Verschwiegenes zum Kriegsausbruch 1914

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30. März 2017 von UBasser


Wenn der erwiesene Ablauf eines historischen Vorganges heute »volks- pädagogisch Unerwünschtes« offenbaren kann, werden die zugrunde liegenden Tatsachen, die zur Beurteilung notwendig sind, gern verschwiegen oder umgedeutet. Dieses wissenschaftlich unredlichen Mittels hat sich vor allem der Hamburger Historiker Fritz FISCHER in seinem umstrittenen, aber für die Nachkriegsgeschichtsschreibung folgenreichen Werk „Der Griff nach der Weltmacht“ (1) schuldig gemacht. Dafür seien drei Beispiele gebracht.

1. Angeblicher Quellenmangel

Im Vorwort zu seinem Buch schreibt FISCHER, weil ihm wohl bewußt ist, daß der kritische Leser merkt, daß Wichtiges in dem Werk ausgelassen wird, gewissermaßen zur Entschuldigung:

»Man mag eine fortdauernde Bezugnahme auf die Kriegsziele der Gegnermächte Deutschlands vermissen. Doch einmal sind die Archive Englands, Frankreichs und Rußlands für die Zeit nach 1914 noch nicht freigegeben; zum andern aber würde die Kriegszielfrage für jeden der genannten Staaten ein eigenes Werk erfordern.«(2)

Doch FISCHERS Begründung trifft nur scheinbar zu und ist bezüglich Rußlands falsch. Er sollte als Historiker wissen, daß die ab 1918 amtierenden neuen Regierungen in der Sowjetunion und in Jugoslawien das gesamte Dokumentenmaterial ihrer jeweiligen Vorgänger zur Vorgeschichte des Ersten Weltkrieges in den ersten Nachkriegsjahren veröffentlichten, so daß die volle Schuld derselben wie der Westalliierten am Ausbruch dieses Konfliktes sowie die Unschuld des Deutschen Reiches offenbar wurden. Der aus durchsichtigen Gründen leider noch verschlossenen Archive in London und Paris hätte es also gar nicht bedurft.

Insbesondere wurden, Rußland betreffend, veröffentlicht: Die internationalen Beziehungen im Zeitalter des Imperialismus, Dokumente aus den Archiven der zaristischen und der provisorischen Regierung (hg. von der Kommission beim Zentralexekutivkomitee der Sowjetregierung unter Vorsitz von Prof. M. N. PROKOWSKY, Hobbing, Berlin 1931); ebenso brisant und hintergründig „Die Fälschungen des russischen Orangebuches“(3) ferner „Der Diplomatische Schriftwechsel Iswolskis“ die gesamten Protokolle (4) der Generalstabskonferenzen zwischen Frankreich und Rußland ab 31. August 1911.(5) Die Vorgänge in Serbien wurden enthüllt in „Die auswärtige Politik Serbiens 1903-1914“ und in „Kriegsursachen“ (6). Dazu kam noch eine Reihe weiterer Enthüllungsschriften, so daß FISCHERS Begründung mit den noch verschlossenen Archiven der Westalliierten nicht zieht.

Die Ankunft des Erzherzogs Franz Ferdinand und seiner Gemahlin auf dem Bahnhof in Sarajewo. Es ist inzwischen nachgewiesen, daß das bereits 1911 geplante Attentat mit dem Wissen der serbischen Regierung um Paschitsch erfolgte. Die Waffen stammen aus dem serbischen Staatsarsenal und wurden nach Bosnien geschmuggelt. Der Attentäter Gavrilo Princip gehörte der Organisation „Schwarze Hand“ an.

2. Der Mord von Sarajewo

In FISCHERS 896 Seiten dickem Buch wird das den Ersten Weltkrieg auslösende >Jahrhundertereignis< der Ermordung des österreichischen Thronfolgers FRANZ-FERDINAND und seiner Gemahlin, der Herzogin VON HOHENBERG, mit einem einzigen Satz abgetan:

»Die Nachricht von der Ermordung des Österreich-ungarischen Thronfolgerpaares löste in ganz Europa Entrüstung und Bestürzung aus, aber in keiner Weise das Gefühl, daß sich hieraus zwangsläufig eine europäische Krise entwickeln müsse; selbst in Österreich-Ungarn war die Reaktion zwiespältig.«(7)

Über die Täter, die Hintermänner und deren Motive findet sich kein Wort. Dafür wird die Schuld für die folgende Entwicklung dem deutschen Kaiser zugeschoben:

»Der Kaiser war für das Wag- nis (des Krieges, W. H.). .. In diese Politik des Zögerns (Österreichs, W.H.) brachte jedoch WILHELM II. … eine vollkommene Wendung.«(8)

Durch Weglassen der ganzen Vorgeschichte und der Umstände des Mordes wird also verschwiegen, was dessen Zielsetzung war: den großen Krieg zur Vernichtung des Deutschen und des Österreich-ungarischen Reiches einzuleiten, deren wirtschaftliche und demographische Dynamik auf eine europäische Großmachtstellung zustrebte. Die zu berücksichtigenden historischen Tatsachen sind:

Das Attentat wurde vom Kopf des serbischen militärischen Aufklärungsdienstes, von dem Obersten Dragutin DIMITRIEWITSCH, organisiert, der bereits den serbischen Königsmord von 1903 zu verantworten hatte. Er handelte im direkten Auftrag des zaristischen Kriegsministeriums. Sein unmittelbarer Auftraggeber war der Militärattaché an der russischen Botschaft in Belgrad, Oberst ARTAMANOW. Die serbische Regierung und das Königshaus beteiligten sich lediglich an der logistischen und publizistischen Unterstützung des Vorhabens. Nachweisbare Mitwisser des Komplotts waren die Regierungen Frankreichs und Englands. Nach der Beweislage ist davon auszugehen, daß die wirklichen Auftraggeber des Attentats in Pariser Regierungskreisen unter den Angehörigen der Freimaurerloge des Schottischen Ritus >Grand Orient< zu suchen sind.(9)

Dieser Tatbestand wurde schriftlich bestätigt,

a) von Dragutin DIMITRIEWITSCH 1917 anläßlich des gegen ihn veranstalteten Schauprozesses in Saloniki,

b) von den Angehörigen seiner Terrororganisation >Schwarze Hand< in einer von diesen gemeinsam unterzeichneten Erklärung,

c) von den von den k. u. k.-Behörden gefaßten Attentätern vor Gericht,

d) von mindestens einem Angehörigen der serbischen Regierung PASCHITSCH, dem damaligen Kultusminister Ljuba JOWANOWITSCH, in einem von diesem persönlich verfaßten Zeitungsartikel.

Dazu sei im einzelnen folgendes angeführt:
I) Als Anfang 1917 ein Sieg der Mittelmächte wahrscheinlich erschien, beschloß die nach Saloniki geflüchtete serbische Regierung, den gefährlichen Mitwisser DIMITRIEWITSCH samt Gefolge zu beseitigen. Unter dem Vorwand, er habe den serbischen Thronfolger ALEXANDER ermorden wollen, wurde ein Schauprozeß gegen ihn mit abschließendem Todesurteil inszeniert. Der Angeklagte gab im Prozeß am 28. März 1917 eine schriftliche Erklärung ab, in der es über das Attentat von Sarajewo u.a. hieß:

»Den Rade MALOBACIC habe ich. .. angeworben… Dies tat ich mit dem Einverständnis des russischen Militärattachés, jetzigen Generals ARTAMANOW. .. Ich habe deshalb den MALOBACIC angeworben, das Attentat von Sarajewo zu organisieren. MALOBACIC hat meinen Auftrag ausgeführt und das Attentat organisiert. Bevor ich den endgültigen Beschluß faßte, daß das Attentat verübt werden soll, holte ich von Oberst ARTAMANOW ein Gutachten ein, was Rußland tun würde, falls Österreich uns angriffe. ARTAMANOW antwortete mir, daß Rußland uns nicht im Stich lassen werde… Die Hauptteilnehmer an dem Attentat… erhielten kleine Honorare. .. Einige von den Quittungen befinden sich in russischen Händen. . ., da ich das Geld für diese Arbeit…vom General ARTAMANOW erhielt, denn der Große Generalstab verfügte noch über keinen Kredit für diese… Tätigkeit.«(10)

Nach DIMITRIEWITSCHS Aussage ist zudem bei Durchführung jedes Schrittes von Bedeutung in dieser Sache stets irgendein Mitglied des serbischen Kabinetts von der Leitung der >Schwarzen Hand< ins Vertrauen gezogen worden.(11)

II) Am 28. Februar 1924 haben einige der inzwischen begnadigten Kumpane des DIMITRIEWITSCH eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der es heißt:

» Die Vereinigung (>Ujidinenje ili Smrt<, auch genannt >Schwarze Hand<) war eine patriotische. Ihre Wirksamkeit ist die ganze Zeit hindurch den leitenden Autoritäten des Staates bekannt gewesen, und diese Wirksamkeit stimmte mit deren Wünschen überein.« (12)

III) Rund zehn Jahre nach dem Attentat gestand Ljuba JOWANOWITSCH, serbischer Kultusminister 1914, Innenminister beim Salonikiprozeß, Präsident der Skupschtina (Parlament) 1924: »Ja, wir alle haben vorher um das Attentat und seine politische Zielsetzung gewußt.«(13)

IV) Als österreichische Truppen im Ersten Weltkrieg die Stadt Nisch eroberten, in der sich vorher Oberkommando und Generalstab der serbischen Armee befunden hatten, entdeckten sie ein von Zar NIKOLAUS unterzeichnetes Schriftstück an den Kronprinzen ALEXANDER. Darin waren die Bedingungen für Serbien aufgezählt, um in den Genuß russischer Bündnistreue zu gelangen. Serbien dürfe unter keinen Umständen den Geheimbund >Narodne Odbrane<, der mit der >Schwarzen Hand< den Mord organisiert hatte, auflösen; Serbien müsse das Ultimatum aus Wien abweisen; dafür halte Rußland seine bewaffnete Macht zur Unterstützung Serbiens bereit und fordere Serbien zum Kampf bis auf das äußerste auf.

3. Fischers Schuldzuweisung für 1914

In seinem Bemühen, die Ententestaaten zu entlasten, schreibt FISCHER zum Kriegsausbruch:

»Die Gesamtmobilmachungen Rußlands und Österreich- Ungarns am 30. Juli 1914 lösten den erwarteten automatischem Wettlauf der Mobilmachungen in den übrigen Staaten aus. Das deutsche Taktieren hatte nur noch eine Absicht, Rußland auf alle Fälle die Kriegsschuld zuzuschieben, um so wenigstens die mögliche Opposition der Sozialdemokraten auszuschalten.«(14)

Und wenige Seiten später schreibt er in dem Abschnitt »Um die ,Schuld‘ am Weltkrieg«:

»Da Deutschland den Österreich-serbischen Krieg gewollt, gewünscht und gedeckt hat, und, im Vertrauen auf die deutsche militärische Überlegenheit, es im Jahre 1914 bewußt auf einen Konflikt mit Rußland und Frankreich ankommen ließ, trägt die deutsche Reichsführung einen erheblichen Teil der historischen Verantwortung für den Ausbruch des allgemeinen Krieges.«(15)Von Rußlands Schuld ist nicht die Rede.

Juni 1912: WILHELM II. und Zar NIKOLAUS schreiten in Baltischport gemeinsam die Front des 85. Wiborger Regiments ab. Zu diesem Zeitpunkt (nach dem ersten Balkankrieg) hält sich Rußland (noch) auffallend vom Balkan zurück, was Kriegstreiber und Revanchist POINCARÉ in große Bestürzung bringt.

FISCHER weiß anscheinend nicht oder verschweigt, daß die drei ranghöchsten Militärs der Zarenarmee, Kriegsminister Wladimir Alexandrowitsch SUCHOMLINOW, Generalstabschef JANUSKJEWITSCH und der Chef der Mobilmachungsabteilung des Heeres, General Sergej DOBROROLSKY, sich später dazu geäußert haben, daß und wie man in Petersburg zum Kriege trieb. In FISCHERS „Werk“ wird keiner der drei Genannten erwähnt.(16)
Für FISCHER datiert die russische Teilmobilmachung erst vom 25. Juli, die Totalmobilmachung vom 30. Juli 1914. Er übergeht dabei die folgenden für die Beurteilung der damaligen Vorgänge wichtigen Tatsachen:

A) Am 30. September 1912 verkündet Zar NIKOLAUS die neuen Mobilmachungsordern. Die Präambel hat folgenden Wortlaut:

»Allerhöchst ist befohlen worden, daß die Verkündung der Mobilisation zugleich auch die Ankündigung des Kriegszustandes mit Deutschland ist. Die allgemeine Aufgabe der Truppen der Nordwestfront ist nach Beendigung der Konzentrierung: Übergang zum Vormarsch gegen die bewaffneten Kräfte Deutschlands, mit dem Ziel, den Krieg in dessen Gebiet hineinzutragen.«

Die russische Mobilmachung war also zugleich eine geheime Kriegserklärung, die unmittelbar in kriegerisches Handeln münden sollte.

B) Schon kurze Zeit nach Kriegsbeginn fielen bereits vorher aufmarschierte starke russische Armeen in Ostpreußen ein, wo es zu den Schlachten bei Gumbinnen (14. – 19. 8. 1914) und bei Tannenberg (24. – 30. 8. 1914) kam. Insbesondere hätten die in der Schlacht bei den Masurischen Seen ab 11. September 1914 dort geschlagenen sibirischen Armeekorps noch gar nicht anwesend sein können, wenn erst am 25. Juli mobilisiert worden wäre. Zum Herbeischaffen wären unter den damaligen Verhältnissen mindestens zwei Monate nötig gewesen. Ebenso hätten die kaukasischen Divisionen nicht für die Schlacht bei Lemberg am 26. August 1914 zur Stelle sein können.

C) In MORELS „Foreign Affairs“(17) berichtet der Geschichtsprofessor Fred C. CONYBEARE, daß der englische Agent des >Lloyd< in Petersburg, MCLELLAND, einige Tage vor dem Mord in Sarajewo Befehl erhalten habe, sich nach Kronstadt (Hafen nahe Petersburg) zu begeben, um über eine soeben aus Holland dort eingetroffene große Flotte von Handelsschiffen zu berichten. Zu seinem Erstaunen fand der Agent sie ohne Ladung. Auf seine Fragen erfuhr er, daß diese Flotte unter dem Schutz britischer Kriegsschiffe russische Truppen nach Pommern bringen solle, wenn die russische Armee die Oder erreicht habe.

Am selben Tag wurde dem Agenten vom Petersburger Oberbürgermeister eröffnet, »Krieg stände unmittelbar bevor.« CONYBEARE: »MCLELLAND teilte mir dies und vier anderen Herren mit, die neben mir im Rauchsalon der >Empress of France< saßen. Es ist somit klar, daß die britische Admiralität mindestens 14 Tage vor dem Mord an FRANZ-FERDINAND diese Schiffe in kriegerischer Absicht nach Kronstadt gesandt hat.« Die Entsendung solch großen Schiffsraums von privaten Reedereien setzt aber monatelange Planungsarbeiten voraus.

D) Am 29. Dezember 1913 wird durch einen Ukas in Rußland angeordnet, daß neu eingezogene Reservisten bei den Truppen zu bleiben haben und daß Rekruten, die ihren Wehrdienst abgeleistet haben, nicht entlassen werden dürfen.

E) Am 21. Februar 1914 werden auf einer Kronratssitzung in Zarskoje Seelo die russischen Kriegsziele festgelegt. Unter anderem wird mit Zustimmung des Zaren die Eroberung Konstantinopels im Rahmen des zukünftigen Krieges beschlossen.(18)

Im Bereich der Masurischen Seen mußten die Russen im September 1914 zwei schwere Niederlagen durch deutsche Armeen hinnehmen. Zunächst war die Lage der Deutschen an der Ostfront sehr kritisch gewesen, sie mußten den russischen Vormarsch (darunter sibirische Armeekorps!!) gegen einen sechsfach überlegenen Feind aufhalten. Erst ab 26. August 1914 konnten sie mit neuen Verstärkungen die Russen im Norden (bis Bischofsburg) und im Süden zurück- drängen. Die entscheiden- de Phase erfolgte dann im Bereich Tannenberg, als das russische Zentrum eingeschlossen wurde

F) Am 2. April 1914 beginnt die Probemobilmachung der russischen Landwehrtruppen.

G) Am 6. Mai 1914 beginnt Rußland seine Gesamtmobilmachung durch Verkündung der ersten Stufe der Kriegsvorbereitungsperiode.

H) Am 10. Mai 1914 wird in einem Zaren-Ukas an den Militärbezirk Wilna, der an Deutschland angrenzt, dem Kommandanten befohlen, Truppen einzuziehen »für den Fall eines Krieges, dies in der Zeit zwischen dem 14. Mai und 28. Juni« (dem Tag des Attentats).(19)

I) Am 23. Juli 1914 teilt der serbische Gesandte in Petersburg in einem Zirkulartelegramm den anderen serbischen Botschaften mit, daß Rußland die Mobilmachung von zwei Millionen Mann befohlen habe.

J) Am 25. Juli 1914 wird der deutsche Botschafter in Petersburg, VON POURTALES, über den angeblich erst jetzt erfolgten Beginn der Teilmobilmachung unterrichtet, die Außenminister SASONOW als »Vorsichtsmaßnahme« ausgibt.

K) Am Nachmittag des 26. Juli begibt sich von POURTALES ZU Kriegsminister SUCHOMLINOW, um diesem seine Besorgnis über den offensichtlichen Unterschied zwischen den amtlichen russischen Äußerungen und den persönlich wahrgenommenen russischen Maßnahmen zur Mobilmachung auszudrücken. Am Abend dieses Tages läßt der Kriegsminister den deutschen Militärattaché VON EGGELING zu sich kommen und gibt diesem sein Offiziersehrenwort, daß keine weiteren Mobilisierungsmaßnahmen ergriffen würden als die offiziell zugegebenen.

L) Am 29. Juli sendet von POURTALES ein Telegramm (Nr. 186) nach Berlin, in dem es u. a. heißt:

»Generalstabschef bat mich zu sich und eröffnete mir, er komme soeben von S.M. Kriegsminister habe ihn beauftragt, mir nochmals zu bestätigen, daß alles geblieben sei, wie mir vor zwei Tagen mitgeteilt. Er gab mir in feierlichster Form Ehrenwort und bot schriftliche Bestätigung an, daß bis zur Stunde 3 Uhr nachmittags nirgends Mobilmachung. . . Hier liegen vielfache Nachrichten über erfolgte Einziehung von Reservisten in verschiedenen Reichsteilen, auch Warschau und Wilna, vor. .. Ich hielt deshalb dem General vor, daß seine Eröffnung mich vor ein Rätsel stellen. Er erwiderte auf Offiziersparole, daß solche Nachrichten unrichtig seien, allenfalls hie und da falscher Alarm. .. In Anbetracht der zahlreichen positiven Nachrichten über erfolgte Einziehungen muß ich das Gespräch als einen Versuch der bewußten Irreführung halten.«

Kurz nach der Mittagsstunde des 1. August 1914 überschreitet russische Kavallerie an vier Stellen die ostpreußische Grenze in Gefechtsformation. Als die Reichsregierung und der deutsche Generalstab davon erfahren, wird VON POURTALES beauftragt, sich sofort in das russische Außenministerium zu begeben und darauf zu dringen, daß diese Truppen zurückgezogen werden, anderenfalls man gezwungen sei, Rußland den Krieg zu erklären.

VON POURTALES drahtet nach dem Scheitern seiner Bemühungen am 1. August nach Berlin (Telegramm Nr. 214):

»Telegramm Nr. 159 5 Uhr 45 nachm. russ. Zeit hier eingegangen. Ich habe nach Entzifferung um 7 Uhr russ. Zeit Herrn SASANOW dreimal hintereinander gefragt, ob er mir die im Telegramm verlangte Erklärung, betreffend Einstellung der Kriegsmaßnahmen gegen uns und Osterreich, geben könne. Nach dreimaliger Verneinung dieser Frage habe ich befohlene Note übergeben.«

Damit war der Krieg durch das mit erheblichen Täuschungen verbundene russische Handeln unvermeidbar geworden und das Schicksal nahm seinen Lauf zum Schaden ganz Europas.

In diesem Zusammenhang ist noch eine Erklärung von Admiral KOLTSCHAK, der im Jahre 1907 Oberkommandierender der russischen Ostseeflotte und nach 1917 führender Kopf der russischen Konterrevolution war, zu erwähnen, die er 1920 nach seiner Gefangennahme durch die Bolschewisten beim Verhör durch das Revolutionstribunal in Irkutsk zu Protokoll gab:

»Schon im Jahre 1907 gelangten wir zu dem ganz bestimmten Schluß, daß ein europäischer Krieg unvermeidbar war. Nach einem langen und eingehenden Studium. .. entschied sowohl der Marinestab als auch der Generalstab, daß Rußland auf der Seite der Gegner Deutschlands stehen würde. Ich will betonen, daß der Krieg völlig vorgesehen, völlig vorbereitet war. Er war keineswegs unerwartet, und selbst bei der Bestimmung des Termins seines Ausbruchs hatte man sich nur um ein halbes Jahr geirrt.«

Die Schuldfrage für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges, die schon in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts zugunsten des Reiches international beantwortet war, dürfte damit gegen FISCHERS Meinung erneut entschieden sein: Deutschland hatte von den beteiligten europäischen Großmächten den geringsten Anteil an der Kriegsschuld. (20)

»Wenn die Regierenden Frankreichs, die POINCARÉS. .., den Frieden gewollt hätten, dann hätten sie dem russischen Plan ihr Veto entgegengesetzt. Sie hatten die Macht dazu. Ohne französisches Geld hätte der Plan nicht ausgeführt werden können. Ohne die Gewißheit der französischen militärischen Unterstützung wäre der Plan eine Schimäre gewesen. Rußlands Plan war ein reiner Angriffsplan. Rußland war weder durch Österreich noch durch Deutschland noch durch irgendeine andere Macht, sondern nur durch seine eigene widerliche innere Mißwirtschaft bedroht. Die Regierenden Frankreichs aber entschieden sich dahin, den Plan im Interesse ihrer eigenen Fehde mit Deutschland zu unterstützen. Als sie dies taten, verrieten sie ihr eigenes Volk und die Zivilisation, und infolge der Täuschung, die unsere eigenen Regierenden an unserem Volke begingen, haben uns die Regierenden Frankreichs in den Krieg hineingerissen.« (21)


Quellen:

1 Fritz FISCHER, Der Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/1918, Droste, Düsseldorf 1961.
2 Ebenda, S. 12.
3 GISBERT von Romberg (HG.), DIE FÄLSCHUNGEN DES RUSSISCHEN ORANGEBUCHES, VEREINIGUNG WISSENSCHAFTLER VERLEGER, BERLIN 1922. VON DEN 60 VERÖFFENTLICHTEN DEPESCHEN WAREN FÜNFZIG IM SINN VERFÄLSCHT UND ANDERE UNTERSCHLAGEN.
4 Es handelt sich meist um Depeschen des zaristischen Botschafters Alexander Petrowitsch ISWOLSKI an das Petersburger Auswärtige Amt. Besonders wichtig sind die Depeschen Nr. 111, 113, 526, 539, 564, 635 und 684. Darin schildert der Botschafter u.a., wie er gemeinsam mit dem französischen Ministerpräsidenten POINCARÉ die französische Presse mit Hilfe von Schmiergeldern auf Kriegskurs gebracht habe. In Depesche Nr. 113 heißt es u.a.: »man solle von Rußland aus mich mit ausreichenden Geldmitteln versehen, um auf die hiesige Presse einzuwirken… um den wichtigsten hiesigen Organen, die fast alle nur >klingenden Argumenten< zugänglich sind, die gewünschte Richtung zu geben.«
5 Diese wurden u. a. ab September 1922 in der Londoner Zeitschrift Foreign Affairs des Labour-Abgeordneten Dene MOREL veröffentlicht. In deutscher Übersetzung erschienen als Rede über die Kriegsschuldfrage, gehalten von US-Senator Robert L. OWEN am 18. Dezember 1923 vor dem US-Senat, bei Deutsche Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte, Berlin 1925, S. 18-32.
6 Milos BOGHITSCHEWITSCH, Die auswärtige Politik Serbiens 1903-1914, Brückenverlag, Berlin 1928-31.
7 FISCHER, aaO. (Anm. 1), S. 57.
8 Ebenda, S. 58.
9 Siehe Karl HEISE, Entente-Freimaurerei und Weltkrieg, Ernst Finckh, Basel 1919; Neuauflage Verlag für ganzheitliche Forschung, Wobbenbüttel; Neutrale Komitees und Gelehrte über die Schuld am Weltkrieg, Deutsche Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte, Berlin 1928, S. 132-142.
10 FRIEDRICH Wührtle, DOKUMENTE SARAJEVOPROZEß, BERGER, WIEN 1978, S. 76-81
11 MILOS BOGHITSCHEWLTSCH, KRIEGSURSACHEN, ORELL FÜSSLI, ZÜRICH 1919, S. 109.
12 MILOS BOGHITSCHEWLTSCH, KRIEGSURSACHEN, ORELL FÜSSLI, ZÜRICH 1919, S. 109.
13 LJUBA Jowanowitsch IN: OHZOR, 27. 4. 1926.
14 FISCHER, aaO. (Anm.1), S. 95.
15 Ebenda, S. 97
16 SUCHOMLINOW und JANUSKJEWITSCH haben in dem gegen sie inszenierten Schauprozeß geschildert, wie die russische Kriegspartei die deutsche Regierung und auch den Zaren hereingelegt hat. DOBROROLSKI hat 1921 den wahren Ablauf der russischen Mobilmachung in dem Aufsatz »Die Mobilisierung der russischen Armee 1914« geschildert.
17 1921, S. 144, nach: Neutrale Komitees, aaO. (Anm. 9), S. 121
18 Siehe Maxim GORKI in: Novaja Shisn, 18. 2. 1918.
19 Siehe Neutrale Komitees, aaO. (Anm. 9), S. 128.
20 Ausführlicher in: Wolfgang HACKERT, »Geschichtsfälschungen zum Kriegsausbruch 1914« in: Deutschland in Geschichte und Gegenwart, Nr. 4, 1992, S. 25-29
21 Aus: E. D. MOREL, Das Gift, das zerstört. Die Mär von dem deutschen Kriegsanschlag 1914, 1924, Facsimile-Ausgabe: Verlag für ganzheitliche Forschung, Viöl 2005.


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Immer deutlicher wird das infame und kriegstreiberische Spiel Rußlands gegenüber Deutschlands und Europas aus der Vorkriegszeit. Wenn sich heute der russische Präsident Putin hinstellt, der 1. Weltkrieg wäre nicht nur die alleinige Schuld Deutschlands, sondern auch die anderen Kriegsteilnehmenden Staaten hätte eine Mitschuld, so ist dies auch eine Lüge. Denn offensichtlich möchte der russische Präsident von der maßgeblichen Schuld des damaligen Rußlands ablenken. Nach wie vor steht das Interesse Rußlands das Schwarze Meer, sowie den Bosporus, den Zugang zum Mittelmeer kontrollieren zu wollen. Es ist für Rußland ein äußerst wichtiges strategisches geographisches Gebiet, um seine Macht demonstrieren oder ausweiten zu können. Damals wie heute!

Es reicht nicht die Aussage Rußlands, in Syrien ausschließlich humanitäre Hilfe zu leisten. Es geht um geostrategische Punkte, die Rußland benötigt, um eine eventuelle Expansion oder defensive Aktionen militärisch erfolgreich umsetzen zu können. In Syrien kämpft Rußland an der Seite von Assad, weil er einer der wenigen Machthaber im Nahen Osten ist, der die russische Interessen vertritt und sie für sich nutzen kann. Wie auch immer der syrische Krieg zu beurteilen ist, so ist es doch ein Krieg mit Rußland, aber weniger gegen Israel, sondern mehr für russische Interessen.

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Ubasser

23 Kommentare zu “Verschwiegenes zum Kriegsausbruch 1914

  1. homme sagt:

    Fuer alle die es noch nicht kennen.Sind nur Zeitungen, also nicht verboten …..

    6 Millionen 1915 – 1938

    • Skeptiker sagt:

      @homme

      Ich meine in Israel kann man das wohl sehen, aber hier in Deutschland, ist das Video nicht zu sehen.

      Das muss ich schon auf diese Version zurückgreifen.

      Wie entstand die Festlegung von 6 Millionen getöteten Juden?

      Und wenn man es damit vergleicht.

      red alert

      Gruß Skeptiker

      • Skeptiker sagt:

        Das ist ein Zufallsfund, das kante ich noch gar nicht.

        reflect on similarities against the greatest danger

        Gruß Skeptiker

        • Skeptiker sagt:

          Und sollte einer die Fahrigkeiten haben das Video zu sichern, dann würde ich mich freuen.

          Weil das Video ist ja ganz neu.

          Veröffentlicht am 30.03.2017
          (https://www.youtube.com/watch?v=LunVJjSsPIk)

          Weil mir sind schon 3 Quellen auf You Tube von der Quelle verwunden gegangen.

          Bitte sichern, bevor es gelöscht wird.

          Gruß Skeptiker

        • legitimer Weltherrscher sagt:

          Da braucht man keine Fähigkeiten Herr Skeptiker. Da gibt es sog. Add-Ons für den Browser, die sich jeder herunterladen kann. Und warum sollte ich irgendetwas sichern? Nur damit bei der nächsten Hausdurchsuchung die Polizei illegales Material auf meinem Rechner findet? Oder wo liegt hier der Ansatz. Ich empfehle Bücher zu lesen und keine Videos zu sehen. Videos können bestenfalls Anreize für eigene Investigationen liefern, aber das können Videos niemals ersetzen. Und sogar Bücher stellen insgesamt nur Anreize da. Man muss möglichst viel lesen und das was offensichtlich gelogen ist und Blödsinn ist von dem was sich realistisch anhört trennen. Dann kann man sich der Wahrheit langsam annähern. Weil behaupten kann jeder irgendwas. Und niemand kann gewährleisten, dass auf der jüdischen Plattform Youtube nicht jeder Videobeitrag von einem Geheimdienstler stammt. Aber das lernen Sie bestimmt auch noch irgendwann, aber das wissen Sie ja bereits, als altgedienter Spitzenagent 0815.

  2. homme sagt:

    Was sagt ihr eigentlich zu diesem Illuminaten Spiel von 1995?

    Es sind mir ein paar Zufaelle zviel

    • legitimer Weltherrscher sagt:

      Was ich dazu sage? Prinzipiell, dass ich das nicht überprüfen kann. Weil ich hab mir das Spiel damals nicht gekauft. Aber zum Beispiel der Flugzeuganschlag mit nachfolgender Sprengung der Twin Towers fand am 11.9. statt. Zahlen spielen für diese Idioten, zu denen Sie wahrscheinlich gehören, eine große Rolle oder zumindest tun sie so. Und 9*11 = 99. 9+9=18. Und 18 ist die Summe von 6+6+6. Das ist die Zahl für die „Matrix“, also das GEfängnis für unseren Geist. Das Kreuz ist die zweidimensionale Darstellung eines Würfels, der 6 Seiten hat, die Rabbis haben Würfel an ihrer Stirn kleben und die Muslime beten irgendwo so nen Würfel an. 666. Das ist der Zusammenhang. Denke ich mal. Ist aber auch egal wie es im Detail ist diese Leute kontrollieren alles und können natürlich so etwas wie den Anschlag auf das WTC lange im voraus planen. Die Illuminaten sind ein Freimaurerorden bzw. ein ehemaliger Geheimbund gegründet von dem jüdischen Jesuiten „Adam Weishaupt“ im 18. Jahrhundert in Bayern. Die Idioten, die hier herrschen, kontrollieren die Welt aber nicht erst seit dem 19. Jahrhundert. Die Leute haben vor 2000 Jahren die Religionen erfunden, zum Beispiel. Und seit dieser Zeit haben sie mindestens einen großen Einfluss, wenn nicht sogar die absolute Kontrolle.

  3. homme sagt:

    gut analysiert:

    -https://logr.org/etschlichter/

    Zweiter Teil der Analyse. Zwischen mitleidstropfenden Kinderaugen, gefletschten Vergewaltiger-Zähnen und geostrategischen Überlegungen.

    Analyse statt Hysterie

    Im ersten Teil, der schon etwas länger her ist, versuchten wir das Thema der Einwanderung aus seinen völlig emotionalisierten Kontexten zu lösen. Ein Unterfangen, das nicht nur einem Kampf gegen Windmühlen gleicht, sondern zudem in keinster Weise massentauglich erscheint. Massen sind – das wissen wir spätestens seit Le Bon – emotional, instinktiv, symbolgeprägt. Für sie muss jedes Thema ein primär emotionales sein, gerade dann, wenn es um Entscheidendes geht. Und was ist entscheidender als die Frage nach Existenz oder Vernichtung?

    Auch der Analytiker, der sich versucht, der emotionalen Ader der Masse zu entziehen, bleibt Mensch und damit emotional. Doch anstatt sich mit diesem Wesenszug abzufinden, versucht er den Schritt ins Ausgewogene, ins Klarere, um die Subjektivität der individuellen Perspektive gegen eine etwas breitere Sicht einer distanzierten Betrachtung zu tauschen. Das ist Wissenschaft. Die Betrachtung mehrerer Perspektiven, der Versuch, in der Ausgewogenheit nach einer abstrakten „Objektivität“ zu suchen. Auch (und gerade) wenn der Mensch dennoch subjektiv und emotional bleibt.

    Doch warum das Ganze? Wenn die Masse doch emotional ist, so muss der einzelne Denker doch auch – wie sie – zu denken verstehen, oder? Genau darum geht es. Die Masse „denkt nicht“, sie handelt intuitiv und reaktiv. Sie übernimmt mediale und politische Impulse. Wer diese Impulse lenkt, kontrolliert die Masse. Darum muss der Denker die Massen verstehen und dabei seine Fähigkeit zur Analyse der Gesamtkonstruktion bewahren. Deshalb philosophische Migrationskritik.
    Asyl als politische Waffe

    Während wir das letzte Mal analysiert haben, dass Einwanderung heute primär emotional wahrgenommen wird, was dazu führt, dass „der Ausländer“ als Feind wahrgenommen werden soll (Nein zu Ausländerhass!), wenden wir uns heute dem System als Nutznießer und Initiator der Überfremdung und speziell des Asylwesens zu. Da wir das Thema Einwanderung und Kapitalismus bereits mehrfach beleuchtet haben, (z.B. Kapitalismus ist Krieg) wollen wir heute Punkte ansprechen, die häufig nicht beachtet werden. Die Rolle des Asylverfahrens für den Herkunfsstaat etwa.

    Der Asylstatus entspricht dem demokratischen Recht, in einem fremden Land (befristet) leben zu können, da das Herkunftsland einen oder mehrere Punkte des selbstdefinierten Asyl-Kriterienkatalogs nicht erfüllt. Das BRD-Ministerium für Migration und Flüchtlinge listet mehrere Gründe, die zu einer Asylberechtigung führen: „Asylberechtigt und demnach politisch verfolgt sind Menschen, die im Falle der Rückkehr in ihr Herkunftsland einer schwerwiegenden Menschenrechtsverletzung ausgesetzt sein werden, aufgrund ihrer“ – Menschenrechte, der Hauptgrund für das Asylwesen. Egalitäre, universalistische, vom Westen definierte Dogmen, die auf die gesamte Welt umgelegt werden. Bei Fragen wie Kopftuchverbot, Frauenrechten, Tierschutz, Beschneidung usw. wird offensichtlich, wie widersprüchlich es ist, abstrakte Rechte auf eine konstruierte „Gesamtheit von Menschen“ umlegen zu wollen.

    Die Menschenrechte und das daraus resultierende Asylrecht sind basieren auf dem globalen (und dabei vorallem auf Europa ausgelegten) Zwang zur Annahme fremddiktierter Gesetze, die die Einzelnationen schädigen. So profitiert kein Volk vom Asylwesen, nur kapitalistisch organisierte Schlepperbanden, Wirtschaftsvereinigungen und Nichtregierungsorganisationen.
    Delegitimation des Herkunftsstaates

    Doch das Asylwesen geht sogar noch einen Schritt weiter, wenn es nicht nur das Zielland, sondern auch das Herkunftsland beeinträchtigt. Die Anerkennung des Asylstatus ist mit einer Wertung verbunden. Staat XY schafft es nicht, den westlichen Menschenrechten zu entsprechen. Wir, der Westen, sind deshalb dazu verpflichtet, seine Bürger aufzunehmen. Wir haben definierte Kriterien, die höher stehen als die Kriterien dieses Staates und ermächtigen uns deshalb dazu, Eingriffe in dessen Staatsvolk zu unternehmen. Das entspricht einer Delegitimation des Herkunftsstaates, einer Entwertung, einer Minderbewertung. Westlich-universalistischer Chauvinismus.

    Dass dieser Chauvinismus keineswegs auf „sachlichen Grundlagen“ basiert, zeigt sich dann, wenn die Machtinteressen offensichtlich werden. So finden wir im Kriterienkatalog den Punkt „Verfolgung aufgrund politischer Überzeugungen“. Doch was, denn der Verfolgte, vom Imperium selbst verfolgt wird? Edward Snowden, der Enthüller oder Verräter – je nachdem. Warum wurde hier von der BRD kein Asyl gewährt? Weil man das Herkunftsland nicht delegitimieren wollte. Den Staat, der einen selbst gegründet hat und heute noch die „schützenden Hände“ über die BRD hält?
    Asyl als Ausbeutung

    Interessant ist auch, was nicht als Asylgrund gilt. „Notsituationen wie Armut, Bürgerkriege, Naturkatastrophen oder Perspektivlosigkeit sind damit als Gründe für eine Asylgewährung gemäß Artikel 16a GG grundsätzlich ausgeschlossen.“ Hier zeigen sich gleich zwei Punkte: 1. In Syrien dürfte, gegen landläufige Meinung, gar kein Bürgerkrieg herrschen. 2. Armut, als Produkt des Kapitalismus, wird nicht als Asylgrund definiert. Doch wenn Punkt 1 und Punkt 2 nicht für Syrien nicht zutreffen, wieso wird dann Syrern (und zahlreichen anderen Ethniengruppen) Asyl gewährt? Die Antwort ist einfach: Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Die notwendigen Menschenressourcen, um Europa umzuvolken werden importiert, Syrien blutet währenddessen aus und verliert so seine Struktur, während der IS weiter ausländische Kräfte für seinen Kampf heranziehen kann. Destabilisierung in zwei Schritten.

    Zusammengefasst: Einwanderung ist ein Werkzeug des Kapitalismus. Es dient zur Destabilisierung von geostrategisch relevanten Gebieten und letztlich zur Vernichtung (fast) aller Völker. So schafft sich die imperialistische Hochfinanz eine globale Massengesellschaft aus entwurzelten Konsumbedürftigen und entsolidarisierten Sklaven für seine Konzerne, Fließbänder und Lieferdienste.

    Krieg hat es zu allen Zeiten gegeben. Ebenso Flucht und Vertreibung. Ein globale Pflicht zur Aufnahme zerstört nachhaltig die Souveränität der Nationen. Die heutigen Kriege sind Kriege des Kapitalismus, ihre Begleiterscheinungen oder sogar geplante Ergebnisse wie Abwanderung dienen abermals dem Kapitalismus. Wer sich heute dem Humanismus einer naiven Asylhysterie hingibt, wird zum Helfershelfer des Imperiums.

  4. legitimer Weltherrscher sagt:

    UBasser glaubt also mit Buchrezensionen die Weltmafia / den Verein der Doofies besiegen zu können. Das ist faszinierend.

    Aber versuchen wir doch mal zusammenzufassen was genau Gebete bewirken. Ein Gebet ist nichts anderes als ein magisches Ritual. Oder auf Deutsch gesagt eine telepathische Botschaft an sich selbst und an alle anderen. Im Prinzip ist also ein Gebet der Versuch die Welt in seinem Sinne zu beeinflussen.

    Das ist ein Grund warum ein Gebet eine Wirkung hat. Erst einmal auf sich selbst, so eine Art Hypnose. Eine Verstärkung des eigenen Willens ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Wenn ich jeden morgen und jeden abend Ziele, die ich habe wiederhole. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich den Willen aufbringen ein Verhalten an den Tag zu legen, durch das ich meine Ziele erreiche höher, als wenn ich das nicht tun würde, weil ich mein Selbst dementsprechend abrichte.

    Und es hat einen Einfluss auf meine Umgebung, weil alles Leben miteinander verbunden ist. Wärt Ihr wirklich Deutsche oder allgemeiner Menschen, die auf der Seite des Guten stehen und sich im Kampf gegen das Böse befinden, würden magische Rituale wie ich sie hier gerade beschrieben habe, unendlich mehr bewirken als die Analyse eines Geschichtsbuches beispielsweise. Für den Fall, dass jemand vorhätte gegen diese Leute zu kämpfen. Was Ihr natürlich nicht vorhabt, weil Ihr von der Weltmafia seid. Ich weiß das und Ihr wisst das. Insofern ist es mehr als lächerlich, dass Ihr die Verblödungstaktik aufrechterhalten wollt, weil ja nur ich und Ihr hier sind. Das heißt der Einzige, den Ihr theoretisch verarschen könnt, bin ich, aber leider seid Ihr dazu nicht in der Lage.

    Wirklich übersetzt ist Magie nichts weiter als Manipulation. Eine Lüge ist wenn man so will Magie. Jemanden eine Persönlichkeit vorspielen, die dieser jemand als liebenswert betrachtet, aber real nichts mit der Persönlichkeit des Schauspielers zu tun hat, ist eine Manipulation und damit ist es Magie. Die Leute heute verwenden die Medien, die Schulen, um die Menschen zu manipulieren. Und es gibt nichts was man dagegen tun könnte, weil die Masse der MEnschen nicht die Willenskraft besitzt, mal abgesehen von charakterlichen Defiziten und mangelnder Intelligenz und mangelndem Wissen, sich dagegen zu wehren.

    Wer hat die Magie, also auf Deutsch die Manipulation erfunden? Das waren wieder die Römer. Wenn man sich zum Beispiel alte Magiebücher durchliest, dann wird man feststellen, dass die Zaubersprüche in der Regel auf Latein sind. Die haben auch gesellschaftliche Manipulationen erfunden wie Brot und Spiele, Teile und Herrsche usw. Das waren nicht die Juden. Die Römer oder besser gesagt die Gründer des Römischen IMperiums haben den Zinseszins erfunden und die Banken. Nicht die JUden. Die Juden existieren gar nicht als Volk, sondern sind eine internationale Agententruppe der Gründer des Römischen Imperiums. Das ist was die Juden sind. Die einzige Frage, die sich stellt, ist, wissen die das, ist es denen bewusst oder glauben die tatsächlich irgendwas von dem was ihnen beispielweise die Rabbis erzählen. Nach all meinen Beobachtungen würde ich sagen und es so einschätzen, dass die Juden wissen, dass sie ein erfundenes Volk sind und für den Vatikan arbeiten bzw. Nachfahren der Gründer Roms sind. Und ich vermute ihren tatsächlichen Ursprung in Griechenland hatten. Von dem Wissen, das ich zur Zeit habe, scheint mir das zumindest am wahrscheinlichsten zu sein.

    Die Fähigkeit andere zu manipulieren bedeutet einfach, dass man Macht besitzt. Man ist dann gut im manipulieren, wenn man über Willenskraft verfügt, intelligent ist, viel Wissen besitzt, zum Beispiel, welche Drogen welche Effekte auf Menschen haben und es ist sicherlich auch von Vorteil skrupelos zu sein, über Leichen zu gehen, notfalls Menschen zu töten oder zu erpressen oder anzulügen. Die Fähigkeit andere in welcher Form auch immer manipulieren zu können, stellt also einen Messwert dar, der widerspiegelt über wie viel Macht jemand verfügt. Wenn jemand jetzt immer ehrlich ist und gut ist und wenn jemand zusätzlich niemanden umbringen möchte, niemanden etwas tun will, dann ist das schon ein herber Machtverlust. Man hat mehr MÖglichkeiten andere zu manipuleren, wenn man bereit ist zu lügen und zu töten, was beides eine Form der Manipulation ist.

    Ich persönlich habe mich dazu entschieden nicht zu lügen, weil ich den Sinn nicht sehe. Ich persönlich halte es für sinnvoller die Wahrheit zu sagen. Seine Meinung offen zu legen. Und das ist ja auch so, wenn man allerdings die These vertritt, dass es zwei Gruppe gibt. Eine, die zu mir gehört und eine andere, die ich auf TEufel komm raus unten halten möchte, dann wäre allerdings die Wahrheit zu sagen, falsch. Wenn ich das so sehen würde, dann wäre das falsch.

    Das Christentum ist eine Manipulation. Es ist eine Gehirnwäsche zu Beginn, aus der sich Martin Luther befreien wollte, es aber nicht konnte, weil er ein Gehirnwäscheopfer war. Er wollte also die Gehirnwäsche in eine Gehirnwäsche transformieren, die seinem Charakter näher gekommen wäre.

    Und die ERfinder der Religionen haben milliarden Menschen getötet und weitere milliarden Menschen durch Erziehung gehirngewaschen. Es ist einfach Fakt, dass ich besser bin als Ihr. Ich bin besser als Ihr und jeder andere auf dem Planeten. Das ist einfach so. Insofern gibt es wirklich zwei Gruppen, das bin ich und das sind alle anderen. Und wenn jemand erkennt, dass ich der Beste aller Zeiten bin, dann ist er mein Auserwählter. So etwas Ähnliches hat sich vielleicht auch der Typ gedacht, der sich als Gott bezeichnet seit 1500-2000 Jahren.

    Ich seh das eigentlich ganz simpel. Es gibt ein richtiges und ein falsches Verhalten und was ich tue kann entweder die Welt verbessern oder die Welt verschlechtern. Und in diesem Sinne muss man die Menschen beurteilen. Je nachdem was sie bewirken, haben sie unterschiedliche Qualitäten. Ich bin der MEinung, wenn ich eine Ehefrau und Kinder, dann wäre ich in der Lage die Welt sehr zu verbessern in diesem familiären Rahmen. Und wenn ich der Weltherrscher wäre, dann hätte die Möglichkeit in diesem Rahmen die Welt extrem zu verbessern. Sich von Machtgeilheit leiten zu lassen. Ritualmorde durchzuführen. Ganze Völker auszurotten, ohne einen logischen Grund. Ich weiß nicht wo hier die Verbesserung sein soll. Wenn man ganze Völker verblöden lässt und degeneriert, dann verstehe ich auch nicht wo die Verbesserung sein soll. Wieso verbessert das Euer Leben und wieso sollte dadurch die Welt allgemein besser werden. Besser bedeutet auch, dass man sich besser fühlt und gesünder ist und glücklicher ist. Wenn ich beispielsweise ne Jüdin glücklich machen könnte und aus meinen Kindern Supergenies entstehen würden und super gute Menschen und Ihr verhindert das, wo ist die Verbesserung, wo ist die LOgik und wieso seid Ihr deshalb so tolle Typen? Wenn IHr das macht? Ich weiß nicht, ob ich hier einen Blackout habe oder einfach nur zu doof, aber irgendwie verstehe ich das nicht. Den Sinn erkenne ich nicht. Und wo der Sinn sein soll, Babys zu töten oder deren Blut zu saufen. Wäre es nicht sinnvoller in Frieden und Harmonie zusammen zu leben? Sich gegenseitig glücklich zu machen und dafür zu sorgen, dass diejenigen, die darin am besten sind, sind tendenziell häufiger fortpflanzen, zum Beispiel. Und macht Liebe nicht wesentlich glücklicher und eine Gemeinschaft in der man sich wohl fühlt, als den ganzen Tag beispielsweise dreckige Abgasluft einzuatmen oder in irgendeinen Bildschirm zu glotzen? Oder habe ich hier auch wieder einen Denkfehler und bin zu doof? Mit anderen Worten wieso macht Ihr das überhaupt? Ich meine, das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Aber Ihr haltet mich für doof. WEil ich hier ab und zu n Grammatikfehler oder REchtschreibfehler mache? Weil ich ein guter Mensch bin oder wie?

    Wenn sich einer hier mal aufraffen könnte die Wahrheit zu sagen um mir das zu erklären, wo der Sinn sein soll, dann kann er mir gerne antworten. Vielleicht steht Ihr ja auf SEx oder so etwas, gut, ich bin nicht nur der beste Mensch, ich wäre auch der beste Liebhaber. Auch das würde ich auf ein neues Level bringen das noch nie da war, also auch in dem Punkt sehe ich keinen Grund mich künstlich unten zu halten. Es gibt keinen logischen Grund den besten Menschen aller Zeiten künstlich unten zu halten. Es ergibt einfach keinen Sinn. Aber es ist so.

    • homme sagt:

      Hochinteressant! Gehe in vielen Punkten mit. Wie kommst du auf die Sache mit Griechenland?

      • legitimer Weltherrscher sagt:

        Das ist einmal eine sehr intelligente Frage Herr Homme. Das ist eine Frage, die ein Nichtagent stellen könnte, aber das heißt natürlich nicht, dass Sie kein Agent sind. Aber ich beantworte sie gerne.

        Ich komme darauf, weil ich mich mit altrömischer Geschichte beschäftigt habe. Sprich ich habe den Anfang gelesen von Titus Livius „Römische Geschichte“. Die Entstehung des Römischen Imperiums. Da wurde erst einmal klar, dass die Gründer Roms exakt dasselbe glauben wie die Juden. An was die Juden glauben wusste ich schon. Der einzige Unterschied war, dass die Gründer Roms ihren Gott Jupiter genannt haben und die sog. Juden nennen ihren Gott Jahwe oder Schaddei oder so etwas wie Haschem. Sonst haben die exakt dasselbe geglaubt.

        Und ich habe mich mit der Gründungssage beschäftigt. Also Romulus hat seinen Bruder Remus getötet (Achtung Bibelgeschichte Kain – Abel) und die beiden sollen von einer Wölfin großgezogen worden sein. Und jetzt kommt der eigentliche Zusammenhang wie ich darauf komme, dass die Gründer Roms ursprünglich Griechen gewesen sind.

        Im antiken Griechenland gab es nämlich den sog. Lykaios-Kult (Wolfskult). Die Typen haben den Mond angebetet, waren wie bekannt bisexuell, ging also so ähnlich ab wie bei Traumschiff Surprise bei denen und die haben Menschen dem Mond geopfert und die Getöteten gefressen. Die das gemacht haben wurden als Wölfe bezeichnet und verstoßen. Das ist der Zusammenhang. Meiner Meinung nach. Deshalb komme ich darauf. So ganz kurz zusammengefasst.

  5. Andy sagt:

    Zur weiteren Aufdeckung der Hintergruende und Hintergrundmaechte um den 1. Weltkrieg gehoeren u. a. auch die Veroeffentlichungen von General Erich Ludendorff.
    https://archive.org/stream/WieDerWeltkrieg1914GemachtWurde/LudendorffErich-WieDerWeltkrieg1914GemachtWurde193444S.ScanFraktur#page/n0/mode/2up

    • UBasser sagt:

      Danke Andy … aber nicht vorgreifen 😉

      • Andy sagt:

        Es kribbelt einem immer so in den Haenden. 🙂

      • Distanzierter sagt:

        Neben vielen anderen Quellen ist zu diesem Thema auch sehr lesenswert ein neuerer Titel:

        „Verborgene Geschichte“, wie eine geheime Elite die Menschheit in den ersten Weltkrieg stürzte.

        Die beiden Autoren aus England, Docherty und McGregor, argumentieren, mit Quellen recht gut belegt, daß die Deutschen eigentlich diejenigen waren die versucht haben diesen Krieg zu verhindern.

        • UBasser sagt:

          @Distanzierter, nun es ist absolut richtig, was Du schreibst, aber diese Erklärung ist trotz allem zu wenig. Die militärischen Bündnisse und Zusammenschlüsse in Europa waren für Deutschland eine Bedrohung. Die Bedrohung bezieht sich jedoch weniger auf eine reine militärische, mehr auf eine gefühlte Bedrohung. Denn man wußte, daß man mit diesen geschaffenen Bündnissen Deutschland oder sein Bündnispartner leicht intrigieren konnte. Darin lag die Gefahr!

          Und trotzdem ist die deutsche Regentschaft für die Bildung dieser Bündnisse indirekt mitschuldig. Man hatte entweder aus lauter Stolz oder aus diplomatischer Dämlichkeit das Deutsch-Russische Bündnis 1890 nicht verlängert. Damit konnte Rußland sich einen anderen Partner suchen. 1893 gingen die Russen mit den Franzosen den Pakt ein – und genau vor dieser Situation hatte Bismarck immer gewarnt! Schach matt!

          Es war dann nur noch eine Frage der Zeit, die es braucht zu eskalieren. Das die Franzosen mit Deutschland noch „einen gut hatten“, haben sie in einem Intrigenspiel mit den Russen voran getrieben. Der Zar war der willfährige ausübende Trottel. Tja und der Rest ist ja bekannt.

          Wäre es zu einer Verlängerung des deutsch-russischen Bündnisses gekommen, hätte Rußland vielleicht die Türken angegriffen und uns damit auch in den Krieg gerissen. Doch wäre dieser für uns glimpflicher abgelaufen, schon deswegen, weil es keinen Mehrfrontenkrieg gegeben hätte. Die Franzosen hätten in jedem Fall ruhig gehalten, wenn sie nur die Engländer an ihrer Seite gehabt hätten.
          Der wichtigste Aspekt für Rußland war der Eintritt in einen Krieg um die eigene wirtschaftliche und industrielle Situation maßgeblich zu verbessern. Denen war es egal, wo sie einen erfolgreichen Krieg geführt hätten. Mit Deutschland, oder eben mit Frankreich gegen Deutschland. Die Franzosen wollten Revanche.

          Für einige deutsche Politiker stand fest, diese vorhandenen Bündnisse zerstören zu müssen. Dabei haben sie sehr hoch gepokert. Erst als ihnen die ganze Sache auf die Füße viel, schalteten sie den Kaiser ein. doch es war zu spät. Dann versuchten alle Politiker und der Kaiser, diese riskante Situation aufzulösen. Wie sich herausstellte, haben dann alle wie abgesprochen den Deutschen gegenüber geblockt. Denn kein einziger deutscher Politiker und Kaiser wollte diesen Krieg, die Franzosen, Engländer und die Russen schon. Jeder hatte seine Gründe, diesen Krieg zu führen. Diplomatischen Dilettantismus könnte man es auch nennen. Das Ergebnis bekamen wir dann mit dem Versailler Vertrag. Darin wird beschlossen, Deutschland zu vernichten.

        • Distanzierter sagt:

          Auch diesen Argumenten kann ich folgen… und das ist ja auch der Sinne einer Diskussion.
          Nur… das Ziel dieser Gruppe zu erreichen für England Deutschland zu vernichten, auch durch die Einbindung Rußlands und Frankreich war ja der Plan der (sogenannten) „Elite“). Das Frankreich zusätzlich auf Vergeltung für die Niederlage in dem von ihnen erklärten 1870 Krieg aus war kommt u.a. auch noch dazu.
          Wie gesagt: Docherty und Macgregor bringen weitere Aspekte in ihrem Buch, vielleicht haben sie es schon gelesen.
          Mein bisheriger Kenntnisstand aus umfangreicher Literatur ähnelt schon dem von W. Post.
          (Im Übrigen bis heute war und ist im wesentlichen das deutsche Volk ein Volk der Opfer und nicht der Täter).

        • Thor sagt:

          @UBasser,
          Zitat:

          Und trotzdem ist die deutsche Regentschaft für die Bildung dieser Bündnisse indirekt mitschuldig. Man hatte entweder aus lauter Stolz oder aus diplomatischer Dämlichkeit das Deutsch-Russische Bündnis 1890 nicht verlängert. Damit konnte Rußland sich einen anderen Partner suchen. 1893 gingen die Russen mit den Franzosen den Pakt ein – und genau vor dieser Situation hatte Bismarck immer gewarnt! Schach matt!

          Richtig, UBasser, das ist die entscheidende Weichenstellung, zum 1.Weltkrieg und das war auch sicher der Hauptgrund, um das durchführen zu können, Bismarck los zu werden.Unter Bismarck wäre die Auflösung des Bündnisses nicht möglich gewesen, er kannte die Konsequenzen.
          Und ich bin mir hier nicht so sicher,inwiefern hier mit Dämlichkeit oder Dilettantismus argumentiert werden kann.
          Dass das Bündnis mit Russland nicht verlängert wurde, hier war wieder einmal Verrat im Spiel.
          Und der Witz der Geschichte ist, der russische Adel, samt Zarenfamilie, hatten damit ihr Todesurteil vorweg genommen.

        • Skeptiker sagt:

          @Thor

          Meine Frage dazu, konnte die russische Adelsfamilie damals wissen, das ein gewisser Rothschild, im Aufrag einige Briefe fälschen lassen hat?

          Ich meine ich wusste da ja auch nicht.
          Wem gehören die Medien? – Sommers Sonntag 14

          Ab der 3 Minute geht es ja los.

          Thor, ich habe mal eine Frage, findest Du mich auch absolut bescheuert?

          Ich meine die Kritik von Herrmann ohne Land interessiert mich irgendwie gar nicht.

          Wenn ja, bitte mit Argumenten, die jeder verstehen kann.

          Gruß Skeptiker

        • Hermannsland sagt:

          Wenn dich kleinen Dreckstroll das nicht interessiert, was versuchst Du dann schon wieder die Leute gegeneinander auszuspielen?!
          Du bist so ziemlich der widerlichste Spaltparasit, der sich gleich über mehrere Blogs ausgebreitet hat!

        • Skeptiker sagt:

          @Hermannsland

          Nun sei doch nicht so einfältig.

          Das liegt an meinem Geruch.

          Gruß Skeptiker

        • Skeptiker sagt:

          Hier ist der Beste Gitarist der Welt.

          Estas Tonne 🎇 The Song of the Golden Dragon – High Quality Version! MUST SEE!!!

          Hier ist es etwas ruhiger.
          Estas Tonne🎇Perfect guitar – Beautiful Song – Must See!

          Gruß Skeptiker

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