Morbus ignorantia – Die Krankheit Unwissen

"Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft und wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit." – George Orwell

Monatsarchive: Januar 2017

Wie der Mainstream zukünftige Straftaten der Linksextremisten veröffentlicht und indirekt dazu aufruft…


An die Staatsanwaltschaft Dresden
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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als Anmelder und Veranstalter des „Dresden-Gedenkens“ am 11. Februar 2017, Beginn 14 Uhr: Am Zwingerteich, erstatte ich Strafanzeige und stelle Strafantrag gegen Albrecht von der Lieth, das Dresdner „Bündnis Nazifrei“ u.a. zu ermittelnde unverforene Ankündiger von ihnen organisiert geplanter strafbarer Aktionen gegen besagte Veranstaltung.
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So heißt es in einem Onlineartikel der „Sächsischen Zeitung“ vom 27. Januar 2017:
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„Die Gegner seien vorbereitet, sagen sie und wollen alles tun, die Aufmärsche zu verhindern.“
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Albrecht von der Lieth vom „Bündnis Nazifrei“ wird dort wie folgt zitiert:
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„`Wir werden gegen die Nazis auf die Straße gehen und versuchen, sie zu blockieren. Sie sollen nicht durch Dresden marschieren.´ Das Bündnis sei vorbereitet und werde Aktionen an jedem Tag auf die Beine stellen können, wenn rechte Truppen durch Dresden laufen wollen.“
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Einen Tag später berichtete die „Sächsische Zeitung“
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„Das Bündnis Dresden Nazifrei hat angekündigt, verhindern zu wollen, dass Rechtsextreme durch die Innenstadt oder Neustadt laufen.“
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In den „Dresdner Neuesten Nachrichten“ vom 17. Januar 2017 heißt es:
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„Dagegen sind zahlreiche Versammlungen angezeigt, die es Neonazis unmöglich machen sollen, rund um den 13. Februar in Dresden auf die Straße zu gehen.“ 
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Es handelt sich also um Versammlungen, welche ganz ausdrücklich das Ziel haben, anderen das Recht auf Versammlungsfreiheit zu nehmen. Eine solche ganz klar gegen die FDGO gerichtete Intention einer Versammlung muß zwingend deren Verbot zur Folge haben.
Diesbezüglich werden neben dem „Bündnis Nazifrei“ eine Gruppe „Nope“ sowie die Partei der Grünen genannt.
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Zur Verdeutlichung der kriminellen Dimension dieser Aufrufe, Deutschen in anmaßender Selbstjustiz die Wahrnehmnung des Rechts auf Versammlungsfreiheit zu verunmöglichen und zu nehmen, weise ich auf das Szenario hin, das es gäbe, wenn Deutsche ankündigen würden, sie wollten verhindern, daß Asylanten in deutschen Städten auf die Straße gehen; oder sie wollten es nach den ungezählten Vorfällen der Straftaten durch Nichtdeutsche und insbesondere des Vergewaltigungs- und sexuellen Belästigungsterrors gegen deutsche Frauen durch Volksfremde und dem diesbezüglichen Totalversagen der Polizei und der Justiz künfig selber in die Hand nehmen, zu unterbinden, daß sich „Migranten“ in deutschen Städten zusammenrotten. (Wobei das Recht auf Versammlungsfreiheit gemäß des Artikels 8 des einzig und allein für das DEUTSCHE VOLK geschaffenen Grundgesetzes tatsächlich ganz ausdrücklich für Deutsche gilt. Daß es auch für Volksfremde gilt, davon steht im Artikel 8 GG nichts.)
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Nach den oben aufgezeigten unverblümten Ankündigungen von organisiert geplanten strafbaren Aktionen gegen die FDGO, mit welchen friedlich eine Gedenkveranstaltung durchführen wollenden Andersdenkenden die Wahrnehmung dieses für alle Deutschen(!) geltenden zentralen und konstituierenden Freiheitsrechts der FDGO verunmöglicht und somit genommen werden soll, müssen die betreffenden Organisationen wie „Bündnis Nazifrei“ etc. meiner Auffassung nach ganz klar als kriminelle Vereinigungen eingestuft werden. Insbesondere wenn man in Betracht zieht, was bei „Rechten“ bereits zu einer Einstufung als kriminelle Vereinigung reicht!
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Hätte zum Beispiel die NPD dazu aufgerufen oder würde eine andere „rechte“ Partei in der oben hypothetisierten Weise dazu aufrufen, zu verhindern, daß sich illegal und unter Bruch sämtlicher Asylrechtsvereinbarungen (z.B. sichere Drittstaatenregelung; Asyl nur bei echter politischer Verfolgung und nur für die unmittelbar davon Betroffenen, nicht für ganze Familienclans) ins Land des Deutschen Volkes gelangte Asylanten in deutschen Städten frei auf der Straße bewegen können, wo sie, wie die Vorfälle zeigen, leider viel zu oft erhebliche Straftaten begehen, dann wäre sie mit 100%iger Sicherheit verboten worden und würde es unter Zeder- und Mordiogeschrei der Medien Verbotsverfahren gegen diese „rechten“ Parteien setzen. Umso skandalöser ist es, wenn etwa die Partei der Grünen ankündigt, dafür sorgen zu wollen, daß friedlich sich versammeln und eines ungeheuerlichen Kriegs- und Völkermordverbrechens gedenken wollende Deutsche dieses unbedingte Recht der FDGO nicht wahrnehmen können.
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Diese Anzeige leite ich auch an die Polizei in Dresden weiter, damit sie auf die organisiert geplanten und ganz offen angekündigten Aktionen gegen die FDGO hingewiesen ist und die entsprechenden Vorbereitungen treffen kann. Zu welchen zweifelsohne auch Ermittlungen gegen die Straftaten planenden, organisierenden und offen ankündigenden Gruppen und Personen zu zählen wären, wie damit zusammenhängend entsprechende Gefährderansprachen.
Nicht, daß es bei Blockaden und Gewalttätigkeiten gegen die von mir angemeldete Gedenkveranstaltung am 11. Februar 2017 dann heißt, man habe das nicht vorhersehen können und könne die Blockaden deshalb nicht auflösen und die Gewalttätigkeiten nicht unterbinden.
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Selbstverständlich ist bei einer derartig unverfrorenen Vorankündigung von Straftaten, wie etwa Blockaden zur Verhinderung des durch die FDGO garantierten Rechts auf Versammlungsfreiheit, seitens der Sicherheitsbehörden dann dafür Sorge zu tragen, daß sich die Betreffenden erst gar nicht zur Blockade formieren können. Wie man eine Bankräuberbande, die einen solchen Überfall vorher offen ankündigt, am vorgesehenen Tatort entsprechend in Empfang nehmen würde – wenn man sie überhaupt erst dorthin gelangen lassen würde.
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Die Organisatoren und das Umfeld der gezielt geplanten und offen angekündigten Straftaten gegen die Gedenkveranstaltung am 11. Februar 2017 sind also bereits im Vorfeld zu ermitteln und bei Blockaden wie insbesondere auch bei Gewalttätigkeiten aus den von ihnen organisiert vorbereiteten Zusammenrottungen heraus strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
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Bei Versammlungen, welche ausdrücklich das Ziel haben, anderen die Wahrnehmung des durch die FDGO allen Deutschen garantierten Rechts auf Versammlungsfreiheit zu verhindern, handelt es sich nicht um legalen Protest, sondern um eine Straftat gegen die FDGO. Deshalb wäre auch zu prüfen, inwieweit sich die Medien, welche solche Aufrufe zu Straftaten gegen die FDGO ohne ausdrückliche Distanzierung von diesen verbreiten, selber strafbar machen; womöglich sogar in Form einer kriminellen Vereinigung.
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Mit freundlichen Grüßen
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Gerhard Ittner
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Ubasser

Der Rüstungsstand in Deutschland im Jahre 1939 – Eine Gegenüberstellung


wmah

Von Udo Walendy

Bei der Einschätzung des militärischen Potentials der europäischen Mächte „übersehen“ heute viele Historiker, die von der deutschen Aufrüstung sprechen, die strategischen Pläne der polnischen und französischen, aber auch der sowjetischen Militärs. Doch unabhängig von Plänen bezeugt das tatsächlich vorhanden gewesene Kriegspotential der einzelnen europäischen Mächte, ob eine „intensive und verbrecherische, auf eine Weltverschwörung ausgerichtete Aufrüstung“ eines Staates vorgelegen haben kann oder nicht. Wie sehen die Ergebnisse der sechsjährigen Aufrüstung des Dritten Reiches von 1933-1939 aus?

Professor Michael Freund, der viel zitierte Historiker nach 1945, schrieb im Jahre 1944 in sachlicher Klarheit:

„Der Kampf um die deutsche Wiederaufrichtung und die deutsche Rüstung vollzog sich auf dem Hintergrund und als Konsequenz einer fieberhaft betriebenen Weltrüstung und einer wehrpolitischen Revolution auf dem ganzen Erdball.

30.7.1934: Begründung des britischen Luftrüstungsprogramms mit dem sensationellen Ausdruck vom Lordpräsidenten des Rates im britischen Unterhaus, Stanley Baldwin: „Die Grenze Englands liegt am Rhein!“

24. 9. 1934: Einführung des Hilfsdienstes in Polen

28. 11. 1934: Beschleunigung der britischen Luftrüstungen

6. 12. 1934: Verlängerung der Dienstpflicht in der Schweiz

1. 1. 1935: Zweijährige Dienstpflicht in der Tschecho-Slowakei in Kraft

30. 1. 1935: Verkündung über die bereits auf 1 Million Mann verstärkte Rote Armee

Januar-März 1935: Mit der Verkündung der französisch-russischen Entente waren erhebliche Rüstungsmaßnahmen Frankreichs verbunden, insbesondere eine Neuordnung der französischen Luftflotte.

Als das englische Weißbuch vom 1. März 1935 englische Rüstungsmaßnahmen mit der deutschen Aufrüstung begründete, schrieben die TIMES, daß das Argument für die britischen Rüstungsmaßnahmen „objektiver hätte vorgetragen werden können“.

Deutschland mußte nicht nur diesen Rüstungsmaßnahmen der anderen Mächte, sondern darüber hinaus der ernsthaft drohenden, auf militärischen Einmarsch in Deutschland abzielenden Haltung, insbesondere Polens, Rechnung tragen.

„Überdies behielt sich der Feldmarschall (Hindenburg) bei der Machtübernahme (Hitlers) das Verfügungsrecht über Reichswehr und Außenpolitik ausdrücklich vor, ein Reservat, das Hitler bis zum Tode Hindenburgs achtete […].

Alle sichtbaren Übertretungen von Versailles, beispielsweise eine Überschreitung der 100 000 Mann-Grenze, wurden zunächst vermieden; Hitler verhandelte anscheinend loyal über die Aufrüstung. Die dauernden Präventivkriegsdrohungen bildeten schließlich ein sehr wirkungsvolles Argument für die deutschen Aufrüstungsforderungen.“

Nach Ansicht des deutschen Generalstabschefs General Adam geschah „während des ganzen Jahres 1933 fast überhaupt nichts für eine Heeresvermehrung“. Dies zu einer Zeit, da z. B. der französische Generalstabschef Gamelin betonte, gegenüber Deutschland einen Rüstungsvorsprung von 20 Milliarden Franc zu haben. Und zu einer Zeit, da Frankreich deutsche Abrüstungsvorschläge mit dem geheimgehaltenen Motto ablehnte:

„Sie vergeuden Ihre Zeit! Das Übereinkommen, das Sie befürworten, wird nicht abgeschlossen. Niemals werden wir es unterzeichnen; Hitler wird nicht mehr lange am Ruder bleiben. Sein Schicksal ist besiegelt. Ein Übereinkommen mit ihm würde seine Stellung festigen. Wenn der Krieg ausbricht, vergeht keine Woche, bis er abgesetzt und durch den Kronprinzen ersetzt ist.“

Der oberste Beamte im Foreign Office, Lord Vansittart, huldigte zur gleichen Zeit ähnlichen Vorstellungen: Deutschland mit wirtschaftlichem Druck am Boden zu halten:

„Wir können es uns schwerlich leisten, Hitler-Deutschland aufblühen zu lassen. Der Gewerkschaftskongreß ist ebenfalls dieser Meinung, wenn auch aus anderen Motiven – vergleiche den kürzlich angekündigten Boykott deutscher Waren.“

Seiner Meinung nach sollte auf den Untergang des „Hitlerismus“ hingearbeitet und alles getan werden, um Deutschland so schwach und zerrüttet zu halten, daß selbst der Kommunismus davon Abstand nimmt, sich dort zu engagieren. Wie nachhaltig diese und ähnliche Gedanken die Willensbildung der britischen Militärs und der britischen Regierung beeinflußt haben, zeigt sich am Beispiel eines Berichtes des der Regierung zugeordneten Komitees für Verteidigungsbedarf (Defence Requirements Committee) vom März 1934. Dieser Bericht ging wie selbstverständlich davon aus, daß Deutschland der potentielle Gegner sei. Freilich hatte auch dieser Bericht seine Vorgeschichte, und diese reicht bereits in eine Zeit zurück, da Hitler noch nicht an der Macht war und Deutschland noch keine Luftwaffe, auch keinen Nationalsozialismus hatte; Bereits im November 1932 diskutierten britische Staatsmänner Pläne, die eine Abschreckung aus der Luft vorsahen und England „einigen militärischen Einflug in Europa ohne Unterhaltung einer großen Kontinentalarmee“ ermöglichen sollten.

„Die einzige Verteidigung liegt in der Offensive“, sagte Baldwin dann, als er die Aufgabe der Bomberflotte umriß, „was bedeutet, daß Sie mehr Frauen und Kinder und schneller als der Feind zu töten haben, wenn Sie sich selbst retten wollen.“

Und welche Anstrengungen unternahm dieser deutsche Gegner?

In den Haushaltsjahren 1933/34 und 1934/35 war keine steigende Tendenz der Rüstungsausgaben zu verzeichnen. Die Aufwendungen mit nur 4% des Volkseinkommens mußten als durchaus gemäßigt im Vergleich zu den Nachbarländern bezeichnet werden (Großbritannien 3%, Frankreich – 1932 – 8,1%, Sowjetrußland 9%. Intensiviert wurden die Rüstungsausgaben erst im Rechnungsjahr 1935/36 anläßlich der außenpolitischen Veränderungen (Scheitern der Abrüstungsverhandlungen, französisch-sowjetischer Beistandspakt). Nachdem ausländische Politiker und Publizisten zwei Jahre lang Hitler beschuldigt hatten, in friedensgefährdender Weise für einen „verbrecherischen Angriffskrieg“ aufzurüsten und somit Angst und Unsicherheit in die Welt zu tragen, sah er sich endlich durch die gegen das Reich eingeleiteten Blockbildungen gezwungen, zum Schutz gegen diese Tendenzen die deutsche Wehrmacht auszubauen. Lügen über die deutsche Rüstung wurden benötigt, um die Verweigerung der Abrüstung, weitere Aufrüstung, militärische Bündnisabsprachen, Befestigungen, Generalstabsbesprechungen zu rechtfertigen und um der Politik von Versailles weiterhin den Anschein des Rechtes und der Notwendigkeit zu verleihen. Die ausländischen Militärattachés sowie die ausländischen Geheimdienste in Deutschland waren genau über den bescheidenen deutschen Rüstungsstand unterrichtet. Es gibt eine Fülle von Dokumenten, denen zufolge die ausländischen Regierungen (Polen, Großbritannien, Frankreich, USA) sich gerade durch die mangelhafte Entwicklung der deutschen Wehrwirtschaft zu einem scharfen Vorgehen gegen Deutschland ermutigt fühlten. Diese Tatsache hinderte diese Regierungen und ihre Publizisten jedoch nicht, die Völker mit falschen Zahlen und Argumenten aufzuputschen.

Der britische Historiker A. J. P. Taylor erklärte:

„Die Franzosen haben den Startschuß für das Wettrüsten abgegeben.“

„Deutschland war zwischen 1933 und 1936 für einen großen Krieg wenig mehr vorbereitet, als es vor Hitlers Machtergreifung war. Der Unterschied war, daß er (Hitler) starke Nerven hatte und seine Vorgänger nicht.“

„Viele der frühen Alarme über die deutsche Aufrüstung waren falsche Alarme. Sogar im Jahre 1939 war die deutsche Armee nicht für einen längeren Krieg ausgerüstet; und 1940 waren die deutschen Heerestruppen den Franzosen in allem unterlegen mit Ausnahme der Führerschaft.“

„Das Nazi-Geheimnis war nicht Rüstungsproduktion; es war Freiheit von den damals vorherrschenden orthodoxen Wirtschaftsprinzipien.“

„Unter Hitlers Leitung war Deutschland ausgerüstet, den Nervenkrieg zu gewinnen – den einzigen Krieg, den er verstand und der ihm genehm war; es war nicht ausgerüstet, Europa zu erobern […]. In der Betrachtung der deutschen Bewaffnung entrinnen wir den mystischen Regionen von Hitlers Psychologie und finden eine Antwort im Bereich der Fakten. Die Antwort ist klar. Der Zustand der deutschen Bewaffnung im Jahre 1939 liefert den entscheidenden Beweis dafür, daß Hitler keinen allgemeinen Krieg erwogen, und wahrscheinlich Krieg überhaupt nicht beabsichtigt hatte. […]“

Der deutsche Rüstungsstand umfaßte

1937 = 9%
1938 = 16%
1939 = 18%

des Standes von 1944.

Nach einer anderen Berechnung:

1933 = 2%
1934 = 2%
1935 = 4%
1936 = 6%
1937 = 9%
1938 = 20%
1939 = 25%
1940 = 44%

des Standes von 1943.

Generaloberst Jodl erklärte am 4.6. 1946 vor dem IMT-Nürnberg:

„Als wir im Jahre 1935 = 36 Divisionen aufstellten, da besaßen Frankreich, Polen und die Tschecho-Slowakei 90 Friedensdivisionen und 190 im Kriege. Wir hatten kaum eine schwere Artillerie und die Panzerwaffe war erst in den primitivsten Anfängen […].

Die wirkliche Aufrüstung wurde erst nach Kriegsbeginn durchgeführt. Wir traten in diesen Weltkrieg ein mit etwa 75 Divisionen. 60% der gesamten wehrfähigen Bevölkerung waren unausgebildet, das Friedensheer war etwa 400 000 Mann stark gegenüber fast 800 000 Mann im Jahre 1914. Die Vorräte an Munition und Bomben waren geradezu lächerlich. Für 10 bis 15 Kampftage hatten wir Munition […].

Und wenn wir nicht schon 1939 zusammenbrachen, so kommt das nur daher, daß die rund 110 französischen und englischen Divisionen im Westen sich während des Polenfeldzuges gegenüber den 23 deutschen Divisionen völlig untätig verhielten.“

Und diese Divisionen waren außerdem „mit sehr wenig Artillerie ausgerüstet und verfügten über fast gar keine Panzerabwehrmittel“; außerdem waren sie unbeweglich. Selbst wenn die Landwehr- und Ersatzdivisionen der dritten und vierten „Welle“ mitgezählt werden, kommt der englische Historiker T. Taylor auf nur 106 deutsche Divisionen im Jahre 1939, während allein die französische Armee einschließlich ausgebildeter Reserven und Kolonialtruppen zu Kriegsbeginn die gleiche Anzahl umfaßte, aber infolge ihres Ausbildungsstandes stärker war als die deutsche Wehrmacht. Hinzuzuzählen sind die britischen, belgischen (23 Div. = 550 000 Mann) und niederländischen Divisionen, die zusammen mit den französischen an der deutschen Front 156 bzw. 142 Div. ausmachten). Die deutsche Führung mußte damit rechnen, daß diese Truppen im Konfliktfall mit Polen zum Vorstoß gegen das Reich angesetzt würden. Neben den in „102 Divisionen“ gegliederten rund 2,6 Millionen deutschen Soldaten (einschließlich Ersatzheer) waren im Herbst 1939 weitere 500 000 in halbmilitärischen Organisationen erfaßt. Dennoch konnten nur 52 Divisionen „als voll kampffähig angesprochen werden“. Im Jahr 1914 hatten in Deutschland nahezu eine Million Mann mehr unter Waffen gestanden als 1939.

„Im Unterschied zu 1914, als dem Deutschen Reich 25 Jahrgänge ausgebildeter Reservisten zur Verfügung standen, konnte es 1939 nur knapp 5 Jahrgänge zu den Waffen rufen.“

„Im Jahr 1935 hätte Frankreich auch ohne die Hilfe seiner früheren Verbündeten fast ohne ernsten Kampf in Deutschland einmarschieren und es wieder besetzen können. Auch 1936 stand seine weit überlegene Stärke noch außer Zweifel. Aus deutschen Enthüllungen wissen wir heute, daß diese Lage im Jahre 1938 immer noch bestand. Im Jahre nach München (1939) näherte sich die deutsche Armee ihrer vollen Schlagkraft, obwohl sie an ausgebildeten Reserven noch immer schwächer war als die französische Armee […].

Die deutschen Heere aber wären im Jahre 1938 oder 1939 nicht imstande gewesen, die Franzosen zu schlagen […].

Als das deutsche Heer 1938 kaum ein halbes Dutzend ausgebildeter Divisionen an die Westfront stellen konnte, als die Franzosen mit fast 60 oder 70 Divisionen sicherlich über den Rhein oder in die Ruhr hätten vorstoßen können […]“.

Man vergleiche hierbei die Bevölkerungsgröße der beiden Länder: Deutschland 80, Frankreich 42 Millionen Menschen.

Burton Klein, ein amerikanischer Wissenschaftler (Harvard-Universität), ergänzt in seiner gründlichen Studie über die deutschen wirtschaftlichen Kriegsvorbereitungen die bisherigen Angaben mit folgenden Worten:

„Bis zur Zeit der deutschen Wiederbesetzung des Rheinlandes im Frühjahr 1936 war die Wiederbewaffnung hauptsächlich ein Mythos […].

Die bewaffneten Streitkräfte hatten noch nicht einmal eine wirtschaftliche Zentralverwaltung, die die verschiedenartigen Anforderungen für Material überschauen und die verschiedenen Anforderungslisten aufstellen konnte. Es war die grundlegende Politik Hitlers, daß die Wirtschaftsplaner nicht mit der Kriegsstrategie befaßt wurden […].

Die Vorräte an wichtigen Rohstoffen wie Kupfer, Eisenerz, Benzin, Öl und Gummi waren im August 1939 so bemessen, daß sie nur für 3-6 Kriegsmonate ausreichten. […]

1939 war die (deutsche Stahlwirtschaft zu 65% der Erze und praktisch aller Eisenlegierungen von fremden Quellen abhängig […].

Im Umfang der Importe wuchsen 1937-1938 die Lebensmitteleinfuhren stärker als die Rohstoffeinfuhren mit dem Ergebnis, daß die Zusammensetzung der Importe im Jahre 1938 fast die gleiche war wie 1929 […].

Es kann gesagt werden, daß im Jahre 1939 die deutsche Arbeitskraft nur insofern voll mobilisiert war, als es keine Arbeitslosigkeit gab […].

Die Verteilung der Arbeitskräfte innerhalb dieser 14jährigen Periode (1925-1939) war überraschend stabil. Bemerkenswerte Umgruppierungen waren nur in zwei Beschäftigungsgruppen zu verzeichnen – in der Landwirtschaft und bei den öffentlich Bediensteten (public employment) […].

Große Bereiche der Wirtschaft hatten nichts mit Kriegsmobilisation zu tun[…].

1939 besaß die zivile Wirtschaft noch große Arbeitskräftereserven […].

Es gab keine Konzentration von Investitionen in solchen Wirtschaftsbereichen, die mit wirtschaftlicher Kriegsvorbereitung zu tun hatten […].

In der Vorkriegsperiode produzierte die deutsche Wirtschaft sowohl „Butter“ als auch „Kanonen“ – viel mehr von der ersten und viel weniger von den letzteren, als allgemein angenommen worden war. Im Jahre 1937 glichen oder übertrafen der zivile Verbrauch, die Investitionen in den Konsumgüter-Industrien und die Regierungsausgaben für friedliche (nonwar) Zwecke die früheren Höchstwerte. Von einem Aufrüstungsprogramm, das so umfangreich gewesen sei, daß es eine grundlegende Wiederbelebung der zivilen Produktion verhindert hätte, kann keine Rede sein[…].

Der Umfang der Produktion von Munition und die Zahl der Divisionen, die Deutschland mobilisierte, war gering, verglichen mit den öffentlichen Schätzungen. Die Investitionen in solchen Industrien, die Kriegsproduktion herstellten, waren nicht viel größer als der Umfang, der in den wirtschaftlich ertragreichen Jahren des vorangegangenen Jahrzehnts erreicht worden war, und war gering im Verhältnis zu den gesamten Investitionen […].

Die Abneigung der Regierung, von der Bevölkerung wirtschaftliche Opfer zu fordern, wurde in einer Reihe von Beispielen demonstriert. Eines dieser Beispiele war die Weigerung, höhere Steuern zu erwägen, um das Haushaltsdefizit abzudecken. Ein anderes war die Weigerung, im Jahre 1937 die Lebensmitteleinfuhren zugunsten größerer Rohstoffimporte einzuschränken. Ein weiteres war das Versäumnis, Arbeiter aus unwesentlichen Beschäftigungsverhältnissen abzuziehen. Ein weiteres war die unwirksame Wirtschaftsverwaltung […].

Als Schacht (Reichsbankpräsident) versuchte, die Ausgaben für den weiteren Ausbau von Städten und Gemeinden zu kürzen, opponierten ihm gleichbleibend eine Reihe von prominenten Parteigenossen. Als er bei zahlreichen Gelegenheiten versuchte, das Budget der Deutschen Arbeitsfront zu beschneiden, wurde der Fall Hitler vorgetragen, der zugunsten der letzteren entschied. Weil es ihrer Weltanschauung widersprach, weigerte sich die Partei, eine große Zahl von Frauen in den Vollzeitarbeitsprozeß einzugliedern […].

Die öffentlichen Ausgaben für nicht-militärische Zwecke waren 1937 und 1938 viel höher als irgendein früherer Höchststand […].

Die Gründe, die die Nationalsozialisten an einer größeren Aufrüstung gehindert haben, waren:

a) die Furcht vor größeren Defiziten

b) die Weigerung der Regierung, die Bevölkerung zu wirtschaftlichen Opfern auf zurufen

c) Hitlers Unfähigkeit, die verschiedenen privaten Interessen seinen Zielen unterzuordnen

d) mangelhafte Wirksamkeit in der Ausrichtung auf ein Programm.“

In einer anderen Aussage wird bestätigt:

„Es erwies sich, daß die Präzisionsmaschine des NS-Militarismus weder nach einer planenden Gesamtstrategie noch nach einer weit vorausschauenden Rüstungsplanung arbeitete.“

Am 5. Mai 1938 hat Generaloberst Ludwig eck, der Chef des Generalstabs des Heeres, in einer militärpolitischen Lagebeurteilung festgestellt und u. a. hiermit seinen Widerstand gegen Hitler begründet:

„[…]1. Deutschlands militärische Lage ist, absolut genommen, nicht zu vergleichen mit der Schwäche der zurückliegenden Jahre, relativ betrachtet, ist sie jedoch nicht so stark wie 1914 anzusehen, weil alle gegebenenfalls gegen Deutschland stehenden Mächte ebenfalls seit Jahren in erheblichem, teilweise stärkstem Maße aufgerüstet werden. Außerdem verfügt Deutschland, wie bekannt, noch auf Jahre hinaus über eine noch unfertige Wehrmacht.“

In der Zeit nach dem Polenfeldzug

„entwickelte die deutsche Regierung die Umstellung der Industrie des Landes auf die Gleise des Krieges und begann die Kriegsproduktion auszuweiten.“

Hiermit geben selbst die Kommunisten zu, daß die deutsche Industrie – zumindest in ihren wesentlichen Teilen – vor Kriegsbeginn noch nicht „auf die Gleise des Krieges umgestellt und die Kriegsproduktion noch nicht ausgeweitet“ gewesen ist.

„Der Hauptgrund, der das deutsche Oberkommando zwang, den Angriffstermin (gegen Frankreich) mehrmals zu verschieben, war der, daß es den Deutschen nicht gelang, zeitig die Formierung der notwendigen Heeresverbände zu beenden.“

Wenn das Reich jahrelang für Angriffsziele gerüstet, geübt und geschult hätte, wäre es doch zumindest Monate nach Kriegsausbruch in der Lage gewesen, seine „Heeresverbände zeitig zu formieren“!

Auch die Sowjets bestätigen, daß der deutsche Feldzug in Frankreich nicht mit überlegenen, sondern sogar mit zahlenmäßig unterlegenen Kräften vorgetragen worden ist:

„Die Streitkräfte Englands, Frankreichs, Belgiens und der Niederlande betrugen im ganzen 142 Divisionen (nach anderen Angaben sogar insg. 156 Divisionen); ihnen standen 136 deutsch-faschistische Divisionen Gegenüber […]. Angesichts dieses Kräfteverhältnisses und der zur Verfügung stehenden Mittel gibt es keine Grundlage, um von der Schwäche der Verbündeten, von ihrer mangelnden technischen Bereitschaft zum Krieg und von der entschiedenen Überlegenheit des faschistischen Aggressors zu sprechen.“

„Schon im Verlauf des Polenfeldzuges zeigte es sich, daß die deutsche Artillerie nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ nicht die Feueraufgaben unter den Bedingungen des mächtigen Tempos der Kampfhandlungen bewältigte. Das deutsche Oberkommando war gezwungen, die Wirksamkeit des Artilleriefeuers mit Hilfe der Luftwaffe zu verstärken […]. Die Verrechnung der Hitlergenerale im Hinblick auf die Artillerie sollte für die deutsch-faschistische Armee im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges schwere Folgen haben.“

„Amerikanische Militärexperten haben enthüllt, daß Churchills kritische Hinweise auf ein britisches und französisches Zurückbleiben in der Rüstung und seine Behauptungen über eine überwältigende deutsche Überlegenheit und Aktivität auf Gebiet jeder Grundlage entbehrten […].

Ein dem Kriegsminister der USA im Oktober 1947 zugeleiteter offizieller Bericht bewies die unglaubliche Ungenauigkeit von Churchills Zahlen und Schätzungen.“

Dieser Bericht ist in einer Publikation der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften zu finden. Er wurde dort widerspruchslos aus einer offiziellen Zusammenstellung des US-Kriegsministeriums übernommen. Es handelt sich hierbei um ein Eingeständnis des westlichen Gegners, das vom östlichen als richtig anerkannt wurde:

„Im Jahre 1938 produzierte Deutschland nur 3 350 Kriegsflugzeuge oder 5 235 Flugzeuge aller Typen – äußerst wenig für die Führung eines langen Krieges. Im Jahre 1939, d. h. am Vorabend des Krieges, produzierte Deutschland 4 733 Kriegsflugzeuge oder anders 8 295 Flugzeuge aller Typen und England – 8 000 Flugzeuge aller Typen […].

Daher bestand allein zwischen den Luftflotten Englands und Deutschlands fast kein quantitativer Unterschied. Deutschland produzierte hauptsächlich Jagdflugzeuge und Bomber, England blieb stark in der Produktion von Jägern.

In den letzten vier Monaten des Jahres 1939 (d. h. in den ersten vier Monaten des Krieges) wurden in Deutschland 247 Panzer und Sturmgeschütze hergestellt, in England dagegen 314.

Im September 1939 betrug die Gesamtzahl aller in Deutschland produzierten Panzer/Panzerwagen rund 3 000, von denen nur 300 mittelschwere waren. Bis 1939 wurde in Deutschland nicht eine einzige neue Waffenfabrik aufgebaut […] (W germanskeu woenneu promüsch P ennosti do 1939 goda ne bülo wüstroeno ni odnogo nowogo puschetschnogo sawoda).

Als Deutschland in Polen einfiel, besaß die Hitler-Armee nur für insgesamt sechs Kampfwochen die notwendige Ausrüstung! Die deutsche Luftwaffe zählte nur 1 000 Flugzeuge der taktischen Luftwaffe (der ersten Linie), auch der Vorrat an Bomben reichte nur für drei Kriegsmonate (berechnet nach der Norm des Verbrauchs im Polenfeldzug): die Erdtruppen besaßen im ganzen nur drei Panzerdivisionen, während die Reserve an Panzern 600 Stück betrug; die Kriegsmarine verfügte über 53 Unterseeboote.

Folglich konnte Hitler-Deutschland nur einen kurzen Krieg und zwar gleichzeitig mit nur einem Gegner führen.“

Man tut gut daran, dieses Zitat mehr als einmal zu lesen und auf seine Quelle zu achten. Eine Seite weiter wird festgestellt, daß Deutschland seine Produktion an Flugzeugen, Panzern und übrigen Waffen nur dadurch um ein Vielfaches vergrößern konnte, weil es ihm gelungen war, Frankreich zu zerschlagen und die britische Armee vom Kontinent zu vertreiben und sich sodann der reichen Quellen des besetzten Europa zu bedienen.

Deutschland verfügte somit im Jahre 1939 an Flugzeugen, Panzern und Munition relativ zur Bevölkerung (80 Millionen) über etwas mehr als die Hälfte der Rüstung Englands, eines einzigen seiner Hauptgegner (50 Millionen). Hierbei bleibt noch die für die britische Rüstung arbeitende Industrie Kanadas unberücksichtigt sowie die Tatbestände, daß US-Präsident Roosevelt bereits Monate vor Kriegsbeginn an England und Frankreich weitgehende Hilfsversprechen abgegeben hatte und außerdem England durch seine Insellage militärisch geschützt war.

In ihrem alliiertenfreundlichen und einer Revision der (nach dem Ersten Weltkrieg von den Siegern diktierten) Verträge abgeneigten Buch „The Challenge to Isolation“ weisen die amerikanischen Professoren William L. Langer und S. Everett Gleason mit aller Entschiedenheit die fragwürdigen Thesen Churchills über die überwältigende Stärke Deutschlands im Jahre 1939 zurück:

„Es kann kaum ein Zweifel darüber bestehen, daß die Deutschen im Jahre 1939 weit davon entfernt waren, auf einen langen und umfassenden Krieg vorbereitet zu sein. Ihre laufende Kriegsproduktion war der kombinierten britischen und französischen weit unterlegen und sie hatten bemerkenswert wenig Reserven. Von den 100 Divisionen, die sie gegen Polen ins Feld schickten, waren nur drei mechanisiert und keine völlig motorisiert. Mit einem Wort: die Deutschen waren für einen zwei Monate dauernden Blitzkrieg wie den gegen Polen gerüstet, auf keinen Fall aber für die Art von Krieg, in die sie nun verwickelt wurden.“

Der deutsche Reichsverteidigungsausschuß verstand unter einem künftigen Krieg nur einen Defensivkrieg, weil schwere Artillerie völlig fehlte, die Panzer erst in Erprobung standen und die Munitionsvorräte völlig unzulänglich waren. Die deutschen Bewaffnungsprogramme waren abgestellt auf die Jahre 1943 oder 1944. Obgleich ein Bewaffnungsprogramm noch kein Beweis für einen Angriffswillen ist, zeigt sich auch an diesem Beispiel, daß der Krieg 1939 von Deutschland nicht „geplant“ war. Das Oberkommando des Heeres erhielt im Dezember 1938 den Befehl – immerhin ein Jahr vor Beginn „des Krieges zur Eroberung der Welt“! -, sich bis zum Jahre 1945 nur dem organisatorischem Aufbau und seiner Ausbildung zu widmen und jede Art von Vorbereitung für einen Kriegsfall, einschließlich der Vorbereitungen für eine Grenzsicherung zu unterlassen.

„Der Westwall litt noch Mangel an Verschlüssen, Panzertürmen, Maschinengewehrstellungen.“

„Das deutsche Transportnetz war vom militärischen Standpunkt aus noch nicht ausreichend für einen Krieg.“

Die deutsche Schwerindustrie, die zu 80% von der Eisen- und Manganerzeinfuhr abhängig war, hatte nichts unternommen, um durch Vorratsbildung für den Kriegsfall gerüstet zu sein. Kaum ein wichtiger Rohstoff war ausreichend vorhanden oder konnte in genügendem Maße neu erzeugt werden. Der Lokomotiv- und Wagenpark der Reichsbahn war geringer als im Jahre 1914. Die Umstellung der Friedenswirtschaft auf die Kriegswirtschaft mußte improvisiert werden, da weder vorgeplante Richtlinien, noch Koordinierungen, noch Normierungen, noch Typenbeschränkungen, noch eine entsprechende Personalplanung vorlagen.

„Einzelne Maßnahmen, wie z. B. die Bevorratung mit Lebensmitteln, beweisen vielmehr, daß die agrarpolitische Führung des Deutschen Reiches vor 1939 mit dem Zwang, in einem gegebenen Kriegsfall sich längere Zeit aus dem eigenen Raum ernähren zu müssen, eher rechnete als mit dem Anfall großer Überschußgebiete als Folge einer Besetzung durch deutsche Truppen.“

Ein weiteres Eingeständnis aus sowjetischer Quelle:

„Zu den schwachen Seiten der hitlerischen Kriegsorganisation gehört vor allem die völlig ungenügende Vorbereitung der materiell-technischen Basis des Reiches, seiner Wirtschaft für einen Krieg im Weltmaßstab gegen die Koalition der großen Mächte. Dieses war hauptsächlich eine Folge des Fehlens genügender Quellen und Vorräte der einzelnen wichtigsten Arten strategischer Rohstoffe, der Abhängigkeit der bewaffneten Kräfte von der Einfuhr dieser Rohstoffe aus dem Ausland und der damit verbundenen ständigen Beschränkung, der diese Einfuhr unterlag. Die allgemeine Kürzung des Exportes und die mächtige Staatsschuld Deutschlands schufen große wirtschaftliche Schwierigkeiten, die unmittelbar die Kriegsproduktion und den Zustand der bewaffneten Kräfte beeinflußten.

Ferner ist es notwendig darauf hinzuweisen, daß im Vergleich mit den Anforderungen eines Weltkrieges die Wehrmacht über ein nur begrenztes Waffenarsenal verfügte, teilweise hinsichtlich der Panzerkräfte und besonders der Kriegsvorräte. Das Fehlen eines notwendigen Wagenparkes mittlerer und schwerer Panzer, das Vorherrschen der leichten, die, wie die Erfahrung bald gezeigt hat, auf Grund ihrer Konstruktionsdaten den Schutzanforderungen nicht entsprachen, zwangen dazu, den Umfang der Panzereinheiten zu beschränken und ihre Gliederung zu improvisieren […].

Der hitlerische Staat konnte die Last eines langen Krieges gegen die Koalition der europäischen Staaten nicht aushalten.“

Besonders der Generalstab des Heeres befürchtete ein militärisches Vorgehen der westlichen Mächte in einem Konfliktfall mit Polen:

„In Berlin wußte man genügend gut, daß die vereinigten Kräfte Frankreichs, Englands und Polens die Wehrmacht, […], um Etliches übertrafen. Der Zweifrontenkrieg war immer ein Alptraum für die deutschen Militaristen, aber unter den Bedingungen des Jahres 1939 konnte er für das „Dritte Reich“ katastrophale Folgen haben. Alle diese Befürchtungen sind anschaulich ersichtlich aus den verschiedenen strategischen und operativen Plänen des Generalstabs des Heeres.“

England, Frankreich und die Sowjetunion wären im Jahre 1939 fähig gewesen, mit„nicht weniger als 270 Divisionen, mit Tausenden von Panzern und Flugzeugen die Wehrmacht in den Schraubstock zweier Fronten einzuspannen.

Im letzten Friedensjahr (vom 1. 1. bis 5. 9. 1939) haben Deutschland für 23 000 Dollar, Frankreich für 16 000 000 Dollar und Großbritannien für 21 000 000 Dollar Kriegsmaterial aus den USA bezogen. Nachweislich stand Deutschland in den Rüstungskäufen im Ausland weitaus an letzter Stelle. Auch dieser Tatbestand beweist, daß Hitler keine übereilten oder auf das Jahr 1939 abgestellten Rüstungspläne entworfen hatte, und daß er selbst im Sommer 1939 seinen Generalen von einer Rüstungsintensivierung abgeraten, die Möglichkeit einer entscheidenden Krise erst für 1943-1945 ins Auge gefaßt und nach wie vor das Schwergewicht seiner Wirtschaftspolitik auf Straßen- und Städtebau gelegt hatte.

Es gab zu Beginn des Krieges weder gegen den westlichen Nachbarn Frankreich noch gegen die Seemacht Großbritannien einen deutschen Operationsplan, sondern bis zum Frühjahr 1939 nur einen Grenzschutzplan gegen den Osten. Die Aufstellung eines Operationsplanes gegen Polen (Fall „Weiß“) wurde erst am 3. April 1939 befohlen, und zwar mit der deutlichen Begründung, „um nötigenfalls jede Bedrohung von dieser Seite auszuschließen“. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, da die Verkündung des britischen Freibriefes in Verbindung mit der chauvinistisch-kriegerischen Haltung Polens, „wo die maßlose Überschätzung der eigenen Macht offenbar die Einsicht in die tödliche Gefahr verhinderte“, eine bewaffnete Auseinandersetzung deutlich werden ließ. Selbst unmittelbar nach dem Polenfeldzug sind in Deutschland noch keine Pläne für eine Offensive gegen den Westen aufgestellt gewesen.

„Wenig Vorbereitungen wurden sogar für einen Defensivkrieg gegen Frankreich getroffen. Eine kleine Einheit der deutschen Luftwaffe wurde in Westdeutschland stationiert, „um Frankreich daran zu hindern, die volle Luftherrschaft zu erringen“. Nur zwei Heeresdivisionen wurden in der Siegfriedlinie stationiert; zwei weitere wurden im September nachgeführt – gegen ein französisches Potential von über 80 Divisionen […].

Die Deutschen gewannen im Frankreichfeldzug 1940 einen entscheidenden Sieg ohne große Überlegenheit in Mannschaftsstärke oder Ausrüstung.“

Luftstreitkräfte

Die Totalstärke der einsatzfähigen deutschen Luftwaffe wird sowohl von deutscher als auch von gegnerischer Seite mit 3 000 Flugzeugen, in anderer Quelle mit 1 000 Bombern und 1 050 Jägern angegeben. Die Ersatzmöglichkeiten an Flugzeugen waren sehr spärlich. Es gab keine viermotorigen Bomber, und selbst die zweimotorigen Bombenflugzeuge (Dornier 17 und Heinkel 111) erwiesen sich als nicht voll leistungsfähig. Der deutsche Fernkampfbomber Junkers 88 war 1939 nur in wenigen Exemplaren vorhanden und kam in Polen nicht zum Einsatz. „So gut wie er war, so war die Ju 88 doch kein wirklich schwerer Bomber“. Allein die kriegsfähigen Luftflotten Englands und Frankreichs umfaßten 7 300 Flugzeuge. England verfügte 1939 über 2327 Flugzeuge 1. Linie und zwar 1 751 in der Heimat (davon 855 Bomber, 560 Jäger, 300 Aufklärer), 222 bei der Marine und 354 in Übersee. Das Deutsche Reich hatte bis Kriegsbeginn strategisch offensive Langstreckenbomber noch nicht einmal entwickelt, England dagegen bereits seit 1934, die Vereinigten Staaten von Amerika seit 1935.

„So wurde (von britischen und amerikanischen Ökonomen) entdeckt, daß seine (Deutschlands) Flugzeugproduktion im Herbst 1939 = 675 Maschinen monatlich betrug, nicht mehr als jene Großbritanniens; seine Panzerproduktion war geringer; es begann den Krieg mit einem Vorrat an Flugbenzin von nur drei Monaten.“

„England betonte den strategischen Luftkrieg am stärksten, nachdem es schon am 1. 4. 1918 die RAF als selbständigen Wehrteil geschaffen und führungsmäßig ganz scharf von Heer und Marine getrennt hatte. Es hatte schon damals einige Bomberverbände als „Independent Air Force“ für einen strategischen Luftkrieg aufgestellt und diese Entwicklung seit 1925 weiter vertieft. Als dafür bestgeeigneten Flugzeugtyp sah es den schweren, stark bewaffneten Langstreckenbomber an, den es seit 1934 entwickeln und seit 1936 in Serie bauen ließ, um ihn seit 1941 schließlich in ausreichender Zahl für einen strategischen Luftkrieg verfügbar zu haben. Dieser Aufgabe galten die zielbewußten Vorbereitungen Englands schon lange vor 1939, welche einen Plan für einen Luftkrieg gegen Deutschland mit festgelegter Reihenfolge der Zielbekämpfung einschlossen und von vornherein einen beträchtlichen Zeitbedarf für den Erfolg in Rechnung stellten.“

„Die Deutschen haben niemals (von der Fronttruppe) unabhängige Bombardierungen geplant. Ihre Bomber waren Hilfskräfte der Landtruppen, und sie mußten die Luftangriffe auf England im Sommer 1940 improvisieren.“

Man sollte auch folgende Aussage zur Kenntnis nehmen:

„Studien über die deutsche Industrie im Hinblick auf strategische Luftangriffe wurden von den Engländern erstmalig in der Mitte der zwanziger Jahre unternommen. Die Vereinigten Staaten hatten sich auf einen Eintritt in den europäischen Luftkrieg mit einer Liste vorbereitet, die 124 Ziele aus dem Bereich der Stromerzeugung, des Transportwesens und der Kraftstoffindustrie, sowie 30 Ziele aus der Luftfahrt- und Leichtmetallindustrie enthielt! Einzelheiten für die zur Durchführung der Angriffe bestimmten Bombereinheiten wurden bereits 1932 in den Vereinigten Staaten und England niedergelegt.“

Seestreitkräfte

Die deutsche Flotte war wesentlich schwächer als im Jahre 1914, so daß sie der französischen unterlegen war und sich wegen der „überwältigenden britisch-französischen Übermacht nicht auf die hohe See wagen konnte“. Flugzeugträger waren keine vorhanden, U-Boote 57, davon nur 42 einsatzfähig. Berücksichtigt man, daß von der Gesamtzahl der U-Boote nur weniger als ein Drittel „am Feind“ sein kann, während sich die übrigen auf der Hin- oder Rückfahrt oder zur Überholung auf der Werft befinden oder zu Schulzwecken abgestellt sind, so mindert sich die geringe Zahl der deutschen U-Boote von 1939 noch weiter.

„Jedoch nicht die Hälfte war groß genug und genügend für Aktionen im Atlantik abgerichtet. Tatsächlich wurden 18 (U-Boote) zu Beginn des Krieges gegen England eingesetzt und drei andere in die Ostsee geschickt, um die Operationen gegen Polen zu unterstützen.“

„Von 1933 bis 1938 hatte die deutsche Marine keine Pläne entworfen, die eine Hochseeflotte zum Ziel gehabt hätten, oder für eine Marine, die mit England hätte rivalisieren können.“

Gegenüber den 57 sehr viel kleineren deutschen U-Booten besagen England und Frankreich zu Kriegsbeginn 135 U-Boote. Großadmiral Raeder fügt hinzu:

„Unseren 2 Schlachtschiffen und 3 Panzerschiffen standen zusammen 22 britische und französische Schlachtschiffe gegenüber. Wir hatten keinen Flugzeugträger. Der Gegner dagegen verfügte über 7 Flugzeugträger. Unseren 2 Schweren Kreuzern entsprachen 22 der anderen Seite. Bei den Leichten Kreuzern war das Verhältnis 6:61 und bei den Zerstörern und Torpedobooten 34:255“

Winston Churchill am 16. 3. 1939 im Unterhaus:

„Die deutsche Flotte wird während der nächsten Jahre nicht in der Lage sein, eine Schlachtlinie für eine große Seeschlacht zu bilden.“

Winston Churchill in seinen Memoiren:

„Diesmal (1939) hatte die deutsche Flotte ihren Wiederaufbau eben erst begonnen und war nicht einmal imstande, eine Schlachtlinie zu bilden. Unsere Herrschaft zur See war somit, soweit Überwasserschiffe in Frage kamen, unbestritten. Sowohl an Stärke wie an Zahl war unzweifelhaft die britische Flotte der deutschen gewaltig überlegen, und es bestand gar kein Grund anzunehmen, daß sie technisch und in der Ausbildung ihrer Mannschaften im Rückstand geblieben sei […].

Die britische Flotte hatte eher mit gewaltigen und zahllosen Aufgaben zu rechnen als mit einem Widersacher.“

Eine sowjetische Quelle:

„Die deutsche Marineluftwaffe war 1939 in Deutschland äußerst ungenügend.“

Großadmiral Raeder am 17. Mai 1946 vor dem Militärtribunal in Nürnberg:

„Es liegen die verschiedensten Beweise dafür vor, daß ich in gar keiner Weise mit einem Krieg zum Herbst (1939) rechnete, und bei dem geringen Maß der Aufrüstung der deutschen Marine war das natürlich. Ich habe das in einer Rede zu den U-Boot-Offizieren in Swinemünde ganz klar zum Ausdruck gebracht, daß nicht damit zu rechnen sei.“

Großbritannien

Großbritannien war 1939 keineswegs so rüstungsschwach oder gar auf defensive Strategie ausgerichtet, wie man es immer wieder darzustellen beliebt. Dies ergibt sich – abgesehen von der an Stärke und Kapazität unübertroffenen Marine – allein schon daraus, daß die britische Produktion an Flugzeugen und Panzern der Produktion Deutschlands gleich war bzw. diese sogar übertraf. Die britische Admiralität hatte sowohl vor 1914 als auch vor 1939 Offensivpläne zur Vernichtung der deutschen Flotte und zur Invasion über den Kanal vorliegen.

Winston Churchill schrieb bereits Ende 1936,

„daß die Marine stark sei und daß sogar während der Jahre der Abrüstung nicht weniger als 50 Millionen Pfund Sterling jedes Jahr dafür ausgegeben wurden […]“

Am 3. 10. 1938, drei Tage nach Unterzeichnung der deutsch-britischen Friedens- und Freundschaftserklärung, proklamierte N. Chamberlain überraschend eine Aufrüstung um jeden Preis.

„Wir sind in diesem Land bereits während eines langen Zeitraumes mit einem großen Wiederaufrüstungsprogramm beschäftigt, das an Umfang und Tempo ständig zunimmt.“

In Blackburn am 22.2. 1939, einen Monat vor „Prag“:

„Die Zahlen unserer Aufrüstung sind in der Tat überwältigend. Vielleicht sind sie so gewaltig, daß das Volk sie gar nicht mehr zu fassen vermag.“

Selbst wenn man annimmt, er habe übertrieben, so muß doch berücksichtigt werden, daß derartige Angaben aus dem Munde eines Premierministers auf die „betroffenen“ Völker nachhaltig einwirken. Sie waren in der Tat dazu bestimmt, den französischen Verbündeten zu erhöhten Rüstungsanstrengungen anzustacheln. Sie mußten das Rüstungsfieber und die Kriegspsychose in sämtlichen Lagern verstärken und einem Höhepunkt zutreiben.

„England verfügte über 6 bereite Divisionen, konnte „in kürzester Frist“ weitere 9 auf den Kontinent werfen und als zweite Staffel diese mit weiteren 16 Divisionen ergänzen, – alles in allem also 32 Divisionen. Die Luftstreitkräfte Englands bestanden aus mehr als 3 000 Flugzeugen der ersten Linie.“

Am 1. September 1939 stellte N. Chamberlain im Unterhaus fest:

„Der wichtigste und befriedigendste Punkt ist der, daß wir heute keinen allgemeinen Appell für Rekruten zu erlassen brauchen, wie Lord Kitchener vor 25 Jahren es tat. Dieser Appell ist um viele Monate vorweggenommen worden, und die Mannschaften sind bereits verfügbar.“

Das seebeherrschende Albion konnte sich mit seinen beachtlichen Dominien und den ihm befreundeten Nationen in allen Teilen der Welt Rohstoffe und Rüstungsgüter auch in Kriegszeiten verschaffen. Dennoch war das Rüstungsvolumen der britischen Insel im Jahre 1939 bereits ungefähr auf den Stand des deutschen gebracht. In Beziehung zur Bevölkerung gesetzt (Deutschland = 80 Millionen, England = 50 Millionen Menschen), war es sogar doppelt so groß. Deutschland war zudem im Ernstfall einer wirksamen Blockade ausgesetzt. England dagegen beherrschte die Seewege. Wer das Rüstungspotential von England, Frankreich und Deutschland im Jahre 1939 bewerten will, muß diese politischen, strategischen und geographischen Gegebenheiten mit berücksichtigen.

Er muß gleichermaßen berücksichtigen, daß das britische Kriegskabinett seine Strategie auf einen langen Krieg aufbaute, indem sich England zumindest in der ersten Zeit dieses Krieges nur mit äußerst geringen Kräften selbst zu engagieren, dafür aber die Armeen seiner Verbündeten in den Kampf zu werfen gedachte. Dem widerspricht auch die anfängliche Auffassung Chamberlains nicht, Hitler mit Hilfe der Widerstandskräfte in seinen eigenen Reihen leiht und kurzfristig besiegen zu können: auch für diesen Fall benötigte England keine überwältigenden Heerestruppen auf dem Kontinent.

„Das englische Kriegskabinett erklärte noch Anfang September 1939, daß sich der Krieg auf drei Jahre hinziehen werde, und stellte einen Mobilisierungsplan für die Reserven auf, der von dieser Frist ausging. Der Plan sah eine Vergrößerung der Flotte vor, die Entfaltung von 55 Divisionen erst bis zum Herbst 1941 sowie die Ausweitung des Flugzeugparks auf 12 000 Maschinen bis zum Frühjahr 1940. Die Lage Deutschlands in bezug auf die grundlegenden Arten der strategischen Rohstoffe wurde als äußerst schwierig eingeschätzt: nach englischen Plänen konnten sie nur für sechs Monate ausreichen […].

Die grundlegende Methode des Wirtschaftskrieges gegen Deutschland, deren Pläne in England seit Frühjahr 1939 ausgearbeitet worden waren, war die See-Blockade. Sie sollte von der Flotte der Metropole (homefleet) verwirklicht werden, und zwar in der Nordsee, im Mittelmeer und teilweise in der Ostsee.“

Bereits Jahre vor dem Krieg war in England ein „Beratendes Komitee für Handelsfragen in Kriegszeiten“ geschaffen worden. Diese sogenannten „Blockade-Planer“ hatten bereits 1937 Blockade-Pläne gegen drei hypothetische Gegner ausgearbeitet: Deutschland, Italien und Japans. Diese weltweiten Maßstäbe zeugen eindrucksvoll von den Kräfteverhältnissen zu einer Zeit, da man sich in Deutschland Sorgen um die Bewirtschaftung von Rohstoffen machte (weil man zu wenig, nicht zu viel davon hatte) und das Ausland bereits begann, Handelsverträge mit Deutschland, vornehmlich Buntmetalle betreffend, zu stornieren. Im Jahre 1937 hatte die Gesellschaft der Deutschen Schwerindustrien ein Memorandum verfaßt, wovon Dr. Goerdeler insgeheim die britische Regierung unterrichtete, demzufolge Deutschland einen fehlenden Rohstoffbedarf von 40-60%, fehlende Nahrungs- und Futtermittel zu 25-30% und einen um ein Drittel geschrumpften Export hatte.

„Die maximale Eigenerzeugung würde in den nächsten vier Jahren nicht mehr als 50% des Bedarfs an Eisen und Stahl, 70% an Zink, 45% an Blei und 15% an Kupfer erreichen. Die Eigenerzeugung an Rohstoffen betrug nicht mehr als 25% des deutschen Bedarfs.“

Frankreich

Im August 1939 war die Mobilmachung Frankreichs bereits praktisch vollzogen. Winston Churchill sprach von 5 Millionen ausgebildeter französischer Soldaten. Am 28. August berichtete der britische Botschafter in Paris, Phipps, nach London über ein Gespräch mit dem französischen Außenminister Bonnet:

„Bannet war ruhig und schien alles in allem nicht ohne Hoffnung im Hinblick auf die Möglichkeit, den Frieden zu erhalten. Er findet es merkwürdig, daß Hitler die Mobilisierung von 2 700 000 französischen Kämpfern ohne vorbeugenden Gegenschlag geduldet hat. Von der Gesamtzahl von rund 5 500 000 Männern, die eine Generalmobilmachung zur Verfügung stehen würde, fehlen wenig mehr als eine halbe Million Kämpfer; der Rest würde sich aus Personen zusammensetzen, die Kriegsdienste im Hinterland leisten […].“

Der sowjetische Botschafter in London war gut über die französische Kampfkraft unterrichtet:

„Frankreich besaß (1939) über 110 Divisionen, nicht gerechnet die Fliegerabwehreinheiten, die Küstenverteidigung und jene Truppen, die es in Afrika befehligte. Darüber hinaus waren bis 200 000 Soldaten des republikanischen Spanien vorhanden, die nach dem Sieg Francos nach Frankreich ausgewichen waren und gebeten hatten, in die französische Armee übernommen zu werden. An Bewaffnung verfügten die französischen Kräfte über 4 000 moderne Panzer und 3 000 Geschütze der schweren Artillerie mit einem Kaliber von 150 mm und größer (nicht gerechnet die Divisionsartillerie). Die Luftwaffe Frankreichs bestand aus 2 000 Flugzeugen der ersten Linie, von denen rund Zweidrittel nach damaligen Begriffen moderne Flugzeuge waren; ihre Jäger hatten eine Stundengeschwindigkeit von 450-500 km, ihre Bomber eine solche von 400 – 450km.“

Frankreich verfügte im Juni 1940 – ohne England, Holland und Belgien – über eine wesentlich stärkere Panzerwaffe als Deutschland. England und Frankreich haben in den Vorkriegsjahren – jedes Land für sich – ebensoviel oder mehr für die Rüstung aufgewendet als Deutschland.

„Die gesamten Rüstungsausgaben Englands und Frankreichs, die gemäß den bestehenden Abkommen und Verpflichtungen nach militärischen Gesichtspunkten vereinheitlicht waren, waren im Jahre 1939 viel höher als jene Deutschlands. Beim Ausbruch des Krieges im September 1939 besaß Frankreich eine weitaus größere Armee als Deutschland, gut ausgerüstet und stark verschanzt hinter der berühmten, eindrucksvollen und, wie man annahm, uneinnehmbaren Maginot-Linie.“

Tschechoslowakei 1938

„30 bis 40 tschechische Divisionen standen an der deutschen Ostgrenze, und das Gewicht der französischen Armee begann sich im Verhältnis von 8 zu 1 auf den Westwall zu legen. Ein feindliches Rußland konnte von tschechischen Flugplätzen aus operieren, und Sowjetarmeen konnten ihren Vormarsch durch Polen oder Rumänien antreten.“

Die tschechische Armee, deren Friedensstärke 120 000 Mann betrug, hatte im Hochsommer 1938 in 30 bis 40 Divisionen (21 reguläre, 15 oder 16 bereits mobilisierte Divisionen zweiter Linie) 1,5 Millionen Mann unter Waffen, war ausgerüstet „mit einem gewaltigen und vorzüglich organisierten technischen Apparat“ und stand „hinter der stärksten Befestigungslinie Europas“.

„Die tschechische Armee niederzuwerfen und die böhmische Festungslinie zu durchstoßen oder zu umgehen, erforderte praktisch 35 Divisionen – die Hauptmacht der mobilen und voll ausgebildeten deutschen Armee […].

Im Augenblick eines Angriffs auf die Tschechen waren nur 5 aktive und 8 Reservedivisionen verfügbar, um die gesamte deutsche Westgrenze gegen die französische Armee zu verteidigen, die 100 Divisionen mobilisieren konnte.“

„Die tschechische Armee mit ihren wohlausgerüsteten 34 Divisionen war wahrscheinlich allein stark genug gegen die nur halb ausgebildete deutsche Armee von 1938.“

Polen

Die polnische Armee betrug zu Kriegsbeginn nach allgemein anerkannten Schätzungen 55 Infanterie-Divisionen, 12 Kavallerie-Brigaden und zwei motorisierte Formationen. Im Herbst 1939 verfügte Polen über 1,5 Millionen Soldaten. Da die polnische Friedensarmee die immerhin schon beachtliche Zahl von 200 000 (211 000 Mann) erreicht hatte, zeigt dieser Vergleich zu der seit Frühjahr 1939 schrittweise mobilisierten polnischen Armee deutlich die aggressiven Absichten der polnischen Armee auf, zumal sie diese Mobilisierung durchgeführt hatte, ohne von Deutschland bedroht worden zu sein oder sich bedroht gefühlt zu haben. Im Frühjahr, am 25. 3. 1939, berichtete der britische Botschafter in Warschau, Kennard, seinem Außenminister, kompetente Persönlichkeiten hätten ihm vertraulich mitgeteilt, daß von dieser Mobilisierung bereits 750 000 Mann erfaßt worden seien. Die polnische Luftwaffe verfügte im Herbst 1939 über 1 200 Flugzeuge.

Zweifellos waren die polnischen Militärs noch in überholten strategischen und technischen Vorstellungen befangen: sie überbewerteten die Kavallerie, unterschätzten die Leistungsstärke ihres Gegners, verfügten über zu wenig Panzer, Panzerabwehrgeschütze, Artillerie, Flugzeuge und Fliegerabwehreinheiten. Auch ihre strategische Unbeweglichkeit, das Fehlen jeglicher Defensivstrategie, der schlechte Kampfgeist der vielen Angehörigen fremdvölkischer Minderheiten in der polnischen Armee (lediglich 52,7% der Bevölkerung des Staates „Polen“ waren Polen) und nicht zuletzt die Illusionen, die man in Warschau seinen „Freunden“ Frankreich, England und den Vereinigten Staaten gegenüber hegte, haben erheblich zur militärischen Katastrophe im September 1939 beigetragen. Immerhin bleibt für eine Bewertung des militärischen Potentials Polens vor Kriegsbeginn bestehen, daß die deutsche Führung diese Mängel nicht von vornherein alle einkalkulieren konnte und daß sich auf der anderen Seite die polnische Führung dieser Mängel nicht bewußt gewesen ist. Die polnische Führung hat ihre Politik auf den Einsatz einer starken Militärmacht – und zahlenmäßig war sie beachtlich für diesen Staat! – ausgerichtet, und jeder deutsche Reichskanzler hätte auf diese Politik hin – und nicht auf eventuelle Schwächen der polnischen Armee – reagieren müssen.

Sowjetunion

Während das Deutsche Reich 1939 über 75 Divisionen, 1 000 einsatzfähige Flugzeuge (taktische Luftwaffe), 3 000 Panzer verfügte, rühmte sich allein die Sowjetunion im Sommer 1939, an ihrer Westfront zum Kampf gegen Deutschland sofort 136 Divisionen, 5 000 mittlere und schwere Geschütze, 9-10 000 Panzer, mehr als 5 000 (einigen Quellen zufolge fünfeinhalbtausend) Flugzeuge einsetzen zu können.

Das war keine leere Prahlerei: Die Sowjetunion hat diese Streitkräfte in den britisch-französisch-sowjetischen Militärbesprechungen im Juli/August 1939 den Westmächten offiziell für den sofortigen Kampf gegen Deutschland angeboten – was auch ein bezeichnendes Licht auf die Geisteshaltung der Sowjets beim Abschluß des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes zur gleichen Zeit am 23. 8. 1939 wirft. Nicht an der Weigerung Englands oder Frankreichs, sondern vorwiegend an der Weigerung Polens und Rumäniens, die Rote Armee durch ihr Land marschieren zu lassen, sind diese Gespräche gescheitert, so daß die ungeheuren Kräfte der Roten Armee im Jahre 1939 in Europa nicht zum Einsatz kamen. Daß dieser angebotene Waffeneinsatz ernsthafte Realität war, wird auch von sowjetischen Historikern bestätigt. Sie bezeugen, daß die sowjetische Regierung „im Verlauf aller Vorkriegsjahre bereit war, gegenüber Deutschland (dem „Aggressor“) bewaffnete Gewalt anzuwenden“.

„Die Rote Armee war während der letzten Monate gewaltig angewachsen […]. Diese Aufstellung der Reserveeinheiten innerhalb der Roten Armee hatte gegen Ende 1938 das russische Friedensheer auf zwei Millionen Mann, etwa das Dreifache der deutschen Heeresstärke, erhöht.“

In den Jahren von 1934 bis 1938 hatte die Rote Armee nach Angaben des ehemaligen Verteidigungsministers Woroschilow vom 13. 3. 1939 ihren Personalbestand und ihre Kampfkraft verdoppelt. Die weiträumige UdSSR, das militanteste Land der Welt, hatte seit Jahr und Tag das Hauptgewicht der industriellen Produktion auf die Schwer- und Rüstungsindustrie verlagert und bereits seit dem Jahre 1937 rund 25% des gesamten Volkseinkommens für militärische Zwecke ausgegeben (Deutschland 1937 = 10%, 1938/39 = 15%).

Psychologische Kriegsvorbereitung

Und wie sah angesichts dieser Tatbestände die Propaganda gegen Deutschland aus?

Winston Churchill agitierte, wenn er sein Lieblingsthema „deutsche Aufrüstung“ berührte, entgegen besserem Wissen mit falschen Angaben. Und diese seine nachweislich gefälschten Angaben wurden nicht nur von einer weltweiten Propaganda – „freien Presse“ – aufgegriffen, sondern auch von den Regierungen, die sie für ihre Interessen verwerteten: England, Frankreich, USA, UdSSR vornehmlich.

So z. B. vor seinen Wählern am 27. 8. 1938:

„Die Gefährdung des Friedens wird nicht beseitigt sein, bevor die ungeheuren deutschen Armeen, die zu den Fahnen gerufen wurden, wieder aufgelöst sind. Daß ein Land, das selbst von niemandem bedroht wird, das niemanden zu fürchten hat. Über fünfzehnhunderttausend Soldaten in Kriegsbereitschaft versetzt, ist ein sehr ernster Schritt. Es scheint mir […], daß man diese großen Truppenteile nicht ohne die Absicht mobilisiert hat, innerhalb einer sehr begrenzten Zeitspanne zu einem Schluß zu gelangen.“

Für den rechnerisch Unkundigen: Fünfzehnhunderttausend sind 1,5 Millionen. Einige Seiten weiter berichtet Churchill, daß allein die Tschechen im Mai 1938 1,5 Millionen Mann zu den Waffen gerufen hatten, ohne allerdings diesen Tatbestand eines ähnlich gefärbten Kommentars zu würdigen. Wenn der tschechisch-slowakische Nationalitätenstaat von 15 Millionen Einwohnern (davon nur 7 Millionen Tschechen) 1,5 Millionen Mann mobilisiert, so wird das anscheinend für ganz in Ordnung gehalten. Wenn Polen mit seiner Bevölkerung von 35 Millionen (davon 15 Millionen fremdvölkischen Minderheiten) ebenfalls 1,5 Millionen Mann mobilisiert, so soll auch das in Ordnung sein. Besitzt aber Deutschland mit seinen 80 Millionen Menschen eine nur gleichgroße Armee von 1,5 Millionen angesichts einer zugespitzten Krisensituation, im Verhältnis zur Bevölkerung also nur den fünften Teil des tschechisch-slowakischen Aufgebots – dann ist das für Churchill und seine Gesinnungsgenossen ein den Frieden bedrohendes Verbrechen und ein Beweis für Weltherrschaftsstreben. Churchill in einer Rede im Jahre 1936:

„Deutschland rüstet in einer Weise auf, wie man es in der deutschen Geschichte noch nie erlebt hat. Es wird von einer Handvoll übermütiger Desperados gelenkt. Das Geld wird knapp; unter der Despotenherrschaft regt sich Unzufriedenheit. Bald werde sie wählen müssen, ob sie einen wirtschaftlichen oder finanziellen Zusammenbruch und innere Unruhen vorziehen oder einen Krieg, der kein anderes Ziel haben könnte als ein germanisiertes Europa unter nationalsozialistischer Aufsicht. Deshalb scheint mir, daß alle die alten Gegebenheiten wieder vorliegen (Hegemoniestreben einer europäischen Kontinentalmacht, das ausgetilgt werden muß) und daß unsere nationale Rettung davon abhängt, ob wir noch einmal alle Mächte in Europa vereinigen können, um die deutsche Oberherrschaft in Schranken zu halten, zu verhindern und wenn nötig zu vernichten.“

Im Jahr 1938/1939″, so gesteht Churchill in seinen Memoiren,

„erreichten die britischen Wehrausgaben im ganzen 304 Millionen Pfund, die deutschen mindestens 1 500 Millionen. Es ist anzunehmen, daß Deutschland in diesem letzten Jahr vor Kriegsausbruch mindestens doppelt so viel Kriegsmaterial herstellte wie England und Frankreich zusammen, vielleicht sogar dreimal so viel, und daß damals auch seine großen Anlagen für den Bau von Panzerwagen ihre volle Leistungsfähigkeit erreichten. Die Deutschen verschafften sich somit Waffen in viel schnellerem Tempo als wir.“

„Die 40-Stunden-Woche erlaubte es Frankreich nicht, mit Deutschland Schritt zu halten, wo man mit Überstunden unter Kriegsbedingungen Aufrüstete […].

Die deutschen Rüstungsbetriebe arbeiteten mit Hochdruck. Tag und Nacht kreisten in Deutschland die Räder und fuhren die Hämmer nieder; seine gesamte Industrie wurde eine Waffenschmiede und schweißte die ganze Bevölkerung in eine einzige disziplinierte Kriegsmaschine zusammen.“

Was Churchill mit Hilfe seiner Agitation über die deutsche Aufrüstung in die Wege zu leiten gedachte, erklärte er in der Unterhausdebatte am 16. März 1939 recht freimütig:

„Man muß bedenken, daß Deutschland, ebenso wie alle anderen Länder, nun in voller Aufrüstung begriffen ist und unter dieser ungeheuren Anstrengung stöhnt und ächzt. Es gibt bereits 26 Prozent seines Volkseinkommens für Kriegsvorbereitungen aus. Alle Arbeitskräfte, geschulte wie ungeschulte, stehen bis zum letzten Mann in Arbeit. Die Gartengitter und selbst die eisernen Grabkreuze werden als Schrottmetall eingeschmolzen […].

Ich hörte daher mit Vergnügen, wie Lord Chatfield gestern die Meinung vertrat, daß es „die Pflicht der Königlichen Flotte sei, die feindliche Flotte aufzuspüren und zu zerstören“. Das ist der Ton, den man anschlagen muß […].“

Unsachlicher und provozierender geht es wirklich nicht! Doch selbst die Tatsache, daß sich dieser Mann in ein und demselben Buch auch bei diesem Thema der deutschen Rüstung derart oft widerspricht und sich auch hier seiner “Schuljungenrhetorik, die Winston Churchill in jeder gewünschten Länge zu Produzieren imstande war“, bedient, scheint niemanden zu stören:

„Die deutsche Kriegsmaschine war schwankend über die Grenze gerumpelt (deutsch-österreichische Grenze, März 1938) und in der Nähe von Linz zum Stillstand gekommen, trotz tadellosen Wetter- und Straßenverhältnissen versagte die Mehrzahl der Panzer. In der motorisierten schweren Artillerie ereigneten sich Pannen. Die Straße von Linz nach Wien war durch steckengebliebene schwere Fahrzeuge blockiert. General von Reichenau […] galt als verantwortlich für ein Versagen, das den unfertigen Zustand der deutschen Armee in diesem Stadium ihres Wiederaufbaus enthüllte.“

Anläßlich einer Besprechung im Kriegsministerium verfaßten die maßgebenden deutschen Generale eine am 27. 9. 1938 der Reichskanzlei übergebene Denkschrift. Churchill bestätigt:

„Der Mangel an Offizieren wird hervorgehoben. Nicht weniger als 48 000 Offiziere und 100 000 Unteroffiziere wären nötig, um die (deutsche) Armee auf Kriegsstärke zu bringen; und im Fall einer Generalmobilmachung würden in nicht weniger als 18 Divisionen erfahrene Generalstabsoffiziere fehlen.“

Auch „anti-faschistische Historiker“ sind in der Frage der deutschen Aufrüstung festzulegen, wenn sie sich gezwungen sehen, ihre Behauptungen im einzelnen zu gliedern. So enthält ein unter US-Lizenz veröffentlichtes Buch vom Jahre 1947 folgende kurzen Hinweise:

„Von den Geheimbesprechungen und Geheimbefehlen wußte die große Masse nichts.“

Über Inhalt, Sach- und Personalfragen dieser angeblichen Geheimbesprechungen und Geheimbefehle, die sich auf die deutsche Aufrüstung beziehen, findet sich auch hier kein Wort. Solche leeren Behauptungen aber sind historisch wertlos. Der Autor fährt fort:

„Die Zahl der an gewissen Rüstungszwecken arbeitenden Firmen war vor 1939 eine beschränkte, ihre Arbeit selbst „abgedichtet“.“

Auch hier wird keine Zahl, kein Ort, keine Produktion genannt. Wichtig ist aber das Eingeständnis, daß die Zahl der deutschen Rüstungsfirmen bis 1939 beschränkt war, eine Aussage, die alle aufputschenden Propagandathesen widerlegt. Weiter (man achte auf die Agumentation):

„Vermutungen sprechen dafür, daß das gegebene Wirtschaftsprogramm der Partei sich auf den Bedürfnissen der Aufrüstung und Kriegführung aufbaute; dabei spielte die „Autarkie“ der deutschen Wirtschaft eine Hauptrolle […].

Es entstanden neue Industriewerke, und zwar allergrößten Ausmaßes, die BUNA als Ersatz der Gummirohstoffe, Benzin aus Kohle, angeblich den Volkskraftwagen für die wirtschaftliche Freiheit Deutschlands vom Auslande herstellen sollten […].

Seine (der durchdachte Plan für diese Großmaßnahmen) in die Riesensummen gehende Finanzierung war eine Aufgabe für sich, die man mit der Ausweitung des Notenumlaufes und der Verschuldung des Reiches löste.“

Wenn also diese Maßnahmen, die jeder Staat dieser Welt als volkswirtschaftlich und nicht rüstungspolitisch katalogisiert, „Riesensummen an Finanzierung verschlingen“, so dürfte für die eigentliche Rüstung nicht mehr viel Raum und Finanzkraft übriggeblieben sein. Wie sah die Wirklichkeit aus?

„Der Ausbau der „Vierjahresplan-Werke“, die die Einfuhrabhängigkeit mildern sollten, war in vollem Umfang erst für 1943 geplant. Ihre augenblickliche Produktionskapazität (1939) fiel wenig ins Gewicht.“

Welche historische Untersuchung wir auch immer zur Hand nehmen, überall finden wir den minimalen-deutschen Rüstungsstand bestätigtebenso wie die systematische Verhetzung der anderen Völker mit den Lügen über die „fieberhafte Aufrüstung des Dritten Reiches von 1933 an“ und die „Behebung der wirtschaftlichen Krise in Deutschland (1933) durch weitest ausgebaute, den Frieden der Völker bedrohende Aufrüstung“.

Was darf ein souveräner Staat nach Ansicht dieser Moralisten überhaupt? Darf er sich zur Selbstverteidigung rüsten? Wie wir sehen, „dürfen“ dies alle – nur die Deutschen nicht. Deutschland war von hochgerüsteten, weitaus stärker bewaffneten, durch Militärbündnisse einander verpflichteten Staaten umringt und angefeindet. Die Reichsregierung hat während der ganzen Zeit ihrer Amtsführung „nicht eine einzige neue Waffenfabrik errichtet“. Dennoch warfen ihr jene Mächte, die selbst Weltreiche „ausbeuteten“, vor, die Weltherrschaft erstrebt, sich gegen den Frieden verschworen und verbrecherischer Planungen schuldig gemacht zu haben.

Alle Tatsachen, die der These von einer „Verschwörung gegen den Weltfrieden“ widersprechen, werden kurzerhand – man ist ja um „Begründungen“ und Schlagworte nie verlegen – mit dem „Dilettantismus“ der Verschwörung erklärt. Vielleicht wäre Hitler diesem Vorwurf des „Dilettantismus“ entgangen, wenn er – wie die Vereinigten Staaten von Amerika nach dem Zweiten Weltkrieg – für 75% aller strategischen Materialreserven Vorräte für 3 bis 5 Jahre angelegt und sich in 69 Ländern des Erdballs bzw. in über 2200 einzelnen Stützpunkten in aller Welt festgesetzt hätte -, von der Sowjetunion als noch eindrucksvolleres Beispiel ganz zu schweigen.

Die Deutschland umgebenden Mächte waren im übrigen nicht von Furcht vor dem „hochgerüsteten Dritten Reich“ erfüllt, sondern hegten die Illusion, mit Hilfe ihrer „Freunde“ sowie der Widerstandskräfte im Reich binnen weniger Tage nach Kriegsbeginn in Berlin zu stehen. Hätten Polen, Franzosen, Engländer oder die Sowjets die deutsche Rüstung oder den deutschen Angriffswillen gefürchtet, dann wären im Jahre 1939 die polnische Öffentlichkeit und die polnischen Behörden nicht so unverhohlen aggressiv, unverantwortlich, unsachlich und haßerfüllt gegen die ihnen ausgelieferte deutsche Minderheit und das Reich aufgetreten. Auch die französische, englische, us-amerikanische und sowjetische Publizistik hätte nicht solche Provokationen gewagt. Wer den anderen fürchtet, weil er stark ist, wird die ihm billigerweise zustehenden Rechte nicht mutwillig mit Füßen treten, sondern sie sorgfältig in Rechnung stellen. Dann nämlich entfällt nach menschlicher Wahrscheinlichkeit die Gefahr der Waffenanwendung.

Im britischen Kabinett war man über den wirklichen Stand der deutschen Rüstung gut unterrichtet; denn zuverlässige Informationsquellen standen London zur Verfügung. Daher ist es um so unverzeihlicher, wenn maßgebliche Männer in England – von der „freien Presse“ und BBC ganz zu schweigen – in den dreißiger Jahren aufstachelnd vom „deutschen Rüstungsfieber“ agitierten, intern jedoch das deutsche Rüstungs- und Wehrpotential so realistisch beurteilten, wie z. B. am 9. 3. 1939 Robert Hudson, der Sekretär des Departments für Überseehandel, während des Lunch gegenüber dem polnischen Botschafter in London, Raczynski:

„Was die Deutschen anbetrifft, so sind sie gezwungen, mit sich reden zu lassen (they are bound to come to terms), da sie am Rande des Bankrotts sind; sie haben weder Gold noch Devisen und leiden an ständig wachsender Knappheit an Rohstoffen.“

Der gewiß unverdächtige schwedische Vermittler Birger Dahlerus schrieb im Hinblick auf die Einschätzung der deutschen Wehrmacht durch die polnische Propaganda im Hochsommer 1939:

„Die deutschen Panzer bestünden nur aus Pappattrappen. Die deutschen Soldaten desertierten haufenweise. Ihre Uniformen seien nur kümmerlich mit Stricken zusammengehalten.“

Kein einziges Dokument belegt, daß Polen 1939 an ein angebliches Rüstungsfieber oder Welteroberungsstreben in Deutschland geglaubt habe! Sogar den Abschluß des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes vom 23. 8. 1939 pflegten polnische Diplomaten noch als offensichtlichen Nachweis dafür zu bezeichnen, „in welcher verzweifelten Situation sich das Reich befinde“.

„Dazu (zur Entfesselung der deutsch-feindlichen Stimmung durch behördliche Maßnahmen Polens) kam noch die sich immer mehr steigernde Kriegshetze in der polnischen Presse und im Rundfunk, wo man sich nicht genug tun konnte in Meldungen über angeblich im Reich zu beobachtende Erscheinungen des deutschen Schwächezustandes, im Ernährungs-Wesen, über Mängel in der Ausrüstung der Wehrmacht und dergleichen mehr. Die Polen dagegen wurden als „die besten Soldaten der Welt“ hingestellt und so in ihnen ein Gefühl der unendlichen Überlegenheit dem Reich gegenüber geweckt. Man wähnte, die Organisationen des polnischen Heeres, sein Kampfgeist und auch seine technische Ausrüstung seien „unvergleichlich besser“, die Lage des Reiches dagegen hoffnungslos, da dessen Einkreisung vollkommen sei. Polen kam sich als Großmacht vor […]“

Diese Worte sind nicht zwischen 1933 und 1945 geschrieben worden. Es handelt sich um das historische Forschungsergebnis eines Sachkenners, der in seinem 1954 veröffentlichten Buch über die deutsche Volksgruppe in Polen das betreffende Kapitel überschreibt: „Die Kriegshetze in Polen“.

Paul Reynaud, der ehemalige französische Finanzminister (Ministerpräsident von März bis Juni 1940), erklärte am 26. 2. 1938 in der Deputiertenkammer :

„Ist es nicht allgemein bekannt, daß die Deutschen nicht die Hälfte der Offiziere haben, die für die Aufstellung ihrer Divisionen erforderlich sind?“

Ebenfalls im Jahre 1938 (November) wurde ein Manifest der Komintern veröffentlicht, in dem es hieß:

„Hitler-Deutschland ist weder in militärischer noch in wirtschaftlicher Hinsicht kriegsbereit. Ihm fehlen Rohmaterialien, Lebensmittel, Geld […]. Seine Armee verfügt nicht über ausreichende erfahrene Verbände […]“

Es handelt sich hierbei um Äußerungen einflußreicher und wohlunterrichteter Politiker – ein Jahr vor dem angeblich seit 1933 „geplanten Krieg zur Erringung der Weltherrschaft“!

Der sowjetische Botschafter in London erinnerte an die diplomatischen Gespräche zwischen den Vertretern der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich in den Monaten vor Kriegsbeginn und zog das Fazit, daß allen Gesprächspartnern gleichermaßen bekannt war:

„Wie wir sehen, waren die bewaffneten Streitkräfte, über die die Mitglieder des Dreierpaktes verfügten, sehr beeindruckend und weit den damaligen Kräften Deutschlands und Italiens überlegen.“

Wie schätzte der französische Außenminister die Lage ein?

„Man rechnete mit einem leichten und schnellen Sieg. Es muß zugegeben werden, daß zahlreiche Informationen aus dem Ausland uns zu der Vorstellung führen konnten, unserem Gegner gehe es bereits recht schlecht. Solche Nachrichten erhielt ich direkt oder durch unsere Botschafter, die sie uns pflichtgemäß mit allem Vorbehalt zuleiteten. Außer den altbekannten Geschichten über die streikenden deutschen Arbeiter und die Soldaten, die den Kampf verweigerten, kam man uns immer wieder mit der Hoffnung auf ein bevorstehendes Attentat, das schon vorbereitet war, und den Nationalsozialismus zu Fall bringen sollte.“

Und der britische Außenminister ?

„Während Halifax sprach, wurde einem mehr und mehr klar, […] daß sich Britannien bei seiner Hoffnung, den Krieg beenden zu können, ehe eine Weltkatastrophe eintritt, mehr als auf alles andere auf einen inneren Zusammenbruch Deutschlands verläßt. Sie haben entschiedenes Vertrauen zu den Berichten ihres Geheimdienstes, daß die (deutschen) Öl- und Benzinvorräte keinesfalls länger als vier Monate reichen würden, daß in Deutschland eine entschiedene Stimmung gegen den Krieg herrsche und daß es, wenn es wirtschaftlich gar zu schwierig werde, mit Hitler vorbei sei.“

Der ehemalige Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop hat vor dem Interalliierten Militärtribunal Nürnberg in seinem Schlußwort die Lage des Reiches treffend umrissen:

„Daß Deutschland keine Angriffskriege geplant hatte, wird durch die Tatsache bewiesen, welche Stärke wir im Verlauf des Zweiten Weltkrieges entfaltet haben und wie schwach wir dagegen zu Beginn des Krieges waren. Die Geschichte wird es uns glauben, wenn ich (Ribbentrop) sage, daß wir einen Angriffskrieg ungleich besser vorbereitet haben würden […].

Was wir beabsichtigten, war, unsere elementaren Lebensbedingungen wahrzunehmen, genau so wie England sein Interesse wahrgenommen hat, um sich dabei ein Fünftel der Erde untertan zu machen, wie die USA und Rußland einen ganzen Kontinent unter ihre Hegemonie gebracht […].

Der einzige Unterschied der Politik dieser Länder zu der unsrigen lag darin, da wir die gegen jedes Recht uns genommenen Länderpartikel wie Danzig und den Korridor beanspruchten, während jene Mächte nur in Kontinenten zu denken gewohnt sind.“

Quelle: Zeitzeugenarchiv

Bemerkung: Alle hier genannten Zahlen und Ergebnisse werden bestätigt, durch internationale und nationale Historiker (Militärhistoriker). Nur die verjudete, offizielle deutsche Geschichtsschreibung klammert sich mit allen Mitteln an die Lügen, die schon vor, während und nach dem Kriege über Deutschland ausgeschüttet wurden und werden. 

Mit diesem Aufsatz wird die Vernichtungspolitik gegen das deutsche Volk offenbart. Um Deutschland vollständig zu besiegen, war es notwendig, Fronten in ganz Europa zu eröffnen. Der Heldenmut der deutschen Armee kommt mit diesem Artikel erst richtig zum tragen, welche möglichen und unmöglichen Taten durch die deutschen Soldaten erbracht wurden.

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Ubasser

 

Dresden 2017


Update 1.Februar 2017 mit sehr wichtigen Sicherheitshinweisen!
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Die Rednerliste für die Gedenkveranstaltung am 11. Februar 2017 in Dresden sieht wie folgt aus:
Alfred Schaefer, Hartmut Wostupatsch, Bernhard Schaub, Dagmar Brenne, Henry Hafenmayer, Gerhard Ittner, Peter Pawlak, Reza Begi.
Weitere Anfragen an hochkarätige Redner laufen.

AUF NACH DRESDEN!

Die Ankündigung des Dresden-Gedenkens für Samstag, den 11. Februar, das möglichst vielen Deutschen Gelegenheit zur Teilnahme geben soll, auch denen, welche von weiter her nach Dresden anzureisen haben, sie stößt auf eine Resonanz, welche alle Erwartungen übertrifft.
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Es ist nicht ausgeschlossen in diesem Jahr des Deutschen Volkserwachens, daß aus dem Impuls des Dresden-Gedenkens eine mächtige Volksbewegung im ganzen Land entsteht. Dann, wenn die Teilnehmer in Dresden das überwältigende Gefühl einer großen Gemeinschaft, einer Volksgemeinschaft, erfahren – das Machtbewußtsein und Selbstbewußtsein des sich und SEIN Land selbst bestimmenden Souveräns: „WIR SIND DAS VOLK!“
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Im großen Erlebnis von Dresden können sich die kennenlernen, welche sich bisher noch nicht kannten. Und sie werden feststellen: Wir gehören zusammen, zu EINEM Volk – dem DEUTSCHEN VOLK!
Sie können, getragen von dem in Dresden Erlebten, in ihren Heimatstädten und Regionen selber Versammlungen organisieren und zur Volkserhebung beitragen; dazu, daß 2017 zum JAHR DES DEUTSCHEN VOLKES wird.
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Ich werde, und alle an der Organisation des Dresden-Gedenkens Beteiligten werden alle Bestrebungen und Bemühungen unterstützen, welche eine solche gewaltlose aber gewaltige Volkserhebung zum Ziele haben: Die Erhebung des Souveräns – dem allein dieses von unseren deutschen Ahnen ererbte deutsche Land der Deutschen gehört: dem DEUTSCHEN VOLK!
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KOMMT NACH DRESDEN! ES IST EINES JEDEN DEUTSCHEN PFLICHT!
 .

Am 11. Februar 2017 – Beginn 14 Uhr – „Am Zwingerteich“ in Dresden.

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Sicherheitshinweise von:

Derzeit hat das BRD-Regime ein extrem leichtes Spiel, jeden Widerstand zu infiltrieren, zu steuern und zu zerschlagen:

  • Demonstranten nehmen ihre Telefone leichtfertig mit auf Demonstrationen („Ich hab‘ doch nichts zu verbergen“) und gefährden das ganze Kollektiv, denn das Telefon wird durch IMSI-Catcher ausgelesen
  • Konspirative Geheimtreffen zur Gründung von Widerstandsbewegungen und Besprechungen von systemzersetzenden Aktionen werden aufgedeckt, weil Beteiligte ihre Telefone mitnehmen – die Behörden können somit jederzeit feststellen, wenn sich „Zielpersonen“ in der gleichen Funkzelle aufhalten oder aufgehalten haben. Organisiert geheime Treffen ohne Telefon! (Telefon = mobile Wanze)
  • Kameraden vernetzen sich mit ihren klaren Telefonnummern und geben diese somit unwissend an V-Personen des „Verfassungs“schutzes weiter – Gespräche können danach dauerhaft abgehört und aufgezeichnet werden
  • Hausdurchsuchungen sind eine wahre Goldgrube für das BRD-Regime: Unverschlüsselte Datenträger und unverschüsselte Telefone mit klar eingespeicherten Kontakten und Gesprächsverläufen geben perfekte Einsicht in Netzwerke, Aktivitäten und Pläne aller Gruppierungen
  • Unsichere Anwendungen wie WhatsApp senden heimlich Metadaten an „Verfassungs“SCHMUTZ und NSA

Überwachung auf Demonstrationen

Künstliche Funkzellen, auch IMSI-Catcher genannt, werden auf allen Demonstrationen eingesetzt. Glaubt Ihr nicht? Bitte schaut Euch die Überwachungswagen bei PEGIDA an! Schickt uns Eure eigenen Fotos!

Komplettüberwachungswagen (hier bei PEGIDA): Biometriescanner, Kamera, Infrarot-Platzauseuchtung für Filmaufnahmen bei Tag und Nacht sowie Telefonüberwachung mittels integriertem IMSI-Catcher. Wenn ihr diesen Wagen seht, sagt den Beamten ordentlich was ihr von der Überwachung haltet!
IMSI-Catcher (künstliche Funkzelle) zur Telefonüberwachung (hier bei PEGIDA). Diese exwerden auch bei allen anderen GIDA-Demonstrationen sowie Demos der Linken eingesetzt. Schwarze Gardinen hinter den Scheiben ermöglichen es, Teilnehmer aus dem Wagen zu beobachten und bei Bedarf die Einsicht von außen zu verhindern. Diese IMSI-Catcher werden auch immer beim alljährlichen „Ausnahmezustand“ am 13. Februar in Dresden eingesetzt.
IMSI-Catcher am Straßenrand bei einer Demonstration von DÜGIDA und NoDÜGIDA. Vorn saßen zwei Beamte mit Laptop, von der angeblichen Transportbox auf dem Dach führten zwei dicke Kabel direkt in’s Innenleben des Spionagewagens. Auch hier waren Seiten- und Heckscheibe dunkel getönt und wurden vermutlich von schwarzen Gardinen von innen abgerundet.
IMSI-Catcher als Umschnalldildo
Kein IMSI-Catcher-Wagen auf der Demonstration entdeckt? Achtung, der VS und andere Behörden verwenden auch mobile IMSI-Catcher am Körper!
IMSI-Catcher Mini der israelischen Firma „Septier“. Die „Unsichtbaren“ mischen im Überwachungsgeschäft ganz vorne mit.

Ausrede: „Ich war zufällig in der Nähe…“

Wer sein Telefon auf eine Demonstration mitnimmt und später dann behauptet, er wäre nur „zufällig in der Nähe gewesen“ und dadurch in die Fänge der IMSI-Catcher geraten, hat trotzdem die Arschkarte gezogen: Die Behörden sortieren und überprüfen die Datensätze noch während der Demonstration.

Bewährte Praxis: An Anfang und Ende einer Demonstrationsstrecke wird jeweils ein IMSI-Catcher platziert. Achtet immer auf die Autos auf der Demostrecke! Wenn ein Telefon also in den Datensätzen beider Überwachungswagen aufzufinden ist, hat der Besitzer des Telefons sehr wahrscheinlich an der Demonstration teilgenommen.

Keine Telefone bei Demos & Aktionen!

  1. Telefongespräche und SMS werden noch während der Demonstration aufgezeichnet, hauptsächlich sind die Behörden jedoch an Eurer Mobilfunknummer und Identität interessiert.
  2. Der komplette Inhalt des Telefons kann durch den IMSI-Catcher ausgelesen und gespeichert werden – Eure Kontakte sind für Behörden von besonders wichtig, um Netzwerke auszuleuchten.
  3. Wenn Euer Telefon einmal vom IMSI-Catcher erfasst wurde, sind Dauerhabhörung aller Telefonate sowie stille SMS zur Mobiltelefonortung Euer neuer „Normalzustand“. Davon merkt ihr natürlich absolut nichts. Ihr dürft gern raten, warum seit 2016 keine anonymen SIM-Karten ohne Personalausweis erworben werden können. Oppositionelle „Staats“gegner wie wir sind Überwachungsziele! Wenn Euer Telefon betreits auf Demonstrationen war, nützt auch keine neue SIM, denn auch die Hardware-ID wird immer mit erfasst. Es hilft also nur ein neues Telefon mit anonymer Prepaid-SIM-Karte zum abtauchen.

Nochmals: Damit Euch oben genannter Unfug nicht passiert, lautet die wichtigste Sicherheitsregel eines jeden Demonstranten und nationalen Aktivisten: Wenn Aktionen durchgeführt werden oder an Demonstrationen teilgenommen wird, unbedingt Telefone zu Hause lassen (oder SIM-Karte mindestens eine Stunde davor als minimalen Schutz entfernen)! Wer von Weit anreißt und im Hotel übernachten wird, sollte sein Telefon unbedingt dort lassen. Dabei ausschalten, SIM entfernen.

Überwachungskamera mit sehr starker Bildauflösung – eingesetzt bei jeder PEGIDA-Demonstration (solltet ihr zur PEGIDA gehen, beobachtet bitte genau die Hausfassaden und Dächer rund um den Kundgebungsplatz)
Dauerüberwachungsstation auf dem „Kulturpalast“ in Dresden, Blickrichtung Neumarkt / Martin Luther Denkmal
Verbesserungsvorschläge? Gern!

Euer Lob und konstruktive Kritik zur Verbesserung unseres Schutzdatenblattes sowie dieses Beitrages nehmen wir selbstverständlich sehr gern über die Kommentarfunktion entgegen.

Merkt Euch: Jeder, der die Hinweise auf unserem Sicherheitsdatenblatt konsequent in die Tat umsetzt, bereitet den Systemplanern wunderbare Probleme, denn dann wandeln sie im Nebel. Dies wiederum stärkt den Widerstand gegen unsere Umvolkung und erschwert Spionage des BRD-Regimes erheblich. Wenn die Systemplaner nicht mehr mitlesen und uns bespitzeln können, dann sind wir keine „einfach zu kontrollierenden Konsumsklaven“ mehr und können deren teuflische Pläne effektiver verhindern! Tut es für die Zukunft Eurer Kinder!

Das Schutzschild-Datenblatt zum Download

Alle Informationen wurden bereitgestellt von:

Vielen Dank sagt: Ubasser

In eigener Sache…


Werte Leserschaft!

Das Internet ging aus dem im Jahr 1969 entstandenen Arpanet hervor, einem Projekt der Advanced Research Project Agency (ARPA) des US-Verteidigungsministeriums. Es wurde zur Vernetzung von Universitäten und Forschungseinrichtungen benutzt. Ziel des Projekts war zunächst, die knappen Rechenkapazitäten der teuren Großrechner sinnvoll zu nutzen, erst in den USA, später weltweit. Mitte der 1980iger Jahre begann man mit dem kommerziellen Ausbau. Es folgten die IPv4 Adressierung und das TCP für die Art und Weise der Verbindung mit dem Netz – was heute nicht anders ist. Es war eine Revolution. Mit der Jahrtausendwende kam das Web 2.0 und die Cloud. Der Startschuß für soziale Netzwerke erfolgte. Seit dem sind die Angebote im Netz permanent gestiegen.  Gerade die sozialen Netzwerke erfahren seit dem größte Beliebtheit. Es entstand die alternative Presse – geführt von meist privaten Menschen, die mit Journalismus weniger zu tun hatten, jedoch die Notwendigkeit erkannten, anderen Menschen ihr Wissen über aktuelle, historische oder auch kulturelle Ereignisse mitzuteilen. Ein Vorteil der alternativen Presse ist, daß der Leser mitdiskutiert und somit das Angebot, aber auch das Wissen erweitert. Die Schaffung von Plattformen wie Facebook oder wie hier WordPress gab aber auch jeden Teilnehmer die Möglichkeit seine Gedanken, sein Wissen und seine Ansichten anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Dabei bleibt es nicht aus, daß Meinungsverschiedenheiten entstehen – und das ist ein Nachteil bei einer rein schriftlichen Kommunikation, wenn ohne Emotionen, ohne der sprachlichen Betonung, Mimik und Gestik kommuniziert wird.

Oft lese ich in den Kommentaren – und nicht nur hier auf Morbus Ignorantia – das nicht nur Meinungsverschiedenheiten existieren, sie ebenso auch ausufern können, bis hin zur Beleidigung oder Denunziation. Damit ist ein Maß überschritten, wogegen man sich wehren sollte. Wir sind dankbar für die Schaffung dieser Technik, doch gilt es immer zu bedenken, ob man Das was man schreibt, dem Gegenüber auch wirklich ins Gesicht sagen würde.

Es ist kein Geheimnis, daß gerade das patriotische Lager davon betroffen ist, arge Meinungsverschiedenheiten zu besitzen. Es ist auch in dem begründet, weil Menschen erkannt haben, die Politik dieses Systems nicht mehr zu unterstützen. Sie bilden sich ihre eigene Meinung und da dies dem System schaden könnte, sanktioniert man die Andersdenkenden mit Geldstrafen oder Gesinnungshaft. Das sich dabei eine Art hysterisches Mißtrauen gegenüber dem Anderen entwickelt, ist eine logische Konsequenz aus der praktizierten Denunziantenpolitik. Wir alle wissen, daß die sogenannten Trolle und Bezahlschreiber besonders in den patriotischen Kreisen ihr Unwesen treiben. Man kann diese oftmals nur schwer erkennen, und trotzdem ist es möglich, sie zu entlarven. Dafür gibt es bereits gute Beschreibungen, wie diese Trolle und Bezahlschreiber ihre „Arbeit“ machen. Es ist nichts anderes, als ein psychologisches Spielchen mit dem „Opfer“, welches sich die Trolle/Bezahlschreiber ausgesucht haben. Oft ist das „Opfer“ aber auch selbst schuld, sich in provokatorischer Weise durch den Troll aus der „Reserve“ locken zu lassen.

Vor kurzem fand ein wahres Gefecht auf einem anderen Blog zwischen Patrioten statt. Ob hier vielleicht nur Mißverständnisse oder ähnliches die  Parteien befeuerte, will ich von meiner Seite her nicht beurteilen. Doch ist es mir wichtig – gerade in der heutigen Zeit – die Leserschaft darüber zu informieren, daß ich diese Art nicht für richtig halte. Es ist eine Spaltung, die Uneinigkeit demonstriert. Und natürlich möchte ich einer Partei, welche sich auch an mich gewandt hatte, hier die Möglichkeit geben, eine Stellungnahme abzugeben. Selbstverständlich werde ich auch gern eine Stellungnahme der anderen Partei veröffentlichen, so sie sich an mich wenden sollte. Dieser Schritt der Veröffentlichung einer Stellungnahme scheint mir wichtig zu sein, weil sich dieser Streit auch in der Öffentlichkeit abgespielt hat.

Ich bitte um das Verständnis, daß dieser Artikel/Stellungnahme nicht kommentiert werden kann.

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Ubasser

Die Stellungnahme:

Ein Musterbeispiel für sinnlose Spaltung, welche in der Konsequenz zerstörend hätte wirken können, stellt die Geschichte dar, die uns (Amalek und Cindy) in den letzten Tagen widerfahren ist.
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Wie nun alle mitbekommen haben, wurde Roland verhaftet; aus welchem Grund wird demjenigen klar werden, der das folgende komplett durchliest.
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Im Zuge dessen haben wir für Roland sofortige Unterstützung in Form eines Anwaltes aus der nationalen Szene und Geldspenden zur Bezahlung des Anwaltes organisiert.
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Es wurde von MCE eigens für die Kameraden Rolands, die ihn unterstützen wollten, ein mit Paßwort geschützter interner Bereich eingerichtet, in welchem offen über die Entwicklungen bzgl. Rolands geschrieben werden konnte. In diesem Bereich waren auch zwei „Damen“ namens „Unkontrollierte Opposition“ und „Lena“ zugegen.
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Ob aus persönlichen oder ganz anderen Gründen, diese beiden fingen schon sehr früh an, gegen uns als Organisatoren der Hilfe für Roland zu intrigieren.
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Im Verbund mit der Betreiberin von „Deutscher Freiheitskampf“, Annette, welcher wir aufgrund einiger Vorkommnisse nicht vertrauten, schrieben sie die im internen Bereich vertretenen Kameraden an und versuchten, die Saat der Zersetzung bei diesen zu streuen.
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Das erste Mal mitbekommen haben wir dies, als die beiden „Damen“ bei Rolands Sohn Lügen über uns verbreiteten, was uns dieser mitteilte.
Daraufhin veröffentlichten wir diese Erkenntnis im internen Bereich, weil solcherlei intrigante Aktionen die gesamte Hilfe für Roland hätten gefährden können.
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Die Antwort darauf war jeweils ein Artikel von „Unkontrollierte Opposition“ und „Annette“, in welchen infame Lügen über uns verbreitet wurden.
Lustigerweise waren die Lügen so schlecht gestrickt, daß wir diese anhand schriftlicher Beweise sofort widerlegen konnten.
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Wer den Verlauf dieser Hetz- und Lügenkampagne verfolgen möchte, kann sich dies hier, inklusive unserer ausführlichen Stellungnahme dazu, durchlesen:
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Obwohl diese aus der Luft gegriffene Kampagne gegen uns die letzten Tage einigen Staub aufgewirbelt haben, zeigt sich letztendlich doch etwas Gutes:
Alle Kameraden wurden durch dieses durchschaubare Spiel noch fester zusammengeschweißt; ein Eisenband, welches sie zerstören wollten, wurde zu Stahl geschmiedet.
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Diese Geschehnisse zeigen überdeutlich, daß Spaltungsversuche keinen Erfolg zeitigen können, wenn unverbrüchlicher Zusammenhalt besteht; wenn der Sinn und Zweck einer Zusammenarbeit unter Kameraden das Verwirklichen von Idealen ist.
Spaltungsversuche können nur dann Erfolg haben, wenn die Zusammenarbeit untereinander auf einer wackligen Basis steht; wenn der Sinn des Zusammenschlusses untereinander nicht idealistisch gefärbt, sondern zweckmäßig ist – wenn also, wie im Kleinen so auch im Großen, aus einer Volksgemeinschaft Gesellschaft wird.
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Mit deutschem Gruß
Amalek und Cindy

Endspiel


Das 20. Jahrhundert war das Jahrhundert der Lügen in und vor allem über Deutschland. Leider hat die Lügerei im neuen Jahrhundert nicht aufgehört, es wurde im Gegenteil noch schlimmer. Mittlerweile sind wir soweit, daß die Wahrheit ein seltenes Pflänzchen geworden ist. In den Medien und in der Politik wird nur noch gelogen, nur noch die Unwahrheit verbreitet. Das allerdings ist ein gutes Zeichen: die Endphase ist erreicht, es wird nicht mehr lange weitergehen. Das politische Berlin ist zu einem Führerbunker geworden, eine wahnhafte Welt jenseits der Realität, wie sie im Film „Der Untergang“ gezeigt wird. Noch haben diese Wahnsinnigen reale Macht, mit der sie den Bürgerkrieg und die Zerstörung des Landes vorbereiten. Merkels willige Helfer haben nicht die Zivilcourage der Deutschen des Jahres 1945, die sich geweigert haben, Hitlers Nero-Befehle auszuführen.

Die Lügen beginnen gleich im Jahr 1900, mit der „Hunnenrede“ des Kaisers, als er die Truppen losgeschickt hat, um den Boxeraufstand in China niederzuschlagen. Nur ein einziger Reporter, zudem ein Sozialdemokrat, will gehört haben, daß die deutschen Soldaten sich einen Namen wie die Hunnen machen sollten, auf tausend Jahre hinweg. Diese Darstellung, die absolut nicht der Wortwahl Wilhelms II. entspricht, hat Eingang in die Geschichtsbücher und in die Feindpropaganda gefunden. Damals haben die anderen Völker gerufen: „Germans to the front!“, bald darauf waren die Deutschen nur noch „the Huns“. Es zeigt, nebenbei bemerkt, die Toleranz und die Pressefreiheit des Kaiserreichs, daß besagter Reporter und seine Zeitung straffrei ausgingen. Davon könnte sich das heutige Merkeldeutschland mehr als nur eine Scheibe abschneiden.

Die nächsten Lügen ließen nicht lange auf sich warten. Die Niederschlagung des Herero-Aufstands in Deutsch-Südwestafrika erfolgte weder besonders grausam, noch handelte es sich um einen Völkermord. Die Briten haben in Indien weit schlimmer gehaust, der kurz zuvor geführte Burenkrieg hat all die Grausamkeiten vorweggenommen, zu denen London fähig war. Pardon wird keiner gegeben, Gefangene werden keine gemacht? Der Befehl wurde zwar ausgegeben, jedoch nicht umgesetzt. Die Herero sind nicht zum Verschmachten in die Omaheke-Wüste getrieben worden, sie haben diesen Weg selbst gewählt, um sich in britisches Kolonialgebiet abzusetzen.

Der Erste Weltkrieg ist ausgebrochen, obwohl Deutschland und der deutsche Kaiser bis zuletzt versucht haben, den Krieg abzuwenden. Folgerichtig wurde der Kaiser als Kriegstreiber abgesetzt und Deutschland bekam in Versailles die alleinige Schuld am Weltkrieg zugesprochen. Natürlich waren die Deutschen während des Krieges die Hunnen, die besonders grausam gegen andere Völker vorgegangen sind. Ein besonders Beispiel sind die belgischen Kinder, denen die Deutschen die Hände abgehackt haben. Selbstverständlich wurde niemals auch nur ein einziges belgisches Kind gefunden, das von Deutschen derart verstümmelt worden war. Hingegen haben die Belgier aufständische Kolonialneger im Kongo derart bestraft, und wer sucht, findet die Photobeweise dafür.

Der Holocaust hat 1919 stattgefunden, mit sechs Millionen verhungernden Juden im neuen Sowjetrußland. So hat es damals in der New York Times gestanden. Und die Vergasungen? Die hat Kaiser Franz-Josef von Österreich-Ungarn bei den Kriegsgefangenen eingeführt, nur ist der leider gestorben, als die Lügenpropaganda gerade loslegen wollte. So mußten die Gaskammern bis zum Zweiten Weltkrieg warten. Eine einzige davon ist im Originalzustand erhalten geblieben, so, wie sie 1946 in Dachau gebaut worden ist. Allerdings bescheinigen selbst die modernen Historiker, daß diese wahrscheinlich niemals in Betrieb gewesen ist.

Der Zweite Weltkrieg hat nicht am 1. September 1939 begonnen, sondern am 24. März 1933, als „Judäa“ dem Deutschen Reich mittels der englischen Tageszeitung Daily Express den Krieg erklärt hatte. Hitler war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal zwei Monate im Amt, es hatte noch keine einzige Handlung gegen Juden im Deutschen Reich gegeben. Natürlich haben die Deutschen am 1. September 1939 das ahnungslose Polen überfallen, das seinerseits am 26. März eine Teilmobilmachung und am 3. August eine Generalmobilmachung ausgerufen hatte. Polen hätte nur der Rückkehr der Freien Stadt Danzig ins Reich zustimmen müssen und eine exterritoriale Landverbindung (Auto- und Eisenbahn) vom Reichsgebiet nach Ostpreußen zulassen sollen, und es hätte keinen „Überfall“ gegeben. Allerdings waren auch die Polen belogen und betrogen worden, den Frankreich und Großbritannien, die Polen zur Unnachgiebigkeit aufgefordert haben, haben keinen Finger gerührt, um den Polen zu helfen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam Deutschland eine neue Schuld aufgebürdet, die per Strafgesetz festgeschrieben werden mußte, damit es niemand wagt, per Logik oder Naturwissenschaft diese Schuld ad absurdum zu führen. Hitlers derart festgeschriebene Schuld wird seit 1949 an den Deutschen von willigen Helfern, Denunzianten und Gerichten vollstreckt. Es geht eben darum, die in Deutschland lebenden Nachfahren der NS-Opfer nicht erneut zu verunsichern, gerade so, als ob Juden in Deutschland in ständiger Furcht leben würden.

Was würde passieren, wenn der „Holocaust“ als Lüge zugegeben würde? Die BRD hat praktisch seit ihrer Gründung Reparationen und Wiedergutmachungen an Israel und die „Überlebenden“ geleistet. Sämtliche Nachkriegsregierungen stünden als Verräter da, die den Deutschen Leistungen abgepreßt haben, für die es keinerlei Grund gegeben hat. Die Helfer dieser Regierungen, mithin die gesamte Justiz, wären ebenfalls Verräter, denn zumindest Richter und Staatsanwälte sollten intellektuell in der Lage sein, die Wahrheit zu erkennen. Die komplette Presse, die Krokodilstränen vergossen und auf unsere Eltern und Großeltern eingeprügelt haben, wäre schlagartig unglaubwürdig.

Nicht die Nachfahren der Opfer, sondern die Nachkriegs-Republik wäre dauerhaft verunsichert. Das Staatsgebilde der BRD beruht auf Glaubwürdigkeit, diese wäre nachhaltig verspielt. Sämtliche etablierten Parteien müßten sich auflösen, wegen fortgesetzten Betrugs am deutschen Volk. Genau deshalb wird der Holocaust noch immer betont, genau deshalb wird das Strafrecht diesbezüglich immer weiter verschärft. Glauben Sie wirklich, ein Hitlergruß würde irgend jemandem materiellen, psychischen oder auch nur ideellen Schaden zufügen? Natürlich nicht, denn sonst würde er nicht ständig in diesen zahllosen „Dokumentationen“ im Fernsehen einem Millionenpublikum gezeigt werden. Auf der Straße hingegen, wo dies gerade ein Dutzend Leute mitbekommen, wird diese Geste hysterisch verfolgt…

Aber wir sind eben schuld. Wir haben auch den Zweiten Weltkrieg angefangen, wir haben sechs Millionen Juden weitgehend vaporisiert, wir haben 20 Millionen Sowjetbürger abgeschlachtet, die Wehrmacht und nicht die Alliierten oder die Rote Armee hat an allen Fronten unablässig Kriegsverbrechen begangen. Ganz Deutschland hätte es besser wissen müssen, unsere Vorfahren waren allesamt Hitlers willige Vollstrecker. Wer nicht in der SS gewesen ist, war zumindest bei der Gestapo. Für die deutsche Bombardierung Coventrys mit 900 Toten war die Bombardierung Dresdens mit 650.000 Toten nur ein Bruchteil der angemessenen Strafe, Hamburg und Köln, Würzburg und Pforzheim, überhaupt alle zerstörten deutschen Städte wiegen das bei weitem nicht auf. Nein, die Liste ist nicht vollständig. Sie paßt nur gut zum 20. Jahrhundert.

Nach dem Krieg wurde uns eingeredet, wir könnten uns aus der Schuld herauskaufen, wir könnten Wiedergutmachung leisten. Man hat uns aufgelogen, wir hätten Frieden, einfach so, ohne Friedensvertrag. Angeblich sind wir sogar ein souveräner Staat, in dem jedoch die Besatzer ihre Vorrechte festgeschrieben haben. Man behauptet, wir seien frei, obwohl wir noch immer am Gängelband laufen. Deutsche Kommunen sind bei Wall-Street-Banken dank kurioser Wetten hoch verschuldet, deutsche Vermögensanlagen in den USA sind nach wie vor ständig von willkürlichen Konfiszierungen bedroht. Wenn General Motors defekte Zündschlösser verbaut und deshalb 124 Amerikaner sterben, ist das mit 900 Millionen Dollar Strafe erledigt. Wenn VW Abgaswerte manipuliert, ohne daß ein einziger Amerikaner stirbt, wird über 90 Milliarden Dollar Strafe gesprochen.

Deutsche Firmen haben die Sanktionen einzuhalten, welche die USA über Rußland verhängt, während amerikanische Firmen ungerührt ihre Geschäfte fortsetzen. Die blühenden Landschaften, die uns im Zuge des Anschlusses der BRD an die DDR versprochen worden sind, haben sich als aufgelassene Industriebrachen erwiesen. Die Konkurrenz aus Mitteldeutschland wurde systematisch ruiniert, die Arbeitsplätze zerstört. „Westliche Investoren“, zutreffender Heuschrecken genannt, haben Land und Steuerzahler ausgeplündert, sich gut dafür bezahlen lassen, daß sie Arbeitsplätze vernichtet haben. Die D-Mark, das Symbol nachkriegsdeutschen Arbeitsfleißes, wurde auf dem Altar Europas geopfert, gegen eine Währung, die Europa an den Rand des Bürgerkriegs und des Zerfalls gebracht hat, gegen die Wiedergeburt der weichen italienischen Lira aus der Asche der harten deutschen Mark.

Woran erkennt man, daß ein Politiker lügt? Er bewegt die Lippen! Das war einmal als Witz gedacht, heute ist es eine Alltagserfahrung. Was heute noch als undenkbar hingestellt wird, ist morgen bereits alternativlose Wirklichkeit. Die Staatsschulden steigen trotz Rekordsteuereinnahmen unaufhörlich, jedes Unternehmen, das eine Bilanz aufweist wie Merkeldeutschland, wäre ein Fall für den Staatsanwalt wegen Insolvenzverschleppung.

Die Lügen werden immer dreister. Warum auch nicht? Ein Volk, das die Lügen des 20. Jahrhunderts ohne Widerstand schluckt, sie bereitwillig in die eigenen Geschichtsbücher schreibt, verdient es nicht anders. Und es verdient keinerlei Respekt. Die Medien lügen neue Wahrheiten zusammen, die das Volk zu glauben hat. Der Ziegenhirt aus Hinteranatolien, kaum des Lesens und Schreibens mächtig, bereichert uns kulturell? Womit denn? Mit welcher Kultur? Er hat doch nicht einmal die Kultur seiner Heimat in sich aufgesogen, wie soll er da bei uns Botschafter dieser Kultur werden?

Dönerbuden und Chinarestaurants, Pizza und Spaghetti in allen deutschen Küchen – dies haben wir dazugelernt, dies hat unseren Horizont erweitert. Aber sonst? Statt Kultur hat uns der Islam Salafisten, Islamisten, Terroristen und Haßprediger beschert. Wir haben den Koran gelesen und darin Aufforderungen entdeckt, Ungläubige abzuschlachten, zu unterwerfen und zu versklaven. Wir beobachten allenthalben, daß die Integration gescheitert ist. Nicht nur die Türken, die seit 1962 bei uns leben, sind nicht integriert, sogar die Juden, die seit 1.700 Jahren hier leben, sondern sich noch immer ab. Die hochgelobte Integration findet nicht statt, die Orientalen sind nicht bereit, sich einzugliedern.

Die Amerikaner werden als Beschützer und Freunde bezeichnet, dabei haben die USA seit ihrer Gründung unablässig Kriege geführt. Die USA haben die Welt ins Chaos gestürzt, mit ihren Kriegen in Afghanistan, im Irak, in Libyen, in Syrien, in Georgien und in der Ukraine. Die Sowjetunion hat spätestens 1991 aufgehört, den Terror auf der Welt zu finanzieren und zu bewaffnen, die Amerikaner haben da erst richtig angefangen. Ströme unschuldigen Blutes sind geflossen, zerschlagene Staaten auf der ganzen Welt klagen Amerika ob ihrer Verwüstung an. Und oft genug haben Deutsche mitgeholfen, sind als Kolonialtruppen in die zerstörten Provinzen des Imperiums nachgerückt.

Wenn bis heute noch nicht der Dritte Weltkrieg ausgebrochen ist, verdanken wir das der Besonnenheit der Russen und der Zurückhaltung der Chinesen, die sich beide weigern, den USA mit gleicher Münze zurückzuzahlen, was diese auf der Welt anstellen. Dafür werfen ihnen die Wahrheitsmedien Verstöße gegen die Menschenrechte vor, außerdem natürlich totalitäres Staatsgebaren. Der Sklavenhalterstaat Saudi Arabien, der bereitwillig Massenhinrichtungen abhält, der Terrormilizen ebenso finanziert wie Moscheen in Deutschland, wird in den Massenmedien nicht behelligt. Das sind ja „unsere“ Bastarde, wie es die Amerikaner so gerne ausdrücken.

Wir bekommen heute eine Wahrheit ins Haus geliefert, die wirklichkeitsferner nicht sein könnte. Da werden uns „Flüchtlinge“ untergejubelt, außerdem „Asylsuchende“, und eine Bundeskanzlerin behauptet, dafür gäbe es im Grundgesetz keine Obergrenze. In Wirklichkeit sind das alles keine Flüchtlinge, denn eine „Flucht“ endet, sobald ein sicheres Land erreicht ist. Syrer, Afghanen und Iraker, die im Libanon oder in der Türkei ankommen, sind dort – und NUR DORT! – Flüchtlinge. Wer weiterzieht, ist nicht mehr auf der Flucht, sondern Wirtschaftsmigrant. Asyl bekommt in Deutschland laut Grundgesetz nur derjenige, der politisch verfolgt ist. 99% der „Asylsuchenden“ sind nirgendwo politisch verfolgt. Europäische Verträge regeln außerdem, daß der Antrag auf Asyl im ersten europäischen Land gestellt werden muß. Mithin ist jemand, der durch halb Europa wandert, gar nicht berechtigt, bei uns um Asyl nachzufragen.

Das Verhalten dieser „Zudringlinge“ wird in den Wahrheitsmedien nicht thematisiert, da wird nur darüber berichtet, wie schlecht es diesen doch ginge. Diese Herrschaften erhalten in Deutschland eine Vollversorgung, Unterkunft, Verpflegung und Bekleidung. Warum diese Leute noch deutschen Bedürftigen in den Tafeln die Lebensmittel wegnehmen müssen, läßt sich nicht nachvollziehen. Diese Herrschaften wollen in Deutschland arbeiten, wenn nicht gar studieren, ohne der Landessprache auch nur im Ansatz mächtig zu sein. Die Medien tun so, als sei es UNSERE Pflicht, diese Defizite auszugleichen. Die meisten „Zuwanderer“ verfügen über keinerlei verwertbare Ausbildung, viele sind Analphabeten. Trotzdem wird so getan, als seien das Arbeitskräfte, die wir hierzulande dringend brauchen.

Die Zudringlinge haben nirgendwo auch nur einen Cent eingezahlt. Jede medizinische und sonstige Leistung, die sie in Deutschland beziehen, muß von Deutschen bezahlt werden. Neben den gesunden jungen Männern gibt es genügend, die ansteckende Krankheiten haben, die auf Organtransplantationen hoffen, gibt es hochschwangere Frauen und Kinder, die versorgt werden müssen. Die Kranken unter den „Zuwanderern“ erwarten bevorzugte Behandlungen, allgemein verhalten sich diese Leute, als seien sie die zukünftige herrschende Klasse. Die Kriminalität der „Zuwanderer“ wird gezielt verschwiegen und vertuscht. Offiziell wird das damit begründet, daß die Nationalität nur dort genannt wird, wo sie für die Tat oder ihre Aufklärung relevant ist. Mit anderen Worten, wenn ein Mörder aus Marokko schnell gefaßt wird, erfahren wir gar nicht erst, daß dieser Mörder eigentlich gar nicht nach Deutschland hätte gelassen werden dürfen.

Wo immer jemand noch deutsche Interessen wahrnimmt und vertritt, wird dieser sogleich als „Nazi“ oder „Rechter“ diffamiert. Nur Deutsche, die gegen Deutschland sind, die sich den Volkstod wünschen, die dieses Land vernichtet sehen wollen, sind noch gute Deutsche. Eine multikulturelle Gemeinschaft hat bislang nirgendwo auf der Welt funktioniert. Historisch war das Persische Reich ein großes, multikulturelles Gebilde. Das hat deshalb funktioniert, weil die einzelnen Völker für sich geblieben sind, also regional getrennt gewesen waren. Wo diese Völker hätten zusammenarbeiten sollen, im Kampf gegen Griechenland oder Alexander dem Großen, endete das jeweils im Desaster, in der Vernichtung der riesigen multikulturellen und nicht zur Zusammenarbeit fähigen Armee.

Solange die USA eine Außenstelle Europas gewesen sind, mit einer soliden weißen Bevölkerungsmehrheit, wurden sie reicher und mächtiger. Heute, als Bevölkerungsgemisch, zerfällt diese Weltmacht. Sogar das Militär verliert an Schlagkraft, kann nur noch zerstören, aber nicht mehr siegen und erobern. Der eurasisch-negroide Völkermischling, beherrscht von einer jüdischen Adelsrasse, ist in den USA weitgehend verwirklicht, denn die Juden stellen dort über 90% der höheren Bundesbeamten, sind außerdem führend im politischen Einfluß und an der Wall Street. Das Ergebnis ist eine überschuldete Weltmacht, deren industrielle Basis weggebrochen ist und die sich überall im Niedergang befindet. Mit der relativen Abnahme des weißen Bevölkerungsanteils seit 1945 ist der Abstieg der USA untrennbar verbunden.

Zu DDR-Zeiten hat jeder gewußt, daß in der Prawda nicht die tatsächliche, sondern die erwünschte Wahrheit steht. Die Aktuelle Kamera hat die Welt aus einem ganz bestimmten Blickwinkel betrachtet, und der Schwarze Kanal diente nicht der Information, sondern der Indoktrination. Heute ist die Tagesschau zur Aktuellen Kamera geworden, und an Stelle des Schwarzen Kanals sehen wir Monitor, Report oder Panorama. Allerdings war Eduard von Schnitzler der weitaus bessere Kabarettist.

Je schlechter es der DDR gegangen ist, je näher ihr Ende rückte, desto intensiver arbeitete die Staatspropaganda. In Merkeldeutschland ist das genauso. Die Armee Wenk wird nicht erscheinen und den Führerbunker freikämpfen, genausowenig, wie die „Zuwanderer“ die deutsche Wirtschaft stabilisieren oder gar die deutschen Rentner finanzieren. Alles, was Angela Merkel mit ihren „Flüchtlingen“ ins Land gebracht hat, ist das Potential für einen zukünftigen Bürgerkrieg. Diese Gegenbürger sind keine Klosterbrüder, denen eine kleine Zelle zur Meditation genügt und die sonst keinerlei weltliche Bedürfnisse haben, sondern Leute, die das Leben genießen wollen, jenes bessere Leben, das ihnen Angela Merkel so vollmundig versprochen hat.

Eine Million eingedrungener Männer aus einer rückständigen, gewaltbereiten Macho-Kultur wollen sexuelle Befriedigung. Frauen haben in ihren Herkunftsländern keinen Stellenwert, sie haben dem Manne untertan und zu Willen zu sein. Allein das ist ein gewaltiges Konfliktpotential, das, wie die Neujahrsnacht in Köln und anderswo gezeigt hat, nicht zu kontrollieren ist. Diese Leute wollen aber noch mehr, eigene Wohnungen, Autos, gutbezahlte und nicht allzu anstrengende Jobs. Und das wollen sie sich nicht in 20 oder 30 Jahren durch Fleiß und Anstrengung erarbeiten, sondern besser heute als morgen geschenkt erhalten. Sie glauben, sie hätten Anspruch darauf. Unsere Wahrheitsmedien belügen uns diesbezüglich nach Strich und Faden, denn das alles ist bekannt und absehbar. Nur gesagt wird es uns nicht, da herrscht ein Kartell des Belügens und des Verschweigens.

Wenn sich die moslemischen Zudringlinge erst einmal zu einem Mob geformt haben, der sengend und brennend, vergewaltigend und mordend durch unsere Städte zieht, läßt sich dies nicht mehr vertuschen. Deutschland hat nicht die Mittel, die Wünsche der Invasoren zu erfüllen, deshalb werden diese sich schließlich nehmen, was sie glauben, daß ihnen zustünde. Der Islam ist eine Kriegsreligion, die ihre Anhänger auffordert, neue Gebiete zu erobern. Ganz Nordafrika, die ganze Türkei, der Balkan und die Levante waren einmal christliche Gebiete. Der Islam hat die Christen dort ausgemordet, und nur Al-Andalus, die iberische Halbinsel, konnte dem Islam dauerhaft wieder entrissen werden. Der Islam wurde nirgendwo durch friedliche Missionierung verbreitet, sondern überall mittels Feuer und Krummsäbel. Doch Deutschland hat sich schon immer als zu harter Brocken für den Islam erwiesen. 732 bei Tours und Poitiers, 1529 und 1683 vor Wien wurde der Islam zurückgeschlagen, und bald werden wir eine neue Jahreszahl in diese Reihe einfügen.

Das Endspiel hat begonnen. Das ganze Lügengebilde, das in über hundert Jahren aufgebaut wurde, läßt sich nicht mehr halten. Die Politiker, jene, die uns die ganze Zeit belogen haben, können nur noch wählen, ob sie vom eigenen Volk beseitigt werden, oder ob dieses rächende Volk durch jene Invasoren beseitigt wird, die gerade ins Land geholt werden. Einige wenige unter den Politikern haben vorgesorgt, sie werden sich rechtzeitig absetzen. Die Mehrzahl der Demokraten ist jedoch nicht fähig, dies vorauszuahnen. Die Demokratie spült den Abschaum des Volkes an die Futterkrippen der politischen Macht, jene Leute, die erpreßt werden können, die Leichen im Keller haben. Das ist nicht die Elite des Volkes, das ist das mausgraue und zugleich niederträchtige Mittelmaß, was in der Demokratie zum Führungspersonal wird.

Die Demokratie ist so neu nicht, wieso ist das früher nicht aufgefallen? Ganz einfach: die römischen und griechischen Republiken waren elitäre Veranstaltungen, wo nur die Elite Zugang zu den Machtpositionen erlangt hatte. Im deutschen Kaiserreich hatte es die gewachsenen Strukturen gegeben, die diesen Kräften entgegengewirkt hatten. In der Weimarer Republik haben die Demokraten noch geübt, die hatten nicht die Zeit gehabt, sich zu entfalten. In der frühen BRD waren Politiker an der Macht, die nicht aus demokratischer Inzucht entstammten. Erst heute, nach fast 70 Jahren, wirkt sich diese Inzucht aus. Erst jetzt erkennt man, was aus einer Parteien-Demokratie wird, wenn diese sich ungestört entwickeln darf.

Uns steht eine Zerstörung bevor, die größer sein wird, als wir sie 1945 erlebt haben. Zum Glück wird das nicht unser alleiniges Privileg sein, denn die ganze Welt wird in diesen Kreis der Zerstörung einbezogen werden. Selbst wenn die kriegerischen Ereignisse nur auf Deutschland beschränkt blieben, erfolgte eine Kettenreaktion: Ohne Deutschland, ohne deutsches Geld, ist die EU nicht lebensfähig und wird untergehen. Das zerfallende amerikanische Imperium wird seine Vasallen nicht lange überleben, Israel ist ohne Hilfe Dritter sowieso nicht lebensfähig. Damit bliebe von dem, was heute „der Westen“ ist, nur Japan, Südkorea, Taiwan und Australien. Australien mag sich abkoppeln, die Asiaten werden jedoch an China fallen. Rußland hätte das Potential, es alleine zu schaffen, doch weitaus mehr hätte es zu gewinnen, wenn es als Schutzmacht Mitteleuropas aufträte, hier wieder für Ordnung sorgte. Es bräuchte nur ehrlicher und politisch großzügiger sein als es die USA gewesen waren, um Deutschland dauerhaft an sich zu binden.

Ein Endspiel hat die Eigenschaft, daß der Ausgang ungewiß ist. Die Gegner haben sich durch ein langes Turnier gekämpft, sich als die Besten erwiesen. Das hier beschriebene Endspiel sieht anders aus. Es ist die Lüge, die sich bis hierher durchgekämpft hat, die eine Unwahrheit auf die andere aufgetürmt hat, eine Vertuschung auf die andere. Das Lügengebäude wurde immer höher aufgetürmt, doch es ist letztlich nur ein Kartenhaus, welches das eigene Gewicht nicht mehr tragen kann. Dieses Kartenhaus wird einstürzen und vieles mit sich reißen. Unter diesem Kartenhaus wird die Zukunft jedoch nicht begraben, sondern freigelegt.

Nach dem Ende aller Lügen entsteht das Deutsche Reich!

© Michael Winkler

Quelle: http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

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Dank an Gerald!

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Ubasser

Englische Wahrheiten


“Die Wahrheit über Hitler aus englischem Mund”

Im allgemeinen kann die Beobachtung gemacht werden, daß die Engländer von ihrer Art her keinen rechten Zugang zum Wesen des Führers haben; um so bemerkenswerter sind die Erkenntnisse, welche in den folgenden Stellen zum Ausdruck kommen.

„Der Zauber seiner Persönlichkeit und seines Namens hat an seine Sache Männer mit einer Hingebung gebunden, die nur selten einem Führer gewährt wird. Nie hat eine Partei leidenschaftlichere Mitarbeiter gehabt.“

(Arthur Bryant, S. 246.)

„Hitler ist der einfache Mann aus dem Volke, kein philosophischer Automat, der totes Wissen hergibt, sondern im Gegenteil, er lehrt die Weisheit der Lebenserfahrung. So muß Hitler in den Augen seiner begeisterten Anhänger nicht nur als der deutsche Mensch, sondern ebenso als der natürliche Mensch gewertet werden. Nach allen Erzählungen scheint er eine große und echte Persönlichkeit zu sein; es würde deshalb ein großer Fehler sein, ihn einfach für einen ,Diktator‘ zu halten.“

(Wyndham Lewis, S. 46.)

„Man nehme Adolf Hitler als ein Symptom, als ein Sprungbrett, als einen bezeichnenden Zug auf dem Antlitz Europas, als politischen Heros, als eine Figur, die zur Antwort auf die unerträgliche innere Lage auf geschnellt ist, als neuen Boulanger (!) oder was man sonst will. Mir genügt es, ihn als Sinnbild der heutigen deutschen Männlichkeit anzusehen, vorwärts getrieben durch die bewunderungswürdige Fähigkeit, Ausdauer und geistige Scharfsinnigkeit des Germanen, der seine Politik nicht aus zweiter Hand beziehen, sich nicht vom Zufall treiben lassen will, sondern den gewaltigen Stier ,Finanz‘ bei den Hörnern packt und versucht, sich die Freiheit zu erringen.“

(Wyndham Lewis, S. 181.)

So sehen jene einzelnen Engländer und Schotten in Adolf Hitler den „Mann aus dem Volke“, d. h. den echten Vertreter von „Jedermann“, so wie man nach ihrer Meinung auch im uniformierten SA.-Mann nicht eine besondere Ausprägung erblicken dürfe, sondern einen einfachen deutschen Mann.

(I. A. Cole, S. 326.)

Darin liege das demokratische Grundelement des Nationalsozialismus. Dieser ,Jedermann“ Hitler freilich sei gerade auch deswegen der „Mann des Schicksals“ fiir dieses neue Jahrhundert geworden; seine Leistungen seien ohne Beispiel in der Geschichte.

(Ch. W. Domville-Fife, S. 266.)

G. Ward Price erinnert seine britischen Leser daran, daß seit den Tagen Luthers keine solche volkstümliche Kraft in Deutschland erschienen ist, noch ein solider Glaube, der Berge versetzen kann.

(S. 56 und S. 82.)

Das hat auch Lord Rothermere in seinem Bemühen um eine deutsch-englische Verständigung in seinen Zeitungen zum Ausdruck gebracht:

„Der Glaube verrichtet Wunder. Die Deutschen haben einen neuen und mächtigen Glauben gefunden. Er hat das Wunder bewirkt, daß die Berge von Schwierigkeiten, die den Weg zur nationalen Wiedergeburt versperrten, versetzt wurden. Aber er hat noch mehr erreicht. Er hat Deutschland eine neue Seele gegeben. Die letzten zwei Jahre haben eine Entwicklung gezeigt, die in ihren politischen Wirkungen ebenso tief und weitreichend ist wie die französische Revolution. Niemals zuvor in der Geschichte hat sich ein solcher Wandel in dem Charakter einer Nation, in ihren inneren Lebensbedingungen, in ihrer internationalen Stellung, ja sogar in der Haltung des Volkes innerhalb so kurzer Zeit vollzogen. Ich weise meine Landsleute darauf hin, daß Deutschland eine neue Gangart menschlichen Bestrebens eingeschlagen hat. Es hat eine beispiellose nationale Triebkraft voll höchster politischer Dynamik erreicht. Deutschland ist das neue Sparta. Der gleiche Geist in nationaler Zucht und Selbstaufopferung, der den wenigen Tausend Einwohnern eines kleinen griechischen Stadtstaates einen dauernden Platz in der Geschichte eintrug, wird jetzt wieder von 60 Millionen bewiesen, die in mancher Beziehung die klügsten, fleißigsten, kühnsten und tüchtigsten Menschen der Welt sind. Jeder, der Deutschland besucht, kann für seine Person die tatsächlichen Ergebnisse der Herrschaft Hitlers sehen. Ich will unten einige wenige der hervorragendsten erwähnen. Aber seine größte Tat kann nicht in Worten ausgedrückt oder in Statistiken umgesetzt werden – die Wiederentflammung der Seele des deutschen Volkes … Jeder ehrliche Mensch, der Deutschland in den Tagen vor Hitler kannte, wird einräumen, daß diese Taten ein Wunder nationaler Wiedergeburt darstellen. Sehen wir in Großbritannien klar, was diese Wiedergeburt bedeutet, oder ist unser Urteil noch durch verzerrte Eindrücke getrübt, die sich von Vorurteilen und Propaganda herleiten? Ich wiederhole, was ich bisher gesagt habe, daß fast alle über das nationalsozialistische System selbst in unseren vertrauenswürdigsten Zeitungen veröffentlichten Nachrichten reiner Unsinn sind.“

(Lord Rothermere, S. 199/200/201.)

So lesen wir, noch einmal, in einer Zusammenfassung ein verständiges britisches Urteil mit einem scharfen Hinweis darauf, welche Mittel gegen die deutsch-englische Verständigung eingesetzt wurden. Zurückgeführt aber wird auch in diesem Urteil alles, was Deutschland seit 1933 leistete, mit voller Klarheit und Bestimmtheit auf die Persönlichkeit des Führers:

„Es gibt keine Lebensniederlage für einen Mann wie diesen, der an sich und an seine Sache glaubt.“

(Macdonald.)

Es ist das Geheimnis dieser Gewißheit, daß, wer mit einer vollkommen gerechten Sache und mit der Natur selbst verbündet ist, sein Ziel erreichen muß.

(Bryant, S. 199).

Von einer solchen Position her können die Taten des Führers in den Augen dieser Engländer und Schotten auf nichts anderem gegründet sein als auf Folgerichtigkeit (consistency), auf Aufrichtigkeit (sincerity), auf unbegrenzter Tatkraft (titanic energy), auf Mut und unvergleichlicher Kühnheit („De l’audace et encore de l’audace et toujours de l’audace“), auf Selbstlosigkeit, Selbstzucht und unermüdlichen Einsatz der eigenen Person (siehe z. B. Price, Sarolea, Mottistone, Laurie). Von solchen Einsichten her konnte man dann jenseits des Kanals auch zu diesem zusammenfassenden Urteil über Adolf Hitler kommen:

„Es gibt Zeiten, wo Gott in seinem tiefen Empfinden für Leiden, die die Menschen sich selbst zufügen, einen Mann sendet, einfach und unmittelbar in seinem Denken, nur von der Leidenschaft beseelt, eine Idee, die ihn ganz erfüllt, in die Wirklichkeit umzusetzen. Hitler hat nicht nur den Auftrag erhalten, das deutsche Volk zu retten, sondern auch einem aus den Fugen geratenen Europa den Frieden zu sichern.“

(Laurie, S. 20.)

Die nationalsozialistische Leistung

Was geleistet wurde, kann man nur ermessen, wenn man den Weg und seine Schwierigkeiten bedenkt, die von der Partei und ihrem Führer zur Wiederherstellung Deutschlands überwunden werden mußten.

„Von den wesentlichsten Nachkriegsereignissen sollte man ausgehen: der Blockade, der Republik und ihrem Kampf mit dem Kommunismus, den schwarzen Truppen im Ruhrgebiet, der Währungsinflation und dem Ruin der mittleren Klassen, Arbeitslosigkeit, Bürgerkrieg, Parteiarmeen, parlamentarischem Chaos, Haß gegen die Verträge, keinem Glauben an Genf. Von dem deutschen Charakter kann ich nicht mit der Autorität sprechen, die eine lange Erfahrung gibt, aber Beobachter haben übereinstimmend erklärt, daß diese Ereignisse eine „Niederlagenneurose“ hervorbrachten, die Deutschland zu töten drohte und die im Lauf der Ereignisse geheilt wurde durch einen tief aufwühlenden Glauben und durch die Disziplin einer Führung, die das Verlorene zurückgab . . . Als erstes hatten die Deutschen ihre moralische Disziplin eingebüßt. Die jungen Männer, die sonst ihre militärische Dienstzeit gehabt hätten, von der aus sie in den Beruf gegangen waren, wurden durch Arbeitslosigkeit demoralisiert und wandten sich dem Kommunismus und dem Bürgerkrieg zu. Die neue demokratische Verfassung und die aufeinanderfolgenden demokratischen Regierungen brachten weder Führung noch Einheit. Das wirtschaftliche Elend trieb Familien, Klassen und Parteien zu gegenseitiger Anklage . . . Man sage, was man will von Hitler . . . Adolf Hitler beseitigte die ,Niederlagenneurose‘, indem er zunächst seiner Partei, dann dem Volke einen neuen Glauben an die nationale Zukunft, Führung, Disziplin, Organisation und  ein Programm gab. Deutschland war krank. Hitler besaß das Genie, ihm die heilende Hand aufzulegen.“

(Roger Chance, S. 66.)

So haben manche Engländer und Schotten erkannt, daß Hitler Deutschland seine Seele wiedergegeben hat, daß er die Deutschen wieder zu sich selbst zurückführte, nicht zu alten Zuständen, sondern zu neuen Ordnungen, welche weit in die Zukunft hinausweisen.

„Diejenigen, die die Ereignisse in Europa seit dem Kriege aus der Nähe betrachtet haben, wissen, wie schwierig der Weg nach aufwärts zur Wiedergesundung gewesen ist. Die Tatsache, daß das Deutschland, welches gezwungen wurde, den Vertrag von Versailles zu unterzeichnen, überhaupt eine Gesundung erlebte, ist für viele die Ursache eines ständigen Staunens, da die Friedensbedingungen, die den Stolz eines ritterlichen Feindes demütigten, so rachsüchtig waren. Heute kann es keinen Zweifel mehr über den Fortschritt geben, der in den letzten drei Jahren von Deutschland gemacht worden ist. Deutschland ist wieder eine Großmacht. Wahrscheinlich sogar eine noch größere als ehedem. Die vollständige Wandlung in den Ansichten und den Hoffnungen des deutschen Volkes ist ein Beweis für sein kraftvolles Herz und seine starke Aufbaukraft. Es ist sogar noch eine größere Leistung gewesen als der Wiederaufbau von Preußen unter Stein und Hardenberg nach der Schlacht von Jena.“

(Normann Hillson, S. 245.)

„Die Regierung ist mit der Arbeitslosigkeit fertig geworden … Sie hat die öffentliche Ordnung wiederhergestellt … Sie hat dem Lande seine Rüstung wiedergegeben und die ihm von den Alliierten auferlegten Demütigungen abgeschüttelt. Sie hat dem Lande ein Gefühl der Zielsicherheit gegeben. Sie hat einen riesigen philanthropischen Apparat geschaffen.“

(J. A. Cole, S. 327.)

So werden im Rundblick über Deutschland die verschiedenartigsten Veränderungen und Neugestaltungen hervorgehoben, die das nationalsozialistische Reich von den Zuständen zwischen 1918—1933 unterscheiden.

„In Deutschland haben die Industriebetriebe aufgehört, den wettbewerbsmäßigen, unorganisierten Charakter englischer Prägung zu tragen. Jeder deutsche Erzeuger, vom größten Unternehmer bis zum einfachsten Arbeiter, wird dazu erzogen, sich als Glied in einem Unternehmen von öffentlichem Nutzen zu fühlen und seine persönlichen Interessen natürlicherweise denjenigen des Landes in seiner Gesamtheit unterzuordnen. Persönliche Handlungsfreiheit bedeutet im allgemeinen sehr viel Wirrwarr, den man unter einem autoritären System vermeidet. Der Unterschied zwischen Deutschland und den demokratischen Ländern ist derjenige, der zwischen einem Berufs- und einem Amateurspieler beim Fußball besteht. Die Amateure können tun, was sie wollen, aber die Berufsspieler haben die Befriedigung, besser Fußball zu spielen. ,Mannschafts- Arbeit‘ (team – work) bei nationalen Angelegenheiten erfährt in England sehr viel Lippendienst, dennoch bleibt das Land in hohem Maße individualistisch. Die Nazis predigen nicht nur dieses Ideal, sondern sie verwirklichen es nach dem Sinn ihres Wahlspruches Gemeinschaft und Dienst (fellowship and service).“

(G. Ward Price, S. 115.)

Zu diesem besonderen Punkt „Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ bemerkt ein anderer Engländer entgegen der besonders unsinnigen in Großbritannien so weitverbreiteten Hetze:

„Ich erkläre als meine ehrliche Überzeugung, daß indem Deutschland von heute mehr wahres Christentum anzutreffen ist als jemals zur Zeit der Weimarer Republik.

(F. Yeats-Brown.)

Nicht allein in den äußeren Leistungen des Nationalsozialismus in Bezug auf Arbeitslosigkeit, Industrieorganisation, Wohlfahrtseinrichtungen, nationale Gesundheit, Lebenshaltung, Gemeinschaftsgeist usw., sondern auch in der Einwirkung auf den Menschen selbst erkennen die Engländer und Schotten, die nach Deutschland gekommen sind, um die Wahrheit über den „Hitlerismus“ festzustellen, die aufbauende Kraft des Nationalsozialismus.

Dr. A. J. Macdonald, Rektor von St. Dunstan-in-the-West schreibt:

„Vielleicht findet man die beste Garantie für die Stabilität von Hitlers Regime in der starken sittlichen Kraft und in dem strengen Leben des Mannes. Die moralische Reformation des modernen Deutschlands kann überall in Augenschein genommen werden. Das Hitlerregime hat den unsauberen Filmen Einhalt geboten, es hat die Straßen des Nachtlebens und die Nachtlokale geschlossen, und durch seine Propaganda stellt es die Reinheit der alten deutschen Ideale von Heirat und Familienleben wieder her. ,Es ist die erste Pflicht‘, wie er sagt, eines völkischen Staates, der Ehe die Weihe jener Institution zu geben, die berufen ist, Ebenbilder des Herrn hervorzubringen.’“

Der Verfasser geht dann zu den Fragen der Jugend über.

„Auch mit der Inangriffnahme des Problems der Nachkriegsjugend steht bis jetzt die Hitlerregierung allein da in Europa. Statt daß sie die Generation, die die Schule verlassen hat, aber noch nicht von der Industrie angefordert wird, mit der Arbeitslosenunterstützung in Faulheit verkommen oder ohne die Unterstützung verhungern läßt, hat Hitler die deutsche Jugend in verschiedene Organisationen hineingebracht, bei denen sie eine politisch und moralisch gesunde Erziehung bekommt, ihre Körper durch gesunde, disziplinierte Übungen müde macht und wo sie gleichzeitig Nahrung, Kleidung und Unterkunft erhält. Eines der überraschendsten Dinge, die dem Reisenden in dem neuen Deutschland begegnen, ist der fröhliche Ton und das gesunde Aussehen der jungen Männer, die zum Arbeitsdienst eingezogen wurden. Das gleiche gilt von den Kindern.“

(Macdonald, S. 40.)

G. Ward Price schreibt dazu:

„Die Kinder bieten das beste Zeugnis für die Vorteile dieser Regierung. Die Jungen und Mädel von Deutschland und Italien bieten jetzt in körperlicher und ganz allgemeiner Erscheinung das beste Bild von Europa. Sie übertreffen diejenigen anderer Nationen gerade so, wie es die englischen Jungen in den Tagen taten, als sie die einzigen waren, die Spiele spielten, während die deutschen Kinder blasse und bebrillte kleine Studenten waren.“

(Price, S. 164.)

Audi Sir Arnold Wilson verweist mit großer Bewunderung auf die Leistungen, die in der Jugend vollbracht worden sind:

„Ich habe gesehen, wie die deutsche Jugend beim Spiel und bei der Arbeit eine Energie und eine Begeisterung entfaltet, die, weil sie so ganz und gar uneigennützig ist, ganz und gar gut ist. Große dynamische Kräfte sind zur Entfaltung gebracht worden, die Reservekräfte sind noch größer … Sie genießen das Gefühl und den Glauben, daß sie wieder eine geeinte Nation sind, die imstande ist, der Welt ins Gesicht zu sehen.“

(Wilson, S. 96.)

Zusammenfassend äußert sich Sir Arnold Wilson dahin:

„Es gibt viel in der Lehre und Politik der Nazis, was wahr und gut ist, vieles, was der Jugend in der Welt Hoffnung und Vertrauen einflößt.“

(The Nineteenth Century Bd. 117 S. 664.)

Deutschland hat ein neues Gesicht bekommen. Deutschland ist wieder glücklich geworden. Von der Jugend her wächst ein neues Menschentum heran. Die neue Haltung des Deutschen zeigt die Wege zu einer Hebung des Menschen: ,a finer race‘, wie der Brite sagt, wird sichtbar.

„Die Nation blickt voll Hoffnung und voll Vertrauen auf den Führer in die Zukunft. Hoffnung gegen Verzweiflung — das fertig zu bringen, bedeutet schon etwas.“

(Robert Hastings, S. 36.)

Wenn jene Engländer und Schotten während ihrer Beobachtungsreisen durch Deutschland alle ihre Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten suchen in dem Bemühen, zu den letzten Zielen und Idealen, zu den tiefsten Antrieben und Kräften vorzudringen, wenn sie nach den gemachten Wertmaßstäben suchen, um diese neue deutsche Welt zu beurteilen, dann müssen sie auf das klassische Altertum zurückgreifen:

„Hitler ist ein großer Führer geworden; für den forschenden Beobachter jedoch liegt das Hauptinteresse nicht in seiner persönlichen Regierung, sondern in dem Staatsideal, das er entwickelt hat und in Deutschland verwirklicht. Er ist ein Vertreter aller jener, von Plato angefangen, die sich den Staat als ein organisches Ganzes vorstellen, das bewußt von einem ethischen Prinzip geleitet wird und vom einzelnen verlangt, daß jeder an seinem Platz seinen Teil dazu beitrage, diese ethische Idee, die den Staat trägt, Wirklichkeit werden zu lassen. Hitlers Originalität liegt darin, daß er solche abstrakten Ideen in ein lebendiges Lebensprinzip verwandelt, indem er die Abstraktion ,Staat durch die lebendige Wirklichkeit, die deutsche Nation‘ ersetzt.“

(A. P. Laurie, S. 29.)

So sind die Deutschen heute die Hüter des hohen Erbes der Hellenen geworden:

„Eine solche Erziehung von Persönlichkeiten nach der griechischen Auffassung vom Bürgertum ist die Aufgabe, die sich die Hitlerbewegung gestellt hat. Daß dieses Bewußtsein in den angelsächsischen Ländern nicht vorhanden ist, bedarf kaum der Hervorhebung. In Deutschland ist es jedoch lange Zeit vorhanden gewesen und brauchte deshalb nicht neu geschaffen, sondern nur als das Bedürfnis der Stunde wieder angeregt zu werden.“

(Wyndham Lewis, S. 57.)

Das sind sehr weitreichende weltgeschichtliche Zusammenhänge, die sowohl in die Vergangenheit zurück als auch in die Zukunft hinausgreifen und dem englischen Leser sichtbar gemacht werden sollen. „Nationalsozialismus, wie er heute in Deutschland verstanden und ausgeübt wird, hat wenig Ähnlichkeit mit der internationalen Form des Sozialismus, der in einigen anderen Ländern angepriesen wird. Ohne zu tief in diese Ismen und Ideologien moderner politischer Gedankengänge zu tauchen, muß hier gesagt werden, daß im Naziglaubensbekenntnis folgende grundlegende Prinzipien enthalten sind: Dienst am Staate; die Entwicklung des Charakters und die Stärkung der Willenskraft, Verehrung aller deutschen Führer der Vergangenheit und der Gegenwart; die Ehre, die durch die Ernennung auf einen Führer fällt, muß die Wirkung haben, daß ihm der Dienst Freude bedeutet und sein Bestreben stärkt, jedes Opfer zu bringen, das in der Folge von ihm verlangt werden kann, wenn es auch noch so hart ist; die Schaffung eines gesunden Volkes, weil ein krankes niemals den Anspruch auf Größe in der modernen Welt erheben kann; die Verpflichtung jedes einzelnen, seine geistige und körperliche Beschaffenheit zu verbessern, eine Person zu heiraten, die sich der gleichen Pflicht unterzieht; absoluter Gehorsam jedes einzelnen gegenüber den Führern des Volkes, die ihrerseits Männer und Frauen mit Willenskraft, Kenntnissen und Fähigkeiten sein müssen und ohne Rücksicht auf ihre gesellschaftliche Stellung ernannt werden; die Abschaffung jeder Art von Rang, der sich nur auf den Besitz von Eigentum gründet.“

(, S.41.)

Wer sich das vergegenwärtigt, der kann allerdings zu der Formulierung kommen:

„Tatsächlich ist das neue Deutschland in mancher Hinsicht spartanisch, wenn es fortdauernd auf körperliche Leistungsfähigkeit und der Aufrechterhaltung einfacher Beziehungen zwischen allen Gliedern der Gemeinschaft frei von jedem Klassengefühl besteht.“

(Charles W. Domville-Fife, S. VI.)

Diese deutsche Zielsetzung, die dem hellenischen Geist in seinen stärksten Formen entspricht, ist von einzelnen Engländern und Schotten gewürdigt worden. Wer kann den grenzenlosen Idealismus, den großen Schwung und den ungeheuren Fleiß in der deutschen Erneuerung durch die Bewegung von Adolf Hitler leugnen wollen? Freilich — selbst wenn der Engländer diesen „metapolitischen“ Einschlag im neuen Deutschland erkennt und anerkennt, so kommen doch manche Fremde noch mit der Frage, ob die „Politik von Tag zu Tag“, die der Nationalsozialismus führt, ob seine konkrete Handlungsweise, ob der Stil seiner Außenpolitik nicht doch kritisiert werden müsse? Insbesondere werden hier die Ereignisse zur Erörterung gestellt, welche die Beziehungen des deutschen Volkes zu den anderen Nationen betreffen.

Der Aufstieg Großdeutschlands

Wie ist Hitlers Weg im Bereich der internationalen Politik zu werten, so wird gefragt. Was sind seine Ziele in diesem Bereich? Wie steht es insbesondere mit den britischen Interessen gegenüber dem deutschen Aufstieg? Die erste Frage der Briten auf dem Gebiet der Außenpolitik Deutschlands war immer: Will Hitler den Krieg? Die von bestimmten Plutokraten abhängige Presse hat sieben Jahre lang immer mit diesem Kriegsschreck gearbeitet. Einzelne unabhängige Engländer und Schotten aber haben versucht, sich auch von dieser Meinungsmache möglichst freizuhalten. Wir wollen auch dazu einige Stimmen anführen. Zunächst wird mit Recht darauf verwiesen, daß die Deutsche Regierung wie keine andere eine Zusammensetzung aufweist, die jeden leichtfertigen Kriegsentschluß zur Unmöglichkeit macht.

„Hitlers erstes Kabinett umfaßte elf Männer, von denen nur drei aus körperlichen Gründen nicht an der Front gestanden hatten; fünf waren verwundet worden. Welches Kabinett in Europa kann so etwas aufweisen? Sie wissen, was Krieg bedeutet. Warum soll man ihren Wunsch, ihn zu vermeiden, anzweifeln?“

(Sir Arnold Wilson, S. 149.)

Dann kamen die ersten großen außenpolitischen Unternehmungen des neuen Reiches; die britische Öffentlichkeit stand vor der Frage, wie Hitlers Friedensoffensive zu beantworten sei.

„Die Forderung des deutschen Kanzlers an die Staatsmänner von Europa war, obwohl in der Art der Überbringung zu plötzlich, zum mindesten neu und empfahl sich dadurch, daß sie eine Herausforderung nicht zum Krieg, sondern zum Frieden darstellte. Diese bedeutsame Tatsache sollte ständig im Auge behalten werden.“

(William Harbutt Dawson, S. 401.)

Die „Herausforderung zum Frieden“ durch Adolf Hitler kam freilich einseitig von Deutschland; denn weder die westliche Presse noch die westlichen Staatsmänner haben Hitlers Friedensvorschläge ernsthaft aufgegriffen, obwohl jedem Einsichtigen deutlich sein müßte, daß die alten Friedensdiktate Keime zu neuen Kriegen enthielten.

„Daß Kriege in Europa ausbrechen können, ist durchaus möglich. Die Verträge von Versailles und Trianon haben die Samen gelegt zu zahlreichen Kriegen; der erste Schritt zum Frieden hin aber besteht darin, daß die Nationen die ehrlichen Absichten und den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit bei anderen Nationen voraussetzen sollten. Daß wir uns so weit von dieser vernünftigen Haltung entfernt haben, ist nicht den Völkern Europas zuzuschreiben, sondern ihrer Presse und ihren Politikern.“

(A. P. Laurie, S.43.)

Damit wird mit dem Finger auf die Kriegsschuldigen im eigentlichen Sinne gewiesen. Sir Arnold Wilson fürchtete, daß, wenn der Krieg unter diesen Umständen kommen würde, Großbritannien kein gutes Gewissen haben konnte.

„Die deutsche Nation steht unter harten Anspannungen“ – schrieb er 1936 – „sie bringt unerhörte Opfer an materieller Bequemlichkeit und persönlicher Freiheit fiür die Sache der Einheit, die sie nicht nur an sich erstrebt, sondern auch als Schritt auf dem Wege zu internationaler Gleichberechtigung, zu Ansehen und Chance im Rat der Weltmächte. Ihnen dies zu verweigern, ihnen alle Forderungen abschlagen, bedeutet, daß ein Krieg kommen muß; es wird ein Krieg sein, in den wir unter den gegenwärtigen Umständen nicht mit einem reinen Gewissen eintreten konnten, und diese Tatsache würde für den schließlichen Erfolg verhängnisvoll sein.“

(S. 280.)

Die innere Kriegsschuldfrage findet auch in einer Bemerkung der „Contemporary Review“ eine Beleuchtung, wenn es da im Anschluß an das Münchener Abkommen von 1938 heißt:

„Ob es nun möglich ist, mit Deutschland zu einer Verständigung zu kommen oder nicht, eins ist ganz sicher: die Haltung, die von den meisten in Mr. Chamberlains Opposition eingenommen wird, ist der sicherste Weg, den Krieg unvermeidlich zu machen.“

(H. Powys Greenwood, S.530.)

Was freilich der Ausgang sein würde, wenn trotz Hitlers Bemühungen um den Frieden durch den Einfluß von Männern wie Winston Churchill, Duff Cooper, Eden und den Führen der Labour-Party der Kampf unvermeidlich würde, haben einzelne Schotten und Engländer mit Besorgnis gefragt. Sie ahnten etwas von dem völlig neuen Geist, der das nationalsozialistische Reich beseelt.

„Wenn es noch einen Krieg geben sollte, was Gott verhüten möge, wird der Geist des deutschen Volkes nicht wieder zerbrochen werden.“

(Arnold Wilson, S.65.)

Es hat also Engländer gegeben, die mit völliger Klarheit und Bestimmtheit gesehen und verkündet haben, daß die Hoffnungen auf innerdeutschen Verfall eitel waren und daß die englische Staatsführung sich von ihren eigenen schwächlichen Wünschen und den interessierten Prophezeiungen der jüdischen Emigration in das gefährlichste und unsinnigste Unternehmen der englischen Geschichte hineintreiben ließ.

Seit 1933 sprach die westliche Welt vom Krieg gegen Hitler. Wer an diesem Kriege interessiert war, wurde dabei von Jahr zu Jahr offenkundiger. „Es ist meine Pflicht, dem Volk Angst einzujagen“ – hat einer der Kriegshetzer, der damalige Kriegsminister Duff Cooper, in seinem Feldzug gegen den Hitlerismus und für die Beschleunigung der Rekrutierungen in England in einem persönlichen Gespräch bekannt.

(Philip Gibbs, S. 122.)

Hitler aber trat dagegen mit dem größten Abrüstungsangebot hervor, das die Weltgeschichte kennt. Einzelne Engländer und Schotten haben die Bedeutung und die Tragweite dieser Vorschläge erkannt.

„Wenn Hitler der eigentliche Urheber dieses grandiosen Planes ist, dann erweist er sich als ein großer und kühner Mann. Er hat schon Deutschland aus der Verwirrung und dem Zusammenbruch gerettet; wie, wenn es sich erweisen würde, daß er Europa vor dem gleichen Schicksal bewahrte? Es wird ein Unglück geben, wenn die Maßnahmen, die hier vorgeschlagen werden, von den Mächten, die es hauptsächlich angeht, nicht in vollständiger und offener Weise in Betracht gezogen werden, und gleich fertig muß bei ihnen die Entschlossenheit herrschen, daß sie alles in ihrer Macht Stehende tun wollen, um die Vorschläge zu verwirklichen.“

(William Harbutt Dawson, S. 406.)

Der Beauftragte von Lord Rothermere, der Journalist Ward Price, bringt einmal zum Ausdruck, welche schwere Verantwortung diejenigen auf sich geladen haben, die diese einzigartige Gelegenheit zu Abrüstung und Frieden nicht ergriffen haben.

„Jetzt, da alle europäischen Regierungen größere Zerstörungskräfte als je zuvor aufbauen, mag daran erinnert werden, daß im Jahre 1934 der deutsche Kanzler eine allgemeine Begrenzung der Rüstungen vorschlug. Wenn das durchgeführt worden wäre, hätte man sich riesige Ausgaben und viel Aufregung erspart. Hitlers Plan sah eine Beschränkung der französischen und der deutschen Armee auf je 500000 Mann vor. Er wollte fünf Jahre warten, damit die Franzosen Zeit hätten, um auf diesen Stand hinunterzukommen. Tanks und Kanonen sollten nur in kleiner Form vorhanden sein, und Bombenflugzeuge sollten von allen Mächten aufgegeben werden. Deutschland bot an, sich für mindestens fünf Jahre mit der halben Luftflottenstärke Frankreichs oder mit 30% derjenigen aller seiner Nachbarn zusammengenommen zufrieden zu geben, je nachdem, welche dabei die niedrigere sein würde. Endlich willigte Hitler in die Ernennung einer internationalen Kommission die die Durchführung dieser Beschränkungen überwachen sollte. Die französische Regierung trägt die Verantwortung dafür, daß diese Gelegenheit, die sie uns allen bot, dem Rüstungswettrennen aus dem Wege zu gehen, zurückgewiesen wurde, und die englische Regierung trägt die Verantwortung dafür, daß sie versäumte, die französische Regierung zu einem anderen Kurs zu überreden. Die Folge der Ablehnung von Hitlers Vorschläge ist gewesen, daß wir jetzt – anstatt große Summen zu sparen, indem wir Deutschland die Gleichberechtigung im kleinen Maßstab zuerkannten – gezwungen sind, immer größere Summen auszugeben, um zu versuchen, nun auch den höchsten Stand zu erreichen, zu dem Deutschland fähig ist.“

(G. Ward Price, S.i j 1/1 52.)

Zu dem Entschluß, Deutschland die Gleichberechtigung auf dem Gebiet der nationalen Rüstungen zu gewähren, konnten die westlichen Politiker und deren Drahtzieher sich nicht durchringen. Wie Ward Price, so klagt auch Philip Gibbs darüber in tiefer Resignation; denn er sieht, daß gerade auf diesem Gebiet der Völkerbund völlig versagt hat.

„,Unsere Aufrüstung‘, erklärte mein Freund, Parlamentsmitglied der Liberalen Partei, ,ist ein Beweis dafür, daß wir die Idee des Völkerbundes aufgegeben haben. Jetzt ist die Regierung in der Hand der Rüstungsindustrie, und die Arbeiterpartei unterstützt die Aufrüstung, weil sie Arbeit und Lohn bedeutet — bis eben der Zusammenbruch oder die Explosion kommt. Als es noch eine Gelegenheit gab, überall Rüstungsbeschränkungen durchzuführen, da haben wir diese Gelegenheit gründlich verpaßt. Ich denke oft, es wäre besser gewesen, wenn die Befürworter des Völkerbundes nicht aus Parteimitgliedern bestanden hätten. Sämtliche Parteien priesen ihn als ein wunderbares Ideal, um das sich in Wirklichkeit keiner kümmerte“

(S. 130.)

Mit dem Wiederaufstieg Deutschlands und der Wiederherstellung seiner europäischen Freiheit ist es bei der feindseligen Einstellung der Westmächte gegen das sich erhebende Reich zu einer Reihe von Krisen gekommen. Auch zu diesen kritischen Augenblicken der europäischen Geschichte zwischen 1933 und 1939 liegen uns einige Äußerungen von Engländern und Schotten vor, welche uns einen Einblick in jene Kreise in Großbritannien gewähren, welche heute zum Schweigen verurteilt sind. Zur Rheinland-Besetzung hören wir:

„War es, im ganzen gesehen, eine so ungeheuerliche Sünde, die deutschen Soldaten von einem Teil ihres eigenen Landes in den anderen marschieren zu lassen, von dem man sie durch fremdes Diktat siebzehn Jahre lang ausgeschlossen hatte, daß wir ihn (Hitler) immer noch mit unverdaulichen Predigten über die Pflicht, folgsam und artig zu sein, bearbeiten müssen? Die Engländer sollten ein wenig mehr von dem ,Sportsgeist“ zeigen, der ihnen so gut ansteht. Denn wie lange würden wir ein solches Diktat hingenommen und ertragen haben? Kann es viele von uns geben, die, wenn sie in der Lage der Deutschen gewesen wären, nicht lieber gesehen hätten, es würden hundert Verträge gebrochen, als daß sie eine solche Demütigung auch nur 17 Tage, geschweige denn 17 Jahr lang ertragen hätten? Weiter noch, wenn Hitler einer Vertragsverpflichtung aus dem Wege gegangen ist: haben wir denn niemals das gleiche getan, wenn starke Gründe dafür vorlagen?“

„Was Hitler getan hat, ist folgendes: er hat den ersten wirklichen Versuch seit 1919 gemacht, Europa zu normalen Zuständen wieder zurückzuführen, und zwar aus dem Bewußtsein heraus, daß nur dann das dringende Werk eines Wiederaufbaues beginnen kann, wenn ein klarer Kurs vorgezeichnet und feste Grundlagen gelegt worden sind.“

(William Harbutt Dawson, S. 402/3.)

Nach der Rheinland-Besetzung und der Aufhebung der Locarno-Bestimmungen wurde die nächste große Erregung in England durch den A n s c h l u ß , d. h. die Wiederherstellung der Verbindung Österreichs mit dem Reich, hervorgerufen. Gegen diese künstliche Aufregung schrieb A. P. Laurie:

„Es wird die Anklage erhoben, daß das deutsche Volk unter Anwendung von Gewalt gehandelt habe. Da aber alle diese Veränderungen in vollkommen ordentlicher Weise erreicht worden sind, da sie unter der jubelnden Zustimmung der betroffenen Bevölkerung und ohne Verlust eines einzigen Menschenlebens vor sich gegangen sind, fällt die Klage auf Gewalt vollständig unter den Tisch. In diesem Lande gibt es Leute, die reden von einem ,Angriff‘ auf Österreich. Ein ,Angriff, bei dem die Bewohner des ,angegriffenen  Landes die Gewehre der ,Angreifer‘ mit Blumen schmücken, ist etwas Neues in der Geschichte.“

(S. 80.)

Auf Österreich folgte schnell die Sudetenfrage; diese fand ihre Lösung in München, wo England und Frankreich der Verbindung der rein deutschen Teile von Böhmen und Mähren mit dem Reich ihre Zustimmung erteilen mußten. Damit war eine besondere deutsch-britische Friedenserklärung verbunden worden. Wie aber haben die mächtigen Gegner Deutschlands in Großbritannien den Münchener Abschluß aufgefaßt? Als einen Schritt zum Frieden oder als ein Mittel zur Kriegsvorbereitung? Auch zu dieser Frage hat sich Dr. Lauri geäußert:

„Seit der Unterzeichnung der Friedenserklärung zwischen Chamberlain und Hitler im September sind die Ereignisse in Europa rasch weitergegangen. In Großbritannien war die Antwort auf die Friedenserklärung ein wilder Feldzug in der britischen Presse gegen Deutschland und ein Ansturm auf Chamberlains Politik sowohl von der parlamentarischen Opposition wie auch von Mitgliedern seiner eigenen Partei. Die Friedenserklärung wurde einfach übergangen und der Krieg mit Deutschland wie eine Selbstverständlichkeit besprochen. Chamberlain konnte seine Stellung nur dadurch halten, daß er die Ausgaben für Rüstung gewaltig steigerte.“

(S. 167.)

Wenn man angesichts dieser Entwicklungen im Winter 1938 – 39 nach den tieferen Gründen forschte, die die Mächte des Westens dazu brachten, im Krieg gegen Deutschland die einzige Rettungsmöglichkeit für ihr System der Weltbeherrschung zu erblicken, so trifft man auf die plutokratischen Mächte und Tendenzen und ihre Methoden, Presse und Parlamente zu kontrollieren.

„Die deutsche Regierung hat gezeigt, daß Gold nicht nötig ist; das ist einer der Gründe für die Politik, die Großbritannien, Frankreich und die Vereinigten Staaten gegen Deutschland betrieben haben. Millionen werden für diese Propaganda ausgegeben; wenn aber einmal die Völker von Großbritannien, Frankreich und USA sich darüber klar werden, daß das Geschrei, Deutschland strebe nach Weltherrschaft, heute eine ebensolche Lüge ist, wie es 1914 eine Lüge war, daß die einzige Gefahr für die Demokratie ihre eigene Mißregierung ist, ihre Schwäche gegenüber den Interessen des Kapitals und ihre Preisgabe öffentlicher Interessen gegenüber dem gierigen Drängen der Politiker nach Macht, daß sie von der Hochfinanz wie Schafe zur Schlachtbank getrieben werden, genau so, wie sie in den Burenkrieg hineingetrieben wurden, dann werden sie in Empörung ausbrechen!“

Das sind warnende Worte aus dem Sommer 1939. Der Verfasser fügte hinzu:

„Die Empörung hat in England schon begonnen, wenn sie auch von unserer Presse noch nicht berichtet wird.“

(Laurie S.175.)

Deutsch-britische Verständigung

Während von 1933 ab die ständige Hetze der englischen Presse mit allen daraus hervorgehenden Folgerungen die Entwicklung auf den Krieg hintrieb, hat Deutschland mit erstaunlicher Selbstbeschränkung um Verständigung und deutsch-englische Zusammenarbeit geworben*). In Deutschland wurde die Presse gegenüber der englischen Hetze bewußt gezügelt, die englische Presse aber durfte mit der faulen Entschuldigung von der sogenannten Pressefreiheit zügellos die englischen Massen gegen das deutsche Volk aufpeitschen. Trotz dieser Haltung der britischen Presse haben in dieser Frage der Zusammenarbeit der beiden Völker an der Nordsee einzelne Engländer und Schotten die wiederholten Angebote des Führers doch beachtet und befürwortet; zum Unglück Großbritanniens aber vergeblich.

Jene Engländer und Schotten, die das Bemühen des Führers verstanden hatten, erkannten, was ein deutsch-britischer weltpolitischer Ausgleich für das Schicksal Europas bedeuten mußte. Voraussetzung eines solchen endgültigen Ausgleichs war die Gleichberechtigung der beiden Mächte, was praktisch-politisch in der Sicherung der Blockadefestigkeit Deutschlands zum Ausdruck kommen mußte. Diese Unabhängigkeit von der Willkür der britischen Blockade oder Blockadedrohung sollte nach britischem Wunsche unter allen Umständen, also auch mit den Mitteln des Krieges verhindert werden! Deshalb das Garantieangebot, selbst in der Form von „Blankoschecks“, an verschiedene osteuropäische Mächte. Den anderen Streitpunkt des deutsch-britischen Ausgleichs bildete die ‚Kolonialfrage. Vom Führer ist auch hier nichts vorgeschlagen worden, was nicht auch von Großbritannien ohne eine wirkliche Beeinträchtigung seines Weltreichs hätte gewahrt werden können.

*) Siehe Fritz Berber: Deutschland-England 1933 bis 1939, Die Dokumente des deutschen Friedenswillens. Essener Verlagsanst., 1940.

Es ist nicht unsere Absicht, hier den Umkreis der Stimmen zu erfassen, welche zeigen, daß eine Reihe von Engländern und Schotten mehr oder weniger bereit war, den Weg zur deutsch-britischen Verständigung einzuschlagen. Wir wollen nur zwei Mitglieder des Oberhauses zu dieser Frage hören; die eine Stimme hebt die Bedeutung der Tatsache hervor, daß das Angebot Hitlers von der ganzen deutschen Nation mitgetragen würde, und die andere Stimme den Ernst und die Aufrichtigkeit dieses Angebots. Lord Rennel hat in den Debatten des Oberhauses 1936 ausgeführt:

„Uns wird heute eine anscheinend sehr große Möglichkeit geboten: in dem Bewußtsein, die ganze Nation in Übereinstimmung hinter sich zu haben, fordert der von einem großen Volk, das so viel zur Kultur der Menschheit beigetragen hat, anerkannte Führer uns auf, die Vergangenheit zu vergessen, die Streitaxt zu begraben, Mißtrauen und Argwohn beiseite zu legen und am runden Tisch Platz zu nehmen, um einen Plan zu beraten, der den Frieden der Welt sichert.“

(Debates, Band 100, Sp. 567.)

Das andere Wort stammt von Lord Mottistone, der während der Debatten im Oberhaus öffentlich bekannt gab:

„Ich habe viele Unterredungen mit Hitler gehabt. Ich glaube, ein jeder, der mit diesem bedeutenden Manne in wirkliche Berührung gekommen ist, wird mit mir in einem Punkte übereinstimmen, so sehr wir auch in anderen Punkten vielleicht verschiedener Meinung sein mögen — das ist die Tatsache, daß er absolut vertrauenswürdig, aufrichtig und selbstlos ist. In diesem Punkte stimmen alle überein, auch diejenigen, die Hitlers Politik an sich für falsch halten.“

(Debates Bd. 96 Sp. 1044.)

So wie hier Lord Rennel und Lord Mottistone, hat eine ganze Reihe von bedeutenden Engländern und Schotten die Angebote des Führers, die deutsch-englische Politik auf eine Linie zu bringen, im positiven Sinne aufgenommen. Leider waren es aber immer nur Männer, die keine unmittelbare politische Verantwortung trugen. Die Verantwortlichen haben, wie bekannt, genau das Gegenteil der Politik verfolgt, die ihnen diese Männer auf Grund der in Deutschland gewonnenen Erkenntnisse anrieten.

Damit ist der weitsichtige Versuch Hitlers nicht ans Ziel gelangt, Großbritannien glaubte die wahre Gleichberechtigung Deutschlands verhindern zu müssen. So kam es zum Kriege. […]

Quelle: Zeitzeugenarchiv

Orginal: „Die Wahrheit über Hitler aus englischem Mund“

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Ubasser

Der Plan, der keinem Plan folgte


Wie bereits angekündigt, möchte ich mit diesem Artikel, welcher die eigentliche Situation um 1940/41 in Deutschland darstellt, beginnen. Sie werden lesen, wie es um unsere „Aufrüstung“ zu Kriegszwecken aussah, Sie werden auch lesen, welche diplomatischen Mühen sich die damaligen Politiker machten, um einen Krieg zu verhindern. Alle Ereignisse sind bestens dokumentiert und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in den teilnehmenden Staaten dieser kriegerischen Auseinandersetzung.

Das Ziel ist es zu verstehen, daß der Schuldkult der uns heute täglich umgibt, keine Grundlage hat. Historische Ungenauigkeiten, Fälschungen oder Vernichtung von Dokumenten, Verhinderungen in der Geschichtsforschung, Verdrehungen der Fakten, falsche Gewichtung von Ereignissen, sowie fehlender Hintergrundinformationen, Erfindungen von Ereignissen sind heute der Maßstab der offiziellen Geschichtsschreibung. Wer sich dessen bewußt geworden ist, wer oder was heute die BRD ist, versteht auch die revisionistische Geschichtsschreibung im vollen Umfang. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie sich vorher die Mühe machen, folgenden Artikel zu lesen: Die Schizophrenie der BRD-Politik.

Gab es zu Hitlers Kriegführung einen Generalplan?

kampfVon Andreas Naumann

Als die Siegermächte in Nürnberg das Internationale Militärtribunal errichteten, gingen sie davon aus, daß die Machteliten des „Dritten Reiches“ Europa mittels einer Verschwörung und aufgrund eines gemeinsamen Planes in ihre Gewalt gebracht hätten. Obwohl die Ankläger dem Vorwurf in jahrelangen Untersuchungen nachgingen, ließ sich der Beweis nicht erbringen. Dennoch beharrt die Zeitgeschichte weiterhin auf dem Standpunkt, daß der deutschen Kriegspolitik ein mehr oder weniger fest umrissenes Programm vorgelegen habe. So spricht Andreas Hillgruber, dem ein Großteil der Zeithistorie darin gefolgt ist, von einem Stufenplan, dessen Schritte „weit über die Eroberung von Lebensraum im Osten und Ausrottung der Juden in Europa hinausgegangen seien“. Ausgehend von seinem Programm der zwanziger Jahre, »habe der Führer in stufenweisem Vorgehen „ein europäisches Kontinentalimperium“ errichten wollen, das „in der auf ihn folgenden Generation die Basis für einen Entscheidungskampf zwischen der „Weltmacht Deutschland“ und der „Weltmacht“ USA abgeben sollte“. Danach sei der Krieg in Europa langfristig geplant und vorbereitet worden.

Das ist eine Theorie, die mit Recht auch im Ausland auf Widerspruch gestoßen ist und die sich bei näherer Betrachtung als unhaltbar erweist, denn sie fußt auf der Annahme, daß Hitlers Vorgehen primär weltanschaulich-dogmatisch ausgerichtet gewesen sei, was für seine Kriegführung so nicht zutrifft.

hitler_prinz_paul

Hitler mit dem jugoslawischen Prinzregenten, Prinz Paul Karageorgevic, bei einer Parade 1939. Zu diesem Zeitpunkt verfolgte HIitler keine imperialistischen Ziele. Er wollte einzig die Machtposition Deutschlands in Europa verbessern, und das hieß in erster Linie, die Bestimmungen des Schanddiktats von Versailles rückgängig zu machen. Nur noch die Korridor- und die Danzig-Frage standen offen.

Hätte Hitler den Nichtangriffs-Pakt vom 23. August 1939 mit seinem ideologischen Erzfeind Stalin überhaupt abschließen können, wäre dies der Fall gewesen? Es war ein Pakt, der alles über den Haufen warf, was Hitler bisher vertreten hatte. Wieso konnte er sich dazu bereit finden, der den Bolschewismus haßte wieder Teufel das Weihwasser? Dieses Bündnis war doch nur aus dem einen Grund eingegangen worden, im heraufziehenden Konflikt mit Polen nicht in einen „Krieg mit verkehrten Fronten“zugeraten. Denn der Krieg mit den Westmächten war es, den er unter allen Umständen vermeiden wollte und den er damit zu vermeiden hoffte. Denn so töricht, sich gegen die vereinigte Macht von Deutschland und Rußland zustellen, konnten die Westmächte nach seinem Dafürhalten nicht sein. Schon im Jahre 1914 wären sie ohne Rußlands Waffenhilfe verloren gewesen. Um den Krieg mit Westeuropa zu vermeiden, war er sogar bereit, sich mit dem „bolschewistischen Weltfeind Nummer 1“ in ein Boot zu begeben. Kurzfristig sollte das geschehen, versteht sich, denn danach würde man weitersehen. Aber schon das, schon diese Wendung, die alle Welt überraschte, stand der These vom Dogmatismus Hitlers deutlich entgegen.

Es war eben nicht die langfristige Planung, die Hitlers Vorgehen auszeichnete. Viel eher war es seine durchtriebene Wendigkeit, gepaart mit Bluff und Drohung, die ihn befähigte, den jeweils günstigsten Augenblick zu erfassen, um nach Art eines Spielers den aus der jeweiligen Lage zu ziehenden Vorteil zu erlangen. Sein Handeln war hektisch und aufgeregt, alles andere als kaltblütig und von langer Hand geplant. Es ist nicht Hitler gewesen, der über viele Jahre hinweg im stillen den Plan verfolgt hat, die Unterwerfung Europas, ja der ganzen Welt zu betreiben. Das lag weder in seiner Absicht, noch paßte es zu den von ihm meist kurzfristig verfolgten Zielen. Viel eher dagegen reimte es sich mit dem Täterprofil eines Diktators vom Format Stalins zusammen.

Mann des Jahres

Mann des Jahres 1938

Der Hitler des Jahres 1939 jedenfalls wollte nicht zum Imperator werden, nach dessen Pfeife die europäischen Völker tanzen sollten. „Ein neuer großer Krieg war das letzte, was Hitler wollte.“ Er wollte weder Frankreich besiegen, noch England den Platz in der Welt streitig machen, vorausgesetzt diese waren bereit, auf Nimbus und Siegerpose von Versailles endgültig zu verzichten und sein Drittes Reich als gleichberechtigten Partner anzuerkennen. Hitler war sich bewußt, daß die Westmächte mit all ihren Ressourcen dem Reich überlegen waren. Ihnen die Gleichberechtigung ab zu trotzen galt ihm als vordringliches, aber lohnendes Geschäft, um das Reich endgültig in Europa zu festigen und am Ende sogar die Kolonien zurück zu erhalten. Das war ein Geschäft, bei dem es darauf ankam, in Einzelfragen die Oberhand zu gewinnen, ohne die Dinge auf die Spitze zu treiben. So war es ihm bisher immer gelungen, durch Fixigkeit, Übertölpelung und Einschüchterung jedes einzelnen seiner Gegner kurzfristig Vorteile zu erringen, um langfristig die Position des Reiches Schritt für Schritt zu verbessern. „Hitlers Zuversicht, daß sich die Serie müheloser Erfolge fortsetzen ließ“, wuchs von Mal zu Mal. „Und wenn er je Zweifel hatte, dann wurden sie jedenfalls von der kumulativen Wirkung seiner berauschenden Erfolge erstickt. Selbst als ihm klar wurde, daß weitere Abenteuer zum Krieg führen konnten, dachte er nur an einen kurzen und begrenzten Konflikt.“

Nein, der Hitler von 1939 wollte die Westmächte nicht schlagen. Was hätte denn an ihre Stelle treten sollen? Er wollte im Gegenteil das britische Empire erhalten, ebenso wie er sich ein Frankreich wünschte, dem man vertrauen konnte. Der Hitler von 1939 dachte noch in Perspektiven, nach denen jede der klassischen Mächte Europas ihren Platz behaupten durfte. Erst der Hitler, der in Rußland von einem Schlachtfeld aufs andere eilte, dem die Zeit weg lief und dessen Gegner ihm über den Kopf wuchsen, erst der Hitler, dem die Städte zerbombt wurden und der den Krieg ohne bedingungslose Kapitulation nicht beenden konnte, wurde zum Verzweifelten, der die Katastrophe nicht abwenden konnte.

Oberbefehlshaber der polnischen Armee war Marschall Rydzsmicly (hier mit Staatspräsident Ignacy Moscicki) . Seitdem britischen Blankoscheck von März 1939 war das deutsch-polnische Verhältnis festgefahren. Im August 1939 meinte Rydzsmicly in Krakau vor einer Offiziersversammlung: »Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird es nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.«

Oberbefehlshaber der polnischen Armee war Marschall Rydzsmicly (hier mit Staatspräsident Ignacy Moscicki) . Seitdem britischen Blankoscheck von März 1939 war das deutsch-polnische Verhältnis festgefahren. Im August 1939 meinte Rydzsmicly in Krakau vor einer Offiziersversammlung: »Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird es nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.«

Was der Hitler von 1939 dagegen im Sinn hatte, war, daß Paris und London ihm das Recht zubilligten, das ganze Gewicht des deutschen Reiches dort in die Waagschale zu werfen, wo es in Osteuropa jetzt darum ging, klare Verhältnisse zu schaffen, mit denen man leben konnte. Die österreichische, die sudetendeutsche und die tschechoslowakische Frage waren 1938/39 gelöst worden, selbst das Memelland war an das Reich zurückgefallen. Allein die Korridor- und die Danzigfrage harrten noch der Lösung und standen als letzte im Raum. Auch sie waren ein Relikt des „Schanddiktats von Versailles“, wie es damals hieß, und viele Deutsche empfanden es so.

Warum es darüber zum deutsch-polnischen Konflikt gekommen ist, war kürzlich erneut Gegenstand von Untersuchungen und bedarf hier nicht der Erörterung im einzelnen. Neuere Analysen kommen zu dem Ergebnis, daß die Ursachen nicht in den von der Zeithistone behaupteten langfristigen Kriegsplänen Hitler zu suchen sind, sondern in dem schlechten deutsch-polnischen Verhältnis, das andere Mächte zum Anlaß nahmen, von außen ein zu wirkten. Diesen Konflikt galt es zu lösen, ihm widmete Hitler alle Energie. Erst als jener drohte, zum europäischen Krieg auszuufern, erst als London und Paris am Abend des 1. September 1939 Berlin aufforderten, seine Truppen hinter die Demarkationslinie zurückzuziehen, war Hitler zum Einlenken bereit. Denn „er hielt die Briten für nüchterne und rational denkende Menschen, die ihre Emotionen mit dem Verstand kontrollieren, und glaubte daher, sie würden nicht im Ernst daran denken, wegen Polen einen Krieg zu führen, wenn sie nicht die russische Unterstützung hatten“.

Die heutige Zeitgeschichte unterschlägt Hitlers Einlenken in letzter Minute mit Bedacht. Nur wenige wissen, daß der Mann, von dem die Zeitgeschichte berichtet, sein ganzes Bestreben sei es gewesen, den Zweiten Weltkrieg anzuzetteln, noch im letzten Augenblick den verzweifelten Versuch unternahm, den Kriegsausbruch zu verhindern, und daß er dazu in der Nacht zum 2. September 1939 den Presseattache an der Deutschen Botschaft in London zu einem Sofort-Angebot an die Westmächte bevollmächtigte, seine Wehrmacht hinter die deutsche Staatsgrenze zurückzuziehen und darüber hinaus vollen Schadenersatz an Polen zu leisten.

(Bemerkung: Hitler ließ die gesamte Armee in der Nacht vom 2. zum 3. September anhalten. Genau durch diese Verzögerung kam es zu massenhaften Übergriffen der Polen auf Volksdeutsche, der Bromberger Blutsonntag sei hier stellvertretend genannt. Hitler wollte mit dieser Geste von den Westalliierten die Bestätigung erhalten, daß sie sich am Danzig- und Korridorproblem mitbeschäftigen – Hitler wollte es also nicht als deutsch-polnisches, sondern als international behandeltes Problem geklärt wissen.)

Also genau das wollte er tun, was London und Paris in gleichlautenden Noten von ihm forderten. Als Voraussetzung verlangte er lediglich, daß die Westmächte sich zu Verhandlungen bereit erklärten. Das war nicht zuviel verlangt, denn noch war dafür Zeit. Noch war das britische Ultimatum nicht ausgesprochen, noch wurde in der französischen Volkskammer darum gerungen, ob man der britischen Aufforderung zum Ultimatum an Berlin folgen solle, denn der Widerstand dagegen war groß. London aber hatte ein für allemal entschieden, den Konflikt durchzustehen, das britische Kabinett beharrte auf dem Ultimatum, und London ist es gewesen, das zum Einlenken nicht bereit war. Deshalb lehnte es Hitlers Entgegenkommen ebenso ab wie den Vermittlungsvorschlag dessen Achsenpartners Mussolini. Und als Paris bis zuletzt zögerte, wurde Außenminister Halifax energisch und setzte sich schließlich am Quay d’Orsay damit durch.

Warum Hitler diesen Schritt getan tat, darüber ist lange gerätselt worden. Beschäftigt man sich einmal näher mit der Studie von Hartmut Schustereit, dann liegt zumindest einer der Gründe dafür auf der Hand: die völlig unzureichende Rohstoff- und Rüstungslage des Dritten Reiches. Hitler war sich der Tatsache bewußt, daß ein europäischer Großkonflikt von dem zu erwartenden Ausmaß die Kräfte Deutschlands bei weitem überfordern werde. Ein Feldzug gegen Warschau mochte noch angehen, ein Zweifrontenkrieg gegen Polen und die Westmächte dagegen nicht. Hitler sah ein, daß er dieses Mal zu hoch gepokert hatte. Sein Vabanque-Spiel um Danzig und den Korridor war gescheitert.

Nicht umsonst hatte der Chef des Wehrwirtschaftsstab es im Oberkommando der Wehrmacht (OKW), Generalmajor Thomas, seinen Oberbefehlshaber Hitler in wiederholten Eingaben und Vorträgen darauf hingewiesen, daß ohne die Grundvoraussetzung der Erstellung eines umfassenden Rüstungsplanes an eine zielgerichtete Kriegführung nicht zu denken sei. Denn noch lag die Mobilisierung des deutschen Staatswesens für den Kriegsfall, zumindest was den zivilen Sektor betraf, völlig im argen, ein Punkt, über den sich Hitler keine Illusionen machte. Wäre er Thomas gefolgt und hätte er alle Ressorts der Reichsregierung mit der Erstellung eines solchen Planes beauftragt, wäre die Arbeit über die ersten Anfänge wohl kaum hinaus gediehen. Denn dazu fehlte es an nahezu allen Voraussetzungen. Schließlich erfordert ein solcher Kriegsplan zahlreiche Einzelplanungen auf Gebieten, die dem Kriegführen zu-, bei- oder nachgeordnet sind. Das betrifft vor allem die Wirtschafts- und Rohstoffplanung, die Finanz-, Rüstungs-, Arbeitskräfte- und Fertigungsplanung so wie das Transportwesen, die alle eng mit dem Streitkräfteauftrag verbunden sind. Erst durch ihr Zusammenwirken läßt sich so etwas wie ein militärstrategisches Kriegsführungskonzept erstellen.

(Bemerkung: Hitler folgte den Vorschlägen von Thomas aus zwei Gründen nicht: Eine Umsetzung eines Rüstungsplanes zwecks Kriegsführung hätte Jahre in Anspruch genommen. Viel zu hoch wären die Investitionskosten gewesen, die dann letztendlich aus sozialen Programmen hätten abgezogen werden müssen. Und zweitens, hatte Hitler nie vor, einen Krieg zu entfachen, schon deswegen nicht, weil er persönlich die Massenvernichtungen des ersten Weltkriegs als Soldat miterlebte. Dies wünschte er niemanden, das jemals erfahren zu müssen – das geht auch aus vielen seiner Reden deutlich hervor.)

Serienbau deutscher Panzerkampfwagen in Kassel. Es fehlte vor allem an Rohstoffen.

Serienbau deutscher Panzerkampfwagen in Kassel. Es fehlte vor allem an Rohstoffen.

Auf allen diesen Gebieten aber war die Lage höchst unbefriedigend und Schustereid zufolge »desolat«. Hitler hat vor der Wehrmachtführung selbst zugegeben und gesagt, der deutschen Wirtschaft fehle es an Kapital und Absatzmärkten, die Gefahr zu kollabieren stehe im Raum. Tatsächlich kam es schon im Verlauf des Polen-Feldzuges zu ernsthaften Schwierigkeiten. So war der durch die Kämpfe eingetretene Munitionsmangel kurzfristig nicht zu beheben und bereitete der Wehrmachtführung schwere Sorgen, »Denn die Munitionslage war katastrophal und die Gesamtrüstung unzureichend.«

Darüber hinaus aber stellte sich auch noch heraus, daß die Anlaufzeit für eine erhöhte Waffen- und Munitionsproduktion länger dauern werde. Daraus erhellt, daß Hitler nach Ablehnung seines Friedensangebots vom 6. Oktober 1939 durch die Westmächte den Krieg im Westen gar nicht hätte führen können, selbst wenn er gewollt hätte, ja, es ist anzunehmen, daß den Westmächten die deutsche Malaise auf dem Munitionssektor nicht unbekannt geblieben ist und sie sein Friedensangebot nicht zuletzt aus diesem Grund abgelehnt haben.

Wenn unsere Zeithistorie mit dem behaupteten langfristigen Kriegsplan Hitlers glaubt, das eine oder andere Gebiet mit Bedacht ausklammern zu können, riskiert sie, Theorien ins Blaue hinein ohne Bezug zur Wirklichkeit zu entwickeln, wie sie der oben besagte Stufenplan darstellt. Obwohl weithin bekannt ist, daß Deutschland 1939 ernsthafte Rohstoffprobleme hatte, geht die Zeitgeschichte in der Frage der Wehrmachtrüstung seit Jahren von falschen Voraussetzungen aus. Die oft gehörte Vermutung, die Wehrmacht, die in knapp vier Jahren eilig auf den Stand ihrer Gegner aufgerüstet worden war, sei 1939 bis an die Zähne bewaffnet in den Krieg gezogen, erweist sich bei näherem Hinsehen als vollkommen unzutreffend.

Hartmut Schustereid, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr in Freiburg (jetzt: Potsdam), hat damit aufgeräumt. In seiner Studie Vabanque legt er dar, daß die Geschichtsschreibung es in unentschuldbarer Weise unterlassen hat, Forschungsergebnisse zu berücksichtigen, wie sie sich aus dem Rüstungsaufkommen der späten dreißiger Jahre ergaben. Die Gründe dafür seien vielfältig und reichten vermutlich vom Verkennen der grundlegenden Bedeutung des Themas bis zum mangelnden Verständnis der komplizierten Gegebenheiten auf dem Rüstungssektor.

Dabei ließ er durchblicken, daß nicht zuletzt politische Gründe dafür ausschlaggebend sind. Denn die Ergebnisse der deutschen Forschung auf diesem Gebiet lassen sich mit gewissen Vorstellungen und Theorien über die exemplarische Hochrüstung und Bewaffnung der Wehrmacht schwerlich in Einklang bringen. So werden Themen, die „wegen einer gewissen politischen Brisanz über Fachgrenzen hinaus öffentliches Interesse finden“, oft nur von ausländischen Historikern abgehandelt. Dabei wird kritisiert, daß deutsche Fachkräfte zu solchen Themen meist schweigen. Offenbar seien sie der öffentlichen Debatte unwillkommen. Wäre dem nicht so, würden Theorien wie diejenige Hillgrubers gar nicht erst aufkommen — jedenfalls nicht ohne angemessene Überprüfung. Denn daß die zu Lasten der Reichsregierung behauptete langfristige Kriegsplanung wirklich existiert hätte, auch wenn das von interessierter Seite gern ins Feld geführt wird, läßt sich daraus nicht ableiten.

Was den Krieg gegen die Sowjetunion angeht, ist gerade die mangelhafte Rüstung der Wehrmacht einer der ausschlaggebenden Gründe für das Mißlingen des Unternehmens Barbarossa als Blitzkrieg, dann des Ostkrieges als Ganzem und letztlich des Weltkrieges überhaupt. Schustereid kommt zu dem Schluß, den auch wir vertreten: Der Ostfeldzug ist „im Gegenteil kurzfristig geplant und nicht ausreichend vorbereitet worden, da Hitler bis zur Jahresmitte 1940 über keine konkreten Pläne für einen Angriff auf die Sowjetunion verfügte“.

Die Schustereids Studie beiliegenden Aufstellungen und Übersichten zur Bewaffnung und Ausrüstung der Wehrmacht, insbesondere zur Bewaffnung und Munitionierung des Ostheeres, sprechen eine unmißverständliche Sprache. Man muß sich fragen, wie es möglich gewesen ist, 70 Jahre lang von „gigantischen Rüstungsanstrengungen des Dritten Reiches“ als Vorbereitung zum Zweiten Weltkrieg zu sprechen. Mit Mächten, die wie der Sowjetstaat im Krieg über 100.000 Panzer oder die USA 250.000 Flugzeuge produziert haben, läßt sich das Deutsche Reich nicht im geringsten vergleichen. Angesichts solcher Zahlen begreift man überhaupt erst die verzweifelte Situation der Reichsführung, die angesichts der Lage des Reiches glaubte, ein solches Vabanquespiel eingehen zu müssen. Und „Vabanque“ ist zu Recht der Titel von Schustereids Studie. Eine weitere Studie zu dem Thema hat 2006 Heinz Magenheimer vorgelegt, der auch Hillgrubers „Stufenplan“ ablehnt, dessen Buch Hitlers Strategie scharf kritisiert und aufweist, daß Hitler ein von den jeweiligen Umständen Getriebener war.

Quelle: Zeitzeugenarchiv

Nun stellen Sie sich die Frage: Warum werden diese Erkenntnisse nicht in der heutigen BRD-Öffentlichkeit gesagt, behandelt und diskutiert? 

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Ubasser

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