Die Halben hol‘ der Jesus

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4. Februar 2017 von UBasser


jesus

Aus großer Not erwachsen große Chancen. Aber auch Gefahren. Ein Traktat über die notwendige Ausmerzung des „christlichen Nationalismus“.

In unserer Reihe Überwindung des Christentums (acht Teile) sind wir bereits ausführlich auf die notwendige Entfernung des Christentums aus Europa eingegangen. Auch wenn hier noch Platz für Ergänzungen wäre und eine kompakte Zusammenfassung in Planung ist, wollen wir an dieser Stelle die Reihe nicht um einen weiteren Artikel ergänzen, sondern einen politischen Grundsatz untermauern. Christentum und Nationalismus sind natürliche Feinde.

Bevor wir uns nun im Detail der Frage widmen, wieso Christentum und Nationalismus unvereinbar sind, wollen wir eine Reaktion antizipieren, die so auf jeden Fall folgen wird: Ist es denn an der Zeit, Gräben zwischen völkisch fühlenden Christen und Heiden, Atheisten und Agnostikern zu aufzureißen? Ja!

Nicht weil wir die Not der Zeit nicht erkennen und auch nicht, weil wir unser Bekenntnis zum Laizismus revidieren wollen, fordern wir die Überwindung des Christentums in den Reihen volkssozialistischer Gruppen, sondern weil wir als Gegenpol zu diesem System fungieren müssen. Die Mär, das Christentum sei heute von einem „traditionellen, verwurzelten und patriotischen Glauben“ zu einer internationalen und universalistischen Ideologie pervertiert worden, ist nicht haltbar und schadet dem Befreiungskampf unseres Volkes. Fakt ist, dass das Christentum im Kern jüdisch, xenophil, pazifistisch, universalistisch und wurzellos ist. Das kann man gut finden oder nicht, es steht jedoch im klaren Widerspruch zu den nationalistischen Prinzipien der Abgrenzung, der Wehrhaftigkeit, des Bodenbezugs, der Verwurzelung und der Abstammung.

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Was mit der Loslösung aus dem Elternhaus beginnt, wird mit der Entfernung von den eigenen biosozialen Wurzeln fortgesetzt. „Wer Vater und Mutter mehr liebet denn mich, der ist meiner nicht wert.“ (Matthäus 10,37) und „Und wer verläßt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker, um meines Namens willen, der wird’s hundertfältig nehmen und das ewige Leben erheben.“ (Matthäus 19,29) Ergänzt wird das Ganze durch genau die Form der letharg-demütigen Hinnahme von Raub und Gewalt, die wir heute angesichts der kapitalistischen Ausbeutung und ausländischen Gewalttaten erfahren: „Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstehen sollt dem Übel; sondern wenn dir jemand einen Streich gibt auf deine Backe, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir richten will und deinen Rock nehme, dem laß auch den Mantel.“ (2. Mose 21,24)

Doch um nun auf das vorher angeführte Gegenargument einzugehen, es sei jetzt nicht an der Zeit, das Christentum anzugreifen, weil wir bereits den Feind im eigenen Land hätten: Ja, wann denn dann? Das artfremde Christentum brachte doch erst den Kult um den Fremden ins Land und mordete dafür unsere Vorväter. Das Christentum schuf mit der Gleichheitslehre doch die Basis der „Wir sind alle nur Menschen“-Chöre und bahnhofsklatschenden Einwanderungsbefürworter. Für den Christ ist es, wie für den Demokraten, egal, ob ein Deutscher oder ein Ausländer sie unterstützt, hauptsache das Ergebnis stimmt: Möglichst viel Geld, Gläubige, Wähler.

Und dabei ist es noch nicht einmal das, was wir primär kritisieren. Wir kritisieren alle Versuche, nun – wir verbleiben im christlichen Diktion – „den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben“. Nicht die „Rückbesinnung“ auf die christlichen Werte müssen wir jetzt fordern, sondern ihre allumfassende Zerschlagung. Und zwar zunächst und vorallem in unseren eigenen Reihen.

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Nun den Fehler zu begehen, und einem christlich-liberalkapitalistischen System eine christlich-konservative Alternative gegenüberzustellen, wäre wirklich unverzeihlich. Das deutsche Volk verdient es, nun einen Weg in die Freiheit zu beschreiten und nicht die Zementierung seiner Ketten durch ein neues Götzenbild erleben zu müssen. Deshalb ist das patriotisch-bürgerliche Lager mitsamt seiner christlichen Lehre, seinem liberalen Staat und seinem demokratischen Konservativismus der größte Feind einer volkssozialistischen Freiheitsbewegung. Weil sie es sind, die nun die berechtige Wut des Volkes kanalisieren wollen, um sie innerhalb des Systems in gewünschte Bahnen zu leiten. Doch ein christliches Deutschland ist ebensowenig möglich wie ein sozialer Kapitalismus oder eine jungfräuliche Mutter. Auch Zusammenhänger von Christentum und Kapitalismus wären wohl einen eigenen Artikel wert. Es ist diese Form der Halbheit, welche der Hoffnung, die dem derzeitigen prä-chaotischen Zustand innewohnt, auch eine neue Gefahr beimischt. Bürgerliche Parteien und Gruppen werden nun durch ihren Bezug zum Christentum versuchen, alles zu halten, was noch zu halten ist. Doch dadurch ergibt sich für uns auch die Möglichkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen. Schon Felix Dahn schrieb: „Ich hasse das Schlagwort ‚christlich-germanisch‘, denn was christlich ist, das ist nicht germanisch und was germanisch ist, das ist nicht christlich.“ Das Christentum ist eine artfremde nomadische Wüstenreligion, die nicht zu Deutschland gehört.

Auch wenn es in der Geschichte unseres Volkes große Männer gab, die sich zum Christentum bekannten, auch wenn es heute noch gute Aktivisten gibt, die noch am Christentum hängen und auch wenn große Leistungen in Kunst und Kultur unter christlichen Vorzeichen geschaffen wurden, geschah dies nie wegen des Christentums, sondern trotz. Die Dome, Gemälde, Fresken und Glasmalereien in Europa sind – auch wenn sie christliche Symbole und Themen tragen – Ausdruck der europäischen Schaffenskraft. In den ebenfalls christianisierten Ländern Asiens, Afrikas oder Vorderasiens sind sie so nicht zu finden.

Doch lassen wir nun zum Abschluss drei Vertreter des Christentums selbst zu Wort kommen: „Es ist Heuchelei, wenn man sich als Christ bezeichnet und gegen Menschen ist, die bei uns Zuflucht suchen.“ – Papst Franziskus. „Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu diskriminieren, ist eine grundlegende Verletzung der Menschenrechte. Maßnahmen wie diese fördern Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und schüren Ängste“, erklärt Filippa Schatzer, erste Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend. „Auch die heilige Familie hat fliehen müssen. Jesus 2016 ist auf einem Flüchtlingsboot unterwegs.“ – der burgenländische Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics.

Quelle: Etschlichter

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Ubasser

17 Kommentare zu “Die Halben hol‘ der Jesus

  1. Ostfront sagt:

    Der Mythos des 20. Jahrhunderts

    Einleitung

    Sämtliche heutigen äußeren Machtkämpfe sind Auswirkungen eines inneren Zusammenbruchs.

    Eingestürzt sind bereits a l l e Staatssysteme von 1914, ob sie auch teilweise formal noch weiterbestehen. Zusammengebrochen sind aber auch soziale kirchliche, weltanschauliche Erkenntnisse und Werte. Kein oberster Grundsatz keine höchste Idee beherrscht umstritten das Leben der Völker. Gruppe ringt gegen Gruppe, Partei gegen Partei, nationaler Wert gegen internationale Lehrsätze, starrer Imperialismus gegen umsichgreifenden Pazifismus, Die Finanz umschlingt mit goldenen Stricken Staaten und Völker, die Wirtschaft wird nomadisiert, das Leben entwurzelt.

    Der Weltkrieg als Beginn einer Weltrevolution auf allen Gebieten hat die tragische Tatsache gezeigt, daß zwar Millionen ihr Leben opferten, dies Opfer aber anderen Kräften zugute gekommen ist, als wofür die Heere zu sterben bereit waren Die Toten des Krieges sind die Opfer der Katastrophe einer wertelos gewordenen Epochezugleich aber — und das beginnt in Deutschland eine wenn auch heute noch geringe Zahl von Menschen zu begreifen — die Märtyrer eines neuen Tages, eines neuen Glaubens.

    Das Blut, welches starb beginnt lebendig zu werden. In seinem mystischen Zeichen geht
    ein neuer Zellenbau der deutschen Volksseele vor sich. Gegenwart und Vergangenheit erscheinen plötzlich in einem neuen Licht und für die Zukunft ergibt sich eine neue Sendung. Geschichte und Zukunftsaufgabe bedeuten nicht mehr Kampf von Klasse gegen Klasse nicht mehr Ringen zwischen Kirchendogma und Dogma sondern die Auseinandersetzung zwischen Blut und Blut, Rasse und Rasse, Volk und Volk. Und das : Ringen von Seelenwert gegen Seelenwert.

    Die Kraft der Rassenseele

    Die rassische Geschichtsbetrachtung ist eine Erkenntnis die bald selbstverständlich sein wird.
    ihr dienen bereits verdienstvolle Männer Die Kärrner werden in nicht sehr ferner Zukunft den
    Bau des neuen Weltbildes vollenden können.

    Aber die Werte der Rassenseele , die als treibende Mächte hinter dem neuen Weltbild stehen
    sind noch nicht lebendiges Bewußtsein geworden. Seele aber bedeutet Rasse von innen
    gesehen. Und umgekehrt ist Rasse die Außenseite einer Seele. Die Rassenseele zum Leben
    erwecken, heißt ihren Höchstwert erkennen und unter seiner Herrschaft den anderen Werten
    ihre organische Stellung zuweisen: in Staat, Kunst und Religion Das ist die Aufgabe unseres
    Jahrhunderts: aus einem neuen Lebens-Mythus einen neuen Menschentypus schaffen.
    Dazu bedarf es Mut. Mut eines jeden Einzelnen Mut des ganzen heranwachsenden
    Geschlechts, ja vieler noch folgender Generationen. Denn ein Chaos wird nie von Mutlosen
    gebändigt und noch nie ist von Feiglingen eine Welt gebaut worden. Wer vorwärts will, muß
    deshalb auch Brücken hinter sich verbrennen. Wer sich auf eine große Wanderung begibt,
    muß alten Hausrat liegen lassen. Wer ein Höchstes erstrebt, muß Minderes beugen.

    Und auf alle Zweifel und Fragen kennt der neue Mensch des kommenden Ersten Deutschen Reichs nur eine Antwort:

    Allein ich will !

    So viele auch diese Worte zu innert heute schon mit bejahen, so kann doch keine Gemeinschaft auf die in dieser Schrift vorgetragenen Gedanken und Schlußfolgerungen festgelegt werden. sie sind durchaus persönliche Bekenntnisse, nicht Programmpunkte der politischen Bewegung, welcher ich angehöre. Diese hat ihre große Sonderaufgabe und muß sich als Organisation fernhalten von Auseinandersetzungen religiöser, kirchenpolitischer Art ebenso wie von der Verpflichtung auf eine bestimmte Kunstphilosophie oder einen bestimmten Baukunststil. sie kann also auch für das hier Vorgetragene nicht verantwortlich gemacht werden. Umgekehrt sind philosophische, religiöse, künstlerische Überzeugungen nur unter der Voraussetzung persönlicher
    Gewissensfreiheit wirklich ernst zu begründen.

    Das ist hier der Fall, jedoch richtet sich das Werk nicht an Menschen, die glücklich und festgefügt innerhalb ihrer Glaubensgemeinschaften leben und wirken wohl aber an alle, die sich innerlich von diesen gelöst, zu neuen weltanschaulichen Bindungen aber noch nicht durchgekämpft haben. Die
    Tatsache, daß diese heute schon nach Millionen zählen verpflichtet jeden Mitkämpfer durch
    tiefere Besinnung sich selbst und anderen Suchenden zu helfen…..

    Der Mythos des 20. Jahrhunderts
    Eine Wertung der seelisch – geistigen Gestaltungskämpfe unserer Zeit von Alfred Rosenberg

    Diese Rede ist niemand gesagt, denn der sie
    schon sein nennt als eigenes Leben, oder sie
    wenigstens besitzt als eine Sehnsucht seines
    Herzens.

    Meister Eckehart

    ————————————————————————————————————————————-

    Das kommende Reich (Fortsetzung)

    ( Fortsetzung von hier: https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/01/18/18-januar-jahrestag-der-reichsgruendung-von-1871/#comment-30591 )

    In der ganzen Lebensgeschichte eines Volkes
    ist sein heiligster Augenblick, wo es aus seiner
    Ohnmacht erwacht … Ein Volk, das mit Lust und
    Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffaßt,
    kann zu allen Zeiten Sein Wiedergeburtsfest
    und seinen Auferstehungstag feiern.

    Friedrich Ludwig Jahn

    (IV. Das nordisch-deutsche Recht)

    ….Naturgesetzlichkeit und Seelenadel

    Man muß aber noch tiefer gehen: die Idee des rassischen Rechts ist ein sittliches Seitenstück
    zu der Erkenntnis dinglicher Naturgesetzlichkeit. Das Recht wurde als etwas Heiliges
    empfunden. Die Götter, zunächst Verkörperungen der Naturkräfte, wurden später zu Trägern
    eines sittlichen Gedankens. Ein Volk, welches keine Naturgesetzlichkeit kennt, wird auch den
    Gegenpol, das sittliche Recht, nicht in seinem Wesen erfassen, d. h. eine Weltanschauung, die
    allen Ernstes sich den Kosmos als aus dem Nichts durch Willkür erschaffen denkt, wird auch
    einen willkürlichen, keine innere Bindung anerkennenden Gott verkünden. Die Erschaffung
    der Welt aus dem Nichts fordert die grundsätzliche Anschauung, daß dieser „erschaffende“
    Gott auch späterhin von außen ins Weltgetriebe eingreift – oder eingreifen kann – wenn es
    ihm beliebt.

    Dadurch wird eine Innergesetzlichkeit des Naturgeschehens geleugnet.

    Das ist die Weltanschauung der Semiten, Juden und Roms.

    Götteruntergang durch Rechtsbruch

    Der Wunderglaube des Medizinmannes hängt unlöslich mit der Verkündung der von außen eingreifenden „allmächtigen“ Gottheit zusammen Deshalb kennen diese Systeme auch keinen organischen Rechtsgedanken, sondern nur Tyrannenherrschaft ihres „Gottes“ bzw. seines Stellvertreters, der sein corpus iuris canonici der ganzen Welt als „Universalismus“ von außen aufzwingen möchte.

    Der nordisch- abendländische Mensch, der eine ewige Naturgesetzlichkeit anerkennt und
    dank dieser seelischen Einstellung überhaupt erst echte kosmische Wissenschaft möglich
    machte, hat auch einst in Odin das erste große Gleichnis des sittlichen Gedanken des Rechts
    gefordert. Odin, der oberste Gott, war der Hüter des Rechts und der Verträge. Das Recht war
    heilig wie der Schwur. Ein ganzes Göttergeschlecht mußte zugrunde gehen, weil Odin selbst
    sich gegen die Heiligkeit eines Vertrages – wenn auch unbewußt und durch den Bastard Loki
    betrogen – versündigte. Erst sein Untergang war die sühne. Auch in dieser Hinsicht zeigt sich
    die Idee der Ehre als der höchste Maßstab des nordischen Menschen. Ihre Verletzung kann
    nicht anders gesühnt werden als durch ein Drama; auch hier ist eine seelisch bedingte
    Naturgesetzlichkeit am Werk, an welcher aber unsere Gelahrten ahnungslos vorübergehen.
    Unser heutiger Untergang wiederholt den Mythus der Edda, welche im Zeichen des jetzigen
    Weltgeschehens eine mystisch, übermenschliche Größe erreicht. Als Ehre und Recht und
    Machtwille auseinanderfielen, versank ein Göttergelchlecht, zerbrach in einem furchtbaren
    blutigroten Brande 1914 eine Weltepoche.

    Die Aufgabe der Zukunft ist es, diese drei Größen wieder zusammenzufügen im Zeichen des ersten deutschen Volksstaates.

    V. Deutsche Volkskirche und Schule

    1. Eine deutsche Volkskirche ist heute die Sehnsucht von Millionen.

    Diese Tatsache feststellen,heißt tiefste Verantwortung von jenen fordern, die dieser Sehnsucht Ausdruck geben. Denn über das für heute Unzulängliche an Formen und vielem Gehalt unserer Kirchen ist laut genug, oft mehr als laut gesprochen worden. Auf die tiefer liegenden Wurzeln dieses Gefühls des Unbefriedigtseins ist in dieser Schrift mit aller schuldigen Achtung gegenüber religiösem Denken – das vom Glauben, Leben und sterben vieler Geschlechter in jedem Fall geadelt ist – hingewiesen worden. Aber die Wahrheit fordert das Eingeständnis, daß die neue Sehnsucht noch nirgends als lebendige Tat, als gelobtes Gleichnis erschienen ist. In keinem deutschen Lande ist ein religiöses Genie aufgetreten, um neben den bestehenden religiösen Typen uns einen neuen vorzuleben.

    Diese Tatsache ist entscheidend insofern, als kein verantwortungsbewußter Deutscher die Forderung auf Verlassen der Kirchen an jene richten darf, die noch gläubig an ihnen hängen. Man würde sie vielleicht unsicher machen, seelisch zerspalten und ihnen doch keinen echten Ersatz für das Verlorene schenken können. Die liberale Epoche hat auch auf kirchlichem Gebiet ungeheure Verwüstungen angerichtet, indem sie glaubte, durch Evolutionstheorien, durch die „Wissenschaft“ die Religion als solche „überwunden“ zu haben.

    Diese geistigen Pygmäen übersahen, daß Verstand und Vernunft nur ein Mittel darstellen, um sich ein Weltbild zu entwerfen, Religion dagegen ein wesentlich anderes, die Kunst wieder ein drittes.

    Die Wissenschaft ist schematisch, die Religion willenhaft, die Kunst symbolisch. Jedes Gebiet hat seine Eigengesetzlichkeit, die Wissenschaft vermag an den Kirchen nur zu zerstören, wenn diese sich fälschlicherweise auf ihr Gebiet gewagt haben, was allerdings Tatsache war und ist in tausend Fällen. Doch nie vermag wahre Wissenschaft echte Religion zu entthronen, weil diese nur Zeichen ist für organische willenhafte Werte. Soll eine Religion umgeschmolzen, neugeboren oder durch eine andere ersetzt werben, so müssen diese innersten Werte gestürzt werben bzw. eine andere
    Rangordnung erhalten.

    Das materialistische Kirchentum

    Das Tragische an der Geistesgeschichte der letzten hundert Jahre ist nun, daß die Kirchen sich selbst die liberalistisch-materialistische Anschauung zu eigen gemacht haben und auf dem Felde der Wissenschaft, statt in der Sphäre der Werte ihre Stellungen verteidigten. Und noch tragischer ist, daß sie das tun mußten, da sie rein historisch aufgebaut waren und das Fürwahrhalten alttestamentlicher Erzählungen und späterer materialistischer Legenden als wesentlichen Bestandteil ihrer Ganzheit ausgegeben hatten. so bekam denn das darwinistische Zeitalter leichtes Spiel und konnte eine ungeheure Verwirrung anrichten, zugleich aber (vergleiche den anfangs dargestellten Zusammenhang zwischen Intellektualismus und Magie) auch die Bahn für okkultistische Sekten, Theosophie, Anthroposophie und eine Unzahl anderer Geheimlehren und Charlatanerien freimachen. Eine furchtbare Geistesverwirrung, an der Dogmatismus und Liberalismus gleiche Schuld tragen, ist das Zeichen der Zeit. Selbst unter der Herrschaft der Christlich-Sozialen in Österreich haben in nicht ganz zehn Jahren über 200.000 Menschen allein in Wien die katholische Kirche verlassen. Nicht im Zeichen neuer religiöser Werte, sondern als Folge einer marxistischen, ich-süchtigen, allgemeine Werte zerstörende Arbeit, die sich gegen ebenfalls stoffgebundene starre Zwangsglaubenssätze richtete.

    Religiöses Suchen – Sache des Einzelnen

    Zwischen den Heerscharen des marxistischen Chaos und den Gläubigen der Kirchen irren
    Millionen umher: innerlich vollkommen zerstört, verwirrenden Lehren und gewinnsüchtigen
    „Propheten“ ausgeliefert, zum großen Teil aber auch von starker Sehnsucht nach neuen
    Werten und neuen Formen getrieben. Und wenn wir auch feststellen müssen, daß ein echtes
    Genie, das uns den Mythus offenbart und uns zum Typus erzieht, noch nicht geschenkt
    worden ist, so enthebt diese Erkenntnis doch keinen tiefer Denkenden der Pflicht, jene
    Vorarbeiten zu leisten, die noch immer zu leisten waren, wenn ein neues Lebensgefühl nach
    Ausdruck rang, seelische Spannungen erzeugte. Bis die Zeit für den Großen gekommen war,
    der das lehrte und lebte, was vorher Millionen nur zu stammeln vermochten. Wie schon das
    Geleitwort dieser Schrift besagt, richtet diese sich nicht an das heutige kirchengläubige
    Geschlecht, um es im Durchlaufen seiner eingeschlagenen inneren Lebensbahn zu hindern,
    um so mehr aber an alle jene, die bereits mit dem Kirchenglauben zu innerst gebrochen, aber
    noch zu keinem anderen Mythus hingefunden haben.

    Diese Menschen sollen wenigstens dem verzweifelnden Nihilismus entrissen werden durch ein Wiedererleben eines neuen Zusammengehörigkeitsgefühls – religere heißt verbinden – einer Wiedergeburt uralter und doch ewig junger, willenhafter Werte, die zu echten Religionsformen zu steigern zwar die Aufgabe eines späteren Genius sein wird, deren wahrscheinlichen Darstellungen nachzutasten aber nichtsdestoweniger Pflicht eines jeden Einzelnen schon heute ist. Jedes Einzelnen, da Religionsgesellschaften ohne religiöse Genies doch nur zu üblichen Vereinen, kleinlichen Sekten erstarren werden, die unausstehlicher sind als alles andere. Sich mit Religionsfragen zu beschäftigen, ist deshalb nicht Sache von irgendwelchen bestehenden ethischen, sozialen, politischen Verbänden, und umgekehrt können diese auch nicht für das persönliche religiöse Bekenntnis ihrer Angehörigen verantwortlich gemacht werden.

    Aus dem neuerblühenden nationalistischen Mythus wachsen seelische Kräfte nach allen
    Richtungen. Jede dieser Richtungen kann nur durch große Persönlichkeiten geführt werden,
    wobei es natürlich möglich ist, daß eine von ihnen viele Willensgarben zusammenfassend
    verkörpert.

    Anspruch jedoch darauf erheben sollte nur ein ganz Großer ohne jeden Bruch im Charakter
    und in der Seele. So warten wir auf den Dichter des Weltkrieges, auf den großen Dramatiker unseres Lebens, auf die großen Baukünstler und Bildner. so ringen wir für den Führer des Neuen Reiches und deuten die Willensstränge an auch für eine kommende Deutsche Volkskirche, deren wesentliche Grundlage schon heute klar umrissen erscheint.

    Einerseits Ablehnung des Materialistisch- Zauberhaften, welches den Liberalismus so eng
    verbunden mit kirchlicher Dogmatik Zeigte, andererseits Hochzucht aller Werte der Ehre, des
    Stolzes, der inneren Freiheit, der „adeligen Seele“ und des Glaubens an ihre Unzerstörbarkeit.

    Paulinische Kirchendogmen

    Alle christlichen – richtiger paulinischen – Kirchen haben das Anerkennen gewisser
    übersinnlicher Lehren als Zwangsglaubenssätze (Dogmen) zur Voraussetzung der
    Angehörigkeit gemacht. Aus einer allgemeinen Gesinnungsgemeinschaft wurde starre
    Dogmengleichheit; bei zunehmender Verknöcherung Interessengemeinschaft bzw.
    Feindschaft. Das Für-Wahr-Erklären metaphysisch-religiöser Behauptungen und
    geschichtlicher oder sagenhafter Ereignisse als Bedingung einer Religion ist die jüdische
    Überlieferung, die sich früher mit Feuer und Schwert durchsetzte und erst heute – wenigstens
    äußerlich – einem notgedrungen duldsameren Standpunkt gewichen ist, jedoch jederzeit
    bereit, neue Dogmenkämpfe anzufachen. Ein wirklich deutscher Staatsmann und Denker wird
    deshalb an die religiös-kirchliche Frage von einem anderen Standpunkt herangehen.

    Schutz den Reformversuchen

    Er wird jeder religiösen Überzeugung ungehindert Raum, er wird Sittenlehren verschiedener
    Form frei Prediger lassen, unter der Bedingung, daß sie alle der Behauptung der Nationalehre
    nicht hindernd im Wege stehen, d. h., daß sie die willenhaften Seelenzentren stärken, eine
    Stützung bestimmter Verbände dagegen wird er von ihrer Haltung zum Nationalstaat
    abhängig machen müssen Aus diesem Gesichtspunkt beantwortet sich die Frage nach dem
    Verhältnis von Staat, Religion und Kirche von selbst.

    Ein wirklich deutscher Staat kann den augenblicklich bestehenden kirchlichen
    Gemeinschaften, ungeachtet der vollkommenen Duldsamkeit ihnen gegenüber, ein Recht auf
    politische und geldliche staatliche Unterstützung gerade in dem Maße zubilligen, wie ihre
    Lehren und praktische Betätigung auf die Förderung der Stärkung der Seele eingestellt sind.
    Er wird deshalb auch neue Reformen ebenso schützen müssen wie alte Bekenntnisse. Die
    neuen Forderungen haben sich aber bereits außerordentlich greifbar angemeldet.

    Abgeschafft werden muß danach ein für allemal das sogen. Alte Testament als Religionsbuch.
    Damit entfällt der mißlungene Versuch der letzten anderthalb Jahrtausende, uns geistig zu
    Juden zu machen, ein Versuch, dem wir u. a. auch unsere furchtbare materielle
    Judenherrschaft*) zu danken hatten.
    ————————————————————————————————————————————-
    *)siehe hierzu: Juden schänden deutsches Recht
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/01/27/endspiel/#comment-30780
    ————————————————————————————————————————————-

    Von Seiten eines ringenden Menschen (nicht des Staatspolitikers) ist deshalb weiter die
    Bewegung zu stärken, welche die Streichung offenbar verstellter und abergläubischer
    Berichte aus dem Neuen Testament anstrebt. Das notwendige fünfte Evangelium kann dabei
    aber natürlich nicht von einer Synode beschlossen werden. Es wird die Schöpfung eines
    Mannes sein, der die Sehnsucht nach Reinigung ebenso tief erlebt, wie er die Wissenschaft des Neuen Testaments durchforscht hat.

    Die männliche Jesusgestalt

    Man kann aus den Schilderungen über Jesus sehr verschiedene Züge herauslesen seine
    Persönlichkeit tritt oft weich und mitleidend, dann wieder schroff und rauh, immer aber von
    innerem Feuer getragen, hervor. Es lag im Interesse der herrschsüchtigen römischen Kirche,
    die unterwürfige Demut als das Wesen Christi hinzustellen, um sich möglichst viele an
    diesem „Ideal“ heruntergezüchtete Diener zu verschaffen. Diese Darstellung richtigzustellen,
    ist eine weitere unerläßliche Forderung der deutschen Erneuerungsbewegung. Jesus erscheint
    uns heute als selbstbewußter Herr im besten und höchsten Sinne des Wortes. Sein Leben ist
    es, das für germanische Menschen Bedeutung besitzt, nicht sein qualvolles Sterben, dem er
    den Erfolg bei den alpinen und Mittelmeervölkern verdankte. Der gewaltige Prediger und der
    Zürnende im Tempel, der Mann, der mitriß, und dem „sie alle“ folgten, nicht das Opferlamm
    der jüdischen Prophetie, nicht der Gekreuzigte ist heute das bildende Ideal, das uns aus den
    Evangelien hervorleuchtet. Und kann es nicht hervorleuchten, dann sind auch die Evangelien
    gestorben.

    Die wissenschaftliche Textkritik hat soweit vorgearbeitet, daß alle technischen Voraussetzungen für eine zusammenschauende Neuschöpfung gegeben sind. Das Markus- Evangelium enthält wahrscheinlich (wenn auch gleichfalls überarbeitet) den eigentlichen Kern der Botschaft von der Gotteskindschaft gegen die semitische Lehre vom Knechte Gottes, das Johannes-Evangelium die erste geniale Deutung, das Erlebnis der ewigen Polarität von Gut und Böse gegen die alttestamentliche Wahnvorstellung, daß Jahwe das Gute und das Böse aus dem Nichts geschaffen, von seiner Welt zugleich gesagt habe, sie sei „sehr gut“, um dann selbst Anstifter von Lug, Betrug und Mordtaten zu werden.

    Vor allem weiß Markus aber noch nichts von Jesus als dem „Erfüller“ des jüdischen Messiasgedankens, den uns Matthäus und Paulus beschert haben zum Unheil für die ganze abendländische Kulturwelt. Noch mehr. Als der geschwätzige Petrus von Jesus sagte: „Du bist der Messias“ (Markus 8, 29), da „bedrohte“ Jesus den Petrus und verbot feinen Jüngern, solches zu sagen. Unsere paulinischen Kirchen sind somit im wesentlichen nicht christlich, sondern ein Erzeugnis der jüdisch-syrischen Apostelbestrebungen, wie sie der jerusalemitische Verfasser des Matthäus-Evangeliums eingeleitet und Paulus unabhängig von ihm vollendet hatte.

    Paulus ein Verfälscher des Evangeliums

    Unbewußt entschlüpft dem Pharisäer Paulus z. B. ein alljüdisches Bekenntnis: „Was haben
    denn die Juden für Vorteil, oder was nützt die Beschneidung? Fürwahr sehr viel. Zum ersten:
    ihnen ist vertraut, was Gott geredet hat. Daß aber etliche nicht daran glauben, was liegt daran?
    Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben? Das sei ferne!“ (Römer 3.)

    Dann die typisch jüdische Anmaßung und Unduldsamkeit: „Ich tue euch aber kund, liebe
    Brüder, daß das Evangelium, das von mir gepredigt wird, nicht menschlich ist. Denn ich habe
    es von keinem Menschen empfangen noch gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu
    Christi. – Da es aber Gott wohlgefiel, der mich von meiner Mutter Leibe an hat ausgesondert
    und berufen durch seine Gnade, daß er seinen Sohn offenbarte in mir, daß ich ihn durchs
    Evangelium verkünden sollte unter den Heiden, da besprach ich mich sofort nicht auch noch
    mit Fleisch und Blut, ging auch nicht hinauf gen Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel
    waren, sondern zog hin nach Arabien und kam dann wieder zurück nach Damaskus.“ (Galater
    l.)

    Gleichzeitig das molluskenhafte Werben: „Denn wiewohl ich frei bin von jedermann, habe
    ich doch mich selbst jedermann zum Knechte gemacht, auf daß ich ihrer viele gewinne. Den
    Juden bin ich geworden wie ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworben wie unter dem Gesetz, auf daß ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetze sind, bin ich wie ohne Gesetz geworden (so ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin ich dem Gesetz Christi), auf daß ich die, so ohne Gesetz sind, gewinne. Den schwachen bin ich geworden wie ein schwacher, auf daß ich die schwachen gewinne. Ich bin jedermann allerlei geworden, auf daß ich allenthalben ja etliche selig mache.“

    Paulinische Weltrevolution

    Und dann die unvorsichtige Ruhmsucht: „Es wäre mir lieber, ich stürbe, denn daß mir jemand
    meinen Ruhm sollte zunichte machen!“ (l. Korinther 9.) Paulus hat ganz bewußt alles staatlich
    und geistig Aussätzige in den Ländern seines Erdkreises gesammelt, um eine Erhebung des
    Minder-Wertigen zu entfesseln Das erste Kapitel des l. Briefes an die Korinther ist ein
    einziger Lobgesang auf die “ Törichten vor der Welt“, und zugleich die Beteuerung, das
    „Unedle vor der Welt und das Verachtete“ habe Gott erwählt, um dann den Christen die
    Richterherrschaft zu versprechen: „so nun die Welt soll von Euch gerichtet werden, seid Ihr
    denn nicht gut genug, geringe Sachen zu richten? Wisset Ihr nicht, daß wir über die Engel
    richten werben? Wieviel mehr über die zeitlichen Güter?“ (6, 2–3.) Epheser 1, 21 schreibt
    Paulus Jesus alle Gewalt und Macht und Fürstentümer dieser und der künftigen Welt zu. Es
    ist gar nicht zu bestreiten, daß er auf eine Welterregung mit Hilfe der Deklassierten aller
    Und dann die unvorsichtige Ruhmsucht: „Es wäre mir lieber, ich stürbe, denn daß mir jemand
    meinen Ruhm sollte zunichte machen!“ (l. Korinther 9.) Paulus hat ganz bewußt alles staatlich
    und geistig Aussätzige in den Ländern seines Erdkreises gesammelt, um eine Erhebung des
    Minder-Wertigen zu entfesseln

    Das erste Kapitel des l. Briefes an die Korinther ist ein einziger Lobgesang auf die “ Törichten vor der Welt“, und zugleich die Beteuerung, das „Unedle vor der Welt und das Verachtete“ habe Gott erwählt, um dann den Christen die Richterherrschaft zu versprechen: „so nun die Welt soll von Euch gerichtet werden, seid Ihr denn nicht gut genug, geringe Sachen zu richten? Wisset Ihr nicht, daß wir über die Engel richten werden? Wieviel mehr über die zeitlichen Güter?“ (6, 2–3.) Epheser 1, 21 schreibt Paulus Jesus alle Gewalt und Macht und Fürstentümer dieser und der künftigen Welt zu. Es ist gar nicht zu bestreiten, daß er auf eine Welterregung mit Hilfe der Deklassierten aller
    Staaten und Völker mit dem Ziel einer Theokratie hinauswollte, was seine sonstigen Bekenntnisse weit überschattet. Die falsche Demut gepaart mit dem Schielen auf Weltherrschaft, ein brünstiges, wie bei allen Orientalen „religiöses“ Verlangen, hier selbst an der spitze der Rebellierenden zu marschieren, war die Paulinische Verfälschung der großen
    Gestalt Christi……

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    „Der Mythus des 20. Jahrhunderts. Eine Wertung der seelisch-geistigen Gestaltenkämpfe unserer Zeit“

    Deutschland Hoch im Ehren

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    „Die Wahrheit läßt sich wohl unterdrücken, aber nicht töten und Gott läßt sich nicht spotten.“
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/11/23/unglaublich-oezoguz-deutschland-komplett-zum-einwanderungsland-zwangsumbauen/#comment-30580
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    • Ostfront sagt:

      Der Mythos des 20. Jahrhunderts

      Eine Wertung der seelisch – geistigen Gestaltungskämpfe unserer Zeit von Alfred Rosenberg

      Diese Rede ist niemand gesagt, denn der sie
      schon sein nennt als eigenes Leben, oder sie
      wenigstens besitzt als eine Sehnsucht seines
      Herzens.

      Meister Eckehart
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      Das kommende Reich (Fortsetzung)

      In der ganzen Lebensgeschichte eines Volkes
      ist sein heiligster Augenblick, wo es aus seiner
      Ohnmacht erwacht … Ein Volk, das mit Lust und
      Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffaßt,
      kann zu allen Zeiten Sein Wiedergeburtsfest
      und seinen Auferstehungstag feiern.

      Friedrich Ludwig Jahn

      (V. Deutsche Volkskirche und Schule)

      …..Das erste Kapitel des l. Briefes an die Korinther ist ein einziger Lobgesang auf die “ Törichten vor der Welt“, und zugleich die Beteuerung, das „Unedle vor der Welt und das Verachtete“ habe Gott erwählt, um dann den Christen die Richterherrschaft zu versprechen: „so nun die Welt soll von Euch gerichtet werden, seid Ihr denn nicht gut genug, geringe Sachen zu richten? Wisset Ihr nicht, daß wir über die Engel richten werden? Wieviel mehr über die zeitlichen Güter?“ (6, 2–3.) Epheser 1, 21 schreibt Paulus Jesus alle Gewalt und Macht und Fürstentümer dieser und der künftigen Welt zu. Es ist gar nicht zu bestreiten, daß er auf eine Welterregung mit Hilfe der Deklassierten aller Staaten und Völker mit dem Ziel einer Theokratie hinauswollte, was seine sonstigen Bekenntnisse weit überschattet. Die falsche Demut gepaart mit dem Schielen auf Weltherrschaft, ein brünstiges, wie bei allen Orientalen „religiöses“ Verlangen, hier selbst an der spitze der Rebellierenden zu marschieren, war die Paulinische Verfälschung der großen Gestalt Christi.

      Johannes hat Jesus genial gedeutet, aber seine Erkenntnis, es hier mit einem antijüdischen, dem Alten Testament feindlichen Geist zu tun zu haben, ist von der jüdischen Überlieferung überwuchert worden, die sich mit den geistigen Abfallerzeugnissen der hellenistischen Welt verband zur Neuformung in der Römischen Kirche. Europa hat diese morgenländische Kirche vergeblich zu erneuern getrachtet. Die bisherige Ehrfurcht vor ihrer „Christlichkeit“ hat auch alle Versuche dazu zum Mißerfolg verurteilt. Die,, christlichen“ Kirchen sind aber eine ungeheuerliche, bewußte und unbewußte Umfälschung der schlichten, frohen Botschaft vom Himmelreich inwendig in uns, von der Gotteskindschaft, vom Dienst für das Gute und von der flammenden Abwehr gegen das Böse. Im Urevangelium des Markus finden wir zwar auch die sagenhaften Züge von den Besessenen, was wir ebenso auf volkstümliche Erzählungen zurückführen können, wie die ausschmückenden Zugaben zu den Abenteuern etwa Friedrichs des Großen und des hl. Franziskus, der sogar den Vögeln gepredigt haben soll.

      Das Ur-Markus-Evangelium

      Aber dem Ur-Markus liegen noch alle Verzückungen, in denen sich Teile der Bergpredigt übersteigern, vollkommen fern. Sich dem Bösen nicht zu widersetzen, die linke Backe hinzuhalten, wenn die rechte geschlagen wird, usw., sind feministische Zuspitzungen, die im Markus nicht zu finden sind. Das sind umfälschende Zusätze anderer Menschen. Jesu ganzes Dasein war ein feuriges Sich’Widersetzen. Dafür mußte er sterben. Wert auf eine Feigheitslehre haben nur innerlich bastardierte Menschen gelegt, wie etwa Tolstoi, der gerade diese Stelle als Grundlage für seine öde Weltanschauung verwendete.

      2.Die Religion Jesu war zweifellos die predigt der Liebe.

      Alle Religiosität ist tatsächlich auch vornehmlich eine seelische Erregung, die der Liebe zum mindesten immer nahe verwandt sein wird. Niemand wird dieses Gefühl mißachten; es schafft das seelische Fluidum von Mensch zu Mensch. Aber eine deutsche religiöse Bewegung, die sich zu einer Volkskirche entwickeln möchte, wird erklären müssen, daß das Ideal der Nächstenliebe der Idee der Nationalehre unbedingt zu unterstellen ist; daß keine Tat von einer deutschen Kirche gutgeheißen werden darf, welche nicht in erster Linie der Sicherung des Volkstums dient.

      Damit ist der unlösliche Widerstreit zu einer Anschauung nochmals bloßgelegt, die offen
      erklärt, die kirchlichen Bindungen ständen höher als die Bindungen der Nation.

      Der gehässige Bischofseid

      Eine solche durch Jahrhunderte gezüchtete Einstellung kann nun aber weder durch Verbote
      noch Gebote überwunden werden. Der Staat hat lediglich mit seinen Mitteln dafür zu sorgen,
      daß machtpolitische Eingriffe seitens Roms und seiner Diener nicht erfolgen. Der römische
      Priester mußte bei seiner Amtseinsetzung einen Eid leisten, der nichts anderes bedeutet, als
      eine bewußte Aufreizung zu Konfessions- und Klassenhaß. Darüber hinaus bedeutet er
      geradezu die Anerkennung landesverräterischer Tätigkeit, wenn der Staat nicht römischen
      Interessen dienstbar ist. Dieser römische Bischofseid lautete: „Die Irrlehrer, die vom
      apostolischen Stuhl Getrennten, die Empörer wider unseren Herrn und seinen Nachfolger
      werde ich nach Kräften verfolgen und bekämpfen.“

      Ein deutscher Staat hat einen solchen Eid zu verbieten. Er hat im Gegenteil allen Geistlichen den Eid auf die Wahrung der Ehre der Nation aufzuerlegen, wie früher den Eid auf den Monarchen, in einigen Staaten auf die Verfassung, im übrigen wird es die Hauptaufgabe des erwachenden Deutschtums sein, sich im Dienst des Mythus der Nation durch Schaffung einer Deutschen Volkskirche zu bemühen, bis ein zweiter Meister Eckehart einmal die Spannung löst und diese Deutsche Seelengemeinschaft verkörpert, lebt, formt.

      Das faschistische Konkordat

      Einem Angehörigen des Heeres ist in allen Staaten die parteipolitische Betätigung untersagt. Das hat seine Berechtigung, um das machtpolitische Werkzeug als Ganzes geschlossen, durch politische Kämpfe nicht zerfressen, in der Hand zu behalten. Das gleiche hat auch für die Priester aller Bekenntnisse zu gelten. Ihr Gebiet ist die Seelsorge, der politisierende parlamentarische Domherr oder Pastor eine höchst unerquickliche Erscheinung des
      politischen Liberalismus. Das hat der faschistische Staat bereits eingesehen. Durch das Konkordat von 1929 wird der katholischen Geistlichkeit die politische Tätigkeit untersagt, auch die katholischen Pfadfinderbünde sind aufgelöst worden, um keinen Staat im Staate aufkommen zu lassen.

      Da der Vatikan für Italien dies gutgeheißen hat, kann er gegen die Durchführung der gleichen Maßnahmen auch in anderen Nationalstaaten grundsätzlich nichts mehr einwenden.

      Ist diese Trennung nach dem Jesuswort „Gebt Gott was Gottes ist und dem Kaiser was des
      Kaisers ist“ durchgeführt worden, so werden die sonst notwendigen Eingriffe des
      Nationalstaates auf kirchliches Bekenntnisgebiet ganz unterbleiben können. Nie wird ein
      solcher Staatsmann auf irgendwelche metaphysische Glaubenssätze einwirken oder gar
      religiöse Verfolgungen veranstalten. Das Ringen um diese Vorstellungswelten und Werte
      wird sich deshalb von Mensch zu Mensch, von Form zu Form innerhalb des gesamten
      Volksorganismus abzuspielen haben, ohne politische Machtmittel dafür in Anspruch nehmen
      zukönnen.

      Zu scheiden ist bei allen diesen religionsreformatorischen Betrachtungen zwischen dem
      geistigen Wegweiser und dem politischen Staatslenker. Wenn der erste die innere Richtung
      eines neuen Suchens aufdeckt und dabei naturgemäß die alten Inhalte und Formen beim
      Neuaufbau eines seelisch-geistigen Körpers bekämpft, so hat er keinerlei Recht, hierbei den
      politischen, richterlichen und militärischen Schutz des Staates zu fordern. Es war das Verhängnis für echte Glaubensinbrunst, daß die römische Kirche mit Hilfe politischer Organisationen danach trachtete, sich überall den „weltlichen Arm“ zu sichern. sie hat dadurch heute eine ungeheuer starke Machtstellung erworben, ist jedoch auch vielfach – dank der staatlichen Dotationen – von diesen Staaten abhängig geworden dergestalt, daß eine Geldsperre den riesigen Organisationsapparat vielerorts leicht in bedenkliches Wanken bringen könnte.

      Die politische Machtstellung hat aber – eine alte Klage bester Seelsorger seit Jahrhunderten – die Innerlichkeit ausgetrieben und das gleiche hat auch dem Protestantismus, der in ähnlichen Bestrebungen nicht zurückstehen zu können glaubte, sehr geschadet. Der Zug der Zeit nach Trennung von Staat und Bekenntnisorganisationen wird noch lange weitergehen, eine Deutsche Kirche sollte deshalb es von vornherein ablehnen, sich vom Staat abhängig zu machen. Sie kann nur beanspruchen, daß sie Freiheit für ihr Werben genießt, daß ihre Bekenner nicht von den alten Kirchen geschädigt werden und daß sie bei klarer Umschichtung der Bekennerzahlen die nötigen Kirchen zugewiesen erhält. Die gleiche Maßnahme müßte dann auch platz greifen für die anderen Bekenntnisse. Die Katholiken und Protestanten sollen ihre Kirche durch freiwillige Beiträge selbst sichern, nicht das Geld durch Drohung mit Pfändungen gewaltsam einziehen lassen; so allein wird das gerechte Verhältnis zwischen Glaubenskraft und äußerer Gestaltung hergestellt werden können. Ein Staatsmann kann durch eine derartige Maßnahme allein nach allen Seiten gerecht sein und religiöses Ringen des Einzelnen und der Bevölkerungsgruppen vom politischen Kampf des Ganzen trennen.

      Voraussetzungen der deutschen Kirche

      Eine Deutsche Kirche kann keine Zwangssätze verkünden, an die jeder ihr Angehörige gar bei
      Verlust der ewigen Seligkeit zu „glauben“ gezwungen ist. sie wird Gemeinden umspannen, die an schönen katholischen Gebräuchen (die ja oft altnordisch sind) festhalten, die lutherische Formen des christlichen Gottesdienstes bevorzugen, die vielleicht eine andere Form des christlichen Gottesdienstes vorziehen. Die Deutsche Kirche wird aber auch jenen ein gleiches Recht einräumen, die mit dem kirchlichen Christentum überhaupt gebrochen haben und sich in einer neuen Gemeinschaft (vielleicht unter dem Zeichen Eckehartscher Seelenkraft) zusammengefunden haben.

      Für alle Angehörigen gelten die anfangs gemachten Voraussetzungen.

      Unwesentlicher Dogmenkampf

      Es handelt sich bei Gründung einer Deutschen Nationalkirche also nicht um Verfechtung
      irgendwelcher metaphysischer Behauptungen, nicht um die Forderung des Fürwahrhaltens
      geschichtlicher oder legendärer Erzählungen, sondern um die Schaffung eines hohen
      Wertgefühls, d.h. um die Auslese jener Menschen, welche bei aller Mannigfachheit religiöser
      und philosophischer Überzeugungen wieder das tiefe innere Vertrauen in die eigene Art
      gewonnen, eine heroische Lebensauffassung sich erkämpft haben. Gerade diese geistigseelische Umkehr erscheint mir als besonders revolutionär, da allein dadurch das Hauptobjekt bisheriger religiöser Kämpfe – metaphysische Zwangsglaubenssätze (Dogmen) – als unwesentlich erkannt werden und ihre Vertretung Angelegenheit des einzelnen, nicht einer
      Gesamtheit wird.

      Die Kämpfe über das Verhältnis von Mensch und Gott in Jesus, der Streit über Liebe und Gnade, über Unsterblichkeit oder Sterblichkeit der Seele fallen aus dem Gesichtswinkel einer germanisch-deutschen Religionserneuerung heraus, als Maßstab der Zugehörigkeit zur neuen Gemeinschaft erscheint die Anerkennung jener Werte, die in der germanischen dramatischen Kunst uns erschlossen worden sind und am größten in der Mystik des Meisters Eckehart offenbar wurden. Eine Gemeinschaft aber muß Ziel sein, auch wenn uns Heutige die Erkenntnis durchdringt, daß wir sie nicht mehr erleben werden; denn bei aller Kraft kann auch ein starker Einzelner nicht immer die Höhe seiner heroischen Augenblicke erreichen. Das Gemeinsamkeitsbewußtsein aber wird ihn noch höher heben können und den Schwächeren mitziehen, fester einfügen in den neuen religiösen Stil unserer Zukunft, wie einst das deutsche Heer von 1914 Millionen schlichter Menschen zu heroischen Opfern und Taten fähig machte.

      Der mißglückte Altkatholizismus

      Nach dem ehrlosen Vatikanischen Konzil bemühten sich ehrliche katholische Männer, im
      Mißverkennen des Wesens einer tausendjährigen Dogmatik, einen sogenannten
      Altkatholizismus ins Leben zu rufen. Viele von diesen Bekennern haben die schlimmsten
      Verfolgungen erduldet, weil sie ihre Ehre nicht mit Füßen treten lassen wollten. Bismarck hat
      damals die Gelegenheit nicht ergriffen, um diese freimütigen Menschen zu schützen. Die
      Bewegung war allein aber zu schwach, um gegen die Überlieferung der Jahrhunderte
      anzurennen Bismarcks Verhalten hat sich bitter gerächt. Die altkatholischen Gemeinden
      verkümmerten inmitten der gewaltigen römischen, über weltpolitische Machtmittel
      verfügenden Erdrosselungstechnik, die sich in Deutschland die willige Zentrumspartei als die
      „Garde seiner Heiligkeit“ schuf. „Es lebe die kirchliche Inquisition!“ rief 1875 der Jesuit
      Wenig. „Es darf keinen konfessionellen Frieden geben!“, antwortete am 16. Mai 1924 die
      „Schildwacht“ nach erreichtem Triumph. so blieb denn der erste wirkliche Ansatz, aus dem
      Schoß des Katholizismus selbst eine Neugeburt entstehen zu lassen, fruchtlos.

      Aber es steht außer Frage, daß auch jetzt Tausende von prachtvollen Deutschen als Priester innerhalb der römischen Kirche wirken und im tiefsten Herzen nichts sehnsüchtiger erstreben als die Reinigung des Christentums vom syrischen Aberglauben und die Vertiefung des religiösen Lebens durch Trennung von staatlichen Geldern und politischen Machtreizen. sie wissen alle, daß die deutschen predigten, die sie heute zu ihren Volksgenossen sprechen dürfen, erkauft worden sind mit strömen vom Blut jener Ketzer, die einst auf Roms Geheiß den Scheiterhaufen besteigen mußten, oder in unterirdischen Gewölben zu Tode gemartert wurden. sie werden froh sein, wenn sie den ganzen gereinigten Gottesdienst einst allein in der heiligen
      Muttersprache im Dienste stolzer Werte werden abhalten dürfen. Die Zeit ist noch nicht da, in
      der deutsche Priester inmitten der römisch gebundenen oberen Kaste mit der Forderung einer
      Umgestaltung an Seele, Haupt und Gliedern hervortreten können. Aber sie kommt. Es wird
      auch hier wie immer Märtyrer geben müssen. Aber einem Deutschen Staat erwächst dann die
      Pflicht, diese Männer vor Verfolgung schützen und sie sich in die Deutsche Volkskirche
      eingliedern zu lassen.

      Nichtprotestierender Protestantismus

      Das gleiche gilt für jene, die erkannt haben, daß der Protestantismus aufgehört hat, gegen
      Rom zu protestieren, dafür aber heute in kurzsichtiger Verblendung gegen das neuaufsteigende lebendige Leben eifert. Bisherige protestantische „Abtrünnige“ traten gegen ihre Kirche auf im Namen der „Religion“ des „Zweiten Reiches“, im Namen des Liberalismus. sie kämpften um Erneuerung im „Berliner Tageblatt“. Das bedeutet den kirchlich-seelischen Bankrott des neunzehnten Jahrhunderts, wie er auf allen Gebieten zutage trat. Aus Angst vor diesem Zeichen eines offenkundigen Verfalls flüchtete ein jüngeres Geschlecht wieder zurück zur strengen Kirchlichkeit. Wo es jetzt auf Generalsuperintendentenposten hoffnungslos verknöchert. Heute regt es sich wieder auch in der lutherischen Kirche. Gegen die hier erwachenden Neuerer wird selbstverständlich Sturm geblasen. Die „lutherischen“ Schriftgelehrten und Pharisäer berufen heute aus Selbsterhaltungstrieb Weltkongresse ein
      wie Rom seine Konzile.*)

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      *)siehe auch:
      Protestantische Rompilger. Der Verrat an Luther und der „Mythus des 20. Jahrhunderts“
      https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/01/02/interessante-zahlen-gab-es-1993-einen-heimlichen-holocaust/#comment-30320
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      Aber diesmal sehen sie sich nicht mehr einer liberalisierenden Zersetzungserscheinung gegenüber, sondern einem gehaltträchtigen, blutvollen Mythus, einem Lebensgefühl, das ein Zentrum besitzt, um welches sich alles formt und bildet. In ganz Deutschland bestehen schon heute Keimzellen dieses neuen Erwachens. Dies neue Deutsche Reich wird auch ihnen staatlichen Schutz im Verlauf kommender Verfolgungen angedeihen lassen müssen.

      Deutsche Sagen, nicht Altes Testament

      Die germanischen Glaubensgenossenschaften sind bisher über theoretische Ansätze nicht
      hinausgekommen. Die praktischen Versuche sind nicht ermutigend gewesen. Aber wie auch
      immer diese ausgehen mögen, so werden die Forschungen dieser Verbände auf dem Gebiet
      nordischer Religionsgeschichte doch den Sauerteig bilden, der die ehemaligen katholischen
      und ehemaligen lutherischen Bestandteile der Deutschen Kirche durchsetzen wird. Denn an
      Stelle der alttestamentlichen Zuhälter- und Viehhändlergeschichten werden die nordischen
      Sagen und Märchen treten, anfangs schlicht erzählt, später als Symbole begriffen. Nicht der
      Traum von Haß und mordendem Messianismus, sondern der Traum von Ehre und Freiheit ist
      es, der durch nordische, germanische sagen angefacht werden muß. Von Odin an über die
      alten Märchen bis Eckehart und Walther von der Vogelweide. Einer genialen Hand wird es
      vorbehalten bleiben, aus dem seelischen Niederschlag der Jahrtausende die bisher nur
      kümmerlich behandelten Edelsteine deutschen Geistes herauszulesen und sie organisch zu
      verbinden. Das zeitlich, römisch un jüdisch Bedingte erscheint heute klarer als je. Um so
      deutlicher schlägt aber auch der echte Herzschlag unserer Märchen, Eckeharts, Luthers uns
      entgegen, Für reifere Schüler wird sich auch ein farbiges Bild religiösen Suchens von Iran,
      Indien, ja auch von Hellas entrollen, fremd und nahverwandt zugleich. Die Sehnsucht der
      nordischen Rassenseele im Zeichen des Volksmythus ihre Form als Deutsche Kirche zu
      geben, das ist mit die größte Aufgabe unseres Jahrhunderts.

      Die Überwindung der alten Kirchen

      Wie der römische Mythus der Stellvertretung Gottes durch den Papst sehr verschiedene Völker und auseinanderstrebende Richtungen umschloß und band, so wird auch der Mythus des Blutes – einmal ergriffen – wie ein Magnet allen Persönlichkeiten und religiösen Gemeinschaften, ungeachtet ihrer Verschiedenheiten, eine klare architektonische Lagerung, Bezug auf ein Zentrum und somit lebenzeugende Eingliederung ins Volksganze bringen. Die Einzelheiten der Durchführung wird das kommende Leben dann klären und bestimmen. Niemand kann sie heute voraussehen.

      Diese mit allen staatlichen Mitteln vor Verfolgung geschützten, im übrigen aber auf sich selbst gestellten Glieder der Volkskirche werden nun ihrerseits Kristallisationspunkte bilden. Die je nach der Größe und Bedeutung der Gesinnungsgemeinschaften ihnen zur Verfügung gestellten Kirchen werden die Möglichkeit einer unmittelbaren Lehrtätigkeit geben, und ohne
      daß irgendein gewaltsamer Eingriff in den Protestantismus oder in die römische Kirche
      geschieht, wird sich eine seelische Umkehr vollziehen können, die wie ein großes Atemholen
      wirken wird, da die schwere Kruste der syrisch-römischen Herrschaft nicht mehr alle sich
      nach Ehre und Freiheit Sehenden erdrücken kann. Der römische Haruspex und der
      alttestamentliche Superintendent werden nach und nach ihre Macht über die
      Einzelpersönlichkeiten, folglich auch über die politischen Bestrebungen, verlieren. Die ersten
      Voraussetzungen für einen religiösen, dann aber auch kulturellen und staatlichen Lebensstil
      werden geschaffen sein.

      3. Mit dem Wegfall der Predigten über den Knecht und den Sündenbock als Lamm Gottes, die
      Betrauung des Petrus mit der Gründung der römischen Kirche, die „Erfüllung“ des Alten Testaments, den Ablaß, von den magischen Wundermitteln usw. wird eine entsprechende Änderung des äußeren Brauchtums (Ritus) vor sich gehen müssen Hand in Hand mit einem großen Aufklärungsschrifttum, das von den Geistlichen der Deutschen Kirche innerhalb ihrer bisherigen Gemeinden zu verbreiten ist.

      Das Sinnbild des Kruzifix’

      Aus der inneren Neueinstellung zum Jesusbilde aber ergibt sich auch eine unbedingt notwendige, scheinbar nur äußerliche Änderung: der Ersatz der die quälende Kreuzigung darstellenden Kruzifixe in Kirchen und auf Dorfstraßen. Das Kruzifix ist das Gleichnis der Lehre vom geopferten Lamm, ein Bild, welches uns den Niederbruch aller Kräfte vors Gemüt führt und durch die fast immer grauenhafte Darstellung des Schmerzes innerlich gleichfalls niederdrückt, „demütig“ macht, wie es die herrschsüchtigen Kirchen bezweckten. Zwar sind die
      Darstellungen germanischer Ritter und Götter noch im St. Georg, St. Martin, St. Oswald
      erhalten geblieben, aber sie führen doch nur ein untergeordnetes Dasein. Zwar ist andererseits
      das Küssen der realistisch dargestellten eiternden Blutwunden des Gekreuzigten, wie es die
      römische Kirche bei vielen südamerikanischen Gläubigen unterstützt, noch nicht in
      Nordeuropa eingedrungen, aber ohne Frage ist der jammervoll Gekreuzigte zu jenem Mittel
      geworden, mit dem Rom die Seelen seiner Anhänger zermürbt und beherrscht.

      Eine Deutsche Kirche wird nach und nach in den ihr überwiesenen Kirchen an Stelle der
      Kreuzigung den lehrenden Feuergeist, den Helden im höchsten Sinn darstellen. schon fast alle
      Maler Europas haben das Gesicht und die Gestalt Jesu aller jüdischen RassenmerkmaIe
      entkleidet. So verzerrt durch Lamm-Gottes-Lehren sie auch ihren Heiland malen mußten, bei
      allen Großen des nordischen Abendlandes ist Jesus schlank, hoch, blond, steilstirnig,
      schmalköpfig.

      Auch die großen Künstler des Südens haben für einen krummnasigen, plattfüßigen Heiland kein Verständnis gehabt. selbst in der Auferstehung des Matthias Grünewald ist Jesus blond und schlank. Von der Brust der Sixtinischen Madonna schaut der blonde Jesus „geradezu heroisch“ in die Welt, gleich wie die blauäugigen Engelsköpfe aus den Wolken. Unser neuerwachendes Lebensgefühl kennt das Ideal des Flagellantentums nicht, eine echte Kreuzigung kann – wie bereits ausgeführt – heute weder gemalt noch gemeißelt noch gedichtet noch vertont werden. Der ganzen deutschen Künstlerschaft, die heute sich an Spargel und Gurkenstilleben abmüht, ist mit dem neuen Reich eine ebenso große Aufgabe gestellt, wie dem Sorger um die deutsche Seele. Die Kirchen und Gemeinden der Deutschen Kirche werden zu veranlassen haben, daß an den altheiligen Wallfahrtsorten nach und nach die Bastardkunststücke der Barockzeit jesuitischer Prägung durch Gemälde und Standbilder des Lebensbringers ersetzt werden, daß nebenbei der Gott mit dem Speer wieder erscheint, ferner Bilder, Sprüche des Meisters Eckehart und anderer deutscher Prediger.

      Fort mit dem JesuitenstiI !

      Aus den Schiffen und von den Altären der Deutschen Volkskirche werden die Gipsgirlanden, die Blechstrahlen und alle jene Überflutung unseres Lebens durch den Plunder des Jesuitenstils und das spätere bastardische Rokoko verschwinden.

      Des deutschen Baukünstlers werden hier Aufgaben harren, nach denen sich schon Tausende sehnen, die es müde sind, Kaufhäuser und Bankpaläste zu bauen.

      Am leichtesten läßt sich unsere Musik verwenden. In Bach und Gluck und Mozart und Händel
      und Beethoven hat sich trotz kirchlicher Verse der heroische Charakter durchgesetzt. Aber
      auch hier wird eine heute aufgabenlose zerflatternde Musik ein ungeheures Arbeitsgebiet
      vorfinden, zugleich werden die kirchlichen Liederbücher von Jehova-Liedern gesäubert
      werden.

      Von der religiös-metaphysischen einen inneren Umkehr wird also alles für die Zukunft unseres Lebens abhängen. Aus einem Zentrum heraus wird sich ein alles übersprudelnder Strom ergießen, der die Seele des Predigers, des Staatsmannes ebenso fruchtbar werden läßt wie die Phantasie des heute zentrumslosen, deshalb fast wahnsinnigen Künstlers und Denkers…..

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      „Der Mythus des 20. Jahrhunderts. Eine Wertung der seelisch-geistigen Gestaltenkämpfe unserer Zeit“

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      Der Pudelmopsdackelpinscher

      und andere besinnliche Erzählungen?

      „Welch“ seltsamer Titel!“

      So sagt wohl jeder, der diese Buch zum ersten Male in die Hand nimmt. Dann blättert er schnell die Seiten durch. „Aha! Lustige und ernste Tiergeschichten sind es also!“ Gewiß, lieber Leser, du sollst in diesem Buch Kunde erhalten über das geheimnisvolle Leben in der Tierwelt. Aber nicht nur das! Du sollst auch gewisse Menschen kennenlernen! Menschen, die faul sind wie die Drohnen, unverschämt wie der Kuckuck, feige wie die Hyänen, schlau wie das Chamäleon, gefräßig wie die Heuschrecken, blutdurstig wie die Wanzen, frech wie die Sperlinge, niederträchtig wie der Pudelmopsdackelpinscher, falsch wie die Schlangen, übel wie der Bandwurm, gefährlich wie die Bazillen.

      Diese Buch, erstmalig in seiner Art, ist vor allem für unsere Jugend bestimmt. Sie soll Freude daran haben und gleichzeitig dabei lernen. Es soll aber auch den Erwachsenen die Wahrheit künden über den Weltfeind– den Juden

      Die Drohnen
      Der Kuckuck
      Die Hyänen
      Das Chamäleon
      Die Heuschrecken
      Die Wanzen
      Die Sperlinge
      Die Giftschlangen
      Der Bandwurm
      Die Bazillen

      Ruf an die Jugend der Welt

      Elf Erzählungen waren es, die uns im diesem Buche Kunde gaben über das Wirken von bekannten und unbekannten Lebewesen auf der Welt. Manchmal waren die Geschichten lustig und es gab dabei viel zu lachen. Wir hörten, wie das Starenpärchen die frechen Sperlinge kurzerhand aus seinem Hause hinausjagte. Wir hörten von dem eigenartigen Erlebnis des Hitlerjungen Klaus in einem „Wanzenhotel“. Wir hörten von einem sonderbaren Tierchen, das je nach Wunsch seine Farbe und Körpergestalt verändern kann. Wir hörten endlich von dem unverschämten Pudelmopsdackelpinscher, der einen ganzen Stadtteil in Aufregung versetzte. Das waren die heiteren Erzählungen. Andere Geschichten aber waren ernst und regten zum Nachdenken an. Wir hörten von dem Kampfe zwischen Bienen und Drohnen, von dem tragischen Schicksal eines Grasmückenpaares, von dem unersättlichen Blutdurst der Hyänen, von einer grauenhaften Heuschreckenkatastrophe, von der Falschheit der Giftschlangen, von dem geheimnisvollen Wirken des Bandwurmes und von der ungeheuren Gefahr, die die Bazillen für uns bedeuten. Anschließend an jede einzelne Erzählung wurde ein Vergleich zwischen Tierwelt und Menschenwelt gezogen. Und dabei ergab sich, daß es die Juden sind, die für den Menschen die gleiche Gefahr bedeuten wie die Drohnen für die Bienen, wie der Kuckuck für die Grasmücken, wie die Sperlinge für die Staren und so weiter. Und später hörten wir von der jüdischen Giftschlangenbrut, von dem jüdischen Völkerschmarotzer und endlich von der jüdischen Weltpest. Wir lernten so den Juden kennen, wie er ist, wie er leibt und lebt. Wir sahen ihn als die größte Völkerplage aller Zeiten.

      In Deutschland wurde durch Adolf Hitler die Macht des Judentums gebrochen. Diese Tat des Führers verpflichtet uns aber, nun erst recht wachsam zu bleiben und das Volk immer und immer wieder aufzuklären. Es ist nicht wahr, daß der Jude heute schon besiegt ist! Es ist nicht wahr, daß unser Volk vor dem Juden für alle Zeiten gesichert sein wird! Es ist nicht wahr, daß die jüdische Gefahr nunmehr endgültig beseitigt ist! Die letzte und entscheidende Abrechnung mit dem Judentum werden wir nicht halten können, die wir heute unter der Führung Adolf Hitlers ein neues Deutschland und ein neues Europa bauen! Nein! Die letzte und entscheidende Abrechnung mit dem Judentum müssen unsere Kinder und Kindeskinder halten.

      Und darum wandten wir uns in diesem Buche an Euch, Jungen und Mädchen des deutschen Volkes! Ihr seid dazu berufen, das Werk, das der Führer begann, zu vollenden. Nie und nimmer dürft Ihr vergessen, was einst jene Männer geleistet haben, die gegen den Juden schon zu einer Zeit ankämpften, als Alljuda noch an der Macht war. Es waren dies Männer, die lachen in die Gefängnisse gingen, aber ihren Kampf gegen den Juden unbeugsam weiterführten. Es waren Männer, die sogar ihre Ehre opfern mußten, damit dem Volke die Ehre erhalten blieb. Eine deutsche Jugend, die sich an diesen Vorbildern Kraft holt und mit der gleichen Entschlossenheit gegen den Juden ankämpft, muß und wird die jüdische Gefahr bannen für immer.

      Der Kampf gegen die Juden ist aber nicht nur allein eine Angelegenheit des deutschen Volkes. Die Judengefahr ist eine Weltgefahr. Am Kampfe gegen den Weltfeind muß daher die ganze Welt teilnehmen. Was hilft es der Menschheit, wenn ein einzelnes Volk und seine Verbündeten sich des Juden entledigt haben, währen die übrige Welt nach wie vor in jüdischer Sklaverei schmachtet! Was hilft es der Menschheit, wenn der jüdische Schmarotzer in einem Volke unschädlich gemacht wird, dafür aber in anderen Ländern und Erdteilen um so furchtbarer wirken kann! Was hilft es der Menschheit, wenn nur ein Volk den Sieg über das Böse erringt, während die übrige Welt auch weiterhin vom Juden geknechtet wird!

      „Wir rufen die Jugend der Welt“!

      Alle vier Jahre geht dieser Ruf über die ganze Erde. Und dann versammeln sich Tausende junger Männer und Frauen zum größten Sportfest der Völker, zu den Olympischen Spielen. In friedlichem Wettkampf zeigen sie, wie sie in jahrelangem Mühen ihren Körper und Willen gestählt haben. Die Pflege der Leibesübungen eint die Jugend der ganzen Welt. Sie weiß, daß die Völker nur dann bestehen und groß, gesund und stark bleiben können, wenn sie dem Körper und Geiste durch Turnen und Sport eine sorgsame Pflege angedeihen lassen.

      Solange aber die jüdische Weltpest noch in den Völkern haust, wird dieses ideale Streben der Jugend vergeblich sein. Der Jude war von Anfang an die Verkörperung des Häßlichen und Schmutzigen, der Lüge und Habsucht, der Niedertracht und Verkommenheit. Es ist der entschlossene Wille des Judentums, die nichtjüdische Menschheit von ihrem Streben nach dem Schönen, Edlen und Erhabenen abzubringen und hinabzuführen in den Sumpf. Solange der jüdische Weltfeind am Werke ist, die Völker mit seinem Gifte zu verderben, solange kann die Welt nicht genesen.

      Darum rufen wir heute die Jugend der Welt! Wir rufen sie zum Kampfe um die Freiheit der Menschheit. Der Untergang des jüdischen Völkerschmarotzers wird die Welt für immer befreien von „Drohnen“, „Heuschrecken“, „Wanzen“, „Hyänen“, „Giftschlange“, „Bazillen“

      und

      „ Pudelmopsdackelpinscher“ in Menschengestalt!

      Ende des Buches

      Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit

      Ostfront

      Gliederung hier:
      https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/06/24/alternativlos/#comment-27008

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      Deutsche Rassenpflege / Prof.Dr.M. Stemmler /

      Einleitung

      Das Buch ist geschrieben für alle Deutschen, die ihr Volk lieben. Es will kein wissenschaftliches Werk sein. Wer Rassenpflege vom Standpunkt des Wissenschaftlers aus treiben will, der studiere das deutsche Standardwerk von Baur- Fischer-Lenz.

      Rassenpflege ist Politik im wahrsten Sinne des Wortes, Führung des Volkes in eine bessere Zukunft, Erhaltung seiner höchsten Güter. Der Verfasser hat den einen Wunsch, deutsche Menschen zum (Nachdenken anzuregen, sie aus dem ewigen „Es wird schon nicht so schlimm sein“ herauszureißen, in ihnen das Gefühl zu erwecken, daß sie mitverantwortlich sind für die Zukunft ihres Volkes.

      hier gehts zur Deutschen Rassenpflege:
      https://morbusignorantia.wordpress.com/2014/10/29/die-umvolkung-im-vollen-gange/#comment-26327

      • Ostfront sagt:

        Der Mythos des 20. Jahrhunderts

        Eine Wertung der seelisch – geistigen Gestaltungskämpfe unserer Zeit von Alfred Rosenberg

        Diese Rede ist niemand gesagt, denn der sie
        schon sein nennt als eigenes Leben, oder sie
        wenigstens besitzt als eine Sehnsucht seines
        Herzens.

        Meister Eckehart
        ——————————————————————————————————————————-

        Das kommende Reich (Fortsetzung)

        In der ganzen Lebensgeschichte eines Volkes
        ist sein heiligster Augenblick, wo es aus seiner
        Ohnmacht erwacht … Ein Volk, das mit Lust und
        Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffaßt,
        kann zu allen Zeiten Sein Wiedergeburtsfest
        und seinen Auferstehungstag feiern.

        Friedrich Ludwig Jahn

        (V. Deutsche Volkskirche und Schule)

        ….Von der religiös-metaphysischen einen inneren Umkehr wird also alles für die Zukunft unseres Lebens abhängen. Aus einem Zentrum heraus wird sich ein alles übersprudelnder Strom ergießen, der die Seele des Predigers, des Staatsmannes ebenso fruchtbar werden läßt wie die Phantasie des heute zentrumslosen, deshalb fast wahnsinnigen Künstlers und Denkers.

        Das Symbol des Frontsoldaten

        Fährt man heute durch deutsche Städte und Dörfer, so kann man mit Freuden feststellen, daß
        überall Gedenksteine und Heldenstandbilder errichtet worden sind. Der deutsche Feldsoldat
        im Stahlhelm zeigt den Typus an. Inschriften auf den Sockeln nennen die Heldennamen,
        Blumen und Kränze bezeugen die Liebe, welche das Andenken an die Toten umgibt … Noch
        haben wir alles selbst erlebt, noch kannten Millionen die Opfer des Weltkrieges persönlich
        mit all ihren ihnen anhaftenden Menschlichkeiten.

        Noch konnten sie nicht in der Weise Gleichnis werden, wie sie es sind. Diese Kenntnis der
        Menschlichkeiten der Einzelpersönlichkeiten wird aber nach und nach immer mehr
        schwinden Das Typische der furchtbaren und doch großen Zeit von 1914–1918 wird immer
        stärker und gewaltiger werden. schon das kommende Geschlecht wird in einem
        Kriegerdenkmal des Weltkrieges ein heiliges Zeichen für das Märtyrertum eines neuen
        Glaubens erblicken. Es ist dies eine Entwicklung, die sich in allen Staaten Europas anbahnt.
        Das Grab des „Unbekannten Soldaten“ in Frankreich, Italien, England, ist zwar oft nur
        Paradeplatz gewesen, ist aber doch zugleich bereits für Millionen ein mystisches Zentrum
        geworden ähnlich den deutschen Kriegerdenkmälern vom unbesiegten deutschen Soldaten.

        – Eine ganze Anzahl französisch-klerikaler Blätter z.B. nennt diese neue mit Sorgen
        beobachtete Verehrung unchristlich und befürchtet nicht mit Unrecht, daß der „Unbekannte
        Soldat“ die Stelle der Heiligen einnehmen könnte. Zwar hatte die unfehlbare Kirche einst
        Johanna verbrannt und dann heilig gesprochen, sie wird also auch den „Unbekannten Soldaten“ bald als „katholisch“ in Anspruch nehmen und mit Weihwasser den Sinn einer seelischen Umkehr, den sie heute wittert, ebenso verfälschen wie jede andere echt völkische Regung. Sie tat das bereits 1870–1871, als auch damals eine Heldenverehrung einsetzte. Wird Deutschland wirklich erwachen und das Dorf sich Sonntags nicht um Mariensäulen, sondern um Standbilder des deutschen Feldgrauen versammeln, dann ist ein Trommelfeuer gegen diese „neuheidnische“ Sitte sicher wie heute das Kreuz auf dem Kirchturm.

        Märtyrer der Kirche und des Volkes

        Die Kirche hat jeden erschlagenen Missionar zum Märtyrer gestempelt, zum Heiligen ernannt.
        Selbst als der von der christlichen Überlieferung als Jude hingestellte Emmeran*) die Tochter des Bayernherzogs vergewaltigte und deshalb erschlagen wurde, erklärte die unfehlbare Kirche dieses schmähliche Ende als ein Sterben für den Glauben.

        *) Siehe Dr. Sepp: „Der Bayernstamm“. München 1882

        Heute ist Emmeran ein Heiliger, der im frommen Regensburg angebetet wird. Pflicht eines kommenden deutschen Geschlechts ist es aber, die Namen jener, die bei Sturm und Wetter für des deutschen Volkes Größe und Ehre stritten, nur mit Ehrfurcht zu nennen und sie als das zu verehren, was sie sind: Märtyrer des völkischen Glaubens. Hier, in diesem Winkel unserer Seele lebt auch die einzige Hoffnung, daß die Völker Europas einst das Wesen der furchtbaren Katastrophen erkennen und die echten Volksführer einer späteren Zeit im Anerkennen des Kostbarsten, des Menschenblutes ihrer Nation, sich überall bewußt sein werden, daß ein Einsetzen dieses Letzten auch nur der allerletzte Ausweg sein darf. Nicht die Achtung oder die Anerkennung irgendeiner „Christlichkeit“ oder des liberalen Pazifismus formt heute noch eine so starke Macht, um die Seelen zu bannen, vielmehr herrscht der Geist und das Wort des römischen Legaten Aleander:

        „Wir Römer werden dafür sorgen, daß Ihr Deutschen Euch gegenseitig erschlagt und in Eurem Blut erstickt“, heute ebenso wie vor 400 Jahren. („Den Krieg hat Luther verloren“, sagte Benedikt XV. stolz zum jüdischen „Historiker“ Emil Ludwig.) Nicht die freimaurerische Humanität mit ihrem verlogenen Händlerpazifismus vermag die Grundlagen eines echten Friedenswillens abzugeben, da das „Geschäft“ seine Handlungen regiert. Nur die Anerkennung der Ehre bei Freund und Feind, beim unbekannten Soldaten draußen und beim toten unbesiegten Feldgrauen daheim, ist jenes Samenkorn, welches den Besten aller noch wertvollen Völker heute gemeinsam ist. Es hat überall zu sprießen begonnen; ob es aufwachsen wird, ist die Frage einer bangen Zukunft.

        Aber eines ist heute schon klar:

        ausreifen wird der innere Mensch der Ehre nur dann, wenn er sich vom Unkraut um sich herum befreit hat, das heute frech wuchert. Alle entarteten Mächte sind mit aller Kraft am Werke, diese Märtyrer der Volksehre nicht zum Lebenssymbol einer deutschen schöneren Zukunft werden zu lassen. Im Namen des Weltfriedens und der sogen christlichen Demut säen sie Zwietracht oder versuchen durch einen verlogenen Pazifismus die echte ehrbewußte Friedensliebe zu töten.

        Ehrbewußter Frieden der Welt!

        Im Lebensgefühl einer vergangenen Epoche lag es, daß es als Sünde galt, wenn ein Katholik
        gegen den Katholiken die Hand erhob; eine spätere Zeit empfand es als natürlich, daß die
        Monarchen gegen die Republikaner zusammenzustehen hatten; das 19. Jahrhundert forderte
        nach Millionen zählende Arbeiterheere auf, selbst nicht im Namen des Staates die Waffen
        gegen den Klassengenossen eines anderen Volkes zu ergreifen. Diese Werte sind alle
        zerbrochen. Die Verehrung des für die Ehre seines Volkes streitenden Soldaten ist das neue,
        soeben geborene Lebensgefühl einer neuen Zeit. Im Namen dieser neuen Religion der
        Volksehre kann jenes nordisch = europäische Bewußtsein erwachen (nicht im Erkennen sogen., „gemeinsamer Wirtschaftsinteressen“, mit dem die bastardischen „Pan = Europäer“ heute hausieren gehen), welches einst dem schwarzen Süden und dem syrischen
        Parasiten in gemeinsamer Front gegenüberstehen muß, sollen nicht alle zugrunde gehen. Hier
        muß der Deutsche nun zu seiner herrlichen Mystik zurückgreifen, sich die Seelengröße eines
        Meister Eckehart wieder erringen und erleben, daß dieser Mann und der feldgraue Held
        unterm Stahlhelm ein und derselbe sind. Dann ist der Weg frei für eine deutsche
        Volksreligion der Zukunft, eine echte Deutsche Kirche und eine einheitliche deutsche
        Volkskultur.

        Die Liebe als Kraft

        4. Aus diesen Forderungen ergibt sich auch die Einschätzung des Wertes der Liebe. Wie im
        ersten Buch ausgeführt, bedeutet sie keine typenschaffende Kraft („Lieben kann man nur das
        Individuelle“, sagte Goethe), sondern stand stets im Dienste eines anderen Wertes, wobei allerdings die Nutznießer dieser schwächenden Liebes = Humanitätsidee – die römische Kirche, die Hochfinanz – diese Tatsache abzuleugnen versuchten. Dieser auf Unterjochung der Seelen ausgehenden Kraft wollen wir die Wahrhaftigkeit entgegenstellen und bewußt die Liebe unter die typenschaffende Kraft der Ehre = Idee stellen. Dadurch erhält aber gerade die Liebe den Charakter des Aufrechten, Echten, starken.

        An stelle der Liebe zur Unterwerfung wird – auf eine Formel gebracht – die Liebe zur Ehre
        stehen. Nun kommt aber als Wichtigstes folgendes hinzu: einer freiwillig auf der Idee der
        National- und Persönlichkeitsehre aufgebauten Deutschen Volkskirche werden sich
        selbsttätig nur jene Menschen anschließen – gleich welcher Kirche sie angehören – welche
        auch äußerlich vorwiegend nordisch bedingt sind. Das gleiche, was sich heute
        bereits bei der freiwilligen Reichswehr beobachten läßt, würde sich im veredelten Sinne bei
        der religiösen Wiedergeburt wiederholen. Eine opfernde Liebe würde in diesem Falle eine
        Gehilfin sein des aufzüchtenden Seelenadels, damit zugleich aber in dem Dienste einer, wenn
        nur von außen angefaßt, sonst nie zu erreichenden Wiedervernordung des deutschen Volkes
        stehen.

        Jesus als Herr

        Und jetzt dürfen wir wohl auch sagen, daß die Liebe Jesu Christi die Liebe eines seines
        Seelenadels und seiner starken Persönlichkeit bewußten Mannes gewesen ist. Jesus opferte
        sich als Herr, nicht als Knecht. Von dem „Adel der Seele“ ging auch sein großer Nachfolger,
        Meister Eckehart, aus, dessen Liebe im Dienste dieses Wertes gleichfalls eine starke,
        bewußte, durchaus unsentimentale war. Diese Liebe diente nicht in „schlotternder Furcht“,
        wie es Ignatius forderte, sie diente nicht einem System der Seelenknechtung und
        Rassenvernichtung, sondern sie diente einzig und allein der ehrbewußten Freiheit. Und auch
        Martin Luther wußte nur zu gut, was er sagte, als er kurz vor seinem Tode schrieb:

        „Diese drei Worte, frei – christlich – deutsch, sind dem Papst und römischen Hofe nichts denn eitel Gift, Tod, Teufel und Hölle: er kann sie nicht leiden, weder sehen noch hören: da wird kein
        anderes aus, das ist gewiß**).“

        **) Wider das Papsttum zu Rom vom Teufel gestiftet, 1545, IV, 124.

        Man hat das Wesen des Germanen in seiner Treue erblicken wollen; natürlich meinte man
        damit nicht die Leichnams =Treue des Loyola, wohl aber die Treue zum „selbstgewählten
        Herren“. Nun haben in der Geschichte tatsächlich viele Germanen sich fremde Herren
        gewählt und ihnen „treu“ gedient: als Soldaten, Philosophen, Kirchenlehrer. Wir werden diese
        Männer heute nicht als treu, sondern als fahnenflüchtig bezeichnen. Treu ist nur, wer seiner eigenen Freiheit treu bleibt. Viele haben dies innerhalb der noch nicht erstarrten Kirche vermocht, wenn auch fast alle Großen unter ihnen mit Kerker, Gift und Dolch bedroht wurden; seit der Herrschaft des Jesuitismus aber kann kein nordischer Mensch bewußt Germane und zugleich Anhänger des Loyola sein. „Das eine über alles: sei dir selber treu“, gilt allein, wenn eine innere und äußere deutsche Wiedergeburt erfolgen soll; die „Ehrfurcht vor uns selbst“, wie sie Goethe forderte, „eins mit sich selbst“ sein, wie es Meister Eckehart lehrte und lebte. Ehre und Freiheit sind Ideen, die Treue eine Betätigung.

        Ehre äußert sich in freier Treue zu sich selbst.

        Ich glaube ganz genau zu wissen, welche Kämpfe im religiösen Leben durch den Gedanken
        einer Deutschen Nationalkirche heraufbeschworen werden. Aber eines glaube ich ebenfalls zu
        wissen: daß das schon seit Jahrzehnten vor sich gehende suchen von Hunderttausenden das
        Erwachen eines neuen echten Lebensgefühls ankündigt, daß diese Menschen der alten platten
        Skepsis müde sind, über das individuelle Erlebnis hinaus aber auch nach einer Gemeinsamkeit
        suchen. Nie sind aber in der Weltgeschichte alte Formen dadurch erneuert worden, daß sich
        Gehalt und Gestalt der einen Wesenheit einfach der Erscheinung einer schon bestehenden
        anderen eingliedert, vielmehr mußten beide durch eine Zusammenschau überwölbt, vereinigt
        werden.

        Man muß das letzte, bereits halb aus der Ewigkeit stammende Werk H. St. Chamberlain „Mensch und Gott“ lesen, um klar zu begreifen, was vorgeht:

        es ist das suchen nach einem unmittelbaren Weg zur Persönlichkeit Christi.

        Herders „Religion Jesu“

        Herder forderte einst, daß die Religion an Jesum zu einer Religion Jesu werde. Gerade dies erstrebte Chamberlain. Ein ganz freier Mann, der über die Gesamtkultur unserer Zeit innerlich verfügt, hat das feinste Gefühl für die große übermenschliche Einfalt Christi gezeigt und Jesus als den dargestellt, als der er einst erschienen war: als Mittler zwischen Mensch und Gott.

        Um zu ihm zurückzufinden, muß ein großes seelisches Ringen ausgekämpft werden, wollen
        wir nicht an innerer Unwahrhaftigkeit ersticken und jämmerlich zugrunde gehen: das
        Vonsichweisen der fremden Propheten und das Ergreifen jener Menschenhände, die sich um
        die Hebung der schönsten Eigenschaften der germanischen Seele verdient gemacht haben.
        Der Mythus des römischen Stellvertreters Gottes muß hierzu ebenso überwunden werden wie
        der Mythus des „heiligen Buchstabens“ im Protestantismus. Im Mythus von Volksseele und
        Ehre liegt der neue bindende, gestaltende Mittelpunkt. Ihm zu dienen ist Pflicht unseres
        Geschlechts. Die neue rettende Gemeinschaft begründen wird wohl erst ein späteres …

        Aufgabe der Schule: Charakterbildung

        5. Wird ein Staatsmann der deutschen Zukunft allen religiösen Regungen seines Volkes
        ungeachtet persönlicher Bekenntnisse mit größter Behutsamkeit gegenüberstehen und
        möglichst jeden Eingriff in das Ringen vermeiden, so erfordert die schule eine durchaus
        andere, positiv umgrenzende, zielstrebige und nachdrücklich vertretene Haltung. Die
        allererste Aufgabe der Erziehung ist nicht technische Wissensvermittlung, sondern
        Charakterbildung, d. h. Stärkung jener Werte, wie sie zu tiefst im germanischen Wesen
        schlummern und sorgfältig hochgezüchtet werden müssen.Hier hat der Nationalstaat ohne
        jeden Kompromiß die Alleinherrschaft zu beanspruchen, will er bodenverwurzelte
        Staatsbürger erziehen, die sich einst bewußt sein sollen, wofür sie im Leben kämpfen, zu
        welcher Ganzheit von Werten sie ungeachtet aller Einzelzüge gehören.

        Konfessionskonflikte in der Schule

        Das einzige geistige große Chaos des heutigen Lebens ist die Folge des hemmungslosen
        Ringens Dutzender von Gedankensystemen um die Vorherrschaft: des blutloshumanistischen,
        welches durch Fernblicke in die Vergangenheit und schematische Gedächtnisschulung den echten Auftrieb des Lebens drosselte; des realistischen, das dem Zeitgeist der liberalistischen Technik ihre Tribute zollt; neuerdings die stärker werdenden kirchlichen Versuche, die Schulaufsicht wieder an sich zu reißen.

        Wir haben also genau so viel Schultypen wie es auf verschiedene Werte als Höchstwerte
        begründete Systeme gibt. Da stehen die Konfessionsschulen, die heute alten Ernstes auch
        Geographie und Mathematik auf Grund ihrer alttestamentlichen Offenbarungen lehren wollen,
        wenngleich sie doch zornerfüllt zugestehen müssen, daß gleich nach ihrer „religiösen“
        Darstellung der Jahwe = Schöpfung aus dem Nichts und der Arche Noah und den berühmten
        6000 Jahren der Weltschöpfung die Ewigkeit des Weltalls verkündet wird und Millionen
        Jahre der Erdbildung als Vorbedingung unseres Erdendaseins behauptet werden***).

        ***)Der Jesuit Kathrein fordert offen konfessionelles Rechnen und Schreiben. (Kirche und
        Volksschule.)

        Der Grundsatz der freien Forschung hat nun aber das beste Blut Europas gekostet gegenüber einer Kirche, die in anmaßender Beschränktheit auch heute noch rein verstandesgemäß eben durch den Verstand überwundene Dinge als „Ewige Wahrheit“ zu predigen wagt und trotz ihrer
        „naturwissenschaftlichen Gelehrten“ nur das eine beweist, daß nicht der nordische
        Forschungsdrang nach Wahrheit oder Erkenntnis das Handeln regiert, sondern ein längst
        innerlich erledigtes, uns feindliches Zwangsglaubenssystem.

        Rom gegen jede Wissenschaft

        Das Heer römisch = kirchlicher Wissenschaftler verfolgt nur den einen Zweck, die Naturwissenschaft, überhaupt alle Wissenschaft, dem alten Aberglauben dienstbar zu machen, der durch Kopernikus ein für allemal zertrümmert worden ist. So behauptete Hammerstein, S.J., die Kirche habe durchaus aus ihrem Recht heraus gehandelt, wenn sie in der Naturgeschichte nicht gestattete, das Menschengeschlecht von verschiedenen Stammeseltern abzuleiten, da hiermit die geoffenbarte Lehre von der Erbsünde fallen würde****).

        ****) Kirche und Staat, S. 131.

        Die alte Erzählung von Adam und Eva wird also ganz offen zum Maßstab für sämtliche Forschungen erhoben ! Und neuerdings bekräftigte Papst Pius XI. zu Beginn des Jahres 1930 in einer Enzyklika ausdrücklich die Bestimmung des Vatikanischen Konzils, wonach die „gesunde Vernunft“ nur dazu da sei, die Wahrheit des für immer festgelegten „Glaubens“ zu beweisen. Die Kirche ist also nur folgerichtig, wenn sie gegen die Lehrfreiheit auftritt und nur eine Darstellung vom Weltgeschehen und Menschenwesen anerkennt, nämlich die, die durch ihre Offenbarungslehre niedergelegt worden ist.

        Am klarsten tritt dies natürlich in einem Fach zu Tage, das am allermeisten das Weltbild eines Menschen beeinflußt, im Geschichtsunterricht. Denn dieser ist mehr als alle anderen Wertung, nicht Aufreihung von Tatsächlichkeiten. Daß eine römische „Geschichte“ alle ihre Fälschungen ableugnet, versteht sich von selbst; daß sie jeden echten Nationalismus verdammt, ist ebenfalls folgerichtig, sie kann ihn höchstens ab und zu als Mittel zu gewissen Zwecken gebrauchen; daß Luther ein niederträchtiger Lump gewesen sei, gilt den römischen Lehrern in allen Staaten als selbstverständlich. Canisius weiß von der „abscheulichsten Unzucht“ zu berichten, die Luther erlaubt habe, die Evangelischen sind ihm deshalb „pestbehaftete Menschen“.

        Das Jesuitenwerk Imago primi saeculi erklärt Luther als „Weltungeheuer und heillose Pest“.

        Papst Urban VII. nennt ihn ein „verabscheuungswertes Ungeheuer“. So geht es weiter bis auf den heutigen Tag. Es ist ganz falsch, sich nur darüber laut zu beklagen, ohne das römische System im Kern zu begreifen. „Traurig ist es um eine Wissenschaft bestellt, die nichts anderes zu bieten vermag, als ewiges Suchen nach der Wahrheit.“ Dieser wahrhaft großartige Satz des Innsbrucker Professors Joseph Donat*****) enthüllt die tiefsten Tiefen einer gegeneuropäischen Geisteswelt, gegen welche alles, was echt und groß von uns war, seit jeher gekämpft und geblutet hat und einem Faust bezeugte: „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“

        *****) Siehe Näheres bei Hoensbroech: Der Jesuitenorden.

        Die Einbildungskraft als Werkzeug Roms

        Die alttestamentliche und später nachweislich zusammengefälschte wissenschaftliche „Wahrheit“ der römischen Geschichtsdarstellung ist zwar derart fadenscheinig, daß jeder Sekundaner sie heute zu enthüllen vermag, aber das Fortbestehen der römischen Lehrsätze zeigt, wie wenig der Mensch von Einsichten allein bestimmt wird, wie stark hierbei Wille, Trieb und Einbildungskraft wirken. Das römische System wendet sich nun mit aller Macht gerade an diese Eigenschaften der menschlichen Seele. Der Jesuitenorden ist das erprobte Werkzeug, das geängstigte Ich durch Aufpeitschung der Einbildungskraft in seine Dienste zu zwingen und die Vernunft blind zu machen für Dinge, die jeder aufgewachte Mensch sofort entdeckt. Der ganze kirchlich = römische Apparat ist von der Wiege bis zum Grabe tätig, sich der Einbildungskraft zu bemächtigen und keine Pause in dieser Beeinflussung eintreten zu lasen.

        Deshalb die Zauber der Sakramente, deshalb die sinnebetäubenden Formen, deshalb auch die Forderung des konfessionellen Unterrichts —- bis zum Schönschreiben hinab. Diesem geschlossenen System stand bisher nur der bloß auflösende Liberalismus gegenüber. Er ist eine unerfreuliche Folge des endlich erfolgten Durchbruchs der nordischen Seele von Roger Bacon über Leonardo, Galilei, Kopernikus. Aber über die Forderung der Freiheit des Forschens ist er nicht zu einem positiven Kern durchgestoßen. Letzten Endes aber bestimmte – selbst ungewollt – ein Grundsatz auch die Lehrfreiheit des liberalisierenden Zeitalters: das Dogma, daß jedem das Gleiche gemäß sei und daß alle Form nichts als Schranke und Entwicklungshemmung darstelle.

        Maßstäbe einer neuen Geschichtsschreibung

        Diese „voraussetzungslose“ Wissenschaft geht heute einem tragischen Ende entgegen,
        nachdem sie selbst die unheilvollste Voraussetzung zu unserem rassischen Niedergange
        geschaffen hatte. Die anfangs skizzierte Auffassung der Weltgeschichte als Rassengeschichte
        ist die heutige Absage an diese untergehende Lehre der Humanitas. Auch hier steht der
        Gedanke deutscher Erneuerung als klar bewußte und in sich selbst gegründete Forderung dem
        römischen und liberalen gegenüber. Er verneint die angebliche voraussetzungslose
        Erkenntnis, er bekämpft den Hysterie züchtenden Aufruf der Einbildungskraft, er erkennt
        bewußt den seelisch = rassisch bedingten Willen als Urphänomen und Voraussetzung seines
        ganzen Daseins an. Und er fordert die Wertung von Vergangenheit und Gegenwart nach der
        Beurteilung, ob dieser allein kulturschaffende Wille durch geschichtliche Ereignisse oder
        Persönlichkeiten gestärkt oder geschwächt worden ist. Nicht danach wird heute mehr gefragt,
        ob adamitische „Erbsünden“ durch Erkenntnisse gefährdet werden, nicht danach wird die
        Größe Friedrichs gemessen, ob er Macht errang, sondern daran, ob er und seine Taten
        Meilensteine waren auf dem Wege zu deutscher Größe.

        Eine neue Ahnenreihe der Geister

        Darum fordert bereits unser heutiges Geschlecht, bei aller Gewissenhaftigkeit den Tatsachen gegenüber, eine neue Wertung unserer Vergangenheit, sowohl was politische, als auch was Kulturgeschichte anbetrifft. Daraus ergibt sich aber auch die Ablehnung der bisher üblichen, nach jeder Richtung unbeschränkten Lehrfreiheit für alle Berufe. Freiheit der Forschung bleibt natürlich als unverlierbare Errungenschaft im Kampf gegen Syrien und Rom erhalten. Auf allen Gebieten. Auch Geschichte, auch Schwächen unserer Größen sollen nicht vertuscht werden, aber das über sie hinausragende Ewige, Mythische soll mit suchender Seele herausgefühlt, gestaltet werden. Es wird dann eine Geisterreihe entstehen von Odin, Siegfried, Widukind, Friedrich II. dem Hohenstaufen,Eckehart, dem von der Vogelweide, Luther, Friedrich dem Einzigen, Bach, Goethe, Beethoven, Schopenhauer, Bismarck; inbegriffen ihre germanischen Gegner. Fernab von dieser seelisch= rassischen Linie deutscher Seelenentwicklung stehen für uns die Institoris, Canisius, fernab liegen werden einst auch die Ricardo, Marx, Lasker, Rathenau. Dieser neuen Wertung zu dienen ist die Schule des kommenden Deutschen Reiches berufen, es ist ihre vornehmste, wenn nicht einzige Aufgabe in den kommenden Jahrzehnten zu wirken, bis diese Wertung zur Selbstverständlichkeit für alle Deutschen geworden ist. Diese Schule harrt aber noch eines großen Lehrers der deutschen Geschichte mit dem Willen zu einer deutschen Zukunft. Er wird kommen, wenn Mythus Leben geworden ist.

        6. Steht somit deutsche Vergangenheitswertung im allgemeinen feindlich der römischen und
        jüdisch-liberalen gegenüber, so erst recht die Wertung des großen Einzelmenschen. Hier im
        Schutz der deutschen Großen liegt das wichtigste Eingriffsrecht des Volksstaats in die Schule.
        Man muß sich darüber im klaren sein, daß das römische weltanschauliche System, das
        außerhalb aller volklichen Werte sein Schwergewicht besitzt, auch die größte Verkörperung
        der Nation, das Genie, in einem ganz besonderen Licht erblicken muß.

        Rom beschimpft Kant

        Es wird nur den allen Seelengeboten Fremden merkwürdig berühren, wenn er erfährt, daß der jesuitische Schriftsteller Th. Meyer einen Immanuel Kant – ausgerechnet den erhabensten Lehrer der Pflichtidee – als eine „Quelle des sittlichen wie des religiösen Verderbens für Staat und Gesellschaft“ hinstellt. Sein Ordensgenosse H. Hoffmann erklärt, Kant habe die Aufgabe,
        wahre Wissenschaft zu begründen, „in keiner Weise“ gelöst; wobei es köstlich ist, solche
        Worte aus dem Munde eines Vertreters einer Weltanschauung zu vernehmen, die alle
        Wissenschaft unterdrückt hat, wo sie über genügend Macht verfügte. Noch folgerichtiger ist
        K. Kempf, S. J., der verkündet: „Kant hat das Vertrauen auf unsere Denkfähigkeit erschüttert.“ Ganz deutlich wird der führende Jesuit T. Pesch, der sich erdreistet, Kant mit einem „Pesthauch“ zu vergleichen, der das ganze Leben der Nation vergifte und dessen Denken „Täuschung und Humbug“ sei, während Cathrein, S. J., betont, Kants Sittlichkeitslehre untergrabe die Grundlage jeder sittlichen Ordnung, und Brors, S. J., die Deutschen davon zu überzeugen versucht, daß kaum ein anderer Mann „unserem Vaterlande“ so sehr geschadet habe wie gerade Kant. Nach dem von den gesamten irregeleiteten Katholiken verehrten Pater Duhr ist der Kantsche „Tugendheld nichts weiter als der moralisierende Nihilist“, eine systematische Denkarbeit müßte den „Zauber Kants“ brechen, die Weltanschauung des „abständigen, marastischen Alten von Königsberg“.

        Roms Kampf gegen Goethe

        Daß die kirchlich = römischen Schriftsteller in Martin Luther einen „Schandfleck
        Deutschlands“, ein „Schwein Epikurs“, einen „infamen Apostaten“ erblicken, oder ihn gar
        eine „unflätige Sau“, „Nonnenschänder“ und „Saurüssel“ nennen (Vetter, S.J.), mag
        angesichts der kirchlichen Kampfzustände hingehen; aber erschütternd ist es, feststellen zu
        müssen, daß bis in unsere Zeit hinein führende kirchliche Schriftsteller sich auch jetzt noch
        mit der Beschmutzung Goethes beschäftigen. Der führende Jesuit Meschler tobt gegen die
        „heidnische, gottlose Literatur“, die als „nationale Bildung“ empfohlen werde und gegen die
        „sogenannten großen Klassiker“; Doß, S. J., ist empört über die Anschauung, man habe keine
        Bildung, wenn man Goethe und Schiller nicht kenne, doch sei „dem Idol die Larve
        abgenommen“, was Goethe und „noch manchen Modegötzen“ zertrümmern werde. Am
        tollsten treibt es der größte „Kunstkritiker“ des Jesuitenordens, der Schweizer Baumgarten,
        welcher zwei niedrige Pamphlete gegen das deutsche Weimar in die Welt hinaussandte.

        Diesem Herrn ist Schiller ein „Brotliterat“, der „nach pikanten Geschichtsstoffen
        herumstöbert, um seine , Revue’ zu füllen und sein Honorar zu verdienen“. Goethe erscheint
        als höchst mittelmäßiger Fragmentesammler, vom „Faust“ hat Baumgarten nur begriffen, daß
        sich sein „ganzes Sinnen und Trachten“ nur um Gretchen und Helena drehe. Goethes übrige
        Dichtung wird zur „Verherrlichung des allergewöhnlichsten Erdentreibens…, törichter
        Theaterabenteuer …, sinnlicher Genußsucht“ des „egoistischen Halbgotts“, des „geheimnistuerischen Greises“, der eine „Gefahr für Religion und Sitte“ bedeute. Daraus
        ergibt sich für den Jesuiten die Folgerung, daß Goethes Schriften eigentlich im Umlauf
        beschränkt werden müßten, wobei die Schule sich am „Goethe = Kultus“ nicht beteiligen dürfe:
        „sage man statt jener unaufhörlichen Machtsprüche es der Jugend offen heraus, wie tief
        Goethe als Mensch steht, wie hohl und oberflächlich seine Weltanschauung, wie unsittlich
        und verderblich seine Lebensgrundsätze waren …“ „Jünglinge und Männer werden einen
        Werther, Wilhelm Meister und Faust nicht mehr als Typen echten deutschen Geistes nehmen,
        sondern als dichterische Gestalten einer sittlich sehr herabgekommenen Zeit.“

        Auf diese ebenso bornierte wie niederträchtige Weise wird aus der größten Kulturkraft unter
        jesuitischen Fingern der „einstige Jahrmarktschreier von Plundersweiler“, Weimar überhaupt für den Jesuiten Diehl ein „Pfuhl von Schmutz“.

        Dieser ganze Kampf richtet sich instinktiv, bewußt und durch Jahrhunderte alte Zucht
        eindeutig eingestellt, planmäßig gegen die großen artverbundenen Persönlichkeiten eines
        Volkes, um diesem die Leitsterne seines Lebens auszulöschen, ihm seine eigenen Ideale zu
        rauben, den Fluß seiner organischen Lebenskraft zu unterbinden. Die Worte des jesuitischen
        Ordensgenerals Nickel aus dem 17. Jahrhundert, daß der Nationalgeist ein fremder,
        bösartiger, pestbringender Wind sei, ist heute noch die Grundüberzeugung nicht nur des
        Jesuitismus, sondern der römischen Kirche überhaupt, wenn sie diese angesichts des
        nationalen Erwachens auch nicht immer durchzusetzen vermag. „Er (der Nationalgeist) –
        erklärt Nickel im Rundschreiben an seinen ganzen Orden am 16. November 1656, also
        wenige Jahre nach Abschluß des unseligen 30 jährigen Krieges – ist der geschworene und
        erbittertste Feind unserer Gesellschaft; vor ihm sollen wir mit ganzer Seele, mit ganzem
        Gernüte zurückscheuen … Daß dieser Pestgeist ausgetilgt werde, sollt ihr Euch durch Bitten,
        Ermahnungen bemühen.“ Am Ende des 19. Jahrhunderts erklärte der berühmte römischkatholische Schriftsteller Cathrein: „Zu den unrühmlichsten Errungenschaften unserer Zeit gehört das Nationalitätenprinzip“, während in den Jahren des „Heils“ 1920–1928 der deutsche Nationalismus vom, „deutschen“ Kardinal Faulhaber als „größte Häresie“ gekennzeichnet wurde wie auch auf dem Katholikentag zu Konstanz 1923 und in der ganzen römischen, bloß deutsch geschriebenen Presse. Der Münchener Pfarrer Dr. Mönius rundete unterm Schutz aller seiner Oberen diese Anschauung in einem Satz ab: „Katholizismus bricht jedem Nationalismus das Rückgrat“******).

        ******) „Paris, Frankreichs Herz.“

        Das Ringen um die Muttersprache

        Es stehen diesen niederziehenden Kräften aber heute doch schon unbeirrbare Seelenkräfte
        gegenüber, so daß auch an die Überwindung dieses Rassenchaotischen einmal bewußt
        geschritten werden kann, wenn wir wach bleiben und nie, nicht einen Augenblick vergessen,
        daß alles, aber auch alles, was wir als Volksgesittung im weitesten Sinne begreifen, diesen
        Mächten in jahrhundertelangem Kampf abgerungen werden mußte, weshalb die Erregung des
        Völkerchaos und seiner Organisationen begreiflich wird. Ich sage alles: bis hinab zu der
        Wurzel: der Muttersprache. In den Satzungen der Jesuiten lesen wir:„Der Gebrauch der
        Muttersprache in allen die Schule betreffenden Dingen sei niemals gestattet …“ Wo immer
        sich diese zarteste Regung einer Volksseele bemerkbar machte, da trat Rom ihr entgegen:
        brutal, wenn es an der Macht war, scheinbar duldsam = nachgebend, wenn es sich schwach
        fühlte. Als Rom später seine Forderungen Zurückschrauben mußte, versuchte der Orden 1830
        wenigstens die Poesie (!) auszuschalten und das zu einer Zeit, da die deutsche Klassik bereits
        vorlag und ein Goethe nahe dem Grabe war. 1832 – nach 250-jährigem Kampf – gestattete die
        „Studienordnung“ der Jesuiten die Lehre der Muttersprache, gezwungenermaßen, um nicht
        ganz verdrängt zu werden. Aber auch hier sei bemerkt, daß, wie Hoensbroech feststellt, die
        neueste amtliche Ausgabe der Satzungen (Florenz 1892/93), welche auch die
        „Studienordnung“ enthält, die wenigen Verbesserungen von 1832 nicht aufgenommen hat.
        Amtlich besteht also die Ordnung von 1599 noch zu recht und Konkordate,
        Reichsschulgesetze usw. sind dazu bestimmt, die deutsche Schule erneut in eine Brutstätte des
        brodelnden Völkerchaos zu verwandeln, und der führende Jesuit Duhr ließ sich das Wort
        entschlüpfen: „Dies blieb fortan Grundsatz: Einübung der Muttersprache ist empfehlenswert;
        aber ein eigenes Schulfach soll nicht daraus gemacht werden …“

        Die totale Nationalschule !

        Diese Beispiele zeigen die Notwendigkeit der kompromißlosen Entscheidung in der
        Schulfrage. Bei aller Duldsamkeit gegenüber Glaubensformen hat kein einziger deutscher
        Staatsmann das Recht, die Erziehung der Jugend einer Kirche zu übergeben, denn die Folgen
        dieses Nachgebens wäre die – zunächst vorsichtige, dann immer stärker hervortretende –
        Zurückdrängung der großen Persönlichkeiten des deutschen Volkstums, wäre gleichbedeutend
        mit der Entwertung der Schöpfer unserer Kultur, soweit diese nicht im Dienste einer Kirche
        gestanden haben. Die Unterstützung der katholischen Erziehungsforderungen durch den
        Protestantismus zeigt, daß dieser – nur auf seine Gebiete achtend – sich der Gefahr für das
        Gesamtdeutschtum gar nicht bewußt ist und die kirchlichen Interessen blindlings gegen die
        deutschen vertritt. Der Mensch ist nichts „an sich“, er ist Persönlichkeit nur so weit als er
        geistig-seelisch eingefügt ist in eine organische Ahnenreihe von Tausenden von
        Geschlechtern. Dieses Bewußtsein stärken, begründen und somit den Willen züchten, die
        erfahrenen Werte weiter zu vererben, für das Ganze zu kämpfen, das ist Aufgabe des Staates,
        der nur dann durch Befolgen dieser Erkenntnis echte Bürger erziehen kann. Dieses Urgefühl
        metaphysisch untermauern, den Fehlenden trösten und die Seele stärken, das soll Aufgabe des
        Geistlichen sein. Eine Aufgabe, die höchstes Menschentum fordert, die so groß ist, daß sie
        auch das Leben der größten Persönlichkeit auszufüllen vermag. Da aber bei vielen
        Menschlichkeiten die Prediger jeder Konfession dazu gedrängt werden, ihren Teil über das
        Ganze herrschend machen zu wollen, so darf man sie der Versuchung auf Einwirkung in die
        Gesamtschau des Volksbürgers nicht aussetzen. Um so weniger wenn unter ihnen Vertreter
        von Systemen sich befinden, die die Großen des Deutschtums grundsätzlich herabzuwürdigen
        bemüht sind.

        Alle anderen Schulstreitigkeiten und Probleme, so wichtig sie sind, können hier unberücksichtigt bleiben. Nur kann zusammengefaßt noch so viel gesagt werden: der heutige Streit um die Schule hat dieselbe Ursache wie das Ringen um die Politik: wir haben kein Bild des Deutschtums mehr. Das Ergebnis aller alten Parteien konnte deshalb auch nie eine deutsche Schule sein, sondern ein unschöpferisches Kompromiß zwischen Katholizismus, Protestantismus und Judenliberalismus, d. h. geistige Aufteilung des Volkes.

        Schutz dem germanistischen Ideal !

        Der Streit um die Schule hat wohl am klarsten den ganzen Zusammenbruch unserer Zeit
        offenbart, zugleich aber auch die Berechtigung des germanistischen Ideals erwiesen, das
        keinen Kompromiß anerkennen kann, sondern die eigene Vorherrschaft fordert. Konfessionen
        sind nicht Zweck an sich, sondern wandelbare Mittel im Dienste des nationalistischen
        Lebensgefühls und der germanischen Charakterwerte. sind sie dies nicht, so beweist dieser
        Zustand die Krankheit der Volksseele.

        Konfessionen sind bisher Schablonen gewesen, die ihr So =sein dem lebendigen Dasein der
        Völker aufzuprägen bemüht waren. Daher die seelischen Kämpfe. Diese werden nicht früher
        aufhören, als bis die Völker als Bewußtseinswerke verschwunden sind und die kirchlichen
        Bekenntnisse gesiegt haben, oder bis das völkische Dasein seine Lebensgesetze den Kirchen
        aufgezwungen hat. Im ersten Fall kann man auf jegliche arteigene Lebensform verzichten. Im
        zweiten Falle wird eine echte Gesittung beginnen.

        Die Ablehnung des germanistischen Ideals in Deutschland ist nackter Volksverrat. Eine
        spätere Zeit wird dieses Verbrechen auf die gleiche Stufe mit Landesverrat während des
        Krieges stellen. Es ist deshalb kein Wunder, daß die Parteien, die den Landesverrat von 1918
        begingen, auch den Volksverrat auf ihre schwarzen und roten Fahnen geschrieben hatten.

        Kultur- und Machtwille

        Voraussetzung jeglicher deutscher Erziehung ist die Anerkennung der Tatsache, daß nicht das
        Christentum uns Gesittung gebracht hat, sondern daß das Christentum seine dauernden Werte
        dem germanischen Charakter zu verdanken hat. (Ein Grund, warum es in manchen Staaten
        diese Werte nicht aufweist.) Die germanischen Charakterwerte sind deshalb das Ewige,
        wonach sich alles andere einzustellen hat. Wer das nicht will, verzichtet auf eine deutsche
        Wiedergeburt und spricht auch sich selbst das seelische Todesurteil. Ein Mann aber oder eine
        Bewegung, welche diesen Werten zum vollkommenen Siege verhelfen wollen, haben das
        sittliche Recht, das Gegnerische nicht zu schonen.

        Sie haben die Pflicht, es geistig zu überwinden, es organisatorisch verkümmern zu lassen und
        politisch ohnmächtig zu erhalten. Denn wird aus einem Kulturwillen kein Machttrieb, so sollte er überhaupt keinen Kampf beginnen.

        ——————————————————————————————————————————-
        „Der Mythus des 20. Jahrhunderts. Eine Wertung der seelisch-geistigen Gestaltenkämpfe unserer Zeit“

        *****) Siehe Näheres bei Hoensbroech: Der Jesuitenorden.

        Paul Graf von Hoensbroech 14 Jahre Jesuit Band 1 Teil

        —————————————————————————————

        Paul Graf von Hoensbroech 14 Jahre Jesuit Band 2 Teil 1 2
        (https://www.youtube.com/watch?v=9-X_WH1Gq_A)

        Paul Graf von Hoensbroech 14 Jahre Jesuit Band 2 Teil 2 2
        (https://www.youtube.com/watch?v=IrFMw1G-kpM)

  2. Khatti sagt:

    Wer oder was ist ein Christ? Oder was ist das denn überhaupt?

    Bedeutung / Wortherkunft lt. Duden: Christ: mittelhochdeutsch kristen < althochdeutsch kristāni < lateinisch christianus, zu: Christus = der Gesalbte < griechisch christós (substantiviertes 2. Partizip von: chríein = salben) für aramäisch mạšîah, Messias

    "Der Jesus", der als Christus bezeichnet wird, und von dem der Autor des Artikels zu Unrecht hofft, daß er offenbar nicht alle Tassen im Schrank hat und die Halblinge holen wird, hatte seine Jünger mal gefragt, was denn die Leute denken, wer er sei. Nach einigem Hin- und Her soll dann Petrus gesagt haben zu Jesus:

    „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!“

    Was macht „Der Jesus“ als er das hört? „Da bedrohte er seine Jünger, daß sie niemanden sagen sollten, daß er der Christus wäre!“ (Matth. 16 ab Vers 13 nachzulesen)

    ER, „Der Jesus“, der Kristen, Kristani, der Gesalbte (der von wem oder mit was Gesalbte?) der beansprucht diesen Titel NICHT für sich, im Gegenteil er sagt: psssttt ……nichts sagen, was aber diejenigen, die angeblich sein Erbe antreten, völlig anders sehen und sich nach einigen Jahren als „Christen“ bezeichnen, sich also selber als „Gesalbte“ titulieren und titulieren lassen!

    Das ist allerhand und eine sehr große Frechheit! Was ich damit sagen will, ist, daß es schlicht falsch ist, zu meinen es wären Kristen, von denen da im Artikel die Rede ist.

    Ich habe die Artikel-Serie von Etschlichter mal kurz gescannt, und ja… zu solchen Schlussfolgerungen kommt man, wenn man NUR jüdische Quellen zur Beweisführung heranzieht wie z.B. Disraeli, Spinoza, Eli Ravage und Rathenau und natürlich auch Eggert und Mahler!!! Wenn die Juden das schon selber sagen, so liest man ja hin und wieder, daß z.B. dieser Jesus nur aus dem Judentum heraus verständlich ist, obwohl ja seine Existenz gar nicht bewiesen ist, das soll dann stimmen, das darf dann geglaubt werden?

    Man weiß zwar schon, daß die Juden auch mal lügen was das Zeug hält, ob es Übertreibungen sind, was ihre alttestamantarischen Kriegserfolge, oder glatte Erfindungen von wundersamen Geschichtchen, am Sinai und anderswo; das weiß man zwar, aber wenn es zu der eigenen Konditionierung passt, der eigen Wunschvorstellung dient, da wollen wir mal nicht sein. Am Ende lassen sich gar noch Anhänger findet, dann glauben wir's halt was solls. Wo ist hier ein Unterschied zu den Juden, die sich auch alles immer grade so zu Recht legen, wie es gebraucht wird?

    Das Jüdisch-Römische „Christentum“ wird NUR aufbauend auf den Erkenntnissen unserer Altvorderen, einmal komplett überwunden bzw. aufgelöst werden; so mein Glaube, meine Überzeugung!!!

    Die Steigbügelhalter für die Wahrheitssucher zum Thema Kristentum sind unsere Altvorderen, von denen ich hier nur einige aufzähle!!

    Atlantis, Edda & Bibel – von Hermann Wieland
    Baldur & Bibel – von Döllinger
    Hochzeit der Menschheit – von Rudolf Gorsleben
    Aufgang der Menschheit – von Herman Wirth
    Die große Täuschung – Friedrich Delitzsch
    The arctic home in the vedas – Lokamanya Bâl Gangâdhar Tilak, Poona 1903, page
    Und natürlich die Bibel!!!

    Wer das Ziel kennt, der kennt auch den Weg, eine Frage der Rasse!!!

    Die Halben hol „Der Jesus“ ???

    "Der Jesus" hat kein Interesse an den Halblingen; den halben Hosen, Warmduschern und überhaupt allen lauwarmen Brüdern und Schwestern, wobei die Schwulen wahrscheinlich gar nicht mal gemeint sind, so die überlieferte Aussage zu der jetzigen Generation.

    Offenbarung des Johannes, Kapitel 3, 14 – Das sagt, der da Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes. „Ich weiß Deine Werke, daß Du weder kalt noch warm bist. Ach daß Du kalt oder warm wärest. Weil Du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich Dich ausspeien aus meinen Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, daß Du bist, elend und jämmerlich, arm blind und bloß. Ich rate Dir , daß Du Gold von mir kaufest, das mit Feuer durchläutert ist, daß Du reich werdest, und weiße Kleider, daß Du Dich antust und nicht offenbar werde die Schande Deiner Blöße, und Augensalbe, Deine Augen zu salben, auf daß Du sehen mögest. usw. usf. „

  3. Einspruch!

    Wir haben wahrhaftig andere Probleme, als daß uns eine „Überwindung des Christentums“ irgendwie weiterbringen würde — nur weil dessen heutigen Vertreter pervertiert sind. Das würde nur zu weiteren – inneren – Streitigkeiten führen, statt uns nach außen wehrhaft zu machen, wie der/die Verfasser des Traktats anscheinend erhoffen. Dazu ist das Christentum schon zu lange hier verwurzelt. Und immerhin hat sich das „christliche Abendland“ schon mal erfolgreich gegen muslimische Horden zur Wehr gesetzt…

    Christentum und Nationalismus schließen sich nicht aus — das wird nur in ein paar zusammengewürfelte Zitate hineinpervertiert. Sie schließen sich nicht nur nicht aus, sie haben schlichtweg nichts miteinander zu tun! Das eine ist Religion, das andere ist Staatspolitik — und gerade das „nationale Lager“ sollte sich auf letzteres konzentrieren und davor hüten, sich in „Glaubensdinge“ einzumischen, sie gar zum politischen Grundsatz erheben zu wollen!

    Es gibt kein „nationales Christentum“, das es notwendigerweise auszumerzen gälte. Das ist ein frei kombiniertes Phantom aus zwei eigenständigen Begriffen. Was es gibt, sind nationale Christen — und die gilt es nicht zu bekämpfen.

    Das Dritte Reich hat deshalb so gut funktioniert, weil es ein durchdachtes, einigendes und mithin unumstößliches Parteiprogramm hatte — nicht weil es christlich oder heidnisch war. Und darin heißt es unter anderem:

    24. Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.
    Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis zu binden. […]

    Alles andere kann – wenn programmatisch herbeigeführt – nur zu inneren Reibereien führen. Unabhängig davon, ob „an der Zeit“ oder nicht: Es ist schlicht nicht unsere Aufgabe „Gräben aufzureißen“ !!

    Es gilt das Wort unseres Führers:
    „Programmatische Fragen beschäftigen die Führertagung nicht, das Programm liegt fest und niemals dulde ich, daß an den programmatischen Grundlagen der Gesamtbewegung gerüttelt wird.“ — Adolf Hitler auf der Reichsführertagung am 31. August 1927 (aus dem Vorwort der 4. Auflage des NSDAP-Parteiprogramms)
     

    (Siehe auch: Politik und Religion)

     

    • Andy sagt:

      Natuerlich haben wir vorrangig andere Probleme, jedoch muss das angebliche „Christentum“
      Roms irgendwann geloest werden. Rom/Juda hat schon immer in deutschen und anderen Laendern Politik betrieben.

    • Freidavon sagt:

      Da haben wir wieder den Versuch das Christentum, also die Kirche, auf den Glauben an Gott zu reduzieren. Das ist die typische Verharmlosung und soll die Leute empören, dass jeder Angriff auf das Christentum, ein Angriff auf ihre Freiheit zu Glauben wäre.
      Hier geht es jedoch um etwas anderes, nämlich um das kirchliche System, welches hinter dem Glauben der Menschen versteckt, das Beherrschungssystem für die Welt bereitstellt. Es ist dabei nicht relevant ob die Kirche dieses Beherrschungssystem eigenmächtig betreibt, oder ob dieses System über sie genutzt wird.
      Auch der NS hat sich diesem System freiwillig unterworfen und dies durch das Reichskonkordat, als erste „Amtshandlung“ überhaupt, manifestiert.
      Jeder Mensch kann an seinen Gott glauben wie er es will, nur sollte er ganz genau hinterfragen, ob die Kirche seinen Gott tatsächlich repräsentiert und ob das Geschriebene tatsächlich diesem Gott entspricht.
      Die oben gesülzte Propaganda, mit Bezug auf muslimische Horden, ist an Oberflächlichkeit kaum zu überbieten.

  4. Ostfront sagt:

    Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums

    Teil 1

    Die handschriftliche Überlieferung des Neuen Testaments

    Zur Einführung

    Die Bedeutung des Geschichtlichen im Christenglauben

    Das Christentum, wie es im Neuen Testament (NT) verkündet wird, ist in seinen grundlegenden Aussagen Geschichte, und zwar Offenbarungsund Heilsgeschichte. Nämlich die wunderbare Geschichte des in der Gestalt des Menschen Jesus inkarnierten Gottessohnes. An dieser Heilsgeschichte sind nach biblischer Auffassung zwei Ereignisreihen zu unterscheiden:

    die natürlich-weltliche und die überweltlich-göttliche, die sich aber nicht untereinander ablösen, sondern von Anfang an parallel verlaufen.

    Das weltliche Geschehen realisiert sich in der natürlichen Geburt und dem natürlichen Tode eines wirklichen Menschen (Jesus), das übernatürliche Geschehen besteht in der Fleischwerdung eines göttlichen Wesens (Christus). In der Gestalt des Jesus Christus, soweit und solange dieser auf Erden weilte, sind beide Ereignisreihen innigst und unlösbar miteinander verschlungen: sie bilden eine Einheit und können ohne Zerstörung des Faktumsganzen nicht getrennt werden. Welche außerordentliche Bedeutung damit den weltlich-natürlichen Faktoren im Gesamtkomplex der
    Heilsgeschichte zukommt, ist gar nicht zu verkennen.

    Das Christentum will mehr sein als eine Kodifizierung ethisch-moralischer Gebote.

    Außer einem gottgefälligen Lebenswandel verlangt die christliche Religion von ihren Bekennern noch etwas sehr Bedeutsames, etwas ganz Eigentümliches: den überzeugten Glauben an bestimmte außergewöhnliche Ereignisse der Geschichte. Diese Heils-Ereignisse sind überliefert und bezeugt durch die geschichtlichen Bücher des Neuen Testaments (die Evangelien und die Apostelgeschichte). Nur durch unbedingten Glauben an die durch Jesus einstmals realisierten historischen Heilstatsachen kann ein Christ letzten Endes die Seligkeit gewinnen.

    Demnach verdankt also die christliche Religion in einem wesentlich tieferen Sinne als etwa der Islam oder der Buddhismus ihren zeitlichen Ursprung und ihr innerstes Wesen einem Komplex historischer Fakten. Was Jesus als Lebensnormen eines Christen verkündete – das Wort – ist wohl
    wichtig, unendlich wichtiger sind die geschichtlichen Tatsachen, die sich als Stationen des Lebenslaufes Christi ereignet haben sollen, vor allem seine Geburt, sein freiwilliger Opfertod und seine Auferstehung.

    Wenn

    es sich mit diesem außerordentlichen Menschen aus Nazareth so verhalten hat, wie überliefert ist, dann allerdings darf sich das Christentum rühmen,ein objektives Glaubensfundament der sichersten Art zu besitzen. Wenn die Offenbarungsgeschichte wahr ist! Wenn sie auch in ihrem weltlich-natürlichen Ereignisverlaufe wahr und wirklich geschehen ist! Diese Bedingung muß unter allen Umständen erfüllt sein. Es mag noch hingehen, wenn sich die Überlieferung der natürlichen Reihe in einigen unwesentlichen Punkten als zweifelhaft oder auch als unecht erweisen sollte, eine historische Tatsache muß felsenfest stehen:

    daß Jesus einst wirklich zur angegebenen Zeit in Palästina gelebt hat!

    Skeptisch ist man nicht vom Mutterleibe an; auch im Hinblick auf eine geschichtliche Überlieferung – zumal wenn sie von edlen und tapferen Taten berichtet-besteht im Menschen die Neigung, vorerst Vertrauen in die Echtheit und Wahrheit der Erzählung zu setzen. Zum Skeptiker wird man erzogen – leider, aber doch auch zum Glück — indem uns schlimme Erfahrungen die Allgegenwart der Fälschung und Lüge auch im Raume der Geschichte schmerzlich zum Bewußtsein bringen. Der Skeptizismus wird dann zur Schutzwaffe unserer lange mißhandelten Wahrhaftigkeit. Wo immer Geschichte in Form von schriftlicher Überlieferung vorliegt und sich für Wahrheit ausgibt, da mahnt uns die Erfahrung, im Prinzip skeptisch zu sein und den historischen Kritiker auf den Plan zu rufen.

    Als Historiker kann es bei den nachfolgenden Untersuchungen nicht unsere Aufgabe sein, Kritik an den ethischen Geboten oder an den Glaubensgeheimnissen der christlichen Religion zu üben; es wird einzig Geschichtskritik betrieben werden, Kritik an der überlieferten Entstehungsgeschichte
    des Christentums. Denn da auch das Fundament des Christentums aus realen Tatsachen der Geschichte bestehen soll, so kann und darf das >historische Faktum der Offenbarung< nicht als kritisch unverletzlich betrachtet und der Kontrolle des Geschichtsforschers entzogen werden.
    Das geben übrigens seit langem auch viele theologische Kritiker zu; ja, es verdient angemerkt zu werden, daß die ersten kräftigen Anstöße zur Überprüfung der Evangelien als Gründungsurkunden des Christentums von seiten wahrheitsuchender evangelischer Theologen erfolgt sind.*)
    ————————————————————————————————————————————-
    *) Ein Geschichtskritiker muß darauf gefaßt sein, ausgeschimpft zu werden, wenn nämlich das Resultat seines Forschens negativ ausfällt, wenn ihn Liebe zur Wahrheit und eiserne Konsequenz im Denken zu dem Eingeständnis zwingen, daß im vorliegenden Falle die Überlieferung lügenhaft und unecht sei. Doch man sollte die Dinge nicht auf den Kopf stellen. Wenn in so vielen Fällen die Arbeit des Forschers ein negatives Ergebnis zutage fördert, so ist das nicht die Schuld des Kritikers, sondern es liegt dann am Objekt der Kritik, an der lügenhaften Geschichtsquelle. Darum muß der Kritiker auch gegen den Vorwurf in Schutz genommen werden, er trachte aus lauter Skepsis nur danach, zu entlarven, niederzureißen und zu zerstören, um vor dem Nichts zu stehen und sich am geschichtsleeren Raum zu ergötzen. Ist denn die Wahrheit immer dann ein Nichts, sobald sie in der aufgefundenen Erkenntnis gipfelt, daß ein fragliches Überlieferungsfaktum unecht ist? Der gewissenhafte Geschichtskritiker wird sich beim Herantreten an seine Aufgabe nichts anderes vornehmen und nach nichts anderem trachten, als die Wahrheit zu ergründen. Und die Wahrheit braucht immer und überall Verteidiger, denn nur selten kann eine unbequeme Wahrheit aus eigener Kraft siegen. Nicht das Streben nach Wahrheit, auch nicht das Gefühl für Wahrhaftigkeit, aber das Bekennen der Wahrheit ist allzeit eine seltene Tugend gewesen.
    ————————————————————————————————————————————-

    Wir überprüfen den Ursprung des Christentums nur insoweit, als weltliche Geschichtsvorgänge dabei eine Rolle gespielt haben sollen. Jahrhunderte hindurch rühmten es die christlichen Theologen als gewaltigen Vorzug und beruhigende Wohltat, daß ihre Religion so fest mit der Geschichte des Jesus von Nazareth verbunden sei und damit auf einem Fundament objektiver Begegenheiten ruhe. Geschichtstatsachen sind freilich etwas Objektives und Sicheres; leider kennen wir aber die Ursprungsgeschichte des Christentums nur in einer Überlieferungsqualität,
    die keineswegs so beschaffen ist, daß man den Berichten ohne Bedenken Glauben schenken darf. Diese Feststellung der Unsicherheit aller neutestamentlichen Überlieferung wird von keinem wissenschaftlich forschenden Theologen mehr geleugnet. Läßt aber eine Geschichtsquelle überhaupt beträchtliche Zweifel hinsichtlich ihres Echtheitscharakters aufkommen, dann sieht es mit ihrer Verwendung als Fundament eines Gedankengebäudes bedenklich aus. Was bisher als Wohltat empfunden wurde, erweist sich dann als immer schwerer werdende Last und Plage.

    Das Religionssystem des Christentums hat von jeher starke Angriffe aushalten müssen, die von philosophischer und naturwissenschaftlicher Seite vorgetragen wurden. Die Lage hat sich aber gewandelt; heutzutage flößen philosophische und auch naturwissenschaftliche Kritik den Verteidigern kaum noch Besorgnis ein. Kluge Theologen sind sehr wohl imstande, solche Angriffe mit mehr oder weniger Glück zu parieren. Desto mehr bedrückt und erschreckt eine Kritik, die von Geschichtsforschern am historischen Fundament des Christentums geübt wird. Als einst herzhafte
    Theologen daran gingen, sich mit historischer Evangelienkritik zu beschäftigen, konnten sie nicht ahnen, auf welche Schlidderbahn sie sich wagten. Man benötigte und begrüßte anfangs die Überlieferungskritik als willkommenen Helfer aus allerlei dogmatischen Wirrnissen, denn das
    Messer der historischen Bibelkritik erwies sich als sehr geeignet, »wilde Legendentriebe« am Dogmenbaume abzuschneiden. Erst fielen auch nur Zweige und Äste, bald aber wurde es mit dem Abhauen ernst und ernster, und eines Tages drang die Waffe bis ins Mark des Stammes.

    Eine biographische »Tatsache« nach der anderen fiel aus der Geschichte Jesu heraus, so daß schließlich die bange Frage auftauchte:

    Was ist denn noch wahr?

    Ist überhaupt noch etwas wahr und echt an der weltlichen Geschichte des Mannes von Nazareth und der seiner Jünger und Apostel?

    Nunmehr fingen allerdings, angesichts des Abgrundes, der sich vor ihnen auftat, die Theologen an, abzuwehren und zu mahnen: Halt! Soweit darf man nicht gehen. Solche Fragen und Zweifel sind absurd.

    Das ist Hyperkritik.

    Das Christentum muß doch einen Anfänger und Stifter haben, und der kann niemand anderes sein als Jesus von Nazareth. Müssen wir auch zugeben, sagen die Theologen, daß es nicht möglich ist, auf Grund der widerspruchsvollen neutestamentlichen Quellen eine wirkliche Lebensgeschichte
    des Stifters zu entwerfen, so ist dies Manko eigentlich nicht so schlimm, denn wir besitzen ja doch in seinen Reden das echteste Zeugnis seines einzigartigen Wesenscharakters und damit also auch den besten Beweis für die Geschichtlichkeit dieses Predigers.

    Wir wollen uns damit nicht aufhalten, vorstehende Argumentation ernsthaft zu begutachten, sie hinkt auf beiden Beinen, denn es fehlt sowohl an Logik als auch ganz und gar an Wirklichkeitssinn.

    Es ist bewundernswert, wie schnell und leicht einige Theologen sich heute mit den massiven Angriffen auf die Glaubwürdigkeit der neutestamentlichen Berichte abfinden können. Man erklärt einfach die ganze weltliche Faktenreihe der Heilsgeschichte als im Prinzip für den Gläubigen
    bedeutungslos. So Fr. Buri, der sich dabei auf die »philosophische Seinsebene « stellt:

    "Nicht an einem Punkte in der Geschichte hängt das Heil. Soweit das neue Testament es so sagt, ist es für uns nicht mehr vollziehbare mythologische Rede . . . Wir brauchen jetzt nicht mehr in Sorge zu sein, daß uns durch die historische Forschung etwas Unersetzliches genommen werden könnte und wir haben es deshalb auch nicht mehr so nötig, bewußt oder unbewußt, offen oder versteckt, ihren Methoden und Resultaten auszuweichen oder sie umzubiegen.«1 An diesen Auslassungen ist einzig die Freimütigkeit des Eingeständnisses bemerkenswert.

    Auch E. Dinkler bekennt, daß die Jesusgeschichte nicht als weltlicher Tatsachenbericht angesehen werden könne, denn das biblische Jesusbild sei vom Glauben der Gemeinde gezeichnet worden, ja daß »vielfach der Glaube diese Geschichte geschaffen hat, die ihn beweisen soll.« Wenn er dann erklärt, »daß die Wahrheit des christlichen Glaubens in keiner Weise an der Richtigkeit des Geschichtsbildes haftet. . ., sondern allein darin, ob er in der Geschichte, die er in diesem Bilde in eigentümlicher Gestaltung entwirft, wirklich begründet ist,« so meint ein anderer Theologe (W. Wiesner) dazu:» Wenn die Tat Gottes in der Geschichte Jesu Christi Grund und Gegenstand christlichen Glaubens ist, dann ist er an der Richtigkeit des Geschichtsbildes, sofern es diese Geschichte betrifft, unendlich interessiert, und seine Wahrheit hängt von ihr ab. Wie kann der
    Glaube an ein geschichtliches Ereignis gebunden sein, von dem er vielleicht ein ganz falsches Bild bat?«2

    Los von der Geschichte um Jesus, soweit sie Mythus ist! Der bekannteste Vertreter dieser Forderung ist der Theologe R. Bultmann. Sein Programm einer radikalen Entmythologisierung des neutestamentlichen Jesusbildes legte er vor in einer Abhandlung über Neues Testament und Mythologie. Nicht Geschichte, sondern mythologische Rede ist nach ihm unter anderem die Überlieferung von Jesus als Gottessohn, von seinen Erlösertaten im Kreuzestod in Auferstehung und Himmelfahrt 3. »Das Osterereignis als die Auferstehung Christi ist kein historisches Ereignis.« »Der christliche Glaube ist an der historischen Frage nicht interessiert.« Historisch an Ostern Sei nur das Phänomen der »Erscheinung« Christi in visionären Erlebnissen der Jünger. Bultmann macht kräftige Abstriche am Jesusbilde, er stellt sich mutig gegen den Mythus; doch dann passiert etwas Merkwürdiges:

    Bultmann läßt den »historischen Jesus« als Basis des Glaubens fallen, aber den Mythus behält er! Denn die mythischen Elemente sind vorzüglich für den Christenglauben zu gebrauchen, wenn man
    sie ins rein Geistige sublimiert und als »Christologie« von den Fesseln der Geschichte befreit. Man erhält dann statt des historisch unsicheren Jesus von Nazareth einen durch »Überzeugung« gesicherten pneumatischen Christus praesens.

    Damit wird faktisch ein Christentum ohne Jesus verkündet. Mit Bultmann sind auch andere Theologen bereit, die in jenen Mythen versinnbildlichten Ideen des Christologischen von der Person des Jesus von Nazareth zu lösen und mit neuem Bedeutungsinhalt zu füllen. In dieser neuen Glaubenssicht bedeutet dann beispielsweise die »Auferstehung Christi« etwas wesentlich anderes als die leibliche Auf erweckung des Menschen Jesus.

    Energischer kann »Geschichte« nicht außer Geltung gesetzt werden, als das hier von Theologen geschieht. Man erklärt heute rundheraus, daß die ehedem so bedrohliche Frage, ob Jesus überhaupt gelebt habe, durch und für die pneumatische Betrachtungsweise der »Heilstatsachen
    « unwesentlich, belanglos geworden sei. Aber so leicht und einfach kommt die Theologie um die »Jesusgeschichte« nicht herum. »Geschichte « darf man erst dann »übersehen«, wenn man sie historisch-kritisch widerlegt hat. Und vor allem darf nicht außer acht bleiben, daß nicht bloß die Jesusgeschichte, sondern auch die Jüngergeschichte und die christliche Urgeschichte überhaupt eine historisch fragwürdige Angelegenheit sind.

    Wie weit der gewissenhafte Forscher mit seiner Kritik der Uberlieferung gehen darf, gehen muß, das kann er sich nicht vorschreiben lassen, darüber kann nur eigene Einsicht in die Problematik und Qualität der Überlieferungsquellen entscheiden. So darf es denn auf keinen Fall geduldet
    werden, daß das Zentralproblem aller biblischen Forschung – die Frage nach der Geschichtlichkeit der Person Jesu – zugemauert und als Gefahrenzone umgittert wird; es ist vielmehr an der Zeit, das Problem endlich in seiner ganzen Weite und Tiefe der Forschung zu öffnen.

    Wir unterziehen uns dieser Aufgabe; doch nicht, um hundertmal begangene kritische Wege noch einmal zu begehen; nicht, um mit dem veralteten Handwerkszeug relativistischer Scheinkritik noch einmal vergebliche Arbeit zu leisten; sondern um unter völlig neuen Gesichtspunkten und mit
    einer neuen kritischen Methode die Frage nach der Geschichtlichkeit Jesu, sowie des Urchristentums überhaupt, zu behandeln und der endgültigen Lösung zuzuführen.

    Wilhelm Kammeier, Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums
    https://archive.org/details/KammeierWilhelmDieFaelschungDerGeschichteDesUrchristentums
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    Protestantische Rompilger. Der Verrat an Luther und der „Mythus des 20. Jahrhunderts“

    Inhaltsverzeichnis

    Einleitung
    Die evangelische Lage
    Die „Gemeinsamkeiten“
    Bedeutet Luther noch etwas für den Protestantismus ?
    Die Lehre der Minderwertigkeit
    Die Judenvergötzung
    Dogmatische Kämpfe
    Verstocktheit und Einkehr
    Der ökumenische Völkerbund
    Die „Wiedervereinigung“
    Sekte oder Wiedergeburt ?

    Einleitung

    Neben der Flut römischer Schriften gegen mein Werk war auch die protestantische Literatur über den „Mythos“ sehr umfangreich geworden. Zu diesen Angriffen hatte ich bereits im Vorwort zur 3. Auflage Stellung genommen in der Absicht, alles übrige der Entwicklung zu überlassen. In diesen vier Jahren aber hat die sehr verschieden geartete Gegnerschaft derartige Formen angenommen, daß die Auseinandersetzungen mich geradezu moralisch zwangen, doch Antwort in Aussicht zu nehmen. Neben einer unübersehbaren Zahl von Broschüren und Aufsätzen hat sich ferner zu den amtlichen römischen Versuchen auch der amtliche evangelisch = kirchliche Angriff hinzugesellt, der eine für eine deutsche Geisteshaltung derart gefährliche Anschauung offenbart, daß ich als der unmittelbare Veranlasser dieser Selbstzeugnisse nicht mehr schweigen konnte.

    Ganz allgemein möchte ich dabei auch hier wieder feststellen, daß diese meine Antwort nicht eine Äußerung meiner Amtstätigkeit in der Bewegung darstellt, sondern eine Schrift des Verfassers des umstrittenen Werkes. Wenn ich an einer Stelle allerdings glaubte, die Bewegung an sich in deren weltanschaulichen Grundlagen verteidigen zu müssen, so habe ich dies an der betreffenden Stelle ausgesprochen. Das andere ist der persönliche Beitrag zum Geisteskampf unserer Epoche.

    Mit Befriedigung kann ich feststellen, daß meine evangelischen Gegner mir ausnahmslos mit offenem Visier gegenübergetreten sind, hier im wohltuenden Gegensatz zu den anonymen Verfassern des amtlichen römischen Machwerks gegen mein Buch. Dadurch erhält die ganze Auseinandersetzung bei aller stellenweise notwendigen Schärfe doch im ganzen den Charakter eines ritterlichen Kampfes, und ich will deshalb auch meinen erbittertsten evangelischen Gegnern die Achtung nicht versagen, die ich den ungenannten Herrschaften aus Bon und Umgebung nicht zu bezeigen vermag.

    Auf die einzelnen Vorgänge innerhalb des kirchlichen Streites und die Ereignisse zwischen den kirchlichen Institutionen auf der einen, Dienststellen der Partei und den staatlichen Behörden auf der anderen Seite bin ich nicht weiter eingegangen. Das gehört z. T. Der Vergessenheit an, und es fördert niemand , die Dinge nochmals zu erörtern.

    Wenn sich erweisen sollte, daß die Vertretungen aller Richtungen —- nach Abschüttelung der asozialen und astaatlichen Sektierer —- ein bejahendes Verhältnis zum neuen Deutschen Reich in Wort und Tat finden, so wird es sicher überall nur Befriedigung über ein derartiges Zusammenfinden geben. Die geistigen und religiösen Auseinandersetzungen können sich dann ohne Verdächtigungen, ohne gesellschaftlichstaatliche Erschütterungen abspielen, d. h. wirklich geistige Aussprachen, Kämpfe bedeuten. Das könnte dann das seelische Ringen entgiften und ihm jene Würde geben, die die behandelten Probleme erfordern.

    In diesem Sinn bitte ich, auch diese Kampfschrift zu betrachten. Was uns wirklich das tiefste Innere stört, zersetzt, muß in seine Schranken gewiesen werden, was aber unter ehrlicher Anerkennung der Triebkräfte der deutschen Wiedergeburt bereit ist, das deutsche Volk seelisch zu stärken, soll, aller Möglichkeit verschiedener Formen, stets auch als Mitkämpfer um die allgemeinen Lebensrechte Deutschlands anerkannt werden.

    Berlin, im November 1935.

    A. R.

    Nahezu zwei Jahre hatte ich das Manuskript dieser Schrift liegen gelassen, immer noch in der Hoffnung, daß ein großer Teil der protestantischen Orthodoxie zum Volk zurückfinden würde.
    Die Haltung aber 1937 ist bei den „Führern“ angesichts der Toleranz des Staates nur noch herausfordernder geworden und ließ oft jede Rücksicht gegenüber dem Gesamtschicksal des Reiches vermissen. So gebe ich diese Schrift heraus, nicht um die sektiererische „Führerschaft“ zu überzeugen, wohl aber in der Hoffnung, daß in der bisherigen Anhängerschaft gesunde Abwehrinstinkte des Lebens geweckt werden könnten. Ich habe nur einige wichtigere Daten eingefügt, im übrigen die Ereignisse des Tages unberücksichtigt gelassen.

    Berlin, im August 1937.

    A.R.

    hier gehts zu den Protestantischen Rompilgerer, den Verätern an Luther:
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2017/01/02/interessante-zahlen-gab-es-1993-einen-heimlichen-holocaust/#comment-30320

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    Jörg Lanz von Liebenfels

    Das Buch der Psalmen teutsch. Das Gebetbuch der Ariosophen, Rassenmystiker und Antisemiten

    Einleitung.

    Zur Entschuldigung und Rechtfertigung muß ich dem vorliegenden Buch einige persönliche Bemerkungen voraussenden . Die vorliegende Uebersetzung des biblischen Buches der Psalmen ist nicht das Geschenk der dichterischen Muse, sondern das Ergebnis einer fünfundzwanzigjährigen harten und mühseligen, streng wissenschaftlichen Arbeit und will auch als solche gewertet werden, wenn auch die Ergebnisse auf den ersten Blick „dichterisch“ und unwahrscheinlich erscheinen. Und doch wage ich zu behaupten, daß diese Uebersetzung, obwohl sie nicht als wortgetreu angesehen werden kann, doch sinngetreuer ist, als die heute allgemein verbreiteten, von konfessionellen und dogmatischem Geist durchtränkten, und daher verfälschten Uebersetzungen. Ich wage diese etwas unbescheiden klingende Behauptung aus zwei Gründen.

    I. Aus einem sachlichen Grund. Die sogenannte „freie Bibelauslegung“ konnte und kann keine sinngetreuen Uebersetzungen zutage fördern, da sie an einem grundsätzlichen Fehler wissenschaftlicher Methodik leidet. Man würde es ohne weiteres als unwissenschaftlich ablehnen, wenn jemand die Forderung aufstellte, irgendeine profane Geschichtsquelle des Altertums, sagen wir z. B. Hesiod, Homer, Orpheus usw. dürfe ein jeder moderne Laie so übersetzen und auslegen, wie es ihm beliebe. Im Gegenteil ist zu verlangen, daß der Uebersetzer und Ausleger mit allen wissenschaftlichen Mitteln der inneren und äußeren Textkritik an die Uebersetzung und Deutung des Inhaltes und wohlausgerüstet mit einer stattlichen Anzahl von Spezialwissenschaften an ein so schwieriges Werk herantrete. Denn nur unter diesen Voraussetzungen wird es ihm gelingen, den richtigen und wahren Sinn der betreffenden Geschichtsquelle zu erschließen.

    Was von den profanen Geschichtsquellen gilt, muß von den religiösen Geschichtsquellen womöglich in noch höherem Grade gelten. Sie müssen genau so mit Hilfsmitteln der inneren und äußeren Kritik durchforscht und erläutert werden. Im besonderen müssen die zeitgenössischen Quellen ausgiebig herangezogen und mit der zu untersuchenden Urkunde sorgfältig verglichen werden. Vorurteile jeglicher Art, seien es nun politische, konfessionelle oder dogmatische, müssen strenge vermieden werden. Wer könnte dies von all den vielen modernen Bibelübersetzungen behaupten, die ja eigens zu dem Zweck und sämtlich erst in der Neuzeit fabriziert wurden, um einer Konfession und deren Dogmatik zu dienen ! ?

    Leider haftet dieser grundsätzliche Fehler auch der am meisten verbreiteten lutherischen Uebersetzung an. So wertvoll sie als literarisches Werk ist, so wenig kann sie als ein wissenschaftliches Werk angesprochen werden. Sie ist die Bibel, das Werk Luthers, trägt ganz den Stempel seiner Persönlichkeit und seiner Zeit, sie enthält aber nur Spuren des Geistes jener Zeit, in der die biblischen Bücher entstanden sind. Es soll dies keine Kritik Luthers sein, sondern nur eine Rechtfertigung meines Werkes, seiner Methode und seiner Ergebnisse. Ich höre den Vorwurf, die Bibel und natürlich auch die Psalmen seien ganz vom jüdischen Geist durchsetzt. Es stehe nicht dafür, sich mit solcher Lieratur abzugeben. —-

    Sachte, mein Freund !

    Ja, ich gebe ohne weiteres zu, daß die modernen (und auch die lutherische) Uebersetzungen nur zu stark jüdeln. Das kommt aber daher, weil Luther ein schlechter Hebräist war, aber trotzdem die Bibel aus dem Hebräischen übersetzen wollte und sich dabei der Hilfe eines Rabbiners bediente ! Man sieht ja, was aus dieser „Hilfe“ herauskam ! —-

    Ich bekenne offen, als Urkundenforscher und Linguist von Fach, daß ich mich bei meiner Uebersetzung nicht an „Rabbiner“, sondern an die „Tradition“, d.h. sorgfältig die zeitgenössischen oder ihnen nahestehende Quellen und vor allem die wunderbaren, wissenschaftlich ungeheuer wertvollen Bibelversionen ausgiebig und systematisch zu Rate gezogen habe. Ja, ich bekenne es offen, daß ich ängstlich der griechischen Uebersetzung der „Septuaginta“ „Hexapla“, der lateinischen Uebersetzung der „Itala“ und „Vulgata“ und schließlich der uns national und rassenhaft am nächststehenden gothischen Version des Ulfilas und den altdeutschen Glossen gefolgt bin.

    Ich bin dem großen Hieronymus und dem großen Ulfilas als meinen Meistern gefolgt aus dem psychologischen Grunde, weil sie einerseits der Entstehungszeit der biblischen Bücher näherstehen als jeder neuzeitliche auch noch so gelehrte Interpretator oder Rabbiner und weil sie andererseits beide Germanen waren und es für uns gerade das größte Interesse hat, zu erfahren, wie sich der biblische Geist in germanischen Gehirnen widergespiegelt hat.

    Ich bin einen völlig neuen, noch nicht beschrittenen Weg gegangen und habe Erstaunliches und Verblüffendes gefunden. Irre ich mich, dann habe ich mich mit Hieronymus und Ulfilas geirrt. Dann wäre die vorliegende Bibelübersetzung eben lediglich die Wiedergabe einer irrtümlichen Bibelauffassung meiner erlauchten Vorgänger und unserer germanischen Vorfahren. Aber auch unter dieser Einschränkung hätte meine Uebersetzung den Wert, daß sie uns die Bibelauffassung der Germanen des 4. —- 5. Jahrhunderts n. Chr. vermittelt und die Zensur neuzeitlicher Rabbiner vermieden hat.

    Glücklicherweise verhält sich die Sache günstiger !

    Denn im Geiste des Hieronymus und Ulfilas, also mit germanischen Uebersetzern gelesen, entpuppt sich die ganze Bibel als das gigantische Werk ur = arischen Geistes, und ist sie der herrlichste Preisgesang auf die arioheroische Rasse und auf das Geschlecht der Söhne Teut’s !

    Die Tschandalen nehmen uns nämlich in Vergangenheit und Gegenwart nicht nur unser Geld, unsere Felder, unsere Häuser, unsere Burgen, unsere Schlösser, unsere Schätze und Kunstwerke, unseren Hausrat weg, sondern sie setzen sich auch in unsere Tempel und Kirchen hinein, plündern und verschänden auch unsere ganze Literatur und Kultur und überkleben, was sie nicht zerstören und vernichten können, mit ihrer Marke und geben es als ihr eigenes Werk aus. Sie verkrusten, verschmutzen und verhunzen die heroischen Kulturwerke, so daß sie für einen oberflächlichen Beobachter in der Tat als Tschandalenwerk erscheinen.

    Diese Fälschungen fanden ihren Abschluß beiläufig zum Beginne der Neuzeit, da die heroische Rasse die politische und kulturelle Hegemonie an die mittelländische Rasse und im besonderen an die Juden abgeben mußte. Es lag daher im Interesse der Mediterranen, alle in den heiligen Schriften enthaltenen ariosophischen Weisheiten entweder zu unterdrücken und auszumerzen, oder, wenn dies nicht möglich war, im tschandalischen Sinne umzudeuteln.

    Den unsere heiligen Schriften bringen den Nachweis, daß die Dunkelrassen und Tschandalen das Ergebnis sodomitischer Vermischung von rassenbewußtlosen Ariern, besonders Arierinnen, mit
    Tier = und Vormenschen waren.

    Diese abscheuliche Unzucht wurde im ganzen Mittelmeergebiet ( vielfach noch bis in das beginnende Mittelalter hinein) in großem Maßstabe betrieben.

    Ja, diese Unzucht hatte direkt Kultischen Charakter und ihr Hauptsitz waren die „Heiden“ = Tempel.

    Denn diese ithyphallischen Zwerge, Affenmenschen, Faune, Satyren, Nicker, Lemuren, Drachen, damals schon im Aussterben begriffen, wurden in den Tempeln eigens gezüchtet und gehegt, und die Buhlerei mit ihnen mußte als eine besondere erotische Finesse teuer bezahlt werden, war also ein glänzendes Geschäft. Die Psalmen geben ein treues und lebendiges Abbild dieser abscheulichen Zustände.

    Die Psalmen, die Bibel, der Neuplatonismus, das Christentum waren die artbewußte, arioheroische Reaktion auf diese diabolische, geradezu teuflische Verschändung der Menschheit, die gerade zur Zeit der Geburt Christi ihren Höhepunkt erreicht hatte.

    Wir erleben heute wieder, wenn auch abgeschwächt, genau dasselbe abscheuliche Schauspiel.

    Wieder ist es das schamlose Weib unserer Rasse, das sich in mänadenhafter Geilheit und Perversität „den massenhaft in die arisch = christlichen Kulturstaaten einströmenden, glühend erotischen Neger =, Mongolen = und Farbigen= Horden aller Schattierungen hingibt.

    Wir erleben, ähnlich wie zu Christi Zeiten, ein Zeitalter der scheußlichsten Panmixie, zu deutsch der allgemeinen Verköterung der höhreren Menscheit. Und dies zu einer Zeit, da die Leichen der in dem schändlichen Weltkrieg und in der noch schändlicheren Weltrevolution ausgemordeten männlichen arioheroischen Jugend aller Völker kaum vermodert sind.

    Das blonde Weib auf dem Leichenhügel der blonden Helden von dunklen Aefflingsbestien geschändet ! Das ist wahrhaftig das „jüngste Gericht“ und das Ende !

    In derselben fürchterlichen Notlage, in der sich Teuts‘ Geschlecht heute befindet, sind vor vielen Tausend Jahren die Psalmen entstanden. In derselben Notlage soll ihre Donnerstimme wieder erschallen.

    Die heiligen Schriften des Alten und Neuen Testamentes sind gänzlich unverständlich und unsinnig, wenn man die Bibelreligion als Monotheismus und Altruismus auffaßt. Die offiziellen Bibeltexte, besonders die Psalmen, sind ein unsinniges Zeug und bestenfalls langweilig, uninteressant, spießbürgerlich, plebejisch und ghettohaft ! Außerdem läßt sich die monotheistische und altruistische Auffassung nicht halten. Das weiß der Bibelfachmann besser noch als der Laie.

    Denn a) gibt es in der Bibel eine Unmenge Dinge und Stellen, die nicht monotheistisch und nicht altruistisch gedeutet werden können *). Die archäologischen Funde in Palästina sind ebenso „monotheistisch“ wie „polytheistisch“ und unterscheiden sich in nichts von anderen Funden.
    *) Z.B. die Engel einerseits, die Ausrottung der Niederrassen, wie der Edomiter andererseits.

    hier gehts zu den Buch der Psalmen teutsch. Das Gebetbuch der Ariosophen, Rassenmystiker und Antisemiten
    https://morbusignorantia.wordpress.com/2016/12/24/weihnachts-und-neujahrsbotschaft/#comment-29947

    Den Söhnen aus Teuts‘ Geschlecht !

    „Singt Ihm ein neues Lied, ein nie gesung’nes,
    Sprecht Ihm ein Psalmgebet, ein nie erklungenes:
    Denn Minne, traun, ist Teut, der Götterbote,
    Ja Minne, die baut winkelrecht im Lote !“
    (Psalm XXXII, 3—-4.)

    Flamme empor!

  5. Freidavon sagt:

    Das finde ich am putzigsten:

    „Jesus 2016 ist auf einem Flüchtlingsboot unterwegs.“

    Das Video gehört offensichtlich nicht zum Artikel.

    • adeptos sagt:

      @Filmemacher……Der Papst ist und war noch NIEMALS der Vertreter der „Christenheit“ .
      Dieses „Theater“ aus ROM Diente von Anfang an nur der Machtausübung und dem Kapital !
      Als Rom die Macht über die Europäischen Länder verlor MUSSTE man sich was Einfallen lassen und hat deshalb die „Geistliche Macht“ an sich gerissen ! auch MIT SCHWERT und FEUER !!!
      Ab dem 16 Jahrhundert haben dann die „Jesuiten“ – die CIA des Vatikan – die Macht durch vielhundertfältige Morde an sich gerissen und die Reformation sowie ihre Protagonisten wurden auf den Scheiterhaufen verbrannt !
      Ein jeder welcher nach ROM zu diesem „Ketzer“ pilgert ist ein VERRÄTER am Geiste Christi !!!
      Die „Tempel“ der Juden (Synagogen) – die „Tempel“ der Christen (Kirchen) sowie die „Tempel“ der Musels (Moscheen) sind nichts anderes als „IndoktrinationsInstitutionen“ und zugleich Üppig fliessende GeldFONTAINEN !!!
      Mich hat der Pfarrer vor 55 Jahren nicht „Konfirmiert“ weil ich zu wenig im Unterricht war !
      Trotzdem habe ich CHRISTUS gefunden !
      Aber Kirchensteuer soll ich auch als „Ausgeschlossener“ Bezahlen ! Das sind doch die
      WAHREN VERTRETER DER „NÄCHSTENLIEBE“…..
      Alle diese TEMPEL abbrechen -bezw. SPRENGEN und aufhören mit dieser Hetze des „jeder gegen jeden !!!
      Christus spricht zu jedem e i n z e l n e n von uns : „Weisst DU denn nicht, dass DU (Mensch) der Tempel Gottes bist und dass der GEIST GOTTES I N D I R Wohnt „… ? !!!
      EIN jeder „Erwachsene“ Mensch WEIS was GUT oder SCHLECHT ist – sein GEWISSEN (das
      Göttliche IM Menschen) sagt uns dieses !
      Das GUTE Wählen und das Schlechte verwerfen – dann bist DU auf der sicheren Seite !
      Das GUTE Wählen heisst „GOTT= der >Gerechtigkeit Dienen – das Schlechte Wählen heisst:
      DIA-BOLOS anhangen !
      Die „Sache“ ist ganz einfach…….

      • Freidavon sagt:

        Wenn man sich die Regierungsgebäude verschiedener Länder, aber vor allem auch in Washington DC, oder auch wichtige Kirchgebäude, wie in der City of London anschaut, ja selbst den deutschen Reichstag, dann sieht man das die Kirche einem Gott dient, welchem sie vor Christi Geburt bereits diente.

        Der Papst hat Trump nicht direkt mit Hitler verglichen. Diese Auslegung seiner Aussagen überlässt er anderen. Er hat sinngemäss gesagt, …..Hitler hätte die Macht nicht an sich gerissen, sondern er wurde vom Volk gewählt. Er gab ihnen die Identität nach der sie suchten, aber es war ein verquere Identität und Hitler vernichtete sein Volk damit…..
        Der Papst vertritt keine Meinung, sondern er weiß wovon er redet. Natürlich gilt dies Trump und nicht Europas Populisten(sollte man mal klarstellen was das heißt), jedoch sehe ich darin eine düstere Vorankündigung für das amerikanische Volk. Das Volk hat nämlich, genau wie das Deutsche, sich sein Verderben (nach päpstlicher Darstellungsweise) selber ausgesucht. Das ist das Schöne an Geschichte, dass die Drahtzieher nie schuld sind, aber die Völker immer die Schuld selber tragen. Wenn immer sie aufbegehren und nach Freiheit ringen, lässt man ihnen freien Lauf, um sie letzlich so hart zu schlagen, dass für die nächsten Hundert Jahre wieder Ruhe im Karton ist.

        • adeptos sagt:

          @Freidavon……Der Papst ist auch nur eine Figur auf dem Schachbrett – und nicht mal eine besonders Erleuchtete – nichts spezielles !
          (folgende Zitate stammen von einem Weltbekannten Psychoanalytiker)
          „….Im Gegensatz zu ADOLF HITLER – ein Re-Inkarnierter GEIST aus der Reihe der HEROEN des Germanischen Mythos!….“
          …“Und was viele nicht WISSEN – ADOLF war ein „Religiöser HEROS “ – ER war ein „Heiland“ – ER wurde für einen Heiland gehalten vom VOLK und deshalb stellten die Menschen sein BILD sogar auf die Altare !…“
          …“…Hitler war ein richtiger Heldenmythos !…“
          ( diese Zitate stammen von keinem Geringen Zeitgenossen – die habe ich gelesen im BUCH :
          „Gespräche mit C.G.JUNG“ )
          DIE Menschheit ist zu DOOF um zu Verstehen was auf ERDEN abläuft !
          Lieber „Brot und Spiele“ sowie Biersaufen und Drogen aller art einwerfen – ein bisschen Shoppen gehen und in den PUFF 🙂

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