre ein Todfeind des Nationalsozialismus gewesen, auch wenn er nicht
          grundsätzlich antijüdisch begonnen hätte. Denn er tritt für die Werte ein, die der bürgerlichen
          Gesellschaft genau entgegengesetzt sind, die das eigene Gesicht Deutschlands in der Vielheit
          der europäischen Völker herausmeißeln und es nicht in einem Brei „zivilisierter“ Nationen
          versinken lassen. Das Judentum ist ein natürlicher Feind jeder deutschen Bewegung, die mit
          den eigendeutschen Werten frei vom westlichen Einfluß aufzubauen strebt.

          Die Juden kämpfen also diesen Weltkampf neben dem Einsatz in der offenen Politik der
          Völker von jener zweiten Linie überparteilicher Mittelpunkte aus.

          Die Freimaurerei

          Der festeste und darum gefährlichste Kern der zweiten Linie wird gebildet von der
          Freimaurerei. Die Freimaurerei wäre auch gefährlich, wenn sie nicht von Juden beherrscht
          würde, weil sie auf die Ideale des 18. Jahrhunderts eingeschworen ist. Sie ist dazu aber ein
          Teil der jüdischen Front.

          Die Umbildung der alten wandernden Werkmaurerei zur „Geistmaurerei“, die
          „Vergeistigung“ der Ziele eines über Europa zusammenhängenden Männerbundes (Wichtl)
          verschrieb die Freimaurer von Anbeginn an dem „Geist“ ihrer Zeit, der Aufklärung. Die
          Gründung der Londoner Großloge 1717, von der die moderne Entwicklung der Freimaurerei
          ihren Ausgang genommen hat, fällt in das Jahrhundert der Menschenrechte. Die Logen
          gehören seitdem in die menschenrechtliche Bewegung als ein wichtiges Glied hinein. Sie
          kämpfen den Kampf der bürgerlichen Gesellschaft. In ihnen lösen sich alle Bindungen, und
          nur der „Bruder Mensch“ steht neben dem Bruder in einem aufgeklärten Glauben an eine
          allgemein-menschliche Religion des Geistes und der Moral. Dabei werden bei der Aufnahme
          durchaus die echt bürgerlichen Maßstäbe von Besitz und Bildung angelegt. Man kommt ohne
          ihren Ausweis nicht hinein, oder doch nicht in jede Loge, bestimmt nicht in jeden Grad. Ihr
          eigenes sittliches Ziel ist die Förderung der „Menschlichkeit“, dieses sehr dehnbaren Wertes,
          der nur zu leicht die allzumenschlichen Interessen verbirgt. „Der Meister hat uns gelehrt, alle
          Menschen als unsere Brüder zu lieben, und der Jude ist nicht weniger als wir alle und alle
          Menschen ein Kind des ewigen Vaters“, diese Stelle aus dem Katechismus einer
          „christlichen“, „altpreußischen“ Loge („Leitfaden durch die Ordenslehre der Großen
          Landesloge der Freimaurer von Deutschland“ von Br. Otto Hieber I: „Was dem fremden
          Suchenden vor seiner Aufnahme in den Freimaurerorden zu wissen nötig ist“) zeigt die
          grundsätzliche Einstellung „vergeistigter“ Menschlichkeit, die Mensch gleich Mensch setzt
          und sich dem Weltkampf für die Menschlichkeitslehre von 1789 einordnet. Die Freimaurerei
          will die Menschen in dem Punkte zusammenfassen, in dem sie nur „Mensch“ sind, d.h. wenn
          sie nur den Eintritt in die Loge bezahlen können und wenn sie soviel „Bildung“ mitbringen,
          daß sie angenehme Gesellschafter zu werden versprechen.

          Neben dem der Freimaurerei als Geburtsfehler anhängenden grundsätzlichen Kampf für die
          Menschenrechte und ihre Welt wird sie zweitens so gefährlich, weil sie eine bewußt
          arbeitende Patronageclique bildet. Ein Bruder darf den anderen nie im Stich lassen. Alle
          anderen Bindungen gelten als unwesentlich, wenn ein Bruder den anderen Bruder mit dem
          „Notzeichen“ zu Hilfe ruft. Unter den gewöhnlichen Mitgliedern führt die Hilfsverpflichtung
          nur insoweit zu einer politischen Gefahr, als sich überall ehrgeizige Cliquen als Logenbrüder
          zusammenfinden und zielbewußt ihre Leute schieben. Durch die Loge wird man etwas. Sie
          vermittelt „Beziehungen“, denn in ihr trifft man sonst ferne und fremde Menschen als
          „Brüder“, die einen dann nicht im Stich lassen. Mittelmäßige Begabungen haben als
          Logenbrüder immer noch Aussichten. Neben dem Grundsatz des Eintretens für die allgemeinmenschlichen Ideale sind die Logen zweitens Vereine zum gegenseitigen Hochschieben.

          Drittens bieten die Logen einer nüchtern gewordenen bürgerlichen Welt eine billige
          Ersatzreligion. Derselbe aufgeklärte Bürger, der den Glauben seiner Väter als
          Kleinkinderglauben von sich weist, deckt seinen Bedarf an Gemütsversorgung aus den
          Feierstunden der Logen. Ähnlich werden in überzeugten Republiken die Filmstars zu
          Königinnen. „Der Mensch kann eben ohne so etwas nicht leben!“

          Die Logen wären noch verhältnismäßig harmlos, wenn sie nur in der Überlieferung ihrer
          Gründungszeit auf den aufgeklärten Glauben an den „Menschen“ eingeschworen wären und
          sich im übrigen mit der Versorgung besserer und mittlerer Bürger mit Religionsersatz und mit
          etwas peinlicher Ämterversorgung beschäftigten. Sie gehören aber außerdem unmittelbar in
          die Front des Judentums hinein. Die Tatsache, daß harmlose deutsche Spießbürger teilweise
          sehr angesehener und vornehmer Familien bei ihnen mitgelaufen sind, ohne die
          Zusammenhänge zu durchschauen, ändert an dem Sachverhalt nichts.

          Die Verbindung zum Judentum wird zunächst an der geistigen Überlieferung der
          Freimaurer selbst, an ihrem Ritual, klar. Die christlichen Gründer in England haben
          alttestamentliches und spätjüdisches Brauchtum in ihren Orden von Anfang an übernommen,
          das ihnen aus der intensiven Beschäftigung englischer Protestanten mit der Bibel und aus
          Bekanntschaften mit Juden vertraut geworden war. Die freimaurerische Symbolik ist im
          wesentlichen jüdischer Herkunft. Der Tempel Salomons in Jerusalem gilt als das Urbild aller
          Freimaurerlogen. 1730 wurde König Salomo selbst zum Großmeister gemacht. Der „Tempel“,
          der Altar, die Säulen, die siebenarmigen Leuchter, der Teppich, die Jakobsleiter, der
          Davidsstern sind als Symbole aus dem salomonischen Jerusalem entlehnt worden. Die
          Paßworte der Brüder sind meist hebräischen Ursprungs. „Die Freimaurerei ist auf dem
          Judentum gegründet, und wenn man vom Freimaurer-Ritual die Lehre des Judentums abzieht,
          bleibt nichts übrig. (Jewish Tribune, Neu-York, 28. Oktober 1927). Die jüdische Kabbala ist
          eine unerschöpfliche Quelle für die freimaurerische Symbolik. „Die sämtlichen Sinnbilder der
          Freimaurerei und ihre Zahlensymbole: 3, 5, 7 und 3 x 3 sind nur kabbalistisch zu verstehen“
          (Maiheft 1928 der Zirkelkorrespondenz der Großen Landesloge der Freimaurer von
          Deutschland). 1869 erschien in Berlin eine dem sein Freimaurerjubiläum feiernden König
          gewidmete Schrift des Kreis-Oberrabbiners Isaak Salomon Borchardt über „die ursprüngliche
          Freimaurerei, welche sich bis an das tausendjährige Reich erhalten wird“, unter dem Titel:
          „Das Studium der Freimaurerei“, deren historische Behauptungen teilweise höchst sonderbar
          sind, die aber doch den Kerngehalt des jüdischen Zusammenhangs mit der Freimaurerei trotz
          allem Wust richtig herausstellt. Sie behauptet, der Patriarch Abraham habe mittels des neuen
          Meisterwortes „Adonai“ (hebräische Anrede an Gott als Herrn) die „ursprüngliche
          Freimaurerei der alten Hebräer“ gegründet, König Salomo habe dann diesen Orden erweitert.
          Die Freimaurerei sei also „das Priestertum der alten Hebräer“. Das Wort „Loge“ stammt aus
          dem hebräischen Wort Lischohe her und bedeutet Nebenzimmer. Das Gotteshaus oder der
          Tempel Salomons hatten außer den drei wesentlichen Teilen oder Räumen insbesondere viele
          Nebenzimmer (Logen) zu bestimmten Zwecken. Warum der Freimaurerorden den Namen
          Loge und nicht vielmehr den Namen Tempel oder Gotteshaus gewählt hat, rechtfertigt sich
          dadurch: der wahre Tempel oder das Gotteshaus kann nur eine Stätte haben auf dem Berge
          Morija, wo die senkrechte Linie zu dem himmlischen Jerusalem oder geistigen Zion, also zu
          dem Palast des a. B. a. W. (des allerweisesten Baumeisters aller Welten) denkbar ist.
          „Deshalb müssen oder können nicht anders als alle entfernten Lokalitäten von Morija nur den
          Namen Nebenzimmer, Logen erlangen.“ Nach dieser seltsamen Geschichtsphilosophie haben
          dann die Christen im 4. Jahrhundert n. Chr. die Freimaurerei in den Staaten übernommen, wo
          der Hauptsitz der jüdischen Gelehrten war, „von denen man das Priestertum der alten
          Hebräer, das ursprüngliche Freimaurertum, erlernen konnte“. Diesem Rabbiner und
          „altpreußischen“ Freimaurer erscheint die Freimaurerei als Vollenderin und Vollstreckerin des
          jüdischen Gesetzes. Als 1922 eine Loge in Montreal in Kanada einen Freimaurergottesdienst
          für Christen und Juden in der Synagoge abhielt, sagte der Redner: „Es gibt keinen
          zuständigeren Ort, der mehr für einen freimaurerischen Gottesdienst paßt als dieser: denn das
          Freimaurertum ist unzertrennlich mit der Geschichte des Volkes verbunden, dem dieser
          Tempel gehört. Das Freimaurertum ist von Israel geboren“ (Jewish Guardian, 12. April 1922).
          Rudolf Klien aus der Leipziger Loge „Apollo“ beklagt in den „Mitteilungen der Großen
          Landesloge von Sachsen“, Handschrift für Brr. Freimaurer, Jg. 1927/28, Nr. 279, November,
          Ludendorffs Angriffe: „Daß das Publikum, dem unser von Anfang bis zu Ende altjüdisch
          durchsetztes Ritual vorgeführt wird, daraus den Schluß zieht und ziehen muß, daß wir dann
          auch innige Beziehungen zum jetzigen Judentum haben müssen, sei nebenbei bemerkt …
          Denn dieses jüdische Ritual ist üblich und gültig in allen Freimaurerlogen der Erde.“

          Das Ritual selbst mag weitgehend „fauler Zauber“, Ersatzreligion und billige
          Geheimnistuerei sein. Jedenfalls aber lassen die Lebensformen eines Ritus die Menschen in
          den Geist seiner Herkunft hineinwachsen: „Wer sich mit der Seelenforschung beschäftigt hat,
          weiß, daß viel Wahres in der Behauptung liegt, daß sich mit den hebräischen Worten auch der
          Geist dieses Volkes, den wir als schärfsten Widerspruch zu unserem besseren Selbst erkannt
          haben, leise und unbemerkt mit einzuschleichen pflegt. Worte sind eben nicht bloß tote
          Buchstaben, sondern Träger seelischer Werte“ („Die Freimaurerei in Spiegel deutschen
          Lebens“, Leipzig 1927, S. 48, geschrieben von einem Mitglied der Großen Landesloge der
          Freimaurer von Deutschland). Die Gefahr des jüdischen Rituals besteht zweitens darin, daß
          sie eine günstige Stimmung für das Volk erzeugt, das den Ritus geboren hat, also notwendig
          die Geschlossenheit des deutschen Volkes gegenüber dem jüdischen Einfluß auflöst. Drittens
          dient gerade „fauler Zauber“ zur Verschleierung einer gefährlichen Interessenpolitik. Denn
          nicht das noch so jüdische Ritual ist das Gefährliche an der Freimaurerei, sondern die
          politische Aktion dieses rituell gebundenen Ordens.

          Die einzelnen deutschen Großlogen waren zu einem Großlogenbund zusammengeschlossen,
          in dem wie im Völkerbund jede Großloge ganz unabhängig von ihrer Mitgliederzahl und
          inneren Kraft eine Stimme hatte. Dieser Großlogenbund vertrat die deutsche Freimaurerei
          nach außen. In ihm saßen zunächst die drei „altpreußischen“, „nationalen“, „Christlichen“
          Logen: Große National-Mutterloge zu den drei Weltkugeln in Berlin, Große Loge von
          Preußen, genannt „zur Freundschaft“ in Berlin, Große Landesloge der Freimaurer von
          Deutschland in Berlin. Daneben saßen im Großlogenbund die „humanitären“ Logen, die
          jederzeit die drei „nationalen“ überstimmen konnten: die Große Mutterloge des Eklektischen
          Freimaurerbundes in Frankfurt am Main, die Große Loge von Hamburg, die Große
          Landesloge von Sachsen in Dresden, die Großloge „Zur Sonne“ in Bayreuth, die Große
          Freimaurerloge „zur Eintracht“ in Darmstadt, die Großloge Deutsche Bruderkette in Leipzig.
          Im deutschen Österreich gab es nur humanitäre Logen. Die deutsche Freimaurerei hielt
          ursprünglich Verbindung zur Freimaurerei der Welt. Die oberen Grade der Meister hängen
          international zusammen, die Brüder verkehren in den ausländischen Logen. Als sich 1870 die
          französischen Freimaurer herausnahmen, die deutschen Logenbrüder König Wilhelm und
          Kronprinz Friedrich von einem Logengericht in effigie verurteilen zu lassen und einen
          Kopfpreis auf sie auszusetzen, brachen die deutschen Logen die Beziehungen zum Grand
          Orient de France ab. 1877 spaltete sich die Weltfreimaurerei, weil die französischen Logen
          den Namen Gottes aus ihrem Ritual auszulassen beschlossen. Die diskreteren Länder trennten
          sich vom Frankreich des atheistischen Kulturkampfes. 1909 nahm der Deutsche
          Großlogenbund gegen die Stimmen der altpreußischen Logen die Freundschaft mit dem
          Grand Orient wieder auf. Im Kriege wurde die Verbindung zu Frankreich und Italien
          abgebrochen, sie „ruhte“ nur zu den anderen feindlichen Ländern. 1907 gründete der Grand
          Orient in Deutschland eine unabhängige eigene Filiale: „Zur aufgehenden Sonne“ unter den
          Herren Bloch und Goldscheid, die sich im Ruhrkampf durch besonders würdelose
          Anbiederung an die Franzosen hervortat. Trotz der formalen Trennung zwischen
          altpreußischen und humanitären Logen gehörten im Grunde alle Freimaurer zusammen. Die
          Große Landesloge von Preußen erließ 1929 eine Johannisbotschaft: „Wir strecken allen
          deutschen Brüdern die Hände entgegen, von denen wir überzeugt sind, daß sie, wenn auch die
          Ansichten über Wege und Mittel auseinandergehen, doch ebenso wie wir bereit sind, unserem
          Vaterlande und der K. K. (Königlichen Kunst) Gut und Blut zu weihen“ („Am rauhen Stein“,
          Heft 7, Juni 1929). Umgekehrt sagte der Großmeister der humanitären Großloge von
          Hamburg (Hamburger Logenblatt, März 1927), „daß die (altpreußische) Große Landesloge
          (der Freimaurer von Deutschland) je länger desto mehr sich davon überzeugen wird, ihr
          krampfhaftes Bemühen, sich die Gunst der deutschvölkischen Kreise zu gewinnen, sei
          vergeblich, und daß sie im Zusammenhang damit zu der Erkenntnis gelangt, es sei ratsamer
          und würdiger, törichten Angriffen gegenüber, die auf Unwilligkeit oder Böswilligkeit
          beruhen, vornehme und stolze Zurückhaltung zu bewahren. Überdies wird es trotz aller ihrer
          Betonung, daß sie in der Freimaurerei eine Sonderstellung einnehme, kaum gelingen, die
          Gegner dahin zu bringen, zwischen ihr und den humanitären Großlogen einen Unterschied zu
          machen, denn sie werden sich mit Recht sagen, wie es nur ein Christentum gebe, so gebe es
          auch nur eine Freimaurerei; lediglich die Formen, sich zu dem einen oder anderen zu
          bekennen, seien verschieden.“

          Auf die Gesamtfreimaurerei haben die Juden entscheidenden Einfluß nicht nur auf dem
          Weg über den Geist des Rituals, sondern auch als wirkliche, mächtige Brüder. Sie sind in den
          Logen ungemein zahlreich, sie beteiligen sich an der „Arbeit“ mit ungewöhnlichem Eifer, sie
          stehen in wichtigen Führerposten, sie spannen die Masse der nichtjüdischen Brüder für ihre
          Ziele ein. Das Freimaurertum des frühen 18. Jahrhunderts war judenfrei. Erst im Laufe des
          18. Jahrhunderts, als die gesellschaftlichen Auslesewerte Besitz und Bildung sich mehr und
          mehr durchsetzten, pochte das Judentum an die Türen der Logen. Um 1780 entstanden in
          Frankfurt am Main zwei jüdische Logen. Seit 1820 überlegten sich nach einer kurzen Zeit der
          Gegenbewegung die deutschen Großlogen eine grundsätzliche Öffnung für Juden. Seit 1844
          tauchen die Namen Hertz, Löwenhaar, Levin, Levy, Horkheimer, Rosenberg, Kohn,
          Wertheimer, Seeligmann, Auerbach, Oppenheimer usw. in den Logen des Frankfurter
          „Eklektischen Bundes“ auf. Die Hamburger Großloge und die anderen humanitären
          Großlogen gehen den gleichen Weg. Die altpreußischen Logen halten an ihrem „christlichen“
          Prinzip bei der Aufnahme fest, sie nehmen also getaufte Juden auf. Im übrigen verteidigen sie
          sich scharf gegen den Vorwurf des Antijudaismus. „Wenn wir Juden ebenso wie die
          Mitglieder anderer nichtchristlicher Religionsgesellschaften nicht in unsere engere
          Gemeinschaft treten lassen, so folgt doch daraus nicht, daß wir sie hassen! Mit demselben
          Rechte könnte man uns nachsagen, daß wir Frauen und Kinder sowie Leute von geringerer
          Bildung hassen, weil wir sie nicht aufnehmen. – Wenn aber ein Jüdischer Bruder bei uns als
          Gast zu unseren Arbeiten zugelassen zu werden wünscht, so lassen wir ihn, wenn er einer
          anerkannten Loge angehört, gern bei uns ein, heißen ihn herzlich willkommen und freuen uns,
          daß er nicht in dem Vorurteil befangen ist, als stände eine Scheidewand zwischen ihm und
          uns. Wir wissen, was wir ihm als Bruder schuldig sind, und werden stets danach handeln.“
          Der Vorwurf des Antijudaismus „ist wohl die ärgste Schmach, die uns jemals angetan ist“
          (Hieber: „Leitfaden“ usw.). Die „altpreußischen“ Logen gehören also durch ihren Geist und
          durch ihre Verbindung, mit der Weltfreimaurerei mit den verjudeten „humanitären“ Logen
          trotz allen nachrevolutionären Mauserungsversuchen zusammen. Sie hielten zwar stets die
          Juden „tunlichst fern“. (Wichtl: „Weltfreimaurerei, Weltrevolution, Weltrepublik“, München
          1928, 11. Auflage, S. 55), sie ließen sie allenfalls in ihre niedersten Grade, aber diese halbe
          Maßnahme aus halbem Geist half nichts. Die nach dem Kriege offen neugegründete Wiener
          Großloge hatte in ihren wichtigsten Ämtern die Herren Schlesinger, Ornstein, Kapralik,
          Frankl, Spieler, Zinner, Glücksmann sitzen. Ihre führenden Brüder gehören zugleich dem
          jüdischen Orden B’nai B’rith an, der 1906 vom Großlogenbund als echte Loge anerkannt
          wurde. Die ausländischen Logen sind vollkommen verjudet, das gilt für Frankreich, Italien,
          Nordamerika, ebenso für Ungarn, für England und die britischen Dominien. Die französische
          Maurerzeitschrift „Acacia“ gibt das Stichwort: „Keine Loge ohne Juden“ (Wichtl, S. 54).

          Von dieser Stellung aus setzen nun die Juden das Freimaurertum der Welt für sich ein.
          Zunächst drehen sie die von der Ethik der Freimaurer geforderte Humanität zu ihren Gunsten.
          Der deutsche Großlogenbund hält es schon 1881 für „seine Pflicht, allen antisemitischen
          Ausschreitungen geschlossen und energisch entgegenzutreten“ (Wichtl, S. 198). 1901 schrieb
          der Freimaurer Findel („Die Juden als Freimaurer“): „Es handelt sich weniger um einen
          Kampf für das Humanitätsprinzip als vielmehr um einen Kampf für die Interessen und für die
          Machtstellung des Judentums. Und bei diesem Kampf gebärdet sich das Judentum mitunter
          geradezu als die beherrschende Macht, der sich das deutsche Maurertum unterzuordnen habe.
          Wundern darf man sich freilich nicht; denn tatsächlich ist das Judentum, wenn auch versteckt
          und schlau verdeckt, bereits die herrschende Macht in manchen Großlogen Europas, und was
          Deutschland angeht, so darf man nicht außer acht lassen, daß es den Geldmarkt und den
          Handel beherrscht, daß es nahezu die Presse, die politische wie die freimaurerische,
          beherrscht, daß es sich Millionen Deutscher zinspflichtig also untertänig macht, und daß es
          auch die Rechtspflege in seine Gewalt zu bringen versucht.“

          Sowohl im letzten geistigen Ziel wie im tagespolitischen Nahziel stimmt die Freimaurerei
          mit den jüdischen Belangen überein. Sie kämpft für eine Auflösung der alten Ordnungen und
          die Gründung einer neuen „menschlichen“ Gemeinde. Sie stellt die führenden Männer der
          wehrfeindlichen pazifistischen Bewegung. Der Erzpriester des modernen Pazifismus, A. H.
          Fried, war Jude und Freimaurer. Der große Freimaurerkongreß 1913 fiel nicht zufällig mit der
          Tagung der Haager Friedenskonferenz fast zusammen. Der Weltbund der Freimaurer wurde
          1913 in Bern auf einem Esperantokongreß gegründet. Die vom deutschen Großlogenbund
          allerdings nicht anerkannte Großloge „Zur aufgehenden Sonne“ in Nürnberg arbeitete seit
          1907 im Geiste ihres Logenbruders Hello von Gerlach. Schon im Dezember 1919 forderte ein
          Aufruf im Bundesblatt der Großen Nationalen Mutterloge zu den drei Weltkugeln dazu auf,
          den mit der Freimaurerei so nahe verwandten Völkerbundsgedanken im Bruderkreise zu
          vertreten und zu verbreiten. Stresemann wurde Ehrenmitglied dieser „altpreußischen“ Loge.
          Ernst P. Kretschmer schreibt in einer Jubiläumsschrift für eine „altpreußische“ Loge („125
          Jahre Freimaurerloge Archimedes zum ewigen Bunde in Gera“): „Der übernationale,
          welterobernde Brudergedanke darf auch in einer Zeit des Hasses nicht untergehen, und er
          marschiert bereits im Völkerbunde und wird sich, allen Unkenrufen zum Trotz, zum Wohl der
          Völker hier durchzusetzen wissen, und wenn dem Kriege hier von Anfang an der Krieg erklärt
          ist, dann wird man dermaleinst diesen Pazifismus gutheißen müssen.“ Die Großloge von Wien
          trat 1919 in die „Österreichische Friedensgesellschaft“ ein (Friedrich Hergeth: „Aus der
          Werkstatt der Freimaurer und Juden im Österreich der Nachkriegszeit“ Graz 1927). Wie die
          Freimaurerei im Weltkrieg gestanden hat, schildert ausführlich Karl Heise: „Die Entente-
          Freimaurerei und der Weltkrieg“, Basel 1919. Die grundsätzliche Stellung gegen Deutschland
          ergibt sich aus der Überlieferung der Freimaurerei mit Notwendigkeit, sie war der Art, die
          sich als „Preußentum“ durch das 19. Jahrhundert zu erhalten versuchte, todfeind. Sie besann
          sich immer wieder auf ihre Überlieferung. Auf einem internationalen Freimaurerkongreß im
          Jubiläumsjahr der Französischen Revolution fielen 1889 die Worte: „Der Tag wird kommen,
          an dem bei den Völkern, die weder ein 18. Jahrhundert noch ein 1789 hatten, die Monarchien
          und die Religionen zusammenstürzen. Dieser Tag ist nicht mehr ferne. Das ist der Tag, den
          wir erwarten“ (Wichtl, S. 7). Die internationalen Freimaurerkongresse betonten stets als das
          Endziel des Freimaurertums „die Errichtung einer Weltrepublik“. Ihr Sinn ist der ,
          „Brückenschlag zwischen Völkern und Rassen“ (Hergeth, S. 236). In der Auflösung der
          Völker läßt sich dann die Herrschaft Israels durchführen. Die Freimaurerei ist durchaus auf
          der Generallinie der jüdischen Politik, die am offensten beim Namen genannt wurde, als der
          Jude und Revolutionär Crémieux, Großmeister des Grand Orient de France, in der Alliance
          Israélite Universelle 1861 erklärte: „Die Nationen sollen verschwinden! Die Religionen sollen
          vergehen! Israel aber wird nicht aufhören, denn dieses kleine Völkchen ist das auserwählte
          Gottes“ (Rosenberg: Protokolle, S. 55).

          Auch im Inneren der Staaten steht die Freimaurerei in der Front des Judentums und seiner
          Auflösungsarbeit. Kaum je erklärt sich eine Großloge so mit einer innerstaatlichen Aktion
          solidarisch, wie es das Freimaurertum mit dem Völkerbund getan hat. Aber die Personen der
          führenden Freimaurer und inneren Zersetzer sind zu oft identisch. Die Führer der
          österreichischen Sozialdemokratie, Ellenbogen, Viktor Adler, Seitz, waren Freimaurer. Die
          führende Mitarbeit von Freimaurern am österreichischen „Bund gegen Mutterschaftszwang“,
          dem späteren „Bund für Geburtenregelung“, ist ein Beispiel von vielen für das Einschwenken
          auf die kulturbolschewistische Linie.

          Auch die Freimaurerei von Christen steht in der jüdischen Front für die Errichtung einer die
          Welt überspannenden Gesellschaftsordnung aus „freien“ und „gleichen“ Einzelnen, in der
          dann das Judentum als geschlossene Gruppe herrschen kann. Ihre Vernichtung gehörte zum
          Befreiungskampf vom politischen Einfluß des Judentums notwendig mit dazu. Ihr
          allmählicher Tod in allen verschiedenen Gruppen und Stufen befreit das deutsche Volk von
          der Mitherrschaft einer verjudeten, eigensüchtigen, sich in Hokuspokus gefallenden Clique
          mit undurchsichtigen internationalen Zusammenhängen.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          …Ihr allmählicher Tod in allen verschiedenen Gruppen und Stufen befreit das deutsche Volk von
          der Mitherrschaft einer verjudeten, eigensüchtigen, sich in Hokuspokus gefallenden Clique
          mit undurchsichtigen internationalen Zusammenhängen.

          Wehrfeindlichkeit und Volkszersetzung

          Weniger schlagkräftig und zuverlässig als das Freimaurertum in seinen verschiedenen
          Abarten war eine zweite Gruppe von überparteilichen Organisationen, die der jüdischen
          Weltpolitik dienen. Sie nannten sich fälschlich „Pazifisten“ oder „Friedensfreunde“. Sie waren
          dabei so wenig friedensfreundlich gegen die Feinde Israels wie das Judentum in seinen
          eigenen Organisationen. Sie halfen im Weltkrieg den Mächten der bürgerlichen Gesellschaft,
          sie standen ebenso „unparteiisch“ wie der Friedensfreund Wilson. Sie setzten in der
          Nachkriegszeit alles daran, den Status quo zu erhalten, in dem der Geist des Preußentums
          ausgerottet war, in dem Deutschland politisch und geistig dem Westen, der geistigen Heimat
          der „Pazifisten“ ausgeliefert war. Sie emigrierten nach der nationalen Revolution und bildeten
          die Kerne für die Hetze zu Boykott und Interventionskrieg, eine wahrlich „pazifistische
          Aufgabe. Die Pazifisten bemühen sich, die Friedenspolitik Adolf Hitlers zu sabotieren. Sie
          haben den Namen „Pazifismus“ in Deutschland zu einem Schimpfwort gemacht. Denn sie
          verstehen unter „Frieden“ die Herrschaft ihrer Welt, des Westens und der Juden, über ein
          willig gehorsames Deutschland. Sie sind nicht wegen ihrer Friedensliebe aus dem neuen
          Deutschland gejagt worden, sondern wegen ihrer Volksfeindlichkeit. Ihre Volksfeindlichkeit
          setzte im Sinne des jüdischen Weltkampfes zugleich an der äußeren und an der inneren Front
          des deutschen Volkes an.

          Eine Gruppe dieser Organisationen der zweiten Linie faßte das „Deutsche Friedenskartell“
          zusammen: die 1892 von Alfred Fried gegründete „Deutsche Friedensgesellschaft“, die „Liga
          für Menschenrechte“, die „Frauenliga für Frieden und Freiheit“, die „Revolutionären
          Pazifisten“, den „Bund der Kriegsdienstverweigerer“. Das „Reichsbanner Schwarzrotgold“
          schwenkte immer mehr auf die Linie des Friedenskartells ein und wunderte sich dann, daß
          junge Männer seinen Staat, den Unstaat, nicht achteten. Eine Zeitlang spielte außerdem die
          „Paneuropäische Union“ eine Rolle.

          Die „Liga für Menschenrechte“ wurde ursprünglich in Frankreich als „Ligue des Droits de
          l’Homme et du Citoyen“ gegründet, um das geistige Erbe der Französischen Revolution zu
          verwalten und für die französischen Linksparteien, die im Parlament breit zersplittert saßen,
          eine zentrale Organisation für den gemeinsamen Kampf und für die Patronage zu schaffen.
          Sie war grundsätzlich antiklerikal, wurde von Freimaurern getragen und war die große
          republikanische Organisation Frankreichs. In ihrem Ausschuß saßen zahlreiche
          freimaurerische Juden, z. B. Prof. Léon Brunschvig, Salomon Grumbach, Nictor Basch. Der
          Konventsbericht des Grand Orient de France 1923 zeigt den Geist der Liga (S. 303). „In den
          Gruppen, denen die Freimaurer außerhalb der Loge angehören, spielen sie in gewissem Sinne
          die Rolle eines Verbindungsgliedes und erreichen nach und nach im Hinblick auf eine
          gemeinsame politische Aktion die Herstellung von bisher ungehofften Annäherungen. Unter
          ihrer Ägide hat sich eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, die sich vorgenommen hat, die
          Erziehung der Bürger durch volkstümliche Vorträge zu vervollständigen, die gemeinsam von
          der Loge, der Liga für Menschenrechte und dem Freidenkerbunde veranstaltet werden.“ Die
          Grande Loge de France schreibt in ihrem Bulletin, März 1923: „Das Werk der Liga ist die
          Verwirklichung der Grundsätze, die in den Logen aufgestellt werden“ (S. 60). Die Liga für
          Menschenrechte ist also auch in ihren Niederlassungen in anderen Ländern von französischen,
          jüdischen Freimaurern abhängig. In Deutschland ließ die Liga eine Zeitschrift: „Warte für
          Menschenrecht“ erscheinen.

          Die „Deutsche Friedensgesellschaft“ war eine breitere Organisation. Sie vertrat ihren
          Standpunkt in der „Deutschen Friedenswarte“ und im „Anderen Deutschland“. Sie arbeitete,
          wie die parallele österreichische Organisation, eng mit der Sozialdemokratie zusammen und
          beeinflußte besonders das Reichsbanner. Die Internationale Frauenliga für Frieden und
          Freiheit leistete ihr Hilfsstellung.

          Die wichtigste Zeitschrift für den ganzen Kreis pazifistischer Organisationen war Friedrich
          Wilhelm Försters, „Menschheit“. Er gab dazu in Berlin „Die Zeit“ heraus. Die große
          demokratische und sozialdemokratische Presse stand den pazifistischen Organisationen zur
          Verfügung.

          Die „Paneuropäische Union“ war die persönliche Gründung des Wiener Grafen
          Coudenhove-Kalergie, dessen Mutter Japanerin, dessen Frau Jüdin war. Er ist Freimaurer und
          benützte die Wiener Logen zur Propagierung seiner Idee, die er 1923 in dem Buch
          „Paneuropa“ zum ersten Male verkündete.

          Die „Deutsche Liga für den Völkerbund“ gehörte weniger eng zu diesen ausgesprochen
          pazifistischen Kreisen. Sie war mehr eine amtliche Organisation. Aber auch in ihr machten
          sich die gleichen Pazifisten gerne breit.

          Die pazifistischen Organisationen waren in ihrer Betätigung und in ihrer Gesinnung
          volksfeindlich, auch wo sie nichtjüdisch waren, wo doktrinäre, weltfremde deutsche
          „Idealisten“, wo Klerikale, wo verbohrte Marxisten an der Zersetzung der deutschen
          Volksfront arbeiteten. Die Masse der verführten deutschen Pazifisten erhielt aber einen Stab
          jüdischer Intelligenz in diesen Organisationen, der ihnen erst die eigentliche Schärfe und
          Schlagkraft gab. Ihr pazifistischer Wille wurde benutzt und eingesetzt vom Judentum.

          Im Vorstand der „Liga für Menschenrechte“ saßen die Juden Prof. Gumbel, Oskar Cohn,
          Dr. Walther Lewinthal, Lehmann-Rußbüldt, Leopold Schwarzschild, Anna Siemsen, Dr. A.
          Kuczynski, im politischen Beirat die Juden Holltscher, Finkelnburg, Karsen, Zimt,
          Löwenthal, Georg Bernhard, Tucholski, namhafte Mitglieder waren die Juden Alfons
          Goldschmidt, Magnus Hirschfeld, Paul Levi, Erich Mühsam, Justizrat Werthauer. In der
          „Menschheit“ schrieben die Juden Freymuth, Gumbel, Redlich, Wehberg. Die jüdische
          „Weltbühne“ Jacobsohns und Tucholskis nahm sich der Sache der pazifistischen
          Organisationen an. Einen Paneuropakongreß schildert ein Auslandsdeutscher („Deutsche
          Zeitung“, 19. Oktober 1927): „Ein blauer Vorhang mit der goldenen Erdkugel und dem roten
          Kreuzband darüber fiel über eine Szenerie, auf der sich Deutsche und Franzosen umarmten, es
          gab Tränen, Küsse; das große Versöhnungsfest, das einige Tage vorher gefeiert worden war,
          konnte in dieser Aufmachung wiederholt werden, denn die Juden waren in der Tat bis auf
          wenige Renommierarier fast unter sich.“ Nach dem „Israelitischen Familienblatt“ (14.
          Oktober 1926) brachten mehrere jüdische Persönlichkeiten ansehnliche finanzielle Opfer, um
          den Kongreß zu ermöglichen.

          Neben den Juden war vor allem das feindliche Ausland an den pazifistischen
          Organisationen interessiert. Nach einer Erklärung von Friedrich Wilhelm Förster
          („Bayerischer Kurier“, 4. Februar 1930) hat er selbst „50.000 Franken von einem
          französischen Publizisten an ein Vorstandsmitglied der Deutschen Liga für Menschenrechte
          gegeben für eine ganz bestimmte Aktion, die im Interesse der deutsch-französischen
          Verständigung lag“. Außerdem haben fortwährend internationale pazifistische Kreise vom
          Ausland her die Liga geldlich unterstützt. Für die „Friedenspropaganda“ dieser sogenannten
          Pazifisten gaben auch solche ausländischen Kreise ihr Geld, denen eine wirkliche
          Friedenspolitik am Herzen liegt. Gerade auch dieses gutgläubig gegebene Geld wurde
          eingespannt nicht für den Frieden, sondern für die Zersetzung des deutschen Lebenswillens.
          Die Pazifisten Röttcher und Hiller haben behauptet, daß ausländisches Geld auch in
          erheblichem Maße in die „Deutsche Friedensgesellschaft“ geflossen ist, daß besonders ihre
          Zeitschrift „Das andere Deutschland“ vom Ausland finanziert werde.

          Die Sache, für die all diese Organisationen eintreten, ist die ungeschminkte jüdische Sache.
          Sie alle rufen zum Sturm gegen den Antijudaismus. Sie alle betrachteten den Schutz der
          Judenheit als eine ihrer ersten Menschenpflichten. Der Paneuropaplan entwirft offen den
          Traum jüdischer Weltherrschaft: „Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein.“
          Paneuropa soll bewohnt werden von einer „eurasisch-negroiden Zukunftsrasse, äußerlich der
          altägyptischen vielleicht ähnlich“, über deren „Vielfalt der Persönlichkeiten“ dann als „neue
          Adelsrasse von Geistes Gnaden“ die Juden die „Führernation der Zukunft bilden sollen“.
          Coudenhove erwartete besondere Unterstützung von den Juden aller Länder, denn sein Plan
          bringe einen Abbau des Völkerhasses, also auch eine moralische und materielle Besserung der
          Lage der Juden. Die anderen Organisationen haben ähnliche Pläne nie so plump vertreten,
          aber sie marschieren in ähnlicher Richtung.

          Das Endziel, das allen sogenannten Pazifisten vorschwebte, und die Gesinnung, in der sie
          für es arbeiteten, waren jüdisch, auch wenn die „Friedensfreunde“ selbst Nichtjuden waren.
          Sie vertraten ihre Sache mit einem wechselnden Grad von Radikalismus, es blieb aber immer
          dieselbe Sache, ob es ein Reichsbannergeneral, die „Frankfurter Zeitung“ oder die
          „Weltbühne“ war. Ein Jude sagte 1931: „Die Juden sind absolute Pazifisten, diese Gesinnung
          ist der jüdischen Ideenwelt ureigen“ (Sigilla Veri, IV, S. 1120). Der Satz stimmt, wenn
          Pazifismus im richtigen Sinne aufgefaßt wird.

          Die pazifistische „Arbeit“ setzte genau an der Stelle ein, wo die bürgerliche Gesellschaft
          und ihr Judentum stets den Angriff gegen Deutschland führten: Es wurde eine Scheidung
          konstruiert zwischen dem bösen, militaristischen, preußischen Deutschland und einem
          „anderen Deutschland“, dessen Vertreter die Juden selbst waren. Das „andere Deutschland“
          wollte mit dem Deutschland Preußens und der Armee nichts zu tun haben. Es tat, so viel es
          konnte, um den Westmächten gegen das böse Deutschland zu helfen und auch in Deutschland
          die Ideen von 1789 in die Wirklichkeit zu überführen. Die These vom „anderen Deutschland“
          war schon selbst Hochverrat, denn sie nahm das gefährlichste Argument der Landesfeinde auf
          und schmähte die eigengewachsene Art mit dem Maßstab eines fremden Vorbildes. Den Sieg
          des „bösen“ Deutschland konnte ein auf diese Lehre eingeschworener Pazifist gar nicht
          wollen. Die „Vorkonferenz für einen dauerhaften Frieden“ im Jahre 1918 in der Schweiz gab
          die Parole aus: „Das Verhängnisvollste, was Deutschland widerfahren könnte, wäre ein
          überwältigender, endgültiger Sieg, der im Inneren die Alldeutschen stärkte.“

          Die Behauptung von dem „anderen Deutschland“ führt dann weiter dazu, daß man wie die
          Feinde das „böse“ Deutschland mit allen Verbrechen belasten kann, ohne sich selbst zu
          treffen. Der „deutsche“ Pazifismus hat die Behauptung von der deutschen Schuld am Kriege
          sich zu eigen gemacht: Der 8. deutsche Pazifistenkongreß beschloß am 15. Juni 1919: „Die
          Versammlung erkennt prinzipiell die Schuld Deutschlands am Weltkrieg an und bedauert aufs
          tiefste alle über die Kriegsnotwendigkeiten hinausgehenden grausamen und der Würde des
          Menschen hohnsprechenden Maßnahmen der deutschen Heeresleitung.“ Der
          Menschenrechtler R. Kuczinski sagte 1927 in sechs Versammlungen in Frankreich (laut
          „Deutschem Tageblatt“ vom 11. Juli 1927) „Wir deutschen Demokraten und Pazifisten
          verlangen nicht die Revision von Versailles, wenn wir auch diesen Vertrag mißbilligen. Ich
          habe Ihnen gesagt, daß ich die Zerstörung Ihrer schönen Provinzen für eines der furchtbarsten
          Verbrechen der Weltgeschichte halte. Dieser Frevel muß gesühnt werden, und die einzig
          mögliche Sühne ist, auf Kosten Deutschlands die Wunde zu heilen, an der die verwüsteten
          Provinzen sehr gelitten haben. Wäre Deutschland siegreich gewesen, so würde dieses
          furchtbare Unrecht wahrscheinlich niemals wieder gutgemacht; denn in der heutigen Zeit wie
          im Altertum bleibt der Starke, der den Schwachen vergewaltigt, im allgemeinen ungestraft.
          Da Deutschland ohnmächtig war, siegte die Gerechtigkeit. Ich werde niemals behaupten, daß
          die deutsche Regierung alle Anstrengungen gemacht habe, um die der Entente geschuldeten
          Reparationen zu leisten.“ 1929 schrieb das von dem Reichsbannermann Kraschutzki geleitete
          „Andere Deutschland“: „Es ist zweifellos, daß Deutschland nicht entfernt all den Schaden zu
          ersetzen vermag, den seine Kriegführung den anderen Völkern zugefügt hat, ganz abgesehen
          davon, daß all das ungeheure Leid, das ein solcher Krieg verursacht hat, in keiner Weise
          wieder gutgemacht werden kann. Um so notwendiger wäre es gewesen, daß im deutschen
          Volke die Empfindung dafür rechtzeitig zum Durchbruch gekommen wäre, daß es alles tun
          müsse, um die Unzulänglichkeit seiner materiellen Reparation durch eine moralische
          Wiedergutmachung auszugleichen. Es war und es ist unsere unabweisbare Ehrenpflicht, doch
          allermindestens die eigene Aufbauarbeit der geschädigten Nachbarn dadurch zu fördern, daß
          wir nicht durch Rachedrohung und durch jede Art von Vorbereitung gewaltsamer
          Wiederherstellung der ehemaligen Grenzen Europas dieses in neue Unsicherheit werfen, allen
          Unternehmungsgeist lähmen und denen, die kaum ihre Ruinen aufgebaut haben, neue riesige
          Aufgaben zur Sicherstellung gegen eine neue deutsche Invasion aufzwingen. Wer hätte nach
          dem Friedensschluß geahnt, daß Frankreich den größten Teil der zerstörten Gebiete durch
          eigene innere Anleihen würde wiederherstellen müssen, dadurch an den Rand des finanziellen
          Zusammenbruchs gebracht werden und schließlich genötigt sein würde, zum Schutze gegen
          einen künftigen neuen deutschen Einbruch Millionen für Grenzbefestigungen auszugeben.“
          Der englische Friedensfreund Morel beklagte sich nicht umsonst, daß ihm der Kampf gegen
          die Schuldlüge und das Versailler Diktat durch die Tätigkeit der pazifistischen Kreise in
          Deutschland unmöglich gemacht werde, da diese immer wieder offene Schuldbekenntnisse
          ablegten.

          Ebenso wie die Pazifisten das alte Deutschland bekämpften, so standen sie umgekehrt im
          Sinne der jüdischen Politik für die Fortdauer des Nachkriegszustandes ein, dessen Kern der
          Völkerbund war. Der Völkerbund war der wirkliche Ansatz zu einem Reiche der „Menschen“,
          das Völker und Nationen auflösen sollte. Das Judentum begriff seinen Wert. „Das jüdische
          Volk sieht in den Prinzipien des Völkerbundes die Verwirklichung der Brüderlichkeit der
          Völker, die der jüdische Prophetismus verkündet hat“ („Jüdisches Echo“ 1920, nach
          Rosenberg: Protokolle, S. 25). Am 19. Januar 1926 sagte der jüdische Rechtsanwalt Dr. Klee
          in Breslau („Schlesische Volksstimme“, 30. Januar 1926): „Der Völkerbund ist nicht etwa von
          Wilson gemacht, sondern ein großes jüdisches Werk, auf das wir stolz sein können. Die Idee
          des Völkerbundes geht auf die großen Propheten Israels zurück. Jesaja hat das Wort
          ausgesprochen, daß die Schwerter zu Pflugscharen umgeschmiedet werden und ein Volk dem
          anderen nicht mehr den Krieg künden werde. Auf diese urjüdischen Gedankengänge führt der
          Völkerbund zurück. Sein Ursprung liegt in der die Gesamtwelt mit Liebe umfassenden
          Weltanschauung der Propheten. So ist die Idee der Völkerverbrüderung echt jüdisches
          Kulturgut.“ Die „C.-V.-Zeitung“ bringt am 21. Januar 1927 auf S. 30 die Rede eines jüdischen
          Predigers: „Gottesfurcht ist es, welche die Arbeit jener Männer beseelte, durch deren Weisheit
          heute der Eintritt Deutschlands in den Völkerbund zur Tatsache wird. Was Israels Propheten
          in der Vorzeit Tagen verheißen, was wir mit heißem Herzen in unserem altehrwürdigen
          Neujahrsgebet erflehen: alle Gottesgeschöpfe werden einen Bund bilden! Heute sehen wir es
          Wirklichkeit werden. Und wenn auch nicht alle Menschheitshoffnungen mit einem Male sich
          erfüllen, wenn die Paradiesesfrucht des Menschenfriedens auch nur langsam und allmählich
          wird reifen, hoffnungsfreudig lasset uns das neue Jahr beginnen, strebend nach Gottesfurcht,
          arbeitend am Frieden unter den Menschen. Dann wird allen seinen Feinden zum Trotz auch
          Israel Ruhe finden und vernehmen das Trosteswort, das der Herr verkündet durch des
          Propheten Mund: Feiere, Juda, deine Feste, erfülle deine Gelübde, denn nicht wird der
          Ruchlose dich noch einmal überziehen, verschwunden ist er.“ Die Hoffnung Israels wurde
          vom Völkerbund selbst sicher nicht enttäuscht. Als Sir Eric Drummond sein Amt als
          Generalsekretär des Völkerbundes in Genf antrat, machte er bei dem Genfer Rabbi
          Ginsburger einen Antrittsbesuch und sagte, „er hege die feste Zuversicht, daß der Völkerbund
          seine Pflichten gegen die Juden erfüllen werde. Er hoffe, daß die gesamte Judenheit bald
          überall sich aller Menschen- und Bürgerrechte erfreuen werde“. Die Juden handeln
          vollkommen richtig für ihr politisches Ziel, wenn sie ihren Pazifismus auf die Verbreitung des
          Völkerbundgedankens ansetzen.

          Mit allen Mitteln sollte ein Zusammenbruch der Versailler „Ordnung“ dieses ersten
          Versuchs, eine Gesellschaft der Menschenrechte für die ganze Welt zu verwirklichen,
          verhindert werden. So wie die Franzosen für ihre „Sicherheit“ von einem selbstbewußt
          gewordenen Deutschland fürchteten, ebenso bangte die kriegsgewinnlerische Judenschaft vor
          einer Wiedererhebung der „Bestien“. Der Pazifismus mußte also jeden wirklichen oder
          vermeintlichen Versuch einer deutschen Neuaufrichtung zu verhindern versuchen, d.h. der
          französischen Militärmacht anzeigen. Die Interalliierte Militärkommission beschwerte sich
          am 15. Februar 1926 bei der deutschen Regierung in ihrem Schlußbericht, daß Anzeigen
          wegen Verstößen gegen den Vertrag von Versailles als Hochverrat verfolgt wurden. Sie
          wußte die Mitarbeit des deutschen Pazifismus zu schätzen. Der Generalsekretär der
          Deutschen Friedensgesellschaft Gerhard Seger denunzierte 1926 in einer Schrift: „Wahrhafte
          Republik?“ die Reichswehr an das Ausland: „Der Versailler Vertrag ist am 16. Juli 1919 als
          deutsches Reichsgesetz verkündet worden … in Deutschland haben wir zunächst einmal dafür
          zu sorgen, daß die deutschen Reichsgesetze auch vom Militär respektiert werden. Davon ist
          aber die Reichswehr weit entfernt. Es sei hier gezeigt, wie die Reichswehr versucht hat und
          noch versucht, durch ständige Erhöhung des Etats über ihre aufgezwungene minimale
          Bedeutung hinauszuwachsen.“ – „So übertrieben es klingen mag, von einer solchen zu reden,
          so muß trotzdem von einer deutschen Kriegsgefahr gesprochen werden. Es muß immer
          wiederholt werden: In Deutschland haben wir das Land der unbegrenzten militärischen
          Möglichkeiten. Das Reichsheer der Republik wird für einen neuen Krieg nach außen
          geschult.“ – „Daß die ‚privaten‘ Sportflieger der Reichswehr in Wirklichkeit verkappte
          Flugzeugführer für den kommenden Krieg sind, wird niemand bezweifeln.“ Die „illegalen
          Bestrebungen der Reichswehr gehören zu dem großen Gebiet des illegalen Militarismus, der
          durch die Vereinigten Vaterländischen Verbände repräsentiert wird“. Der „Wehrverband“
          Reichsbanner schlug in die gleiche Kerbe. Das „Reichsbanner“ vom 26. August 1926 hält der
          Regierung, die eine Verbindung von Sport und Armee der Entente gegenüber bestritten hatte,
          vor: „Die Rechtsverbände haben sich an die bestehenden Vorschriften keineswegs streng
          gehalten. Sie betreiben fast überall den Kleinkalibersport nur als Vorwand zur rein
          militärischen Ausbildung ihrer Mitglieder. Wo der positive Beweis hierfür erbracht ist,
          müssen diese Verbände ohne weiteres aufgelöst werden, und ein Minister, der trotz Kenntnis
          der Sachlage einen derartigen Schritt nicht tut, verstößt gegen die klaren Bestimmungen des
          Reichsgesetzes vom März 1921.“ General v. Schönaich erklärte dem Vertreter des „Matin“:
          „Der Zweck des Reichsbanners Schwarzrotgold ist, mitzuhelfen, die den Unwillen der
          Entente erregenden vaterländischen Verbände niederzuhalten.“ 1925, als die Veröffentlichung
          des Berichtes der Interalliierten Kontrollkommission sich verzögerte, gab die Deutsche Liga
          für Menschenrechte auf eigene Faust eine Untersuchung über Deutschlands Rüstungen
          heraus, die von Gumbel, Schönaich, Lange und Jakob unterzeichnet war.

          Der Landesverrat wurde nicht nur praktisch betrieben, sondern zu einem Grundsatz
          erhoben. Tucholski gibt den Grundsatz am klarsten („Weltbühne“ Nr. 13, 27.März 1928): „Ich
          spreche hier mit dem vollen Bewußtsein dessen, was ich sage, aus, daß es kein Geheimnis der
          deutschen Wehrmacht gibt, das ich nicht, wenn es zur Erhaltung des Friedens notwendig
          erscheint, einer fremden Macht auslieferte … Wir sind Landesverräter. Aber wir verraten
          einen Staat, den wir verneinen, zugunsten eines Landes, das wir lieben, für den Frieden und
          für unser wirkliches Vaterland: Europa.“ Der Pazifist Küster sagte in Leipzig in einer
          Versammlung: „Landesverräter zu sein ist heute keine Schande mehr! Ich habe die Ehre, mich
          Ihnen als Schwerverbrecher vorzustellen, nämlich als Hochverräter und dreifacher
          Landesverräter. Obwohl gegen mich drei Landesverratsverfahren angestrengt worden sind,
          wird es für mich und meine Gesinnungsgenossen keine andere Parole geben als:
          Weitermachen!“ In dieser Versammlung „Gegen die Hochflut der Landesverratsprozesse“
          sprach auch Paul Levi („Schwäbische Tagwacht“ 7. Dezember 1927). Die Liga für
          Menschenrechte setzte all ihren Einfluß zugunsten inhaftierter Landesverräter und Deserteure
          ein. Sie rühmt sich 1928, den Landesverräter Felix Fechenbach und Heinrich Wandt, der die
          deutsche Armee geschmäht hatte, durch Eingaben an den preußischen Justizminister wieder in
          Freiheit gesetzt zu haben. Sie verhinderte, daß der fahnenflüchtige Landesverräter Schmettau
          seine 12 Jahre Zuchthaus abbüßte. Sie befreite Curt Capellen, sie erwirkte dem englischen
          Handelsspion Paul Morks eine Begnadigung für seine 5 Jahre Zuchthaus.

          An der inneren Front zersetzte der jüdisch geführte und beeinflußte Pazifismus ebenso
          folgerichtig wie im Kampf nach außen. Die Hoheit des deutschen Staates war ihm ein Dorn
          im Auge. Die Liga für Menschenrechte nahm sich eingehend des deutschen Strafrechts an und
          versuchte, ihre „menschlichen“ Gesichtspunkte an die Stelle der richtenden Machtausübung
          eines hoheitlichen Staates zu setzen. Sie hatte in der Praxis damit bei ihren
          gesinnungsverwandten Freunden in Parteien und Ministerien noch mehr Erfolg als im
          geschriebenen Gesetz. Sie bekämpfte die Todesstrafe, das Arbeitshaus, die Verfolgung des
          Landesverrats und der Verfügung über den eigenen Körper ohne Schädigung Dritter oder über
          den Körper anderer einsichts- und willensfähiger Menschen mit deren freier Zustimmung. Ihr
          Gegenentwurf verlangte Milderung oder Streichung der Strafbestimmungen gegen die
          Abtreibung, Ankündigung von Abtreibungsmitteln, Nötigung zur Unzucht, Notzucht,
          Schändung, Unzucht mit Kindern, Verführung oder Nötigung Abhängiger zum
          Geschlechtsverkehr, Blutschande, Unzucht mit Minderjährigen, Pflegebefohlenen, Unzucht
          unter Mißbrauch der Amtsstellung, Unzucht zwischen Männern, öffentliche Vornahme
          unzüchtiger Handlungen, unzüchtige Schriften und Abbildungen, Sachen zu unzüchtigem
          Gebrauch, Aufforderung zur Unzucht, Kuppelei, Frauenhandel, Kinderhandel, Zuhälterei,
          Doppelehe, Ehebetrug, Ehebruch, gemeinschädliches Handeln bei Ausübung der Unzucht.
          Magnus Hirschfeld, Felix Halbe, Helene Stöcker, Siegfried Weinberg, Johannes Werthauer
          haben diesen Entwurf verfaßt, der in jedem Punkt die sogenannten „Menschenrechte“ vor die
          selbstverständlichen Notwendigkeiten von Staat und Rasse stellt, der wirklich auf den
          abstrakten, nur in der Intelligenz und im Genuß lebenden Menschen der bürgerlichen
          Gesellschaft zielt.

          Die wichtigste Aufgabe der inneren Zersetzung war für die Pazifisten die Lähmung des
          Wehrwillens als Ergänzung zu ihrem Landesverrat nach außen. Sie riefen immer wieder zur
          Verweigerung des Wehrdienstes auf und schmähten das Soldatentum, wo immer sie konnten.
          Wieder war der Tucholski am eindeutigsten: „Ich habe mich dreieinhalb Jahre im Kriege
          gedrückt, wo ich nur konnte, und ich bedaure, daß ich nicht, wie der große Karl Liebknecht,
          den Mut aufgebracht habe, nein zu sagen und den Heeresdienst zu verweigern. Ich wandte
          viele Mittel an, um nicht erschossen zu werden und um nicht zu schießen“ („Schlesische
          Volksstimme“, 10. April 1926). „Daß niemand gezwungen werden kann, einer
          Einberufungsorder zu folgen, daß also zunächst einmal die selige Zwangsvorstellung
          auszurotten ist, die den Menschen glauben macht, er müsse, müsse, müsse traben, wenn es
          bläst. Man muß gar nicht. Denn dies ist eine simple, eine primitive, eine einfache Wahrheit:
          Man kann nämlich auch zu Hause bleiben … Und man kann nicht nur zu Hause bleiben. Wie
          weit zu sabotieren ist, steht in der Entscheidung der Gruppe, des Augenblicks, der
          Konstellation, das erörtert man nicht theoretisch. Aber das Recht zum Kampf, das Recht auf
          Sabotage gegen den infamsten Mord: den erzwungenen, das steht außer Zweifel. Und leider
          außerhalb der so notwendigen pazifistischen Propaganda. Mit Lammsgeduld und Blöken
          kommt man gegen den Wolf nicht an … Ihr werdet eingeredet bekommen, daß drüben der
          Feind steht – er steht hüben. Man wird euch erzählen, daß alle Letten, Schweden, Tschechen
          oder Franzosen Lumpen seien – die Erzähler sind es. Ihr seid dem Staat nicht euer Leben
          schuldig; ihr seid dem Staat nicht euer Leben schuldig.“ Diese Ansichten waren aber nun
          nicht die Privatmeinung des Herrn Tucholski, sondern sie wurden von den großen
          Organisationen zielbewußt in die Massen getragen. Die „Deutsche Friedensgesellschaft“
          veranstaltete 1927 eine „Aktion gegen den Krieg“, wo sich die Unterschreibenden
          verpflichteten, „jeder Regierung Kriegsdienst und Arbeit zu verweigern, die zum Kriege
          greifen sollte, und darüber hinaus den Krieg mit allen Mitteln zu bekämpfen“. Der
          „Wehrverband“ Reichsbanner nahm ausdrücklich die Losung Tucholskis an. Der Vorsitzende
          des Braunschweiger Reichsbanners, Dr. Lube, schrieb am 9. November 1926 im „Anderen
          Deutschland“: „Für unsere Jugend gibt es kein besseres Erziehungsprogramm als den
          Mahnruf unseres Ignaz Wrobel (Tucholski): Und wenn sie euch kommen und drohen mit
          Pistolen: Geht nicht! Sie sollen euch erst mal holen! Keine Wehrpflicht! Keine Soldaten!“
          Das „Andere Deutschland“ schrieb 1929 (laut „Reichsbote“, 13. März 1929): „Wir pfeifen auf
          diese Sorte Vaterland und wir verpfeifen alle ‚Heldentaten‘ für dieses Vaterland. Wir sagen
          unseren Gegnern ins Gesicht: Jawohl, wenn das Stahlhelm-Jungdo-Vaterland, also die
          Kriegsverbrecher von gestern und übermorgen, illegale Rüstungen vorbereitet und jede
          Aufklärung darüber als Verrat ansieht, dann werden wir diesen Verrat als unser gutes Recht
          betrachten und entsprechend kräftig handhaben.“

          Den gleichen Geist pflegte die jüdische Pazifistenclique schon vor dem Kriege, wie Walter
          Steinthal 1912 schrieb: „Nationale Ehre – ein wunderschönes Wort, nur daß es keinen
          mündigen Deutschen mehr zum Schwerte lockt“ (Meister, S. 32).

          Die hier gepredigte Kriegsdienstverweigerung wurde keineswegs aus religiöser oder
          sittlicher Gewissensnot geboren, sondern sie entstand aus der schäbigen Zersetzung eines
          Richtbildes für das Leben der Menschen, sie kam ganz aus dem „Privaten“, aus dem Willen,
          als einzelner „Mensch“ ohne Verantwortung zu leben. Man bemühte sich über die
          Kriegsdienstverweigerung hinaus, das menschliche Richtbild des Helden überhaupt lächerlich
          zu machen, nicht nur das Bild des Soldaten. In der Welt der Menschenrechte sollte nur der
          „Geistige“ und der Geldverdiener gelten. Die „Weltbühne“ 1928, Heft 27, faßte diese
          allgemeine Gesinnung zusammen (zitiert nach „Sigilla Veri“, Bd. III, S. 772): „Wir brauchen
          Aberkennung des Mutes und Anerkennung der Feigheit. Es hilft nur eins: eine unbedingte,
          lebensbejahende Feigheit. Wo Lebensgefahr ist – keine Freiwilligen vor.“ Die Mütter, die ihre
          Söhne Soldaten werden lassen, gelten als Kindsmörderinnen. Ein Telegramm des Kreuzers
          „Emden“ an die Stadt Breslau, er habe einen Kranz an der Todesstelle, der „Breslau“ ins Meer
          geworfen, wird von der sozialdemokratischen „Volkswacht“ mit der Überschrift versehen:
          „Bum, Bum“. Das „Berliner Tageblatt“ bezeichnete die Versenkung der Flotte bei Scapa Flow
          als einen „Luxus der Heldenpose“. Der Tod des Kapitäns Dreyer, der im Südatlantik auf der
          Brücke seines verunglückten Dampfers mit in die Tiefe ging, gilt als „Verirrung“, als
          „Romantik“, der spätere Zeiten verständnislos gegenüberstehen würden. Ernst Tollers Wort:
          „Das Ideal des Helden ist das dümmste aller Ideale“, galt für die gesamte pazifistische
          „Front“.

          In dieser Auflösung aller Werte blieb dann schließlich als Gemeinsames nur noch die
          Wirtschaft“. Die von den Paneuropäern gewünschten Vereinigten Staaten von Europa sollten
          vor allem der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, d.h. der Ausbeutung der europäischen Völker
          durch den amerikanischen oder europäischen jüdischen Hochkapitalismus dienen. Das große
          Wirtschaftsgebiet hätte zwar die Kraft der Völker geschlagen, aber sein weiter Markt wäre
          „rationeller“ gewesen. Die Pläne der Liberalen (und der Marxisten, die Sehnsucht von
          Rathenau und von Marx, Europa durch einen Trick der wirtschaftlichen Organisation zu
          heilen, der Wahn der „Erfüllungspolitiker“, Versailles durch die „wirtschaftliche Vernunft“
          überwinden zu können, entsprang in dieser jüdischen Welt der unbedingten
          Wehrfeindlichkeit, in der Welt der „Menschenrechte“.

          Die Gegenwart.

          Neben dem Freimaurertum und den wehrfeindlichen Organisationen besaßen die Juden
          noch viele andere Möglichkeiten, von überparteilichen Mittelpunkten aus zu arbeiten. Sie
          drängten sich und ihre Freunde in die vornehmen Klubs der Städte ein und bearbeiteten jeden
          ihrer „geistigen“ Bekannten und ihrer „wirtschaftlichen“ Kollegen für ihre Belange. Der
          Central-Verein bemühte sich vor jeder Wahl, die Parteien auf eine bestimmte Linie in der
          Judenpolitik festzulegen. Die Fülle der Möglichkeiten jüdischen Einflusses kann auch heute
          noch gar nicht übersehen werden.

          Nachdem 1933 die wichtigsten Ansatzpunkte der jüdischen Macht zerschlagen und die
          Juden aus der ersten Linie ganz und aus der zweiten und dritten Linie ihrer Front fast ganz
          verdrängt wurden, stehen ihnen anderwärts doch immer noch Machtpositionen zur
          Verfügung, von denen aus sie ihren Gegenangriff gegen das Deutsche Reich vorzutragen
          suchen.

          Sie arbeiten als Emigranten vom Ausland her mit allen Mitteln am Kampf gegen das neue
          Deutschland. Sie hetzen zum Krieg, sie boykottieren, sabotieren, verraten, versuchen eine
          Fortsetzung ihrer Zersetzungsarbeit.

          Sie kämpfen ferner als ausländische Staatsbürger, also wirklich als Weltjudentum, gegen
          Deutschland. Die Juden der Welt, noch fest im Sattel durch Parteien, Logen, Klubs, bemühen
          sich, durch Einspannung der Nichtjuden ihrer Länder für jüdische Zwecke dem neuen
          Deutschland so viel Schwierigkeiten zu machen wie nur möglich.

          Sie setzen schließlich bei den deutschen Volksgruppen an, die außerhalb der politischen
          Grenzen des Dritten Reiches leben, und versuchen wie früher, Deutsche gegen Deutsche zu
          hetzen. Sie sitzen in vielen „auslandsdeutschen“ Organisationen, sie beherrschen noch immer
          einen großen Teil des Deutschamerikanertums.

          Das deutsche Gesamtvolk muß also weiter auf der Wacht sein und darf nicht denken, daß es
          mit dem Siege von 1933 schon den Endsieg über Judentum und Judaismus errungen habe.

          Es ist somit bewiesen worden, daß das Judentum nach politischer Macht in Deutschland
          gestrebt hat und daß ihm die Eroberung wichtigster Machtstellung in der Zeit der Weimarer
          Republik gelungen war.

          Zweitens ist bewiesen worden, daß die Juden diese Macht für ihre eigenen Interessen
          einsetzten.

          Drittens ist gezeigt worden, daß diese jüdischen Interessen am besten durch Förderung der
          volksfeindlichen Bewegung der „Menschenrechte“, durch ein Weitertreiben der bürgerlichen
          Gesellschaft durchzusetzen waren, also der Mächte, die der Todfeind einer eigendeutschen
          Art sind.

          Viertens ist nie darauf ausdrücklich hingewiesen worden, leuchtet es aber aus jedem
          Zeugnis der jüdischen Betätigung von selbst hervor, daß der jüdische Einfluß nicht nur in
          seinen Zielen volksfeindlich, sondern auch in seiner Art geschmacklos war, daß er ein
          Element der Maßlosigkeit, der Hysterie, des mangelnden Gleichgewichts, der Krankheit im
          deutschen Volke auch dann gebildet hätte, wenn sich die Rassejuden nicht so für
          volksfeindliche Belange eingesetzt hätten. Sie haben das deutsche politische Leben
          entwürdigt. Der Rabbiner Prinz schreibt: „Die Geschichte der Juden der letzten anderthalb
          Jahrhunderte ist zu einem guten Teil Krankengeschichte. Was sich hier in diesen Menschen
          an Verschrobenheit, Kauzerei, Geltungstrieb, Minderwertigkeiten, Hochmut, Selbstbetrug,
          überspitzter Wahrheitsliebe, Haß, krankhaftem Patriotismus und wurzellosem
          Kosmopolitentum zusammendrängt, stellt ein psychopathologisches Arsenal von seltener
          Reichhaltigkeit dar“ (S. 26).

          Es ist ein Gebot der deutschen Selbsterhaltung und des deutschen Willens zu menschlichem
          Anstand, daß die Zeit der Judenherrschaft, wie sie am reinsten 1918 bis 1933 bestand, nie
          wiederkehre.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          ….Es ist ein Gebot der deutschen Selbsterhaltung und des deutschen Willens zu menschlichem
          Anstand, daß die Zeit der Judenherrschaft, wie sie am reinsten 1918 bis 1933 bestand, nie
          wiederkehre.

          Die christlichen Kirchen und das Judentum

          Die Wegbereiter der jüdischen Weltherrschaft

          Wenn man heute die Stellung der Kirche, des Christentums zum Judentum, zur Judenfrage
          einer eingehenden Prüfung unterziehen will, so erscheint es kaum mehr angebracht, eine
          Unterscheidung zwischen der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche und deren
          verschiedenen Gruppierungen zu machen. Denn wenn auch in der dogmatischen Stellung
          einige Abweichungen vorhanden sein mögen, so ist doch die grundsätzliche und praktische
          Einstellung zum Judentum und zur Judenfrage bei den orthodoxen Richtungen der beiden
          großen Bekenntnisse die gleiche. Und gleich ist sie und muß sie sein, weil die Wurzel die
          gleiche, weil der jüdische Ursprung als der Kern und die Substanz der Kirchen bei beiden der
          gleiche ist.

          Die nationale Revolution des Jahres 1933 hat kein Gebiet des öffentlichen Lebens unberührt
          gelassen, auch nicht das religiöse. Die Jahre seit dieser Revolution standen im Zeichen der
          Volkswerdung, und diese Volkswerdung sollte und konnte sich nur vollziehen durch
          Ausscheidung alles Fremdwesens, das sich seit 1000 Jahren in unser Volksleben eingenistet
          hat. Da konnte die revolutionäre Welle selbstverständlich nicht vor den Kirchen haltmachen,
          die ja am tiefsten und engsten mit Fremdwesen verbunden waren und sind und die die
          bedeutendste Geistesmacht sind, die immer wieder und unablässig an unser Volk den als
          Heiligtum gehüteten Fremdgeist als seelisches Heilmittel heranzubringen bestrebt waren und
          sein werden. Und wenn auch die religiöse Revolution noch tief in den Anfängen steckt und
          allerlei Unreifes und Halbes mit sich schleppt, also durchaus noch der Klärung und Reife
          bedarf, so war doch so gewissermaßen über Nacht die ganze überkommene Substanz des
          Kirchenwesens in Frage gestellt. Und diese Substanz war die jüdische Wurzel und der
          Jüdische Gehalt der Lehre wie des Kultus.

          In der Verteidigung dieser Substanz stehen die verschiedenen Kirchen, einschließlich der
          Reichsbischofskirche, in einer Front. Und wenn wir gar näher zusehen, dann finden wir, daß
          diese Substanz jüdischen Ursprungs das vor allem ist, was so unzählige Beamte und Pfarrer
          der Kirchen zu einer feindseligen Haltung gegen den nationalsozialistischen Staat veranlaßt
          hat und weiterhin veranlaßt. Haben wir nicht erlebt, daß alle Widerstände gegen den neuen
          Staat fast nur noch von der Seite der Kirchen kamen, daß sie allein durch eine mehr oder
          weniger deutliche, wenn auch nur religiös verbrämte Gegnerschaft unangenehm auffielen.
          Diese Tatsache gibt zu denken. In Wirklichkeit liegen die Dinge so, daß die bei allen Kirchen
          gleiche Substanz aus dem Judentum diese Staatsfeindschaft geradezu bedingt. Immer und
          überall, wo gegnerische Stimmen aus den Reihen der Kirche laut werden, wo man ein
          „Zeugen für die lautere Wahrheit“ gegen die Forderungen der Zeit und des
          nationalsozialistischen Staates findet, ist es ein Bekenntnis zu jener jüdischen Substanz des
          Kirchentums. Diese Substanz wird heute zum Gegenpol des völkischen Gedankens!

          Aus all dem ersieht man das ungeheure Verhängnis des „religiösen Fremdwesens“ dem
          unser Volk verfallen war und zum Teil noch ist. Dieses religiöse Fremdgut führt zu
          Gehorsamsverweigerungen gegenüber dem Staat, ja zu hochverräterischen Anwandlungen,
          denn man muß „Gott“, eben dem jüdisch-christlichen „Gott“ Jahwe, mehr gehorchen als den
          Menschen. Die politisch-nationale Revolution müßte aber nur ein Stückwerk bleiben, wenn
          sie nicht noch vollendet und ergänzt würde durch die religiöse Revolution. Diese kann und
          wird sich nicht vollziehen dürfen durch Gewissensvergewaltigung, sondern nur durch lange
          unablässige Aufklärung und Erziehung der deutschen Menschen und vor allem der Jugend.

          Wenn es also auch verschiedene Abweichungen einzelner von der allgemeinen kirchlichen
          Haltung zum Judentum geben mag, so ist doch die Einstellung der Kirchen zur Judenfrage im
          wesentlichen eine einheitliche und sie läßt sich mit den Worten einer Entschließung der
          Generalversammlung der Katholiken Schottlands auf den folgenden Hauptnenner bringen:

          „Die Generalversammlung möchte zum Schluß noch einmal auf die tiefe Bedeutung der
          Tatsache hinweisen, daß der göttliche Erretter, an den sie in Freude glaubt, dem Fleische nach
          der jüdischen Rasse entstammt. Sie findet, daß dieser Gedanke der hebräischen Nation eine
          besondere Stellung in der Weltgeschichte einräumt, indem alle, die den Herrn Jesus Christus
          lieben, auch die Rasse lieben müssen, der er entsprungen ist. (S. 43 der 1935 in Luzern
          erschienenen Kampfschrift: „Die Gefährdung des Christentums durch Rassenwahn und
          Judenverfolgung“.)

          Diese Worte, die die jüdische Substanz des Kirchenglaubens schon andeuten, sind
          „klassisch-christlich“, sie können von allen Christentümern der Welt anerkannt werden und
          werden sicher auch anerkannt (von einzelnen schwachen deutschen Richtungen abgesehen).
          Die Worte jener Generalversammlung sind zudem gegen das neue Deutschland gerichtet,
          woraus zu ersehen ist, daß die Wirksamkeit des Judentums als Judentum gegen das
          Deutschtum nicht die einzige Gegnerschaft ist, die das Judentum hervorgebracht hat, größer
          und mächtiger ist die jüdische Front im Kirchentum, und sie ist gefährlicher, weil sie sich an
          die Seele des Menschen wendet.

          Die Kirchen wollen heute ihre Substanz retten, aber wir müssen uns vor dieser Substanz
          retten! Das ist die Lage.

          Wahr ist nun, daß sich die Kirchen als die Fortsetzung des Judentums ansehen. Ist das
          Judentum der Samen, so ist das Christentum die Frucht, die aus diesem Samen sich
          entwickelte. So deutet auch der sogenannte heilige Augustinus in seinem Psalmenkommentar
          zum Psalm 75 („Bekannt ist Gott in Judäa, groß ist sein Name in Israel“) das Christentum. Er
          sagt:

          „Die Feinde unseres Herrn Jesu Christi, ‚die allbekannten Juden nämlich‘, pflegen sich auf
          Grund dieses Psalms zu rühmen und die Christenvölker zu schmähen, als ob diesen Gott nicht
          bekannt sei: ihnen allein, sagen sie, sei Gott bekannt, was der Prophet selber bestätige mit
          den Worten: ‚Bekannt ist Gott in Judäa‘, anderswo sei er unbekannt. In Wahrheit: Gott ist
          bekannt in Judäa, nur muß man wissen, was unter Judäa zu verstehen ist. Gott ist wirklich
          nur in Judäa bekannt, auch wir sagen dies, und wenn sich jemand nicht in Judäa befindet,
          dann kann ihm Gott nicht bekannt sein. Aber was sagt der Apostel? ‚Ein Jude‘, schreibt er, ‚ist
          der, der es im Innern ist, und Beschneidung ist Beschneidung des Herzens, dem Geiste, nicht
          dem Buchstaben nach‘ (Rom. 2, 29). Es gibt also Juden, die das Fleisch, und es gibt Juden,
          die den Geist beschneiden. Viele unserer heiligen Väter hatten sowohl die Beschneidung des
          Fleisches, die ihnen als Abzeichen des Glaubens galt, als auch die Beschneidung des Herzens
          wegen ihres Glaubens selber. Diejenigen aber, die sich jetzt des Namens rühmen und die
          Toten verloren haben, schlugen aus der Art ihrer Väter und blieben zwar Juden im Fleische,
          sind aber Heiden im Geiste. Juden sind nämlich die, welche von Abraham abstammen, dessen
          Sohn Isaak den Jakob zeugte, von dem die zwölf Propheten abstammen, auf die das ganze
          Volk der Juden zurückgeht. Aber Juden wurden sie zumeist deshalb genannt, weil Juda einer
          von den zwölf Söhnen Jakobs war, er war gleichsam der Patriarch unter den Zwölfen und aus
          seinem Stamme sollte den Juden das Königtum kommen …

          Zuerst freilich wurde dem Volke aus einem anderen Stamme Saul als König gegeben (Saul
          war aus dem Stamme Benjamin), aber er wurde als schlechter König verworfen. Nachher
          erhielt es aus dem Stamme Juda David zum König, und aus ihm, also aus dem Stamme Juda,
          kamen die Könige. Das hatte schon der Prophet Jakob geweissagt, als er seine Söhne
          segnete: ‚Nicht wird das Szepter von Juda weichen noch der Heerführer von seinen Lenden,
          bis der kommt, der gesandt werden soll‘ (Gen. 49, 10). Aus dem Stamm – nie Juda aber kam
          unser Herr Jesus Christus, denn er ist, wie die Schrift zeugt, aus dem Geschlechte Davids,
          geboren aus Maria. Was allerdings die Gottheit unseres Herrn Jesu Christi angeht, in der er
          dem Vater gleich ist, so ist er nicht nur vor den Juden, sondern selbst vor Abraham (Joh. 8, 5)
          und nicht nur vor Abraham, sondern auch vor Adam, und nicht nur vor Adam, sondern auch
          vor Himmel und Erde und vor aller Zeit, denn: ‚Alles ist durch ihn geworden und ohne ihn ist
          nichts geworden‘ (Joh. 1, 3). Doch weil in der Prophetie gesagt ist: ‚Nicht wird das Szepter
          von Juda weichen noch der Heerführer von seinen Lenden, bis der kommt, der gesandt
          werden soll‘, so laßt uns die früheren Zeiten durchgehen. Da finden wir nun, daß die Juden
          immer aus dem Stamme Juda Könige hatten, weshalb sie auch Juden genannt wurden. Sie
          hatten keinen fremdländischen König vor der Zeit des Herodes, der regierte, als Christus
          geboren wurde (Lukas 3, 1). Mit Herodes begannen die fremdländischen Könige. Vor
          Herodes waren alle aus dem Stamme Juda, solange eben bis der kam, der gesandt werden
          sollte. Als aber der Herr Jesus Christus kam, da wurde das Reich der Juden zerstört und von
          den Juden weggenommen. Jetzt haben sie keinen König mehr, weil sie den wahren König
          nicht anerkennen wollten.

          So seht denn, ob sie Juden zu nennen sind. Ihr seht schon, daß dies nicht der Fall ist. Sie
          selber haben schon mit lauter Stimme auf diesen Namen verzichtet und sich als unwürdig
          erklärt, Juden zu heißen, es sei denn dem Fleische nach. Wann haben sie sich denn von
          diesem Namen losgesagt? Damals, als sie gegen Christus redeten und gegen ihn, das ist
          gegen den Sprossen Judas, gegen den Abkömmling Davids wüteten. Pilatus sprach zu ihnen:
          ‚Euren König soll ich kreuzigen?‘ Und sie: ‚Wir haben keinen König außer dem Kaiser‘ (Job.
          19, 15).

          Oh ihr, die ihr euch Juden nennt, es aber nicht seid: wenn ihr keinen König habt außer dem
          Kaiser, dann ist ja das Szepter schon von Juda gewichen, und es ist der gekommen, der
          gesandt werden soll. Viel wahrer kann man also sagen daß die Juden sind, die vom Judentum
          zum Christentum übergetreten sind: die übrigen Juden, die nicht an Christus glauben, haben
          selbst den Namen zu verlieren verdient. Das wahre Judentum ist demnach die Kirche Christi,
          die an jenen König glaubt, der aus dem Stamme Juda durch die Jungfrau Maria gekommen
          ist, die glaubt an den, von dem der Apostel in seinem Schreiben an Timotheus sagt: ‚Denke
          daran, daß der Herr Jesus Christus, der Sproß Davids, von den Toten auferstanden ist.‘ ,Von
          Juda stammt nämlich David, und von David der Herr Jesus Christus. Wir, die wir an Jesus
          Christus glauben, gehören Judäa an, und wir haben Christus erkannt, die wir ihn mit den
          Augen nicht gesehen haben, aber im Glauben an ihn festhalten.

          So mögen denn die Juden, die ja keine Juden mehr sind, aufhören, uns zu schmähen, sind
          sie es doch, die erklärt haben: ‚Wir haben keinen König mehr außer dem Kaiser.‘ Wenn also
          Gott, der in Christus die ‚Welt mit sich versöhnt, sich ihnen (den Juden) geoffenbart hat und
          diese ihn deshalb gekreuzigt haben, weil sie den im Fleisch verborgenen Gott nicht
          erkannten, dann hat jenes Judäa, das so heißt, es aber nicht ist, zurückzutreten. Das wahre
          Judäa trete herzu, zu dem gesagt wird: ‚Tretet hin zu ihm und ihr werdet erleuchtet und euer
          Antlitz wird nicht zuschanden werden‘, denn dieses hörte und glaubte, und die Kirche wurde
          das wahre Judäa, wo Christus bekannt ist, der als Mensch aus dem Geschlechte Davids
          stammt, als Gott aber über David steht.“

          (Übersetzung nach dem von den Jesuiten herausgegebenen „Eucharistischen Völkerbund“,
          8. Jahrgang, Nr. 6.)

          Diese Auffassung ist also die der römischen Kirche ebenso wie die des orthodoxen
          Protestantismus. Wenn daher der Reichsbischof Müller einem Pressevertreter erklärte
          („Süddeutsche Zeitung“ Nr. 282, 1933): „Das Christentum
          ist nicht aus dem Judentum heraus geboren, sondern im Kampf gegen das Judentum
          entstanden“, so konnte demgegenüber der Pfarrer von Löwenich (Bekenntnisfront) in der
          „Fränkischen Wacht“ (l. Dez. 1933) als allgemeine Meinung seiner Richtung zutreffend zum
          Ausdruck bringen:

          „Luther hat mit heißem Bemühen das Alte Testament übersetzt. Er hat das Trutzbild von der
          festen Burg nach einem alttestamentlichen Psalm (46) gedichtet. Er hat die Psalmen überhaupt gerne gebetet und dabei ‚allen Heiligen ins Herz gesehen‘. Unser Herr Jesus
          Christus hat aber von dem Gesetz Moses gesagt, er sei gekommen, nicht es aufzulösen,
          sondern es zu erfüllen, und es solle kein Jota vom Gesetz verlorengehen, bis daß es altes
          erfüllet werde. Unter seinen letzten Worten am Kreuze sind zwei Psalmworte, und er selbst
          hat seinen Jüngern sein Kreuzesopfer im Lichte der alttestamentlichen Weissagung gedeutet.“

          Daraus ergibt sich wohl mit aller Klarheit, was hier unter dem Begriff der Substanz
          verstanden sein will. Das Christentum ist die logische Erfüllung des Judentums.

          Das läßt sich auch eindeutig aus der römischen Liturgie ablesen. Im Missale Romanum,
          dem zum Lesen der römischen Messe benutzten Meßbuch, das die vorgeschriebenen Gebete
          enthält, ist auch eines enthalten, das eine Bitte an Gott (nämlich den Judengott Jehova)
          enthält, alle Völker und Menschen zu Juden werden zu lassen:

          „Gott, Deine alten Wundertaten sehen wir auch in unserer Zeit noch erstrahlen; denn was
          Du mit mächtiger Hand dem einen Volke tatest, als Du es vor den verfolgenden Ägyptern
          rettetest, das wirkst Du zum Heile aller Heidenvölker heute noch durch das Wasser der
          Wiedergeburt: Gewähre nun, daß zur Kindschaft Abrahams und zur Würde des Volkes Israel
          die ganze Welt und Menschheit eingehen möge.“

          Dieses Gebet ist am Karsamstag vorgeschrieben. Am Karfreitag betet die römische Kirche
          aber für die treulosen Juden, daß sie sich wieder zum Heil bekehren sollen.

          Wenn ein römischer Bischof seine Weihe empfängt und ihm zum Zeichen seiner Würde die
          Mitra (der Bischofshut) aufs Haupt gesetzt wird, spricht der weihende Erzbischof folgendes
          Gebet.

          „Wir setzen, o Herr, auf das Haupt dieses Kirchenvorstehers und Deines Vorkämpfers den
          Helm der Festigkeit und des Heiles, auf daß er schon durch sein damit geschmücktes
          Angesicht und durch sein mit den Hörnern der beiden Testamente bewaffnetes Haupt
          furchtbar erscheine den Gegnern der Wahrheit, und unter Beleihung Deiner Gnade er ein
          tatkräftiger Bekämpfer der Gegner sei. Du hast durch eine Unterredung mit Dir das Antlitz
          Deines Dieners Moses geschmückt und es dann durch seine stark leuchtenden Hörner Deiner
          Klarheit und Wahrheit ausgezeichnet. Du hast befohlen, Aron, Deinem hohen Priester, den
          hohen priesterlichen Hut aufzusetzen, durch Christus unseren Herrn.“

          Bei der Eheschließung betet der römische Priester in der Brautmesse:

          „Befestige, o Gott, was Du in uns gewirkt hast, von Deinem heiligen Tempel, der da ist in
          Jerusalem. Sende den Brautleuten Hilfe vom Heiligtum und von Zion aus beschütze sie.“

          Diese Beispiele ließen sich beliebig vermehren. Ohne diese Substanz kann keine christliche
          Kirche bestehen, diese Substanz ist aber, wie schon gesagt, das, was die Kirchen zur geistigen
          Gegenmacht im heutigen Staate und für die Volkserziehung so gefährlich macht. Außerdem
          müssen die Kirchen, mit diesem Geist, von dem sie sich nicht lösen können, ausgestattet, zu
          Horten der politischen Reaktion werden.

          Das Urteil der alten Kirche über die Juden, das Harnack („Mission und Ausbreitung des
          Christentums“, 1. Bd.) in den nachstehenden Worten wiedergibt, ist heute wohl völlig
          überwunden: „Die Juden sind das schlimmste, gottloseste und gottverlassenste Volk unter
          allen Völkern, das eigentliche Teufelsvolk, die Synagoge des Satans, die Genossenschaft der Heuchler.“ Dieses Urteil zeigt, daß lange Jahrhunderte trotz der Substanz der Gegensatz zum
          Judentum sehr schroff war, d.h. die kirchliche Haltung war stetem Wechsel unterworfen. Aber
          bis 1918 waren im römischen Kirchenrecht die Ausnahmegesetze gegen die Juden für
          Christen doch noch formell verbindlich, auch wenn auf ihre Beachtung kein Wert mehr gelegt
          wurde.

          In dem bis 1918 gültigen kirchlichen Gesetzbuch (Codex juris canonici) wurden folgende
          Grundsätze hinsichtlich der Behandlung der Juden aufgestellt:

          1. Die Juden dürfen im Schoße der christlichen Völker bei freier Religionsübung leben. Die
          Freiheit ihrer Religionsübung ist zu schützen, dafür aber haben sie sich alles dessen zu
          enthalten, was die Christenheit in ihren religiösen Gefühlen verletzen könnte.

          2. Die Ansässigmachung der Juden ist zu beschränken und dahin zu wirken, daß sie
          womöglich zusammen wohnen. Denn im Volke zerstreut ist ihnen mehr Gelegenheit zu
          unerlaubtem Erwerb und Wucher gegeben. Das begründete das Kirchenrecht damit: „Die
          ärgsten Agitatoren für die Freizügigkeit waren die Juden. In alle wohlhabenden Städte haben
          sie sich eingenistet, um die Wohlhabenden auszusaugen.“

          3. Christen sollen weder als Ärzte noch als Krankenpfleger Juden gebrauchen, außer im
          Falle der Not. Denn: „Die Kirche hält den durch den Empfang der Sakramente geheiligten
          Leib der Christen in Ehren, den sie nicht in Behandlung der Judenärzte geben will.“ Mit
          anderen Worten Behandlung durch jüdische Ärzte ist eine Entweihung!

          4. Der Jude darf kein öffentliches Amt bekleiden, insbesondere kein Richter-, Regierungsoder
          Lehramt, außer an jüdischen Schulen. Denn: „Es ist gegen die Würde der Christen, zu
          Füßen eines jüdischen Lehrers zu sitzen, sich von einem jüdischen Richter richten zu lassen.
          Es ist gegen die Grundsätze der Kirche, gegen das Wohl der Völker, daß Juden mit den
          Christen bürgerlich gleichberechtigt seien, darum darf man sie nicht emporkommen lassen.
          Innozenz III. nennt es einen absurden Gedanken, daß ein Lästerer Christi gegen einen
          Christen eine Machtbefugnis ausüben solle.“

          5. Der Christ darf nicht dem Juden als Hausdienstbote dienen. Zuwiderhandlungen werden
          unter Umständen mit Exkommunikation belegt. Zur Begründung erwähnte das kanonische
          Recht voller Abscheu, daß bei den Juden der Brauch herrsche, die Milch der Ammen, wenn
          diese an Ostern zum Tische des Herrn gingen, drei Tage lang „in latrinam“ zu gießen. Da
          derartige Abscheulichkeiten noch mancherlei bei ihnen vorkämen, so müsse ein christlicher
          Dienstbote sich vor dem göttlichen Zorne fürchten, wenn er in solchem Haus sein Brot
          verdiene. Wenn aber die Juden sich weigerten, ihre christlichen Dienstboten und Ammen zu
          entlassen, so sei ihnen durch das kirchliche Recht jeder Verkehr mit Christen verboten.

          6. Das jüdische Erwerbs- und Handelsleben soll der strengen Kontrolle unterworfen sein,
          um die christlichen Völker vor Auswucherung zu schützen.

          7. Ehen zwischen Christen und Juden sind, weil „disparias cultus“ vorliegt, streng verboten.
          Also wegen Verschiedenheit der Religion (nicht wegen der Verschiedenheit des
          Bekenntnisses innerhalb der Gemeinschaft der Getauften) sind diese Ehen verboten. Darum
          wurde selbst Protestanten durch das kirchliche Gesetz verboten, Ehen mit Juden einzugehen.
          Von diesem trennenden Ehehindernisse sei durch die Kirche niemals eine Dispens zur
          Eingebung einer jüdischchristlichen Mischehe zu erlangen.

          Niemand wird in Abrede stellen können, daß diese kirchlichen Bestimmungen zum Schutze
          des Volkes sehr klug und weise waren. Und sie hatten (wenigstens formell noch) bis zum
          Jahre 1918 Gültigkeit. Am 19. Mai 1918 trat das neue Kirchenrecht in Kraft. Und was enthielt
          es von allen diesen wohldurchdachten, durch Jahrhunderte erprobten Bestimmungen? Nichts!
          Rein gar nichts! Nicht einmal das Wort „Jude“ kommt in dem neuen Codex juris canonici
          mehr vor. Hatte das frühere Kirchenrecht noch einen besonderen Abschnitt „de judaeis“, so
          fehlt dergleichen im neuen Kirchenrecht völlig. Freilich, man hat damit nur reinen Tisch
          gemacht, denn praktisch wurden ja diese kirchlichen Schutzbestimmungen schon Jahrzehnte
          vorher nicht mehr angewandt. Nicht nur, daß Ehen zwischen Juden und Christen, wenn eine
          entsprechende Dispenstaxe nach Rom gezahlt wurde, ohne weiteres gestattet wurden, auch
          auf allen anderen Gebieten nahm man nicht mehr Anstoß daran, wenn christliche Dienstboten
          bei Juden dienten, oder wenn sich jemand durch jüdische Ärzte heilen ließ, und schon
          vollends nahm man keinen Anstoß mehr daran, wenn Juden öffentliche Ämter bekleideten,
          was sie im Laufe des vergangenen Jahrhunderts in allen Ländern Europas mehr und mehr tun
          konnten. Aus dieser Sachlage hat man 1918 die Folgerung gezogen und die betreffenden
          Judenbestimmungen im Kirchenrecht gestrichen. Auch die jüdisch-katholische Mischehe wird
          nun gern unter bestimmten Bedingungen zugelassen.

          Das Verschwinden der Judenfrage aus dem Kirchenrecht ist ohne Zweifel von symbolischer
          Bedeutung und kennzeichnet das immer deutlicher werdende Aneinanderrücken von
          Judentum und katholischer Kirche. Dieses Aneinanderrücken vollzieht sich bei gegenüber
          früher veränderten äußeren und politischen Verhältnissen ganz logisch auf Grund der
          jüdischen Substanz. Man muß auch die Rasse lieben, aus der Jesus Christus hervorgegangen
          ist!

          Auf diesen Ton abgestimmt war die besonders bezeichnende, 1926 in Rom erfolgte
          Gründung der „Gesellschaft der Freunde Israels“ (Amici d’Israele), deren vom Papst erwählter
          Generalsekretär, Monsignore van Asseldonk, sich wie folgt über die Gesellschaft äußerte:

          „Es handelt sich um eine rein religiöse Bewegung der Liebe zu Gottes Volk Israel,
          keineswegs um eine kirchliche Missionsgesellschaft. Durch Predigten, Vorträge,
          Zeitungsartikel und Konferenzen soll die katholische Welt daran erinnert werden, daß unser
          gemeinsamer Gott-Vater das Volk Israel unwiderruflich auserwählt hat, was auch durch
          Christus und seine Jünger bestätigt worden ist. Daraus folgt, daß der Antisemitismus der
          Gotteslehre direkt Widerspricht. Ein Appell an die katholische Geistlichkeit der ganzen Welt
          wird schon in den nächsten Tagen ergehen. Die Juden werden gut tun, uns nicht zu
          mißtrauen, sondern uns Wohlwollen entgegenzubringen.“

          Diese Äußerungen fielen einem Vertreter der jüdischen Telegraphen-Agentur in Zürich
          gegenüber (vgl. u. a. die Zeitschrift des „Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten“, „Schild“, Nr.
          17, 1926). Einige Zeit später wurde der Prälat van Asseldonk auch vom Papst in Audienz
          empfangen, wobei letzterer u. a. erklärte, es sei gegen das katholische Prinzip, die Juden zu
          verfolgen, die Juden seien nun einmal das auserwählte Volk Gottes. Weiter sagte der Papst:
          „Ich und einige Kardinäle sind Judenfreunde, und wir unterstützen die ‚Gesellschaft der
          Freunde Israels‘ und den Kampf gegen den Antisemitismus.“ („Reichswart“, 7. August 1926.)

          Die Gründung und Entwicklung der „Gesellschaft der Freunde Israels“ ist zur Beleuchtung
          der Frage Rom und Judentum ganz besonders lehr- und aufschlußreich.

          Die Gründungsversammlung fand unter dem Vorsitz des verstorbenen Kardinals van
          Rossum statt. „Welche Wonne für den Heiland“, rief der Kardinal in seiner Ansprache aus,
          „wenn sein Herz dieses Volk gewinnen könnte. Deshalb begrüßen, lieben und segnen wir mit
          Freuden dieses vorzügliche apostolische Missionswerk.“ (So berichtet der römische
          Berichterstatter des katholischen „Deutschen Volksblattes“ Nr. 178, 1926.)

          Aber noch nicht genug! Der Kardinal van Rossum hatte noch mehr das Bedürfnis, die
          Stellung der katholischen Kirche dem Judentum gegenüber deutlich darzulegen. Der
          „Jüdischen Telegraphen-Agentur“ in Zürich gegenüber erklärte er: „Die katholische Kirche
          strebt Völkerversöhnung und Brüderlichkeit der Völker an und verurteilt aufs strengste und
          mit der ganzen Kraft ihrer Autorität den Antisemitismus. Jeder Versuch, eine würdige und
          ruhige Existenz des jüdischen Volkes zu stören, wird von der katholischen Kirche als gegen
          den Geist ihrer Lehre scharf mißbilligt. Zwischen der katholischen und jüdischen Religion
          bestehen drei gemeinsame Hauptgrundsätze: der Glaube an einen einzigen Gott, an die
          Unsterblichkeit der Seele und an die Reinwaschung von begangenen Sünden durch Sühne.“
          („Völkischer Beobachter“, 27. Juli 1926.)

          Mit Dekret vom 25. März 1928 wurde jedoch trotzdem die Gesellschaft aufgelöst. Es ist
          nicht uninteressant, Teile dieses Dekrets, das die bisherige Stellung der Kirche zum Judentum
          ausdrücklich anerkennt, wiederzugeben („Acta Apostolicae Sedis“ Nr. 4, 1928):

          „Die katholische Kirche hat niemals aufgehört, für das Judenvolk zu beten, welches bis zur
          Ankunft Jesu der Bewahrer der göttlichen Verheißungen war, ungeachtet der Verblendung, in
          welche es nachher verfiel, gerade darum, damit die Gnade Gottes über seine Härte
          triumphiere und es erleuchte und zum wahren Glauben zurückrufe. Der Heilige Stuhl, von
          dieser gleichen Liebe getrieben, schützte dieses Volk gegen ungerechte Bedrückungen und
          verurteilte den systematischen Haß gegen das Volk, welches einst von Gott auserwählt war,
          ein Haß, der mit dem Namen Antisemitismus bezeichnet wird.“ – „Aber“, so fährt das Dekret
          fort, „innerhalb des Verbandes der Freunde Israels hat sich eine Art und Weise des Handelns
          und des Sprechens einzuführen begonnen, welche von der Auffassung der Kirche und von dem
          Geiste der heiligen Väter und auch von der heiligen Liturgie abweicht. Infolgedessen haben
          die dem Heiligen Offizium angehörenden Kardinäle, nachdem sie vorher das Votum der
          Konsultoren eingeholt haben, in einer Plenarsitzung der Kongregation am 21. März den
          Verband „Amici d’Israele“ für aufgelöst erklärt und angeordnet, daß niemand in Zukunft
          Bücher oder Schriftwerke schreiben oder herausgeben dürfe, welche in irgendeiner Weise
          solch irrige Strömungen begünstigen.“

          Das also war das Ende einer Aktion, die von Liebe für das Judentum geradezu überfloß.
          Diese Aktion hat dem Judentum gegenüber Einräumungen gemacht und ihm Freiheiten
          gestattet, so daß nicht nur der Zweck der Gesellschaft, sondern sogar die kirchliche Tradition
          gefährdet erschien. Nach dem „Deutschen Volksblatt“ (13. April 1928) nahm die Gesellschaft
          Gebräuche und Formeln liturgischer Art auf, durch die die Gesellschaft Logencharakter
          annahm!! Der römische Pharisäismus konnte also den jüdischen nicht dulden, darum griff
          Rom zu: ein Beweis, wie eifersüchtig Rom über seinen Traditionen wacht und auch bei aller
          heißen Liebe zum Judentum, die anderweitig hundertfach zum Ausdruck kommt, sich nicht
          davon abbringen ließ.

          Wenige Wochen später, am 19. Mai 1928, erschien ein Artikel der Jesuitenzeitschrift
          „Civiltà cattolica“, deren Artikel der persönlichen Genehmigung des Papstes selbst
          unterliegen: „Die jüdische Gefahr und die ‚Amici d’Israele‘, in dem es u. a. hieß:

          „Die jüdische Gefahr bedroht die ganze Welt durch verderbliche jüdische Einflüsse oder
          verabscheuungswerte Einmischungen, besonders bei den christlichen Völkern und noch mehr
          bei den katholischen und lateinischen, wo die Blindheit des alten Liberalismus die Juden
          besonders stark begünstigt hat, während sie die Katholiken und vor allem die, Orden
          verfolgten. Die Gefahr wird von Tag zu Tag größer … Wenn wir auch nicht wie einige allzu
          leicht geneigt sind, den Juden jede Schuld für die Übel, die die moderne Gesellschaft,
          besonders Europa, betroffen haben, aufbürden, so haben wir doch, z. B, in der Frage des
          Bolschewismus, versucht, klarzustellen, welche Schuld und welch überwiegender Einfluß das
          irregeleitete Volk der Juden bei der russischen Revolution trifft, wie ja auch schon in der
          französischen und neuerdings in der ungarischen Revolution mit all ihren Übeln,
          Grausamkeiten und wilden Schrecken … Die jüdische Propaganda steht zum Teil in engster
          Verbindung mit der freimaurerischen und bolschewistischen. Man versteht nicht, wie sie von
          Regierungen, die doch zeigen, daß sie die Freimaurerei und jede andere liberale,
          sozialistische oder kommunistische Propaganda entschlossen bekämpfen, noch geschützt
          werden kann. Sie hat bereits in weniger als einem Jahrhundert vom Zustand voller Duldung
          oder sogar Begünstigung, also mehr als einfacher Freiheit oder Gleichheit, die den Juden
          zugebilligt wurde, zu ihrer Hegemonie in vielen Teilen des öffentlichen Lebens, besonders in
          der Wirtschaft und Industrie geführt, ganz zu schweigen von der Hochfinanz, wo ihnen
          geradezu eine diktatoriale Übermacht eingeräumt wurde, welche Staaten und Regierungen
          Gesetze geben kann, auch in Dingen, die die Politik angehen, natürlich erst recht in
          finanziellen Dingen, ohne Sorge vor Rivalität, wie es während des Krieges vorkam. Diese
          Tatsache, wahrlich eine befremdliche Erscheinung, kann nicht erklärt, geschweige denn
          gerechtfertigt werden durch die Zahl der Juden, die in den betreffenden Ländern wohnen. Sie
          hat vielmehr ihren Grund in der geheimen jüdischen Einmischung, welche solchermaßen zu
          einer ihnen nicht zukommenden Macht geführt hat, die in gar keinem Verhältnis mehr steht zu
          ihrer Zahl, und überdies der Vernunft und dem allgemeinen Wohl widerspricht.“ Nachdem die
          Zeitschrift an einigen Zahlen die Minoritätsverhältnisse der Juden in den einzelnen Ländern
          dargelegt hat, bemerkt sie noch: „Und bei all dem haben sie die führenden Posten in der
          Großindustrie, in der Hochfinanz, in der Diplomatie und mehr noch bei den
          Geheimgesellschaften inne, so daß sie auf ihre Welthegemonie hinarbeiten können … Was
          aber am betrüblichsten ist, das ist nicht nur, daß die Völker sich in diesen Zustand finden,
          sondern daß sie ihn noch wohlgefällig aufnehmen und ihn begünstigen, wie übrigens auch der
          sogenannte Völkerbund die geheime jüdische Einmischung begünstigt.“

          Mehr Einsicht könnte man in diesen Kreisen kaum erwarten. Ist das nicht eine glänzende
          Rechtfertigung der Haltung des nationalsozialistischen Deutschland? Aber man wird die
          Bedeutung dieses Artikels nicht überschätzen dürfen. Mit ihm zog Rom nur den Schlußstrich
          unter den Hereinfall mit der „Gesellschaft der Freunde Israels“. Mehr nicht. Niemals wird
          man daraus folgern dürfen, nun werde Rom gegen die beklagten jüdischen Erscheinungen den
          Kampf eröffnen. Rom wird sich hüten, denn trotz dieses damaligen Angriffs braucht Rom das
          Judentum.

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

        • Ostfront sagt:

          Handbuch der Judenfrage (Fortsetzung)

          Das Judentum in der deutschen Kulturgemeinschaft

          Die christlichen Kirchen und das Judentum

          Die Wegbereiter der jüdischen Weltherrschaft

          …..Rom wird sich hüten, denn trotz dieses damaligen Angriffs braucht Rom das Judentum.

          Immerhin haben solche Auslassungen in Hinblick auf den heftigen Kampf Roms gegen
          Deutschland nicht geringe Bedeutung, denn wenn Antijudaismus „unchristlich“ ist, dann ist es
          selbstverständlich auch der gelegentliche „Antijudaismus“ des Vatikans oder der Jesuiten!

          In dieser Beziehung wiegt eine römische Urkunde besonders schwer, die sich mit der Frage
          des jüdischen Ritualmordes befaßt. Im Jahre 1930 erschienen die Dokumente aus der
          diplomatischen Korrespondenz der zaristischen Minister in einem besonderen Band. Hier
          finden sich auch Briefe, die zwischen dem russischen Außenminister Sassonow und D.
          Gelildow, dem russischen Bevollmächtigten beim Vatikan, im Jahre 1913 gewechselt worden
          sind. Sie knüpfen an ein von Lord Rothschild (London) an den Papst gerichtetes Schreiben an.
          Dieses wies auf den damals in Rußland spielenden Beihs Ritualmordprozeß hin und brachte
          dem Vatikan in Erinnerung, daß in zwei alten päpstlichen Bullen sich eindeutig die Erklärung
          finde, der Papst glaube an das Bestehen des Ritualmordbrauches bei den Juden. Diese beiden
          Urkunden so schrieb Rothschild, würden jetzt von dem russischen Geistlichen Pranaitis gegen
          die Juden ausgespielt, und der Vatikan wird sogar darum ersucht, solche Methoden mit allen
          geeigneten Mitteln zu verhindern. Auf dieses Schreiben hat der damalige päpstliche
          Generalsekretär, Kardinal Merry del Val dem Lord Rothschild geantwortet, daß er hierzu
          nicht mehr sagen könne, als daß die Dokumente, die von einem Glauben an den jüdischen
          Ritualmord sprechen, wirklich von Päpsten verfaßt worden sind und sich urschriftlich in der
          vatikanischen Bibliothek befinden.

          Daraufhin hat der russische Außenminister durch seinen Botschafter beim Vatikan anfragen
          lassen, ob die Rothschild abgegebene Erklärung so zu verstehen sei, daß der Papst nicht mehr
          zu den alten Bullen stehe, ihr Vorhandensein aber nicht bestreite, oder aber dahingehend, daß
          nach der Ansicht des Vatikans in dieser Frage bereits ein unfehlbarer Spruch ergangen sei,
          und zwar in dem Sinne, daß Ritualmorde zu den jüdischen Bräuchen gehören, und daß
          demnach diesen Verlautbarungen nichts mehr hinzuzufügen sei.

          Die Antwort des Vatikans nach dem Bericht des russischen Botschafters lautete:

          „Die Bestätigung der Echtheit einer Kopie heißt alles eher als die Bestreitung ihres Inhalts.
          Im Gegenteil ist als erwiesen zu betrachten, daß es alter jüdischer Brauch ist, Christenkinder
          zu Ostern zu ermorden.“ Diese Urkunde trägt das Datum des 18. November 1913. (Vgl.
          „Völkischer Beobachter“, 29. Juli 1930.)

          Als jedoch ein katholischer Judengegner 1934/35 in Österreich die Tatsache der
          Ritualmordsitte in einer besonderen Schrift behauptete und verbreitete, rückten die
          katholischen Blätter entrüstet von ihm ab, und die Schrift wurde sogar allgemein in Verruf
          erklärt, weil die darin zum Ausdruck gekommene Auffassung unchristlich sei!

          Man wird die Bedeutung des obigen vatikanischen Dokuments jedoch nicht überschätzen
          dürfen. Ihm steht eine so erdrückende Fülle von judenfreundlichen „religiös-katholischen“
          Kundgebungen gegenüber, daß es ein Wahn wäre, zu glauben, Rom würde aus der
          gelegentlich zugegebenen Gefährlichkeit des Judentums für alle Völker für seinen Bereich die
          notwendigen Folgerungen ziehen. Wir geben nachstehend einige Beispiele, wie sich die
          jüdisch-römische Geistesverwandtschaft praktisch auswirkt: Der katholische Professor Dr.
          Englert schrieb im „Beobachter am Main“ im Jahre 1924 Aufsätze „Vom katholischen
          Frühling in Neudeutschland“. Da hieß es u. a. (laut „Reichswart“, 8. November 1929):

          „Keine Religion steht dem Judentum so wurzelhaft und durchgeführt nahe wie die
          katholische, und keine andere hat für die Kirche einen so fundamentalen Wert wie die
          Synagoge und deren heilige Schriften … Genau das ist heute der Kampf der (katholischen)
          Kirche: ihre Feinde sehen im katholischen Christentum nichts anderes als vollendetes
          Judentum. Die Sache der Kirche und die Sache des Judentums sind in eins zusammengefallen.
          Die Kirche steht für die Göttlichkeit des Alten Testaments ebenso absolut ein wie für die des
          Neuen. Die Kirche ist das Judentum nicht irgendeiner beliebigen Rasse … , sondern das Volk
          des Messias der Prophet der geoffenbarten Wahrheit und der Apostel der messianischen
          Gnade an alle Nationen … Auf dieser urgeschichtlich verankerten Streit- und
          Leidgemeinschaft, die heute aktueller als je geworden, beruht es, daß Kirche und Synagoge
          einander näher rücken. Man irrt nicht mit der Annahme, daß das intellektuelle Judentum sich
          dieser Zusammenhänge wohl bewußt wird und sich danach einrichtet, indem es intimere
          geistige Fühlungnahme sucht. In der heutigen Zeit der ausartendsten Nationalismen in Europa gibt es für das Judentum keine bessere Rückversicherung als bei der Kirche, die es
          nie dem materialistischen Rassensumpf einer aberwitzigen Modetheorie preisgeben kann; bei
          der Kirche, die es vielmehr dem Ideal seiner heilsgeschichtlichen Weihe und Würde
          zurückgibt und in die lichte Höhe der Offenbarungsreligion hebt; bei der Kirche, deren
          Kinder in jedem frommen Juden einen Verehrer des wahren Gottes und Zeugen der
          Messiashoffnung sehen und ihm deshalb nicht nur Toleranz, sondern auch eine Art religiöser
          Scheu entgegenzubringen geneigt sind.“

          In der „Schöneren Zukunft“ vom 3. März 1933 war folgendes zu lesen:

          „Im Jahre 1912 trat in Washington Frl. Rosalie Maria Levy zum Katholizismus über. Die
          Konvertitin ist eine bekannte Schriftstellerin und ein sehr tätiges Mitglied der
          ‚Gebetsbruderschaft für die Bekehrung Israels‘. Aus ihrer Feder stammen neben vielen
          anderen Schriften die Werke: ‚Das Leben im Himmel‘, ‚Warum die Juden Katholiken werden‘
          und ‚Judaismus und Katholizismus‘. Nach einer Meldung des ‚Osservatore Romano‘ vom 3.
          Februar 1933 hat Frl. Levy die Ankündigung des Heiligen Jahres zum Anlaß genommen, um
          an die Juden der ganzen Welt einen eindringlichen Aufruf zu richten. Es heißt darin u. a.:

          „Wie günstig ist doch der Augenblick für die Juden der ganzen Welt, einmal aufmerksam
          das Leben und die Lehren Jesu Christi zu studieren! Wir müssen auf Jesus Christus stolz sein,
          weil er einer unserer Rasse ist. Niemals noch hat ein Sterblicher gelebt, der ein so heiliges
          Leben führte und so heilige Gebote lehrte, wie Jesus von Nazareth es tat. Wir müßten
          eigentlich die ersten sein, die seine Lehren annehmen und ihm folgen. Indessen weigern sich
          sonderbarerweise gerade die Menschen seines Fleisches und Blutes, ihn als den von den
          Propheten des Alten Bundes versprochenen Erlöser anzuerkennen, trotzdem er doch während
          seines Lebens und in seinem Tode alle ihre Prophezeiungen erfüllt hat … Die Werke Christi
          bezeugen, daß er nicht nur Mensch, sondern auch Gott war, wie er selbst erklärt hat. Nach
          seinem Tode und seiner Auferstehung predigten die Apostel Jesus den Gekreuzigten: sie
          waren alle Juden. Hätten sie dies getan, wenn sie nicht von seiner Göttlichkeit überzeugt
          gewesen waren? Sie hatten, menschlich gesprochen, nichts zu gewinnen. Sie erlitten für den
          von ihnen bekannten Glauben das Martyrium. In den folgenden Jahrhunderten mußten
          zahlreiche Juden, die sich die Mühe gaben, das Leben und die Lehren Christi, wie sie sich im
          Neuen Testament niedergelegt finden, eingehend und gewissenhaft zu studieren, zur
          Anerkennung seiner Gottheit gelangen und in der von ihm gegründeten Kirche, der
          katholischen Kirche, die Taufe begehren. Christus ist nicht gekommen, das Gesetz des Alten
          Bundes aufzuheben, sondern es zu erfüllen. Ebenso wie die Juden, die auf den Propheten
          Jesaias hörten, nichts von dem verwerfen mußten, was sie von Moses gelernt hatten, so
          müssen auch die Konvertiten aus dem Judentum, wenn sie den Offenbarungen Christi Gehör
          schenken, nichts von dem preisgeben, was im Alten Testament niedergelegt ist. Ganz im
          Gegenteil, sie finden im Neuen Testament die volle Erfüllung der Prophezeiungen des Alten
          Testamentes.“

          Bischof Heylen von Namur hat nach der „Schöneren Zukunft“ (Nr. 22, 1933) angeordnet,
          daß der 19. Februar 1933 als Bittsonntag für die Bekehrung der Juden zu begehen sei. In
          einem Hirtenschreiben führt der Bischof aus, es wäre verkehrt, zu meinen, daß für die
          Bekehrung der Juden zu arbeiten und zu beten vergebens und sinnlos sei, wobei er darauf
          hinweist, daß dem regierenden Papst die Bekehrung der Juden besonders am Herzen liege,
          wie aus Stellen des päpstlichen Schreibens zur Einführung des Christkönigsfestes hervorgeht.
          Des weiteren erklärt der Bischof, jene Auslegung einschlägiger Stellen der Heiligen Schrift
          sei vollständig falsch, wonach der Bekehrung der Juden das Ende der Welt unmittelbar folgen
          werde; nach der Auslegung des Heiligen Vaters und der theologischen Fachmänner werde
          sich gemäß der Voraussage der Bibel an die Bekehrung der Juden eine Zeit des Friedens und
          der Wohlfahrt anschließen.

          „Der christliche Pilger“, das katholische Bistumsblatt von Speyer, brachte (am 17. Februar
          1935) einen Artikel „Synagoge und Urkirche“, der mit den Worten schließt:

          „Wir aber wissen, daß das Schicksal der Juden auch in der politischen Welt nicht aus der
          politischen Sphäre, sondern nur aus der Offenbarung in der Schrift zu begreifen ist. Als
          Christen erkennen wir die Torheit des modernen Denkens, sich vorzustellen, daß eine
          Entscheidung Gottes, wie es die Erwählung Israels ist, durch die sogenannte Geschichte
          korrigiert werden könnte. Israel ist unser Stachel im Fleische, gegen den wir nicht
          ausschlagen können, wir, die wir um die paulinische Sprache des Römerbriefes zu reden, die
          Angenommenen (adoptivi) sind gegenüber ihnen, den Rechtmäßigen (legitimi). Wir wissen
          nicht, wann dieses sein wird, daß der verlorene Sohn ins Vaterhaus zurückfindet, wir wissen
          aber um die Freude des Vaters, des ständig auf diese Heimkehr Wartenden, und daß wir, wie
          dann, so auch jetzt nur das Eine tun können, anzuerkennen das Geheimnis der Kirche aus
          Juden und Heiden als das eine Geheimnis der einen göttlichen Erbarmung.“

          Diese Auffassung zeigt, wie hoffnungslos es ist, sich mit gewissen Christen über die
          Judenfrage auseinanderzusetzen.

          „Ein hervorragender katholischer Gelehrter“, Dr. theol. C. M. Kaufmann in Frankfurt a. M.,
          beschäftigte sich mit der Stellung der römischen Katholiken zu den Juden in der „C.V.-
          Zeitung“ (Monatsausgabe Februar 1927):

          „Bemerkenswert ist, daß die Katholiken und die Kirche selbst im großen und ganzen mit den
          Juden besser auskamen als mit den vom Katholizismus abgefallenen Christen … Bekannt ist
          das angenehme Verhältnis, welches vielerorts zwischen den bischöflichen Stellen und den
          Oberrabbinat besteht. Diese Erscheinung hat ihre tieferen Gründe wohl in dem Gefühl
          gemeinsamer religiöser Traditionen und anderseits in einer mir zu naheliegenden Aversion
          (Abneigung) gegen abtrünnige Bruder.“

          In Wahrheit kommt das angenehme Verhältnis vom gemeinsamen Wesensgrund. Das
          beweist auch noch folgendes:

          Der Prager Katholikenkongreß im Juli 1934 hat zum Abschluß eine Danksagung an die
          Prager Judenschaft beschlossen. Das an das Prager Oberrabbinat gerichtete Schreiben hat
          folgenden Wortlaut:

          „An das Ehrwürdige Oberrabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde in Prag. Geehrte
          Herren, Sie waren so liebenswürdig, den ganzstaatlichen Katholikenkongreß mit dem
          biblischen Friedensgruß zu bewillkommnen, der in zahlreichen Formen in den Büchern des
          Alten und Neuen Testamentes wiederkehrt. Aus der Tiefe unserer Seele danken wir Ihnen für
          diese Botschaft und erwidern Ihren Gruß auf das herzlichste.

          Fiat pax in virtute tua. Die Worte des Psalms, den Sie zitieren, bilden einen Teil der
          täglichen Gebete der katholischen Kirche. Wir sind gewiß der gleichen Ansicht wie Sie, werte
          Herren, daß die Menschheit sich heute nur in zwei Lager gruppiert, in das Lager jener, die
          den Glauben an (den Juden-) Gott verkünden, und in das Lager der Gottesgegner, und daß
          der gemeinsame Wert der Glaubensbekenntnisse und Sitten alle ohne Unterschied schützen
          soll, die auf die geheiligte Wahrheit der Offenbarung Gottes bauen.

          Das hohe Gebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten, das schon im Alten Testament
          enthalten ist, bildet die gemeinsame Grundlage dessen, was den Juden und den Katholiken
          heilig ist.

          Die Friedensbotschaft, die der ganzstaatliche Katholikenkongreß verkündet, gilt für alle
          Menschen ohne Unterschied, denn jede einzelne menschliche Seele hat vor Gott unendlichen
          Wert. Sie haben den Kongreß mit den Worten des Psalmisten des Herrn begrüßt. Gestatten
          Sie uns, Ihnen mit den Worten des Hohenpriesterlichen Segens zu antworten, mit den
          erhabenen Worten Jeverecho Adonaj verjischinerecho, die wir auf die gesamte Menschheit
          der ganzen Welt ohne Unterschied beziehen: Möge Euch Gott segnen und beschützen, möge
          Euch der Herr sein Angesicht leuchten lassen und Euch gnädig sein. Indem der Herr Euch
          sein Angesicht zuwendet und Euch den Frieden verleiht: ‚Vojosem lecho schalom‘.

          Msgr. Dr. Leopold Precan, Erzbischof von Ohnutz, Metropolit von Mähren, Vorsitzender
          des Kongresses; Msgr. Dr. Karel Kaspar, Erzbischof von Prag, Primas von Böhmen,
          ordinarius loci des Kongresses; Dr. Johann Georg Rückl, wirklicher päpstlicher Kämmerer,
          Exekutivvorsitzender des Kongresses.“ („Prager Tagblatt“, 2. Juli 1935.)

          Schon auf dem österreichischen Katholikentag 1923 sprach ja der Kapuzinerpater Kröpfl
          (laut „Deutsch-öster-reichische Abendzeitung“ vom 4. Juli 1923, Nr. 181) u. a. aus:

          „Die Juden sind ausersehen, innerhalb der katholischen Kirche noch größere Dinge zu
          vollbringen als David und Salomon. Es wäre daher ein Zusammenwirken der Katholiken mit
          dem Judentum nicht nur ein Vorteil für die katholische Kirche, sondern auch berechtigt
          wegen der fleischlichen Verwandtschaft mit Christus.“

          Vorsichtiger drückt sich F. Murawski („Katholische Kirche und Judentum“, Berlin 1924, S.
          25) aus:

          „Die Kirche erkennt das Judentum als ihre Wurzel an und betrachtet es als eine göttliche
          Institution, die den Heiland in die Welt einführen sollte. Sie lehnt es aber jetzt als
          selbständige Erscheinung ab, weil es von ihr überholt, in sie aufgegangen ist; sie betrachtet
          es als unvollkommen. Das Judentum hat einen Teil der Wahrheit, die Kirche die ganze
          Wahrheit; das Judentum hat das Gesetz, die Kirche die Gnade als Krone des Gesetzes; das
          Judentum führt zu Christus, die Kirche ist Christus.“

          Am bezeichnendsten und auffallendsten in neuester Zeit war die Verteidigung des
          Judentums (wenn auch zunächst nur des alttestamentlichen) durch den Kardinal Faulhaber
          von München in seinen bekannten Adventspredigten im Dezember 1933. Die erste Predigt
          hatte den Titel „Das Alte Testament und seine Erfüllung im Christentum“ (3. Dezember 1933)
          und eine spätere: „Die sittlichen Werte des Alten Testaments und ihre Aufwertung im
          Evangelium“ (10. Dezember 1933).

          Es würde zu weit führen, auf den Inhalt dieser „religiösen“ Vorträge näher einzugehen, es
          genügt, das Echo auf der jüdischen Seite zu verzeichnen, um die Art, den Sinn und die
          Wirkung dieser Predigten zu verstehen. Abgesehen davon, daß diese Predigten den stärksten
          und begeistertsten Widerhall im deutschfeindlichen Ausland fanden (es erschienen
          italienische und französische Übersetzungen, die letztere mit klarer deutschfeindlicher
          Absicht!), abgesehen davon, daß sie dem Kardinal sogar eine besondere Ehrung der
          nordamerikanischen Judenschaft einbrachten, indem er unter die 10 christlichen Freunde des
          jüdischen Volkes der Gegenwart als zweiter nach der Gattin des Präsidenten Roosevelt
          eingereiht wurde („Westdeutscher Beobachter“, 24. November 1934), griff die sattsam
          bekannte „C.V.-Zeitung“ der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens auch noch die
          Predigten mit Begeisterung auf und erteilte dem Kardinal die beste Note, die ein Christ von
          seiten des Judentums überhaupt erhalten konnte. Rabbiner Dr. Bärwald (München) schrieb da
          in der „C.V.-Zeitung“ (4. Januar 1934) unter der Überschrift: „Neue Begeisterung für unsere
          Heilige Schrift“:

          „Auch am Schluß der letzten Predigt kehrt die Mahnung zu eingehender Lektüre der Bibel
          wieder: ‚Der Vorrang vor allen Büchern aber bleibt dem Buch der Bücher … Es braust ein
          Sturm durch unser Land, der die heiligen Schriften, weil sie Judenbücher seien, vom
          deutschen Boden wegfegen soll. Ich habe die Überzeugung, dieser Sturm wird eher bei allen
          Bekenntnissen ein heiliges Feuer neuer Begeisterung für die heiligen Bücher entzünden.‘

          Wir können diese Worte (Faulhabers) nur mit Dankbarkeit und Befriedigung erwähnen, vor
          allem aber als Mahnung, die, wie schon einmal an dieser Stelle gesagt wurde, auch und
          gerade in unserer Mitte beherzigt zu werden verdient. Lesen wir die Bibel und lassen wir uns
          darin von niemandem übertreffen! Allein das Studium der in den Faulhaberschen Predigten
          zitierten Stellen würde unermeßlichen Gewinn bieten und – wir sind dessen sicher – zu
          weiterem Forschen in der Bibel anregen. Wirken dann die in ihr enthaltenen Gedanken in
          uns, dann wird sie uns, um in ihrer eigenen Sprache zu sprechen, zu einem ‚Baum des
          Lebens‘. Wir werden in dem Bewußtsein bestärkt, auch in unserer Religion eine Religion des
          Lebens zu haben. Es ist ja die stete Aufgabe, Religion und Leben in Einklang oder wenigstens
          in Verbindung zu bringen. Wie das an anderer Stelle geschieht, zeigen in vorbildlicher Weise
          die besprochenen Predigten.

          Suchen wir das Judentum, so werden wir es nicht finden in Doktrinen, Philosophemen,
          theoretischen Erörterungen und programmatischen Erklärungen. In der lebendigen Stimme
          der Bibel, in ihrer wunderbaren Wirklichkeit klingt es am lautesten und reinsten.

          Hier wird es auch praktisch wirksam, hier wird aus Religion Leben, wenn es zu einer
          Heiligung unseres Lebens führt. Das mag uns heute genügen, wo uns und unserer Religion
          das Wirken in der Öffentlichkeit fast unmöglich gemacht ist. Um so nachhaltiger können wir
          uns mit uns selbst befassen. Nur so, in der lebendigen Erfassung der religiösen Werte, kann
          eine religiöse, eine jüdische Renaissance einsetzen, die not tut. Hier treffen wir in Wahrheit
          auf unsere jüdische Erbmasse, die, verständnisvoll gepflegt, sie fortentwickeln kann, deren
          Vernachlässigung zu Verfallserscheinungen führen muß. Das religiöse Bewußtsein wird
          immer der Wertmesser des jüdischen Bewußtseins bleiben.

          Noch einmal sei Kardinal Faulhaber zitiert: ‚Volk Israel, das ist nicht als deine Pflanzung
          in deinem Garten erwachsen.‘ Nein, wahrlich, ‚es ist Gottes Pflanzung‘. Aber Er hat es in
          unserem Garten gepflanzt und uns zu Gärtnern berufen, die seine Früchte warten und sie der
          Welt mitteilen sollen. Wir haben den demütigen Stolz, daß der Welt durch uns die
          Offenbarung geschenkt ward. Tragen wir sie in uns und vor uns mit dem Gefühl des
          Erhobenseins, des Verpflichtetseins, des Auserwähltseins, aber auch – und das ist nichts
          anderes – mit dem Gefühl der Verantwortung, die man jeder schweren Aufgabe gegenüber
          hat.“

          Die Adventspredigten Faulhabers haben also bewirkt, daß auch das Judentum in seinem
          Bewußtsein des Auserwähltseins bestärkt wurde, es fühlt sich mehr denn je als „Gottes
          Pflanzung“. Indirekterweise hat also auch Faulhaber die „jüdische Renaissance“ gefördert.

          Wenn man aber heute den Kardinal hört, so bezog sich alles nur auf das alttestamentliche
          Judentum, und in allen seinen Predigten findet sich angeblich keine Verherrlichung des
          Judentums der Gegenwart! Immerhin, das Ausland hat diese Predigten begeistert
          aufgegriffen. Wie der Privatsekretär des Kardinals an den Verfasser schrieb, geschah auch die
          französische Übersetzung der Predigten mit Wissen und Willen des Kardinals; sie erschien
          unter dem gehässigen Titel: „Juifs et Chrétiens devant le racisme“ (Edition du Monde
          Catholique) mit dem Imprimatur des Erzbischofs von Versailles!! Wenn auch der Kardinal
          eine Verantwortung für den Titel ablehnt, so ist er doch in vollem Maße für die gehässige
          Ausbeutung seiner Predigten gegen den nationalsozialistischen Staat verantwortlich. Ist das,
          was Kardinal Faulhaber zugunsten des Judentums schrieb, etwas anderes, als was oben als
          Beschluß der Generalversammlung der schottischen Kirche mitgeteilt wurde, nämlich daß
          alle, „die den Herrn Jesus Christus lieben, auch die Rasse lieben müssen, der er entsprungen
          ist“?

          Kein Zweifel, die römischen Katholiken lieben diese Rasse, gerade heute im völkischen
          Staat, wo beide – Juden und Katholiken – die beiderseitige Geistesverwandtschaft in der
          Gegnerschaft zu diesem Staat mehr denn je entdeckt und bekräftigt haben. Man lasse alle
          Hoffnung fahren: Der Christ, vom römischen Katholiken zu schweigen, wird aus
          konfessionellen Gründen nie in ernsten Gegensatz zum Judentum zu bringen sein oder
          geraten.

          Friedrich Nietzsche hat dazu in seinem „Antichrist“ das treffendste Wort geschrieben:

          „Die Juden sind, eben damit, das verhängnisvollste Volk der Weltgeschichte: in ihrer
          Nachwirkung haben sie die Menschheit dermaßen falsch gemacht, daß heute noch der Christ
          antijüdisch empfinden kann, ohne sich als die letzte jüdische Konsequenz zu verstehen.“

          Christliche Judengegner sind wie jene Eingeborenen, die sich als Weiße vorkommen, wenn
          sie sich mit europäischen Kleiderlumpen behängen, sie bleiben trotzdem Farbige, nur daß sie
          ihre eigene Art preisgeben.

          Ist es etwa nicht „letzte jüdische Konsequenz wenn der Jesuit Bangha in der „Schöneren
          Zukunft“ (28. Mai 1933) über Judentum und Katholizismus folgendes schrieb:

          „Denn so groß und wesentlich die Gegensätze zwischen beiden Religionen sind, so darf man
          doch nicht übersehen, daß sie immerhin durch wichtige Verwandtschaftsmomente verknüpft
          werden, namentlich wenn wir unter jüdischer Religion nicht die seichte Aufklärung vieler
          moderner Juden, auch nicht die Theologie des Talmud, sondern einfach das Festhalten am
          Alten Testament verstehen und ebenso Christentum mit Katholizismus gleichsetzen. Letzteres
          ist nicht nur berechtigt, weil der Katholizismus die geschichtlich einzig legitime Fortsetzung
          der Urkirche ist, sondern auch, weil er als das einzige feste, klar umrissene, bestimmte und
          leicht bestimmbare Lehrgefüge des christlichen Glaubens dasteht.

          Katholizismus und alttestamentliches Judentum – das ist der Kern der Sache – sind nicht
          einander ausschließende, sondern sich gegenseitig ergänzende Momente. Das ist der erste
          Gedanke, der einen gläubigen Juden dem Katholizismus näherbringen dürfte.
          Alttestamentliches Judentum und Katholizismus verhalten sich wie die Wurzel zum Stamm,
          wie die Knospe zur Blüte, wie das Kindesalter zur Reife, wie Verheißung zur Erfüllung. Der
          Katholizismus hält sich für den gesetzesmäßigen Erben, für die legitime Fortführung der alten
          jüdischen Religion, für die Vollendung des Alten Testaments, für die Krönung und
          Verwirklichung der zunächst den Juden gewordenen Offenbarung. Judentum ist Glaube an
          den kommenden, Christentum ist Glaube an den gekommenen Messias. Nach uns bedeutet das Christentum keinen Bruch mit dem Alten Testament, keine Abkehr von der vorchristlichen
          Offenbarung, sondern die Bejahung der erfolgten Verwirklichung, während das Judentum bei
          den Verheißungsformeln stehen blieb, selbst als die Verheißungen zur Realität wurden, die
          Zukunftshoffnungen zur seligen Gegenwart und Wirklichkeit … Es ist unrecht, zu sagen, das
          Judentum habe als Ganzes Jesus den Rücken gekehrt; nein, das Judentum spaltete sich, und
          nur ein Teil, allerdings der größere, wandte sie von Jesus ab, während der andere, ebenfalls
          beträchtliche Teil die erste christliche Gemeinde bildete. Freilich nennen wir heute nur mehr
          die erste der beiden Gruppe und deren Nachkommen ‚Juden‘, jenen Bruchteil des Judentums,
          der in die Gefolgschaft der Pharisäer geraten war und unter deren Leitung Christus ablehnte.
          Manch einen Juden müßte es überraschen wenn er erführe, daß der katholische Theologe sich
          weit eingehender mit dem Alten Testament befaßt als der Durchschnittsjude, und daß zum
          Beispiel die katholischen Priester im Brevier wöchentlich den ganzen jüdischen Psalter beten,
          was doch sicher die wenigsten Juden tun.

          Aus dem eben geschilderten Verhältnis zwischen Judentum und Katholizismus ergeben sich
          zunächst die Ähnlichkeiten und Verwandtschaften zwischen beiden Geistesrichtungen und
          Religionen. Da ist zunächst neben der Grundthese vom absoluten Monotheismus die
          gemeinsame Wurzel beider Religionen: die alttestamentliche Offenbarung und ihr
          Aufbewahrungsbecken: die alttestamentliche Heilige Schrift. Die Bücher der jüdischen
          Heiligen Schrift sind auch für uns Katholiken heilige Schriften, und niemand hat im Laufe der
          letzten 50 Jahre so heiß und treu, mit dem Aufwand von so vieler Wissenschaft und Energie
          für die Echtheit und den geschichtlichen Charakter der alttestamentlichen Bücher gegen die
          zersetzende Kritik gefochten wie die katholische Theologie. Wenn die Ehre der alten Heiligen
          Schrift heute, für Juden und Christen wieder hergestellt ist, so haben das auch die gläubigen
          Juden zu meist den katholischen Gelehrten zu verdanken. Diese Heilige Schrift der Juden
          findet heute noch im katholischen Kultleben eine unausgesetzte, andächtige Verwendung. Die
          Meßliturgie ist voll der Ausführungen aus dem Alten Testament; selbst jüdische Worte finden
          sich in unserer Liturgie: Sabaoth, Alleluja, Hosanna usw., so wie die Wendung Reich des
          Himmels statt Gottesreich oder Kirche ein Hebräismus ist. Die katholische Kirche betet, ob
          Weihnachten oder Ostern, ob Karfreitag oder Pfingsten, mit den Worten der jüdischen
          Patriarchen und Propheten, die sie ebenfalls für Heilige und Helden hält. Der Stifter des
          Christentums selbst berief sich immer wieder auf Moses und auf die Propheten und
          rechtfertigte seine Messiassendung aus ihren Aussprüchen. Das Neue Testament fußt also
          ganz auf dem Alten, Christentum und Judentum entspringen derselben Wurzel! Der Jude
          müßte konsequent das Alte Testament weiterdenken und er wäre schon ein Christ; nichts
          bereitet auf Christus mehr vor als die Durchdringung des Geistes mit den Lehren des Alten
          Testaments!“

          Dann kommt der Jesuit auf die gemeinsame ethische Grundeinstellung von Judentum und
          Christentum zu sprechen. Die Ethik des Alten Testaments stehe an Klarheit und Erhabenheit
          der des Neuen nach, aber die jüdische Religion sei eine durchaus ethisch gefärbte Religion.
          Der theokratische Gedanke (Gottesherrschaftsgedanke) selbst sei in hohem Maße ethisch:

          „Diesen Gedanken brauchte das Christentum nur aufzugreifen und namentlich in der
          Bergpredigt zur geistigen Theokratie des unsichtbaren und sichtbaren Gottesreiches
          umzugestalten. Wie in vielen anderen Punkten, so hat auch hier das Judentum dem
          Christentum den Boden bereitet. Es wäre undankbar und töricht, das zu verkennen und die
          Judenschaft des Altertums als den Fluch und das Verderbnis der Menschheit hinzustellen.“

          Der höchste und edelste Berührungspunkt aber zwischen Judentum und Christentum sei der
          messianische Gedanke!

          Das alles wird freilich manchen klarsehenden Katholiken nicht hindern, die Judenfrage auch
          mal gelegentlich so zu sehen, wie sie das „Staatslexikon“ der katholischen Görresgesellschaft
          in seiner neuesten Ausgabe sieht („Schönere Zukunft“, 29. November 1931):

          „Auf dem ganzen Gebiet der deutschen Literatur sind die Juden eine Großmacht, auf
          einigen Punkten sogar die Übermacht. In der Literaturkritik nehmen die Juden eine geradezu
          beherrschende Stellung ein … Es liegt in dem unruhigen, aufwühlenden, revolutionären,
          anpassungsstarken Sinn des Judentums, daß die jüdischen Literaten jeder neuen
          Literaturmode eifrig dienen, ohne sich durch ästhetisch-künstlerische oder gar ethische
          Rücksichten besonders gehemmt zu fühlen … Jüdische Literaturerzeugnisse leisten einer
          pessimistischen und christentumsfeindlichen Lebensanschauung Vorschub … Wohl noch mehr
          als die Literatur beherrscht das Judentum die Presse. In der vom jüdischen Geist
          durchtränkten Journalistik liegt ein Höhepunkt der jüdischen Macht … Die Presse dient den
          Juden nicht allein zur Stütze bzw. Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen und politischen
          Bestrebungen, die größte kulturelle Gefahr liegt vielmehr darin, daß sie von der Presse aus
          den Volkscharakter beeinflussen und an der Entwurzelung der Volksideale arbeiten … Beim
          Theater haben die Juden vielfach die leitenden Stellen inne, sie wirken weiter als Autoren
          meist leichter, den Sinnen schmeichelnder, der Tagesmode dienender Theaterware. Vielfach
          üben die Juden ihre Macht aus durch Vertrustung und Industrialisierung des Theaters … Der
          Charakter der meisten von Sinnlichkeit und Verbrechensdarstellung erfüllten Filmstücke ist
          auf dem europäischen Kontinent vielfach auf die jüdische Übermacht im Filmwesen zu setzen
          … Der jüdische Musikgeist wirkt sich heute im wesentlichen in der Fabrikation leichter und
          meist seichter Operettenmusik aus, wobei sich Geschäftsgeist, Sucht nach Schlagerneuheiten,
          Popularisierung ’neuer Musik‘ die Hand reichen. Entsprechend ihrer Herrschaft im ganzen
          Reiche der Mode sind die Juden auch tonangebend im modernen großstädtischen
          Vergnügungsbetrieb. Die liberalen Juden dienen mit ihrer Betätigung auf kulturellem Gebiet
          in weitem Maß neben dem Geschäft lediglich der Unterhaltung; so schaffen und verbreiten
          sie vielfach eine Großstadtkultur und eine Geschäftsmoral, die vom christlichen Standpunkt
          abzulehnen ist.“

          Die logischen Folgerungen, die sich aus diesen Feststellungen ergäben, können freilich von
          der römischen Kirche wegen der bekannten Geistesverwandtschaft mit dem Judentum gar nie
          gezogen werden. Und so ist es nicht zu verwundern, daß das bekannte römische
          Konversationslexikon von Herder in seinem neuesten 1. Band unter „Antisemitismus“
          folgendes zu sagen weiß, was klar und eindeutig die kirchliche Stellung wiedergibt:

          „Der Antisemitismus ist vom christlichen Standpunkt aus abzulehnen, wenn er die Juden um
          ihrer Blutfremdheit willen bekämpft, oder sich im Kampfe gegen sie unchristlicher Mittel
          bedient. Die katholische Kirche hat darum von jeher den Antisemitismus als solchen
          verworfen … Erlaubt ist die Abwehr des tatsächlich schädlichen Einflusses liberal-jüdischer
          Kreise auf gewissen Gebieten mit rechtlichen und sittlichen Mitteln, am besten durch
          überlegene, positive Leistungen … “

          Rassenantijudaismus ist also unter allen Umständen kirchlich verboten, und doch ist die
          Judenfrage nie zu verstehen und nie zu lösen, wenn man sie nur als religiöse Frage betrachtet
          und nicht sieht, daß die besondere, allen anderen Völkern feindliche Religion der Juden aus
          dem Blut erwächst.

          Aber Menschen, die sogar den Rassenbegriff verchristlichen wollen, um ihn für Kirche und
          Konfession ungefährlich zu machen, werden immer, ob sie wollen oder nicht, die Steigbügelhalter des Judentums sein. Der „deutschen Rasse“ kommt ja nach der Meinung
          gewisser römischer Kreise allein die Aufgabe zu, „Kulturdünger der übrigen Menschheit zu
          sein, wie der Professor Dr. Erhard Schlund, O.F.M. auf dem 6. Verbandstag der
          Akademischen Bonifatius-Einigung ausführte (vgl. „Augsburger Postzeitung“, 23. September
          1932).

          Damit sind die wahren römischen Ziele enthüllt. Dazu aber ist das Deutsche Volk nicht zu
          seinem Rassenbewußtsein erwacht, daß es erneut wie in den letzten 1000 Jahren der
          Landsknecht Europas und der Kulturdünger der übrigen Völker werde. Hier scheiden sich
          überstaatliches römisches Denken und deutsches, nationalsozialistisches. Das überstaatliche,
          römische Denken kann dem deutschen Wesen und der deutschen Art bei deren geschichtlich
          leider nur zu oft beobachteten Fremdländerei selbstverständlich nur eine überstaatliche
          Aufgabe, eine übervölkische zuweisen, wie dies auch der römische Theologieprofessor Dr. E.
          Krebs in den jesuitischen „Stimmen der Zeit“ (129. Bd., 8. Heft) tat, indem er nicht nur
          selbstverständlich arteigene Religion ablehnte, sondern auch arteigenes Christentum:

          „Wenn die Rassen und Völker im Geiste der Liebe dem Gesamtleben dienen, haben sie alle,
          ihren arteigenen Zustrom in den großen Lebensstrom der Kirche zu entsenden. Nur der
          hochmütige Anspruch auf Umgestaltung des übernatürlichen Wesens des Christentums nach
          der natürlichen Eigenart eines Volkes wirkt zerstörend, zerstörend für dieses sich
          überhebende Volk. Die liebende Gliedschaftsleistung aber wirkt bereichernd, aufbauend,
          verbindend.

          Arteigenes Christentum in dem Sinn, daß jedes Volk die Lehre, die Sitte, den Gottesdienst,
          die Verfassung der christlichen Religion nach seiner Eigenart umgestalte, das ist der größte
          und schärfste Gegensatz zum übernatürlichen, darum übervölkischen, überkulturellen,
          überzeitlichen, von Gott begründeten Wesen der christlichen Religion.“

          Wir aber glauben im schroffsten Gegensatz dazu an unsere völkische Aufgabe, die wir nur
          erfüllen können, wenn wir ganz „wir selbst“ werden. Daran aber hindern uns Rom und alle
          Kirchen mehr denn je. Der Kampf, den sie gegen das Zuendedenken des völkischen Wollens
          führen, beweist, daß sie alle, ob sie es bekennen oder nicht, im Deutschen Volk kaum mehr
          als einen „Kulturdünger“ sehen und schon aus diesem Grunde die Erhaltung des ganzen
          Jahwe-Christentums erstreben müssen, das die beste Gewähr dafür bietet, daß alles völkische
          Wollen ins überstaatliche abgebogen wird!

          Daß jedes Christentum dem völkischen Gedanken ein Todfeind ist, das beweisen zahlreiche
          Stimmen aus dem jüdischen Lager selbst, wo man das Christentum nur als etwas durchaus
          Wesenseigenes betrachtet.

          Heinrich Lhotzky, der besinnliche und beliebte Schriftsteller und echt deutsche
          Kulturphilosoph, berichtet einmal in seinem Buch „Der Planet und ich“ (Hans Lhotzky Verlag
          Ludwigshafen am Bodensee), in dem er sein eigenes Leben beschreibt, von jener
          merkwürdigen Begegnung mit dem russischen Juden Rabinowitsch, einem echten
          Talmudisten. An diesem Juden, mit dem er in langjähriger und engster Fühlung stand,
          studierte Lhotzky die Judenfrage; durch diesen Juden schärfte sich sein Blick für diese. Und
          so berichtet Lhotzky auf S. 107 f. u. a. von diesem Rabinowitsch:

          „So stand er und überlegte und rechnete und fand schließlich, daß die Christen alles den
          Juden geraubt hätten, und enthielten ihnen ihr rechtmäßiges Erbe vor. ‚Denn woher hatten’s
          die Christen‘ Von einem Juden. Seit die Völker den Juden Jesus hatten, seitdem war mit ihnen
          ein Umschwung eingetreten, und seit die Juden Jesus sich hatten nehmen lassen, seitdem
          waren sie so gequält und verarmt. Gebt also den Juden Jesus, dann gebt ihr ihnen Reichtum,
          Bildung, Ehre, Macht, Freiheit, dann ist die Judenfrage gelöst. Umgekehrt: Der politische
          Besitz folgt Jesus nach.“

          Jesus war also nur das Mittel zum Zweck. Und Rabinowitsch gründete sogar auf Grund
          dieser Gedanken eine eigene „Kirche“.

          Hören wir, was Lhotzky weiter berichtet:

          „Wer war nun Jesus, den sein Volk so verabscheute? Am Ende hatte er gerade das Beste
          seines Volkes gewollt und gesucht, und sie hatten ihn nur mißverstanden! Auch die zwölf
          Jünger haben nach dem Bericht der Evangelien nichts anderes gedacht als jüdische
          Weltherrschaft unter der Führung Jesu … Jüdische Weltherrschaft ist heute noch der Traum
          aller Juden … Nur wollen sie ihr Judenreich ohne Jesus; Rabinowitsch wollte dasselbe mit
          Jesus, weil er’s für aussichtsreicher hielt. Irgendwoher verschaffte er sich die
          Lebensgeschichte Jesu, und aus dieser hörte er den Volksgenossen heraus.

          Wenn ein Jude die Bibel des Alten oder auch des Neuen Testamentes liest, so studiert er
          zunächst keine Religion, sondern das Volksbewußtsein erfaßt ihn. Der Jude hört den Juden
          und fühlt die Blutsverwandtschaft. Da fesselte ihn besonders Paulus. Paulus hat ja auch den
          rabbinischen Zug nie verleugnen können. Das zündete geradezu in Rabinowitsch. Dieses uns
          schwer verständliche Umspringen mit dem Alten Testament, was der große Apostel
          gelegentlich übt, war gerade das, was den alten Talmudisten begeisterte. Wer so die Bibel
          lesen kann, der hält den Schlüssel zum Fortschritt des Volkes in der Hand. Paulus und Jesus
          sind die großen Volksbefreier, und diese haben die Juden verloren. Daher das nationale
          Unglück! Wir müssen sie für die Juden wiedergewinnen. Nur so gewinnen wir die
          „Weltherrschaft.“

          Und so gründete also Rabinowitsch seine „Synagoge des neuen Bundes“, um seinem Volke
          Jesus und Paulus wiederzugeben und auf diesem Wege leichter die Weltherrschaft zu
          erringen.

          Mit Recht sagt daher der bekannte jüdische Mystiker Dr. Martin Buber:

          „Es ist eine eigentümliche Erscheinung der Galutpsychologie, daß wir geduldet, ja selbst
          dazu beigetragen haben, daß dieser bedeutende Abschnitt unserer Geistesgeschichte (nämlich
          das Christentum) aus ihr herausgerissen wurde. Es war jüdisches Land, in dem diese
          Geistesrevolution entbrannte; es waren jüdische Männer, die sie ins Land trugen. Wir müssen
          den abergläubischen Schrecken, den wir vor der nazarenischen Bewegung hegen,
          überwinden, und sie dahin einstellen, wohin sie gehört: in die Geistesgeschichte des
          Judentums“ („Drei Reden über das Judentum“).

          Einer der Wortführer des Weltjudentums, der amerikanische Rabbiner Stephen Wise, der
          auf jenem Judenkongreß in Basel 1934 auch seine Drohungen gegen Deutschland schleuderte,
          auf dem Kardinal Faulhaber besonderer Ehrung gewürdigt wurde (er hat sie später
          abgelehnt!), ist auch einer der Wortführer jener Bestrebungen, die Jesus wieder dem jüdischen
          Geisteswesen eingliedern wollen und dies als selbstverständliche nationale Aufgabe
          betrachten. Nach Wise ist die von Jesus gelehrte Ethik (auch Faulhaber behauptete das!) aus
          den jüdischen Anschauungen heraus gewachsen. Wegen dieser Meinung wurde Wise aus den
          eigenen Reihen heftig angegriffen. Darauf antwortete Wise („Deutsche Zeitung“, 21. Januar
          1926):

          „Ich verstehe diese Erregung nicht. Keiner, der mir zugehört hat, kann es wagen, zu
          behaupten, ich hätte die Juden aufgefordert, ihren Glauben zu verlassen und Jesu Lehre
          anzunehmen. Es bleibt aber die Frage, weshalb es einem Juden nicht gestattet sein soll,
          objektiv über die Lehre eines galiläischen Juden zu sprechen, wo es doch gilt, jene Völker, die
          sein Dogma angenommen haben, daran zu mahnen, daß sie gegenüber den Juden ein
          unchristliches Benehmen an den Tag legen. Es ist traurig, daß es einem Juden nicht gestattet
          sei, über Jesus, der in vollkommen jüdischer Umgebung gelebt hat und aus der jüdischen
          Lehre heraus seine Ethik für seine Zeit und für alle Zeiten geschaffen hat, zu sprechen, Diese
          Ethik Christi ist ja unsere Waffe gegen alle Anfeindungen und Verfolgungen, die wir durch
          die christlichen Völker zu erleiden haben.“

          Das Christentum als Waffe! In der Tat, so ist es. Der Jude hat ein volles Recht darauf, von
          den Christen, die im Dienste Jahwes, auch ihres Gottes, stehen, geachtet und geschützt zu
          werden! Oskar Levy bekennt in der Vorrede zu seinem 1920 erschienenen Buche „The World
          Significance of the Russian Revolution“ völlig richtig:

          „Das Judentum hat das Universum erobert durch das Christentum, welches, wie Disraeli vor
          langer Zeit zeigte, nichts ist als Judentum fürs Volk“ („Judaism for the people“).

          H. J. Schoeps, Schriftleiter von „Der Deutsche Vortrupp, Blätter einer Gefolgschaft
          deutscher Juden“, schreibt in Heft 5 vom August 1934:

          „Hang zum Chaotischen und Wille zur Ordnung sind zwei Urpositionen des Menschen, die
          sich als Heidentum und Judentum immer wieder – auch heute noch – gegenübertreten. Und
          das Christentum, das hier ein heidnisch-jüdisches Amalgam herausgebildet hat, steht immer
          dann, wenn es institutionell zu werden strebt, ganz auf der jüdischen Linie. Denn ob die
          mittelalterliche Sakralkirche den deutschen Kaiser mit dem Schwertdienst für das Reich
          beauftragt, ob Luther im Hinblick auf die Landesfürsten seiner Zeit da tertio usu legis handelt
          oder ob Calvins ‚Institatio Vitae ehristionae‘ für die Verfassung der Genfer Stadtrepublik
          herhalten muß, noch immer hat es sich in der christlichabendländischen Geschichte um die
          Übernahme und Verwirklichung der alttestamentlichen Staatsverfassung und jüdischen
          Sozialgesetzgebung gehandelt.“

          Von christlicher Seite wird das, soweit es sich um Gotterkenntnis handelt, noch stark
          unterstrichen. In den „Blättern für Deutsches Christentum – Auf der Wacht“, die von Schülern
          Professor Bornhausens, Breslau, herausgegeben werden, heißt es in einem Aufsatz „Schluß
          mit der Semitologie!“: „Und Brunner (gemeint ist der Schweizer Theologie-Professor) besitzt
          gar den Mut, nachdem er die griechische Sprache für viel hinderlicher zum Verständnis des
          Heilandtums erklärt hat als die hebräische, in der rühmlichst bekannten, nunmehr
          eingegangenen Zeitschrift ‚Zwischen den Zeiten‘ zu behaupten-. Man muß Israelit sein, um
          Gott zu kennen. – („Mitteilungen der Deutschen Glaubensbegegung“ Nr. 11, 1934.)

          Christlicher Antijudaismus in dieser oder jener Form kann deswegen nur als Lächerlichkeit
          angesehen werden. Vielmehr ist es doch nur als eine logische Folgerung des im
          Vorausgegangenen Dargestellten anzusehen, wenn die Londoner jüdische Zeitung „The
          Jewish Chronicle“ vom 26. April 1935 schreibt:

          „Das Christentum und das Judentum müssen, da sie so in ihren Grundlagen angegriffen
          werden, zusammen stehen oder fallen. Wenn das Judentum zerstört werden sollte, würde das
          Christentum sehr geschwächt. Es besteht in der Tat keine Gefahr für solche vollständige
          Katastrophe. Die Juden haben die Zusicherung ihrer Unvergänglichkeit, wenn sie sich selbst
          treu bleiben. Die Christen wissen, daß ihre Wahrheiten die Folterkammer überlebt haben, die
          Arena und den Scheiterhaufen. Aber weder vom Christentum noch vom Judentum wird es
          verlangt, daß sie passiv warten sollen, bis Unglück über sie und die Welt hereinbricht. Sie
          haben beide die Waffe des Wortes. Sie müssen sie gemeinsam in ihrer gemeinsamen Sache
          gebrauchen, getrennt für ihre eigenen unterschiedlichen Wahrheiten, wenn diese für
          grundlegend gehalten werden.“ (Der „Stürmer“ Nr. 28, 1935.)

          Werfen wir nochmals kurz einen Blick auf den Protestantismus der Gegenwart in
          Deutschland. Er, der noch vor Jahrzehnten mehr oder weniger als Nationalreligion der
          Deutsehen angesehen werden wollte, ist von dem politischen Umbruch zutiefst erschüttert
          worden. Noch ist das Ringen um die angeblich „neue Form“ nicht abgeschlossen, aber das
          eine läßt sich schon jetzt sagen: Auch der Protestantismus wird von Jahwe und dem Judentum
          nicht loskommen. Es ist ein jammervolles Bild der Zwiespältigkeit, das der Protestantismus
          darbietet. Es gibt Krankheiten, die man mit allen Mitteln bekämpfen mag, man wird sie nicht
          los, bevor nicht das erkrankte Glied beseitigt ist, oder aber sie gehen unter mit dem Körper,
          den sie befallen und dann zugrunde gerichtet haben. Kläglich die unzähligen Versuche, das
          Judentum aus dem Christentum ausscheiden zu wollen. Die Jahre 1933 bis 1935 haben in
          Deutschland wohl hinreichend bewiesen, daß dies ein vergebliches Unterfangen ist, so sehr
          ehrlich und gut es auch die einzelnen Verfechter solcher Anschauungen (wie die
          „Deutschkirche“) gewiß meinen mögen. Man darf nur auf eines hinweisen: Das Christentum
          lebt von der Sünde, von Sündigmachung der Welt, der Menschen. Und das trifft mehr noch
          als auf das römische auf das evangelische Christentum zu! Das Erbe des Augustinus hat sich
          durch den Wittenberger Augustinermönch getreu weitergepflanzt. Darum beginnt auch das
          Christentum in seiner Lehre mit der von Augustinus und Paulus ausgestalteten
          Erbsündentheologie. Die Erbsündenfolgen und -strafen werden mittels der Taufe behoben!
          Was aber, wenn man das Christentum von allem Judentum befreit? Logischerweise müßte
          dann auch die Taufe als sinnlos fallen, denn der Mensch hat nur eine Erbsünde, das ist die, die
          in seinem etwa verdorbenen Blute und in seiner Entartung liegen kann. Keiner der Reiniger
          des Christentums wird aber jemals auch nur leise bereit sein, Erbsündenlehre und Taufe fallen
          zu lassen, damit ist aber die jüdische Grundlage bereits gegeben. Auf der Erbsünde baut aber
          die ganze Erlösungslehre auf, was nützt da die unbestreitbare Erkenntnis, daß Jesus von einer
          Erbsünde und also auch von einer Kindertaufe nichts wußte, daß ihm vielmehr die Kinder
          durchaus rein und nicht einer neuen rituellen Reinigungsmaßnahme bedürftig erschienen. Nie
          und nirgends hat er, nicht einmal nach den gewiß sehr zweifelhaften Bibelberichten, die
          Kindertaufe angeordnet, um junge Menschen einer seelischen Vollkommenheit zuzuführen,
          deren sie bisher entbehrt hatten. Aus dieser einen Tatsache ergibt sich schon das Unmögliche
          aller Verdeutschungs- und Entjudungsmaßnahmen gegenüber dem Christentum.

          Doch viele der Verdeutscher des Christentums dachten und denken auch gar nicht daran. In
          den „Richtlinien der Glaubensbewegung Deutsche Christen“, wie sie zuerst von Dr. Wieneke
          aufgestellt wurden, wird ja ausdrücklich betont, daß man gar nicht daran denkt, an den
          Bekenntnisgrundlagen der evangelischen Kirche zu rütteln. Diese Bekenntnisgrundlagen
          sollen vielmehr in ihrem ganzen Umfang für immer erhalten bleiben. Auf der ersten
          Reichstagung der „Deutschen Christen“ hat der damalige Kirchenminister Dr. Werner freilich
          auch Reinigung verlangt:

          „Die kommende Reichskirche wird daher ein klares Bekenntnis zum Evangelium ablegen
          müssen, eine eindeutige Haltung zum Alten Testament und allen denjenigen Stellen der Bibel
          einzunehmen haben, die sich nicht als Offenbarung unseres Heilandes darstellen“ (Der
          „Reichsbote“, 5. April 1933).

          Aber hier handelte es sich nur um die Meinung eines einzelnen; darüber hat die folgende
          Zeit völlig Klarheit geschaffen, daß eine Trennung des Christentums vom Judentum einfach
          praktisch unmöglich ist. Der Kampf der protestantischen Richtungen untereinander und
          gegeneinander hat mehr oder weniger doch mit einem Sieg des Judentums im Christentum
          des Protestantismus geendet, darüber kann nicht der leiseste Zweifel mehr bestehen, auch
          wenn der Reichsbischof Müller (siehe oben) das Christentum nicht aus dem Judentum
          herausgeboren wissen wollte, sondern als „im Kampf gegen das Judentum entstanden“.
          Konnte man sich eindeutiger für das Judentum und seine uns durch das Alte Testament
          überlieferten „Werte“ einsetzen, als dies der deutschchristliche Landesbischof von Hessen,
          Dr. Dietrich, im Oktober 1934 getan hat? Bei der Herbstversammlung des hessischen
          Landesverbandes der Evangelischen Reichsfrauenhilfe rechtfertigte er das Alte Testament
          folgendermaßen:

          „Entgegen den auch bei den Deutschen Christen vielfach übernommenen Vorwürfen gegen
          das Alte Testament, das aus jüdischem Geist geboren für das germanische Volksempfinden
          untragbar sei, weil es eine ‚minderwertige Ethik‘ predige und nur den unerträglichen
          Anspruch der Juden aufrechterhalte, ‚auserwähltes Volk‘ zu sein, hält er an der Bedeutung
          und Unentbehrlichkeit des Alten Testaments für das Christentum und insbesondere auch für
          das deutsche Christentum fest. Die Kritik am Alten Testament sei ja nichts Neues. Das
          Bewußtsein der Auserwählung sei im Judenvolk ‚eine gesunde Erscheinung‘ gewesen, zumal
          die Propheten immer auf die mit dieser Erwählung verbundene Verantwortung hingewiesen
          hätten. Zum Schlusse betonte Dr. Dietrich die weitreichende Wirkung und große Bedeutung
          des Alten Testaments auch für unsere deutsche Kultur, aus der es nicht wegzudenken sei,
          ebensowenig wie aus Schule und Kirche.“ („Deutsches Volksblatt“, 25. Oktober.)

          Man fragt sich aber: Welcher Unterschied wohl zwischen dem deutsch-christlichen
          Landesbischof und dem Kardinal Faulhaber bestehen mag. Gar keiner!

          Jedenfalls kennzeichnen die Sätze, die Friedrich Karl Feigel in der „Christlichen Welt“ (Nr.
          13, 1935, Sp. 600) schreibt, nicht nur die kirchliche Lage des Protestantismus, sondern auch
          jede der einzelnen sich bekämpfenden kirchenpolitischen Gruppen, die Orthodoxen ebenso
          wie die Liberalen und Deutschen Christen:

          „Es bleibt dabei: das ‚Alte Testament‘ – und ich rechne zu ihm grundsätzlich, wie oben
          gesagt, auch den geschichtlichen Jesus und seine Verkündigung ist die klassische Urkunde
          der höchsten Gottesoffenbarungen, die bis jetzt der Menschheit zuteil geworden sind. Hier ist
          die feste Burg unseres Glaubens, von der aus wir unseren deutschen Kampf getrost wagen
          dürfen! Wenn dem Deutschen, dessen religiöse Vorgeschichte von den Schlagschatten des
          Schicksalsglaubens verdüstert wurde, etwas artgemäß ist, dann ist es der männlich-tapfere
          Gottesglaube des Alten Testaments und Jesu.“

          Richten sich Menschen, die so etwas schreiben, nicht selber?

          Im „Evangelischen Gemeindeblatt für München“ (31. März 1935) aber wird gegen alle
          Gegner des Alten Testaments angegangen, die es aus berechtigtem Reinlichkeitsgefühl
          ablehnten, und dieses Buch sogar in die Reihe der größten Dichtungen der
          Menschheitsgeschichte eingereiht:

          „Merkwürdig! Feinde und ‚Kritiker‘ des Alten Testaments kennen sich meist in den
          ‚anstößigen Geschichten‘ dieses Buches am besten aus. Die kennen sie, von denen wissen sie
          genau, wo sie zu finden sind. Ob sie die guten Sachen im Alten Testament auch so flink finden? Dieses ‚Kennen‘ hat ja freilich mit wirklicher Bibelkenntnis verzweifelt wenig zu tun.
          Soviel aber sollte auch ein oberflächlicher Kenner des Alten Testaments wissen, daß da
          niemals und nirgends die Sünde verherrlicht oder gar als verlockend hingestellt wird. Im
          Gegenteil: die Sünde wird rücksichtslos verurteilt, dem bußfertigen Sünder aber der Weg zum
          Erbarmen Gottes gezeigt. Was Goethe einmal von den Werken des großen englischen
          Dichters Shakespeare sagt, gilt auch vom Alten Testament: Es wird uns tödliches Gift in einer
          verschlossenen, klar geschliffenen Flasche gezeigt, daß wir es gefahrlos kennenlernen und
          uns vor ihm hüten können. Die anstößigen Geschichten tragen alle über sich die Inschrift:
          ‚Die Sünde ist der Leute Verderben.‘ In dieser Beziehung steht das Alte Testament neben den
          größten Dichtungen des Griechen Sophokles, der auch gelegentlich ‚anstößige Geschichten‘
          zeigt, aber alsbald auch die furchtbar vernichtende Wirkung des Unrechts, um, wie ein
          anderer großer Grieche (Aristoteles) sagt, ‚durch Furcht und Mitleid den Beschauer von
          diesen Leidenschaften zu reinigen‘.“

          Über den Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht streiten.

          Ein anderes orthodoxes Blatt, „Unsere Kirche“, Evangelisches Gemeindeblatt in Breslau (2.
          Juni 1935), macht das Alte Testament gar zum Förderer des nordischen Geisteslebens! Es
          schreibt:

          „Die Geschichte des deutschen Geisteslebens ist ein ungeahnt vielstimmiges Zeugnis für die
          einzigartige Bedeutung des Alten Testaments. Die gemeinsame Basis, auf die wir beide
          stellen, ist das deutsche Geistesleben.

          So könnte ich seitenlang fortfahren, um darzutun: Die Evangelische Kirche, die das Alte
          Testament nicht preisgibt, erweist sich vor dem Richterstuhl des nordischen Geisteslebens
          nicht als ein bornierter, verjudeter Attentäter auf unsere eingeborene Art, sondern sie
          befindet sich in der besten Gesellschaft. Müßten nicht alle Angreifer des Alten Testaments erst
          einmal sich gründlich mit dieser Tatsache auseinandersetzen?“

          Man könnte die Reihe solcher Zeugnisse der Widernatürlichkeit und der Entartung beliebig
          fortsetzen. In der Tat, die Substanz bleibt jüdisch, und wo sie preisgegeben wird, fällt alles,
          das ist ganz klar.

          Worum geht und ging der ganze Kampf in der Evangelischen Kirche, wie er durch die
          Wende der nationalen Revolution anhub? Einzig und allein um die Vollgültigkeit der
          jüdischen Urkunden! Um gar nichts anderes. Der völkische Gedanke hat sich in die Kirche
          eingefressen, er muß ausgeschaltet werden durch die Betonung der Aufrechterhaltung der
          Totalität des jüdischen Ursprungs und der jüdischen Verwurzelung. In all dem offenbart sich
          die furchtbare Tragik der deutschen Geschichte. Deutsche Menschen marschieren in bester
          Absicht, ohne es zu wissen und zu wollen, in fremdem Sold, marschieren gegen ihr eigenes
          Volk und lehnen sich gegen die völlige Neugestaltung des deutschen Volkstums auf. Und ihr
          Tun ist Dienst an der höchsten Religion! Kann die Verwirrung noch höher gehen?

          Fritsch, Theodor – Handbuch der Judenfrage (1944, 339 S., Text)
          https://archive.org/details/Fritsch-Theodor-Handbuch-der-Judenfrage-Text

  8. Ostfront sagt: