Der Plan, der keinem Plan folgte

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25. Januar 2017 von UBasser


Wie bereits angekündigt, möchte ich mit diesem Artikel, welcher die eigentliche Situation um 1940/41 in Deutschland darstellt, beginnen. Sie werden lesen, wie es um unsere „Aufrüstung“ zu Kriegszwecken aussah, Sie werden auch lesen, welche diplomatischen Mühen sich die damaligen Politiker machten, um einen Krieg zu verhindern. Alle Ereignisse sind bestens dokumentiert und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in den teilnehmenden Staaten dieser kriegerischen Auseinandersetzung.

Das Ziel ist es zu verstehen, daß der Schuldkult der uns heute täglich umgibt, keine Grundlage hat. Historische Ungenauigkeiten, Fälschungen oder Vernichtung von Dokumenten, Verhinderungen in der Geschichtsforschung, Verdrehungen der Fakten, falsche Gewichtung von Ereignissen, sowie fehlender Hintergrundinformationen, Erfindungen von Ereignissen sind heute der Maßstab der offiziellen Geschichtsschreibung. Wer sich dessen bewußt geworden ist, wer oder was heute die BRD ist, versteht auch die revisionistische Geschichtsschreibung im vollen Umfang. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie sich vorher die Mühe machen, folgenden Artikel zu lesen: Die Schizophrenie der BRD-Politik.

Gab es zu Hitlers Kriegführung einen Generalplan?

kampfVon Andreas Naumann

Als die Siegermächte in Nürnberg das Internationale Militärtribunal errichteten, gingen sie davon aus, daß die Machteliten des „Dritten Reiches“ Europa mittels einer Verschwörung und aufgrund eines gemeinsamen Planes in ihre Gewalt gebracht hätten. Obwohl die Ankläger dem Vorwurf in jahrelangen Untersuchungen nachgingen, ließ sich der Beweis nicht erbringen. Dennoch beharrt die Zeitgeschichte weiterhin auf dem Standpunkt, daß der deutschen Kriegspolitik ein mehr oder weniger fest umrissenes Programm vorgelegen habe. So spricht Andreas Hillgruber, dem ein Großteil der Zeithistorie darin gefolgt ist, von einem Stufenplan, dessen Schritte „weit über die Eroberung von Lebensraum im Osten und Ausrottung der Juden in Europa hinausgegangen seien“. Ausgehend von seinem Programm der zwanziger Jahre, »habe der Führer in stufenweisem Vorgehen „ein europäisches Kontinentalimperium“ errichten wollen, das „in der auf ihn folgenden Generation die Basis für einen Entscheidungskampf zwischen der „Weltmacht Deutschland“ und der „Weltmacht“ USA abgeben sollte“. Danach sei der Krieg in Europa langfristig geplant und vorbereitet worden.

Das ist eine Theorie, die mit Recht auch im Ausland auf Widerspruch gestoßen ist und die sich bei näherer Betrachtung als unhaltbar erweist, denn sie fußt auf der Annahme, daß Hitlers Vorgehen primär weltanschaulich-dogmatisch ausgerichtet gewesen sei, was für seine Kriegführung so nicht zutrifft.

hitler_prinz_paul

Hitler mit dem jugoslawischen Prinzregenten, Prinz Paul Karageorgevic, bei einer Parade 1939. Zu diesem Zeitpunkt verfolgte HIitler keine imperialistischen Ziele. Er wollte einzig die Machtposition Deutschlands in Europa verbessern, und das hieß in erster Linie, die Bestimmungen des Schanddiktats von Versailles rückgängig zu machen. Nur noch die Korridor- und die Danzig-Frage standen offen.

Hätte Hitler den Nichtangriffs-Pakt vom 23. August 1939 mit seinem ideologischen Erzfeind Stalin überhaupt abschließen können, wäre dies der Fall gewesen? Es war ein Pakt, der alles über den Haufen warf, was Hitler bisher vertreten hatte. Wieso konnte er sich dazu bereit finden, der den Bolschewismus haßte wieder Teufel das Weihwasser? Dieses Bündnis war doch nur aus dem einen Grund eingegangen worden, im heraufziehenden Konflikt mit Polen nicht in einen „Krieg mit verkehrten Fronten“zugeraten. Denn der Krieg mit den Westmächten war es, den er unter allen Umständen vermeiden wollte und den er damit zu vermeiden hoffte. Denn so töricht, sich gegen die vereinigte Macht von Deutschland und Rußland zustellen, konnten die Westmächte nach seinem Dafürhalten nicht sein. Schon im Jahre 1914 wären sie ohne Rußlands Waffenhilfe verloren gewesen. Um den Krieg mit Westeuropa zu vermeiden, war er sogar bereit, sich mit dem „bolschewistischen Weltfeind Nummer 1“ in ein Boot zu begeben. Kurzfristig sollte das geschehen, versteht sich, denn danach würde man weitersehen. Aber schon das, schon diese Wendung, die alle Welt überraschte, stand der These vom Dogmatismus Hitlers deutlich entgegen.

Es war eben nicht die langfristige Planung, die Hitlers Vorgehen auszeichnete. Viel eher war es seine durchtriebene Wendigkeit, gepaart mit Bluff und Drohung, die ihn befähigte, den jeweils günstigsten Augenblick zu erfassen, um nach Art eines Spielers den aus der jeweiligen Lage zu ziehenden Vorteil zu erlangen. Sein Handeln war hektisch und aufgeregt, alles andere als kaltblütig und von langer Hand geplant. Es ist nicht Hitler gewesen, der über viele Jahre hinweg im stillen den Plan verfolgt hat, die Unterwerfung Europas, ja der ganzen Welt zu betreiben. Das lag weder in seiner Absicht, noch paßte es zu den von ihm meist kurzfristig verfolgten Zielen. Viel eher dagegen reimte es sich mit dem Täterprofil eines Diktators vom Format Stalins zusammen.

Mann des Jahres

Mann des Jahres 1938

Der Hitler des Jahres 1939 jedenfalls wollte nicht zum Imperator werden, nach dessen Pfeife die europäischen Völker tanzen sollten. „Ein neuer großer Krieg war das letzte, was Hitler wollte.“ Er wollte weder Frankreich besiegen, noch England den Platz in der Welt streitig machen, vorausgesetzt diese waren bereit, auf Nimbus und Siegerpose von Versailles endgültig zu verzichten und sein Drittes Reich als gleichberechtigten Partner anzuerkennen. Hitler war sich bewußt, daß die Westmächte mit all ihren Ressourcen dem Reich überlegen waren. Ihnen die Gleichberechtigung ab zu trotzen galt ihm als vordringliches, aber lohnendes Geschäft, um das Reich endgültig in Europa zu festigen und am Ende sogar die Kolonien zurück zu erhalten. Das war ein Geschäft, bei dem es darauf ankam, in Einzelfragen die Oberhand zu gewinnen, ohne die Dinge auf die Spitze zu treiben. So war es ihm bisher immer gelungen, durch Fixigkeit, Übertölpelung und Einschüchterung jedes einzelnen seiner Gegner kurzfristig Vorteile zu erringen, um langfristig die Position des Reiches Schritt für Schritt zu verbessern. „Hitlers Zuversicht, daß sich die Serie müheloser Erfolge fortsetzen ließ“, wuchs von Mal zu Mal. „Und wenn er je Zweifel hatte, dann wurden sie jedenfalls von der kumulativen Wirkung seiner berauschenden Erfolge erstickt. Selbst als ihm klar wurde, daß weitere Abenteuer zum Krieg führen konnten, dachte er nur an einen kurzen und begrenzten Konflikt.“

Nein, der Hitler von 1939 wollte die Westmächte nicht schlagen. Was hätte denn an ihre Stelle treten sollen? Er wollte im Gegenteil das britische Empire erhalten, ebenso wie er sich ein Frankreich wünschte, dem man vertrauen konnte. Der Hitler von 1939 dachte noch in Perspektiven, nach denen jede der klassischen Mächte Europas ihren Platz behaupten durfte. Erst der Hitler, der in Rußland von einem Schlachtfeld aufs andere eilte, dem die Zeit weg lief und dessen Gegner ihm über den Kopf wuchsen, erst der Hitler, dem die Städte zerbombt wurden und der den Krieg ohne bedingungslose Kapitulation nicht beenden konnte, wurde zum Verzweifelten, der die Katastrophe nicht abwenden konnte.

Oberbefehlshaber der polnischen Armee war Marschall Rydzsmicly (hier mit Staatspräsident Ignacy Moscicki) . Seitdem britischen Blankoscheck von März 1939 war das deutsch-polnische Verhältnis festgefahren. Im August 1939 meinte Rydzsmicly in Krakau vor einer Offiziersversammlung: »Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird es nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.«

Oberbefehlshaber der polnischen Armee war Marschall Rydzsmicly (hier mit Staatspräsident Ignacy Moscicki) . Seitdem britischen Blankoscheck von März 1939 war das deutsch-polnische Verhältnis festgefahren. Im August 1939 meinte Rydzsmicly in Krakau vor einer Offiziersversammlung: »Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird es nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.«

Was der Hitler von 1939 dagegen im Sinn hatte, war, daß Paris und London ihm das Recht zubilligten, das ganze Gewicht des deutschen Reiches dort in die Waagschale zu werfen, wo es in Osteuropa jetzt darum ging, klare Verhältnisse zu schaffen, mit denen man leben konnte. Die österreichische, die sudetendeutsche und die tschechoslowakische Frage waren 1938/39 gelöst worden, selbst das Memelland war an das Reich zurückgefallen. Allein die Korridor- und die Danzigfrage harrten noch der Lösung und standen als letzte im Raum. Auch sie waren ein Relikt des „Schanddiktats von Versailles“, wie es damals hieß, und viele Deutsche empfanden es so.

Warum es darüber zum deutsch-polnischen Konflikt gekommen ist, war kürzlich erneut Gegenstand von Untersuchungen und bedarf hier nicht der Erörterung im einzelnen. Neuere Analysen kommen zu dem Ergebnis, daß die Ursachen nicht in den von der Zeithistone behaupteten langfristigen Kriegsplänen Hitler zu suchen sind, sondern in dem schlechten deutsch-polnischen Verhältnis, das andere Mächte zum Anlaß nahmen, von außen ein zu wirkten. Diesen Konflikt galt es zu lösen, ihm widmete Hitler alle Energie. Erst als jener drohte, zum europäischen Krieg auszuufern, erst als London und Paris am Abend des 1. September 1939 Berlin aufforderten, seine Truppen hinter die Demarkationslinie zurückzuziehen, war Hitler zum Einlenken bereit. Denn „er hielt die Briten für nüchterne und rational denkende Menschen, die ihre Emotionen mit dem Verstand kontrollieren, und glaubte daher, sie würden nicht im Ernst daran denken, wegen Polen einen Krieg zu führen, wenn sie nicht die russische Unterstützung hatten“.

Die heutige Zeitgeschichte unterschlägt Hitlers Einlenken in letzter Minute mit Bedacht. Nur wenige wissen, daß der Mann, von dem die Zeitgeschichte berichtet, sein ganzes Bestreben sei es gewesen, den Zweiten Weltkrieg anzuzetteln, noch im letzten Augenblick den verzweifelten Versuch unternahm, den Kriegsausbruch zu verhindern, und daß er dazu in der Nacht zum 2. September 1939 den Presseattache an der Deutschen Botschaft in London zu einem Sofort-Angebot an die Westmächte bevollmächtigte, seine Wehrmacht hinter die deutsche Staatsgrenze zurückzuziehen und darüber hinaus vollen Schadenersatz an Polen zu leisten.

(Bemerkung: Hitler ließ die gesamte Armee in der Nacht vom 2. zum 3. September anhalten. Genau durch diese Verzögerung kam es zu massenhaften Übergriffen der Polen auf Volksdeutsche, der Bromberger Blutsonntag sei hier stellvertretend genannt. Hitler wollte mit dieser Geste von den Westalliierten die Bestätigung erhalten, daß sie sich am Danzig- und Korridorproblem mitbeschäftigen – Hitler wollte es also nicht als deutsch-polnisches, sondern als international behandeltes Problem geklärt wissen.)

Also genau das wollte er tun, was London und Paris in gleichlautenden Noten von ihm forderten. Als Voraussetzung verlangte er lediglich, daß die Westmächte sich zu Verhandlungen bereit erklärten. Das war nicht zuviel verlangt, denn noch war dafür Zeit. Noch war das britische Ultimatum nicht ausgesprochen, noch wurde in der französischen Volkskammer darum gerungen, ob man der britischen Aufforderung zum Ultimatum an Berlin folgen solle, denn der Widerstand dagegen war groß. London aber hatte ein für allemal entschieden, den Konflikt durchzustehen, das britische Kabinett beharrte auf dem Ultimatum, und London ist es gewesen, das zum Einlenken nicht bereit war. Deshalb lehnte es Hitlers Entgegenkommen ebenso ab wie den Vermittlungsvorschlag dessen Achsenpartners Mussolini. Und als Paris bis zuletzt zögerte, wurde Außenminister Halifax energisch und setzte sich schließlich am Quay d’Orsay damit durch.

Warum Hitler diesen Schritt getan tat, darüber ist lange gerätselt worden. Beschäftigt man sich einmal näher mit der Studie von Hartmut Schustereit, dann liegt zumindest einer der Gründe dafür auf der Hand: die völlig unzureichende Rohstoff- und Rüstungslage des Dritten Reiches. Hitler war sich der Tatsache bewußt, daß ein europäischer Großkonflikt von dem zu erwartenden Ausmaß die Kräfte Deutschlands bei weitem überfordern werde. Ein Feldzug gegen Warschau mochte noch angehen, ein Zweifrontenkrieg gegen Polen und die Westmächte dagegen nicht. Hitler sah ein, daß er dieses Mal zu hoch gepokert hatte. Sein Vabanque-Spiel um Danzig und den Korridor war gescheitert.

Nicht umsonst hatte der Chef des Wehrwirtschaftsstab es im Oberkommando der Wehrmacht (OKW), Generalmajor Thomas, seinen Oberbefehlshaber Hitler in wiederholten Eingaben und Vorträgen darauf hingewiesen, daß ohne die Grundvoraussetzung der Erstellung eines umfassenden Rüstungsplanes an eine zielgerichtete Kriegführung nicht zu denken sei. Denn noch lag die Mobilisierung des deutschen Staatswesens für den Kriegsfall, zumindest was den zivilen Sektor betraf, völlig im argen, ein Punkt, über den sich Hitler keine Illusionen machte. Wäre er Thomas gefolgt und hätte er alle Ressorts der Reichsregierung mit der Erstellung eines solchen Planes beauftragt, wäre die Arbeit über die ersten Anfänge wohl kaum hinaus gediehen. Denn dazu fehlte es an nahezu allen Voraussetzungen. Schließlich erfordert ein solcher Kriegsplan zahlreiche Einzelplanungen auf Gebieten, die dem Kriegführen zu-, bei- oder nachgeordnet sind. Das betrifft vor allem die Wirtschafts- und Rohstoffplanung, die Finanz-, Rüstungs-, Arbeitskräfte- und Fertigungsplanung so wie das Transportwesen, die alle eng mit dem Streitkräfteauftrag verbunden sind. Erst durch ihr Zusammenwirken läßt sich so etwas wie ein militärstrategisches Kriegsführungskonzept erstellen.

(Bemerkung: Hitler folgte den Vorschlägen von Thomas aus zwei Gründen nicht: Eine Umsetzung eines Rüstungsplanes zwecks Kriegsführung hätte Jahre in Anspruch genommen. Viel zu hoch wären die Investitionskosten gewesen, die dann letztendlich aus sozialen Programmen hätten abgezogen werden müssen. Und zweitens, hatte Hitler nie vor, einen Krieg zu entfachen, schon deswegen nicht, weil er persönlich die Massenvernichtungen des ersten Weltkriegs als Soldat miterlebte. Dies wünschte er niemanden, das jemals erfahren zu müssen – das geht auch aus vielen seiner Reden deutlich hervor.)

Serienbau deutscher Panzerkampfwagen in Kassel. Es fehlte vor allem an Rohstoffen.

Serienbau deutscher Panzerkampfwagen in Kassel. Es fehlte vor allem an Rohstoffen.

Auf allen diesen Gebieten aber war die Lage höchst unbefriedigend und Schustereid zufolge »desolat«. Hitler hat vor der Wehrmachtführung selbst zugegeben und gesagt, der deutschen Wirtschaft fehle es an Kapital und Absatzmärkten, die Gefahr zu kollabieren stehe im Raum. Tatsächlich kam es schon im Verlauf des Polen-Feldzuges zu ernsthaften Schwierigkeiten. So war der durch die Kämpfe eingetretene Munitionsmangel kurzfristig nicht zu beheben und bereitete der Wehrmachtführung schwere Sorgen, »Denn die Munitionslage war katastrophal und die Gesamtrüstung unzureichend.«

Darüber hinaus aber stellte sich auch noch heraus, daß die Anlaufzeit für eine erhöhte Waffen- und Munitionsproduktion länger dauern werde. Daraus erhellt, daß Hitler nach Ablehnung seines Friedensangebots vom 6. Oktober 1939 durch die Westmächte den Krieg im Westen gar nicht hätte führen können, selbst wenn er gewollt hätte, ja, es ist anzunehmen, daß den Westmächten die deutsche Malaise auf dem Munitionssektor nicht unbekannt geblieben ist und sie sein Friedensangebot nicht zuletzt aus diesem Grund abgelehnt haben.

Wenn unsere Zeithistorie mit dem behaupteten langfristigen Kriegsplan Hitlers glaubt, das eine oder andere Gebiet mit Bedacht ausklammern zu können, riskiert sie, Theorien ins Blaue hinein ohne Bezug zur Wirklichkeit zu entwickeln, wie sie der oben besagte Stufenplan darstellt. Obwohl weithin bekannt ist, daß Deutschland 1939 ernsthafte Rohstoffprobleme hatte, geht die Zeitgeschichte in der Frage der Wehrmachtrüstung seit Jahren von falschen Voraussetzungen aus. Die oft gehörte Vermutung, die Wehrmacht, die in knapp vier Jahren eilig auf den Stand ihrer Gegner aufgerüstet worden war, sei 1939 bis an die Zähne bewaffnet in den Krieg gezogen, erweist sich bei näherem Hinsehen als vollkommen unzutreffend.

Hartmut Schustereid, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Militärgeschichtlichen Forschungsamt der Bundeswehr in Freiburg (jetzt: Potsdam), hat damit aufgeräumt. In seiner Studie Vabanque legt er dar, daß die Geschichtsschreibung es in unentschuldbarer Weise unterlassen hat, Forschungsergebnisse zu berücksichtigen, wie sie sich aus dem Rüstungsaufkommen der späten dreißiger Jahre ergaben. Die Gründe dafür seien vielfältig und reichten vermutlich vom Verkennen der grundlegenden Bedeutung des Themas bis zum mangelnden Verständnis der komplizierten Gegebenheiten auf dem Rüstungssektor.

Dabei ließ er durchblicken, daß nicht zuletzt politische Gründe dafür ausschlaggebend sind. Denn die Ergebnisse der deutschen Forschung auf diesem Gebiet lassen sich mit gewissen Vorstellungen und Theorien über die exemplarische Hochrüstung und Bewaffnung der Wehrmacht schwerlich in Einklang bringen. So werden Themen, die „wegen einer gewissen politischen Brisanz über Fachgrenzen hinaus öffentliches Interesse finden“, oft nur von ausländischen Historikern abgehandelt. Dabei wird kritisiert, daß deutsche Fachkräfte zu solchen Themen meist schweigen. Offenbar seien sie der öffentlichen Debatte unwillkommen. Wäre dem nicht so, würden Theorien wie diejenige Hillgrubers gar nicht erst aufkommen — jedenfalls nicht ohne angemessene Überprüfung. Denn daß die zu Lasten der Reichsregierung behauptete langfristige Kriegsplanung wirklich existiert hätte, auch wenn das von interessierter Seite gern ins Feld geführt wird, läßt sich daraus nicht ableiten.

Was den Krieg gegen die Sowjetunion angeht, ist gerade die mangelhafte Rüstung der Wehrmacht einer der ausschlaggebenden Gründe für das Mißlingen des Unternehmens Barbarossa als Blitzkrieg, dann des Ostkrieges als Ganzem und letztlich des Weltkrieges überhaupt. Schustereid kommt zu dem Schluß, den auch wir vertreten: Der Ostfeldzug ist „im Gegenteil kurzfristig geplant und nicht ausreichend vorbereitet worden, da Hitler bis zur Jahresmitte 1940 über keine konkreten Pläne für einen Angriff auf die Sowjetunion verfügte“.

Die Schustereids Studie beiliegenden Aufstellungen und Übersichten zur Bewaffnung und Ausrüstung der Wehrmacht, insbesondere zur Bewaffnung und Munitionierung des Ostheeres, sprechen eine unmißverständliche Sprache. Man muß sich fragen, wie es möglich gewesen ist, 70 Jahre lang von „gigantischen Rüstungsanstrengungen des Dritten Reiches“ als Vorbereitung zum Zweiten Weltkrieg zu sprechen. Mit Mächten, die wie der Sowjetstaat im Krieg über 100.000 Panzer oder die USA 250.000 Flugzeuge produziert haben, läßt sich das Deutsche Reich nicht im geringsten vergleichen. Angesichts solcher Zahlen begreift man überhaupt erst die verzweifelte Situation der Reichsführung, die angesichts der Lage des Reiches glaubte, ein solches Vabanquespiel eingehen zu müssen. Und „Vabanque“ ist zu Recht der Titel von Schustereids Studie. Eine weitere Studie zu dem Thema hat 2006 Heinz Magenheimer vorgelegt, der auch Hillgrubers „Stufenplan“ ablehnt, dessen Buch Hitlers Strategie scharf kritisiert und aufweist, daß Hitler ein von den jeweiligen Umständen Getriebener war.

Quelle: Zeitzeugenarchiv

Nun stellen Sie sich die Frage: Warum werden diese Erkenntnisse nicht in der heutigen BRD-Öffentlichkeit gesagt, behandelt und diskutiert? 

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Ubasser

24 Kommentare zu “Der Plan, der keinem Plan folgte

  1. Skeptiker sagt:

    Aus dem Test von UBasser hier reinkopiert.

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    Was den Krieg gegen die Sowjetunion angeht, ist gerade die mangelhafte Rüstung der Wehrmacht einer der ausschlaggebenden Gründe für das Mißlingen des Unternehmens Barbarossa als Blitzkrieg, dann des Ostkrieges als Ganzem und letztlich des Weltkrieges überhaupt. Schustereid kommt zu dem Schluß, den auch wir vertreten: Der Ostfeldzug ist „im Gegenteil kurzfristig geplant und nicht ausreichend vorbereitet worden, da Hitler bis zur Jahresmitte 1940 über keine konkreten Pläne für einen Angriff auf die Sowjetunion verfügte“.

    Die Schustereids Studie beiliegenden Aufstellungen und Übersichten zur Bewaffnung und Ausrüstung der Wehrmacht, insbesondere zur Bewaffnung und Munitionierung des Ostheeres, sprechen eine unmißverständliche Sprache. Man muß sich fragen, wie es möglich gewesen ist, 70 Jahre lang von „gigantischen Rüstungsanstrengungen des Dritten Reiches“ als Vorbereitung zum Zweiten Weltkrieg zu sprechen. Mit Mächten, die wie der Sowjetstaat im Krieg über 100.000 Panzer oder die USA 250.000 Flugzeuge produziert haben, läßt sich das Deutsche Reich nicht im geringsten vergleichen. Angesichts solcher Zahlen begreift man überhaupt erst die verzweifelte Situation der Reichsführung, die angesichts der Lage des Reiches glaubte, ein solches Vabanquespiel eingehen zu müssen. Und „Vabanque“ ist zu Recht der Titel von Schustereids Studie. Eine weitere Studie zu dem Thema hat 2006 Heinz Magenheimer vorgelegt, der auch Hillgrubers „Stufenplan“ ablehnt, dessen Buch Hitlers Strategie scharf kritisiert und aufweist, daß Hitler ein von den jeweiligen Umständen Getriebener war.

    Quelle: Zeitzeugenarchiv
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    Ab der 4 Minute sieht man ja das Gesocks.
    Plante die Sowjetunion 1941 einen Angriffskrieg? Teil 12 von 18 „Der Tag „M“ “

    Und Adolf Hitler hat zumindest dem Volk erklärt, warum er dem Überfall zuvorkommen musste.

    Adolf Hitler erklärt die Gründe für den Angriff auf die Sowjetunion

    Aber wie gesagt, Adolf Hitler kam die Sowjetunion, wie ein Gespensterschiff im fliegenden Holländer vor.

    Ab der 7 Minute zu hören.

    Plante Stalin Angiffskrieg gegen Deutschland?

    Aber was hätte er machen sollen, ich meine Adolf Hitler, hätte er warten sollen, das die Russen Europa überrollen?

    Aber wie gesagt, das war eine Weltverschwörung gegen Deutschland, da hat doch keiner eine andere Chance gehabt, außer eben zu verlieren, so traurig das auch ist.

    Also mir tut Adolf Hitler leid, er gab sein Bestes und wurde dann noch zum Teufel von den Siegern, deklariert.

    Deutschland muss vernichtet werden 3v3

    Gruß Skeptiker

  2. Ostfront sagt:

    Die Zeit ohne Beispiel

    Reden und Aufsätze aus den Jahren 1939/40/41 von Joseph Goebbels

    Wer will den Krieg?
    l. April 1939

    In gewissen Zirkeln des europäischen Westens wird augenblicklich von einem kommenden Krieg gesprochen, als sei das das Selbstverständlichste von der Welt. Auch das ist ein Charakteristikum der Demokratie. Das, was man fürchtet, wird beredet, und mit lautem Geschrei sucht man sich einer herannahenden Gefahr, die man selbst heraufgeführt hat, zu entziehen. Man gleicht damit jenem Knaben, der furchtsam durch einen finsteren Wald geht und vor lauter Angst ständig ruft:

    „Ich habe keine Angst!“

    Die demokratischen Kriegshetzer verbreiten damit allerdings allmählich eine Atmosphäre in Europa, die zu den schwersten Besorgnissen Anlaß gäbe, wenn die autoritären Staaten nicht rechtzeitig durch eine sehr solide Aufrüstung dafür gesorgt hätten, daß sie von der Demokratie nicht überfallen werden können. Die Kriegspsychose, die gerade in den letzten Wochen in London, Paris und New York verbreitet worden ist, überschreitet das Maß des auch in der Demokratie Zulässigen bei weitem. Das hat schon dazu geführt, daß man in Amerika bei Gelegenheit der Übertragung eines harmlosen Hörspiels im Rundfunk in der Tat einen Angriff der Marsbewohner auf den amerikanischen Kontinent in breitester Öffentlichkeit für bevorstehend gehalten hat. Soweit also haben es diese skrupellosen Kriegs- und Panikmacher schon gebracht. Wenn auch die von ihnen verbreitete allgemeine Psychose manchmal geradezu kindische Formen annimmt, so kann es doch nicht bezweifelt werden, daß ihr eine gewisse Gefahr innewohnt. Es ist deshalb notwendig, daß man beizeiten die Urheber dieser gewittrigen Atmosphäre beim Namen nennt, damit die Völker im Bedarfsfall wissen, woran sie sich zu halten und wem sie das für sie daraus erwachsende Unglück zu verdanken haben.

    Es ist im übrigen durchaus verständlich, daß in den Demokratien so viel vom kommenden Krieg geredet wird. Das ist gewissermaßen Ausnuß des schlechten Gewissens, das die Demokratie sehr mit Recht hat.

    Im Hintergrund dieser panikartigen Kriegsfurcht steht der Versailler Vertrag, der im Sommer 1919 dem deutschen Volk aufgezwungen wurde. Er hatte keinen anderen Zweck, als Deutschland machtpolitisch aus dem Kreis der großen Nationen auszustoßen und es ringsum an seinen Grenzen mit politischen Spannungen zu umgeben, von denen man hoffte, daß sie das Reich in ständiger Unruhe halten würden. Wenn ein in der Weltgeschichte abgeschlossener Vertrag den Namen Friedensvertrag gänzlich zu Unrecht trägt, dann ist das der Versailler Vertrag. Er hat weder den Frieden gebracht noch ihn gewollt. Im Gegenteil war er seiner ganzen Anlage nach dazu angetan, an allen Fronten rings um Deutschland jedes auch nur denkbare Feuer wachzuhalten, damit man es im Bedarfsfall hochblasen konnte. Man wollte durch Konservierung und Neuschaffung aller möglichen und unmöglichen künstlichen Gegensätze Europa in einer ewigen Nervosität erhalten, und da Deutschland bei diesen Gegensätzen ständig der Leidtragende war, konnte man sich der eitlen Hoffnung hingeben, es für die nähere und weitere Zukunft im Spiel der Mächte gänzlich zu inaktivieren.

    Dieser Versuch ist nun offenbar mißlungen. Wäre in Deutschland die Demokratie nicht überwunden worden, so hätte er gewiß zum Ziele geführt. Daraus auch ist es zu erklären, daß der demokratische Westen, der doch sonst für jede in Deutschland tätig werdende Opposition das weiteste Verständnis hat, sich im Falle des Nationalsozialismus von Anfang an, auch als er noch in der Opposition stand, ablehnend verhielt. Als der Führer und bekannte Nationalsozialisten von der demokratischen Republik mißhandelt, verfolgt und in die Gefängnisse geworfen wurden, hat niemand in London und Paris jenes humanitäts- und mitleidgefüllte Herz zu Worte kommen lassen, das man heute so gern etwa einem obstruierenden Pfarrer oder einem herumstänkernden Intellektuellen in Deutschland mit einer so verdächtigen Bereitwilligkeit offeriert. Das liegt daran, daß man von der nationalsozialistischen Opposition mit Recht nichts anderes glaubte erwarten zu dürfen, als daß sie, zum Zuge gekommen, das deutsche Volk einigen und das Reich wieder in das Spiel der Mächte zurückführen würde.

    Das ist nun geschehen, und die vorauszusehenden Folgen außenpolitischer Art sind auch prompt eingetroffen. Der Versailler Vertrag liegt zerrissen am Boden. Von seiner weiteren Aufrechterhaltung kann überhaupt keine Rede mehr sein; mehr noch, Europa beginnt sich unter der geistigen Führung des nationalsozialistischen Deutschland und des faschistischen Italien in seiner Gesamtheit neu zu ordnen und zu orientieren. Die jungen Völker dieses Erdteils haben in kühnen Revolutionen ihr nationales Dasein auf eine feste Basis gestellt, und damit sind auch in ihren eigenen Ländern jene subversiven Kräfte ausgeschaltet worden, die bis dahin das politische und wirtschaftliche Leben Europas maßgeblich bestimmten.

    In den Demokratien allerdings sind diese Kräfte noch am Ruder, und daraus ergeben sich Reibungspunkte und Zündflächen, die, wollte man die Interessen der Länder und Völker allein zu Worte kommen lassen, zwar überhaupt nicht ins Gewicht fallen würden, im gegenteiligen Falle aber von einer verhängnisvollen Tragweite sein können.

    Die Kräfte, die in Deutschland und Italien aus dem öffentlichen Leben ausgeschaltet wurden, sind internationalen Charakters. Sie können sich auf ihre geistige Brüder- und Vetternschaft in London und Paris eher verlassen als auf irgendeine Mithilfe im eigenen Volke. Sie haben niemals ein Vaterland, das Deutschland oder Italien heißt, gekannt, ja sie haben das, wo es irgendwie in Frage kam, auch offen zum Ausdruck gebracht und danach gehandelt. Sie kannten und kennen nur eine Internationale. Diese Internationale unterscheidet sich entsprechend den verschiedenen Schattierungen dieser Kräfte in äußeren Nuancen; im Wesen aber ist sie immer dieselbe. Es ist eine Internationale der Zersetzung, der kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Zerstörung und daraus folgend der allgemeinen Anarchie.

    Judentum, Marxismus und Freimaurerei würden nach Lage der Dinge die Nutznießer einer von dieser Internationale bestimmten Entwicklung sein. Zum Teil gehört dazu auch ein gewisser politisierender Klerus, der zwar Gott laut und vernehmlich im Mund führt, in Wirklichkeit aber höchst irdische und manchmal auch sehr sündhafte Ziele verfolgt.

    An sich würden diese Kräfte von gar keinem Belang sein, wenn sie es nicht immer wieder mit raffinierter Schlauheit verständen, sich der nationalen Instinkte der Völker zu bedienen, um sie gegeneinander zu hetzen. Die Völker selbst wollen zweifellos keinen Krieg. Es hat sich, seitdem Adolf Hitler die Macht in Deutschland übernahm, in Zusammenhang mit dem Reich in Europa nichts ereignet, was irgendwie Anlaß zu einem neuen Kriege hätte geben können. Denn was kann es im Ernst einen Durchschnittsengländer oder einen Durchschnittsfranzosen bekümmern, ob Österreich seinen Anschluß vollzieht, ob das Sudetenland zum Reich zurückkehrt oder ob Deutschland mit Zustimmung Prags ein Protektorat über Böhmen und Mähren errichtet? Der Mann von der Straße in Paris und London weiß meistens nicht einmal, wo besagte Länder auf der Landkarte überhaupt zu suchen sind. Während der tschechischen Krise erschien in einem bekannten Londoner Witzblatt eine Karikatur, auf der ein englischer Kleinbürger im Hydepark einem politischen Wanderredner zuhört und dafür von seiner Frau eine Strafpredigt erhält; worauf er die klassische Antwort gibt, es sei gar nicht so zwecklos gewesen, daß er einen Augenblick stehenblieb, denn nun wisse er, daß die Tscheche-Slowakei nicht eine Blume, sondern ein Land sei. So ungefähr malen sich in den Köpfen des Durchschnittsfranzosen oder des Durchschnittsengländers die mitteleuropäischen Probleme ab.

    Hier also könnte sich von den Völkern aus keinerlei Kriegsgefahr entzünden. Wo also vom Krieg geredet wird, muß dieses Thema angeschnitten worden sein von Cliquen und Zirkeln, die an einem Krieg Interesse haben. Und zwar haben sie Interesse am Krieg, weil sie hoffen, durch einen Krieg auch in den autoritären Staaten wieder in ihre alten Machtstellungen hineingehoben zu werden. Darum verbreiten sie die Kriegspsychose. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß es in London und in Paris Cliquen gibt, die den Krieg um des Krieges willen wollen. Kürzlich noch ist in der englischen Öffentlichkeit mit großem Aufwand die Notwendigkeit eines Anti-Hitler-Blocks, der sich quer durch ganz Europa ziehen sollte, dargelegt worden. Wir Deutschen können uns also ungefähr vorstellen, was man mit uns machen würde, wenn wir nicht bewaffnet und gerüstet wären.

    Es versteht sich am Rande, daß diese allgemeine Kriegspsychose einen machtvollen Auftrieb von seilen des demokratischen Amerika erfährt. Es ist ein offenes Geheimnis, daß der amerikanische Präsident Roosevelt eine große Anzahl jüdischer Ratgeber um sich versammelt hat. Man kann sich denken, was die ihm in die Ohren blasen. Aber was hat das mit dem amerikanischen Volk zu tun? Dazu kommt noch, daß die in den demokratischen Staaten am Ruder befindlichen Gruppen überhaupt nicht in der Lage sind, eine rein realistische und nüchterne Interessenpolitik zu führen, da sie sich ständig gezwungen sehen, mit einem Auge nach der innerpolitischen Opposition zu schielen, die auf der Wacht steht, um sie im geeignet erscheinenden Augenblick zum Sturz zu bringen.

    Wo sind wir Deutschen beispielsweise in den vergangenen sechs Jahren den wohlverstandenen Interessen der Vereinigten Staaten von Amerika in die Quere gekommen ? Was kann es Amerika bekümmern, wie die Grenzen in Mitteleuropa gezogen sind? Trotzdem erlebt gerade in Amerika die Kriegshetze ihre tollste Blüte.

    Es bedarf nicht übermäßig vielen Verstandes, um daraus zu schließen, daß es irgendeine anonyme Macht geben muß, die hinter all dem steht. Und sie hat sich auch schon so weit decouvriert, daß sie selbst von einem Laien mühelos erkannt werden kann. Es ist dieselbe Macht, die uns Nationalsozialisten in unserer Kampfzeit in Deutschland gegenüberstand und die keine Mittel unversucht gelassen hat, uns am Vollzug der Dinge zu hindern.

    *)Die Juden sind schuld! Wenn einmal in Europa in einer schwarzen Stunde ein neuer Krieg ausbrechen sollte, so müßte dieser Ruf über unseren ganzen Erdteil erschallen. Die Juden sind schuld! Sie wollen den Krieg, und sie tun alles, was in ihren Kräften steht, um die Völker zum Krieg zu treiben. Sie selbst glauben, nicht Opfer, sondern Nutznießer eines solchen Krieges zu werden. Darum entfalten sie in der ganzen Welt diese infernalische Hetze gegen Deutschland und Italien und fordern einen Kampfblock der demokratischen gegen die autoritären Staaten. Daraus auch sind ihre kindischen Versuche zu erklären, Italien von Deutschland zu trennen und die Achse Berlin – Rom zu zerstören. Mussolini hat ihnen in seiner jüngsten Rede vor den Schwarzhemden in Rom eine unzweideutige Antwort gegeben. Heute schon können die demokratischen Versuche, eine von England ausgehende Hitlerstop-Bewegung ins Leben zu rufen, als vollkommen gescheitert angesehen werden. Die Demokratie hat mit ihren politischen Plänen kein Glück mehr. Sie ist auch mittlerweile reichlich alt geworden, und es ist deshalb erklärlich, wenn ihre eigenen Völker allmählich anfangen, diese morbide Staats- und Gesellschaftsform zu durchschauen und entsprechend einzuwerten.

    Die alten Römer hatten in ihrer Rechtspflege einen Grundsatz, den Schuldigen zu finden, der ein beredtes Zeugnis für ihren gesunden Menschenverstand ablegte. Es hieß im Zweifelsfalle immer: Cui bono? Der ist wahrscheinlich der Schuldige, der einen Nutzen davon haben könnte. Verfährt man bei der Frage nach einem kommenden Krieg nach diesem Grundsatz, so kommt man zweifellos zu der Antwort: Nutzen davon haben nur die Kräfte des Internationalismus. Die Juden hoffen, dadurch in Deutschland und Italien ihre alten Machtstellungen wieder zurückzuerobern; die Freimaurer sind von ähnlichen Wünschen erfüllt, und die Bolschewisten geben sich der Illusion hin, einen neuen Weltkrieg zu einer kommunistischen Weltrevolution ausweiten zu können.

    Darum machen wir Front gegen diese Kräfte des Internationalismus, und deshalb lassen wir kein Mittel unversucht, die Völker über die furchtbare Tragweite des Wirkens dieser subversiven Mächte aufzuklären. Die autoritären Staaten wollen nichts anderes als die Verwirklichung ihrer Lebensrechte. Das will Deutschland, und das will Italien. Kein anständiger Engländer oder Franzose wird unseren jungen Völkern diese Zugeständnisse verweigern können. Es erhebt sich also hier die Frage, warum denn die Demokratie nichts tut, um durch Taten die Erhaltung des europäischen Friedens zu gewährleisten. Sie wartet fast fatalistisch auf ihr Schicksal. Es wird ihr vielleicht einmal, wenn sie in ihrer Lethargie verharrt, von ihren eigenen Völkern bereitet werden.

    Wir aber lassen nicht davon ab, Europa zur Vernunft aufzurufen. Denn schließlich muß man doch endlich einmal damit anfangen, den letzten Krieg und seine furchtbaren Folgen zu überwinden und das Schanddokument von Versailles gänzlich zu liquidieren. Die Völker warten darauf, nicht nur das deutsche, auch das englische und das französische Volk. Wenn in London und Paris kleine Konventikel glauben, daß es vielleicht doch noch gelingen würde, einen Keil zwischen die deutsche Führung und das deutsche Volk zu treiben, so ist diese Hoffnung eine gänzlich trügerische. Es bleibt somit nichts anderes übrig, als sich mit den gegebenen Realitäten abzufinden. Und die lauten: Ein kommender Krieg wäre die schwerste Erschütterung der europäischen Kultur. Also bleibt uns und allen Wohlgesinnten in allen Ländern nur eine Wahl: den unabänderlichen Tatsachen fest in die Augen zu schauen, berechtigte und unabdingbare Lebensansprüche junger und aufstrebender Völker zu erfüllen und damit praktische Wege zu einem wirklichen Frieden zu beschreiten.

    Die Zeit ohne Beispiel
    Reden und Aufsätze aus den Jahren 1939/40/41 von Joseph Goebbels (PDF)
    https://archive.org/details/DieZeitOhneBeispiel

    *)Die Juden sind schuld! Wenn einmal in Europa in einer schwarzen Stunde ein neuer Krieg ausbrechen sollte, so müßte dieser Ruf über unseren ganzen Erdteil erschallen.
    siehe auch:
    Judas Schuldbuch – Eine Deutsche Abrechnung
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/01/18/18-januar-jahrestag-der-reichsgruendung-von-1871/#comment-30538

    „Die Wahrheit läßt sich wohl unterdrücken, aber nicht töten und Gott läßt sich nicht spotten.“
    Ein ungeheuer schändlicher Weltbetrug herrscht heute !
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/01/19/resettlement-das-umsiedlungs-projekt-der-brd/#comment-30589

    Die Rosengärten und das ewige Land der Rasse
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/01/19/resettlement-das-umsiedlungs-projekt-der-brd/#comment-30612

    Feldzug in Polen 1939

    • Ostfront sagt:

      Aus der NS-Schriftenreihe: „Dokumente der deutschen Politik“, 1936 – Seite 137

      13. Rede des Botschafters v. Ribbentrop in der 91. Sitzung des Völkerbundrates in
      London über Sowjetpakt, Locarno-Vertrag und den deutschen Friedensplan am
      Vormittag des 19. März 1936.

      Herr Präsident! Die Deutsche Reichsregierung ist der Einladung des Völkerbundrates zu seiner heutigen Tagung gefolgt, in dem Bestreben, auch ihrerseits einen Beitrag zu leisten zur Klärung der bestehenden politischen Situation. Sie hat mich beauftragt, zu diesem Zweck vor den hier anwesenden Staatsmännern ihren Standpunkt zu den auf der Tagesordnung stehenden Anträgen der Französischen und Belgischen Regierung betreffend den Rheinpakt von Locarno darzulegen. Sie hat sich hierbei nach langen inneren Erwägungen entschlossen, ihre verständlichen formalen Bedenken hintanzusetzen, die sich aus der Tatsache ergeben könnten, daß Deutschland zur Zeit nicht Mitglied des Völkerbundes ist, sowie daß der heutigen Tagesordnung die Bestimmungen eines Vertrages zugrunde liegen, den Deutschland als nicht durch seine Schuld erloschen ansehen muß.

      Ich persönlich habe mit wirklicher Befriedigung diese Mission übernommen. Durchdrungen von der Überzeugung, daß eine in höherem Sinne gerechtere Sache eines Volkes in diesem Rat von Nationen noch nie vertreten wurde, und ferner in der aufrichtigen Hoffnung, daß diese erste Wiederaufnahme der Beziehungen meines Landes zu dem Völkerbund einen Wendepunkt in der Geschichte Europas nach den vielfältigen Verwirrungen der unseligen Kriegs- und Nachkriegsjahre bedeuten möge.

      Die deutsche grundsätzliche Einstellung zu dem Problem Locarno, das heute hier zur Diskussen steht, ist der Weltöffentlichkeit durch die Rede des Deutschen Reichskanzlers vom 7. März 1936 eingehend vor Augen geführt worden. Die Tatsache aber, daß es zu den heute hier zur Beratung stehenden Anträgen der Französischen und Belgischen Regierung kommen konnte, macht es erforderlich, daß ich nochmals vor dem Rat den deutschen Standpunkt zu diesem Problem kurz darlege, damit bei der Beschlußfassung des Rates die schwerwiegenden Gründe, die Deutschland zu dem bekannten Schritt vom 7. März gezwungen haben, ihre volle Würdigung finden können.

      Der Sinn des Rheinpaktes von Locarno war es, die Anwendung von Gewalt zwischen Frankreich und Belgien einerseits und Deutschland andererseits für ewige Zeiten auszuschließen. Diese Abmachung wurde garantiert durch England und Italien. Es wurde bestätigt, daß bei einer Verletzung dieses Vertrages der Völkerbund zwecks Feststellung des Angreifers angerufen werden sollte.

      Es ist bekannt, daß sich schon damals gewisse Schwierigkeiten ergaben durch die bereits vorher bestehenden Bündnisverträge Frankreichs mit Polen und der Tschechoslowakei, die an sich schon nicht in den Rahmen dieser scharf umgrenzten westlichen Friedensabmachung hineinzupassen schienen. Deutschland hat diese Bündnisse aber schließlich in Kauf genommen, weil sie sich in ihrer Struktur dem Locarnovertrag anpaßten.

      Dieser Locarnovertrag aber, der von der nationalsozialistischen neuen Regierung übernommen wurde, belastete Deutschland einseitig mit einer unendlich schweren Verpflichtung durch die Beibehaltung der im Versailler Vertrag diktierten Demilitarisierung des Rheinlandes. Eins der wichtigsten und volkreichsten Gebiete des Deutschen Reiches mit 15 Millionen kerndeutschen Einwohnern sollte also ohne jeglichen militärischen Schutz bleiben.

      Ich glaube, daß vom Standpunkt einer höheren Gerechtigkeit aus eine solche Einschränkung primitivster Souveränitätsrechte an sich schon auf die Dauer für ein Volk eine fast unerträgliche Zumutung bedeutet. Wenn das deutsche Volk trotzdem diesen Zustand so viele Jahre hindurch ertrug, so tat es dies in der Erwartung, daß dann aber auch die anderen Partner von Locarno ihre wesentlich leichteren Verpflichtungen mindestens ebenso getreulich einhalten würden wie Deutschland die seinen.

      Diesem Empfinden des gesamten deutschen Volkes hat der Deutsche Reichskanzler seit der Übernahme der Regierung im Jahre 1933 wiederholt öffentlich Ausdruck verliehen.

      Was ist nun geschehen?

      Im Laufe des vergangenen Jahres begann der eine Vertragspartner dieses Paktes, Frankreich, seine Beziehungen zur Sowjetunion immer enger zu gestalten. Es kamen ernste Nachrichten über ein französisch-sowjetrussisches Militärbündnis, gleichzeitig ober auch über ein gleiches zwischen Rußland und der Tschechoslowakei. Lange Zeit hindurch waren diese Meldungen unklar. Sie wurden bald dementiert, wurden dann zugegeben und wieder dementiert, bis eines Tages zur Überraschung der bis dahin zumindest offiziell in Unkenntnis gehaltenen anderen Mächte das neue französisch-sowjetrussische Militärbündnis veröffentlicht wurde.

      Die beängstigende Bedeutung und damit Auswirkung dieses Bündnisses für Deutschland aber ergibt sich aus folgenden schwerwiegenden Feststellungen:

      1. Dieses Bündnis bedeutet die Zusammenfügung zweier Staaten, die, eingerechnet der für militärische Hilfeleistung in Frage kommenden kolonialen Gebiete etwa 275 Millionen Menschen umfassen.

      2. Die beiden vertragschließenden Parteien gelten jede für sich zur Zeit als die stärksten Militärmächte der Welt.

      3. Dieses Bündnis richtet sich ausschließlich gegen Deutschland.

      4. Sowjetrußland, das an sich, durch weite Räume von Deutschland getrennt, von diesem gar nicht angreifbar wäre, hat sich durch einen analogen militärischen Bundesvertrag mit der Tschechoslowakei indirekt an die deutsche Grenze vorgeschoben.

      5. Frankreich und Rußland erheben sich nach diesem Bündnis zum Richter in eigener Sache, indem sie gegebenenfalls auch ohne einen Beschluß oder eine Empfehlung des Völkerbundes selbständig den Angreifer bestimmen und somit gegen Deutschland nach ihrem eigenen Ermessen zum Kriege schreiten können.

      Diese strikte Verpflichtung der beiden Staaten ergibt sich klar und eindeutig aus Ziffer l des Zeichnungsprotokolls zu dem Bündnisvertrag.

      Das heißt also: Frankreich kann in einem angezogenen Fall aus eigenem Ermessen entscheiden, ob Deutschland oder Sowjetrußland der Angreifer sei. Es macht dabei lediglich den Vorbehalt, daß es sich durch sein militärisches Vorgehen gemäß einer solchen eigenen Entscheidung nicht Sanktionsmaßnahmen seitens der Garantiemächte des Rheinpaktes, England und Italien, aussetze.

      Dieser Einwand ist rechtlich und realpolitisch gesehen belanglos.

      Rechtlich: Wie will Frankreich bei der eigenen Feststellung des Angreifers voraussehen wollen, welche Haltung zu dieser seiner Feststellung nachträglich die angezogenen Garanten des Locarnopaktes einzunehmen beabsichtigen? Die Antwort auf die Frage, ob Frankreich im gegebenen Falle derartige Sanktionsmaßnahmen zu befürchten hätte, hängt praktisch nicht lediglich von der loyalen Vertragstreue der Garanten ab, die die Deutsche Regierung in keiner Weise in Zweifel ziehen will, sondern auch von den verschiedensten Voraussetzungen rein faktischer Art, deren Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit im voraus in keiner Weise zu übersehen ist. Außerdem kann aber die Beurteilung des Verhältnisses des neuen Bündnisvertrages zum Rheinpakt unmöglich von dem Vertragsverhältnis zwischen Frankreich und Deutschland einerseits und den Garantiemächten andererseits abhängig gemacht werden, sondern allein von dem unmittelbaren Vertragsverhältnis zwischen Frankreich und Deutschland selbst. Sonst müßte Deutschland man ansinnen, jede mögliche Verletzung des Rheinpaktes durch Frankreich stillschweigend hinzunehmen, im Vertrauen darauf, daß die Garanten für seine Sicherheit zu sorgen haben. Das ist sicherlich nicht der Sinn des Rheinpaktes gewesen

      Realpolitisch: Es ist für einen Staat, der infolge einer unrichtigen, weil in eigener Sache vorweggenommenen Entscheidung von einer so übermächtigen Militärkoalition angegriffen wird, ein belangloser Trost, sein Recht in nachträglichen Sanktionen gegenüber den vom Völkerbundrat verurteilten Angreifern zu erhalten. Denn welche Sanktionen konnten überhaupt eine so gigantische, von Ostasien bis zum Kanal reichende Koalition treffen? Diese beiden Staaten sind so mächtige und ausschlaggebende Mitglieder und insonderheit militärisch starke Faktoren des Völkerbundes, daß nach allen praktischen Erwägungen eine Sanktion dagegen von vornherein undenkbar wäre.

      Es ist daher diese zweite Einschränkung, die ihren Bezug nimmt auf die Rücksichtnahme auf eventuelle Sanktionen, realpolitisch gänzlich belanglos.

      Ich bitte nun aber die Mitglieder des Rates, sich nicht nur die rechtliche und praktisch politische Tragweite dieser Verpflichtung Frankreichs zum selbständigen Handeln zu vergegenwärtigen, sondern sich vor allem die Frage zu stellen, ob die Ansicht vertretbar ist, daß die damalige Deutsche Regierung, die die Locarnoverträge unterzeichnet hat, etwa jemals die Verpflichtungen dieses Paktes übernommen hätte, wenn sich in ihm so einseitig belastende Momente befunden haben würden, wie sie sich nun nachträglich ergeben.

      Deutschland und Frankreich haben durch den Rheinpakt in ihrem Verhältnis zueinander auf die Waffengewalt verzichtet. Deutschland seinerseits hat sich, wie schon gesagt, mit der Tatsache der bei Abschluß des Rheinpaktes bestehenden und in ihrem Inhalt diesem angepaßten Beistandsverträge mit Polen und der Tschechoslowakei abgefunden. Den Rheinpakt aber nun nachträglich so zu interpretieren, daß er einer Partei die Möglichkeit offen läßt, über die bei Abschluß bereits bestehenden Verpflichtungen hinaus in beliebigem Maße neue Beistandspflichten militärischer Art gegen die andere Partei einzugehen, ist nach der festen Überzeugung und Rechtsauffassung der Deutschen Reichsregierung genau so wie nach ihren politischen Pflichten gegenüber der Deutschen Nation ein Ding der Unmöglichkeit. Denn diese liefen am Ende darauf hinaus, daß Frankreich in jedem beliebigen Konflikt Deutschlands mit dritten Staaten berechtigt wäre, nach freiem Ermessen einzugreifen. Damit aber würde Deutschland, das selbst keinerlei militärische Bündnisverträge mit anderen Staaten hat, ein so ungleiches Vertragsverhältnis zugemutet, wie es vernünftigerweise von keinem Staat eingegangen werden kann.

      Wenn in der Zeit des Abschlusses des Locarnopaktes diesem eine solche Auslegung zugebilligt worden wäre, dann würde dies bei der so gründlichen und ausführlichen Fixierung der einzelnen Punkte auch nachdrücklich vermerkt worden sein. Es ist aber auch bis zum Abschluß des französisch-russischen Vertrages niemals versucht worden, eine solche Auslegung etwa nachträglich hineinzuinterpretieren. Auf alle Fälle aber muß die Deutsche Regierung, und sie ist hierfür allein zuständig, für sich erklären, daß unter diesen Voraussetzungen einst der Rheinpakt nie abgeschlossen worden wäre. Denn wenn solche Auffassungen damals bestanden hätten, dann wäre es die Pflicht der Vertragspartner gewesen, diese darauf aufmerksam zu machen. Dies ist aber weder damals geschehen, noch geschah es jemals vor dem Zeitpunkt, an dem sich Frankreich einer solch erweiterten und damit den ursprünglichen Sinn des Locarnopaktes zerstörenden Auslegung zuwandte.

      Das französisch-sowjetrussische Bündnis aber bedeutet darüber hinaus noch nach der geschichtlichen Auffassung der Deutschen Regierung eine völlige Beseitigung des bisherigen europäischen Gleichgewichts und damit der fundamentalen politischen und rechtlichen Voraussetzungen, unter denen der Locarnopakt damals abgeschlossen wurde.

      Die Behauptung der Französischen Regierung aber, daß dieser neue Pakt notwendig gewesen sei, um der deutschen Aufrüstung ein Gegengewicht zu bieten, beruht ersichtlich auf einem Irrtum, denn der Locarnopakt setzte die Wiederherstellung der Gleichberechtigung militärischer Art zwischen Deutschland und Frankreich voraus, indem er in seinem Schlußprotokoll die Verpflichtung Frankreichs wie der anderen Staaten bestätigte, der deutschen Abrüstung zu folgen. Und nur deshalb, weil Frankreich es ablehnte, auf diesem Wege die Gleichheit der Rüstungen herzustellen, war Deutschland gezwungen, durch seinen Weg zu dem in Locarno selbst vorgesehenen Ziel eines tatsächlichen Gleichgewichts zu kommen.

      Ich brauche hier nicht noch besonders festzustellen, daß Deutschland seinerseits selbstverständlich keinerlei Bündnisse abgeschlossen hat.

      Die Deutsche Regierung vertritt daher die Auffassung daß der französisch-sowjetrussische Vertrag sowohl dem Buchstaben wie auch dem politischen Sinne nach dem westeuropäischen Sicherheitssystem von Locarno widerspricht und daß somit der Rheinpakt von Locarno durch die einseitige Handlungsweise Frankreichs verletzt und damit de facto aufgehoben wurde.

      Deutschland hat, wie den Mitgliedern des Rats bekannt ist, sofort nach Veröffentlichung des französisch-sowjetrussischen Vertrages die übrigen Signatarmächte des Rheinpaktes auf die Unvereinbarkeit dieses Bündnisses mit denn Rheinpakt von Locarno hingewiesen1) Es hat diesen Standpunkt auch in den sich anschließenden diplomatischen Verhandlungen beibehalten, trotzdem hielt Frankreich an diesen nun einmal geschaffenen Tatsachen fest und bereitete endlich die Ratifizierung durch die französischen gesetzgebenden Körperschaften vor.

      Der Deutsche Reichskanzler konnte auf die Dauer einer solchen Entwicklung gegenüber nicht untätig zusehen. Immer hat er in den Jahren seit seinem Regierungsantritt Frankreich die Hand zur Versöhnung hingestreckt. Er hat der Welt eine ganze Anzahl Angebote zur Befriedung gewacht.

      Das Angebot zur absoluten Abrüstung: Es wurde abgelehnt.

      Das Angebot eines allgemein gleichen 200 000 Mann-Heeres: Es wurde abgelehnt.

      Das Angebot eines 300 000-Mann-Heeres: Es wurde abgelehnt.

      Das Angebot eines Luftpaktes wurde abgelehnt mit der Begründung, es könne ein solcher Pakt nur im Zusammenhang mit der von Deutschland geforderten Unterzeichnung eines Ostpaktes stafffinden.

      Das Angebot zu einer großzügigen Befriedung Europas vom 21. Mai 1935: Es wurde einfach übergangen, ausgenommen jene Proposition die dann später der englisch-deutschen Flottenabmachung zugrunde gelegt wurde.

      Wieder und wieder hat der Deutsche Reichskanzler seine Befriedungsangebote unterbreitet und — ich darf es hier sagen — er und ganz Deutschland hatten gehofft, daß der russisch-französische Vertrag nicht ratifiziert würde. Als diese Ratifizierung vor kurzem dennoch von der französischen Kammer vorgenommen wurde, hat endlich der Deutsche Reichskanzler im Bewußtsein der ihm obliegenden schweren Verantwortung für das Schicksal und die Sicherheit des ihm anvertrauten Volkes die einzig mögliche Konsequenz aus diesem Vorgehen Frankreichs gezogen. Er hat daraufhin die volle Souveränität des Reiches über das gesamte Reichsgebiet wiederhergestellt. Maßgebend für diesen Entschluß der Deutschen Regierung war die für sie pflichtgemäße politische Erwägung und Berücksichtigung der Tatsache, daß

      1. der Rheinpakt von Locarno durch das einseitige Vorgehen Frankreichs dem Buchstaben und dem geschichtlichen Sinne nach entwertet und damit aufgehoben wurde, und daß

      2. im Hinblick auf die neue französisch-russische Militärallianz Deutschland ohne weiteren Verzug die primitivsten Rechte einer Nation zur Sicherung ihres eigenen Territoriums wiederherstellen wußte.

      Die Deutsche Reichsregierung muß daher den Vorwurf, den Vertrag von Locarno einseitig verletzt zu haben, als unrecht und unbillig zurückweisen. Es war ihr gar nicht mehr möglich, einen Vertrog zu verletzen, der de facto durch die Handlungsweise des anderen Partners als erloschen zu betrachten war.

      Es ist ferner auch nicht möglich, daß ein Partner gegen den Buchstaben und den Geist eines Vertrages handelt, den anderen aber auf diesen Buchstaben und diesen Geist verpflichten will.

      Deutschland hat am 7. März nichts getan, als die für eine Großmacht selbstverständliche Konsequenz aus einer ohne ihr Verschulden hergestellten Sachlage gezogen zu haben. Ich bin der festen Überzeugung, daß jeder der hier anwesenden verantwortungsbewußten Staatsmänner, die ihr Volk so lieben wie der Führer das seine, in der gleichen Lage auch genau so gehandelt haben würde.

      Und folgendes muß ich noch namens der Deutschen Reichsregierung hier erklären: Wenn ein Staat gegen einen anderen plötzlich ein Militärbündnis abschließt, dann ist dies mindestens ebensosehr ein neuer Tatbestand als die darauf folgende Reaktion des auf solche Weise Bedrohten. Besonders wenn diese Reaktion in nichts anderem besteht als in der Wiederherstellung der vollen Souveränität innerhalb dessen eigenen Grenzen. Wenn daher der Vorwurf eines einseitigen Handelns erhoben wird, dann müßte diesen Vorwurf Deutschland solange ablehnen, als er sich nicht auch gegen Frankreich richtet. Die Vertreter der französischen Regierung haben allerdings in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß Deutschland die Möglichkeit oder sogar die Pflicht gehabt hätte, die Frage der Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit des neuen Militärbündnisses mit dem Rheinpakt zunächst vor eine internationale Gerichtsinstanz zu bringen, und von einigen Ratsvertretern ist die Frage der Austragung der Meinungsverschiedenheiten durch eine Schiedsinstanz erneut zur Erörterung gestellt worden.

      Ich will nicht darauf insistieren, warum denn nicht Frankreich seinerseits auf Grund der deutschen Vorstellungen diesen Weg vor der Inkraftsetzung des Bündnisses beschritten hat. Ich will auch nicht die weitere wichtige Frage vertiefen, ob es überhaupt angängig wäre, die Tragweite einer Bestimmung wie der des Artikels 16 der Völkerbundgrundsatzung – denn darum würde es sich in unserem Falle handeln – einer Gerichtsinstanz zur Entscheidung zu unterbreiten. Es genügt meines Erachtens demgegenüber, auf die entscheidende Tatsache hinzuweisen, daß es sich um ein Problem handelt, das neben seiner rechtlichen Seite zweifellos von überragender politischer Bedeutung ist und dessen sachgemäße Klärung und Lösung daher nicht von einer Gerichtsinstanz erwartet werden kann.

      Ebensowenig hätte sich die Deutsche Regierung — und ich will das hier mit aufrichtigem Bedauern feststellen — einen Erfolg davon versprechen können, die Angelegenheit auf dem Wege von Verhandlungen mit den Signatarmächten zu klären. Nach allen Erfahrungen der letzten Jahre und nach der ganzen Entwicklung, die die Dinge ohne Verschulden der Deutschen Regierung genommen haben, war sich diese klar, daß dieser Weg zu keinem praktischen Ziel geführt haben würde. Die französische Regierung und auch die Regierungen der übrigen Signatarmächte sind bei den diplomatischen Auseinandersetzungen über die deutschen Argumente aus Gründen, die uns unbekannt sind, hinweggegangen, so daß der Deutschen Regierung dies auch heute noch unverständlich ist. Zweierlei stand für die Deutsche Regierung fest:

      1. Frankreich war nicht mehr bereit, von dem Vertrag mit der Sowjetunion Abstand zu nehmen, und

      2. Frankreich wäre nicht bereit gewesen, Deutschland für die Inkraftsetzung dieses Bündnisses das einzig in Frage kommende Äquivalent der Wiederherstellung der deutschen Souveränität über die westlichen Provinzen des Reiches zuzubilligen.

      Damit war nach den zahllosen trüben Erfahrungen, die Deutschland – wie bereits erwähnt – seit Jahren mit seinen Vorschlägen gemacht hatte, keineswegs zu rechnen.

      Es ist aber weiterhin klar, daß, wenn eine Großmacht wie Frankreich sich ohne Bedenken gegen bestehende Verträge kraft seiner Souveränität zu Militärbündnissen so gewaltigen Ausmaßes entschließen kann, dann eine andere Großmacht wie Deutschland zum mindesten das Recht besitzt, den Schutz des ganzen Reichsgebietes durch die Wiederherstellung der allen Völkern zugebilligten natürlichen Hoheitsrechte innerhalb ihrer eigenen Grenzen sicherzustellen.

      Ich habe mit großer Aufmerksamkeit von den Reden Kenntnis genommen, die die Vertreter der anderen Mächte im Rat gehalten haben. Dabei habe ich aber zu meinem Bedauern ein Eingehen auf die eben von mir nochmals entwickelten deutschen Gedankengänge vermißt. Mit Genugtuung kann ich aber feststellen, daß von den Vertretern anderer Mächte weitblickende und in die Zukunft weisende Dinge gesagt worden sind. Diesem aufbauenden Teile will ich mich jetzt zuwenden.

      Nach der nunmehr wiederhergestellten Souveränität des Reiches in seinem gesamten Gebiet und mit der damit endlich durchgeführten seit so langen Jahren ersehnten Gleichberechtigung ist aber das deutsche Volk gewillt und bereit, nunmehr einen endgültigen Schlußstrich zu ziehen unter das traurige Kapitel der geistigen und rechtlichen Irrungen und Verwirrungen in Europa, deren hauptsächlichstes Opfer es war. Mit dem Erlöschen des Locarnovertrages ist auch der letzte Rest der noch aus dem Geiste des Hasses entstandenen diskriminierenden Bestimmungen eines großen Volkes verschwunden. Ein schwerer seelischer und politischer Druck ist von dem deutschen Volk genommen, das sich nunmehr nach 17 Jahren endlich in seiner Freiheit und Ehre wiederhergestellt sieht.

      Dieses deutsche Volk hat aber nun nur noch den einen aufrichtigen Wunsch, in Frieden und Freundschaft mit seinen Nachbarn zu leben und von jetzt an am Aufbau einer wirklichen Solidarität Europas nach seinem besten Vermögen mitzuarbeiten. Deutschland will in Zukunft als souveräne Nation frei und ungezwungen seine Abmachungen mit den anderen Staaten treffen. Es will damit beenden die lange Zeit deutsch-französischer Spannungen, Krisen und Kriege, und will von sich aus endlich einleiten helfen eine bessere Zukunft der Verständigung und der Freundschaft der beiden großen Nationen. Dies wird von dem deutschen Volk aus tiefstem Herzen ersehnt.

      In diesem Geiste hat der Deutsche Reichskanzler der Welt ein historisches und wohl einzig dastehendes Angebot zur Befriedung Europas gemacht: 25 Jahre Frieden sollen sichergestellt werden, d. h. es soll ein Friedenswerk entstehen, das weit über die Generation der Männer hinausreicht, die von der Geschichte berufen sind, dieses Werk heute abzuschließen.

      Ich bin mir bewußt, daß der Rat für die Weiterbefolgung der Vorschläge nicht das zuständige Gremium darstellt, allein ich kann gleichwohl nicht darauf verzichten, auf ihre säkulare Bedeutung hier noch einmal hinzuweisen. Sie bilden mit der Herstellung der deutschen Souveränität eine politische Einheit und können deshalb auch vom Rate nicht unberücksichtigt bleiben, wenn er zu einer geschichtlich standhaltenden Beurteilung des politischen Charakters und der Gesinnung einer Aktion gelangen will, die, indem sie die letzten Reste einer ungleichen Bewertung europäischer großer Völker beseitigt, den ersten Grundstein zu einer neuen großen europäischen Gemeinschaft legt. Die Voraussetzung aber für das wirtschaftliche und lokale Wohlergehen dieser europäischen Völkerfamilie ist die Sicherung eines Friedens, der in seinem Segen durch keinerlei aggressive Aktionen, und wären sie noch so erfolgreich, ersetzt werden könnte.

      Der Inhalt und die Tragweite der deutschen Vorschläge bedürfen keines Kommentars. Sie sind so weit gespannt und umfassend, daß wohl jeder Staatsmann, dem das Wohl Europas am Herzen liegt, nur wünschen kann, sie in dieser oder jener Form bald verwirklicht zu sehen.

      Möge angesichts dessen der Rat über die Empfindungen des Augenblicks hinweg die Tragweite der geschichtlichen Entscheidung erkennen, die in seine Hand gelegt ist, und die mithelfen soll, dem friedlosen Europa den Weg in eine bessere Zukunft offenzuhalten.

      Noch am selben Tag wurde Deutschland des „Vertragbruchs“ verdammt, obwohl Frankreich schon die Regeln des Locarnopaktes gebrochen hatte, indem es eine „Militärfront“ mit Rußland gegen Deutschland vertraglich formierte. Daraufhin gab Botschafter Ribbentrop folgende Protestnote im Namen des Auswärtigen Amtes ab:

      14. Protest des Botschafters v. Ribbentrop vor dem Völkerbundrat in London vom 19. März 1936 gegen die Verurteilung des deutschen Schrittes vom 7. März 1936. 1 )

      Die Deutsche Regierung lehnt die soeben beschlossene Resolution aus tiefinnerster Überzeugung ab und muß hiergegen in aller Form Verwahrung einlegen. Nicht Deutschland hat den Locarno-Vertrag zum Erlöschen gebracht, sondern Frankreich durch den Abschluß des französisch-russischen Militärbündnisses. Der deutsche Schritt vom 7. März – die Wiederherstellung der vollen Souveränität in seinem eigenen Gebiet, dieses primitivste Recht eines Volkes zur Verteidigung seiner Grenzen – war ausschließlich die Konsequenz dieser französischen Handlungsweise. Ich habe heute vormittag eingehend eine umfassende Darstellung des deutschen Rechts, und politischen Standpunktes gegeben, und ich denke, daß, wenn die Herren Ratsmitglieder mehr Zeit gehabt hätten, diese Darstellung zu würdigen, sie zweifellos zu einer anderen Entschließung gekommen wären. Die Deutsche Reichsregierung und mit ihr das gesamte deutsche Volk haben die heilige Überzeugung, daß die soeben angenommene Ratsentschließung vor dem Urteil der Geschichte nicht bestehen wird.

      ip-klaeden.selfhost.eu/webseiten/hitler/berlin/deutsch (Webseitenkopie)

      http://ip-klaeden.selfhost.eu/webseiten/hitler/berlin/deutsch2.htm verlangt Neuerdings einen Benutzernamen und ein Passwort , ist also für Deutsche gesperrt !
      ——————————————————————————————————————————-
      siehe auch:
      Deutschland-England 1933-1939
      Die Dokumente des deutschen Friedenswillens
      Hg. von Prof. Dr. Friedrich Berber

      Essener Verlagsanstalt, Essen © 1943.
      Diese digitalisierte Version © 2011-2016 by The Scriptorium.
      PDF zum Herunterladen © 2016 by The Scriptorium.
      http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/pdfDT/Doku_Friedenswillen.pdf

      Einleitung

      Als im Herbst 1918 das im Felde unbesiegte deutsche Volk sich zu Friedensverhandlungen bereit erklärte, hatten die Alliierten und insbesondere ihr wichtigster und aktivster Teil, Großbritannien, die Neuordnung Europas nach ihren eigenen Grundsätzen, Kriegszielen und Deklarationen frei in der Hand. Insbesondere Deutschland gegenüber hatten sie nunmehr, nach dem Sturz der kaiserlichen Regierung und nach der Errichtung eines demokratischen Systems, die Möglichkeit, ihre in Millionen von Flugblättern vertretene Propagandathese, ihr Kampf gelte nicht dem deutschen Volke, sondern nur der deutschen Führung, in die Wirklichkeit umzusetzen und Deutschland als in jeder Hinsicht gleichberechtigten Partner in die neue europäische Staatengemeinschaft aufzunehmen. Daß nichts dergleichen geschah, daß vielmehr das deutsche Volk in schmählicher Weise hintergangen und seiner primitivsten Lebensrechte beraubt wurde, ist die allseitig anerkannte eindeutige Ursache all der Leiden und Verwirrungen, die den europäischen Kontinent in den letzten zwanzig Jahren heimsuchten und die schließlich zu einer erneuten Entfachung des erst so kurze Jahre gelöschten Kriegsbrandes führten. Damit ist aber zugleich die eindeutige Schuld derjenigen, die für dieses Versagen und für diesen Verrat verantwortlich waren, festgestellt.

      Es wird für kommende Generationen, die die Ereignisse der letzten zwanzig Jahre aus historischem Abstand betrachten werden, immer ein verwunderliches Rätsel sein, wie sich die Friedensmacher von 1919 denn eigentlich die weitere Regelung des von ihnen geschaffenen Zustandes vorstellten. Denn über seine Unzulänglichkeit, ja Unmöglichkeit waren sich eigentlich alle einig. Aber sie legten träge die Hand in den Schoß und warteten auf die heilende Kraft der Zeit, auf eine Entwicklung, die diesen ungesunden Zustand zur Normalität zurückführen würde, auf ein Wunder.

      Und dieses Wunder, das herbeizuführen diese Schuldigen nichts, das zu verhindern sie alles taten, ereignete sich. Die in den Feindländern längst als Reaktion auf ihre unsinnigen Maßnahmen gefürchtete innere Entwicklung Deutschlands trat ein: der Nationalsozialismus ergriff in Deutschland die Macht. Zugleich aber – und darin lag das Wunder – stellte diese zur Macht gekommene Regierung ein ausgesprochenes Friedensprogramm, ein Programm der friedlichen Revision, des peaceful change auf, statt, was nicht verwunderlich, sondern natürlich gewesen wäre, eines Programms des Hasses, der Gewalt, der [10] Revanche. Das war die zweite große Chance der „Sieger“ des Weltkrieges seit 1919: in enger Zusammenarbeit mit dem nationalen, aber friedliebenden Deutschland für die Beseitigung der gröbsten Sinnlosigkeiten und Härten des Versailler Systems, für die Wiederaufrichtung einer europäischen Ordnung zu wirken, sich den eigenen Völkern gegenüber für die Notwendigkeit der Maßnahmen auf die veränderte Machtlage wie auf die hoffnungslos gewordene internationale Wirtschaftslage zu berufen und die Gerechtigkeit der elementaren deutschen Forderungen durch die eigene Teilnahme anzuerkennen. Italien ist unter der Führung seines genialen Staatschefs Mussolini diesen Weg gegangen. England, das diesem Weg friedlicher Revisionen allein volle Wirksamkeit verleihen konnte, hat sich ihm versagt. Und dabei war es gerade die Freundschaft mit England, auf die das ganze außenpolitische Programm des Führers hinzielte.

      Adolf Hitler ergriff die Macht in Deutschland mit dem festen und eindeutigen außenpolitischen Programm, das er bereits 1924 in seinem Kampfbuche niedergelegt hatte: wenn irgend möglich ein Bündnis mit Italien und mit England zu erreichen. Dadurch war nach seiner Überzeugung sowohl den deutschen Interessen wie dem Weltfrieden am besten gedient. Sechs Jahre lang hat er dieses Ziel durch immer erneute Vorschläge und Angebote zu verwirklichen gesucht und Friedenspolitik getrieben. Daß sie endlich gescheitert ist, ist einzig und allein Englands Schuld. England hat alle die Jahre hindurch eine wahre Verständigung zwischen den beiden Völkern abgelehnt und hintertrieben, England hat die immer wiederholten deutschen Vorschläge für einen dauernden Frieden als zu radikal und als zu kühn empfunden, während doch die völlig verfahrene europäische Situation nur mit radikalen und kühnen Maßnahmen gerettet werden konnte. Es hat in hochmütiger Verblendung auf die deutschen Vorschläge nur mit halber Aufmerksamkeit und mit halbem Herzen hingehört, während doch ein Zusammenkommen der beiden so verschiedenen Partner nur bei konzentriertester Aufmerksamkeit auf die gemeinsame Aufgabe möglich gewesen wäre. Es hat jede ihm dargebotene Möglichkeit viel zu langsam begriffen und immer zu spät ergriffen, statt blitzschnell bei dieser einzigartigen Chance, aus dem selbstverschuldeten Wirrwarr ohne einen neuen Krieg herauszukommen, zuzugreifen. Es hat den Sonderbotschafter des Führers, Ribbentrop, mit Unverständnis empfangen, statt in der Entsendung des engsten außenpolitischen Vertrauten des Führers die eminente Geste der Freundschaft zu sehen. Seine Presse hat die von englischen Vorstellungen vielfach abweichenden inneren deutschen Verhältnisse mit feindseligem Hohn und mit giftiger Kritik überschüttet, statt alles zu tun, um die beiden Völker, von deren gegenseitigem Verstehen die Zukunft des Kontinents abhing, in Freundschaft einander näherzubringen. England hat sich, statt die lebendige Kraft des deutschen Volkes anzuerkennen und sich mit ihr zu verbinden, auf die antiquierte und schemenhafte Lehre vom Gleichgewicht der Mächte zurückgezogen, die ihm die ständige Intervention auf dem Kontinent gegen jede er- [11] starkende Macht gebot. Es hat schließlich im Verfolg dieser Doktrin sich dem unter seiner genialen Führung zusehends erstarkenden Deutschland in den Weg gestellt, wo immer es konnte, hat auf seine berüchtigte Tradition der Einkreisung zurückgegriffen, hat überall den Widerständen gegen Deutschland den Rücken gesteift und damit schließlich jenen Brand heraufgeführt, den gerade England im Interesse seiner so leicht verletzlichen Herrschaft überall in der Welt unter allen Umständen hätte vermeiden sollen.

      Die einzelnen Etappen dieses verhängnisvollen Weges seit 1933 sind in der nachfolgenden Sammlung dokumentarisch nachgewiesen. Dabei kommen in wissenschaftlicher Objektivität beide Seiten gleichmäßig zu Wort. Das englische Versagen, die englische Schuld tritt damit nur um so deutlicher in Erscheinung. Die britische Linie stellt sich dabei trotz allen Schwankens im einzelnen als eine durchaus geradlinige heraus: Deutschland sollte nicht stark werden, Deutschland sollte schwach bleiben, Deutschland sollte in den Fesseln von Versailles bleiben. Angesichts dieser dokumentarisch nachgewiesenen Linie erscheint das heute mit immer größerer Offenheit verkündete englische Kriegsziel, Deutschland zu Versailles zurückzuführen, ja ihm noch weit über Versailles hinausgehende Fesseln anzulegen, als Konsequenz der allzu häufig durch tönende Phrasen getarnten wahren britischen außenpolitischen Linie. Das deutsche Volk wird dafür sorgen, daß dieses britische Programm diesmal nicht in Erfüllung geht.

      http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/dokufriedenswillen/deddf00.html

      Kampf um Norwegen

  3. Freidavon sagt:

    Natürlich gab es einen Generalplan zu Hitlers Kriegsführung. Er wurde nur nicht von Hitler verfasst, sondern lediglich befolgt. Somit konnte schon frühzeitig von einer kommenden Aggression Deutschlands beim Feind gesprochen werden, denn es stand da bereits schon fest das die kommen wird.

    • Thor sagt:

      @ Freidavon,
      jeder der hier liest kann sehen, du bist ein Hetzer, Spalter, Verdreher, Volksfeind und Desinformant mit Auftrag, troll dich !
      Mehr ist zu deiner Person nichts mehr zu sagen.Die besten Desinformanten,für unsere Sache, sind die,die sich selbst entlarven,Danke.
      Bei dir ist jedes Wort zu viel!!!

      • Freidavon sagt:

        Gähn, deine persönlichen Unzulänglichkeiten interessieren doch niemand du alter Narr. Wenn du nichts sachliches zum Thema zu sagen hast, dann bist du ein Troll und hast hier nichts zu suchen. Ständige Wiederholungen von nichtssagenden persönlichen Angriffen helfen da auch nicht weiter. Die Tatsache das du mir trotzdem immer folgen musst als hätte ich Zucker am Arsch, liegt an deiner Bewunderung mir gegenüber, da ich die Dinge im richtigen Zusammenhang sehen kann und du leider nicht.

      • vollstreker sagt:

        @ Thor…DU bist ein TOR – ein NARR ! mehr gibt’s zu DIR nicht zu sagen – DU hast keine Ahnung was in dieser Welt gespielt wird…….Deine Kommentare zeugen davon…. 🙂

        • Thor sagt:

          @Vollstreker,
          du solltest dir erstmal meine gesamten sachlichen Kommentare in Ruhe durchlesen,und hier keine unqualifizierte Äußerungen von dir geben.
          Desweiteren sind deine sprachlichen Auslegungen teilweise sehr primitiv von der Ausdrucksweise her, bitte arbeite ein wenig daran.
          Da du hier aus den Stand, ohne erkennbaren Grund, sofort Freidavon zur Seite stehst, gehe ich mal davon aus,das du zu der selbigen Fraktion gehört, die Hitler beschuldigen, er war ein Rothchild Agent und wurde von den Juden finanziert, frei nach Antony C. Sutton, von ihn haben dann die weiteren Autoren, mit selbigen Thema dann abgeschrieben. Beispiel: Hermann Ploppa, bläst ins selbe Horn.
          Ich denke, du hast dir mit diesen primitiven Kommentar keinen Gefallen getan.
          Erkannte Desinformanten werden bei mir auch so bezeichnet, ohne wenn und aber und Freidavon ist bereits mehrmals diesbezüglich aufgefallen.Ich denke er hat massive Probleme mit der deutschen Sprache, vor allen Dingen dann, wenn überproportional viele Hypotaxe (Schachtelsätze) in einen Kommentar vorkommen.
          Weitere Beleidigungen werden nicht beantwortet und stehen für deine Unzulänglichkeiten.

        • Freidavon sagt:

          „das du zu der selbigen Fraktion gehört, die Hitler beschuldigen, er war ein Rothchild Agent und wurde von den Juden finanziert, frei nach Antony C. Sutton“

          Das ist doch hirnverbrannt! Mit was für einem Müll schüttet ihr euch eigentlich immer zu?
          Hitler war doch kein Agent oder so etwas, sondern Hitler war ein Erleuchteter.

        • Lena sagt:

          Hitler war ein Avatar !!!

        • UBasser sagt:

          Das ist Ansichtssache! Und jeder wird darüber selbst seine Meinung haben.

        • Skeptiker sagt:

          @Lena

          Und Du bist Rosa Luxenburg.

          Und Freidavon ist Herbert Wehner.

          Gruß Skeptiker

        • Illuminat sagt:

          Ich kann Lena nur bestätigen, Hitler war ein Avatar. Davon abgesehen ist das nichts negatives 😉

        • Skeptiker sagt:

          @Illuminat

          Ich meine das soll kein Vorwurf sein.

          Aber offenkundig ist es ja fast zum 3 Weltkrieg gekommen.

          Tut mir leid, das ist einfach nur ein Beispiel, am Besten mal alles lesen, damit man eine Ahnung hat, worum es geht.

          https://mcexcorcism.wordpress.com/2016/12/22/die-gaskammertemperatur-nachgewiesen-anhand-gerichtlich-bekannter-zeugenaussagen-und-forensischer-untersuchungen/#comment-13651

          Und die kleine Lena, soll da richtig mitgemischt haben.

          P.S. Ich habe 2 Tage Vorsprung, für alle die das noch gar nicht kannten, ist das wohl alles wie ein ?

          Aber wie gesagt, traue niemanden, überzeuge Dich selber.

          Gruß Skeptiker

        • UBasser sagt:

          Wir sollten wie intelligente Wesen diskutieren und nicht gleich jeden disqualifizieren, wenn er eine andere Meinung hat. 100 Leute, 100 Meinungen – oft auch verschieden. Mit eswas Respekt geht auch das 😉

        • Thor sagt:

          @Ubasser,

          Zitat:100 Leute, 100 Meinungen – oft auch verschieden.

          Das ist wohl wahr, aber genau,um dies auszuräumen, hast du sicher diesen Blog mit der Richtigstellung der Geschichte, besonders der 12 Jahre zu deiner Aufgabe gemacht.
          Diese Aufgabe die du übernommen hast, sollte dann auch sicher zu Resultaten, in Form von Erkenntnissen, das Alles aber auch alles in unserer Geschichte seit mindestens 100 Jahren gelogen oder verfälscht wurde.Das warum kennen wir, alliierte Propaganda in jedweder Form, vom Kindergarten, Schule, Universität, und Dauerpropaganda über alle Formen der Medien.
          Ich kenne deinen Blog seit 2010, das sind nun 7 Jahre und ich denke für deine Aufklärungsarbeit würdest du, auch sehr gerne die Früchte deiner Arbeit in Form von, das Erkennen deiner Leser, die absolute Wahrheit besonders über die 12 Jahre erhalten zu haben..Ich schreibe hier bewusst, die absolute Wahrheit,denn nur diese gibt es !!
          Das jüdisch westliche System, in Verbindung mit der Frankfurter Schule, erzählt uns aber etwas anderes,–die Wahrheit ist relativ–und genau daher kommen die verschieden Auslegungen der Wahrheit her, sofern sie als Wahrheit noch erkannt werden können.Nochmal, es gibt aber nur eine absolute Wahrheit und die ist nicht relativ !
          Diese bestehende Art mit der Wahrheit so umzugehen,ist auch in den Köpfen von national denkenden Menschen vorhanden,die diesen Fakt, aber leider noch nicht erkannt haben, sie sind gefangen in der jüdischen materialistischen Art zu denken.
          Und daher sollte in Laufe von Jahren, jeder der einen durchschnittlichen europäischen IQ besitzt, dies auch erkennen können.Wer alte längst ad absurdum geführte Geschichtslügen wiederholt, kann entweder nur lernresistent, nicht eigenständig Denken, nicht Willens oder schlichtweg ein Desinformant sein.
          Ich selbst war, wenn auch nur kurze Zeit, in den verschiedensten Sackgassen verhaftet und kenne all diese Geschichten,wie zum Beispiel::
          Hitler ein Rothschild Agent,Hitler von Juden finanziert,BRD ist das vierte Reich,Deutsche sind Staatenlos,Reichsregierung Ebel, das Kaiserreich der letzte souveräne Staat und weiterer Unsinn.. Letztlich bin ich aus diesen Lügenwust heraus gekommen.
          Ich wollte die absolute Wahrheit erkennen und keine Auslegungen von Wahrheiten, da die Wahrheit ja relativ sein soll.
          Dies ist materialistisch reduktionistisches Denken, das die eigne Weltsicht die einzig wahre sei, das alles relativ ist und es daher, keine absolute Wahrheit gibt und dann kommt auch noch das Ego hinzu, ich weiß es am Besten.
          Was will ich sagen, irgendwann muss es bei jeden mal Klick machen, sofern er es ehrlich meint mit dem Erkennen der absoluten Wahrheit, auch wenn es, durch Restideologien, einen nicht gleich passt
          oder lästig ist.
          Und du, als Blogbetreiber möchtest doch nicht, Tag für Tag auf der Stelle treten,da die hundert gleichen Leser mit ihren hundert Meinungen, nie weniger mit ihren hundert Meinungen werden.
          Dafür brauche ich dann keine Aufklärung, ist für die Katz.
          Es muss ein Konsens geschaffen werden, das Erkennen der Geschichte muss eindeutig (absolut) sein, und dann kommt man auch zu einen gemeinsame Nenner, ansonsten drehen wir uns noch weitere Jahre im Kreis, bis wir nun endgültig in unserem Land nichts mehr zu sagen haben und zusätzlich eine Minderheit geworden sind.
          Wir haben keine Zeit mehr alte bereits widerlegte Tatsachen, siehe oben beispielhaft Genannte, immer und immer wieder zu wiederholen.

      • Lass gut sein, jeder der sich ein wenig auskennt weiß das, jedoch, und da gebe ich dir recht, mit den Nuleser wirkt das abschreckend. Deswegen ist kurz und prägnant angebracht! Ubasser, bitte noch einmal bei Zeiten Kommentare auf Linie bringen was die Wortwahl angeht.

        Zum GruSS
        ps. Soso, nicht verfasst, aber befolgt, wofür gibts den mein Kampf. Unfassbar.

    • UBasser sagt:

      @Freidavon, welchen Generalplan meinst Du?

      Ich möchte Dir einmal etwas erklären. Inwiefern Du recht haben könntest, möchte ich nicht abstreiten wollen. Es geht hier aber nicht um Sagen-hören, oder Annahmen, oder Spekulationen, es geht um Fakten, die belegbar sind. Das heißt, wenn Studien darüber angefertigt werden (können), wird darüber auch genügend Material verhanden sein, dies machen zu können.

      Es gab anhand der Rüstungsdaten kein Grund einen Krieg vom Zaune zu brechen. Das sind die unwiderlegbaren Fakten.
      Aber nicht nur die Fakten über die Rüstungszahlen sind verifizierbar, sondern selbst die Bemühungen der Regierung überall einsehbar. Man war also bestrebt, keinen Krieg ausbrechen zu lassen.

      Doch, wenn der Gegner alles daran setzt, daß es zur kriegerischen Auseinandersetzung kommen soll, dann sucht er solange eine Lücke, bis er seine Absichten in die Tat umsetzen kann. Wir wissen doch alle, das fast alle Kriege mit Intrigen beginnen. So war es auch in diesem Fall. Nur Hitler war ziemlich schlau und machte es dem Gegener ziemlich schwer. Mit Sicherheit war der deutsch-sowjetische Nichtangriffstpackt ein fetter Strich durch die Rechnung der Kriegstreiber – doch wie immer stand Polen als Denunziant bereit….

      Und wenn es um den Generalplan geht, so kann man sagen: Ja, man hat Hitler aus- und benutzt! Die sind doch nicht dumm, in den USA und England gibt es Denkfabriken, die jede mögliche Variante von Aktion und Reaktion durchdenken und durchspielen. Sie wissen bereits vorher, was der nächste Schritt des Gegners sein wird.
      Dabei fließen natürlich nur, sondern ausschließlich die Machtbestrebungen des zionistischen Establishment ein – warum von diesem? Weil ihnen die Denkfabriken gehören!!!

      Das Fazit: Die Nationalsozialisten haben das Übel erkannt, mit fairen und für sie logischen Mitteln bekämpft. Der Dienst am Volke kam dadurch nicht zu kurz. Der Gegner wußte, das er zwar Waffentechnisch einen relativ schwachen Gegner hatte, aber moralisch kaum bekämpfbar. Und wer in einem Krieg weiß, wofür und weswegen er kämpft, ist und bleibt in viellerlei Hinsicht der Sieger. Überlege mal selbst, hat denn der Gegner wirklich gewonnen? Waffentechnisch ja – aber moralisch kämpft er immer noch, sonst würden wir uns heute nicht darüber unterhalten! 😉

      • Freidavon sagt:

        „Überlege mal selbst, hat denn der Gegner wirklich gewonnen? Waffentechnisch ja – aber moralisch kämpft er immer noch, sonst würden wir uns heute nicht darüber unterhalten!“

        Der Gedanke gefällt mir! Wobei man auch sagen könnte, moralisch hat er ihn bereits schon vor Beginn verloren. Er muß jedoch tatsächlich immer noch jeden Tag neu dafür kämpfen, daß dies keiner merkt.

        Natürlich ist es so wie Du sagst, daß der Gegner alles daran setzte diesen Krieg auszulösen. Hitler war dabei ihm Spiel der Mächte gefangen und isoliert, hatte aber auch großen Bewegungsraum. Etwas anderes braucht man ja auch nicht festzustellen. Jedoch bedurfte das Spiel auch jemanden der es so wie geplant mitspielte und dafür war Hitler eben genau der Richtige. Er führte nicht nur einen Angriffskrieg, sondern einen Expansionkrieg. Man muss halt einmal überlegen, wo die Verteidigung aufhört und der Angriff beginnt. Inwieweit dies eine eigene Richtlinie oder Plan war, ist wohl nicht bekannt. Jedoch war es im Ergebnis so, daß ganz Europa besetzt wurde.
        Ich sehe dies auf jeden Fall als Plan, und zwar einen der NWO. Genau wie es durch Napoleon Hundertdreißig Jahre zuvor geschah, um in Europa grundlegende Umwelzungen zu erreichen, genauso geschah dies nun wieder aus gleichem Grund. Europa sollte zu dem gemacht werden was es heute ist und Europa sollte selber die Vorraussetzungen dafür schaffen.
        Also abgesehen von Waffentechnisch, hat der Gegner auf jeden Fall politisch gewonnen und dieser Sieg war gigantisch wie wir heute wissen, denn er führte zur Abschaffung des Krieges in Europa, da niemand eine Eigenständigkeit mehr hatte und deswegen von der NWO keine Kriege mehr hier intrigiert werden mussten.

        • Skeptiker sagt:

          @Freidavon

          Offenkundig, wurst Du von den Kommunisten geprägt, mir Deinem verkrüppelten Geist
          ================
          Jedoch bedurfte das Spiel auch jemanden der es so wie geplant mitspielte und dafür war Hitler eben genau der Richtige. Er führte nicht nur einen Angriffskrieg, sondern einen Expansionkrieg. Man muss halt einmal überlegen, wo die Verteidigung aufhört und der Angriff beginnt. Inwieweit dies eine eigene Richtlinie oder Plan war, ist wohl nicht bekannt. Jedoch war es im Ergebnis so, daß ganz Europa besetzt wurde.
          ===============

          Ich gebe mir immer die Mühe, die Dinge klar zu stellen, aber Freidavon, behauptet das Gegenteil, und das Gegenteil vom Gegenteil eben auch.

          Also nach mal von vorne.

          https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/01/25/der-plan-der-keinem-plan-folgte/#comment-30703

          Ich mein Freidavon war ja mal mein Patient und meine Forschung hat ergeben, das eben dieser Patient unheilbar ist, weil er leidet unter einer bipolare Depression dritten Grades mit einer kognitiven Verzerrung in der stereotypen Urteilsbildung.

          Bekannt auch als die Spätfolgen, des Kommunismus.

          Gruß Skeptiker

        • Illuminat sagt:

          @ Frei davon
          Du schreibst: „Er führte nicht nur einen Angriffskrieg, sondern einen Expansionkrieg. Man muss halt einmal überlegen, wo die Verteidigung aufhört und der Angriff beginnt.“

          Und wo hört die Ordnung in der Welt auf ? Ich weiss nicht von welcher Welt du träumst, aber diese Welt so scheint es, befindet sich nur in deinem Kopf aber nicht in der Realität. Du hängst illusorischen Träumen hinterher, die aber mit der Realität, auch der okkulten Erfahrung, nichts zu tun haben. Dieser Kampf, der Arier gegen die Juden ist schon jahrtausende alt, es ist ein kosmischer Kampf. Es gibt nur ein gewinnen oder verlieren, entweder gewinnen wir die Arier, oder die Juden, ES GIBT KEIN DAZWISCHEN. Und dieser Kampf wird auch nicht einfach aufhören, er wird erst aufhören wenn eine Seite gewonnen hat, es geht dort auch noch um Kräfte die sich noch dahinter im feinstofflichen befinden, aber das nur nebenbei und das ist für den Großteil unwichtig, da diese Zusammenhänge für die meisten ohnehin fern ihrer Realität sind.

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